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Kurstag 4 B1 20161219.

doc Seite 1

Kurstag 4 B2 0161219

HÜ B1 20161215
zu + Infinitiv
Arbeitsbuch S. 5, Nr. 3b, 5,
Seite 6, Nr. 6, 7, 8

Jeweils einen Satz mit folgenden Wörtern:

1) bei den Verben: wünschen, vergessen, anfangen, aufhören, versuchen,...


2) bei den Adjektiven: schwierig, einfach, wichtig, unwichtig, gut, schlecht, schön, ...
3) bei den Substantiven: Lust haben, Angst haben, Zeit haben, Schwierigkeiten haben, Probleme
haben, Mut haben, Geduld haben, Spaß haben, Freude haben,....

eine Tochter
Mein Beruf ist Hoch- und Tiefbau-Ingenieur. grammatikalisch richtig, aber nicht idiomatisch
Ich bin Hoch- und Tiefbau-Ingenieur.

Mein Hobby ist Lesen.


Ich lese Arabisch, Philosophie-Buch, Romane.

Arbeitsbuch S. 5, Nr. 3b, 5,

Für die beiden Ehepaare ist es besser, zusammen zu wohnen.


Herr und Frau Breitner haben vorgeschlagen, das Haus zu mieten.
Christian Lang hat nur wenig Zeit, seine Eltern zu besuchen.
Paul und Hannah macht es Spaß, mit Frieda und Johann auszugehen.

Peter hat Angst, ins Wasser zu gehen.


Die Leute haben Lust, ins Kino zu gehen.
Ole versucht seit Stunden, ein E-Mail zu schreiben.

Österreich: das E-Mail ein E-Mail


Deutschland: die E-Mail eine E-Mail

Frau Bauer hat vergessen, Brot zu kaufen.


Sergej hat Probleme, den Brief zu verstehen.
Conni findet es schön, lange zu telefonieren.

Seite 6:
6: Es ist oft schwierig, eine gute Arbeit zu finden.

schwer (Gewicht) Der Koffer ist schwer.


schwierig (kompliziert, abstrakte Begriffe) Die Grammatik ist schwierig.

Gegenteil:
leicht (Gewicht) Die Tasche ist leicht.
einfach (unkompliziert, abstrakter Begriff) Englisch ist einfach.

Ich freue mich, dir helfen zu können.

© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016


Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 2

Seine Eltern haben ihm verboten, zu Hause zu rauchen.


Ich helfe dir, die Wohnung aufzuräumen.

einfache Verben: zu + Infinitiv getrennt zu rauchen


trennbare Verben: Vorsilbe + zu + Verb in einem Wort aufzuräumen

Vorsilbe = Präpositionen, die beim Verb dabeistehen: auf, zu, ein, aus, auf, vor,...

auf (alleine) = Präposition Das Buch liegt auf dem Tisch. auf = Präposition
auf + Verb = trennbares Verb Ich mache das Buch auf. auf = Vorsilbe des
trennbaren Verbs

7:
3 Möglichkeiten:
, dass + Verb in der Personalform am Ende.
, wenn + Verb in der Personalform am Ende.
, .........................................zu + Infinitiv.

z.B.:
Ich finde es wichtig, dass man Zeit für die Familie findet.
Ich finde es wichtig, Zeit für die Familie zu finden.
Ich habe Probleme, wenn ich lange Zeit zu Hause bleibe.

Es freut mich sehr, dass ich Sie kennenlerne.


Ich freue mich sehr, Sie kennenzulernen.
Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen.

Es ist nicht gut, wenn man sich zu viel streitet.


Es ist nicht gut, sich zu viel zu streiten.

Ich bin dafür, dass wir jetzt eine Pause machen.


Ich bin dafür, jetzt eine Pause zu machen.

Im zu-Satz steht KEIN Subjekt.


Im zu-Satz kann ein Objekt stehen (Zeit, Sie, Pause,...)

dafür sein „ja“ sagen zu etwas I am in favor of it.


dagegen sein „nein“ sagen zu etwas I am against it.

8.
1. Es macht mir Spaß, zu kochen / eine Arbeit zu haben.
2. Ich finde es wichtig, Deutsch zu lernen. (dass die Familie gesund ist.)
3. Ich vergesse nie, die / meine Hausübung zu machen.
4. Ich versuche immer, zu anderen Menschen nett zu sein.
5. Ich habe selten Zeit, meine Eltern zu besuchen.

Jeweils einen Satz mit folgenden Wörtern:

1) bei den Verben: wünschen, vergessen, anfangen, aufhören, versuchen,...


2) bei den Adjektiven: schwierig, einfach, wichtig, unwichtig, gut, schlecht, schön, ...
3) bei den Substantiven: Lust haben, Angst haben, Zeit haben, Schwierigkeiten haben, Probleme
haben, Mut haben, Geduld haben, Spaß haben, Freude haben,....
© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016
Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 3

1) Verben:
Ich wünsche mir, in meine Heimat zu fahren. / Ich wünsche mir, eine große Wohnung zu mieten.
Ich vergesse nicht, Brot einzukaufen.
Ich fange an, im Herbst Jus (Recht) / Medizin / Technik zu studieren.
Die Kinder hören auf, zu streiten.
Ich versuche immer, eine Arbeit zu finden.

2) Adjektive:
Es ist schwierig, Arabisch zu lernen.
Es ist einfach, Auto zu fahren.
Es ist wichtig, mit Österreichern zu sprechen.
Es ist unwichtig, an die Vergangenheit zu denken.
Es ist gut, Deutsch zu lernen.
Es ist schlecht, nicht Deutsch zu lernen.
Es ist schön, keinen Krieg zu haben.

3) Substantive.
Ich habe Lust, heute ins Kino zu gehen.
Ich habe Angst, im Dunkeln alleine zu sein.
Ich habe Zeit, mit meinen Kindern zu spielen (und mit meinen Kindern zu lernen).
Ich habe Schwierigkeiten, den Dialekt zu verstehen.
Ich habe Probleme, in der Nacht zu fahren. / deutsche Nachrichten zu verstehen.
Ich habe Mut, vom 5 Meter-Brett hinunterzuspringen.
Ich habe Mut, mit dem Fallschirm vom Flugzeug abzuspringen.
Ich habe keine Geduld, auf das Ergebnis zu warten.
Ich habe Spaß, mit meiner Tochter zu spielen.
Ich habe Freude, meine Freunde zu treffen.

Pensionist = Rentner = Person, die nicht mehr arbeitet, weil sie schon zu alt ist.
WG = Wohngemeinschaft (mehrere Leute wohnen zusammen in einer Wohnung)
Jede Person hat ein eigenes Zimmer.
Aber alle Personen benützen gemeinsam die Küche, das Bad und das WC.

fühlen – fühlte – gefühlt to feel


Ich fühle mich einsam.
Ich fühle mich müde.
Ich fühle mich krank.

ergänzen: dazusagen oder dazuschreiben

der Ausflug = weggehen von zu Hause: in die Natur, Stadt besichtigen, Veranstaltung besuchen,
etwas außerhalb von zu Hause unternehmen excursion, hike

Konversation:
1) Haben Sie viel oder wenig Kontakt zu Ihrer Familie?

Ich habe weder wenig noch viel Kontakt zu meinen Eltern.


Aber ich habe viel Kontakt zu meinem Bruder.
Ich habe meine Eltern sieben Jahre lang nicht gesehen.
Ich habe mit ihnen nur über das Telefon Kontakt.

© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016


Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 4
Ich habe wenig Kontakt zu meinen Eltern und meinen Geschwistern.
Ich habe mit Ihnen nur über das Telefon Kontakt.

Ich habe mit meiner Familie viel Kontakt.


Ich telefoniere oft mit meiner Familie.

Ich habe mit meiner Familie nie Kontakt.

2) Die Familie ist wichtiger als der Beruf.


Was ist für Sie wichtiger: Die Familie oder der Beruf?
Für mich ist die Familie wichtiger als der Beruf.
Ich habe so viel Kontakt zu meiner Familie, dass mir keine Zeit für meinen Beruf bleibt.
Ich habe wenig Zeit für meinen Beruf, weil ich meine Familie an erste Stelle setze.
Für mich ist meine Familie sehr wichtig. Aber mein Beruf ist auch wichtig, weil meine Familie
Geld braucht.

3) Ich kann mit meiner Schwester über alles reden.


Mit wem können Sie über alles reden?
Ich habe mit meinem Bruder einen sehr guten Kontakt. Ich kann mit ihm über alles reden.
Ich habe mit meiner Frau einen sehr guten Kontakt. Ich kann mit meiner Frau über alles sprechen.
Ich habe mit meinem Kollegen einen guten Kontakt. Ich kann mit ihm gute Gespräche führen.
Mit meinem Mann kann ich über alles reden.
Ich könnte nicht mit meiner Mutter über alles reden.

Unterschied: „sprechen“ und „reden“:

sprechen = etwas Sinnvolles sagen


reden = Blablabla, Dinge sagen, die nicht sehr viel Sinn haben

Beim Nomen merkt man den Unterschied stärker:

Nomen von „zu sprechen“ = das Gespräch -> sinnvoll


Nomen zu reden = das Gerede -> Blablabla, ohne Sinn

4) Familienfeste sind wichtig für die Kontakte in der Familie.


a) Gibt es in Ihrer Familie Familienfeste?
b) Sind diese Familienfeste wichtig für Sie?
c) Nehmen Sie daran teil?

a) Ja, in meiner Familie gibt es Familienfeste.


b) Ja, diese Familienfeste sind wichtig für mich.
c) Manchmal nehme ich daran teil und manchmal nicht.

a) Ja, wir haben Familienfeste.


b) Die Familienfeste sind für mich wichtig.
c) Ja, ich nehme daran teil.

daran = an dem Familienfest

teilnehmen an = Verb + bestimmte Präposition


Ich nehme am Familienfest teil.
Ich nehme daran teil.

© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016


Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 5

Ich interessiere mich für Musik.


Ich interessiere mich dafür.

Statt dem Hauptwort -> da, an den Urlaub, auf die Ferien, zu der Arbeit, mit dem Messer, durch
fleißiges Lernen, vom Urlaub, für Musik, vor der Veränderung/vor dem Essen
Danach: Präposition (an, auf, zu, mit, durch, von, für, vor...)
da+(r) + Präposition -> daran, darauf, dazu. damit. dadurch, davon, dafür, davor

Wir waschen uns vor dem Essen die Hände.


Wir waschen uns davor die Hände.

Wir sprechen über das Problem.


Wir sprechen darüber.

Er hat die Prüfung durch fleißiges Lernen geschafft.


Er hat die Prüfung dadurch geschafft.

Ich träume vom Urlaub.


Ich träume davon.

Ich schneide das Brot mit dem Messer.


Ich schneide das Brot damit.

Worüber sprechen Sie mit Ihren Verwandten?

Was machen Sie zusammen?

ohne „zu“ stehen:


1) Modalverben: können, wollen, sollen, müssen, dürfen -> Modalverb + Infinitiv
2) lassen -> lassen + Infinitiv

Ich kann Deutsch sprechen.


Ich will ins Kino gehen.
Ich soll die Hausübung machen.
Ich muss ein Mittagessen kochen.
Die Kinder dürfen fernsehen.

Ich lasse meine Haare schneiden.

Ich lasse mein Auto in der Werkstatt reparieren.


Sie wollen am Wochenende ihre Eltern besuchen.
Könnt ihr uns beim Umzug helfen?
In den Sommerferien dürfen meine Kinder bis 19 Uhr draußen spielen.

Er soll die Kinder um 16 Uhr abholen.

Kursbuch Seite 11: 5a


Ich habe keine Zeit, ins Kino zu gehen.
Ich habe keine Zeit, dir zu helfen.
Ich habe keine Zeit, dich zu besuchen.
Ich habe keine Zeit, in die Bücherei zu gehen.
Ich habe keine Zeit, das Auto zu reparieren.
© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016
Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 6
Ich habe keine Zeit, Urlaub zu machen.
Ich habe keine Zeit, spazieren zu gehen.
Ich habe keine Zeit, meine Eltern anzurufen.

Dialoge:
Ich habe keine Lust
Es macht Spaß
Du darfst nicht vergessen,

A: Wollen wir heute Abend ins Kino gehen?


B: Nein, ich habe keine Lust, ins Kino zu gehen. Ich will lieber zu Hause bleiben.

A: Wollen Sie heute Abend ins Restaurant gehen?


B: Ja, gerne. Es macht mir Spaß, neue Speisen auszuprobieren.
C: Nein, es macht mir keinen Spaß, ins Restaurant zu gehen. Ich will lieber zu Hause bleiben und
einen Kuchen essen.

A: Hast du Zeit, in die Diakonie zu gehen?


B: Nein, danke ich habe keine Zeit. Ich muss einkaufen gehen.
A: Du darfst nicht vergessen, eine Entschuldigung zu bringen.

A: Hast du Zeit, am Wochenende eine Reise zu machen?


B: Ja, ich habe Zeit zu kommen.

Kursbuch Seite 12: 1a:


Ich glaube, es geht in dieser Geschichte um mehrere Generationen einer Familie, die alle im
gleichen Haus wohnen.

Beate = Mädchenname, Vorname für eine Frau


ehemalig = frühere = Ex-

Der ehemalige Bürgerneister


Der frühere Bürgermeister
Der Ex-Bürgermeister

allein erziehend = ein Elternteil zieht das Kind alleine auf, ohne den anderen Elternteil

besonders = insbesondere particularly = especially


Man sagt zuerst etwas Allgemeines und dann kommt ein bestimmtes Detail.

Er macht gerne Sport, besonders Radfahren.


Er liebt Musik, besonders Mozart.

Erziehung erziehen education educate

Kindererziehung = die Kinder etwas lehren, was sie dürfen und nicht dürfen

Entscheidung entscheiden decision decide


Sie haben mehrere Dinge zur Auswahl und Sie müssen eines davon nehmen

Regeln rules
Vorschriften, was Sie machen dürfen und was Sie nicht machen dürfen

© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016


Kurstag 4 B1 20161219.doc Seite 7
geheiratet married
heiraten – heiratete- geheiratet (Mann und Frau)

akzeptieren accept
etwas so nehmen wie es ist

HÜ: Arbeitsbuch Seite 7, Nr. 9

© Mag. Sabine Zechmeister 20.12.2016

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