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Liebe Interessierte an der integrativen Medizin,

liebe Anfänger und Fortgeschrittene,


liebe Heilkundige,

sich schnell und wirksam selbst helfen zu können, ist kein Privileg weniger, sondern ein an-
Gebot unserer Zeit für alle!

Viele haben sich erschreckenderweise schon an große Ungerechtigkeit und Willkür gewöhnt.
Seid weiterhin angstfrei, mutig und steht aufrecht, wie Leuchttürme. Jeder darf sich
entscheiden, wem oder was er dienen will.

Die Zeit ist gekommen, uns, neben dem Wissen um die virtuose Anwendung bewährter
Hausmittel für unsere körperliche Gesundheit, auch wieder der europäischen Spiritualität und
Mystik, also dem Wissen um die geistig-seelische Gesundheit zu öffnen. Nach über zehn
Jahren des Schaffens für einen Gesundheitswerkzeugkasten zur Selbsthilfe, mit Mitteln, die
häufig auch schon von unseren Vorfahren genutzt wurden, soll auch die Erinnerung an und
der Gebrauch von nicht-materiellen Mitteln unserer Ahnen neu erwachsen. Diese dürfen von
uns ebenso virtuos angewendet und individuell weiter-entwickelt werden. Denn Geist lenkt
Körper.

Auch dies erfordert in unserem privaten wie beruflichen Umfeld (wieder) neuen Mut, denn
sich zur Spiritualität und den damit möglichen Heilweisen zu bekennen, wird Vielen Spott
und Ablehnung einbringen, ähnlich wie wir es kennen, wenn wir DMSO & Co. den offiziellen
Mitteln vorziehen. Zu sehr hat sich Europa in den letzten 300 Jahren, im Nachgang zu
Francis Bacons neuem Empirismus, der reinen Ratio zugewandt, dem Verstand, der lediglich
materielle Zusammenhänge betrachtet und akzeptiert. Und doch haben wir für über 95% des
Kosmos nach wie vor keine Erklärung!

Doch die Zeichen stehen günstig. Ausgerechnet die aufwendigste Wissenschaft,


Quantenphysik, die neue Versuchsergebnisse nur mit ungeheurem materiellem Aufwand
zustande bringt, führt uns peu à peu zur Einsicht, dass es vieles zwischen „Himmel und
Erde“ gibt, zu dessen Erfassung es nicht mehr Verstand, sondern mehr Bewusstsein
braucht.

So werden künftige Rundbriefe auch Impulse für einen geistig-energetischen


Werkzeugkasten enthalten.

Denn: Wenn sich der derzeit aufgewühlte Schlamm (jeder gegen jeden) irgendwann wieder
abgesetzt hat und einen klaren Blick zum Grund erlaubt, werden wir viele Heiler brauchen,
die Raum für das Entsetzen über die zahllosen angerichteten zwischenmenschlichen
Schäden geben und deren Vergebung möglich machen. Alle, die als Hüterinnen und Hüter
dieser Art ihre Berufung sehen, dürfen sich jetzt schon eingeladen fühlen. Dazu braucht es
heute keine (selbsternannten) Meister/Lehrer und Schüler (mehr). In dieser Zeit und für alle
Zukunft braucht es lediglich Freunde.

Herzliche Grüße Dr. Hartmut Fischer


Hartmut Fischer Naturwissenschaftler | Heilpraktiker | Autor
Baumhofstraße 43
97828 Marktheidenfeld

E-Mail: info@PraNatu.de
Hurra oder was? –
Kann Chlordioxid „Impfungen aufheben / ausleiten“?
Seit Wochen erreichen mich täglich E-Mails mit der Frage, ob es denn richtig sei, dass man
„die Impfung“ ganz einfach mit Chlordioxid wieder „verschwinden lassen kann“? Diese neue
„Wir sind gerettet Schiene“ soll uns also nun wieder ein gutes Gewissen zurückbringen.

Kurz vorweg: Einmal getroffene Entscheidungen und, in diesem Fall, damit verknüpfte
Injektionsmethoden, werden auch mit Chlordioxid, gleichgültig ob in Form von MMS oder in
Form von CDL, solche bleiben. Einen bequemen Weg zu suchen oder herbei zu reden, heißt
lediglich der eigentlichen Entscheidung aus dem Weg zu gehen. Dazu Meister Yoda: „Tu es
oder tu es nicht, es gibt kein Probieren!“

Wie der in 2018 verstorbene Arzt Dr. Johann Loibner so schön ausführte, ist das Impfen auch
ein physischer Akt mit der Botschaft „jetzt gehörst du uns!“. Schon allein dies kann mit
einem Oxidationsmittel, welches wir sonst zur Behandlung von Infektionen verschiedener
Genese durchaus erfolgreich einsetzen, nicht rückgängig gemacht werden. Doch es gibt
selbstverständlich auch biochemische Gegebenheiten, die uns zeigen, dass eine
nachträgliche „Löschung der Impfinformation“ höchstens ein von Angst gesteuertes
Wunschdenken ist.

Man hätte kein Prophet sein müssen. Dass prompt „Problemlöser“ für die Probleme „er-
funden“ und beworben werden, die die neuen Injektions-Immuntherapien mit sich bringen,
war klar. Geschäftemacherei wird von jeher mit Geschäftemacherei beantwortet – da
machen auch die Akteure im Bereich integrative Medizin gerne mit.

Allerdings wird hierbei (wieder) übersehen, dass der menschliche Organismus kein
Reagenzglas ist und also auch nicht mit Reagenzglas-Denken gerettet werden kann.
Es kommt hinzu, dass es bezüglich der „neuartigen Impfungen“ unterschiedlichste Ampullen
Füllungen gibt, von denen nicht zur Gänze offengelegt wird, was sich darin befindet oder,
das ist meine Wahrnehmung, selbst die Ampullen Abfüller nicht so genau wissen, welche
Dynamik die Mixturen entfalten.

Noch einmal: Selbstverständlich kann man im Reagenzglas Proteinketten mit einem


Oxidationsmittel wie zum Beispiel Chlordioxid oder andere, denaturieren, d.h. in ihrer
Sekundär- und Tertiärstruktur so verändern, dass sie ihre ursprünglichen Eigenschaften und
Wirkungen (teilweise) verlieren. Gleiches gilt für liposomale Vehikel und andere Bestandteile
der low-tech Mischungen, die zum Zweck der intramuskulären Injektion von der
Pharmaindustrie und ihren Zulieferern abgefüllt werden.

Im Fall der Proteinstücke geschieht dies, auch das ist durchaus richtig argumentiert von der
neuen „einfach ausleiten und wohlfühlen Bewegung“, alleine schon durch das Aufbrechen
der strukturbestimmenden Disulfid-Brücken in den Kettenmolekülen. Denn die Proteine
bestehen aus einzelnen Aminosäuren und enthalten an ganz bestimmten Stellen
schwefelhaltige Bausteine (z.B. Cystein), die sich durch Krümmung im Raum verbrücken
können.

Und doch: Dies alles geschieht im Reagenzglas.

Selbstverständlich können wir die Symptome, die sich als Impfnebenwirkungen und
Auswirkungen zeigen, mit unseren bewährten Mitteln behandeln und auf diese Weise den
Geschädigten helfen. Bei auftretenden Thrombosen und/oder Gefäßentzündungen zum
Beispiel mit Chlordioxid oder Wasserstoffperoxid oder einjährigem Beifuß. Bei
Lähmungserscheinungen, Schwindel, Riech-/Geschmacksstörungen oder Zittern zum Beispiel
mit dem Neuroregenerationsmittel DMSO. Und viele weitere.

Doch eine einmal muskulär eingespritzte Ampullen Mischung und ihre komplexe
Verteilungs- und Wirkungsdynamik in den unterschiedlichsten Kompartimenten des Körpers
„aufheben“ zu können, mit dem Trinken von Irgendwas, ist Wunschdenken. Alleine zu der
Metabolisierungsgeschwindigkeit der mRNA Moleküle gibt es in der Fachliteratur höchst
unscharfe Angaben, wie etwa „rasch“ oder „nach kurzer Zeit“. Und auch die angestoßene
Proteinsynthese im Zellinneren entzieht sich zeitlich und quantitativ einer exakten
Kalkulation.
So ist/war es absehbar, dass der ein oder andere Organismus individuell mit autoimmun
ähnlichen Erkrankungen und teilweise schweren Symptomen antwortet. Zumal es als
wissenschaftlich erwiesen gilt, dass sowohl im Falle von Komplikationen im Verlauf der
„natürlichen“ grippeähnlichen C-Erkrankung, als auch im Falle der gewaltsamen
therapeutischen Einbringung von mRNA, gerade die gebildeten bzw. freigesetzten sog. Spike
Eiweiße, Gefäßentzündungen und überschießende Immunantworten auslösen.

Wie gesagt, solche Proteine im Blutstrom und Gewebe strukturell zu verändern und damit
unschädlich zu machen, kann mit Oxidationsmitteln gelingen. Jedoch ist eine so bezeichnete
Impfung eben sehr viel mehr als nur ein ungenauer Protein-Synthese-Auslöser.

Alles in allem, wenn man einen Schritt zurückgeht und sich die Situation in Ruhe betrachtet,
haben wir von Beginn an gute Möglichkeiten der verträglichen Behandlung von sog. „Corona
Infektionen“ (es muss ja für alles ein schöner Name gefunden werden), falls sich überhaupt
grippale Symptome einstellen.
Insofern ist also alleine die Notwendigkeit von Impfungen zu hinterfragen.
Denn der Anteil von schwerwiegenden Komplikationen bei C-Erkrankung liegt nach wie vor
statistisch im Bereich von anderen, lange bekannten Infektionen, also ca. um 0,2% der
Erkrankten (!), wie vorhergesagt.

So viele haben inzwischen zurückgemeldet, dass Fieber, Halsweh, Schwäche und sogar
Lungenentzündungen rasch abklingen, wenn man mit Wasserstoffperoxid- oder Chlordioxid-
Lösung gurgelt oder diese inhaliert, z.B. durch simples Vernebeln im Raum. Hierzu auch ein
Erfahrungsbericht von Helena im folgenden Beitrag. Demgegenüber höre ich von Menschen,
die sich bei solchen Symptomen im Vertrauen hilfesuchend vielen Ärzten oder Kliniken
zuwenden, dass sie keinerlei Hilfe, Ratschläge (z.B. Bettruhe mit Wärmflasche und Tee-
Fasten) oder zumindest einfache Mittel (z.B. das verordnungsfähige ACC (NAC) welches die
Leber stärkt) bekämen, sondern es nur um die Diagnostik geht und man dann roboterähnlich
in die Quarantäne geschickt wird. Wo bleiben da die menschliche Zuwendung und schnelle
therapeutische Hilfe, wie sie uns Jesus vorgelebt hat, als er dem „Blinden“ (wahrscheinlich
eitrige Bindehautentzündung) die Hand reichte und ihm an Ort und Stelle adstringierende
Heilerde mit Spucke (enthält bakterizides Lysozym) auf die Augen strich.

ACC, also N-Acetylcystein, gibt es übrigens als reines Pulver, ohne Zusatzstoffe, auch bei
www.alchemist.de zu beziehen und ich halte es bei den unterschiedlichsten Fällen von
„körperlicher Schwäche“ für ein Basismittel, da es die Glutathion Bereitstellung in den Zellen
fördert. Hier also eine hilfreiche Begleitung während und nach grippalen Symptomen wie
Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Hals-Nasen-Ohren Symptomen oder
Lungenentzündung.

Gar nicht auszudenken, wie viele erst gar nicht intensivmedizinisch behandelt werden
müssten, wenn man ihnen bei den ersten „Anzeichen“ mit den einfachen, bewährten
Mitteln Hilfe schenkte.

Wenn also heute gesagt wird, „ich muss mich impfen lassen“, so hat das in den
allerwenigsten Fällen echte medizinische Gründe. Und es fehlt die neutrale Nutzen-Risiko
Abwägung, die eigentlich, Kraft des hippokratischen Eides, an oberster Stelle stehen sollte.

Ich halte es für wesentlicher, dass wir uns fragen, ob und in welcher Weise jeder von uns zu
diesem schleichenden Bürgerkrieg ohne Gewehre beiträgt. Dieser äußert sich zum Beispiel
darin, dass manche arbeiten, also Geld verdienen dürfen und andere plötzlich nicht mehr.
Oder darin, dass manche drinnen sitzen, im gewärmten Restaurant, an Neujahr oder
Dreikönig und herausschauen, auf Mitmenschen, die geduckt im Kalten auf der Straße vorbei
gehen und ohne QR Code nicht hineindürfen. Oder darin, dass Nachbarn abzählen, wie viele
Besucher „drüben“ zur Familienfeier zusammenkommen. Da ist die Bezeichnung Mit-
Mensch verblasst, da gibt es keine Solidarität mehr, da ist die Botschaft der Weih-Nacht
verklungen. Da halte ich die Frage, ob wir, wenn wir auch einen QR Code haben wollen, die
individuellen Folgen der Injektion am eigenen Körper mit einem Gegen-Mittel wieder
abwenden können für sekundär. Denn dann tragen auch wir zur Diskriminierung,
Ausgrenzung und Ungerechtigkeit bei.
Erfahrungsbericht Covid Behandlung –
5-HMF fördert die Rekonvaleszenz
5-HMF als Mittel zur Mitochondrien Regeneration wurde in mehreren Rundbriefen
vorgestellt und die vorhandene internationale Studienlage zeigt einen hohen Nutzen dieser
schwierig zu beschaffenden Substanz. Hier die Rückmeldung einer Leserin, die zu den 0,…%
aller Infizierten gehörte, bei denen sich schwere Symptome einstellten. Dem ist nichts
hinzuzufügen.

Lieber Hartmut,
vielen Dank für die Antwort.

Und nicht nur … ich hatte jetzt covid, ziemlich unangenehm, aber mit der Hilfe von DMSO +
Wasserstoffperoxid, Vitamin D3+K2, Vitamin C (Sanddorn, selbst gepflückt :-D), habe ich es
ziemlich ohne Probleme überstanden. Jetzt nehme ich die 5-Hydroxymethylfurfural Tropfen
und ich muss sagen, die Müdigkeit geht sehr schnell weg, schon nach 3 Tage war es deutlich
besser. Jetzt empfehle ich es jedem :-).

Vielen, vielen Dank für deine Arbeit!!!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen einen guten Start ins neue Jahr.

Liebe Grüße aus P.,


Helena.

5-HMF Lösung selbst zu mischen ist ungleich teurer als die anwendungsfertige Mischung von
www.alchemist.de . Ein Vergleich: 5 Gramm 5-HMF kosten bei dem Laborlieferanten Carl
Roth, ca. 128,- €. In einer 100 ml Flasche 5-HMF Lösung 30% von www.alchemist.de
befinden sich jedoch insgesamt 30 Gramm 5-HMF – alleine für den Rohstoff müssten also
anderweitig 6 x 5 Gramm = 768,- € ausgegeben werden!! Dazu kommt, dass die Reinheit des
5-HMF bei alchemist.de deklarierte > 99% beträgt! Weiterhin muss dann das 5-HMF noch in
pharmazeutisch reinem DMSO Ph. Eur gelöst und in eine Braunglasflasche abgefüllt werden.
Da sollten wir doch mit den 165,- € für die ganze Flasche mit 100 ml Lösung sehr zufrieden
sein, denn die reicht für ca. 2 bis 3 Monate!

Auch die anderen erwähnten Mittel, DMSO Ph. Eur. und Wasserstoffperoxid 3% Ph. Eur.,
findet man zum Beispiel bei der Firma www.alchemist.de oder bei anderen Anbietern im
Internet.
Schädel-Hirn Trauma – DMSO am Kopf anwenden?
Diese Schilderung von Till möchte ich hier weitergeben, da er gerne auch Menschen mit
ähnlichen Symptomen oder Anamnese unterstützen würde, mit seinen Erfahrungen:

Lieber Herr Dr. Fischer,


haben Sie zuerst einmal vielen Dank für Ihr stetes Verbreiten Ihres sehr nützlichen Wissens!

Seit Jahren wende ich DMSO an und machte immer wieder beste Erfahrungen damit.
U.a. DMSO mit DMSA für eine effektivere Schwermetall-Ausleitung.
Das konnte mir bislang niemand bestätigen (auch das testende Labor nicht), aber ich
vermute einen besseren Transport von DMSA ins Gehirn bzgl. Quecksilber.
Aber das nur am Rande!
Jetzt durch einen „Zufall“ ein neuer Fund:
In Badewanne Kopf angefeuchtet, mit DMSO vollgespritzt und einmassiert, feuchtes Tuch
drauf, damit es nicht brennt, einige Male wiederholt.
(Das sollte ursprünglich die Basenanwendung auf dem Kopf steigern. Aber der Effekt kommt
auch ohne Basen.)
Ergebnis: Schlaf war deutlich unruhiger, den nächsten Tag konnte ich „knicken“: die
Entgiftung (Darm, Urin) ging durch die Decke, Kältegefühl und Müdigkeit (also
Leberüberlastung). Die entgiftende Wirkung nahm dann jeden Tag etwas ab.
Nach etwa einer Woche wieder erträglich, dann überdurchschnittliche
Konzentrationsfähigkeit (hier war immer Mangel). Wiederholung mit gleichen Effekten!
Vorgeschichte:
Sturz als Kleinkind aus Kinderwagen (Atlasblockade), daher vmtl. Verklebungen von Faszien
am Hinterkopf, nun mit DMSO gelöst!?!? (analog Nabel-Narben-Entstörung?)
...
Für mich zählt jedenfalls der Effekt und ich versuche, Leute mit Schädeltrauma zu finden und
anzusprechen.
Die entgiftende Wirkung entspricht in etwa der einer erfolgreichen Herdsanierung im Kiefer!
Würde mich interessieren, ob es hier bereits Erkenntnisse gibt. Ich fand jedenfalls nichts.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Schöne Grüße aus Leipzig,
Till
Zäpfchenherstellung Schritt für Schritt von Dominik Dietz
Zahlreiche E-Mail Zuschriften erreichten uns nach dem vergangenen Rundbrief-Artikel zum
Thema „Herstellung von Artemisia annua Knoblauch Zäpfchen“. Fragen nach dem richtigen
Umgang bei der Zäpfchenherstellung und der Einsatz von Vaginalzäpfchen bei
Frauenbeschwerden standen hierbei im Mittelpunkt.
Die Erfahrung zeigt, dass Vaginalzäpfchen eine wunderbare Arznei sind. Sie tragen zur
Harmonisierung verschiedener Frauenleiden bei. Sie dienen zum Schutz und Aufbau der
Vaginalflora, bei Scheidentrockenheit, zur Vorbeugung von Pilzinfektionen sowie zur Linderung
bei Menstruationskrämpfen.
In diesem Artikel soll es um die Herstellung von pflegenden und regenerierenden
Vaginalzäpfchen mit ätherischen Ölen sowie pflanzlichen Auszügen bei akuten Entzündungen
und bei langwierigen Unterleibsschmerzen gehen. Wie du ganz einfach von zu Hause aus deine
eigenen Vaginalzäpfchen herstellen kannst, erfährst du im weiteren Verlauf.
Vaginalzäpfchen wirken lokal, also exakt dort, wo die Heilwirkung der Pflanzen gebraucht wird.
Als gezielte, kurmäßige Lokaltherapie erreichen wir mit den Zäpfchen diese direkte Heilwirkung
erstaunlich gut. Die Suppositorien werden in die Scheide (vaginal) eingeführt, um dort
beispielsweise Entzündungen oder Pilzinfektionen zu behandeln. Sie lösen sich in der Scheide auf
und geben ihre Wirkstoffe frei.
Zur Erinnerung: Durch die vaginale / rektale Applikation wird die erste Leberpassage umgangen,
auch First-Pass-Effekt genannt. Ein Zäpfchen hat daher den Vorteil, dass mehr Wirkstoff des
Arzneimittels zur Verfügung steht als bei der oralen Einnahme. Die Wirkung tritt zudem schneller
ein. Das liegt u.a. daran, dass die Schleimhäute den Wirkstoff rasch aufnehmen.
In den Suppositorien lassen sich u.a. homöopathische Arzneien (Urtinkturen), Pflanzenextrakte,
Pflanzenpulver, Pflanzenöle, ätherische Öle sowie fettlösliche Vitamine (Vitamin D) einarbeiten.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. Die Zäpfchen können zur reichhaltigen und
regenerierenden Pflege, bei vaginaler Trockenheit, bei Neigung zu Entzündungen und Juckreiz,
zur Bekämpfung unerwünschter Bakterien und Viren (Candida albicans) sowie zur Regeneration
nach einer schulmedizinischen Anti-Pilz-Kur verwendet werden. Darüber hinaus haben sich diese
bei vaginalen Reizungen, wie sie z.B. nach Antibiotikagaben vorkommen, sehr bewährt sowie bei
verdächtigen PAP-Abstrichen respektive Zellveränderungen am Muttermund.
In Bezug auf die Dauer und Häufigkeit bei akuten Entzündungen ist 1-mal täglich eine Kur von 7 –
10 Tagen angezeigt. Bei langwierigen Unterleibsleiden empfiehlt es sich die Zäpfchen als
Begleittherapie 2-mal wöchentlich anzuwenden. Vorzugsweise werden diese vor dem
Schlafengehen eingeführt. Zudem ist eine rektale Applikation während der Mondblutung
anzuraten.
Für die Herstellung von Zäpfchen werden folgende Utensilien und Zutaten benötigt:

1. Verpackungs- und Labormaterial (brennessel-muenchen.de)

 Riegelhalterung für Zäpfchenform


 Zäpfchenformen
o Es können torpedoförmige, konische oder zylindrische Formen ausgewählt
werden. In den meisten Fällen wird die Torpedoform eingesetzt.
o Es empfiehlt sich im Allgemeinen ein Zäpfchengewicht von 2 g, da sich hier
mehr Wirkstoffe einarbeiten lassen.
 Abdeckband für Zäpfchenform
 Milligramm-Waage zum exakten und zuverlässigen Abwiegen von kleinen Mengen
 Hochwertiges Labor-Becherglas / Glasschüssel und Glasrührstab / Spatel
 Optional:
o Klemm/Gießleiste für Zäpfchenriegel
o Thermometer zur Temperaturkontrolle, um Rohkostqualität zu garantieren
und eine gute Konsistenz zu erzielen → kontrolliertes Erhitzen idealerweise
nicht über 35 °C

2. Zutaten

 Zäpfchengrundmasse
o Die meisten Apotheken verwenden Hartfett (Adeps Solidus) aufgrund der
sehr guten Haltbarkeit und des definierten Schmelzverhaltens. Als halb
synthetisches Neutralfett lassen sich zudem mehr Inhaltsstoffe einarbeiten. Es
ist jedoch nicht natürlich und pflegend.
o Geeigneter ist meiner Ansicht nach bio-zertifizierte Kakaobutter in
Rohkostqualität, da diese schleimhautpflegend wirkt, natürlich ist und ein
angenehmes Gefühl auf der Schleimhaut hinterlässt (www.keimling.de)
 Ätherische Öle
o Vorzugsweise 100 % naturreine ätherische Öle aus kontrolliert biologischem
Anbau auswählen (www.oshadhi.de)
 Urtinkturen
o Selbst hergestellte Tinkturen mit 70%igen DMSO als Auszugsflüssigkeit (DMSO
/ Wassergemisch im Verhältnis 70:30). Detaillierte Anleitungen zur
Herstellung von Kräuterauszügen finden sich im “Medizin zum Selbermachen
Buch”.
o Bezug von anwendungsfertigen alkoholischen Tinkturen von Kräutern und
Wurzeln (www.ceresheilmittel.de)

Nachfolgend soll es um die Herstellung von Rosenzäpfchen mit Frauenmantel und um die
Herstellung von Schafgarbe-Thymian-Vaginalzäpfchen gehen.

Beginnen wir zunächst mit den Rosenzäpfchen.


Rosenzäpfchen sind eine hervorragende Arznei. Sie schützen und stabilisieren die
Vaginalflora und helfen bei Neigung zu Entzündungen und Reizungen,
z.B. bei Lichen sclerosus. Auch eignen sie sich als Nachkur einer gezielten Behandlung
von Scheidenpilzinfekten, wenn vor der Entzündung noch leichte Reizerscheinungen
übrig sind. Kombiniert werden reine ätherische Öle mit Frischpflanzenauszügen
verschiedener Heilpflanzen wie Frauenmantel oder Taubnessel.

Durch die Freude am Experimentieren und Selbermachen angetrieben, entstehen die


wundervollsten Zubereitungen und Mischungen, die für häufige therapeutische Aufgaben
kreiert wurden, wie die nachfolgende:

Rezeptur für die Herstellung von 5 Rosenzäpfchen á 2 g mit Frauenmantel:

 10 g Kakaobutter (Oleum Cacao)


 7 Tropfen Alchemilla Urtinktur (Frauenmantel)
 7 Tropfen Lamium Album Urtinktur (Taubnessel)
 2 Tropfen ätherisches Rosenöl
 4 Tropfen Rosengeranie

Hierbei handelt es sich um eine Rezeptur, die sich in vielen Fällen bewährt hat. Nach und
nach hat sich beim Experimentieren gezeigt, dass üblicherweise auch 9 Gramm Kakaobutter
ausreichend sind. Wahlweise können auch noch Melisse oder andere Tinkturen wie z.B.
Ringelblume, die antibakterielle, entzündungshemmende, regenerierende sowie
wundheilende Eigenschaften besitzt, hinzugefügt werden. Bedeutet, dass die Inhaltsstoffe
selbstverständlich immer kreativ-virtuos verändert werden können.

Die nachfolgende Abbildung zeigt eindrucksvoll im Detail die einzelnen Heileigenschaften


der oben aufgeführten Rezepturbestandteile.
Neben Rosenzäpfchen sollen nun auch hocharomatische Schafgarbe-Thymian Zäpfchen zur
sanften Reinigung und zum Schutz vor Pilzen und Bakterien vorgestellt werden.

Das ätherische Öl des Thymians enthält die Phenole Thymol und Carvacrol. In Blättern und
Blüten finden sich außerdem Flavonoide und Gerbstoffe. Auf Bakterien, Viren und Pilze hat
der Thymian einen vernichtenden Effekt. Der Wirkstoff Thymol besitzt zudem eine
schmerzlindernde und krampflösende Wirkung. Diese Eigenschaften machen die Zäpfchen zu
einer idealen Naturmedizin gegen Scheidenpilz.
Rezeptur für die Herstellung von 5 Schafgarbe-Zäpfchen á 2g mit Thymian:

 10 g Kakaobutter
 7 Tropfen Kapuzinerkressen-Urtinktur
 2 Tropfen ätherisches Schafgarbenöl
 2 Tropfen Thymianöl Linalool
 2 Tropfen Majoranöl
 2 Tropfen Niauliöl
 2 Tropfen Palmarosa

Auch hier kann man mit den ätherischen Ölen wieder experimentieren. Tinkturen und
ätherische Öle können hinsichtlich des jeweiligen Beschwerdebildes ergänzt werden. Mit
den Mitteln in reiner Form und dem Wissen um die Wirkungen in unseren Händen, kann sich
also nun zugleich der intuitive Pharmazeut und Therapeut in uns entfalten und kreativ-
virtuos für uns selbst, die Familie und die Patienten wirken.

Das Wirkungsspektrum der einzelnen ätherischen Öle sowie Urtinkturen, die für die
Schafgarbe-Zäpfchen zum Einsatz kommen, können aus den folgenden Abbildungen
entnommen werden.
Die Vaginalzäpfchen lassen sich in liebevoller Handarbeit relativ einfach selbst herstellen.
Es gilt zunächst die notwendigen Utensilien und Zutaten zusammenzutragen. Die
Grundlage bildet die Kakaobutter, die hier als Konsistenzgeber zum Einsatz kommt und
die pflegende Komponente liefert.

Die erforderliche Menge abwiegen. Danach diese in eine Glasschüssel/Becherglas geben


und in einem Wasserbad allmählich erhitzen. Hierbei darauf achten, dass die Temperatur
der Zäpfchenmasse möglichst nicht 35 Grad Celsius überschreitet, da sie sonst bröckelig
werden kann.

Wenn sich die Masse vollständig verflüssigt hat, kann unter ständigem Umrühren ein Teil
Kräuterextrakt / Urtinktur beigemengt werden. Bei der Zugabe von anwendungsfertigen
alkoholischen Tinkturen solange rühren, bis der Alkohol verdampft ist (Riech-Test). Selbst
hergestellte DMSO-Tinkturen idealerweise beimengen, wenn die Mischung abgekühlt ist.
Dies gilt auch für die ätherischen Öle. Auch diese langsam tropfenweise mit einem
Glasrührstab/Spatel einrühren. Anmerkung: Mischung nicht zu lange abkühlen lassen,
denn die Zäpfchenmasse sollte noch flüssig sein.

Anschließend umgehend in die Gießformen unter Zuhilfenahme einer Riegelhalterung


für Zäpfchenformen füllen. Danach abkühlen lassen und die überschüssige Masse mit
einem Messer abkratzen. Zu guter Letzt mit einem Abdeck-/Klebeband die Öffnung
abdecken und in den Kühlschrank geben. Nach Möglichkeit die Zäpfchen in einer
luftdicht verschlossenen Vorratsdose aufbewahren, damit diese keine Gerüche vom
Kühlschrank aufnehmen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vaginalzäpfchen sich auf einfache
Art und Weise herstellen lassen. Die Zutaten erhält man in allen gängigen
Naturkosmetikrohstoffgeschäften. Mit den oben genannten Rezepturen und Anleitungen
kann man also ein pflegendes und schützendes Frauenheilmittel selbst herstellen und
hoffentlich gibt es viele experimentierfreudige LeserInnen und positive
Anwendungsrückmeldungen hierzu.

Im kommenden Rundbrief werden Rezepturen speziell für weitere Frauenthemen


vorgestellt. Hierbei steht sowohl die Herstellung von Rotklee-Zäpfchen mit
Granatapfelsamenöl für die Intensivpflege und bei vaginalen Hauterkrankungen als auch
die Herstellung von CBD-Zäpfchen bei Menstruationsbeschwerden sowie Endometriose
im Fokus.
Die Propolis –
Einsatz bei Depression, Burn-out, CFS
In einem der jüngsten Rundbriefe wurde Wolfgang Schwarz und seine „Alpen-Propolis“
vorgestellt (https://allgäuer-alpenhonig-propolis.com/). Herkunft, Qualität und
Zusammensetzung von Propolis sind entscheidend für die Wirksamkeit und da strahlt das auf
ca. 1000 Meter Höhe und am Bodensee handmade gewonnene Material von Wolfgang aus
der sonstigen „Internetware“ heraus.

In der Literatur ist zu lesen: „ … Studien belegen für Bestandteile des Bienenprodukts unter
anderem folgende Wirkungen:

 antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien wie zum


Beispiel Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis
 antientzündliche, wundheilungsfördernde und Immunsystem-beeinflussende
Wirkung
 antioxidativer Effekt, also Schutz vor freien Radikalen (aggressive
Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können)
 antidepressive Wirkung

Die Autoren der verschiedenen Studien beschreiben meist zusätzlich die Herkunft der jeweils
untersuchten Propolis-Probe. Das verdeutlicht nochmals, dass die Zusammensetzung des
Bienenprodukts für die Wirkung entscheidend ist.“

Weitere untersuchte und veröffentlichte Wirkungen von Propolis zeigen sich etwa bei:
Magen- Darmbeschwerden, Wunden, Pilzinfektionen, Verbrennungen, Hämorrhoiden,
Schuppenflechte, Atemwegsbeschwerden, Akne, Furunkel, Dermatitis/Neurodermitis,
Ekzeme, Zahnfleischentzündungen, Haarausfall, …
Wichtig der Hinweis, dass Propolis als „potentiell Allergie auslösend“ gilt. Allerdings ist
dies, entgegen der spontanen Logik, jedoch am geringsten bei oraler Einnahme gegeben,
sondern eher bei äußerlicher Nutzung.

Wir wollen uns heute der Anwendung von Propolis bei Depressionen, Fatigue oder Burn-Out
nähern und, da wir es hierbei selbstverständlich innerlich zuführen, ist also die beschriebene
Gefahr von möglichen allergischen Reaktionen eher vernachlässigbar.

Von Propolis ist bekannt, dass sie deutlich zur gelungenen Rekonvaleszenz nach schweren
Erkrankungen beiträgt und deshalb im Volksmund als „Stärkungsmittel“ gilt. Ebenso ist
bekannt, dass zumindest Anteile des komplexen Gemisches, das zentrale Nervensystem
erreichen und hier, vielleicht ganz ähnlich DMSO oder Petroleum, dieses Gewebe mit hohem
Fettanteil auf gewisse Art und Weise „reinigen“ kann. Viele sagen „Ausleitung“ dazu.
Genaueres dazu ist bislang nicht erforscht.

Hier nutzen wir also, mangels wissenschaftlicher Beweise, wieder einmal gerne die
langjährige Erfahrungsmedizin und sehen mit eigenen Augen, dass gegebenenfalls in
Kombination mit Melatonin und/oder GABA und/oder DMSO und/oder 5-HMF sowie
Acetylcystein als Basis, wirksam und verträglich aus der körperlichen Depression
herausführen kann. Siehe hier auch der Beitrag weiter oben: Erfahrungsbericht von Helena.

Melatonin und GABA unterstützen dabei die Botenstoff-Achse im zentralen Nervensystem.


Beide Mittel sind eigentlich endogener Natur, werden also auch vom Körper selbst
synthetisiert. Wie das jedoch bei so vielen Stoffen der Fall ist, kann diese körpereigenen
Produktion aus verschiedensten Gründen unzureichend sein und dann ist eine externe
Zufuhr oft erstaunlich hilfreich.

An Melatonin mangelt es uns oft bereits deshalb, weil wir bis kurz vor dem Schlafen gehen
an Bildschirmen mit hohem Blaulicht Anteil sitzen. Melatonin, welches man zum Beispiel als
2 oder 5%ige Lösung bei www.alchemist.de bestellen kann, hat bei der Anwendung eine
kleine Tücke. Erstmalig angewendet, am Abend, kann es zum Gegenteil von „gut
einschlafen“ führen, also die paradoxe Reaktion von Wachheit und Unruhe auslösen. Ich
verwende die Melatonin 5% Lösung ausschließlich äußerlich, da Melatonin oral
eingenommen einen erheblichen first-pass Verlust erleidet und dann kaum im ZNS
ankommt. Ganz simpel tropfe ich mir die Lösung in die Hand und verreibe sie auf Händen
und Unterarmen oder Bauch oder Hals, ca. 30 Minuten vor dem Zubettgehen. Kontinuierlich
angewendet verbessert Melatonin die nächtlichen Regenerationsphasen und hat weitere
interessante Wirkungen, die man nachlesen kann.

GABA kann ebenfalls bei www.alchemist.de bezogen werden und zwar als Reinsubstanz,
farbloses Pulver, welches man in Mengen von ca. 200 bis 500 Milligramm auf der
Schmuckwaage abwiegt und dann in Wasser und/oder DMSO löst und einnimmt. Auch hier
könnte, als DMSO Lösung, eine rein äußerliche Anwendung durchgeführt werden, da GABA
ebenfalls eine kleinmolekulare Substanz ist. Auch die Aufnahme der Mischung über die
Mundschleimhaut durch langes Belassen in der Mundhöhle ist möglich.

GABA ist der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter, spricht also als Botenstoff die
sogenannten hemmenden Synapsen an.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass es bei Depression und Burn-Out an Antrieb
auch im Sinne der Gehirnaktivität mangelt, zeigen uns z.B. die Panikattacken oder
Hyperaktivitätsphasen der Betroffenen, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann, weshalb
GABA hier gute Ergebnisse zeigt.

5-HMF ist als 30%ige Lösung erhältlich, demnach enthält ein Milliliter dieser Lösung 300
Milligramm 5-HMF (Hydroxymethylfurfural). Es ist als Mitochondrien Schutz und
Regeneration erforscht und im Einsatz und wird ebenfalls als hervorragendes
Rekonvaleszenz Mittel geschätzt. Ich gebe üblicherweise 10 bis 20 Tropfen von der 5-HMF
30% Lösung in einen Obst Smoothie, Haferbrei oder gedrückte Banane. Als Zwischenmahlzeit
oder vor dem Essen.

Acetylcystein (ACC oder auch NAC) ist ebenfalls als reines Pulver ohne Zusatzstoffe bei
www.alchemist.de erhältlich. Hiervon werden üblicherweise 500 Milligramm bis 1 Gramm
zum Verzehr empfohlen, wobei es sehr sauer ist, wenn man es in Wasser löst und ich
deshalb die Mischung mit Natron puffere, bis pH-Wert ca. 6 oder 7 (einfach einen Tropfen
auf simples Indikatorpapier geben und an der Farbskala ablesen).

Acetylcystein befördert die Glutathion Synthese und ist daher ein Basismittel und gleichzeitig
wird die Leberfunktion unterstützt.

Zusammenfassung: Das alkoholfreie Propolis von Wolfgang Schwarz empfehle ich als
Behandlungsoption bei Depression, Burn-Out und Fatigue-Syndrom. In akuten Phasen zwei-
bis dreimal täglich ein Teelöffel.

Hinzu kommen, wie hier erläutert, Melatonin, GABA, DMSO, 5-HMF und Acetylcystein, je
nach Anwendungsfortschritt und individuellem Ansprechen.

Und: Auch das simple Magnesiumlactat, also das Magnesiumsalz der Milchsäure, hat sich als
erfreulich wirksam bei Überforderung oder hoher körperlich-geistiger Belastung bewährt.
Dies ist logisch nachvollziehbar, sind genug Magnesium Ionen doch unabdingbare
Voraussetzung für die ATP Produktion in den Zellen. Gleiches gilt für Magnesiummalat, also
das Magnesiumsalz der Äpfelsäure. Hierzu habe ich schon in früheren Rundbriefen
ausführliches geschrieben. Magnesiumlactat, als reines farbloses Pulver zu beziehen, wird in
Mengen von ca. einem halben Teelöffel in warmem Wasser gelöst – ganz einfach. Man muss
etwas länger rühren, als bei Citrat oder anderen. Es schmeckt neutral, also nicht so sauer wie
andere Magnesiumsalze.

Somit stehen uns bestens wirksame Mittel zur Behandlung von Depressionen und
artverwandten Symptomen und Erkrankungen zur Verfügung, die wir virtuos einsetzen
können. Die Mehrzahl ist äußerst kostengünstig, wenn man einmal den Preis für die
Tropfenanzahl oder Milligramm Menge pro Tag errechnet. Selbst das 5-HMF in der 100 ml
Flasche reicht schließlich für ca. ein viertel Jahr kontinuierlicher Anwendung, so dass sich der
Anschaffungsbetrag stark relativiert.

Neben den schon über Jahre eingegangenen Erfahrungsberichten mit diesen Mitteln, freue
ich mich über weitere Anwendungserfahrungen, die wiederum anderen Betroffenen helfen
können.
Praxistipp aus der Alchemisten Stube –
Wasserstoffperoxid Gel
Wasserstoffperoxid ist eine der vielseitigsten Komponenten im Gesundheitswerkzeugkasten
und lässt sich, vorausgesetzt man verdünnt auf sinnvolle Konzentrationen, in allen
Anwendungsformen nutzen – äußerlich, innerlich oral, Injektion, Infusion, Einlauf,
Ohrentropfen, Mundspülung, u.a..
Gerade bei der beliebten äußerlichen Anwendung, etwa zur Behandlung von Insektenstichen
einschließlich Zeckenbiss, Thrombosen, Entzündungen, Verletzungen, u.v.a., zeigt die übliche
3%ige, rein wässrige Wasserstoffperoxid Lösung jedoch Defizite bei der Benetzungsfähigkeit
der Haut, was die Haftung und damit die Wirkung einschränkt. Das meiste tropft ungenutzt
ab.
Aus diesem Grund gibt es zum Beispiel die jetzt populär gewordenen Mischungen mit
Alkohol, wie Ethanol oder iso-Propylalkohol, als Händedesinfektion, die auf der Haut gut
spreiten und dann in Ruhe einwirken können. Doch diese niederen Alkohole stellen
bekanntermaßen eine Gesundheitsgefahr dar, denn sie werden über die Haut aufgenommen
und schädigen die Leber und andere Organe. Deswegen ist der Gebrauch solcher
Mischungen aus beruflichen Gründen in Bezug auf Häufigkeit und Expositionsdauer über die
Berufsgenossenschaften geregelt, da Langzeitschäden als Berufserkrankung anerkannt sind.
Insofern brauchen wir also bessere Ideen, um Wasserstoffperoxid in eine praktische
Anwendungsform für die Applikation auf der Haut zu bringen.
Hierzu verwenden wir ganz einfach poly-Alkohole, in Form von Cellulose. Ja, Cellulose ist
biochemisch gesehen von Natur aus ein Polyalkohol, genauso wie Stärke, also ein großes
Molekül mit vielen Alkohol-Gruppen, man nennt sie Hydroxy-Gruppen, mit dem
Formelzeichen –OH. Noch bessere Eigenschaften als Gelbildner hat zum Beispiel die
Hydroxyethyl-Cellulose, bei der einige der alkoholischen Gruppen verethert sind. Genau, das
ist ein typischer Gelbildner und bereits Bestandteil des Gesundheitswerkzeugkastens und
wird auch in der DMSO & Co online Academy erklärt. Darüber hinaus gibt es viele weitere
Gelbildner, die für die Herstellung eines Wasserstoffperoxid Gels geeignet sind.
Prinzipiell können Alkohole von Wasserstoffperoxid oxidiert werden, bis hin zur
Carbonsäure. Das Wasserstoffperoxid würde dadurch seine oxidativen Eigenschaften
verlieren, also einfach „verpuffen“.
In den Cellulose Kettenmolekülen ist diese Reaktion jedoch sterisch gehindert und tritt dann
bei Raumtemperatur und den üblichen Konzentrationen des verwendeten H 2O2 nicht auf. So
bleibt das selbst gerührte Wasserstoffperoxid Gel stabil, ja, sogar stabiler als die wässrige
Lösung selbst teilweise.
Und so einfach geht es:
Die gekaufte Wasserstoffperoxid Lösung, meist 3 oder 11,9%ig, wird pro 100 ml mit ca.
einem halben Teelöffel Hydroxyethyl-Cellulose tüchtig verrührt (beides auch erhältlich bei
www.alchemist.de). Nach ca. einer Minute beginnt der deutliche Gelierungseffekt und man
erhält so ganz einfach eine gute Form, um das Wasserstoffperoxid stabil auf der Haut
verteilen zu können. Mit etwas Übung oder unter Zuhilfenahme einer kleinen Waage, kann
man den Viskositätsgrad individuell optimieren. Die Haltbarkeit ist gewährleistet, da
Wasserstoffperoxid selbst auch ein Desinfektionsmittel ist.
Wenn man die Haut an Armen, Beinen, Rumpf mit diesem Wasserstoffperoxid Gel bestreicht
und es länger einwirken lässt, so zeigen sich teilweise nach einiger Zeit „helle Streifen“ unter
der Haut, die „herzwärts fließen“. Dies zeigt das Eindringen und den Transport des
Wasserstoffperoxids in Lymphbahnen oder oberflächennahen Venen an. Insbesondere,
wenn zum Beispiel Lymphbahnen nach einem Zeckenbiss oder Mückenstich parasitäre
Belastungen haben. Hier ist das simple Wasserstoffperoxid Gel eine willkommene
Behandlungsoption.

Methylenblau –
Auch bei Toxoplasma gondii?
Methylenblau ist schon alleine aufgrund seiner physikalisch-chemischen Eigenschaften ein
Chamäleon unter den organischen Farbstoffen. Erstaunlich sind dabei seine Fähigkeit als sog.
Redoxmediator aufzutreten und auch sein Absorptionsmaximum im roten Bereich des
Lichtspektrums, welches ihn auch als 650 nm-Laser Anregungspartner geeignet macht.

Immer wieder kursiert die Erwähnung von farblosem Methylenblau, welches als sogenannte
Leukoform existiert, also einer reduzierten Molekülform.

Hierbei nimmt Methylenblau, z.B. in Gegenwart von Zink, formal zwei Wasserstoffatome auf
– auch dies ist eine bemerkenswerte Eigenschaft dieses symmetrischen Moleküls und kann
unsere Phantasie bezüglich der Einsatzmöglichkeiten beflügeln. Siehe dazu auch der Artikel
zur Wasserstofftherapie im Paracelsus Magazin: https://www.paracelsus-
magazin.ch/naturheilverfahren/medical-hydrogen-gas-injection-mhgi/

Da Methylenblau also ganz leicht Elektronen sowie Wasserstoffatome abgeben und auch
wieder aufnehmen kann, vereinen sich in dieser Substanz sowohl die Fähigkeit frei Radikale
abzufangen, also auch freie Elektronen dem Organismus zur Verfügung zu stellen. Dies
macht Methylenblau zu einem hochinteressanten Mittel, welches je nach
Umgebungsbedingungen modulierend wirken kann!

Historisch gesehen, das wurde schon in anderen Folgen erläutert, ist Methylenblau jedoch
zunächst einmal ein Mittel, welches gegen Parasitenbefall eingesetzt wird, wie zum Beispiel
verschiedene Bartonellen, Mykobakterien, Borrelien und den eng verwandten Toxoplasma
gondii! Hierbei haben wir nur unzureichende Behandlungsalternativen, das dürfte sich
inzwischen herumgesprochen haben.

Viele weitere Anwendungsbereiche sind für Methylenblau bekannt oder wurden zumindest
als Neuland Therapie eingesetzt, so etwa im Bereich Psyche, Bandscheiben (Injektion),
Weispünktchenkrankheit, als Antiseptikum, bei zu hohen Methämoglobinwerten (!), zur
Behandlung der Demenz oder beim septischen Schock (!). Zu letzterer forscht beispielsweise
die Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin DIVI:
https://www.divi.de/forschung/divi-zeitschrift/2011-3/akzidentelle-lebensbedrohliche-
vergiftungsfaelle-bei-kindern
Am Beispiel der Fähigkeit die Rückbildung von Methämoglobin zu Hämoglobin, ist sehr schön
die modulierende „Elektrophysik“ des Methylenblaus zu erkennen. Diese interessanten
Zusammenhänge kann man unter den Suchbegriffen Methämoglobinämie und
Methämoglobin selbst nachlesen.

Auch in der institutionellen Medizin werden deshalb unterschiedliche Zustände bzw.


Ursachen des vermehrten Auftretens von funktionslosem Hämoglobin, im Sinne des
Sauerstofftransports, mit intravenöser Gabe von Hämoglobin behandelt. Das können wir uns
zum Beispiel machen, denn Sauerstoffmangel ist eine sehr häufig anzutreffende Ursache für
unterschiedlichste Symptome.

Zurück zu Toxoplasma gondii. Zwar nicht erschöpfend erforscht, jedoch dennoch allgemein
anerkannt, ist das Hauptproblem dieser Infektion, die selbstverständlich chronifizieren, also
verweilen kann, der Einfluss auf die Psyche. Man geht hierbei davon aus, dass sich diese
Parasiten also auch im Gehirn ablagern. Zahlen gibt es hier wohl nicht, jedoch wird
vermutet, dass beispielsweise gefährliche Risikobereitschaft in unterschiedlichen
Lebensbereichen, von Toxoplasma gondii ausgelöst werden kann. Wenn man dann noch
berücksichtigt, dass die sogenannte Durchseuchungsrate ziemlich hoch ist, also fast jeder
einmal eine solche Toxoplasmose durchmacht, kann man davon ausgehen, dass viele
psychische Auffälligkeiten eventuell auf das Konto dieses Parasiten gehen. Somit könnte der
frühere Einsatz von Methylenblau bei psychischen Symptomen wiederum mit seiner
Wirksamkeit gegenüber Toxoplasma gondii zu tun haben.

Deshalb die Frage „Ist Methylenblau in der Lage, ins zentrale Nervensystem zu gelangen?“.
Als ionisches Methylenblau zeigt das Molekül naturgemäß hydrophile Eigenschaften, ist also
vorwiegend wasserlöslich. Als Leukoform wird die lipophile Tendenz zunehmen. Beide
Formen kommen nach Verabreichung im Körper vor, jedoch denke ich, dass die „blaue“
Form überwiegt, weil wir heute eher im Elektronenmangel sind. Um also den Transport von
Methylenblau ins Gehirn zu unterstützen ist eine kombinierte Anwendung mit DMSO logisch.

Es kommt üblicherweise die 1%ige Methylenblau Lösung zum Einsatz und hiervon werden
anfänglich ca. 10 Tropfen in Wasser verdünnt abends eingenommen. Das DMSO, ca. 20
Tropfen, kann dazu gerührt oder separat als DMSO 30% Lösung mit ca. 5 ml auf die Haut
appliziert werden. Sobald der Körper eine Art Sättigungsgrad erreicht, erscheint das
Methylenblau im Urin, was als normal einzustufen ist.

Methylenblau Lösung 1%, die bei www.alchemist.de oder anderen Anbietern erhältlich ist,
kann jedoch vielseitig eingesetzt werden. So ist auch die äußerliche Anwendung in Form
einer 0,5%igen Sprühlösung, z.B. bei Pilzerkrankungen, die Anwendung als Injektion oder
Infusion oder die Anwendung als Spülung gut möglich. Auch in diesem Fall haben wir es also
mit einem universell verwendbaren Baustein des eigenen Gesundheitswerkzeugkastens zu
tun.

Aufgrund der erstaunlichen Eigenschaften und Wirkungen des organischen Farbstoffs


Methylenblau kann vorhergesagt werden, dass sich hier weitere therapeutische
Möglichkeiten erschließen lassen.
Häufig unerkannt – Fallbeispiel Meralgia paraesthetica
Die Meralgia paraesthetica ist – ähnlich wie das Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk – ein
Nervenkompressionssyndrom, das zu Schmerzen und Gefühlsstörungen am Hüftgelenk
führt. Es entsteht durch die Einklemmung des Nervus cutaneus femoris lateralis, der an der
äußeren Vorderseite des Oberschenkels verläuft. Belastendes Hauptsymptom ist, dass die
Betroffenen sich nach immer kürzer werdenden zeitlichen Abständen hinsetzen müssen. Es
tritt eine gefühlte Schwäche ein.
Hier besteht die große Gefahr, dass die Symptome auf „das Alter“ geschoben werden –
„man wird halt älter …“. So hat es bei Harald, hier im Beispiel, viele Jahre gedauert und
Besuche bei Ärzten unterschiedlicher Disziplinen und doch war es am Ende ein Zufallsbefund
– Harald, ein erfahrener Handwerker, stand im Rahmen eines Auftrags bei einer Kundin auf
der Leiter und diese ist Ärztin und hat beobachtet, wie er sein Bein reibt und wie er steht.
Nun gibt es die unterschiedlichsten Theorien, wie dieses Nervenkompressionssyndrom
entsteht. Der Logik nach, „Kompression“, müsste eine Gewebestruktur an Volumen
zunehmen, um dies auszulösen. Aber warum nimmt eine Struktur an Größe zu? Hier ist die
häufigste Ursache die Entzündung, wenn wir einmal von der Zunahme der Muskulatur durch
Training absehen. Es ist also eine pathologische Volumenzunahme gemeint. Eine solche kann
auch zur Verengung von Nervenkanälen führen, also „nach innen gerichtet sein“. Und
wiederum eine häufige Ursache von Entzündungen sind Infektionen. Infektionen im Bereich
des Hüftgelenks sind sogar relativ häufig. Zumindest der Hüftschnupfen dürfte den meisten
geläufig sein. Dieser kann selbstverständlich auch chronifizieren. Insofern ist es zwar nicht
unbedingt erwartbar gewesen, jedoch umso erfreulicher, dass Harald die Meralgia
paraesthetica mithilfe der simplen Einnahme von Wasserstoffperoxid und DMSO erfolgreich
behandeln konnte. Hier sein kurzer „Abschlussbericht“, der just am 24. Dezember bei mir
einging, also zur Weih-Nacht:
Hallo Hartmut,
Meralgia paraesthetica ist zu 98% nicht mehr spürbar. Früh um 5 Uhr stehe ich auf und
nehme ein Glas Wasser mit ca. 15 Tropfen H2O2 3% und 30 Tropfen DMSO ein.
Kurz nach deinem Besuch habe ich mir die 3 E-Books gekauft, bin begeistert, habe jetzt viel zu
lernen. …
Frohe Weihnachten dir
Harald
Germanium organisch –
Wahrheit(en), Wirkung, Anwendung
Sogar das Telefon klingelte mehrfach, nach dem Oktober/November Rundbrief, ganz zu
schweigen von den E-Mails. Thema war vielfach der Beitrag zum „organischen Germanium“,
welches seit einiger Zeit freiverkäuflich bei www.alchemist.de bezogen werden kann und
das wesentlich einfacher und natürlich kostengünstiger, als dasjenige aus Asien.
Doch genau das ist seitdem die häufig gestellte Frage: „Wie kann es sein, dass dieses
begehrte weiße Pulver nach so langer Zeit, in der immer wieder gesagt wurde, dass es hier in
Europa nicht verfügbar ist, auf einmal „einfach so“ bestellt werden kann? Wo ist der Haken?
Zunächst wurde hier von (über-)aufmerksamen LeserInnen die Summenformel ins Feld
geführt, die auf dem Etikett zu sehen ist – mit anderen Worten, es wurde angezweifelt, dass
es sich bei dem Germaniumsesquioxid von Alchemist, offizielle Bezeichnung 2-
Carboxyethylgermaniumsesquioxid, tatsächlich um dieselbe Substanz handelt, wie das
vermeintliche „Markenprodukt“ nach Asai. Wenn es um sogenannte Identitäten geht, ist
allerdings zuerst eher die CAS Nummer zu betrachten, denn Summenformeln, das ist die
Tücke, werden von „Marktteilnehmern“ und insbesondere von solchen, die ihre Pfründe
sichern wollen, gerne abweichend von der internationalen Nomenklatur angegeben. Im Fall
der „Firma Asai“, greift man dabei auf einen veralteten „Trick“ zurück und formuliert die
eigentlich sachliche Summenformel als sogenannte Halbstruktur-Formel. Ein Vorgehen, das
man hierzulande so nur noch in antiquarischen Chemiebüchern findet, da wie gesagt, die
Summenformel heutzutage nach ISO angegeben werden sollte, damit eben keine
Missverständnisse aufkommen.
Das Wesen der Summenformel ist nämlich, und das haben ganz sicher alle im
Schulunterricht gehört, dass die beteiligten Atome des Gesamtmoleküls in vorwiegend
alphabetischer Reihenfolge ihrer Abkürzung und mit der gesamten Anzahl vorhandener
Atome einer jeden Sorte hintereinander geschrieben werden. Abweichungen davon sind
allerdings noch vielfach anzutreffen.
Im Falle des Germaniumsesquioxids kann also jeder selbst ganz einfach prüfen, ob die
Summenformeln von Asai und von Alchemist sich, in der Gesamtsumme, entsprechen oder
nicht. Ergebnis: Sie tun es.
Es gibt also keinen Zweifel an der Identität der beiden Produkte. Ganz einfach.
Kommen wir zur Qualität, also Reinheit:
Diese ist bei Alchemist mit „min. 99,9%“ angegeben. Dem ist nichts hinzuzufügen und
außerdem kann das in jedem Analyselabor mit MS-ICP, NMR oder IR-Spektrometrie
nachgeprüft werden.
Überhaupt ist die „Krimi gesteuerte“ Vorstellung, dass reine Rohstoffe bösartig „gepanscht“
sein könnten komplett fehl am Platz. Die chemische Industrie hat sich, und das schließt
asiatische Hersteller mit ein, einen guten Teil Ehrenhaftigkeit bewahrt, die wir von Pharma-,
Kosmetik-, Auto- oder IT-Industrien und anderen so nicht mehr erwarten können. Wie der
wissende Professor an der Universität schon zu uns sagte: „Es ist unser (damit meinte er die
internationale Gemeinschaft der Chemiker) höchster Anspruch, eine möglichst reine
Substanz auf den Tisch des Hauses (damit meinte er die Kunden) zu stellen, an der wir
unsere Freude haben.“ Reinheitskriterien für Einzelstoffe sind, im Unterschied zu Gemischen
(Pharma-, Nahrungsergänzungs- oder Kosmetikindustrie), heute analytisch sehr leicht
nachzuvollziehen und kein Hersteller würde das Risiko eingehen, eine z.B. als
pharmazeutisch rein deklarierte Einzelsubstanz auszuliefern, die diesem Kriterium nicht
stand hält. Auch dies ist ein wichtiger Grund für mich, fast ausschließlich mit
Einzelsubstanzen zu hantieren – hier sind Panschereien der Hersteller schon aus Prinzip
auszuschließen.
Anstatt den Haken bei der Sache zu suchen, würde ich mich also lieber freuen, dass es diese
Möglichkeit nun endlich gibt. Viele Jahre schon wurde ich immer wieder gefragt, ob ich das
organische Germanium denn nicht irgendwo günstiger auftreiben könnte. Jetzt ist es da.
Wer dennoch lieber das mit allerlei Broschüren beworbene und der Asai-Marken-Aura
versehene Pulver in Japan beziehen möchte, kann das nach wie vor machen. Anmerkung
dazu: Dr. Asai lebt nicht mehr und meine Vermutung ist, dass beide Pulver sogar aus ein und
derselben Fabrik kommen, denn für sehr spezielle Syntheseprodukte ist es weltweit nicht
unüblich, dass es nur ein oder zwei Hersteller gibt, die große Mengen produzieren können.
Dies ist, wie schon einmal erläutert, zum Beispiel auch bei Procain der Fall und die einzelnen
Markenprodukte entstehen dann lediglich durch Abfüllen und Beschriften (und bewerben).
Seit wir wissen, dass auch der Mercedes rostet, scheint jedoch das Bestehen auf eine Marke
eher antiquiert. Es kommt hier noch dazu, dass die Einfuhr des Asai Germaniums aufgrund
des EU Erlasses zum organischen Germanium und anderen Mitteln, rechtlich problematisch
sein kann.
Die Bezeichnung „organisches Germanium“ und die verklärten Geschichten rund um Asai’s
Forschungen, veranlassen manche naive Betrachter zu der Einschätzung, dass diese
Reinsubstanz vielleicht gar durch „grüne Technologie“ aus Pflanzen gewonnen würde. Das
Gegenteil ist der Fall. Die Synthese ist ausschließlich industriell durchführbar und es werden
das extrem toxische Germaniumtetrachlorid sowie die Acrylsäure als Ausgangsmaterial
benötigt. Dies bedeutet sehr hohe technische Anforderungen und sicherheitsrelevante
Vorkehrungen in Speziallaboren, weshalb die Herstellung grundsätzlich teuer und nicht „an
jeder Ecke“ möglich ist. Germanium 132, offiziell als 2-Carboxyethylgermaniumsesquioxid
bezeichnet, ist deshalb auch keine Natursubstanz und insofern im
Gesundheitswerkzeugkasten DMSO & Co. eine Ausnahme, die jedoch aufgrund ihrer
erstaunlichen Wirksamkeit eine Daseinsberechtigung hat.
Die meisten haben das verstanden und somit war das Germaniumsesquioxid bei
alchemist.de kurz nach dem Rundbrief auch schon wieder auf „nicht auf Lager“ gesetzt.
Hoffe, dass hier inzwischen eine Kontinuität besteht.
Viel interessanter ist allerdings, was wir alles Gutes mit diesem unscheinbaren weißen Pulver
machen können. Gewiss, die orale Einnahme ist lange bekannt und mit Mengen von ca. 100
bis 1000 Milligramm oral, wird im Bereich der integrativen Medizin, bei zahlreichen, auch
schweren Erkrankungen, erfolgreich behandelt. Da es einige „Germanium-Spezialisten“ hier
im Netzwerk gibt, wäre es schön, wenn wir einmal einen ausführlichen Gastbeitrag oder
ähnliches zu Behandlungserfolgen mit Germanium-132 zustande bringen, damit viele von
diesem Wissen und den Erfahrungen profitieren können.
Was ist nun die Wirkung dieser begehrten Substanz?
Unter anderem wissen wir von Germaniumsesquioxid, dass es die Bildung von gamma-
Interferon induziert! Zur Wirkung und Wichtigkeit von γ – Interferon lesen wir folgendes:
„Humanes Interferon gamma: Gamma-Interferon I (auch IFN-γ; „Immun-Interferon“, früher
Typ-II-Interferon) ist ein Glykoprotein aus 143 Aminosäuren. Es liegt in aktiver Form als
Heterodimer vor.
Gamma-Interferon wird von TH1-Zellen (Subpopulation der T-Helferzellen, CD4-Rezeptor,
Teil der adaptiven Immunabwehr) nach Kontakt mit einem Makrophagen gebildet, welcher
Bakterien phagozytiert hat.
Gamma-Interferon hat eine aktivierende Wirkung auf Makrophagen, indem es eine bessere
Verschmelzung von Phagosomen mit Lysosomen sowie die Produktion des bakteriziden
Stickstoffmonoxids (NO) und reaktiver Sauerstoffradikale (ROX) fördert. Außerdem induziert
es antimikrobielle Peptide, 1α-Hydroxylase in Makrophagen und überführt 25(OH)Vitamin D3
in 1,25(OH)2Vitamin D3 ohne Produkthemmung der 1α-Hydroxylase. Die TH1-Immunantwort
ist wichtig zur Abwehr intrazellulärer Infekte (Viren, Chlamydien, Mykobakterien, Pilze) bzw.
Tumoren.“ (Wikipedia)
Kurz: Germaniumsesquioxid, das farblose schlichte Pulver, welches seit Jahrzehnten als
therapeutisch hoch wirksam bekannt und weltweit als Mittel im Einsatz ist, moduliert und
fördert die zelluläre Abwehr, trägt zur Bildung von wirksamem Vitamin D bei, fördert die
Bildung des wichtigen Stickstoffmonoxids und unterstützt beim Abbau von Tumorzellen.
Insofern ist es also nicht verwunderlich, dass mit dem Einsatz von organischem Germanium
immer wieder geradezu spektakuläre Anwendungserfolge berichtet werden. Warum es als
Arznei- oder Nahrungsergänzungsmittel in der EU verboten ist? Das wissen wir nicht.
Heute möchte ich eine weniger geläufige Anwendungsmöglichkeit von
Germaniumsesquioxid hier hinzufügen: Man kann das Pulver in Wasser aufschlämmen, wie
Heilerde oder Zeolithpulver, und dann äußerlich bei Pilzinfektionen oder Ekzemen
anwenden. Auch bei Nagelpilz, wenn das befallene Nagelmaterial vorher abgetragen wird.
In DMSO löst sich organisches Germanium nicht, jedoch kann man durch vorherige
Hautbenetzung damit, die Wirkung dennoch unterstützen.
Tierärztin/Tierarzt gesucht –
DMSO & Co. für Tiere
Sehr häufig erreichen uns in der DMSO & Co online Academy und auch auf
www.medizinzumselbermachen.de Fragen zur Anwendung der Mittel aus dem
Gesundheitswerkzeugkasten für kleine und große Tiere.

Obwohl die Erfahrung über die Jahre zeigt, dass sich die therapeutische Hilfe für unsere
Mitgeschöpfe unwesentlich von derjenigen beim Menschen unterscheidet, gibt es dennoch
spezifische Fragen, die wir als Nicht-Veterinäre kaum beantworten können.

So hatte ich zwischen den Jahren die Idee, doch einmal hier in die Runde zu fragen, ob sich
Tierärztinnen, Tierärzte finden, die bewandert sind mit dem Einsatz von DMSO & Co. bei
Hunden, Katzen, Vögeln, Pferden, Schildkröten, Hasen, Kühen, Schafen, … .

Auf diese Weise könnten solche Fragen weitergeleitet und, falls gewünscht anonym,
beantwortet werden.

Auch der Pool an häufig gestellten Fragen und ihren Antworten, kann dann für Tiere
erweitert werden.

Wer sich also als Tier-Wissende(r) hier einbringen kann, bitte gerne schreiben an
info@pranatu.de.

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