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AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE

Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Assessore all'Istruzione e Cultura tedesca, Diritto allo Studio,
Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Commercio e Servizi, Artigianato, Industria, Lavoro e
Industrie, Arbeit und für Integration all'Integrazione

Frau Abgeordnete
Myriam Atz Tammerle
Bozen, 29.09.2022 myriam.atz@landtag-bz.org

Herr Abgeordneter
Sven Knoll
sven.knoll@landtag-bz.org

zur Kenntnis: Frau Präsidentin


Rita Mattei
dokumente@landtag-bz.org

Antwort auf die Landtagsanfrage Nr. 2299/2022 betreffend Eignungsprüfung für Schüler

Sehr geehrte Abgeordnete,

ich schreibe Ihnen betreffend Ihre Landtagsanfrage vom 05.09.2022 (Nr. 2299/2022) und darf Ihnen auch in
Namen von Landesrat Giuliano Vettorato wie folgt antworten:

Zu Frage 1: • einzelne Auflistung und Erläuterung der unterschiedlichen Modelle der Eignungsprüfungen,
je nach Schule- bzw. Unterrichtsmodell, Prüfungsinhalt, Prüfungszeitpunkt, Zusammensetzung der
Prüfungskommission, Anwesenheit der Eltern oder in Begleitung eines Lehrers der besuchten Schule bei der
Prüfung
Bitte jeweils mit Verweis auf die dementsprechende Rechtsquelle.

Deutsche Bildungsdirektion:

Die rechtliche Grundlage für die Durchführung der Eignungs- und Ergänzungsprüfungen auf Staatsebene ist
das Ministerialdekret Nr. 5 vom 8. Februar 2021, welches am 12. März 2021 veröffentlicht wurde.

An der deutschen Bildungsdirektion sind die Eignungsprüfungen für die Grund-, Mittel- und Oberschulen mit
Rundschreiben der Landesschuldirektorin geregelt.

- Grund- und Mittelschulen: Mit dem Rundschreiben der Landesschuldirektorin vom 29.04.2021, Nr. 18
wurde die Durchführung der Eignungsprüfungen für die Grund- und Mittelschulen neu geregelt.

- Oberschulen: Die Eignungs- und Ergänzungsprüfungen der Oberschulen wurden mit dem Rundschreiben
der Landesschuldirektorin vom 25.02.2022, Nr. 10 geregelt.

Bei den Oberschulen ist grundsätzlich zwischen Eignungs- und Ergänzungsprüfungen zu unterscheiden.
Unter Eignungsprüfungen versteht man jene Prüfungen, die darauf abzielen, die Eignung für den Besuch
einer bestimmten Klassenstufe eines spezifischen Schultyps bzw. einer Fachrichtung zu erlangen.
Unter Ergänzungsprüfungen versteht man jene Prüfungen, welche darauf abzielen, einen bereits besuchten
Bildungsweg dahingehend zu ergänzen, dass der Besuch anderer Bildungswege ermöglicht wird.
Typischerweise werden Ergänzungsprüfungen von jenen Schülerinnen und Schülern abgelegt, welche den
Übertritt an einen anderen Schultyp anstreben oder in den ursprünglich besuchten Schultyp zurückkehren.
Während Eignungsprüfungen grundsätzlich immer alle Fächer der jeweiligen Klassenstufe umfassen (mit der
Möglichkeit der Anrechnung von Bildungsguthaben durch den Klassenrat), beinhalten Ergänzungsprüfungen

Landhaus 7, Andreas-Hofer-Straße 18  39100 Bozen Palazzo 7, via Andreas Hofer 18  39100 Bolzano
Tel. 0471 41 33 33  Fax 0471 41 33 99 Tel. 0471 41 33 33  Fax 0471 41 33 99
http://www.provinz.bz.it/achammer http://www.provincia.bz.it/achammer
philipp.achammer@provinz.bz.it philipp.achammer@provincia.bz.it
Steuernr./Mwst.Nr. 00390090215 Codice fiscale/Partita Iva 00390090215
Prot. Datum | data prot. 29.09.2022 Prot. Nr. | n. prot. LTG_0005214 Prot. Typ | tipo prot. Eingang - entrata
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immer nur eine Auswahl von Fächern der betreffenden Klassenstufe.

Die Modalitäten, der Prüfungszeitpunkt, die Zusammensetzung der Prüfungskommission, die verschiedenen
Rechtsquellen usw. gehen aus den beiden oben angeführten Rundschreiben, welcher die Anfrage beigelegt
werden, hervor.
Detaillierte Regelungen zum Ablauf, zu den Inhalten, zum Zeitraum, usw. werden von den jeweiligen
Schulen autonom festgelegt und den Kandidatinnen und Kandidaten, bzw. deren Eltern im Vorfeld mitgeteilt.

Italienische Bildungsdirektion:

Bei der italienischen Bildungsdirektion werden die Eignungsprüfungen für Primar - und Sekundarschulen
ebenfalls durch Rundschreiben des zuständigen Landesschuldirektors geregelt.

Für die Unterstufe ist das Rundschreiben des Landesschuldirektors für Schulen vom 08.06.2022 Prot. Nr.
482783 über die Durchführung von Eignungsprüfungen an den Primar- und Sekundarschulen gültig.

Freundliche Grüße

Philipp Achammer
Landesrat
(mit digitaler Unterschrift unterzeichnet)

Anlagen
Rundschreiben der Landesschuldirektorin Nr. 18/2021
Rundschreiben der Landesschuldirektorin Nr. 10/2022

Prot. Datum | data prot. 29.09.2022 Prot. Nr. | n. prot. LTG_0005214 Prot. Typ | tipo prot. Eingang - entrata
PROT. p_bz 25.02.2022 173810 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33 – Seite/pag. 1/4
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Deutsche Bildungsdirektion Direzione Istruzione e Formazione tedesca
Landesdirektion deutschsprachige Grund-, Mittel- und Direzione provinciale Scuole primarie e secondarie di primo e
Oberschulen secondo grado in lingua tedesca

Bozen, 25.02.2022 An die Direktionen


der Oberschulen
Bearbeitet von: der gleichgestellten und anerkannten
Barbara Pobitzer Oberschulen
Tel. 0471 417625
barbara.pobitzer@provinz.bz.it
Werner Sporer
Tel. 0471 417628
werner.sporer@provinz.bz.it
Kathrin Psenner
Tel. 0471 417533
kathrin.psenner@provinz.bz.it

Rundschreiben Nr. 10/2022

Eignungs- und Ergänzungsprüfungen in der Oberschule

Sehr geehrte Frau Direktorin, sehr geehrter Herr Direktor,

nachdem der Bereich der Eignungs- und Ergänzungsprüfungen durch verschiedene Rechtsquellen auf
Staats- und Landesebene geregelt ist, erhalten Sie mit dem vorliegenden Rundschreiben einen
Gesamtüberblick zu dieser Materie.

1. Begriffsbestimmungen

Unter Eignungsprüfungen versteht man jene Prüfungen, die darauf abzielen, die Eignung für den Besuch
einer bestimmten Klassenstufe eines spezifischen Schultyps bzw. einer Fachrichtung zu erlangen. Diese
werden typischerweise von schulexternen Personen (sog. „Privatisten“) oder von Minderjährigen im
Elternunterricht abgelegt, um eine entsprechende Berechtigung zu erhalten.
Unter Ergänzungsprüfungen versteht man jene Prüfungen, welche darauf abzielen, einen bereits
besuchten Bildungsweg dahingehend zu ergänzen, dass der Besuch anderer Bildungswege ermöglicht wird.
Typischerweise werden Ergänzungsprüfungen von jenen Schüler*innen abgelegt, welche den Übertritt an
einen anderen Schultyp anstreben oder in den ursprünglich besuchten Schultyp zurückkehren
(beispielsweise nach einem Schuljahr im Ausland).
Während Eignungsprüfungen grundsätzlich immer alle Fächer der jeweiligen Klassenstufe umfassen (mit der
Möglichkeit der Anrechnung von Bildungsguthaben durch den Klassenrat), beinhalten Ergänzungsprüfungen
immer nur eine Auswahl von Fächern der betreffenden Klassenstufe.

2. Eignungsprüfung

Die Eignungsprüfungen finden in einer einzigen Session vor Unterrichtsbeginn statt. Die Schulführungskraft
legt nach Anhörung des Lehrerkollegiums den Terminkalender fest und teilt diesen den Kandidat*innen
rechtzeitig mit.

Zu den Eignungsprüfungen zugelassen sind


a) die externen Kandidat*innen, welche im darauffolgenden Schuljahr die zweite bzw. nächsthöhere
Klasse besuchen möchten, bzw. jene Oberschüler*innen, welche die Schule nach dem 15. März
nicht mehr besuchen,

Amba-Alagi-Straße 10  39100 Bozen via Amba Alagi 10  39100 Bolzano


Tel. 0471 41 75 10  Fax 0471 41 75 19 Tel. 0471 41 75 10  Fax 0471 41 75 19
http://www.provinz.bz.it/schulamt/ http://www.provincia.bz.it/intendenza-scolastica-tedesca/
ld.schule@pec.prov.bz.it ld.schule@pec.prov.bz.it
ld.schule@provinz.bz.it ld.schule@provincia.bz.it
Steuernr./Mwst.Nr. 00390090215 Codice fiscale/Partita Iva 00390090215

D
Di
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b) Minderjährige, die sich im Elternunterricht befinden,


c) interne Kandidat*innen, welche bei der Schlussbewertung versetzt worden sind, damit sie eine
höhere Klassenstufe besuchen können.

Voraussetzung für die Zulassung zur Eignungsprüfung ist, dass die internen oder externen Kandidat*innen
im Besitz des Mittelschuldiploms, eines gleichwertigen ausländischen Studientitels oder eines Diploms sind,
welches von der ausländischen Behörde anerkannt wurde. Dabei darf die Dauer der Schullaufbahn nicht
kürzer sein als von den geltenden Bestimmungen vorgesehen. Davon sind jene Schüler*innen
ausgenommen, welche am Tag vor Beginn der Eignungsprüfungen das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Laut Artikel 1 Absatz 6/ter.1. des Landesgesetzes vom 16. Juli 2008, Nr. 5, müssen die Minderjährigen, die
sich im Elternunterricht befinden, für die Versetzung in die nächste Klassenstufe und bis zur Erfüllung der
Schul- und Bildungspflicht jährlich die Eignungsprüfung als externe Kandidat*innen an jener Schule ablegen,
bei der die Mitteilung über die Inanspruchnahme des Elternunterrichts eingereicht wurde.

Aufgrund des Beschlusses der Landesregierung Nr. 995 vom 15. Dezember 2020 (Neue Rahmenrichtlinien
für die deutschsprachige Abendoberschule) gelten für die Schüler*innen der Abendoberschule die
Bestimmungen laut Beschluss der Landesregierung Nr. 497 vom 10. Mai 2016 nur mehr für die
auslaufenden Erwachsenenkurse der Abendoberschule. Für alle anderen externen Kandidat*innen gelten
die Bestimmungen dieses Rundschreibens.

Laut Artikel 6 des Ministerialdekrets Nr. 5 vom 8. Februar 2021 wird die Prüfungskommission von der
Schulführungskraft, welche den Vorsitz hat, ernannt. Der Vorsitz kann auch delegiert werden. Die
Prüfungskommission setzt sich aus den Lehrpersonen jener Klasse zusammen, über welche die/der
Kandidatin*in die Prüfung ablegen möchte. Dabei muss gewährleistet sein, dass alle Fächer, über welche
die Prüfung abgelegt werden muss, vertreten sind; eventuell können zusätzlich auch Lehrpersonen der
vorgehenden Klassenstufen ernannt werden.

Die Prüfungstätigkeiten dürfen in Unterkommissionen abgewickelt werden, welche aus mindestens drei
Personen einschließlich des Vorsitzenden der Unterkommission bestehen; die kollegiale Verantwortung der
Prüfungskommission bleibt jedoch aufrecht.

Die von den Kandidat*innen eingereichten Prüfungsprogramme werden rechtzeitig überprüft. Als
grundlegende Zulassungsbedingung gilt, dass diese mit den geltenden Rahmenrichtlinien übereinstimmen.

Die Kandidat*innen legen die Eignungsprüfungen über alle Fächer ab, die von den Rahmenrichtlinien für die
jeweilige Klassenstufe vorgesehen sind.

Jene externen Kandidat*innen, die Bildungsguthaben in einem anderen Schultyp oder einer anderen
Fachrichtung aufweisen (aufgrund von Versetzung bzw. Eignung), müssen die Eignungsprüfung über all
jene Fächer und Klassenstufen ablegen, für welche sie nicht die entsprechende Eignung bzw. Versetzung
aufweisen können.

Das Prüfungsformat (z.B. in schriftlicher, grafischer, praktischer oder mündlicher Form) soll geeignet sein,
um festzustellen, ob die Schüler*innen über die notwendigen Kompetenzen verfügen.
Jene/r Kandidat*in, welche/r die Eignungsprüfung über mehrere Klassenstufen ablegt, muss über die Inhalte
jeder Klassenstufe geprüft werden; die Bewertung der Prüfung muss dabei getrennt für die jeweilige
Klassenstufe erfolgen.

Für die Kandidat*innen mit einer bescheinigten Lernstörung legt die Kommission für die Abwicklung der
Prüfung die jeweiligen Modalitäten inkl. eventueller Ausgleichsmaßnahmen fest.

Die/Der Kandidat*in besteht die Eignungsprüfung, wenn sie/er in allen Fächern eine positive Bewertung von
mindestens 6/10 erreicht. Die von der Prüfungskommission beschlossenen Bewertungen sind definitiv; es
besteht keine Möglichkeit für weitere Prüfungen in derselben Prüfungssession (keine Aufholprüfungen).
PROT. p_bz 25.02.2022 173810 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33 – Seite/pag. 3/4
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3. Ergänzungsprüfungen

Die wesentlichen Bestimmungen zu den Ergänzungsprüfungen wurden bereits mit Rundschreiben Nr.
21/2021 (Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen der Oberstufe) mitgeteilt und werden im Folgenden
zusammenfassend wiedergegeben:

Die Ergänzungsprüfungen werden in der Regel vor Unterrichtsbeginn von einer an der Zielschule
eingerichteten Prüfungskommission durchgeführt. 1
Die Schulführungskraft legt nach Anhörung des Lehrerkollegiums den Terminkalender fest und teilt diesen
den Kandidat*innen rechtzeitig mit. Der Prüfungskommission, welche von der Schulführungskraft ernannt
wird, gehören als Vorsitzende*r die/der Schuldirektor*in und als Mitglieder die Lehrpersonen der betroffenen
Fächer an. Die/Der Schuldirektor*in kann den Vorsitz an eine Lehrperson der Schule übertragen. Die
Prüfungskommission muss aus mindestens drei Personen bestehen.

Die Ergänzungsprüfungen sind vorgesehen für

a) Schüler*innen, welche in die 3. 4. oder 5. Klasse versetzt wurden und in eine andere Fachrichtung,
einen anderen Schwerpunkt oder eine andere Oberschule wechseln möchten,
b) Schüler*innen, welche nicht in die 4. oder 5. Klasse versetzt wurden, daher dieselbe Klassenstufe
wiederholen und in eine andere Fachrichtung, einen anderen Schwerpunkt oder in eine andere
Oberschule wechseln möchten,
c) Schüler*innen, welche einen Antrag um einen Übertritt in eine andere Fachrichtung oder einen anderen
Schultyp innerhalb des ersten Schuljahres nach dem 31. Jänner stellen,
d) Schüler*innen, welche ein Auslandsjahr absolviert haben und für die Wiedereingliederung an die
Herkunftsschule Ergänzungsprüfungen ablegen müssen.

Folgendes ist zu beachten:


a) Für den Übertritt nach der erfolgreich abgeschlossenen 1. Klasse in die 2. Klasse einer anderen
Fachrichtung oder einer anderen Schule der Oberstufe ist keine Ergänzungsprüfung vorgesehen.
b) Für einen Wechsel von der Oberschule in die 4. und 5. Klasse der Berufsbildung gelten die
Bestimmungen laut Artikel 5 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 470/2015. Für die Schüler*innen
der Erwachsenenkurse der Abendoberschule ist keine Zulassung zu den Ergänzungsprüfungen
vorgesehen.

Die Kandidat*innen legen die Ergänzungsprüfungen über jene Fächer ab, welche in der Tabelle des
Rundschreibens der Bildungsdirektion Nr. 21 vom 4. Mai 2021 festgelegt sind. Falls ein/e Kandidat*in den
Übertritt innerhalb einer Fachrichtung oder eines Schwerpunkts beantragt, bei welchem sich nur eine oder
mehrere Fremdsprachen vom Curriculum unterscheiden, so muss nur über die entsprechenden
Fremdsprachen eine Prüfung abgelegt werden.

Das vom Lehrerkollegium beschlossene Verfahren soll das für das jeweilige Fach geeignete Prüfungsformat
(z.B. in schriftlicher, grafischer, praktischer oder mündlicher Form) festlegen und dazu geeignet sein, um
festzustellen, ob die Schüler*innen über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Es beschränkt sich somit
auf die für eine erfolgreiche Weiterführung des Bildungsweges unmittelbar notwendigen Kompetenzen.

Damit sich die Schüler*innen gezielt auf die Prüfungen vorbereiten können, ist es notwendig, dass frühzeitig
ein Kontakt mit den Fachlehrpersonen hergestellt wird und den Schüler*innen rechtzeitig an die individuelle
Situation angepasste Prüfungsprogramme und eventuelle weitere Lernmaterialien ausgehändigt werden.

Mit Artikel 4 des Beschlusses der Landesregierung vom 3. Juni 2014, Nr. 658, wurde festgelegt, dass die
Schüler*innen, welche ein Auslandsjahr absolviert haben, verpflichtet sind, in den für die Fachrichtung
kennzeichnenden Fächern, welche an der Auslandsschule entweder nicht belegt wurden oder welche dort

1Siehe Artikel 6 des Beschlusses der Landesregierung vom 21. April 2015, Nr. 470, und Artikel 4 des Ministerialdekrets
Nr. 5 vom 8. Februar 2021
PROT. p_bz 25.02.2022 173810 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33 – Seite/pag. 4/4
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negativ bewertet wurden, innerhalb 31. August eine Ergänzungsprüfung über die grundlegenden
Kompetenzen gemäß Artikel 2, Absatz 2 des genannten Beschlusses der Landesregierung Nr. 658/2014
abzulegen, damit eine globale Bewertung vorgenommen werden kann, welche die Zuweisung des
Schulguthabens erlaubt. Alle weiteren Details inkl. der Fächer für die zur Wiedereingliederung erforderlichen
Ergänzungsprüfungen sind im Rundschreiben des Schulamtsleiters Nr. 31 vom 16. Oktober 2014 enthalten.

Die/Der Kandidat*in besteht die Ergänzungsprüfung, wenn sie/er in den jeweiligen Fächern eine positive
Bewertung von mindestens 6/10 erreicht.

In Artikel 10, Absatz 6 des Beschlusses der Landesregierung vom 14. Dezember 2021, Nr. 1083, wurde im
Falle eines Nichtbestehens der Ergänzungsprüfung Folgendes festgelegt: „Falls ein Schulwechsel an das
Bestehen von Ergänzungsprüfungen geknüpft ist, erfolgt die Einschreibung an der Zielschule mit Vorbehalt.
Sollte dieser Vorbehalt aufgrund eines negativen Ergebnisses der Ergänzungsprüfungen nicht aufgelöst
werden, hat die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler das Recht, sich innerhalb von 5 Tagen
nach Bekanntgabe des genannten Ergebnisses wieder an der Herkunftsschule einzuschreiben und den
Bildungsweg dort fortzusetzen.“

4. Rechtsquellen

Die Bestimmungen zu den Eignungs- und Ergänzungsprüfungen sind in diversen Rechtsquellen enthalten.
Im Folgenden ein entsprechender Überblick über die wichtigsten:

• Das Ministerialdekret Nr. 5 vom 8. Februar 2021, welches am 12. März 2021 veröffentlicht wurde, regelt
die Ergänzungs- und Eignungsprüfungen.
• Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 995 vom 15. Dezember 2020 wurden die neuen Richtlinien für
die Abendoberschule erlassen.
• Mit Artikel 1 Absatz 6/ter und Absatz 6/ter.1. des Landesgesetzes vom 16. Juli 2008, Nr. 5, wurden
Neuerungen in Bezug auf den Elternunterricht erlassen. Das Rundschreiben der Landesschuldirektorin
Nr. 5 vom 28. Januar 2022 enthält weitere Informationen.
• Im Rundschreiben der Landesschuldirektorin Nr. 21 vom 04. Mai 2021 (Durchlässigkeit zwischen
Bildungswegen der Oberstufe) wurden die bereits geltenden Richtlinien für die Ergänzungsprüfungen
laut Artikel 6 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 470 vom 21. April 2015 erläutert.
• Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1083 vom 14. Dezember 2021 wurden die Modalitäten für die
Einschreibung in die Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie in die Schulen der Berufsbildung geregelt.
• Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 658 vom 3. Juni 2014 wurden die Bewertung von Schüler*innen
der Oberschulen Südtirols, welche ein Schuljahr oder einen Teil des Schuljahrs im Ausland absolvieren,
geregelt. Mit Rundschreiben des Schulamtsleiters Nr. 31/2014 wurden die Fächer für die
Wiedereingliederung veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Landesschuldirektorin
Sigrun Falkensteiner
(mit digitaler Unterschrift unterzeichnet)
PROT. p_bz 25.02.2022 173810 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33
Papierausdruck für Bürgerinnen und Copia cartacea per cittadine e
Bürger ohne digitales Domizil cittadini privi di domicilio digitale
(Artikel 3-bis Absätze 4-bis, 4-ter und 4-quater des (articolo 3-bis, commi 4-bis, 4-ter e 4-quater del decreto
gesetzesvertretenden Dekretes vom 7. März 2005, Nr. 82) legislativo 7 marzo 2005, n. 82)

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Das elektronische Originaldokument wurde mit Il documento informatico originale è stato
folgenden digitalen Signaturzertifikaten sottoscritto con i seguenti certificati di firma
unterzeichnet: digitale:
Name und Nachname / nome e cognome: SIGRUN FALKENSTEINER
Steuernummer / codice fiscale: TINIT-FLKSRN75L71B220D
certification authority: InfoCert Firma Qualificata 2
Seriennummer / numero di serie: 10aad33
unterzeichnet am / sottoscritto il: 25.02.2022

*(Die Unterschrift der verantwortlichen Person wird auf dem *(firma autografa sostituita dall’indicazione a stampa del
Papierausdruck durch Angabe des Namens gemäß Artikel 3 nominativo del soggetto responsabile ai sensi dell’articolo
Absatz 2 des gesetzesvertretenden Dekretes vom 12. Februar 3, comma 2, del decreto legislativo 12 febbraio 1993, n.
1993, Nr. 39, ersetzt) 39)

Am 25.02.2022 erstellte Ausfertigung Copia prodotta in data 25.02.2022


PROT. p_bz 29.04.2021 323186 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33 – Seite/pag. 1/3
AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE
Deutsche Bildungsdirektion Direzione Istruzione e Formazione tedesca
Landesdirektion deutschsprachige Grund-, Mittel- und Direzione provinciale Scuole primarie e secondarie di primo e
Oberschulen secondo grado in lingua tedesca
Schulinspektorat Ispettorato scolastico

Bozen, 29.04.2021 An die Direktionen


der Grundschulsprengel
Bearbeitet von: der Schulsprengel
Christian Alber der Mittelschulen
christian.alber@schule.suedtirol.it der gleichgestellten Schulen
Tel.: 0471 417631

Rundschreiben Nr. 18/2021

Änderungen zum Rundschreiben Nr. 16/2021: Eignungsprüfungen in der Grund- und Mittelschule

Sehr geehrte Direktoren und Direktorinnen,

am 12. März 2021 ist das Ministerialdekret Nr. 5 vom 8. Februar 2021 veröffentlicht worden, das umfassend
die Zulassung und Durchführung der Ergänzungs- und Eignungsprüfungen regelt. Die Bestimmungen des
Dekrets finden ab dem Schuljahr 2020/21 Anwendung.
Das folgende Rundschreiben gibt die wesentlichen Eckpunkte des Ministerialdekrets in Bezug auf die
Eignungsprüfungen in der Grund- und Mittelschule wieder, wobei die sprachliche Situation in Südtirol und
der besondere Stellenwert von Italienisch als Zweitsprache berücksichtigt werden.

A. Zulassungsbedingungen

Zu den Eignungsprüfungen für den Besuch der 2., 3., 4. und 5. Klasse der Grundschule sind jene Schüler
und Schülerinnen zugelassen, die innerhalb 31. Dezember des Jahres, in dem sie die Eignungsprüfung
ablegen, das sechste, siebte, achte oder neue Lebensjahr vollenden.
Zu den Eignungsprüfungen für den Besuch der 1., 2. und 3. Klasse der Mittelschule sind jene Schüler und
Schülerinnen zugelassen, die innerhalb 31. Dezember des Jahres, in dem sie die Eignungsprüfung ablegen,
das zehnte, elfte oder zwölfte Lebensjahr vollenden.
Zugelassen sind auch jene Schüler und Schülerinnen, die in einer staatlichen oder gleichgestellten Schule
eingeschrieben sind und sich innerhalb 15. März des betreffenden Schuljahres vom Schulbesuch abmelden.
Zu den Eignungsprüfungen zugelassen sind auch begabte Schüler und Schülerinnen, die eine Klasse
überspringen möchten. Die Voraussetzungen dafür sind ein entsprechender Antrag von Seiten beider
Elternteile und eine einstimmige Zustimmung der Lehrpersonen des Klassenrates, wobei neben den
kognitiven und sprachlichen Lernvoraussetzungen auch ein besonderes Augenmerk auf die emotionale und
soziale Entwicklung des Schülers/der Schülerin gelegt werden sollte. In diesem Fall wird das betreffende
Schuljahr regulär bewertet und der Schüler/die Schülerin tritt anschließend zu den Eignungsprüfungen an.
Schüler und Schülerinnen, die ihre Schulpflicht im Rahmen des Elternunterrichts erfüllen, müssen sich
jährlich den Eignungsprüfungen stellen, damit die Erfüllung der Schulpflicht überprüft werden kann.
Schüler und Schülerinnen, die eine anerkannte Schule besuchen, müssen die Eignungsprüfungen nur am
Ende der 5. Klasse der Grundschule ablegen, um zum Besuch der Mittelschule und in der Folge zur
Abschlussprüfung der Mittelschule zugelassen zu werden, oder im Falle eines Schulwechsels an eine
staatliche oder gleichgestellte Schule.

Amba-Alagi-Straße 10  39100 Bozen via Amba Alagi 10  39100 Bolzano


Tel. 0471 41 76 21  Fax 0471 41 76 49 Tel. 0471 41 76 21  Fax 0471 41 76 49
http://www.provinz.bz.it/schulamt/ http://www.provincia.bz.it/intendenza-scolastica-tedesca/
inspektorat.ispettorato@pec.prov.bz.it inspektorat.ispettorato@pec.prov.bz.it
inspektorat@provinz.bz.it inspektorat@provincia.bz.it

D
Ei
Di
PROT. p_bz 29.04.2021 323186 digital unterzeichnet/sottoscritto digitalmente: Sigrun Falkensteiner, 10aad33 – Seite/pag. 2/3
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Schüler und Schülerinnen einer Auslandsschule in Italien, vorbehaltlich bilateraler Abkommen oder
sonstiger Vereinbarungen, legen die Eignungsprüfungen ab, sofern sie sich an einer staatlichen oder
gleichgestellten Schule einschreiben möchten.

B. Durchführungsmodalitäten

Die Eltern bzw. Erziehungsverantwortliche reichen innerhalb 30. April des betreffenden Jahres das Gesuch
um Zulassung zur Eignungsprüfung bei der Schulführungskraft der gewählten staatlichen oder
gleichgestellten Schule ein. Zusammen mit dem Gesuch muss auch das Programm der im betreffenden
Schuljahr durchgeführten didaktischen und pädagogischen Maßnahmen eingereicht werden. Die Schule
überprüft das Vorhandensein der angestrebten Kompetenzen in Übereinstimmung mit den geltenden
Rahmenrichtlinien des Landes.
Bei Schüler und Schülerinnen mit Beeinträchtigungen oder Lernstörungen, die Anrecht auf Befreiungs-
und/oder Kompensationsmaßnahmen haben, müssen zusammen mit dem Gesuch um Zulassung zur
Eignungsprüfung auch eine Kopie des Gutachtes des Psychologischen Dienstes und, wo vorgesehen, auch
der Individuelle Bildungsplan eingereicht werden.
Die Eignungsprüfungen erfolgen in einer einzigen Session innerhalb 30. Juni, gemäß dem
Prüfungskalender, den die Schule festlegt.
Der Direktor/Die Direktorin ernennt die Prüfungskommission unter Berücksichtigung des Vorschlages des
Lehrerkollegiums.
Die Kommission für die Eignungsprüfungen für die Klassen der Grundschule und für die 1. Klasse der
Mittelschule setzt sich aus zwei Klassenlehrpersonen und einer Lehrperson für Italienisch zusammen. Bei
der Zusammensetzung der Kommission ist darauf zu achten, dass für die Eignungsprüfungen für den
Besuch der 5. Klasse der Grundschule und der 1. Klasse der Mittelschule ein Kommissionsmitglied auch das
Fach Englisch abdeckt. Den Vorsitz führt der Schuldirektor/die Schuldirektorin oder eine von ihm/ihr
beauftragte Lehrperson.
Die Kommission für die Eignungsprüfungen für die 2. und 3. Klasse der Mittelschule setzt sich aus den
Lehrpersonen zusammen, die dem Klassenrat der Klassenstufe angehören, für die die Eignung beantragt
wird. Den Vorsitz führt der Schuldirektor/die Schuldirektorin oder eine von ihm/ihr beauftragte Lehrperson.
Bei Schüler und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung gemäß Gesetz 104/92 oder Gesetz 170/2010
werden die Kommissionen mit einer Lehrkraft für Integration ergänzt.
Die Eignungsprüfungen für die Klassen der Grundschule und die 1. Klasse der Mittelschule bestehen aus
jeweils einer schriftlichen Arbeit zur Überprüfung der sprachlichen Kompetenzen in Deutsch und der
mathematisch-logischen Kompetenzen und einer mündlichen Prüfung; für den Besuch der 5. Klasse der
Grundschule und der 1. Klasse der Mittelschule ist auch eine schriftliche Arbeit in Italienisch vorgesehen.
Die Eignungsprüfungen für die 2. und 3. Klasse der Mittelschule bestehen aus schriftlichen Arbeiten in den
Fächern Deutsch, Italienisch, Englisch und Mathematik sowie einem fächerübergreifenden
Prüfungsgespräch.
Die Prüfungsaufgaben werden von der Prüfungskommission unter Berücksichtigung des eingereichten
Programms und im Falle von Schüler und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung oder spezifischen
Lernstörungen auf Grundlage des Individuellen Bildungsplanes, sofern vorhanden, erstellt.
Das Ergebnis der Prüfung wird durch ein Urteil über die Eignung/Nichteignung ausgedrückt. Kandidaten und
Kandidatinnen, deren Prüfung negativ bewertet wird, können von der Prüfungskommission zum Besuch
einer niedrigeren Klassenstufe zugelassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Landesschuldirektorin
Sigrun Falkensteiner
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AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE

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Anlagen
Ministerialdekret Nr. 5 vom 8. Februar 2021
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Durchführung der Eignungsprüfungen
Antrag um Zulassung zur Eignungsprüfung - Vorlage
Antrag um Zulassung zur Abschlussprüfung der Mittelschule - Vorlage
Vorlage für das Dekret zur Ernennung der Prüfungskommission in der Grundschule
Vorlage für das Dekret zur Ernennung der Prüfungskommission in der Mittelschule
Vorlage für das Prüfungsprotokoll - Grundschule
Vorlage für das Prüfungsprotokoll - Mittelschule
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Bürger ohne digitales Domizil cittadini privi di domicilio digitale
(Artikel 3-bis Absätze 4-bis, 4-ter und 4-quater des (articolo 3-bis, commi 4-bis, 4-ter e 4-quater del decreto
gesetzesvertretenden Dekretes vom 7. März 2005, Nr. 82) legislativo 7 marzo 2005, n. 82)

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Name und Nachname / nome e cognome: SIGRUN FALKENSTEINER
Steuernummer / codice fiscale: TINIT-FLKSRN75L71B220D
certification authority: InfoCert Firma Qualificata 2
Seriennummer / numero di serie: 10aad33
unterzeichnet am / sottoscritto il: 29.04.2021

*(Die Unterschrift der verantwortlichen Person wird auf dem *(firma autografa sostituita dall’indicazione a stampa del
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Absatz 2 des gesetzesvertretenden Dekretes vom 12. Februar 3, comma 2, del decreto legislativo 12 febbraio 1993, n.
1993, Nr. 39, ersetzt) 39)

Am 29.04.2021 erstellte Ausfertigung Copia prodotta in data 29.04.2021

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