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Gesundheit

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Beurteilungsanlässe

In diesem Szenario bieten sich die folgenden möglichen Anlässe zur Selbst-, Peer- und Fremdeinschätzung an:

Mündliche Interaktion

Schritt Typ und Kurzbeschreibung Hilfsmittel

Personalien angeben und den Unfallher- Rollenspiel mit niveaubezogener Beurtei- KL-Blatt Mündliche Interak-
gang oder Notfall-Ereignis beschreiben lung durch die KL, evtl. zur Vorbereitung tion: Qualitative Aspekte
eines individuellen Feedbacks an die TN. Be- A1-A2
reich A1-A2.

Schreiben

Schritt Typ und Kurzbeschreibung Hilfsmittel

Den Unfallhergang beschreiben Den Unfallhergang auf einem Formular fest- KL-Blatt Schriftliche Inter-
halten. Bereich A1-A2. aktion: Qualitative Aspekte
A1-A2
Zusätzlich: Suva-Ereignispro-
tokoll oder entsprechende
Versicherungsformulare

Den Unfallhergang beschreiben Den Unfallhergang mit einem kurzen Text KL-Blatt Schriftliche Inter-
beschreiben. Bereich A2-B1. aktion: Qualitative Aspekte
A2-B1

Für die globale Einschätzung der Leistungen der Lernenden: Kompetenzbeschreibungen nach Niveaus.

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Mündliche Interaktion: Qualitative Aspekte A1-A2


Beurteilungsbogen für die Kursleitung

Name der Kursteilnehmerin/des Kursteilnehmers:

A1 A2

Interaktion

Überlässt die Gesprächsführung weitgehend dem Kann das Gespräch aktiv mitgestalten, wenn es so
Partner/der Partnerin und nimmt mit Kurzantworten abläuft wie geplant, und kann nach Zögern auch
eine reaktive Rolle ein. auf Unerwartetes reagieren. Signalisiert Verste-
hen oder Nichtverstehen.

Wortschatzspektrum

Verwendet ein begrenztes Repertoire von memori- Verwendet ein Grundrepertoire von Wörtern, Wort-
sierten Wörtern und Wendungen, welche sich auf gruppen und Wendungen, um damit in bekannten
bekannte Situationen beziehen. Situationen Informationen auszutauschen.

Flüssigkeit

Verwendet memorisierte kurze Sätze und Wortgrup- Verwendet eingeübte Sätze und Wortgruppen
pen, stockt aber in unvorhergesehenen Situationen relativ flüssig, muss aber bei unvorhergesehenen
oder bei Verständigungsproblemen. Situationen mehrmals ansetzen und braucht Zeit
zum Formulieren.

Korrektheit

Verwendet einfache, memorisierte Wortgruppen und Verwendet im kurzen Informationsaustausch ele-


Satzmuster, wobei die Aufmerksamkeit auf der Be- mentare Strukturen und Satzmuster und berück-
deutung liegt, und nicht auf der korrekten Form. sichtigt neben der Bedeutung teilweise auch die
korrekte Form.

Bemerkungen

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Schriftliche Interaktion: Qualitative Aspekte A1-A2


Beurteilungsbogen für die Kursleitung

Name der Kursteilnehmerin/des Kursteilnehmers:

A1 A2

Umfang / Komplexität

Trägt in einem einfachen Formular die Angaben zur Füllt einfache Formulare in bekannten Lebensbe-
Person sowie zur Wohn- und Arbeitssituation selb- reichen (z. B. Wohnung, Arbeit, Gesundheit) selb-
ständig ein. ständig aus.

Füllt nach einer Einweisung einfache Routine-For- Füllt in bekannten Lebensbereichen, z. B. Woh-
mulare (z. B. Arbeitsrapporte, Abwesenheitsmeldun- nung, Arbeit, Gesundheit, komplexere Formulare
gen) aus. aus, wobei für schwierige Stellen Hilfsmittel oder
Auskunftspersonen konsultiert werden.

Schreibt kurze Notizen im Rahmen von wiederkeh- Schreibt einfache Kurzmitteilungen, mit Hilfe von
renden Alltagssituationen, mit Hilfe von Vorlagen Textmodellen.
oder Textmodellen.

Wortschatz / Spektrum

Trägt in Formularen Informationen zu Namen, Zah- Trägt in Formularen in bekannten Lebensbereichen


len, Daten und Ähnlichem ein. ein breites Spektrum von Informationen ein.

Beantwortet Fragen in Formularen in bekannten Le- Beantwortet in Formularen Fragen zu bekannten


bensbereichen mit Einzelwörtern oder wiederkehren- Lebensbereichen mit Einzelwörtern oder Kurzsät-
den Ausdrücken. zen.

Orthographie / Korrektheit

Routine-Angaben zur Person sind orthographisch Routine-Angaben sind orthographisch weitge-


weitgehend korrekt. hend korrekt.

Weitere Angaben sind so geschrieben, dass die Be- Bei weiteren Angaben gibt es wenige grobe Or-
deutung aus dem Kontext verständlich wird. thographie- oder Grammatikfehler und die Bedeu-
tung ist im Kontext verständlich.

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Schriftliche Interaktion: Qualitative Aspekte A2-B1


Beurteilungsbogen für die Kursleitung

Name der Kursteilnehmerin/des Kursteilnehmers:

A2 B1

Text-Angemessenheit

Verwendet einfache, adressatengerechte Anrede- und Verwendet im Allgemeinen eine der Textsorte an-
Grussformen, auch wenn Stil und Register im Text gemessene und adressatengerechte oder neutrale
nicht durchgehend angemessen sind. Sprache.

Die einzelnen Aussagen sind aneinander gereiht, mit Der Text ist strukturiert, die einzelnen Aussagen
wenigen, einfachen Satzverbindungen, und die zeitli- sind mit einfachen Mitteln verknüpft, und die zeit-
chen und logischen Bezüge sind nicht immer deutlich. lichen und logischen Bezüge sind klar.

Wortschatz

Verfügt über einen ausreichenden Wortschatz, inkl. Die Wortwahl ist im Allgemeinen präzise genug,
häufiger Wendungen, um alltägliche Geschehnisse um alltägliche Geschehnisse oder Anliegen ver-
oder Anliegen nachvollziehbar zu beschreiben, sofern ständlich darzustellen. Verfügt auch über einige
die Lesenden die Situation oder den Kontext kennen. idiomatische Wendungen und setzt diese ange-
messen ein.

Grammatik

Verwendet einfache, gebräuchliche Strukturen und Verwendet gebräuchliche Strukturen und Satzmu-
Satzmuster. Der Text ist verständlich, auch wenn ster grösstenteils korrekt und benutzt auch einige
wegen der Grammatikfehler zum Verstehen einiger komplexe Satztypen. Die Grammatikfehler beein-
Textstellen ein mehrmaliges Lesen erforderlich ist. trächtigen das Verstehen nicht.

Orthographie

Es gibt wenige grobe oder systematische Rechtschrei- Die Rechtschreibung und Zeichensetzung sind
befehler, auch wenn einige Wörter wegen der Ortho- relativ korrekt. Die Fehler sind für das Verste-
graphie mehrmals gelesen oder aus dem Kontext her- hen nicht hinderlich, auch wenn einzelne Wörter
geleitet werden müssen. mehrmals gelesen werden müssen.

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