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TITELTHEMA: Social Media Richtig Zuhören will gelernt sein PRAXIS. Für den erfolgreichen Einsatz von Social

TITELTHEMA: Social Media

Richtig Zuhören will gelernt sein

PRAXIS. Für den erfolgreichen Einsatz von Social Me- dia im Unternehmen sind drei Dinge besonders wichtig:

fachliches Know-how, eine Strategie und die Fähigkeit zuzuhören. Letztgenanntes fällt manchen Unternehmern jedoch nicht immer leicht.

Wie Unternehmen Social Media erfolgreich nutzen können, erklärte Spomenka Kolar-Zovko in ihrem Vortrag in der IHK Darmstadt.

www.zoom4media.deSpomenka Kolar-Zovko in ihrem Vortrag in der IHK Darmstadt. www.zoommarketing.de IM WEB 2.0 aktiv zu sein,

www.zoommarketing.dein ihrem Vortrag in der IHK Darmstadt. www.zoom4media.de IM WEB 2.0 aktiv zu sein, bedeutet in

IM WEB 2.0 aktiv zu sein, bedeutet in erster Li- nie Informationen zu kommunizieren und zu tei- len, und zwar am besten mit allen, die sich in die- sem Bereich tummeln. So beschrieb es die Kom- munikationsexpertin Spomenka Kolar-Zovko in ihrem Vortrag „Social Media für den Vertrieb nut- zen“ in der IHK Darmstadt. Doch dies ist leichter gesagt als getan. „Viele Unternehmen fangen an, ohne etwas über Social Media zu wissen“, sagte Kolar-Zovko vor ihrem Vortrag im Gespräch mit dem IHK-Report. Der Einstieg sei für Unterneh- men zunächst nicht so aufwendig. Arbeit mache

dann vor allem die Pflege, denn es verlange mehr

als nur das Anlegen von ein oder zwei Accounts, sagte sie. Außerdem sollen sich Unternehmen be- wusst machen, dass sie im Web 2.0 nicht zwangs- läufig auf Kunden treffen. „Deshalb müssen Un- ternehmen lernen zuzuhören – und zwar richtig.“

Ohne Strategie läuft nichts

Für die Firmen sei es wichtig, Ziele zu formulieren und eine Strategie zu entwickeln. „Das hilft den Mitarbeitern bei der Umsetzung“, sagte das Kolar- Zovko während ihres Vortrages. Ohne Ziele und

das Messen von Ergebnissen bleiben Social-Me- dia-Aktivitäten erfolglos. Der Erfolg lasse sich stets nachvollziehen, zum Beispiel anhand von Zahlen: etwa wie oft ein Film auf YouTube abge- rufen wird oder wie vielen Personen eine Seite auf Facebook gefällt. Für Kolar-Zovko liegt darin ein großer Vorteil von Social Media.

Es gelten andere Gesetze

Ihr zufolge lässt sich auch bei einem kleinen Bud- get viel in Social Media erreichen. Nach wie vor versuchen Unternehmen allerdings noch häufig, den Arbeitsaufwand mit Praktikanten oder Stu- denten abzudecken. Für die Zukunft stelle dies jedoch nicht die beste Lösung dar. „Es wird nicht reichen, Marketingexperte zu sein. Für Social Me- dia gelten andere Gesetze“, sagt Kolar-Zovko. Man müsse sich gut in diesen Netzwerken aus- kennen und wissen, wie die Technik funktioniert. Beides könne man lernen.

Angst vor schlechter Publicity

Viele Unternehmen schrecken jedoch vor Social Media zurück: Sie befürchten, es könnte etwas

Wir wollen aktiv werden

UMFRAGE. Der IHK-Report hörte sich unter den Teilneh- mern der Veranstaltung um und fragte, ob und wie sie Social Media in ihrem Unternehmen nutzen.

ob und wie sie Social Media in ihrem Unternehmen nutzen. „Wir wollen aktiv werden, allerdings dosiert

„Wir wollen aktiv werden, allerdings dosiert und vernünftig. Und natürlich muss es auch handwerklich gut umgesetzt sein.“

Michael Menstell

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Juni 2011

sein.“ Michael Menstell 1 4 IHK-Report Juni 2011 „Wir sind dem Thema zugewandt. Wir planen Strategien

„Wir sind dem Thema zugewandt. Wir planen Strategien und Maßnahmen für die Zukunft.“

Schlechtes über sie geschrieben werden. Danach befragt, entgegnet Kolar-Zovko: „Man kann doch froh sein, wenn

Schlechtes über sie geschrieben werden. Danach befragt, entgegnet Kolar-Zovko: „Man kann doch froh sein, wenn sich jemand bei einem meldet, vielleicht ist es berechtigt. Mit konstruktiver Kritik sollte man als Unternehmen umgehen können.“ Nach Meinung der Kommunikationsexpertin bringt es nichts, wenn ein Unternehmen negative Äußerungen der Nutzer einfach wieder löscht. Wer seiner Community richtig zuhöre, solle re- agieren und antworten.

Kleine und mittlere Unternehmen profitieren

Doch Social Media habe auch Grenzen, sagt sie. Fehlende Kundenbindung oder Markenidentifika- tion vermögen sie nicht zu ersetzen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) könnten aber von Social Media profitieren. Dies machte Kolar-Zovka in ihrem Vortrag deutlich: „Gerade KMU können damit nach vorne kommen.“ Denn selbst ohne großes Budget seien Unternehmen aus der zwei- ten Reihe imstande, mit einer cleveren Strategie aufzusteigen. sle

imstande, mit einer cleveren Strategie aufzusteigen. sle „Die Veranstaltung war die Bestätigung für mich, dass

„Die Veranstaltung war die Bestätigung für mich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin sicher, dass positives Feedback für uns rauskommt.“

Heiko Kiebel, ECS Vertrieb und Beratung GmbH

Viele Zuhörer holten sich Tipps und Tricks für Social Media

Social-Media-Bücher zu gewinnen

Der IHK-Report verlost drei Social Media für Unternehmer. Wie man Xing, Twitter, YouTube und Co. erfolgreich im Business einsetzt von Claudia Hilker Mit besten Empfehlungen. Wie Kleinunternehmer und Mittelstand vom Internet profitieren von Antonio De Mitri, Gerhard Gottwald und Matthias Kneitinger Medienarbeit 2.0, Cross-Media-Lösungen. Das Praxisbuch für PR und Journalismus von morgen von Norbert Schulz-Bruhdoel und Michael Bechtel.

Senden Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Social Media“ bis ihk.de. Der Rechtsweg ist ausge- schlossen. Für die Preise werden keine Mitgliedsbeiträge verwendet.

Sollten Sie nicht zu den Gewin- die IHK drei weitere Exemplare auf www.facebook.com/ihkdarmstadt

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Sie nicht zu den Gewin- die IHK drei weitere Exemplare auf www.facebook.com/ihkdarmstadt Juni 2011 IHK-Report 15
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