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Deutsch im Tourismus 2

1
Izdavač
Školska knjiga, d.d.
Zagreb, Masarykova 28

Za izdavača
dr. sc. Ante Žužul

Urednica
Ljerka Tomljenović-Biškupić

Recenzentica
Marina Bojanić

Ilustrator
Ninoslav Kunc

Grafičko-likovno oblikovanje i
naslovnica Saša Stubičar

Uz ovaj udžbenik objavljeni su CD za


slušanje i CD s vježbama iz gramatike.

Ministarstvo znanosti, obrazovanja i športa odobrilo je


uporabu ovog udžbenika rješenjem:
KLASA: UP/I˚-602-09/04-01/129
URBROJ: 533-12/05-2
Zagreb, 30. ožujka 2005. godine

 ŠKOLSKA KNJIGA, d.d., Zagreb, 2004.


Nijedan dio ove knjige ne smije se umnožavati,
fotokopirati ni na bilo koji način reproducirati
bez nakladnikova pismenog dopuštenja.

Fotografije: Piktoteka Školske knjige, www.bigfoto.com

2
Nevenka Blažević

Deutsch im Tourismus 2
udžbenik njemačkog jezika za
hotelijersko-turističku struku
četvrta godina učenja

V. izdanje

Zagreb, 2012.

3
INHALTSVERZEICHNIS

Einheit 1: Trends im Tourismus 7


SPRECHHANDLUNGEN: den Begriff „Tourismus” definieren; über die Geschichte des Tourismus berich-
ten; sich mit Reisetrends vertraut machen; auf die Bedeutung der Ökologie
im Tourismus verweisen; mit einem Geschäftspartner in Kontakt treten und
einen Termin vereinbaren

SCHREIBEN: Bestandteile des Geschäftsbriefes, Kontaktaufnahme

GRAMMATIK: Imperativ; Perfekt; Präteritum; Konjunktiv II

Einheit 2: Reiseveranstalter 30
SPRECHHANDLUNGEN: auf den Unterschied zwischen Reisebüro und Reiseveranstalter
verweisen; sich mit großen Reiseveranstaltern vertraut machen; Gespräche
im Reisebüro führen; Reisekataloge beschreiben; Reiseprogramme lesen und
erstellen; Ge- schäftsgespräche führen

SCHREIBEN: Anfrage/Angebot

GRAMMATIK: Sätze mit Konjunktionen; Adjektivdeklination

Einheit 3: Rund ums Hotel 56


SPRECHHANDLUNGEN: Hoteleinrichtungen beschreiben, vergleichen und beurteilen; auf
Hotelhinweise aufmerksam machen; Hotel-Souvenirs empfehlen; sich mit
Hotel-Kategorisie- rung und Themenhotels vertraut machen; auf Trends in
der Hotellerie verwei- sen, Geschäftsgespräche führen

SCHREIBEN: Übersendung des Vertrags

GRAMMATIK: Passiv mit Modalverben; Relativsätze

Einheit 4: Kroatien als Reiseland 77


SPRECHHANDLUNGEN: Kroatien als Reiseland vorstellen; auf die Tourismusarten in Kroatien ver-
weisen; Sehenswürdigkeiten beschreiben und empfehlen; eine
Reiseführung machen; kroatische Spezialitäten und Souvenirs empfehlen;
Telefongespräche mit Geschäftspartnern führen

SCHREIBEN: Reservierung

GRAMMATIK: Relativsätze

4
Einheit 5: Unterhaltung im Urlaub 108
SPRECHHANDLUNGEN: auf Unterhaltungsmöglichkeiten im Hotel und Ferienort verweisen;
Animations- programme beschreiben und erstellen; die Berufe „Reiseleiter”
und „Anima- teur” beschreiben; Telefongespräche mit Geschäftspartnern
führen

SCHREIBEN: Zimmerliste

GRAMMATIK: wenn-Sätze; Rektion der Adjektive

Einheit 6: Unsere Gäste 125


SPRECHHANDLUNGEN: auf Typologie der Gäste verweisen; Reisestatistik besprechen; sich mit
dem Verhalten der Gäste vertraut machen

SCHREIBEN: Abrechnung

GRAMMATIK: Indirekte Rede

Einheit 7: Reklamationen 138


SPRECHHANDLUNGEN: auf Reklamationen verweisen; Reklamationen entgegennehmen und darauf
reagieren

SCHREIBEN: Reklamation

GRAMMATIK: Indirekte Rede mit Konjunktiv

Hörtexte 152
Wörterverzeichnis 155

5
VORWORT

Das Lehrwerk Deutsch im Tourismus 2 wendet sich an Deutschlernende mit Mittelstufenkenntnissen, die
für die Berufe im Tourismus ausgebildet werden. Es ist die Fortsetzung des Lehrwerks Deutsch im Touris-
mus 1, kann aber auch selbständig eingesetzt werden.
Deutsch im Tourismus 2 besteht aus einem Lehrbuch, einem Lehrerhandbuch, einer Audio-CD und einer
CD-ROM Übungsgrammatik.
Das Lehrbuch hat sieben Einheiten mit einer Reihe authentischer Fachtexte und Aufgaben, die das
Lernen erleichtern und es so abwechslungsreich wie möglich machen. Jede Einheit endet mit der
Geschäftskom- munikation im Tourismus, die sowohl mündlich als auch schriftlich geübt wird. Im
Anhang sind die Hörtexte, die im Buch nicht abgedruckt sind und ein umfangreiches
Wörterverzeichnis.
Im Lehrwerk Deutsch im Tourismus 2 sind die Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben
gleichmäßig vertreten. Besonders Wert wird dabei auf die Vermittlung von Wörtern und grammatischen
Strukturen gelegt, die in diesem Fachbereich wichtig sind. Jede Einheit hat grammatische Schwerpunkte,
die sich aus dem Kontext der Kommunikationssituationen und der bearbeiteten Texte ergeben.
Im Lehrerhandbuch finden die Lehrer/-innen methodische Hinweise, Lösungen und Kontrollarbeiten,
die im Unterricht eingesetzt werden können.

Die Audio-CD enthält alle Hörmaterialien, die im Buch mit dem Symbol gekennzeichnet sind.

Die CD-ROM Übungsgrammatik enthält zusätzliche textbezogene Grammatikübungen mit Lösungen und
einer Grammatikübersicht in kroatischer Sprache.

6
Einheit 1
TRENDS IM TOURISMUS
1. Reiselust
1. Sammeln Sie zum Thema Reiselust anhand der Collage so viele Wörter wie möglich.
Schreiben Sie die Wörter an die Tafel und bilden Sie damit Sätze.

7
Suchen Sie ein Bild heraus, dass für Sie eine Erinnerung bedeutet. Geben Sie ihm einen
Titel.

8
Welche Wörter fallen Ihnen zum Thema „Reisen” ein? Ergänzen Sie das Assoziogramm.
2.

Reisemotive
Reiseziele

Reisevorbereitungen

Reisen
Reisearten
UNTERKUNFTSARTEN Transportmittel

3. Lesen Sie die Zitate.

Um zu begreifen, dass der Himmel überall Ich fühle mich überall wohl, vorausgesetzt,
blau ist, braucht man nicht um die Welt zu dass ein Flughafen in der Nähe ist.
reisen. Alan Watts

Wortschatz Ich KANN es mit Worten nicht wiedergeben, dieses tiefe Glücksempfinden, DASS mich wie
durchströmen obuzeti
ein RAUSCH
begreifen (begriff, h. begriffen) durchströmt, wenn MAN
shvatiti AM FERIENANFANG noch ALLES vor sich HAT.
ermuntern ohrabriti
vorausgesetzt pod pretpostavkom Holm
Folge, die, -, -n posljedica
wiedergeben (gab wieder, h. wiedergegeben)
Erdumfang, der, -(e)s opseg zemlje
repro- ducirati, izraziti
Autoschlange, die, -, -n kolona automobila
Glücksempfinden, das, -s osjećaj sreće
OhneRausch,
aus dem Haus
der, zu gehen,
-es zanos, kannst du draußen sein.Erde, die, - zemlja
opijenost
reichen pružati se, doseći
Lao-Tse

Dort leben, wie Sie wissen, 700 Millionen Chinesen. Diese 700 Millionen werden dazu ermuntert,
Deutschland zu besuchen und folgen der Einladung.Was hieße das? Setzen wir den Fall, dass sie mit
dem Auto kommen, das vier Meter lang ist.Was wäre die Folge? Die Folge wäre eine Autoschlange,
die
700 000 Kilometer lang wäre. Und der Erdumfang beträgt nur 40 000 Kilometer. Das heißt, dass die
Autoschlange 17-mal um die Erde reichen würde.

user
2014-02-21
user 18:03:15
--------------------------------------------
2014-01-20 06:31:12
user
user
I--------------------------------------------
2014-01-20
2014-02-21
2014-01-20 18:03:58
2014-02-21 06:32:36
06:33:00
06:33:29
18:02:19
18:04:52
18:05:29
18:06:09
--------------------------------------------
понять,
от осознать
--------------------------------------------
------------------------------------------
с--
1)
д условием
следствие,
1.
передать
ощущение
m
автоколонна
периметр последствие,
<-(e)s, Räusche>
земного
счастья шара
результат
vi
vt
1) высок 2) вывод,
подавать,
опьянение, хмель, заключение
3)
(s последовательность,
протягивать
дурман 2) высок 2. viупоение
очерёдность
)1) быть достаточным, хватать 9
4)
2) ряд,
1) течь, серия;
(mit D) очередь;
протекать
обходиться (через очередной
что-л)
(чем-л)
номер [том, выпуск]
3) доставать, достигать, доходить
3.1. Welches Zitat gefällt Ihnen am besten? Begründen Sie Ihre Wahl. Sie können dabei fol-
gende Satzanfänge verwenden:
− Ich finde das Zitat von... gut, weil...
− Mir gefällt das Zitat von... besonders gut, denn...
− ... , deswegen gefällt mir das Zitat von... am besten.

3.2. Mit welchem Zitat sind Sie nicht einverstanden? Warum?

3.3. Markieren Sie die Aussagen, die für das Reisen sprechen mit + und diejenigen, die dage-
gen sprechen, mit −. Begründen Sie Ihre Meinung.

4. Wir haben drei Jugendliche aus Kassel interviewt und sie gefragt, was Reisen für sie
bedeutet. Hören und lesen Sie die Interviews.

KARIN (17)
Reisen finde ich immer interessant, das bedeutet Länder kennen lernen, andere Kulturen, das
mache ich gern. Ich fahre oder fliege. Das ist nicht so umweltbewusst, aber Fliegen macht mir
am meisten Spaß. Wir informieren uns immer im Reisebüro und wenn, dann planen wir das
auch lange, lange im Voraus. Bei mir ist wichtig, dass es nicht ein kleines Dorf ist, lieber da, wo
etwas los ist, wo man etwas von der Welt sieht und von den Leuten mitkriegt, ja, wo man
abends feiern kann, tagsüber aber halt viel sieht von Kultur und da hat man auch Denkmäler
und Museen. Jetzt möchte ich mit meinem Freund und noch einigen anderen Bekannten nach
Ungarn zum Plattensee fahren, mit dem Auto. Man muss sehen, wie lange es uns dann da ge-
fällt, so 2-3 Wochen wird das schon dauern. Letztes Jahr war ich in Spanien, mit einigen Freun-
den haben wir gecampt, das war ziemlich stressig muss ich zugeben, also wenig Erholung. Es
war mehr angesagt, abends lange weg gehen und tagsüber schlafen und halt am Strand liegen.
Aber es war nicht schlecht, es hat Spaß gemacht.

THOMAS (17)
Für mich ist Reisen eigentlich nur Erholung. Ich fahre am liebsten, weil man
da am meisten von der Welt sieht. Reisen planen wir meistens privat mit
Reiseführern und lernen darin auch die Sprache ein bisschen, die für das
Land notwendig ist. Ich bin mehr für naturbelassene Gegenden, bin lieber
an Orten, wo nicht so große Menschenmengen sind. Dieses Jahr fahren
wir nach Großbritannien, nach London, und danach machen wir
wahrscheinlich noch mit der Familie in Frankreich Urlaub. Voriges Jahr
war ich mit meiner Familie eine Woche in den Alpen und dann sind wir
weiter gefahren nach Korsika.
Auf Korsika, da hatten wir Probleme durch den französischen Slang, die
Sprachbarrieren waren sehr, sehr groß, so dass man wenig Kontakte
knüpfen konnte.

KARL (18)
Für mich ist Reisen das Anwenden von Sprachkenntnissen, sich mit den Leuten unter-
halten und die Leute auch näher kennen lernen. Auch Erholung, aber an erster
Stelle sich unterhalten ... Womit ich reise, ist mir egal, ich möchte dahin kommen,
wo ich hin möchte. Da muss man halt wählen, welches Verkehrsmittel am besten ist
- Flugzeug, Auto, Bahn. Das ist bei mir gemischt. Ich plane mit dem Reisebüro,
ansonsten gucke ich mir auch vor Ort spontan was anderes an, aber generell ist das
schon geplant. Ich denke, eine Kombination aus Natur und Großstadt ist immer gut.
Diesmal will ich mit meiner Familie 4 Wochen nach Alaska fliegen, also dort
rumreisen, auch den Norden der USA sehen. Ich hab von Alaska schon einiges
gehört, wird hoffentlich schön. Und in den USA habe ich Verwandte, ich habe sie
schon mal besucht, von daher freue
ich mich, dass ich sie wieder treffe. Letztes Jahr wollte ich eigentlich nach Hawaii
9
mit meinen Eltern, aber das hat nicht geklappt, weil mein Bruder krank geworden
ist und da bin ich hier geblieben.

1
4.1 Bilden Sie einige Gruppen. Jede Gruppe wählt eines der drei Interviews und notiert dar-
aus wichtige Informationen. Ein Vertreter der Gruppe teilt dann den anderen Gruppen die
entnommenen Informationen mit.

4.2. Welche Fragen wurden den Jugendlichen gestellt?


Machen Sie eine Liste. Sie können zwei Anredeformen gebrauchen.

Beispiele: Was halten Sie vom Reisen? Was hältst du vom Reisen?

4.3. Interviewen Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner zum Thema „Reisen”. Sie können darüber
einen Text schreiben und ein Gespräch inszenieren.

4.4. Jeder Schüler/Jede Schülerin nimmt ein Blatt Papier und notiert seine/ihre Meinung zum
Thema Reisen. Dann gibt er/sie das Papier an einen Mitschüler oder eine Mitschülerin
weiter. Dieser/Diese nimmt zu der Aussage Stellung und reicht das Blatt weiter. Wenn
mindestens fünf Meinungen auf einem Blatt gesammelt sind, werden sie von einem Schü-
ler/einer Schülerin vorgelesen.

Beispiel: Ich reise gern, weil ich etwas Neues entdecken will.
Ich auch. Ich würde am liebsten Fernreisen machen, weil man da am meisten sieht.

5. Hören und lesen Sie den Text und unterstreichen Sie die wichtigsten „Ratschläge” von
Kurt Tucholsky.

Wenn du reisen willst, verlange von der Ge- Eine richtige Sommerfrische besteht aus einer
gend, in die du fährst, alles: schöne Natur, die
Anhäufung von Menschen, einem Weinrestau-
Vorteile der Großstadt, billige Preise, Meer. Ist
rant und einer Tanzbar. Besuche diese Örtlich-
das nicht vorhanden, dann schimpfe! Sei zu
keiten des Frohsinns täglich und möglichst in
den Mitreisenden unhöflich, daran erkennt man
kurzer Hose! Wenn du eintrittst, sprich laut und
den „Mann”!
deutlich: „Na, elegant ist es hier gerade nicht!”
Treibe die Deinen an alles heran, was im Reise-
führer empfohlen wird und lauf blind an allem Wenn du dich amüsierst, dann lach, aber so
anderen vorüber! laut, dass sich die anderen ärgern, die in ihrer
Dummheit nicht wissen, worüber du lachst!
Plane deine Ausgaben, bevor du reist und zwar
auf den Pfennig genau, möglichst 50 Mark Bist du im Ausland und sprichst fremde Spra-
weniger - man kann das immer einsparen. Ver- chen nicht sehr gut, dann schrei, man versteht
giss nie die Hauptregel jeder gesunden Reise: dich dann besser!
Ärgere dich! Sprich mit deiner Frau nur von Seid ihr mehrere Männer und habt zu viel ge-
den kleinen Sorgen des Alltags! Schreib überall trunken, dann singt aus tiefster Brust, das hat
Ansichtskarten: auf der Bahn, im Hotel, auf Ber- die Natur gern!
geshöhen! Schimpfe! Lärme! Ärgere dich!

user
Wortschatz blind slijep 2014-02-21 18:08:40
amüsieren, sich zabavljati se Brust, die, -, Brüste prsa --------------------------------------------
Anhäufung, die, - gomilanje erkennen an +D prepoznati po nećemu настроение
весёлое
ärgern, sich ljutiti se Frohsinn, der, -s veselo raspoloženje

1
her
antr
eib
en
tjer
ati

1
Örtlichkeit, die, -, -en mjesto Sorge, die, -, -n briga
Ratschlag, der, -(e)s, Ratschläge savjet und zwar i to
schimpfen psovati verlangen zahtijevati
schreien derati se vorhanden sein postojati
Sommerfrische, die, - ljetovanje

5.1. Der Titel des Textes heißt „Die Kunst, zu reisen”. Vervollständigen Sie ihn,
indem Sie eines der angebotenen Adjektive einsetzen: schnell, falsch, richtig, billig, teuer,
allein, weit.

5.2. Wie sind diese Ratschläge? Kreuzen Sie an.


ernst  zynisch  humorvoll  ironisch  dumm 

5.3. Unterstreichen Sie im Text alle Imperativformen. Wie würden diese Formen lauten, wenn
der Autor seine Leser mit Sie und ihr anreden würde?

5.4. Bereiten Sie den Text so vor, dass er den Titel „Die Kunst, richtig zu reisen” tragen könnte.
Sie können mit folgenden Sätzen beginnen:
Verlange von der Gegend, in die du fährst, nicht viel! Sei zu den Mitreisenden höflich!
...

2. Quo vadis, Tourismus?


1 Hören und lesen Sie den Text.

Unter Tourismus versteht man Reisen zu der sozialen Mittelschicht die Möglichkeit
Erho- lungs- und Vergnügungszwecken. zu reisen.
Während das Reisen generell mit der Ge- Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich
schichte der Menschheit verbunden ist,
der Tourismus zu einem wichtigen gesellschaft-
wovon Wallfahrten, Handelskarawanen,
Kreuzzüge, Nomadentum, Entdecker- und lichen und wirtschaftlichen Phänomen entwi-
Erobererfahrten zeugen, ist der Tourismus ckelt. Der Handel mit Urlaubern ist zum größ-
eine historisch relativ junge Form des ten legalen Geschäft der Welt geworden. Jeder
Reisens, die erst seit ungefähr zweihundert neunte Arbeitsplatz zwischen Nord- und Südpol
Jahren existiert. hängt heute vom Tourismus ab. Die Reisebran-
Der Tourismus war in seinen Anfängen im 18. che erwirtschaftet zehn Prozent des weltweiten
Jahrhundert ein Privileg des Adels. Die erste
Bruttosozialprodukts. Die WTO (World Tourism
Phase des Tourismus wurde vom Badeaufent-
halt in inländischen Kurorten gekennzeichnet. Organisation) schätzt, dass die Zahl der Ar-
1841 finden die ersten organisierten Reisen beitsplätze von heute 220 Millionen auf 350
für Touristengruppen statt. Als Erfinder dieser Millionen im Jahr 2015 steigen wird, was be-
neuen Reiseform gilt Thomas Cook. Die nied- deutet, dass bis dahin alle drei Sekunden ein
rigen Fahrkosten bei der Benutzung der Bahn neuer Job in diesem Wirtschaftssektor entsteht.
eröffnen gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch

11
1.1. Steht das im Text? Kreuzen Sie an.
Die Leute reisen, weil sie sich erholen wollen. Früher ist man nicht gereist.
JANEIN
1. Der Tourismus existiert seit etwa zweihundert Jahren. Am Anfang konnte sich nur der Adel die Reisen leisten.
2. Die ersten organisierten Reisen für Touristengruppen finden seit dem Mittelalter statt.
3. Die ersten Reisen wurden von Thomas Cook organisiert. Bahnreisen waren relativ teuer.
4. Heute ist der Tourismus ein wichtiges gesellschaftliches und wirtschaftliches Phänomen.
5. Weltweit hängt heute jeder neunte Arbeitsplatz vom Tourismus ab.

6.
7.
8.

9.

1.2. Erklären Sie die fett gedruckten Wörter aus dem Zusammenhang des Textes und tragen
Sie ihre Bedeutung ein.

abhängen von ........................... Kreuzzug, der,- (e)s, -züge ...........................


Adel, der, -s ........................... Kurort, der, -(e)s, -e ...........................
Entdeckerfahrt, die, -, -en ........................... Mittelschicht, die, -, en ...........................
entstehen (entstand, ist entstanden) ................ Nomadentum, der, -s ...........................
Erfinder, der, -s, - ........................... schätzen ...........................
Erholungszweck, der, -(e)s, -e ....................... stattfinden ...........................
Erobererfahrt, die, -, -en .... .... .... .... .... .... ... steigen (stieg, ist gestiegen) .........................
erwirtschaften ........................... Vergnügungszweck, der, -(e)s, -e
gekennzeichnet ........................... ......................
gelten (galt, h. gegolten) ........................... Wallfahrt, die, -, -en ...........................
gesellschaftlich ........................... Wirtschaftssektor, der, -s, -en .........................
Handelskarawane, die, -, -n ........................... wirtschaftlich ...........................
inländisch ........................... zeugen von ...........................

1.3. Stellen Sie einige Fragen zum Text.

1.4. Was haben Sie über den Tourismus erfahren? Nennen Sie noch mindestens vier Punkte.

Ich habe erfahren, dass

a) man unter Tourismus Reisen zu Erholungs- und Vergnügungszwecken versteht.

b) ..........................................................................................................................................

c) ..........................................................................................................................................

d) ..........................................................................................................................................

f) ..........................................................................................................................................

1
1.5. Es gibt viele Reisearten. Hier sind einige angegeben. Kennen Sie noch welche? Ergänzen
Sie die Reihen.

Nach den Reisemotiven unterscheidet man: Erholungsreisen, Abenteuerreisen, Geschäftsreisen, Pilgerrei-


sen, ...
Nach der Organisationsform der Reise unterscheidet man: Individualreisen, ...
Nach dem Alter der Touristen unterscheidet man: Seniorenreisen, ...
Nach den benutzten Verkehrsmitteln unterscheidet man: Bahnreisen,
... Nach den Zielgebieten unterscheidet man: Städtereisen, ...
Nach der Jahreszeit unterscheidet man: Sommerreisen, ...

2. Schauen Sie sich die Web-Seiten oder Kataloge der deutschen Reiseveranstalter (TUI, Ne-
ckermann, Dertour, Riva Tours) an und notieren Sie, welche Arten von Reisen angeboten
werden.

3. Reisetrends
1. Schauen Sie sich die Bilder an und äußern
Sie Ihre Meinung zum Thema Reisetrends.

13
2 Wer mit seinen Angeboten im Trend sein will, hat eine schwierige Marketing-Aufgabe zu
lösen. Was heute „in” ist, kann morgen bereits „out” sein. Die Zeitschrift „Hotel- und
Tourismusrevue” stellte den Branchenkennern folgende Frage: „Was ist in Ihrem Tourismus-
bereich ein Trend?”

Hier sind ihre Antworten:

KARIN Witschi, REISEBERATERIN


Trend-Destinationen alleine sind nicht gefragt. Junge Leute
wollen das Gefühl haben, dass in Bezug auf Reisen und
Freizeit fast alles möglich ist und dass es keine Grenzen
gibt.

Bernd FASCHING, HOTELMANAGER


Neben Abenteuer (Rafting, Bungee, ...) ist auch die Natur pur wieder sehr
gefragt. Die Jugend möchte aber alles in einer nicht organisierten
Gruppe erleben. Last-Minute-Angebote sind auch in.

Doris BRAUN, MARKETING-MANAGERIN


Der Urlaub als Inszenierung. Der Gast muss ganz automatisch von einem Erlebnis
ins nächste fallen. Die galoppierende Disneyisierung des Tourismus bringt
eine Sehnsucht nach immer mehr Action, Thrill und Kitsch. Und die Kinder
bestimmen immer mehr über die Urlaubsziele der Eltern.

THOMAS Schmidt, VERKAUFSDIREKTOR


All-Inclusive-Angebote. Sie entsprechen dem Bedürfnis nach einem genau
kalkulierbaren Urlaubsbudget.

2.1 Erklären Sie folgende Ausdrücke:


All-Inclusive-Angebot
Last-Minute-Angebot
genau kalkulierbares Urlaubsbudget
galoppierende Disneyisierung
die Natur pur

2.2. Was halten die befragten Branchenkenner von den diesjährigen Reisetrends?

Karin Witschi meint, dass...


Bernd Fasching ist der Ansicht,
dass... Doris Braun ist der Meinung,
dass... Thomas Schmidt sagt, dass...
1
3. Ist im All-Inclusive-Angebot wirklich alles eingeschlossen? Was ist meistens nicht
eingeschlossen? Antworten Sie, nachdem Sie die unten stehenden Texte gelesen
ha- ben.

Im Katalog von Neckermann wird das All-Inclusive-Angebot in den unten stehenden Ho-
tels wie folgt definiert:

Türkische Riviera − Hotel Royal


Alle Hauptmahlzeiten vom Buffet, lokale alkoholische und nichtalkoholische Getränke von
10.00 Uhr bis 23.30 Uhr. Spätaufsteherfrühstück. Kaffee und Kuchen. Mitternachtssuppe.
Minibar bei Ankunft mit Wasser gefüllt.
Aus diesen Texten haben wir erfahren, dass in diesen Orten im All-Inclusive-Angebot
eingeschlossen sind: .................................................................................................
Tunesien − Hotel Amire Palace
.................................................................................................................................
Eingeschlossen sind unbegrenzt nationale Alkoholika und Softdrinks, alle Mahlzeiten in
Buffetform, Langschläfer-Frühstück, Snacks zwischen den Mahlzeiten, Sport und Unterhal-
tungsprogramm wie beschrieben.
Was ist Ihrer Meinung nach nicht eingeschlossen?

Insel Zypern, Hotel Holiday Beach


3.1. AlleKatalog
Im Hauptmahlzeiten vom Buffet,
von Riva Tours werdenzwischen
einigeden Mahlzeiten
Hinweise überSnacks und Eis, alle lokale
das All-Inclusive-Angebot in
alkoholische und alkoholfreie Getränke von 10.00 bis 24.00
Kroatien gegeben. Hören und vervollständigen Sie den Text. Uhr. Sauna, Whirlpool,
Tennis, Tischtennis, Liegen und Sonnenschirme am Pool.
In der Regel stehen All-Inclusive- ........................... im Hotel und am Swimmingpool zur......................,
jedoch nicht am Hotelanlage
Šibenik, Strand. AuchSolaris
die..........................ist bei „all inclusive” eingeschränkt. So gibt es in der
Regel nur eineMahlzeiten
Zu den Sorte offenen
und Rot-
von und
9.00 Weißweins,
bis 24.00 Uhr sowie
an derausschließlich ...........................
Bar und Poolbar einheimische Spirituosen. ....
alko- holfreie
....................... und
stehen alkoholhaltige
nicht unbegrenztoffene Getränke, Nachmittagskaffee
........................... mit Kuchen,
. Auch stehen selten ausreichend ......................
Mitternachts- snack, Eintritt ins Aqualand.
..... und Liegestühle am Swimmingpool für alle Gäste...........................In den „all inclusive” Clubhotels
müssen die Gäste in der Regel Kunststoffarmbänder tragen, die während des gesamten ...........................
nicht abgenommen werden können.

1
4. Lesen Sie den Text.

Trends im Tourismus war ihr Anteil in Deutschland 40%.


Besonders geschätzt wird, dass man bei
ie Tourismusbranche wird von mehreren

D Trends und Entwicklungen in der einer All-inclu- sive-Reise vorher genau


weiß, was der Urlaub kostet.
Gesell- schaft beeinflusst. Man kann
heute nicht
Zu Urlaubstrends gehören auch die Last-Minute-
mehr Pauschalreisen bieten und dabei
Reisen. Darunter versteht man Reisen, bei
glauben, dass das allen gefallen wird. Die
Kunden werden immer mehr Individualisten, denen zwischen Buchung und Abreisetermin
die ihr persönliches Glück suchen. Zurzeit maximal ein Monat liegt. Besonders groß ist
wird viel über die ökolo- gischen Aspekte der Anteil der Last-Minute-Reisen, bei denen
zwischen Buchung und Abflug höchstens
diskutiert. Viele Destinationen engagieren sich
sieben Tage vergehen.
viel in diesem Bereich, weil man weiß, dass
die Touristen darauf Wert legen.
Wie die Marktforschung bestätigen kann,
Themenreisen (Städtereisen, Bildungsreisen, gibt es im Tourismus einen Trend zum
Geschäftsreisen usw.) werden immer mehr Kurzurlaub. Viele fahren nicht mehr einmal
gefragt. Auf der Suche nach neuen Gästen in den Urlaub, sondern sie leisten sich
dif- ferenzieren die Reiseveranstalter ihre mehrere kürzere Ur- laube. Die
Angebote immer feiner. So wurden als neue Tourismusindustrie hat sich darauf
Zielgrup- pen Alleinreisende, Hundebesitzer, eingestellt und bietet Wochenendreisen und
Radfahrer, Senioren, Schwule und kurze Erholungsurlaube an.
Jazzfreunde entdeckt. Besonders die
Die neue Informationstechnik wird den
Senioren stellen eine starke
Reise- markt weiter verändern. Hier wird das
Zielgruppe dar. Sie möchten ihr Leben
Internet weiter an Bedeutung zunehmen.
genießen und ihre Freizeit erlebnisorientiert
gestalten. Rund 80 Pro- zent der Personen mit
Internetzugang werden in Zukunft
Informationen über die Reise im Internet
Ein akutelles Produkt im Tourismus ist der
recherchieren, 60 Prozent werden im Internet
Wellness-Urlaub. Wellness-Einrichtungen
buchen. Die neuen Medien verdrängen aber
sind für größere Hotels ein Muss. Die
nicht die alten Informationszweige, sie
kleinen kön- nen es sich meist nicht leisten.
ergänzen sie. Die Rolle des Reisebüros wird
Bei Kurz- und Wochenendaufenthalten
auf Kosten des Internets an Bedeutung
kombiniert der Gast gerne Wellness mit
verlie- ren und seine Funktion aus Sicht der
Sport.
Urlauber ändern müssen.
Seit Mitte der 90er Jahre sind All-inclusive-Re-
isen immer beliebter geworden. Im Januar 2011

4.1. Ordnen Sie folgende Wörter und Ausdrücke aus dem Text der unten stehenden Erklärung
zu: Pauschalreisen, Wert auf etwas legen, Reiseveranstalter, Senioren, Schwule, All-inclusive-
Reise, Buchung, Abflug, recherchieren, zunehmen.

1. wachsen, größer werden, dicker werden ......................................


2. Gesellschaftsreisen, bei denen die Kosten für Fahrt, Unterbringung,
Verpflegung, Ausflüge usw. Pauschal berechner werden. ......................................
3. etwas für sehr wichtig halten ......................................
4. ein Reiseunternehmen, das eine Reise plant und organisiert ......................................
5. ältere Menschen ......................................
6. homosexuell veranlangte Menschen ......................................
7. Reservierung ......................................
1
8. Abfliegen ......................................
9. nachforschen ......................................
10. eine Reise, bei der alles im Preis inbegriffen ist ......................................

1
4.2. Se tzen Sie anhand der Aussagen der Branchenkenner unter 2 (Seite 14) und des Textes
unter 4 weitere Stichwörter in die Tabelle ein und diskutieren Sie über die neuen Trends
im Tourismus.

TRENDS IM TOURISMU
Wellness- All-inclusive- Last-Minute- Die neue
Themenreisen Kurzurlaub
Urlaub Reisen Reisen Informationstechnik
- Städtereisen

- Bildungsreisen
-Geschäftsreisen

- neue
Zielgruppen
(Alleinreisende,
Hundebesitzer,
Radfahrer,
Senioren,
Schwule,
Jazzfreunde)

5. Lesen Sie den Text.

Reisetrends und Reiseziele Kreuzfahrten erfreuen sich bei allen Alters-


gruppen großer Beliebtheit. Allen voran stehen
der Deutschen die sogenannten ‚Best Ager‘, die Zielgruppe
über 50. Sie buchen ihre Schiffsurlaube übri-
Die Deutschen machen am liebsten Urlaub in
gens meist sehr langfristig, oftmals ein Jahr
der Heimat. Von den ausländischen De-
im Voraus.
stinationen stehen Italien (10,4 Prozent) und
Spanien (9,7 Prozent) an der Spitze. Das Einiges verändert sich beim Reiseverhalten der
zeigt eine Auswertung des ADAC zu den Deutschen. Seit mehreren Jahren beobachtet
diesjährigen Reisetrends. man, dass sich die Dauer der Haupturlaubsreise
verkürzt. Die Reiseexperten erwarten, dass sie
Außerdem werden die Norddeutschen verstärkt
durchschnittlich 12 Tage dauert und vor einigen
ein Urlaubsziel mit Sonnengarantie suchen.
Jahren waren es noch etwa 15 Tage.
Asien und insbesondere Vietnam sind
Diesen Trend stellen auch Reisebüros fest.
zurzeit Trendziele. Die Reisenden wollen
Die Menschen verreisen lieber mehrmals im
Sonne, Meer und gleichzeitig Kultur, Land
Jahr. Wenn die Kinder nicht mehr allzu klein
und Leute erle- ben. Neben Asien ist bei den
sind, unternehmen Familien auch gern
Deutschen nach wie vor alles rund ums
gemeinsam kurze Städtereisen.
Mittelmeer beliebt und bei den Fernreisen
Veränderungen gibt es auch beim
außerdem die USA und Kanada. Kulturreisen
Pauschalurlaub. Dabei geht es inzwischen um
boomen, ebenso wie Ge- sundheits- und
Individualität. Die Urlauber möchten sich
Wellness-, sowie Shoppingtrips.
immer mehr ihre eigenen Zusatzpakete buchen.

1
Was bedeuten die fett gedruckten Wörter. Ordnen sie zu.
5.1.

beobachten biti omiljen


zurzeit u me uvremenu
die Dauer, -, -n daleko putovanje
durchschnittlich unaprijed
sich großer Beliebtheit erfreuen doživjeti
erleben poduzeti
erwarten promatrati
Fernreise, die, -, -n dodatni paket (usluga)
im Voraus prosječan
Inhaberin, -, -nen trajanje
inzwischen trenutno
Reiseverhalten, das, -s, - analiza
unternehmen (unternahm, h. unternommen) očekivati
Auswertung, die, -, -en turističko ponašanje
Zusatzpaket, das, -s, -e trajanje

5.2. Stellen Sie einige Fragen zum Text.

5.3. Setzen Sie folgende Substantive sinngemäß ein: Fernreisen, Zusatzpakete, Beliebtheit,
Wachstum, Voraus, Pauschalurlaub, Dauer, Reiseverhalten.

1. Dieses Jahr hat sich das.......................der Deutschen viel verändert.


2. Nächstes Jahr wird ein........................von 2 bis 3 Prozent erwartet.
3. Die.........................der Haupturlaubsreise hat sich verkürzt.
4. Moderne Urlauber möchten sich ihre eigenen.......................buchen.
5. Kreuzfahrten erfreuen sich bei allen Altersgruppen großer ......................... .
6. Die Senioren buchen ihre Schiffsurlaube ein Jahr im ......................... .
7. Beim...........................gibt es zurzeit große Veränderungen.
8. Bei den..........................werden Asien, die USA und Kanada derzeit viel gefragt.

5.4. Finden sie im Text folgende Verben und bilden Sie damit Sätze: erwarten, sich verändern,
feststellen, beobachten, unternehmen, bestätigen, erleben, sich erfreuen, buchen.

6. Ergänzen Sie die Endungen.

Reiseverhalten der Österreicher


Am liebsten verbringen die Österreicher ihr...... Urlaub im eigenLand. Im Som-
mer d...... Vorjahres haben 44,6 Prozent der Österreicher dUrlaub in Österreich
verbracht.

1
Die Österreicher fahren aber auch gerne in dNachbarländer - vor allem nach
Italien, Kroatien und Deutschland, aber auch nach Spanien und Griechenland. Die Reisen ins A
Viele Österreicher haben im vergangenJahr eine Städtereise gemacht. Da-
bei waren sie im Schnitt 3,5 Tag...... unterwegs. Bei den Inladszielewar Wien
am beliebtesten. Bei den City-Tourist...... ist der PKW das beliebtestVerkeh-
rsmittel. Aber auch d...... Bus oder d...... Eisenbahn sind gefragt, während d......
Flugzeug fast keine Rolle spielt. Das wichtigste Motiv für ein ...... Reise in ein......
fremd...... Stadt ist das Besichtigen von SehenswürdigkeitWenigen wihtig sind
Einkaufen und gut essen. Gar keine Rolle spielt dBesuch von Festveranstal-
tung......: nur 3,5 % reisen aus dies...... Grund in ein...... fernStadt.

6.1. Lesen Sie den Text noch einmal nd beantworten Sie die Fragen.

1. Wo verbringen die Österreicher am liebsten ihren Urlaub?


2. In welche Nachbarländer fahren die Österreicher gern?
3. Welche Reisen werden immer weniger beliebt?
4. Welches Verkehrsmittel ist bei den City-Touristen am beliebtesten?
5. Was ist das wichtigste Motiv für Städtereisen?
6. Welche Reisemotive für Städtereisen sind noch erwähnt?

7. Wiederholen Sie das Perfekt und Präteritum und ergänzen Sie die Tabelle.

Infinitiv Präteritum Perfekt


fahren fuhr ist/hat gefahren
sprach
rufen
ist gereist
verbringen
bezahlte
kam an
gehen
schrieb
bestellte
sein

1
4. Ökologie im Tourismus

1. Sehen Sie sich die Fotos an und finden Sie im Kasten zu jedem Bild den passenden Titel.

VerkehrskollapsMüllberge Badespaß am Meeresstrand Kulturdenkmäler


Camping im Naturparadies Autobahnstausüberfüllte
Extremerlebnis
Badestrände auf der Skipiste
Lärm Luftverschmutzung schöne Natur

2. Jede Sache hat zwei Seiten, der Tourismus auch. Der Tourismus bringt uns unter anderem
neue Arbeitsplätze, überfüllte Badestrände, Devisen, schlechte Luft, Spaß, Erholung, Ver-
kehrskollapse, mehr Müll, Lärm, zerstörte Landschaften und Autobahnstaus. Tragen Sie in
die Tabelle einige Plus- und einige Minuspunkte des Tourismus ein.

+ −

2
3. Brauchen wir einen neuen Tourismus?

3.1. Hören und lesen Sie den Text.

Wir zerstören, was wir Fischen und anderen Meeresbewohnern die


lieben! Luft wegbleibt.
Abwasserfluten bedeuten auch einen hohen
Die schädlichen Wirkungen des Tourismus sind Frischwasserverbrauch. Den zu befriedigen, fällt
heute allgemein bekannt. Zu den
vielen Ferienorten insbesondere in südlichen
bekanntesten Umweltproblemen gehören die
Ländern immer schwerer. Die Wasserbeschaf-
alljährlichen Autobahnstaus, deren
„Teilnehmer” nicht sel- ten auch zu einem fung für die Gästescharen führt zu erheblichen
Verkehrskollaps sowie zur ökologischen Problemen wie zum Beispiel der
Luftverschmutzung an ihrem Reiseziel beitra- Absenkung des Grundwasserspiegels.
gen. Es gibt noch viele Beispiele.
Viele Wintersporturlauber wissen, dass mit Der Tourismus ist heute ein wichtiger
dem Schnee aus den Schneekanonen auch Bestand- teil unserer Lebensweise. In
chemi- sche Beimischungen auf die Deutschland ist die Tourismuswirtschaft nach
Sommerweiden niedergehen, dass sich durch der Automobil- industrie der zweitwichtigste
künstliche Be- schneiung die
Wirtschaftszweig. In vielen Regionen sichert
Vegetationsperiode verkürzt und der Bewuchs
der Tourismus die Existenz großer Teile der
zerstört wird, Tierarten „obdach- los” werden,
ganze Hänge abrutschen... Bevölkerung. Das soll auch in Zukunft so
Sommerurlauber wissen vielleicht, dass sein. Viele wissen aber, dass es so wie
zahlreiche Ferienorte die Abwässer der Ur- bisher nicht mehr weitergehen kann. Soll der
laubermassen ungeklärt ins Meer leiten, da Tourismus eine Zukunft haben, so sind
örtliche Kläranlagen nicht existieren oder Veränderungen, die zum nachhaltigen
völlig überlastet sind. Obwohl ernste Tourismus führen, dringend erforderlich. Und
Erkrankungen zumeist ausbleiben, haben alle, die in dieser Branche tätig sind, müssen
viele schon von der Algenpest gehört, die den dazu beitragen. Die Gäste auch.
Badespaß schnell verderben kann und ein
Zeichen dafür ist, dass

Wortschatz
Hang, der, -es, Hänge obronak
abrutschen kliznuti Kläranlage, -, -n pročišćivač
Absenkung, die, - sniženje künstliche Beschneiung umjetni
Abwasser, das, -s, Abwässer otpadna voda snijeg
Abwasserfluten (Pl.) bujice otpadnih voda nachhaltiger Tourismus održivi turizam
ausbleiben izostati, ne doći niedergehen spustiti, se pasti
befriedigen zadovoljiti obdachlos bez krova nad glavom
beitragen (trug bei, h. beigetragen) doprinositi schädlich štetan
Bewuchs, der, -es raslinje Schneekanone, die, -, -n snježni top
dringend hitno Sommerweide, die, -, -n ljetni pašnjak
erforderlich potreban überlastet opterećen
erheblich znatan ungeklärt nepročišćen
Gästeschar, die, -, en gomila gostiju verderben pokvariti
Grundwasserspiegel, der, -s, - nivo podzemne vode Wasserbeschaffung, die, - nabava vode
Wirkung, die, -, -en djelovanje
Wirtschaftszweig, der, -s, -e gospodarska grana

a) Steht das im Text?


2
1. Der Tourismus bringt keine Umweltprobleme.
2. Die Folge der Autobahnstaus ist die Luftverschmutzung.
3. Künstlicher Schnee schadet der Flora und Fauna in Skigebieten.

2
4. Alle Ferienorte am Meer haben Kläranlagen.
5. Algenpest ist ein Zeichen dafür, dass Fische und andere Meeresbewohner nicht genug Luft haben.
6. In südlichen Ländern gibt es genug Trinkwasser und man braucht es nicht zu sparen.
7. Die Absenkung des Grundwasserspiegels ist ein großes ökologisches Problem.

b) Beantworten Sie die Fragen.


1. Welche Umweltprobleme bringt der Tourismus?
2. Welche Bedeutung hat der Tourismus heute?
3. Wer muss zu den Veränderungen, die zum
nachhaltigen Tourismus führen, beitragen?

3.2. In der Hotellerie kann man verschiedene Öko-Maß-


nahmen treffen. Auch die Gäste werden gebeten,
beim Umweltschutz aktiv mitzumachen. Hier sind einige Öko-Maßnahmen angeführt, die
in deutschen Hotels durchgeführt werden.

• Die Standby-Schaltung wird ausgeschaltet.


• Energie wird durch den Einsatz von Energiesparlampen gespart.
• Die Warmwassertemperatur wird reduziert.
• Die Gäste werden darum gebeten, beim Verlassen des Zimmers das Licht auszuschalten.
• Die Bettwäsche wird bei Langzeiturlaubern frühestens nach acht Tagen gewechselt.
• Handtuchwechsel bestimmt der Gast.
• Wasserdurchlaufbegrenzer im Bad sorgen für das Einsparen von Wasser.
• Alle eingesetzten Putz- und Waschmittel sind biologisch abbaubar.
• Beim Frühstück gibt es keine Verpackungen.
• Milch, Butter und Gemüse kommen von Erzeugern vor Ort. Auf diese Weise werden lange,
die Umwelt belastende Transportwege auf ein notwendiges Minimum reduziert.
• Durch Müllvermeidung und Mülltrennung wird das Müllaufkommen stark reduziert.
• Knochen und andere tierische Reste gehen in die Tierkörperbeseitigungsanlage.
• Verpackungsmaterialien werden an die Firmen zurückgeschickt. Gemüseabfälle werden zum Bauern
gebracht.

3.3. Welche Öko-Maßnahmen könnte man bei uns treffen? Beantworten Sie die Frage, indem
Sie mit Hilfe des Textes unter 3.2. den unten stehenden Text beenden.
Die Standby-Schaltung könnte ausgeschaltet werden. Durch den Einsatz von Energiesparlampen
könnte man...

3.4. Im Deutschen gibt es viele Verben, die immer mit einer bestimmten Präposition stehen.
Mit welchen Präpositionen stehen die Verben verleiten, träumen, sich freuen, gehören,
führen, zählen, beitragen, abhängen, warten, sich erinnern, zeugen? Tragen Sie sinngemäß
ein.

1. Viele Urlauber..........................auf niedrigere Preise.


2. Wien...........................zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen.

2
3. Die Entwicklung des Tourismus.........................unter anderem zur Umweltverschmutzung
........................... .
4. Der Boom der Billigflüge..........................oft zur Nur-Flug-Buchung.
5. Die Reisetrends..........................zur Segmentierung des Marktes.
6. Ich...........................auf deinen Brief.
7. Junge Leute..........................von exotischen Reisezielen.
8. Der Umsatz ........................... von vielen Faktoren ........................... .
9. Davon....................Wallfahrten, Handelskarawanen, Kreuzzüge, Nomadentum, Entdecker- und
Erobererfahrten.
10. Ich...........................an die Ferien.

4. PROJEKTARBEIT

Bilden Sie Gruppen. Wählen Sie eine Destination, die Sie gut kennen. Sie gefällt Ihnen,
liegt aber nicht im Trend. Sie möchten daraus eine Trenddestination machen.
Jede Gruppe stellt ihr Entwicklungsprogramm dieser Destination zusammen und präsen-
tiert es anderen Gruppen. Zum Schluss wird das beste Programm gewählt.

5. Ein Spiel

Koffer packen
Wer kann eine ganz lange Wortreihe fehlerlos wiederholen? Darum geht es nämlich bei diesem Spiel. Jeder Spieler m
Die Spieler kommen nacheinander an die Reihe und müssen einen Gegenstand nennen, den sie mit auf die Reise ne
Sabine sagt:„Ich packe in meinen Koffer einen Anzug und eine Zahnbürste.”
Björn sagt:„Ich packe in meinen Koffer einen Anzug, eine Zahnbürste und eine Seife.” Katja sagt:„Ich packe in meinen Koffer e
eine Seife und einen Badeanzug.”
Je mehr Spieler mitmachen, desto länger und lustiger wird die Wortkette! Wer einen Fehler macht, muss aus dem Spi

2
Geschäftskommunikation im Tourismus (I)
– Kontaktaufnahme

1. Telefonische Kontaktaufnahme
Der größte schweizerische Reiseveranstalter sucht Partner für d
1. Lesen Sie die Anzeigen.
„Hotelplan” Switzerland Habsbu
8031 Zürich
Tel.: (1) 277 86 24 Fax: (1)
Renommierter kroatischer Reiseveranstalter ist bereit, mit deutschen Veranstaltern und Reisebüros zusammen zu arbeiten.
„Atlas” Dubrovnik – Kroatien Ćira Carića 37, 20 000 Dubrovnik
Telefon: 020 44 22 22 Fax: 020 41 11 00.

1.1. Welche Informationen finden Sie in den Anzeigen? Antworten Sie, indem Sie die
Sätze ergänzen.

Aus der ersten Anzeige habe ich erfahren, dass „Atlas” ein ..........................................................................
...................................................................... und dass er mit ...................................................................... .
In der zweiten Anzeige steht, dass „Hotelplan” ..........................................................................
und dass .......................................................................... .

1.2. Wie könnte man mit den Reiseveranstaltern „Atlas” und „Hotelplan” in Verbindung tre-
ten?

2. Entwerfen Sie ein Assoziogramm zum Thema „Telefonieren”.

Telefonieren ANRUFEN

3 Hören und lesen Sie das Gespräch zu dritt vor.

 Atlas, guten Morgen.


 Thomas Braun, „Gruber Reisen”. Ich möchte jemanden aus der Verkaufsabteilung sprechen.
 Moment, ich verbinde.
 Danke.

2
• • •
 Verkaufsabteilung, Klarić am Apparat.
 Guten Morgen, Frau Klarić. Mein Name ist Braun, Thomas Braun. Ich bin Verkaufsdirektor bei
„Gruber Reisen” und rufe wegen Ihrer Anzeige in der „Berliner Zeitung” vom 25. August an. Wir
sind an einer Zusammenarbeit mit Ihnen interessiert. Zurzeit sind wir dabei, Süddalmatien in
unseren Katalog auf- zunehmen.
 Das klingt ja ganz interessant, Herr Braun. Was schlagen Sie vor?
 Ich fahre in zwei Wochen nach Kroatien. Ich habe noch am Montag einen Termin in Split. Könnten
wir uns vielleicht am Dienstag Vormittag treffen?
 Moment, da muss ich mal meinen Terminkalender anschauen. Das wäre dann am 10. September, nicht wahr?
 Ja, stimmt.
 Das passt ausgezeichnet. Um wie viel Uhr würden Sie kommen?
 Wie wäre es mit 10 Uhr? Oder ist das dann zu spät für Sie wegen anderer Verpflichtungen?
 Nein, das ist O. K. für mich.
 Gut, Frau Klarić, dann sehen wir uns also in zwei Wochen.
 Soll ich Ihnen vorab einige Prospekte schicken?
 Ja, gern.
 Übrigens, wollen Sie hier in Dubrovnik ein paar Tage bleiben? Ich lasse dann ein Hotelzimmer für
Sie reservieren.
 Das ist sehr freundlich von Ihnen. Ich habe vor, vom 09. 09. bis 12. 09. in Dubrovnik zu bleiben,
weil ich alle Hotels und Zielorte aus dem Katalog sehen möchte.
 Ja, das wäre am besten.
 Dann, ein Einzelzimmer mit Halbpension, bitte. Im Stadtzentrum, wenn möglich.
 O. K. Und danke für Ihren Anruf. Auf Wiederhören, Herr Braun.
 Auf Wiederhören, Frau Klarić.

3.1. Lesen Sie noch einmal das Gespräch bis zur Stelle: „Moment, da muss ich mal meinen Ter-
minkalender anschauen. Das wäre dann am 10. September, nicht wahr?”
Führen Sie dann ein Gespräch frei weiter unter der Bedingung, dass der Termin Frau
Klarić nicht passt. Vereinbaren Sie dann zusammen einen neuen Termin. Folgende Re-
demittel könnten Ihnen dabei helfen:

Fragen:
Antworten:
Wie wäre es mit dem... gegen...
Uhr? Würde
Leider Ihnen
habe ich der...
von... passen?
bis ... Uhr eine Ja, das passt ausgezeichnet.
Passt Ihnen der...?
Besprechung. Das tut mir leid, aber um... Uhr habe Ja, das geht. Ich halte am... den
Was halten Sie
ich ein Treffen. Da habe ich leider schon etwas ganzen Nachmittag/Vormittag für Sie
vom...?
frei.
Könnten wir uns am...
vor.
Am Vormittag geht es leider nicht, aber am
treffen?
Leider WieAm...
nicht. sieht bin
es bei
ich auf einer Nachmit- tag hätte ich Zeit.
Geschäftsreise. Geht es vielleicht in der Ja, einverstanden.
darauffolgenden Woche? Gut, dann ist das abgemacht. Am... um... Uhr.
Wie schade! Können wir einen anderen Termin vereinbaren?

2
Hören Sie das Telefongespräch
4. und beenden Sie die Sätze.

Herr Müller arbeitet .......................................... . Er hat.......................................angerufen.


Herr Müller braucht .......................................... . Die Telefonistin .......................................... .

5. Hören Sie das Telefongespräch und machen Sie eine Notiz.

Anrufer: ........................... Telefonnummer: ...........................


Firma: ........................... Der Anrufer möchte.........................sprechen.
Erbittet Rückruf  Ruft wieder an 

6. Hören und ergänzen Sie.

 Ameropa-Reisen, Schmidt, guten Tag!


 Hotel Millenium. Lega am Apparat. Ich muss mit Frau Schneider einen Termin ........................... .
 Tut mir leid. Frau Schneider ist gerade ........................... . Kann ich ihr etwas........................?
 Ja, sagen Sie ihr, bitte, dass ich ........................... .
 Ja, ich ........................... .

7. Ergänzen Sie die passenden Präpositionen.


über − an − um − bei − auf − von − in − wegen

1. Dann sehen wir uns..........................zwei Wochen.


2. Ich arbeite als Reiseleiterin..........................dem Reisebüro „Adria”.
3. Was halten Sie..........................folgendem Vorschlag?
4. Ich rufe...........................Ihrer Anzeige an.
5. Wir sind...........................einer Zusammenarbeit interessiert.
6. Ich werde mich...........................die Sache kümmern.
7. Unsere Entscheidung hängt.........................dem Preis ab.
8. Können wir uns...........................Montagvormittag treffen?
9. Könnten Sie...........................die Renovierung Ihres Hotels berichten?

8. Setzen Sie folgende Wörter sinngemäß ein: ausrichten, außer Haus, Nachricht, abgemacht,
vereinbaren, Besprechung, zurückrufen, verbinden, besetzt, verwählt.

1. Niemand meldet sich. Möchten Sie eine.........................hinterlassen?


2. Kann ich etwas..........................?
3. Frau Braun ist gerade in einer ........................... .
4. Der Chef ist leider ........................... .
5. ........................... Sie bitte in einer Stunde ........................... .
6. Können wir für morgen einen Termin...........................?
7. Gut, dann ist das ........................... .

2
8. Die Linie ist leider ........................... .
9. Könnten Sie mich mit Ihrer Chefin..........................?
10. Entschuldigen Sie bitte. Ich habe mich ........................... .

9. Herr Braun und Frau Klarić waren für den 10. September verabredet. Nun ist leider etwas
dazwischen gekommen und sie müssen einen anderen Termin vereinbaren. Hören und
ergänzen Sie das Gespräch.

 Ich rufe Sie an wegen unseres Termins am Dienstag. Könnten wir das Treffen auf Donnerstag
ver- schieben?
 ...........................
 Unser Termin! Könnten wir ihn auf Donnerstag verschieben?
 ...........................
 Alles klar. Also dann bis Donnerstag um die gleiche Zeit.

10. Der Konjunktiv II in der Geschäftssprache

10.1. Vergleichen Sie die folgenden Sätze miteinander. Wodurch unterscheiden sie sich?

1. a) Können Sie bitte Ihren Namen buchstabieren?


b) Könnten Sie bitte Ihren Namen buchstabieren?
2. a) Darf ich Sie zum Essen einladen? Die Sätze mit dem Konjunktiv II (b) wirken höflicher als die S
b) Dürfte ich Sie zum Essen einladen?
3. a) Ich habe noch eine Frage.
b) Ich hätte noch eine Frage.
4. a) Das ist sehr nett von Ihnen.
b) Das wäre sehr nett von Ihnen.

Beispiel: Helfen Sie mir bitte!  Würden Sie mir bitte helfen?

10.2. Unterstreichen Sie den Konjunktiv (oder würde + Infinitiv) im Gespräch auf den Seiten
24 und 25. Welche Funktion hat diese Form?

10.3. Drücken Sie sich höflicher aus.


1. Kann ich Sie heute Abend anrufen?
2. Ich habe noch eine Frage.
3. Nehmen Sie bitte hier Platz.
4. Was schlagen Sie vor?
5. Das ist sehr interessant.
6. Hier dürfen Sie nicht rauchen.
7. Unterschreiben Sie bitte hier.
8. Ich muss gleich meine Firma anrufen.

2
2. Schriftliche Kontaktaufnahme

1. Der Verkaufsdirektor von „Gruber Reisen” hat die Anzeige von „Atlas” in der „Berli-
ner Zeitung” gelesen und wendet sich schriftlich an diesen Reiseveranstalter. Lesen Sie
den Brief.

Gruber Reisen
Hauptplatz 13
A- 8720 KNITTELFELD
Tel: 3512 86 439 Fax: 3512 86 439-15 E-Mail: knittelfeld@gruberreisen.at
Webseite: www.gruberreisen.at

„Atlas”
Ćira Carića 37
20 000 Dubrovnik
Kroatien

Knittelfeld, 15. 10. 20..

Zusammenarbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Ihre Anzeige in der „Berliner Zeitung” gelesen und möchten Ihnen mitteilen,
dass wir an einer Zusammenarbeit interessiert sind.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie einen Vertreter unseres Reisebüros aufnehmen

könnten. Mit freundlichen Grüßen

Gruber Reisen
Thomas Braun
Thomas Braun
Verkaufsdirektor

Anlage: Katalog

2 Bestandteile des Geschäftsbriefes


Der klassische Geschäftsbrief hat folgende Bestandteile:
1. Briefkopf 6. Brieftext
2. Adresse des Empfängers 7. Grußformel
3. Ort und Datum 8. Unterschrift
4. Betreff 9. Anlagenvermerk
5. Anrede

Die meisten Briefe werden heute als Telefax oder E-Mail verschickt. Ihre Form ist viel lockerer als
die Form des klassischen Geschäftsbriefes.

2
2.1. Suchen Sie die einzelnen Bestandteile im Brief von „Gruber Reisen” heraus.

3. Beantworten Sie den Brief von „Gruber Reisen” im Namen des Reisebüros „Atlas”.
Folgende Redemittel können Ihnen dabei helfen:

Anrede:
Sehr geehrter Herr...
Sehr geehrte Frau...
Sehr geehrte Damen und Herren (wenn Sie niemanden kennen)

Brieftext:

Wir danken Ihnen für Ihren Brief vom...


Vielen Dank für Ihr Schreiben vom...
Wir würden uns freuen, wenn wir einen Vertreter Ihres Reisebüros aufnehmen
könnten. Wir laden sehr gern einen Vertreter Ihres Reisebüros ein.
Für alle weiteren Informationen können Sie sich telefonisch an mich persönlich
wenden. Für alle weiteren Informationen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Grußformel: Mit freundlichen Grüßen

4. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Zainteresirani smo za suradnju s Vašom agencijom.
2. Za sljedeću sezonu Vaš hotel bismo htjeli staviti u naš katolog.
3. Putujem za dva tjedna u Hrvatsku i htjela bih s Vama dogovoriti jedan termin.
4. Kako bi Vam odgovarao ovaj termin?
5. Žao mi je, ali u 10 sati imam jedan sastanak. Bismo li se mogli sastati u 12 sati?
6. 12. 05. sam na službenom putu. Možemo li dogovoriti jedan drugi termin?
7. Bili bismo Vam zahvalni kad biste nas mogli primiti.
8. Za sve daljnje informacije možete nam se obratiti telefonski.
9. Nitko se ne javlja. Želite li ostaviti poruku?
10. Zovem zbog našeg sastanka u četvrtak. Možemo li ga odgoditi za ponedjeljak?

2
Einheit
REISEVERANSTALTER
2
1. Reisebüro - Reiseveranstalter
1. Erklären Sie anhand der Graphik und der bisherigen Fachkenntnisse den Unterschied zwi-
schen Reisebüro und Reiseveranstalter.

Kunde

Reisebüro
REISEVERANSTALTEr

2. Hören und lesen Sie den Text.

Der Reiseveranstalter organisiert die Reise, indem er mehrere Reiseleistungen zu einem Gesamtar- rangement zusam
Reisebüros verkaufen meistens die Angebote der großen Reiseveranstalter, aber sie können auch Reiseveranstalter
Reisebüros schließen mit Kunden einen Vertrag ab. Der Vertrag enthält Reisebedingungen, die eingehalten werde
Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden und er haftet dafür. Die Reiseveranstalter planen und kalkulieren ihre

2.1.
Falsch oder richtig?
1. Reiseveranstalter verkaufen die Angebote der Reisebüros. F R
2. Reisebüros verkaufen nicht eigene Angebote.
3. Reisebüros können auch Reiseveranstalter sein.
4. Veranstalter haften für die gebuchten Leistungen.
5. Reiseveranstalter planen ihre Angebote kurz vor dem Reisebeginn.
6. Reisebüros schließen mit Kunden einen Vertrag ab.
7. Reisebedingungen, die der Vertrag enthält, müssen eingehalten werden.

3
2.2. Erklären Sie die Bedeutung der fett gedruckten Wörter aus dem Zusammenhang des
Textes und übersetzen Sie sie ins Kroatische.

abschließen (einen Vertrag) ........................... im Voraus ...........................


Eigenleistung, die, -, -en ........................... Inserat, das, -(e)s, -e ...........................
einhalten (etwas) ........................... ordnungsgemäß ...........................
enthalten (enthielt, h. enthalten) Reisebedingungen (Pl.) ...........................
...........................
verantwortlich ...........................
erbringen (erbrachte, h. erbracht) ...........................
haften für ...........................

2.3. Was machen Reiseveranstalter und Reisebüros? Beenden Sie die Sätze.

Reiseveranstalter ...................................................................................................................
Reisebüros .............................................................................................................................

3. Sätze mit Konjunktionen

3.1. Im Text unter 2 finden Sie Sätze mit den Konjunktionen indem, sondern, aber, wenn und
dass. Markieren Sie diese Sätze. Wodurch unterscheiden sie sich?

3.2. Verbinden Sie die Sätze mit Konjunktionen. Es gibt viele Möglichkeiten. Achten Sie auf
die Wortstellung.

1. Ich habe Venedig gesehen. denn Er studiert in Zagreb.


2. Die Touristen bringen Geld. aber Dieser Sport macht Spaß.
3. Ich kann mir kein teures Hotel leisten. und Die Gäste freuen sich darüber.
4. Wir schenken unseren Gästen Souvenirs. sondern Ich habe eine Europareise
gemacht.
5. Wir machen keinen Urlaub im Winter. weil Ich verdiene nicht viel.
6. Der Reiseveranstalter organisiert die Reise. ob Wir reisen nach Amerika.
7. Dieser Sport ist gefährlich. wenn Sie verschmutzen die Umwelt.
8. Wir freuen uns auf die Ferien. als Ich reise erst im August.
9. Ich habe die Reise im Januar gebucht. indem Er fasst Reiseleistungen zusammen.
10. Der Rezeptionist hilft dem Gast. dass Im Winter ist es zu kalt.
11. Ich weiß nicht, ... obwohl Er ruft den Arzt an.
12. Es interessiert mich, ... Ich fahre jedes Jahr hin.

4. Diskussion zum Thema: Winter- oder Sommerurlaub?

Bilden Sie zwei Gruppen. Eine Gruppe ist für den Sommerurlaub und die andere für den
Winterurlaub. Diskutieren Sie darüber und gebrauchen Sie dabei möglichst viele Kon-
junktionen aus der Aufgabe 3.2.

3
2. Reiseveranstalter

1. In Deutschland sind viele Reiseveranstalter tätig. Zu den bekanntesten zählen TUI, Ne-
ckermann, DERTOUR und DER. Bilden Sie Gruppen. Jede Gruppe liest einen der Texte so
lange, bis sie den anderen Gruppen die wichtigsten Informationen über den jeweiligen
Veranstalter mitteilen kann.

Kommen Sie mit in eine ganz besonde- re Urlaubswelt: die Welt von TUI. Die ist einzig und allein dafür geschaffen, aus Ihrem U
des Jahres zu machen. Zur Welt von TUI gehören viele bedeutende Touristikunternehmen der Welt. Die TUI Deutschland ist m

40 Jahre Reisekompetenz
40 Jahre Urlaubsfreude und Kompetenz, ganz gleich ob Flug- oder Autoreisen, Kurzreise oder Langzeit- urlaub. Ganz
Heute ist Neckermann Reisen eine Reisemarke der Thomas Cook AG. Es ist das zweitgrößte Touristik- Unternehmen

Willkommen bei
Deutschlands führendem Spezialisten für Individualurlaub. Mit DERTOUR entdecken Sie neue Hori- zonte, neue Kultu
Ihre Traumreise startet hier!

DER Business Travel, ein Unternehmen der REWE Touristik, hat sich zu einem führenden deutschen Veranstalter auf d
Travel Centern bieten wir unseren Kunden eine effiziente Reisevertriebsorganisation. Mit innovativer Technik und uns

3
1.1. Lesen Sie noch einmal die Texte und tragen Sie die wichtigsten Informationen in die
Tabelle ein.

TUI NECKERMANN Reisen DERTOUR DER Business TRAVEL

2. Internetreiseveranstalter – Mit einem Klick in den Urlaub

Die meisten von uns suchen Informationen über den Urlaub im Internet. Das Angebot ist groß und
viel- fältig, das Durchsuchen kinderleicht und die Preise sind oft am günstigsten. Die besten
Internetreisever- anstalter Kroatiens sind:
www.adriatica.net
www.istra.com
www.htz.hr
www.kroatien-urlaub-reiseportal.de
www.dalmacija.net/home

Schauen Sie sich die Web − Seiten dieser Veranstalter an und wählen Sie die beste. Wa-
rum hat Ihnen diese Web − Seite am besten gefallen?

3
3. Hören und lesen Sie den Text.

Weniger Konfektion, mehr Maßgeschneidertes


Drastischer kann man es kaum formulieren: „Die Pauschalreise ist tot - es lebe die Individualrei- se”, erklärt TUI-Deu
Wenn man auf die Marktforscher hört, dann ist die gute alte Pauschalreise nicht mehr im Trend. Die Individualreise
„Wir müssen diesen Gästen die Vorteile einer organisierten Urlaubsreise näher bringen. Das Mo- dell der Zukunft is
Alle TUI-Produkte aus allen Katalogen müssen einzeln buchbar und kombinierbar sein. Bei der Buchung einer Paus

3.1. Falsch oder richtig?


1. Pauschalreisen liegen im Trend. FR
2. Pauschalreisen sind die von Veranstaltern und Reisebüros organisierten Reisen. Individualreisen gewinnen imm
3. Die Reiseveranstalter organisieren keine Reisen mehr.
4. Bei der Buchung kann der Kunde seine Reise selbst zusammenstellen. Individualisierte Veranstalter-Reisen sin
5.
6.

4. Lesen Sie den Text über Pauschalreisen, der vor 20 Jahren geschrieben wurde, und tragen
Sie Vorteile und Nachteile der Pauschalreisen in die Tabelle ein.

PauschalreisenVorteile NACHTEILE
Ob Städtereisen oder Urlaub auf dem Lande – überall zeichnet sich folgender Trend ab: Man bevorzugt das sogenann

5. Vergleichen Sie den Text „Weniger Konfektion, mehr Maßgeschneidertes” mit dem Text
„Pauschalreisen” und sagen Sie, wodurch sich die individualisierten Veranstalter-Reisen
von den klassischen Pauschalreisen unterscheiden.

3
3. Reisebüro
1. Ein Reisebüro stellt sich vor

1.1. Stellen Sie anhand der Web-Seite einen kurzen Text über das österreichische Reisebüro
„Mondial” zusammen. Gebrauchen Sie dabei folgende Wörter und Wendungen:
anbieten, Auswahl, verkaufen, zusammenarbeiten, Reiseveranstalter, einen Vertrag abschließen,
buchen.

„Mondial” stellt sich im Internet auch mit einem Text vor. Was erfahren Sie aus diesem Text?
Erzählen Sie kurz nach.

Das Reisebüro Mondial zählt zu den größten Reiseunternehmen Österreichs und wird allgemein als Garant für hohe
Speziell im Kongressbereich ist Mondial in Zentraleuropa führend und kann auf eine jahrzehntelan- ge Erfahrung zurü
Auf unsere „Businesstravel”, also Geschäftsreiseabteilung sind wir besonders stolz.
Ergänzt wird dieser Bereich durch unsere eigene Incentive-Reise-Abteilung, die Ihre Veranstaltun- gen zu einem unve

3
Auch für Ihre Urlaubsreisen sind Sie bei uns bestens beraten. Wir bringen Sie an das Ziel Ihrer Träume und auch sich
Über unser eigenes „Elektronisches Hotelreservierungssystem” (übrigens das erste in Österreich) können Sie über 1
Durch unsere Größe und unsere langjährigen internationalen Geschäftsverbindungen können wir Ihnen Preise bieten,
Lassen auch Sie sich von unserem Service überzeugen!

Worauf ist „Mondial” besonders stolz?

1.2. Drei Sätze im Text stehen im Passiv. Unterstreichen Sie diese Sätze und beantworten Sie
die Fragen mit einem Passivsatz.
1. Wann wurde „Mondial” gegründet?
2. Was wird in einem Reisebüro verkauft?
3. Welche Arten von Reisen werden von Reiseveranstaltern organisiert?
4. Welche Reisen sind immer weniger gefragt?
5. Was wird bei Pauschalreisen zu einem festen Preis angeboten?

1.3. Schauen Sie sich die Web-Seite eines kroatischen Reiseveranstalters oder Reisebüros an
und berichten Sie kurz darüber.

2. Wie können die Reisebüros neue Kunden gewinnen? Was fällt Ihnen ein?

Wenn Sie keine Ideen haben, lesen Sie die Vorschläge der kreativen deutschen
Reisebü- ro-Chefs. Sie können vier Gruppen bilden. Jede Gruppe liest ein Beispiel und
präsentiert es den anderen Gruppen.

Hallo − hier spricht Ihr Reisebüro


Telefonieren? Pah, das machen wir doch jeden Tag. Aber haben Sie schon mal einen Kunden angerufen, den Sie seit minde
Den kann man doch nicht einfach anrufen! Wer weiß, warum er nicht mehr kommt? Vielleicht gab es mal ein Missverständni
Telefonzeit: zwischen 16.30 und 19 Uhr. Niemals während interessanter TV-Sendungen anrufen. Killerphrasen: „Haben S
Wenn der Kunde schon gebucht hat, nach den Plänen für den nächsten Urlaub fragen. Egal ob das Telefonat positiv oder ne

3
Dekoration lockt Ihre Kunden
Als Daniela Dinzer einmal den Weihnachtsbaum im Reisebüro ge- schmückt hatte, war die Frau für die Schaufends
ballen, Kürbis und Fledermäusen wirbt sie für das Halloween-Spektakel im Disneyland Paris. „Viele Passanten bleib

Sommerfest für Kunden


„Es war wieder eine super Stimmung”, freut sich Renate Penn,
Geschäftsführerin des TUI Reisebüros Reiseprofi in Darmstadt über das
gelungene Sommerfest, zu dem in diesem Jahr über 350 Leute kamen. Für
die Kunden des Reisebüros hat sie in diesem Jahr zum dritten Mal die Fete
veranstaltet.
Die Kunden bringen Freunde und Bekannte mit, potentielle Neukunden. Denn auf
Fragebogenaktion vom Reise-Service Anton
dem Grillfest wird nicht nur getanzt, gegessen und getrunken, sondern vor allem
geredet, Informationen und Erfahrungen werden ausgetauscht. Da sitzen Bauarbeiter
neben Der Chef vom Reise-Service
Bankdirektoren, AngestellteAnton
neben aus Weinsbergund
Advokaten schickt seinenüber
sprechen Kunden
den nach ihrem Urlaub Fra-
Wasgebögen
halten Sie von diesen
zu. Neben Ideen?
einem HotelsWelche gefällt
Willkommensgruß wird unter anderem gefragt, wieSie
Ihnen am besten? Machen dereine Rang-Liste
Urlaub war,
letzten Urlaub, über Reiseziele, und Ausflüge.
und wie
begründen
die KundenSie Ihre
die Meinung.
Beratung im Reisebüro bewerten und wohin sie als nächstes wollen. „Wir
Ein Geschenk konnten die Gäste mit nach Hause nehmen − die schwarzen T-
können
Shirts mit dem so den genauen
Firmenlogo, Bedarfund
Anschrift erfahren”, erzählt Anton. Die Kunden fühlen sich so auch nach
Telefonnummer.
Zum nächsten Sommerfest will Penn einige Mitarbeiter vonlohnt,
der Reise gut betreut. Und damit sich das Antworten lockt Anton mit Gewinnspielen. Pro
Reiseveranstaltern
Jahr „Ich
einla- den. kommen 1300 Antworten
will ihnen zusammen − viel
einfach demonstrieren, wie Futter für seine initiativ
ein Reisebüro Datenbank.
sein

3
3. Gespräche im Reisebüro.

3.1 Hören und lesen Sie das Gespräch.


 Guten Tag.
 Guten Tag. Ich möchte im Dezember eine Reise nach Cuba machen.
 Nach Cuba? Da haben wir sehr interessante Angebote. Schauen Sie sie sich selbst an. Da
sind die Kataloge von TUI und Ameropa Reisen. Sie haben die besten Arrangements.
 Ja, ... sehr interessant. Ich kann mich nicht gleich entscheiden. Darf ich die Kataloge mitnehmen?
 Ja, natürlich. Da haben Sie auch alle anderen Informationen. Schauen Sie mal da... Einreise-,
Devisen- und Impfbestimmungen, Zollvorschriften, Informationen über Land und Leute, Klima,
über Flugreise, Hotels, Kinderermäßigungen, allgemeine Reisebedingungen...
 Braucht man ein Visum?
 Ja. Sie müssen nur ein Formular ausfüllen. Das Visum kostet etwa 50 Euro.
 Gut, dann nehme ich die Kataloge mit und komme nächste Woche vorbei.
 In Ordnung.
 Vielen Dank und auf Wiedersehen.
 Auf Wiedersehen.

3.2 Hören und ergänzen Sie das Gespräch.


 Guten Tag.
 Guten Tag, ich habe gestern von Ihnen diese Kataloge ........................... .
 Und, haben Sie etwas..........................?
 Ja, hier bei Neckermann, auf Seite 25.
 Oh, das ist eine schöne Reise. Sie werden viel Schönes sehen und ........................... .
Und es ist sehr ........................... .
 Ja, stimmt. Ich möchte gleich............................Für zwei Personen.
Muss ich etwas..........................?
 Ja, 50 % der ........................... .
 Wann muss ich..........................bezahlen?
 Spätestens eine Woche ........................... .
 Gut. Was muss ich jetzt zahlen?
 1250 Euro.
 Hier, bitte.
 Danke. ........................... .
 Danke und auf Wiedersehen.
 Auf Wiedersehen.

3.3. Führen Sie Gespräche im Reisebüro.


Sie arbeiten in einem Reisebüro. Zu Ihnen kommt eine Kundin, die ihre Reise nach Haiti bestätigen und die re

urlaub am Suez-Kanal. Dabei sind inklusive: ein Tagesausflug nach Kairo, ein Ausflug bei
(a) Nacht zu den Pyramiden und eine Spazierfahrt mit Musik und Lampions auf dem Suez-Ka-
nal. Der Preis bleibt für diese Reise 1200 Euro. Versuchen Sie, die Kundin nicht zu verlieren.

3
Sie arbeiten in einem Reisebüro. Zu Ihnen kommt ein Kunde, der die restlichen 650 Euro für eine Safari-Re

im nächsten Jahr oder eine Reise nach Mexiko. Diese Reise kostet 200 Euro mehr, weil die
(b) Flüge teurer sind. Versuchen Sie, den Kunden/die Kundin nicht zu verlieren.
Sie haben eine Reise nach Spanien gebucht, genau genommen eine Kunstreise nach Ma- drid. Im Programm

erfahren Sie vom Expedienten, dass das Museum Prado wegen Renovierung geschlossen
(c) ist. Als Alternative wird Ihnen ein Ausflug nach Mallorca angeboten.
Sie arbeiten in einem Reisebüro in Poreč. Zu Ihnen kommt eine Kundin, die einen
Ausflug buchen möchte, ist aber unentschlossen. Empfehlen Sie der Kundin einen
(d Ausflug nach Venedig und überzeugen Sie sie, dass sie eben diesen Ausflug machen
sollte.

4. Geben Sie Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen Ratschläge, wie sie bei Kunden Sympathie-
punkte sammeln.

Kunde wird bei Eintritt sofort begrüßt − wenigstens mit Augenkontakt oder einem Lächeln
Eventuelle Wartezeit möglichst angenehm gestalten
Visitkarte reichen und sich vorstellen Nicht richtig zuhören
Während des Gesprächs keine Telefonate annehmen Reiseverkäufer kennt nicht das Angebot
Gezielt nachfragen, gut zuhören Am Reservierungssystem arbeiten, ohne dem Kunden zu erklären
Lächeln und Blickkontakt halten Zu Entscheidungen drängen
Während der Abschlussphase erklären, was Sie gerade tun
Ungeduldig werden, wenn klar wird, dass Kunde nicht bucht
Persönliche Hinweise und entsprechende Tipps geben Kunden grußlos entlassen
Hilfe anbieten, falls es Probleme geben sollte
Kunden namentlich verabschieden und für ihren Besuch danken

Beispiele: Du solltest die Kunden beim Eintritt sofort begrüßen − wenigstens mit Augenkontakt oder einem Lächeln.
Du darfst die Kunden nicht zu Entscheidungen drängen.

3
5. Service schafft Stammkunden

5.1. Lesen Sie den Text.

„Bei uns zählt nur Service, Service, Service!”


Diese Aussage gilt für die meisten Reisebüros. Was aber wollen die
Kunden? Was erwarten sie vom Reisebüro? Die Zeitschrift FVW
(Fremdenverkehrswirt- schaft) diskutiert darüber mit Kunden und
Branchenmanagern.
FVW: Was muss ein Reisebüro aus ihrer Sicht leisten? Brigitte Wirsig
Ingrid Überrück, Rentnerin aus Hamburg:
Ein Reisebüro muss kompetent sein. Und das vermisse ich oft. Die Angestellten blättern meist
ge- nauso hilflos in den Katalogen wie ich. Deshalb suche ich mir meine Reise zu Hause selbst
heraus und gehe dann erst ins Reisebüro.
FVW: Trifft Sie dieser Vorwurf, Frau Wirsig?
Brigitte Wirsig, Geschäftsführerin, Reisebüro Übersee:
Ich fühle mich hier nicht angesprochen. Unsere Mitarbeiter sollen reisen, reisen, reisen. Nur
so bekommen sie die notwendigen Zielgebietskenntnisse. Zudem haben wir das sogenannte
perma- nente Mitarbeiter-Training, wo erfahrene Kollegen gezielt die jüngeren Leute schulen.
Sabine Rackow, Lehrerin aus Glinde:
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Obwohl ich meistens ohne genaue
Vorstellungen ins Reisebüro gegangen bin, bin ich immer gut beraten worden.
FVW: Kritisiert wurden in den vergangenen Jahren die Sprache der Veranstalter in den Katalogen
und die falschen Versprechungen, die die Veranstalter den Reisenden machen. Wie ist Ihre Mei-
nung darüber?
Werner Kröger, Pensionär aus Hamburg:
Während unseres Griechenland-Urlaubs vor einigen Jahren buchten wir eine Pension auf Samos,
weil der Katalog diese als ruhige, in einer Nebenstraße gelegene Unterkunft beschrieben hat.
Direkt unterhalb verlief aber die einzige Verbindungsstraße auf der Insel, auf der dann permanent
die Militärlaster vorbeidonnerten.
FVW: Das spricht ja nicht gerade für die Veranstalter.
Karsten Voss, Produktdirektor, Rewe Touristik:
Die Veranstalter sind laut Gesetz verpflichtet, bei der Wahrheit zu bleiben. Unsere Maxime lautet:
absolute Katalogehrlichkeit. Nur so kann man den Kunden immer wieder für sich gewinnen.
FVW: Haben Sie eigentlich einen Stammveranstalter, Herr Kröger?
Werner Kröger: Ich bin nicht auf eine Marke fixiert. Es hängt vom Angebot ab, bei welchem
Veran- stalter ich buche. Wenn ein anderer Veranstalter mir dieselbe Leistung für einen
günstigeren Preis bietet, buche ich dort. Das, was mich als Alleinreisenden ärgert, sind die
Einzelzimmerzuschläge.
FVW: Ist der Einzelzimmerzuschlag in einer Gesellschaft mit immer mehr Singles noch marktge-
recht?
Karsten Voss: Nein, auf keinen Fall. Noch stehen aber die Interessen der Hoteliers dagegen.
Es gibt heute allerdings noch viele Zielgebiete, wo in der Wintersaison fast keine Zuschläge
mehr ver- langt werden. Diese Destinationen haben erkannt, dass die Singles viel Geld für
Extras ausgeben. Die Singles sind als attraktive Zielgruppe erkannt worden.
FVW: Gibt es große Unterschiede zwischen Reisebüros?
4
Rackow: Mit dem Reisebüro, das ich in letzter Zeit nutze, habe ich nach meiner zweiten Buchung folgende Erfahrun
Wirsig: Auch bei uns kriegt jeder Kunde ab einem bestimmten Reisepreis ein kleines Geschenk und ein Willkomme
„Der Urlaub ist leider vorüber, aber wir sind da, wenn Sie uns das nächste Mal brauchen.”
FVW: Wie wird eigentlich ein Hotel ausgesucht, bevor es in den Katalog kommt?
Voss: Es wird kein Hotel blind gekauft. Die werden sehr genau begutachtet. Und es gibt auch eine große Kontinu

5.2. Tragen Sie die Bedeutung der fett gedruckten Wörter ein.

aufnehmen ........................... marktgerecht ...........................


aus jemands Sicht ........................... Militärlaster, der, -s, - ...........................
begutachten ........................... verlangen ...........................
blind ........................... vermissen ...........................
erkennen (erkannte, h. erkannt) ........................... verpflichtet sein ...........................
gewinnen (gewann, h. gewonnen) ........................... vorbeidonnern ...........................
Katalogehrlichkeit, die ........................... Vorwurf, der, -s, Vorwürfe ...........................
laut Gesetz ........................... Wahrheit, die, -, -en ...........................

5.3. Beantworten Sie die Fragen.

1. Worüber diskutiert die Zeitschrift FVW mit Kunden und Branchenmanagern?


2. Was erwarten die Kunden vom Reisebüro?
3. Wie bekommen die Expedienten im Reisebüro die
notwendigen Zielgebietskenntnisse?
4. Welche Angaben enthält der Text bezüglich:
a) Mitarbeiter-Training,
b) Kataloge,
c) Einzelzimmerzuschlag?

5.4. Die Kunden berichten über negative und positive Erlebnisse. Tragen Sie sie in die Tabelle
ein.

positive Erlebnisse NEGATIVE Erlebnisse

BEGRÜẞUNGSFAX und Wein im Hotelzimmer Reisebüro nicht kompetent

4
Einige Verben
5.5.im Text sind unterstrichen. Um welche Verbformen handelt es sich?

5.6. Ergänzen Sie den Text, indem Sie die richtige Passivform der Verben beraten, empfehlen,
kritisieren, buchen, erkennen, vermissen, beschreiben, erwarten, verlangen eintragen.

Im Reisebüro ........................... die Kunden zuerst ........................... . Dann.......................ihnen


eine Reise ............................ Die Reise...................................................und die Reiseroute
........................... . Es gibt viele Zielgebiete, wo keine Zuschläge für Alleinreisende ...........................
........................... . Die Singles ........................... immer mehr als attraktive Zielgruppe ........................... .
Von den Kunden ........................... die Katalogehrlichkeit...........................Die Kompetenz des
Reisebüros ........................... oft ........................... .
Die Sprache der Veranstalter in den Katalogen ........................... auch ........................... .

Setzen Sie den ergänzten Text ins Präteritum und Perfekt.


Beispiel:
DerPassiv:
Präsens Passiv: Präteritum Kunde Perfekt
wird begrüßt.
Passiv:
Der Kunde wurde begrüßt.
Der Kunde ist begrüßt worden.

5.7. Ein Spiel

Lustige Urlaubsgrüße
Reihum nennt jeder Spieler ein Substantiv, das ihm gerade so einfällt. Alle schreiben sich diese Wörter auf. Und dann

4. Reisekataloge
Jeder Spieler muss einen Urlaubsbrief schreiben, in dem alle genannten Substantive vorkommen. Das ist oft gar nicht

1. Reisekataloge gehören zu den wichtigsten Werbemitteln im Tourismus. Sie enthalten


das gesamte Angebot eines Reiseveranstalters. Da das Angebot umfangreich ist, sind
die Ka- taloge auf bestimmte Programme (Fernreisen, Badereisen, Städtereisen usw.)
und Länder spezialisiert. Besorgen Sie sich (oder Ihre Lehrerin) aus dem Reisebüro einen
Reisekata- log und notieren Sie kurz die Informationen, die er enthält.
Einreise-, Devisen- und Impfbestimmungen
..................................................................................................................................................................
..................................................................................................................................................................
..................................................................................................................................................................
..................................................................................................................................................................

4
2. Der größte deutsche Reiseveranstalter, der ausschließlich auf Reisen nach Kroatien spe-
zialisiert ist, ist Riva Tours. Im Katalog dieses Veranstalters werden Hotels, Ferienanlagen,
Privathäuser, Mobilheime auf Campingplätzen, Leuchttürme, Busreisen, Flugreisen, Kreuzfahrten,
Nationalparks, Städtereisen und Adventure-Programme angeboten. Besonders beliebt bei den
deutschen Urlaubern sind Kreuzfahrten auf klassischen Motorseglern, die in einem Son-
derkatalog enthalten sind.
Lesen Sie das Programm und unterstreichen Sie die unbekannten Wörter.

Samstag: Einschiffung in Trogir von 11.30 bis 13.00 Uhr.


Trogir hat eine der malerischsten Altstädte Dalmatiens.
Sie liegt auf einer kleinen Insel, die durch eine Brücke
mit dem Festland verbunden ist. Aufgrund seiner Bau-
denkmäler wird Trogir „Museumsstadt” genannt. Daher
unser Tipp für den letzten Tag der Kreuzfahrt (Freitag):
Es ist einfach ein Erlebnis, nachmittags oder abends
durch die schmalen Gassen zu bummeln und die
Stadt- mauern, Wehrtürme, Kirchen, Fresken und
Gewölbe zu bewundern. Nach einem Besuch der
Museen, Schatz- kammern, Kunstsammlungen und
alten Bibliotheken laden Restaurants und Cafés,
Tavernen und Konobas zum Verweilen ein.
Nach der Einschiffung Abfahrt in Richtung Split, der
Hauptstadt Dalmatiens, die besonders für den
Diokleti- anspalast bekannt ist. Für später
ankommende Fluggä- ste Transfer zum Hafen von
Split und Einschiffung am Abend.
Sonntag: Nach dem Frühstück verlassen wir die
dalma- tinische Metropole und fahren Richtung
Süden. Unser heutiges Ziel ist Makarska, der
Mittelpunkt der gleich- namigen Riviera, die durch
ihre traumhaften Feinkies- strände bekannt ist.
Montag: Heute geht es zum Nationalpark Mljet –
zwei Salzwasserseen (in dem größeren See liegt
ein Insel- chen mit einem ehemaligen Kloster) sind
nur durch einen schmalen Kanal mit dem Meer
verbunden. Ge- legenheit zum Besuch des
Nationalparks (Eintritt inkl.
Bootsfahrt zum Inselchen mit dem Kloster
ca. 6 – 7 €, zahlbar vor Ort). Wir empfehlen ein Bad in
den Salzwasserseen, deren Temperatur stets etwa 2 °C
über der Meerestemperatur liegt.
Dienstag: Von Mljet fahren wir nach Korčula, dem Hauptort der gleichnamigen Insel. Korčula
hat eine der schönsten Altstädte Dalmatiens und wird wegen ihres festungsähnlichen
Aussehens oft auch als „Klein-Dubrovnik” bezeichnet. Übernachtung in der Geburtsstadt des
berühmten See- fahrers und Entdeckers Marco Polo.
Mittwoch: Von Korčula nehmen wir Kurs auf Hvar – die Insel ist bekannt für ihr mildes Klima
und die unendlichen Lavendel-Felder. Der Hafen des gleichnamigen Hauptortes der Insel liegt
am Fuße einer Festung, von der sich ein phantastischer Ausblick auf die vorgelagerte
Inselgruppe „Pakleni otoci” bietet.
Donnerstag: Heute besuchen wir einen der berühmtesten Strände Dalmatiens – Zlatni Rat
(Gol- denes Horn) in Bol auf der Insel Brač. Nach einem ausgiebigen Bad steuern wir Milna an
der West- küste der Insel Brač zur Übernachtung an.
Freitag: Die Rückfahrt von Milna nach Trogir führt uns entlang der Nachbarinsel Šolta, wo wir
in einer der zahlreichen Buchten ankern und zum letzten Mal im kristallklaren Wasser baden,
bevor

4
wir um die Insel Čiovo herum in den Hafen von Trogir einlaufen. Folgen Sie unserem Tipp, den wir Ihnen zu Beginn der Kreuzfahrt (S
Samstag: Nach dem Frühstück gegen 9.00 Uhr Ausschiffung.

2.1. Tragen Sie die unbekannten Wörter in die Tabelle ein und notieren Sie ihre Bedeutung.

SUBSTANTIVE Verben Adjektive


der die DAS

2.2. Wofür sind die Orte, die im Text erwähnt sind, bekannt?
Trogir
Kočula
Mljet
Makarska ist bekannt für...
Hvar
Split

2.3. Verbinden Sie die Substantive auf der linken Seite mit möglichst vielen Adjektiven auf
der rechten Seite und bilden Sie damit Sätze. Wenn Sie keine Ideen haben, können Sie
entsprechende Beispiele im Text finden.
Altstadt, die
Baudenkmäler (Pl.) berühmt
Gassen (Pl.) ehemalig
Kloster, das unzählig
Riviera, die malerisch
Feinkiesstrände (Pl.) mild
Kanal, der vorgelagert
Kiefernwälder (Pl.) phantastisch
Buchten (Pl.) unendlich
Seefahrer, der zahlreich
Inselgruppe, die traumhaft
Ausblick, der ausgiebig
Lavendel-Felder (Pl.) gleichnamig
Klima, das schmal

4
3. Trogir hat eine der malerischsten Altstädte Dalmatiens. Was haben andere Städte? Setzen
Sie die richtige Superlativform der Adjektive ein.

Opatija hat eine der...............................Küstenpromenaden. (lang)

Zagreb hat eine der.............................Kathedralen. (groß)

Split hat einen der.............................Paläste. (alt)

Zadar hat eine der.............................altkroatischen Kirchen. (schön)

Kroatien hat eine der.............................Küsten. (gegliedert)

Bol hat einen der.............................Strände. (berühmt)

4. „Adventure in Dalmatien” ist ein neues Riva-Reiseprogramm. Vervollständigen Sie den


Text, indem Sie folgende Wörter einsetzen:

a) Substantive: Einchecken, Lagerfeuer, Rückkehr, Pferderücken, Stadtführung, Erlebnis, Wiesen,


Festung, Strecke, Gewässer, Besichtigung, Wasserfälle, Reitstall, Forellen, Fortsetzung,
Transfer,
Heimreise, Abschluss, Hügel

b) Adjektive: anstrengend, trocken, aufregend, unentdeckt, unterirdisch, gemütlich

ADVENTURE WEEK IN DALMATIEN


1. Tag (Samstag): ........................... vom Flughafen Split nach Trilj.........................im Hotel St. (Sankt)
Mihovil, Begrüßung, Abendessen und Übernachtung.
2. Tag (Sonntag): Nach dem Frühstück Fahrt zum 12 km entfernten Dorf Han, wo unsere KANU-SAFARI
beginnt. Etwa zweieinhalb Stunden dauert die ...........................Fahrt mit dem Kanu (je 6 – 10 Personen)
den Fluss hinab zum Hotel St. Mihovil. Nachmittags ..........................durch Trilj.
3. Tag (Montag): Heute geht es mit dem MOUNTAIN BIKE entlang der Cetina und über die .....................
der Umgebung. Die ..........................ist etwa 20 km lang (mittlerer Schwierigkeitsgrad) und wird in drei
Etappen gefahren, zur Mittagspause halten wir bei den 600 Jahre alten Wassermühlen von Grab, wo
uns ein zünftiger Snack erwartet.
4. Tag (Dienstag): Wir kehren zurück aufs Wasser – mit dem KAJAK
durch- fahren wir einen der schönsten, fast noch...............Canyons
Europas. Nach rund vier Stunden Fahrt durch lebhaftere ...........................
bauen wir direkt am Fluss unser Zeltlager auf, wo wir bei ...........................
und gegrillten...........................den Abend und die Nacht verbringen (auf
Wunsch kann die Übernachtung auch im Hotel erfolgen).
5. Tag (Mittwoch): In ihrem unteren Lauf verwandelt sich die Cetina
in einen wilden Fluss – genau richtig für RAFTING mit
Schlauchbooten für 5 – 8 Personen. Nach drei bis vier Stunden
Fahrt, bei
der sicher niemand..........................bleibt, legen wir etwa 5 km vor Omiš zur Mittagspause an. Kurze
........................... von Omiš, wo die Cetina ins Meer mündet und.........................ins Hotel.

4
6. Tag (Donnerstag): Heute geht es etwas ruhiger zu –
wir fahren zunächst nach Sinj, wo wir das Museum und
die
...................... besuchen. Anschließend geht es zu unserem
......................, wo wir die Pferde übernehmen. Für geübte
Reiter folgen rund zwei Stunden REITEN entlang des Ufers der
Cetina, durch endlose..............und Felder. Wer noch nie auf
einem..................gesessen hat, erhält einen zweistündigen
„Grundkurs”, um diese Sportart kennen zu lernen.
7. Tag (Freitag): Zum............................der Adventure-Woche wird es noch einmal richtig feucht und
........................... . Nachdem wir in den vorhergehenden Tagen verschiedene „Verkehrsmittel” benutzt
haben – Kanu, Mountainbike, Kajak, Schlauchboot und Pferd – bewegen wir uns heute beim CANYONING
ausschließlich mit eigener Körperkraft. Dort wo der Cetina-Canyon mit 200 m am tiefsten ist, durchqueren
wir kletternd, springend, gehend und schwimmend ........................... , kleine Seen und ...........................
Tunnel. Ein besonderes..........................ist sicher der 38 m hohe Wasserfall Gubovica.
8. Tag (Samstag): Nach dem Frühstück ......................, Transfer zum Flughafen oder......................des
Aufenthaltes an der Küste.

4.1. Hören Sie jetzt den Text und korrigieren Sie die eventuellen Fehler.

4.2. Lesen Sie den Text noch einmal und beantworten Sie folgende Fragen:

1. Wie finden Sie dieses Programm?


2. Wem würden Sie es empfehlen?
3. Wie muss man sich auf diese Reise zu Hause vorbereiten?
4. Was sollte man mitnehmen?

4.3. Sie sind Expedient/-in im Reisebüro und Ihr Partner ein Klient. Wählen Sie eines der zwei
Reiseprogramme und versuchen Sie, ihren Klienten davon zu überzeugen, diese Reise zu
machen.

5. Wer bucht was? Welche Reise wäre für die jeweilige Zielgruppe am günstigsten?
Begrün- den Sie Ihre Wahl.
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6. Adjektivdeklination

6.1. Ergänzen Sie die Adjektivendungen.

Adjektive nach dem bestimmten Artikel und nach dem Demonstrativpronomen


Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ der alt Mann die jung Frau das klein Kind die alt Männer, …
Genitiv des alt Mannes der jung Frau des klein Kindes der alt Männer, …
Dativ dem alt Mann(e) der jung Frau dem klein Kind(e) den alt Männern, …
Akkusativ den alt Mann die jung Frau das klein Kind die alt Männer, …
Beachten Sie: Die Pluralformen der Adjektive sind bei allen drei Geschlechtern
gleich. Adjektive nach dem unbestimmten Artikel, Possessivpronomen und kein

Maskulinum Femininum Neutrum Plural


Nominativ ein alt Mann eine jung Frau ein klein Kind alt Männer, ...
Genitiv eines alt Mannes einer jung Frau eines klein Kindes alt Männer, …
Dativ einem alt Mann(e) einer jung Frau einem klein Kind(e) alt Männern, …
Akkusativ einen alt Mann eine jung Frau ein klein Kind alt Männer, …
Adjektive mit Nullartikel
Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ alt Mann jung Frau klein Kind alt Männer, ...
Genitiv alt Mannes jung Frau klein Kindes alt Männer, …
Dativ alt Mann(e) jung Frau klein Kind(e) alt Männern, …
Akkusativ alt Mann jung Frau klein Kind alt Männer, …

4
Ergänzen Sie im Text die Adjektivendungen.
6.2.

Rijeka Burg Trsat


RIJEKA, Stadt und Hafen in der gleichnamig. .Bucht (die)
an
der nördlich .....Küste (die) der Kvarner-Bucht; 167 964 Ein-
wohner. Dank der gut.....Verkehrsverbindungen (Pl.) mit dem
Binnenland, dem modern...... Hafen (der) und der stark......
Seefahrts- und Handelstradition (die) hat sich die Stadt
Rije- ka zum größt Hafen (der) Kroatiens entwickelt.
Sie ist ein
wichtig...... europäisch.....Hafenzentrum (das) für den
Transit-
verkehr.

Die intensiver .....Entwicklung (die) der Stadt beginnt im 18.


Jh. mit dem Bau der „Luisenstraße”, des Hafens und
besonders der Eisenbahnstrecke nach Zagreb und Ljubljana
bzw. nach Budapest und Wien. Zwischen den beid
...................................................................Weltkriegen (Pl.),
als Rijeka von seinem unmittelbar.....Hinterland (das) abgetrennt war, verlor der Hafen von Rijeka seine
bisherig...... Bedeutung (die), aber sein östlich.....Teil (der), der Hafen Sušak, erlebte damals einen
Aufschwung. Nach 1945 wird Rijeka wieder zum groß ......Handels- und Seefahrtszentrum (das) mit einer
entwickelt......Industrie (die). Die Stadt ist darüber hinaus ein Kultur- und Kunstzentrum (das). Rijeka ist
ein wichtig...... Knotenpunkt (der) der Verkehrswege, die aus Mitteleuropa an die mittler....oder süd-
lich...... Adria (die) führen. Die Stadt ist auch ein bedeutend....Eisenbahnknoten (der).

Von den bekanntest...... Sehenswürdigkeiten (Pl.) ist vor allem die alt....Burg (die) Trsat zu erwähnen.
Die Gegend um Rijeka ist eines der entwickeltest...... touristisch. . .Gebiete (Pl.) in Kroatien. Seine Frem-
denverkehrstradition reicht bis zur Mitte des 19. Jh. zurück. In diesem Gebiet hält sich mehr als die Hälfte
aller ausländischen Gäste auf, die Kroatien besuchen. Obwohl Rijeka kein typisch ......Fremdenverkehrsort
(der) ist, spielt der Tourismus in der drittgrößt...... Stadt (die) Kroatiens und dem wichtig.....Handels-
zentrum (das) eine groß...... Rolle (die). Hier finden zahlreich. . .Messen (Pl.) statt: Frühjahrsmesse (im
April), Nautica, Automobilausstellung (im Mai), Nordadriatische Messe (im Oktober) und Weihnachts-
messe, so dass viele Geschäftsleute die Stadt besuchen. Dabei darf man nicht vergessen, dass Trsat
der wichtigst...... Wallfahrtsort (der) in diesem Teil Kroatiens ist. Daher kommen auch zahlreich
................................................................................................................................................. Pilger
(Pl.)
nach Rijeka. Die Stadt ist mit Opatija, dem ältest...... und berühmtest....Fremdenverkehrsort (der) in
Kroatien, fast zusammengewachsen. Den Gästen werden renommiert.......Veranstaltungen (Pl.) angeboten,
von denen der größt...... Karnevalsumzug (der) in Kroatien am bekanntest...ist.

Lesen Sie den Text noch einmal und berichten Sie kurz über Rijeka.

7. Projektarbeit

Eine virtuelle Weltreise


Sie haben vor, eine zweiwöchige Weltreise zu machen. Bilden Sie Gruppen und machen Sie zuerst einen Plan. Stelle
Wenn Sie fertig sind, präsentiert jede Gruppe ihr ausführliches Reiseprogramm mit Preisangabe und Beschreibung de

4
Geschäftskommunikation im Tourismus (II) Geschäftsgespräch – Anfrag

1 Blättern Sie zurück zur Einheit 1, Seite 24. Warum wollen sich Herr Braun und Frau Klarić
treffen?

2 Frau Klarić ist am Flughafen. Sie möchte Herrn Braun abholen. Hören und lesen Sie das
Gespräch.
 Entschuldigung, sind Sie Frau Klarić von Atlas?
 Ja, ... Ah, Herr Braun, freut mich. Guten Tag. Willkommen in Dubrovnik!
 Danke.
 Wie war der Flug?
 Sehr gut. Nett, dass Sie mich abholen.
 Ist das Ihr Gepäck?
 Ja, hier ist alles.
 Dann können wir losfahren. Mein Auto steht auf dem Parkplatz.

3. Worüber sprechen Frau Klarić und Herr Braun während der Fahrt. Spielen Sie die Szene.

4 Hören und lesen Sie das Gespräch im Verwaltungsgebäude von „Atlas”.


 Schöne Räume haben Sie hier.
 Ja, wir sind auch ganz zufrieden.. .Ah, da kommt unser Direktor. Darf ich bekannt machen?
Herr Tomac − Herr Braun von „Gruber Reisen”.
 Freut mich.
 Angenehm.
 Herr Braun interessiert sich für eine Zusammenarbeit mit uns. Wir haben jetzt eine
Besprechung. Sie sind auch benachrichtigt, nicht wahr?
 Ja, aber ich kann leider nicht kommen. Ich habe ein wichtiges Treffen mit dem Bürgermeister.
 Tut mir leid, dass Sie nicht kommen können.
 Morgen sagen Sie mir Bescheid. – Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in
Dubrovnik, Herr Braun.
 Danke.

5. Die Geschäftsleute sehen sich das erste Mal. Was könnte der erste Punkt ihrer Bespre-
chung sein?

6 Hören und lesen Sie das Gespräch im Besprechungsraum.


 So, das ist mein Büro. Möchten Sie ablegen?
 Ja, danke.
 Bitte, nehmen Sie doch Platz. Darf ich Ihnen etwas anbieten. Einen Kaffee, Tee, Saft?
 Einen Kaffee, bitte. Und ein Glas Wasser.
 Ja, kommt gleich. – Frau Banić, bringen Sie uns bitte einen Kaffee, einen Tee und ein Glas Wasser. ...
Also gut, jetzt können wir ja zur Sache kommen.

4
 Ja, ich habe Ihre Kataloge gesehen und finde Ihre Angebote sehr interessant.
 Denken Sie an etwas Bestimmtes?
 Ja, im Moment sind für unsere Kunden vor allem Kreuzfahrten interessant. Und die Inseln. Die
Hotels Excelsior und Argentina in Dubrovnik und das Hotel Croatia in Cavtat würden wir auch
gerne in unser Angebot aufnehmen. Haben Sie schon die Preise für die kommende Saison?
 Ja, in dieser Broschüre sind die Preisvorschläge.
 Kann ich eine Broschüre mitnehmen?
 Aber natürlich. Schauen Sie sich alles mit Ihren Mitarbeitern an.
 Ja. Und dann bekommen Sie bald unsere Anfrage mit konkreten Wünschen.
 Danke. Übrigens, jetzt könnte ich Ihnen die Altstadt und unsere Hotels in Dubrovnik zeigen. Das
Hotel Croatia in Cavtat und die Inseln können Sie dann morgen und übermorgen in Begleitung
von Herrn Pavan besuchen. Er ist für die Werbung zuständig.
 Oh, danke. Das ist sehr nett von Ihnen.
 Ich danke Ihnen. – Da sind unsere Getränke. Bitte schön, Herr Braun.
 Danke.

7. Nach dem Kaffeetrinken wird das Gespräch fortgesetzt. Frau Klarić wollte etwas über
„Gruber Reisen” erfahren. Was hat Herr Braun über sein Unternehmen gesagt? Beenden
Sie das Gespräch anhand des unten stehenden Textes.
 Sie haben mir noch nichts über „Gruber Reisen” erzählt.
 Stimmt. Wir sind sowohl Reiseveranstalter als auch Reisebüro. Das Unternehmen wurde 1968
gegrün- det. Es beschäftigt...

Gruber Touristik GmbH und


Gruber-Reiseveranstalter GmbH

Unternehmensdaten

Adresse: Hauptplatz 13
A- 8720 KNITTELFELD
Telefon: +43 316 7089-0
Fax: +43 316 7089-76
E-Mail: knittelfeld @gruberreisen.at
Internet: www.gruberreisen.at
Branche: Reisevermittlung und Reiseveranstalter
Gegründet: 1968
Mitarbeiter: 130
Ihr Ansprechpartner: Franz Benze

5
Unternehmensprofil
Produkte und Dienstleistungen
Gruber will Erlebnis und Erholung ermögli-
chen. Unsere Kunden sollen die größte • Vermittlung von Reisen aller Art weltweit
Erfüllung im Urlaub finden. Dies stellen wir
sicher, indem wir dafür sorgen, dass sie • Linienflüge weltweit
sich wohlfühlen. • Pauschalreisen
Im Mittelpunkt unserer Bestrebungen stehen • Last-Minute-Reisen
unsere Kunden. In 26 modernst ausges-
tatteten Reisebüros in der Steiermark, in • Kroatien-Badereisen
Kärnten, Wien und Slowenien und in unserer
• Badereisen-Griechenland und Italien
Buchungzentrale in Graz sind 130 Mitarbeit-
er-Innen darum bemüht, dass unsere Kunden • Mauritius und Dubai
ihren Urlaub, ihre Reise, ihren Aufenthalt
genießen. • Sport- und Erholungsreisen Ungarn

Deshalb haben Freundlichkeit, Flexibilität, • Golfreisen


Leistungsbereitschaft und Fachwissen ober-
• Marathonreisen
ste Priorität bei der Beratung und
Betreuung unserer Kunden. • Städteflüge und Gruppenreisen

Jährlich vertrauen rund 55.000 Urlaubshun- • Busgesellschaftsreisen


grige ihren Urlaub einem Gruber-Reisebüro-
Mitarbeiter an. Im Veranstalterbereich ge- • Wellness-, Erholungs- und Schönheitsreisen
nießen 45.000 Personen mit Gruber- • Reisebusvermietung
Reisen in Kroatien, Griechenland, Italien,
Mauritius und Dubai, sowie bei
Busgesellschaftsreisen die schönsten Tage
des Jahres.

8. Welches Wort aus dem Kasten passt in die Lücke?


1. Frau Fritze ist auf Dienstreise. Soll ich Sie mit ihrer Sekräterin........................?
2. Geht in..........................., Herr Bremer. Ich faxe Ihnen die Preise.
3. Also, dann bis nächste Woche! Und vielen Dank für den ........................... .
4. Alles klar. Ich bin damit ........................... .
5. Ich...........................nächste Woche.
6. Darf ich gleich zur..........................kommen?
7. Tut mir leid. Sie ist bis 12 Uhr in einer ........................... .
8. Ich verstehe Sie nicht. Können Sie das ........................... .
9. Herr Pavan wird Sie vom Flughafen ........................... .
10. Die Sekräterin kann alle Teilnehmer ........................... .

Anruf buchstabieren
verbinden Sache benachrichtigen abholen
einverstanden sich melden Sitzung Ordnung

5
Das Reisebüro 9.
„Atlas” bekommt von Gruber Reisen einen Brief. Lesen Sie ihn.

GRUBER REISEN
Hauptplatz 13, A- 8720 KNITTELFELD
Tel: 3512 86 439 Fax: 3512 86 439-15 E-Mail: knittelfeld@gruberreisen.at
www.gruberreisen.at.

„Atlas”
Frau A. Klarić
Ćira Carića 37
HR – 20 000 Dubrovnik Knittelfeld, 15. 10. 20..
Bettenkontingent im Hotel „Croatia”
Sehr geehrte Frau Klarić,
mit Bezug auf unser Gespräch vom 10. 9. d. J. (dieses Jahres) bitten wir Sie, für unsere Agentur das Bet-
tenkontingent für die Saison 20.. im Hotel „Croatia” sicherzustellen und zwar:
10 Doppelzimmer
5 Einzelzimmer
Wir bitten um Bestätigung dieses Kontingents mit Preisangaben, damit wir den entsprechenden
Ver- trag mit Ihnen so bald wie möglich abschließen können.
Wir danken für Ihre Bemühungen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Gruber Reisen
T. Braun
T. Braun

10. Bestätigung des Bettenkontingents

„Atlas” Dubrovnik
Datum: 20. Oktober 20.. Seitenzahl: 1
Zeit: 12.25 Telefon: 00385 20 44 22 22
Von: A. Klarić Fax: 00385 20 41 11 00
http://www.atlas-croatia.com
An: Gruber Reisen
Herrn Thomas Braun
Bettenkontingent im Hotel „Croatia”
Sehr geehrter Herr Braun!

Hiermit bestätigen wir das Bettenkontingent für die Saison 20.. im Hotel „Croatia” wie folgt:
10 Doppelzimmer und 5 Einzelzimmer
Preise pro Person/Tag in Euro:
Vollpensionspreis Kurtaxe
April, Mai, Oktober 35, - 1,50
Juni, September 45, - 1,50
Juli, August 60, - 1,80
Wir bitten um Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Atlas
A. Klaric
A. Klarić

5
11. Das Reisebüro „Grüninger” bittet das Hotel „Kvarner” um ein Angebot für Gruppenreisen.
Lesen Sie seine Anfrage.

Sehr geehrte Damen und Herren,


nächstes Jahr haben wir vor, Gruppenreisen nach Opatija von Juni bis September durchzuführen und
bitten Sie um ein Angebot wie folgt:
Zeitraum: wöchentlich vom Samstag 10. 05. − Samstag 20. 09. 20..
Leistungen: Halbpension (Abendessen, Übernachtung, Frühstücksbuffet)
Gruppenwechsel: jeden Samstag
Ankunft 17.30 Uhr − Abreise 11.30 Uhr
Kontingent: 1 x EZ mit Bad oder Dusche,WC
2 x DZ mit Bad oder Dusche,WC
2 x DZ mit Bad oder Dusche,WC, Balkon, Meerblick
Bitte senden Sie uns so bald wie möglich Ihr Angebot zu.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Reisebüro Grüninger

12. Lesen Sie das Angebot des Hotels „Kvarner”.

Sehr geehrte Damen und Herren,


wir freuen uns, dass Sie im nächsten Jahr Gruppenreisen nach Opatija von Juni bis September
durchführen werden und dass Sie das Hotel „Kvarner” gewählt haben. Hiermit senden wir Ihnen unser
Angebot:
Zeitraum: wöchentlich vom Samstag 10. 06. − Samstag 20. 09. 20..
Leistungen: Halbpension (Abendessen, Übernachtung, Frühstücksbuffet)
Gruppenwechsel: jeden Samstag
Ankunft 17.30 Uhr − Abreise 11.30 Uhr
Kontingent: 1 x EZ mit Bad oder Dusche,WC
2 x DZ mit Bad oder Dusche,WC
2 x DZ mit Bad oder Dusche,WC, Balkon, Meerblick
Zahlung: per Rechnung
Preise: in Euro netto Hotel, pro Tag und Person
Termine Halbpension im DZ − Meerseite Halbpension im DZ − Parkseite
10. 06. − 07. 07. 55,00 45,00
26. 08. − 20. 09.
08. 07. − 28. 07. 60,00 50,00
29. 07. − 25. 08. 75,00 65,00

Vollpensionszuschlag: € 15, 00 pro Tag und Person


Einzelzimmerzuschlag: € 20, 00 pro Tag
Kurtaxe: KN 7,00 pro Tag und Person

5
Ermäßigungen: dritte erwachsene Person im Zimmer 20 %
Kinder bis 12 Jahre im 1/2 Zimmer mit einem Erwachsenen 30 %
Kinder bis 12 Jahre im 1/3 Zimmer 50 %
Im Preis ist eingeschlossen: Gala-Abendessen am Freitag
National-Abendessen am Dienstag
Hallenbad- und Hotelstrandbenutzung
In Erwartung Ihrer Bestätigung verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen
Hotel Kvarner

13.

abschließen (schloss ab, h. abgeschlossen) mit Bezug auf ...........................


........................... Preisangabe, die, -, -n ...........................
Angebot, das, -s, -e ........................... sicherstellen ...........................
Bestätigung, die, -, -en ........................... so bald wie möglich ...........................
bitten um etwas ........................... Stellungnahme, die, -, -n ...........................
Ermäßigung, die, -, -en ........................... Vertrag, der, -(e)s, Verträge ...........................
hiermit ........................... Zuschlag, der, -s, Zuschläge ...........................
im Voraus ........................... zusenden ...........................
Kurtaxe, die, -, -en ...........................

14. Verbinden Sie die synonymen Ausdrücke.


1. jemandem etwas mitteilen a) etwas prüfen, kontrollieren
2. etwas buchen b) etwas reservieren
3. die Anschrift c) es ist möglich
4. sich für etwas bedanken d) jemanden informieren
5. es besteht die Möglichkeit e) die Adresse
6. etwas überprüfen f) jemandem für etwas danken
7. die Mühe g) Bezug nehmend auf
8. mit Bezug auf h) möglichst bald
9. so bald wie möglich i) die Bemühungen

15. Übersetzen Sie ins Deutsche mit Hilfe der Redewendungen auf der nächsten Seite.

Poštovani gospodine direktore,


u vezi Vašeg razgovora s gospodinom Schmidtom želimo kod Vas bukirati sljedeće termine: Termini:Tjedno od 02. 0
Kontingent:4 dvokrevetne i 2 jednokrevetne sobe s pogledom na park 4 dvokrevetne i 2 jednokrevetne sobe s pogle
Usluge:Noćenje s polupansionom
Molimo da nam što je moguće prije pošaljete Vašu ponudu. Za sva pitanja stojimo Vam u svako doba na raspolaganju

5
Redewendungen
a) Sie beziehen sich auf etwas/jemanden.
Wir beziehen uns auf das Gespräch mit...
vom... Mit Bezug auf das Gespräch mit...
vom...
b) Sie bitten um ein Angebot.
Bitte senden Sie uns ein Angebot für...
Wir bitten Sie, uns möglichst bald (so bald wie möglich) ein Angebot für... zu
senden. Unterbreiten Sie uns bitte dringend Ihr Angebot.
c) Das Textende bei einer Anfrage.
Vielen Dank für Ihre Mühe.
Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Bemühungen.
In Erwartung Ihrer baldigen Antwort (Ihres Angebots) verbleiben wir mit freundlichen
Grüßen. Für Rückfragen (Für alle Informationen) stehen wir Ihnen jederzeit zur
Verfügung.

16. Setzen Sie folgende Wörter sinngemäß ein: Dank, freundlichen, eingeschlossen, stehen,
geehrte, Angebot, zur Verfügung, Anfrage, hiermit.

Sehr Frau Schmidt,

vielen für Ihre vom 12. 02. dieses Jahres. senden wir Ihnen folgen-
des :

Zeit: 02. 07. — 22. 07. 20..


Zimmertyp: 10 DZ (Parkseite)/5 EZ (Meerseite)
Arrangement: Halbpension
Preis: DZ — 70 Euro/EZ — 50 Euro
Vollpensionszuschlag: 10 Euro pro Tag und Person
Kurtaxe: 8 KN pro Tag und Person
Im Preis ist : Gala-Abendessen am Samstag
Hallenbadbenutzung

Für alle Informationen stehen wir Ihnen jederzeit .

Mit Grüßen

17. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Ako nemate auto, ja ću doći po Vas.
2. Jeste li obavješteni da je sastanak odgo en?
3. Gospodin Braun je nadležan za propagandu.
4. Molimo potvrdu ovog kontingenta kako bismo s Vama mogli sklopiti odgovarajući ugovor.
5. Pozivamo se na naš telefonski razgovor i molimo Vaš stav.
6. Ovim Vam želimo priopćiti da smo za Vašu agenciju osigurali 5 dvokrevetnih soba.
7. Sljedeće godine namjeravamo organizirati grupna putovanja u Vodice i molimo Vašu ponudu.
8. Molimo pošaljite nam Vašu ponudu što je moguće prije.
9. Djeca do 12 godina u dvokrevetnoj sobi s jednom odraslom osobom imaju popust od 30 %.
10. U očekivanju Vašeg odgovora srdačno Vas pozdravljamo.

5
Einheit
RUND UMS HOTEL
3
1. Rund ums Hotel
1. Bilden Sie 5 Gruppen. Jede Gruppe beschreibt ein Foto. Nehmen Sie Stellung zu fol-
genden Punkten: Hoteltyp, Lage, mögliche Ausstattung, Unterkunft, Sport,
Unterhaltung. Die Ausdrücke in der Tabelle können Ihnen dabei helfen.

5
Hotelkategorie Luxushotel, Mittelklassehotel, Fünf-Sterne-Hotel/(Ein-, Zwei-, Drei- Vier-) Sterne-Hotel,
Hoteltyp Stadthotel, Strandhotel, Ferienhotel, Flughafenhotel, Skihotel, Kurhotel, Business-Ho-
tel, Romantikhotel, ...
Lage Das Hotel liegt im Stadtzentrum/in der Stadtmitte
befindet 100 m vom Strand/vom Stadtzentrum entfernt
sich direkt am Meer/Strand/See/ im Wald...
in der Nähe des Flughafens/Bahnhofs...
in einer ruhigen Gegend
außerhalb der Stadt/am Stadtrand
gegenüber dem Bahnhof
in der Altstadt, nicht weit von den Skianlagen
Unterkunft Das Hotel verfügt über ... Einzelzimmer/... Doppelzimmer/ ... Dreibettzimmer/
... Suiten
zur Meerseite/ zur Parkseite/zur Bergseite
mit Dusche, Bad, Balkon, Telefon, Radio und
TV, Mini-Bar, Balkon, Heizung, Föhn
Ausstattung Zur Verfügung stehen den elegante Lobby (die), gemütliche Gesellschaftsräume
Gästen (Pl.), Aperitifbar (die), Restaurant (das) mit einhei-
mischer und internationaler Küche, Snackbar (die),
Cocktailbar (die), Café (das), Night-Club (der),
Pizze- ria (die), Konditorei (die), Fernsehraum
(der), Friseur (der), Sauna (die), Massageraum
(der), Souvenir- shop (der), Boutique (die),
Parkplatz (der), Spiel- platz (der), Strand (der)
(Sandstrand/Kiesstrand/ Felsstrand/Betonstrand)
Sport und Das Hotel hat Hallenbad (das), Swimmingpool (der) mit Kinder-
Unterhaltung bietet becken, Tischtennis, Billard, Minigolf, Tennisplätze
(Pl.), Verleih von Segel-, Ruder- und
Motorbooten, einen kleinen Jachthafen(der),
Tanzterrasse (die), Diskothek (die), Sauna (die),
Whirlpool (der), Fit- nessraum (der)

2. Was fragt der Journalist den Manager des Hotels Alpenhof? Hören und ergänzen Sie das
Gespräch.

Hotel Alpenhof
 ..................................................................................................
 3 km vom Ortszentrum entfernt, in absolut ruhiger Lage, auf
der sonnigsten Seite der Alpen.
 ..................................................................................................
 Hallenbad und Wellnesseinrichtungen, ein Golfplatz 500 m
vom Hotel entfernt, 2 Sand-Tennisplätze mit Trainer, Reitstall
5 Gehminuten vom Hotel, Sessellift.
 ..................................................................................................
 Während der Betriebszeiten der Sesselbahn gibt es jede Stunde einen Shuttle-Bus (mit Schipass
gra- tis) in die Stadt und zurück. Bei Bedarf organisieren wir für unsere Gäste Shuttleservice vom
Hotel.
 ..................................................................................................

5
 Im Sommer während der Ferienzeit von Montag bis Freitag täglich von 15.00 bis 19.00 Uhr oder
nach Bedarf. Im Winter ist Kinderbetreuung gegen Gebühr jederzeit möglich.

5
..................................................................................................

 Ja, nach unserem Umbau ab Juli 2001.


 ..................................................................................................
 Zwischen 27 und 29 Grad, die Größe des Beckens ist 5 auf 10 Meter.
 ..................................................................................................
 Durch die besonders schöne Lage auf dem Sonnenplateau finden Sie herrliche Wander- und
Spazier- wege nach Kitzbühel, Aurach, Oberaurach, Jochberg usw.
 ..................................................................................................
 Mit Hallenbad, Sauna, Kräuter-Dampfgrotte, Solarium, Massage- und Entspannungsbädern.
 ..................................................................................................
 Direkt am Hotel befinden sich ca. 50 Autostellplätze. 100 m vom Hotel gibt es 3 Garagenplätze.
 ..................................................................................................
 Wir betreiben ein Restaurant mit erstklassiger Küche.

3. Ein Journalist kommt ins Hotel Imperial Wien und unterhält sich mit dem Hotelmanager
über das Hotel. Ergänzen Sie das Gespräch anhand des Werbetextes.

Hotel Imperial Wien


Seit über 100 Jahren beherbergt das 1873 von Kaiser Franz Joseph
eröffnete Hotel gekrönte Häupter, Staatsgäste und Berühmtheiten
aus Kunst und Kultur. Eine exklusive Adresse und zugleich Mittel-
punkt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt.
Die ehemalige Adelsresidenz zählt zu den schönsten Beispielen
der Wiener Architektur des 19. Jahrhunderts, in privilegierter Lage,
direkt an der Ringstraße und nur wenige Gehminuten von der
Staatsoper entfernt. Luxuriöses Ambiente, kostbare Antiquitäten
und repräsentativer Glanz prägen das prachtvolle Interieur. Service
und Gastronomie sind vom Feinsten: Das Restaurant „Imperial”
verwöhnt seine Gäste mit Originalrezepten aus der Zeit der Monarchie sowie einer großen
Auswahl an internationalen Speisen; das Café „Imperial” wurde zum Treffpunkt der
Musikliebhaber aus al- ler Welt. Die sorgfältig restaurierten Zimmer und Suiten verbinden
Tradition mit höchstem Komfort und bilden den exklusiven Rahmen für einen anspruchsvollen
Stadtaufenthalt.
Restaurant „Imperial”, Café „Imperial”, Bar, Salon. 138 Zimmer und Suiten, elegant und traditionell
eingerichtet.
Elisabeth Suite (ca. 65 qm) mit separatem Wohn- und Schlafzimmer, Bad, Föhn, Telefon
und Modemanschluss, Kabel-TV, Minibar, Safe, individuell regulierbare Klimaanlage.
Maisonette Suite (ca. 80 qm) in den obersten Stockwerken des Hotels gelegen. Mit sehr
exquisiter Ausstattung. Das Schlafzimmer und das Wohnzimmer liegen auf zwei Ebenen, die
mit einer Treppe verbunden sind. Diese Suite verfügt über einen Balkon mit einem schönen
Blick über die Dächer
Wiens.
Royal Suite (ca. 150 qm) mit wunderschönem Blick auf die
Wiener Ringstraße ist im imperialen
Schönbrunner Stil eingerichtet. Das Eckschlafzimmer sowie
das große Wohnzimmer sind mit antiken Möbeln,
kostbaren Gemälden und Sternparkett ausgestattet.

5
58
5
Hotelmanager: Wie Sie bestimmt schon wissen, wurde unser Hotel 1873 von Kaiser
Franz Joseph eröffnet. Es zählt zu ................................................................................
.................................................................................................. .
Journalist: Haben Sie im Hotel ein Restaurant?
Hotelmanager: ..................................................................................................
..................................................................................................
Journalist: Welche Küche pflegen Sie?
Hotelmanager: ..................................................................................................
Journalist: Wie viele Zimmer hat das Hotel?
Hotelmanager: ..................................................................................................
Journalist: Und die Suiten? Wie sind sie eingerichtet?
Hotelmanager: ..................................................................................................
..................................................................................................
..................................................................................................

4. Die Zeitschrift „Hotelmanager” hat fünf Personen gefragt, was sie im Hotel am meisten
schätzen. Hier sind ihre Aussagen.

Ich schätze vor allem ein Badezimmer, das tadellos sauber und in Ordnung ist.
Wert lege ich auch auf einen großen Schreibtisch in meinem Zimmer, auf dem
meine Papiere vom Zimmermädchen möglichst nicht berührt werden sollten.
Im Hotel Madison in Paris liebe ich das wundervolle Badezimmer und das
phantastische Frühstücksbuffet mit dunklem Brot, Kiwis, Joghurt und Honig.

Anne Schmidt, JOURNALISTIN

Bei der Wahl eines Hotels gelten für mich – im Falle eines Fe-
rienhotels – die folgenden Prioritäten: In erster Linie ist es die
ruhige Lage, in zweiter Linie die Qualität des Zimmers und in dritter
Linie das Frühstücksbuffet.

THOMAS Berlitz, VERKAUFSDIREKTOR

Über alles schätze ich einen flauschigen Bademantel


im Hotelzimmer. Und die dazu passenden Frottee-
Pantoffeln liebe ich heiß. Angenehm ist, wenn einem
die Wäsche
innerhalb ein paar Stunden gewaschen und gebügelt wird oder wenn
man dies wenigstens selbst tun kann.

Ingrid Bohl, Modedesignerin

Das Wichtigste für mich ist makellose Sauberkeit im Zimmer und


Badezimmer. Am allerwichtigsten ist für mich absolute Ruhe zum
Schlafen. Mitteilungen und Faxe sollten zuverlässig weitergeleitet
werden. Ich mag Früchte auf dem Zimmer und Wasser. In Hotels, wo
man sich an solche, ganz persönlichen Wünsche erinnert, fühle ich mich
bald als Stammgast.

5
ANDREA Fischer, Lehrerin

6
Meistens sind mir die Hotels zu groß. Ich schätze Familienbetriebe, den
per- sönlichen Kontakt zum Personal und dem Direktor. Nicht leiden kann
ich die stereotype, eingedrillte Freundlichkeit, die man häufig in den Ketten-
Hotels findet. Ich genieße ein Vollwert-Frühstücksbuffet mit einem guten
Müsli. Da ich abends auftrete und häufig sehr spät schlafen gehe, sind für
mich flexible Aus-Check- und Frühstückszeiten sehr wichtig. In Hamburg
kenne ich ein Hotel, das bis am Nachmittag um drei Uhr das Frühstück
serviert.

Fritz KAISER, SÄNGER

4. Was ist für die befragten Hotelgäste im Hotel besonders wichtig? Was können sie nicht
leiden? Schreiben Sie kurze Texte.
1. Anne Schmidt schätzt .......................................................................................................
...........................................................................................................................................
2. Thomas Berlitz legt Wert auf ...........................................................................................
...........................................................................................................................................
3. Das wichtigste für Ingrid Bohl ist
....................................................................................
...........................................................................................................................................
4. Sehr wichtig für Andrea Fischer ist ...................................................................................
...........................................................................................................................................
5. Fritz Kaiser sagt, dass ......................................................................................................
...........................................................................................................................................

4.2. Was schätzen Sie am meisten in einem Hotel? Was sind für Sie selbst die drei wichtig-
sten Kriterien für ein gutes Hotel?

4.3. Mit welchen Adjektiven verbinden die Gäste folgende Substantive:


Badezimmer ...........................
Ruhe ...........................
Freundlichkeit ...........................
Bademantel ...........................
Kontakt ...........................
Frottee-Pantoffeln ...........................
Wünsche ...........................
Frühstücksbuffet ...........................
Schreibtisch ...........................

5. Setzen Sie die entsprechenden Adjektivformen ein.


1. Das ist ein...........................Badezimmer.
2. Im Zimmer findet der Gast einen..........................Bademantel.
3. Das Hotel befindet sich in einer..........................Lage.
4. Ich genieße ein Vollwert-Frühstücksbuffet mit einem.........................Müsli.
5. In diesem Hotel liebe ich das ........................... Badezimmer und das ...........................
Frühstücksbuffet mit..........................Brot.
6. Ein...........................Schreibtisch im Zimmer ist für mich sehr wichtig.
7. Ich liebe die...........................Frottee-Pantoffeln.
6
8. Er ist unser...........................Gast.

6
6. Ergänzen Sie sinngemäß die Partizipformen des Verbs.

Das Frühstück wird um neun Uhr ........................... .


Die Wäsche wird innerhalb ein paar Stunden ........................... und ...........................
Mitteilungen und Faxe werden zuverlässig ........................... .
Das Zimmer wird ........................... .
Die Gäste werden ........................... .

2. Hotelhinweise
1. Welche Hotelhinweise sind für den Gast wichtig? Berichten Sie darüber.

2. Wenn der Gast ins Hotel kommt, bekommt er einen Ausweis mit verschiedenen Informa-
tionen über das Hotel und die Umgebung. Am Beispiel des Hotels „Mercure” zeigen wir
Ihnen, wie ein Hotelausweis aussieht.

HOTEL
Ein herzliches Willkommen
Mercure im Hotel Mercure
Kassel Ganz gleich, ob Sie als Tourist oder als Geschäftsreisender bei uns zu Gast
öffentlichen Verkehrsnetz, machen unser Hotel zum idealen Ausgangspunk
Obere Königsstraße 2 • D-34117 Kassel Tel.0561 /91 81-0 • FaxGastfreundschaft
0561/9181160 heißt für uns auch, Ihnen die „Schlüssel zur Stadt Kassel”
NAME ........................................................... Oder wie wäre es mit einem Besuch im einzigen Tapeten- museum der Wel
NAME NOM Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und angenehmen Aufenthalt.
ZIMMER ......................................................... Ihr Mercure-Team
ROOM CHAMBRE
ANREISE ........................................................
ARRIVAL ARRIVEE
ABREISE ........................................................
DEPARTURE DEPART

Auf der anderen Seite des Hotelausweises ist ein Hotel ABC mit verschiedenen Informationen, das dem
Personal an der Rezeption die Mühe erspart, die gleichen Gästefragen ständig beantworten zu müssen.
Welche Fragen würden die Gäste stellen, wenn Sie den Ausweis nicht hätten?
Lesen Sie den Text und stellen Sie als Gast möglichst viele Fragen dazu. Danach können Sie
Kurzge- spräche erstellen.

Beispiel:° Um wie viel Uhr ist das Zimmer bezugsfertig?


Ab 14 Uhr.

6
DAS HOTEL-ABC Pay-TV: Neben den bekannten Kabel-Programmen
haben Sie auch eine Auswahl an Video-Filmen.
Anreise: Unsere Zimmer sind für Sie am Anreisetag Die Kanale 30 – 33 sind gebührenpflichtige Pro-
ab 14.00 Uhr bezugsfertig. gramme, die Sie erst nach Drücken der ,,OK”-Taste
auf der Fernbedienung freigeben können.
Abreise: Am Abreisetag steht Ihnen Ihr Zimmer bis
12.00 Uhr zur Verfügung. Rechnung: Sie bekommen eine Rechnung für
Auskunft: Geben wir Ihnen gerne an der Rezepti- die
eine on. Telefonnummer
Übernachtung inclusive Frühstück sowie
Rechnung für alle Extras, so z. B. Telefonge-
9.
bühren, Barverzehr oder Pay-TV. Wünschen Sie
Bar: Unsere Bar ,,Hessenland” hat für Sie geöffnet eine andere Gestaltung Ihrer Rechnung, so sagen
von Montag bis Donnerstag 19.00 – 0.30 Uhr und
Sie uns bitte am Vorabend Bescheid.
Freitag 19.00 – 23.00 Uhr.
Schlüssel zur Stadt: Als besonderen hoteleigenen
Frühstück: Ein reichhaltiges Frühstücksbüffet fin-
Service bieten wir Ihnen jede Auskunft an, damit
den Sie täglich ab 6.30 Uhr in unserer Frühstücks-
Sie sich bei uns im Haus und in der Stadt Kassel
galerie, Montag – Freitag bis 10.00 Uhr und am
wohlfühlen können.
Wochenende bis 10.30 Uhr.

Öffnungszeiten: Wir sind rund um die Uhr für Sie Telefon: Unsere Telefonnummer lautet 0561-9181-
0. da. Sollte nachts die Eingangstür verschlossen Wenn Sie direkt angerufen werden möchten,
ge- sein, bitte klingeln Sie an der Nachtglocke. ben Sie 9181 plus Ihre Zimmernummer an.

Parkmöglichkeiten: Direkt gegenüber oder an der Wäscheservice: Wenn Sie Ihre Wäsche bis 8.30
linken Straßenseite direkt am Haus finden Sie Uhr an der Rezeption abgeben, erhalten Sie diese
öffentliche Parkplätze, die von 18.00 – 9.00 Uhr noch am gleichen Tag zurück (außer samstags und
gebührenfrei sind. sonntags).

3. In manchen Hotels finden die Gäste Hotelhinweise auf einem Blatt Papier in der Infor-
mationsmappe im Hotelzimmer. Lesen Sie den Text, der die wichtigsten
Hotelhinweise enthält.

WIR HEISSEN SIE HERZLICH WILLKOMMEN!


Unsere verehrten Gäste werden gebeten, folgende Hinweise zu beachten:
Bargeld, Schmuck und Wertpapiere bitte an der Rezeption aufbewahren lassen. Für die nicht an der Rezeption aufb
Unterbringungsleistungen sind wöchentlich zu begleichen.
Servieren von Speisen und Getränken auf dem Zimmer wird mit einem Zuschlag von 20 % verrech- net.
Ihr Zimmer spätestens bis 12 Uhr des Abreisetages räumen. Beim Verlassen bitte Ihr Zimmer abschlie- ßen und de
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist:
Brand- und Sprengstoffe mitzubringen;
Hotelinventar außerhalb des Zimmers zu benutzen.
Der Gast ist verpflichtet, den von ihm an Gegenständen, Einrichtungen oder Möbeln verursachten Schaden dem Hot
Hunden und anderen Tieren ist aus gesundheitlichen Gründen der Aufenthalt im Hotel nicht gestattet. Bitte Ihre TV- u

6
Mahlzeiten sind am Vortag bis 19 Uhr an der Hotelrezeption abzusagen. Lunch-Pakete müssen am Vortag bis 20
Unsere geehrten Gäste werden gebeten, alle Wünsche und Beschwerden der Hotelleitung bekannt zu geben.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt! HOTEL „IMPERIAL”

Übersetzen Sie die fett gedruckten Wörter aus dem Text ins Kroatische.

3.1.

absagen ........................... Hinweis, der, -es, -e ...........................


angenehm ........................... Hotelleitung, die, -, -en ...........................
aufbewahren ........................... Mahlzeit, die, -, -en ...........................
Aufenthalt, der, -es ........................... räumen ...........................
außerhalb ........................... Schaden, der, -s, Schäden ...........................
Bargeld, das, -(e)s ........................... Schmuck, der, -s ...........................
beachten ........................... Sprengstoff, der, -(e)s, -e ...........................
Brandstoff, der, -es, -e Störung, die, -, -en ...........................
...........................
verehrt ...........................
erlauben ...........................
verpflichtet ...........................
ersetzen ...........................
Wertpapier, das, -s, -e ...........................
etwaig ...........................
Zuschlag, der, -s, Zuschläge ...........................
gestatten ...........................
haften ...........................

3.2. Verbinden Sie sinngemäß.


1. Unsere verehrten Gäste werden gebeten, a) dass es nicht erlaubt ist, das Hotelinventar
außerhalb des Zimmers zu benutzen.
2. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, b) alle Wünsche und Beschwerden der
Hotelleitung bekannt zu geben.
3. Der Gast ist verpflichtet, c) folgende Hinweise zu beachten.
4. Wir bitten Sie, d) den Schaden zu ersetzen.
5. Beim Verlassen werden Sie gebeten, e) das Zimmer abzuschließen.

3.3. Welche Hinweise enthält das Schild in Bezug auf:


1. Bargeld, Wertpapiere, Schmuck, Haftung 5. Verbote
2. Zimmerschlüssel 6. Schadenersatz
3. Rechnung 7. Abbestellen von Mahlzeiten
4. Zimmerservice 8. Beschwerden

3.4. Versuchen Sie, die Gäste auf die genannten Punkte so höflich wie möglich hinzuweisen,
indem Sie die Gespräche beenden.
Rezeptionist/in: Ich muss Ihnen leider sagen, dass ................................................................................
Gast: ........................................................................................................................................................
6
Sicherlich haben Sie nicht bemerkt, dass ...............................................................................................
Gast: ........................................................................................................................................................

Es wäre vielleicht besser, wenn ..............................................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

Leider dürfen Sie .....................................................................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

Wahrscheinlich wissen Sie noch nicht, dass ...........................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

Es ist leider nicht möglich, ......................................................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

Wir bitten Sie, .........................................................................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

Es ist leider nicht erlaubt, .......................................................................................................................


Gast: ........................................................................................................................................................

3.5. Ersetzen Sie in den folgenden Sätzen die Konstruktion aus sein + zu + Infinitiv durch einen
passivischen Satz mit dem Modalverb.
Lunch-Pakete sind bis 20 Uhr zu bestellen.
Lunch-Pakete müssen bis 20 Uhr bestellt werden.

1. Das Zimmer ist bis 10 Uhr zu räumen.


2. Die Prüfungen sind bis zum nächsten Monat abzulegen.
3. Unterbringungsleistungen sind wöchentlich zu begleichen.
4. Mahlzeiten sind an der Hotelrezeption abzusagen.
5. Im Hotel Holiday Inn ist auch eine Videokonferenz zu realisieren.

4. Führen Sie Gespräche in der Klasse.

Szene 1
Szene(Vater,
Sie arbeiten in einem Hotel an der Rezeption. Eine Familie 3 Mutter, zehnjähriges Kind) kommt. Es gibt nur ein frei
Spät am Abend kommen Sie in ein Hotel und hät- ten gern ein Ein

Szene 4
Sie möchten vom 10. bis zum 20. 08. ein Doppel- zimmer und ein
Szene 2
Sie arbeiten an der Rezeption. Der Gast hat ein Zimmer für den 05. 03. reserviert. Durch einen Fehler ist das Zimmer ab
07. 03. frei.

6
3. Hotel-Souvenirs
1. Welche Wörter fallen Ihnen zum Thema „Hotelsouvenirs” ein?

Hotelsouvenirs HANDTUCH

2. Lesen Sie den Text.

Souvenirs – kleine Erinnerungsstücke – gehören zu den Ferien wie Sonnenbrand und


Insektensti- che. Kurz, sie sind nicht notwendig und trotzdem will man sie unbedingt haben,
denn sie erinnern an Ferienerlebnisse.
Der erlebte Luxus im Hotel war so faszinierend, dass man unbedingt eines der flauschigen
dicken Frotteehandtücher haben musste. Ebenfalls der Aschenbecher mit dem Logo vom
Ferienhotel zeigt den Freunden und Nachbarn, wie weit die Reisekasse dieses Jahr gereicht
hat.
Nicht unbedingt alle diese Souvenirs wandern unfreiwillig aus den Gästezimmern. Häufig
kaufen die Gäste die begehrten Erinnerungsstücke ganz legal an der Rezeption oder im
hoteleigenen Kiosk. Findige Hoteliers haben diese Marktlücke erkannt und bieten ihren Gästen
ganz spezielle Souvenirs an. Am verbreitetsten sind Erinnerungsstücke, die nur in der
Gegend des Hotels oder des Landes zu finden sind. Handtücher sind besonders beliebt,
aber ein hausgebrannter Kirsch ist origineller! „Wir haben das Brennrecht auf die Kirsch- und
Birnbäume, die zum Hotel gehö- ren”, erzählt Andreas Richard, F&B-Manager vom Parkhotel
Vitznau. „Der Hausmechaniker brennt jedes Jahr in einer ganz alten Destillationsanlage, die im
Keller steht, Williams und Kirsch. Den verkaufen wir in hübschen Flaschen am Hotelkiosk
oder verschenken ihn an die Gäste, wenn sie abreisen”, so Andreas Richard. Ansonsten werden
am Kiosk Schlüsselanhänger, Taschenmesser, Krawatten, Kugelschreiber oder
Lavendelsäckchen verkauft. Alle Artikel sind mit dem Hotellogo versehen. Und was ist mit den
begehrten Bademänteln, die im Bad hängen? „Wenn der Gast auf sein Zimmer kommt, hängt
ein Zettel am Bademantel, was er kostet”, sagt Andreas Richard, „und dann packt ihn kein
Gast ein, sondern bezahlt ihn an der Rezeption.
Zwar ist der Kioskverkauf eher defizitär, aber die Dienstleistung wird bei den Gästen geschätzt.”

2.1. Steht das im Text?


1. Souvenirs erinnern an Ferienerlebnisse.
2. Obwohl der Gast weiß, was der Bademantel kostet, packt er ihn ein.
3. In Hotels werden meistens Souvenirs mit dem Hotellogo verkauft.
4. Die Gäste kaufen gern Hotelsouvenirs.
5. Manche Hoteliers schenken ihren Gästen ein Souvenir.

6
2.2. Beenden Sie die Sätze.

1. Die Gäste möchten ein Hotelsouvenir haben, denn ........................... .


2. Manche Hoteliers schenken ihren Gästen ein Souvenir, wenn ........................... .
3. Der Urlaub war so schön, dass ........................... .
4. Ich möchte ein Souvenir kaufen, das ........................... .
5. Hast du in einem Hotel übernachtet, als ........................... .

2.3. Vier Nebensätze im Text sind fett gedruckt. Wie heißen diese Sätze?

3. Relativsätze

Relativsätze sind Nebensätze, die zusätzliche Informationen über eine Person oder eine
Sache geben.

3.1. Ordnen Sie die Relativsätze von a bis d den Hauptsätzen von 1 bis 4 zu.

der Rezeptionist 1. Ein Rezeptionist ist ein Mann, a) das die Gäste an
ein Hotel erinnert.
die Kellnerin 2. Eine Kellnerin ist eine Frau, b) die im Hotel wohnen.
das Hotelsouvenir 3. Ein Hotelsouvenir ist ein Souvenir, c) der an der Rezeption arbeitet.
die Hotelgäste 4. Hotelgäste sind Gäste, d) die im Restaurant arbeitet.

3.2. Erweitern Sie die Sätze mit einer zusätzlichen Information.

1. Ein Strandhotel ist ein Hotel, das....................(am Strand liegen)


2. Eine Angestellte ist eine Frau, die...................(im Büro arbeiten)
3. Ein Busfahrer ist ein Mann, der...................(einen Bus fahren)
4. Feinschmecker sind Leute, die...................(gerne gut essen)
5. Ein Lehrer ist ein Mann, der...................(in der Schule arbeiten)

3.3. Beenden Sie mit einem Relativsatz.

1. Eine Journalistin ist eine Frau, ...........................................................................................................


2. Ein Reiseberater ist ein Mann, ...........................................................................................................
3. Berlin ist eine Stadt, ..........................................................................................................................
4. Der Rhein ist ein Fluss, ......................................................................................................................
5. Arbeitslose sind Menschen, ...............................................................................................................

6
3.4. Relativsätze können auch in der Mitte des Satzes stehen. Bilden Sie Sätze nach dem Bei-
spiel.
Der Sänger: Er singt Volkslieder. Er ist mein Nachbar.
 Der Sänger, der Volkslieder singt, ist mein Nachbar.

Die Frau: Sie steht hier. Sie ist meine Kollegin.


Die Leute: Sie arbeiten in der Schule. Sie lieben ihre Arbeit.
Das Auto: Es ist schon kaputt. Ich habe es dieses Jahr
gekauft. Das Zimmer: Es war schon belegt. Ich habe es
reserviert.
Das Bild. Es hängt an der Wand. Ich habe es gemalt.

3.5. Stellen Sie möglichst viele Fragen mit Relativsätzen.

InBeispiel: Wie heißt deine


allen Relativsätzen, Kollegin,
die geübt die blaue
wurden, steht Augen
das Relativpronomen im Nominativ. Es kann aber
auch im Genitiv, Dativ und Akkusativ stehen. Das wird später geübt.

4. In den Fachtexten verwendet man wegen der Kürze oft erweiterte Attribute. Ersetzen Sie
anhand des Musterbeispiels in den unten stehenden Sätzen erweiterte Attribute durch
Relativsätze.
Das ist ein gut geleitetes Hotel.
 Das ist ein Hotel, das gut geleitet ist.

1. Die sorgfältig restaurierten Zimmer verbinden Tradition mit höchstem Komfort.


2. Für die nicht an der Rezeption aufbewahrten Wertsachen wird von der Hotelleitung nicht gehaftet.
3. Ein frisch ankommender Gast entscheidet in den ersten zehn Minuten, ob er wiederkommt.
4. Hier sind die vorige Woche stornierten Reisen.
5. Das ist ein in den Bergen gelegener Bauernhof.

4. Hotel-Kategorisierung
Hören und lesen Sie den Text.
1.

Die Mehrzahl der europäischen Länder hat ein Hotel-Kategorisierungssystem. Die Standards, nach denen Sterne vergeb
In den letzten Jahren wurde in Kroatien eine neue Kategorisierung der Beherbergungsbetriebe durchge- führt, die im L
Die Kategorisierung wird für verschiedene Unterkunftsarten mit eigenen Kriterien getrennt vorgenommen. Hotels, Apart
Zusätzlich zur offiziellen Kategorisierung verwenden Reiseveranstalter eigene Bewertungssysteme, die auf ihrer persönli

6
1. Fragen zum Text.
1. Gibt es in Europa ein einheitliches Hotel-Kategorisierungssystem?
2. Wann wurde in Kroatien eine neue Kategorisierung durchgeführt?
3. Wovon hängt die Kategorie eines Hotels ab?
4. Gelten für alle Unterkunftsarten die gleichen Kriterien?
5. Wann wird die Erfüllung der Standards überprüft?
6. Was für Bewertungssysteme verwenden Reiseveranstalter?

1.2. Lesen Sie noch einmal den Text und beenden Sie die Sätze.

1. In Kroatien wurde eine neue Kategorisierung .................................................................................. .

2. Die Kategorisierung wurde 2002 ...................................................................................................... .

3. Die Erfüllung der Standards wird ...................................................................................................... .

4. Die Kategorisierung wird für verschiedene Unterkunftsarten ........................................................... .

5. Nach der neuen Kategorisierung wurden zahlreiche Objekte ........................................................... .

6. Reiseveranstalter verwenden aber zusätzlich ................................................................................... .

2. Viele Länder haben das schweizerische Hotel-Kategorisierungssystem übernommen.


Hier ist eine Auswahl der Kriterien, die in der Schweiz für die Klassifizierung von Hotels
gelten. Informieren Sie sich bei Ihrem Fachlehrer über das kroatische Hotel-Kategorisie-
rungssystem und vergleichen Sie die unten stehenden Kriterien mit den kroatischen.
Eine Auswahl der Kriterien, die in der Schweiz für die Klassifizierung von Hotels gelten

*****Luxus ****Erstklasse ***gute Mittelklasse **Komfortabel


Minimal- DZ 23 m + Bad 5 m
2 2
DZ 23 m + Bad 5 m
2 2
DZ 23 m + Bad 5 m
2 2
DZ 23 m2 + Bad 5 m2
größe des EZ 14 m2 + Bad 4 m2 EZ 12 m2 + Bad 4 m2 EZ 10 m2 + Bad 4 m2 EZ 9 m2 + Bad 4 m2
Zimmers
Mindestgrö- 35 Gästezimmer 25 Gästezimmer 10 Gästezimmer 5 Gästezimmer
ße der Hotel-
betriebe

Verhältnis 1 Person/4 Zimmer 1 Person/5 Zimmer 1 Person/9 Zimmer 1 PERSON/12 Zimmer


Personal /
Zimmerzahl
Speise- 7.00 − 22.45 h 12.00 − 14.30 h 12.00 − 14.30 h 12.00 − 14.30 h
service (auch auf der Etage) 19.00 − 21.30 h 19.00 − 21.00 h 19.00 − 20.30 h
(auch auf der Etage)
Gästeartikel Schaumbad, Haar- Schaumbad, Tissues, Badetuch, Schaumbad Badetuch, Schaumbad
im Bad shampoo, Tissues, Badetuch, Badehaube,
Badetuch, Badehaube, Haartrockner auf Ver-
Haartrockner, Bade- langen, Badevorlage
vorlage

6
5. Trends in der Hotellerie
1. Was fällt Ihnen zum Thema „Trends in der Hotellerie“ ein?

2. Lesen Sie den Text.

Trends in der Hotellerie


Während in Luxushotels viele Zimmer leerbleiben, boomen die
Budgethotels. Europas größter Hotelkonzern Accor, zu dem Mar-
ken wie Ibis, Sofitel oder Mercure gehören, will einen Großteil
seiner neuen Hotelzimmer im Niedrigpreis-Segment eröffnen.
Voriges Jahr waren von 27.000 neuen Zimmern der Hotelgruppe
bereits mehr als 80 Prozent Economy- oder Mittelklassezimmer.
Hotels werden zunehmend als Kettenhotels geführt.
In den USA haben sie schon einen Anteil von 70
%. Hotelketten bieten folgende Vorteile:
– segmentspezifische Marketingprogramme
– gemeinsame Reservierungssysteme.
Aber Gäste wollen zugleich landestypische, gemütliche Hotels mit einem typischen Angebot
von Speisen und Getränken.
Im Trend liegen auch sogenannte Themenhotels (Art- und Design-Hotels, Wellness-Hotels,
Romantikhotels, Kinderhotels, Seminarhotels, Business-Hotels usw.).

2.1. Was sind Ihrer Meinung nach Themenhotels? Kreuzen Sie an.
Themenhotels sind Hotels
 a) für anspruchsvolle Gäste
 b) für eine bestimmte Zielgruppe (Familien, Kinder, Jugendliche, Geschäftsleute, Kunstliebhaber usw.)
 c) zu einem bestimmten Thema
 d) mit einem spezialisierten Angebot

2.2. Welche Themenhotels kennen


Sie?

Hotel
„Mozart”
Opatija

69
3. Seminarhotels

3.1. Was erwarten Seminarteilnehmer und Veranstalter von einem Seminarhotel? Verbinden
Sie die Substantive mit entsprechenden Adjektiven und diskutieren Sie darüber.

Lage
Seminarräume
professionell leicht
Verpflegung freundlich funktionierend
Mitarbeiter
sauberangenehmseminargerecht
Service gemütlichaufmerksamruhig
Technik
Atmosphäre
Beratung

3.2. Lesen Sie den Text.

Vom Hotel zum Seminarhotel


Am Erfolg von Unternehmen hat die Aus- und Weiterbildung der
Mitarbeiter großen Anteil. Es hat sich gezeigt, dass das Lernen „au-
ßer Haus” erfolgreicher ist. Frei vom Büro- und Alltagsstress fällt es
leichter, sich auf das gestellte Thema zu konzentrieren. Auch ist es
ein zusätzlicher Anreiz, einige Tage in einem komfortablen
Seminarhotel verwöhnt zu werden. Die „Seminaristen” ziehen sich
daher immer öfter in Seminarhotels zurück. Das ist nur einer der
Gründe, warum Semi- nare im Hotel heute zur Selbstverständlichkeit
geworden sind. Flip-Chart

Voraussetzungen für den Erfolg von Seminaren


Seminar- und Gruppenräume, Pausenzonen und sanitäre
Anlagen sollen den neuesten Anforderungen entspre-
chen. Eine Ausstattung, wie sie in Seminar- und
Bespre- chungsräumen in den Betrieben bereits
selbstverständ- lich ist, wird auch in der
Seminarhotellerie erwartet.
Seminar heißt Arbeit für die Teilnehmer. Aber auch an
das Hotelpersonal werden spezielle Anforderungen ge-
stellt. Ohne geschulte Mitarbeiter kann kein
Seminarhotel erfolgreich sein.
Die einwandfreie technische Ausstattung (Beamer,
Pinwand Overheadprojektor, Simultananlage, Rednerpult, Interne-
tanschluss, Flip-Chart, Pinwand, Leinwand usw.) wird
in
einem Seminarhotel vorausgesetzt. Die aufmerksame Betreuung und der flexible Service
können die Entscheidung des Seminarveranstalters für die Wahl eines Seminarhotels
wesentlich beeinflus- sen.

7
Fragen zum Text.

1. Warum finden Seminare immer häufiger in Hotels statt?


2. Was erwartet man von Seminarräumen?
3. Welche Bedeutung hat das Hotelpersonal in der Seminarhotellerie?
4. Was kann die Entscheidung des Seminarveranstalters für die Wahl eines
Seminarhotels beeinflussen?

3.3. Besprechen Sie die Graphik.

4. Wellness-Hotels

4.1. Beantworten Sie folgende Fragen.

1. Was für Hotels sind Wellness-Hotels?


2. Warum schießen Wellnesshotels wie
Pilze aus dem Boden?

4.2. Unterstreichen Sie im Prospekttext alle Wörter, die mit Wellness zu tun haben.

Hotel Schloss
Lage
Nur 10 Gehminuten vom Ortszentrum entfernt.
Ein kostenloser Hotel-Shuttle-Bus bringt Sie regelmäßig
ins Zentrum und zu den Skiliften.
Ausstattung
Die stilvoll eingerichteten Zimmer mit Blick auf die Alpen
verbinden modernen Komfort und Gemütlichkeit. Die
Dop- pelzimmer sind mit einem Bad ausgestattet, die
Einzelzim- mer mit Dusche.
Alle Zimmer verfügen über Radio, TV, Direktwahltelefon,
teilweise mit Balkon oder Terrasse und Vorraum.
Hotelbar, Kaminhalle, großzügige Hotelhalle,
Sonnenterrasse, sowie verschiedene Restaurants und eine
erstklassige Küche run- den das Serviceangebot ab.
Hotel Schloss – Oase der Entspannung und Schönheit.
Eintauchen in eine Erlebniswelt mit großzügigem
Hallenbad, Sauna, Solarium, Kräuterdampfbad, Whirlpool
und Fitness-
raum. Hier eröffnet sich eine Welt, die ganz der Regeneration und der individuellen Schönheit
und dem harmonischen Wohlbefinden gewidmet ist. Auf dem Programm stehen
Ganzkörperkosmetik, wohltuende Massagen und Reduktionskuren. Zusätzlich kümmert sich
ein Hausarzt um Ihr persön- liches Wohlbefinden.
Für die kleinen Gäste steht ein hoteleigener Kinderclub mit betreutem Kindergarten und
abwechs- lungsreichem Kinderaktivitätenprogramm zur Verfügung. Für Teenager steht ein
Hobbyraum zur Verfügung.

71
Verpflegung
Ob die neue leichte, internationale oder österreichische Küche, hier nimmt man sich Zeit für das Besondere. Am Morg
Sport und Unterhaltung
Der Urlaub im Schnee wird zum Wintermärchen. Umfangreiches Sport- und Aktivprogramm, Kinder- und Jugendprogr

4.3. Hören und lesen Sie den Text.

Wellness in der Hotellerie


Die Hotellerie steckt in der Krise. Man spricht davon, dass in den nächsten zehn Jahren nichts
mehr so sein wird wie bisher. Tatsache ist, dass es an visionären und innovativen Konzepten
fehlt. Speziell die Hotellerie in jenen Ferienregionen, die seit Jahr und Tag nur ihr Meer, ihren
See, ihren Berg und ihre wunderschöne Landschaft verkaufen, registriert jetzt die größten
Verluste.
Man hat sich in den letzten Jahren ideenlos auf Lorbeeren ausgeruht. Man hat die
Hotelinfrastruk- turen vernachlässigt, das veränderte Konsumentenverhalten einfach ignoriert
und der Begriff
„Preis-/Leistungsverhältnis” scheint für manchen Hotelier ein Fremdwort zu sein. Gerade
dieses Preis-/Leistungsverhältnis ist jedoch ein signifikanter Punkt.
Der Kunde ist nach wie vor bereit, für gute Leistung auch
gutes Geld zu bezahlen. Ein sauberes Zimmer und gutes
Essen sind längst nicht mehr ausreichend. Das Hotel als
reiner Beherber- gungsbetrieb hat ausgedient. Viele Hoteliers
denken derzeit offensichtlich, dass sie mit der Zauberformel
Wellness die Krise meistern werden und so erleben wir
aktuell eine inflationäre Vermehrung von sogenannten
„Wellnesshotels”. Sie schießen wie Pilze aus dem Boden.
Das Wort Wellness ist eine Mischung aus Wellbeing und
Fitness. Das erfolgreiche Wellness-Hotel
der Zukunft wird nicht nur aus einem Schwimmbad, einer
Saunalandschaft und vielleicht sogar einer kleinen
Beautyfarm bestehen, sondern wesentlich mehr bieten.
Wesentlich mehr in Bezug auf Architektur und Design, auf
Marketing, Angebot und
Service. Es wird den Menschen in den Vordergrund stellen.

Steht das im Text?

1. In der Ferienhotellerie gibt es zur Zeit Probleme.


2. Der Begriff „Preis-/Leistungsverhältnis” spielt in der Hotellerie keine Rolle.
3. Viele Hoteliers machen aus ihren Hotels „Wellnesshotels”.
4. Wellnesshotels sollen den Hoteliers helfen, aus der Krise zu kommen.
5. Das Wort Wellness ist eine Mischung aus Welle und Fitness.
7
6. Ein Wellnesshotel ist jedes Hotel mit Schwimmbad.
7. Das Wellnesshotel der Zukunft stellt den Menschen in den Vordergrund.

7
4.4. Was bietet das neue Wellness Center in der Hotelanlage Solaris seinen Gästen?

5. Gedächtnisspiel

Der Spielleiter denkt sich etwa 20 zusammengesetzte Substantive aus und schreibt sie auf ein Blatt Pa-
pier. Dann liest er sie seinen Mitspielern langsam vor. Wenn er alles vorgelesen hat, müssen die anderen
die Wörter aufschreiben, die sie im Gedächtnis behalten haben. Für jedes richtige Wort wird am Ende des
Spiels ein Punkt vergeben. Hier ein paar Anregungen:
Eisenbahn – Zahnbürste – Fußball – Autobahn – Blumentopf – Bettdecke – Tannennadel –
Ersatzrad – Plattenspieler – Kindergarten und so weiter.

7
Geschäftskommunikation im Tourismus (III)
– Vertrag

1. Herr Braun und Herr Pavan sind im Hotel Croatia und warten auf den Direktor. Hören und
lesen Sie die Gespräche.

 So, das Gebäude hier vor uns ist das Hotel Croatia.
 Sehr schön!
 Vor einigen Jahren wurde es renoviert. Wie Sie bemerkt haben, ist es nur etwa 500 m vom
Ortszen- trum entfernt.
 Oh, es hat eine wunderschöne Lage. Der Flughafen ist auch nicht weit von hier, nicht wahr?
 Nein, nur fünf Kilometer.
...
 Guten Morgen, Frau Tomac. Wir sind mit dem Direktor verabredet.
 Guten Morgen, Herr Pavan. Der Direktor kommt gleich.
...
 Guten Morgen.
 Guten Morgen, Herr Marin. Hier ist unser Gast aus Deutschland, Herr Braun.
 Freut mich, Sie kennen zu lernen. Entschuldigen Sie bitte die Verspätung, aber ich musste
etwas Wichtiges erledigen.
 Das macht gar nichts. Für solch eine kleine Verspätung habe ich immer Verständnis.
 So, jetzt möchte ich Ihnen unser Haus zeigen. Kommen Sie aber zuerst an die Bar.

Herr Braun und Herr Pavan haben an der Bar Kaffee getrunken. Dann haben sie mit dem Direktor das Hotel b
2.

7
Das Reisebüro3.„Gruber Reisen” ist mit dem Bettenkontingent im Hotel „Croatia” zufrieden und bittet das Reisebüro „Atlas” um Ü
Lesen Sie die Briefe.

Gruber Reisen

Datum: 25. Oktober 20.. Seitenzahl: 1


Zeit: 10.25 Telefon: 3512 86 439
Von: T. Braun Fax: 3512 86 439-15
www.gruberreisen.at

An: „Atlas”
Frau A. Klarić

Bettenkontingent im Hotel Croatia

Sehr geehrte Frau Klarić,


wir danken Ihnen für Ihr Fax vom 20. 10. 20... und möchten Ihnen mitteilen, dass wir mit Ihrem
Betten- kontingent im sind, Hotel Croatia zufrieden. Hiermit bitten wir um Übersendung des Vertrags.
Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Gruber Reisen

T. Braun

4. Übersendung des unterschriebenen Kontingentsvertrags

Sehr geehrter Herr Braun,


in der Anlage erhalten Sie den unterschriebenen Kontingentsvertrag. Auch wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und verble
mit freundlichen Grüßen
„Atlas”
Anlage

7
5 Ergänzen Sie den Brief. Setzen Sie sinngemäß folgende Ausdrücke ein: sicherstellen, Bestä-
tigung, abschließen, Bemühungen, Vertrag, unter Bezugnahme.

Sehr geehrter Herr Direktor,

(1)............................... auf unser Telefongespräch bitten wir Sie, für unsere Agentur
das Bettenkontingent für die Saison 20.. im Hotel Imperial (2) ...........................und zwar:
12 DZ mit Dusche/WC
5 EZ mit Dusche/WC

Wir bitten um (3)...........................dieses Allotments mit Preisangaben, damit wir den


entsprechenden (4) ........................... mit Ihnen so bald wie möglich (5) ...........................
können.

Wir danken für Ihre (6) ........................... .

Mit freundlichen Grüßen

6. Übersetzen Sie den Brief ins Deutsche.

Poštovani gospodine Schmidt,


zahvaljujemo Vam na Vašem faxu od 20. 02. i na Vašem zanimanju za naš hotel. Ovime Vam potvrbujemo alotman od
10 dvokrevetnih soba s tušem,WC-om i balkonom
5 jednokrevetnih soba s tušem,WC-om i balkonom
u hotelu Mozart prema dogovorenim cijenama. Molimo da nam pošaljete ugovor. Nadamo se uspješnoj suradnji s Vama i srdačno

7. Übersetzen Sie die Sätze ins Deutsche.


1. Poklanjamo Vam jedan mali suvenir, koji će vas podsjetiti na boravak u našem hotelu.
2. Gosti moraju do 12 sati isprazniti sobu.
3. Usluge smještaja podmiruju se tjedno, a obroke treba otkazati na recepciji.
4. Nije dozvoljeno hotelski inventar koristiti izvan sobe.
5. Rukovodstvo hotela ne jamči za vrijednosne stvari koje nisu pohranjene na recepciji.
6. Na višim katovima su luksuzni apartmani s pogledom na brda.
7. Hotel je smješten na mirnom mjestu, a prošle godine je renoviran.
8. Ovaj hotel ubraja se u najljepše primjere bečke arhitekture 19. stoljeća.
9. Wellness-ponuda privlači goste i pomaže nam da izi emo iz krize.
10. Oprostite zbog kašnjenja. Morala sam obaviti nešto važno.
11. Nema veze. Za malo kašnjenje uvijek imam razumijevanja.
12. U osam sati imam dogovor s direktorom.
13. Zahvaljujemo Vam na faksu od 15. 05. i molimo da nam što je moguće prije pošaljete ugovor.
14. U prilogu Vam šaljemo potpisani ugovor.

7
EINHEIT
Kroatien als Reiseland
4
1. Willkommen in Kroatien!
1. Tragen Sie mindestens fünf Gründe ein, warum man nach Kroatien kommen sollte.

2. Was muss man sehen, wenn man eine Reise nach Kroatien macht?

Kroatien Dubrovnik

3.Hören und lesen Sie den Text.

Kroatien als Reiseland


Kroatien ist ein Land mit einer tausen

Die Hauptstadt ist Zagreb.


Kroatien besteht aus einigen Regionen. Das
Kroatien ist für die Touristen aus aller Welt anziehend, vor allem wegen seiner Adriaküste, die die Küste der tausend I

77
Die Entwicklung des Tourismus in Kroatien begann vor mehr als hundertfünfzig Jahren mit dem Bau der Villa Angiol
Im gesamten Gebiet der kroatischen Küste gibt es viele kulturhistorische Denkmäler.
Die Altstadt Dubrovnik, die Plitwizer Seen, die Euphrasius-Basilika in Poreč, der Diokletianspalast in Split, die Kathedr

Wortschatz fruchtbar plodan


Gebiet, das, -(e)s, -e područje
anziehend privlačan
gesamt ukupan
Aufenthalt, der, -es, -e
Geschichte, die, - povijest
boravak Bedeutung, die, -, -en
Kurort, der, -(e)s, -e lječilište
značaj bestehen aus sastojati
Kulturerbe, das, -es kulturna baština
se od bewaldet pošumljen
nennen (nannte, h. genannt) zvati
Denkmal, das, -s, Denkmäler spomenik
Tiefebene, die, -, -n nizina
dicht gust
verwandeln pretvoriti
entstehen (entstand, ist entstanden)
zählen (zu+D) brojiti, ubrajati
nastati

3.1. Verbinden Sie die Antonyme.


1. bewaldet a) karg, mager
2. Bedeutung b) Unwichtigkeit
3. verschwinden c) Gebirge
4. einzeln d) kahl
5. Tiefebene e) dünn
6. fruchtbar f) gesamt
7. dicht g) entstehen

Villa Angiolina, Opatija


4. Finden Sie auf der Karte auf Seite 77 die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kroatiens
und die Nationalparks.

5. Geben Sie anhand des Textes „Kroatien als Reiseland” kurze Informationen über Kroa-
tien.

Einwohnerzahl: ..................................................................................................................................

Hauptstadt: ......................................................................................................................................

Regionen: ..........................................................................................................................................

Sehenswürdigkeiten: .........................................................................................................................

Entwicklung des Tourismus: ..............................................................................................................


7
6. Stellen Sie einige Fragen zum Text unter 3.

7. In welche der angegebenen Kategorien passen die Begriffe? Tragen Sie ein.

der 1. Mai der Dom des heiligen Jakob die Donau die Sava Pfingsten
Zahnbrasse gebraten Neujahr Forelle blau die Donatskirche Fronleichnam
Heilige Drei Könige Kalbshaxe dalmatinisch Spanferkel am Spieß Ostern die Krka
Allerheiligen die Drau die Euphrasius-Basilika der Diokletianpalast
Weihnachten das Kloster Visovac

Sehenswürdigkeiten Speisen Feiertage Flüsse

8. Ergänzen Sie die Sätze.

1. Die Stadt, in der sich die Euphrasius-Basilika befindet, heißt ........................... .

2. Das Land, dessen Währung Jen ist, heißt ........................... .

3. Der Reiseveranstalter, der seinen Sitz in Dubrovnik hat, heißt ........................... .

4. Das Schloss, in dem Maria Theresia lebte, heißt ........................... .

5. Der Ort, der den schönsten Strand in Kroatien hat, ist ........................... .

6. Leute, die mehrsprachig sind, werden........................genannt.

7. Der Palast, den der römische Kaiser Diokletian bauen ließ, heißt ........................... .

8. Der kroatische Nationalpark, der für zahlreiche Inseln bekannt ist, heißt ........................... .

Wie heißen die fett gedruckten Sätze? Was ist für diese Sätze charakteristisch?

9. Relativsätze

Die Tabelle enthält Relativsätze, deren Relativpronomen im Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ
stehen. Wie Sie sehen, haben die Relativpronomen die gleiche Form wie der bestimmte Artikel,
außer im Genitiv und Dativ Plural. Aber im Unterschied zum bestimmten Artikel ist das
Relativpronomen immer betont.

7
N Der Mann, der dort steht, ist unser Stammgast.
Die Frau, die dort steht, ist unser Stammgast.
Das Mädchen, das dort steht, ist unser Stammgast.
Die Leute, die dort stehen, sind unsere Stammgäste.
G Der Mann, dessen Besuch wir erwarten, ist unser Stammgast.
Die Frau, deren Besuch wir erwarten, ist unser Stammgast.
Das Mädchen, dessen Besuch wir erwarten, ist unser Stammgast.
Die Leute, deren Besuch wir erwarten, sind unsere Stammgäste.
D Der Mann, dem ich geholfen habe, ist unser Stammgast.
Die Frau, der ich geholfen habe, ist unser Stammgast.
Das Mädchen, dem ich geholfen habe, ist unser Stammgast.
Die Leute, denen ich geholfen habe, sind unsere Stammgäste.
A Der Mann, den ich gesehen habe, ist unser Stammgast.
Die Frau, die ich gesehen habe, ist unser Stammgast.
Das Mädchen, das ich gesehen habe, ist unser Stammgast.
Die Leute, die ich gesehen habe, sind unsere Stammgäste.

9.1. Ergänzen Sie die Relativpronomen.

1. Ich möchte in einem Land leben, ........................... am Meer liegt,.........................Sprache ich


verstehe und in...........................ich sicher bin.

2. Mir gefallen die Städte, ........................ nicht groß sind und in.......................ich mich wohl fühle.

3. Ich verbringe den Urlaub in einem Ort, ........................... ruhig ist und in.........................es keine
Autos gibt.

4. Ich mag Hotels,..........................klein und gemütlich sind.

9.2. Setzen Sie die Relativpronomen ein.

1. Šolta ist eine Insel,...........................sich nicht weit von Split befindet.

2. Trogir liegt auf einer kleinen Insel,.......................durch eine Brücke mit dem Festland verbunden
ist.

3. Folgen Sie unserem Tipp,.........................wir Ihnen zu Beginn der Kreuzfahrt gegeben haben.

4. Das ist eine Brücke,..........................Trogir mit dem Festland verbindet.

5. Die Makarska Riviera wurde durch ihre traumhaften Feinkiesstrände bekannt,.......................sich


hier wie eine Perlenkette aneinander reihen.

6. Wir empfehlen ein Bad in den Salzwasserseen,........................Temperatur stets etwa 2 °C über


der Meerestemperatur liegt.

7. Der Hafen liegt zu Fuße einer Festung, von.........................sich ein phantastischer Ausblick auf
die Inseln bietet.

8
2. Tourismus in Kroatien
1. Kroatien ist vor allem für den Badetourismus bekannt. Hier gibt es aber auch andere
Arten des Tourismus. Lesen Sie die Texte und berichten Sie darüber.

Nautischer Tourismus: In Kroatien gibt es 43 M


Kurtourismus: Kroatien hat viele Kurorte, die entweder am Meer oder im Inneren des Landes liegen.
Die Kurorte an der Adria sind unter dem Begriff „Thalas- sotherapie” bekannt, da zur Behandlung Meerwasser und He

Kongresstourismus: Kroatien verfügt über viele voll ausgestattete Kongresssäle. Die größten kroatischen Kongressze

Wintertourismus: Die bekanntesten Skizentren in Kro- atien mit mehreren Liften

Jagdtourismus: Der Jagdtourismus hat eine lange Tradition in Kroatien und es besteht eine größere Z

Jugendtourismus: In Kroatien gibt es einige Jugendherbergen, von denen die Jugendherb

8
Sporttourismus: Neben den meisten Hotels und Campingplätzen gibt es viele Sportplätze für Ten- nis, Basketball, Be

Wortschatz
Kurort, der, -es, -e lječilište verwenden koristiti, upotrebljavati
Innere, das, -n unutrašnjost eingerichtet ured¯en
Begriff, der, -s, -e pojam Hirsch, der, -(e)s, -e jelen
Behandlung, die, -, -en liječenje, terapija Reh, das, -(e)s, -e srna
Heilschlamm, der, -s, -e blato, mulj Marder, der, -s, - kuna
Gemse, die, -, -n divokoza

1.1. Unterstreichen Sie die Sätze, die im Passiv stehen. Wie lauten diese Sätze im Aktiv?

2. Zu welcher Art des Tourismus gehören die unten stehenden Wörter? Ordnen Sie zu.

Kurbad Anlegeplatz Tankstelle Reh Tauchausrüstung Tagung Wildente


Thermalquelle Wildfluss Mufflon Heilschlamm Gemse Referent Sonnenbrand
Skifahrer Rafting Strand Seminarraum Sonnenschirm Sportplatz Langlaufloipe
Meer Skilift Liegeplatz Jagdrevier Seilbahn Thalassotherapie Liege Hirsch Piste
Kran Marder Snowboard Fuchs Segelkurs Skigebiet Hase Skipass Kongresssaal
Kajakfahrt Bär Kanufahrt Jäger

Bade- Jagd- Winter- Sport- Kongress- Nautischer


Kurtourismus
tourismus tourismus tourismus tourismus tourismus Tourismus

3. Geben Sie mit Hilfe des Prospekttextes Informationen über den Jachthafen
„ACI KORČULA”.

Lage: Die Stadt Korčula – bekannt als Geburtsstadt von Marko Polo, reich an historischen Bauwerken:
Stadtmauern, Befestigungen und Wehrtürme (13. Jh.), 2 Tore, Markuskathedrale (15 – 16. Jh.), Stadtmuseum,
zahlreiche Paläste
Reizvoller Anlegeplatz, vor Winden geschützt
Einrichtungen: 160 Liegeplätze, Empfang, technische Betreuung, Kran, Slipanlage, Sanitäreinrichtungen, Restauran
Öffnungszeit: ganzjährig
Verbindungen: Flughafen Dubrovnik (130 km), Straßenverbindung über die Halbinsel Pelješac durch einen Fährdien

8
4 Der Ort Varaždinske toplice ist ein bekannter Kurort. Hören und lesen Sie den Text, in-
dem Sie folgende Wörter einsetzen: hervorrufen, geeignet, verordnen, Ausgrabungen,
zeugen, dienen, verwenden, die Höhe, sich befinden, gehören zu.

Das Thermalbad Varaždinske Toplice.............................in einer schönen, malerischen Land-


schaft im nördlichen Teil Kroatiens, auf der ...........................von 230 m. Seiner Tradition
nach ........................... es..........................den ältesten und bedeutendsten Kurorten in Mit-
teleuropa. Davon ........................... die..........................im Park des Thermalbads. Schon
seit 2000 Jahren ..........................die radioaktiven Schwefelthermen von Varaždinske Topli-
ce zu Heil- und Kurzwecken. Sie werden heute unter hervorragender ärztlicher
Behandlung und Rehabilitation.........Wenn Sie an Erkrankungen des
Bewegungsapparates
leiden, sind Schwefelbäder besonders ........................... .
Die Alltagsbelastungen des modernen Menschen........................psychische und physische
Erkrankungen................................In Varaždinske Toplice werden für alle Altersstufen spezi-
elle und individuelle Erholungs- und Kurprogramme ........................... .

5. In Kroatien gibt es elf Naturparks. Das sind Kopački Rit, Papuk, Medvednica, Lonjsko
polje, Žumberak, Učka, Telašćica, Vransko See, Velebit, Lastovo und Biokovo. Schreiben
Sie anhand der Stichwörter einen Text über den Naturpark Kopački Rit, der eine große
touristische Bedeutung hat.
– Naturpark unweit der Draumündung
– eines der wichtigsten, größten und
attraktivsten Sumpfgebiete Europas
– unberührte Natur, Wasserreichtum, üppige Tier-
und Pflanzenwelt
– attraktiv für Touristen, Fachleute und
Wissenschaftler aus ganz Europa
– Tierreservat unter besonders strenger Kontrolle
(260 verschiedene Vogelarten, 40 Fischarten,
verschiedene Arten von Wild – Hirsche, Rehe,
Wildschweine, Wild- katzen, Marder u.a.)
– Besichtigungen mit Führern mit Panoramabooten,
Pferdegespannen und zu Fuß
– ein Teil des Naturparks für Jäger und Angler zugänglich

6. Ergänzen Sie die Endungen.


BOL, Hafenstädtchen an d....... Südküste d....... Insel Brač, am Fuße d...Berge Vidova gora
(778 m) und Dratevo brdo (627 m). Mit sein....... abgeschiedenen Lage an d ......Südküste von
Brač ist Bol nicht nur das ältest....... Städtchen d....... Insel, sondern auch einer d....bekanntest
....... Fremdenverkehrsorte an d....... Adria. Außer interessanten historisch....Denkmälern ist
auch die wunderbar.......Naturlandschaft einen Besuch wert. Sowohl östlich als auch westlich von
Bol gibt es viel....... Bucht....... und wunderschön....... Strände. D....... bekanntest....Badestrand,
Zlatni Rat, ist nach Meinung vieler zugleich auch der schönst....... an d....... ganz. . .Adria. Dieses
Kap mit Kieselstrand ist ein einzigartig....... Naturphänomen: es erinnert an eine Zunge, d. . .tief
ins Meer hineinragt und je nach Wind und Gezeiten ihre Form verändert, sich scheinbar mal
nach rechts und mal nach links wendet.
Bol hat ein....... langjährig ......touristische Tradition. Hier wurde in den 20ER Jahren die
Gesellschaft zur Förderung d....... Ortes und d....... Reiseverkehrs gegründet. Der Bau d.......
8
erst ......Hotels begann im Jahre 1963 und intensivierte sich in den 70ern; heute verfügt Bol
über ein....... Reihe modern....... Luxushotels, Hotelsiedlung....und Appartements.
In d....... Stadt gibt es viele Restaurants, wo Speisen d.....einheimischen und internationalen
Küche sowie die gut......Weine angeboten werden. Auch in Kultur und Unterhaltung wird einiges
geboten. Einen besonderen Platz nimmt das Fest d... .heiligen Maria am 5. August ein. Dies ist
gleichzeitig auch der Tag d......Gemeinde Bol.
Zur Freizeitgestaltung stehen 25 Tennisplätze zur Verfügung und ein zentral .......Tennisplatz mit
1820 Sitzplätzen, wo Turniere der Spitzenklasse abgehalten werden. Möglichkeiten für Surfing,
Wassersport, Boccia, Kegeln, Kleinfeldfußball, Basketball und Volleyball sind ebenfalls gegeben.
Angeboten werden auch Tauchkurse und Kurse für Unterwasserjagd sowie Drachenfliegen von d
.........Berg Vidova gora aus.
Bol ist nur 15 km von ein ......internationalen Flughafen für Kleinflugzeuge entfernt, so dass ein
guter Anschluss an alle europäischen Städte gewährleistet ist. Split ist mit Schnellbooten und
mit d. .über Supetar verkehrenden Fähre zu erreichen.

6.1. Lesen Sie den Text und berichten Sie kurz über Bol.

7. Übersetzen Sie mit Hilfe des unten


stehenden Prospekttextes ins Deutsche.

Platak je smješten na nadmorskoj visini od 1.111 m. Ima šest ski-liftova


Kapacitet žičara je 2500 skijaša/h. Platak ima 10 km dugačku stazu za sk
Platak je od Rijeke udaljen km. Ljeti se na Platku može kampirati.

PLATAK, Ausflugsziel und Wintersportzentrum, an den zur Küste ausgerichteten Abhängen des Snježnik-Massivs, 2
Unterkunft: Berghütte „Sušak”, Berghütte „Platak” und Berghütte auf dem Snježnik.

8
3. Kroatische Nationalparks
1.
Kroatien hat acht Nationalparks, von denen sich vier in Gebirgsgegenden (Risnjak, Pakle-
nica, Nordvelebit und die Plitwizer Seen) und vier im Küstengebiet (Kornati, Mljet,
Brijuni und Krka) befinden. Mit welchen Nationalparks verbinden Sie folgende Wörter:
Safaripark die Bucht Telašćica Franziskanerkloster UNESCO Nautiker
Luchs Benediktinerkloster Rauwacke Felsen und Riffe Höhle
Bergsteiger Schlucht Jachthafen Anića kuk Riff Botanischer Garten

2. Hören und lesen Sie die Texte und unterstreichen Sie die unbekannten Wörter.

Kornati sind die am meisten gegliederte Insel-


gruppe des europäischen Mittelmeers. Auf einer
kleinen Fläche befinden sich mehr als 140
größere und kleinere Inseln und Riffe. Die größte
Insel
ist Kornat. Zum Nationalpark Kornati gehörte bis
1997 auch der südliche Teil der Insel Dugi Otok
mit der Bucht Telašćica. Die Naturschönheiten
und die reiche Flora und Fauna sind der Grund
für die Ernennung dieses Gebiets zum
Nationalpark.
Segler und Wassersportler finden
Kornati besonders anziehend. Für sie
wurden zwei Jachthäfen – Žut und Mljet liegt zwischen der Insel
Korčula und Dubrovnik. Der
west- liche Teil der Insel ist zum
Natio- nalpark erklärt. Die
Gründe dafür waren die üppige
Pflanzenwelt, dichte Wälder, die
reiche Fauna und die wertvollen
Kulturdenkmäler.
Unter anderem befindet sich hier
auf einem Inselchen in Veliko
Jezero
(Insel auf der Insel) der Komplex
des ehemaligen
Benediktinerklosters aus dem 12.
Brijuni sind eine Inselgruppe, die aus zwei
grö- ßeren und zwölf kleineren Inselchen
besteht. Die Brijuni-Inseln sind für ihre
üppige mediter- rane Vegetation bekannt, die
teilweise wie ein Landschaftspark und
teilweise wie ein Safaripark gestaltet ist. Die
Inselgruppe zeichnet sich auch
durch das wertvolle kulturelle Erbe aus
römischer und byzanthinischer Zeit aus.
Wegen ihrer einma- ligen Schönheit sind diese
Inseln seit über hundert Jahren ein beliebter
Erholungsort für internationale Staatshäupter

8
Der Nationalpark Krka hat eine Fläche von 142
km2. Der typische Karstfluss Krka fließt hier
kilometerlang durch eine Schlucht. Auf seinem Weg
zum Meer bildet er zahlreiche Seen und
Wasserfälle. Zwischen den schönsten Wasserfällen
Skradinski buk und Roški slap befindet sich auf
einem Inselchen das Franziskanerkloster Visovac.

Die Plitwizer Seen sind der bekannteste kroa-


tische Nationalpark. Die Hauptattraktion dieses
Nationalparks sind 16 Seen, die durch
Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die
Seen sind durch Ablagerung von Rauwacke
entstanden, einer besonderen Kalksteinart.
Wegen seiner Schönheit und reicher Tier- und
Pflanzenwelt wurde das Gebiet schon 1949 zum
Nationalpark erklärt. 1979 wurden die Plitwizer
Seen von der UNESCO in die Liste des
Weltnaturerbes aufgenommen.

Nordvelebit ist der jüngste Nationalpark in Kro-


atien, der 1999 gegründet wurde. Er umfasst die
schönsten Gegenden des nördlichen Teils des
Vele- bits. In diesem ausgesprochen gebirgigen
Park sind auf kleinem Raum zahlreiche
Hauptsehenswürdig- keiten konzentriert – die
großartigen Karstformati- onen Hajdučki und
Risnjak ist ein Bergmassiv in Gorski Kotar, das seinen NamenRožanski kukovi,
nach seinem ein einmaliger
populärsten botanischer
Be- wohner „ris” (auf Deutsch Luchs) e
Garten und die Höhle Lukina jama, eine der
tiefsten der Welt. Deswegen halten die
kroatischen Bergsteiger gerade dieses Gebiet für
den größten Juwel in der kroatischen Bergwelt.

Paklenica umfasst die eindrucksvollsten Gebiete des südlichen Velebits, einschließlich seiner höchsten Gipfe

8
Wortschatz gehören zu pripadati
großartig veličanstven
Ablagerung, die, -, -en taloženje
Grund, der, -es, Gründe razlog
aufnehmen primiti
Hauptsehenswürdigkeit, die, -, -en glavna znameni-
Bucht, die, -, -en zaljev
tost
ehemalig bivši
Höhle, die, -, -n spilja
eindrucksvoll impresivan
Juwel, das, -s, -en dragulj
einmalig jedinstven
Kalksteinart, die, -, -en vrsta kamenca
erhalten primiti, dobiti
Karst, der, -(e)s, -e krš
erklären objasniti, proglasiti
Rauwacke, die, - sadra
Ernennung, die, - imenovanje
Riff, der, -(e)s, -e greben
Fels(en), der, -s, - stijena, hrid
Schlucht, die, -, -en kanjon
Gebiet, das, -s, -e područje
steil strm
Gebirgsgegend, die, -, -en brdsko
umfassen obuhvaćati
područje
Weltnaturerbe, das, -s svjetska prirodna baština
gegliedert razveden

3. Welches Wort fehlt?


1. Der Nationalpark..........................die schönsten Gegenden des Velebits.
2. Die Kornati sind die am meisten..........................Inselgruppe in der Adria.
3. Brijuni...........................aus 14 Inseln.
4. Wegen seiner landschaftlichen Schönheit wurde Mljet zum Nationalpark ........................... .
5. Segler finden dieses Gebiet besonders ........................... .
6. Der Karstfluss Krka fließt durch eine ........................... .
7. Die Plitwizer Seen wurden 1979 in die Liste des Weltnaturerbes ........................... .
8. Die Wasserfälle sind durch Ablagerung von.........................entstanden.

4. Verbinden Sie sinngemäß.


1. gegliedert a) die Küste
2. malerisch b) die Pflanzenwelt
3. üppig c) der Erholungsort
4. anziehend d) die Schönheit
5. beliebt e) der Ort
6. ehemalig f) das Gebiet
7. einmalig g) das Kloster
8. einzigartig h) der Wald
9. dicht i) das Erlebnis
10. unvergesslich j) die Gegend

5. Was war für die Ernennung dieser Gebiete zu Nationalparks ausschlaggebend? Tragen Sie
in die Tabelle ein.
Nationalpark Gründe für die Ernennung dieser Gebiete zu Nationalparks
Brijuni
Krka
Mljet
Kornati
Plitwizer Seen
Paklenica
Risnjak
Nordvelebit

8
6. Die fett gedruckten Wörter sind vertauscht. Ordnen Sie sie richtig ein.

Dieser halbtägige Besichtigung führt uns durch die attraktive Grotte

7. Ergänzen Sie den folgenden Prospekttext, indem Sie folgende Wörter sinngemäß einset-
zen: Erlebnis, Eintrittskarten, besiedelt, Kiefernwälder, Besichtigung, Insel, Denkmäler,
inbegrif- fen, ganztägig.

Dieser ........................... Ausflug mit dem Tragflügelboot ist ein einmaliges ........................... .
Rab, auf der gleichnamigen..........................gelegen, ist ein schönes Mittelmeerstädtchen. Da es schon
zur Zeit der Römer ........................... war, findet man hier viele kultur-historische..........................Nach
der...........................der Sehenswürdigkeiten bleibt noch etwas Zeit für einen Spaziergang durch die
........................... . Mittagessen und ........................... sind im Preis ........................... .

8. Wiederholen Sie den Gebrauch des Artikels mit geographischen Namen und setzen Sie die
passende Artikelform ein.
1. Viele Deutsche verbringen den Urlaub in.........................Kroatien.
2. ........................... Lika ist vom Meer durch..........................Velebit getrennt.
3. ........................... Drau ist der größte Fluss in.........................Podravina.
4. Zagreb liegt an...........................Sava.
5. alte Dubrovnik müssen wir unbedingt besichtigen.
6. Wir fahren über ........................... Rijeka auf.........................Insel Krk.
7. Auf...........................Rab bleiben wir bis 16 Uhr.
8. An ........................... Küste und auf..........................Inseln sind viele reizvolle Ferienorte entstan-
den.
9. ........................... waldbedeckte Gorski Kotar, das zwischen........................Nordkroatien und
........................... Küste liegt, lockt viele Naturfreunde an.
10. Dieses Jahr fahre ich in.........................Schweiz.

88
4. Sehenswürdigkeiten in Kroatien
1. Welche Sehenswürdigkeiten kennen Sie? Berichten Sie kurz darüber.

2. Hören und lesen Sie die Texte.

DER DIOKLETIANPALAST (Split) wurde von


295 – 305 gebaut und ist das bedeutendste
und besterhaltene antike Bauwerk in Kro-
atien. Den Palast ließ der römische Kaiser
Diokletian erbauen, der wahrscheinlich in der
Umgebung von Salona geboren wurde. Nach
seiner Abdikation 305 kam Diokletian nach
Split und verbrachte im Palast seine letzten
Lebensjahre.
Der Palast wurde in Form eines Quadrats erbaut und hatte sechzehn Wehrtürme.
Bei seinem Bau haben Architekten aus dem Osten und dem Westen mitgewirkt,
was an vielen Stilelementen deutlich ist. Der Palast wurde zum Kern der späteren
Stadt Split. Eine Transformation erlebte er bereits im 5. und 6. Jh., als sich neue
Bewohner in ihm ansiedelten. So entstand im ehemaligen Mausoleum des
Imperators die
Kathedrale des heiligen Domnius (Sveti Duje).
Die Nordmauer des Palastes ist am besten erhalten (Richtung Die Kathedrale des hl. Domnius
Salona). Sie war ursprünglich mit sechs Wehrtürmen befestigt, von
denen nur die beiden Ecktürme gut erhalten sind. In der Mitte der
Mauer befindet sich das Goldene Tor, vor dem die Kolossalfigur des
Bischofs Gregor von Nin von Ivan Meštrović steht.
Ebenso gut erhalten ist die Ostmauer des Palastes. In der Mitte
befindet sich das Silberne Tor.
Die Westmauer ist wegen späterer Anbauten am wenigsten zu
sehen. Deren Tor, das Eiserne Tor, hat die gleiche Form wie das
östliche Tor.
Die Südmauer, an die in der Antike das Meer reichte, hat in der Mitte
einen einfachen Eingang, das Messingtor, doch ist sie in ihrem oberen
Teil am monumentalsten und am prächtigsten.
Donatskirche Das Messingtor führt zu den Kellerräumen des
Palastes, die die ganze Südseite des Gebäudes
einnehmen. Die Keller sind hervorragend
erhalten und sind teils zur Besichtigung
geöffnet.
Das Peristyl ist der wichtigste offene Raum
des Palastes, der von einer Kolonnade mit je
sechs Säulen an der Ost- und Westseite
umgeben ist.
Heute dient das Peristyl als Bühne, auf der während der
Spliter Sommerfestspiele Theateraufführungen stattfinden.

DIE DONATSKIRCHE (Zadar) gilt als das repräsentativste Denkmal dalmati-


8
nischer Baukunst der altkroatischen Architektur. Diese vorromanische
Kir- che wurde Anfang des 9. Jh. auf dem antiken Forum erbaut. Heute
dient sie wegen ihrer ausgezeichneten Akustik als Konzerthalle.

9
Die Kathedrale des heiligen Jakob (Šibenik) ist das bedeutendste architektonische Denkmal der Renaissance in Kro

Die Arena (Pula) ist ein dreistöckiges römisches Amphitheater.


Unter den heute noch erhaltenen Amphitheatern ist es seiner
Größe nach das sechste in der Welt. Die Arena wurde im ersten
Jahrhundert erbaut und konnte bis zu 23 000 Zuschauer auf-
nehmen. Sie diente jedoch nicht nur als Kampfstätte zur Unter-
haltung des Volks, sondern auch als Raum zur Abwicklung des
gesamten Handels-, Gesellschafts- und Unterhaltungslebens.
Heute finden hier Filmfestspiele, Opern- und Theateraufführun-
gen statt.

Die Euphrasius-Basilika ist ein Komplex sakraler Gebäude im nord-


östlichen Teil des historischen Stadtkerns von Poreč, auf dem
Gebiet einer antiken Insel. Den Bau begann Bischof Euphrasius im
6. Jahrhun- dert. Die Apsis der Basilika ist mit Mosaiken
geschmückt, die zu den bekanntesten Beispielen der Mosaikkunst in
Europa zählen.

geschmückt ukrašen
Wortschatz
Abwicklung, die, - odvijanje
ansiedeln, sich naseliti se
aufnehmen primiti
Baptisterium, das, -s, -en krstionica
Besichtigung, die, -, -en razgledavanje
besterhalten najbolje očuvan
dreistöckig trokatan
ehemalig bivši
einheimisch domaći
entwerfen (entwarf, h. entworfen)
projektirati
Entwurf, der, -(e)s, Entwürfe nacrt
erhalten očuvan

9
Glockenturm, der, -(e)s, -türme zvonik
leiten voditi
Maue
r, die,
-, -n
zid,
zidina
prächt
ig
sjajan,
raskoš
an
reiche
n
pruža
ti se,
doseći
Stadtkern, der, -(e)s, -e gradska jezgra
stattfinden održavati se
Theateraufführung, die, -, -en kazališna izvedba
umge
ben
von
okruže
n
Unter
haltun
g, die,
-
zabava
ursprü
nglich
prvobit
an
verzie
rt
ukraše
n
vollenden završiti
Wehrturm, der, -(e)s, Wehrtürme obrambeni toranj
zählen zu ubrajati

9
2.1. Ergänzen Sie die Tabelle.

Sehenswürdigkeit Bauzeit Besonderheiten Verwendungszweck


heute
Diokletianspalast

Arena

Kathedrale des hl.


Jakob

Donatskirche

Euphrasius-Basilika

3 An der Architektur kann man den Baustil einer Epoche erkennen. Lesen Sie die Beschrei-
bungen und tragen Sie den jeweiligen Baustil ein.
........................... Europäische Stilepoche von der Mitte des 12. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts in der
(Sakral)architektur mit Rippengewölben, Spitzbogen und hohen, schlanken Türmen.
........................... Der Gotik vorangehende europäische Stilepoche des frühen Mittelalters, die man
beson- ders an runden Bogen und kleinen Fenstern erkennt.
........................... Europäische Stilepoche von 1600 bis 1750, die man an üppigen, phantasievollen For-
men, Fenstergiebeln und Kuppeln erkennt.
........................... Europäische Stilepoche vom 15. bis 16. Jahrhundert, die von Italien ausgeht und durch
antike Einfachheit und Klarheit der Formen gekennzeichnet ist.

4. In welchem Stil sind die Bauten auf den Fotos errichtet?

Der Dom in Köln Die Kathedrale des hl. Jakob

9
5 Machen Sie mit Hilfe des Textes auf Seiten 93/94 eine Führung durch Dubrovnik. Die
Bedeutung der fett gedruckten Wörter können Sie unter dem Text finden.

Liebe Gäste!
Ich begrüße Sie zu unserem Rundgang durch die Altstadt des berühmten Dubrovnik, oder
Ragusa, wie es früher hieß. Bevor wir in die Altstadt kommen, möchte ich Ihnen einige
Informationen über die Geschichte der Stadt geben.
Den slawischen Namen Dubrovnik trägt die Stadt offiziell erst seit 1918. Flüchtlinge aus Epidaurum
gründeten im siebten Jahrhundert auf einer kleinen Insel die Siedlung Rauzij. Sie wurde durch
den Handel schnell eine reiche, selbständige Adelsrepublik, die sich geschickt gegen die größeren
Mächte im Mittelmeerraum zu behaupten wusste. Besonders im späten Mittelalter wuchs dank
ihrer großen Handelsflotte und einer klugen Diplomatie die Macht der Stadt. Außerdem war die
Stadt durch eine gewaltige Mauer sehr gut geschützt. 1667 wurde Ragusa von einem Erdbeben
zum großen Teil zerstört. Im 15. und 16. Jh. erreichte Dubrovnik den Höhepunkt seiner Prosperität.
Der Einmarsch der napoleonischen Truppen in Dubrovnik im Jahre 1806 führte zum Niedergang der
alten Adelsrepublik.
Nach dem Sturz Napoleons gelangte Dubrovnik 1814 unter österreichische Herrschaft. Mit dem
Untergang Österreichs fiel das Territorium der Dubrovniker Republik an das Königreich Jugosla-
wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Stadt der Sozialistischen Republik Kroatien im
Rahmen der jugoslawischen Föderation an.
1990 erlangte Kroatien seine volle Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Für Dubrovnik bedeutet
dies die Zugehörigkeit zu dem neu entstandenen Staat.
Heute ist Dubrovnik wegen seiner Denkmäler der bekannteste Ferienort an der kroatischen Küste.

Meine Damen und Herren,


wir befinden uns jetzt am Pile-Tor. Es .................................................................................................
...............................................................................................................................................................
...............................................................................................................................................................
Jetzt sind wir auf einem kleinen Platz am Anfang des Straduns, der Hauptstraße der Altstadt.
Zuerst möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein interessantes Bauwerk hier links lenken. Es
handelt sich um einen Brunnen, den Onofrio-Brunnen. Dieser Brunnen
......................................................... .
Hier links sehen Sie das alte Franziskanerkloster. ..............................................................................
...............................................................................................................................................................
...............................................................................................................................................................
Wir stehen jetzt auf dem Luža-Platz. Hier vor mir steht die Rolandsäule. .........................................
...............................................................................................................................................................
Gleich hinter dieser Säule sehen wir die Blasiuskirche, die ............................................................... .
...............................................................................................................................................................
Wenn wir unseren Blick nach Süden richten, sehen wir die Dubrovniker Kathedrale, die
............................................................................................................................................................... .
Nun drehen wir uns einmal um neunzig Grad nach Osten. Vor uns steht der Fürstenpalast.
...............................................................................................................................................................
............................................................................................................................................................... .
Wir verlassen jetzt den Luža-Platz. Bitte folgen Sie mir!
Links neben uns befindet sich das Dominikanerkloster. Es ist ..........................................................
...............................................................................................................................................................
Liebe Gäste,
ich beende meine Führung und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Ich empfehle Ihnen
noch einen Rundgang auf den Stadtmauern zu machen. Die Stadtmauern von Dubrovnik
gehören zu
...............................................................................................................................................................
............................................................................................................................................................... .
9
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GROSSE ONOFRIO-
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Brunnen endet die alte 12 km lange i c W se
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Brunnens wurde d 144
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älteren kroatischen Literatur Ivan Gundulić (1588 –1638)
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ist. Das gotischehe Südp t l aus dem 15.
Südportal 5. Jh.
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und der Kreuzgang aus dem 14. Jh. sind Jh
h n or g halten
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beherbergt rbe gt Gegstän
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schätzzbarer kultuurelller Bedeutung ung. Besonders wertvoll iss
as nvent
das Inventarder
deralten
altenApotheke
Apothekeaus aus demem 14.
14.Jahrhunde t.

DAS DOMINIKANERKLOSTER ist eines der schönsten Bau- denkmäler


des alten Dubrovnik. Das Kloster stammt aus dem 14. Jh.
und hatte vor der Errichtung der Festung Re- velin auch
Wehrcharakter. Es besitzt ein wertvolles Archiv und eine
große Bibliothek mit seltenen Büchern und hand-
geschriebenen Werken.

DIE BLASIUSKIRCHE ist ein reich verzierter barocker Bau, der


zwischen 1706 und 1714 erbaut wurde. Die Kirche ist dem
Schutzpatron Dubrovniks geweiht. Von den Kunstschätzen
ist besonders die berühmte Statue des hl. Blasius auf dem
Hauptaltar zu erwähnen, die im 15. Jh. von Dubrovniker
Goldschmieden aus vergoldetem Silber angefertigt wurde.
Die Statue hält in den Händen ein Modell der Stadt, wie
sie vor dem Erdbeben aussah.

DIE DUBROVNIKER KATHEDRALE. Die heutige Kirche ist eine


dreischiffige barocke Basilika mit einer Kuppel und allen
Kennzeichen des römischen Hochbarock. Sie ist mit Ba-
rockaltären und Bildern, hauptsächlich italienischer
Meister aus der Schule Raffaels ausgestattet.

DER FÜRSTENPALAST wurde im 15. Jh. im gotischen Stil erbaut.


Das ist ein zweistöckiger Bau mit einem schönen Innen-
hof – dem Atrium. Sein heutiges Aussehen stammt aus der
Übergangszeit zwischen Gotik und Renaissance. Der Palast

9
war der öffentliche Sitz und die private Residenz des

9
Fürsten und der Regierung von Dubrovnik. Heute ist im
Palast das historische Museum untergebracht. Das nach
dem Erdbeben 1979 restaurierte Atrium wurde einer der
schönsten Räume für Musik- und Theatervorstellungen.

DIE ROLANDSÄULE ist eine mitten auf dem Luža-Platz stehen-


de Steinsäule mit der Gestalt des Ritters Roland aus
dem
15. Jh. Zur Zeit der Dubrovniker Republik wurden an
dieser Stelle Gesetze verkündet und Strafen verhängt.

DIE STADTMAUERN. Die Tatsache, dass das alte Dubrovnik als


lebendiges und organisches Ganzes bis heute erhal- ten
blieb, verdankt es seinen starken Stadtmauern. Die
Stadtmauern von Dubrovnik gehören zu den massivsten
und schönsten Bauwerken dieser Art in Europa. Sie sind
stellenweise bis zu 25 m hoch, an der Landseite bis zu
6 m und an der Seeseite bis zu 3 m dick und bestehen
aus mehreren Festungen und Bastionen, von denen
Minčeta, Ravelin, Lovrijenac und die Johannes-Festung am
bekanntesten sind. Heute dienen diese Festungen unter
anderem als Freilichtbühne der Dubrovniker Sommerfest-
spiele.

Die Rolandsäule in Dubrovnik

Wortschatz
die Aufmerksamkeit lenken obratiti pažnju Herrschaft, die, - vladavina
Außentor, das, -(e)s, -e vanjska vrata im Rahmen u okviru
begraben pokopan Innentor, das, -(e)s, -e unutrašnja vrata
behaupten, sich održati se, afirmirati se klug mudar
beherbergen ukonačiti, smjestiti Königreich, das, -(e)s, -e kraljevina
Bildhauer, der, -s, - kipar Kreuzgang, der, -(e)s, -gänge
Bogen, der, -s, - luk, svod klaustor Kuppel, die, -, -n kupola
Brunnen, der, -s, - zdenac, fontana Niedergang, der, -s poraz
Dichter, der, -s, - pjesnik Regierung, die, - vlast
entstehen (entstand, b. entstanden) Ritter, der, -s, - vitez
nastati Schutzpatron, der, -s, -e svetac zaštitnik
Erdbeben, das, -s, - potres Staat, der, -s, -en
erhalten očuvan država stammen
erlangen steći, dobiti potjecati stellenweise
erreichen postići mjestimično
Festung, die, -, -en tvr ava Strafen verhängen izricati kazne
flach plitak Sturz, der, -es, Stürze pad
Freilichtbühne, die, -, -n ljetna pozornica Unabhängigkeit, die, - neovisnost
Fürst, der, -en, -en knez unschätzbar neprocjenjiv
Gegenstand, der, -(e)s, -stände predmet Untergang, der, -(e)s, -gänge propast, slom
gelangen dospjeti untergebracht smješten
Gesetze verkünden obznanitii zakone Wasserleitung, die, -, en vodovod
gewaltig snažan, velik Wasserspeier, der, -s, - pljuvač
geweiht posvećen vode wertvoll vrijedan
Handel, der, -s trgovina zerstören razoriti
Zugehörigkeit, die, - pripadnost

9
6. Setzen Sie passende Wörter ein.
1. Im Sommer finden auf der..........................viele Veranstaltungen statt.
2. Zur Zeit der Republik wurden neben der Rolandsäule ........................... und ........................... .
3. Roland ist ein...........................aus dem 15. Jh.
4. Der Onofrio-...........................stammt aus dem 15. Jh.
5. Ivan Gundulić ist der bedeutendste..........................der älteren kroatischen Literatur.
6. Der älteste Teil des Franziskanerklosters ist der ........................... .
7. Der heilige Blasius ist der..........................von Dubrovnik.
8. Die Mauern der Stadt Dubrovnik bestehen aus mehreren ........................... .
9. Der Fürstenpalast..........................aus dem 16. Jahrhundert.
10. Ivan Meštrović ist der bekannteste kroatische..........................des 20. Jahrhunderts.
11. Nach dem..........................1979 wurden viele Bauten renoviert.

7. Üben Sie.

Die Promenade vor uns ist der Stradun.  Die Promenade, die vor uns liegt, ist der Stradun.

Der Berg vor uns ist der Sr .


Der Bau da drüben ist der Fürstenpalast.
Der Brunnen hinter uns ist der Onofrio-
Brunnen. Die Kirche da vorne ist die
Blasiuskirche.
Die Säule mitten auf dem Luža-Platz ist die Rolandsäule.

8. Bilden Sie Sätze nach folgendem Muster:

Ich bleibe lange in Dubrovnik. Es gefällt mir gut.


 Je länger ich in Dubrovnik bleibe, desto besser gefällt es mir.

1. Wir sind lange in Deutschland. Wir lernen die Sprache gut.


2. Du lernst fleißig. Deine Noten werden gut.
3. Das Wetter ist gut. Viele Touristen werden kommen.
4. Du hast viel Zeit. Du kannst dich gut auf die Prüfung vorbereiten.
5. Wir arbeiten viel. Wir verdienen gut.

9. Schreiben Sie einen kurzen Text über Dubrovnik.

9
5. Willkommen in Zagreb!

1. Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an Zagreb denken?

2. Schreiben Sie einen kurzen Text über Zagreb. Sie können folgende Satzanfänge gebrau-
chen:

Zagreb ist...
Zagreb befindet sich (liegt)...
In Zagreb gibt es...
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Zagreb sind...
Die Kinder besuchen am liebsten...
In der Umgebung von Zagreb gibt es...

3. Hören und lesen Sie den Text.

Zagreb − die Hauptstadt Kroatiens


Lage
Nur 400 km von Wien, Budapest und Venedig und 200 km von Graz entfernt, am Fuße des 1040
Meter hohen Medvednica-Gebirges zu beiden Seiten der Sava, liegt Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens
(etwa eine Million Einwohner).

Geschichte
Das heutige Stadtgebiet war zwar schon in der jüngeren Steinzeit besiedelt, aber erst 1094 wird
Zagreb urkundlich erwähnt, als die Stadt zum Hauptsitz des Bistums ernannt wurde. Während sei-
nes neunhundertjährigen Bestehens durchlief Zagreb drei Entwicklungsphasen. In der ersten Phase
wurden auf den Hügeln Gradec und Kaptol die ersten Siedlungen errichtet.
Später breitete sich die Stadt in Richtung Süden aus, dorthin wo sich heute der
überwiegend se- zessionistische Stadtteil befindet.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts breitete sich Zagreb über das andere Ufer des Flusses Sava aus.
Somit umfasst Zagreb eigentlich drei Städte, die ein harmonisches Ganzes bilden: die alte Ober-
stadt, die Unterstadt und das neue Zagreb.
Die Geschichte von Zagreb ist eigentlich die Geschichte von zwei Siedlungen auf gleichnamigen
Hügeln, Kaptol und Gradec, die durch den Medveščak-Bach voneinender getrennt waren. Eines der
wichtigsten Jahre in der Geschichte von Zagreb ist das Jahr 1242, als Gradec von König Bela IV die
„Goldene Bulle” erhielt und somit zur freien und königlichen Reichsstadt erklärt wurde.
Gradec stand jahrhundertelang in starkem Konflikt und großer Konkurrenz zu Kaptol, was nicht
selten mit Blutvergießen endete. Erst im 19. Jahrhundert wurden Gradec und Kaptol zu einer Stadt
vereint (die heutige Oberstadt). Diesen alten Stadtkern kann man auf einem angenehmen Spazier-
gang ausgehend vom Ban Jelačić-Platz, dem Herzen Zagrebs, oder beginnend mit einer Fahrt mit
der Stadtseilbahn von der Tomićeva-Straße aus erkunden.

9
Wortschatz ernennen (ernannte, h. ernannt) imenovati
errichten podignuti, sagraditi
am Fuße u podnožju
Hügel, der, -s, - brežuljak
ausbreiten, sich proširiti se
Richtung, die, -, -en smjer, pravac
ausgehend von polazeći od
Stadtkern, der, -s, -e gradska jezgra
Bach, der, -(e)s, Bäche
Stadtseilbahn, die, -, -en gradska žičara
potok besiedelt naseljen
Steinzeit, die, - kameno doba
Bestehen, das, -s postojanje
trennen dijeliti
Bistum, das, -s biskupija
überwiegend pretežno
Blutvergießen, das, -s prolijevanje krvi
umfassen obuhvatiti
Bulle, die, -, -n carski dekret
urkundlich erwähnt spomenut u pisanim dokumenti-
erklären zu proglasiti
ma
erkunden razgledati
vereinen ujediniti

3.1. Fragen zum Text.


1. Was erfahren wir aus dem Text über die Lage der Stadt Zagreb?
2. Wann wird Zagreb zum ersten Mal urkundlich erwähnt?
3. Wie verlief die Entwicklung von Zagreb?
4. Welche Bedeutung hatten Kaptol und Gradec in der Geschichte von Zagreb?
5. Warum ist das Jahr 1242 für Zagreb wichtig?
6. Wann wurden Gradec und Kaptol zu einer Stadt vereint?
7. In welchem Stadtteil befinden sich die bekanntesten Zagreber Sehenswürdigkeiten?
8. Welche Bedeutung hat Zagreb heute?

9
4 Stellen Sie mit Hilfe der Redemittelliste und des Prospekttextes eine Führung durch
Zagreb zusammen. Benutzen Sie dabei den Stadtplan. Die Führung beginnt auf dem Jelačić-
Platz. Sie können zwei Gruppen bilden. Eine Gruppe macht die Führung durch die Oberstadt
und die andere durch die Unterstadt.

Liebe Gäste!
Ich begrüße Sie zu unserem Rundgang durch Zagreb, die.......................Kroatiens. Zuerst
möchte ich Ihnen einige..........................über die Geschichte der Stadt geben.
Zagreb wird 1094...

Wir stehen befindenjetztan


uns / auf / hinter / vor/ in...
Sehenswürdigkeiten gehen
beschreiben zu... /Richtung...
Hinter/Vor/Neben dem/der/den... Mittensteht/liegt/befindet
in/an/auf... sich...
In der Mitte des/der... sehen wir...
Auf der linken / rechten Seite

Der/Die/Das... wurde im Jahre... gebaut/umgebaut. gegründet. vollendet.


im... Jahrhundert errichtet.
Mitte des... Jahrhunderts Anfang
Ende

Das ist eine Kirche,die im imgotischen romanischen


Stilerbautwurde.
barocken
ein Palast,der im klassizistischen errichtet
ein Gebäude, das

Da ist...
Sehenswürdigkeiten können Sie ... sehen.
empfehlen sich ... anschauen

Sie könnten zum Beispiel... besuchen.


sollten einmal... besichtigen.
In unserer Stadt haben wir... Hier gibt es...
Interessiert Sie vielleicht... ?

Gehen Sie unbedingt nach... Es lohnt sich.


Fahren in...
Sie sollten zu... gehen/fahren.
Ich empfehle Ihnen, noch... zu besichtigen. Da gibt esviel zu sehen.
viele Sehenswürdigkeiten.
Man kann nicht in... gewesen sein, ohne... gesehen zu haben!

Die Führung beenden Liebe Gäste,


ich beende die Führung und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Liebe Gäste, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich wünsche Ihnen
einen angenehmen Aufenthalt in...

9
Sehenswürdigkeiten
In Zagreb findet man viele interessante Bauten, kultur-historische Denkmäler, Museen und
Gale- rien, von denen folgende besonders sehenswert sind:
DER BAN JELAČIĆ-PLATZ (1) spielt im täglichen Leben der Hauptstadt
Kroatiens eine bedeutende Rolle. Er entstand bereits im 17. Jahr-
hundert und die umliegenden Gebäude entstanden allmählich in
einem hundertjährigen Zeitraum. Deshalb zeichnen sie sich durch
eine Stilmischung aus – vom Klassizismus, über Sezession bis
hin zum Modernismus. Das älteste Gebäude stammt aus dem Jahr
1827. Auf dem Ban Jelačić-Platz dominieren das Denkmal des Bans
Jelačić, ein Werk des Wiener Künstlers Anton Fernkorn und der
Brunnen Manduševac.
Den ersten Namen verdankt der
Platz der Manduševac-Quelle, denn
er wurde als Marktplatz neben dieser Quelle erbaut. Der zwei-
te Name des Platzes war Harmica. Im 19. Jahrhundert bekam er
den heutigen Namen. Nach dem zweiten Weltkrieg während der
kommunistischen Regierungszeit erhielt der Platz einen neuen Na-
men – Der Platz der Republik. 1947 wurde das Denkmal des Bans
Jelačić weggeschafft. 1991 „erstand das Denkmal wieder auf” und
der Platz erhielt seinen alten Namen.

99
DIE KATHEDRALE
VON ZAGREB (7) ist das Stadtsymbol mit seinen
105 m hohen neugotischen Türmen. Er ist einer der
ältesten gotischen Bauten Europas. Im 11. Jahr- hundert
begonnen und 1242 VON den Tataren zerstört, wurde er
erst im 18. Jahrhundert vollendet. Nach einem Erdbeben
(1880) hat man die Kirche neugotisch reno- viert. In der
Schatzkammer des Doms werden wertvolle
Kunstgegenstände aus dem Zeitraum vom 11 - 19.
Jahrhundert aufbewahrt. Auf dem Platz vor dem Dom
dominiert das Mariendenkmal auf der Säule und vier
Engel auf der Fontäne (auch ein Werk von Anton Fernkorn).
DAS STEINTOR (12) ist das einzig erhaltene Stadttor, das oft in vielen
literarischen Werken über Zagreb erwähnt wird. In die
Stadt konnte man durch vier Haupttore gelangen. Das Steintor wird schon im
Mittelalter erwähnt. Ein großes Erdbeben im Jahre 1731 VERNICHTETE alle höl-
zernen Teile des Steintores, aber nach Überlieferung blieb völlig unbeschädigt
in der Asche das Bild der Muttergottes mit Jesus. Wegen der Wundertätigkeit
des Bildes kommen heute viele Gläubige hierher und zünden Kerzen an.
DIE KIRCHEDES HEILIGEN MARKUS (13) wurde im 13. Jahrhundert errichtet und
mehrmals renoviert. Mehrfarbige Dachziegel der Kirche stellen auf der linken
Seite das historische Wappen von Kroatien, Dalmatien und Slawonien und
auf der rechten Seite das Wappen von Zagreb dar. Die Wappen bestehen seit
der Restaurierung – Ende des 19. Jahrhunderts. In der nordwestlichen Außen-
mauer der Kirche befindet sich das älteste steinerne Wappen von Zagreb aus
dem Jahr 1499.
DIE JESUITENKIRCHE
DER HEILIGEN KATHARINA (15) ist der schönste barocke Sakral-
bau in Zagreb. Bekannt ist sie für ihre wertvollen Wandgemälde und Skulpturen.
DER WEHRTURM LOTRŠĆAK (16) wurde im 13. Jahrhundert neben dem südlichen Stadttor Dverce er-
richtet. Auf dem Turm befand sich jahrhundertelang eine Glocke, die den Bürgern das abendliche
Schließen des Stadttors verkündete. Der Wehrturm ist aus Stein erbaut. Von hier bietet sich eine
wunderschöne Aussicht auf die ganze neue Stadt. Von dem Turm wird mit dem Kanonenschuss
schon seit mehr als 100 Jahren der Mittag verkündet.
DAS KROATISCHE NATIONALTHEATER (4) wurde im Jahre 1895 nach dem Entwurf der Wiener Architekten Helmer
und Fellner im Barockstil erbaut. Vor dem Theatergebäude befindet sich „der Brunnen des Lebens”,
ein Werk des bekannten kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović.
DAS MUSEUM MIMARA (5) mit der Stiftung von Wiltrud und Ante Topić Mimara
finden Besucher besonders sehenswert. Von insgesamt 3700
verschiedenen Kunstgegenständen sind mehr als 1500 Exponate von der
Vorgeschichte bis zum 20. Jh. ständig ausgestellt. Besonders reich ist die
Sammlung alter Meister – Raffael, Velasquaz, Rembrandt, Rubens usw.
DAS ETHNOGRAPHISCHE MUSEUM (6) hat eine reiche Sammlung (etwa 60 000
Ausstellungsstücke). Der Fundus dieses Museums umfasst altes Hand-
werkzeug, Handarbeiten, Waffen und Schmuck. Im Museum finden wäh-
rend des ganzen Jahres interessante Ausstellungen statt.
DAS ARCHÄOLOGISCHE MUSEUM (15) verfügt über 400.000 Gegenstände. Da- runter
sind zahlreiche Funde, die von der jahrhundertelangen Existenz der
Kroaten in diesem Raum zeugen, sowie Raritäten, die das Museum weltberühmt gemacht
haben. Zu den wertvollsten Exponaten gehören die ägyptische Sammlung und die
Münzsammlung.
DIEMITTELALTERLICHE FESTUNG MEDVEDGRAD wurde im 13. Jh. erbaut und Mitte der neunziger Jahre des
20. Jh. restauriert. Dort befindet sich heute eine Gedenkstätte, mit der alle in der Geschichte für
Kroatien gefallenen Opfer geehrt werden (Oltar domovine).

10
Wortschatz
anzünden upaliti Geschichte, die, - povijest
Asche, die, - pepeo Gläubige, der, -n, -n vjernik
aufbewahren pohraniti Handwerkzeug, das, -s, -e ručni alat
auferstehen (erstand auf, ist auferstanden) hölzern drven
uskrsnuti Kanonenschuss, der, -es, -schüsse topovski pucanj
Außenmauer, die, -, -n vanjski zid Münzsammlung, die, -, -en zbirka kovanog novca
Ausstellung, die, -, -en izložba Opfer, das, -s, - žrtva
auszeichnen, sich odlikovati se Quelle, die, -, -n izvor
Bildhauer, der, -s, - kipar Regierungszeit, die, -, -en vladavina
bischöflich biskupski Reichsstadt, die, -, -städte carski grad
Brunnen, der, -s, - zdenac Schatzkammer, die, -, -n riznica
Dachziegel, der, -s, - Schmuck, der, -s nakit
crijep ehren iskazivati čast stammen potjecati
entstehen (entstand, ist entstanden) nastati Stiftung, die, - zaklada
Entwurf, der, -(e)s, Entwürfe nacrt Turm, der, -(e)s, Türme toranj
erbauen sagraditi Überlieferung, die, -, -en
Erdbeben, das, -s, - potres predaja verkünden obznaniti
erhalten očuvan; dobiti Verwaltung, die, - uprava
erkunden razgledati Waffen (Pl.) oružje
errichten podignuti, sagraditi Wandgemälde, das, -s, - zidna slika
erwähnen spomenuti Wappen, das, -s, - grb
Festung, die, -, -en tvr ava wegschaffen skloniti
Fund, das, -es, -e iskopine Wehrturm, der, -(e)s, -türme obrambeni toranj
Gedenkstätte, die, -, -n spomen-mjesto Wundertätigkeit, die, -, -en čudotvorno djelovanje
Gegenstand, das, -(e)s, Gegenstände predmet zerstören porušiti
gelangen dospjeti zeugen von svjedočiti o

5. Setzen Sie folgende Wörter sinngemäß ein: gelangen, zerstören, Herrschaft, gründen, umge-
ben, erwähnen, erbauen, Stadttore, stammen, zeugen, Mauer, besiedelt.
1. Archäologische Funde aus dem Gebiet der heutigen Stadt ...........................davon, dass dieser Ort
seit dem 9. Jh. v. Chr...........................war.
2. Die Stadt war von einer ........................... umgeben, und hatte drei ........................... .
3. Viele Städte wurden von den Awaren ........................... .
4. Die Stadtmauern und Tore..........................aus dem 16. Jh.
5. Diese vorromanische Kirche wurde Anfang des 9. Jh. ........................... .
6. Zum ersten Mal wird die Stadt im Jahre 1066 ........................... .
7. Das Archäologische Museum wurde 1902 ........................... .
8. Nach dem Sturz Napoleons ........................... die Stadt unter österreichische ........................... .

6. Ergänzen Sie die Passivformen der folgenden Verben sinngemäß: vollenden, zerstören, ver-
künden, erbauen, errichten, erwähnen, ernennen, aufbewahren.
1. Zagreb ........................... erst 1094 urkundlich........................., als die Stadt zum Hauptsitz des
Bistums ........................... ........................... .
2. In der ersten Phase..........................auf den Hügeln Gradec und Kaptol die ersten Siedlungen
........................... .
3. Das kroatische Nationaltheater ........................... im Barockstil ........................... .
4. Von dem Turm Lotršćak ...........................schon seit mehr als 100 Jahren der Mittag
......................... .
5. In der Schatzkammer des Doms ........................... wertvolle Kunstgegenstände ........................... .
6. Der Stephansdom ........................... 1242 VON den Tataren ...........................und erst im 18. Jahr-

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hundert ........................... .

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7. Ergänzen Sie die Relativpronomen.
1. Das ist der Platz, auf...........................das Denkmal des Bans Jelačić dominiert.
2. Das Steintor ist das einzig erhaltene Stadttor,..........................oft in vielen literarischen Werken
über Zagreb erwähnt wird.
3. Auf dem Turm befand sich jahrhundertelang eine Glocke,........................den Bürgern das
abendliche Schließen des Stadttors verkündete.
4. Der Stephansdom,..........................Bau im 11. Jahrhundert begonnen wurde, ist einer der ältesten
gotischen Bauten Europas.
5. Zagreb ist eine Stadt,..........................aus drei Teilen besteht.

8. Projektarbeit
In Kroatien gibt es viele Städte, die für die Touristen attraktiv sind. Bilden Sie einige Gruppen. Jede
Gruppe wählt eine Stadt und sammelt Informationen zu folgenden Punkten: Lage, Einwohnerzahl, Ge-
schichte, Sehenswürdigkeiten. Die gesammelten Informationen werden in Form von Kurzreferaten darge-
stellt und in der Klasse präsentiert.

6. Kroatische Küche
1. Welche Speisen und Getränke sind Ihrer Meinung nach typisch für
Kroatien? Tragen Sie sie in die Tabelle ein.

Speisen Getränke

Pašticada Octopussalat Gulasch


Riesling Trüffelspezialittäten
Postup
Honigshnaps
Lamm am Speiß Tintenfischrisotto
Spießchen
Pute mit Mlinci

Knödel Žlahtina

Pflaumenschnaps
Bohnensuppe

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2. Hören und lesen Sie den Text.

Kroatische Küche
Die kroatische Küche spiegelt regionale Besonderheiten des
Landes wider. In jeder Region sieht der gedeckte Tisch
anders aus, jede bietet andere Speisen, andere Bräuche
und andere Einflüsse.
Spezialitäten der Küstengegend sind vor allem Fischspezia-
litäten, Lamm vom Spieß, geräucherter Rohschinken (Pršut),
Pašticada (Rinderschmorbraten), Salzsardellen und Schafskäse. Die Zubereitungsart der Speisen
zeigt oft italienischen Einfluss. Von Süßspeisen sind getrocknete Feigen und die Karamell-
Creme Rožada besonders beliebt.
Als istrische Spezialitäten sind die Mais-Minestra, der Stockfisch al bianco, die Fuži-Nudeln und
Spezialitäten mit Trüffeln zu erwähnen.
Lika ist für Käse, saure Suppe und Pflaumenschnaps bekannt, das Kroatische Hügelland für Štrukli
und Pute mit Mlinci, in Međimurje und Podravina wird Fleisch aus dem Schmalztopf als Spezialität
angeboten und in Slawonien Kulen, eine Rohwurst aus den besten Fleischstücken und Čobanac,
eine von der ungarischen Puszta übernommene Hirtenkost.
Kroatien ist bekannt für seine auserlesenen Weine, die das Ergebnis einer langen
Weinbautradition in dieser Region sind. Im Küstengebiet sind bekannte Rotweine Teran, Merlot,
Cabernet, Opolo, Plavac, Dingač, Postup und die Weißweine Malvazija, Pošip, Pinot, Žlahtina
und Muškat. Im kon- tinentalen Teil Kroatiens sind bekannte Weine Riesling, Graševina,
Burgunder und Traminer. Von den Spirituosen sind Šljivovica (Pflaumenschnaps), Travarica
(Kräuterschaps) und Lozovača (Trauben- schnaps) und die Dessertgetränke Prosseccio und
Maraschino zu empfehlen.

2.1. Beantworten Sie die Fragen.


1. Für welche Spezialitäten ist die Küstengegend bekannt?
2. Was ist für die Zubereitung der Speisen in der Küstengegend charakteristisch?
3. Welche Süßspeisen sind in Dalmatien beliebt?
4. Welche Spezialitäten aus Istrien kennen Sie?
5. Wofür sind Lika und das Kroatische Hügelland bekannt?
6. In welchen Regionen wird Fleisch aus dem Schmalztopf als Spezialität angeboten?
7. Was ist Kulen?
8. Woher kommt die slawonische Hirtenkost Čobanac?
9. Für welche Getränke ist Kroatien bekannt?

10
3. Ein Rezept aus der kroatischen Küche

3.1. Übersetzen Sie den Text und unterstreichen Sie die unbekannten Wörter.

Pute mit Mlinci


Pute mit Mlinci ist zum Synonym für die Küche in
Hrvatsko Zagorje (Kroatisches Hügelland) geworden.
Dieses beliebte Gericht wird in den Herbst- und
Win- termonaten zu allen feierlichen Anlässen
serviert.
Zutaten:
1 Pute Für die Mlinci:
350 g Mehl
Salz und Wasser
Vorbereitung
Pute säubern und waschen. Mit Salz von innen und
außen einreiben und eine Zeitlang stehen lassen. DieZutat
Zutaten für die Mlinci vorbereiten.
Zubereitung
Pute braten. Während des Bratvorgangs mit Bratensaft und gelegentlich mit etwas Wasser
über- gießen, damit das Fleisch saftig bleibt.
Für die Mlinci* aus lauwarmem Salzwasser und Mehl einen nicht zu kompakten Teig herstellen
und gründlich kneten. Den Teig in 4 – 5 Teile teilen und jeden rund auswellen, aber nicht zu
dünn.
Sofort auf dem heißen Rost im Backofen backen. Die gebackenen Mlinci in nicht zu kleine Stücke
brechen und in wenig gesalzenem, siedendem Wasser kochen. Wenn sie aufkochen, lässt man sie
abtropfen, legt sie auf ein Bratblech, übergießt sie mit Bratensaft und brät sie 5 – 10 Minuten.
* Heute sind Mlinci auch überall im Handel erhältlich.

3.2. Verbinden Sie die passenden Ausdrücke.


1. in kleine Stücke a) braten
2. mit Bratensaft b) brechen
3. auf ein Bratblech c) legen
4. Pute d) übergießen
5. Teig e) kneten
6. Mlinci f) abtropfen lassen

3.3. Ergänzen Sie die Sätze.


1. Vor dem Braten muss man die Pute ........................... und........................., mit Salz
....................... und ........................... .
2. Während des Bratvorgangs muss man die Pute mit Bratensaft ........................... .
3. Den Teig für die Mlinci muss man gründlich ........................... .
4. Die gebackenen Mlinci darf man in nicht zu kleine Stücke ........................... .
5. Vor dem Servieren muss man die Mlinci mit Bratensaft.........................und einige Minuten
........................... .

3.4. Was würden Sie als Vorspeise und was als Dessert anbieten, wenn Pute mit Mlinci als

10
Hauptgericht serviert wird?

10
7. Kroatische Souvenirs
1. Was ist ein kroatisches Souvenir?
Je mehr sich der Urlaub dem Ende neigt, desto intensiver wird die Suche nach einem Gegenstand,
der uns an den Urlaub erinnern wird. Welche Souvenirs kann man aus Kroatien mitnehmen?

2. Hören und lesen Sie den Text.

Was die kroatischen Souvenirs betrifft, werden Sie erstaunt sein, dass die Krawatte das be- kannteste kroatische Pro
Ein nettes Souvenir ist zum Beispiel auch ein kleiner Dalmatiner. Der süße, weiße Hund mit den schwarzen Punkten, de
Originelle Souvenirs sind auch der weltbekannte Schnaps Sljiwowitz oder der aus Sauerkirschen gewonnene Marasch
Eine Flasche Wein oder Olivenöl ist auch eine gute Wahl. Für Istrien ist noch ein essbares Souve- nir charakteristisch –
Entlang der gesamten Küste wird eine Menge verschiedenartiger Muscheln und Korallen angebo- ten, die überhaupt n
Jeder Ort an der Adria bietet auch etwas Authentisches. Meistens sind es praktische Kunstgegen- stände (Keramik, K

Wortschatz Kavallerist, der, -en, -en vojnik-konjanik


Sauerkirsche, die, -, -n višnja
betreffen (betraf, h. betroffen) ticati se, odnositi se
Spitze, die, -, -n čipka
erhalten (erhielt, h. erhalten) dobiti
schmuggeln krijumčariti, švercati
erinnern an + Akk. podsjećati na
stammen potjecati
erstaunt sein biti iznena en
Trüffel, die, -, -en tartuf (gljiva)
gewinnen (gewann, h. gewonnen) dobiti
ursprünglich prvobitan, izvoran

10
2.1. Beantworten Sie folgende Fragen.
1. Warum ist die Krawatte das bekannteste kroatische Souvenir?
2. Welche Souvenirs, die an der Küste verkauft werden, sind nicht authentisch?
3. Welche Souvenirs sind originell?
4. Welche Souvenirs sind für den Ort, aus dem Sie kommen, typisch?

2.2. Setzen Sie diese Wörter sinngemäß ein: Gegenstände, stammen, bekommen, schmuggeln,
Spitze, erinnern, ursprünglich, betreffen.

Und was diese Souvenirs ........................... , bin ich sicher, dass sie nicht aus Kroatien ............................
Solche ........................... habe ich aus Indien...........................Wahrscheinlich sind sie nach Kroatien
........................... . Aber diese Hunde....................................................aus Dalmatien. Sie werden Sie
an den Aufenthalt in unserem Lande ........................... . Mir gefallen besonders Pager ........................... .

Geschäftskommunikation im Tourismus (IV)


– Reservierung

1 Hören und lesen Sie zu zweit vor.


 Hotel Croatia, Rezeption, guten Morgen.
 Gruber Reisen, Braun am Apparat. Wir brauchen vom 01. 07. bis 15. 07. zehn Doppelzimmer
und 2 Einzelzimmer. Geht das?
 Ja, natürlich. Können Sie uns ein Fax oder eine E-Mail schicken?
 Ja, heute bekommen Sie es.
 Danke und auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.

2. Lesen Sie den Brief.

Knittelfeld, 12. 06. 20..


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie um folgende Reservierung zu unseren bekannten Konditionen: 10 x DZ mit HPvom 01. 07. bis 15.07.
2 x EZ mit HPvom 01. 07. bis 15.07.
Ankunft gegen 19.00 Uhr, Abfahrt nach dem Frühstück gegen 10.00 Uhr.
Für eine schriftliche Bestätigung unserer Reservierung wären wir Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen

T. Braun

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2.1. Bestätigen Sie die Reservierung mit Hilfe der unten stehenden Redemittel.
Wir beziehen uns auf Ihre Mail (Ihr Fax) vom... und bestätigen folgende Reservierung: ...
Hiermit bestätigen wir folgende Reservierung: ...
Wir freuen uns, Ihnen folgende Reservierung zu bestätigen: ...
Wir freuen uns sehr, Sie in unserem Haus begrüßen zu dürfen.
In Erwartung Ihres Besuches verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
Wir danken Ihnen für Ihre Zusammenarbeit und verbleiben mit freundlichen Grüßen

3 Hören Sie das Telefongespräch und ergänzen Sie es.


 Hotel Imperial, Rezeption, guten Tag.
 Guten Tag. Mein Name ist Fritze. Ich habe vom 12. 05. bis 23. 05. ........................... ...........................
reserviert. ........................... muss ich diese Reservierung .............. .
 In Ordnung Herr Fritze und danke für den ........................... .
 Ich danke Ihnen. Auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.

4. Übersetzen Sie ins Deutsche.

Poštovani,
pozivamo se na Vašu ponudu od 25. 05. ove godine i molimo sljedeću rezervaciju: 6 dvokrevetnih soba s tušem i W
od 05. do 20. 07. ove godine po cijeni od 70,00 eura po osobi i danu. Vrijeme dolaska: 05. 07. oko 19.00 sati.
Molimo potvrdu rezervacije. Srdačan pozdrav

5. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Hrvatska je privlačna zbog svoje obale, koja je nazvana obalom tisuću otoka.
2. U najpoznatije znamenitosti Hrvatske ubrajaju se Dioklecijanova palača i amfiteatar u Puli.
3. Veliki turistički značaj imaju nacionalni parkovi i parkovi prirode.
4. To je nacionalni park, koji je poznat po brojnim otocima.
5. Hrvatska ima mnogo lječilišta, koja se nalaze na obali i u unutrašnjosti zemlje.
6. Plitvička jezera su naš najstariji i najpoznatiji nacionalni park.
7. Razgledavanje Brijuna vrši se pješke i panoramskim vlakom.
8. Dioklecijanova palača je najpoznatija i najbolje očuvana antička gra evina u Hrvatskoj.
9. Palaču je sagradio rimski car Dioklecijan, koji je ro en u okolici Salone.
10. Ova crkva potječe iz desetog stoljeća.
11. Zagreb se spominje tek u jedanaestom stoljeću kad je imenovan sjedištem biskupije.
12. Grad je bio okružen zidinama i imao je jedna gradska vrata.
13. Ovim potvr ujemo sljedeću rezervaciju: ...
14. Bili bismo Vam zahvalni na pismenoj potvrdi rezervacije.

10
Einheit
UNTERHALTUNG IM URLAUB
5
1. Viel Spaß!
1. Was bedeuten diese Zeichen? Suchen Sie zu jedem Piktogramm die entsprechende Bedeu-
tung.
1. Alpinski
2. Diskothek
3. Fitnessraum
4. Freibad
5. Langlauf
6. Reiten
7. Minigolf
8. Animation
9. Skischule
10. Tischtennis
11. Kinderspielplatz
12. Bootsverleih
13. Tennis

2. Was kann man hier unternehmen?

CLUBHOTEL NEPTUN 


Lage: Die 1999 komplett renovierte Hotelanlage, bestehend aus Haupt-
haus und fünf zweistöckigen Dependancen, liegt inmitten eines gepflegten
Parks.
Einrichtungen: Restaurant, Aperitifbar, Café, Fernsehraum mit SAT-TV,
Souvenir- und Zeitschriftenladen, verschiedene Aufenthaltsräume,
Lift, Safe (im Preis enthalten). Neuer Swimmingpool mit separatem
Kinderbe- cken und Sonnenterrasse mit Sonnenschirmen und
Liegestühlen, Kinder- spielplatz, Kinderaufsicht. Parkplatz direkt am
Hotel.
106 Zimmer im Haupthaus mit Klimaanlage, Telefon, SAT-TV, Dusche/WC,
Balkon, überwiegend zur Meerseite, 195 Doppelzimmer in den Dependan-
cen.
Verpflegung: Vollpension mit Frühstücks-, Mittags- und Abendbuffet
(Langschläfer - Frühstück bis 11.30 Uhr!), tagsüber Snacks, nachmittags Kaffee und Kuchen, Mitternachtssnacks. Alle
Getränke und lokale Spirituosen werden von 10.00 bis 24.00 Uhr ausgeschenkt und sind im Reisepreis enthalten.
Sport & Animation - inclusive: Animationsprogramm für Erwachsene und Kinder - Aerobic, Aquarobic,
verschiedene Spiele am Pool. Kinderanimation am Spielplatz, Kinderdisco, Miniclub, Livemusik am Pool. Zwei
Tennisplätze, zwei Tischtennis-Platten, Surfboards und Mountainbikes (mit Voranmeldung), Beachvolley.
Gegen Gebühr: Tennis-, Fußball- und Basketballschule, Wasserski, Banana-Boats, Tret- und Ruderboote.
Strand: Zum flachabfallenden Feinkiesstrand mit Liegestuhlverleih sind es etwa 30 m.

10
HOTEL MARHABA 
Lage: Direkt am kilometerlangen Sandstrand, nur etwa 2, 5 km von der malerischen Altstadt und dem lebhaften Stadtzentrum entfernt.
Ausstattung: Mehrere Gebäude mit maximal drei Etagen und insgesamt 400 Zimmern gruppieren sich im riesigen,
gepflegten Garten mit subtropischer Vegetation. Im Hauptge- bäude Empfangshalle mit Sitzgruppen, Rezeption, Restaurant und eine kleine Tagesb
Zimmer: Renoviert und komfortabel eingerichtet.

Unterhaltung & Sport: Tägliches Animationsprogramm mit Spielen und Wettbewerben, Abendveranstaltungen wie Folklo- re od
All inclusive: Zu allen Mahlzeiten Buffets.

a) Unterstreichen Sie in den Prospekten Wörter, die zum Thema Sport (einmal unterstrei-
chen) und Unterhaltung (zweimal unterstreichen) gehören.

b) Ordnen Sie den Urlaubswünschen die Angebote aus den Hotelprospekten zu.

1. Vor allem möchte ich viel mit dem Fahrrad unterwegs sein, weil ich das ganze Jahr am Schreib-
tisch sitze.
2. Dieses Jahr möchte ich tauchen lernen. Tennis interessiert mich auch.
3. Für meinen Urlaub wünsche ich mir ein richtiges Fitnessprogramm mit viel Bewegung:
Gymnastik, Schwimmen, Volleyball, Sauna, Massage. Abends muss auch etwas los sein.
4. Wir haben ein kleines Kind und suchen ein Hotel mit Kinderaufsicht. Dann können wir uns
richtig ausruhen und am Abend etwas unternehmen. Und mein Mann möchte tauchen lernen.
5.
Dieses Jahr war für mich sehr stressig. Im Urlaub suche ich nur Ruhe, Ruhe und nochmals
Ruhe. Für mein Aussehen sollte ich auch was tun.

3. Was passt nicht?


1) Fußball − Elfmeter − Schiedsrichter − Tor − Torwart − Ring
2) Judo − Schwimmen − Aerobic − Tennis − Flossen − Tauchen
3) Taucherbrille − Tennis − Flossen − Schnorchel − Luftmatratze − Tor
4) Tennisturnier − Netz − Matchball − Tennisschläger − Abseits
5) Ski − Loipe − Skipiste − Flossen − Langlauf − Seilbahn

10
Ergänzen Sie die
4. Sätze, indem Sie die passenden Wörter aus dem Kasten einsetzen.

1. In der...........................ist die Luft bis zu 90 Grad heiß.


2. Beim...........................kann man sich etwas brechen.
3. Vom...........................bekommt man Knieverletzungen.
4. Beim...........................bewegt man sehr gut alle Muskeln. Schwimmen
5. Beim...........................erholt man sich an der frischen Luft. Tauchen
6. Von...........................kriegt man Muskelkater.
Skifahren Sauna
7. Beim...........................kann man ertrinken.
8. Vom...........................kann man einen Tennisarm bekommen. Wandern

5. Machen Sie Vorschläge.


das Kloster besichtigen Wenn Sie Lust haben, können Sie...
ins Theater gehen Wenn das Wetter schön ist, ...
einen Ausflug machen Wenn Sie Geld haben, ...
ins Museum gehen Wenn Sie wollen, ...
eine Stadtrundfahrt machen
die Kathedrale besichtigen
in die Diskothek gehen
an einem Tauchkurs teilnehmen
die Altstadt besichtigen

6. Lesen Sie den Text.

Unterhaltung bei Regenwetter


Sommer, Sonne, Berge und/oder See – das
wünschen sich die meisten Urlauber in ihrem
Ferienort. Was aber tun, wenn es in Strö-
men regnet und die Gäste sozusagen im
Hotel festsitzen? Manche Ferienhotels bieten
Animationsprogramme, Unterhaltung und Ent-
spannung an. Aber nur manche haben diese
Möglichkeiten. Wie sich deutsche Hoteliers auf Regentage im Hotel vorbereitet
haben und was sie ihren großen und kleinen Urlaubsgästen zur Unterhaltung
bieten, das wollte die Redaktion der Zeitschrift NGZ von einigen erfahren.

Max Manzinrieder, Hotel Überfahrt, Rottach-Egern:


„Da viele Golfspieler zu unseren Gästen zählen, sind sie natürlich froh, bei schlech- tem Wetter auf unserer Indoor-An

11
Susanne Vogelsang, Haus Platte, Attendorn:
„Als Sporthotel haben wir ein vielfältiges Freizeitangebot. Zum Beispiel Schwimmbad, Sauna, Solarium, Tischtennis, Fernsehraum m

Thomas Limburger, Hotel Heidland, Soltau:


„Wir sind kein typisches Ferienhotel, sondern eher ein Haus mit Schwerpunkt auf Ta- gungen. Und unsere Tagu
mengestellt, mit Bingospielen, Quiz und Wanderungen.”

Armin Mieruschewsky, Hotel Ambassador, St. Peter-Ording:


„Wir sorgen mit verschiedenen Aktivitäten für die Unterhaltung unserer Gäste. Beispielsweise mit M

Wortschatz Luftgewehrschießen, das, -s, - ga anje zračnom


Aufsicht, die, - nadzor, nadzorna osoba puškom
darüber hinaus osim toga Malkurs, der, -es, -e tečaj slikanja
erfahren saznati Planwagen, der, -s, - seljačka kola
Gesellschaftsspiel, das, -s, -e društvena Plausch, der, -es čavrljanje
igra in Strömen regnen lijevati kao iz kabla Tagung, die, -, -en skup
kümmern, sich um brinuti se verweilen boraviti
Kurverwaltung, die, - uprava lječilišta Trachtenmodeschau, die, -, -en revija narodnih nošnji
toben divljati

6.1. Beantworten Sie folgende Fragen zum Text.


1. Welche Unterhaltungsmöglichkeiten bieten die Hoteliers ihren Urlaubsgästen?
2. Welche Zielgruppen werden im Text erwähnt?
3. Was bieten die Hoteliers Ihren Tagungsgästen?
4. Gibt es spezielle Programme für Kinder und für Senioren?

6.2. Wie lauten die Verben?


Unterhaltung ........................... Entspannung ...........................
Erfahrung ........................... Angebot ...........................
Einrichtung ........................... Wanderung ...........................
Veranstaltung ........................... Aufenthalt ...........................

11
Bilden Sie mit den Verben Sätze.

11
Spielen Sie Dialoge anhand des Veranstaltungkalenders.
7.

 Sag mal, hast du heute Abend (Vormittag/Nachmittag) schon etwas vor?

 
– Ja, ich möchte... – Nein, ich weiß noch nicht, ...
– Kommst du mit? – Ich habe keine Lust.
– Schön. Dann treffen wir uns um... – Wann fängt das denn an?

Hotel Park
Freitag, der 15. Juli

08.00 Uhr Morgengymnastik mit Sara 18.00 Uhr


Volleyball am
10.00 Uhr Aerobic im Hallenbad 20.00 Uhr
Strand
Gala-Dinner
11.00 Uhr Malkurs 22.00 Uhr Folklore-Abend
Tanzcafé ab 16.00 Uhr 23.30 Uhr Diskothek
Achtung! Morgen um 9.00 Uhr findet der Ausflug nach Venedig statt!

2. Animation
1. Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie das Wort Animation hören? Ergänzen Sie das Assozi-
ogramm.

ANIMATION

ANIMATEUR/-IN

11
2. Lesen Sie den Text.

Tätigkeit/Aufgaben: Animation heißt Belebung oder Anregung. Animation im Tourismus ist eine interessante und vie

Persönliche Fähigkeiten: Kontaktfreude, Sprachbegabung, Begeisterungsfähigkeit, psychische Be- lastbarkeit, Phan


Ausbildung: Es gibt keine geregelte Ausbildung für diese Berufstätigkeit. Animation ist meist eine Zusatzausbildung fü

2.1. Vervollständigen Sie mit Hilfe des Textes.

Animation im Tourismus ist eine..........................Tätigkeit. Animateure geben den Gä-


sten verschiedene..........................zur Gestaltung ihrer freien Zeit. Sie kümmern sich
um ........................... und um ........................... und veranstalten...........................Zu
ihrer Tätigkeit gehört auch die Organisation von.......................................................,
........................... und..........................sind die wichtigsten persönlichen Fähigkeiten eines
Animateurs. Es gibt keine spezielle.........................für diesen Beruf. Animation ist eine
........................... , die in Lehrgängen erlernt wird.

3. Was sagt der Animateur während des Informationscocktails? Vervollständigen Sie seine
Rede. Setzen Sie sinngemäß ein: Lust haben, Mühe geben, Anregungen geben, zur Verfügung
stehen, Angst haben, erfahren, gerecht werden, einen Überblick geben, Wünsche haben,
Anregun- gen haben, Spaß machen, einführen, Verpflegung.

„Liebe Gäste!
Wir haben Animationsprogramme in unsere Ferienhotels..........................Wir möchten
Ihnen etwas mehr bieten als Bett und ........................... , nämlich Ihnen ...........................
und Vorschläge machen, damit Ihr Urlaub abwechslungsreicher, interessanter und ein
wenig fröhlicher wird. Dazu ........................... wir hier als Team.................Wir haben eine
ganze Reihe von Angeboten und Möglichkeiten für Sie vorbereitet, von denen wir
hoffen, dass sie Ihnen ........................... . Und wenn Sie............., sind Sie herzlich
einge-
laden mitzumachen. ........................... Sie keine........................., dass wir das Hotel in ei-
nen Rummelplatz verwandeln! Wir respektieren selbstverständlich Ihre Ruhe. Wenn Sie aber
11
........................... , dann sind wir tatsächlich für Sie da. Und wenn Sie mitmachen, ist es das

Beste, was uns passieren kann. Wir sind sicher, dass es Ihnen........................wird und
wir glauben, dass der Spaß zum Urlaub gehört. Wir möchten Ihnen........................über
die Angebote unseres Animationsteams...........................Eine Bitte haben wir allerdings:
Achten Sie auf unsere Informationstafeln, dann.........................Sie immer, was wir für Sie
vorbereitet haben. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen, denn: mit Ihnen können wir
alles tun, ohne Sie gar nichts.
Wenn Sie ........................... oder........................., dann kommen Sie bitte zu uns. Wir
können sicherlich allen Wünschen nicht........................., aber wir versprechen Ihnen, dass
wir uns...........................”

Hören Sie jetzt die Rede des Animateurs und korrigieren Sie sie, wenn nötig.

4. Der Hotelclub „Tihany” bietet den Gästen ein reichhaltiges Animationsprogramm. Fragen
Sie den Animateur, was angeboten wird und spielen Sie anhand des Programms zu zweit
Dialoge.

SPORTARTEN ORT
Bei schönem Wetter
AEROBIC am Strand, bei schlechtem
Wetter im Fitnessraum
Bei schönem Wetter
BODY-SHAPING am Strand, bei schlechtem
Wetter im Fitnessraum
BOGEN- Gegenüber dem Parkplatz
SCHIESSEN (gegen Gebühr)
VOLLEYBALL Am Sandspielplatz
DARTS Wimbledon Sportzentrum
MINIGOLF KEGELN BILLARD Wimbledon Sportzentrum (gegen
TENNIS TISCHTENNIS Gebühr)
In der Umgebung
REITEN Treffpunkt in der
Hotelhalle (gegen Gebühr)
Treffpunkt in der
FAHRRADTOUR
Hotelhalle (gegen Gebühr)
Treffpunkt in der
WANDERUNG
Hotelhalle

11
ABENDPROGRAMME
PROGRAMME ORT
Freilichtbühne
ABEND-SHOW
(ab 15. Juni)
Freilichtbühne
SKETCH-ABEND
(ab 15. Juni)
Beach Grill
BEACH-PARTY
Restaurant
DISCO-ABEND Butterfly Night Club

5. Eine Familie mit zwei Kindern im Alter von 5 und 13 Jahren interessiert sich für die Un-
terhaltungsmöglichkeiten für Kinder im Hotel Tihany. Führen Sie anhand des
Programms ein Telefongespräch.

KINDER - CLUB
Die Kinder werden in drei Altersgruppen geteilt:
Balato ner Zwerge - Mini Club
Von 3-6 Jahren, mit einem Kinderanimateur. In dem Miniclub sind natürlich auch
Erwachsene willkommen!
Balatoner Piraten - Midi Club
, Zeichnen, Kleben, Gesell- schaftsspiele, Kneten, Lesen, Märchen, Filme usw… Ausflüge, Strand, Midi-Disco, Clubtanz, V
Programme für Jugendliche - Maxi Club
Disco, Ausflüge, Sportprogramme

6 Hören und lesen Sie den Text.

Traumjob unter südlicher Sonne?


Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen? Den ganzen Tag sportlich und kreativ sein. Andere
mit seiner guten Laune anstecken. Sich in verschiedenen Sprachen mit interessanten
Menschen unter- halten und dabei an der Bar exotische Cocktails schlürfen. Zwischendurch
dem trainierten Body im Pool eine kleine Erfrischung gönnen und ansonsten: immer wieder
„Party”...
Doch, so idealistisch ist es doch nicht. Sieht man sich die Realität genauer an, so ist das, was
Animateure tags und nachts leisten, harte Arbeit. Bis zu 14 Stunden täglich und oft 7 Tage in der
Woche sind sie in der Hochsaison im Einsatz: als Kinderbetreuer/in, Aerobiclehrer/in, Wasserani-
mateur/in, Witzmacher/in, Choreograf/in... Nein, über zu viel Freizeit oder Langeweile können sich
Animateure nicht beklagen.
Die Aufgabenschwerpunkte von Animateuren liegen besonders im Bereich Organisation und
An- leitung von sportlichen Aktivitäten sowie in der Betreuung bzw. Beschäftigung von Kindern
und Jugendlichen. Die Vorbereitung, Zusammenstellung und Durchführung von
Abendveranstaltungen und Shows gehört ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie deren
Moderation. Dass freundliche und korrekte Gästebetreuung – egal ob frühmorgens oder
spätabends in der Disco – Voraussetzung ist für diese Tätigkeit, braucht man eigentlich gar
nicht zu erwähnen. Das Wichtigste – und vielleicht Anstrengendste – bei all dem ist:
Animateure sind immer geduldig, freundlich, gut gelaunt und beantworten alle Fragen.

11
Tragen Sie in die Tabelle Substantive, Adjektive und Verben ein, die Sie irgendwie mit dem Beruf Animateur/-in verbinden und b
6.1.

Substantive Adjektive Verben

6.2. Diskutieren Sie anhand des Textes über Vorteile und Nachteile des Berufs Animateur/-in
und tragen Sie die Stichwörter ein.
Vorteile Nachteile

3. Reiseleiter
1. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an den Beruf Reiseleiter denken?

Reiseleiter

2. Hören und lesen Sie den Text. Reisen

Die letzten Romantiker


Normalerweise ist ein Ferienaufenthalt auf irgendeine Art und Weise mit Reiseleitern verbunden, Leuten also, die dafü
Die Vorstellungen über die Tätigkeit eines Reiseleiters sind sehr unterschiedlich. Etwa 80 % der Gäste nehmen an, da

Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Wenn Sie bereit sind, für 500 € pro Monat etwa 300 Stunden zu arbeiten, b

11
ist, als die Ihre und dass man sich energisch bei Ihrem Vorgesetzten beschweren werde und dass überhaupt alles M

Das Einzige, was Sie dann noch mitbringen müssen, sind: Allgemein- wissen, mindestens zwei Fremdsprachen, Ge

Reiseleiter sind Individualisten. Vielleicht kann man sie als die letzten Romantiker bezeichnen – Romantiker in einer

Wortschatz Maulesel, der, -s, - aus Pferd und Esel gekreuztes Tier
verführen jemanden dazu bringen, etwas Unkluges,
Reiseleiter, der, -s, - / Reiseleiterin, die, -, -en
Unerlaubtes gegen seine Absicht zu tun
Leiter/-in einer Gesellschaftsreise, der/die für die
annehmen meinen
Organisation (Fahrt, Unterkunft, Ausflüge,
Vorstellung, die, -, -en Bild, das sich jemand in sei-
Führungen) verantwortlich ist
nen Gedanken von etwas macht
Hetze, die, -, -n große Eile
Bevölkerung, die, - alle Bewohner eines Gebiets
bewahren schützen
Mist, der, -(e)s als wertlos , unnütz angesehene
auskennen, sich etwas gut kennen
Gegenstände

2.1. Stellen Sie den Text graphisch dar.

Reiseleiter
ERWARTUNGEn Kenntnisse

TÄTIGKEIt

Vorurteile TATSACHEn

11
2.2 Was machen Reiseleiter/-innen? Ergänzen Sie den Text, indem Sie folgende Wörter sinn-
gemäß einsetzen: besorgen, sorgen (2x), Beschwerden, Arbeitsplatz, sich kümmern um, Emp-
fehlung, Qualitätsmängel, betreuen, Sehenswürdigkeiten, Vorbereitung, Reiseveranstalter (2x).

Reiseleiter/-innen.............................Reisegruppen auf Erholungs-, Ferien- und Studienreisen.


Reiseleitung bedeutet häufig Organisation. Sie.........................Flugtickets, reservieren
Plätze, beschaffen Transportmittel, helfen den Reisenden beim Ausfüllen von Formularen,
........................... für die Verladung und den Transport des Gepäcks und ...........................
die Zimmerverteilung im Hotel.
Ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit ist die Information der Reisenden über kulturelle
und historische..........................., die Geschichte, aber auch das heutige Leben im
Gast-
land. Dazu kommen praktische Aufgaben, wie die.........................eines Restaurants
oder Hilfestellung beim Handeln auf dem Basar. Bei Problemen oder........................der
Reisenden.............................die Reiseleiter/-innen nach Möglichkeit für Abhilfe. Festgestellte
........................... , beispielsweise im Hotel, melden sie an den.........................weiter.
Reiseleiter/-innen müssen mobil sein. Ihr.........................ist praktisch überall – im Zug, im
Bus, im Hotel, in Ausgrabungsstätten, Palästen, Kirchen und Museen. Die ...........................
einer Reise hingegen findet in den Räumlichkeiten des.........................statt. Die persön-
liche Vorbereitung des Reiseleiters/der Reiseleiterin, zum Beispiel durch Lektüre von
Fachli- teratur zum Reiseland, geschieht häufig in den eigenen vier Wänden.

3. Lesen Sie den Text.

Reiseleiterin auf Mallorca – Traumjob


mit Dauer-Stress
Sonne, Strand, Meer und nebenbei ein bisschen arbeiten.
Ständig auf Achse sein und immer tolle Stimmung. Anna (32)
aus Leipzig gab vor Jahren ihren Job an der Supermarktkasse
auf, arbeitet seitdem als Reiseleiterin auf Mallorca. Wirklich ein
Traum-Job? Wir waren einen Tag dabei.
7.30 In Spanien gibt es kein großes Frühstück. Schnell einen
Kaffee mit Milch, eine süße „Magdana” (trockenes Gebäck) und los!
8.15 Am Hotel „Vista Park” in Can Picafort stehen sie mit traurigen Gesichtern: Für Siegrid Minsch-
ke (57) und Edith Ackermann (53) ist Abreisetag. Anna muss trösten: „Nächstes Jahr kommen
Sie ja wieder.” Busfahrer hupt ungeduldig. Sechs Hotels muss er noch anfahren, 58
Neckermann- Urlauber warten auf ihre Fahrt zum Flughafen.
9.30 Alle im Bus? Kein Gast die Abfahrt verschlafen? Anna ist erleichtert: Auf der Transferliste
sind alle Häkchen gemacht, von älteren Touristen sogar ein Blümchen zum Abschied: „Dass
wir so schöne Tage noch einmal erleben durften... vielen Dank!” Das macht Gänsehaut!

11
11.30 Flughafen Palma de Mallorca. Totale Hektik: In der Hochsaison landet alle zwei Minuten ein
Flugzeug. Allein 13.000 Neckermann-Urlauber kommen an diesem heißen Juli-Tag an. „Geht nicht?
Gibt’s nicht!” heißt das Motto von Anna und ihren 165 Kollegen auf der Insel.
12.00 Familie Casar aus Dortmund hat den Weg vom Flugzeug durchs Durcheinander am Ge-
päckband bis zum Bus geschafft. „Willkommen auf Mallorca!” begrüßt Anna sie mit strahlendem
Lächeln. Freundlich sein und Ruhe bewahren, auch wenn die Gäste genervt sind – das Allerwich-
tigste für eine Reiseleiterin. 12 bis 16 Stunden am Tag arbeiten. „Dafür werde ich bezahlt.”
12.30 Schnell noch Zeit für einen Kaffee in der Bar. „Am Flughafen bekomme ich immer Fernweh
... Aber Mallorca ist jetzt meine Heimat. Hier bleib ich! Nur, manchmal vermisse ich
Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen.”
13.45 In ihrem kleinen gelben Fiat mit Neckermann-Logo ist Anna zurück an die Nordküste nach
Alcudia gefahren. Ab ins Service-Center, Checklisten abliefern.
14.15 Endlich Pause. Zurücklehnen, die müden Beine strecken. Wie eine echte Spanierin die Siesta
genießen. „Wenn ich zu Weihnachten meine Familie in Leipzig besuche, bin ich hinterher froh,
wieder zurück nach Mallorca zu kommen. In Deutschland sind die Leute oft so unfreundlich. Keiner
nimmt sich Zeit für andere.
16.00 Begrüßungstreff am Pool vom Albufera Playa Hotel. Fünfmal in der Woche, manchmal
zweimal pro Tag, erklärt Anna immer dasselbe, empfiehlt den Bauernmarkt in Sineu, Tauchen mit
dem U-Boot in der Bucht von Magaluf, Ballermann-Tour und Shoppen in Palma. Und natürlich
„Son Amar – das Las Vegas auf Mallorca”! Bei diesem nächtlichen Ausflug ist Anna immer dabei:
„Mindestens 369 Mal hab ich die Bühnenshow schon gesehen.” Für solche Touren gibt’s aber
we- nigstens ein bisschen Extrageld. Wichtig, weil Reiseleiter nicht viel verdienen: 850 Euro
netto am Anfang, mit jeder Saison steigt der Verdienst langsam an.
17.00 Ausnahmsweise kommt Anna mal an den Strand. Katrin (8), Julia (9) und Jill (8) erkennen
sie und wollen wissen, wo sie das beste Eis bekommen.
„Ich nehme meine Arbeit ernst. Die fordert absolute Disziplin.”
18.00 Beratungsstunde an Annas kleinem Tisch in der Hotel-Lobby. Hier bucht sie Ausflüge, nimmt
Reklamationen entgegen, hilft bei Diebstahl oder Krankheit. Wieso funktioniert das Telefon nicht?
Welche ist die günstigste Verbindung fürs Handy? Was kostet ein Mietwagen? Wo ist das Zustell-
bett? Karin Niebuhr (43) will ihren Rückflug verlegen. Für einen Profi wie Anna kein Problem.
Immer freundlich, immer lächelnd.
23.00 Endlich zu Hause. In ihrer kleinen Wohnung außerhalb Can Picafort trinkt Anna ein Glas
Wein, legt die Beine hoch. „Jeden Abend Party? Kannste vergessen. Die Arbeit ist zu anstrengend!”
Nur am Saisonende, wenn sich die Reiseleiter trennen, wird gefeiert. „Da kullern auch Tränen! Viele
Reiseleiter gehen nach Deutschland zurück, weil sie was Festes brauchen.” Anna bleibt auf
Mallorca. Sie genießt die freien Wochen im Winter, kann endlich reiten, an den Strand, ausspan-
nen. Anna: „Dann habe ich das Gefühl: Die liebste Ferieninsel der Deutschen gehört mir allein.”

3.1. Was bedeuten die fett gedruckten Wörter im Text? Kreuzen Sie die richtige Bedeutung
an.
Zustellbett, das, -(e)s, -en  Hilfsbett, Extrabett  kleines Bett
verlegen  an einen anderen Ort legen  auf einen anderen Zeitpunkt legen
wütend  sehr ärgerlich  sehr groß
anstrengend  ermüdend  langweilig
ausspannen  sich erholen  ausbreiten

11
auf Achse sein  unterwegs, auf Reisen  im Auto sein
aufgeben  auf etwas verzichten  jemandem etwas geben
anfahren  losfahren  fahrend näher kommen
verschlafen  nicht pünktlich aufwachen  träumen
Häkchen, das, -s  ein Zeichen  etwas Gehäkeltes
Gänsehaut, die  die Haut einer Gans  die Haut mit aufgerichteten Haaren
Hektik, die, -  fieberhafte Eile  Langeweile
landen  auf die Erde niedergehen  abfliegen
Durcheinander, das, -s  Ruhe  Situation, in der Menschen verwirrt durcheinender laufen
Fernweh, das, -s  Sehnsucht nach fernen Ländern  Leid nach fernen Ländern
Verdienst, der, -(e)s, -e  durch Arbeit erworbenes Geld  Tat, Leistung
Sauerbraten, der, -s  gedünstetes Rindfleisch  gebackenes Rindfleisch

3.2. Beschreiben Sie so kurz wie möglich Annas Arbeitstag.

3.3. Was erfahren wir aus dem Tagebuch über Anna? Arbeitet sie gern als Reiseleiterin?

3.4. Warum bleibt Anna am Saisonende in Mallorca?

4. Wenn Sie etwas über Mallorca erfahren wollen, lesen Sie den Text.

Die Insel Mallorca, das Ferienparadies im Mittelmeer, reich an Stränden und verschwiegenen
Buch- ten, Anziehungspunkt des Massentourismus und der Nautiker, doch findet der Individual-
Urlauber hier noch einen stillen Platz? Diese einmalige Insel hat bis zum heutigen Tage ihren
typischen Charakter und Reiz behalten. Die Insel bietet jedem etwas und das zu jeder
Jahreszeit. Besonders beliebt sind auf Mallorca Golf, Radfahren, Surfen, Tauchen, Tennis und
Wandern. Die meisten Leu- te, welche nie hierherkommen wollten, sind von dieser Insel so
begeistert, dass sie immer wiederkommen oder – sogar für immer hier bleiben – denn Mallorca
strahlt eine Faszination aus, die jeden Menschen, der für solche Dinge offen ist, anspricht. Hier
gibt es für jeden etwas - keinem Menschen wird es hier langweilig.
Die wichtigsten Attraktionen auf Mallorca

Bei einem Besuch auf Mallorca sollte man sich unbedingt in der wunderschönen Altstadt von
Palma umschauen. Man erkundet die Altstadt mit ihren prächtigen Stadtvillen am besten zu
Fuß. Das markanteste Gebäude in Palma ist die Kathedrale La Seu, die hoch über der Stadt
thront.
Gleich daneben findet man den Königspalast Almudaina, in dem der König wohnt, wenn er sich
auf Mallorca aufhält. Neben dem Königspalast steht ein ebenfalls sehenswertes Gebäude, die
Handelsbörse La Llotja. Etwas außerhalb (am südwestlichen Stadtrand) liegt dagegen das Castell
de Bellver, eine Festung aus dem 14. Jahrhundert, von der aus man einen wunderschönen Blick
auf Palma und die Bucht hat. Neben diesen Sehenswürdigkeiten bietet Palma seinen Nachtvögeln
natürlich vor allem ein aufregendes und abwechslungsreiches Nachtleben mit unzähligen Bars und
gigantischen Diskotheken.

Sehenswert sind zudem die Buchten und kleineren Orte im Hinterland von Mallorca. Von
Palma aus empfiehlt sich zum Beispiel ein Ausflug nach Sóller. Zwischen Palma und Sóller
verkehrt eine alte, nostalgische Eisenbahn. Aber auch andere Orte an der Westküste wie zum
Beispiel Vallde-

12
mossa mit seinem durch Frédéric Chopin bekannt gewordenen Kloster oder die Wallfahrtsstätte
Lluc sind beliebte Ziele für einen Ausflug.

Wer die spektakuläre Aussicht über die zerklüftete Felslandschaft sehen möchte, der ist am
Nord- kap, dem Cap de Formentor genau richtig. Hier sieht man eine ganz andere
Küstenlandschaft. Au- ßerdem liegt im Norden ein Nationalpark. In diesem Sumpfgebiet kann
man bei einer Wanderung hunderte Vogelarten beobachten.

Die Ostküste lockt besonders mit ihren spektakulären Tropfsteinhöhlen. Vor allem ein
Besuch der Coves del Drac ist sehr zu empfehlen. Pflanzenliebhaber werden im Botanicactus
voll auf ihre Ko- sten kommen. In diesem botanischen Garten werden Pflanzen aus allen
Teilen der Erde gezeigt.

Mallorca ist aber auch durch seine wunderschönen Landschaften berühmt geworden. Dieses
Na- turerlebnis lockt vor allem außerhalb der Sommermonate Wanderfreunde oder Radfahrer
an, die ihrem Hobby inmitten von blühenden Obstbäumen nachgehen können.

4.1. Mallorca bezeichnet man als das siebzehnte deutsche Bundesland. Was meinen Sie, war-
um?

4.2. Was zieht die Deutschen auf Mallorca an? Nennen Sie mindestens fünf Gründe.

4.3. Finden Sie im Text folgende Verben und bilden Sie damit neue Sätze: erkunden, empfehlen,
sich aufhalten, verkehren, beobachten, zeigen, locken.

4.4. Im Text gibt es viele Adjektive. Auf welche Substantive beziehen sie sich?

beliebt ................... begeistert ................... wunderschön ...................


prächtig ................... markant ................... sehenswert ...................
aufregend ................... abwechslungsreich ................... spektakulär ...................
berühmt ................... blühend ................... zerklüftet ...................

1
unzählig ................... nostalgisch ...................

12
Im Deutschen
4.5.gibt es Adjektive, die immer mit einer bestimmten Präposition stehen. Bilden Sie mit folgenden Adjektiven Sätze.

arm an + D einverstanden mit + D abhängig von + D gewöhnt an + A


interessiert an + D geeignet zu + D überzeugt von + D stolz auf + A
reich an + D bereit zu + D begeistert von + D verliebt in + A
schuld an + D
Beispiel: Viele Ferienorte an der Adria sind arm an Trinkwasser.

5. Sehenswürdigkeiten

Jedes Land hat bestimmte Sehenswürdigkeiten, wegen denen die Leute oft von weither
anreisen, um sie bewundern zu können. In welchem Land befinden sich die folgenden
Sehenswürdigkeiten? Wer das eine oder andere berühmte Bau- oder Kunstwerk schon mal
besucht oder eine Abbildung in einem Buch gesehen hat, kann den Mitreisenden beschreiben,
wie es aussieht!

1. Kreml (der) 2. Freiheitsstatue (die)


3. Kolosseum (das) 4. Tower Bridge (die)
5. Zuckerhut (der) 6. Verbotene Stadt (die)
7. Prater (der) 8. Mona Lisa (die)
9. Eiffelturm (der) 10. Semper-Oper (die)
11. Golden-Gate-Bridge (die) 12. Yellowstone Nationalpark (der)
13. Vatikan (der) 14. Felsendom (der)
15. Hagia Sophia (die) 16. Schiefer Turm (der)
17. Akropolis (die) 18. Niagarafälle (die)
19. Kilimandscharo (der) 20. Tadsch Mahal (das)
21. Pyramiden (Pl.) 22. Atomium (das)

1
Geschäftskommunikation im Tourismus (V)
– Zimmerliste

1 Hören Sie das Gespräch und lesen Sie es zu zweit vor.


 Gruber Reisen, Braun am Apparat, guten Morgen.
 Hotel Croatia, Verkaufsabteilung. Guten Morgen, Herr Braun. Am Samstag erwarten wir Ihre
Gruppe, haben aber die Zimmerliste noch nicht bekommen.
 Entschuldigen Sie, bitte. Eine Familie hat vorgestern abgesagt und ein Kunde hat uns gebeten,
noch zwei Tage zu warten. Vielleicht meldet er sich noch heute an.
 Warten Sie dann noch bis morgen. Dann schicken Sie uns dringend die Teilnehmerliste.
 Ja, morgen bekommen Sie alles.
 Danke und auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.

2 Hören Sie sich das Gespräch an und beantworten Sie folgende Fragen.
1. Warum hat Herr Braun die Zimmerliste nicht gefaxt?
2. Gibt es noch Platz im Hotel Croatia?
3. Wo können die Gäste untergebracht werden?

3. Herr Braun ruft die Kunden (eine Familie mit 2 Kindern und 2 Singles) an und fragt sie,
ob ihnen die angebotene Unterkunft in der benachbarten Dependance zusagt. Bilden Sie
Gruppen und simulieren Sie Telefongespräche.

4. Lesen Sie das Fax und beantworten Sie es.

Telefax

: GRUBER REISENIhr Gesprächspartner: T. BraunAn: Hotel Croatia, Frau I. Tomas Seitenzahl: 1Datum: 26. 04. 20..
segruppe – 24 Personen 01. 07. bis 15. 07.
r geehrte Frau Tomas,
mit übersenden wir Ihnen unsere endgültige Zimmerliste der Gruppe, die vom 01. 07. bis 15. 07. in Ihr Hotel kommt.
bitten Sie, uns die Rechnung zu senden, damit wir diese termingerecht begleichen und Ihnen die Einzahlungsbestätigung faxen könn
rwartung Ihrer Rückantwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
ber Reisen
raun

12
ZIMMERLISTE
10 x Doppelzimmer 2 x Einzelzimmer
2 Personen Hammertinger 2 Personen Hangl 1 Person Strohmayer
2 Personen Koberger 2 Personen Kölblinger 1 Person Braun
2 Personen Huber 2 Personen Gruber
2 Personen Bachleitner – Fellner 22 Personen
Personen Neubacher
Scherndl – Stockinger 2 Personen Purrer – Niedermayer

5. Übersetzen Sie den Brief.

Poštovani,
u prilogu Vam šaljemo listu gostiju. Trebamo 10 dvokrevetnih soba, 2 jednokrevetne i jednu
trokrevetnu sobu. Naš dolazak planiramo 12. 6. oko 14 sati.
Srdačan pozdrav

6. Übersetzen Sie die Sätze.


1. Različitim aktivnostima brinemo za zabavu naših gostiju.
2. Ako imate volje, možete sudjelovati na tečaju ronjenja.
3. Predlažem Vam da razgledate samostan.
4. Obitelji s malom djecom traže često osobu za nadzor djece, kako bi se mogli odmoriti i
navečer izići.
5. Danas poslijepodne održava se teniski turnir. Želite li na njemu sudjelovati?
6. U prilogu Vam šaljemo konačnu rooming-listu.
7. Molimo Vas da nam pošaljete račun.
8. Jedna grupa je otkazala pa Vas molimo da stornirate 20 dvokrevetnih soba.

12
Einheit
UNSERE GÄSTE
6
1. Typologie der Gäste
1. Erholungstypen

1.1. Sehen Sie sich die vier „Erholungstypen” an. Lesen Sie die Texte und ordnen Sie sie den
Bildern zu!

A
Ist süchtig nach Aktivität. Will immer besser sein als andere und setzt sich auch in der Freizeit unter Druck. Kehrt damit di
notwendige Ruhe zu verschaffen und wird dadurch immer leistungsunfähiger.

B
Gönnt sich Abwechslung vom Alltag, macht kleine Pausen. Erholt sich vom täglichen Stress

C
rch belastet. Ist zudem in Gefahr, Herz, Kreislauf und Immunsystem zu schädigen.

D
Fühlt sich unersetzlich. Befürchtet immer, im Beruf etwas zu verpassen und hat verlernt, sich mit sic

Kennen Sie Leute, die zu diesen Typen gehören?

Was für ein Erholungstyp sind Sie?

12
1.2 Die Typologie der Gäste kann man erweitern. So könnte man z. B. eine Typologie nach
Reisemotiven (Tabelle unten) machen. Welche Aktivitäten würden diese Typen ausüben?
Vervollständigen Sie die Reihen. Folgende Verben und Ausdrücke können Ihnen dabei
helfen: Auto fahren, Skilanglauf, zelten, Leute beobachten, (wild) baden, Ski fahren, spazie-
ren gehen, sonnen, fischen, sich bewegen, nach Kontakten suchen, spazieren, segeln, Natur
beobachten, Wintersport treiben, Früchte (Pflanzen) sammeln, faulenzen, Sport treiben, Was-
serski fahren, besichtigen, sehen und gesehen werden, Veranstaltungen besuchen, rudern,
lesen, zuschauen, Aussicht genießen, reiten, (wild) lagern, picknicken, ausruhen, bergsteigen.

Erholungstyp Aktivitäten
Wasserratte schwimmen,

Wandertyp wandern,

Landschaftstyp campen,

Rundfahrertyp besichtigen,

Promeniertyp promenieren,

Sporttyp trainieren,

Bildungstyp sich weiterbilden,

2. Auf den Fotos sind Ihre Gäste. Sie sind aggressiv, geizig, unentschlossen und empfind-
lich. Wählen Sie für jeden Gast je eine dieser Eigenschaften und begründen Sie Ihre
Wahl.

Der Gast Nummer 1 ist ........................... , weil...


Der Gast Nummer 2 ist ........................... , weil...
Der Gast Nummer 3 ist ........................... , weil...
Der Gast Nummer 4 ist ........................... , weil....

Merken Sie sich folgende Regel!


Man muss den Gast nehmen, wie er ist, denn er wird sich Ihnen zuliebe nicht ändern. Das
Perso- nal muss sich seinen Gästen anpassen und nicht umgekehrt!

12
3. Wie würden Sie folgende Gästetypen behandeln? Verbinden Sie die Art der Behandlung
mit dem Gästetyp.

Der zurückhaltende Gast  Behinderte Gäste 


Der Stammgast  Der aggressive Gast 
a) Er ist der Grundstein jedes gastgewerblichen Betriebs. Wir haben viel getan, damit er
unser Gast wurde, wir müssen noch mehr tun, damit er unser Gast bleibt.
b) Dieser Gast erwartet einen unaufdringlichen Service. Seien Sie einem solchen Gast gegenüber
freundlich, aber nie vertraulich.
c) Diese Gäste darf man nich mitleidig anstarren oder mit allzu aufdringlicher Hilfsbereitschaft
„be- lästigen”. Seien Sie ihnen gegenüber diskret behilflich!
d) Das ist der Gast, der zu Reklamationen neigt. Er muss sich austoben und schätzt es, wenn
Sie Ihre Ruhe behalten.

2. Reisestatistik
1. Besprechen Sie die Graphik.

Die Struktur der ausländischen Touristen in Kroatien nach Herkunftsländern

Länder Zahl der Übernachtungen 2011


Deutschland 12 580 697
Slowenien 6 470 125
Italien 4 953 250
Österreich 4 950 125
Tschechien 4 390 215
Holland 2 321 125
Ungarn 1 745 820
andere Länder 29 250 750

2. Zu welchem Zweck reisen die Deutschen? Wie organisieren sie die Reise, welche
Verkehrsmittel benutzen sie und wo wohnen sie? Berichten Sie mit Hilfe der Graphik
darüber.

Die Deutschen auf Reisen


Angaben in Prozent
Statistische Angaben:
Statistisches Bundesamt

12
3. Typisch deutsch

1. Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie an die Deutschen denken? Sind Sie mit dem Bild
der Deutschen im Ausland einverstanden? Was finden Sie an den Deutschen:
a) komisch; b) positiv; c) negativ?

Das Bild der Deutschen im Ausland:

Pünktlich, fleißig und von sich überzeugt

2. Hören und lesen Sie den Text.

Die Deutschen über sich selbst


Ein Viertel der Deutschen antwortet auf die Frage: Was ist Ihrer Meinung nach typisch deutsch? spontan mit einer n
Dem größten Teil der Befragten (46 %) fallen bei drei Antwortmöglichkeiten jedoch überwiegend positive Eigenschafte
„Fleiß” und „Perfektion” genannt, gefolgt von „Ordnung” und „Pünktlichkeit”.
Vier Prozent nennen ein bestimmtes Nahrungsmittel als charakteristisch für Deutschland, wobei in erster Linie Bier,

Wortschatz
za ispitivanje javnog mišljenja
Arbeitseifer, der, - s pretjerana revnost prema radu Nahrungsmittel, das, -s, - živežna namirnica
Aussage, die, -, -n izjava Nennung, die, -, -en navod
Befragte, der, -n, -n ispitanik Pünktlichkeit, die, - točnost
Bezeichnung, die, - oznaka Sturheit, die, - krutost
Ehrgeiz, der, -es ambicija überwiegend pretežno
Eigenschaft, die, -, -en osobina Umfrage, die, -, -n anketa
Fleiß, der, -es marljivost Umständlichkeit, die, -, -en kompliciranost
Meinungsforschungsinstitut, das, -s, -e institut Zurückhaltung, die, -suzdržanost
Zuverlässigkeit, die, - pouzdanost
12
2.1. Im Text kommen viele Substantive vor. Wie heißen die entsprechenden Adjektive?

Substantive Adjektive
die Passivität
die Perfektion
der Fleiß
die Zuverlässigkeit
die Umständlichkeit
die Zurückhaltung
die Sturheit
die Ordnung
die Pünktlichkeit
der Ehrgeiz

2.2. Vergleichen Sie Ihre eigenen Gedanken und Ideen mit denen der befragten
Deutschen.

a) Welche Eigenschaften können eher negativ als positiv verstanden werden?


b) Welche Eigenschaften können sowohl negativ als auch positiv verstanden werden?

3. Wie sind die Deutschen? Tragen Sie Stichwörter anhand des unten stehenden Textes in
die Tabelle ein.
Vorurteile Tatsachen

Mehr als Bratwurst und Bier


Der Deutsche trinkt Bier auf dem Oktoberfest, natürlich in Lederhosen und mit Seppelhut. Deutsch- lands Ureinwohne

Das sind aber nur Klischees und Vorurteile. Was kann typisch sein für ein Land, in dem mehr als 80 Millionen Mensch
schwer fällt, positiv über sich selbst zu reden? Ihnen fällt gerade auch nichts ein? Wie wär’s damit: gastfreundlich, freig

Wer heute mit offenen Augen nach Deutschland kommt, wird überrascht sein. Deutsche lachen gern und genießen ihr

12
4. Nationale Tischgewohnheiten
In einem Tourismusland wie Kroatien treffen die unterschiedlichsten Menschen und
Natio- nalitäten mit den unterschiedlichsten Wünschen und Bedürfnissen zusammen.
Um sie ihren Ess- und Trinkgewohnheiten gemäß zufrieden zu stellen, braucht man viel
Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

1. Können Sie nach der Bestellung erraten, woher der Gast kommt?
 Bitte sehr?
 Spaghetti bolognese, Zahnbrasse vom Grill und Salat.
 Und zum Trinken?
 Ein Glas Rotwein, bitte.
Der Gast kommt aus ........................... .

 Womit kann ich dienen?


 Tee mit Milch, bitte.
Der Gast kommt aus ........................... .

2. Lesen Sie die Texte und vergleichen Sie die Tischgewohnheiten ausländischer Gäste.

Der Gast aus Deutschland


Das Frühstück umfasst meist Kaffee mit Sahne, Brot oder Brötchen und Konfitüre (bzw. Marmelade) sowie Wurst, Käs
Zum Mittagessen, der Hauptmahlzeit des Tages, werden drei Gänge (Suppe, Fleisch oder Fisch, häufig mit Kartoffeln,
Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen bestellt. Das Abendessen ist nicht so reichlich wie das
Mittagessen und besteht meist nur aus einem oder zwei
Gängen. Kalten Speisen, wie Wurst, Schinken und Käse bzw. kalten Platten, wird gerne der Vorzug gegeben.

Bevorzugte Getränke
Die deutschen Gäste, vor allem die Nord- und Süddeutschen, trinken gerne Bier. Deutsche Gäste aus den Weinbaure

13
Der Gast aus Italien
Das Frühstück des Italieners besteht in der Regel aus Kaffee
mit Milch und einer Brioche.
Das Mittagessen setzt sich meist aus mehreren Gängen
(Pastage- richten, Fleisch oder Fisch, eventuell mit Weißbrot)
zusammen. Das Gemüse serviert man gesondert. Auch Salat
wird gerne bestellt.
Zum Dessert essen die Italiener eine Süßspeise, Käse oder
frisches Obst.
Das Abendessen ist die Hauptmahlzeit und wird meist mit
Vorspei- sen begonnen. Anschließend werden Suppe oder
Teigwaren (Pa- sta) bzw. Reisgerichte angeboten. Als Hauptgericht
werden Fleisch, Fisch, aber auch Krustentiere bestellt.
Der italienische Gast freut sich besonders über:
– genügend Weißbrot und Parmesan auf dem Tisch
– Wasser
– Essig und Olivenöl auf dem Tisch (der Italiener mariniert sich den Salat gerne selbst)
– Zitrone zu Fisch- und Fleischgerichten.

Bevorzugte Getränke

Als Aperitif trinken die Italiener gerne verschiedene Bitters (Fernet, Campari usw.) sowie
Wermut. Zum Essen wird Rotwein bevorzugt. Häufig wird auch Mineralwasser dazubestellt. Seit
einigen Jahren erfreut sich Bier immer größerer Beliebtheit. Kaffee wird der Tageszeit
entsprechend bestellt. Zum Kaffee werden gerne Grappas (Tresterbranntweine) und andere
Weinbrände (z. B. Stock 84, Etichetta nera) bzw. Liköre (z. B. Amaretto, Strega, Sambuca)
bestellt.

Der Gast aus England


Das Frühstück ist neben dem Abendessen die wichtigste Mahlzeit. Das englische Frühstück ist bekannt für die reichha
Das Mittagessen spielt eher eine untergeordnete Rolle und wird häufig in Form von kleinen kalten und warmen Gerich
Der Nachmittagstee ist eine traditionelle englische Gepflogenheit. Er wird meist zwischen 15.00 und 17.00 Uhr einge
Der englische Gast freut sich besonders über:
ein reichhaltiges Frühstücksangebot;
stark gebrühten Tee, mit kalter Milch serviert (den ganzen Tag über);
fertige Würzsaucen auf dem Tisch;
eine große Auswahl an Sandwiches zu Mittag;
eine gut sortierte Käseauswahl mit Crackers und „biscuits”;
gekochtes Gemüse und Kartoffeln als Beilage.

13
Bevorzugte Getränke
Zu den Mahlzeiten trinkt der Engländer sehr gerne Bier. Die englischen Ale-, Stout- und Porter- Biere sind allseits bekannt. Als Diges

Gäste aus Deutschland Gäste aus Italien Gäste aus England


Frühstück KAFFEE mit SAHNE, Brot
oder Brötchen und Konfitü-
re (bzw. MARMELADE) sowie
Wurst, KÄSE und evtl. ein
weich gekochtes Ei
Mittagessen mehrere GÄNGE (PASTAGE-
richte, Fleisch oder Fisch,
Gemüse, SALAT) Dessert
- Süßspeise, KÄSE, frisches
Obst
Abendessen mehrere GÄNGE - Vorspeise,
evtl. Suppe, Fleisch- oder
Fischgericht, Dessert und
KÄSE
Beliebte
Getränke

3. Aus welchem Land kommen die Gäste. Raten Sie.

Das Frühstück ist für ihn nicht so wichtig. Er bestellt nur Kaffee mit Milch, Butterteigkipferln (croissants), Butter und Ma
Das Mittagessen ist ebenso eine Hauptmahlzeit wie das Abend- essen und wird häufig in Form eines Menüs konsumie
Das Abendessen unterscheidet sich vom Mittagessen durch eine noch reichhaltigere Auswahl an Gerichten. Der Gast
Er ist ein Aperitifliebhaber. Wein zum Essen ist in seinem Land beinahe obligatorisch. Er schätzt es besonders, von ei

Der Gast kommt aus .

13
Das Frühstück ist in seinem Lande noch reichhaltiger als das englische Frühstück. Frisches Obst, kombinierte Eierg
Beim Mittagessen wird kleineren Gerichten (Sandwiches, Salat usw.), die vitaminreich und leicht verdaulich sind, de
Das Abendessen ist die Hauptmahlzeit des Tages und besteht aus Vorspeise, Fleisch oder Meeres- früchten und D
Er trinkt alle Arten von alkoholfreien und alkoholischen Getränken sowie warme Getränke und kalte Milch zu den Ma

Der Gast kommt aus .

Er liebt Fischgerichte und verwendet gerne getrocknete Seealgen. Als Beilage dürfen Reis und Soja- sauce nie fehlen
Zu den Speisen trinkt er warmen Reiswein, den „Sake” und auch Bier. Tee ist das beliebteste Getränk und wird unter

Der Gast kommt aus .

5. Ein Interview
Hören und lesen Sie das Interview mit Schachner.
1. dem österreichischen Fußballtrainer Walter

 Herr Schachner, wann war Ihr erster Urlaub?


 Das war so mit 16. Ich bin von St. Michael mit dem Zug nach Italien und dann mit dem Bus nach
Lignano gefahren.
 Was werden Sie nie vergessen?
 Das kann ich nicht beantworten. Es waren alle Reisen und Aufenthalte irgendwie schön und brachten
neue Eindrücke.
 Wohin werden Sie nie mehr fahren?
 Ich fahre grundsätzlich überall gerne noch einmal hin.
 Luxus oder Holzhütte – wo befindet sich das schönste Hotelzimmer der Welt?
 Alles hat seinen Reiz. Die Hotels haben heute vielleicht mehr Sterne als früher, aber unseren Schiur-
laub verbringen wir immer eher einfach. Rustikal auf einer Berghütte.
 Wo entspannen Sie sich am besten in Österreich?
 Überall. In Österreich verbringe ich meine Winterurlaube oder fahre an den Wörthersee.
 Wann hatten Sie den letzten Sonnenbrand?
 Vor Jahren. Habe jetzt einen hohen Sonnenschutzfaktor.
 Ihr erster Flug war...?
 ... mit dem Jugendteam der Österreichischen Fußballmannschaft. Wir sind damals zu einem Turnier
nach Saudi-Arabien geflogen.
 Welche Reise werden Sie sicher noch machen?
 In die Karibik auf eine der Trauminseln. Diesen Urlaub wünscht sich auch meine Frau schon seit Jah-
ren.

13
Was haben wir von Walter Schachner erfahren? Erzählen Sie weiter nach.
1.1.
Seinen ersten Urlaub hat Walter Schachner in Italien verbracht. Er war 16 und...

2. Hören Sie das Interview mit dem Schauspieler Wolfram Berger so oft bis Sie die Sätze
beenden können.
Sein erster Urlaub war ....................................................................................................................................
Nie vergessen wird er .....................................................................................................................................
Nie mehr fahren wird er ..................................................................................................................................
Der Luxus ist für ihn nicht so wichtig, sondern ..............................................................................................
In Österreich entspannt er sich am besten .....................................................................................................
Er hat keine Ahnung, wann .............................................................................................................................
Sein erster Flug war ........................................................................................................................................
Der Ort ist für ihn nicht so sehr entscheidend, sondern ................................................................................

3. Was ist Frau Werner passiert? Beenden Sie die Geschichte.


Weißt du, was mir vorige Woche passiert ist. Am Wochenende wollte ich im Meer baden und bin
deshalb nach Istrien gefahren. Als ich kurz vor der Grenze war, habe ich bemerkt, dass...

4. Schreiben Sie einen kurzen Text in der Vergangenheit anhand der gegebenen Wörter.
Urlaub – verbringen – Insel Rab – Zimmer reserviert – kein Zimmer frei – sich beschweren – Hotels voll
– der Rezeptionist – eine Ferienwohnung haben – gefallen

5. Ist Ihnen etwas auf einer Reise passiert? Erzählen Sie.

6. Was sagen diese Leute? Bilden Sie anhand der Beispiele Sätze in der indirekten Rede.

Herr Schachner: „In die Karibik möchte ich wieder nächstes Jahr fahren.”
Herr Schachner sagt, dass er nächstes Jahr wieder in die Karibik fahren möchte.
Frau Bohl: „Waren Sie auf der Insel Hvar, Herr Schmidt?” Frau Bohl fragt Herrn Schmidt, ob er auf der Insel Hvar war.
Karin: „Wann fliegst du nach China, Thomas?” Karin fragt Thomas, wann er nach China fliegt.

1. Herr Bernard: „Wo haben Sie Ihren ersten Urlaub verbracht, Frau Meier?”
2. Thomas: „Ich bin mit dem Bus nach Split gefahren.”
3. Frau Brahms: „Was werden Sie nie vergessen, Herr Bohl?”
4. Reiseberaterin: „Können Sie in der Vorsaison reisen, Herr Hein?”
5. Fritz: „Ich fahre grundsätzlich überall gerne noch einmal hin.”
6. Reiseberaterin: „Wo entspannen Sie sich am besten, Frau Bohl?”
7. Karin: „Diese Frage kann ich nicht beantworten.”
8. Rezeptionist: „Hat es Ihnen bei uns gefallen, Herr Neuner?”

In der indirekten Rede verwendet man oft den Konjunktiv. Die indirekte Rede mit
Konjunktiv wird in der Einheit 7 geübt.

13
7 Hören und lesen Sie den Text und unterstreichen Sie alle Verben, die im Präteritum ste-
hen.

Der Urlaubsflirt „ich war schon öfter hier. Das Land ist einfach
herrlich. Madrid, Barcelona, Sevilla, die schö-
Peter war auf dem Weg zum Strand. Es war
nen Strände, die Berge, einfach alles.”
sein erster Urlaubstag auf Mallorca und er
fühlte sich ganz gut. Der Stress im Büro, die „Ja, Spanien bietet wirklich viel,”
Urlaubsvorbereitungen, der Streik der Ange- bemerkte Peter. „Was sind Sie eigentlich
stellten am Düsseldorfer Flughafen und die von Beruf?”
daraus resultierende Wartezeit von fünf Stun- „Journalistin. Ich schreibe für eine große
den, alles das spielte für ihn eigentlich keine deut- sche Tageszeitung. Und Sie?”
Rolle mehr. Mit seinem Hotelzimmer war er „Ich bin Angestellter bei einer deutschen Au-
nämlich sehr zufrieden und wichtiger noch: tomobilfirma.” Die jungen Leute unterhielten
Die Sonne schien! Hier konnte er sich noch längere Zeit, doch auf einmal hatte
schwimmen, faul am Strand liegen oder den es die junge Frau sehr eilig und
ganzen Tag an der Hotelbar sitzen, also verabschiedete sich. Nach der ersten
genau das tun, wozu er gerade Lust hatte. Enttäuschung sagte sich Peter, dass es
sowieso nur ein Urlaubsflirt war. Plötzlich
Außerdem hoffte er, neue Leute kennen zu
aber erschrak er. Er stellte fest, dass die
lernen, am liebsten natürlich gut
Brieftasche fehlte: Reisepass, das Ticket
aussehende, junge Damen, schließlich war
er immer noch Junggeselle. So eine für den Rückflug, sein Geld – alles war
temperamentvolle Spani- erin, na ja, aber weg. Andrea war nichts anderes als eine
sein Spanisch war miserabel. Also doch raffinierte Taschendiebin.
eher eine Touristin, die Deutsch sprechen Traurig packte er seine Sachen zusammen
konnte? und machte sich auf den Rückweg.
Als er ins Hotel zurückkam, glaubte er
„Gehen Sie auch zum Strand?” unterbrach
seinen Augen nicht: Da stand Andrea und
eine weibliche Stimme Peters Gedanken.
wartete schon auf ihn.
„Wie bitte? Ach so, ja, ja,” antwortete Peter
mechanisch. „Haben Sie etwas dagegen, wenn „Entschuldigung, aber ich glaube, dass ich
ich mitkomme?” fragte die junge Frau weiter. Ih- nen etwas erklären muss,” fing sie an.
„.Alles, was ich Ihnen über mich erzählt
„Nein, ganz im Gegenteil. Es ist mein erster
habe, stimmt. Mein Name ist Andrea
Urlaubstag und ich kenne hier niemanden.
Schreiner und ich bin wirklich Journalistin.
So kann ich mich ein bisschen unterhalten.”
Im Moment arbeite ich an einer Studie über
Die junge Frau gefiel Peter. Sie hieß Andrea,
das Verhalten deutscher
war 25 Jahre alt, also ein Jahr jünger als er,
Touristen. Es interessieren mich besonders zwei
blond, sehr schlank und bestimmt interes-
sierten sich viele Männer für sie. Am Strand Aspekte: Wie gerne flirtet der Deutsche im Ur-
laub und wie schwer ist es für einen Taschen-
zeigte sich Andrea dann in einem modischen,
dieb, ihm Geld oder etwas Ähnliches zu steh-
schwarz-weißen Bikini und ihre gebräunte Haut
len? Ich darf Sie beruhigen, Sie sind in dieser
ließ vermuten, dass sie schon mindestens eine
Woche schon der Vierzehnte, dem das
Woche hier war.
passiert ist. Hier haben Sie Ihre Brieftasche
„Waren Sie schon einmal in Spanien?”
zurück und seien Sie in Zukunft etwas
fragte sie.
vorsichtiger!”
„Nein, das ist das erste Mal.” Peter machte
In den folgenden dreizehn Tagen ging Peter
der kleine Flirt Spaß. „Wissen Sie,” setzte sie
jedem Flirt aus dem Wege und den größten
fort,
Teil seines Geldes legte er in den Hotelsafe.
Aus Fehlern wird man klug!

erschrecken uplašiti (se) Gedanke, der, -ns, -n misao Gegenteil, das, -s, -
Wortschatz e suprotnost
ausnutzen iskoristiti
Brieftasche, die, -, -n novčanik
enttäuschen razočarati
Enttäuschung, die, - razočarenje

13
enja Stimme, die, -, -n glas
s Taschendiebin, die, -, -nen džeparka
t unterbrechen prekinuti
e Verhalten, das, -s ponašanje
h vermuten slutiti, naga ati
l weiblich ženski
e
n
,

s
t
a
h
l
,

h
.

g
e
s
t
o
h
l
e
n

k
r
a
s
t
i

J
u
n
g
g
e
s
e
l
l
e
,

d
e
r
,

-
n
,

-
n

n
e
ž

13
7.1. Steht das im Text?
1. Peter war verheiratet.
2. Er ist auf Mallorca gekommen, weil er sich erholen wollte.
3. Peter konnte gut Spanisch.
4. Andrea war sehr attraktiv.
5. Andrea war Taschendiebin.
6. Die Deutschen sind im Urlaub nicht vorsichtig.
7. Peter hat sein Geld in den Hotelsafe gelegt.

7.2. Andrea hat das Verhalten deutscher Touristen untersucht. Zu welchem Schluss ist sie
gekommen?

Geschäftskommunikation im Tourismus (VI)


– Abrechnung

1 Hören und lesen Sie das Telefongespräch.


 Hotel Croatia, Verkaufsabteilung. Guten Morgen.
 Gruber Reisen, Braun am Apparat. Ich möchte Frau Tomas sprechen.
 Moment, ich verbinde.

• • •
 Guten Morgen, Herr Braun. Was kann ich für Sie tun?
 Wir haben Ihre Rechnung noch nicht bekommen und am Samstag fährt die Gruppe ab.
 Oh, ist das möglich? Ich prüfe gleich nach und faxe noch heute die Rechnung.
 OK. Wir überweisen dann den Betrag auf Ihr Konto und faxen Ihnen die Zahlungsbestätigung.
 Danke und auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.

2. Lesen Sie den Brief.

Sehr geehrter Herr Braun,


wir haben Ihre endgültige Zimmerliste erhalten und bitten Sie, den Gesamtbetrag auf unser Konto zu überweisen. Darüber hinau
Mit freundlichen Grüßen

Schreiben Sie einen kurzen Brief, in dem Sie Frau Tomas mitteilen, dass Sie in der Anlage die Zahlungsbestätigung senden.

3.

13
4. Schreiben Sie den Brief neu, indem Sie die fett gedruckten Verben ins Passiv setzen.

Sehr geehrter Herr Stern!


Mit Bezug auf Ihr Schreiben vom 13. 09. teilen wir Ihnen mit, dass wir Ihre Rechnung Nr. 564 vom
10. 08. heute beglichen haben.
Die Zahlung haben wir durch unsere Bank auf Ihr Konto vorgenommen.
Wie wir Ihnen schon mitgeteilt haben, haben wir die o. g. Rechnung um 135,00 Euro gekürzt, da Sie uns 2 Mittagessen zuvie
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns die Gutschrift des Betrags bestätigen könnten.
Mit freundlichen Grüßen

5. Übersetzen Sie den Brief.

Poštovani gospodine Braun,


pozivamo se na boravak Vaše grupe u hotelu Croatia od 01. 07. do 15. 07. ove godine i na- damo se da su se svi g
Unaprijed zahvaljujemo

6. Übersetzen Sie die Sätze.


1. Većina Nijemaca ove godine odmor će provesti u domaćim turističkim mjestima.
2. To što mnogi misle o Nijemcima nisu činjenice, već predrasude.
3. Hrvatsku posjećuju uglavnom gosti iz zemalja njemačkog govornog područja.
4. Jedna anketa je pokazala da Nijemci o svom narodu imaju pretežno negativno mišljenje.
5. Recepcioner je pitao gosta da li mu se hotel svidio.
6. Nismo dobili račun, a grupa polazi u subotu.
7. Molimo Vas da ovaj iznos doznačite na naš račun (konto).
8. Molimo faksirajte nam potvrdu uplate.

13
Einheit
REKLAMATIONEN
7
1. Gästereklamationen
1. Was empfindet der Gast als Qualität im Tourismus? Und was als Gegenteil?
Tragen Sie ein.

ruhiges Zimmer Zimmer zu laut


........................... ...........................
........................... ...........................
........................... ...........................

Schlechtes Essen, stundenlanges Warten auf Transferbusse, zwei Kilometer Fußweg vom
Hotel zum Strand, das Zimmer zu laut... Über 400 000 deutsche Pauschalurlauber – etwa ein
Prozent aller Pauschaltouristen – fordern nach dem Ende der „schönsten Wochen des Jahres”
von ihren Reiseveranstaltern Geld zurück. Sie beschweren sich, weil das Angebot den
Ankündigungen in den bunten Prospekten der Urlaubsmacher nicht entspricht.

2. Wann beschweren sich die Gäste? Beenden Sie die Sätze.


Die Gäste beschweren sich, wenn die Unterkunft .............................................................................. .
die Preise ..................................................................................... .
das Essen ..................................................................................... .
das Personal ................................................................................ .

3. Hören und lesen Sie zu zweit vor.

Mensch, ärgere dich nicht!


Im Hotelzimmer
Herr Bach: Das darf doch alles nicht wahr sein! Da freut man sich monatelang auf den Urlaub,
und dann so etwas!
Frau Bach: Warum beklagst du dich eigentlich immer nur bei mir und nicht bei unserer Reiseleiterin?
Ich kann doch genauso wenig dafür wie du.
Herr Bach: Du hast recht. Ich werde sofort zu dieser Frau..., Strau..., äh..., wie hieß sie eigentlich noch?
Frau Bach: Stracke!
Herr Bach: Richtig. Ich werde sofort zu dieser Frau Stracke gehen und ihr die Meinung sagen!
Schließ- lich bin ich ein Mann!

13
Im Büro der Reiseleiterin
Zehn Minuten später sitzt Herr Bach im Büro von Frau Stracke, die schon fast sieben Jahre als
Reise- leiterin bei der Firma „Mensch – ärgere – dich – nicht – Reisen” arbeitet und seit Anfang
dieses Jahres deutsche Touristen in Griechenland betreut.
Frau Stracke: Kann ich Ihnen helfen?
Herr Bach: Vielleicht. Jedenfalls möchte ich mich bei Ihnen darüber beschweren, dass das Hotel
ganz anders aussieht, als man uns, das heißt meiner Frau und mir, versprochen hat.
Frau Stracke: Nun einmal ganz langsam! Was hat man Ihnen genau versprochen?
Herr Bach: Zuerst einmal das Hotelzimmer: Es sollte laut Katalog Balkon oder Terrasse haben.
Wenn ich aber die Hintertür öffne und hinausgehe, stehe ich direkt im Sand. Kein
Balkon, keine Terrasse!
Frau Stracke: Aber seien Sie doch froh! Wer hat schon einen Strand neben seinem Haus und dazu
noch einen so schönen?
Herr Bach: Trotzdem, Frau... Frau...
Frau Stracke: Stracke.
Herr Bach: Richtig. Durch den Wind kommt immer Sand in unser Schlafzimmer und putzen
möchte meine Frau im Urlaub eigentlich nicht.
Frau Stracke: Das braucht sie auch nicht, weil jeden Morgen die Putzfrau kommt.
Herr Bach: Aber doch nicht unbedingt um halb acht morgens, wenn wir beide noch schlafen!
Frau Stracke: Sehen Sie es positiv! Wir arbeiten für Sie eben schon am frühen Morgen.
Herr Bach: Na gut, doch hören Sie mir weiter zu: Gestern habe ich in unserem Hotelzimmer fünf
Amei- sen und zwei Kakerlaken töten müssen. Das ist unglaublich!
Frau Stracke: Stimmt. Ein Tierfreund sind Sie bestimmt nicht. Wissen Sie, ich mag alle Tiere, auch
Amei- sen und Kakerlaken. Dass Sie nur so etwas tun konnten...
Herr Bach: Entschuldigung, so habe ich das nie gesehen. Trotzdem ist das noch lange nicht alles:
Im Bad läuft nämlich kein warmes Wasser und die Nachttischlampe funktioniert nicht.
Frau Stracke: Die Urlauber in unserem Hotel mögen in dieser Hitze lieber kaltes Wasser und was
die Nachttischlampe betrifft, einer unserer Elektriker wird das sofort in Ordnung
bringen. Wir wollen doch, dass unsere Gäste zufrieden sind!
Herr Bach: Vielen Dank, Sie sind sehr freundlich. Aber wissen Sie, das Hotelzimmer ist eigentlich
gar nicht unser größtes Problem...
Frau Stracke: Jetzt machen Sie mich aber neugierig!
Herr Bach: Nun, am meisten ärgert uns hier das Frühstück. Wir haben schon ein bisschen mehr
erwar- tet als jeden Morgen Cornflakes mit Milch.
Frau Stracke: Aber unser Frühstücksbuffet umfasst doch viel mehr: Müsli, Joghurt, dazu
verschiedene Säfte wie z. B. Tomatensaft oder Grapefruitsaft...
Herr Bach: Na schön, aber wo sind Kaffee, Brötchen, Marmelade, Wurst, Eier...?
Frau Stracke: Sie machen mir vielleicht Spaß. Wir geben Ihnen die Gelegenheit, endlich einmal
gesund zu leben und Sie ärgern sich noch darüber.
Herr Bach: Sie haben schon Recht: Es ist immer gut, etwas für die Gesundheit zu tun. Aber
warum bieten Sie uns dann nicht auch ein besseres Sportprogramm, Frau..., ...
Frau Stracke: Stracke, wenn ich bitten darf.
Herr Bach: Gut, Frau Stracke. Im Katalog stand etwas von Tennis oder sogar Golf. Ich kann hier
aber weit und breit keine Tennis- oder Golfplätze sehen.
Frau Stracke: Im Katalog steht wörtlich, dass wir unseren Hotelgästen die Möglichkeit geben, im
kleinen Rahmen Tennis oder Golf zu spielen. Im kleinen Rahmen heißt für uns
Tischtennis bzw.
Minigolf und für beide Sportarten gibt es entsprechende Plätze.
Herr Bach: Hm, das habe ich nicht gewusst. Ach so, noch eine letzte Sache: Wir können nachts
kaum einschlafen, weil die Musik in der Hoteldisko einfach zu laut ist. Können Sie

13
dagegen viel- leicht...?

14
Frau Stracke: Selbstverständlich. „Mensch – ärgere – dich – nicht – Reisen” ist großzügig und
schenkt Ihnen und Ihrer Frau Watte für die Ohren und ein paar Schlaftabletten.
Herr Bach: Danke, Sie sind sehr aufmerksam. Auf Wiedersehen Frau..., Frau... äh... Wie war
noch gleich Ihr Name?
Frau Stracke: Stracke!
Herr Bach: Richtig. Auf Wiedersehen Frau Stracke.
Frau Stracke: Auf Wiedersehen und noch einen schönen Urlaub.
Herr Bach: Danke schön.

3.1. Nach dem Gespräch mit der Reiseleiterin kommt Herr Bach zu seiner Frau ins Ho-
telzimmer zurück. Was hat er ihr gesagt? Erstellen Sie einen Dialog.

3.2. Worüber beschwert sich Herr Bach bei der Reiseleiterin? Beenden Sie die Sätze.

Herr Bach beschwert sich über


– das Zimmer, das keinen Balkon und keine Terrasse hat.
– Ameisen und Kakerlaken, die ...........................
– das Bad, in dem ...........................
– die Tischlampe, die ...........................
– das Frühstück, das ...........................
– die Musik, die ...........................

3.3. Was halten Sie von der Reiseleiterin? Nimmt sie die Reklamationen ernst?

4. Der Code der Kataloge

Wenn man die Angebote in den Reisekatalogen liest, scheint alles wunderschön zu sein.
Dann kommt man in einen Ferienort und stellt enttäuscht fest, dass es kein Ferienparadies
ist. Wer keine Enttäuschung erleben will, muss zwischen den Zeilen lesen können.
Können Sie zwischen den Zeilen lesen? Das werden Sie erfahren, nachdem Sie den Begriff auf der
linken Seite mit der richtigen Erklärung auf der rechten Seite verbinden.

1. Direktflug a) sagt nicht, dass er geheizt wird


2. direkt am Meer b) kein Blick aufs Meer
3. Meerseite c) Touristen-Rummel, Lärm
4. an der Strandpromenade d) kann Steilküste, Hafen sein
5. beheizbarer Pool e) sonst ist absolut nichts los
6. wöchentliche Folkloreabende f) schlecht ausgebildet und wenig effizient
7. Personal bemüht g) Prostitution auf allen Fluren
8. für Junggesellen geeignet h) ganz weit und es fährt nicht einmal ein Bus
9. Mietwagen empfehlenswert i) kein Nonstop-Flug, mit Zwischenlandungen
10. kontinentales Frühstück j) steiniger Strand, Seeigel
11. verstärktes Frühstück k) Minimalversion
12. Badeschuhe nicht vergessen l) zusätzlich ein hartgekochtes Ei

14
2. Behandlung von Reklamationen
1. Lesen Sie den Text.
Eine Gästereklamation kann unangenehme Folgen haben, wenn sie nicht zur Zufriedenheit
des Gastes erledigt wird. Nach einer Untersuchung erfahren elf Personen davon, wenn ein
rekla- mierender Gast von der Abwicklung seiner Reklamation enttäuscht war.
Bei der Bearbeitung der Gästereklamationen sollte man folgende zehn Punkte beachten:

1. Reklamationen ernst nehmen!


2. Für jede Reklamation genügend Zeit nehmen!
3. Den Gast ausreden lassen, nicht unterbrechen, geduldig zuhören!
4. Eigene Schuld nicht im Voraus abstreiten, auch wenn das möglich wäre!
5. Nicht beleidigt oder wütend auf die Beschwerde des Gastes reagieren!
6. Bemüht sein, sich in die Situation des Gastes zu versetzen und die Reklamation aus seiner
Sicht zu betrachten!
7. Nicht schulmeisterlich-belehrend und zu dominant auf den Gast einwirken!
8. Die Reklamation des Gastes sorgfältig überprüfen. Bei der Erledigung von Kleinigkeiten
großzügig sein!
9. Berechtigte Reklamationen möglichst sofort und korrekt erledigen!
10. Möglichst realistische Termine der Reklamationserledigung fixieren, jedoch keine Versprechungen
abgeben, die nicht eingehalten werden können.

1.1. Was bedeuten die unten stehenden Wörter im Text? Tragen Sie ein.

abstreiten ........................... Folge, die, -, -n ...........................


ausreden ........................... Reklamationserledigung, die, - ......................
beachten ........................... Sicht, die, - ...........................
beleidigt ........................... unterbrechen ...........................
betrachten ........................... Untersuchung, die, -, -en ...........................
einwirken ........................... versetzen ...........................
enttäuscht ........................... Versprechungen abgeben ...........................
erledigen ........................... Versprechungen einhalten ...........................
ernst nehmen ........................... wütend ...........................

1.2. Fragen zum Text.


1. Wann kann eine Gästereklamation unangenehme Folgen haben?
2. Was hat eine Repräsentativuntersuchung gezeigt?
3. Welche der zehn Punkte finden Sie besonders wichtig? Begründen Sie Ihre Meinung.

14
Was passt zusammen? Verbinden Sie anhand des Textes.
1.3.
behandeln
bearbeiten
Punkte beachten
eigene Schuld haben
Versprechungen erledigen
Termine abstreiten
eine Reklamation fixieren
Folgen abgeben
ernst nehmen
überprüfen
einhalten

2. Die Bearbeitung der Reklamationen wird in der Regel in vier Phasen durchgeführt. Ord-
nen Sie die Phasen richtig ein.

Phase 
Dem Gast gegenüber das Bedauern und Mitgefühl darüber ausdrücken, dass er zum
Beispiel mit dem Hotelzimmer nicht voll zufrieden ist.
Phase 
Dem Gast dafür danken, dass er die Reklamation geäußert und
damit auf mögliche Schwachstellen hingewiesen hat.
Phase 
Das Problem des Gastes notieren und eine schnelle Abhilfe zusichern.
Phase 
Den Gast ausreden lassen, auch dann, wenn er mehrmals das Gleiche wiederholt! Dabei nicht
un- terbrechen, nicht durch Kopfschütteln oder Handbewegungen dem Gast nonverbal
signalisieren, dass man nicht zustimmt.

3. Das Personal sollte sogenannte „Killerphrasen” und Negativworte vermeiden. Sie zer-
stören die Gesprächsatmosphäre und können das Reklamationsgespräch schnell in ein
Konfliktgespräch umwandeln. Im Kasten finden Sie einige Beispiele für positiv wirkende
„Verständnisformeln” und einige Beispiele für „Gesprächskiller”.
Führen Sie anhand dieser Beispiele Reklamationsgespräche.

Wir werden gleich versuchen die Heizung


Entschuldigen
zu reparieren.
Sie bitte, wir werden unser Möglichstes tun.
Da täuschen Sie sich aber!

Wir versprechen Ihnen, den Mangel möglichst schnell zu beseitigen.

Das stimmt nicht, Herr x!


Möchten Sie sehen, wie die Klimaanlage zu bedienen ist?

Ich kann mich durchaus in Ihre Lage versetzen.


Ist das jetzt klar?

Da haben Sie mich aber völlig falsch verstanden


Das kann nicht sein!
Es ist mir verständlich, dass Sie unter dem Straßenlärm
in Ihrem Zimmer leiden. Leider sind alle Zimmer zur Meerseite belegt.
Unmöglich, das geht nicht!

14
Worüber beschwert sich der Gast? Hören und ergänzen Sie die Gespräche im Hotel.
4.

G: ...........................
R: Wir versprechen Ihnen, den Mangel gleich zu beseitigen.
G: ...........................
R: Die Lösung Ihres Problems wird schwierig sein, doch wir werden uns alle erforderliche
Mühe geben.
G: ...........................
R: Vielleicht haben wir uns bei der Beschreibung unseres Angebots nicht klar genug ausgedrückt.

5. Führen Sie Gespräche anhand des folgenden Textes.

Ein Gast hat telefonisch ein sehr ruhig gelegenes Hotelzimmer mit dem Argument bestellt,
dass er am nächsten Tag als Seminarteilnehmer einen anstrengenden Tag hat. Die
Rezeptionistin hat ihm ein sehr ruhig gelegenes Zimmer versprochen.
Beim Betreten des Zimmers muss der Gast jedoch zu seiner Verwunderung feststellen, dass
das Zimmer zu einer belebten Straße gelegen und sehr laut ist. Die Rezeptionistin, die dem
Gast dieses Zimmer zugeteilt hatte, versucht sich mit der Bemerkung herauszureden, bisher
habe sich noch kein Gast über den Lärm in diesem Zimmer beschwert.

Telefongespräch Gespräch an der Rezeption


Gast: .............................................. . Gast: .............................................. .
Rezeptionistin: .............................................. . Rezeptionistin: .............................................. .
Gast: .............................................. . Gast: .............................................. .
Rezeptionistin: .............................................. . Rezeptionistin: .............................................. .
Gast: .............................................. . Gast: .............................................. .

6. Lesen Sie den Text.

Wie die Veranstalter aus unzufriedenen Kunden loyale Stammkunden machen

„Modernes Beschwerdemanagement ist diesich bei Dertour beschwert, einen Eingangsbe-


erste Stufe zur Kundenbindung”, sagt Colettescheid.
Hennen, die Leiterin der Beschwerde-AbteilungDie Mehrzahl der Veranstalter betrachtet un- des großen Reiseveranst
„Der Kunde will vor allem ernst genommen„Das Wertvollste, das wir haben, ist die Mei- werden”, sagt Birgit Wiedau,
zwar umgehend. Denn nichts sei schlimmer, alsE-Mail abzugeben. Auch die TUI wolle das Inter- wenn ein Kunde wochenla

14
Hennen und ihre Abteilung können so zum Hauptrolle bei der schnellen Problemlösung
Beispiel auf einen Blick sehen, wie oft ein
spielen die Reiseleiter. „Diese haben den
ver- ärgerter Kunde schon bei Cook-
engsten Kontakt zu unseren Gästen und
Veranstaltern gebucht und sich beschwert
können auch vor Ort Einfluss auf die Hoteliers
hat.
Für die Anregungen der Kunden sind die Ver- nehmen,” sagt TUI-Manager Vries. Wichtig sei
anstalter sehr dankbar. So nahm Neckermann eine individuelle Problemlösung. Nur wenn gar
Halbtagesausflüge für Kinder von 8 bis 14 Jahre nichts mehr gehe, werde das Geld zurückgege-
ins Programm, nachdem Eltern dieses Angebot ben. So bemüht sich Hennen, einem
in den Clubs des Veranstalters vermisst hatten. verärger- ten Urlauber immer erst
Gibt es Reklamationen am Urlaubsort – etwa Alternativen zu bieten
zum Service oder Essen im Hotel -, ist die – etwa durch die Benutzung des Hallenbads
oberste Devise: umgehende Abhilfe. Die Urlau- im schickeren Nachbarhotel oder einer
ber sollen nicht frustriert aus den Ferien nach
Gratisnut- zung der Sonnenliegen am Strand.
Hause kommen.

6.1. Hier finden Sie zehn Aussagen zum Text. Vier davon sind falsch. Welche?
1. Das Internet hat mit Reklamationen nichts zu tun.
2. Innerhalb von zwei Tagen erfährt jeder Kunde, der sich bei Dertour beschwert, ob seine
Reklamati- on eingegangen ist.
3. Anregungen der Kunden sind für die Veranstalter nicht so wichtig.
4. Beschwerdemanagement spielt im Tourismus keine Rolle.
5. Die Mehrzahl der Veranstalter betrachtete früher unzufriedene Urlauber als notwendiges Übel.
6. Die Reiseleiter spielen eine entscheidende Rolle bei der Problemlösung.
7. Die Veranstalter schätzen die Vorschläge der Kunden.
8. Die Kunden, die sich beschweren, dürften nicht lange auf eine Reaktion des
Reiseveranstalters warten.
9. Jedes Problem muss man individuell lösen. Wenn das nicht möglich ist, bekommt der Gast
sein Geld zurück.
10. Wenn ein Gast nicht zufrieden ist, verlässt er einfach das Hotel.

6.2. Erklären Sie die Bedeutung der fett gedruckten Wörter aus dem Zusammenhang des
Textes und übersetzen Sie diese Wörter ins Kroatische. Wählen Sie fünf Wörter davon aus
und bilden Sie damit Sätze.
Anregungen (Pl.) ...........................
notwendiges Übel ...........................
Einfluss nehmen auf etwas
Qualitätsmangel, der, -s, -mängel .....................
...........................
umgehend ...........................
Eingangsbescheid, der, -s ...........................
und zwar ...........................
einstellen ...........................
verärgert ...........................
ermuntern ...........................
vermissen ...........................
Fragebogen, der, -s, -bögen ...........................
wertvoll ...........................
Kundenbindung, die, - ...........................

6.3. Finden Sie im Text Gegensätze zu folgenden Wörtern:

entmutigen ........................... Lob ........................... wertlos ........................... entlassen ...........................

14
zufrieden ........................... witzig ........................... verlieren ...........................

14
6.4. Finden Sie im Text die passenden Wörter.
........................... Klage, mit der man sich über jemanden oder etwas beschwert
........................... der Ort, in dem man einen Urlaub verbringt
........................... Abteilung, in der man Reklamationen behandelt
........................... Vordruck, der eine Reihe von Fragen enthält
........................... so schnell wie möglich
........................... etwas bekommen

6.5. Lesen Sie den Text noch einmal und notieren Sie Stichwörter zu folgenden Punkten.

Beschwerdemanagement im Tourismus: ...........................


Meinung der Kunden: ...........................
Internet als Beschwerdestimulierung: ...........................

6.6. Der Text „Wie die Veranstalter aus unzufriedenen Kunden loyale Stammkunden machen”
ist einer Zeitschrift entnommen. Sie haben bemerkt, dass einige Sätze im Text kursiv
gedruckt sind. Was meinen Sie, warum? Was wurde dadurch betont?

7. Indirekte Rede mit Konjunktiv

(1) Rudi trifft Heike und erzählt ihr: „Denk dir, ich habe in der Lotterie gewonnen und bin jetzt Millionär.”
(2) Heike kommt nach Hause und sagt ihrem Bruder:
„Ich habe eben Rudi getroffen, er hat mir erzählt, er habe in der Lotterie gewonnen und sei jetzt Millionär.”
Im ersten Satz werden Rudis Worte direkt wiedergegeben; es handelt sich also um eine direkte
Rede. Im zweiten Satz spricht Rudi nicht selbst. Seine Worte werden indirekt, nämlich durch Heike
weiterer- zählt; hier liegt die indirekte Rede vor.
Um sprachlich zu verdeutlichen, dass man die Worte eines anderen
weitergibt, benutzt man bei der indirekten Rede die Formen des
Konjunktivs.

INDIKATIV Beim Konjunktiv unterscheidet


KONJUNKTIV I man zwei KONJUNKTIV II

ich bin habe werde komme sei


Formen:
habe werde komme wäre hätte würde käme

du bist hast wirst kommst seiest habest werdest kommest wärest hättest würdest kämest

er/sie/es ist hat wird kommt sei habe werde komme wäre hätte würde käme

wir sind haben werden kommen seien haben werden kommen wären hätten würden kämen

ihr seid habt werdet kommt seiet habet werdet kommet wäret hättet würdet kämet

sie sind haben werden kommen seien haben werden kommen wären hätten würden kämen

Der Konjunktiv II ist eine veraltete Form und ist nur bei Hilfs- und Modalverben üblich. Bei
anderen Verben verwendet man statt des Konjunktivs II die Form würde + Infinitiv (er
würde kommen).

14
Setzen Sie den
7.1. Text in die direkte Rede.
Colette Hennen, die Leiterin der Beschwerde-Abteilung sagt, ein Kunde sei besonders loyal, wenn er
sich beschwert habe und danach mit der Behandlung der Reklamation zufrieden sei.
Es sei nichts schlimmer, als wenn ein Kunde wochenlang auf eine Reaktion des Reiseveranstalters
warten müsse. Auch die TUI wolle das Internet als „zusätzliche Beschwerdestimulierung” nutzen.
Wichtig sei eine individuelle Problemlösung. Nur wenn gar nichts mehr gehe, werde das Geld
zurückgegeben.

7.2. Geben Sie die Informationen, die Sie von anderen gehört haben, weiter. Beachten Sie
dabei folgende Regeln:

a) Für die Gegenwart verwendet man Konjunktiv I.


b) Für die Vergangenheit verwendet man Konjunktiv I von haben und sein + Partizip
Per- fekt.
Wenn die Formen des Indikativs und des Konjunktivs I gleich sind, verwendet man in der
indirekten Rede die entsprechende Form des Konjunktivs II oder würde + Infinitiv:

Die Studenten sagen oft: „Wir haben alles gelernt. Trotzdem haben wir die Prüfung nicht bestanden.”
Die Studenten sagen oft, dass sie alles gelernt hätten. Trotzdem hätten sie die Prüfung nicht bestanden.

Beispiele:
1. Er ist bekannt.
 Ich habe gehört, dass er bekannt sei.
 Ich habe gehört, er sei bekannt.
Er war vor 10 Jahren sehr bekannt.
2.  Ich habe gehört, dass er vor 10 Jahren sehr bekannt gewesen sei.
 Ich habe gehört, er sei vor 10 Jahren sehr bekannt gewesen.

1. Die Gäste sind mit ihren Zimmern nicht zufrieden.


2. Frau Wolf war unser Stammgast.
3. Sie hat jetzt ein neues Haus.
4. Opatija hat einen schönen Badestrand bekommen.
5. Kroatien hat ein neues Klassifizierungssystem.
6. Hier beginnt der Bau eines neuen Hotels.
7. Die Autos dürfen hier nicht parken.
8. Die meisten Deutschen haben ihren Urlaub am Meer verbracht.

14
8. Nach der Meinung einer deutschen Zeitschrift können deutsche Urlauber bei unten
stehenden Mängeln folgende Preisminderung verlangen:

UNTERKUNFT
die Lage des gebuchten Objekts nicht 5 – 15 %
stimmt
zu kleine Wohnfläche 5 – 10 %
fehlender Balkon 5 – 10 %
fehlender Meerblick 5 – 10 %
fehlendes (eigenes) Bad/WC 15 – 25 %
fehlende Klimaanlage 10 – 20 %
Ungeziefer 10 – 50 %
Ausfall der Toilette 15 %
Strom-/Gasausfall 10 – 20 %
Wasserausfall 10 %
schlechte Reinigung 10 – 20 %
ungenügender Wäschewechsel 5 – 10 %
Lärm am Tage 5 – 25 %
Lärm in der Nacht 10 – 40 %
Gerüche 5 – 15 %

VERPFLEGUNG
eintönige Speisekarte 5%
nicht genügend warme Speisen 10 %
lange Wartezeiten 5 – 15 %
verdorbene Speisen 20 – 30 %
Selbstbedienung statt Kellner 10 – 15 %
verschmutztes Geschirr 10 – 15 %

SONSTIGES
fehlender Swimmingpool 10 – 20 %
fehlender Tennisplatz 5 – 10 %
fehlende Kinderbetreuung 5 – 10 %
Unmöglichkeit des Badens im Meer 10 – 20 %
verschmutzter Strand 10 – 20 %
fehlende Strandliegen 5 – 10 %
fehlende Vergnügungseinrichtungen
(Disko, Animateure, Kino) 5 – 15 %

Besprechen Sie diese Angaben.

Beispiel: Wenn die Lage des gebuchten Objekts nicht stimmt, kann der Gast eine Preisminderung von 5 bis 15 % verlang

9. Merken Sie sich die Gedanken zum Thema „Gastlichkeit und Qualität im Tourismus” der
österreichischen Wirtschaftskammer.
„Ein zufriedener Gast ist die „Gastliche Erlebnisse werden oft
beste Werbung.” weiter erzählt - ungastliche aber auch.”
„Ein freundliches Lächeln „Als Gast kommen,
kann Berge versetzen.” als Freund wieder kommen”
„Auf der Welt gibt es viele Sprachen-
Gastfreundlichkeit wird überall verstanden.”
14
Geschäftskommunikation im Tourismus (VII)
– Reklamation

1 Hören und lesen Sie das Telefongespräch


 Reisebüro Gruber Reisen, guten Morgen.
 Guten Morgen. Ich hätte gern jemanden aus der Beschwerdeabteilung.
 Moment, ich verbinde.
...
 Beschwerdeabteilung, guten Morgen.
 Guten Morgen. Mein Name ist Krein, Inge Krein. Am 10. 3. dieses Jahres habe ich bei Ihnen eine
Reise für zwei Personen gebucht.
 Moment, bitte. – Ja, ich habe Ihre Buchung gefunden. Und, wo gab’s Probleme?
 Wir haben ein Zimmer zur Straße bekommen, obwohl Zimmer zur Meerseite frei waren. Und
während unseres Aufenthaltes wurde das Hallenbad renoviert, so dass wir nicht baden konnten.
 Es tut mir wirklich leid, Frau Krein. Wie können wir Ihnen helfen?
 Ich erwarte einen Nachlass von mindestens 50 %.
 Jetzt kann ich Ihnen nichts versprechen. Sie müssten uns einen Beschwerdebrief zusenden,
den wir dann an den Leistungsträger weiterleiten werden.
 In Ordnung. Vielen Dank.
 Ich danke Ihnen und auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.

2. Lesen Sie die Briefe.

Gruber Reisen
Reisebüro ATLAS Knittelfeld, 10. 08. 20..
Frau Klarić

Reklamation — Kunden Krein, Hotel CROATIA,Voucher Nr. 086432

Sehr geehrte Frau Klarić,


wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass sich unsere Kunden nach ihrer Reise über das Hotel
Croatia beschwert haben. Einzelheiten erfahren Sie aus der beigefügten Kopie des
Beschwerdeschreibens.
Selbstverständlich wissen wir nicht, ob die Behauptungen der Kunden zutreffen.Wir bitten Sie
daher höflichst, zu den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen.Wenn die Angaben in der
Beschwerde stimmen, müssen wir eine Zahlung an den Kunden leisten.Wir können dies erst nach
Eingang Ihrer Stellung- nahme feststellen.Wir werden Sie dann bitten müssen, uns den
entstandenen Schaden zu ersetzen.
Ihre Antwort erbitten wir innerhalb von 7 Tagen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Gruber Reisen
Schmidt
Anlage

Inge Krein, CHARLOTTENSTRAẞE 10, 7000 STUTTGART 1

14
Gruber Reisen

STUTTGART, 10. 08. 20..


Reise vom 01. − 17. 07. 20.., Hotel CROATIA
Sehr geehrte DAMEN und Herren,
wir buchten bei Ihrer GESELLSCHAFT die oben ANGEFÜHRTE Reise. AUSSCHLAGGEBEND für die
AUSWAHL dieses Hotels der LUXUSKLASSE WAR, DASS dieses Hotel über ein sehr großes HALLENBAD
verfügt, DAS GANZJÄHRIG geöffnet ist. Leider WAR dieses HALLENBAD ABER wegen
REPARATURARBEITEN geschlossen. Der kleine FLACHE Swimmingpool vor dem Hotel bot uns keinen
ERSATZ.
Außerdem wurde uns ein Zimmer zur STRAẞE zugeteilt, obwohl Zimmer zur Meerseite frei WAREN.
DAS Zimmer zur STRAẞENSEITE WAR für ein Hotel dieser PREISKATEGORIE EINFACH UNZUMUTBAR (TAG
und NACHT STRAẞENLÄRM, von den AUTOABGASEN und der Hitze GANZ zu schweigen). NACH einer
SCHLAFLOSEN NACHT zogen wir in ein Zimmer zur Meerseite und ZAHLTEN DAFÜR einen ZUSCHLAG von
18,00 Euro pro NACHT. LAUT Ihrem Prospekt WAR dies GAR nicht BUCHBAR.
DA mein MANN durch OPERATION AM Bein gehbehindert ist, WAR für ihn DAS BADEN AUSGESCHLOS-
sen. DA wir oft bei Ihrem Reisebüro Reisen gebucht HABEN und immer zufrieden WAREN, bitten
wir um eine ANGEMESSENE EntSCHÄdigung für die oben ERWÄHNTEN MÄNGEL.
Im FRÜHJAHR wollen wir eine vierwöchige AMERIKAREISE buchen und bitten schon im Hinblick DA-
RAUF, uns doch recht großzügig bei Ihrer Entscheidung entgegen zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen


I. Krein

2.1. Lesen Sie die Stellungnahme des Reisebüros „Atlas”.

Sehr geehrter Herr Schmidt,


es tut uns leid, dass sich Ihre Kunden über die Unterkunft im Hotel Croatia beschwert haben. Nach- folgend zitieren wir di
”Die Tatsache ist, dass das Hallenbad wegen Reparaturarbeiten geschlossen war und dass es die Gäste nicht benutzen kon
Die Gäste haben das Zimmer bekommen, das sie über die Agentur gebucht haben (laut Vertrag nur Zimmer zur Parkseite)
Die Gäste haben sich nicht mehr an der Rezeption beschwert und haben sich auch nicht beim Rei- seleiter gemeldet. Desh
Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen keinen anderen Bescheid geben können. Mit freundlichen Grüßen
„Atlas”

Was halten Sie von dieser Stellungnahme? War die Reklamation berechtigt oder nicht?

14
3 Setzen Sie sinngemäß folgende Ausdrücke ein: Antwort, Kunden, um, möglich, Diskothek, er-
füllen, geöffnet, während, obwohl, ruhig, Zukunft, Hochsaison, erfahren, sich beziehen, gestört,
da, Aufenthalt, Bitte, Stellungnahme, in der Zeit.
Sehr geehrter Herr...
Wir (1) ........................... auf den (2) ...........................unserer Gäste, Herrn und Frau Braun,
die (3)........................... vom ... bis....in Ihrem Hotel waren.
(4)...........................es sich um ein älteres Ehepaar handelt, hatten wir Sie in unserem
Schreiben vom ... ausdrücklich (5) ........................... ein (6).........................Zimmer gebe-
ten.
Jetzt (7)...........................wir von unseren Kunden, dass sich das ihnen zugeteilte
Zimmer unmittelbar über der (8)..........................befand, die bis 4 Uhr morgens (9)
........................... ist, so dass ihre Nachtruhe (10) ...........................des ganzen Aufenthalts
(11) ..........................war.
Ihre (12) ..........................um ein anderes Zimmer konnten Sie angeblich nicht (13)
........................... .
(14) ........................... wir einsehen, dass sich in der (15) ...........................diese Angele-
genheiten nur schwer arrangieren lassen, bitten wir Sie, in der (16) ...........................die
Wünsche unserer (17) ..........................genau zu berücksichtigen, und falls dies nicht (18)
........................... ist, uns lieber eine abschlägige (19) ...........................zu geben.
In Erwartung Ihrer (20) ...........................verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

3.1. Beantworten Sie den Brief im Namen des Hotels. Verwenden Sie dabei folgende Wörter
und Ausdrücke: leid tun, sich über etwas beschweren, Reservierung, zu spät kommen, Hoch-
saison, alle Zimmer, belegt, bereit sein, eine Ermäßigung gewähren.

4. Nehmen Sie als Reiseagentur Stellung zu diesem Brief.

Sehr geehrte Damen und Herren,


am 19. 06. dieses Jahres habe ich bei Ihnen eine Reise nach Hvar gebucht. Laut Katalog wurden mir zwei Wochen Sonne und Erho
Aber während meines Aufenthaltes wurden im Hotel Renovierungsarbeiten durchgeführt, so dass ich mich tagsüber nicht im Ho
Ich betrachte daher meinen Urlaubsgenuss als erheblich gemindert und fordere Sie auf, mir meine Reisekosten zu erstatten. Soll
Mit freundlichen Grüßen A.Thiel

15
5. Übersetzen Sie ins Deutsche.
1. Moramo Vam nažalost priopćiti da su se gosti žalili na Vaš hotel.
2. Molimo Vas da o pojedinim točkama zauzmete stav.
3. Ako su navodi iz pisma točni, molimo da klijentu nadoknadite štetu.
4. Žao nam je što su se gosti žalili na smještaj.
5. Budući da se gosti nisu žalili na recepciji, smatramo da reklamacija nije opravdana.
6. Za vrijeme boravka naših gostiju hotel je renoviran, a bazen je bio zatvoren.
7. Iako je unutrašnji bazen bio zatvoren, gosti su se mogli kupati, jer im je na raspolaganju bio
ot- voreni bazen, a i more je bilo toplo.
8. Kod obrade reklamacija važno je da svaku reklamaciju shvatite ozbiljno.

15
angerufen habe.
 Ja, ich sage Bescheid.

Hörtext 3.1., Seite 15


In der Regel stehen All-Inclusive-Leistungen
im Hotel und am Swimmingpool zur
Verfügung, jedoch nicht am Strand. Auch die
Ge- tränkeauswahl ist bei „all inclusive”
eingeschränkt. So gibt es in der Regel nur eine
Sorte offenen Rot- und Weißwein,
sowie ausschließlich einheimische Spirituosen.
Sportangebote stehen nicht unbegrenzt
zur Verfügung. Auch stehen selten ausreichend
Sonnenschirme und Liegestühle am
Swimmingpool für alle Gäste zur Verfügung. In
den All-Inclusive-Clubhotels
müssen die Gäste in der Regel
Kunststoffarmbän- der tragen, die während des
gesamten Aufenthaltes nicht abgenommen werden
können.

Hörtext 4, Seite 26
 Adria-Reisen, Zentralverwaltung, guten Tag!
 Hier spricht Müller vom Reisebüro Kuoni.
Ich hätte gern Frau Nardi.
 Wie war Ihr Name bitte?
 Müller.
 Einen Augenblick, ich verbinde.

Hörtext 5, Seite 26
 Reisebüro Dalmatien, Graf am Apparat. Könnte
ich bitte Herrn Müller sprechen?
 Herr Müller spricht gerade. Können Sie
warten?
 Nein, das geht nicht. Könnte Herr Müller
mich vielleicht zurückrufen?
Meine Nummer ist 385 51 244 544.
 Geht in Ordnung.

Hörtext 6, Seite 26
 Ameropa-Reisen, Schmidt, guten Tag!
 Hotel Millenium. Lega am Apparat. Ich
muss mit Frau Schneider einen Termin
vereinbaren.
 Tut mir leid. Frau Schneider ist gerade in
einer Besprechung. Kann ich ihr etwas
ausrichten?
 Ja, sagen Sie ihr, bitte, dass ich

15

Hörtext 9, Seite 27
Dienstag. Könnten wir das Treffen auf
Donners- tag verschieben?
Einheit
 1
Die Verbindung ist so schlecht.
Könnten Sie etwas lauter sprechen?
 Unser Termin! Könnten wir ihn auf
Donnerstag verschieben?
 Einverstanden. Das passt mir.
 Alles klar. Also dann bis Donnerstag
um die gleiche Zeit.

Einheit 2
Hörtext 3.2., Seite 38
 Guten Tag.
 Guten Tag, ich habe gestern von Ihnen
diese Kataloge bekommen.
 Und, haben Sie etwas gefunden?
 Ja, hier bei Neckermann, auf Seite 25.
 Oh, das ist eine schöne Reise. Sie
werden viel Schönes sehen und erleben.
Und es ist sehr günstig.
 Ja, stimmt. Ich möchte gleich buchen. Für
zwei Personen.
Muss ich etwas anzahlen?
 Ja, 50 % der Gesamtsumme.
 Wann muss ich den Rest bezahlen?
 Spätestens eine Woche vor der Abreise.
 Gut. Was muss ich jetzt zahlen?
 1250 Euro.
 Hier, bitte.
 Danke. Ihre Quittung, bitte.
 Danke und auf Wiedersehen.
 Auf Wiedersehen.

Hörtext 4, Seite 45
ADVENTURE WEEK IN DALMATIEN
1. Tag (Samstag): Transfer vom Flughafen
Split nach Trilj. Einchecken im Hotel St.
Mihovil, Be- grüßung, Abendessen und
Übernachtung.
2. Tag (Sonntag): Nach dem Frühstück Fahrt
zum 12 km entfernten Dorf Han, wo unsere
KANU- SAFARI beginnt. Etwa zweieinhalb
Stunden dauert die gemütliche Fahrt mit dem
Kanu (je 6 – 10 Personen) den Fluss hinab
zum Hotel St. Mihovil. Nachmittags
Stadtführung durch Trilj.
3. Tag (Montag): Heute geht es mit dem
MOUN- TAIN BIKE entlang der Cetina und
über die Hügel

15
der Umgebung. Die Strecke ist etwa 20 km lang Hörtext 3, Seite 57
(mittlerer Schwierigkeitsgrad) und wird in drei
J: Wo liegt der Alpenhof?
Etappen gefahren, zur Mittagspause halten wir bei
A: 3 km vom Ortszentrum entfernt, in absolut ru-
den 600 Jahre alten Wassermühlen von Grab, wo
higer Lage, auf der sonnigsten Seite der
uns ein zünftiger Snack erwartet.
Alpen.
4. Tag (Dienstag): Wir kehren zurück aufs Wasser
– mit dem KAJAK durchfahren wir einen der
schön- sten, fast noch unentdeckten Canyons
Europas.
Nach rund vier Stunden Fahrt durch lebhaftere
Gewässer bauen wir direkt am Fluss unser
Zeltlager auf, wo wir bei Lagerfeuer und
gegrillten Forellen den Abend und die Nacht
verbringen (auf Wunsch kann die Übernachtung
auch im Hotel erfolgen).
5. Tag (Mittwoch): In ihrem unteren Lauf
verwan- delt sich die Cetina in einen wilden
Fluss – genau richtig für RAFTING mit
Schlauchbooten für 5-8 Personen. Nach drei bis
vier Stunden aufregender Fahrt, bei der sicher
niemand trocken bleibt, legen wir etwa 5 km vor
Omiš zur Mittagspause an. Kurze Besichtigung
von Omiš, wo die Cetina ins Meer mündet und
Rückkehr ins Hotel.
6. Tag (Donnerstag): Heute geht es etwas
ruhiger zu – wir fahren zunächst nach Sinj, wo
wir das Museum und die Festung besuchen.
Anschließend geht es zu unserem Reitstall, wo
wir die Pferde übernehmen. Für geübte Reiter
folgen rund zwei Stunden REITEN entlang des
Ufers der Cetina, durch endlose Wiesen und
Felder. Wer noch nie auf einem Pferderücken
gesessen hat, erhält einen zweistündigen
„Grundkurs”, um diese Sportart kennen zu
lernen.
7. Tag (Freitag): Zum Abschluss der Adventure-
Woche wird es noch einmal richtig feucht und
anstrengend: Nachdem wir in den vorhergehen-
den Tagen verschiedene „Verkehrsmittel” benutzt
haben – Kanu, Mountainbike, Kajak,
Schlauchboot und Pferd – bewegen wir uns
heute beim CANYON- ING ausschließlich mit
eigener Körperkraft. Dort wo der Cetina-Canyon
mit 200 m am tiefsten ist, durchqueren wir
kletternd, springend, gehend und schwimmend
Wasserfälle, kleine Seen und unter- irdische
Tunnel. Ein besonderes Erlebnis ist sicher der
38 m hohe Wasserfall Gubovica.
8. Tag (Samstag): Nach dem Frühstück
Heimre- ise, Transfer zum Flughafen oder
Fortsetzung des Aufenthaltes an der Küste.

Einheit 3

15
J: Welche Sportmöglichkeiten bietet das Hotel?
A: Hallenbad und Wellnesseinrichtungen, ein
Golfplatz 500 m vom Hotel entfernt, 2 Sand
– Tennisplätze mit Trainer, Reitstall 5
Gehminu- ten vom Hotel, Sessellift.
J: Gibt es eine Transfermöglichkeit in die
Stadt und zu den anderen Schigebieten?
A: Während der Betriebszeiten der Sesselbahn
gibt es jede Stunde einen Shuttle-Bus (mit Ski-
pass gratis) in die Stadt und zurück. Bei Bedarf
organisieren wir für unsere Gäste Shuttleservice
vom Hotel.
J: Gibt es eine Kinderbetreuung im Haus?
A: Im Sommer während der Ferienzeit von Montag
bis Freitag täglich von 15.00 bis 19.00 Uhr oder
nach Bedarf. Im Winter ist Kinderbetreuung
gegen Gebühr jederzeit möglich.
J: Gibt es eine Beautyabteilung im Hotel?
A: Ja, nach unserem Umbau ab Juli 2001.
J: Welche Wassertemperatur hat Ihr Hallenbad?
A: Zwischen 27 und 29 Grad, die Größe des Be-
ckens ist 5 auf 10 Meter.
J: Welche Spazier- und Wandermöglichkeiten gibt
es beim Hotel?
A: Durch die besonders schöne Lage auf dem
Kitzbüheler Sonnenplateau finden Sie herrliche
Wander- und Spazierwege nach Kitzbühel,
Au- rach, Oberaurach, Jochberg usw.
J: Wie ist Ihr Wellnessbereich ausgestattet?
A: Mit Hallenbad, Sauna, Kräuter Dampfgrotte,
Solarium, Massage- und Entspannungsbädern.
J: Findet man am Hotel genug Parkmöglich-
keiten?
A: Direkt am Hotel befinden sich ca. 50 Autostell-
plätze. 100 m vom Hotel gibt es 3 Garagenplät-
ze.
J: Gibt es ein Restaurant in Ihrem Haus?
A: Wir betreiben ein Restaurant mit
erstklassiger Küche.

Einheit 4
Hörtext 4, Seite 83
Das Thermalbad Varaždinske toplice befindet sich
in einer schönen, malerischen Landschaft im nördli-
chen Teil Kroatiens, auf der Höhe von 230 m. Sei-
ner Tradition nach gehört es zu den ältesten und
bedeutendsten Kurorten in Mitteleuropa. Davon
zeugen die Ausgrabungen im Park des Thermal-
bads. Schon seit 2000 Jahren dienen die radio-
aktiven Schwefelthermen von Varaždinske toplice
zu Heil- und Kurzwecken. Sie werden heute unter
hervorragender ärztlicher Behandlung und Rehabi-
litation verwendet. Wenn Sie an Erkrankungen des

15
Bewegungsapparates leiden, sind Schwefelbäder Hörtext 2., Seite 123
besonders geeignet.
Die Alltagsbelastungen des modernen Menschen  Hotel Croatia, Verkaufsabteilung, Tomas am
rufen psychische und physische Erkrankungen her- Apparat. Guten Morgen.
vor. In Varaždinske toplice werden für alle Alters-  Gruber Reisen, Braun am Apparat. Gestern
stufen spezielle und individuelle Erholungs- und habe ich Ihnen versprochen, die Zimmerliste
Kurprogramme verordnet. zu faxen. Heute Morgen haben wir noch
sechs Buchungen bekommen. Haben Sie
Hörtext 3, Seite 107 noch Platz?
 Im Hotel leider nicht. Aber in der Nähe ist un-
 Hotel Imperial, Rezeption, guten Tag.
sere Dependance. Wenn es Ihren Kunden passt,
 Guten Tag. Mein Name ist Fritze. Ich habe vom
können wir da noch etwas reservieren.
12. 5. bis 23. 05. ein Doppelzimmer mit Zusatz-
bett reserviert. Leider muss ich diese Reservie-  Ich rufe gleich die Kunden an und sage
rung absagen. Ihnen Bescheid.
 In Ordnung Herr Fritze und danke für den  Gut. Bis bald, dann.
An- ruf.  Bis bald.
 Ich danke Ihnen. Auf Wiederhören.
 Auf Wiederhören.
Einheit 6
Einheit 5 Hörtext 2, Seite 134

Hörtext 3, Seite 113  Herr Berger, wo haben Sie Ihren ersten


Urlaub verbracht?
„Liebe Gäste!  Auf der Insel Rab.
Wir haben Animationsprogramme in unsere Ferien-
 Was werden Sie nie vergessen?
hotels eingeführt. Wir möchten Ihnen etwas mehr
bieten als Bett und Verpflegung, nämlich Ihnen  Dort mein blaues Auge. Ich habe mir eine
Anregungen geben und Vorschläge machen, damit Schlägerei in einer Bar geliefert, bis die Polizei
Ihr Urlaub abwechslungsreicher, interessanter und kam.
ein wenig fröhlicher wird. Dazu stehen wir Ihnen  Wohin werden Sie nie mehr fahren?
als Team zur Verfügung. Wir haben eine ganze  An Orte, die sich zu sehr zum Negativen
Reihe von Angeboten und Möglichkeiten für Sie verändert haben. Bali hat mir vor zehn Jahren
vorbereitet, von denen wir hoffen, dass sie Ihnen wahnsinnig gut gefallen, jetzt gefällt es mir gar
gerecht werden. Und wenn Sie Lust haben, sind nicht mehr.
Sie herzlich eingeladen mitzumachen. Haben Sie  Luxus oder Holzhütte – wo befindet sich
keine Angst, dass wir das Hotel in einen das schönste Hotelzimmer der Welt?
Rummel- platz verwandeln! Wir respektieren  Es kommt nicht auf den Luxus an, sondern mit
selbstverständ- lich Ihre Ruhe. Wenn Sie aber
wem man urlaubt.
Wünsche haben, dann sind wir tatsächlich für Sie
da. Und wenn Sie mitmachen, ist es das Beste,  Wo entspannen Sie sich am besten in
was uns passieren kann. Wir sind sicher, dass Öster- reich?
es Ihnen Spaß machen wird und wir glauben, dass  In der Oststeiermark. Dort sind meine Wurzeln.
der Spaß zum Urlaub gehört. Wir möchten Ihnen  Wann hatten Sie den letzten Sonnenbrand?
einen Überblick über die Angebote unseres  Keine Ahnung. Ich lege mich grundsätzlich nicht
Animationsteams geben. in die Sonne.
Eine Bitte haben wir allerdings:
 Ihr erster Flug war...
Achten Sie auf unsere Informationstafeln, dann
erfahren Sie immer, was wir für Sie vorbereitet  ... ein Rundflug über Graz, weil mein Bruder
unter Keuchhusten litt. Komisch, aber damals
haben. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen,
herrschte der Irrglaube, dass eine Luftfahrt den
denn: mit Ihnen können wir alles tun, ohne Sie gar
nichts. Keuchhusten heilt. Bei ihm half alles nichts.
Wenn Sie Anregungen oder Wünsche haben, dann  Welche Reise werden Sie sicher noch machen?
kommen Sie bitte zu uns. Wir können sicherlich  Der Ort ist nicht so sehr entscheidend wie
allen Wünschen nicht gerecht werden, aber wir die Zeit, die ich für meine Traumreise haben
versprechen Ihnen, dass wir uns Mühe geben.” möchte – viel Zeit.

15
Einheit 7
Hörtext 4, Seite 143
G: Entschuldigung, im Bad tropft das Wasser die
ganze Zeit.
R: Wir versprechen Ihnen, den Mangel gleich zu
be- seitigen.
G: Unser Zimmer ist zu laut. Gibt es kein
ruhigeres? R: Die Lösung Ihres Problems wird
schwierig sein,
doch wir werden uns alle erforderliche Mühe geben.
G: Sie haben uns gesagt, dass das Hotel direkt am
Meer liegt. Der Strand ist aber 500 Meter
entfernt!
R: Vielleicht haben wir uns bei der Beschreibung un-
seres Angebots nicht klar genug ausgedrückt.

15
Wörterverzeichnis Anregung, die, -, -en poticaj
Anreiz, der, -es, -e pobuda, poticaj
ansagen najaviti
Ansicht, die, -, -en mišljenje, pogled
A ansiedeln, sich naseliti se
ansprechen oslovljavati, svid¯ati se
abbaubar razgradiv anspruchsvoll zahtjevan
Abendauftritt, der, -(e)s, -e večernji nastup anstecken zaraziti
Abenteuerreise, die, -, -n avanturističko putovanje anstehen stajati u redu
abgelegen udaljen, zabitan ansteuern, etwas krenuti prema čemu
abgeschieden na osami, zabačen anstrengend naporan
abgewohnt istrošen, izlizan anvertrauen povjeriti
abhalten (hielt ab, h. abgehalten) održati Anwalt, der, -(e)s, Anwälte odvjetnik
Abhang, der, -s, Abhänge obronak Anwenden, das, -s primjena
abholen, jemanden doći po koga anziehend privlačan
Ablagerung, die, - taloženje Anziehungspunkt, der, -es, -e meta, privlačno
ablegen odložiti (kaput, kišobran) mjesto
abmachen (einen Termin) dogovoriti anzünden upaliti
abnehmen smanjiti se Arbeitseifer, der, -s pretjerana revnost prema radu
abrupt odjednom, iznenada ärgern, sich ljutiti se
abrutschen kliznuti Asche, die, - pepeo
absagen otkazati aufbewahren pohraniti, deponirati
abschlägig negativan Aufenthalt, der, -es, -e boravak
abschließen (schloss ab, h. abgeschlossen) Aufgabenschwerpunkt, der, -es, -e težište zadatka
zaključati, sklopiti (ugovor) aufgeben odreći se, napustiti
Abseits, das, - zaled¯e, ofsajd aufgrund + G zbog
Absenkung, die, - sniženje aufholen nadoknaditi
Abstecher, der, -s, - (mali) izlet aufmachen otvoriti
abstreiten poricati Aufmerksamkeit (die) lenken obratiti pozornost
Abteilung, die, -, -en odjel aufnehmen (nahm auf, h. aufgenommen)
abtropfen ocijediti primiti aufregend uzbudljiv
Abwasser, das, -s, Abwässer otpadna voda Aufschwung, der, -s polet
Abwasserflut, die, -, -en bujica otpadnih voda Aufsicht, die, - nadzor, nadzornik
abweisend odbojan aufstrebend perspektivan
abwechslungsreich raznolik Auftragsbuch, -(e)s, -bücher knjiga narudžbi
Abwicklung, die, - odvijanje aufweisen pokazivati
abzeichnen, sich odražavati se ausbreiten, sich proširiti se
Achse (auf Achse sein) biti na putu ausgehend von polazeći od čega
Adel, der, -s plemstvo ausgiebig obilan
AG (Aktiengesellschaft) dioničko društvo Ausgleich schaffen uspostaviti ravnotežu
Algenpest, die, - cvjetanje mora Ausgrabungen (Pl.) iskopine
Allgegenwart, die sadašnjost aushalten izdržati
am Fuße u podnožju auskennen, sich snalaziti se
Ameise, die, -, -n mrav Auslastung, die, - popunjenost
amüsieren, sich zabavljati se ausnutzen iskoristiti
Anbau, der, -s uzgoj ausreden reći sve
andrehen nemetnuti kome nešto da kupi ausreichend dovoljno
anerkannt priznat ausrichten prenijeti poruku, postići, aranžirati
anfahren dovesti, proći pokraj Aussage, die, -, -n izjava
Anforderungen (Pl.) zahtjevi ausschlaggebend odlučujući
Angebot, das, -s, -e ponuda Außenmauer, die, -, -n vanjski zid
Angelegenheit, die, -, -en stvar, predmet Außentor , das, -(e)s, -e vanjska vrata
angemessen primjeren außerhalb izvan
angenehm ugodan ausspannen opustiti se
Anhäufung, die, - gomilanje ausstellen izlagati
Animationslehrgang, der, -(e)s, -gänge tečaj ani- Ausstellung, die, -, -en izložba
macije austoben, sich izbjesnjeti se, izdivljati se
ankern usidriti se Ausweg, der, -s, -e izlaz
Ankündigung, die, -, -en najava auswellen razvući (tijesto)
Anlass, der, -es, Anlässe povod Auswirkung, die, -, -en djelovanje, učinak, posljedica
Anlegeplatz, der, -es, -plätze pristanište auszeichnen, sich odlikovati se
annehmen misliti, smatrati
Autoschlange, die, -, -n kolona automobila

15
bewahren štititi
B
Bach, der, -(e)s, Bäche potok
Baptisterium, das, -s, -en krstionica
Bargeld, das, -s gotovina
basteln iz hobija izrad¯ivati razne predmete
Baudenkmal, das, -s, -mäler spomenik kulture
beachten uvažavati, poštovati
Beamer, der, -s, - kompjutorski projektor
beauftragen dati nalog
Bedarf, der, -(e)s potreba
Bedeutung, die, - značaj
Bedingungen (Pl.) uvjeti
Bedürfnis, das, -ses, -se potreba
Befragte, der, -n, -n ispitanik
befriedigen zadovoljiti
befürchten bojati se
begehrt željen
Begeisterungsfähigkeit, die, - sposobnost
oduševljavanja
begleichen (beglich, h. beglichen) podmiriti
(račun)
begraben pokopan
begreifen (begriff, h. begriffen)
shvatiti begutachten ocijeniti, vrednovati
behalten zadržati, očuvati
Behandlung, die, -, -en terapija, liječenje
behaupten, sich održati se, afirmirati se
Behauptung, die, -, -en tvrdnja
beherbergen primiti na noćenje, smjestiti
Beherbergungsbetrieb, der, -s, -e smještajni objekt
beigefügt priložen
Beisel, das, -s, - krčma
beitragen (trug bei, h. beigetragen) pridonijeti
belastbar koji se može opteretiti
Belastung, die, - onečišćenje, opterećenje
Belebung, die, - poticanje, stimuliranje
Belegung, die, -, -en popunjenost
beleidigt uvrijed¯en
beliebig po želji
berechtigt opravdan
Berghütte, die, -, -n planinarska
koliba berücksichtigen uzeti u obzir
berühren dotaknuti
Berümtheit, die, -, -en poznata osoba
Bescheid sagen obavijestiti
besessen opsjednut
Besichtigung, die, -, -en razgledavanje
besiedelt naseljen
Bestandteil, der, -s, -e sastavni dio
Bestätigung, die, -, -en potvrda
bestehen (aus + D) sastojati se od
Bestehen, das, -s postojanje
besterhalten najbolje očuvan
Bestrebung, die, -, -en nastojanje, težnja
Beteiligte, der, -en, -en sudionik
betrachten promatrati
Betrag, der, -(e)s, Beträge iznos
betreffen (betraf, h. betroffen) ticati se, odnositi se
betreiben voditi (npr. posao)
Beurteilung, die, - procjena
Bevölkerung, die, - stanovništvo

15
ehemalig bivši
bewaldet pošumljen
bewerten ocijeniti
Bewuchs, der, -es raslinje, vegetacija
bewundern diviti se
bewusst svjesan
Bezeichnung, die, -, -en oznaka
Beziehung, die, -, -en odnos, veza
Bezug (in Bezug auf ) u pogledu,
glede bezugsfertig useljiv
Bildhauer, der, -s, - kipar
binden (band, h. gebunden) vezati
Binnenland, das, -(e)s unutrašnjost
Birnbaum, der, -s, -bäume stablo kruške
bischöflich biskupski
bislang dosad(a)
Bistum, das, -s, -tümer biskupija
bitten (um + A) moliti za
blind slijep
Blutvergießen, das, -s prolijevanje krvi
Bogen, der, -s, - luk, svod
Bootsverleih, der, -(e)s iznajmljivanje
čamaca Branchenkenner, der, -s, -
poznavatelj branše Brand, der, -(e)s,
Brände požar
Bratensaft, der, -es, -säfte umak od
pečenja Brathähnchen, das, -s, - pečeno
pile Brauch, der, -s, Bräuche običaj
brechen kidati
Brennrecht, das, -(e)s pravo na pečenje rakije
Brieftasche, die, -, -n novčanik
Brücke, die, -, -n most
Brunnen, der, -s, - zdenac, fontana
Brust, die, - prsa
Bucht, die, -, -en zaljev
Bulle, die, -, -n carski dekret

C
Canyon, der, -s, -s [keniәn] kanjon
Code, der, -, - tajno pismo, šifra

D
Dachziegel, der, -s, - crijep
darüber hinaus osim toga
Dauerbrenner, der, -s
evergrin
Denkmal, das, -s, Denkmäler spomenik
Dependance, [depa’da:s], die, -, -n
depadansa derzeit trenutno
dicht gust
Dichter, der, -s, - pjesnik
Drachenfliegen, das, -s
zmajarstvo drängen (auf + A) siliti
na što dreistöckig na tri kata
dringend hitno
Druck, der, -(e)s pritisak
Durcheinander, das, -s gužva
durchströmen obuzeti

E
15
ehren iskazivati čast erklären (zu + D) proglasiti
Ehrgeiz, der, -es ambicioznost
erkunden razgledati
ehrgeizig ambiciozan
erlangen steći, dobiti
Eigenleistung, die, -, -en vlastita usluga
erlauben dopustiti
Eigenschaft, die, -, -en osobina
erledigen obaviti; izvršiti
einbezogen uključen
Ermäßigung, die, -, -en popust
Eindruck, der, -(e)s, Eindrücke dojam
ermuntern ohrabriti
eindrucksvoll impresivan
ernennen (ernannte, h. ernannt) (zu + D) imenovati
Einfluss nehmen (auf + A) utjecati na
Ernennung, die, - imenovanje
einführen uvesti
ernst nehmen shvatiti ozbiljno
Eingangsbescheid, der, -s obavijest o primitku
Erobererfahrt, die, -, -en putovanje radi osvajanja
eingedrillt izvježban, uvježban
erreichen postići
einhalten, etwas držati se
errichten podignuti, sagraditi
čega einheimisch domaći
erschrecken uplašiti (se)
einlösen održati, ispuniti (obećanje); unovčiti (ček)
ersehnt željen, za kojim se žudi
einmalig jedinstven
ersetzen zamijeniti, nadoknaditi
einreiben natrljati
erstatten nadoknaditi
Einsatz, der, -es, -sätze upotreba, primjena
erstaunt sein biti iznenad¯en
Einschätzung, die, - procjena
erträumen, sich etwas sanjati o čemu
Einschiffung, die, - uplovljavanje
ertrinken (ertrank, b. ertrunken) utopiti
einschlafen (schlief ein, b. eingeschlafen) zaspati
einstellen zaposliti, namjestiti; prekinuti se erwachsen odrastao
eintauchen zaroniti erwähnen spomenuti
eintönig monoton, jednoličan erwerben (erwarb, h. erworben) steći
einverstanden sporazuman erwirtschaften ostvariti
einwandfrei besprijekoran Erzeuger, der, -s, - proizvod¯ač
Einzahlungsbestätigung, die, -, -en potvrda o uplati Essverhalten, das, -s, - prehrambene navike
Einzelheit, die, -, -en pojedinost etwaig eventualan
Eisbein, das, -s, -e svinjska koljenica Expedient, der, -en, -en službenik u turističkoj
Eisenbahn, die, -, -en željeznica agenciji
empfindlich osjetljiv exquisit odabran, ekskluzivan
endgültig konačan Extrabett, das, -(e)s, -en pomoćni ležaj
Entdeckerfahrt, die, -, -en putovanje radi otkrića
entgegenkommen izići u susret
enthalten (enthielt, h. enthalten) sadržavati
F
entlassen (entließ, h. entlassen) otpustiti Fackelwanderung, die, -, -en pješačenje s bakljama
Entschädigung, die, -, -en odšteta Fährdienst, der, -es, -e trajektna služba
entstehen (entstand, b. entstanden) nastati fassen izraziti, shvatiti
enttäuschen razočarati Feige, die, -, -n smokva
Enttäuschung, die, - razočaranje Fels(en), der, -s, - stijena, hrid
entwerfen (entwarf, h. entworfen) projektirati Felslandschaft, die, -, -en stjenoviti krajolik
Entwurf, der, -(e)s, Entwürfe nacrt Fenstergiebel, der, -s, - prozorski zabat
erbauen sagraditi Fernweh, das, -s čežnja za dalekim zemljama
erbringen (erbrachte, h. erbracht) izvršiti Festung, die, -, -en tvrd¯ava
Erdbeben, das, -s, - potres findig domišljat
Erde, die, - zemlja Fischteich, der, -(e)s, -e ribnjak
Erdumfang, der, -(e)s opseg zemlje flach plitak
erfahren saznati flauschig mekan, pahuljast
Erfinder, der, -s, - pronalazač Fledermaus, die, -, -mäuse šišmiš
erforderlich potreban Fleiß, der, -es marljivost
erfroren smrznut Flosse, die, -, -n peraja
erhalten (erhielt, h. erhalten) dobiti Flugzurückhaltung, die, - suzdržavanje od letenja
erhalten očuvan Flur, der, -(e)s, -e (auf allen Fluren) hodnik (na
erhältlich koji se može dobiti svakom koraku)
erheblich znatan Folge, die, -, -n posljedica
erholsam okrepljujući Folgeerscheinung, die, -en posljedica
Erholungsverweigerer, der, -s, - koji odbija odmor fordern zahtijevati
Erholungszweck, der, -(e)s, -e odmor kao cilj Forelle, die, -, -n pastrva
erinnern (an + A) podsjećati na fortsetzen nastaviti
erkennen (erkannte, h. erkannt) (an + D) Fragebogen, der, -s upitni ili anketni list
prepozna- ti po, spoznati Freilichtbühne, die, -, -n ljetna pozornica
erklären objasniti fröhlich veseo, vedar

15
Frohsinn, der, -s veselo raspoloženje
gewaltig snažan, velik
Fronleichnam, der, -(e)s Tijelovo
Gewässer, das, -s, - voda, vode
fruchtbar plodan
gewinnen (gewann, h. gewonnen) dobiti
Fuchs, der, -es, Füchse lisica
Gewinner, der, -s, - pobjednik
Fund, der, -(e)s, -e stvar nad¯ena pri
Gewölbe, das, -s, - svod, podrum
iskopavanju, pronalazak, iskopina
Gezeiten (Pl.) morske mijene (plima i oseka)
Futter, das, -s hrana za životinje, krma (žarg.)
gezwungen prisiljen
Gläubige, der, -n, -n vjernik
G Glockenturm, der, -(e)s, -türme zvonik
Glücksempfinden, das, -s osjećaj sreće
Gänsehaut, die, - naježena koža GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
Gasse, die, -, -n uličica, uska ulica d.o.o. (društvo s ograničenom odgovornošću)
Gästeschar, die, -, en gomila gostiju Goldbrasse, die, -, -n orada
Gastlichkeit, die, - gostoljubivost gönnen priuštiti
Gebiet, das, -(e)s, -e područje großartig veličanstven
Gebirgsgegend, die, -, -en brdsko područje großzügig velik, prostran, velikodušan
Gebühr, die, -, -en pristojba, taksa Grottenolm, der, -(e)s, -e čovječja ribica
Gedächtnis, das, -es pamćenje Grund, der, -es, Gründe razlog
Gedanke, der, -ns, -n misao Grundfläche, die, -, -n osnovna površina
Gedenkstätte, die, -, -n mjesto sjećanja, spomen- grundsätzlich u načelu
-mjesto Grundwasserspiegel, der, -s razina podzemne vode,
geeignet podesan, prikladan podzemni vodostaj
Gefahr, die, -, -en opasnost Gutschrift, die, -, -en doznaka
Gegenstand, der, -(e)s, -stände predmet
Gegenteil, das, -s, -e suprotnost
gegliedert razveden (obala) H
gehbehindert invalidan
haften (für + A) jamčiti
gehören (zu + D) spadati, ubrajati (se) u što
Häkchen, das, -s, - kvačica
geizig škrt
halbroh napola sirov
gekennzeichnet okarakteriziran, obilježen
halt baš, možda, onda
gelangen dospjeti
Handel, der, -s trgovina
Gelegenheit, die, - prilika
Handelskaravane, die, -, -n trgovačka karavana
gelegentlich pokatkad, povremeno
Handwerkszeug, das, -s, -e ručni alat
gelungen uspješan
Hang, der, -es, Hänge obronak, padina
Gemälde, das, -s, - slika
hart težak
Gemeinde, die, -, -n općina
hartgekocht tvrdo kuhan
gemindert smanjen
Hase, der, -n, -n zec
Gemse, die, -, -n divokoza
Haupt, das, -(e)s, Häupter glava
Gemüseabfall, -(e)s, -abfälle otpad od povrća
Hauptsehenswürdigkeit, die, -, -en glavna znameni-
gemütlich ugodan
tost
Genuss, der, -es užitak
hausgebrannt domaći (pečen kod kuće)
geräuchert dimljen
hautnah izravan, direktan
gerecht werden udovoljiti čemu
Heilschlamm, der, -s ljekovito blato
Geruch, der, -(e)s, Gerüche miris,
Hektik, die, - grozničava žurba
zadah gesamt ukupan
herantreiben tjerati
Gesamtbewertung, die, - ukupno vrednovanje,
Herrschaft, die, - vladavina
ocjena
herstellen napraviti, izraditi
Geschäftsreise, die, -, -n poslovno putovanje
hervorragend istaknut, izvanredan
Geschichte, die, -, -n povijest
hervorrufen (rief hervor, h. hervorgerufen) izazvati
Geschirr, das, -s posud¯e
uzrokovati
geschmückt ukrašen
Hetze, die, -, -n velika žurba
gesellschaftlich društveni
hiermit ovim
Gesellschaftsspiel, das, -s, -e društvena
Hilfsbett, das, -(e)s, -en pomoćni ležaj
igra Gesetze verkünden objaviti zakone
Hinblick (im Hinblick darauf) s obzirom na
gesperrt zatvoren
hineinragen stršiti
Gespür, das, -s osjećaj
Hinterland, das, -(e)s zaled¯e
gestalten oblikovati, uobličiti
Hinweis, der, -es, -e uputa
gestattet dozvoljen
hinweisen, (auf +A) upozoriti
Getreide, das, -s, - žitarice
Hirsch, der, -(e)s, -e jelen
getrocknete Feigen suhe smokve
Hirtenkost, die pastirska hrana
gewährleisten jamčiti, garantirati
Höhle, die, -, -n špilja

15
hölzern drven
kümmern, sich (um + A) brinuti se
Holzhütte, die, -, -n drvena koliba
Kundenbindung, die, - vezivanje klijenata
hoteleigen hotel (vlastiti)
kunsthandwerklich umjetničko-obrtnički
Hotelleitung, die, - hotelsko rukovodstvo Kunststoffarmband, das, -(e)s, -bänder plastična
Hügel, der, -s, - brežuljak narukvica
hupen trubiti Kuppel, die, -, -n kupola
Kürbis, der, -ses, -se buča, bundeva
I Kurort, der, -(e)s, -e lječilište
Kurtaxe, die, -, -n boravišna pristojba
Imbiss, der, es, -e zalogajnica, zalogaj Kurverwaltung, die, - uprava lječilišta
Impfbestimmungen (Pl.) propisi o cijepljenju Kuschelhotel, das, -s, -s hotel za zaljubljene
inländisch domaći kuscheln, sich priljubiti se
Innentor, das, -(e)s, -e unutrašnja vrata Kutschenfahrt, die, -, -en vožnja kočijom
Insektenstich, der, -(e)s, -e ubod insekata
Inserat, das, -(e)s, -e oglas
Inszenierung, die, - inscenacija, priređivanje za L
pozornicu Lagerfeuer, das, -s logorska vatra
Job-Einsteiger, der, -s, - početnik u nekom poslu
lagern logorovati
Junggeselle, der, -n, -n neženja, samac
Lamm vom Spieß janjetina na ražnju
Juwel, das, -s, -en dragulj
landen sletjeti
Langlauf, der, -s skijaško trčanje
K laut prema
lauwarm mlak
kahl ogoljen, ćelav Lavendelsäckchen, das, -s, - vrećica sa sušenom
Kaiserschmarrn, der, -s, - carski drobljenac (slatko lavandom
jelo) Lebensweise, die, -, -n način života
Kakerlaken, der, -s, - žohar Lederhose, die, -, -n kožne hlače
Kalbshaxe, die, -, -n teleća koljenica Leidensdruck, der, -s nepovoljna situacija
Kalksteinart, die, -, -en vrsta kamenca leisten priuštiti
Kanonenschuss, der, -es, -schüsse topovski pucanj Leistungsträger, der, -s, - nositelj usluge
Karst, der, -(e)s, -e krš leistungsunfähig nedjelotvoran, neučinkovit, neefi-
Karstgegend, die, -, -en krško područje kasan
Katalogehrlichkeit, die, - kataloška iskrenost leiten voditi
Kavallerist, der, -en, -en vojnik konjanik Liege, die, -, -n ležaljka
kehren (nach Hause) vratiti se kući Loipe, die, -, -n staza za skijaško trčanje
Kernkompetenz, die, - najvažnija (ključna) kompe- Lorbeer, der, -s, -en (sich auf Lorbeeren ausruhen)
tencija lovor (počivati na lovorikama)
Kette, die, -, -n lanac Löwenanteil, der, -s, -e lavovski (najveći) dio
Kiefernwald, der, -(e)s, -wälder borova šuma Luftgewehrschießen, das, -s, - gad¯anje zračnom
Kinderaufsicht, die čuvanje djece puškom
Kirsch, der, -(e)s trešnjevača
Kirschbaum, der, -s, -bäume trešnjevo stablo
Kläranlage, die, -, -n ured¯aj za pročišćavanje otpad- M
nih voda
Mais-Minestra, die, -, -minestren juha od povrća
Kleben, das, -s lijepljenje
s kukuruzom
klettern penjati se
Malen, das, -s slikanje
klug mudar
makellos besprijekoran
knallhart oštar, jak
Malkurs, der, -es, -e tečaj slikanja
Kneipe, die, -, -n mali lokal, gostionica
Mangel, der, -s, Mängel nedostatak
kneten mijesiti
Mangelware, die, -, -n roba koja nedostaje
Königreich, das, -(e)s, -e kraljevina
Mangold, der, -(e)s, -e blitva
Kontakte knüpfen uspostaviti veze, kontakte
Marder, der, -s, - kuna
Kopfschütteln, das, -s kimanje glavom
Marktforscher, der, -, - istraživač tržišta
Kran, der, -s, Kräne dizalica
marktgerecht tržišno
Kräuter-Dampfgrotte, die, -, -n parna kupka s
Marktlücke, die, -, -n tržišna niša
ljeko- vitim (aromatičnim) biljem u obliku špilje
Massagedüse, die, -, -n masažna brizgaljka
Kreuzgang, der, -(e)s, -gänge klaustar
maßgeschneidert krojen po mjeri
Kreuzzug, der,- (e)s, -züge križarski
Mauer, die, -, -n zid, zidina
pohod kühl hladan, neljubazan
Maulesel, der, -s mazga
kullern kotrljati se, curiti
meiden (mied, h. gemieden) izbjegavati, kloniti se
Kulturerbe, das, -es kulturna baština
Meinungsforschungsinstitut, das, -s, -e institut za

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ispitivanje javnog mišljenja prächtig raskošan, veličanstven, prekrasan
Militärlaster, der, -s, - vojni kamion
Mindestanforderungen (Pl.) minimalni zahtjevi
Missverständnis, das, -ses, -se nesporazum
Mist, der, -(e)s smeće, gnoj
mit Bezug auf s obzirom na, što se tiče
Mittelschicht, die, -, en srednji sloj
Mobilheim, das, -s, -e dom na kotačima
Moderation, die, -, -en vod¯enje (priredbe ili ra-
dijske, televizijske emisije)
Mondscheinrodeln, das, -s sanjkanje na mjesečini
Müllberg, der, -es, -e brdo smeća
Mülltrennung, die, - razdvajanje smeća
Müllvermeidung, die, - izbjegavanje smeća
münden ulijevati se
Münzsammlung, die, -, -en zbirka kovanog novca
Muskelkater, der, - upala mišića

N
Nachfrage, die, -, -n potražnja
nachgehen, jemandem slijediti koga
nachhaltiger Tourismus održivi (ekološki
turizam)
Nachlass, der, -es, Nachlässe popust
nachweisen (wies nach, h. nachgewiesen) dokazati
Nachwuchsleute (Pl.) podmladak, mladi kadar
nackt gol
Nahrungsmittel (Pl.) živežne namirnice
naturbelassene Gegend ekološko područje
nennen (nannte, h. genannt) zvati
Niedergang, der, -s poraz
Nomadentum, der, -s nomadstvo
Nordkap, das, -s, -s sjeverni rt
notwendiges Übel nužno zlo
nüchtern trijezan, svrsishodan, praktičan

O
obdachlos bez krova nad glavom
oberste Priorität najviši prioritet
Ökosteuer, die, -, -n ekološki porez
Opfer, das, -s, - žrtva
ordnungsgemäß prema propisima
Ort, der, -(e)s, -e mjesto (vor Ort) na licu mjesta
Örtlichkeit, die, -, -en mjesto
Overheadprojektor, der, -s, -en grafoskop

P
Pantoffeln (Pl.) papuče
parat stehen biti u pripravnosti
Partie, die, -, -n dio, partija
Personalberater, der, -s, - savjetnik za kadrove
Pferdegespann, der, -(e)s, -e konjska zaprega
Pferderücken, der, -s, - konjska leđa
Pilgerreise, die, -, -n vjersko putovanje, hodočašće
Planwagen, der, -s, - seljačka kola
Plattensee, der, -s Balaton
Plausch, der, -es čavrljanje
Pleite machen bankrotirati

16
prägen dati obilježje rund um die Uhr neprestano
Preisangabe, die, -, -n naznaka cijene
Preis-Leistungsverhältnis, das, -ses, -se odnos
cijene i usluge
Preisvorschlag, -der, -s, -vorschläge prijedlog cijene
promenieren šetati
Pünktlichkeit, die, -
točnost pur čist

Q
quälen mučiti
Qualitätsmangel, der, -s, -mängel nedostatak u
kvaliteti
Quelle, die, -, -n izvor

R
Rahmen, der, -s, - okvir
Rahmsauce, die, -, -n umak od
vrhnja Raststätte, die, -, -n
odmorište Ratschlag, der, -(e)s,
Ratschläge savjet räumen isprazniti
Rausch, der, -es zanos,
opijenost Rauwacke, die, -
sadra Rebenholz, das drvo
loze
Reduktionskur, die, -, -en kura mršavljenja
Regierung, die, - vlast
Reh, das, -(e)s, -e srna
reichen pružati se, dosegnuti
Reichsstadt, die, -, -städte carski
grad Reisebedingungen (Pl.) uvjeti
putovanja Reiseleiter, der, -s, -
vodič
Reiseveranstalter, -s, - organizator putovanja,
tur- operator
Reiseveranstalterverband, der, -(e)s, -verbände
društvo organizatora putovanja
Reiseverhalten, das, -s ponašanje turista
Reisevertriebsorganisation, die, -, -en
organizacija za prodaju turističkih aranžmana
Reitstall, der, -s, -ställe staja za jahaće konje
Reiz, der, (-es), -e draž, čar
reizvoll dražestan, privlačan
Reklamationserledigung, die, - rješavanje
reklama- cija
residieren odsjedati
richten usmjeriti
Richtung, die, -, -en smjer,
pravac Riff, der, -(e)s, -e greben
Rinderwahn, der, -s kravlje ludilo
Rippengewölbe, das, -s, - rebrasti svod
Ritter, der, -s, - vitez
Rohwurst, die, -, -würste sirova
kobasica Rübe, die, -, -n repa; rote
Rübe cikla Rückgang, der, -(e)s, -gänge
smanjenje rudern veslati
Rummelplatz, der, -(e)s, -plätze luna-park,
bučno mjesto

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S Stau, der, -s, -s zastoj u prometu
stehlen krasti
Sauerkirsche, die, -, -n višnja
steigen (stieg, bin gestiegen) popeti se, penjati se
Schaden, der, -s, Schäden šteta
steil strm
schädlich štetan
Steilküste, die, -, -n strma obala
Schadstoff, der, -(e)s, -e štetna tvar
Steinzeit, die, - kameno doba
schätzen cijeniti
Stellenmarkt, der, -s, -märkte tržište radnih mjesta
Schatzkammer, die, -, -n riznica
stellenweise mjestimično
scheuen bojati se, izbjegavati
Stellungnahme, die, -, -n stav, zauzimanje stajališta
Schiedsrichter, der, -s, - sudac
stellvertretend koji zamjenjuje
schießen wie Pilze aus dem Boden nicati kao gljive
Stern, der, -(e)s, -e zvijezda
poslije kiše
Stiftung, die, - zaklada
schimpfen psovati
stigmatisiert obilježen
Schlucht, die, -, -en kanjon
Stimme, die, -, -n glas
schlürfen srkati
Stockfisch al bianco bakalar na bijelo (namaz)
Schlüsselanhänger, der, -s, - privjesak za ključeve
Stockfisch, der, -(e)s bakalar
schmal uzak
Störung, die, -, -en smetnja, kvar
Schmalztopf, der, -(e)s, -töpfe maslenica (lonac s
Strafen verhängen izricati kazne
masti)
Strohballen, der, -s, - bala slame
Schmuck, der, -s nakit
Strömen (in Strömen regnen) lijevati kao iz kabla
schmuggeln krijumčariti, švercati
Sturheit, die, - krutost, tvrdoglavost
Schneekanone, die, -, -n top za snijeg
Sturz, der, -es, Stürze pad
Schnellboot, das, -(e)s, -e brzi čamac
süchtig ovisan
Schnorchel, der, -s, - dihalica (za ronjenje na dah)
Sumpfgebiet, das, -(e)s, -e močvarno područje
schreien derati se
schuften mučiti se, teško raditi, rintati
schuld kriv
Schutzpatron, der, -s, -e svetac zaštitnik
T
Schwefelbad, das, -(e)s, -bäder s umporna kupka Tagung, die, -, -en skup, konferencija
Schwule, der, -n, -n homoseksualac Taschendiebin, die, -, -nen džeparica
Seehecht, der, -(e)s, -e oslić Teig, der, -(e)s, -e tijesto
Seepolyp, der, -en, -en hobotnica Teilmarkt, der, -es, -märkte tržište
Sehnsucht, die, - čežnja Teilnehmerliste, die, -, -n popis gostiju
Seniorenreise, die, -, -n putovanje starijih ljudi Tennisarm, der, -(e)s, -e teniski lakat (upala lakta)
Seppelhut, der, -(e)s, -hüte šešir koji je dio Tennisschläger, der, -s, - teniski reket
bavarske narodne nošnje Theateraufführung, die, -, -en kazališna izvedba
Shuttle [šatl], der, -s, -s vozilo koje u odred¯enim Tiefebene, die, -, -n nizina
vremenskim razmacima prevozi goste na Tipp, der, -s, -s savjet
odredište toben divljati
sicherstellen osigurati Tor, das, -(e)s, -e vrata, gol
Sicht, die, - gledište (aus jemands Sicht) s čijega Torwart, der, -(e)s, -e vratar, golman
gledišta Tourismuswirtschaft, die, - turističko gospodarstvo
siedend koji ključa (vrije) Trachtenmodeschau, die, -, -en revija narodnih
sinngemäß prema smislu nošnja
Slipanlage, die, -, -n ured¯aj za porinuće i izvlačenje Tragflügelboot, das, -(e)s, -e hidrogliser
brodova trennen dijeliti
so bald wie möglich što je moguće prije trocken suh
sogenannt takozvani Tropfsteinhöhle, die, -, -en kraška špilja
Sommerfrische, die, - ljetovanje trösten tješiti
Sommerweide, die, -, -n ljetni pašnjak Trüffel, die, -, -n tartuf
Sonnenbrand, der, - (e)s sunčana opeklina Turm, der, -(e)s, Türme toranj
Sorge, die, -, -n briga
Spanferkel am Spieß odojak na ražnju
Speerspitze, die, -, -n vrh koplja U
Spitze, die, -, -n čipka übergießen (übergoss, h. übergossen) preliti
Sprengstoff, der, -(e)s, -e eksplozivni materijal überlastet preopterećen
Staat, der, -s, -en država überlaufen pretrpan
Stadtkern, der, -(e)s, -e gradska jezgra Überlieferung, die, -, -en predaja
Stadtmauern (Pl.) gradske zidine überschreiten prekoračiti
Stadtseilbahn, die, -, -en gradska žičara überweisen (überwies, h. überwiesen) doznačiti
stammen potjecati überwiegend pretežno
stattfinden (fand statt, h. stattgefunden) održavati se überzeugen (von + D) uvjeriti u

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Umbau, der, -(e)s adaptacija
vermuten slutiti, nagad¯ati
umfangreich opsežan
vernachlässigen zanemariti
umfassen obuhvaćati
verordnen propisati
Umfrage, die, -, -n ispitivanje, anketa
verpflichtet obvezan
umgeben (von+ D) okružen
verschlafen prespavati
umgehend hitno
verschwiegen skrovit, na osami
Umsatz, der, -es promet
versetzen pomaknuti
umsatzstark koji ostvaruje veliki promet
Versprechen, das, -s, - obećanje
umschalten prekopčati, prespojiti
Versprechung, die, -, -en obećanje
Umständlichkeit, die, -, -en kompliciranost
Versprechungen abgeben dati obećanje
umweltbewusst ekološki svjesan
Versprechungen einhalten održati obećanje
Umweltbundesamt, das, -es Savezna služba za
Vertrag, der, -(e)s, Verträge ugovor
ekologiju
vertraulich prisan, povjerljiv
umweltfreundlich ekološki
Vertrieb, der, -(e)s, - prodaja
umweltschonend koji čuva okoliš
Verwaltung, die, - uprava
Unabhängigkeit, die, -
Verwaltungsgebäude, das, -s, - upravna zgrada
neovisnost unaufdringlich
verwandeln pretvoriti
nenametljiv unentschlossen
Verwandte, der/die, -n, -n rod¯ak(inja)
neodlučan unersetzlich
verweilen zadržavati se, odsjesti
nezamjenjiv ungeklärt nepročišćen
verwöhnen razmaziti
Ungeziefer, das, -s gamad
verziert ukrašen
unschätzbar neprocjenjiv
vielschichtig višeslojan
unterbrechen prekinuti
vollenden završiti
Untergang, der, -(e)s, -gänge propast, slom
vollendet savršen
untergebracht smješten
Vollkorn, das, -s puno zrno
unterhalten, sich (unterhielt, h. unterhalten)
vollwert punovrijedan
razgo- varati, zabavljati se
vollwertig punovrijedan
Unterhaltung, die, - zabava
vollziehen, sich (vollzog, h. vollzogen) odvijati se
Unterlagen (Pl.) dokumenti
Voraus (im Voraus) unaprijed
Unternehmen, das, -s, - poduzeće
vorausgesetzt uz pretpostavku
Unternehmensleitung, die, - , -en rukovodstvo
Voraussetzung, die, -, -en
poduzeća
pretpostavka vorbeidonnern protutnjiti
Unternehmung, die, -, -en poduzeće
Vordergrund, der, -(e)s prvi plan
Untersuchung, die, -, -en istraživanje
vorgelagert smješten ispred
unverdünnt nerazblažen
vorgesehen predvid¯en, namijenjen
unzumutbar nezamisliv
vorhaben planirati
üppig maštovit
Vorhaben, das, -s, - namjera, plan
Ureinwohner, der, -s, - prastanovnik
vorhanden postojeći
urkundlich erwähnt spomenut u pisanim
vorhanden sein postojati
dokumen- tima
vorkommen dogoditi se
Ursprung, der, -s porijeklo
vornehmen izvršiti
ursprünglich prvobitan, izvoran
Vorstand, der, -es, Vorstände direkcija, uprava
Vorstellung, die, -, -en predodžba
V vorteilhaft povoljan
Vorwurf, der, -s, Vorwürfe prijekor
verantwortlich odgovoran vorziehen više voljeti, preferirati
verärgert ljutit
verderben (verdarb, h./b. verdorben) pokvariti
vereinen ujediniti W
verfolgen slijediti, pratiti
Waffen (Pl.) oružje
verführen zavesti
Wahrheit, die, - istina
Vergnügungszweck, der, -(e)s, -e zabava kao cilj
Wallfahrt, die, -, -en hodočašće
Verhalten, das, -s ponašanje
Wallfahrtsstätte, die, -, -n svetište, mjesto
verkünden obznaniti, proglasiti, objaviti
hodočašća
verlangen zahtijevati
Wandel, der, -s, - promjena
verlegen pomaknuti, odgoditi
wandern pješačiti
verleiten (zu + D) navesti na što, zavesti
Wandgemälde, das, -s, - zidna slika
verlernen zaboraviti
Wappen, das, -s, - grb
Verlierer, der, -s, - gubitnik
Warnsignal, das, -s, -e znak upozorenja
Verlust, der, -(e)s, -e gubitak
Wasserbeschaffung, die nabava vode
vermissen nedostajati
Wasserleitung, die, -, en vodovod

16
Wassermühle, die, -, -n vodenica
Wasserratte, der, -n, -n strastveni plivač Z
Wasserspeier, der, -s, - pljuvač vode
wegschaffen skloniti zählen (zu + D) brojiti, ubrajati (se) u
Wehrturm, der, -(e)s, Wehrtürme obrambeni toranj Zahnbrasse, die, -, -n zubatac
Weltnaturerbe, das, -s svjetska prirodna baština Zauber, der, -s, - čarolija, magija
wenden, sich (an + A) obratiti se Zeichnen, das, -s crtanje
werben (warb, h. geworben) reklamirati, propagi- Zeile, die, -, -n redak
rati zerklüftet krševit, neravan, pun procijepa
Werbung, die, - propaganda, reklama zerstören razoriti, porušiti
werfen (warf, h. geworfen) baciti
zeugen (von + D) svjedočiti o
Wert legen (auf + A) pridavati značenje
Zollvorschriften (Pl.) carinski propisi
Wertpapier, das, -s, -e vrijednosni
Zubereitungsart, die, -, -en način pripreme
papir wertvoll vrijedan
Wettbewerb, der, -s, -e natjecanje, konkurencija zugänglich pristupačan
wetten kladiti se zugeben priznati
widmen posvetiti Zugehörigkeit, die, - pripadnost
wiedergeben (gab wieder, h. zunehmend sve više
wiedergegeben) ponovno prikazati; Zunge, die, -, -n jezik
prepričati, reproducirati, izraziti zurückfordern zahtijevati povrat
Wiese, die, -, -n livada Zurückhaltung, die, - suzdržanost
Wildente, die, -, -n divlja patka
zurückziehen, sich povući se
Wildgans, die, -, -gänse divlja guska
zurzeit trenutno
Wirkung, die, -, -en djelovanje
wirtschaftlich gospodarski zusätzlich dodatno
Wirtschaftssektor, der, -s, -en gospodarski sektor Zuschlag, der, -s, Zuschläge dodatak
Wirtschaftszweig, der, -s, -e gospodarska grana zusenden poslati
Wohl, das, -(e)s dobro, dobrobit zusichern obećati, zajamčiti
Wohlbefinden, das, -s dobro osjećanje zuständig nadležan
wohltuend ugodan Zustellbett, das, -(e)s, -en pomoćni ležaj
wolkig oblačan zuverlässig pouzdan
Wundertätigkeit, die, -, -en čudotvorno djelovanje
Zuverlässigkeit, die, - pouzdanost
Wunderwerk, das, -s, -e čudo
zwar (und zwar) doduše (i to)
wütend bijesan
Zwerg, der, -(e)s, -e patuljak

Grafička urednica
Maja Maslovar

Lektorice
Zlata Babić
Aneta Stojić

Korektorica
Nevenka Blažević

Tisak
Grafički zavod Hrvatske, d.o.o., Zagreb

Tiskanje završeno u veljači 2012.

ISBN 978-953-0-21318-0

CIP zapis dostupan u računalnom katalogu


Nacionalne i sveučilišne knjižnice u Zagrebu
pod brojem ???.

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