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BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011

Beispiel (Leiter):

x

= 2 Stück (Stangen) = 5 Sprossen

k

= 5 Stück + 3 Sprossen = (5x(2 Stangen) + 3x(5 Sprossen)) x =

= (10 Stangen + 15 Sprossen) x = 25x

Stangen = 2x Sprossen = 5x

Kostenfunktion Ohne Titel 1 k = 25x + 1000
Kostenfunktion
Ohne Titel 1
k
= 25x + 1000

Grenzkosten = k‘ = 25

Durchschnittskosten:

!K = K

x

k = 25 + 1000

x

Beispiel:

Ein Unternehmen hat Fixkosten von 100.000,00 und variable Kosten von 10,00 pro Stück.

Bestimmen Sie die Kostenfunktion, die Grenzkosten sowie die Stückkosten.

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BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011

K = 10x + 100.000

K‘ = 10

k = 10 + 100.000

x

Übungsaufgaben (5)

Aufgabe 1)

In der Vorlesung wurde berechnet, wie viele Einheiten eines Gutes aus den Produktionsfaktoren A (Preis 4 ) und B (Preis 6 ) bei einer Kostenrestriktion von 72 und einer Produktionsfunktion m = A x B hergestellt werden können.

Wie ändert sich die maximal mögliche Ausbringungsmenge, wenn der Preis für A auf 3 fällt? Berechnen Sie und zeigen Sie den Zusammenhang auch grafisch.

Berechnen Sie die sich aufgrund der Faktorpreisänderung neu ergebenden Kostenfunktion in Abhängigkeit von der
Berechnen Sie die sich aufgrund der Faktorpreisänderung neu ergebenden
Kostenfunktion in Abhängigkeit von der Outputmenge m.
K = 72
m = 54
K = 72
m = 2
30
22,5
15
7,5
0
0
18
24

2

BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011

K = p A ! A + p B ! B

72 = 3A + 6B

B = 12 -

1

2 A

m = A ! (12 -

1

2 A) = 12A -

1

2

A 2

m' = 0 = 12 - A

" A = 12

B = 12 - 6 = 6

m = 12 ! 6 = 72

K (A,B) = 3A + 6B

!

L = 3A + 6B + !B =

0

"L

!

" A = 3 - !B =

"L

!

"B = 6 - ! A =

"L

!

"! = m - AB =

m = A ! B

0

0

0

p A = 3

,

p B = 6

3

!m

! A

!m

!B

=

p

A

p

B

BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011 B 3 1 = B = A = 2B A
BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011
B 3
1
=
B =
A = 2B
A
6
2 A
m = A
! B
1
1
m = A !
2 A =
A 2
2
2m = A
B =
2m
m = 2B ! B
= 2B 2
1
B =
2 m
1
K (m) = 3 !
2m + 6 !
2 m =
18m +

Aufgabe 2)

B = 2 m 1 K (m) = 3 ! 2m + 6 ! 2 m
B = 2 m 1 K (m) = 3 ! 2m + 6 ! 2 m

18m = 2 18m =8,485281374

m
m

Gegeben sei die folgende Kostenfunktion:

K = 0,01 m 3 - m 2 + 100 m + 720

Berechnen Sie zunächst die sich ergebenden Kosten bei der Ausbringungsmenge m = 70.

die

Ausbringungsmenge?

Wie

hoch

sind

variablen

Kosten,

wie

hoch

die

fixen

Kosten

bei

dieser

Berechnen Sie die Durchschnittskosten bei einer Ausbringungsmenge von m = 70 und geben Sie die allgemeine Formel zur Berechnung der Durchschnittskosten an.

Geben Sie die Grenzkostenfunktion zu der oben stehenden Kostenfunktion an. Erklären Sie den Begriff „Grenzkosten“ kurz an einem Beispiel.

Bei welcher Menge sind die Durchschnittskosten bei der gegebenen Funktion minimal?

K (m) = 0,01m 3 - m 2 + 100m + 720 K (70) = 6.250

!K = k = 6.250

70

= 89,29

k =

K

m = 0,01m 2 - m + 100 +

m = 60

k = 88

720

m

K f = 720 K v = 5.530

K' = 0,03m 2 - 2m + 100

4

k' = 0,02m - 1 +

720

m

2

!

= 0

BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011

Aufgabe 3)

Ein Freund von Ihnen betreibt das Café „Kuchenbar“. In der Backstube werden täglich große Mengen an Kuchen hergestellt. Dazu werden vier Knetmaschinen verwendet, die in 4 Schaltstufen betrieben werden und pro Arbeitsgang jeweils 80 kg Teig verarbeiteten können. Mit der Schalterstufe verändern sich Stromverbrauch und Bearbeitungszeit des Teiges wie folgt:

Stufe

Stromverbrauch in kWh

Bearbeitungszeit in Min.

1

20

75

2

24

60

3

28

55

4

32

50

Die Arbeitszeit in der Backstube beträgt täglich 8 Stunden, die Reinigung der Maschine und die Wartung nehmen täglich eine Stunde in Anspruch.

Wie viel Teig kann an einem Arbeitstag verarbeitet werden?

Ihr Freund lässt die Maschine grundsätzlich nur auf Stufe 1 laufen, da sie sich ruhiger anhört und auch ausgelastet ist. Im Durchschnitt benötigt er 1.700 kg Teig täglich. Ist die Entscheidung bezüglich der Stufe wirtschaftlich?

Aufgrund der Qualität der Kuchen steigt der Bedarf an Teig auf 2.000 kg täglich. Sollte die tägliche Arbeitszeit erhöht werden? Wie würde sich die Situation darstellen, wenn der Bedarf auf 2.400 kg Teig pro Tag ansteigen würde?

Maschinenminuten (Pro Tag/Maschine) = 7 x 60 Minuten = 420 Minuten

Stufe 4

Stufe 1

Arbeitsgänge = 420

50

= 8,4

Teig (gesamt) = 4 ! 8,4 ! 80 = 2.688 kg

Arbeitsgänge = 420

75

= 5,6

Teig (gesamt) = 4 ! 5,6 ! 80 = 1.792 kg

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BWL-Vorlesung vom 21. Juni 2011

Stromverbrauch:

Stufe

 

Verbrauch

1

20

!

75

= 25

 

60

2

24

!

60

= 24

 

60

3

28

!

55 60 = 25,6

4

32

!

50 60 = 26,6

Stufe 2:

Arbeitsgänge = 420

60

= 7

Teig = 4 ! 7 ! 80 = 2.240 kg

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