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ANTRIEBSFORMEN UND BEWEGUNG

C. DIE GELENKE
1. Gelenkarten und deren Bewegungen
Die meisten Knochen unseres Skelettes sind durch Gelenke miteinander verbunden. Dadurch
werden mit Hilfe der Muskulatur die unterschiedlichsten Bewegungsrichtungen möglich.

Häufige Gelenkarten unseres Körpers

Gelenkart 1. Kugelgelenk 2. Scharniergelenk

Bewegung 3. nach allen Richtungen 4. links - rechts bzw. auf - ab


Beispiele 5. Schulter, Hüfte 6. Ellenbogen, Finger, Zehen

Gelenkart 7. Drehgelenk 8. Sattelgelenk


Bewegung 9. Drehung um einen anderen 10. in zwei Richtungen
Knochen
Beispiele 11. Unterarm 12. Daumen

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ANTRIEBSFORMEN UND BEWEGUNG

C. DIE GELENKE
2. Bau des Kniegelenks

Arbeitsanweisungen:

1. Ergänze die folgenden Lückentexte und ordne den dargestellten Gelenkteilen die im Text ange-
gebenen Zahlen zu.
2. Male die Gelenkteile grün aus, die dem Zusammenhalt des Gelenks dienen, blau die Teile, die
seine Abnutzung verhindern und gelb alle Knochenteile.

Das Kniegelenk ist unser grösstes Gelenk


Hier treffen die grössten und stärksten Knochen, der Oberschenkel (1) und das Schienbein (2),
aufeinander. Bei jedem Schritt wird es belastet. Bei jeder Drehbewegung des Oberkörpers, bei der
die Füsse auf dem Boden bleiben, kommt es zu einer Wringbewegung in den Knien.
Das Kniegelenk ist an diese Belastungen angepasst.
Gelenkkopf (3) und Gelenkpfanne (4) sind mit Gelenkknorpel (5) überzogen und durch eine kräftige
Gelenkkapselhaut zusammengehalten. Reibung und Stösse werden durch Gelenk schmiere (6)
vermindert und abgefangen. Als schützende Federung bildet die Gelenkkapsel Fettpolster (7) und
Gelenkschmiere (6). Zwei halbmondförmige Knorpelscheiben, die Menisken (8), bilden ebenfalls
Druckkissen und verbessern Halt und Führung des Kniegelenks, da sie sich jeder Gelenkstellung
anpassen können.
Weil das Kniegelenk besonders beim Sport grossen Belastungen ausgesetzt ist, gehören
Meniskusschäden zu den typischen Sportlerkrankheiten.
Der Führung und Haltung des Gelenks dienen ausserdem zwei Seitenbänder (9) und zwei sich
überkreuzende Kreuzbänder (10). Ein verknorpelter Teil der Kniesehne (11), die Kniescheibe (12),
ermöglicht eine günstige Krafteinwirkung der Oberschenkelmuskulatur.
Gelenke werden aber nicht nur durch Bänder und Sehnen zusammengehalten, sondern auch
dadurch, dass die ganze Gelenkkapsel luftdicht abgeschlossen ist.
11 3
1 1

5
9
12

8 6 9
9
5
4
2 10 2

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ANTRIEBSFORMEN UND BEWEGUNG

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ANTRIEBSFORMEN UND BEWEGUNG

C. DIE GELENKE
3. Bau des Hüftgelenks

Arbeitsanweisungen:

1. Beschrifte die folgende Abbildung zum Bau des Hüftgelenks und male sie sinnvoll aus.

Das Hüftgelenk

13. Oberschenkelknochen (Gelenkkopf)


2
3 14. Hüftbein (Gelenkpfanne)
15. Gelenkknorpel
3 5
16. Gelenkspalt
4
17. Gelenkbänder
1

2. Schreibe einen zusammenhängenden Text nach folgenden Stichwörtern:


Knochen / Beweglichkeit / Gelenke // Gelenkpfanne / Gelenkkopf // Gelenkflächen /
Knorpelüberzug / Stösse // Gelenkschmiere / Reibung // Gelenkkapsel / Gelenkraum / luftdicht

18. Die Gelenke ermöglichen die Beweglichkeit von benachbarten Knochen. Dabei dreht
sich der Gelenkkopf in der Gelenkpfanne. Je nach Gelenkart sind die
Bewegungsrichtung recht unterschiedlich. Ein Knorpelüberzug auf den Gelenkflächen
vermindert die Wirkung der Stösse. Zur Verminderung der Reibung sondert die
Gelenkkapsel eine Gelenkschmiere ab, die sich über den Knorpelüberzug im
Gelenkspalt gleichmässig verteilt. Die Gelenkkapsel schliesst den Gelenkraum luftdicht
ab. Zusammen mit den Bändern bewirkt dies den Zusammenhalt des Gelenkes.

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