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DEUTSCHE NORM Februar 2005

DIN EN 10025-1
X
ICS 77.140.10; 77.140.50 Ersatzvermerk
siehe unten

Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen –


Teil 1: Allgemeine technische Lieferbedingungen;
Deutsche Fassung EN 10025-1:2004
A&I-Normenabonnement - Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt SLV Duisburg NL der GSI GmbH - Kd.-Nr.6270067 - Abo-Nr.00723196/003/001 - 2005-01-24 08:25:52

Hot rolled products of structural steels –


Part 1: General technical delivery conditions;
German version EN 10025-1:2004
Produits laminés à chaud en aciers de construction –
Partie 1: Conditions générales techniques de livraison;
Version allemande EN 10025-1:2004

Ersatzvermerk
Mit DIN EN 10025-2:2005-02 Ersatz für DIN EN 10025:1994-03;
mit DIN EN 10025-5:2005-02 Ersatz für DIN EN 10155:1993-08;
Ersatz für DIN EN 10113-1:1993-04 und DIN EN 10137-1:1995-11

Gesamtumfang 35 Seiten

Normenausschuss Eisen und Stahl (FES) im DIN

© DIN Deutsches Institut für Normung e.V. • Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit
Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet.
Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
Preisgruppe 14
www.din.de
www.beuth.de
0i
9429825
DIN EN 10025-1:2005-02

Nationales Vorwort
Die Europäische Norm EN 10025-1:2004 wurde vom Technischen Komitee TC 10 „Stähle für den Stahlbau
— Sorten“ (Sekretariat: Niederlande) des Europäischen Komitees für Eisen- und Stahlnormung (ECISS)
ausgearbeitet.

Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Unterausschuss 04/1 „Stähle für den Stahlbau“ des
Normenausschusses Eisen und Stahl (FES).

Unter der Hauptnummer EN 10025 wurden die früheren Europäischen Normen für unlegierte Baustähle
(EN 10025), normalgeglühte/normalisierend gewalzte und thermomechanisch gewalzte schweißgeeignete
Feinkornbaustähle (EN 10113), Baustähle mit höherer Streckgrenze im vergüteten Zustand (EN 10137) und
wetterfeste Baustähle (EN 10155) in 6 Teilen zusammengeführt. Teil 1 der EN 10025 ist eine im Sinne der
Bauproduktenrichtlinie „harmonisierte Europäische Norm“. Erzeugnisse nach den Teilen 2 bis 6 der
EN 10025 können das CE-Kennzeichen erhalten.
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Für die im Abschnitt 2 zitierten Dokumente wird im Folgenden, soweit die Dokument-Nummer geändert ist,
auf die entsprechenden deutschen Dokumente verwiesen:

CR 10260 siehe DIN V 17006-100

Änderungen

Gegenüber DIN EN 10025-1:1994-03, DIN EN 10113-1:1993-04, DIN EN 10137-1:1995-11 und


DIN EN 10155:1993-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

DIN EN 10025:1994-03

a) Inhalt auf 2 Teile aufgeteilt;

b) Anwendungsbereich auf normalgeglühte/normalisierend gewalzte und thermomechanisch gewalzte


schweißgeeignete Feinkornbaustähle, Baustähle mit höherer Streckgrenze im vergüteten Zustand und
wetterfeste Baustähle ausgedehnt;

c) Herstellung der Stähle nach dem Siemens-Martin-Verfahren ausgeschlossen;

d) Anhang ZA aufgenommen;

e) Anhang mit Vergleich jetziger und früherer Bezeichnungen entfallen (jetzt in Teil 2 dieser Europäischen
Norm);

f) redaktionell überarbeitet.

DIN EN 10113-1:1993-04

a) Anwendungsbereich ausgedehnt;

b) Herstellung der Stähle nach dem Siemens-Martin-Verfahren ausgeschlossen;

c) Liste vergleichbarer früherer Stahlbezeichnungen entfallen (diese sind jetzt in den Teilen 3 und 4 dieser
Europäischen Norm enthalten);

d) Angaben für die chemische Zusammensetzung nach der Stückanalyse entfallen (diese sind jetzt in den
Teilen 3 und 4 dieser Europäischen Norm enthalten);

e) Anhang ZA aufgenommen;

f) Nummer der Norm geändert;

g) redaktionell überarbeitet.

2
DIN EN 10025-1:2005-02

DIN EN 10137-1:1995-11

a) Anwendungsbereich ausgedehnt, aber Baustähle mit höherer Streckgrenze im ausscheidungsgehärteten


Zustand gestrichen;

b) Herstellung der Stähle nach dem Siemens-Martin-Verfahren ausgeschlossen;

c) Angaben für die chemische Zusammensetzung nach der Stückanalyse entfallen; diese sind jetzt in Teil 6
dieser Europäischen Norm enthalten;

d) Anhang ZA aufgenommen;

e) Nummer der Norm geändert;

f) redaktionell überarbeitet.
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DIN EN 10155:1993-08

a) Inhalt auf 2 Teile aufgeteilt;

b) Anwendungsbereich ausgedehnt;

c) Herstellung der Stähle nach dem Siemens-Martin-Verfahren ausgeschlossen;

d) Liste vergleichbarer früherer Stahlbezeichnungen entfallen; diese sind jetzt in Teil 5 dieser Europäischen
Norm enthalten;

e) Anhang ZA aufgenommen;

f) Nummer der Norm geändert;

g) redaktionell überarbeitet.

Frühere Ausgaben

DIN 1611: 1924-09, 1928-01, 1929-04, 1930-08, 1935-12


DIN 1612: 1932-01, 1943x-03
DIN 1620: 1924-09, 1958-03
DIN 1621: 1924-09
DIN 1622: 1933-12
DIN 17100: 1957-10, 1966-09, 1980-01
DIN 17102: 1983-10
DIN EN 10025: 1991-01, 1994-03
DIN EN 10113-1: 1993-04
DIN EN 10137-1: 1995-11
DIN EN 10155: 1993-08

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DIN EN 10025-1:2005-02

(informativ)

Literaturhinweise
Nationaler Anhang NA

DIN V 17006-100, Bezeichnungssysteme für Stähle — Zusatzsymbole


EUROPÄISCHE NORM EN 10025-1
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE November 2004

ICS 77.140.10; 77.140.50 Ersatz für EN 10025:1990, EN 10113-1:1993, EN 10113-2:1993,


EN 10113-3:1993, EN 10137-1:1995, EN 10137-2:1995

Deutsche Fassung

Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen


Teil 1: Allgemeine technische Lieferbedingungen
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Hot rolled products of structural steels — Produits laminés à chaud en aciers de construction —
Part 1: General technical delivery conditions Partie 1: Conditions générales techniques de livraison

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 30. September 2004 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage
erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland,
Irland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der
Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: rue de Stassart, 36 B-1050 Brüssel

© 2004 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN 10025-1:2004 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
EN 10025-1:2004 (D)

Inhalt

Seite

Vorwort................................................................................................................................................................ 4
1 Anwendungsbereich ............................................................................................................................. 5
2 Normative Verweisungen ..................................................................................................................... 5
2.1 Allgemeine Normen .............................................................................................................................. 5
2.2 Normen für Maße und Grenzabmaße (siehe 7.7.1) ............................................................................. 6
2.3 Prüfnormen ............................................................................................................................................ 6
3 Begriffe................................................................................................................................................... 7
4 Einteilung und Bezeichnung................................................................................................................ 7
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4.1 Einteilung ............................................................................................................................................... 7


4.1.1 Hauptgüteklassen ................................................................................................................................. 7
4.1.2 Sorten und Gütegruppen...................................................................................................................... 7
4.2 Bezeichnung .......................................................................................................................................... 8
5 Bestellangaben...................................................................................................................................... 8
5.1 Verbindliche Angaben .......................................................................................................................... 8
5.2 Optionen................................................................................................................................................. 8
6 Herstellverfahren................................................................................................................................... 8
6.1 Stahlherstellverfahren .......................................................................................................................... 8
6.2 Desoxidation oder Korngröße ............................................................................................................. 8
6.3 Lieferzustand ......................................................................................................................................... 8
7 Anforderungen ...................................................................................................................................... 9
7.1 Allgemeines ........................................................................................................................................... 9
7.2 Chemische Zusammensetzung ........................................................................................................... 9
7.3 Mechanische Eigenschaften ................................................................................................................ 9
7.3.1 Allgemeines ........................................................................................................................................... 9
7.3.2 Kerbschlagarbeit ................................................................................................................................. 10
7.3.3 Verbesserte Verformungseigenschaften senkrecht zur Erzeugnisoberfläche............................. 10
7.4 Technologische Eigenschaften ......................................................................................................... 10
7.4.1 Schweißeignung.................................................................................................................................. 10
7.4.2 Umformbarkeit..................................................................................................................................... 10
7.4.3 Eignung zum Schmelztauchverzinken.............................................................................................. 10
7.4.4 Bearbeitbarkeit .................................................................................................................................... 10
7.5 Oberflächenbeschaffenheit................................................................................................................ 11
7.6 Innere Beschaffenheit......................................................................................................................... 11
7.7 Maße, Grenzabmaße, Formtoleranzen, Masse ................................................................................. 11
8 Prüfung................................................................................................................................................. 11
8.1 Allgemeines ......................................................................................................................................... 11
8.2 Art der Prüfung und Prüfbescheinigung .......................................................................................... 11
8.3 Prüfumfang .......................................................................................................................................... 12
8.3.1 Probenahme......................................................................................................................................... 12
8.3.2 Prüfeinheiten ....................................................................................................................................... 12
8.3.3 Nachweis der chemischen Zusammensetzung ............................................................................... 12
8.4 Bei spezifischen Prüfungen durchzuführende Prüfungen ............................................................. 12
9 Vorbereitung von Probenabschnitten und Proben.......................................................................... 12
9.1 Entnahme und Vorbereitung von Probenabschnitten für die chemische Analyse...................... 12
9.2 Lage und Richtung von Probenabschnitten und Proben für mechanische Prüfungen .............. 12
9.2.1 Allgemeines ......................................................................................................................................... 12
9.2.2 Vorbereitung von Probenabschnitten............................................................................................... 12
9.2.3 Vorbereitung von Proben ................................................................................................................... 13
9.3 Identifizierung von Probenabschnitten und Proben ....................................................................... 13

2
EN 10025-1:2004 (D)

Seite

10 Prüfverfahren ...................................................................................................................................... 13
10.1 Chemische Analyse ............................................................................................................................ 13
10.2 Mechanische Prüfungen .................................................................................................................... 14
10.2.1 Zugversuch.......................................................................................................................................... 14
10.2.2 Kerbschlagbiegeversuch ................................................................................................................... 14
10.3 Ultraschallprüfung .............................................................................................................................. 14
10.4 Wiederholungsprüfungen .................................................................................................................. 15
11 Kennzeichnung, Beschilderung, Verpackung ................................................................................. 15
12 Beanstandungen................................................................................................................................. 15
13 Optionen (siehe 5.2)............................................................................................................................ 15
14 Bewertung der Konformität ............................................................................................................... 16
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Anhang A (normativ) Lage der Probenabschnitte und Proben ................................................................... 17


Anhang B (normativ) Bewertung der Konformität ........................................................................................ 20
B.1 Allgemeines......................................................................................................................................... 20
B.2 Erstprüfung durch den Hersteller ..................................................................................................... 20
B.2.1 Allgemeines......................................................................................................................................... 20
B.2.2 Verstärkte Routineprüfung ................................................................................................................ 21
B.2.3 Ergänzende Prüfung........................................................................................................................... 21
B.2.4 Dokumentation.................................................................................................................................... 22
B.3 Prüfung vom im Werk entnommenen Probenabschnitten durch den Hersteller ......................... 22
B.4 Werkseigene Produktionskontrolle (WPK)....................................................................................... 23
B.4.1 Allgemeines......................................................................................................................................... 23
B.4.2 Ausrüstung .......................................................................................................................................... 23
B.4.3 Rohstoffe ............................................................................................................................................. 24
B.4.4 Produktprüfung und -beurteilung ..................................................................................................... 24
B.4.5 Nichtkonforme Produkte .................................................................................................................... 24
Anhang C (informativ) Liste der den zitierten EURONORMEN entsprechenden nationalen Normen .... 25
Anhang ZA (informativ) Abschnitte dieser Europäischen Norm, die Bestimmungen der EG-
Bauproduktenrichtlinie betreffen ...................................................................................................... 26
ZA.1 Anwendungsbereich und maßgebende Eigenschaften.................................................................. 26
ZA.2 Verfahren der Konformitätsbescheinigung von warmgewalzten Baustahl-produkten ............... 27
ZA.2.1 System der Konformitätsbescheinigung.......................................................................................... 27
ZA.2.2 EG-Zertifikat und Konformitätserklärung......................................................................................... 28
ZA.3 CE-Kennzeichnung und Etikettierung .............................................................................................. 29
Literaturhinweise ............................................................................................................................................. 31

3
EN 10025-1:2004 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN 10025-1:2004) wurde vom Technischen Komitee ECISS/TC 10 „Stähle für den
Stahlbau - Sorten“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom NEN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Mai 2005, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis August 2006 zurückgezogen werden.

Zusammen mit den Teilen 2 bis 6 ersetzt dieses Dokument die folgenden Dokumente:

EN 10025:1990+A1:1993, Warmgewalzte Erzeugnisse aus unlegierten Baustählen — Technische


Lieferbedingungen

EN 10113-1:1993, Warmgewalzte Erzeugnisse aus schweißgeeigneten Feinkornbaustählen — Teil 1:


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Allgemeine Lieferbedingungen

EN 10113-2:1993, Warmgewalzte Erzeugnisse aus schweißgeeigneten Feinkornbaustählen — Teil 2:


Lieferbedingungen für normalgeglühte/normalisierend gewalzte Stähle

EN 10113-3:1993, Warmgewalzte Erzeugnisse aus schweißgeeigneten Feinkornbaustählen — Teil 3:


Lieferbedingungen für thermomechanisch gewalzte Stähle

EN 10137-1:1995, Blech und Breitflachstahl aus Baustählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten oder im
ausscheidungsgehärteten Zustand — Teil 1: Allgemeine Lieferbedingungen

EN 10137-2:1995, Blech und Breitflachstahl aus Baustählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten oder im
ausscheidungsgehärteten Zustand — Teil 2: Lieferbedingungen für vergütete Stähle

EN 10155:1993, Wetterfeste Baustähle — Technische Lieferbedingungen

Mit Resolution Nr. 2/1999 beschloss ECISS/TC 10 die Zurückziehung von EN 10137-3:1995 „Blech und
Breitflachstahl aus Baustählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten oder im ausscheidungsgehärteten
Zustand — Teil 3: Lieferbedingungen für ausscheidungsgehärtete Stähle“.

Die spezifischen Anforderungen an Baustähle sind in den folgenden Teilen enthalten:

Teil 2: Technische Lieferbedingungen für unlegierte Baustähle

Teil 3: Technische Lieferbedingungen für normalgeglühte/normalisierend gewalzte schweißgeeignete


Feinkornbaustähle

Teil 4: Technische Lieferbedingungen für thermomechanisch gewalzte schweißgeeignete Feinkornbaustähle

Teil 5: Technische Lieferbedingungen für wetterfeste Baustähle

Teil 6: Technische Lieferbedingungen für Flacherzeugnisse aus Stählen mit höherer Streckgrenze im
vergüteten Zustand

Dieses Dokument wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die Euro
päische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt wesentliche Anforderungen der EG-
Bauproduktenrichtlinie (89/106/EWG).

Zum Zusammenhang mit der EG-Bauproduktenrichtlinie (89/106/EWG) siehe den informativen Anhang ZA,
der Bestandteil dieses Dokumentes ist.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland,
Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande,
Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische
Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

4
EN 10025-1:2004 (D)

1 Anwendungsbereich
1.1 Dieses Dokument legt Anforderungen fest für Flach- und Langerzeugnisse (siehe Abschnitt 3) aus
warmgewalzten Baustählen, mit Ausnahme von Hohlprofilen und Rohren. Teil 1 dieses Dokumentes legt die
allgemeinen Lieferbedingungen fest.

Die spezifischen Anforderungen an Baustähle sind in den folgenden Teilen enthalten:

Teil 2: Technische Lieferbedingungen für unlegierte Baustähle

Teil 3: Technische Lieferbedingungen für normalgeglühte/normalisierend gewalzte schweißgeeignete Fein-


kornbaustähle

Teil 4: Technische Lieferbedingungen für thermomechanisch gewalzte schweißgeeignete Feinkornbaustähle

Teil 5: Technische Lieferbedingungen für wetterfeste Baustähle


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Teil 6: Technische Lieferbedingungen für Flacherzeugnisse aus Stählen mit höherer Streckgrenze im ver-
güteten Zustand

Die Stähle nach diesem Dokument sind für die Verwendung in geschweißten, geschraubten und genieteten
Bauteilen bestimmt.

1.2 Dieses Dokument gilt nicht für Erzeugnisse mit Überzügen sowie nicht für Erzeugnisse aus Stählen für
den allgemeinen Stahlbau nach den in den Literaturhinweisen enthaltenen Normen und Norm-Entwürfen.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments unentbehrlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

2.1 Allgemeine Normen


EN 10020:2000, Begriffsbestimmung für die Einteilung der Stähle.

EN 10021:1993, Allgemeine technische Lieferbedingungen für Stahl und Stahlerzeugnisse.

EN 10025-2:2004, Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen — Teil 2: Technische Lieferbedingungen für


unlegierte Baustähle.

EN 10025-3:2004, Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen — Teil 3: Technische Lieferbedingungen für


normalgeglühte/normalisierend gewalzte schweißgeeignete Feinkornbaustähle.

EN 10025-4:2004, Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen — Teil 4: Technische Lieferbedingungen für


thermomechanisch gewalzte schweißgeeignete Baustähle.

EN 10025-5:2004, Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen — Teil 5: Technische Lieferbedingungen für


wetterfeste Baustähle.

EN 10025-6:2004, Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen — Teil 6: Technische Lieferbedingungen für


Flacherzeugnisse aus Stählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten Zustand.

EN 10027-1, Bezeichnungssysteme für Stähle — Teil 1: Kurznamen, Hauptsymbole.

EN 10027-2, Bezeichnungssysteme für Stähle — Teil 2: Nummernsystem.

EN 10052:1993, Begriffe der Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen.

EN 10079:1992, Begriffsbestimmungen für Stahlerzeugnisse.

5
EN 10025-1:2004 (D)

EN 10164, Stahlerzeugnisse mit verbesserten Verformungseigenschaften senkrecht zur Erzeugnisober-


fläche — Technische Lieferbedingungen.

EN 10168, Stahl und Stahlerzeugnisse — Prüfbescheinigungen — Liste und Beschreibung der Angaben.

EN 10204, Metallische Erzeugnisse — Arten von Prüfbescheinigungen.

CR 10260, Bezeichnungssysteme für Stähle — Zusatzsymbole.

EN ISO 9001, Qualitätsmanagementsysteme — Anforderungen (ISO 9001:2000).

2.2 Normen für Maße und Grenzabmaße (siehe 7.7.1)


EN 10017, Walzdraht aus Stahl zum Ziehen und/oder Kaltwalzen — Maße und Toleranzen.

EN 10024, I-Profile mit geneigten inneren Flanschflächen — Grenzabmaße und Formtoleranzen.


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EN 10029, Warmgewalztes Stahlblech von 3 mm Dicke an — Grenzabmaße, Formtoleranzen, zulässige


Gewichtsabweichungen.

EN 10034, I- und H-Profile aus Baustahl — Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10048, Warmgewalzter Bandstahl -– Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10051, Kontinuierlich warmgewalztes Blech und Band ohne Überzug aus unlegierten und legierten
Stählen — Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10055, Warmgewalzter gleichschenkliger T-Stahl mit gerundeten Kanten und Übergängen — Maße,
Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10056-1, Gleichschenklige und ungleichschenklige Winkel aus Stahl — Teil 1: Maße.

EN 10056-2, Gleichschenklige und ungleichschenklige Winkel aus Stahl — Teil 2: Grenzabmaße und
Formtoleranzen.

EN 10058, Warmgewalzte Flachstäbe aus Stahl für allgemeine Verwendung — Maße, Formtoleranzen und
Grenzabmaße.

EN 10059, Warmgewalzte Vierkantstäbe aus Stahl für allgemeine Verwendung — Maße, Formtoleranzen und
Grenzabmaße.

EN 10060, Warmgewalzte Rundstäbe aus Stahl — Maße, Formtoleranzen und Grenzabmaße.

EN 10061, Warmgewalzte Sechskantstäbe aus Stahl — Maße, Formtoleranzen und Grenzabmaße.

EN 10067, Warmgewalzter Wulstflachstahl — Maße, Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10162, Kaltprofile aus Stahl — Technische Lieferbedingungen — Grenzabmaße und Formtoleranzen.

EN 10279, Warmgewalzter U-Profilstahl — Grenzabmaße und Formtoleranzen.

2.3 Prüfnormen
EN 10002-1:2001, Metallische Werkstoffe — Zugversuch — Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur.

EN 10045-1, Metallische Werkstoffe — Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy — Teil 1: Prüfverfahren.

EN 10160, Ultraschallprüfung von Flacherzeugnissen aus Stahl mit einer Dicke größer oder gleich 6 mm
(Reflexionsverfahren).

EN 10306, Eisen und Stahl — Ultraschallprüfung von H-Profilen mit parallelen Flanschen und IPE-Profilen.

6
EN 10025-1:2004 (D)

EN 10308, Zerstörungsfreie Prüfung — Ultraschallprüfung von Stäben aus Stahl.

CR 10261, Eisen und Stahl — Überblick über verfügbare chemische Analysenverfahren.

EN ISO 377, Stahl und Stahlerzeugnisse — Lage und Vorbereitung von Probenabschnitten und Proben für
mechanische Prüfungen (ISO 377:1997).

EN ISO 643, Stahl — Mikrophotographische Bestimmung der scheinbaren Korngröße (ISO 643:2003).

EN ISO 2566-1, Stahl — Umrechnung von Bruchdehnungswerten — Teil 1: Unlegierte und niedriglegierte
Stähle (ISO 2566-1:1984).

EN ISO 14284, Eisen und Stahl — Entnahme und Vorbereitung von Proben für die Bestimmung der
chemischen Zusammensetzung (ISO 14284:1996).
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EN ISO 17642-1, Zerstörende Prüfung von Schweißverbindungen an metallischen Werkstoffen —


Kaltrissprüfverfahren für Schweißungen — Lichtbogenschweißverfahren — Teil 1: Allgemeines (ISO 17642-
1:2004).

EN ISO 17642-2, Zerstörende Prüfung von Schweißverbindungen an metallischen Werkstoffen —


Kaltrissprüfverfahren für Schweißungen — Lichtbogenschweißverfahren — Teil 2: Selbstbeanspruchte
Prüfungen (ISO 17642-2:2004).

EN ISO 17642-3, Zerstörende Prüfung von Schweißverbindungen an metallischen Werkstoffen —


Kaltrissprüfverfahren für Schweißungen — Lichtbogenschweißverfahren — Teil 3: Prüfungen mit
Außenbeanspruchung (ISO 17642-3:2004) .

3 Begriffe
Für die Anwendung dieses Dokumentes gelten die Begriffe in

 EN 10020:2000 für die Einteilung der Stahlsorten;

 EN 10021:1993 für die allgemeinen technischen Lieferanforderungen;

 EN 10052:1993 für die Begriffe der Wärmebehandlung;

 EN 10079:1992 für die Erzeugnisformen

und EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004 für andere Begriffe.

4 Einteilung und Bezeichnung

4.1 Einteilung

4.1.1 Hauptgüteklassen

Die Einteilung der Stahlsorten nach Hauptgüteklassen entsprechend EN 10020:2000 ist in EN 10025-2 bis
EN 10025-6 angegeben.

4.1.2 Sorten und Gütegruppen

Die in EN 10025-2 bis EN 10025-6 für Flach- und Langerzeugnisse spezifizierten Stähle sind auf Basis der für
Raumtemperatur festgelegten Mindeststreckgrenze in Sorten unterteilt.

Die Stahlsorten können in Gütegruppen geliefert werden, die in EN 10025-2 bis EN 10025-6 festgelegt sind.

7
EN 10025-1:2004 (D)

4.2 Bezeichnung

Bei den Stahlsorten nach diesem Dokument sind die Kurznamen nach EN 10027-1 und CR 10260, die
Werkstoffnummern nach EN 10027-2 gebildet worden.

5 Bestellangaben

5.1 Verbindliche Angaben

Der Hersteller muss zum Zeitpunkt der Bestellung folgende Angaben erhalten:

a) die zu liefernde Menge;


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b) die Erzeugnisform;

c) die Nummer des betreffenden Teiles dieses Dokumentes;

d) den Kurznamen oder die Werkstoffnummer (siehe EN 10025-2 bis EN 10025-6 );

e) Nennmaße, Grenzabmaße und Formtoleranzen (siehe 7.7.1);

f) alle geforderten Optionen (siehe 5.2);

g) zusätzliche Anforderungen bezüglich Prüfung und Prüfbescheinigungen entsprechend den Angaben in


EN 10025-2 bis EN 10025-6.

ANMERKUNG Die regulierten Eigenschaften würden in Übereinstimmung mit Anhang ZA erklärt.

5.2 Optionen

In Abschnitt 13 ist eine Reihe von Optionen angegeben. In EN 10025-2 bis EN 10025-6 sind Optionen
festgelegt, die für jene Teile spezifisch sind. Falls der Besteller davon keinen Gebrauch macht und die
Bestellung keine entsprechenden Angaben enthält, werden die Erzeugnisse nach den Grundanforderungen
dieser Norm geliefert.

6 Herstellverfahren

6.1 Stahlherstellverfahren

Das Verfahren zur Herstellung des Stahles bleibt — unter Ausschluss des Siemens-Martin-Verfahrens — dem
Hersteller überlassen. Wenn zum Zeitpunkt der Bestellung verlangt, ist das Herstellverfahren der betreffenden
Stahlsorte dem Besteller bekannt zu geben.

Siehe Option 1.

6.2 Desoxidation oder Korngröße

Die Desoxidationsart oder die geforderte Korngröße muss den Angaben in EN 10025-2 bis EN 10025-6
entsprechen.

6.3 Lieferzustand

Die Lieferzustände müssen den Angaben in EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

8
EN 10025-1:2004 (D)

7 Anforderungen

7.1 Allgemeines

Die folgenden Anforderungen gelten, wenn Entnahme und Vorbereitung der Proben sowie die Prüfung den
Festlegungen in den Abschnitten 8, 9 und 10 entsprechen.

7.2 Chemische Zusammensetzung

7.2.1 Die chemische Zusammensetzung nach der Schmelzenanalyse muss den Werten der betreffenden
Tabelle in EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

7.2.2 Die für die Stückanalyse geltenden Grenzwerte sind in der betreffenden Tabelle in EN 10025-2 bis
EN 10025-6 angegeben.
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Die Stückanalyse ist durchzuführen, wenn zum Zeitpunkt der Bestellung so festgelegt.

Siehe Option 2.

7.2.3 Für die Ermittlung des Kohlenstoffäquivalentes ist die folgende IIW- (Internationales Schweißinstitut)
Formel zu verwenden:

Mn Cr + Mo + V Ni + Cu
CEV = C + + +
6 5 15

Der Gehalt der in der Formel für das Kohlenstoffäquivalent genannten Elemente ist in der Prüfbescheinigung
anzugeben.

7.3 Mechanische Eigenschaften

7.3.1 Allgemeines

7.3.1.1 Die mechanischen Eigenschaften (Zugfestigkeit, Streckgrenze, Kerbschlagarbeit und Dehnung)


müssen im Lieferzustand nach 6.3 und unter den Prüfbedingungen nach den Abschnitten 8, 9 und 10 den
betreffenden Anforderungen von EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

ANMERKUNG Spannungsarmglühen bei Temperaturen über 580 °C oder für eine Dauer von mehr als 1 h kann zu
einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften der Stahlsorten nach EN 10025-2 bis EN 10025-5 führen. Für
normalgeglühte oder normalisierend gewalzte Stähle mit mindestens ReH ≥ 460 MPa1) sollte die Spannungsarmglühtem-
peratur höchstens 560 °C betragen.

Wenn der Besteller beabsichtigt, die Erzeugnisse bei höheren Temperaturen oder für eine längere Zeitdauer
spannungsarmzuglühen als zuvor erwähnt, sollten die Mindestwerte für die mechanischen Eigenschaften nach einer
solchen Behandlung zum Zeitpunkt der Anfrage und Bestellung vereinbart werden.

Für die vergüteten Stahlsorten nach EN 10025-6:2004 sollte die höchste Spannungsarmglühtemperatur mindestens 30 °C
unter der Anlasstemperatur liegen. Da diese Temperatur üblicherweise nicht im Voraus bekannt ist, wird dem Käufer
empfohlen, sich mit dem Stahlhersteller in Verbindung zu setzen, falls er beabsichtigt, eine Wärmebehandlung nach dem
Schweißen durchzuführen.

7.3.1.2 Für Erzeugnisse, die im normalgeglühten oder normalisierend gewalzten Zustand bestellt und
geliefert werden, müssen die mechanischen Eigenschaften den betreffenden Tabellen für die mechanischen
Eigenschaften in EN 10025-2 bis EN 10025-6 sowohl im normalgeglühten oder normalisierend gewalzten
Zustand als auch nach einem Normalglühen nach der Lieferung entsprechen.

2
1) 1 MPa = 1 N/mm .

9
EN 10025-1:2004 (D)

ANMERKUNG Die Erzeugnisse können anfällig sein für eine Verschlechterung der Festigkeit, wenn sie
unsachgemäßen Wärmebehandlungen bei höheren Temperaturen wie beim Flammrichten, Nachwalzen, usw., unterzogen
werden. Erzeugnisse im Lieferzustand +N sind weniger anfällig als andere Lieferzustände, aber es wird empfohlen, den
Hersteller um Beratung zu bitten, falls die Anwendung einer höheren Temperatur erforderlich ist.

7.3.1.3 Die in Betracht kommende Erzeugnisdicke ist in EN 10025-2 bis EN 10025-6 festgelegt.

7.3.2 Kerbschlagarbeit

7.3.2.1 Bei Verwendung von Proben mit einer Breite von weniger als 10 mm sind die in EN 10025-2 bis
EN 10025-6 angegebenen Mindestwerte entsprechend dem Querschnitt der Probe proportional zu verringern.

Bei Nenndicken < 6 mm sind keine Kerbschlagbiegeversuche gefordert.

7.3.2.2 Die Kerbschlagarbeit von Erzeugnissen aus gewissen Gütegruppen in EN 10025-2 bis
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EN 10025-6 wird, wenn zum Zeitpunkt der Bestellung nicht anders vereinbart, nur bei der tiefsten Temperatur
durch einen Versuch nachgewiesen.

Siehe Option 3.

7.3.3 Verbesserte Verformungseigenschaften senkrecht zur Erzeugnisoberfläche

Falls zum Zeitpunkt der Bestellung vereinbart, müssen Erzeugnisse aus in EN 10025-2 bis EN 10025-6
festgelegten Sorten und Gütegruppen einer der Anforderungen an die Eigenschaften in Dickenrichtung des
Erzeugnisses nach EN 10164 entsprechen.

Siehe Option 4.

7.4 Technologische Eigenschaften

7.4.1 Schweißeignung

Allgemeine Anforderungen an das Schweißen müssen EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

ANMERKUNG Wegen ihrer günstigen chemischen Zusammensetzung im Vergleich zu normalgeglühtem Stahl mit
derselben Streckgrenze weisen thermomechanisch behandelte Stähle nach EN 10025-4:2004 eine verbesserte
Schweißeignung auf.

7.4.2 Umformbarkeit

Allgemeine Anforderungen an die Umformbarkeit müssen EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

7.4.3 Eignung zum Schmelztauchverzinken

Die Dauerhaftigkeit hängt von der chemischen Zusammensetzung des Stahles ab und kann, falls verlangt,
durch das Aufbringen äußerer Beschichtungen verbessert werden.

Zum Zeitpunkt der Anfrage und Bestellung müssen Anforderungen an das Schmelztauchverzinken, falls
verlangt, entsprechend EN 10025-2 bis EN 10025-4 und EN 10025-6 festgelegt werden.

Siehe Option 5.

7.4.4 Bearbeitbarkeit

Allgemeine Anforderungen an die Bearbeitbarkeit müssen EN 10025-2 entsprechen.

10
EN 10025-1:2004 (D)

7.5 Oberflächenbeschaffenheit

Die Oberflächenbeschaffenheit muss den Angaben in EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

7.6 Innere Beschaffenheit

Die Erzeugnisse müssen frei von inneren Fehlern sein, die sie von der Verwendung für den vorgesehenen
Zweck ausschließen würden.

Zum Zeitpunkt der Bestellung kann eine Ultraschallprüfung vereinbart werden und muss 10.3 entsprechen.

Siehe Option 6 (für Flacherzeugnisse).

Siehe Option 7 (für H-Profile mit parallelen Flanschen und für IPE-Profile).
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Siehe Option 8 (für Stäbe).

7.7 Maße, Grenzabmaße, Formtoleranzen, Masse

7.7.1 Maße, Grenzabmaße und Formtoleranzen müssen den Anforderungen des nach 2.2 in der Bestellung
angegebenen Dokumentes entsprechen.

Maße, Grenzabmaße und Formtoleranzen für nicht in einem Dokument enthaltene Profile müssen einer am
Ort der vorgesehenen Verwendung gültigen nationalen Norm oder den zum Zeitpunkt der Anfrage und
Bestellung getroffenen Vereinbarungen entsprechen.

7.7.2 Die Nennmasse ist aus den Nennmaßen mit einer Dichte von 7 850 kg/m³ zu ermitteln.

8 Prüfung

8.1 Allgemeines

Die Erzeugnisse sind zwecks Nachweis ihrer Übereinstimmung mit der Bestellung und diesem Dokument
entweder mit spezifischer oder nichtspezifischer Prüfung entsprechend den Festlegungen in
EN 10025-2 bis EN 10025-6 zu liefern.

8.2 Art der Prüfung und Prüfbescheinigung

8.2.1 Der Hersteller muss vom Besteller die Angabe erhalten, welche der in EN 10204 spezifizierten
Prüfbescheinigungen verlangt wird. In diesen Prüfbescheinigungen sind, soweit zutreffend, die
Angabenblöcke A, B, D und Z sowie die Kennnummern C01 bis C03, C10 bis C13, C40 bis C43 und C71 bis
C92 nach EN 10168 zu erfassen.

Bei spezifischen Prüfungen ist die Prüfung entsprechend den Anforderungen in 8.3, 8.4, Abschnitt 9 und
Abschnitt 10 durchzuführen.

8.2.2 Die Prüfung der Oberflächenbeschaffenheit und der Maße ist vom Hersteller durchzuführen und der
Besteller darf anwesend sein, wenn dies zum Zeitpunkt der Bestellung vereinbart wurde.

Siehe Option 9.

11
EN 10025-1:2004 (D)

8.3 Prüfumfang

8.3.1 Probenahme

Der Nachweis der mechanischen Eigenschaften muss entsprechend den Angaben in EN 10025-2 bis
EN 10025-6 erfolgen.

8.3.2 Prüfeinheiten

Die Prüfeinheit muss den Festlegungen in EN 10025-2 bis EN 10025-6 entsprechen.

8.3.3 Nachweis der chemischen Zusammensetzung

8.3.3.1 Der Hersteller muss für jede Schmelze die Werte der Schmelzenanalyse mitteilen.
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8.3.3.2 Die Stückanalyse muss durchgeführt werden, wenn dies zum Zeitpunkt der Bestellung so
festgelegt wurde. Der Besteller muss die Anzahl der Probenabschnitte sowie die zu prüfenden Elemente
angeben.

Siehe Option 2.

8.4 Bei spezifischen Prüfungen durchzuführende Prüfungen

Die bei spezifischer Prüfung durchzuführenden Prüfungen müssen den Festlegungen in EN 10025-2 bis
EN 10025-6 entsprechen.

Siehe Option 2.

Siehe Option 3.

9 Vorbereitung von Probenabschnitten und Proben

9.1 Entnahme und Vorbereitung von Probenabschnitten für die chemische Analyse

Die Vorbereitung von Probenabschnitten für die chemische Analyse muss EN ISO 14284 entsprechen.

9.2 Lage und Richtung von Probenabschnitten und Proben für mechanische Prüfungen

9.2.1 Allgemeines

Die Anforderungen an Lage und Richtung von Probenabschnitten und Proben für mechanische Prüfungen
gemäß EN 10025-2 bis EN 10025-6 sind nachstehend angegeben.

9.2.2 Vorbereitung von Probenabschnitten

9.2.2.1 Die folgenden Probenabschnitte sind einem Probestück je Prüfeinheit zu entnehmen:

 ein Probenabschnitt für den Zugversuch (siehe 8.4.1 in EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004);

 ein für einen Satz von sechs Kerbschlagproben ausreichender Probenabschnitt, falls der
Kerbschlagbiegeversuch für die in EN 10025-2 bis EN 10025-6 spezifizierte Stahlsorte verlangt wird
(siehe 8.4.1 und 8.4.2 in EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004).

9.2.2.2 Die Probenabschnitte sind entsprechend den Festlegungen in EN 10025-2 bis EN 10025-6 zu
entnehmen.

12
EN 10025-1:2004 (D)

Die Lage der Probenabschnitte muss Anhang A entsprechen.

Bei Blech, Breitband und Breitflachstahl sind die Probenabschnitte zusätzlich so zu entnehmen, dass die
Proben ungefähr im halben Abstand zwischen Längskante und Mittellinie des Erzeugnisses liegen.

Bei Breitband und Walzdraht ist der Probenabschnitt in angemessenem Abstand vom Ende des Erzeugnisses
zu entnehmen.

Bei Bandstahl (< 600 mm Breite) ist der Probenabschnitt im Abstand von einem Drittel der Bandbreite vom
Rand in angemessenem Abstand vom Ende der Rolle zu entnehmen.

9.2.3 Vorbereitung von Proben

9.2.3.1 Allgemeines
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Es gelten die Anforderungen nach EN ISO 377.

9.2.3.2 Zugproben

Soweit zutreffend, gelten die Anforderungen nach EN 10002-1.

Es dürfen nichtproportionale Proben verwendet werden, aber in Schiedsfällen sind Proportionalproben mit
einer Messlänge L0 = 5,65 S0 zu verwenden (siehe 10.2.1).

Bei Flacherzeugnissen < 3 mm Nenndicke müssen die Proben stets eine Messlänge L0 = 80 mm und eine
Breite von 20 mm aufweisen (Probenform 2 nach EN 10002-1:2001, Anhang B).

ANMERKUNG Bei Stäben werden üblicherweise Rundproben verwendet, jedoch sind auch andere Probenformen
zulässig (siehe EN 10002-1).

9.2.3.3 Kerbschlagproben

Die Proben sind nach EN 10045-1 zu bearbeiten und vorzubereiten. Zusätzlich gelten folgende
Anforderungen:

a) Bei Nenndicken > 12 mm sind genormte Proben (10 mm × 10 mm) so herzustellen, dass eine Seite nicht
mehr als 2 mm von der Walzoberfläche entfernt liegt, sofern dies in EN 10025-2 bis EN 10025-6 nicht
anders festgelegt ist.

b) Bei Nenndicken ≤ 12 mm muss bei der Verwendung von Proben geringerer Breite die Probenbreite
mindestens 5 mm betragen.

9.3 Identifizierung von Probenabschnitten und Proben

Probenabschnitte und Proben sind so zu kennzeichnen, dass das ursprüngliche Erzeugnis sowie ihre Lage
und Richtung in dem Erzeugnis bekannt sind.

10 Prüfverfahren

10.1 Chemische Analyse

Die chemische Analyse ist unter Verwendung geeigneter Dokumente durchzuführen.

Die Wahl eines geeigneten physikalischen oder chemischen Analysenverfahrens bleibt dem Hersteller
überlassen. Der Hersteller muss das angewendete Prüfverfahren auf Verlangen mitteilen.

13
EN 10025-1:2004 (D)

ANMERKUNG Die Liste der für die chemische Analyse verfügbaren Dokumente ist in CR 10261 enthalten.

10.2 Mechanische Prüfungen

10.2.1 Zugversuch

Der Zugversuch ist nach EN 10002-1 durchzuführen.

Als die in der Tabelle für die mechanischen Eigenschaften in den einzelnen Teilen von EN 10025:2004
festgelegte Streckgrenze ist die obere Streckgrenze (ReH) zu ermitteln.

Bei nicht ausgeprägter Streckgrenze ist die 0,2 %-Dehngrenze (Rp0,2) zu ermitteln. In Schiedsfällen ist die 0,2
%-Dehngrenze zu ermitteln.
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Wenn für Erzeugnisse mit einer Dicke ≥ 3 mm nichtproportionale Zugproben verwendet werden, ist die
ermittelte Bruchdehnung nach den Umrechnungstabellen in EN ISO 2566-1 auf den für die Messlänge
L0 = 5,65 S0 gültigen Wert umzurechnen.

Bei zur Herstellung von Belagblechen verwendeten Blechen gelten die Dehnungswerte für das
Ausgangsblech und nicht für das fertige Belagblech.

10.2.2 Kerbschlagbiegeversuch

Der Kerbschlagbiegeversuch ist nach EN 10045-1 durchzuführen.

Der Mittelwert aus den drei Prüfergebnissen muss den festgelegten Anforderungen entsprechen. Nur ein
Einzelwert darf unter dem festgelegten Mindest-Mittelwert liegen, er muss jedoch mindestens 70 % dieses
Wertes betragen.

In folgenden Fällen sind drei zusätzliche Proben dem Probenabschnitt nach 9.2.2.1 zu entnehmen und zu
prüfen:

 wenn der Mittelwert der drei Proben unter dem festgelegten Mindest-Mittelwert liegt;

 wenn die Anforderungen an den Mittelwert zwar erfüllt sind, jedoch zwei Einzelwerte unter dem
festgelegten Mindest-Mittelwert liegen;

 wenn einer der Einzelwerte weniger als 70 % des festgelegten Mindest-Mittelwertes beträgt.

Der Mittelwert aller sechs Prüfungen darf nicht kleiner sein als der festgelegte Mindest-Mittelwert. Von den
sechs Einzelwerten dürfen höchstens zwei unter diesem Mindest-Mittelwert liegen, davon darf jedoch
höchstens ein Einzelwert weniger als 70 % des Mindest-Mittelwertes betragen.

10.3 Ultraschallprüfung

Falls zum Zeitpunkt der Anfrage und Bestellung festgelegt (siehe 7.6), ist die Ultraschallprüfung wie folgt
durchzuführen:

 bei Flacherzeugnissen in Dicken ≥ 6 mm nach EN 10160;

 bei H-Profilen mit parallelen Flanschen und bei IPE-Profilen nach EN 10306;

 bei Stäben nach EN 10308.

14
EN 10025-1:2004 (D)

10.4 Wiederholungsprüfungen

Für alle Wiederholungsprüfungen sowie für die Wiedervorlage zur Prüfung gilt EN 10021.

Bei Band und Walzdraht sind die Wiederholungsprüfungen an der zurückgewiesenen Rolle nach Abtrennen
eines zusätzlichen Erzeugnisabschnittes von maximal 20 m vorzunehmen, um den Einfluss des Rollenendes
zu beseitigen.

11 Kennzeichnung, Beschilderung, Verpackung


11.1 Die Erzeugnisse sind lesbar zu kennzeichnen durch Verfahren wie Farbbeschriftung, Stempelung,
Laserkennzeichnung, Strichcode, dauerhafte Klebezettel oder Anhängeschilder mit folgenden Angaben:
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 Stahlsorte und gegebenenfalls Lieferzustand (siehe EN 10025-2 und EN 10025-5) ausgedrückt durch ihre
Kurzbezeichnung. Die Art der Kennzeichnung kann zum Zeitpunkt der Bestellung festgelegt werden;

Siehe Option 10.

 Nummer, durch die die Schmelze und gegebenenfalls der Probenabschnitt identifiziert werden kann (bei
Prüfung nach Schmelzen);

 Name oder Kennzeichen des Herstellers;

 Kennzeichen des externen Abnahmebeauftragten (falls zutreffend).

ANMERKUNG Dies hängt von der Art der Prüfbescheinigung ab (siehe 8.2).

11.2 Die Kennzeichnung ist nach Wahl des Herstellers in der Nähe eines Endes jeden Stückes oder auf der
Stirnfläche anzubringen, aber muss so angebracht sein, dass Verwechslung mit geregelter Kennzeichnung
vermieden wird. Wenn geregelte Kennzeichnung ebenfalls die Anforderungen dieses Abschnittes erfüllt, gilt
dieser Abschnitt als erfüllt ohne Wiederholung der durch die geregelte Kennzeichnung bereitgestellten
Angaben.

11.3 Es ist zulässig, Erzeugnisse in festen Bunden zu liefern. In diesem Fall muss die Kennzeichnung auf
einem Anhängeschild oder einem Klebeetikett erfolgen, das am Bund oder an dem oben liegenden Stück des
Bundes angebracht wird.

12 Beanstandungen
Bezüglich Ansprüchen und daraus entstehenden Handlungen gilt EN 10021.

13 Optionen (siehe 5.2)


Für Erzeugnisse nach EN 10025-2 bis EN 10025-6 gelten folgende Optionen, wenn verlangt:

1) Das Herstellverfahren des Stahles ist dem Besteller bekannt zu geben (siehe 6.1).

2) Die Stückanalyse ist durchzuführen; die Anzahl der Probenabschnitte und die zu prüfenden Elemente
sind zu vereinbaren (siehe 7.2.2, 8.3.3 und 8.4.2 von EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004).

3) Die Kerbschlagarbeit einer Stahlsorte ist durch Prüfung bei einer vereinbarten Temperatur nachzuweisen
(siehe 7.3.2.2 und 8.4.2 von EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004).

15
EN 10025-1:2004 (D)

4) Erzeugnisse der betreffenden Stahlsorte müssen einer der Anforderungen an die Eigenschaften in
Dickenrichtung des Erzeugnisses nach EN 10164 entsprechen (siehe 7.3.3).

5) Das Erzeugnis muss zum Schmelztauchverzinken geeignet sein (siehe 7.4.3).

6) Für Flacherzeugnisse in Dicken ≥ 6 mm ist die Freiheit von inneren Fehlern nach EN 10160
nachzuweisen (siehe 7.6 und 10.3).

7) Für H-Profile mit parallelen Flanschen und für IPE-Profile ist die Freiheit von inneren Fehlern nach
EN 10306 nachzuweisen (siehe 7.6 und 10.3).

8) Für Stäbe ist die Freiheit von inneren Fehlern nach EN 10308 nachzuweisen (siehe 7.6 und 10.3).

9) Prüfung der Oberflächenbeschaffenheit und der Maße im Herstellerwerk in Anwesenheit des Bestellers
(siehe 8.2.2).
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10) Die Art der verlangten Kennzeichnung (siehe 11.1).

14 Bewertung der Konformität


Wenn die Bewertung der Konformität für geregelte Zwecke verlangt wird, gilt Anhang B.

16
EN 10025-1:2004 (D)

Anhang A
(normativ)

Lage der Probenabschnitte und Proben

Dieser Anhang gilt für folgende drei Erzeugnisgruppen:

 Träger, U-Stahl, Winkelstahl, T-Stahl und Z-Stahl (siehe Bild A.1);

 Stäbe und Walzdraht (siehe Bild A.2);

 Flacherzeugnisse (siehe Bild A.3).


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Legende
1 Lage der Probenabschnitte
a)
Nach entsprechender Vereinbarung darf der Probenabschnitt auch aus dem Steg entnommen werden, und zwar in
1/4 der Gesamthöhe.
b)
Die Entnahme der Proben aus den Probenabschnitten muss nach den Angaben in Bild A.3 erfolgen.
Bei Profilen mit geneigten Flanschflächen darf die geneigte Seite zur Erreichung paralleler Flanschflächen bearbeitet
werden.

Bild A.1 — Träger, U-Stahl, Winkelstahl, T-Stahl und Z-Stahl

17
EN 10025-1:2004 (D)

Maße in Millimeter

Art der
Erzeugnisse mit rundem Querschnitt Erzeugnisse mit rechteckigem Querschnitt
Prüfung
a b a b
Zug- d ≤ 25 d > 25 b ≤ 25 b > 25
a
versuch
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Kerb- d ≥ 16 b ≥ 12
schlag-
biege-
c
versuch

a
Bei Erzeugnissen mit kleinen Abmessungen (d oder b ≤ 25 mm) ist, wenn möglich, der unbearbeitete
Probenabschnitt als Probe zu verwenden.
b
Bei Erzeugnissen mit einem Durchmesser oder einer Dicke ≤ 40 mm kann nach Wahl des Herstellers die Probe
— entweder entsprechend den für Durchmesser oder Dicken ≤ 25 mm geltenden Regeln
— oder an einer näher zum Mittelpunkt gelegenen Stelle als die im Bild angegebene entnommen werden.
c
Bei Erzeugnissen mit rundem Querschnitt muss die Längsachse des Kerbes annähernd in Richtung eines Durch-
messers verlaufen; bei Erzeugnissen mit rechteckigem Querschnitt muss sie senkrecht zur breiteren Walzober-
fläche stehen.

Bild A.2 — Stäbe und Walzdraht

18
EN 10025-1:2004 (D)

Maße in Millimeter

Lage der Probenlängsachse


Art der Erzeugnis- bei einer Erzeugnisbreite von
Abstand der Proben von der Walzoberfläche
Prüfung dicke
< 600 ≥ 600
a
Zugversuch

≤ 30

1 Walzoberfläche
oder
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längs quer

> 30

1 Walzoberfläche
Kerbschlag-
biege-
b,d c
versuch > 12 längs längs

a
In Zweifels- und Schiedsfällen muss bei den Proben aus Erzeugnissen mit ≥ 3 mm Dicke die Messlänge
L0 = 5,65 S0 betragen.

Für den Regelfall sind jedoch wegen der einfacheren Anfertigung auch Proben mit konstanter Messlänge zulässig,
vorausgesetzt, dass die an diesen Proben ermittelten Bruchdehnungswerte nach einer anerkannten Beziehung
umgerechnet werden (siehe EN ISO 2566-1).
Bei Erzeugnisdicken über 30 mm kann eine Rundprobe mit der Längsachse in 1/4 Erzeugnisdicke verwendet
werden.
b
Die Längsachse des Kerbes muss jeweils senkrecht zur Walzoberfläche des Erzeugnisses stehen.
c
Für Erzeugnisdicken ≤ 12 mm siehe 7.3.2.1.
d
Bei nach EN 10025-3:2004, EN 10025-4:2004 und EN 10025-6:2004 bestellten Erzeugnissen in Dicken
≥ 40 mm sind die Kerbschlagproben in der Lage 1/4 t zu entnehmen.

Bild A.3 — Flacherzeugnisse

19
EN 10025-1:2004 (D)

Anhang B
(normativ)

Bewertung der Konformität

B.1 Allgemeines
Die Übereinstimmung eines Stahlproduktes mit den Anforderungen dieses Dokumentes und mit den
angegebenen Werten (einschließlich Klassen) muss durch Folgendes nachgewiesen werden:

 Erstprüfung;
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 werkseigene Produktionskontrolle durch den Hersteller, einschließlich Beurteilung des Produktes.

ANMERKUNG Die Zuordnung der Aufgaben ist in Tabelle ZA.3 angegeben.

B.2 Erstprüfung durch den Hersteller

B.2.1 Allgemeines

Das Programm für die Erstprüfung umfasst:

 verstärkte Routineprüfung nach B.2.2;

 ergänzende Prüfung nach B.2.3.

Das Programm für die Erstprüfung ist unter der ausschließlichen Verantwortung des Herstellers der Produkte
in Übereinstimmung mit B.2.2 und B.2.3 durchzuführen, bevor sie erstmals auf den Markt gebracht werden.
Solch ein Programm ist in jedem Falle für die Stahlsorten mit den höchsten Anforderungen an die
Eigenschaften im Zug- und Kerbschlagbiegeversuch, die vom Hersteller in Übereinstimmung mit EN 10025-2
bis EN 10025-6 auf den Markt gebracht werden, durchzuführen.

Für alle Produkte wird die verstärkte Routineprüfung nach B.2.2 verlangt. Die ergänzende Prüfung nach B.2.3
wird zusätzlich verlangt für Stahlprodukte, die

a) im thermomechanisch gewalzten Zustand mit einem für den kleinsten Dickenbereich festgelegten
1)
Mindestwert der Streckgrenze ≥ 460 MPa ;

b) im vergüteten Zustand mit einem für den kleinsten Dickenbereich festgelegten Mindestwert der
1)
Streckgrenze ≥ 460 MPa ;

c) im normalgeglühten Zustand mit einem für den kleinsten Dickenbereich festgelegten Mindestwert der
1)
Streckgrenze ≥ 420 MPa

geliefert werden.

1 1 MPa = 1 N/mm2.

20
EN 10025-1:2004 (D)

Eine Erstprüfung ist bei der ersten Anwendung dieses Dokumentes durchzuführen. Bereits früher in
Übereinstimmung mit den Vorgaben dieses Dokumentes durchgeführte Prüfungen (dasselbe Erzeugnis,
dieselbe(n) Eigenschaft(en), Prüfverfahren, Vorgehen bei der Probenahme, System der Konformitäts-
bescheinigung, etc.) dürfen berücksichtigt werden. Zusätzlich ist eine Erstprüfung durchzuführen bei Beginn
eines neuen Herstellverfahrens (wenn dieses die angegebenen Eigenschaften beeinflussen kann).

Die Auswertung folgender Eigenschaften wird verlangt:

 Grenzabmaße und Formtoleranzen;

 Dehnung;

 Zugfestigkeit;

 Streckgrenze;
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 Kerbschlagarbeit;

 Schweißeignung [chemische Zusammensetzung];

 Dauerhaftigkeit [chemische Zusammensetzung].

B.2.2 Verstärkte Routineprüfung

Verstärkte Routineprüfung bedeutet spezifische Prüfung der ersten fünf hergestellten Schmelzen nach
EN 10025-1:2004, 8.4.

Jedoch sind für den Zug- und Kerbschlagbiegeversuch mindestens 6 Produkte von jeder der 5 Schmelzen zu
prüfen. Wenn dies nicht möglich ist, sind Proben von den entgegengesetzten Enden der geprüften Produkte
zu entnehmen.

B.2.3 Ergänzende Prüfung

B.2.3.1 Allgemeines

Eine ergänzende Prüfung ist durchzuführen im größten Dickenbereich und der höchsten Sorte und
Gütegruppe entsprechend den Angaben in EN 10025-1:2004, 4.1.2, die vom Hersteller auf den Markt
gebracht wird. Dieses Produkt kann von einer beliebigen der 5 für die verstärkte Routineprüfung (siehe B.2.2)
verwendeten Schmelzen entnommen werden.

B.2.3.2 Chemische Zusammensetzung

Eine chemische Analyse ist an dem Produkt entsprechend EN 10025-1:2004, 10.1, durchzuführen.

Der Gehalt folgender Elemente ist zu ermitteln und aufzuzeichnen: Kohlenstoff, Silicium, Mangan, Phosphor,
Schwefel, Kupfer, Chrom, Molybdän, Nickel, Aluminium, Niob, Titan, Vanadium, Stickstoff und jedes weitere
absichtlich zugesetzte Element.

B.2.3.3 Zugversuch

Der Zugversuch ist entsprechend EN 10025-1:2004, 10.2.1, durchzuführen. Für das Prüfverfahren siehe die
normative Verweisung auf EN 10002-1.

B.2.3.4 Kerbschlagbiegeversuch

Der Kerbschlagbiegeversuch ist entsprechend EN 10025-1:2004, 10.2.2, durchzuführen. Für das Prüf-
verfahren siehe die normative Verweisung auf EN 10045-1.

21
EN 10025-1:2004 (D)

Die Ergebnisse sind aufzuzeichnen und in Form von Übergangskurven darzustellen, in denen die
Kerbschlagarbeit in Joule eines Satzes von 3 Proben bei Prüftemperaturen von + 20 °C, 0 °C, – 20 °C,
– 40 °C und bei zwei weiteren Prüftemperaturen gezeigt wird, um das Übergangsverhalten von zäh zu spröde
aufzuzeigen.

Wenn in EN 10025-2 bis EN 10025-6 Kerbschlagprüfung in Längs- und Querrichtung festgelegt ist, sind zwei
Übergangskurven aufzustellen, je eine für jede Richtung.

Wenn Kerbschlagarbeitswerte für mehr als eine Prüftemperatur festgelegt sind, muss (müssen) die
Übergangskurve(n) alle in EN 10025-2 bis EN 10025-6 festgelegten Temperaturen enthalten.

Einzelwerte sind graphisch aufzutragen. Einzel- und Mittelwerte sind aufzuzeichnen. Kerbschlagarbeitswerte,
die bei anderen Prüftemperaturen als in EN 10025-2 bis EN 10025-6 festgelegt, ermittelt werden, sind nur zur
Information.
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Anforderungen an Sprödbruch werden in EN 1993 angegeben.

B.2.3.5 Schweißeignung

Soweit angebracht und als Hinweis auf die Schweißeignung ist der Wert des Kohlenstoffäquivalents (CEV) zu
errechnen entsprechend EN 10025-1:2004, 7.2.3, und aufzuzeichnen.

CTS- (controlled thermal severity-), Tekken- oder Implant-Versuche sind nach EN ISO 17642 Teil 1 bis Teil 3
durchzuführen, um die Empfindlichkeit des Stahlproduktes gegenüber Rissbildung durch Wasserstoff in der
wärmebeeinflussten Zone der Schweiße zu ermitteln. Als Ergebnis des Versuches gilt als
Unterscheidungsmerkmal Riss/kein Riss.

B.2.4 Dokumentation

Die Ergebnisse des Programms der Erstprüfung sind aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen sind
aufzubewahren und für eine Prüfung zur Verfügung zu halten für die Dauer von mindestens 10 Jahren nach
dem Termin, an dem das letzte Produkt geliefert wurde, das sich auf das Prüfprogramm bezieht.

B.3 Prüfung vom im Werk entnommenen Probenabschnitten durch den Hersteller


Die Prüfung von im Werk entnommenen Probenabschnitten durch den Hersteller nach einem
vorgeschriebenen Plan nach den Festlegungen in EN 10025-1:2004 und in Übereinstimmung mit den
Abschnitten 8, 9 und 10 von EN 10025-1:2004 ist das Mittel zur Bewertung der Konformität des gelieferten
Stahlprodukts mit EN 10025-2 bis EN 10025-6. Solche Prüfungen durch den Hersteller sind mit einer
Prüfbescheinigung nach EN 10204 zu bescheinigen. Die Art der Bescheinigung muss Tabelle B.1
entsprechen.

22
EN 10025-1:2004 (D)

Tabelle B.1 — Art der Prüfbescheinigung

Anforderung Prüfbescheinigung

Festgelegte Mindeststreckgrenze ≤ 355 MPaa und 2.2


eine festgelegte Kerbschlagarbeit, die bei einer
Temperatur von 0 °C oder 20 °C zu prüfen ist.
Festgelegte Mindeststreckgrenze ≤ 355 MPaa und 3.1b oder 3.2c
eine festgelegte Kerbschlagarbeit, die bei einer
Temperatur unter 0 °C zu prüfen ist.
Festgelegte Mindeststreckgrenze > 355 MPaa 3.1b oder 3.2c
a 1 MPa = 1 N/mm2.
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b Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach EN 10204:2004 ersetzt Abnahmeprüfzeugnis


3.1.B nach EN 10204:1991.
c Abnahmeprüfzeugnis 3.2 nach EN 10204:2004 ersetzt Abnahmeprüfzeugnis
3.1.C nach EN 10204:1991.

B.4 Werkseigene Produktionskontrolle (WPK)

B.4.1 Allgemeines

Der Hersteller muss ein System der werkseigenen Produktionskontrolle festlegen, dokumentieren und
aufrechterhalten, um sicherzustellen, dass das auf den Markt gebracht Produkt mit den angegebenen
Gebrauchstauglichkeitseigenschaften übereinstimmt. Das System der werkseigenen Produktionskontrolle
muss Verfahren, regelmäßige Kontrollen und Prüfungen und/oder Beurteilungen sowie die Anwendung von
Ergebnissen zur Überwachung der Rohstoffe und anderer gelieferter Materialien oder Bauteile, der
Ausrüstung, des Herstellverfahrens und des Produktes einschließen.

Ein System der werkseigenen Produktionskontrolle, das mit den Anforderungen von EN ISO 9001
übereinstimmt und den Anforderungen der vorliegenden Norm entspricht, erfüllt die oben genannten
Anforderungen.

Die Ergebnisse der Kontrollen, Prüfungen oder Beurteilungen müssen wie jede andere Maßnahme belegt
werden. Die zu ergreifenden Maßnahmen, wenn Überwachungswerte oder –kriterien nicht erfüllt sind, müssen
aufgezeichnet und für die in den Verfahren für die werkseigenen Produktionskontrollen des Herstellers
angegebene Dauer aufbewahrt werden.

B.4.2 Ausrüstung

Prüfung — Sämtliche benutzten Wäge-, Mess- und Prüfausrüstungen müssen kalibriert und entsprechend
den festgelegten Auslegungsbestimmungen, Häufigkeiten und Kriterien regelmäßig überprüft werden.

Herstellung — Sämtliche im Herstellungsprozess benutzten Ausrüstungen müssen regelmäßig überprüft und


instand gehalten werden, um sicherzustellen, dass deren Verwendung, Abnutzung oder Mängel nicht zu
Unregelmäßigkeiten im Herstellungsprozess führen. Überprüfungen und Instandhaltung sind entsprechend
den schriftlich niedergelegten Verfahren des Herstellers durchzuführen und aufzuzeichnen, und die
Aufzeichnungen sind für die in den Verfahren für die werkseigene Produktionskontrolle des Hersteller
angegebene Dauer aufzubewahren.

23
EN 10025-1:2004 (D)

B.4.3 Rohstoffe

Die Festlegungen zu den angelieferten Rohstoffen sowie das Überwachungsschema zur Sicherstellung ihrer
Konformität sind zu dokumentieren.

B.4.4 Produktprüfung und -beurteilung

Der Hersteller muss Verfahren einrichten, um sicherzustellen, dass die festgelegten Werte für alle
Eigenschaften eingehalten werden. Die Eigenschaften und die Mittel der Überwachung sind:

a) Zugversuch nach EN 10002-1;

b) Kerbschlagbiegeversuch nach EN 10045-1;


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c) chemische Analyse nach den in CR 10261 aufgeführten Normen.

B.4.5 Nichtkonforme Produkte

Der Hersteller muss schriftlich niedergelegte Verfahren bereithalten, die angeben, wie nichtkonforme Produkte
zu behandeln sind. Alle derartigen Vorkommnisse sind bei ihrem Auftreten aufzuzeichnen, und diese
Aufzeichnungen sind für die in den schriftlich niedergelegen Verfahren des Herstellers angegebene Dauer
aufzubewahren.

24
EN 10025-1:2004 (D)

Anhang C
(informativ)

Liste der den zitierten EURONORMEN entsprechenden


nationalen Normen

Bis zu ihrer Umwandlung in Europäische Normen können entweder die genannten EURONORMEN oder die
entsprechenden nationalen Normen nach Tabelle C.1 angewendet werden.

ANMERKUNG Man kann nicht davon ausgehen, dass die in Tabelle C.1 aufgeführten Normen einander völlig
entsprechen, auch wenn sie dieselben Inhalte behandeln.
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Tabelle C.1 — EURONORMEN und entsprechende nationale Normen

Entsprechende nationale Norm in


EURONORM Vereinigtes
Deutschland Frankreich Spanien Italien
Königreich
a
19 DIN 1025 T5 NF A 45 205 BS 4 UNE 36-526 UNI 5398
a
53 DIN 1025 T2 NF A 45 201 BS 4 UNE 36-527 UNI 5397
DIN 1025 T 3 UNE 36-528
DIN 1025 T 4 UNE 36-529
a
54 DIN 1026-1 NF A 45 007 BS 4 UNE 36-525 UNI-EU 54
EU-Mitt. 2 SEW 088 NF A 36 000 BS 5135 — —
Entsprechende nationale Norm in
EURONORM
Belgien Portugal Schweden Österreich Norwegen
a
19 NBN 533 NP-2116 SS 21 27 40 M 3262 —
a
53 NBN 633 NP-2117 SS 21 27 50 — NS 1907
SS 21 27 51 NS 1908
SS 21 27 52
a
54 NBN A 24-204 NP-338 — M 3260 —
EU-Mitt. 2 — — SS 06 40 25 — —
a
Diese EURONORM ist formal zurückgezogen, jedoch gibt es keine entsprechende EN.

25
EN 10025-1:2004 (D)

Anhang ZA
(informativ)

Abschnitte dieser Europäischen Norm, die Bestimmungen


der EG-Bauproduktenrichtlinie betreffen
ZA.1 Anwendungsbereich und maßgebende Eigenschaften
Diese Europäische Norm wurde gemäß dem von der Europäischen Kommission und der Europäischen
Freihandelszone an CEN erteilten Mandat M/120 „Metallische Bauprodukte“ erarbeitet.

Die in diesem Anhang aufgeführten Abschnitte dieser Europäischen Norm erfüllen die Anforderungen des
Mandats, das auf der Grundlage der EG-Bauproduktenrichtlinie (89/106/EWG) erteilt wurde.
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Die Übereinstimmung mit diesen Abschnitten berechtigt zur Vermutung, dass die von diesem Anhang
abgedeckten Bauprodukte für die vorgesehenen Verwendungszwecke geeignet sind; es ist auf die Angaben
zu verweisen, die der CE-Kennzeichnung beigefügt sind.

WARNVERMERK: Für die Bauprodukte, die in den Anwendungsbereich dieser Europäischen Norm fallen,
können weitere Anforderungen und EG-Richtlinien gelten

ANMERKUNG 1 Zusätzlich zu den konkreten Abschnitten dieser Norm, die sich auf gefährliche Stoffe beziehen, kann es
weitere Anforderungen an die Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, geben (z.B. umgesetzte
europäische Rechtsvorschriften und nationale Rechts- und Verwaltungsvorschriften). Um die Bestimmungen der EG-
Bauproduktenrichtlinie zu erfüllen, ist es notwendig, die besagten Anforderungen, sofern sie Anwendung finden, ebenfalls
einzuhalten.

ANMERKUNG 2 Eine Informations-Datenbank über europäische und nationale Bestimmungen über gefährliche Stoffe ist
auf der Webseite der Kommission EUROPA (Zugang über
http://europa.eu.int/comm/enterprise/construction/internal/dangsub/dangmain.htm) verfügbar.

Dieser Anhang hat den gleichen Anwendungsbereich wie Abschnitt 1 dieser Europäischen Norm bezüglich
der behandelten Produkte. Er gibt die Bedingungen für die CE-Kennzeichnung von warmgewalzten
Baustahlprodukten für den unten angegebenen Verwendungszweck an und führt die einschlägigen geltenden
Abschnitte auf (siehe Tabelle ZA.1).

Bauprodukt: Warmgewalzte Baustahlprodukte.

Verwendungszwecke: Metallbauwerke oder in Metall-/ Betonverbundbauwerken.

Die Anforderung an eine bestimmte Eigenschaft gilt nicht in denjenigen Mitgliedsstaaten, in denen es keine
gesetzliche Bestimmung für diese Eigenschaft für den vorgesehenen Verwendungszweck des Produkts gibt.
In diesem Fall sind Hersteller, die ihre Produkte auf dem Markt dieser Mitgliedsstaaten einführen wollen, nicht
verpflichtet, die Leistung ihrer Produkte in Bezug auf diese Eigenschaften zu bestimmen oder anzugeben und
es darf die Option „Keine Leistung festgestellt“ (KLF) in den Angaben zur CE-Kennzeichnung (siehe ZA.3)
verwendet werden. Die Option KLF darf jedoch nicht verwendet werden, wenn für die Eigenschaft ein
einzuhaltender Grenzwert angegeben ist.

26
EN 10025-1:2004 (D)

Tabelle ZA.1 — Maßgebende Abschnitte

Abschnittea mit
Stufen
Anforderungen in dieser
Wesentliche Eigenschaften und/oder Anmerkungen
(oder einer anderen)
Klassen
Europäischen Norm
Grenzabmaße und bestanden/
7.7.1
Formtoleranzen nicht bestanden
Dehnung 7.3.1 Grenzwerte
Zugfestigkeit 7.3.1 Grenzwerte
Streckgrenze 7.3.1 Grenzwerte
Kerbschlagarbeit 7.3.1 + 7.3.2 Grenzwerte
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Schweißeignung (chemische 7.2 + 7.4.1


Grenzwerte
Zusammensetzung)
Dauerhaftigkeit (chemische 7.2 + 7.4.3
Grenzwerte
Zusammensetzung)
a In EN 10025-2 bis EN 10025-6 sind die Abschnittsnummern die gleichen.

ZA.2 Verfahren der Konformitätsbescheinigung von warmgewalzten Baustahl-


produkten

ZA.2.1 System der Konformitätsbescheinigung

Das System der Konformitätsbescheinigung von warmgewalzten Baustahlprodukten gemäß Tabelle ZA.1 in
Übereinstimmung mit der Kommissionsentscheidung (98/214/EG) vom 18. März 1998, wie abgedruckt im
Anhang III des Mandates für metallische Bauprodukte, ist für die dort vorgesehenen Verwendungszwecke
und einschlägige(n) Stufe(n) und Klasse(n) in Tabelle ZA.3 angegeben.

Tabelle ZA.2 — Systeme der Konformitätsbescheinigung

Stufe System der


Produkt Verwendungszweck oder Konformitäts-
Klasse bescheinigung
Metallquerschnitte und -profile
Zur Verwendung in
Warmgewalzte Profile unterschiedlicher
Metallbauwerken oder
Form (T-, L-, H-, U-, Z- und I-Profile, Winkel), 2+
in Metall-/Beton-
Flacherzeugnisse (Bleche, Band), Stäbe
verbundbauwerken

System 2+: Siehe Richtlinie 89/106/EWG (BPR), Anhang III. 2. (ii) Möglichkeit 1, einschließlich
Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle durch eine zugelassene Stelle auf Grund
einer Erstinspektion des Werkes und der werkseigenen Produktionskontrolle sowie laufender
Überwachung, Beurteilung und Anerkennung der werkseigenen Produktionskontrolle.

Die Konformitätsbescheinigung der warmgewalzten Baustahlprodukte nach Tabelle ZA.1 muss auf den
Verfahren zur Bewertung nach Tabelle ZA.3 beruhen, die sich aus der Anwendung der Abschnitte in An-
hang B dieser Europäischen Norm ergeben.

27
EN 10025-1:2004 (D)

Tabelle ZA.3 — Zuordnung der Aufgaben der Bewertung der Konformität


von warmgewalzten Baustahlprodukten

Anzuwendende
Abschnitte zur
Aufgaben Inhalt der Aufgabe
Bewertung der
Konformität
Werkseigene Produktionskontrolle Parameter bezogen auf alle Siehe Anhang B.
(WPK) maßgebenden
Eigenschaften in Tabelle
ZA.1
Erstprüfung durch den Grenzabmaße und Form- Siehe Anhang B.
Aufgaben unter Hersteller toleranzen; Dehnung;
der Verantwortung Zugfestigkeit;
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des Herstellers Streckgrenze;


Kerbschlagarbeit; Schweiß-
eignung (möglicherweise).
Prüfung von im Werk Alle maßgebenden Siehe Anhang B.
entnommenen Proben Eigenschaften in Tabelle
ZA.1
Parameter bezogen auf alle Siehe Anhang B.
maßgebenden Eigen-
Erstinspektion schaften in Tabelle ZA.1,
des Werkes und insbesondere:
der werks- Grenzabmaße und
eigenen Formtoleranzen; Dehnung;
Produktions- Zugfestigkeit;
Aufgaben unter Zertifizierung kontrolle Streckgrenze;
der Verantwortung der Kerbschlagarbeit; Schweiß-
der Zertifizierungs- werkseigenen eignung; Dauerhaftigkeit.
stelle für die werks- Produktions-
eigene kontrolle Parameter bezogen auf alle Siehe Anhang B.
Produktions- auf Grund Laufende maßgebenden
kontrolle von Überwachung, Eigenschaften in Tabelle
Beurteilung ZA.1, insbesondere:
und Anerken- Grenzabmaße und
nung der Formtoleranzen; Dehnung;
werkseigenen Zugfestigkeit;
Produktions- Streckgrenze;
kontrolle Kerbschlagarbeit; Schweiß-
eignung; Dauerhaftigkeit.

ZA.2.2 EG-Zertifikat und Konformitätserklärung

Wenn Übereinstimmung mit den Bedingungen dieses Anhangs erzielt ist, und sobald die notifizierte Stelle das
nachstehend erwähnte Zertifikat erteilt hat, muss der Hersteller oder sein im Europäischen Wirtschaftsraum
(EWR) ansässiger Bevollmächtigter eine Konformitätserklärung ausstellen und aufbewahren, welche es dem
Hersteller erlaubt, die CE-Kennzeichnung anzubringen. Diese Erklärung muss Folgendes beinhalten:

 Name und Anschrift des Herstellers oder seines im EWR ansässigen Bevollmächtigten und den
Herstellungsort;

 Beschreibung des Produkts (Art, Kennzeichnung, Verwendung, ...) und eine Kopie der zur CE-
Kennzeichnung zusätzlich zu machenden Angaben;

 Bestimmungen, denen das Produkt entspricht (z. B. Anhang ZA dieser Europäischen Norm);

28
EN 10025-1:2004 (D)

 besondere Verwendungshinweise (z. B. Bestimmungen für die Verwendung unter gewissen


Bedingungen);

 Nummer des dazugehörigen Zertifikats über die werkseigene Produktionskontrolle;

 Name und Funktion der zur Unterzeichnung der Erklärung im Namen des Herstellers oder seines
Bevollmächtigten ermächtigten Person.

Der Erklärung muss ein Zertifikat über die werkseigene Produktionskontrolle beigefügt sein, das von der
notifizierten Stelle erstellt wurde und zusätzlich zu den oben angegebenen Informationen Folgendes
beinhaltet:

 Name und Anschrift der notifizierten Stelle;

 Nummer des Zertifikats über die werkseigene Produktionskontrolle;


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 Bedingungen und Gültigkeitsdauer des Zertifikats, sofern zutreffend;

 Name und Funktion der zur Unterzeichnung des Zertifikats ermächtigten Person.

Die oben genannte Erklärung und das Zertifikat sind in der (den) offiziellen Sprache(n) des Mitgliedsstaates
vorzulegen, in dem das Produkt zur Verwendung gelangen soll.

ZA.3 CE-Kennzeichnung und Etikettierung

Der Hersteller oder sein im EWR ansässiger Bevollmächtigter ist verantwortlich für das Anbringen der CE-
Kennzeichnung. Die anzubringende CE-Kennzeichnung muss Richtlinie 93/68/EWG entsprechen und erfolgt
auf dem Bauprodukt (oder, wenn dies nicht möglich ist, darf auf dem Begleitetikett, der Verpackung oder auf
den Begleitdokumenten (Prüfbescheinigung) (siehe Tabelle B.1) angebracht sein). Dem CE-Kennzeichen sind
folgende Angaben hinzuzufügen:

 Kennnummer der Zertifizierungsstelle;

 Name oder Bildzeichen und eingetragene Anschrift des Herstellers;

 die letzten beiden Ziffern des Jahres, in dem die CE-Kennzeichnung angebracht wurde;

 die Nummer des EG-Konformitätszertifikates oder des Zertifikates für die werkseigene Produktions-
kontrolle (falls maßgebend);

 Verweisung auf diese Europäische Norm;

 Beschreibung des Produktes: Oberbegriff, Werkstoff, Maße,... und vorgesehene Verwendung;

 Angabe jener maßgebenden wesentlichen Eigenschaften nach Tabelle ZA.1, die zu erklären sind,
dargestellt als:

 Produktbezeichnung nach der entsprechenden Norm für Grenzabmaße gemäß EN 10025-1:2004,


Abschnitt 2;

 Bezeichnung des Produkts (siehe 4.2 in EN 10025-2:2004 bis EN 10025-6:2004).

Die Option „Keine Leistung festgestellt“ (KLF) darf nicht angewendet werden, wenn für die Eigenschaft ein
Grenzwert angegeben ist. Die KLF-Option darf hingegen angewendet werden, sofern die Eigenschaft für
einen bestimmten Verwendungszweck nicht Gegenstand gesetzlicher Anforderungen im Bestimmungs-
mitgliedsstaat ist.

29
EN 10025-1:2004 (D)

Bild ZA.1 enthält ein Beispiel zu den Angaben, die auf dem Produkt, dem Etikett, der Verpackung und/oder
den Begleitdokumenten enthalten sein müssen.
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Bild ZA.1 — Beispiel für die Angaben der CE-Kennzeichnung

Zusätzlich zu den oben angegebenen speziellen Angaben zu gefährlichen Stoffen sollten dem Produkt, sofern
erforderlich und in geeigneter Form, Dokumente beigefügt werden, in denen alle übrigen gesetzlichen
Bestimmungen über gefährliche Stoffe aufgeführt werden, deren Einhaltung gefordert wird, sowie alle
Informationen, die auf Grund dieser gesetzlichen Bestimmungen erforderlich sind.

ANMERKUNG Europäische gesetzliche Bestimmungen ohne nationale Abweichungen brauchen nicht angegeben zu
werden.

30
EN 10025-1:2004 (D)

Literaturhinweise

[1] EN 1011-2, Schweißen — Empfehlungen zum Schweißen metallischer Werkstoffe — Teil 2:


Lichtbogenschweißen von ferritischen Stählen.
[2] EN 1993, Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten.
[3] EN 10149-1, Warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Stählen mit hoher Streckgrenze zum Kaltum-
formen — Teil 1: Allgemeine Lieferbedingungen.
[4] EN 10149-2, Warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Stählen mit hoher Streckgrenze zum Kaltum-
formen — Teil 2: Lieferbedingungen für themomechanisch gewalzte Stähle.
[5] EN 10149-3, Warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Stählen mit hoher Streckgrenze zum Kaltum-
formen — Teil 3: Lieferbedingungen für normalgeglühte/normalisierend gewalzte Stähle.
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[6] EN 10163-1, Lieferbedingungen für die Oberflächenbeschaffenheit von warmgewalzten Stahl-


erzeugnissen (Blech, Breitflachstahl und Profile) — Teil 1: Allgemeine Anforderungen.
[7] EN 10163-2, Lieferbedingungen für die Oberflächenbeschaffenheit von warmgewalzten Stahlerzeug-
nissen (Blech, Breitflachstahl und Profile) — Teil 2:Blech und Breitflachstahl.
[8] EN 10163-3, Lieferbedingungen für die Oberflächenbeschaffenheit von warmgewalzten Stahl-
erzeugnissen (Blech, Breitflachstahl und Profile) — Teil 3: Profile.
[9] EN 10210-1, Warmgefertigte Hohlprofile für den Stahlbau aus unlegierten Baustählen und aus
Feinkornbaustählen — Teil 1: Technische Lieferbedingungen.
[10] EN 10219-1, Kaltgefertigte geschweißte Hohlprofile für den Stahlbau aus unlegierten Baustählen und
aus Feinkornbaustählen — Teil 1: Technische Lieferbedingungen.
[11] EN 10221, Oberflächengüteklassen für warmgewalzten Stabstahl und Walzdraht — Technische
Lieferbedingungen.
[12] EN 10225, Schweißgeeignete Stähle für feststehende Offshore-Konstruktionen.
[13] EN 10248-1, Warmgewalzte Spundbohlen aus unlegierten Stählen — Teil 1: Technische Liefer-
bedingungen.
[14] EN 10249-1, Kaltgeformte Spundbohlen aus unlegierten Stählen — Teil 1: Technische Liefer-
bedingungen.
[15] EN 10250-2, Freiformschmiedestücke aus Stahl für allgemeine Verwendung — Teil 2: Unlegierte
Qualitäts- und Edelstähle.
[16] EN 10268, Kaltgewalzte Flacherzeugnisse mit hoher Streckgrenze zum Kaltumformen aus mikro-
legierten Stählen — Technische Lieferbedingungen.
[17] EN 10277-2, Blankstahlerzeugnisse — Technische Lieferbedingungen — Teil 2: Stähle für allgemeine
technische Verwendung.
[18] prEN 10293, Stahlguss für allgemeine Anwendungen.
[19] EN 10297-1, Nahtlose Stahlrohre für den Maschinenbau und allgemeine technische Anwendungen —
Technische Lieferbedingungen — Teil 1: Rohre aus unlegierten und legierten Stählen.

[20] EURONORM-Mitteilung Nr. 2 (1983)2), Schweißgeeignete Feinkornbaustähle — Hinweise für die


Verarbeitung, besonders für das Schweißen.

2) Bis zur Umwandlung von EURONORM-Mitteilung Nr. 2 in einen Technischen Bericht des CEN können entweder sie
direkt oder die entsprechenden nationalen Normen nach der Liste im Anhang C zu diesem Dokument verwendet
werden.

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