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FREDERICO MOMPOU (1893 – 1987)

Preludes
[1] V Moderato ……………………………………………….………………………. 2:18
[2] VI (pour la main gauche) Moderato ………………………………………………. 4:30
[3] VII (Palmier d'étoiles) Deciso ……………………………………………….……. 2:45
[4] VIII con lirica espressione ……………………………………………….……….. 2:51
[5] IX Languido ……………………………………………….………………………. 2:34
[6] X Moderato ……………………………………………….………………………. 1:54

Canciónes y danzas
[7] V Lento litúrgico ……………………………………………….………………….. 3:42
[8] VI cantábile espressivo ……………………………………………….………….. 4:45
[9] VII Lento ……………………………………………….………………………….. 2:43
[10] VIII Moderato cantábile con sentimento …………………………………………. 3:33
[11] IX Cantabile espressivo ……………………………………………….………….. 3:56
[12] X Larghetto molto cantabile ……………………………………………….……… 2:15
[13] XI Lent et majestueux ……………………………………………….……………. 3:34
[14] XII Molto cantabile ……………………………………………….……………….. 3:16

Impresiones intimas
[15] I. Lento cantabile espressivo ……………………………………………….…….. 1:06
[16] II Larguetto ……………………………………………….……………………….. 1:27
[17] III Gracioso ……………………………………………….………………………. 0:59
[18] IV Agitato ……………………………………………….………………………… 1:33
[19] V Pajaro triste – Largo ……………………………………………….…………… 2:49
[20] La Barca – Largo ……………………………………………….………………… 1:46
[21] Cuna (Berceuse) ……………………………………………….…………………. 2:52
[22] Secreto – Lento ……………………………………………….………………….. 3:09
[23] Gitano – Andante ……………………………………………….………………… 3:18

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OLENA KUSHPLER, Klavier / piano


Aufnahme / Recording: Siemensvilla Berlin, 01.-03.08.2011
Produzenten / Producers: Stefan Lang (Deutschlandradio); Johannes Kernmayer (Capriccio)
Tonmeister / Recording Supervision: Wolfram Nehls
Toningenieur / Recording Engineer: Thomas Monnerjahn

Co-Produktion Deutschlandradio Kultur - Capriccio


© 2011 Deutschlandradio

©+P 2012 CAPRICCIO, 1010 Vienna, Austria


Made in Austria
www.capriccio.at
www.olenakushpler.de

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Intime Eindrücke
Das pianistische Universum von Frederico Mompou

„Die größtmögliche Ausdruckskraft mit den kleinsten In Paris, dem Zentrum der musikalischen Avantgarde um
Mitteln zu erreichen“, das war das erklärte Ziel des 1893 in 1900, gelang es Mompou, dessen Gemüt von Schüchtern-
Barcelona geborenen Pianisten und Komponisten Frederico heit und neurasthenischen Verstimmungen geprägt war,
Mompou y Dencausse. Dem Sohn eines spanischen Vaters zunächst nicht, sein Empfehlungsschreiben an den Mann
und einer französischen Mutter wurde die Gabe des unmit- zu bringen. Stattdessen – und das muss als Glücksfall gese-
telbaren musikalischen Empfindungsausdrucks regelrecht hen werden – geriet er an Ferdinand Motte-Lacroix, der ihm
in die Wiege gelegt. Zunächst erkannten die Eltern das nicht nur ein hervorragender Klavierlehrer wurde, sondern
Talent des Jungen am Klavier und planten für ihn eine auch enger Freund und später Interpret seiner Werke.
Pianistenkarriere. Enrique Granados war von dem jungen
Mompou so überzeugt, dass er ihm ein Empfehlungs- Nach einem zweiten Parisaufenthalt im Jahr 1912 wurde
schreiben ausstellte, mit dem dieser sich in Paris am Mompou zum Militärdienst eingezogen und seine künstleri-
Konservatorium vorstellen sollte. Als der gerade einmal 16- sche Fortbildung in der französischen Hauptstadt für die
Jährige jedoch ein Konzert Gabriel Faurés in seiner nächsten Jahre durch den Ausbruch des Ersten Weltkrie-
Heimatstadt hörte, wusste er, dass er nicht nur Interpret ges unterbrochen. Mompou blieb in Barcelona, der Stadt in
sein, sondern selbst Werke schaffen wollte. Lange blieb der er bis zu seinem Tod 1987 immer seine Wurzeln haben
dieser Wunsch sein Geheimnis, nicht einmal der Familie sollte, und komponierte weiter – stetig, aber ohne Hast, frei
vertraute er sich an, doch zeitgleich mit seiner ersten Reise von maßregelnden Doktrinen und Schulen, intuitiv und nach
nach Paris brachte Mompou – Ohne jemals Kompositions- wie vor im Verborgenen. Endlich, als er 1920 zu Motte-
unterricht erhalten zu haben! – die Planys (Klagen) zu Lacroix nach Paris zurückkehrte, fasste er sich ein Herz und
Papier. Sie sind intime Miniaturen von ausgesprochener legte dem Lehrer seine Cantos mágicos (Magische
Schlichtheit und Klangschönheit, spontane Ausdrücke von Gesänge) vor. Begeistert von dem Talent seines Schülers
Stimmungen und eine unmittelbare Botschaft an ihren führte Motte-Lacroix ihn in die künstlerischen Kreise der
Hörer. Schon hier offenbart sich das, was noch sechzig Stadt ein, in der gerade die überragende Gestalt Maurice
Jahre später den Stil des Komponisten auszeichnen sollte: Ravels und die Kompositionen der Groupe des Six Aufsehen
die Fähigkeit zur verdichteten Synthese, dazu, ein erregten – ein Umfeld, in dem sich der schüchterne
Universum in einem einzigen Satz auszudrücken. Mompou ohne die Hilfe seines Freundes und Förderers
gänzlich verloren gefühlt hätte. Ein Konzert am 15. April
1921, in dem Ferdinand Motte-Lacroix die Werke seines

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Schülers der Öffentlichkeit präsentierte, bescherte – meist sind es einfache Liedformen – sind, ähnlich dem
Mompou einen überragenden Erfolg und bedeutete seinen romantischen Charakterstück, kompakte musikalische
Durchbruch. Als bekannte Größe der Szene lebte er nun für Stimmungsbilder, deren Ausdruck Mompou durch genaue
die folgenden 20 Jahre, von kurzen Unterbrechungen abge- Spielanweisungen wie „Eingehüllt in den Schatten einer
sehen, in der französischen Metropole. Depression“ (Nr.2) präzisiert. Zusätzlich verwendet er pro-
Mompous Musik blieb sich jedoch trotz aller Einflüsse, die grammatische Titel, die teilweise von Ereignissen aus
hier auf ihn einströmten, immer treu, und das heißt in sei- Mompous Leben inspiriert sind. Sein Vater hatte einen
nem Fall vor allem spontan und unmittelbar. Sie ist eine Vogel, der unermüdlich sang. Allerdings benutzte er dabei
Mischung aus komprimierter, spätromantischer Ausdrucks- immer nur dieselben drei Töne, aus denen Mompou dann das
intensität auf kleinem Raum, impressionistischer Klangver- Hauptmotiv seines elegisch-schönen Stücks Pájaro triste
liebtheit und einer ganz eigenen, von Rubati geprägten (Trauriger Vogel) formte. La Barca (Das Boot) und Cuna
Rhythmik, in die sich immer wieder spanisch-katalanisches (Wiege) stellen klare Bezüge zum wiegenden Charakter der
Kolorit mischt. Alles Akademische und Gelehrte ist ihm Musik her. Auch in Secreto (Geheimnis) ist das rhythmische
fremd: „Ich versuche immer gute Musik zu schreiben. Mein Element zentral. Über diesem Stück notierte Mompou den
einziger Ehrgeiz ist es, Werke zu schreiben, in denen nichts enigmatischen Satz: „Das einzige Geheimnis dieses
fehlt und nichts überflüssig ist. Ich schätze es als wichtig- Geheimnisses ist, dass es kein Geheimnis ist.“ Gitano
sten Aspekt ein, sich auf das Essentielle zu konzentrieren, (Zigeuner) entstand nach einer Begegnung, von der
ohne sich in nebensächlichen Gedanken zu verlieren. Ich Mompou berichtet: „Wir fuhren einen Zigeuner mit unse-
kann meine Spontaneität nicht irgendwelchen Theorien rem Auto an und – selbstverständlich – brachten wir ihn
und Techniken unterwerfen, die ich nicht empfinde, deshalb sofort in die Ambulanz. Aber anstelle sich zu beschweren
erscheint es mir ungerecht, dass man in den Konserva- und zu klagen, litt der warmherzige Mann nur unter unserer
torien gelehrte und regelkonforme Symphonien auszeich- Unruhe und versuchte uns mit seinen gutmütigen Worten zu
net – auch wenn sie nicht einmal von besonderer Qualität beruhigen.“
sind –, man jedoch einem einzigen Blatt mit guter Musik kei-
nen Funken Aufmerksamkeit zuteil werden lässt. […] Für Zwischen 1930 und 1951 schrieb Mompou eine Serie von
mich existieren nur meine Form und mein Konzept.“ Präludien – keine Vorspiele im eigentlichen Sinne, sondern
Die Impresiones íntimas (Intime Eindrücke) sind ein aus freie, improvisatorische Stücke eigenständigen Charakters.
Einzelstücken zusammengeschlossener Zyklus. Die ersten In den Noten finden sich praktisch keine Hinweise auf die
vier Sätze sind die Planys von 1911, Mompous früheste Tempi der Stücke, sodass dem Interpreten vertrauensvoll
Kompositionen. Ihnen folgen fünf Sätze mit programmati- viel Freiraum für seine individuelle Gestaltung eingeräumt
schen Titeln aus den Jahren 1912 bis 1914. Die Impresiones wird. Programmatische Hinweise finden sich in den sechs

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Préludes, von denen das zweite (Nr.6) allein für die linke dem Etikett eines Nationalkomponisten und betonte lieber,
Hand konzipiert ist, kaum. Lediglich Nr.7 mit dem Titel dass die Werke, die er zu Papier brachte, nur seinem
Palmier d’étoiles (Sternenpalme) verweist auf die Feuer- Inneren entsprangen, spontan, natürlich und intuitiv, als
werke am Schluss der großen Volksfeste in der ostspani- geteilte intime Eindrücke.
schen Levante-Region. Susanne Ziese
Die Canciones y Danzas (Lieder und Tänze), 12 Stücke, die
Mompou über den langen Zeitraum von 1921 bis 1962 zu
Papier brachte, beziehen sich überwiegend auf spanische Intimate Impressions
und katalanische Volkslieder. Mompou verwendet die The pianistic universe of Frederico Mompou
Themen der Lieder selten in ihrer Originalgestalt, er harmo-
nisiert sie, variiert sie oder erfindet eigene Melodien, die “To achieve a maximum level of expressiveness with a mini-
wie authentische Folklore anmuten. Über die Entstehung mum of means“ was the defined goal of the pianist and
des archaisch-feierlichen Lento litúrgico (Liturgisches composer Frederico Mompou y Dencausse, who was born
Lento) sagte der Komponist: „Das ist eine Musik, die ich in Barcelona in 1893. The son of a Spanish father and a
eines Tages geträumt habe. Es wäre gut, wenn jeder French mother was downright endowed at birth with the gift
Musiker seine Musik in Tagträumen entdeckte… Mir of being able to immediately express his musical feelings.
geschah ebendies. Ich erträumte eine Szene in einer gro- Initially, his parents recognized his talent for playing the
ßen Bodega, mit einem mächtigen Gewölbe, unter diesem piano and planned a career as pianist for him. Also Enrique
mittelalterliche Tafeln und an einer von ihnen sitzend spiel- Granados was convinced of young Mompou’s talent and
te ich das Thema jener Danza… Als ich erwachte notierte wrote a letter of recommendation to the conservatoire in
ich das Thema und arbeitete es aus. Ich habe immer daran Paris. When the not yet 16-year-old attended a concert by
geglaubt, dass diese Melodie bereits als Volkslied existie- Gabriel Faurés in his hometown, he realised that he did not
ren müsste, dass ich es irgendwo zuvor einmal gehört only want to perform music but to compose music himself.
hatte, ohne mich daran erinnern zu können und mein For quite some time this wish remained a well kept secret,
Unterbewusstsein es mir nun im Traum wieder eingab… not even known to his family. Simultaneously with his first
Später stellte ich diesem Thema eine Canción, angelehnt an trip to Paris, Mompou put the Planys (Laments) on paper –
die altertümlichen Klänge des Tanzthemas voran.“ without ever having received any formal training in compo-
Und obwohl Frederico Mompou in seiner Heimat als Held sition! They are intimate miniatures of an exquisite sobriety,
der katalanischen Musik gefeiert und mit dem Premio beauty of sound, an expression of spontaneous moods and
Nacional de Música, sowie zahlreichen anderen Ehrungen an immediate message to the audience. Already in this
bedacht wurde, entzog sich der Komponist entschieden piece it is obvious, what sixty years later should still be the

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personal style of the composer: the ability to create con- the next 20 years he lived as a celebrity in the French metro-
densed synthesis, to express an entire universe in one polis, interrupted only by short breaks.
movement. However, despite all the different influences Mompou’s
In Paris, the focal point of the musical avant-garde in 1900, music remained true to itself, which in his particular case
Mompou, who was characterized by timidity and neur- meant to remain spontaneous and immediate. It is a mix of
asthenic upsets, at first did not manage to successfully deli- an intense and compressed late-romantic expression,
ver his letter of recommendation. Instead – and this must be impressionistic love of sound and a very own rhythm, influ-
considered a stroke of luck – he met Ferdinand Motte- enced by Rubati, always including Spanish-Catalan influen-
Lacroix, who did not only become a splendid piano teacher ces. Everything academic or bookish was strange to him: “I
for him but also a close friend and later an interpreter of his always strive to compose good music. It is my ambition to
compositions. write a piece which is lacking nothing, but where nothing is
superfluous at the same time. I think it is important to focus
After his second stay in Paris in 1912, Mompou was called on the essential without getting lost in negligible thoughts. I
up for military service and his musical training at the French cannot subject my spontaneity to any theories and techni-
capital was interrupted for several years because of the ques, which I do not agree with. This is why I think it is
outbreak of World War I. Mompou stayed in Barcelona, the unfair to distinguish by-the-book symphonies as taught at
city which should remain his home until his death in 1987, conservatoires – even if they are not of a particular quality
and continued to compose – steadily but without haste, free -, while no attention at all is granted to a single sheet of
from reprimanding doctrines and schools, intuitively and good music. […] For me there is only my form and my con-
still secretly. Finally, when he returned to Motte-Lacroix in cept.”
Paris in 1920, he plucked up courage and presented his
Cantos mágicos (Magic Chants) to his teacher. Motte- The Impresiones íntimas (Intimate Impressions) are a cycle
Lacroix was exited by his student’s talent and introduced compiled of several individual pieces. The first four move-
him to the artistic circles of the city, in which at that time the ments are the Planys from 1911, Mompou’s earliest compo-
outstanding Maurice Ravel and the compositions of the sitions. They are followed by five movements with pro-
Groupe des Six caused sensations. This was an environment grammatic titles from the years 1912 to 1914. The Impresiones
in which the timid Mompou would have been completely – usually in simple song form – are, similar to the romantic
lost without the help of his friend and supporter. A concert character piece, compact musical atmospheric pictures,
on 15th of April 1921, in which Ferdinand Motte-Lacroix pre- whose character Mompou defined by detailed instructions
sented the works of his student to the public, became a rou- such as “wrapped up in a depression’s shadow” (No.2). In
sing success for Mompou and was his breakthrough. For addition, he used programmatic titles, which were partly

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inspired by events in Mompou’s life. His father owned a bird but harmonised and modified them or invented melodies
which sang constantly. However, it only sang three notes all himself, which only resembled authentic folklore. On the
the time, the same notes which Mompou used for the main origin of the archaic-solemn Lento litúrgico (Liturgic Lento)
motive of his elegiac-beautiful piece Pájaro triste (Sad the composer said: “One day I just dreamt of that music. It
Bird). La Barca (The Boat) and Cuna (Cradle) are obviously would be great if every musician would discover his music
referring to the swaying character of the music. Also in in daydreams…That is exactly what happened to me. I
Secreto (Secret) the rhythmical element is of central impor- dreamt of a scene in a large Bodega with a massif vault,
tance. Above that piece Mompou noted down the enigma- beneath it were medieval tables. I was sitting at one of
tic sentence: “The only secret of this secret is that it is no them, performing the theme of the Danza…When I woke up
secret.” Gitano (Gypsy) came into existence after an I noted down the theme and elaborated it. I have always
encounter which Mompou described in the following way: been convinced, that the melody must come from an old folk
“We bumped into a gypsy with our car – and naturally – we song and that I had heard it somewhere without remembe-
immediately took him to the hospital. However, instead of ring the occasion and my subconscious mind brought it
complaining and moaning the warm-hearted man only suf- back to me in my dreams…Later I placed this theme in front
fered from our anxiety and tried to calm us down with good- of a Canción, based on the old style sounds of the dance’s
natured words.” theme.”
Between 1930 and 1951 Mompou composed a series of pre- Although Frederico Mompou was celebrated at home as
ludes – no overtures in the proper sense but free, improvi- hero of Catalan music and was awarded the Premio Nacional
satory pieces with a distinct character. The notes offer vir- de Música as well as other prizes, the composer resolutely
tually no hint on the tempi of the pieces; thus, granting the refused to be categorised as a national composer and
interpreter an area of freedom to implement his own indivi- emphasised that the music he composed were intimate,
dual ideas. Programmatic leads are also almost completely spontaneous, natural and intuitive expressions, originating
absent in his six Préludes, from which the second (No. 6) is in himself alone.
designed for the left hand alone. Only No. 7, entitled Palmier Susanne Ziese
d’étoiles (Palm-Tree of Stars), makes reference to the fire- (Translation: Johannes Stelzhammer)
works at the end of large festivals in the East Spanish
Levante-region. Most of the Canciones y Danzas (Songs
and Dances), in total 12 pieces, which were composed by
Mompou over the long period between 1921 and 1962, have
a reverence to Spanish and Catalan folk songs. Mompou
rarely made use of the songs’ themes in their original form,

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Olena Kushpler – Klavier


Die Konzertauftritte der Pianistin Olena Kushpler werden Kushpler wurde vom Glarean-Magazin den Hörern ans Herz
regelmäßig vom Publikum begeistert aufgenommen und mit gelegt als „fesselnde Darbietung russischer Liedkunst, die
großem Lob von der Presse bedacht. Als „große Geschich- Lust auf viel mehr macht, den Hörer gefangen nimmt und
tenerzählerin“ wurde die Pianistin kürzlich vom Hamburger immer wieder überrascht“. Die „inspirierte Neuaufnahme
Abendblatt bezeichnet. Das Magazin concerti schrieb, „beim der Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem
Spiel der ukrainischen Pianistin wird Musik fürwahr als Bonnard Trio (CRYSTAL CLASSICS/CAPRICCIO) ist schlicht-
tönend bewegte Emotionalität spürbar“ und DIE WELT weg eine Sensation“, schrieb das Magazin concerti.
schwärmte von „Klavierkunst vom Feinsten“.
Konzerteinladungen führten Olena Kushpler zu international Olena Kushpler war Masefield-Preisträgerin der Alfred-
renommierten Festivals und Konzerthäusern wie dem Töpfer-Stiftung, Stipendiatin mehrerer Stiftungen, unter
Rheingau-Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik anderem des DAAD, der Emma-Beit-Stiftung, der Budge-
Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Stiftung und der Franz-Wirth-Stiftung. 2005 wurde sie mit
Musikfestspielen Saar, dem ARD-Musikfest, ins Konzert- dem Ritter-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung ausge-
haus Berlin, in die Tonhalle Düsseldorf, in die Hamburger zeichnet. Ihrem Bonnard Trio wurde 2010 der Berenberg-
Laeiszhalle u.a. Kulturpreis verliehen.
Neben der solistischen Tätigkeit gilt ihre große Wertvolle künstlerische Anregungen erhielt sie in der
Leidenschaft der Kammermusik und der Liedkunst. Partner Zusammenarbeit mit Evgeni Koroliov, Wolfram Rieger,
waren dabei unter anderem Peter Schreier, Friedemann Norman Shetler und Andrzej Jasinski sowie vom Alban
Röhlig, Sylvia Schwartz und als langjährige Duo-Partnerin Berg Quartett.
ihre Zwillingsschwester, die Mezzosopranistin Zoryana Als künstlerische Leiterin und Gründerin des Festivals
Kushpler. Kontraste in Hamburg feierte Olena Kushpler beim
Musikalisch-literarische Programme hat sie unter anderem Publikum und bei der Presse große Erfolge: „Ein Festival
mit dem Schriftsteller Roger Willemsen und der wider den Zeitgeist der Verflachung: Das musikalisch-lite-
Schauspielerin Iris Berben realisiert. rarische Festival "Kontraste" hat am Wochenende erstmals
Rundfunkaufnahmen und Fernsehaufzeichnungen mit seinen Anspruch demonstriert - und gewonnen“, schrieb
Olena Kushpler wurden beim Bayrischen Rundfunk, beim die Tageszeitung DIE WELT.
Norddeutschen Rundfunk, beim SWR und bei Deutschland Olena Kushpler lebt in Hamburg und lehrt an der
Radio gesendet. Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Die Einspielung von russischen Liedern „Slawische
Seelen“ (CAPRICCIO) mit Olena Kushpler und Zoryana

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Olena Kushpler – Piano


Concerts by the pianist Olena Kushpler are regularly gree- for more and captivates the listener and surprises again
ted with enthusiasm by the audience and exceptional prai- and again”. The “inspiring new recording of the piano trios
se by the media. Only recently, the pianist was labelled “a by Felix Mendelssohn Bartholdy with the Bonnard Trio
great story-teller” by the Hamburger Abendblatt newspaper. (CRYSTAL CLASSICS/CAPRICCIO) is simply a sensation”,
The concerti magazine wrote “when the Ukrainian pianist wrote the concerti magazine.
performs, music becomes sensible as sounding emotionali- Olena Kushpler was a Masefield-Laureate of the Alfred-
ty” and DIE WELT was raving about the “crème de la crème Töpfer-Foundation, a fellowship holder of several foundati-
of the art of playing the piano”. ons, among others, the DAAD, the Emma-Beit-Foundation,
Guest appearances have brought Olena Kushpler to inter- the Budge-Foundation or the Franz-Wirth-Foundation. In
nationally renowned festivals and concert halls, such as the 2005 she was awarded the Ritter-Prize by the Oscar and
Rheingau-Musikfestival, the Schleswig-Holstein Musik Vera Ritter-Foundation. Her Bonnard Trio received the
Festival, the Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, the Berenberg-Cultural-Award in 2010.
Musikfestspiele Saar, the ARD-Musikfest, the Konzerthaus
Berlin, the Tonhalle Dusseldorf, the Laeiszhalle Hamburg to
name but a few.
Besides her work as a soloist, her main passions are cham-
ber music and the art of song. Among others, she has wor-
ked with Peter Schreier, Friedemann Röhlig, Sylvia
Schwartz and her twin-sister, the mezzo-soprano Zoryana
Kushpler, who is her long-term duo-partner.
She has organised musically-literary programmes together
with fellow artists such as the writer Roger Willemsen or
the actress Iris Berben.
Radio and TV recordings with Olena Kushpler have been
broadcasted by the Bayrischer Rundfunk, Norddeutschen
Rundfunk, SWR as well as Deutschland Radio.
“Slavic Souls” (CAPRICCIO) a recording of Russian songs
with Olena Kushpler and Zoryana Kushpler was entrusted
to the readers of the Glarean-Magazine as a “compelling
performance of Russian art of song, which stirs a craving

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