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Assignment: Area Study

Name: Raheel Ahmed


Roll num: 007 MT 3rd Semester

SPD ( Sozialdemokratische Partei Deutschlands)


SPD ist die älteste bestehende politische Partei in Deutschland. Sie entstand 1875 als Sozialistische
Arbeiterpartei Deutschlands aus dem 1863 von Lassalle gegründeten Allgemeinen Deutschen
Arbeiterverein. In der Gegenwart ist die SPD neben der CDU die stärkste demokratische Partei in
Deutschland. Seit der Bundestagswahl 2002 stellt sie zusammen mit der Partei Bündnis 90 die
Grünen die Bundesregierung.

Geschichte der SPD:


1848: Anfänge der deutschen Arbeiterbewegung
Der schnelle Bevölkerungswachstum und die Industrialisierung löste in Deutschland eine
Massenverelendung und Strukturveränderungen in der Wirtschaft aus. Das Volk verlangte nach
Demokratie („Lebens- und Staatsform, die von der Gleichheit und Freiheit aller Bürger ausgeht und
daraus die Forderung ableitet, dass nach dem Willen des Volkes regiert wird“²). Diese Bewegung
wurde aber unterdrückt. So kam es zur bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49. Es
formierte sich erstmals aus dieser Arbeiterbewegung zwei Strömungen. Diese zwei waren zum
ersten ein kleiner Bund der Kommunisten, die unter der Führung von Karl Marx und Friedrich
Engels waren, welche hauptsächlich im Westen Preußens waren. Zum zweiten die
Arbeitsverbrüderung mit 15.000 Mitgliedern. Diese waren unter der Leitung von Stephan Born,
welche vornehmlich in Berlin, Sachsen und im Nord- und Süddeutschland vorzufinden waren. Es
wurden die ersten Gewerkschaften gegründet. Doch die Revolution scheiterte. Die
Arbeiterbewegung wurde unterdrückt.

1863 - 1869: Gründung der Arbeiterparteien


Das politische Klima liberalisiert sich nach einem Thronwechsel in Preußen. 1863 gründet
Ferdinand Lassalle in Leipzig den „Allgemeinen deutschen Arbeitsverein“, der sich mit der
„Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“ zur „Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands“ vereinigt.

1890 - 1913: SPD und Gewerkschaften im Aufwind


Durch die Industrialisierung nimmt der Anteil der Arbeiterschaft in der Bevölkerung im Deutschen
Reich stetig zu. Trotz der Sozialistengesetze findet die Sozialdemokratie immer mehr Unterstützung
in der Bevölkerung. Als die Sozialistengesetze nicht verlängert werden gewinnt die SPD bei den
Reichstagswahlen im Jahre 1890 mit 19,7 Prozent der Stimmen. Seid diesem Zeitpunkt gewann sie
stetig an Wählerstimmen. Die SPD bildet nun auch die stärkste Fraktion im Reichstag. Seid dem
Ende des 19. Jahrhunderts gab es innerhalb der SPD Auseinandersetzungen über die theoretischen
Grundlagen und den politischen Kurs der Sozialdemokratie. Es gründeten sich Organisationen für
die Belange der sozialdemokratischen Frauen und Jugendlichen sowie für Kultur und Freizeit. Die
Organisationen und Vereine verstärken die Bindung zwischen den Mitgliedern und der
Sozialdemokratie.

1914 - 1919: Weltkrieg und Revolution in Deutschland


Die SPD verlangt revolutionäre Veränderungen in der Wirtschaft und der Politik. Sie arbeitet eng
mit den Gewerkschaften zusammen und erarbeitet in den Kommunen und in einigen Ländern an
konkreten Reformvorhaben mit. Nach der militärischen Niederlage führt eine große Volksbewegung
zum Ende der Monarchie. Die Mehrheits- und Unabhängige Sozialdemokratie (MSPD und USPD)
übernehmen im „Rat der Volksbeauftragten“ die Reichsleitung und führen Wahlen zu einer
deutschen Nationalversammlung durch. 3 In Deutschland gibt es erstmals das Frauenwahlrecht.
Marie Juchacz spricht 1919 als erste Frau in einem deutschen Parlament.

1919 - 1933: Spaltung - Kampf um Demokratie - Niederlage


Am Anfang der Weimarer Republik gibt es scharfe innenpolitische Auseinandersetzungen um den
Versailler Friedensvertrag („zwischen Deutschland und 27 alliierten und assoziierten Nationen zur
Beendigung des 1. Weltkrieges abgeschlossene Friedensvertrag“²) und um die neuen
Machtverhältnisse im Innern des Reichs. Das politische System stabilisiert sich in der zweiten
Hälfte der 1920er Jahre. Im Bereich des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik setzt die SPD wichtige
Reformen durch. In vielen Großstädten und in einer Reihe von Bundesstaaten wird sie zur
wichtigsten gestaltenden politischen Kraft. Im Reichstag wird über das Ermächtigungsgesetz
abgestimmt, mit dem alle bürgerlichen Parteien Hitler formell zum Diktator machen. Die einzige
politische Kraft, die sich gegen dieses Gesetz und die drohende Entwicklung in Deutschland
auflehnt ist die deutsche Sozialdemokratie.

1933 - 1945: Widerstand und Emigration


Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung werden alle Gegner des Nationalsozialismus, so
auch die Sozialdemokraten, verhaftet, misshandelt, ermordet. Führungskräfte der Sozialdemokraten
versuchen aus dem Ausland Widerstand zu organisieren.

1945 - 1949: Neubeginn und Teilung


1949 entstehen die Bundesrepublik Deutschland und die DDR. Am Bonner Grundgesetz, haben
Sozialdemokraten, allen voran Carlo Schmid , maßgeblich mitgewirkt. Bei den ersten Wahlen zum
Deutschen Bundestag erreicht die SPD 29,2 Prozent der Stimmen. Die CDU übernimmt mit ganz
knapper Mehrheit die Führung der jungen Republik, während die SPD sich in der Rolle der
"konstruktiven Opposition" sieht. Nach dem Tod von Schumacher übernimmt 1952 seine Nachfolge
Erich Ollenhauer, der sich erfolgreich um den innerparteilichen Zusammenhalt bemüht.

1949 - 1969: Wiederaufbau, Kalter Krieg, Westintegration


Mit dem 1959 verabschiedeten Godesberger Grundsatzprogramm öffnet sich die SPD endgültig zur
Volkspartei. Willy Brandt und Herbert Wehner führen die Partei in die Regierungsverantwortung -
zunächst ab 1966 im Rahmen einer Großen Koalition mit der CDU, seit 1969 in einer sozial-
liberalen Koalition mit der FDP. Wichtige Veränderungen auf der Ebene der Bundesländer sind:
1966 die Übernahme der Regierungsverantwortung in Nordrhein-Westfalen und 1969 die Wahl des
Sozialdemokraten Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten.

1969 - 1982: Reformen, Demokratie, Frieden


1969 wird Willy Brandt der erste sozial-demokratische Bundeskanzler der Nachkriegsgeschichte. Er
ergänzt die Westintegration durch die "neue Ostpolitik", die durch Verträge mit der Sowjetunion,
Polen, der Tschechoslowakei und durch einen Grundlagenvertrag mit der DDR, der durch weitere
Verträge ausgefüllt wird, zu einem geregelten Nebeneinander mit den kommunistisch regierten
Ländern führt. Sie stärken die Verbindungen zwischen den beiden Teilstaaten und bringen
Erleichterungen für die Menschen in Ost- und Westdeutschland. Willy Brandt tritt 1974 zurück und
übergibt das Amt des Bundeskanzlers an Helmut Schmidt, nachdem ein Mitarbeiter im Kanzleramt
als DDR-Spion enttarnt worden ist. Die beiden sozialdemokratischen Kanzler stehen für ein
modernes Deutschland und für die soziale Gerechtigkeit durch den Ausbau des Sozialstaats. Das
internationale Ansehen wächst. Die Sozialdemokratie führt eine intensive Debatte über Abrüstung,
Rüstungspolitik und Friedenssicherung.
1982 - 1989: Opposition, Erneuerung, deutsche Wiedervereinigung
Die FDP verlässt 1982 die sozialliberale Koalition und verschafft den Unionsparteien so die
Mehrheit in Bonn. Die SPD übernimmt wieder die Rolle der Opposition. 6 In den folgenden Jahren
definiert die SPD ihre Rolle als demokratische Partei in einem hoch entwickelten Industrieland neu.
In der Mehrheit der Bundesländer übernimmt die SPD Regierungsverantwortung. 1987 übergibt
Willy Brandt den Vorsitz der Partei an Hans Jochen Vogel. Noch vor dem Mauerfall wird in der
DDR von mutigen Bürgerrechtlern wie Markus Meckel und Martin Gutzeit die SDP
(Sozialdemokratische Partei in der DDR) als Bruderpartei der westdeutschen SPD gegründet. Noch
vor der deutsch-deutschen Vereinigung verschmelzen 1990 beide Parteien.

1990 bis heute: Die Zukunft gewinnen


1989 wird in Berlin ein neues Grundsatzprogramm verabschiedet. Dieses Programm ist das
Ergebnis der gesellschaftlichen und innerparteilichen Diskussion zur sozialen und ökologischen
Erneuerung der Industriegesellschaft. Bundespolitisch bleibt die SPD zunächst in der Opposition.
Ihre Position in den Ländern baut sie jedoch weiter aus. "Innovation und Gerechtigkeit" werden die
Leitbegriffe, unter denen die SPD unter der Führung von Oskar Lafontaine und Gerhard Schröder
die Bundestagswahl am 27. September 1998 gewinnt. Sozialdemokraten und Bündnis 90 die
Grünen als Koalition, mit dem neuen Bundeskanzler Gerhard Schröder an der Spitze, nehmen sich
ein ehrgeiziges Reformprogramm vor. Die SPD war an der Jahrhundertwende wieder die wichtigste
gestaltende politische Kraft in Deutschland.

Programm der SPD:

● Wirtschaftlicher Fortschritt durch Innovation:


Die Bildung und Forschung soll weiter finanziell unterstützt werden. Dies soll den Wohlstand in
Deutschland sichern. Die SPD wird weiter die Wirtschaft und die Technik fördern. Sie schauen auch
über die Legislaturperiode hinaus.

● Priorität für neue Arbeit


Die SPD versucht sichere und sozial abgesicherte Arbeitsplätze zu stellen.

● Solide Finanzen, gerechte Steuern, starkes Land


Die SPD versucht den Weg in den Schuldenstaat zu stoppen, da eine solide Finanzpolitik die
Grundlage für mehr Wachstum und Beschäftigung ist. 17 Sie werden auch versuchen 2005 weitere
Entlastungsstufen bei der Einkommenssteuer in Kraft zu setzen.

● Gute Zukunft für Familien


Die SPD will eine gute Zukunft für Familien und für deren Kinder. Sie versucht Ganztagsschulen
und Ganztagseinrichtungen für Kinder zu erstellen. Dies kostet aber viel Geld.

● Chancen durch Bildung


Alle sollen einen Zugang zur Bildung und somit zu einem guten Arbeitsplatz erhalten. Die SPD will
die Auszubildenden und Studenten so gut wie möglich zu unterstützen.

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