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DENOTATIVE ÄQUIVALENZ:

 eins zu eins / Äquivalent


 viele zu eins / Neutralisation
 eins zu viele
 eins zu teil
 eins zu null / Lücke
TEXTSORTEN:
 appellativer (persuasiver, petitiver, direktiver, empfehlender) Text
 expressiver (narrativer, pertischer, optativer, dubitativer, emotiver) Text
 informativer (berichtender, beschreibender, anleitender, erläuternder) Text
 multimedialer Text
VERFAHREN NACH SCHREIBER:
 (L1) lexikalische Entlehnung (Übernahme einer lexikalischen Einheit, z.B. Realia,
Bezeichnungen der kategorische Komparativ oder Toponyme)
dt. GmbH – rum. GmbH / rum. srl – dt. srl
eng. ombudsman – dt. Ombudsmann – rom. Avocatul Poporului / rom. mărţişor – dt. Mărţişor,
Märzchen / eng. jeep – dt. Jeep – rom. jeep

 (L2) Lexikalische Ersetzung (Substitution / Ersetzen eines lexikalischen Elementes


durch ein Zielsprahce-Element - „Trivialfall“)
eng. table – dt. Tisch

 (L3) Lexikalischer Strukturwechsel (Änderung im Bereich der Wortbildung – die


Komposita stellen eine der wichtigsten Art der Wortbildung in der deutschen Sprache dar
und sind sehr oft in die Zielsprache als zwei Ausdrücke, und zwar als Adjektiv mit
Substantiv übersetzt. / Es geht auch um die Einführung von Suffixen oder Präfixen)
dt. Menschenfuß / Menschenschuh – rom. picior de om / pantof de barbat
eng. injustice – dt. Ungerechtigkeit
rom. incoret – dt. falsch
rom. vesel – lustig

 (G1) Wort-für-Wort-Übersetzung (Beibehaltung von Wortzahl, -art und -stellung; sie


ist das Gegenteil von freie Übersetzung)
Where is it? – Wo ist es?
Where is a table? – Wo ist ein Tisch? – Unde este o masă?

 (G2) Permutation (Umstellung von Konstituenten und normalerweise geht es um


Satzklammer: z.B. das Infinitiv am Ende des deutschen Satzes im Unterschied zum
Rumänischen oder es geht auch um die vorgestellten Attributen)
I have seen the advert – Ich habe die Werbung gesehen. – Am văzut reclama.
 (G3) Expansion (Ehöhung der Wortzahl)
Die Krankenschwester rief sofort den Hautartzt. – Sora medicală l-a chemat imediat pe medicul
dermatolog.

 (G4) Reduktion (Verringerung der Wortzahl)


I would often come down here – Ich kam oft hierunter.

 (G5) Intrakategorialer Wechsel (wortartinterne Änderung der grammatischen Funktion:


Z.B. bestimmter Artikel im Ausgangstext versus Nullartikel im Zieltex)
Le progres …. – Fortschritt…
Man is evil. – Der Mensch ist böse.
Liebe macht blind. – Dragostea este oarbă.

 (G6) Transposition (Änderung der Wortart)


umrunden – a face un ocol
Pleacă de la ideea că – Er geht davon aus, dass

 (G7) Transformation (Änderung der syntaktischen Konstruktion)


the tears shed in vain – die Tränen, die umsonst vergossen wurden – Lacrimile care au fost
vărsate în van / lacrimi vărsate în van

 (S1) Semantische Entlehnung (Verbalisierung der gleichen Inhaltsmerkmale: z.B. bei


vollständig äquivalenten Entsprechungen von Redewendungen)
He's got a screw loose – der hat eine Schraube locker
Eine Hand wäscht die andere –o mână o spală pe alta

 (S2) Modulation (Änderung der Perspektive durch Verbalisierung anderer


Inhaltsmerkmale: z.B. durch Verneinung des Gegenteils / durch Wechsel bildlicher
Tiervergleiche)
I didn't have much time to spare – Meine Zeit war knapp – Nu aveam mult timp de pierdut
Ich war müde – Nu eram odihnit
 (S3) Explikation (Erhöhung des Explikationsgrades)
bis der Schiedsrichter abpfiff – până când arbitrul a fluierat finalul partidei

 (S4) Implikation (Verringerung des Explikationsgrades)


foștii locuitorui ai DDR – Ossis
foștii locuitori ai DRD – Wessis
wie ein Volkslied – manea

 (S5) Mutation (Änderung des denotativen Inhalts zugunsten einer anderen Invariante:
z.B. bei Reimzwang in 'formbetonten‘ Gedichtübersetzungen)
Ein Wiesel saß auf einem Kiesel inmitten Bachgeriesel – a weasel perched on an easel within a
patch of teasel

 (H) Hilfsverfahren (Anmerkungen, Vor- und Nachworte, kulturspezifische


Abkürzungen können in Übersetzungen als Hilfsverfahren dienen)
SPD-Sozialdemokratische Partei Deutschlands – Partidul Social Democrat al Germaniei
ÜBERSETZUNGSRELEVANTE AUSGANGSTEXT – ANALYSE
Diese Analyse hat als Ausgangspunkt die Skopostheorie, wobei der Übersetzer nicht die
Freiheit hat, die Funktion des Textes zu selbst zu entscheiden.
Wer sagt was in welchem Kanal zu wem mit welcher Wirkung? + je nach ihrem Bezug auf
die Kommunikationssituation. (Lasswell + Nord Christiane)

A. TEXTEXTERNE FAKTOREN (existieren schon vor dem Text – was weiß ich über den
Text):
Fragen: Wer übermittelt (Textproduzent), Wozu (Intention, Funktion, Wirkung), Wem
(Empfänger), über Welches Medium, Wo (Ort), Wann (Zeit), Warum
(Kommunikationsanlass), einen Text mit Welcher Funktion? (Textfunktion)

1. Senderpragmatik + Intention des Textautors


Wer ist der Autor des Textes? Was weiß ich über den Autor? (Alter, Geschlecht, Herkunft,
Beruf...) Warum hat er den Text verfasst? Ist es für das Verständnis des Textes wichtig, etwas
über den Autor zu wissen? Ist der Autor im Text präsent? Wenn ja, wie ? Was leitet sich daraus
für die Übersetzung ab?
Beispiel - Senderpragmatik: Was macht der Übersetzer, wenn der Autor des Originaltexts, der
in der AK als rechtsgerichteter Politiker bekannt ist, für die ZT-Empfänger überhaupt kein
Begriff ist?
Antwort: man gibt eine Fußnote an oder man schreibt einige Informationen im Klammern, um
dem Autornnamen einen kurzen Hinweis über die politische Zugehörigkeit beizufügen (nach
Schreiber ist es Hilfsverfahren oder Explikation)

Beispiel – Intention des Textautors: In einem Touristenprospekt findet die ÜbersetzerIn einen
Abschnitt über die blühende Schwerindustrie über die historische Stadt Sagunto in Spanien. Sie
muss den Text für deutsche Leser übersetzen.
Antwort: die Deutschen, die sehr umweltbewusst sind, würden diese Stadt nich besuchen (der
Übersetzer ist der Kulturmittler, deshalb hat er die Aufgabe, dem Auftraggeber vorzuschlagen,
diesen Abschnitt harauszuschneiden oder umzuformulieren) (die positiven Konotationen sollten
die negativen Konotationen überwiegen)
2. Empfängerpragmatik
Für wen ist der Text geschrieben worden? Was weiß ich über den möglichen Empfänger? Richtet
sich der Autor direkt an den Leser? Gibt es Anzeichen dafür im Text? Gibt es Unterschiede
zwischen den Empfängern des ausgangssprachlichen Textes und den Empfängern der
Übersetzung (des zielsprachlichen Textes)? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Was macht ein Übersetzer mit dem Hinweis „Lessing sagte einmal“ in einem
deutschen AT für die Leser der rumänischen Übersetzung?
Antwort: Der Übersetzer sollte Informationen über die jeweilige Persönlichkiet angeben(er ist
der deutsche Aufklärer und hat Nathan der Weise geschrieben usw.)

3. Medium / Kanal
Handelt es sich um einen geschriebenen oder um einen gesprochenen Text? Ist der Text in
mündlicher oder schriftlicher Form erschienen? Woran ist das im Text ersichtlich? Was leitet
sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Situation: Ein 200 Seiten langer Text muss übersetzt werden, wobei aber der ZT nicht
mehr als 150 Seiten lang sein darf.
Antwort: Der Übersetzer verkürzt den Text, indem man die redundanten Textstellen, die
Wiederholungen und die eventuell für den Zieltextleser entbehrlichen Stellen verknappen und
straffen, vielleicht auch einige Abschnitte zusammenfasst.

4. Ortspragmatik
Wo wurde der Text verfasst? Wo ist der Text erschienen? Spielt der Ort für das Verstehen
und/oder den Stil des Textes eine Rolle? Gibt es Hinweise auf Orte oder andere Ortsbezüge im
Text? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: In einer Touristeninformation erscheinen Namen von Museen auch als Wegweiser.
Wie geht der Übersetzer vor?
Antwort: Die ausgangssprachlichen Eigennamen müssen im Zieltext erhalten bleiben, also
sowohl den originalen Namen als auch den übergesetzten Namen (Pergamonmuseum – muzeu pe
Insula Muzeelor din Berlin).

5. Zeitpragmatik
Wann wurde der Text verfasst? Wann ist der Text erschienen? Spielt der Zeitbezug für das
Verstehen und/oder den Stil des Textes eine Rolle? Gibt es Hinweise auf zeitliche Bezüge im
Text? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Trauer in Entenhausen: Donald-DuckÜbersetzerin Erika Fuchs gestorben. Die deutsche
Stimme von Entenhausen ist gestern verstummt: Die Comic-Übersetzerin Erika Fuchs,
jahrzehntelang Chefredakteurin der deutschen "Micky Maus"-Ausgabe, ist im Alter von 98
Jahren verstorben. (Montag 25.04.2005)
Antwort: Der Übersetzer sollte gestern weglassen und mit 25.04.2005 zu ersetzen.

6. (Kommunikationsanlass)
Warum wurde den Text geschriben, also mit welchem Anlass?
Beispiel: Anlass der Kommunikation: Begrüßung für Trauergäste vs. Begrüßung zu einer
Hochzeit.
Antwort: Eine Feier wird in einem Land anders gefeiert als in dem anderen.

7. Textfunktion
Was soll mit dem Text bewirkt werden? Gibt es sprachliche Formulierungen, an denen ich das
ablesen kann? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Situation: Signale der Instruktionsfunktion sind im Deutschen die elliptischen
Infinitivsätze und im Rumänischen? Was macht ein Übersetzer?
Antwort: ins Rumänische benutzt man das Imperativ oder diateza impersonala se.

TEXTINTERNE FAKTOREN (existieren nich vor dem Text – wovon handelt der Text?
Welche Strukturen und welche sprachlichen Besonderheiten kennzeichnen den Text):
Fragen: Worüber sagt er was, was nicht, in welcher Reihenfolge, unter Einsatz welcher
nonverbalen Elemente, in welchen Worten, in was für Sätzen, in welchem Ton, mit welcher
Wirkung?

1. Textthematik und Textinhalt


Welches Thema wird in dem Text behandelt? Welche Teilthemen werden behandelt? Woran
erkennt man sie? Wie sind sie verknüpft? Sind alle Textstellen inhaltlich klar für mich? Kann ich
Unklarheiten aus dem Text erklären? Muss ich zusätzliche Informationen einholen, um den Text/
Zusammenhänge zu verstehen? Wo kann ich mich informieren?
Beispeil: Der Titel* eines deutschen Zeitungsberichts, der für eine rumänische Zeitung zu
übersetzen ist, lautet: „Steuererhöhung geplant“.
Antwort: Man macht bekannt, dass es sich hier um Deutschland geht (Cresc impozitele in
Germania)

Beispiel – literarische Texte: Eine deutsche Erzählung spielt in Deutschland, es ist aber nicht
ausdrücklich gesagt – wie übersetzt man: „Ich glaube, er spricht kein Deutsch“ ins Rumänische?
Antwort: Man sagt nicht ausdrücklich die Sprache sondern neutralisiert (Cred ca nu ne intelege /
Cred ca nu stie limba) – aber es hängt davon ab, ob es wichtig ist, die deutsche Sprache bekannt
zu geben.

2. Präsuppositionen
Muss der Leser spezielles Vorwissen haben, um den as Text zu verstehen? Haben auch die Leser
der Übersetzung dieses Vorwissen? Oder muss man ihnen Dinge erklären? An welchen
Textstellen wird spezielles Vorwissen zum Verständnis des Textes vorausgesetzt? Was leitet sich
daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: “Gerhard Schröders Agenda 2010 hat die Republik verändert: Durch Hartz IV wurden
die Arbeitslosenhilfe abgeschafft, Zeitarbeit und Minijobs liberalisiert…”
Antwort: In einem deutschen Text für deutsche Leser braucht man nicht zu erklären, was Hartz
IV ist. Wohingegen sollte das für die rumänischen Leser erklärt werden. (ajutor de somaj II,
denumire populara)

3. Makrostruktur / Gliederung – In welcher Reihenfolge?


Wie sind Aufbau und Gliederung des Textes? Welche Teiltexte hat der Text? Wodurch erkennt
man sie? Kann man die Gliederung für die Übersetzung übernehmen? Gibt es Besonderheiten
bei Überschriften / Teilüberschriften? Gibt es besonders markierte Textstellen (z.B. indirekte
Rede, Zitate, Bezug auf andere Texte)? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: bei bestimmten Textsorten ist die Reihenfolge der Information wichtig (Gerichtsurteile:
Urteil dann Begründung oder umgekehrt) (wissenschatliche Arbeiten: ín den angelsächsiche
Arbeiten beginnt man mit Details und Anekdote, wohingegen erarbeiten den Text historisch)
4. Lexik*
Was ist zum Wortschatz des Textes zu sagen? Welche Lexeme gehören zu den Hauptisotopien
des Textes? Treten z.B. Eigennamen, Fremdwörter, Wortspiele, Fachwörter, Metaphern,
umgangssprachliche oder dialektale Ausdrücke auf? Gibt es veralteten Wortschatz, Mode- oder
Schlagwörter, konnotierte Formulierungen, ironisierende Ausdrücke usw.?Wo muss ich
besonders auf Kollokationen achten? Welche Rolle spielen diese Elemente im Text? Was leitet
sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Da hat einmal ein Deutscher, der gerade mal seit zwei Monaten in Österreich arbeitete
gefragt: „Erklären Sie mir zwei Dinge: Was bedeutet „Schauma mal“ und was meint jemand, der
„Passt schon“ sagt? Er glaubte, dass, wenn er diese beiden Phrasen endlich entschlüsseln könne,
er auf dem besten Weg wäre, die Österreicher zu verstehen - womit er im Grunde nicht unrecht
hatte! / “einmengen”, “abrühren” Austriazismen.

5. Syntax
Wie sind die Sätze des Textes strukturiert? Gibt es vor allem Hauptsätze, gibt es Nebensätze,
Wie erfolgt die Verknüpfungen zwischen den Sätzen? Gibt es typische as Strukturen, die ich bei
der Übersetzung nicht übernehmen kann? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispeil: Herta Müller, Atemschaukel – vom Kofferpacken: Alles, was ich habe, trage ich bei
mir. Oder: Alles Meinige trage ich mit mir. Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige
war es nicht. Es war entweder zweckentfremdet oder von jemand anderem. Der
Schweinslederkoffer war ein Grammophonkistchen. Der Staubmantel war vom Vater. (Der
Autorin spielt mit der Syntax)

6. Suprasegmentale Elemente – In welchen Ton?


Gibt es im Text besondere Hervorhebungen oder Betonungen? Durch welche Mittel erfolgt die
Hervorhebung? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab? (z.B. Ironie, Emotionen)
Beispiel: Putin verstehen – Wie kann der nu? / Der spinnt doch!

7. Nonverbale Textelemente
Beinhaltet der Text Tabellen, Abbildungen, Zeichnungen u.ä., auf die man sich im Text bezieht?
Wie erfolgt dieser Bezug? Was leitet sich daraus für die Übersetzung ab?
Beispiel: Schmerzmittel   DTHebräisch  
Antwort: Die Richtung des Lesens im Hebräischen ist umgekehrt. (Der Übersetzer sollte den
Auftraggeber darauf aufmerksam machen die nonverbalen Textelemente zu verändern)
DAS UNBEKANNTE IN DER ZIELKULTUR – ZUM TRANSFER KULTURELLER
EINHAITEN IN DER TRANSLATION

Es geht um die INTERKULTURELLE KOMPETENZ: die zweisprachige Kompetenz ist


nicht immer bi-kulturelle Kompetenz. (Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg liegt
darin, dass der Übersetzer in der Lage ist, die durch die kulturellen Unterschiede verursachten
Probleme zu lösen.)
Beispiel: internationale Verhandlungen mit Vorsitzenden aus dem Ausland (deutsche und
japanische Geschäftsleute ) – die Deutschen haben eine Entscheidung getroffen ohne vorher
Bescheid zu geben und ohne sich dafür zu entschuldigen.

1. DIMENSIONEN VON KULTUREN NACH GEERT HOFSTEDE

Individualismus Kollektivismus

hohe Machtdistanz niedrige Machtdistanz

Maskulinität Femininität

hohe Unsicherheitsvermeidung niedrige Unsicherheitsvermeidung

Langfristige Orientierung Kurzfristige Orientierung

Individualismus: Gesellschaften, in denen die Bindungen zwischen den Individuen locker sind.
Kollektivismus: Gesellschaften, in denen der Mensch von Geburt an in starke geschlossene Wir-
Gruppen integriert ist, die ihn ein Leben lang schützen, dafür aber bedingungslos Loyalität
verlangen.
Machtdistanz: ist das Ausmaß, bis zu welchem die weniger mächtigen Mitglieder von
Organisationen etc. erwarten und akzeptieren, dass Macht ungleich verteilt ist.
Maskulinität: kennzeichnet eine Gesellschaft, in der die Rolle der Geschlechter klar
gegeneinander abgegrenzt sind.
Feminität: kennzeichnet eine Gesellschaft, in der sich die Rollen der Geschlechter
überschneiden.
Unsicherheitsvermeidung: ein hoher UVI bedeutet, dass sich die Mitglieder dieser Kultur in
einem hohen Maße durch ungewisse oder unbekannte Situationen bedroht fühlen.
kurzfristige vs. langfristige Orientierung: Respekt für die Traditionen vs. Anpassung von
Traditionen an moderne Gegebenheiten
+ Genuss vs. Zurückhaltung: Wie genussorientiert die Freizeitgestaltung, wie offen Sexualität
ausgelebt, buntere bzw. weniger bunte Kleidung, eher ein optimistischerer bzw.
pessimistischerer Blick auf die Zukunft. In Kulturen mit stärkerer Beschränkung empfinden die
Mitglieder eine stärkere Kontrolle über das eigene Leben: Erhaltung von Recht und Ordnung hat
eine hohe Priorität.
Deutschland (blau) und Rumänien (lila) – Vergleich

2. GLOBE-STUDIE VON HOUSE ET AL. (ohne Rumänien)


INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION:
Es handel sich um die Faktoren, di das Umfeld bestimmen. (Werte, Normen, Sitten,
Gewohnheiten, Sprache, Stereotypen, Symbole, rechtliche Bestimmungen…)
Hierbei wird die translatorische Kompetenz erfordet. (Sprach- und Textbildungskompetenz,
para- und extralinguistisches Wissen für die situativ-kommunikativ angemessene
Sprachverwendung, prognostische Annahmen der Zieltextlesererwartungen und
Verstehensvoraussetzungen der Textzielempfänger)
Also die grundlegende Voraussetzung eines Translators ist die kulturele Kompetenz.

Der Übesetzer ist ein Kulturmittler (der Experte für transkulturelle Botschaften), weil er
eine reibungslose Kommunikation ermöglicht und die Verständigungshindernisse beseitigt.
Nur durch diese zwei Handlungen kann ein funktionsentsprechender Transfer erfolgt. (die
Translation ist eine sondersorte kulturellen Tranfers, interkulturelle Handlung)

KULTURELLE EINHAITEN:
1. Realie – Realia, Realien (Element des Alltags, der Geschichte, der Kultur, der Politik u.
drgl. eines bestimmten Volkes, Landes, Ortes, die keine Entsprechung bei anderen
Völkern, in anderen Ländern, an anderen Orten hat)
a. eingebürgete Realie (keine Übersetzung nötig, also wenn sie im Rechtschreibewörterbuch
erscheint)
Beispiele: Pizza, Cowboy, Sarafan, Novio
b. fremd gebliebene Realie (Übersetzung nötig)
Beispiele: Kaiserschmarren, Gesten

2. Realien – Konnotationen (Wöter, die etwas übermitteln, z.B. ein Gefühl)


Beispiele: Samowar (russische Teemaschine, aber steht auch für Gemütlichkeit, alte gute
Zeiten) / Heuriger (Weinschenke, aber auch Lieder, die spezifische wienerische Leutseligkeit) /
five o’clock tea (Realie des britischen Lebens)

3. Realien – Toponyme mit Konnotationen (schwer übertragbar)


Beispiele: Hiroschima, Auschwitz, Bad Ischl
4. Kulturem (abstrakte Einheit, die die Verhaltensweise im Kommunikationsakt
beschreibt) (das Grüßen, das Danken, Tabuthemen)

5. Behaviorem (konkrete Realisierung in einem komunikativen Akt des Kulturems)


(konventionalisierte verbale, paraverbale und nonverbale Ausdruckweise innerhalb
kommunikativer Akte und das konkrete Verhalten) (es steht im Zusammenhang mit der
Sozologie)

Proxemik: die
Distanzhaltung (räumliche
Nähe und Distanz)
parasprachlich: +
Stimmqualität, Intonation,
Sprechweise
Wörter + Sätze + Texte:
Pragmatik

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