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Aiperi Joomartova

Aufgabe für die Vorprüfung (Vorlesung 12)


1. Was ist das Wesen der Wortart „Adverb“?

Das Adverb ist eine unflektierbare Wortart, die auf die Eigenschaft eines Vorgangs,
auf dessen Ort, Zeit, Grund, Zweck usw. hinweist.

2. Wie entstanden die Adverbien?

Die meisten Adverbien sind aus anderen Wortarten entstanden:

*durch Adverbialisierung:
a)von Substantiven in verschiedenen Kasusformen (außer dem Nominativ): heim,
weg, abends, morgens, anfangs, mittags u.a.;
b) von Verbalformen: vorwiegend, fließend, wiederholt, auffallend, verkehrt u. a.;

*durch Ableitung (von Substantiven, Adjektiven, Adverbien usw.) mittels der Suffixe -
s, -ens, -lings, -lich, -wärts, -weise u. a. m.: flugs, öfters, höchstens, meistens, täglich,
gelegentlich, abwärts, vorwärts, teilweise, stückweise u. a. m.;

*durch Zusammensetzung:
a) zweier Adverbien: sofort, hierher, sodann, dahin u.a.
b) eines Substantivs (Adjektivs, Pronomens) mit einer Präposition (einem Adverb):
zuweilen, beizeiten, bergab, flussabwärts, zuletzt, insbesondere; unterdessen,
deswegen, trotzdem, seinetwegen u. a.;
c) eines Substantivs mit dessen Bestimmung: kurzerhand, jederzeit; meistenteils,
jedenfalls u. a.

3. In welche Gruppen werden die Adverbien ihrer lexikalisch- grammatischen


Bedeutung nach eingeteilt?

qualitative, quantitative und Umstandsadverbien.

4. Was kennzeichnet die qualitativen Adverbien?

Die qualitativen Adverbien kennzeichnen den Charakter bzw. die Art und Weise einer
Handlung, eines Zustandes: gut, langsam, schnell, falsch u. a.

5. Welche Adverbien sind steigerungsfähig?

quantitative Adverbien
6. Welche Funktion erfüllen im Satz die Umstandsadverbien?

Adverbialbestimmung des Ortes(Lokaladverbien), der Zeit (Temporaladverbien)

7. Mit welchen Adverbien kann man Sätze verknüpfen?

Konjunktionaladverbien

8. Was drückt das Modalwort aus?

das Verhalten des Redenden zur Realität der Aussage

9. Was können die Interjektionen ausdrücken?

Sie drücken verschiedene Gefühle, Empfindungen aus, ohne sie zu nennen

10. Wodurch unterscheiden sich Adverbien von den Adjektiven?

Adjektive:
Adjektive beschreiben Nomen und weisen somit Personen und Dingen
Eigenschaften zu. Wenn sie vor einem Nomen stehen müssen sie entsprechend
der Adjektivdeklination dekliniert werden.
Adverbien:
Adverbien beschreiben Umstände. Sie werden auch Umstandswörter genannt.
Sie beziehen sich auf das Verb und niemals auf ein Nomen. Man beschreibt
mit ihnen wie, wann, warum oder wo etwas passiert. Adverbien sind
unveränderlich und werden niemals dekliniert.

11. Finden Sie die Modalwörter und unterstreichen Sie sie!

a) «Ruth macht mir Sorge!“ sagte er. — «Ruth?» — «Ja. Sie macht mir Sorge!» —
«Aber dieser Dietz war ja auch nichts für sie, Papa. Ein oberflächlicher Mensch.» —
«Oberflächlicher Mensch?» Voller Erstaunen blickte der General Otto an. —
«Ja, gewiß. Herzlich oberflächlich, Papa».

b) Ich mache jetzt rasch meine Visite, Taunusstraße 11. Das alte Fräulein


ist hoffentlich gar nicht zu Hause.
c) Götz: Ihr seid müde, Bruder Martin, und ohne Zweifel durstig.

12. Setzen Sie die fehlenden Steigerungsformen ein!


Grundform – Komparativ –Superlativ
spät - später - am spätesten;
freundlich - freundlicher - am freundlichsten;
klug - klüger - am klügsten.
viel - mehr - am meisten

schnell – schneller – am schnellsten

13. Bilden Sie die zweite Form des Superlativs mit dem Suffix -(e)ste. (Diese Form
des Superlativs drückt jedoch keinen Vergleich aus, sie hat stets nur absolute
Bedeutung.)

a) freundlich - aufs freundlichste


b) grausam - aufs grausamste
c) tief – aufs tiefste

14. Bestimmen Sie den Typ des unterstrichenen Adverbs!

1. Draußen ist schönes Wetter. b


2. Umständehalber sitze ich aber zu Hause. a
3. Ich schreibe nämlich morgen einen schwierigen Test. e
4. Den letzten Test habe ich nicht bestanden, worüber ich mich sehr ärgere. d
5. Hoffentlich werde ich diesen Test ohne Fehler schreiben. c
a)Kausaladverb
b)Lokaladverb
c)Modaladverb
d) Relativadverb
e)Temporaladverb

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