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Erdkunde

Seite 177 Aufgabe 2

Unterschied zwischen den Strahlungsvorgängen in einem Treibhaus und in der Atmosphäre


Treibhaus:

In einem Gewächshaus ist die Temperatur vor allem bei Sonneneinstrahlung erheblich höher, als im
Freien. Dies liegt daran, dass einerseits die Energie der Sonneneinstrahlung hereingelassen wird,
andererseits aber auch die Abgabe von Wärme behindert wird.

Beim Gewächshaus ist der wichtigste Effekt für die Verminderung der Wärmeabgabe, dass die
eingeschlossene, warme Luft nicht entweichen kann. Außerdem gibt es eine Beeinflussung des
Strahlungshaushaltes durch die transparenten Glaswände:
Das Licht von der Sonne wie auch der Großteil des infraroten Lichts (der Wärmestrahlung) kann das
Glas gut durchdringen. Nur ein geringer Anteil wird reflektiert oder im Glas absorbiert.
Die enthaltene Energie dringt also in das Innere des Treibhauses ein, jedoch nicht viel weniger
Energie, als es ohne das Glas der Fall wäre.
Umgekehrt wird jedoch die Wärme von innen nach außen stark gespeichert. Dies liegt daran, dass
die Wärmestrahlung z. B. vom erwärmten Boden sehr viel langwelliger ist, als das Sonnenlicht.

Atmosphäre

Auch in der Atmosphäre tritt bereits natürlicherweise eine Art Treibhauseffekt auf, der von
verschiedenen Gasen in der Atmosphäre verursacht wird. Am meisten von Wasserdampf, aber auch
wesentlich durch Kohlendioxid (CO2), Methan, …
Der Energiegewinn durch die Sonneneinstrahlung wird zwar teilweise reduziert, dadurch, dass im
Durchschnitt knapp ein Drittel der einfallenden Strahlungsenergie nicht in den Erdboden gelangt,
sondern in das Weltall gelenkt wird. Andererseits merkt man, dass die Erde in klaren Nächten stärker
abkühlt als bei trübem Wetter, bei dem die tagsüber gewonnene Wärme nachts weniger schnell
verloren geht.

Gemeinsamkeit

Es ist in beiden Fällen grundsätzlich so, dass die Wärmeabfuhr stärker vermindert wird als die
Wärmezufuhr.
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Der natürliche Treibhauseffekt

Reflektion an Wolken Kurwellige Reflektion an der


Sonneneinstrahlung Erdoberfläche

Absorption durch
Erdoberfläche

Umwandlung in langwellige Abstrahlung in den


Wärmestrahlung Weltraum

Absorption durch
Treibhausgase

Gegenstrahlung, welche in
der Erdatmosphäre verbleibt

Erwärmung: Anstieg der


Durchschnittlichen
Temperatur um 33°C

Seite 177 Aufgabe 5

„Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre die Entwicklung von höherem leben nicht
möglich gewesen“

Der natürliche Treibhauseffekt sorgt für verhältnismäßig angenehme Temperaturen auf der
Erde. Ohne ihn wäre es durchschnittlich nicht +15°C, sondern -18°C und es gäbe kein
flüssiges Oberflächenwasser, d.h., dass alles gefroren wäre.
Flüssiges Wasser ist aber für das Leben auf der Erde notwendig, denn es gäbe vielleicht
Wasser unter einer dicken Eisschicht und vielleicht auch einfache Lebensformen, aber höher
entwickeltes Leben so wie Pflanzen und Tiere, gäbe es nicht. (Alles Leben kommt aus dem
Meer). Ohne flüssiges Wasser wären keine höheren Lebensformen entstanden und es hätte
beispielsweise auch keine Fische oder Fischähnliche Wesen an Land geben können. So hätte
sich an Land niemals Leben entwickeln können, abgesehen von einfachsten Lebewesen
Seite 179 Aufgabe 2

Prozesse, durch die der Mensch den Treibhauseffekt verstärkt

Inzwischen ist allgemein bekannt, dass durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas große
Mengen an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt werden. CO2 trägt massiv zur Klimaerwärmung
bei. Das CO2 gelangt in die Atmosphäre und verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt.
D.h. durch die Verbrennung von Rohstoffen zur Energiegewinnung, aber auch die
Massentierhaltung und die intensive Landwirtschaft werden deutlich mehr Treibhausgase
freigesetzt, so dass die globale Erwärmung immer weiter angetrieben wird.
Somit ist unsere moderne Lebensweise in der Industriellen Gesellschaft der Grund für die
Erwärmung.

Seite 179 Aufgabe 3

„Klimawandel hat globale Wirkungen, aber lokale Ursachen“

Der Ausspruch ist korrekt.


Die Auswirkungen des Klimawandels sind an vielen Orten der Erde erkennbar. Die Ursachen
sind aber oftmals lokal.
Beispielsweise Massentierhaltungen beschränken sich meist auf bestimmte Gebiete der
Erde. Diese Prozesse haben aber Auswirkungen auf die gesamte Atmosphäre und somit auf
die ganze Erde.

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„Für den Energiehunger von heute bezahlen wir erst morgen“

Die Tabelle zeigt, dass wir mit unserem Energiehunger nicht unbedingt notwenige Stoffe, wie
N2O (Lachgas) in großen Mengen verwenden, dabei aber nicht darauf achten, wie gering der
Beitrag zum anthropogenen Treibhauseffekt ist, im Gegensatz dazu, wie lange der Stoff im
Durchschnitt zum Verweilen braucht. Das ist der Grund, warum wir wie in der These schon
gesagt, erst morgen dafür bezahlen werden.

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