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Lineare Algebra I

I. Vektoren

Betrachtet werden Pfeile im Raum. Jeder Pfeil ist festgelegt durch seine Länge und seine Richtung. Zwei Pfeile heißen äquivalent, wenn sie die gleiche Länge und die gleiche Richtung haben.

Ein Vektor ist die Menge aller Pfeile, die zueinander äquivalent sind. Jeder zu einem Vektor gehörende Pfeil kann als Repräsentant dieses Vektors dienen.

Schreibweisen:

a r , b r ,

r ,

r

r

x

Hat ein zu einem Vektor gehörender Pfeil den Anfangspunkt A und

den Endpunkt (Spitze) B, so kann man für den Vektor schreiben:

AB .

II. Erste Rechenoperationen für Vektoren

Multiplikation eines Vektors mit einem Skalar

Zahlen, die im Unterschied zu Vektoren keine Richtung haben, werden in der Linearen Algebra Skalare genannt. Hier bedeutet ein Skalar zumeist eine reelle Zahl.

Wird ein Vektor

r

a

mit einem Skalar k multipliziert, so entsteht ein neuer Vektor:

Definition:

Es sei

a r

ein Vektor,

k Î R

Der Vektor

k

r

hat die | k | - fache Länge des Vektors

a r .

× a

k

 

0 :

k

 

r

hat dieselbe Richtung wie a r .

hat die entgegengesetzte Richtung von

 

>

×

a

k

< 0:

k

r

a r .

×

a

Wichtige Sonderfälle:

k

k

=

0 :

Der Vektor

r

0

r

0 × a

 

r

heißt der Nullvektor

0 .

hat die Länge 0 und beliebige Richtung.

r

= -1: Der Vektor ( ) a

-1 ×

heißt der zu

a r

inverse Vektor

r

- a

.

r

hat dieselbe Länge wie

a r

- a

und entgegengesetzte Richtung.

Eigentlich müßte diese neue Rechenart ein eigenes Symbol erhalten. Lässigerweise wird aber auch hier der bei der Multiplikation von Zahlen gebräuchliche Punkt verwendet.

-

2

-

Addition von Vektoren

Aus zwei Vektoren erzeugt:

a r

r

und b r wird nach folgender Rezeptur ein neuer Vektor c

Wähle einen beliebigen Pfeil, der zu Vektor

Wähle den zu Vektor b r gehörenden Pfeil, dessen Anfangspunkt mit der Spitze des Pfeils von Vektor a r zusammenfällt.

Der Pfeil, dessen Anfangspunkt mit dem des Pfeils von Vektor a r

mit der des Pfeils von Vektor b r zusammenfällt, repräsentiert einen Vektor

a r

gehört.

und dessen Spitze

c r , der

als die Summe der Vektoren

a r

und b r bezeichnet wird:

c r

= r Å

a

r

b

Illustration:

Siehe Anlage A

Bemerkung für den noch nicht völlig abgedumpften Schüler:

Dieser eher raren Spezies mag obige Definition der Summe zweier Vektoren recht will- kürlich erscheinen. Daher sei angemerkt, dass im richtigen Leben ein Vektor nichts anderes ist als ein Kürzel für eine Parallelverschiebung. Dann entspricht die Addition zweier Vektoren der Hintereinanderausführung oder Ver- kettung der zugehörigen Parallelverschiebungen.

Regeln für die eingeführten Rechenarten

Die wichtigsten Rechengesetze sind hier zusammengestellt, wobei auf die Beweise verzichtet wird:

1. (k l) a r k (l a) r × × = × × v
1. (k l) a r k (l a) r
×
×
=
×
×
v
3. a r Å- a r =
(
)
0
r
4. (k l) a
+
×
k
×
a r
Å ×
l
a r
r
r =
r
5. a r Å
b
= b Å
a
r
c)
r
r
6. (a
r Å
b) r
Å r =
c
a r
Å
(b r
Å
=
a r
Å Å
b
c
r
r
7. k
×
(a r
Å
b) r
=
k
×
a
Å
k
×
b
r
r
8. k ( a)
×- =- ×
( k) a

r

2. a

r Å 0 =

r

a

-

3

-

III. Lineare Abhängigkeit und lineare Unabhängigkeit

Kollinearität

Zwei Vektoren

a r

und b r heißen kollinear, wenn es ein

k Î R

gibt, so dass gilt

a

r =

k

×

r

b

Sind zwei Vektoren a r und b r kollinear, so ist die Gleichung

ohne dass beide Koeffizienten x und y den Wert 0 annehmen müssen:

Wenn etwa

Umgekehrt gilt der wichtige Satz:

r

x × a Å y × b =

und

y = -k .

r

a r =

k

×

r

b

r

gilt, so ist

r

a Å - k × b =

(

)

r

0

, also

x = 1

r

0

erfüllbar,

 

und b r nicht kollinear, so hat die Gleichung

r

r

Sind a r

r

x × a Å y × b =

0

ausschließlich

die triviale Lösung x = y = 0 .

Anschaulich bedeutet Kollinearität, dass die beiden Vektoren dieselbe oder entgegen- gesetzte Richtung haben. Sind sie nicht kollinear, so spannen sie eine Ebene auf.

Komplanarität

 

r

Drei Vektoren

a,

b r und

c r heißen komplanar, wenn es k, lÎ R gibt, so dass gilt

 
 

a

r =

k

×

r

b

Å ×

l

r

c

 

r

r

 

r

a,

b r und

c r komplanar, so ist die Gleichung

r

x × a Å

r

y ×b Å z × c =

0

Sind drei Vektoren

erfüllbar, ohne dass die Koeffizienten x, y und z den Wert 0 annehmen müssen:

Wenn etwa

und

Umgekehrt gilt der wichtige Satz:

r

a r =

k

×

r

b

Å l ×

r

c

r

r

gilt, so ist

a Å - k × b Å - l × c = , also x = 1, y = -k

0

(

)

(

)

r

z = -l .

 

b r und

 

r r

Sind

r

a,

c r

nicht komplanar, so hat die Gleichung

x × a Å y ×b Å z × c =

r

r

0

ausschließlich die triviale Lösung

x = y = z = 0 .

Anschaulich bedeutet Komplanarität , dass die drei Vektoren in derselben Ebene liegen. Sind sie nicht komplanar, so spannen sie den Anschauungsraum auf.

-

4

-

Die Begriffe Kollinearität und Komplanarität werden nun verallgemeinert:

Lineare Abhängigkeit r r r r Die Vektoren x , x , , x heißen
Lineare Abhängigkeit
r
r
r r
Die Vektoren
x
, x
,
, x
heißen linear abhängig, wenn es Zahlen
2 ,
1
x n-1
n
x ,
x
,
,
x
Î R
1
2
n -1
gibt, so dass gilt
r
x r
=
x
×
x
Å
x
×
x r
Å
Å
x
×
x r
n
1
1
2
2
n
-
1
n
-
1

Sind die Vektoren

x 1

x ,

1

×

x r

1

x

2

Å

,

x

Wenn

x r

n

x r

n

(

Å-

x

1

2

×

x r

2

Å

=

,

x

1

)

×

x r

1

x

n-1

x r

×

Å

1

r

x

1

,

r

x

2

,

Å

x

n-

1

×

,

x r

r

x

n-1

n-

1

Å

,

r

x

x

n

n

×

linear abhängig, so ist die Gleichung

x r

n

=

r

0

erfüllbar, ohne dass alle Koeffizienten

n den Wert 0 annehmen müssen:

x

,

Å

x

2

×

x r

2

(

Å-

x

Å

n-

1

)

×

x r

n-

1

Å

=

x

r

0

n

-

1

×

r

x

n

-

1

gilt, so ist

, wobei etwa

x

n

= 1 ¹ 0

gilt.

In obiger allgemeiner Definition sind die Begriffe Kollinearität ( zwei Vektoren ) und Komplanarität ( drei Vektoren ) enthalten.

Sind Vektoren nicht linear abhängig, so heißen sie linear unabhängig. Es gilt der wichtige Satz:

 

r

r

 

r

 

r

Sind die Vektoren

x

1

,

x

2

,

,

x

n-1

,

x

n

linear unabhängig, so hat die Gleichung

 

r

x

1

×

x r

1

Å

x

2

×

x r

2

Å

Å

x

n-

1

×

x r

n-

1

Å

x

n

×

x r

n

=

0

ausschließlich die triviale Lösung

x

1

=

x

2

=

=

x

n-

1

 

=

x

n

=

0

.

 

r

 

r

Å

 

×

b

 

Å

 

r

heißt eine Linearkombination der Vektoren

 

x

×

a

 

y

z

×

c

Ein nützlicher Begriff

Ein Term der Gestalt

a r , b r und c r .

IV. Elegante Anwendungen - Geschlossene Vektorketten

A. Zeige: In einem Parallelogramm halbieren sich die Diagonalen gegenseitig.

Illustration: Siehe Anlage B

Soll das Parallelogramm nicht entartet sein, so sind die Vektoren a r kollinear, also linear unabhängig. Es wird eine geschlossene Vektorkette gebildet:

und b r nicht

AE

Å

EB

æ

ç

è

Å -

®

a

ö

÷

ø

x × AC

Å

æ

®

x × ç a Å

è

y × DB

®

c

ö

ց

ø

æ

ç è

× ç -

Å

y

æ

è

=

®

- a

®

b

r

0

ö

÷

ø

Å

=

®

a

®

0

ö

ø

÷Å ç æ

è

-

-

®

a

5

ö

÷

ø

-

=

®

0

(

)

®

)

®

®

x + y -1 × a Å x - y × b = 0

(

Da die Vektoren

die triviale Lösung haben, es müssen also alle Koeffizienten den Wert 0 haben:

r

a

und b r linear unabhängig sind, kann diese Gleichung ausschließlich

x + y -1 = 0 Ù x - y = 0 Û x

= y =

1

2

AE ist also halb so lang wie der Vektor

AC

Der Vektor

so lang wie der Vektor

und der Vektor

DB , die Diagonalen halbieren sich also gegenseitig.

EB ist halb

B. Zeige: Verbindet man in einem Parallelogramm ABCD die Ecke A mit den Mittel-

punkten der Seiten

Diagonale

BC

und CD , so teilen diese Verbindungslinien die

BD in drei gleiche Teile.

Illustration:

Gezeigt wird:

Siehe Anlage C

1

DH =

× BD

3

Soll das Parallelogramm nicht entartet sein, so sind die Vektoren a r kollinear, also linear unabhängig.

und b r nicht

Es wird eine geschlossene Vektorkette gebildet:

®

®

b Å DH Å HA = 0

®

b

Å

®

x × DB Å y × FA = 0

®

b

ç æ x

è

Å

-

1

2

x

×

×

y

æ

ç

è

-

®

b

÷× ö

ø

®

a

Å

Å

(

®

a

ö

ց

ø

1

- x -

y

y

)

×

×

ç æ -

è

®

b

1

2

=

×

®

a

®

0

æ

ç

è

Å -

®

b

ö

ö

÷

÷

ø ø

=

®

0

Da die Vektoren

die triviale Lösung haben, es müssen also alle Koeffizienten den Wert 0 haben:

r

a

und b r linear unabhängig sind, kann diese Gleichung ausschließlich

1

x - × y =

2

0

Es gilt also

Û x =

1

3

Ù

1

- x - y =

1

0

DH =

3

× DB

. Analog zeigt man

Dann muß auch gelten:

HG =

1

3

× DB

Ù y =

2

3

GB =

1

3

× DB

.

-

6

-

C. Im Würfel ABCDEFGH ist J der Mittelpunkt der Strecke

EH . J wird mit einem

Punkt K der Körperdiagonalen

Die Gerade JK schneidet die Fläche ABCD in L.

AG

verbunden, wobei gelten soll:

1

AK =

× AG .

6

 

®

®

Stelle Vektor

AL

als Linearkombination der Vektoren

a

und

b

dar.

Illustration:

Siehe Anlage D

 

® ®

®

Die Vektoren

a ,

b und

c

sind nicht komplanar, also linear unabhängig.

Es wird eine geschlossene Vektorkette gebildet:

--®

AL Å

--®

--®

--®

®

LK Å KA = 0

--®

1

×

6

®

c

--®

GA

®

0

AL

Å

x

×

KJ

Å

--®

æ

--®

AL

Å

x

×

ç

KA

Å

--®

AL

Å

x

×

è

æ ç 1 æ

ç

6 è

è

×

ç

-

®

a

--®

AL

Å

 

æ

ç

è

-

1

6

×

®

a

Å

 

×

 

x

 

--®

AL

Å

ç æ -

1

×

-

 

è

6

x

6

ø

--®

AL

=

æ 1

ç

è

6

× x +

=

Å

1

2

×

®

b

æ

è

Å -

ç

®

b

÷ ö

ø

1

3

×

1 ö ÷×

®

a

1 ö ÷×

6

ø

®

a

®

b

Å

5

6

×

®

c

Å æ ç 1

3

1

è

Å ç æ -

3

è

×

×

ø

x

x

-

+

÷Å ö

ø

1

6

®

×

ç æ -

è

®

a

1

æ

ç

è

®

b

ö

÷

ø

1

æ

ç

è

®

c

ö

ö

÷

÷

ø ø

®

0

Å -

®

b

ö

÷ Å

÷

Å -

æ

ç

è

®

a

=

Å ç æ - è

ö

®

c

ö

÷

ø ø

ö

æ

è

æ

®

b

÷ ö

ø

Å ç æ - è

®

c

1 ÷× ö c =

6

®

ø

÷Å c Å

2

×

ø

6

×

-

æ

1 ö ÷×

6

®

a

æ

1 ö ÷×

6

Å ç -

è

ø

è

ç æ -

è

× x -

5

6

×

x

1 ÷× ö c =

6

+

ø

®

1 ÷× ö c

6

®

ø

®

b

ø

Å ç æ 5

6

Å

Å -

ç

÷Å ç -

è

÷× ö
ø

1

6

÷× ö ø 1 6
ø Å ç æ 5 6 Å Å - ç ÷Å ç - è ÷× ö
ø Å ç æ 5 6 Å Å - ç ÷Å ç - è ÷× ö

÷× ö
ø

1

6

÷× ö ø 1 6

®

b

®

b

Å ç -

è

®

0

ö

÷

÷

ø ø

ö

®

0

=

®

0

Da der Vektor Wert 0 haben:

--®

AL

in der Fläche ABCD liegen soll, muss der Koeffizient von

®

c den

-

5

× x +

1

=

0

Û x =

1

Þ

6

6

5

--®

AL

=

1

5

®

× a Å

1

10

®

× b

D. Zeige: Verbindet man die Seitenmitten eines beliebigen Vierecks im Raum, so entsteht ein Parallelogramm.

Illustration:

Siehe Anlage E

--®

EH =

--®

FG =

1

®

× a Å

1

2 2

1

2

2

®

× b Å

1

®

× c

--®

1

®

× CD = × b Å

2

Es gilt also

--®

--®

EH = FG .

--®

EF

=

--®

EH

Å

--®

HG Å

--®

GF

=

1

2

æ

ç

è

®

× - b Å

®

a

Å

--®

EH

Å

--®

HG Å

®

c

÷= ö

ø

1

2

æ

ç

è

--®

- EH

ö

÷

ø

×

®

a

=

Å

1

2

×

--®

HG

®

c

-

7

-

Aus der Gleichheit der Vektoren folgt, dass das Viereck EFGH ein Parallelogramm ist.

E. Zeige: Die Seitenhalbierenden eines Dreiecks schneiden sich in einem Punkt S und teilen sich dabei gegenseitig im Verhältnis 2 : 1.

Illustration:

Siehe Anlage F

Soll das Dreieck nicht entartet sein, so sind die Vektoren a r linear unabhängig. Es wird eine geschlossene Vektorkette gebildet:

--®

--®

®

®

AS

Å

SB

Å

a

=

0

und b r nicht kollinear, also

--®

x × AD

æ

x

è

æ

x

è

æ

x

è

æ

x

è

æ

x

è

æ ç - x -

è

®

a

Å

Å

Å

ç

ç

ç

× -

®

a

× -

®

a

®

a

®

a

1

2

Å

Å

Å

×

y

× -

ç

× -

ç

× -

--®

y × EB

Å

®

a

1

2

1

2

1

2

1

2

1

2

×

×

×

×

×

®

b

®

b

®

b

®

b

®

b

+

ö

1 ÷×

ø

÷Å ö

ø

÷Å ö

ø

÷Å ö

ø

y

y

y

×

×

×

÷Å ö

ø

y

×

÷Å ö

ø

y

×

®

a

Å ç æ 1

è

2

®

0

=

æ

ç

è

æ

ç

è

æ

ç

è

æ 1 æ

ç

è

è

æ

ç

è

ç -

ç

--®

EC

--®

æ

ç

è

æ

ç

è

®

b

ö

ö

÷

ø ø

ö

÷

ø ø

ö

ց

ց

®

a

Å -

®

b

®

a

EC

Å -

1

2

2

--®

×

AC

×

ç

1

2

-

×

æ

ç

è

®

a

®

a

æ

ç

è

Å -

Å

Å

®

b

ö

ø ø

÷

ö

ց

®

b

®

b

ö

÷Å ç æ -

ø

ö

÷

ø

ö

÷

ø

÷

Å

è

®

a

×

x

-

1

2

×

y ÷× ö b =

ø

®

®

0

=

=

®

0

®

0

®

a

=

®

b

ö

÷

ø

ö

ø

÷ Å

÷

=

®

0

®

0

®

a

=

®

0

Da die Vektoren

die triviale Lösung haben, es müssen also alle Koeffizienten den Wert 0 haben:

r

a

und b r linear unabhängig sind, kann diese Gleichung ausschließlich

1

1

2

--®

× AD

1

- x - × y + =

2

--®

AS

=

1

0

Ù

2

3

× x -

2

und

× y =

0

--®

SB =

Es gilt also

sich gegenseitig im Verhältnis 2 : 1.

Û x = y =

2

3

, d.h. die beiden Seitenhalbierenden teilen
3

2 × EB

--®

Nun wird weiter gezeigt, dass die dritte Seitenhalbierende ebenfalls durch S verläuft und

in demselben Verhältnis geteilt wird. Dabei sei F der Mittelpunkt der Strecke

AB :

--®

CS

Å

x

x

×

×

--®

CF

æ

ç

è

-

®

b

--®

SD

Å

1

2

×

®

b

Å

Å

1

3

×

1

2

--®

AD

Å

×

®

a

÷Å ö

ø

=

1

2

1

3

×

×

®

0

®

b

ç æ -

è

=

®

a

®

0

Å

1

2

× b ÷Å ö

®

ø

1

2

®

× b

=

®

0

-

8

-

æ 1

ç

è

2

×

1 ö ÷×

ø

3

®

x a

-

æ

Å ç -

è

x

+

2 ÷× ö b =

3

®

ø

®

0

Da die Vektoren

die triviale Lösung haben, es müssen also alle Koeffizienten den Wert 0 haben:

a r

und b r linear unabhängig sind, kann diese Gleichung ausschließlich

1 × x -

2

1

2

2

 

=

0

Ù - x + =

0

Û x =

3

3

3

Nun wird wie folgt argumentiert:

Die Lage des Punktes S war durch

halbierende nicht durch denselben Punkt S verlaufen, so hätten nicht beide Koeffizien-

ten für denselben Wert von x den Wert 0 angenommen.

Das Teilungsverhältnis ergibt sich unmittelbar aus

--®

SD =

1

3

--®

× AD

fixiert. Würde nun die dritte Seiten-

--®

CS =

2

3

--®

× CF

.

F. Die Mittelpunkte der Seitenflächen eines Würfels bilden ein Oktaeder. Stelle die Kanten-

vektoren ® a , ® b , ® c des Oktaeders als Linearkombination der Kantenvektoren des Würfels dar.

Illustration:

®

1

a

= -

×

 

2

®

1

®

b

= ×

v

2

®

1

®

®

v

c

=

2

×

w

Siehe Anlage G

Å

Å

Å

1

×

®

u

=

1

×

2 2

1

2

1

2

×

×

®

u

®

u

=

=

1

2

1

2

×

×

æ

ç

è

æ

ç

è

æ

ç

è

®

u

®

u

®

u

æ

ç

è

Å -

Å

Å

®

v

ö

÷

ø

®

ö

w ÷

ø

®

v

ö

÷

÷

ø ø

ö

®

u ,

® ®

v ,

w

G. Die Schwerpunkte der Seitenflächen eines Oktaeders bilden einen Würfel.

Stelle die Kantenvektoren

®

u ,

® ®

v ,

w des Würfels als Linearkombination der Kanten-

 

®

® ®

 

vektoren

a ,

b ,

c

des Oktaeders dar.

Illustration:

Siehe Anlage H

®

--®

--®

--®

u

= GJ

Å

JA

Å

AH

=

1

--®

× FJ

3

1

= ×

3

1

= ×

3

æ

ç

è

æ

ç a

è

®

a

-

-

®

Å

1

2

--®

× DA

Å

2

3

--®

× AL

Å

Å

1

2

×

1

×

2

æ

ç

è

®

c

--®

AD

ö

ց

ø

1

2

Å

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