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China auf dem Weg zur Weltmacht

Das Klima in China:

subtropisch, Monsun; eine Zweiteilung im Nordwesten wird durch das Gebirge vorgegeben. 94% der Bevölkerung leben im Osten, wobei die Grenze im Norden die Mandschurei und im Süden Tibet ist. Hier sind die Niederschläge für Ackerbau hoch genug. Die innere Mongolei ist zu trocken. Im Osten befinden sich auch die meisten Erz-u. Energievorkommen. Vor allem Erdöl und Kohle. (Schansi-Provinz- >eine der größten Kohlevorkommen) Die größten Schwerindustriebetriebe-> in der südlichen Mandschurei. Konsumgüterindustrie->Shanghai .

Unter Mao Zedong hat es eine gezielte Industrialisierung stattfinden (1949). Das rückständige Binnenland sollte auch erschlossen werden. Es entstanden so neue Industriezentren. Nach Mao unter Deng Xiao Ping änderte sich die Wirtschaftspolitik und auch die Standortspolitik. Ab nun spricht man von eine sozialistische Marktwirtschaft + von nun an bestimmen ökonomische Kriterien die Standortwahl. Die Wirtschaftsgeschichte hat eine neue Dynamik bekommen. Es ist eine neue Marktsituation entstanden; neue Verpflichtungen. Viele Wanderarbeiter, weil sie hier die bestbezahlten Arbeitsplätze finden. Wichtige Impulse erhalten die Küstenregionen durch die Errichtung von Sonderwirtschaftszonen(in denen ausländische Firmen investieren können) solche Sonderwirtschaftszonen sind: Shenzhen, Hong Kong, Macao, Shanghai. Privatisierung ist auch in China natürlich ein Thema.- Staatsbetriebe. Der chinesische Reformweg: die wirtschaftliche und die politische Entwicklung Chinas hat viele Reformen hinter sich. Die führende und beherrschende Rolle der kommunistischen Partei ist aber geblieben. 1949: kommunistische Machtübernahme v. Mao Zedong. Ziel: Industrialisierung, um die Unterschiede zw. Arm und Reich auszugleichen. Rohstoffe: Kohle + Erze. Anfangs wurden unter Mao auch Erfolge verzeichnet: Bekämpfung des Hungers; Einschränkung des Bevölkerungswachstums; Modernisierung; Nationale Unabhängigkeit.

Diese 4 Punkte erreichte er in verschiedenen Phasen der wirtschaftlichen Umgestaltung. 1. Phase:

1949-53: Einführung des Kommunismus, fast alle Industriebetriebe wurden verstaatlicht. Mit übrigen wichtigen Betrieben schloss die Regierung Verträge(staatlich private Verträge). 2. Phase: 1953-1957:

Aufbau der Industrialisierung nach sowjetischem Vorbild. In allen Teilen des Landes sollten Industriebetriebe entstehen. Ziel war nationale Autarkie.(wirtschaftliche u. politische Selbständigkeit). 3.Phase: 1958-59: Aufbau der kommunistischen Organisation auch in kleinen Dörfern. Industriebetriebe zu errichten. → regionale Autarkie. 4. Phase: 1966-76: Kulturrevolution; In weiten Bereichen kam es zu chaotischen Verhältnissen, sowohl wirtschaftlich, als auch herrschaftlich. Es kam zur Stagnation. Wirtschaftliche Innovationen wurden gebremst, China kapselt sich vom Ausland komplett ab. 5. Phase: ab 1976. Innovation und Öffnung Chinas. Unter Deng Xiao Ping neue Marktverhältnisse. Um den technologischen Rückstand, den Kapitalmangel und das fehlende Marketingwissen möglichst schnell aufzuholen wurden ausländische Investitionen zugelassen. Ausländische Betriebe wurden am Anfang nur in Sonderwirtschaftszonen angesiedelt. Heute gingen sie in Joint-Ventures ein. Ziel: das internationale Niveau möglichst rasch zu erreichen.

Maos Erbe

Der Tod von Mao im September 1976 eröffnete die Möglichkeit zu Reformen. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Fortsetzung der Wirtschaftspolitik, wie sie unter Mao gemacht wurde, noch lange möglich gewesen wäre. Im September 1977 bekam Deng, aufgrund des Einflusses pragmatischer Funktionäre, alle ihm im Jahr 1976 entzogenen Ämter zurück und es gelang ihm, den neuen Parteivorsitzenden Hua Guofeng schrittweise zu entmachten. Ab 1979 war Deng de facto der neue Parteiführer. Deng unterwarf China nicht einer wirtschaftlichen Schocktherapie wie es in Osteuropa nach 1990 geschah,

sondern er ging vorsichtig tastend und experimentierend vor.

Deng Xiaoping nahm als dringendstes Problem die Kollektivierung der Landwirtschaft schrittweise zurück. Die Bauern hatten von da an Eigentumsrechte an ihren Produkten, Landbesitz war jedoch weiterhin nicht möglich. Die Bauern durften jedoch den Teil der Ernte, den sie über die staatlichen Planvorgaben einbringen konnten, auf freien Märkten und zu freien Preisen verkaufen.

Ab 1979 wurden unter dem Schlagwort Ein Land zwei Systemein den Provinzen Guangdong, Fujian und Hainan Sonderwirtschaftszonen mit wirtschaftlichen Sonderrechten und eigener Gesetzgebungskompetenz geschaffen. Die Zonen sollten unabhängig vom übrigen China mit neuen Wirtschaftsformen und liberaleren Wirtschaftspolitiken experimentieren und ausländisches Kapital und Fachwissen anziehen. Für die ersten Sonderwirtschaftszonen wurden absichtlich besonders rückständige und unbedeutende Gebiete ausgesucht. Sollten die Experimente erfolgreich sein, dann könnten sie auf ganz China ausgeweitet werden, ginge jedoch etwas schief, dann wäre der Schaden begrenzt und weit weg von Peking.Mit dem Erfolg der Sonderwirtschaftszonen wurden wirtschaftliche Konzepte der Sonderwirtschaftszonen auf weitere Gebiete ausgeweitet. Bereits 1984 erhielten 14 Küstenstädte, darunter Shanghai, als offene Städte“ ähnliche aber weniger weit reichende Privilegien. Nach Hinzufügung weiterer Wirtschaftsöffnungszonen entstand 1985 ein zum Ausland geöffneter Wirtschaftsstreifen an der Küste.

In der Folgezeit entstand eine Vielzahl spezieller Wirtschaftszonenmit verschiedenen Regulierungsformen, zunächst vor allem an der Küste, später auch im Binnenland.

Ab 1984 wurde die Vorgehensweise der Landwirtschaft, Produkte, welche über die Planvorgabe hinaus produziert wurden, für den freien Markt freizugeben, auf die Industrie übertragen. Die Behörden schlossen Verträge mit den staatlichen Betrieben und reduzierten ihre Einmischung in deren Tagesgeschäft. Auf diese Art gab es kräftiges Wachstum aber es entstand auch ein zweigleisiges Preissystem, in dem parallel Plan- und Marktpreise existierten, was zum Missbrauch führte, dass Waren, die eigentlich zu den niedrigen Planpreisen hätten verkauft werden müssen, auf den freien Märkten auftauchten.

Im Oktober 1987 wurde auf dem 13 Parteitag der KPCh die 3-Schritte-Strategie zur Entwicklung Chinas verabschiedet. Die konkreten Ziele waren: Als erster Schritt sollte sich von 1981 bis 1990 das Bruttoinlandsprodukt verdoppeln und das Ernährungs- und Bekleidungsproblem der Bevölkerung sollte im Großen und Ganzen beseitigt werden. Als zweiter Schritt sollte sich das BIP von 1991 bis zum Jahr 2000 noch einmal verdoppeln, und die Bevölkerung sollte ein Leben in bescheidenem Wohlstand führen können. Als dritter Schritt soll bis zum Jahr 2050 China den Stand der Schwellenländer erreichen.

Um das Problem mit dem zweigleisigen Preissystem zwischen Plan- und Marktpreisen zu beseitigen wurde ab 1987 damit begonnen, die Preise völlig freizugeben. Dies führte jedoch zu massiven Preissteigerungen, auch bei den Grundnahrungsmitteln. Unsicherheit über die weitere Entwicklung führte zu Hamsterkäufen, die die Inflation weiter antrieben. Nach offiziellen Angaben stiegen die Verbraucherpreise im Jahr 1987 um 20 %, einige Lebensmittel wurden fast um die Hälfte teurer.Die Unruhe und der Widerstand im Volk wegen der Preissteigerungen führte in Peking 1989 zum Tian'anmen-Massaker und bremste die Wirtschaftsreformen auf Jahre. Stabilisierung bekam Vorrang vor der Liberalisierung. Erst im Jahr 1992 wurden die Wirtschaftsreformen wieder in größerem Stil aufgenommen und Deng Xiaoping trat seine berühmte Reise durch Südchina an, auf der er seine Thesen der Kombination von Wirtschaftsplanung und Marktwirtschaftund von der sozialistischen Marktwirtschaftpropagierte Die abwartende reformorientierte Klasse registrierte genau Dengs Forderung nach mehr Mut zum Experiment, mit Draufgängertum und Abenteurermutund seine Forderung, die sich jetzt bietende Gelegenheit doch am Schopf zu fassen. Auch versicherte Deng, nach

Jahren der Kommandowirtschaft, dass die Politik Versuche zulasse, und dass dies viel besser als jeder Zwang sei. Auf dem XIV. Parteitag im Herbst 1992 wurde die Absicht, eine sozialistische Marktwirtschaft aufzubauen, als wirtschaftspolitisches Ziel festgelegt. Seither entwickelt sich eine Privatwirtschaft in den Städten, die bis 1992 kaum existierte.

Ein Schwerpunkt zur Umsteuerung der Wirtschaft hin auf die Marktwirtschaft wurde im Finanzsektor gesetzt. Banken sollten Kredite nur noch nach Kreditwürdigkeit und nicht mehr nach politischen Vorgaben vergeben. Auf diese Weise sollten Eingriffe der Staatsverwaltung in die Unternehmen, die dann ja von den Kredit gebenden Banken kontrolliert würden, entbehrlich gemacht werden.

Die Verluste aus den Staatsbetrieben wuchsen in den 90er Jahren an und so wurde beschlossen, dass der Staat sich aus der Mehrheit der Staatsunternehmen zurückzog. Unternehmen ohne strategische Bedeutung konnten privatisiert oder geschlossen werden. Durch diese neuen politischen Vorgaben setzten die personell stets überbesetzten Staatsbetriebe in den 90er Jahren ungefähr 20 Mio.

Mitarbeiter frei. Dies stellte den Staat vor völlig neue Probleme, denn bisher waren die Unternehmen für ihre Mitarbeiter zuständig und Arbeitslosigkeit war in der bisherigen chinesischen Planwirtschaft nicht vorgesehen. Einem Teil dieser Arbeitslosen wurde durch ein Wiederbeschäftigungsprogramm der Regierung wieder ein Arbeitsplatz vermittelt.

Im Jahr 2001, dem Jahr des Beitritts Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO), war ungefähr die Hälfte aller Arbeitnehmer in den Städten im privaten Sektor beschäftigt. Der WTO-Beitritt geschah mittels eines rund tausend Seiten langen Vertrags, in welchem festgelegt wurde, in welchen Schritten und in welchem Zeitrahmen China seinen Markt für ausländische Firmen zu öffnen hatte. Im Gegenzug dazu verpflichteten sich die anderen Staaten, ihre Märkte für chinesische Waren weiter zu öffnen. Der Beitritt Chinas zur WTO war wirtschaftlich ein Erfolg. Die Industrieproduktion stieg anschließend um über 15% jährlich, die Stahlproduktion um über 20% jährlich.

Seit Beginn des neuen Jahrhunderts, besonders aber nach dem Amtsantritt des neuen Parteichefs Hu Jintao, bekam die wirtschaftliche Entwicklung des bisher eher vernachlässigten ländlichen Zentralchina hohe Priorität. Die Transformation der chinesischen Wirtschaft in den 90er Jahren, von einer Planwirtschaft hin zu einer Marktwirtschaft, mit all den Arbeitsplatzverlusten, musste die Landbevölkerung durch künstlich niedrig gehaltene Lebensmittelpreise mitfinanzieren. Nach dem wirtschaftlichen Erfolg Chinas sollte nun die Landbevölkerung Chinas durch die städtische Wirtschaft unterstützt werden. So wurde z.B. die Agrarsteuer für die Bauern im Jahr 2006 abgeschafft, die meisten Bauern zahlen zurzeit keine Steuern mehr, und die Landbevölkerung beginnt vom Aufbau der landesweiten Infrastruktur, die neue Verdienstmöglichkeiten schafft, zu profitieren. Aber trotz der Verbesserungen ist die Lage unbefriedigend. Ein Angehöriger der neuen städtischen Mittelschicht verdient ein vielfaches von dem was ein Bauer verdient.

Ausdehnung des Wirtschaftsaufbaus auf ganz China

Derzeit wird die industrielle Entwicklung auf ganz China ausgedehnt. Die Regierung überzieht das Land mit neuen Straßen, Bahnlinien, Flughäfen und weiterer benötigter Infrastruktur wie Wasser- und Stromversorgung, Energie und Telekommunikationsanschlüssen. Aktuell werden die Millionenstädte Chinas in die chinesische Wirtschaft, und damit in die Weltwirtschaft, verkehrsmäßig eingebunden und mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet. Als nächstes sind dann die Städte mit mehr als 200000 Einwohnern eingeplant. In die derart ausgerüsteten Städte werden dann, vergleichbar mit dem Prinzip der Sonderwirtschaftszonen, private Investoren aus China wie aus dem Ausland eingeladen.

Im Rahmen dieses Aufbaus entstanden allein zwischen 2001 und 2005 über 24000 neue Autobahnkilometer. Damit wuchs das chinesische Autobahnnetz von 7000 km im Jahr 1998 auf 53000 km im Jahr 2008. Bis zum Jahr 2020 soll sich das chinesische Autobahnnetz noch einmal mehr als verdoppeln. Auch das Eisenbahnnetz wird ausgebaut. Von 2006 bis 2011 werden 17000 Streckenkilometer dem bestehenden Netz hinzugefügt. Dies entspricht knapp der Hälfte des gesamten deutschen Schienennetzes.

Chinas Infrastruktur und Wirtschaft wächst rasant, aber ihre Kehrseite, die Verpestung der Umwelt, die Luft- und Wasserverschmutzung auch. Die chinesischen Großstädte gehören zu den Städten mit der schlimmsten Luftverschmutzung weltweit. Inzwischen hat sich das Denken der chinesischen Regierung gewandelt. Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung werden von der Regierung als ein Hauptproblem Chinas eingestuft. Deshalb steckt China fast 40 Prozent seines Finanzkrisen-Konjunkturprogramms der Jahre 2009 und 2010 in die Unterstützung einer umweltfreundlicheren Wirtschaft.

Trotz aller wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahrzehnte bleibt die Ernährung der Bevölkerung eine ständige wichtige Aufgabe der Regierung. Die Ernährung der Bevölkerung gilt aufgrund der im Vergleich zur großen Bevölkerung geringen landwirtschaftlich nutzbaren Fläche als nicht gesichert. Liu Dongzhu, Mitarbeiterin des staatlichen chinesischen Büros für Getreidereserven, erklärt dazu, es sei nahezu ein Wunder, 22 Prozent der Weltbevölkerung mit nur sieben Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche ernähren zu können: Die chinesische Regierung strebt an, die Getreideversorgung der Bevölkerung eigenständig gewährleisten zu können. In den vergangenen Jahren konnte der jährliche Ertrag den Getreideverbrauch im Wesentlichen decken. Mittlerweile werden rund 95 Prozent des benötigten Getreides in China selbst erwirtschaftet.

Obwohl die Zeit unter Mao heute in China als eine inzwischen überwundene Vergangenheit gilt, erschien im Jahr 1999 in der Volksrepublik eine neue Serie von Banknoten: Wo zuvor nur der 100- Yuan-Schein das Konterfei Maos zeigte, findet sich sein Gesicht nun auf allen neuen Geldscheinen.

Ausländische Unternehmen in China

Es ist ausländischen Unternehmen erlaubt, in China zu investieren und der Außenhandel wurde liberalisiert. Auch institutionelle Reformen an staatlichen Investitionen oder dem Steuersystem wurden notwendig. An den politischen Rahmenbedingungen wurde jedoch zunächst nichts geändert, weshalb das Wirtschaftssystem als Staatssozialismus oder offiziell als „sozialistische Wirtschaft chinesischer Prägung“ bezeichnet wurde. Im Jahre 1995 wies die Wirtschaft ein stabiles hohes Wachstum auf, das vorher isolierte Land war der siebtgrößte Teilnehmer am internationalen Handel, und die Lebensqualität wuchs schnell, wobei die Konsumausgaben der Haushalte zunächst zu Preissteigerungen um jährlich mehr als 7 % führten. In den Jahren 2000 bis 2005 ist die Preissteigerungsrate wieder im Bereich von 0 bis 2 %. Als Beispiel verbuchte VW mehr als 1,9 Mio. innerhalb Chinas verkaufte Neuwagen im Jahre 2010. Damit wurden 37% mehr als im Vorjahr 2009 verkauft.

Kader-Kapitalismus

Die heutige Phase wird angesichts des zunehmenden Gewichts der Privatwirtschaft in China von ausländischen Wirtschaftsführern und Politikern oft als Chinas Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft bezeichnet. Chinaexperten wie der deutsche Politikwissenschaftler Sebastian Heilmann weisen jedoch darauf hin, dass in China keineswegs die freie Marktwirtschaft regiert, vielmehr sprechen sie von einem autoritären Kader-Kapitalismus: Wirtschaftlich erfolgreich sind meist Unternehmer mit guten Beziehungen zu den Mächtigen, aus deren Reihen sie auch oft hervorgehen: Von den 3220 Chinesen mit einem Privatvermögen von mindestens 100 Millionen Yuan sind 2932 Kinder der höheren Parteikader. In

den fünf Wirtschaftszweigen Finanzen, Außenhandel, Landerschließung, Großkonstruktionen und Wertpapiere halten Kinder der höheren Kader 85 Prozent bis 90 Prozent der Schlüsselpositionen.

Außenhandel

Der Außenhandel entwickelt sich stürmisch, dabei ist der Handelsüberschuss Chinas ein ständiges Streitthema im internationalen Handel. Im zweiten Vierteljahr 2009 betrugen die Devisenreserven Chinas erstmals über zwei Billionen US-Dollar., womit China vor Japan (mit 970 Milliarden Dollar), Russland (305,6 Mrd. $) und Taiwan (268,0 Mrd. $) die größten Reserven der Welt besitzt. Zum Vergleich: Die gesamte Euro-Zone verfügt nur über 191,6 Milliarden Dollar. Am 1. Januar 2010 wurde eine Freihandelszone zwischen der Volksrepublik China und der ASEAN eingerichtet, die nach der EU und der NAFTA die drittgrößte der Welt darstellt.

Entwicklung des Außenhandels Chinas

 

Jahr

Einfuhr

Ausfuhr

Jahr

Mrd. US$

Prozent zu Vj.

Mrd. US$

Prozent zu Vj.

2003

412,8

39,8

438,2

34,6

2004

561,2

35,9

593,3

35,4

2005

660,0

17,6

762,0

28,4

2006

791,6

20,0

969,1

27,2

2007

955,8

20,8

1217,9

25,7

2008

1133,1

18,5

1428,5

17,2

2009

1006

-11,2

1202

-16,0

2010

1390

38,7

1580

31,3

Quelle: BFAI [173]