Sie sind auf Seite 1von 29

LEITFADEN FÜR

MASTERARBEITEN UND
MASTERPRÜFUNGEN
Gültig für alle Masterstudiengänge
der IMC FH Krems

Kollegium der IMC FH Krems, August 2021


FHR-5-0009_Vers_11_Rev_01

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 1|Seite


1 DIE MASTERARBEIT ....................................................................................................................................... 4

1.1 EINORDNUNG DER MASTERARBEIT ....................................................................................................................... 4


1.2 ZIELSETZUNG DER MASTERARBEIT ........................................................................................................................ 4
1.3 THEMENFINDUNG ............................................................................................................................................. 5
1.4 GEMEINSAME MASTERARBEITEN DURCH MEHRERE STUDIERENDE ............................................................................... 6
1.5 SPRACHE DER MASTERARBEIT .............................................................................................................................. 6
1.6 BETREUUNG DER MASTERARBEIT ......................................................................................................................... 6
1.7 THEMEN MIT PATIENTINNEN-BEZOGENEN FRAGESTELLUNGEN.................................................................................... 7
1.8 THEMEN MIT EMPIRISCHEN DATENERHEBUNGEN ..................................................................................................... 7
1.9 DATENSCHUTZ .................................................................................................................................................. 8
1.10 THEMENBESTÄTIGUNG ....................................................................................................................................... 8
1.11 ÄNDERUNG EINES BESTÄTIGTEN THEMAS ............................................................................................................. 10
1.12 INHALTLICHE UND FORMALE ASPEKTE DER MASTERARBEIT ...................................................................................... 10
1.13 ABGABE DER MASTERARBEIT ............................................................................................................................. 10
1.14 BEURTEILUNG DER MASTERARBEIT ..................................................................................................................... 11
1.15 ABSCHLUSS DES VIERTEN SEMESTERS .................................................................................................................. 15
1.16 EINREICHEN DER ENDFASSUNG DER MASTERARBEIT ............................................................................................... 16
1.17 ÖFFENTLICHKEIT DER MASTERARBEIT .................................................................................................................. 17
1.18 ZEITLICHER ABLAUF ......................................................................................................................................... 17

2 DIE MÜNDLICHE ABSCHLIEßENDE GESAMTPRÜFUNG .................................................................................. 18

2.1 GRUNDSÄTZLICHES ZUR KOMMISSIONELLEN GESAMTPRÜFUNG ................................................................................ 18


2.2 BESTANDTEILE UND DAUER DER MÜNDLICHEN KOMMISSIONELLEN PRÜFUNG .............................................................. 18
2.3 BEURTEILUNGSGRUNDLAGEN FÜR DIE MÜNDLICHE MASTERPRÜFUNG........................................................................ 19
2.4 KOMMISSIONELLE MASTERPRÜFUNG IN DEN STUDIENGÄNGEN DES DEPARTMENT OF BUSINESS ..................................... 20
2.5 KOMMISSIONELLE MASTERPRÜFUNG IM STUDIENGANG DES DEPARTMENT OF LIFE SCIENCES: ........................................ 25
2.6 KOMMISSIONELLE MASTERPRÜFUNG IM STUDIENGANG DES DEPARTMENTS OF HEALTH SCIENCES .................................. 26
2.7 BEWERTUNG DER MASTERPRÜFUNG ................................................................................................................... 27

3 TERMINE FÜR MASTERARBEITSABGABE UND MASTERPRÜFUNGEN ............................................................ 28

4 MITGELTENDE UNTERLAGEN ....................................................................................................................... 29

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 2|Seite


Der vorliegende Leitfaden bezieht sich auf folgende Studiengänge - die jeweilige Abkürzung ist
nach dem Namen des Studienganges in fett kursiv angeführt:

 Masterstudiengang Digital Business Innovation and Transformation – DIT BB

 Masterstudiengang International Business and Economic Diplomacy – IBE BB ab WS 20/21

 Masterstudiengang International Business & Export Management – IBE VZ - auslaufend

 Masterstudiengang International Business & Export Management – IBE BB - auslaufend

 Masterstudiengang Management von Gesundheitsunternehmen – MGU BB

 Masterstudiengang Management VZ - MGT VZ

 Masterstudiengang Management BB - MGT BB

 Masterstudiengang Marketing – MKT VZ

 Masterstudiengang Tourism and Leisure Management VZ- TSM VZ - auslaufend

 Masterstudiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement – UNM BB

 Masterstudiengang Medical and Pharmaceutical Biotechnology – BIO VZ

 Masterstudiengang Advanced Nursing Practice – ANP BB

 Masterstudiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften - AGW BB

 Masterstudiengang Musiktherapie BB – MTH BB

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 3|Seite


1 Die Masterarbeit
Der erste Teil dieses Dokuments gibt einen Überblick über die Zielsetzungen der Masterarbeit, geht
anschließend auf die inhaltlichen und formalen Anforderungen ein und gibt einen Überblick über
den zeitlichen Ablauf der Erstellung der Masterarbeit. Der zweite Teil beschreibt den Ablauf der
kommissionellen Masterprüfung.

1.1 Einordnung der Masterarbeit

Die Masterarbeit ist eine Voraussetzung für den Abschluss eines Masterstudiums. Die Approbation
der Masterarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung des/der Studierenden zur abschließenden
kommissionellen Masterprüfung (FHG § 16 (2) idgF.). Eine positiv beurteilte Masterarbeit ist
Voraussetzung für den Studienabschluss und die Verleihung des akademischen Grades. (vgl. §3
Abs. 2 Zi 6).

1.2 Zielsetzung der Masterarbeit

Die Masterarbeit stellt eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit dar und dient dem Nachweis,
dass der/die Studierende durch die selbständige Bearbeitung einer Problemstellung in der Lage ist,
Lösungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den Anforderungen der Praxis zu
erarbeiten.

Masterarbeiten müssen eine wissenschaftliche Forschungsfrage bearbeiten. Bei praktischen


Masterarbeiten ist darauf zu achten, dass die Forschungsfrage ausreichend gestellt wird (näheres
dazu auch in den Kapiteln zu Themenfindung und Proposal).

Es ist möglich, dass eine Masterarbeit zur gemeinsamen Erstellung einer Publikation (in
qualitätsgesicherten Wissenschaftsoutlets) zwischen Betreuenden und Studierenden genutzt wird.
In diesem Fall ist der Beitrag aller beteiligten Autoren in einem Statement zu Beginn der
Masterarbeit beizulegen. Die inhaltlich/textliche Komponente stellt in diesem Fall das
einzureichende/eingereichte Manuskript dar. Bitte beachten Sie in diesem Fall auch die weiteren
Formalen Vorgaben wie weiter unten ausgeführt. Es ist nur möglich hier eine Einreichung
gemeinsam mit der Betreuung vorzunehmen und nur wenn diese zustimmt. Wird ein
einreichwürdiges Manuskript erstellt so ist die Studiengangsleitung vor Abgabe der Arbeit davon in
Kenntnis zu setzen.

Erfolgen Masterarbeiten in gemeinsamen Studienprogrammen mit anderen Hochschulen so ist die


andere Hochschule in geeigneter Weise in den gesamten Prozess der Masterarbeitserstellung und
Beurteilung miteinzubeziehen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 4|Seite


1.3 Themenfindung

Die Themenfindung ist für das erfolgreiche Verfassen der Masterarbeit entscheidend. Es ist daher
zu empfehlen, der Themenwahl besondere Aufmerksamkeit und ausreichend Zeit zu widmen.
Zunächst ist die Frage zu klären, ob das vorgeschlagene Thema bzw. die vorgeschlagene
Problemstellung nach wissenschaftlichen Kriterien überhaupt bearbeitet werden kann. Dabei ist
insbesondere zu prüfen, ob z.B. genügend wissenschaftliche Literatur vorliegt, ob die
Problemstellung im Rahmen der Masterarbeit zweckmäßig gelöst werden kann und welche
wissenschaftlichen Methoden dabei zur Anwendung kommen können. Der einschlägige und aktuelle
Stand der Wissenschaft ist darzustellen. Masterarbeiten sollen eine Erkenntniserweiterung (z.B.
Replikation, Vergleiche, kritische Untersuchung, Untersuchung eines bekannten Phänomens in
einem weiteren Kontext etc.) erbringen.

Erfahrungsgemäß haben viele Studierende zunächst Probleme mit der Erstellung einer nicht zu
breiten aber auch nicht zu offensichtlichen Fragestellung. Wir empfehlen daher auch, dass
Studierende vorab zur Themenfindung in einen Austausch mit dem Forschungs- und Lehrpersonal
treten, oder Themenvorschläge von der Plattform of Topics in Erwägung zu ziehen, da dadurch die
Themen und Forschungsfragenfindung verkürzt werden kann.

Grundsätzlich gilt: können man die Frage des Themas mit bekanntem Textbuchwissen lösen, so
ist eine weitere Bearbeitung nicht wirklich zielführend (z.B. Entwicklung eines Personalkonzeptes,
Erstellung eines Marketingplans, Erstellung eines Therapieplans, etc.). Diese sind Praxisprojekte,
die aber nicht der Intention einer Masterarbeit entsprechen.

Die Themenstellung für die Masterarbeit kann von der/dem Studierenden, von PartnerInnen/n aus
Wirtschaft, dem jeweiligen Berufsfeld und Forschung sowie von Lehrenden und
Professoren/Professorinnen des Studienganges/des Departments/des Instituts vorgeschlagen
werden. Eine Verknüpfung der Masterarbeit mit der beruflichen Praxis ist möglich, daher können
Studierende Masterarbeiten im Rahmen von Praktika oder ihrer beruflichen Tätigkeit verfassen.
Diese Verknüpfung kann sowohl für die Masterstudierenden als auch für das Unternehmen/die
Forschungseinrichtung einen erheblichen Zusatznutzen darstellen. Es ist jedoch mit der
Studiengangsleitung zu klären, dass die Masterarbeit kein Beratungsprojekt im engeren Sinne
darstellt, welches keinen klaren Forschungsaspekt beinhaltet.

Das Thema ist bei der Beantragung bei der Studiengangsleitung zur Bestätigung einem der
Forschungsfelder der IMC FH Krems durch die Studierenden am Formular zuzuweisen.

Die Masterarbeit im Studiengang Medical and Pharmaceutical Biotechnology ist mit einer
praktischen Arbeit entweder in einem Unternehmen oder in einer Forschungseinrichtung zu

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 5|Seite


verbinden. Die praktische Arbeit wird daher auch von einer kompetenten Person des
Unternehmens/der Institution/der Forschungseinrichtung betreut.

In den gesundheitswissenschaftlichen Masterstudiengängen ANP und AGW kann die


Masterarbeit mit dem Praxisprojekt verbunden werden.

1.4 Gemeinsame Masterarbeiten durch mehrere Studierende

Die gemeinsame Erstellung einer Masterarbeit durch mehrere Studierende der IMC FH Krems ist
möglich. In diesem Fall ist für alle Schritte des Masterarbeitsvorhabens immer auszuweisen,
welcher individuelle Beitrag geleistet wurde. Es ist auch möglich aufgrund der gemeinsamen
Abarbeitung, dass einzelne Teilbereiche der Arbeit (z.B. Einleitungskapitel und Problemstellung,
übergeordnete Forschungsfrage, Conclusio etc.) gemeinsam verfasst werden. Diese Teile müssen
ebenso gekennzeichnet werden. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zur gemeinsamen
Bearbeitung in diesem Leitfaden.

1.5 Sprache der Masterarbeit

Die Masterarbeit ist grundsätzlich in der Studiengangssprache zu verfassen. Bei Auftragsarbeiten


und in Einzelfällen kann die Studiengangsleitung eine andere Sprache zulassen, wenn vom/von der
Studierenden ein diesbezüglicher begründeter und von der betreuenden Person bestätigter Antrag
bei Themenbestätigung vorgelegt wird. Die Präsentation der Arbeit erfolgt in jedem Fall in der
Studiengangssprache.

1.6 Betreuung der Masterarbeit

Für die wissenschaftliche Betreuung im Rahmen der Erstellung der Masterarbeit steht das Lehr-
und Forschungspersonal der Fachhochschule zur Verfügung. Eine disziplinenübergreifende
Betreuung ist möglich. Betreuende müssen zumindest den gleichen akademischen Abschluss
aufweisen, welcher vergeben wird.

Es ist zweckmäßig, sich möglichst früh mit der potenziellen betreuenden Person in Verbindung zu
setzen und das zu bearbeitende Thema, die Forschungsfrage/n, Erstkonzept, Zeitplan, und die
Übernahme der Betreuung bestätigen zu lassen, da Betreuende nur begrenzte
Betreuungskapazitäten haben. Besprechen Sie mit der potentiellen Betreuung auf jeden Fall auch
die Anfordernisse an etwaige Erhebungen (Ethikkommissionspflicht, Datenschutz, Arbeitsschutz
etc.), da hierfür eventuell die Forschungsfrage bzw. die Methode geändert werden muss.

In besonderen Fällen kann mit Zustimmung der Studiengangsleitung die fachliche Betreuung von
einem externen Experten / einer externen Expertin übernommen werden. In diesem Fall ist eine
studiengangsinterne Betreuung durch die Studiengangsleitung sicherzustellen bzw. von der

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 6|Seite


Studiengangsleitung eine Betreuung durch eine/n im Studiengang/Department/Institut tätige/n
haupt- oder nebenberufliche/n Lehrende/n zu nominieren.

1.7 Themen mit patientInnen-bezogenen Fragestellungen

Themenstellungen, die sich auf PatientInnen-bezogene Erhebungen stützen werden, sind frühzeitig
an die Studiengangsleitung zu kommunizieren. Zur Überprüfung, ob das Thema der Zustimmung
der Ethikkommission bedarf, sind von dem/der Studierenden das Proposal mit detaillierter
Beschreibung der Fragestellung und Erhebungsmethoden bei der Studiengangsleitung
einzureichen. Die Studiengangsleitung übermittelt in Folge die Themen und das Proposal zur
Erstüberprüfung an die Forschungsabteilung der entsprechenden Institution; wird von dieser eine
Einreichung bei der Ethikkommission als notwendig erachtet, hat der/die Studierende eigenständig
die Antragsstellung an die Ethikkommission vorzunehmen (nähere Informationen zur
Ethikkommission finden Sie zB auf der Homepage der Niederösterreichischen Landesregierung
www.noe.gv.at unter „Gesundheitsvorsorge & Forschung“, bzw. auf respektiven
Informationsseiten von Ethikkommissionen anderer Institutionen und Körperschaften). Erst mit
der Genehmigung durch die Kommission ist das Thema zur Bearbeitung freigegeben. Es ist zu
beachten, dass durch das Genehmigungsprozedere eine Verzögerung in der Bearbeitung der
Masterarbeit erfolgen kann.

Ist die Masterarbeit an ein an der IMC FH Krems laufendes Forschungsprojekt mit PatientInnen-
bezogenen Datenerhebungen gebunden, das bereits der Ethikkommission zur Genehmigung
vorgelegt wurde, ist keine neuerliche Vorlage des Themas bei der Ethikkommission des Themas,
jedoch eine Meldung der Mitarbeit im Rahmen der Masterarbeit notwendig. Wird eine solche
Masterarbeit in Zusammenarbeit mit einer anderen inländischen oder ausländischen (Forschungs-
) Institution verfasst, obliegt die Verantwortung der korrekten Datenerhebung der jeweiligen
Institution.

1.8 Themen mit empirischen Datenerhebungen

Sind für die Bearbeitung eines Themas empirische Erhebungen geplant, so ist der Fragebogen bzw
Erhebungsdetails sowie der Kreis der zu befragenden Personen von der betreuenden Person
freizugeben bevor die Erhebung beginnt. Die unter Punkt 1.7angeführten Bestimmungen sind dabei
unbedingt zu beachten. Für Onlineumfragen stehen die Umfragetools UNIPARK oder Microsoft
Forms kostenfrei zur Verfügung.
Für den Fall, dass sich die Erhebungen auf Themenstellungen über die IMC FH Krems beziehen, ist
die Genehmigung der Geschäftsführung für die Datenerhebung unter Vorlage des Fragebogens
einzuholen.
Für Befragungen der Studierenden der IMC FH Krems ist die Genehmigung der Befragung durch
die jeweiligen Studiengangsleitungen einzuholen in denen Daten erhoben werden sollen. Es dürfen

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 7|Seite


keine Befragungen via Spam Mails durchgeführt werden. Genehmigte Erhebungen können auf dem
eDesktop unter „Survey“ veröffentlicht werden. Das Logo der IMC FH Krems darf auf Unterlagen
zur empirischen Erhebung nicht verwendet werden. Bestimmungen der IT Policy der IMC FH Krems
sind jedenfalls zu beachten.

1.9 Datenschutz

Die Bestimmungen zum Schutz von Daten finden Sie im Leitfaden Verarbeitung personenbezogener
Daten bei Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diesen ist sobald Personenbezogene Daten
erhoben werden ohne Ausnahmen Folge zu leisten. Die Datenerhebung selbst ist ein begründetes
Interesse, jedoch müssen Sie den Informationspflichten nachkommen hinsichtlich Speicherung,
Schutz, und Auswertungen.

1.10 Themenbestätigung

Zur endgültigen Freigabe des Themas der Masterarbeit sind die folgenden angeführten
vollständigen Unterlagen zur Prüfung durch die Studiengangsleitung einzureichen (die notwendigen
Formulare finden sie unter Academic Regulations am eDesktop bzw. ab Herbst 2021 in der Sektion
„My Graduation“ am eDesktop.

 Vollständig ausgefülltes Formular Bestätigung der Betreuungsübernahme durch die


betreuende Person
 Bereitstellung des Proposal für die Masterarbeit; die Einreichung eines Proposal
sowie dessen Freigabe sind Voraussetzung für die Vorlage zur Approbation (siehe
dazu Studien- und Prüfungsordnung idgF).

Das Proposal der Masterarbeit muss folgende Elemente klar und stringent darlegen:

 Thema/Arbeitstitel der Masterarbeit


 Begründung für die Themenwahl:
 Beschreibung der Ausgangssituation,
 angestrebtes Ergebnis
 Relevanz aus wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und/oder praktischer
Sicht
 Literatur-Analyse zur Themenabgrenzung und Begründung der
Forschungslücke bzw. des Forschungsbedarfes.
 Generelle Forschungsfrage hier müssen noch keine dezidierten Hypothesen
vorliegen, jedoch sollte nachvollziehbar sein, was die Arbeit im Kern
untersuchen möchte.
 Beschreibung der intendierten Methode in Grundzügen inklusive
 Begründung für die Methodenwahl

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 8|Seite


 Kurze Darstellung des geplanten Designs, des Ablaufs, des Samplings und
der Messmethoden. Hier ist noch kein finales Resultat darzustellen aber in
Grundzügen die geplanten Erhebungsschritte. Dies gilt auch bei Arbeiten für
welche keine empirischen Erhebungen im engeren Sinne durchgeführt
werden. Auch Dokumentenanalyse oder systematischer Literaturreview oder
bibliometrische Arbeiten haben ein Design, Ablauf, Sampling und Messung
(Coding, Zusammenfassung etc.).
 Bei jeglichen Erhebungen die Stichproben von Personen umfassen,
insbesondere auch PatientInnen bitte hier unbedingt die Ausführungen von
1.7, 1.8 sowie 1.9 beachten.
 Darstellung der geplanten Analyse und Auswertungsmethoden.
 Vorschlag für Gliederung und kurzer Inhaltsanalyse, was in den jeweiligen Kapiteln
behandelt werden soll. Bei naturwissenschaftlichen Arbeiten sind die international
üblichen Standards für die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit zu beachten.
 Wo zutreffend: erwarteter Input durch Unternehmen bzw.
Forschungseinrichtung/Auslandsstudium. Bei gemeinsamen
Masterarbeiten/Publikationen auch Aufteilung der jeweiligen Aufgaben.
 Literaturverzeichnis: Es müssen ausreichend Quellen bearbeitet werden, um die
Genese der Forschungsfrage darzustellen. Ein Proposal ohne die Berücksichtigung
von peer reviewed Journal Artikel kann nicht freigegeben werden. Textbücher zur
Lehre, graue Literatur, populärwissenschaftliche Quellen können ergänzend sein, um
Thema oder Aktualität zu verdeutlichen, dürfen aber nicht die Hauptquellen sein.
 Meilensteine/Zeitplan für die Bearbeitung des Themas.

Die Themenbestätigung und Freigabe des Proposals durch die Studiengangsleitung basiert
auf nachfolgenden Kriterien:
 Relevanz für das Forschungs- und Lehrprogramm des Studienganges bzw. Relevanz
für das Berufsfeld des Studienganges und Bezug zum Studiengang
 Wissenschaftliche Relevanz bzw. Praxisrelevanz des Themas
 Aussagekraft und Abgrenzung der Forschungsfrage(n)
 Machbarkeit im Rahmen einer Masterarbeit (ECTS, Zeitrahmen)
 Bei Bearbeitung eines Themas durch zwei Studierende: klare Zuordnung der jeweils
individuell zu bearbeitenden Arbeitsteile

Mit der Freigabe der Studiengangsleitung ist das Thema der Masterarbeit verbindlich an den/die
Studierende/n vergeben und es kann mit dem Verfassen der Arbeit begonnen werden. Bei
Themenstellungen, die der Genehmigung der Ethikkommission bedürfen, kann die verbindliche
Vergabe erst nach Vorlage der Genehmigung der Kommission erfolgen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 9|Seite


1.11 Änderung eines bestätigten Themas

Die Änderung eines von der Studiengangsleitung bereits bestätigten Themas (zB: wegen
notwendiger Änderung der Forschungsfrage) ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Die
Themenänderung ist bei der Studiengangsleitung nach Abstimmung mit der betreuenden Person
zu beantragen. Als Änderung gilt, wenn sich die grundsätzliche Fragestellung maßgeblich ändert.
Änderungen, die nur die wörtliche Formulierung der Forschungsfrage betreffen bzw. eine
Abänderung des Arbeitstitels oder eine Änderung der Methoden, ohne dass sich die Grundintention
der Forschungsfrage selbst ändert bedürfen keiner Neuvorlage eines Proposals.

1.12 Inhaltliche und formale Aspekte der Masterarbeit

Die inhaltlichen und formalen Aspekte des Leitfadens für die formale Gestaltung schriftlicher
wissenschaftlicher Arbeiten in der jeweils letztgültigen Version sowie die Bestimmungen der
Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind von allen Studierenden einzuhalten.
Es wird empfohlen die Schriftart „Arial“ Font 12 durchgängig zu verwenden. Ein Zeilenabstand
von 1.5 ist verpflichtend.
Je nach Disziplin kann die Länge der Arbeit variieren, sollte jedoch zumindest einen Textumfang
von 15.000 Wörtern (ohne Abbildungen und die Verzeichnisse) und maximal 25.000 Wörter
umfassen. Weitere Empfehlungen zu formalen Kriterien finden sie im Leitfaden für die formale
Gestaltung schriftlich/wissenschaftlicher Arbeiten.

Es ist das Titelblatt der IMC FH Krems (Vorlage) zu verwenden, die Arbeit hat den geforderten
Umfang aufzuweisen, und alle Anlagen sowie Ehrenwörtliche Erklärung und Abstract/s zu
umfassen.

Es ist möglich als Masterarbeit ein Manuskript zur Einreichung in ein qualitätsgesichertes Journal
abzugeben, dies kann nur auf Initiative der Betreuung erfolgen und muss durch die
Studiengangsleitung genehmigt werden. In diesem Falle kann das Manuskript mit den für das
Journal notwendigen Formatvorlagen erstellt werden. Zwingend ist jedoch die Anfügung des
Deckblattes, die Ehrenwörtliche Erklärung, Ethikkommissionsvoting und ein Ausweis des Beitrages
zum Journalmanuskript aller Autoren. Um als Masterarbeit anerkannt zu werden muss das
Manuskript allen Kriterien inhaltlich entsprechen und der Umfang sollte im Rahmen der Vorgaben
liegen. Kurzbeiträge für Journale oder kürzere Konferenzbeiträge können nicht als Masterarbeit
abgegeben werden.

1.13 Abgabe der Masterarbeit

In allen Masterstudiengängen muss eine vollständige Fassung der Masterarbeit nach den jeweilig
angekündigten Vorgaben termingerecht (siehe Zeitplan Abschlussarbeiten unter eDesktop –
Knowledgebase – Guidelines – Academic Regulations – Master) bei Study Services zusammen mit

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 10 | S e i t e
dem Formular Approbation der Masterarbeit und dem Formular Anmeldung zur
Masterprüfung elektronisch abgegeben (ab Herbst 2021 über die Sektion „My Graduation“)
werden. Die Vorlage zur Approbation ist frühestens drei Monate nach Freigabe des Proposals
möglich. Eine vollständige Word oder PDF Version ist von dem/der Studierenden jedenfalls
fristgerecht zur Plagiatsprüfung am eDesktop hochzuladen (siehe jeweiligen Zeitplan für die
Masterprüfung). Die Plagiatsprüfung ist auch für gesperrte Arbeiten verpflichtend.

Die Betreuung kann eine ausgedruckte Version der Arbeit zur leichteren Lesbarkeit verlangen.

In einem Zeitraum von 4 Wochen ab Abgabefrist wird von der betreuenden Person eine
grundsätzliche Entscheidung bezüglich der positiven (Approbation) oder negativen (Nicht
Approbation) Bewertung der Arbeit getroffen. Falls die Masterarbeit nicht approbiert wird, erhalten
die Studierenden weitere Fristen zur Abgabe. Der Abgabeprozess umfasst immer bisher
ausgeführte Schritte. Eine Masterarbeit kann insgesamt dreimal vorgelegt werden. Nichtvorlage zu
Pflichtabgabe Terminen führen zu einem Verfall der Vorlagemöglichkeit und sind mit einer
negativen Abgabe gleichzusetzten.

Die endgültige Zulassung zur kommissionellen Gesamt-Masterprüfung setzt neben der Approbation
der Masterarbeit auch den positiven Abschluss aller Lehrveranstaltungen und Prüfungen voraus
und wird den Studierenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht.
Die jeweiligen Abgabetermine werden den Studierenden bekanntgegeben und sind grundsätzlich
im Leitfaden für die Abgabe von Masterarbeiten und Antritte zur Masterprüfung geregelt.

1.14 Beurteilung der Masterarbeit

Die Beurteilung der Masterarbeit erfolgt in Form eines schriftlichen Gutachtens unter
Berücksichtigung nachfolgender Kriterien (Auszug und Überblick, die detaillierten Kriterien und
Standards sind im Bewertungsgrid für Masterarbeiten festgehalten). Sowohl Gutachten wie
Notenvorschlag werden durch eine weitere Person des Lehr- und Forschungspersonals moderiert
(siehe Richtlinie zur Betreuung und Beurteilung von Masterarbeiten). Die Moderation erstellt dazu
eine Zweitmeinung zum Beurteilungsvorschlag. Den Studierenden wird das endgültige Gutachten
gemeinsam mit einem Zeugnis der Beurteilung der Masterarbeit ausgehändigt.

 Beurteilung der Forschungsfrage und Aufbau:

Die Forschungsfrage ist adäquat (nachvollziehbar, überprüfbar, spezifisch und beantwortbar)


gestellt und ist der Aufbau der Arbeit ausgehend von der Forschungsfrage dahingehend geeignet,
dass alle Teile (abgesehen von der Einleitung) der Arbeit zur Beantwortung dieser Forschungsfrage
beitragen. Insbesondere ist hier auf die folgenden Bereiche zu achten:

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 11 | S e i t e
 Es wird die übergeordnete Forschungsfrage präsentiert, anhand derer Theorie,
eventuelle Empirie, detaillierte Hypothesen und/oder detaillierte Forschungsfragen
abgeleitet werden können.
 Die Forschungsfrage ist aus einer wissenschaftlichen oder praxisrelevanten
Problemstellung abgeleitet.
 In der Einleitung wird die Forschungsfrage gleich gegen bestehende Literatur
einleitend abgegrenzt (eine Detailanalyse erfolgt dann in Folgekapiteln)
 Jegliche Kapitel der Arbeit sind von der Struktur her geeignet die Forschungsfrage
zu bearbeiten bzw. zu beantworten.

 Beurteilung der Literaturbasis:

Qualität und Quantität der verwendeten Literatur und Quellen entsprechen dem Thema, der
Forschungsfrage sowie dem Ausbildungsniveau (Bachelor/Master). Insbesondere ist auf folgendes
zu achten:
 Insbesondere wissenschaftliche Journale sind verpflichtend einzubauen, ebenso sind
auch in deutschen Arbeiten internationale Journalquellen einzubauen.
 Die Arbeit stützt sich insbesondere in den Theorieteilen (bzw. bei Aufarbeitung der
Evidenz) auf qualitätsgesicherten Quellen (Journale, Konferenzbeiträge,
Sammelbandbeiträge)
 Einbindung von grauer Literatur, Fach- und Praktikerzeitschriften,
populärwissenschaftlichen Quellen, Lehrbüchern, Presseartikeln, Webseitinhalten
von Beratungen etc. sollten nur ergänzend verwendet werden.
 Ist die Arbeit vorwiegend Literatur sollte die Suchstrategie bzw. die Rationale für den
Literaturreview (in den Methoden) kurz erklärt sein.
 Die Literatur wird ausgewogen verwendet, d.h. es ist je Kapitel ein ausreichender
Mix an Quellen ersichtlich. Die Beschreibung sollte in den eigenen Worten erfolgen
und keine Paraphrasierung längerer Textstellen sein.
 Aktualität der Literatur ist gegeben, in jedem Fall wird dargestellt wie der aktuelle
Stand der Forschung im jeweiligen Bereich sich darstellt.

 Beurteilung des theoretischen Rahmens bzw. Verknüpfung zur Theorie

Der jeweiligen Disziplin entsprechend wird die Theorie kritisch reflektiert und je nach
wissenschaftstheoretischem Ansatz adäquat dargestellt. Insbesondere ist hierbei auf folgendes zu
achten:
 Die Arbeit folgt einem theoretischen Ansatz bzw. bettet diese in die Evidenzlage ein.
Eine reine Wiedergabe der Literatur ohne kritische Analyse oder Bezugssetzung zur
Forschungsfrage ist nicht ausreichend.
 Theorie wird nur aus qualitätsgesicherten Quellen übernommen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 12 | S e i t e
 Bei deduktiven Arbeiten wird die Theorie vorab erarbeitet und die Hypothesen zur
Prüfung abgeleitet. Bei induktiven Arbeiten erfolgt die Diskussion von empirischen
Ergebnissen oder der Analysen mit Hilfe der Literatur. Für alle Arten von Arbeiten
werden insbesondere Ergebnisse im Lichte weiterer verwandter
Forschungsergebnisse.

 Beurteilung der Methode

Hier müssen alle wissenschaftlichen Standards der jeweiligen Methodik eingehalten worden sein.
Das Reporting muss so kommuniziert sein, dass es für den Lesenden nachvollziehbar ist wie die
Daten zustande gekommen sind und ausgewertet wurden.
 Die Methode ist geeignet um die gestellte Forschungsfrage zu beantworten.
 Die Methode wird so dargestellt, dass man diese replizieren kann Insbesondere:
o Design: Aufbau der Studie/Untersuchung
o Messung: welche Messmethodik (Leitfäden, Skalen, Messinstrumente etc.)
wird angewandt (gilt auch für qualitative Studien oder Literaturstudien, hier
ist auch das Coding einzugehen).
o Stichprobe oder Sampling: wie wurde rekrutiert, Einschlusskriterien etc. bzw.
bei Literaturarbeiten wie wurde gesucht inklusive Einschlusskriterien der
Literatur. Bei naturwissenschaftlichen Arbeiten, wie wurden die Proben etc.
eingeteilt.
o Prozedur: Beschreibung des Ablaufes der Untersuchung im Zeitverlauf.
 Resultate sind der Disziplin gemäß darzustellen, statistische oder qualitative
Standards sind zu berichten und einzuhalten. Die üblichen Qualitätskriterien der
jeweiligen Methode werden ausreichend dargestellt.
 Die Ergebnisse sind nachvollziehbar und verständlich kommuniziert. Tabellen,
Darstellungen etc. sind geeignet, das Verständnis der Resultate zu erhöhen.

 Diskussion und Implikationen

Die Arbeit zeichnet sich auch in einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen aus.
Insbesondere umfasst dies die folgenden Prüfbereiche:
 Die eigenen Ergebnisse müssen diese entweder durch Vergleich mit
vorangegangener Forschung, oder konträren Ergebnissen diskutiert werden.
 Implikationen für Wissenschaft und/oder Praxis sollten adressiert werden.
 Die Zusammenfassung ist keine Auflistung der jeweiligen Kapitel, sondern bildet die
2-5 wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit ab.

 Limitationen

Die Arbeit sollte gezielt auf Limitationen eingehen. Insbesondere zeigt sich dies in:

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 13 | S e i t e
 Limitationen der Methode werden dargestellt und Verbesserungen aufgezeigt.
 Noch offene Fragestellungen oder sich aus den Ergebnissen ergebende
Fragestellungen werden als zukünftiger Forschungsbedarf erkannt.

 Formale Gestaltung der Arbeit

Die Arbeit muss in der Disziplin gängigen formalen Kriterien entsprechen. Ebenso zu beurteilen ist
hier die visuelle und verbale Kommunikation der Arbeit. Final sind die Mindeststandards an
Abschlussarbeiten der IMC FH Krems zu berücksichtigen:
 Musskriterien für die Einreichung (sind Verpflichtend für die Annahme der Arbeit)
o Es ist das Deckblatt der IMC FH Krems (Vorlage) zu verwenden. Die Arbeit
umfasst die Ehrenwörtliche Erklärung und den Abstract.
o Sofern relevant sind Sperrvermerk und Entscheidung der Ethikkommission
Teil der Arbeit.
o Verzeichnisse: die Arbeit umfasst zumindest ein Inhalts-,
Abbildungsverzeichnis weitere Verzeichnisse sind möglich. Alle Verzeichnisse
folgen den gängigen Standards der jeweiligen Disziplin.
 Zitierweise: Quellen sind korrekt und einheitlich gemäß des verwendeten
Zitationsstils zitiert.
 Abbildungen und Tabellen: Graphiken und Tabellen sind beschriftet und umfassen
wenn anwendbar einen Quellenverweis. Beachten Sie auch Lesbarkeit,
Druckqualität.
 Sprache: Die sprachliche Ausdrucksweise ist klar, prägnant, und entspricht damit
den fachlich-wissenschaftlichen Ansprüchen, Orthographie, Syntax, Grammatik
wurden korrekt verwendet.
 Textgestaltung: Die Arbeit hat ein konsistentes und übersichtliches Schriftbild,
welches gut leserlich gestaltet ist und weist einen Zeilenabstand von 1,5 Zeilen auf.
 Literaturverzeichnis: Vollständigkeit der Literatur, gegliederte Anordnung
entsprechend den gängigen Standards
 Länge: Für Masterarbeiten gelten 15.000 bis 25.000 Wörter ohne Verzeichnisse und
Anhänge als Richtwert. Arbeiten, welche von zwei Personen verfasst werden, sind in
der Länge entsprechend anzupassen.
 Formale Struktur: Die Arbeit ist nicht überstrukturiert und Kapitel auf selbiger Ebene
haben substanziellen Inhalt. Ein Kapitel besteht zumindest aus 2 Absätzen. Ein
Absatz besteht zumindest aus 2 Sätzen.
 Anhang: Dieser umfasst verpflichtend eine Anlagebeschriftung. Der Anhang ist zur
weiteren Verdeutlichung der Inhalte gedacht und umfasst z.B.
Versuchsdokumentationen, Statistiken, Transkripte, umfangreiche Abbildungen,
Manipulationen von Experimenten, Rohdaten etc. Umfasst der Anhang Daten

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 14 | S e i t e
(Datensätze, Transkripte etc.) so sind dies zum Zwecke der Überprüfung mit der
Version zur Approbation abzugeben, werden aber nicht in die Bibliotheks-Version
integriert. Beachten Sie hier auch die Regelungen zum Datenschutz.

 Zusammenfassende Beurteilung, auf Basis 1 (Sehr gut) bis 4 (Genügend). Inklusive


einer zusammenfassenden verbalen Bewertung. Zur Einschätzung der Bewertung soll sich
die Betreuung an den Rubriken des Bewertungsgrids orientieren. Im Falle der
Nichtapprobation der Arbeit ist das Gutachten mit negativer Note 5 (Nicht genügend)
auszustellen welches auf die wesentlichen Schwächen eingeht.

Eine positiv beurteilte/ approbierte Masterarbeit berechtigt zum Antritt zur kommissionellen
Masterprüfung.
Eine negativ beurteilte/nicht approbierte Masterarbeit kann zweimal überarbeitet und
innerhalb einer festzusetzenden Frist zur Wiederbegutachtung vorgelegt werden.

Wenn die Arbeit nicht approbiert wird, erhalten die Studierenden ein Gutachten welches die
Schwächen der Arbeit darlegt zusammen mit einer Frist zur weiteren Vorlage, die durch die
Studiengangsleitung festgesetzt wird. Die Zweitvorlage läuft analog der ersten Vorlage ab. Im Falle
einer weiteren Nicht-Approbation erfolgt eine kommissionelle Beurteilung der Masterarbeit zu
diesem Zweck stellt die Studiengangsleitung eine dreiköpfige Kommission zusammen. Diese
Kommission führt sowohl Approbation wie Endbeurteilung durch. Im Falle einer kommissionellen
Beurteilung der Masterarbeit entfällt die Moderation.

Wird eine Masterarbeit bei der ersten verpflichtenden Vorlage nicht fristgerecht vorgelegt, (vgl.
Zeitplan für Abschlussarbeiten Master) kommt dies einer negativen Beurteilung gleich und es gibt
nur mehr zwei weitere Abgabetermine/Einreichtermine. Es gelten die Verfahrensweisen für
negativ beurteilte Masterarbeiten (siehe oben). In diesem Fall wird lediglich ein Gutachten
ausgestellt, dass die Arbeit nicht fristgerecht abgegeben wurde.

Wird die Masterarbeit beim letztmöglichen Termin nicht vorgelegt bzw. nicht approbiert, scheidet
der/die Studierende aus dem Studium aus. Der/die Studierende ist in jedem Fall von den ihm/ihr
eingeräumten Fristen und Konsequenzen einer Nicht-Vorlage bzw. Nicht-Approbation durch den
Studiengang schriftlich in Kenntnis zu setzen.

1.15 Abschluss des vierten Semesters

Im Falle einer oder mehrerer negativ bewerteten Lehrveranstaltungen des letzten Semesters
haben die Studierenden die terminmäßig festgesetzten Wiederholungsprüfungen abzulegen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 15 | S e i t e
1.16 Einreichen der Endfassung der Masterarbeit

Die Endfassung der Masterarbeit (Bibliotheksversion) muss wie angeleitet eingereicht werden.
Zusätzlich ist eine Zusammenfassung/Abstract abzugeben.
Die Bibliotheksversion der Masterarbeit und des Abstracts ist zu Dokumentationszwecken für die
„IMC online Bibliothek“ bestimmt (der Abstract ist mit dem Titelblatt der Masterarbeit zu speichern)
und erfolgt am eDesktop unter „Theses Upload“. Die Möglichkeit dieses zweiten Uploads der
Masterarbeit ist erst nach erfolgter Approbation gegeben.
Einreichung und Upload müssen zeitnah nach Approbation erfolgen.

Folgende Anordnung ist ungeachtet von Layoutdetails zu beachten, alle nicht gesondert
gekennzeichneten Elemente sind verpflichtend:
1. Titelblatt (siehe eDesktop)
2. Ehrenwörtliche Erklärung (siehe eDesktop)
3. Sperrvermerk optional (siehe eDesktop)
4. Ethikkommissionsbescheid optional
5. Vorwort optional (römische Seitennummerierung, beginnend bei I)
6. Abstract inklusive Keywords
7. Inhaltsverzeichnis (römische Seitennummerierung, fortlaufend)
8. Abbildungs-/Tabellen-/Anhangsverzeichnis (römische Seitennummerierung, fortlaufend)
9. Abkürzungsverzeichnis (römische Seitennummerierung, fortlaufend) optional
10. Text (Einleitung, Hauptteil, Schlussteil) (arabische Seitennummerierung, beginnend bei 1)
11. Literaturverzeichnis (arabische Seitennummerierung fortlaufend)
12. Anhang/Anhänge

Auf der dem Titelblatt folgenden Seite muss der/die Studierende eine ehrenwörtliche Erklärung
abgeben, in der er/sie versichert, die Arbeit selbständig und ohne unzulässige Hilfsmittel verfasst,
fremde Quellen/Teile gekennzeichnet und die Masterarbeit noch nicht anderweitig als
wissenschaftliche Arbeit für eine Prüfung eingereicht zu haben. Arbeiten, die zum Erwerb eines
Doppeldiploms führen, sind eigens zu kennzeichnen (siehe auch gesonderte Ehrenwörtliche
Erklärung).
Die Ehrenwörtliche Erklärung ist mit einer digitalen Unterschrift oder Handysignatur zu versehen.
Im Falle eines Sperrvermerkes oder der Genehmigungspflicht durch die Ethikkommission ist das
unterschriebene Formular für den Sperrvermerk bzw. der schriftliche Spruch der Kommission zu
Beginn der Arbeit zu integrieren.

Vor dem ersten Textkapitel (Einleitung) befindet sich ein Abstract (Länge 10 – 15 Zeilen – ca.
150 Wörter, für naturwissenschaftliche Arbeiten max. 1 Seite), Studiengangssprache Deutsch:
Abstract jeweils in Deutsch und in Englisch; Studiengangssprache English: Abstract in Englisch,

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 16 | S e i t e
optional zusätzlich in Deutsch möglich. Nach dem Abstract sind 5-6- Keywords für die
Beschlagwortung der Arbeit anzuführen.

1.17 Öffentlichkeit der Masterarbeit

Die approbierte Masterarbeit ist grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich. Die
Studiengangsleitung ist berechtigt, Dritten nach eigenem Ermessen Einblick in die approbierte
Masterarbeit zu geben und unter Nennung des/ Verfassers/ der Verfasserin in der Fachpresse über
die Ergebnisse der Arbeit zu berichten.
Auftragsarbeiten, deren Veröffentlichung rechtliche oder wirtschaftliche Interessen der
Auftraggeber verletzen würden, können für maximal fünf Jahre durch einen Sperrvermerk von
der Veröffentlichung zurückgehalten werden (vgl. FHG idgF.). Die Vergabe eines Sperrvermerkes
muss von dem/der Studierenden im Auftrag des Unternehmens (kann auch die IMC FH Krems sein)
bei der Studiengangsleitung unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt werden mittels dem
online Formular Sperrvermerk. Dabei muss glaubhaft gemacht werden, dass wichtige rechtliche,
wirtschaftliche oder wissenschaftliche Interessen des Auftraggebers/ der Auftraggeberin durch die
Veröffentlichung der Arbeit gefährdet werden. Die Entscheidung über den Antrag hat schriftlich zu
erfolgen. Stimmt die Studiengangsleitung einem Sperrvermerk zu, sind für den entsprechenden
Zeitraum der Sperre nur mehr die betreuende Person und die Studiengangsleitung berechtigt,
sowie von der akademischen Leitung beauftragte Personen, die Masterarbeit zu lesen. Eine
Veröffentlichung der Kurzfassung (Abstract) sowie die Defensio im Rahmen der kommissionellen
Masterprüfung sind von der Sperre nicht betroffen. Wird eine frühzeitige Aufhebung der Sperre
gewünscht, ist dies schriftlich der Akademischen Leitung der IMC FH unter Angabe der Begründung
& des Einverständnisses des Auftraggebers / der Auftraggeberin mitzuteilen.

Die Genehmigung der Sperre ist ebenfalls möglich, wenn durch die Veröffentlichung der
Masterarbeit nachweislich schwerwiegende Nachteile für den/die VerfasserIn entstehen können.
Ein Sperrvermerk ist von dem/der Studierenden ebenfalls unter Angabe der Gründe schriftlich bei
der Studiengangsleitung zu beantragen.
Der von der Firma, von dem/der Studierenden und von der Studiengangsleitung freigegebene
Sperrvermerk ist vor dem Upload zur Plagiatsprüfung bei Study Services abzugeben und als erste
Seite (nach der Ehrenwörtlichen Erklärung) in die approbierte Masterarbeit zu integrieren.

1.18 Zeitlicher Ablauf

Alle relevanten Termine werden den Studierenden am eDesktop bekannt gegeben. Die
notwendigen Formulare stehen ebenfalls am eDesktop -> Knowledgebase -> Academic Regulations
bzw. im Bereich My Graduation zur Verfügung.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 17 | S e i t e
2 Die mündliche abschließende Gesamtprüfung

2.1 Grundsätzliches zur kommissionellen Gesamtprüfung

Die mündliche kommissionelle Gesamtprüfung erfolgt nach dem positiven Abschluss aller
Lehrveranstaltungen des 4. Semesters und nach Approbation der Masterarbeit. Bei negativer
Bewertung der Masterarbeit ist ein Antritt zur mündlichen kommissionellen Prüfung nicht möglich.
Fristen und Termine zur Abgabe der Masterarbeit und zur kommissionellen Masterprüfung sind in
einer Richtlinie geregelt und werden den Studierenden zur Kenntnis gebracht.

2.2 Bestandteile und Dauer der mündlichen kommissionellen Prüfung

Die einen FH-Masterstudiengang abschließende Gesamtprüfung gemäß § 16 (2) FHG idgF ist vor
einem facheinschlägigen Prüfungssenat abzulegen. Sie setzt sich aus folgenden Prüfungsteilen
zusammen:

Prüfungsteil 1: Präsentation der Masterarbeit


Prüfungsteil 2: Defensio der Arbeit und Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen der
Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht, sowie
Prüfungsteil 3: einem Prüfungsgespräch über sonstige studienplanrelevante Inhalte.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 18 | S e i t e
2.3 Beurteilungsgrundlagen für die mündliche Masterprüfung

Die Beurteilung folgt den für MasterabsolventInnen im Qualifikationsrahmen für die EHEA
definierten Kompetenzen und deren Erfüllungsgrad.
1 2 3 4 5
Wissen und Anwendung von Anwenden, Analysieren, Kommunikation
Verstehen Wissen und Analysieren Synthetisieren und Autonomes
Verstehen und Beurteilen (Creation) und Lernen
Evaluieren

AbsolventInnen liefern AbsolventInnen Fähigkeit, Theorien und Fähigkeit, durch AbsolventInnen


die Grundlage oder zeigen Methoden anzuwenden, Analysieren gewonnene können
Möglichkeit für Problemlösungs- Informationen in ihre Erkenntnisse auf neue Schlussfolgerungen
Originalität im fähigkeiten in neuen Bestandteile zu zerlegen, und unbekannte und
Entwickeln und/oder oder unvertrauten z.B. um Zwischen- Situationen anzuwenden zugrundeliegendes
Anwenden von Ideen, Zusammenhängen beziehungen, und zu neuen Wissen und
häufig in einem innerhalb breiter Unterschiede und Lösungsansätzen zu Prinzipien an
Forschungskontext. (oder Vorstellungen kommen. (create) Experten und
Wissen multidisziplinärer) herauszuarbeiten; Laienpublikum
Fähigkeit, sich an Kontexte. Evaluieren adäquat
Fakten zu erinnern Beurteilungen abgeben Fähigkeit, Theorien oder kommunizieren.
bzw. sie zu wieder- Anwenden AbsolventInnen zeigen Situationen für die
holen; ohne sie Fähigkeit, erlerntes die Fähigkeit, Wissen zu Lösung /Bearbeitung Autonomes Lernen
notwendigerweise zu Material in neuen integrieren, mit eines spezifischen AbsolventInnen
verstehen. Situationen nutzen zu Komplexität umzugehen Themas zu beurteilen. verfügen über
können, z.B. Ideen und auf der Basis Lernstrategien, um
Verstehen und Konzepte unvollständiger oder Studien größtenteils
Fähigkeit, gelernte einzusetzen, um begrenzter Informationen selbst-gesteuert und
Informationen zu Probleme zu lösen, Einschätzungen zu autonom
begreifen und zu und diese Ideen und formulieren. durchzuführen.
erläutern Konzepte zu
begründen.

In der Präsentation (Prüfungsteil 1) der Masterarbeit demonstriert der/die Studierende, dass


er /sie in der Lage ist, die bearbeitete Fragestellung, das verwendete Forschungsdesign sowie die
erzielten Ergebnisse zielgruppenadäquat zu kommunizieren. Die Präsentation erfolgt unabhängig
von der Sprache der Arbeit in der Studiengangssprache.
In der Defensio und dem Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen der
Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht (Prüfungsteil 2)
demonstriert der/die Studierende die Fähigkeit, an Erkenntnissen der Wissenschaft im Studienfach
anzuknüpfen und diese als innovative Denkansätze für Praxis und Forschung zu nutzen, relevante,
gesammelte Daten zu interpretieren (Analysieren und Beurteilen), Theorien und Grundsätze für
die Bearbeitung eines spezifischen Themas einzusetzen und kritisch zu reflektieren und zu
beurteilen (Evaluieren), Probleme, Ideen und Lösungen adäquat zu kommunizieren
(Kommunikation) und die Ergebnisse der Arbeit(en) zu argumentieren (Kommunikation, Synthese,
Evaluieren).

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 19 | S e i t e
Weiters demonstriert der/die Studierende die Fähigkeit, das von ihm/ihr behandelte Thema in
einen multidisziplinären (Forschungs-)Kontext zu setzen und Querverbindungen zu relevanten
Themen/Fächern des Studiums und Berufsfeldes bzw. Forschungsfeldern herzustellen.– Er/sie
demonstriert Fakten – und konzeptionelles Wissen, sowie die Fähigkeit dieses Wissen innerhalb
breiter Kontexte anzuwenden.
Im Prüfungsgespräch zu relevanten Fächern des Studienplanes (Prüfungsteil 3)
demonstriert der/die Studierende die Fähigkeit spezialisiertes Wissen auf verschiedene,
miteinander verbundene oder interagierende Bereiche anzuwenden (Wissen und Anwenden), in
neuen Situationen zu nutzen (Anwenden und Synthese), Theorien und Konzepte zu nutzen, um
Probleme zu lösen, neue Wege zu finden und die Lösungen/Wege zu begründen (Anwenden,
Analyse) sowie seine/ihre Ideen und Argumente adäquat zu kommunizieren (Kommunikation).

Die mündliche Masterprüfung wird mit einer Gesamtnote beurteilt, wobei den einzelnen
Prüfungsteilen unterschiedliche Wertigkeiten zukommen.
Die mündliche Masterprüfung ist Teil der den Masterstudiengang abschließenden Gesamtprüfung,
die sich aus der Abfassung der Masterarbeit und der mündlichen Masterprüfung zusammensetzt.

2.4 Kommissionelle Masterprüfung in den Studiengängen des Department of


Business

Vorbereitungszeit: 60 Minuten
Dauer der Prüfung: 45 - 60 Minuten1

2.4.1 Zusammensetzung der Prüfung / Prüfungsteile

Die Präsentation der Masterarbeit (Prüfungsteil 1) erfolgt mittels Powerpoint, Prezi, etc, oder
Poster und umfasst die Darlegung der Forschungsfrage / Hypothese, Reflexion / Begründung der
Methode und Vorstellung der erzielten Ergebnisse. Die Präsentation bildet die Grundlage für
Prüfungsteil 2 - die Defensio der Masterarbeit und das Prüfungsgespräch, das auf die
Querverbindungen der Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht; in
diesem Prüfungsteil erfolgt eine Diskussion der Methode(n), auch im Hinblick auf eine kritische
Reflexion des intendierten Zieles/der Aufgabenstellung und dockt an mit der Masterarbeit
korrelierende oder interagierende Themen des Studiums und/oder des Berufs- und
Forschungsfeldes an.
Das Prüfungsgespräch zu den sonstigen studienplanrelevanten Themen (Prüfungsteil 3)
basiert auf Fragestellungen aus den entsprechenden Kernbereichen des Studiums.
Das Prüfungsgespräch über sonstige studienplanrelevante Inhalte kann unter Beiziehung von
Fallstudien erfolgen.

1
Die Dauer der Prüfung ist ein Richtwert, der aufgrund der situativen Bedingungen der Prüfung abweichen kann.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 20 | S e i t e
2.4.2 Bewertung der Prüfungsteile und zugeordnete Bereiche

Prüfungsteil 1 - Präsentation: 10%


Die Dauer der Präsentation ist auf 10 Minuten zu beschränken.
Prüfungsteil 2 - Defensio der Arbeit und Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen der
Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht: 40%
Prüfungsteil 3 - Prüfungsgespräch zu relevanten Fächern des Studienplanes: 50%
(Dieser Prüfungsteil kann Fallstudienbasiert geprüft werden).

Anmerkungen zum Prüfungsteil 3 der einzelnen Studiengänge:

2.4.3 Studiengang Digital Business Innovation and Transformation

Prüfungsgespräch zu den Querverbindungen des Themas der Masterarbeit zu den relevanten


Fächern des Studienplans sowie einem Prüfungsgespräch über sonstige studienplanrelevante
Inhalte.

2.4.4 International Business and Economic Diplomacy

Fallstudienbasiertes Prüfungsgespräch zur gewählten Spezialisierung und den Kernbereichen des


Studienganges. Prüfungsrelevant sind alle Lehrveranstaltungen des Curriculums aus den
Kernbereichen und der Spezialisierung.

2.4.5 Studiengang International Business and Export Management – auslaufend –


gilt für TPP Ventspils

Fallstudienbasiertes Prüfungsgespräch zu den Kernbereichen „International Management and


Business“ und den gewählten Spezialisierungen.
Prüfungsrelevant sind alle Lehrveranstaltungen des Curriculums, insbesondere die Inhalte
folgender Lehrveranstaltungen:

Kernbereich I International Management and Business

(hier hat der/die KandidatIn 2 Spezialisierungen zu wählen):


 IMB Specialisation 1: Foreign Trade Techniques and Financing
Advanced Foreign Trade Techniques
Structured Export and Project Financing
Foreign Trade Techniques & Structured Financing
 IMB Specialisation 2: International Market Management and Sourcing
Strategic Purchase and Global Sourcing
International Market Management
e-Marketing and New Trends in Sales Techniques
International Marketing & Sales

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 21 | S e i t e
 IMB Specialisation 3: Finance and Controlling
International Finance, Investment and Budgeting
Strategic Controlling and Reporting
International Accounting Principles and Taxation
Mergers, Acquisitions and Due Diligence
Finance & Controlling

2.4.6 Studiengang International Business and Export Management - ab


Studienplan 2017/18 - auslaufend

Fallstudienbasiertes Prüfungsgespräch zu den Kernbereichen „Business Administration“ sowie


„International Business“ und der gewählten Spezialisierung. Prüfungsrelevant sind alle
Lehrveranstaltungen des Curriculums aus den Kernbereichen und der Spezialisierung.

2.4.7 Studiengang Management:

Fallstudienbasiertes Prüfungsgespräch zur gewählten Spezialisierung und den Kernbereichen des


Studienganges. Prüfungsrelevant sind alle Lehrveranstaltungen des Curriculums aus den
Kernbereichen und der Spezialisierung.

2.4.8 Studiengang Management von Gesundheitsunternehmen

Prüfungsgespräch basierend auf einer Fallstudie. Die Fragen basieren auf den nachfolgend
angeführten Lehrveranstaltungen und der mitgeltenden Literatur:
Strategisches Denken und Handeln
Stakeholder Management
Organisationsentwicklung
Strategisches Human Resources Management
Wissensmanagement
Risikomanagement
Budgetplanung
Strategisches Krankenhausmanagement
Strategisches Heimpflegemanagement
Strategisches Pharmamanagement
Strategisches Versicherungsmanagement
Die Methoden können in das Prüfungsgespräch einfließen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 22 | S e i t e
2.4.9 Studiengang Management von Gesundheitsunternehmen Studienplan ab
2018/19

Fallstudienbasiertes Prüfungsgespräch zur gewählten Spezialisierung und den Kernbereichen des


Studienganges. Prüfungsrelevant sind alle Lehrveranstaltungen des Curriculums aus den
Kernbereichen und der Spezialisierung.

2.4.10 Studiengang Marketing

Die mündliche Prüfung basiert auf Fallstudien, die sich auf den jeweils gewählten Schwerpunkt
beziehen (Tourism and Service Marketing, Fashion and Lifestyle Marketing, oder Retail and
Shopper Marketing). Die Fallstudien können Aspekte abdecken, die sich auf alle anderen Kurse des
Lehrplanes beziehen.

2.4.11 Studiengang Marketing and Sales - auslaufend

Prüfungsgespräch basierend auf einer Fallstudie zu den Kernbereichen. Prüfungsrelevant sind alle
Lehrveranstaltungen des Curriculums, insbesondere die Inhalte folgender Lehrveranstaltungen:

 Für Studierende mit Spezialisierung Key Account Management:


o Integrated Marketing Communication I+II
o Product Design and Innovations
o Market Intelligence and Marketing Metrics
o Consumer Behaviour
 Für Studierende mit Spezialisierung Brand Management:
o Integrated Marketing Communication I+II
o Strategic Brand and Channel Management
o Market Intelligence and Marketing Metrics
o Consumer Behaviour

2.4.12 Studiengang Tourism and Leisure Management - auslaufend

Prüfungsgespräch basierend auf einer Fallstudie zu den Kernbereichen. Prüfungsrelevant sind alle
Lehrveranstaltungen des Curriculums, insbesondere die Inhalte folgender Lehrveranstaltungen:

Kernbereich I:International Tourism Management and Specialisations

 Modul Specialized Tourism Business Concepts


Meeting Industry & Events
Cultural Tourism
Sport and Outdoor Tourism
Health and Wellbeing Tourism
 Modul Design
Service Design

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 23 | S e i t e
Sales Design
 Modul Management
Advanced Process and Project Management

Kernbereich II: E-Tourism Management and Marketing

 Modul Strategic E-Tourism Management


E-Tourism Application Domains
Information & Communication Technologies for Tourism
 Module Marketing
Marketing & Communication Management
E-Marketing

2.4.13 Studiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement

Relevante Fach- und Kompetenzbereiche für den Berufsbegleitenden Studiengang sind


”Managementsysteme und Standards” sowie ”Kommunikation und Berichterstattung”. Die Prüfung
erfolgt Fallstudien-basiert und kann darüber hinaus Aspekte beinhalten, die sich auf alle Kurse auf
dem Lehrplan beziehen.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 24 | S e i t e
2.5 Kommissionelle Masterprüfung im Studiengang des Department of Life
Sciences:

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Dauer der Prüfung: 45 - 60 Minuten2

2.5.1 Zusammensetzung der Prüfung / Prüfungsteile

Die Präsentation (10 min.) der Masterarbeit (Prüfungsteil 1) erfolgt mittels ppt und umfasst
die Darlegung der Forschungsfrage / Hypothese, Reflexion / Begründung der Methode und
Vorstellung der erzielten Ergebnisse. Die Präsentation bildet die Grundlage für den
Prüfungsteil 2 - die Defensio der Masterarbeit und das Prüfungsgespräch, das auf die
Querverbindungen der Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht; in diesem
Prüfungsteil erfolgt eine Diskussion der Methode(n), auch im Hinblick auf eine kritische Reflexion
des intendierten Zieles/der Aufgabenstellung und dockt an mit der Masterarbeit korrelierende oder
interagierende Themen des Studiums und/oder des Berufs- und Forschungsfeldes an.
Das vertiefende Prüfungsgespräch zum gewählten Wahlbereich im Kontext des
Gesamtcurriculums (Prüfungsteil 3) basiert auf Fragestellungen aus den entsprechenden
Kernbereichen des Studiums.

Die für die Masterprüfung relevante entsprechende Literaturliste wird den Studierenden rechtzeitig
bekanntgeben.

2.5.2 Studiengang Medical and Pharmaceutical Biotechnology

Prüfungsteil 1 – Präsentation (10 Min) 10%


Prüfungsteil 2 - Defensio der Arbeit und Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen der
Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht: 40%
Prüfungsteil 3 - Es sind 2 von 3 Fragen des gewählten Kernbereichs zu beantworten.: 50%

2
Die Dauer der Prüfung ist ein Richtwert, der aufgrund der situativen Bedingungen der Prüfung abweichen kann.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 25 | S e i t e
2.6 Kommissionelle Masterprüfung im Studiengang des Departments of Health
Sciences

Vorbereitungszeit: 60 Minuten
Dauer der Prüfung: 45 - 60 Minuten 3

2.6.1 Zusammensetzung der Prüfung / Prüfungsteile

Die Präsentation der Masterarbeit (Prüfungsteil 1) erfolgt mittels ppt, prezi etc oder Poster
und umfasst die Darlegung der Forschungsfrage / Hypothese, Reflexion / Begründung der Methode,
und Vorstellung der erzielten Ergebnisse und deren Diskussion. Die Präsentation bildet die
Grundlage für
Prüfungsteil 2 - die Defensio der Masterarbeit und das Prüfungsgespräch, das auf die
Querverbindungen der Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht; in
diesem Prüfungsteil erfolgt eine Diskussion der Methode(n), auch im Hinblick auf eine kritische
Reflexion des intendierten Zieles/der Aufgabenstellung und dockt an mit der Masterarbeit
korrelierende oder interagierende Themen des Studiums und/oder des Berufs- und
Forschungsfeldes an.
Das Prüfungsgespräch zu den sonstigen studienplanrelevanten Themen (Prüfungsteil 3)
basiert auf Fragestellungen aus den entsprechenden Kernbereichen des Studiums.
Die für die Masterprüfung relevante entsprechende Literaturliste wird den Studierenden rechtzeitig
bekanntgeben.

2.6.2 Bewertung der Prüfungsteile und zugeordnete Bereiche

Prüfungsteil 1 - Präsentation: 10%


Die Dauer der Präsentation ist auf 10 Minuten zu beschränken.
Prüfungsteil 2 - Defensio der Arbeit und Prüfungsgespräch, das auf die Querverbindungen der
Masterarbeit zu relevanten Fächern des Studienplanes eingeht: 40%
Prüfungsteil 3 - Prüfungsgespräch zu relevanten Fächern des Studienplanes: 50%

Prüfungsteil 3 in den einzelnen Studiengängen:

2.6.3 Studiengang Advanced Nursing Practice

Prüfungsgespräch zu den drei Kernbereichen des Studienganges und Demonstration der/des


Studierenden, dass er/sie in der Lage ist, relevante Daten aus dem Berufsfeld vor dem Hintergrund
der erlernten Methoden nach wissenschaftlichen Kriterien zu sammeln, zu evaluieren, zu
interpretieren und zu kommunizieren.

3
Die Dauer der Prüfung ist ein Richtwert, der aufgrund der situativen Bedingungen der Prüfung abweichen kann.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 26 | S e i t e
2.6.4 Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften

Prüfungsgespräch zu den drei Kernbereichen des Studienganges und Demonstration der/des


Studierenden, dass er/sie in der Lage ist, relevante Daten aus dem Berufsfeld vor dem Hintergrund
der erlernten Methoden nach wissenschaftlichen Kriterien zu sammeln, zu evaluieren, zu
interpretieren und zu kommunizieren.

2.6.5 Studiengang Musiktherapie

Das Prüfungsgespräch zu den sonstigen studienplanrelevanten Themen basiert auf Fragestellungen


aus den entsprechenden Kernbereichen des Studiums. Diese bestehen aus
forschungsmethodischen Fragestellungen, die in Verbindung mit Kernelementen des in Krems
vertretenen Therapieansatzes stehen. Im Prüfungsgespräch demonstriert der/die Studierende,
dass er/sie in der Lage ist, relevante Daten aus dem Berufsfeld vor dem Hintergrund der erlernten
musiktherapeutischen Theorien nach wissenschaftlichen Kriterien zu sammeln, zu evaluieren, zu
interpretieren und zu kommunizieren.

2.7 Bewertung der Masterprüfung

Die Masterprüfung ist eine abschließende Gesamtprüfung (vgl. FHG idgF), in Form einer
kommissionellen Masterprüfung; die Approbation der Masterarbeit ist Voraussetzung für den
Antritt zur kommissionellen Masterprüfung.
Die Benotung der mündlichen kommissionellen Prüfung erfolgt gemäß den Gewichtungen der
einzelnen Prüfungsteile, der erreichte gewichtete Notendurchschnitt wird auf dem Prüfungszeugnis
ausgewiesen.

Die Bewertung der Gesamtprüfung erfolgt nach folgender Bewertungsskala:


Mit ausgezeichnetem Erfolg Die Prüfungsleistung ist herausragend;
bestanden gewichteter Notendurchschnitt ≤ 1,2
Mit gutem Erfolg bestanden Die Prüfungsleistung liegt deutlich über dem
Durchschnitt; gewichteter Notendurchschnitt ≤ 1,5
Bestanden Die Prüfungsleistung ist in allen Teilbereichen positiv.
Nicht bestanden Die Prüfungsleistung ist in mindestens einem Teilbereich
negativ.

Die Masterprüfung gilt als bestanden, wenn alle Teile der Masterprüfung positiv bewertet
wurden. Negativ beurteilte Prüfungsteile sind zu wiederholen.
Eine nicht bestandene Masterprüfung kann höchstens zweimal wiederholt werden.

Ein Nicht-Antreten zu einem festgesetzten Prüfungstermin ohne rechtzeitige schriftliche


Bekanntgabe wichtiger Gründe vor der Prüfung (die Prüfung beginnt mit der Vorbereitungszeit)

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 27 | S e i t e
führt zum Verfall des Prüfungsantrittes (vgl. Studien- und Prüfungsordnung) Über die Anerkennung
der Gründe entscheidet die Studiengangsleitung.

3 Termine für Masterarbeitsabgabe und Masterprüfungen


Die Termine für die kommissionellen Abschlussprüfungen sind im akademischen Kalender
festgelegt und werden den Studierenden rechtzeitig bekannt gemacht.
Die Richtlinie für die Abgabe und Antrittstermine für Master ist als Mitgeltende Unterlage zur
Studien- und Prüfungsordnung idgF. veröffentlicht.

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 28 | S e i t e
4 Mitgeltende Unterlagen

Name des Formulars Speicherort


Anmeldung zur Masterprüfung eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0082 Academic Regulations
Approbation der Masterarbeit eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0076 Academic Regulations
Bestätigung Thema Masterarbeit eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0077 Academic Regulations
Bestätigung des Themas der Masterarbeit bei eDesktop – Knowledgebase –
erneuter Vorlage Academic Regulations
FHF-5-0182
Bewertung der mündlich kommissionellen eDesktop – Knowledgebase –
MA-Prüfung Academic Regulations
FHF-5-0176
Ehrenwörtliche Erklärung eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0079 Academic Regulations
Beurteilungsgrid eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0323 Academic Regulations
Gutachten zur Masterarbeit eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0078 Academic Regulations
Richtlinie für Abgabe und eDesktop – Knowledgebase –
Antrittsmöglichkeiten Master Academic Regulations
FHF-5-0195
Sperrvermerk eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0080 Academic Regulations
Titelblatt eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0081 Academic Regulations
Titelblatt_Doppeldiplom eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0099 Academic Regulations
Wahl der Spezialisierung Vertiefung MA eDesktop – Knowledgebase –
FHF-5-0160 Academic Regulations

Dok.Nr.: FHR-5-0009_Vers.11_Rev.01 29 | S e i t e

Das könnte Ihnen auch gefallen