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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch 

Lektion 16–20

Aussichten A2.2
ˇ Kotas
Autor: Ondrej
Redaktion: Enikő Rabl
Layout: Claudia Stumpfe
Satz: Regina Krawatzki, Stuttgart

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen
2 | 16 Wir bleiben in Kontakt!
KL die Kursleiterin / der Kursleiter
TN die Teilnehmerin / der Teilnehmer 10 | 17 Eine gute Entscheidung
KB Kursbuch 17 | 18 Typisch deutsch!?
AB Arbeitsbuch 24 | 19 Füreinander da sein
IS Integration Spezial
32 | 20 Aus vergangenen Zeiten
EA Einzelarbeit
PA Partnerarbeit 39 | Lösungen zum Kursbuch
GA Gruppenarbeit 45 | Lösungen der Lektionstests

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Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
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Lernziele Fertigkeiten Textsorten Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

Einstieg Sprechen   ommunikationsmittel


K  
Kommunikationsmittel und KB 1
beschreiben Aktivitäten
16 A So fern und doch so nah Hören Hörspiel   omputersymbole verstehen
C  Gegenseitigkeit ausdrücken mit KB 2–7
(privat) Lesen Interview  sich über Möglichkeiten der sich-Verben AB 1–6
über Kommunikations- Sprechen Ich-Texte sozialen Netzwerke austau-  Relativsatz (Nominativ, Akkusativ)

gewohnheiten sprechen Skype-Fenster schen


 ein Interview hören und

selbst führen
 Kommunikationstypen

näher beschreiben
 Kommunikationsgewohn-

heiten beschreiben und


vergleichen
16 B Besser, schneller, günstiger Lesen Umfrage   ine Umfrage über das Tele-
e  Komparativ KB 8–16
(öffentlich) Sprechen Grafik fonverhalten ausfüllen  Vergleich mit wie und als AB 7–15

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Vergleiche anstellen; Hören Werbeprospekt  die Auswertung einer Grafik  Superlativ

etwas reklamieren Schreiben Hörspiel verstehen  Verben mit Präpositionen: Präpo-

Reklamationsge-  Angebote vergleichen sitionaladverb


spräch  Reklamationsgespräche  Aussprache R-Laute

Tipps verstehen und führen  Aussprache Endung -ig

Werbeslogans  Werbeslogans verstehen

und verfassen

16 C Tabu am Arbeitsplatz Hören Hörspiel  rgumente sammeln und
A  
Redemittel für Stellungnahme KB 17–20
(beruflich) Lesen Forumsbeiträge Stellung nehmen  
Redemittel für Missbilligung, AB 16–17
 Regelungen genau lesen
Internetnutzung am Sprechen Regelungen Rechtfertigung und Kompromiss

Aussichten A2.2

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 Missbilligung ausdrücken,
Arbeitsplatz Schreiben Konfliktgespräch
sich rechtfertigen und einen
Kompromiss vorschlagen

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Ausklang Sprechen Facebook-Einträge   esten interkulturell verglei-
G
Lesen Blogs chen
16   Wir bleiben in Kontakt!

Schreiben  Facebook und Blogs für das

Lernen nutzen
Leitfaden Lektion 16

 eine Nachricht übermitteln

2
Leitfaden Lektion 16

Die Lektion thematisiert moderne Kommunikationsformen wie Skypen, Chatten, Simsen


sowie den Umgang mit sozialen Netzwerken im privaten und im beruflichen Kontext. Von
einem weiten Kommunikationsbegriff ausgehend untersuchen TN die Funktion verschiede-
ner Kommunikationsmittel, vergleichen verschiedene Kommunikationstypen und beschrei-
ben ihre eigenen Kommunikationsgewohnheiten. Hör- und Lesetexte führen darüber hinaus
die Themen „Reklamieren am Telefon“ und „Internetnutzung am Arbeitsplatz“ ein.

1 Einstieg: Kommunikationsmittel und ihre Bedeutung


a | b  Anhand der Fotos setzen sich TN mit verschiedenen Kommunikationsmitteln und -formen auseinander.
Es können weitere Kommunikationsmittel gesammelt werden, die für TN persönlich von Bedeutung sind
oder in ihren jeweiligen Kulturkreisen eine wichtige Rolle spielen. TN äußern sich zu den Kommunika-
tionsmitteln, indem sie mithilfe der Fragen in a die Mittel sortieren und dann mithilfe der Angaben im
Schüttelkasten ihre Funktionen beschreiben.
c  |  Da persönliche Gewohnheiten, Neigungen und ggf. kulturelle Unterschiede hier eine wichtige Rolle spie-
len, ist nach der Bearbeitung ein Austausch im Plenum wichtig.

16 A So fern und doch so nah


Kommunikation über das Internet steht im privaten Teil im Vordergrund. TN wird der nötige Wortschatz
vermittelt, um sich zu Kommunikationsformen äußern und ihre Vor- und Nachteile abwägen zu können.
Sich-Verben zum Ausdruck der Reziprozität und der Relativsatz werden eingeführt.

2 Hörspiel: Einführung des Themas Skypen


a |  enn die Kommunikation über Skype bei der Bearbeitung der Einstiegsseite noch nicht zur Sprache
W
gekommen ist, haben TN hier die Möglichkeit, gemeinsam mit KL den Begriff kurz zu erläutern.
b |  TN spekulieren über das Bild und äußern Vermutungen über mögliche Zusammenhänge zwischen
der abgebildeten Situation und dem Thema Skypen. KL sollte evtl. auf die Situation der Familie Vogel
aufmerksam machen und TN durch unterstützende Fragen helfen (Lukas ist aus beruflichen Gründen oft
nicht zu Hause, aber er hat telefonischen Kontakt zu seiner Familie).
d |  Die Aufgabe erweitert den Wortschatz. TN fassen mithilfe der Angaben des Gehörte zusammen. Sie
können auch zu jeder Aktivität erklärende Sätze formulieren.

3 Wortschatz: Aktivitäten in Skype


  ie Aufgabe vermittelt wichtige Wörter für den Umgang mit dem Internet bzw. der Telefonsoftware
D
Skype. Da sich einige TN möglicherweise mit dem Thema nicht gut auskennen, können Paare oder
Gruppen gebildet werden, wo sich TN gegenseitig helfen.
 Wenn TN Interesse für das Thema zeigen, kann KL ein Gespräch über die Erfahrungen mit Skype bzw.

über andere preisgünstige Möglichkeiten, mit entfernten Freunden und Verwandten Kontakt zu halten,
initiieren.

Festigung des Wortschatzes in AB 1.


AB  1

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4 Sprechen: sich über soziale Netze austauschen, mit sich-Verben


Gegenseitigkeit ausdrücken
a | b  D
 a vermutlich viele TN bereits Erfahrungen mit sozialen Netzwerken im Internet gemacht haben, soll
ihnen hier der entsprechende Wortschatz vermittelt werden, um sich über ihre Erfahrungen sowie über
die Gründe, warum sie sich für diese Art der Kommunikation interessieren oder nicht, mit anderen TN
austauschen zu können.
Erweiterung:
 F alls möglich, können die erwähnten Netzwerke direkt im Internet angesehen werden. TN, die sich
mit den jeweiligen sozialen Netzwerken auskennen, können Nutzungsmöglichkeiten vorführen und
erläutern, weitere Begriffe und Wörter können gesammelt werden.
 K L kann auch anregen, dass Projektgruppen gebildet werden, die sich mit jeweils einem sozialen
Netzwerk beschäftigen und dieses im nächsten Kurs den anderen TN präsentieren.
c   |  I m Zusammenhang mit dem Thema Kommunikation und Austausch lassen sich besonders gut sich-
Verben wie sich treffen, sich kennen lernen, sich schreiben, sich schicken aufgreifen und der Aspekt der
Gegenseitigkeit bei den Reflexivpronomen uns, euch, sich fokussieren. Zur Verdeutlichung kann KL
Formen wie jemanden treffen und sich treffen kontrastiv gegenüberstellen und dann die Grammatik
anhand von AB 2 festigen. AB  2, 3 
5 Hören, Sprechen: Erfahrungen mit Kommunikation im Netz
a | Vorschlag: Da das Interview relativ lang ist und viele Informationen zu verschiedenen Themen enthält,
kann KL vor dem Unterricht Kärtchen mit folgenden Themen vorbereiten: Privates, Studium,
Freizeitbeschäftigung, Sozialleben, Erfahrungen mit sozialen Netzwerken im Internet, Diskussi-
onen im Netz. TN bilden Gruppen, jede Gruppe bekommt oder zieht eine Karte, bereitet dann
Fragen zu dem jeweiligen Themenbereich vor und stellt sie im Kurs. TN hören nun das Interview
und sammeln Informationen. Nach dem Hören besprechen alle Gruppen ihre Notizen, verglei-
chen mit ihren Fragen (Welche wurden beantwortet? Welche nicht? Welche anderen Informati-
onen haben sie bekommen?) und präsentieren kurz die Ergebnisse im Plenum.
d | Erweiterung: Nachdem alle TN individuell vorgestellt wurden, können einzelne Profile in Form von Pla-
katen präsentiert werden – es lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Merkmale
feststellen, die es ermöglichen, das Netzverhalten der TN bestimmten Gruppen zuzuordnen.
Für jede Gruppe kann eine passende Überschrift formuliert werden; TN suchen nach Begrif-
fen und Bezeichnungen, die das Netzverhalten der jeweiligen Gruppe charakterisieren.

Konkrete Beispiele für Risiken im Internet und den möglichen Umgang damit bringt Integration Spezial.
IS  16 /1
6 Lesen: Kommunikationsgewohnheiten beschreiben; Relativsatz
��������������������������������������������������������������������������������������������������
N achdem sich TN über moderne Medien und ihre Benutzung ausgetauscht und neuen Wortschatz erarbei-
tet haben, werden sie nun in der Leseaufgabe angeregt, über die Unterschiede und eventuell auch über
die Vor- und Nachteile traditioneller und moderner Kommunikationsformen nachzudenken.
a | b Vorschlag: TN bearbeiten Aufgabe a und b in Vierergruppen: Sie besprechen zunächst ihre Vermutungen
und tauschen Ideen aus. Dann liest jeder TN einen Text und fasst ihn für die anderen
Gruppenmitglieder kurz zusammen. Die Inhalte werden mit den Vermutungen verglichen.
c   |  Nachdem sich TN mit den Inhalten der Texte vertraut gemacht haben, ordnen sie die Aussagen in EA
oder PA den Personen zu. Nach der inhaltlichen Überprüfung geht KL auf die Relativsätze ein.
Vorschlag: KL bereitet die Sätze auf Folie vor und markiert jeweils die Relativpronomen. TN beantworten
die Frage, auf welches Nomen sich die Pronomen beziehen, KL zeichnet Pfeile ein.

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 Zur genaueren Analyse der Satzstruktur zieht KL die Beispiele aus dem Infokasten heran und zeichnet
jeweils zwei Pfeile ein: Sowohl Genus als auch Kasus sind zu berücksichtigen.

Ich schreibe an meinen Freund. Der Freund lebt in Australien. Den Freund sehe
ich sehr selten.
Ich schreibe an meinen Freund, der in Australien lebt.

Ich schreibe an meinen Freund, den ich sehr selten sehe.

Per Skype kommuniziere ich mit Freunden. Die Freunde leben weit weg.
Per Skype kommuniziere ich mit Freunden, die weit weg leben.

d|  In diesem Schritt können TN überprüfen, ob sie das Prinzip der Bildung verstanden haben.
Weitere Erarbeitung des Relativsatzes im AB.
Erweiterung:
AB 4, 5 
 Als weitere Übung zum Relativsatz notieren TN auf einen Zettel einen Satz zu Themen wie Netzverhalten,

Verhältnis zum Internet / zu sozialen Netzwerken im Internet, Erfahrungen mit verschiedenen


Kommunikationsmitteln u. Ä., z. B.: Ich treffe mich jeden Tag mit meinen Freunden auf Facebook. Die Zettel
werden eingesammelt und neu verteilt. Ein/e andere/r TN, der/die die Karte mit diesem Satz bekommt,
macht daraus einen Relativsatz, z. B.: Das hier ist ein Kursteilnehmer / eine Person / jemand, der/die sich
jeden Tag mit seinen / ihren Freunden auf Facebook trifft. TN versuchen zu erraten, wer das sein könnte.

7 Sprechen: über die eigenen Kommunikationsgewohnheiten sprechen


a|  TN bereiten sich auf das Sprechen vor, indem sie Informationen sammeln und sortieren.
b|  TN tauschen sich in GA aus und bilden dabei unter anderem auch Relativsätze. KL geht im Kursraum
umher und leistet sprachliche Hilfe.
Im Anschluss geht KL auf die Strategie des Mindmappings in AB 6 ein. AB 6 
16 B Besser, schneller, günstiger
Der öffentliche Teil der Lektion widmet sich der wohl am meisten verbreiteten Art moderner Kommuni-
kation – dem Telefonieren: Spielt derzeit das traditionelle Festnetz oder das Handy eine wichtigere Rolle?
Welche Tarife gibt es und wie kann man am Telefon reklamieren? Vor diesem thematischen Hintergrund
werden TN die Steigerung der Adjektive und weitere Verben mit Präpositionen vermittelt.

8 Lesen, Sprechen: Vergleiche verstehen; Einführung des Komparativs


 KL leitet diesen Abschnitt mit einführenden Fragen ein, z. B.: Was ist für Sie wichtiger: das Handy oder das
Festnetz? Was benutzen Sie öfter? Die Bedeutung der neuen Formen wichtiger und öfter kann KL mithilfe
von Gestik andeuten.
a|  TN bearbeiten die Umfrage in EA. Den Infokasten können sie als Hilfe heranziehen.

b|  TN vergleichen in PA, was sie jeweils angekreuzt haben, und reproduzieren dabei die Sätze.

 KL lässt einige TN die Ergebnisse präsentieren. Im Plenum wird anschließend gemeinsam geklärt, wie

der Komparativ gebildet wird und welche Ausnahmen es gibt.

Erarbeitung des Komparativs in AB 7.


AB 7

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9 Lesen, Sprechen: eine Statistik verstehen, etwas vergleichen mit als


und wie
a|  TN sehen sich die Grafik an und klären gemeinsam mit KL die Struktur der Darstellung: Was ist das
Thema? Wen und wie viele Menschen hat man befragt? In welchem Zeitraum? usw.
 Zum Detailverstehen lesen TN die Aussagen in EA und vergleichen sie mit dem Schema.

 Nach der Auswertung im Plenum macht KL auf den Gebrauch von als und wie in vergleichenden Sätzen

aufmerksam: Er / Sie bittet TN, Vergleiche in den Sätzen zu suchen und zu markieren, und lässt TN die
Regel selbst herausfinden.

Komparativ immer als: Ich bin größer als du. Der Igel ist schneller als der Hase.
Grundform immer wie:: Ich bin so alt wie du. Mein Bruder ist nicht so groß wie mein
Vater.

b|  TN versuchen, einige Informationen über ihr Heimatland oder über Länder, die sie gut kennen, zu geben
und dabei erste Vergleiche zu ziehen.
AB 8, 9
10 Lesen, Sprechen: Angaben im Text vergleichen; Einführung des
Superlativs
a|  Einen Übergang kann KL durch gezielte Fragen zum Thema Telefonieren schaffen: Festnetz oder Handy:
Was ist wichtiger? Was wird häufiger benutzt? Wie ist es mit den Preisen: Was kostet wie viel? TN überlegen
gemeinsam und berichten im Kurs über ihre Erfahrungen. Dabei werden zur Vorentlastung die Begriffe
Tarif und Dschungel geklärt: Wie hängen sie zusammen?
b|  TN lesen den Text und vergleichen die Tarife bzw. den beschriebenen Anbieter mit ihren eigenen

Erfahrungen. Das ist eine gute Gelegenheit zur Anwendung des Komparativs.
c|  Die Fragen werden gemeinsam gelesen und die Bedeutung des Superlativs wird geklärt. TN suchen dann

die entsprechenden Tarife aus.


Vorschlag: An dieser Stelle können TN mit dem Komparativ und / oder Superlativ Fragen zum Thema Tele-
fonieren formulieren, die sie den anderen TN im Kurs stellen.

Übung der Steigerungsformen in anderen Kontexten im AB. AB 10 – 12


Kopiervorlage 1
11 Hörspiel: Reklamation am Telefon; Erweiterung der Verben mit
Präpositionen
a|  Vor dem Hören können sich TN in Erinnerung rufen, welche Probleme in der Hörgeschichte bisher ange-
sprochen wurden, und Vermutungen dazu äußern, wo Lisa anruft. Dann hören TN den ersten Abschnitt
(die Ansage der Hotline) und beantworten anschließend die Frage, worüber sich Lisa hier ärgert.
b|  Zur Vorentlastung des nächsten Hörabschnittes können sich TN vorab Gedanken machen, welche

Strategien angewendet werden können, um am Telefon ein bestimmtes Ziel zu erreichen: Gibt es Tricks,
Ideen, Tipps?
c|  TN sind Verben mit festen Präpositionen sowie die entsprechenden Fragewörter bereits bekannt

(s. Lektion 14). Hier wird der Kreis dieser Verben erweitert und die Pronominaladverbien darüber, dafür
usw. eingeführt. Diese werden in AB 13 und 14 fokussiert.
AB 13 – 14
 Kopiervorlage 2, 3

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 12  Aussprachetraining: Festigung der Verben mit Präposition, Aussprache


R-Laute
 as Gedicht festigt einerseits den Gebrauch zweier wichtiger Verben mit Präposition und bietet darüber
D
hinaus die Gelegenheit, Pausen, Satzakzente und die Aussprache unterschiedlicher R-Laute zu wieder-
holen. KL sollte vor dem Markieren nochmal kurz auf den Unterschied zwischen konsonantischem und
vokalischem R eingehen: am Beispiel der Wörter Donnerstag und Freitag.
Vorschlag: KL bereitet vor dem Unterricht eine Folie mit beiden Texten vor. TN bearbeiten die Aufgabe in
Gruppen – jede Gruppe präsentiert im Plenum ihre Ergebnisse und ein/e TN aus der Gruppe
oder KL markiert auf der Folie.
c   | Vorschlag: Wenn Schreibaufgaben dieser Art TN Probleme bereiten, kann KL zunächst im Plenum Vor-
schläge sammeln lassen und geeignete Wörter und Wendungen an der Tafel festhalten. So
bekommen auch TN, die weniger kreativ mit der Sprache umgehen können, genügend Impulse,
worüber man sich ärgern oder freuen kann.

 13  Hören, Sprechen: Reklamationssituationen


a | An einem Hörbeispiel untersuchen TN zunächst, was in einer solchen Situation wichtig ist.
Vorschlag: TN erkennen bald, dass der Anrufer unsicher und unvorbereitet ist. Ohne auf die Tipps in b ein-
zugehen, kann KL bereits nach dem ersten Hören fragen, wie TN die Reaktionen des Anrufers
empfinden und was man besser machen könnte. TN können an dieser Stelle auch schon selbst
Tipps zum Reklamieren geben oder über eigene Erfahrungen berichten.
b | c  Der Text vermittelt den Wortschatz zum Thema. Nach dem Lesen können TN die Fehler des Anrufers
genau benennen.
 Ein weiteres Muster für ein Reklamationsgespräch bekommen TN in AB 15.
AB  15 
d |  Im Rollenspiel sollen TN nicht nur sprachlich angemessen agieren, sondern auch darauf achten, dass sie
eine überzeugende Wirkung erzielen.

In Integration Spezial erfahren TN, wie in Deutschland Garantie und Umtauschrecht funktionieren.
IS  16 /2
 14  Aufgaben zur Wahl
 Aufgabe 1 überträgt die mündliche Reklamation am Telefon auf das schriftliche Reklamieren.
Die Aufgaben 2 und 3 bieten weitere Gelegenheiten, den Vergleich zu üben. Zur Gruppenstatistik können
vorab gemeinsam die Funktionen eines modernen Handys aufgelistet werden (telefonieren, simsen, Musik
hören, fotografieren, Fotos verschicken, im Internet surfen, spielen usw.).

 15  Lesen: Werbesprüche verstehen


Als fakultativen Abschluss des Themas Komparativ / Superlativ bietet sich die Beschäftigung mit Werbung
an.
a | Vorschlag zur Differenzierung:
 Wenn TN schon einige Werbesprüche kennen, lassen sich die Sprüche im Plenum möglicherweise ent-

schlüsseln. KL muss hier und da nachhelfen. Besteht die Möglichkeit zur Internetrecherche, können TN
die Aufgabe auch selbstständig lösen.
 Wenn die Werbesprüche TN ganz unbekannt sind, kann KL die Markennamen angeben und TN zuordnen

lassen:

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Jeden Tag ein bisschen besser. – REWE (Supermarktkette)


Nicht immer, aber immer öfter. – CLAUSTHALER (Bier)
Am liebsten das Beste. – SIEMATIC (Küchenhersteller)
Nur Fliegen ist schöner. – OPEL (Auto)
Mit dem Zweiten sieht man besser. – ZDF (Fernsehsender)
Die wahrscheinlich längste Praline der Welt. – DUPLO (Schokolade)
b | c Hinweis: KL sollte auch genügend Werbematerial in den Unterricht mitbringen.
Vorschlag: TN können Plakate gestalten, die im Kursraum aufgehängt werden und gleichzeitig als Lern-
plakate fungieren. TN können aus verschiedenen Wörtern, die sie in Zeitschriften und Zeitungen
finden, selbst neue Werbesprüche zusammensetzen.

 16  Aussprachetraining: Endung -ig


  s geht um die zwei Varianten der Aussprache der Endung -ig. Beide Varianten sind möglich und erlaubt
E
– dies sollen TN in der Aufgabe erkennen. KL kann TN in zwei Gruppen arbeiten lassen: Gruppe 1 konzen-
triert sich auf -ik, Gruppe 2 auf -ich.
 Mithilfe des Infokastens wird auch auf die Aussprache der Endung in den Steigerungsformen bzw. den

deklinierten Formen des Adjektivs hingewiesen.

16 C Tabu am Arbeitsplatz


Der berufliche Teil befasst sich mit Regelungen am Arbeitsplatz im Bereich Internetnutzung: Was ist er-
laubt, was nicht? Welche Folgen kann die Missachtung der Regeln haben? TN lernen, mit Dissens umzuge-
hen und in einer Konfliktsituation mit dem / der Vorgesetzten angemessene Redemittel zu gebrauchen.

 17  Hörspiel: Einführung ins Thema Internetnutzung am Arbeitsplatz


a |  L lässt TN über das Bild spekulieren: Wer ist hier zu sehen? Wo sind die Personen? Wer erwartet wohl eine
K

freudige Nachricht? TN aktivieren ihre Kenntnisse über die Hörspielfiguren. KL kann auch das Bild aus
Lektion 15, Aufgabe 14 heranziehen.
d | Hier findet die Überleitung zum Thema der Einheit C statt. Im Anschluss an einen ersten Meinungsaus-

tausch lesen TN die Beiträge im Forum in KB 18.

 18  Lesen, Schreiben: Argumente sammeln und Stellung nehmen


Vorschläge zur Differenzierung:
 TN bearbeiten die Aufgabe in GA oder im Plenum, KL sammelt weitere Argumente an der Tafel, weist auf
die Redemittel im Infokasten hin und stellt somit genügend Sprachmaterial für die eigenen Forumsbei-
träge der TN zur Verfügung.
 Das Schreiben kann auch durch weitere Meinungsäußerungen und die Auswahl der entsprechenden

Redemittel in AB 16 vorbereitet werden.


AB  16

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 19  Detailliertes Lesen: Regelungen genau erfassen


Hinweis: T N werden hier zum ersten Mal mit einem anspruchsvolleren Text zu rechtlichen Fragen konfron-
tiert, der Detailverstehen verlangt und dessen Bearbeitung in erster Linie für lernstarke Gruppen
zu empfehlen ist.
a |  Zur Vorentlastung des Wortschatzes lesen TN die Aussagen, klären unbekannte Wörter und äußern ihre
Vermutungen, ob die Aussagen richtig oder falsch sind. Beim Lesen werden die Erwartungen überprüft.
b |  KL weist auf die Strategie hin: Es empfiehlt sich, zweimal zu lesen. Einmal den ganzen Text, und im
nächsten Schritt die den Aussagen entsprechenden Textstellen noch einmal. Diese müssen nun ganz
genau untersucht werden – in solchen Texten kann jedes kleine Wort entscheidend sein.
 KL kann auf ein typisches Merkmal des fachsprachlichen Stils aufmerksam machen, indem er TN fragt,

was ihnen an der Satzstruktur auffällt (häufige Benutzung von Nominalstrukturen). Die Nomen und die
dazugehörigen Verben werden in AB 17 aufgegriffen.
AB  17
 20  Hören, Sprechen: eine Konfliktsituation am Arbeitsplatz lösen
Die Transfer-Aufgabe zeigt an einem konkreten Fall, wie ein Verstoß gegen bestimmte Regelungen am
Arbeitsplatz gehandhabt wird.
b | c  Der Hörtext liefert Redemittel, die für die abschließende Sprechaufgabe benötigt werden.
d |  Es ist nicht notwendig, komplette Rollenspiele zu spielen. TN versuchen sich in 1–2 Sätzen zu rechtferti-
gen bzw. einen Lösungsvorschlag zu machen.

Wie kann man Kritik üben bzw. annehmen? Welche Kritikstile gibt es? – Diese Fragen werden in
Integration Spezial untersucht.
IS  16 /3
Ausklang
Körpersprache
Erweiterung: Interkulturelle Unterschiede in Bezug auf die Körpersprache können z. B. um folgende Berei-
che erweitert werden: Gesichtsausdruck, körperlicher Abstand, Körperkontakt, Blickkontakt,
Tonfall, Kleidung.

Projekt: Facebook hilft beim Deutschlernen


 Interessierte und auf Facebook bewanderte TN können nach Durchführung einer Aufgabe im Kurs über
ihre Erfahrungen berichten.

Nachricht an Lukas
 Es ist der Fantasie der TN überlassen, welches Kommunikationsmittel und welche Form der Kommunika-

tion sie wählen. Sie können sich von der Einstiegsseite und den Inhalten der Lektion Ideen holen.

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Einstieg Lesen Anzeigen   nzeigen und Mitteilun-


A KB 1
Schreiben Mitteilungen gen am Schwarzen Brett AB 1
verstehen
17 A Gut gesagt! (beruflich) Lesen Berufsbiografie  eine Berufsbiografie rekon-  Wörter zur Beschreibung der KB 2–6
Stationen im Berufsleben Hören Rede (Einstand, struieren Berufslaufbahn AB 2–6
angeben; Sprechen Ausstand)  Reden (Einstand, Ausstand)  Redemittel für Einstand / Aus-

eine Rede halten Schreiben Hörspiel verstehen und entsprechend stand


Abschiedsrede reagieren  die Form sollte-

Checkliste  Ratschläge geben

 die Struktur einer Rede

analysieren
 eine Rede vortragen und

einander Feedback geben


 eine Abschiedsrede lesen

und verfassen
17 B Die schönsten Autos Hören Hörspiel   riterien für den Autokauf
K  
Adjektive vor Nomen (Nominativ, KB 7–13

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(öffentlich) Lesen Chatbeiträge sammeln Akkusativ, Dativ) AB 7–15
sich auf einen Autokauf Sprechen Anzeige  Autoteile benennen

vorbereiten Onlinekatalog  Fahrzeuge beschreiben

Verkaufs- / Bera-  Beratungssituationen auf

tungsgespräche dem Gebrauchtmarkt bewäl-


Ratgeber tigen
Gedicht  Tipps für den Autokauf

geben
17 C Und hier eine Verkehrs- Hören Hörspiel  Tiernamen als Schimpf- und  Tiernamen KB 14–19
durchsage (privat) Lesen Umfrage Schmusewörter verstehen  Schimpfwörter und AB 16–18
Stresssituationen im Auto; Sprechen Verkehrsmeldungen  Verkehrsmeldungen verste- Schmusewörter

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Verkehrsmeldungen (Radio und Navi) hen  Diminutiv

verstehen Spielanleitungen  sich beim Autofahren orien-  Lokaladverbien: rauf, runter, …

tieren  Aussprache R-Laute

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 Spielanleitungen lesen und

Spiele ausprobieren
17   Eine gute Entscheidung

Ausklang Sprechen Verkehrsschilder   edeanlässe interkulturell


R
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Lesen Autokennzeichen vergleichen


 Schilder beschreiben

 im Internet über ein Ereignis

10
recherchieren
 Autokennzeichen verstehen
Leitfaden Lektion 17

Die Lektion stellt Entscheidungen in den Mittelpunkt: Im beruflichen Teil geht es um


Jobwechsel und Stationen der Berufsbiografie. In diesem Zusammenhang lernen TN den
Einstand und den Ausstand kennen und halten selbst eine kleine Rede. Privat geht es um
eine Kaufentscheidung: die Anschaffung eines Autos und den Abschluss eines Kaufvertra-
ges. Das Thema Auto wird im privaten Teil weitergeführt, indem TN mit Verkehrssituationen
und -meldungen konfrontiert werden. Mit der Beschreibung verschiedener Automodelle
und Autoteile wird die Adjektivdeklination komplett eingeführt.

1 Einstieg: Aushänge am Schwarzen Brett verstehen


a | b  Was Schwarzes Brett bedeutet, ist bereits aus Aussichten A1 bekannt, kann aber bei Bedarf anhand der
abgebildeten Mitteilungen geklärt werden. Die Mitteilungen hängen zum Teil mit Themen der Lektion
zusammen (Autoverkauf, Rhetorikkurs, Dienstjubiläum). TN sollen erkennen, dass es sich hier um ein
Schwarzes Brett in einer Firma handelt.
Ergänzung:
 TN können Vermutungen äußern, um was für eine Firma es sich handeln könnte: Größe? Standort? Abtei-

lungen?
 KL kann auch die Form der Mitteilungen zum Thema machen: Welche sind geschäftlich, welche privat?

Wird in der Firma geduzt oder gesiezt? usw. AB  1 


c   | Vorschlag: V or dem Schreiben eigener Anzeigen / Mitteilungen kann KL (gemeinsam mit TN) entscheiden,
wo das Schwarze Brett hängen soll (z. B. in der Sprachschule, im Supermarkt, im Café o. Ä.).

17 A Gut gesagt!


Durch eine konkrete Berufsbiografie werden TN mögliche Stationen eines Berufslebens vermittelt. Im Zu-
sammenhang mit dem Wechsel der Arbeitsstelle und einer Einstandsfeier lernen TN, welche Kriterien und
Grundregeln es zu beachten gilt, wenn man selbst eine kleine Rede hält. Die Konjunktivform sollte- wird in
der Funktion „Ratschläge geben“ eingeführt.

2 Lesen, Schreiben: Stationen einer Berufsbiografie


a | b  Als Einstieg spekulieren TN über die Situation von Herrn Katowski, KL hilft evtl. durch Impulsfragen
(z. B. Kleidung? Hintergrund?). Beim Sammeln der Ideen kann KL Wörter, die zum Verstehen des Textes
wichtig sind, vorab einführen (z. B. Verkehrsbetrieb, Kfz-Mechaniker, Meister).
 TN ordnen, evtl. auch in PA, die beruflichen Stationen den Jahreszahlen zu. Auf die von Verben abgeleite-

ten Nomen in der Biografie geht AB 2 ein. AB  2 


c   |  Ziel der Aufgabe ist es, TN die Wörter bereitzustellen, die für ihre persönliche Situation von Bedeutung
sind. Je nach Bedarf können sie hier auswählen bzw. ergänzen und nach dem Muster in b eine ähnliche
Übersicht für sich erstellen. Einen vollständigen Lebenslauf sollen sie an dieser Stelle noch nicht schrei-
ben.

3 Hören, Sprechen: Einstand / Ausstand geben


a | T N machen sich zunächst Gedanken darüber, was an einem Arbeitsplatz überhaupt gefeiert wird. Das
 

wird kulturell unterschiedlich sein und gibt Anlass zum Austausch. TN können an dieser Stelle die
Begriffe Einstand / Ausstand noch nicht benennen, nur umschreiben. KL führt die Begriffe vor dem Hören
ein.

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A1.2
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Kurs-und
undArbeitsbuch
Arbeitsbuch
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A08029-67621601
Leitfaden Lektion 17

e | Erweiterung: Im Kurs kann ein Einstand / Ausstand durchgeführt werden – TN reagieren dann wie in einer
echten Situation. KL bereitet zwei kurze Reden auf Zetteln vor, die von zwei TN vorgetragen
werden.
Da hier besonders viele Verben mit Präposition vorkommen, bietet AB 3 die Möglichkeit, diese zu festigen.

Weitere typische Anlässe für Feiern am Arbeitsplatz werden in Integration Spezial gezeigt.
AB  3
IS  17 /2
4 Hörspiel: eine Rede
In KB 3 lernen TN zwischen verschiedenen Redeanlässen zu unterscheiden und auf eine kleine Rede
adäquat zu reagieren. Eine kleine Episode aus dem Arbeitsalltag von Lisa Vogel macht besonders
auf einen Aspekt aufmerksam: Reden sind oft unnötig lang und nicht interessant aufgebaut. Davon
ausgehend kann man in KB 5 ansprechen, was eine Rede interessant macht.
d | Vorschlag: Die Nebensatzsuche kann als Wettspiel zwischen den Gruppen gestaltet werden: Welche
Gruppe findet in 5 Minuten mehr Varianten? Wer hat die besten / originellsten Sätze?

5 Lesen, Sprechen: Merkmale einer guten Rede; Einführung von sollte-


a | b  TN lesen die Ratschläge und klären gemeinsam den Wortschatz.
 Sie wählen die Kriterien einer guten Rede in EA aus. Eine allgemein gültige Lösung gibt es hierbei nicht,
denn die Bewertung einer Rede ist stark von der Kulturzugehörigkeit abhängig. Wer nur Abgelesenes
kennt, wird freies Reden nicht unbedingt positiv bewerten. Deshalb sind Vergleich und Austausch im
Plenum notwendig.
 Beim Austausch geht KL kurz auf die Funktion von sollte- ein, ohne dabei auf den Konjunktiv einzugehen:

Man möchte ein Ziel erreichen, dazu ist es ratsam, etwas zu machen, d. h. so sollte man es machen.
Vorschlag: Zur Überprüfung, in wieweit TN die Bedeutung und Anwendung von sollte- verstanden haben,
kann KL konkrete Beispiele vorbereiten, z. B.: Ich möchte gesund leben. TN formulieren spontan
Ratschläge mit sollte-: Sie sollten viel Obst essen. / Sie sollten oft Sport machen. / Man sollte
gesund essen. usw.
Konjugation und Anwendung von sollte- im AB. Kopiervorlage 4
AB  4, 5

6 Lesen, Sprechen: eine Rede strukturieren und vortragen, Feedback
geben
a | b  Ausgangspunkt ist eine humorvolle, leicht ironisch-absurde Rede zu einem alten Auto, von dem sein
Besitzer Abschied nimmt. TN erarbeiten schrittweise, wie die Rede wirkungsvoll vorgetragen werden
kann. Dazu teilen sie die Rede zunächst in Abschnitte und machen sich dadurch den Aufbau bewusst.
c   |  Im nächsten Schritt befassen sich TN mit der Sprechweise: Welche Wörter sollen betont werden? Wo
sind Pausen wichtig und welche Wirkung können sie haben? Wie ist das optimale Sprechtempo? Wie
kann man sich vom Blatt trennen?
d |  Die Zuhörer werden dazu angeregt, ein detailliertes Feedback zum Vortrag zu geben. Dabei helfen ihnen
der Fragebogen mit den Stichpunkten sowie die Beispielsätze. Im Anschluss daran kann man sich in
AB 6 mit Formen des konstruktiven Feedbacks auseinandersetzen.
e |  Die fakultative Aufgabe eignet sich in erster Linie für lernstarke Gruppen.

AB  6 

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Leitfaden Lektion 17

Vorschlag:
 KL kann Kärtchen mit geeigneten Redethemen vorbereiten und an TN verteilen.

 Auch hier können sich TN gegenseitig Feedback geben (in Form von Punkten oder Notizen wie in

Aufgabe d).
Weitere Redeanlässe werden im Ausklang thematisiert.

17 B Die schönsten Autos


Im zweiten Teil der Lektion steht das Auto im Vordergrund – TN setzen sich mit Kriterien für den Kauf eines
Autos auseinander und lernen, die wichtigsten Autoteile zu benennen. Dabei wird die Adjektivdeklination
nach dem bestimmten und dem unbestimmten Artikel fokussiert und geübt.

7 Hörspiel: Einführung in die Situation Autokauf


 In KB 6 wird ein altes Auto verabschiedet – in dieser Aufgabe trennt sich Lisa von ihrem ebenfalls alten,
kaputten Auto und kauft ein anderes (gebrauchtes) Auto. TN sammeln ersten Wortschatz zum Thema
Auto und Autokauf.

8 Lesen: Autoteile und Kriterien für den Autokauf nennen; Adjektive vor
Nomen mit unbestimmtem Artikel
a|  In KB 7 erfahren TN, welche Kriterien für den Kauf eines Wagens wichtig sind: Marke, Baujahr, Kilome-
terstand und TÜV. Hier werden die Kriterien erweitert und durch die Beschreibung bestimmter Autoteile
konkretisiert.
b|  KL lässt TN Wörter sammeln und ergänzen. Zur Unterstützung sind Teile vorgegeben, damit TN keine

Umformung des Kasus vornehmen müssen.


 KL wiederholt nun die Frage in der Aufgabenstellung: Was ist für die Kriterien wichtig? TN lesen vor. KL

macht auf die Position der Adjektive aufmerksam und fordert TN auf, nach Regeln zu suchen (Was fällt
auf?). Anschließend Systematisierung an der Tafel:

das Design -> ein sportliches Design


der Motor -> ein starker Motor
die Karosserie -> eine stabile Karosserie
die Reifen -> gute Reifen

c|  Hier können bei Bedarf und Interesse weitere Teile benannt werden. Das Verb brauchen und die
Wendung ich finde eignen sich zur Einführung der Adjektive im Akkusativ: Was brauchen Sie? Was finden
Sie wichtig?
Hinweis zur Adjektivdeklination: Im AB wird erst der Wortschatz gefestigt und dann werden die Regeln
der Adjektivdeklination mit unbestimmtem Artikel Schritt für Schritt erarbeitet: zunächst Nominativ und
Akkusativ. Dabei werden zum besseren Einprägen – insbesondere für visuelle Typen – die in Lektion 11
bereits eingeführten Signalendungen – groß geschrieben. Das soll TN auch die Faustregel „groß vor klein“
vermitteln: Erst kommen die Signalendungen, dann -e/-en. AB 7, 8, 9 
Alles Wissenswerte über Autohaltung in Deutschland kann mithilfe von Integration Spezial vermittelt
werden.
IS 17 /1

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ISBN 978-3-12-67620X-X
Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch
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Leitfaden Lektion 17

9 Sprechen: ein Auto beschreiben; Adjektive vor Nomen im Dativ


a |  ach der Einführung des Nominativs und Akkusativs werden hier Adjektive vor Nomen im Dativ
N
fokussiert.
Vorschlag: KL und TN bringen Fotos verschiedener Automodelle in den Unterricht mit, TN suchen sich ein
Bild / mehrere Bilder aus und beschreiben, was ihnen wichtig ist oder gut gefällt.
b |  Der Informationsaustausch in der Gruppe wiederholt und festigt den Gebrauch aller gelernten
Adjektivformen vor Nomen.
AB  10
10 Lesen: Beschreibungen verstehen; Adjektive vor Nomen mit
bestimmtem Artikel
a | b  Die Anzeige eines Autohauses bietet einen realitätsnahen Kontext für die genaue Beschreibung be-
stimmter Autos. TN ordnen die Werbetexte den Abbildungen in PA zu und können sich – falls sie sich
mit dem Thema nicht gut auskennen – gegenseitig unterstützen. Sie können ggf. auch ein Wörterbuch
benutzen.
 Im Anschluss an die Leseaufgabe geht KL mithilfe des Infokastens erneut auf die Adjektivstrukturen ein:

TN stellen fest, dass die Signalendungen hier immer am Artikelwort erscheinen.


c   | Erweiterung: KL bereitet vor dem Unterricht Karten mit verschiedenen Rollen vor. TN übernehmen eine
Rolle und beschreiben in dieser Rolle, z. B.: Sie haben eine Familie mit drei Kindern und
sind oft unterwegs. / Sie sind meistens in der Stadt unterwegs und brauchen einen kleineren
Wagen, der wenig Sprit verbraucht. usw.

Im AB werden Adjektivstrukturen mit dem bestimmten und unbestimmten Artikel verglichen, die Regeln
erarbeitet und angewandt.
AB  11, 12, 13, 14
11 Hören, Sprechen: Dialoge auf dem Gebrauchtwagenmarkt
a | b  Nach dem globalen Hören in a fokussieren TN für die Situation typische Sätze, die die neu gelernten
Adjektivstrukturen beinhalten. KL macht im Anschluss nochmals auf den Unterschied im Gebrauch von
bestimmtem und unbestimmtem Artikel aufmerksam: Ich suche ein sparsames Auto … Das rote Cabrio
dort …
c  |  Dieser Schritt führt alles Gelernte zusammen.
Vorschlag: Karten mit Autos aus KB 9b oder 10 können auch hier eingesetzt werden: Die Karten liegen auf
einem Tisch im Kursraum, verschiedene TN spielen Kunden und Verkäufer und bedienen sich
dabei nach Bedarf der ausgelegten Karten.
Kopiervorlage 5
12 Sprechen: Tipps für den Gebrauchtwagenkauf, Vorstellung eines
Wagens
a | b  KL erinnert an das Verb sollte- in seiner Funktion „Ratschläge geben“ (s. KB 5). TN formulieren Ratschläge
für den Kauf eines Gebrauchtwagens und vergleichen dann mit den Tipps im Text.
c  | d  Mögliche fakultative Erweiterung, die als Sprechanlass und gleichzeitig als Gelegenheit zur Anwendung
der Adjektivdeklination dient.
Vorschlag: KL fordert TN auf, besonders viele Adjektive bei der Beschreibung zu benutzen, TN achten auf
die richtigen Adjektivformen und versuchen, sich gegenseitig zu korrigieren. Jede Gruppe kann
zum Schluss gemeinsam einen Wagen ihrer Wahl im Kurs präsentieren.

Eine Aufgabe im Prüfungsformat bietet AB 15: ein Formular (Kaufvertrag) ausfüllen.


AB  15

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13 Aussprachetraining: Festigung durch Rhythmus


 Das Gedicht eignet sich – insbesondere für auditive Lernertypen – zum Einprägen der Adjektivstrukturen.

Hinweis zur Adjektivdeklination: Die Adjektivdeklination wird auf der Grammatikseite im AB auf eine
einzige Tabelle reduziert. Dies ist als Lern- und Merkhilfe gedacht. Es empfiehlt sich jedoch, die Tabelle
gemeinsam auszufüllen und sich über das System einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Dann kann es
TN gelingen, mit dieser einfachen, zusammenfassenden Tabelle umzugehen. (Die Regeln können TN in der
zusammenfassenden Grammatik im Anhang nachschlagen.)
Die Adjektivdeklination wird in den folgenden Lektionen weiter gefestigt. In Lektion 26 wird das Adjektiv vor
Nomen im Genitiv eingeführt.

17 C Und hier eine Verkehrsdurchsage


Lisa und Max Vogel im „neuen“ Gebrauchtwagen im Stau auf der Autobahn – diese Episode leitet den
letzten Teil der Lektion ein und thematisiert so einen weiteren Aspekt des Autofahrens: Verkehrsmeldungen
verstehen und adäquat reagieren. Die Einführung von Diminutivformen und Lokaladverbien rundet diesen Teil
ab.

 14  Hörspiel: mit dem Auto unterwegs


 Als Überleitung fordert KL TN auf, die abgebildete Situation mit der Autokauf-Episode im Teil B in
Zusammenhang zu bringen: Lisa Vogel kauft (aus welchen Gründen?) einen Gebrauchtwagen und ist nun
mit ihrem Sohn Max unterwegs.
 KL erklärt das Wort Rindvieh.

 15  Schimpfwörter und Schmusewörter mit Tiernamen


  as Hörspiel kann hier als Anlass genommen werden, sich mit dem Gebrauch von Tiernamen in der Sprache
D
auseinanderzusetzen: Lisa Vogel ärgert sich über sich selbst und benutzt ein tierisches Schimpfwort. Tierbe-
zeichnungen werden oft entweder als Schimpf- oder als Schmusewörter benutzt. TN überlegen, welche Be-
zeichnungen sie kennen, KL kontextualisiert Schimpfwörter mithilfe aussagekräftiger Beispiele. Das Thema
eignet sich auch gut für Sprachvergleiche und einen interkulturellen Austausch.
 Von den Schmusewörtern ausgehend thematisiert KL die Endungen im Diminutiv (s. Infokasten).

Erweiterung: Wenn TN Spaß daran haben, kann man die Zeichnungen kopieren, vergrößern und auf Kärtchen
kleben. Mit Bild- und Textkärtchen können verschiedene Spiele wie Memory oder Schwarzer
Peter gespielt werden.

 16  Hören: Verkehrsmeldungen verstehen


a |   inleitend erinnert KL kurz an die Situation im Hörspiel: Lisa Vogel hört im Radio eine Verkehrsmeldung. TN
E
überlegen, welche Informationen in einer Verkehrsmeldung vorkommen können. KL erklärt bzw. wiederholt
Wörter wie Stau und lässt diese näher erläutern: Was bedeutet Stau? – Man kann nicht weiterfahren. / Man
kommt nur langsam / stockend voran. / zäh fließender Verkehr / … Welche Probleme kann es noch geben?
Einfahrt / Ausfahrt, gesperrt, Umleitung, … Auf diese Weise werden die Hörtexte vorentlastet.

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 17  Lesen, Sprechen: Verkehrsmeldungen lesen und darauf reagieren


Vorschlag: KL zeichnet an die Tafel (oder projiziert mithilfe einer Folie) eine Autobahn mit Auffahrt und
Ausfahrt, mit Fahrstreifen und Anschlussstelle. Einerseits wird damit Wortschatz wiederholt
oder z. T. neu eingeführt (Fahrbahn, Fahrstreifen, Überholspur, …). Andererseits kann KL auch
die Lokaladverbien einführen: Hier zunächst in der Kurzform (rauf-, runter-, …), die häufig in
der gesprochenen Sprache verwendet werden. In AB 17 wird der Bezug zu hin- und her- herge-
stellt.
 TN arbeiten in PA: Sie wählen eine Meldung, suchen dazu passende Redemittel im Schüttelkasten und

festigen die neuen Wörter in einem kleinen Dialog.


AB  17
 18  Aussprachetraining: Aussprache des konsonantischen R-Lautes
Man kann davon ausgehen, dass den meisten TN ähnliche Situationen im Auto bekannt sind – es geht
hier vor allem um den Spaß am Ausprobieren verschiedener Varianten. Emotionales Sprechen steht im
Vordergrund.
 Das Gedicht festigt einerseits den Gebrauch der Lokaladverbien und bietet darüber hinaus die Gelegen-

heit, die Aussprache des R-Lautes zu wiederholen. KL kann kurz an den Unterschied zwischen konsonan-
tischem und vokalischem R erinnern (wie beispielsweise in Donnerstag und Freitag).

Weitere Übung zu den R-Lauten in AB 18.


AB  18
 19  Aufgaben zur Wahl
 Spielerischer Ausklang der Lektion: TN probieren verschiedene Spiele aus und sammeln Ideen, was im
Auto noch gespielt werden kann oder was man für solche Situationen dabei haben sollte.

Ausklang
Tierische Verkehrsschilder
 Zum Sammeln kann auch das Internet herangezogen werden: Hier finden sich zahlreiche Tierschilder.

Mögliche Suchbegriffe: „Tierschild Australien“, „die schrägsten Tierschilder“, „Warnschild Kiwi“ usw.

Auf Schilder, die im öffentlichen Raum häufig zu sehen sind, geht Integration Spezial genauer ein.
IS  17 /3
Still-Leben Ruhrschnellweg
Kennzeichen in D-A-CH
Auch hier bieten sich Internetrecherchen an:
 Kennen TN ähnliche autofreie Aktionen? Wann und wo fanden sie statt? Was war das Ziel der Aktion?

bzw.
 Machen Sie ein Kennzeichen-ABC. Suchen Sie Beispiele im Internet.

 Welche Kennzeichen kommen an Ihrem Wohnort am häufigsten vor? Woher kommen die Autos?

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Kurs-und
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Arbeitsbuch
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Lernziele Fertigkeiten Textsorten Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

Einstieg Sprechen   ssoziationen sammeln und


A KB 1
über Erfahrungen berichten
18 A In Deutschland gelandet Sprechen Hörspiel   egenstände sortieren
G   djektive vor Nomen (Wieder-
A KB 2–6
(privat) Hören Erfahrungs-  eine Ankunftsszene auf dem holung) AB 1–5
Klischees überprüfen Lesen berichte Flughafen spielen  Sprechweise der Überraschung

 über Erfahrungen berichten

 Meinungen vergleichen und

über Klischees diskutieren


 Überraschung ausdrücken

18 B Wie funktioniert das? Hören Hörspiel   ber Erfahrungen berichten


ü   erben mit Dativ
V KB 7–13
(beruflich) Lesen Gebrauchsanlei-  die Funktionen eines techni-  Wortschatz rund um technische AB 6–11
Erklärungen folgen und das Sprechen tung schen Gerätes verstehen Geräte
Verstehen absichern Computerbild-  Fragen zu einem Gerät stellen  indirekte Frage: Nebensatz mit

schirm  durch Rückfragen, Wiederho- Fragewort

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len und Zusammenfassen das  einfache Anweisungen am

Verstehen bei Erklärungen Computer


absichern
 bei der Hotline anrufen und

Anweisungen am Computer
folgen
 Probleme am Computer be-
18   Typisch deutsch!?

schreiben
18 C Was für ein Wetter! Lesen Wetterbericht   ine Wettervorhersage ver-
e   etterphänomene
W KB 14–17
(öffentlich) Sprechen Erfahrungsbe- stehen  Sätze mit deshalb AB 12–15
Wettervorhersagen Schreiben richte  über persönliche Erfahrungen

Aussichten A2.2

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verstehen und sich über Hören Hörspiel mit dem Wetter berichten
Erfahrungen mit dem  Ratschläge geben

Wetter austauschen  den Begriff gemütlich verstehen

Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch


Ausklang Sprechen  Fundbüros recherchieren und
Lesen über Fundobjekte rätseln
Schreiben  das Klima des Herkunftslandes
Leitfaden Lektion 18

beschreiben
 über typisch Deutsches disku-

tieren

17
 Fotowettbewerb
Leitfaden Lektion 18

Die drei Einheiten der Lektion sind durch die Fragestellung Was ist typisch deutsch?
verbunden. Durch die Ankunft einer neuen Hörspielfigur, der neuen Chefin von Lisa
Vogel, wird Deutschland aus der Außenperspektive betrachtet: In den Blick geraten dabei
Arbeitsprozesse, Lebenseinstellungen, Werte und auch das Wetter. TN vergleichen ihre
Erfahrungen mit authentischen Meinungen von Nichtdeutschen und hinterfragen dabei
Klischees. Außerdem lernen sie, längeren Erklärungen zu folgen und durch gezieltes
Nachfragen das Verständnis zu sichern, was vor allem im beruflichen Bereich eine
entscheidende Rolle spielt. Dabei helfen ihnen neben bestimmten Strategien indirekte
Fragesätze.

  1   Einstieg: Einführung ins Thema „Was ist typisch deutsch?“


a|   L regt TN zum Sprechen über die Einstiegsbilder an – TN können sich an den dargestellten Gegenstän-
K
den und Symbolen orientieren, die allerdings eher als Anregung dienen für eigene Ideen und Erfahrun-
gen damit, was deutsch bedeutet. TN nennen ihre Assoziationen zu den ihnen bekannten Gegenstän-
den / Symbolen, die ganz unterschiedliche Themen eröffnen können, wie das Beispiel zeigt. Falls ein
Gegenstand / Symbol von TN nicht thematisiert wird, gibt KL Hinweise, stellt Impulsfragen oder hilft bei
unbekanntem Wortschatz.
b |  Die Abbildungen sollen TN auf weitere Ideen bringen. Sie können auch in GA diskutieren und ihre Ideen
dann im Plenum vergleichen.
c  | Variante: TN können Gruppen bilden, die sich jeweils mit einem Themenbereich beschäftigen, z.B. Essen,
Film und Theater, Sport, Familie / Erziehung, Schule, Architektur usw.
Hinweis: Für die Gestaltung von Collagen muss KL den TN genügend geeignetes Material zur Verfügung
stellen.

An das Biosiegel anknüpfend greift Integration Spezial den Trend zu Bioprodukten auf und informiert über
weitere Siegel und ihre Bedeutung.
IS  18 /1
18 A In Deutschland gelandet
Ausgehend von einer Hörspielepisode über eine Kofferverwechslung am Flughafen und den daraus
folgenden Komplikationen setzen sich TN mit kulturellen Klischees über Deutschland und über die
Deutschen auseinander.

  2   Sprechen: Kleidungsstücke benennen; Wiederholung


Adjektivdeklination
  ls Überleitung weist KL auf den Zusammenhang zwischen der ersten Doppelseite und dem Thema des
A
ersten Teils „In Deutschland gelandet“ hin: Was bedeutet „gelandet“? Wer ist in Deutschland gelandet?
Warum kommt man nach Deutschland? Worum kann es in dieser Lektion gehen?
a |  Danach wird direkt die Aufgabe mit den zwei Koffern gelöst, die das Hörspiel vorbereitet und
gleichzeitig den Wortschatz erweitert und die Adjektivdeklination wiederholt (hier zunächst mit
dem bestimmten Artikel). KL kann als Hilfestellung Adjektivstrukturen an der Tafel notieren (z. B. der
elektrische Rasierapparat, das grüne Hemd, die helle Jeans, die braunen Stiefel).
b |  Mit dem beliebten Spiel wird die Akkusativ-Bildung von Adjektiven mit dem unbestimmten Artikel
wiederholt. KL notiert bei Bedarf auch hier Beispiele für alle Genera an der Tafel.

Weitere Übungsmöglichkeit zu Kleidung und Adjektivendungen im AB.


AB  1

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  3   Hörspiel: erste Eindrücke nach der Ankunft in Deutschland


a | Bevor TN Szenen entwerfen, kann KL vorbereitend eine kurze Diskussion zum Bild anregen: Was stimmt
hier wohl nicht? Wer trifft wen und warum? In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
 TN überlegen sich in GA verschiedene Dialogmodelle und präsentieren sie im Kurs.

d |  Diese Frage leitet bereits KB 4 ein: TN berichten kurz über ihre ersten Eindrücke in Deutschland.

Im AB füllen TN ein Fundbüroformular aus und festigen die Adjektivdeklination – auch in Bezug auf die
richtige Betonung. AB  2, 3 
Hinweis: Weitere Vorschläge zum Thema Fundbüro sind im Ausklang zu finden: Fundbüros in Ihrer Stadt.

  4   Lesen, Sprechen: Meinungen über Deutschland / die Deutschen


verstehen und überprüfen
a | Hinweis: Die Texte präsentieren jeweils zwei Einstellungen zum gleichen Thema. Damit TN durch die
Masse der Texte nicht überfordert sind, teilen sie sich in PA die Texte auf und lesen je vier Texte.
Dabei werden sie jeweils mit einer kritischen und einer positiven Einstellung den Deutschen und
Deutschland gegenüber konfrontiert. In PA tauschen sie sich aus und besprechen die unter-
schiedlichen Meinungen, die in den Texten vermittelt werden. Durch diesen nicht eindeutigen
Blick auf die vermeintliche Richtigkeit der Klischees werden „typische“ Vorurteile und Stereotype
thematisiert, gleichzeitig aber in Frage gestellt und widerlegt.
Ergänzung: Lernstarke TN können von den Texten ausgehend einen eigenen Text über ihre Erfahrungen
schreiben oder mithilfe der Vorlage im AB einen Text verfassen. AB  4 
Erweiterung: Bei interessierten Gruppen kann das Thema „eine Kultur mit anderen Augen sehen“ auch im
Hinblick auf die eigene Kultur untersucht werden: Wie sehen andere mich und meine Kultur?
Welche Klischees gibt es über meine Kultur? Was sind und wie entstehen Klischees? Kann eine
Kultur ohne vorgefertigte Klischee-Vorstellungen begreifbar gemacht werden? usw.
Mit diesen Fragestellungen befasst sich auch Integration Spezial. IS  18 /2 
Hinweis: Im Ausklang gibt es einen weiteren Text zum Thema (So sehen sich die Deutschen), der als
Diskussions- und Schreibanlass genutzt werden kann. Die Projektaufgabe Fotowettbewerb:
Typisch deutsch kann ebenfalls an dieser Stelle besprochen werden – am Ende der Lektion
werden die Bilder ausgestellt und diskutiert.

  5   Hören, Aussprachetraining: Redemittel und Sprechmelodie zum


Ausdruck der Überraschung
b |  Nach dem Hören und Auswählen der Redemittel klären TN und KL gemeinsam die Bedeutung der ande-
ren Redemittel und ergänzen evtl. weitere.
 Im Anschluss daran kann KL mithilfe von AB 5 den Unterschied zwischen eher umgangssprachlichen

Redemitteln und solchen, die man auch in offiziellen Situationen einsetzen kann, deutlich machen.
AB  5
c   | Erweiterung: In dem Text geht es um ein „komisches“ Land, das eigentlich nicht exisitert. In Gruppen,
die Spaß am Schreiben haben, kann KL TN dazu motivieren, die Textstruktur mit konkreten
Informationen über ein Land zu füllen, ohne jedoch das Land zu benennen. TN tragen dann
ihren Text vor und die anderen raten, um welches Land es geht. Die letzte Zeile könnte dann
lauten: Dieses Land gibt es schon, und wer weiß, wo?

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  6   Aufgaben zur Wahl


  ie Aufgaben bieten Möglichkeiten für Äußerungen und Fragestellungen zum Thema „Länder im Kurs –
D
Typisches, Neues, Interessantes“. TN lernen sich dabei besser kennen, reflektieren Klischees und bauen
Vorurteile ab.

18 B Wie funktioniert das?


Im beruflichen Teil leitet die Hörspielsituation im Krankenhaus das nächste Thema ein: Die neue Chefin
wird in die Arbeit mit einem Computerprogramm eingewiesen. Das Einholen von Informationen und die
gegenseitige Unterstützung am Arbeitsplatz sowie Strategien des Nachfragens und der Verstehenssiche-
rung bilden die inhaltlichen Schwerpunkte der Einheit.

  7   Hörspiel: erste Eindrücke nach der Ankunft am Arbeitsplatz


 ie Hörszene schlägt eine Brücke zwischen den Themenbereichen A und B: Die kurze Episode verbindet
D
ein „typisches“ Klischee über Deutschland (moderne, fortschrittliche Technik), das jedoch in Frage gestellt
wird (In der Schweiz hatten wir ein besseres System.), mit der Erklärung, wie etwas funktioniert (Markus
Neumann stellt der neuen Chefin das Computerprogramm zur elektronischen Patientenverwaltung vor).
b | c  Diese erweiternden Schritte binden die Aufgabe in den Gesamtkontext der Lektion ein: TN äußern sich
erneut kurz über ihre Erfahrungen in Deutschland. Das kann – muss aber nicht – an dieser Stelle kurz an-
gerissen werden. Der Fokus der Einheit liegt auf der Vermittlung von Strategien, wie man um Unterstüt-
zung bittet, sich etwas erklären lässt und trotz sprachlicher Schwierigkeiten komplizierten Ausführungen
folgen kann.

  8   Hören: einer Erklärung folgen, Verben mit Akkusativ- und


Dativergänzung
Bevor TN sich in den folgenden Aufgaben mit komplexen Erklärungen auseinandersetzen, empfiehlt es
sich, den Grundwortschatz solcher Dialoge zu festigen. Dazu dient der stark reduzierte Dialog, der in erster
Linie die Verben mit Dativ fokussiert und deshalb ironisch-absurd wirkt. Davon ausgehend können die
Verben mit Dativ systematisiert werden.
b | c  TN ergänzen die passenden Verben. KL macht darauf aufmerksam, dass viele Verben eine Ergänzung
haben und illustriert dies an Beispielen an der Tafel (Ergänzungen in zwei Farben hervorheben). TN mar-
kieren nun die Akkusativ- und Dativergänzungen im KB.
 Anschließend kann mit AB 6 weitergearbeitet werden: TN sortieren die Verben mit Akkusativ- bzw.

Dativergänzung. Als Lösung von b erhalten sie die wichtigsten zehn Verben mit Dativergänzung, die sie
auswendig lernen sollten.
AB  6
  9   Lesen: eine Gebrauchsanleitung verstehen
 a man in zahlreichen Berufen mit einem Kopierer umgehen und auch eventuell auftretende Probleme
D
lösen muss, wird im Folgenden dieses Gerät mit seinen Funktionen genauer beschrieben.
a |  In einer Gebrauchsanleitung werden zuerst immer die Teile des Gerätes vorgestellt. TN versuchen im
Plenum die Teile des Kopierers zu identifizieren, bevor sie mit dem Text arbeiten.
b |  Vor dem Zuordnen gehen KL und TN die Probleme (linke Spalte) gemeinsam durch und klären die Bedeu-
tung neuer Wörter (z. B. blass, verschmiert).

Festigung des Wortschatzes in einem Kreuzworträtsel. AB  7

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 10  Sprechen: um Unterstützung bitten; Einführung der indirekten Frage


Vorschlag: Um das Prinzip der Bildung von indirekten Fragesätzen verständlich zu machen, fordert KL TN
auf, sich folgende Situation vorzustellen: Sie stehen vor einem Kopierer, haben ein Problem und
stellen dazu eine Frage. TN machen Vorschläge, KL notiert die Fragen an der Tafel. Nun müssen
sich TN vorstellen, dass sie sich mit ihrer Frage an eine Person wenden. KL sammelt an der Tafel
geeignete Satzanfänge: Ich weiß nicht, … Wissen Sie, …? Ich verstehe nicht, … Können Sie mir
bitte zeigen, …? Erklären Sie mir bitte, … / Können Sie mir bitte erklären, …? KL verbindet die
Satzanfänge mit den Fragen der TN und formuliert indirekte Fragesätze.
 TN arbeiten nun in PA, wenden den Wortschatz aus Aufgabe 9 an und formulieren Fragen und Lösungs-

vorschläge in Anlehnung an Muster und Strukturen an der Tafel und im KB.

Systematisierung und Vertiefung der indirekten Frage in einem anderen Kontext in AB 8.


AB  8
 Kopiervorlage 6

 11  Redemittel und Strategien für die Absicherung des Verstehens


a | b  Inhaltlich geht es weiterhin um den Kopierer. Da die Dialoge relativ lang sind, kann KL nach jedem
Dialog gemeinsam mit TN das Gehörte kurz besprechen und eventuelle Fragen klären.
T N sollen deutlich erkennen, welche Strategie im jeweiligen Dialog angewendet wird und warum sie
erfolgreich bzw. nicht erfolgreich ist: Im ersten Dialog fragt der Mann nicht oft genug nach und verliert
den Faden. Am Ende gibt er nicht zu, die Details nicht verstanden zu haben. Im zweiten Fall wird das
Gespräch immer gleich unterbrochen, wenn etwas nicht ganz klar ist. Erfolgreiche Strategien sind:
nachfragen, um Wiederholung bitten, vereinfachen und zusammenfassen – KL kann diese Kategorien
(zusammen mit anderen wie z. B. ein Wörterbuch benutzen, Englisch sprechen, sagen, dass man nichts
versteht u. Ä.) an die Tafel schreiben, TN wählen die zutreffende Strategie aus.
 In AB 10 wird die Strategie kleinschrittig bewusst gemacht. AB  10
d |  Hier versuchen TN, die bereits bekannten Techniken der Verstehensabsicherung anzuwenden. Sie

arbeiten zu zweit: TN 1 liest vor, TN 2 hört zu, schaut sich dabei nur die Abbildung an, und unterbricht die
Erklärung an bestimmten Stellen. Das Vorlesen muss vorbereitet werden: TN lesen zuerst für sich und
markieren Satzakzente und Pausen, bevor sie den Text langsam und deutlich vortragen.
 Eine weitere Gebrauchsanleitung findet sich in AB 9. Für den Rollentausch kann man auch diesen Text

nehmen. AB  9 
In Integration Spezial wird die Verstehensabsicherung in Bezug auf Behördengänge thematisiert.
TN lernen, beim Umgang mit Behörden die richtigen Strategien anzuwenden.
IS  18 /3
 12  Hören: Anweisungen am Computer verstehen
Die Aufgabe vermittelt einen Grundwortschatz für Anweisungen am Computer, der in KB 13 und im AB
weiter ausgebaut werden kann.
a | Hinweis: Um den Grund des Anrufs zu verstehen, reicht es, den Anfang des Dialogs anzuspielen.
b |  Nachdem TN die Anweisungen nummeriert haben, geht KL gemeinsam mit TN auf neue / unbekannte
Wörter ein (löschen, die Maus, klicken, Doppelklick, hinzufügen, …).
Vorschlag: Falls die Möglichkeit besteht, einen Computerraum zu nutzen, können alle TN in PA oder
Kleingruppen direkt an einem Computer versuchen, die beschriebenen Anweisungen am
Bildschirm nachzuvollziehen, dadurch die neuen Wörter zu festigen und je nach Interesse
weitere wichtige Wörter zu erarbeiten.

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Leitfaden Lektion 18

 13  Sprechen: Probleme am Computer ansprechen und lösen


Hinweis: KL entscheidet, ob die Aufgabe für den Kurs relevant und durchführbar ist. Sie kann ggf. auch
auf die Fragestellung in a reduziert werden: Probleme benennen, den Wortschatz erweitern,
indirekte Fragen üben.
a |  TN lesen die Beispiele, die ihnen Impulse geben und Wortschatz vermitteln.
 KL und TN sammeln Probleme und Fragen stichwortartig – KL hilft bei sprachlichen Schwierigkeiten und

notiert die Beispiele an der Tafel. KL weist dann darauf hin, dass TN, wo möglich, ihre Fragen (wirkliche
oder erfundene) als indirekte Fragen formulieren und dabei auf die Regeln des Satzbaus achten sollen.
b | Vorschlag: TN präsentieren – nach einer bestimmten Zeit für die Erklärungen (10–15 Min.) – das, was sie
gelernt haben, kurz im Plenum.

Weiterer Wortschatz für die Textverarbeitung in Word im AB.


AB  11
 Kopiervorlage 7

18 C Was für ein Wetter!


Eine Wettervorhersage aus dem Internet leitet das Thema Wetter ein. Im Mittelpunkt stehen die
Erfahrungen der TN mit dem Wetter in Deutschland und Vergleiche mit den Herkunftsländern der TN.
Begründungen werden um den Konnektor deshalb erweitert.

 14  Lesen, Sprechen: eine Wettervorhersage verstehen und


zusammenfassen
a | b  Der Wortschatz zum Thema wird vorab aktiviert und dann um neue Wörter aus dem Text ergänzt. Nach
dem Lesen wird der Wortschatz an der Tafel oder auf Folie zusammengetragen.
c   | Um die Wörter zu üben, arbeiten TN zu zweit weiter: TN 1 sucht die wichtigsten Informationen für Sams-

tag, TN 2 für Sonntag im Text. Dann tauschen sie sich in jeweils 2–3 Sätzen aus.
Vorschlag zur Differenzierung: Bei lernschwächeren Gruppen kann KL den Text auf Folie kopieren und
durch Markieren veranschaulichen, welche Signalwörter für die Zusammen-
fassung wichtig bzw. welche Informationen von Bedeutung sind.

AB 12 festigt die Wörter und ihre Aussprache, AB 13 bietet weitere Vorhersagen zu den anderen
Jahreszeiten. AB  12, 13 
 15  Lesen, Sprechen: persönliche Erfahrungen über Wetter äußern;
Begründungen mit deshalb
a | Variante: Vor dem Unterricht fertigt KL drei größere Kopien von den drei Porträts an und außerdem
so viele Kopien von allen drei Fotos und Texten, dass jede/r TN einen Text mit Bild bekommt.
Zusätzlich bekommt jede/r TN auch eine farbige Karte. TN lesen nun ihren Text, fassen ihn in
einem Satz zusammen und schreiben ihre Zusammenfassung auf das Kärtchen. KL hängt die drei
großen Porträts an die Tafel, TN kleben ihre Zusammenfassung dazu. Zum Schluss werden alle
Sätze vorgelesen.
 KL fragt nach unbekannten Wörtern in den Texten und klärt mit TN die Bedeutung.

b | Vorschlag: KL macht an einem Beispiel im Text an der Tafel deutlich, was mit Begründungen gemeint ist:

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Leitfaden Lektion 18

Grund / Begründung Reaktion / Folge


Wetter im April kalt, ich habe gefroren viele warme Sachen gekauft

Das Wetter im April war kalt, deshalb habe ich mir viele warme Sachen gekauft.
 TN sammeln Gründe und Reaktionen, KL notiert sie stichwortartig an der Tafel. Danach bilden TN Sätze
mit deshalb. KL verweist auf die Satzstruktur nach deshalb.
c|  TN verbinden die Satzteile und bearbeiten anschließend Übung 14 im AB, die den Gebrauch von deshalb

d|
vergleichend mit weil systematisiert. AB 14, 15
 Dem Lektionsthema entsprechend gehen TN zu der Frage über, wie sie das Klima und die Wetterphäno-

mene in Deutschland erleben, und stellen dabei Vergleiche mit dem Klima in ihrem Herkunftsland an.
Sie können sich kurz mündlich austauschen und anschließend auch einen persönlichen Text wie in 15 a
schreiben.

16 Schreiben, Sprechen: im Zusammenhang mit Wetter Tipps geben


a|  In dieser abschließenden Aufgabe zum Thema Wetter wenden TN das Gelernte an und wiederholen
bereits gelernte Strukturen. KL kann im Vorfeld an die sprachlichen Mittel erinnern, mit denen sich
Ratschläge ausdrücken lassen und geeignete Satzanfänge an der Tafel sammeln.
 Einige TN können ihren Text vorlesen.

d| Vorschlag: TN können zunächst Vermutungen über das Wetter in anderen Ländern anstellen und dabei er-
neut das Thema Klischees aufgreifen: Wie ist das Wetter in …? Wie stellen Sie sich das Wetter vor?
Was würden Sie (unbedingt) mitnehmen?

In Integration Spezial werden TN auf das Phänomen der Wetterfühligkeit hingewiesen und bekommen Tipps
bei Problemen mit dem Wetter. IS 18 /4 
Hinweis: Zum Abschluss des Themas und zum interkulturellen Austausch eignen sich die Vorschläge im
Ausklang (Klima weltweit).

17 Hörspiel: Zusammenfassung der Themen der Lektion


 Die Hörszene rundet die Lektion ab und gibt Anlass zu einer kleinen projektartigen Aufgabe zum Thema
„typisch deutsches Wort“.
a| Vorschlag: TN können vorab kurze Dialoge entwerfen und im Plenum präsentieren.
c|  KL klärt mit TN, in welchem Zusammenhang das Wort gemütlich im Hörspiel fällt: Wo sind Lukas und Lisa?

Wie ist es draußen? Was meinen sie mit „gemütlich“? TN suchen nach anderen möglichen Kontexten und
tauschen sich im Kurs aus.
Erweiterung: Kennen TN andere Wörter, die sie als typisch für die deutsche Sprache empfinden?
d| Projektvorschlag: TN führen außerhalb des Kursraums kleine Interviews zu gemütlich / Gemütlichkeit durch,
präsentieren ihre Ergebnisse im Kurs und erstellen Plakate (evtl. auch mit dem Bild der
Befragten oder Bildern), die das illustrieren, was TN über die Bedeutung von gemütlich
erfahren haben.

Ausklang
(siehe Hinweise zu Teil A, B und C)

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Lernziele Fertigkeiten Textsorten Sprachhandlungen Wortschatz, Strukturen, Phonetik Aufgaben

Einstieg Sprechen Zitat  F amilienbeziehungen  Familienmodelle KB 1


Lesen beschreiben AB 1–2
19 A D
 ie liebe Familie (privat) Lesen Erzählung   inen literarischen Text
e   ronomen einander
P KB 2–8
Familie und Familienfeste Hören Hörspiel erschließen  Interjektionen und emotionale AB 3–9
näher beschreiben Sprechen Kochrezept  sich über Familienfeste aus- Sprechweise
Schreiben tauschen  Anweisungen im Infinitiv, Impe-

 über Weihnachten sprechen rativ und mit Modalverb


 Gefühle ausdrücken  Wörter rund um Kochen / Backen

 ein Kochrezept verstehen

 Anweisungen geben

19 B Das ist ein Notfall! Hören Hörspiel  L ösungsmöglichkeiten für  I ndefinitpronomen: eine/e/s, KB 9–13
(öffentlich) Lesen Kurzartikel Notfälle finden keine/r/s, welche AB 10–14
in Notfällen entsprechend Sprechen Anzeigen für  Aussagen wiedergeben  indirekte Frage: Nebensatz mit

handeln Dienstleistungen  einen Notfall schildern ob


 verkürzter Nebensatz mit W-Wort

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19 C Arbeiten, wenn andere frei Sprechen Umfrage   ie Auswertung einer Statistik
d  I ndefinitartikel und -pronomen: KB 14–17
haben (beruflich) Lesen Statistik verstehen jeder, alle, … AB 15–20
Regelungen für Arbeit an Arbeitsvertrag  einem Arbeitsvertrag

Sonn- und Feiertagen; Hörspiel Informationen zu Arbeitszeit


sich mit Kollegen einigen und Vergütung entnehmen
 mit Kollegen über Arbeits- und

Urlaubszeit diskutieren und


sich einigen
Ausklang Lesen Postkarte  Advents- und Weihnachtsbräu-
Schreiben Gedicht che vergleichen
19   Füreinander da sein

Aussichten A2.2

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Sprechen  ein Gedicht über Familie lesen

und schreiben
 sich über Feste und Bräuche

Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch


austauschen
Leitfaden Lektion 19

24
Leitfaden Lektion 19

Füreinander da sein – in der Familie, in Notsituationen, im Beruf. Die Lektion geht von ver-
schiedenen Familienkonstellationen und Lebensmodellen aus und vermittelt landeskundli-
ches Wissen über das Familienleben und wichtige Feste in Deutschland. Die Hörgeschichte
führt dann von den Festvorbereitungen zu einem kleinen Notfall und TN lernen, wie man in
solchen Situationen Unterstützung holen und sprachlich handeln kann. Die Notfälle werfen
die Frage nach ungewöhnlichen Arbeitszeiten auf – TN setzen sich zum Schluss mit Arbeits-
zeitregelungen auseinander und lernen, sich mit Kollegen zu einigen.

  1   Einstieg: Die Bedeutung von Familie


 ie erste Doppelseite wirft nicht nur die Frage auf, was Familie ist und welche Bedeutung sie im Leben
D
hat, sondern regt zum Austausch über verschiedene Lebensmodelle an. KL fordert TN nach dem Lesen
auf, Familie und deren Bedeutung aus ihrer persönlichen Perspektive zu beschreiben und dabei auch
die Bedeutung von Familie und Partnerschaft interkulturell zu vergleichen. Ob bestimmte Themen
wie Trennung oder gleichgeschlechtliche Partnerschaft offen angesprochen werden können, liegt im
Ermessen von KL. Es ist jedoch wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass diese Lebensformen in der
deutschen Lebenswirklichkeit selbstverständlich sind.
Spielvorschlag: TN bilden Gruppen, die unterschiedlich groß sein können, jede Gruppe ist eine Familie (es
ist z. B. auch eine Zweiergruppe möglich). TN bekommen innerhalb der Gruppen ihre Rollen
zugeteilt oder entscheiden selbst, wer welche Rolle übernimmt. Nun bekommen alle Grup-
pen eine Aufgabe wie z. B. im Sommer eine Reise ans Meer zu organisieren. TN spielen
dazu eine Szene im Plenum vor – KL und TN können gleich thematisieren, welche Familien-
konstellation wie funktioniert, was überrascht, was in vielen Familien gleich ist usw.

Festigung des Wortschatzes im AB. AB  1, 2


Welche Leistungen es für Familien gibt und wo diese beantragt werden können, erfahren TN in Integration
Spezial.
IS  19 /1
19 A Die liebe Familie
In dieser Einheit sprechen TN über die Rolle der Familie und über alternative Lebensmodelle. Ein lite-
rarischer Text beschreibt eine Familiensituation und regt zum weiteren Nachdenken an. TN lernen die
emotionale Bedeutung einiger Interjektionen kennen sowie verschiedene sprachliche Möglichkeiten, um
Anweisungen zu geben.

  2, 3    Lesen, Sprechen: einen literarischen Text zum Thema Familie verstehen
und interpretieren
TN begegnen zum ersten Mal einem längeren literarischen Text, mit dem sie sich detailliert auseinander-
setzen. Damit der Zugang zu solchen Texten leichter wird, wurde eine Geschichte aus einem Kinderbuch
gewählt. TN sind somit sprachlich nicht überfordert und können sich problemlos zu den Inhalten äußern.
Eine größere Auswahl an Aufgaben in KB 2 und 3 ermöglicht es KL, zur Bearbeitung des Textes diejenigen
auszuwählen, die am besten zum jeweiligen Kurs passen.
Hinweise zu den Aufgaben zum Text:
 Statt KB 2 b-d können die Informationen aus dem Text auch mithilfe von AB 3 erfasst werden.


AB  3
In Form von Lesestationen können sich TN mithilfe der Kopiervorlagen den Text genauer erschließen.
Kopiervorlage 8

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Leitfaden Lektion 19

 Kreativere TN können sich in den ersten drei Aufgaben zur Wahl (KB 3) direkt in die Rolle der Protagonis-
ten versetzen und kleine Szenen erfinden / präsentieren, während andere vielleicht lieber eine sachl-
ichere Diskussion zum Thema Patchworkfamilie führen.
 Hintergrundinformationen zur Autorin erhalten TN in AB 4. Die Übung eignet sich gleichzeitig gut zur

Festigung des Wortschatzes zu den Themen Lebenslauf und Familie. AB 4 


 AB 5 ist eine weiterführende Schreibaufgabe im Prüfungsformat, die thematisch nur lose an den Text

anknüpft. AB 5 
4 Sprechen: Familienfeste benennen und beschreiben
a|  Das Thema Familie wird hier um typische Familienfeste erweitert. Auch in dieser Aufgabe sollte sich die
Auswahl daran orientieren, was für TN im jeweiligen Kurs von Bedeutung ist. Sie können frei auswählen,
ergänzen, einander unbekannte Feste erläutern, Unterschiede klären usw. KL kann dabei einige wichtige
Wörter sammeln und an der Tafel notieren (im Familienkreis feiern, in die Kirche gehen, das Geschenk,
schmücken, …).
b|  Nachdem einige Feste im Plenum angesprochen worden sind, arbeiten TN zu zweit weiter. TN wählen ein

Fest aus, das sie persönlich wichtig finden, und versuchen, dieses einander ganz genau zu beschreiben.

5 Hören: Meinungen über Weihnachten; Einführung des Pronomens


einander
a | b  In beiden Aufgaben geht es darum, einen Wortschatz zum Thema Weihnachten zu erarbeiten. Gleichzei-
tig wird landeskundliches Wissen vermittelt: Es existieren Weihnachten gegenüber ganz unterschiedli-
che Einstellungen. KL kann TN nach ihren Erfahrungen in Deutschland fragen.
 Im Anschluss an die Höraufgaben greift KL Beispiele aus dem Hörtext auf und macht das Prinzip der

Gegenseitigkeit deutlich.

Präposition + einander

man hat Zeit füreinander


ich habe Zeit für dich – du hast Zeit für mich

wir teilen die Freude miteinander


ich teile mit dir – du teilst mit mir

c| Ergänzung: KL kann Karten mit anderen passenden Verben (z. B. sprechen, lernen, spielen, in den Urlaub
fahren, profitieren usw.) verteilen. TN bilden Sätze mit Präposition + einander.

Weitere Anwendung und die richtige Aussprache von einander im AB.


AB 6, 7
6 Hörspiel: Weiterführung des Themas, Ausdruck von Gefühlen
a| Vorschlag: Zur Vorentlastung regt KL gemeinsames Überlegen über die Bedeutung der Interjektionen an.
TN denken sich – zu Interjektionen, die ihnen bekannt sind – kleine Situationen aus, in denen
man mit den genannten Interjektionen reagieren kann, oder beschreiben Beispiele für den
Gebrauch der Interjektionen.
b|  TN hören den Text, vergleichen mit ihren Vermutungen und achten gleichzeitig auf die Reaktionen der

drei Protagonisten (diese kommen erst zum Schluss): In welchem Zusammenhang benutzen sie die
Interjektionen? KL weist auf den Infokasten hin und systematisiert den Gebrauch der Interjektionen.

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  7   Aussprachetraining: Gefühle ausdrücken


 Interkulturelle Missverständnisse resultieren oft daraus, dass die auszudrückende Emotion und die ge-
wählten sprachlichen Mittel nicht zueinander passen. Die Aufgabe präsentiert fünf Situationen, in denen
die Interjektionen nicht immer richtig eingesetzt werden. TN haben gelernt, welche Gefühle man durch
Interjektionen ausdrücken kann. Nun sollen sie auch auf die Sprechmelodie achten und erkennen, ob die
Interjektion zum dargestellten Gefühl passt.

Weitere Übungen zu den Interjektionen in AB 8. AB  8


Das Thema Geschenke wird in Integration Spezial vertieft: Zu welchen Anlässen bringt man ein Geschenk
mit? Was ist passend? Worauf muss man noch achten?
IS  19 /2
  8   Lesen, Sprechen: Anweisungen geben
b | Vorschlag: TN suchen im Text alle Arbeitsschritte, KL notiert die Infinitivstrukturen an der Tafel und
schreibt zu den ersten 2–3 Formulierungen auch noch die Formen: Schlagen Sie / Sie müssen …
schlagen, Rühren Sie / Sie müssen … rühren. TN bilden nun weitere Varianten zu den restlichen
Infinitiv-Anweisungen. KL hält sie an der Tafel fest.
c  | Hinweis: TN bringen dazu ein einfaches Rezept (in ihrer Sprache) mit oder KL kopiert und teilt einige
einfache Rezepte aus.
 TN sollen keine vollständigen Rezepte auf Deutsch schreiben, sondern nach einer Vorbereitungszeit die

einzelnen Schritte in Form von Anweisungen mündlich weitergeben.

Ein weiteres einfaches Rezept ist in AB 9 zu finden. AB  9


Im Anschluss an diese Einheit kann das Projekt Feste und Bräuche auf der Ausklangseite bearbeitet
werden.

19 B Das ist ein Notfall!


TN setzen sich in diesem Teil anhand von Fallbeispielen mit Notfallsituationen auseinander und werden
mit entsprechenden sprachlichen Mitteln vertraut gemacht, so dass sie abschließend selbst ein Telefonge-
spräch zu einer konkreten Notfallsituation führen können.

  9   Hörspiel: Lösungsmöglichkeiten bei einem Zwischenfall


 Diese Szene führt die vorangegangene Hörspielszene fort. Anschließend werden die Indefinitpronomen
eingeführt (KB 10). Hier achten TN zunächst auf die Geschichte. KL erinnert einleitend an die Situation:
Was ist bisher passiert? Wie geht es wohl weiter?

 10  Einführung der Indefinitpronomen


a|   L kann den ersten Dialog mit TN zusammen ergänzen und dabei auf den Zusammenhang von Bezugs-
K
wort und Pronomen aufmerksam machen. Bei den folgenden Dialogen versuchen TN die Lösung in EA zu
erschließen.
b |  Kontrolle auch im Plenum, danach Erklärung an der Tafel:

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Leitfaden Lektion 19

Nominativ
der Kugelschreiber – Wo ist ein Kugelschreiber? Hier ist einer.
das Telefonbuch – Wo ist ein Telefonbuch? Hier ist eins.
die Taschenlampe – Wo ist eine Taschenlampe? Hier ist eine.
die Kerzen – Wo sind die Kerzen? Hier sind welche.

Akkusativ:
Hast du einen Computer? Ja, ich habe einen. Nein, ich habe leider keinen.
Haben wir ein Telefonbuch? Nein, wir haben keins. Ja, ich glaube, wir haben eins.
Hast du eine Taschenlampe? Ja, ich habe eine. Nein, ich habe leider keine.
Haben wir Kerzen? Nein, ich finde keine. Ja, wir haben noch welche.

c | d  Abgerundet wird die Einführung der Pronomen durch kleine Dialoge, die nicht nur den Gebrauch automa-
tisieren, sondern auch Betonung und Sprechmelodie fokussieren. TN üben in PA, KL geht umher, korrigiert
und unterstützt.

Systematisierung und Anwendung der Indefinitpronomen im AB.


AB 10, 11
11 Hören: in einem Notfall handeln; Einführung der indirekten Frage mit ob
c| Vorschlag: TN bilden Gruppen oder Paare und konzentrieren sich auf eine bestimmte Person, die auf dem
Foto zu sehen und in der Hörszene zu hören ist. KL bereitet Kärtchen vor, auf denen die Person
(Mutter, Mädchen, alte Dame, Mann) und entweder die Fragen-Anfänge oder eine entsprechende
Anzahl von Schreibzeilen angegeben ist. TN ziehen ein Kärtchen und notieren beim Hören alle
Fragen, die „ihre“ Person stellt. KL sammelt anschließend die Fragen (nach Personen geordnet) an
der Tafel. (Fragen wie: Mutter: Wo? müssen ausformuliert werden: Wo siehst du eine Katze?) Nach
diesem Schritt fällt es leichter, Aufgabe d zu lösen und zur Grammatikarbeit überzugehen.
d|  TN ordnen den indirekten Fragen die Personen zu.

e| Ergänzung: Wenn die Fragen an der Tafel gesammelt wurden, können TN das Buch zumachen und alle
Fragen, die sie gesammelt haben, selbstständig in indirekte Fragen umformulieren.

In AB 12 systematisieren TN die Bildung und den Gebrauch der indirekten Fragen mit ob.
AB 12
12 Hören: Redemittel in einer Notfallsituation; verkürzter Nebensatz mit
W-Wort
a|  TN arbeiten in PA. Die Geschichten werden im Plenum verglichen. KL gibt Wortschatzhilfen und notiert
wichtige Wörter an der Tafel.
b|  TN machen sich Gedanken zur Situation von Paula und stellen Vermutungen über ihre Reaktionen an. KL

lässt TN Sätze verbinden und erklärt anschließend an der Tafel das Prinzip, wie Nebensätze verkürzt wer-
den, wenn sich bestimmte Informationen im Hauptsatz und im Nebensatz wiederholen.

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Sie möchte jemanden rufen, aber sie weiß nicht, wen sie rufen sollte.
Sie möchte jemanden rufen, aber sie weiß nicht, wen.

Sie muss etwas tun, aber weiß nicht, was sie tun muss.
Sie muss etwas tun, aber sie weiß nicht, was.

Irgendwo muss es doch eine Feuerleiter geben, aber sie weiß nicht, wo es eine
Feuerleiter gibt.
Irgendwo muss es doch eine Feuerleiter geben, aber sie weiß nicht, wo.

Sie denkt: Die Tür muss doch aufgehen, aber sie weiß nicht, wie die Tür aufgeht.
Sie denkt: Die Tür muss doch aufgehen, aber sie weiß nicht, wie.

c | d  Nach der Einführung in die Situation und der Erarbeitung der Grammatik folgt in der Hörsituation ein
Beispiel für die Lösung eines kleinen Notfalls. Die zwei Dialoge führen die notwendigen Redemittel ein.
 Vor Schritt d füllen TN und KL gemeinsam die Kopfzeile der Tabelle aus.
 TN sortieren die Redemittel in EA, Kontrolle im Plenum. KL weist darauf hin, dass TN die Redemittel in

der nächsten Aufgabe zum Erstellen eigener Dialoge brauchen werden.


e|  KL klärt mit TN gemeinsam, worauf es bei der Schilderung eines Notfalls ankommt.

Eine weiterer Kontext für verkürzte Nebensätze mit W-Wort im AB. AB 13
13 Lesen, Sprechen: Beispiele für Notfälle und Anzeigen verstehen,
telefonisch einen Notfall schildern
a|  TN erhalten weitere Beispiele für kleine Notfälle im Alltag, hier in Form von Kurzartikeln. Sie müssen
diese nicht detailliert verstehen.
b|  Hier müssen TN zunächst den Artikeln die passende Anzeige der Dienstleistungen zuordnen. KL kann im

Plenum die Lösung kontrollieren.


 TN wenden zum Abschluss das in Aufgabe 12 Gelernte an: Sie schildern eine Notfallsituation am Telefon.

Bei der Vorbereitung gehen sie strategisch vor: Sie legen sich aus 12 d die entsprechenden Redemittel
zurecht, konzentrieren sich auf die wesentlichen Informationen und achten auf Verständlichkeit.

Zu weiteren Anzeigen bietet AB 14 eine Aufgabe im Prüfungsformat. AB 14


19 C Arbeiten, wenn andere frei haben
Nach den unerwarteten Notfällen und den Dienstleistern, die rund um die Uhr Hilfe anbieten, stehen
im beruflichen Teil Arbeitszeiten und Arbeitsvertrag im Mittelpunkt. TN machen sich mit Arbeitszeit-
und Gehaltsregelungen vertraut. Abschließend üben TN in einem Rollenspiel, wie man erfolgreich
argumentiert, wenn man sich mit den Kollegen in Bezug auf Arbeitszeit einigen muss.

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 14  Lesen: eine Statistik beschreiben


a |  Als Einleitung ins Thema machen TN die Umfrage in GA. KL kann eine Folie vorbereiten und die
Ergebnisse zusammentragen.
b |  TN können die fehlenden Angaben auch dann ergänzen, wenn sie nicht jedes Wort im Text verstehen. KL
klärt im Anschluss einige Wörter und Wendungen, die für Statistiken kennzeichnend sind (laut Statistik,
die Zahl ist gestiegen, jeder Zweite / Dritte, zum Vergleich, etwas nimmt zu u. Ä.).
c  |  Nach dem Lesen untersuchen TN mithilfe der Beispielsätze im Infokasten die angegebenen Sätze
und klären gemeinsam mit KL die Bedeutung der Indefinitartikel und -pronomen bzw. machen deren
Gebrauch als Artikelwort und als Pronomen deutlich. TN überprüfen ihre Kenntnisse mithilfe von AB 15
und 16. AB  15, 16 
d |  Interessierte TN können statistische Angaben für ihr Land als Projekt recherchieren und in den Kurs
mitbringen.

 15  Lesen: einem Arbeitsvertrag Informationen entnehmen


 Bei dieser fakultativen Leseaufgabe handelt es sich um einen Textauszug aus einem Arbeitsvertrag, der
detailliert gelesen werden muss. Um den Umgang mit dem schwierigen Text zu erleichtern, ist das Lesen
in drei Schritte unterteilt: 1. kursorisches Lesen in a, um die Textsorte zu identifizieren, 2. globales Lesen
in b, um den wichtigsten Wortschatz zu klären, 3. schließlich detailliertes Lesen in c. Nach Schritt b klärt
KL neue Wörter – so stellt KL sicher, dass TN auch den nächsten Schritt bewältigen können.
c  |  TN versuchen zunächst, die Aufgabe in EA zu lösen. Danach kann man gemeinsam besprechen, wie
TN vorgegangen sind und wo eventuelle Schwierigkeiten lagen. KL und TN markieren gemeinsam die
Schlüsselwörter in den jeweiligen Aussagen und untersuchen die Textstellen. KL macht auf wichtige
kleine Wörter aufmerksam.
Vorschlag zur Differenzierung: Alternativ kann zur Bearbeitung des Textes auch die etwas einfachere
Übung AB 18 eingesetzt werden. AB  18 
Die Strategie des detaillierten Lesens kann im AB an einem weiteren Text geübt werden.
AB  17
Konkrete Ratschläge bei Problemen am Arbeitsplatz in Bezug auf Arbeitszeit, Sonderurlaub oder Zuschlä-
ge erhalten TN in Integration Spezial. IS  19 /3 
 16  Hörspiel: sich mit Kollegen auf Urlaubszeiten einigen
  ie Hörszene leitet das Thema Einigung ein und bereitet das anschließende Rollenspiel vor. TN beschrei-
D
ben vor dem Hören das Bild: Wo sind die Personen? Wer ist zu sehen? Was machen sie? Warum?
Erweiterung: Im Anschluss an das Hören kann KL eine kleine Diskussion anregen, ob Streichholzziehen
eine echte Alternative ist bzw. wie man sich auf Urlaubszeiten einigen kann. Auch folgende
Fragen können angesprochen werden: Haben Eltern mit Kind oder ältere Mitarbeiter
Privilegien? Müssen Alleinstehende immer verzichten? Wie ist es mit neuen Mitarbeitern? usw.

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Leitfaden Lektion 19

 17  Sprechen: argumentieren und sich mit Kollegen einigen


a | Vorschlag: TN sortieren gemeinsam mit KL alle Redemittel und ergänzen konkrete Beispiele, z. B.: Ich
kann wirklich nur einmal in der Woche am Abend Überstunden machen, weil wir ein kleines
Kind haben. Meine Frau braucht mich zu Hause.
KL kann weitere Argumente und Ideen an der Tafel sammeln und sortieren.
b | Vorschlag: Vor dem Rollenspiel kann in AB 19 ein weiteres Muster gehört und in AB 20 die nach-
drückliche Betonung geübt werden.
AB  19, 20
Ausklang
Post von Lukas
Vorschlag: Die Postkarte kann als Impuls zum kreativen Schreiben genutzt werden: TN versuchen,
ähnliche Postkarten zu verfassen. Sie schreiben an ihre Freunde oder Bekannten und
schildern, was ihnen gefällt, was sie nicht gut finden und was sie vermissen.

Familiengedicht
 Das Gedicht eignet sich zur Auseinandersetzung mit dem Thema Familie. TN werden an den Text

herangeführt, indem sie das Gedicht lesen, unbekannte Wörter im Wörterbuch nachschlagen
oder KL um Hilfe bitten. KL regt auch dazu an, sich Gedanken über die graphische Gestaltung des
Gedichts zu machen oder darüber zu sprechen, in welcher Situation es entstanden sein könnte.
Die offene Struktur des Textes fordert zum Ergänzen auf: Emotionen und Assoziationen zu den vier
Nomen Lustspiel, Konzert, Drama und unendliche Geschichte oder deren genauere Beschreibung. TN
präsentieren und vergleichen ihre Ideen. KL notiert Vorschläge der TN an der Tafel – diese dienen
als Ausgangspunkt für das eigene Schreiben.

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Einstieg Hören   ituationen auf dem Floh-


S  Alltagsgegenstände KB 1
Sprechen markt verstehen
 Gegenstände benennen

20 A M
 eins, deins, seins (privat) Hören Hörspiel   egenstände Personen zu-
G   ossessivpronomen
P KB 2–6
Gegenstände beschreiben, Sprechen Spielanleitungen ordnen  Sprechweise beim Vorlesen eines AB 1–5
einen Ablauf erklären Lesen  Strategien für eine Erklärung erklärenden Sachtextes
erarbeiten
 eine Anleitung verständlich

vortragen

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 

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20 B Auf dem Flohmarkt Hören Interview  in längeres Interview verste-
e T emporal- und Lokalangaben im KB 7–12

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(beruflich) Lesen Ratgeber hen Satz AB 6–12
Informationen über Selbst- Sprechen Kurzporträt  Fragen zum Thema Selbststän-  Partikeln der gesprochenen

Alle Rechte
ständigkeit einholen; Schreiben Hörspiel: Verkaufs- digkeit kären Sprache
Verkaufsgespräche führen gespräche  eine Geschäftsidee entwickeln  Redemittel für Verhandeln auf

Rechte vorbehalten. 
vorbehalten. 
und vorstellen dem Flohmarkt
 Kurzporträts lesen und ver-

fassen
 im Kaufgespräch nach dem

Preis fragen, über den Preis


verhandeln, Angebot anneh-
men / ablehnen
20 C Die Mauer ist auf! Hören Hörspiel   ermutungen äußern
V   istorische Ereignisse
h KB 13–17
(öffentlich) Sprechen Filmbeschreibung  anhand von Filmbeschreibun-  Präteritum (rezeptiv) AB 13–15
historische Ereignisse und Lesen Bericht gen historische Ereignisse

Aussichten A2.2
Berichte aus der Vergan- rekonstruieren

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genheit verstehen  Zeitzeugenberichten

Informationen entnehmen

Leitfaden Kurs- und Arbeitsbuch


 sich zu vergangenen

Ereignissen äußern
20   Aus vergangenen Zeiten

Ausklang Sprechen Geschichte   inen Kursflohmarkt organisieren


e
Lesen Filmszene  einen Text mit Partikeln vortragen
Leitfaden Lektion 20

Hören  im Internet recherchieren

Schreiben  eine Filmszene nachspielen

32
Leitfaden Lektion 20

Vergangene Zeiten werden in dieser Lektion in doppelter Hinsicht zum Thema: In den
ersten zwei Teilen der Lektion geht es vor allem um alte Sachen vom Flohmarkt. Thematisch
daran angebunden ist das Berufsporträt eines Verkäufers – TN erarbeiten grundlegende
Informationen zur beruflichen Selbstständigkeit und vertiefen das Thema anhand von zwei
weiteren beruflichen Kurzporträts. Über persönliche Erinnerungen an vergangene Zeiten
werden im letzten Teil historische Ereignisse in Deutschland um das Jahr 1989 ins Blickfeld
genommenn. Dabei werden die Präteritumformen rezeptiv eingeführt.

1 Einstieg: Situationen und Gegenstände auf dem Flohmarkt


 Da der Flohmarkt den Ausgangs- und Anknüpfungspunkt für alle Themen der Lektion bildet, machen
sich TN zunächst mit einem Flohmarkt vertraut und sammeln anhand der Fotos und der Hörsituationen
Wortschatz und Ideen zum Thema. Sie tauschen sich im Kurs über ihre eigenen Erfahrungen aus und
übernehmen anschließend einen fiktiven Flohmarktstand.

20 A Meins, deins, seins


Im ersten (privaten) Teil der Lektion werden weitere Gegenstände benannt und die Possessivpronomen
eingeführt. Anhand von Spielanleitungen lernen TN, einen Text logisch zu strukturieren und auch entspre-
chend vorzutragen.

2 Hörspiel: Gegenstände aus der Vergangenheit


a|  TN arbeiten vor dem Hören mit dem Bild: In spielerischer Form werden weitere Gegenstände eingeführt.
KL kann TN vorab mit der abgebildeten Situation vertraut machen und eine einfache Bildbeschreibung
anregen: Wer sind die Personen? Wo sind sie? Was machen sie dort? Worüber sprechen sie wohl? Anschlie-
ßend entschlüsseln TN in PA die Wörter im Bild.
d|  Nach den Aufgaben zum Hören berichten TN kurz über eigene Erfahrungen mit alten Sachen. Die Situati-

on dient auch als kontextuelle Einführung in die Grammatik in KB 3.

Spielerische Festigung der Wörter und Wiederholung von Lokalangaben im AB.


AB 1, 2
Wie man in Deutschland alte Dinge richtig entsorgt, wird mithilfe von Integration Spezial geklärt.
IS 20 /2
3 Einführung der Possessivpronomen
a| Vorschlag: Im Plenum versuchen TN die Sätze richtig zuzuordnen und zu erklären, warum sie sich für
eine bestimmte Zuordnung entschieden haben. KL schreibt anschließend ausschlaggebende
Wörter / Wortverbindungen an die Tafel und systematisiert die Grammatik.

ein alter Fotoapparat – der – meiner


eine Kiste – die – deine
das alte Fahrrad – das – meins
das alte Besteck (von Oma) – das – ihrs
die Briefmarkensammlung (von Opa) – die – seine

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Systematisierung und Anwendung in AB 3. AB  3


b | Variante: KL kann die Gegenstände durch Kärtchen ersetzen, auf denen je ein Gegenstand notiert ist. TN
ziehen je ein Kärtchen, merken sich „ihren“ Gegenstand und stecken das Kärtchen in die Kiste
zurück. Dann wird das Frage-Antwort-Spiel gespielt.

AB 4 bietet zu Gesprächen auf dem Flohmarkt eine Höraufgabe im Prüfungsformat.


AB  4
  4   Aussprachetraining: Aussprache schwieriger Wörter
a – c  In der Aufgabe kann auf individuelle Schwierigkeiten bei der Aussprache bestimmter Laute bzw.
. Lautkombinationen eingegangen werden. TN machen sich in Aufgabe a bewusst, wo ihre persönlichen
Schwierigkeiten liegen. In b üben sie die Aussprache und unterstützen sich gegenseitig. Schließlich wer-
den in c die Wörter mit der aktuellen Grammatik verknüpft und in rhythmischen Kurzdialogen gefestigt.

  5   Hören, Sprechen: eine Anleitung logisch strukturieren und verständlich


vortragen
I m letzten Abschnitt von Teil A steht eine wichtige Strategie im Vordergrund. TN sollen von einem schlech-
ten Beispiel ausgehend erkennen, worauf es bei einer Erklärung ankommt: den Textaufbau, die logische
Reihenfolge und die Vollständigkeit der Informationen sowie die angemessene Sprechweise.
a |  KL führt in die Situation ein (jemand findet ein altes Spiel und fragt nach den Spielregeln) und
stellt zunächst nur die Frage, ob TN die Erklärung verstehen bzw. was das Problem ist. TN können
unterschiedliche Antworten geben: Informationen fehlen, der Sprecher spricht zu schnell, zu undeut-
lich, …
b – e  Schritt b fokussiert den Teilaspekt der Vollständigkeit und der Reihenfolge der Informationen.
Im Anschluss an das Klären der Lücken versuchen TN in c die Spielregeln selbst aufzustellen und
vergleichen ihre Version mit einem guten Hörbeispiel in d. Abschließend versuchen sie selbst, eine
schlüssige Erklärung zu produzieren.
Vorschlag: Zum einfacheren Verständnis kann das Spiel auch in GA gespielt werden – dazu muss KL vor
dem Unterricht entsprechende Karten vorbereiten.

  6   Aussprachetraining: einen Text verständlich vortragen


 b die Zuhörer einer Erklärung folgen können, hängt auch stark von der Sprechweise ab: Akzente kann
O
man durch Betonung und Pausen setzen, der Sprecher sollte langsam, deutlich und mit Nachdruck spre-
chen. In dieser Übung geht es um die Bewusstmachung dieser Mittel.
Vorschlag: Es kann hilfreich sein, ein paar Beispiele aufzunehmen und gemeinsam zu besprechen: Wurden
die richtigen Wörter betont? Waren die Pausen ausreichend und an der richtigen Stelle? Waren
Sprechtempo und Lautstärke angemessen? Wie war der Blickkontakt mit den Zuhörern? usw.
Erweiterung: TN können typische Spiele aus ihren Heimatländern vorstellen. Die Spiele dürfen nicht zu
kompliziert sein. Die anderen TN entscheiden, ob die jeweiligen Beschreibungen nachvoll-
ziehbar sind oder nicht.

Die Strategien werden im AB durch eine weitere Spielbeschreibung vertieft.


AB  5
Mithilfe der Kopiervorlage können TN ein eigenes Spiel entwickeln, beschreiben und spielen.
Kopiervorlage 9

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20 B Auf dem Flohmarkt


Im beruflichen Teil der Lektion erfahren TN durch das Porträt eines Flohmarktverkäufers, wie man sich in
Deutschland beruflich selbstständig machen kann, und bekommen erste Tipps zur Selbstständigkeit. Im
Interview mit einem Verkäufer erarbeiten sie wichtige Verstehensstrategien für einen längeren Hörtext.

  7   Hören: einem längeren Interview folgen


 as Interview bietet TN die Gelegenheit, in einem anderen Zusammenhang über logische Strukturen in
D
einem Text nachzudenken: Welche Fragen sind geeignet? In welcher Reihenfolge? Welche Informationen
sind zu erwarten? Da das Interview recht lang und thematisch nicht einfach ist, werden dem Hören ver-
schiedene Schritte vorgeschaltet.
a – c  Zunächst führt der Einleitungstext in die Gesamtsituation ein: TN wenden die bereits bekannte Technik
der W-Fragen an. Anschließend wird durch das Formulieren eigener Fragen eine Hörerwartung aufge-
baut und mit den in c abgedruckten Fragen verglichen. Noch vor dem Hören entwerfen TN auch mögli-
che Antworten. Dabei kann KL unterstützend neue Wörter vorab einführen.
d | e  Beim Hören achten TN einerseits auf ihre Antwortversuche, andererseits auf die eingangs gestellten
Fragen. Dadurch werden alle Informationen abgeglichen bzw. zusammengetragen.
Erweiterung: Um die Logik und Reihenfolge von Fragen zu üben, können anhand des gehörten Beispiels
Interviews mit den echten oder fiktiven Berufen der TN gespielt werden. TN sollten dafür
eine angemessene Vorbereitungszeit bekommen.

  8   Lesen: Informationen zum Thema Selbstständigkeit erschließen


a | Die Tipps geben Gelegenheit, einen grundlegenden Wortschatz zum Thema zu erarbeiten. TN versuchen
zunächst in EA, die Fragen den Antworten zuzuordnen. Im Plenum werden die Antworten vorgelesen
und neue oder schwierige Wörter geklärt.
AB 6 unterstützt die Wortschatzarbeit.
b |  Anschließend können TN interkulturelle Vergleiche anstellen.
AB  6 
Über berufliche Selbstständigkeit in verschiedenen Berufen und über Fördermöglichkeiten informiert
Integration Spezial noch ausführlicher.
IS  20 /1
  9   Schreiben, Sprechen: einen Geschäftsplan entwerfen
Die Projektaufgabe kann in PA oder GA bearbeitet werden. TN sollen sich einfache Beispiele aus dem
Alltag überlegen wie auf dem Notizzettel angerissen.
Vorschlag: Die Projektpräsentation kann mithilfe von AB 7 vorbereitet werden. Die Übung bietet Hilfestel-
lung für die Strukturierung und stellt geeignete Redemittel bereit.
AB  7
 10  Lesen, Schreiben: Berufsporträts; Textaufbau: Angaben im Satz
a |  TN bekommen in zwei weiteren Berufsbildern Beispiele dafür, wie Ausländerinnen in Deutschland ihre
berufliche Existenz aufgebaut haben. KL kann eine kleine Diskussion anregen und folgende Themen
ansprechen: Selbstständigkeit im Beruf bei Frauen und Männern, bei Menschen mit Migrationshinter-
grund, persönliche Erfahrungen der TN, Motivation sich selbstständig zu machen, Probleme, Hilfe usw.
Dies kann TN zum Nachdenken über die Rolle und die Bedeutung der Selbstständigkeit im eigenen
(beruflichen) Leben anregen.

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Hinweis: Weitere Porträts finden sich in der Gründerinnengalerie auf http://www.gruenderinnenagentur.de


b – d  Nach der inhaltlichen Erarbeitung der Texte werden die darin vorkommenden Temporal- und Lokalanga-
ben in den Mittelpunkt gerückt. KL klärt, wie man nach den jeweiligen Angaben fragt, TN markieren die
Angaben in den Sätzen und formulieren die festgestellten Regelmäßigkeiten. TN soll bewusst werden,
welche Regeln beim Satzbau beachtet werden müssen bzw. welche Freiräume zur Satzgestaltung man
hat. TN können in c verschiedene Formulierungen ausprobieren: Ändert sich die Bedeutung der Sätze?
Bleiben sie gut verständlich? usw. KL kann geeignete Beispiele an der Tafel festhalten.
Im AB werden die Positionen im Satz genau untersucht und geübt. AB  8, 9 
e | TN können nun versuchen, ähnliche Texte zu schreiben. KL kann eine Mindestzahl von Sätzen festlegen,

z. B. 5 Sätze: Lernstarke TN schreiben längere und komplexere Texte, weniger lernstarke TN erreichen mit
5 Sätzen ebenfalls das Lernziel. TN präsentieren ihre Texte im Plenum.

 11  Hörspiel: auf dem Flohmarkt verhandeln


Der letzte Abschnitt kehrt zum Flohmarkt zurück und vermittelt wichtige Redemittel für Verkaufs-
gespräche.
a |  KL erinnert an die Eingangssituation „Auf dem Dachboden“, TN beschreiben die abgebildete Szene so
genau wie möglich.
b | c  Vor dem Hören werden auch Redemittel gesammelt und sortiert, die beim Hören durch weitere ergänzt
werden. Die Lösung kann zunächst in PA, dann im Plenum verglichen werden.
d |  Zu dieser Frage kann auch AB 11 mit konkreten Beispielen hinzugezogen werden.
AB  11
Hinweis: Die Figur des Sandmännchens leitet zum nächsten Teil über und sollte von KL erklärt werden.

Um weitere günstige Einkaufsmöglichkeiten geht es in Integration Spezial. IS  20 /3


 12  Sprechen, Aussprachetraining: Partikeln denn, aber, doch, ja
Die Aufgabe sensibilisiert für ein wichtiges Merkmal der gesprochenen Sprache: die Partikeln. Hier stehen
zunächst vier häufig gebrauchte Partikeln im Mittelpunkt (Weiterführung in Lektion 28). TN hören je ein
Beispiel mit und ohne Partikeln, und versuchen, den Unterschied zu erfassen: Die zweite Variante klingt
lebendiger, natürlicher, ausdrucksvoller.

Die verstärkende Funktion der einzelnen Partikeln in Fragen und Ausrufen wird in AB 12 geübt.
AB  12
Hinweis: Der Ausklang enthält einen Vorschlag für die Organisation eines Kursflohmarktes.
Erweiterung: Für den Kursflohmarkt kann KL ein Spiel initiieren, bei dem im Kursraum von einigen TN
„Flohmarktstände“ übernommen werden und andere TN als Käufer agieren. KL kann dem
Verhandeln und Verkaufen freien Lauf lassen oder den Prozess durch Kärtchen steuern.
Vorbereitete Kärtchen mit Anweisungen werden vor jeder Spielrunde an TN verteilt.
Mögliche Anweisungen:
 Ihnen ist jeder Preis zu teuer, Sie verhandeln also immer.

 Versuchen Sie, für das, was Sie anbieten, möglichst viel Geld zu bekommen.

 Sie wollen etwas unbedingt haben, verhandeln Sie so lange, bis sie es bekommen.

 Sie sind immer unzufrieden, die Sachen sind zu teuer / zu alt / zu kitschig / …

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20 C Die Mauer ist auf!


Vergangene Zeiten werden im öffentlichen Teil nicht mehr nur durch Gegenstände, sondern auch durch
wichtige geschichtliche Ereignisse der deutsch-deutschen Geschichte thematisiert. Die Zeit um die Wende
wird den TN durch Filmbeschreibungen und persönliche Berichte näher gebracht.

 13  Hörspiel: geschichtliche Ereignisse


a | Vorschlag: KL fordert TN auf, den ersten Teil des Gesprächs bei geschlossenen Büchern zu hören, damit TN
durch die Bilder im Buch nicht abgelenkt und beeinflusst werden. TN rufen sich in Erinnerung,
was sie über die Fotos in der Hörspielsequenz in KB 2 bereits erfahren haben. Durch das ge-
meinsame Beantworten der Fragen im Plenum erschließt sich TN der Zusammenhang zwischen
Flohmarkt und Bildern aus „vergangenen Zeiten“.
b – d  TN bestimmen das richtige Foto und bringen ihr Hintergrundwissen ein, indem sie versuchen, einige
wichtige Begriffe und Ereignisse aus der DDR-Geschichte zu erklären bzw. zu ergänzen. KL unterstützt
und liefert ggf. kurze Erklärungen. Dies dient der Vorbereitung auf die detaillierte Erarbeitung des ge-
schichtlichen Hintergrundes in KB 14.

 14  Lesen: geschichtliche Ereignisse erfassen und zeitlich einordnen


a|   or dem Lesen machen sich TN mit den Plakaten vertraut. Sie sollen auf alle Hinweise achten, die diese
V
liefern. Ausgehend von den Plakaten kann KL den Gesamtkontext umreißen.
Vorschlag: Es empfiehlt sich, eine Skizze über Berlin bzw. Ost- und Westdeutschland an die Tafel zu zeich-
nen und einige Schlüsselwörter zur Vorentlastung einzuführen.
b | c  TN lesen jeweils nur einen Text. Dabei sollen TN in erster Linie die geschichtlichen Ereignisse herausfil-
tern. Durch das Eintragen der Daten in den Zeitstrahl und den anschließenden Vergleich der Ergebnisse
im Plenum ergibt sich eine Reihenfolge wichtiger historischer Ereignisse vom Kriegsende bis zum Fall
der Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands.
 Wenn der geschichtliche Hintergrund geklärt ist, können sich TN den Filmbeschreibungen nochmals

zuwenden und weitere Details erarbeiten, um ein tieferes Verständnis für die Zeit zu entwickeln.
Erweiterung: Im Ausklang sind Filmszenen aus „Goodbye Lenin“ bzw. „Das Versprechen“ abgebildet. TN
versuchen, sich die Szenen vorzustellen. Eine schöne Ergänzung ist, wenn TN auch die Gele-
genheit haben, sich die Filme bzw. die Szenen anzusehen.
Kopiervorlage 10
 15  Lesen: Berichte aus der Vergangenheit; Einführung des Präteritums
 Die persönlichen Zeitzeugenberichte bringen TN den Mauerfall näher und tragen dazu bei, auch die
Stimmung und die Gefühle der Menschen in dieser Zeit zu verstehen. Da die erzählenden Texte im
Präteritum verfasst sind, müssen nach dem ersten Lesen zunächst die unbekannten Verbformen
erschlossen werden. Das Präteritum soll hier zunächst verstanden werden, zur produktiven Anwendung
kommt es erst in Lektion 21.

Das Präteritum wird mithilfe eines weiteren Textes zum Thema Mauerfall im AB erarbeitet.
AB  13

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 16  Lesen, Sprechen: über Vergangenes berichten


Die Aufgabe verdeutlicht den Unterschied zwischen dem Gebrauch von Perfekt und Präteritum.
 TN lesen die Schlagzeilen und versuchen sich an den Zeitpunkt zu erinnern (Wahl Obamas am 5. Novem-

ber 2008, Fußball-WM in Südafrika im Juni / Juli 2010, Vulkanausbruch und Flugchaos im April 2010). KL
fragt nach der Zeitform in den Schlagzeilen.
 KL stellt nun die Frage, was TN zu dieser Zeit gemacht haben: TN lesen die Beispiele und äußern sich. In

der gesprochenen Sprache verwenden sie Perfekt.


Vorschlag: KL kann noch andere (auch aktuellere) Karten mit Schlagzeilen vorbereiten, damit eine mög-
lichst große Vielfalt der Ereignisse TN das Kommentieren erleichtert.
Hinweis: In AB 14 werden die gleichen Ereignisse in Form von Kurzartikeln aufgegriffen und zum Erkennen
von Präteritumformen genutzt. AB  14 
AB 15 bietet eine Geschichte im Präteritum mit Übungen zum Vorlesen, Weiterschreiben und -hören.
AB  15
 17  Aufgaben zur Wahl
  ier bieten sich weitere Sprechanlässe und Vergleiche zum Thema „vergangene Zeiten“ an. Die
H
historischen Ereignisse und Filmbeschreibungen können im Plenum vorgestellt werden.

Ausklang
Vorlesewettbewerb
 Die Geschichte eignet sich gut zur umfassenden Wiederholung, da sie verschiedene sprachliche Aspekte

vereint, die in der Lektion thematisiert wurden: Das Präteritum und die Partikeln werden mit der
Verkaufssituation sowie mit der angemessenen Sprechweise verknüpft. TN experimentieren mit der
Anwendung der Partikeln und üben das ausdrucksvolle Vorlesen.

155 km Berliner Mauer


Die Fragen können unter den TN aufgeteilt werden, die Informationen werden nach der Recherchearbeit
im Plenum zusammengetragen.
Vorschlag: Es kann ein Plakat erstellt werden, auf dem die Stadtgrenze von Berlin als Umriss eingezeich-
net ist. TN informieren sich dann über den Verlauf der Mauer und markieren ihn als rote Linie
im Plan. Interessante oder typische Bilder der Mauer und wissenswerte Informationen werden
auf dem Plakat gesammelt und präsentiert.
Hinweis: Die Lust auf mehr-Seite im AB bietet zusätzlich Songtexte über Berlin an.

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Lektion 16 11 c Lisa ärgert sich über das lange Warten in der


Hotline / den schlechten Service. Sie will sich
1 a verbal: der Computer, das Telefon, das Handy;
über die hohe Telefonrechnung beschweren. Der
non-verbal: die Trommel, die Körpersprache, die
X-Kom-Mitarbeiter entschuldigt sich bei der Kun-
Graffiti, die Blindenschrift, der Blumenstrauß;
din. Er will sich um das Problem mit der Telefon-
international: die Blindenschrift, das Telefon, der
nummer kümmern.
Computer, das Handy
12 a Am Donnerstag:/ Am Freitag:
2 d von oben nach unten: 3, 1, 4, 2, 5
Ich ärgere mich./ Ich freue mich.
3 a 1 = offline, 2 = anrufen, 3 = online, 4 = Chatbeitrag Ich ärgere mich / über Ich freue mich / über den
senden, 5 = beschäftigt, 6 = Videogespräch das Regenwetter./ sonnigen Morgen./
Ich ärgere mich / über Ich freue mich / über den
3 b valigranger ist beschäftigt, mustang ist online,
den Brief / vom Brief von dir./
kupova ist offline
Finanzamt./ Ich freue mich / über das
5 c richtig: Er kennt fast alle seine Online-Freunde Ich ärgere mich / über Lächeln / der freundlichen
persönlich. Er hat bis jetzt nur gute Erfahrungen den unfreundlichen Nachbarin.
mit Facebook gemacht. Er tauscht sich mit ande- Verkäufer. / Ich freue mich / über die
ren gern in Foren aus. Ich ärgere mich / über interessante
das langweilige Fern- Fernsehreportage.
6 c von oben nach unten: Veronika, Jessica, Andreas,
sehprogramm./ Ich freue mich darüber, /
Detlef, Jessica, Veronika
Ich ärgere mich darüber, / dass ich mich nicht mehr
6 d Veronika skypt mit Freunden, die im Ausland dass ich mich ärgere. ärgere.
leben. Skype ist ideal für Menschen, die weit von-
13 b vor dem Telefonieren: 1, 2
einander entfernt leben. Detlef hat noch Zettel,
beim Telefonieren: 3, 4, 5, 6
die der Lehrer damals nicht einkassiert hat.
13 c Herr Schulz muss die Rechnungsnummer erst su-
9 a falsch: Selbstständige benutzen das Handy öfter
chen, er erklärt zu lange, was das Problem ist. Er
als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Für
notiert nicht, mit wem er gesprochen hat. Er fasst
Arbeitslose ist das Handy genauso wichtig wie für
das Wichtigste nicht zusammen. Er ist höflich,
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.
aber zu unsicher.
10 a Es geht um Handytarife.
15 a Jeden Tag ein bisschen besser. – Handelskette
10 b XY-Mobile: Volumen pro Monat 30 MB, Vertrags- REWE; Nicht immer, aber immer öfter. – Claust-
dauer 12 Monate, Preis pro Monat 3,90 haler (Bier); Nur Fliegen ist schöner. – Opel; Am
XY-Mobile spezial: Volumen pro Monat 300 MB, liebsten das Beste. – SieMatic (Küchen); Alle
Vertragsdauer 18 Monate, Preis pro Monat 6,90 reden vom Wetter. … – Deutsche Bahn; Mit dem
XY-Mobile Flatrate: Volumen pro Monat unbe- Zweiten sieht man besser. – ZDF; Die wahrschein-
grenzt (so oft und so lange, wie man will), Ver- lich längste Praline der Welt. – Duplo
tragsdauer 24 Monate, Preis pro Monat 14,90
16 a Reporter: -ich; A: -ik; B: -ich
10 c Am günstigsten ist XY Mobile. Bei XY Mobile
17 b Lisa bekommt eine freudige Nachricht: Sie war
Flatrate surfe ich am längsten im Internet. Bei
beim Arzt und es wird ein Mädchen.
XY Mobile ist die Vertragslaufzeit am kürzesten.
XY-Mobile spezial ist für regelmäßige Internet- 17 c 1. Lisa war beim Arzt und hat erfahren, dass sie
nutzer am günstigsten. XY Mobile Flatrate ist für ein Mädchen bekommt. 2. Ihr Akku ist wieder
Vielsurfer am besten. leer. 3. Markus schlägt vor, dass sie Lukas aus
dem Krankenhaus anruft oder skypt. 4. Lisa ist
11 a Sie ruft beim Kundenservice von ihrem Telefonan-
überrascht und unsicher. Sie meint, dass das
bieter (X-Kom) an.
nicht geht. 5. Dr. Körting bietet Lisa an, dass sie
11 b Sie möchte den Telefonanbieter wechseln, aber das Festnetztelefon im Krankenhaus benutzt.
ihre Nummer mitnehmen. Sie löst das Problem
18 a dafür: ist doch kein Problem, fördert die Ar-
mit Ironie / Witz.
beitsmotivation der Mitarbeiter, man ist danach

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wieder konzentrierter bei der Arbeit, generelles 3 d Einstand: Ich habe Sie eingeladen, weil … Ich
Verbot ist nicht gut für das Betriebsklima freue mich auf neue Aufgaben. Auf gute Zusam-
dagegen: Mitarbeiter arbeiten nicht, Risiko einer menarbeit! Liebe Kolleginnen und Kollegen, …
Virus- oder Hackerattecke steigt, Computer ist Aus diesem Anlass …
stärker belastet Ausstand: Ich bedanke mich … Ich möchte mich
von Ihnen verabschieden. Liebe Kolleginnen und
19 b richtig: Der Arbeitgeber kann die private Internet-
Kollegen, … Es war eine schöne Zeit. Ich hoffe,
nutzung erlauben oder verbieten. Wer die Rege-
wir bleiben in Kontakt. Aus diesem Anlass …
lungen nicht kennt, kann sich bei der Personal-
abteilung informieren. Im schlimmsten Fall kann 3 e Zum Beispiel: Ich möchte mich für die Arbeit
der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kündigen, herzlich bedanken und für die kommenden Jahre
wenn sich dieser nicht an die Regeln hält. gute Gesundheit wünschen. Ich begrüße Sie bei
der Firma und wünsche Ihnen viel Erfolg für die
20 a Die Vorgesetzte ist im Recht.
neuen Aufgaben. Ich gratuliere Ihnen herzlich
20 b Frau Illner: Das geht doch nicht! Haben Sie das und wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.
etwa nicht gewusst? Ich schlage vor, Sie …
4 c Dr. Körting verabschiedet sich von den Kollegin-
Herr Wentstein: Wie meinen Sie das? Ich verste-
nen und Kollegen. Lisa und Markus sprechen
he nicht ganz. Verzeihung. Ich wollte nur … Das
darüber, dass sie gehen müssen / dass Lisa einen
kommt nicht wieder vor. Es tut mir leid, aber das
Wagen kaufen möchte.
war ein Notfall.
4 d Zum Beispiel: Lisa: Es wird Zeit, dass ich jetzt
20 c Missbilligung ausdrücken: Das geht doch nicht!
gehe. / dass Dr. Körting seine Rede beendet. /
Das ist nicht in Ordnung!
dass ich einen neuen Wagen kaufe. / wir eine
sich rechtfertigen: Verzeihung. Ich wollte nur …
neue Chefin bekommen. / …
Das habe ich leider nicht gewusst. Es tut mir leid,
Dr. Körting: Es wird Zeit, dass ich mich verab-
aber das war ein Notfall.
schiede. / dass ich neue Aufgaben übernehme. /
nachfragen: Wie meinen Sie das? Ich verstehe

nicht ganz. Wo liegt das Problem?
Kompromiss vorschlagen: Wie wäre es, wenn Sie 6 a Es ist eine lustige / witzige Rede an das alte Auto.
…? Ich schlage vor, Sie …
6 b Einleitung: … verlässt du uns für immer.
Ankündigung: Mit dieser kleinen Rede …
Lektion 17 Erzählung: 1. Allgemeines: Nie hast du uns ent-
täuscht. … 2. besonderes Erlebnis: Erinnerst du
1 a in einer Firma
dich …
1 b 4 Glückwunsch zur Geburt; 7 Einladung; 1 Auto- Schlussfolgerung: Du hast es wirklich verdient …
angebot; 5 Betriebsratswahl; 2 Weiterbildungs- Abschluss: Lebe wohl! …
angebot; 3 Kantineneröffnung; 8 Theaterkarten;
7 a Lisa interessiert sich für Gebrauchtwagen,
6 Mitfahrgelegenheit; 9 Todesanzeige
Annette interessiert sich für Ahmed.
2 b 1962–1965: Ausbildung zum Kfz-Mechaniker; 1965:
7 b Marke: Passat Kombi; Baujahr: 2001; Kilometer-
Übernahme durch die BVG; 1969: Bewerbung bei
stand: 240.000 km; TÜV: noch 18 Monate
Hamburger Firmen, Kündigung bei der BVG; 1970:
Umzug nach Hamburg und Wechsel zur SRH; 7 c Das erste Auto ist grün, hat ein gutes Radio und
1975: Weiterbildung zum Meister; 1976–2010: als neue Reifen. Das zweite Auto ist silber, hat eine
Meister bei der SRH verantwortlich für den Be- bessere Musikanlage und heizbare Sitze.
reich „Wartung Nutzfahrzeuge“; 2000: 30-jährige
8 a Leistung, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit, Preis,
Betriebszugehörigkeit bei der SRH; 2010: Renten-
Details
beginn
8 b ein sportliches Lenkrad, eine gute Musikanlage,
3 b 1. Einstand; 2. Ausstand
ein günstiges Angebot, eine stabile Karosserie,
3 c Er ist nach Hamburg gezogen, der Grund dafür ein sparsamer Motor, gute Reifen, bequeme Sitze,
war die Liebe. ein geringer Spritverbrauch, niedrige Abgaswerte

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10 a Wo? im EuroCarZentrum in Landshut; Wann? am 7 a die elektronische Patientenverwaltung


17. September; Was? Tag der offenen Tür, besichti-
7 b Das Programm ist nicht modern genug (es kann
gen, gewinnen, Kaffee und Kuchen
nicht nach Krankheiten sortieren).
10 b von oben nach unten: 6, 1, 3, 4, 2, 7, 8, 5
8 a Kopierer
11 a Dialog 1 und 3
8 b, c Können Sie mir bitte helfen? Zeigen Sie mir den
11 b 1, 1, 2, 3, 3 Kopierer. Ich sehe ihn, aber ich verstehe ihn nicht.
Können Sie mir folgen? Erklären Sie mir alles!
14 b Lisa und Max fahren zu Opa. Es gibt einen Stau,
Antworten Sie mir! Ich danke Ihnen! Sie haben
weil Rinder auf der Fahrbahn sind / ein Tiertrans-
alles verstanden? Ich gratuliere Ihnen.
porter verunglückt ist.
9 a links: das Display, die Tonerkartusche, das Papier-
14 c 1. Lisa freut sich, weil der Wagen gut läuft und
fach; rechts: die Glasplatte, die Taste zum Ein-
weil sie diesmal pünktlich ist. Max freut sich auf
und Ausschalten, der Einzug
das Eis und auf die elektrischen Möbel. 2. Sie är-
gern sich über den Stau / darüber, dass sie nicht 9 b 1. Schalten Sie … 2. Füllen Sie … 3. Überprüfen
auf der Landstraße gefahren sind. 3. Max lacht, Sie … 4. Legen Sie … 5. Reinigen Sie … 6. Akti-
weil Lisa sagt: „Ich Rindvieh“ und Rinder auf der vieren Sie …
Fahrbahn sind.
11 a in Dialog 2, weil er Zwischenfragen stellt, wieder-
15 b Äffchen, Häschen, Kätzchen, Mäuschen, Bärchen holt, nachfragt, etwas ausprobiert usw.

16 a 2, 3, 1 11 b Entschuldigung, ich verstehe nicht so gut


Deutsch. Wie war das gleich? Was bedeuten die
16 b 1. Autobahn Nummer 2, in Richtung Berlin Umlei-
Symbole? Kann ich das ausprobieren? Ah ja, was
tung 75, in Richtung Hannover Umleitung 60;
heißt das? Das probiere ich später aus. Kann ich
2. Autobahn Nr. 7, 6 km stockender Verkehr;
Sie noch mal fragen, wenn es nicht klappt? Und
3. Autobahn Nr. 19, Einfahrt / Ausfahrt Rostock
was muss ich noch wissen? Habe ich Sie richtig
Nord
verstanden, dass …?

11 c Zum Beispiel: Wenn ich Sie richtig verstehe, …


Lektion 18
Ich fasse noch einmal zusammen. Also Sie mei-
3 c 1. Dr. Serasinghe ist die neue Chefin von Lisa nen, … Ich wiederhole: … Was heißt das genau?
Vogel / die neue Chefärztin im Krankenhaus. Also das heißt, …
2. Lukas hat einen Koffer mit Frauensachen im
12 a Der Anrufer kann nicht drucken. / Der Drucker
Fundbüro abgegeben. 3. Lukas hat seinen Koffer
funktioniert nicht.
im Fundbüro bekommen, Frau Serasinghe hat
ihren Koffer noch nicht. (Sie muss jetzt ins Fund- 12 b von oben nach unten: 3, 1, 2, 5, 4
büro.)
12 c Keine Ursache.
4 a Freundlichkeit: Text 3 und 6; Umgang mit der
14 b Zum Beispiel: Schnee, Schneesturm, Schneefall,
Zeit: Text 2 und 7; Fröhlichkeit: Text 1 und 8;
Schneeschauer, Schneeregen, schneien, kalt, tiefe
Einstellung zur Arbeit: Text 4 und 5
Temperaturen, kräftiger / starker Wind, Frost,
4 b Zum Beispiel: Die Deutschen sind nicht besonders kühl, feucht, Nebel, Glatteis
freundlich. Die Deutschen gehen sehr effektiv mit
15 a Zum Beispiel: Für Noam war der wechselhafte
Zeit um und planen alles ganz genau. Die Deut-
Frühling neu, er hat am Anfang viel gefroren.
schen sind kühl / nicht emotional / kontrolliert
Tatiana findet den Winter sehr mild.
und diszipliniert. Die Deutschen arbeiten sehr
Jenny kennt keine Jahreszeiten, ihr gefällt der
viel / nehmen Arbeit sehr ernst.
Herbst am besten.
5 a Sie sind überrascht.
15 b Bei meiner Ankunft … Deshalb habe ich mir viele
5 b Das ist mir völlig neu. Wirklich? Das habe ich warme Sachen gekauft. Der Winter in Deutsch-
nicht gewusst. Ist das wahr? Ach so?! Das ist ja land ist …, deshalb finde ich ihn wunderbar. In
interessant. meiner Heimat ist das Klima nämlich fast überall

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tropisch. Es gibt keine Jahreszeiten, deshalb blei- 8 a TL = Teelöffel; EL = Esslöffel; g = Gramm; cm =


ben die Bäume immer grün. Zentimeter; C = Celsius

15 c 1. …, deshalb habe ich oft schlechte Laune. 2. …, 8 b 1. Eiweiß (zu Schnee) schlagen; 2. Puderzucker
deshalb sollten kleine Kinder nicht draußen spie- unter den Eischnee rühren; 3. Mandeln und Zimt
len. 3. …, deshalb solltest du dich warm anzie- mischen; 4. den Teig ausrollen; 5. die Sterne aus-
hen. 4. …, deshalb sollte man einen Regenschirm stechen; 6. die Sterne mit Eischnee bestreichen;
dabei haben. 5. …, deshalb lassen wir das Auto 7. die Sterne trocknen / backen; 8. auf dem Blech
meistens stehen. abkühlen lassen

17 b Sie sprechen über das Baby, den verlorenen 9 b Kerzen, Feuerzeug, Handy
Koffer, die neue Chefin, das Wetter, Klischees über
9 c Jan telefoniert mit Mike, er soll am 25. arbeiten /
Deutschland.
Musik auflegen.

10 a Kerzen; Telefonbuch; Streichhölzer; Handy;


Lektion 19
Taschenlampe
2 a Der Originaltitel ist „Die kleine Schwester“.
11 b Eine Katze sitzt ganz oben auf dem Baum. Die
2 b Vater + Christiane – Illa – Mutter Leute wollen die Feuerwehr rufen.

2 c Zum Beispiel: Illa möchte eine kleine Schwester. 11 c Kann die wieder runterklettern? Was ist denn hier
Illas Mutter kann den Wunsch nicht erfüllen, weil los? Wie ist sie denn da hingekommen? Ist das
sie allein erziehend ist, weil sie arbeiten gehen vielleicht Ihre Katze? Welche Katze? Wem gehörst
muss, weil sie wenig Geld hat und keiner auf das du denn? Wie heißen die gleich? Haben Sie da
Baby aufpassen könnte. Illa will ihren Vater und mal geklingelt? Sind die denn schon eingezogen?
Christiane fragen. Und was machen wir jetzt?

5 b Anton Bartels: ja; arbeitsfreie Tage, Geschenke, 11 d Das Kind fragt, … Der Mann wundert sich, …
Familie zusammen, etwas Leckeres essen und Das Kind vermutet, … Die Frau fragt, … Die
trinken, gemütlich ältere Dame schlägt vor, … Der Mann fragt, …
Luisa Silva: ja; Personen einladen, beten, singen Die Frau will wissen, … Die Frau sagt, …
Petra Stein: nein; nervt, Weihnachtskitsch, auf die
11 e Ja- / Nein-Fragen
Kanaren fliegen, Strand, Meer, Palmen
Veronika Bleibtreu: ja; Familie besuchen, reden, 12 a Zum Beispiel: Sie geht auf den Balkon und raucht
essen, Weihnachtsbaum, in die Kirche gehen, eine Zigarette. Sie möchte dann wieder in die
Geschenke Wohnung rein, aber die Tür ist zu. Sie kann die Tür
Mohammed Ali Awaz: nein; Moslem, ganz norma- nicht öffnen.
le Tage, keine Geschenke
12 b Sie möchte jemanden rufen, aber sie weiß nicht,
5 c Man hat endlich Zeit füreinander. Wir beten zu- wen. Sie muss etwas tun, aber sie weiß nicht,
sammen, singen und teilen die Weihnachtsfreude was. Irgendwo muss es doch eine Feuerleiter
miteinander. Alle müssen immer nett zueinander geben, aber sie weiß nicht, wo. Sie denkt: Die Tür
sein – egal, was sie sonst voneinander denken. muss doch aufgehen, aber sie weiß nicht, wie.
Wir haben eine große Familie, aber leider woh-
12 c Sie ruft die Auskunft und den Schlüsseldienst an.
nen alle weit voneinander entfernt.
12 d Auskunft: Was kann ich für Sie tun? Soll ich Sie
6 b Sie haben Plätzchen gebacken. Der Strom ist
gleich verbinden?
ausgefallen.
Paula: Entschuldigung, ich fange noch einmal an.
6 c Kerstin fährt an Heiligabend zu ihrer Mutter und Ich brauche eine Nummer. Also …
verbringt den ersten Weihnachtsfeiertag mit Jan. Schlüsseldienst: Beruhigen Sie ich. Verstehe. Ma-
Markus muss vielleicht arbeiten oder feiert in der chen Sie sich keine Sorgen. Ich kann Sie schlecht
Großfamilie. verstehen. Das kriegen wir schon hin.

7 a Das ist ja ein Traumkleid! Oh je!


Aber schade, die habe ich schon. Oh!

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12 e wichtig: Wo? Was? Wie? (Ich bin auf dem Balkon 3 a 1. … Ah ja, das ist meiner! … 2. Nein, das ist
… Die Tür geht nicht auf … Mir ist kalt. Mainzer nicht meine. … 3. Oh Mann, das ist ja meins!
Straße 8, Wilmersdorf.) 4. Echt, das war mal ihrs? … 5. Oh ja, das ist
seine.
13 a 1. Notbremse gezogen; 2. Heiligabend im Auto;
3. Geschenk verstopft Abfluss 5 a Der Sprecher spricht zu schnell und unüberlegt,
die Reihenfolge stimmt nicht, es fehlen Informa-
14 b 45, 4 %; 32, 7 %; 26, 1 %; 17, 3 %; von 38, 4 % auf
tionen.
59, 1 %
5 b Wie viele Spieler können mitspielen? Wer ist der
14 c Für viele fallen die freien Tage … Einige müssen
erste Spieler? Wie viele Karten gibt es insgesamt?
jeden Sonntag arbeiten.
Welche Farben haben die Karten?
15 a aus einem Arbeitsvertrag
5 c 2, 6, 4, 3, 1, 5; Man beginnt mit den allgemeinen
15 b 35; von Montag bis Freitag; Überstunden; Über- Informationen. Dann kommt der Ablauf.
stunden; Nacht-, Schicht-, Samstags-, Sonn- und
6 Silben und Wörter: / Ein Mitspieler geht aus dem
Feiertagsarbeit sowie Arbeitsbereitschaft und
Raum. / Die anderen Mitspieler / teilen ein langes
Rufbereitschaft; Zuschläge und Zulagen
Wort in Silben auf, / z. B. Fo-to-ap-pa-rat. / Jeder
15 c richtig: 2; falsch: 1, 3, 4 bekommt eine Silbe von diesem Wort. / Nun holt
man den Mitspieler von draußen wieder herein. /
16 b Es geht darum, wer an Heiligabend und an Silves-
Die anderen Mitspieler / sprechen alle zusammen
ter frei haben möchte.
ganz laut ihre Silbe / und er muss das Wort raten. /
16 c „Den Kürzeren ziehen“ bedeutet, dass sie kein Jeder aus der Gruppe / darf einmal raten.
Glück hat und an den Feiertagen arbeiten muss. Wort und Zahl: / Der erste Mitspieler sagt ein
Wort und eine Zahl, / z. B. Fernseher und vier. /
17 a den Standpunkt eröffnen: Ich kann wirklich nur
Der nächste Mitspieler muss ein Wort finden, /
…, weil … Ich war die letzten Jahre immer …,
das mit dem Buchstaben N anfängt, / denn N ist
deshalb … Ich könnte dafür nächstes Mal …
der vierte Buchstabe im Wort Fernseher. / Er sagt
Verstehen Sie bitte meine Situation: …
z. B. nichts / und nennt wieder eine Zahl. / Das
auf die anderen reagieren: Es tut mir wirklich
Spiel ist zu Ende, / wenn alle ein passendes Wort
leid, aber dieses Mal … Das verstehe ich, aber
gesagt haben.
können wir nicht …? Das kann sein, aber ich …
die Diskussion beenden: Also gut, machen wir es 7 a Wer? Christian Albert; Wann? am Samstag; Wo?
so. Einverstanden. Na gut, meinetwegen. Schade, auf dem Flohmarkt (auf dem Aachener Platz in
da kann man nichts machen. Vielleicht klappt es Düsseldorf); Was? Trödelmarktverkäufer
nächstes Mal.
8 a von oben nach unten: 3, 6, 2, 1, 4, 5

10 a Cynthia Barcomi: Kaffeerösterei gegründet;


Lektion 20
Veye Wirngo Tatah: Beraterin und Projektmana-
1 a Foto 1 – Situation 1; Foto 2 – Situation 3; Foto 3 – gerin für Afrika, Afrika-Expertin
Situation 2
10 b 1985 (temporal) nach Berlin (lokal); Nach der
1 b 1 – die Tasche; 2 – der Stuhl; 3 – die Lampe Geburt ihrer zweiten Tochter (temporal), 1994
(temporal) in Berlin Kreuzberg (lokal); Heute
2 a Plattenspieler, Kaffeekanne, Spielzeugauto, Brief-
(temporal), in ganz Berlin (lokal)
markensammlung, Schallplatte, Silberbesteck,
2008 (temporal) in Dortmund (lokal); 1991 (tempo-
Kinderwagen
ral) nach Deutschland (lokal); in ihrer Studienzeit
2 b Max: Kinderwagen, Spielzeug, Matchboxautos; (temporal), in ihrer neuen Umgebung (lokal); in
Lisa: Schallplatten, Plattenspieler; Annette: Foto- Fernsehsendungen (lokal)
apparat; Max’ Opa: Briefmarkensammlung;  temporal steht vor lokal
Lisas Oma: Silberbesteck
8 c Zum Beispiel: Daniela Kreißig ist 1995 nach
2 c 1. einen Fotoapparat; 2. aus der DDR; 3. über 20 Dresden gekommen. Zuerst hat sie als Fotografin
Jahre gearbeitet. Doch sie wollte vorwärts kommen

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und sich verändern. In ihrer Elternzeit hat sie ein 13 b Foto A


Fernstudium als Betriebswirtin absolviert und hat
13 d 1989; ins Ausland verreisen; Ost- und West-
sich selbstständig gemacht.
deutsche
Sie gründete dann in Dresden die Wunschagen-
tur Caado. 14 b, c 1945: Kriegsende, Potsdamer Abkommen
Caado ist ein Dienstleistungsunternehmen, das (Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen);
Träume wahr macht. 1950: Gründung der Stasi; 1961: Bau der Mauer,
Mit einem Bagger fahren, einen Tiger streicheln viele DDR-Bürger fliehen; 1968: Prager Früh-
oder einmal im Leben die Lieblingsfernsehsen- ling; 1989: 40. Geburtstag der DDR, DDR-Bürger
dung live im Studio miterleben – das sind die fliehen (über Ungarn in den Westen), Menschen
Träume ihrer Kunden demonstrieren gegen Regierungspolitik und für
Demokratie, Öffnung und Fall der Mauer; Wende
11 b, c nach dem Preis fragen: Was soll denn …
1990: Wiedervereinigung
kosten? Wie teuer ist denn das? Wie viel wollen
Sie denn dafür haben? 15 a Es geht um die Öffnung der Mauer 1989.
über den Preis verhandeln: Können wir da
15 b Lothar de Maizière: im Fernsehen sahen wir …
handeln? Das ist ja teuer! Für … Euro würde ich
Marianne und Hans Schubert: hörten im Radio
es nehmen. Also, … Euro möchte ich ja doch
…, liefen zum Grenzübergang, stießen mit frem-
dafür haben. Ich gebe Ihnen … und Sie haben
den Leuten an
ein Supergeschäft gemacht. Für … gehört …
Tamara Uedinger: … am Abend nach Hause kam,
Ihnen.
fuhr ich nach Berlin, feierten auf den Straßen,
Angebot annehmen oder ablehnen: Na gut,
tanzten auf der Mauer
einigen wir uns doch auf … Danke, aber das
ist mir doch zu viel. Abgemacht, das ist okay. 15 c verunsicherte uns, überwältigendes Gefühl, lässt
Vergessen Sie es. mich nicht kalt;
verloren ihre Angst, der glücklichste Tag;
12 b 1. A Äh, hallo / … wie viel kostet das Ding hier? /
mit Tränen in den Augen, sie waren erfreut, hat-
B Das kostet /… zwanzig Euro. /
ten auch Angst, diese Bilder nie vergessen
A Das ist teuer. / Das ist viel zu viel. /
B Warum? / Das ist nicht teuer. / Das ist ein
Schnäppchen!

2. AÄh, hallo /…. wie viel kostet denn das Ding


hier? /
B Das kostet / … zwanzig Euro. /
A Das ist aber teuer. / Das ist ja viel zu viel. /
BWarum denn? / Das ist doch nicht teuer. / Das
ist doch ein Schnäppchen!

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Lösungen Lektionstests

Lektion 16 Lektion 18
1 1. falsch 2. richtig 3. richtig 4. falsch 1 1. B, 2. H, 3. F, 4. –, 5. M, 6. F, 7. –, 8. M, 9. B, 10. H

2 1. netter 2. öfter 3. lieber 4. am billigsten 5. am 2 1. Zeig mir bitte, wo der Ein-/Aus-Schalter ist.
besten 6. am günstigsten 2. Ich möchte gern wissen, wie / wo man Papier
einfüllen kann. 3. Ich verstehe nicht, warum die
3 ärgert sich, reklamiert, entschuldigt, halten, Kopien so blass sind. 4. Weißt du vielleicht, wann
wechseln der Servicemann kommt? 5. Können Sie mir
sagen, wie der Scanner funktioniert?
4 1. Agnes 2. Peter 3. Peter 4. Agnes 5. Peter
3 1. mir, dir; 2. Ihnen, Ihnen; 3. uns, uns

5 Zum Beispiel: Sehr geehrte Damen und Herren,


4 1. c, 2. a, 3. d, 4. b
vor 3 Wochen habe ich bei Ihnen einen CD-Player
gekauft. Ich habe die Anleitung genau gelesen,
5 Zum Beispiel: Liebe/r …, ich bin ja jetzt schon
aber leider funktioniert der CD-Player nicht. Ich
vier Monate in … Ich fühle mich ganz wohl, nur
habe viele CDs probiert, aber es kommt kein Ton.
an das Wetter kann ich mich nicht gewöhnen.
Deshalb möchte ich es reklamieren und mein
Es regnet sehr viel und es ist kalt. Hoffentlich
Geld zurückbekommen. Ich schicke Ihnen das
kommt der Sommer noch. Aber das Essen
Gerät zurück. Bitte zahlen Sie den Kaufpreis auf
schmeckt wirklich gut! Ich esse jeden Tag in der
mein Konto ein.
Kantine, es gibt eine Salatbar und das Essen ist
sehr gesund. In der Freizeit mache ich viel Sport.
Bis jetzt leider allein. An den Wochenenden sind
Lektion 17
meine Kollegen in ihren Familien oder nicht da.
1 1. falsch 2. falsch 3. richtig 4. richtig Sie haben immer viele Termine, auch in der Frei-
zeit – man muss sich hier gut organisieren. Die
2 eine gute / interessante Rede, mit einem guten / Deutschen arbeiten sehr intensiv, alles ist genau
kurzen / interessanten Satz, auf sein vorberei- geregelt, das ist für mich etwas neu. Für alles gibt
tetes Blatt, in einem ruhigen Tempo, an den es ein Formular, das man ausfüllen muss. Aber
richtigen Stellen alle sind sehr freundlich und helfen mir, wenn ich
etwas nicht weiß.
3 1. b, 2. d, 3. a, 4. e, 5. c

4 Lehre: 1998, Köln; Anstellung: Anfang 2002, 4 Lektion 19


Jahre; Weiterbildung: 14 Tage, Bremen
1 1. a, 2. b, 3. b, 4. a

5 Zum Beispiel: Liebe/r …, wie geht es dir? Mir


2 1. mischst 2. gibst … dazu 3. rühren 4. rollst …
geht es ganz gut und ich möchte gerade ein
aus, ausstechen 5. trocknest
neues Auto kaufen, weil mein altes Auto immer
kaputt ist und die Reparaturen sehr teuer sind.
3 Zum Beispiel: 1. Ich möchte wissen, was er von
Ich suche ein gebrauchtes Auto, es soll aber nicht
Beruf ist. 2. Ich weiß nicht, ob er Geschwister hat.
zu alt sein, vielleicht 3-4 Jahre. Ich hätte gern
3. Ich frage mich, wo er in seiner Kindheit lebte.
einen schicken Kleinwagen, zum Beispiel einen
4. Weißt du vielleicht, ob er verheiratet ist?
Peugeot oder einen VW. Die Farbe ist eigentlich
5. Kannst du mir sagen, ob er Kinder haben
egal. Wichtig ist, dass er sparsam ist und gut
möchte?
fährt. Und der Kilometerstand sollte nicht zu
hoch sein. Hast du vielleicht einen Tipp für mich?
4 Irina: nicht gut; Gabriele: gut; Axel: gut; Harald:
nicht gut; Sabine: gut

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Lösungen Lektionstests

5 Zum Beispiel: Liebe/r …, morgen feiern wir


meinen Namenstag. Gibt es das bei euch auch?
Bei uns hat jeder einen Namenstag und der ist
genauso wichtig wie der Geburtstag. Man be-
kommt auch Blumen und kleine Geschenke, geht
vielleicht essen oder macht zu Hause ein schönes
Essen. Ich feiere den Tag mit meiner Familie. Wir
sitzen am Abend gemütlich zusammen, essen
und reden. Es ist schön, dass es solche Tage im
Jahr gibt.

Lektion 20
1 Ivo: Möbel, Bücher; Paula: Musik, Bücher

2 seiner, seins, meine, deine oder meine

3 war – sein, hatte – haben, ging – gehen,


verhandelte – verhandeln, nahm an – annehmen,
fand – finden

4 1. b, 2. a, 3. b, 4. b, 5. a

5 Zum Beispiel: Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe Ihre Anzeige gelesen und finde Ihre
Geschäftsidee sehr interessant. Ich habe dazu
ein paar Fragen: Gibt es das Unternehmen schon
oder möchten Sie es jetzt gründen? Haben Sie
schon Kunden und Mitarbeiter? Ich möchte gern
wissen, für welche Aufgaben genau Sie jemanden
suchen. Und mich interessieren natürlich auch die
Arbeitszeiten und die Gehaltsmöglichkeiten.
Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen

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