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Thema : Wie wir miteinander kommunizieren ?

Arbeitsblatt 1 . Einführung ins Thema


Aufgabe 1 Lies die Textabschnitte und formuliere die Fragen.

1.Wie können Menschen sich verständigen?


Mimik, Gestik, Haltung und Bewegung, Berührungen und die Kleidung sind wichtige Mittel
der nonverbalen Kommunikation – eine uralte Form der
zwischenmenschlichen Verständigung. Auf diese Weise klären wir untereinander, ob wir uns
sympathisch sind und ob wir uns vertrauen können

2. ………………………………………………………………..
Wenn Menschen miteinander kommunizieren, werden sie zu Sendern und Empfängern. Der
Sender möchte etwas mitteilen, zum Beispiel Gefühle, Ansichten, Wünsche oder eine
Sachinformation.Sprache, Schrift oder Körpersignale "transportieren" die Botschaft zum
Empfänger. Es wird also ein Signal ausgesendet. Der Empfänger nimmt die Botschaft
wahr, übersetzt sie in seine Worte und interpretiert sie. Anhand der Reaktion des
Empfängers erkennt der Sender, ob er seine Botschaft klar machen konnte, was nicht immer
gegeben ist, denn bei allen Schritten des Kommunikationsprozesses können Fehler oder
Unklarheiten entstehen.
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Aber es gibt verschiedene Arten der Kommunikation.
 Verbale Kommunikation: Durch Ihre Stimme und Sprache können Sie mit einer
anderen Person verbal kommunizieren.
 Nonverbale Kommunikation: Auch Mimik, Gestik und Körpersprache sind
Kommunikationsmittel. Sie gehören zur nonverbalen Kommunikation.
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Zu den häufigsten Kommunikationsproblemen gehören zum Beispiel Missverständnisse,
unklare Aussagen, und Fehlinterpretationen. Meist geschieht dies durch unaufmerksames
Zuhören von Gesprächspartnern oder ungleicher Qualifikation des Sprachniveaus und des
Sprachverständnisses beider Personen eines Dialoges.

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Es entstehen oft Fehler in der Kommunikation und es entstehen Missverständnisse.
Aus diesem Grund ist besonders wichtig, dass du deine Botschaften klar und deutlich
formulierst. Achte darauf, dass du die Botschaften hinterfragst und nachfragst, wenn du
etwas nicht direkt verstanden hast
 Was du in der Kommunikation alles falsch machen kannst.
 : nicht ausreden lassen/nicht zuhören. ...
 : Pauschalisieren. ...
 : Schuld zuweisen/Unterstellungen. ...
 müssen/sollen verwenden.
Arbeitsblatt 2 Interkulturelle Kommunikation

1.Definition
Interkulturelle Kommunikation bezeichnet die Interaktion zwischen Menschen aus
verschiedenen Kulturkreisen. Das betrifft sowohl den Austausch zwischen Einzelpersonen als
auch zwischen Gruppen. Die Grundvoraussetzung gelungener interkultureller
Kommunikation ist das Beherrschen einer gemeinsamen Sprache, aber auch ein Bewusstsein
über Gestik, Mimik, Körperhaltung und weitere kulturelle Besonderheiten ist nötig.
2. Beispiele
Begrüßung
Schon das Begrüßungsritual unterscheidet sich kulturell stark. Während man sich in
Deutschland die Hand reicht, umarmen sich Italiener häufig. In Japan verbeugt man sich zur
Begrüßung respektvoll voreinander, die Chinesen bevorzugen sanftes Händeschütteln. In
arabisch geprägten Ländern entscheidet die Hierarchie der im Raum befindlichen Personen
darüber, wer zuerst begrüßt wird. In Tibet streckt man sich zur Begrüßung die Zunge raus.
Lächeln
Auch Lächeln oder Lachen hat in verschiedenen Kulturen andere Bedeutungen. Während es in
Deutschland meist ein Ausdruck positiver Gefühle wie Freude oder Heiterkeit bedeutet, lächeln
Menschen in vielen asiatischen, orientalischen oder afrikanischen Ländern auch, um unerwünschte
Emotionen wie Unsicherheit oder Trauer zu verbergen.
Pünktlichkeit
In Deutschland wird bei Geschäftsterminen Pünktlichkeit erwartet, während man in Frankreich bei
einer Viertelstunde Verspätung immer noch pünktlich erscheint. Menschen aus beispielsweise
Brasilien und Indien legen keinen großen Wert auf Pünktlichkeit, hier ist mit Verspätungen zu
rechnen.
Körpersprache
Mehr als die Hälfte unserer Kommunikation besteht aus nonverbalen Signalen, also Gestik und
Mimik. Natürlich variiert auch die Körpersprache in verschiedenen Kulturen. Während Kopfschütteln
hierzulande als Nein verstanden wird, heißt dies in Indien und Bulgarien Zustimmung. In
Asien wackelt man für ein „ja“ mit dem Kopf von rechts nach links. Verschränkte Arme werden
in Südostasien als Respektlosigkeit gewertet, auch ist es vielerorts verpönt, mit der Fußspitze auf einen
Menschen zu zeigen.
Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Gesten kann man sich in die tiefen Nesseln interkultureller
Missverständnisse setzen. Während wir mit einem Daumen nach oben Zustimmung signalisieren,
kommt die Geste etwa im Nahen Osten einem ausgestreckten Mittelfinger gleich. Auch in Australien
und Nigeria gilt hier: Obacht! Der Daumen nach oben bedeutet hier: “Hau ab!”
Wer mit zusammengeführtem Daumen und Zeigefinger Lob oder ein “OK” geben will, wird seinem
Gegenüber in Tunesien, Russland, Malta und Griechenland damit ein freundliches “Arschloch” zu
verstehen geben.
Auch dem Drang, neugeborenen Kindern über den Kopf zu streicheln, sollte man – ganz gleich, wie
süß sie auch sein mögen – in Japan nicht nachgeben. Diese Geste wird dort als beleidigend
empfunden.

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