Sie sind auf Seite 1von 7

Kurstag 5 B1 20161221.

doc Seite 1

Kurstag 5 B1 20161221

MO DI MI DO FR 2 Std. 40 min.

7.05 – 9.45 oder 11.15 – 13.55


ab Mittwoch 11.Jänner 2017

Hausübung vergleichen

HÜ: Arbeitsbuch Seite 7, Nr. 9

Wir haben eine eigene Firma. = selbstständig.

angestellt = Sie arbeiten in einer Firma, die Firma gehört Ihnen nicht, Sie haben einen Chef
selbständig = Sie haben eine eigene Firma, die Firma gehört Ihnen, Sie haben keinen Chef

Kursbuch Seite 12, Nr. 1d


1. Es ist immer eine Person da, die sich um die Kinder kümmert =
Es ist immer jemand aus der Familie da.

2. Maria und Manfred können sich immer auf ihre Kinder verlassen =
Für uns ist auch wichtig, dass unsere Kinder immer für uns da sind.

3. Familie Wieser bekommt oft Besuch. = Wir sind ein offenes Haus und haben viel Besuch.

4. Manchmal gibt es Meinungsverschiedenheiten. = Natürlich gibt es manchmal Streit und


verschiedene Meinungen.

5. Es gibt Regeln für das Zusammenleben. = Das Zusammenleben funktioniert so gut, weil es
Regeln gibt.

Konversation:
2) Großfamilie oder Kleinfamilie?
Großfamilie = mehrere Generationen: Eltern, Großeltern, Kinder
Kleinfamilie = Ehepaar mit Kindern
große Familie = Ehepaar mit vielen Kindern (fünf, sechs,.....)
kleine Familie = Ehepaar mit wenigen Kindern (ein, zwei,...)

Wie ist es in Ihrem Heimatland?


Es ist sehr unterschiedlich. Es gibt sowohl Kleinfamilien als auch Großfamilien.

Leben Sie hier in Österreich in einer Großfamilie oder in einer Kleinfamilie?


Ich lebe in einer Kleinfamilie.

Wir leben in meinem Heimatland in einer Großfamilie.


Aber es leben nicht alle in einer Wohnung.

Wie leben Sie hier in Österreich?


Ich lebe hier in Österreich in einer Kleinfamilie.

In meinem Heimatland gibt es auch sowohl Großfamilien als auch Kleinfamilien.

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 2
In meinem Heimatland gibt es viele Großfamilien.

Wer gehört zur Familie?

Kleinfamilie: Vater, Mutter, Kinder (Sohn, Tochter), Geschwister (Bruder, Schwester)

Großfamilie: Oma (Großmutter), Opa (Großvater), Onkel, Tante, Nichte, Neffe, Cousin, Cousine,
Schwager, Schwägerin, Schwiegereltern (Schwiegervater, Schwiegermutter), Schwiegertochter,
Schwiegersohn

Wer kümmert sich bei Ihnen um die Kinder?


Ich kümmere mich mit meinem Mann um die Kinder.
Ich und meine Frau kümmern uns um die Kinder, aber mehr meine Frau.
Ich und meine Frau kümmern uns gemeinsam um unsere Kinder.
Ich und meine Frau kümmern uns zu je 50 % um unsere Kinder.
Ich und meine Frau kümmern uns um die Kinder. Ich kümmere mich viel um die Kinder.

Wer macht welche Arbeiten?


Ich putze zu Hause unsere Küche, aber meine Frau auch.
Früher habe ich auch das Geschirr gewaschen.

Alle Haushaltsarbeiten wie Putzen und Kochen mache ich.


Aber Reparaturen macht mein Mann.
Einkaufen gehen wir zusammen. / Einkaufen gehen wir gemeinsam.

Ich kann kochen und meine Frau auch.


Wenn ich Zeit habe, koche und putze ich. Das ist kein Problem für mich.

Ich repariere zu Hause kaputte Dinge und gehe einkaufen und helfe meiner Frau ein bisschen.

Ich putze, koche, nähe. Aber meine Tochter hilft mir auch. Alle Kinder helfen mir. Sie gehen
einkaufen und tragen den Müll hinaus. Mein Mann hat in letzter Zeit Rückenprobleme. Daher
kann er nicht so viel machen.

Wenn oder als:

Als einmal (Vergangenheit) wenn (Gegenwart, Zukunft) (ohne wenn)


wenn mehrmals (immer) wenn Immer muss nicht dabei stehen, aber ist vom
Sinn her so.

EINMALIG (entweder „als“ oder „wenn“ ohne „immer“)

Als Vergangenheit: Als ich 20 Jahre alt war, habe ich meine erste Arbeit
gefunden.
Wenn Gegenwart/Zukunft Wenn ich die B2-Prüfung geschafft habe, kann ich
studieren. (Hier kann man KEIN „IMMER“ sagen)

MEHRMALS (entweder „wenn“ oder „immer wenn“, vom Sinn her kann man „immer“
dazugeben, auch wenn es nicht dort steht)

Immer wenn Vergangenheit (Immer) wenn ich krank war, hat sich meine Mutter
um mich gekümmert.

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 3
Immer wenn Gegenwart/Zukunft (Immer) wenn ich krank bin, kümmert sich meine
Mutter um mich.

Hier kann man IMMER sagen. Aber man kann es auch weglassen.

Übungen
Kursbuch Seite 13, Nr. 4a

1) Als ich vier Jahre alt war, habe ich Fahrrad fahren gelernt.
2) Als ich sechs Jahre alt war, bin ich in die Schule gekommen.
3) Als ich 18 Jahre alt war, war ich mit der Schule fertig / wurde ich mit der Schule fertig.
4) (Immer) wenn /Wenn ich Geburtstag hatte, habe ich meine Freunde eingeladen.
5) (Immer) wenn / Wenn ich die Großeltern besucht habe, haben sie sich gefreut.
6) Immer wenn ich Ferien hatte, habe ich die Schule vergessen.

4b Konversation
Wie alt waren Sie, als Sie diese Dinge gemacht haben?

Als ich meine erste Arbeit gefunden habe, war ich 18 Jahre alt.
Als ich nach Österreich gekommen bin, war ich 28 Jahre alt.
Als ich die erste Fremdsprache gelernt habe, war ich sechs Jahre alt.

Als ich ein Studium abgeschlossen habe, war ich 21 Jahre alt.
Als ich den Führerschein gemacht habe, war ich 31 Jahre alt.
Als ich meine Schule verlassen habe, war ich 15 Jahre alt.
Als ich den ersten Kuss bekommen habe, war ich 15 Jahre alt.

Kursbuch Seite 14:


Elternsprechtag und Projektwoche.

Elternsprechtag: Tag in der Schule, wo die Eltern zu den Lehrern ihrer Kinder gehen und sich
nach den Noten der Kinder erkundigen können.

erkundigen = fragen und sich Informationen holen

Projektwoche: eine Woche in der Schule, wo die Kinder entweder einen Ausflug machen oder
eine Aufgabe ausführen

Datum:

Kardinalzahlen: (zählen, Menge, Preis): eins, zwei, drei, vier,...


Ordnungszahlen: (Reihenfolge, Datum, Stock): erster, zweiter, dritter, vierter

Datum:
der 20. März der -> Nominativ der zwanzigste März
am 20. März am -> Dativ am zwanzigsten März

Ordnungszahlen:
männlich weiblich sächlich Mehrzahl
b.A. der erste Sohn die erste Tochter das erste Kind die ersten Kinder
u.A. ein erster Sohn eine erste Tochter ein erstes Kind erste Kinder
P.p. mein erster Sohn meine erste Tochter mein erstes Kind meine ersten Kinder

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 4
b.A. = bestimmter Artikel
u.A. = unbestimmter Artikel
P.p. = Possessivpronomen

Klassenvorstand = Lehrer, der die Verantwortung für eine bestimmte Klasse hat

Abschnitt = Teil eines Zettels, den man abschneiden kann

1) Mit wem können die Eltern am 20. März sprechen?


Die Eltern können mit dem Klassenvorstand oder mit einem anderen Lehrer ihres Kindes
sprechen.

2) Was müssen die Eltern dafür machen?


Sie müssen den Abschnitt ausfüllen, unterschreiben und ihrem Kind in die Schule mitgeben.
Das Kind muss dann den Abschnitt beim Lehrer abgeben.

3) Worüber sprechen Lehrer mit den Eltern beim Elternsprechtag?

In welchen Fächern sind die Kinder gut, in welchen Fächern sind die Kinder schwach.
Auf welchen Noten stehen die Kinder im Moment.
Wie ist die Schularbeit ausgefallen?
Wie ist die Mitarbeit?
Macht das Kind die Hausaufgaben?
Sind die Hausaufgaben gut oder schlecht?

Förderunterricht
Nachhilfe
Probleme mit Lehrern

Förderunterricht = zusätzlicher kostenloser Unterricht zum normalen Unterricht, wenn viele


Kinder in einem bestimmten Gegenstand schlechte Noten haben, gibt es nicht immer, nur
manchmal, wird von der Schule aus organisiert und abgehalten, in der Gruppe

Nachhilfe = zusätzlicher kostenpflichtiger Unterricht zum normalen Unterricht, privat, meistens


einzeln

Dialog:
Mutter – Lehrer
Lehrerin – Vater:

Mutter – Lehrer:
M: Ich möchte wissen, wie es meinem Kind bei den Schulübungen geht.
L: Ich bin der Deutschlehrer Ihres Kindes.
M: Mein Kind möchte Förderunterricht in Mathematik haben.
L: Ihr Kind braucht Förderunterricht in Mathematik.
M: Ist es möglich bei Ihnen?
L: Ja, gerne. Der Förderunterricht findet immer am Montag um 15 Uhr statt.
M: Ja, ich freue mich, dass es einen Förderunterricht für mein Kind gibt.

Vater – Lehrerin:
V: Ich bin der Vater von Christa. Sie ist eine Schülerin von Ihnen.
L: Ich bin Amani, die Arabisch-Lehrerin Ihrer Tochter.
Ihre Tochter ist gut im Sprechen und im Schreiben, aber sie braucht Nachhilfe in der Grammatik.

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 5
Wir haben hier in unserer Schule einen Förderunterricht. Er findet jeden Dienstag um 13 Uhr statt
und dauert eine Stunde. Es freut mich, wenn sich Ihre Tochter bei uns anmeldet.
V: Ich freue mich auch, meine Tochter bei Ihnen anmelden zu können.
Glauben Sie, braucht meine Tochter auch zusätzlich Unterricht zu Hause?
Es gibt in unserem Förderunterricht eine Hausaufgabe. Und Sie können Ihrer Tochter bei der
Hausaufgabe helfen.

Telefonnummer: in Zweier- und Dreierblöcken sagen


01 60 37 459
Null eins sechzig siebenunddreißig vierhundertneunundfünfzig

Vorwahl 0732
Null siebenhundert- zweiunddreißig
und

KEIN „und“ zwischen der Hunderter- und der Zehnerstelle.


Das „und“ steht nur zwischen der Zehner- und Einerstelle.

qualifiziert (Adjektiv) Hauptwort: Qualifikation


ein qualifizierter Lehrer = ein Lehrer mit Qualifikation -> mit entsprechender Ausbildung,
Erfahrung, Kompetenz (er beherrscht sein Fach sehr gut)

Unterstufe = die ersten vier Jahre im Gymnasium


Oberstufe = die letzten vier Jahre im Gymnasium

rückbezügliche Verben: sich + Infinitiv

sich kümmern um

Verb Reflexivpronomen
Personen Zeitwort rückbezügliches Fürwort

ich kümmere mich


du kümmerst dich
er/sie/es kümmert sich
wir kümmern uns
ihr kümmert euch
sie kümmern sich

waschen
ich wasche mich
du wäscht dich
er/sie/es wäscht sich
wir waschen uns
ihr wascht euch
sie waschen sich

Kursbuch Seite 15:


Warum gibt es Projektwochen?
Es gibt Projektwochen, damit die Kinder etwas Praktisches lernen.
Es gibt Projektwochen, damit die Kinder wichtige Gebäude, Einrichtungen, Institutionen, etc.
kennenlernen.

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 6

Jugendherberge = günstige Unterkunft für Studenten im Ausland, mit Studentenausweis bzw.


internationalem Jugendherbergsausweis (keine ständige Wohnung, sondern nur für kurze Zeit,
wenn Sie auf Reisen sind, wenn Sie unterwegs sind, statt einem teuren Hotel)

Stadtrundgang = zu Fuß durch die Stadt gehen


2. Bild = Rathaus von Wien

Außerdem furthermore es kommt noch etwas zu dem Gesagten dazu

Dialog: Projektwochen:
V:
L: Ich wollte Sie über die Projektwoche informieren.
Wir fahren am Montag nach Wien.
Die Abfahrt ist um 8 Uhr. Die Rückkehr ist um 16 Uhr.
Die Kinder kommen um 16 Uhr wieder zurück.

V: Wie viel Geld muss ich zahlen? / Wie viel kostet die Projektwoche?
L: Die Fahrt kostet 28 Euro.
V: Das ist viel Geld. Ist das mit oder ohne Mittagessen?
L: Das ist ohne Mittagessen. Die Kinder müssen sich eine Jause zum Essen mitnehmen.
Ich komme um 16 Uhr in die Schule und hole meine Kinder ab.

„statt“ kann nur mit 2 Preisen verwendet werden: alter Preis und neuer Preis, hoher Preis und
reduzierter Preis:
Das Waschmittel ist diese Woche in Aktion. Es kostet statt 5, 99 nur 3,99!

Elternverein = Eltern der Schüler einer bestimmten Schule, schließen sich zusammen, um
gewisse Dinge gemeinsam mit den Schülern zu machen bzw. um bestimmte Projekte für die
Schüler zu finanzieren..

Der Elternverein kann Eltern helfen, die nicht so viel Geld haben. / die nicht genug Geld haben.

Konversation: Kursbuch Seite 15, Nr. 6b


Haben Sie Kinder, die schon eine Projektwoche gemacht haben?
Wohin sind sie gefahren?
Welche Erfahrungen haben sie gemacht?

Meine Tochter ist mit ihren Freunden nach St. Pölten gefahren.
Das war schön.
Es gab einen Weihnachtsmarkt mit vielem süßen Essen.

Kursbuch Seite 16: Zusammenfassung des Kapitels:4

Immer wenn ich Ferien hatte, habe ich meine Freunde eingeladen.
Als ich 15 Jahre alt war, bin ich in den Libanon/in den Iran gefahren.

Wortstellung im Nebensatz: (immer die gleiche Wortstellung, egal welcher Nebensatz und egal,
welche Konjunktion).

Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich ein rotes Fahrrad.
Konjunktion Person Objekt Verb, Verb Person Objekt.
Subjekt Subjekt

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016


Kurstag 5 B1 20161221.doc Seite 7

Ich hatte ein rotes Fahrrad, als ich 15 Jahre alt war.
Person Verb Objekt Konjunktion Person Objekt Verb.

Hausübung:
Kursbuch Seite 16, 3a
Kursbuch: Seite 17, 3b, , 5

Arbeitsbuch:
Seite 7, 11
Seite 8: 12, 13,14
Seite 9: 15

© Mag. Sabine Zechmeister 30.12.2016

Das könnte Ihnen auch gefallen