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1.

Angaben zur Organisation

Diakoniestation Traunstein, Crailsheimstraße 3a. Geschäftsführer ist Kurt Schmoll/


Andreas Karau, Pflegedienstleitung ist Markus Schneider, Einsatzleitung ist Andrea
Eckl, Stellvertretende Pflegedienstleitung ist Tatjana Kuliev. Der örtliche
Einzugsbereich der Pflegebedürftigen umfasst ein Versorgungsgebiet von ca. 15-20
Km. Sie sind rund um die Uhr für seine Klienten erreichbar, um dies zu gewährleisten
ist eine Rufweiterleitung über eine einheitliche Telefonnummer eingerichtet. Seine
Sprechzeiten sind wochentags von 8.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung. Die Pflege
und Betreuung der Klienten im eigenen Zuhause betrachten sie als eine qualitäts- und
bedürfnisgerechte Aufgabe. Sie bieten ihre Klienten folgende behandlungs- und
grundpflegerischen Leistungen an:

 Leistungen der häuslichen Pflegehilfe gem. § 36 SGB XI


 Leistungen der häuslichen Krankenpflege gem. § 37 Abs. 1 SGB V
 Verhinderungspflege gem. § 39 SGB XI
 Pflegeberatungseinsätze gem. § 37 SGB XI
 Haushaltshilfe gem. § 38 Abs. 1 SGB V
 Pflegekurse für Angehörige im häuslichen Umfeld nach gem. § 45 SGB XI
 stundenweise Betreuungs- und Entlastungsleistung gem. $ 45b SGB XI.

Die Koordination mit anderen Bereichen: die Pflegedienstleitung, ..

2. Die Lebenssituation

A: Frau F ist 86 Jahre alt und hat 3 Kinder. Sie ist verheiratet, lebt mit Ehemann in
Eigenes Haus. Sie leidet seit 2 Jahre unter Demenz, deshalb vergiss sie immer zu
trinken. Außerdem hat sie vor 1 Jahr nach dem Sturz eine Lähmung an Armen und
Beine. Sie hat kaum noch Appetit. Sie hat trockene Haut und isst gerne Obst und kann
unter Aufsicht selbständig essen und trinken. Weil sie die Zahnprothese trägt, dann kaut
sie schwerig. Durch die Diakonie benötigt sie täglich bei der Grundpflege. Ihr Ehemann
und Ihre Kinder unterstützen bei Tranfers, Blasen – Darmentleerung,
Nahrungszubereitung, mittag EAR, verlassen der Wohnung.. Sie kann ihre Wünsch klar
und deutlich äußern und hört gut, trägt eine Brille zum Lesen. Sie hat teilweise
Schwierigkeiten mit der Konzentration, ist ortlich und teilweise zeitlich orientiert. Sie
ist Parkinson, es führt zu ungeschickt. Sie kann nicht mit Klobigen Schürsenkeln
umgehen. Sie kann sich im Bett allein die Position verändern. Sie kann nicht selbst die
Kleidung an und ausziehen, emfindet sich nicht notwendig regelmäßig Wäschewechel.
Außerdem leidet sie unter Syndrom GBS, es führt zu Sensibilitätsstörungen in Hände
und Füße. Ihr Kopf ist frei beweglich, schützen und Nackengriff weitgehend möglich,
mit Unterstützung kann sie gehen und aufstehen. Sie ist Rollstuhl, kurze Wege auf
Rollator angewiesen, ist sie unruhigen beim Gehen.

B: Pflegeplanung

Probleme und Ressourcen Ziele Pflegemaßnahmen


ABEDL 1: Essen und  Frau L akzeptiert  Getränke
Trinken können Wünschkostforme griffbereit
P: Frau L hat gestörtes n. bereitstellen,
Essenverhalten und Gefahr  Hat Appetit Trinkmenge
der Aspiration  Ist ausreichend mit kontrollieren
Nimmt zu wenig Flüssigkeit (mindesten 1,5
Flüssigkeit versorgt. Liter pro Tag)
Keinen Appetit  Frau L schluck in  Große Portionen
Ä: Aufgrund von Demenz, die Speiseröhre vermeiden,
Parkinson. und verschlucken Speisen warm
S: Kaustörungen beim in die Lunge wird halten.
Essen, Schluckstorungen. verhindert.  Bieten
R: Frau L akzeptiert  Aspiration verschiedene
Hilfsmittelunterstützung. vermeiden. Gerichte an (kein
Sie isst gerne Obst, kann schneiden, raspel)
unter Anteilung selbständig  Mundpflege
essen und trinken.  Überprüfung
Zahnprothese, es
passt oder nicht
mehr passt.
 Zum Essen und
Trinken
Sitzposition.
 Bei Flüssigkeiten
vorsichtig und
Konzentration
ermöglichen(z.B:
Ruhe Zimmer,
keine Ablenkung)
ABEDL 2: Sich Pflege  Bedarfs und  Hilfe beim
können Bedürfnissgerecht Teilkörperwasche
P: hat trockene Haut e Körperpflege ist und Intimpflege
Kann Haar-Nagel- sichergestellt. jeden Tag.
Unterkörper nicht  Fühlt sich sicher,  Hilfe beim Mund-
selbständig durchführen. wohl gepflegt. Zahn-Nase-Augen-
Ä: Lähmung an Armen und  Hat eine saubere, Ohrenpflege-
Beine, Demenz und GBS intakte angepasste Haarewäschen
( Guillan-Barre-Sydrom) Haut. jeden Tag.
S: Haut schuppen  Hat vertrauen in  Richtige trockene
Körperpflege ist selbst Pflegepersonal, Haut und
nicht sauber keine Angst. eincremen.
 Ist über Gefahren  Friseurbesuch-
R: Frau L hat intakte Haut und Möglichkeiten Fußpflege
Kann das Gesicht, Hände, informiert und zur organisieren jede
Oberkörper waschen und Mitarbeit Woche.
eincremen. motiviert.  Mehre Trinken.
Kurze Haare einfach zu  Kann die
waschen oder Föhnen. Notwendigkeit der
Kann Wünsche zur Hautpflege
Körperpflege äußern. merken.
ABEDL 3: Sich kleiden
können
P: An-aus Kleidung und  Fühlen sich  Zeigen kleine
Schuhe- einschränkungen gepflegt und wohl. schritte zum An
Kommt mit Schnürsenkel  Kann teiweise an aus kleiden
nicht zurecht. und auskleiden  Vorbereiten die
Ä:
Bewegungseinschränkunge und Schuhe Kleidung vor dem
n, Parkinson, Demenz. Kleiden
S: Kein Emfinden für die  Hilfestellung beim
notwendigkeit von Anziehen Schuhe
regelmäßigen  Motivation zum
Wäschewechseln. regelmäßig
R: kann Kleidungswünsche Wäschwechsel 2
äußern. mals pro Tag (zum
Aufstehen und
zum Schlafen)
ABEDL 4: Sich bewegen
können
P: Frau L hat  Stürzrisiko  Unterstützung
Bewegungseinschränkunge vermeiden. beim Umgang mit
n  Druckt ist Rollator zum
Hat Stürzrisiko gleichmüßig Gehen.
verteilt.  Festes Schuhwerk
Ä: Parkinson,  Vorbeugen  Hilfstellung beim
Einschränkungen, in der Kontrakturen. Stehen oder beim
Aktivität, Lähmung.  Föderung und Transfer von
S: Schnellen Erhaltung der Rollstuhl im
Bewegungdrang und Beweglichkeit, Toilettstuhl ins
unruhigen selbständigkeit Bett.
R: kann sicher sitzen Motivation  Aktive passive
(Rollstuhl) Bewegungsübunge
Unterstützung der gesamten n durchführen.
Familien bei Transfers.

C: Unterschiede auf zwischen Akutkrankenhaus und Langzeitpflegeeinrichtung.

Akutkrankenhaus Langzeitpflegeeinrichtung

Institutionelle  ist eine Einrichtung,  ist eine private


Gegebenheiten in der kranke oder Wohneinrichtung,
verletzte Personen die sich um
medizinisch oder Personen kümmert,
chirurgisch behandelt die nicht in der
werden. Lage sind, sich
selbst zu kümmern,
als ältere oder
chronisch Kranke.
Die Zusammenarbeit  Normalerweise kann  Ein
im interprofessionellen ein Familienmitglied Familienmitglied
Team und oder Verwandter zu oder Verwandter
Angehöriger. keinem Zeitpunkt kann zu jeder
einen Patienten Tages- und
besuchen. Es gibt Nachtzeit
eine bestimmte Zeit, besuchen.
zu der Besucher
besuchen können.
Tagesstruktur  kranke Menschen  pflegen und
rund um die Uhr betreuen
gepflegt und betreut. Altenpfleger / innen
 Ihr seelisches und alte Menschen mit
körperliches Befinden dem Ziel eine
wird aufmerksam stabile gute
beobachtet und Lebensqualität
Maßnahmen wie die aufrechtzuerhalten.
Vergabe von  Hilfe bei den
Medikamenten nach alltäglichen
ärztlicher Anordnung Aufgaben, wie
oder Wechseln eines Waschen,
Verbands Anziehen, Essen
durchgeführt. und Trinken.
 Medizinische  der individuellen
Apparate, Pflegeplanung.
unterstützen ärztliche Durch Gespräche
Untersuchungen oder mit Angehörigen,
operative Eingriffe den Ärzten und dem
und helfen bei der Bewohner selbst
Planung von müssen
Pflegemaßnahmen Altenpfleger / innen
mit. die persönlichen
Hintergründe und
Bedürfnisse des
Patienten ermitteln.
 Die
Sterbebegleitung
gehört ebenfalls
regelmäßig zu den
Aufgaben, wobei
besonders die
kommunikativen
und sozialen
Fähigkeiten gefragt
sind.

Dokumentationssystem  die  Die


Pflegedokumentation Pflegedienstleitung
und die Übernahme plant die jeweiligen
von Organisations- Leistungen bis zu
und einem Monat im
Verwaltungsarbeiten. Voraus.
 Stammdaten,  Die LNW im SGB
Pflegeplanung, V Bereich müssen
Überwachungsblatt wochentlich zeitnah
(Tages- oder vom Versicherten
Wochenkurven, unterschrieben
Listen, Tabellen), werden.
 Beobachtungen,
Bericht (frei
formuliert),
 ärztliche
Verordnungen, etwa
Medikamente,
verordnete Diät,
 Aufschreibungen,
Leistungsnachweise
und anderes.

D: Vorschläge zur Verbesserung.

 Maßnahmen zur Ressourcenförderung: Frau L kann sicher auf dem Stuhl sitzen
und bekommt viele Unterstützung aus der gesamten Familien bei Transfer, führt
Aktive Bewegungsübungen durch Feinmotorik durch ( Pronation/Supination mit
Material und Extremitätenbewegungen)
 Maßnahmen zur Gesundheitsförderung: Konzentration ermöglichen durch Ruhe
Zimmer und keine Ablenkung.
 Förderung der Alltagskompetenzen und Entwicklung zur Selbständigkeit: Frau
L wascht selbst das Gesicht, Hände, Oberkörper und eincremt.
 Soziale/familiäre Situation: Unterstützung beim Übung Feinmotorik.
 Evtl. Teilnahme am Beratungseinsatz: Physiotherapie zu Hause.
3. Frau F vergiss zum Tinken auf Grund Demenz.

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