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E25

Bedienungs- und
Installationsanleitung

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise


und lesen Sie diese Anleitung vor Inbetrieb-
nahme sorgfältig durch.
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise

Allgemein Konformitätserklärung

E Mit diesem Achtungzeichen wird


in dieser Anleitung auf Gefahren
für Leib und Leben und/oder
Sachwerte hingewiesen.

Netzanschlußvorschriften E 25
Beachten Sie die Bedingungen Ihres entspricht bei Berücksichtigung der
örtlichen Energieversorgungsunter- zutreffenden Installationsvorschriften
nehmens und die VDE-Vorschriften. sowie der Herstelleranweisungen den
Ihre Heizungsregelung darf nur von da- Anforderungen der relevanten
für autorisiertem Fachpersonal instal- Richtlinien und Normen.
liert und gewartet werden.

E Bei nicht fachgerechter Installa


tion besteht Gefahr für Leib und
Leben.

Gewährleistungsbedingungen
Bei nicht fachgerechter Installation,
Inbetriebnahme, Wartung und
Reparatur des Reglers besteht kein
Anspruch auf Garantieleistungen durch
den Hersteller.

2
Inhaltsverzeichnis

Für Ausführungen mit 2stufiger Digitale Wochenschaltuhr 12


Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise 2
Brennerregelung s 6 Schaltzeiten programmieren 13
Allgemein 2
Für Ausführungen mit Analoge Tages-
Netzanschlußvorschriften 2
Warmwasserkreisregelung ! 7 /Wochenschaltuhr 13
Gewährleistungsbedingungen 2
Für Ausführungen mit Digitale Wochenschaltuhr 13
Konformitätserklärung 2
Mischerkreisregelung v 7 Schaltzeitpaar eingeben 13
Inhaltsverzeichnis 3 Schaltuhr 7 Schaltzeiten abfragen/ändern 14
Gliederung der Anleitung 5 Analoge Tages- Schaltzeiten löschen 14
Handlungsanweisungen 5 /Wochenschaltuhr 7
Ferienprogramm
Hinweise 5 Digitale Wochenschaltuhr 7
(digitale Schaltuhr) 15
Reglervarianten 5 Fernbedienung mit Raumfühler
Schaltzeiten für Ferienprogramm
Kesselkreis H 5 FBR1 (Zubehör) 7
einstellen 15
Mischerkreis v 5 Geräteübersicht 8 Ferienprogramm starten 15
Warmwasserkreis ! 5 Analoge Tages-/ Ferienprogramm vorzeitig
2stufiger Brenner Wochenschaltuhr 8 beenden 16
(Kaskade) s 5 Stellknöpfe/Funktionsanzeigen 8
Heizbetrieb 17
Wirkungsweise/Funktionen 6 Digitale Wochenschaltuhr 9
Temperaturen 17
Regler 6 Stellknöpfe/Funktionsanzeigen 9
Normaltemperatur 17
E25.0100 (ZW) 6 Betriebsarten 10 Absenktemperatur 17
E25.0200 (ZKW) 6 Heizprogrammschalter 10 Heizkurven 17
E25.0300 (ZMW) 6 Fernbedienung FBR1 10 Heizkurve einstellen 17
E25.0400 (ZKMW) 6
Inbetriebnahme/ Warmwasserbereitung 18
E25.1000 (M) 6
Grundeinstellungen 11 Temperatur 18
Funktionen 6
Uhrzeit/Wochentag einstellen 11 Betriebszeiten 18
Für alle Ausführungen 6
Analoge Tages- Schaltzeiten (digitale Schaltuhr) 18
Für Ausführungen mit
/Wochenschaltuhr 11 Bedarfsabhängige
Kesselkreisregelung H 6
Tagesprogramm 12 Umwälzpumpenschaltung 19
Wochenprogramm 12
3
Inhaltsverzeichnis

Sonderfunktionen 19 Grundeinstellung des Reglers 29 Eigene Werte 36


Handbetrieb (digitale Schaltuhr) 19 Kesselminimaltemperatur H 29 Einstellungen 36
Kesselanfahrentlastung H 29 Regler 36
Für den Installateur 20 Schalthysterese H 30 Analoge Tagesschaltuhr 37
Montage 20 Sperrzeit zweite Analoge Wochenschaltuhr 37
Anlagenschema Brennerstufe s 30 Digitale Wochenschaltuhr
E25.0100 / .0200 20 Raumfühlereinfluß 30 (Kanal 1) 38
Anlagenschema Warmwasserbereitung 31 Digitale Wochenschaltuhr
E25.0300 / .0400 21 Frostschutztemperatur 31 (Kanal 2) 38
Anlagenschema Pumpenparallellauf 31
E25.1000 22 Kanalzuordnung 32
Regler 23 Digitale Schaltuhr 32
Stellmotor SM 70 23 Analoge Schaltuhr 32
Außenfühler AFS 24
Kesselfühler KFS H 24 Technisches 33
Vorlauffühler VFAS v 24 Störungen 33
Speicherfühler SPFS ! 25 Technische Daten 33
Maximalbegrenzer 25 Fühlerwiderstände 34
Fernbedienung FBR1 25 Erläuterungen 34
Telefonschalter 26
Elektrischer Anschluß 26
E25.0100 (ZW) 27
E25.0200 (ZKW) 27
E25.0300 (ZMW) 27
E25.0400 (ZKMW) 28
E25.1000 (M) 28

4
Gliederung der Anleitung

Warmwasserkreis !
Gliederung der Anleitung

Handlungsanweisungen Reglervarianten
Immer, wenn eine Einstellung vorzu- Diese Anleitung beschreibt die Regler- nur für E25.0100
nehmen ist, erkennen Sie dies an den serie E25. Der Regler ist je nach Mo- E25.0200
numerierten Handlungsschritten bzw. dell für bis zu 3 Kreise (Kessel-, Mi- E25.0300
den vorangestellten Spiegelstrichen. scher- und Warmwasserkreis) E25.0400
Bei der digitalen Wochenschaltuhr wird ausgelegt und stellt sich je nach ange-
außerdem durch Tastensymbole ge- schlossenen Fühlern auf die ge- 2stufiger Brenner (Kaskade) s
zeigt, welche Tasten zu betätigen sind. wünschte nur für E25.0200
Das Ergebnis einer Einstellung wird mit Regelfunktion ein. E25.0400
einem Pfeil F kenntlich gemacht.
Einige Bedienabläufe werden an Hand Den Regler E25 gibt es in fünf ver-
von Beispielen erläutert. schiedenen Ausführungen. Funktionen,
die nicht für alle Reglervarianten gel-
Hinweise ten, sind in der Anleitung mit den fol-
genden Symbolen gekennzeichnet:
! Wichtige Hinweise sind mit einem
Ausrufungszeichen markiert. Kesselkreis H
nur für E25.0100
E25.0200
E25.0300
E25.0400

Mischerkreis v
nur für E25.0300
E25.0400
E25.1000

5
Wirkungsweise/Funktionen
Wirkungsweise/Funktionen

Regler E25.0100 (ZW) Funktionen


Der Regler ist außentemperaturgeführt x Kesselkreisregelung H Für alle Ausführungen
und sorgt für ein optimales Zusam- x Warmwasserkreisregelung ! x automatische Sommer-
menwirken der einzelnen Komponen- /Winterschaltung
ten Ihrer Heizungsanlage. Er vergleicht E25.0200 (ZKW) x bedarfsabhängige Umwälzpumpen-
die Meßwerte mit vorgegebenen bzw. x 2stufiger Brenner (Kaskade) s schaltung
errechneten Sollwerten. x Warmwasserkreisregelung ! x LED-Anzeige aller Relais-Ausgänge
Auf Grund dieser optimierten Werte x Anzeige für Fühlerkonfiguration und
werden der Brenner H und die Um- E25.0300 (ZMW) Fühlerdiagnose
wälzpumpen ein- oder ausgeschaltet
und der Mischermotor v je nach Bedarf x Kesselkreisregelung H
x Mischerkreisregelung v Für Ausführungen mit
auf- oder zugefahren. Kesselkreisregelung H
Das Ergebnis ist eine unabhängig von x Warmwasserkreisregelung !
der Außentemperatur gleichbleibende x außentemperaturabhängige Kessel-
Raumtemperatur. E25.0400 (ZKMW) temperaturregelung durch Schalten
Wahlweise kann eine Fernbedienung x 2stufiger Brenner (Kaskade) s des Brenners
mit integriertem Raumfühler (FBR1) x Mischerkreisregelung v x Minimalbegrenzung der Kesseltem-
angeschlossen werden. x Warmwasserkreisregelung ! peratur
x einstellbare dynamische
! Durch die werkseitige Voreinstellung
E25.1000 (M) Schalthysterese für den Brenner
ist der Regler sofort nach der Instal-
lation betriebsbereit. x Mischerkreisregelung v Für Ausführungen mit
2stufiger Brennerregelung s
x potentialfreier Wechsler-Ausgang für
2. Stufe
x einstellbare Sperrzeit für 2. Stufe

6
Wirkungsweise/Funktionen

Für Ausführungen mit Schaltuhr Digitale Wochenschaltuhr


Warmwasserkreisregelung ! Der Regler kann entweder mit einer x Gangreserve von 50 Stunden
x Warmwasserregelung durch Schal- analogen Tages-/Wochenschaltuhr o- x freie Zuordnung der beiden Uhren-
ten des Brenners und der Speicher- der einer digitalen Wochenschaltuhr kanäle, siehe Kapitel "Grundeinstel-
ladepumpe ausgerüstet sein. lung des Reglers", Seite 30
x wahlweise Parallellauf von Hei- x bis zu 21 Schaltzeitpaare für Wo-
zungs- und Speicherladepumpe Analoge Tages-/Wochenschaltuhr chenrhythmus speichern
x Nachlauf der Speicherladepumpe x Analoge Schaltuhr mit umstellbarem x zeitgleiche Schaltzeiten an verschie-
nach Warmwasserbereitung Tages-/Wochenprogramm mit einer denen Wochentagen als ein Schalt-
Gangreserve von mindestens 50 zeitpaar speichern
Für Ausführungen mit Stunden x nächsten Schaltbetrieb vorzeitig ak-
Mischerkreisregelung v tivieren
x außentemperaturabhängige Vorlauf- Tagesprogramm x eine Betriebsart dauerhaft einstellen
temperaturregelung durch motori- x Mehrere Schaltzeitpaare program-
x Sommer-/Winterzeit direkt umstellen
sche Verstellung des Mischers mieren x Ferienprogramm einstellen
x Schaltreiter im 5minütigen Abstand
x Unverlierbares Standardprogramm:
stecken, kürzeste Schaltzeit = 15 Montag - Freitag: 6.00 - 22.00 Uhr
Minuten Samstag - Sonntag: 7.00 - 23.00 Uhr
x Anzeige der Betriebszustände und
Wochenprogramm Schaltzeiten im Display
x 16 Schaltzeitpaare programmieren
x Schaltreiter im ½stündigen Abstand
Fernbedienung mit Raumfühler
stecken, kürzeste Schaltzeit = 2 FBR1 (Zubehör)
Stunden Über die Fernbedienung können Sie
das Heizprogramm wählen und den am
oder
Regler eingestellten Raumtemperatur-
sollwert um bis zu ±5 °C verändern.

7
Geräteübersicht
Geräteübersicht

Analoge Tages-/Wochenschaltuhr

1 Markierungsdreieck
Zeigt die eingestellte Uhrzeit an
2 24-Stunden-Ring
Durch Abnehmen und Wenden als Wochen-
Ring einsetzbar
3 Schaltstellungsanzeige
Zeigt die aktuelle Betriebsart an
4 Gesteckter roter Schaltreiter
Schaltet den Normalbetrieb ein
5 Minutenzeiger
Uhrzeit einstellen
6 Gesteckter blauer Schaltreiter
Schaltet den Absenkbetrieb ein
7 Schaltreiterpaare (2 rot, 2 blau)
Weitere 13 Schaltreiterpaare liegen im Beutel
jedem Regler bei.

! Gezeigt wird der 24-Stunden-Ring.

Stellknöpfe/Funktionsanzeigen

A Funktionsanzeigen (je nach Reglervariante) B Heizkurve Mischerkreis


n Speicherladepumpe ein C Warmwassertemperatur
o Mischer läuft in Richtung "Auf" D Heizkurve Kesselkreis
p Mischer läuft in Richtung "Zu" E Heizprogramm
H Brenner ein F Absenktemperatur
J K Heizungsumwälzpumpen ein G Normaltemperatur
H H zweistufiger Brenner ein
Digitale Wochenschaltuhr siehe nächste Seite Î

8
Geräteübersicht

Digitale Wochenschaltuhr

Einstellungen
1 Tastenring
m Heizprogramm
o Uhrzeit und
Heizprogramme löschen
N Kanal 1
O Kanal 2
t Sommer-/Winterzeit
e Stunden
j Minuten
a Wochentag wählen
p Wochentag ein-/ausschalten
c Ferienprogramm
r Uhrzeit- und Wochentags-
einstellung aktivieren

Anzeigen
2 Ferienprogramm
3 Wochentag
4 Sommerzeit
5 Hauptanzeige
6 Kanal 1 Stellknöpfe/Funktionsanzeigen
w Handbetrieb
q Normalbetrieb
A Funktionsanzeigen (je nach Reglervariante) B Heizkurve Mischerkreis
n dauernd Normalbetrieb
n Speicherladepumpe ein C Warmwassertemperatur
o dauernd Absenkbetrieb
o Mischer läuft in Richtung "Auf" D Heizkurve Kesselkreis
p Absenkbetrieb
p Mischer läuft in Richtung "Zu" E Heizprogramm
F Schaltuhrbetrieb
H Brenner ein F Absenktemperatur
7 Kanal 2
J K Heizungsumwälzpumpen ein G Normaltemperatur
Anzeigen wie unter 6
H H zweistufiger Brenner ein

9
Betriebsarten

C Absenkbetrieb
Betriebsarten

Heizprogrammschalter Fernbedienung FBR1


Der Regler arbeitet dauernd im Ab-
senkbetrieb und regelt die Anlage
auf die eingestellte Absenktempera-
tur. Die Schaltuhr ist ohne Funktion.

! Warmwasserbetrieb
(Sommerbetrieb)
Der Regler schaltet den Brenner nur
zur Warmwasserbereitung ein, die
Heizung ist dauernd ausgeschaltet
(Frostschutzbetrieb).
i Frostschutzbetrieb
Der Regler ist ausgeschaltet. xW Service/Notbetrieb 01560-00

Beim Unterschreiten der Frost- (Handbetrieb ohne Regelung)


Alle Pumpen und der Brenner sind Drehschalter zur Veränderung der
schutztemperatur arbeitet der Regler Raumsolltemperatur (±5 °C)
dauernd im Frostschutzbetrieb. eingeschaltet. Die Kesseltemperatur
wird am Kesselthermostat einge-
stellt. Der Mischer kann bei Bedarf Drehschalter mit den Stellungen
F Schaltuhrbetrieb F Schaltuhrbetrieb
Automatischer Wechsel von Normal- von Hand verstellt werden.
C dauernd Absenkbetrieb
auf Absenkbetrieb zu den program- B dauernd Normalbetrieb
mierten Schaltzeiten.
! Der Heizprogrammschalter am Reg-
B Normalbetrieb ler muß in Stellung F stehen.
Der Regler arbeitet dauernd im Nor-
malbetrieb und regelt die Anlage auf
die eingestellte Normaltemperatur.
Die Schaltuhr ist ohne Funktion.

10
Inbetriebnahme/Grundeinstellungen

Nach dem Anschließen der Fühler, Uhrzeit/Wochentag einstellen


Stellglieder und der Spannungsversor- Analoge Tages-/Wochenschaltuhr
gung ist der Regler sofort betriebsbe-
reit. Lediglich die Uhrzeit und gegebe- Umstellen Tages-/Wochenprogramm
nenfalls der Wochentag müssen noch
eingestellt werden.
Wollen Sie weitere individuelle Einstel-
lungen vornehmen, so schlagen Sie
bitte in den Kapiteln "Schaltzeiten pro-
grammieren", "Heizbetrieb" und
"Warmwasserbereitung" nach. 3. Metallstift (3) von "24h" auf "7d" ver-
schieben.
Inbetriebnahme/Grundeinstellungen

Nach dem Einschalten der Netzspan- 4. 24-Stunden-Ring wenden (1) und


nung blinkt 10 sek lang für jeden ange- entsprechend des Wochentages
schlossenen Fühler die Betriebsanzei- (I = Montag, VII = Sonntag) wieder
ge (je nach Reglervariante): 1. 24-Stunden-Ring (1) abnehmen.
aufsetzen.
Außenfühler AFS J
Kesselfühler KFS H
2. Minutenzeiger (2) drehen, bis sich
der Metallstift des grünen Ringes
! Beim Zurückstellen der Schaltuhr auf
das Tagesprogramm muß sich das
Vorlauffühler VFAS o (3) mit einer beliebigen Aussparung
Loch auf der Wochenscheibe über
Speicherfühler SPFS n des blauen Ringes (4) deckt.
dem Metallstift befinden.
Wird ein angeschlossener Fühler beim
Einschalten nicht angezeigt, überprü-
fen Sie bitte die Fühleranschlüsse.

11
Inbetriebnahme/Grundeinstellungen

Tagesprogramm Digitale Wochenschaltuhr Standardprogramm starten


 Minutenzeiger (2) in Pfeilrichtung Erstinbetriebnahme: 1. o Standardprogramm (siehe
drehen, und den Zeiger auf die ak- –– o Seite 7) laden; kann ggf.
tuelle Uhrzeit einstellen. geändert werden.
FDas Markierungsdreieck (5) zeigt
! Sie können zwischen 12- und 2. r Standardprogramm starten.
24-Stunden-Anzeige wählen:
am 24-Stunden-Ring (1) die Uhrzeit
an. –– t und Sommer-/Winterzeit einstellen
egleichzeitig drücken. Bei Inbetriebnahme während der Win-
Wochenprogramm terzeit ist keine Einstellung erforderlich.
F Anzeige wechselt von 24- in
 Minutenzeiger (2) so lange in Pfeil- 12-Stunden-Modus und um-
richtung drehen, bis der Zeiger auf gekehrt. Bei Inbetriebnahme während der
die aktuelle Uhrzeit und das Markie- Sommerzeit:
rungsdreieck (5) auf den entspre- Uhrzeit und Wochentag einstellen 1. Aktuelle Uhrzeit minus 1 Stunde
chenden Wochentag zeigt –– r Festhalten und einstellen.
(I = Montag, VII = Sonntag). e aktuelle Stunde, 2. t F +1h wird angezeigt,
(bei Sommerzeit -1 h) Sommerzeit ist eingestellt.
j aktuelle Minute,
a aktuellen Wochentag Auf Sommer-/Winterzeit umstellen
(1 = Montag, 7 = Sonntag) Auf Sommerzeit umstellen:
einstellen, –– t F +1h wird angezeigt,
r loslassen. Sommerzeit ist eingestellt.
F Sekundenpunktanzeige
blinkt, die Uhr läuft. Auf Winterzeit umstellen:
–– t F +1h erlischt, Uhrzeit wird
eine Stunde zurückgestellt.

12
Schaltzeiten programmieren

Je nach eingebauter Schaltuhr (analog Digitale Wochenschaltuhr aWochentag wählen,


oder digital) können Sie individuelle p Wochentag ausschalten.
Die eingestellten Schaltzeiten gelten
Schaltzeiten für Heizung und Warm- F Wochentag blinkt.
jeweils im Wochenrhythmus. Es kön-
wasserbereitung programmieren. Diesen Vorgang wiederholen, bis al-
nen bis zu 21 Schaltzeitpaare pro-
le nicht gewünschten Tage ausge-
grammiert werden. Ein Schaltzeitpaar
schaltet sind.
Schaltzeiten programmieren

Analoge Tages-/Wochenschaltuhr besteht aus Ein- und Absenkschaltzeit.


4. N oder
Für jeden Wochentag können unter-
Tagesprogramm Oso oft drücken, bis Normalbe-
schiedliche Heizzeiten –– zum Beispiel
 Stecken Sie den roten Schaltreiter werktags nur morgens und abends,
trieb eingeschaltet ist.
auf den gewünschten Beginn und F q erscheint.
samstags und sonntags aber den gan-
den blauen Schaltreiter auf das En- 5. Absenkschaltzeit programmieren:
zen Tag –– festgelegt werden, wobei für
de des Heizbetriebes Schritte 1-3 entsprechend
zeitgleiche Schaltzeitpaare jeweils nur
wiederholen, dann:
ein Speicherplatz belegt wird.
Wochenprogramm N oder
 Stecken Sie den roten Schaltreiter Schaltzeitpaar eingeben Oso oft drücken, bis Absenkbe-
auf den gewünschten Beginn und trieb eingeschaltet ist.
den blauen Schaltreiter auf das En- ! Mit N oder O weisen Sie die F p erscheint.
de des Heizbetriebes eingegebene Schaltzeit Kanal 1 bzw. 6. Weitere Schaltzeitpaare eingeben:
(I = Montag, VII = Sonntag) Kanal 2 zu. Schritte 1-5 wiederholen.
 Die Felder I bis VII stehen dabei für 7. r F Aktuelle Uhrzeit erscheint,
die Wochentage Montag bis Sonn- 1. m F Erste Einschaltzeit Schaltzeiten sind gespeichert.
tag erscheint.
 Innerhalb der Felder können die 2. e und
! Die Speicherung erfolgt automatisch,
Schaltzeiten individuell gesteckt wenn 90 Sekunden nach der Pro-
j Einschaltzeit einstellen, ggf.
werden grammierung eines Schaltzeitpaares
Anzeige überschreiben.
keine weitere Taste betätigt wird. Die
3. Wochentage festlegen, für die die
Schaltuhr wechselt in den aktuellen
Schaltzeit gelten soll, indem Sie zu-
Betriebszustand, und die Uhrzeit
nächst alle anderen Tage ausschal-
wird angezeigt.
ten:
13
Schaltzeiten programmieren

Schaltzeiten abfragen/ändern Schaltzeiten löschen Alle Schaltzeiten löschen


Zur Überprüfung können Sie sich alle Nicht mehr benötigte Schaltzeiten kön- 1. o F Alle Schaltzeiten sowie
eingegebenen Schaltzeiten anzeigen nen Sie jederzeit aus dem Speicher aktuelle Uhrzeit und Wochen-
lassen. entfernen. tag werden gelöscht, das
Jede aufgerufene Schaltzeit kann be- Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, Standardprogramm wird ge-
liebig oft verändert werden. Geben Sie, alle Schaltzeiten gleichzeitig zu lö- laden.
wenn Sie die gewünschte Schaltzeit er- schen. 2. Geben Sie die aktuelle Uhrzeit und
reicht haben, die neuen Werte nach den Wochentag neu ein.
dem vorherigen Muster ein.
! Hierbei wird jedoch auch die aktuelle
Uhrzeit gelöscht!
Die alten Werte werden dabei über-
schrieben.
Einzelne Schaltzeiten löschen
1. m Erste Schaltzeit aufrufen. 1. m Gewünschte Schaltzeit
F Erste Einschaltzeit und aufrufen.
Wochentag erscheinen. 2. e Anzeige auf --: stellen.
2. m F Erste Ausschaltzeit und 3. j Anzeige auf :-- stellen.
Wochentag erscheinen. 4. m oder
3. m F Zweite Einschaltzeit und r gedrückt halten.
Wochentag erscheinen. F --:-- blinkt, Schaltzeit wird
usw. nach ca. 3 Sekunden
Erscheint --:--, dann sind keine wei- komplett gelöscht.
teren Zeiten programmiert.
4. m F Anzahl der freien Speicher-
plätze wird angezeigt.

14
Ferienprogramm (digitale Schaltuhr)

Diese Funktion bietet Ihnen die Mög- 1. r Aktuellen Betriebszustand Ferienprogramm starten
lichkeit, spezielle Schaltzeiten für den anzeigen. Unbegrenzte Dauer
Zeitraum der Ferien einzustellen, ohne 2. m So oft drücken, bis nächster
Das Ferienprogramm soll sofort und für
das normale Wochenprogramm zu ver- freier Speicherplatz angezeigt
einen unbegrenzten Zeitraum gestartet
ändern. wird.
Ferienprogramm (digitale Schaltuhr)

werden.
Beachten Sie beim Programmieren des F --:-- erscheint.
1. c Ferienprogramm aufrufen.
Ferienprogramms folgende Hinweise: 3. e und
F --:Ho (Holiday) und f er-
x Ferienprogramm hat Priorität gegen- j Einschaltzeit auf 8.30 Uhr
scheinen, und die Markierung
über dem normalen Wochenpro- einstellen.
des aktuellen Wochentages
gramm. 4. N Normalbetrieb einschalten.
blinkt.
x Ferienprogramm läßt sich nur dann F q erscheint.
2. r Ferienprogramm starten.
eingeben, wenn alle sieben 5. c Einstellung als Ferienpro-
F Das Ferienprogramm wird
Wochentage ausgewählt sind. gramm markieren.
sofort und für unbegrenzte
x Ferienprogramm wird nur dann aktiv, F f erscheint.
Zeit gestartet, der aktuelle
wenn die Dauer der Ferien (1 - 99 6. m Nächsten freien Speicher-
Betriebszustand wird ange-
Tage) eingestellt oder zeitlich unbe- platz aufrufen.
zeigt.
grenzt festgelegt wurde. F --:-- erscheint.
x Ferienprogramm kann am aktuellen 7. e und ! Mit r können Sie sich den Wo-
Wochentag oder bis zu 6 Tage spä- j Ausschaltzeit auf 23.00 Uhr chentag, die Uhrzeit und den Schalt-
ter beginnen. einstellen. zustand der Schaltuhr anzeigen las-
8. N Absenkbetrieb einschalten. sen.
Schaltzeiten für Ferienprogramm F p erscheint.
einstellen 9. c Einstellung als Ferienpro-
gramm markieren.
Die Wohnung soll während der Ferien
F f erscheint.
zum Beispiel zwischen 8.30 Uhr und
10.rEinstellung speichern.
23.00 Uhr geheizt werden.
F Aktueller Betriebszustand
wird angezeigt.

15
Ferienprogramm (digitale Schaltuhr)

Begrenzte Dauer 1. c Ferienprogramm aufrufen. Ferienprogramm vorzeitig beenden


Das Ferienprogramm soll sofort und für F --:Ho und f erscheinen, Sie haben jederzeit die Möglichkeit, ein
einen Zeitraum von z. B. zehn Tagen Markierung des aktuellen gestartetes Ferienprogramm zu been-
gestartet werden. Wochentages blinkt. den oder ein aktiviertes Ferienpro-
2. a Wochentag 1 (Montag) gramm zu deaktivieren.
1. c Ferienprogramm aufrufen. einstellen.
F --:Ho und f erscheinen, 3. p Feriendauer (d :14) eingeben. Gestartetes Ferienprogramm
Markierung des aktuellen 4. r Ferienprogramm speichern.
1. c Ferienprogramm beenden.
Wochentages blinkt. F Ferienprogramm wird ge-
F Aktueller Betriebszustand
2. p Feriendauer (d :10) eingeben. speichert, und aktueller Be-
des normalen Wochenpro-
3. r Ferienprogramm starten. triebszustand wird angezeigt.
gramms wird angezeigt.
F Ferienprogramm wird direkt
für die Dauer von zehn Tagen
! Die Anzeige des aktuellen Betriebs-
zustandes wechselt bei Beginn des Aktiviertes Ferienprogramm
gestartet, sowie der aktuelle
Ferienprogramms in die Anzeige der 1. c Anzeige der Feriendauer auf-
Betriebszustand wird ange-
Feriendauer. rufen.
zeigt.
Diese Anzeige wird täglich um den 2. c Ferienprogramm deaktivie-
Wert "1" vermindert. Nach Ablauf der ren.
Späterer Beginn
Feriendauer erscheint in der Anzei- F Aktueller Betriebszustand
Das Ferienprogramm soll zu einem
ge wieder die normale Uhrzeit. Das des normalen Wochenpro-
späteren Zeitpunkt (z. B. am nächsten
Ferienprogramm bleibt im Speicher gramms wird wieder ange-
Montag) und für einen Zeitraum von
erhalten und kann bei Bedarf wieder zeigt.
z. B. 14 Tagen gestartet werden.
gestartet werden.

16
Heizbetrieb
Heizbetrieb

Temperaturen Heizkurven Heizkurve einstellen


Stellen Sie die Temperaturen für den Nur mit der für das jeweilige Gebäude 1. Niedrigste Außentemperatur ermit-
Normal- und Absenkbetrieb ein. richtigen Heizkurve bleibt die Raum- teln.
temperatur bei jeder Außentemperatur 2. Erforderliche Vorlauftemperatur er-
Normaltemperatur konstant. Die richtige Wahl der Heiz- mitteln (Auslegungstemperatur der
kurve ist deshalb von großer Bedeu- Heizung).
Die Raumtemperatur im Normalbetrieb
tung. Werkseitig sind folgende Heiz- 3. b Wert für Heizkurve aus Dia-
können Sie mit dem Stellknopf B im
kurven voreingestellt: gramm ablesen und einstellen.
Bereich von 12 °C bis 28 °C einstellen.
x Kesselkreis: bH = 1,25
x Mischerkreis: b v = 0,6 Hinweise zur
Absenktemperatur
richtigen Heizkurvenwahl
Die Raumtemperatur im Absenkbetrieb x Steigt die Raumtemperatur bei sin-
können Sie mit dem Stellknopf C im kender Außentemperatur, so ist die
Bereich von 4 °C bis 20 °C einstellen. gewählte Heizkurve zu groß.
! Wann die eingestellte Absenktempe- x Sinkt Ihre Raumtemperatur bei sin-
ratur erreicht wird, hängt von der Iso- kender Außentemperatur, so ist die
lierung des Gebäudes und der herr- gewählte Heizkurve zu klein.
schenden Witterung ab. x Die richtige Heizkurve finden Sie
durch Verändern der Heizkurve in
kleinen Schritten bei Außentempera-
turen möglichst unter 5 °C.
Beachten Sie auch die Tips im Ab-
schnitt "Erläuterungen".

Sie können jedoch die Heizkurven für


Kesselkreis bzw. Mischerkreis nach
Ihren Erfordernissen einstellen.

17
Warmwasserbereitung

E
Warmwasserbereitung

Temperatur Der Kesselthermostat muß min- 1. m F Erste Einschaltzeit


destens 10 K höher eingestellt erscheint.
Die Warmwassertemperatur können
sein als die gewünschte Warm- 2. e und
Sie mit dem Stellknopf ! im Bereich
wassertemperatur. j Einschaltzeit einstellen, ggf.
von 10 °C bis 60 °C einstellen.
Anzeige überschreiben
Ist die eingestellte Warmwassertempe- 3. Wochentage festlegen, für die die
Betriebszeiten
ratur erreicht, schaltet der Regler in Schaltzeit gelten soll, indem Sie zu-
Die Warmwasserbereitung wird auto- den normalen Heizbetrieb: nächst alle anderen Tage ausschal-
matisch eingeschaltet, wenn im Spei- x Brenner wird ausgeschaltet. ten:
cher die eingestellte Temperatur um x Speicherladepumpe läuft ca. 5 Minu- a Wochentag wählen.
5 K unterschritten wird und die Warm- ten weiter. pWochentag ausschalten.
wasserbereitung vom Regler freigege- F Wochentag blinkt.
ben ist (digitale Schaltuhr): Schaltzeiten (digitale Schaltuhr) Diesen Vorgang wiederholen, bis al-
x Heizungsumwälzpumpen werden le nicht gewünschten Tage ausge-
Wenn Sie einen Uhrenkanal der
abgeschaltet. schaltet sind.
Warmwasserbereitung zugeordnet ha-
x Mischer v wird in Stellung "Zu" ge- 4. N oder
ben (siehe Grundeinstellung des Reg-
fahren. O Normalbetrieb einschalten.
lers), können Sie die Warmwasserbe-
x Speicherladepumpe und Brenner F q erscheint.
reitung nach Ihren Wünschen
werden eingeschaltet. 5. Absenkschaltzeit programmieren:
programmieren (wie bei den Heizzei-
x Kessel wird auf Warmwassersollwert Schritte 1-4 entsprechend
ten).
plus 20 K geregelt. wiederholen.
! Ist der Pumpenparallellauf (siehe
Schaltzeitpaar eingeben 6. Weitere Schaltzeitpaare eingeben:
auch Seite 31) eingeschaltet, bleiben ! Mit N oder O weisen Sie die Schritte 1-5 wiederholen.
7. r F Aktuelle Uhrzeit erscheint,
die Heizungsumwälzpumpen wäh- eingegebene Schaltzeit Kanal 1 bzw.
rend der Warmwasserbereitung in Kanal 2 zu. Schaltzeiten sind
Betrieb. gespeichert.

18
Sonderfunktionen
Sonderfunktionen

Bedarfsabhängige Handbetrieb (digitale Schaltuhr)


Umwälzpumpenschaltung Mit N bzw. O können Sie für
Liegt die vom Außenfühler gemessene beide Heizkreise den Betriebszustand
Temperatur 1 K über der eingestellten dauerhaft oder bis zur nächsten
Raumtemperatur, dann schaltet der Schaltzeit verändern. Folgende Einstel-
Regler die Heizung ab. lungen sind entsprechend der Aus-
Die Funktion der Umwälzpumpensteu- gangsposition pro Heizkreis möglich:
erung in Abhängigkeit von der Außen-
temperatur und der Parallelverschie- q q -> pw -> n -> o
bung (Stellknopf B oder C) ist in den oder
nebenstehenden Abbildungen darge- q p -> qw -> o -> n
stellt.
Bei abgeschalteter Umwälzpumpe wird qq Normalbetrieb (automatisch)
der Brenner gesperrt und/oder der Mi- qp Absenkbetrieb (automatisch)
scher v in die Stellung "Zu" gefahren. qw Normalbetrieb (Hand)
Die Warmwasserbereitung wird von der pw Absenkbetrieb (Hand)
Umwälzpumpenschaltung nicht beein- n Normalbetrieb (dauernd)
flußt. o Absenkbetrieb (dauernd)
! Die Außentemperatur wird am Mon- ! Die Einstellungen qw und pw
tageort des Außenfühlers (Nordsei- werden durch die nächste automati-
te) gemessen. Auf der Südseite des sche Schaltzeit wieder aufgehoben.
Gebäudes kann die Außentempera- Dagegen können die dauerhaften
tur über der Abschalttemperatur Einstellungen n und o nur durch
liegen, ohne daß die Heizung abge- Betätigen von N und O in
schaltet wird. den Automatikbetrieb zurückgesetzt
werden.

19
Montage Für den Installateur
Für den Installateur
Für den Installateur
Montage

Anlagenschema E25.0100 / .0200

1 Regler E25.0100 oder E25.0200 (H /s + !)


2 Kesselfühler KFS
3 Außenfühler AFS
4 Vorlauffühler VFAS
(anstelle des Kesselfühlers KFS)
5 Speicherfühler SPFS
6 Fernbedienung FBR1
7 Brenneransteuerung
8 Heizkessel
9 Heizungsumwälzpumpe
10 Heizkörper (Radiator)
11 Heizkörper (Fußboden)
12 Maximalbegrenzer
(nur bei Fußbodenheizung)
13 Speicherladepumpe
14 Warmwasserspeicher
15 Brenner (bei E25.0200 zweistufig)
16 Netzanschluß

20
Für den Installateur Montage

Anlagenschema E25.0300 / .0400

1 Regler E25.0300 oder E25.0400 (H/s + ! + v)


2 Kesselfühler KFS
(oder VFAS direkt hinter dem Kessel)
3 Außenfühler AFS
4 Vorlauffühler VFAS
5 Speicherfühler SPFS
6 Fernbedienung FBR1
7 Brenneransteuerung
8 Heizkessel
9 Heizungsumwälzpumpe
10 Heizkörper (Radiator)
11 Heizkörper (Fußboden)
12 Maximalbegrenzer
(nur bei Fußbodenheizung)
13 Speicherladepumpe
14 Warmwasserspeicher
15 Brenner (bei E25.0400 zweistufig)
16 Netzanschluß
17 Mischermotor, z. B. SM 70

21
Montage Für den Installateur

Anlagenschema E25.1000

1 Regler E25.1000 (v)


2 Vorlauffühler VFAS
3 Außenfühler AFS
4 Fernbedienung FBR1
5 Mischermotor SM 70
6 Heizungsumwälzpumpe
7 Heizkörper (Radiator)
8 Heizkörper (Fußboden)
9 Maximalbegrenzer
(nur bei Fußbodenheizung)
10 Heizkessel
11 Netzanschluß

22
Für den Installateur Montage

Regler Montage mit AMP-Steckanschluß 5. Läuft der Stellmotor über den Stell-
Montage mit Wandsockel 1. Vorverdrahtete Steckerleisten auf bereich hinaus, Inbusschraube (5)
1. Regler vom Sockel gerade abzie- Regler stecken. lösen und beide Schaltnocken ge-
hen. 2. Regler in Kesselfront mit Ausschnitt meinsam verdrehen. Wird die
2. Sockel am Montageort festschrau- 138 x 92 nach DIN IEC 61554 ein- Schraube weiter gelöst, kann der
ben (Schriftzug "oben" beachten). schnappen. Drehbereich in 15 °-Schritten ver-
3. Elektrischen Anschluß (S. 26-28) stellt werden.
herstellen. (Leitungen so verlegen,
daß sie nicht über den Sockel hin- Stellmotor SM 70
ausragen. Der Regler ist sonst nicht 1. Mischer von Hand auf "Zu" stellen.
aufsteckbar.) 2. Motor mit Anbausatz auf Mischer
4. Regler fest auf den Sockel drücken. montieren.
5. Befestigungsschraube eindrehen. (Montageanleitung des Anbausat-
zes beachten).
3. Motor mit Heizprogrammschalter
(Stellung "i") auf "Zu" fahren.
4. Bei falscher Drehrichtung des Stell-
motors die Anschlüsse an den Reg-
lerklemmen 16-17 (Auf/Zu)
oder an den Motorklemmen (4) "{ |"
tauschen.

1 Sockelbefestigung
2 Steckerleisten

23
Montage Für den Installateur

Außenfühler AFS Kesselfühler KFS H Vorlauffühler VFAS v


Montageort: Montageort: Montageort:
x Möglichst an einer Nord- oder Nord- x Tauchhülse für Thermometer, Tem- x Bei Kesselsteuerung möglichst dicht
ostwand hinter einem beheizten peraturregler und Kesselfühler im hinter dem Kessel am Heizungsvor-
Raum Heizkessel laufrohr
x Ca. 2,5 m über dem Erdboden x Bei Mischerbetrieb ca. 0,5 m hinter
x Nicht über Fenstern oder Luft- der Umwälzpumpe
schächten

Montage:
 Fühler ganz in die vorhandene
Tauchhülse einschieben.

Montage:
1. Deckel abziehen. Montage:
2. Fühler mit beiliegender Schraube 1. Vorlaufrohr gut säubern.
befestigen. 2. Wärmeleitpaste auftragen.(A)
3. Deckel aufsetzen. 3. Fühler mit Spannband befestigen.

24
Für den Installateur Montage

Speicherfühler SPFS ! Maximalbegrenzer Fernbedienung FBR1


Montageort: Falls ein Maximalbegrenzer erforderlich Montageort:
x Im Tauchrohr des Warmwasserspei- ist, so ist dieser nach Abbildung a) oder x Im Hauptwohnraum des jeweiligen
chers (meist an der Stirnseite des b) anzuschließen. Heizkreises (an einer Innenwand im
Speichers) Wohnraum).
Wenn Anschluß nach b), siehe x Nicht in der Nähe von Heizkörpern
Seite 27, Abb. 00411-00, Klemme 11 oder anderen wärmeabgebenden
oder 12. Geräten.
x Beliebig, wenn kein Raumfühle-
reinfluß eingestellt wird.

Montage:
 Fühler so weit wie möglich in das
Tauchrohr einschieben.

E Das Tauchrohr muß trocken sein,


eventuell Restwasser von der 01560-00
Speichermontage vor Einbau des
Fühlers entfernen.
Montage:
1. Kappe an der Unterseite vom So-
ckel abziehen.
2. Elektrische Anschlüsse herstellen.
3. Kappe wieder aufdrücken.

25
Montage Für den Installateur

Telefonschalter Elektrischer Anschluß


Mit einem Telefonschalter, kann die E Der Regler ist für eine Betriebs-
Heizung in den Heizbetrieb h spannung von 230 V ~ bei 50 Hz
geschaltet werden. Für die Installation ausgelegt.
werden die Anschlußklemmen des Die Fühlerleitungen dürfen nicht
Reglers für die Fernbedienung FBR1 mit Netzleitungen zusammen in
genutzt (siehe Anschlußplan). Sobald einem Kabel verlegt werden.
an den Klemmen 2 und 3 des entspre- Der Brennerkontakt ist potential-
chenden Steckers ein Kurzschluß frei und muß immer in Reihe mit
erkannt wird, schaltet der zugeordnete dem mechanischen Kesselther-
Heizkreis in den Heizbetrieb. Zusätzlich mostat angeschlossen werden.
wird die Warmwasserbereitung
aktiviert. Wenn der Kurzschluß aufge-
hoben wird, heizt der Regler wieder
! Nach Anschluß oder Anschlußände-
rung der Fühler und Fernbedienun-
nach dem eingestellten Heizprogramm.
gen muß der Regler kurz abgeschal-
tet werden (Hauptschalter). Bei
jedem Einschalten wird die Funktion
des Reglers entsprechend der an-
geschlossenen Fühler neu konfigu-
I riert.

III

26
Für den Installateur Montage

E25.0100 (ZW) E25.0200 (ZKW) E25.0300 (ZMW)


Kesselregelung (H) 2stufige Kesselregelung (s) Kessel- und Mischerregelung
x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9 x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9 (H + v)
x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
Kessel- und Warmwasserregelung 2stufige Kesselregelung mit Warm- x Vorlauffühler VFAS an
(H + !) wasserbereitung (s + !) Klemmen 9-10
x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9 x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
x Speicherfühler SPFS an x Speicherfühler SPFS an Kessel- und Mischerregelung mit
Klemmen 7-9 Klemmen 7-9 Warmwasserbereitung (H + v + !)
Wird keine Regelung der Warmwas- x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
serbereitung gewünscht, Speicher- x Vorlauffühler VFAS an
fühler SPFS nicht anschließen. Klemmen 9-10
x Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9

27
Montage Für den Installateur

E25.0400 (ZKMW) E25.1000 (M)


2stufige Kessel- und Mischerrege- Mischerregelung (v)
lung mit Warmwasserbereitung x Vorlauffühler VFAS an
(s + v + !) Klemmen 9-10
x Kesselfühler KFS an Klemmen 8-9
x Vorlauffühler VFAS an
Klemmen 9-10
x Speicherfühler SPFS an
Klemmen 7-9

28
Für den Installateur Grundeinstellung des Reglers

Hinter der Abdeckung der Funktions- Kesselminimaltemperatur H


anzeigen befinden sich Einstellregler Die Kesselminimalbegrenzung verhin-
und Schalter für die Grundeinstellung dert den Betrieb des Kessels im Kon-
des Reglers. densbereich. Die Abschaltung des
Mit einem Schraubendreher vorsichtig Kessels erfolgt frühestens bei Errei-
die Abdeckung abhebeln.
Grundeinstellung des Reglers
chen der Minimaltemperatur + 5K.
! Die in den drei folgenden Abschnit-
Am Einstellregler "Tmin" (1),
ten beschriebenen Funktionen ha-
ben keine Auswirkung auf die Mi- Abb. 00510-02, entsprechend den An- Kesselanfahrentlastung H
scherregelung. gaben des Kesselherstellers die Kes- Der Regler E25 verfügt über eine
selminimaltemperatur einstellen: automatische Kesselanfahrentlastung.
x Einstellbereich 10 bis 60 °C
Diese bringt den Kessel möglichst
x Werkseinstellung ca. 10 °C
schnell auf eine Temperatur, bei der
eine Taupunktkorrosion nicht mehr
Mit dem Schalter S5-4 die Art der
möglich ist.
Minimalbegrenzung wählen:
Solange die eingestellte Kesselmini-
x "ON" Brenner wird nur bei Heizbe-
maltemperatur minus 5 K nicht erreicht
darf nach Heizkurve einge-
ist, bleiben die Umwälzpumpen ausge-
schaltet.
schaltet und der Mischer ist in Stellung
x "OFF" Brenner hält ständig die ein-
"Zu".
gestellte minimale Kessel-
Anschließend werden die Heizungs-
temperatur (nur wenn die
umwälzpumpen eingeschaltet und der
Heizungspumpe läuft –– siehe
Mischer beginnt zu regeln.
Abschnitt "Bedarfsabhängige
Die Kesselanfahrentlastung kann über
Umwälzpumpenschaltung").
den Schalter S5-5, Abb. 00471-01, ein-
Der Schalter S5-4 befindet sich auf der bzw. ausgeschaltet werden. Schalter-
Leiterplatte hinter der Uhr (zum stellung "ON" bedeutet, daß die An-
Verstellen Uhr ausbauen). fahrentlastung eingeschaltet ist.
29
Grundeinstellung des Reglers Für den Installateur

Schalthysterese H Sperrzeit zweite Brennerstufe s Raumfühlereinfluß


Am Einstellregler "Hys" (2), (Nur E25.0200 / .0400) Der Raumfühlereinfluß kann mit dem
Abb. 00510-02, die Temperaturdiffe- Um bei kurzzeitigen Lastspitzen ein Einstellregler "RFE" (1), Abb. 00520-
renz zwischen dem Ein- und Ausschal- Einschalten der zweiten Brennerstufe 02, eingestellt werden und ist nur bei
ten des Brenners einstellen: zu vermeiden, kann mit dem Einstell- angeschlossener Fernbedienung FBR1
x Einstellbereich 5 bis 20 K regler "t2B" (2), Abb. 00520-02, eine wirksam.
x Normaleinstellung 10 K (Werksein- Sperrzeit für die zweite Stufe einge-
stellung) stellt werden. Wird auf Grund der Kes-
seltemperatur die zweite Stufe ange-
Die eingestellte Schalthysterese ist fordert, wird diese erst nach Ablauf der
beim Einschalten des Brenners wirk- Sperrzeit eingeschaltet.
sam und wird innerhalb einer Brennzeit x Einstellbereich 1 bis 30 Min.
von 10 Minuten auf 5 K reduziert. Die- x Werkseinstellung 10 Min.
se Funktion minimiert die Anzahl der
Brennereinschaltungen ohne Komfort-
verlust.

Die Einstellung bestimmt die Wirkung


des Raumfühlers auf die Vorlauftempe-
ratur.
Ein großer Faktor (z. B. 10) bewirkt ei-
ne große Veränderung der Vorlauftem-
peratur bei geringer Veränderung der
Raumtemperatur.
Ein kleiner (z. B. 5) bewirkt eine gerin-
ge Veränderung der Vorlauftemperatur
bei Veränderung der Raumtemperatur.
30
Für den Installateur Grundeinstellung des Reglers

Der Faktor 0 bedeutet kein Raumtem- x "OFF" Aktivierung der Pumpenparallellauf


peratureinfluß. Warmwasserbereitung
Mit dem Schalter (3), Abb. 00520-02,
x Einstellbereich 0 bis 10 über den Speicherfühler
kann der Pumpenparallellauf ein- und
x Werkseinstellung 0 SPFS
ausgeschaltet werden.
E25.0300 / .0400 bietet die Möglichkeit, x "ON" Aktivierung der Der Pumpenparallellauf ermöglicht es,
zwei Raumfühler FBR1 anzuschließen. Warmwasserbereitung während der Warmwasserbereitung
Ist nur ein Raumfühler angeschlossen über einen Schaltkontakt auch die Raumheizung weiter zu be-
(Kessel- oder Mischerkreis) kann der (Speicher mit treiben.
Raumfühlereinfluß immer am Einstell- Thermostat). Besonders bei einem Heizkessel mit
regler "RFE" über der Schaltuhr (1), kleinerer Leistung und einem großen
Abb. 00520-02, eingestellt werden. Frostschutztemperatur Warmwasserspeicher ist es sinnvoll,
Bei Anschluß zweier Raumfühler befin- Mit den Schaltern S5-7 und S5-8 kann durch den Pumpenparallellauf ein Aus-
det sich der Einstellregler für den die Frostschutztemperatur eingestellt kühlen der Heizung während der
Raumfühlereinfluß des Kesselkrei- werden. Die einstellbaren Grenztempe- Warmwasserbereitung zu vermeiden.
ses auf der Leiterplatte hinter der
Uhr, Abb. 01021-00, (zum Verstellen
raturen sind aus der folgenden Tabelle ! Beachten Sie jedoch bei Anlagen
ersichtlich: ohne Mischerregelung, daß die
Uhr ausbauen).
Heizkörpertemperatur auf den ein-
S5-7 S5-8 Frostschutztemperatur gestellten Wert des Heizkessels an-
Warmwasserbereitung
steigen kann.
Mit dem Schalter S5-6 kann die Art der OFF OFF -3°C
Soll eine Überheizung vermieden
Warmwasserbereitung gewählt werden ON OFF +1°C werden, darf der Pumpenparallellauf
(mit Speicherfühler oder mit Thermos- nicht eingeschaltet werden.
tat). OFF ON +3°C Wenn Ihr Regler über eine digitale
ON ON +5°C Schaltuhr verfügt, können Sie die
Warmwasserbereitung in die Ab-
senkzeit der Heizungsanlage verle-
gen.

31
Grundeinstellung des Reglers Für den Installateur

 Schalter geschlossen: S5-1 S5-2 Kessel Mischer Warmw. Analoge Schaltuhr


Pumpenparallellauf aus = Speicher- off off Kanal 1 Kanal 2 Kanal 2
Bei Einsatz einer Analoguhr wird die
vorrang (Werkseinstellung). off on Kanal 1 Kanal 1 Kanal 2
folgende Schalterkonfiguration vorge-
Im Warmwasserbetrieb läuft nur die on off Kanal 1 Kanal 1 Kanal 1
schlagen:
Speicherladepumpe, es erfolgt kein on on Kanal 1 Kanal 2 Kanal 1
Heizbetrieb.
 Schalter geöffnet: S5-1 auf "ON"
Pumpenparallellauf ein. S5-2 auf "OFF"
Im Warmwasserbetrieb bleiben die S5-3 auf "ON"
Heizungsumwälzpumpen in Betrieb.
Bei Austausch einer Digitaluhr gegen
eine Analoguhr ist somit eine Umstel-
Kanalzuordnung lung der Schalter S5-1/-2 erforderlich.
Digitale Schaltuhr
Bei Einsatz der digitalen zweikanaligen
Schaltuhr können die Uhrenkanäle den
Heizkreisen bzw. dem Warmwasser-
kreis frei zugeordnet werden. Die Zu-
ordnung erfolgt mit den Kodierschaltern
S5-1/-2 auf der Leiterplatte hinter der
Uhr.
Ist der Schalter S5-3 in Stellung "ON",
ist die Warmwasserbereitung dauernd
frei.
Ist der Schalter S5-3 in Stellung "OFF",
Heiz- und Warmwasserbetrieb ent-
sprechend Tabelle.

32
Technisches
Technisches

Störungen Alle E25-Varianten haben eine automa- Technische Daten


tische Erkennung für Fühlerbruch oder Netzspannung ~ 50 Hz 230 V
Zum Reglerbetrieb drehen Sie den x
-kurzschluß. Schaltleistung der
Kesselthermostaten bis zum Anschlag x
rechts herum, da der Kessel sonst Relais 250 V 2 (2) A
x Der Fehler wird durch Blinken der Schalthysterese für den Brenner ein-
nicht die vom Regler geforderte Tem- x
LED’’s über der Schaltuhr angezeigt stellbar von 5 bis 20 K
peratur erreichen kann.
 AFS p und n x Totzone für die Mischeransteuerung
 VFAS J r1 K Vorlauftemperatur
x Brenner springt nicht an oder geht
 KFS H und J x Einstellbereich Raumtemperatur
vorzeitig aus
 SPFS p 12 bis 28 °C Normalbetrieb
 Einstellung des Kesselthermo-
staten kontrollieren 4 bis 20 °C Absenkbetrieb
Fühlerkonfiguration:
(Solleinstellung = 80 °C). x Einstellbereich Heizkurve 0,2 bis 3
 Sicherheitsbegrenzer und ! Nach Anschluß oder Anschlußände- x Einstellbereich Kesselminimaltempe-
Brennerstörungsanzeige rung der Fühler und Fernbedienun- ratur 10 °C bis 60 °C
überprüfen. gen muß der Regler kurz abgeschal- x Einstellbereich Warmwassertempe-
tet werden (Hauptschalter). Bei ratur 10 °C bis 60 °C
x Mischer läuft dauernd in Richtung jedem Einschalten wird die Funktion x Schalttafeleinbau
"Auf" bzw. "Zu" des Reglers entsprechend der an- E25 läßt sich in Schalttafelausschnit-
 Verdrahtung überprüfen. geschlossenen Fühler neu konfigu- te 138 x 92 mm nach DIN IEC 61554
riert. einstecken
x Mischer läuft entgegengesetzt zur x Zulässige Umgebungstemperatur
Anzeige 0 °C bis 50 °C
 Anschlüsse 16-17 am Regler o- x Schutzart IP40 nach EN 60529
der Anschlüsse { | am Motor (DIN 40 050)
tauschen. x Schutzklasse II nach EN 60730
(VDE 0100) (schutzisoliert)
K = Kelvin (genormte Abk. für
Temperaturdifferenz)
33
Technisches

Fühlerwiderstände Erläuterungen Richtwerte zur Heizkurveneinstellung:


Die Fühlerwiderstände müssen bei ab- x Fußbodenheizung S = 0,4 bis 0,6
Fernbedienung
gezogenem Regler gemessen werden. x Radiatorenheizung S = 1,0 bis 1,5
Die Fernbedienung ermöglicht die
Sollwertverstellung der Normaltempe-
Temp. AFS, VFAS, FBR1 (Klemmen 1-2) ratur vom Wohnraum aus. Mit dem
KFS, SPFS ("Heizprogramm"- Heizprogrammschalter kann von Hand
Schalter auf q) auf Normal- oder Absenktemperatur
20 °C 700 : umgeschaltet werden.
10 °C 760 :
0 °C 830 :
Frostschutzschaltung
Die Frostschutzschaltung verhindert
10 °C 900 : 680 :
durch automatisches Einschalten das
15 °C 935 : 700 :
Einfrieren der Heizungsanlage.
20 °C 970 : 720 :
25 °C 1010 : 740 : Heizkurve
30 °C 1050 : 760 : Die Heizkurve gibt an, welche Vorlauf-
40 °C 1130 : temperaturen sich bei bestimmten Au-
50 °C 1215 : ßentemperaturen einstellen. Heizkurvendiagramm
60 °C 1300 : Die Heizkurve ist von der Auslegung
70 °C 1390 : der Heizungsanlage abhängig. Die Bei Regelung ohne Raumfühlereinfluß
80 °C 1485 : Steilheit der Heizkurve gibt an, um wie- ist die Einstellung der Heizkurve sehr
90 °C 1585 : viel Grad sich die Vorlauftemperatur wichtig.
ändert, wenn die Außentemperatur um
1 °C steigt oder fällt.
x Außenfühler AFS (Klemmen 5-6)
x Kesselfühler KFS (Klemmen 8-9)
x Vorlauffühler VFAS (Klemmen 9-10)
x Speicherfühler SPFS (Klemmen 7-9)

34
Technisches

Einstellhinweis: Raumtemperatur Die Umwälzpumpe wird witterungsab-


x Sinkt die Raumtemperatur bei fal- Der Regler erfaßt die Raumtemperatur hängig gesteuert. Bei Heizbedarf und
lender Außentemperatur, ist die mit einem Meßwiderstand, der hinter bei Außentemperaturen unter -3 °C
Steilheit zu niedrig eingestellt. den Belüftungsschlitzen im Raumfühler wird die Umwälzpumpe eingeschaltet.
x Steigt die Raumtemperatur bei fal- eingebaut ist.
lender Außentemperatur, ist die Witterungsabhängige Regelung mit
Steilheit zu hoch eingestellt. Vorlauf- bzw. Kesseltemperatur Erfassung der Raumtemperatur
Die Vorlauf- oder Kesseltemperatur ist Bei dieser Regelungsart erfolgt die Hei-
Die Heizkurve läßt sich am besten bei die Temperatur des Wassers, das zu zungsregelung in Abhängigkeit von
Außentemperaturen unter 5 °C einstel- den Heizkörpern fließt. Außen- und Raumtemperatur mittels
len. Außen-, Vorlauf- und Raumfühler.
Die Änderung der Heizkurveneinstel- Warmwasserbereitung Die Umwälzpumpe wird in Abhängig-
lung muß in kleinen Schritten und grö- Die gewünschte Warmwassertempera- keit der Raumtemperatur gesteuert:
ßeren Zeitabständen durchgeführt wer- tur wird durch das Schalten der Spei- x Pumpe ein, wenn Raumtemperatur
den (mind. 5 bis 6 Stunden), weil sich cherladepumpe und des Brenners er- < Raumsollwert.
die Anlage nach jeder Veränderung der zeugt. x Pumpe aus, wenn Raumtemperatur
Heizkurve erst auf die neuen Werte > Raumsollwert +1 K.
einstellen muß. Witterungsabhängige Regelung
Ist kein Bezugsraum vorhanden, kann
Schaltzeitpaar nur witterungsabhängig geregelt wer-
Ein-/Absenkschaltzeit des angewählten den.
Heizkreises. Die Kessel- oder Vorlauftemperatur
wird durch die Außentemperatur, die
Raumfühler eingestellte Heizkurve und den einge-
Die Fernbedienung ist mit einem stellten Raumsollwert bestimmt.
Raumtemperaturfühler ausgestattet. In diesem Falle ist die exakte Einstel-
Darüber hinaus läßt sich mit ihr die lung der Heizkurve äußerst wichtig.
Raumsolltemperatur um einen be-
stimmten Wert verändern.
35
Eigene Werte
Eigene Werte

Einstellungen Regler
In den folgenden Tabellen können Sie Funktion Einstellung Funktion (Fortsetzung) Einstellung
die von Ihnen eingestellten Werte ein-
Standard Standard
tragen.
Normaltemperatur B Raumfühlereinfluß H
! Die zugehörigen werkseitigen Stan-
dardeinstellungen finden Sie in den 20 °C 0
grau hinterlegten Feldern. Absenktemperatur C Raumfühlereinfluß v

8 °C 0
Warmwassertemperatur ! Kesselminimaltemperatur

50 °C 10 °C
Heizkurve H b Sperrzeit zweite Brenner-
stufe s
1,25 10 Min
Heizkurve v b Schalthysterese

0,6 10 K

36
Eigene Werte

Analoge Tagesschaltuhr Analoge Wochenschaltuhr

Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit-


paar I paar II paar III paar I paar II paar III

Mo.

6 - 22 —— —— —— ——
Di.

—— ——
Mi.

—— ——
Do.

—— ——
Fr.

—— ——
Sa.

—— ——
So.

—— ——

37
Eigene Werte

Digitale Wochenschaltuhr (Kanal 1) Digitale Wochenschaltuhr (Kanal 2)

Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit- Schaltzeit-


paar I paar II paar III paar I paar II paar III

Mo. Mo.

6 - 22 —— —— 6 - 22 —— ——
Di. Di.

6 - 22 —— —— 6 - 22 —— ——
Mi. Mi.

6 - 22 —— —— 6 - 22 —— ——
Do. Do.

6 - 22 —— —— 6 - 22 —— ——
Fr. Fr.

6 - 22 —— —— 6 - 22 —— ——
Sa. Sa.

7 - 23 —— —— 7 - 23 —— ——
So. So.

7 - 23 —— —— 7 - 23 —— ——

38
39
Printed in Germany Änderungen vorbehalten
6.6701.200-01
DE 0105
Funktionsmängel, die auf falsche Bedienung oder Einstellung zu-
rückzuführen sind, fallen nicht unter Gewährleistung.

40

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