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Sie sollten so persönlich und gemütlich

wie möglich eingerichtet werden. Ein


Pflegebett mit Nachttischchen, ein Klei-
derschrank, Dreieckschrank oder Kom-
mode sind in jedem Zimmer vorhanden,
weitere Kleinmöbel können je nach Zim-
mergröße, Fernseher und Telefon nach
Bedarf mitgebracht werden.

Das Die weiteren Räumlichkeiten


Marie- Juchacz- Haus Als Gemeinschaftsräume befinden sich auf
wurde ursprünglich als Wohnheim für rüs- jeder Etage mehrere Wohnzimmer und
tige Rentner erbaut und 1993 durch um- Wohnküchen.
fangreiche Sanierungs- und Neubau-
maßnahmen modernisiert und vergrößert.
Heute verfügt das Haus über 133 Pflege-
plätze davon fünf eingestreute Kurzzeit-
pflegeplätze, die sich auf vier Etagen ver-
teilen.
Eine großzügige Grünanlage ums Haus
herum lädt zum Verweilen ein.
Im Eingangsbereich finden Sie ein ge-
mütliches Café und einen Veranstal-
tungssaal.

Im Dachgeschoß bietet ein Gymnastik-


Die Zimmer raum Platz für Gruppenaktivitäten oder
Das Haus verfügt über 97 Einzelzimmer Veranstaltungen.
und 18 Doppelzimmer. Im Keller befindet sich neben einem
64 Einzelzimmer sind ca. 13 qm groß, mit Werkraum mit Durchgang zum Hofgarten
Waschbecken, Telefon- und Fernsehsatt- auch ein Friseursalon, der an 3 Tagen in
elitenanschluss, ca. 3 bis 4 Bewohner be- der Woche geöffnet hat.
nutzen 1 gemeinsames Badezimmer. Im Café des Hauses können Anwohner in
30 Einzelzimmer sind bis zu 21 qm groß gemütlicher Atmosphäre zu Mittag essen.
und haben ein eigenes Bad.
auch individuelle Einzelbetreuung, sowie
Spaziergänge und Ausflüge angeboten.
Auch den immobilen Bewohnern wird mit
der Basalen Stimulation und dem Snoeze-
len ein Betreuungsangebot gemacht.
Weitere Veranstaltungen wie jahreszeitli-
che Feste, Frühschoppen und Kinonach-
mittage bereichern den Alltag.

Eine hohe Fachkompetenz bei den Pfle-


Das Konzept gemitarbeitern und den Mitarbeitern des
des Hauses Sozialen Dienstes bildet die Grundlage zur
Umsetzung des Konzeptes.
Das Marie- Juchacz- Haus als anerkannte
gerontopsychiatrische Facheinrichtung
praktiziert ein integratives Versorgungs- Weitere Angebote
konzept, bei dem körperlich und geron-
topsychiatrisch Pflegebedürftige gemein- Ambulante Dienste
sam in Würde leben können. Niemand Anwohner aus dem Nahwohnbereich
muss aufgrund seiner Erkrankung umzie- können von uns zu Hause gepflegt wer-
hen. den.
Wichtig sind hierbei die Vermittlung von Wir möchten es Ihnen ermöglichen, auch
Sicherheit und Geborgenheit durch eine bei Krankheit und Altersbeschwerden
validierende Grundeinstellung, die Be- weiterhin in Ihrer vertrauten Umgebung
wahrung von sozialen Kontakten und ein zu leben. Sollte der Hilfebedarf einmal
individuelles Hilfsangebot. Dieser Heraus- doch so groß werden, dass Sie nicht mehr
forderung begegnet das Marie- Juchacz- zu Hause gepflegt werden können, bieten
Haus u. a. mit seinem Wohngruppenkon- wir Ihnen gerne einen Heimplatz in unse-
zept. rem Haus an.

Gerade für den Auf Wunsch kann auch das Mittagessen


gerontopsy- des offenen Mittagstisches durch den am-
chiatrisch ver- bulanten Dienst zu Ihnen nach Hause ge-
änderten liefert werden.
Menschen wird
hier mit der
Wohnküche Kurzzeitpflege
ein fester Be- Das Haus verfügt über fünf eingestreute
zugspunkt an- Kurzzeitpflegeplätze. Sie können mit uns
geboten, wo Termine machen, wenn Sie oder Ihr Ange-
eine Präsenz- höriger für kurze Zeit in unserem Haus
kraft als Ansprechpartner vorhanden ist. gepflegt werden möchte.
Hier finden auf den einzelnen Etagen so-
zialtherapeutische, tagesstrukturierende
Gruppenangebote statt- wie Gedächtnis-
training, Kochen, Gymnastik, Singen,
Spiele, kreatives Gestalten oder Ge-
sprächskreise. Darüber hinaus werden
men werden auch Zinsen von Vermö-
gen und Mieteinnahmen von Immobi-
lien gerechnet.

5. Schlusserklärung des Sozialamtes


Sollte Ihr Einkommen und das Pflege-
wohngeld die Heimkosten nicht abde-
cken, so müssen Sie beim zuständigen
Sozialamt einen Antrag auf Übernahme
der ungedeckten Heimkosten stellen.
Welche Schritte Da das Sozialamt erst ab Kenntnisnah-
sind nötig? me zahlt, sollten Sie diesen Antrag vor
der Heimaufnahme stellen. Über diesen
Herzlich Willkommen. Wir freuen uns, Vorgang benötigen wir eine Bescheini-
dass sie sich für unsere Einrichtung inte- gung (die sog. Schlusserklärung).
ressieren.
Um einen Heimplatz in unserem Haus zu 6. Vollmacht oder Betreuungsbeschluss
bekommen, sind folgende Schritte nötig: Sollte die Person, für die der Heim-
aufnahmeantrag gestellt wird selber
_ Heimaufnahmeantrag stellen nicht in der Lage sein einen Heimver-
trag zu unterschreiben, und sollte die-
Hierfür sind die folgenden Unterlagen er- ses ein Bevollmächtigter tun, so benö-
forderlich: tigen wir hierfür eine Vollmacht oder
Betreuungsurkunde.
1. Heimaufnahmeantrag ausfüllen
Diesen erhalten Sie in unseren Ein-
richtungen oder der Geschäftsstelle der _ Das Angebot eines Heimplatzes
AWO Essen. Wichtig ist vor allem die
Angabe einer Telefonnummer, unter Wenn Sie alle Unterlagen beisammen ha-
der Sie oder ein Angehöriger tagsüber ben, reichen Sie uns den vollständigen
zu erreichen sind. Antrag ein. Sobald ein passender Heim-
platz frei ist, melden wir uns bei Ihnen.
2. Ärztlicher Fragebogen, ärztliche Be-Be- Der Heimplatz muss dann innerhalb der
scheinigung nächsten Tage belegt werden.
Lassen Sie diesen vom behandelnden
Arzt oder Ihrem Hausarzt ausfüllen. Sollten Sie den Heimplatz nicht mehr be-
nötigen, bitten wir dringend um diese
3. Pflegeeinstufung Rückmeldung. Auch jede Änderung, wie
Weiterhin benötigen Sie eine Pflege- z.B. Dringlichkeit, Pflegeeinstufung... soll-
einstufung und eine Heimbedürf- ten Sie uns mitteilen.
tigkeitsbescheinigung. Hierfür wenden
Sie sich bitte an Ihre Pflegekasse.

4. Einkommensnachweise
Diese dienen der Klärung der Heim-
kostendeckung und der Beantragung
des Pflegewohngeldes. Zum Einkom-
zialhilfeträger anteilig oder ganz gezahlt,
wenn das Einkommen und die Pflegeleis-
tungen zur Heimkostendeckung nicht aus-
reichen. Das Taschengeld wird dabei mit-
gerechnet (Vermögensgrenze € 10.000).

Sind die Heimkosten durch die Pflegeleis-


tungen, das Einkommen und das Pflege-
wohngeld abgedeckt, ist der Bewohner
Selbstzahler.
Ist noch eine Differenz offen:
Heimkosten
Vermögen bis zu einem Betrag von
Die Heimkostensätze sind abhängig € 2.600,- für eine Einzelperson und
von der Pflegeeinstufung. Die Sätze für ein € 3.214,- für ein Ehepaar muss zur Heim-
Einzelzimmer betragen ab 01.04
01.04.2008
.2008: kostendeckung herangezogen werden.

30- Tage- Ist kein Vermögen (mehr) da, zahlt das


Pflegestufe täglich
Monat Sozialamt die Restkosten zuzüglich des
1 € 91,88 € 2.756,40 Taschengeldes. Die Angehörigen müssen
beim zuständigen Sozialamt (letzter
2 € 111,50 € 3.345,00
Wohnort) einen Antrag stellen. Das Ein-
3 € 131,86 € 3.955,80 kommen der leiblichen Kinder wird dazu
geprüft, ob Zuschüsse geleistet werden
Für ein Doppelzimmer wird täglich € 1,12 können.
weniger berechnet. Der Sozialhilfeträger zahlt vom Tage der
Kenntnisnahme.

Zusammengefasst finanziert sich ein


Heimplatzfinanzierung Heimplatz auf eine der beiden folgenden
Weisen:
Neben dem eigenen Einkommen wird zur
Finanzierung des Heimplatzes von der Evtl. Pflegewohn-
Pflegekasse monatlich eine Pauschale ge- geld Sozialhilfe
zahlt. Diese Leistungen der Pflege-
kasse betragen monatlich:
Rente, bzw. Pflegewohngeld
Vermögen
Pflegestufe 1: 1.023,- € Rente, bzw.
Pflegestufe 2: 1.278,- € Vermögen
Pflegestufe 3: 1.432,- €
Pflegestufe 3 + 1.688,-€ Pflegekasse Pflegekasse

Ein monatlicher Barbetrag (Taschengeld) Selbstzahler Sozialhilfeempfänger


muss dem Bewohner zur Verfügung ste-
hen. Grundbetrag: € 93,69.

Das Pflegewohngeld ist ein Zuschuss zu


den Investitionskosten und wird vom So-
Wäsche
Damit Ihre Kleidung in unserer Wäscherei
gewaschen werden kann, müssen alle
Wäschestücke mit Ihrem Namen gekenn-
zeichnet werden. Eine Patchmaschine
samt Namensschildern wird nach Ab-
sprache mit der Hauswirtschaftsleitung,
zur Kennzeichnung der Wäsche, zur Ver-
fügung gestellt.
Bitte bringen Sie auch ihre eigene Bett-
Weitere wäsche und Handtücher mit. Diese sollte
Vorbereitungen kochbar und auch durch Namensschilder
gekennzeichnet sein.
Wenn Sie oder Ihre Angehörigen in unser
Haus einziehen möchten, laden wir Sie Hausarzt
herzlich zu einem unverbindlichen Bera- Fragen Sie bitte Ihren Hausarzt, ob er Sie
tungsgespräch ein. Wir bieten regelmäßi- weiterhin behandeln und in unserer Ein-
ge Informationsnachmittage mit Führung richtung besuchen kann. Sollte das nicht
an. Erkundigen Sie sich nach dem nächs- möglich sein, können wir Ihnen einen Arzt
ten Termin oder vereinbaren Sie telefo- aus dem Stadtteil empfehlen.
nisch einen gesonderten Termin.
Melden Sie Ihr Telefon, Rundfunk- und
Kennenlernen Fernsehgerät und Ihr Zeitungsabonne-
Wir halten es für wichtig und sinnvoll, ment um, damit Sie weiterhin wie ge-
dass wir uns gegenseitig kennen lernen, wohnt am Leben teilhaben können.
bevor Sie in unsere Einrichtung einziehen. Außerdem ist es erforderlich, sich mit Ihrer
Vor Ihrem Einzug können Sie sich unser neuen Adresse beim Einwohnermeldeamt
Haus, bzw. das angebotene Zimmer anse- umzumelden.
hen und alle Fragen klären, die Ihnen
wichtig sind.
Sollte ein Besuch bei uns nicht möglich
sein, besuchen wir Sie zu Hause oder im
Krankenhaus. Bei dieser Gelegenheit ler-
nen Sie einen erfahrenen Mitarbeiter des
Sozialen Dienstes und/oder der Pflege
kennen.

Heimvertrag
Am Tag des Einzugs bringen Sie bitte die
restlichen Unterlagen (Personalausweis,
Krankenkassenkarte, Gutachten über Pfle-
geeinstufung oder Behindertenausweis)
mit.
Dann unterschreiben Sie oder ein bevoll-
mächtigter Angehöriger den Heimvertrag.
Auf’m Bögel 8
45149 Essen
Telefon: 02 01/ 87 16- 0
Fax: 02 01/ 87 16- 118
Email: mjh@awo-essen.de
http://www.awo-essen.de/mjh/

Heimleitung: Pflegedienstleitung: Für die Heim


Heimaufnahme:
Elke Schwalenstöcker
Andreas Möller Gisela Wogersien
Colin Becker

Stand: Juni 2008