Sie sind auf Seite 1von 17

LUCRARE DE LICENȚĂ

ÜBERSETZUNGSRELEVANTE ANALYSE EINES FRAGMENTS AUS DEM WERK


HILBERT MEYER-WAS IST GUTER UNTERRICHT?

Ȋndrumător științific:CONF. DR MIHAI DRAGANOVICI


 

Candidat: PUȘCAȘU MONICA-ALINA


Struktur
 Einleitung
– Struktur und Begründung
– Hilbert Meyer- Was ist guter Unterricht?- Autor und Buch
 Theorie und Konzepte
– Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur

Geschichte der deutschen Pädagogik

Geschichte der rumänischen Pädagogik

– Übersetzungstheoretisches Kapitel

Zur Geschichte der Übersetzungswissenschaft

Katharina Reiß Texttypologie

Ausgangstextanalyse nach Christiane Nord

Werner Koller- Äquivalenz
 Übersetzungsrelevante Analyse
– Analyse des Ausgangstextes anhand der Theorie der Texttypologie
– Ausgangstextanalyse anhand der Merkmalen nach Christiane Nord
– Anglizismen
– Pädagogische Konzepte
 Schlussfolgerung


Literaturverzeichnis
Einleitung

Struktur und Begründung


● Drei Kapitel, davon 2 mit je zwei Unterkapitel und ein mit 4 Unterkapitel
● Das erste Kapitel Einleitung beschreibt eine Einführung in das zu übersetzende Werk, das zweite Kapitel Theorie und Konzepte enthält
Informationen über die Pädagogik, insbesondere dessen Geschichte und Entwicklung im Laufe der Zeit.

● Im zweiten Teil des zweiten Kapitels Übersetzungstheoretisches Kapitel wird die Geschichte der Translationswissenschaft geschildert und die
Theorien von Katharina Reiß , Christiane Nord und Werner Koller und wie diese anzuwenden sind um eine erfolgreiche Übersetzung
herzustellen

● Das Kapitel Übersetzungsrelevante Analyse beschreibt die verschiedenen Schwierigkeiten, die bei der Übersetzung aufgetreten sind und wie
diese gelöst wurden

● Begründung: Interesse des Übersetzers an die Unterrichtsgestaltung und die anwendbaren praktischen Methoden zur Optimierung des
Lernerfolgs; in einer recht einfachen Sprache werden komplizierte Methoden zerlegt, um diese danach praktisch anzuwenden\

Hilbert Meyer- Was ist guter Unterricht?- Autor und Buch

● Er hatte eine Professur seit 1975 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, wo er das Fachbereich „Schulpädagogik“ betreute

● Er unterstützte reformpädagogische Projekte wie Arbeitsstelle Schulreform, Oldenburger Teamforschung und Forschungswerkstatt für
Schulentwicklung und Lehrerbildung

● Das Werk Was ist guter Unterricht? erschien in 2004 und wurde in der dänischen, kroatischen, chinesischen, koreanischen und arabischen
Sprache übersetzt

● Es enthält 4 Kapitel: Einleitung, Zehn Merkmale guten Unterrichts , Reflexionsübungen und Theorierahmen. Es wurden 2 Unterkapitel :Klare
Strukturierung des Unterrichts und Hoher Anteil echter Lernzeit aus Kapitel 2 übersetzt
2. Theorie und Konzepte
2.1 Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur
2.1.1 Geschichte der deutschen Pädagogik

● Im 9 Jh. v. Chr erkennen wir eine Erziehung geprägt von physischen Übungen und musikalischen Bildung bei den Spartaner

● Das athenische Bildungswesen hatte das Ziel die Jungen als Bürger des Staates in Gymnasien zu erziehen, während Frauen im
Haushalt unterrichtet wurden für eine Teilnahme an literarischen Wettkämpfen und Theateraufführungen

● Das Lehrwesen wurde nach dem Prinzip des „sokratischen Gesprächs“ umgestellt , so dass die Lehre auf Basis der
Erkenntnisgewinnung stattfand

● Nach dem 3 Jh. drang das griechische Bildungswesen immer mehr in den römischen Reich ein: die rhetorische Fähigkeit
gewann viel an Bedeutung. Das Hauptideal der Römer ist die Bildung des Menschen zu einem Gelehrten.

● Die Ausbreitung des Christentums führt zu der Einführung der lateinischen Sprache und einer neuen Religion

● Durch Karl der Große wurden viele Schulen an der Kirche übertragen. Es wurde Grammatik, Singen wie auch rudimentärer
Rechenunterricht gelehrt.

● Es entwickelte sich die Scholastik, die Schultheologie, die mit Mitteln der philosophischer Beweise versucht, die kirchliche
Glaubenslehre zu begründen

● Ab den 12. Jh haben wir ein dreistufigen Bildungssystem: Scholar, gefolgt von dem Baccalarius (Lehrgehilfe) und
anschließend dem Magister (Meister).( das studium generale)
2. Theorie und Konzepte
2.1 Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur
2.1.1 Geschichte der deutschen Pädagogik

● Humanisten wie der Niederländer Disiderius Erasmus verfassten um 1500 die ersten Schriften über Erziehung und
Unterricht; man beginnt sich mit den Ideen der Bildung auseinanderzusetzen (Verständnis statt Auswendiglernen)

● Um das Jahr 1600 entstanden auch die ersten Gedanken, das Volk der niederen Klasse zu belehren und 100 Jahre später
unterstützt man auch die Beteiligung der Frauen an das akademische Leben

● Man forderte das Unterrichten der deutschen Sprache und der Geschichte, somit wird die Lehrsprache von Lateinisch auf
Deutsch umgestellt

● Im 17.Jh. entsteht im deutschen Raum die Notwendigkeit der Schulpflicht. Das Zeitalter der Aufklärung kennzeichnet sich
durch der Glaube an dem Vernunft und dem Verstand der Menschen.

● Gedanken über Erziehung von John Locke und Emile von Jean Jack Rousseau beschreiben das Bild eines Naturmenschen

● Gegen Ende des 18. Jh. werden die Schulen von der Stadt und nicht mehr von der Kirche verwaltet. 1788 entsprach auch der
Gründung der Abiturientenprüfung als Bedingung für einen Hochschulantritt.

● Anfang des 19. Jahrhunderts entstand unter Humboldt ein neues, einheitliches Schulsystem. Er ließ alle Sonderformen des
Standes- und Berufsbildung beseitigen und entwickelte einen einheitlichen Bildungsweg.
2. Theorie und Konzepte
2.1 Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur
2.1.1 Geschichte der deutschen Pädagogik

● Im 19. Jahrhundert setze man sich mit verschiedenen Methoden für das Unterricht der Behinderten auseinander. Gegen 1840
entstanden auch die ersten Kindergärten für die Erziehung der Kleinkinder und seit 1850 finden auch die ersten Seminare für
Kleinkindererziehung statt.

● Es werden verstärkt die Naturwissenschaften mit den entsprechenden Kausalzusammenhängen gelehrt.

● Unter dem Nationalsozialismus verbreiteten sich die Theorien von Ernst Krieck

● Die Nachkriegszeit war durch Not kennzeichnet. 1947 wurde die Errichtung eines allgemeinbildenden demokratischen
Gesamtschulwesen beschlossen um demokratische Ideale zu lehren

● Die letzte bedeutende Reform fand 1970 unter den Begriff Bildungsgesamtplan statt: es gewährleistete die Gründung von
Tagesschulen, ein Umstrukturierung der Lehrpläne und Lehrmethoden und die Verlängerung der Pflichtschulzeit
2. Theorie und Konzepte
2.1 Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur
2.1.2 Geschichte der rumänischen Pädagogik

● Laut historischen Befunden aus dem zweiten Jh. gab es ein schulisches System schon bei den Daker die in Dobrogea Gebiet
angesiedelt waren

● Der erste Gelehrte, der ein einheitliches Bildungssystem auf rumänischen Boden einführte, war Deceneu. Der Lehrer erfreute
sich großen Ruhm

● Es wurde Wissen im Bereich Ethik, Philosophie, Logik und Astronomie und Rhetorik gelehrt

● Die erste Lateinschule wurde 1028 im Cenad (Banat) gegründet und es folgen mehr und mehr Schulen in Igriş (Timiş) und in
Cârţa (Făgăraş), wie auch in Siebenbürgen zwischen den Jahren 1200-1300

● Die ältesten staatlichen Schulen auf rumänischen Boden entstanden in den 15-16 Jahrhundert in der Moldau und Walachei, die
„şcoli de grămătic, wo die Schüler das Lesen und Schreiben in der rumänischen, wie auch in dern slawischen und lateinischer
Sprache lernen

● Es entsteht eine dreistufige Gliederung des Bildungssystems, die höchste Stufe ist die Akademia

● Das erste rumänische Werk über Bildung Învăţăturile lui Neagoe Basarab către fiul său Theodosie (Die Lehren von Neagoe
Basarab für seinen Sohn Theodisie) entsteht Anfang des 15 Jh.

● Das Schreiben und das Lesen verbreitet sich durch Übersetzen wichtiger religösen Texten aus Slawisch in der rumänischen
Sprache

● Seit 1700 redet man von einem modernen Bildungssystem, und ab Mitte des 18. Jh. wurden sämtliche Fürstenschulen in fast alle
Regionen des Gebietes gegründet.

● Im Jahre 1766 organisierte der Fürst Alexandru Ipsilanti das Bildungssystem erneut, diesmal aber mit Kosten des Staates. Viele
Fürsten unterstützten finanziell diese Institutionen und sorgten für dessen erfolgreiche Verwaltung.
2. Theorie und Konzepte
2.1 Pädagogik in der Ausgangs- und Zielkultur
2.1.2 Geschichte der rumänischen Pädagogik

● Zwischen 1782 und 1783 entstehen in Blaj und Sibiu die ersten Seminare für die Ausbildung der Lehrkräfte.

● Pädagogen wie Samuil Micu, Gheorghe Şincai und Petru Maior unterstützten durch Bücher und Übersetzungen die
politische Bewegung „Şcoala Adreleană“ (die Ardeal- Schule), dessen Absichten das Erschaffen einer nationalen Identität war

● 1848 gilt als Wendepunkt : es entstehen die ersten rumänischen Zeitschriften, die ersten didaktischen Lehrbücher für jede
Jahrgangsstufe und die ersten Dorfschulen, die sowohl Jungen als auch Mädchen betreuten.

● Wir erkenn eine Neustrukturierung des Lernstoffes, so dass die Naturwissenschaften verstärkt unterrichtet werden und
Fremdsprachen wie Französisch und Italienisch in Vordergrund stehen.

● Es entstehen die ersten Hochschulen Anfang des 20 Jh. und das bis heute bekannte Stufensystem der Bildung: das Kind
verbringt 4 Jahr in der Grundschule und anschließend 6 Jahre im Kollegium.

● Durch den Einfluss des Kommunismus seit 1948 wird Russisch verbindlich und alle Privatschulen und Kirchschulen werden zu
staatliche Schulen.

● Die Leitung der Berufsschulen wird 1982 an den jeweiligen zuständigen sozialistischen Unternehmer übertragen.

● Nach dem Fall der kommunistischen Partei nach 1990 werden zahlreichen Reformen organisiert.
2.2 Übersetzungstheoretisches Kapitel
2.2.1 Zur Geschichte der Übersetzungswissenschaft

● Es gibt zwei Meilensteinen: die älteste bekannte Übersetzung des Alten Testaments (cc. 250 v. Chr.) namens
Septuaginta und der Rosetta Stein, da es sowohl Ausdrücke in demotischer, als auch in ägyptischer und
griechischer Schrift enthält.

● Eine der ersten lateinischen Texte über Übersetzung war „De optimo genere“, in der Cicero zum ersten Mal die
„freie“ vs.“ wörtliche“ Übersetzung zur Debatte bringt

● Im 9. und 10 Jh. entseht ein Zentrum für Übersetzungen in Bagdad und 200 Jahre später wird diese Rolle von
Schule von Toledo übernommen

● Durch die Verbreitung von klassischen Texte während der Renaissance wuchs der Bedarf an Übersetzungen, der
auch durch das Buchdruck stark unterstützt wurde.

● Ein Wendepunkt für die Geschichte der Übersetzung war Luthers Bibelübersetzung ; in Sendbrief vom
Dolmetschen argumentierte er das Prozess des Übersetzens

● Die Translationswissenschaft wird aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Wissenschaft anerkannt und später
vertieft mit den Theorien der „Leipziger Schule“ um Otto Kade, der das Prozess klar definiert und den Unterschied
zwischen Dolmetschen und Übersetzen geschildert
2.2 Übersetzungstheoretisches Kapitel
2.2.2 Katharina Reiß Texttypologie

● Reiß vertritt die Ansicht, dass es nicht realistisch wäre für jede Textsorte eine eigene Textmethode zu entwickeln: sie erstellt sie
eine Einheit, die sich der Textsorte unterordnet ist -der Texttyp.

● Jedem Texttyp lässt sich dann entsprechend eine eigene Übersetzungsmethode zuordnen und erst nach der Zuordnung sollte das
Prozess anfangen

● Sie behauptet jeder Text könne einer bestimmten Funktion in einer bestimmten Kommunikationssituation zugewiesen werden

● Unterschiedliche Texten werden im Bezug auf der Bezeichnung, Ausdruck und Appell analysiert.Sie erstellt ihre Typologie
anhand der Bühlersche Organon- Modell.

● Sie unterscheidet zwischen inhaltsbetonten, den formbetonten und den appellbetonten Text, die meisten Texten seien aber
Mischformen
– Ein informativer Texttyp kennzeichnet sich durch die Sachorientierheit, das Ziel einer Übersetzung sollte die Invarianz auf
der Inhaltsebene behalten, die Übersetzung soll sachgerecht bleiben. Bei der Übersetzung wird die sachbezogene
Vermittlung von Informationen verfolgt. ( Bsp. ein Bericht, ein Aufsatz)
– Ein expressiver Texttyp kennzeichnet sich in erster Linie durch seine Senderorientiertheit, das Übersetzungsziel ist eine
Analogie der künstlerischen Gestaltung. Die angewendete Übersetzungsmethode ist „identifizierend“. Die sprachliche
Gestaltung wird primär durch den Gestaltungswillen des Autors diktiert.( Bsp eine Novelle)
– Der operative Texttyp wird durch die Verhaltensorientiertheit charakterisiert. Die Identität des textimmanenten Appells
wird angestrebt und somit sollte eine appellgerechte, „adaptierende“ Übersetzungsmethode angewendet werden (Bsp eine
Satire)
– Als vierter Texttyp wird der audiomediale Text, später multimedialer Text beschrieben. Diese vierte Art wird vorwiegend
eine der oben präsentierten Funktionen zuweisen, die Information wird gleichzeitig durch mehrere Medien gesendet,.
2.2 Übersetzungstheoretisches Kapitel
2.2.3. Ausgangstextanalyse nach Christiane Nord

● Laut Nord steht Funktion eines Textes im Mittelpunkt. Der übersetzte Text dient gemäß der Skopostheorie einer bestimmten
Situation

● Der Übersetzer ist einer gewissen Abbildung des Ausgangstext in der Zielkultur verpflichtet, es soll eine funktionsgerechte
Übersetzung entstehen

● Stimmt die Funktion des Ausgangstextes mit der Funktion des Zieltextes überein, reden wird dann von einer erhaltene
Funktionsvarianz oder funktionale Äquivalenz. Diese Funktion wird durch die Analyse des Ausgangstextes bestimmt

● Nord entwirft ein Zirkelschema des Translationsprozesses und beschriebt die Abhängigkeiten zwischen den Vorgaben des
Initiator und die Situation des Zieltextes

● Die von Nord entwickelte Fragen basieren auf die Lasswell Formel

textexterne Faktoren textinterne Faktoren

● Wer übermittelt ... Textproduzent Worüber ... Thematik


wozu ... Intention
sagt er was … Textinhalt
wem ... Empfänger
sagt er was … Textaufbau
über welches Medium ... Medium
wo ... Ort (was nicht)…… Präsuppositionen
wann ... Zeit unter Einsatz welcher nonverbalen Elemente…………
warum ... Kommunikationsanlass Textdesign
einen Text mit welcher Funktion? Textfunktion in welchen Worten…… Lexik
in was für Sätzen……...Syntax
in welchem Ton……….suprasegmentale Elemente
mit welcher Wirkung?…….. übergreifender Faktor
2.2 Übersetzungstheoretisches Kapitel
2.2.4 Werner Koller- Äquivalenz

● Der Begriff der Äquivalenz kommt aus der Mathematik und der formalen Logik; es deutet auf die eindeutige Zuordnung von
Elementen aus einer Gleichung
● Es beschreibt eine Gleichung zwischen einer einlaufender Information und nach der Kodierung auslaufenden Information
zwischen zwei Sprachen (die maschinellen Übersetzung mit Vergleichsraster aus 1950 sollte diese Gleichung auflösen)
● Koller definiert fünf Bezugsrahmen orientieren soll:

1. der außersprachliche Sachverhalt, der von einem Text vermittelt wird (denotative Äquivalenz)
– Eins-zu-eins
– Die Viele-zu-Eins Entsprechung ( Neutralisation)
– Eins -zu -Teil Entsprechung
– Eins -zu -viele Entsprechung (Diversifikation)
– Eins -zu -Null Entsprechung (Lücke)

2. Die vermittelte Konnotationen aus dem Text, die sich auf einen Stil, eine soziologische Dimension oder eine bestimmte
Sequenz beziehen. (konnotative Äquivalenz).
3. Die Gebrauchsnormen bzw. die Text- und Sprachnormen, die in einem Text vorhanden sind.( textnormative Äquivalenz).
4. Als vierte Dimension bezeichnet er den Empfänger des Textes, der das Inhalt anhand der Verstehensvoraussetzungen
rezipiert. Der Übersetzer richtet den Prozess nach der kommunikativen Funktion (pragmatische Äquivalenz)
5. Wie sich die ästhetischen, formalen und individualistischen Eigenschaften des Ausgangstext entfalten (formal-ästhetische
Äquivalenz ). Hier werden Metaphern, Sprachspiele und Witze definiert.
3. Übersetzungsrelevante Analyse
3.1.Analyse des Ausgangstextes anhand der Theorie der Texttypologie

Schon von Anfang steht fest, dass es sich hier um eine Mischform zwischen einen informativen und einen expressiv-
operativen Text handelt. Es soll informativ sein, dennoch soll es zum Nachdenken fordern.
„Die Praktiker, für die diese Buch geschrieben worden ist, können die Forschungsergebnisse und die Gütekriterien nutzen
um den eigenen Unterricht zu reflektieren und weiterzuentwickeln”

Texttyp Ausgangstext Zieltext

Informativ Vertrautheitslinie: Die Linienführung kann vom vetrauten zu Fremden verlaufen oder Familiarizarea cu subiectul lecției: Direcția
umgekehrt. ( S 28) metodică trece de la un aspect cunoscut spre unul
necunoscut, sau invers.

In den USA wird Forschung zum Stichwort „ klare Strukturierung“ zumeist unter dem Studiile privind „structurarea clară a lecției“ sunt
Überschrift „classroom management“ betrieben. ( S 32) cunoscute în America sub numele de
„managementul clasei”.

expressiv Lehrer stört den Unterricht Profesorul deranjează ora“


In meinem ersten Schulpraktikum vor 38 Jahren am der Volksschule Arle/ Ostfriesland În cadrul primului meu stagiu de practică la școala
wurde ich von der Mentorin Ellen Riggert betreut, die jede Stunde pingelig genau primară și secundară Arle din regiunea Friziei de Est
protokollierte und beim nachträglichen Auswertungstee mit uns Praktikanten în urmă cu 38 de ani am avut-o ca îndrumătoare pe
durchsprach. Ellen Riggert care documenta foarte riguros fiecare
ora de curs. Ea prezenta apoi în cadrul întâlnirilor
de la amiază, unde savuram ceai rezultatele și apoi
discuta cu noi, practicanții.

Als ich vor 40 Jahren Klassenlehrer einer 3. Klasse im Ocholt bei Oldenburg war, ärgerte În urma cu 40 de ani când eram diriginte la clasa a
ich mich wiederholt über den kleinen Bernd Oeltjendiers. Wenn er genug von Rechnen 3-a in Ochult, comuna Oldenburg elevul Bernd
oder Schreiben hatte, stellte er seine Arbeit ein, packte sein Butterbrot aus und aß Oeljendiers mă supăra permanent. Daca se plictisea
während der Stunde. de rezolvat exercițiile de la matematica și de la
limbile străine, își aduna lucrurile, își scoatea
sandwichul și mânca în timpul orei.

operativ Ich rate Ihnen, möglichst häufig den so genannten „informierenden Einstieg“ zu Vă sfătuiesc să utilizați pe cât de des posibil
praktizieren , „introducerea informativă în lecție“,
3. Übersetzungsrelevante Analyse
3.1.Ausgangstextanalyse anhand der Merkmalen nach Christiane Nord

● Die Theorie nach Christiane Nord besagt, dass jedem zu übersetzenden Text einen Übersetzungsauftrag vorliegt, der das
Rahmen des Zieltextes bestimmt. Um im Übersetzungsauftrag erfüllen zu können, müssen eine Reihe von Merkmalen
bestimmt werden.

Textexterne Faktoren
• Während einige Fragen wie “ Wer übermittelt”,” Wem“ und “über welches Medium” weniger relevant im Kontext der
Übertragung sind, sind Fragen wie “einen Text mit welcher Funktion? Textfunktion” und “wozu ...Intention “ sehr wichtig
weil sie das in der Zielkultur verwendete Sprachregister bestimmen.

• Die didaktische Intention soll im Rahmen des Übersetzungsauftrags beachtet werden

Die Kriterien sollen der Analyse un der Beurteilung alltäglichen Unterrichts dienen. Sie können also sowohl für das individuelle Nachdenken über Stärken und
Schwächen des eigenen Unterrichts genutzt wie auch für gemeinsame Bewertungsprozesse im Kollegium […] genutzt werden“ (Meyer, 2014:12).

Textinterne Faktoren
• Während einige Fragen wie “ Worüber ... Thematik”,” sagt er was … Textinhalt”, klar sind, muss die Analyse auch Fragen
wie “unter Einsatz welcher nonverbalen Elemente………… Textdesign” und in welchen Worten…… Lexik” beantworten

• Der Ausgangstext enthält Zeichnungen und auch ein Sprachregister, das zwischen Fachsprache und Umgangssprache alterniert
3. Übersetzungsrelevante Analyse
3.1.Ausgangstextanalyse anhand der Merkmalen nach Christiane Nord

Umgangssprache/ Alltagssprache Fachsprache


Schlichter ausgedrückt: Schüler brauchen Futter. Sonst bauen Folgerichtigkeit, Linienführung, Aufgabestellung
sie Mist.
Doktern
3. Übersetzungsrelevante Analyse
3.1.Anglizismen

Ausgangstext Zieltext
Definition 6: Unterricht ist dann klar strukturiert, wenn das Definiția 6. Lecția este clar structurată dacă managementul
Unterrichtsmanagement funktioniert und wenn sich einen für lecției este eficient și dacă atât profesorul cât și elevul
Lehrer und Schüler gleichermaßen gut erkennbaren „roter identifică cu ușurință pe toată durata procesului „un fir roșu“,
Faden“ durch die Stunde zieht. (Meyer, 2014: 26) un concept pe baza căruia se desfășoară lecția.

Wenn ein inhaltliches Feedback zu den Schülerantworten gegeben dacă cadrul didactic oferă feedback cu privire la conținutul
wird (ebd: 36) răspunsului oferit

Ich erläutere sie in aller Kürze- Profis mögen diesen Abschnitt Voi explica acest aspect pe scurt. Experții pot sări peste
überspringen ( ebd:26) această parte. 

Elterliches Engagement in Schulfragen Implicarea părinților în problemele școlare

Es gibt wenig Leerlauf (etwa durch das umständliche Sortieren Există puțini timpi morți (un exemplu fiind când foliile pentru
umsortiert mitgebrachter Overheadfolien) retroproiector nu sunt sortate adecvat)
Schlussfolgerung

● Man glaubt, dass einem Übersetzer viele Freiheiten erlaubt sind, das theoretische Rahmen grenzt diese Möglichkeiten ein

● Sollte ein Autor prosaische Elemente in einem sachlichen Text einbauen, wird eine Translation besonders schwer, da es den
Sprachregister anpassen muss

● Die Paralleltexten sind notwendig um die entsprechenden Fachtermini zu überprüfen.

Das könnte Ihnen auch gefallen