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Deutsche

Recht-
schreibung
Regeln

Wörterverzeichnis

Überblick
über die
Grammatik

10 05 20-2.-1,90 DM
Deutsche Rechtschreibung
Regeln und W örterverzeichnis

m it einem Ü berblick über die Grammatik

der deutschen Sprache

B e r u f s s c h u le für

VolkseP lU Ö i'V kß(s|a0fel5fir5ti’-27


Tel.: 42 92 87/42 41 37
1964
Bearbeitet von CURT F e st
in Zusammenarbeit mit W i l l y Mi c h a e l is , Ko n r ad Rö se l
und der Redaktion Deutschunterricht
Der Überblick über die Grammatik der deutschen Sprache
wurde verfaßt von CURT FEST
in Zusammenarbeit mit der Redaktion Deutschunterricht

Vom Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik als Lehr-
buch für die allgemeinbildende polytechnische Oberschule bestätigt.

Ausgabe 1963
Redaktionsschluß: 5. Januar 1963
ES 11 C I • Bestell-Nr. 10 05 20-2 • 1,90 DM • Lizenz Nr. 203 • 1000/63(DN)
Einband: Werner Fahr
Satz und Druck: LVZ-Druckerei „Hermann Duncker“ , Leipzig, I I I 18 138
INHALTSVERZEICHNIS

REGELN ZUR R E C H T S C H R E IB U N G .......................................................................... 7

V o r b e m e r k u n g e n : S p ra ch e und S c h r i f t .................................................................. 7

I. Laute und Lautzeichen (B u c h s t a b e n )................................................................... 7


A. Einteilung der L a u t e ......................................................... 7
1. Die Selbstlaute (V o k a le )...................................................................................... 7
2. Die Mitlaute (K o n s o n a n te n ).............................................................................. 8
B. Bezeichnung der Laute durch B u c h s ta b e n ...............................................................10
C. Das Auslautgesetz............................................................................................................ 12

II. Silbe und W o r t ................................................................................................................. 13


1. Die S ilb e .........................................................................................................................13
2. Das W o r t .................................................................................................................... 14
3. Sprechsilbe und S p r a c h s ilb e ....................................................................................14
4. Wortbildungssilben und W ortbildungslaute...........................................................15
5. Endungen der Mehrzahlbildung, derSteigerung und der Beugung . . . . 15
6. Aufbau des W o r t e s .................................................................................................... 16
7. Die W o r t b e t o n u n g .................................................................................................... 16

H a u p t r e g e ln d er d e u ts c h e n R e c h t s c h r e i b u n g ........................................................... 17

R e g e ln im e i n z e l n e n .............................................................................................................18
I. Verschiedene Buchstaben bezeichnen den gleichen Laut - Gleiche Buchstaben
bezeichnen verschiedene L a u t e ........................................................................................ 18
A. Selbstlaute (Vokale)........................................................................................................ 18
ä und e .............................................................................................................................18
äu und c u .........................................................................................................................19
ai und e i .........................................................................................................................20
B. Mitlaute (K onsonanten)................................................................................................ 21
b, d, g .............................................................................................................................21
b und p .................... 21
d, t, dt, t h ........................................................................................................................ 21
g, ch, sch, k, c k ............................................................................................................ 23
x, chs, cks, ks, g s ............................................................................................................ 24
f, v, p h .............................................................................................................................25
s, ß, s s .............................................................................................................................25

II. Uber die Bezeichnung der kurzen und der langen Selbstlaute..........................28
A. Der kurze S e l b s t la u t ................................................................................................... 28
B. Der lange Selbstlaut.......................................................................................................30
Seite

III. Über die Anfangsbuchstaben...................................................................................... 34


A. Der große A n fa n g sb u ch sta b e.............................................................................. 34
Der große Anfangsbuchstabe beim ersten W ort eines Schriftsatzes . . . . 34
Der große Anfangsbuchstabe bei Dingwörtern und bei Wörtern, die als Ding-
wörter verwendet w e r d e n ...................................................................................... 35
B. Der kleine A n fan g sbu ch stab e.............................................................................. 3<

IV. Über die Zusammen- und G etren n tsch reibu n g..................................................... 42


A. Hauptrcgel................................................................................................................... 42
B. Nebenregel für zusammengesetzte V e r b e n ......................................................... 42
Ci Zur Schreibweise der Straßennamen......................................................................43
V. Über die Silbentrennung........................................................................................... 44
VI. Über den B in d e s tr ic h ............................................................................................... 4a
VII. Über das Auslassungszeichen (A p o s t r o p h ) .......................................................... 46
VIII. Über Abkürzungen und Buchstabenw örter.......................................................... 47
IX . Über die Lautbezeichnung bei F rem dw örtern...................................................... 49

R e g e ln zu r Z e i c h e n s e t z u n g .......................................................................................... 51

I. Der P u n k t ....................................................................................................................... 51
II. Das Fragezeichen...........................................................................................................52
III. Das A usrufezeichen.......................................................................................................53
IV. Das K o m m a ................................................................................................................... 53
V. Das S em ik olon ............................................................................................................ 58
VI. Der D op p elp u n k t..............................' ....................................................................... 59
VII. Die Anführungszeichen.................................................................................................. 61
VIII. Der Gedankenstrich.......................................................................................................61
IX . Die K la m m e r n ........................................................................................................... 62

ÜBERBLICK über die Grammatik..................................................... ................................ 63

Vorbem erkung........................................................................................................................... 63
I. Der Satz — seine Arten und sein B a u .............................................................................. 63
A. Der Satz und die drei Satzarten.................................................................................. 63
1. Der Satz als R edeeinh eit...........................................................................................63
2. Die drei Arten des H au ptsatzes.............................................................................. 64
B. Der einfache S a t z ........................................................................................................... 65
1. Der Satz und seine G lie d e r ...................................................................................... 65
2. Subjekt und Prädikat — Der Satzkern..................................................................66
3. Das O b je k t............................................................................................................... 67
a) Das A k k u s a tiv o b je k t.......................................................................................... 68
b) Das D a t i v o b je k t ..................................................' ............................................... 69
c) Das G enitivobjekt...................................................................................................69
d) Das präpositionale O b j e k t .................................................................................. 70
e) Verschiedene Objekte bei einem V e r b ..............................................................71
Seit«
4. Die Um standsbestim m ung...................................................................................... 72
a) Die Umstandsbestimmung des Ortes . . . ....................................................73
b) Die Umstandsbestimmung der Z e i t .................................................................. 73
c) Die Umstandsbestimmung der Art und W e is e ................................................ 73
d) Die Umstandsbestimmung des Grundes ......................................................... 74
5. Das Attribut.................................................................................................................. 74
6. Besonderheiten des einfachen S a t z e s ......................................................................75
a) Sätze mit mehreren gleichartigen Satzgliedern................................................. 75
b) Sätze mit einem gemeinsamen S a tz g lie d ..........................................................75
c) Die Nennform als Satzglied im einfachen S atz................................................. 76
d) Das Partizip als Satzglied im einfachen S a t z ..................................................77

C. Der zusammengesetzte Satz ...................................................................................... 77


1. Die Satzverbindung . . . . .................................................................................... 78
a) Die Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer Satzverbindung.................78
b) Mittel zur Verdeutlichung der Beziehungen zwischen den Teilsätzen
einer S a tzv erb in d u n g ...........................................................................................79
2. Das S a tzg e fü g e ...........................................................................................................79
a) Der Inhalt der N e b e n s ä tz e .................................................................................. 79
b) Die Form der N e b e n s ä t z e .................................................................................. 81
c) Die Stellung des Nebensatzes zum H a u p tsa tz ................................................. 82
d) Die Abhängigkeit der N eb en sä tze...................................................................... 83

D. Verschiedene Möglichkeiten, gedankliche Beziehungen sprachlich darzustellen . 84


1. Möglichkeiten, einen Vergleich darzustellen............................. ............................ 85
2. Möglichkeiten, zeitliche Beziehungen zwischen zwei oder mehr Vorgängen
darzustcllen....................................................................................................................85
a) Die Gleichzeitigkeit von H a n d lu n g e n ..............................................................85
b) Die Vorzeitigkeit einer H a n d lu n g ...................................................................... 86
c) Die Nachzeitigkeit einer H a n d l u n g .................................................................. 86
3. Möglichkeiten, eine Begründung a u s z u d r ü ck e n ..................................................88
4. Möglichkeiten, die Folge eines Geschehens oder die Folgerung aus einer
Tatsache d a rz u s te lle n ............................................................................................... 88
5. Möglichkeiten, einen Zweck oder eine Absicht a u s z u d r ü ck e n ......................... 89
6. Möglichkeiten, eine Bedingung a u szu drü ck en ......................................................89
7. Möglichkeiten, eine Einräumung a u sz u d rü ck e n ..................................................89
8. Möglichkeiten, die Art und Weise einer Tätigkeit auszudrüeken..................... 89

II. Die Wörter und ihre Veränderung im S a t z .................................................................. 90


1. Die zehn W o r ta r te n ................................................................................................... 90
2. Das D ingw ort............................................................................................................... 90
a) Wichtige Merkmale der D in g w ö r te r .................................................................. 90
b) Das Geschlecht der D in gw örter...........................................................................91
c) Einzahl und Mehrzahl der D in g w ö rte r.............................................................. 91
d) Die Deklination der D ingwörter...........................................................................92
e) Die Verwendung der Dingwörter im S a t z ..........................................................93
3. Das E igen sch a ftsw ort................................................................................................... 94
a) Wichtige Merkmale der Eigenschaftswörter...........................................................94
b) Die Steigerung der Eigenschaftswörter...................................................................94
c) Die Deklination der E igen sch a ftsw örter...............................................................95
d) Zur Bildung verbaler A u s d r ü c k e ...........................................................................97
4. Das V e r b ............................................................................................................................ 97
a) Wichtige Merkmale des V erb s................................................................................... 97
b) Die K o n ju g a t io n ........................................................................................................97
Die Veränderung des Verbs nach Person und Z a h l..........................................98
Die Veränderung des Verbs nach der Z e i t ...........................................................98
Die Veränderung des Verbs nach der Handlungsrichtung.................................. 99
Die Veränderung des Verbs nach der Aussageweise............................................ 100
Starke und schwache Konjugation — Die drei L e itfo r m e n ............................ 101
Verben mit e-i-Wechsel oder mit Umlaut in Formen der Gegenwart . . . 101
Das P a r t iz ip .............................................................................................................. 102
5. Das U m sta n d sw o rt...................................................................................................... 102
a) Wichtige Merkmale der Um standswörter............................................................. 102
b) Arten der Um standswörter......................................................................................103
c) Die Bildung der U m standsw örter..........................................................................103
d) Zur Veränderung der Umstandswörter................................................................. 103
6. Das F ü r w o r t .................................................................................................................. 103
a) Wichtige Merkmale der F ü rw örter.........................................................................103
b) Arten der Fürw örter................................................. 104
7. Das Z ah lw ort...................................................................................................................107
8. Die P räposition............................................................................................• . . . . 107
a) Wichtige Merkmale der Präpositionen..................................................................107
b) Die Fallsetzung bei Präpositionen..........................................................................108
9. Das Bindewort................................................................................................................. 109
a) Nebenordnende Bindewörter.....................................................................................109
h) Unterordnende B in d e w ö r te r .................................................................................. 110
c) „E chte“ Bindewörter und Umstandswörter als B in d e w ö r te r ........................ 110
10. Das A u s r u fe w o r t ..................................................................................................... 110

W ÖRTERVERZEICH NIS ................................................................................................... 111


REGELN ZUR RECHTSCHREIBUNG

Vorbemerkungen: Sprache und Schrift HI]

I
Laute und Lautzeichen (Buchstaben)

Beim Sprechen bilden wir Laute, die wir zu Wörtern vereinigen. Wir unter-
scheiden Selbstlaute und Mitlaute.

A. Einteilung der Laute


1. D ie S e lb s tla u te (V ok a le)
Die Selbstlaute entstehen durch Schwingen der Stimmbänder (auch Stimm-
lippen genannt) im Kehlkopf; sie sind Klänge, die im Mundraum gebildet
werden. Die Selbstlaute bringen die Sprache zum Klingen.
Es gibt elf Selbstlaute. Davon sind
e in fa c h e S e lb s tla u te : a— e— i— o— u
ä -—ö— ü
(ä, ö, ü werden Umlaute genannt.)
Z w ie la u te (Diphthonge): au, gesprochen wie ao
ei (ai), gesprochen wie ae
eu (äu), gesprochen wie oö
(In Wirklichkeit verschmelzen diese beiden Laute zu einem Klang, und
wir betrachten jeden Zwielaut als e in en Lautklang.)

L a n g e un d k u rz e S e lb s tla u te
Die einfachen Selbstlaute können lang oder kurz gesprochen werden.
Wenn dem einfachen Selbstlaut zwei oder mehr verschiedene Mitlaute folgen,
wird der Selbstlaut in den meisten Wortstämmen kurz gesprochen:
Abend — Äpfel Esel — Espe Igel — Insel Ofen — oft Ufer — Ulme
Wal — Wald Schere— Scherz Biber — Birne R o s e —-R o st gut — Gurt
Täler — Fälle (ä klingt wie e in „Feld“ .) lösen — löschen hüten —- hüpfen
Zu dieser Regel über den kurzen Stammselbstlaut gibt es einige Ausnahmen:
In manchen Wörtern wird der Selbstlaut vor mehreren Mitlauten lang ge-
sprochen; zum Beispiel: •
Bart, Art, zart, Pferd, Wert, Trost, Kloster, pusten, Grätsche, Wüste

7
Die Zwielaute sind stets lang; zum Beispiel:
Auge — Auster ein — einst euch — feucht
H äute— Fäuste leise— Leiste Leute — Leuchter

2. D ie M itla u te (K o n so n a n te n )

Die Mitlaute sind Geräuschlaute. Sie werden vor allem durch die Zunge und
die Lippen gebildet. Beide Organe können den Luftstrom unterbrechen oder
hemmen.
Die Mitlaute können nach verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und ein-
geteilt werden:

a) S tim m lo se u n d s tim m h a fte M itla u te


stimmlos stimmhaft
Die Mitlaute heißen stimmlos, wenn sie ohne
Stimmton gesprochen werden. Der Stimmton p, t, k ;f , s b, d, g;
entsteht im Kehlkopf, wo der Luftstrom die (ss, ß),sch, w, s, j ;
Stimmbänder in Schwingung versetzt. Du spürst ch (Ich- m, n, ng;
das Schwingen der Stimmbänder, wenn du mit und Ach- l,r
den Fingerspitzen den Kehlkopf berührst. Laut)

b) E in te ilu n g d er M itla u te n ach d er B ild u n g s s te lle


Die Mitlaute werden vor allem an drei Stellen gebildet: an den Lippen, an
den Zähnen und am Gaumen.
Danach unterscheiden wir Lippenlaute, Zahnlaute, Gaumenlaute. Bei der
Bildung der Zahn- und Gaumenlaute ist auch die Zunge beteiligt, f und w
sind Lippen-Zahn-Laute. Der Hauchlaut h ist ein Kehllaut.

Lippenlaute Zahnlaute Gaumenlaute

stimmlos P t; s (ss, ß), sch k; ch (ich, ach)

stimmhaft b; m d; s; n; 1, r g? j? ng; r

c) E in te ilu n g d er M itla u te n ach d er B ild u n g s w e is e


Wir unterscheiden vier Arten: Verschlußlaute, Reibelaute, Nasenlaute, Fließ-
laute.
Die Verschlußlaute. Der Verschluß wird entweder mit den Lippen gebildet
oder mit der Zunge an den Zähnen oder am Gaumen. Der Luftstrom staut
sich und erzeugt beim Sprengen des Verschlusses ein Geräusch.

Verschlußlaute: Lippenlaute Zahnlaute Gaumenlaute

stimmlos (und behaucht) P t k


stimmhaft b d g

8
p: Park, Pelz, Pilz, Polster, Puls; Tulpe, Wimper, Gipfel; plump, Raps
b : Bad, Blech, Bild, Bote, Bude; laben, kleben, sieben, toben, säubern
t: Tau, Tinte, Tüte, Tomate, treten; bieten, härten, falten; glatt
d: Damm, Deich, Diele, Dohle, Dusche; leider, milde, golden, gerade
k : Kabel, Kiel, Kleid, knapp, Kreis; Haken, Hecke, Balken, Gurke; Bank
g: Gabel, Geier, Gips, Glied, Greis, Granit; taugen, regnen, wiegen, folgen

Die Reibelaute. Der Luftstrom wird durch eine Enge im Mund getrieben.
Dadurch entsteht ein reibendes oder zischendes Geräusch, ein Reibelaut.
Die Enge wird entweder mit den Lippen an den Zähnen gebildet oder mit der
Zunge an den Zähnen oder am Gaumen.

Reibelaute: Lippen-Zahn-Laute Zahnlaute Gaumenlaute

stimmlos f (v) s (ß, ss), sch (i)ch, (a)ch


stimmhaft w (v) s j

f (v): fahl, viel, voll, flink, froh; schaffen, treffen, pfeifen, helfen; fünf
w (v): Watte, Vase, Verb, Weizen, W rack; Möwe, Schwan, schwierig, zwar
s (ß) (stimmlos): Rest, Post; Maß, Ruß, Gras, Mus; Meißel, Straße, schließen,
dreißig
ss (stimmlos): Masse, Presse, Messing, Flosse, Drossel, Schlüssel, rissig, besser
sch: Schaukel, Schlacke, Schmelz, Schnecke, Schritt; Flasche, Bursche;
falsch, Wunsch, morsch
s (stimmhaft): Saat, Salat, Segel, Senf, Sockel, Sohle; Eisen, Reisig; Hülse,
Amsel, Gänse, Hirse
(i)ch: stechen, schleichen, scheuchen; richten, fechten, wichtig; echt,
schlicht, seicht; Strich, Molch, manch, Storch
(a)ch: Kachel, pochen, Kuchen, brauchen; achten, wuchtig; Schlacht,
Schlucht; Bach, Bruch, auch, Schlauch
j: Jacke, Joch, Jena, Jammer, jährlich, jeder, jetzt, jäten, jauchzen

Die Nasenlaute. Alle drei Nasenlaute sind stimmhaft. Dem Luftstrom wird
der Austritt aus dem Mund versperrt, indem die Lippen miteinander oder
die Zunge hinter der oberen Zahnreihe oder am Gaumen einen Verschluß
bilden; die Luft entweicht durch die Nase. Dadurch entsteht ein klingendes
Geräusch.

Nasenlaute: Lippenlaut Zahnlaut Gaumenlaut


stimmhaft m n "g

m : Mais, Malz, Meise, Miete, Moos; Schemel, Kieme, Samt; Gramm, Kram
n: Naht, Neid, Niete, Not, N uß; Schiene, Kante, Winde, Senf; Ton, Kinn
ng: Stange, Klinge, Zwinger, Angel, Angst, Hengst; eng, jung, entlang

9
Die Fließlaute. Sie werden mit der Zunge hinter den oberen Schneidezähnen
oder am Gaumen gebildet. Es gibt drei Fließlaute: 1 und zwei R-Laute, näm-
lich Zungen-R und Zäpfchen-R. In der Rechtschreibung werden die beiden
R-Laute nicht unterschieden.

Fließlaute: Lippenlaut Zahnlaut Gaumenlaut


stimmhaft - 1, r (Zungen-R) r (Zäpfchen-R)

1: Lachs, Lack, Lied, Lenz, Luchs; Filz, Milch, Silbe, Schilf, bald; Mehl, hell
r: Ring, rund, Rose, reif, rar; hart, Farm, kurz, morsch, stark; klar, dürr

B. Bezeichnung der Laute durch Buchstaben

Das deutsche Alphabet zählt 26 Buchstaben auf. Damit sind aber nicht alle
Laute der deutschen Sprache erfaßt. Es fehlen ä, ö, ü, au, ei (ai), eu (äu),
ferner ch (Ich-Laut und Ach-Laut), sch und ng.
Grundsätzlich gilt:
Ein Laut hat als Zeichen e in e n Buchstaben. Aber dieser Grundsatz ist in der
deutschen Rechtschreibung nicht völlig durchgeführt, und so entstehen in der
Schreibweise mancher Wörter besondere Schwierigkeiten.
a) Die meisten Laute werden durch e in e n Buchstaben bezeichnet:
die einfachen Selbstlaute: a — e — i — o — u ; ä — ö. — ü (y )
arbeiten, essen, impfen, ordnen, urteilen, ätzen, öffnen, üben
folg en d e M itla u te : b — d — f — g — h — k — 1 — m — n — p — r — s —
t — w
baden, dort, für, geben, haben, kurz, lang, mein, nun, pusten, rot, sonst, tief,
wir

b) E in Buchstabe bezeichnet in folgenden Fällen eine Lautverbindung:


x = ks: Max, Felix, Text, Taxe, Examen, boxen, fix
z = ts: Zelt, Zirkel, Weizen, Malz, Tanz, Scherz
c = meist ts: Celsius, die Stadt Celle, Penicillin, Ceylon

c) Zwei oder gar drei Buchstaben bezeichnen in folgenden Fällen nur ein en
Laut:
ch = Ich-Laut in: ich, echt, Bäche, bleichen, tünchen
ch = Ach-Laut in: machen, Bach, Loch, Buch, Schlauch
ch == K-Laut in: Wachs, Fuchs, Wichse, Chor, Chlor
ch = Sch-Laut in: Chef, Chauffeur, Charlotte, Chicago
ng = ein Laut (Nasenlaut): klingen, Finger, eng, Gong
ph = F-Laut: Phosphor, Photographie (auch Fotografie)
sch = ein Laut: Schal, Schnur, zischen, Tisch, Wunsch

10
Anmerkung:
Alle Mitlautverdopplungen (bb, dd, ff, gg, 11, mm, nn, pp, rr, ss, tt, ck und tz)
bezeichnen nur e in e n Mitlaut. Die Verdopplung soll darauf hinweisen, daß
der vorausgehende Stammselbstlaut kurz zu sprechen ist. Der Mitlaut wird also
nur einfach — nicht doppelt! — gesprochen.
Ebbe Paddel raffen Egge knallen Stimme
— Riff Brigg Knall stumm
sinnen Truppe dörren Klasse glätten Zwecke schützen
Sinn Trupp dürr — glatt Zweck Schutz

d) Manche Laute können durch verschiedene Buchstaben bezeichnet werden:


der F-Laut durch f — v • — ph:
fiel — viel ■
— Philipp; fort — vor — Phosphor
der W -Laut durch w — v :
Wasser — Vase; werben • — Verb; Wille — Villa
der K-Laut durch k — c — ch — q :
kaum — Couch; klar — Chlor; Kelle — Quelle; keck — Quecke
(Der Buchstabe q tritt nur in der Verbindung qu auf. Diese Buchstaben-
verbindung bezeichnet die Lautverbindung kw.)
die Zwielaute ei und eu durch ei oder ai, eu oder äu:
Leib — Laib; rein — Rain; heute — Häute; Leute — läute!
die Lautverbindung ks durch ks — cks — chs — gs — x :
Keks — Klecks — Eidechse -— halbwegs — Hexe
die Lautverbindung ts durch ts — z — c :
heimwärts •— März; Zelle — Cellophan

e) Einige Buchstaben können verschiedene Laute bezeichnen:


v = F-Laut in: Veilchen,,Vieh, Volk, Vetter, Vers, vier
v == W -Laut in: Vase, Ventil, Violine, Vulkan, Vanille
y = meist Ü-Laut: Ypsilon, Pyramide, Ägypten, Dynamo, Typhus
y = I-Laut in: Zylinder, Sylt, Myrte, Kyffhäuser
ch = Ich-Laut nach e, i, ä, ö, ü, ei (ai), eu (äu), nach den Mitlauten 1, n, r
und in der Nachsilbe -chen, ferner im Anlaut einiger Fremdwörter:
Pech, Licht, Fächer, Köche, Küche, Teich, Laich, feucht, räuchern,
Molch, mancher, Furcht, Häkchen; Chemie, China
ch = Ach-Laut nach a, o, u, au: Fach, Koch, Kuchen, Rauch
ch = Sch-Laut im Anlaut einiger Fremdwörter:
Charlotte, Champignon, Chaussee, Chauffeur
ch = K -Laut in Verbindung mit einem folgenden s und im Anlaut mehrerer
Fremdwörter:
Wichse, wechseln, Wachs, Wuchs, Büchse; Chlor, Chor, Christ, Charak-
ter, Chronik, Chrysantheme, Cholera, Chrom

11
Anmerkung:
In Fremdwörtern werden die fremden Lautbezeichnungen meist beibehalten.
So schreiben wir in Fremdwörtern für den F-Laut oft ph, für den W-Laut
oft v, für den Sch-Laut oft ch, für den Ü-Laut oft y. Ebenso schreiben wir in
Fremdwörtern th und rh:
Phantasie Villa Chaiselongue Theater Rhythmus
Strophe Vitamin Chaussee Kathete Rhabarber
Bei Vornamen setzt sich aber die deutsche Lautschreibung mehr und mehr
durch, z.B . Rudolf, Ralf, Stefan, Gundolf, Stefanie; W ilmar; Günter, W al-
ter, Artur, Bertold, Bertram, Helmut, Berta, Herta, Käte; dagegen Elisa-
beth, Lisbeth, Dorothea, Ruth, Lothar.

C. Das Auslautgesetz

b, d, g, s werden am Wort- und Silbenende stimmlos (wie p, t, k, ß) gesprochen.


Diese Buchstaben können also auch — wie die Buchstaben Seite 11, Abschnitt e
— verschiedene Laute bezeichnen.
Unterscheide in der Aussprache deutlich b im Silbenanlaut (stimmhaft) und b
im Silbenauslaut (stimmlos):
Stäbe — Stab geben — gab (gibt) taube — taub
Laube — Laub heben — hob (hebt) gelbe — gelb
Siebe — Sieb graben — grub (gräbt) halbe — halb
Kälber — Kalb treiben — trieb (treibt) herbe — herb
Körbe — Korb bleiben — blieb (bleibt) derbe — derb

Unterscheide in der Aussprache d im Silbenanlaut (stimmhaft) und d im Silben


auslaut (stimmlos):
Bäder — Bad Glieder — Glied laden — lud
Räder — Rad Lieder — Lied meiden — mied
Pfade — Pfad Leiden — Leid scheiden — schied
Helden — Held Bilder — Bild milde — mild
Herde — Herd Hemden — Hemd Fremde — fremd

Unterscheide in der Aussprache g im Silbenanlaut (stimmhaft) und g im Silben-


auslaut (stimmlos):
Tage — Tag mögen — mag (mögt) Krüge — Krug
Wege — Weg steigen — stieg (steigt) Pflüge — Pflug
Züge — Zug fliegen — flog (fliegt) Tröge — Trog
Schläge — Schlag tragen — trug (trägt) Berge — Berg
Zweige — Zweig bergen — barg (birgt) Burgen — Burg

Merke: Der Selbstlaut hat jeweils in einem Wortpaar die gleiche Länge:
Bäder — Bad (nicht: Batt), Räder — Rad (nicht: Ratt)
Tage — Tag (nicht: Tack), mögen — mag (nicht: mack)

12
Unterscheide in der Aussprache s im Silbenanlaut (stimmhaft) von dem s im
Silbenauslaut (stimmlos):
Saal — Glas Gräser — Gras diese — dies
Saat — Mais Gleise — Gleis Reise — Reis
Seil — Eis Kreise — Kreis Kiesel — Kies
Saum — Maus Preise — Preis Rose — Röslein

II

Silbe und W ort

Beim langsamen Sprechen zerlegen wir die meisten Wörter in Silben. Das Wort
Ern-te-wa-gen besteht aus vier Silben. Das W ort Ge-mü-se-gar-ten ist sogar
fünfsilbig. Am häufigsten sind die Wörter ein-, zwei- oder dreisilbig.
Einsilbige Wörter behalten auch bei langsamem Sprechen ihre Lauteinheit,
z.B . Luft, Sport, Schrank, Pflicht; sie werden darum auch beim Schreiben am
Zeilenende nicht getrennt. Zweisilbig sind: Schule, Kinder, lernen, spielen,
fröhlich. Dreisilbig sind: Unterricht, Geschichte, vorlesen, erzählen, wunderbar,
absichtlich.
1. Die Silbe

Die Silbe ist eine Lautgruppe, die mit e in e m Stimmstoß gesprochen wird. Der
Klangträger der Silbe ist der Selbstlaut. Die Silbe ergibt für sich allein meist
keinen Sinn, z.B . ben, rei, fei, lieh, sam. Nur bei einsilbigen Wörtern ist die
Silbe zugleich mit Sinn erfüllt, z. B. ich, sich, Sicht, sticht.
Allerdings kann die Silbe auch nur aus einem Selbstlaut bestehen, z. B. O-fen,
Bi-o-logie, Phara-o.
Der Selbstlaut steht entweder im Anlaut (an erster Stelle) oder im Inlaut (zwi-
schen Mitlauten) oder im Auslaut (an letzter Stelle) der Silbe:
Anlaut Inlaut Auslaut
ab her-an Schrift so Hü-gel
oft ge-öff-net Rhein-fall . du sä-en
auf Er-eig-nis wun-der-bar Tau Frei-heit

Die Mitlaute vor dem Selbstlaut stehen im Anlaut, z.B. rot, Brot, Spruch,
Ho-bel, Ge-brauch. Die Mitlaute nach dem Selbstlaut stehen im Auslaut, z. B.
am, Amt, Dampf. Mitlaute können nie im Inlaut stehen.
Silben mit Selbstlaut im Auslaut nennt man offene Silben, z. B. so, sie, Klee,
Frau, be-rühmt, Me-lo-die.
Silben mit Selbstlaut im Inlaut nennt man geschlossene Silben, z. B. Bad,
Haus, Ver-stand, miß-ver-ständ-lich.

13
Beachte: Die Laute werden nach ihrer Stellung innerhalb der Silbe betrachtet.
Zerlege darum mehrsilbige Wörter in ihre Silben, wenn du bestimmen willst, ob
ein Laut im Anlaut, im Inlaut oder im Auslaut steht!
Beispiel: s steht in le s e n im Silbenanlaut.
s steht in M ä u s ch e n im Silbenauslaut,
a steht in v e r a c h t e n im Silbenanlaut.

Will man die Stellung eines Lautes innerhalb eines Wortes bestimmen, so sagt
man der Deutlichkeit wegen besser: Er steht am Wortanfang, im Wortinnern
oder am Wortende.

2. Das Wort

Jedes W ort hat seinen Stamm. Er erscheint entweder rein, das heißt ohne jeden
Zusatz, oder in Verbindung mit Bildungsteilen oder Endungen; zum Beispiel:
Land: ländlich, Landschaft, Gelände, Verlandung, landen, landete
sprechen: Sprecher, Sprache, Gespräch, gesprächig, Spruch, spricht
rein: Reinheit, reinigen, reinlich, unrein, Verunreinigung, reiner

Anmerkung:
Zusammengesetzte Wörter haben zwei oder mehr Stämme; zum Beispiel:
zwei Stämme: Haustür, Fahrrad, hellblau, aussprechen
drei Stämme: Haustürschlüssel, einundzwanzig
vier Stämme: Straßenbahnfahrplan
In den abgeleiteten Wörtern unterliegen die Wortstämme oft Veränderungen
durch Lautwechsel; zum Beispiel:
Umlaut: schädlich, rötlich, Krümchen, Gebäude
Ablaut: Lage, Gang, Schwur, Trieb, Strich
e-i-Wechsel: Stich, Hilfe, Tritt
Mitlautwechsel: Schrift, Gruft, Frost, Hirt, Zug

3. Sprechsilbe und Sprachsilbe

Sprechsilben sind Laütgruppen, die beim langsamen Sprechen entstehen.


Sprachsilben sind Stammsilben, Wortbildungssilben und Endungen. Sprech-
silben und Sprachsilben können übereinstimmen, oft sind sie aber verschieden.
In folgenden Wörtern stimmen Sprechsilbe und Sprachsilbe überein:
Ein-heit, frucht-bar, lieb-lich, Ver-stand, ge-sagt, sag-te
In folgenden Wörtern sind Sprechsilbe und Sprachsilbe verschieden:
Sprechsilben: Re-de Le-ben Fel-der Wan-de-rung
Sprachsilben: R ed/e Leb/en Feld/er W and/er/ung

14
Anmerkung zur Silbentrennung (siehe Seite 44):
Bei Wörtern mit st und ng im Wortinnern stimmen die Trennungssilben weder
mit den Sprechsilben noch mit den Sprachsilben überein:
Trennungssilben: ko-sten Kün-ste För-ster
Sprechsilben: kos/ten Küns/te Förs/ter
Sprachsilben: kost/en Künst/e Forst/er
Trennungssilben: brin-gen län-ger Din-ge
Sprechsilben. bri/ngen 1ä/nger Di/nge
Sprachsilben: bring/en läng/er Ding/e

4. Wortbildungssilben und Wortbildungslaute

Die Bildungsteile der Wörter können Vorsilben oder Nachsilben oder auch ein-
zelne Laute sein.

Vorsilben:
besuchen verlaufen zerbrechen Gelände Kontakt
besteigen verblühen zerreiben gebrauchen Konzert
erzählen enteilen Antwort Urwald Unrecht
erfinden entdecken Antlitz Urzeit Unruhe

Nachsilben:
Häuschen Ringlein Lehrling Häcksel W ahrheit Sauberkeit
Hälmchen Bächlein Zwilling Rätsel Schönheit Einigkeit
Landschaft Kenntnis Eigentum Trübsal Hebel Köchin
Wirtschaft Hindernis Altertum Mühsal Bügel Löwin
Arbeiter Zeitung Heimat probier(en) lächel(n) räucher(n)
Bauer Leitung Zierat lackier(en) tänzel(n) mecker(n)
mutig neidisch fröhlich golden hölzern fruchtbar
fleißig stürmisch endlich irden bleiern eßbar
lebhaft biegsam einfach vorwärts zweierlei viertel
herzhaft wachsam vielfach aufwärts vielerlei zwanzigstel

Einzelne Laute:
einzelne Selbstlaute: Stille Garantie Malerei
Reise Partie Bücherei
einzelne Mitlaute: Fahrt flugs
Schrift nichts

5. Endungen der Mehrzahlbildung, der Steigerung und der Beugung

a) M e h r z a h le n d u n g e n :
Berge Felder Menschen Straßen Autos
Wände Wälder Frauen Schulen Kinos

15
b) S t e ig e r u n g s e n d u n g e n :
schöner schönste am schönsten
bunter bunteste am buntesten

c) B e u g u n g s e n d u n g e n
bei der Deklination:
Vaters Müttern Feld(e) harte grünes hohem warmen
Bruders Kindern Wald(e) lange stilles steilem hellen
meine seines ihrem dieser desjenigen
uns(e)re ihres eu(e)rem welcher jedermanns
bei der Konjugation:
findest gehst findet geht lachte sagten sagtet
redest sprichst redet spricht leitete lernten gesagt

6. Aufbau des Wortes

Stamm: abgeleitetes Wort: zusammengesetztes Wort


Tag täglich Sonntag
schön Schönheit wunderschön
zwei Zwilling Zwielaut
nicht Nichtigkeit N ichtr aucherabteil
geh(en) Gang Notausgang
frier(en) Frost Nachtfrostgefahr

7. Die Wortbetonung

Deutsche Wörter haben in der Regel den Hauptton auf dem Stammselbstlaut:
leben wenden brechen halten
erleben Wendung zerbrechlich enthaltsam
Erlebnis Verwendung Zerbrechlichkeit Enthaltsamkeit
aber: lebendig
Von dieser Regel weichen Wörter mit gewissen Vor- und Nachsilben ab:
Antlitz unwahr Urteil Mißklang Leckerei Pionier
Antwort unklar Ursprung Mißernte Bäckerei Quartigr
aber: unendlich

In zusammengesetzten Wörtern hat in der Regel der Stammselbstlaut des


Bestimmungswortes den H a u p t t o n , der Stammselbstlaut des Grundwortes
den N e b e n t o n ; andere Silben sind unbetont:
anbauen Ackerbau B anstelle Gemüsebauer
apsbauen Bergbau Baugesetz Bauernwagen
(Der Punkt bezeichnet den Hauptton; die schräggedruckten Selbstlaute tragen den
Nebenton.) '

16
Hauptregeln der deutschen Rechtschreibung §2

Erste Hauptregel

Schreibe für jeden Laut, den du bei richtiger und deutlicher Aussprache hörst,
das ihm zukommende Zeichen!

Ehre — Ähre Ohr — Uhr Kiste — Küste lesen — lösen Seile — Säule
Grete — Gräte Made — Mode spielen — spülen Wärter — Wörter Eile — Eule
backen — packen Dorf — Torf begleiten — bekleiden Schema — Chemie
rauben — Raupen Gasse — Kasse betrügen — bedrücken Kirsche — Kirche
Laut und Zeichen entsprechen einander jedoch nicht immer; deshalb genügt
diese erste Hauptregel allein nicht und muß durch andere Regeln ergänzt
werden.

Zweite Hauptregel

Richte dich nach dem Stamm des Wortes!

Der Stamm in der Mehrzahl und in der Steigerung:


Fälle — Fall Kräuter — Kraut schwächer — schwach
Felle — Fell Kreuze — Kreuz schlechter — schlecht
Der Stamm in der Beugung:
es schallt — schallen er scharrt — scharren er läuft — laufen
er schaltet — schalten er wartet — warten er fällt — fallen
den Näpfen — Napf den Kräutern — Kraut
den Nestern — Nest den Schleudern — Schleuder
Der Stamm in der Wortbildung:
Häcksel (von hacken) gräulich (von grau)
Drechsler (von drechseln) greulich (von Greuel)
flugs (von fliegen, Flug) Weisheit (von weise sein)
B o x e r(v on boxen) weiße Farbe (von weiß)
Fordere es! (von fordern) endgültig (von Ende)
vordere Tür (vorn) entgelten (Vorsilbe ent-)

Anmerkung:
Zu diesen zwei -Hauptregeln kommen in der deutschen Rechtschreibung noch
andere Regeln. Merke dir vor allem noch :
a) Der lange Stamrrrselbstlaut kann verschieden bezeichnet werden:
Ar — Aar — Ahr, Mine — Miene — ihn, Rute — er ruhte, schämen — zäh-
men, wer — leer — Lehrer, Tor — Moor — bohren, Blüte — es blühte, Öl —
Höhle

2 [10 05 20] n
b) Die Kürze des Stammselbstlautes kann unbezeichnet bleiben, sie kann aber
auch bezeichnet werden:
oft — offen Kante — Kanne Herz — Herr harken — hacken
W elt — Welle G rum t— Grummet Rost — Rosse Münze — Mütze

Beachte: Die Kürze des Stammselbstlautes wird durch die Doppelschreibung


des folgenden Mitlautes bezeichnet (siehe Mitlautverdopplung, § 14/3). Vor
Mitlautverbindungen bleibt die Kürze des Stammselbstlautes unbezeichnet;
denn der Stammselbstlaut wird im allgemeinen vor zwei oder mehr Mitlauten
kurz gesprochen.
c) Gleichlautende Wörter, die verschiedene Bedeutung haben, werden meist
auch in der Schreibweise unterschieden:
Denkmal — Mahlzeit Moor — Mohr ihr seid — seit gestern
Vorderseite— Geigensaite Meer — mehr Großstadt — Werkstatt
Ausrede — Schiffsreede wider — wieder er fiel — viel Obst
Urzeit (ur-) — Uhrzeit rein — Feldrain das — daß

d) Dingwörter und dingwörtlich gebrauchte Wörter werden mit großem An-


fangsbuchstaben geschrieben:
das Buch das Lesen das Blau das Auf und Ab der D-Zug
die Natur beim Wandern im Freien kein Zurück der S-Laut
Diese Regeln enthalten nur die wichtigsten Bestimmungen der deutschen
Rechtschreibung. In den folgenden Abschnitten werden sie erweitert und aus-
führlicher mit Beispielen belegt.

Regeln im einzelnen

Verschiedene Buchstaben bezeichnen den gleichen Laut


Gleiche Buchstaben bezeichnen verschiedene Laute

A. Selbstlaute (Vokale)
ä und e
§3
1. Man schreibt ä als Umlaut von a
a) regelmäßig in Formen der Mehrzahl, der Steigerung und der Beugung,
wenn der Selbstlaut im Stamm ein a ist:
Länder — Land älter — alt er hält — halten
Näpfe — Napf härter — hart er fängt — fangen
Gärten — Garten schwächste — schwach sie sängen — sangen
Gäste — Gast kälteste — kalt wir brächten — brachten

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b) meist auch in Wörtern, die von Stämmen mit a abgeleitet sind:
Dämpfer — Dampf ängstlich —■Angst wälzen — Walze
Wärter — warten gefällig — gefallen schlängeln — Schlange
Kälte — kalt kläglich — klagen bekränzen — Kranz
Bächlein — Bach länglich — lang verlängern — lang

Bei folgenden Wörtern ist die Ableitung schwieriger zu erkennen:


Lärm — Alarm ungefähr — Gefahr krächzen — Krach
März — Mars ärgern — arg kläffen — klaff
Sänfte — sanft bändigen — Band plätschern — platschen
Träne — Tran lästern — Laster schlämmen— Schlamm
täppisch— Taps ächzen ■— ach (Schlämmkreide)

ä tritt nur in einigen Wörtern auf, die sich nicht auf einen Stamm mit dem
Selbstlaut a zurückführen lassen; zum Beispiel:
Schärpe Schädel dämmern fräsen hätscheln plärren

2. Mehrere Wörter schreibt man mit e, obwohl ein verwandtes W ort mit dem
Stammselbstlaut a vorhanden ist:
Eltern — älter (alt) Wildbret — Braten Henkel — hängen
Stengel — Stange Engerling — Anger überschwenglich— erschwang
Stempel — stampfen Enkel — Ahn abspenstig — abspannen
Schelle — schallen behende — Hände fertig — fahrtbereit
Schenke — Ausschank merken — Marke ausmerzen — März

3. Da kurzes ä und kurzes e die gleiche Aussprache haben, unterscheide:


Lärchenholz — Lerchengesang Wasserfälle — Kaninchenfelle
bekränzen •
— begrenzen Erdwälle — Kniewelle
es gefällt m ir— Roggenfeld Färse(jungeKuh) — Ferse des Fußes
verlängern — lenken ändern — enden
streng — die Stränge(der Strang) Seidenschärpe — Glasscherbe

Anmerkung: Unterscheide beim Sprechen langes ä und langes e:


Ährenfeld — Ehrensache Geldwährung — Flußwehr
Braunbären — Brombeeren Fischgräte — Grete
abwägen — Waldwege es währt lange — er wehrt sich

§4
äu u n d eu
Man schreibt äu
1. regelmäßig in Wortformen, die in ihrem Stamm ein au zeigen:
Räume — Raum Schläuche — Schlauch Kräuter — Kraut
Träume — Traum Gebräuche — Gebrauch Häupter — Haupt
Häute — Haut Bräute — Braut Sträucher — Strauch

2* 19
2. meist auch in Wörtern, die von Stämmen mit au abgeleitet sind:
Fräulein — Frau Gemäuer — Mauer bläulich — blau
Mäuschen — Maus Gesträuch — Strauch gräulich — grau
Däumling — Daumen Gebäude — Bau säuberlich — sauber
Räuber — rauben Geläute — laut geläufig — laufen
Räupchen — Raupe gebräuchlich — Gebrauch häuten — Haut
Fäulnis '— faul Geräusch — rauschen räuchern — rauchen
Säure — sauer Wiederkäuer — kauen schäumen — Schaum
Säugling — saugen Gehäuse — Haus läutern — lauter
Äuglein — Auge "geräumig — Raum träumen — Traum

3. äu tritt auch auf, ohne daß ein verwandtes W ort mit au vorhanden ist oder
naheliegt:
Säule räuspern räudig säumig (saumselig)
Räude sträuben Knäuel versäumen

4. Unterscheide Wörter mit äu und eu in der Schreibweise, obwohl sie in der


Aussprache übereinstimmen:
gräuliche Farbe — greuliche Tat Wäsche bläuen — einbleuen
Tierhäute — heute morgen laut läuten — den Leuten
Kohlenhäuer — die Schiffsheuer großes Gebäude— reiche Beute

Unterscheide auch:
häufiger Fall — heuriger Wein räuspern — seufzen
täuschen — leugnen Äußerung — Verleumdung
Räude — Reue schäumen — scheuen

§5 ai u n d ei

In den meisten Wörtern wrird ei geschrieben.

1. Mit ai schreibt man:


Mai — Monat Mai Hain -— Hainbuche - Maische — Gerste maischen
Maie — Maienbaum Rain — Feldrain Waise — Waisenkind
Hai — Haifisch Main — Mainufer Kaiser :— Kaisertum
Kai — Kaistraße Laib — Brotlaib Saite — Geigensaite
Mais — Maisschrot- Laich — Froschlaich Laie — Laienkunst

2. Unterscheide folgende gleichklingende Wörter in der‘ Schreibweise durch ai


oder ei:
der Laib — der Leib der Rain — der Rhein — rein
die Waise — die Weise die Saite — die Seite
der Llai — hei! der Main — mein
laichen — die Leichen die Laien — leihen

20
B. Mitlaute (Konsonanten)

b, d ,g §«

Sprich b, d, g im Silbenanlaut stimmhaft, im Silbenauslaut aber stimmlos;


also:
Siebe — Sieb derber — derb graben — grub
Triebe — Trieb gröber — grob bleiben — blieb
Lieder — Lied milder — mild laden — lud
Pfade — Pfad fremder — fremd meiden — mied
Pflüge -— Pflug feiger — feig schweigen — schwieg
Zwerge— Zwerg klüger — klug tragen — trug

Beim Schreiben von b, d, g im Silbenauslaut richte dich nach einer Wortform,


in der b, d, g im Silbenanlaut steht; also:
Kalb mit b wie Kälber aber: Alp mit p wie Alpen
Häubchen mit b wie Haube aber: Gräupchen mit p wie Graupen
Herd mit d wie Herde aber: Wert mit t wie Werte
Fädchen mit d wie Faden aber: Tütchen mit t wie Tüte
Berg mit g wie Berge aber: Werk mit k wie Werke
Näglein mit g wie Nagel aber: Häkchen mit k wie Haken

Denke bei Beugungsformen von Verben stets an die Nennform:


gib mit b von geben aber: piep m itp von piepen
gerbt ,, b 99 gerben aber: zirpt ,, p 99 zirpen
schied ,, d 99 scheiden aber: briet ,, t 99 braten
mied ,, d 99 meiden aber: bat ,, t 99 bitten
mag » S 99 mögen aber: stak ,, k 99 stecken
pflügt » g 99 pflügen aber: pflückt,, ck 99 pflücken

b und p §7
Man schreibt b in: Man schreibt p in:
Krebs, Erbse, Herbst, Obst, Gips, Raps, Mops, Rips, Schnaps,
A bt, Rebhuhn, hübsch, ab, Schlips, Papst, Kapsel, Stöpsel,
ob, Obdach, Obhut, Obmann, Haupt, Klempner, September,
die Schwäbische Alb Alp, Alpdrücken, Älpler

d, t, dt, th §«
1. Man schreibt d in: Man schreibt t in:
Feld, Geld, Gold, Wald, W elt, Gestalt, Pult, Spalt, Zelt,
Land, Rand, rund, fremd, bunt, Samt, Grumt, Zimt,
Bestand, Abend, Tugend, Ort, Furt, Wirt, Bart, Gurt,
Weinbrand, Tand, Strand, Branntwein, Zierat, Brot, Not,
Gegend, Jugend, Jagd, Scheit, Glut, Flut, Wut, Schlot,
Magd, Tod, Geduld, wild Macht, tot, Hirt, Haupt, fort

21
2. Das auslautende d des Stammes wird vor dem t der Beugungsendung ge-
schrieben, obwohl es nicht gesprochen w ird:
sandten (von senden) gesandt — Gesandter
wandten (von wenden) gewandt — Gewandtheit
lädt (von laden, ladet) verwandt ■— Verwandtschaft
beredt (von reden, redet) unverwandt und Bewandtnis
Merke folgende Ableitungen: Versand, Gewand, Beredsamkeit

3. Unterscheide nach der Aussprache d und t im Silbenanlaut:


Deich — Teich drüben — trüben
Dusche — Tusche dringen — trinken
dick — tückisch dort — Torte
Dank — Tank Drachen — Tracht
Ende Ente Boden — Boten
Seide Seite Waden — waten
Weide weiter leiden — leiten
Mieder Mieter die Jagden — sie jagten

4. Unterscheide nach der Wortbildung d und t:


a) der Tod: Todfeind, todernst, tot: totfahren, totlachen,
todmüde, todsicher, totschlagen, tottreten,
todwund, todkrank, totmachen, totschweigen,
todbringend, tödlich totgeboren, totgesagt
Unterscheide also:
Todesstille — Totenstille todblaß — totenblaß
Todesangst — Totenbett Todfeind— Totschlag
im Tode — der Tote tödlich — töten

b) das Ende: endlich, endgültig, ent- entdecken, entwickeln,


endlos, unendlich, enttäuschen, entsprechen,
Endstelle, Endstation, entbehrlich, unentgeltlich,
Endpunkt, Endlauf, Entscheidung, Entstehung,
Unendlichkeit, vollends, unentwegt, entzückt,
Endlosigkeit, verenden entgleisen, Entfernung

c) die Stadt: Großstadt, städtisch, die Statt, die Stätte, statt:


Kleinstädte, Stadtrat, an Kindes Statt, Werkstatt,
Städtchen, Stadtplan, Werkstätte, Arbeitsstätte,
Stadtbezirk, Städter, es findet statt, anstatt,
Hauptstadt Statthalter, statthaft

5. Das t ist eingeschoben worden


eigentlich hoffentlich wesentlich namentlich
öffentlich gelegentlich flehentlich geflissentlich
wissentlich vermeintlich wöchentlich verschiedentlich
ordentlich freventlich allenthalben versehentlich

22
6. Beachte das d in der Meiststufe, wenn es in der Grundstufe steht:
bedeutendste — bedeutend aber: erfahrenste — erfahren
glänzendste — glänzend bescheidenste — bescheiden
hervorragendste — hervorragend entschiedenste — entschieden
passendste — passend verwegenste — verwegen

Schreibe ebenso mit d: ^ Schreibe ohne d:


eilends, nirgends, eigens, willens, nächstens,
zusehends, vollends zeitlebens, unversehens

7. th steht in mehreren Wörtern fremder Herkunft:


Thema Thermometer Theater Theorie Diphtherie Äther
These Thermosflasche Kathete Thymian Khythmus Katholik
Beachte aber: Hypotenuse, Myrte
In Eigennamen deutschen Ursprungs treten beide Schreibweisen auf.
Mit th schreibt man: Mit t schreibt man:
Theoderich Thüringen Günter Walter
Lothar Gotha Bertold Berta
aber: Walther von der Vogelweide

g, eh, sch, k, ck §9

1. g und ch bezeichnen im Auslaut oft denselben Laut.


Man s c h r e i b t . . .igoder . . .ich; g e s p r o c h e n wird in beiden Fällen gleich-
klingend ich

a) in den Dingwörtern:
Honig, Essig, Käfig, Zeisig, aber: Bottich, Kranich, Fittich, Rettich,
Pfennig, Reisig, König Pfirsich, Drillich, Teppich, Sittich

b) in den Eigenschafts- und Umstandswörtern auf -ig und -lieh:


verständig — verständlich geistig — geistlich
mündig — mündlich herzig — herzlich
gütig — gütlich ungläubig — unglaublich
vollj ährig — alljährlich sechsmonatig — monatlich
dreitägig — täglich zweiwöchig — zweiwöchentlich
Beachte: Das I gehört zum Stamm in :
eilig billig wollig einmalig winklig schimmlig
völlig eklig neblig unzählig mehlig kitzlig
heilig adlig runzlig untadelig bucklig ölig
willig wellig kuglig schwindlig stachlig drollig

Merke aber: allmählich (vgl. allgemach), üblich (von üben),


greulich (trotz Greuel)

23
2. Unterscheide g und ch, ch und sch
a) in den W örtern:
kriegen — kriechen Teig — Teich Kirche — Kirsche
taugen — tauchen Zeiger — Zeichen frech — frisch
besiegen — hinsiechen Magd — Macht Herrchen — herrschen

b) in den Nachsilben -ig, -lieh und -isch:


abspenstig — gänzlich — gespenstisch
gläubig — unglaublich — abergläubisch
selig — sehnlichst — seelisch
günstig — künstlich — künstlerisch
richtig — rechtlich -— rechthaberisch
neblig — herbstlich — regnerisch

3. g und k bezeichnen im Auslaut denselben stimmlosen Laut:


Werg — Werk- Balg — Kalk Jagd — Pakt Talg — Schalk
Berg — Park arg — stark Zweig — Zweck Burg — Kork

4. Unterscheide in Aussprache und Schreibweise g und k im Anlaut:


Gasse — Kasse Grippe — Krippe gleiten — kleiden Egge — Ecke
G a bel— Kabel Greis — Kreis gönnen— können Ärger — Erker
Gram -— Kram Glätte — Klette Grenze — Kränze balgen— Balken
Grab — Krabbe Giebel — Kübel Granit — Kran Lage — Laken

§10 x, chs, cks, ks, gs

1. Die Lautverbindung ks wird


a) in den meisten Wörtern durch oder durch chs bezeichnet:
A xt, Hexe, Nixe, fix, Fuchs, Dachs, Wachs, Lachs,
Faxen, kraxeln, Text, Ochse, Wichse, Büchse, Deichsel,
Taxe, Exil, Export, Gewächs, wachsen, Wuchs,
Examen, Oxyd, Extrakt, drechseln, Drechsler, Eidechse,
Lexikon, explodieren, Sachsen, Buchsbaum, Achse, Achsel,
Praxis, Luxus Flachs, sechs, Wechsel, Abwechslung

b) mit cks, ks oder gs bezeichnet in Wörtern, deren Stamm auf ck, k oder g
endet:
Häcksel — hacken Bockshorn — Bock Koks — verkoken
Knicks — Knick mucksen — mucken Keks (Lehnwort)
knicksen — knicken knacksen — knacken flugs — Flug
klecksen, Klecks — kleckern stracks — Strecke halbwegs — Weg

2. Unterscheide das W ort „links“ von der Nachsilbe -lings:


blindlings jählings meuchlings rittlings rücklings

24
f, v, ph §U
1. Von diesen drei Zeichen für den F-Laut tritt am häufigsten f auf:
a) in ursprünglich deutschen W örtern:
Falke Furt froh Efeu Schaffner Huf
Falter Firn fremd Hefe Puffer Muff
Fuder First frech Harfe Neffe Haff
Flieder Flöz flügge Käfer Öffnung Riff
Flunder Fliese fördern Kiefer Hoffnung Griff
Flagge Flur flehen Hafen pfiffig schief
Fittich Floß flicken Schwefel klaffen schlaff
F orelle Flocke faseln Schiefer schnüffeln zwölf
in den v öllig eingebürgerten Wörtern aus nichtdeutschen Sprachen
Fasan Frucht Fenchel Tafel Pfeffer Pantoffel
Figur Fieber Brief Film Elefant Kartoffel
Firnis Feige Sofa Fenster Elfenbein Trüffel
c) in deutschen Namen:
Arnulf Rudolf Westfalen

2. Aber v wird geschrieben


a) in mehreren Wörtern deutschen Ursprungs und in der Vorsilbe ver-:
Vater Vogel Volk vier voll Frevel vergehen verblühen
Vetter Vieh völlig viel vorn vor Verstand Vernunft
b) meist aber in Wörtern nichtdeutschen Ursprungs:
Veilchen Vesper Pulver brav Vers Vogt Nerv Malve

3. Das Zeichen ph schreibt man nur in Fremdwörtern:


Philipp Prophet Philosoph Phrase Diphtherie Phonetik
Physik Mikrophon Phantasie Phosphor Amphibien Phase
Anmerkung: In häufig gebrauchten Fremdwörtern, wie Fotograf, Telefon,
Stenografie, setzt sich die Schreibweise mit f immer mehr durch und gilt als
richtig.

Der stimmhafte S-Laut wird stets mit s bezeichnet.


Der stimmlose S-Laut wird mit ß oder ss bezeichnet, im Auslaut auch oft mit
s (siehe Auslautgesetz S. 12).
1. Am Wortanfang wird stets S (s) geschrieben.
a) Der S-Laut am Wortanfang wird vor Selbstlauten stimmhaft gesprochen:
Saat Segel Sirup sanft seufzen sondern
Sahne Sekunde Sockel seicht sickern samt
Sandale Sessel Sohle selig sieden sechs
Säure Signal Sülze selten saugen sieben

25
b) Am Wortanfang und am Anfang von Stammsilben wird s in den Verbin-
dungen st und sp wie sch gesprochen:
Stadt Stroh starten Span spähen Abstand
Staat statt stöhnen Spinat spreizen Buntspecht
Station stets streuen Spirale sprühen verspüren

Anmerkung: s wird auch im Silbenanlaut stimmhaft gesprochen, wenn I, m,


n oder r vorangeht:
Hülse Amsel Linse Börse Hirse

Entsprechend wird s in den Nachsilben -sei, -sal, -sam gesprochen:


stimmlos nach stimmlosen Mitlauten:
Kapsel Häcksel Wechsel Labsal seltsam
wachsam biegsam folgsam gleichsam
aber stimmhaft in:
Pinsel Gerinnsel Füllsel Mühsal Drangsal gehorsam

2. Nach langem Stammselbstlaut wird s oder ß geschrieben.


a) Mit s bezeichnet man den stimmhaften S-Laut zwischen Selbstlauten:
Bluse Drüse Wiesel Weise preisen
Meise Schleuse Kiesel heiser rieseln
Gemüse Reisig Faser tausend säuseln
Mit ß bezeichnet man den stimmlosen S-Laut zwischen Selbstlauten
auch oft im Auslaut:
stoßen schweißen verdrießen mäßig Straße
heißen schießen zerreißen spaßig Meißel
grüßen schließen schließlich müßig Meißen
büßen sprießen dreißig außen Geißel
beißen genießen äußerlich draußen Blöße
gießen flößen Äußerung groß Buße
Ruß Spaß Floß Gefäß heiß
Fuß Stoß Kloß Schweiß weiß
Spieß Maß Gruß Schoß bloß
Strauß Geiß Grieß Fleiß süß
Mit s bezeichnet man den stimmlosen S-Laut im Auslaut:
Moos Kies Preis Greis Gans
Glas Maus Reis Mais Fels
Gras Mus Kreis Gneis Hals

3. Nach kurzem Stammselbstlaut wird ss oder ß geschrieben.


a) Zwischen Selbstlauten schreibt man ss (siehe Mitlautverdopplung, § 14,3):
Gasse Kresse Rüssel Schlosser hassen besser
Kasse Sprosse Nessel Bissen hissen rissig
Gosse Messing Drossel Gewissen wissen flüssig

26
b) Im Auslaut und vor Mitlauten schreibt man ß statt ss:
Faß Paß Guß Schuß er muß er faßt
Biß Roß Kuß naß faß! er läßt
Riß Fluß Genuß blaß iß! er wußte
Baß Schloß Geschoß gewiß laß! das Beßre

Merke: ß darf niemals als ss geschrieben werden!


c) ß und ss wechseln je nach der Stellung im Wort, und zwar schreibt man im
Silbenauslaut ß und im Silbenanlaut ss:
Fluß -— Flüsse — flüssig — floß — geflossen — Flußbett
Riß — Risse — rissig — riß — gerissen — Rißchen
Biß — Bisse — bissig — biß — gebissen — Bißwunde
Schloß — Schlösser — schloß — geschlossen — Schlosserei
Faß — Fässer — faßlich — er faßt — wir fassen — gefaßt
gewiß — Gewissen — wissen — wußte — gewußt — gewißlich
naß — nässer (auch nasser) — am nässesten (auch nässesten)

Beachte: Die Meiststufe endet auf -esten, wenn der Stamm des Eigen-
schaftswortes auf ß oder auf t endet:
süß — am süßesten weit — am weitesten
heiß — am heißesten bunt — am buntesten
aber: am größten auch: am raschesten
am besten (trotz: besser) am hübschesten

E i n z e l h e i t e n z u r S c h r e i b u n g v o n s, ß, ss §13

I. s schreibt man im Auslaut folgender kurzer einsilbiger W örter:


das des es was bis

2. Beachte:
dessen — des deshalb — deswegen indes — indessen
wessen — wes weshalb — weswegen unterdes — unterdessen

3. s schreibt man in Endungen des Genitivs der Einzahl und in der Wortfuge
mancher zusammengesetzter Dingwörter:
Kindes Vaters sonntags Donnerstag Geburtsjahr
Mannes Lehrers abends Dienstag Arbeitszeit

4. s schreibt man in der Nachsilbe -nis:


Bildnis aber: die Bildnisse, des Bildnisses
Verhältnis aber: die Verhältnisse, des Verhältnisses
Ereignis aber: die Ereignisse, des Ereignisses

5. ß schreibt man in der Vorsilbe miß-:


mißbrauchen — Mißbrauch — mißbräuchlich
mißtrauen — Mißtrauen — mißtrauisch
mißverstehen — Mißverständnis — mißverständlich

27
6. ß schreibt man im Bindewort daß:
Helga freute sich, daß sie alles verstanden hatte.
Wir beeilten uns, so daß wir pünktlich zur Stelle waren.
Wir erreichten unser Tagesziel, ohne daß wir ermüdet waren.
7. s schreibt man in der Beugungsendung -st der Verben:
du findest du kommst du lachst du wäschst
du wartest du fällst du sprichst du rutschst
du hältst du hoffst du schnarchst du wünschst
Das Beugungs-s entfällt aber in Verben, deren Stamm auf s, ß, ss, chs, x,
tz oder z endet:
lesen — du liest grüßen — du grüßt lassen — du läßt
verreisen — du verreist heißen — du heißt essen — du ißt
wachsen — du wächst schützen — du schützt seufzen — du seufzt
boxen — du boxt, nützen — du nützt, tanzen — .du tanzt,
du boxest du nützest du tanzest
Unterscheide:
bis morgen — Der Hund biß. — Schlangenbiß — Schlangenbisse — ein
Bissen — ein bißchen (wenig)
Abschiedsgruß — Kohlengrus
Geisel (Bürge) — Geißel (Peitsche) — Geiß (Ziege)
heisere Stimme — heißer Tee weise sein — weiße Farbe
große Hast — Du hast Glück. — Du haßt die Kriegsverbrecher.
Muße (müßig) — Muse (Musik, Museum) — Mus (Apfelmus)
verreisen — zerreißen — Ferienreise — Gliederreißen
den Weg weisen — die Wand weißen — Weisheit — Weißnäherin

n
Über die Bezeichnung der kurzen und der langen Selbstlaute

§14
A. Der kurze Selbstlaut
1. Die Kürze des Stammselbstlauts wird vor zwei oder mehreren Mitlauten
nicht bezeichnet:
Kolben Schuld Zelt Talg Malz Film
Silber Mulde falten Felge Filz Milch
Tulpe Schild Klinke Anker Hals W olf
Strand Pendel Funken Winkel Kranz Kante
Pfand Scherz Kerze Kern Zorn Tinte
Hirt Gewürz Schürze Gehirn Zwirn Hanf
dort Samt Kumt Lampe Tümpel Krempe
Hemd Zimt Grumt Lumpen Rumpf Stempel
2. Die Kürze des Stammselbstlauts wird auch vor den einfachen Mitlauten sch,
ch, ng nicht besonders bezeichnet:

28
Frosch Pech frech Woche Stange dringen
Tusche Blech Sichel Knochen Klingel drängen
Dusphe Zeche Knöchel Rachen Stengel springen
Flasche Strich fächeln pochen Engerling schwingen
3. Wenn dem kurzen Stammselbstlaut nur ein Mitlaut folgt, wird zur Bezeich-
nung der Kürze der Buchstabe für den Mitlaut doppelt geschrieben. Das
nennt man Mitlautverdopplung. Bei k und z wird der Doppelmitlaut ge-
wöhnlich durch ck und tz bezeichnet:
Pfeffer Quelle Gramm Herr Trupp Klasse
Kartoffel Grille Gummi Barren Krippe Rüssel
Pantoffel billig Klammer Geschirr Stoppel Flosse
Zinn Brett Ecke Widder Satz Ebbe
Pfennig Kitt keck Paddel Grütze Egge
erinnern Sattel Genick Bodden Dutzend Bagger
Merke also: Nach kurzem Stammselbstlaut müssen mindestens zwei Mit-
lautzeichen stehen.

A u s n a h m e n zur S c h r e i b u n g des k u r z e n S t a m m s e l b s t l a u t e s
1. Nur ein Mitlautzeichen schreibt man trotz des kurzen Selbstlautes in fol-
genden W örtchen:
an in von um gen bis man weg ab
am im vom zum hin bin hat mit ob
Aber man schreibt:
denn und wenn zum Unterschied von den und wen;
dann und wann als ursprüngliche Formen von denn und wenn.
2. Nur ein Mitlautzeichen schreibt man trotz des kurzen Selbstlautes im ersten
Teil folgender Zusammensetzungen; es sind veraltete Wortformen:
Herberge Hermann Brombeere Damwild
Singrün Herzog Himbeere Walnuß
3. Statt drei Buchstaben schreibt man für aufeinanderfolgende gleiche Mitlaute
in Zusammensetzung nur zwei Buchstaben:
Schiffahrt Schnelläufer Brennessel Schwimmeister
Stoffarbe Stilleben Kennummer Sperriegel
griffest Wollappen Stammutter W etturner
Stallaterne hellichter Tag Kammacher Fettopf
Ebenso:
Mittag dennoch Drilteil (Drittel)
Beachte: ck und tz werden geschrieben:
Druckkasten Speckkuchen Putzzeug Blitzzug
Ebenso werden die drei gleichen Mitlautzeichen geschrieben, wenn ein vier-
ter Mitlaut folgt:
Auspuffflamme stickstofffrei Pappplakat Fetttropfen
Über die Silbentrennung dieser Wörter siehe § 24.

29
Zur Schreibung einiger N achsilben mit kurzem Selbstlaut

In einigen Nachsilben und in Wörtern, die auf -as, -is oder -us enden, tritt
die Mitlautverdopplung nur in veränderten Formen auf:
Bäuerin — Bäuerinnen Atlas — Atlasse
Kenntnis — Kenntnisse Iltis — Iltisse
Verzeichnis — des Verzeichnisses Omnibus — Omnibusse
Aber: Bräutigam — Bräutigame

§16
B. Der lange Selbstlaut

1. Die Länge des Stammselbstlauts wird vor b, p, d, t, g, k, f, v, w, s, z nicht


besonders bezeichnet:
Knabe Pfad Tat Steg Hafen Faser
Rebe Feder Note Krug Hefe Gas
Hobel Tod Bote Magen Schwefel Dose
Lupe Pudel Flut Luke brav Drüse
Rüpel Fuder Blüte Haken Möwe duzen

Die Länge des Stammselbstlauts bleibt auch vor 1, m, n, r oft unbezeichnet:


Tal holen Name Plan sparen Schar
Pol ölen Strom Kran spüren Schnur
Qual spülen Krume Span hören Flur
Schal schälen Schemel Schwan stören Ware
Schale schwelen Kram Träne schüren Spur
Spule schmal grämen Tran schnüren Schere
Taler schwül bequem Honig schmoren schwer
Regal egal nämlich tönen bescheren quer
Pedal schal schämen tun gären bar
Die Länge des Stammselbstlauts wird vor 1, m, n, r oft durch h bezeichnet,
ebenso im Auslaut und vor Selbstlauten:
Langer Stammselbstlaut vor 1:
Stahl Kehle Dohle Pfuhl wühlen
Wahl Fehler Sohle Mühle Gewühl
Mahl befehlen Fohlen Brühl zählen
Pfahl stehlen Höhle (hohl) Gefühl unzählig
Strahl hehlen Köhler Kühler vermählen
kahl verhehlen Kohle kühlen wählen
mahlen empfehlen wohl Suhle stählen
prahlen verfehlen johlen buhlen strählen

Langer Stammselbstlaut vor m:


Rahmen zahm, zähmen nehmen Lehm Ruhm
Rahm der Milch lahm, lähmen vornehm ihm rühmen
Prahm (Lastkahn) nachahmen angenehm Muhme rühmlich

30
3. Langer Stammselbstlaut vor n:
Bahn Lehne ihn ohne Mähne Föhnwind
Kahn Sehne ihnen Bohne Strähne stöhnen
Zahn dehnen Huhn Mohn gähnen gewöhnen
Ilahn sehnen Buhne Hohn wähnen Gewöhnung
ahnen entlehnen Bühne Sohn erwähnen verwöhnen
mahnen ähnlich Sühne Lohn lohnen versöhnen
Sahne Wahnsinn sühnen bohnern Drohne verhöhnen
Ahne Ablehnung kühn wohnen Fahne gewöhnlich

. Langer Stammselbstlaut vor r:


Jahr Ehre ihr Uhr Öhr
wahr sehr ihren Ruhr Möhre
W ahrheit mehr Ohr Fuhre Föhre
Gefahr Wehr Rohr Gebühr Gefährte
fahren Gewehr Mohr (der) gebühren Mähre
bewahren verzehren bohren rühren Fähre
Bahre bekehren Röhre Rührung ernähren
Nahrung abwehren Ähre führen bewähren

. h im Auslaut:
jäh froh Vieh Kuh
zäh roh Reh Schuh
rauh früh Stroh Geweih

Anmerkung: Das h im Auslaut ist zumeist sprachgescliichtlich begründet


(vgl. auch Anmerkung zu Punkt 6). Darum steht h sogar nach Zwielauten
(raub, Geweih).

6. h vor Selbstlauten:
gehen glühen wehen Lehen Lohe
stehen blühen sehen Schlehe wehe
flehen brühen leihen Zehe ehe
drehen (Draht) sprühen reihen Truhe nahe
drohen nähen (Naht) weihen Ruhe höher
bejahen mähen (Mahd) seihen Mühe fähig
fliehen krähen verzeihen Brühe einreihig

Anmerkung: Dieses h erinnert in manchen Wörtern an die Gaumenlaute ch


g oder k ; zum Beispiel in:
geschehen — Geschichte fliehen — Flucht gedeihen — gediegen
sehen — Gesicht schmähen — Schmach spähen — Spiegel
krähen — krächzen ziehen — Zucht zeihen — zeigen
allmählich — gemächlich hohe (Höhe) — hoch Reihen — Reigen
Lohe •
— Licht nahe — nach Truhe Trog
seihen — sickern ziehen — zucken drehen — drechseln

31
Beachte: Die Wörter behalten das h auch in Beugungsformen und in der
W ortbildung:
du gehst ihr ruht es blüht fröhlich Erhöhung
du drehst es gedeiht er bejaht schmählich Verzeihung
es geschieht du fliehst sie verzeiht bedrohlich brühheiß

Ausnahme: Vor der Nachsilbe.-heit fällt das h des Stammes weg:


Roheit Rauheit Hoheit
Beachte die Silbentrennung dieser Wörter (§ 24)!
E benso:
die Blüte (blühen) die Glut (glühen)

Unterscheide:
Bilder malen — Korn mahlen Es war schön. — Es ist wahr.
Denkmal — Mahlzeit Wer ist es ? — Wehr, wehren
Rutenbesen •
— sie ruhten Es ist spät. — erspäht, Späher
Hole Wasser! — hohle Bäume Barzahlung — Bahre
Salzsole — Schuhsohle F ö n (Heißluftapparat) — Föhnwind
Apfelblüte — es blühte sehen — säen

§18 D e r la n g e I-L a u t
1. Der lange I-Laut wird im allgemeinen ie geschrieben,
a) ie im Stamm:
Sieb Kies Diele Glied Frieden Tiegel
Lied Krieg Wiege Griebe Giebel Kiesel
Dieb Kien Fliege Miete Wiesel Fieber
Knie Sieg Wiese Schwiele Zwiebel Mieder (diis)
Kiel Hieb Riese Biene Riegel mieten
Stiel viel Ziege Schiene Spiegel fließen
Spiel vielleicht Miene Niete Ziegel bieten

b) ie in der Vergangenheitsform einiger Verben:


er riet er blieb er fiel er stieß er rief
er schwieg er ließ er hieb er blies er hieß
er hielt er schien er briet er mied er pries
c) ie in den Nachsilben -ie, -:ier, -ier(en):
Kolonie Biologie Pionier regieren operieren
Energie Geographie Quartier probieren hantieren
Lotterie Stenographie Turnier studieren buchstabieren
Melodie Zoologie Offizier radieren trainieren
Partie Philosophie Papier spazieren musizieren
Phantasie Geometrie Spalier rasieren korrigieren
Drogerie Demokratie Furnier frisieren deklinieren
Batterie Meteorologie Manier schraffieren konjugieren

32
2. i wird geschrieben in:
mir dir wir gib, gibst, gibt
Igel Augenlid Bleistiftmine aber: ergiebig,
Biber Baustil widersprechen ausgiebig

In Wörtern fremder Herkunft und in der Nachsilbe -ine:


Fibel Tiger Familie Benzin Lawine Karoline
Schi Bibel Petersilie Kamin Saline Wilhelmine
Liter Fiber (Faser) Maschine Vitamin Gardine Augustine

Unterscheide:
Silbermine — heitre Miene widersprechen — wiederholen
Baustil — Schaufelstiel Fiber (Faser) ■— fieberkrank
Augenlid — Volkslied Tiger — Tiegel

3. ih wird nur in einigen Formen des persönlichen und des besitzanzeigenden


Fürwortes geschrieben:
ihn ihm ihr ihnen (Ihnen)
ihre ihres ihrer ihrem, ihren

4. ieh wird in Stämmen mit h geschrieben:


fliehen — er flieht geschehen — es geschieht
ziehen — er zieht befehlen — er befiehlt
sehen — er sieht verzeihen — er verzieh
leihen — er lieh gedeihen — es gedieh

V e r d o p p lu n g d e r S e lb s t la u t e

Der lange Selbstlaut wird bei einigen Wörtern mit den Stammselbstlauten a,
e, o durch Doppelschreibung bezeichnet:
1. Wörter mit aa:
Aal Haar Saal Merke aber: Säle
Aar Paar (zwei Stück) Saat Härchen
Aas Waage Staat Pärchen

2. Wörter mit ee:


Beet See Schnee Seele (aber; selig)
Beere Klee Meer Reede (Ankerplatz)
Heer Teer leer verheeren, verheerend
Geest Speer leeren scheel, Scheelsucht, scheel-
Tee Fee Lee (Luv und Lee) süchtig

3. Wörter mit oo:


Boot —- Boote Moor — Moore Moos — Moose
Bootsmann Moorboden. moosgrün

3 [10 05 20] 33
§20
Unterscheide:
her — hierher — Kriegsheer — hehr (erhaben)
Postbote — Segelboote
Rede, Redner — Schilfsreede, Schiffsreederei
Ar, Hektar — Aar (Adler) -— die Ahr (Fluß), Ahrwein
mehr, vermehren — Meer, Nördliches Eismeer
lehren, Lehrer — leer, entleeren, Leerlauf
Wal, W alfang; Walhalla, Walküre; auch W alnuß— Wahl, Auswahl,Wahlurne
Urzeit, urzeitlich — Uhrzeit, Taschenuhr
einmal, das eine Mal — Gastmahl, Mahlzeit
Mohr, Mohrenkopf — Moor, Torfmoor, moorig
bar, bares Geld, Bargeld — ein Paar Schuhe, ein paar Kinder

III

Über die Anfangsbuchstaben

§21 A . Der große Anfangsbuchstabe

D e r g r o ß e A n fa n g s b u c h s t a b e b e im e r s te n W o r t e in e s S c h r ift s a t z e s

1. Mit großem Anfangsbuchstaben schreibt man das erste W ort in Überschrif-


ten, Zcitungsköpfen und Aufforderungen:
Der Weg ins Leben Sächsische Volkszeitung Wer hilft mit ?
Gefunden Junge Welt Rechts gehen!
2. Mit großem Anfangsbuchstaben schreibt man das erste W ort eines Satzes.
Dabei bleibt es gleichgültig, ob der vorhergehende Satz mit einem Punkt,
einem Fragezeichen oder einem Ausrufezeichen abgeschlossen wurde:
In kurzen Abständen biegen die Läufer in die Zielgerade ein. Ob Klaus den
knappen Vorsprung halten kann? Bewundernswert, wie er um den Sieg
käm pft! Wir springen von den Plätzen auf und rufen laut seinen Namen.
Aber: Man schreibt das erste W ort der Ankündigung, die der wörtlichen
Rede folgt, klein, auch wenn ihr ein Fragezeichen oder Ausrufezeichen vor-
ausgeht:
„W ird Klaus den knappen Vorsprung halten können?“ fragen wir uns.
„Klaus, Klaus, Klaus!“ riefen wir ihm anffcuernd zu.
3. Mit großem Anfangsbuchstaben schreibt man das erste W ort der wörtlichen
Rede nach einem Doppelpunkt:
Bei der Eröffnung der Pionierrepublik am Werbellinsee rief Wilhelm Pieck
den Jungen Pionieren zu: „Dies ist eure Republik; sie gehört euch ganz
und gar.“
Aber: Bei bloßen Aufzählungen schreibt man nach dem Doppelpunkt klein
weiter (natürlich außer bei Dingwörtern):

34
Barbara hat die Blumen zu einem bunten Strauß zusammengestellt:
weißen Flieder, rote und gelbe Tulpen und blaue Vergißmeinnicht.
Ebenso schreibt man klein weiter, wenn der nachfolgende Teil des Satzes
den vorausgehenden Teil erläutert oder ihn zusammenfaßt :
Frauen und Kinder, Arbeitskollegen und Sportfreunde, Hausgenossen und
Nachbarn: alle halfen mit.

4. Mit großem Anfangsbuchstaben schreibt man das erste Wort, wenn man
Buch- und Zeitungstitel oder Überschriften von Gedichten erwähnt. Vergiß
dabei die Anführungszeichen nicht!
Mein Vater liest die Zeitung „Neues Deutschland“ .
Wer kennt Friedrich Schillers Gedicht „D ie Bürgschaft“ ?

Aber: Man fährt klein fort, wenn man ein einzelnes Satzstück aus fremdem
Text wörtlich anführt. Beachte dabei die Anführungszeichen!
Unser Lehrer nannte den 1. Mai „den schönsten Festtag aller Werk-
tätigen“ .

D e r g r o ß e A n fa n g s b u c h s t a b e b e i D in g w ö r te r n u n d b e i W ö r t e r n ,
d ie als D in g w ö r t e r v e r w e n d e t w e r d e n

1. Dingwörter und Namen werden mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben.


Beachte: Dingwörter besitzen drei grammatische Merkmale:
a) Das Dingwort ist gewöhnlich mit einem Artikel verbunden:
der Wald die Arbeit das Feld
ein Wald eine Arbeit ein Feld
b) Dingwörter werden gebeugt:
des Waldes der Arbeit dem Feld(e)
in einem Wald(e) durch die Arbeit auf den Feldern
den Wäldern der Arbeiten Feldern
c) Dingwörter können Attribute bei sich haben:
grüner Wald leichte Arbeit ein blühendes Feld
unser Wald deine Arbeit alle Felder

2. Mit großem Anfangsbuchstaben wird jedes W ort und auch jeder Buchstabe
geschrieben, wenn sie als Dingwort verwendet werden.
Diese zu Dingwörtern gewordenen Wörter und Buchstaben haben auch die
grammatischen Merkmale eines Dingwortes: Sie können einen Artikel be-
sitzen. — Sie können gebeugt werden. — Sie können ein Attribut bei sich
haben.
das Gute das Lernen das Mein und Dein
im Freien durch Lernen eines Unsrigen
wirklich Großes fleißiges Üben . ein schlichtes Du
das Für und Wider ein Hin und Her das Wenn und Aber
des Für und Wider bei diesem Hin und Her ohne Wenn und Aber
dieses Für und Wider ein ständiges Hin und Her dein Wenn und Aber

3* 35
die Eins ein Oh und Ach das A bc
mit einer Zwei mit Ach und Weh von A bis Z
die ungenügende Fünf großes Ach und Weh stimmloses S
3. Eigenschaftswörter, die Teil eines Namens oder eines Titels sind, schreibt
man groß:
(die) Technische Universität die Norddeutsche Tiefebene
(die) Junge Welt das Rheinische Schiefergebirge
die Große Sozialistische das Schwarze Meer
Oktoberrevolution
4. Eigenschaftswörter, die von Personennamen abgeleitet sind, schreibt man
groß (man fragt nach ihnen mit W e s s e n ? ):
ein Grimmsches Märchen ein Goethesches Gedicht
die Lessingschen Fabeln die Schillerschen Dramen
Anmerkung: Wenn die von Personennamen abgeleiteten Eigenschaftswörter
eine Gattung bezeichne«, schreibt man sie klein. Die Gattung wird durch
solche Eigenschaftswörter ausgedrückt, die auf die Frage W as fü r (e in )?
antworten:
die marxistische Geschichtsauffassung das kopernikanische Weltsystem
die sokratische Lehrweise die galvanische Batterie

5. Eigenschaftswörter auf -er, die von Orts- oder Ländernamen abgeleitet sind,
schreibt man groß. Es handelt sich um eine alte Form des Genitivs der Mehr-
zahl. (Die Eigenschaftswörter auf -er werden nicht gebeugt.)
die Magdeburger Schulen aber: die magdeburgischen Schulen
Plauener Gardinen aber: plauensche Gardinen
Thüringer Glas waren aber: thüringische Glas waren

Unterscheide Eigenschaftswörter auf -isch, die Teil eines Titels sind (siehe
unter 3), von solchen, die in gewöhnlichen Verbindungen stehen:
die Sächsisch-Thüringische Tieflands- die sächsisch-thüringische Be-
buclit völkerung
die Mongolische Volksrepublik die mongolische Hauptstadt
die Freie Deutsche Jugend die deutsche Jugend

6. Eigenschaftswörter, die nach unbestimmten Zahlwörtern (alles, nichts, wenig,


viel, etwas, manches, allerlei u. ä.) stehen, schreibt man groß. In diesen
Fällen werden die Eigenschaftswörter dingwörtlich gebraucht.
Beachte die gebeugte Form der Eigenschaftswörter!
alles Gute etwas Schönes allerlei Nützliches
nichts Hartes viel Neues jemand Fremdes
wenig Erfreuliches manches Wertvolle jeder Bekannte

Unterscheide:
Ich wünsche ihm alles Gute. aber: Es ging alles gut.
Er weiß oft etwas Neues. aber: Die Blumen sind schon etwas welk.

36
7. Anredefürwörter und ihre verschiedenen Formen, auch die besitzanzeigenden
Fürwörter, werden in Briefen groß geschrieben:
Du Dich Ihr Sie Deinerseits Ihretwegen
Dir Dein Euch Ihnen Deinetwegen Euretwegen

Anmerkung: Außerhalb des Briefes werden diese Wörter klein geschrieben,


z.B . in Niederschriften von Reden:
Als deutsche Jugend müßt ihr einig sein, ihr müßt aufbauwillig sein, euch
muß ein hohes Ziel vorschweben.
Immer groß geschrieben werden die Höflichkeitsanreden Sie und Ihnen und
das entsprechende besitzanzeigende Fürwort Ihr, gleichviel ob ein e Person
oder mehrere angesprochen werden; zum Beispiel:
Ich danke Ihnen für den Eifer, mit dem Sie sich Ihrer Arbeit widmen.

B. Der kleine Anfangsbuchstabe

1. Mit kleinem Anfangsbuchstaben schreibt man alle Wortarten außer Ding-


wörtern und Namen, also z.B.
Eigenschaftswörter: groß, gut, schön, gelb, reizend, unzählig . . .
Verben: lesen, abschreiben, auseinandergehen . . .
Umstandswörter: oft, heute, sehr, nirgends, vorgestern . . .
Fürwörter: du, unser, sein, dieser, wer, welcher, irgendeiner . . .
Zahlwörter: drei, der fünfte, neunmal, vierfach, einige . . .
Präpositionen: mit, an, durch, unweit, während, s e it. . .
Ausrufewörter: oh, o weh, hallo, ach, patsch, nanu . . .

a) Beachte die Kleinschreibung von Eigenschaftswörtern und Umstands-


wörtern, die als Umstandsbestimmungen verwendet werden, obwohl sie
mit einem Artikel oder mit einer Präposition verbunden sind! Sie können
aber nicht durch ein Attribut erweitert werden:
des näheren bestimmen im allgemeinen von neuem
des weiteren berichten im folgenden aufs neue
um ein beträchtliches größer im wesentlichen aufs deutlichste
aufs äußerste gespannt sein vor kurzem aufs beste
aufs herzlichste grüßen von klein auf im stillen
aufs höchste erfreut sein im besonderen bis auf weiteres

b) Beachte die Kleinschreibung von Eigenschaftswörtern, die in engen Ver-


bindungen stehen und oft nur übertragene Bedeutung haben! Achte auf
den Sinn, und laß dich nicht durch die dingwörtliche Form irreführen:
jeder beliebige alt und jung durch dick und dünn
alles mögliche groß und klein den kürzeren ziehen
der erste beste arm und reich zum besten haben
im großen ganzen über kurz oder lang im reinen sein

37
c) Beachte die Kleinschreibung der Fürwörter und Zahlwörter, auch wenn
sie einen Artikel bei sich haben:
man der eine ein jeder das mindeste
jemand der andere nichts anderes
alleanderen
niemand die beiden alle beide die übrigen
jedermann die drei (Kinder) alle neun alles übrige
kein einziger der einzelne der nämliche
einjeglicher
Anmerkung: Nur in wenigen Fällen schreibt man Zahlwörter groß, und
zwar wenn eine einzelne Person dem Range nach oder eine Sache unter
einer bestimmten Gruppe bezeichnet werden soll:
Günter ist der Erste in der Klasse; er ist auch der Beste der Gruppe.
Am Mittwoch ist der Erste (z.B. 1. Oktober).
Am Sonnabend ist der Letzte (des Monats).
Er ist der Letzte seines Stammes und Namens.
Ich fahre mit der Drei (Straßenbahnlinie Nr. 3).

2. Mit kleinem Anfangsbuchstaben schreibt njan auch Wörter, die zwar die
Form eines Dingwortes haben, die fiber zu einer anderen Wortart gehören.
Beachte: Dingwörter können zu Präpositionen, zu Umstandswörtern, zu
Bindewörtern und zu Zahlwörtern werden; sie können sich auch mit Verben
zu einer stehenden Redensart verbinden.
a) Präpositionen, die aus Dingwörtern hervorgegangen sind, werden klein
geschrieben:
dank seinem Eifer trotz des Regens seitens des Vaters
kraft des Gesetzes laut der Bestimmung angesichts des Meeres
um seines Fleißes willen infolge des Krieges inmitten seiner Freunde
Vermeide möglichst veraltete Präpositionen; sage dafür schlichter:
d u r ch , n ach , v o n , b e i! (Anstatt: la u t der Bestimmung vom 3.9. —
sagt und schreibt man besser: n a c h der Bestimmung vom 3.9.)
Unterscheide also:
trotz des schlechten Wetters aber: Sein Trotz war groß,
infolge des Krieges aber: die Folgen des Krieges
inmitten seiner Freunde aber: in der Mitte des Kreises
um seines Fleißes wi:len aber: durch die Kraft seines Willens
b) Umstandswörter, die aus Dingwörtern hervorgegangen sind, werden klein
geschrieben:
anfangs bergan jederzeit beizeiten einesteils
eingangs stromauf zeitlebens vorzeiten andernfalls
derart kopfüber zeit meines Lebens zuzeiten seinerzeit
möglicherweise hierzulande Montag morgen morgens alltags
gleichermaßen allerorten heutzutage mittags dienstags
nötigenfalls allerwege gestern abend abends wochentags
allerdings tagelang morgen mittag nachts sonn- und
feiertags

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Unterscheide also:
Er schwieg anfangs. aber: Die Schwierigkeiten des An-
fangs (am Anfang) waren groß,
zeit meines Lehens aber: für die Zeit meines Lebens
allerorten aber: an allen Orten
bergan aber: den Berg hinan
zuzeiten aber: zu gewissen Zeiten
allerseits aber: auf allen Seiten
andernfalls aber: im anderen Fall
Wir'spielen Montag abend (am aber: am (an dem) Montagabend
nächsten Montag, und zwar ab< s). (der Montagabend)
Zahlumstandswörter:
einmal diesmal ein paarmal zum zweitenmal
hundertmal jedesmal vielmals das letztemal
mehrmals beidemal wievielmal unzähligemal

Unterscheide:
Ich bin zum erstenmal hier. aber: Ich bin zum ersten Male hier.
Ich komme zum letztenmal. aber: Es ist das letzte Mal, daß ich komme.
Er schrieb mehrmals. aber: Er schrieb mehrere Male,
unzähligemal aber: unzählige Male
manchmal aber: manches Mal
diesmal aber: dieses Mal
ein paar dutzendmal aber: ein paar Dutzend Male
vielmals aber: viele Male
ein bißchen (wenig) Brot aber: ein Bißlein Brot

c) Bruchzahlwörter, die von Dingwörtern abgeleitet sind, werden in Verbin-


dung mit Maßbezeichnungen klein geschrieben:
ein viertel Meter ein drittel Kilogramm drei achtel Liter
ein hundertstel Millimeter neun zehntel Gramm drei viertel Tage

Beachte: Ohne Maßbezeichnungen schreibt man diese abgeleiteten Zahl-


wörter groß:
ein Viertel Wein zwei Drittel der Klasse neun Zehntel der Ernte
Man schreibt auch in e in em W ort: eine Viertelstunde, ein Dseiviertelj ähr,
eine Halbtagsarbeit

d) Bindewörter, die von Dingwörtern abgeleitet sind, werden klein geschrieben:


falls teils . . . teils einerseits . . . andrerseits

e) Stehende Verbindungen mit Verben, in denen das Dingwort in verblaßter


Bedeutung gebraucht wird, schreibt man klein.
S c h r e ib e in ein em W o r t :
achtgeben wundernehmen haushalten haltmachen
preisgeben hohnsprechen handhaben überhandnehmen

39
S c h r e ib e g e t r e n n t :
schade sein angst sein leid tun außer acht lassen
schuld sein feind sein not tun zum besten haben
schuld haben recht sein recht tun den kürzeren ziehen
imstande sein recht haben recht geben instand halten
wert sein gram sein willens sein zuteil werden

G e b e u g te F o r m e n u n d m it „z u “ v e r b u n d e n e N e n n fo r m e n :
Er gibt acht. — Er hat achtgegeben. — Er vergaß achtzugeben.
Er gibt den Garten preis. — Er hat ihn preisgegeben. — preiszugeben
Sie hält gut haus. — Sie hat hausgehalten. — hauszuhaltcn
Es nimmt mich wunder. — Es hat mich wundergenommen. — wunder-
zunehmen
Es nimmt überhand. — Es hat überhandgenommen. — überhandzu-
nehmen
Er macht halt. — Er hat haltgemacht. — haltzumachen
Es ist schade. Du bist schuld. Mir ist angst. Er ist dazu imstande.
Es tut not. Es tut mir leid. Es findet statt. Er läßt es außer acht.
Er hat recht. Ich nehme teil. Er ist ihm feind. Er bleibt uns freund.
Er schreibt ins reine. — Er zieht den kürzeren. — Er hat ihn zum besten.

Unterscheide:
Ich bin schuld (schuldig). aber: Es ist meine Schuld,
Du hast schuld. aber: Du hast (trägst) die Schuld,
Sie hat recht. aber: Sie hat ein Recht dazu,
Du bekommst recht. aber: Du bekommst dein Recht,
Das ist mir recht. aber: Das ist mein (gutes) Recht,
Ihm ist angst (ängstlich zumute). aber: Er hat (große) Angst,
Sie sind dir feind (feindlich gesinnt). aber: Sie sind deine Feinde,
•Er bleibt uns freund (freundlich gesinn l. aber: Er bleibt unser Freund,
Ich nehme daran teil. aber: Ich nehme (mir) meinen Teil.

Anmerkung: . '
a) In-formelhaften Verbindungen übernimmt das Dingwort die Aufgabe eines
Eigenschaftswortes oder eines Umstandswortes und wird klein geschrieben.
Man kann die Wie-Frage stellen; zum Beispiel:
Es war schade. — Wie war es ? — schade
Es tat mir leid. — Wie tat es mir ? — leid
b) Wenn das Dingwort seinen Wert als echtes Dingwort bewahrt, schreibt man
es groß. Dann behält es auch den Artikel oder das Attribut als grammatische
Merkmale. Außerdem kann man die Was-Frage stellen, mit der man nach
einem Ding fragt; zum Beispiel:
Es war sein Schade. — Was war es? — sein Schade
Er war in Not. — Worin (in was) war er? — in Not

40
Schlußbemerkung:
Beachte stets als Hauptregel: Der Anfangsbuchstabe wird von der Wortart
bestimmt, zu der das W ort jeweils gehört.
In schwierigen Fällen erhält man dadurch Klarheit, daß man nach dem be-
treffenden W ort fragt. Mit der Was-Frage erfragt man in der Regel Dingwörter;
zum Beispiel:
Er hat Großes geleistet. (W as?)

Die Was-Frage kann auch in Beugungsfällen auftreten; zum Beispiel:


Ich entsinne mich genau des Näheren. (Wessen?)
Sie war aufs Äußerste gefaßt. (W orauf? = auf was?)
Aber: Sie war aufs äußerste erschrocken. (W ie?)
Sie wollte das Beste für ihre Kinder. (Was ?)
Aber: Er war aufs beste vorbereitet. (W ie?)
Allerdings ist bei der Was-Frage zu beachten, daß das betreffende W ort nur
dann mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben wird, wenn es in seiner ur-
sprünglichen, anschaulichen Bedeutung angewendet wird; zum Beispiel:
Das Schiff saß auf dem Trocknen.
Er fand die Tür auch im Dunkeln.

Aber im übertragenen Sinn:


Wir haben nichts mehr; wir sitzen auf dem trocknen.
Wir wissen nichts davon; wir tappen im dunkeln. .
In solchen Zweifelsfällen hilft eine andere Überlegung: Man ersetzt das betref-
fende W ort durch ein anderes mit gleichem oder ähnlichem Sinn; zum Beispiel:
Ich grüße Dich aufs herzlichste, (sehr herzlich) (Wie ?)
Er hat uns aufs ärgste enttäuscht, (sehr) (W ie?)
Er war aufs Ärgste vorbereitet, (auf ein schlimmes Ende) (W orauf?)
Er berichtete des weiteren (weiterhin) über seine Heimkehr. (Wie ?)
Er ist des Weiteren (der Folgen) enthoben. (Wessen?) ,
Wir haben alles bis ins kleinste (genau) vorbereitet. (Wie ?)
Das grenzt ans Unwahrscheinliche, (an die Unwahrscheinlichkeit) (W oran?)

Trotz aller Regeln bleiben bei der Groß- und Kleinschreibung manche Fälle,
in denen beide Schreibweisen richtig sind; zum Beispiel:
Sie sagte ihnen dank, (sie bedankte sich)
Sie sagte ihnen Dank, (ihren Dank)
Hier entscheidet die Einstellung des Schreibers zum Sinn des betreffenden
W ortes: Bei Großschreibung faßt er das W ort in seiner ursprünglichen Be-
deutung auf; bei Kleinschreibung verwendet er es im verblaßten Sinn und in
enger Verbindung mit dem Verb.

Prüfe darum sorgfältig und entscheide nach dem Sinn des W'ortes im Satz!

41
IV
§23 Über die Zusam m en- und Getrenntschreibung

A . Hauptregel

Zwei oder mehr Wörter, die zusammen einen einzigen Begriff bilden, werden
in einem W ort geschrieben:
Großstadt feuchtkalt ankommen allerdings
Hauptbahnhof dunkelblau vorüb ergehen vorsichtshalber
Sommerfahrplan mucksmäuschenstill Zusammenhalten ausnahmsweise
dreiundzwanzig derjenige obwohl jenseits
der dreiundzwanzigste jedermann nachdem unterhalb
dreiundzwanzigmal einundderselbe seitdem zuwider
Der Hauptton liegt in der Regel auf dem ersten Glied, dem Bestimmungswort.
Das zweite Glied, das Grundwort, hat meist nur den Nebenton:
Haustor — Torhaus
Fensterglas — Glasfenster
Steinpflaster — Pflasterstein
aber: obwphl, nachdem, seitdem, zuwider
Dieser Betonungsunterschied ist ein wichtiger Hinweis auf die Zusammen-
schreibung.
Unterscheide nach Sinn und Betonung:
mitteilen — mit teilen
dableiben — da bleiben
Zusammenkommen — zusammen kommen
Zusammenarbeiten — zusammen arbeiten
, aneinanderlegen — aneinander denken
aufeinanderschlagen — aufeinander achten

Im allgemeinen ist leicht zu erkennen, ob es sich um ein zusammengesetztes


W ort handelt, dessen Glieder zusammengeschrieben werden. Besondere Schwie-
rigkeiten ergeben sich nur bei Verben, die mit einem Eigenschaftswort, einem
Dingwort oder einem zweiten Verb zusammengesetzt sind.

B. Nebenregel für zusammengesetzte Verben

1. Verben, die mit einem Eigenschaftswort oder mit einem Dingwort zusammen-
gesetzt sind, bezeichnen einen Begriff, der übertragene Bedeutung hat.
Durch die Zusammensetzung entsteht ein anderer Sinn als der, den die einzel-
nen Wörter haben, wenn sie getrennt nebeneinander verwendet werden:
freihalten schwerfallen gutschreiben haushalten
schöntun bekanntmachen richtigstellen teilnehmen
feststellen sichergehen freisprechen wundernehmen
schönfärben gutsagen flottmachen standhalten
gleichstellen zufriedenstellen großziehen werthalten

42
G e b e u g te F o r m e n u n d N e n n fo r m e n :
Er hat seine Freunde freigehalten. — Ich bin bereit, euch freizuhalten.
Es ist ihm schwergefallen. — Ihr wird es nicht schwerfallen.
Ich schreibe zehn Mark gut. -— Ich habe zehn Mark gutgeschrieben.
Ich werde für dich gutsagen. — Er hat für uns gutgesagt.
Sie hat dich großgezogeri. -— Es war ihr eine Freude, dich großzuziehen.
Unterscheide:
Freunde freihalten aber: eine Last frei halten
eine Geldsumme gutschreiben aber: gut schreiben
eine Tatsache feststellen aber: sich fest (hin)stellen
sich näher kommen aber: näher (heran)kommen
2. Zusammengesetzte Verben, die aus zwei Verben bestehen:
bleibenlassen Spazierengehen steckenbleiben
steckenlassen spazierenfahren stehenbleiben
sich gehenlassen kennenlerpen hängenbleiben
B e is p ie le im S a tz z u s a m m e n h a n g :
Du sollst es bleibenlassen. — Er hat es bleibenlassen.
Du darfst dich nicht gehenlassen. — Er hat sich gehenlgtssen.
W ir w ollen Spazierengehen. — W ir w aren spazierengegangen.
Er will es kennenlernen. — Er hat es kennengelernt.

C. Zur Schreibweise der Straßennamen

Die Straßennamen folgen den Regeln zur Zusammen- und Getrenntschreibung;


außerdem folgen sie als Namen den Regeln für die Großschreibung.
1. Z u s a m m e n s c h r e ib u n g o h n e o d e r m it B in d e s t r ic h
a) Der Straßenname ist ein zusammengesetztes Dingwort:
Bergstraße Leninallee Fleischerplatz Querstraße
Roßplatz Goethestraße Webergasse Neumarkt
Volkspark Schillerhain Rennsteig Hochstraße
b) Bei mehrgliedrigen Namen ist der Übersicht halber eine Gliederung durch
Bindestrich notwendig:
Karl-Marx-Platz Geschwister-Scholl-Park
Ernst-Thälmann- Straße August-Bebel- Straße
Carl-Maria-von-W eher- Straße
2. G e tr e n n te S c h r e ib w e is e
a) Der erste Teil des Namens ist ein gebeugtes Eigenschaftswort:
Hohe Straße Alter Markt Dresdner Straße Berliner Platz
Grüne Gasse Tiefer Grund Prenzlauer Allee Nauener Tor
b) Der Name hat die Form einer Umstandsbestimmung des Ortes oder ist
ein Dingwort mit nachgestelltem Attribut:
An der Märchenwiese Am Hirschsprung Straße der Einheit
Unter den Linden Hinter dem Dom Platz des Friedens

43
§24
Über die Silbentrennung

Wenn am Ende einer Zeile ein mehrsilbiges W ort getrennt werden muß, so darf
der erste Teil das Auffassen des ganzen Wortes nicht erschweren.
Trenne nicht einzelne Laute ab! Also nicht: A-bend, U-hu, E-lcnd, o-ben.

1. Im allgemeinen werden die Wörter nach Sprechsilben getrennt,


a) Einzelne Mitlaute kommen auf die nächste Zeile:
Schu-le Le-ben mu-tig see-lisch Ro-heit Pa-pier
Mee-re tra-gen rei-zend tie-risch Rau-heit Li-mo-na-de
Häu-ser nä-hen we-nig ei-lig Bo-xer Rei-ter
ch, sch, ß, ph, th sind einfache Laute und werden darum auch nicht ge-
trennt :
wa-chen Wä-sche-rei grü-ßen pho-to-gra-phie-ren Ka-the-te

*>) Von mehreren Mitlauten kommt nur der letzte auf die neue Zeile, auch
wenn dadurch Sprechsilben zerrissen werden. Auch ng, pf und tz werden
getrennt:
Wär-ter bin-den Wet-ter schimp-fen Fin-ger
nied-rig wech-scln Num-mer Pfört-ner hüp-fen
Fah-rer sin-ken Kar-ren Häck-sel nüt-zen
fol-gen tan-zen Lip-pen emp-fan-gen nütz-ten
Karp-fen Yer-wand-te Be-kann-te stump-fe wünsch-ten

c) ck wird zwischen zwei Selbstlauten in1zwei k aufgelöst:


Hacke — Hak-ke picken — pik-ken Zucker — Zuk-ker
aber: hack-te pick-ten zuck-rig

d) st bleibt stets ungetrennt:


Ka-sten ko-sten Künst-ler rei-sten Ilam-ster
Fen-ster Kün-ste För-ster wei-te-sten ein-fenst-rig
aber: wuß-te, faß-te, paß-ten

2. In zusammengesetzten Wörtern sollen die Bestandteile erkannt werden.


Die Bestandteile selbst werden wie einfache Wörter getrennt:
Tür-an-gel V or-aus-set-zung hin-an Schiff-fahrt
An-ker-platz be-ob-ach-ten her-ein Schnell-läu-fer
An-mer-kung aus-ein-an-der hier-auf Brenn-nes-sel
Diens-tag voll-ends dar-in Wett-tur-ner
voll-en-den Auf-ent-halt wor-aus Kenn-num-mer

Merke aber als Besonderheit:


Mit-tag Drit-teil Drit-tel den-noch
3. Vorsilben werden bei der Trennung anders behandelt als Nachsilben.
a) V o r s ilb e n gelten als selbständige Bestandteile, werden also abgetrennt:
ver-an-stal-ten er-öff-nen miß-ach-ten be-grenzt ent-eilt
Ver-ein er-eilen Miß-brauch ge-pflanzt Ur-sprung
Vermeide, nur zwei Buchstaben des Stammes mit der Vorsilbe zu ver-
binden! Trenne also nicht: entei-len, erin-nern!

b) N a c h s ilb e n werden in die Sprechsilbe einbezogen:


Leh-re-rin Be-zie-hung wür-dig Hei-mat reg-ne-risch
Schaff-ne-rin Ver-zie-rung fer-tig Zie-rat ita-lie-nisch
Ret-tung Lei-stung völ-lig Ar-mut stür-misch
Nachsilben, die mit einem Mitlaut beginnen, werden abgetrennt. Dabei
kann die Trennung auch zwischen s und t liegen: Waclis-tum, Bis-tum.

4. Für Fremdwörter gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen.


a) Auch zusammengesetzte Fremdwörter werden nach ihren Bestandteilen
getrennt. Darum trennt man entgegen den Sprechsilben:
At-mo-sphä-re Vit-amin Hekt-ar Ex-em-plar
Pan-ora-ma In-ter-es-se Ant-ark-tis Alex-an-der
Epi-dia-skop Päd-ago-gik Ma-nu-skript Di-phthong

b) In Fremdwörtern bleiben die Lautverbindungen von b, p, d, t, g, k mit 1


oder r in der Regel ungetrennt, ebenso die Lautverbindung gn. Sie werden
gemeinsam auf die neue Zeile geschrieben:
Pro-blem Dis-zi-plin Gen-tle-man Zen-trum Re-pu-blik
Scha-blo-ne re-zi-prok Jon-gleur Ma-trat-ze Mi-kro-skop
Bi-blio-thek Qua-drat Gan-glie Re-kla-me Si-gnal
Fa-brik Pe-tro-le-um Mi-grä-ne Mi-kro-phon Ma-gnet

Anmerkung: Durch das Trennen der Wörter wird der rasche Überblick über
das Schriftbild gestört. Schränke darum die Silbentrennung nach Möglichkeit
ein! Vermeide vor allem Trennungen, die das Denken des Lesers in eine falsche
Richtung lenken, z. B. vollen-den, Vollen-dung, Erler-nung, leben-dig, Spargel-
der!

VI

Über den Bindestrich §25

Der Bindestrich soll das Lesen zusammengesetzter Wörter erleichtern.


1. Der Bindestrich steht als Einsparungszeiehen bei Wörtern, die das gleiche
Grundwort oder das gleiche Bestimmungswort haben, wenn es nur einmal
verwendet wird:
Feld-und Gartenfrüchte Gepäckannahme und -ausgabe
hell- und dunkelrot Land- und Wassertiere
vor- und zurückgehen Ecke der Kant- und Steinstraße
Brot-, Mehl- und Nährmittelverkauf Kant- (Ecke Stein-) Straße

45
Schreibe aber ohne Bindestrich, wenn Präpositionen oder Umstandswörter
miteinander selbständig verbunden sind:
auf und davon — auf und davon gehen (eilen, fahren, laufen . . .)
auf und ab — auf und ab gehen (kriechen, fliegen, steigen . . .)
aber: auf- oder absteigen (aufsteigen oder absteigen)
2. Der Bindestrich gliedert mehrfache Zusammensetzungen und macht sie da-
durch übersichtlicher. Im allgemeinen verwendet man den Bindestrich bei
Zusammensetzungen mit mehr als drei mehrsilbigen Wörtern.
a) Gewöhnliche mehrgliedrige Zusammensetzungen:
Lebensmittel-V ersorgungsstelle V olkspolizei-Dienststelle
Y erbrauchsgüter-V erteilungsplan Haftpflichtversicherungs-Beitrag
Ohne Bindestrich schreibt man übersichtliche Zusammensetzungen:
Unwetterkatastrophe Braunkohlenbergwerk Straßenbahnfahrplan
b) Mehrgliedrige Eigennamen:
Franz-Mehring-Haus Sächsisch-Thüringische Tieflandsbucht
Marx-Eng'els-Platz Ebenso: marxistisch-leninistische Weltanschauung
3. Der Bindestrich steht ferner
a) in Zusammensetzungen mit Einzelbuchstaben und Abkürzungen:
A-Laut Zungen-R D-Zug D-Zug-Wagen I-Punkt
x-mal Doppel-r1 20-Pf-Marke Vitamin-A-haltig
b) in Wörtern mit drei aufeinanderfolgenden gleichen Selbstlauten:
Kaffee-Ersatz Tee-Ei Schnee-Ente Zoo-Orchester
Beachte: Wörter mit drei aufeinanderfolgenden verschiedenen Selbst-
lauten werden zusammengeschrieben, ebenso Wörter mit drei gleichen
Mitlauten, denen als vierter ein anderer Mitlaut folgt:
Seeufer Donauinsel Zooeingang Sauerstoffflasche fetttriefend

V II

’ § 261 Über das Auslassungszeichen (Apostroph)

Das Auslassungszeichen deutet den Ausfall von Buchstaben an. Es wird aber
nicht gesetzt, wenn die verkürzten Wortformen als selbständige Wörter gelten.
1. Mit Auslassungszeichen: 2. Ohne Auslassungszeichen:
a) wo das e des persönlichen Für- a) wo Artikel und Präposition mit-
worts „es“ ausfällt: einander verschmolzen sind:
ist’ s, geht’ s, nimm’ s, wenn’ s, ans, ins, aufs, übers, durchs,
’ s ist, ’ s war, Wie steht’ s ? unterm, zum, beim

1 Sollen nicht die Laute, sondern nur die Schriftzeichen gekennzeichnet werden, so sind
diese so zu schreiben, wie sie im Schriftsatz gebraucht werden. Darum wird der Buch-
stabe r bei „Doppel-r“ klein geschrieben. Aber: Zungen-R.

46
b) wo das i der Nachsilben -ig und b) wo innerhalb eines Wortes die
-isch ausgelassen ist: Auslassung des e gebräuchlich ist:
durst’ ge Kehle, luft’ ge Höhe, andre, eure, wandre, handle,
ew’ ger Bund, rhein’ scher Wein beßre, Wandrer, gehn, stehn,
zu zwein, das Neuste
c) wo das e gebeugter Verben aus- c) in allen Befehlsformen der Ein-
fällt : 1 zahl:
ich schreib’ , ich bring’ , schreib!, bring!, versteh!,
ich versteh’ , es war’ , er hätt’ , la ß !, wisch!, teil!, kauf!
ich lass’ , es göss’
d) wo in Eigennamen, die auf einen d) wo bei Eigennamen das i der
S-Laut enden, das 8 des Genitivs Nachsilbe -isch wegfällt:
gekennzeichnet werden soll: Lessingsche Fabeln, Beclier-
Engels’ Schriften, Marx’ Kapital, sche Verse. Goethesche Ge-
Rubens’ Gemälde, Leibniz’ Phi- dichte
losophie
aber: Müllers Söhne
e) wo in Dingwörtern das ausfal- e) in stehenden Verbindungen:
lende e gekennzeichnet werden Freud und Leid, Hab und
soll: Gut, müd und matt, mit Müh
Freud’ , Fried’ , Trau’ r, Greu’l und Not
(häufig in Gedichten des Rhyth-
mus wegen)

V III

Über Abkürzungen und Buchstabenwörter

Unser Leben wird vom Streben nach Leistung und Zweckmäßigkeit bestimmt;
es drängt nach knapper Form. Deshalb werden in der Schrift für häufig wieder-
kehrende Bezeichnungen, die man beim Leser als bekannt voraussetzen darf,
zeit- und raumsparende Abkürzungen verwendet; z.B . ( = zum Beispiel):
d.h. = das heißt usw. = und so weiter
Man schreibt also vom W ort nur einen oder auch einige Buchstaben. Beachte
stets den Punkt! Sprich die Abkürzungen als vollständige W örter!
Von solchen Abkürzungen sind deutlich die Buchstabenwörter zu unterschei-
den:
der VEB -— der volkseigene Betrieb die HO — die Handelsorganisation
Diese Buchstabenwörter stehen ohne Punkt. Sie werden in der Umgangs-
sprache als Buchstabenwörter gesprochen: VEB = Vau — E — Bee, HO =
Ha — O.

Anmerkung: Abkürzungen, besonders gekünstelte Buchstabenwörter, sind ein


Notbehelf. Sie werden zu einer Gefahr für die Sprache, wenn sie als wirkliche
Wörter behandelt und in den mündlichen Sprachgebrauch übergeführt werden.

47
1. Gebräuchliche Abkürzungen:
c h r e ib e : S p r ic h a b e r :
Abk. Abkürzung
Anm. Anmerkung
betr. betreffend, betrifft
bez. bezahlt, bezüglich
bzw. beziehungsweise
u.a. und andere(s), unter anderem (änderen)
u. ä. und ähnliche(s)
u.a.m . und anderes mehr
u. desgl. und desgleichen
u.dgl. und dergleichen
s.o. siehe oben
a. a. 0 . am angegebenen ( o d e r : angeführten) Ort
S. lOf. Seite 10 und folgende Seite
S. 39 f f . Seite 39 und folgende Seiten
z.Z. zur Zeit
u. Z. unserer Zeitrechnung
v .u .Z . vor unserer Zeitrechnung
d.M. dieses Monats
d .J. dieses Jahres
Bern. Bemerkung
Dr. Doktor
Frl. Fräulein
geb. geboren
gest. gestorben
i.A . im Auftrag
i.Y . in Vertretung
Nr. Nummer
v. H. vom Hundert (% )
z.T. zum Teil
sog. sogenannt

Merke: Hinter den abgekürzten Bezeichnungen für Münzen, Maße und Ge-
wichte steht kein Punkt:
DM Pf m km m2 cm3 1 hl g kg kW kWh PS

2. Buchstabenwörter:
Im Schriftverkehr haben sich für mehrgliedrige Namen von Staaten und ge-
sellschaftlichen Organisationen Abkürzungen eingebürgert, die auch als
Buchstabenwörter verwendet werden. Beachte aber, daß sie nicht für die
mündliche Sprache gedacht sind und darum nicht zur gepflegten münd-
lichen Sprache gehören.
DDR Deutsche Demokratische Republik
UdSSR Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
SED Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

48
CDU Christlich-Demokratische Union
LD PD Liberal-Demokratische Partei Deutschlands
N DPD National-Demokratische Partei Deutschlands
DBD Demokratische Bauernpartei Deutschlands
VP Volkspolizei
NVA Nationale Volksarmee
FDGB Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
BGL Betriebsgewerkschaftsleitung
VdgB (BHG) Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (Bäuerliche
Handelsgenossenschaft)
DFD Demokratischer Frauenbund Deutschlands
FD J Freie Deutsche Jugend
BSG B etriebssportgemeinschaft
LPG Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft
MTS Maschinen-Traktoren- Station
AG Aktiengesellschaft

IX

Über die Lautbezeichnimg bei Fremdwörtern §2 8

Im Laufe der Entwicklung unserer Muttersprache haben zahlreiche Wörter aus


fremden Sprachen Eingang gefunden oder sind aus fremden Wortstämmen ge-
bildet worden, und auch heute ist dieser Vorgang der Wortentlehnung noch
lebendig. Viele dieser Wörter verloren durch langen und häufigen Gebrauch ihr
andersartiges Gewand und haben sich in Betonung, in Aussprache und Schreib-
weise, j a selbst in der Beugung der deutschen Sprache angeglichen. Man nennt
solche Wörter, die ihre fremden Eigentümlichkeiten in so starkem Maße ver-
loren haben, Lehnwörter, z. B. Fenster, Keller, Pforte, Straße, Wein, Kirsche,
Schule, Staat. Das Schriftbild dieser Lehnwörter läßt den fremden Ursprung
nicht mehr erkennen. Anders ist es in der Regel mit den Fremdwörtern.
1. Viele Wörter erkennt man als Fremdwörter an Buchstaben oder Buchstaben-
verbindungen, die in deutschen Wörtern nicht verwendet werden, z . B .: y statt
ü (Pyramide), ph statt f (Photographie), rh undth statt r und t (Rhythmus).
Anders steht es mit dem Buchstaben c. Er ist von uns dem Lateinischen ent-
nommen worden, wird aber sehr häufig auch in deutschen Wörtern verwen-
det, so daß wir den Buchstaben c weniger fremd empfinden. Allerdings er-
scheint c bei deutschen Wörtern nur in der Verbindung mit dem Buch-
staben h als ch, das sowohl den Ich-Laut (sich, echt) als auch den Ach-Laut
(Bach, Tuch, auch) bezeichnet; c erscheint auch in der Buchstabenverbin-
dung sch, die das Zeichen für den Sch-Laut ist (Schule, Tasche, Fisch), und
in ck (Rock, Ecke).
Wenn c als selbständiges Lautzeichen auftritt, wie in Celsius, Cicero, Cäsar,
Clique, Couch, wird seine fremde Herkunft wieder deutlich. Ebenso ist es
mit C in Wörtern, die mit Ch beginnen, z. B. Chor, Charlotte, Chaussee, Chlor.

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2. Die Mehrzahl der Fremdwörter erkennt man im Schriftbild aber daran, daß
die Buchstaben gar nicht den Laut bezeichnen, für den sie in der deutschen
Sprache geschrieben werden. Zum Beispiel schreiben wir Friseur und spre-
chen Frisör, wir schreiben Palais und sprechen Paläh; wir schreiben Cello und
sprechen Tschello; wir schreiben Dnepr und sprechen Dnjepr; wir schreiben
Shakespeare und sprechen Scheekspihr.
In jeder Sprache gelten andere Bestimmungen für die Lautbezeichnung. Das
ist auch der Grund, warum Fremdwörter für den, der die entsprechende
Fremdsprache nicht kennt, nicht nur schwierig zu sprechen, sondern auch
schwierig zu schreiben sind. Präge dir darum das Lautbild und das Schrift-
bild bei jedem Fremdwort, das du verwendest, sorgfältig ein!

Hinweise zur Aussprache fremder Lautbezeichnungen, die häufig in Fremd-


wörtern Vorkommen:
a) Fremdwörter aus dem Französischen:
eu sprich wie ö: Friseur, Friseuse, Monteur, Ingenieur, Spediteur
au (eau, eaux) o : Chauffeur, Chaussee, Plateau, Bordeaux
ou u: Tour, Cousine, Roulade, Ouvertüre
ai ä: Palais, Saison, Necessaire, Mayonnaise
oi oa: Toilette, Trottoir, Voile, Memoiren
in, ain äng: Bassin, Satin, Cousin, Refrain
aill alj (ai): Emaille, Taille, Medaillon, Versailles
ch sch: Chaussee, Chaiselongue, Charlotte
gn nj : Champignon, Champagne, Boulogne
g vor e sch (stimmhaft): Rage, Courage, Blamage, Sabotage
b) Zur Aussprache einiger Mitlautzeichen in Fremdwörtern:
c (ch) vor a, o, u spricht man meist wie k: Carmen, Camembert, Chaos,
Charakter, Comenius, Cholera, Cousin, Couch •
Sehr oft schreibt man auch schon k: Kamera, Kaktus, Kaolin, Kompott,
Kollege, Kongreß, Komponist, Konsonant, Konserven, Kusine, Kurs, Va-
kuum, Kognak, Kultur
An Stelle von c vor e, i und ä als Bezeichnung für die Lautverbindung ts
schreibt man meist wie in deutschen Wörtern z : Zirkus, Zentner, Zentimeter,
Zentrale, Zentrum, Zigarre, Zigarette, Zitat, Zivilist, Zirkel, Zitrone, Zäsur
j und g v o r e oder i in Wörtern aus dem Französischen spricht man oft wie
weiches, stimmhaftes sch: Jalousie, Journal, Jackett - Garage, Gage, Etage,
Ingenieur, beige, Plantage, Bourgeoisie, Regie, Regime
v spricht man in Fremdwörtern meist wie w : Vitamin, Villa, Vase, Violine,
Klavier, Vene, Venedig, Venus, Veranda, Vanille, violett, Ventil, Vulkan
ti spricht man wie zi: Nation, Ration, Portion, Direktion, Interpunktion,
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Apposition, Präposition, Revolution,
Proklamation, Patient
sh spricht man wie sch:
Aus dem Russischen: Aserbaidshan,Tadshikische SSR, Saporoshe, Woronesh
Aus dem Englischen: Shorts, Washington, Shetland-Inseln, Shakespeare

50
ow und ew in Wörtern aus dem Russischen spricht man wie off und eff:
Charkow, Rostow, Asowsches Meer, Krylow, Kiew, Fadejew

Anm erkung:
Gebrauche nur Fremdwörter, deren Bedeutung dir völlig klar ist! Präge dir
die Schreibweise und die Aussprache der Fremdwörter gründlich ein!

Regeln zur Zeichensetzung

Es gibt folgende Satzzeichen:


Satzschlußzeichen: Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen
Satzzeichen innerhalb des Satzes: Komma, Semikolon, Doppelpunkt, Anfüh-
rungszeichen, Gedankenstrich, Klammern

I
D E R P U N K T (.)
Der Punkt steht
1. am Schluß der Aussagesätze:
Tag für Tag kamen Männer und Frauen zur Aufbaustelle. Die Trümmer
sollten endlich verschwinden. So wurde das Werk in gemeinsamer, freiwilliger
Arbeit vollbracht. Heute erfreuen dort frischer Rasen und Blumenbeete
inmitten der Stadt die vorübergehenden Menschen.
2. nach Ziffern, die Ordnungszahlen bedeuten:
Heinrich IV. unterwarf sich nur vorübergehend dem Papst. - Am 28. Au-
gust 1749 wurde in Frankfurt am Main Johann W olf gang Goethe geboren.
3. nach vielen Abkürzungen:
z.B ., usw., z.T ., u. a. m., Anm., z.Z ., d. M. (siehe auch § 27)

Kein Punkt steht


1. hinter dem Datum in Briefen:
Zittau, den 8. Juli 1963
Stralsund, am 30. September 1963
Reichenbach, 15. Oktober 1963
2. hinter dem Briefkopf einer Verwaltungsstelle, eines Betriebes usw.:
Ministerium für Volksbildung
Konsumgenossenschaft Halle
Freie Deutsche Jugend, Bezirksleitung Magdeburg

4’ 51
3. hinter Unterschriften:
Der Oberbürgermeister Dein Bruder Gerhard
4. hinter Anschriften:
Herrn Rudolf Kühn
Pirna, Bezirk Dresden
Markt 8

5. hinter Zeitungstiteln:
Berliner Zeitung Technikus
6. hinter Buchtiteln:
Wie der Stahl gehärtet wurde Ein Zahlen- und Rechenbuch

7. hinter Überschriften von Aufsätzen, Zeitungsartikeln, Gedichten u .ä .:


Ein Tag im Ferienlager Quartalsplan wird erfüllt
Frühling

8. hinter Aufschriften auf Schildern, an Häusern u .ä.:


Deutsche Notenbank Karl-Marx-Haus Berlin 50 km

II

D A S F R A G E Z E I C H E N (?)

Das Fragezeichen wird gesetzt


1. nach wörtlich angeführten Fragen:
Wer war der Erfinder der Buchdruckerkunst?
Wie heißt die Hauptstadt von Bulgarien?
(Nach nichtwörtlichen Fragen steht kein Fragezeichen; zum Beispiel:
Der Lehrer fragte die Schüler, wer der Erfinder der Buchdruckerkunst sei.)
2. nach wörtlich angeführten Fragen, die kein Verb enthalten:
Woher des Wegs ? Warum dieser Lärm ?
3. nach Überschriften, die in Frageform gehalten sind:
Welche Ziele hat der Siebenjahrplan? Wie bleibe ich gesund?
4. nach einzelnen Fragewörtern:
W eshalb? W ieso? - Wenn du stets die Frage W arum? stellst, lernst du
denken.
5. nach Fragen in der wörtlichen Rede. Der nachgcstellte Einführungssatz
beginnt mit kleinem Anfangsbuchstaben:
„W ohin gehst d u ?“ fragte die Mutter.
„U nd d u ?“ fragte überrascht der Lehrer.

52
III
D A S A U S R U F E Z E I C H E N (! )

Das Ausrufezeichen steht


1. nach Ausrufen, ganz gleich ob es einzelne Wörter oder vollständige Sätze
sind:
O h ! — Oh, wie fein! — 0 w eh! — Ärmster! — Pfui, das war nicht schön von
dir! ■— Da bist du j a ! — Endlich! — W ir haben’ s geschafft! — Diese Pracht!
— Wie herrlich leuchtet mir die Natur!

2. nach Befehlen, Aufforderungen und Wünschen:


Lest alle mit! — Zeigt mir eure Aufgaben! — Kommt! — Rechts gehen! —
Grüße die Freunde! •— Wenn nur der Vater bald käme!
Achte bei wörtlicher Rede auf den kleinen Anfangsbuchstaben des nach-
gestellten Einführungssatzes:
„Versteh mich recht!“ sagte er. — „Hereinspaziert!“ rief der Vater.

3. nach Grüßen und Zurufen:


Guten Tag! — Freundschaft! — Gute Reise! — Mütter und Väter! Helft
beim Aufbau der Schule! •
— Deutsche Jugend, an dich geht unser Ruf!

4. nach Anreden in Briefen:


Liebe Eltern! — Werter Kollege! — Sehr geehrter Herr!

IV

DAS K O M M A (,)

Das Komma gliedert den Satz nach seinem grammatischen Bau.


1. Im einfachen Satz trennt das Komma Satzglieder der gleichen Art. Der ein-
fache Satz kann natürlich auch Teil eines zusammengesetzten Satzes sein.
2. Im zusammengesetzten Satz trennt das Komma die einzelnen Sätze.

Es gibt also zwei Hauptregeln zum Komm a:

Erste Hauptregel
D as Komma trennt gleichartige Satzglieder, wenn sie nicht durch „und“ oder
„od er“ verbunden sind.
Es gibt fünf verschiedene Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt, Umstands-
bestimmung und Attribut. • — Beispiel:
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
(Subjekt (Prädikat) (Objekt) (Umstandsbestimmung)
mit Attribut)

53
Jedes der fünf Satzglieder kann mehrfach auftreten:
a) Mehrere Subjekte:
Stadt und Land arbeiten Hand in Hand. — Bauern, Arbeiter und An-
gestellte, Handwerker und Kaufleute, Techniker, Gelehrte und Künstler
schaffen an e in em Werk.
b) Mehrere Prädikate:
Die Bauern pflügten, walzten und eggten das Feld. — Die Pflüger waren
jetzt wieder oben angekommen, steckten den Pferden Klee vor und
ließen die Pflüge in den halbvollendeten Furchen stehen.
c) Mehrere Objekte des gleichen Falles:
Der Maurer hatte jeden Hammerschlag, jeden Schritt und jeden Hand-
griff genau berechnet. — Für Schamottesteine, für Klinker und für gut
gebrannte Ziegelsteine, für genügend Sand, Kalk und Zement war auch
gesorgt.
d) Mehrere Umstandsbestimmungen gleicher Art:
Auf dieser Nebenstrecke verkehrt nur morgens, mittags und abends ein
Personenzug. — Im Sommer fahren die meisten Urlauber an die Ost-
see, an die Seen in Mecklenburg und Brandenburg oder in den Thüringer
Wald, ins Erzgebirge und in den Harz.
Beachte: Kein Komma steht zwischen mehreren Zeit- oder Ortsbestim-
mungen, wenn sie nacheinander die Zeit oder den Ort immer näher be-
stimmen. Sie sind dann nicht nebengeordnet und können nicht durch
„und“ oder „oder“ verbunden werden:
Wir treffen uns morgen abend nach dem Essen um 20 Uhr. — Das Ferien-
heim liegt abseits des Ortes am Berghang in einem großen Garten mit
prächtigen Bäumen.
e) Mehrere Attribute:
Die Forelle lebt in klaren, schnell fließenden und kühlen Bächen. Dieser
schlanke, schnelle Fisch jagt nach allerlei kleinen und größeren Tieren.
Besonders gern verzehrt die Bachforelle das Fleisch der Würmer, Schnek-
ken, Kleinfische und Frösche; aber auch Insekten fallen dem flinken,
immer hungrigen, etwa 20 cm langen Raubfisch zum Opfer.
Beachte:
1. Das Komma steht nur zwischen Attributen, die einander nebengeordnet
sind. Sie lassen sich durch „u n d“ verbinden; zum Beispiel:
eine schmale, hohe Esse — eine schmale und hohe Esse
2. Kein Komma steht vor einem Attribut, das mit dem folgenden Dingwort
einen festen Begriff bildet. Ein solches Attribut ist dem vorausgehenden
Attribut nicht nebengeordnet:
ein lehrreicher p h y s ik a lis c h e r V e r s u c h — bei gutem r h e in is c h e m
W e in — ein freundlicher, hilfsbereiter ju n g e r M an n (ein junger Mann,
der freundlich und hilfsbereit ist)

54
3. Statt der Bindewörter „und“ oder „oder“ können auch andere Bindewörter
gleichartige Satzglieder verbinden, z. B. wie, sowie, sow ohl. . . als auch, ent-
weder . . . oder. Dann steht ebenfalls kein Komma:
Männer wie Frauen über 18 Jahre sind wahlberechtigt. — Alle Bewohner
unseres Hauses sowie die meisten Nachbarn erklärten sich bereit zu
helfen. — In der Poliklinik werden sowohl äußere als auch innere Krank-
heiten behandelt. — In den beiden Turnstunden gehen wir entweder auf
den Sportplatz oder in die Turnhalle.

B e s o n d e r e R e g e l n zur A b t r e n n u n g v o n W ö r t e r n u n d e i n z e l n e n
Satzgliedern

Das Komma trennt vom übrigen Satz auch alle hervorgehobenen Wörter und
Satzglieder, z.B . Ausrufe, Anreden, Appositionen, nachgestellte Eigenschafts-
wörter und Erläuterungen. Diese Wörter und Satzglieder werden beim Spre-
chen zumeist besonders betont und durch eine Sprechpause vom übrigen Satz
abgetrennt. In diesen Fällen ist das Komma nicht nur ein grammatisches
Zeichen, sondern auch ein Redezeichen.

1. Ausrufe und Anreden werden vom übrigen Satz durch Komma getrennt:
a) Ausrufe: Oh, das ist fein! — O weh, dieser Regen! — Ja, das meine ich
auch!
Anmerkung: Ausrufe heben sich durch besondere Betonung und durch
eine Sprechpause hörbar vom übrigen Satz ab. Darum wird auch nach
„bitte“ ein Komma gesetzt, wenn es besonders betont wird:
Bitte, halten Sie doch den Eingang frei!
Aber unbetont: Halten Sie bitte den Eingang frei! — Bitte halten Sie den
Eingang frei!

b) Anreden: Wann kommst du wieder, Vater ? — Ach, Mutter, laß mich bitte
noch ein Weilchen spielen!
Beispiele aus Briefen: Ich denke oft an Euch, liebe Eltern. — Hoffentlich
sehe ich Euch, Ihr Lieben, bald wieder.

2. Das Komma trennt Appositionen vom übrigen Satz:


Goethe und Schiller, die zwei bekanntesten deutschen Dichter, waren eng
befreundet. — Ich kenne fast alle Bücher von Martin Andersen Nexö, dem
bekannten dänischen Erzähler.

Komma steht auch bei nachgestellten Vornamen oder Berufs-und ähnlichen


Bezeichnungen:
Kühn, Herbert, Werkzeugschlosser — Herbert Kühn, Werkzeugschlosser
— Das ist Frau Thiele, unsere Nachbarin. — Du, unser bester Läufer,
wirst bestimmt Sieger werden.

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Beachte: Kein Kömtrtä steht vor sögenannten Bciaatttcn^die mit demNamen
eine ständige Verbindung bilden:
Karl der Große — Natban der Weise — Pelle der Eroberer
3. Komma stobt beim Datum. Das Datum wird wieeineApposition behandelt:
Schwerin, den 15. August 1963 — Schwerin, 15. August 1963 — Montag,
den 20.Dezember 1962 — Am Montag, dem Perember» findet eine
Elternversammlung statt.
Anmerkung: Das Datum kann auch neben der Tagesangabe als selbständige
Zeitbestimmung aufgefaßt werden. Dann ha/idelt es sich um eine Auf-
zählung, und es steht nur zwischen Tagesangabe und Datum ein Komma,
nicht aber nach dem Datum: Die Elternversammlung findet Montag, den
20. Dezember statt.

4. Komm a steht bei nachgestelltem Eigenschaftswort oder beim Partizip mit


A rtikel:
Von seinen Söhnen kehrte nur Karl, der jüngste, zurück, — Wie weit er die
Stimme, die rufende, schicket.
Ebenso steht Komma bei mehreren nachgestellten Eigenschaftswörtern oder
Partizipien:
Viele Nägel, große und kleine, neue und gebrauchte, lagen in dem Kasten.
— Es gibt zwei Arten von Schamottesteinen, hartgebrannte und weiche.

Beachte aber: Kein Komma wird gesetzt, wenn ein Eigenschaftswort in un-
gebeugter Form nachgestellt ist:
Hänschen klein — Röslein, Röslein rot — Bei einem Wirte wundermild . . .

5. Komma steht nach Satzgliedern, die durch einen Hinweis wiederholt werden.
Diese Satzglieder werden dadurch herausgehoben:
Die gute Mutter, sie weiß doch immer Rat. — Aber im Wasser, da fühlt er
sich am wohlsten.

6. Komma steht vor nachträglichen Bestimmungen und Erläuterungen, beson-


ders wenn durch z.B ., d.h., und zwar, und das . . . darauf hingewiesen wird:
Ich schlage einen neuen Termin vor, z.B . morgen 16 Uhr. — Wir können
auch später beginnen, d.h. unter der Voraussetzung, daß alle damit ein-
verstanden sind. — Ich bin einverstanden, unter der Bedingung, daß wir
noch den Abendzug erreichen. — Dann beginnen wir doch besser um 16Uhr,
und zwar pünktlich.

Zweite Hauptregel

Im zusammengesetzten Satz trennt das Komma die einzelnen Sätze.


1. In der Satzverbindung:
Die einzelnen Sätze werden durch Komma getrennt, selbst wenn sie durch
„und“ oder „oder“ verbunden sind:

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Die rauschenden Tannen verstanden mich, ihre Zweige taten sich vonein-
ander, sie bewegten sich herauf und herab gleich stummen Menschen, und
in der Ferne klang’ s wunderbar geheimnisvoll. — Ich stieg wieder bergauf
und bergab, und vor mir schwebte die schöne Sonne. — Entweder ihr
behaltet das Ziel fest im Auge, oder ihr werdet es nie erreichen. — Jeder
erfülle seine Pflicht, denn nur so kann allen geholfen werden.

2. Im Satzgefüge:
a) Hauptsatz und Nebensatz werden durch Komma getrennt:
Es ist notwendig, daß alles zur Bergung der Ernte getan wird. — Da
sich das Wetter verschlechtern kann, müssen stets alle Mähdrescher
einsatzfähig sein. — Sie werden, wenn es sein muß, in drei Schichten
arbeiten.

b) Komma steht zwischen Nebensätzen gleicher Art, die nicht durch „u n d“


oder „oder“ verbunden sind. Diese Nebensätze sind also in der Zeichen-
setzung wie gleichartige Satzglieder zu behandeln:
Am Tage der Erntebereitschaft wurde überprüft, ob die Arbeitskräfte
ausreichen, ob der Zustand der Maschinen zufriedenstellen kann oder ob
sich bei den Vorbereitungen zur Ernte Schwierigkeiten ergeben haben.
— Wer die Schrecken des Krieges kennt, wer täglich für den Aufbau
arbeitet und wer stets an die Einigung unseres Volkes denkt, wird alles
für die Erhaltung des Friedens tun.

c) Komma steht auch zwischen Nebensätzen, von denen der eine dem anderen
untergeordnet ist:
In Neudorf, das im vergangenen Jahr zu den ersten Gemeinden zählte,
die ihren Ablieferungspflichten nachkamen,, besteht schon mehrere Jahre
eine LPG vom Typ III. — Durch unsere Hilfe war cs möglich, daß die
Ernte in unserem Dorf eingebracht werden konnte, bevor der lang an-
haltende Regen einsetzte.

d) Komma steht bei erweiterten Nennformen wie bei Nebensätzen:


Der Meister gibt sich nicht damit zufrieden, die Lehrlinge zu beschäf-
tigen, sondern er bemüht sich, jeden nach seinen Fähigkeiten zu fördern.
— Er macht sie mit allen Arbeiten vertraut, um sie zu tüchtigen Fach-
arbeitern heranzubilden. — Sie üben, um zu lernen. — Er half, ohne zu
fragen.

Anmerkung: Bei nichterweiterten Nennformen steht kein Komma:


Jürgen ist fest entschlossen zu lernen.
Beachte: In besonderen Fällen wird auch bei nichterweiterten Nennformen
Komma gesetzt.
Komma steht, wenn im Hauptsatz auf die Nennform hingewiesen wird:
Denke daran, zu fragen! — Zu helfen, das soll immer euer Streben sein!

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Komma steht, um Mißverständnisse anszuschließen:
Barbara versprach dem Vater, zu schreiben.
Aber: Barbara versprach, dem Vater zu schreiben.
Komma steht, wenn die Nennform als Subjekt dem Prädikat folgt:
Des Menschen Pflicht ist, zu arbeiten.
Aber: Zu arbeiten ist des Menschen Pflicht.
e) Das erweiterte Partizip wird durch Komma abgetrennt:
Die Gefahr rasch erkennend, konnte er den Wagen noch rechtzeitig zum
Stehen bringen. — Er drückte mir, sichtlich erfreut, herzlich die Hand.
Kaum von schwerer Krankheit genesen, setzte er seine Arbeit be-'
schleunigt fort.1
f) Freie Fügungen werden durch Komma abgetrennt:
Glücklich über den neuen Lebensmut, dankte Schiller seinen Freunden
mit dem berühmten Lied „A n die Freude“ . — Die Frau, ihr Kind auf
dem Arm, verließ zuerst den Raum.

D A S S E M I K O L O N (; )

Das Semikolon trennt nicht so entschieden wie der Punkt, aber stärker als das
Komma. Die Anwendung ist keiner festen Regel unterworfen.
1. Das Semikolon steht zwischen sprachlich selbständigen Sätzen, die inhaltlich
enger zusammengehören, als durch einen Punkt zum Ausdruck kommt:
Viele Friedensfahrer lehnten eine Erfrischung ab; sie wollten in der Ver-
folgung der Spitzengruppe nicht kostbare Zeit verlieren. — Der Kampf
war hart; jeder gab sein Bestes.
2. Das Semikolon kann statt eines Kommas zwischen längeren Sätzen einer
Satzverbindung gesetzt werden; häufig steht es vor den Bindewörtern d e nn ,
aber, d och, dar um, d eshalb, daher:
Unsere Fahrer unterstützten einander vorbildlich; das ist auch ein we-
sentlicher Grund, warum sie so erfolgreich waren. — Nicht allen Fahrern
gelang der Versuch, zur Spitzengruppe aufzuschließen; denn die Aus-
reißer erhöhten ständig das Tempo, um ihren Vorsprung zu halten. —
Das Schneetreiben erschwerte zeitweise die Fahrt außerordentlich; aber

1 Das nichterweiterte Partizip ist ein Satzglied und wird nicht durch Komma abgetrennt:
Brummend setzte der Motor ein. — Erschreckt liefen die Tiere vom Gitter weg.
Auch wenn das Partizip durch ein Umstandswort näher bestimmt wird, schreibt man
ohne Komma:
Leise brummend setzte der Motor ein.
Aber: Durch den plötzlichen Lärm erschreckt, liefen die Tiere vom Gitter weg.

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es vermochte weder den Eifer der Fahrer noch die Begeisterung der Zu-
schauermassen an der Rennstrecke zu beeinträchtigen. — Unsere Mann-
schaft war mit höchstem Einsatz gefahren; deshalb freuen wir uns be-
sonders, daß sie den Sieg erringen konnte.

Anmerkung: Das Semikolon ist notwendig, wenn die Einleitung des folgenden
Satzes eine engere Beziehung zum vorausgegangenen Satz vermuten läßt; bei
einem Komma würden die Gedanken des Lesers in eine falsche Richtung
gelenkt:
Der Arzt untersuchte uns gründlich und gewissenhaft; um ganz sicher zu
gehen, schickte er uns sogar zur Durchleuchtung in die Röntgenabteilung.
— Für einen Augenblick ließ der Sturm nach; als er jedoch aufs neue mit
doppelter Gewalt einsetzte, mußten wir das Schlimmste befürchten. —
Friedrich Engels blieb Karl Marx auch im Exil eng verbunden; wo er ihm
nur irgendwie helfen konnte, unterstützte er ihn und bewahrte so seines
Freundes Familie vor ärgster Not.

3. Das Semikolon steht statt eines Kommas in Aufzählungen, um Gruppen von-


einander zu trennen:
In dem Trödlerladen konnte man die verschiedensten Gegenstände er-
werben: Sessel, Stühle, Tische und Betten; Geigen, Gitarren, Trommeln;
Ringe, Uhren und Thermometer; aber auch Bücher, Bilder, Briefmarken-
alben und Spielzeug.

VI
DER DOPPELPUNKT (: )

Der Doppelpunkt kündigt etwas Besonderes an.


Er wird gesetzt
1. hinter die vorausgehende Ankündigung einer wörtlichen Rede:
Unser Aktivleiter sagte: „Bestimm t, wir werden es schaffen!“ — An den
Volkskorrespondenten wurde die Frage gerichtet: „W ie kommt es, daß
du so gut unterrichtet bist ?“ Er erwiderte: „Ich diskutiere täglich mit
meinen Kollegen.“

2. hinter die Ankündigung von Ausführungen, Aufzählungen und Erklärungen:


a) angekündigte Ausführungen:
Was vielen Menschen 1945 unmöglich erschien, das ist in wenigen
Jahren Wirklichkeit geworden: Die Wirtschaft unserer Deutschen
Demokratischen Republik wurde in Gang gebracht und planmäßig
ausgebaut.
b) angekündigte Aufzählungen:
Auf unserer letzten Wanderung durch den Thüringer Wald übernach-
teten wir in folgenden Orten: Friedrichroda, Brotterode, Finsterbergen,

39
Tambach-Dietharz und Zella-Mehlis. — Wir hatten nur das Notwen-
digste im Rucksack: unser Waschzeug, Wäsche zum Wechseln, eine
warme Decke und etwas Wegzehrung.
(Beachte im zweiten Beispiel den kleinen Anfangsbuchstaben nach dem
Doppelpunkt!)

c) angekündigte Erklärungen:
Junger Pionier sein heißt: fest auf der Seite der Menschen stehen, die
den Frieden und den Fortschritt lieben und dafür kämpfen. — Die
Erklärung für seinen Erfolg ist: Er hat stets mit großem Fleiß an sich
gearbeitet.
Beachte: Angekündigte Erklärungen, die keinen selbständigen Satz
bilden, werden mit kleinem Anfangsbuchstaben begonnen.
Anmerkung: Wenn der Ausführung, Aufzählung oder Erklärung ein d. h.,
z.B ., als, wie oder nämlich vorausgeht, so wird statt des Doppelpunktes
ein Komma gesetzt:
Edelmetalle, d.h. Gold, Silber, Platin, werden von Sauerstoff nicht an-
gegriffen. — Naturdenkmäler, z. B. alte Bäume, markante Felsen, Quellen,
Höhlen, Wasserfälle, Findlingsblöcke u. dgl., werden geschützt. — Schäd-
linge, wie Sperlinge, Krähen, Elstern, und jagdbare Tiere, wie Schnepfen,
Rebhühner, Fasanen, schließt der Naturschutz aus. — Das Sommerhalb-
jahr umfaßt sechs Monate, nämlich April, Mai, Juni, Juli, August und
September.

3. hinter Sätze, denen eine nähere Ausführung folgt:


Kinder wissen beim Spiel aus allem etwas zu machen: Ein Stück Holz
wird zum Kahn, jedes Bündelchen zur Puppe und jeder Winkel zum Haus.

4. vor Sätze, die eine Zusammenfassung des Yorangegangenen sind:


Heft und Zirkel, Lineal und Winkelmesser, Bleistift und Radiergummi:
alles war zur Stelle.
Beachte: Die durch Doppelpunkt angekündigte Zusammenfassung ist mit
kleinem Anfangsbuchstaben zu beginnen, weil das Vorangegangene kein
Satz ist.

5. vor solche Sätze, die eine Folgerung aus dem Vorausgegangenen enthalten:
Die Mängel der bisherigen Arbeitsmethoden wurden genau untersucht,
alle Verbesserungsvorschläge geprüft: der Erfolg konnte nicht ausbleiben.
— Das Meer kam, um wieder Besitz von seinem Eigentum zu nehmen: wir
mußten das Watt verlassen.
Beachte: Folgerungen, die sich eng an das Vorausgegangene anschließen
und durch Doppelpunkt angekündigt werden, sind mit kleinem Anfangs-
buchstaben zu beginnen.

60
VII
D I E A N F Ü H R U N G S Z E I C H E N („ “ )

Anführungszeichen werden gesetzt,


1. um wörtlich angeführte Reden und Schriftstellen zu kennzeichnen:
Der Lehrer fragte: „W elcher von den beiden Filmen hat euch besser
gefallen?“ — „W arte, bis die Straßenbahn hält!“ rief die Schaffnerin.—
„ I n Zukunft“ , sagte der Volkspolizist, „wirst du nicht von einerfahrenden
Straßenbahn abspringen!“
„W ir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern“ , mahnt Schiller.

2. um Buchtitel, Zeitungsnamen, Überschriften, Versanfänge, Redewendungen


u. ä. hervorzuheben:
Schillers Schauspiel „D ie Räuber“ erschien 1781. — Dieser Artikel stand
in der „Berliner Zeitung“ . — Wir haben von Gottfried Keller auch das
Gedicht „Ju n g gewohnt, alt getan“ gelesen. — Die Lieder „Jugend aller
Nationen“ und „D u hast ja ein Ziel vor den Augen“ werden von meiner
Gruppe gern gesungen. — Wer kann mir die Redewendung „D as ist Wasser
auf seine Mühle“ erklären ? — Beethovens „Neunte Symphonie“ , Bachs
„Matthäuspassion“ und Schuberts „h-Moll-Symphonie“ gehören zu den
größten Werken der deutschen Musik.

Anmerkung:
a) Angeführte Titel unterliegen den Gesetzen der Beugung, zum Beispiel:
Wir lasen im „Neuen Deutschland“ und in der „Jungen W elt“ .

b) Wenn innerhalb einer Anführung eine zweite Anführung steht, so wird


diese nur mit einfachen Anführungszeichen gekennzeichnet, zum Bei-
spiel: Herbert fragte: „D arf ich das Gedicht von Erich Weinert ,Eine
deutsche Mutter1 vortragen ?“

VIII

DER G E D A N K E N S T R I C H ( - )

Der Gedankenstrich bezeichnet eine Pause, die meist einen Wechsel in der
Gedankenführung ankündigt, z.B . plötzlichen Abbruch des Gedankens, Rede-
pausen oder Einschübe. Man setzt nicht mehrere Gedankenstriche nebenein-
ander.

Gedankenstrich wird gesetzt


1. zwischen Wörter oder Sätze, die als Beispiele in Gegenüberstellung einen
Unterschied verdeutlichen sollen. Vergleiche die Beispiele dieses Buches:
packen — backen Monat März — ausmerzen Hole Brot! — hohle Bäume

61
2. nach abgebrochenen Sätzen:
Er schrie: „S ofort stoppen! Wirf — “ Mehr konnte ich nicht verstehen.
„D as werde ich dir nie vergesset}, du — drohte er.
3. als Vorbereitung auf etwas Unerwartetes, Überraschendes (an Stelle eines
Punktes oder Kom m as):
Stundenlang waren wir in den Wolken gewandert — plötzlich riß der Nebel,
und tief unter uns lag die Landschaft in strahlendem Sonnenlicht.
4. zur Bezeichnung von Redepausen:
Karl Liebknecht schleuderte seinen Richtern die Worte entgegen: „Ich
bin hier, um anzuklagen, nicht — um mich zu verteidigen!“
Ich tue es gern. — Ich tue es ja für uns alle.
Aus der Gymnastikstunde: Arme seitwärts heben — h ebt! Auf den Fuß-
spitzen wippen — w ipp t!
5. vor und nach Einschüben im Satz:
Nimm das Werkzeug — es liegt auf der Hobelbank — und mach dich
fertig! Hier fehlt nur eine Kleinigkeit — aber eine sehr wichtige — , nämlich
das Öl.
Beachte: Hinter dem Gedankenstrich steht ein Komma, wenn es nach dem
Bau des Satzes erforderlich ist.
Anmerkung: Solche eingeschobenen Wendungen oder Sätze können auch
durch Komma abgetrennt werden.

IX
DIE K L A M M E R N ( ) oder [ ]

Es gibt runde und eckige Klammern.


1. Die runden Klammern schließen Erläuterungen ein:
Masurka (polnischer Nationaltanz im Dreivierteltakt) — Goethe war nicht
nur ein großer Dichter (Lieder, Erzählungen, Dramen), sondern auch ein
bedeutender Wissenschaftler (Forschungen zur Farbenlehre, zur Gesteins-
und Pflanzenkunde).
2. In eckigen Klammern stehen Erläuterungen zu dem, was schon in runden
Klammern steht:
Die Römer waren damals auf vielen Gebieten (im Gartenbau [Obst, Wein,
Gemüse], im Städtebau [Straßen, Plätze, Befestigungen] und im Rechts-
wesen) unsere Lehrmeister.
3. Die eckigen Klammern werden, wenn es notwendig ist, zusätzlich neben
runden Klammern verwendet, vor allem in Wörterbüchern:
Gymnasium [griech.; lat.] (im Altertum: Raum für Leibesübungen; frühere
Form der Oberschule)
Marseille [. . .ßäi] (Stadt in Frankreich)

62
ÜBERBLICK ÜBER DIE GRAMMATIK

Vorbemerkung

Mit Hilfe der Sprache können wir uns verständigen. Wir sprechen und schrei-
ben in S ä t z e n , das heißt, wir verbinden die Wörter der Sprache zu kleinen
gedanklichen Einheiten.
Mit den Wörtern benennen wir alles, was wir wahrnehmen, was wir denken
und was wir uns vorstellen können. Die vielen Tausende von Wörtern bilden
zusammen den W o r t b e s t a n d der Sprache. — In den Sätzen treten einzelne
Wörter zueinander in Beziehung; dabei verändern viele ihre Form.
Wer seine Gedanken klar und verständlich ausdrücken will, muß also nicht
nur die notwendigen Wörter kennen, sondern er muß auch wissen, wie er seine
Gedanken zu Sätzen formt. Der Bau der Sätze und die Veränderungen der
Wörter gehorchen bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Diese machen zusammen
die G r a m m a t i k der Sprache aus. Darum gliedert sich auch der folgende
Überblick über die Grammatik unserer Muttersprache in zwei Hauptabschnitte:
über die S ä t z e und über die W ö r t e r .
Das meiste über die Grammatik unserer Sprache kennst du bereits aus dem
Unterricht. Hier findest du das Wichtigste zusammengefaßt und kannst dich
leicht beraten lassen.

I. Der Satz — seine Arten und sein Bau


A . Der Satz und die drei Satzarten

1. D er Sa t z als R e d e e i n h e i t
Jeder Satz sagt etwas über ein Geschehen oder über einen Zustand aus; er
bildet eine S i n n e i n h e i t . Wir sprechen oder schreiben die dazu notwendigen
Wörter in einer bestimmten Reihenfolge. Aus ihrer Bedeutung und aus ihrer
Form wird der Gedanke verständlich, den wir ausdrücken wollen. Dazu ist es
notwendig, daß wir die verwendeten Wörter zu einer s p r a c h l i c h e n E i n h e i t
— zu einem Satz — fügen.
Damit der Hörer die Verbundenheit der Wörter leicht auf nehmen und ver-
stehen kann, sprechen wir sie so, wie es der Sinn des Satzes erfordert. Man hört
beim Sprechen aus der Bewegung der Stimme, aus Rhythmus, Betonung und
Tonhöhe den Satz als eine Einheit. Die einzelnen Sätze werden deutlich durch
Sprechpausen voneinander getrennt.
Die Einheit eines Satzes kommt also in dreifacher Hinsicht zum Ausdruck:

Der Satz bildet eine Sinneinheit, zugleich aber auch eine Fügungs-
einheit und eine Sprecheinheit.

63
Anmerkung: Die Sprecheinheit kommt nicht nur im gesprochenen Satz zum
Ausdruck, sondern ist auch im geschriebenen oder gedruckten Satz feststellbar.
Ein Satz kann auch mehrere eng zusammengehörige Gedanken enthalten:
Hardekopf schöpft tief Atem. Er wundert sich über sich selbst. Er hat eine
Rede gehalten. Er hat geredet und geredet, und August Bebel hat bei seinen
Worten zustimmend genickt. (Aus: W illi B r e d e l „D ie Väter“ )

2. D ie d re i A r te n des H a u p t s a t z e s
Wir können in einem Satz etwas mitteilen, nach etwas fragen oder etwas aus-
rufen. Die Art des Satzes erkennt man am Inhalt und an der Form des Satzes
(in der mündlichen Sprache auch am Tonfall des Sprechers). In der Schrift
wird sie durch das Satzschlußzeichen (Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen)
verdeutlicht. An der Art des Satzes erkennt man die Absicht des Sprechers.

Wir unterscheiden drei Arten der Hauptsätze:


Aussagesatz — Fragesatz — Ausrufesatz

Aussagesatz: Wir haben die Zelte selbst aufgebaut.


Fragesatz: Wann habt ihr mit der Arbeit begonnen ?
Ausrufesatz: Oh, das ist ja schnell gegangen!

a) Der Aussagesatz:

Der Aussagesatz ist eine Mitteilung: Man berichtet oder behauptet


etwas oder stellt etwas fest.
Im Aussagesatz steht die konjugierte Verbform an zweiter Stelle.

Ich habe mich um eine Lehrstelle in unserem Patenbetrieb beworben.


Der Betrieb hat bereits zugesagt. Darüber freue ich mich sehr. Es sollen
übrigens noch zwei oder drei Stellen frei sein.

b) Der Fragesatz:
Es gibt zweierlei Fragesätze:
1. Wir können eine Auskunft suchen. Solche Fragesätze beginnen mit einem
Fragewort.
W e lc h e n Beruf willst du ergreifen?
2. Wir können eine Entscheidung suchen. Solche Fragesätze beginnen mit der
konjugierten Verbform.
H a s t du eine Eignungsprüfung ablegen müssen?
Fragewortsatz: Wen (Was) hast du beobachtet?
W o (Wie lange) lernst du?
W ie (Warum) benutzt du den Meißel?
Entscheidungsfrage: Gehörst du zu einer Jugendbrigade?
Habt ihr an einem Tag oder an mehreren halben Tagen
Unterricht ?

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c) Der Ausrufesatz:
Unter Ausrufesätzen verstehen wir alle Sätze, die ausrufenden Charakter ha-
ben; neben Ausrufen also auch Wünsche, Bitten, Aufforderungen und Befehle.
W ir fassen sie in zwei Arten zusammen: Ausrufesätze im engeren Sinn und
Befehlssätze.

1. Ausrufesätze im engeren Sinn enthalten meist Ausrufe der


Freude oder des Bedauerns oder drücken einen Wunsch aus.
2. Befehlssätze können außer Befehlen auch Aufforderungen, War-
nungen und Bitten ausdrücken.

Ausrufesätze werden meist durch ein A u s r u fe w o r t oder durch die B e fe h ls -


fo r m e in e s V e r b s eingeleitet.
Ausrufesätze: Wie prächtig die Pflanzen gedeihen!
0 weh, die Blüte ist abgebrochen!
Wenn es nur bald kräftig regnete!
Befehlssätze: Gießt die Pflänzchen sorgfältig an!
Nehmt doch die große Kanne!
Vorsicht, die Erde darf nur leicht angedrückt werden!
Nimm bitte den Strauß mit ins Klassenzimmer!
Anmerkung: 1. Die Absicht des Ausrufens erkennt man im Mündlichen vor
allem am Tonfall, im Schriftlichen am Ausrufezeichen. Der Ausruf Charakter
kann in Sätzen, die die Form eines Aussagesatzes oder eines Fragesatzes haben,
sogar verstärkt zum Ausdruck kommen:
Das habe ich schon zehnmal gesagt!
Wie oft habe ich euch das schon gesagt!
2. Ausrufe können auch durch einzelne Laute oder Wörter ausgedrückt werden:
Oh! — A u! — Hallo! — Freundschaft! — Vielen Dank! — Komm !
%

B. Der einfache Satz

1. D er S a tz u n d se in e G lie d e r

Im Satz werden die Wörter zu S a t z g lie d e r n . Sie drücken zusammen den


Inhalt des Satzes aus. Das einzelne Satzglied kann ein W ort oder eine W ort-
gruppe sein. Die Reihenfolge der Satzglieder kann wechseln; sie wird vom Sinn
des Satzes, von der Absicht des Sprechers, etwas hervorzuheben, und vom
Zusammenhang der Sätze untereinander bestimmt. Von der Stellung eines
Satzgliedes hängt es meist ab, ob ihm größere oder geringere Bedeutung zu-
kommt. Dabei sind das Ende und der Anfang des Satzes besonders bedeutsam.
Beispiel für einen Satz mit vier Satzgliedern:
Die Klasse half in den Ferien dem Patenbetrieb.
Die Klasse half dem Patenbetrieb in den Ferien.
In den Ferien half die Klasse dem Patenbetrieb.
Dem Patenbetrieb half die Klasse in den Ferien.

5 [10 05 20] 65
Beachte: Im Aussagesatz ist die konjugierte Verbform stets das z w e ite Satz-
glied. Mit der Änderung in der Reihenfolge der übrigen Satzglieder verändert
sich auch der Sinn des Satzes.

2. S u b je k t u n d P r ä d ik a t — D e r S a tz k e r n

Der Satz hat mindestens zwei Satzglieder: das Subjekt und das Prädikat.
Subjekt und Prädikat sind satzbildend; sie ergeben zusammen bereits einen
Satz.

Das S u b je k t nennt das Ding, über das im Satz etwas ausgesagt


wird.
Das P r ä d ik a t sagt über dieses Ding etwas aus.
Subjekt und Prädikat bedingen sich also gegenseitig.

Die Maschinen sind einsatzbereit. — Die Arbeit beginnt. — Die Motoren


werden angelassen.

Das Subjekt kann sein: ein Dingwort oder ein dingwörtlich ver-
wendetes W ort im l.F a ll,
ein Fürwort im l.F a ll.

D er P f la n z e n z ü c h t e r untersucht das Saatgut.


E r wählt die ertragreichste Sorte aus.
S ie steigern in der LP G den Ertrag ihrer Felder.
In unserer Planung wird je d e s F ü r u n d W id e r erörtert.

Das Prädikat kann dreierlei ausdrücken:


1. was ein Ding tut oder was mit ihm getan wird;
2. wie ein Ding ist oder wird;
3. was ein Ding ist oder wird.

Der Motor brummt. — Er wird gedrosselt.


Der Motor ist neu. — Er wird warm.
Der Motor ist eine Kraftmaschine. — Dieter wird Kraftfahrzeugschlosser.

Anmerkung: Das Prädikat kann auch ein verbaler Ausdruck sein. Darunter
verstehen wir feste Verbindungen einzelner Wörter mit Verben.
Hunger haben — Er hat Hunger.
schuld haben — Er hat schuld (an dem Unfall).
außer acht lassen — Er ließ (die Vorschrift) außer acht.
Oft verliert das Verb in solchen festen Verbindungen seinen ursprünglichen
Sinn, und der ganze verbale Ausdruck hat übertragene Bedeutung:
zutage kommen — Die Wahrheit kam (bald) zutage,
zum besten halten — Er hält (dich) zum besten,
den kürzeren ziehen — Du hast den kürzeren gezogen.

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Subjekt und Prädikat bilden zusammen den S a tz k e rn .
Manche Sätze bestehen nur aus dem Satzkern.

Beispiel für einen Satz, der nur aus einem Satzkern besteht:
Der Vater arbeitet.
Beispiele für den gleichen Satzkern in Sätzen mit weiteren Satzgliedern:
D e r V a te r a r b e it e t schon seit langem in unserem Dorf.
A r b e it e t d e r V a t e r in den Wintermonaten als Hilfsschlosser in der MTS ?
Mein großer Bruder ist in der gleichen Feldbaubrigade tätig, in der auch
d e r V a t e r a r b e it e t .
Anmerkung: Als die kürzeste Form eines Satzes kann man die Befehlsformen
der Verben betrachten, wenn sie selbständig auftreten. Diese Befehle drücken
Prädikat und Subjekt durch ein einziges W ort aus; denn die Verbform nennt
außer der Tätigkeit auch, ob der Befehl an eine Person oder an mehrere gerich-
tet ist: Lies! — Schreibe! Lest! — Schreibt!

Zur Übereinstimmung zwischen Subjekt und Prädikat:


Die enge Zusammengehörigkeit von Subjekt und Prädikat zeigt sich auch in
der Form des Prädikats.

Die konjugierte Vorbform im Prädikat stimmt in Person und Zahl


mit dem Subjekt überein.

Ich helfe gern. — Du hilfst sicher auch gern.


Ein Freund hilft gern. — Freunde helfen gern.
Du und ich (wir) helfen gern. — Du und Hans (ihr) helft gern.
Anmerkung: 1. Wenn ein Satz mehrere Subjekte in der Einzahl aufweist, so
steht die konjugierte Verbform in der Mehrzahl:
An dem Wettbewerb beteiligen sich auch Werner, Jochen und Renate.
Wenn die Einheit des Subjekts betont wird, steht die Verbform in der Einzahl:
Groß und klein beteiligte sich an der Sammelaktion.
2. In Sätzen, in denen das Subjekt aus einer Mengenbezeichnung und einem
Dingwort besteht (eine Gruppe Pioniere — eine lange Schlange Menschen),
hängt die Zahlform des Verbs davon ab, ob die Mengenbezeichnung oder das
zugehörige Dingwort als Subjekt betrachtet wird: '
Trotz des Regens hatte sich im Stadion eine riesige Menge Menschen an-
gesammelt.
Vor dem Haupteingang standen noch eine Menge Menschen.

3. D a s O b je k t
Die meisten Verben können ein Objekt bei sich haben.

Das Objekt ist eine nähere Bestimmung des Verbs. Es nennt ein
Ding, auf das eine Tätigkeit gerichtet ist.
Das Objekt ist entweder ein Dingwort oder ein Fürwort.

67
5
1. Der Traktorist pflügt d en A ck e r.
2. Die MTS hilft den l a n d w ir t s c h a f t lic h e n P r o d u k t io n s g e n o s s e n -
s c h a ft e n nicht nur beim Feldbau, sondern auch auf anderen Gebieten.
3. Wir erinnern uns gern eu re r H ilfe .
4. Besonders denken wir an d en A b s c h ie d s a b e n d im K u ltu r h a u s .
Anmerkung: Es gibt verhältnismäßig wenige Tätigkeiten, die man sich nicht
auf eine Person oder eine Sache gerichtet denken kann. Es sind besonders
Verben, die eine Lage oder eine Bewegung bezeichnen: stehen, liegen, sitzen,
fallen, steigen, eilen, bummeln, schweben, sausen . . . ferner: leben, lachen,
klingen, dröhnen . . .
Die Abhängigkeit des Objekts von einem bestimmten Verb zeigt sich gramma-
tisch in dem Fall des Dingwortes oder des Fürwortes:

Das Verb bestimmt den Fall des Objekts.


Wir unterscheiden vier Arten von Objekten: Akkusativobjekt —
Dativobjekt — Genitivobjekt — präpositionales Objekt.

a) Das Akkusativobjekt
Verben, die ein Akkusativobjekt bei sich haben können, sind sehr zahlreich;
darunter befinden sich viele Verben mit den Vorsilben be-, er-, ver- oder zer-:
holen, heben, tragen, fangen, loben, fürchten, fällen, tränken, setzen, bringen...
bedecken, bestellen, bekämpfen . . . erkennen, erfinden . . . verraten, verehren,
verfolgen . . . zerlegen, zerreißen, zerstören . . .

Beim Akkusativobjekt ist die Beziehung zum Verb besonders eng:


Die Tätigkeit ist stark auf ein Ding gerichtet.

Daraus erklärt sich auch die Möglichkeit, die Handlung in umgekehrter Rich-
tung zu betrachten, d. li. von dem Ding auszugehen, auf das sich die Tätigkeit
bezieht (Passiv):
einen Brief schreiben — Der Brief wird geschrieben,
ein Buch ausleihen — Dieses Buch wird oft ausgeliehen.
Wenn man ein Verb ins Passiv setzt, wird das ursprüngliche Akkusativobjekt
zum Subjekt des Satzes. Dabei ändert die Handlung selbst ihre Richtung
nicht.
Die Darstellung einer Handlung im Passiv wird besonders dann gewählt, wenn
ihr Urheber, ihre Veranlassung nicht gekennzeichnet oder nicht hervorgehoben
werden soll.
Anmerkung: 1. Akkusativobjekte, die bei einem Eigenschaftswort (oder Parti-
zip) in Verbindung mit „sein“ oder „werden“ stehen, sind selten:
jemanden (etwas) gewahr werden
jemanden (etwas) gewohnt sein
2. Bei rückbezüglichen Verben ist das rückbezügliche Fürwort Teil des Verbs
und wird nicht als Objekt betrachtet:
sich wundern, sich schämen, sich freuen . . .
(Ich wundre m ich . — Er schämt sich . — Wir freuen uns.)

68
Wenn dagegen gewöhnliche Verben rückbezüglich verwendet werden, dann
bezeichnet auch das rückbezügliche Fürwort ein Objekt:
jemanden (etwas) waschen — sich waschen
(Sie wäscht d ie S tr ü m p fe . — Ich wasche m ich .)
Vergleiche: Das rückbezügliche Fürwort, Seite 104f.

b) Das Dativobjekt
Die Verben mit Dativobjekt sind weniger zahlreich; die Beziehung zum Verb
ist nicht so eng wie beim Akkusativobjekt.

Das Dativobjekt bezeichnet häufig eine an der Handlung beteiligte


Person.

jemandem gehorchen, helfen, schaden, nützen, dienen, danken


jemandem trotzen, drohen, beistehen, fehlen, gehören
jemandem trauen, zustimmen, widersprechen, gefallen
jemandem mißfallen, Zusehen, folgen, gleichen, schmeicheln
jemandem zürnen, winken, nacheifern, passen, schmecken
jemandem entgehen, entsagen, entrinnen . . .
Anmerkung: Das Dativobjekt steht auch häufigbei verbalen Ausdrücken (Eigen-
schaftswort oder Partizip in Verbindung mit „sein“ , „werden“ oder „bleiben“ ) :
jemandem überlegen, behilflich, gefällig, lästig sein
jemandem angenehm, verwandt, willkommen, gram sein
jemandem peinlich, verdächtig, zuwider, verhaßt sein
jemandem widerwärtig, teuer, treu, lieb, wert sein
jemandem böse, feind, gleichgültig, verbunden sein . . .

c) Das Genitivobjekt
Der Gebrauch des Genitivobjekts wird immer seltener.

In der Gegenwartssprache werden nur noch wenige Verben mit


einem Genitivobjekt verbunden, hauptsächlich in formelhaften
Ausdrücken und in feierlicher Rede.

eines Menschen oder einer Sache gedenken, bedürfen, spotten . . .


rückbezügliche Verben: sich einer Person oder Sache bemächtigen, bedie-
nen, entledigen, annehmen, erfreuen, erbarmen, erinnern, schämen, rühmen,
enthalten . . .

Bei den meisten der Verben mit Genitivobjekt ist heute die Ver-
bindung mit einem präpositionalen Objekt geläufiger; allerdings
ist damit oft auch eine Veränderung der Verben verbunden.

denken an, spotten über, sich bemühen um, sich kümmern um, sich freuen
über, sich erinnern an, sich schämen über, stolz sein auf, verzichten auf . . .

(Vergleiche dazu die obengenannten Verben mit Genitivobjekt!)

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Anmerkung: Das Genitivobjekt steht auch bei verbalen Ausdrücken (Eigen-
schaftswörtern oder Partizipien in Verbindung mit „sein“ , „werden“ oder
„bleiben“ ), und zwar hat es sich dort häufiger erhalten als bei Verben, besonders
in festen Verbindungen:
einer Sache oder einer Person eingedenk, gewiß, sicher, überdrüssig, ledig
sein;
einer Sache fähig, kundig, mächtig, schuldig, verdächtig, würdig, beraubt,
bar, froh, gewärtig, müde sein; •
sich einer Sache bewußt sein.
d) Das präpositionale Objekt
Das präpositionale Objekt tritt — im Gegensatz zum Genitivobjekt — heute
sehr häufig auf.

Der Fall des Dingworts im präpositionalen Objekt ist von der


Präposition abhängig; die Präposition selbst aber wird vom Verb
bestimmt und steht mit ihm in enger Verbindung.

an: denken an, schreiben an, leiden an, zweifeln an, sich erinnern an,
sich wenden a n . . .
auf: achten auf, bestehen auf, warten auf, hoffen auf, vertrauen auf,
halten auf, sich verlassen auf, sich beschränken auf, sich beziehen
auf, verzichten auf . . .
aus: bestehen aus, entstehen aus, sich ergeben aus, sich zusammensetzen
aus . . .
für: leben für, arbeiten für, kämpfen für, sorgen für, werben für, halten
für, bestrafen für, belohnen für, sich einsetzen für, sich begeistern
für, eintreten für . . .
gegen: kämpfen gegen, handeln gegen, sprechen gegen, auftreten gegen, sich
wenden gegen, sich verteidigen gegen . . .
m it: sprechen mit, spielen mit, arbeiten mit, kämpfen mit, leiden mit,
belästigen mit, übereinstimmen mit, sich beschäftigen mit, sich
unterhalten mit . . .
nach: streben nach, verlangen nach, handeln nach, trachten nach, rufen
nach, sich sehnen nach . . .
über: sprechen über, urteilen über, spotten über, lachen über, klagen über,
sich beschweren über, sich belustigen über, sich unterhalten über,
sich wundern über, sich ärgern über . . .
um: kämpfen um, trauern um, bitten um, sich bemühen um, sich streiten
um . . .
von : wissen von, erfahren von, befreien von, erlösen von, leben von, ab-
halten von, reinigen von, abhängen von, sich erholen von . . .
vor: fliehen vor, sich in acht nehmen vor, sich hüten vor, sich schämen
vor, sich ängstigen vor, sich verantworten vor . . .
zu : beglückwünschen zu, sich verpflichten zu, Lust haben zu . . .
Mit vielen Verben lassen sich — je nach dem Sinn — verschiedene Präpositio-
nen und damit verschiedene präpositionale Objekte verbinden:

70
sprechen mit — für — über — von — zu — gegen
kämpfen für -— gegen — mit — um
bitten für — um
Anmerkung; Die Unterscheidung zwischen Umstandsbestimmung und prä-
positionalem Objekt ist manchmal schwierig. Das hängt damit zusammen, daß
sowohl das Objekt als auch die Umstandsbestimmung nähere Bestimmungen
des Verbs sind:
Wir sprachen v o n u n se re n F r e u n d e n . (Von wem? = präp. Obj.)
Er sprach in d er B e r u fs s c h u le . (W o ? = Ortsbestimm.)
Beachte: Die Frage nach dem präpositionalen Objekt enthält stets die ent-
sprechende Präposition:
1. Monika achtet auf ihre jüngeren Geschwister. (Auf wen? = Person)
Monika achtet auf gute Schrift. (W orauf? = Sache)
2. Heinz spielt mit seinem Freund Schach. (Mit wem? = Person)
Heinz spielt mit dem Ball. (W om it? = Sache)
Präpositionen bei verbalen Ausdrücken (Eigenschaftswörtern oder Partizipien in
Verbindung mit „sein“ , „werden“ oder „bleiben“ ):
an : unschuldig, reich, arm, krank . . . sein an
a u f: stolz, eingebildet, begierig, versessen . . . sein auf
fü r: passend, geeignet, nützlich, bezeichnend . . . sein für
gegen: rücksichtsvoll, hart, freundlich, mild . . . seingegen
m it: zufrieden, ausgesöhnt, einverstanden . . . sein mit
über: froh, traurig, erzürnt, erstaunt.'. . sein über
um : schade, besorgt, bem ü h t. . . sein um
von: frei, überzeugt, entzückt, erlöst . . . sein von
zu: fähig, berufen, geeignet . . . sein zu

e) Verschiedene Objekte bei einem Verb


Viele Verben können mit zwei Objekten verschiedenen Falles verbunden werden.

Das Akkusativobjekt kann gemeinsam mit jedem anderen Objekt


auftreten.

1. Akkusativobjekt und Dativobjekt bei einem Verb:


Die Verben, bei denen sowohl ein Akkusativobjekt als auch ein Dativobjekt
stehen kann, sind zahlreich. Es handelt sich besonders um Verben des Mitteilens
und des Gebens und Nehmens.

Das Akkusativobjekt bezeichnet meist eine Sache, das Dativobjekt


meist eine Person.

Das an zweiter Stelle stehende Objekt ist gewöhnlich sinnwichtiger als das
Objekt an erster Stelle. Es wird daher auch stärker betont:
Der Betrieb schenkte seiner Patenschule eine Werkstatt.
Der Betrieb schenkte die Werkstatt seiner Patenschule.

71
Verben des Mitteilens:
jemandem etwas sagen, erzählen, befehlen, verbieten, erlauben, zeigen, emp-
fehlen, melden, verzeihen, schreiben, versprechen . . .
Verben des Gebens oder Nehmens:
jemandem etwas schenken, bringen, kaufen, besorgen, liefern, senden, schik-
ken, rauben, stehlen, entreißen, bieten, leihen, borgen . . .
2. Akkusativobjekt und präpositionales Objekt bei einem Verb:
Bei Verben mit präpositionalem Objekt bezeichnet das Akkusativobjekt meist
eine Person:
jemanden nach etwas fragen, um etwas bitten, mit etwas beauftragen, für
etwas gewinnen, an etwas erinnern, über etwas unterrichten, auf etwas
hinweisen, zu etwas überreden, von etwas überzeugen . . .
3. Zwei Akkusativobjekte verschiedener Beziehung bei einem Verb:
Nur bei wenigen Verben werden Person und Sache durch je ein Akkusativ-
objekt bezeichnet:
jemanden etwas lehren, heißen, schelten, schimpfen, kosten (Das kostet mich
keinen Pfennig.) . . .
4. Akkusativobjekt und Genitivobjekt bei einem Verb:
Diese Verbindung von Objekten beschränkt sich auf wenige Verben und wird
selten angewendet:
jemanden einer Sache berauben, beschuldigen, würdigen, anklagen . . .
5. Andere Verbindungen von zwei Objekten verschiedenen Falles:
Auch hier bezeichnet ein Objekt die Person, das andere die Sache.
Dativobjekt und präpositionales Objekt:
jemandem für etwas danken, auf etwas antworten, von etwas erzählen, über
etwas'berichten, zu etwas raten . . .
Zwei präpositionale Objekte:
mit jemandem für etwas kämpfen, mit jemandem über etwas sprechen, für
jemanden um etwas bitten, mit jemandem in etwas übereinstimmen . . .

4. D ie U m s ta n d s b e s tim m u n g

Zu einer Tätigkeit kann angegeben werden, wo, wann, wie, warum usw. sie vor
sich geht. Diese näheren Umstände zu bezeichnen ist die Aufgabe einer Um-
standsbestimmung.

Die Umstandsbestimmung ist — wie das Objekt — eine nähere


Bestimmung des Verbs.
Sie bezeichnet den Ort oder die Zeit oder die Art und Weise oder
den Grund einer Tätigkeit.

Ort: Die Jugendbrigade arbeitet a u f d er B a u s te lle .


Zeit: Die Arbeit begann gestern .
Art und Weise: Die Jugendlichen greifen t ü c h t ig un d g e s c h ic k t zu.
Grund: Ihre Gesichter glühen v o r E ife r.
Die Umstandsbestimmungen können in verschiedener Form auftreten.

Die Umstandsbestimmung kann ausgedrückt werden:


durch ein Umstandswort (hier, gestern, sehr, darum . . .),
durch ein Eigenschaftswort oder Partizip (tüchtig, geschickt,
stehend . . .),
durch ein Dingwort mit Präposition (auf dem Bau, seit einer
W oche, mit Zähigkeit, vor Eifer . . .),
durch ein Dingwort im Genitiv (eines Tages . . .),
durch ein Dingwort im Akkusativ (den ganzen Tag . . .).

a) Die Umstandsbestimmung des Ortes (Ortsbestimmung)

Die Umstandsbestimmung des Ortes kann bezeichnen:


den Ort der Tätigkeit (W o?),
die Richtung der Tätigkeit (W ohin? oder W oher?).

Der Kran steht a u f ein em f a h r b a r e n G e ste ll.


Er schwenkt den Arm ü b e r das G erü st.
Er hebt aus d em L a s tw a g e n schwere Gerüstteile empor.

i ) Die Umstandsbestimmung der Zeit (Zeitbestimmung)

Die Umstandsbestimmung der Zeit kann bezeichnen:


die Zeit bzw. den Zeitpunkt einer Tätigkeit (W ann?),
den Anfang einer Tätigkeit (Seit wann?),
das Ende einer Tätigkeit (Bis wann?),
die Dauer einer Tätigkeit (Wie lange ?).

Die Ausschachtungsarbeiten begannen v o r ein em M on a t.


Die Baumaterialien liegen s e it e in e r W o c h e bereit.
Die Fundamente sollen b is zu m 1. J u n i gegossen sein.
Die große Betonmischmaschine steht uns a c h t W o c h e n zur Verfügung.

c) Die Umstandsbestimmung der Art und Weise

Die Umstandsbestimmung der Art und Weise gibt an, wie eine
Tätigkeit ausgeführt wird.
W ir fragen: W ie? oder Auf welche W eise?

Der Innenausbau konnte p la n m ä ß ig begonnen werden.


Die Maurer arbeiteten im D r e ie r s y s t e m .
Sie verglichen ihre Leistungen m e h rm a ls mit dem Bauplan.
Anmerkung: Zur Umstandsbestimmung der Art und Weise werden auch fo l
gende Bestimmungen gerechnet:
1. Vergleich: laufen wie ein Wiesel
2. Angabe eines fehlenden Umstandes: ohne Unterbrechung fahren

73
3. Angabe des Wertes oder Maßes: zehn Mark wert sein — zwei Meter lang
sein — drei Sekunden schneller laufen
4. Angabe des Mittels: mit Briketts heizen — mit Zitrone würzen (W om it?)
5. Angabe des Stoffes: aus Messing herstellen (Woraus?)
6. Angabe der Wiederholung einer Handlung: einen Versuch mehrmals unter-
nehmen (Wie oft ?)
Beachte: Die regelmäßige Wiederholung einer Handlung kann auch als Zeit-
bestimmung verstanden werden: einen Versuch täglich vornehmen (Wann ? —
Wie oft ?)
d) Die Umstandsbestimmung des Grundes

Die Umstandsbestimmung des Grundes gibt den Grund oder die


Ursache einer Tätigkeit an.
Wir fragen: Aus welchem Grund? oder W arum ? oder Weswegen?

Der Bauführer ließ im Kulturraum v o r s ic h t s h a lb e r einen stärkeren Stütz-


balken einziehen.
Er handelte aus S o r g e um die Sicherheit.
Folgende Bestimmungen stehen der Umstandsbestimmung des Grundes ge-
danklich nahe:

Umstandsbestimmung des Zweckes oder der Absicht:


Am Sonntag wird der Neubau zu r B e s ic h t ig u n g freigegeben. (W ozu?)
Umstandsbestimmung der Bedingung:
B ei g ü n s tig e r W it t e r u n g sind die Wohnungen in vier Wochen bezugs-
fertig. (Unter welcher Bedingung ?)
Umstandsbestimmung der Einräumung:
Die Mieten sind t r o t z a lle r m o d e rn e n W o h n b e q u e m lic h k e it e n sehr
niedrig. (Trotz welcher Umstände ?)

5. D as A t t r ib u t

Die Dinge haben bestimmte Merkmale, z.B. Merkmale der Form, der Größe,
der Farbe und der Beschaffenheit, der Zahl, der Zugehörigkeit und besonderer
Beziehungen zu anderen Dingen (örtlicher, zeitlicher u. ä.Art). Diese Merkmale
zu bezeichnen ist die Aufgabe des Attributs. Entsprechend dieser vielseitigen
Aufgabe sind die Attribute sehr vielgestaltig.

Das Attribut bestimmt das Dingwort näher.


Es steht unmittelbar vor oder hinter dem Dingwort, das es näher
bestimmt.

ein hoher, schlanker Schornstein — guter rumänischer Wein — diese zwei


volkseigenen Betriebe — eine Leistung, groß und vorbildlich — Bertolt
Brechts Dramen — die Dramen Bertolt Brechts (von Bertolt Brecht)
die alte Stadt Meißen an der Elbe — Meißen, die alte Stadt an der Elbe

74
Anmerkung: Beachte die Zeichensetzung bei mehreren Attributen, bei nach-
gestellten Attributen und bei der Apposition (vgl. Seite 54e, Seite 55,2 und
Seite 56,4)!

Das Attribut kann in seiner Form sehr verschiedenartig sein. Be-


sonders häufig ist es ein Eigenschaftswort oder ein Partizip. Als
Attribut können aber auch Zahlwörter, Fürwörter, Dingwörter,
Umstandswörter und auch die Nennform eines Verbs mit „zu “
verwendet werden.

Eigenschaftswort und Partizip: eine junge Brigade — das treffende Beispiel —


die geplante Produktion
Zahlwort: vier Traktoren — der vierte Traktor — einige Traktoren
Fürwörter: meine Gruppe — diese Entwicklung — in jener Zeit — in welchem
HO-Geschäft ? — jede Stunde
Dingwort: (im Genitiv) die Namen der Friedensfahrer — Täve Schurs Lei-
stung
(mit Präposition) die Sprungschanze am Fichtelberg — der Sieg im Langlauf
(im gleichen Fall) Pelle der Eroberer
Umstandswort: die Fahrt dorthin — der W eg nach rechts
Verb (in der Nennform mit „zu “ ): der Wille zu helfen

6. B e s o n d e r h e it e n des e in fa c h e n S a tz e s
a) Sätze mit mehreren gleichartigen Satzgliedern

Unter Sätzen mit gleichartigen Satzgliedern verstehen wir ein-


fache Sätze, in denen mehrere Subjekte oder Prädikate oder auch
mehrere Objekte, Umstandsbestimmungen oder Attribute der-
gleichen Art Vorkommen.

mehrere Subjekte:
Traktorist, Agronom, Zootechniker, Besamer, Tier- und Pflanzenzüchter
sind einige der zahlreichen neuen Berufe in der Landwirtschaft,
mehrere Prädikate:
Ein Mähdrescher schneidet und drischt das Getreide, trennt die Körner
von der Spreu, reinigt und sortiert sie und zerkleinert die leeren Strohhalme.
Vergleiche weitere Beispiele bei der Zeichensetzung, Seite 53f., erste Haupt-
regel zum Komma!
b) Sätze mit einem gemeinsamen Satzglied

Wenn in aufeinanderfolgenden Sätzen das gleiche Satzglied in der


gleichen Form auftritt, können sie zu einem Satz zusammengezogen
werden.

75
Zur Zeichensetzung: Für Sätze mit einem gemeinsamen Satzglied gelten die
gleichen Bestimmungen wie für Sätze mit gleichartigen Satzgliedern, d. h.,
auch bei ihnen wird vor „u n d “ oder „oder“ kein Komma gesetzt.
Das gleiche Prädikat:
Ein Autoschlosser überprüfte den
Motor. Ein Autoschlosser überprüfte den
Ein Werkzeugschlosser überprüfte die Motor, ein Werkzeugschlosser die
Federung. Federung und der Brigadier die Pa-
Der Brigadier überprüfte die Papiere. piere.

Das gleiche Objekt:


Ein Lehrling schweißte und der Lehrausbilder schmiedete das angebrochene
Werkstück.
Die gleiche Umstandsbestimmung:
Im vergangenen Jahr errichtete unsere LPG einen Rinderoffenstall und
übernahm die MTS die Betreuung von 40 Oberschülern an deren Unterrichts-
tagen in der sozialistischen Produktion.

Anmerkung: Zieht man zwei Sätze mit dem gleichen Subjekt zu einem Satz
zusammen, so entsteht ein Satz mit mehreren Prädikaten. (Vgl. Abschnitt a,
Beispiel 2.)

c) Die Nennform als Satzglied im einfachen Satz

Die Nennform mit „z u “ hat die Aufgabe eines Satzgliedes (Sub-


jekt, Objekt, A ttribut); beim Prädikat ist sie nur Teil des Satz-
gliedes.

Zur Zeichensetzung: Die Nennform mit „zu “ , die durch ein Objekt oder durch
eine Umstandsbestimmung erweitert ist, wird vom Satz durch Komma ge-
trennt. Beachte aber die Anmerkung unter Beispiel 4! Vgl. auch Seite 57 2 d!
1. Nennform als Attribut:
Der Wille zu helfen war bei allen lebendig.
Aber m it Komm a: Der Wille, rechtzeitig zu helfen, war bei allen lebendig.
2. Nennform als Objekt:
Wir erklärten uns alle bereit zu helfen.
Aber m it Komma: W ir erklärten uns alle bereit, rechtzeitig zu helfen.
3. Nennform als Umstandsbestimmung:
Alle kamen zu helfen.
Aber m it Komm a: Alle kamen, um zu helfen. —- Alle kamen, rechtzeitig zu
helfen.
4. Nennform als Teil des Prädikats:
Die Zeit schien uns zu verfliegen.
Ebenso o h n e Kom m a: Die Zeit schien uns immer schneller zu verfliegen.

76
Beachte: Die Nennform bleibt auch mit Erweiterungen Teil des Prädikats und
wird darum auch dann nicht durch Komma abgetrennt.

Anmerkung: Bei der Nennform als Subjekt ist zu unterscheiden, ob die Nenn-
form den Satz einleitet oder ob sie dem Prädikat folgt:
a) Die Nennform am Satzanfang wird nicht durch Komma abgetrennt, auch
wenn sie erweitert ist:
Rechtzeitig zu helfen ist eine selbstverständliche Pflicht.
b) Die dem Prädikat folgende Nennform wird sogar in nichterweiterter Form
durch Komma abgetrennt:
Unsere Pflicht ist, zu helfen.

d) Das Partizip als Satzglied im einfachen Satz

Das Partizip eines Verbs kann im Satz als Attribut oder als Um-
standsbestimmung auftreten.

Zur Zeichensetzung: Das Partizip wird nur dann vom übrigen Satz durch
Komma abgetrennt, wenn es erweitert ist. (Vgl. auch Seite 58e!)
1. Partizip als Attribut:
Nur das nachgestellte erweiterte Partizip wird durch Komma abgetrennt:
Meine Kameraden, ebenso braungebrannt wie ich, wurden zunächst für
Ausländer aus dem Süden gehalten.
2. Partizip als Umstandsbestimmung der Art und Weise:
Nichterweitertes Partizip der Gegenwart:
Die Fahrgäste standen wartend an der Anlegestelle.
Erweitertes Partizip der Gegenwart:
Die Fahrgäste standen, auf das Motorboot wartend, etwa eine Viertel-
stunde an der Anlegestellei
Nichterweitertes Partizip der Vergangenheit:
Die Urlauber kamen gebräunt von der Ostsee zurück.
Erweitertes Partizip der Vergangenheit:
Die Urlauber kamen, von Wind und Sonne gebräunt, aus Ahlbeck zurück.

C. Der zusammengesetzte Satz

Der zusammengesetzte Satz faßt zwei oder mehr Sätze zu einer


Einheit zusammen; er enthält also zwei oder mehr Satzkerne.
Der zusammengesetzte Satz ist entweder eine Satzverbindung oder
ein Satzgefüge.

Ein aus drei Sätzen zusammengesetzter Satz:


Täglich s t e lle n w ir f e s t , wie u n se r A r b e it e r - u n d - B a u e r n - S t a a t die
Jugend f ö r d e r t , damit sie zu gesunden, sozialistisch denkenden und han-
delnden Menschen h e r a n w a c h s e n k an n .

77
Ein aus zwei Sätzen zusammengesetzter Satz:
U n ser S ta a t g i b t viele Millionen Mark für allgemeinbildende Schulen und
für die berufliche Ausbildung a u s , und d ie S tu d e n t e n e r h a lt e n viele
Millionen als Stipendien.
1. D ie S a tz v e r b in d u n g

Zusammengesetzte Sätze, deren Teilsätze Hauptsätze sind, nennen


wir Satzverbindungen.

Die Tatsache, daß Satzverbindungen aus Hauptsätzen bestehen, zeigt sich in


folgendem: In den Teilsätzen, die Aussagesätze sind, steht die konjugierte
Verbform an zweiter Stelle; die Teilsätze sind einander nebengeordnet.
Zur Zeichensetzung: Die Teilsätze einer Satzverbindung werden durch Komma
oder durch Semikolon getrennt, auch wenn sie mit „u n d“ oder „oder“ ver-
bunden sind.
Vergleiche auch Seite 56, zweite Hauptregel, 1!
Die Lehrlinge unseres Patenbetriebes haben jedes Jahr einen Berufswett-
bewerb durchgeführt; auch jetzt stehen sie wieder im Wettbewerb um die
beste Leistung.
Ihr Leitspruch ist: Ich will lernen, und ich will Vorbild sein.

a) Die Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer Satzverbindung

Die Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer Satzverbindung


können verschiedener Art sein: anreihend, einteilend, unterschei-
dend, entgegensetzend, begründend oder folgernd.

anreihend: Der Wettbewerb fördert nicht nur die Leistungen der


einzelnen Teilnehmer, sondern er stärkt auch den Willen
zur kollektiven Arbeit.
einteilend: Der Wettbewerb ist einerseits eine Leistungskontrolle,
andrerseits regt er die Ausbilder zu besseren Lehrmetho-
den an.
unterscheidend: Die Themen für die mündliche Prüfung bestimmt ent-
weder der Ausbildungsleiter, oder sie werden zentral für
den Kreis festgelegt.
entgegensetzend: Die sechs Aktive haben zwar getrennte Fachaufgaben zu
lösen, aber bei der Montage vereinigen sie sich zu gemein-
samer Arbeit.
begründend: Die Abschlußfeier findet diesmal im Kultursaal statt, denn
die Zahl der Teilnehmer wird voraussichtlich größer sein
als sonst.
folgernd: Alle Prüflinge haben ihr Ziel erreicht, infolgedessen kann
jeder Lehrling an der versprochenen Fahrt ins Ferienheim
teilnehmen.
Vergleiche dazu die Bindewörter, S. 109f.!

78
b) Mittel zur Verdeutlichung der Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer
Satzverbindung

Die Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer Satzverbindung


können durch ein Bindewort oder durch eine Umstandsbestim-
mung bzw. ein Umstandswort verdeutlicht werden.

Unverbundene Teilsätze: Der Berufswettbewerb ist zu Ende; die Lehrbnge


können (nun) ins Ferienlager fahren.
Satzverbindung mit Bindewort: Die Lehrlinge können (nun) ins Ferienlager
fahren; denn der Berufswettbewerb ist zu Ende.
Satzverbindung mit verbindendem Umstandswort: Der Berufswettbewerb
ist zu Ende, darum können die Lehrlinge (nun) ins Ferienlager fahren.
Anmerkung: Unterscheide Bindewörter und Umstandswörter! Die Umstands-
wörter können auch innerhalb des Satzes stehen; denn sie sind eine Umstands-
bestimmung — also ein Satzglied.
Da die konjugierte Verbform im Aussagesatz stets an zweiter Stelle im Satz
steht, folgt sie unmittelbar dem einleitenden Umstandswort, und das Subjekt
tritt hinter die konjugierte Verbform des Prädikats.
Vgl.' Satz 3 der Beispiele: . . . , darum können die Lehrlinge ins Ferienlager fahren.
Aber: . . ., die Lehrlinge können darum (nun) ins Ferienlager fahren.

2. D a s S a t z g e fü g e

Das Satzgefüge besteht aus Hauptsatz und Nebensatz. Oft ge-


hören mehrere Nebensätze zu einem Hauptsatz.
Auch der Nebensatz hat einen Satzkern und meist noch andere
Satzglieder. Im Unterschied zum Hauptsatz steht der konjugierte
Teil des Prädikats aber gewöhnlich am Satzende.

1 Hauptsatz + 1 Nebensatz: Wir messen unsere Kräfte gern im Sport, weil


uns der Wettkampf Freude macht.
1 Hauptsatz + 2 Nebensätze: Der Kampfrichter sorgt dafür, daß der zum
Sieger erklärt wird, der die beste Leistung vollbringt.
Zur Zeichensetzung: Hauptsatz und Nebensatz werden durch Komma ge-
trennt. Auch zwischen Nebensätzen steht Komma, wenn sie nicht durch „und“
oder „oder“ verbunden sind. (Vergleiche dazu Seite 57, 2!)

o) Der Inhalt der Nebensätze

Der Nebensatz hat im Satzgefüge die gleiche Aufgabe wie ein


Satzglied im einfachen Satz.
Nach der Aufgabe im Satz kann man — entsprechend der Zahl
der Satzglieder — fünf Arten von Nebensätzen unterscheiden:
Subjektsätze, Objektsätze, Umstandssätze, Attributsätze, sehr
selten Prädikatsätze.

79
Subjektsatz:
Wer ein guter Sportler werden will, muß fleißig trainieren.
Daß Manfred fehlt, ist für unsere Mannschaft recht ungünstig.
W o das nächste Spiel stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Objektsatz:
Unser Sportlehrer erwartet, daß wir im Yergleichskampf gut abschneiden.
Kannst du mir sagen, gegen wen unsere Mannschaft am Sonntag spielen
wird ?
Wie weit du springen kannst, stellen wir heute nachmittag genau fest.
Der Schiedsrichter nahm an, der Torwart sei behindert worden.
Wer 1,50 m hoch springt, dem werden 20 Punkte gutgeschrieben.
Ich erinnere mich genau, daß der Linienrichter die Entscheidung billigte.

Umstandssatz:
Umstandssatz des Ortes: Der Übungslauf endet, wo wir im vergangenen
Herbst gezeltet haben.
Umstandssatz der Zeit:
Zeitpunkt: Als der erste Fahrer ins Stadion einfuhr, sprangen die Zu-
schauer von ihren\Plätzen auf.
Anfang der Handlung: Du läufst viel leichter, seitdem du Gymnastik
treibst.
Ende der Handlung: Das Spiel wird verlängert, bis das nächste Tor fällt.
Zeitdauer: Hoffnung auf Sieg besteht, solange unsere Mannschaft so zäh
wie bisher kämpft.
Umstandssatz der Art und Weise: Der Brustschwimmer atmet in dem
gleichen Rhythmus, wie er Arme und Beine bewegt.
Renate spurtete so schnell, daß ihr niemand folgen konnte.
Umstandssatz des Grundes: Wir üben jetzt besonders das Geräteturnen,
weil wir eine Mannschaft aufstellen wollen.
Umstandssatz der Folge: Karin hat ihre Leistungen am Barren außer-
ordentlich verbessert, so daß sie in die Klassenmannschaft aufgenommen
werden konnte.
Umstandssatz der Bedingung: Wir werden dich rufen, falls wir einen
Ersatzmann für die Staffel brauchen.
Wenn man den Stab bei der Abgabe zu lange festhält, hemmt man seinen
Staffelkameraden im Laufen. Klaus wäre rascher in Schwung gekommen,
wenn Gert den Stab nicht so lange festgehalten hätte.
Würdest du den Oberkörper weiter nach vorn legen, dann kämst du
rascher vorwärts.
Umstandssatz der Einräumung: In diesem Jahr sind die bisher erreichten
Zeiten im Geländelauf hervorragend, obwohl der Boden regennaß und
aufgeweicht war.
Umstandssatz des Zweckes oder der Absicht: Wir müssen die Freiübungen
noch mehrmals üben, damit sie flüssiger und natürlicher wirken.

80
Attributsatz:
Schifahren und Schwimmen sind zwei Sportarten, die jeder von euch aus-
üben sollte.
Die Frage, weshalb wir Sport treiben, läßt sich leicht beantworten.
Die Tatsache, daß unsere Regierung den Sport großzügig fördert, ist jeder-
mann bekannt.
Die Forderung, jeder Werktätige solle sich durch Sport gesund und leistungs-
fähig erhalten, geht auch dich an.
Prädikatsatz:
Der Prädikatsatz kann niemals das ganze Prädikat vertreten, sondern nur das
Dingwort, das zum Prädikat gehört.
Er wird, was sein Vater war.

b) Die Form der Nebensätze


E in g e l e i t e t e N e b e n s ä t z e :

Nebensätze werden meist durch ein Bindewort oder durch ein


Fürwort bzw. ein Frageumstandswort eingeleitet.

1. Bindewörter, die einen Nebensatz einleiten:


daß, als, ehe, bevor, nachdem, solange, seit, seitdem, bis, sobald, sooft,
während; weil, da, wenn, falls, obwohl, obgleich, obschon, wiewohl, damit, ob
2. Fürwörter, die einen Nebensatz einleiten bzw. einleiten können:
a) bezügliche Fürwörter: der, die, das; welcher, welche, welches
b) Fragefürwörter: wer, was, welcher, was für (was für ein, welcher)
3. Frageumstandswörter: wie, wo, wohin, woher, wann, wie lange, wie oft,
warum, weshalb, weswegen, wodurch, wovon, woraus, woran, worüber, wo-
vor, wofür, wobei, wozu, wogegen, wonach, worin, worauf

In eingeleiteten Nebensätzen steht die konjugierte Verbform des


Prädikats am Satzende.

Nebensatz mit einleitendem Bindewort: Als wir auf dem Flugplatz ankamen,
landete gerade eine Maschine aus Prag.
Nebensatz mit einleitendem Fürwort: Aus der Maschine, die soeben gelandet
war, stiegen 24 Fluggäste.
Nebensatz mit einleitendem Frageumstandswort: Wir erkundigten uns, wann
die Maschine wieder starten werde.

N ic h t e in g e l e it e t e N e b e n s ä tz e :
Sie haben die Form eines Hauptsatzes, und zwar entweder eines Fragesatzes
oder eines Aussagesatzes, und sind mit einem Hauptsatz eng verbunden. Aus
ihrer Beziehung zu diesem Hauptsatz geht hervor, daß es sich um abhängige
Sätze, d.h. um Nebensätze, handelt. Die nichteingeleiteten Nebensätze haben
die Aufgabe eines Satzgliedes; sie sind entweder Bedingungssätze oder Objekt-
sätze.

6 [10 05 20} 81
In nichteingeleiteten Nebensätzen steht die konjugierte Verbform
an erster oder an zweiter Stelle im Satz.

1. Der nichteingeleitete Bedingungssatz:


Er beginnt mit der konjugierten Verbform, hat also die Form eines Frage-
satzes. Die Verbform kann sowohl in der Wirklichkeitsform als auch in der
Möglichkeitsform stehen.
Startet die Maschine pünktlich, so können wir den Abflug noch beobachten.
Wären wir eine Viertelstunde später gegangen, so hätten wir die Maschine
noch starten sehen.
2. Der nichteingeleitete Objektsatz:
Die konjugierte Verbform steht an zweiter Stelle im Satz. Der nichtein-
geleitete Objektsatz hat also die Form eines Aussagesatzes. Er folgt meist auf
Verben des Glaubens, Wissens, Wünschens oder Höffens. Oft wird die Ab-
hängigkeit durch den Konjunktiv der Verbform noch verdeutlicht.
Ich weiß, die Maschine wird hier frisch getankt.
W ir vermuteten (dachten, nahmen an . . .), die Maschine starte eine halbe
Stunde früher.
3. Die nichteingeleitete nichtwörtliche Rede:
Sie ist gleichfalls ein nichteingeleiteter Objektsatz und steht gewöhnlich im
Konjunktiv:
Jürgen sagte (behauptete, meinte . . .), in der Maschine fliege unsere Sport-
delegation nach Sofia mit.

c) Die Stellung des Nebensatzes zum Hauptsatz

Der Nebensatz kann in seiner Stellung zum Hauptsatz Vordersatz,


Nachsatz oder Zwischensatz sein.

Vordersatz: Bevor die Maschine startet, erhält der Pilot die neuesten Angaben
über das Wetter.
Nachsatz: Der Pilot erhält die neuesten Angaben über das Wetter, bevor die
Maschine startet.
Zwischensatz: Der Pilot erhält, bevor die Maschine startet, die neuesten An-
gaben über das Wetter.
Die Stellung eines Nebensatzes zu seinem Hauptsatz bzw. zu seinem übergeord-
neten Satz ist nicht zufällig und bedeutungslos. Da er die gleichen Aufgaben
wie ein Satzglied hat, gilt grundsätzlich auch für ihn: Die Wichtigkeit seiner
Aussage und der Zusammenhang mit anderen Sätzen bestimmt seine Stellung
im Satzgefüge. Im einzelnen ist das recht unterschiedlich, und zwar entspre-
chend dem Satzglied, dessen Aufgabe der Nebensatz hat.
Objektsätze gewinnen als Vordersatz gewöhnlich an Bedeutungswert:
Ich glaube nicht, daß noch Plätze frei sind.
Daß noch Plätze frei sind, glaube ich nicht.

82
Umstandssätze leiten als Vordersatz in der Regel auf den Gedanken des Haupt-
satzes hin; sie gewinnen also eher an Aussagewert, wenn sie Nachsatz oder
Zwischensatz sind. Das gilt vor allem für Umstandssätze der Zeit. Ähnlich ist
es auch bei Umstandssätzen der Bedingung:
Wenn Sie sich sofort entscheiden, können Sie noch zwei Plätze erhalten.
Ich kann die Bestellung nur annehmen, wenn Sie die Karten sofort bezahlen.

Umstandssätze der Folge, des Grundes und der Absicht stehen als Nachsatz
bzw. als Zwischensatz:
Ich durfte ausnahmsweise die Kuriermaschine benutzen, so daß ich sofort
weiterfliegen konnte.
Die Kuriermaschine traf heute früher als sonst ein, weil sie in Leipzig
nicht zwischengelandet war.
Die Kuriermaschine traf heute, weil sie in Leipzig nicht zwischengelandet
war, früher als sonst ein.

Subjektsätze sind, entsprechend ihrer Aufgabe, meist Vordersätze:


Wer das Flugzeug nach Rostock benutzen will, muß sich sofort nach der
Startbahn begeben.
Attributsätze folgen in der Regel unmittelbar dem Bezugswort, das im über-
geordneten Satz steht. Darum sind sie je nach Aufgabe und Stellung des Be-
zugswortes entweder Zwischensätze oder Nachsätze:
Das Flugzeug, das nach Rostock startet, ist bereits voll besetzt.
Für das Flugzeug, das nach Rostock startet, sind keine Plätze mehr frei.
Wir benutzten bis Berlin das Flugzeug, das nach Rostock fliegt.
Zwischen das Bezugswort und den Attributsatz können auch Wörter einge-
schoben werden, und zwar dann, wenn sonst das Verständnis erschwert oder
der Bau des Satzes gestört würde:
Auf dem Flugplatz traf ich zufällig einen Kollegen wieder, mit dem ich vor
Jahren zusammengearbeitet hatte.

d) Die Abhängigkeit der Nebensätze

In den meisten Fällen bezieht sich ein Nebensatz unmittelbar auf


den Hauptsatz des Satzgefüges, d.h., der Nebensatz ist unmittel-
bar vom Hauptsatz abhängig.
Es gibt aber auch Satzgefüge, in denen sich auf einen Nebensatz
ein weiterer Nebensatz bezieht. Ihn bezeichnen wir als Nebensatz
zweiter Ordnung.1

1. Die Abhängigkeit vom Hauptsatz;


In einem Satzgefüge kann nicht nur ein Nebensatz, sondern können zwei oder
mehr Nebensätze in gleicher Weise von einem Hauptsatz abhängig sein und
gleichberechtigt — wie Glieder eines Satzes — nebeneinanderstehen. Sie sind
Nebensätze gleichen Grades.

6* 83
Wir vereinigen Unterricht und produktive Arbeit, damit wir das Gelernte
anwenden können, damit uns das Leben neue Anregungen für das Lernen
gibt, damit jeder Jugendliche aktiv am Aufbau teilhat und damit die Jugend
die sozialistischen Einrichtungen in unseren volkseigenen Betrieben und in
der sozialistischen Landwirtschaft in der Praxis kennenlernt.
Graphische Darstellung dieses Satzgefüges:
H.
------------- , 1. N. 2 .N . 3.N . 4. N.

Zur Zeichensetzung: Nebensätze gleichen Grades werden wie gleichartige Satz-


glieder behandelt: Sie werden durch Komma getrennt, wenn sie nicht durch
„und“ oder „oder“ verbunden sind. Vergleiche auch Seite 57, 2 b !
2. Die Abhängigkeit eines Nebensatzes von einem anderen Nebensatz:
In einem Satzgefüge kann sich ein Nebensatz auf einen anderen Nebensatz
beziehen; dann ist er von diesem abhängig, d. h., der eine Nebensatz verhält sich
zum anderen wie ein Satzglied zum Satz.
Der Schulleiter teilte der Klasse 10 mit, daß der Lehrplan in Biologie ge-
ändert worden sei, damit die Lehrer auf Fragen, mit denen sich die Schüler
bei der produktiven Arbeit auseinandersetzen, im Unterricht eingehen können.
Graphische Darstellung dieses Satzgefüges:
H. 1. N. 2. N.
’ daß / \
damit 3. N.
mit denen
Zur Zeichensetzung: Nebensätze, die von einem anderen Nebensatz abhängig
sind, werden von diesem durch Komma getrennt.

D. Verschiedene Möglichkeiten, gedankliche Beziehungen


sprachlich darzustellen
W ir können einen Sachverhalt knapp und auch mehr oder weniger ausführlich
darstellen. Manchmal genügt es, die Dinge und Tätigkeiten, von denen wir
sprechen wollen, nur zu nennen, z. B. Martina liest. Sehr oft ist es aber not-
wendig oder zweckmäßig, Merkmale der Dinge oder nähere Umstände der Tätig-
keiten anzuführen. Das kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes, durch eine
Wortgruppe oder durch einen ganzen Satz geschehen.
Wir können die Beziehungen, in denen Dinge und Tätigkeiten zueinander
stehen, auch noch besonders verdeutlichen, indem wir entsprechende gram-
matische Mittel verwenden, z. B. Bindewörter oder Fürwörter, bestimmte For-
men des Verbs u. ä. Dadurch entstehen Sätze verschiedener Bauweise und ver-
schiedenen Umfangs: einfache Sätze und zusammengesetzte Sätze.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie der Bau der Sätze davon abhängt, was wir
ausdrücken wollen. Je besser wir die Sprache in ihren verschiedenen Ausdrucks-
möglichkeiten beherrschen, um so klarer und wirkungsvoller wird unsere Rede.
Entscheidend für die Ausführlichkeit der Darstellung sind stets der Zweck und
die Absicht, die wir dabei verfolgen.

84
1. M ö g lic h k e it e n , e in e n V e r g le ic h d a r z u s te lle n
(gezeigt an der Schnelligkeit zweier oder mehrerer Dinge)

a) Der Vergleich geht bereits aus der Darstellung des Sachverhaltes hervor:
Während der ersten Runden des Rennens lag ein Wagen aus der ÖSSR weit
in Führung. Erst in der zehnten Runde gelang es unserem Fahrer, den Ab-
stand wesentlich zu verkürzen. Die letzte Kurve schnitt er so geschickt, daß
die beiden führenden Wagen Seite an Seite fuhren. Auf der langen Geraden
schob er•sich Meter um Meter nach vorn und setzte sich schließlich an die
Spitze des gesamten Feldes.
b) Vergleich durch Gebrauch der Grundstufe oder der Steigerungsstufen eines
Eigenschaftswortes:
1. In der neunten Runde setzten sich zwei Wagen an die Spitze, von denen
über eine lange Strecke einer so schnell fuhr wie der andere.
2. Der spätere Sieger des Rennens fuhr die letzten Runden schneller als der
zunächst noch vor ihm liegende Wagen.
3. Unser Fahrer war in der letzten Runde schneller als alle anderen.
4. Der Sieger der 500-ccm-Klasse fuhr die schnellste Runde des Tages.
c) Vergleich durch Nennen eines Vergleichsgegenstandes:
1. Vergleich in einem zusammengesetzten Eigenschaftswort, dessen Be-
stimmungswort den Vergleichsgegenstand nennt:
Die Rennwagen brausten blitzschnell an uns vorüber.
2. Vergleich in einer Wortgruppe, die den Vergleichsgegenstand nennt:
Der Rennwagen schoß wie ein Pfeil durchs Ziel.
3. Vergleich mit Hilfe eines Bindewortes, das einen Nebensatz einleitet:
Täve Schur spurtete an dem Belgier vorbei, als ob seine Beine von
einem starken Motor angetrieben würden.

2. M ö g lic h k e it e n , z e it lic h e B e z ie h u n g e n z w is c h e n zw e i o d e r m eh r
V o r g ä n g e n d a r z u s t e lle n

Handlungen, die zueinander in Beziehung stehen, können gleichzeitig erfolgen


oder nacheinander vor sich gehen. Die zeitliche Aufeinanderfolge kann man
von der vorausgehenden (vorzeitigen) Handlung aus betrachten oder von der
folgenden (nachzeitigen) Handlung aus darstellen. Diese Absicht muß in den
verwendeten sprachlichen Mitteln zum Ausdruck kommen.

o) Die Gleichzeitigkeit von Handlungen

Die Gleichzeitigkeit von Handlungen kann bereits aus der gleichen Zeitform
der verwendeten Verben hervorgehen:
Ein Maurer vermauert die Steine, ein zweiter trägt den Mörtel auf, und ein
dritter legt die Steine bereit.
Die Gleichzeitigkeit von Handlungen kann aber noch besonders verdeutlicht
werden:

85
1. durch ein W ort: währenddessen, gleichzeitig, zugleich . . .
Ein Maurer vermauerte die Steine, währenddessen trug ein zweiter den
Mörtel auf, und ein dritter legte die Steine bereit.
2. durch eine Wortgruppe: während (in) dieser Zeit, zu gleicher Zeit, im selben
Augenblick . . .
Während dieser Zeit beförderte der Baukran neue Steine und frischen
Mörtel auf die Gerüstbühne. ■
3. durch ein Bindewort, das einen Nebensatz einleitet (während):
Während sich die Betonmischmaschine dreht, vereinigen sich Sand, Kalk
und Zement mit dem zugesetzten Wasser zu Mörtel.
4. durch einen Hauptsatz, der die Zusammengehörigkeit verschiedener gleich-
zeitiger Handlungen verdeutlicht:
Die Baustelle ist voller Leben: Lastzüge fahren ein und aus, der Kran be-
fördert die Baustoffe auf die Arbeitsbühne, die Betonmischmaschine
rasselt, und die Maurer arbeiten bereits am dritten Stockwerk des Neu-
baues.
b) Die Vorzeitigkeit einer Handlung

Die Vorzeitigkeit einer Handlung kann bereits aus der Situation und aus dem
Inhalt hervorgehen. Im allgemeinen wird sie auch aus der Zeitform des ent-
sprechenden Verbs deutlich. Sie drückt aus, daß die Handlung bereits abge-
schlossen ist, bevor die neue beginnt.
Die Mittagspause ist beendet; die Handwerker kehren zu ihrer Arbeitsstelle
zurück.
Der Arbeiter hat die Betonmischmaschine angehalten, und der Brigadier
prüft die Qualität des Mörtels.
Die Vorzeitigkeit einer Handlung kann besonders verdeutlicht werden
1. durch ein W ort: zuvor, vorher, erst . . .
2. durch eine Wortgruppe: kurz zuvor, einige Augenblicke vorher, in den
vorausgegangenen Stunden, in der vorigen W oche . . .
3. durch ein Bindewort, das einen Nebensatz einleitet: nachdem, als, wenn . . .

c) Die Nachzeitigkeit einer Handlung

Die Aufeinanderfolge zweier oder mehrerer Handlungen kann ebenso von der
folgenden Tätigkeit aus betrachtet werden. Die sprachlichen Mittel entsprechen
denen, die die Vorzeitigkeit ausdrücken. Die Nachzeitigkeit kann ebenfalls
noch verdeutlicht werden
1. durch ein W ort: dann, darauf, daraufhin, später, sofort, bald, nun, nun-
mehr, danach, jetzt . . .
2. durch eine Wortgruppe: bald darauf, wenig später, kurze Zeit darauf, in
wenigen Augenblicken, am folgenden Tag, in der nächsten Stunde, nach
einiger Verzögerung . . .
3. durch ein Bindewort, das einen Nebensatz einleitet: ehe, bevor, bis . . .

Anmerkung: Die Tatsache, ob Handlungen gleichzeitig oder nacheinander


(vorzeitig — nachzeitig) ablaufen, wird also entweder durch Umstandsbestim-

86
mungen oder durch Bindewörter verdeutlicht. Durch die Verwendung dieser
besonderen sprachlichen Mittel wird aber noch nicht klar zum Ausdruck ge-
bracht, in welcher Zeit die Handlungen vor sich gehen. Erst durch die Wahl
der richtigen Zeitformen bei den verwendeten Verben kann deutlich gemacht
werden, ob sich die Tätigkeiten in der Gegenwart, in der Vergangenheit oder
in der Zukunft abspielen.
Handlungen, die zueinander in Beziehung stehen, können sowohl in der Ge-
genwart als auch in der Vergangenheit oder in der Zukunft gleichzeitig oder
nacheinander geschehen.

Beispiel für die Gleichzeitigkeit zweier Handlungen, ausgedrückt durch das


Bindewort „während“ :
1. Gegenwart: Während eine Maurerbrigade das fertige Haus abputzt, setzt
eine andere im benachbarten Neubau die Bestandteile der Mauern zu-
sammen.
2. Vergangenheit: Während eine Maurerbrigade das fertige Haus abputzte,
setzte eine andere im benachbarten Neubau die Bauteile der Mauern zu-
sammen.
3. Zukunft: Während eine Maurerbrigade das fertige Haus abputzt, wird
eine andere im benachbarten Neubau die Bauteile der Mauern zusammen-
setzen.
Darüber hinaus sind aber die Beziehungen zwischen gleichzeitigen oder auf-
einanderfolgenden Handlungen noch vielfältiger. Von Handlungen, die zuein-
ander in Beziehung stehen, kann man außerdem den Beginn, einen bestimmten
Zeitpunkt, die Dauer, das Ende oder die regelmäßige Wiederkehr sprachlich
zum Ausdruck bringen. Das ist ebenfalls mit Hilfe von bestimmten Binde-
wörtern möglich.1
1. Beginn einer Tätigkeit, die zu einer gleichzeitig verlaufenden anderen Tätig-
keit in Beziehung steht, ausgedrückt durch das Bindewort „seitdem“ :
Herr Schulze ist unser Hausverwalter, seitdem er in unserem Haus wohnt.
2. Der Beginn einer Tätigkeit, die zu einer a) gleichzeitig verlaufenden, b) dar-
auffolgenden anderen Tätigkeit in Beziehung steht und zu einem bestimmten
Zeitpunkt beginnt, ausgedrückt durch das Bindewort „als“ :
a) Als wir den Neubau begannen, arbeiteten die beiden anderen Brigaden noch
am Hauptbahnhof.
b) Die beiden Brigaden kamen erst zu uns, als wir die Grundmauer schon
fertiggestellt hatten.
3. Die Dauer einer Tätigkeit, die zu einer gleichzeitig verlaufenden anderen
Tätigkeit in Beziehung steht, ausgedrückt durch das Bindewort „solange“ :
Herr Schulze kann sein Amt, solange er auswärts arbeitet, nicht bekleiden.
4. Das Ende einer Tätigkeit, die zu einer gleichzeitig verlaufenden anderen
Tätigkeit in Beziehung steht, ausgedrückt durch das Bindewort „b is“ :
Ich werde Herrn Schulze vertreten, bis er zurückkehrt (zurückgekehrt
ist).

87
5. Die regelmäßige Wiederholung einer Tätigkeit in Verbindung mit einer an-
deren Tätigkeit, ausgedrückt durch das Bindewort „wenn“ im Sinne von
„jedesmal wenn“ :
Unser Hauswart schaltet, wenn er abends die Tür abschließt, auch die
automatische Treppenbeleuchtung um.
Daraus folgt: Die zeitlichen Beziehungen zwischen zwei oder mehr Handlun-
gen kommen, soweit es ihren gleichzeitigen oder aufeinanderfolgenden Verlauf,
ihren Beginn, ihre Dauer, ihr Ende oder ihre Wiederkehr betrifft, neben Um-
standsbestimmungen durch bestimmte Bindewörter zum Ausdruck. Die Zeit-
formen der verwendeten Verben haben lediglich die Aufgabe, die Handlungen
nach Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft festzulegen. Beide sprachlichen
Mittel müssen jeweils aufeinander abgestimmt werden. Sobald man ein fal-
sches Bindewort wählt oder nicht die richtige Zeitform des Verbs gebraucht,
verfehlt man die richtige Beziehung, die man ausdrücken will. Überlege darum
nicht nur, welchen Sinn das einzelne Bindewort hat, sondern auch, welche
Zeitform des Verbs im einzelnen Fall notwendig ist!

3. M ö g l i c h k e i t e n , ei ne B e g r ü n d u n g a u s z u d r ü c k e n

Eine Begründung kann — ohne besondere Verdeutlichung — bereits aus dem


Inhalt hervorgehen:
Viele Werktätige helfen jetzt den Genossenschaftsbauern; die Ernte muß
verlustlos geborgen werden.
a) Begründung im einfachen Satz mit Hilfe eines Wortes oder einer W ort-
gruppe: vorsichtshalber, aus Begeisterung, vor Freude, wegen der starken
Nachfrage . . .
b) Begründung in einem zusammengesetzten Satz:
1. in der Satzverbindung mit Hilfe des Bindewortes „denn“ ;
2. im Satzgefüge mit Hilfe der Bindewörter „weil“ oder „d a “ , die einen
Nebensatz einleiten.

4. M ö g l i c h k e i t e n , die F o l g e ei nes G e s c h e h e n s o d e r die F o l g e r u n g


aus e i n e r T a t s a c h e d a r z u s t e l l e n

Die Folge eines Geschehens kann — ohne besondere Verdeutlichung — aus


dem Inhalt hervorgehen:
Alle packten tüchtig zu; bald war das Feld geräumt.
a) Verdeutlichung der Folge bzw. Folgerung im einfachen Satz mit Hilfe eines
Wortes, das auf einen vorher genannten Tatbestand hinweist: darum, des-
wegen, deshalb, infolgedessen . . .
b) Verdeutlichung der Folge bzw. Folgerung im zusammengesetzten Satz:
1. in der Satzverbindung mit Hilfe von Umstandswörtern als Bindewort:
darum, deswegen, deshalb, infolgedessen, daraufhin . . .
2. im Satzgefüge mit Hilfe von Bindewörtern, die einen Nebensatz einleiten:
(so) daß (Folge), ohne daß (nicht eingetretene Folge oder nicht eingetre-
tene Begleiterscheinung), als daß (nicht mögliche Folge) . . .

88
5. M ö g l i c h k e i t e n , e i ne n Z w e c k o d e r e i ne A b s i c h t a u s z u d r ü c k e n
Der Zweck oder die Absicht einer Handlung läßt sich verdeutlichen
a) mit Hilfe einer präpositionalen W ortgruppe:
Was können wir zur Verbesserung unserer Leistungen in Rechtschreibung
tun ?
b) durch die Nennform eines Verbs in Verbindung mit „um zu“ :
Um unsere Leistungen in der Rechtschreibung zu verbessern, arbeiten wir
den Regelteil im Wörterbuch durch.
c) durch einen Nebensatz, der mit einem der folgenden Rindewörter eingeleitet
wird: damit, dadurch daß, in der Absicht daß, daß . . .

6. M ö g l i c h k e i t e n , ei ne B e d i n g u n g a u s z u d r ü c k e n
a) Eine Bedingung kann mit Hilfe eines Wortes oder einer Wortgruppe aus-
gedrückt werden: gegebenenfalls, gesetztenfalls, angenommen, vorausgesetzt,
im Falle (mit Genitiv, z. B. einer Änderung), bei schlechtem Wetter
Angenommen, du hättest mich nicht angetroffen. Was hättest du dann
getan ?
Ich werde mich — euer Einverständnis vorausgesetzt — an der Wande-
rung beteiligen.
b) Eine Bedingung kann mit Hilfe eines Nebensatzes, der durch ein bestimm-
tes Bindewort eingeleitet wird, ausgedrückt werden: wenn, falls, wofern,
unter der Bedingung daß, vorausgesetzt daß, gesetzt den Fall daß . . .
c) Eine Bedingung kann mit Hilfe eines nichteingeleiteten Nebensatzes aus-
gedrückt werden:
Würden alle tüchtig zupacken, dann wäre das Feld bald geräumt.

7. M ö g l i c h k e i t e n , ei ne E i n r ä u m u n g a u s z u d r ü c k e n
Eine Einräumung läßt sich ausdrücken
a) mit Hilfe eines Wortes oder einer präpositionalen Wortgruppe:
trotzdem, dessenungeachtet (Beachte den in beiden Wörtern enthaltenen
Hinweis auf einen genannten Tatbestand!), trotz (des Regens), auch bei
(Regen)...
b) durch einen Nebensatz, der mit einem der folgenden Bindewörter eingeleitet
w ird: obwohl, obgleich, obschon, wiewohl, wenn auch . . .

8. M ö g l i c h k e i t e n , die A r t u nd W e i s e ei ner T ä t i g k e i t a u s z u d r ü c k e n
Die Art und Weise einer Tätigkeit kann verdeutlicht werden
a) mit Hilfe eines Wortes oder einer W ortgruppe:
Umstandswörter der Art und Weise: sehr, fast, so, nicht, keineswegs u.ä.
Wortgruppen: auf diese Weise, in gleicher Art, in großer Eile u.ä.
Eigenschaftswörter als Umstandsbestimmung: gut, schnell, fleißig u.ä.
b) durch einen Nebensatz, der mit einem der folgenden Bindewörter eingeleitet
wird: daß, anstatt daß, dadurch daß, so daß, indem, soweit wie, als ob, als
wenn, wie.

89
II. Die W örter und ihre Veränderung im Satz

1. Die zehn Wortarten

Die Wörter der deutschen Sprache werden in unserer Schulgrammatik nach der
Art ihrer Bedeutung und nach ihren grammatischen Merkmalen in zehn W ort-
arten eingeteilt.

Wir unterscheiden:
Dingwort Verb (Zeit- oder Tätigkeitswort)
Artikel (Geschlechtswort) Umstandswort
Eigenschaftswort Bindewort
Fürwort Präposition (Verhältniswort)
Zahlwort Ausrufewort

Die meisten Wörter verändern bei ihrem Gebrauch im Satz ihre Form. Da-
durch kommt zum Ausdruck, in welcher Beziehung die Wörter zueinander im
Satz stehen. Auch durch die Reihenfolge und die Betonung der Wörter werden
Beziehungen ausgedrückt.

W ir unterscheiden dreierlei Veränderungen der W örter:


1. die Deklination der Dingwörter, Eigenschaftswörter, Für-
wörter in Einzahl und Mehrzahl, z.T. auch der Zahlwörter;
2. die Konjugation der Verben;
3. die Steigerung vieler Eigenschaftswörter und einiger Um-
standswörter.

2. Das Dingwort

a) W i c h t i g e M e r k m a l e der D i n g w ö r t e r

Die Dingwörter bezeichnen Dinge, und zwar Lebewesen,


Gegenstände und Erscheinungen.

das Kind, der Adler, die Blume; das Haus, das Buch; die Treue, die Ge-
sundheit, die Bewegung
Alle Dingwörter haben zwei grammatische Merkmale.

1. Jedes Dingwort kann ein Geschlechtswort bei sich haben.


2. Jedes Dingwort kann Attribute bei sich haben; denn die Dinge
unterscheiden sich voneinander durch bestimmte Merkmale oder
Eigenschaften.

90
Jedes W ort einer anderen Wortart kann in die Wortart der Dingwörter über-
gehen und wird dann — wie alle Dingwörter — mit großem Anfangsbuchstaben
geschrieben.
Ein W ort wird zum Dingwort, sobald es zur Bezeichnung eines Dingbegriffes
verwendet w ird:
das Wandern — das Kommen und Gehen — der Kranke, die Kranke' —
die Elektrische, die Parallele — das Neue, etwas Hervorragendes — das
Mein und Dein — eine Drei — das Hin und Her — kein Wenn und Aber —
das Für und Wider — mit Ach und Weh

b) D as G e s c h l e c h t der D i n g w ö r t e r

In der deutschen Sprache unterscheiden wir drei Geschlechter der


Dingwörter:
das männliche — das weibliche — das sächliche Geschlecht.

Unter dem Geschlecht eines Dingwortes verstehen wir seine Zugehörigkeit zu


einer grammatischen Art; sie wird durch das Geschlechtswort bezeichnet. Bei
manchen Dingwörtern, die Lebewesen bezeichnen, stimmt das grammatische
Geschlecht mit dem natürlichen Geschlecht überein:
der Mann, die Frau, der Junge, der Hengst, die Stute
Einige Nachsilben stehen in festem Zusammenhang mit einem bestimmten
Geschlecht: männlich: -ling
w e ib lich : -h eit, -k eit, -Sch aft, -u ng
sä ch lich : -ch en , -lein

W ir unterscheiden den bestimmten Artikel: der — die — das, und


den unbestimmten Artikel: ein — eine — ein.

Anmerkung: Eine Reihe Dingwörter werden in verschiedenen Sprachgebieten


mit verschiedenen Geschlechtswörtern verbunden, z. B .:
der oder das Häcksel der oder die Abscheu
das oder der Barock die oder das Soda
Beachte: Dingwörter mit verschiedener Form haben auch verschiedenes Ge-
schlecht:
der Spalt — die Spalte der Quell — die Quelle
Manche Dingwörter haben verschiedene Bedeutung und stimmen nur zufällig
im Klangbild überein:
der Leiter — die Leiter der Tor — das Tor
Unterrichte dich in Zweifelsfällen im Duden! Häufig findet man Abweichungen
in den einzelnen Mundarten.

c) E i n z a h l u nd M e h r z a h l der D i n g w ö r t e r

Die meisten Dingwörter haben für die Bezeichnung der Mehrzahl eine beson-
dere Form.

91
Mehrzahlformen:
1. Dingwörter mit einer Mehrzahlendung:
-e (Pferde), -n (Ziegen), -en (Elefanten), -er (Rinder), -s (Uhus)
2. Dingwörter mit Umlaut in der Mehrzahl:
a-ä: Schnäbel, o-ö: Vögel, u-ü: Brüder
3. Dingwörter mit Umlaut und Mehrzahlendung:
Kalb-Kälber, Frosch-Frösche, Kuh-Kühe, Maus-Mäuse
4. Dingwörter ohne eine besondere Mehrzahlform: '
Adler, Igel, Fohlen

Beachte: 1. Gleichklingende Dingwörter verschiedenen Inhalts unterscheiden


sich in der Mehrzahlform:
die Leiter — die Leitern, die Toren — die Tore
2. Dingwörter ohne Mehrzahlbildung:
die Butter (M z.: die Buttersorten!), Italien, die Treue, die Ruhe

d) D ie D e k l i n a t i o n der D i n g w ö r t e r

Unter der Deklination verstehen wir die Formveränderung nach


den vier Fällen.
Wir unterscheiden die Deklination der Dingwörter in der Einzahl
von der Deklination der Dingwörter in der Mehrzahl.

Vergleiche auch die Deklination der Eigenschaftswörter (Seite 95ff.), der Für-
wörter (Seite 104ff.) und mancher Zahlwörter (Seite 107)!
Die Dingwörter können je nach ihrer Beziehung zu anderen Wörtern oder
Wortgruppen im Satz in vier Fällen Vorkommen. N

Die vier Fälle heißen:


Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ.

Der Nominativ ist der typische Fall des Subjekts. Entsprechend stehen auch
Dingwörter als Teil des Prädikats im Nominativ:
Mein Bruder wird Maurer.
Ein Dingwort im Genitiv, im Dativ oder im Akkusativ ist entweder als Objekt
von einem Verb abhängig, oder es hat eine Präposition bei sich. Denn jedes
Verb und jede Präposition fordert von dem zugehörigen Dingwort einen be-
stimmten Fall. Ferner stehen Dingwörter im Genitiv oft als Attribut bei einem
anderen Dingwort; außerdem können Dingwörter im Akkusativ oder im Geni-
tiv als Umstandsbestimmung stehen, z. B. einen Tag arbeiten, des Nachts reisen,
Genitiv, Dativ und Akkusativ kann man darum als abhängige Fälle bezeich-
nen.
Vergleiche die Fallsetzung beim Objekt (Seite 68 ff.) und bei Präpositionen
(Seite 108 f.).
Die Dingwörter werden je nach ihrem Geschlecht und z. T. nach ihrer Form
verschieden dekliniert.

92
Wir unterscheiden nach dem Geschlecht der Dingwörter:
1. die Deklination der männlichen Dingwörter, und zwar die
s t a r k e und die s c h w a c h e Deklination,
2. die Deklination der sächlichen Dingwörter,
3. die Deklination der weiblichen Dingwörter.

D ie D e k l i n a t i o n in der E i n z a h l :
1. Die Deklination der männlichen Dingwörter:
a) Starke Deklination: b) Schwache Deklination:
(Merkmal: Endung -(e)s im Genitiv) (Merkmal: Endung -(e)n im
Genitiv)
Nom. der Arbeiter Nom.: der Junge
Gen.: des Arbeiters Gen.: des Jungen
D a t.: dem Arbeiter D at.: dem Jungen
Akk.: den Arbeiter A k k .: den Jungen
2. Die Deklination der sächlichen Dingwörter:
(Merkmal: Endung -(s) im Genitiv ■ wie bei der starken Deklination der
männlichen Dingw Örter)
N om .: das Mädchen das Land
Gen.: des Mädchens des Landes
D a t.: dem Mädchen dem Land(e)
A k k .: das Mädchen das Land
3. Die Deklination der weiblichen Dingwörter:
(Merkmal: In der Einzahl ohne Endung)
N om .: die Arbeit die Kraft
Gen.: der Arbeit der Kraft
D a t.: der Arbeit der Kraft
A k k .: die Arbeit die Kraft

D ie D e k l i n a t i o n in der M e h r z a h l :
Die Deklination in der Mehrzahl ist formenarm. Im allgemeinen bleiben die
Mehrzahlformen unverändert.
Nur die Dingwörter, deren Mehrzahlform auf -e, -1, -r ausgeht, erhalten im
Dativ der Mehrzahl die Deklinationsendung -n:
die Kräfte — den Kräften
die Kumpel — den Kumpeln
die Arbeiter — den Arbeitern
die Länder — den Ländern

e) D ie V e r w e n d u n g der D i n g w ö r t e r i m Satz

Das Dingwort kann als jedes der fünf Satzglieder auftreten:


1. Dingwort als Subjekt:
Immer mehr Bauern lernen die modernen Maschinen handhaben.

93
2. Dingwort als Teil des Prädikats:
Mein Vater ist Bauer.
3. Dingwort als Objekt:
Akkusativobjekt: die Bauern unterstützen
Dativobjekt: den Bauern helfen
präpos. Objekt: mit einem Bauer sprechen
Genitivobjekt: der Bauern bedürfen
4. Dingwort mit oder ohne Präposition als Umstandsbestimmung:
in einem Dorf wohnen — im Sommer ernten
mit Überlegung handeln — vor Freude tanzen
jeden Tag üben — eines Tages wiederkommen
5. Dingwort im Genitiv oder mit Präposition als Attribut:
die Größe des Feldes — die Arbeit auf dem Feld

3. Das Eigenschaftswort
a) W i c h t i g e M e r k m a l e der E i g e n s c h a f t s w ö r t e r

Die Eigenschaftswörter bezeichnen Eigenschaften und Merkmale


der Dinge und der Tätigkeiten und Zustände. Sie stehen darum
sowohl bei Dingwörtern als auch bei Verben.

Die Eigenschaftswörter können in zweifacher Weise verändert werden, und


zwar gleichzeitig.

Eigenschaftswörter können gesteigert und dekliniert werden.

b) D ie S t e i g e r u n g der E i g e n s c h a f t s w ö r t e r
Durch die Steigerung eines Eigenschaftswortes kommen verschiedene Grade
einer Eigenschaft zum Ausdruck.
Die meisten Eigenschaftswörter können gesteigert werden. Die Steigerungs-
formen können sowohl attributiv als prädikativ, ebenso auch als Umstands-
bestimmung verwendet werden.
Eigenschaftswörter, die eine Eigenschaft bezeichnen, die nicht in verschieden
hohem Grad vorkommt, können nicht gesteigert werden (z. B. moosgrün, gas-
förmig).

Bei der Steigerung der Eigenschaftswörter unterscheiden wir drei


Formen; zwei davon sind Steigerungsstufen:
die Grundstufe — die Mehrstufe — die Meiststufe

Am häufigsten verwenden wir die Eigenschaftswörter in der Grundstufe, und


zwar stets dann, wenn über den Grad einer Eigenschaft nichts ausgesagt werden
soll:
eine neue Erfindung — ein fortschrittlicher Mensch
Die Steigerung des Eigenschaftswortes spielt eine große Rolle beim Vergleich
des Grades einer Eigenschaft zweier oder mehrerer Dinge.

94
Bei der Grundstufe gehen wir von der Vorstellung des gleichen Grades einer
Eigenschaft aus. Wir verwenden diese Form bei Vergleichen mit den Vergleichs-
wörtern so . . . wie.
so hoch wie . . .
nicht (fast, halb, ungefähr, beinahe usw.) so hoch wie . . .
Bei der Mehrstufe und bei der Meiststufe gehen wir von der Vorstellung eines
unterschiedlichen Grades der gleichen Eigenschaft bei zwei oder mehreren
Dingen aus.
Das Vergleichs wort bei der Mehrstufe ist als.
Der Fichtelberg ist etwa 70 Meter höher als der Brocken.

Ohne Vergleichswort:
Der Fichtelberg ist der höhere Berg von beiden.
Die Meiststufe dient dazu, ein Ding mindestens zwei Dingen gegenüberzustellen:
Der Große Beerberg ist der höchste Berg des Thüringer Waldes.
Als Teil des Prädikats wird die Meiststufe mit am verbunden, als Umstands-
bestimmung mit am oder mit aufs.
Manfred ist am größten.
Er springt am weitesten.
W ir waren aufs höchste überrascht.
Die Meiststufe kann auch dazu verwendet werden, einen sehr hohen Grad einer
Eigenschaft auszudrücken:
Regina arbeitet mit größtem (sehr großem) Eifer.
Anmerkung: Sei sparsam im Gebrauch von Meiststufen, die ohne Vergleich
stehen und nur einen höheren Grad der Eigenschaft ausdrücken sollen (Regina
arbeitet mit größtem E ifer)! Du entwertest dadurch meist nur das Eigen-
schaftswort, das ja bereits ein Merkmal nennt.
Es genügt also zu sagen:
Regina arbeitet eifrig,
oder: Regina arbeitet mit großem Eifer.
Außerdem kann man die Verstärkung einer Eigenschaft auch noch anders aus-
drücken: Man verwendet die Grundstufe und fügt ein W ort hinzu, das einen
höheren Grad bezeichnet:
Regina arbeitet mit sehr (außerordentlich) großem Eifer.

c) D ie D e k l i n a t i o n der E i g e n s c h a f t s w ö r t e r

Bei der Deklination der Eigenschaftswörter ist entscheidend, ob


das zugehörige Dingwort mit oder ohne Artikel bzw. Fürwort auf-
tritt.

Grundsätzlich gilt: Ist der Fall des Dingwortes aus der Form des Artikels oder
eines Fürwortes erkennbar, dann wird er nicht noch einmal durch das Eigen-
schaftswort verdeutlicht.
mit großem Eifer mit dem (einem — seinem) großen Eifer
Daraus ergeben sich für das Eigenschaftswort folgende Deklinationsformen:

95
1. Deklination bei Dingwörtern mit Artikel (oder Fürwort)

männl. Dingwort weibl. Dingwort sächl. Dingwort


Einzahl:
N om .: der heiße Tee die (eine) grüne Farbe das frische Obst •
Gen.: des (eines) heißen der (einer) grünen des (eines) frischen
Tees Farbe Obstes
D a t.: dem (einem) heißen der (einer) grünen dem (einem) frischen
Tee Farbe Obst
A k k .: den (einen) heißen die (eine) grüne Farbe das frische Obst
Tee
Mehrzahl:
N om .: die heißen Tage die grünen Farben die frischen Eier
Gen.: der heißen Tage der grünen Farben der frischen Eier
D a t.: den heißen Tagen den grünen Farben den frischen Eiern
A k k .: die heißen Tage die grünen Farben die frischen Eier

2. Deklination bei Dingwörtern ohne Artikel (oder Fürwort)

männlich weiblich sächlich


Einzahl:
N om .: (ein) fruchtbarer Boden gute Erde (ein) kräftiges Futter
Gen.: fruchtbaren Bodens guter Erde kräftigen Futters
D at.: fruchtbarem Boden guter Erde kräftigem Futter
A k k .: fruchtbaren Boden gute Erde kräftiges Futter
Mehrzahl:
N om .: erfahrene Bauern’ moderne Maschinen junge Rinder
Gen.: erfahrener Bauern moderner Maschinen junger Rinder
D a t.: erfahrenen Bauern modernen Maschinen jungen Rindern
A k k .: erfahrene Bauern moderne Maschinen junge Rinder
Zur besseren Veranschaulichung empfiehlt es sich, die deklinierten Formen mit einer
geeigneten Präposition zu verbinden oder die Genitivformen als Attribut bei einem
geeigneten Dingwort zu verwenden:
trotz des (eines) heißen Tees - trotz heißen Tees
mit der (einer) grünen Farbe - mit grüner Farbe
ohne die frischen Eier - ohne frische Eier
der Wert der frischen Eier - der W ert frischer Eier

Eigenschaftswörter werden nur als Attribut bei Dingwörtern dekliniert; als


Teil des Prädikats und als Umstandsbestimmung bleiben sie ungebeugt,
als Attribut: ein neues Buch
als Teil des Prädikats: Unsere Bücher sind neu.
als Umstandsbestimmung: Diese Bücher wurden neu angeschafft.

Anmerkung: Eigenschaftswörter, die einem Dingwort folgen, können unver-


ändert bleiben:

96
Röslein rot — Wege, schattig und kühl;
aber: das Röslein, das rote — die Wege, die schattigen und kühlen— Wege,
schattige und kühle.
Zur Zeichensetzung: Vergleiche Seite 56,4!

d) Zur Bildung verbaler Ausdrücke

Eine Reihe von Eigenschaftswörtern können mit „sein“ oder „w er-


den“ einen verbalen Ausdruck bilden. Sie haben dann ein Objekt in
einem bestimmten Fall bei sich.
mit Genitivobjekt: des Weges kundig sein
mit D ativobjekt: jemandem dankbar sein
mit Akkusativobjekt: jemanden loswerden
mit präpos. Objekt: auf jemanden oder auf etwas stolz sein
(Vergleiche Eigenschaftswort und Partizip in Verbindung mit
„sein“ oder „werden“ beim Objekt.)

4. Das Verb
a) W i c h t i g e M e r k m a l e d e s V e r b s

Die Verben bezeichnen vor allem Vorgänge, seltener Zustände.


Mit ihrer Hilfe bauen und fügen wir Sätze. Vom jeweiligen Verb
ist der Fall des Objekts abhängig, beim präpositionalen Objekt die
Präposition.

jemanden etwas fragen — einer Person oder einer Sache gedenken — je -


mandem für etwas danken
Die Verben werden im Satz stark verändert; sie werden konjugiert.

Unter Konjugation verstehen wir die Veränderung der Verben


nach Person, Zahl, Zeit, Handlungsrichtung, Aussageweise.

Diese fünf verschiedenen Gesichtspunkte kommen in den meisten Konjugations-


formen eines Verbs zum Ausdruck:
du sprachst = 2. Person Einzahl/Vergangenheit/Aktiv/Wirklichkeitsform

Das konjugierte Verb bildet das Prädikat des Satzes. Das Prädikat
ist mit den Objekten und den Umstandsbestimmungen eines
Satzes eng verbunden.

Vergleiche: Das Objekt (Seite 67) — Die Umstandsbestimmung (Seite 72).

b) D ie K o n j u g a t i o n

Pie konjugierte Verbform kann einfach und zusammengesetzt sein.

[10 05 20 ] 97
Die einfache Verbform besteht aus einer Bildungsform des Verbs:
ich fahre — ich fuhr.
Die zusammengesetzte Verbform besteht aus dem Partizip oder der
Nennform des Verbs und aus einer konjugierten Form von „haben“ ,
„sein“ oder „werden“ : ich habe erfahren, ich bin gefahren, ich werde
fahren.
In manchen passivischen Formen werden sogar „sein“ und „w er-
den“ zur Bildung herangezogen: ich bin gefahren worden.

In dieser Verwendung nennt man haben, seiti, werden Hilfsverben.


Die Verben können, wollen, sollen, müssen, dürfen, mögen dienen zur Bezeich-
nung der Aussageweise: Er kann — will — soll — muß — darf — mag fahren.
Sie drücken aus, ob eine Tätigkeit möglich, erstrebt, notwendig, erforderlich,
erlaubt oder erwünscht ist.

Die Veränderung des Verbs nach Person und Zahl

Zahl
Person
Einzahl Mehrzahl
I. Person ich fahre wir fahren
2. Person du fährst ihr fahrt
3. Person männlich er fährt
3. Person weiblich sie fährt sie fahren
3. Person sächlich es fährt

Die Veränderung des Verbs nach der Zeit

In der konjugierten Verbform wird zugleich die Zeit der Tätigkeit ausgedrückt:
Gegenwart — Vergangenheit — Zukunft. Außerdem sagt die Verbform auch
aus, ob die Tätigkeit in Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft noch andauert
oder ob sie abgeschlossen ist.1

andauernd abgeschlossen
Gegenwart: ich fahre vollendete Gegenwart: ich bin gefahren
Vergangenheit: ich fuhr vollendete Vergangenheit: ich war
gefahren
Zukunft: ich werde fahren vollendete Zukunft: ich werde gefahren
sein

1. Anmerkung: Die vollendete Zukunft wird im Deutschen selten angewendet.


Morgen um diese Zeit werde ich schon abgefahren sein.
(Gebräuchlicher: . . . bin ich schon abgefahren.)

98
Dagegen verwendet man die vollendete Zukunft noch oft in Zusammenhängen,
die eine Vermutung ausdrücken:
(Erich ist nicht gekommen): Ich denke, er wird schon abgefahren sein.

2. Anmerkung: Strenggenommen wird die Zeit nur in den Formen derVergangen-


heit und der vollendeten Vergangenheit eindeutig bezeichnet. Besonders be-
deutungsreich sind die Gegenwartsformen eines Verbs:
1. Bezeichnung einer Handlung, die in der Gegenwart andauert (in einer be-
stimmten Situation):
Der Zug fährt in die Bahnhofshalle ein.
2. Bezeichnung einer Handlung, die in der Zukunft andauert, wobei das Zu-
künftige des Geschehens z.B . aus einer Zeitbestimmung deutlich wird:
Ich fahre morgen nach Dresden.
3. Bezeichnung eines vergangenen Geschehens, als ob es gegenwärtig wäre
(historische Gegenwart — in einer lebendigen Erzählung): . . . Plötzlich bremst
der Zug und hält mit kräftigem Ruck auf freier Strecke . . .
4. Bezeichnung von zeitlich nicht gebundenen Handlungen oder Zuständen,
besonders in allgemeinen Feststellungen:
D-Züge führen meist einen Speisewagen mit.

Die Veränderung des Verbs nach der Handlungsrichtung

In der konjugierten Verbform kommt auch zum Ausdruck, ob die Tätigkeit


von einem Ding selbst ausgeht oder auf ein Ding gerichtet ist. Diese beiden
Formen heißen Aktiv und Passiv. Durch das A k t i v wird ausgedrückt, daß
die betreffende Tätigkeit von einem Gegenstand ausgeht, durch das P a s s i v ,
daß sie auf einen Gegenstand unmittelbar gerichtet ist. Der Urheber kann an-
gegeben werden (mit Hilfe der Präpositionen „v on “ und „durch“ ); in den
meisten Fällen geschieht dies jedoch nicht.

Zeit Aktiv Passiv


Gegenwart: Dauer du fährst du wirst gefahren
Voll- du bist gefahren du bist gefahren worden
endung

Vergangen- Dauer du fuhrst du wurdest gefahren


heit: Voll- du warst gefahren du warst gefahren
endung worden

Zukunft: Dauer du wirst fahren du wirst gefahren


Voll- du wirst gefahren werden
endung sein du wirst gefahren
worden sein

7* 99
Die Veränderung des Verbs nach der Aussageweise
In der konjugierten Verbform kommt ferner zum Ausdruck, ob die Tätigkeit
wirklich geschieht (geschah — geschehen wird) oder ob sie nur vorgestellt
wird, als möglich gedacht ist. Danach unterscheiden wir die beiden Aussage-
weisen W i r k l i c h k e i t s f o r m und M ö g l i c h k e i t s f o r m . Eine dritte Aussage-
weise ist die B e f e h l s f o r m : komm! — fahre! — kommt! — fahrt!

Z e it W irklic hkeitsf orm M ö g l i c h k e i t s f o rm

Gegenwart: Dauer er fährt er sucht er fahre er suche


Voll- er ist er hat er sei er habe
endung gefahren gesucht gefahren gesucht

Vergangen- Dauer er fuhr er suchte er führe er suchte


heit: Voll- er war er hatte er wäre er hätte
endung gefahren gesucht gefahren gesucht

Zukunft: Dauer er wird er wird er werde er werde


fahren suchen fahren suchen
Voll- er wird er wird er werde er werde
endung gefahren gesucht gefahren gesucht
sein haben sein haben

Beachte: Die Möglichkeitsform sagt für sich allein nichts über die Zeit aus.
Zur Bildung der Möglichkeitsform: ^
Unter den Möglichkeitsformen der Gegenwart weichen nur drei von denen der
Wirklichkeitsform ab:
(man vermutete) du fahrest — er fahre — ihr fahret
Bei den übereinstimmenden Formen wählt man darum die entsprechenden Ver-
gangenheitsformen :
(man vermutet) ich führe — wir führen — sie führen
Die von den Vergangenheitsformen abgeleiteten Möglichkeitsformen lauten
bei stark konjugierten Verben um: i
ich sang — ich sänge
ich zog — ich zöge
ich trug — ich trüge ,
Bei diesen Formen sind auch noch alte Formen mit den Stammselbstlauten ö
oder ü erhalten:
ich gewann — ich gewönne (beginnen, schwimmen)
er starb — er stürbe (werfen, verderben, werben)
Zur Verwendung der Möglichkeitsform:
Im Nebensatz bezeichnen die Möglichkeitsformen der Gegenwart und der
Vergangenheit die Gleichzeitigkeit der Handlung. Die Möglichkeitsformen der
vollendeten Gegenwart und der vollendeten Vergangenheit bezeichnen die
Vorzeitigkeit der Handlung.

100
Er sagte, ich führe — du fahrest in Urlaub.
Er sagte, du habest — sie hätten das Buch schon gelesen.
Die Möglichkeitsform kann dreierlei ausdrücken:
1. nur Vorgestelltes:
Hättest du besser gesprochen, dann hätten wir dich auch verstanden.
2. einen Wunsch:
Sprächest du doch besser!
3. die nichtwörtliche Rede:
Karla sagte, du habest schlecht gesprochen.
Anmerkung: Umschreibe die Möglichkeitsform nicht mit „würde“ !
Diese Form ist nur als Möglichkeitsform von „werden“ berechtigt, also z. B.
in Passivformen oder bei schwach konjugierten Verben, wenn die Möglichkeits-
form mit der Wirklichkeitsform übereinstimmt:
Schlecht: Würdest du besser sprechen, dann würden wir dich auch besser
verstehen.
Gut: Sprächest du besser, dann würdest du auch von allen verstanden werden.
Bei schwach konjugiertem Verb:
Wir würden dich nicht fragen, wenn wir alles verstanden hätten.

S t a r k e u nd s c h w a c h e K o n j u g a t i o n —■Di e drei L e i t f o r m e n

1. Bei stark konjugierten Verben ändert sich der Stammselbstlaut,


und das Partizip der Vergangenheit endet auf -en.
2. Bei schwach konjugierten Verben bleibt der Stammselbstlaut
meist unverändert; das Partizip der Vergangenheit endet stets
auf -t.

Über die Zugehörigkeit zur starken oder zur schwachen Konjugation geben die
drei Leitformen Aufschluß.

Die drei Leitformen sind:


Nennform — Vergangenheitsform — Partizip der Vergangenheit

fahren — fuhr — gefahren


sparen — sparte — gespart
Anmerkung: Entscheidend für die Zugehörigkeit zur Art der Konjugation ist
die Form des Partizips der Vergangenheit. Darum gehören zur schwachen
Konjugation:
senden — sandte — gesandt (wenden)
kennen — kannte — gekannt (nennen, rennen, brennen, denken)

V e r b e n mi t e - i - W e c l i s e l o d e r m i t U m l a u t in F o r m e n der G e g e n w a r t

Die meisten stark konjugierten Verben mit dem Stammselbstlaut „ e “ haben


in der 2. und 3. Person Einzahl der Gegenwart und in der Befehlsform der
Einzahl e-i-Wechsel:

101
geben: du gibst — er gibt — gib! (essen, fressen, messen, brechen, helfen,
nehmen, werfen, treffen, stechen, sterben, werben)
du siehst — er sieht — sieh! (stehlen, geschehen)
Alle stark konjugierten Verben mit dem Stammselbstlaut „ a “ oder „au“
lauten in der 2. und 3. Person Einzahl der Gegenwart um:
raten: du rätst — er rät laufen: du läufst — er läuft
backen: du bäckst — er bäckt saufen: du säufst — er säuft

D as Pa rtiz ip
Von jedem Verb gibt es zwei Partizipien:

Das Partizip der Gegenwart drückt den Verlauf einer Tätigkeit


aus. Es hat meist aktivischen Sinn: ein lesender Arbeiter.
Das Partizip der Vergangenheit drückt den Abschluß einer Tätig-
keit aus. Es hat meist passivischen Sinn: ein gern gelesenes Buch.

Das Partizip der Vergangenheit ist Bestandteil der zusammengesetzten Verb-


formen, außer bei dem 1. Futur des Aktivs (er wird rufen). Die Partizipien
können wie Eigenschaftswörter verwendet werden, sowohl als Attribut als
auch als Teil des Prädikats. Sie werden als Attribut auch dekliniert wie ein
Eigenschaftswort:
ein spannender Film Der Film war spannend,
bei geöffnetem Fenster Das Fenster ist geöffnet,
bei geschlossenem Fenster Das Fenster ist geschlossen.

5. Das Umstandswort
a) W i c h t i g e M e r k m a l e der U m s t a n d s w ö r t e r

Die Umstandswörter können sehr verschiedene Verhältnisse und


Beziehungen bezeichnen: den Ort, die Zeit, die Art und W eise,
Zahl und Grad, den Grund u. ä.

Viele Umstandswörter sind mit einer Präposition verwandt:


Umstandswort: Verhältniswort:
daneben neben (dem Haus)
dafür für (den Frieden)
danach nach (dem Unterricht)
währenddessen während (der Arbeit)
trotzdem trotz (des Regens)

Im Satz stehen die Umstandswörter meist beim Verb und nennen


die Umstände, unter denen die Tätigkeit vor sich geht (Umstands-
bestimmung). ^

Er arbeitet hier — jetzt — allein . . .

102
Umstandswörter stehen auch manchmal als Attribut beim Dingwort:
das Haus daneben — der Dank dafür — die Zeit danach — das Haus dort —
die Aufgabe für heute
Umstandswörter des Grades stehen oft bei Eigenschaftswörtern oder bei einem
anderen Umstandswort:
sehr schön — ziemlich oft

b) A r t e n der U m s t a n d s w ö r t e r
Umstandswörter des Ortes: da, dort, hier, links, vorn, überall, seitwärts,
rückwärts, dazwischen . . .
Umstandswörter der Zeit: bald, jetzt, heute, morgen, morgens, stets, nie, je -
mals, einst, neulich, zeitlebens, immer, jahrelang, bisher V. •
Umstandswörter der Art und W eise: gern, so, rücklings, stückweise, umgekehrt,
nacheinander . . .
Umstandswörter der Zahl: einmal, erstens, manchmal, oft, selten . . .
Umstandswörter des Grades: sehr, beinahe, ziemlich, teilweise, größtenteils. . .
Umstandswörter der Folge: darum, deswegen, daher, deshalb . . .
Frageumstandswörter: wo, wann, wie, wieviel, warum . . . (Vergleiche auch
Seite 81, Eingeleitete Nebensätze, 3.)

c) D ie B i l d u n g d er U m s t a n d s w ö r t e r
ursprüngliche Umstandswörter: oft, sehr, nie, kaum . . .
abgeleitete Umstandswörter: nachts, neulich, rittlings, drittens, wesentlich . . .
zusammengesetzte Umstandswörter: einmal, nacheinander, bisher, dahin, wor-
über, jedenfalls . . .
d) Z u r V e r ä n d e r u n g d er U m s t a n d s w ö r t e r

Umstandswörter bleiben im allgemeinen unverändert. Nur wenige


lassen sich steigern.

gern — lieber — am liebsten


viel — mehr — am meisten
bald — eher — am ehesten
oft — öfter — am häufigsten

6. Das Fürwort

a) W i c h t i g e M e r k m a l e der F ü r w ö r t e r

Die Fürwörter weisen im allgemeinen auf Dinge hin. Sie stehen


im Satz entweder stellvertretend für Dingwörter oder werden wie
ein Eigenschaftswort als Attribut beim Dingwort verwendet.

Das Fürwort vertritt ein Dingwort:


Er (ein Mechaniker) prüft es (ein Gerät).
Wir (die Schüler) sahen ihm (dem Mechaniker) zu.

103
Dieser (der Mechaniker) beantwortete die Fragen, die (die Fragen) gestellt
wurden.
Wer (welcher Mensch) hat das Gerät erfunden?
Das Fürwort steht als Attribut bei einem Dingwort:
deine Frage — diese Antwort — welches Gerät ?

Fürwörter werden im Satz dekliniert. Ihr Fall ist — wie bei Ding-
wort und Eigenschaftswort — entweder von einem Verb oder von
einer Präposition abhängig.

ihm helfen — jemand(en) fragen — wessen gedenken?


bei diesem — für dich — während seines Urlaubs

b) A r t e n d er F ü r w ö r t e r

Die Fürwörter können verschiedene Beziehungen ausdrücken. Da-


nach unterscheiden wir sieben Arten von Fürwörtern.

1. Das persönliche Fürwort

Wir unterscheiden drei Personen, jede in der Einzahl und in der


Mehrzahl.
die erste oder sprechende Person: ich — wir
die zweite oder angesprochene Person: du — ihr
die dritte Person oder die, von der man spricht: er, sie, es — sie
Deklination des persönlichen Fürwortes:
Einzahl:
N om .: ich du er sie es
(sie gedenken) Gen.: meiner deiner seiner ihrer seiner
(sie helfen) D a t.: mir dir ihm ihr ihm
(sie grüßen) Akk.: mich dich ihn sie es
Mehrzahl:
Nom. : wir ihr sie
(sie gedenken ) Gen.: unser euer ihrer
(sie helfen) D at.: uns euch ihnen
(sie grüßen) Akk.: uns euch sie
2. Das rückbezügliche Fürwort

Das rückbezügliche Fürwort ist eine Ahart des persönlichen Für-


wortes. Es bezieht sich auf das Subjekt des Satzes.

Ich freue mich. Das Kind freut sich.


Bei rückbezüglichen Verben ist das rückbezügliche Fürwort ein Teil des Verbs:
sich freuen, sich wundern, sich erholen . . .
Zur Deklination: Das rückbezügliche Fürwort stimmt in seinen Formen mit
denen des persönlichen Fürwortes überein, außer in der 3. Person (sich).

104
Abweichung: sich bleibt unverändert; es tritt auch nur im Dativ und im Akku-
sativ auf. Außerdem kann das rückbezügliche Fürwort nur in gebeugten Formen
Vorkommen; denn es hat die Aufgabe eines Objekts.
Ich wasche die Hände. — Ich wasche mich.
Vergleiche: Das Akkusativobjekt bei rückbezüglichen Verben (S. 68f.)!

3. Das besitzanzeigende Fürwort

Die besitzanzeigenden Fürwörter drücken aus, wer ein Ding be-


sitzt oder zu welchem Ding etwas gehört.

Zu jedem persönlichen Fürwort gehört ein besitzanzeigendes Fürwort:


ich — mein wir — unser
du — dein ihr — euer
er — sein [
sie — ihr l sie — ihr
es — sein [

’ Das besitzanzeigende Fürwort richtet sich in seiner Form nach dem


zugehörigen Dingwort. Es wird wie ein Eigenschaftswort dekliniert.

dein Buch — deine Bücher


aus eurem Buch — aus euren Büchern
wegen seines Buches — wegen seiner Bücher

4. Das hinweisende Fürwort

Das hinweisende Fürwort hat die besondere Aufgabe, auf bestimmte


Dinge hinzuweisen. Dabei handelt es sich entweder um eine Person
oder eine Sache, auf die der Sprecher tatsächlich zeigt, oder um
eine Person bzw. um ein Ding, von dem im Redezusammenhang
gesprochen wurde und'auf das nunmehr hingewiesen wird. Das
hinweisende Fürwort kann mit und ohne Dingwort verwendet
werden und wird wie ein Eigenschaftswort dekliniert.

dieser (Baum) — diese (Blüte) — dieses (Beet)


der — die — das
jener (Wald) — jene (Wiese) — jenes (Feld)
Dieser Baum trägt gut: jener (da) noch besser.
Mit dem (dort) bin ich nicht zufrieden.
auch: Mit dem Baum bin ich nicht zufrieden, („dem “ betont)
derselbe — dieselbe — dasselbe
Sie trägt jeden Tag dasselbe Kleid, (das gleiche)
aber: Ich habe das gleiche Kleid wie du. (ein Kleid der gleichen Art)
Das ist ein und dasselbe.
selber — selbst (unveränderlich!)
W?arum tust du die Arbeit nicht selbst ?

105
5. Das bezügliche Fürwort

Die bezüglichen Fürwörter beziehen sich auf ein genanntes Ding-


wort und stehen gewöhnlich unmittelbar dahinter. Sie leiten einen
Nebensatz ein und sind im Nebensatz zugleich ein Satzglied.

der (Subjekt) seeklar gemacht wurde,


den (Objekt) die Mannschaft für den neuen
Fang vorbereitete.
Wir besichtigten den Logger, auf dem (Umstandsbestimmung) Gerts
Bruder fährt.
dessen (Attribut) Kapitän uns eingeladen
hatte.
Gewöhnlich verwenden wir die bezüglichen Fürwörter der — die — das, sel-
tener welcher — welche — welches; was bezieht sich als bezügliches Fürwort auf
ein unbestimmtes Fürwort oder auf ein dingwörtlich verwendetes Eigen-
schaftswort in der Meiststufe:
Ich werde euch das (alles), was ihr wissen wollt, erklären.
Das Wichtigste, was ich euch von dem Bau des Schilfes erzählt habe, findet
ihr in diesem Büchlein verzeichnet.

6. Das Fragefürwort

Das Fragefürwort „w er“ fragt nach Personen;


das Fragefürwort „w as“ fragt nach Sachen.

Beachte: Das Fragefürwort „w as“ wird gewöhnlich nicht mit einer Präposi-
tion verbunden; wir verwenden dazu „w o “ :
W om it (mit was) beschäftigst du dich?
Worüber (über was) willst du sprechen?

Mit dem Fragefürwort „welcher“ fragt man nach einem bestimm-


ten Ding aus einer Menge gleicher Dinge.
Mit dem Fragefürwort „was für ein“ („was für eine“ ) fragt man
nach Merkmalen oder der Art eines Dinges.

Welchen Logger habt ihr besichtigt? (den zweiten dort)


Was für ein Schiff habt ihr besichtigt? (einen Fischlogger)
Anmerkung: Unterscheide von den Fragefürwörtern die Frageumstandswörter!
Diese fragen nach Umständen des Ortes, der Zeit, der Art und Weise, des
Grundes usw .: W o ? — Wann ? — W ie ? — Warum ?
Vergleiche auch Seite 81, Eingeleitete Nebensätze, 3.

7. Das unbestimmte Fürwort

Unbestimmte Fürwörter bezeichnen unbestimmte Dinge, meist


Personen.

man, jemand, jeder, etwas, irgendein, kein . . .

106
Beachte: Unbestimmte Fürwörter können z.T. auch als unbestimmte Zahl-
wörter aufgefaßt werden: keiner, irgendeiner, etwas . . .
Vergleiche auch den Abschnitt „D as Zahlwort“ !

7. Das Zahlwort

Es gibt bestimmte und unbestimmte Zahlwörter.


Die Grund- und Ordnungszahlwörter gehören zu den bestimmten
Zahlwörtern.

Die Grundzahlwörter geben die Menge an: vier, hundert . . .


Die Ordnungszahlwörter geben die Stellung eines Dinges in einer Reihe an:
der vierte, der hundertste . . .
Unbestimmte Zahlwörter sind: alle, viele, mehrere, manche, einige, wenige, ein-
zelne, beide, nichts . . .
Andere bestimmte Zahlwörter:
Die Bruchzahlwörter geben bestimmte Teile eines Ganzen an; sie sind von den
Ordnungszahlen abgeleitet: ein Viertel — ein Hundertstel. . .
aber: ein viertel Meter — ein hundertstel Gramm
Zahlwörter mit der Nachsilbe -fach drücken eine Vervielfältigung aus: vier-
fach — hundertfach — vielfach . . .
Zahlwörter mit der Nachsilbe -lei drücken die besondere Art und Weise aus:
viererlei — hunderterlei — vielerlei . . . (Waren)
Zu den Zahlwörtern gibt es auch Zahlumstandswörter.
Zahlumstandswörter, die mit -mal gebildet sind, bezeichnen die Wiederholung
einer Tätigkeit: viermal — hundertmal — vielmal — das viertemal . . .
Zahlumstandswörter mit der Endung -ens ordnen Tätigkeiten und Dinge nach
der Reihenfolge: erstens — viertens — zehntens . . .

Die meisten Grundzahlwörter werden nicht verändert.


Die Ordnungszahlwörter und die unbestimmten Zahlwörter außer
„nichts“ , das nicht dekliniert werden kann, werden wie Eigen-
schaftswörter dekliniert.

am vierten Tag — nach einigen Tagen — die Leistung vieler Sportler


auch: die Leistung zweier (dreier) Sportler

8. Die Präposition

a) W i c h t i g e M e r k m a l e d er P r ä p o s i t i o n e n

Die Präpositionen bezeichnen die räumlichen, zeitlichen oder logi-


schen Verhältnisse der Dinge zueinander.

In der deutschen Bezeichnung „Verhältniswort“ kommt die Aufgabe dieser


W ortart zum Ausdruck.

107
Raum : v o r dem Haus
Zeit: v o r dem Unterricht
Grund: v o r Freude (tanzen)
Zweck: fü r den W ettkampf (trainieren)
Bedingung: b e i Gegenwind (starten)
Einräumung: t r o t z des Nebels (landen)
Mittel: m it dem Bleistift (schreiben)
Begleitung: m it Kameraden (üben)

b) D ie F a l l s e t z u n g bei P r ä p o s i t i o n e n

Jede Präposition fordert für das zugehörige Dingwort oder Für-


wort einen bestimmten Fall.

1. Präpositionen mit Akkusativ


durch, für, ohne, um, gegen, wider

2. Präpositionen mit Dativ


mit, nach, nächst, nebst, samt, bei, seit, von, zu, zuwider, entgegen, gegen-
über, außer, aus
Beachte: Die Präposition „gegenüber“ kann nach und vor dem Dingwort
stehen:
dem Eingang gegenüber — gegenüber dem Eingang
auch: gegenüber von dem Eingang
Weitere Präpositionen mit D ativ:
dank (der Hilfe) fern (der Heimat) (dem Bruder) zuliebe

3. Präpositionen mit Dativ und mit Akkusativ


an, auf, hinter, neben, in, über, unter, vor und zwischen
Beachte: Nach diesen Präpositionen steht das Dingwort (Fürwort) im Dativ,
wenn die Lage eines Ortes oder ein Zeitpunkt bezeichnet wird. Das Ding-
wort steht im Akkusativ, wenn eine Richtung bezeichnet wird,
am Tisch sitzen — an den Tisch setzen
am Montag verreisen, auf den Montag verschieben
übertragener Sinn: sich vor einem Gewitter fürchten - sich auf einen
Menschen besinnen (Kannst du dich auf ihn besinnen?)
Präpositionen, die im übertragenen Sinn verwendet werden, stehen gewöhnlich
in enger Verbindung mit einem Verb; das zugehörige Dingwort ist präpositio-
nales Objekt.
Vergleiche: Das präpositionale Objekt (Seite 70).

4. Präpositionen mit Genitiv


unweit, mittels, kraft und während,
laut, vermöge, ungeachtet,

108
oberhalb und unterhalb,
innerhalb und außerhalb,
diesseit(s), jenseit(s), halber, wegen,
statt, auch längs, zufolge, trotz

Beachte: Die Präpositionen trotz, längs und zufolge können auch mit dem Dativ
verbunden werden.
trotz des Regens — trotz dem Regen
längs des Flusses — längs dem Fluß (auch: den Fluß entlang)
zufolge des Auftrags — dem Auftrag zufolge
Die Präposition halber folgt dem Dingwort; sie kann mit ihm sogar zu einem
Umstandswort verschmelzen:
der Übung halber — übungshalber
des guten Beispiels halber — beispielshalber
Weitere Präpositionen mit Genitiv:
angesichts (des Eifers) gelegentlich (des Besuches)
abseits (des Dorfes) abzüglich (der Spesen)
anläßlich (der Feier) zuzüglich (des Portos)
beiderseits (des Weges) links (des Eingangs)
inmitten (des Feldes) infolge (des Alters)
namens (der Eltern) nördlich (des Gebirges)
seitlich (des Barrens) unweit (des Bahnhofs)
unfern (des Ortes) um (der Freundschaft) willen
Anmerkung: Bei den Präpositionen mit Genitiv handelt es sich nicht um ur-
sprüngliche Präpositionen. Sie sind entweder aus anderen Wortarten gebildet,
oder es sind Zusammensetzungen. Viele dieser Präpositionen sind zugleich
Umstandswörter.
9. Das Bindewort

Die Bindewörter haben die Aufgabe, Beziehungen zu verdeutlichen.

Es gibt n e b e n o r d n e n d e und u n t e r o r d n e n d e Bindewörter.

Nebenordnende Bindewörter verdeutlichen die Beziehung zwischen


Satzgliedern gleicher Art oder zwischen Sätzen gleicher Art.
Unterordnende Bindewörter verdeutlichen die Beziehung zwischen
Hauptsätzen und Nebensätzen oder zwischen Nebensätzen ver-
schiedenen Grades.

a) Nebenordnende Bindewörter
Vergleiche dazu die Beziehungen zwischen den Teilsätzen einer Satzverbindung
(Seite 78)!
1. anreihende Bindewörter: und, oder, sowohl . . . als auch, nicht nur . . . son-
dern auch, auch . . .

109
2. entgegenstellende Bindewörter: aber, doch, allein, dennoch, sondern, gleich-
wohl . . . .
3. begründende Bindewörter: denn . . .
4. folgernde Bindewörter: daher, deshalb, folglich, darum . . .

b) Unterordnende Bindewörter

Vergleiche dazu: Seite 81, Eingeleitete Nebensätze, 1.

c) „Echte“ Bindewörter und Umstandswörter als Bindewörter

Die „echten“ Bindewörter sind keine Satzglieder; sie haben aus-


schließlich die Aufgabe, Sätze oder Wörter zu verbinden. Dadurch
unterscheiden sie sich von Umstandswörtern, die gelegentlich zu
Bindewörtern werden, d. h. an die erste Stelle des Satzes treten.

Die Verwendung eines Umstandswortes als Bindewort hat zur Folge, daß das
Subjekt hinter das Prädikat tritt, und zwar hinter die konjugierte Verbform.
Wir sprechen im Unterricht oft über unsere Beobachtungen und Erfah-
rungen im Patenbetrieb, darum führen wir jetzt auch regelmäßig ein Be-
richtsheft über unsere Arbeiten am Unterrichtstag in der sozialistischen
Produktion.
. . ., wir führen darum jetzt auch regelmäßig ein Berichtsheft über unsere
Arbeiten am Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion.

10. Das Ausrufewort

Die Ausrufewörter sind Rufe; sie drücken Gefühlsregungen aus


oder ahmen Schalle und Klänge nach.

Rufe, die gesteigerte Gefühle ausdrücken: oh! — ach! — o weh! —-ju ch h e! —•


hallo! — nanu! — p fu i! . . .
Rufe, die Schalle und Klänge nachahmen: bim bam ! — mia,u! — hui! — trara! . . .
Die Ausrufewörter sind kürzeste sprachliche Äußerungen. Sie bleiben unver-
ändert, ganz gleich ob sie als selbständiger Ausruf oder als Teil eines Ausrufe-
satzes auftreten.
Hallo! Was sucht ihr da?
Oh, das ist fein!
Ausrufewörter können aber auch im Satz als Dingwort verwendet werden und
fügen sich dann in die Rede ein:
Die Freunde begrüßten einander mit großem Hallo am Zug.

110
WÖRTERVERZEICHNIS

Das in Schrägdruck erscheinende e kann beliebig angewendet oder weggelassen werden,


z. B. bei gehen, winkelig, laufe! usw. sowie bei wundere dich!, unsere und Abwechselung.
Gleichberechtigt sind also die Formen gehn, winklig, lauf! usw. sowie wundre dich, unsre
und Abwechslung. W o wegen der Silbentrennung Unklarheiten entstehen könnten, sind
beide Formen gegeben worden, z. B. schlüpferig und schlüpfrig. Es darf also nur schlüp-
fe-rig und nur schlüpf-rig getrennt werden. Auch darf nur wun-dere getrennt werden.
Nicht getrennt werden sollten Wörter wie wundre, unsre usw.
Die in Schrägdruck erscheinenden i, n und s können ebenfalls beliebig angewendet oder
weggelassen werden, z. B. Argentinier, quittengelb und Zuschlagskarte.
In Schrägdruck erscheint auch das P a r t i z i p d er V e r g a n g e n h e i t , soweit es aus
Gründen der Sprachsicherheit gebracht werden mußte: gemocht, geröntgt, geschienen, ge-
haßt, gehastet.
D o p p e lfo r m e n sind durch „u .“ gekennzeichnet, z. B. Zober u. Zuber, Kasten u.
Kästen, abends u. des Abends, wässerig u. wäßrig, Brennessel u. Brenn-nessel.
Die M e h r z a h l v o n D in g w ö r t e r n ist nur in schwierigen Fällen angegeben.
Auch der Genitiv erscheint nur dort, wo es aus Gründen der Rechtschreibung erforder-
lich erschien und wo Verwechslungen m öglich sind:
1. Am boß, Ambosses, Ambosse; Verlies das, Verlieses, Verliese
2. Aas das, Aases, Aase u. Äser; Barsch der, Barsches, Barsche u. Bärsche
3. Fels der, des Felsen, die Felsen u. der Felsen, des Felsens, die Felsen
W o r t e r k lä r u n g e n stehen gegebenenfalls erst hinter der Mehrzahl.
Der A r t ik e l fehlt bei den Dingwörtern, bei denen er als genügend bekannt vorausgesetzt
werden kann.
Bei den starken Verben ist, wo es notwendig erscheint, die Vergangenheit der Möglich-
keitsform angegeben. —W o Verwechslungen auftreten könnten, sind auch bei schwachen
Verben einige Zeitformen vermerkt.
Bei zahlreichen Fremdwörtern, Fachbezeichnungen und Eigennamen, auch bei einigen
deutschen Wörtern, ist die W o r t b e t o n u n g durch einen Punkt unter dem zu betonen-
den Selbstlaut angegeben, z. B. abstrakt. Bei Zwielauten, ie und Doppelselbstlauten ist
zur Kennzeichnung der Zusammengehörigkeit der Punkt in einen Bogen gesetzt, z. B.
Applaps, applaudieren; Allee.
W o das e nach i gesprochen wird, ist es mit einem Bogen über dem Buchstaben ver-
sehen, z. B. Akazie.
Die S ilb e n t r e n n u n g ist an schwierigen Stellen, insbesondere bei Fremdwörtern, durch
einen senkrechten Strich angedeutet, z. B. Äs|thetik.
Die Ziffern beziehen sich auf die Paragraphen im Regelteil. Die Verweise sind vor allem
für schwierigere Fälle der Groß- und Kleinschreibung und der Zusammen- und Getrennt-
schreibung gegeben.

111
A abfassen; Abfassung abluchsen, du luchst ab
abfertigen; Abfertigung abmontieren, abmontiert
A das, des A , die A ; A-Dur- abflauen, abgeflaut abmühen sich, abgemüht
A kkord; A -L aut; von A bis Z Abflug der; abfliegen Abnahme die; abnehmen; der
Aachen; Aachener Dom Abfluß der; Abflußrohr Abnehmer
Aal, A ale; Alchen; sich aalen; abfüttern; Abfütterung abnorm, anormal u. anomal;
aalglatt Abgabesoll das Abnormität und Anomalie
a. a. 0 . = am angeführten Ort Abgänger der; abgängig Abonnement das; der Abon-
Aar der, Aare (Adler) Abgangszeugnis das nent; abonnieren
Aas das, Aases, Aase u. Äser; abgefeimt (durchtrieben) Abort der, Aborte
aasen (verschwenderisch um- abgelten, abgegolten; A b- abplatten; Abplattung
gehen), du aast; Aasfliege, geltung abprallen
-geier, -käfer Abgeordnete der oder die, abrahmen (die Milch)
abändern; Abänderung zwei Abgeordnete; A b- Abraum der; abräumen
Abbau der; abbauen ordnung abreisen; die Abreise
Abbild das; abbilden; Abbil- abgeplattet; Abplattung Abreißblock der, die Abreiß-
dung Abgesandte der oder die, blocks ; der Abreißkalender
abbinden, abgebunden zwei Abgesandte abreißen; der Abriß
abbröckeln; Abbröckelung abgeschieden; die Abgeschie- abrichten; der Abrichter; die
Abbruch der; abbrechen denheit Abrichtung .
Abc das; abecelich abgeschmackt abriegeln; Abriegelung
Abdampf der; abdampfen Abgrund der; abgrundtief abrunden
abdichten; Abdichtung Abguß; Gipsabguß abrüsten; Abrüstung
abdrehen; Abdrehvorrichtung abhacken (einen Ast) Abs. = Absatz; Absender
Abdruck der; abdrücken abhaken (einen Namen) Abscheu der u. die; abscheu-
Abend, Abende; abendlich; abhanden kommen lich
abends u. des Abends; die- Abhang der; Steilabhang Abschied der
sen Abend; gestern abend; abhängen; abhängig; Abhän- abschlagen; abschlägig be-
heute abend; Sonntag abend, gigkeit scheiden ; abschlägliche Zah-
der Sonntagabend, sonntags abhärten, abgehärtet; A b- lung (Abschlagszahlung)
abends; spätabends 22 härtung abschleppen; der Abschlep-
Abendbrot; das Abendmahl, abholen; der Abholer per; Abschleppdienst
-mahle abholzen, abgeholzt; Abhol- abschließen; der Vertrags-
Abenteuer das; die Aben- zung abschluß
teuerin u. Abenteurerin; Ab|itur das, des Abiturs; der Abschluß der, des Abschlus-
Abenteuerlust (nicht: Aben- Abiturient ses, die Abschlüsse
teurerlust) ; der Abenteurer Abk. = Abkürzung abschmecken, abgeschmeckt
aber; das Wenn und Aber; abkneifen, abgekniffen abschneiden; Abschnitt
es ist ein Aber dabei; hun- abkürzen; Abkürzung; das abschnüren; Abschnürung
dert- und aber hundertmal; Abkürzungszeichen abschrecken, abschreckend;
tausend und aber tausend, abladen, er lädt ab, du ludest Abschreckungsmittel
Tausende und aber Tau- ab, abgeladen; Abladeplatz abschürfen; die Abschürfung
sende Ablaß der, Ablasses, Ablässe; abschüssig
Aberglaube; abergläubisch Ablaßbrief abseilen, abgeseilt
aberkennen, ich erkenne ab, Ablativ der abseitig; abseits des Weges
- «
abzuerkennen Ablaut der; ablauten, ab- Absetzer der (Großgerät im
abermalig; abermals gelautet Braunkohlebergbau); ab-
Abessinien; Abessinier ablegen; die Ablage; ab- setzen
ABF = Arbeiter-und-Bauern- lagern; der Ableger absolut; der Absolutismus;
Fakultät 27 . ablehnen (einen Antrag) absolutistisch
abfällig urteilen ableiten; Ableiter; Ableitung absondem, abgesondert; A b-
abfasen, abgefast (abkanten) ablösen; Ablösung sonderung

112
absorbieren; die Absorption abzweigen; Abzweigdose; Ab- addjfren; die Addition
abspenstig zweigung Adel; adlig
absperren, abgesperrt; A b- ach; ach und weh schreien; Ader, Adern; Äderchen; das
sperrung dein Ach und Oh; ein großes Geäder
Absprung der; abspringen Weh und A ch ; Ach-Laut Adhäsion die (Molekularkraft)
abstammen; Abstammungs- Achat der, Achate (Halb- Adjektiv das, Adjektive (E i-
lehre edelstein) genschaftswort)
abstatten, ich statte ab Achse; axial Adler; Adletfarn
abstechen; der Abstecher; der Achsel, Achseln; das Achsel- Administration (V erwaltung);
Abstich band, -bänder administrativ
abstellen; der Abstellraum Achsenantrieb; Achsenstand administrieren; der Admini-
abstimmen; Abstimmung acht, die acht (Kinder) gehen strator
ab|stin$nt; der Abstinent; die in die Schule; die Zahl A ch t; Admiral der
Abstinenz die Zahlen von eins bis acht; ADN = Allgemeiner Deut-
ab strakt; abstrakter Begriff; es ist acht (acht Uhr); die scher Nachrichtendienst
das Abstraktum, Abstrakta Acht, der Acht, die Achten; adaptieren (an Kindes Statt
(abstraktes Dingwort); ab- das Achteck; achteln; ach- annehmen); Adoption; Ad-
strahieren; Abstraktion tens ; Achterbahn; achter- optivkind
absträngen; ein Pferd ab- lei; achtfach; achtmal; Adrenalin das, des Adrena-
strängen achtmalig; das Achtel, aber: lins (Hormon)
absurd (widersinnig) das achtel Liter oder Ach- Adresse die; der Adressat;
Ab[szeB der, Abszesses, die telliter; ein Achtel des adressieren; Adreßbuch
Abszesse W eges; der achte Mai, aber: Adria die; das Adriatische
AVszisse die (x-Achse) heute ist der A ch te; Acht- Meer
Abt, Äbte; A btei; Äbtissin pfennigmarke oder 8-Pf- adsorbieren, adsorbiert; die
abtakeln, ich takele ab; ab- Marke; Achtstundentag; Adsorption
getakeltes Schiff der Achtzylinderm otor; in Adventszeit (Zeit vor Weih-
Abteil das; die Abteilung Gruppen zu acht u. zu ach- nachten)
Abteilungsgewerkschaftslei- ten; wir sind unser acht; Adverb das, Adverbiän (Um-
tung (A b k .: AGL) achtundeinhalb oder acht- standswort); adverbiale Be-
abteufen (einen Schacht gra- einhalb 21, 22 stimmung (Umstands-
ben); Teufe (Tiefe) Acht die; ächten; Ächtung bestimmung)
abtöten; Abtötung achten; Achtung; achtgeben, adversativ (gegensätzlich)
abtreten; der Abtreter er gibt acht, hat achtge- Aerologie die (Luftforschung)
abtrünnig geben; achthaben, er hat Aeronaut der, des Aeronau-
abwägen, abgewogen acht, hat achtgehabt; Ach- ten, die Aeronayten
abwärts; abwärts gehen (hin- tung!; außer acht lassen, er Aeronautik die; aeronautisch
untergehen); abwärtsgehen läßt außer acht; außer aller Affäre die
(schlechter werden) Acht lassen; das Außer- Affe; Äffchen; äffen; Äffin;
Abwasser das, die Abwässer achtlassen; in acht nehmen äffisch
abwechseln; Abwechselung achten; achtbar; achtlos; ver- Affinität die
Abweg der; abwegig achten Afghanistan; der Afghane
abwehren achtzehn; achtzig; die achtzi- Afrika; Afrikaner; afrika-
abwesend; Abwesenheit ger Jahre, aber: in den Acht- nisch; Westafrika
Abwickelung zigerjahren seines Lebens; AG = Aktiengesellschaft
ab wracken; ein abgewracktes er wird achtzig, er kommt in Ägäisches Meer
Schiff die Achtzig; Mitte Achtzig Agave (Pflanze)
Abwurf der; Abwurfvorrich- u. Mitte der Achtzig Agent der; die Agentin; die
tung ächzen, du ächzt Agentur
abziehen; das Abziehbild; der Acker, Äcker; Ackerbau; Ag |gregat das, des Aggregates,
Abzug ackern die Aggregate
Abzug; abzüglich Ackerkrume die Ag jgregatzustand

8 [1005 20] 113


Aggressor der; aggressiv; die Aktie (Anteil, Anteilschein); seits; allewege und allerwege
Aggression AktiSngesellschaft; der Ak- und allerwegen; alles Gute;
agitieren (werben); Agitation; tionär alles mögliche; alles übrige;
Agitator Aktipn (Tat); Aktionseinheit; allezeit; allj ährlich; alltäg-
Agit.-Prop.-Gruppe die Aktionsprogramm lich; alltags; allzu lang; all-
AGL = Abteilungsgewerk- aktiv (tätig); die Aktivität zulange; auf allen vieren;
schaftsleitung Aktiv das, des Aktivs (gramma- bei alledem, trotz alledem,
agrarisch (landwirtschaft- tische Bezeichnung); aktivisch zu alledem; in allem, vor
lich) Aktiv das, des Aktivs, die Ak- allem, zu allem; mein ein
Agrar |reform die tive oder Aktivs; Lernaktiv und (mein) alles 22
Agrarwissenschaft die Aktivist der, des Aktivisten, Allee, Alleön
Agrolnpm der, des Agrono- die Aktivisten; aktivistisch Allgäu das; der Allgäuer
men, die Agronomen aktuell (gegenwärtig wichtig); allgemein; im allgemeinen,
Agronom^ (Landwirtschafts- die Aktualität der Vortrag erschöpfte sich
kunde) Akustik die; akustisch im Allgemeinen 22
Ägypten; ägyptisch akut; akute Krankheit Alligator der
ahd. = althochdeutsch Akzent der, die Akzente; ak- alliiert (verbündet); der Alli-
Ahle die, Ahlen zentuigren ierte, zwei Alliierte; die
Ahn der, des Ahnes u. Ahnen, Akzise die Allianz
die Ahnen; die Ahne, der Alabaster der; alabastern Alliteration die (Stabreim)
Ahne, die Ahnen; die Ur- Alarm; alarmieren alljährlich
ahne Alaun der; Alaunstein allmählich; allgemach; ge-
ahnden (strafen); Ahndung A-Laut 21, 25 mächlich
ähneln; ähnlich; und ähn- Alb die; Schwäbische A lb; Allmende die
liches (A bk.: u .ä .); etwas Rauhe Alb Allstromgerät das
Ähnliches 21 Albanien; der Albaner u. A l- Alluvium das (Gegenwart der
ahnen; ahnungslos baner Erdgeschichte); alluvial
Ahorn der albern, gealbert; albern sein; allzubald; allzu groß; allzu
Ähre; Kornähre Albernheit lang; allzulange; allzuviel;
Akademie (Hochschule); Alchimig die; der Alchimist allzu viele Bedenken
akademisch; Akademiker Alemanne; alemannisch Alm die, Almen
Akaziä die Alge die; algenartig Almanach der, des Alma-
Akelei die (Blume) Algebra die (Buchstaben- nachs, die Almanache
Akjklamation (Zustimmung rechnung); algebraisch Almosen das
durch Zuruf) Algerien; der Algerier; alge- Alp der, des Alpes, die Alpe;
Akkord der (Zusammen- risch das Alpdrücken
klang); C-Dur-Akkord; Alkohol der; alkoholisch; der Alp die, der Alp, die Alpen
a-Moll-Akkord; akkordieren Alkoholiker (Bergweide); die Alpen (Ge-
(Übereinkommen) 25 Alkoven der (Bettnische, birge); alpin; Älpler
Akkordeon das, des Akkor- Nebenraum ohne direktes Alpaka das
deons, die Akkordeons Licht) Alpha das (erster Buch-
Akkumulation (Anhäufung); All das; Weltall stabe des griechischen Alpha-
der Akkumulator (Kurzform: alle; all das Schöne, all und bets)
der Akku) jeder; alle drei; allemal, alle Alphabet das; alphabetisch
akkurat Male, ein für allemal; allen- als; alsbald; alsdann
Akkusativ der (4. Fall) falls; allenthalben; aller- also; alsobald, kesser: alsbald
Akrobat der; die Akrobatik; bestens, es ist das allerbeste, alt, älter, älteste; alt und
akrobatisch wenn d u . .. (am allerbesten); jung, Alte und Junge; der
Akropolis die nimm das Allerbeste; aller- oder die Alte, die Alten;
Akt der, Akte; der Schlußakt dings; allerhand; allerlei, das Altes und Neues, aus alt
Akte die, Akten; Aktentasche; Allerlei, allerlei Nützliches; mach neu!, aus Altem mach
V erwaltungsakten allerorten und allerorts; aller- Neues!; ältlich; altvaterisch;

114
beim alten bleiben; beim Amu-Darja (mittelasiatischer angehen, das gebt mich
alten lassen; der ältere von Strom) (nichts) an
beiden; er blieb stets der A m m der (ostasiatischer Angehörige der oder die, zwei
alte 21, 22 Strom) Angehörige
Alt der; Altistin; Altstimme Analogie die; analog, ana- Angel die, Angeln; angeln;
Altai der (asiatisches Gebirge) loge Organe Angler
Altar, Altäre * An|alphabet der; das An- angelegentlich; An gelegenheitx
Alter das; altershalber, des alphabetentum angenehm; Annehmlichkeit
Alters halber; das Alter- Analyse die; analysieren; Anger; Dorfanger
tum ; altertümlich; altcr- analytisch Angesicht das; angesichts des
tümeln; Altertumskunde; Ananas die (Pflanze, Frucht) Wassers
seit alters; von alters her An|archle (Gesetzlosigkeit); Angestellte der oder die, zwei
altern; gleicbalterig anarchisch; der Anarchist; Angestellte
althochdeutsch (A bk.: ahd.) anarchistisch Angina die (Mandelentzün-
Aluminium das; das Dur- Anatomie die (Lehre von dung)
alumin Bau und Form der Körper- Angorakaninchen, Angora-
Amalgam das; die Amalga- teile); der Anatom ; anato- katze, -wolle
mierung misch Angst, Ängste; Angst haben,
Amateur der, desAmateurs, die anbauen; Anbauplan du hast Angst; angst ma-
Amateure; Amateursportler anberaumen chen, du machst mir angst;
Amazonen ström, Amazonas Anbetracht; in Anbetracht ängstlich; angstvoll; in
Amboß, Ambosses, Ambosse; anbiedern sich; Anbiederung; Angst sein; mir ist angst
bosseln bieder (und bange); mir wird angst
ambulant, ambulante Be- Andacht die; andächtig; an- 22
handlung dachtsvoll an Hand des Berichtes, auch:
Ambulanz die, die Ambulan- andere, der andere, alle an- anhand
zen deren; andernfalls; anders; anhängen; Anhang; Anhän-
Ambulatorium das, die Ambu- anderseits und andererseits; ger; anhänglich; Anhängsel
latorien (Behandlungsan- anderthalbmal so oft; an- anheischig machen
stalt für Leichterkrankte) derthalbmal soviel; andert- Anhydrit das, des Anhydrits,
Ameise; ameisenärtig halb Stunden; ein andermal, die Anhydrite (Mineral)
Amen; ja und amen sagen ein anderes Mal, ein Mal Anilin das; Anilinfarbe
Amerika; lateinamerikanisch über das andere; etwas ande- An |ion das, des Anions, die An-
Ammoniak das res, nichts anderes; irgend- ionen (negativ geladenes Ion)
Ammonshom das wo anders; kein anderer; Anis der (Gewürz)
Am nestie die (Straferlaß); unter anderem und unter Ankara (Hauptstadt der Tür-
amnestieren anderm; woanders sein, wo kei) '
Amöbe die, die Amöben anders als hier? (wo sonst Anker; ankern; Ankerplatz;
amorph, amorphes Gestein als hier ?) 21, 22 das Ankertau
Ampel die, Ampeln ändern; Änderung Ankerwicklung die
Ampere das, die Ampere aneinander; aneinander ankleiden; Ankleideraum
(Maßeinheit der elektrischen denken; aneinanderreihen Ankunft die
Stromstärke, A bk.: A ); das An |ekdote die; anekdoten- anlangen; was mich anlangt
Amperemeter haft Anlaß der, Anlasses, Anlässe;
Amphibie die (Wasser und Anemone d ie; Anemonen- anlassen; Anlasser
Land bewohnendes Tier) strauß Anlaßtemperatur die
Amplitude die, dieAmplituden anerkennen, ich erkenne an Anlernling der, die Anlern-
Ampulle die u. anerkenne, anzuerkennen linge ; der Anlernberuf
Amputation die; amputieren Anfang, Anfänge; anfangs; Anliegen das; der Anlieger
Amsterdam im Anfang; zu Anfang anmaßen sich, du maßt dir
Amt, Äm ter; amtlich; von angängig etwas an; anmaßend, am
Amts wegen angeblich; Angabe anmaßendsten

8* 115
anmelden; Anmeldung; An- ansträngen ein Pferd Apfelmus; Apfelsine; Apfel-
meldepflicht anstrengen die Kräfte; An- wickler (Schmetterling)
Anmerkung (A b k .: Anm.) strengung Apollo (griechisch-römischer
Anmut die; anmutig Anstrich der; der Anstreicher G ott); Apollo-Falter 25
Annahme die; annehmbar; Antagonismus der (unüber- Apostroph der (Auslassungs-
annehmen; Annehmlichkeit brückbarer Gegensatz, W i- zeichen) 26
Annexion (gewaltsame Be- derstreit) ; antagonistisch Apotheke; Apotheker
sitznahme); annektieren Antarktis die (Festland um Appalachen die (nordameri-
An jode die; Anodenbatterie; den Südpol); antarktisch kanisches Gebirge)
Anodenspannung Anteil der; Anteil haben; Apparat der; die Apparatur
anomal, siehe auch „abnorm“ Anteilschein appellieren (anrufen, zur Tat
an|onvm (namenlos, unge- Antenne die; Antennendraht aufrufen); der Appell
nannt) ; die Anonymität An[thrazit der, des Anthrazits, Appetit; appetitlich
Anorak der, des Anoraks, die die Anthrazite (Glanzkohle) Applaus der; applaudieren
Anoraks Anthropologie (Lehre vom Apposition die
an|organisch, anorganische Menschen) Appretur die; appretieren
Stoffe Antibiotikum das, des Anti- Aprikose
anpassen; Anpassung; anpas- biotikums, die Antibiotika April
sungsfähig Antifaschist der; antifaschi- Aquädukt der, des Aquä-
anproben; die Anprobe; an- stisch duktes, die Aquädukte •
probieren antik, antikes Kunstwerk; Aquarell das; Aquarellmale-
anreißen, angerissen; der An- die Antike rei; aquarellieren
riß Antillen; die Großen und die Aquarium das, Aquariön
Anreiz der, die Anreize; an- Kleinen Antillen Äquator der
reizen Antilope die Äquivalent das (Gegenwert,
anrempeln; die Anrempelung antimilitaristisch Ausgleich)
Anrichte die, die Anrichten; Antimon das, des Antimons Ar das, Are (Flächenmaß);
Anrichtetisch Antipathie die; antipathisch das Hekt[ar
anrüchig sein Antiqua die („A lt“ schrift, Arabeske die (rankenförmige
ansässig sein lateinische Druckschrift) Verzierung)
Ansatz der, die Ansätze; An- Antiquar der; das Antiqua- Arabien; Araber; arabisch
satzrohr riat; antiquarisch Aralsee der
ansäuern; die Ansäuerung Antisemitismus Aräometer das
anscheinend (wahrscheinlich); antiseptisch (fäulnishindemd) arbeiten; Arbeit; Arbeiter;
scheinbar (nur dem Schein Antithese die Arbeiterbewegung, -klasse;
nach, nicht wirklich) Antlitz, Antlitzes, Antlitze Arbeitsbrigade; Arbeitstag;
anschlagen; Anschlagwinkel Antonowka-Apfel (Zuchtsorte arbeitsfähig
ansehen; das Ansehen; an- von Mitschurin) Arbeiter-und-Bauern-Fakul-
sichtig Antrieb der; Antriebskraft; tät (A bk.: A B F ); ABF-
ansiedeln; Ansiedelung; An- Antriebsritzel Student 23, 27
siedler antworten; die Antwort Arbeiter-und-Bauern-Staat
Anspruch der, die Ansprüche Anwalt, Anwälte Arbeitsdisziplin die
Anstalt; Anstalten machen Anwärter; Anwartschaft Arbeitseinheit die (A b k .: AE)
Anstand; anständig anwesend; Anwesenheit Arbeitsnorm die
anstatt; anstatt des Geldes; anwidern, mich widert cs an Arbeitsproduktivität die
anstatt daß er Geld nahm,... Anzeichen das Arbeitsschutz der
anstecken; Ansteckungsherd anzeigen; die Anzeige Arbeitsstätte die, die Arbeits-
an Stelle, auch: anstelle; an Anzug; anzüglich stätten
Stelle von ..., an Stelle des anzünden Archaikum (geologische Ur-
Vaters Apcnninen die (italienisches zeit); archaisch
anstellig sein Gebirge), auch: der Apennin Archangelsk
Anstoß der; anstößig Apfel, Äpfel; Äpfelchen; das Arche die

116
Archipel der A rt; aus der Art schlagen; Äs|thetik (Lehre vom Schö-
Architekt der, des Architek- derart Geschäfte, Geschäfte nen); der Ästhet; ästhetisch
ten, die Architekten; die der A rt; derartig; von der Asth|ma das; der Asthma-
Architektur Art tiker; asthmatisch
Archiv das, Archive; der Ar- Art. = Artikel 27 Astrachan
chivar Artel das (Handwerker- oder Astro|najJt der, des Astronau-
Areal das Bauerngenossenschaft in der ten, die Astronauten; die
Arena die ; Zirkusarena Sowjetunion) Astronautik; astronajatisch
arg, ärger, ärgste, am ärg- Arterie die (Schlagader) Astronomie die; der Astro-
sten; arglos; das Ärgste an artesischer Brunnen nom ; astronomisch
der Sache; im argen liegen; Artikel der (A b k .: Art.) Asyl das; Nachtasyl
kein Arg haben; vor dem (Sprachlehre: Geschlechts- Atelier das, die Ateliers
Ärgsten behüten 21, 22 wort) ; Zeitungsartikel (sprich: atteljeh); Atelierkunst
Argentinien; der Argentinier; Artikulation d ie; Artikula- Atem; Atem holen, das Atem-
argentinisch tionsstelle; artikulieren holen ; atmen 23
ärgern; Ärgernis, Ärgernisses, Artillerie die; der Artillerist Athen (Hauptstadt von Grie-
Ärgernisse Artischocke die, die Arti- chenland)
Argon das (chemischer Grund- schocken Äther der; ätherisch
stoff) Artist der, des Artisten, die Ath|let der, des Athleten, die
Argument das (Beweisgrund, Artisten; die Artistik; arti- Athleten; athletisch; die
Beweismittel) stisch Leichtathletik
argwöhnisch; der Argwohn Arznei die Atlantik der; Atlantischer
Arie die Arzneimittel das Ozean
Aristo|kra% die; der Aristo- Arzt, Arztes, Ärzte, ärzt- Atlas der, Atlasses, Atlasse u.
krat; aristokratisch lich Atlanten
Arithmetik die; arithmetisch As das, Asses, Asse (Spiel- Atlas der, Atlasse (Seiden-
Arktis die (Gebiet um den karte); Trumpfas stoff); Atlasseide
Nordpol); arktisch Asbest der, Asbestes, Asbeste atmen; Atm ung; Atmungs-
arm, ärmer, ärmste; arm und Asche; Aschenbahn; Aschen- organ
reich, Arme und Reiche; brödel, -puttel; Aschermitt- Atmosphäre die; der Atm o-
der oder die Arme, die Ar- w och; aschfahl; aschgrau sphärenüberdruck (A b k .:
men, zwei Arm e; die Armut Ase der, des Äsen, die Äsen atü); atmosphärisch
Arm der, des Armes, die (germanische Gottheit) Ätna der (Vulkan auf Sizilien)
Arm e; Ärmchen; Ärmel; äsen, das Reh äst, hat geäst Atoll das, des Atolls, die Atolle
ein Arm voll; kurzärmelig; Aserbaidshanische SSR Atom das, Atom e; A tom -
kurzarmig Asign; der Asiat, des Asiaten, energie, -gewicht, -Zertrüm-
Armatur die, die Armaturen; die Asiaten merung; Atommeiler
das Armaturenbrett Asowsches Meer atomisieren, atomisiert;
Arme#, Armeän; Rote Ar- Asphalt der; Asphaltstraße Atomisierung
mee Aspirant der (Bewerber, A n - Atomkraftwerk
Armenische SSR; Armenier wärter); die Aspirantur Attentat das; der Attentäter
Arnika die; Arnikatinktur Assimilation die (Anglei- Attest das; attestjgren
Aroma das, die Aromen u. chung, Aufbau körpereige- Atj trappe die
Aromata; aromatisch ner Stoffe); assimilieren Attribut das (Beifügung);
Aronstab (Pflanze) Assistent der; die Assistentin; attributiv
Arrest der; der Arrestant; Assistenzarzt; assistigren atzen (füttern); die Atzung
Arrestzelle Assoziation die; assoziieren ätzen, du ätzt (beizen); Ätz-
Arsen das (chemischer Grund- Assoziativgesetz das kali; Ätznatron
stoff) ; das Arsenik Assyrien; der Assyrier Aue die; Auenwald
Arsenal das Ast, Astes, Äste; Ästchen; Auerhahn, -ochse
Art die; artig; Art und W eise; ästig (astreich) auf dem Baum sitzen, auf den
allerart Bücher, Bücher aller Aster, Astern Baum klettern; auf und ab,

117
das Auf und A b; aufs (auf aufsteigen; der Aufstieg Auskunft die
das); auf und ab gehen, das aufstöbern; Aufstöberung Auslassungszeichen (A po-
Aufundabgehen; auf und ab auftreten; der Auftritt stroph) 26
kriechen; auf- und absteigen; Auftrieb der; auf treiben ausleeren; die Ausleerung
auf und davon gehen 21, 22, aufwachen, du bist aufge- ausleihen; die Ausleihe
23 wacht; aufwecken, du bist ausmergeln; Ausmergelung
Aufbau; Aufbauarbeit aufgeweckt worden; du bist ausmerzen (ursprünglich:
aufbereiten, aufbereüet; aufgeweckt (klug) Schafe im März aussondern),
Aufbereitung Aufwand der, des Aufwandes du merzt aus; Ausmerzung
aufblähen, aufgebläht; aufwiegeln; Aufwiegler Ausnahme die; ausnahmslos
Aufblähung Aufwind der Auspuff; Auspuffflamme
aufbocken, aufgebockt Aufzucht die; Aufzuchtergeb- ausringen, Wäsche ausringen,
auf|ein|ander; aufeinander nis «ach: auswringen
achten; auf einandcrlegcn; Auge;ÄugIein; äugeln; äugen; ausrotten; ausroden
die Aufeinanderfolge 23 Augenblick; augenblicklich; Ausrüstung die
Aufenthalt Augenbraue, -lid; augen- Aussaat, Aussaatfläche
auffallend; auffällig scheinlich; einäugig Aussatz der; aussätzig
auffordern; Aufforderung 4pgust; Augustine; Monat ausschalen; Ausschalung
aufforsten; Aufforstung August ausscheiden; Ausscheidung
aufgedunsen sein Auktion die; Auktionator Ausschluß der, des Ausschlus-
aufgeräumt sein aus und ein gehen (beim ses, die Ausschlüsse
aufklaren, es klart auf Freunde); aus- und ein- ausschneiden, ausgeschnitten;
aufklären, es klärt sich auf; gehende Waren; nicht aus Ausschnitt
der Aufklärer noch ein wissen 23 Ausschußware
Aufklärung ausbessem; die Ausbesserung aussein (zu Ende sein), aus-
Aufl. = Auflage oder Ausbeßrung zusein, ausgewesen, seit es
Aufnahme die; aufnahme- ausbeuten; die Ausbeute; der aus ist
fähig; aufnehmen Ausbeuter; Ausbeuterklasse außen; Außenpolitik; Außen-
aufrauhen, aufgerauht Ausbund der; Ausbünde; aus- skelett; Außenstände; nach
aufrecht; ajifrechterhalten; bündig außen; von außen
aufrecht halten; sich auf- Ausdauer; ausdauernd Außenbordmotor
recht halten 23 Ausdruck, Ausdrücke; aus- Außenstation die
Aufriß; aufreißen drücklich außer; außerdem; außer dem
Aufruhr der; Aufrührer; auf- Ausdrusch der; ausdreschen H ause; außergewöhnlich;
rührerisch aus|ein|ander; auseinander- außerhalb; äußerlich; Äu-
aufs (auf das); aufs äußerste gehen; Kinder auseinander ßerlichkeit; außerordent-
gespannt (äußerst gespannt); setzen; sich mit jemand aus- lich; außerstande sein
aufs beste; aufs deutlichste; einandersetzen 23 äußern sich; Äußerung
aufs freundlichste grüßen; Ausfallstraße die äußerst; aufs äußerste ge-
aufs neue; auf ein neues 22 ausfindig machen spannt u. auf das äußerste
aufsässig sein Ausflucht; Ausflüchte machen gespannt; das Äußerste tun;
aufschieben; Aufschub Ausflug; Ausflügler zum Äußersten reizen 21,22
Aufschluß der; auf schließen ausführen; Ausfuhr; ausführ- Ausstand der (Streik); aus-
aufschlüsseln; die Aufschlüs- lich ständig
selung oder Aufschlüßlung Ausg. = Ausgabe ausstatten; Ausstattung
aufschwingen sich; der Auf- ausgebombt sein Ausstellung
schwung ausgiebig ausstemmen, ausgestemmt
Aufsehen das; Aufseher; auf- Ausguß der, des Ausgusses, Auster die
sehenerregend die Ausgüsse An straben; australisch
aufspüren; Aufspürung aushändigen; die Aushändi- Austritt der; austreten
aufständisch; Aufstand; die gung Auswahl; auswählen
Aufständischen aushöhlen, ausgehöhlt auswärtig; auswärts

118
Ausweis der; »ich ausweisen Backtrog; Backwerk; alt- Band der, Bände (A b k .: Bd.,
auswendig lernen backen; Gebäck Bde.); Halbfranz-, Papp-
auswirken; Auswirkung Backenbrecher; Backenfutter band; zweibändig
auswittern, ausgewittert; Backstein der; Backsteinbau Band das, Bande; Freund-
Auswitterung baden, gebadet; das Bad, schaftsband ‘
auswringen oder ausringen Bäder; baden gehen; der Band das, Bänder; Haarband
auszeichnen; Auszeichnung Badeort; Badezeit Bandage die; bandagieren
Aut arkie die; autark baggern; der Bagger Bande die; Banden; Diebes-
Auto das, des Autos, die Au- Bahn die; bahnbrechend; bande
tos; Autobahn; Autobus; Bahnhof (A b k .: B h f.); Bahn- bändigen, gebändigt; Tier-
Auto fahren steig ; Hauptbahnhof (A bk.: bändiger
autogen, autogenes Schwei- H bf.); anbahnen Bandoneon u. Bandonion das,
ßen Bahnpost; Bahnpostamt die Bandoneons (Handhar-
Auto|gramm das Bahre; Bahrtuch, -tücher; monika)
Automat der, des Automaten, aufbahren Bandscheibe die
die Automaten; Automati- Bai die, Baien (Bucht) bange; Bangigkeit; bänglich;
sierung ; automatisch Baikalsee der mir ist angst und bange 22
Automatenfütterung Bajonett das, Bajonette; Ba- Bank die, Bänke oder Banken;
Automatik die j onettverschlu ß Fußbänke; Notenbanken;
Automation die Bake die (festes Seezeichen) die Deutsche Notenbank
automatisieren, automatisiert Bakelit das Bankeisen das; der Bank-
autonom; die Autonomie Bakterie die, die Bakterien; knecht
Autor der, des Autors, die die Bakteriologie bankerott; der Bankerott
Autoren Balance die; balancieren Bann der; bannen; verbannen;
Auxin das (Pflanzenwuchs- Balatum das, des Balatums Verbannung
stoff) bald; baldigst Banner das
axial (in Achsenrichtung) Bal|drian der Banse die, Bansen (Raum in
Axiom das (Grundsatz, der Balg der, Bälge; »ich balgen; der Scheune)
keines Beweises bedarf; un- Balgerei; der Bälgetreter; bar; bares Geld; Bargeld;
umstößliche Tatsache) Blasebalg bargeldlos; Barschaft; bar
Axolotl der (Lurch) Balkan der; Balkanhalbinsel zahlen; gegen bar; in bar
Axt, Äxte Balken; Bälkchen; das Ge- Bär der, des Bären; bär-
Azaleö, AzaleSn bälk beißig; Bärenhäuter (Fau-
Azeton das, des Azetons Balkon, Balkons u. Baikone lenzer); der u. die Bären-
Azetylen das Ball, Bälle; Bällchen; Ball klau; der Bärlapp; Bärlapp-
spielen gewächse
B Ballade die; Balladendichter Baracke d ie; Holzbaracke
Ballast der, Ballastes, Bal- Barbar der, die Barbaren;
b. = bei; Taucha b. Leipzig laste; unnützer Ballast barbarisch
Babylonien; der Babylonier; Ballastkohle Barbe die, Barben (Fisch)
babylonisch ballen, geballt; der Ballen; Barbier; barbieren
Bach der, Bäche; Bächlein; zusammenballen Barchent der
Bachstelze Ballett das, des Ballettes, die barfuß; barfüßig
Bache die, Bachen (Wildsau) Ballette; Ballettänzer; Bal- barhaupt; barhäuptig ^
Backbord das (linke Schifls- letttruppe 15, 24 Bariton der; Baritonsänger
seite — von hinten gesehen); Ballon der, Ballons u. Bal- Barkasse die, die Barkassen
backbord (links) lone (Boot für Hafenverkehr)
Backe die u. der Backen; Balsam der; balsamjgren; Barke die
Bäckchen; rotbäckig Balsamkraut; balsamisch Barlauf
backen, du bäckst, er bäckt, balzen, du balzt, der Vogel Barock das u. der; Barock-
du bukst u. backtest, ge- balzt; die Balz bau; 'Barockstil; Barock-
backen, backe!; Bäcker; Bambusrohr das zeit; barock

119
Barometer das; Quecksilber- bauen; Bau, Baue u. Bauten; bedauern; das Bedauern; be-
barometer Baukunst; Baustil dauerlich
Barre die ( Querstange; Sand-, Bauer der, des Bauers, die bedecken; Bedeckung; Be-
Schlammbank) . Bauer (Erbauer, Maschinen- decktsamer ; bedecktsamig
Barren der; Barrenübung bauer usw.) bedeutend, am bedeutend-
Barriere die Bauer der, des Bauern, die sten; etwas Bedeutendes;
Barrikade die; Barrikaden- Bauern (Landw'irt); Bäue- um ein bedeutendes größer
kampf rin; bäuerisch; bäuerlich; (bedeutend größer) 22
barsch, barscheste (unfreund- Bauernkrieg; Bauernschaft; bedrängen; die Bedrängnis,
lich, grob) Vereinigung der gegensei- Bedrängnisse
Barsch der, Barsches, Bar- tigen Bauernhilfe (A bk.: bedrückt sein
sche u. Barsche VdgB) 27 Beduine der (arabischer No-
Bart, Bärte; Bärtchen; bär- Bauer das u. der, des Bauers, made)
tig; bartlos die Bauer (Käfig); Vogel- bedürfen; Bedürfnis, Bedürf-
Bartel die, Barteln (Tast- bauer nisses, Bedürfnisse
organ) Baum, Bäume; Bäumchen; Beefsteak das, die Beefsteaks
Basalt der, die Basalte; Ba- die Baumblüte; baumlang; (sprich: bjhfßteek)
saltsäule baumstark beehren
Basar der, des Basars, die Ba- bäumen sich; bäumen oder beeiden u. beeidigen
sare ; Basarverkauf bäumen beeilen
Baschkire der, Baschkiren Baumschule die beeinflussen, du beeinflußt;
Base; Bäschen Baumwolle; baumwollen (aus der Einfluß
Base die (chemische Verbin- Baumwolle) beeinträchtigen; die Beein-
dung); basisch Bausch der, Bausches, Bau- trächtigung
Basenaustausch der sche u. Bäusche; aufbau- beendigen, beendigt
Basis die, Basen; basieren schen; in Bausch und Bogen; beengen, beengt; Beengung
Baskenmütze aber: die Pauschale beerdigen, beerdigt; Beerdi-
Basketball (Korbballspiel) Bauxit der gung
Baß, Basses, Bässe; Bassist bauz! Beere die; abbeeren; Brom-,
Bassin das, des Bassins, die Bayern; bayerisch Erd-, Hirn-, Maul-, Preisel-
Bassins; Schwimmbassin Bazillus der, die Bazillen beere
Bast der, Bastes, Baste Bd. = Band (Buch); Bde. Beet das, des Beetes, Beete;
Bastard der, Bastarde; Ba- = Bände 27 das Gartenbeet
stardierung beabsichtigen; die Absicht Beete die, der Beete, die
Bastardpflanze beackern,beackert Beeten (Mangold, rote Rü-
Bastei die beanspruchen; die Bean- be), siehe auch ,,Bete“
basteln; Bastler spruchung . befähigt, am befähigtsten;
Bataillon das, Bataillons, Ba- beanstanden; die Beanstan- Befähigung
taillone dung befahren; befahrbar
Batik die; batiken, gebatikt beantragen, beantragt befallen; der Befall
Batist der, Batistes, Batiste; bearbeiten; der Bearbeiter; befassen sich, du befaßt dich
batisten, batistene Bluse die Bearbeitung m it. . .
Batterie; Taschenlampenbat- beatmen; Beatmung befehden; die Fehde
terie beauftragen; der Beauftragte befehlen, du befiehlst, be-
Batum (sowjetischer Erdöl- beben; das Erdbeben fahlst, beföhlest, befohlen,
hafen) bebildern, bebildert; Bebil- befiehl!; Befehl; Befehls-
Batzen der derung form (Imperativ); Befehls-
Baubrigade Becher; bechern satz
Bauch, Bäuche; Bäuchlein; Becken befestigen, befestigt; Befesti-
bäuchlings; Bauchspeichel- bedächtig; bedachtsam; mit gung
drüse Bedacht befiedert
Baude die (Gebirgshütte) Bedarf der; Bedarfsfall beflaggen; Beflaggung

120
befliegen, beflogen Behälter der; das Behältnis Beistand der; beistehen
beflissen «ein beharren, beharrt; beharrlich; Beitel der (Meißel)
befluten; Beflutung Beharrlichkeit Beitrag der; beitragen
befördern; Beförderung Beharrung die; das Behar- Beitritt der; beitreten
befrachten, befrachtet; der Be- rungsvermögen Beiwagen der
frachter behaupten, behauptet; Be- beizeiten
befragen; auf Befragen 21 hauptung beizen, du beizt; die Beize
befrieden, befriedet; Befrie- Behelf der; behelfsmäßig; Beizmittcl das
dung behilflich bejahen; Bejahung
befriedigen, befriedigt; Be- behelfen; Behelfsstall bekannt; der oder die Be-
friedigung behelligen, behelligt; unbe- kannte, zwei Bekannte; be-
befruchten, befruchtet; Be- helligt kanntlich; bekannt machen,
fruchtung behende; Behendigkeit ich habe mich mit etwas oder
Befugnis, Befugnisse; befugt beherrschen, beherrscht; die mit ihm bekannt gemacht,
Befund der, des Befundes, die Beherrschtheit; Beherr- ich habe den Mann bekannt
Befunde; ohne Befund schung gemacht; bekanntmachen
befürworten, befürwortet; Be- behindern; Behinderung (veröffentlichen), ich habe es
fürwortung Behörde; behördlich bekanntgemacht; Bekannt-
begabt; Begabte; Begabung bei dem Baum ; beiseite tre- schaft
begegnen; Begegnung ten; beizeiten; bei weitem Bekassine die, Bekassinen
begehren; begehrlich beichten; Beichte bekehren
begeistern; Begeisterung beide, alle beide, wir beide, bekennen; Bekenntnis, Be-
begichten, begichtet; Begich- die beiden; beidemal, beide kenntnisses, Bekenntnisse
tung Male; beiderlei; beiderseits; bekleiden; Bekleidung; ein
begierig; die Begier; die Be- beides 22 Amt bekleiden
gierde, Begierden Beidhänder; beidhändig beklommen sein; Beklommen-
beginnen, du begannst, be- bei|ein|ander; beieinander heit ; Beklemmung
gönnest, begonnen, beginne!; sein; alles beieinanderhaben bekohlen, bekohlt; Bekohlung
zu Beginn Beifahrer der bekömmlich
beglasen, beglast; Beglasung Beifall der; beifällig beköstigen, beköstigt; Be-
beglaubigen, beglaubigt; Be- Beifilm der köstigung
glaubigung Beifügung (Attribut) bekräftigen, bekräftigt; Be-
begleiten; Begleiter; Beglei- Beifuß der (Gewürzpflanze) kräftigung
tung Beifutter das; beifüttern bekränzen, bekränzt
begnügen sich beige (sandfarben) Belag der, Beläge; Brems-
Begonie die (Schmuckpflanze) Beil, Beile belag
Begräbnis, Begräbnisses, Be- Beilade die, die Beiladen belagern; Belagerung
gräbnisse Beiladung d ie; beiladen belangen; von Belang; was
begradigen; Begradigung Beilage die; beilegen mich belangt u. anlangt
begrenzen, begrenzt; Begren- beileibe nicht! belasten, belastet; Belastung
zung Beileid das belauben, belaubt; Belaubung
Begriff; begrifflich; im Be- Bein; beinernes Messer belegen; der Beleg, Belege;
griff sein beiordnen, beiordnend; Bei- Belegschaft; Rechnungsbe-
begründen; Begründung; Be- ordnung leg; belegt sein
gründungssatz Beirat der, die Beiräte belehnen
begünstigen, begünstigt beiseite; beiseite treten belehren; eines anderen he-
begutachten, er begutachtet, beisitzen; Beisitzer lehren, ober: eines Besseren
hat begutachtet Beispiel; zum Beispiel (A bk.: belehren 22
begütert sein z.B .); beispiellos beleidigen, beleidigt; Belei-
behäbig; Behäbigkeit beißen, du bissest, er biß, digung
behagen, es behagt mir; be- gebissen, beiße!; Beißzange; Belemnit der, Belcmniten
haglich; mit Behagen bissig (Fossil)

121
beleuchten; der Beleuchter ten; bereitlegen; Bereit- beschäftigen, beschäftigt; Be-
beleumdet; gut beleumdet u. schaft ; bereitstellen schäftigung
beleumundet sein bereits beschälen, beschält; der Be-
Belgien; der Belgier; bel- Bereitschaftsdienst schäler
gisch bereitwillig; Bereitwilligkeit beschauen; der Beschauer;
Belgrad (Hauptstadt von Berg; berg|ab; berg|an; Beschauung
Jugoslawien) berg|auf; Bergbau; bergig; bescheiden, beschieden, ich
belichten, belichtet; Belich- Bergwerk; Berg-und-T al- habe dich beschieden; be-
tungsmesser Bahn schieden werden; der Be-
beliebig; jeder beliebige; jeder Bergamotte die (Birnensorte); scheid; Bescheid geben
x-beliebige Bergamotte-Renette bescheiden sein; bescheiden
beliefern; Belieferung bergen, du birgst, bargst, werden; sich bescheiden,
Bellefleur-Kitaika-Apfel bärgest, geborgen, birg! ich bescheide mich, ich bc-
(Zuchtsorte von Mitschurin) Beriberi die(Mangelkrankheit) schied mich; Bescheidenheit
bellen; das Gebell berichten; Bericht; Bericht- bescheinigen; Bescheinigung
Belorussische SSR erstatter bescheren, du bescherst mir,
Bern. = Bemerkung berichtigen, berichtigt; Be- mir wurde beschert, den
bemächtigen sich richtigung Kindern wurde beschert,
bemänteln; Bemäntelung berieseln; Berieselung die Spielsachen wurden be-
bemoost Beringstraße; Beringmeer schert; Bescherung
benachrichtigen, benachrich- beritten, berittene Polizei beschicken, beschickt; Be-
tigt; Benachrichtigung Berlin; [die] Berliner Straße; schickung
Bengel der, die Bengel [die] Berliner Zeitung; berli- beschießen, beschossen, Be-
benommen sein (betäubt sein); nisch 21 schießung
Benommenheit Bernhardiner der (Hunde- beschildern; Beschilderung
benötigen, benötigt rasse) beschlagen sein
benutzen oder benützen; die Bernstein der; bernsteinerne beschlagnahmen, du be-
Benutzung oder Benützung Kette schlagnahmst, beschlag-
Benzin das bersten, du birst, er birst, du nahmtest, hast beschlag-
Benzol das barstest, bärstest, geborsten, nahmt; die Beschlagnahme
be|ob [achten; Beobachtung birst! beschleunigen; Beschleuni-
bepflanzen, bepflanzt; Be- Berta; Bertold gung
pflanzung berüchtigt, am berüchtigtsten beschließen; Beschluß; be-
bequem; Bequemlichkeit berücksichtigen, berücksichtigt schlußunfähig
beraten, du berätst, er berät, Beruf; beruflich; berufstätig; Beschließer der; die Beschlie-
hat beraten; Berater; gut Berufsberatung ßerin
beraten sein Berufsschule; Betriebsberufs- Beschlußfassung die
beratschlagen, du berat- schule beschmutzen, beschmutzt; Be-
schlagst, beratschlagtest, berufstätig; der Berufstätige schmutzung
hast beratschlagt Berufswettbewerb der beschneiden, beschnitten; Be-
Berchtesgaden beruhigen, beruhigt; Beruhi- schneidung ; der Beschnitt
berechenbar; berechnen; die gung beschönigen; Beschönigung
Berechnung berühmt; die Berühmtheit beschottern; Beschotterung
Berechtigung; der Berech- berühren; Berührung beschranken, beschrankt; Be-
tigte ; Gleichberechtigung besaiten; zartbesaitet schränkung
beredsam; Beredsamkeit; be- besamen, besamt; der Besa- beschränkt sein
redt; aufs beredteste 22 mer; die Besamungsstation; beschreiben; Beschreibung
beregnen; die Beregnung Besamung beschriften; Beschriftung
Bereich der u. das, Bereiche besänftigen; Besänftigung beschuldigen
bereifen, bereift; Bereifung Besatz; Besatzung beschweren mit einem Gegen-
bereit; sich bereit erklären; beschaffen, beschafft; Beschaf- stand; sieh beschweren; die
sich bereit finden; bereit hal- fung; Beschaffungsstelle Beschwerde; beschwerlich

122
beschwichtigen, beschwichtigt Bestürzung; bestürzt sein betulich
beschwören, beschworen; Be- besuchen; der Besuch; Be- beugen; beugbar; Beugung;
schwörung suchszeit Wortbeugung (Flexion)
beseelen, beseelt; Beseeltheit; besudeln; Besudelung Beule; Beulcnpest
Beseelung Beta das (griechischer Buch- beunruhigen
beseitigen, beseitigt; Beseiti- stabe) beurlauben; Beurlaubung
gung Beta-Rüben beurteilen; Beurteilung
beseligen, beseligt; Bescli- betätigen,betätigt; Betätigung Beute; erbeuten
gung betäuben; Betäubung Beutel; Beutler (Beuteltier)
Besen; Besenginster; Besen- Bete die, der Bete, die Beten bevölkern; Bevölkerung
stiel (Mangold, rote Rübe); rote bevollmächtigen, bevollmäch-
besessen sein; die Besessenheit Bete, siehe auch „Beete“ tigt; der Bevollmächtigte
besetzen; Besetzung; Besat- beteiligen, beteiligt bevormunden; Bevormun-
zung ; Besatzungsmacht beten, du betest, hast gebetet; dung
besichtigen; Besichtigung Bet|tuch; Gebet bevorzugen; Bevorzugung
besiedeln; Besiedelung beteuern; Beteuerung bewachsen sein; der Bewuchs
besiegeln; Besiegelung betölpeln bewaffnen; der Bewaffnete;
besiegen Beton der; betonieren Bewaffnung
besinnen sich, besonnen; Be- betören; Betörung bewahren; i bewahre!
sinnung; besinnungslos betr. = betreffend, betreffs, bewähren; Bewährung
besitzen; der Besitzer; betrifft; in betreff bewalden, bewaldet; Bewal-
besitzanzeigendes Fürwort betrachten; beträchtlich; in dung
besohlen Betracht kommen; um ein bewältigen, bewältigt
besolden, besoldet; Besoldung beträchtliches größer (be- Bewandtnis die, Bewandtnisse
besonders; etwas Besonderes; trächtlich größer) 22 bewässern; Bewässerung u.
im besonderen 21 betragen; das Betragen; der Bewäßrung
Besorgnis die, Besorgnisse Betrag, die Beträge beweisen; der Beweis, Be-
bespritzen betreffen, betreffend; der Be- weises, Beweise
Bessemerbirne (zur Stahl- treffende bewerben; der Bewerber;
erzeugung) betreuen; der Betreuer; die das Bewerbungsschreiben
besser, bessere u. beßre, am Betreuung bewerkstelligen
besten, aufs u. auf das Betrieb; betriebsam; Betriebs- bewerten; Bewertung
beste; besser bezahlen, der gewerkschaftsleitung (A b k .: Bewetterung die (im Bergbau)
besserbezahlte Arbeiter; B G L ); Betriebssportge- bewilligen, bewilligt; Bewilli-
bestenfalls; der erste beste; meinschaft (A bk.: BSG) 27 gung
eines Besseren belehren; es Betriebsakademie die bewillkommnen u. bewillkom-
ist das beste (am besten); Betriebsarzt men; der Willkomm u. das
zu deinem Besten; zum Betriebskollektivvertrag Willkommen
Besten der Kinder; zum (A bk.-.B K V ) bewirken, bewirkt; Bewirkung
besten geben, haben 22 Betriebsrat der, die Betriebs- bewirten; Bewirtung
beständig; der Bestandteil räte bewohnen; der Bewohner; be-
bestätigen, bestätigt; Bestä- Betriebsschutz der wohnbar
tigung Betrübnis die, Betrübnisse bewölken; Bewölkung
bestatten; Bestattung betrügen; Betrug; betrüge- bewußt; bewußtlos; das Be-
bestäuben; Bestäubung risch wußtsein
Besteck, Bestecke Bett; Bettdecke; Bettuch u. bez. = bezahlt; bezüglich
bestialisch; die BestiS Bett-tuch, -tücher; Bett- Bez. = Bezirk; Bezeichnung
Bestleistung die . ruhe verordnen; Betttruhe bezähmen; Bezähmung; be-
bestocken; die Bestockung (Bettkasten); Deckbett zähmbar
bestrahlen; Bestrahlung betteln; der Bettel; bettel- bezeichnen; einen Ort, eine
bestücken, bestückt; Bestük- arm; Bettler; Bettelei Stunde bezeichnen; Be-
kung Bettung die, die Bettungen zeichnung

123
bezeigen; Beileid, Dank, Ehre, Billion die (eine Million Milli- Bis tum das, Bistümer
Gunst bezeigen; Beileids- onen oder tausend Milliarden) bitten, du batest, gebeten,
bezeigung Bilse; Bilsenkraut bitte!; die Bitte; Abbitte;
bezeugen (als Zeuge auftre- Biluxlampe die bitte wenden (A bk.: b.w .)
ten); die Bezeugung Bimetall das, die Bimetalle bitter; Bitterkeit; bitterlich;
bezichtigen, bezichtigt; Be- bimmeln; Bimmelbahn Bitterling; die Bitternis,
zichtigung Bimsstein der; bimsen, du Bitternisse
beziehen; Bezieher bimst bitterböse; bitterernst
Beziehung; beziehungsweise bin, ich bin; siehe auch „sein“ Bitumen das, des Bitumens;
(A bk.: bzw.) 27 Bindehaut die; Bindehautent- bitumigren
beziffern; Bezifferung zündung Biwak das, die Biwake; biwa-
Bezirk; Bezirksgericht; be- binden, du bandest, gebunden, kieren
zirksweise - binde!; die Binde; der Bin- Bizeps der (größter Arm-
Bezirksrat der, die Bezirks- der ; Bindestrich; Binde- muskel)
räte wort, -Wörter; Bindegarn; blähen
Bezug der; Bezug nehmend, Bindfaden; Bindung blank; der blanke Hans (die
auf Ihr Schreiben Bezug bindern; der Binder; bindig Nordsee bei Sturm)
nehmend; bezüglich; in be- binnen; binnen einem Jahre; Blasebalg der
zug auf; mit Bezug auf binnen drei Tagen blasen, du bläst, bliesest, ge-
bezügliches Fürwort Binnenland das; der Binnensee blasen, blase!; die Blase;
bezugsfertig Binnenschiffahrt die B löschen; Blasebalg; Bläser;
Bezugskante die Binom das, des Binoms, die Gebläse
Bezugsschein der Binome (zweigliedrige Zah- blaß, blasser u. blässer, bläs-
BGL = Betriebsgewerk- lengröße); binomisch seste u. blässeste; Blässe;
schaftsleitung Binse die; Binsenwahrheit siehe aber „Blesse“
Bhf. = Bahnhof Bio!ehernic die; Biochemiker; Blatt, Blätter; Blättchen,
Bibel; biblisch biochemisch Blätterchen; blätterig; blät-
Biber der; Biberpelz > biogenetisch (die Entwicklung tern; Blattgold; Blattgrün;
Bijbliojthek; Bibliothekar der Lebewesen betreffend); Blattlaus; Blattpflanze
bieder; Biedermeierstil; sich die Biogenese Blattern die; Blatternarbe;
anbiedern Bio|graphfe die (Lebensbe- blatternarbig
biegen, du bogst, gebogen, schreibung); Biograph; bio- Blattfeder die
biege!; Biegeversuch; bieg- graphisch blau; bläuen; bläulich; blau
sam; Biegung Biologie die; der Biologe; und schwarz gestreift; in
Biene; Bienenhonig biologisch; Agrobiologie Blau gekleidet; ins Blaue
Bier; Bierglas, -gläser Birke; Birkenwasser; Birk- reden; Bläuling (Schmetter-
Biese die (Säumchen) huhn ; birken (aus Birke) ling, Fisch); Blaumeise;
bieten, du bietest, botest, ge- Birne; Birnbaum Blauwal; tiefblau; siehe aber
boten, biete!;Bieter bis auf weiteres, bis morgen; „bleuen“ 22
Bilanz die; bilanzieren bisher; bislang; bisweilen Blech; Blechbüchse; blecherne
bilden; Bild, Bilder; bildlich; Bisam der; Bisampelz, -ratte Töne
Bildner; Bildnis, Bildnisses, Bischof, Bischöfe; bischöf- blecken; die Zähne blecken
Bildnisse; Bildung; Bild- lich (blicken lassen)
werfer; Abbildung Biskaya die; Golf von Bis- Blei das, des Bleies; bleierne
Bildhauer der; Bildhauer- kaya Füße; Bleiglanz; Bleistift-
kunst Biskuit das mine
Billard das Bison der (nordamerikani- Blei der, des Bleies, die Bleie
Billett das, Billette u. Billetts scher Büffel) (Fisch)
Billiarde die (tausend Billi- Biß, Bisses, Bisse; der Bissen; bleiben, du bliebst, geblieben,
onen) das bißchen (das wenige), bleibe!; die Bleibe; blei-
billig; Billigkeit ein bißchen (ein wenig); bend ; bleibenlassen; hängen-
billigen, gebilligt; Billigung bissig bleiben; Sitzenbleiben (in

124
der Schule); sitzen bleiben blühen, er blühte, geblüht; Bolzen der
(auf dem Stuhle) 23 die Blüte Bombe die; das Bombarde-
bleich; bleichen, du bleichst, Blume; blumig; geblümt; ment
bleichtest, gebleicht; die verblümt; unverblümt; Blu- Bommel die (Troddel, Bum-
Wäsche bleicht, hat ge- menkohl mel)
bleicht, die Waschfrau Bluse; Blusenstoff Bon der, die Bons (Gutschein;
bleicht die Wäsche, hat sie Blut; Blutegel; blutig; Blut- sprich: bong)
gebleicht; die Bleiche; gefäß, -körperchen, -kreis- Bonbon der u. das, die Bon-
Bleichplan; Bleichplatz; ver- lauf; blutrünstig; Blut- bons; die Bonbonniere
bleichen, verblichen schuld ; blutsverwandt; blut- Boot, B oote; Bötchen; Boots-
Bleikristall das unterlaufen; Geblüt werft ;. ausbooten
blenden; Blende; abblenden; blutarm (arm an B lut); blut- Bootsmaat der
die Wäsche war blendend arm (sehr arm); blutjung Bor das (chemischer Grund-
weiß, blendendweiße W ä- (sehr jung) stoff) ; der Borax
sche Blutdruck der Bord das, Borde (Wandbrett)
Blendrahmen der Blüte die; er blühte; Blüten- Bord der, Borde (Schiffs-
Blesse die; Bleßbock; Bleß- staub rand) ; Bordkante; an B ord;
huhn Blutegel der, des Blutegels Back-, Steuerbord; Mann
bleuen (schlagen); durchbleu- Blutspender der über B ord! .
en; einbleuen Bluttransfusion die (Blutüber- Börde die; MagdeburgerBörde
blicken; der Blick; Blickfeld; tragung) Bordeaux (französische
Blickpunkt Bö die, Böen; böig Stadt; sprich: hordoh) 28
blind; Blinddarm; blindlings; Bob der (Sportschlitten) bördeln, ich bördele
Blindschleiche Bock der, Böcke; Böckchen; Bordfunk der; der Bordfunker
blindfliegen, du fliegst blind, bockig; Bockshorn Bordüre die ; aber: die Borte
blindgeflogen; Blindflug Bodden der (Bucht) borgen; auf Borg .
Blindgänger der Boden der,. Boden u. Böden; Borke; Borkenkäfer; borkig
Blindholz das, die Blindhölzer Bodenreform; Bodenübung Born der, Borne (Brunnen)
blinken; Blinkfeuer Bodenfräse die Borsalbe die
Blinker der; Blinkanlage; Bodengare die Borschtsch der (russ. Natio-
Blinkfeuer Bofist der (Pilz), auch: Bovist nalgericht)
blinzeln Bogen der, Bogen u. Bögen; Börse; Geldbörse
Blitz, Blitzes, Blitze; Blitz- Bogenlampe; Bogenstrich Borste; Borstenhaar; borstig;
ableiter; blitzen, du blitzt, Bohle die, Bohlen (Brett) widerborstig
es blitzt; Blitzlicht, -lichter Böhmerwald (Gebirge) Borte die (Saum); Börtchen;
blitzblank; blitzschnell Bohne; Böhnchen bortieren, auch: bordieren;
Block, Blöcke u. Blocks; A b- bohnern, auch: bohnen; Boh- Bordüre
reißblocks; Häuserblocks; nerwachs Böschung; abböschen
Felsblöcke; Blockflöte; bohren; Bohrer; Bohrmu- böse; bösartig; Bösewicht,
Blockpolitik schel; Bohrturm -wichte u. -wichter; bos-
Blockade die; blockieren Bohrwinde die haft ; Bosheit; böswillig
Blockbauweise die Boiler der, des Boilers, die Bosporus der
blöde; Blödsinn; blödsinnig Boiler (Heißwasserspeicher) bosseln (basteln, schlagen,
blöken; das Geblök Boje die (schwimmendes See- kegeln), ich boßle u. bos-
blond; blondieren; Blondine; zeichen) sele; Amboß
goldblond Bolivien; Bolivianer; bolivi- Botanik die; botanisch; bo-
bloß (nur; nackt); Blöße; anisch tanisieren
bloßlegen; bloßstellen; ent- Bolle die (Zwiebel) Bote der, Boten; Botengang;
blößen Bollwerk botmäßig; Botschaft
bloßhäuptig Bolschewik, Bolschewik;; Botschafter der
bluffen; der Bluff; verblüffen; Bolschewismus; bolschewi- Böttcherei; böttchern
Verblüffung stisch Bottich; Böttcher

125
Bouillon die (sprich: buljong) Hammer falsch; gebräuch- Bresche schlagen
Bourgeoisie die (sprich: bar- lich Brett das, Bretter; Brettspiel
schoasj [sch stimmhaft]); der Braue die, der Braue, Brauen; Brezel die, Brezeln
Bourgeois Augenbraue Brief; brieflich; Briefmarke;
Bourtanger Moor (sprich: bur. brauen; Brauerei Brief und Siegel; Brief-
tanger) braun; Bräune; bräunen; träger; Briefwaage; Steck-
Bowdenzug der (sprich: bau- bräunlich brief; verbrieft
den...) Braunkohle die; das Braun- Brigade die; Arbeitsbrigade
Bowle die, Bowlen (sprich: kohlenkombinat Brigadier der, des Brigadigrs,
bohle, holden); Erdbeerbowle Braunsche Röhren die Brigadjgre (»prich: bri-
boxen, du b oxt; Boxer Braunschweig; braunschwei- gadiere)
Boxlcder das gisch Brigg die, die Briggs (zwei-
Boykott der; boykottieren brausen, du braust, brause!; mastiges Schiff)
Brache; Brachfeld; Brach- Brause; Brausebad; in Saus Brigitte
landbewegung; brachliegen; und Braus Brikett, Brikette u. Briketts
Brachvogel Braut, Bräute; Bräutigam, brikettieren; die Brikettierung
Bracke der u. die Bracke, Bräutigame; bräutlich Brillant der, des Brillanten,
Bracken (Spürhund) brav die Brillanten; brillant
brackig; Brackwasser bravo!; bravissimo! Brille; Brillenträger
Brahmaputra der (Strom in brechen, du brichst, brachst, bringen, du brachtest, ge-
Indien) gebrochen, brich!; gebrech- bracht, bringe!; Zubringer
Bramme die, die Brammen lich; Brechbohne; Brech- Brise die (leichter Wind)
(Eisenblock) stange; das Verbrechen Britannien; der Brite, des
Branche die; Branchenkennt- Brei der; breiig Briten, die Briten
nis ; Lederbranche Breisgau der u. das; Frei- Brocken; Bröckcben; bröcke-
Brand, Brände; brandig; burg im Breisgau lig; bröckeln
Brandmal, -male u. -mäler; breit, am breitesten; Breite; brodeln; der Brodem, auch:
brandmarken; brandschat- Breitengrad; [die] Breite der Brodel
zen, du brandschatzt, ge- Straße; ein Beet breit ma- Brokat der; Brokatstoff
brandschatzt; Brandstätte; chen; sich breitmacben; das Brom das (chemischer Grund-
Branntkalk; Branntwein; Kupfer breit schlagen, sich stoff)
Weinbrand breitschlagen lassen; breit- Brombeere
branden; Brandung spurig; des langen und brei- Bronchiö die, Bronchien;
Brandschutz der ten; eine Handbreit 22, 23 Bronchialkatarrh; Bronchi-
Branntkalk der Breitengrad der tis
Brasilien; der Brasilianer; Breitenkreis der Bronnen der, des Bronnens,
Brasiltabak breitschultrig die Bronnen, auch: der
brassen (Segel stellen), du Bremen; Bremerhaven Bronn, des Bronnes, die
braßt, gebraßt Bremsbacke; Bremsklotz Bronnen (dichterißch für
Brassica-Rüben Bremse die (Stechfliege); Brunnen)
bräteln; der Brätling Bremsenstich Bronze die, die Bronzen;
braten, du brätst, er brät, du bremsen, du bremst, bremse!; bronzieren; bronzene Kunst-
brietst, gebraten, brate!; Bremsbelag; Bremse; Brem- gegenstände; Bronzezeit
Bratapfel; der Braten; Bra- ser; Bremshebel, -spur Brosame die, meistens Mehrzahl:
tensoße brennen, du branntest, bren- die Brosamen
Bratsche die; der Bratschjst netest u. brenntest (nicht: Iirosch.= broschiert (geheftet)
brauchen, brauchtest, ge- brännetest), gebrannt, brenne!; Brosche
braucht, du brauchst es Brennessel u. Brenn-nessel; broschieren; Broschüre
nicht zu tun, du hättest cs Brennglas, -gläser; Brenn- Brösel der; Bröselein
nicht zu tun brauchen; der punkt; Brennstoff Brot; Brötchen; Brotlaib;
Brauch; brauchbar; ge- brenzcln (verbrannt riechen); brotlos; Brotteig; Eigen-
brauchen, du gebrauchst den brenzlig brötler

126
Bruch der, Brüche; brüchig; Budapest (Hauptstadt der Bunker der; Kohlenbunker
bruchrechnen; das Bruch- Ungarischen Volksrepublik) Bunsenbrenner; Erfinder Bun-
rechnen; der Dezimalbruch; Buddel die, Buddeln (Flasche) sen (Chemiker)
Bruchstück buddeln (graben, wühlen) bunt, am buntesten; kunter-
Bruch der u. das, Brüche; Bud|dha (indischer Religions- bunt
Oderbruch stifter); Bud|dhist Buntmetall; Buntsandstein
Brücke; Brückenbau, -bau- Bude buntscheckig
ten; Brückenbogen Budget das ([Staats-] Haus- Buntspecht der
Bruder, Brüder; Brüderchen; haltplan; sprich: büdschäh) Buntstift der
brüderlich; verbrüdern Buenos Aires (Hauptstadt von Bürde; aufbürden
Brühe; brühen; brühheiß; Argentinien) Bürette die (Meßröhre)
Brühsuppe Büfett das, Büfette, auch: Buf- Burg die, die Burgen; Burg-
Brühl der fet, Büffets (sprich: büfeh, btifehs) tor, -tore
brüllen; Gebrüll Büffel; büffeln bürgen; Bürge; Bürgschaft
brummen; der Brummer Bug der, die Büge, auch: die Bürger; bürgerlich; Bürger-
brünett; brünieren Buge; das Bugspriet; Schiffs- meister; Bürgerrecht
Brunnen; Brünnlein; Brun- bug Burgund; Burgunderwein
nenkresse Bügel; Bügeleisen; bügeln burlesk; die Burleske
Brunst die; brünstig; inbrün- Bügelsäge die Burma; der Burmane; bur-
stig bugsieren manisch; auch: Birma; der
brüsk; brüskeren buhlen; der Buhle, des Buh- Birmane; birmanisch
Brust, Brüste; Brüstung; das len, die Buhlen; die Buhle; Büro, die Büros; Büro|kratiy;
Brustschwimmen; Brust- Nebenbuhler bürokratisch
wehr; engbrüstig Buhne die (Uferschutz) Bursche; Bürschchen; bur-
brutal; die Brutalität Bühne die; Bühnenvorhang; schenhaft
brüten; die Brut; Brutofen Schaubühne Bürste; bürsten; kratzbür-
Brutmaschine die 15ukarcst (Hauptstadt der stig
brutto; Bruttogewicht; Brut- Rumänischen Volksrepublik) Bus, Busses, Busse = Omni-
toregistertonne (A b k .: BRT) Bukett das, die Bukette bus
Bruttoproduktion die Bulette die, die Buletten Busch der, Busches, Büsche;
BSG = Betriebssportgemein- Bulgarien; der Bulgare Büschchen; Büschel; bu-
schaft Bull lauge schig; Buschklepper; Ge-
Bube; Bübchen; bübisch Bulldogge (Hunderasse) büsch
Buch, Bücher; Büchelchen, Bulle der; Zuchtbulle Buschwindröschen
Büchlein; Buchdrucker; Bulle die (Urkunde); die Gol- Busen; Busenfreund
Bücherei; Buchseite; der dene Bulle Bussard, Bussarde
Buchstabe, des Buchstabens B umbaß der, Bumbasses, büßen, du bü ßt; Buße; Büßer;
u. des Buchstaben, die Buch- Bumbasse (Schellenbaum) Bußtag; einbüßen
staben; buchstäblich bummeln; der Bummel; bum- Büste die; Marmorbüstc
Buche die; die Buchecker; melig u. bummlig; der Butan das (Kohlenwasser-
buchene Platte; Buchen- Bummler stoff)
holz; Buchenwald Buna der u. das (synthetischer Butt der, des Buttes, die
buchen; Buchungsmaschine Kautschuk) Butte (Fisch)
Buchsbaum Bund der, Bünde; Bündnis, Butte u. Bütte die, Butten u.
Buchse die Bündnisses, Bündnisse Bütten (G efäß); Büttner
Büchse; Büchsenöffner Bund das, Bunde; das Bün- Bütten das; Büttenpapier
Bucht, Buchten; buchtig del; bündig; Bundschuh; Butter; Buttermilch; buttern
Buckel; buckelig; buckeln; der u. das Schlüsselbund Butzemann; Butzenscheibe
katzbuckeln Bündchen das (Scheibe mit verdickter
bücken aich; Bückling Bungalow der, des Bungalows, Mitte)
Bückling (geräucherter He- die Bungalows (sprich: hung- Byzanz; byzantinisch
ring), auch: Pökling galo) bzw. = beziehungsweise

127
c Chauffeur, siche auch ,,Schofför“ Couch die, Couches (sprich:
Chaussgf, Chausscön kautsch)
(vgl. auch K und Z)
chauvinistisch (sprich: schowi- Cousin (Vetter); Cousine (Ba-
Cafe das, Cafes (Kaffeehaus) njstisch); Chauvinismus; se), siehe auch „Kusine**
Calais (sprich: kaläh); Straße Chauvinist 28 Creme die, Cremes (sprich:
von Calais Chef der krähm); cremeartig; creme-
Calcium das, auch: Kalzium Chemie; Chemigraphig; Che- farben u. cremefarbig (matt-
(chemischer Grundstoff) mikalien; chemisch gelb), siehe auch „K rem “
Calvin; Calvinismus Chemiefaser die Cuxhaven
Camembert der (französischer Chemieprogramm das
Käse; sprich: kamangbär) Cherusker der; Hermann der D
Camping das, des Campings, Cherusker
die Campings (sprich: kämping) Chicago da; dableiben; da sein (dort
Cape das (sprich: keep); das R e- Chicoree die (Gemüse) sein); dasein (vorhanden
gencape, die Regencapes Chiffon der sein) 23
CDU —- Christlich-Demokra- Chile; der Chilene d. Ä . = der Ältere
tische Union China; der Chinese dabei; dabei bleiben (bei der-
Celebes (malaiische Insel) Chinin das (Fiebermittel) selben Meinung bleiben);
Celle (Stadt an der Aller) Chir|urg der, Chirurgen; Chir- dab^ibleiben (bei derselben
Cello das, Cellos u. Celli (sprich: urgie Beschäftigung bleiben) 23
tsch^llo); Cellist; Violoncello Chitin das; Chitinpanzer Dach, Dächer; Dächlein;
Celhjn das (Kunststoff) Chlor das; Chloroform; chlo- Dachdecker
Cellophan das roformieren Dachs, Dachses, Dachse;
Celsius (A b k .: C); der schwedi- Chlorophyll das (Blattgrün) Dächschen
sche Forscher Celsius Chlorose die (Bleichsucht) Dackel
Cembalo das (sprich: tschymbalo); Cholera die; Choleraepidemie Dahlie die
Cembalomusik Chor der, Chore u. Chöre daliegen (ausgestreckt liegen);
Ceylon (Insel und asiatischer (Teil des Kirchenraumes); aber: da ljggen (dort liegen)
Staat) Chorstuhl; der Chor, Chöre; 23
Chaise die (sprich: schäse); Kirchenchöre; Choral, Cho- damals; damalig
Chaiselongue die u. das räle ; Knaben-, Männerchor Damast der; die damastene
Chamäleon das (Eidechsen- Chow-Chow der, des Chow- Decke
art) Chows, die Chow-Chows Dame; Dämchen; Damebrett,
Champagne die; der Cham- (sprich: tschau-tschau) -spiel, -stein
pagner Christ; Christenheit; christ- Damhirsch, -wild
Champi|gnon der (sprich: scham- lich; Christmette; Christus Damm, Dämme; dämmen;
pinjong) Chrom das; Chromleder; Dammweg
Chance die (Glücksfall, be- Chromstahl dämmern; Dämmerung
gründete gute Aussicht) Chromosomen die (Kern- Dämon der; dämonisch
changieren, changiert schleifen der Zellkerne) Dampf, Dämpfe; dämpfen;
Chanson das, des Chansons, Chronik die; der Chronist der Dampfer
die Chansons (sprich: schangsong) chronisch Dampfanlage die
Chaos das; chaotisch Chrysantheme die dämpfen; der Dämpfer
Charakter, Charakters, Cha- Clinch der, des Clinches . Dampfturbine die
raktere; charakterisieren; Clique die (sprich: klike); danach, daneben, danieder
charakteristisch Cliquenwirtschaft Dänemark; der Däne, des
Charlotte Clown der, des Clowns, die Dänen; dänisch
Charme, siehe auch „Scharm** Clowns (sprich: klaun) danken; der Dank; dankbar;
Chartist der, Chartisten; cm2 = Quadratzentimeter; dank seinem Eifer; zu Dank
Chartismus cm3 = Kubikzentimeter verpflichtet 22
Chassis das (Gestell; sprich: Cordstoff der dann; dann und wann; von
scliassj) Cottbus dannen gehen

128
dar|an; darankommen Decke; der Deckel; Deck- Dem|agoge der; demago-
dar jauf; daraufhin; darauf farbe; der Deckname; gisch
hinweisen Deckung; Achterdeck; Ver- Demarkationslinie
darben, gedarbt deck; Zwischendeck Dementi das; dementieren
Dardanellen die Dederon das, des Dederons; Demo|kratie; demokratisch;
dar|ein u. drein; dareinreden, die Dederonfaser Demokratischer Frauen-
dreinreden DEFA die (Kurzwort für bund Deutschlands ( A b k .:
dar|in u. drin; drinnen Deutsche Film-AG) D FD)
Darlehen das; Darlehnskasse defekt; der Defekt demolieren
Darm, Därme; das Gedärm Definition (Begriffsbestim- Demonstration (Kundge-
Darre; darren; dörren; dürr; mung); definieren; definitiv bung, Darlegung, Beweis);
Obstdarre (endgültig) demonstrigren; Demonstra-
Darß der (Halbinsel) Defizit das (Fehlbetrag) tivpronomen (hinweisendes
darstellen; Darstellung Degen der Fürwort)
dar|über hinaus dehnen; Dehnung Demontage die, die Demonta-
dar |um u. drum Deich; Deichbau; eindeichen gen; demontieren.
Darwin; Darwinismus Deichsel; deichseln Demut die; demütig
das; dasjenige; dasselbe dein, ich gedenke dein u. dei- dengeln, Sense dengeln
daselbst ner; das Deine u. Dcinige den Haag (Residenzstadt der
daß; auf daß; so daß (deine H abe); dieses Buch iBt Niederlande) .
Dasselfliege die das deine u. deinige; die denken, du dachtest, gedacht,
Dativ der (3. Fall) Deinen u. Deinigen (deine denke!; Denkart; denkbar;
Dattel die, Datteln Angehörigen); deinerseits; Denkfähigkeit; Denkmal,
Datum das, die Daten; Da- deinesgleichen; deinethal- -mäler u. -male; Denkmünze;
tumsangabe; datigren ben; deinetwegen; um dei- Denkschrift; denkwürdig;
Daube; Faßdaube netwillen; das Mein und Denkzettel
Dauereinstreu die [das] Dein; mein und dein Denkmalspflege die; Denk-
Dauergrünland verwechseln 21, 22 malsschutz
dauern; Dauer; dauerhaft; Dekade die (Zehnzahl, be- denn; dennoch
Dauerlauf; Dauerwelle; an- sonders: zehn Tage) Dentist (Zahnarzt)
dauernd dekatigren; dekatierte Stoffe Denunziant der (Verleumder);
Daumen; Däumling deklamieren denunzigren
Daune u. Dune; Daunenbett; Deklaration (Erklärung); de- Depesche die; depeschigren
Daunenkissen klarieren Depot das, die Depots; da3
Daus das, Dauses, Dause u. Deklination die (Mißweisung Waffendepot
Däuser der Magnetnadel — Sprach- Deputat das; Erntedeputat
davon; davongehen, auf und lehre: Beugung der Ding- Deputierter der; die Depu-
davon gehen; viel davon wörter, Eigenschaftswörter, tation
wissen 23 Fürwörter und Zahlwörter) der|art; dergestalt; derglei-
davor; davorstehen deklinieren; deklinierbar chen (A bk.: dgl.); derma-
dawider; dawiderreden Dekorateur; Dekoration; de- ßen; derzeit; derzeitig
dazu; dazugehörig korigren; dekorativ derb; Derbheit
dazumal; Anno dazumal dekupieren; Dekupiersäge dereinst
DBD = Demokratische Bau- Delegation die; der Delegigrte; derent|wegen; derentwillen
ernpartei Deutschlands delegieren derjenige
DDR = Deutsche Demokra- Delhi (Hauptstadt der Indi- dermal |einst
tische Republik schen Union) des; desgleichen; deshalb;
Debatte; debattieren delikat; die Delikatesse dessen; dessenungeachtet u.
Deckblatt das Delle die (Vertiefung) desungeachtet; deswegen;
decken; das Deck, des Dek- Del|phin der (Walart) indes u. indessen; unterdes u.
kes u. Decks, die Decke u. Delta; das Nildelta; der grie- unterdessen
Decks; Deckbalken; die chische Buchstabe Delta Deserteur der; desertieren

9 [100 52 0 ] 129
desgl. = desgleichen; dgl. dgl. = dergleichen; desgl. = Dienstag morgen, Dienstag
= dergleichen desgleichen vormittag uaw. wie „Dienstag
desinfizieren; Desinfektion d.h. = das heißt abend“ usw.
Despot der; Despotismus; DHZ = Deutsche Handels- dienstbeflissen
despotisch zentrale Diensthabende der
Dessertwein der Diabetiker der dies; dieses; diesjährig; dies-
Destillat das, die Destillate Diadem das mal, dieses M al; diesseits;
destillieren; die Destillation; Dia|gnose die ohnedies; überdies
Destillierapparat Diagonale die; diagonal Diesel (Dieselmotor)
desto; je mehr, desto weniger Dia|gramm das Diesellok die
Detektiv der, des Detektivs, Dialekt der, die Dialekte diesig (neblig)
die Detektive; Detcktivfilm Dialektik die; materialistische Dietrich
Detektor der, Detektoren Dialektik; dialektisch; dia- dieweil; alldieweil
Detonation die; detonieren lektischer Materialismus; Differential das; das Differen-
deuten; deutlich, aufs deut- dialektische Methode tialgetriebe
lichste; Deutung; Bedeu- Dialog der Differenz die; differenzieren
tung 22 Diamant, dichterisch: Demant; Diffusion die; diffus
deutsch; deutsch sprechen; diamantene Kette Diktat das; der D iktator; die
Deutsch können, lernen; Diapositiv das (Durchschein- Diktatur; diktjgren
er spricht gutes Deutsch; bild, Glaslichtbild) Dilemma das
die deutsch sprechende Dia|skop das Dilettant der; dilettantisch
Schweiz; auf deutsch, auf Diät die; Diätkost; diät essen Dill der
gut deutsch; der Deutsche, Dibbelmaschine die Diluvium das (Eiszeit); dilu-
eine Deutsche, zwei Deut- dibbeln vial
sche; das Deutsche; ins dichten; Dichter; Dichtkunst; Dimension die; dimensional
Deutsche übertragen; Dichtung DIN = Das ist N orm ; D IN-
Deutschland; die deutsche dichten (abdichten); dicht; Format
Landwirtschaft; die Deut- Dichtigkeit; die Dichtung Ding, Dinge; dingfest; ding-
sche Demokratische Repu- amW asserhahn; wasserdicht lich; Dingwort, -Wörter;
blik (A bk.: D D R ); die Deut- dick; Dickdarm; dickfellig; guter Dinge sein; unver-
sche Mark (A b k .: D M ); [die] Dickicht; durch dick und richteterdinge
Freie Deutsche Jugend dünn 22 dingen; das Gedinge
(A bk.: F D J ); deutsch-so- Dickhäuter der Dinosquriir der
wjetischer Handelsvertrag; Dickmilch die Diode die, die Dioden (Zwei-
aber Gesellschaft für Deutsch- Dickte die, die Dickten; der polröhre)
So wj etische F reundschaf t ; Dicktenhobel Dioxyd das, des Dioxyds, die
Deutscher Turn- und Sport- Dieb; diebisch; Diebstahl Dioxyde (Sauerstoffverbin-
bund (A bk.: DT SB) Diele; Tanzdiele dung)
Devise die, Devisen (Wahl- Dielektrikum das (elektr. Diphjtherje die; das Diphthe-
spruch, Losung; Auslands- Nichtleiter) rieserum
wertpapier) Dieme die u. der Diemen Di|phthong der, Diphthonge
Devon das; Devonzeit (Feim) (Zwielaut)
Dex|tr jn das, des Dextrins, die dienen; Diener; dienlich; Di|plom das, die Diplome;
Dextrine (Klebestärke) Dienst; dienstfertig Diplomingenieur (A b k .:
Dezember Diens[tag der, des Dienstages, D ipl.-Ing.); Diplomlandwirt
Dezentralisation die; dezen- die Dienstage; dienstags u. D iplom at der; die Diplo-
tralisieren des Dienstags; Dienstag matie ; diplomatisch, das
Dezimalbruch der; Dezimal- abend; Dienstag abends u. diplomatische Korps
waage; dezimigren dienstags abends; am Diens- Dipol der, des Djpols, die Di-
Dezimeter das tagabend; der Dienstag- pole (Antennenart)
DFD = Demokratischer abend; Dienstag früh; diens- direkt; indirekt; direkte Rede
Frauenbund Deutschlands tags früh; Dienstag mittag, (wörtliche Rede)

130
Direktive die, die Direktiven doch; ja doch !; nicht doch! dorren; dörren; Darre; Dörr-
Direktor der; die Direktion Dock das; docken obst; dürr
Dirigent; dirigieren Docke die; eine Docke Garn Dorsch, Dorsches, Dorsche
Dirndel das, des Dirndels, die Dogge; Bulldogge dort; dort [her; dortig; von
Dirndel u. Dirndeln; Dirn- Dogma das, Dogmen; dog- dort; von dorther; von dort
delkleid matisch herkommen
Dirne die, der Dirne, die Dohle Dortmund; Dortmund-Ems-
Dirnen Doktor, D oktoren; Doktor- Kanal 25
Disharmonie die; disharmo- ingenieur (A bk.: Dr.-Ing.) Dose; Döschen
nisch Dokjtrin die; doktrinär dösen, du döst, döse!; dösig
Diskont der; diskontieren Dokument das; dokumen- Dosis die, Dosen (sehr kleine
dis [kreditieren (verächtlich tarisch; dokumentieren Menge)
machen) Dolch; erdolchen dosieren; die Dosierung
dis|kriminieren (im Ansehen Dolde; doldig Dotter der u. das; Eidotter
herabsetzen); die Diskri- Dollar, Dollars; cs kostet vier Dozent der (Ho chschullehrer);
mination u. Diskriminie- Dollar dozigren
rung Dolmetscher; (verdolm et- Drache der, des Drachen, die
Diskus der, des Diskus, die schen Drachen (Fabeltier); Dra-
Diskusse Dolomiten die chengift
Diskussion die; diskutieren Dom; Dompfaff Drachen der, des Drachens,
Dispatcher der (sprich: dispät- Dominante die die Drachen; Drachenballon
»cher); Dispatcherdienst Domino das Dragee das, des Dragees, die
Disposition die; disponieren; Dommel; Rohrdommel Dragees oder w eiblich : die
der Disponent Dompteur der; die Domp- Dragee, der Dragee, die
Dissimilation die (in der Biologie: teuse Dragees
Spaltung körpereigener Donar (germanischer Gott) Draht der, Drähte; drahten;
Stoffe) Donau; Donaumoos drahthaarig; drahtlich;
Dissonanz die Donez; Donezbecken (russisch: drahtlos; Drahtnachricht;
Dissoziation die (Zerfall, Auf- Donbass) drehen; dreidrähtig
lösung) Donner; donnern drahthaarig
Distanz die (Entfernung, A b- Donnerstag; Donnerstag drahtig; die Drahtigkcit
stand) abend usw. siehe unter „Diens- Drahtseilbahn die
Distel; Distelfink tag“ ; Gründonnerstag; grün- Drahtverhau der
Distichon das, Distichen (Vers- donnerstags Draisine die (Fahrzeug auf
paar) Doppelhobel der Schienen; sprich: dräsine); Er-
Di|strikt der; Distriktsleiter doppelreihig finder Drais 2 8
Disziplin die; disziplinarisch; Doppelstockwagen drall (derb)
diszipliniert doppelt; um das Doppelte; Drall der (Windung, Dre-
divers Doppellaut; verdoppeln; hung); Rechtsdrall
Diversant der, Diversanten; Verdoppelung Drama das, „ Dramen; Dra-
die Diversion Doppelung die matik; Dramatiker; drama-
Dividend der, die Dividenden Doppelzentner (A b k .: dz) tisch
dividieren; Division; Divisor 100 kg = Dezitonne dran u. dar[an; dransein;
(Teiler) ’ ’ (Abk.: dt) drauf und dran sein; das
d .J . = dieses Jahres; der doppelzüngig Drum und Dran
Jüngere Dorf, Dörfer; Dörfchen; drängen, gedrängt; der Drang;
DM «= Deutsche Mark Dörfler; dörfisch; dörflich drängeln, gedrängelt; die
d. M. = dieses Monats Dorfakademie die Drangsal; drangsalieren;
DNA = Deutscher Normen- D om der, des Domes, die Gedränge
ausschuß Dornen (an der Rose), die dränieren (entwässern); die
Dnepr; Dnepropetrowsk Dorne (Stifte); das Dornicht Dränage; Dränagerohr 28
Dnestr (Dorngestrüpp); dornig drastisch

9 131
dräuen (droben) Dr.-Ing. = Doktoringenieur Dschunke die (chinesisches
drauf u. dar|auf; drauflos- dringen, du drangst, gedrun- Segelschiff)
wirtschaften ; er wirtschaftet gen, dringe!; dringend, am DSF = Gesellschaft für
drauflos; drauf und dran dringendsten; dringlich D eutsch- Sowj etische
draußen dritte; der dritte am Ziel; der Freundschaft
drechseln; Drechsller Dritte des Monats (der Mo- Dsungarei die (Landschaft in
Dreck; dreckig natsdritte); das Drittenab- Innerasien)
Drehautomat der schlagen; einem Dritten DTSB = Deutscher Turn- und
drehen; drehbar; Dreher; gegenüber; in Gruppen zu Sportbund
Drehling; Drehung dritt u. zu dreien; von du; das Du, das trauliche D u;
Dreherei die; die Dreh- dreien der dritte du zueinander sagen; mit du
maschine Drittel das; das Dritteil; drit- anreden; duzen, du duzt ihn
Drehkondensator der teln; ein Drittel des Weges; Dualismus der
Drehmeißel der ein drittel und ein halbes Dübel der; dübeln
Drehstrom der; die Drehzahl Brot ducken; Duckmäuser
drei (vgl. auch „acht“ ) ; die Drei, Droge die, Drogen; Drogen- dudeln; Dudelsack
der Drei, die Dreien; Dreier; handlung ; Drogerie; Dro- Duett das, die Duette
Dreifarbendruck, -drucke; gist duften; D uft; duftig
Dreifelderwirtschaft; Drei- drohen; Drohung Dukaten der
klang ; Dreiviertelmehrheit; Drohne die, der Drohne, die dulden; Dulder; Duldsamkeit
Dreivierteltakt; eine Drei- Drohnen, auch: der Drohn, dumm, dümmer, dümmste;
viertelstunde, eine dreivier- des Drohns, die Drohnen dummdreist; Dummheit
tel und eine halbe Stunde, dröhnen; Gedröhn Dumper der, des Dumpers,
in dreiviertel oder halber drollig die Dumper (Autoschütter)
Höhe; dreiviertelvoll; drei- Dromedar das, Dromedare dumpf; Dumpfheit; dumpfig
ßig; das Dreieck; der Drei- Drop der, des Drops, die Düne die; Wanderdüne
zack; dreizackig; dreizehn; Drops (Fruchtbonbon) düngen; Dung; Düngemittel;
zu dreien u. zu dritt Droschke; Autodroschke Dünger
Dreikant das. des Dreikantes, Drossel die Düngerstreuer der
die Dreikante; der Drei- drosseln, ich droßle u. dros- Dungkran der
kanter; die Dreikantfeile sele; Droßlung u. Drosse- Dungstätte die
dreist, dreisteste; Dreistigkeit lung; Drosselklappe dunkel, dunkler; das Dunkel;
Drell u. Drillich der, auch: Drosselspule die dunkelbraun; Dunkelheit;
Drilch drüben; drüber u. dar|über im dunkeln bleiben (unklar
dreschen, du drischst, Druckautomat der bleiben); im Dunkeln blei-
draschst, dräschest u. drö- drucken; der Druck, Drucke; ben (in der Dunkelheit blei-
schest, gedroschen, drisch!; Drucker; Druckmaschine ben); verdunkeln 21, 22
die Dresche; Dreschflegel; drücken; der Druck, Drucke dünken; Dünkel; dünkelhaft
der Drusch; abgedroschen u. Drücke; drückend, am dünn; verdünnen; Dünndarm
Dresden; der Dresdener drückendsten; bedrücken Dunst, Dunstes, Dünste;
Dreß der; Schwimmdreß druckfest; Druckfestigkeit dünsten; dunstig
dressieren; die Dressur Druckluft die Dünung die (Seegang nach
dribbeln (beim Fußball: durch drucksen, du druckst Sturm)
kurze Stöße den Ball vor- drum u. dar um; drum und Duolit das (Giftstoff gegen
treiben) dran; das Drum und Dran Insekten)
Drift die, die Driften; driften, drunter und drüber; das Du plikat das; dupljgren
gedriftet (treiben) Drunter und Drüber 21 Dur das; F-D ur; A-Dur-Ak-
Drillbohrer der Drusch der, des Drusches, die kord
drillen; der Drill Drusche Dur|alumin das (Aluminium-
Drilling, Drillinge Druse die (Pferdekrankheit) legierung)
Drillmaschine ( Sämaschine) Drüse die; drüsig durch den H of gehen; durch-
drin u. dar;in; drinnen Dschungel der, das u. die aus; durcheinander; durch-

132
einanderlaufen; durch- E fühl; ehrlich; ehrwürdig;
gehends; durchlaufen, das in Ehren; verehren
Wasser ist durchgelaufen, Ebbe; abebben Ei, Eier; Eichen u. Eierchen;
das Wasser läuft durch, der eben (soeben); ebenda; eben- der Eidotter; das Eigelb, des
Schuh ist durchgelaufen; daher; ebendarum; eben- Eigelbes, die Eigelbe, zwei
durchlaufen, er hat die derselbe ; ebendeshalb; eben- Eigelb; das Eiweiß, des E i-
Strecke durchlaufen, er falls; ebenso gut oder eben- weißes, die Eiweiße, zwei
durchläuft die Strecke; so schlecht; ebensogut Eiweiß; Tee-Ei 25
durchstreichen, das durch- (Bindewort!); ebensooft; Eibe die
gestrichene W ort; durch- ebensosehr; ebensoviel, Eiche; die Eichel, Eicheln;
trigben ebenso viele; ebensowenig; Eichenholz; Eichhörnchen
durchführen; durchführbar soeben Eichelhäher der
Durchgangszug (A b k .: D- eben (flach); Ebene; ebenen, eichen, geeicht; Eichamt
Zug) 27 geebnet; Ebenheit Eid; eidlich; an Eides Statt;
Durchlaß der, des Durchlas- Ebenbild eidesstattlich; beeiden;
ses, die Durchlässe ebenbürtig Meineid; vereidigen
durchlässig; Durchlässigkeit Ebenholz das Eidam der, die Eidame
durchleuchten; Durchleuch- Ehenmaß; ebenmäßig Ei|dechse
tung Eber der, des Ebers, die Eber Eifel die; die Hohe Eifel
Durchmesser der (A b k .: d) Eber|esche die Eifer; Eifersucht; eifersüch-
Durchschnitt der, die Durch- Echo das; Echolot tig; eifrig; nacheifern
schnitte ; im Durchschnitt Echograph der Eiffelturm (in Paris)
Durchschuß, des Durch- Echse die; Ei|dechse eigen; volkseigen; volkseige-
schusses, die Durchschüsse echt; Echtheit ne Betriebe; Eigenbrötler;
Durchsicht die; durchsichtig Ecke; eckig; das Viel|eck; das Eigenheim, -name; eigens;
Durchstich der; durchstechen Vier |eck Eigenschaft; Eigentum; ei-
durchweg Edda die (Sammlung altnor- gentümlich; es ist mein
dürfen, du darfst, durftest, discher Dichtungen) eigen; zu eigen geben; zu
gedurft; er hätte es gedurft, edel; der Edelmut; edelmütig; eigen machen
er hätte es tun dürfen Edelgas; Edelmarder eigenhändig; Eigenhändigkeit
dürftig; Dürftigkeit Edelmetall das eigenmächtig; Eigenmächtig-
Duroplast der Edelweiß das keit
dürr; Dürre Edikt das; Edikt von Nantes Eigennutz der; eigennützig;
Durst der, des Durstes; dür- Edition die (Ausgabe eines uneigennützig
sten; durstig Buches) Eigenschaftswort (Adjektiv)
Dusche; duschen Edmund; Eduard; Edwin eigensinnig; Eigensinnigkeit
Düse die; zweidüsig Efeu der eigentlich
Düsenflugzeug das Effekt der; Effekthascherei; eigenwillig; Eigenwilligkeit
düster; verdüstern effektvoll eignen; Eignung
Dutzend das; dutzendemal, egal; egalisieren; Egalisie- Eiland, Eilande
Dutzende von Malen; ein rung Eilbote der; durch Eilboten
halbes Dutzend Männer; Egel; Blutegel; Leberegel eilen; Eile; eilends; eilig
ein halbes dutzendmal; ei- eggen; Egge Eilzug (A b k .: E)
nige dutzendmal Egoismus der; Egoist; ego- Eimer; eimerweise
duzen, du duzt; Duzbruder istisch Eimerkettenbagger der
Dynamit das (Sprengstoff) ehe; ehedem; ehemalig; ehe- ein; ein und aus; ein und aus
Dynamo der, des Dynamos, mals ; eher; ehestens gehen bei jem and; ein- und
die Dynamos Ehe; Ehebrecher, Eheglück; ausgehende W aren; nicht
Dynamomaschine ehelich; Ehelosigkeit ein noch aus wissen
Dynastie die, Dynastien ehern (aus Erz) ein; ein Tag, ein Kind, ein
dz = Doppelzentner ehren; ehrbar; Ehre; Ehren- bis zwei Tage; eineinhalb u.
D -Zug = Durchgangszug preis; ehrerbietig; Ehrge- einundeinhalb; ein für alle-

133
mal; ein oder mehrmals; Eingeborene, zwei Einge- Einräumungssatz der (Kon-
ein und derselbe; in einem borene zessivsatz)
fort; mein ein und (mein) eingedenk seines Könnens einreisen; Einreiseerlaubnis
alles eingemeinden; Eingemein- eins, auch: eines; eins tut not;
Einlakter der; einaktig dung das eine tut not
ein|ander; einander achten Eingesandt das, des Einge- eins (vgl. auch „acht**); die Eins,
ein|äschem; Einäscherung sandts, die Eingesandts der Eins, die Einsen; eins
ein|äugig eingestehen; das Eingeständ- ins andere; eins sein; eins
Einbahnstraße nis versetzen; eins werden; das
cinbalsamieren Eingeweide das Einmaleins; unsereins
Einbauküche die eingleisig; Eingleisigkcit Einsatz der, die Einsätze; ein-
einbegriffen u. inbegriffen Eingriff der; eingreifen satzbereit
einbinden; der Einband, die einhäusig, einhäusige Pflanzen Einsatzleiter der
Einbände einhegen; Einhegung einsäuem; die Einsäuerung
einbleuen einheimisch; der Einheimische Einschiebsel das
cinbürgem; Einbürgerung einheimsen, du heimst ein Einschlag der; einschlägig
Einbuße; einbüßen Einheit; einheitlich; Einheits- einschließlich des Hauses
Eindecker der front; [die] Sozialistische Einschreib ebrief; Einschreibe-
eindringen; eindringlich; Ein- Einheitspartei Deutschlands sendung
dringling (A bk.: SED) Einsiedler; einsiedlerisch
Eindruck der, die Eindrücke; einhellig; Einhelligkeit einsilbig; die Einsilbigkeit
eindrücklich; eindrucksvoll einhenkelig; zweihenkelig Einsitzer; Zwei-, Viersitzer
eine; die eine von uns einhiebig, einhiebige Feile Einspänner der; einspännig
eineinhalb oder einundeinhalb Einhufer; einhufig einspurig; Einspurbahn
einer (jem and); einem die einig; einigen,geeinigt; Einig- einst; einstig; einstmals; einst-
Wahrheit sagen keit weilen; das Einst und
einer; einer von beiden; der einiges; einige; einigermaßen [da>] Jetzt; der|einst
eine kam nicht; der eine von einkeimblättrig, einkeimblätt- Einstieg der; Einstiegschacht
uns; die einen; unsereiner rige Pflanzen einstimmig; die Einstimmig-
Einer der, des Einers einkleiden, eingekleidet; die keit
einerlei; das Einerlei Einkleidung einstöckig
einerseits — andererseits u. einkreisen; Einkreisung Einsturz der; Einsturzgefahr
anderseits Einkreiser der (Rundfunk- Eintagsfliege die
einesteils — andernteils gerät) Eintagskücken das
einfach; Einfachheit; das ein- Einkünfte die eintönig; Eintönigkeit
fachste ist ... 22 Einlaß der, des Einlasses, die Eintracht die; einträchtig
Einfall der, die Einfälle; der Einlässe; Einlaßkarte Eintritt der; Eintrittsgeld
Einfallswinkel einlegen; die Einlegearbeit Einvernehmen das; in gutem
cinfallen Einmachglas das Einvernehmen
einfältig; die Einfalt einmal; das eine Mal; ein- Einverständnis
Einfamilienhaus malig Einwand; einwandfrei
cinfassen; Einfassung Einmannarbeit die einwandern; ich wandere ein;
einflößen; Einflößung Einmarkschein der der Einwanderer
Einfluß der, des Einflusses, Einmarkstück das einwecken; Einweckglas
die Einflüsse; Einflußbereich einmütig; Einmütigkeit einweihen; die Einweihung
einförmig Einöde die cinwilligen; die Einwilligung
einfriedigen, eingefriedigt; einpferchen Einwohner
Einfriedigung Einphasenstrom der einzäunen; Einzäunung
Einfuhr die; Einfuhrzoll einpolig Einzelbox die
Eingang; eingangs einprägen; einprägsam Einzeller der; einzellig
eingeben; Eingabe einrahmen ein Bild einzeln; Einzelheit; einzelne;
eingeboren sein; der oder die einrammen einen Pfahl einzelnes; der einzelne; jeder

134
einzelne; alles einzelne; im elend; das Elend; elendig gültig; endlich; Endreim;
einzelnen; ins einzelne (Umstandswort!); elendiglich Endung; beendigen; nicht
gehen 22 Elevator der, Elevatoren enden wollender Beifall; zu
einzig; einzigartig; kein ein- elf (vgl. auch „acht“ ) ; die Elf, der Ende bringen 22, 23
ziger; kein einziges; unser Elf, die Elfen; das Elftel; endotherm (Wärme auf neh-
Einziger elftein; elftens; wir sind un- mend)
Eis; Eisbahn; Eis essen; eisig; ser elf; zu elf u. zu elfen u. Endprodukt das
eiskalt; eislaufen, ich laufe zu elft Endsilbe die
eis, bin eisgelaufen; Eis- Elf der, des Elfen, die Elfen; Endspurt der
zapfen; Eiszeit; Eiszeitalter die Elfe, der Elfe, die Elfen; Energie; energisch
Eisen; eiserne Töpfe; [das] elfenhaft Energiewirtschaft die
Eiserne Tor (i. d. Karpaten) Elfenbein das eng; engherzig; Engpaß; be-
Eisenbahn die Elite die engt sein; Meerenge
eiserne Lunge die Elle die: Ellbogen u. Ellen- engbrüstig; engmaschig
eitel; Eitelkeit bogen; ellenlang Engerling der
Eiter der; Eiterbeule; eiterig; Ellipse die; ellipsenförmig; England; Engländer
eitern elliptisch Engpaß der, des Engpasses,
Ekel der; ekelig; «ich ekeln, Elsaß das, des Elsaß u. El- die Engpässe
geekelt, mich u. mir ekelt s, sasses; Elsässer Enkel; Urenkel
es ekelt mich u. m ir; es ekelt Elster; eisternhaft Ensemble das (sprich: angsangbl),
mich an Eltern; elterlich; elternlos die Ensembles; das Opern- .
Ek|liptik die (scheinbare Emaille die; Emailletopf; ensemble
Bahn der Sonne) emaillieren 28 entarten; Entartung
Ekzem das, Ekzeme (Haut- Emanzipation die; Frauen- entbehren; entbehrlich; Ent-
ausschlag) emanzipation; emairzipigrt behrung
elastisch; die Elastizität Emlblem das (sprich: angbläm), entbinden, entbunden; Ent-
Elbe die; Elbe-Havel-Kanal; die Embleme u. Emblems bindung
Elbsandsteingebirge 23, 25 Embolie die, die Embolien entblößen, du entblößt
Elch der Em|bryo der, Embryonen entdecken; Entdeckung
Elefant der; Elefantenrüssel; Emigrant der, des Emigran- Ente; Enterich
Elfenbein ten, die Emigranten; Emi- enteignen, enteignet; Ent-
Elegij die; elegisch gration; emigrieren eignung
Elektrik die; der Elektriker emplfangen, du empfängst, enteilen
elektrisch; die Elektrische empfingst, empfangen, emp- entern; Enterhaken
Elektrizität; elektrifizieren; fange !; Empfang, Emp- entfalten; Entfaltung
elektrisieren; die Elektro- fänge ; Em pfänger; emp- entfernt; nicht im entfern-
de; die Elektrolyse; das fänglich; Empfangsanzeige testen
Elektron, Elektronen (ne- empfehlen, du empfiehlst, Entfernung die; Entfernungs-
gatives Elektrizitätsteil- empfahlst, empföhlest, emp- messer
chen) ; das Elektronenmi- fohlen, empfiehl!; Empfch- entfesseln, ich entfessele oder
kroskop; das Elektron (Me- lung entfeßle; die Entfesselung
tallegierung) ; das Elektro- emp finden, du empfandest, oder Entfeßlung
skpp empfunden, empfinde!; das entflammen, entflammt
Elektrode die, die Elektroden Empfinden; empfindlich; entgasen, entgast; Entgasung
Elektroindustrie die empfindsam; Empfindung entgegen seinem Willen; ent-
Elektrolok die empirisch (erfahrungsgemäß) gegenkommenderweise ; ent-
Elektromagnet der empor; die Empore gegnen; Entgegnung
Elektromotor der empören; Empörer entgegengesetzt, entgegen-
Elektrotechniker der emsig; Emsigkeit gesetzte Richtung
Element das; elementar Emulsion die, die Emulsio- entgelten; das Entgelt; gegen
Elen der u. das, auch: Elentier nen ; emulgieren Entgelt; unentgeltlich
das (der Elch) Ende; enden, geendet; end- entgiften, entgiftet

135
entgleisen, du entgleist; Ent- enttäuschen, enttäuschend; nes Erachtens oder meinem
gleisung die Enttäuschung Erachten nach
entgleiten, entglitten entwaffnen; Entwaffnung erbarmen; das Erbarmen; er-
enthalten; enthaltsam; Ent- entwässern; die Entwässe- bärmlich; erbarmungslos
haltsamkeit rung u. Entwäßrung erben; der Erbe, des Erben,
enthüllen; Enthüllung entweder ... oder; das Ent- die Erben; das E rbe; Erb-
Enthusiasmus der; enthusi- weder-Oder 25 lasser; erblich; Erbrecht;
astisch entwerfen, entworfen; der Ent- das Erbteil
entkeimen; Entkeimung wurf erbosen, du erbost; boshaft
entkräften; Entkräftung entwerten, entwertet; Ent- erbötig
entladen; die Entladung wertung Erbse;' Erbsstroh u. Erbsen-
entlang, den u. dem Bach entwickeln, ich entwickle; stroh
entlang; wir wollen am Bach Entwicklung Erdbeben das; Erdbeben-
entlang lapfen,nicht fahren; Entwicklungsgesetz messer
wir wollen am Bach entlang- Entwurfsbüro das Erdbeere; erdbeerfarben
laufen entziehen, entzogen; Ent- Erde; erden u. irden; erden,
entleeren, entleert; Ent- ziehung ; der Entzug geerdet; Erdformation; Erd-
leerung entziffern, ich entziffere; Ent- kröte, -öl, -pech; Erdrauch
entlehnen; Entlehnung zifferung u. Erdraute (Blum e); der
entleihen, entliehen; die Ent- entzücken; das Entzücken; Erdteil
leihung entzückend, entzückender, Erdgas das
entlüften; der Entlüfter am entzückendsten Erdöl das
entmilitarisieren; die Ent- entzünden; Entzündung; ent- ereignen sich; Ereignis, Er-
militarisierung zündlich; ein leichtentzünd- eignisses, Ereignisse
entmisten, entmistet,' der licher Stoff, aber: der Stoff Erfahrung; erfahrungsgemäß
Entmister ist leicht entzündlich 23 Erfinder; erfinderisch
Entmistungsanlage die entzwei; entzweibrechen; ent- erforderlich; Erfordernis, Er-
enträtseln zweien, entzweit fordernisses, Erfordernisse
entrosten, entrostet; Ent- Enzian der erfreulich; wenig Erfreu-
rostung Enzyklopädie die, Enzyklo- liches 21
entrümpeln; Entrümpelung p ä d ie erfrieren; Erfrierung
entrüsten sich Enzym das, des Enzyms, die Erfüllung; Erfüllungsort
entschädigen; Entschädigung Enzyme ergänzen; Ergänzung
entscheiden, entschieden; ent- Epidemie die (Seuche); epi- Ergänzungsbindestrich der
scheidend; der Entscheid; demisch Ergebnis, Ergebnisses, Er-
die Entscheidung; die Ent- Epidia|skop das (Lichtbild- gebnisse ; ergebnislos
schiedenheit werfer) ergiebig; Ergiebigkeit
entschließen; Entschließung; Epigone der; epigonenhaft ergötzen, du ergötzt; das Er-
entschlossen sein; Entschlos- Epigramm das (Sinngedicht) götzen; zum Ergötzen 21
senheit; Entschluß epileptisch; die Epilepsie; der ergreifen, ergreif end,ergriffen;
entschuldigen, entschuldigt; Epileptiker Ergriffenheit
Entschuldigung Epi|skop das (Lichtbildwer- erhaben, am erhabensten
Entsetzen das; entsetzlich fer für undurchsichtige Ge- erhöhen; Erhöhung
entsprechen; entsprechend genstände) erholen, erholt; Erholung; Er-
entstauben oder entstäuben; die Epijsodc die; episodenhaft; holungsstätte
Entstaubung oder Entstäu- episodisch erinnern; Erinnerung
bung Epoche die; epochal; epoche- erkennen; die Erkenntnis,
entstehen; Entstehung machend Erkenntnisse
entstellen, entstellt; Entstel- Epos das, des Epos, die Epen; erkenntlich; Erkenntlichkeit
lung die E pik; der Epiker; Erker der; Erkerfenster
entstören, entstört; die Ent- episch; epische Dichtung erklecklich
störung erachten; das Erachten; mei- erkunden; Erkundung

136
erkundigen; Erkundigung erringen; Errungenschaft erwürgen
erlassen; der Erlaß, Erlasses, erröten, errötet; Errötung Erz das, Erzes, Erze; Erz-
Erlasse Ersatz der; der oder das Ersatz- gebirge; erzgebirgisch; Sil-
erlauben; die Erlaubnis, Er- teil bererz; erzen (ehern)
laubnisse erschließen, erschlossen; erzählen; die Erzählung
erläutern; Erläuterung Erschließung Erzbischof; erzdumm; Erz-
Erle; Erlenholz; Erlkönig erschrecken (in Schrecken schelm
erleben; Erlebnis, Erlebnis- geraten), du erschrickst, er- erzeigen (erweisen)
ses, Erlebnisse schrakst, bist erschrocken, erzeugen; der Erzeuger; Er
erledigen, erledigt; Erledi- erschrick nicht!, erschrecken zeugung
gung (in Schrecken setzen), du Erzeugnis das, die Erzeug-
Erlös der, Erlöses, Erlöse; erschreckst, erschrecktest, nisse
Erlösung hast erschreckt, erschrecke! erziehen; erziehlich
erlöschen, das Licht erlischt, erschüttern; Erschütterung Erzieher der; die Erziehung
erlosch, ist erloschen Ersparnis die oder das, die erzwingen
ermächtigen, ermächtigt; Er- Ersparnisse es; es ist, ’ s ist 26
mächtigung ersprießlich Esche; Eberesche
ermäßigen, ermäßigt; Ermäßi- erst; der erste, z- B. der erste Esel; Eselei; Maulesel
gung am Ziel; der Erste Bürger- Eskimo, Eskimos
ermessen, du ermißt, ermes- meister; der Erste im Sport Esparsette die (Schmetter-
sen; ermeßbar; ermeßlich (der Beste); der erste beste; lingsblütler)
Ermitage die (Kunstsamm- die Erste Hilfe (bei Un- Espe; Espenlaub
lung in Leningrad); der fällen), aber: Wir brachten Esse; Essenkehrer
Eremit (Einsiedler); die ihm die erste H ilfe; Erst- essen, du ißt, er ißt, du
Eremitage (Einsiedelei) ling ; am ersten (zuerst); am aßest, gegessen, iß !; eßbar;
ermüden; ermüdbar; Ermü- Ersten des Monats (am das Essen; das Festessen;
dung Monatsersten); der erste zum Essen und Trinken 21
ermutigen; Ermutigung Mai (Datum), aber: der Essenz die; Essigessenz
erneuen oder erneuern; die Er- Erste Mai (Feiertag); die Essig; Essigwasser
neuung oder Erneuerung ersten beiden; fürs erste Eßlöffel; Eßgeschirr; Eßtisch
erniedrigen; Erniedrigung (einstweilen); das erstemal; Ester der, des Esters, die
Emst der, des Ernstes; ernst zuerst; zum ersten (erstens); Ester (organische chem.
sein, ich bin ernst; cs ist zum Ersten kündigen 21, 22 Verbindung); Essigester
mir Ernst; ernsthaft; ernst- erstarren, erstarrt; Erstar- Estnische SSR
lich; Ernst machen; ernst rung Estragon der (Gewürzkraut)
nehmen, für Em st nehmen; erstklassig; Erstklassigkeit Est|rich der (fugenloser Fuß-
ernst stehen, es steht ernst; Ertrag der; ertragsfähig; er- boden)
ernst werden, es wird ernst tragreich Etage die
ernten; Ernte; Erntefest, erträglich; Erträgnis, Erträg- Etappe die; Etappengebiet
-kranz, -wagen nisses, Erträgnisse Etat der (Haushaltplan;
ernüchtern; Ernüchterung erübrigen, erübrigt sprich: etah)
erobern; der Eroberer; die Er- Eruption die; eruptiv; Erup- Ethik die (Sittenlehre); Ethi-
oberung tivgestein ker; ethisch
erörtern; Erörterung Erwachsene der, die Erwach- Ethno|graphie die (Völker-
Erosion die senen kunde)
Erpel (Enterich) erwähnen; Erwähnung Etikett das, des Etiketts, die
erpicht sein erwerben; der Erwerb Etikette oder Etiketts; die
erpressen; erpresserisch; Er- erwerbslos; der Erwerbslose; Etikette, die Etiketten
pressung Erwerbslosigkeit etliche; etlichemal; etliches
erquicken; Erquickung erwerbstätig; der Erwerbs- Etüde die (musikalisches
Erregermaschine die tätige; Erwerbstätigkeit Übungsstück); Etüdenheft
errichten; Errichtung erwidern; Erwiderung Etui das, Etuis; Zigarrenetui

137
etwa; etwaig exotisch, exotische Pflanzen fähig; Fähigkeit; befähigt,
etwas; etwas anderes; etwas und Tiere am befähigtsten
Schönes; ein gewisses E t- Expansion (Ausdehnung) fahl; fahlgelb
was 21 Expedition die; Expeditions- fahnden; Fahndung
Etymologie die (Lehre von leiter Fahne; Fähnchen
der Herkunft und Bedeu- Experiment das fahren, du fährst, fuhrst,
tung der W örter); etymolo- experimentieren gefahren, fahre!; Fahrbahn;
gisch exjplodigren; Explosion; Ex- Fähre; Fahrer; Fahrgast,
euer, euer Sohn, euere Toch- plosionsmotor -gäste; F ahrkarte; fahr-
ter, euer Kind, ich gedenke Explosivlaut (Verschlußlaut) lässig; Fährmann, -männer
euer; das Euere u. Eurige Exponat das, des Exponates, u. -leute; Fahrrad, -Stuhl;
(eure Habe); dieses Buch ist die Exponate (Ausstellungs- Fahrt; Fährte; Fahrzeug;
das euere u. eurige; die Eu- gegenstand) die Fuhre
ern u. Euren u. Eurigen Exponent der, Exponenten, Fahrenheit; Fahrenheit-
(eure Angehörigen); euers- exponigren; die Exposition thermometer
gleichen u. euresgleichen; Export der; exportieren Fahrgestell das
euerthalben u. eurethalben; ex|preß; der Expreß(zug); Fahrplan; Fahrplanänderung
euertwegen u. euretwegen; Expreßgut Fährschiff das
euerseits u. eurerseits; um Ex|pressionismus der; ex- Fahrwerk-das
euertwillen u. um euret- pressionistische Kunst Faktor der, die Faktoren
willen exjtra Fakultät die; Arbeiter-und-
Eukalyptus der, Eukalypten; extrahieren (ausziehen, aus- Bauern-Fakultät (Abk.:
Eukalyptusbaum laugen) ABF) 27
Euklid (altgriech. Mathemati- Ex|trakt der; Fleischextrakt fakultativ, fakultative Un-
ker); euklidische Geometrie ex|trem; das Extrem terrichtsfächer
Eule; Eulennest, -Spiegel Exzenter der (Steuerungs- falb; der oder die Falbe
fvulphrat der (Strom in Vor- scheibe, deren Drehpunkt (graugelbes Pferd); F alb-
derasien) sich nicht im Mittelpunkt katze
Europa; Europäer; europä- befindet); cxzen|trisch Falbel die; fälbeln
isch; Osteuropa Falke; Falkner
Eustachische Röhre fallen, du fällst, fielst, er fiel,
F
Euter das gefallen, falle!; fällen, du
evakuieren f r= forte (musikalische Bezeich- fällst, fälltest, er fällte, ge-
Evangelium; evangelisch; nung: stark, laut) fällt, fälle!; der Fall, Fälle;
evangelisch-lutherisch (Ab- f, = folgende, z. B. S. 26f. ->•Seite 26 die Falle; fällig
kürzung: ev.-luth.); evange- und folgende Seite Fallobst das
lisch-rcformiert (A bk.: ev.- Fabel die; fabelhaft Fallreep das (Schiffstreppe)
ref.) Fa|brik; das Fabrikat; fa- Fallrohr das
eventuell (A bk.: evtl.) brikneu; fabrizigren falls; allenfalls; andernfalls;
Ewer der (Segelschiff) fabulieren; Fabulist bestenfalls; ebenfalls; je -
ewig; Ewigkeit; ewiglich Facette die; Facettenauge denfalls; nötigenfalls;
exjakt; die Exaktheit Fach, Fächer; Facharzt; schlimmstenfalls
Ex[amen das F achausdruck; F achmann, Fallschirm; Fallschirm-
Exekutive die; Exekutiv- Fachmänner u. -leute absprung
gewalt; die Exekution Fächer der; fächeln falsch; fälschen; Fälscher;
Ex|em|plar das Fachwerk das fälschlich; ohne Falsch;
exerzieren Fackel; fackeln zwischen falsch und richtig
Exhau |stor der (Absauger) Faden der, Faden u. Fäden; unterscheiden 21, 22
Exil das (Verbannung) fädeln; fadengerade; faden- Falte die; das Fältchen; Fal-
existieren; die Existenz; exi- scheinig; vier Faden (Län- tengebirge
stent genmaß) falten, gefaltet; F altboot;
exotherm (Wärme abgebend) Fagott das; Fagottbläser Falte; Faltenwurf; faltig

138
Falter; Nachtfalter Fazit das, des Fazits, die Fa- dir feind; ich bin dein Feind;
-faltig, z. B. drei-, vielfältig zite u. Fazits Feindschaft; feindselig 22
falzen, du falzt; der Falz, FDGB = Freier Deutscher Feingewicht das
Falzes, Falze; Falzbein Gewerkschaftsbund Feinmechanik die; der Fein-
Familie; familiär FDJ = Freie Deutsche Ju- mechaniker ; F einmeßgerät
fanatisch; Fanatismus gend feist, feisteste; Feistheit
Fanfare die; Fanfarenbläser Fejbruar feixen, du feixt
fangen, du fängst, fingst, ge- fechten, du fichtst, er ficht, Feld, Felder; feldein, feld-
fangen, fange!; der Fang, du fochtest, gefachten, aus; Feldbegehung, -bestel-
F änge; F angarm; F ang- ficht!; Fechter lung; Feldspat; Feld-
schnur Feder; Federfuchser; Feder- stecher; querfeldein
Farad das (elektr. Maßeinheit) kiel; federleicht; das Feder- Feldbau der; die Feldbaubri-
Farbband das; der Farbstoff lesen, nicht viel Federlesens; gade
Farbe; -färben u. -farbig, z. B. federn; Federung; Feder- Feldgraswirtschaft
fleischfarben, fleischfarbig; wolke; Federzeichnung Felge; Felgabzug; Feigauf-
aber nur: einfarbig, mehr- Fee die, FeSn; feenhaft schwung; Radfelge
farbig usw.; färben; Färber; fegen; Fegefeuer; Schorn- Fell; Schurzfell; Trommelfell
farbig; Stoffe in Farbig; steinfeger Felleisen das (Reisesack)
farblos; Farbpflanze Feh das, Fehe (Pelztier) Fels der, des Felsen, die Fel-
Farm, Farmen; Farmer Fehde; Fehdehandschuh sen u.
Farn der, Farne; Farnkraut fehlen; Fehlbetrag; Fehler; der Felsen, des Felsens, die
Färse die (junge Kuh) fehlerhaft; fehlgehen, du Felsen; Felsblock, -blocke;
Fasan, Fasane u. Fasanen gehst fehl, fehlgegangen; felsenfest; felsig
Faschine die (Reisigbündel fehltreten, du trittst fehl, Feme die; Femegericht; ver-
zur Uferbefestigung) fehlgetreten; Fehltritt; ohne femen (für vogelfrei erklä-
Fasching der Fehl 22, 23 ren), verfemt
Faschismus; Faschist fehlleiten; die Fehllcitung Femelschlag der; Femel-
Fase die (schräge Kante); Fehlschlag der, die Fehl- betrieb; Femelwald
abfasen (abschrägen) schläge Femininum das, die Feminina
faseln; Faselei; faselig feiern; Feier; Feierabend; (weibliches Dingwort)
Faser; Fäserchen; faserig feierabends; feierlich; sonn- Fenchel der; Fencheltee
Faß, Fasses, Fässer; Fäßchen und feiertags Fenster; fenstern, auch: fen-
Fassade die; Hausfassade feige; Feigheit; Feigling sterln; einfenstrig
fassen, du faßt, gefaßt, faß! Feige die; Feigenblatt Fergana (Oasenlandschaft in
u. fasse!; Fassung; fassungs- feil; feilhalten, du hältst feil, der Sowjetunion); Fergana-
los; leicht faßlich feilgehalten; feilschen; wohl- becken
fast neu , feil Ferge der (Fährmann)
fasten; Fastnacht; Fasttag feilbieten, du bietest feil, Ferien; Ferienreise
fatal; Fatalismus; der Fata- feilgeboten Ferkel; ferkeln
list; fatalistisch Feile; feilen Fermate die, die Fermaten
fauchen Feilkloben der Ferment das, die Fermente
faul; faulen; faulenzen, du Feilspan der, die Feilspäne (organischer Wirkstoff, der
faulenzt; Fäule; die Fäulnis Feim der, des Feimes, die chemische Vorgänge be-
Faust, Fäuste; Fäustchen; Feime u. schleunigt); fermentieren
der Fäustel (Hammer); der die Feime, der Feime, die (gären lassen)
Faustkampf Feimen u. Fernamt das; Fernmeldeamt
fausten, gefaustet; der Faust- der Feimen, des Feimens, Fern-D-Zug (A bk.: FD-Zug)
keil die Feimen; Getreidefeime ferne; die Ferne; ferner; fer-
Fäustling der fein; feinfühlig; fein gemah- nerhin; Fernglas, -gläser;
Favorit der, die Favoriten; len; Feinheit Fernheizung; das Ferne
Favorit im Wettkampf Feind der; feind sein (feind- suchen; entfernen
Faxen machen lich gesinnt sein), ich bin Femfahrer der; F crnlastf ahrer

139
femlenken, du lenkst fern, f f = fortissimo (musikalische Be- nißt, gefirnißt, firniß! u.
ferngelenkt zeichnung: sehr stark) firnisse!
Fernmeldeanlage die ff = sehr fein First der, Firstes, Firste;
femschreiben; der Fern- ff. = folgende, 7- B. S. 12 ff. = Firstbalken; Firstziegel;
schreiber Seite 12 und folgende Seiten 2 7 Dachfirst
Fernsehantenne die; der Fern- Fiasko das Fisch der, Fisches, Fische;
sehempfänger; das Fernseh- Fibel (erstes Schullesebuch) fischen; Fischer; Fisch-
gerät; Fernsehsender Fjbel die (frühgeschichtliche gräte, -Otter, -reiher, -rogen
femsehen; das Fernsehen;der Spange) Fischgrätenmelkstand der
Fernseher Fiber die (Faser) Fischreuse die
Fernsprecher; Ferngespräch; Fichte; fichtenes Brett Fistel die, die Fisteln (Ge-
Fernschreiber fidel (lustig, heiter) schwür); Fistelstimme
Feinstraße die; F ernverkehrs- Fieber das; fieberhaft; Fieber- Fittich, Fittiche; das Schla-
straße hitze; fieberig, fieberkrank; fittchen
Fernstudium das; der Fern- fiebern; Fieberthermometer fix, fixeste; fixieren; Fix-
student Fiedel; fiedeln; Fiedler stern; fix und fertig
Ferrit der, des Ferrits; Ferrit- Figur die, Figuren Fjord der, Fjorde; Fjord-
antenne Filet das (sprich: filleh); Fisch- küste
Ferse die; Fersengeld filet flach; Flachdruck; Fläche;
fertig sein; fertigen, gefer- Film der, Filme; filmen; Flächenmaß; Flachland
tigt; Fertigkeit; fertig- Filmpack, -packs; Rollfilm Flächeninhalt
machen; Fertigware; eil- Filmvorführgerät das Flachglas das; die Flachzange
fertig; friedfertig; kunst- Filter der (in derTechnik: das Flachs der, des Flachses;
fertig Filter); filtern u. filtrieren; flächsenes u- flächsernes
fesch, am feschesten Filterpresse; Filtertuch Gewand
Fessel, Fesseln; fesseln, ich Filtrat das, die Filtrate; die flackern; flackerig
feßle u. fessele Filtration Fladen der; Osterfladen
Fesselballon der Filz der, Filzes, Filze; filzig Flagge die; flaggen
fest, festeste; die Feste (Fe- Finalsatz (Absichtssatz) Flaggenhissung die
stung); feststehend; fest Finanz die, die Finanzen; Flame der, des Flamen, die
stellen (einen Gegenstand); fest- finanziell; finanzieren; Fi- Flamen; Flamin u. Flämin;
stellen (ermitteln) nanzkapital flämisch
Fest das, Festes, Feste; fest- finden, du fandest, gefunden, Fläming der (Höhenzug in
lich; Festlichkeit; Festspiel finde!; Findelkind; findig; Brandenburg)
Festival das (Festspiel, Fest) Findling; Fund Flamingo der ( Storchen-
Festmeter das Finger; fingerdick, -fertig; vogel)
fett, am fettesten; Fettopf u. Fingerhut, -kraut, -ring, Flamme die; flammen; zwei-
Fett-topf; fetttriefend -zeig; keinen Fingerbreit flammig
Fetzen der; zerfetzt Fink, Finken Flandern; flandrisch
feucht; Feuchtigkeit Finne die, Finnen; finnig Flanell der; fianellene Tücher
feudal; Feudalherr; Feuda- Finnland; der Finne, des Flanke die; Flankenangriff;
lismus; feudalistisch Finnen, die Finnen; finnisch flanken; flankieren
Feuer; feuern; feuerfest; finster; die Finsternis, Fin- Flansch der, die Flansche
Feuersbrunst; die Feuer- sternisse; im finstern (un- Flasche die; Fläschchen; Fla-
wehr; feurig geklärt), im Finstern (in schenzug
Feuerschiff das der Dunkelheit) 2 2 / flattern; flatterig
feuerspeiend, feuerspeiender Finte d ie; fintenreich flau; Flauheit
Berg Firlefanz der Flaum der; die Flaumfeder;
Feuerwerk das; der Feuer- Firmament das flaumweich
werker Firn der; Firnschnee Flaus der, Flauses, Flause u.
Feuilleton das Firnis der, Firnisses, Fir- der Flausch, Flausches,
Fex der, Fexes,Fexe; Bergfex nisse; firnissen, du fir- Flausche; Flauschmantel

140
Flausen machen flitzen, du flitzt; der Flitz- Föhnwind; föhnig
Flaute die (Windstille) bogen Föhre (K iefer); Föhrenholz
Flechse ( Sehne); flechsig Flocke; Flöckchen; flockig Fokus der, des Fokus, die F o-
flechten, du flichtst, er flicht, Floh, Flöhe kus u. Fokusse (Brennpunkt)
du flochtest, geflochten, Flor der, Flore; Blumenflor; folgen; Folge; Folge leisten;
flicht!; Flechte; Flechtwerk; Trauerflor folgendermaßen; folgendes
das Geflecht Flora die (Pflanzenwelt) (dieses); der Folgende (der
Fleck der, des Fleckes, die Floß das, Floßes, Flöße; flö- einem anderen Nachfolgen-
Flecke u. ßen, du flößt; Flößer; Flöß- de); im folgenden (nach-
der Flecken, des Fleckens, graben stehend) ; mit folgendem,
die Flecken; flecken; es Flosse die; Bauch-, Rücken-, einverstanden mit folgen-
fleckt, hat gefleckt (ist vom Schwanzflosse dem ; folgenschwer; folge-
Fleck gekommen); das Flotation die recht; Folgesatz (Konseku-
Fleckfieber; fleckig; der Flöte; flöten; Flötist tivsatz); folglich; demzufol-
Marktflecken flott; flottweg ge; infolge des Krieges;
Fledermaus; Flederwisch Flotte die infolgedessen; zufolge
Flegel; flegelhaft Flottille die folgerichtig; die Folgerichtig-
flehen; das Flehen; flehent- Flöz das, Flözes, F löze; Koh- keit
lich 8 lenflöz Foliant der, die Folianten
Fleisch das, des Fleisches; fluchen; Fluch, Flüche; fluch- Folie die, die Folien
Fleischbeschauer; Fleischer; beladen foltern; die Folter
fleischig; fleischlich fluchten, flüchtig; Flucht- Fön der (Heißluftgerät)
fleischfarben, fleischfarbener linie , Fondant der; die Fondants
Stoff flüchten; Flucht; flüchtig; (Zuckerwerk)
Fleiß der, des Fleißes; fleißig; Fluchtpunkt foppen; Fopperei
sich befleißigen, befleißigt Flug, Flüge; flügge; Flugblatt; Förde die; Kieler.Förde
flektieren (Wörter beugen); Flugplatz; flugs; Flugzeug Förderbrücke die
flektierbar; Flexion Flügel der; Flügelhaut; flü- Förderkorb der
fletschen gellahm; einflügelig fordern; F orderung; Erforder-
f l e i lg t j siehe unter „kreucht“ flügge nis
Flicken der; flicken; Flicke- flugs (schnell); der Flug fördern; förderlich; Förder-
rei; Flickwerk Flugzeugmutterschiff; Flug- band; Förderturm; Förde-
Flieder der zeugträger rung; befördern
fliegen, du flogst, geflogen, Flunder die, Flundern Forelle die
fliege!; die Fliege; Fliegen- flunkern Forke die, die Forken
schnäpper; Flug Fluor das (chemischer Grund- formal; die Formalität; for-
fliehen, du flohest, geflohen, stoff); fluoreszieren; Fluo- mell
fliehe!; Fliehkraft; Flucht reszenz Format das
Fliese die; Steinfliese Flur die, Fluren; Flurbe- Formation die; Erdformation
Fließband das; Fließbandver- gehung, -buch, -schütz, formen; die .Form; die For-
fahren; Fließbandsystem -schütze; die Feldflur mel; Former; förmlich;
fließen, du fließt, flössest, ge- Flur der, Flure; der Hausflur formvollendet
flossen, fließe!; Fließlaut; Fluß, Flusses, Flüsse; Flüß- Formsand der; Formstahl
Fließpapier; Fluß chen; Flußbett, -betten; Formular das
flimmern; der Flimmer flüssig; Flüssigkeit; Fluß- forsch, am forschesten
flink; Flinkheit , spat, -tal; das Flußwehr forschen; Forscher; For-
Flint der, die Flinte (Feuer- Flußschiffahrt die schung
stein) flüstern; Geflüster Forst, Forstes, Forste; För-
Flinte die; Flintenschuß Flut; fluten; Sturmflut ster; auf forsten
Flintglas Föderalismus der; Föderalist; Forstwirtschaft die
füttern; Flittergold; Flitter- föderativ Forsythie die, Forsythien;
staat Fohlen u. Füllen; fohlen F orsythiSnheckc

141
fori; in einem fort; fort|an; Freiladebahnhof der Frikassee das, des Frikassees,
fortdauernd; forthin; fort- freilich die Frikassees
während Freilichtbühne die frisch, am frischesten; frisch-
Fortbildung die Freischar; Freischärler au f!; von frischem 22
forte (musikalische Bezeichnung: Freitag, Freitag abend usw. frischbacken, frischbackenes
stark); fortissimo siehe unter „Dienstag“ ; freitags; Brot
Fortpflanzung die Karfreitag; karfreitags Frischei das; Frischgemüse
Fortschritt der; fortschritt- freiwillig; der Freiwillige frischmelkend, frischmel-
lich; fortschreiten Freiwilligkeit die kende Kuh
Forum das, des Forums, die fremd; der oder die Fremde, Friseur, auch Frisör; Friseuse,
Foren oder Fora (öffentliche ein Fremder, eine Fremde, auch Frisöse; frisieren; Frisier-
Aussprache) zwei Fremde; jemand Frem- stuhl; Frisur
fossil; das Fossil, die Fossi- des; Fremdling; Fremd- Frist, Fristen; fristen, ge-
lien; das Leitfossil wort, -Wörter fristet; befristete Antwort
Foto|graf (siehe: „Photograph“ ) Frequenz die; Frequenzmes- froh; frohgemut; fröhlich;
Foxterrier der, die Foxterrier sung ; Hochfrequenz; Nie- frohlocken, frohlockt; Froh-
Foyer das (sprich: foaj?h; derfrequenz sinn
Vor-, Wandelgang im Thea- Freske die, Fresken u. das fromm, frommer u. frömmer,
ter) Fresko, des Freskos, die frommste u. frömmste;
Fracht; Frachtbrief Fresken frömmeln; Frömmigkeit; zu
Frack, Fracks u. Fräcke fressen, du frißt, fraßest u. Nutz und Frommen
fragen, ich frage, du fragst, fraßt, gefressen, friß!; der Fron die (Zwangsarbeit);
er fragt, du fragtest, ge- Fraß Frondienst; fronen (unter
fragt, frage!; die Frage; Frettchen das (Abart des Il- Zwang arbeiten); frönen
fraglich; in Frage kommen tisses); Frettchenjagd (einer Leidenschaft huldi-
Fragment das (Bruchstück); freuen; Freude; freudig; gen); Fronfeste; Fronherr;
fragmentarisch Freud und Leid Fronhof
Fraktion die Freund der; freund sein Fronleichnamsfest; Fronleich-
Fraktur die; Frakturschrift (freundlich gesinnt sein), namsprozession
frank und frei ich bin dir freund; ich bin Front die; frontal; Vorder-
Franse; fransig; ausgefranst dein Freund; Freundestreue; front
Franzbranntwein Freundschaft; aufs freund- frontal; der Frontalantrieb
französisch; der Franzose lichste grüßen 22 Frontstrecke die
fräsen, du fräst, fräse!; Fräs- Frevel der; frevel, frevles Frosch, Frosches, Frösche;
maschine Unterfangen; freventlich; Fröschlein; Froschlaich;
Fraß der, Fraßes, Fräße; ge- Frevler; frevlerisch Froschlöffel (Pflanze)
fräßig Freyja (germanische Göttin) Frost, Frostes, Fröste; frö-
Frau; Fräulein; fraulich Friede u. Frieden der, des steln; frostig
frech; Frechheit Friedens, die Frieden (Frie- frosten; das Frostgemüse
frei; Freie Deutsche Jugend densschlüsse); Friedens- Frostschutzmittel das
(A bk.: F D J ); Freier Deut- komitee ; F riedensrichter; Frostspanner der
scher Gewerkschaftsbund friedfertig; Friedhof; fried- Frottee das oder der
(A bk.: F D G B ); Freiheit; lich frottieren; Frottierhandtuch
frqj halten einen Gegenstand; frieren, du frierst, mich friert, Frucht, Früchte; Früchtchen;
freihalten (für jemand be- du frorst, gefroren, friere!; fruchtbar; Befruchtung;
zahlen); frei machen einen Gefrierpunkt; Gefrorenes Südfrüchte
Platz; freimachen einen Brief; Fries der, Frieses, Friese; Fruchtfolge die; Fruchtfolge-
Freilauf, -mut, -Schwimmer, Wandfries plan
-Staat, -statt; freizügig; im Frieseln die (Hautkrankheit) Fruchtholz das
Freien turnen 21, 22, 23 Friesland; der Friese, des Fruchtknoten der
freien; Freier; die Freite; auf Friesen, die Friesen; Frie- Fruchtsaft; Früchtebrot
Freiersfüßen sin; friesisch Frühbeet das; Frühbeetkultur

142
früh e; frühestens; frühmor- Funks (Rundfunk); fun- Futterration die
gens; frühreif; frühzeitig; keln; funken; Funkenflug Fütterung die
in der Frühe; mit dem funkelnagelneu Futur u. Futurum das (Zu-
frühesten u. zum frühesten Funkstreife d ie; Funkwagen kunft); Futurum ex aktum
(frühestens) 21, 22 Funktion die; Funktionär; (vollendete Zukunft)
Frühjahrsbestellung die funktionieren; fungieren
Frühkartoffel die als ... (tätig sein als ...) G
Frühling Funkturm der
Frühstück; frühstücken Funsel die, auch: Funzel; g = Gramm
Fuchs der, Fuchses, Füchse; Funselei Gabe; geben
Füchsjchen; die Füchsin; für den Frieden; fürbaß Gabel, Gabeln; gabeln; gabe-
fuchsrot; Fuchsschwanz; schreiten; füreinander y n - lig; Gabelung; aufgabeln
fuchswild stehen; f üreinanderstehen; gackern; Gegacker
fuchsen, das fuchst mich; fürlieb u. vorlieb; Fürsorge; gaffen; Gaffer
Federfuchser für und für; für und wider, Gage die (Gehalt der Künstler
Fuchsie die (Blume) das Für und W ider; für- bei Film und Theater; sprich:
Fuchsschwanz der (Säge) wahr; Fürwort, -Wörter gasche [sch stimmhaft!])
Fuchtel; fuchteln Furche; furchen gähnen
Fuder; fuderweise Furcht; furchtbar; fürchten; Galalith das (Kunststoff)
Fug der; befugt sein; mit Fug fürchterlich; furchtlos; Gal^yre die, die Gal^jren
und Recht furchtsam Galerij:
Fuge die; fugen fürderhin Galle; gallenbitter; gallig
Fuge die; Bachsche Fugen Furie die, die FuriSn Gallert das, des Gallertes, die
fügen; füglich; gefügig fürliebnehmen, fürliebgenom- Gallerte u.
fühlen; Fühler; das Fühl- men die Gallerte, der Gallerte,
horn; Fühlung; Gefühl; ge- Furnier das; Furnierholz die Gallerten; gallertartig
fühllos; gefühlvoll furnieren, furniert Galopp; galoppieren
Fuhre die; Fuhrmann, -män- fürs (für das); fürs erste Galosche die (Überschuh)
ner u. -leute Fürsorge die; Fürsorgerin galvanische Batterig; Natur-
führen; Führerraum; Loko- Fürsprache die; der Für- forscher Galvani; Galvano-
motivführer sprecher meter; galvanisieren
Fuhrwerk; fuhrwerken Furt die, Furten; Frankfurt Gamasche die
füllen; Füller; Füllfederhal- Furunkel der; die Furunku- Gamma das (griechischer
ter; Füllwort, -Wörter lose Buchstabe)
Füllsel das fürwahr Gammastrahlen die
Fund; Fundgrube; fündig Fürwitz u. Vorwitz Gang, Gänge; Gangart; gang-
Fundament das (Grundlage, Fürwort (Pronomen) bar ; in Gang setzen
Grundmauer) Fusel der (schlechter Brannt- Gangart die, die Gangarten
fünf (vgl. auch „acht“ ); d ie wein) gängeln; das Gängelband
Fünf, der Fünf, die Fünfen; Fuß, Fußes, Füße; Füßchen; Ganges der (indischer Strom)
Fünfer; Fünfjahrplan u. Fußball; fußen, du fußt; Ganglion das, die Ganglien;
5-Jahr-Plan; das Fünftel; Fußgänger; fußhoch, vier Ganglienknoten; Ganglien-
fünftein; fünftens; fünf- Fuß hoch; Füßling; Fuß- system
zehn; fünfzig; zu fünf u. zu stapfe; zu Fuß gehen gang und gäbe
fünfen u. zu fünft fußbreit, ein fußbreiter Pfad; Gans die, Gänse; Gänserich
Fünfeck das; fünfeckig aber: keinenFußbreit weichen ganz; gänzlich; aufs Ganze
fungieren, fungiert; die Funk- Fussel die, Fusseln; Woll- gehen; das Ganze, ein Gan-
tion fussel; fußlig u. fusselig zes; im ganzen, im großen
Funk der; funken; der Funker futsch (verloren) [und] ganzen (allgemein) 22
Funke u. Funken der, des Futter; futtern; füttern Ganzpackung die
Funkens, die Funken; Futteral das; Brillenfutteral gar; gar nicht; gar nichts
Fünkchen; der Funk, des Futterautomat der gar; Garküche

143
Garage die (sprich: garasche [sch geächtet; der Geächtete Geduld die; geduldig
stimmhaft I]); Autogarage Geäst das, des Geästes gedunsen sein; aufgedunsen
Garant der, des Garanten, die Gebäck das; das Gebackene geeignet, am geeignetsten
Garanten Gabälk das, des Gebälkes, die Geest die; Geestland
garantieren (bürgen); der Gebälke Gefahr; gefährden; gefähr-
Garant; Garantie gebärden sich; Gebärde lich; gefahrvoll
Garbe; Garbenbindei gebaren sich; das Gebaren Gefährdung die; gefährden
Gardasee der gebären, du gebierst, sie ge- Gefährt das
Garderobe; Garderobier biert, du gebarst, geboren Gefährte der, des Gefährten,
Gardine Gebäude; Baude die Gefährten
Gardist der, des Gardisten, die geben, du gibst, er gibt, du Gefäll u. Gefälle das, des Ge-
Gardisten; der Rotgardist gabst, gegeben, g ib !; Geber; fälles, die Gefälle
Gare die; Bodengare ausgiebig; ergiebig; es ist gefallen; gefällig; einen Ge-
gären, es gor, gegoren, gäre!; das gegebene (es ist am fallen tun
Gärung; untergärig besten); das Gegebene zu- Gefängnis, Gefängnisses, Ge-
Gärfutter das rückreichen 21, 22 fängnisse ; Gefangenschaft
Garn; Garnknäuel; Strick- Gebiet; gebieten; gebieterisch; Gefasel das; faseln
garn; umgarnen Gebot Gefäß, Gefäßes, Gefäße
garnieren, garniert Garme • Gebilde das gefeit sein gegen etwas
rung Gebirge; gebirgig Gefieder; gefiedert
Garnitur die, Garnituren; Gebiß, Gebisses, Gebisse Gefilde
W äschegarnitur Gebläse das, des Gebläses Geflecht das, die Geflechte
garstig; Garstigkeit gebrannter Kalk der geflissentlich 8
Garten, Gärten; Gärtchen; Gebräu das, des Gebräues, die Geflügel das; Geflügelfarm
Gärtner Gebräue gefräßig; die Gefräßigkeit
Gartenbaubetrieb der gebrauchen (benutzen), ge- Gefreite der, des Gefreiten,
Gas das, Gases, Gase; Gaso- braucht; der Gebrauch; ge- die Gefreiten
meter; Gaswerk bräuchlich gefrieren; Gefrierfleisch
gasen, du gast, gegast; gasför- Gebrauchsanweisung die Gefühl; gefühllos
m ig; Gasschutzgerät Gebühr die; gebührend; ge- Gegend, Gegenden
Gasse; Gäßchen bührenpflichtig ; gebührlich gegen [ein |ander kämpfen;
Gast, Gäste; Gast, Gasten gebührenfrei gegeneinanderstoßen
(Matrose); gastfrei; Gast- Gebund das, die Gebunde Gegensatz; gegensätzlich
haus; gastlich; Gastmahl, Geburt; Geburtenüberschuß; gegenseitig; die Gegenseitig-
-mähler u. mahle gebürtig; Geburtstag keit
Gaststätte, Gaststätten Gebüsch das, Gebüsches, Ge- Gegenstand; Satzgegenstand
Gasversorgung; Gaswerk büsche; Busch (Subjekt)
Gatte; Gattin Geck der, des Gecken, die Gegenteil das; gegenteilig
Gatter das, des Gatters, die Gecken; geckenhaft gegenüber dem Hause;
Gatter; Gattersäge Gedächtnis, Gedächtnisses gegenüber stellen (auf die
Gattung; Gattungsname Gedanke; Gedankenstrich; andere Seite stellen); Zeu-
Gau der, Gaue; das Allgäu gedanklich gen gegenübcrstellen
Gauch der, die Gauche u. Gedärm das, die Gedärme gegenüberliegen; gegenüberge-
Gäuche Gedeck das, Gedecke legen
gaukeln; Gaukler gedeihen, du gediehst, ge- Gegenwart d ie; gegenwärtig
Gaul, Gäule diehen, gedeihe!; gedeihlich; Gegner; gegnerisch
Gaumen; Gaumenlaut auf Gedeih und Verderb Gehalt das, Gehälter; Mo-
Gauner; gaunerisch gedenken; das Gedenken; die natsgehalt
Gavotte die (Tanz) Gedenkstätte Gehalt der, Gehalte; gehalt-
Gaze die, die Gazen (sprich: Gedicht; Gedichtsammlung reich; gehaltvoll
gase); Gazefenster gediegen; Gediegenheit gehässig; Gehässigkeit
Gazelle die Gedränge das; gedrängt Gehäuse das, des Gehäuses

144
Gehege das, des Geheges gelandegängig gemein; gemeinhin; gemeinig-
geheim; im geheimen; ins- Geländer das lich; insgemein
geheim Gelaß das, des Gelasses, die Gemeinde, ouch: Gemeine
geheimhalten, geheimgehalten Gelasse Gemeineigentum
Geheimnis das, des Geheim- gelassen »ein; Gelassenhcil; gemeinnützig; Gemeinschaft
nisses, die Geheimnisse lässig Gemenge das; das Gemengsel
gehen, du gingst, gegangen, Gelatine die gemolken, melken
gehe!; hinter|einander ge- geläufig; Geläufigkeit Gemse; Gemsbock
hen u. gehn; die Arbeit muß gelaunt »ein; er ist gut ge- Gemurmel das
hintereinandergehen; hin launt; der gutgelaunte oder Gemüse das; das Mus
und her gehen (ohne Ziel); übelgelaunte Mann Gemüt das; gemütlich; ge-
hin- und hergehen (hin- und gelb; gelblich; gelblichgrün; m ütvoll; wohlgemut
zurückgehen); baden gehen; Gelbsucht; schwefelgelb; gen (gegen)
schlafen gehen; ober: Spazie- strohgelb; zitronengelb genaugenommen; genajjso
rengehen; verlorengehen (in Gelb|randkäfer genehm; genehmigen, geneh-
Verlust geraten) 23 Geld, Gelder; geldgierig; migt
geheuer; ungeheuerlich geldliche Verpflichtung General der, des Generals, die
Gehilfe der; die Gehilfin Geley das u. der Generale oder Generäle
Gehirn, Gehirne Gelege das, die Gelege Generalstreik der (allgemeiner
Gehöft das, Gehöfte Gelegenheit; gelegentlich Streik)
Gehölz das, des Gehölzes gelehrt; gelehrig; der Ge- Generation die; Generations-
Gehör das; Gehörknöchelchen lehrte, des Gelehrten, die wechsel; generell
gehorchen; gehorsam sein; Gelehrten, zwei Gelehrte ' Generator, Generatoren;
der Gehorsam geleiten; das Geleit; Geleit- Dreh-, Gleich-, Wechsel-
gehören; gehörig wort, -worte stromgenerator ; Generator-
Gehörlosenschule die Gelenk; gelenkig gas
Gehrung die (Verbindung Gelichter das genesen, du genest, genasest,
zweier Leisten unter einem gelieren, geliert; Gelierung er genas, genesen, genese!;
Winkel von 45°) gelinde Genesung
Gehsteig der, die Gehsteige gelingen, es gelang, gelungen, Genick; Genickstarre
Geier der gelinge!; am gelungensten Genip das, die Genigs; ge-
Geifer der; geifern gellen, gegellt, die Glocken nial; Genialität
Geige; geigen; Geigensaite gellten; gellend, am gellend- genießen, du genießt, genös-
Geisel der, des Geisels, die sten sest, er genoß, genossen, ge-
Geisel u. die Geisel, der geloben; Gelöbnis, Gelöb- nieße!; genießbar; Genießer;
Geisel, die Geiseln (Bürge) nisses, Gelöbnisse Nießbrauch
Geiser der (heiße Quelle) gelt? (nicht wahr ?) Genitiv (2. Fall)
Geiß die, Geißen; Geißlein; gelten, du giltst, galtest, göl- Genitivobjekt das
Geißblatt; Geißbock test u. gältest, gegolten, gilt!; Genius der, des Genius, die
Geißel die (Peitsche); geißeln; Geltung; gültig; endgültig; Gfniön
Geißelträger entgelten; unentgeltliche Genosse der, des Genossen,
Geist, Geistes, Geister; gei- Leistung; Vergeltung die Genossen; Genossen-
sterhaft; Geistesgegenwart; Gelübde das schaft
geistig; geistlich; Geistlich- gemach; gemächlich; allmäh- Genossenschaftsbauer der
keit lich Gentilordnung die
geizen, du geizt; der Geiz, Gemach das, Gemächer Genjtleman der, des Gentle-
des Geizes; Geizhals; geizig Gemahl; Gemahlin mans, die Gentlemen
Geiztrieb der; entgeizt Gemälde; Gemäldegalerie genug; Genugtuung
Gekrächze das gemasert »ein, gemasertes Holz genügen; Genüge leisten; ge-
Gekröse das gemäß, dem Befehle gemäß; nügsam 21
Gelage das demgemäß; zeitgemäß Genus das, die Genera (Sprach-
Gelände das Gemäuer das, die Gemäuer lehre: Geschlecht)

10 [1003 20] 145


Genuß der, Genusses, Ge- Gericht; Bezirksgericht; Ge- Geschlecht, Geschlechter; Ge-
nüsse ; genußreich richtsvollzieher ; Fleischge- schlechtswort, -Wörter (Ar-
Genußmittel das richt tikel)
Geo|graphie die; der Geo- gering; geringfügig; Gering- geschlechtlich; geschlechtslos
graph; geographisch schätzung; nicht das ge- geschlichtet sein
Geologij: die; der Geologe; ringste war zu verstehen; geschliffen sein, geschliffenes
geologisch nicht im geringsten; nichts Glas
Geometer der (Feldmesser); Geringeres als . . . 21, 22 Geschlinge das
Geome|trie; geometrisch gcringschätzen; Geringschät- geschlossen sein; Geschlossen-
Georgine (Schmuckpllanze, zung heit
Dahlie) gerinnen, es gerann, geronnen; Geschmack der, die Ge-
Gepäck; packen Gerinnsel schmacke, scherzhaft auch; Ge-
Gepäckannahme die; Gepäck- Gerippe das, die Gerippe schmäcker; geschmacklos;
stück gerissen sein; Gerissenheit Geschmackssinn
Gepflegtheit des Körpers Germane; germanisch Geschmeide; geschmeidig
Gepflogenheit Germanist der; die Germani- Geschmeiß das
Ger der (Wurfspieß, -Stange) stik Geschoß, Geschosses,Geschos-
gerade (soeben); sie will die gerne; der Gernegroß se; Keller-, Erd-, Ober-,
Wäsche gerade legen; sie Geröll das Dachgeschoß
will sich gerade setzen, sie Gerste; Gerstenkorn Geschütz das, des Geschützes,
hat sich gerade gesetzt Gerte; Reitgerte die Geschütze
gerade (in gleicher Richtung, Ger|trud; Ger|traud oder Ger- Geschwader das
aufrecht, senkrecht, steif, traude Geschwätz das, Geschwätzes,
z. B. gerade Linie, gerade Geruch, Gerüche; geruchlos Geschwätze; geschwätzig
Zahl); die Gerade, der Ge- Gerüchte ausstreuen geschweige u. geschweige
raden, die Geraden, eine geruhen; geruhsam denn
Gerade, zwei Gerade; Gerümpel das geschwind, am geschwinde-
geradeaus sehen; gerade Gerüst das, die Gerüste sten; Geschwindigkeit
heraus; geradelegen; gerade- gesamt; Gesamtheit; insge- Geschwister
setzen, geradegesetzl; sich samt Geschworene der oder die,
geradesetzen, sie hat sich gesandt; der oder die Ge- zwei Geschworene
geradegesetzt; geradesitzen, sandte, zwei Gesandte; Ge- Geschwulst, Geschwülste
geradegesessen; geradeso; sandtschaft; senden Geschwür das
geradesoviel, gerade so Gesarol das (Giftstoff gegen Geselle der, des Gesellen, die
viele; geradenwegs u. gera- Insekten) Gesellen; gesellig; Gesellig-
deswegs; geradezu; gerad- Gesäß, Gesäßes, Gesäße keit
linig; fünf gerade sein lassen Gesäuge das Gesellschaft die; Gesellschafts-
Geranie die (Pelargonie, Gesäusel das ordnung ; Gesellschaft für
Storchschnabel) Geschäft; geschäftig; ge- Deutsch- Sowj etischeFreund-
Gerät; Gerätschaft; Geräte- schäftlich ; Geschäftsstelle schaft
übung gescheckt; scheckig Gesellschaftswissenschaft die
geraten, es gerät, geriet, ge- geschehen, es geschieht, ge- Gesenk das, des Gesenkes, die
raten, gerate!; aufs Gerate- schah, geschehen Gesenke (Schmiedeform)
wohl gescheit Gesenke das, des Gesenkes, die
Geräteturnen das Geschichte; geschichtlich Gesenke (Bodensenkung)
geräumig; geraume Zeit Geschick das; geschicklich; Gesetz, Gesetzes, Gesetze;
Geräusch, Geräusches, Ge- die Geschicklichkeit gesetzgebende Versamm-
räusche geschickt sein; die Geschickt- lung
gerben; Gerber; Gerbsäure; heit gesetzmäßig; die Gesetzmä-
Gerbstoff Geschiebe das, die Geschiebe; ßigkeit; gesetzwidrig
gerecht; Gerechtigkeit der Geschiebelehm ges. gesch. = gesetzlich ge-
gereizt; die Gereiztheit Geschirr das; Geschirrschrank schützt

146
Gesicht, Gesichter; Gesichts- Getändel das wißheit ; gewißlich; nichts
kreis; er hat Gesichte (Vor- Getöse das, des Getöses; das Gewisses 21
ahnungen) Getöse, des Getoses Gewissen; gewissenhaft
Gesichtspunkt der Getränk; Getränkesteuer gewissermaßen
Gesinde das; Gesindeordnung getrauen sich; ich getraue Gewitter; gewitterschwül
Gesindel das mir u. mich, das zu tu n ; ich gewogen »ein; Gewogenheit
Gesinnung; gut gesinnt sein, getraue es mir nicht; ich ge- gewöhnen; Gewohnheit; ge-
er ist mir gut gesinnt, ein traue mich nicht hinein; ich wöhnlich; Gewöhnung
gutgesinnter Mann; ein getraue mir den Schritt Gewölbe das
gleichgesinnter Mann; ge- nicht; ich traue mir den Gewölk das
sonnen sein (geneigt sein) Schritt nicht zu Gewölle das, die Gewölle der
gesotten; das Gesottene Getreide das Raubvögel
gespalten, gespaltenes Holz Getreidesilo der Gewürz, Gewürzes, Gewürze;
Gespann das Getriebe das; Getriebclehre Gewürzinseln
gespannt sein; Gespanntheit Getue das Gewürzpflanze die
Gespenst, Gespenstes, Ge- Getümmel das Gezäh das (Werkzeug des
spenster, gespenstisch u. ge- Gevatter der; Gevatters- Bergmanns)
spenstig mann Gezänk das; zanken
Gespinst das Gewächs das, Gewächses, Ge- Gezeiten die (Ebbe und Flut)
Gespött das; das Gespöttel wächse Gezeter das
Gespräch; gesprächsweise Gewächshaus das geziemen; geziemend, am ge-
gespreizt sein; Gespreiztheit gewahr werden ziemendsten
gesprenkelt Gewähr die; gewähren; ge- Gezwitscher das
Gestade das währleisten; Gewährsmann, Gibraltar; Straße von Gi-
Gestalt; Gestaltungskraft; -männer u. -leute braltar
dergestalt; solchergestalt; in Gewahrsam der Gicht die, die Gichten; Gicht-
solcher Gestalt Gewalt; gewaltig; gewalt- gas
Gestammel das sam; gewalttätig Gicht die; gichtbrüchig; gich-
geständig; Geständnis, Ge- Gewand, Gewänder; Ge- tisch; Gichtknoten; Gicht-
ständnisses, Geständnisse wandhaus kranker
Gestänge das gewandt sein; Gewandtheit Gichter der; Gichtgas
gestatten Gewann das (Ackerstreifen) Giebel; giebeüg
Geste die, Gesten; gestiku- gewärtig; gewärtigen Gier die; gierig; Neugier
lieren Gewehr das gießen, du gießt, gossest, er
Gestell das Geweih das goß, er gösse, gegossen,
gestern; gestern früh, mor- Gewerbe; Gewerbeordnung gieße!; Gießbach; Gießer;
gen, vormittag, mittag, Gewerkschaft; der Gewerk- Gießhaus; Gießkanne; Guß
nachmittag, abend, nacht, schafter u. Gewerkschaft- Gießerei die
mitternacht; gestern ist ler; der Freie Deutsche Ge- Gießform; Gußform
nicht heute, das Gestern ist werkschaf tsb und (A bk.: Gift das; giftig
nicht das Heute; gestrig; FDGB) Gigant der, des Giganten, die
vorgestern 21, 22 Gewicht; gewichtig Giganten; gigantisch
Gestirn das; gestirnt Gewichtszunahme die Gilde die
Gestöber das; Schneegestö- Gewinde das; Gewindebohrer Gimpel der
ber Gewindebolzen der Ginkgo der, die Ginkgos (ost-
Gesträuch das gewinnen, du gewannst, ge- asiatischer Baum)
Gestrüpp das wönnest u. gewännest, ge- Ginster der; Ginsterbusch
Gestüt das; Gestüthengst wonnen, gewinne!; der Ge- Gipfel; gipfeln
gesund; gesunden; Gesund- winn; gewinnend, am ge- Gips der, Gipses, Gipse; gip-
heit; Gesundheitspflege winnendsten ; gewinnsüch- sen, du gipst
Gesundung die tig; der Gewinst Gipsverband der
getäfelt sein gewiß; gewisssermaßen; Ge- Giraffe die

10 * 147
Girlande die gleichnamig glühen; Glühlampe, -licht,
Girokasse; Girokonto Gleichnis das, Gleichnisses, -ofen; Glut; glutvoll
girren Gleichnisse Glykogen das, des Glykogens
Gitarre; veraltet: Guitarre Gleichrichter der; Gleich- (Leberstärke)
Gitter richterröhre Glyzerin das, des Glyzerjns
Glaceleder das gleichschenklig; die Gleich- GmbH = Gesellschaft mit
Gladiator der, die Gladia- schenkeligkeit beschränkter Haftung
toren (altrömischer Fech- Gleichstrom der; Gleich- Gnade; gnadenreich; gnädig;
tersklave) stromnetz begnadigen
Gladiole die (Blume) Gleis das, des Gleises, die Gneis der, Gneises, Gneise
glänzen, du glänzt; der Glanz, Gleise, auch: das Geleise, (Gestein)
des Glanzes; glänzend, am des Geleises, die Geleise; Gnom der, des Gnomen, die
glänzendsten; glanzvoll eingleisig Gnomen
Glanzkohle die Gleisanlage die Gnu das (Antilopenart)
Glas das, des Glases, die Glä- Gleisner (Heuchler); gleis- Gobi die (Wüste in Asien)
ser; Glas|aal; Glasbläser; nerisch • Gockel; Gockelhahn
Glaser; gläsern; glasig; Gla- gleißen (glänzen), du gleißt, Gold; Goldammer; goldener
sur; Glaswolle es gleißt Ring; Goldener Schnitt;
glasieren, glasiert; die Glasur gleiten, du glittest, geglitten, Goldenes Horn (Hafen-
Glast der, des Glastes (Glanz) gleite!; Gleitflug bucht von Istanbul); gol-
glatt; Glätte; Glatteis; glät- Gleitfläche die dig; Goldregen 21
ten Gleitflug der, im Gleitflug Goldammer die
Glatze; Glatzkopf Gleitlager das, die Gleitlager Goldener Schnitt der
Glaube u. Glauben der, des Gletscher; Gletscherspalte; Goldparmäne die (Apfelsorte)
Glaubens; glauben; glaub- Gletschertor Golf der; Golfstrom
haft; gläubig; Gläubiger Glied, Glieder; Gliederfüßer; Golfspiel
Glaubersalz (Natriumsulfat); das Gliederreißen; Glieder- Gondel; gondeln
Chemiker Glauber tier ; Gliederung; Glied- Gong der u. das; es gongt
gleich (sofort); sie wird gleich maßen ; gliedweise; mehr- gönnen; Gönner
kommen gliederig Göpel d er; Göpelwcrk
gleich (übereinstimmend); glimmen, du glommst u. Gorilla der
gleichartig; gleiehbleiben glimmtest, geglommen u. ge- Gose die (Getränk; Fluß)
(sich nicht ändern); das glimmt, glimme!; Glimm- Gosse die
gleiche (dasselbe); gleicher- stengel Gote der, des Goten, die Go-
maßen; Gleiches mit Glei- Glimmerschiefer ten; Gotik; gotisch
chem vergelten; gleichfalls; glimpflich (schonend) Gotha (Stadt in Thüringen)
gleichgültig ob . . .; gleich- glitzern; glitzernd Goethe; Goetheslraßc; Goe-
kommen (gleichen), gleich- Globus der, Globusses, Globen thesche Lyrik
gekommen; gleichschenke- u. Globusse; Globetrotter Gott, Gottes, die Gö.tter;
lig; gleich und gleich; Glocke; Glöckchen; Glocken- göttlich; g ottlob!; Gott sei
gleichwinkelig; gleichwohl; tierchen; Glöckner D ank!; Gottsucher; ver-
gleichzeitig; dergleichen; Glosse d ie; glossieren göttern
desgleichen; ein Gleiches glotzen, du glotzt Götze der, des Götzen, die
wünschen; ins gleiche brin- Gloxinie die (Blume) Götzen; Götzendienst
gen ; meinesgleichen; ohne- Glück; das Glückauf; Glück Gouverneur der (Statthalter);
gleichen; sondergleichen 22 auf! (Bergmannsgruß); das Gouvernement
gleichen; Gleichung; die Tag- glücklich; glückselig; Grab, Gräber; Grabeland;
undnachtgleiche Glückskind graben, du gräbst, grubest,
Gleichgewicht Glucke; Gluckhenne; gluk- gegraben, grabe!; der Gra-
gleichgültig; Gleichgültigkeit ken, du gluckst; gluckern; ben, Gräben; das Grabmal,
Gleichheit die; Gleichheits- glucksen, du gluckst u. du -male u. mäler; Grabscheit,
zeichen glucksest -scheite (Spaten)

148
Grad der, des Grades, die Grau-in-grau-Malen; gräu- grob; Grobheit; Grobian;
Grade, zwei Grad Wärme; lich; graumeliertes Haar gröblich; grobschlächtig
Gradierhaus (Salzgewin- grauen, es graut mir; das Grobblech das
nungsanlage) ; hochgradig Grauen; graulich; greulich Grog der, des Grogs, die
grade, siehe unter „gerade“ Grauguß der, des Graugusses Grogs
gradieren, gradiert; Gradier- Graupe; Gräupchen grölen; Gegröle
werk grausam; Grausamkeit grollen; der Groll
Gradmesser der grausen, mir graust; der Grönland; Grönlandwal
graduell; gradweise Graus, des Grauses; grausig Gros das (Hauptmasse, Ge-
Graf der, des Grafen, die Grauwacke die (Gestein) samtheit; sprich: groh)
Grafen; Gräfin Graveur der; gravieren; Gra- Gros das, des Grosses, die
Gral der; Gralsburg, Grals- vieranstalt Grosse (12 Dutzend; sprich:
sage Gravitation die (Schwerkraft) gross) ; zwei Gros
grämen sich ; der Gram; gram Graziö (Anm ut); graziös Groschen der
sein; grämlich Greif der, des Greifes u. groß, größer, größte, am
Gramm das (A bk.: g) Greifen, die Greife u. Grei- größten; groß und klein,
Grammatik die (Sprachlehre); fen (Fabeltier, Vogel) Große und Kleine; groß-
grammatisch greifen, du griffst, gegriffen, artig ; Größe; Großhandel,
Grammophon das greife!; Greifer (K ran); -hirn, -Stadt; größtenteils;
Granat der, die Granate Griff das Großreinemachen; die
(Halbedelstein) greinen (weinen) Große Sozialistische Okto-
Granatapfel; Granatbaum Greis, Greises, Greise; grei- berrevolution; etwas Gro-
Granate die, die Granaten; senhaft; Greisin ßes; im großen (allgemein
Granatsplitter grell; grellrot gesehen); im großen [und]
Gran Chaco der (Landschaft Grenze; grenzenlos; begrenzt ganzen (allgemein); im Gro-
in Südamerika) Grenzlehrdom der ßen und im Kleinen treu
Granit der; granitene Stufen Greuel der, des Greuels, die sein (in großen und kleinen
Granitporphyr der Greuel; greulich Angelegenheiten) 21, 22
Granne; grannig Griebe, Grieben, auch: Griefe, Großblockbauweise die
granulieren; die Granulation Griefen; Speckgrieben Großbritannien
Granulit der, des Granulites, Griebs der, Griebses, Griebse; Großplattenbauweise die
die Granuljte (Gesteinsart) Apfelgriebs Großschiffahrtsweg (Kanal)
Graphik die, auch: Grafik; Griechenland; der Grieche, Großstadt die; großstädtisch
graphische K unst; graphi- des Griechen, die Griechen; großzügig; Großzügigkeit
sche Darstellung (Schau- griechisch grotesk
bild, Diagramm) Griesgram; griesgrämig Grotte; Grotteneingang
Graphit der; die Graphit- Grieß der, des Grießes; Grieß- grubben oder grubbern; der
mine brei ; Grießmehl Grubber
Gras, Grases, Gräser; grasen, grießig, grießiges Mehl Grube; Grübchen
du grast; grasig Griff der; Griffbrett; Griffel; grübeln; Grübelei; Grübler;
Grasmäher der griffig grüblerisch
Grasmücke (Vogel) Grill der, des Grills, die Grills; Grubengas das
gräßlich grillen Grude die; Grudeofen
Grat der, Grate; Gebirgs- Grille; grillig Gruft, Grüfte
grat; das Rückgrat Grimasse die Grumt das, auch: Grummet
Gräte; grätig; Fischgräte Grimm der; grimmig grün; grünen; Gründonners-
gratfrei Grimmsche Märchen; Brüder tag ; Grünling; Grünspan;
gratis Grimm Grünzeug; das Grüne; im
grätschen; Grätsche Grind der; grindig Grünen 22
gratulieren; der Gratulant; grinsen, du grinst Grund, Gründe; von Grund
die Gratulation Grippe d ie; grippekrank auf; grundfalsch; Grund-
grau; grau in grau malen, das Grislybär der farbe ; grundfest; gründlich;

149
Grundriß; grundsätzlich; gute halten, kommen, tun; Hafer; Hafermehl
Grundstufe; Gründung; zum Guten wenden 22, 28 Haff das (Strandsee)
Grundwasser; Grundwort, Gut das, Güter; Bauerngut Haft die; haftbar; haften;
-Wörter; Grundzahl; zugrun- Gutachten das Haftpflicht
de gehen; zugrunde legen; Güte die; in Güte Hagebutte
zugrunde richten Güteklasse die Hagel; hageln
grundieren; die Grundierung Gütekontrolleur der hager; Hagerkeit
Gründling (t isch) Güterabfertigung die Hagestolz der
Grundsatz; grundsätzlich Guthaben das Häher; Nußhäher
Grundstoff; Grundstoff- Guttural der, die Gutturale Hahn, Hähne; Hähnchen;
industrie (Kehllaut); gutturaler Laut Hahnenfuß; der Hahnen-
Grün-Dung der; die Grün- gutwillig; die Gutwilligkeit schrei u. Hahnschrei
düngung Gymnastik die; der Gymna- Hai der; Haifisch
grunzen, du grunzt stiker; gymnastisch; Gym- Hain der; Hainbuche
Gruppe; Grüppchen nasium häkeln, ich häkle, gehäkelt;
gruppieren; Gruppierung die Häkelei
Grus der, des Gruses, die H Haken; häkeln; Häkelgarn;
Gruse; Kohlengrus Häkelnadel
gruseln; gruselig ha == Hektar Hakenschlüssel der
Gruß, Grußes, Grüße; grü- ha!; haha! halb; es ist halb, z. B. halb
ßen, du grüßt Haar, Haare; Härchen; sich elf; halbieren; Halbinsel;
Grütze die; Grützbrei haaren u. sich hären; Haar- Halbkreis; halbmast, auf
GST = Gesellschaft für Sport gefäße; haarig; haarklein; halbmast; Halbseide; halb-
und Technik Haarröhrchen; haarsträu- wegs; halbwüchsig; Hälfte;
gucken; Guckkasten bend; härene Säcke; be- anderthalb Stunden; einein-
Gulasch das u. der haart; kein Haarbreit halb u. einundeinhalb; ein-
Gulden der; gülden; Gold Haarlineal das einhalb Jahre, in ein und
Gully der oder das, des Gul- Habe die; Habgier; habgie- einem halben Jahre; ein
lys, die Gullys (Senkloch) rig; habhaft; die Habselig- halbes dutzendmal; nichts
gültig; Gültigkeit keiten; Habsucht; Hab und Halbes 21, 22
Gummi der; Radiergummi Gut 26 -halben, z. B. allenthalben;
Gummibaum der haben, du hast, er hat, du euerthalben u. eurethalben;
Gundermann (Lippenblütler) hattest, hättest, hast ge- meinethalben
Gunst die; günstig; begün- habt, habe! •halber, z. B. beispielshalber,
stigen; zu deinen Gunsten; Habicht; Habichtsnase des Beispiels halber; der Ge-
zugunsten; zuungunsten 22 Hachse, auch: Haxe u. Hechse schäfte halber, geschäfte-
Günter die (Sprunggelenk, Unter- halber; krankheitshalber,
Guppy der, die Guppys (Aqua- bein); Schweinshaxe der Krankheit halber 21, 23
riumfisch) hacken; die Hacke; Hacke- Halbfabrikat das, die Halb-
Gurgel; gurgeln peter; Häckerling; der u. fabrikate
Gurke; Gurkensalat das Häcksel halbleinen; das Halbleinen
Gurt der; Gürtel; gürten; Hacken der u. die Hacke am Halbleiter der
Gürtler Fuß Halbmesser der
Guß, Gusses, Güsse; Guß- Hackfrucht die; Hackfrucht- halboffen; halbvoll
stahl ernte halbstündig (eine halbe Stun-
Gußeisen das; der Gußstahl Häckselmaschine; der Häcks- de lang)
gut, besser, beste, am besten; ler halbstündlich (jede halbe
aufs beste; Gutes tun; Gu- Hader der, des Haders, die Stunde)
tes und Böses; gutheißen; Hadern (Lumpen, Lappen) Halbtagsarbeit die
gütig; gütlich; gutsagen Hader der, des Haders; ha- Halbzeug das
(bürgen); im guten sagen; dern; der Haderer Halde; Berghalde
alles Gute; viel Gutes; zu-- Hafen, Häfen Hälfte; hälftein

150
Halfter die, auch: der u. das; hand; überhandnehmen, es hart, härter, härteste; Härte;
halftern; abhalftern nimmt überhand; unhand- härten; hartnäckig
Halle; hallen (tönen); K on- lich; unterderhand (heim- Hartbohrer der
greßhalle; widerhallen lich) ; vorderhand (einst- Härterei die; härten
Hallig die, Halligen weilen) ; vorhanden sein; Hartfaser; Hartfaserplatte
hallo!; das Hallo zuhanden komm en; zu hartherzig; Hartherzigkeit
Halm, Halme; Ilälmchen; Händen (A b k .: z. H .); zur Harz das, Harzes, Harze;
kurzhalmig Hand sein 22, 23 harzig
halogen (salzbildend) handeln; Handel; Handels- Harz der (Gebirge)
Halogen das, des Halogens, organisation (A bk.: HO); haschen; Häscher
die Halogene handelseinig; Händler; Hase; Häschen; Hasenfuß
Hals, Halses, Hälse; Häls- Handlung Haselnuß, -huhn, -stock
chen; Halsband, -bänder; Handgriff der Haspe die (Haken); die Has-
halsbrecherisch; halsstarrig; hanebüchen (unerhört) pel (W inde); haspeln
kurzhalsig Hanf der; Hänfling hassen, du haßt, du haßtest,
halten, du hältst, hieltest, hangeln; Hangelleiter gehaßt, haß! u. hasse!; der
gehalten, halte!; halt!; halt, hängen, du hängst, hingst, Haß, des Hasses; häßlich;
h alt!; der Halt; haltbar; gehangen, hänge!; der Rock gehässig; verhaßt
Halter; Haltestelle; Halt hängt an der W and; hän- hast, du hast Geld
gebieten; haltmachen, du gen, du hängst, hängtest, hasten, du hastest, du haste-
machst halt, haUgemachl; gehängt, hänge!; er hängte test, gehastet, haste!; die
haltlos; Haltung; keinen den Rock an die W and; Hast; hastig
Halt haben 22, 23 hängenbleiben; hängenlas- hätscheln
Haltestelle die sen; Hangstand Haube; Häubchen
Halunke Hangende das Haubenlerche die; die Hau-
Hamburg, Hamburg-Altona Hans; Hänschen; hänseln; benmeise ; der Hauben-
hämisch Hansdampf in allen Gassen; taucher
Hammel der Hans Taps; der Hanswurst Haubitze die
Hammer der; Hämmerchen; (Harlekin) hauchen; Hauch; Hauchlaut
Hammerschlag; Hammer- Hanse die; Hanseat; die Han- hauen; du hiebst u. hautest,
werk; hämmern sestadt Bremen; hansisch gehauen, haue!; die Haue;
Hämoglobin das (Blutfarb- Hantel die, Hanteln Hauer; Häuer
stoff) hant^ren Haufe u. Haufen der, des
Hämor|rhoiden (Mchrz.) hapern; haperig Haufens, die Haufen; Häuf-
Hampelmann, -männer Happen; Häppchen chen; häufen; haufenweise;
Hamster der; der Hamsterer; Hardt (Wald, Waldgebirge) häufig; zuhauf
hamstern hären, siehe unter „Haar“ häufeln; die Häufelung
Hand, Hände; Händchen; Harfe; Harfner Häufigkeit; häufig
handbreit, kaum handbreit, Harke; harken Haupt, Häupter; Häuptling;
eine Handbreit, zwei Hand- Harlekin der (Hanswurst) hauptsächlich; Hauptsatz;
breit, zwei Hände breit; Harm der; sich härmen; zu Häupten
handfest; handgreiflich; harmlos; Harmlosigkeit Hauptbahnhof (Abk.: Hbf.)
Handgriff; handhaben; harmonieren; Harmonie; Hauptmann der, die Haupt-
Handlanger; handlich; Harmonika; Ziehharmonika leute
Handschrift, -schuh, -stand; Harn der; Harnstoff Hauptverkehrsstraße die
Handtuch, -tücher; abhan- Harnisch, Harnisches, Har- Haus, Häuser; Häuschen;
den kommen; allerhand; an nische; geharnischt Häuserblock, -blocks; Haus-
Hand eines Buches, auch: Harpune die; Harpunenkano- gerät; haushalten, sie hält
anhand; aushändigen; bc- ne; harpunieren haus; Häusler; häuslich;
händigen; eigenhändig; im harren, er harrt Hausrat, -tier, -tür; nach
Handumdrehen; eine Hand- Harsch der, des Harsches; Hause, nach Hause gehen,
voll ; einhändigen; kurzer- verharschter Schnee zum Nachhausegehen; von

151
Hause; zu Hause sein; kein Heilbutt der (Fisch) fest, geholfen, h ilf!; Helfer;
Zuhause heilen; heil sein; heillos; Helfershelfer
Hausbrandkohle die Heilmittel; Heilpraktiker; Helgoland; der Helgoländer
Hausgemeinschaft die heilsam; Heilung Helium das (chemischer
Haushalt der, die Haushalte; Heilgymnast der, des Heil- Grundstoff); Heliumgas
haushälterisch gymnasten, die Heilgym- hell; hellauf; die Helle; Hel-
Haushaltsplan der nasten ; Heilgymnastik ligkeit; ein hellichter u.
Haut, Häute; Häutchen; heilig; heiligen, geheiligt; Hei- hell-lichter Tag
häuten; häutig ligtum; Heiligung; der Hei- Hellebarde die
Havarie d ie; havariert lige Abend Heller der (Münze)
Havel die; Havelland Heilstätte die Helligkeit die
Hawqii; Hawaii-Inseln Heim das; Heimarbeit; heim- Helling die (Schiffsbauplatz)
Haxe (Nebenform zu Hachse u. bringen; Bich heimfinden; Helm; Feuerwehr-, Sturz-,
Hechse) heimfahren; heimgehen; T urmhclm
Hbf. = Hauptbahnhof heimisch; Heimkehr; heim- Hemd; Hemdenmatz; Hemds-
Hebelgesetz das lich; heimlicht u n , aber: et- ärmel
heben, du hobst, höbest u. was heimlich tun; heim- s hemmen; Hemmnis, Hemm-
hübest,gehoben, hebe!; Heb- wärts; Heimweh; anhei- nisses, Hemmnisse; Hemm-
amme; Hebel; Heber; der meln 23 schuh; hemmungslos
H ub; Hubschrauber Heimat; die Heimatkunde; Hengst, Hengstes, Hengste
Hechel d ie; hecheln Heimatland; heimatlich Henkel; gehenkelt
Hecht der; Hechtrolle Heimbürgin die henken, gehenkt; Henker
Heck das (Schiffshinterteil); Heimstätte die Henne
Heckmotor heimsuchen, heimgi sucht; die Henneckebewegung (Aktivi-
Hecke; Heckenrose Heimsuchung stenbewegung nach dem
heda! heimtückisch Bergmann Adolf Hennecke)
Hederich der (Unkraut) Heinrich her; her|ab; hcr|an; her|auf;
Hedwig heiraten; Heirat; Heiratsgut her|aus; herbei; herbringen,
Heer; verheeren heischen das Buch herbringen, aber
Hefe; hefig; Hefenteig heiser; Heiserkeit [zu „brin gen "]: etwas ZU mir
Hefnerkerze (veraltete Maß- heiß, am heißesten; heißer her bringen; herein-, her-
einheit für Lichtstärke; Tee; Heißhunger; der Heiß- kommen, von oben her-
A bk.: H K ) sporn, -sporne kommen, aber [zu „kom men“ ]:
Heft das heißen, du heißt, hießest, ge- von oben her kommen;
Heftel der, das u. die; heftein heißen, heiße!; Geheiß; Ver- hernach; her (über; her|um;
heften, geheftet; Heftnadel heißung herwärts; einher; hierher;
heftig; Heftigkeit Heißwasserspeicher der linksher kommen, aler: von
Hegemon^ die heiter; Heiterkeit links her kommen 23
hegen; Heger; Hegemeister; heizen, du heizt; Heizer; herb; Herbheit
Gehege Heizkissen; Heizung Herbarium das, die Herba-
hehlen; Hehler; kein Hehl Heizöl das; die Heizplatte rien
machen; ohne Hehl; ver- H ektar das oder der (Abk.: Herberge; beherbergen; Ju-
hehlen ha; 1 ha = 100 a); Hekto- gendherberge
hei! liter (A bk.: hl; 1 hl = 100 Herbst, Herbstes, Herbste;
Heide der, des Heiden, die Liter); hektographjpren (ver- herbstlich; Herbstzeitlose
Heiden; Heidentum; Hei- vielfältigen) Herd; Herdfeucr; Kochherd
denvolk; heidnisch hektisch, hektisches Fieber Herdbuch das; Herdbuch-
Heide die; Heidekraut; Hei- Held der, des Helden, die zucht
deland; Heidelbeere; Heid- Helden; heldenhaft; Helden- Herde; Schafherde
schnucke tat; die Heldin; Held der Hering; Heringsrogen
heidi, heida! Arbeit Herkommen das
heikel; heikele Sache; heiklig helfen, du hilfst, halfst, hül- Herkunft die, Herkünfte

152
Hermelin das (kleines Raub- sches Schriftzeichen); hiero- Hippe die (Ziege; Gärtner-
tier); der Hermelin (Pelz) glyphisch messer; Sense)
hermetisch, hermetisch abge- hiesig (am hiesigen Ort) Hirn das; Hirngespinst
schlossen Hifthorn, -hörner Hirsch, Hirsches, Hirsche;
Herold; Heroldsstab Hilfe; hilfesuchend; hilfsbe- Hirschfänger; Hirschkäfer
Heros der, die Heroen; hero- dürftig; hilfsbereit; Hilfs- Hirse die; Hirsebrei
isch; Heroismus verb; Gehilfe Hirte der, des Hirten, die
Herr der, des Herrn, die Himalaja der (Hochgebirge Hirten; Hirtin
Herren; herrisch; herrlich in Asien); Transhimalaja hissen, gehißt; die Hissung
herrschen; Herrscher; Herr- Himbeere historisch, historischer Ma-
schaft Himmel; himmel|an; him- terialismus
hersteilen; Herstellung , melangst wurde mir; Him- Hitze; hitzig; Hitzkopf
Hertz das (A bk.: H z; Einheit melfahrtstag; Himmel- hl = Hektoliter
der elektrischen Schwingun- schlüssel; himmlisch HO = Handelsorganisation;
gen) hin; hin|an; hin]aus; hin- IIO-Kaufhaus
Herz das, Herzens, Herzen; durch; hin|ein; hinfällig; Hobel; Hobelbank; hobeln
Herzeleid; Herzenswunsch; hinfort; hinsiechen; hin und hoch, höher, am höchsten;
herzen und küssen, du herzt her, das Hin und Her; hin aufs höchste; hoch und nied-
und küßt; herzerfreuend; und her gehen (unstet, ohne rig, Hohe und Niedrige;
herzhaft; herzig; herzlich, Ziel); hin- und hergehen das Hoch (hoher Luft-
aufs herzlichste; Herz- (hin- und zurückgehen); druck); ein Hoch ausbrin-
schlag; herzzerreißend; be- hin über; von hinnen 23 gen; Hochbahn; hochbe-
herzt 22 hindern; hinderlich; Hinder- tagt ; hochdeu t sch; Hoch-
Herzmuskel der nis, Hindernisses, Hinder- druck, -drucke; hoch er-
Herzog, Herzoge nisse; Hindernislauf freut, hocherfreuliche Kun-
Hessen; hessisch; Hessisches Hindin (Hirschkuh) de; Hochhaus; Hochland;
Bergland Hindu der, die Hindus; Hin- das Hochmoor; der Hoch-
hetzen, du hetzt; Hetze; dukusch; Hindustan m ut; hochmütig; Hochofen,
Hetzer; Gehetze hinnen; von hinnen -schule, -sprang, -Stapler;
Heu; der Heuschober; Heu- hinsichtlich seines Könnens; höchstens; Höchstmaß; H o-
schrecke; Heuwender in Hinsicht heit 21, 24
heucheln; Heuchelei; Heuch- hinten; hintjansetzen; hin- Hoehfrequenzstrom der
ler ; heuchlerisch tennach; hinten |über Hochofen der
heuer; heuriger Wein hinter; der oder die Hinter- Hochseefischerei; der Hoch-
Heuer die (Löhnung der See- bliebene; hinterdrein; hin- seekutter
leute); heuern ter|einjander, wir müssen Hochspannung die; Hoch-
heulen; Geheul hintereinander g$hen, die spannungsstrom
Heuschrecke die, die Heu- Arbeit muß hintereinan- Hochstapler der; die Hoch-
schrecken dergehen; Hintergrund; stapelei
heute; heute abend usw. >iehe hintergründig; Hinterhalt; Höchstgeschwindigkeit die
unter „gestern“ ; heutig; heuti- die Hinterlist; hinterlistig; höchstwahrscheinlich
gentags; heutzutage hinterrücks 23 Hochverrat der
Hexameter der (sechsfüßiger Hintergaumenlaut (der Velar) Hochwasserschutz der
Vers) hintergehen, hintergangen Hochwild das
Hexe; hexen, du hext; He- Hintergrund der; hinter- Hochzeit; Hochzeiter; hoch-
xerei; verhext gründig zeitlich
Hieb der; hieb- und stichfest Hinterhalt der; hinterhältig Hocke die
hienieden Hinter|indien hocken; H ocke; Hocker
hier; hier|auf; hier|aus; hier- Hinterlist die; hinterlistig Höcker; höckerig
her ; hierher |au f ; hi erhin; Hinterradantrieb der Hockey das; Eishockey
hierzulande; allhier Hinweis der, Hinweises, Hin- Hof, H öfe; höflich; Höfling;
Hierojglyphe die (altägypti- weise ; liinweisen Hoftor, -tore; Hoftür

153
hofjfärtig; Hoffart entsprechend); homologe Hubschrauber der
hoffen ;hoffent lieh; Hoffnung; Organe, homologe Reihen Hucke; huckepack
hoffnungsvoll Homöopa thic die (Heilver- hudeln; Hudelei; lobhudeln
hohe Berge, hohe Feste; [<lic] fahren); Homöopath; ho- Huf, Hufe; Hufeisen; Ein-
Hohe Straße; Höhe; H o- möopathisch hufer
heit; Höhenmarke; Höhen- honen, gehont (feinschleifen); Hufe die, Hufen; Wald-
sonne; erhöhen Honmaschine hufendorf
Hoheit die; hoheitsvoll; H o- Honig; Honigkuchen Huflattich der
heitszeichen Honorar das, Honorare Hüfte; Hüftschwung
Höhepunkt der Hopfen der Hügel; hügelig
hohl; Höhle; Hohlmaß, hopp, hopp!; hoppla!; hops!; Huhn, Hühner; Hühnchen;
-säum, -ticr, -weg; aus- hopsassa!; hopsen, du hopst; Hühnerauge
höhlen Hopser Hühnerintensivhaltung die
Hohlspiegel der horchen; Horcher; gehorchen hui!; im Hui
Höhlung die Horde die; Obsthorde huldigen, gehuldigt; die
Hohlzylinder der Horde die, wilde Horde Huld; huldvoll
Hohn; höhnen; höhnisch; hören; hörbar; Hörrohr, hüllen; Hülle
hohnlachen, er lacht allem -rohre; Hörsaal; Hörspiel; Hülse; Hülsenfrucht; hülsig
hohn, hohngelachl; hohn- Gehör; vom Hörensagen 21 human; Humanismus; Hu-
sprechen, es spricht allem hörig; der oder die Hörige; manist; Humanität
hohn, hohngesprochen 23 die Hörigkeit; ungehörig Hummel die
Höker; Hökerin; hökern; Horizont der; horizontal; die Hummer der
verhökern Horizontale Humor der; humoristisch;
Hokuspokus der Hormon das, des Hormons, humorvoll
hold; holdselig die Horm one^ humpeln, ich humpele
Holderstrauch (Holunder- Horn, Hörner oder Horne Humpen der
strauch) (Hornarten); Hornblende; Humus der; Humusboden
holen; abholen; ausholen; hörnerner Schmuck; Hor- Hund, Hunde (auch: Förder-
sich erholen; herholen; her- nist ; gehörnt wagen); Hündin; hündisch;
zuholen Hornisse die Hundstage
holla! Hörrohr das, die Hörrohre hundert u. einhundert (vgi.
Holland; der Holländer; hol- Hörspiel das auch „acht“ ); das Hundert,
ländisch horsten; Horst, Horstes, Hor- einige Hunderte, viele Hun-
Hölle; höllisch ste; Adlerhorst derte; die Hundert, der
Holm der, Holme; Holm- Hort; Kinderhort Hundert, die Hunderten
gang horten, gehortet (Zahl); hunderteins u. hun-
holpern; holperig Hortensie (Zierstrauch) dertundeins; Hundertjahr-
Holstein;holsteinisch; Schles- Hortnerin die, die Hortne- feier u. 100-Jahr-Feier; hun-
wig-Holstein rinnen dertmal, ein paar hundert,-
Holunder Hose; Höschen; Wasser-, mal; der hundertste; hun-
Holz, Holzes, Hölzer; Hölz- Windhose dert und aber hundert; eini-
chen; holzen, du holzt; höl- Ho spital das, die Hospitale ge hundert Menschen; Hun-
zerne Tafel; holzig; Holz- u. Hospitäler; das Hospjz derte von Menschen; vier
scheit, -scheite; Holzschliff; Hotel das, die Hotels; H o- vom Hundert; vom Hun-
holzschlifffrei; Holzschnitt, telier (sprich: hotelieh) dertsten ins Tausendste;
-weg, -wurm; abholzen; Ge- hott!; hottehü!; h ü !; hüst! zweihundert 21, 22
hölz Hottentotte Hüne der, des Hünen, die
Holzfaserplatte die Hub der, Hübe; Hubleistung Hünen; Hünengrab; hünen-
Holzspanplatte die hüben, hüben und drüben haft
Homer; homerisch Hubkraft die Hunger; hungern; hungrig
homogen (gleichartig) Hubrauin der Hunne der, des Hunnen, die
homolog (übereinstimmend, hübsch, hübscheste Hunnen

154
Hunsrück (Gebirgszug) I Imitation die; imitieren; der
Hupe; hupen; das Hupen Imitator; Stimmenimitator
hüpfen U; i bewahre!; i wo! Imker der; die Imme (Biene)
Hürde; Hürdenlauf i. A. = im Auftrag immer; immerdar; immer-
hurtig; Hurtigkeit iah!; iahen, der Esel iaht, fort; Immergrün (Pflanze);
huschen; der Husch iahte, hat iaht immerhin; immerwährend;
hussa! ich; Ichform; Ichsucht; sein immerzu
Hussit der, die Hussiten; liebes Ich ; Ich-Laut 21, 25 immun; die Immunität
Johann Hus ideal; das Ideal; idealisieren; immunisieren, immunisiert;
husten; hüsteln; der Husten Idealismus; der Idealist die Immunisierung
Hut der, H üte; Zuckerhut Idee, Ideen; ideell Imperativ der (Befehlsform)
Hut die; die Hutung; Hut- identifizieren; identisch Imperator der, die Impera-
weide Ideologie; ideologisch toren; das Imperium
hüten; die H ut; Hütehaus Idiot der, des Idioten, die Imperfekt das (Vergangen-
(Schafstall); Hütejunge; Idioten; idiotisch heit)
Hüter; in guter Hut Idyll das, die Idylle; idyllisch Imperialismus der; Imperia-
Hütte die; die Hüttenkunde; Idylle die, die Idyllen (Dich- list; imperialistisch
Glashütte; Schutzhütte; tung) impfen; Im pfstoff; Impfung
verhütten IG = Industriegewerkschaft impon icreri; imposant
Hüttenkombinat das Igel Import der, Importe; im-
Hwang-ho der (chin. Strom) Igelit das; Igelitschürze portieren
Hyäne die; Tüpfelhyäne Ignorant der; ignorigren impriijgnioren, imprägnier-
Hyazinthe ihn; ihnen; Ihnen (imBriet) ter Stoff
Hybride die, die Hybriden ihr (besitzanzeigendes Fürwort), Impressionismus der; im-
auch: der Hybride (Bastard) ihr Sohn; das Ihre u. Ihrige pressionistische Kunst
Hy|drant der („Wasser“ - (ihre Habe); dieses Buch ist improvisieren; die Improvi-
zapfstelle) das ihre u. ihrige (ihr Buch); sation; der Improvisator
Hydrat das, die Hydrate; die Ihren u. die Ihrigen (ihre Impuls der; impulsiv
Kohlenhydrat Angehörigen) imstande sein, er ist dazu im-
hydraulisch, hydraulische ihr (persönliches Fürwort), ihr stande; er ist gut im Stande
Presse seid da; ich gedenke euer, im vor|aus
Hydrologie die (Wasser- aber zur „S ie“ -Anrede: ich ge- in; das In-den-Tag-hinein-
kunde) denke Ihrer Leben; ins (in das)
Hydrolyse die; hydrolytisch ihr (3. Fall Einzahl von „sie“ ), ich in bezug auf; ober: mit Bezug
Hy|droxyd das (chemische habe es ihr gesagt auf
Verbindung) ihrer (2. Fall Einzahl und Mehrzahl inbrünstig; die Inbrunst
Hygie|ne; hygienisch von „sie“ ), ich gedenke ihrer, Ind|an|thren das (wasch- und
Hylgrometer das (Feuchtig- aber zur „S ie“ -Anrede: ich ge- lichtechter Farbstoff)
keitsmesser) denke Ihrer indefinites Pronomen (unbe-
hy|groskopisch (Feuchtigkeit ihrerseits; ihresgleichen; stimmtes Fürwort)
aufnehmend), hygrosko- ihrethalben; ihretwegen; indem (Bindewort I)
pische Stoffe um ihretwillen indes u. indessen
Hymne die; Nationalhymne i. J. = im Jahre Index der; die Indexziffer
Hypnose die; hypnotisch; illegal; die Illegalität Indianer der
hypnotisieren Illumination; illuminieren Indien; indisch; Indische
Hypophyse die Illusion die; illusorisch (er- Union; Indischer Ozean
Hypotenuse die; Hypote- gebnislos) Indigo der; indigoblau
nusenquadrat Illustration die; illustriert Indikativ der (Wirklichkeits-
Hypothek die (Grundschuld); (bebildert) form)
Hypothekenzinsen Iltis der, Iltisses, Iltisse Indikator der, des Indika-
hypothetisch; die Hypo- Imbiß der, des Imbisses, die tors, die Indikatoren (techn.
these Imbisse Anzeiger)

155
indirekt; indirekte Rede Inlaut der; inlautend In|ter|esse das, die Inter-
(nichtwörtliche Rede) Inlett das, die Inlette (Innen- essen; interessant; inter-
Individualismus der bezug des Federbettes) essieren
Individuum das, die Indivi- inmitten seiner Anhänger Interjektion (Ausrufewort)
duen (Einzelwesen); indivi- Inn der; Innsbruck Internat das; Schulinternat;
duell (persönlich, eigentüm- innehalten; von innen her- intern
lich) aus international; die Internatio-
Indonesien; der Indonesier; Innenministerium das nale ; Internationalismus
indonesisch innerbetrieblich internieren; die Internierung;
Induktion die; Induktions- innig; Innigkeit; inniglich Internierungslager
apparat Innung; Innungslade interplanetar
Induktor der, Induktors, In- Inquisition; der Inquisitor Interpunktion (Zeichenset-
duktoren (Stromerreger) Insasse der, des Insassen, die zung); interpungigren u. in-
Indus der (asiatischer Strom) Insassen terpunktigren
Indujstrie; Industrialisie- insbesondere Interrogativ|pronomen
rung; industriell Insekt das, die Insekten; In- (Fragefürwort)
In |du [striegewerkschaft sektenblütler ; Insektenfres- Intervall das
(A bk.: IG ) ser; Insektenpulver Intervention die; interve-
injein|ander; ineinanderstek- Insel; Insulaner nieren; der Intervent; der
ken, aber: ineinander auf- Inserat das, des Inserates, die Interventionist
gehen 23 Inserate; inserieren Interview das (Befragung
Infanterie die; der Infanterist insgeheim; insgemein; ins- durch einen Reporter; sprich:
Infarkt der, des Infarktes, die gesamt interwjuh)
Infarkte insofern; insoweit interzonal
Infektion die; Infektions- insonderheit Intourist (sowjet. Reisebüro)
krankheit ; infizieren Inspektor; inspizigren injtransitiv (nichtzielend), in-
Infinitiv der (Nennform) Installateur; Installation; in- transitives Verb
Injflation die (Geldentwer- stallieren In|trige die; der Intrigant
tung) instand halten; instand set- invalide; der oder die Invalide,
In |f luenzmaschine zen; das Instandsetzen zwei Invaliden
infolge; infolgedessen inständig bitten Inventar das; die Inventur
Information d ie; Informa- Instandsetzung die Investition die; investieren
tionsbüro; informieren Instanz die inwendig
infrarot, infrarote Strahlen Instinkt der; instinktiv; in- inwiefern; inwieweit
Infrarotstrahler der stjnktmäßig Ion das; ionisieren
Ingenieur Institut das; d e Institution Ionosphäre die
Ingwer der Instrukteur der; die In- I-Punkt der
Inhaber struktion; instruktiv Irak der; der Iraker; ira-
inhalieren; die Inhalation; Instrument kisch
Inhalationsapparat Insulin das (Hormon der Iran der (früher Persien); der
Inhalt der, Inhalte; Inhalts- Rauchspeicheldrüsc) Iraner; iranisch
angabe; inhaltrcich u. Insurgent (Aufständischer) irden; irdisch; Erde
inhaltsreich; inhaltsschwer in szen irren; die Inszenie- irgend; irgendein; irgend je -
Injitiale die, die Initialen; rung mand ; irgend etwas; irgend-
Initialbuchstabe intakt (unversehrt) wie; irgendwo
Initiative die; Initiator Intellekt der; intellektuell; Iridium das; Iridiumspitze
Injektion die intelligent; Intelligenz Iris die (Regenbogenhaut des
Injektor der, des Injektors, Intendant der; Theaterinten- Auges)
die Injektoren dant (Leiter); Intendantur Irland; der Ire, des Iren, die
Inkubation die; Inkubations- intensiv (eindringlich); In- Iren; irisch
zeit tensität ; intensivieren Ironie die; ironisch
Inland; inländisch Intensivhaltung die irrational, irrationale Zahlen

156
irre; sich irren; irrigerweise; buch; jahrelang; das Jahr- Jod das; Jodtinktur
Irrlehre; Irrlicht, -lichter; fünft; jährlich; Jahrweiser; jodeln; Jodler
Irrtum; irrtümlich; Irrung; Jahrzehnt; alljährlich; be- Jodoform das
Irrweg; Irrwisch; in die jahrt; einjährig; halbjährig; Jo|ghurtder u. das
Irre führen halbjährlich; volljährig Johannisbeere, -feuer, -tag
Is|chias die, auch das u. der Jahrhundert das; jahrhun- johlen; Gejohle
(sprich: ißchias) dertealt, aber: einige Jahr- Jolanthe die
Iselgrim der hunderte alt Jon|gleur der; jonglieren
Islam der (Religion) Jalousie die, die Jalousien Joppe die
Island; isländisch Jalta (Stadt auf der Krim) Journal das; Journalismus;
Isobare die, Isobaren (auf jammern; Jammer; jämmer- der Journalist; journali-
Wetterkarten: Verbindungs- lich; es ist jammerschade stisch
linie von Orten mit glei- Jang-tse-kiang der, auch: jubeln; Jubel; Jubilar; Ju-
chem Luftdruck) Jang-tse (Strom in China) biläum; jubilieren
Isohypse die, Isohypsen (auf Januar u. Jänner juchhe! u. juchhei!
Landkarten: Verbindungslinie Japan; der J apaner; j apanisch J uchtenieder
von Orten gleicher Höhe) japsen, du japst juchzen, du juchzt
isolieren; Isolierband; die Jarowisation u. Jarowisierung jucken
Isolation; der Isolator Jasmin der Jude der, des Juden, die Ju-
Isolierung die jäten den; jüdisch
Isoperlon das Jauche; jauchen, du jauchst Jugend; jugendlich; Freie
Isotop das, des Isotops, die jauchzen, du jauch zt; Jauch- Deutsche Jugend (Abk.:
Isotope zer; Juchzer F D J ); Jugendstil
Israel (Staat in.Vorderasien); jaulen; jaulende Hunde Jugendbrigade die
israelisch Java (Sundainsel); der Ja- Jugendweihe die
ißt [von ,,essen“ ] , er ißt viel vane Jugoslawien; der Jugo-
ist [von „s e in « ], er ist schlau je; jedoch ; je länger, je lie- slawe; jugoslawisch
Istanbul (früher Konstantinopel) ber; das Jelängerjelieber Juli
}sth|mus der (griechische (Pflanze); jem als; je mehr, Jumper der
Landenge) desto besser; je nachdem; jung; jung und alt, Junge
Italien; Italiener; italienisch ■seit je ; von jeher und Alte; das Junge, des
i. V. = in Vertretung jeder, ein jeder; jeder be- Jungen, die Jungen; der
liebige, jeder x-beliebige; Junge, des Jungen, die
J jedermann; jederzeit; je - Jungen; Junggeselle; die
dem das Seine; jedesmal Jungen Pioniere
ja ; ja sagen, du sagst zu jeglich; ein jeglicher Jungfer; jüngferlich; jung-
allem ja ; Jasager; Jawort, jemand; jemand anders; je- fernliaft; Jungfrau; jung-
-Worte; bejahen; mit [einem] mand Fremdes; ein gewis- frauenhaft; jungfräulich
Ja antworten 21 ser Jemand 21 Jüngling
Jacht die (Sport- und Ver- Jena jüngst; jüngsthin
gnügungsschiff) jener, jene, jenes Jungvieh das
Jacke; J äckchen; das J ackett, Jenissei der (Strom in Sibi- Juni; Junikäfer
die Jackette u. Jacketts rien) Junior der, Juniors, Junioren
jagen, du jagst, gejagt; die jenseits; jenseitig Junker; Junkertum
Jagd, der Jagd, die Jag- Jesuit; jesuitisch Jupiter
den; jagdbar; Jagdbezirk; jetzt; jetzig; jetzo; zwischen Jura das; Jurazeit; der
Jäger; Jägerlatein einst und jetzt unterschei- Schweizer Jura; der Schwä-
Jaguar der den; zwischen dem Einst bische Jura
jä h ; jählings; Jähzorn und [dem] Jetzt unterschei- Jurist; juristisch; die Justiz
Jahr, es ist drei Jahre her den 21 (Rechtspflege)
(nicht: cs sind drei Jahre her); Joch das Jurte die, die Jurten (Filz-
jahr|aus, jahr|ein; Jahr- Jockei der, die Jockeis zelt)

157
justieren, justiert (eichen); Kaleidoskop das, Kaleido- Kampf, Käm pfe; Kampf-
Justierwaage skope bahn; kämpfen; Kämpfer;
Jute die (Bastfaser) Kalender der Kampfrichter
J üterbog Kalenderjahr das Kampfer; Kampferöl
J ütland; jütisch Kalesche die (leichter vier- Kampfgruppe die
Juwel das, Juwelen; der Ju- rädriger Wagen) kampieren (im Freien lagern)
weligr Kali das; Kalilauge; Kali- Kamtschatka (Halbinsel der
Jux der, Juxes, Juxe salpeter; alkalisch Sowjetunion); der Kam-
Kaliber das, die Kaliber tschadale
K Kaliberdorn der; kalibrig Kanal, Kanäle; kanalisieren
(vgl. auch C und Z) Kaliko der; Kalikoeinband Kanalisation die
Kalium das; das Kalium- Kanarienvogel
Kabel das; kabeln; Kabel- permanganat Kandare die (Gebißstange)
krananlage; Kabelnachricht Kalk; kalken; kalkhaltig; Kandelaber der (Ständer für
Kabeljau der kalkig; Kalkofen; Kalk- Kerzen oder Lampen)
Kabine; Bade-, Schiffskabine spat ; verkalken Kandidat der (Anwärter)
Kabinett das, die Kabinette Kalkstickstoff der kandieren, kandiert; kandier-
Ka|briolett das ' kalkulieren; Kalkulation te Früchte
Kachel; kacheln; Kachel- Kalorie die (Wärmeeinheit); Kandiszucker
ofen; 'Wandkachel Kalorimeter Känguruh das, die Känguruhs
Kadaver der, die Kadaver Kälpan das Kaninchen
Kader der, die K ader; Par- kalt, kälter, kälteste; kalt- Kanister der; Benzinkanister
teikader; Wirtschaftskader blütig; K älte; Kaltschale; Kanne; Kännchen
Kaderabteilung die Speisen kalt Stellen; jemand Kannibale der
Kaderleiter der; die Kader- kaltstellen; sich erkälten; Kanon der
leitung Erkältung 23 Kanone die; der Kanonier
Kadett der, die Kadetten Kaltblut das; der Kalt- Kantate die; Bachkantate
Käfer blüter; kaltblütig; K alt- Kante; Kantensäule; Kant-
Kaffee; Kaffee-Ernte; Kaf- blütigkeit haken; kantig
feerösterei ; Kaffeehaus; Kältetechnik die Kantholz das
K offein; das Cafe Kalzium, siehe auch „Calcium“ Kantine; Kantinenwirt
Käfig der, Käfige K am brium das; Kambrium- Kantor der; Kantorei
Kaftan der, Kaftane zeit Kanu das, die Kanus; der
kahl; Kahlkopf Kamel das, Kamele Kanute (Kanufahrer)
Kahn, Kähne; Kähnchen; Kamera die, Kameras Kanüle die, Kanülen (Röhr-
Kahnfahrt; er fährt Kahn („K am m er“ , Photoapparat) chen)
Kai der, des Kais, die Kaie Kamerad; Kameradschaft; Kanzel; abkanzeln
u. Kais (Uferstraße; sprich: kai) kameradschaftlich Kanzlei; Kanzler; Kanzlist
Kainit der, des Kainites Kamille die; Kamillentee Kaolin das, des Kaolins, die
(Kalidüngemittel) Kamin der Kaoline (Porzellanerde)
Kaiser Kamisol das (kurzes Wams) Kap das, des Kaps, die Kaps
Kajak der u. das; Sportkajak Kamm, Kämm e; Kämm- (Vorgebirge); Nordkap
Kajüte; Kajütdeck chen; der Kammacher u. Kapazität die
Kakadu der, die Kakadus Kamm-macher; Kamm- Kapelle; Kapellmeister
Kakao der; Kakaobohne eidechse ; kämmen; Käm- Kaper die, Kapern (Gewürz)
Kaktus der u. die Kaktee, die merei ; Kammgarn kapern; Kaperschiff
Kakteen Kammer die; Kämmerchen Kapillare die, Kapillaren;
Kalb, Kälber; Kälbchen; die Kammerschleuse die Kapillargefäß (feinstes Blut-
Kalbe (junge K uh); Kalbs- Kammolch der u. Kamm- gefäß); Kapillarkraft
hachse; Kalbskopf molch Kapital; Kapitalismus; Kapi-
Kaldaune die, Kaldaunen Kampagne die; Zuckerkam- talist ; kapitalistisch
(Gekröse) pagne Kapitän

158
Kapitel das, die Kapitel Karmesin u. Karmin das; Kasserolle die (Tiegel)
(A bk.: Kap.) karmesinrot Kassette die; Geldkassette;
Kapitol das (Borg Alt-Roms) Karneval Kassettendecke
Kapitulation die; der Kapi- Kärnten; kärntnisch u. kärnt- Kastanie; Kastanienbaum
tulant; kapituligren nerisch Kaste die; Kastengeist
Kappe; Rotkäppchen Karoline kasteien; die Kasteiung
kappen; Kappnaht; verkappt Karosse die (Prachtkutsche) Kastell das, die Kastelle; der
Kajpriole die; kapriolen Karosserie d ie; Karosserie- Kastellan
Kapsel werk; Stahlkarosserie Kasten der, Kasten u. Kästen
Kapuze; Kapuziner Karotte die kastrieren, kastriert
Karabiner der; Karabiner- Karpaten d ie; karpatisch; Kasus der, des Kasus, die
haken die Kleinen Karpaten Kasus (Fall), die vier K a-
Karachi, auch: Karatschi Karpfen SUS (in der Mehrzahl langes u)
(Hauptstadt von Pakistan) Karre die u. der Karren; Katakombe die, die Kata-
Karaffe die karren; Kärrner komben
Karakulschaf Karst der, Karstes, Karste Katalog der; Bücherkalalog;
Kara- K um (Sandwüste in (Hacke); Karst (Gebirge) katalogisigren
der Turkmenischen SSR) Karte; Kärtchen; Kartei; Katalysator der, die Kataly-
Karamel der, des Karamels Kartenhaus; die Karten- satoren; katalytisch
(gebräunter Zucker) kunde; abgekartet Katapult der u. das; Kata-
Karamelle die, die Karamellen Karteikarte die pultflugzeug
(Bonbon) Karthago; die Karthager Katarakt der; die Nilkata-
Karat das, des Karats, die Kartoffel die, Kartoffeln rakte
K arate; karätig Kartoffelkäfer der Katarrh der; katarrhalisch;
Karausche die (Karpfenart) Kartoffellegemaschine die Broncbialkatarrh
Karawane; Kamel-, Pilger- Kartoffelmiete die Kataster der u. das (Grund-
karawane Karto grapliie die buch); katastrigren
Karbid das, des Karbides, die Karton; Kartonagen; kar- Katastrophe die; katastro-
Karbjde tonigren phal; Unwetterkatastrophe
Karbidlampe die Kartothek die, Kartotheken Kate d ie; Kätner
Karbol das, des Karbols; Kar- (Kartei) Kategorig die; kategorisch
bolsäure Karussell das, die Karussells Katheder das u. der (Pult)
Karboline jum das u. Karusselle Kathete die; Kathetenqua-
Karbon das; Karbonzeit Karusselldrehmaschine drat
Karbunkel der (Geschwür) Karwendel das; Karwendel- Kathode die; Kathoden-
Kardanwelle die spitze strahlen
Kardätsche die; kardätschen Karzer der Katholik; katholisch; Katho-
(striegeln) Kasachische SSR; der Ka- lizismus
Karde die, die Karden(Weber- sache ; kasachisch Kat|ion das, des Kations, die
distel); Kardemaschine Kasack der, die Kasacks Kationen (positiv geladenes
Kardinalzahl (Grundzahl) (lange Frauenbluse) Ion)
Karelo-Finnische SSR Kaschmirwolle die . Kattegat das
Karfreitag; Karwoche Käse; Kasein; käsig Kattun der ;kattunener Bezug
Karfunkel der (Edelstein) Kasematte die Katze; katzbuckeln; Katzen-
karg, karger u. kärger, kärgste Kaserne die fell, -gold, -jammer, -Wäsche
u. kärgste;kargen; kärglich Kaspar (Vorname); Kasper u. kauderwelsch; das Kauder-
kurieren, kariert Kasperle; kaspern welsch; kauderwelschen
Karikatur die; der Karika- Kaspisches Meer kauen; Wiederkäuer
turist; karikieren Kasse; Kassenbuch; kassie- kauern; Kauerstellung
karitativ (mildtätig) ren ; Kassierer; Kassiererin kaufen; Kaufbrief; Käufer;
Karl-Marx-Stadt (früher Chcm- Kassel; der Kasseler u. Kaß- Kauffahrteischiff; käuflich
nitz) ler; Kasseler Rippenspeer Kaufmann, -leute

159
Kaukasus der; kaukasisch test (nicht: kanntest), gekonnt, Kien der; kienig; Kienspan
Kaule die („K ugel“ , Grube, kenne!; kennenlemen, d u Kiepe die
Loch), auch: K ulc; Kaul- hast ihn kennengelernt; Kies der, Kieses, Kiese; der
barsch; Kaulquappe; Kenner; kenntlich; die Kiesel; Kieselalge, -gur,
Q uarkkäulchen Kenntnis, Kenntnisse; -säure; kiesein
kaum; kaum daß . . . Kennzeichen; kennzeich- Kieselgur die
kausal (ursächlich, begrün- nen; die Kennzeichnung Kiew (Hauptstadt der Ukrai-
dend) ; Kausalbestimmung; kentern, gekentert nischen SSR)
Kausalsatz (Begründungs- Keramik die, Keramiken; kikeriki!
satz); Kausalität keramisch Kilo|gramm (A bk.: kg; 1 kg
Kau tschuk der; kautschu- Kerbe die; Kerbholz; Kerb- = 1000 g ); das Kilometer
tigren ' tier; kerben (A bk.: km ; 1 km = 1000 m);
Kauz, Käuze; Käuzchen Kerbel der; Kerbelkraut Kilowatt (A b k .: k W ; 1 kW
Kavalier der Kerker = 1000 W ); die Kilowatt-
Kavallerie die ;der Kavallerist Kerl, Kerle stunde (A bk.: kW h ; 1 kWh
Kaviar der Kern der, Kerne; kern- = 1000 W in einer Stunde)
K B = Deutscher Kulturbund gesund; kernig; Kernobst Kilopond das, die Kiloponds
keck; Keckheit Kernladung die (technische Maßeinheit;
keckem ; der Fuchs keckert Kernmacherei die; der Kern- A b k .: kp)
Kegel; kegelförmig; kegeln; macher Kimme die, die Kimmen;
kegelschieben, er schiebt Kernreaktor der über Kimme und Korn
Kegel, hat Kegel geschoben Kernspaltung die Kind; Kindchen, Kinder-
Kegelrad das Kerze; kerzengerade; Ker- chen ; Kindeskind; Kind-
Kehle; Kehlkopf; Kehllaut; zenhalter; Kerzenlicht heit; kindisch; kindlich; an
Rotkehlchen Kescher der, des Keschers, Kindes Statt; sich lieb
Kehre die; kehrt! die Kescher Kind machen; von Kindes-
kehren; der u. das Kehricht Kessel; das Kesseltreiben beinen an
Kehrreim der (Refrain) Kette; ketteln; ketten; K et- Kinderkrippe die
keifen; Keiferei tenantrieb ; verketten Kindertagesstätte die
Keil der, Keile; keilförmig; Kettenreaktion die Kinkerlitzchen die (Mehrzahl!)
Keilhaue, -kissen, -schrift Ketzer; Ketzerei; ketzerisch Kinn; Kinnbacken; Kinn-
keilen; Keilerei keuchen; Keuchhusten lade
Keiler der (Eber) Keule; keulenförmig Kino das, Kinos
Keilriemen der Keuper der ( Gestein) Kiosk der, Kioske
Keim; Keimblatt; keimen; keusch; keuscheste; Keusch- Kippanhänger der
keimfähig; keimfrei heit kippen; K ippe; Kippwagen
Keimling der Kfz. = Kraftfahrzeug; Kfz.- Kipper der
Keimprobe die Schlosser Kirche; Kirchgang; kirch-
kein; kein anderer; kein ein- kg = Kilogramm lich; Kirchspiel; Kirchweih
ziger; kein einziges; keiner; kichern, ich kichere Kirgise; Kirgisensteppe; kir-
keineswegs Kickeihahn (Berg) gisisch
Keks der «der das, Kekses, Kickstarter der Kirmes die, der Kirmes, die
Kekse Kiebitz der; Kiebitzjei Kirmessen (Kirchweih)
Kelch; Kelchblätter kiebitzen beim Kartenspiel, kirnen, gekirnt; gekirnte Mar-
Kelle die du kiebitzt garine
Keller; Kellerassel; Keller- Kiefer die; kieferne Stämme kirre machen
geschoß; einkellern Kiefer der; Kieferverletzung Kirsche; kirschrot
Kellner; kellnern kieken; der Kigk|indiewelt Kissen; Kopfkissen
Kelte der, die Kelten; keltisch Kiel der; kieloben treiben; Kiste; Kistchen
Kelter die, Keltern; keltern Kielwasser Kitsch der, des Kitsches;
Kemenate die Kiel der; Federkiel kitschig
kennen, du kanntest, kenn- Kieme die; Kiemenatmer Kitt der; kitten

160
Kittel der ses, Kleckse; klecksen, du Klinik die, Kliniken; Poli-
Kitz das, des Kitzes, die kleckst; Kleckserei klinik
Kitze u. die Kitze, der Klee; Klee-Ernte Klinke; künken; Türklinke
Kitze, die Kitzen (Junges Klei der (zähfette Erde); Klinker der; Klinkerstein
von Reh, Gemse, Ziege); kleiben; Kleiber (Kleb- Klippe; Klippfisch
das Kitzchen stoff; Meisenart); Klci- Klipper der (Schnellsegler)
kitzeln; der Kitzel; kitzelig boden klipp und klar
klaffen kleiden; K leid; kleidsam; klirren
kläffen; Kläffer Kleidung; entkleiden Kliscließ das, die Klischees;
Klafter die, Klaftern; drei Kleie; Weizenklcie klischieren
Klafter H olz; klaftertief klein, klein und groß, Kleine klitschen; klitschenaß; klit-
klagen; Klage; Kläger; kläg- und Große; kleinernteils; schig
lich; klaglos der Kleine Sankt Bern- Klivie die, auch: Clivia
Klamm die, die Klammen hard; kleinlich; das Klqjn- (Blume)
(Felsschlucht) od, die Kleinode u. Klein- Kloake die; Kloakenticr
klamm; die Klam m; Klam- odien; Kleinstädte; bis ins Kloben der; klobig
mer; anklammern kleinste (genauestens); ein klopfen; Ausklopfer ,
Klampfe die klein wenig; etwas Kleines; Klöppel; klöppeln
Klang, Klänge; klangvoll im kleinen betreiben; im Klops der, Klopses, Klopse
klapp!; klipp und klapp! Kleinen und im Großen Klosett das, des Klosettes, die
Klappbett das treu sein (in kleinen und Klosette oder Klosetts
Klappe; klappen, du klappst großen Angelegenheiten); Kloß der, Kloßes, K löße;
Klappenschrank der kurz und klein schlagen; Klößchen
klappern; klapperig; Klap- über ein kleines (bald); von Kloster das, die K löster; klö-
perschlange klein auf sterlich
Klaps der, Klapses, Klapse; Kleinkalibergewehr das Klotz der, Klotzes, K lötze;
Kläpschen; klappen, du Kleinkram der Klötzchen; klotzig
klapst; klaps! Kleister der; kleistern Klub der, Klubs
klar; Kläranlage; klären; klemmen; K lemm e; Klemmer Kluft, K lüfte; zerklüftet
Klarheit; klarlegen; klar- Klempner; klempnern klug, klüger, klügste; klü-
machen; Klärung; sich klar- Klepper (altes Pferd) geln; Klugheit; klug reden
werden; im klaren sein; ins Klepperboot das; Klepper- (gescheit reden); klugreden
klare kommen 22 mantel (gescheit sein wollen), klug-
Klarinette die; Klarinettist Klerus der, des Klerus (Geist- geredet 23
Klasse; klassenbewußt; Klas- lichkeit); klerikal; Kleriker Klumpen; Klümpchen; klüm-
senherrschaft ; Klassen- Klette; Klettenwurzel perig u. klümprig; klumpig
kampf klettern; Kletterer; Kletter- Klunker die, Klunkern
klassisch; die Klassik; Klas- schluß; Kletterstange km = Kilometer
siker; Klassizismus klieben (spalten, sich spal- knabbern, siche auch „knappem “
klatschen; Klatscherei; ten), du klobst u. kliebtest, Knabe der, des Knaben, die
Klatschmohn gekloben u. gekliebt, kliebe!; Knaben; Knäblein; kna-
klauben; Wortklauberei Feil-, Holzkloben; klobig benhaft; Knabenkraut
Klaue; Klauenseuche Klima das; Klimaanlage; knacken, du knackst; Knäk-
Klause; Klausner klimatisch kebrot; der Knacks, des
Klausel die, Klauseln; ver- klimmen, du klommst u. Knackses, die Knackse;
klausuliert klimmtest, geklommen, klim- knacksen, du knackst
Klavier; Klavier spielen; m e!; Klimmzug knallen; Knall, Knalle; Knall-
Klaviatur klimpern; Klimperei gas ; knallrot
kleben; klebenbleiben; K le- klingen, du klangst, geklun- Knallquecksilber das
bemittel u. Klebmittel; der gen, klinge!; Klinge; Klin- knapp; knapsen, du knapst;
Kleber; kleberig; Klebstoff gel ; Klingstein; Rasier- abknappen, du knappst ab;
kleckern; der Klecks, Kleck- klinge abknapsen, du knapst ab

11 [ 100520] 161
Knappe der, des Knappen, knittern; knitterig Kohl; K ohlkopf; Kohlweiß-
die Knappen Knob|lauch der ling
knappem, siehe auch „knabbern“ Knochen der; der Knöchel; Kohle; Kohlengrus; Koh-
Knappschaft die; Knapp- knöcherne Finger lensäure ; Köhler; Kohl-
schaftskasse knOck|out (sprich: nockaut); der meise
Knarre; knarren Knockout (K . o.); er ist k. o, Kohlendioxyd das
Knaster der; knastern Knödel der Kohlerahy|drat das, Kohlen-
knattern, ich knattere Knolle; Knöllchen; Knollen- hydrate
Knäuel der u. das, des Knäu- frucht; knollig Kohleverflüssigung die
els, die Knäuel, auch: der Knollenblätterpilz Kohlrabi der
u. das Knaul, des Knaules, Knopf, Knöpfe; Knöpfehen; Kohlweißling der
die Knaule u. Knäule knöpfen K oje die
Knauf der, Knäufe Knorpel der; knorpelig Kokarde die
knaupeln; die Knaupelei; Knorren; knorrig Kokille die, die Kokillen
knaupelig Knospe; Knöspchen Kokon der, die Kokons (Ge-
knausern; der Knauser; knau- Knoten; Knötchen; Knöte- spinsthülle der Seidenraupe)
serig u. knausrig rich; knotig fcokosnuß; Kokospalme
knebeln; Knebel knuffen; der Knuff, Knüffe Koks, Kokses, K okse; K o-
Knecht; knechten; knech- knüllen; zerknüllen kerei; verkoken
tisch; Knechtschaft knüpfen Kolben der
kneifen, du kniffst, gekniffen, Knüppel; niederknüppeln Kolbenstange die
kneife!; Kneifer; Kneif- knurren; knurrig Kolchos das u. der, des K ol-
zange knuspern; knusperig chos, die Kolchosen
Kneifzange oder Kneipzange Knute die Koli|bri der, die Kolibris
kneipen (kneifen), d i kneip- Knüttel; Knüttelvers Kolik die, Koliken
test u. knippst, gekneipt u. K oalition die; Koalitions- Kolk der, die K olke; K olk-
geknippen, kneipe!; Kneip- krieg ; Koalitionspolitik rabe
zange Kobalt das (Mineral) Kollaborateur der
kneipen (trinken), du kneip- Koben der; Söhweinekoben Kollege der, die Kollegen;
test, gekneipt, kneipe!; dfe K o [blenz am Rhein Kollegin; Kollegium
Kneipe Kobold der, koboldhaft Kollektiv das, des Kollek-
Kneippkur die (Wasserheil- Kobolz der, K obolz schießen tivs, die K ollektive; Kollek-
verfahren); Pastor Kneipp K obra die, die Kobras tivvertrag; Kollektivwirt-
kneten, geknetet Koch, K öche; der Kocher; schaft; kollektiv; kollekti-
knicken, du knickst; der Köchin vieren; Kollektivierung
Knick, des Knickes, die Köcher der; Köcherfliege Kollektivum (Sammelname)
Knicke; knickerig; der Köder der; ködern Kollektivwirtschaft die
Knicks, des Knickses, die Koeffizient der, des Koeffizi- Kollektor der, des Kollektors,
K nickse; knicksen, du enten, die Koeffizienten die Kollektoren
knickst u. knicksest (Zahlenfaktor) Koller das (Kragen)
Knie das, des Knies, die K nie; Koexistenz die Koller der (Wut)
knien, gekniet; Kniebeuge, Kofen u. Koben der kollern; Kollergang (Mahl-
-breche, -fall, -geige Koffein das gang)
Kniffelei die; kniffelig koffeinfrei Kollodium das
kniffen, geknifft; der Kniff Koffer; Köfferchen Kolon das, des Kolons, die
knipsen, du knipst; knips, K og der, des Koges, Köge, Kolons (Satzzeichen: Doppel-
knaps!; Knipszange auch: K oog, des Kooges, die punkt)
Knirps, Knirpses, Knirpse Köge (eingedeichtes Land) Kolonie; Kolonisation; K o -
knirschen, du knirschst Kojgnak der, die Kognake lonist; kolonial
knistern u. Kognaks Kolonnade die; Gartenkolon-
Knitter der, die K nitter; knit- Kohäsion die (Bindekraft, nade
terfrei Molekularkraft) Kolonne die

162
Kolophonium das Kommunismus; der K om - Konferenz die; Konferenz-
Koloradokäfer (Kartoffel- munist; kommunistisch zimmer
käfer) Kommutativgesetz das (Ver- Konfession die; Konfessions-
kolorieren; das Kolorit tauschungsgesetz) kirche ; konfessionell
Koloß der, des Kolosses, die Komödie die, Komödiön Konfetti die (Mehrzahl!)
Kolosse; kolossal (Lustspiel); der Komödi- Konfitüre die
Kolumbien; der Kolumbier ant; komödienhaft K onflikt der, Konflikte
Kombinat das, Kombinate; Kompanie die, die Kompanien Konglomerat das, Konglo-
Lehrkombinat; volkseigenes Komparation die (Vergleich; merate (Gesteinsgemenge)
Kombinat Sprachlehre: Steigerung); der Kongo der (afrikanischer
Kombination die; kombi- Komparativ (Mehrstufe); Strom)
nieren Komparativsatz (Vergleichs- Kon|greß der, Kongresse;
Kombine die, Kombines satz) Kongreßhalle
(sprich: kom bain, z . 11 . Mäh- Kompaß, Kompasses, Kom- Kon|gruenz die; kongruent,
drescher) w passe; Marschkompaß kongruente Dreiecke
Kombiwagen der Kompensation die; Kompen- König; Königin; königlich;
Kombizange die sationsgeschäft Königreich; Königskerze
Kombüse die (Schiffsküche) Kom|plementärfarbe die konisch (kegelförmig)
Komet der kom|plett Konjugation die (Beugung
Komitee das, die Komitees; Kom|plex der, Komplexe des Verbs); konjugigren
Zentralkomitee Komplexbrigade die Konjunktion die (Bindewort)
komisch; Komiker Kom|pliment das (Gruß, Konjunktiv der (Möglich-
Komma das, Kommas u. Schmeichelei) keitsform)
Kommata Kom|plott das, Komplotte konkav (hohl); Konkav-
kommandieren; Komman- Komponist; komponieren; linse; Konkavspiegel
dant u. Kommandeur; K om - die Komposition Konkordat das, Konkordate
mandantur; Kommando Kompost der; Komposterde; kon|kret (gegenständlich, an-
kommen, du kamst, gekom- Komposthaufen schaulich); Konkretum das,
men, komm e!; abkömm- Kompott das die Konkreta (konkretes
lich; der Abkömmling; das Kom|pressor der, Kompres- Dingwort)
Auskommen; auskömmlich; soren; komprimieren Konkurrenz die (W ett-
das Einkommen; das Her- Kompromiß der u. das, des bewerb); konkurrigren
kommen; herkömmlich; der Kompromisses, die Kom- Konkurs der, Konkurse
Nachkomme; das Vorkom- promisse; einen u. ein Kom- können, du kannst, konntest,
men 21 promiß schließen könntest, gekonnt
Kommentar der, des K om - Komsomol der (Jugendver- konsekutiv (folgernd); K on-
mentars, die Kommentare band der U dS SR ); der sekutivsatz (Folgesatz)
Kommentator, des Kommen- Komsomolze (Mitglied des konsequent (folgerichtig); die
tators, die Kommentatoren Komsomol) Konsequenz
kommentieren, kommentiert Kondensation die konservativ; Konservativis-
Kommissar der; Polizeikom- Kondensator der; konden- mus
missar; kommissarisch sieren; Kondensmilch Konservatorium das
Kommission die, die Kommis- Kondensstreifen der Konserven; konservigren
sionen Kondenswasser das Konservierungsmittel das
Kommode die Konditionalsatz (Bedingungs- Konsole die
kommunal (die Gemeinde satz) Konsonant der, die Konso-
betreffend) Konditor; Konditorei nanten (Mitlaut)
Kommime die; Pariser Kom - Kondor der, Kondore (Raub- konstant; die Konstante
mune vogel) Konstitution die; konstitu-
Kommunique das; die Kom - Konfekt das tionell
muniques (amtliche Mit- Konfektion die; Damenkon- konstruiejren; der Konstruk-
teilung; sprich: kommünikch) fektion teur; die Konstruktion

11* 163
Konstruktionsbüro das Kojordinate die, Koordina- Korps (Körperschaft, Men-
Konsul der, die Konsuln; das ten; Koordinatensystem schengruppe; sprich: kohr,
Konsulat koOrdinieren (beiordnen); 2. Fall und Mehrzahl: kohrs); das
konsultativ (beratend) koordinierend (beiordnend); diplomatische Korps
Konsum der (Verbrauch); koordiniert (beigeordnet) korpulent; die Korpulenz
Konsum (Verkaufsstelle der Kopeke die, Kopeken (sowje- korrekt; die Korrektheit
Konsumgenossenschaft); tische Münze) Korrespondent der, Korre-
konsumieren Köper der; geköperter Stoff spondenten; Volkskorre-
Konsument der, des Konsu- Kopemikus; das kopernika- spondent
menten, die Konsumenten nische Weltsystem 21 Korridor der
Kontakt der, Kontakte Kopf, K öpfe; Köpfchen; korrigieren; die Korrektur;
Kontermutter die, die Konter- köpfen; Kopffüßer, kopf- der Korrektor
muttern los; Kopfsprung; kopf- Korrosion die
Konterrevolution die stehen, ich stehe köpf, Korund der
Kontinent der; kontinental köp f gestanden; kopfüber; kosen, du kost, kostest, kose!;
Kontingent das; Warenkon- das Kopfzerbrechen 22 Kosename
tingent; kontingentigren Kopfdünger der Kosmetik die; kosmetisch
kontinuierlich Kopie die; kopieren; der K o- Kosmonaut der, des Kosmo-
Konto das, des Kontos; die pierstift nauten, die Kosmonauten
Konten u. Kontos; a conto Koppel die, Koppeln (einge- Kosmos der; kosmisch (das
(nicht: ä conto) zäunte W eide); Koppelwort, Weltall betreffend)
Kontor das, Kontore -W örter; ankoppeln Kost die; kosten, du kostest,
Konltrakt der Koppel das, zwei Koppel kostetest; Kostgänger, -geld,
Konjtrast der, des Kontrastes, (Leibriemen) -probe; Be-, Verköstigung
die Kontraste kopulieren; die Kopula Kosten die (Mehrzahl!); kosten,
K ontrolle die; Kontrollrat Koralle d ie; Korallenriff das kostet mich u. mir viel
Kontur die, Konturen Korb, K örbe; Korbball; Geld; kostbar; Kostbar-
Konus der, die Konusse u. Korbblütler; Körbchen; keit; kostenfrei; kostenlos;
Konen (in der Technik); konisch Korbmacher kostenpflichtig; köstlich;
(kegelförmig) Kord der (geripptes Gewebe) kostspielig
Konvention die (Verein- Kordel die, Kordeln Kostüm; kostümieren
barung) ; konventionell kordein, gekordelt Kot der; kotig
Konverter der, des Konver- kordieren, kordiert; Kordier- Kotelett das, die Kotelette u.
ters, die Konverter maschine Koteletts (Rippenstück);
konvex (erhaben); Konvex- Kordilleren die (amerikani- die Kotcletten (Backenbart)
linse ; Konvexspiegel sches Hochgebirge) Köter der, die Köter
Konzen|trat das, des Konzen- Korea; der Koreaner; kore- Kotplatte die
trates, die Konzentrate anisch Kowaljowmethode die
Konzen |tration die kören, gekört; ein gekörter KPD - Kommunistische Par-
Konzen |tralionslager das Bock ’ tei Deutschlands
(Abk.: K Z )' Korinth; korinthische Säule; KPdSU = Kommunistische
konzentrieren, konzentriert; die Korinthe (kleine Rosine); Partei der Sowjetunion
konzentrisch Isthmus von Korinth Krabbe; krabbeln; krabbelig
Konzept das, Konzepte Kork, Korke; Korkenzieher krachen; krach!; der Krach;
Konzert; konzertieren u. Korkzieher; verkorken mit Ach und Krach 21
Konzession die (Zugeständ- Korn, K örner; Körnchen; krächzen, du krächzt; Ge-
nis, Erlaubnis); Konzessiv- körnig; Kornrade krächze
satz (Einräumungssatz) körnen, gekörnt; der Körner Krad das (Kurzwort für
Koog der, ziehe „K og “ Körper; körperlich; Körper- Kraftrad)
Kooperation die erziehung, -kultur, -pflege; Kraft, Kräfte; kraft seines
ko |operieren (gemeinsam Körperschaft Könnens; kräftig; kraftlos;
handeln; sprich: ko-operieren) Korps das, des Korps, die Kraftprobe; Kraftwerk 22

164
Kraftarm der Kreis, Kreises, Kreise; krei- Krim die (sowjetische Halb-
Kraftfahrzeug das sen, du kreist, kreise!; insel im Schwarzen Meer)
Kraftfuttermittel das Halbkreis; Kreislauf; Kreis- kriminal (Verbrechen und
Kraftverkehr der linie; kreisrund Strafrecht betreffend); K ri-
Kragen; Kragstein kreischen; Gekreisch minalpolizei ; das Kriminal-
Krähe; krähen; Krähennest; Kreisel; kreiseln; Kreisel- verbrechen, -verfahren; kri-
Krähwinkel pumpe minell
krakqelen; der Krakeel Kreiselkompaß der Krimmer der (Wollgewebe)
Kral der; Kaffernkral Kreissäge die Krimskrams der
Kralle; krallen; krallig Krem die, der Krem, die Kringel der; kringeln
Kram der; Krämchen; Krä- Krems(Schaumspeise ;Salbe; Krippe; Futterkrippe
mer; Krammarkt Eindeutschung von: die Creme); Krise die, Krisen, euch: Kri-
Krammctsvogel einkremen sis, Krisen; krjtisch; A b-
Krampe die, Krampen Krematorium das, die Kre- satzkrise
Krampf, K läinpfe; krampf- matorien Kristall der; die Kristalli-
haft Kreml der sation; das Kristall (Glas);
Kran der, Krane u. Kräne Krempe die; krempen kristallen, kristallene
Kranich, Kraniche Krempel der (Kram) Schale; kristallklar
krank, kränker u. kranker, Krempelmaschine; krem- kristallisieren, kristallisiert
kränkste u. kränkste; krän- peln, ich krempele Kristallmikrophon das
keln; krankhaft; Krank- Krepp der; das Kreppband, Kriterium das, die Kriterien
heit ; kränklich -bänder; das KÄppapier u. (Kennzeichen)
kränken; Kränkung Krepp-papier Kritik die, Kritiken; Kriti-
Kranz, Kranzes, Kränze; Kresse die; kreß (orange- ker; kritisch; kritisigren
Kränzchen; bekränzt farben), kresses Papier; kritteln; Krittelei
Krapfen der (Gebäck) Brunnenkresse kritzeln; die Kritzelei
kraß, krasser Aberglaube kreucht, was da fleugt und Krokant der
Krater kreucht (fliegt und kriecht) Krokodil das, Krokodile
Krätze; krätzig Kreuz, Kreuzes, Kreuze; Krokus der, Krokusses, K ro-
kratzen, du kratzt; Kratz- Kreuzblütler; kreuzen, du kusse
bürste kreuzt; Kreuzer; Kreuz- Krone; Krönchen; krönen;
krauen (leicht kratzen) fahrer; kreuzigen, gekreu- Kronleuchter; Krönung;
kraulen (Hand über Iland zigt; Kreuzreim, -Schnabel, Kronzeuge
schwimmen; streicheln); -stich; kreuz und quer; Kropf, K röpfe; Kröpfchen;
das Kraulschwimmen Kreuzundquerfahrt; Kreu- kröpfen, gekröpft
kraus, krauseste; Krause; zung; kreuzweise; bekreu- Kröte; Schildkröte
kräuseln; Krauseminze; zen ; sich bekreuzigen; Rotes Krücke; Krückstock
Krauskopf; Haarkräusler Kreuz 21, 22 Krug, Krüge; Krüglein
kräuseln; Kräuselkrankheit Kreuzer der, des Kreuzers; Krume d ie; Krümchen;
Kraut, Kräuter; krautig Kreuzer Aurora krümeln, krümelig
Krawall der, Krawalle; Kra- Kreuzmeißel der krumm, krummer U. krüm-
wallmacher Kreuzundquerfahrt die mer, krummste u. krümm-
Krawatte die kribbeln; kribbelig ste ; krümmen; krumm-
kraxeln; die Kraxelei Kricket das, des Krickets; der nehmen; Krümmung 23
Kreatur die, die Kreaturen Kricketball Krupp der (Halskrankheit);
Krebs der, (Krcbses, Krebse; kriechen, du krochst, ge- der Krupphusten
krebsen, du krebst krochen, krieche 1 Kruppe die (Kreuz d. Pferdes)
Kredit der, Kredite; Bank- Kriechgang der Krüppel; verkrüppelt
kredit; Kreditbrief; kredi- Krieg; Kriegsbeschädigter; Kruste; krustig; verkrustet
tieren ' kriegsgefangen sein; Kriegs- Kuba (mittelamerikanischcr
Kreide; kreideweiß; Kreide- gegner; bekriegen Inselstaat)
zeit; kreidig kriegen (bekommen) Kübel; Kübler (Küfer)

165
Kubikmaß das; Kubikwurzel; der Kundschafter; kund- arbeiten: kurzatmig; Kürze;
Kubikzahl; kubisch tun; kund und zu wissen Kürzel; kurzerhand; kürz-
Kubus der, des Kubus, die tun; erkundigen lich; Kurzerzählung, -gc-
Kubus u. Kuben (Würfel); künden; verkünden schichte, -Schluß, -Schrift;
das Kubjkmeter kündigen, gekündigt; Kün- kurzsichtig; kurzum; Kür-
Küche; Küchenzettel digung zung ; kurzweg; Kurzweil;
Kuchen; Kuchenteig; Küch- künftig; künftighin kurzweilig; den kürzeren
ler (Bäcker); Pfefferkiichler Kunst, Künste; künsteln, ge- ziehen; des kürzeren; in
Kücken das; siehe auch: „Küken“ künstelt; Künstler; künstle- kurzem; seit kurzem; über
Kuckuck, Kuckucke risch; künstlich; Kunst- kurz oder lang; vor kurzem
Kufe die (Gefäß); Küfer stück ; kunstvoll; Kunstwerk Kurzarbeit die; kurzarbeiten,
Kufe die (Laufschiene am Kunstfaser die; der Kunst- kursgearbeitet
Schlitten) stoff Kurzstrecke die; Kurzstrek-
Kugel; kugelig; Kugellager; kunterbunte Sachen kenläufer
kugeln Kupfer; kupferner Kessel; Kurzwelle die; Kurzwellen-
Kuh, Kühe; Kuhhandel; Kupferstich; Kupfervitriol; sender
Kuhhirte; Kuhstall Kupfersulfat Kurzwort das
kühl; kühlen; die Kühle; der kupieren Kusbass das u. der (Kusnezk-
Kühler; Kühlraum; Kühl- Kupierzange die becken)
schrank; Kühlung Kupolofen der kuschen, kusch dich!
Kühlhaus; Kühltruhe Kuppe, Kuppen; Bergkuppe Kusine (Eindeutschung von: Cou-
kühn; Kühnheit Kuppel; %.uppelbau; das sine); Kusinchen
Küken das (Zapfhahnteil) Kuppeldach Kuß, Kusses, Küsse; Iviiß-
Küken u. Kücken das kuppeln; Kuppelung; Kupp- chen; küssen, du küßt, ge-
(Hühnchen, Küchlein) ler; kupplerisch küßt, küß! u. küsse!
Kulak der, des Kulaken, die Kuppelungspedal das Küste; Meeresküste
Kulaken (Großbauer im Kur die, Kuren; Kurgast, Kutsche die; der Kutscher;
zaristischen Rußland) -gäste; Kurhaus; Kurpfu- kutschieren
Kule die (Kaule), auch: Kuhle scher; kurieren Kutte die
Kuli der, die Kulis Kür die, Küren (Wahl); Kutter der (einmastiges Se-
Kulisse die; Kulissenwand küren; Kurfürst; das Kür- gelschiff)
Kultivator der, des Kultiva- turnen Kuvert das, Kuverte
tors, die Kultivatoren Kuratorium das, des Kurato- kW = Kilowatt; kW h = K i-
Kultur; Deutscher Kultur- riums, die Kuratorien lowattstunde
bund (A b k .; K B ); kulturell; Kurbel, Kurbeln; ankurbeln Kyffhäuser der
kultivigren Kurbelwelle die kyrillisch; siehe auch: „zyrillisch“
Kulturerbe das; Kulturhaus; Kürbis, Kürbisses, Kürbisse Kysyl-Kum (Sandwüste im
Kulturpark Kurier der; Kurierpost Süden der Sowjetunion)
Kümmel der ; kümmeln kurios (seltsam); Kuriosität K Z das, des K Z , die K Z
Kummer; kümmerlich; die Kurrentschrift („laufende“ = Konzentrationslager
Kümmernis, Kümmernisse; Schrift, Schreibschrift)
bekümmern Kurs der, Kurses, Kurse; L
Kumpan der, Kumpane Kursbuch; Kurswagen
Kumpel der, des Kumpels, Kürschner 1 = Liter
die Kumpel Kursivschrift (schräge Druck- Lab das; Labkraut
Kumt das, auch: Kummet schrift); kursiv (schräg) laben; die Labe; Labetrunk;
Kumuluswolke(Haufenwolke) Kursus der, des Kursus, die das Labsal
Kunde der, des Kunden, die Kurse Labial der, die Labiale (Lip-
Kunden; Kundenwerbung; Kurve; kurvenreich penlaut); labiale Laute
Kundin; Kundschaft kurz, kürzer, kürzeste, aufs Labor das, des Labors, die
Kunde die, Kunden; Kund- kürzeste; [die] Kurze Labors oder Labore (Kurz-
gebung ; die Kundschaft; Straße; Kurzarbeit; kurz- wort für Laboratorium)
Laboratorium, Laboratorien; Lampe; Lampenlicht läppen, geläppt (Oberfläche
Laboratoriumsversuch; der Lampion der eines Werkstückes feinstens
Laborant; die Laborantin Land, Länder; Ländchen; bearbeiten)
Labyrinth das; labyrinthisch land auf, landjab; land aus, läppern; Läpperei; läppisch
Lache; Wasserlache landjein; die Lande (dich- Lappland; der Lappe, des
lächeln; lächerlich; lächer- terisch für: die Länder); Lappen, die Lappen; der
licherweise; Gelächter Länderkammer; landläufig; Lappländer
lachen; Lachkrampf, -muskel, Ländler; ländlich: Land- Lärche; Lärchenholz
-taube; auflachen; hellauf schaft; landschaftlich; lärmen; der Lärm
lachen Landsmann, -leute; Land- Larve; entlarven
Lachs der, Lachses, Lachse; tag; Landwirtschaft; land- Lasche die
lachsfarben u. lachsfarbig wirtschaftlich; aus aller Her- Laschennietung die
Lack; lackieren; Lackschuh ren Ländern; bei uns zu- lasigren; die Lasur; Lasur-
Lackmuspapier das lande; hierzulande 22, 23 farbe
Lade; Schieb-, Schublade landen; Landeplatz; Landung laß (m att); gelassen sein
Laden der, Laden u. Läden; landwirtschaftliche Produk- lassen, du läßt, ich ließ, du
Fensterladen; Kramladen tionsgenossenschaft; aber als ließest, gelassen, laß!; Ein-
laden (beladen), du lädst, er Eigenname: Landwirtschaft- laß; Gelaß; Verlaß; Ver-
lädt, du ludest, geladen, liche Produktionsgenossen- lassenheit; unerläßlich
lade!; Laderampe; Ladung; schaft . . . (Abk.: LPG) lässig; Lässigkeit
Kohlenladung; Verladung lang, länger, längste; langes Lasso der u. das, die Lassos
laden (vorladen usw .), du Brett; lang u. lange, länger, Last die, Lasten; belasten
ladest u. lädst, er ladet u. am längsten; lang ist es Laster; lasterhaft; lästern
lädt, du ladetest u. ludest, her; seit langem; Länge; lästig; belästigen
geladen, lade!; Einladung längelang; längen (länger Lastkraftwagen der (A b k .:
Ladogasee der machen); Längengrad; LK W )
Lage; Ruhelage Langeweile; langweilig; sich Latein das; Lateinamerika;
Lager das, Lager u. Läger; langweilen; langher, lang- lateinisch
lagern; Lagerplatz; Lager- hin; langlebig; länglich; Laterne; Laternenpfahl
statt u. -Stätte; Lagerung; längs (entlang), längs des Latsch der, des Latsches, die
das Ruhelager; die Waren- Weges u. längs dem Wege; Latsche u. die Latsche, der
lager u. -läger (Mehrzahl!) langsam; Längsschnitt; Latsche, die Latschen
Lagerbolzen der; die Lager- längst (seit langer Zeit); Latsche die (Kiefer, Leg-
büchse langwierig; des längeren; ein föhre); Latschengebüsch
Lagune die, Lagunen langes und breites darüber Latte; Lattenzaun
lahm; lahmen; lähmen; Läh- reden; jahrelang; meilen- Lattenrost der, die Latten-
mung lang; meterlang; tagelang; roste
Laib der, Laibe; Brotlaib zum längsten 22 Lattich; Huflattich
Laich der; laichen; Laichzeit langen, es langt (reicht aus) Latz der, Latzes, Lätze
Lijie der, des Laien, die Längengrad, Längengrade lau; Lauheit; lauwarm
Laien; laienhaft; Laien- Längsrichtung die Laub; Laubfall; Laubfrosch;
kunst; Laienspiel langstengelig entlaubt
Lake; Salzlake langstielig Laube; Laubengang
Laken; Bettlaken Langstrecke d ie; Langstrek- Lauch .der, Lauche; K nob-
Lajkritzensaft kenläufer; Langstreckler lauch; Schnittlauch
Lama das, Lamas Langweile oder Langeweile lauem; die Lauer
Lamelle die; Lamellenpilz die; langweilen laufen, du läufst, liefst, ge-
lamentieren; das Lamento Lanze; lanzenförmig laufen, laufe!; der Lauf;
Lametta die u. das Lanzette (Wundnadel); Lan- Läufe; Lauferei; Lauffeuer,
Lamm, Lämmer; Lämm- zettfisch; lanzettförmig -rad, -schritt; auf dem lau-
chen; Lämmergeier; Lamm- Lappalie die, Lappaliön fenden bleiben 22
fell; lammfromm Lappen; lappig;gelappt Laufkatze die

167
Laufsteg der, die Laufstege ledig; lediglich Leichtathlet der; die Leicht-
Lauge; auslaugen Lee die (vom Winde abge- athletik
Laune; launenhaft; launig; kehrte Seite des Schiffes); Leichtgewicht das; der Leicht-
launisch leewärts gewichtler
Laus; Läuse; entlausen leer; die Leere; leeren leichtgläubig; die Leicht-
lauschen; Lauscher; lauschig Leergut das gläubigkeit
laut, am lautesten; laut des leerlaufen; der Leerlauf Leichtindustrie die
Schreibens; der Laut; laut- Leerung die Leichtmetall das
los; Lautmalerei; Lautspre- Lefze die (Lippe bei Tieren) leichtnehmen
cher; lauttreu; Ab-, An-, legal (gesetzlich); illegal (un- leid sein, es ist mir leid; leid
Aus-, Inlaut; F-Laut 27 gesetzlich); Legalität tun, es tut mir leid; das
Lautbildung die legen; Legezeit; Ableger Leid; ein Leid antun, ein
Laute spielen Legende die; legendär Leid zufügen; leiden, du lit-
lauten, gelautet; die Nach- legieren; Legierung (Metall- test, gelitten, leide!; Lei-
richt lautet gut mischung) denschaft; leidenschaftlich;
läuten, es läutet, geläutet; Legion die; Legionär leider; leidig; leidlich; Leid
Läutewerk; Geläut legitim; die Legitimation; tragen; leidtragend; Beileid
lauter und rein; Lauterkeit legitimieren; die Legitimi- bezeigen; Herzeleid; unlei-
läutern; Läuterung tät dig; zuleide; zu- meinem
lautieren Lehen das; Lehnsherr; Lehn- Leidwesen 21, 22
Lautsprecher der wort, -Wörter v Leideform die (Passiv)
Lava die, Laven Lehm der; Lehmboden; leh- Leier; leiem
Lavendel der; Lavendelöl mig leihen, du liehest, geliehen,
Lawine; lawinenartig Lehne die; anlehnen; Berg-, leihe!, Leihbücherei; Leih-
Lazarett das, des Lazarettes, Stuhllehne haus; leihweise; Anleihe;
die Lazarette Lehrausbilder der Ausleihe
LDPD = Liberal-Demokra- Lehrdom der, die Lchrdorne Leim; leimen
tische Partei Deutschlands lehren; Lehre; Lehranstalt; Lein der, des Leines, die Leine
leben; das Leben; lebend; le- Lehrer; Verdienter Lehrer (Pflanze); Leinöl
bendig ; lebenslang; bei Leb- des Volkes; das Lehrgeld; Leine die (Seil)
zeiten; das Lebehoch; das lehrhaft; Lehrling; Lehr- Leinen das (Gewebe); leinenes
Lebewesen; das Lebewohl; stuhl; gelehrig; Gelehrter; Hemd; Leinwand
das Erlebnis; mein Leben Schublehre Leipzig; Leipziger Messe
lang; mein Lebtag; lebens- Lehrfilm der leise; Leisetreter
fähig; zeitlebens; zeit meines Lehrgang der; Lehrgangsteil- Leiste die, die Leisten; Holz-
Lebens 21, 22 nehmer leiste
Lebendgewicht das Lehrjahr das leisten; der Leisten (Schuh-
Lebensgefährte der; die Le- Lehrkombinat das macherleisten) ; Leistung
bensgefährtin Lehrlingsbrigade die; Lehr- Leistenbruch der, -brüche
Lebensmittel die (Mehre.!) lingswohnheim Leistungslohn der
Lebensretter der Lehrmittel; Lehrmittelfreiheit Leistungsprämie die
Lebensstandard der Leib der, Leiber; leib|eigen; Leite die (Berghang)
Leber die; Leberblümchen; Leibeigenschaft; leibhaftig; leiten; der Leiter; Leitfaden;
Leberfleck; Lebertran leiblich; aus Leibeskräften; Leitung; das Geleit
Leberegel der, des Leberegels beileibe nicht; entleiben; zu Leiter die, Leitern
Lebkuchen; Lebküchler Leibe gehen leitfähig; die Leitfähigkeit
lechzen, du lechzt Leiche; Leichnam Leitwerk das, die Leitwerke
leck sein; das Leck; lecken leicht, am leichtesten; leicht- Lektion die; Lektor; das
lecken; lecker; Leckerbissen; fertig ; leichthin; Leichtig- Lektorat
Leckerei keit; Leichtsinn; es ist ein Lektor der, des Lektors, die
Leder; lederartig; lederne leichtes (es ist leicht, ein- Lektoren
Tasche fach); nichts Leichtes 22 Lektüre die

168
Lende; lendenlahm Levkoje die (Blume) Likör der, Liköre
Lenin, Wladimir Iljitsch; Le- Lexikon das, Lexika; lexi- lila; ein lila Kleid oder ein
ningrad; Leninismus kalisch lilafarbenes u. lilafarbiges
Lenkachse die Liane d ie; Lianenpflanze K leid; das Lila 21
lenken; lenkbar; Lenkstange Libelle die Lilig; Lilienblüte
Lenkung die liberal; Liberal-Demokrati- Liliputaner der
Lenz der, Lenzes, Lenze sche Partei Deutschlands Limes der; das Limeskastell
Leopard, Leoparden (A bk.: L D P D ); • Liberalis- Limonade; Limonadenflasche
Lerche; Lerchennest; Ler- mus; liberalistisch Limousine die (Auto mit fe -
chensporn ; Heidelerche Libyen; libysch, die Libysche stem Verdeck)
Lernaktiv das Wüste 21 linde, gelinde
lernen; lernbar Licht das, Lichter (für Ker Linde; Lindenholz; lindgrün
Lernmittelfreiheit die zen auch: Lichte); licht sein, lindern; Linderung
Lese die; Weinlese cs wird licht; Lichtbild; Lindwurm
lesen, du liest, last u. lasest, lichterloh; Lichtmeß; Licht- linear; die Lineatur, die Li-
gelesen, lies!; Lesart; lesbar; strahl; Lichtung; Nordlich- neaturen
das Lesen und Schreiben; ter; Stearinlichte 22 -lings, z. B. bäuchlings; jä h -
Leser; leserlich Lichtbild das; der Lichtbild- lings; meuchlings; rittlings;
Letten der (Ton, Lehm) ner rücklings; vorlings
Letter die, Lettern; Lettem- lichten, Anker lichten Linie; Lineal; linieren u.
druck, -drucke Lichtgeschwindigkeit die liniigren; geradlinig
lettisch; Lettische SSR ; der Lichtkeim der links; die Linke; linkisch;
Lette, des Letten, die Let- Lichtpause die Linksaußen; linkshändig;
ten Lichtspieltheater von links her kommen;
letzt; letztens; letzteres (das Lid das, Lider; Augenlid linksum!; nach links; zur
letzte von zwei Dingen); Lido der, die * Lidos (Neh- Linken 21, 22, 23
letzthin; letztlich, besser rung; Lido von Venedig) Linkskurve die
als: letzten Endes; am lieb, liebes K in d; sich lieb linksrheinisch
letzten (zuletzt); das Letzte Kind machen; lieb|äugeln; Linne, das Linnesche System
hergeben; das letztemal, Liebe; Liebelei; liebens- Linnen das (Leinwand); lin-
ein letztes Mal, zum letzten- würdig; liebkosen, gelieb- nenes Gewand
mal; der letzte, z. B. der kost; lieblich; Liebling; be- Lin|oleum das; Linolschnitt
letzte am Ziel (der letzte liebt; der liebste von allen; Linse; Linsengericht
Läufer am Ziel), der Letzte sein Liebstes verlieren; mir Lippe; Lippenblütler; Lip-
des Monats (der Monats- zuliebe 21, 22 penlaut (Labial)
letzte), der Letzte seines Lied das, Lieder; Lieder- Liquida die, die Liquiden
Stammes; der letztere von buch; liederreich; Volkslied (Zungen- oder Fließlaut)
den zweien; zu guter Letzt; liederlich; Liederjan u. Lied- lispeln; Gelispel
zum letzten (zuletzt); zum rian Lissabon (Hauptstadt von
Letzten kündigen (zum Mo- liefern; Lieferant; lieferbar; Portugal)
natsletzten); der Letzte Lieferfrist; Lieferung List die, Listen; listenreich
Wille (Testament) 21, 22 Lieferwagen der Liste die, Listen
Leu der, des Leuen, die Liege die, die Liegen Litauische SSR
Leuen (dichterisch für: Löwe) liegen; du lagst, gelegen, lie- Liter das; ein viertel Liter
leuchten; Leuchte; Leuchter; ge !; liegenbleiben; liegenlas- oder ein Viertelliter; Hekto-
Leuchtgas, -stoffröhre, -türm sen, ich habe liegenlassen liter
leugnen; Leugner Liegende das Literat der, des Literaten, die
Leuko plast das Liegestatt die, die Liege- ^Literaten
Leumund der * stätten Literatm die; literarisch L i t e -
Leute; leutselig Lift der, die Lifte u. Lifts rarhistoriker; Literat; Lite-
Leutnant, die Leutnante oder (F ahrstuhl [Aufzug]) raturgeschichte
Leutnants Liguster der (Strauch) Litfaßsäule; Buchdrucker Litfaß

169
LitIio|graph (Steinzeichner) Los das, Loses, Lose; losen, lügen, du logst, gelogen, lüge
Litze die du lost, lose!; Verlosung nicht!; Lüge; Lügner; lüg-
Liverpool (englischer Hafen) löschen, du löschst das Licht; nerisch; Lug und Trug
Lizenz die (Erlaubnis); Li- Löschpapier Luke die; Dachluke
zenzgeber; lizenzieren Löschkohle die lullen; einlullen
LK W = Lastkraftwagen lose; lose verbunden Lümmel; lümmeln
loben; das L ob; lobenswert; lösen, du löst; lösbar; löslich; Lump der, des Lumpen, die
Lobhudelei; lobhudeln; löb- Lösung; der Erlös Lumpen; Lumperei; lum-
lich ; lobpreisen, lobgepriesen; loslassen, losgelassen pig; sich nicht lumpen
Eigenlob 23 Löß der^Lößes, Löße; Löß- lassen; Lumpenpack
Loch das, Löcher; lochen; boden; die Lößnitz Lumpen der, des Lumpens,
löcherig; Lochkamera losschlagen, losgeschlagen die Lumpen; der Lumpen-
Lochkarte die; die Lochsäge Losung (Erkennungswort) sammler; zerlumpt
Locke; Löckchen; lockig Losung (Wild- und Hunde- Lüneburger Heide
locken; Lockmittel; Lock- kot) Lunge die; Lungenheilstätte;
ruf; Lockung Lösungsmittel das lungenkrank; Lungenkraut;
locker; lockern Lot das; loten; lotrecht Lungentuberkulose
Loden der; Lodenjoppe löten; Lötkolben; Lötrohr, lungern, ich lungere
lodern; ich lodere -rohre; Lötzinn Limik der, des Luniks, die
Löffel der, des Löffels, die Ln [thar Luniks
Löffel; löffeln Lothringen Lunte die; Lunte riechen
Log |arithmentafel Lotse der, des Lotsen, die Lupe die
Logarithmus der, Logarith- Lotsen; hereinlotsen, du Lupine, Lupinen
men ; logarithmisch lotst herein; Lotsenboot Luppe die, die Luppen (Eisen-
Logbuch (Schiffstagebuch) Lotterie die; das Lotterielos klumpen)
Loge d ie; Logenschließer Lotto das, die Lottos Lurch der, Lurche; Lurch-
Logger der, die Logger (Fisch- Lötung die tier; Frosch-, Schwanzlurch
dampfer) Lou|vre der (Museum in Pa- Lust, Lüste; lustig; das Lust-
Loggia die, die Loggien ris; sprich: luwr) spiel ; lustwandeln, gelust-
logisch; Logik (Lehre vom Iöw e der. des Löwen, die wandelt; belustigen
D enken); Logiker Löwen; der Löwenanteil; lüstern; Gelüst
Lohe; lohen; lichterloh löwenstark; Löwenzahn; Luther; lutherisch
Lohe; Lohgerber Löwin Luv die (Windseite des Schif-
Lohengrin loyal; die Loya|htät fes); luvwärts
Lohn, Löhne; Lohnarbeit; LPG = landwirtschaftliche Lux das (Einheit der Be-
sich lohnen, es lohnt sich; Produktionsgenossenschaft leuchtungsstärke; A b k .: lx)
Lohntag; Löhnung; Lei- LPG-Vorstand der Luxemburg (Staat)u. Luxem-
stungslohn LPG-Zentrum das burg (Stadt)
Lok die (Kurzform von: Loko- Luchs der, Luchses, Luchse; Luxus der; luxuriös
motive); Lokführer Luchsauge; luchsen Luzerne die (Futterpflanze)
Lokal das; lokal (örtlich); Lücke; Lückenbüßer Lymphe die; die Lymph-
lokalisieren; Lokalität Ludwig gefäße
Lokomobile die Luft, Lüfte; Lüftchen;lüften; lynchen; die Lynchjustiz
Lokomotive die; Lokomotiv- luftig; Luftschiff Lyon (französische Stadt)
führer Luftaufnahme die Lyra die, Lyren (Saiten-
Lorbeer der Luftdruck der instrument)
Lorchel die, Lorcheln (Pilz) Luftfeuchtigkeit die Lyrik die; der Lyriker; ly-
Lorelei die (Rheinfelsen) Lufthansa die, Deutsche risch, lyrisches Gedicht
los; der Trubel kann los- Lufthansa Lysol das (keimtötendes Mit-
gehen ; es ist nichts los; los- Luftschutz; Luftschutzraum tel)
gehen; loslassen; sich los- lufttrockenes Holz Lyssenko (sowjetischer Bio-
sagen ; lossprechen lugen; Lugjinsland loge)

170
M mähen; die Mahd; der Mäher säule; Malstcin; Brandmal;
u. Mähder; Mähdrescher; Denkmal, -male u. -mäler;
m = Meter; in2 u. qm Mähmaschine Merkmal; Muttermal, -male
= Quadratmeter; m3 u. mähen, das Schaf mäht Mal$j£ der; malaiisch; Ma-
cbm = Kubikmeter Mähhäcksler der laiischer Archipel
Mäanderband das Mahl, Mahle u. Mahler; Malaria die; malariakrank
Maar das, die Maare (krater- Mahlzeit; Fest-, Gast-, Mit- malen ein Bild, gemalt;
förmige Senke) tagsmahl Maler; Malerei; malerisch;
Maat der, des Maates, die Mählader der Malkasten
Maate oder Maaten mahlen das Getreide, ge- Mal heur das
machen; die Mache; die Ma- mahlen; Mahlgang; Mühle; Malve die, Malven
chenschaften (Mehrzahl 1); Ma- Müller Malz das, des Malzes; mälzen,
cherlohn ; Machwerk Mähne; Mähnenschaf du mälzt; Malzzucker
Macht, Mächte; Machthaber; mahnen; Mahnbrief; Mahn- malzen; der Mälzer; die Mäl-
mächtig; machtlos; macht- mal, -male u. -mälcr; Mahn- zerei
voll ruf ; Mahnung Mammut das; Mammutbaum
Madagaskar (afrikanische In- Mähre (Pferd) man, man sagt, man weiß,
sel); der Madagasse Mai der; die Maie (Birke); man kann nicht wissen
Mädchen; Mädel, die Mädel Maifeier, -glöckclien, -käfer, manch; mancher, manche;
Made; madig -trank, -wein manches; manch einer;
Ma djar der (Ungar); madja- Maid die manchenorts u. mancherorts;
risch Mailand; Mailänder Skala mancherlei; manches W ert-
Majdrid (Hauptstadt von (Oper) volle u. manch Wertvolles;
Spanien) Main der; Mainz manchmal; manches liebe
Majdrigal das (Ilirtcnlicd) Mais der, des Maises; Mais- Malu. manch liebes Mal 21,22
Magazin das; Magazinver- kolben ; Maismehl Manchester (englische Stadt),
walter Maische die (Gärungsmasse); aber: der Manschester (Stoff)
Magd, Mägde; Mägdlein Maischbottich; maischen Mandarine die, Mandarinen
Magdeburger Börde (mischen) Mandat das; Mandatsgebiet
Magen; der Magenbitter Maissilagc die Mandel; Mandelbaum; Man-
mager; die Magerkeit; Mager- Maizena das, des Maizenas delentzündung
milch; abmagern, ich ma- (Maisstärkepuder) Mandel (15 Stück)
gere ab Major der Mandoline die; Mandolinen-
Magerkohle die Majoran u. Meiran der konzert
M agij die; der Magigr; ma- Majorität die Man dschurei die; der Man-
gisch Makel; makellos; bemäkeln dschure; mandschurisch
Magistrat der Makkaroni die (Mehrzahl!) Manege die; Zirkusmanege
Magma das, Magmen (Ge- Ma krele die (Fisch) Mangan das (Metall)
steinsschmelzfluß des Erd- Ma Ikrone d ie; Makronen- Manganeisen das
innern) bäcker Mangel der, Mängel; mangel-
Magnesium das (Metall); Makulatur die (Altpapier,! haft; Mangelkrankheit;
Magnesia Fehldruck); makulieren Mangel leiden; mangeln, es
Ma|gnet der; magnetisch; Ma- mal; das Mal, die Male; mai- mangelt mir; bemängeln
gnetismus nehmen; auf einmal; das Mangel die, Mangeln ;Wäsche-
Magnetfeld das erstemal, das erste Mal; ein mangel; Wäsche mangeln
Magnetnadel die andermal, ein anderes Mal; Mango die, Mangonen; Man-
Magnettongerät das ein für allemal; einmal; gobaum
Majgnoliö die (Zierbaum) einmalig; jedesmal; mehr- Mangold der, Mangolde
Mahagoni das; Mahagoni- mals, mehrere Male; zum Manier die, Manieren; manie-
holz zweitenmal, zum zweiten riert (gekünstelt, unnatür-
Mähbinder der Male; zweimal 21, 22 lich); manierlich
Mähdrusch der Mal das, Male u. Mäler; Mal- Manifest das, Manifeste; ma-

171
nif estigren; das Kommuni- Marmelade die maßen ; gewissermaßen; glei-
stische Manifest Marmor der; Marmelstein; chermaßen; ohne Maßen
Mann, Männer; Männchen; marmorieren; marmorn Massage die; der Masseur;
mannbar; mannhaft; männ- Marokko; der Marokkaner die Masseuse; massieren w
lich; Mannschaft; manns- Marone die,; Maronenpilz Massaker das; massalkrieren
hoch; in Mannshöhe Marsch der, Marsches, Mär- Masse die; Massenandrang;
mannigfach; mannigfaltig sche; marschieren Massenarbeit; massenhaft;
Manometer das (Druckmes- Marsch die, die Marschen; massig
ser) Marschland; Marschvieh Massel die, die Masseln (Roh-
Mansarde die; Mansarden- Marschall, Marschälle eisenbarren)
wohnung Marseille; die Marseillaise Massenfertigung die
manschen; der Mansch, des (französisches Revolutions- Massensport der
Mansches; Manschwetter und Nationallied; sprich: Maßholder der (Feldahorn)
Manschette die marßäjäse ) massieren; Massage
Mansfeld; Mansfelder Kupfer Marter die, Martern; martern mäßig; mäßigen, gemäßigt
Mantel der, Mäntel; Mäntel- Märtyrer der; das Martyrium massiv; das Bergmassiv;
chen; Mantelrohr; Mantel- Mar| xismus; marxistische Massivbau
sack; Fahrradmantcl Geschichtsauffassung; Massivstall der
Manufaktur d ie; Manufaktur- Marx’ „K apital“ ,; Karl- Maßlieb u. Maßliebchen das
waren Marx-PIatz Maßstab, die Maßstäbe; maß-
Manu skript das Marxist der, des Marxisten, stabgerecht
Mao Tse-tung (Präsident der die Marxisten Mast der, Maste u. Masten;
Volksrepublik China) März der, des März u. Märzes Mastbaum; Mastkorb; Drei-
Mappe; Mappendeckel (dichterisch: des Märzen), die master
Marabu der, die Marabus Märze; Märzenbecher; Mär- Mast die, Masten; Mastdarm;
Marathon; der Marathon- zenbier, Märzkämpfer; aber: mästen; Mastvieh
läufer ausmerzen Masurka die, die Masurkas
Marder; Marderfell Marzipan das (polnischer Tanz)
Märe die, Mären; Märchen; Masche; weitmaschig Mater die, die Matern (Kurz-
märchenhaft Maschine; maschinell; die form für Matrize)
Margarine Maschinerie; Maschinen- Material das, die Materialien;
Margerite die (Blume) Traktoren-Station (Abk.: der Materialismus; materia-
Marine; marineblau M TS); maschineschreiben, listisch; die Materie (das
marinierte Heringe du schreibst Maschine, hast Stoffliche)
Marionette die, Marionetten- maschinegeschrieben; Ma- Mathilde
theater schinist Matjeshering
Mark die, zehn Mark Maschinenpark der Ma tratze
Mark die, Marken (Grenz- Maschinenpistole die Ma lrize die (Gieß-, Stanz-
land, Ccmeindeflur); Mark- Maser die, Masern; Maser- form)
graf; märkisch; Markschei- holz; maserig; Maserung Ma|trose; Matrosenmütze
der; Markstein; Gemar- Masern die (Krankheit) Matsch, Matsches; matschen
kung Maske die, die Masken; Mas- matt; Mattigkeit; ermatten
Mark das; markig; Pflanzen-, kerade Matte die
Rückenmark Maskulinum das, die Masku- Mattgold das; mattgolden
Marke die, Marken; Marken- lina (männliches Dingwort) mattieren, mattiert
erzeugnis ; Briefmarke Maß, Maßes, Maße; maßgeb- Mattscheibe die
markieren; die Markierung lich; maßhalten, du hältst Matz der, Matzes, Matze u.
Markise die; Markisenstoff maß, hast maßgehalten; Mätze; Mätzchen
Markt, Märkte; markten; Maßnahme; Maß nehmen, Mauer; mauern; Maurer;
Marktflecken, -platz, -recht; du nimmst Maß; Maßregel; Mauerpolier u. Maurerpo-
Marktschreier; markt- maßregeln; Maßstab; maß- lier; Mauersegler; Mauer-
schreierisch; Markttag voll; bekanntermaßen; der- werk; Gemäuer
Maul, Mäuler; Mäulchen; Meile; meilenweit Mensch der, des Menschen,
Maulkorb Meiler; Kohlenmeiler die Menschen; Mcnschen-
Maulbeere; Maulbeerbaum mein, meine, meinige usw. alter; Menschheit; mensch-
Maulesel; Maultier vgl. auch „dein“ lich; Menschlichkeit
Maul- und Klauenseuche die meines Erachtens(Abk. :m.E.) Mentor der, des Mentors, die
Maulwurf, Maulwürfe Mein eid; meineidig Mentoren
Maus die, Mäuse; Mäuschen; meinen; Meinung Menuett das, die Menuette
Mäusebussard; Mausedieb; M eiran u. Majoran der Mergel der; Mergelboden;
Mausefalle; Mauseloch; mau- Meise; Kohlmeise ausmergeln
setot; sich mausig machen Meißel der; meißeln Meridian der, Meridiane (Län-
mausern sich; die Mauser; Meißen; Meißener Porzellan genkreis)
mauserig; Mauserung meist, am meisten; Meist- Merinoschaf
Mausoleum das, die Mauso- begünstigung ; meistbietend; Merkantilismus der (System
leen (prächtige Grabstätte) meistens; meistenteils; das der Wirtschaftsführung im
Maut die (Zoll); Maut|haus meiste; die meisten; Meist- Zeitalter des Absolutismus)
maximal (größt, höchst) stufe; zumeist merken; Merkmal, -male;
Mayonnaise die; Mayonnai- Meister; meisterhaft; meister- merkwürdig; der Vermerk
sensalat lich; meistern; Meistersang; merzen, gemerzt; das Merz-
m .E. = meines Erachtens Meisterschaft schaf
mechanisch; Mechanik; Me- Meisterbauer der Messe die; die Leipziger
chaniker; mechanisieren; Mekka (arabische Stadt) Messe ;Messeab Zeichen,-amt,
Mechanisierung; Feinme- Melancholie die; der Melan- -besucher, -halle, -stand,
chanik • choliker ; melancholisch -wöche; Ringmessehaus
Mechanismus der, des Mecha- Melasse die (Rückstand bei messen, du mißt, maßest, ge-
nismus, die Mechanismen der Zuckergewinnung) messen, m iß!; Meßgerät;
meckern; Meckerer Melde die, Melden (Unkraut) der Feldmesser
Mecklenburg melden; Meldung . Messer das; Messerschmied;
Medaille die (sprich: medalje) Melioration die (Bodenver- Schermesser
Medaillon (sprich: medaljong) besserung); meliorieren Messing; messingener Griff;
Medikament das Melis der, des Melis; Melis- Messinggeräte
Medium das, die Mediön zucker Messung die
Medizin; Mediziner; medizi- Melisse die (Heilpflanze) . Meßzylinder der
nisch; Medizinball melken, du melkst u. milkst, Met der
Meer, Meere; Meerbusen; melktest, gemolken u. ge- Metall; metallene Gegen-
Meeresbucht; Meerrettich, melkt, melke!; eine melke stände ; Bunt-, Leicht-,
-schäum, -schweinchen Kuh (Milch gebende Kuh); Schwermc tafle
Megapond das (1000 K ilo- Melker; Melkkübel Metallfolie die
pond) Melkmaschine; Melkstrumpf metallisch
Megawattdas (1 Million Watt) Melodie; melodisch metallisieren, metallisiert
Mehl; mehlig; der Mehltau Melone die; melonenartig (mit Metall überziehen)
(durch Pilze erregte Pflan- Meltau der (Blattlaushonig); Metallurg der, des Metallur-
zenkrankheit) ; Mehlwurm; aber Mehltau gen, die Metallurgen
Roggenmehl Mem|brane die, Membranen Metall |urgig die (Hütten-
mehr; mehrere; mehreremal, Memme; memmenhaft kunde) ; metallurgisch
mehrere Male; mehrfach; Memoiren die (Lebenserinne- metallverarbeitend, metall-
Mehrheit; mehrstimmig; rungen, Denkwürdigkeiten; verarbeitende Industrie
Mehrstufe; Mehrzahl 21, 22 sprich: memoaren) Metamorphose die (Umwand-
Mehrstufenrakete die Memorandum das (Denk- lung [in der Natur])
Mehrzahlendung die schrift) Metapher die, Metaphern
meiden, du miedest, gemieden, Menge die; mengenmäßig (bildlicher Ausdruck)
meide!; vermeiden mengen; Mengsei; Gemenge Meteor das u. der; Meteor-
Meier; Meierei; Mcierhof Mennige die; mennigrot stein

173
Meteorologie die; der Meteo- Milieu das, die Milieus (sprich: mir; mir nichts, dir nichts
miliöh) mischen; Mischung
rologe; meteorologisch
Meter das; meterhoch; Me- Militär das, des Militärs Mischkost die
termaß; Metersekunde Militarismus; Militarist miserabel
Methan das, des Methans Miliz die, die Milizen Mispel die
( Grubengas) Mille das (das Tausend); pro miß-, z. B. mißachten; miß-
Me thode die; die Methodik; mille (von tausend); das billigen; mißbrauchen; miß-
methodisch Promille (das Vomtausend) deuten; Mißernte, -gebürt;
Methylalkohol der Mil liarde (tausend Millionen) Mißgunst; mißhandeln;
Metrik die (Verslehre); me- Mil|libar das (Maßeinheit für mißheilig; Mißkredit, aber:
trisch ; das Metrum Luftdruck) diskreditieren; mißlich;
Metro die, der Metro, die Me- Milligramm (ein tausendstel mißliebig; mißlingen, es
tros (Untergrundbahn) Gramm; Zeichen: mg) mißlang, ist mißlungen;
Metropole die, die Metropo- Millimeter (ein tausendstel Mißton, -töne; das Miß-
len Meter); millimeterweise trauen; Mißverständnis; der
Mette; Frühmette Million (tausendmal tau- Mißwachs, -wuchs
Mettwurst send) ; der Millionär Missetat, -täter
Metze die (Maß) Millipond das (1/1000 Pond) Mißgeschick das
metzeln; Metzelei Milz die, Milzen; Milzbrand Mission die; der Missionar
Metzger; die Metzgerei Mimik die; der Mime (Schau- Mississippi der (Strom in
Meuchelmord; Meuchelmör- spieler); mimisch Nordamerika)
der; meucheln; meuchle- Mimose die; mimosenhaft Mißweisung die
risch; meuchlings Minarett das, Minarette Mist, Mistes, Miste; Mist-
Meute; Meuterei; meutern minder; minderbemittelt; beet; misten; mistig
Mexiko; Mexikaner; mexi- Minderheit; minderj ährig; Mistel die, Misteln
kanisch mindern; minderwertig mit dem Vater; gelegentlich
MEZ = mitteleuropäische mindestens; Mindestmaß; das mit helfen; mithelfen
Zeit mindeste; nicht im minde- mit|ein|ander reden; mitein-
mhd. = mittelhochdeutsch sten; zumindest u. zum ander reisen
miauen, die Katze hat miaut mindesten 22 Mitgift die (Mitgabe)
Miene; Mienenspiel Mine die; Bleistiftmine; Mi- Mitglied; Mitgliederversamm-
Miere die,' Mieren (Pflanze) nenstollen lung
mies; miesepeterig Mineral; mineralisch; Mine- Mitlaut (Konsonant)
Miesmuschel ralwasser, -wässer Mitleid; mitleidig
Miete; Kartoffelmiete Mineraldünger der Mitmensch
mieten; Miete; Mieter; Miet- Mineralquelle die mitreisen; der Mitreisende
vertrag; Untermieter Minimum das; minimal Mitschuld; mitschuldig
Mieze die; Miezekätzchen Minister; Ministerrat Mi|tschurin (sowjetischer Bio-
Mi[gräne die Ministerium das, des Ministe- loge); Mitschuringarten
Mikrobe die, Mikroben riums, die Ministerien Mit|tag; mittäglich; mittags
(kleinstes Lebewesen) Ministerpräsident der, des Mi- u. des Mittags; diesen Mit-
Mikrofilm der nisterpräsidenten tag; morgen mittag
Mikrometer das; Mikrometer- minnen; Minne; Minnelied, Mittagspause die
schraube -sang, -Sänger; minniglich Mitte; mittendrin; inmitten
Mi kroplion das, Mikrophone; minus (weniger, abzüglich); mitteilen; Mitteilung
mikrophonisch das Minus (Fehlbetrag); der Mittel; Mitteleuropa; mittels
Mikrojskop Minuend des Wassers; Mittelwort,
Milbe; Käsemilbe Minuszeichen das -Wörter (Partizip)
Milch; milchig; Milchstraße Minute; minutenlang; minu- mittelhochdeutsch (A bk.:
Milchviehkombinat das ziös, auch: minutiös (peinlich mhd.) ■
milde; die Milde; mildern; genau) Mittellandkanal; das Mittel-
mildtätig Minze; Pfefferminze ländische Meer 21

174
Mittelwelle die; Mittelwellen- Molke die u. der Molken; der Moor das, Moore; moorig;
sender Molkenessig; Molkenkur; Moorland; Torfmoor
Mittelohr das; Mittelohrent- Molkerei; molkig Moos, Mooses, Moose; moos-
zündung Moll das; f-Moll; c-MoIl- grün; bemoost
Mitternacht; mitternächt- Akkord Mop der, des Mops, die Mop
lich; mitternachts mollig u. Mops; moppen, du moppst
mittlerweile Molluske d ie; mollusken- (mit dem Mop reinigen)
mittschiffs artig Moped das, des Mopeds, die
Mittwoch; Mittwoch abend Molukken die (Inselgruppe Mopeds
usw. siehe unter „Dienstag“ in Südostasien) Mops der, des Mopses, die
Möbel das; Möbelwagen; mö- Moment der (Augenblick, Möpse; Möpschen; mopsen,
blieren; Meublement (W oh- Zeitpunkt); das Moment du mopst (stehlen)
nungseinrichtung) (wichtiger Umstand); mo- Moral die; moralisch; mora-
mobil; mobilisieren mentan; Momentaufnahme lisieren
modal (die Art und Weise Monarch der, Monarchen; Moräne die; Moränenland-
bezeichnend); die Modalbe- die Monarchie; monarchi- schaft ; Endmoräne
stimmung; der Modalsatz; stisch Morast; morastig
der Modus, die Modi (Aus- Monat; monatelang; drei- Morchel die, Morcheln
sageweise) monatig (drei Monate dau- Mord; Mörder; mörderisch;
Modell das; modellieren; ernd, drei Monate alt); Mordtat
Modelltischler monatlich, dreimonatlich Morelle die; Schattenmorelle
Modellierbogen der (alle drei Monate) (Sauerkirsche)
modeln; ummodeln Mönch, Mönche; Mönchstum Morgen; morgendlich; mor-
modern; der Moder; moderig; Mond, Monde; Mondschein, gens u. des Morgens; früh-
vermodern dichterisch: Mondenschein; morgens ; gestern, heute
modern; modernisieren; neu- mondsüchtig morgen; gegen Morgen 21
modisch Mongolische Volksrepublik morgen, bis morgen; morgen
Modezeitung oder Moden- Monilia die (Fruchtfäule) abend; morgen früh usw.
zeitung Mono|chord das (einsaitiges siche unter „gestern“ ,; morgig;
Modifikation oder Modifizie- Musikinstrument) übermorgen
rung; modifizieren Mono|gramm das, Mono- Morphium das (Betäubungs-
mogeln; der Mogler gramme ; die Monographie mittel) ; Morphinist
mögen, du magst, mochtest, (Einzelbeschreibung) Morjphologie die (Formen-
gemocht; hätte es . . . mögen Monokultur die lehre); morphologisch
möglich; möglichenfalls; Monolog der, Monologe morsch, morscheste
möglicherweise; Möglich- (Selbstgespräch) morsen, du morst; Morse-
keitsform (Konjunktiv); Monom das, des Monoms, die apparat; Erfinder Morse
alles mögliche; das men- Monome (eingliedriger Zah- Mörser der; Mörserkeule;
schenmögliche tun; sein lenausdruck) Mörserstößel
möglichstes tun 22 Monopol das, Monopole; Mo- Mörtel der; Mörtelkelle
Mohammedaner der; m o- nopolkapitalismus Mosaik das; mosaikartig
hammedanische Religion monoton; die Monotonie Moskito der, die Moskitos;
Mohn der; Mohnblume Monsun der, Monsune (jahres- Moskitonetz
Mohr der, des Mohren, die zeitlich wechselnder Wind) Mo|skwa-Wolga-Kanal
Mohren; Mohrenland Montag; Montag abend usw. Most der, Mostes, Moste;
Möhre; Möhrensamen siehe unter „Dienstag“ Mostrich
Mokka der; Mokkatasse Montage die; Montagehalle; Motette die; Motettengesang
Molch der, Molche Monteur; montieren; de- Motiv das, Motive; Leitmo-
Moldauische SSR montieren; Demontage tiv; motivieren
Mole die (Hafendamm) Mont Blanc der (höchster Motor, Motoren; Motorhaube;
Molekül das, Moleküle (klein- Alpenberg) Motorrad; Elektromotor;
stes Masseteilchen) Monument das; monumental motorisieren
Motorfräse die Mündel, das; miindelsichcr; Muttererde; unsere Mutter
Motorsportgemeinschaft mündig; unmündig Erde; Mutterkorn; mütter-
(Ä b k .: MSG) münden; Mündung lich; mutterseelenallein;
Motte; Mottenkugel mündigsprechen 23 Muttermal, -spräche, -witz;
Motto das, des Mottos, die Munition die bemuttern
Mottos (Denk-, Sinn- oder munkeln, ich munkele Mutter, Muttern; Muttern-
Wahlspruch) Münster das schlüssel; Schraubenmutter
Möwe; Möwennest munter; Munterkeit Mutterkorn das, die Mutter-
M TS= Maschinen-Traktoren- Münze; münzen, du münzt; korne
Station Münzsammlung Mütze die; Mützenband; Bas-
Mücke, Mücken; Mücken - Münzfernsprecher kenmütze
schwarm; Mückenstich Münzzähler der Myr|rhe die (Harzart); Myr-
mucken; du muckst; die mürbe; Mürbeteig rhentinktur
Mucke (Laune); Mucker; Murks der, des Murkses; Myrte die; Myrtenkranz
muckisch; aufmucken murksen Mysterium das, Mysterifsn;
mucksen, du muckst; mucks- Murmansk; Murmanbahn mysteriös (rätselhaft); m y-
mäuschenstill; keinen murmeln; Gemurmel stisch (geheimnisvoll); My-
Mucks! Murmeltier stiker
müde; Müdigkeit; ermüden, murren; mürrisch Mythe die, Mythen; m y-
ermüdet Mus das, Muses, Muse; mus- thisch; Mythologie
Muff der (Schimmel, modriger artig; Gemüse; das Kar- Myzel das, die Myzelien
Geruch); muffig toffel-, Pflaumenmus
Muff der, des Muffes, die Muschel, Muscheln; Muschel- N
Muffe (Handwarmer); Müff- kalk; Muschelschale
chen; die Muffe, die Muffen Muse die (eine der neun griech. Nabe die; Radnabe
(Rohransatzstück) Göttinnen der Künste u. Nabel der, des Nabels, die
Mufflon der, die Mufflons Wissenschaften); musisch Nabel
mühen; Mühe; mühelos; Museum das, Mus$£n Nabenbohrer der
Mühsal; mühsam; mühselig; Musik; musikalisch; der Mu- nach dem Feste; nach Hause;
sich abmühen sikant; Musiker; Musikin- nach und nach
Mühle; Mühlbach, -graben, strument; musizieren Nachbar der, des Nachbars
-rad, -stein; Papier-, Muskat der; Muskatnuß u. Nachbarn; die Nachbarn;
Schneidemühle Muskel der, Muskeln; Musku- Nachbarin; nachbarlich; be-
Muhme die latur; muskulös nachbart
Mulatte der Muße die; Mußestunde; mü- Nachdruck der; nachdrück-
Mulde die; muldenförmig ßig ; Müßiggang; Müßig- lich; nachdrucksvoll
MuU der; Mullkleid gänger; mit Muße nach|ein|ander; nacheinander
Müll der, auch: der Mull; Musselin der; Musselinkleid kommen
Müllabfuhr; Mülleimer müssen, du mußt, mußtest, Nachen der
Müller; Müllerin gemußt; hätte es . . . müssen nachfolgend; der Nachfol-
Mulm der; mulmig Muster; mustergültig gende ; im nachfolgenden
multi|plizieren (vervielfa- Mut; mutig; mutlos; Mut- (unten); der Nachfolger
chen); Multiplikatiijn; Mul- losigkeit; mutwillig; ein- Nachgebühr die
tiplikand ; Multiplikator mütig; guten Mutes sein; nachgiebig
Mumiö die; mumienhaft hochmütig; übermütig; zu- Nachkömmling der; Nach-
Mummelgreis mute sein, mir ist wohl zu- komme
Mummenschanz;vermummen mute 22 Nachlaß der, Nachlasses,
Mumpitz der, des Mumpitzes Mutation die; mutieren Nachlässe; nachlassen
Mund der, Münder; Mund- mutmaßen, du mutmaßt, ge- nachlässig; Nachlässigkeit
art; mundartlich; munden; mutmaßt; mutmaßlich Nachlese die
Mundharmonika; mündlich; Mutter, Mütter; Mütterchen; nachmalig; nachmals
mundtot; ein Mundvoll Mütterberatungsstelle; die Nachmitjtag; nachmittägig;

176
nachmittäglich; nachmit- Nähere schreibe ich; des Na|tron das; Natronlauge;
tags u. des Nachmittags; näheren bezeichnen (näher Ätznatron
heute nachmittag 21, 22 bezeichnen); sich des Nähe- Natter; Nattemgift
Nachnahme die; Nachnahme- ren entsinnen (der Tat- Natur; Naturgesetz; natür-
sendung; nachnehmen sachen entsinnen); fürs licherweise ; naturgemäß;
Nachricht die; Nachrichten- nächste; in nächster Nähe; Naturschutz
dienst; Allgemeiner Deut- von nah und fern; zum naturalisieren (einbürgern)
scher Nachrichtendienst nächsten 21, 22 Naturalist; naturalistisch; N a-
(A bk.: ADN) nähen; Näherin; die Naht, turalismus
nachschlagen; das Nach- Nähte; Nähtchen Naturalprämie die
schlagewerk nähern sich; Annäherung Naturalwirtschaft
nachsichtig; Nachsicht Näherungswert der Naturtheater das
Nachsilbe die (das Suffix) nähren; ernähren; nahrhaft; Navigation die; der Navi-
nächst; nächstens; am näch- Nährmittel; Nahrung gator; navigieren
sten; demnächst; das näch- Naht die, Nähte; Nähtchen NAW = Nationales Aufbau-
ste (als nächstes), das näch- nahtlos, nahtloses Schweißen werk
ste [zu tun] wäre . . .; der najv; die Naivität NDPD = National-Demokra-
nächste in der Reihe; der Name u. Namen der, des Na- tische Partei Deutschlands
Nächste (der Mitmensch); mens,dieNamen;im Namen; Neandertaler; Neandertal-
mein Nächster; der nächste namenlos; namens; nament- mensch
beste (irgendwer); fürs lich; namhaft machen; Neapel; die Neapeler u. Nea-
nächste 22 * gleichnamig politaner; neapolitanisch
nachstehendes; das Nach- nämlich; der nämliche Nebel; nebelhaft; nebelig
stehende; im nachstehenden Nanga Parbat (Berg im Hima- neben mir; neben dem Baum
(weiter unten) laja) Neben-, z. B. Nebenabsicht;
Nacht die, die Nächte; Nacht- Napf der, Näpfe; Näpfchen Nebenbuhler; Nebensatz
frost; nächtigen, genächtigt; Naphjthalin das neben|ein |ander; nebeneinan-
nächtlich; nachts u. des Narbe; vernarbt der gehen; sich nebeneinan-
Nachts; heute nacht; über- Narkose d ie; narkotische der setzen; Töpfe nebenein-
nächtig Mittel; narkotisieren andersetzen 23
nachteilig; der Nachteil Narr der, des Narren, die Nebenprodukt das
nächtelang, aber: zwei Nächte Narren; Närrchen; N arrc- nebst seinem Bruder
lang 21, 22 tei; närrisch necken; Neckerei; neckisch
Nachtigall; Nachtigallensang Narzisse, Narzissen Neffe der, des Neffen, die
Nachtrag; nachträglich nasal; der Nasallaut; nasa- Neffen
nachweisen, nachgewiesen; lieren negativ (verneinend; Gegen-
nachweisbar; nachweislich naschen; Näscherei satz: positiv); das Negativ;
Nachzügler Nase; Näschen; näseln; Na- negative Zahlen
Nacken; Nackenschutz; hart- senlaut (Nasal); Nasenstü- Neger der; Negerin
näckig; stiernackig ber; naseweis; nasführen; nehmen, du nimmst, nahmst,
nackend; nackt; splitternackt Nashorn, -horne u. -hörner; nähmest, genommen, nim m !;
Nacktsamer der; nacktsamig alle nasenlang Einnehmer
Nadel; Nadelöhr; Nadler naß, nässer u. nasser, nässe- Nehrung die (Landzunge zwi-
nadeln, die Fichte nadelt ste u. nässeste; Nässe; näs- schen Haff und Meer)
Nagel, Nägel; Nägelchen; sen, du näßt Neid der; Neider; neidisch
nageln; nagelneu Nation die; national; Natio- Neidnagel u. Niednagel
nagen; Nagetier nalhymne; Nationalismus; neigen; Neige; Neigung; Nei-
nahe, näher, am nächsten; nationalistisch; Nationa- gungswinkel; zugeneigt sein
näher kommen (in die Nähe lität; Nationalitätenstaat; Nektar der
kommen); näherkommen Nationalpreis Nelke; Nelkenöl
(sich verständigen); alles Nationalrat der nennen, du nanntest, nenn-
Nähere schreibe ich; das Najlrium das; Natriumsalz test (niclit: nanntest), genannt,

12 [10 05 20] 177


nenne!; Nenner; Nennform Neuzeit; neuzeitlich Niger der (afrikanischer
(Infinitiv) New York, auch: Neu|york Strom); Nigeria
Neonlicht; Neonröhre nhd. - - neuhochdeutsch Nikotin das; nikotinhaltig;
Nerv, Nervs, Nerven; nervig; Niagarafälle die Nikotinvergiftung
nervös; Nervosität Nibelungen die; Nibelungen- Nil der; Nildelta; Nilpferd
Nervensystem das lied Nimbus der '
Nerz der, Nerzes, Nerze nicht; nicht öffentlich; ein nimmer; nimmermehr; nim-
Nessel; Nesseltuch, -tuche nichtöffentlicher W eg; nicht mermüde; Nimmersatt; auf
Ncsselsucht die w ahr?; gar nicht Nimmerwiedersehen! 21
Nest, Nestes, Nester; Nest- Nichte die Nippel der, die Nippel (Rohr-
häkchen nichtig; Nichtigkeit; mit- verbindungsstück)
nesteln nichten; vernichten; zu- nippen; Nippflut (geringe
Nestflüchter der; Nesthocker nichte machen Flut); Nippzeit
nett, netteste nichts; das Nichts; nichts Nippes die; Nippsachen
netto; Nettogewicht; Netto- anderes; nichtsNeues, nichts nirgends; nirgendwo
registertonne Schlechtes; nichtsdestowe- Nirosta das (Kurzwort aus: nicht-
Netz, Netzes, Netze; Netz- niger; der Nichtsnutz; rostender Stahl)
haut; Haarnetz nichtssagend; Nichtstuer; Nische; nischenähnlich
netzen, du netzt; benetzen nichtswürdig; gar nichts; um nisten; Nistkasten; einnisten
Netzgleichrichter der nichts 21 Ni|trat das, Nitrate; Kalium-
neu, die neuesten Nachrich- nichtwörtliche Bede nitrat
ten ; neuerdings; neulich; nichtzielend (intransitiv) Niveau das (sprich: niwob); Le-
aufs neue; etwas Neues; von Nickel das; Nickelmünze; bensniveau
neuem 21, 22 vernickeln, vernickelt Nix der, des Nixes, die Nixe;
neubacken; neubackenes Brot nicken; Nickhaut die Nixe, der Nixe, die Ni-
Neuerer; Neuerermethode nie; niemals xen; nixenhaft
Neuerung; neuerungssüchtig nieder; niederdeutsch; der NN = Normalnull
Neugier d ie; neugierig Niederdruck, -drücke; die noch; noch einmal; noch
neuhochdeutsch (A bk.: nhd.) Niederkunft; Niederlage; mal; nochmals
Neujahr das, aber: das neue Niedertracht; niederträch- Nocken der, des Nockens;
Jahr tig; Niederung; niedrig Nockenwelle
Neuland; Neulandgewinnung Niederflurwagen der Nomade der; nomadisch;
Neumarkt Niederfrequenz die nomadisieren
neun (vgl. auch „acht“ ) ; alle Niederlande die; niederlän- Nominativ der (1. Fall)
neun; beachte: alle neune!; disch nominell (dem Namen nach)
die Neun, der Neun, die Niederschachtofen der Nonius der, des Nonius, die
Neunen; das Neuntel; neun- niedlich; Niedlichkeit Nonien u. Noniusse (Grad-
teln; neuntens; neunzehn- Niednagel u. Neidnagel teiler, Meßwerkzeug)
hundertvierundfünfzig ; niemand; niemand anderes; Nonne; Nonnenkloster
neunzig; zuneun u. zuneunen niemand Fremdes 21 noppen; Noppengewebe
u. zu neunt Niemandsland das Norden; der Nord(wind); die
neunmalklug; der Neunmal- Niere; Nierenbraten Norddeutsche Tiefebene;
kluge nieseln, es nieselt nördlich; nordnordwestlich;
Neurose die; neurptisch niesen, du niest, geniest, Nordpol; Nordsüdrichtung;
Neuseeland (Inselstaat im niese!; die Nieswurz (Pflan- nordwärts
Stillen Ozean) ze) Norderney (Nordseeinsel)
neu|tral; die Neutralität Nießbrauch der; genießen Nordostseekanal
Neu[tron das, des Neutrons, Nieswurz die Nordrhein-Westfalen
die Neutronen; Neutronen- Niet der, des Nietes, die Niete; Nordwestpassage die
strahlen nieten; niet- und nagelfest nörgeln; Nörgelei
Neutrum das, die Neutra Niete die (Fehllos) Norm die, Normen; Arbeits-
(sächliches Dingwort) Nietkopf; Nietschaft norm; Normenkatalog

178
normal; Normaldruck; nor- Numerus der, die Numeri Zahnbehandlung; oberfläch-
malisieren (Zahl) ' lieh; Oberflächlichkeit
Normalnull (Abk.: NN); Nummer; numerieren; un- Oberflächenbehandlung die
100 m über NN numeriert; Numerierung Oberin, Oberinnen
Normalspur; normalspurig nummern oder numerieren, Oberleder das ■
Normalzeit die genummert oder numeriert Oberleitungsomnibus = Obus
Normanne; normannisch nun; von nun an; nunmehr Oberrheinische Tiefebene
normen, genormt; Normblatt nuscheln; ich nuschele obcrschlächtig (durch Wasser
Normenausschuß; Deutscher Nuß, Nüsse; Nüßchen; Nuß- von oben getrieben, „ge-
Normenausschuß (A bk.: schale schlagen“ )
D NA) Nüster die, Nüstern Obhut die
Normung die; normieren Nut die, Nuten; Nuthobel Objekt das (Gegenstand;
Not, Nöte; not sein (nötig nuten, genutet Sprachlehre: Satzergänzung);
sein), es ist not; not tun, es Nutria die, die Nutrias Objektsatz;
tut not; in Not sein; in (Sumpfbiber) objektiv; objektivistisch; Ob-
Nöten sein; vonnöten sein; nutschen jektivismus
wenn Not am Mann ist 22 nutzbar; Nutzbarkeit Objektiv das (Linse bei op-
Notar der, Notare; das No- nutzen u. nützen, du nutzt u. tischen Geräten)
tariat nützt; nützlich; allerlei Obliegenheit
Notbremse die Nützliches; nutzlos; Nut- Obligation die (Schuldver-
notdürftig; die Notdurft zung; der Eigennutz; eigen- schreibung) ; obligatorisch
Note; notieren nützig ; zu nichts nütze; der (verbindlich)
Notenbank die, die Notenban- Nichtsnutz; zunutze machen Obmann, die Obmänner u.
ken; die Deutsche Noten- Nutzholz das Obleute
bank Nutznießer der; Nutznießung Oboe die; Oboenbläser
Notenstich der; Notenstecher NVA =NationaleVolksarm ce Ob|rigkeit; obrigkeitlich
nötig; nötigen, genötigt; nö- Nylon das (Kunstfaser) Observatorium das, die Ob-
tigenfalls;, das Nötigsto Nymphe die; nymphenhaft servatorien
Notiz; Notizbuch Obst; Obstbau
notlanden, er notlandet, not- O Obstplautage die
gelandet; Notlandung Obus der, Obusses, Obusse
notleidend; der Notleidende o, e. B. o Vater!, o ja !; oh !; = Oberleitungsomnibus
Notstrom der; das Notstrom- oh, oh !; oh, Vater!; das Ochse der, des Ochsen, die
aggregat Ach und Oh 21 Ochsen; Öchslein; ochsen,
Notwehr die Oase die, Oasen du ochst; ochsig
notwendig; notwendigerweise ob; obgleich; obschon; ob- Ocker der; ockergelb
Nougat oder Nugat der wohl; obzwar; gleichviel Ode die, Oden (feierliches
Novelle die; der Novellist; ob . . . Gedicht)
novellistisch Ob acht geben; be|ob|achtcn; öde; die Öde; Ödland; Ein-
November; novemberlich in Obacht nehmen öde; veröden
Nu der; im Nu; in einem Nu Obdach das; obdachlos Qdem der (Atem)
Nuance die (feiner Unter- O-Beine; O-beinig ödem das (Geschwulst;
schied ; sprich : nü^ngOe ) Obelisk der, Obelisken; obe- sprich: ödehm)
nüchtern; Nüchternheit liskenförmig Odenwald der; der Oden-
Nudel die; Nudeln; nudeln oben; oben|an; obendrein; wälder
Nugat der, auch: Nougat oben |erwähnt (genannt), der oder; entweder . . . oder; das
Null die; null und nichtig Obenerwähnte, der weiter Entweder-Oder 21, 25
Nulleiter der oben Erwähnte; nach oben; Oder die (polnisch: Odra); das
Nullmeridian der von oben; zuoberst Oderbruch
Nullpunkt der Oberbau der Odessa (Stadt in der Sowjet-
Numerale das, die Numera- oberdeutsch (süddeutsch) union)
lien (Zahlwort) Oberfläche; die oberilächige Ödland das, die Ödländereien

12* 179
Ofen, Öfen; Öfelien Omnibus, -busses, -busse Ornithologie die (Vogelkunde)
offen, am offensten; offen- ondulieren; die Ondulation Ort der, Orte (Örtlichkeit);
bar; offenbaren; Offenba- Onegasee der das Ort, die Örter (im Berg-
rungseid; offenherzig; offen- Onkel der, des Onkels, die bau); örtlich; allerorten u.
kundig; offensichtlich Onkel; onkelhaft allerorts; erörtern; gehöri-
offensiv; die Offensive Opal der; opalisieren gen Ortes; höheren Ortes;
Offenstall der, die Offenst alle Oper die, die Opern; opern- vor Ort arbeiten 21, 22
offenstehen, offengestanden haft; das Opernhaus; der orten, er ortet das Flugzeug,
öffentlich; Öffentlichkeit; der Opernsänger geortet; die Ortung
nichtöffentliche Weg operativ; der Operativplan Orthographie; die; orthogra-
Offizier der, Offizierskorps Operette die; das Operetten- phisch
öffnen; Öffnung theater ortho|pädisch;der Orthopäde;
Offsetdruck der operieren; Operation die Orthopädie
oft, öfter; des öfteren Opfer; opfern Ortscheit das, Ortscheite
oh! siehe auch ,,o“ Opossum das, die Opossums; Ortsnetz das
Olieim u. Ohm, Oheime u. Opossumratte Öse die, Ösen
Ohme Opportunismus; Opportu- Osmium das (Metall)
Ohm das (Einheit für elek- nist; opportunistisch Osmose die; osmotisch, os-
trischen Widerstand); Ohm- Opposition die; opponieren; motischer Druck
sches Gesetz > oppositionell Osten; der Ost(wind); öst-
Ohmmeter das Optik die; Optiker; optisch lich; ostwärts
ohne; ohnedies (sowieso); Optimismus; der Optimist; Ostern; österlich
ohnegleichen; ohnehin; ohne optimistisch Österreich; Österreicher;
weiteres Orakel das; orakeln österreichisch
Ohnmacht; ohnmächtig Orange die; orange, orangen- Ostsee die
Ohr, Ohren; öhrchen; Ohr- farbig ; die Orangeade Otter der, des Otters, die
ring; langohrig Orang-Utan der Otter; Fischotter
Öhr das, Öhre; Nadelöhr Orchester das, die Orchester; Otter die, der Otter, die
Okarina die (tönernes Blas- Blas-, Streichorchester Ottern (Schlange); Kreuz-
instrument) Orchidee die; orchideenartig otter; Otterzunge
okkupieren (besetzen); der Orden der; Ordensträger Ottomotor der (Vergaser-
Okkupant ;Okkupationszone ordentlich motor)
Ökonomie die; der Ökonom; Ordinate die (y-Achse) Ouvertüre die (musikalisches
ökonomisch ordnen; Ordinalzahl (Ord- Vorspiel)
Oktave die nungszahl) oval (eirund); das Oval
Oktober; die Große Sozialisti- Organ das, Organe; Organi- Over|all der, des Overalls, die
sche Oktoberrevolution sation; der Organisator; Overalls (Schutzanzug)
Okular das (Augenlinse des organisch, organische Stoffe; Oxyd das (Sauerstoffverbin-
Fernrohrs und Mikroskops) organisieren; der Organis- dung); Oxydation; oxydie-
okulieren (Pflanzen veredeln) mus, die Organismen ren
Öl; Ölbehälter; Ölfarbe; ölen; Orgel; Organjst Ozean der; Atlantischer
ölig; Ölkanister; Ölung Orient der; der Orientale; Ozean; ozeanisch
Ölgemälde das orientalisch Ozon das; ozonreich
Olive die; Oliven|öl orientieren; die Orientierung ozonhaltig, ozonhaltige Luft
Olm der, die Olme; Grotten- Original das; Originalaus-
olm gabe; die Originalität; ori- P
Olymp der ginell
Olympia (altgriechischc Fest- Orkan der (äußerst starker p — piano (musikalische Bezeich-
stätte); die Olympischen Sturm); orkanartig nung: leise)
Spiele; die Olympiade Orion das (Kunstfaser) Paar das; Pärchen; ein paar
Omelett das, Omelette, auch: Ornament das; die Orna- (einige); paaren; paarig;
die Omelette, Omeletten mentik paarweise; Paarhufer, -reim,

180
-zeher; ein paarmal; ein Papst der, Päpste; päpstlich Passe die, die Passen
paar Mark; ein Paar Schuhe Parabel die passen, du paßt, es paßt, ge-
21, 22 Parade die; paradieren paßt, paß! u. passe!; pas-
pachten; die Pacht; Pächter Paradentose die (Zahnkrank- send, am passendsten; zu-
packen; das Pack; Päckchen; heit) paß u. zupasse kommen
Packjeis; Packhof; Packung; Paradies; paradiesisch Passierschein der
Paket; Gepäck paradox (widersinnig) passiv; das Passiv (Sprachlehre:
Pädjagoge (Erzieher, Lehrer); Paraffin das; Paraffinkerze Leideform); passivisch;
Pädagogik; pädagogisch Para[graph der, des Para- Passivität
paddeln; Paddelboot; Paddler graphen, die Paragraphen Paßkontrolle die
paffen; piff, paff! Paraguay (südamerikani- Paste die; die Pastete
Pakt der, Pakte; Nichtan- scher Staat) Pastellfarbe; Pastellmalerei
griffspakt par|allel; die Parallele; das pasteurisieren (entkeimen);
Palais das (Palast, Schloß; Parallelogramm Chemiker Pasteur
sprich: paläh) 28 parallelschalten; die Parallel- Pate der, des Paten, die Pa-
Palast, Paläste schaltung ten; Patenbrief
Palatal der (Vordergaumen- Parasit der; Parasitentum; Patenbetrieb der
laut); palataler Laut parasitisch Patenschaft die
Palette die, Paletten Parfüm das; parfümieren Patent; patentieren
Palisade die; Palisadenwand Paris; Pariser Moden Paternoster der (Aufzug)
Palme; palmenartig; Pal- Park der, Parke u. Parks Pathos das; pathetisch
menhain; Palmsonntag parken; Parkplatz Patient der, Patienten
Pamir das (asiatisches Hoch- Parkett das, Parkette; Par- Pa triot der; Patriotismus
land) kettboden; Parkettsitz Pa|trizier der
Pampa die, Pampas (süd- Parlament; parlamentarisch Patrone die, die Patronen
amerikanische Steppe) Parjodie die; parodieren Patrouille die; patrouillieren
Pampelmuse die, die Pampel- Parole die patschen; patsch!; Patsch-
musen Partei; parteiisch; parteilich; hand; patschnaß
Panamakanal Parteilichkeit Patte die (Taschenklappe)
Pandsch|ab das (asiatische Parteiaktiv das, die Partei- pauken; Pauke
Landschaft) aktivs Pausbacke die u. der Paus-
panieren, paniert; Paniermehl Parteiorganisation die (A bk.: backen
Panik die; panisch, panischer PO) pausbackig oder pausbäckig
Schrecken parterre; das Parterre Pauschalsumme
Panne die; Autopanne Partie die, Partien; eine Par- Pause; Pausenzeichen
Panorama das, Panoramen tie Schach pausen, du paust; die Pause;
panschen; der Panscher Partjkcl die, Partikeln Pauspapier
Pansen der; Rinderpansen Partikularismus (politische Pavian der, die Paviane
Panther; Pantherfell Trennungsbestrebung) Pavillon der, die Pavillons
Pantoffel der, des Pantoffels, Partisan der, des Partisans u. Pazifik der; pazifisch; der
die Pantoffeln u. Pantoffel; Partisanen, die Partisanen Pazifische Ozean
die Pantine, Pantinen Partitur die Pazifismus der; der Pazifist;
Panzer der; panzern Partizip das, Partizipien pazifistisch
Papagei der (Mittelwort) Pe-Ce-Faser die
Papier; papierene Rede Partner der; Partnerübung Pech; Pechblende; pechig;
Pappe; Pappdeckel; pappen, Parzelle die; parzellieren pechschwarz
gepappt; Pappenstiel; pap- Paß, Passes, Pässe; Gebirgs- Pedal das, Pedale
pig; Pappplakat paß; Reisepaß Pedant der, des Pedanten; pe-
Pappel die, Pappeln Passage die; passieren; der dantisch
Pappmache das, des Papp- Passant Peddigrohr
maches, die Pappmaches Passagier der Pegel; Pegelstand
Paiprika der Passat der; Passatwind peilen; Peilgerät; Peilung

181
peinigen, gepeinigt; die Pein; Peru; der Peruaner; peru- Pflanzenschutzmittel das
peinlich; peinvoll anisch Pflänzling der
Peitsche; peitschen Perücke die Pflaster das; Pflästerchen;
Pektin das, des Pektjns, die Pessimist der; pessimistisch; pflastern
Pektine Pessimismus Pflaume; Pfläumchen; das
Pelargonie die (Storchschna- Pest d ie; Pestilenz Pflaumenmus
bel, Geranig) Petersilie pflegen; die Pflege; pfleglich;
Pelikan der, Pelikane; Peli- Petrochemie «der Petrolche- Pflegling
kanol mie die Pflicht; Pflichtteil; pflicht-
Pelle die; Pellkartoffel Petroleum widrig; verpflichten
Peloponnes der; der Pelopon- Petschaft das, die Petschafte Pflock, Pflöcke; pflöcken
nesische Krieg Petunig die (Blume) pflücken; Pflücksalat
Pelz, Pelzes, Pelze; pelzig Petz der, des Petzes, die pflügen; Pflug, Pflüge; die
Pelztierzucht die Petze (Bär); die Petze, der Pflugschar, -schare
Pendel das; pendeln Petze, die Petzen (Bärin); Pforte; Pförtchen; Pförtner
Penicillin das (Heilmittel) petzen, du petzt; verpetzen Pfosten; Pföstchen
Pension; pensionieren Pf = Pfennig Pfote; Pfötchen
Pensum das, Pensen u. Pensa Pfad, Pfade; pfadlos Pfriem der
Pepsin das (Ferment des Ma- Pfahl der, Pfähle; Pfählchen; pfropfen; der Pfropf, des
gens); Pepsinwein pfählen; Pfahlmuschcl Pfropfes, die Pfropfe u. der
Perfekt das (vollendete Ge- Pfahlrost der, die Pfahlroste Pfropfen, des Pfropfens,
genwart) 'Pfalz die; Pfälzer; pfälzisch die Pfropfen; der Pfropfen-
perforieren; Perforiermaschi- pfänden; das Pfand, Pfänder; zieher; das Pfropfreis
ne; perforiertes Papier pfändbar; das Unterpfand Pfründe die, die Pfründen;
Pergament das; Pergament- Pfanne; Pfannkuchen Pfründner
papier Pfarrer; Pfarre; die Pfarrei; Pfuhl der (Sumpf)
Periode die; Erdperiode; Ge- Pfarrhaus; eingepfarrt Pfühl der, die Pfühle (Kissen)
schichtsperiode; periodisch, Pfau der, des Pfaues, die pfui!; das Pfui; der Pfuiruf
periodisches System Pfauen; Pfauenauge Pfund das; Dreipfundbrot;
Peripherie die; die Peripherie Pfeffer; Pfefferkuchen; Pfef- sechspfündig
des Kreises, der Stadt; peri- ferkuchenteig; Pfefferkücli- pfuschen; Pfuscher .
pherisch ler; pfeffern, gepfeffert; pfeff- Pfütze
Peristaltik die rig; Pfifferling Phantasie die; phantasieren;
Perle; perlen; die Perlmutter Pfeife; pfeifen, du pfiffst, ge- phantasievoll; Phantast;
u. das Perlmutt pfiffen, pfeife!; Pfiff phantastisch; aber: die Fan-
Perlon das (Kunstfaser) Pfeil; pfeilgeschwind tasie (Musikstück)
Perm das; Permzeit Pfeiler der Pharao der.
Perpendikel der Pfennig; Pfennigkram; Zehn- Pharmazie die; die Pharma-
Perpetuum mobile das pfennigstück zieschule
Person; persönlich; Personal- Pferch der, die Pferche; pfer- Phase die; dreiphasig; Mond-
pronomen (persönliches Für- chen, gepfercht phase; Phasenmesser
wort); die Personalign Pferd das; die Pferdestärke Phenol das, des Phenols
Personalausweis der; Deut- (Abk.: PS) Phil|an[throp der (Menschen-
scher Personalausweis (A bk.: Pfiff, Pfiffe freund); Philanthropie;
DPA) Pfifferling, auch: Pfefferling philanthropisch
Personenkraftwagen (A bk.: pfiffig; der Pfiffikus, des Phil jipp
PK W ) Pfiffikus, die Pfiffikusse Philosoph der; Philosophie;
personifizieren; die Personifi- Pfingsten; Pfingstfeiertage; philosophisch .
kation pfingstfeiertags; pfingstlich Phiole die
Perspektive die; perspekti- Pfirsich der Phlegma das; der Phlegma-
visch Pflanze; Pflänzchen; pflan- tiker; phlegmatisch
Perspektivplan der zen, du pflanzt; pflanzlich Phlox die u- der (Blume)

182
Phonetik die (Lautlehre); Pinne die; pinnen Plastik die; der Plastiker;
phonetisch Pinole die, die Pinoien (an der plastisch
Phosphat das, des Phosphates, Drehmaschine) Plastilin das u. die Plastilina
die Phosphate Pinscher; Pinscherrasse Platane die
Phosphor der Pinsel; pinseln Plateau das, des Plateaus,
phosphoreszieren; die Phos- Pinzette die, die Pinzetten die Plateaus (Hochebene;
phoreszenz Pionier; Junge Pioniere sprich: platph) 2 8
Photo das; die Photogra- Pipeline die (Rohrleitung für Platin das; platinieren
phie ; die Photogrammetrig Erdöl; sprich: paiplain) plätschern, ich plätschere
u. Photogramm-metrjg Pipette die platt; plattdeutsch; Platte;
(Lichtbildmessung); Photo- Pips der, des Pipses (Ge- Plättchen; Plattform; Platt-
graph ; photographieren; flügelkrankheit); pipsig fuß; Platt sprechen; Platt-
auch schon: l' Ot O, Fotograf usw. Pirol der stich
24, 28 ’ ’ pirschen; Pirschgang plätten; die Plätte; das Plätt-
Photoelement das pispem (wispern) eisen; Plätterei
Photozelle die Piste die, die Pisten Plattenkamera die
Phrase die; phrasenhaft; Pistole die, die Pistolen; Pisto- Plattenspieler der
Phrasenhaftigkeit; phrasen- lenschuß plattieren; ein plattierter
reich PK W = Personenkraftwagen Strumpf
Physik die; physikalisch; der placieren, placiert, auch: pla- Platz der, des Platzes, die
Physiker; physisch (körper- zieren Plätze; Plätzchen; platzen,
lich) ' placken; Plackerei du platzt; Platz finden, grei-
Physiologie (Lehre von den plädieren (eine Shche münd- fen, nehmen; placieren u.
Lebensvorgängen); physio- lich vor Gericht vertreten, plazieren
logisch verteidigen); das Plädoyer plaudern; Plauderei
piano (musikalische Bezeichnung: . (sprich: plädoaj^h) Plauen; Plauener Gardinen,
leise); pianissimo; das Pia- plagen; Plage; Plagegeist plauensche Gardinen 22
no (Pianoforte); der Pianist Plakat das; plakathaft; pla- plauschen (plaudern)
pichen, gepicht; Pech katieren; Plakatsäule plauz!
Picke die u. der ’ Pickel Plakette die Plebejer der; plebejisch
(Hacke); der Eispickel plandrehen Plcnterwald; Plenterbetrieb
Pickel der (Hautblütchen) Plane die; Planwagen Plenum das, Plenon (Gesamt-
picken planen; Plan, Pläne; Plan- heit des Parlaments, des
Picknick das, Picknicks, die wirtschaft, -Zeichner, -Zei- Gerichts); Plenarsitzung
Picknicks oder Picknicke ger, -Ziffer; Sicbenjahrplanu. Pleuelstange (Schubstange)
piepen, du piepst, piep!; der 7-Jahr-Plan 25 Plexiglas
Piepmatz; piepsen; du piepst Planet der, des Planeten, die Plinse, Plinsen
pieps!; piepsig Planeten; das Planetarium Plisseg das; plissieren
piff, paff! planieren, planiert; Planie- Plombe die; Goldplombe;
Pigment das, des Pigmentes, rung plombieren
die Pigmente > Planke; verplankt Plötze die, Plötzen (Fisch)
pikant Plankommission die plötzlich
pikieren Plankton das, die Planktons plump; plump! u. plumps!;
pilgern; Pilger; Pilgerchor; planschen; Planschbecken plumpsen, du plumpst
Pilgrim der, Pilgrime Plansoll das, die Plansolls plündern; Plunder
Pille; Pillcnschachtel Plantage die; Plantagenwirt- Plural der (Mehrzahl)
Pilot der, Piloten schaft plus (mehr, zuzüglich); das
Pilz, Pilzes, Pilze; pilzig plärren; Geplärr Plus
Pilzmyzel das (Pilzgeflecht) Plasma das, Plasmen; das Plüsch der, Plüsches, Plü-
Pinguin der, des Pinguins, die Proto|plasma; Zellplasma sche; Plüschmöbcl
Pinguine (Vogel der Antark- Plast der, des Plastes, die Plusquamperfekt das (voll-
tis) Plaste (Kunststoff) endete Vergangenheit)

183
Pneufüllung die : (Stoflgewebe); Popeline- Präfix das (Vorsilbe)
Pneumatik der, die Pneu- mantel Prag (tschechisch : Praha)
matiks, Kurzform: der Pneu, populär; die Popularität prägen; der Prägestock; Prä-
die Pneus; pneumatisch Pore die; porös; Porosität gung; Gepräge
Pöbel der, pöbelhaft Porphyr der; Granitporphyr pragmatisch (auf praktische
pochen; poch, poch!; Poche- Porree der Wirkung bedacht); Prag-
rei; Pochwerk Portal das, die Portale; der matismus
Pocke, Pocken; Pocken- Portalkran prähistorisch
impfung; pockennarbig Portemonnaie das (sprich: port- prahlen; Prahlerei; prahle-
Podest das monnäh) risch; Prahlhans
Podium das, die Podiön Portion die Prahm der, Prahme (Fähre)
Poe [sie die; das Poem, Poeme; Portionsweide die Praktikant
der Poet; poetisch Portlandzement der Praktikum das, Praktikums,
Po|grom der, Pogrome; Ju- Porto das, die Portos; porto- Praktiken oder Praktika
denpogrom frei; Portokasse praktisch; die Praktik, Prak-
Pokal der Porjträt das; porträtieren tiken; Praktiker; Praxis
pökeln; Pökelfleisch; Pökling Portugal; der Portugiese; Praline die
(Bückling) portugiesisch prall; prallen; anprallen
Pol der, Pole; polar; Polar- Porzellan; porzellanene Ware Prämie; prämiieren
meer; Polarstern; Nord-, Posamenten die (Besatzarti- Prämiensystem das
Südpol kel) prangen; Gepränge
Polder der; Polderdcich Posaune; posaunen Pranger; anprangern
Polen; der Pole, des Polen, Position die Pranke; Prankenhieb
die Polen; polnisch positiv; das Positiv (Licht- Präparat das; die Präpara-
Polier der, Poliere; Mauer- bild); der Positiv (Sprach- tion; präparieren
polier u. Maurerpolier lehre: Grundstufe); der Po- Präposition die (Verhältnis-
Poliklinik die sitivismus; positivistisch wort)
Politbüro das Posse die, Possen (derbes Präpositionalobjekt das
Politik die; Politiker; poli- BühnenBtück); der Possen; Prärig die, die Prärien; Prä-
tisch; politisieren Possenreißer; possierlich riegras
Politur die; polieren possessiv (besitzanzeigend); Präsens das (Gegenwart)
Polizei; 'Polizeikommissar; Possessivpronomen (besitz- präsentieren
Polizist; Volkspolizist anzeigendes Fürwort) Präsident der; das Präsidium
Polka die Post; Postbote; Postillion; prasseln, ich praßle u. pras-
Pollen der postlagernd; Postpaket sele; Prasselkuchen
Pollenkom das, die Pollen- Posten der; Postchen; Rcch- prassen, du praßt, gepraßt,
körner nungs-, Warenposten praß! u. prasse!; Prasser
Polster; polstern; Polsterung Postsparkasse die Präterjitum das (Vergangen-
poltern; Polterabend; polterig Potential das; elektrisches heit, allgemeine Bezeich-
Polynom das, die Polynome Potential; potentielle Ener- nung)
(vielgliedrige Größe) gie ; Potentiometer Praxis die, der Praxis, die
Polyp der, Polypen Potenz die; potenzieren Praxen; praktisch; Prak-
polytechnisch; polytechnische Potpourri das, die Potpourris tizismus
Bildung Potsdam präzis oder präzise
polytechnische Oberschule Pott|asche die Präzision die; Präzisions-
Pond das (A bk.: p ); K ilo- potztausend!; potz Blitz! arbeit; Präzisionswaage
pond p p = pianissimo (musikalische predigen, gepredigt; Prediger;
Ponton der, die Pontons; Bezeichnung: sehr leise) Predigt
Pontonbrücke Präambel die; Verfassungs- Preiselbeere die
Popanz der, Popanzes, Po- präambel preisen, du preist, priesest,
panze Pracht; prächtig; prachtvoll gepriesen, preise!; der Preis,
Popelin der oder die Popeline Prädikat das (Satzaussage) Preises, Preise; Preisaus-

184
schreiben; preisgekrönt; Produktionsberatung die protzen, du protzt; protzig;
Preisliste; preiswert Produktionsbrigade die der Geldprotz
preisgeben, sie gibt preis, Produktionsgenossenschaft Provence die (eine Land-
preisgegeben; Preisgabe 22 Produktionsziel; Produktions- schaft in Südfrankreich;
prellen; Prellbock; Prellung ziffer sprich: prowangs); provenza-
Premiere die (sprich: prcmmiiire) Produktivkräfte die (Mehrz.) lisch (sprich: prowänzalisch) 28
preschen Professor; die Professur Proviant der
pressen, du preßt, gepreßt, Profil das, Profile; Profil- Provinz; provinziell
preß! u. presse!; die Presse; eisen; profilieren, profiliert; Provokation (Aufreizung);
Pressefreiheit Profilierung der Provokateur; provoka-
Preßglas das Profilfeile; Profilstahl torisch; provozieren
Preßling der Profit der, Profite; profi- Prozentdas(„vom Hundert“ ) ;
Preßlufthammer der tieren, profitiert prozentual
Prestige das Programm Prozentsatz; Prozentwert
prickeln progressiv (fortschreitend) Prozeß, Prozesses, Prozesse;
Priel der, Priele Projekt das, Projekte; Bau- Entwicklungsprozeß; die
priemen; der Priem; Priem- projekt; projektieren Prozedur; prozessieren
tabak Projektion die; Projektions- prüfen; Prüfer; Prüfung
Prießnitzumschlag der apparat; projizieren Prüfstand der, die Prüfstände
Priester; priesterlich Pro|klamation die; prokla- Prügel; prügeln
Primel die, Primeln mieren; Proklamierung prunken; Prunk; Prunksucht
Primzahl Pro-Kopf-Verbrauch der PS = Pferdestärke
Printe die, die Printen (Leb- Prokurist der; die Prokura Psalm der, des Psalms, die
kuchenart) Proletariat das; der Prole- Psalmen; Psalmist; Psalter
Prinz der, des Prinzen, die tarier; proletarisicren; pro- pseudo- (falsch); das Pseud-
Prinzen; Prinzessin letarisch onym (Deckname); Pssu-
Prinzip das, des Prinzips, die Prolog der dowissenschaft w
Prinzipien(Grundsatz); prin- Promenade die; promenieren Psychologie; der Psychologe;
zipiell prominent psychologisch
Prise; eine Prise Tabak prompt Pu|blikum das
Prisma das, Prismen Pronomen das (Fürwort) Pud das (altes russisches Ge-
Prismenglas das Propaganda; Propagandist; wicht); 1 Pud = 16,38 kg
Pritsche; einen Ball pritschen propagieren puddeln; Puddelofen; Pud-
privat; privatim Propeller der delstahl
Privileg das, Privilegien; pri- Prophet der, des Propheten, Pudding der; Puddingpulver
vilegiert die Propheten; prophetisch Pudel; pudelnaß
Probe; Pröbchen; probat; Proportion die; proportional Puder der; einpudern
probelaufen, probegelaufen; Propst, Propstes, Pröpste puffen; der Puff, Püffe;
proben; probieren; erproben; Prosa die; Prosaijkcr; pro- Puffbohne; Puffer; puffig
probeweise saisch; Prosawerk Pulk oder Polk der, des Pulks,
Probierglas das Protest, Protestes, Proteste; die Pulke
Projblem das (noch zu lö- der Protestant, des Prote- Pulllover der
sende Frage); Problematik; stanten, die Protestanten; Puls, Pulses, Pulse; pulsie-
problematisch der Protestantismus; pro- ren; Pulsschlag
Produkt das, Produkte; Pro- testieren Pulsator der; Pulsator-
duktenhandlung; Produk- Prothese die (Ersatzghed) maschine
tion; Produktionsmittel; Protokoll das; der Proto- Pult das, Pulte
produktiv; Produktivität; kollant; protokollarisch; Pulver; pulvern
der Produzent, des Produ- protokollieren pulverisieren, pulverisiert
zenten, die Produzenten Proton das, des Protons, die pumpen; Pumphose; Luft-
(Erzeuger); produzieren Protonen (W asserstoffkern) pumpe
Produktionsauflage die Protoplasma das Pumpernickel der

185
Punkt; Pünktchen; pünkt- Quantität die; quantitativ; Rachitis die; rachitisch
lich; Punkt oder Schlag ein das Quantum, die Quanten Racker; sich abrackern
Uhr; in puncto; I-Punkt Quappe; Kaulquappe Rad, Räder; Rädchen; ra-
punktieren, punktiert Quarantäne die (Beobach- deln; rädern; radfahren, er
Punsch, Punsches, Punsche; tungszeit von „vierzig“ Ta- fährt Rad, er fährt gut Rad,
Punschessenz gen; sprich: karangtäne) 28 radgefahren; Radfahrer;
Pupille die Quark der; quarkig Radler; Radlerin; radschla-
Puppe; Püppchen ' Quartal das (Vierteljahr) gen, er schlägt Rad, er
puppern (zittern) Quartett das; Quartettspiel schlägt gut Rad, er schlägt
Purpur der; purpurrot; pur- Quartier das; einquartieren ein Rad, radgeschlagen; vier-
purnes Gewand Quarz der, Quarzes, Quarze räderig 21, 22
purzeln; Purzelbaum Quaste die, Quasten Radargerät das
Pußta die (ungarische Gras- quatschen; der Quatsch Radau der
steppe) Quecke die; Queckenwurzel radebrechen, du radebrechst,
Pustel die, die Pusteln Quecksilber; quecksilberig radebrechtest, hast gerade-
pusten; die Puste quellen (dicker werden), du brecht
Pute die; der Puter; puterrot quillst, es quillt, du quollst, Rädelsführer
Putsch, Putsches, Putsche; gequollen, quill!; quellen radieren; der Radiergummi
putschen; aufputschen (dicker machen), du quellst, Radierung die; der Radierer;
putzen, du putzt; der Putz, quelltest, gequellt, quelle!; Radierkunst
Putzes, Putze; Putzer die Quelle u. der Quell Radies |chen
Putzhobel der Quendel der (Thymian) radikal; das Radikal; der
putzig quengeln; Quengelei Radikalismus; Radikalkur
Pyramide die Quentchen das (ein „fünftel“ Radio das, die Radios; radio-
Pyrenäen die; Pyrenäen- Lot, sehr kleine Menge) aktiv; Radioaktivität; die
Halbinsel quer; die Quere; querdurch; Radiosonde; das Radium
Pyrotechnik die querfeldein; quer legen; (Metall); radiumhaltig; Ra-
pythagoreischer Lehrsatz; Querstraße diumquelle
Philosoph Pythagoras 21 Querlager das Radioteleskop das
Querschnitt der Radius der; radial
Q quetschen; Quetschung radizieren, radiziert; der Ra-
quick; Quickborn; quick- dikand
Quack der; die Quackelei; lebendig; erquicken raffen; Raffsucht
der Quacksalber quieken Raffinerie d ie; Zuckerraffi-
Quader der, des Quaders, die quietschen nerie
Quader u. die Quader, der Quinte die; das Quintett raffiniert; die Raffinesse
Quader, die Quadern; Qua- Quirl der, Quirle; quirlen Rage die (W ut; sprich: rasche
derstein quitt; quittieren [sch stimmhaft 1])
Qua drant der, des Quadran- Quitte; quittengelb ragen; hervorragend
ten, die Quadranten Quote die; Gewinnquote; der Rajglan der, die Raglans
Qua|drat das; quadratisch Quotient (Teilzahl) (Ilerrenmantel)
Quadratnestverfahren das; Ragout das; Kalbsragout
Quadratpflanzverfahren R Rahm der (Sahne); rahmig;
quaken; quäkende Stimme abrahmen
quälen; die Qual; quälerisch; Rabatt der; Rabattmarke Rahmen der; Rähmchen;
Quälgeist; qualvoll Rabatte die; Blumenrabatte Bilderrahmen; einrahmen;
Qualität d ie; qualitativ; Rabe der, des Raben, die Ra- Stickrahmen; Rahmener-
Qualitätsarbeit; «ich quali- ben; rabenschwarz zählung
fizieren, qualifiziert; Quali- Rachen der Rahmenantenne die
fizierung rächen, gerächt, dichterisch: Rain der (Ackergrenzc); rai-
Qualle die; quallig gerochen; Rache; Rächer; nen (grenzen); der Rainfarn
Qualm; qualmen; qualmig rachsüchtig Rakete die

186
Raketenantrieb der (Belehrung); Ratgeber; Razzia die, die Razzias u.
Ramme die, die Rammen Ratschläge; beratschlagen; Razziön
rammeln; Rammler um Rat fragen; zu Rate Reagenzglas das
rammen; Rammascbine u. ziehen Reaktion; Reaktionszeit; re-
Ramm-maschine Rate die; ratenweise; Raten- aktionär; der Reaktionär
Rampe die; Laderampe zahlung real; realisieren; Realität;
ramschen; der Ramsch raten, du rätst, er rät, du Realismus; realistisch
Rand, Ränder; Rändchen; . rietest, geraten, rate!; röt- Reaumur (sprich: r?omür)
Randbemerkung; rändern; lich; ratsam; beraten, er be- Rebe; Rebberg; Rebensaft;
Randglosse; Randsiedlung; rät mich Reblaus; Rebstock
außer Rand und Band Ration die; Rationierung Rebell der, des Rebellen, die
rändeln, ich rändele rational; rationalisieren; Ra- Rebellen; rebellieren; die
Rang der, Ränge; Rang- tionalisierung; Rationalis- Rebellion; rebellisch
bezeichnung; rangmäßig; mus; rationalistisch; ratio- Rebhuhn
Rangordnung; der 1. Rang nell Rebus der u. das, Rebusse
Range die, Rangen Ratsche d ie; ratschen Rechender; rechen, durechst,
rangieren; Rangierbahnhof; Rätsel; rätselhaft; enträtseln; hast gerecht; Holzrechen
der Rangierer; Rangiergleis Silbenrätsel rechnen, du rechnest, hast
rank und schlank Ratte die; Rattengift; der gerechnet; Rechenbuch;
Ränke schmieden Ratz, Ratzes, Ratze; ratze- Rechenschaftsbericht;
ranken; die Ranke kahl (eigentlich: radikal) Rechnung; im Rechnen 21
Ranunkel die rättem (sieben); Rätter- recht; es geschieht dir recht;
Ranzen der; Ränzel wäsche recht bekommen, er be-
ranzen; die Ranzzeit Raub; rauben; Räuber; räu- kommt recht, sein Recht;
ranzig, ranziges Öl . berisch; raubgierig recht haben, er hat recht;
Rappbode-Talsperre die Rauch der; rauchen; Rauch- recht sein, es ist recht von
Rappe der, des Rappen, die tabak; Rauchfang; siehe auch dir; recht behalten; recht
Rappen „rauh“ tun, er tut recht; recht-
rappelig; der Rappel räuchern; Räucherei; Räu- eckig; rechtwinkelig; etwas
Raps, Rapses, Rapse; Raps- cherkerze; Räucherware Rechtes; nach dem Rechten
acker; Rapsöl Rauchware die, Rauchwaren sehen; nichts Rechtes
Rapunzel das u. die; Rapünz- („R auh“ ware = Pelze) wissen; sich zurechtfinden;
chen Räude; räudig zurechtmachen; zurecht-
rar; Rarität, Raritäten raufen; Raufbold stellen 21, 22, 23
rasch, am raschesten; über- rauh; Rauhbank, -bänke Recht das, des Rechtes, die
raschen (Hobel); Rauhbein; Rau- Rechte; Recht finden, Recht
rascheln heit ; Rauhfrost; Rauhreif; sprechen; Rechtsanwalt;
rasen, du rast, rastest, gerast, Rauchware (Pelze); auf- Rechtschreibung; Rechts-
rase!; rasend; Raserei rauhen; gerauhtes Leder wissenschaft; es ist Rech-
Rasen; Rasenplatz Rauhfutter das tens; im Recht sein; mit
rasigren; Rasierapparat Raum der, Räume; räumen; Recht; ohne Recht; von
Raspel; raspeln räumlich; das Raummeter; Rechts wegen; zu Recht
Rasse; Rassenwahn Räumung; der Abraum bestehen 21, 22 .
rasseln; Gerassel Raumschiff das rechts; die Rechte, der Rech-
rasten, du rastest, rastetest, raunen;zuraunen ten, die Rechten (rechte
gerastet, raste!; die Rast; Raupe, Raupen; Raupen- lfär.d); rechterhand; rechts-
rastlos; Rasttag; einrasten schlepper um !; von rechts
Rat der, Räte (beratende Ge- rauschen; der Rausch, Rau- Rechtskurve die
meinschaft, z. B. Rat des sches, Räusche; berauscht; Recke der, des Recken, die
Bezirks; Stadtrat; National- Geräusch; geräuschlos Recken; reckenhaft
rat; Weltfriedensrat); Rat- räuspern sich recken; das Reck, die Recke
haus; Ratsherr; der Rat Raute; rautenförmig Reckstange die

187
Redakteur (Schriftleiter); die regnen; der Regen; regen- Reisig das; Reisigbündel
Redaktion (Schriftleitung); bogenfarbig; regnerisch Reisige der, die Reisigen
redaktionell Regulator der; regulär; regu- reiflen, du reißt, rissest, er
reden; die Rede; Redensart; lieren; Regulierung riß, gerissen, reiße!; Reiß-
Rederei; Rede stehen, in Reh, Rehe; Rehbock; Reh- aus nehmen; Reißbrett; das
Rede stehen; Redner; red- geiß; Ricke Reißen in den Gliedern;
nerisch; redselig; beredt; Rehabilitierung die; reha- Reißnagel; Reißverschluß,
gut reden haben; von sich bilitieren, rehabilitiert -zeug, -zwecke; hinreißend
reden machen Reibelaut der reiten, du reitest, rittest, ge-
redlich; Redlichkeit reiben, du riebst, gerieben, ritten, reite!; R eitbahn;R ei-
Reduktion die; reduzieren reibe!; Reibeisen; Reib platte ter; der Ritt
reduzieren, reduziert Reibungselektrizität die Reitstoek der
Reede die (Ankerplatz); Ree- reich; reichhaltig; reichlich; reizen, du reizt; Reiz, Reizes,
der; Reederei ~ Reichtum Reize; reizbar; reizend; am
reell; reeller W ert; unreelle Reich das, Reiche reizendsten; gereizt sein
Handlungsweise reichen; ausreichend Reizker der (Pilz)
Referat das, des Referates, reif; die Reife; reifen, ge- rekeln sich
die Referate reift; Reifeprüfung; reiflich; Rejklame die; reklamehaft;
reflektieren; der Reflektor frühreif; notreif reklamieren (Einspruch er-
R e fle x der; die Reflexion Reif der; reifen, es hat ge- heben, zurückfordern)
re|flexiv (rückbezüglich); Re- reift; Rauhreif rekonstruieren
flexivpronomen Reif der, des Reifes, die Reife Rekonstruktion die
Reform die; der Reformis- u. der Reifen, des Reifens, Rekord der; Rekordflug; Re-
mus; reformieren die Reifen; der Faßreifen; kordleistung
Reformation die; der Refor- der Steg [reif; der Stirnreif Rektor der; das Rektorat
mator; reformatorisch Reigen der; Reigenspiel Relais das (sprich: reläh)
Refrain (Kehrreim; sprich: Reihe; reihen, gereiht; der relativ; Relativpronomen
refräng ) Reihen u. Reigen (Reigen- (bezügliches Fürwort); Re-
Refraktor, die Refraktoren spiel); Reihenfolge; reihen- lativsatz; Relativität; Re-
(Linsenfernrohr) weise; reih|um; einreihig lativitätstheorie
Regal das Reihenuntersuchung die Relief das, die Reliefs u. R e-
Regatta die, die Regatten; Reiher; Reiherfeder liefe; Reliefglobus
Regattastrecke Reim; reimen, gereimt; reim- Religion; religiös; Religiosi-
regeln; Regel; regelmäßig; los; Reimschmied; Gereim- tät
Regelung; regelwidrig tes und Ungereimtes Reling die, Relinge u. Re-
regen sich; rege sein; reglos; rein; reineweg; reinigen, ge- lings
regsam reinigt; reinlich; im reinen Reljkt das (Überbleibsel)
Regeneration die; regene- sein; ins reine bringen; ins Remilitarisierung die
rieren reine kommen; ins reine remis (unentschieden beim
Regenerator der, des Regene- schreiben 22 Schachspiel); das Remis
rators, die Regeneratoren Reineke Fuchs Remise die; Wagenremise
Regig die; Regiekosten 28 Reinkultur die Remoulade die
regieren; Regierung; das Re- Reis das, des Reises, die Rei- rempeln; Rempelei
gime, des Regimes, die R e- ser; Reisbesen u. Reiser- Ren das, des Rens, die Rene;
gimes; das Regiment 28 besen u. Reisigbesen (oft auch noch: Rentier)
Regiment das, Regimentes, Reis der, des Reises, die Renaissance die (sprich: renä-
Regimenter (Truppenteil) Reise; Reisbrei; Reismehl ßangß); der Renaissancestil
Region die Reise die, Reisen; reisefertig; Renette die (Apfelsorte)
Regisseur (Spielleiter; sprich: reisen, du reist, gereist, renken; ausrenken; einren-
rescbißör [sch stimmhaft!]) reise!; das Reisen aufs ken; verrenken
Register das; registrieren; Land; ein Reisender, zwei rennen, du ranntest, renntest
Registrierung Reisende (nicht ranntest), geratint,

188
renne!; Rennbahn; Renner; Reuse die (Korb zum Fisch- Rieselfeld d as
Rennsteig; Rennweg fang); Aalreuse rieseln; Berieselung
renovieren, renoviert; die Re- Revanche d ie; der Revanchist Riff das, Riffe
novierung revidieren; Revision; Revisio- Riffel die; riffeln
Rente; Rentner nismus Riffelwalze die
Reparation; Reparationszah- Revier das; Revierförster rigolen, rigolt; Rigolpflug
lung; Reparatur; reparieren Revisionist der, des Revisio- Rille; rillen, gerillt
repajtriic|ren (ins Vaterland nisten Rind das, Rinder; Rinder-
zurückführen); Repatriie- Revolution; Revolutionär braten u. Rindsbraten; Rin-
rung Revolver der; Revolverdreh- derherde; Rinderzucht
Reportage die; der Reporter bank Rinde die
Repräsentant der, des Reprä- Rezept; Kochrezept rindern, gerindert
sentanten, die Repräsentan- rezi prok, reziproker Wert Ring der; Ringlein; ringeln:
ten Rezitation die; der Rezitator; Ringelnatter; Ringelreigen
Reproduktion d ie; reprodu- rezitieren u. Ringelreihen
zieren Rhabarber ringen, du rangst, gerungen,
Reptil das, die Reptile u. Rep- Rhein; rheinisch; Rheinwein ringe!; Ringer; Ringkampf
tilien Rheumatismus; rheumatisch Ringofen der
Republik; Republikaner; Rhinozeros das, Rhinoze- rings; rings|uin; ringsumher
republikanisch rosse Ringschlüssel der
Reseda u. Resede die, Rese- Rhododendron das, Rhodo- Rinne; rinnen, es rann, ge-
den; resedagrün dendren ronnen, rinne!; Rinnsal;
Reserve d ie; Reservefonds; Rhombus der, Rhomben; Rinnstein; gerinnen; Ge-
das Reservat; die Reserva- rhombisch; das Rhomboid rinnsel
tion ; reservieren, reserviert Rhön die; Rhönrad Rio de Janeiro (Hauptstadt
Reservist der, des Reservisten Rhythmus der, des Rhyth- von Brasilien)
resolut, resoluter Mensch; die mus, die Rhythmen; rhyth- Rippe; Rippenbruch, -feil,
Resolution (Beschluß) misch -stoß; Gerippe; gerippt
Resonanz die; Resonanz- richten; Richter; Richtfest, Rips der, Ripses, Ripse
boden Richtplatz; Richtscheit, Risiko das, die Risikos u.
resorbieren, resorbiert -scheite Risiken; riskant; riskieren
Re|spekt der; respektieren richtig; Richtigkeit; richtig Rispe die; Rispengras
Ressort das, des Ressorts, die stellen (z. B . den T isch ); rich- Riß, Risses, Risse; rissig;
Ressorts; der Ressortleiter tigstellen (berichtigen) 23 Grundriß
Rest, Restes, Reste; restlos Richtstrahler der Rist der, des Ristes, die Riste
Restaurant das, Restaurants; Richtung; richtungslos (Fußrücken, Handgelenk);
die Restauration; restau- Ricke (Rehgeiß) Ristgriff
rieren riechen, du rochst, gerochen, Riste die, Risten (Flachs-
Resultat das; resultatlos; re- rieche!; riechbar; Riecher; bündel)
sultieren Riechsalz; Geruch ritsch, ratsch!
resümieren (Ergebnisse, Ried das; Riedgras Ritt, R itte; rittlings
Hauptpunkte zusammen- Riefe; eine Riefe Schoko- Ritter; ritterlich
fassen); das Resümee lade; riefeln u. riefen, ge- Ritz der, des Ritzes, die Ritze
Retorte die, die Retorten; Re- riefelt u. gerieft; riefig u. die Ritze, der Ritze, die
tortenkohle Riege; Tumerriege Ritzen; ritzen, du ritzt
retten; Rettung; Rettungs- Riegel; riegeln; verriegeln Ritzel das, des Ritzels
boot; rettungslos; Erretter Riemen; Riemer Rivale der; die Rivalität
Rettich, Rettiche Ries das, des Rieses, die Rizinusöl
Rettungsschwimmen das Riese; 2 Ries Papier Robbe die, Robben; robben
Retusche die; retuschieren Riese der, des Riesen, die Robinie die
reuen, es reut mich; Reue; Riesen; riesengroß; riesen- Roboter der, des Roboters
reuevoll; reuig; reumütig haft; riesig; Riesin Rochade die

189
röcheln, icli röchele rösten; der Rost, des Rostes, Rüde der, des Rüden, die
Rock, Röcke; Röckchen die Roste; Rostbraten; Rüden (männlicher Hund)
Rocken; Spinnrocken Bratrost Rudel das; Wolfsrudel
rodeln; Rodelbahn; Rodel- Rostschutzfarbe die rudern; das Ruder
schlitten rot, röter u. roter, röteste u. Rudiment das; rudimentäres
roden; Rodehacke u. Rade- röteste; Röte; Rotbart, Organ
hacke; Rodeland; Rodung -buche, -käppchen, -kchl- Rudolf
roden, gerodet; der Roder chen; rötlich; rotwangig; Ruf, Rufe; rufen, du riefst,
Rogen der (Fischeier) Rote Armee; Rotes Kreuz; gerufen, rufe!; Beruf
Roggen der; Roggenbrot das Rote Meer rüffeln; Rüffel
roh, rohe Speisen; Rohbau, Rotationsmaschine die Rugby das (sprich: ragbi); Rug-
-bauten; Roheisen; Ro|heit; Rote-Kreuz-Schwester die byspieler
Rohertrag, -gewicht, -kost; Röteln die (Krankheit) rügen; die Rüge
Rohling; Rohstofffrage röten; Rötung ruhen; Ruhe; ruhig
Rohbraunkohle die rotieren; die Rotation Ruhestand; Ruheständler
Roheisen das Rotlauf der, des Rotlaufes rühmen; Ruhm; rühmlich;
Rohöl das Rotte; zusammenrotten rühmlos; ruhmredig; Ruhm-
Rohr das, Rohre; Röhricht Rotterdam sucht; berühmt
Rohrdommel die (Vogel) Roulade; Rindsroulade Ruhr die (Darmkrankheit;
Röhre die, Röhren; Röhren- RTS = Reparatur- und Tech- Fluß); Ruhrgebiet
brunnen; Röhrenpilz nische Station rühren; rührig
Rohrleitungsnetz das Rübe die; Rübezahl; Rüböl; Rührmichnichtan das
Rokokostil; Rokokozeit der Rübsen (Springkraut)
rollen; Rolladen u. Roll- Rubel der, die Rubel (sowje- Ruin der (Zusammenbruch);
laden; Rolle; Röllchen; tische Münze) die Rui|ne; ruinenhaft
Rollfilm, -mops, -treppe, Rübenkombine die rui|nieren, ruiniert
-tür, -Vorhang Rübenverziehkarren der Rum der
Rollfeld das Rubin der, Rubine; rubinrot Rumänien; der Rumäne; ru-
Rollo das, die Rollos Ru|brik die, Rubriken mänisch
Roman der, Romane ruchbar; ruchlos Rummel der
romantisch; die Romantik; Ruck; ruckweise Rumor der; rumoren
der Romantiker rück-, z. B. rückfällig; rück- rumpeln; rumpelig; Rumpel-
Romanze die gängig; Rückhalt; Rück- kammer ; Rumpelstilzchen;
röm.-kath. = römisch-katho- kauf; Rückkehr; rückkop- Gerümpel
lisch peln; die Rückkunft; rück- Rumpf,' Rümpfe; die Nase
röntgen, geröntgt; Röntgen- lings; Rücksicht; rück- rümpfen; Rumpfstück
aufnahme; Röntgenstrah- sichtslos; berücksichtigen rund; die Runde; rundherum;
len; Physiker Röntgen rückbezüglich, rückbezüg- rundlich; Rundling
Röntgenuntersuchung die liches Fürwort (Reflexiv- Rundeil o d e r Rondell das, die
Rose; Röschen, Röslein; ro- pronomen) Rundelle
safarben u. rosafarbig; rosen- rücken; ausrücken; einrücken Rundfeile die; die Rundzange
rot; rosig Rücken; das Rückenmark; Rundfunk der; Rundfunk-
Rosette die das Rückgrat; Rucksack; sender; Rundfunktechnik
Rosine; Rosinenstollcn hinterrücks Rune die; Runenschrift
Rosmarin der Rückkoppelung die Runge die (Stütze zwischen
Roß, Rosses, Rosse; Röß- Rückschlagventil das Wagenseite und Radachse)
lein; Rössel u. Rößl; Rössel- Rückstrahler der Runkelrübe
sprung; Roßhaar; R oß- rückwärts; der Krebs muß Runzel; runzelig
kamm ' rückwärts gehen; es soll mit Rüpel; rüpelhaft
rosten; der Rost, des Rostes; , uns nie mehr rückwärts- rupfen; der Rupfen (Gewebe)
rostfarben u. rostfarbig; gehen 23 ruppig; Ruppigkeit
rostig; verrosten Rückwärtsgang der Rujprecht; Rupert

190
Rüsche die Sahara die (afrikanische San Francisco, auch: San
ruschein; ruschelig Wüste) Franzisko (Stadt in den U SA)
Ruß der, des Rußes; rußen, Sahne; sahnig sanft;. Sänfte; die Sanftmut;
du rußt, der Ofen rußt; Saison die, die Saisons 28 sanftmütig; besänftigen
rußig; rußschwarz Saite; Saitenspiel; Darm-, Sang, Sänge; Sänger; Sing-
Rüssel; Rüsselkäfer Geigensaite; kreuzsaitig sang; Gesang
Rußland; der Russe, des Rus- Sakko der u. das (Jacke) Sanitäter der; sanitäre Ein-
sen, die Russen; russisch sa|kral (geweiht); das Sa- richtungen
Rüßler der (Rüsselkäfer) krament; Sakristei Sardelle; Sardine
rüsten; rüstig; Gerüst Salamander der; Feuersala- Sarg, Särge; einsargen
Rüster die (Ulme) mander Satan; satanisch
Rute; Rutengänger mit der Salami die Satellit, Satelliten
Wünschelrute; Angelrute Salat; Salatsoße Satin der; Satinfutter; Crepe
Rutsche die Salband das, -bänder (Ge- Satin 28
rutschen; der Bergrutsch webeleiste); Salleisle Satire die; der Satiriker; sa-
rütteln, ich rüttele Salbe; salben tirisch
Salbei der; Salbeitee satt; sich satt essen; sich satt
S Saldo der, des Saldos, die trinken; das Satttrinken,
Salden u. Saldos u. Saldi das Sichsatttrinken; Satt-
S. = Seite (Restbetrag beim Rech- heit; sättigen; sattsam 21
s- = siehe! nungsabschluß); saldieren Sattel, Sättel; satteln; Sattler
Saal, Säle; Sälchen (ausgleichen); Saldoüber- Satz, Satzes, Sätze; Sätzchen;
Saale die; Saalfeld trag Satzaussage, -ergänzung,
Saar die; Saargebiet Saline die; Salinenbetrieb -gefüge, -glied, -lehre
Saat, Saaten; Saatgetreide; Salmiak der; Salmiakgeist Sau, Säue u. Sauen
Saatgut; säen Salpeter der sauber; saubcrhalten; säuber-
Sabotage; Saboteur; sabo- Salto der; Salto mortale lich; säubern
tieren 28 Salut der; Salutschuß sauer; Sauerkraut; säuerlich;
Sacharin das Salweide die Säure; Sauregurkenzeit
Sache; sachlich; sächliches Salz, Salzes, Salze; salzen, säuern, gesäuert
Dingwort; der Sachverhalt; du salzt, gesalzen u. gesalzt; Sauerstoff der (chemischer
unverrichtetersache salzig; Salzlake; Salzsole Grundstoff); Sauerstoff |fla-
Sachsen; der Sachse, des Same u. Samen der, des Sa- sche
Sachsen, die Sachsen; Säch- mens, die Samen; Sämerei; saufen, du säufst, soffest, ge-
sin ; sächsisch, z. B. säch- Sämling; besamen soffen, saufe!; Säufer; süffig
sischer Bergmann, „Säch- sämig (seimig) saugen, du sogest, gesogen,
sische Zeitung“ , Sächsische Sammellinse die sauge!; säugen, du säugtest,
Schweiz, Sächsisch-Thürin- sammeln; der Sammelband, gesäugt; säuge!; Säugetier;
gische Tieflandsbucht 21 -bände; Sammelsurium; Säugling; Staubsauger
sachte; sachte, sachte! Sammler; Sammlung Säuglingsschwester die
sachverständig; der Sachver- Sams|tag; samstags Säule, Säulen
ständige samt seinem Kinde; sämt- Saum, Säume; Säumchen;
Sack, Säcke; Säckchen; der lich; samt und sonders säumen; einsäumen
Säckel; sackhüpfen Samt der, auch: Sammet; säumen; säumig; saumselig;
säen; Sämann, -männer samtene Haut versäumen
Saffian der (Ziegenleder) Sanatorium, Sanatorien Saumtier (,,Last“ tier)
Sa|fran der Sand; Sandbank, -bänke; Säure; säurehaltig
Saft, Säfte; saftig sandig; versanden Saurier der; Flugsaurier
Sage; sagenhaft Sandale d ie; die Sandalette sausen, du saust; säuseln; in
Sägeblatt das; die Sägefeile sandfarben, sandfarbenes Saus und Braus
sagen; sagbar; unsäglich Kleid Savanne die (tropische Gras-
sägen; Säge; Sägespäne Sandstrahlgebläse das steppe)

191
Saxophon das, Saxophone; schal, schales Bier Schären die; Schärenküste
Erfinder Sax Schal der, Schale u. Schals scharf, schärfer, schärfste;
S-Bahn = Schnellbahn, Stadt- Schale; schälen; Schaltier; der Scharfblick; schärfen;
bahn dickschalig scharfkantig; scharf ma-
schaben; Schaber; schäbig Schalk der, Schalke u. Schäl- chen (schleifen); scharf-
Schabernack der ke; schalkhaft; Schalksnarr machen (aufhetzen), scharf-
Scha|bIone die; schablonen- schallen, es schallte u. scholl, gemacht; Scharfmacher;
haft; Schablonieren es schallete u. schölle, ge- Scharfrichter 23
Schach das; schachmatt; schallt, schalle!; der Schall; scharfsichtig; scharfsinnig
Schach spielen Schallehre u. Schall-lchre; Scharlach der; scharlachrot
schachern; Schacher; Scha- Schalloch u. Schall-loch Scharlatan der, Scharlatane
cherei; Schacherer Schalmei, Schalmeien; Schal- Scharm der; scharmant
Schacht, Schächte; aus- meienklang Scharnier das
schachten Schaltbrett; Schalttafel Schärpe, Schärpen
Schachtel; Schachtel dien schalten, geschaltet; Schalter; scharren; verscharren
Schachtelhalm der Schaltjahr; Schaltung; aus- Scharte; schartig
Schachtofen der schalten; vorschalten scharwenzeln
Schade u. Schaden der, Scha- Schaltsatz der Schaschlyk der. des Schasch-
dens, Schäden; schade sein, Schalung die; einschalen lyks
es ist schade, es ist sein Schälung d ie; der Schäler Schatten der; Schattenbild;
Schade; schade!; jemandem Schaluppe, Schaluppen Schattenriß; schattig
schaden, du schadest mir; schämen sich; die Scham; schattieren; die Schattierung
Schadenfreude; Schaden Schamgefühl; schamhaft; Schatulle die
nehmen; Schaden tun; schamlos; Schamröte; ver- schätzen, du schätzt; Schatz,
schadhaft; schädigen, ge- schämt; unverschämt Schatzes, Schätze; Schätz-
schädigt; schädlich; Schäd- Schamotte die; Schamotte- chen; schätzbar; Schätzung;
ling; schadlos; entschädi- stein schätzungsweise
gen; jammerschade; zu Schampun das, auch; Sham- schaudern; Schauder; Schau-
Schaden kommen 21, 22 p oo; schampunicren dergeschichte ; schauderhaft
Schädel; Schädcllehre; Lang-, schänden; Schande; schand- schauen; die Schau; Schau-
Rundschädel bar; Schandfleck; schänd- platz; Schauspiel; Schau-
Schädling der; Schädlings- lich; Schandmal, -male u. steller; zur Schau stellen
bekämpfung -mäler; Schandtat; Schän- schauern; der Schauer;
Schaf; Schäfchen; Schäfer; dung; zuschanden gehen; schauerlich; schaurig
Schaffell; Schafgarbe zuschanden machen Schaufel, Schaufeln; schau-
schaffen (das Tagewerk, die Schang-liai (chinesische Ha- feln; Schaufler (Damhirsch)
Arbeit), du schafftest, ge- fenstadt) Schaukel; schaukeln
schafft, schaffe!; er schaffte Schank der, des Schankes, Schaum der, Schäume; schäu-
Raum, er hat Wandel, die Schänke (Schanktisch, men; schaumig
Raum geschafft; schaffen Schankraum); Schanktisch Schaumgummi der
(schöpferisch gestalten), ein u. Schenklisch; Ausschank; Schauspieler der; schauspie-
Kunstwerk schaffen, du ausschenken; Weinschank lern
schufst, geschaffen, schaffe!; Schanze die; Sprungschanze Scheck der, die Schecks;
er schuf einen Roman, er hat schanzen, geschanzt; das Scheckbuch
einen Roman geschaffen; Schanzzeug Schecke; scheckig; gescheckt
Schaffensdrang Schar das, des Schares, die scheel; scheclblickend; Scheel-
Schaffner; das Schaffneramt; Schare; das Pflugschar sucht ; scheelsüchlig
Schaffnerin Schar die, Scharen; scharen; Scheffel der; scheffeln
Schafott das, Schafotte scharenweise; Kinderscharen Scheibe; Scheibenhonig
Schaft der, Schäfte; schäften Scharade die (Silbenrätsel) scheiden, du scheidest, ge-
Schakal der, Schakale Scharbock (Skorbut); Schar- schieden, scheide!; Scheide;
schäkern; der Schäker bockskraut Scheideweg; Markscheider

192
Scheidewasser das Scherenfernrohr das Schießbaumwolle die
scheinen, du schienst, ge- Scherflein das schießen, du schießt, schos-
schienen, scheine!; Schein; Scherge der, des Schergen, sest, er schoß, er schösse,
scheinbar (nur dem Schein die Schergen; Schergen- geschossen, schieße!; Schie-
nach); anscheinend (wahr- amt; Schergendienst ßerei
scheinlich); scheinheilig Schermesser das Schiff; Schiffahrt u. Schiff-
Scheit das, Scheite; Scheiter- scherzen, du scherzt; Scherz, fahrt; schiffbar; der Schiff-
haufen ; Grabscheit, -scheite; Scherze; scherzhaft bruch; schiffbrüchig; schif-
Holzscheit, -scheite; Ort- Scherzo das (sp rich : sltärzo) fen; Schiffer
scheit, -scheite; Richtscheit scheu sein; die Scheu; Scheu Schikane die, Schikanen;
Scheitel; scheiteln; Scheitel- haben; scheuen, gescheut; schikanieren
punkt; scheitelrecht (senk- Scheusal; ohne Scheu Schild das, Schilder; Aus-
recht); Scheitelwinkel scheuchen; Vogelscheuche* hängeschild ; Ladenschild
scheitern, gescheitert scheuem; Scheuerfrau Schild der, Schilde; Ritter-
Schellack der Scheune u. Scheuer die schild; Schildbürger
Schelle die; Schellengeläut; scheußlich; Scheußlichkeit Schilddrüse die
Handschelle; Maulschelle Schi der, des Schis, die Schi schildern, ich schildere; Schil-
Schellfisch u. Schier; Schi fahren; Schi derung
Schelm der, Schelme; Schel- laufen, er läuft Schi; Schi- Schildkröte; das Schildpatt
merei; schelmisch läufer Schilf das; schilfig
schelten, du schiltst, schal- Schichtarbeit die Schiller; Schillerhain; Schil-
test u. schaltst, schöltest, schichten; Schicht, Schich- lersches Drama
gescholten, schilt!; Schelte; ten; Schicht machen; schillern, ich schillere
Scheltworte u. -Wörter; be- Schichtung; aufschichten; Schilling der
scholten sein; unbescholten einschichtig; weitschichtig schilpen, geschilpt
Schema das, des Schemas, schicken; der Schick; schick Schimmel; schimmelig;
die Schemas u. Schemata; sein; schicklich; das Schick- schimmeln; verschimmeln
schematisch sal, Schicksale schimmern; Schimmer
schematisieren; der Schema- schieben, du schobst, ge- Schimpanse der, des Schim-
tismus schoben, schiebe!; Schieber; pansen, die Schimpansen
Schemel der Schiebkarren u. Schub- schimpfen; der Schimpf
Schemen der; schemenhaft karren ; Schieblade u. Schub- Schindel die; Schindeldach
Schenkel; gleichschenkelig lade; der Schub; Geschiebe schinden, du schundest, ge-
schenken; der Schenk, des Schieblehre die, auch: Schub- schunden, schinde!; Schin-
Schenken, die Schenken lehre (Meßwerkzeug) der; Schindluder treiben;
(W irt); die Schenke, der Schiedsrichter; schiedsrich- der Schund
Schenke, die Schenken tern Schinken; Schinkenbrötchen
(Schankwirtschaft); Schen- Schiedsspruch der; schiedlich schippen; Schippe
kenamt; Schenktisch u. schief; schief gehen auf der Schirm; schirmen
Schanktisch; Schenkung; Straße, er ist schief ge- Schirmbild das; Schirmbild-
Schenkwirt u. Schankwirt; gangen; schiefgehen (miß- aufnahme
Geschenk; Mundschenk lingen), es ist schiefgegan- schirren; Schirrmeister; an-
Scherbe die, der Scherbe, die gen ; schieftreten (den Schuh) schirren; Geschirr
Scherben u. der Scherben, Schiefer der; schieferig; schie- schlachten; Schlächter
des Scherbens, die Scherben fem (aus Schiefergestein); Schlack der; schlackig
u. der Scherbel,des Scherbels, Schiefern (mit Schiefern be- Schlacke die; Kohlenschlak-
die Scherbel decken); sich schiefem ken; schlackenfrei
scheren, scherst, schorst u. schielen; Schieler schlafen, du schläfst, schliefst,
schertest, geschoren u. ge- Schiene; Schienbein; schie- geschlafen, schlafe!; der
schert, schere!; Schere; der nen; Schienenstrang Schlaf; die Schläfe; schlafen
Scherenschnitt; Schererei; schier (fast, beinahe) gehen; schläferig; einschlä-
die Schafschur Schierling; Schierlingsbecher fem ; schlaftrunken

13 [10 05 20] 193


Schläfenbein das schleifen einen Sack, eine Schlitten; der Schlittschuh;
schlaff; Schlaffheit; erschlafft; Festung, du schleiftest, ge- Schlittschuh laufen
Erschlaffung schleift, schleife!; Schleife; schlitz |äugig
Schlafittchen Schleiferei; Schleiflack; der schlitzen, du schlitzt; Schlitz,
schlafwandeln, er schlafwan- Schliff Schlitzes, Schlitze
delt, er hat (ist) geschlaf- Schleim; schleimig schlohweiß
wandelt 23 schleißen, du schleißt, schlis- Schloß, Schlosses, Schlösser;
Schlagader die sest, er schliß, geschlissen, Schlosser; Schloßpark; Luft-
schlagen, du schlägst, schlu- schleiße!; Federn schleißen schlösser; Türschlösser
gest u. schlugst, geschlagen, schlemmen; der Schlemmer; Schloße die, der Schloße, die
schlage!; der Schlag, Schlä- Schlemmerei; schlemme- Schloßen; Schloßen, es
ge; Schlagbaum; Schläger; risch; aber: Schlämmkreide schloßt (hageln)
Schlagwort, -Wörter; der Schlempe die (Rückstand bei Schlot; Schlotfeger
Schlegel, auch: Schlägel der Spirituserzeugung) schlottern; schlotterig
(mit Schlägel und Eisen) schlendern; Schlendrian Schlucht, Schluchten, dichte-
Schlamm der; schlämmen; schlenkern; der Schlenkerich risch: Schlüchte
Schlämmkreide schleppen; Schleppe; Schlep- schluchzen, du schluchzest u.
schlampig; Schlamperei per; Schleppkahn; Schlepp- schluchzt; Schluchzer
Schlange; sich schlängeln; schaufel schlucken; Schluck, Schlucke
Schlange stehen, du stehst Schlepptau das; ins Schlepp- u. Schlücke; Schlückchen;
Schlange, Schlange gestan- tau nehmen der Schluck|auf oder der
den; Schlangenlinie Schleswig-Holstein Schlucken; armer Schluk-
schlank; schlankweg schleudern; Schleuder ker; schluckweise
schlapp; Schlappe; schlap- schleunig; schleunigst; be- schludern, geschludert; Schlu-
pen; Schlappheit schleunigen derarbeit; schluderig
Schlaraffenland Schleuse; Schleusentor, -tore; schlummern; Schlummer
schlau; schlauerweise; die durchschleusen Schlund; Schlünde
Schlauheit; die Schläue Schlich der, Schliche schlüpfen; Schlüpfer; schlüp-
Schlauch, Schläuche schlicht; schlichten ferig u. schlüpfrig; Schlupf-
Schlaufe die Schlichtfeile; Schlichthobel wespe; der Unterschlupf
Schlaumeier der Schlick der; schlickerig schlurfen (schleichen)
schlecht; schlechterdings; Schliere die, die Schlieren schlürfen (geräuschvoll trin-
Schlechtigkeit; schlecht ge- schlierig (schleimig, schlüpf- ken)
launt sein, der schlechtge- rig); schlieren (gleiten) Schluß, Schlusses, Schlüsse;
launte Herr; jemanden schließen, du schließt, schlos- sich über etwas schlüssig
sclilcchtmachen; eine Arbeit sest, er schloß, geschlossen, werden; Schlußlicht
schlecht machen (ausfüh- schließe!; das Schließfach; Schlüssel; Schlüsselbein
ren); nichts Schlechtes; schließlich; das Schloß schlußfolgern, geschlußfolgert
Schlechtwetter 21 Schließmuskel der Schmach; schmachvoll
Schlechtwettergebiet das Schliff der; Schliff backen schmachten; schmächtig
schlecken; Schlecker schlimm; auf das Schlimmste schmackhaft; Schmackhaf-
Schlegel, siehe unter „sch la gen « gefaßt, auf das u. aufs tigkeit
Schlehe die; Schlehdorn schlimmste erkrankt; ver- schmähen; schmählich;
schleichen, du schlichst, ge- schlimmern 21, 22 Schmähung
schlichen, schleiche!; Schlei- schlimmstenfalls schmal, schmaler u. schmäler,
cher; erschleichen, erschli- Schlingel; die Schlingel sind schmälste u. schmälste;
chen; der Schlich schuld; schlingelhaft Schmalfilm, -spurbahn, -tier
Schleie die, Schleien, auch: schlingen; Schlinge; Schling- schmälen (zanken, schelten)
der Schlei, Schleie\ pflanze; Geschlinge schmälern; verschmälem
Schleier; schleierhaft schlingern (von Schiffen); Schmalfilmkamera die
schleifen ein Messer, du Schlingertank Schmalz das, Schmalzes,
schliffst, geschliffen, schleife!; Schlips, Schlipses, Schlipse Schmalze; schmalzen;

194
schmalzen (z . B . K u n stseid e), schmökern; Schmöker keit ; Schnelläufer u. Schnell-
du schmälzt, geschmälzt; schmollen; Schmollwinkel läufer; fortschnellen
gesalzen und geschmalzen schmoren; Schmortiegel Schnellmast die
schmarotzen, du schmarotzt; Schmu der; Schmu machen Schnellpresse die
Schmarotzer schmücken; Schmuck Schnellreparatur die
Schmarre die (Narbe) schmuggeln; Schmuggler Schnepfe; Schnepfenhahn
Schmarren der (Mehlspeise; schmunzeln, ich schmunzele schneuzen, du schneuzt;
etwas Wertloses) schmutzig; der Schmutz, des Schneuztuch, -tücher
schmatzen, du schmatzt Schmutzes; schmutzen schnieben, du schniebtest u.
schmauchen, du schmauchst Schnabel, Schnäbel; Schnä- schnobst, geschniebt u. ge-
schmausen, du schmaust; der bclchen; Schnäbeln; Schna- schnoben, sch melj f !
Schmaus, des Schmauses, belschuh ; schnabulieren schniegeln, geschniegelt
Schmause; Schmauserei schnacken; der Schnack; der schnippisch; Schnippchen
schmecken; schmackhaft; Ge- Schnickschnack schnipseln, ich schnipsele;
schmack; Feinschmecker Schnadahüpfel u. Schnader- der u. das Schnipsel
schmeicheln; Schmeichelei; hüpferl das Schnirkelschnecke die
schmeichelhaft; Schmeich- Schnake die; Schnakenstich Schnitt der, Schnitte; Schnit-
ler; schmeichlerisch Schnake die, auch: der ter; Brotschnitte
schmeißen, du schmeißt, Schnack (Scherz); schnak- Schnittfläche die
schmissest, er schmiß, ge- ken; schnakig u. schnakisch Schnittgeschwindigkeit die
schmissen, schmeiße!; die (schnurrig) schnittig
Schmeißfliege; der Schmiß Schnalle; schnallen Schnittlauch der
schmelzen an der Sonne, du schnalzen, du schnalzt Schnittpunkt der
schmilzt, das Eis schmilzt, schnappen; das Schnappmes- Schnittwinkel der
du schmolzest, es schmolz, ser; Schnappschuß Schnitzel das; Schnitzeljagd
geschmolzen, schmilz!; Schnaps der, des Schnapses, schnitzen, du schnitzt; der
schmelzen auf dem Feuer, die Schnäpse; Schnäpschen Schnitzer; schnitzeln
du schmelzt, schmelztest, schnarchen; Schnarcher Schnitzmesser das
geschmelzt u. geschmolzen, schnarren; die Schnarre schnodderig (vorlaut)
schmelze!, der Gießer schnattern; schnatterig schnöde; Schnödigkeit
schmelzt Blei; der Schmelz, schnauben, du schnaubtest Schnörkel; verschnörkelt
Schmelzes, Schmelze; schnaufen; verschnaufen Schnucke die; Heidschnucke
Schmelztiegel; Schmelzzone schnauzen, du schnauzt; der (Schaf)
Schmelzpunkt der Schnauzbart; die Schnauze; schnüffeln; Schnüffler
Schmer der u. das Schnauzer; schnauzig schnupfen; der Schnupfen;
Schmerle die (Fisch) Schnecke; Schneckenhaus Schnupftuch, -tücher
Schmerz, Schmerzes, Schmer- Schnee der; Schnee-Eule; Schnuppe; Sternschnuppe
zen ; schmerzen, du schmerzt Schneegestöber; Schnee- schnuppern, ich schnuppere
ihn, es schmerzt mich; glöckchen; Schneehuhn, Schnur, Schnuren u. Schnüre;
schmerzhaft; schmerzlich -mann, -pflüg, -schuh; Schnürchen; Schnürboden;
Schmetterling; Schmetter- Schneewittchen 25 schnüren; Schnürsenkel;
lingsblütler schneeig; schneeweiß schnurstracks
schmettern; Geschmetter Schneidbrenner; Schneidlade Schnurkeramik die; der
schmieden; der Schmied; die schneiden, du schnittest, ge- Schnurkeramiker
Schmiede; schmiedbar schnitten, schneide!; der schnurren; der Schnurrbart;
Schmiege die Schneid; die Schneide; Schnurre; schnurrig
schmiegen; schmiegsam Schneider; Schneiderin; Schnute; Schnütchen
schmieren; schmierig; schneidern; schneidig sein; Schober der; Heuschober
Schmieröl; Schmierseife Schnitt; zweischneidig Schock das; schockweise
schminken; Schminke schneien, es schneite Schöffe der, des Schöffen, die
Schmirgel der; schmirgeln; Schneise; Kiefernschneise Schöffen; Schöffengericht
Schmirgelpapier schnell; schnellen; Schnellig- Schofför, siehe auch „Chauffeur“

13* 195
Schokolade; schokoladen; schranken, z. B. einen Bahn- schroff; die Schroffe (Fels-
schokoladenfarben übergang; der unbeschrankte spitze); Schroffheit
Scholle; Eisscholle Übergang; beschränken (ein- schröpfen; Schröpfkopf
schon; obschon; wennschon; engen); unbeschränkte schroten (zerkleinern), ge-
wennschon - dennscbon Haftung; uneingeschränktes schrotet; das u. der Schrot,
schön, am schönsten, aufs Vertrauen des Schrotes, die Schrote;
schönste u. auf das schön- schränken; verschränken, ver- Roggenschrot; Schrotbrot;
ste; schön färben (z. B. ein schränkt Schröter
Tuch); schönfärben (beschö- schrappen, geschrappt; das Schrotmühle die
nigen); der Schönfärber; Schrappeisen; der Schrapper Schrotsäge die
Schönheit; schön schreiben Schraube die; Schräubchen; schrotten (zu Schrott ver-
(z. B. einen Brief); schön- schrauben; Schraubstock; arbeiten), geschrottet; der
stens ; schöntun; etwas Schraubenzieher Schrott, des Schrottes, die
Schönes 21, 23 Schrebergarten; Schreber- Schrotte; Eisenschrott; ver-
schonen; Schoner; Scho- gärtner; Arzt Schreber schrotten
nung; Schonzeit; Kragen- schrecken ein Kind, du schrubben; Schrubber
schoner schreckst, schrecktest, hast Schrulle; schrullenhaft
Schoner der (mehrmastiges geschreckt, schrecke!; der schrumpeln; schrumpelig
Segelschiff) Schreck, des Schreckes, die schrumpfen; schrumpfig
Schonkost die Schrecke u. der Schrecken, schruppen, geschruppt;
Schopf, Schöpfe; Haarschopf des Schreckens, die Schrek- Schruppfeile oder Schrubb-
schöpfen; Schöpfer; schöp- ken; schreckhaft; schreck- feile ; Schrupphobel oder
ferisch; Schöpfkelle; Schöp- lich; erschrecken, du bist Schrubbhobel
fung; Geschöpf erschrocken; zurück- Schub, Schübe; Schubfach,
Schöppe der (Schöffe) schrecken, schrick nicht -karren, -lade; schieben
Schoppen der; Schöppchen zurück! Schubstange die
Schöps der, des Schöpses, die schreiben, du schriebst, ge- schüchtern; Schüchternheit
Schöpse schrieben, schreibe!; das Schuft; schuften; schuftig
Schorf der; schorfig Lesen und Schreiben; der Schuh der, die Schuhe; Schüh-
Schornsteinfeger Schrieb (Brief, Schrift- chen; die Schuhcreme u.
Schoß der, Schoßes, Schöße; stück) -krem; Schuhmacher;
Schoßkind; Rockschoß Schreibmaschine die Schneeschuh
Schoß der, Schosses, Schosse schreien, du schriest, M öglich- Schuhplattler der
(sprich kurzes o ) ; Schößling keitsform : du schrieest, ge- Schuld, Schulden; schuld
Schote; Schötchen schrieen u. geschrien, schreie!; geben, haben, du gibst,
Schotter; schottern Schrei; Schreierei hast schuld, schuld sein,
schraffieren, auch: schraffen; Schrein, Schreine; Schreiner du bist schuld; es ist seine
die Schraffen; die Schraf- schreiten, schrittest, geschrit- Schuld; schuldig; Schuld-
fierung; Schraffur ten, schreite!; der Schritt ner ; zuschulden kommen
schräg; die Schräge Schrenzpappe lassen 22
schrägen, geschrägt; schräg- Schrift; schriftlich; Schrift- schuldbewußt; das Schuldbe-
laufend; die Schrägung deutsch; Ab-, An-, Auf-, wußtsein
Schram der, des Schrames, die Hand-, Nach-, Zuschrift Schule die, der Schule, die
Schräme; Schrambohrer oder Schriftgrad der, die Schrift- Schulen; schulen; Schüler;
Schrämbohrer grade Schulzimmer; Berufs-,
schrämen, geschrämt; die Schriftsetzer Grund-, Mittel-, Ober-,
Schrämmaschine Schriftsteller Hochschule; umschulen
Schräm |maschine die schrill; schrillen Schulter; Schulterblatt
Schramme; schrammen Schrippe d ie; Schrippenleig Schult|heiß der, des Schult-
Schrammelmusik die Schritt der; Schritt halten; heißen, die Schultheißen
Schrank, Schränke schrittweise Schulze der, des Schulzen,
Schranke; schrankenlos; be- Schrittmacher der die Schulzen; Dorfschulze

196
schummerig; Schummerung; schwafeln; Schwafelei schweifen; Schweif; schweif-
Schummerstunde Schwager; Schwägerin; ver- wedelnd
Schund der; Schundliteratur schwägert schweigen, du schwiegst, ge-
Schuppe die; schuppig Schwalbe die; Schwälbchen schwiegen, schweige!; ver-
Schuppen; Holzschuppen Schwalch der, des Schwalches, schwiegen sein
Schur die; Schafschur die Schwalche; schwalchen Schwein; schweinslederner
schüren; Schür|eisen Schwall der; Wortschwall Einband; Schweinsohr
schürfen; Schürfstätte Schwamm der, des Schwam- Schweinemast die
schurigeln; Schurigelei mes, die Schwämme; Schweiß der, des Schweißes;
Schurke der, des Schurken, schwammig schweißig; Schweißpore;
die Schurken; Schurken- Schwan, Schwäne; schwanen, schweißtreibend; schweiß-
streich; schurkisch es schwant mir triefend ; Schweißtropfen
Schurz der, des Schurzes, die schwanger; Schwangerschaft Schweiß der, des Schweißes
Schurze u. Schürze; die Schwank, Schwänke (Wildblut); schweißen (blu-
Schürze, der Schürze, die schwanken; Schwankung ten), du schweißt, das Wild
Schürzen; schürzen, du Schwanz der, Schwanzes, schweißt, hat geschweißt;
schürzt; Schurzfell Schwänze; Schwänzchen; Schweißhund (Jagdhund)
Schuß, Schusses, Schüsse schwänzeln; schwänzen, du Schweißdrüse die
Schüssel, Schüsseln schwänzt; Schwanzfeder schweißen (Metallteile ver-
schußlig u. schusselig schwapp! u. schwaps! einigen), du schweißt, hast
Schuster; schustern schwappen; der Schwapp u. geschweißt; Schweißer;
Schute die (Schiff; Hutform) Schwaps; schwapsen Schweißung; autogenes und
Schüttelrost der; Schüttel- Schwär der u. die Schwäre; elektrisches Schweißen
rutsche schwären, es schwärte, hat Schweizer Käse
schütten; der Schutt; die geschwärt, schwäre! schwelen; schwelende Hal-
Schütte Stroh; schütteln schwärmen; der Schwarm, den; die Schwelerei; Schwel-
schütter (lose, undicht), schüt- Schwärme; Schwärmerei; gas; Schwelkoks
teres Haar schwärmerisch; Schwarm- schwelgen; die Schwelgerei
schüttem, die Erde schüttert geist; schwarmweise Schwelle; Türschwelle
Schutthalde die Schwarte; schwarten schwellen (dicker werden), du
schützen, du schützt; der schwarz, schwärzer, schwär- schwillst, schwollest, ge-
Schutz, des Schutzes; der zeste; schwarz auf weiß; schwollen, schwill!; schwel-
Schütze, des Schützen, die schwärzen, du schwärzt; len (dicker machen), du
Schützen; Schützling das Schwarze Brett; ins schwellst, schwelltest, ge-
Schutzhütte die Schwarze treffen 21, 22 schwellt, schwelle!; Schwel-
Schutzimpfung die Schwarzfahren; der Schwarz- lung; schwülstig; geschwol-
Schutzmaßnahme die fahrer len (hochmütig); Geschwulst
Schutzwaldstreifen der schwarzhören; der Schwarz- schwemmen; die Schwemme;
Schutzzoll der hörer Schwemmland; Schwemm-
Schwabe der, des Schwaben, schwarzrotgold sand; angeschwemmt; auf-
die Schwaben; Schwaben- Schwarzweißkunst (Graphik) geschwemmt ; Überschwem-
land; schwäbeln; Schwä- schwatzen, du schwatzt; mung
bische Alb schwätzen, du schwätzt; Schwengel der
Schwabe die (Ungeziefer) der Schwätzer; schwatzhaft schwenken; Schwenk|arm
schwach, schwächer, schwäch- schweben; die Schwebe; schwer; aufs schwerste;
ste; Schwäche; schwächen; Schwebebahn; Schwebe- schwerfallen, es fällt dir
schwächlich; Schwächling balken; Schwebekante; schwer; schwerfällig; schwer-
Schwachstrom der Schwebeton hörig ; schwerlich; schwer-
Schwaddrusch der Schwefel der; schwefelgelb; mütig; schwer verständlich
Schwade die u. der Schwaden; schwefelig; schwefeln; Bein, schwerverständliche
Dampfschwaden; Rauch- Schwefelsäure Ausdrucksweise; schwierig
schwaden Schwefelwasserstoff der 23

197
Schwerathlet der; Schwer- sechstein; sechstens; sech- wahrhaftig!; das Sein und
athletik; Schwergewicht ster; sechzehn; sechzig; zu [das] Nichtsein 21
Schwerbeschädigte der sechs u. zu sechsen u. zu Seismo|graph der (Erdbeben-
Schwer[indu|striedie; Schwer- sechst messer)
öl; Schwerpunkt SED = Sozialistische Ein- seit alters; seitdem, seit dem
Schwerkraft die heitspartei Deutschlands letzten Male; seit gestern;
schwerkrank; der Schwer- Sediment das; Sediment- seither; seit je
kranke gestein Seite; seitens des Vaters;
Schwerlastzug der See der; Bodensee; Müggel- seitlings; abseits; allerseits;
Schweröl das see; Schweriner See; Starn- auf seiten von . . .; beiseite
Schwerpunkt der berger See; Wannsee legen; Buchscite; diesseits;
Schwert, Schwertes, Schwer- See die; See-Elefant; Nord- meinerseits; väterlicher-
ter; Schwertlilie see; Ostsee; überseeisch seits; von seiten, von allen
Schwester die, Schwestern; Seele; seelisches Gleichge- Seiten; zur Seite legen 22
schwesterlich wicht; beseelen; entseelt seitenlang
Schwibbogen der (Schwebe- Segel; segeln; Segler; Segel- seitlich; seitwärts
bogen) flieger; Segelregatta Sekante die, Sekanten
Schwieger|eltern, -sohn Segelflugzeug das Se|kret das, Sekretes, Sekre-
schwielig; Schwiele Segge die, Seggen (Riedgras) te; die Sekretion (Drüsen-
schwierig; Schwierigkeit Segment das; Kreis-, Kugel- absonderung)
Schwimmdock das, die segment Se|kretär der; Parteisekretär;
Schwimmdocks segnen; der Segen das Sekretariat
schwimmen, du schwammst, sehen, du siehst, sahst, ge- Sekt der
schwömmest, geschwommen, sehen, sieh!; als R u f: siehe! u. Sekte die; Sektenwesen; Sek-
schwimme!; Schwimmer sieh!, z. B. siehe d a !; sehens- tierer; Sektierertum
schwindeln; der Schwindel; wert ; Sehenswürdigkeit; der Sektion; Sektionsbefund;
schwindelig Seher; Aufseher; Gesicht Sektionschef; der Sektor;
schwinden, du schwandest, Sehne; sehnig Kreissektor; sezigren
geschwunden, schwinde!; sehnen; sehnlich, sehnlichst; Sektor der, des Sektors, die
Schwindsucht; schwind- Sehnsucht; sehnsüchtig; Sektoren
süchtig; der Schwund sehnsuchtsvoll Sekunde; sekundenlang; zwei
Schwingachse die Sehnerv der Sekunden lang 21, 22
schwingen, du schwangest, sehr, sehr viel selb; selbdritt (zu dritt);
geschwungen, schwinge!; die seicht, seichteste selber; selbst; selbständig;
Schwinge; im Schwange sein seid wahrhaftig!; ihr seid da Selbständigkeit; Selbst-
schwirren Seide; seidene Kleider; Sei- herrschaft; selbstlos; Selbst-
schwitzen, du schwitzt denraupe; seidig sucht; selbstsüchtig
schwören, du schwurest u. Seidel das; Bierseidel Selbstkritik; selbstkritisch
schworest, geschworen, Seife; seifig; einseifen Selbstlaut (Vokal)
schwöre!; der Schwur, seihen; Seihtuch, -tücher Selbsttränke die
Schwüre; Verschwörung Seil, Seile; Seiler; anseilen selbstverständlich; die Selbst-
schwül; die Schwüle Seilbahn die verständlichkeit
Schwulst der, Schwulstes, Seim der; seimig; Honigseim Selbstwähler der
Schwülste; schwülstig sein (Fürw ort), seiner usw. vgl. selchen; die Selcherei
Schwund der; verschwinden „ d e in “ ; jedem das Seine; Selen das; Selenzelle
Schwung, Schwünge; schwin- seinerseits; seinerzeit (da- selig, seliges Erwachen; Se-
gen; Schwungrad mals), zu seiner Zeit; seines- ligkeit; glückselig; red-
Seal (sprich: ßihl); Sealmantel gleichen; seinethalben; sei- selig; trübselig
sechs (vgl. auch „ a c h t “ ) ; die netwegen; um seinetwillen Sellerie der, des Selleries, die
Sechs, der Sechs, die Sech- sein, ihr seid, ihr seiet, ihr Selleries u. die Sellerie, der
sen; Sechser; das Sechstel; wäret, ihr wäret, seiend, ge- Sellerie, die Seileriön; Sel-
ein Sechstel des Erdballs; wesen; sei wahrhaftig!, seid leriesalat

198
selten; Seltenheit; seltsam; Sessel der; Lehnsessel Randsiedlung; übcrsiedeln
Seltsamkeit seßhaft; Seßhaftigkeit (umziehen), übergesiedelt;
Selterswasser setzen, du setzt; Setzer; umsiedeln
Semester das; Sommerseme- Setzerei; Setzkasten; Setz- sieden, du siedetest u. sottest,
ster; Semesterzeugnis ling; Setzwaage; Gesetz; gesotten, siede!; Siedepunkt;
Semikolon das gesetzt den Fall der Sud; der Absud
Seminar das; seminaristisch Seuche; seuchenhaft; Klauen- Siedesalz das
Semmel; semmelblond seuche; verseuchen Siegel das; Siegellack; siegeln
Senat der; Senator Seuchenmatte die siegen; der Sieg, Siege; Sie-
senden, du sandtest u. sende- seufzen, du seufzt; Seufzer ger; sieghaft; besiegen
test, gesandt u. gesendet, Sextant der (Winkelmeß- Siele die (Zugriemen); in den
sende!; Sendbote; Sender; instrument) Sielen sterben
Sendling; Gesandter Sextett das Siemens-Martin-Ofen (zur
Senf der; Senfkorn; Senf- sezieren; Sezigrmesser; Sek- Stahlerzeugung)
mehl; Senfpflaster tiejn; Sektionsbefund Sigel das, die Sigel (Kürzel in
sengen; es riecht versengt SG = Sportgemeinschaft der Stenographie)
senken; Senkblei; Senker; Shakespeare, William (sprich: Si|gnal das; Signalflagge;
senkrecht; Schnürsenkel scheekßpihr) Signalgast; Signalement;
Senkkasten der Shapingmaschine die signalisieren 24
Senne der, des Sennen, die Sibirien, sibirisch Signalvorrichtung die
Sennen; Sennin u. Sennerin Sichel; sicheln Signatur die; signieren
Sensation die; sensationell sicher; Sicherheit; Sicher- Silage die (Einsäuerung); Si-
Sense; Sensengriff heitsrat; sicherlich; sichern; lagegemüse
sensibel sicher gehen (nicht schwan- Silbe; einsilbig; zweisilbig
sentimental; die Sentimen- ken beim Gehen); sicher- Silber; silbernes Besteck
talität gehen (sich vergewissern), Silbemitrat das
Separator der; Milchsepara- sichergegangen, um sicher- Silhouette die; silhouetten-
tor; separat; Separatdruck; zugehen; sicher stellen (si- haft
die Separation; der Separa- cher hinstellen); sicher- Silizium das, des Siliziums;
tismus; der Separatist; se- stellen (aufbewahren); Si- Siliziumkarbid
parieren, separiert cherung 23 Silo der; Getreidesilo
Sepia die; sepiabraun Sicht die; sichtbar; sichten; Silomais der
Sepsis die (Fäulnis, Blutver- sichtlich; in Sicht kommen; Silur das; Silurzeitalter
giftung); septisch Sichtvermerk; Sichtwer- Silvester; Silvesternacht
September; septemberlich bung; kurzsichtig Sims der u. das, Simses,
sequestrieren (zwangsweise Sickergraben der Simse; das Gesims
verwalten); Sequestration sickern; seihen Simshobel der
Seriö die; Serienbau; Serien- Sieb, Siebe; sieben, gesiebt Simulant (Krankheitsheuch-
schalter; serienweise sieben (vgl. auch „ a c h t “ ) ; sieben ler); die Simulation; simu-
Serienfertigung die Sachen, die Siebensachen ligren, simuliert
Serpentine die; Serpentinen- packen; die Sieben, der Sie- Sinfonie u. Symphonie; Sin-
straße ; Serpentingestein ben, die Siebenen; Sieben- foniekonzert ; Sinfonie-
Serradella oder Serradelle die, schläfer; das Siebentel u. orchester; sinfonisch, auch:
die Serradellen (Futter- Siebtel; Siebenteln; sieben- symphonisch
pflanze) tens u. siebtens; siebzehn, singen, du sangst, gesungen,
Serum das, des Serums, die auch: siebenzehn; siebzig, singe!; Sänger; Singsang;
Seren u. Sera; Heilserum; auch: siebenzig; zu sieben Gesang
Serumspritze u. zu siebent u. zu siebt 21 Singrün das („Im m er“ grün,
Service das (sprich: serwihß); ser- Siebenjahrplan der Pflanze)
vieren; Serviette siech; siechen; Siechenhaus; Singular der (Einzahl)
Serviererin die, die Serviere- Siechtum; hinsiechen sinken, du sankst, gesunken,
rinnen siedeln; Siedler; besiedeln; sinke!; Sinkstoff

199
sinnen, du sannest, sännest, Smaragd der; smaragdgrün Sommer; sommerlich; som-
auch: sonnest, gesonnen, SNB = Sowjetisches Nach- mern; sommers (im Som-
sinne!; der Sinn; sinnig; richtenbüro mer); Sommersprosse; som-
sinnlich; gesonnen sein (wil- so; so daß; so etwas, so was; mersüber ; zur Sommers-
lens sein); fröhlich gesinnt, so lange als; solange du zeit
gleichgesinnt sein 23 kannst; so sehr, er beeilt Sonate die; Klaviersonate;
sinnverwandt; sinnwidrig sich so sehr; sosehr er sich Sonatensatz; die Sonatine
Sinter der; Kieselsinter; sin- auch beeilt, er kommt doch Sonde; sondigren
tern; Sinterung zu spät; soundso; soundso- sondergleichen (ohnegleichen)
Sintflut oft; soundsovielmal, sound- sondern; nicht heute, sondern
Siphon der, die Siphons so viele Male; sowie ich es morgen
Sippe; Sippschaft erfuhr; so, wie ich es auf- sondern; Sonderling; abson-
Sirene die; sirenenhaft fasse; sozusagen 23 dern; insonderheit
sirren und schwirren sobald (Bindewort), aber: so Sonett das, Sonettes, Sonette
Sirup der bald (Umstandsbestim- (Gedichtform)
Sitte; sittig; sittlich; sittsam mung) Sonn [abend; Sonnabend
Sittich; Wellensittich Socke; Sockenhalter abend usw. siehe unter „D ienstag“
Situation die Sockel der Sonne; sich sonnen; sonnen-
sitzen, du sitzt, saßest u. Soda die, auch: das Soda, hell; Sonnentau; die Son-
saßt, säßest,gesessen, sitze!; des Sodas nenwende ; sonnig; Sonn-
Sitzenbleiben; sitzenlassen; Sodbrennen das wendfeier, a u c h : Sonnen-
der Sitz, Sitzes, Sitze; Sofa das wendfeier
Sitzung 23 Sog der, die Soge (saugende Sonnenfinsternis; Sonnenuhr
Sitzplatz; Sitzstange N achströmung) Sonntag; Sonntag abend usw.
Sizilien; sizjlisch u. sizilia- sog, = sogenannt siehe unter „D ien stag“ ; SOnntäg-
nisch Sohle; Sohlenleder; besoh- lieh; sonntags; sonn- und
Skala die, die Skalen u. Ska- len; Fuß-, Schuhsohle; Tal- feiertags 22
las; Farbcnskala sohle; versohlen sonst; sonstig; sonst was;
Skandal der; Skandalge- Sohn, Söhne; Söhnchen sonst wer; sonstwie; sonst-
schichte; skandaligren; Soja die; Sojabohne w o; sonstwohin
skandalös solch; solcher, solche, solches; Sophie
Skandinavien; der Skandi- solcher|art Anmerkungen, So|pran der; Sopranistin;
navier; skandinavisch Anmerkungen solcher Art; Sopranstimme 1
Skat der; skaten, geskatet solcherlei; solch Geschrei Sorbe der, des Sorben, die
Skelett das; Skelettbau Sold der; Söldner Sorben; sorbisch
Skepsis die; der Skeptiker; Soldat der, des Soldaten, die Sorge; sorgen; sorgenfrei;
skeptisch Soldaten sorgfältig; sorglos; besorgt
Ski, siehe auch „ S c h i“ Sole die (Salzwasser); Solbad; «ein; Fürsorge
Skizze; skizzieren Sol|eier Sorte; sortieren; Sortierer
Sklave der, des Sklaven, die Solidarität die; solidarisch; Sortiermaschine die
Sklaven; Sklavenhalter- Volkssolidarität; Solidari- Sortiment das; der Sorti-
staat; Sklaverei; sklavisch tätsgefühl menter; Sortimentsbuch-
Skorbut der (Krankheit) solide; solid leben; Solidität handel
Skorpion der, Skorpione Solinger Stahl Soße die; Bratensoße
Skrupel der; skrupellos Solist der Souf[fleur der; die Souf-
Skulptur d ie; Skulpturen- sollen; das Soll; Soll und fleuse; sollffl irren
sammlung Haben; ich habe gesollt, ich souverän; der Souverän; die
Slalom der, Slaloms (Torlauf) habe es tun sollen Souveränität
S-Laut der, die S-Laute Söller der So|wjet der, Sowjets; so-
Slawe der, des Slawen, die Solluxlampe die wjetisch; Sowjetunion
Slawen; Jugoslawien Solo das, die Solos u. Soli; Sowjetrepublik die, die So-
Slowakei die; slowakisch Sologesang; solo (allein) wjetrepubliken

200
sow ohl. . . als auch spazieren, du spazierst; Spa- spicken; Spick|aal; Speck
sozial; Sozialisierung; Sozia- zierengehen; Spaziergang 23 Spiegel der; spiegelglatt;
lismus; Sozialist; soziali- Specht der spiegeln; widcrspiegeln
stisch Speck der; Speckkuchen; spielen; Spiel; spielerisch;
Sozialversicherungskasse Speckschwarte; spicken spielig; bespielen; das Ge-
(A bk.: SVK) Spediteur; Spedition spiele (das Spielen); der
Sozius der, des Sozius, die Speer der; das Speerwerfen Gespiele; die Gespielin
Soziusse; Soziussitz (auf Speiche; Radspeiche Spieß der, Spießes, Spieße;
dem Motorrad) Speichel; speicheln Spießbürger; Spießer; spie-
Spachtel die; spachteln Speicher; speichern ßerisch; spießig
Spagat der u. das, auch: Spa- speien, du spiest, M öglichkeits- spinale Kinderlähmung
kat (Beinspreizen) form : du spif'öst, gespiein, Spinat der
spähen; Späher speie!; Speiteufel (Pilz) Spind das u. der (Schrank)
Spalier das; Spalierobst Speise; speisen, du speist u. Spindel; spindeldürr
spalten, gespaltet u. gespalten; speisest, speistest, gespeist, Spindelstock der
der Spalt, des Spaltes, die speise!; Speisekarte, auch: spinnen, du spannst; spön-
Spalte; die Spalte, der Speisenkarte; Speisewagen; nest, gesponnen, spinne!;
Spalte, die Spalten; die Speisung die Spinne; spinnefeind;
Zeitungsspalte Spektakel der; spektakeln Spinnerei; Spinnewebe;
Span der, Späne; Kienspan Spekjtrum das, die Spektren Spinnerin; Spinnrocken
spanabhebend u. Spektra; spektral; Spek- Spinett das
Spanbacken der tralanalyse Spion der; die Spionage;
Spanferkel das spekulieren; der Spekulant; spionieren
Spange; Armspange die Spekulation Spiralbohrer der
spanlos spellen Holz; zerspellt Spirale; spiralförmig
spannen; Spanne; Spann- Spelunke die Spirans die u. der Spirant,
weite; Einspänner; Ge- Spelz der, des Spelzes, die Spiranten (Reibelaut)
spann; zweispännig Spelze (Getreideart), auch: Spiritus der, des Spiritus, die
Spannsäge; Spannschnur der Spelt, des Speltes, die Spiritus u. Spiritusse
Spanten die (Schifl'srippen) Spelte Spital das, Spitäler
sparen; Sparbüchse; Sparer; Spelze die, der Spelze, Spelzen spitz; der Spitz, Spitzes,
Sparkasse; spärlich; Spar- (Ährenteil); spelzig Spitze (Hunderasse); Spitz-
samkeit Spende; spenden bube; die Spitze; spitzen, du
Spargel der ■ Sperber der spitzt; Spitzer; spitzfindig;
Sparren der; Sparren werk Sperling; Sperlingsgasse spitzig; der Spitzname
Sparta; Spartaner; sparta- sperrlangelweit spleißen u. splissen; ein ge-
nisch sperren; Sperre; Sperrsitz splissenes u. gesplißtes Tau
Spartakus; Spartakusbund Sperrholzplatte Splint der; Splintholz
Sparte die, Sparten sperrig; Sperrigkcit Splitt der; Straßensplitt
Spaß, Spaßes, Späße; Späß- Spesen die; spesenfrei Splitter; splitterig; splittern;
chen; spaßen, du spaßt; Spessart der splitternackt
spaßhaft; spaßig Spezialarzt der spontan; Spontaneität
Spatder; spätig; Feld-,Fluß-, Spezialmaschine die sporadisch, sporadisches Auf-
Schwerspat Spezialwaage die; der Spezial- treten
spät; spätabends; späterhin; wagen Spore die, Sporen; Sporen-
spätestens; zum spätesten speziell; Spezialist; speziali- pflanze; Sporentierchen
Spateisenstein sieren; Spezialität; spezifi- Sporn der, Sporen oder
Spaten der; der u. die Spatel zieren (aufgliedern) Sporne; spornen; sporn-
Spatz der, Spatzcs, Spatzen; spezjfisch, spezifisches Ge- streichs ; anspornen; die
Spätzchen; die Spätzle wicht Reitersporen; der Ritter-
(Mehrzahl!; Schwäbische Sphäre die; sphärisch sporn (Zierpflanze)
Mehlspeise) Sphinx die Sport; Sportler; sportlich

201
Sportforum das, die Sport- Sprungschanze die Stall der, Ställe; Ställchen;
foren spucken, er spuckt; Spucke Stallampe u. Stall-lampe
Sport-Toto das spuken, es spukt; der Spuk; Stalldung der
Spott; spottbillig; spotten; Spukgeschichte Stamm, Stämme; Stämm-
spötteln; Spötter; spöttisch Spule; spulen; Spulrad; Spul- chen; stämmig
Sprache die; Muttersprache; wurm stammeln; Stammler
sprachgewandt; Sprachleh- spülen; das Spülicht; Spül- stampfen; Stampfe
re; Sprachwissenschaft wasser, -wässer Stand, Stände; Standbild;
Sprechchor; Sprechsilbe Spund der, Spünde; spunden Ständer; standhaft; stand-
sprechen, du sprichst, spra- Spur; spüren; Spürhund; halten, du hältst stand,
chest u. sprachst, gesprochen, spurlos; schmalspurig standgehalten; ständig; stän-
sprich!; am Sprechen er- Spurenelement das disch; außerstande sein; im -
kannt 21 Spurt der; spurten; Endspurt stande sein, er ist imstande;
Sprechstunde die; Sprech- Spurweite die instand setzen, instand ge-
stundenhilfe sputen sich setzt; zustande bringen;
Sprechwerkzeug das Sputnik der (künstlicher zustande kommen
Spree die; der Spreewald Erdtrabant) Standard der; Lebensstan-
spreizen, du spreizt; Federn St. = Sankt; Stück dard
spreizen (sträuben); die Staat, Staaten; staatlich; standardisieren, standardi-
Spreize; gespreizte Rede Staat machen; Staatsan- siert; die Standardisierung
Spreizfuß der walt; Staatsbürger; staats- Standarte die, die Standarten
sprengen; das Sprengpulver; männisch; verstaatlichen Standesamt das
der Sprengwagen Staatsrat der, des Staatsrates Standort der
sprenkeln, gesprenkelt; spren- Stab, Stäbe; Stäbchen; Stab- Stange; Gestänge
kelig u. sprenklig reim; Stabtierchen Stanniol das
Spreu die; spreuig stabil; Stabilbaukasten; sta- stanzen, du stanzt; Stanze
Sprichwort, -wörter; sprich- bilisieren; Stabilisierung; Stapel der, des Stapels, die
wörtlich Stabilität Stapel; stapeln; von u. vom
sprießen, du sprießt, es Stachanowbewegung die Stapel lassen; Stapellauf
sprießt, du sprossest, es Stachel der, Stacheln; sta- stapfen; Fußstapfere
sproß, gesprossen, sprieße!; chelig u. stachlig; anstacheln Star der, des Stares, die Stare;
Sproß; Sprößling Stadel der; Heustadel Starkasten; Starmatz
springen, du sprangst, ge- Stadion das, die Stadien; Star der, des Stares, die Stare;
sprungen, springe!; Spring- Schwimmstadion starblind; der graue oder
brunnen ; Springer; der Stadium das, Stadien; An- grüne Star
Spring |insfeld; Sprung fangs-, Endstadium Star der, des Stars, die Stars;
Sprinter der; sprinten Stadt, Städte; stadtbekannt; Bühnen-, Filmstar
Sprit der; Essigsprit Städter; Stadtgespräch; stark, stärker, stärkste; das
spritzen, du spritzt; Spritze städtisch; Stadtkreis s t a d t - Stärkemehl; stärken
Spritzguß der kundig; Stadtplan, -pläne; starr; Starre; starren; Starr-
spröde; Sprödigkeit Stadtrat, -räte; der Stadt- krampf
Sproß der, des Sprosses, die teil; das Stadttor Startbahn die
Sprosse; Sprößling Stafette d ie; Stafettenlauf starten; der Start
Sprosse die, Sprossen; Som- Staffel; Staffellauf; Staffelei; Start-Lande-Bahn die
mersprossen; Sprossenwand staffelförmig; staffeln Statik die; statisch
sprossen, gesproßt; die Spros- Stahl, Stahle u. Stähle; Station; Eisenbahnstation;
sung stählen; stählerne Möbel Endstation; stationär; sta-
Sprotte; Kieler Sprotte Stahlbeton der tionieren
Spruch, Sprüche; das Spruch- Stahlskelettbau der Statist der, des Statisten
band, -bänder; spruchreif Stake die u. der Staken Statistik die; der Statistiker;
sprudeln; der Sprudel (Stange); staken; das Sta- statistisch
sprühen; Sprühregen ket (Lattenzaun) statt meiner, statt meines

202
Bruders; stattfinden, es fin- Steg; Stegreif; aus dem Steg- Stenotypistin
det statt; stattgeben, du reif reden (unvorbereitet Steppe; steppenartig
gibst statt; statthaben, es reden); Stegreifdichter steppen; Steppnaht
hat statt; statthaft; an- stehen, du standest, ständest sterben, du stirbst, starbst,
statt; vonstatten gehen; zu- u. stündest, gestanden, stürbest, gestorben, stirb!;
statten kommen stehe!; der Stehauf; stehen- sterblich; Sterblichkeit
Statt die, der Statt; die bleiben; Stehpult; Vorste- Stereobildgerät das (Raum-
Stätte, der Stätte, die Stät- her; zum Stehen kommen; bildgerät)
ten ; anstatt; an Eides Statt, teuer zu stehen kommen 23 Stereo|skop das; stereosko-
an Kindes Statt, an meiner Steherrennen das pisch; Stereometrie
Statt, an Zahlungs Statt; stehlen, du stiehlst, stählest, steril; die Sterilisation; steri-
Lagerstatt u. Lagerstätte; stählest u. stöhlest, gestohlen', lisieren
Ruhestätte; Werkstatt u. stiehl nicht!; Stehler Stern, Sterne; die Stern-
Werkstätte, -Stätten 21 Steiermark die; der Steier- kunde; Sternschnuppe; Ge-
Statthalter der märker; steierisch stirn; der gestirnte Himmel
stattlich steif; Steifheit Sterz der, Sterzes, Sterze;
Statue d ie; Bronzestatue; Steigen, du stiegest, M öglich- Pflugsterz
statuarisch; statuenhaft keitsform : du stiegest, ge- stetig; Stetigkeit; unstet
Statur die; von guter Statur stiegen, steige!; der Steig; stets
Status der, die Status (Zu- der Steiger; die Stiege; der Steuer das, des Steuers, die
stand) Auf-, Abstieg Steuer; das Steuerbord
Statut das, die Statuten; Sta- steigern; Steigerung (rechte Schiffsseite - von
tutenänderung ; statuten- steil; Steilhang hinten gesehen); steuerbord
gemäß Stein, Steine; Steinfußboden; (rechts); Steuermann, -rad,
Staub; Staubbesen; stauben; steinig; steinigen, gesteinigt; -rüder; Steuerung
bestäuben; staubig Steinkohle; Steinkohlen- Steuer die, der Steuer, die
stauchen; Verstauchung flöz; der Steinmetz, des Steuern; Aussteuer; Ein-
Staude; Staudensalat Steinmetzen, die Stein- kommen-, Grundsteuer
stauen; Stauwerk metzen; versteinert Steward der (sprich: Stuart);
Stajifferbüchse (selbsttätige Steinbruch, Steinbrüche die Stewardeß, die Stewar-
Schmiervorrichtung) Steifi, Steißes, Steiße dessen oder die Stewardin, die
staunen; staunenswert Stelldichjein das Stewardinncn
Staupe die; stäupen, ge- stellen; Stelle; Stellengesuch; Stich; Stichelei; sticheln;
stäupt; gestäupt werden stellenweise; Stellung; stel- Stich halten; stichhaltig;
Stausee; Staustufe lungslos ; Stellwerk; an Stichling (Fisch); Stich-
Stearin das; Stearinkerze Stelle des ..., auch: anstelle probe ; Stichwort, -Wörter
Stechbeitel der d es...; an Stelle v o n ..., oder -worte; im Stich lassen;
stechen, du stichst, stachest, an die Stelle der Verord- wurmstichig
gestochen, stich!; Stech- nung tritt das Gesetz Stichel der; das Stichblatt
apfel ; Stechmücke; der Stellvertreter der; stellver- sticken; Stickerei; Stickgarn
Stich; Torf abstcchen tretend stickig; Stickluft; Stickstoff;
Steckdose die Stellwinkel der Stickstoff|frei; ersticken
stecken in einem Winkel, hin- Stelze die; stelzen, du stelzt; Stickstoffdünger der
ter einem Baum, du stakest Stelzen laufen, du läufst stickstoffhaltig
u. stecktest,gesteckt, stecke!; Stelzen; Stelzfuß 21, 23 stieben, du stobest, gestoben,
stecken (verstecken, an- stemmen; Stemmeisen stiebe!; zerstieben
heften), du stecktest, ge- Stempel; stempeln Stiefel der, des S Liefeis, die
steckt, stecke!; der Stecken; Stengel; Blumenstengel Stiefel; stiefeln
steckcnbleiben; der Stek- Stenogramm das Stiefeltern, -vater
ker; Steckling; eine Ent- Steno graphie u. Stenojgrafie Stiege die
fernung abstecken 23 die; der Stenograph u. Stieglitz, Stieglitzes, Stieg-
Steckkontakt der Stenograf; das Stenogramm litze

203
Stiel der; Blattstiel; gestielt; stoppen; Stopp-preis; Stopp- strichen, streiche!; der
Hammerstiel; langstielig uhr; der Lohns topp Streich; streicheln; Strich
stier; stieren; anstieren Stöpsel; stöpseln Streichgarn; Streichmaß
Stier der; Stierkampf Stör der, Störe (Fisch) Streichquartett das
Stift der; Bleistift Storch, Störche streifen; das Streifband,
stiften; das Stift, des Stiftes, Storchschnabel -bänder; der Streifen; strei-
die Stifte u. Stifter; der stören; Störenfried fig; die Polizeistreife
Stifter, des Stifters, die störrisch streiken; der Streik
Stifter; Stiftung Stoßdämpfer der streiten, du strittest, ge-
Stil der; stilistisch; Stil [lehre; stoßen, du stößt, stießest, ge- stritten, streite!; der Streit;
Baustil; Briefstil stoßen, stoße!; der Stoß, streitig u. strittig sein; einem
Stilett das, Stilette Stoßes, Stöße; der Stößel; etwas streitig machen
still; die Stille; das Stilleben Stößer; anstößig Streitsucht die; streitsüchtig
u. Still-leben; stillen; still Stoßlade die strenge; aufs strengste; die
halten (ruhig halten); still- Stoßstange die Strenge; strenggenommen
halten (erdulden); Stillste- stottern; Stotterer Streptomycin das (Heilmittel)
hen (stehenbleiben); still- stracks; schnurstracks streuen; die Streu; Streu-
schweigend ; Stillung; im strafen; Strafe; straffällig; sand; Streuselkuchen
stillen; in der Stille 22, 23 sträflich; Sträfling Strich; stricheln; Striche-
Stimme; das Stimmband, straff; Straffheit lung; strichweise
-bänder (Stimmlippe); Stragula der, des Stragulas stricken; Strick; Strickleiter
stimmhaft; stimmlos; Strahl; strahlen; Bestrahlung striegeln; der Striegel
Stimmittel u. Stimm-mittel strählen (kämmen) Strieme die oder der Strie-
stinken, du stankest, gestun- Strahltriebwerk das men; striemig
ken; stinkig; Stänker u. Strähne; strähniges Haar Striezelmarkt
Stänkerer; Gestank Stralsund strikt, strikte befolgen
Stipendium das, Stipendien; stramm; strammstehen 23 Strippe die
Stipendiat strampeln; Strampelhöschen Stroh; Strohdach; der Stroli-
Stirn; engstirnig Strand; stranden hut; Strohhütte; strohig
stöbern; Gestöber Strang, Stränge; strängen strolchen; der Strolch
stochern; Zahnstocher Strapaze die; strapazieren Strom, Ströme; strom|auf,
Stock der, Stöcke; Stück- Straße; er ging straß jauf, strom ab; strömen; Strö-
chen; der Stock u. das Straß [ab mung; Gegenströmung
Stockwerk, zwei Stock Straßenroller der Stromabnehmer der
hoch; zweistöckig; stock- strategisch; die Strategie stromern; der Stromer
dumm; stocken; stockig; Strato [sphäre die; Strato- Stromlinienform die
Stockung; auf stocken sphärenflugzeug Stromschnelle die
Stock [ente die sträuben sich Stromstärke die
Stoff; stofflich; Stoffwechsel Strauch der, die Sträucher; Strontium das, des Strontiums
stöhnen; Gestöhn strauchig; Strauchdieb (Metall)
Stolle die u. der Stollen straucheln, ich strauchele Strophe, Strophen; strophig;
(Weihnachtsgebäck) Strauß der, des Straußes, mehrstrophig; strophisch
Stollen der; Stollen wand; Strauße; das Straußenjei; (aus Strophen bestehend)
Wasserstoffen Straußenfeder u. Strauß- strotzen, du strotzt; kraft-
stolpern; stolperig feder; Vogel-Strauß-Politik strotzend
stolz, stolzeste; der Stolz, Strauß der, Straußes, Sträuße; Strudel; strudeln
Stolzes; stolzieren Sträußlein; Blumenstrauß; Struktur die; strukturell;
stopfen, gestopft; Stopfpilz einen Strauß ausfechten Strukturformel
Stoppel die; Stoppelfeld; streben; die Strebe; Streber; Strumpf, Strümpfe
stoppeln; Bartstoppel strebsam; Strebepfeiler Strunk der, Strünke
Stoppelsaat die strecken; Strecke; stracks struppig; Struwwelkopf;
Stoppelweide die streichen, du strichest, ge- Struwwelpeter

204
Stubben der; Kiefernstubben Subjekt das (Satzgegen- flut; sündig; sündigen, ge-
Stube; Stübchen; Stuben- stand); subjektiv sündigt
hocker Sub|limat das; sublimieren Super der (K urzform v o n : Su-
Stüber; Nasenstüber sub |ordin irrend (unterord- per|het)
Stuck der, des Stuckes; nend), subordiniert Superlativ der (Meiststufe);
Stückarbeit; Stukkateur Substantiv das, Substantive superlativisch
Stück, Stücke; stückeln; (Dingwort); substantivisch; Suppe; Süppchen
stückweise; zerstückeln substantivieren; Substan- Support der, des Supportes,
Stückkohle die tivierung die Supporte (Werkzeug-
studieren; der Student, des Substanz die, Substanzen schlitten); Supportdreh-
Studenten, die Studenten; subtrahieren (abziehen, Ge- maschine
Studium; die Studie; Stu- gensatz: a d d ie r e n ); Subtrahend surren; Gesurre
dien treiben (abzuziehende Zahl); Sub- süß, am süßesten; die Süße;
Stufe; stufenweise; stufig traktion süßen, du süßt; Süßigkeit;
Stufengetriebe das sub |tropisch süßlich; Süßmost
Stuhl, Stühle; Stühlchen suchen; Besuch Süßwasserpolyp
Stukkateur der, des Stukka- Sucht die, Süchte; Hab- SVK = Sozialversicherungs-
teurs, die Stukkateure sucht; habsüchtig; herrsch- kasse
Stulle; Stullenpapier; Wurst- süchtig; tobsüchtig Swinegel der
stulle Sud der; Sudelei; sudeln; der Sylt (Nordseeinsel; sprich: silt)
Stulpe die; stülpen Absud; besudeln Symbiose die
stumm; Stummheit Süden; der Süd(wind); süd- Symbol das; die Symbolik;
Stummel; verstümmeln lich; Südpol; südwärts symbolisch
Stumpen der; Hutstumpen; Sujezkanal der, a u ch : Su[es- Symme|trie die; Symmetrie-
Zigarrenstumpen kanal achse; Symmetrieebene;
Stümper; stümpern süffiger Wein symmetrisch
Stumpf der, Stümpfe, auch: Suffix das (Nachsilbe) Sympathie; sympathisch;
der Stummel; Stümpfchen; Suggestion die; suggerieren; sympathisieren
stumpf; abstumpfcn; ver- suggestiv Sym[ptom das; Krankheits-
stümmeln Suhle die; Schweinesuhle; sich symptom; symptomatisch
Stunde; Stündchen; stun- sielen, au ch : suhlen synchronisieren, synchroni-
denlang; eine halbe und Sühne; sühnen siert; die Synchronisation
eine viertel Stunde, eine Sulfat das (Salz der Schwe- syn|onym (sinnverwandt);
Viertelstunde; halbstündi- felsäure) das Synonym (sinnver-
ger Vortrag; halbstündlich; Sulfid das (Schwefelverbin- wandtes Wort) ■
Kilowattstunde; von Stund dung) Synthese die; synthetisch
an; zweistündig; stunden; Sulfit das (Salz der schwef- Syrien; der Syrer u. Syrier
Stundung 22, 23 ligen Säure) System das; Zahlensystem;
stur; Sturheit Sulfonjamid das (Heilmittel) systematisch; systemlos
Sturm, Stürme; stürmen; Sultanine die (große Rosine) Szene die; Szenenwechsel;
stürmisch; Mittelstürmer Sülze; sülzen, du sülzt; das die Szenerig; szenarisch
Sturm-und-Drang-Zeit die Sülzkotelett
Stürze die, der Stürze, die Sumajtra (Sundainsel) T
Stürzen; Topfstürze Summand der, Summanden
stürzen, du stürzt; der Sturz, (zuzuzählende Zahl) t = Tonne
des Sturzes, die Stürze Summe; Sümmchen; sum- Tabak, Tabake
Stute; Gestüt mieren; summarisch Tabelle die; tabellenförmig
Stuttgart summen; summ, summ! Talblett das, zwei Tablette
Stutz, Stutzes, Stutze; Stutz- Sumpf, Sümpfe; sumpfig Tablette die, zwei Tabletten
bart; stutzen, du stutzt; Sumpfdotterblume Tachometer das
Stutzer; stutzig; Stutz[uhr Sund der (Meerenge); Öresund Täcks der, des Täckses, die
stützen, du stützt; Stütze Sünde; Sündflut, besser: Sint- Täckse (Schuhnagel)

205
Tadel; tadellos; tadeln; Tad- Tante; tantenhaft auch „a ch t“ ) ; das Tausend,
ler; untadelig tanzen, du tanzt; Tanz, Tan- einige Tausende, viele Tau-
Tadshikische SSR zes, Tänze; Tänzchen; tän- sende; die Tausend, der
Tafel die; Täfelchen; tafeln; zeln; Tänzer; Tanzsaal Tausend, die Tausenden
täfeln; Täfelung Tapete; tapezieren (Zahl); tausendeins u. tau-
Taft der (Seidengewebe) tapfer; Tapferkeit sendundeins, Märchen aus
Tag; tagaus, tag|ein; tage- tappen, du tappst; täppisch; Tausendundeiner Nacht;
lang; tagen; täglich; tags tapsen, du tapst Tausendfüßler; Tausend-
darauf; tags zuvor; tag- Tara die, Taren (Verpak- güldenkraut; Tausendjahr-
täglich; Tag|undnacht- kungsgewicht) feier u. 1000-Jahr-Feier;
glcichc; dreitägig (drei Tage Tarif der; Tariflohn; Zoll- Tausendkünstler; tausend-
alt, drei Tage dauernd); tarif; tariflich mal, ein paar tausendmal;
dreitäglich (alle drei Tage Tarimbecken das (asiatische der Tausendsasa; das Tau-
wiederkehrend); hochbe- Landschaft) sendschön; der tausendste;
tagt; zutage bringen (z. B. tarnen; Tarnkappe tausend und aber tausend,
die Wahrheit); Kohlen zu- Tasche; Taschenuhr; Geld- Tausende und aber Tau-
tage fördern; zutage treten täschchen sende; ei der Tausend!;
Tagespresse; Tageszeitung Täschnerei die; Täschner- Tausende von Menschen;
Tagschicht die waren zweitausend 21, 22, 23
Taifun der TASS die (sowjetisches Nach- Taxameter der; die Taxe, a u c h :
Taille die; Taillenweite richtenbüro) das Taxi
takeln; Takelwerk Tasse; Täßchen taxieren (schätzen); die Taxe
Takt der; taktieren; taktlos; Tastatur die Taxushecke die
Takt schlagen; taktvoll tasten; Taste; Taster Teakholz, siehe auch „T ie k h o lz “
Taktik die; der Taktiker; Tat die, Taten; Tatbestand; Tbc-krank oder Tb-krank; der
taktisch Tatendurst; Täter; tätig; Tbc-Kranke
Taktstraße die Tatkraft; tatkräftig; tät- Team das, des Teams, die
Tal, Täler; Talfahrt; Tal- lich; Tätlichkeit; Tatsache; Teams (sprich: tiem)
sohle; talwärts tatsächlich Technik; Techniker; tech-
Talent das; Zeichentalent; tätscheln, ich tätschele nisch; Technische Hoch-
talentiert; talentlos Tatze; Tätzchcn schule (A b k .: T H ); Tech-
Taler; Reichstaler; Dollar Tau der, des Taues; tauen, es nische Universität Dresden
Talg der; talgen, getalgt; tal- taut, hat getaut; tauig, technisieren, technisiert; die
gig; Talglicht, -lichte tauiges Gras Technisierung
Talisman der Tau das, Taues, Taue; Tau- Technologe der, des Techno-
Talk der; Talkerde ende; Tauwerk; Schiffstau logen; die Technologie
Talkum das taub; der oder die Taube, die Tee der, des Tees, die Tees;
Talsperre die Tauben, zwei Taube; Taub- Tee-Ei; Tee-Ernte 25
Tamburin das nessel; taubstumm Teer der; teeren; teerig;
TAN = technisch begründete Taube die, Tauben; Täub- Teerschwelerei
■Arbeitsnorm; TAN-Saclibe- chen; Täuberich Teerfarbstoff der
arbeiter tauchen; Taucher Teerose die
Tand der; Tändelei; tändeln Tauchsieder der Teich der, Teiche; Karpfen-
Tang der; Seetang taufen; Taufe; Täufling; teich; TeichpQanze
Tanganjikasee der Taufpate; Nottaufe Teig der, Teige; teigig; der
Tangente die; der Tangens taugen; der Taugenichts; Sauerteig; Teigwaren
Tango der (Tanz) tauglich; Tauglichkeit Teil der u. das; teilen; teil-
Tank, Tanks; tanken; der taumeln; Taumel; taumelig haben, du hast teil, du hast
Tanker; Tankstelle tauschen; Tausch, Tausches, keinen Teil daran; Teil-
Tankerflotte; Tankschiff Tausche; Tauschhandel haber ; teilhaftig; teilneh-
Tanne; Tannenbaum; Tänn- täuschen; Täuschung men, ich nehme teil; teil-
lein; Tännicht tausend u. eintausend (vgl. weise; zum Teil; zuteil wer-

206
den lassen; das Abteil; das Terrarium, Terrarien Thron; thronen
Erbteil; der Vorteil 22, 23 Terrasse; terrassenförmig Thunfisch
teils; teils oben, teils unten; Terrier der; Foxterriör Thüringen; Thüringer Glas-
einesteils, anderenteils; Terrine die, die Terrinen waren ; thüringische Glas-
größtenteils Territorium das, Territorien waren ; Sächsisch-Thürin-
Teilzahlung die Terror der; terrorisieren; gische Tieflandsbucht 21, 25
Teint der, des Teints (Haut- Terrorist; terroristisch Thymian der
farbe; sprich: täng) Tertiär das (geologischer Zeit- Tibet; der Tibeter; tibetisch
T-Eisen das; Doppelt-T-Eiscn abschnitt) ticken; die Ticktack
Telefon, a u ch : Telephon das; Terz die, Terzen; das Terzett tief; tiefblau; Tiefdruck;
telefonieren; telefonisch Tesching das, des Tescbings, Tiefe; tiefgründig
Tclejgramm das; Brieftele- die Teschings (Kleinkaliber- Tiefbau der
gramm; Telegraph (Fern- gewehr) Tiefgang der
schreiber) ; telegraphieren; Test der, Testes, Teste; Test- Tiegel; Tiegelguß
auch: Telegraf usw. prüfung; Testverfahren Tiegeldruckpresse
Telemark der (Schischwung) Testament das; testamen- Tiegelstahl der
Telephon das; telephonieren; tarisch; Testamentsvoll- Tiekholz, siehe auch „T e a k b o lz“
auch: Telefon usw. strecker Tier, Tiere; tierisch; Tier-
Tele]skop das; der Teleskop- teuer, teurer, teuerste; teuere kreis; Haustier
fisch Waren; die Teuerung; ver- Tierarzt der
Telex (Fernschreiber); die teuern Tierzuchtgut das
Telexstelle Teufel; teuflisch Tiger der; tigern
Teller der; das Tellereisen teufen; abteufen; die Teufe Ti|gris der (Strom in Vorder-
Tempel der (Tiefe) asien)
Temperament das; tempera- Teutoburger Wald tilgen; Tilgung
mentvoll Text, Textes, Texte Tinktur die, Tinkturen
Temperatur die; Bodentem- textile Rohstoffe Tinte; Tintenfaß
peratur; temperieren Textilien die; Textilindu- Tip der, des Tips, die Tips;
Temperaturmeßgerät das strie; Textilwaren tippen (wetten), du tippst,
Temperaturregler der Thailand (asiatischer Staat) hast getippt
Temperguß der Theater; thea |tralisch tippen, du tippst, hast ge-
Tempo das, des Tempos, die Thema das, Themen u. The- tippt (anrühren), au ch: tip-
Tempos u. Tempi mata; thematisch; Vor- sen, du tipst; antippen
temporal (zeitlich); Tempo- tragsthema tipptopp (hochfein)
ralbestimmung ; Temporal- Theobald; Theoderich Tirol; Tiroler
satz Theodolith der, Theodolithe Tisch, Tisches, Tische; Tisch-
Tendenz die (Zweck, Ab- (Winkelmesser) chen; Tischler; tischlern
sicht); tendenziös Theologie; der Theologe; Titan das, des Titans (Metall)
Tender der; Kohlentender theologisch Titel der; titulieren
Tenne die Theorie; Theorie und Praxis; toben; tobsüchtig
Tennis das; Tennisspieler theoretisch; theoretisieren Tochter, Töchter .
Tenor, Tenöre; Tenorhorn; Thermometer das; Queck- Tod; todbringend; Todesan-
Tenorsolo; Heldentenor silberthermometer; ther- zeige; Todesfall; todes-
Tenor der (Sinn, Inhalt) misch; thermome|trisch; mutig; todkrank; tödlich
Teppich, Teppiche Thermosflasche verletzt; todmüde; tod-
Termin; Terminkalender; der Thermoplast der, die Thermo- sicher ; der Scheintod;
Terminus; die Terminologie plaste scheintot sein 8
Termite; Termitenhügel These die; Antithese; Syn- Toilette die; Toilettenseife
Terpentin das these tolerant; die Toleranz; tole-
Terrain das, die Terrains (Ge- Thomasbirne; Thomasmehl; rieren; Tolerierung
lände) ; Terrainbeschrei- Thomasschlacke toll; tollen; Tollkirsche; toll-
bung 28 Thor, siehe auch „D o n a r“ kühn; Tollwut; tollwütig

207
Tolle die; tollen (lockig ma- Tournee die, die Tourn^gs u. trappeln; Getrappel
chen) Tourneön Trasse die, die Trassen
Tölpel; Tolpatsch; Tölpelei; Toxin das, Toxine (Gift) Traube; Traubenzucker
tölpelhaft; tölpisch Trabant der, des Trabanten, trauen, du traust mir schon
Tomate; Tomatenpüree; To- die Trabanten immer; du traust mich am
matensoße traben; der Trab; Traber; Hochzeitstag; traulich;
Tomatenmark das das Trabrennen Trauung; Trauzeuge
Ton der, Tone; tönernes Ge- Tracheen die (Mehrzahl!) Trauermantel der ( Schmetter-
schirr; der Töpferton Tracht die, Trachten; trach- ling)
Ton der, Töne; Farbton; ten; trächtig; Trächtigkeit; trauern; das Trauerspiel;
Tonart; ein photographi- beeinträchtigen; eine Tracht traurig; Traurigkeit
sches Bild tonen; tönen T o n - Prügel; Honigtracht; Volks- träufeln; Traufe
film; die Tonleiter; tonlos; trachten träumen; Traum, Träume;
eintönig; hochtönend Tradition; traditionsreich; Träumer; Träumerei; träu-
' Tonhand das, die Tonbänder; traditionell merisch; traumhaft
das Tonbandgerät Trafo = Transformator traut, trautes Heim
Tonfilm der träge; Trägheit Trawler der (Fischereifahr-
Tonnage die (sprich: tonnasche tragen, du trägst, trugst, ge- zeug)
[sch s tim m h aft!]) 2 8 tragen, trage!; Tragbahre; Treber die (Mehrzahl; Rück-
Tonne die (A b k .: t ) ; Tonnen- die Trage; der Träger stand beim Brauen und
gehalt; Tonnengewölbe; tragisch; Tragödie Keltern); Bier-, Weintreber
Dreitonner trainieren; Trainer; Training; Trecker der
Tonschiefer der Trainingslager treffen, du triffst, trafest, ge-
Topf der, Töpfe; Töpfchen; Trakt der, des Traktes, die troffen, triff!; Treffer; treff-
Töpfer; töpfern Trakte lich; Treffpunkt; treffsicher
topographisch; die Topo- Traktor; Traktorenführer; Treibeis das
graphie Traktorist; Traktoristin treiben, du triebst, getrieben,
Tor das, des Tores, die Tore trällern; Geträller treibe!; Treiber; Treibstoff;
Tor der, des Toren, die To- trampeln; Trampeltier Trieb; Triebrad
ren; Torheit; töricht; tö- Trampolin das treideln; Treidelpfad
richterweise; betören Tran der; tranig tremuljpren; das Tremolo
Torf der; Torfmull; Torfstich Träne; tränen Trenchcoat der, die Trench-
torkeln tränken, getränkt; der Trank, coats (sprich: trenschkot); Da-
Tornado ‘ der (Wirbelsturm) des Trankes, die Tränke; men -Trenchcoat
Torpedo das; torpedieren; das die Tränke, der Tränke, die trennen; Trennung
Torpedoboot Tränken; Trunk Trennschärfe die
Torte; Törtchen Ttansformator der (Kurzform: Trense; Trensenzügel
tosen, du tost, tose!; Getöse Trafo); Transformatoren- Treppe; trepp |auf; trepp [ab;
tot sein; der Tote, des Toten, werk; transformieren Treppengeländer
die Toten, ein Toter, zwei Transistor der, des Transistors, Tresor der, Tresore
Tote; töten; Totenacker; die Transistoren Tresse die, die Tressen
Totenbett; totenblaß; to- tran|sitiv (zielend), transitives Trester die (Mehrz.l); Trester-
tenbleich; Totenfest, -grö- Verb wein
ber, -Schädel, -schein; to- Transmission die; Transmis- treten, du trittst, tratest, ge-
tenstill; totfahren; totge- sionsriemen treten, tritt!; der Tritt
boren; sich totlachen; Tot- transparent (durchscheinend) treu; die Treue; treuherzig;
schlag; das Tote Meer; Transparent das treulich; getreu; auf Treu
scheintot 8 transportieren; Transport; und Glauben
total; der Totalitarismus; die Transporteur Treuhänder der
Totalität transversal; die Transversale Tri angel der
Totalisator der; das Toto Trapez, Trapezes, Trapeze Trias die; die Triasformation
Tour die; Tourist; Touristik Trapczlineal das Tribüne die

208
Tribut der, Tribute; tribut- tropfen; der Tropf, Tröpfe; Tuch, Tuche oder Tücher;
pflichtig; Tributzahlung tröpfeln; Tropfen; Tröpf- Handtücher; Kleidertuche
Trichine die; trichinös chen; Tropfsteinhöhle tüchtig; Tüchtigkeit
Trichter; eintrichtern Trosse die; Schiffstrossen Tücke; tückisch
Trick der; Trickfilm Trost der, des Trostes; trö- Tuff der; Tuffstein
Trieb; Triebfeder; Trieb- sten; tröstlich; getrost tüfteln; Tüftelei
kraft; Triebrad; Triebwa- Trottel der; trottelhaft Tugend; tugendhaft
gen; Ab-, An-, Auftrieb trotten; der Trott Tüll der; Tüllgardine
Triebwerk das Trottoir das (Fußsteig; sprich: Tulpe; Tulpenbeet
triefen, du trieftest u. trof- tro tto a r) 2 8 tummeln; Tummelplatz
fest u. troffst, getrieft, triefe! Trotz der, des Trotzes; trotz Tümpel der
Trift die; Trift |eis (auch: des Wetters u. trotz dem Tumult der, Tumulte; Tu-
Drifteis); triften; triftig; W etter; trotzdem; trotzen; multuant ; tuinultuarisch;
triftiger Grund; Triftigkeit du trotzt; trotzig; Trotz- tunlultuigren
Trigonome|tri£ die; trigono- kopf ; zum Trotz tun, du tatest, du tätest, ge-
metrisch trübe; trüben; Trübsal; trüb- tan, tue!; der Tunichtgut;
Trikot das u. der, die Trikots; selig; die Betrübnis; im tunüch; das Getue; das Tun
die Trikotage trüben fischen 22 und Lassen
trillern; Triller Trubel der; vertrubeln tünchen; Tünche
Trillion die (eine Million Truchseß der, des Truch- Tun|dra die, Tundren; Tun-
Billionen) sessen, die Truchsessen drabewohner; Tundraboden
Trilogi^ die trudeln, ich trudele tunken; Tunke
trimmen; der Kohlentrimmer Trüffel die (Pilz); trüffeln; Tunnel der, des Tunnels, die
trinken, du trankest, ge- Trüfifelwurst Tunnel u. Tunnels
trunken, trinke!; der Trank; Trug der; trügen; trüge- Tüpfel der; das Tüpfelchen;
der Trunk; Getränk risch; Lug und Trug; Trug- tüpfelig; tüpfeln; Tüpfel-
Trinkvollmilch die schluß farn; Tüpfelhyäne
Trio das, die Trios; die Triole Truhe die tupfen; derTupfcn; derTupfer
trippeln; ich trippele Trümmer die; Trümmer- Tür; Türangel; Türhüter;
Tritt; auf Schritt und Tritt haufen; zertrümmern Türpfosten; Türschwellc
Trijnmph der; triumphal; Trumpf, Trümpfe; auftrump- Turbine, Turbinen
triumphieren fen; übertrumpfen Turbinentriebwerk das
trocken; trocknen; im Trock- Trm k, Trünke; Trunken- Turbodüsenantrieb der
nen sitzen (trocken sitzen); bold ; trunken sein turbulent, turbulente Szene
auf dem trocknen sitzen Trupp der, die Trupps Turgor der (Innendruck der
(nicht weiterkönnen) 22 Truthahn; Truthenne Pflanzcnzelle)
Trockendienst (in Brikett- Tschecho| Slowakei die; der Türkei; der Türke, des Tür-
fabrik) Tscheche, des Tschechen, ken, die Türken; türkisch
Trockendock das, die Trok- die Tschechen; tschechisch; Turkmenische SSR
kendocks tschechoslowakisch Turm, Türme; Türmchen;
Trockenfutter das Tschechoslowakische Soziali- türmen; Türmer; Turmuhr;
Trockensubstanz die stische Republik (Abk.: zweitürmig
Troddel die, Troddeln (an CSSR ) ' Turmdrehkran der
einer Decke) Tsetsefliege turnen; Turner; Turnhalle;
trödeln; der Trödel; Trödler T-Träger der beim Turnen; turnerisch
Trog, Tröge Tuba die, Tuben Turnier das; Tennisturnier
trollen sich; troll dich Tube die Turteltaube
trommeln; Trommel; Trom- Tuberkel der tuscheln; Getuschel
melfell; Trommler Tuberkulin das, des Tuberku- tuschen; Tusche; Tusche-
Trompete, Trompeten lins (Impfstoff) kasten; vertuschen
Tropen die; Tropenfieber; Tuberkulose die; tuberkulös; Tüte; Zuckertüte
Tropenklima; tropisch ein Tuberkulöser tuten; Tute; Tuthorn, -hörner

14 [ 100520 ] 209
Tweed der, des Tweeds, die überdrüssig; der Überdruß, übertragen; übertragbar; die
Tweeds oder Tweede (Ge- des Überdrusses Übertragung; das Über-
webe; sprich: twiet) über[eck stellen tragungsgerät
Twist der, Twiste (Füllgarn) über|ein|ander; Übereinan- übervorteilen, übervorteilt
Typ der, des Typs, die Typen; derfallen ; übereinander überwältigen, überwältigt
der Menschentyp; typisch herfallen; übereinanderlie- überwerten, überwertet; die
Type die, der Type, die gen 23 Überwertung
Typen (Einzelletter); Typo- Übereinkommen; das Über- überwinden; überwindlich;
graphie (Arbeit des Schrift- einkommen ; die Überein- Überwindung
setzers) kunft 21, 23 überwintern, überwintert
Typus der; die Partei neuen übererfüllen, übererfüllt; die überzählig
Typus Übererfüllung üblich; orts|üblich
Typhus der, des Typhus überfließen; Überfluß; über- U-Boot das (Unterseeboot)
typographisch; die Typogra- flüssig übrig; übrigbleiben; übrigens;
phie überflügeln übrig haben; übriglassen;
Tyrann der, des Tyrannen, überhandnehmen, es nimmt alles übrige; die übrigen;
die Tyrannen; die Tyran- überhand, hat überhand- ein übriges tun; im übrigen
nei; tyrannisch genommen ü. d. M. = über dem Meeres-
überhaupt spiegel
U überhitzen, überhitzt; der UdSSR = Union der Sozia-
Überhitzer listischen Sowjetrepubliken
u. = und 27 Überkleidung die U-Eisen; U-Eisen-förmig
u. a. = und anderes Überlandkraftwerk das Ufer; uferlos; aus|ufern
und andere überlagern, überlagert; die Uhland; Uhlandsche Lyrik
unter anderem Überlagerung Uhr, Uhren; Uhrzeit
unter anderen überlebensgroß Uhu, Uhus
u. ä. = und ähnliches Überlieferung; überliefert Ukraine die; Ukrainer; Ukrai-
u. a. m. = und anderes übermangansauer nische SSR
mehr übermannshoch UKW = Ul]trakurzwelle;
u. desgl. = und desgleichen übermitteln, ich übermittele; UKW-Sender
u. dgl. = und dergleichen die Übermittlung Ulk der; ulken; verulken
U-Bahn = Untergrundbahn Überproduktion die Ulme; Ulmenholz
übel, ihm ist übel; das Übel; überrunden, überrundet; die Ultimatum (letzte Aufforde-
übeldeuten, , übelgedeutet; Überrundung rung); ultimativ
Übelkeit; übelnehmen, du Überschallgeschwindigkeit die Ul|trakurzwelle (A b k .: UK W )
nimmst übel, übelgenom- überschießen; der Über- ultramarin; ultrarot; ul-
men; Übeltäter; übelwollen, schuß; überschüssig traviolette Strahlen
übelgewollt; übelwollend, überschlagen; der Überschlag Ultraschall
am übelwollendsten überschwenglich; die Über- um dem Frieden zu dienen;
üben; üblich; Übung schwenglichkeit; der Über- um den Frieden kämpfen;
über dem Zaun liegen, über schwang um Gottes willen; um mei-
den Zaun wachsen; überm überschwer netwillen; um so mehr
(über dem ); übers (über das); Übersee, in Übersee; Übersee- umbauen, du hast umgebaut;
über und über Empfang; überseeisch umbauen, du hast um-
überjall; überallhin übersehen; übersehbar; die baut 23
Überbau der Übersicht; übersichtlich umjein[ander; umeinander
überbelichten, überbelichtet übersetzen, ich übersetze, besorgt sein; umeinander-
überblatten; die Überblattung übersetzt; die Übersetzung laufen 23
Überbleibsel das übersetzen, ich setze über, Umfang; Umgang; Umschlag
Überblicken; der Überblick übergesetzt umformen; die Umformung
Überdruck der; die Über- überstürzen, überstürzt; die Umgebung die
druckturbine Überstürzung Umgehungsstraße die

210
umgekehrt, umkehren; die unbedacht; unbedachtsam; ungeachtet; desungeachtet u.
Umkehr unbedachterweise 22 dessenungeachtet
umgestalten, umgestaltet; die unbedeutend; Unbedeutend- Ungebühr die; ungebührlich
Umgestaltung heit ; am unbedeutendsten ungefähr; von ungefähr
umkippen, umgekippt unbefugt; der Unbefugte ungeheuer; das Ungeheuer
umkleiden, mit Papier um- Unbehagen das; unbehaglich ungehörig; die Ungehörig-
kleidet; umkleiden, er hat unbehelligt keit
sich umgekleidet 23 unbeirrbar; unbeirrt Ungeniert (sp rich : unBcheniert
Umkreis der unbescholten; die Unbeschol- [sch stim m haft !]); die Unge-
Umlaut der; Umlauten, um- tenheit niertheit
gelautet unbeständig; die Unbeständig- ungenügend
iimleiten; die Umleitung keit ungerade Zahl
umliegend, umliegende Ort- unbestimmt; unbestimmtes ungeratenes Kind
schaften Fürwort (Indefinitprono- ungeschlachter Mensch
umreißen, er reißt um, hat men) ungeschmälert
umgerissen; umrejßen, er Unbilden die (Mehrzahl!) ungeschoren lassen
umryßt, hat Umrissen; der Unbill die; unbillig ungestüm; mit Ungestüm
Umriß 23 unbotmäßig Ungetüm das, Ungetüme
umschichtig (wechselweise) unbrauchbar ungewiß; im ungewissen sein;
Umschlag; Umschlagplatz Undank; undankbar ins Ungewisse steigern 21, 22
umschulen; Umschüler undiszipliniert Ungeziefer das
Umschweif der; ohne Um- unduldsam; Unduldsamkeit ungläubig; unglaublich
schweif; Umschweifen, um- uneigennützig; die Uneigen- unglimpflich; verunglimpfen
schweift nützigkeit unglücklicherweise
umsichtig; die Umsicht; U m - unendlich; unendlichemal, Ungunst; ungünstig; zuun-
sehen 23 unendliche Male; bis ins un- gunsten 27
umspannen; Umspannwerk endliche (unendlich oft), bis ungut; nichts für ungut
Umstand; umständlich ins Unendliche (bis in die Unhold der; unhold sein
Umstandsbestimmung die Unendlichkeit) 22 Uniform die; uniformieren
(adverbiale Bestimmung) unentgeltliche Leistung (ohne Unikum das, die Unikums
Umstandswort das (Adverb); Entgelt) uninter|essant; uninteressiert
umstandswörtlich (adver- unentschieden; das Unent- Union die; Union der Sozia-
bial) schieden listischen Sowjetrepubliken
Umsturz; umstiirzlerisch unentschlossen; die Unent- universal; das Universalmit-
Umtriebweide die schlossenheit tel; universell
umwechseln, ich wechsele um, unentwegt Universität die; Universitäts-
umgewechselt; die Umwech- unerläßlich professor
selung unermeßlich Universum das; universal;
Umwelt die unersättlich universell
umzingeln; Umzingelung unerschrocken; Unerschrok- Unke, Unken; unken
UN = Vereinte Nationen kenheit unklar; im unklaren sein
(„United Nations“ ) unerschütterlich Unkraut das; der Unkraut-
unabhängig; Unabhängigkeit unersprießlich striegel
unablässig Unfall der; die Unfallverhü- unleidlich
unachtsam; Unachtsamkeit tung unleugbar
unansehnlich; die Unansehn- unfehlbar; die Unfehlbarkeit unliebsam; Unliebsamkeit
lichkeit. Unflat der; unflätig unnachgiebig; die Unnach-
unantastbar; Unantastbarkeit unfrankiert, unfrankierter giebigkeit
unartikuliert Brief unnachsichtig oder unnach-
unaufhörlich Unfug der sichtlich
unausstehlich Ungarn; der Ungar; unga- unnahbar; die Unnahbarkeit
unbändig risch unnötigerweise

14* 211
unpaß; unpäßlich unterdes u. unterdessen unumwunden
unproduktiv; die Unproduk- Unterdrück der, Unterdrücke unverbesserlich; die Unver-
tivität Unterdruckkammer die besserlichkeit
Unrat der unter|ein|ander wohnen, un- unverblümt; die Unver-
unratsam; unrätlich (nicht tereinanderstellen 23 blümtheit
rätlich) Untergrund; Untergrundbahn unverbrüchlich; unverdien-
Unrecht das; unrecht be- (A bk.: U-Bahn); antifaschi- termaßen; unverfroren; un-
kommen, du bekommst un- stische Untergrundbewe- verhohlen; unvermeidlich;
recht; unrecht geben, du gung unverrichteterdinge; unver-
gibst unrecht; unrecht ha- Unterhalt der; unterhalten richtetersache ; unverschämt;
ben, du hast unrecht; un- unterhalten sich; unterhalt- unversehens; unver sehrt;
recht tun, du tust unrecht; sam unverwüstlich; unverzüglich
ein Unrecht tun, jemand ein Unterhändler; unterhandeln Unvermögen das
Unrecht antun; unrecht- Unterholz das Unvernunft die; unvernünftig
mäßigerweise; im Unrecht unterirdisch unvollkommen; die Unvoll-
sein; mit Unrecht; zu Un- Unterkleidung die kommenheit
recht 21, 22 Unterkunft die, die Unter- unvollständig
unrein; ins unreine schreiben künfte; Unterkunftshaus unvorhergesehen
Unruh die (Teil der Uhr) Unterlegescheibe die unwägbar; die Unwägbarkeit
Unschlitt das (Talg) unterliegen, unterlegen; die unwahr; Unwahrheit
unschlüssig; die Unschlüssig- Unterlegenheit un wegsam; Unwegsamkeit
keit Untermieter unweit des Dorfes, vom Dorfe
unselig unterminieren unwiderruflich
unser, unser Sohn, unsere Unteroffizier der unwiderstehlich
Tochter, unser K ind; du ge- unterordnen; Unterordnung unwiederbringlich
denkst unser; das Unsere u. unterrichten; Unterricht Unwillen der, des Unwillens;
Unserige (unsere Habe); unterscheiden; Unterschied unwillig
dieses Buch ist das unsere u. Unterschlupf der; unter- unwirtlich
unserige; die Unseren u. schlüpfen unwissend, unwissentlich
Unsern u. Unserigen (unsere Unterseeboot, U-Boot unzählig; unzähligemal, un-
Angehörigen); unsereiner u. Unterstand der, die Unter- zählige Male
unsereins; unseresgleichen stände; unterständig Unze die (kleines Gewicht)
u. unsersgleichen; unserer- Untertagearbeit die unzulänglich; die Unzuläng-
seits u. unserseits; unsert- untertan sein: der Untertan, lichkeit
li alben; unsertwegen; um des Untertans u. Unter- unzurechnungsfähig; Unzu-
unsertwillen 22 tanen, die Untertanen; un- rechnungsfähigkeit
Unsinn der; unsinnig tertänig ; Untertänigkeit unzuverlässig; die Unzuver-
unstatthaft untertunneln; die Untertun- lässigkeit
unstet; die Unstetigkeit nelung üppig; Üppigkeit
unstimmig; Unstimmigkeit Unterwasserkamera die Ur der, Ure (Auerochse)
untadelig unterwegs Ur|ahn; Urahne
unten; unten an; untenher; unterweisen, unterwiesen; die Ural der
von unten her 23 Untcr Weisung Uran das, des Urans (ehern.
unter dem (oder: unterm) unterwürfig; die Unterwür- Grundstoff); die Uranpech-
Baum stehen, unter den figkeit blendc; das Uranpccherz
Baum stellen; unter ande- Untiefe die (seichte Stelle) Uranus der, des Uranus (Pla-
rem; unter anderen; unter- untrüglich net)
derhand (heimlich); das Un- unüberwindlich; die Unüber- Uraufführung die; urauf-
terste zuoberst kehren windlichkeit führen, uraufgeführt
Unterbau der, Unterbauten unumgänglich urbar machen
unterbelichtet, unterbelichte- unumschränkt; die Unum- Urbild das; die Urform
ter Film schränktheit Urheber der; Urheberrecht

212
Urin der Vase; Blumenvase Verb das, Verben (Zeitwort);
Urkunde die; urkundlich Vaselin das; die Vaseline verbal
Urlaub; Urlauber Vater, Väter; väterlich; verballhornen (verschlech-
Urmensch der; Urstromtal Stiefvater tern) ; Buchdrucker Ballhorn
Urmeter das (Urmaß des Me- Vaterland; vaterländisch; der verbannen; Verbannung
ters) Große Vaterländische Krieg verbessern; Verbesserung u.
Urne; Urnenhain VdgB = Vereinigung der ge- Verbeßrung
urplötzlich genseitigen Bauernhilfe Verbesserungsvorschlag der
Ursache; ursächlich VEAB = Volkseigener Er- verbieten, verboten
Ursprung; ursprünglich fassungs- und Aufkaufbe- verbinden, verbunden; ver-
Urstromtal das, die Urstrom- trieb bindlich; Verbindung; der
täler VEB = volkseigener Betrieb Verbundbetrieb; das Ver-
urteilen; das Urteil Vegetarier der; vegetarische bundnetz
Urwald Kost verblassen, verblaßt
urwüchsig; Urwüchsigkeit Vegetation die; die Vege- verblenden, verblendet; die
Urzeit; Urzustand tationszone ; vegetieren Verblendung
USA = Vereinigte Staaten vegetativ verblüffen; verblüfft sein; der
von Amerika („U nited Veilchen; veilchenblau Bluff; bluffen
Stales of America“ ); USA- Vektor der, des Vektors, die verbohrt Bein
Bürger Vektoren Verbot das; verbieten
Usbekische SSR Vene die, Venen (Blutader) verbrämen; Verbrämung
Usedom Venedig; der Venediger u. verbrauchen; Verbraucher
usf. = und so fort Venezianer; der Großvene- Verbrauchergenossenschaft
Usurpation die; der Usur- diger (Alpenberg) die (Konsumgenossenschaft)
pator Ventil das; Ventilgummi; verbreiten, verbreitet; die Ver-
usw. =v= und so weiter Ventilkolben; Ventilröhre breitung
Utensilien die; Zeichenuten- Ventilator der, Ventilatoren; verbreitern, ich verbreitere,
silifin Ventilation verbreitert; die Verbreite-
Utopie die, U topien; uto- Venus (Liebesgöttin; Planet) rung
pisch; Utopist verabscheuen; verabscheu- verbrennen, verbrannt; die
uzen (foppen), du uzt ungswürdig Verbrennung; der Verbren-
verabschieden; die Verab- nungsmotor
V schiedung verbrühen, verbrüht
verächtlich; verachten Verbund der; die Verbund-
Vagabund der, des Vaga- verallgemeinern; die Verall- bauweise ; die Verbundenheit
bunden, die Vagabunden gemeinerung verbünden; der Verbündete
Vakuole die, Vakuolen Veranda die, Veranden verchromen, verchromt; die
Vakuum das, die Vakua; die verändern; Veränderung Verchromung
V akuumpumpe verankern; die Verankerung Verdacht; verdächtig; ver-
Valuta die, Valuten (Wert, veranlassen, veranlaßt; die dächtigen, verdächtigt
Geldwährung) Veranlassung verdammen; verdammens-
Vanadium u. Vanadin das veranstalten, veranstaltet; die wert; die Verdammnis
(ehern. Grundstoff, Metall) Veranstaltung verdauen; verdaulich; Ver-
Vanille die; Vanille|eis verantworten; verantwort- dauung
Variable die, die Variablen lich; Verantwortung verderben (umkommen), du
(veränderliche Größe) verarbeiten, verarbeitet; die verdirbst, verdarbst, ver-
Variation die; variabel; die Verarbeitung dürbest, bist verdorben, ver-
Variante, Varianten verargen dirb nicht!; jem and verderben
Variete das, die Varietes; verärgern, verärgert (zugrunde richten), du ver-
Varietetheater verästeln; Verästelung dirbst ihn, verdarbst ihn,
variieren, variiert veräußern, veräußert; die Ver- verdürbest ihn, hast ihn
Vasall der; Vasallenstaat äußerung verdorben, verdirb ihn

213
nicht! (v era ltet: du verderbst verfilmen; die Verfilmung verhutzeln (zusammen-
ihn usw.); er ist verderbt verfilzen, verfilzt schrumpfen), verhutzelt
(schlecht); das Verderben; verflüchtigen sich verirren, verirrt; die Ver-
verderblich; die Verderbnis, verflüssigen; Verflüssigung irrung
Verderbnisse verfügen, verfügt; Verfügung verjähren; Verjährung
verdeutlichen, verdeutlicht; vergällen, vergällt; Vergällung verkanten, verkantet; Ver-
V erdeutlichung Vergangenheit; vergänglich kantung
verdicken, verdickt; die Ver- vergasen; der Vergaser verkapseln; die Verkapselung
dickung vergeben; vergeblich verkehren; der Verkehr; Ver-
verdienen; der Verdienst (Er- vergebens kehrsstraße
werb); das Verdienst (Lei- vergegenwärtigen Verkehrserziehungswoche
stung); verdienstvoll vergelten, vergolten; die Ver- verkehrswidriges Verhalten
verdoppeln; Verdoppelung geltung Verkehrtheit die; verkehrt
verdorren, verdorrt vergessen, du vergißt, ver- verkleiden; die Verkleidung
verdrehen, verdreht gaßest, vergessen, vergiß!; verkneifen, verkniffen
verdrießen jemand, du ver- Vergessenheit; vergeßlich; verkoken; Verkokung
drießt ihn, es verdrießt das Vergißmeinnicht verkommen
mich, du verdrössest ihn, vergeuden; Vergeudung verkrüppeln; die Verkrüppe-
es verdroß ihn, du hast ihn vergewissern, ich vergewis- lung
verdrossen, du bist ver- sere u. vergewißre mich; die verladen; Verladebrücke
drossen, verdrieße ihn Vergewisserung u. Verge- Verlag der,; das Verlags-
nicht!; verdrießlich; Ver- wißrung system; das Verlagswesen;
drießlichkeit; der Verdruß, vergilbt; gelb der Verleger
des Verdrusses verglasen, verglast;Verglasung verlanden; ein See verlandet
verdünnen, verdünnt; die Ver- vergleichen, verglichen Verlängerung
dünnung vergnügen s ic h ; das Ver- Verlaß der, des Verlasses; die
verdunsten; die Verdunstung gnügen ; vergnüglich; ver- Verlassenheit
verdüstern, ich verdüstere gnügt ; vergnügungssüchtig verlassen; verläßlich
verdutzen, du verdutzt ihn; vergönnen, vergönnt Verlaub der; mit Verlaub
verdutzt sein vergöttern verlautbaren; verlauten
veredeln; Veredelung vergrößern; Vergrößerungs- verleiden, verleidet
verehren, verehrt; die Ver- glas verleihen, verliehen
ehrung Verhältnis, Verhältnisses, verleiten (verführen)
vereidigen, vereidigt; die Ver- V erhältni sse; verhältnis- verletzen, du verletzt; der
eidigung mäßig; Verhältniswort (Prä- Verletzte; Verletzung
Verein; vereinbaren; ver- position) verleumden; Verleumder; der
einigen; Vereinigte Staaten Verhängnis, Verhängnisses, Leumund (Ruf)
von Amerika (A bk.: U SA); Verhängnisse; verhängnis- verlieren, du verlorst, ver-
Vereinigung der gegensei- voll; Verhängung loren, verliere!; etwas verlo-
tigen Bauernhilfe (A bk.: verharren; Verharrung ren geben; verlorengehen (in
V dgB); Vereinte Nationen verharschen, verharscht Verlust geraten), verloren-
(A b k .: UN) 27 verhätscheln, verhätschelt gegangen
vereisen, vereist verheeren, verheerend Verlies das, Verlieses, Ver-
vereiteln, vereitelt; die Ver- verhehlen, verhehlte, ver- liese (Kerker)
eitelung hehlt; verhohlen (verborgen) verlosen; die Verlosung
verfahren (handeln); das Ver- verhexen, du verhext, hast verlottern; Verlotterung
fahren; Verfahrenstechnik verhext Verlustzeit die
verfallen; der Verfall verhindern; Verhinderung vermachen; Vermächtnis,
Verfassung; die verfassung- verhöhnen; Verhöhnung Vermächtnisses, Vermächt-
gebende Versammlung verhören; das Verhör nisse
verfeinden, verfeindet; die verhüten; Verhütung vermählen; Vermählung
Verfeindung verhütten; Verhüttung vermeintlich

214
vermessen sein; Vermessen- verschleißen; der Verschleiß, vervielfältigen, vervielfältigt
heit; vcrmesscntlich Verschleißes, Verschleiße vervollkommnen, vervoll-
vermindern; Verminderung Verschlußlaut kommnet; die Vervollkomm-
vermissen, du vermißt, hast verschmähen, verschmäht nung
vermißt, bist vermißt wor- verschmitzt; Verschmitztheit vervollständigen, vervollstän-
den, vermiß! u. vermisse! Verschnitt der, Verschnittes digt; Vervollständigung
vermitteln; unvermittelt; verschränken, verschränkt verwahren einen Gegen-
Vermittelung; Vermittler verschrotten, verschrottet stand; sich verwahren gegen
vermodern; die Vermoderung verschwenden; verschwende- den Vorwurf; Verwahrung
vermögen; das Vermögen; risch; Verschwendung verwahrlosen, du verwahr-
vermögend, am vermögend- versehentlich lost, bist verwahrlost
sten; die Vermögenssteuer, versenden, versendetest u. verwaisen, du verwaisest u.
auch: Vermögensteuer versandtest, versendet u. ver- verwaist, bist verwaist
vermuten; Vermutung sandt; versandte Ware verwandeln; Verwandlung
vernachlässigen; die Ver- versengen; versengtes Haar verwandt; der oder die Ver-
nachlässigung versenken; versenkter Pfeiler; wandte, ein Verwandter,
vernehmen, vernommen; ver- versenkbar; Versenkung zwei Verwandte; Verwandt-
nehmlich; Vernehmung versessen sein auf schaft ; verwandtschaftlich
Vernunft; vernünftig Versessenheit die verwässern; Verwässerung u.
veröden; die Verödung verseuchen Verwäßrung
veröffentlichen; Veröffent- versiegeln; die Versiegelung verwechseln; Verwechselung
lichung versiegen (vertrocknen) Verweis der, Verweises, Ver-
verordnen; die Verordnung versinken; versunkene Zeit weise; verweisen; des Lan-
Verpflichtung; verpflichten versohlen des verwiesen sein
verpuffen, verpufft; Verpuf- versöhnen; Versöhnung Verwendung; verwendbar
fung verstaatlichen; Verstaat- verwesen, du verwest; ver-
verputzen, verputzt; Verputz lichung weslich; Verwesung
verquicken, verquickt verstädtern; die Verstädte- verwirren, ich habe ihn ver-
verraten, du verrätst, ver- rung wirrt, ich bin verwirrt; Ver-
rietst, verraten, verrate!; Verstand; verständig; ver- wirrung; die Lage ist ver-
Verrat; Verräter; verräte- ständlich; Verständnis, Ver- worren; Verworrenheit
risch ständnisses, Verständnisse verwittern, verwittert; die
verreisen verstärken; der Verstärker Verwitterung
verrenken; Verrenkung Versteck spielen verwitwet; W itwe; Witwer
verringern; Verringerung versteinert verwöhnt; Verwöhnung
verrußen, verrußt; Verrußung verstohlen lächeln ■ verworfen sein; verworfener
Vers der, Verses, Verse; verstreben; die Verstrebung Mensch; Verworfenheit
Versfuß; Versmaß verstümmeln; Verstümme- verwunden; der Verwundete
Versailles (sprich: wärßai) 28 lung verwüsten; Verwüstung
Versand der; Versandhaus; vertagen; die Vertagung verzehren; der Verzehrer
versandfertig verteidigen, verteidigt; Ver- Verzeichnis, Verzeichnisses,
versäumen; Versäumnis, Ver- teidiger V erzeichnisse
säumnisses, Versäumnisse vertikal (senkrecht); die Ver- verleihen, du verziehst,
verschalen, verschalt; Ver- tikale; Vertikalebene verziehen, verzeihe!; ver-
schalung vertilgen; die Vertilgung zeihlich; Verzeihung
Verschiebebahnhof der vertrackt (verwickelt) verzichten; der Verzicht
verschieden (gestorben) Vertrauensvotum das verzieren; Zierat
verschieden; verschiedenes vertuschen; die Vertuschung verzinsen; die Verzinsung;
erklären; vcrschiedenemal, verunglimpfen, verunglimpft verzinsbar; verzinslich
verschiedene Male; Ver- verunkrauten, verunkrautet Verzug der; die Verzugs-
schiedenheit ; verschiedent- V crunreinigung zinsen; ohne Verzug
lich; etwas Verschiedenes vervielfachen, vervielfacht Vesper die; Vesperbrot

215
Vesuv der Virus das, Viren; Virus- endung; vollendete Gegen-
Veterinär (Tierarzt) krankheit; virulent wart (Perfekt)
Veto das; Vetorecht Visier das, des Visigrs, die Vollerntemaschine die
Vetter, Vettern Visiere; visieren Volleyball der (sprich: wnlli-)
Vexierbild das Viskose die; Viskosekunst- vollgenossenschaftlich
vgl. = vergleiche 27 seide vollkommen; Vollkommen-
vH — vom Hundert 27 Vi|stra die (Zellwolle) heit; vervollkommnen
Viadukt der, Viadukte visuell Vollkornbrot das
Vjeh; Viehhof; viehisch Visum das, die Visa vollmechanisiert
Viehhaltung die Vitjamin das; vitaminhaltig; vollstrecken; vollstreckbar
Viehpfleger der Vitamin-A-haltig vollzählig; Vollzähligkeit
viel; viele; vielerlei; vielfach; Viftrage die; Vitragenstange vollziehen, vollzogen; der Voll-
Vielfraß; vielhundertmal, Vi|trine die zug; Vollzugsgcwalt
viele hundert Male; viel- v .J . = vorigen Jahres 27 Voll das (Einheit der elektri-
leicht; Vielliebchen; viel Vlies das; das Goldene Vlies schen Spannung); V olt-
Wichtiges; allzuviel, allzu v.M. = vorigen Monats 27 meter
viele; in vielem; um vieles; Vogel, Vögel; das Vogelbauer; Volumen das, des Volumens,
wer vieles bringt . . . 21, 22 vogelfrei ;dieVogelkunde;vo- die Volumen oder Volumina
Vieleck das; vielcckig gelkundlich; Vogelscheuche vom (von dem ); vom ersten
Vielfalt die; vielfältig Vogelbeere; Vogelbcerbaum Tage an; vom u. von Mon-
vier (vgl. auch „ a c h t “ ) ; die Vier, Vogesen die tag an
der Vier, die Vieren; Vier- Vogt, V ögte; Vogtland von dem u. vom Baum fallen;
radbremse; vierschrötig; Voile der (sprich: w o» 1); Voile- von Rechts wegen, von
viertens; alle viere von sich kleid Amts wegen; voneinander-
strecken; auf allen vieren; Vokabel die, Vokabeln; das gehen; voneinander wissen;
mit vieren; das Geviert; zu Vokabular von klein auf; von heute
vier u. zu vieren u. zu viert Vokal der (Selbstlaut) an; von neuem ; von oben
vierblätterig Volk, Völker; Völkchen; h er; von Sonntag, den 17.,
vierfüßig; der Vierfüßler Volksbuch; die Volksdemo- bis Dienstag, den 19. M älz;
Vierkant der, des Vierkantes, kratie ; volkseigene Be- vonstatten gehen; davon;
die Vierkante triebe; Volkshochschule; hiervon; von vornherein
Vierradbremse die Volksinstrumentengruppe; vor dem Baum sitzen, vor den
Viertaktmotor der Volkskunst, -lied, -polizei, Baum setzen; vor kurzem;
viertel; vierteln; ein viertel -sage, -tanz; volkstümlich vorhin; vormals; vorüber;
und ein halbes Jahr, ein Volksarmee die; Nationale vor- und zurückgehen; vor-
Vierteljahr; ein Viertel vier, Volksarmee (A b k .: NVA) zeiten
5 Minuten vor drei Viertel; Volksbuchhandlung die Vor |arlherg; vorarlbergiscb
eine viertel und eine halbe Volkskorrespondent der vor|aus; Voraussetzung; vor-
Stunde, eine Viertelstunde; (A bk.: Vk.) aussichtlich ; im voraus;
Viervierteltakt Volkspolizei die (A bk.: V P ); zum voraus
Vierwaldstätter See der der Volkspolizist vorbedacht; mit Vorbedacht
vierzehn; vierzig Volksrepublik die Vorbedeutung
Vietnam (Staat in Südost- Volkssolidarität die (A b k .: V S) Vorbehalt der; vorbehaltlich
asien); der Vietnamese voll; voll|auf; vollblütig; des Widerrufs; vorbehaltlos
Villa die, Villen Völlerei; völlig; volljährig; vorbei; vorbeifahren; es wird
viqlelt Vollm ond; vollständig; voll- bald vorbei sein
Violine die; Violinschlüssel; zählig; aus dem vollen Vorderansicht die
das Violoncello, auch: Cello schöpfen; ein Armvoll; eine vordere Tür
Viper die, Vipern (Schlange); Handvoll Vordergaumenlaut (Palatal)
die Sandviper vollautomatisch; Vollautoma- Vordergrund
virtuos; der Virtuose; die Vir- tisierung vorderhand (einstweilen)
tuosität voU|enden; vollends; Voll- Vorderhand die

216
Vorderrad vorstehend; vorstehendes; sest u. wuchst, gewachsen,
Vorderradantrieb der das Vorstehende; im vor- wachse!; Wachs|tum; der
Vordersatz stehenden, in vorstehendem W uchs; Gewächs; der Miß-
vor: einander; sich vorein- Vorteil der; vorteilhaft wachs, -wuchs
ander hüten; voreinander- Vortrag der, Vorträge Wächte die, Wächten (über-
steilen Vortritt der; vortreten hängender Schnee)
voreingenommen; die Vor- Vorurteil das; vorurteilslos; Wachtel, Wachteln
eingenommenheit die Vorurteilslosigkeit wackeln; wackelig
Vorfahr der, des Vorfahren, Vorwand der, Vorwände wacker
die Vorfahren vorwärts; vorwärts gehen; Wade; Wadenbein
Vorführgerät das vorwärtsgehen W affe; Waffenstillstand
Vorgang; Vorgänger vorweg; vorwegnehmen Waffel, Waffeln
Vorgelege das Vorwitz u. Fürwitz wagen; wagehalsig; der
Vorgesetzte der oder die Vorwort, -worte (Vorrede) W agemut; wagemutig;
vorgestern; vorgestern abend vorzeiten (früher); vorzeitig; Wagestück; Wagnis, Wag-
usw. siehe unter „gestern “ (zu früh); vorzeitlich (in nisses, Wagnisse
vorige Woche frühester Zeit) Wagen der; Wagennummer;
Vorkehrung die, Vorkehrung Vorzug; vorzüglich W aggon; Wagner
treffen Vorzugsmilch die wägen; Waage; wiegen
vorkeimen; Vorkeimung votieren (entscheiden, ab- wählen; die W ahl; wählbar;
vorkommendenfalls; das Vor- stimmen); das Votum , des wählerisch; wahllos
kommnis, Vorkommnisses, Votums, die Voten u. Vota Wahn der; wähnen; W ahn-
Vorkommnisse VP = Volkspolizei sinn; wahnwitzig
vorläufig; der Vorläufer vT = vom Tausend 27 wahr; wahrhaben; wahrhaft;
vorlieb u. fürlieb; vorlieb- vulgär (gewöhnlich, gemein) wahrhaftig; Wahrhaftig-
nehmen u. fürliebnehmen Vulkan der; vulkanisch; vul- keit; Wahrheit; wahrlich
Vormärz der, des Vormärz kanisieren wahren; wahrnchmen; be-
(Zeit vor dem März 1848) Vulkanfiber die (künstlicher wahren; gewahr w erd en ; ge-
Vormittag; vormittags u. Faserstoff) wahren; verwahren
des Vormittags; heute vor- währen; während; Währung;
mittag, siche auch „gestern“ Gold-, Silberwährung
W
Vormund; Vormundschaft währenddem; währenddes,
vorn; vorneweg; von vorn; W = W att währenddessen
von vornherein Waage die; Waagebalken; wahrsagen; Wahrspruch
Vornahme die; vornehmen Waagennummer; waage- wahrscheinlich
Vorname der recht; Waagschale; wägen; Wahrzeichen
vornehm; vornehmlich wiegen; abwägen; erwägen Waise der oder die; Waisen-
Vorrat, Vorräte; vorrätig wabbeln; wabbelig haus, -kind, -knabe
Vorrichtung die; der Vor- Wabe die; Wabenhonig Wal der, W ale; W alfang;
richtungsbau wachen, du wachst; wach Walfänger; Walroß
Vorsatz; vorsätzlich bleiben; wachhalten das Wald, Wälder; W äldchen;
Vorschlägen; der Vorschlag Interesse, wachgehalten; waldig; Hinterwäldler
Vorschlaghammer aber: wach halten, wach ge- Waldaihöhe die
Vorschub der; das Vorschub- halten (nicht schlafen las- Walhalla; Walküre
getriebe sen) ; wachrütteln; wach- walken; die W alke; Walk-
Vorschuß; vorschußweise sam; wach sein ; Wächter maschine
vorsichtshalber Wa choläer der Walküre die, Walküren
Vorsichtsmaßregel die Wachs das, Wachses, W ach- Wall, W älle; Erdwälle
Vorsilbe die (das Präfix) se; wachsen, du wachst, Wallach der
vorsintflutlich gewachst, wachse!; wäch- wallen; Wallfahrt; wall-
Vorsitzende der oder die sern; Wachskerze fahren u. wallfahrten
Vorstand; Vorstandsmitglied wachsen, du wächst, wuch- Walm der; Walmdach

217
Walnuß die Washington (sprich: wpschingtn) wehe; wehe tun, es tut
Walp urgisnacht Wasser das, des Wassers, die mir weh; das W eh; weh-
walten seines Amtes Wasser oder Wässer; Was- klagen; wehleidig; die Weh-
Walter; Waltraud serfälle; wäßrig u. wässerig; m ut; wehmütig; das K opf-
Walze; walzen, du walzt; wässern; wasserscheu; Was- weh; das Wohl und Wehe;
sich wälzen, du wälzt dich; serwelle ; die Abwässer; o weh!
Walzstraße; Walzwerk Mineralwässer; Spülwässer wehen, du wehst, der Wind
Walzer der; Walzermusik Wasseraufbereitung die weht, hat geweht, wehe!;
Wams das, Wamses, Wäm- wassern, ich waßre oder was- die Schneewehe
ser; wamsen, du wamst sere, gewassert (von Flug- wehren; das Wehr, Wehre;
Wand, W ände; dickwandig zeugen) wehrhaft; wehrlos; die
wandeln; Wandelbahn; wan- Wasserstandsregler der Feuerwehr; das Fluß wehr;
delbar; Wandelstern Wasserstoffsuperoxyd das verwehren
wandern, ich wandere; der Wasserstraße die Wehrpflicht; wehrpflichtig
Wanderer; bewandert Wasserwaage die Weib das, W eiber; weibisch;
Wange die; rotwangig Wasserwerk das Weiblein; weiblich
wanken; der Wankelmut; waten; Watvogel weich; weichen (weich ma-
wankelmütig Waterkant die (Wasserkante, chen), du weichtest, ge-
wann; von wannen norddeutsche Küste) weicht, weiche!; weichlich;
Wanne; Wannenbad watscheln; watscheliger Gang Weichling .
Wanst, Wanstes, Wänste Watt das; Wattenmeer Weichbild der Stadt
Wanze; Wanzenpulver Watt das (Einheit der elek- Weicheisen das
Wappen; wappnen trischen Leistung; A b k .: W ) weichen, du wichest, ge-
Ware; Warenhaus Watte; wattieren wichen, weiche!; die Weiche;
warm, wärmer, wärmste, am weben; W eber; Webergassc; der Weichensteller
wärmsten; Wärme; wärmen Webstuhl; Gewebe Weichlöten, weichgelötet; die
Warmblut das; der Warm- Wechselgetriebe das Weichlötung
blüter; warmblütig wechseln; Wechsel; Wechs- Weichsel die (Fluß; polnisch :
Wärmegrad der, Wärmegrade ler; wechselseitig Wjsla); Weichselholz
Wärmeleiter der Wechselstrom der weiden; die W eide; Weide-
Warmwasserversorgung die Wechseltierchen das platz; weidlich
Warnemünde wecken; Wecker; aufwecken weidgerecht; der Weidmann;
warnen; Warnung Weckglas; einwecken; W eck- weidmännisch; Weidwerk
Warnzeichen das apparat weigern; Weigerung
Warschau (polnisch :War jszawa) wedeln, ich wedele; Wedel Weih der, des Wreihes, die
warten; die W arte; Wärter; weder . . . noch Weihe u. die Weihe, der
Wartturm; der Forstwart; weg; Weggang; Weggehen; Weihe, die Weihen (R aub-
die Sternwarte die Wegnahme; wegneh- vogel)
-wärtig, z. B. auswärtig; ge- men; wegtun; durchweg weihen, geweiht; die Weihe;
genwärtig ; widerwärtig W eg; Weggenosse; Wegwei- Weihnachten; Weihrauch
-wärts, z. B. abwärts; ander- ser; allewege u. allerwege u. Weiher der (kleiner Teich)
wärts; aufwärts; heimwärts; allerwegen; geradenwegs u. weil; alldieweil u. dieweil
rückwärts; vorwärts geradewegs; halbwegs; un- weilen; die Weile; ein W eil-
warum; das Warum 21 terwegs; zuwege bringen chen; mittlerweile
Warze; Wärzchen wegen; meinetwegen; unsert- Weiler der
was; so was (so etwas) wegen; von Amts wegen; Wein, Weine, Weinbrand;
waschen, du wäschst, wu- von Rechts wegen; von Weinbeere; Branntwein
schest u. wuschst, ge- Staats wegen weinen; weinerlich
waschen, wasche!; Wäsche; Wegerich; Spitzwegerich weise, weiser, weiseste; Weis-
Wäscherin; Waschlappen Wegzehrung die heit; weismachen; weis-
Waschmittel das, die W a- wehe, z. B. weh dir! u. wehe sagen; Weissagung; nase-
schung d ir!; wehe sein, mir ist weis; wohlweislich

218
Weise die; Bau-, Schreib- Wels der, des Welses, die Wermut der; Wermutwein
weise; Volksweise Welse (Fisch) Werst die, Wersten (altrus-
Weisel die oder der, die Wei- welsch; Welschkraut sisches Wegemaß)
seln oder Weisel (Bienen- Welt; Welt|all; weltlich wert sein, es ist viel w ert; der
königin) Weltanschauung die; welt- W ert; wertschätzen; wert-
weisen, z . B. den Weg wei- anschaulich voll; manches W ertvolle;
sen, du weist, wiesest, ge- Weltfriedenskonferenz die aufwerten 21, 22, 23
tciesen, weise!; Weisung; an- Weltraum der; Weltraum- WeS (dichterisch fü r: Wessen)
weisen; ausweiscn; beispiels- fahrer Wesen; wesenhaft; wesen-
weise; beweisen; erweisen; Weltstadt die los; wesentlich; das Wesent-
hinweisen; der Nachweis; wenden, du wandtest u. wen- liche; im wesentlichen;
nachweisen; nachweislich; detest, gewandt u. gewendet, nichts Wesentliches; viel
teilweise; Wegweiser; zu- wende!; Wendehals; Wen- Wesens machen 21, 22
weisen; Zuweisung dekreis; die Wendel (Spi- Weser die; Wesergebirge
weiß, weißeste; W eißbrot; rale); Wendeltreppe; wen- Wespe; Wespennest
Stube weißen, du weißt u. dig; gewandter Mensch, ge- wessen; weshalb; weswegen
weißest; weißliche Farbe; wendeter Anzug; Gewandt- Weste die
weißnähen; Weißnäherin heit; Sonnenwende 8 Westen der; der-West(wind);
Weißblech das wenig, am wenigsten; wenige Westeuropa; westeuropä-
Weißgerber der kamen; wenig Erfreuliches; isch; Westfalen; westfä-
weit, am weitesten; Weiteres wenigstens; das wenige; die lisch ; westlich; westnord-
folgt; weitgehendes Ver- wenigsten; ein wenig; einiges westlich; westwärts
ständnis, zu weit gehendes wenige; zum wenigsten wett sein; W ette; wett|eifern;
Verständnis; weitläufig; wenn; wennschon - denn- wetten; der W etter; Wettlau-
weitschweifig; bei weitem; schon; das Wenn und Aber fen ; wettmachen, ich mache
bis auf weiteres; das Weite werben, du wirbst, warbst, es wett; W ettkam pf; W ett-
suchen; des weiteren würbest, geworben, w irb!; lauf; Wettstreit; Wetturner
berichten (weiterhin, außer- Werber; Werbeschrift u. Wett-turncr 24
dem ); des Weiteren ent- werden, du wirst, wurdest Wettbewerb der, die W ettbe-
hoben sein (der Folgen); er- (d ich te risch : wardst), würdest, werbe
weitern; es ist sow eit!; es geworden, werde! Wetter das; wetterfest; wet-
ist so weit bis dorthin; im Werder der (Flußinsel) tern; wetterwendisch
weiteren; meilenweit; ohne werfen, du wirfst, warfest, wetterbeständig
weiteres; von weitem 22 würfest, geworfen, w irf!; der Wetterkunde die; wetter-
weiter; weitergehen (fortge- W urf; Verwerfung; ver- kundig
hen), aber: weiter gehen, z . B . worfen sein wetterleuchten, es wetter-
ich bin weiter gegangen als Werft die, Werften (Schiffs- leuchtet, hat gewetterleuch-
du; ebenso: weiter helfen, bauplatz) tet; das Wetterleuchten
aber: weit erhellen; weiter Werg das (Abfall von Flachs Wetterscheide die
schreiben, weiter geschrie- und Hanf) Wettervorhersage die
ben; aber: weiterschreiben, Werk das; Werksküche; wetzen, du w etzt; Wetzstein
weitergeschrieben 23 Werkstatt u. Werkstätte, wichsen, du wichst; die
weitsichtig; Weitsichtigkeit -Stätten; W erktag; werk- Schuhwichse
Weizen; Weizenmehl tags; ans W erk!; bewerk- Wicht, W ichte; W ichtel-
welch; welcher, welche, wel- stelligen; Fuhr-, Triebwerk; mann, Wichtclmänner
ches; welch eine Freude! zu Werke gehen 21, 22 Wichte die (spez. Gewicht)
welk; welken, verwelkt Werkleiter der nichtig; Wichtigtuer
Welle; Wellblech; wellenför- Werkstoffprüfung die W icke, Wicken
m ig; Wellfleisch; wellig Werkstück das, Werkstücke wickeln; der W ickel; Wickel-
Wellenlänge die werktätig; der Werktätige kind; Wickler
Wellensittich der Werkzeugschlitten der Widder der
Wellpappe die Werkzeugstahl der wider (gegen); widerfahren;

219
W idcrhaken; widerhallen; mal, aber: wie viele Male; wirbeln; der Wirbel; wirbelig;
widerlegen; widerlich sein; wievielerlei Fensterwirbel
widerraten; widerrechtlich; wild; das W ild; Wildbret; Wirbelsäule die
die Widerrede; widerrufen; W ilddieb; Wilderer; wil- wirken; Wirker
Wjdersacher; Widerschein; dern; W ildfang; wildfremd; wirklieh; Wirklichkeit; Wirk-
widersetzlich sein; wider- Wildling; Wildnis; W ild- lichkeitsform (Indikativ)
spenstig; widerspiegeln; spur; wildwachsend; W ild- Wirkstoff der
Widerspiegelung; Wider- wechsel; der Wildwest Wirkungsgrad der
spiel; widersprechen; der Wilhelmshaven wirr; Wirrnis; Wirrsal; W irr-
Widerspruch; Widerstand; Wille der, des Willens, die warr; verwirren
Widerstandsbewegung, - Willen; willens sein; will- Wirsingkohl
-käinpfer; widerstehen; fährig; willig; mit Willen; Wirt, W irte; W irtin; wirt-
widerstreben; wjderwärtig; wider Willen; willentlich lich; Wirtschaft; Wirtshaus
wjderwillig; widrig; widri- willen; um meinetwillen; um Wirtel der; wirtelförmig
genfalls; anwidern, das wi- des Friedens willen; um sei- Wirtschaft; Dreifelder-, Feld-
dert mich an; zuwider nen Willen zu erforschen; um gras-, Naturalwirtschaft;
Widerrist der seines Fleißes willen 21, 22 wirtschaften; wirtschaft-
widmen; Widmung willkommen heißen; ein fröh- lich; Wirtschaftskrise
wiebeln; Wiebelgarn liches Willkommen wischen; Scheibenwischer
Wiedehopf (Vogel) willkürlich; die Willkür Wisent der, Wisente
Wiederaufbau der wimmeln; Gewimmel Wismut das (Metall)
wieder bringen u»w. (noch wimmern; Gewimmer wispern; Gewisper
einmal bringen usw .); wje- Wimpel; bewimpelt wißbegierig; Wißbegierde
derbringen (zurückbringen); Wimper, Wimpern wissen, du weißt, wußtest,
wi^dergeben; wiedergut- Wind, W inde; Windbeutel, gewußt, wisse!; W ißbegier;
machen (Schaden bereini- -blütler, -fang, -hund; mit Wissenschaft; der Wissen-
gen); w|eder gut machen Windeseile; windig; Winds- schaftler; wissentlich
(nochmals gut unfertigen); braut; Windspiel wittern; Witterung
wiederholen; Wiederkäuen; Windel; windelweich Witwe; W itwer; verwitwet
wiederkehren; die Wieder- winden, du wandest, gewun- Witz, Witzes, W itze; W itz-
kunft; Wiedersehen; das den, winde!; die W inde; bold; witzig; Mutterwitz
Wiedersehen; die Wieder- Garnwinde; Zaunwindc Wladiwostok (sowj. Hafen)
täufer; wiederum Winderhitzer der, des W ind- w o; wor|auf; wor|,über
wiederhersteüen; die Wieder- erhitzers; die Windturbine W oche; Wochen |end; w o-
herstellung Windstärke die chentags ; w öchentlich;
Wiederkäuer der, des Wieder- Winkel; winkelig Wöchnerin; dreiwöchent-
käuers Winkelhaken der lich (alle drei Wochen wie-
Wiege die; wiegen (wackeln), Winkelhalbierende die derkehrend); dreiwöchig
du wiegtest, gewiegt, wiege!; Winkelmesser der (drei Wochen alt, drei W o-
das Wiegemesser; Wiegen- winken, gewinkt; der Wink chen dauernd)
fest; Wiegenlied Winker der; Winkerflagge Wodan u. Wotan, auch: Odin
wiegen, du wogst, gewogen, winseln; Gewinsel Wodka der, die Wodkas
wiege!; du wiegst einen Winter; winterlich; winters Woge die; wogen; hin und
Zentner, du wiegst dich (im W inter); wintersjüber her wogen; Meereswoge
wiehern, ich wiehere Winterfurche die wohl; das W ohl; das W ohl-
Wien; wienerisch Wintersonnenwende die gefallen; wohlgemut; wohl-
Wiese; Wiesengrund; Wie- Winzer der habend, am wohlhabend-
scnsalbei; Wiesenschaum- winzig; Winzigkeit sten; W ohlhabenheit; woh-
kraut; Wiesental Wipfel der lig; wohl sein; dir ist wohl;
Wiesel das, die Wiesel wippen; die W ippe; der W ip- wohltätig; wohltun, du tust
wieviel, wieviel Kinder, aber: per; Wippchen Wohl, Wohltuend, aber:
wie viele K inder; wieviel- wir; wir beide wirst du es wohl tun ?;

220
wohlweislich; wohlwollend, wundernehmen, es nimmt z
am wohlwollendsten; so- mich wunder; wunderschön; (vgl. auch C und K )
wohl; wiewohl Wundertäter; Wundertier;
Wohnblock der, die W ohn- wunder was; wunder wie Zacke die u. der Zacken;
blocks wünschen; Wunsch, Wun- zäckcln; zackig; gezackt
wohnen; wohnlich; W oh- sches, W ünsche; Wünschel- zacken (mit Zacken versehen)
nung; Einwohner rute; wünschenswert zagen; zaghaft; mit Zittern
wölben; W ölbung; Gewölbe Wuppertal und Zagen; verzagt
W olf der, Wölfe, Wölfehen; Würde; würdevoll; würdig; zähe; Zäheit u. Zähigkeit
W ölfin; Fleischwolf würdigen, gewürdigt; Wür- zähflüssig; die Zähflüssigkeit
Wolf|ram das; Wolframerz digung Zahl; zahlen; zahllos; Preise
W olga-Don- Kanal Wurf, W ürfe; der W ürfel; zahlen; Waren bezahlen
W olke; W ölkchen; wolkig; würfeln; würfelig zählen; zählbar; Zähler
bewölkt; Gewölk Wurfsendung die Zahlenstrahl der
Wolkenkratzer der würgen; Würger Zahlwort das (Numerale)
Wölkenkuckucksheim das Wurm der, Würmer; Würm- zahm; zähmen
W olle; wollenes K leid; wollig; chen ; wurmig; wurmstichig; Zahn, Zähne; Zähnchen;
W ollstoff; Wollwaren es wurmt mich zahnen; Zahnarzt; Zahn-
wollen, du willst, wolltest, Wurst, Würste; Würstchen; fäule; das Zahnweh; ver-
geuollt, w olle!; der Wille wurstig; Wurstigkeit zahnt; viclzahnig u. -zähnig
Wollkämmerei die Württemberg Zahnhobel der; die Zahnlciste
Wol'Iust; wollüstig Würze; würzen, du würzt; Zahnlaut der (Dental)
Wonne; wonnig würzig Zahnradgetriebe das
Wort, Worte oder Wörter, Wurzel, Wurzeln; Würzel- Zähre, Zähren
gute Worte, falsche W örter; chen ; die Nieswurz (Pflänze) Zander der
das W örtchen; wortbrüchig; Wurzelfüßer oder W urzelfüß- Zange; Zänglein; Kneifzange
sein W ort halten; W ortart; ler der u. Kneipzange
W ortbildung; Fremd-, Wurzelwerk das zanken; der Zank; Zänker;
Schlag-, Sprich-, Zahlwörter Wurzelziehen das zänkisch; zanksüchtig
wortkarg; die Wortkargheit Wust der, Wustes, Wüste Zapfen; Zäpfchen
wörtliche Rede wüst; Wüste, die Wüstenei Zapfstelle die
Wortstamm der, die W ort- wüsten; Wüstling zappeln; zappelig
slämme Wut; wüten; wütend, am Zarge die (Einfassung,
Wostok (Osten) wütendsten; wutentbrannt; Rand); Fensterzarge
Wotan, siehe auch „ W o d a n “ der Wüterich; wütig; wut- zart; Zartgefühl; Zartheit;
wrack werden; das Wrack schnaubend zärtlich; verzärteln
wringen; Wringmaschine Zäsur die, Zäsuren (Ein-
wuchern; der W ucher; der X schnitt, Pause)
Wucherer Zauber der, des Zaubers; der
Wuchs der, des Wuchses, X-Beine; X -bcinig; x-beliebig, Zauberer; Zauberei; die
W üchse; Wuchsstoffe; ur- jeder x-beliebige; x-fach, Zauberin; zaubern
wüchsig das X -faclie; x-m al; zum zaudern; der Zauderer
wuchten; die W ucht; wuch- x-tenmal; X-Strahlen Zaum der, Zäume; zäumen;
tig; Wuchtigkeit Xylophon das (Musikinstru- Zaumzeug; im Zaum halten
wühlen; Gewühl; Wühlmaus ment) Zaun der, Zäune; Zaun-
Wulst der, des Wulstes, die könig; Zaunpfahl; einzäu-
Wülste u. die Wulst, der Y nen; Gartenzaun
Wulst, die Wülste; wulstig zausen, du zaust; zerzaust
wund; W unde; Wundarzt; Ypsilon das (griechischer z. B. = zum Beispiel
sich wundhegen . Buchstabe) Ze|bra das, des Zebras, die
Wunder; sich wundern, wun- Yssel die (Rheinarm; sprich: Zebras
dere dich! u. wundre dich !; aiüel) Zeche die; Zechenhaus;

221
Zechenverwaltung; Zech- Zeitlupe d ie; der Zeitraffer zerstreuen; die Zerstreuung
stein Zeitrechnung ' zerstückeln, ich zerstückele;
zechen; die Zeche; Zecher Zelle; Zellfaser;. Zellgewebe; Zerstückelung
Zecke die, Zecken zellig; Zellstoff; das Zellu- zertrümmern; Zertrümme-
Zeder die; Zedernholz loid ; die Zellulose; Zellwolle; rung
Zehe die, Zehen, auch: der das Cellophan; einzellig; Zervelatwurst
Zeh, Zehen; mehrzehig vielzellig Zerwürfnis, Zerwürfnisses,
Zehn (vgl- auch „a c h t“ ); die Zellglas das Zerwürfnisse
Zehn, der Zehn, die Zehnen; Zelt, Zelte; zelten zetern; zetermordio schreien;
der Zehn|ender (Hirsch); Zeltbahn die Gezeter; Zetergeschrei
der Zehner (Zehnpfennig- Zement der; zementieren; Zettel; anzetteln
stück) ; Zehnfingersystem; Portlandzement Zeug das, die Zeuge; Zeug-
das Zehntel; zehntein, zehn- Zementspritzverfahren das haus ; Werkzeug
tens; zu zehn u. zu zehnen Zenit der; Zenithöhe; im Ze- zeugen; der Zeuge; Zeugin;
u. zu zehnt nit stehen Zeugnis, Zeugnisses, Zeug-
Zehnerpackung die zensieren; die Zensur; zen- nisse; bezeugen
Zehnkampf; Zehnkämpfer suriert (von der Zensur- z.H. = zu Händen
Zehnklassenschule die behörde genehmigt) Zibbe die (Mutterschaf)
Zehnpfennigmarke oder 10- Zentesimalwaage die Zichorie die
Pfennig-Marke oder 10-Pf- Zentimeter das Zicke, Zicken; das Zickel
Marke die Zentner; zentnerschwer Zickzack der; Zickzaekkurs;
zehren; das Zehrfieber; Zehr- Zentrale; Zentralheizung; zickzack laufen
geld; Zehrpfennig; Ab-, Zentralverwaltung; das Ziege; Ziegenbart
Auszehrung; Wegzehrung Zentrum, Zentrums, Zen- Ziegel; ziegelrot
Zeichen;. Zeichenschrift; Zei- tren; Stadtzentrum; dezen- Ziegelei die; Ziegelstein
chensetzung ; Vorzeichen tralisieren ziehen, du zogst, gezogen,
zeichnen, du zeichnest; Zei- Zentralkomitee das (Abk.: ziehe!; Ziehharmonika;
chenheft ; Zeichenlehrer; ZK ) ’ Ziehung; Zucht; Zug
zeichnerisch; Zeichnung zenjtrieren; der Zentrier- Ziehklinge die
zeigen, du zeigst; Zeigefinger; bohrer Ziehpresse die
Zeiger; Anzeiger zentrifugal; Zentrifugalkraft; Ziel; zielen; ziellos; zielbe-
zeihen, du zeibst ihn des zentripetal wußt; zielstrebig
Diebstahls, du ziehest, ge- Zentrifuge die; Milchzen- Zielfernrohr das
ziehen, zeihe! trifuge Zielgerade die
Zeile; vierzeilig Zentrumbohrer der ziemen; ziemlich
Zeisig; zeisiggrün Zephirwolle u. Zephyrwolle Ziemer; Ochsenziemer
Zeit, Zeiten; zeitig; die Zeremonie die; zeremoniell Zier die; der Zierat, des
Zeitläufte (Mehrzahl!); zeit- zerfahren; Zerfahrenheit Zierates, die Zierate u. die
lebens, zeit meines Lebens; zerfasern, ich zerfasere; Zer- Zierat, der Zierat, die Zie-
zeitlich; Zeitung; zeitwei- faserung raten; die Zierde; zieren;
lig ; Zeitwort; beizeiten; zerfetzen, du zerfetzt zierlich; Zierpflanze
derzeit; eine Zeitlang, eine zerknittern, zerknittert Zieselmaus (Bisammaus)
gewisse Zeit lang; jederzeit; zerlegen; Zcrlegspiel Ziffer, Ziffern; Zifferblatt;
seinerzeit (damals), zu seiner zermalmen beziffern; zweizifferig
Zeit; vorzeiten, vor langen zermürben, zermürbt Zigarre; Zigarette
Zeiten; zur Zeit Goethes, zur zerreiben, zerrieben Zigeuner; zigeunerhaft
Zeit nicht anwesend; zuzei- zerreißen, zerrissen Zikade die; Schaumzikade
ten (manchmal); zu manchen zerren; Zerrbild; Zerrung Zille die (Frachtkahn)
Zeiten zerschellen Zillertal
Zeitgenosse; zeitgenössisch zerspanen, zerspanend; die Zimmer das; Zimmerarbeit
Zeitkartenwagen der Zerspanung (Arbeit des Zimmerers);
Zeitkino das zerstäuben; der Zerstäuber Zimmerer oder Zimmermann,

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-männer u. -leute; zim- zivil; Zivilisation; Zivilist Zugmaschine; Zugpflaster,
mern; Zimmerung; vier- Zobel der; Zobelfell -tier, -vogel
zimmerig; die Vierzimmer- Zober u. Zuber der zugänglich; Zugänglichkeit
wohnung a. 4-Zimmer- Zofe; Zöfchen zugehörig; Zugehörigkeit
Wohnung 25 zögern; Verzögerung Zügel; zügellos; zügeln
zimperlich; Zimperlichkeit Zögling zugetan sein
Zimt der, auch: Zimmet; Zoll, Zölle; Zöllner; Schutz- zugfest; die Zugfestigkeit
zimtig; Zimtöl zölle ; verzollen Zugfunk der
Zink das; Zinkblech; Zink- Zoll der, drei Zoll lang; drei- Zugkraft die; zugkräftig
salbe; zinkene Wanne, Zink- zollig u. dreizöllig u. 3zollig zugrunde gehen
wanne ; verzinken, verzinkt u. 3zöllig; Zollstock zugute kommen, es kommt
Zinke; zinken (mit Zinken Zone; Zonengrenze mir zugute
ausstatten); fünf zinkig Zoojlogie die; der Zoologe; zuhauf
Zinken der, des Zinkens zoologisch; der Zoo zuhören; der Zuhörer
Zinn das; zinnerner Teller; Zootechniker der, des Zoo- Zukunft; zukünftig
Zinngießer; Zinnkraut; ver- technikers zulande, bei uns zulande;
zinnt Zopf, Zöpfe; Zöpfchen hierzulande; zu Lande und
Zinne die Zorn; zornig; zürnen zu Wasser
Zinnober der; zinnoberrot Zotte; zotteln; zottig zulänglich; Zulänglichkeit
Zins der, Zinses, Zinsen; z.T. = zum Teil zulässig; zulassen; Zulassung
Zinscszins; Zinsfuß; zins- zu, zu mir kommen; zualler- Zulassungsschein der
pflichtig; verzinsen erst; zuallerletzt; zum (zu zuletzt; zu guter Letzt
Zinsrechnung die dem) Arzt zuliebe, mir zuliebe
Zipfel; zipfelig Zubehör das Zulieferbetrieb der
Zipperlein das zubringen; Zubringerdienst zum (zu dem ); zum besten
Zirbeldrüse; die Zirbelkiefer Zubuße die (Geldzuschuß) haben; zum Essen und
Zirkel; zirkeln; abgezirkelt Zucht die; das Zuchttier, die Trinken 21
Zirkelleiter der Züchtung zumuten; Zumutung
zirkulieren, zirkuliert; die züchten, gezüchtet; die Zucht; zunächst
Zirkulation Viehzucht; Züchter; Zucht- Zunahme die; zunehmen
Zirkum|flex der (Dehnungs- wahl; züchtig Zuname der
zeichen = ) züchtigen, gezüchtigt; Züch- zünden; Zunder; Zünder;
Zirkus, Zirkusses, Zirkusse; tigung Zündholz, -schnür
zirzensisch zucken, gezuckt; Zuckung; Zündkerze die
zirpen; die Zirpe das Schwert zücken Zündung die
Zirruswolke (Federwolke) Zucker; Zuckerbrot; zucke- Zunft die, Zünfte; zünftig;
zischen; zischeln rig; Zuckerkand Zunftbürger; Zunftlade
Zischlaut der Zuckerrohr das; die Zucker- Zunge; Zünglein; züngeln
ziselieren, ziseliert; Ziseleur; rübe Zungenlaut der
Ziselierarbeit zudem (überdies, außerdem) zunichte machen
Zisterne die (Behälter für zu [ein [ander; zueinanderfin- zuoberst; zuunterst
Regenwasser) den; zueinander hinfinden zupaß u. zupasse kommen
Zither die, Zithern Zufahrt; Zufahrtsstraße zupfen; Zupfgeige
zitieren; das Zitat; Zitaten- Zufall; zufälligerweise zureclitmachen; jem and(en) zu-
schatz Zuflucht d ie; Zufluchtsort; rechtweisen
Zi trone; Zitronat Zufluchtsstätte zurichten; die Zurichterei
Zitronensäure die zufrieden; sichj zufriedengeben zürnen; zürnend; Zorn
Zitrusfrüchte die (Melirz.!) zufriedenstellen, zufriedenge- zurren (scharf festbinden);
zittern; mit Zittern und Za- stellt Zurring (Leine zum Zurren);
gen; Zitteraal; Zitter- zuführen; die Zufuhr die Zurrung
rochen; zitterig Zug, Züge; Zugführer; zurück; zurückbehalten; zu-
Zitze die, die Zitzen D -Zug; D-Zug-artig; zugig; rückkehren; zurücklegcn

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zusammen; zusammen bin- zwanzig (vgl. auch „acht“ ); die laut (Diphthong); Zwie-
den (gemeinsam binden); Zwanzig, der Zwanzig, die licht; zwiespältig; Zwie-
zusammenbinden (ver- Zwanzigen; das Zwanzig- tracht; zwieträchtig
schnüren); zusammen fah- stel; zwanzigstens Zwiebel; zwiebeln
ren (gemeinsam fahren); Zwanzigpfennigmarke oder Zwiesel die, Zwieseln (Gabel-
zusammenfahren, zusammen- 20-Pf-Marke 25 zweig, Wegteilung)
gefahren (erschrecken) zwar; obzwar Zwillich u. Zwilch der;
Zusatz der, die Zusätze; zu- Zweck; bezwecken; zweck- Zwilchhose
sätzlich mäßig; zum Zwecke, besser Zwilling; Zwillingspaar
Zusatzkarte die als: zwecks Zwillingsschleuse die
Zusatzstoff der Zwecke die; Reißzwecke; an- zwingen, zwangst, gezwun-
Zuschauer der; der Zuschauer- zwecken gen, zwinge!; der Zwang;
raum zweckentsprechend die Zwinge; der Zwinger;
Zuschlag der; Zuschlags- zwei (vgl. auch „acht“ ); die Zwingherr
karte; zuschlagspflichtig Zwei, der Zwei, die Zweien; zwinkern, ich zwinkere
zuschneiden, zugeschnitten; zweibeinig; zweideutig; zwirbeln
der Zuschneider zweierlei; zweifach u. zwie- Zwirn der; zwirnen; Zwir-
Zuschnitt der fach; zweitens; wie kein nerei; Zwirnsfaden
zuschulden, nichts zuschulden zweiter; zu zwei u. zu zwischen; der Zwischenakt;
kommen lassen zweien u. zu zweit zwischendurch; Zwischen-
Zuschuß der, des Zuschusses; Zweiachser der; zweiachsig eiszeit ; Zwischenfrucht;
zuschießen, zugeschossen zweideutig; die Zweideutig- Zwischenhandel; inzwischen
zusehends keit Zwischenfrucht die; der Zwi-
Zustand; zustande kommen Zweifel der; zweifeln; zweifel- schenfruchtanbau
Zuständigkeit los ; zweifelsohne; Zweifler Zwischenspiel das
zustellen; der Zusteller; die Zweiflügler der Zwist der, Zwistes, Zwiste;
Zustellung Zweig; Zweiglein; verzwei- zwistig; Zwistigkeit
zutage kommen; aber: Berg- gen ; Zweigstelle zwitschern; Gezwitscher
leute fahren zu Tage zweihäusig; die Zweiliäusig- Zwitter; zwiüerig
Zutat die keit Zwölf (vgl. auch „acht“ ); die
zutreffend zweikeimblältrig Zwölf, der Zwölf, die Zwöl-
zuunterst; zuoberst Zweimarkstück das fen; das Zwölftel; zu zwölf
zuverlässig; Zuverlässigkeit Zweirad das; zweiräderig u. zu zwölfen u. zu zwölft
Zuversicht; zuversichtlich Zweiröhrengerät das Zwölffingerdarm der
zuviel Ballast; zu viele Men- Zweisitzer der; zweisitzig Zyjklon der (Wirbelsturm)
schen; viel zuviel Zweispänner der; zweispännig Zyklone die (Tiefdruckge-
zuvor; Zuvorkommenheit fahren biet)
zuvorderst (ganz vorn) zweistündig; zweistündlich Zy klop der; zyklopisch
Zuwachs der, Zuwachses Zweitaktmotor der, auch: Zy |klus der, Zyklen
zuwege bringen Zweitakter Zylinder der; Sechszylinder-
zuweilen zwerch (quer); Zwerchfell; m otor; sechszylin|drig, 6zy-
zuwiderhandeln; die Zuwider- Zwerchfell erschütt ernd lindrig; zylindrische Form
handlung Zwerg der, Zwerge; Zwerg- 25 '
zuzeiten (bisweilen); aber: zu liuhn; Zwergin; Zwergvolk zynisch; der Zyniker; der
Mozarts Zeiten Zwetsche u. Zwetschge u. Zynismus
Zuzug der; zuzüglich Zwetschke; Zwetschenmus Zypern; Zypergras
zwacken; abzwacken Zwickel der, des Zwickels, Zy [presse die
Zwang der; zwängen, ge- die Zwickel; Zwicker; zyrillisch, zyrillische Schrift
zwängt; zwanglos; zwangs- Zwickmühle; verzwickt (Russisch, Bulgarisch usw.)
läufig; zwangsweise zwicken, du zwickst Zyste die, die Zysten
Zwangs vollstrecken; die zwie (zwei); Zwieback; zwie- Zytologie die (Zellenlehre)
Zwangsvollstreckung fältig; Zwiegespräch; Zwie- z.Z . — zur Zeit 27

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