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Terroranschläge in Norwegen unter falscher Flagge?

Webster G. Tarpley

Die tragischen Terroranschläge in Norwegen weisen einige verräterische Merkmale einer Provokation unter falscher Flagge auf.

So wird – trotz des Versuchs der Medien aus aller Welt, Anders Behring Breivik als Einzeltäter in der Tradition des Kennedy-Mörders Lee Harvey Oswald darzustellen – berichtet, dass viele Augenzeugen übereinstimmend ausgesagt haben, an dem Massaker in dem Jugendsommercamp Utøya außerhalb von Oslo sei ein zweiter Schütze beteiligt gewesen.

Weitere Nachforschungen ergeben, dass US-Geheimdienste ein Programm verfolgt haben, pensionierte norwegische Polizeioffiziere zu rekrutieren, angeblich, um Beobachtungsoperationen im Land durchführen zu können.

Dieses Programm, das als SIMAS Surveillance Detection Units bekannt ist, lieferte der NATO ein perfektes Instrument für Infiltration und Subversion der norwegischen Polizei.

Auch ein Motiv für den Anschlag existiert:

Im Rahmen des Versuchs, eine unabhängige Außenpolitik zu etablieren, zu welcher auch die bevorstehende diplomatische Anerkennung eines Palästinenserstaats im Kontext einer allgemeinen Wiederannäherung an die arabische Welt gehört, war Norwegen die führende Kraft unter den kleineren NATO-Staaten, aus der imperialistischen Koalition, die zurzeit Luftangriffe gegen Libyen führt, auszusteigen.

Norwegen wollte spätestens zum 1. August alle Luft- und sonstigen Angriffe gegen Gaddafis Streitkräfte einstellen.

Schließlich hat Wikileaks, bekannt als das »Limited Hangout«-Instrument der CIA, bereits eine vorfabrizierte, gebrauchsfertige Anschuldigung wegen Inkompetenz und unzulässigen Vorgehens gegen die derzeitige norwegische Regierung präsentiert – in Form von realen oder getürkten Telegrammen, die die angebliche Fahrlässigkeit der Regierung im Umgang mit der terroristischen Bedrohung dokumentiert, natürlich stets aus Sicht von Beamten des US-State Department.

VG aus Oslo: »Mehrere Augenzeugen berichten, es habe auf der Insel zwei Schützen gegeben«

Wie bereits erwähnt, haben sich weltweit Presse und Medien der anglo- amerikanischen Schule sofort auf Breivik gestürzt, als archetypischen Einzeltäter nach dem Muster von Lee Harvey Oswald, [Robert-Kennedys Mörder] Sirhan Sirhan und vielen anderen.

Das Problem für die Terror-Mythenschreiber liegt darin, dass es in den meisten Fällen glaubhafte bis überwältigende Beweise dafür gibt, dass die Beschuldigten diese Taten gar nicht allein begangen haben können.

Unter den Fällen der jüngeren Vergangenheit ließe sich Breivik mit Oberst Nidal Hasan vergleichen, der im November 2009 in Fort Hood in Texas um sich geschossen hatte.

Hasan wird der Mord an sieben Menschen vorgeworfen.

Damals wurde es als ungewöhnlich angesehen, dass Hasan so viele bewaffnete Soldaten auf einem Militärstützpunkt töten konnte.

In ersten Berichten war jedoch angedeutet worden, es habe neben Hasan noch einen oder zwei weitere Schützen gegeben.

Wie in solchen Fällen üblich, wurden diese zusätzlichen Schützen schon bald aus den Berichten der hegemonialen Medien gelöscht.[1]

In Norwegen sind die Hinweise darauf, dass Breivik bei dem Anschlag mit so entsetzlich vielen Todesopfern nicht alleine war, eindeutig und überzeugend.

Es folgen einige kurze Auszüge aus einem Bericht der Osloer Zeitung VG:

»Einige der Jugendlichen, die bei der Schießerei in Utøya anwesend waren, berichteten VG, sie seien davon überzeugt, dass es mehr als einen Täter gegeben habe.

Marius Helander Røset glaubt dasselbe: Ich bin sicher, dass auf der Insel gleichzeitig von zwei verschiedenen Stellen aus geschossen wurde, sagte er.

Zeugen: Es waren zwei

Nach Ansicht der Polizei ist Anders Behring Brevik (32) der als Polizist verkleidete Täter, ihm werden beide Anschläge vorgeworfen.

Jugendliche, die von VG befragt wurden, beschreiben einen zweiten Täter – der keine Polizeiuniform trug.

Die Person, die ihnen gefolgt sei, sei 1,80 m groß, habe dichtes dunkles Haar und sei von nordischem Aussehen.

Er hatte eine Pistole in der rechten Hand und auf dem Rücken ein Gewehr, sagt Alexander Stavdal (23).

Bei der Pressekonferenz am Samstagmorgen berichtete die Polizei, es könne

mehrere Täter gegeben haben, die Ermittlungen würden fortgesetzt, so wurde

betont.«[2]

Die Anwesenheit eines zweiten Schützen passt natürlich nicht in die Einzeltäter-Theorie, bedeutet sie doch einen unwiderlegbaren Beweis für eine kriminelle Verschwörung, genau das, was die Medienberichterstattung normalerweise sorgsam vermeiden will.

Im Fall Norwegen sah es so aus, dass die Berichte über einen zweiten Schützen auch 36 Stunden nach dem Anschlag noch überdauerten, was darauf hoffen lässt, dass die gesamte offizielle Version dieses Mal zu Fall gebracht werden kann.

Polizei hatte 2010 im selben Stadtbezirk die Detonation von Bomben geübt

Ein weiteres verräterisches Anzeichen für eine Operation unter falscher Flagge ist die Durchführung von Übungen oder Manövern – angeblich zur Terrorbekämpfung – durch Polizei oder Militär genau

zum Zeitpunkt des Anschlags oder kurz zuvor. Manchmal sind Terrorübungen oder -manöver so angesetzt, dass sie eigentlich kurz nach dem Zeitpunkt beginnen sollten, an dem der tatsächliche Anschlag passiert.

Bei großen Terroranschlägen, und um einen solchen handelt es sich ja in Norwegen, ist es nicht ungewöhnlich, dass Übungen schon längere Zeit zuvor stattfinden – der 11. September beispielsweise war das Ergebnis von Ressourcen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren aufgebaut worden waren, und von Übungen, die eigentlich bis in das Jahr 2002 hinein geplant waren.

In diesen Fällen stellt sich dann oft heraus, dass Anti-Terror-Übung oder -manöver von einem simulierten Vorfall ausgehen, der sehr ähnlich aussieht wie der echte Terroranschlag, bei dem dann tatsächlich Menschen ums Leben kommen.

Die Medien reden dann von einem verblüffenden Zusammentreffen oder unheimlichen Zufall; Realität ist jedoch, dass aus einer Terrorübung plötzlich in Gestalt von realem Morden Wirklichkeit geworden ist.

Nach dem Ende der Übung bleiben die Ressourcen, Hardware, etc., die dabei entwickelt wurden, vor Ort, um dann im gewünschten Moment mobilisiert zu werden.

Das Geheimnis ist: Während der offiziell genehmigten Übung wurde das tatsächliche Verbrechen von einem Agenten in der staatlichen Bürokratie

vorbereitet, deren Ressourcen für die Durchführung des Terroranschlags erforderlich sind, in der es jedoch viele Vertreter gibt, die unter keinen Umständen erfahren dürfen, was geschieht.

Die Ereignisse in Norwegen liefern ein klares Beispiel für dieses Prinzip. In Oslo explodierte eine starke Bombe in oder in der Nähe des Gebäudes, in dem das Büro des Ministerpräsidenten untergebracht ist.

Genau wie zu erwarten gewesen wäre, hatten Anti-Terror-Sondereinheiten der zuvor, genauer gesagt im Jahr 2010, in einem nahe gelegenen Stadtviertel von Oslo Bombendetonationen geübt.

Die Öffentlichkeit war zuvor nicht informiert worden, wurde jedoch aufmerksam, als Explosionen im Opernhaus-Bezirk zu hören waren, nicht

einmal einen Kilometer vom Büro des Ministerpräsidenten entfernt, auf dem

am Freitag der Anschlag verübt wurde Aftenposten:

Es folgt ein Bericht aus der Zeitung

»Bewaffnete Polizeikräfte wurden in der Umgebung des Opernhauses in Oslo gesehen, starke Explosionen waren in weiten Teilen der Stadt zu hören.

Niemand wusste, dass es sich dabei um eine Übung handelte.

Die Presseabteilung der Osloer Polizei bedauert, dass die Öffentlichkeit nicht auf die dramatisch scheinende Übung hingewiesen wurde.

Es handelte sich um das Sondereinsatzkommando, die Anti-Terror- Sondereinheit der norwegischen Polizei, die in einem abgeriegelten Bezirk am Bjørvika-Pier eine Übung durchführte.

Laut einer Pressemitteilung der Polizei, die erst fast einen ganzen Tag nach der Übung herausgegeben wurde, sollte dabei die kontrollierte Explosion entdeckter Sprengladungen trainiert werden.

Die Übung wird am Mittwochabend fortgeführt, einige weitere Explosionen werden erwartet.

Die Übung folgte einem ähnlichen Muster aller Anti-Terror-Einsatzkräfte weltweit: Die Männer seilten sich vom Dach durch ein unmittelbar vorher aufgesprengtes Fenster ab und feuerten ihre Pistolen ab.«[3]

Peter Power von Visor Consultants erklärte nach den Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn am 7. Juli 2005 gegenüber BBC Radio Five, seine Firma habe eine Übung durchgeführt, bei der es um Bombenexplosionen gegangen sei, und zwar in praktisch denselben Londoner U-Bahn-Stationen, in denen sich zur gleichen Zeit die realen Explosionen ereigneten. Die Vorfälle in Norwegen weisen dasselbe merkwürdige Zusammentreffen auf.

Ein Motiv: Norwegen hatte beschlossen, am 1. August aus den Luftangriffen gegen Libyen auszusteigen

Die Ziele der Terroranschläge in Norwegen – Regierungsbüros und ein Jugendlager der Regierungspartei – sind ausdrücklich politischer Natur, weisen also in Richtung Politik. Die

derzeitige norwegische Regierung wird von einer Koalition aus Arbeiterpartei, Sozialistischer Linkspartei und Zentrumspartei gebildet. Traditionell versucht Norwegen eine pro-arabische Außenpolitik zu verfolgen, wie an der Schirmherrschaft über das Osloer Friedensabkommen zwischen Israels Premierminister Rabin und Palästinenserführer Yassir Arafat Mitte der 1990er- Jahre deutlich wurde.

Die derzeitige Regierung hat die Absicht bekundet, in naher Zukunft einen Palästinenserstaat diplomatisch anzuerkennen. Als im vergangenen Februar die Destabilisierung Libyens begann, warnte Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre von der Arbeiterpartei Norwegens Partner in der NATO-Allianz vor einer Beteiligung.

Doch schon wenig später beugte sich Norwegen dem Druck der USA, stimmte einer Beteiligung an den NATO-Luftangriffen gegen Libyen für zunächst drei Monate zu und entsandte sechs Flugzeuge, mit denen Schätzungen zufolge rund zehn Prozent aller Luftangriffe der Atlantischen Allianz geflogen wurden.

Doch nach Ablauf dieser drei Monate hatte Norwegen für den Monat Juli das Flugzeugkontingent auf vier verkleinert und am 10. Juni angekündigt, Norwegen plane, sich spätestens am 1. August vollständig aus der NATO- Koalition zurückzuziehen.

Die Entscheidung Norwegens, die NATO-Angriffskoalition zu verlassen, ging mit einem ähnlichen Schritt der Niederlande einher, der ebenfalls am 10. Juni bekannt gegeben wurde. Die Niederlande hatten beschlossen, ihr Kontingent von sechs Flugzeugen beizubehalten, werden sich aber nicht mehr an Luftangriffen auf Ziele am Boden beteiligen.

Fortan werden sie sich auf die Durchsetzung der Flugverbotszone durch die Abriegelung des Luftraums beschränken. Es bestand also die Möglichkeit, dass das Beispiel Norwegens bei den kleineren NATO-Staaten Schule machen könnte, aus der Koalition auszusteigen, in der ihre gemeinsame Präsenz sehr wichtig ist.

Führende Vertreter der norwegischen Regierung gehörten zu den ersten, die die vorgebrachte Begründung für die NATO-Luftangriffe durchkreuzten, indem sie auf Verhandlungen drängten: »Eine Lösung der Probleme in Libyen muss auf politischem Wege erreicht werden, allein mit militärischen Mitteln sind sie

nicht in den Griff zu bekommen«, erklärte Norwegens Premierminister Stoltenberg vor Reportern bei einer Konferenz am 13. Mai in Oslo.

»Wir unterstützen nachdrücklich alle Bemühungen um eine politische Lösung für die Herausforderungen, vor denen wir in Libyen stehen«, fügte er noch hinzu. Die norwegische Regierung […] hat sich verpflichtet, nach Ablauf der zugesagten drei Monate am 24. Juli ihre Rolle bei den NATO-geführten Luftangriffen in Libyen zurückzufahren.«[4]

Dies war auch die Politik der gesamten norwegischen Regierung: »Norwegen werde die Zahl der für den Einsatz in Libyen bereitgestellten Flugzeuge von sechs auf vier verringern und sich zum 1. August vollständig aus der NATO- geführten Operation zurückziehen, erklärte die Regierung am Freitag

Verteidigungsministerin Grete Faremo sagte, sie erwarte Verständnis von den NATO-Verbündeten, da Norwegen nur über eine kleine Luftwaffe verfüge und ein größeres Aufgebot an Kampfflugzeugen nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten könne.«

Die norwegische Luftwaffe gab inzwischen bekannt, zehn Prozent der NATO- Luftangriffe in Libyen seit dem 31. März seien von ihren F-16 Jets geflogen worden. Die Parteien in der Zentrum-Links-Regierungskoalition in Norwegen waren uneins in der Frage, ob die Beteiligung des Landes über den 24. Juli hinaus verlängert werden sollte.

Die am weitesten links stehende Fraktion, die Sozialistische Linkspartei, war gegen die Verlängerung, man einigte sich auf einen Kompromiss, wonach man sich bis zum 1. August mit weniger Flugzeugen beteiligt. ›Es ist klug, die Beteiligung der norwegischen Kampfjets zu beenden. Jetzt sollte Norwegen die Anstrengungen darauf richten, eine friedliche Lösung in Libyen zu finden‹, erklärte Baard Vegar Solhjell von der Sozialistischen Linkspartei.«[5]

Das US-State Department beklagte das »mangelnde Engagement« Norwegens beim Libyen-Abenteuer

Die Entscheidung Norwegens, nicht länger Krieg gegen Libyen zu führen – die erste derartige Entscheidung eines Mitgliedslands der Atlantischen Allianz – hat die Aufmerksamkeit diplomatischer Beobachter auf sich gezogen, einer kommentierte, die Regierung in Oslo nehme »eine deutlich friedlichere Haltung in der Weltpolitik ein

Trotz des Drucks, den die USA in jüngster Zeit auf die norwegische Regierung

ausübe, sich in stärkerem Maße an der Militäroperation in Libyen zu beteiligen. Norwegen widersetzt sich diesem Druck und drängt statt der US- geführten NATO-Angriffe gegen Libyen auf eine friedlichere Herangehensweise; sie verweigert Waffenlieferungen an die NATO und gab schließlich im vergangenen Monat bekannt, dass Norwegen seine Beteiligung in Libyen zum 1. August einstelle.

Im März, als die USA einseitig Unterstützung für eine Invasion Libyens sammelte, gehörte Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre zu den wenigen Vertretern, die die USA vor einem bewaffneten Eingreifen in Libyen warnten.

Norwegen hatte der NATO ursprünglich sechs Kampfflugzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen seit dem 19. März rund zehn Prozent aller Luftangriffe durchgeführt worden sind.

Dennoch warfen US-Vertreter Norwegen und Dänemark ›mangelndes Engagement‹ bei der Mission vor, Gaddafi zu vertreiben

Weitere norwegisch-libysche Verbindungen bestehen in Norwegens erheblichen Öl- und Düngemittelinteressen in Libyen: die staatliche norwegische Ölgesellschaft Statoil, die in ihrem Büro in Tripolis rund 30 Angestellte beschäftigt […] [und norwegische] Unternehmen haben in Zusammenarbeit mit dem Gaddafi-Regime größere wirtschaftliche Projekte

durchgeführt.«[6]

Beim gegenwärtigen Stand der Untersuchung könnte nach bestem Ermessen ein Motiv für die Anschläge in Norwegen darin bestehen, das Land für seine unabhängige und pro-arabische Außenpolitik im Allgemeinen und für die Ablehnung der NATO-Koalition gegen Libyen im Besonderen abzustrafen.

Sind SIMAS Surveillance Detection Units das neue Gladio für Norwegen?

US- und NATO-Geheimdienste haben gezeigt, dass sie in Norwegen über außergewöhnliche Einsatzmöglichkeiten verfügen, die möglicherweise oft jenseits jeglicher Kontrolle durch die norwegische Regierung operieren.

Anfang November 2010 enthüllte der Osloer Fernsehsender TV2 die Existenz eines ausgedehnten Netzwerks bezahlter Agenten und Informanten des US- Geheimdienstes, die unter anderem aus den Reihen pensionierter Polizeioffiziere rekrutiert worden waren.

Das vorgebliche Ziel dieses Programms war die Beobachtung norwegischer Staatsbürger, die an USA-kritischen Demonstrationen und Aktionen teilgenommen hatten. Einer der rekrutierten Norweger war der ehemalige

Chef der Anti-Terror-Einheit der Osloer Polizei.[7] Auch wenn das Ziel angeblich ausschließlich in der Beobachtung besteht, ist es vorstellbar, dass von einem Netzwerk pensionierter Polizisten auch andere und weit sinistere Aktivitäten durchgeführt werden könnten, wie etwa die Identifizierung und Subversion schwarzer Schafe im aktiven Polizeidienst.

Einige Fähigkeiten eines Netzwerks dieser Art könnten bei Ereignissen, wie wir sie gerade in Norwegen erlebt haben, durchaus im Spiel gewesen sein.

Die offizielle Bezeichnung für die Art von Spionagezellen, die die Vereinigten Staaten in Norwegen geschaffen haben, lautet Surveillance Detection Unit (SDU).

Die SDU wiederum operieren im Rahmen des Security Incident Management Analysis System (SIMAS). SIMAS wird bekanntermaßen von US-Botschaften nicht nur im Nordischen Block zwischen Norwegen, Dänemark und Schweden zur Spionage und Beobachtung eingesetzt, sondern weltweit.

Die Terroranschläge werfen darüber hinaus die Frage auf, ob SIMAS auch eine operationelle Dimension besitzt. Stellt dieser Apparat womöglich eine moderne Version der Rückraum-Netzwerke dar, die damals in allen NATO- Ländern aufgebaut wurden und deren bekanntestes Beispiel der italienische Ableger Gladio war?

Dem sollte die norwegische Regierung unbedingt nachgehen. Bisher erklären norwegische Minister, das SIMAS-Netzwerk von SDU niemals genehmigt zu haben. »Wir haben darüber nie etwas erfahren«, behaupten Norwegens Justizminister Knut Storberger und Außenminister Jonas Garh Støre. Laut Hillary Clinton waren die Norweger jedoch informiert worden.

Wikileals, »Limited Hangout« der CIA, liefert Gründe für einen Sturz der norwegischen Regierung

Dank der Dokumente, die die »Limited Hangout«-Operation der CIA, allgemein bekannt als Wikileaks, an die Öffentlichkeit gebracht hatte, ist bereits ein offensichtlicher Weg, die Terroranschläge in Norwegen zur Rechtfertigung für den Sturz der gegenwärtigen Regierung zu verwenden, eingeschlagen worden. Reale oder getürkte Telegramme des State Department, die Wikileaks entgegenkommenderweise geliefert hatte, zeichnen ein Bild der bei der NATO so unbeliebten norwegischen Regierung als einer Truppe von Stümpern und Eigenbrötlern, die nicht in der Lage sind, wirksame Maßnahmen für die Sicherheit des Landes zu ergreifen.

Einige dieser Telegramme sind unmittelbar nach den Terroranschlägen vom Londoner Daily Telegraph, einer Zeitung, der enge Verbindungen zu NATO-

Geheimdienstkreisen nachgesagt werden,veröffentlicht worden. Laut diesem Artikel habe »ein Telegramm des US-Botschafters in Norwegen, Barry White, in dem von dem Versuch des Polizei-Sicherheitsdiensts (PST) die Rede war, eine bestimmte mutmaßliche al-Qaida-Terrorzelle ausfindig zu machen, beschrieben, [wie die norwegischen Behörden] […] die Hilfe britischer Behörden, einen potenziellen Verdächtigen zu beobachten, abgelehnt hatten, er fügte hinzu: ›Sie werden nicht nur keine eigenen Ressourcen auf ihn verwenden […] sondern sie haben soeben das Angebot eines britischen Geheimdienstoffiziers über zwei zwölfköpfige Beobachtungsteams zurückgewiesen.‹ In dem Telegramm heißt es weiter, britische und US- Geheimdienste hätten ein verschlüsseltes Gespräch zwischen Terrorverdächtigen analysiert und seien zu dem Schluss gekommen, eine Überwachung sei erforderlich. Jedoch, so heißt es in dem Telegramm weiter, ›gelang es der PST, dieselbe übersetzte kodierte Unterhaltung in rosigerem, weniger bedrohlichem Licht darzustellen. Diese Interpretation erschien den britischen und US-Geheimdiensten nicht sehr aufschlussreich.‹«

Ein Katalog jüngster Misserfolge und ausgesprochenen Fiaskos von FBI und CIA im sogenannten globalen Krieg gegen den Terror könnte helfen, diese heuchlerische Einschätzung in die richtige Perspektive zu rücken, wäre jedoch zu umfangreich, um hier ausführlich dargestellt zu werden.

Eine weitere vernichtende Einzelheit scheint auf den Versuch abzuzielen, die angebliche Stümperei

der norwegischen Regierung für den Bombenanschlag in Oslo verantwortlich zu machen: »Das Memorandum enthüllt auch, wie die PST, trotz offensichtlicher Beobachtung des Verdächtigen, die Spur von Materialien zum Bombenbau verloren hatte, nachdem diese aus einer Wohnung, wo sie gelagert hatten, weggeschafft worden waren, ohne dass die Ermittler dies bemerkt hatten. Anschließend schaffte es die PST nicht, einen Verdächtigen 14 Tage lang zu verfolgen, weil dem dafür abgestellten Ermittler eine andere Aufgabe übertragen worden war. Das Memo schloss mit den Worten: ›Die PST ist der Sache nicht gewachsen […] sie schafft es einfach nicht.‹«

Ein anderes, angeblich 2007 verfasstes State-Department-Memorandum, das von Wikileaks aufgetischt wurde, setzt hinzu: »Nach der offiziellen Bedrohungseinschätzung der Polizei (PST) […] stellen internationale Terrororganisationen für Norwegen keine Bedrohung dar. Ein 2008 verfasstes Memorandum zeigt, dass die USA der Ansicht waren, Norwegen sei sich einfach der Möglichkeit eines internationalen Terroranschlags nicht bewusst. Im Telegramm heißt es: ›Wir appellieren wiederholt an die norwegischen Behörden, den Terrorismus ernst zu nehmen. Wir werden versuchen, auf diesem Momentum aufzubauen und damit dem immer noch vorherrschenden

Gefühl, Terrorismus gebe es in anderen Ländern, nicht jedoch im friedlichen Norwegen, zu begegnen.‹ Ein erst im vergangenen Jahr verfasstes Telegramm lautet: ›Für PST war Dänemark immer noch eher ein Ziel als Norwegen, aus Gründen, die mit dem Streit über die Karikaturen

zusammenhängen.‹«[8]

Die norwegische Regierung sollte in die Offensive gehen und die ganze Wahrheit über die jüngsten Ereignisse veröffentlichen. Andernfalls ist zu erwarten, dass sie der international koordinierten Kampagne nachgeben wird, die mit den Wikileaks-Dokumenten so offenkundig vorbereitet werden.

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Obamas Reaktion auf Massaker in Norwegen lässt Fundamentalismus hinter amerikanischem »Krieg gegen den Terror« erkennen

Finian Cunningham

Innerhalb weniger Stunden nach dem verheerenden Bombenanschlag in Oslo und dem späteren Massaker gilt als sicher, dass dieser monströse Anschlag von dem 32-jährigen eigenbrötlerischen Norweger Anders Behring Breivik verübt wurde, dem Verbindungen zu rechtsgerichteten, christlich-fundamentalistischen Kreisen und Gedankengut nahegelegt werden.

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Dennoch deutete der amerikanische Präsident Barack Obama als Reaktion auf die Meldungen des grausamen Anschlages umgehend eine Verbindung zum Islam an und rechtfertigte den amerikanischen »Krieg gegen den Terror«. Obama äußerte sich am Freitag, als sich der neuseeländische Premierminister John Key zum Staatsbesuch im Weißen Haus aufhielt.

Obama erklärte zu den Angriffen: »Dies ermahnt uns, dass die gesamte internationaleabg-de-100c-ffffff.png ¬

Gemeinschaft ein Interesse daran haben muss, diese Art von Terrorismus zu verhindern, und wir müssen sowohl bei der nachrichtendienstlichen

Aufklärung als auch bei der Prävention dieser Art schrecklicher Angriffe zusammenarbeiten.«

Premierminister Key fügte hinzu: »Wenn es sich hier um einen Akt des internationalen Terrorismus handelt, zeigt dies meiner Ansicht nach, dass kein Land, sei es groß oder klein, vor diesem Risiko bewahrt ist. Aus diesem Grunde beteiligt sich Neuseeland nach seinen Möglichkeiten in Afghanistan und versucht zusammen mit anderen [Ländern] wie den Vereinigten Staaten, die Welt sicherer zu machen.«

Am Freitagabend norwegischer Zeit wurde Breivik von der Polizei verhaftet, nachdem er zuvor zwei Stunden lang wahllos in einem Jugendsommerlager auf die Menschen dort geschossen und mindestens 84 Personen getötet hatte, von denen die meisten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren. Auf der kleinen Insel Utøeya, die etwa 32 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Oslo im Tyrifjord liegt, hatten sich mehrere Hundert Teenager zum alljährlichen Sommerlager der regierenden Sozialdemokratischen Partei versammelt.

Der etwa 1,80 Meter große, blonde Beivik war schwer bewaffnet und als Polizist verkleidet. Als er auf die Insel übergesetzt hatte, winkte er die Jugendlichen heran und forderte sie auf, sich um ihn zu versammeln. Etwa zwei Stunden zuvor war eine große Autobombe in der Osloer Innenstadt explodiert. Die Explosion tötete sieben Menschen und richtete im Regierungsviertel starke Schäden an. Die Jugendlichen nahmen an, Breivik sei im Zusammenhang mit dem Anschlag in Oslo gekommen und es ginge um eine Sicherheitsüberprüfung. Er eröffnete das Feuer auf die Jugendlichen und ihre Betreuer. Erst nach zwei Stunden konnte ihn die Polizei stellen und verhaften. Chaos und Durcheinander brachen aus, als der Schütze seine Opfer durch die bewaldeten Stellen der kleinen Insel jagte und auch auf diejenigen feuerte, die versuchten, über das Wasser zu entkommen.

Breivik wird auch für das Bombenattentat in Oslo verantwortlich gemacht. Einige Tage vor dem Anschlag soll Breivik Berichten zufolge im Internet eine Nachricht mit den Worten hinterlassen haben: »Eine einzelne Person mit einer Überzeugung ist so mächtig wie Hunderttausende, die nur Interessen verfolgen.« Der Norweger soll Berichten zufolge mit rechtsextremistischen Gruppierungen in Verbindung gestanden haben. Aufgrund seiner christlich- fundamentalistischen Überzeugung habe er eine fanatische »islamfeindliche Einstellung« vertreten.

Nach bisherigem Kenntnisstand lebte er mit seiner Mutter in einem wohlhabenderen Viertel Oslos und betrieb ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen. Im Mai hatte er sechs Tonnen Düngemittel gekauft, die dann die Grundlage für den Sprengstoff der Autobombe bildeten.

Das Persönlichkeitsprofil Breiviks, das bereits wenige Minuten nach den

Anschlägen bekannt wurde, verweist auf einen norwegischen Bürger, der als Einzeltäter, als »einsamer Wolf«, seine »Mission« verfolgte, die seinem gestörten Geist und seinem Fanatismus entsprungen war.

Aber dies hielt Obama oder seinen neuseeländischen Gast nicht davon ab, sich in wilden Spekulationen und Andeutungen über islamischen Terrorismus zu ergehen. Obama soll Berichten

zufolge vor seinen Äußerungen von Geheimdienstvertretern Hintergrundinformationen erhalten haben. Trifft das zu, sind seine Äußerungen noch abscheulicher, weil sie den Versuch darstellen, aus einem schrecklichen, tragischen Ereignis propagandistischen Nutzen zu ziehen, um islamfeindliche Ängste zu schüren und Washingtons illegalen »Krieg gegen den Terror« zu rechtfertigen.

Das Ausmaß der Indoktrinierung durch eine solche irrationale Propaganda sollte beunruhigen. Es scheint, als würde nun jegliche Schrecklichkeit von Obama und anderen westlichen Führungspolitikern umgehend »islamischen Terroristen« in die Schuhe geschoben, auch wenn offensichtlich keinerlei Verbindungen zu islamischen Ländern existieren.

Hier handelt es sich um eine erstaunliche Verdrehung der Realität. Der amerikanische Präsident, der internationale Angriffskriege in bisher nie dagewesenen Höhen der Rechtlosigkeit gehoben hat und sich damit brüstete, »der moslemischen Welt mit offenen Armen entgegenzutreten«, zeigt sich gewillt, diese Kriege mit schändlichen Mitteln zu verlängern, indem er eine Tragödie in eine abfällige Verunglimpfung des Islam verkehrt.

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Von Daniel Neun | 25.Juli 2011 Um die Norwegen-Attentate von Oslo und Utoya wirbeln Boulevard- Presse und Behörden jede Menge Nebel auf. Um die entscheidenden Fragen will sich wieder einmal jeder drücken. Von Antworten ganz zu schweigen. Gestern am späten Abend veröffentlichte das Boulevard-Blatt “Verdens Gang” (VG), zwei Tage nach den Norwegen-Attentaten von Oslo und Utoya, eine überraschende Meldung. Unter den Toten auf der Insel, so VG, sei auch ein Polizist. Dieser habe sich dort “außer

Dienst”aufgehalten und sei dort als Wachmann eingesetzt gewesen. Unbewaffnet. Heute nun meldet das “Dagbladet” (1): es handelt sich bei diesem Toten um den Stiefbruder der Kronprinzessin Mette-Marit, den 51-jährigen Trond Berntsen. Dieser habe, als Polizist außer Dienst, “private Überstunden” als Wachmann auf der Insel gemacht. Folgendes wird nun durch das “Dagbladet” berichtet: nach dem Attentat in Oslo sei am Freitag den Veranstaltern des Jugendcamps auf der Insel telefonisch mitgeteilt worden, daß ein Polizei-Vertreter auf der Insel erscheinen werde, um sie über das Attentat in Oslo zu informieren. WAS?!! Es geht noch weiter. Vorhergehend am Freitag befand sich die ehemalige Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, nach insgesamt drei Amtsperioden immer noch eine der beliebtesten Persönlichkeiten des Landes, auf Utoya und hielt vor den Jugendlichen im Camp der Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) eine Rede. (2) Radio Utopie berichtete bereits gestern im Laufe des Abends, daß der norwegische Polizei-”Chef” Sveinung Sponheim zugeben musste, daß “ein Polizist auf der Insel hätte sein sollen”. Man wisse aber nicht, wo dieser gewesen sei. Von einem Polizisten “außer Dienst”, noch dazu unbewaffnet, erwähnte Sponheim nichts. Im Laufe des Tages kam die Meldung dann auch in der deutschen Presse an. (3, 4) Die Boulevard-Presse konzentrierte sich heute im Laufe des Tages auf die Erzählungen des “Dagebladet” über vermeintliche oder tatsächliche Aussagen des 10-jährigen Sohnes von Trond Berntsen, wie dieser vor den Augen seines Sohnes umgebracht worden sei. Des Weiteren zitierte die Zeitung “Aftenposten” aus Polizei-Angaben, über vermeintliche oder tatsächliche Aussagen des mutmaßlichen alleinigen Attentäters in Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik. Dieser habe die ehemalige Premierministerin Brundtland bei ihrem Aufenthalt auf Utoya umbringen wollen. Aber diese habe zum Zeitpunkt seines – dem “Dagbladet”- Bericht zufolge angemeldeten – Besuches auf Utyoa die Insel bereits verlassen gehabt. Hier nun die Fragen, die für Verantwortliche, Behörden, Ermittler und Boulevard-Presse scheinbar mit 85 Menschenleben untergingen:

- Wer hat denn nun Breiwik, bzw einen in Polizeiuniform gekleideten Attentäter auf Utoya angemeldet? Wer hat dort angerufen? Denn wenn

es nicht Breivik war – und es ist durchaus anzunehmen, daß nun blitzschnell der Bericht auftaucht, er habe (simsalabim) ein Handy dabei gehabt – dann ist mindestens eine zweite Person in das Attentat auf Utoya verwickelt. - Wie kann es sein, daß auf einer Insel, die zunächst eine ehemalige Premierministerin besucht und einen Tag später der amtierende Ministerpräsident besuchen soll, kein einziger regulärer Polizeibeamter eingesetzt ist? Und kein einziger Agent des Polizei-Geheimdienstes Politiets Sikkerhetstjeneste PST? Und wenn dort Polizisten und Agenten im Einsatz waren: wo waren sie, als der Massenmord an über 80 Menschen in aller Ruhe anderthalb Stunden lang über die Bühne ging, während das Antiterrorkommando der Kollegen irgendwie weder Boot noch Helikopter fand? Hatten Sie noch damit zu tun, die ehemalige Ministerpräsidentin um Norwegen herum zu rudern? Oder fuhr sie mit dem Auto übers Wasser? War da nicht doch vielleicht ein Boot, ein Helikopter, wenn schon das später für die Leichenbergung eingesetzte Mini-U-Boot der Polizei etwas zu spät kam? - was ist mit dieser Wachmannschaft, welche die Jugendorganisation AUF zu ihrem Schutz auf Utoya angeheuert hatte (wir berichteten) und ihrem Wachmann Simon Braenden Mortensen, der über den mutmasslichen Attentäter ausgesagt hat:

“Er sagte, er sei geschickt worden, um die Sicherheit zu überprüfen. Das sei reine Routine nach dem Anschlag in Oslo” (5).

Dieser Wachmann hat mit dem Polizisten bzw als Polizisten verkleideten Attentäter, den er passieren ließ, gesprochen. Hat er sich vielleicht einen Ausweis zeigen lassen, bevor er ihn auf die Insel ließ? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was war das für ein Ausweis? Soll den Breivik vielleicht auch noch selbst und allein gefälscht haben? Sollen wir uns jetzt wieder beruhigen, ja? Sollen wir jetzt tun, als wäre nichts geschehen? Außer wenn es um Trauer geht, um Opferhaltung, bis zum nächsten Mal. Natürlich. Gejammert und geklagt werden darf, aber hallo. Nur die Schnauze halten soll das Opferpack, das Weichziel, der Zivilist, wenn er wieder mal unter den Nicht-Augen irgendeiner Obrigkeit und ihrer Bewaffneten massakriert wird, deren Vorgesetzte dann später da sitzen und Dreck erzählen, Dreck, und nochmal Dreck. Menschenverachtend ist das.

Wenn selbst ein Massenmord an jungen Menschen für die Öffentlichkeit nicht ausreicht, die Berufsheuchler und Lügner in Behörden und Boulevard-Presse zur Herausgabe relevanter Informationen, sowie zu Ermittlungen in alle Richtungen zu zwingen – als zu ihrer Aufgabe, wenigstens im Nachhinein – dann muss sich der Bürger auch hierzulande eingestehen, daß er bereits keiner mehr ist, sondern lediglich der perfekte Untertan einer überhaupt nicht perfekten Maschinerie, die Schreckenstaten zu Schreckensnachrichten macht, um einen Krieg des Schreckens zur Schreckensherrschaft seiner Politik zu machen. (…) Artikel zum Thema:

24.07.2011 Die Entdeckung des Otto-Normal-BombersAnalyse und Kommentar zu den zynischen Lügen und dreisten Manipulationen rund um die Norwegen-Attentate in Oslo und Utoya.- Der ranghöchste Polizist Norwegens hat in einer Pressekonferenz einräumen müssen, daß ein Polizist “auf der Insel hätte sein sollen”.– Der norwegischen Polizei wurde bei den Ermittlungen durch die Londoner Polizei “geholfen”.– Anwohner, die mit Booten Überlebende retteten, wurde von der Polizei befohlen, sich nicht der Insel zu nähern.– Große Teile des angeblich vom festgenommenen Verdächtigen Anders Behring Breivik geschriebenen “Manifestes” sind ein Plagiat des “Manifestes”, welches 1995 vom “Una-Bomber” Theodore Kaczynski verschickt wurde. Quellen:(1) http://www.newsinenglish.no/2011/07/25/horrific-details- continue-to-emerge/(2) http://www.neues-

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25 Jul 2011, written by Alexander Benesch

Die Medien und ihre “Extremismusexperten” aus diversen deutschen

Universitäten ziehen weitläufig Vergleiche zwischen den Anschlägen in Norwegen und Oklahoma City; letzteres Ereignis wird traditionell

herangezogen als Totschlagargument, als eindeutiger Beleg für die

Gefährlichkeit der “amerikanischen Rechten” und der Milizen. Mit Kritik an

Sozialismus und Einwanderung steht man inzwischen wieder unter Generalverdacht. Die offizielle Darstellung der Clinton-Administration über den

Anschlag auf das Alfred P. Murrah-Gebäude in Oklahoma City im Jahr 1995 hat jedoch erstaunlich wenig gemeinsam mit Augenzeugenberichten, der

Berichterstattung der lokalen TV-Sender vor Ort und der Faktenlage im Allgemeinen.

Anfang April 1995 wurde ein Ryder-Laster, identisch zu dem beim Anschlag verwendeten, von einem Piloten während einem Flug über Camp Gruber-Braggs in Oklahoma gefilmt. Ein Artikel vom 17. Juni

1997 in der Washington Post verifizierte, dass die Fotos tatsächlich

einen Ryder-Truck in einer geheimen Basis am Camp Gruber-Braggs zeigen. Warum verfügte das Militär über einen Ryder-Truck in einer geheimen Armeebasis nur Tage vor dem Bombenanschlag?

In einem Brief an seine Schwester von 1993 behauptete McVeigh, dass

er vom Armeegeheimdienst kontaktiert wurde und er einer “Eliteeinheit von regierungsbezahlten Attentätern” beigetreten sei.

Bill Bean, ein Filmproduzent, drehte 1993 Testaufnahmen für einen Film am Camp Grafton in North Dakota. Zufällig filmte er dabei McVeigh, über ein Jahr nachdem letzterer angeblich die Armee verlassen hatte. Camp Grafton ist spezialisiert auf Sprengstoffe und Sprengungen.

Mehrere Berichte über Araber, die McVeigh am Tatort halfen, wurden

ignoriert und Überwachungsbänder wurden unter Berufung auf die

nationale Sicherheit unter Verschluss gehalten. Bush Sr. und Clinton

hatten fast 1000 irakische Kriegsgefangene aus dem Golfkrieg von

1991 in die USA gebracht, von denen manche einer Mittäterschaft

verdächtigt werden.

Das FBI behauptete, McVeigh hätte das Alfred P. Murrah- Gebäude

Wochen vor dem Anschlag ausgekundschaftet. Am Morgen des Anschlags hielt er jedoch an einer Tankstelle vor Ort und fragte nach dem Weg. Dies stützt die These, dass er von anderen Mitverschwörern kontrolliert und dass das Ziel des Anschlags kurzfristig gewechselt

wurde.

Ursprüngliche Berichte über zwei Explosionen und mehrere

Blindgänger-Sprengsätze, die von Bombenräumkommandos entschärft

wurden, wurden vom Establishment begraben, sobald man die offizielle Erklärung, laut der McVeigh allein gehandelt hatte, verbreitete. Eine wissenschaftliche Analyse von General Benton K. Partin enthüllte, dass Stützpfeiler von innen gesprengt wurden und dass der Schaden am Gebäude überhaupt nicht mit der Erklärung über eine einzelne und relativ schwache Bombe aus Kunstdünger in einem Kleinlaster zusammenpasst.

Viele Augenzeugen berichteten dass sich Bombenräumkommandos in voller Ausrüstung unmittelbar vor der Explosion in der Nähe des Gebäudes befanden. Einer dieser Zeugen war Police Officer Terence

Yeakey, der bei der Rettung von dutzenden Opfern half. Yeakey sammelte ausführliche Akten über seine Beobachtungen, wurde später jedoch mit durchgeschnittenem Hals und einem Kopfschuss gefunden nachdem er Freunden gesagt hatte, dass Leute von den Behörden ihm folgen würden.

Mehrere Individuen erhielten frühzeitige Warnungen vor den

Anschlägen. Bruce Shaw, der am Murrah-Gebäude seine dort bei der Federal Credit Union beschäftigte Frau suchte, sagte aus dass ihm ein

ATF-Agent mitgeteilt hätte, dass das ATF-Personal an jenem Tag über ihre Pager gewarnt wurden, nicht zur Arbeit zu erscheinen.

Der Anschlag lieferte den Vorwand um das Omnibus Crime Gesetz zu

verabschieden und die Patriotenbewegung zu dämonisieren, welche

vorher einen wachsenden Zulauf hatte auf Grund der zunehmenden

Empörung über die Handlungen der Bundesregierung bei Ruby Ridge und Waco.

Der ehemalige FBI Terrorist Task Force Director Danny Coulson hat

neue Grand Jury Ermittlungen gefordert und Andreas Strassmeier als

einen beteiligten Agenten genannt Erstaunliche neue Enthüllungen von Terry Nichols, dem Mitverschwörer bei

dem Bombenanschlag in Oklahoma City, beinhalten u.a. Informationen über Timothy McVeighs Verbindungen zu Provokateuren der Regierung und über die Bombe, bei deren Bau er McVeigh half und die sich laut seinen Angaben

völlig unterscheidet von den offiziellen Beschreibungen. Nichols’ Aussagen

widersprechen der offiziellen Verschwörungstheorie, laut der McVeigh alleine gehandelt und eine 5000-Pfund-Bombe aus Kunstdünger und Schweröl das Alfred-P.-Murrah-Gebäude am 19. April 1995 aufgerissen hatte.

In Absatz acht seiner Aussage erklärt Nichols, dass er sämtliche

Informationen und das ganze Ausmaß der Ereignisse nicht in einer

schriflichen Erklärung sondern nur vor einer Videokamera enthüllen kann.

“Wichtige Teile dieses Terroranschlags bleiben dem amerikanischen Volk

verborgen,”

sagt Nichols,

“besonders die Identitäten von den ‘Unbekannten’ die mit McVeigh bei dem

Anschlag zusammenarbeiteten.”

Nichols identifiziert zwei Individuen die McVeigh direkt geholfen hatten: Ein “Provokateur der Regierung” (später näher benannt als der Waffenhändler

Roger Moore) und “ein hochrangiger Funktionär der Bundesregierung” (später

identifiziert als der ehemalige FBI-Agent Larry Potts). In Absatz zehn bestätigt Nichols dass McVeigh ihm erzählt hatte, dass er während seiner Zeit bei der

Armee für verdeckte Operationen angeworben wurde und dass er bei seiner ersten Mission u.a. mit Roger Moore zusammenarbeiten würde. Nichols

erklärt anschließend dass er und McVeigh achteinhalb Kisten des Sprengstoffs Tovex von einem Steinbruch in Marion/Kansas gestohlen hatten, aber zu seiner Überraschung nur ein kleiner Teil des Sprengstoffs bei dem Anschlag benutzt worden war. Was war mit den anderen siebeneinhalb Kisten passiert? Waren sie der Grund gewesen für die Berichte über die im Gebäude

angebrachten Sprengsätze und die nach außen gesprengten Stützpfeiler? Nichols beschreibt im Weiteren wie McVeigh von einer Waffenveranstaltung

zur anderen herumgereist war und mit anderen Mitgliedern des “Netzwerks” Kontakt aufnahm, die ihm dabei halfen, den Anschlag durchzuführen. Wie wir

an früheren Gelegenheiten berichtet hatten, war dies Teil der Schaffung einer falschen Hintergrundgeschichte die später dazu verwendet werden konnte um die offizielle Version zu unterstützen.Wenn McVeigh von Provokateuren der Regierung angeleitet worden war wie Nichols behauptet, dann hätten jene

McVeigh problemlos das nötige Material und Know-How verschaffen und ihn einfach hätten loslegen lassen können. Diese Vorgehensweise wäre jedoch

unklug und gefährlich gewesen denn die Ermittlungen wären hinterher ohne

vorhandene Abklenkungen schnell auf die Spur von McVeighs Bossen von der Regierung gestoßen.

Indem man McVeigh mit weißen Extremisten in Elohim City sowie mit dem

deutschen Geheimdienstagenten Andreas Strassmeir zusammenarbeiten ließ und darüberhinaus falsche Spuren einer Verbindung zu den Phillipinen legte,

konnte man die Basis schaffen auf der dann später das offizielle Drehbuch erstellt wurde.

In Absatz 33 erzählt Nichols dass McVeigh wütend auf Larry Potts gewesen

war weil jener ihn zwang, “vom Drehbuch abzuweichen” und das Ziel des Anschlags zu ändern. Die Provokateure der Regierung, welche McVeigh anleiteten, sollten später einer Strafverfolgung wegen Mittäterschaft entgehen indem sie den Status von “geschützen Zeugen” erhielten, wie Nichols in Absatz 25 erläutert. Nichols erzählt wie McVeigh die beunruhigende Fähigkeit hatte, ihm immer einen Schritt voraus zu sein, von seinen Aktivitäten und Bewegungen immer Bescheid zu wissen bevor er über jene überhaupt von

Nichols informiert worden war. Dies führte Nichols zu der Schlussfolgerung

dass McVeigh “immer genau wusste wo ich mich befand und was ich tat”.

Dies ist absolut realistisch da Nichols genau observiert wurde durch genau

dieselben Regierungsagenten, die McVeigh anleiteten und jenem

Informationen zukommen ließen.

In Absatz 18 sagt Nichols, McVeigh hätte seiner Familie Gewalt angedroht

falls er sich weigern sollte, Roger Moore (den Regierungsprovokateur) auszurauben. Dies zeigt wieder wie Nichols eingebunden worden war um einen falschen Tathergang zu schaffen: Die Raubzüge sollten später als Geldquelle für den Bombenanschlag präsentiert werden. Laut Nichols war

Roger Moore es gewesen, der McVeigh mit dem Sprengstoff versorgte der als

Zündladung für die Kunstdüngerbombe benutzt wurde. Der Einbruch in Moores Haus war eine Inszenierung, damit später behauptet werden konnte, die Materialien seien von Moore gestohlen worden und Moore wäre nicht beteiligt gewesen.

Was vielleicht der offiziellen Erklärung über die Tat am meisten widerspricht,

sind Nichols’ Erläuterungen laut denen die Bombe, bei deren Bau er McVeigh am 18 April geholfen hatte, überhaupt nicht mit der laut offizieller Darstellung verwendeten Bombe übereinstimmt.

“Die Bombe bei der ich McVeigh an jenem Morgen geholfen hatte, ähnelt in

keiner Weise der Bombe die McVeigh in seiner offiziellen Biographie namens

‘American Terrorist’ beschreibt,”

sagt Nichols und fügt später hinzu dass die Bombe die er und McVeigh bauten, wesentlich kleiner war als jene die von offiziellen Quellen beschrieben

wurde. Laut Nichols hatte die Bombe eine andere Form (V-förmig anstelle von J-förmig) und nahm nur die Hälfte der Ladefläche im Fahrzeug ein im Gegensatz zur gesamten Fläche wie der offizielle Bericht behauptet. Der Sprengstoff sei in weißen, nicht in blauen Plastikfässern gewesen und der Ammoniumnitrat-Dünger wäre auf Grund unvorschriftsmäßiger Lagerung

klumpig geworden. Nichols beschreibt eine Bombe die niemals den

tatsächlichen Schaden am Alfred-P.-Murrah-Gebäude hätte anrichten können.

“Die Bombe die McVeigh beschrieb, hatte einen Grad an Professionalität die

weder McVeigh noch ich selbt besaß als wir die Bombe bauten,”

erklärt Nichols. Nichols beschreibt, wie McVeigh einmal versuchte, eine kleine Testbombe zu zünden. Das Einzige was explodierte, war der Zünder gewesen und der Dünger landete auf dem Boden ohne zu detonieren.Diese Aussagen

bestätigen nur was jene, die den Fall ausgiebig untersucht haben, bereits seit

langem wissen: McVeigh besaß ohne professionelle Hilfe von Außen weder

die Fähigkeiten noch die Materialien die nötig waren um den letztendlichen Schaden bei dem OKC-Bombenanschlag anzurichten. Die Größe der

Explosion hätte ohne zusätzliche Sprengladungen im Gebäude nicht erreicht

werden können. Lokale TV- und Radiostationen berichteten am Morgen des Anschlags über nicht gezündete Sprengladungen die von Sprengstoff- Sondereinheiten aus dem Gebäude entfernt wurden. Weitere Fragen zu dem

Thema wurden bald von der offiziellen Erklärung über die Ereignisse begraben