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Kursbuch Kapitel 7–12


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Kapitel 7: Ganz schön mobil ● Ah, gut. Das nächste Mal fahre ich auch
nicht mit dem Auto.
2.1 1 ○ Komm, jetzt müssen wir uns wirklich
Ah, super, die U-Bahn kommt gleich. Am beeilen.
Max-Weber-Platz steige ich dann in die ● Oh ja, du hast recht. Das Konzert
Tram. beginnt gleich.
2 2.3 Gut gesagt: Sie sind ungeduldig.
Und jetzt noch zum Verkehr: Es ist immer ○ Jetzt steht der Zug schon eine halbe
noch viel los auf den Straßen. Am Isartor Stunde! Mensch, wann geht es weiter?
nach einem Unfall Stau in alle Richtungen. ● Wird die blöde Ampel denn nie grün!?
Auf dem mittleren Ring … Ist das nervig! Das dauert ja ewig!
● So ein Mist! Wo fahr‘ ich denn jetzt am
besten? Komm, Navi, sag mir mal 2.4 ○ Hallo Meike!
schnell einen besseren Weg.
● Hallo Jana! Super, dass du nach
Jetzt rechts abbiegen. Danach in 50 Metern
München kommst. Und natürlich kannst
links abbiegen.
du bei mir übernachten, dann haben
● Na, hoffentlich geht das dann schneller. wir mehr Zeit.
○ Oh, super, das freut mich!
3
● Du kommst mittags an, oder?
Nächster Halt: „Am Gasteig“.
○ Ja, warte kurz … Der Zug kommt um
11:37 Uhr an.
4
● Okay, da muss ich leider noch arbeiten.
○ Wie immer! Leon ist echt nie pünktlich.
Aber du kannst einfach allein zu mir
Ich rufe ihn jetzt mal an. Das Konzert
kommen. Den Wohnungsschlüssel gebe
geht ja gleich los.
ich der Nachbarin, Frau Schröter. Die ist
Die Nummer ist vorübergehend nicht
immer da.
erreichbar. The Number you have dialed …
○ Cool, danke dir. Sag mal, wie komme
ich noch mal am schnellsten zu dir?
5
Letztes Mal sind wir am Bahnhof rechts
● Geht es hier nie weiter? Warum fahren
gegangen, oder?
die nicht? Ist das nervig! Immer ist so
● Ja, genau, du gehst einfach aus dem
viel Verkehr und immer steh‘ ich im
Bahnhof raus und dann am Kaufhaus
Stau, wenn ich es eilig habe. Jetzt fahrt
vorbei. Hinter dem Kaufhaus gehst du
doch mal, Mensch! Das gibt es doch
an der zweiten Straße links und dann
nicht! Halloooo?!?
bis zum Park. Du gehst dann einfach
durch den Park, immer geradeaus. Am
6
Ende vom Park ist schon meine Straße.
● Jetzt aber schnell. Hoffentlich schaffe Die Hausnummer 12 ist gegenüber vom
ich es noch. Tamara ist bestimmt sauer. Park.
2.2 ○ Da bist du ja endlich! War so viel ○ Okay, wie lange dauert das?
Verkehr? ● Zu Fuß brauchst du ungefähr zehn
● Ja, total. Und am Isartor war auch noch Minuten. Hast du viel Gepäck?
ein Stau. ○ Nein, nur einen Rucksack. Das ist kein
○ Und was hast du dann gemacht? Problem. Und wann kommst du nach
Hause?
● Ich habe ja ein Navi. Das hat einen
● Ich hoffe, dass ich um halb zwei da sein
anderen Weg gefunden.
kann. Dann können wir noch was essen
○ Und, war der andere Weg schneller?
gehen, okay?
● Ja, schon. Aber dann hab‘ ich keinen
○ Ja, super. Bis Montag also.
Parkplatz gefunden.
● Ja, bis Montag.
○ Oh, und wo stehst du jetzt?
● Im Parkhaus. Und bei dir? Hat alles
geklappt?
○ Ja, keine Verspätung bei der U-Bahn.
Und die Straßenbahn ist auch gleich
gekommen.

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Kursbuch Kapitel 7–12
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2.5 1 Parkhaus 2.8 3
2 Kundenservice Letzte Woche war ich mal wieder mit der
3 Führerschein S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Am
4 Verkehrsmittel Ostbahnhof hat der Zug sehr lange
5 Wohnungsschlüssel gestanden und die Türen sind nicht
6 Stadtbesichtigung zugegangen. Ich war nervös, denn ich
7 Platzreservierung hatte einen wichtigen Termin. Was war da
8 Wegbeschreibung schon wieder los??? Dann ist eine
Durchsage gekommen und alle im Zug
2.6 1 mussten lachen, ich auch. Die Durchsage
Eine Geschichte aus dem Zug? Ja, da weiß war ungefähr so: „Gehen Sie bitte aus der
ich was. Das kennt ja jeder: Man sitzt im Tür, wir können sonst nicht weiterfahren!
Zug, möchte lesen oder arbeiten, aber es Wenn Sie auf einen Freund warten
geht nicht, weil zum Beispiel eine lustige möchten, fahren Sie bitte mit dem Auto!“
und laute Reisegruppe im Zug ist oder weil Das war lustig, aber zu meinem Termin bin
jemand laut telefoniert – wie die ich an diesem Tag trotzdem zu spät
Geschäftsfrau letzte Woche im Zug. Sie hat gekommen.
sehr laut telefoniert und über Details wie
Zahlen, Probleme in der Firma mit 2.9 4
Geschäftspartnern oder auch mit Kollegen Eine lustige Zug-Geschichte? Ja, also, ich
gesprochen. Alle im Abteil konnten und war mal im ICE von Augsburg nach Berlin
mussten mithören. Nach einiger Zeit hat unterwegs. Alles war in Ordnung. Auf
die Geschäftsfrau plötzlich gesagt: „Ach, einmal hat es eine Durchsage gegeben:
entschuldige, ich muss jetzt Schluss „Sehr geehrte Fahrgäste, im Moment
machen. Ich schreibe dir alles andere in haben wir leider Verspätung. Wir kommen
einer Mail.“ Mein Nachbar hat geklatscht, 20 Minuten später in Berlin an. Wir
ich habe sofort mitgemacht und dann möchten aber gerne pünktlich sein, also
haben fast alle Leute im Wagen geklatscht. fahren wir jetzt schneller und hoffen, dass
Ich glaube, so schnell telefoniert die Frau wir doch noch pünktlich ankommen.“ Kurz
nicht mehr laut im Zug … vor dem Bahnhof in Berlin ist dann die
nächste Durchsage gekommen: „Sehr
2.7 2 geehrte Fahrgäste, wir sind jetzt 10
Eine Zug-Geschichte von mir? Ach ja. Ich Minuten zu früh in Berlin. Leider ist unser
fahre viel mit dem Zug: Ich pendle jeden Gleis noch nicht frei. Wir kommen deshalb
Morgen nach Frankfurt zur Arbeit. Einmal auf Gleis 7 an und nicht auf Gleis 15.” Alle
war ich morgens sehr spät dran. Ich hatte Leute im Zug haben gelacht.
es eilig und der Zug war schon am Gleis
und sollte gleich losfahren. Ich bin, so
schnell ich konnte, zum Zug gelaufen und Kapitel 8: Gelernt ist gelernt!
hineingesprungen. Geschafft! Direkt hinter
mir sind die Türen zugegangen und der 2.10 Finn Steger
Zug ist losgefahren. Ich habe mich auf Ich kann gut schwimmen, ich schwimme
einen Platz gesetzt und ein Buch gelesen. super schnell. Ulli hat mir Schwimmen
An der dritten oder vierten Haltestelle gezeigt. Ulli ist die Mama von meiner
habe ich aus dem Fenster gesehen. Wo Freundin Clara. Ich wollte so gut
war ich? Ich habe den Bahnhof noch nie schwimmen wie Clara. Ich habe es zuerst
gesehen! Ich habe meinen Nachbarn mit Papa probiert. Das hat keinen Spaß
gefragt: „Entschuldigung, ist das der Zug gemacht, aber mit Ulli habe ich Spaß im
nach Frankfurt?“ – „Frankfurt? Nein, der Wasser. Sie hat mir gezeigt, wie es geht.
Zug fährt nach Hamburg.“ Ich bin in den Am Anfang wollte ich nicht ins Wasser
falschen Zug gestiegen! An dem Tag bin springen, ich hatte ein bisschen Angst.
ich zwei Stunden zu spät zur Arbeit Aber dann habe ich es einfach so wie Clara
gekommen. gemacht. Clara springt auch immer ins
Wasser. Es ist total leicht und ich kann es
jetzt echt gut.

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2.11 Moritz Ambach ● Einen Film mit meinem
Vor fünf Jahren war ich beruflich in China Lieblingsschauspieler. Bradley Cooper
und weil mich das Land so fasziniert hat, in einem lustigen Film mit viel Herz und
wollte ich unbedingt Chinesisch lernen. Schmerz.
Zuerst habe ich allein gelernt, also mit so ○ Wenn wir schon bei Filmen sind:
einem Computerprogramm. Das war aber Welcher deutsche Film gefällt Ihnen
absolut nichts für mich, so allein vor dem denn am besten?
Computer ohne Lehrer und andere Leute. ● Das kann ich gar nicht so genau sagen,
Also habe ich einen Kurs gemacht. Und viele Filme sind gut. Vielleicht „Das
dann noch einen und noch einen. Jetzt Leben der Anderen“. Den habe ich öfter
mache ich den zehnten Kurs. Es macht gesehen.
Spaß, aber es ist nicht leicht, besonders ○ Und wie lange dauert es, wenn Sie
die Aussprache und die Schrift natürlich. einen Film übersetzen? Mit was für
Da heißt es: üben, üben, üben … einem Film sind Sie am schnellsten
fertig?
2.12 Miriam Polat ● Am schnellsten? Ganz einfach: ein
Ich wollte schon immer einen Garten Stummfilm, ganz ohne Worte. Nein, im
haben. Vor drei Jahren sind wir in dieses Ernst: Wenn eine Übersetzung gut
Viertel gezogen und da gibt es die werden soll, dann braucht man Zeit.
„Gartenfreunde“, also einen Gemein- Schnell ist nicht immer auch gut.
schaftsgarten. Alle Mitglieder pflanzen
und pflegen einen Teil gemeinsam und 2.15 1a Ich habe einen neuen Auftrag.
alle haben auch einen kleinen Teil für sich 1b Ich hatte schon viele Aufträge.
allein. Ich habe zuerst gedacht, das ist 2a Das war ein schöner Tag.
alles ganz leicht und habe einfach Blumen 2b Ich wünsche dir schöne Tage.
und Gemüse gepflanzt. Im ersten Jahr ist 3a Benno ist ein guter Freund.
viel kaputt gegangen. Ich habe dann viel 3b Ich besuche meine Freunde.
in Büchern gelesen und auch immer 4a Kommst du heute Abend?
wieder die anderen gefragt. Im zweiten 4b Ich mag die warmen Abende im
Jahr war es dann schon besser und jetzt Sommer.
sieht mein Gartenteil ziemlich gut aus. 5a Wo warst du im Urlaub?
5b Die Urlaube am Meer waren immer
2.13 Gut gesagt: Ich verstehe das nicht. schön.
○ Oh je! Ich kapier das nicht! 6a „machen“ ist ein wichtiges Verb.
● Ich check‘s nicht! Kannst du es mir noch 6b Sie hat heute viele neue Verben
mal erklären? gelernt.
 Ich blick‘s nicht! Ich lerne besser
morgen weiter. 2.16 1 Der letzte Arbeitstag! Heute Abend
beginnt der Urlaub!
2.14 ○ Frau Duda, Sie sind freiberufliche 2 Komm am Montag und unterschreib
Übersetzerin. Erzählen Sie doch mal von den Vertrag.
Ihrer Arbeit. Was für Aufträge gibt es da? 3 Bleib doch noch und hilf mir!
● Ich bekomme ganz unterschiedliche 4 Gib mir bitte mehr Zeit für den Auftrag.
Aufträge. Mal übersetze ich Dokumente
für Behörden, mal Verträge für Firmen,
mal Werbetexte. Das ist wirklich sehr
unterschiedlich.
○ Welche Aufträge machen Ihnen denn
am meisten Spaß?
● Filme. Ich habe gerade die Übersetzung
von einem Kinderfilm fertig gemacht.
Der ist wirklich süß!
○ Filme, das klingt ja interessant. Was für
ein Filmprojekt möchten Sie denn gern
mal übersetzen?

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2.17 ○ Schönen Nachmittag, liebe Hörerinnen ● Das Café ist neben der Sporthalle.
und Hörer. Ich begrüße Sie zur heutigen Kommen Sie einfach am Dienstag oder
Sendung „In unserer Stadt“. Ich habe Freitag zwischen 17 und 20 Uhr vorbei!
heute einen Gast: Andreas Stamm vom ○ Das klingt toll! Vielen Dank, dass Sie in
Verein „Nachbarn für Nachbarn“. der Sendung waren.
● Guten Tag! ● Gern. Danke, es hat Spaß gemacht.
○ Herr Stamm, was machen Sie denn im ○ Jetzt machen wir eine kurze Pause, dann
Verein? geht es gleich weiter mit unserem …
● Also, bei „Nachbarn für Nachbarn” gibt
es viele Projekte, eigentlich für jedes 2.18 Hallo, ich möchte euch heute ein Projekt
Alter und viele unterschiedliche vorstellen. Ich habe das Projekt
Interessen. Ich bin im Repair-Café aktiv. „Lernkoffer“ gewählt, weil es mir gut
Ich organisiere die Treffen dort und gefällt und weil ein Freund von mir aktiv
helfe auch bei den Reparaturen. mitmacht. Nun, was ist das genau, das
○ Und was ist das genau, ein Repair-Café? Projekt „Lernkoffer“? Freiwillige
● Also, das ist ein super Projekt. Wie viele Erwachsene helfen Schülern und
Geräte haben Sie denn zum Beispiel zu Schülerinnen mit ihrem speziellen
Hause, die ein bisschen kaputt sind und Lernkoffer beim Lernen.
die Sie eigentlich wegwerfen wollen? Ich möchte drei wichtige Punkte von
○ Äh, also, ich weiß nicht genau, aber im „Lernkoffer” vorstellen. Zuerst stelle ich
Moment ist meine Kaffeemaschine euch das Projekt vor und erkläre, wie es
kaputt und … funktioniert. Dann spreche ich über die
● Ja, sehen Sie. Und Sie haben eben nie Gründe, warum es das Projekt gibt, und
gelernt, wie man sie reparieren kann. meine Meinung dazu.
Wenn Sie in unserem Viertel wohnen, Zum ersten Punkt: Das Projekt funktioniert
können Sie Ihre Kaffeemaschine zu uns so: Zusammen mit Schulen haben
bringen und wir reparieren sie dann – Freiwillige Lernkoffer für verschiedene
entweder mit Ihnen zusammen oder Klassen zusammengestellt. Die Freiwilligen
auch alleine. nehmen zuerst an einem Wochenendkurs
○ Das ist ja toll! Und was kostet das teil, dann können sie mit dem Lernkoffer in
dann? die Schulen gehen. Dort helfen sie am
● Die Reparatur selbst kostet nichts. Nachmittag Schülern in kleinen Gruppen.
Wenn wir Material dafür brauchen und Die Schüler können sich vormittags für die
bestellen, dann müssen Sie das Gruppenarbeit anmelden. Ich gebe euch
natürlich zahlen. Aber das besprechen ein Beispiel: Eine Schülerin war krank und
wir dann alles gemeinsam. versteht jetzt das Thema im Unterricht
○ Klingt super! Kann man denn alles nicht. Der Lehrer hat keine Zeit, ihr alles
reparieren? noch mal zu erklären – der oder die
● Nein, leider nicht. Aber wir versuchen Freiwillige aber schon!
fast alles. Wenn wir etwas wirklich nicht Der zweite Punkt: Warum gibt es das
reparieren können, dann helfen wir bei Projekt? Oft sind die Klassen zu groß und
der Wahl von einem neuen Gerät. der Lehrer oder die Lehrerin kann nicht
○ Das ist ein toller Service. Wer kann immer alles so erklären, dass alle es
denn alles bei Ihnen mitmachen? verstehen. Die Freiwilligen unterstützen
also die Lehrenden in ihrer Arbeit und
● Im Prinzip jeder. Sie sagen uns, was Sie
erklären am Nachmittag alles noch mal in
gut können, und wir kontaktieren Sie
Ruhe. So bekommen die Schüler und
dann, wenn wir Ihre Hilfe brauchen.
Schülerinnen mehr Zeit zum Lernen und
○ Und kann man bei Ihnen auch lernen,
können bei Schwierigkeiten nachfragen.
wie man etwas repariert?
Das ist sehr nützlich und macht allen Spaß.
● Auf alle Fälle. Wir erklären gern alles Und zum dritten Punkt: Was ist wichtig?
und freuen uns über interessierte Die Lehrenden und Freiwilligen sprechen
Nachbarn. Egal, ob Sie Hilfe brauchen regelmäßig miteinander. Ich finde diese
oder anbieten: Auf unserer Webseite Gespräche wichtig, denn nur so kann die
stehen immer alle Infos. Arbeit im Projekt erfolgreich sein. Die
○ Dann habe ich noch eine ganz Schüler und Schülerinnen finden es auf
praktische Frage: Wo ist eigentlich das alle Fälle toll.
Café?

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Mir gefällt besonders, dass im Projekt  Ja, Kajak fahren. Ich fahre fast an jedem
„Lernkoffer" die schwächeren Schüler und Wochenende. Am liebsten auf wilden
Schülerinnen schnell Hilfe bekommen und Flüssen.
wieder mehr Spaß in der Schule haben. ○ Ist das nicht gefährlich?
Was kann noch wichtiger sein?  Man muss schon aufpassen. Man merkt
Also, kurz gesagt: Das Projekt hilft aber auch, wo die eigene Grenze ist und
Schülern und Lehrern und ich hoffe, dass was man noch trainieren muss. Das
es das Projekt noch viele Jahre lang gibt. gehört zum Sport dazu. Ich will immer
Vielen Dank! Habt ihr noch Fragen? besser werden.
○ Du bist ja sehr viel am Wasser. Was
machst du im Winter?
Kapitel 9: Sportlich, sportlich  Da gehe ich langlaufen. Ich bin einfach
immer gern draußen, in der Natur. Bei
2.19 ○ Warum machen so viele Leute Sport? jedem Wetter.
Was ist ihre Motivation? Darüber reden ○ Interessant, vielen Dank, Milan. Und du,
wir mit drei sportlichen Personen. Saskia? Was ist denn dein Sport?
Schön, dass ihr da seid. Beginnen wir  Tennis. Ich spiele gern und bin in einem
mit Alina? Wie wichtig ist Sport für Tennisclub. Im Sommer trainiere ich
dich? draußen, im Winter in der Halle.
● Zuerst einmal danke für die Einladung. ○ Wie wichtig ist für dich Erfolg?
Sport ist sehr wichtig für mich,  Na ja. Ich trainiere viel und möchte
besonders Teamsport. Deshalb spiele meine Spiele auch gewinnen. Aber am
ich auch schon 15 Jahre lang Fußball. liebsten spiele ich Doppel mit meiner
○ Wie wichtig ist dir der Erfolg? Willst du Partnerin. Zu zweit macht das Spielen
immer gewinnen? und Gewinnen noch mehr Spaß.
● Na klar. Jede Spielerin, jedes Team ist ○ Bleibt dir noch Zeit für andere Hobbys?
gern erfolgreich und gewinnt gern.  Nicht viel, aber das ist mir egal. Ich bin
Aber wenn wir gut spielen und die in meiner Freizeit gern aktiv, Sport ist
Gegnerinnen besser sind und für mich einfach wichtig und macht mir
gewinnen, dann ist das eben so. Ich viel Spaß. Im Winter gehe ich auch gern
freue mich dann einfach über das gute langlaufen. Und als Kind bin ich
Spiel. geritten, aber das ist vorbei.
○ Wie oft in der Woche ziehst du die ○ Wir sprechen gleich noch mehr über die
Fußballschuhe an? Und hast du noch Faszination von Sport, aber jetzt zuerst
andere Hobbys? einmal Musik. Was passt da besser als
● Na ja, drei Mal in der Woche haben wir Queen mit We are the Champions.
Training und am Wochenende ein Spiel.
○ Bleibt da noch Zeit für was anderes? 2.20 1
● Ja, zwei Mal pro Woche gehe ich vor der ○ Und jetzt rein damit.
Arbeit zum Yoga. Mir ist wichtig, dass ● Ohhh, nein.
ich fit und gesund bleibe. ○ Doch, doch!
○ Ein dichtes Programm für Alina. Und ● Ja, du schaffst es!
wie ist es bei dir, Milan? Wie wichtig ist ○ JAAAAAAAA!!!
Sport für dich? ● Tor, Tor! 1 zu 0, endlich!
 Ziemlich wichtig. Ich surfe gern, das
○ Das war großartig.
finde ich total spannend. Und ich treffe
● Wahnsinn, ist das gut! Das ist das Tor
gern meine Surfer-Freunde. Auf dem
des Jahres!
Surfbrett denke ich gar nicht mehr an
○ Ich glaub‘ es nicht, das ist super!!!
die Arbeit. Der Job ist ganz weit weg.
 In der 37. Minute schafft es …
Ich gehe zwei, drei Mal jede Woche
nach der Arbeit zum Eisbach.
○ Zum Eisbach?
 Ja, das ist ein kleiner Fluss mitten in
München, da kann man gut surfen.
○ Und sonst? Hast du noch andere
Hobbys?

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2.21 2 2.26 ○ Oh, meine Cousine … Hallo Selina!
○ Das kann doch nicht wahr sein! Die ● Hi Amelie, hast du gerade Zeit oder
erste Halbzeit war super und dann?! machst du schon wieder Sport?
Dann verlieren sie! ○ Klar, ich bin gerade im Fitness-Studio.
● Ja, echt blöd! Aber jetzt kann man auch Aber kein Problem, ich habe Zeit. Und
nichts mehr machen. du? Hast du dich endlich im Fitness-
○ Ja, eben, jetzt nicht mehr. Aber vorhin, Studio angemeldet?
in der zweiten Halbzeit … Die müssen ● Ähm, nein. Letzte Woche musste ich
doch besser spielen! so viel arbeiten, da war wirklich keine
● Aber echt! Das ist wirklich eine Zeit …
Katastrophe. So schade nach dem ○ Ach Selina, es ist immer das Gleiche mit
guten Start! Das Spiel war mega dir. Wie lange erzählst du mir jetzt
schlecht! schon, dass du unbedingt mehr Sport
○ Ja, das ist echt schade. machen willst? Das ist doch jetzt
● Das nächste Mal klappt es bestimmt. mindestens schon ein Jahr her.
○ Ja, vielleicht beim nächsten Mal. ● Ja, ja, ich weiß. Schlimm, oder? Nächste
● Sicher. Sie sind doch immer noch die Woche melde ich mich an, versprochen,
Besten. Amelie!
○ Ja, ja. ○ Ach komm, ich glaube das nicht mehr.
Wollen wir mal zusammen Sport
2.22 3 machen? Zu zweit ist es doch einfacher.
○ Mann, bin ich froh, dass alle Spieler Da macht man dann wirklich was.
wieder fit sind. ● Ich weiß nicht … Du bist so sportlich
● Genau, heute haben wir richtig gute und ich habe doch gar keine Kondition.
Chancen.
○ Ich hoffe, dass wir heute gewinnen. 2.27 ○ Ach, Quatsch, Selina! Ich habe einen
● Ja, heute brauchen wir einen Sieg. Vorschlag: Wir gehen in den
Bisher hatte die Mannschaft ja nicht so Hochseilgarten. Das macht total viel
viel Glück. Spaß. Geht es bei dir am Samstag?
○ Ja, hoffentlich schaffen sie es! ● Nein, da habe ich leider keine Zeit.
● Olé, olé, olé, olé, olé … ○ Wie wäre es mit Sonntag? Komm, das
wird lustig!
2.23 Gut gesagt: Aussagen verstärken ● Ach, ich weiß nicht. Wollen wir nicht
Das ist super toll! lieber im Park spazieren gehen und
Das war wahnsinnig gut! dann ins Kino? Im Hochseilgarten
Das finde ich so blöd! braucht man bestimmt viel Kondition.
Das Spiel war mega schlecht! ○ Also, so schlimm kann es im
Hochseilgarten nicht sein, der ist ja
2.24 1 reiten auch für Kinder. Ich habe eine Idee: Wir
2 Tore gehen in den Hochseilgarten und
3 drei danach ins Kino. Wollen wir das so
4 großartig machen?
5 Freizeit ● Okay, dann machen wir es so. Aber ich
6 langlaufen suche den Film aus!
7 Fußball ○ Klar! Mach dir keine Sorgen, wir haben
8 Helm am Sonntag bestimmt viel Spaß!
9 schlecht ● Gut, bis Sonntag! Ciao.
10 langweilig ○ Ciao, bis dann.

2.25 1 Alexandra Maria Lara


2 Eric Frenzel
3 Karoline Herfurth
4 Moritz Bleibtreu
5 Patrick Lange
6 Daniel Brühl

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2.28 ○ Sankt Peter-Ording an der Nordsee. Wer Plattform 3
diesen Namen hört, der denkt an
Wasser, Wind und lange Strände. Und 2.29 ○ Hey, ich hab‘ euch ja lange nicht
vielleicht an den Leuchtturm. Er ist das gesehen. Wart ihr im Urlaub?
Symbol von Sankt Peter-Ording. Der Ort ● Ja, wir sind erst gestern
ist beliebt bei Urlaubern und Sportlern. zurückgekommen.
Aber viele denken auch an Gesundheit: ○ Und? Habt ihr euch gut erholt?
Die Luft ist hier sehr gut. Viele Leute ● Na ja, wir waren diesmal sehr aktiv. Wir
erholen sich hier von Krankheiten und sind eine ganze Woche lang gewandert,
hoffen, dass sie bald wieder ganz von Oberstdorf bis nach Meran, über
gesund sind. Aber zuerst ein paar die Alpen.
Fakten zum Ort selbst. ○ Wahnsinn! Das ist doch so weit.
● Sankt Peter-Ording hat ziemlich genau ● Na ja, 120 km und über 6.000
4.000 Einwohner. Im Ort gibt es eine Höhenmeter, über Berge und Täler.
Grundschule und die Nordseeschule, ○ Uh, das ist bestimmt schrecklich
eine Gesamtschule mit circa 700 anstrengend.
Schülerinnen und Schülern. Außerdem  Na ja, wir waren am Abend schon müde.
gibt es im Ort 17.000 Betten für Aber die Tagestouren waren
Touristen, jedes Jahr kommen circa unterschiedlich lang. Am vierten Tag
400.000 Personen für einen kurzen oder waren wir fast neun Stunden
längeren Urlaub hierher. unterwegs. Das war der längste
○ So weit also die Daten zum Ort. Aber Abschnitt. Und an zwei Tagen sind wir
was machen die Touristen hier? nur vier bis fünf Stunden gewandert.
Beginnen wir mit den Sportlern. ○ Nur 4 bis 5 Stunden? Das ist nichts für
● Die Nordsee und der Wind, das gehört mich. Aber euch ist es gut gegangen?
zusammen. Kitesurfer lieben die Strände.  Ja, schon. Ines hatte keine Probleme.
Im Sommer bieten mehrere Surfschulen Aber ich hatte die letzten drei Tage
Kurse für Kitesurfer an. Für Anfänger ist Schmerzen in den Füßen. Ich habe
es am besten, wenn es nur ein bisschen wirklich gute Wanderschuhe, die habe
windig ist. Gute Surfer lieben starken ich schon lang. Aber eine Woche lang
Wind. Dann fahren sie schnell und fliegen jeden Tag viele Stunden gehen, das war
sogar über dem Wasser. Manche Surfer einfach zu viel. Aber dass wir nach jeder
sind auch im Herbst und Winter auf dem Tagestour die Füße in kaltes Wasser
Meer. Sie lieben es, wenn nur wenige gesteckt haben, das hat ein bisschen
Leute da sind. geholfen.
○ Nicht nur Kitesurfer fühlen sich hier ● Na ja, ich war am Abend super müde.
wohl. Es gibt Badestrände, man kann Aber ich konnte trotzdem nicht so gut
im Meer schwimmen oder am Strand schlafen.
und durch die Dünen wandern, laufen ○ Wo habt ihr denn übernachtet?
oder Fahrrad fahren. ● Man wandert ja von Hütte zu Hütte.
● Viele Menschen fahren mit dem Auto in Und Hütten sind nun mal einfach und
den Ort – zu viele. Dann müssen sie keine Hotels. Viele Leute schlafen
auch noch lange einen Parkplatz zusammen in einem Raum und ein paar
suchen. Viel entspannter ist es mit dem Mal hatten wir nur kaltes Wasser zum
Zug. Jede Stunde fahren Züge zwischen Waschen oder Duschen. Aber das Essen
Sankt Peter-Ording und Husum. Im Zug war eigentlich immer gut. Vor allem das
kann man auch bequem das Fahrrad Frühstück.
mitnehmen. Es fahren jedes Jahr mehr  Wenn man richtig Hunger hat, dann
Menschen mit dem Zug, aber noch schmeckt fast jedes Essen. Nach dem
mehr nehmen das Auto. Frühstück haben wir Essen für
○ Wie gesagt, Sankt Peter-Ording ist nicht unterwegs mitgenommen. Das musste
nur für Urlauber und sportlich aktive man am Abend vorher bestellen und
Personen attraktiv. Viele kommen auch bezahlen. Und natürlich haben wir sehr
hierher, weil sie wieder gesund werden viel zu trinken eingepackt. Da wird der
wollen. Rucksack schnell sehr schwer.

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○ Stimmt, daran hab‘ ich gar nicht 2.31 2
gedacht. Hattest du auch einen Unser Hausboot ist einfach gemütlich, die
schweren Rucksack, Ines? Räume sind nicht hoch und auch nicht
● Klar! Ich habe circa 10 Kilo getragen, besonders groß, aber in unserer
Florian etwas mehr. Aber das Tragen Wohngemeinschaft hat natürlich jeder ein
war ehrlich gesagt nicht so schlimm. Es eigenes Zimmer. Die Küche und das Bad
war nur unangenehm, wenn es teilen wir uns. Für uns ist das perfekt, die
geregnet hat und der Rucksack nass Atmosphäre ist einfach toll, auch wenn es
und dadurch schwerer war. im Winter ein bisschen kalt ist. Dafür kann
○ War das Wetter schlecht? man im Sommer die Füße ins Wasser
● Ja, an den ersten zwei Tagen hat es hängen, wenn es heiß ist. Freunde
geregnet. Und dann, am dritten Tag, kommen uns oft besuchen, weil sie es
war auf den Bergen oben die Sonne interessant finden, wie wir wohnen. Und
und unten im Tal waren noch Wolken wir finden es immer schön, wenn wir
und Nebel. Das hat so schön Besuch haben.
ausgesehen! Moment, ich zeig dir ein
Foto. Hier, guck! 2.32 3
○ Oh, das sieht ja wahnsinnig toll aus. Man braucht eigentlich nicht viel. Deshalb
Was hat euch am besten gefallen? wollten meine Freundin und ich ein
● Ich war so glücklich, als wir am kleines, einfaches Haus. Wir haben es
höchsten Punkt waren, auf 3.000 selbst gebaut. Wir haben genug Platz, es
Metern. Die Aussicht ist dort gibt alles, was wir brauchen, aber man
fantastisch! Die hohen Berge auf allen muss natürlich gut organisieren. Jede
Seiten, einfach toll! Und ich habe Sache, jeder Gegenstand hat seinen Platz.
gewusst, dass wir am Abend dann im Man muss immer aufräumen. Viele Leute
Tal unten ein Zimmer in einem verstehen nicht, dass wir zusammen auf
Gasthaus haben, ein Zimmer für uns so wenig Platz leben. Aber meine Freundin
beide allein mit Dusche und WC. Das ist der wichtigste Mensch in meinem
war ein perfekter Tag! Leben, für mich ist das kein Problem. In
 Ja, es war wirklich sehr schön, die Berge ein paar Monaten bekommen wir ein Kind.
rundherum waren so cool. Noch Ich weiß nicht, wie das wird. Kann man als
schöner war nur der Moment, als ich Familie in so einem kleinen Haus wohnen?
Meran gesehen habe. Da habe ich
gewusst, dass wir die Tour gut geschafft 2.33 4
haben und ich muss nicht mehr Ich lebe mit meiner Familie auf einem
weiterwandern. alten Bauernhof, weit weg vom Dorf und
von der Stadt. Für uns ist das Leben hier
schön so, wie es ist. Wir brauchen den
Stress und Lärm einer Stadt nicht. Viele
Kapitel 10: Zusammen leben Leute denken, dass das Leben hier
2.30 1 langweilig ist. Aber ich habe ja den ganzen
Ich wohne mit meiner Frau auf der Hallig Tag Arbeit, da wird mir nicht langweilig.
Südfall in der Nordsee, weil ich hier Wir haben viele Tiere. Um die müssen wir
arbeite. Südfall ist eine ganz kleine Insel, uns kümmern.
sie gehört zum Nationalpark Wattenmeer. Die Nachbarn sind wichtig, wenn man so
Ich bin Biologe. Für mich sind die Vögel weit weg vom Dorf lebt. Und wir haben
hier besonders interessant. gute Nachbarn in der Umgebung. Jeder
Es ist oft einsam, denn wir wohnen nur zu hilft dem anderen, wenn er Hilfe braucht.
zweit hier. Die wichtigsten Personen sind
für uns unsere erwachsenen Kinder. Sie
leben in Kiel, aber wir sind immer in
Kontakt – über Telefon oder sie besuchen
uns. Und natürlich sind meine Kollegen
vom Nationalpark auch sehr wichtig. Es
dürfen nur wenige Touristen auf die Insel,
weil sie zum Nationalpark gehört.

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Kursbuch Kapitel 7–12
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2.34 5 2.37 ○ Komm, Melly, trink einen Kaffee mit
Für mich ist die Wagenburg der ideale uns.
Wohnort. Das Leben ist einfach, aber ● Ja, gern. Ich brauche eine Pause.
schön. Natürlich ist es auch anstrengend. ○ Kennst du Melly? Sie macht ein
Man muss zum Beispiel Wasser holen und Semester bei uns.
im Winter ist es ziemlich kalt. Im Sommer  Jetzt schon! Hi Melly, ich bin Lea. Wo
sind wir fast immer draußen. Wir machen hast du bisher studiert?
dann viel zusammen. Wir organisieren ● In Fribourg.
auch Konzerte und Kunstprojekte. Die  Spricht man da nicht Französisch?
Bewohner sind wie eine große Familie, das ● Französisch und Deutsch. Aber als ich
ist super. Es ist immer jemand da, wenn mit sechs in die Schule gekommen bin,
man nicht allein sein will und mit da konnte ich nur Französisch.
jemandem sprechen möchte. Wir essen oft ○ Warum kannst du dann so gut Deutsch?
zusammen und wir entscheiden alles ● Meine beste Freundin ist aus Zürich
gemeinsam. nach Fribourg gezogen. Wenn ich sie
getroffen habe, haben wir meistens
2.35 Gespräch 1 Deutsch geredet. Als ich dann 14 war,
○ Guten Abend, Herr Olsen. habe ich die Schule gewechselt. Ich war
● Oh, hallo, Frau Morena. dann in einer zweisprachigen Schule
○ Es ist 24 Uhr und die Musik ist sehr laut. mit Französisch und Deutsch.
Das geht wirklich nicht. Ich muss  Und hast du manche Dinge nur in der
morgen arbeiten und ich kann bei einen oder in der anderen Sprache
diesem Lärm nicht schlafen. gemacht?
● Oh, Verzeihung. Das tut mir leid. Ist es ● Das weiß ich nicht so genau … Doch,
schon so spät? ich habe immer französische Musik
○ Ja, wie gesagt, Mitternacht. gehört, wenn es mir nicht so gut
● Ich habe gar nicht auf die Uhr gesehen. gegangen ist, wenn ich ein bisschen
Und die Musik ist wohl wirklich ein traurig war.
bisschen zu laut. Ich mache sie gleich ○ Wie findest du eigentlich Heidelberg?
leiser. ● Als ich zum ersten Mal hier war, vor ein
○ Okay, danke. paar Jahren, da hat es mir super gefal-
● Oder wollen Sie reinkommen und mit len. Es gefällt mir jetzt auch noch gut.
uns feiern? Aber wenn man hier wohnt, dann …
○ Nein, ich muss früh aufstehen. Also,
dann … 2.38 1 Melly kommt aus der Schweiz.
2 Melly und Vera sind Studentinnen.
2.36 Gespräch 2 3 Sie haben ihre Wohnungen getauscht.
○ Ach, Herr Wolny, guten Morgen. Gut, 4 Vera vermisst ihre Freundinnen.
dass ich Sie treffe.
● Guten Morgen, Frau Gromer. 2.39 1 Melly hat vor einem Monat mit ihrem
○ Könnten Sie mir einen Gefallen tun? Studium in Heidelberg begonnen.
● Ja, gerne. 2 Sie studiert an der Uni und arbeitet
○ Wir fahren am Samstag für eine Woche abends in einem Café.
nach Italien. Könnten Sie unsere 3 Vera hat sich in Fribourg verirrt und
Blumen gießen? musste nach dem Weg fragen.
● Kein Problem. Das mache ich gern. 4 Vera hat in der Schule nicht so gut
○ Ach, vielen Dank. Haben Sie kurz Zeit? Französisch gesprochen.
Dann kommen Sie doch gleich mit rein,
dann zeige ich Ihnen alles.
● Ja, gut.
○ Also, die Blumen hier im Wohnzimmer
brauchen viel Wasser und diese Pflanze

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2.40 ○ Hallo Anne, hier ist Nina. Kapitel 11: Wie die Zeit vergeht!
● Hallo Nina. Na, was gibt‘s Neues?
○ Also, ich habe tolle Neuigkeiten. Unsere 2.42 ○ Opa, sag mal, als du 10 warst, da bist du
Katze hat Junge bekommen! doch auch in die Schule gegangen?
● Echt? Das ist ja super. Wie süß! ● Ja, klar. Genauso wie du jetzt. Nur
○ Total! Und jetzt suchen wir einen Platz hatten wir kaum Hausaufgaben und
für die Kleinen. Habt ihr vielleicht lernen musste ich auch nicht viel.
Interesse? ○ Echt? Warum muss ich dann
● Ein Kätzchen? Oh, das geht leider nicht. Hausaufgaben machen?
Weißt du, René und ich, wir sind so viel ● Na, wir hatten vielleicht nicht viele
unterwegs. Die Katze wäre so viel allein. Hausaufgaben, aber ich musste zu
Tut mir echt leid. Aber frag doch mal Hause immer viel helfen. Das war so
Tanja. 1960, meine Mutter hatte doch einen
○ Ach so. Na gut. kleinen Kiosk und da habe ich
Hallo Tanja, hier ist Nina. mitgeholfen. Das habe ich wirklich gern
 Hi Nina. Lange nichts gehört. Wie geht
gemacht! Und wenn ich frei hatte, dann
es dir? war ich mit meinen Freunden draußen
○ Du, eigentlich super. Wir haben gerade und wir haben zusammen gespielt.
junge Kätzchen und da habe ich an dich Manchmal waren wir den ganzen
gedacht! Nachmittag unterwegs – und das alles
 An mich? Na, ich mag Katzen ja wirklich
ohne Handy und so.
wahnsinnig gern, aber Dirk hat eine ○ Und als du älter warst?
Katzenallergie. Ganz schlimm. Leider … ● Mit so 16, 17 Jahren hat mich eigentlich
○ Echt? Das habe ich ja gar nicht gewusst! nur Musik interessiert. Da waren grade
Dann geht das natürlich nicht. die Beatles total beliebt und ich war oft
 Nee, leider nicht. Aber frag doch mal
auf Konzerten. 1966 war ich sogar auf
Sven. einem Beatles-Konzert … Das war toll!
○ Gute Idee. Der ist ja ein echter Tierfan! ○ Nach der Schule habe ich dann auch
Also bis dann! Danke. das Studium angefangen, aber die
 Sven Rieger.
ersten Jahre hat mich das nicht
○ Hi Sven, hier ist Nina. besonders interessiert. Mit Anfang 20
 Hallo. Wie geht‘s?
waren meine Freunde und ich viel lieber
○ Eigentlich gut. Du weißt doch, wir mit unserem VW-Bus unterwegs – und
Oma war da auch schon dabei. Wir
haben junge Kätzchen und jetzt suche
haben uns nämlich 1972 an der Uni
ich gerade ein neues Zuhause.
kennengelernt!
 Junge Kätzchen? Eigentlich total gern,
aber ich kann nicht! ○ So lange kennt ihr euch schon?
○ Warum? Hast du etwa auch eine ● Ja, genau.
 Oh ja, wir haben viele Seminare
Allergie?
 Nee, zum Glück nicht. Und ich finde
zusammen gemacht.
Katzen super – aber mein Vermieter ○ Und habt ihr dann auch gleich
erlaubt es nicht. geheiratet?
 Also nicht gleich, aber schon bald,
○ Das ist aber schade. Hast du eine Idee,
wen ich noch fragen kann? warum auch nicht? Wir wollten beide
 Vielleicht Markus und Inge …
eine Familie. Zuerst haben wir beide
noch gearbeitet, aber mit den Kindern
2.41 Gut gesagt: Kosenamen bin ich dann zehn Jahre zu Hause
geblieben.
○ Mausi, komm zum Mittagessen! Ach,
Mäuschen, jetzt komm doch endlich! ● Das war damals in den Achtzigern noch
öfter so. Ich habe nur am Wochenende
● Da bist du ja endlich, mein Hasilein! Wo
geholfen und manchmal abends.
warst du so lange?
 Ja, leider. Und am Wochenende wollte
 Entschuldigung, Bärchen. Es war so viel
Opa immer Ausflüge machen. Wir
Verkehr!
hatten manchmal gar keine Lust, aber
Opa wollte was Schönes erleben.
● Na, euch hat es doch auch Spaß
gemacht!

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 Ja, ja. Nur dein Vater hatte andere übrig. Ich komme meistens erst abends
Pläne, als er ein Teenager war. um neun nach Hause. Richtig frei habe
○ Echt? Jetzt will er immer mit uns ich nur am Sonntag und dann bin ich
Ausflüge machen … meistens so müde, dass ich gar nichts
● Ja, ja. Als dein Papa und dein Onkel mache. Ich würde gern mehr Sport
dann groß waren, haben Oma und ich machen, mich mehr bewegen. Das wäre
beide viel gearbeitet. Wir waren Ende auch für meine Gesundheit besser. Ja,
40 und da sind gerade Computer neu ich hätte wirklich gern mehr Zeit. Ich
gewesen, das war eine spannende Zeit. würde gern mehr mit meinen Freunden
Mir hat die Arbeit mit Computern sofort machen, auch mal unter der Woche,
total Spaß gemacht! einfach mehr Zeit mit ihnen verbringen.
○ Und seit wann arbeitet ihr nicht mehr?  Tja, mehr Zeit wäre schön! Aber wie soll
 Seit fünf Jahren! das gehen? Ich bin Studentin und ich
● Aber Oma will nicht, dass ich die ganze arbeite halbtags in einem Büro. Also,
Zeit zu Hause bin, … wenn ich nicht arbeite, bin ich an der
 Ja. Uni oder ich muss lernen. Ich wäre gern
● …, deshalb spiele ich wieder Gitarre. schon mit meinem Studium fertig. Dann
Du kennst doch meine Band! hätte ich mehr Zeit für andere Dinge,
○ Ja, klar! Und was machst du jetzt zum Beispiel Reisen. Ich würde gern
eigentlich am liebsten? öfter verreisen, auch mal nur für ein
● Jetzt? In dieser Sekunde? Sitze ich am Wochenende in andere Städte. Und
liebsten mit dir und Oma im Garten und wenn ich mehr Zeit hätte, dann hätte
unterhalte mich mit euch. Komm, ich ich auch gern einen Hund. Dann würde
zeig dir … ich auch mehr spazieren gehen.
○ Ja, die liebe Zeit. Warum haben Sie so
2.43 ○ Stress, Stress, Stress. Sie kennen das, wenig davon? Und wofür hätten Sie
liebe Hörerinnen und Hörer. Wir hätten gern mehr Zeit? Rufen Sie uns an unter
alle gern mehr Zeit, aber es gibt immer 0800 4520402. Und jetzt erst mal ein
was zu tun. Wir haben uns mal umge- bisschen Musik.
hört, warum viele Leute keine Zeit
haben und wofür sie gern mehr Zeit 2.44 ○ Ja, das war echt ein toller Tag.
hätten. ● Stimmt. Und diesen Samstag machen
● Ja, also, Zeit habe ich sehr wenig. Ich wir doch die Kajak-Tour, oder, Linda?
bin Krankenschwester und arbeite oft  Ja, genau. Ich freue mich schon total auf
auch in der Nacht oder am Wochen- den Ausflug. Aber wie machen wir es
ende. Wenn ich dann nach Hause denn genau. Wann wollen wir
komme, muss ich natürlich erst mal losfahren? Vielleicht um elf?
schlafen. Mein Mann hat ganz normale ● Ne, lieber nicht, das ist so spät. Wollen
Arbeitszeiten. Wir haben also wirklich wir nicht lieber schon um neun Uhr
wenig gemeinsame Zeit. Außerdem fahren? Dann sind wir so um zehn Uhr
haben wir drei Kinder. Die Organisation da und haben den ganzen Tag Zeit.
von unserem Alltag ist oft ganz schön  Okay. Mereth, geht das bei dir?
schwierig. Ich würde gern mal wieder ○ Klar, gern. Aber ich hoffe, wir müssen
mit meinem Mann ins Kino oder ins nicht wieder auf dich warten, Thilo! Wie
Theater gehen … oder zum Wandern in beim letzten Mal!
die Berge. Aber für Hobbys bleibt im ● Nein, nein, das schaffe ich schon. Also,
Moment einfach keine Zeit, leider. Ich um neun Uhr, am besten direkt am
würde auch gern mehr lesen, aber Bahnhof. Einverstanden?
meistens bin ich zu müde, wenn ich zu  Ja, das wäre super. Ich habe gerade
Hause bin. nachgeschaut: Um 9:18 Uhr fährt der
 Ich habe ein kleines Geschäft in der Zug. Denkst du an die Tickets, Thilo? Die
Innenstadt. Ich mache da alles allein. wolltest du doch kaufen.
Tagsüber stehe ich im Geschäft und ● Genau, um die Tickets kümmere ich
verkaufe und am Abend muss ich noch mich. Linda, könntest du denn beim
die Büroarbeit machen, also Bootsverleih anrufen?
Bestellungen, Rechnungen usw. Da
bleibt natürlich nicht mehr viel Zeit

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 Das habe ich schon gemacht und drei Kapitel 12: Gute Unterhaltung!
Kajaks reserviert. Ben und seine
Freundin wollen auch mitkommen. 2.47 1
Passt euch das? ○ Da war ich letztes Jahr. Das war toll, ich
○ Natürlich. Ich rufe ihn morgen an und habe eine interessante Führung
bespreche alles mit ihm. Und wer mitgemacht und habe viel vom Schloss
kümmert sich um das Essen? Erinnert gesehen. Aber es war zu voll, sooooo
ihr euch an den letzten Ausflug? Da hat viele Leute, das war ein bisschen
jeder etwas mitgebracht und das war stressig.
total lecker. Wir könnten das doch ● Hast du Fotos gemacht?
wieder so machen, oder?
● Ich finde, Mereths Idee ist super! Ich 2.48 2
kann Brote für alle mitbringen. Und ○ Manchmal schaue ich mir ja gern die
Linda, könntest du wieder einen Kuchen Videos an, aber eigentlich spiele ich
backen? lieber selbst.
 Klar, gern. Was für einen Kuchen wollt ● Ja, aber ich finde es immer ziemlich
ihr denn? lustig. Manchmal braucht er so lang,
○ Am besten deinen Apfelkuchen, der ist wenn er etwas finden möchte.
immer so gut! Und Thilo, würdest du
bitte noch deine Kamera mitnehmen? 2.49 3
Du machst immer so schöne Fotos. ○ Weißt du, was Anna gerade liest? „Die
● Ja, klar. Das wollte ich sowieso. Kommt unendliche Geschichte“. Das habe ich
eigentlich Milan mit? als Kind auch so gern gelesen. Diese
○ Nee, er schafft es leider nicht. Ich habe Fantasiewelt war so toll.
gestern mit ihm gesprochen. Er hat ● Ich habe auch das Buch gelesen und
eine Prüfung und ist echt traurig, dass den Film gesehen – mir hat beides
er nicht mitkommen kann. super gefallen.
 Das ist wirklich schade!
● Mhm. Dann haben wir alles 2.50 4
besprochen, oder? Oder habt ihr noch ○ Wollen wir am Wochenende mal wieder
andere Vorschläge, was wir …? ins Museum gehen? Ich war schon
lange nicht mehr in der Kunsthalle.
2.45 Gut gesagt: Mitleid ausdrücken ● Sehr gern. Es ist gerade eine tolle
○ Ich muss noch total viel für die Prüfung Ausstellung über Fotokunst. Und die
lernen. alten Bilder und Gemälde sehe ich auch
● Oh je, du Arme! immer wieder gern. Um 11 Uhr gibt es
da immer eine Führung. Wollen wir da
○ Beim Ausflug hat es die ganze Zeit nicht mitgehen?
geregnet.
● Oh, schade. 2.51 5
○ Oh, du siehst aber müde aus.
○ Linda hat ihre Geldbörse verloren. ● Ach, ich habe gestern „Babylon Berlin”
● Mann, das tut mir leid. angesehen, also einige Folgen. Die
Serie ist echt spannend und
○ Ich habe Kopfschmerzen. Ich glaube, ich interessant, wie Berlin so vor 100 Jahren
kann heute nicht mit ins Kino kommen. war. Unglaublich! Da bin ich natürlich
● Ach, Mensch, das ist ja blöd! viel zu spät ins Bett gekommen …

2.46 1. Linda möchte mit ihren Freunden einen


Ausflug machen.
2. Linda möchte mit ihren Freunden einen
Ausflug machen.
3. Sie sind vier Stunden mit dem Kajak
gefahren.
4. Sie sind vier Stunden mit dem Kajak
gefahren.

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2.52 ○ Bald ist das Semester vorbei und ich deinen Freunden übernachten können.
habe echt wieder Lust auf ein Festival. ○ Ja, ich schreibe ihnen gleich mal.
Du auch, Lina? ● Und ich frage die Nachbarn, ob sie
● Total. Ich würde echt gern mal nach meine Katze nehmen können.
Wacken fahren, da ist es bestimmt Hoffentlich haben sie Zeit!
super!
○ Nach Wacken? Ich weiß nicht. Die 2.53 Gut gesagt: etwas/was
spielen da eher so Metal, oder? ○ Hast du was?
● Genau! Hardrock und Metal. Ich finde ● Ja. Ich habe schon seit 2 Tagen
die Musik toll, weil sie so schnell und Kopfschmerzen.
laut ist. Die Atmosphäre dort ist auch
cool, das haben mir Freunde erzählt. ○ Du bist so still. Ist was?
Warte, ich schaue das mal kurz nach … ● Mhm … Ich muss dir was sagen.
○ Na ja, die Stimmung ist auf Festivals
doch immer super! ○ So was! Jetzt habe ich schon wieder den
● Also, das ist Anfang August, drei Tage Schlüssel vergessen!
lang.
○ Und wie viel kosten die Karten? 2.54 ○ Wer spielt auf dem Festival?
● Oh, ein Drei-Tages-Ticket kostet 220 ● Namika.
Euro! ○ Wer spielt da?
○ Und dann noch die Fahrt dahin und ● Namika, eine deutsche Sängerin. Sie hat
übernachten und so. „Lieblingsmensch” gesungen.
● Hm, ja, das ist vielleicht zu teuer. Was ○ Was hat sie gesungen?
gibt es denn noch für gute Festivals? ● „Lieblingsmensch“. Warum kennst du
○ Also, ich höre ja gern Rockmusik. Und das Lied denn nicht?
vor ein paar Jahren war ich bei Rock im ○ Warum ich das nicht kenne? Vielleicht,
Park. weil ich nie Radio höre …
● Stimmt, das ist ja auch total bekannt.
○ Ja, es war super dort. Das ist meistens 2.55 ○ Herzlich willkommen zur Ausstellung
so im Juni. „Tiere in der Kunst“ hier im
● Wo ist das nochmal genau? Bei Kunstmuseum. Sie sehen in der
Frankfurt? Ausstellung viele Bilder von Tieren aus
○ Nee, in Nürnberg. Da wohnen auch verschiedenen Jahrhunderten. Aber
Freunde von mir, da könnten wir beginnen wir mit der Frage: Haben
übernachten. Maler schon immer Tiere gemalt? Oder
● Und wie teuer sind die Tickets? ist das eine moderne Idee?
○ Also, so ein normales Ticket kostet 149 ● Nein, die Idee ist nicht neu. Schon
Euro. immer haben Künstler Tiere gemalt.
● Für einen Tag? Früher haben sie die Tiere zuerst genau
○ Nee, für drei Tage. Das geht ja noch. angesehen und dann in ihren Zimmern
● Ja, es geht, aber vielleicht gibt es noch oder im Atelier gezeichnet. So hat auch
ein kleineres Festival? Das ist bestimmt Albrecht Dürer 1502 den berühmten
billiger. Hasen gemalt: Der Hase war beim
○ Mein Bruder wohnt in Diepholz. Die Malen nicht dabei.
haben da ein kleines Festival mit ○ Im 19. Jahrhundert waren Tierbilder sehr
gemischter Musik: Indie, Rock, Elektro. beliebt, weil die Menschen die Tiere
● Das klingt auch gut. Wann ist das denn jetzt in Zoos und Tierparks ansehen
genau? konnten. Es hat aber noch keine
○ Also, dieses Jahr ist es vom … warte, Fotoapparate gegeben, deshalb haben
hier steht’s … vom 1. bis 4. August, also die Leute damals sehr gerne Bilder
vier Tage. Und es ist voll günstig. gekauft, die wie Fotos ausgesehen
● Echt? Wie viel kostet es denn? haben. Erst in dieser Zeit haben die
○ Für vier Tage nur 90 Euro. Aber warte Maler ihre Tierbilder direkt bei den
mal … Mist, es ist schon ausverkauft. Tieren gemalt. Sie haben also die Tiere
● Schade! Aber dann fahren wir doch tatsächlich gesehen und dabei
nach Nürnberg! Also, wenn wir bei gezeichnet.

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● Im 20. Jahrhundert wird die Fotografie 2.57 B
Alltag. Es ist nicht mehr so wichtig, dass Gleich hören wir eine Sinfonie von
die Tiere auf den Bildern realistisch Wolfgang Amadeus Mozart, dem vielleicht
aussehen, denn dafür hat man Fotos. bekanntesten Komponisten aus
Den Malern geht es jetzt mehr um neue Österreich. Er wurde am 27. Januar 1756 in
Ideen und Kreativität. Die Künstler Salzburg geboren und hat schon mit vier
verwenden zum Beispiel bunte Farben Jahren Klavier und Violine gelernt,
und malen die Tiere abstrakt und nicht zusammen mit seiner Schwester. Auch
mehr realistisch. sein Vater war Komponist und so hat auch
○ Ja, und in der heutigen Kunst, im 21. der kleine Mozart schon früh mit dem
Jahrhundert also, sind die Tiere auch oft Komponieren begonnen. In seiner
wie Menschen dargestellt. Das Kindheit musste er viel reisen und
bedeutet, die Tiere machen Sachen, die Konzerte geben, später war er zum Teil
eigentlich nur Menschen machen. Sie angestellt, zum Teil hat er freiberuflich
machen z. B. Autorennen, sehen fern gearbeitet. Er hat zahlreiche Opern,
oder fahren in den Urlaub. Sinfonien und Konzerte geschrieben. Im
Dezember 1791 ist er schwer krank
geworden und am 5. Dezember gestorben.
Plattform 2 Er wurde nur 35 Jahre alt. Seine Musik lebt
heute noch mit uns und wir spielen jetzt
2.56 A die Sinfonie Nummer 25. Viel Freude beim
Dann kommen wir noch zu unseren Zuhören!
Kulturnachrichten. Diese Woche möchten
wir euch zwei Musikveranstaltungen 2.58 [Gedicht: Hausspruch
empfehlen. Hört ihr gern Popmusik? Mögt von Gina Ruck-Pauquèt]
ihr Gute-Laune-Musik? Dann könnt ihr
noch Tickets für das Mark-Forster-Konzert 2.59 [Gedicht: Wie wohnen die Kinder der Erde?
am Sonntagabend bekommen. Mark von James Krüss]
Forster spielt ab 19 Uhr in der Stadthalle.
Es gibt nur noch wenige Tickets für 50
Euro, also entscheidet euch schnell!
Und wer von euch Popmusik mag, aber
auch Reggae und Rockmusik – wer sich
also nicht für einen Musikstil entscheiden
kann, der geht am besten zum
Sommerfestival im Park. Das Festival ist
am Samstag und Sonntag im Stadtpark.
Der Eintritt kostet nur 15 Euro pro Tag. Es
spielen Bands aus der Stadt, jeweils ab 17
Uhr. Das Wetter soll super werden, das ist
also eine perfekte Möglichkeit zum Feiern!

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