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Das Neue Bewusstsein und der Aufstiegsprozess

Wir befinden uns in einer sehr spannenden und aufregenden Zeit der Veränderungen. Die globalen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse verschlimmern sich immer mehr und wir spüren, daß diese Probleme nicht mehr mit den bisher bekannten Lösungen begegnet werden können. Ein neues Denken muß her, radikale Veränderungen sind angesagt, die unsere Welt von Grund auf erneuern. Doch wie sehen diese Veränderungen aus und wie können wir den Weg in die Neue Zeit finden?

Unsere Realität

Um zu verstehen, was auf unserem Planeten vor sich geht, ist es zuerst notwendig zu erkennen, daß in unserem Universum nicht nur diese eine Wirklichkeit (oder Welt) existiert, sondern viele Wirklichkeiten, auch oft Realitäten oder Dimensionen genannt, nebeneinander existieren. Ich persönlich spreche am liebsten von Bewußtseinsebenen, weil damit eine Verbindung zu uns selber, zu unserem Denken und Fühlen hergestellt wird. Damit wird für mich deutlicher, wie wir den oben beschriebenen Veränderungsprozeß am wirkungsvollsten unterstützen können. Unsere materielle Welt ist geprägt von einem niedrigerem Bewußtsein. Sie entspricht dem Grad des Bewußtseinspotentials, welches wir derzeit für uns nutzen. Je bewußter wir uns werden, d.h. auch je mehr Selbstbewußtsein wir erlangen, je mehr wir über uns selbst erkennen, desto höher steigen wir zu anderen Bewußtseins-Ebenen auf.

Unsere materielle Bewußtseinsebene oder hiesige Realität ist geprägt von dem dualen oder polaren Denken. So gibt es nur hier in dieser Dimension die Gegensätze wie

Männlich - Weiblich

Hell - Dunkel

Gut - Böse

Himmel - Erde

Gedanken - Gefühl

Geist - Körper

Diese Pole sind aber nur scheinbare Gegensätze. Aus einer

höheren Sichtweise sind sie untrennbar miteinander verbunden und ergänzen sich zu einer Einheit. Jeder dieser Pole kann auch nicht ohne den anderen existieren. Es gibt kein männliches Prinzip ohne den Gegenpol des Weiblichen, es gibt kein Gut ohne die gleichzeitige Anwesenheit von Böse, oder: Wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Diese Polaritäten finden sich im chinesische Symbol des Tao, einem Kreis, in dem die Aspekte Yang (weiß) und Yin (schwarz) zusammen ein Ganzes (eben das Tao) bilden. In der westlichen Kultur kann uns das Symbol des Dreiecks helfen, dieses Bewußtseinsmodell zu verstehen. Hier stellt die Basis mit ihren beiden Eckpunkten unsere polare Welt dar, die Spitze ist die Höhere Sicht der Dinge, das Bewußtsein oder die Realität der Einheit, in welchem sich die beiden bisher gegensätzlichen Pole zu dem Ganzen verbinden.

Die neue Zeitqualität

Diese Welt der Einheit oder des höheren Bewußtseins wird von mir mit dem Ausdruck "Licht" bezeichnet. Es ist ein Bewußtsein, in welchem wir uns nicht mehr als getrennt von Gott oder von der Göttlichen Quelle fühlen. Von hier kommen auch viele mediale Durchgaben (oder Channelings), denn hier leben Bewußtseine (Lichtwesenheiten, Engel, Erzengel, Aufgestiegende Meister) die uns auf unserem Weg ins Licht helfen möchten. Auf dieser Ebene sind wir uns selber voll bewußt, nehmen unsere ganze Liebe zu uns wahr, wissen, das wir göttlich sind. Es gibt auch einen Aspekt, einen Anteil von uns, der sich in dieser Lichtdimension erfährt, es ist unser Höheres Selbst, unsere Christus-Gegenwart oder ICH BIN - Gegenwart.

Jesus von Nazareth ist diesen Weg vor 2000 Jahren bereits gegangen und am Himmelfahrtstag (engl. Ascension-Day, wörtlich übersetzt Aufstiegstag) bereits in das Bewußtsein der Einheit "hinaufgefahren". Weil er damit unsere irdische Bewußtseinsebene verlassen hat, wurde er für uns unsichtbar. Es gibt indische oder tibetische Yogis, die sich auch schon in dieses umfassendere Bewußtsein begeben können. Unser Planet wird zusammen mit der Menschheit bis zum Jahre ? 2012 ? folgen und alle Menschen, die mit unserem Planeten an diesem Frequenz- Sprung ins Licht teilnehmen, treten damit in eine völlig neue Welt ein. Für sie ist der Erfahrungsprozeß eines Lebens in der Polarität beendet und neue

Herausforderungen werden ihnen begegnen.

Unsere moderne Physik erklärt diesen Vorgang recht gut, wenn sie sagt, daß unser Universum nur aus unterschiedlichen Formen von Energie besteht. Materie ist dabei eine Art gefrorene oder gebundene Energie, ich würde es mit dem Ausdruck niedrigerschwingende Energie ausdrücken. Erhöhen wir nun das Energieniveau eines materiellen Körpers wird dieser leichter und immer leichter, verliert irgendwann seine materielle Struktur und wandelt sich wieder zu einer reinen Energieform. Durchläuft unser physischer Körper diesen Transformations-Prozeß, so verwandelt er sich auch in einen strahlenden Lichtkörper, den wir aus Beschreibungen von Engeln kennen. Diese Wandlung wird Lichtkörperprozeß genannt und ist ein Teil des ganzen Aufstiegsprozesses dieses Planeten Gaia Erde.

Jetzt gibt es überall auf der Welt Menschen wie mich (und sicherlich Euch), die in sich spüren, daß es Ihre Aufgabe ist, diesen Lichtwerdungsprozeß zu unterstützen. Diese Menschen nennen sich zum Beispiel Lichtarbeiter, Lichtdienende oder Lichtkrieger. Sie haben gemeinsam, daß sie sich in der meist bürgerlichen Welt, in welcher sie aufgewachsen sind, nie richtig zu Hause gefühlt haben. Sie sind sehr sensibel, fühlen sich zu harmonischeren, lichtvolleren Umgebungen hingezogen und spüren, daß sie hier sind, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Sie suchen sehr stark ihren eigenen Platz in dieser Welt. Sie kommen mit veralteten Gesellschaftsstrukturen oder traditionellen Denkweisen einfach nicht klar und möchten das Leben auf diesem Planeten total umkrempeln, möchten eine offenere, herzlichere Umwelt schaffen. Auch fühlen sie sich der Natur sehr verbunden. Sie ahnen oder wissen oft, daß diese materielle Welt nicht alles ist, was es gibt. Schon früh haben sie sich mit metaphysischen Themen beschäftigt, sie haben keine Probleme damit, an Engel, Astralreisen oder Ufo's zu glauben. Nein, "zu glauben" ist eigentlich nicht korrekt ausgedrückt, denn viele haben seit sie Denken können nie daran gezweifelt, daß es diese Welten oder diese Wesenheiten wirklich gibt. Sie können es nicht richtig begründen, aber eine Innere Stimme sagt es ihnen einfach.

Lichtarbeit – Herzensarbeit

Lichtarbeit heißt für mich, daran zu arbeiten, mehr Licht und mehr Liebe in unsere materielle Wirklichkeit zu verankern, um so das Bewußtsein der Menschheit zu erhöhen. Denn je höher es schwingt, desto mehr wird dieser Planet von der Kraft der Liebe durchflutet und Krieg und Gewalt werden auf harmonische Weise durch Frieden und Freude ersetzt. Dafür müssen wir zuerst lernen, uns selber mehr zu lieben, d.h. wir sollten lernen, uns selbst in Ganzheit so anzunehmen wie wir sind: mit all unseren Verletzungen, all unseren Ängsten, Schuldgefühlen und Schwächen. Das sind alles Gefühle, die zu uns gehören und die wir wieder in uns integrieren müssen, um zur Ganzheit zu gelangen.

Dies erreichen wir durch Herzensarbeit. Unser Herz ist die Verbindung zwischen unserem Körper und unserem Bewußtsein. Mit Hilfe unserer Atmung können wir diese Verbindung stärken, können wir uns selber besser wahrnehmen und uns auf diese Weise immer mehr lieben lernen. Herzensarbeit ist Heilungsarbeit und Heilung bedeutet für mich wieder "ganz" zu werden, alle bisher verdrängten Gefühle und Gedankenmuster loszulassen, lernen, sie wieder wahrzunehmen, sie mit unserem Herzen anzunehmen und diese wieder in unserem Bewußtsein zu integrieren.

Heilung ist nur durch Liebe möglich. Liebe ist die universelle göttliche Kraft in uns. Wenn wir lieben, wissen wir, daß wir göttlich sind. Liebe ist auch die stärkste Macht in diesem Universum, weil sie von uns nichts fordert, weil sie uns so sein läßt wie wir sind. Liebe verzeiht uns unsere Fehler, läßt uns unsere Schwächen annehmen. Je mehr wir uns selber lieben, desto mehr können wir auch unseren Mitmenschen mit Liebe begegnen. Und je mehr Liebe wir ihnen gegenüber ausstrahlen, desto mehr Liebe verbreiten wir in unserer Umwelt. Mit Liebe retten wir uns und unseren Planeten, mit Liebe steigen wir auf, ins Licht.

Der Weg des Herzens

Dieser Bewusstwerdungsprozess ist für mich immer auch ein "Weg des Herzens", ein Weg, auf dem wir uns um Herzöffnung bemühen müssen, denn nur so können wir uns selber immer näher kommen. Es ist kein einfacher Weg. Je stärker wir uns zum Licht hin entwickeln, desto mehr werden wir mit unseren Schattenseiten konfrontiert. Dabei geraten wir verstärkt in äußere Situationen, die uns unsere bisher noch nicht integrierten Seins-Aspekte (Emotionen wie Angst, Haß, Wut) verdeutlichen möchten. So will das Leben uns mit diesen oft schwierigen Situationen aber nicht ärgern oder schädigen, sondern uns nur auf noch verbliebene Wunden hinweisen, damit wir uns dieser annehmen und sie heilen können. Am Ende dieses Weges werden wir aber mit viel innerer Freude, Liebe, Glück und Frieden reich beschenkt.

Ich wünsche mir, daß die Inhalte dieses Textes Euch auf eurem persönlichen Weg in die Neue Zeit, auf Eurem Weg ins Licht, auf Eurem Weg des Herzens sehr hilfreich sein mögen und freue mich, ein stück weit mit Euch gehen zu können.

In Liebe

Jeannot Schneider