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FCU 1310

FluidControl Unit

Betriebs- und Wartungsanleitung


Deutsch (Originalanleitung)
Gültig ab Firmware Version V 3.00
Gültig ab Serien-Nr. (S/N) 0002S01831K0001000
Dokument-Nr.: 3371346e
Impressum

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Dipl.Kfm. Wolfgang Haering

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c/o HYDAC International GmbH, Industriegebiet, 66280 Sulzbach / Saar
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Diese Unterlagen wurden mit großer Sorgfalt erstellt und geprüft. Trotzdem
können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Inhaltliche Änderungen dieses Handbuchs behalten wir uns ohne
Ankündigung vor.

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BeWa FCU1310 V300 3371346e de 2014-03-10 2014-03-10
Inhalt

Inhalt
Impressum.....................................................................................................2
Dokumentationsbevollmächtigter ...............................................................2
Inhalt ..............................................................................................................3
Was ist neu – Änderungen in der Anleitung...............................................7
Vorwort ..........................................................................................................8
Technischer Support ...................................................................................8
Veränderungen am Produkt.........................................................................8
Gewährleistung............................................................................................8
Verwenden der Dokumentation ...................................................................9
Sicherheitshinweise ...................................................................................10
Gefahrensymbole ......................................................................................10
Signalwörter und deren Bedeutung in Sicherheitshinweisen .....................11
Aufbau der Sicherheitshinweise ................................................................12
Vorschriften beachten................................................................................12
Bestimmungsgemäße Verwendung...........................................................13
Periodischer Aussetzbetrieb - Betriebsart S3, gemäß DIN EN
60034-1 / DIN VDE 0530, Teil 1 .............................................................14
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ..................................................15
Qualifikation des Personals / Zielgruppe ...................................................16
Geeignete Kleidung tragen ........................................................................17
Stillsetzen im Notfall (NOT-HALT) .............................................................17
FCU öffnen / schließen ...............................................................................18
FCU transportieren .....................................................................................19
FCU lagern...................................................................................................20
Typenschild entschlüsseln ........................................................................21
Lieferumfang prüfen ...................................................................................23
Was kann die FCU.......................................................................................24
Schmutzpartikel zählen ..............................................................................25
FCU funktioniert die FCU 1000 ..................................................................26
Bedienoberfläche / Bedienelemente Übersicht ........................................27
Abmessungen .............................................................................................28
Hydraulikschema ........................................................................................29
BatteryPack verwenden (Zubehör)............................................................30
FCU für die Messung vorbereiten..............................................................35
FCU elektrisch verbinden / abklemmen .....................................................35

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Inhalt

OUTLET Schlauch aufstecken / abnehmen...............................................36


Messstelle auswählen................................................................................37
Messmethode gemäß vorliegenden Druck auswählen ..............................38
Messen bis maximal 45 bar / 650 psi.........................................................39
Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi ......................................42
Messen aus drucklosen Behältnissen ......................................................46
FCU bedienen..............................................................................................48
Display und Tastaturelemente ...................................................................48
Displayanzeige durchklicken .....................................................................50
ISO.SAE Displayanzeige........................................................................50
ISO.NAS Displayanzeige .......................................................................51
Messgrößen.................................................................................................52
Messgröße „ISO“....................................................................................52
Messgröße „SAE“...................................................................................52
Messgröße „NAS“...................................................................................52
Messgröße „Water Saturation“ ...............................................................52
Messgröße „Temperatur“ .......................................................................53
Servicegrößen ...........................................................................................53
Servicegröße „Flow“ ...............................................................................53
Servicegröße „Drive“ ..............................................................................53
Konfiguriermenüs wählen ..........................................................................54
Power Up Menü.........................................................................................55
DAT.TIM – Date/Time ............................................................................56
ADRESS - Busadresse ..........................................................................56
DEL.MEM – Delete Memory...................................................................57
M.TIME – Measurement Time ................................................................57
CALIB – Kalibrierart wählen ...................................................................58
DFAULT – Werkseinstellungen zurücksetzen ........................................58
CANCEL - Abbrechen ............................................................................59
SAVE – Daten sichern............................................................................59
Messmenü .................................................................................................60
RECORD – Aufzeichnung von Messdaten .............................................61
MEMORY – Anzeige freier Speicher ......................................................62
ED.MPNT – Messpunktbezeichnung ändern .........................................63
TP.UNIT – Temperatureinheit °C / °F umstellen ....................................64
CANCEL - Abbrechen ............................................................................64
SAVE – Daten sichern............................................................................64
Messung durchführen ................................................................................65
Interner Messdatenpeicher auslesen ........................................................66
DATA - Schnittstelle...................................................................................67

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Inhalt

FCU mit dem CSI-B-2 Kit verbinden.......................................................67


Schnittstellenbelegung DATA (HYDAC Sensor Interface – HSI)............67
FCU mit HMG 510 / HMG 3000 verbinden .............................................68
USB-Schnittstelle.......................................................................................69
Messwerte auf den USB-Speicherstick kopieren....................................69
Datenübertragung fehlgeschlagen – ERROR COPY .............................72
Bluetooth-Schnittstelle ...............................................................................73
Bluetooth USB-Adapter installieren ........................................................74
Gewährleistung und Haftung zum Bluetooth USB-Adapter .................74
FCU über Bluetooth paaren / verbinden.................................................74
Messprotokolle auswerten .........................................................................75
Messprotokoll Verzeichnisse nach Messpunkten ......................................75
Messprotokoll Dateinamen ........................................................................75
Messprotokolle öffnen................................................................................76
Messdaten werden als Datum dargestellt ..............................................78
Messprotokolle mit FluMoS auslesen / auswerten ..................................79
FCU für den Transport vorbereiten ...........................................................80
Wartung durchführen .................................................................................84
FCU reinigen .............................................................................................84
FCU spülen................................................................................................85
Saugsieb reinigen ......................................................................................89
Hochdruckadapter prüfen ..........................................................................93
Schmutzsieb im Hochdruckadapter reinigen / wechseln ........................94
Stromregelventil im Hochdruckadapter reinigen / wechseln ...................95
FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen...............................................97
Neustart / Reset durchführen...................................................................101
FCU außer Betrieb nehmen......................................................................101
FCU stillsetzten .........................................................................................101
FCU entsorgen ..........................................................................................101
Ersatzteilliste.............................................................................................102
Zubehör für die FCU ................................................................................103
Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen ................106
ISO 4406:1999 ........................................................................................106
ISO 4406 Tabelle .................................................................................106
Kurzübersicht der Änderungen von ISO4406:1987 zu
ISO4406:1999 ......................................................................................107
SAE AS 4059...........................................................................................108
SAE AS 4059 Tabelle...........................................................................108
Reinheitsklassen nach SAE darstellen.................................................108
Absolute Partikelanzahl größer einer definierten Partikelgröße ........108
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Inhalt

Reinheitsklasse für jede Partikelgröße festlegen ..............................109


Angabe der höchsten gemessenen Reinheitsklasse.........................109
NAS 1638 ................................................................................................110
Messgenauigkeit prüfen...........................................................................111
FCU kalibrieren .........................................................................................111
Kundendienst / Service ............................................................................112
Deutschland.............................................................................................112
USA .........................................................................................................112
Australien.................................................................................................112
Brasilien...................................................................................................113
Werkseinstellungen ..................................................................................113
Technische Daten .....................................................................................114
Typenschlüssel .........................................................................................116
Kompatible USB-Speichersticks - Übersicht..........................................117
CE Konformitätserklärung .......................................................................118
Stichwortverzeichnis ................................................................................119

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Was ist neu – Änderungen in der Anleitung

Was ist neu – Änderungen in der Anleitung


Der entsprechende Index, ist auf dem Deckblatt sowie auf jeder Seite unten
links nach der Artikel-Nr. der Betriebs- und Wartungsanleitung zu finden.
Index „a“ ab Firmware Version V 1.10
- Änderung des Lieferumfanges
- Änderung des Bluetooth Gerätenamen in „FCU1310“
Index „b“ ab Firmware Version V 2.00
- Änderung des Lieferumfanges
- Kapitel „USB-Anschluss“ hinzugefügt
- Kapitel Menüführung ergänzt
- Kapitel „BatteryPack verwenden“ ergänzt
Index „c“
- Index angepasst
Index „d“
- Einsatzbeschränkung für Fluid mit Flammpunkt < 55 °C ergänzt
- Ersatzteilliste angepasst
- Kapitel „FCU transportieren“ aktualisiert
- Das Befüllen der Schlauchleitungen vor einer Messung entfällt.
Index „e“ ab Firmware Version V 3.00
- Ab Firmware V3.00 / Ab Serien-Nr. 0002S01831K0001000
- Aktualisierung / Korrektur / Überarbeitung
- Stichwortverzeichnis hinzu

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Vorwort

Vorwort
Diese Bedienungsanleitung haben wir nach bestem Wissen und Gewissen
erstellt. Es ist dennoch nicht auszuschließen, dass trotz größter Sorgfalt sich
Fehler eingeschlichen haben könnten. Haben Sie bitte deshalb Verständnis
dafür, dass wir, soweit sich nachstehend nichts anderes ergibt, unsere
Gewährleistung und Haftung – gleich aus welchen Rechtsgründen – für die
Angaben in dieser Bedienungsanleitung ausschließen. Insbesondere haften
wir nicht für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden. Dieser
Haftungsausschluss gilt nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er gilt
ferner nicht für Mängel, die arglistig verschwiegen wurden oder deren
Abwesenheit garantiert wurde, sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben,
Körper und Gesundheit. Sofern wir fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht
verletzten, ist unsere Haftung auf den vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Ansprüche aus der Produkthaftung bleiben unberührt.

Technischer Support
Wenden Sie sich bitte an unseren technischen Vertrieb, wenn Sie Fragen zu
unserem Produkt haben. Führen Sie bei Rückmeldungen stets die
Typenbezeichnung, Serien-Nr. und Artikel-Nr. des Produktes an:
Fax: +49 (0) 6897 / 509 - 9046
E-Mail: filtersystems@hydac.com

Veränderungen am Produkt
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass durch Veränderungen am Produkt
(z.B. Zukauf von Optionen, usw.) die Angaben in dieser Bedienungsanleitung
zum Teil nicht mehr gültig bzw. ausreichend sind.
Nach Veränderungen bzw. Reparaturen an Teilen, welche die Sicherheit des
Produktes beeinflussen, darf das Produkt erst nach Prüfung und Freigabe
durch einen HYDAC Sachverständigen wieder in Betrieb genommen werden.
Teilen Sie uns deshalb jede Veränderung, die Sie an dem Produkt
durchführen bzw. durchführen lassen, umgehend mit.

Gewährleistung
Wir übernehmen Gewährleistung gemäß den allgemeinen Verkaufs- und
Lieferbedingungen der HYDAC FILTER SYSTEMS GMBH.
Diese finden Sie unter www.hydac.com -> Allgemeine Geschäftbedingungen
(AGB).

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Vorwort

Verwenden der Dokumentation


Beachten Sie, dass Sie die beschriebene Möglichkeit des
gezielten Zugriffes auf eine bestimmte Information nicht davon
entbindet, diese Anleitung vor der ersten Inbetriebnahme und
später in regelmäßigen Abständen sorgfältig und vollständig
durchzulesen.

Was will ich wissen?


Ich ordne die gewünschte Information einem Themengebiet zu.

Wo finde ich die Information?


Die Dokumentation enthält zu Beginn ein Inhaltsverzeichnis. Diesem
entnehme ich das gewünschte Kapitel mit entsprechender Seitenzahl.

Kapitelbezeichnung
tel
Produkt / Kapi

Seitenzahl
HYDAC Filtertechnik GmbH
BeWa 123456a de
de Seite x
200x-xx-xx Editionsdatum

Dokumentation-Nr. Dokumentationssprache
mit Index /
Dateiname

Die Dokumentation-Nr. mit Index dient zur Identifizierung und Nachbestellung


der Anleitung. Der Index wird bei einer Überarbeitung / Änderung der
Anleitung jeweils um eins erhöht.

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Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise
Das Aggregat ist nach den bei Auslieferung geltenden gesetzlichen
Vorschriften gebaut und ist sicherheitstechnisch auf dem aktuellsten Stand.
Eventuelle Restgefahren sind durch Sicherheitshinweise gekennzeichnet und
werden in der Betriebsanleitung beschrieben.
Beachten Sie alle an dem Aggregat angebrachten Sicherheits- und
Warnhinweise. Halten Sie diese stets vollzählig vorhanden und gut lesbar.
Betreiben Sie das Aggregat nur, wenn alle Schutzeinrichtungen vorhanden
sind.
Sichern Sie Gefahrenstellen, die zwischen dem Aggregat und anderen
Einrichtungen entstehen.
Halten Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfintervalle für die Anlage ein.
Dokumentieren Sie die Prüfergebnisse in einer Prüfbescheinigung und
bewahren Sie diese bis zur nächsten Prüfung auf.

Gefahrensymbole
Diese Symbole finden Sie bei allen Sicherheitshinweisen in dieser
Betriebsanleitung, die auf besondere Gefahren für Personen, Sachwerte
oder Umwelt hinweisen.
Beachten Sie diese Hinweise und verhalten Sie sich in diesen Fällen
besonders vorsichtig.
Geben Sie alle Sicherheitshinweise auch an andere Benutzer weiter.

Gefahr allgemein

Gefahr durch elektrische Spannung / Strom

Offen liegende elektrische Komponenten


Gefahr durch Stromschlag

Gefahr durch Betriebsdruck

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Sicherheitshinweise

Verbrennungsgefahr durch heiße Oberfläche

Signalwörter und deren Bedeutung in Sicherheitshinweisen

GEFAHR
GEFAHR kennzeichnet eine Gefahr mit hohem Risiko, die zu Tod oder
schwerer Verletzung führt, wenn Sie nicht vermieden wird.

WARNUNG
WARNUNG kennzeichnet eine Gefahr mit mittlerem Risiko, die zu Tod oder
schwerer Verletzung führen kann, wenn Sie nicht vermieden wird.

VORSICHT
VORSICHT kennzeichnet eine Gefahr mit geringem Risiko, die zu leichter
Verletzung führen kann, wenn Sie nicht vermieden wird.

ACHTUNG
ACHTUNG kennzeichnet eine Gefahr, die zu einem Sachschäden führt,
wenn Sie nicht vermieden wird.

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Sicherheitshinweise

Aufbau der Sicherheitshinweise


Alle Warnhinweise in dieser Anleitung sind mit Piktogrammen und
Signalwörtern hervorgehoben. Das Piktogramm und das Signalwort geben
Ihnen einen Hinweis auf die Schwere der Gefahr.
Warnhinweise die jeder Handlung vorangestellt sind, werden wie folgt
dargestellt:

SIGNALWORT
Art und Quelle der Gefahr
GEFAHRENSYMBOL
Folge der Gefahr

► Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr

Vorschriften beachten
Beachten Sie unter anderem die nachfolgenden Vorschriften und Richtlinien:
 Gesetzliche und lokale Vorschriften zur Unfallverhütung
 Gesetzliche und lokale Vorschriften zum Umweltschutz
 Länderspezifische, organisationsabhängige Bestimmungen

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Sicherheitshinweise

Bestimmungsgemäße Verwendung
Setzen Sie das Aggregat ausschließlich für die nachfolgend beschriebene
Verwendung ein.
Die FluidControl Unit FCU ist ein tragbares Servicegerät für die
Kurzzeitmessung der Feststoffverschmutzung, der Temperatur und des %-
Sättigungsgrades in Hydrauliksystemen.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören:
 Das Beachten aller Hinweise aus dieser Betriebs- und
Wartungsanleitung.
 Das Einhalten von Inspektions- und Wartungsarbeiten.

ACHTUNG

Unzulässige Betriebsbedingungen

Die FCU wird zerstört

► Verwenden Sie die FCU mit Mineralölen oder mit Raffinaten deren
Basis Mineralöle sind deren Flammpunkt höher als 55°C / 131°F liegt.
► Spülen Sie die FCU mit niedrigviskosen Mineralölen oder mit
Raffinaten deren Basis Mineralöle sind (z.B. Diesel) deren
Flammpunkt höher als 55°C / 131°F liegt.
► Spülen Sie niemals mit Universalverdünnung oder sonstigen
entfettenden Medien.
► Beachten Sie den zulässigen Viskositätsbereich (bis ISO VG 68):
10 … 350 mm²/s / 46 … 1622 SUS.
► Betreiben Sie die FCU nur im periodischen Aussetzbetrieb (S3) mit
einer relativen Einschaltdauer von 40%
(S3 gemäß DIN EN 60034 / VDE 0530).
► Betreiben Sie die FCU nie ohne Saugsieb.

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Sicherheitshinweise

ACHTUNG

Anschluss an 12/24 V DC Bordnetzen ohne Lastabschaltung

Die FCU wird zerstört.

► Verwenden Sie die FCU nur an 12/24 V DC Bordnetzen, mit einer


zentralen Lastabschaltung „Load Dump“ Sicherung.
► Vergewissern Sie sich vor dem Anschluss, dass eine Lastabschaltung
mit maximal 30 V DC installiert und wirksam ist.

Periodischer Aussetzbetrieb - Betriebsart S3,


gemäß DIN EN 60034-1 / DIN VDE 0530, Teil 1
Ein Betrieb t0 in der Zeit t1 mit der Leistung (PN)S3 wechseln sich in
periodischer Folge mit den Stillstandszeiten t2 ab. Die relative Einschaltdauer
beträgt 40%.

(PN)S3 = Nennleistung, Betriebsart S3


t = Zeit
t0 = Periode (Betrieb t1 + Abkühlphase t2)
t1 = Betrieb
t2 = Abkühlphase
°C (°F) = Temperatur

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Sicherheitshinweise

Nicht bestimmungsgemäße Verwendung

GEFAHR
Gefahr durch nicht vorhergesehene
Verwendung des Aggregates

Körperverletzung und Sachschaden bei


unzulässigem Betrieb.

► Betreiben Sie das Aggregat nicht in


explosionsfähiger Atmosphäre.
► Verwenden Sie das Aggregat nur mit den
zulässigen Medien.

Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt nicht als


bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet die HYDAC
Filter Systems GmbH nicht. Das Risiko trägt allein der Betreiber.

Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren entstehen


bzw. wird das Aggregat beschädigt. Sachwidrige Verwendungen sind z.B.:
 Dauerbetrieb
 Betrieb mit Fluid dessen Flammpunkt unter 55°C / 131°F liegt.
 Spülen mit Universalverdünnung oder sonstigen entfettenden Fluid
 Betrieb in explosionsfähiger Atmosphäre.
 Betrieb unter nicht zulässigen Betriebsbedingungen.
 Eigenmächtige bauliche Veränderung am Aggregat.
 Permanente Überwachung der Fluidreinheit (Dauerbetrieb)
 Falsches Anschließen der Druck- und Rücklaufleitung.
 Betrieb an einer Messstelle mit unzulässigem Druck.
 Betrieb an 12/24 V DC Bordnetzen ohne zentrale Lastabschaltung,
„Load Dump“ Sicherung.
 Betrieb mit einem nicht zulässigen Fluid.
 Betrieb mit defekten oder beschädigten Schläuchen.
 Betrieb mit beschädigten Netzanschlusskabel.

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Sicherheitshinweise

Qualifikation des Personals / Zielgruppe


Personen, die am Aggregat arbeiten, müssen über die Gefahren im Umgang
mit dem Aggregat vertraut sein.
Das Bedien- und Fachpersonal muss vor Arbeitsbeginn die
Betriebsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise, sowie geltende
Vorschriften gelesen und verstanden haben.
Die Betriebsanleitung und geltende Vorschriften sind so aufzubewahren,
dass sie dem Bedien- und Fachpersonal zugänglich sind.
Diese Betriebsanleitung richtet sich an:
Bedienpersonal: Diese Personen sind an dem Aggregat eingewiesen und
über mögliche Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten informiert.
Fachpersonal: Diese Personen besitzen eine entsprechende fachliche
Ausbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung. Sie sind in der Lage, die
ihnen übertragene Arbeit zu beurteilen, auszuführen und mögliche Gefahren
zu erkennen.
Tätigkeit Person Kenntnisse
Transport / Lagerung Hilfspersonal  Keine besonderen Kenntnisse
erforderlich
Inbetriebnahme Hilfspersonal  Produktspezifische
Bedienung, Betrieb Kenntnisse
Betriebsüberwachung  Kenntnisse im Umgang mit
den Betriebsmedien.
Störungsbeseitigung, Fachpersonal  Sicherer Umgang mit
Wartung, Werkzeugen

Außerbetriebnahme,  Produktspezifische
Kenntnisse
Demontage Servicepersonal  Sehr detaillierte
(nur beim Produktspezifische
autorisierten Kenntnisse
HYDAC
Service)
Entsorgung Fachpersonal  Ordnungsgemäße und
umweltschonende
Entsorgung von Materialien
und Stoffen
 Dekontaminierung von
Schadstoffen
 Kenntnisse über
Wiederverwertung

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Sicherheitshinweise

Geeignete Kleidung tragen


Locker getragene Kleidung erhöht die Gefahr durch Erfassen oder
Aufwickeln an rotierenden Teilen und die Gefahr durch Hängenbleiben an
hervorstehenden Teilen. Dadurch können Sie schwer verletzt oder getötet
werden.
 Tragen Sie eng anliegende Kleidung.
 Tragen Sie keine Ringe, Ketten oder anderen Schmuck.
 Tragen Sie Arbeitsschutzschuhe.

Stillsetzen im Notfall (NOT-HALT)


Trennen Sie im Notfall die FCU vom elektrischen Netz und von der
angeschlossenen Hydraulikanlage.

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FCU öffnen / schließen

FCU öffnen / schließen


Öffnen Sie die FCU durch lösen der beiden Verschlüsse.

Verschließen Sie die FCU mit den beiden Verschlüssen. Achten Sie darauf
dass diese hörbar einrasten.

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FCU transportieren

FCU transportieren
Transportieren Sie die FCU nur im geschlossenen Zustand entweder liegend
oder am Griff tragend.

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FCU lagern

FCU lagern
Entleeren und spülen Sie die FCU vor einer Lagerung vollständig. Details
zum Spülen der FCU finden Sie auf Seite 85.
Beachten Sie folgende Lagerbedingungen:
Lagertemperatur: -40 … +80°C / -40 … +176°F
Relative Luftfeuchte: max. 90%, nicht kondensierend

Lagern Sie die FCU an einem sauberen und trockenen Ort im geschlossenen
Zustand liegend. Bei einer stehenden Lagerung, darf die FCU keinen
Erschütterungen oder Vibrationen ausgesetzt sein.

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Typenschild entschlüsseln

Typenschild entschlüsseln
Details zur Identifikation des FluidControl Unit finden Sie auf dem
Typenschild. Das Typenschild zeigt die Produktidentifikation und wichtige
technische Daten.

Pos. -> Beschreibung


(1) -> Typenschild zur FCU
(2) -> Typenschlüssel, Details siehe Seite 116.

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Typenschild entschlüsseln

Folgende Angaben finden Sie auf dem Typenschild des Aggregates:


Zeile -> Beschreibung
Model -> Typenschlüssel, Details siehe Seite 116.
Date -> Produktionswoche / Produktionsjahr
P/N -> Artikelnummer
S/N -> Seriennummer
Flow rate -> Durchfluss
Weight -> Leergewicht
Viskosity range -> Zulässiger Viskositätsbereich
Pressures -> Druckangaben
In -> Zulässiger Druck am Anschluss INLET
Out -> Zulässiger Druck am Anschluss OUTLET
Temperatures -> Temperaturangaben
Oil -> Zulässiger Öltemperaturbereich
Ambient -> Zulässiger Umgebungstemperaturbereich
Power -> Leistungsaufnahme
Voltage -> Spannung
Current -> Stromaufnahme

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Lieferumfang prüfen

Lieferumfang prüfen
Die FluidControl Unit wird in betriebsfertigem Zustand geliefert. Bitte prüfen
Sie vor Inbetriebnahme, den Lieferumfang auf Vollständigkeit.
Zum Lieferumfang gehören:
Pos. Stk. Beschreibung
1 1 FluidControl Unit FCU1310, einschließlich Deckeltasche
2 1 Netzteil, Primär: 90-240 V AC / Sekundär: 24 V DC / 5 A
3 4 Anschlusskabel zum Netzteil (Europa, USA/Kanada, UK,
Australien, Japan)
4 1 INLET Saugschlauch, Ende offen, transparent, L = 0,3 m
5 1 INLET Hochdruckschlauch mit Schraubkupplung Typ
1620, Farbe: schwarz, L = 2 m
6 1 Hochdruckadapter
7 1 OUTLET Rücklaufschlauch, transparent, L = 2 m
8 1 Betriebs- und Wartungsanleitung
9 1 Kalibrierzertifikat
10 1 CD-ROM mit FluMoS Software
11 1 Dokumententasche
12 1 USB-Speicherstick, mit Betriebs- und Wartungsanleitung
(PDF-Datei) in weiteren Sprachen
- 1 Kurzanleitung

Ein Bluetooth Adapter ist eine kostenlose Zugabe und gehört nicht zum
Lieferumfang.

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Was kann die FCU

Was kann die FCU


Die FluidControl Unit FCU ist ein tragbares Servicegerät für die
Kurzzeitmessung der Feststoffverschmutzung, der Temperatur und des %-
Sättigungsgrades in Hydrauliksystemen.
Durch die Kenntnis von Größe und Menge der Verschmutzung können Sie
Qualitätsstandards überprüfen, dokumentieren und die erforderlichen
Optimierungsmaßnahmen treffen.
Die integrierte Pumpe und die im Lieferumfang enthaltenen Schläuche
ermöglichen die Verwendung an:
 Steuerkreisläufen
 Druckkreisläufen
 drucklosen Behältern

Der interne Datenspeicher ermöglicht die Aufzeichnung der Messwerte mit


Echtzeitbezug (Zeitstempel).
Über die USB-Schnittstelle kopieren Sie alle Messwerte auf einen USB-
Speicherstick oder senden diese via Bluetooth auf ein mobiles Endgerät und
analysieren diese mit Hilfe von MS-Excel oder der Fluid Monitoring Software
FluMoS.

Weitere Leistungsmerkmale sind:


 optische Erfassung der Feststoffverschmutzung
 kapazitive Erfassung der relativen Feuchte in %-Sättigung
 resistive Erfassung der Temperatur
 geeignet für Hydrauliköle (bis ISO VG 68) 10 … 350 mm²/s / 16 …
1622 Sus
 Automatische Messung und Anzeige von Reinheitsklassen gemäß:
 ISO 4406:1987; NAS 1638
 ISO 4406:1999; SAE AS 4059 (D)
 Messgenauigkeit +/- ½ ISO Code im kalibrierten Bereich
 Versorgungsspannung von 24 V DC / 4 A zum Betrieb an
Mobilmaschinen Bordnetzen
 Netzadapter 90 – 240 V AC / 24 V DC 5 A im Lieferumfang enthalten
 Betriebsdruck ohne Hochdruckadapter max. 45 bar / max. 650 psi,
Betriebsdruck mit Hochdruckadapter max. 345 bar / max. 5000 psi
 Integrierte Pumpe zur automatischen Steuerung des Öldurchflusses

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Schmutzpartikel zählen

Schmutzpartikel zählen
In der nachfolgenden Skizze ist das Messprinzip des
Lichtblockadeverfahrens vereinfacht dargestellt.
Die Lichtquelle schickt monochromatisches Licht, durch den Ölstrom
hindurch zum Fotodetektor, der ein bestimmtes elektrisches Signal generiert.
Gerät ein Partikel zwischen die Lichtquelle und den Fotodetektor, so entsteht
ein Schatten auf dem Fotodetektor.
Durch diesen Schatten ändert sich das von dem Fotodetektor generierte
elektrische Signal. Aus dieser Änderung kann man die Größe des Schattens,
den dieser Partikel wirft, ermitteln und so die Partikelgröße bestimmen.
Mittels dieses Verfahrens ist es möglich die Reinheitsklassen nach der
ISO 4406:1987, ISO 4406:1999, NAS 1638 und SAE AS 4059 zu bestimmen.
Die Störfaktoren dieses Messprinzips sind Fremdflüssigkeiten und
Gasbläschen, welche zu einer Lichtbrechung führen und somit auch als
Partikel gezählt werden.

Ölstrom Ölstrom Partikel


Fotodetektor

Lichtquelle Lichtquelle Fotodetektor

Jeder Signalberg entspricht der Abschattung durch ein Partikel. Die


Signalamplitude (Signalhöhe) spiegelt die Partikelgröße wieder. Über
Schwellenwerte wird die Einteilung in Partikelgrößenbereiche >2, >5, >15,
>25 µm bzw. >4, >6, >14, >21 µm(c) durchgeführt.
Schwellenwerte

Zeit

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So funktioniert die FCU

So funktioniert die FCU

Von der Ölquelle (entweder Druckanschluss oder druckloser Behälter), wird


ein kontinuierlicher Ölstrom durch den INLET (1) Anschluss von einer
elektrisch gesteuerten Zahnradpumpe (3) festgelegt.
Das Saugsieb (2) schützt die Pumpe vor Grobverschmutzung.
Ölstrom fließt durch einen optischen ContaminationSensor (6). Die
Schmutzpartikel im Ölstrom bewirken eine Impulsweise Abschattung des
Lichtstrahls, welche als Messsignale von einem elektronischen
Auswertungsmodul klassifiziert und gezählt werden. Das Auswertungsmodul
berechnet Reinheitsklassen kontinuierlich mit Hilfe der Messsignale des
optischen Sensors für die Probemenge von 100 ml.
Durch das Vorspannventil (7) wird ein definierter Druck im Ölstrom erzeugt.
Dieser dient dazu, die im System befindlichen Luftblasen, welche eine
Verfälschung des Messergebnisses herbeiführen, zu minimieren.
Das Druckbegrenzungsventil (5) schützt die Pumpe und Messzelle vor zu
hohem Druck.
Der Ölstrom fließt aus dem OUTLET (9) Anschluss und muss mittels dem
Rücklaufschlauch in ein druckloses Reservoir geleitet werden.
Das elektronische Auswertungsmodul überwacht:
 die Funktion des Partikelsensors
 den Öldurchfluss
 die Versorgungsspannung
 die Funktion des AquaSensors
Im Fehlerfall wird automatisch eine Fehleranzeige angezeigt und die
Messung unterbrochen. Sobald der Fehler korrigiert ist, stellt sich das
Auswertungsmodul automatisch zurück und setzt die Messung fort.

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Bedienoberfläche / Bedienelemente Übersicht

Bedienoberfläche / Bedienelemente Übersicht

Pos. Bezeichnung
1 Anzeige von “ISO, SAE/NAS, Flow, Drive” mit Tastatur
2 Anzeige der “Wassersättigung”
3 Anzeige der “Fluidtemperatur“
4 Schalter ON / OFF für die interne Pumpe
5 Versorgungsspannung 24 V DC
6 Datenschnittstelle (DATA)
7 OUTLET Anschluss
8 INLET Anschluss, Typ 1604
9 USB-Schnittstelle mit Abdeckung
- Bluetooth Schnittstelle

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Abmessungen

Abmessungen
Die FCU hat folgende Abmessungen.

Alle Abmessungen in mm.

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Hydraulikschema

Hydraulikschema

Pos. Bezeichnung
1 INLET, Messanschluss Typ 1604
2 Saugsieb, 400 µm
3 Zahnradpumpe
4 Elektromotor
5 Druckbegrenzungsventil
6 ContaminationSensor Einheit
7 Vorspannventil
8 AquaSensor AS1000
9 OUTLET, DN7 Schnellverschlussnippel

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BatteryPack verwenden (Zubehör)

BatteryPack verwenden (Zubehör)


Mit dem als Zubehör erhältlichen BatteryPack machen Sie die FCU
unabhängig von einer netzgebundenen Spannungsquelle.
Technische Details zum BatteryPack, entnehmen Sie der Anleitung zum
BatteryPack.
Mit dem Arretierstift (2) wird der
BatteryPack (1) während des
Transportes sicher in den
Aufnahmeschienen (3) gehalten.

Für den Betrieb mit dem BatteryPack, stecken Sie den Stecker in die Buchse
DC IN der FCU.

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BatteryPack verwenden (Zubehör)

Setzen Sie den BatteryPack wie folgt in die vorgesehene Halterung:


1. Entnehmen Sie den Stecker (A) aus
der Buchse am BatteryPack.

2. Geben Sie den BatteryPack von


oben in die Aufnahmeschienen.

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BatteryPack verwenden (Zubehör)

3. Ziehen Sie den Arretierstift (1).


Führen Sie den BatteryPack bis zum
unteren Anschlag in den
Führungsschienen (2).
Lassen Sie den Arretierstift gehen
(3). Der Arretierstift wird durch
Federkraft in die Ausgangsstellung
gebracht und sichert dadurch den
BatteryPack.
Prüfen Sie den BatteryPack auf
festen Sitz.

4. Stecken Sie den Stecker in die


Buchse am BatteryPack.

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BatteryPack verwenden (Zubehör)

Zum Entnehmen, gehen Sie wie folgt vor:


1. Entnehmen Sie den Stecker aus der
Buchse.

2. Ziehen Sie den Arretierstift heraus


um den BatteryPack zu Entsichern
(1).
Schieben Sie den BatteryPack nach
oben (2).

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BatteryPack verwenden (Zubehör)

3. Ziehen Sie den BatteryPack nach


oben aus den Aufnahmeschienen.
Stecken Sie anschließend den
Stecker wieder in die Buchse am
BatteryPack.

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FCU für die Messung vorbereiten

FCU für die Messung vorbereiten


Schließen Sie vor einer Inbetriebnahme die FCU elektrisch und hydraulisch,
wie nachfolgend beschrieben an.

FCU elektrisch verbinden / abklemmen


Die FCU besitzt einen 3-poligen Stecker zur Verbindung mit einer 24 V DC
Versorgungsspannung. Stecken Sie den Buchsenstecker 3-polig des
Netzteiles (im Lieferumfang der FCU enthalten) ein. Verbinden Sie den
Netzstecker des Netzteiles mit ihrem Stromnetz.
1. Nach dem Einstecken zeigt das Display in Laufschrift HYDAC FCU
1###, darauf wird für 2 Sekunden die Firmware Version eingeblendet.
2. Anschließend werden die internen Sensoren geprüft.
Das Display zeigt 2 Sens ok sowie die Firmware der Sensoren.
3. Der Selbsttest mit Countdown folgt: WAIT 99 to WAIT 0.
3. Die FCU ist nun bereit.
4. Solange die Pumpe nicht läuft und kein Fluid gefördert wird, blinkt die
Status LED rot und die Anzeige zeigt CHECK.
Dies bedeutet, dass es kein Öldurchfluss vorhanden ist.

Stecker einstecken Stecker abnehmen

Stecken Sie den Stecker in die Drücken Sie den Raster (1) am
Buchse ein bis der Raster hörbar Stecker und entnehmen (2) Sie den
einklickt. Stecker anschließend.

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FCU für die Messung vorbereiten

OUTLET Schlauch aufstecken / abnehmen

ACHTUNG

Verschlossener / geblockter Austritt (OUTLET) Anschluss

Die FCU wird beschädigt.

► Verschließen Sie niemals den OUTLET Anschluss.


► Geben Sie den OUTLET Rücklaufschlauch in ein druckloses
Behältnis.

Rücklaufschlauch aufstecken Rücklaufschlauch abnehmen


Stecken Sie die Schnellverschlusskupplung des OUTLET
Rücklaufschlauches auf den Nippel auf. Achten Sie darauf, dass die
Kupplung auf dem Nippel spürbar einrastet (click). Prüfen Sie die
Schnellverschlusskupplung auf festen Sitz.
Geben Sie das andere Ende des OUTLET Rücklaufschlauches in ein
druckloses Behältnis.

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FCU für die Messung vorbereiten

Messstelle auswählen
 Wählen Sie die Messstelle so, dass das Messvolumen aus einer
turbulenten gut durchströmten Umgebung stammt. Zum Beispiel: an
einem Rohrbogen. Dadurch wird gewährleistet, dass eine typische
Probe analysiert wird.

 Durch eine Installation der FCU in der Nähe der Messstelle, vermeiden Sie
zeitverzögerte Messergebnisse und Sedimentation (Ablagerungen von
Partikeln in der Leitung).
Achten Sie bei der Installation des Eintrittsschlauches (INLET) darauf, dass
 kein "Siphon" entsteht.

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FCU für die Messung vorbereiten

Messmethode gemäß vorliegenden Druck auswählen


Nachdem Sie die Messstelle nach den vorhergehenden Kriterien ausgewählt
haben ermitteln Sie den vorhandenen Betriebsdruck an der Messstelle.
Entsprechend dem Betriebsdruck wählen Sie die geeignete Messmethode:
Druck an der Messmethode Details
Messstelle finden
Sie auf
Seite
0 bar / Messen aus drucklosen Behältnissen 46
0 psi
1 … 45 bar / Messen bis maximal 45 bar / 650 psi 39
14 … 650 psi
15 … 345 bar / Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 42
217 … 5000 psi psi

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Messen bis maximal 45 bar / 650 psi

Messen bis maximal 45 bar / 650 psi

WARNUNG
Hydrauliksysteme stehen unter Druck

Gefahr von Körperverletzung

► Vor Arbeiten am System ist eine


Druckentlastung durchzuführen.
► Ist der Druckanschluss mit dem
Hydrauliksystem verbunden, fließt Öl durch
die FCU.
► Beachten Sie die beschriebene Reihenfolge.

ACHTUNG

Betriebsdruck größer 45 bar / 650 psi

Überdruck wird zum OUTLET Anschluss geleitet

► Verschließen Sie niemals den OUTLET Anschluss.


► Geben Sie den OUTLET Rücklaufschlauch in ein druckloses
Behältnis.
► Achten Sie beim Betrieb der FCU immer auf den zulässigen
Betriebsdruck.
► Die FCU 1310 ist bis 345 bar / 5000 psi druckstabil.

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Messen bis maximal 45 bar / 650 psi

Erforderliche Schläuche:
- OUTLET Rücklaufschlauch
- Hochdruckschlauch

Beachten Sie folgende Reihenfolge:


1. Führen Sie die Schritte unter dem
Kapitel „FCU für die Messung
vorbereiten“ auf den Seiten 35 bis
38 durch.
2. Prüfen Sie den Druck an der
Messstelle. Der anstehende Druck
muss sich im Bereich von 1…45 bar
/ 14 … 650 psi befinden.

Ist der Druck größer als 45


bar / 650 psi, verwenden Sie den
Hochdruckadapter (siehe Seite 42).

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Messen bis maximal 45 bar / 650 psi

3. Verbinden Sie den Eintrittsschlauch


(Farbe: schwarz) mit dem INLET
Anschluss der FCU (1).
Dehen Sie die Messkupplung im
Uhrzeigersinn (2) auf den Anschluss
und ziehen diesen von Hand fest.

4. Schalten Sie die interne Pumpe am


Schalter ein.

5. Verbinden Sie das andere Ende des


INLET Druckschlauches zum
Messpunkt des Systems.

6. Die hydraulische Installation der


FCU ist abgeschlossen.
7. Die FCU beginnt mit der Messung.

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Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi

Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi

WARNUNG
Hydrauliksysteme stehen unter Druck

Gefahr von Körperverletzung

► Vor Arbeiten am System ist eine


Druckentlastung durchzuführen.
► Ist der Druckanschluss mit dem
Hydrauliksystem verbunden, fließt Öl durch
die FCU.
► Beachten Sie die beschriebene Reihenfolge.

ACHTUNG

Betriebsdruck größer 345 bar / 5000 psi

Überdruck wird zum OUTLET Anschluss geleitet

► Verschließen Sie niemals den OUTLET Anschluss.


► Geben Sie den OUTLET Rücklaufschlauch in ein druckloses
Behältnis.
► Achten Sie beim Betrieb der FCU immer auf den zulässigen
Betriebsdruck.
► Die FCU 1310 ist bis 345 bar / 5000 psi druckstabil.

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Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi

Erforderliche Schläuche / Adapter:


- OUTLET Rücklaufschlauch
- Hochdruckadapter
- Hochdruckschlauch

Beachten Sie folgende Reihenfolge:


1. Führen Sie die Schritte unter dem
Kapitel „FCU für die Messung
vorbereiten“ auf den Seiten 35 bis
38 durch.

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Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi

2. Prüfen Sie den Druck an der


Messstelle. Der anstehende Druck
muss sich im Bereich von 15 … 345
bar / 217 … 5000 psi befinden.

Ist der Druck größer als 345


bar dürfen Sie die FCU 1310 nicht
benutzen. Verwenden Sie einen
anderen Messpunkt.

3. Schrauben Sie den


Hochdruckadapter auf den INLET
Anschluss der FCU.

4. Verbinden Sie den


Hochdruckschlauch mit dem
Hochdruckadapter.

5. Schalten Sie die interne Pumpe am


Schalter ein.

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Messen zwischen 5 … 345 bar / 217 … 5000 psi

6. Verbinden Sie das andere Ende des


Hochdruckschlauches mit dem
Messpunkt des Hydrauliksystems.

7. Die hydraulische Installation der


FCU ist nun abgeschlossen.
8. Die FCU beginnt mit der Messung.

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Messen aus drucklosen Behältnissen

Messen aus drucklosen Behältnissen


Erforderliche Schläuche:
- OUTLET Rücklaufschlauch
- Saugschlauch

Um unmittelbare und gültige Messergebnisse zu erhalten befüllen


Sie die FCU vor. Saugen Sie dazu ~ 120 ml Fluid über den
Eintrittsschlauch ein um den Hydraulikkreis und den
Eintrittsschlauch vollständig zu füllen.
Ist die FCU nicht vorgefüllt, fließt vor der Messung ein Luft/Öl-
Mischung durch die FCU. Diese Luft/Öl-Mischung wird vom Sensor
als Verschmutzung interpretiert und verfälscht dadurch das
Messergebnis.
Zur Erstbeprobung ohne Vorfüllung der FCU und Schläuche,
benötigen Sie mindestens 300 ml Fluid.

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Messen aus drucklosen Behältnissen

Beachten Sie folgende Reihenfolge:


1. Führen Sie die Schritte unter dem
Kapitel „FCU für die Messung
vorbereiten“ auf den Seiten 35 bis
38 durch.
2. Verbinden Sie den Saugschlauch
(Farbe: transparent) mit dem INLET
der FCU.
Geben Sie das andere Ende des
Saugschlauchs (Farbe: transparent)
in ein druckloses Behältnis.

3. Die hydraulische Installation der


FCU ist abgeschlossen.
4. Schalten Sie die interne Pumpe am
Schalter ein.

5. Die FCU beginnt mit der Messung.

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FCU bedienen

FCU bedienen
Ist die FCU mit Spannung versorgt, ist das Bedienen und Einstellen von
Parametern möglich.
Nachfolgend sind die einzelnen Bedienelemente sowie der Umgang damit
beschrieben.

Display und Tastaturelemente

Pos LED Bezeichnung


.
A Status Statusanzeige
(Details dazu finden Sie auf Seite 97).
B Display Besteht aus einer 6-stelligen Anzeige, auf welchem
die gewählten Werte ausgegeben werden.
C Messgröße Anzeige der jeweiligen Messgröße, welche im
Display dargestellt wird, z.B.: ISO / SAE/NAS.
D Servicegröße Anzeige der jeweiligen Servicegröße, welche im
Display dargestellt wird, z.B.: Flow / Drive.
E Einheit Für die Anzeige der Fluidtemperatur wählbare
Einheit °C oder °F.

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FCU bedienen

Die Tastatur besteht aus sechs Tasten. Mit diesen Tasten kann die FCU
bedient und durch die hierarchisch strukturierten Menüs bewegt werden.
Tastatur Beschreibung
- eine Ebene tiefer
o.k. - Bestätigen eines geänderten Wertes (unterste Ebene)
- Bestätigen, um Änderungen zu speichern oder zu
verwerfen (oberste Ebene)
- eine Ebene höher
Esc
- keine Werte ändern
- Werte ändern auf der untersten Ebene
(Befinden Sie sich auf der unterste Menüebene, blinkt
die Anzeige)
- über das Display blättern
- durch das Menü blättern
- Zahlen auswählen

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Displayanzeige durchklicken

Displayanzeige durchklicken
Gemäß der Kalibrierart (CALIB) im Power Up Menü sind folgende

Displayanzeigen durch betätigen der Tasten zu durchklicken.

ISO.SAE Displayanzeige
Display Beschreibung

2=1(15
ISO SAE/NAS Flow Drive
3-stelliger ISO-Code

1§4A
ISO SAE/NAS Flow Drive
SAE Klasse A

1"6B
ISO SAE/NAS Flow Drive
SAE Klasse B

1§0C
ISO SAE/NAS Flow Drive
SAE Klasse C

1§1D
ISO SAE/NAS Flow Drive
SAE Klasse D

MX1§4A
ISO SAE/NAS Flow Drive
SAE Max.

108
ISO SAE/NAS Flow Drive
Durchfluss in ml/min

ISO SAE/NAS Flow


42
Drive
LED Strom in %

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Displayanzeige durchklicken

ISO.NAS Displayanzeige
Display Beschreibung

2$2"20
ISO SAE/NAS Flow Drive
3-stelliger ISO-Code

NAS 2-5 µm Kanal


ISO SAE/NAS Flow Drive

NAS 5-15 µm Kanal


ISO SAE/NAS Flow Drive

NAS 15-25 µm Kanal


ISO SAE/NAS Flow Drive

NAS > 25 µm Kanal


ISO SAE/NAS Flow Drive

NAS Max.
ISO SAE/NAS Flow Drive

108
ISO SAE/NAS Flow Drive
Durchfluss in ml/min

ISO SAE/NAS Flow


42
Drive
LED Strom in %

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Messgrößen

Messgrößen
Durch die Messgrößen erhalten Sie Informationen über die Ölreinheit der
gemessenen Anlage. Die Messgrößen sind kalibriert und geben einen
Messwert mit einer Genauigkeit +/- 1/2 ISO Code im kalibrierten Bereich an.

Messgröße „ISO“
Displayanzeige Beschreibung
Die Aktualisierung des Messwertes
erfolgt in Abhängigkeit mit der
2=1(1% eingestellten Messzeit. Darstellung des 3-
stelligen ISO Codes.
Beispiel: ISO Code 20.18.15

Messgröße „SAE“
Displayanzeige Beschreibung
Die Aktualisierung des Messwertes
erfolgt in Abhängigkeit mit der
A &1 eingestellten Messzeit. Darstellung eines
Kanals der SAE Klasse.
Beispiel: SAE Klasse, Kanal A = 6.1

Messgröße „NAS“
Displayanzeige Beschreibung
Die Aktualisierung des Messwertes
erfolgt in Abhängigkeit der eingestellten
15 1§2 Messzeit. Darstellung eines Kanals der
NAS Klasse.
Beispiel: NAS Klasse, Kanal 15-25 = 13,2
µm

Messgröße „Water Saturation“


Displayanzeige Beschreibung
Der integrierte AquaSensor misst
kontinuierlich die Sättigung. Der

1)3 Messwert wird am Display als relative


Feuchte des Fluids in % Sättigung
angezeigt.
Beispiel: 19,3% relative Feuchte

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Servicegrößen

Messgröße „Temperatur“
Displayanzeige Beschreibung
Der integrierte AquaSensor misst
kontinuierlich die Fluidtemperatur. Die

3/8 Ausgabe als Celsius °C oder Fahrenheit


°F ist unter TP.UNIT auf Seite 64
wählbar.
Beispiel: Temperatur = 37,8 °C

Servicegrößen
Die Servicegrößen geben Ihnen Informationen über die gemittelten
Durchfluss und Lichtquellen-Leistung innerhalb der FCU. Die Servicegrößen
werden nicht kalibriert.

Servicegröße „Flow“
Displayanzeige Beschreibung
Hier sehen Sie den gemittelten
120 Durchfluss durch die
ContaminationSensor Einheit.
Beispiel: Durchfluss = 120 ml/min

Servicegröße „Drive“
Displayanzeige Beschreibung
Anzeige der Lichtquellen-Leistung (1-
100%) mit welcher die
60 ContaminationSensor Einheit zur Zeit
arbeitet.
Beispiel: Lichtquellen-Leistung = 60%

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Konfiguriermenüs wählen

Konfiguriermenüs wählen
Die FCU hat zwei Bedienebenen mit entsprechenden Menüs:
Menü Beschreibung Details
finden Sie
auf Seite
Power Up Menü Einstellungen zur FCU Grundeinstellungen 55
Einstellung von Aufzeichnung,
Messmenü Speicherung der Messwerte und 60
Benennung der Messpunkte.

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Konfiguriermenüs wählen

Power Up Menü
Im Power Up Menü werden die Grundeinstellungen zum Betrieb der FCU
vorgenommen.
Auswahl Was ist zu tun
Drücken und Halten einer Taste während
Power Up Menü starten die Spannungsversorgung eingeschaltet
wird.

Blättern zu CANCEL und Drücken von


Power Up Menü verlassen ohne o.k.
zu speichern oder automatisch nach 30 Sekunden
ohne Betätigung
Power Up Menü verlassen mit o.k.
speichern Blättern zu SAVE und Drücken von

Power Beschreibung Details


Up finden Sie
auf Seite:
DAtTIM Systemdatum einstellen 56
ADRESS Setzen der Busadresse 56
DElMEM Löschen der Datensätze 57
mTIME Setzen der Messzeit 57
CAlIb Auswahl der Kalibrierung 58
DFAULT Rücksetzen auf 58
Werkseinstellungen
CANCEL Abbruch und Exit 59
SAVE Speichern und Exit 59

o.k.
Drücken Sie zum Wechseln in ein Untermenü.

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Konfiguriermenüs wählen

DAT.TIM – Date/Time
Unter diesem Menüpunkt stellen / ändern Sie das Systemdatum /-zeit.
Wurde das Datum noch nicht aktualisiert oder ist die Batterie entladen, steht
das Systemdatum auf 01.01.2000 und die Uhrzeit auf 00:00.
Das Datumsformat ist: YY.MM.DD => Jahr / Jahr / Monat / Monat / Tag / Tag.
Die Uhrzeit hat das 24 Stundenformat: HH.MM => Stunde /Stunde / Minute /
Minute.
Stellen Sie das Datum und die Y Y. MM.D D H H.MM
Uhrzeit mit Hilfe folgender Tasten
Contamination
ein:
Wechseln der Ziffern 0=0!01 0=00
SAE/NAS

Änderung des Wertes

o.k. Änderungen
bestätigen YY -> Year HH -> Hour
MM -> Month MM -> Minutes
Esc Abbrechen und zurück DD -> Day

ADRESS - Busadresse
Mit ADRESS, stellen Sie die Busadresse für die Übertragung der Messwerte
über die Data-Schnittstelle im HSI Protokoll.
Hier stehen Ihnen 26 Busadressen von A - Z zur Verfügung. Bitte beachten
Sie, dass innerhalb eines Busses eine Adresse nur einmal vorkommen darf.
Stellen Sie die Adresse mit Hilfe Contamination

folgender Tasten ein: A


Wechseln der Ziffern SAE/NAS

Änderung des Wertes

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

Die Werkseinstellung der Busadresse ist: A

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Konfiguriermenüs wählen

DEL.MEM – Delete Memory


Hier löschen Sie alle im internen Speicher befindlichen Messdatensätze
unwiderruflich.

Sichern Sie vor einer Löschung alle Messdatensätzen auf dem USB-
Speicherstick.
Betätigen Sie folgende Tasten zum: Contamination

o.k. Löschen bestätigen DELETE PUSH


SAE/NAS

Abbrechen und zurück


OK
Esc

M.TIME – Measurement Time


Unter M.TIME, stellen Sie die Messzeit ein. Wählen Sie die Messzeit im
Bereich von 10 bis 300 Sekunden aus. Die Werkseinstellung beträgt: 20
Sekunden.
Stellen Sie die Messzeit mit Hilfe Contamination

folgender Tasten ein: 20


Wechseln der Ziffern SAE/NAS

Änderung des Wertes

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

FCU 1310 de Seite 57 / 124


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Konfiguriermenüs wählen

CALIB – Kalibrierart wählen


Unter CALIB, wählen Sie die gewünschte Kalibrierart zwischen ISO.SAE
oder ISO.NAS.
Die Kalibrierart ISO.SAE basiert auf ISO4406:1999 / SAE.
Die Kalibrierart ISO.NAS basiert auf ISO4406:1987 / NAS.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zwischen ISoSAE


den Kalibrierungen SAE/NAS

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

DFAULT – Werkseinstellungen zurücksetzen


Durch DFAULT setzen Sie die FCU auf die Werkseinstellungen zurück. Die
Werkeinstellungen finden Sie auf Seite 58.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum DFAULT


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

Ohne Funktion

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

FCU 1310 de Seite 58 / 124


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Konfiguriermenüs wählen

CANCEL - Abbrechen
Mit CANCEL verwerfen Sie alle Änderungen und Verlassen das Popup
Menü.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum CANCEL


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

SAVE – Daten sichern


Mit SAVE speichern Sie alle Änderungen und Verlassen das Popup Menü.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum SAVE


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

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Konfiguriermenüs wählen

Messmenü
Im Messmenü können Einstellungen während des Betriebes durchgeführt
werden.
Auswahl Was ist zu tun

Messmenü starten Drücken Sie die


o.k.
Taste

Blättern Sie zu CANCEL und Drücken


o.k.
Messmenü verlassen ohne zu oder Sie warten 30 Sekunden ohne
speichern Betätigung an der FCU schaltet sich das
Display automatisch in den
Anzeigemodus.
Messmenü verlassen mit o.k.
Blättern Sie zu SAVE und Drücken
speichern

Messmenu: Beschreibung Details


siehe
Seite
RECORD Aufzeichnung von Messdaten 61
MEMORY Anzeige freier Speicher 62
EdMPNT Messstellenbezeichnung ändern 63
TpUNIT Temperatureinheit umstellen 64
CANCEL Abbruch und Exit 64
SAVE Speichern und Exit 64

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Konfiguriermenüs wählen

RECORD – Aufzeichnung von Messdaten


Untere diesem Punkt legen Sie fest, untere welchen der verfügbaren 20
Messpunkte die Protokolle abgespeichert werden.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum RECORD


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln der Auswahl MPNT


SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

Es stehen Ihnen 20 frei definierbare Messpunkte unter MPNT zur Verfügung.


Bei Auslieferung sind die Messpunkte mit MPNT00 – MPNT19
gekennzeichnet.
Diese Messpunktbezeichnung können Sie beliebig wie unter Punkt
ED.MNPT beschrieben, anpassen.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum MPNT00 0


nächsten Messpunkt SAE/NAS

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

FCU 1310 de Seite 61 / 124


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Konfiguriermenüs wählen

Wählen Sie STP.STA um eine neue Datei im internen FCU Speicher unter
o.k.
dem neuen Messpunkt zu erstellen. Drücken Sie danach springt das
o.k.
Display auf SAVE. Bestätigen nochmals durch Druck auf .
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln der Auswahl STpSTA


SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

MEMORY – Anzeige freier Speicher


Unter MEMORY prüfen Sie den aktuellen freien internen Speicherplatz der
FCU in %. Ist kein freier Speicher mehr verfügbar, werden keine
Messdatensätze gespeichert.
Kopieren Sie die bereits ausgelesenen Messdatensätze wie auf Seite
69Fehler! Textmarke nicht definiert. beschrieben. Löschen Sie
anschließend die Messdatensätze im internen Speicher mit DEL.MEM wie
auf Seite 57 beschrieben.
Beispiel: 97% freier Speicherplatz.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

o.k. Änderungen MEMORY 97


bestätigen SAE/NAS

Abbrechen und zurück


Esc
FREE

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Konfiguriermenüs wählen

ED.MPNT – Messpunktbezeichnung ändern


Unter ED.MPNT passen Sie die Messpunktbezeichnung Ihrer Anforderungen
an.
Es stehen Ihnen maximal 6 Zeichen für die Bezeichnung zur Verfügung. Zum
Beispiel: TEST01, BAGGER, KRAN, etc.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum EdMPNT


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum MPNT00 0


nächsten Messpunkt SAE/NAS

o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum MPNT00 0


Zeichen SAE/NAS

Ändern des aktuellen


Zeichens
o.k. Änderungen
bestätigen
Esc Abbrechen und zurück

Folgende Zeichen erscheinen rollierend nach Betätigen der


Taste.

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ0123456789_

Das Leerzeichen befindet sich zwischen 9 und A und kann nur von der 6.
Stelle aus nach links eingestellt werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit
eine Messpunktbezeichnungen mit weniger als 6 Zeichen einzugeben.

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Konfiguriermenüs wählen

TP.UNIT – Temperatureinheit °C / °F umstellen


Unter TP.UNIT stellen Sie Einheit für die Fluidtemperaturanzeige ein. Sie
haben die Auswahl zwischen Celsius °C oder Fahrenheit °F.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum TpUNIT


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln der Auswahl DEG C


SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

CANCEL - Abbrechen
Mit CANCEL verwerfen Sie alle Änderungen und Verlassen das Messmenü.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum CANCEL


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

SAVE – Daten sichern


Mit SAVE speichern Sie alle Änderungen und Verlassen das Messmenü.
Verwenden Sie folgende Tasten: Contamination

Wechseln zum SAVE


nächsten Menüpunkt SAE/NAS

o.k. Bestätigen

Esc Abbrechen und zurück

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Messung durchführen

Messung durchführen
1. Überprüfen Sie alle hydraulischen und elektrischen Verbindungen zur
FCU.
2. Drücken Sie nun den grünen Schalter "Pumpe ON".
3. Die Pumpe fördert zur Analyse Öl durch die FCU.
Nach der eingestellten Messzeit wird das Ergebnis auf dem Display
angezeigt und die Status LED leuchtet permanent grün.

ACHTUNG

Unzulässige Betriebsbedingungen

Die FCU wird zerstört

► Verwenden Sie die FCU mit Mineralölen oder mit Raffinaten deren
Basis Mineralöle sind deren Flammpunkt höher als 55°C / 131°F liegt.
► Beachten Sie den zulässigen Viskositätsbereich (bis ISO VG 68):
10 … 350 mm²/s / 46 … 1622 SUS.
► Betreiben Sie die FCU nur im periodischen Aussetzbetrieb (S3) mit
einer relativen Einschaltdauer von 40%
(S3 gemäß DIN EN 60034 / VDE 0530).
► Betreiben Sie die FCU nie ohne Saugsieb.

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Interner Messdatenpeicher auslesen

Interner Messdatenpeicher auslesen


Alle Messdaten werden, bis zur ausdrücklichen Löschung durch das
Ausführen der Funktion DEL.MEM, im internen Speicher mit dem Bezug zum
Messpunkt abgelegt.
Die Größe des internen Speichers beträgt > 30000 Zeilen = Messdatensatz.
Zur Übertragung ist ein freier Speicherplatz auf dem Zielsystem (z.B. PC
oder USB-Speicherstick) von mindestens 10 MB erforderlich.
Zum Auslesen des Messdatenspeichers bietet ihnen die FCU folgende
Schnittstellen:
Schnittstelle Details siehe Seite:
DATA - Schnittstelle 67
USB-Schnittstelle 69
Bluetooth-Schnittstelle 73

FCU 1310 de Seite 66 / 124


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Interner Messdatenpeicher auslesen

DATA - Schnittstelle
Die FCU besitzt die DATA Schnittstelle zur Messdatenübermittlung. Über
diese kommuniziert die FCU im HSI-Protokoll.

FCU mit dem CSI-B-2 Kit verbinden


Die FCU 1310 kann mittels dem CSI-B-2 Kit an einem PC angeschlossen
werden.

Schnittstellenbelegung DATA (HYDAC Sensor Interface – HSI)


Die HSI Schnittstelle, ist ausgeführt als Anschlussstecker M12x1, 5-polig,
gemäß DIN VDE 0627.
Pin Belegung
1 Nicht angeschlossen
2 Nicht angeschlossen
3 Nicht angeschlossen
4 GND
5 HSI

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Interner Messdatenpeicher auslesen

FCU mit HMG 510 / HMG 3000 verbinden


Zum Auslesen der FCU 1310 via DATA Schnittstelle können folgende
Handmessgeräte (HMG) verwendet werden:
HMG 510 (mit Firmware Version 2, Release 15 oder höher)
HMG 3000 (mit Firmware Version 2, Release 1 oder höher)

Für weitere Details, beachten Sie die Bedienungsanleitung des HMG.

FCU 1310 de Seite 68 / 124


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Interner Messdatenpeicher auslesen

USB-Schnittstelle
Messwerte auf den USB-Speicherstick kopieren
Die Kompatibilität zu anderen USB-Speichersticks kann nicht gewährleistet
werden, da die FCU direkt mit dem Mikroprozessor kommuniziert. Das
bedeutet, es werden keine Übertragungsfehler über eine Software, wie
beispielsweise bei einem PC mit Betriebsystem abgefangen.
Wir empfehlen die Verwendung von dem
HYDAC USB-Speicherstick, der von uns in
zahlreichen PC/Betriebssystem
Kombinationen erfolgreich getestet wurde.
Eine Übersicht weiterer getesteter USB-
Speichersticks finden Sie auf Seite 117.
(Abbildung ähnlich)
Wir übernehmen keine Gewährleistung
Haftung hinsichtlich der Funktionalität HYDAC Artikel-Nr. siehe
und Kompatibilität des USB- Seite 103 im Kapitel
Speichersticks zu Ihrem System. Es „Zubehör“
besteht daraus kein Anspruch auf
Support- oder Ersatzleistungen.

Gespeicherte Messdaten können auf dem im Lieferumfang enthaltenen USB-


Speicherstick kopiert werden. Die Daten bleiben nach dem kopieren auf den
USB-Speicherstick im internen Speicher weiterhin vorhanden.
Während des Downloads werden keine Messdaten im internen Speicher
abgelegt.
Nach einem erneuten Download fehlen die Messdaten für den Zeitraum des
Downloads.
Sie müssen die Daten im internen Speicher der FCU explizit löschen. Sehen
Sie dazu den Menüpunkt DEL.MEM auf der Seite 57.
Vor der Erstbenutzung des USB-Speichersticks, empfehlen wir diesen zu
formatieren. Dazu stecken Sie den USB-Speicherstick in einen freien USB-
Port an Ihrem PC. Danach wechseln Sie in den Dateimanager (z.B. Explorer)
und formatieren den USB-Speicherstick im Format FAT32. Details dazu
entnehmen Sie der Dokumentation Ihres Betriebssystems.
Auf dem USB-Speicherstick muss mindestens 10 MB freier Speicherplatz zur
Verfügung stehen.
Zum Speichern der Messwerte auf dem USB-Speicherstick, gehen Sie wie
folgt vor:

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Interner Messdatenpeicher auslesen

1. Öffnen Sie die Abdeckung zum


USB-Anschluss durch Drehen im
Gegenuhrzeigersinn (1) und
anschließendes Abheben der
Abdeckung (2).

2. Stecken Sie den USB-Speicherstick


in die Buchse. Beachten Sie, dass
der USB-Speicherstick nur in einer
Position in die Buchse passt.
Der USB-Speicherstick muss sich
leichtgängig in die Buchse
einstecken lassen.

3. Nach dem Einstecken des USB- Contamination

Speichersticks, erkennt die FCU das DWNLOD LOGS


Speichermedium und beginnt sofort SAE/NAS

mit dem kopieren der Messdaten.

4. In der Anzeige „Contamination“ Contamination

sehen Sie die Anzahl der zu 339 4


kopierenden Messdatensätze SAE/NAS

(Beispiel: 339)
In der Anzeige „Water Saturation“ ist
die Anzahl der Protokolle zu sehen
(Beispiel: 4).
5. Erkennt die FCU vorhandene Contamination

Protokolle auf dem USB- EXISTS 4


Speicherstick, erscheint folgende SAE/NAS

Meldung auf dem Display.


Beispiel: Die FCU hat Protokoll
Nummer 4 auf dem USB-
Speicherstick erkannt.

FCU 1310 de Seite 70 / 124


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Interner Messdatenpeicher auslesen

Diese Funktion eignet sich


besonders dazu, die kopierten Daten
mit dem internen Speicher der FCU
abzugleichen (Synchronisieren). Die
vorhandenen Protokolle werden
angezeigt.
6. Nach dem erfolgreichen Kopieren Contamination

der Protokolle, erscheint folgende REMOVE STCK


Meldung auf dem Display. SAE/NAS

7. Entnehmen Sie nun den USB-


Speicherstick aus der Buchse durch
einen leichten Zug nach oben.

8. Verschließen Sie die Abdeckung


zum USB-Anschluss (1) durch
Drehen im Uhrzeigersinn (2).

FCU 1310 de Seite 71 / 124


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Interner Messdatenpeicher auslesen

Datenübertragung fehlgeschlagen – ERROR COPY


Tritt ein Fehler während des Contamination

Kopiervorganges auf oder entfernen Sie ERROR COPY


den USB-Speicherstick vor Abschluss SAE/NAS

der Speicherung aus der Buchse, wird


folgende Meldung auf dem Display
ausgegeben.

Zur Fehlerbehebung, gehen Sie wie folgt vor:


Schritt

Beschreibung
1. Stecken Sie den USB-Speicherstick an Ihren PC und löschen
Sie alle Daten.
2. Stecken Sie den USB-Speicherstick erneut in die USB-Buchse
der FCU. Der Download startet automatisch
->a. Der Fehler wiederholt sich -> gehe zu Schritt 4.
3.
->b. Der Fehler wiederholt sich nicht -> gehe zu Schritt 11.
4. Stecken Sie den USB-Speicherstick an Ihren PC und
formatieren diesen.
5. Stecken Sie den USB-Speicherstick erneut in die USB-Buchse
der FCU. Der Download startet automatisch
->a. Der Fehler wiederholt sich -> gehe zu Schritt 7.
6.
->b. Der Fehler wiederholt sich nicht -> gehe zu Schritt 11.
7. Verwenden Sie einen anderen kompatiblen USB-Speicherstick
(siehe Seite 117).
8. Stecken Sie den USB-Speicherstick erneut in die USB-Buchse
der FCU. Der Download startet automatisch
->a. Der Fehler wiederholt sich -> gehe zu Schritt 10.
9.
->b. Der Fehler wiederholt sich nicht -> gehe zu Schritt 11.
10. Kontaktieren Sie den HYDAC Service.
11. Der Download ist erfolgreich abgeschlossen

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Interner Messdatenpeicher auslesen

Bluetooth-Schnittstelle
Die Bluetooth Schnittstelle der FCU 1310 basiert auf der Bluetooth Version
1.2 und ist ausgeführt in Klasse 3. Das bedeutet:
Bluetooth Version 1.2:
ist weniger empfindlich gegen statische Störer (zum Beispiel WLAN), die
maximale Datenübertragungsrate beträgt 732,2 kBit/s
Klasse 3:
eine maximale Leistung von 1 mW bzw. 0 dBm ist ausreichend für eine
Reichweite von 10 m im Freien. Diese Reichweite ist stark von Störungen
und Hindernissen im Umfeld der FCU abhängig.

FCU 1310 de Seite 73 / 124


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Interner Messdatenpeicher auslesen

Bluetooth USB-Adapter installieren


Ist Ihr PC bereits mit einer Bluetooth Schnittstelle ausgestattet, so nutzen Sie
ausschließlich diese, um eine Verbindung zur FCU herzustellen.
Vor der Installation neuer Bluetooth Software wird dringend empfohlen alle
vorhandenen Bluetooth Treiber zu deinstallieren. Eine parallele Nutzung
verschiedener Bluetooth Schnittstellen führt zu Treiberkonflikten.
Sollten Probleme auftreten, lesen Sie das Handbuch des Bluetooth USB-
Adapters oder wenden sich an den Hersteller Ihrer PC-Hardware.
Wir empfehlen die Verwendung des HAMA
USB-Adapter „Nano“, der von uns in
zahlreichen PC/Betriebssystem
Kombinationen erfolgreich getestet wurde.
Wir übernehmen keine Gewährleistung
Haftung hinsichtlich der Funktionalität (Abbildung ähnlich)
und Kompatibilität des Bluetooth USB- HYDAC Artikel-Nr. siehe
Adapters zu Ihrem System. Es besteht Seite 103 im Kapitel
daraus kein Anspruch auf Support- oder „Zubehör“
Ersatzleistungen.

Gewährleistung und Haftung zum Bluetooth USB-Adapter


Gewährleistung und Haftung für diesen Artikel - gleich aus welchem
Rechtsgrund - sind ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht bei
Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er gilt ferner nicht für Mängel, die arglistig
verschwiegen wurden sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper
und Gesundheit. Wir haften nicht für Schäden, die nicht an dem
Liefergegenstand selbst entstanden sind, insbesondere haften wir nicht für
entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Kunden.

FCU über Bluetooth paaren / verbinden


Die FCU 1310 meldet sich in der Bluetooth Umgebung als: FCU 1310.

Ist die Verbindung zur FCU via Bluetooth hergestellt, können die Messwerte
z.B. via FluMoS ausgelesen werden. Zur Kommunikation mit der FCU dient
das HSI-Protokoll.
Die Datenübertragung über die Bluetooth Verbindung ist abhängig von Ihrer
PC-Hardware und der darauf installierten Software. Am Markt gibt es eine
Vielzahl von Bluetooth Modulen und Software-Treibern, die zum Teil die
Spezifikation der IEEEE 802.15 nicht vollständig erfüllen.

Der Code für die Sicherheitsabfrage lautet: 0000

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Messprotokolle auswerten

Messprotokolle auswerten
Die aus der FCU ausgelesenen und auf dem USB-Speicherstick
gespeicherten Messprotokolle, sind wie folgt definiert:

Messprotokoll Verzeichnisse nach Messpunkten


Wurden unter einem Messpunkt MNPT Messdaten gespeichert, erstellt die
FCU automatisch ein Verzeichnis für diesen Messpunkt und legt darin die
Messprotokolle ab.

Messprotokoll Dateinamen
Der Protokoll-Dateinamen besteht aus Datum JJ -> Jahr, MM -> Monat, TT -
> Tag, sowie einem fortlaufenden Zähler.
09 _ 02 _ 05 . 026
JJ _ MM _ TT . fortlaufender Zähler

Ein neues Protokoll wird angelegt, nach:


Aufforderung durch STA.STP
einem Neustart der FCU (siehe Seite 101)
einem Download der Daten auf den USB-Speicherstick

Bei jedem neuen Protokoll wird der fortlaufende Zähler um eins höher
gesetzt.

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Messprotokolle auswerten

Messprotokolle öffnen
Die Messprotokolle besitzt die Dateierweiterung z.B. „.026“. Diese
Dateierweiterung ist unter Umständen Ihrem PC nicht bekannt. Das
bedeutet, Sie müssen Ihrem PC mitteilen, dass Sie diese Datei auch
zukünftig mit MS-Excel öffnen möchten.
Öffnen Sie die Protokolldatei mit MS-Excel durch einen Rechtsklick auf die
Datei und dann „Öffnen“. Es erscheint ein Dialogfenster, in welchem Sie
aufgefordert werden, ein Programm zum öffnen der Datei zu bestimmen.
Grundsätzlich können Sie das für jede Erweiterung von „.000“ bis „.999“
durchführen.
Eine Messdatendatei besteht aus zwei Teilen:
Teil Inhalt
1 Allgemeine Information über die Aufzeichnung, Sensoren und
Geräte.
2 Nach dem Wort *Data* werden die eigentlichen Messdaten in
Zeilen dargestellt. Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschrift.

Fehler werden als negative Werte wie z.B. –0,1 oder –1 dargestellt.

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Messprotokolle auswerten

Der Status „State“ kann folgende Werte annehmen:


Fehler Beschreibung
Code
0 Betriebsbereit => Sensor / Gerät arbeitet.
2 Leichter Fehler / Warnung => Sensor / Gerät arbeitet weiter.
Warnung wird durch die FCU
selbstständig zurückgesetzt.
3 Mittlerer Fehler => Sensor / Gerät im Fehlerstatus.
Schalten Sie die FCU zum Neustart
aus und wieder ein.
4 Schwerer Fehler => Sensor / Gerät ist defekt.
Kontaktieren Sie den HYDAC
Service.
Weitere Beschreibung der einzelnen Fehler, finden Sie auf Seite 97.
Die Werte für SAE A-D oder NAS 2-25 sowie die Temperatureinheit, gehen
aus den jeweiligen FCU-Einstellungen hervor.

FCU 1310 de Seite 77 / 124


BeWa FCU1310 V300 3371346e de 2014-03-10 2014-03-10
Messprotokolle auswerten

Messdaten werden als Datum dargestellt


Nach dem Öffnen der Datei werden Ihnen alle Dezimalzahlen als Datum
dargestellt. Zur Behebung, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie das Programm
Excel.
2. Führen Sie nun den Befehl
Öffnen über die Menüleiste aus.
Öffnen Sie die gewünschte
Messdatendatei.
3. Es öffnet sich der: Textkonvertierungs-Assitent – Schritt 1 von 3

Textkonvertierungs-Assistent – Ursprünglicher Datentyp


Wählen Sie den Datentyp, der Ihre Daten am besten beschreibt:

Schritt 1 von 3. Getrennt


Feste Breite

Prüfen Sie die Einstellungen. Import beginnt in Zeile: Dateiursprung:

Bestätigen Sie das Fenster


durch drücken des „Weiter >“
Buttons.

Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

4. Textkonvertierungs-Assistent – Textkonvertierungs-Assitent – Schritt 2 von 3

Schritt 2 von 3. Aufeinanderfolgende Trennzeichen als ein Zeichen behandeln


Trennzeichen
Prüfen Sie die Einstellungen. Tabstop Semikolon Komma
Texterkennungszeichen:
Leerzeichen Andere:

Bestätigen Sie das Fenster Vorschau der markierten Daten

durch drücken des „Weiter >“


Buttons.

Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

5. Textkonvertierungs-Assistent – Textkonvertierungs-Assitent – Schritt 3 von 3

Datenformat der Spalten

Schritt 3 von 3. Standard

Text
Datum
Drücken Sie den „Weitere“ Spalten nicht importieren

Button. Weitere

Vorschau der markierten Daten

Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

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Messprotokolle mit FluMoS auslesen / auswerten

6. Ändern Sie folgende Weitere Textimporteinstellungen

Einstellungen:
Bei nummerischen Daten verwendete Trennzeichen:
Dezimalkennzeichen:

Setzen Sie als 1000er-Trennzeichen:

Dezimalkennzeichen den Punkt


und als 1000er-Trennzeichen
das Komma. Zurücksetzen OK Abbrechen

Bestätigen Sie die Änderungen


mit dem OK Button.
7. Klicken Sie auf den Textkonvertierungs-Assitent – Schritt 3 von 3

Datenformat der Spalten

„Fertig stellen“ Button um den Standard

Text

Import der Messdaten Datum

abzuschließen.
Spalten nicht importieren

Weitere

Vorschau der markierten Daten

Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

8. Die Darstellung der


Dezimalzahlen ist nun richtig.

Messprotokolle mit FluMoS auslesen / auswerten


Die FluidMonitoring Software FluMoS dient zum Auslesen und Analysieren
der Messprotokolle / Messdaten.
Als Freeware steht Ihnen FluMoS Light auf der
mitgelieferten CD oder als Download zur
Verfügung.
Den Link zum Download finden Sie auf unserer
Homepage unter www.hydac.com.

FluMoS mobile für Ihr mobiles ANDROID Endgerät


erhalten Sie im Google Playstore.

FCU 1310 de Seite 79 / 124


BeWa FCU1310 V300 3371346e de 2014-03-10 2014-03-10
FCU für den Transport vorbereiten

FCU für den Transport vorbereiten

VORSICHT

Heißes Fluid am OUTLET

Gefahr von Verbrennungen

► Lassen Sie die FCU, den Schlauch


abkühlen.

Um die FCU für den Transport vorzubereiten, beachten Sie folgende


Reihenfolge:
1. Schalten Sie die interne Pumpe am
Schalter aus.

2. Entnehmen Sie den eventuell


eingesteckten USB-Speicherstick.

FCU 1310 de Seite 80 / 124


BeWa FCU1310 V300 3371346e de 2014-03-10 2014-03-10
FCU für den Transport vorbereiten

3. Verschließen Sie die USB-Buchse


mit der entsprechenden Abdeckung.

4. Lösen Sie die Hochdruckleitung


zum INLET erst an dem Messpunkt
des Hydrauliksystems.

5. Entnehmen Sie den Schlauch durch


drehen im Gegenuhrzeigersinn von
dem INLET Anschluss der FCU.

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FCU für den Transport vorbereiten

6. Lösen Sie die


Schnellverschlusskupplung des
OUTLET Schlauches durch
anheben des äußeren Ringes.

Entleeren Sie den Schlauch


in ein druckloses Behältnis.
Um den Schlauch zu belüften,
öffnen Sie durch Drücken mit einem
dünnen Gegentand in die
Schnellverschlusskupplung das
Rückschlagventil der
Schnellverschlusskupplung.
Dadurch kann das Fluid im
Schlauch schnell ablaufen.
Stecken Sie nach dem Entleeren die
beiden Enden des Schlauches
zusammen. So gewährleisten Sie,
das während des Transportes kein
weiteres Fluid aus dem Schlauch
austritt.

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FCU für den Transport vorbereiten

7. Entriegeln Sie den Raster (1) und


ziehen Sie dann die Buchse aus
dem Stecker (2).

8. Verschließen Sie die FCU mit


beiden Verschlüssen. Achten Sie
darauf, dass beide Verschlüsse
hörbar einrasten.

9. Verstauen Sie die Schläuche und


das Netzteil in der Tasche.
10. Die FCU ist zum Transport bereit.

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Wartung durchführen

Wartung durchführen
Führen Sie die vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und Inspektionsarbeiten
alle sechs Monate spätestens jedoch wenn eine Fehleranzeige / Fehlfunktion
dieses erforderlich macht.
Alle Betriebsmedien gegen unbeabsichtigte Inbetriebnahme absichern.
Bei allen Wartungs-, Inspektions- und Reparaturarbeiten, die FCU
spannungsfrei schalten und gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern.
Nach Beendigung der Wartungsarbeiten Sicherheitseinrichtungen des Geräts
auf Funktion überprüfen.
Alle gelöste Schraubverbindungen müssen auf festen Sitz kontrolliert
werden.

FCU reinigen
Reinigen Sie die Bedienoberfläche mit einem sauberen, feuchten Tuch ab.
Benutzen Sie keine chemische Reinigungsmittel, diese können die
Oberflächenfolie der FCU beschädigen.
Reinigen Sie die geschlossen FCU von außen mit einem feuchten Tuch.

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Wartung durchführen

FCU spülen

ACHTUNG

Unzulässige Spülmedien

Die FCU wird zerstört

► Spülen Sie die FCU mit niedrigviskosen Mineralölen oder mit


Raffinaten deren Basis Mineralöle sind (z.B. Diesel) deren
Flammpunkt höher als 55°C / 131°F liegt.
► Spülen Sie niemals mit Universalverdünnung oder sonstige
entfettenden Medien.

Spülen Sie die FCU nach jeder Anwendung spätestens jedoch täglich mit
gereinigtem Mineralöl.
Spülen Sie die FCU sofort nachdem Sie ungefiltertes Öl oder Öl mit einer
Viskosität > 200 mm²/s gemessen haben oder Ihnen die Messwerte
ungewöhnlich hoch / niedrig vorkommen.

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Wartung durchführen

Spülen Sie die FCU wie nachfolgend beschrieben:


1. Füllen Sie ~ 0,5 Liter gefiltertes
Öl in ein sauberes Behältnis.
2. Verbinden Sie den OUTLET
Rücklaufschlauch mit der FCU
und geben das andere Ende in
ein Behältnis für gebrauchte
Flüssigkeiten.

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Wartung durchführen

3. Montieren Sie den


Saugschlauch auf dem INLET
Anschluss der FCU.
Geben Sie den Saugschlauch in
den Behälter mit gefiltertem
Fluid.

4. Schalten Sie die Pumpe der


FCU am Schalter ein.

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Wartung durchführen

5. Während des Spülvorgangs Contamination

werden Reinheitswerte
angezeigt.
2=1(15 1)3
SAE/NAS

Diese Messwerte sind nicht


korrekt, sollten jedoch während
des Spülvorgangs sinken.
3/8
6. Sind die 0,5 Liter abgesaugt,
schalten Sie die Pumpe am
Schalter aus.

7. Das Spülen der FCU ist


abgeschlossen. Die FCU ist
betriebsbereit.

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Wartung durchführen

Saugsieb reinigen

ACHTUNG

Betrieb ohne Saugsieb

Die Pumpe der FCU wird beschädigt

► Betreiben Sie die FCU nie ohne Saugsieb.


► Reinigen Sie das Saugsieb regelmäßig.

Das Saugsieb befindet sich unter der INLET Messpunktverschraubung und


schützt die Pumpe vor Grobverschmutzung.
Reinigen Sie das Saugsieb regelmäßig. Ist die FCU verblockt bzw. ist kein
Durchfluss durch die FCU vorhanden, reinigen Sie das Saugsieb sofort.
Zum prüfen/reinigen des Saugsiebes, gehen Sie wie folgt vor:
1. Entfernen Sie alle elektrischen /
hydraulischen Verbindungen zur
FCU.
2. Lösen Sie die INLET
Anschlussverschraubung mit
einem Schraubenschlüssel (SW =
19 mm) durch drehen im
Gegenuhrzeigersinn.

3. Schrauben Sie die INLET


Anschlussverschraubung von
Hand im Gegenuhrzeigersinn
heraus.

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Wartung durchführen

4. Stecken Sie Ihren Finger in die


Öffnung …

5. … und entnehmen das Saugsieb


nach oben heraus.

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Wartung durchführen

6. Reinigen Sie das Saugsieb, durch


ausblasen mit Druckluft.

Prüfen Sie vor der Montage den


Dichtring der
Anschlussverschraubung auf
Beschädigungen.
Falls erforderlich tauschen Sie
diesen aus.
Vor dem Einschrauben, benetzen
Sie den Dichtring (C) mit Medium.

7. Stecken Sie das Saugsieb wieder


in die Öffnung.

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Wartung durchführen

8. Drehen Sie die INLET


Anschlussverschraubung von
Hand im Uhrzeigersinn ein.

9. Ziehen Sie die INLET


Anschlussverschraubung mit
einem Schraubenschlüssel (SW =
19 mm) im Uhrzeigersinn fest.
Beachten Sie das maximale
Drehmoment von 25 Nm.

10. Das Wechseln / Reinigen des


Saugsiebes ist abgeschlossen.

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Wartung durchführen

Hochdruckadapter prüfen
Im Hochdruckadapter befindet sich ein Schmutzsieb (400 µm) zum Schutz
des Stromregelventils. Reinigen Sie das Sieb 2x jährlich gegebenenfalls
aufgrund hoher Verschmutzung öfter.
Der Durchfluss durch den Hochdruckadapter ist auf ~ 0,55 … 0,7 l/min
begrenzt.
Wird der erforderliche Durchfluss nicht erreicht, prüfen und reinigen Sie das
Schmutzsieb im Adapter, siehe Seite 94.

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Wartung durchführen

Schmutzsieb im Hochdruckadapter reinigen / wechseln

ACHTUNG

Betrieb ohne Schmutzsieb

Die Pumpe der FCU wird beschädigt

► Benutzen Sie den Hochdruckadapter nie ohne Schmutzsieb.


► Reinigen Sie das Saugsieb regelmäßig

Reinigen Sie das Sieb (B) im Hochdruckadapter regelmäßig.

Demontieren Sie die Messkupplung (A) mittels einem Maulschlüssel (SW 22


mm) im Gegenuhrzeigersinn aus der Verschraubung (D) anschließend
drehen Sie das Schmutzsieb (B) mit einem Schraubendreher oder dem
Spezialwerkzeug (siehe Zubehörliste Seite 103) im Gegenuhrzeigersinn
heraus.
Reinigen Sie das Schmutzsieb (B) aus und blasen Sie dieses anschließend
mit Druckluft aus.
Drehen Sie zur Montage das Sieb (B) mit Schraubendreher oder
Spezialwerkzeug im Uhrzeigersinn in die Verschraubung (D) fest ein.
Prüfen Sie anschließend den Dichtring an der Messkupplung (A) auf
Beschädigungen gegebenenfalls tauschen Sie diesen aus.
Drehen Sie die Messkupplung (A) im Uhrzeigersinn auf und ziehen diese mit
25 Nm an.

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Wartung durchführen

Stromregelventil im Hochdruckadapter reinigen / wechseln

ACHTUNG

Falscher Einbau des Stromregelventil

Das Stromregelventil ist außer Funktion

► Achten Sie beim Einbau des Stromregelventils auf die


Durchflussrichtung.

Das Stromregelventil regelt den Durchfluss auf ~ 0,55 … 0,7 l/min. Wird der
erforderliche Durchfluss durch den Hochdruckadapter nicht erreicht, müssen
Sie das Stromregelventil reinigen bzw. austauschen.

Demontieren Sie die Messkupplung (A) mittels einem Maulschlüssel (SW 22


mm) im Gegenuhrzeigersinn aus der Verschraubung (D).
Nun drehen Sie das Sieb (B) mit einem Schraubendreher oder dem
Spezialwerkzeug (siehe Zubehörliste auf Seite 103) im Gegenuhrzeigersinn
heraus.
Reinigen Sie das Schmutzsieb (B) aus und blasen Sie dieses anschließend
mit Druckluft aus.
Drehen Sie das Stromregelventil (C) ebenfalls mit einem Schraubendreher
oder dem Spezialwerkzeug (siehe Zubehörliste auf Seite 103) im
Gegenuhrzeigersinn heraus.
Drehen Sie zur Montage das neue Stromregelventil (C) mit Schraubendreher
oder dem Spezialwerkzeug im Uhrzeigersinn in die Verschraubung (D) fest
ein.

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Wartung durchführen

Drehen Sie das Sieb (B) mit Schraubendreher oder Spezialwerkzeug im


Uhrzeigersinn in die Verschraubung (D) fest ein.
Prüfen Sie anschließend den Dichtring an der Messkupplung (A) auf
Beschädigungen. Falls erforderlich, tauschen Sie diesen aus.
Drehen Sie die Messkupplung (A) im Uhrzeigersinn auf und ziehen diese mit
25 Nm an.

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FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen

FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen


Folgende Fehlercodes sind möglich. Diese Fehlercodes finden Sie in der
Messdatendatei.
Fehler Beschreibung
Code
0 Betriebsbereit => Sensor / Gerät arbeitet.
2 Leichter Fehler / Warnung => Sensor / Gerät arbeitet weiter.
Warnung wird durch die FCU
selbstständig zurückgesetzt.
3 Mittlerer Fehler => Sensor / Gerät im Fehlerstatus.
Schalten Sie die FCU zum
Neustart aus und wieder ein.
4 Schwerer Fehler => Sensor / Gerät ist defekt.
Kontaktieren Sie den HYDAC
Service.

LED Display Anzeige / Status Was ist zu tun Fehler


Blink Code Code

FCU Prüfen Sie die


ohne Anzeige Spannungsversor
ohne Funktion gung zur FCU.
- ISO SAE/NAS Flow Drive
-
Kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.
FCU betriebsbereit Sie können 0
Grü weitere
n Messungen
durchführen.

<)<(<7
ISO SAE/NAS Flow Drive
Die FCU ist
unterhalb ihres
Sie können weitere
Messungen
Messbereiches durchführen.

Rot „CLEAN < ISO 9/8/7.


2
ISO SAE/NAS Flow Drive
Eine Bestimmung
der Ölreinheit / des
Durchflusses ist zur
Zeit nicht möglich.

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FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen

LED Display Anzeige / Status Was ist zu tun Fehler


Blink Code Code

------
ISO SAE/NAS Flow Drive
Keine Bestimmung
des Durchflusses
Schalten Sie die
Pumpe ein.
möglich. Warten Sie einige
Rot CHECK Die FCU befindet Messzyklen ab, 2
ISO SAE/NAS Flow Drive
sich in einem bis Messwerte
undefinierten dargestellt werden
Zustand.

2%2$23
ISO SAE/NAS Flow Drive
Die FCU ist
oberhalb ihres
Filtrieren Sie das
Öl, um eine
Messbereiches bessere Reinheit
Rot „DIRTY > ISO 25/24/23. zu erreichen.
2
ISO SAE/NAS Flow Drive
Eine Bestimmung
der Ölreinheit / des
Durchflusses ist zur
Zeit nicht möglich.

NoSENS
ISO SAE/NAS Flow Drive
Es ist kein
ContaminationSens
Schalten Sie die
FCU aus und
or angeschlossen. wieder ein.
Rot Wiederholt sich 3
der Fehler,
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.

ERROR
ISO SAE/NAS Flow Drive
Der
ContaminationSens
Schalten Sie die
FCU aus.
or verursacht einen Wiederholt sich
Rot mittleren Fehler. der Fehler, 3
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.

ERROR Der
ContaminationSens
Kontaktieren Sie
den HYDAC
Rot ISO SAE/NAS Flow Drive
4
or verursacht einen Service.
schweren Fehler.

Der AquaSensor Warten Sie


OUT befindet sich
außerhalb des
weitere
Messzyklen ab.
Messbereiches.
Rot 2
RNGE

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FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen

LED Display Anzeige / Status Was ist zu tun Fehler


Blink Code Code

Es ist kein Schalten Sie die


No AquaSensor
angeschlossen.
FCU aus und
wieder ein.
Wiederholt sich
Rot 3
SENS der Fehler,
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.

Der AquaSensor Schalten Sie die


EROR verursacht einen
mittleren Fehler.
FCU aus und
wieder ein.
Wiederholt sich
Rot 3
EROR der Fehler,
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.

LED Display Anzeige / Status / Fehler


Blink Code Was ist zu tun Code
Contamination
An der FCU sind
NoSENS No keine Sensoren
angeschlossen. /
SAE/NAS

Schalten Sie die

Rot
SENS FCU aus und
wieder ein. 3
Wiederholt sich
der Fehler,
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.
Contamination
Die FCU hat einen
ERROR FCU mittleren Fehler. /
Schalten Sie die
SAE/NAS

FCU aus und


wieder ein.
Rot 3
Wiederholt sich
der Fehler,
kontaktieren Sie
den HYDAC
Service.

FCU 1310 de Seite 99 / 124


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FCU Statusmeldungen / Fehlermeldungen

LED Display Anzeige / Status / Fehler


Blink Code Was ist zu tun Code
Contamination
Die FCU hat einen
ERROR FCU schweren Fehler. /
Kontaktieren Sie
SAE/NAS

den HYDAC
Rot 4
Service.

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Neustart / Reset durchführen

Neustart / Reset durchführen


Um die FCU neu zu starten bzw. ein Reset durchzuführen, entfernen Sie die
Spannungsversorgung der FCU für 10 Sekunden.
Stecker abnehmen Stecker einstecken

Drücken Sie den Raster (1) am Stecken Sie den Stecker in die
Stecker und entnehmen (2) Sie den Buchse ein bis der Raster hörbar
Stecker anschließend. einklickt.

FCU außer Betrieb nehmen


Entleeren Sie das Aggregat einschließlich aller Komponenten vor einer der
außer Betriebnahme vollständig. Ziehen Sie den Netzstecker und befestigen
die Schläuche und das Netzkabel am Aggregat.

FCU stillsetzten
Siehe Kapitel „FCU außer Betrieb nehmen“

FCU entsorgen
Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial umweltgerecht.
Entsorgen Sie das Aggregat nach erfolgter Demontage und sortenreiner
Trennung aller Teile umweltgerecht.

FCU 1310 de Seite 101 / 124


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Ersatzteilliste

Ersatzteilliste
Artikel-
Beschreibung Bild
Nr.

INLET Hochdruckschlauch mit


349150 Schraubkupplung für Messpunkt Typ 1620,
Farbe: schwarz, Länge = 2 m

INLET Saugschlauch, Ende offen,


3297276
Farbe: transparent, Länge = 0,3 m

OUTLET Rücklaufschlauch, Ende offen,


349151
transparent, Länge = 2 m

278475 Saugsieb, 400 µm (zum INLET Anschluss)


Dichtungsring für INLET
607755 Messpunktverschraubung
(Ø 21 mm, gemäß DIN3869)
3364502 Hochdruckadapter, kpl.
3152786 Saugsieb, 400 µm zum Hochdruckadapter
710389 Stromregelventil zum Hochdruckadapter
3455429 Deckeldichtung zum Koffer

3335656 Tasche für Schläuche, Kabel und Zubehör

Dokumententasche für Betriebs- und


3377173
Wartungsanleitung / Kalibrierzertifikat

Betriebs- und Wartungsanleitung FCU1310


3371346
(dieses Dokument)

3546511 Kurzanleitung

FCU 1310 de Seite 102 / 124


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Ersatzteilliste

Artikel-
Beschreibung Bild
Nr.
6059933 Netzteil (ohne
Netzanschlusskabel)
Primär: 100-240 V AC
Sekundär: 24 V DC, 5A,
Kabel mit 3-poligem Stecker,
Länge = 1,6 m
6008448 Anschlusskabel zum Netzteil
Euro Stecker, Länge = 2 m

6008447 Anschlusskabel zum Netzteil


Stecker für England (UK),
Länge = 2 m

6008446 Anschlusskabel für Netzteil


Stecker für USA,
Länge = 2 m

6008449 Anschlusskabel für Netzteil


Stecker für Australien (AUS),
Länge = 2 m

Zubehör für die FCU


Artikel-
Beschreibung Bild
Nr.

3443253 FieldVerification Start-Up Kit

3443249 FieldVerification Kit

INLET Saugschlauch, Ende


3325744 offen, Farbe: transparent, Länge
= 1,5 m

FCU 1310 de Seite 103 / 124


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Ersatzteilliste

Artikel-
Beschreibung Bild
Nr.
12 / 24 V DC Kabel mit
3306236 Universalstecker einschließlich
8A Absicherung, Länge = 10 m
12 / 24 V DC Kabel mit
3524138 Universalstecker einschließlich
8A Absicherung, Länge = 1 m
Sicherung 8A für
Universalstecker
6052824
(Ø 6 x 25 mm, gemäß DIN
72581)

Batterie Adapter für 12 / 24 V DC


-
6051653 mit Kupplung für +
Universalstecker, Länge = 0,3 m

Werkzeug zum Wechseln des


3209986 Stromregelventils im
Hochdruckadapter
6074886 Bluetooth USB-Adapter

3442973 USB-Speicherstick

BatteryPack, 24 V DC /
3504605
4500 mAh
RS485
RS232

X2

CSI-B-2 Kit
8 7 6 5 4 3 2 1

CSI-B-2

1 2 3 4 5

3409462
ConditionSensor Interface

Anschlusskabel, geschirmt mit


Kupplungsdose 5-polig,
6019455
abgewinkelt Kabelende offen,
Länge 2 m (ZBE 08S-02)
Anschlusskabel, geschirmt mit
Kupplungsdose 5-polig,
6019456
abgewinkelt Kabelende offen,
Länge 5 m (ZBE 08S-05)
Anschlusskabel, geschirmt mit
Kupplungsdose 5-polig,
6023102
abgewinkelt Kabelende offen,
Länge 10 m (ZBE 08S-10)

FCU 1310 de Seite 104 / 124


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Ersatzteilliste

Artikel-
Beschreibung Bild
Nr.
Verbindungskabel mit
Kupplungsdose 5-polig <–>
6040851
Kupplungsstecker 5-polig,
Länge 2 m (ZBE 30-02)
Verbindungskabel mit
Kupplungsdose 5-polig <–>
6053924
Kupplungsstecker 5-polig,
Länge 3 m (ZBE 30-03)
Verbindungskabel mit
Kupplungsdose 5-polig <–>
6040852
Kupplungsstecker 5-polig,
Länge 5 m (ZBE 30-05)
*) Auf Anfrage

FCU 1310 de Seite 105 / 124


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Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen

Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen


ISO 4406:1999
Bei der ISO 4406:1999 werden die Partikelzahlen kumulativ, das bedeutet >
4 µm(c), >6 µm(c) und >14 µm(c) ermittelt (manuell durch Filtration der
Flüssigkeit durch eine Analysemembrane oder automatisch mit
Partikelzählern) und Kennzahlen zugeordnet.
Das Ziel dieser Zuordnung von Partikelzahlen zu Kennzahlen ist die
Vereinfachung der Beurteilung von Flüssigkeitsreinheiten.
Im Jahre 1999 wurde die "alte" ISO 4406:1987 überarbeitet und die
Größenbereiche der auszuwertenden Partikelgrößen neu definiert. Des
Weiteren wurde das Auszählverfahren und die Kalibrierung geändert.
Wichtig für den Anwender in der Praxis ist:
Auch wenn sich die Größenbereiche der auszuwertenden Partikel geändert
haben, wird der Reinheitscode sich nur in Einzelfällen ändern. Beim Erstellen
der "neuen" ISO 4406:1999 wurde darauf geachtet, dass nicht alle
bestehenden Reinheitsvorschriften für Systeme geändert werden müssen.

ISO 4406 Tabelle


Zuordnung der Partikelzahlen zu den Reinheitsklassen:
Anzahl Partikel / 100 ml Anzahl Partikel / 100 ml

Klasse Mehr als bis einschließlich Klasse Mehr als bis einschließlich

0 0 1 15 16.000 32.000

1 1 2 16 32.000 64.000

2 2 4 17 64.000 130.000

3 4 8 18 130.000 250.000

4 8 16 19 250.000 500.000

5 16 32 20 500.000 1.000.000

6 32 64 21 1.000.000 2.000.000

7 64 130 22 2.000.000 4.000.000

8 130 250 23 4.000.000 8.000.000

9 250 500 24 8.000.000 16.000.000

10 500 1.000 25 16.000.000 32.000.000

11 1.000 2.000 26 32.000.000 64.000.000

12 2.000 4.000 27 64.000.000 130.000.000

13 4.000 8.000 28 130.000.000 250.000.000

14 8.000 16.000

FCU 1310 de Seite 106 / 124


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Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen

Beachten Sie, dass sich bei Erhöhung der Kennzahl um 1 die Partikelanzahl
verdoppelt.

Beispiel: ISO Code 18 / 15 / 11 besagt:


Reinheitsklasse Anzahl Partikel pro 100 ml Größenbereiche
18 130.000 – 250.000 > 4 µm (c)
15 16.000 – 32.000 > 6 µm (c)
11 1.000 – 2.000 > 14 µm (c)
Befinden sich in einem 100 ml der analysierten Probe.

Kurzübersicht der Änderungen von ISO4406:1987 zu ISO4406:1999


„alte“ ISO „neue“ ISO 4406:1999
4406:1987
Größenbereiche > 5 µm > 4 µm (c)
> 15 µm > 6 µm (c)
> 14 µm (c)
Ermittelte Längste Durchmesser des
Dimension Ausdehnung des flächengleichen
Partikels Kreises
ISO 11171:1999
Teststäube ACFTD - Staub 1-10 µm ISO 12103-1A1
Ultrafinefraktion
SAE Fine, ISO 12103-1A2
AC – Fine
SAE 5-80 µm ISO 12103-1A3
ISO MTD
Kalibrierstaub
für
Partikelzähler
SAE Corse ISO 12103-1A4
Grobfraktion
Vergleichbare Alte ACFTD - Vergleichbare Neue Nist-
Größenbereiche Kalibrierung ACFTD Kalibrierung
----- < 1 µm 4 µm (c)
5 µm 4,3 µm 6 µm (c)
15 µm 15,5 µm 14 µm (c)

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Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen

SAE AS 4059
Wie die ISO 4406 beschreibt die SAE AS 4059 Partikelkonzentration in
Flüssigkeiten. Die Analyseverfahren können analog zur ISO 4406:1999
verwendet werden.
Die SAE-Reinheitsklassen basieren auf der Partikelgröße, Anzahl und
Partikelgrößenverteilung. Da die ermittelte Partikelgröße von dem
Messverfahren und der Kalibrierung abhängt, werden die Partikelgrößen mit
Buchstaben (A-F) gekennzeichnet.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Reinheitsklassen in Abhängigkeit von
der ermittelten Partikelkonzentration dargestellt.

SAE AS 4059 Tabelle


Maximale Partikelkonzentration / 100 ml
Größe ISO 4402 > 1 µm > 5 µm > 15 µm > 25 µm > 50 µm > 100 µm
Größe ISO 11171 > 4 µm(c) > 6 µm(c) > 14 µm(c) > 21 µm(c) > 38 µm(c) > 70 µm(c)
Größenkodierung A B C D E F
000 195 76 14 3 1 0
00 390 152 27 5 1 0
0 780 304 54 10 2 0
1 1.560 609 109 20 4 1
2 3.120 1.220 217 39 7 1
3 6.250 2.430 432 76 13 2
4 12.500 4.860 864 152 26 4
Klassen

5 25.000 9.730 1.730 306 53 8


6 50.000 19.500 3.460 612 106 16
7 100.000 38.900 6.920 1.220 212 32
8 200.000 77.900 13.900 2.450 424 64
9 400.000 156.000 27.700 4.900 848 128
10 800.000 311.000 55.400 9.800 1.700 256
11 1.600.000 623.000 111.000 19.600 3.390 512
12 3.200.000 1.250.000 222.000 39.200 6.780 1.020

Reinheitsklassen nach SAE darstellen


Absolute Partikelanzahl größer einer definierten Partikelgröße
Beispiel: Reinheitsklasse nach AS 4059:6
Die maximal zulässige Partikelanzahl in den einzelnen Großenbereichen ist
in der Tabelle in Fettdruck dargestellt.
Reinheitsklasse nach AS 4059:6B
Die Partikel der Größe B dürfen die maximale Anzahl wie in Klasse 6
beschrieben nicht überschreiten
6 B = max. 19.500 Partikel der Größe > 5 µm

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Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen

Reinheitsklasse für jede Partikelgröße festlegen


Beispiel: Reinheitsklasse nach AS 4059: 7A/7B/6C/5D
Reinheitsklasse Partikel / 100 ml
Größe A ( > 1 µm / > 4 µm(c)) 100.000
Größe B ( > 5 µm / > 6 µm(c)) 38.900
Größe C ( > 15 µm / > 14 µm(c)) 3460
Größe D ( > 25 µm / > 21 µm(c)) 306

Angabe der höchsten gemessenen Reinheitsklasse


Beispiel: Reinheitsklasse nach AS 4059 6A–F
Die Angabe 6 A – F erfordert eine Partikelzählung in den Größenbereichen A
– F.
In allen diesen Bereichen darf die jeweilige Partikelkonzentration der
Reinheitsklasse 6 nicht überschritten werden.

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Übersicht - ISO 4406 / SAE AS 4059 und NAS 1638 Klassen

NAS 1638
Wie die ISO 4406 beschreibt die NAS 1638 Partikelkonzentrationen in
Flüssigkeiten. Die Analysenverfahren können analog zur ISO 4406:1999
verwendet werden.
Im Gegensatz zur ISO 4406 werden bei der NAS 1638 bestimmt
Partikelbereiche ausgezählt und diesen Kennzahlen zugeordnet.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Reinheitsklassen in Abhängigkeit von
der ermittelten Partikelkonzentration dargestellt.
Maximale Partikelkonzentration / 100 ml
2…5 µm 5…15 µm 15…25 µm 25…50 µm 50…100 µm > 100 µm
00 625 125 22 4 1 0
0 1.250 250 44 8 2 0
1 2.500 500 88 16 3 1
2 5.000 1.000 178 32 6 1
3 10.000 2.000 356 64 11 2
4 20.000 4.000 712 128 22 4
Reinheitsklasse

5 40.000 8.000 1.425 253 45 8


6 80.000 16.000 2.850 506 90 16
7 160.000 32.000 5.700 1.012 180 32
8 320.000 64.000 11.400 2.025 360 64
9 640.000 128.000 22.800 4.050 720 128
10 1.280.000 256.000 45.600 8.100 1.440 256
11 2.560.000 512.000 91.200 16.200 2.880 512
12 5.120.000 1.024.000 182.400 32.400 5.760 1.024
13 10.240.000 2.048.000 364.800 64.800 11.520 2.048
14 20.480.000 4.096.000 729.000 129.600 23.040 4.096
Erhöht sich die Klasse um 1 verdoppelt sich die Partikelanzahl im Mittel.

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Messgenauigkeit prüfen

Messgenauigkeit prüfen
Mit Hilfe des FieldVerification Kit können Sie die Messabweichung der
FluidControl Unit FCU 1310 zu einer definiert verschmutzten Flüssigkeit vor
Ort überprüfen. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage, ob Sie
die FCU zu diesem Zeitpunkt nachkalibrieren lassen oder Sie die
Betriebszeitspanne verlängern.
Die Artikel-Nr. zum FieldVerification Kit finden Sie in der Zubehörliste.
Die Verwendung des FCU FieldVerification Kits ersetzt keine
Nachkalibrierung.

FCU kalibrieren
Führen Sie eine Nachkalibrierung der FCU gemäß ISO 9000 für
Gerätemessung durch.
Wir empfehlen eine Nachkalibrierung der FCU spätestens nach 3 Jahren.

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Kundendienst / Service

Kundendienst / Service
Kontakte für den Produktsupport / Kundendienst, Reparatur und Ersatzteile,
finden Sie stets aktuell auf unserer Homepage unter www.hydac.com.

Zur Kalibrierung, kontaktieren Sie eine der nachfolgenden HYDAC


Landesgesellschaften:
Deutschland
HYDAC Service GmbH
Friedrichsthaler Str. 15a, Werk 13
66540 Neunkirchen-Heinitz
Telefon: +49 (0) 6897 509 883
Telefax: +49 (0) 6897 509 324
E-Mail: service@hydac.com

USA
HYDAC Technology Corporation, HYCON Division
2260 City Line Road
USA-Bethlehem, PA 18017
P.O. Box 22050
USA-Lehigh Valley, PA 18002-2050
Telefon: +1 (0) 610 266 01 00
Telefax: +1 (0) 610 231 04 45
E-Mail: sales@hydacusa.com
Internet: www.hydacusa.com

Australien
HYDAC Pty. Ltd.
109 Dohertys Road
P.O. Box 224
AUS-3025 Altona North
Telefon: +61 - 3 - 92 72 89 00
Telefax: +61 - 3 - 93 69 89 12
E-Mail: info@hydac.com.au

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Werkseinstellungen

Brasilien
HYDAC TECNOLOGIA LTDA
Estrada Fukutaro Yida, 225
CEP 09852-060
Cooperativa
BR-São Bernardo do Campo – SÃO PAULO
Telefon: +55 - 11 - 4393.6600
Telefax: +55 - 11 - 4393.6617
E-Mail: hydac@hydac.com.br
Homepage www.hydac.com.br

Werkseinstellungen
Wird mit der Funktion DFAULT das Zurücksetzen durchgeführt, ändern sich
nachfolgende Einstellung auf die entsprechende Werte:
Power Up Menu Wert Details finden Sie auf
der Seite:
ADRESS A 56
M.TIME 20 57
CALIB ISO.SAE 58
Die Messstellenbezeichnungen sowie alle weiteren Einstellungen bleiben von
der Rückstellung unberührt.
Den Code zur Bluetooth Sicherheitsabfrage, finden Sie auf Seite 74.

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Technische Daten

Technische Daten
ContaminationSensor
Selbstdiagnose kontinuierlich mit Fehleranzeige
über Status LED und Display
Display LED, 6 / 4 / 4-stellig, mit je 17 Segmenten
Messwerte ISO-Code / SAE-Klasse / NAS-Klasse
Feststoffkontamination
Messwerte Fluidtemperatur -25 … 100°C / -13 … 212°F
Messwerte Wassersättigung 0 … 100 %
Messbereich Anzeige ISO-Klassen min. 9/8/7 … max.
ISO 25/24/23
Kalibriert im Bereich ISO 13/11/10 - ISO
23/21/18
Messgenauigkeit CS: ± 1/2 ISO-Code
AS: ≤ ±3% über den gesamten Messbereich
Service Anzeige Flow / Drive
Messzeit einstellbar 10 … 300 Sekunden
Hydraulische Daten
Verwendbare Medien Mineralöl oder Raffinate auf Mineralölbasis
Hydraulische Anschlüsse
INLET: Messkupplung Typ 1604
OUTLET: DN7 Nippelstecker
INLET Betriebsdruck
ohne Hochdruckadapter -0,5 … 45 bar / 0 … 650 psi
mit Hochdruckadapter 15 … 345 bar / 217 … 5000 psi
OUTLET Betriebsdruck 0 … 0,5 bar max. / 0 … 7,5 psi max.
Messdurchfluss 30 … 500 ml/min (viskositätsabhängig)
Zulässiger 10 … 350 mm²/s / 46 … 1622 Sus
Viskositätsbereich (für Hydrauliköl bis ISO VG 68)
Maximale Saughöhe 1m
INLET Saugschlauch DN4 Ende offen, Farbe: transparent,
Länge = 0,3 m
INLET Hochdruckschlauch DN4 mit Schraubverbindung für Messpunkt

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Technische Daten

ContaminationSensor
1620,
Farbe: schwarz, Länge = 2 m
OUTLET Rücklaufschlauch DN7 Ende offen, Farbe: transparent,
Länge = 1 m

Elektrische Daten
Versorgungsspannung 24 V DC, ± 20%, Restwelligkeit ≤ 10%
Leistungsaufnahme 100 W maximal
Stromaufnahme 4 A maximal
Betriebsart S3, periodischer Aussetzbetrieb gemäß
DIN EN 60034-1 / DIN VDE 0530 Teil 1
Relative Einschaltdauer 40 %
Schutzart IP 50 (offen, im Betrieb)
IP 67 (geschlossen)
Schutzklasse III (Schutzkleinspannung)

Allgemeine Daten
Dichtungswerkstoff FKM (FPM, Viton®)
Medientemperaturbereich 0° … +70° C / 32° … 158° F
Umgebungstemperaturberei 0° … +45° C / 32° … 113° F
ch
Lagertemperaturbereich -40° … +80 C / -40° … 176° F
Relative Feuchte max. 90%, nicht kondensierend
Leergewicht ~ 13 kg

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Typenschlüssel

Typenschlüssel
FCU 1 3 1 0 - 4 - U - AS - 1
Produkt
FCU = FluidControl Unit
Serie
1 = 1000 Serie, 4
Partikelgrößenkanäle
Kodierung der Verschmutzung
3 = ISO4406:1987; NAS 1638
ISO4406:1999; SAE AS4059 (D)
Gehäuse
1 = für den tragbaren Einsatz
(Kunststoffkoffer mit Tasche)
Medien
0 = auf Minerealölbasis
Optionen
4 = mit integrierter Pumpe
Versorgungsspannung
U = 24 V DC
Integrierter Sensor
AS = AquaSensor AS1000
Netzadapter
1 = 100 … 240 V AC / 50/60 Hz / 1 Phase / 5000 mA
(Europa, USA/Kanada, UK, Australien, Japan)

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Kompatible USB-Speichersticks - Übersicht

Kompatible USB-Speichersticks - Übersicht


Nachfolgend finden Sie eine Übersicht von USB-Speichersticks, welche von
uns hinsichtlich der Kompatibilität, Schreibgeschwindigkeit sowie Stabilität im
Betrieb mit der FCU 1310 getestet wurden.
Hersteller, Bezeichnung Typ Europäische

Schreibgesch
Artikel Nummer

kompatibel
FCU 1000

windigkeit
(EAN)

Stabilität
HYDAC (aus dem Lieferumfang)   
  
SanDisk 2GB Cruzer Micro SDCZ4-2048-E11 619659023034   
Emtec Flash Drive USB 2.0 1GB EKMMD1GC150B 3126170043658   
Hama Piko Business 1GB 00090845 4007249908452   
Silicon Power 2GB Ultima-II SP002GBUF2M01V1S 4710700395035   
Platinum ultra high performance   
2GB 4027927775046
CnMemory USB-Stick 2GB 85114_2GB 4040348851144   
Freecom Data Bar 1GB 29321 / 1GB 4021801293213   
Intenso USBDRIVE 1GB 4034303006397   
PNY attaché premium 4GB P-FD4GBA2M7-BX 3536401508618   
Sony Microvault Click 2GB USM2GL 027242737105   
Sony Microvault Click 2GB USM2GLX 027242737204   
Transcend JetFlash T5 2GB TS2GJFT5T 0760557814030   
TDK Trans-IT 2GB UFD-2GBUEBBL 4902030780036   
ExcelStor Gstor Mini 8GB GSMS7008 6935758606102   
CnMemory Micro X 512MB   
Transcend JetFlash V30 8GB   
Kingston Traveler Mini Slim 2GB DTMSB/2GB 740617131956   
SanDisk 2GB Cruzer Micro SDCZ6-2048-E11WT 619659025724   
Emtec Flash Drive USB 2.0 1GB EKMMD1GM200EM 3126170058126   

Erklärung:
 Kompatibel zur FCU 1310  Exzellent
 Nicht kompatibel zur FCU 1310  Gut
 Ok
  Schlecht

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CE Konformitätserklärung

CE Konformitätserklärung

HYDAC FILTER SYSTEMS GMBH


Postfach 12 51
66273 Sulzbach / Saar
Germany

Industriegebiet
66280 Sulzbach / Saar
Germany

Telefon: ++49 (0) 6897 509 01


Internet: www.hydac.com

EU-Konformitätserklärung
Nr.

Hiermit erklären wir, dass das nachfolgend bezeichnete Produkt auf Grund seiner Konzeption und
Bauart, sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung, den grundlegenden Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen der unten aufgeführten Normen entspricht.
Bei einer mit uns nicht schriftlich abgestimmten Änderung des Produktes verliert diese Erklärung ihre
Gültigkeit.

Bezeichnung FluidControl Unit


Typ FCU1000 Serie
Artikel-Nr. -
Serien-Nr. -

Angewendete Richtlinien
EG Maschinen Richtlinie 2006/42/EG, Artikel 1, 1a)

Harmonisierte Normen
Sicherheit von Maschinen DIN EN ISO 12100; 2011-03

24.02.2014 Thorsten Trier


Datum Name (CE-Beauftragter)

Geschäftsführer: Dokumentationsbevollmächtigter:
Mathias Dieter, Dipl.Kfm. Wolfgang Haering Herr Günter Harge
Sitz der Gesellschaft: 66280 Sulzbach / Saar c/o HYDAC International GmbH, Industriegebiet, 66280 Sulzbach / Saar
Registergericht: Saarbrücken, HRB 17216 Telefon: ++49 (0) 6897 509 1511
Ust-Identnummer: DE 815001609 Telefax: ++49 (0) 6897 509 1394
Steuernummer: 040/110/50773 E-Mail: guenter.harge@hydac.com
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Stichwortverzeichnis

Stichwortverzeichnis
Feststoffverschmutzung ..................................13, 24
A Filter ..................................................................... 15
Filtration.............................................................. 106
Abmessungen................................................... 3, 28 Firmware .................................................1, 7, 35, 68
Analyse................................................................. 65 Flammpunkt.....................................7, 13, 15, 65, 85
Analyseverfahren................................................ 108 FluMoS ............................................5, 23, 24, 74, 79
Anschluss ...7, 14, 22, 26, 27, 36, 39, 41, 42, 44, 67,
70, 71, 81, 87, 102
Anschlusskabel..................................... 23, 103, 104 G
Anschlussstecker.................................................. 67
Anzeige 4, 24, 27, 35, 48, 49, 53, 60, 62, 70, 97, 99, Gefahrensymbol ................................................... 12
114 Genauigkeit .......................................................... 52
AquaSensor...........................29, 52, 53, 98, 99, 116 GND ..................................................................... 67
auswählen ............................................ 4, 37, 38, 49
H
B Hardware.............................................................. 74
Batterie ......................................................... 56, 104 Herausgeber........................................................... 2
Bedienelemente.......................................... 3, 27, 48 Hilfspersonal......................................................... 16
bedienen........................................................... 4, 48 HSI ........................................................5, 56, 67, 74
befüllen ................................................................. 46 Hydrauliköl.......................................................... 114
Belegung .............................................................. 67 Hydraulikschema.............................................. 3, 29
Beschreibung..21, 22, 23, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, Hydraulische Daten ............................................ 114
60, 72, 77, 97, 102, 103
bestimmungsgemäße Verwendung .................. 3, 15 I
Betrieb ....5, 8, 14, 15, 16, 24, 30, 39, 42, 55, 89, 94,
101, 115, 117 Import ................................................................... 79
Betriebsdruck.........................10, 24, 38, 39, 42, 114 Impressum.......................................................... 2, 3
Busadresse................................................. 4, 55, 56 IN 30
Inhalt..............................................................2, 3, 76
INLET . 22, 23, 26, 27, 29, 37, 41, 44, 47, 81, 87, 89,
C 92, 102, 103, 114
CE-Beauftragter.................................................. 118 installieren ........................................................ 5, 74
ContaminationSensor ..................26, 29, 53, 98, 114 ISO ... 4, 5, 13, 24, 25, 27, 48, 50, 51, 52, 58, 65, 97,
CSI ........................................................... 5, 67, 104 98, 106, 107, 108, 110, 111, 113, 114, 118
ISO4406 ............................................5, 58, 107, 116
1987......................................................5, 58, 107, 116
D 1999......................................................5, 58, 107, 116
Datei ................................................... 23, 62, 76, 78
Datum............................................5, 56, 75, 78, 118 K
Dichtungswerkstoff ............................................. 115
Display..4, 35, 48, 49, 50, 51, 52, 60, 62, 65, 70, 71, kalibrieren........................................................6, 111
72, 97, 99, 114 Kalibrierung ...........................55, 106, 107, 108, 112
Displayanzeige ............................... 4, 50, 51, 52, 53 Kleidung ........................................................... 3, 17
Dokumentationsbevollmächtigter................ 2, 3, 118 Konformitätserklärung .....................................6, 118
Druckanschluss ........................................ 26, 39, 42 Kundendienst ..................................................6, 112
Druckentlastung.............................................. 39, 42 Kurzübersicht ..................................................5, 107
Durchfluss .........................22, 50, 51, 53, 89, 93, 95
L
E Lagerbedingungen ............................................... 20
einstellen .............................................................. 55 lagern ............................................................... 3, 20
Elektrische Daten ............................................... 115 Lagertemperaturbereich ..................................... 115
entsorgen ....................................................... 5, 101 Leergewicht ...................................................22, 115
Entsorgung ........................................................... 16 Leistungsaufnahme .......................................22, 115
Ersatzteile........................................................... 112 Lieferumfang ...........................3, 23, 24, 35, 69, 117
EU-Konformitätserklärung .................................. 118 löschen ......................................................57, 69, 72

F M
Fachpersonal........................................................ 16 Medientemperaturbereich................................... 115
Fehler ..........2, 8, 26, 62, 72, 76, 77, 97, 98, 99, 100 MEMORY ....................................................4, 60, 62

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Stichwortverzeichnis

Messgröße............................................ 4, 48, 52, 53 Schutzart ............................................................ 115


Messstelle .................................4, 15, 37, 38, 40, 44 Schutzklasse ...................................................... 115
Messung ...3, 4, 7, 24, 26, 35, 40, 41, 43, 45, 46, 47, Schutzkleinspannung ......................................... 115
65 Selbstdiagnose................................................... 114
Messvolumen ....................................................... 37 Sensor .....................................5, 46, 67, 77, 97, 116
Messwert .............................................................. 52 Seriennummer...................................................... 22
Messzeit ......................................52, 55, 57, 65, 114 Service ........ 6, 16, 72, 77, 97, 98, 99, 100, 112, 114
Mineralöl ....................................................... 85, 114 Servicegröße ...............................................4, 48, 53
mTIME.................................................................. 55 Servicepersonal.................................................... 16
Signalwort............................................................. 12
Signalwörter ..................................................... 3, 11
N Störungsbeseitigung............................................. 16
NAS 4, 5, 6, 24, 25, 27, 48, 51, 52, 58, 77, 106, 110, Stromregelventil ........................................5, 95, 102
114, 116
Netzteil ................................................... 23, 83, 103 T
Notfall ............................................................... 3, 17
Tastatur ...........................................................27, 49
Temperatur......................................4, 13, 14, 24, 53
O Transport ...............................................5, 16, 80, 83
OFF ...................................................................... 27 transportieren ................................................3, 7, 19
Ölstrom ........................................................... 25, 26 Typenschild .................................................3, 21, 22
Out........................................................................ 22 Typenschlüssel....................................6, 21, 22, 116
OUTLET4, 22, 23, 26, 27, 29, 36, 39, 40, 42, 43, 46,
80, 82, 86, 102, 114, 115 U
Uhrzeit .................................................................. 56
P Umgebungstemperaturbereich ......................22, 115
Partikelkonzentration .......................... 108, 109, 110 USB .... 5, 6, 7, 23, 24, 27, 57, 66, 69, 70, 71, 72, 74,
Pumpe 24, 26, 27, 35, 41, 44, 47, 65, 80, 87, 88, 89, 75, 80, 81, 104, 117
94, 98, 116
V
Q Verbindungskabel............................................... 105
Qualifikation...................................................... 3, 16 Verpackungsmaterial.......................................... 101
Verschmutzungsklasse............6, 107, 108, 109, 110
Verschmutzungsklassen..........6, 107, 108, 109, 110
R Versorgungsspannung ........24, 26, 27, 35, 115, 116
Verwendung ..................2, 3, 13, 15, 24, 69, 74, 111
reinigen......................................5, 84, 89, 93, 94, 95 Viskosität .............................................................. 85
Relative Feuchte................................................. 115
Richtlinie ............................................................. 118
Rückschlagventil................................................... 82 W
Wartung.......................................................5, 16, 84
S Werkseinstellung .............................................56, 57
SAE ....4, 5, 24, 25, 27, 48, 50, 52, 58, 77, 106, 107,
108, 113, 114, 116 Z
Saugschlauch ..............23, 46, 47, 87, 102, 103, 114
Saugsieb .........5, 13, 26, 29, 65, 89, 90, 91, 94, 102 Zahnradpumpe ................................................26, 29
schalten .......................................................... 84, 88 Zielgruppe ........................................................ 3, 16
Schmutzpartikel .......................................... 3, 25, 26 Zubehör .............................3, 5, 30, 69, 74, 102, 103
Schnittstelle ...4, 5, 24, 27, 56, 66, 67, 68, 69, 73, 74

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