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Klausurvorbereitung

Werkstoffkunde für Wirtschaftsingenieurwesen


Fragenbeispiele
Prof. Dr.-Ing. Brita Pyttel
20.12.2019

Es werden nur Klausuraufgaben zu den in der Vorlesung besprochenen Kapiteln


bzw. Inhalten und dem Praktikum gestellt.
Achten Sie auf Vollständigkeit und korrekte Formulierungen! Verwenden Sie Fach-
begriffe! Antworten Sie kurz, Wortgruppen sind möglich!
Die folgende Sammlung ist nicht vollständig. Sie dient nur zur Orientierung.

1 Einführung in die Werkstofftechnik


Nennen Sie die 3 wesentlichen Belastungsarten für Bauteile mit jeweils einem prakti-
schen Beispiel! Erläutern Sie den Zusammenhang!
Skizzieren Sie die wesentlichen Belastungs-Zeit-Verläufe für Bauteile mit jeweils ei-
nem praktischen Beispiel! Erläutern Sie den Zusammenhang?
Welche Belastungsarten und Belastungs-Zeit-Verläufen liegen bei der Kette eines
Fahrrads (beliebiges anderes Bauteil wählbar) vor?
Wodurch werden die Bauteileigenschaften beeinflusst? Nennen Sie jeweils ein Bei-
spiel!
Wodurch kann die Bauteilhaltbarkeit grundlegend verändert werden? Erläutern Sie
dies an einem Bauteil!
Erläutern Sie kurz den Ablauf eines Festigkeitsnachweises!
Wie kann Sicherheit in einem Festigkeitsnachweis definiert werden? Erläutern Sie
zwei Möglichkeiten!

2 Metallkunde
Welche charakteristischen Eigenschaften ergeben sich aus der Bindungsart von Me-
tallen und Polymerwerkstoffen? Begründen Sie kurz!
Nennen Sie die Primärbindungsarten in Metallen und Polymerwerkstoffen! Erläutern
Sie diese kurz! Welche Eigenschaften ergeben sich daraus?
Nennen und skizzieren Sie die wichtigsten Gitterstrukturen, die in Metallen auftreten!
Nennen Sie jeweils ein Beispiel!
Nennen Sie eine charakteristische Eigenschaft, die sich aus der Gitterstruktur ergibt!
Welche typischen Gitterbaufehler treten in Metallen auf? Welche Auswirkungen ha-
ben sie auf die Bauteileigenschaften? Erläutern Sie dies an einem Beispiel!
Was bedeutet amorph und kristallin? Welche Eigenschaften lassen sich daraus ablei-
ten? Nennen Sie jeweils einen typischen Werkstoff, der in dieser Form vorliegt!
Nennen Sie zwei festigkeitssteigernde Maßnahmen! Erläutern Sie diese und nennen
Sie jeweils ein Beispiel aus der Praxis wo sie zur Anwendung kommen! Was sind die
Auswirkungen auf das Materialverhalten?
Wann spricht man von anisotropem und wann von isotropem Werkstoffverhalten?
Erläutern Sie dieses Verhalten an einem Bauteil! Welche Konsequenzen bedeutet
das für den Einsatz des Bauteils?
Was verstehen Sie unter Guss- und was unter Knetwerkstoffen? Welche Unterschie-
de gibt es in den Werkstoffeigenschaften? Erläutern Sie diese an einem praktischen
Beispiel!
Wie entsteht elastische Verformung in Metallen?
Wie entsteht plastische Verformung in Metallen?
Was sind Lunker, Seigerungen, Einschlüsse und Gasblasen? Was ist die Entste-
hungsursache? Wie kann deren Entstehung jeweils vermieden oder reduziert wer-
den?
Wodurch ist das Gefüge eines Gussbauteiles charakterisiert? Mit welchen Unter-
schieden in den Eigenschaften muss gerechnet werden? Welche Auswirkungen ha-
ben diese auf die Anwendung von Bauteilen? Erläutern Sie dies am Beispiel eines
Gussbauteils!

3 Legierungskunde
Warum werden Legierungen hergestellt? Nennen Sie Beispiele und erläutern Sie
diese!
Gegeben sind x-Abkühlkurven. Erstellen Sie daraus das Zustandsdiagramm!
Erläutern Sie die Phasengrenzlinien und Phasenfelder!
Gegeben ist ein Zustandsschaubild. Wählen Sie eine Legierung aus!
Nennen Sie deren chemische Zusammensetzung! Erläutern Sie die Vorgänge bei
der Abkühlung aus der Schmelze! Welche Kristallarten liegen vor?
Gegeben ist ein Zustandsschaubild! Bennen Sie alle darin enthaltenden Phasen-
grenzlinien eindeutig! Benennen Sie die Phasenfelder! Welche Kristallarten liegen
vor? Gibt es eine eutektische Legierung? Wodurch wird diese charakterisiert?
Skizzieren Sie den Temperaturverlauf bei der Abkühlung aus der Schmelze und das
Gefüge einer ausgewählten Legierung!
Was bedeutet vollkommene Löslichkeit im festen Zustand! Wie kann diese entste-
hen?

4 Eisenbasiswerkstoffe
Was sind Eisenbasiswerkstoffe?
Nennen Sie zwei Gründe warum Eisenbasiswerkstoffe nach wie vor die am Häufigs-
ten eingesetzten Konstruktionswerkstoffe sind!
Wodurch unterscheiden sich Stahl und Gusseisen?
Wählen Sie aus dem Fe-C- Diagramm eine untereutektoide Legierung und erläutern
Sie die Vorgänge bei der Abkühlung aus der Schmelze!
Nennen Sie zwei Gusseisensorten und vergleichen Sie deren Festigkeit!
Welche Eigenschaften hat ein Gusseisen mit Lamellengrafit und warum? Nennen Sie
ein typisches Anwendungsgebiet!
Welcher Stahl ist besser umformbar, ein ferritischer oder ein austenitischer Stahl?
Begründen Sie kurz!
Welche Eigenschaften von Stahl werden durch den C-Gehalt beeinflusst? Wählen
Sie eine Eigenschaft und erläutern Sie diese detaillierter!
Nennen Sie zwei Beispiele, welche Eigenschaften von Stahl sich durch eine Wärme-
behandlung verändern lassen! Benennen Sie die dafür notwendige Wärmebehand-
lung!
Welchen Zweck hat das Normalglühen? Wählen Sie die Normalglühtemperatur für
den Werkstoff C60 aus dem Fe-C-Diagramm aus!
Erläutern Sie die Vorgänge im Gefüge beim Normalglühen des Werkstoffes C45!
Skizzieren Sie den prinzipiellen Temperatur-Zeit-Verlauf bei zwei gewählten Glühver-
fahren im Vergleich!
Was bedeutet Vergüten!
Wodurch unterscheidet sich das statische Werkstoffverhalten im gehärteten, norma-
lisierten und vergüteten Zustand?
Skizzieren Sie das Gefüge im normalisierten und gehärteten Zustand des Stahles
C80!
Was ist die metallkundliche Ursache für die erhöhte Festigkeit nach dem Härten ei-
nes Stahles?
Vergleichen Sie die erreichbare Härte des Werkstoffs C15 und C45 nach dem Här-
ten! Begründen Sie ihre Entscheidung kurz!
Wodurch unterscheidet sich der Temperatur-Zeit-Verlauf des Härtens, Vergütens und
Normalglühens?
Erläutern Sie folgende Werkstoffbezeichnungen: S235JR, 42CrMo4, C80, EN-GJS-
400, X5CrNiTi19-10!

5 Nichteisenmetalle
Wodurch unterscheiden sich Leicht- und Schwermetalle? Nennen Sie jeweils ein
Beispiel!
Nennen Sie jeweils eine charakteristische Eigenschaft von Aluminium-, Magnesium-
und Titanlegierungen und ein typisches Anwendungsgebiet, was sich daraus ergibt!
Begründen Sie!
Wie groß ist der E-Modul von Stahl, Aluminium-, Magnesium- und Titanlegierungen?
Welche Auswirkungen hat dieser auf die Bauteileigenschaften?

6 Kunststoffe
Wie lassen sich Kunststoffe einteilen? Begründen Sie! Nennen Sie jeweils ein prakti-
sches Beispiel!
Nennen Sie wesentliche Eigenschaften verschiedener Kunststoffe! Was ist die Ursa-
che für diese Eigenschaften?
Was sind abgewandelte Kunststoffe? Nennen Sie Beispiele!
Skizzieren Sie im Vergleich das Spannungs-Dehnungs-Verhalten, wie es im Zugver-
such ermittelt wird schematisch für Thermoplaste, Duroplaste und Elastoplaste.
7 Werkstoffprüfung
Welche 5 Werkstoffkennwerte lassen sich im Zugversuch ermitteln? Nennen Sie die-
se vollständig mit Name, Symbol und physikalischer Einheit!
Warum wird der Zugversuch durchgeführt?
Skizzieren Sie den Verlauf der gemessenen Werte im Zugversuch am Beispiel eines
Vergütungsstahls! Achten Sie auf korrekte, vollständige Achsenbeschriftung! Welche
Kennwerte lassen sich aus dem Diagramm bestimmen?
Wie verändern sich die Kennwerte im Zugversuch bei steigender bzw. fallender
Temperatur? Nennen Sie ein Beispiel aus der Praxis bei dem diese berücksichtigt
werden muss!
Skizzieren Sie den Bruch einer Probe bei zähem und sprödem Werkstoffverhalten!
Wodurch ist ein Zähbruch und wodurch ein Sprödbruch makroskopisch gekenn-
zeichnet! Was ist der günstigere praktische Fall? Begründen Sie kurz!
Welcher Kennwert wird im Kerbschlagbiegeversuch ermittelt (Name, Symbol, physi-
kalische Einheit)?
Wozu wird der Kerbschlagbiegeversuch durchgeführt?
Skizzieren Sie den Verlauf der verbrauchten Schlagenergie für einen unlegierten
Stahl im Vergleich zu einem (hoch)legierten Stahl in Abhängigkeit von der Tempera-
tur! Erläutern Sie die auftretenden Bruchformen!
Was ist Härte?
Welches Härteprüfverfahren wird in der Praxis am Häufigsten eingesetzt? Begründen
Sie kurz warum!
Erläutern Sie kurz die wesentlichen Unterschiede der Prüfverfahren nach Brinell und
Vickers! Wann werden Sie eingesetzt?
Was bedeutet die Angabe 425 HBW 5/187,5?
Mit welchem Verfahren lassen sich Mikrohärtewerte ermitteln? Wann wird dies in der
Praxis beispielsweise angewendet und warum?
Erläutern Sie kurz den Ablauf der Härteprüfung nach Rockwell! Welche Vorteile be-
sitzt das Verfahren? Begründen Sie!
Welches Härteprüfverfahren würden Sie bei einem randschichtverfestigten Bauteil
verwenden und warum?
Wofür werden in der Praxis zerstörungsfreie Prüfverfahren verwendet? Nennen Sie
allgemeine Gründe und erläutern Sie diese an einem Beispiel! Welche Verfahrens-
grenzen müssen berücksichtigt werden?
Wann werden zerstörungsfreie Prüfverfahren eingesetzt?
Erläutern Sie kurz das physikalische Prinzip der Farbeindringprüfung etc!
Welche zerstörungsfreien Prüfverfahren können für die Ermittlung von Innenfehlern
eingesetzt werden?
Welche typischen Fehlstellen können beim Urformen entstehen?
Wodurch können bei der Ultraschallprüfung Fehlstellen besser nachgewiesen wer-
den?
Was ist Ultraschall?
Welche Werkstoffe lassen sich nur eingeschränkt mit der Ultraschallprüfung untersu-
chen? Nennen Sie eine Alternative!
Warum werden Winkelprüfköpfe bei der Ultraschallprüfung eingesetzt? Erläutern Sie
dies anhand einer Skizze!

8 Werkstoffprüfung II

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