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Selbstgesteuertes Lernen im Internet

Reflexion eines Referats

UNIVERSITÄT BIELEFELD | FAKULTÄT FÜR ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT July 1, 2011 Verfasst von: THOMAS FRANZ

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ......................................................................................................................................... 2

2. Aktualitätsanspruch des selbstgesteuerten Lernens im Internet ....................................................... 2

3. Medienkompetenz und das Konzept einer PLE als praktische Hilfe für selbstgesteuertes Lernen im Internet ............................................................................................................................................ 4

4.Der erste offene Onlinekurs als Praxisbeispiel für selbstgesteuertes Lernen im Internet ................. 5 4.1 Selbststeuerung und Fremdsteuerung im offenen Onlinekurs ................................................... 6

5. Verhältnis zwischen selbstgesteuerten Lernprozessen im Internet und dem Studium eines Bachelor- bzw. eines Masterstudenten ................................................................................................. 7

Anhang ................................................................................................................................................. 9

Literatur .............................................................................................................................................. 10

1. Einleitung
Nach der klaren Definition von Selbststeuerung und Fremdsteuerung aus einer konstruktivistischen Perspektive nach Markus Walber, soll es nun im Speziellen um selbstgesteuertes Lernen im Internet gehen. Dabei soll zunächst aufgezeigt werden, dass das Thema eine hohe Aktualität besitzt und unter verschiedenen Gesichtspunkten als wichtig angesehen werden kann. Im Anschluss daran soll der Fokus von der Theorie auf die Praxis gelegt werden. Zunächst soll die Frage beantwortet werden, wie der einzelne Lernende selbstgesteuert im Internet lernen kann. Welche Vorraussetzungen werden demnach vom Lernenden erwartet, damit die Selbststeuerung im Internet gelingen kann. In diesem Zusammenhang soll vor allem der Begriff der persönlichen Lernumgebung, kurz PLE (Personal Learning Environment), als Konzept für selbstgesteuertes Lernen erklärt werden. Einen praktischen Anwendungsfall für selbstgesteuertes Lernen bietet aktuell der erste offene Onlinekurs, der von der zentralen E-Learning Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt am Main organisiert wird. Anhand dieses Onlinekurses sollen einzelne Selbststeuerungs- und Fremdsteuerungsprozesse sichtbar gemacht werden. Zudem soll aus einer universitären und wissenschaftlichen Perspektive einige kritische Aspekte zum Verhältnis zwischen selbstgesteuerten Lernprozessen im Internet und dem Studium eines Bachelor- bzw. eines Masterstudenten aufgezeigt werden. Selbstkontrolle und Heterogenität bei Lern- und Bildungsprozessen, stehen einer Fremdkontrolle und Homogenität der Lern- und Bildungsprozesse konträr gegenüber. Die Arbeit soll dann mit der Beantwortung auf die Frage schließen, ob selbstgesteuertes Lernen besser als fremdgesteuertes Lernen ist.

2. Aktualitätsanspruch des selbstgesteuerten Lernens im Internet
Bevor man ein Thema praktisch analysiert, ist es zunächst wichtig zu klären, in wieweit die zu gewinnenden Erkenntnisse überhaupt relevant sind. Bleibt man zum Beispiel in seiner Arbeit eher theoretisch und analytisch, so ist die Frage nach Relevanz eher redundant. Schließlich geht es in der Theorie erst einmal darum, überhaupt viable Erkenntnisse zu konstruieren. Hier soll es jedoch um die praktische Anwendung selbstgesteuerten Lernens im Internet gehen. Deswegen ist es wichtig, ob selbstgesteuertes Lernen im Internet überhaupt

gefordert und gewünscht wird. Die Forderung nach selbstgesteuerten Lernprozessen ergibt sich aus der Forderung des lebenslangen Lernens, die wiederum auf der Argumentation eines allgemeinen gesellschaftlichen Wandels fußt. Sowohl die EU als auch die UNESCO gehen von einer Aufhebung der Trennung zwischen Lernen und anderen Tätigkeiten aus (Schiersmann 2007, S.69f). Das nun selbstgesteuert im Internet gelernt werden soll, hat unter anderem ökonomische Gründe. Wer schließlich selbst im Internet lernt und sich weiterbildet, der benötigt keinen Lehrer. Folglich benötigt das Unternehmen keine Mittel, für einen Lehrer und kann so Kosten sparen. Dabei hat man in Bezug auf selbstgesteuertes Lernen durchaus festgestellt, dass zum Beispiel ein Lerncoach, der den selbstgesteuerten Lernprozess begleitet, einen größeren Lernerfolg beim Lerner erzielte (vgl. Springer, Angela & Forneck, Hermann J. 2005). Möchte man nun einen maximalen Lernerfolg erzielen so würde der Lerncoach die erste Rechnung schon zunichtemachen. In Bezug auf die Ökonomie lässt sich das Lernen am Arbeitsplatz durch das Internet sehr einfach herstellen, schließlich arbeiten immer mehr Personen am Computer und verfügen über einen Internetanschluss. Die Integration von Arbeit und Lernen ist somit sehr leicht. Ein zweiter Vorteil des Internets ist der öffentliche Rahmen. So können Wissensräume entstehen, die von allen genutzt werden können und folglich Wissensallmenden (Kalz, Marco & Hornung-Prähauser, Veronika u.a. (Hrsg.) 2008, S.14) entstehen lassen. Diese zentrale Persistenzebene kann somit zur Einbindung von beliebigen Lernmaterialien in Prozesse der eigenen Wissenskonstruktion dienen. Ein dritter und entscheidender Vorteil des Internets liegt in der Technologie an sich. Durch das einfache und aktive Mitgestalten kommt es zu einer Verschiebung des Fokus vom Inhalt auf den Nutzer. Der einzelne Lerner steht nun im Zentrum. Dadurch kommt es auch zu einer Verschiebung der Lerntheorie hin zum Konstruktivismus, der ebenso den Lerner ins Zentrum des Geschehens rückt. Folglich schließt sich der Kreis, da der Konstruktivismus selbstgesteuertes Lernen impliziert (siehe Schaffert, Sandra & Kalz, Marco 2009). Somit lässt sich festhalten, dass Lernen im Internet auf selbstgesteuertes Lernen hinausläuft. Die Thematik des selbstgesteuerten Lernens im Internet ist demnach hochaktuell und sowohl aus lerntheoretischer, wie wirtschaftlicher Perspektive äußerst interessant.

3. Medienkompetenz und das Konzept einer PLE als praktische Hilfe für selbstgesteuertes Lernen im Internet
An dieser Stelle darf nun nicht der Fehler gemacht werden, dass die Technik, die die Lerntheorie des Konstruktivismus unterstützt auch automatisch den Lernprozess fördert. Denn eine gute Technik impliziert nicht automatisch eine gute Didaktik. Damit der Lernprozess erfolgreich sein kann, muss der Lerner über bestimmte Voraussetzungen verfügen. Eine sehr wichtige Grundvorraussetzung ist zunächst einmal der allgemeine kompetente Umgang mit dem Medium Internet. Der Begriff der Medienkompetenz sollte zumindest an dieser Stelle einmal gefallen sein. Dabei soll der Begriff ganz nach der Funktion von Dieter Baacke interpretiert werden, nachdem Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen sind (siehe Baacke 1997). Im Bezug auf selbstgesteuertes Lernen bedeutet das, dass man das Internet als Wissensressource nutzen kann. Um das Ziel der Wissennutzung zu erreichen wird schon seit längerem im Internet und seit kurzem auch wissenschaftlich das Konzept der persönlichen Lernumgebung

herangezogen. Synonym für den Begriff wird auch die Kurzform PLE benutzt, die sich aus dem englischen Begriff "Personal Learning Environment" ableitet. Zwar impliziert der Begriff keinen direkten technischen Bezug, doch wird dieser in der Forschung so hergestellt. Eine PLE ist eine Lernanwendung,
bei denen Lerner verteilte Online-Informationen, -Ressourcen oder -Kontakte einerseits selbst in ihre PLE integrieren können und andererseits auch ihre im Rahmen der PLE vollzogenen Aktivitäten und deren Produkte in anderen Online-Umgebungen auf der Basis von Standards zur Verfügung stellen können (Schaffert, Sandra & Kalz, Marco 2009, S.6).

Bei dieser Definition wird nicht nur ein technischer Rahmen vorausgesetzt, sondern ein vernetzter "Online-Rahmen". Man geht also davon aus, dass der selbstgesteuerte Lerner, der eine persönliche Lernumgebung aufbaut und nutzt, dies im Internet tut. Alle Werkzeuge, die man für den Aufbau einer PLE braucht, sind demnach im Internet zu finden. Zu einer PLE kann im Prinzip jegliche Art von Inhalt gezählt werden, die von Internetnutzern erstellt wurde. In einer PLE muss es demnach möglich sein nicht nur Lerninhalte zu verarbeiten, sondern gleichzeitig auch Lerninhalte zu produzieren. Dies ist aber zugleich eine technische Voraussetzung, die erst durch neuere

Programmiersprachen möglich gemacht wurde. Das sogenannte WEB 2.0 macht es vereinfacht gesagt möglich, dass der Nutzer im Internet interagieren kann. Folglich rückt

der aktive Lerner beim Konzept des PLE ins Zentrum und impliziert so Konstruktivismus und selbstgesteuertes Lernen. Welche Werkzeuge bzw. Tools in der persönlichen Lernumgebung letztendlich genutzt werden, ist dem Lerner selbst überlassen. Eine grobe Einteilung der verschiedenen Bereiche aus denen ein Werkzeug für die persönliche Lernumgebung kommen kann, wird in der Abbildung 1 verdeutlicht. So können Lerninhalte unter anderem aus Nachrichtenquellen wie der Tagesschau sein, oder aber auch aus der persönlichen Community wie zum Beispiel Facebook. Der Bereich Multimedia kann zum Beispiel ein Video von Youtube sein oder auch ein Foto, das bei Flickr (Yahoo) oder Picasa (Google) gehostet wird. Aber auch der eigene Blog kann als Lernressource für andere dienen, ebenso wie andere Webblogs als eigene Wissensquelle dienen können.

4.Der

erste

offene

Onlinekurs

als

Praxisbeispiel

für

selbstgesteuertes Lernen im Internet
Der erste offene Onlinekurs lässt sich nun in die persönliche Lernumgebung integrieren. Einer der Kernaspekte des offenen Onlinekurses ist nämlich seine freie und dezentrale

Ausrichtung. Wo lernen stattfindet, wurde von den Organisatoren nicht vorgegeben. Die einzige Richtschnur wurde durch einen Blog gegeben, auf dem die einzelnen Wochenthemen in einer "Agenda" vorgegeben wurden (siehe Anhang). Vom 2. Mai bis zum 17. Juli wurden elf verschiedene Themen vorgegeben. Das Ziel des offenen Onlinekurses ist es "den offenen Austausch zwischen Interessierten, Theoretikern wie Praktikern, anzuregen." Um den Teilnehmern noch einige Orientierungspunkte zu geben wurden einige "Aktivitäten" regelmäßig durchgeführt. So wurde jeden Montag das Thema der Woche vorgestellt und mit einigen Lektürevorschlägen ergänzt. Mittwochs gab es eine einstündige Online-Live-Session ebi der Experten zum jeweiligen Thema einen Vortrag hielten und man im Anschluss daran in die Diskussion einsteigen konnte. Freitags wurde die Woche dann von den Organisatoren zusammengefasst und per Newsletter versendet. Alle anderen Aktivitäten waren frei wählbar. Es wurden keine zusätzlichen Vorschläge gemacht. So entwickelte sich vor allem zu Beginn eine Art "Vorschlagskultur". Einige aktive Teilnehmer verlinkten Tools/ Werkzeuge mit deren Hilfe Lernprozesse entstanden, betrieben und festgehalten wurden. So gab es neben den Blogbeiträgen auch Audiobeiträge auch die öffentliche Bereitstellung von gelesenen Online-Artikeln mit Hilfe einer Social-Bookmarking Software (Social Bookmarks sind übersetzt soziale

Lesezeichen. Findet man einen Artikel zum Beispiel spannend oder interessant, so kann man die Seite auf einem Server speichern und zu einem späteren Zeitpunkt erneut darauf zurückgreifen. Bei einer solchen Software ergeben sich zudem auch noch die Möglichkeiten, die gespeicherten Artikel mit anderen zu teilen und einzelne Textpassagen zu markieren und zu kommentieren.).Diese Artikel konnten zudem speziell für eine Gruppe der Teilnehmer des Open Course geteilt werden.

4.1 Selbststeuerung und Fremdsteuerung im offenen Onlinekurs
Auf den ersten Blick scheint ein solcher offener Onlinekurs einzig und allein Selbststeuerungslernprozesse zu beinhalten. Doch bereits Simons schrieb, dass weder selbstgesteuerte Lernprozesse noch fremdgesteuerte Lernprozesse in seiner Reinform fast nicht vorkommen. Jedes Lernen sei in gewissem Sinne zugleich selbstständig und unselbstständig (Simons 1992). Folglich lassen sich auch in einem dezentralen und offenen Onlinekurs Fremdsteuerungsprozesse ausmachen. So wird zwar kein Medium direkt vorgegeben, doch wird auch beim Onlinekurs letztlich eine stille Vereinbarung darüber getroffen, welche Tools genutzt werden. Zudem viel auf, dass es einige wenige

Teilnehmer gab, die sich besondern intensiv und umfangreich mit den jeweiliegen Themen beschäftigt hatten und demnach auch hin und wieder die Themenrichtung vorgaben. Dies konnte daran festgemacht werden, dass andere Blogbeiträge sich besonders oft auf einzelne Beiträge bezogen haben. Zudem viel auf, dass die Anzahl der Lerner, also die Personen die sich eigentlich gerade in einer Ausbildung (sei es beruflicher oder wissenschaftlicher Natur) befinden, eher selten und bei weitem nicht so intensiv mit den Themen des offenen Onlinekurses beschäftigen, wie die Lehrenden. Folglich entstand mehr oder weniger eine Art „Community of Practice“. Eine wirkliche Lehrer-LernerKommunikation fand meines Wissens eher nicht statt.

5. Verhältnis zwischen selbstgesteuerten Lernprozessen im Internet und dem Studium eines Bachelor- bzw. eines Masterstudenten
Eine mögliche Erklärung für die geringe Teilnehmerzahl unter den Studenten liegt möglicherweise in der Struktur der einzelnen Systeme. Während selbstgesteuerte Lernprozesse im Internet die Entfaltung persönlicher Potenziale im Blick haben und demnach Lern- und Bildungsprozesse als individuell unterschiedlich und damit heterogen eingestuft werden, so ist in einem Bachelor bzw. einem Masterstudium Homogenität gefordert. Die Homogenität ergibt sich dabei aus der Vorgabe, dass Gelerntes vergleichbar gemacht werden soll. Dieser homogene Lernstandard erfordert zudem eine höhere Fremdsteuerung seitens der Hochschulen. Folglich muss der Studierende selbstgesteuerte Lernprozesse denen der Fremdsteuerung unterordnen. Wenn also innerhalb des Studiums die Fremdsteuerung zu groß ist, ist es dem Bachelor bzw. Masterstudenten nicht möglich selbstgesteuerte Lernprozesse im Internet durchzuführen bzw. im besten Falle in sein Studium zu integrieren. "Selbst- und Fremdkontrolle, eigene und äußere Maßstäbe sowie individuelle und dualökonomische und soziale Ziele prallen aufeinander" (Reinmann, Gabi & Sporer, Thomas & Vohle, Frank 2007). Wenn man als Lehrender selbstgesteuerte Lernprozesse fördern möchte, so muss man versuchen die Differenzen zu überwinden. Eine Möglichkeit wäre es, die selbstgesteuerten Lernprozesse transparent zu machen, um sie anschließend in die Anforderungen eines Studiums zu integrieren. Selbststeuerung kann vor allem unter motivationalen und lerntheoretischen

Gesichtspunkten durchaus zu einer Steigerung der Erkenntnisse in einem Lernprozess

führen. Doch dazu muss man Medienkompetenz besitzen und über Lernstrategien verfügen und diese auch anwenden können. Zudem müssen Institutionen mehr Raum für selbstgesteuertes Lernen schaffen, damit selbstgesteuertes Lernen im Internet greifen kann.

Anhang

http://blog.studiumdigitale.unifrankfurt.de/opco11/agenda/

http://blog.studiumdigitale.unifrankfurt.de/opco11/aktivitatenteilnehmer/

Literatur
Baacke, Dieter (1997): Medienpädagogik. Niemeyer Verlag. Tübingen. Hampel, Thorsten (2007): Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung. Kriterien für das Neue Web. In: E-University – Update Bologna. Waxmann Verlag. Münster [u.a.] Kalz, Marco & Hornung-Prähauser, Veronika u.a. (Hrsg.) (2008): Selbstorganisiertes Lernen im Internet. Einblick in die Landschaft der webbasierten Bildungsinnovationen ; Sammlung von ausgewählten Fach- und Praxisbeiträgen zu interaktiven Lehr- und Lernszenarien aus den EduMedia-Konferenzen. Studien-Verlag. Innsbruck [u.a.] Reinmann, Gabi & Sporer, Thomas & Vohle, Frank (2007): Bologna und Web 2.0: Wie zusammenbringen, was nicht zusammenpasst? In: E-University – Update Bologna. Waxmann Verlag. Münster [u.a.] Schaffert, Sandra & Kalz, Marco (2009): Persönliche Lernumgebung: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts. [Internet-Link] http://dspace.learningnetworks.org/bitstream/1820/1573/1/schaffert_kalz_ple09_dspace.pdf [Stand: 02.07.2011] Simons, P.R.J.(1992): Lernen, selbständig zu lernen – ein Rahmenmodell. In: H. Mandl, H.F. Friedrich (Hrsg.): Lern- und Denkstrategien. Göttingen. S. 251 – 264. Springer, Angela & Forneck, Hermann J. (2005): Gestaltet ist nicht geleitet - Lernentwicklungen in professionell strukturierten Lernarchitekturen. In: Faulstich, Forneck, Knoll u. a.: Lernwiderstand - Lernumgebung - Lernberatung. S.94 - S.163 Walber, Markus (2007): Selbststeuerung im Lernprozess und Erkenntniskonstruktion. Eine empirische Studie in der Weiterbildung. Waxmann-Verlag. Münster [u.a.]