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Hygiene

1. Definieren Sie „Hygiene“ und beschreiben Sie die Bedeutung von Hygiene.

Hygiene ist entscheidend, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden


und Infektionsrisiken zu senken.
Hygiene ist nicht nur für die Gesundheit pflegebedürftiger Menschen wichtig,
sondern auch für Pflegende. Bei Pflegenden besteht das Risiko, sich selbst
anzustecken sowie auch die Gefahr, Krankheitserreger an andere weiterzugeben.

Durch den engen Kontakt bei der Pflege können Krankheitserreger von
Pflegebedürftigen auf Pflegende übertragen werden. Hygienemaßnahmen tragen
zum Schutz vor einer Ansteckung durch Krankheitserreger bei.

2. Nennen Sie die 5 Indikatoren der Händedesinfektion (WHO).

Es gibt fünf Situationen, die zu beachten sind:


Die Händedesinfektion erfolgt unmittelbar:
1.Vor Patientenkontakt –
Das ist sehr wichtig, um den Patienten vor einer Kolonisation mit Erregern, welche
die Hände temporär besiedeln, zu schutzen
Wir berühren Dinge, die mit Viren oder Bakterien kontaminiert werden
können. Naturlich können wir diese Mikroorganismen auf unsere Patienten
übertragen.
Die Gefahr, die diese Mikroorganismen mitzutragen, ist sehr hoch.

2.Vor einer aseptichen Tätigkeit


Das ist entscheidend, Um den Patienten vor dem Eintrag von potentiell
pathogenen Erregern, inklusive seiner eignen Standortflora, in sterile(nicht
kolonisierte) Körperbereiche zu schützen.
z.B. bei der Verbandwechsel oder Verabreichung einer Spritze
Erreger können ohne Hindernis in den Körper eindrigen, ob wir
Händedesinfizieren nicht durchführen

3.Nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material


Zum Schutz der Pflegenden und der erweiterten Patientenumgebung vor
potentiell pathogenen Erregern sowie zum Schutz nachfolgenden Patienten ist
diese Indikation wichtig
Dazu gehören z.B. Materialen kontaminiert mit Auscheidungen wie Urin oder
Erbrochenes zwar beim Bett beziehen. Die verschmutzte Bettwäsche ist
höchstwahrscheinlich kontaminiert.
Wir müssen Erreger an ihrer Ausbreitung hindern
4.Nach Patientenkontakt
Durch eine ordentliche Händedesinfektion verhindern wir nach der Behandlung
eines Patienten den Transport von Erreger und schützen damit unser Umfeld, uns
selbst, und die nachfolgenden Patienten.
Das Vorhandensein einer residenten Mikroflora bei unseren Patienten kann
potenzielle Krankheitserreger für unsere anderen Patienten sein

5.Nach Kontakt mit der direkten Patientenumgebung


Die Händedesinfektion erfolgt nach Verlassen der unmittelbaren
Patientenumgebung, ohne direkten Kontakt zum Patienten gehabt zu haben
Dazu gehört z.B. der Nachttisch eines Patienten, • Direkter Kontakt mit Bett,
Infusiomaten, Monitoren am Bettplatz, Beatmungsgerät etc., Persönliche
Gegenstände des Patienten

3. Welche Gründe gibt es dafür, dass die Händedesinfektion nicht durchgeführt wird?
Ich kann mir keine Situation denken, in der ich keine Handhygiene durchführen
würde. Was ich weiß, ist der Unterschied zwischen Händewaschen und
Händedesinfektion.

(Im privaten Umfeld ist eine Händedesinfektion im Allgemeinen nicht


erforderlich. Für sichtbar schmutzige Hände sind Desinfektionsmittel nicht
geeignet.) aber ich bin ein Befürworter der häufigen Handhygiene

4. Welche Desinfektionsmittel kennen Sie?


Das häufigste Desinfektionsmittel, dem wir begegnen, ist Alkohol. Wir
verwenden ihn in vielen Situationen, insbesondere bei der Desinfektion der
Haut vor der Injektion

Chlorhexidine - Es wird zur Desinfektion der Hände des Chirurgen vor der
Operation verwendet.

Iodophor oder Povidon-Iod - Es wird zur Desinfektion der Operationsstelle vor


der Operation verwendet.

Wasserstoffperoxid - Es wird zur Desinfektion von Wunden verwendet (oder


zur Abtötung von Krankheitserregern mit Sporen)

Bleichmittel - Es wird zur Desinfektion von Oberflächen wie Böden und


Wänden verwendet. Es ist nachweislich auch gegen Viren wirksam,
einschließlich Corona
5. Welche Aufgaben hat ein Hygienebeauftragter?
Ein Hygienebeauftragter übernimmt vielseitige Aufgaben und ist für die
Einhaltung und Umsetzung von Hygienevorschriften.
AUFGABEN EINES HYGIENEBEAUFTRAGTEN IN DER PFLEGE/IM
GESUNDHEITSWESEN
 Mitwirken bei der Erfassung und Dokumentation von nosokomialen
Infektion
 Unterstützen bei dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS)
 Umgang mit MRSA positiven Patienten kontrollieren (Methicillin resistente
Staphyloccocus aureus)
 Mitwirkung beim Erstellen des bereichsspezifischen Hygieneplans und
Standards
 Unterrichten von Kollegen zu hygienischem Verhalten
 Durchführung und Planung von Schulungen zur betrieblichen Hygiene
 Unterstützung bei der Auswahl von hygienischen Verbrauchsmaterialien
 Das Bewusstsein für das Thema Hygiene steigern

Wir haben keine eigene Position. Es handelt sich um eine zusätzliche Aufgabe
für einen bestehenden Mitarbeiter. In unserem Fall ist eine
Pflegedienstleiterin als Hygienebeauftragte eingesetzt

6. Welche Hygienemaßnahmen sind bei den folgenden Patienten zu treffen?


 Menschen mit geschwächtem Immunsystem ( Patienten mit
Autoimmunerkrankungen (eine Krankheit, die das körpereigene
Immunsystem angreift), Patienten, die Steroide oder andere
immunsuppressive Medikamente einnehmen)
o Hände richtig desinfizieren
 Halten Sie Ihre Hände unter fließendes Wasser.
 Seifen Sie Ihre Hände mit Flüssigseife für 20 bis 30 Sekunden
ein: Handflächen, zwischen den Fingern, Fingerspitzen, Nägel,
Daumen und Handrücken.
 Spülen Sie die Seife gründlich unter fließendem Wasser ab.
 Trocknen Sie die Hände sorgfältig mit einem sauberen und
trockenen Handtuch

o Schutzkleidung oder PPE tragen


 PPEs verhindern den direkten Kontakt zwischen der Pflegekraft
und dem Patienten mit geschwächtem Immunsystem.
Pflegekräfte können auch eine Infektionsquelle sein, da wir
Mikroorganismen wie Staphylococcus epidermidis in unseren
Händen oder Körper haben.
 Zur Schutzkleidung gehören Schürzen, Schutzkittel, Hauben,
Schutzmasken, Schutzbrillen und Handschuhe, die in
unterschiedlicher Kombination getragen werden.
 Verwenden Sie Einmal-Handschuhe bei Kontakt mit Speichel,
Blut, Nasenschleim, Wunden, Erbrochenem, Urin, Stuhl und
beim Waschen infizierter Hautstellen, z. B. bei Pilzbefall.
 Tragen Sie einen Schutzkittel, wenn Ihre Kleidung mit
Ausscheidungen oder Wundflüssigkeit in Kontakt kommen
könnte.

o die Zahl der Patientenbesucher zu minimieren, da auch sie


Infektionsquellen sein können
o wir sollten Besuchern nicht erlauben, frische Gegenstände wie Blumen
oder Früchte mitzubringen, da diese ebenfalls mit Krankheitserregern
kontaminiert sein können
o Wir führen ein umgekehrtes Isolationsprotokoll ein, bei dem der
Patient vor der äußeren Umgebung geschützt wird.

o Flächen und Gegenstände säubern


o Mit Lebensmitteln hygienisch umgehen
o Achten Sie auf Anzeichen für Infektionen, z. B.

 Komapatienten
o Die häufigste Infektion bei Komapatienten ist die Lungenentzündung,
da sie nicht in der Lage sind, Sekrete auszuhusten. Deshalb müssen wir
immer Schutzmasken tragen, Handhygiene betreiben, den Patienten
die richtige Hustenübung beibringen (dreimal tief einatmen und beim
dritten Mal aushusten), die Patienten bei der Durchführung von
Aktivitäten unterstützen
o Hände richtig desinfizieren
o Schutzkleidung oder PPE tragen
o Flächen und Gegenstände säubern
o Mit Lebensmitteln hygienisch umgehen
o Achten Sie auf Anzeichen für Infektionen, z. B.
 Patienten mit Demenz - Da die meisten Demenzkranken ältere Menschen
sind, geht man davon aus, dass sie auch ein schwaches Immunsystem haben.
Ältere pflegebedürftige Menschen können solche Erreger nicht so gut
abwehren wie junge, gesunde Menschen. Daher sind sie anfällig für
Infektionen, etwa der Atemwege, der Harnwege oder von Wunden.

o Hände richtig desinfizieren


o Schutzkleidung oder PPE tragen
o Flächen und Gegenstände säubern
o Mit Lebensmitteln hygienisch umgehen
o Achten Sie auf Anzeichen für Infektionen, z. B.

Erreger wie Viren, Bakterien oder Pilze werden über verschiedene Wege übertragen: etwa
beim Husten und Niesen, über Hände, Gegenstände, Körpersekrete und Lebensmittel.

Ältere pflegebedürftige Menschen können solche Erreger nicht so gut abwehren wie junge,
gesunde Menschen. Daher sind sie anfällig für Infektionen, etwa der Atemwege, der
Harnwege oder von Wunden.

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