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Jeder Computer besitzt zumindest folgende grunglegende Einheiten:

d| ’entrale Recheneinheit (CPU = central processing unit)


d| Einen zentralen Speicher (memory)
d| Ein- und Ausgabeeinheiten (interfaces oder IO units)

’usätzlichbenötigt die CPU noch eine Spannungsversorgung und einen Taktgeber (Quarzgenerator).

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Eine CPU besteht aus drei Baugruppen:

d| Befehls-oder Steuerwerk
d| Rechenwerk
d| Adress-und Hilfsregister

Diese Baugruppen sind wiederum durch interne Daten-, Adress- und Steuerleitungen miteinander
verbunden.

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In dieser Baugruppe werden die geladenen Daten bearbeitet. Der zentrale Bestandteil ist die
ALU(Arithmetic Logic Unit). Eine ALU kann meist folgende Operationen durchführen:

d| arithmetische Operationen (Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren von zwei


Dualzahlen)
d| logische Operationen (AND-, OR-, XOR- und NOT-Verknüpfungen von zwei Operanden)
d| Schieben (eines Operanden um 1 Stelle nach links oder nach rechts)
Ein für den Programmierer sehr wichtiges Register im Rechenwerk ist der Akkumulator, kurz
Akkuoder A-Register oder auch Working-Registerbzw. Wgenannt. Vor einer Operation muss in
diesem Register der erste Operand geladen sein, nach der Operation enthält er das Ergebnis.Dem
Akku bzw. Working-Register ist ein Flagregisterzugeordnet.

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Das Befehlswerk steuert im ’eitraster des Taktsignals alle Abläufe innerhalb der CPU sowie auch den
gesamten Verkehr auf dem Datenbus zwischen CPU und Speicher- bzw. I/O-Bausteinen.Im
Steuerwerk befindet sich das Befehlsregister, das alle Befehle enthält, die der Prozessor ausführen
kann.

    


Es gibt zwei Verwendungen für diese Register: einmal als Universalregisterzum ’wischenspeichern
von Werten, die im Programm immer wieder verwendet werden, zum anderen als Adressregisterzum
Verwalten von Tabellen im Speicher. ’u den wichtigsten Adressregistern gehört der Programmzähler.
Der Programmzähler(Program Counter, PC) enthält stets die Speicheradresse des Befehls, der gerade
bearbeitet wird, also in das Befehlsregister geladen wurde. Am Inhalt des PC erkennt die CPU immer
genau, wie weit das im ’entralspeicher stehende Programm schon abgearbeitet ist. Am Ende einer
Befehlsausführung erhöht das Steuerwerk automatisch den PC. Damit wird der nächste Befehl des
Programms ausgewählt und über den Datenbus in das Befehlsregister geladen.

  
’entralspeicher werden direkt von der CPU angesteuert. Dabei muss man folgende
Unterscheidungen treffen:

d| Flüchtiger Speicher (volatile memory) RAM


d| Nichtflüchtiger Speicher (nonvolatile memory) PROM, EPROM, FLASH
d| Speicher nur zum Lesen (Read only) ROM
d| Speicher zum Lesen und Schreiben (RAM, FLASH)

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Sie stellen die Verbindung zur Außenwelt des Computers her, zur Peripherie. Sie werden auchals IO-
Ports bezeichnet. Diese Bausteine sollen gewisse Aufgaben übernehmen und somit die CPU
entlasten.



  


  
Die Von-Neumann-Architektur zeichnet sich dadurch aus, dass Code und Daten über die
gleichenBusse übertragen werden. Dadurch gibt es keine Unterscheidung zwischen Code- und
Datenbereichen und Code kann auch im Datenbereich ausgeführt werden.

Bekannte Vertreter dieser Architektur sind z. B. die 68HC08-Familie und die x86-Familie (Pentium,
Athlon usw.).
   
Das Hauptmerkmal der Harvard-Architektur ist, dass Programm- und Datenspeicher über
getrennteBusse angesteuert werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass auf Daten- und
Programmspeicher gleichzeitig zugegriffen werden kann. Es bedeutet aber auch, dass echter Code im
Datenspeicher nicht ausgeführt werden kann. Dazu muss er erst in den Codespeicher übertragen
werden.

Benutzt wird die Harvard-Architektur z. B. von den AVRs und den meisten DSPs.

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