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Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Institut für Mechanik

Übungsaufgaben
zur

Technischen Mechanik

- Statik -

Ausgabe 2016
Copyright / Urheberrechtsbelehrung

© IFME 2016, Institut für Mechanik, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

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Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Fakultät für Maschinenbau


Institut für Mechanik

Aufgaben zur Technischen Mechanik

- Statik -

zum Gebrauch in den Übungen

Zusammengestellt von I. Dankert

Inhalt: Seite

1 Auswahl mathematischer Grundaufgaben 1


2 Das ebene Kraftsystem 3
2.1 Das zentrale ebene Kraftsystem 3
2.2 Das allgemeine ebene Kraftsystem 6
3 Ebene Tragwerke 8
3.1 Lagerreaktionen ebener Tragwerke 8
3.2 Scheibenverbindungen 12
3.3 Schnittgrößen in Trägern und Systemen von Trägern 17
4 Das räumliche Kraftsystem 22
4.1 Das zentrale räumliche Kraftsystem 22
4.2 Das allgemeine räumliche Kraftsystem 23
4.3 Schnittgrößen im räumlich belasteten Balken 26
5 Der Schwerpunkt 27
6 Flächenträgheitsmomente 30
7 Haftung und Reibung 32
8 Das Prinzip der virtuellen Arbeit 37
9 Seile und Ketten 41
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1

1 Auswahl mathematischer Grundaufgaben

é 11 æ 37 13 ö ù 60
1.1 Man berechne: êë10 + 7: çè 12 - 8 ÷ø úû × 59 =

1.2 Vereinfachen Sie die folgenden Ausdrücke:


1
(1) 1 - =
1
1- a
b
1-
a
a + 1 a -1 1 - a
(2) - - =
a a a
b + 5c - a 3a - 7 b + 6c 4a - 5b + 7c
(3) - + =
6 4 3
3a - 1 3
(4) - =
4a - 1 4
1 4 3
(5) + - =
a + 1 3a + 2 a + 1

1.3 Lösen Sie folgende algebraische Gleichungen nach x auf:


(1) 7 x - 2 - 5x = -4x + 3 + 3x - 8
(2) (x + a )2 - (x - b )2 = 2a (a + b )
2 3 5
(3) + =
x-2 x+2 x
x + 2a x - 2a 4a 2
(4) + =
2a - x 2a + x 4a 2 - x 2
(5) 3 x + 2 = 3
(6) 14 = x - 4 + x + 24

1.4 Lösen Sie die folgenden quadratischen Gleichungen analytisch:


(1) x 2 + 4 x - 5 = 0
(2) 2 x 2 - 16 x + 36 = 0
(3) x 2 - 14 x + 49 = 0
x - 1 4x - 3 7
(4) = -
x + 1 5x - 10 10

1.5 Lösen Sie die folgenden linearen Gleichungssysteme mit zwei Unbekannten
analytisch:
(1) x + y = -3 , y - 2x =6
(2) x - 2 y = 4 , 2x + 5 y = 35
(3) 4 y(10 x - 3) - 5x (8 y + 7 ) + 165 = 0 , 9 x (4 y - 7 ) + 3y(5 - 12 x )= -114
x + y +1 3 x - y +1 1
(4) = , =
x + y -1 2 x + y +1 3
2

1.6 Gesucht sind die Lösungen x, y, z des folgenden linearen Gleichungssystems:


5x + 7y – 2z = 20
2x + 8y – 2z = 18
3x – 10y = -34

1.7 Man bilde von folgenden Funktionen die erste Ableitung:

(1) y = 3x 4 + 2x -3 - 5 ( )
(2) y = x 2 - 1 cos(2 x ) (3) y =
e -3x sin x
x

1.8 Man integriere folgende Funktionen:


æ 1 ö
(1) I = ò ç 2 x 3 + 6 x -2 + 4x + + e 2 x ÷dx =
è x ø

(2) [
I = ò sin x + cosh (bx ) + a x dx = ]

ò [2x ]
1
(3) I= 3
+ 6(2 - x )2 + 4x dx =
-1

1.9 Für folgende Funktionen führe man eine Kurvendiskussion (mit grafischer
Darstellung):
x 2 -1
(1) y = x 2 + 8x - 9 (2) y = 2
x +1

1.10 Man ermittle d(z)!

1.11 Berechnungen im rechtwinkligen Dreieck


B
b Geg.: c, a Ges.: b, b, a
c Geg.: c, a Ges.: a, b, b
a
Geg.: a, a Ges.: b, b, c
a .
A C Geg.: a, b Ges.: a, b, c
b
1.12 Zwei Kräfte F1 und F2 greifen im Punkt A an. Bestimmen Sie den Betrag F2
und die Richtung der Resultierenden (grafisch und analytisch)
Geg.: F1 = 400N , a1 = 20° a2 F1
F2 = 600N , a 2 = 25° A a1

1.13 Die Kraft F hat einen Betrag von 8 kN. Sie ist in zwei
b F
Komponenten in Richtung der Geraden a-a und b-b zu zerlegen,
wobei die Komponente entlang b-b den Betrag 6 kN haben soll. a
Bestimmen Sie den Winkel a (grafisch und analytisch)! a
a
60°
b
3

2 Das ebene Kraftsystem

2.1 Das zentrale ebene Kraftsystem

2.1.1
y Vier in einer Ebene liegende Kräfte greifen an einem Punkt an.
F2 Gesucht sind die Größe der Resultierenden und der Winkel, den
a2 F1 diese mit der x-Achse bildet.
a1
x Geg.: F1 = 550 N a1 = 30°
a3 a4 F2 = 300 N a2 = 135°
F4
F3 = 650 N a3 = 240°
F3 F4 = 400 N a4 = 330°

2.1.2
Ein Bolzen wird durch die in der x-y-Ebene liegenden Kräfte
y F1 bis F4 belastet. Gesucht sind Größe und Richtung der
Resultierenden.
F4
60° 30° x Geg.: F1 = 1000 N
F3 F2 F1 F2 = 500 N
F3 = 1500 N
F4 = 800 N

2.1.3
y An den Punkten P1 bis P4 einer Scheibe (x-y-Ebene) greifen
vier in dieser Ebene liegende Kräfte F1 bis F4 an. Ihre
Wirkungslinien schneiden sich im Punkt P5 der Scheibe. Alle
P3 P2
P1 Kräfte weisen von P5 weg. Gesucht sind Größe und Richtung
x der Resultierenden.
P5
P4
Geg.: F1 = 70 N, P1( 4; 2)
F2 = 40 N, P2( 1; 4)
F3 = 20 N, P3(-3; 3)
F4 =100 N, P4(-5;-3), P5( 0;-2)

2.1.4
An einem Punkt greifen in einer Ebene acht Kräfte gemäß
y Skizze an. Gesucht ist die Kraft FH, welche diesem System das
F2 Gleichgewicht hält.
F3
F4 45° F1
Geg.: F1 = 2000 N F5 = 6000 N
30° 45° x F2 = 4000 N F6 = 4500 N
F5 F7 F3 = 3000 N F7 = 3500 N
F6 30°
F8 F4 = 3500 N F8 = 6000 N
4

2.1.5
Ein Schiff soll von zwei Schleppern 1 und 2 so gezogen werden, daß die
FR resultierende Zugkraft FR stets in die Schiffslängsachse fällt.
1
2 a2 a1
a.) Geg.: F1 = 5000 N F2 = 7000 N a2 = 30°
Ges.: a1, FR
b.) Geg.: F2 = 4000 N FR = 5000 N a1 = 30°
Ges.: a2, F1
c.) Geg.: FR = 5000 N a1 = 30°
Ges.: F1 so, daß F2 ein Minimum wird; zugehöriger Winkel a2

2.1.6
Gegeben sind vier in einer Ebene liegende und an einem
y g2 Punkt angreifende Kräfte sowie die Wirkungslinien g1 und
g2. Gesucht sind die Kräfte Fg1 und Fg2, die mit den vier
F2 ag2 F1 gegebenen Kräften im Gleichgewicht stehen.
a2 a1 x
ag1 Geg.: F1 = 5000 N a1 = 25° ag1 = 15°
a3 g1
F2 = 2000 N a2 = 40° ag2 = 60°
F3 a4 F3 = 3300 N a3 = 45°
F4 F4 = 4600 N a4 = 20°

2.1.7
Es ist zu überprüfen, ob sich das gezeichnete Kraftsystem im
y F1 Gleichgewicht befindet.

F5 a1 Geg.: F1 = 129 N a1 = 70°


a5 F2 = 98 N a2 = 30°
a4 a2 x F3 = 75,4 N a3 = 45°
F4 a3 F4 = 57 N a4 = 30°
F2
F3 F5 = 28 N a5 = 20°

2.1.8
Eine Masse m ist an zwei Seilen aufgehängt. Ermitteln Sie die
Seilkräfte!

m
Geg.: m = 30 kg g = 9,81 a= 2 m
s2
b= 4 m c = 10 m s = 4,5 m

2.1.9
Ein Fahrzeug soll über eine Schwelle fahren. In welcher Weise ist die hierzu
F erforderliche Kraft F von der Radlast FG, dem Radius r des Rades und der
r
FG Schwellenhöhe h abhängig?
h
Geg.: FG, r, h
5

2.1.10

Wie hoch kann die an einem Seil hängende Last FG durch die
waagerechte Zugkraft FZ gehoben werden?
Welche Kraft nimmt das Seil in der höchsten Stellung auf?

Geg.: FG = 18000 N
FZ = 10000 N
a=6m

2.1.11
Zwei Seilkräfte mit bekannter Wirkungslinie greifen im
Punkt B an. Ein drittes Seil BC dient als Halteseil für den
Mast AB.

Geg.: FS1 = 4 kN h=6m


FS2 = 8 kN a=8m
a1 = 5° a2 = 25°

Ges.: Die Kräfte im Halteseil BC und im Mast AB.

2.1.12

An einer Hebevorrichtung hängt die Masse m. Man bestimme


1 die Stabkräfte FS1 und FS2 für die beiden Fälle:
a.) ohne Einwirkung von FH
a K b.) mit Einwirkung von FH
2
m FH Geg.: m, g, a, FH

2.1.13
Eine Rolle der Masse m1 liegt auf einer geneigten Ebene und wird
durch das Seil 1 gehalten. Von dieser Rolle aus verläuft
45° waagerecht über eine feste Rolle ein zweites Seil, an dessen Ende
1 die Masse m2 befestigt ist.
2
m1 Wie groß ist die Seilkraft FS1?
30° m
Geg.: m1 = 50 kg m2 = 20 kg g = 9,81
m2 s2
6

2.1.14
Das skizzierte Stabsystem wird im Verbindungsgelenk durch die
F1
F2 Kräfte F1 und F2 belastet.
Wie groß sind die Stabkräfte?
1 2 Geg.: F1 = 5000 N F2 = 15000 N
2,8m

1,3m
3m

2.2 Das allgemeine ebene Kraftsystem

2.2.1
Eine homogene rechteckige Scheibe konstanter Dicke
mit dem Eigengewicht FG ist an drei Stäben gelenkig
2 befestigt.
1 60° Bestimmen Sie die Stabkräfte!

a Geg.: FG = 1000 N, a
3
2a

2.2.2
Es sind die Stabkräfte für den Fall zu ermitteln, daß eine
1 Kreisscheibe vom Gewicht FG an drei Stäben aufgehängt ist und im
2 Punkt A durch die Kräfte F1 und F2 belastet wird.
F1 A r
Geg.: FG = 1000 N F1 = 3000 N F2 = 1500 N, r
FG
F2
3

2.2.3

F1 An einem regelmäßigen Sechseck greifen in der dargestellten Weise


y vier Kräfte an. Zu bestimmen sind Größe und Richtung der
B
Resultierenden sowie das jeweilige Moment der vier Kräfte in Bezug
r auf die Punkte A, B und 0.
A x
0
F2 Geg.: F1 = F3 = 2F, F2 = F4 = F; r
F4 F3
7

2.2.4
An einem Speichenrad wirkt die Kraft F. Wie groß sind die Kräfte in
30° 30°
den Speichen, wenn diese an Kranz und Nabe gelenkig befestigt sind?

1 3 Geg.: F = 40 kN r1 = 25 cm r2 = 50 cm r3 = 60 cm
r2 r1
2
r3 F

2.2.5
Eine Scheibe in Form eines gleichseitigen Dreiecks hat das
Gewicht FG und wird durch die Stäbe 1 bis 3 gehalten. Mit der
2
a Scheibe fest verbunden ist ein Stab, an dessen Ende die Kraft F
2 angreift.
F
a
. Man bestimme die Stabkräfte!
S
60° 60° F
1 FG 3 Geg.: F, FG = , a
a 2

2.2.6

Der abgebildete Träger wird durch sein Eigengewicht


2 3 belastet.
1
60° 45°
Wie groß sind die Stabkräfte?
FG Geg.: FG = 4000 N, a=1m
4a 2a 2a

2.2.7
2a
Eine Rechteckscheibe vom Gewicht FG wird durch drei
F Pendelstützen gelagert. An der Scheibe greift außerdem
noch die Kraft F an.
a S 3 Man ermittle die Stabkräfte!

2 45° Geg.: F = 1000 N, FG = 1000 N, a = 50 cm


1 60° FG

2.2.8
Eine Scheibe vom Gewicht FG wird durch drei Pendelstützen
7
a 2 gelagert.
1 6
30° Man ermittle die Stabkräfte!
a
Geg.: FG, a
a FG
7
6 a

a a 45°
3
8

2.2.9
Ein rechteckiges Bauteil der Masse m ist durch drei
2a 2a 2a 3 Pendelstützen gelagert. Durch gleichzeitiges Anziehen von
60° zwei Muttern wirken die Momente M1 und M2. Es sind die
a Stabkräfte zu bestimmen!
M2
a M1 Geg.: m = 10 kg, M1 = 120 Nm, M2 = 60 Nm
a
2 g = 9,81 m/s2 a = 100 mm
1 45°

3 Ebene Tragwerke

3.1 Lagerreaktionen ebener Tragwerke

3.1.1
Ein Träger sei in A durch ein Festlager und in B durch ein
F1 F2
A 60° Loslager gestützt. Die Belastung besteht aus den Kräften F1
und F2. Gesucht sind die Auflagerreaktionen.
B
a a a
Geg.: F1 = 2000 N, F2 = 1000 N; a=1m

3.1.2
Ein Träger wird durch ein Festlager A und eine vertikale
F a Pendelstützte CD in waagerechter Lage gehalten. Die
A Belastung besteht aus der in B angreifenden Kraft F. Es
C B
2a a sind die Auflagerreaktionen zu ermitteln.
D
Geg.: F = 30 kN, a = 60°, a=1m

3.1.3
Ein bei A gelagerter Träger wird durch das Seil CD in
D waagerechter Lage gehalten. Bestimmen Sie die
F Auflagerreaktionen in A und C, wenn am freien Trägerende
A C 45°
B die senkrechte Kraft F angreift.
2a a
Geg.: F = 50 kN, a=1m

3.1.4
Ein Träger wird durch drei Einzelkräfte und eine
F1 F2 F3 konstante Streckenlast belastet. Es sind die
q
Auflagerreaktionen zu ermitteln, wobei zur
A B Vereinfachung der Endergebnisse die Relation
2a a a a a qa=F verwendet werden soll.

Geg.: F1 = F2 = F3 =F, q, a
9

3.1.5
Auf einen Träger wirken drei Einzelkräfte und eine
2F
F konstante Streckenlast ein. Es sind die Auflagerreaktionen
q zu bestimmen.
A F a B
Geg.: F = 10 kN, q = 20 kN/m, a = 0,8 m
a a a a

3.1.6
Ein bei A eingespannter Träger steht unter der Einwirkung
F q einer konstanten Streckenlast sowie einer Einzelkraft an
seinem freien Ende. Man bestimme die Auflagerreaktionen
A an der Einspannstelle!
a
Geg.: F = 2000 N, q = 2000 N/m, a = 1,5 m

3.1.7
q0 Ein Träger hat gemäß Skizze eine linear veränderliche
Streckenlast aufzunehmen.
Es sind die Auflagerreaktionen zu bestimmen!
B
A Geg.: q0, a
a 2a

3.1.8
F q0 Ermitteln Sie die Auflagerreakionen für den
2a dargestellten abgewinkelten Träger!
B
A Geg.: F = 200 N, q0 = 100 N/m a=1m
3a 4a

3.1.9
Für den skizzierten geraden Träger sind die Auflager-
q
F reaktionen zu ermitteln!
A 45°
Geg.: F = 5000 N, q = 30000 N/m, a = 10 cm
B
3a a

3.1.10
F q0
F Ermitteln Sie die Auflagerreaktionen für den
gezeichneten unsymmetrischen offenen Rahmen!
a Zur Vereinfachung der Endergebnisse setze man q0a
= F.
2a
B
Geg.: F, q0, a

A
2q0
2a
10

3.1.11
F1
a a a Ein verzweigter und abgewinkelter Träger wird
F2 durch die Kräfte F1 bis F3 belastet.
Es sind die Auflagerreaktionen zu bestimmen!
A
a
F3 Geg.: F1 = F2 = 2000N, F3 = 4000 N, a = 1 m

a
B
2a

3.1.12
F3 Ein zweifach abgewinkelter Träger wird durch
a a a a drei Einzelkräfte belastet.
B Man ermittle die Auflagerreaktionen!

a Geg.: F1 = 2F, F2 = 3F, F3 = 4F, a


F2
30°
F1 a
A

3.1.13
M Ein eingespannter abgewinkelter Träger wird durch die
A
Kräfte F1 und F2 sowie ein Moment M belastet. Berechnen
a Sie die Auflagerreaktionen!

F1 Geg.: F1, F2, M, a


F2 a

a 2a

3.1.14

A Ein verzweigter Träger ist bei A fest


eingespannt. Berechnen Sie die Auflager-
a reaktionen!
q
4 F1
F1 F3 Geg.: F1, F2 = F3 = 2F1, a, q=
a
F2 a a
11

3.1.15
Auf einen einseitig eingespannten Träger wirkt eine
q(z) veränderliche Streckenlast in Form einer quadratischen
q0 Parabel ein. Der Scheitelwert ist q0 und befindet sich an der
A z Einspannstelle. Man ermittle die Belastungsfunktion q(z)
a sowie die Auflagerreaktionen.
Geg.: q0, a

3.1.16
Der schwenkbare Ausleger eines Hebezeuges ist in der
A
S gezeichneten Weise durch die Lager A und B gestützt.
Wie groß sind die Auflagerreaktionen infolge der
FG Nutzlast FG und des im Schwerpunkt S wirkenden
a
Eigengewichtes FGE?

a 2a Geg.: FG, FGE, a


B

3.1.17
Der skizzierte Chargierkran hat die Eigenmasse m1.
3a 6a Sein Schwerpunkt ist durch S markiert. Die Masse
m
C a a D des Beschickungsgutes beträgt m = 1 . Man
6
bestimme die Achslasten der Laufräder A und B.
A S B
m1
Geg.: m1 , g, a
m
5a

3.1.18
Auf einen Träger ist ein Kran montiert. Die
6a
Durchmesser der Seilrollen sind sehr klein im
Vergleich zum Maß a. Die Belastung besteht aus
der Nutzlast sowie dem Eigengewicht von Kran und
a 6a Träger.
Zu ermitteln sind die Auflagerreaktionen bei A, B,
2a C FK
FG C, und D sowie die Achslast der unteren Seilrolle.
D
Geg.: FG, FK, FT, a
A 3a FT B
4a 4a
12

3.2 Scheibenverbindungen

3.2.1
Ein Gerberträger wird durch eine konstante Streckenlast
F q
und eine Einzelkraft belastet. Die Auflager- und
Gelenkreaktionen sind zu bestimmen.
A
B G C
N
2a a a 2a Geg.: F = 2000N, q = 1000 , a=1m
m

3.2.2
F1 q F2 Ein Gerberträger mit zwei Gelenken wird durch zwei
Einzelkräfte und eine konstante Streckenlast belastet.
A D Es sind die Reaktionskräfte in den Auflagern und
B G1 G2 C Gelenken zu ermitteln.
2a 6a 2a 8a 3a 4a 2a
kN
Geg.: F1 = 150 kN, F2 = 600 kN, q = 50 , a=1m
m

3.2.3
Ein Gelenkträger wird durch die Einzelkräfte F1 und
q F1
F2 F2 sowie die Streckenlast der konstanten Intensität q
B belastet. Bestimmen Sie die Auflager-reaktionen und
A G die Gelenkkraft!
3a 2a 3a 2a
N
Geg.: F1 = 800 N, F2 = 1600 N, q = 200 , a=1m
m

3.2.4
2a 3a 2,5a 2,5a
Auf einen rahmenförmigen Dreigelenkbogen wirken drei
F2 F3 Einzelkräfte ein. Es sind die Auflager- und
Gelenkreaktionen zu bestimmen.
G
3a
F1
Geg.: F1 = 12 kN, F2 = 10 kN, F3 = 5 kN, a = 1 m
3a
A B

3.2.5
q
Der im Bild dargestellte Gelenkrahmen mit Verstrebung
wird durch zwei Einzelkräfte und eine konstante
F1 G3 Streckenlast belastet. Zu ermitteln sind die Reaktionskräfte
3a F2 in den Auflagern und Gelenken.
G1 G2
3a kN
A Geg.: F1 = 10 kN, F2 = 20 kN, q = 4 , a = 1m
B m
2a 2a 2a 2a
13

3.2.6

3a
Ein mit drei Gelenken versehener geschlossener Rahmen
a F1 G2 steht unter der Einwirkung von Einzelkräften sowie einer
q
a G1 konstanten Streckenlast. Bestimmen Sie die Auflager- und
a F2 Gelenkreaktionen!
a A G3 B
kN
Geg.: F1 = F2 = 4 kN, q = 2 , a=1m
m
1,5a 3,5a 1,5a 1,5a

3.2.7
Für den skizzierten Gelenkträger sind die
Auflager- und Gelenkreaktionen zu bestimmen.
2F
Geg.: F1 = 2F, F2 = 3F, a, q 0 =
a

3.2.8
D 45° Für das skizzierte System sind die Auflager- und
4a Gelenkreaktionen zu bestimmen.

2a C F Geg.: F, a
4a G 45°
4a 2a A
B

3.2.9
a F1 a Ein Gelenkträger besteht aus einem geraden und einem
verzweigten Teil. Von den zwei einwirkenden Kräften
greift eine unmittelbar im Gelenk an. Man ermittle die
A G B
F2 c Auflager- und Gelenkreaktionen.
b
Geg.: F1, F2, a, b, c

3.2.10
a a 2a Ein Gelenkträger wird gemäß Skizze durch eine
Einzelkraft und eine konstante Streckenlast belastet.
q Gesucht sind die Auflager- und Gelenkreaktionen. Zur
a
G B Vereinfachung der Ergebnisse setze man F = 2 qa .
F

A
Geg.: F, q, a, a = 45°
14

3.2.11
Ein Dreigelenkbogen besteht aus einem geraden und
a a a einem abgewinkelten Trägerteil. Er wird durch eine
F q0 Einzelkraft F und eine Streckenlast mit linear
veränderlicher Intensität belastet. Man ermittle die
A G
a Auflager- und Gelenkreaktionen.
B
F
Geg.: F, a, q0 =
a
3.2.12
Ein Tragwerk besteht aus zwei geraden Trägern, die durch
9a 3a
einen Stab BE miteinander verbunden sind. Man ermittle die
A C Auflagerreaktionen sowie die Kraft im Verbindungsstab.
B
6a
F Geg.: F = 3 kN, a = 10 cm
E
D
6a 6a

3.2.13
300 200 Die gezeichnete Radaufhängung eines Kraft-
fahrzeuges hat die Achslast F aufzunehmen.
A Man schneide die Einzelteile frei und bestimme
B
200 die Auflager- bzw. Gelenkreaktionen.
D Geg.: F = 3 kN
150
100 C
250 250
F

3.2.14
2a 3a Für das skizzierte Tragwerk sind die Auflager- und
a 3a
Gelenkreaktionen sowie die Stabkräfte zu
q ermitteln.
B
2 2a G
1 3 Geg.: q, a
4a

3.2.15
A Ein Tragwerk besteht aus zwei Balken, die in B
2r E G gelenkig miteinander verbunden sind und durch ein Seil
F CE gehalten werden. Über eine in F gelagerte Rolle
B wird von G ein Seil geführt, an dessen Ende die Masse
3r
m angebracht ist. Ermitteln Sie die Lagerreaktionen in A
m und D sowie die Seilkraft im Seil CE und die
C
2r 5r r Gelenkkraft in B!
2,5r
D
Geg.: m, r
15

3.2.16
3a Für das skizzierte Balkentragwerk sind die Komponenten
A
der Lager- und Gelenkreaktionen zu bestimmen.

2a Geg.: F = 6 kN, a=1m


F
B
C
2a
E

4a D

3.2.17
b F Ermitteln Sie für das mehrteilige Tragwerk die Lager-
und Verbindungsreaktionen!
A B
Geg.: F = 2 kN, a = 80 cm, b = 30 cm, h = 60 cm
h

C D E
a a

3.2.18
B
6 Für den skizzierten Ausleger sind die Stabkräfte und
F 7 a die Auflagerreaktionen zu bestimmen.
1 5
2 3
4
Geg.: F, a
A
a a

3.2.19
a a a F4 Ein Ausleger wird durch die Kräfte F1 bis F4 belastet.
Man bestimme die Stabkräfte und die Auflager-
F3 B
F2 8 reaktionen.
F1 4 × 11 a
1 7 9 Geg.: F1 = F4 = F, F2 = F3 = 2F, a
×3 5
2 6 10 A

3.2.20
a Für das gezeichnete Fachwerk sind die Stabkräfte und die
F Auflagerreaktionen zu ermitteln.
1 B
30° 30°
3 Geg.: F = 20 kN, a=2m
2 5 30°
4 7 a
6 30°

A
16

3.2.21
2a 6a Für das gezeichnete Fachwerk sind die Stabkräfte und die
1 Auflagerreaktionen zu bestimmen. Man kontrolliere die
4 3 2 Stabkräfte FS4, FS5 und FS6 mit dem Ritterschen Schnitt-
A 3a
5 F verfahren.
4a
6 Geg.: F = 20 kN, a = 50 cm
7 8a
B

3.2.22
3a 3a 3a 3a Für den dargestellten symmetrischen Dachbinder
F2 sind die Auflagerreaktionen und die Stabkräfte
F1 4 8 F3 zu bestimmen.
5 7 3a
1
× 3 9 × 11 Geg.: F1 = F2 = F3 = 20 kN, a=1m
6 a
A 2 10 B

3.2.23
4a F4 Ein symmetrischer Dachbinder wird durch
F5
2a F3 8 12 vertikale Einzelkräfte in den Obergurtknoten
16 F6
F1 F2 4
9 13 F7 3a belastet. Man ermittle die Auflagerreaktionen
1 7 19 und die Stabkräfte.
3 5 11 15 17
A
2 6 10 14 18 B Geg.: F1 = F7 = 4,5 kN, F2 = ...= F6 = 9 kN,
2,5a
5a a=1m
12a

3.2.24
Ein Ausleger wird durch ein Festlager und ein Seil
gehalten und durch eine Kraft F belastet. Man ermittle die
B
Auflagerreaktionen und die Stabkräfte.

8 45° 4 Geg.: F = 30 kN, a=1m


11 9
7 5 3 1
A 60°
10 6 2 F
3a 3a 3a

3.2.25
Überprüfen Sie die statische Bestimmtheit des
F 3 F
Fachwerkes und berechnen Sie die Stabkräfte FS1,
2 a FS2und FS3.
1
a a Geg.: F, a
2 2 a
A

a a a a B
17

3.3 Schnittgrößen in Trägern und Systemen von Trägern

3.3.1
F3 Ein Träger wird durch die Einzelkräfte F1, F2 und F3
F1 F2
60° 45° belastet. Bestimmen Sie die Auflagerreaktionen und
A B die bei C vorhandenen Schnittgrößen.
C
2a a a 3a a
Geg.: F1 = 10 kN, F2 = 20 kN, F3 = 60 kN; a = 1 m

3.3.2
Der gezeichnete Träger wird durch drei Einzelkräfte
F1 F3 belastet. Man ermittle
A a
1. die Auflagerreaktionen,
a F2 B 2. die Verläufe der Schnittgrößen und deren grafische
a a a a
Darstellung,
3. das maximale Biegemoment.
Geg.: F1 = 2 kN, F2 = F3 = 1 kN, a = 60°, a = 1 m

3.3.3
q Der gezeichnete Träger wird durch eine konstante
F Streckenlast und eine Einzelkraft belastet. Man
A 45°
ermittle
B 1. die Auflagerreaktionen,
3a a 2. die Verläufe der Schnittgrößen und deren
grafische Darstellung
3. das maximale Biegemoment.
N
Geg.: F = 5000N, q = 3 ×10 4 , a = 10 cm
m
3.3.4
q Der gezeichnete Träger wird durch eine konstante Streckenlast
A und eine Einzelkraft belastet. Man ermittle
1. die Auflagerreaktionen,
B F
2a a 2. die Verläufe der Schnittgrößen und deren grafische
45° Darstellung,
3. das maximale Biegemoment.
Geg.: q, F = 2 qa; a

3.3.5

F1 F2 Für den eingespannten geraden Balken mit Einzelkraftbelastung


a B
sind die Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das
maximale Biegemoment zu bestimmen.
a 2a
Geg.: F1 = F, F2 = 2F; a = 45°, a

3.3.6 Ein abgewinkelter Kragträger wird gemäß Skizze durch


eine konstante Streckenlast sowie eine Einzelkraft
belastet. Welchen Wert muß die Länge c haben, damit
die Beträge der Biegemomente bei A und B gleich groß
sind?
Geg.: q, F = qa, a
18

3.3.7
q Für den gezeichneten Belastungsfall eines Trägers sind die
Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das maximale
B Moment zu bestimmen.
A kN
a 3a Geg.: q = 10 , a=1m
m

3.3.8
Ein Träger wird durch ein Loslager und zwei
1 Pendelstäbe gestützt. Man ermittle die
b B C 2 Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und
a das maximale Biegemoment für die beiden Lastfälle:
A a 2a a F 1. ohne Berücksichtigung der Masse des Trägers,
2. mit Berücksichtigung der Masse des Trägers.
Querschnitt: h Geg.: F = 1 kN, a = 1 m, b = 3 cm, h = 6 cm,
b g
a = 30°, b = 45°, r = 7,8 3
cm

3.3.9
q Für den gezeichneten Belastungsfall eines Trägers sind die
F
Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das
A B
maximale Biegemoment zu bestimmen.
a 2a a a Geg.: q, a, FH = 5qa, FV = 10qa

3.3.10
Der gezeichnete Träger wird durch zwei konstante Streckenlasten
F2 q2 F3 sowie drei Einzelkräfte belastet. Man ermittle die
F1 q1
Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das maximale
Biegemoment.
A B Geg.: F1 = 20 kN, F2 = 25 kN, F3 = 15 kN, a = 2 m
a a a a kN kN
q1 = 10 , q 2 = 20
m m

3.3.11
Ein abgewinkelter Träger wird durch eine linear veränderliche
F
Streckenlast und eine Einzelkraft belastet. Man ermittle die
q a Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das maximale
Biegemoment.
A B Geg.: F = qa, q, a
2a a

3.3.12
Die Belastung eines abgewinkelten Trägers besteht in einer
F
Kraft- und Momenteneinwirkung. Ermitteln Sie die
a M
Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das maximale
A B Biegemoment.
2a 2a Geg.: F = 20 kN, M = 40 kNm, a = 1 m
19

3.3.13
q Für den abgewinkelten Kragträger sind die Auflagerreaktionen, die Schnitt-
größenverläufe und das maximale Biegemoment zu ermitteln.

a a Geg.: F = qa, q, a
F

a
A

3.3.14
M Ein verzweigter Träger wird durch eine konstante
q Streckenlast, eine Einzelkraft und ein Moment belastet. Es
a sind die Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und
das maximale Biegemoment zu ermitteln. Kontrollieren
A a Sie ferner die Erfüllung des Momentengleichgewichts am
2a a
F Verzweigungspunkt.

a Geg.: q, a, F = 2qa, M = qa2


B

3.3.15
Für den eingespannten verzweigten Träger sind die
F2 A Auflagerreaktionen, die Schnittgrößenverläufe und das maximale
a q
F1 Biegemoment zu ermitteln.

a a F3 Geg.: a, F1, F2 = F3 = 2F1, qa = 4F1

3.3.16
a a Das abgebildete Tragwerk wird durch eine linear veränderliche
q0 F Streckenlast und eine Einzelkraft belastet. Es sind die
Auflagerreaktionen und die Schnittgrößenverläufe zu ermitteln.
a
kN
B Geg.: F = 5 kN, q0 = 6 , a=1m
2a 30° m

3.3.17
Ein Kreisbogenträger wird durch die Einzelkraft F belastet.
F Gesucht sind die Schnittgrößenverläufe.
a
A a B Geg.: F, a, a = 30°
20

3.3.18
a F Ein teilweise gekrümmter Träger wird durch eine Einzelkraft
45°
B belastet. Es sind die Auflagerreaktionen und die
a Schnittgrößenverläufe zu ermitteln.

C Geg.: F = 500 N, a = 20 cm

3.3.19

4a Für den gezeichneten Träger sind die Auflagerreaktionen, die


Schnittgrößenverläufe und das maximale Biegemoment zu
A a ermitteln.
q
Geg.: q, a
2a

3.3.20
Bestimmen Sie für den Träger mit sinusförmig
veränderlicher Streckenlast q(z) die Schnittgrößen-
verläufe sowie die Auflagerreaktionen! Ermitteln Sie
ferner das maximale Biegemoment!
pz
Geg.: q0, q ( z ) = q0sin , a
2a

3.3.21

A Ein zweifach abgewinkelter Träger wird, wie im Bild dargestellt,


q
× belastet. Es sind die Auflagerreaktionen, die
a Schnittgrößenverläufe und das maximale Biegemoment zu
ermitteln.

2a qa
F Geg.: F= , q, a
2
B
2a a

3.3.22

F F F Für den gezeichneten Gerberträger sind die


A G1 B G2 C D Auflagerreaktionen, die Gelenkkräfte und die
Schnittgrößenverläufe zu bestimmen.
a a a a a a a a
Geg.: F, a
21

3.3.23
q Für den gezeichneten Gelenkträger ist das Maß a so
festzulegen, daß die Beträge der in beiden Trägerteilen
A B auftretenden maximalen Momente gleich groß sind.
a G
l
Geg.: q, l

3.3.24
C Auf ein zweiteiliges Tragwerk wirkt eine konstante
q Streckenlast ein. Man ermittle die Auflagerreaktionen, die
a Gelenkkraft sowie die Schnittgrößenverläufe.
A
B G
2a a a Geg.: q, a

3.3.25
2q Ein portalförmig ausgeführter Dreigelenkbogen wird durch
konstante Streckenlasten belastet. Bestimmen Sie die
Auflagerreaktionen, die Gelenkkraft sowie die
q G Schnittgrößenverläufe!
a
A B Geg.: q, a
a a

3.3.26
q Für den unsymmetrischen Dreigelenkbogen sind die
Auflagerreaktionen, die Gelenkkraft sowie die
F
Schnittgrößenverläufe zu ermitteln.
G
8a Geg.: F = 2qa, q, a
12a
B

A
4a 8a
22

4 Das räumliche Kraftsystem


4.1 Das zentrale räumliche Kraftsystem

4.1.1
z Gegeben ist ein zentrales räumliches Kraftsystem. Gesucht
b
sind Größe und Richtung der Resultierenden.
F3 F2
c Geg.: F1 = 100 N, F2 = 200 N, F3 = 100 N, F4 = 300 N;
F4 a = 20 cm, b = 30 cm, c = 15 cm
F1 a y
x

4.1.2
Für den gezeichneten räumlichen Stabverband sind die Stabkräfte
zu bestimmen.

Geg.: F, a
8a 3

3a 2
×
3a
1
6a F

4.1.3
Der gezeichnete räumliche Stabverband wird durch die Kraft F
belastet. Wie groß sind die Stabkräfte?
2
45° Geg.: F = 1000 N
45° ×
1
3 F
45°

4.1.4
A Ein vertikaler Mast AE wird durch drei Seile gehalten.
Die Seilkraft im Seil AC sei bekannt. Bestimmen Sie die
Kräfte in den Seilen AB und AD.
4a
Geg.: FAC = 20 kN, a = 4 m
C

D 2a
E
a
3a a
B
23

4.1.5
I Die Fußpunkte der Stäbe eines Dreibockes bilden ein
gleichseitiges Dreieck. Die Stäbe sind unter einem Winkel
a aufgestellt. In I befindet sich eine Seilrolle. Über diese
Windenseil
2 3 läuft schräg ein Seil zur Winde W, mit der die Last FG
FG gehoben werden soll.
1 a Man bestimme die Stabkräfte.
a a
W a Geg.: FG = 3 kN, a = 60°

4.2 Das allgemeine räumliche Kraftsystem

4.2.1

z Gegeben sind sechs in Richtung der Kanten eines Würfels


r
F3 wirkende Kräfte. Man bestimme die Resultierende FR und das
F4 r
resultierende Moment M R bezüglich des Punktes 0.
F5
F2
a 0 F1 a y Geg.: F1 = F4 = F, F2 = F5 = 3F, F3 = F6 = 2F, a
F6
a
x

4.2.2
F2 An einem Quader greifen zwei Kräftepaare in gezeichneter Weise
F2 an. Man ermittle das resultierende Moment und ersetze es durch
a
B ein äquivalentes Kräftepaar mit den Kraftangriffspunkten A und B.
a A
h Geg.: b = 120 cm, h = 90 cm, l = 180 cm, a = 60°,
F1 l F1 = 30 N, F2 = 25 N
F1
b

4.2.3
Eine Plattform (Eigengewicht FG) wird durch zwei Scharniere
D A und B und ein Seil CD in ihrer horizontalen Lage gehalten.
h Man ermittle die Auflagerreaktionen in A und B sowie die
B Seilkraft CD.
A
Geg.: FG = 3 kN, a = 60 cm, h = 150 cm
S
C
Anmerkung: Das Scharnier A ist in Richtung AB
3a 5a verschieblich.
a
24

4.2.4
Eine Rechteckplatte wird durch drei Seile gehalten. Ihr
2
a Eigengewicht sei vernachlässigbar. An welche Stelle muß die
3 Last Q mit der Gewichtskraft FQ gelegt werden, damit alle
1 drei Seile gleich beansprucht werden? Wie groß sind die
a 2a Seilkräfte, wenn die Platte durch eine konstante Flächenlast p
4a belastet wird?
4a Geg.: FQ, p, a

4.2.5
6 Für das gezeichnete räumliche Fachwerk sind die
Stabkräfte zu bestimmen.
1 3 F
a 5
a 4 Geg.: F, a
2 z
a x y
a 2a

4.2.6
Eine Plattform wird von sechs Stäben gestützt. Auf ihr
FW ist eine technische Einrichtung fest verschraubt. Man
a ermittle die Stabkräfte des Systems, wenn als Belastung
S 2 das Eigengewicht FG der Einrichtung und eine auf diese
1 FG 5 6 a einwirkende Windlast FW gegeben sind.
2 a
3 4
a 2 Geg.: FG, FW, a
2
a a

4.2.7
Eine homogene Platte in Form eines gleichseitigen Dreiecks wird in
M
ihren Eckpunkten so gestützt, daß sie waagerecht liegt. Von den
a Masse m Stützstäben muß das Eigengewicht der Platte sowie ein Moment M
(Momentenvektor senkrecht zur Platte) aufgenommen werden. Man
5 ermittle die Stabkräfte.
1 4
l 6 3 Geg.: m, g, M, a, l
2

4.2.8
Der Meßgrößenaufnehmer einer Sechskomponentenwaage ist in
Mz
der gezeichneten Weise auf sechs Stäben abgestützt. Durch
Fz zweckmäßig formulierte Gleichgewichtsbedingungen sind
Fy My aufeinanderfolgend die einzelnen Stabkräfte zu bestimmen.
Fx
Mx a Geg.: Fx, Fy, Fz, Mx, My, Mz
a
6
5 a
1
2
3 4
25

4.2.9
Eine Kreisplatte mit dem Radius r ist in D und E
C drehbar gelagert und durch ein Seil ACB, das über eine
r reibungsfrei gelagerte Rolle in C geführt ist, gehalten.
B Die Rolle C ist direkt über B im Abstand r angebracht.
D j E
r Die Platte wird durch das Moment M0 belastet.
×
M0 Ermitteln Sie die Seilkraft und die Lagerreaktionen in D
A und E in Abhängigkeit von M0, r und j.

4.2.10

l Eine Masse m hängt an zwei Seilen AC und BC, die in


A l
A und B an vertikalen Masten befestigt sind. Eine
horizontale Kraft F senkrecht zur Ebene ABED hält die
B Masse in der gezeichneten Lage. Ermitteln Sie den
Betrag von F, die Seilkräfte in den Seilen AC und BC
und die Lagerreaktionen in D und E.
D
C
h Geg.: m = 250 kg, a = 3 m, b = 4 m, h = 15 m, l = 18 m
F m
E
b a

4.2.11
C Eine Leiter in einem Magazin wird durch zwei in einer Schiene
geführte Rollen A und B gelagert und liegt in C lose gegen die
glatte Wand. Ein Mensch steht auf der Leiter nach rechts
geneigt, so daß die Wirkungslinie von FG durch D geht. Man
h ermittle die Auflagerreaktionen in A, B und C.

FG Geg.: a = 30 cm, h = 3 m, FG = 1000 N


D 2a
2a
A
3a a B
26

4.3 Schnittgrößen im räumlich belasteten Balken

4.3.1
r01 Fa2 Fu2
A B Im Bild ist eine Getriebewelle mit schrägverzahnten
Fr1 Fr2 Stirnrädern schematisch dargestellt. Ausgehend von
der gegebenen Kraft Fu1 sind die weiteren
Fa1 Zahnkräfte, die Auflagerreaktionen sowie die
Fu1 r02
l1 l2 l3 Schnittreaktionen zu ermitteln.
Geg.: l1=55mm, l2=70mm, l3=60mm, r01=120mm,
r02=50mm, Fu1=4500N,
tana 0
Fa=Futanb0, Fr = Fu ,
cosb 0
a0=20°(Eingriffswinkel),
b0=20°(Schrägungswinkel)

4.3.2

F2 Für den eingespannten Träger sind die Auflager- und


F3 Schnittreaktionen zu ermitteln.
F1 F4
A
Geg.: F1= F2 = 100N, F3= 80N, F4 = 200N, a = 10cm
× 3a
6a
7a

4.3.3

F1 Ein abgewinkelter Träger wird durch Einzelkräfte


F2 q sowie eine konstante Streckenlast belastet. Man
A bestimme die Auflager- und Schnittreaktionen.

a ×
2a Geg.: q, a, F1 = qa, F2 = 2qa

4.3.4
L A Ein teilweise gekrümmter Träger (Radius R) wird
F2 R durch die Kräfte F1, F2 und F3 belastet. Ermitteln Sie
die Schnittreaktionen!
F3
F1
Geg.: F1, F2, F3, R, L
27

5 Der Schwerpunkt

5.1
Bei Schnittwerkzeugen ist der Einspannzapfen im
y 50
Schwerpunkt der Randlinie des Stanzteiles
20 anzuordnen. Man bestimme für das skizzierte Teil die
20 Koordinaten des Linienschwerpunktes.
10
Geg.: Maße in mm
65 x

5.2
8a y Für das im Bild dargestellte Stanzteil sind die
Koordinaten des Linien- und des Flächenschwer-
punktes zu ermitteln.
6a a
Geg.: a
2a x
3a

3a 2a

5.3
Ermitteln Sie die Koordinaten des Linien- und des
y
Flächenschwerpunktes für das im Bild dargestellte Stanzteil!

Geg.: a
5a
a
2a

3a x

5.4
20
Es sind die Schwerpunktkoordinaten der gezeichneten
y Fläche zu bestimmen.
20
55
Geg.: Maße in mm
30
15
100 x
28

5.5

2a Ermitteln Sie für das dargestellte Blechteil die


Koordinaten des Linien- und des
Flächenschwerpunktes!
3a
x Geg.: a
2a
4a
y

5.6

y Der gezeichnete Trägerquerschnitt entspricht näherungsweise dem


10
L-Stahl 130x65x10 nach DIN 1029. Man berechne die Lage des
Flächenschwerpunktes und führe einen Vergleich mit den
10
entsprechenden Angaben der DIN 1029 durch.
130
Geg.: Maße in mm
10 10
10
65 x

5.7

130 Ein Träger ist aus einem Z-Profil und einem Gurtblech
65 zusammengesetzt. Berechnen Sie die Koordinaten des
10 Flächenschwerpunktes.

8 Geg.: Maße in mm, AZ = 22,9 cm2

140 S
x

65

5.8

Wie groß muß das Maß h sein, damit der Schwerpunkt der
dargestellten Fläche sich an der mit S markierten Stelle befindet.
a
S Geg.: a
h
a
29

5.9
A
Wie groß muß das Maß c sein, damit die Unterkante der
b trapezförmigen homogenen Scheibe waagerecht liegt, wenn man sie
in A aufhängt?
c
a Geg.: a, b

5.10

Ein Kreisring (nicht homogene Massenverteilung) vom Gewicht FG und


dem mitleren Radius r wird an drei Federwaagen, die gleichmäßig
1 2 verteilt auf dem Radius angebracht sind, aufgehängt. Sie zeigen die
Kräfte F1, F2 und F3 an. An welcher Stelle des Umfangs muß welches
3 r Zusatzgewicht angebracht werden, damit der Schwerpunkt in die Mitte
fällt?

Geg.: FG, r, F1 = 0,334FG, F2 = 0,331FG, F3 = 0,335FG

5.11

50 Man bestimme die Lage des Flächenschwerpunktes für den aus einem
U-Profil und einem Stegblech zusammengesetzten Trägerquerschnitt.

Geg.: Maße in mm, Angaben für U10 nach DIN 1026 mit
A=13,5cm2
100
x

15,5 5
y
30

6 Flächenträgheitsmomente

6.1

6c Für den skizzierten Querschnitt sind die Lage des Schwerpunktes ( y S )


y und die Flächenträgheitsmomente gesucht.
c
yS Geg.: c
S x
10c
c

6.2

h Für den skizzierten Querschnitt sind die Lage des Schwerpunktes


( yS ) und die Flächenträgheitsmomente gesucht.
x 5h
yS
Geg.: h
h y
8h

6.3

y Für den skizzierten Querschnitt mit einem regelmäßigen


Sechseckausschnitt sind die Flächenträgheitsmomente zu bestimmen.

Geg.: d, s
x

s
d

6.4

Für den skizzierten Querschnitt sind die Flächenträgheitsmomente


t zu bestimmen.
y
I 20 I 20 h
x Geg.: b = 300mm, c = 400mm, t = 10mm, I 20 DIN 1025
t
b
c
31

6.5
Für den skizzierten Querschnitt sind die Flächenträgheitsmomente Ixx und
y Iyy für die Modellbildung
h 1. als dickwandiger Träger,
d x 2. als dünnwandiger Träger
zu bestimmen. Welche Vernachlässigungen hat man bei 2. gegenüber 1.?
b Geg.: b = 20mm, h = 40mm, d = 2mm

6.6
y Für den skizzierten Querschnitt ermittle man
1. die Schwerpunktlage,
2 y 1 2. Ixx, Iyy, Ixy,
3. die Hauptträgheitsmomente und die Richtung der
5a a Hauptachsen.
S
x
Geg.: a
3a 3a x

6.7
Für den skizzierten Querschnitt ermittle man
1. die Fläche A,
60 2. die Lage des Schwerpunktes ( x S , yS ),
10
y 2 3. die Trägheitsmomente Ixx, Iyy, Ixy,
4. die Hauptträgheitsmomente I1, I2,
yS
x 5. den Winkel a
a
80
xS Geg.: Maße in mm
1

10

6.8
50 Für den skizzierten Querschnitt ermittle man
2
10 1. die Fläche A,
2. die Trägheitsmomente Ixx, Iyy, Ixy,
y 3. die Hauptträgheitsmomente I1, I2,
x 4. den Winkel a
a 100
10 10 Geg.: Maße in mm
1

50

6.9
y Für den skizzierten Querschnitt mit sechs symmetrisch
angeordneten Bohrungen ermittle man
1. die Fläche A,
100 35 2. die Hauptträgheitsmomente I1, I2
S x
Geg.: Maße in mm
10
32

6.10

250 300 250 Für den skizzierten Querschnitt ermittle man


30 1. die Fläche A,
y 2. die Lage des Schwerpunktes ( yS ),
20 460 20
3. die Hauptträgheitsmomente I1, I2
700
x
yS Geg.: Maße in mm
20

600

6.11

120 Für den skizzierten Querschnitt ermittle man


1. die Fläche A,
50 2. die Lage des Schwerpunktes ( yS ),
y
10
3. die Hauptträgheitsmomente I1, I2
x 140
yS Geg.: Maße in mm

40
60

7 Haftung und Reibung

7.1

F Ein Körper vom Gewicht FG befindet sich auf einer geneigten Ebene.
b Welche Kraft F ist erforderlich, um ein Abgleiten zu verhindern? Bei
m0 welchem Winkel a = a0 tritt Selbsthemmung ein?
a Geg.: FG = 1000N, a = 30°, b = 30°, m0 = 0,2

7.2

F Ein Körper vom Gewicht FG befindet sich auf einer geneigten


Ebene. Er ist mit einem Hebel gemäß Skizze verbunden. Innerhalb
2a welcher Grenzen darf der Wert für die waagerecht wirkende Kraft
a
a × m0 F liegen, damit der Körper in Ruhe verbleibt?
a Geg.: FG = 1000 N, a = 30°, m0 = 0,2
33

7.3
Ein an einem Seil hängender Stab stützt sich in waagerechter
Stellung an einer vertikalen Wand ab. In welcher Entfernung x ist das
a Seil zu befestigen, damit der Stab nicht rutscht?

m0 Geg.: a = 1000 mm, m0 = 0,5


x
a

7.4.
Wo darf der Angriffspunkt von F liegen, ohne dass der Stab
rutscht? Das Eigengewicht des Stabes sei vernachlässigbar klein.

Geg.: a, a, m0

7.5
Ein Stab liegt zwischen vertikalen rauen Wänden und ist in der
angegebenen Weise belastet. Wie groß muss der Haftkoeffizient
m0 bei A und B mindestens sein, damit das Gleichgewicht
erhalten bleibt? Das Eigengewicht des Stabes soll vernachlässigt
werden.

Geg.: F, a, a = 45°

7.6

Ein Brett vom Gewicht FG wird zwischen zwei versetzt


angeordnete raue Rundhölzer A und B gelegt. Wie groß muss
der Haftkoeffizient m0 sein, damit kein Abrutschen eintritt?

Geg.: FG, a, a, b, e, (es sei a+b < 0,5 e)

7.7
Es sind die zwei Grenzlagen von F zu ermitteln, für die
gerade noch Gleichgewicht herrscht.

Geg.: F = 10 kN, a = 2,5 m, h = 1,5 m, b=5m


a = 60°, b = 45° m0 = 0,5
34

7.8
2 Eine Achse vom Gewicht FG2 soll durch zwei Keile, die jeweils
das Gewicht FG1 haben, gehalten werden. Wie groß muss m02
m02 m02
m01 m01 mindestens sein, damit die Achse nicht rutscht?
1 1
a a
Geg.: FG1, FG2 = 2 FG1, a, m01

7.9
d Ein Körper der Masse m soll mit einer Greiferzange angehoben
a werden. Welcher Haftkoeffizient m0 ist erforderlich?
B

A Geg.: m, a = 420 mm, b = 80 mm, c = 40 mm, d = 60 mm,


a = 30°
a

C
b
m
c

7.10

Eine Schraubzwinge soll selbsthemmend wirken.


Welchen Wert muss die Breite b dann annehmen?
h
Geg.: h = 120 mm, m0 = 0,2
c

7.11

Ein Bolzen mit dem Radius r und dem Gewicht FG liegt bei A auf einer rauen
r Unterlage auf und bei B an einer rauen Wand an. Welches Moment ist
B erforderlich, um den Bolzen in Drehung zu versetzen?
m0 M
A m0 Geg.: r, m0, FG

7.12
Ein homogener dünner Balken der Länge a und der
Masse m liegt auf einer rauen horizontalen Fläche. Man
nimmt an, dass die Normalkraft zwischen Balken und
Fläche gleichmäßig verteilt sei. Welches Moment M
setzt den Balken in Drehung?

Geg.: m, a, m0, g
35

7.13
a Eine Stahlschiebetür ist bei A und B auf einer horizontalen
rauhen Führung gelagert. Wie groß muß eine bei C angreifende
Horizontalkraft FC mindestens sein, um die Tür nach rechts zu
A B bewegen?
b

FG C Geg.: FG = 850 N, a = 120 cm, b = 150 cm,


m0A = 0,2 m0B = 0,3

7.14

F Eine Heißmetallpfanne hat zusammen mit ihrem Inhalt eine Masse von
a 6 t. Die Wirkungslinie der resultierenden Gesamtkraft verläuft durch
A den Zapfenmittelpunkt. Der Haftkoeffizient m0 zwischen Haken und
Zapfen sei bekannt. Welche Kraft F im Seil AB ist erforderlich, um die
Pfanne zu kippen?
d
Geg.: a = 1,5 m, d = 40 cm, m = 6 t, m0 = 0,3
B

7.15

Bei der Simplex-Trommelbremse sind die beiden Bremsbacken in A


F gelenkig gelagert. Sie werden beim Bremsen durch den
m 2r Radbremszylinder jeweils mit der Kraft F belastet. Man berechne das
A
Bremsmoment MB als Funktion des Reibkoeffizienten m unter der
Annahme, daß die Normalkräfte und die Reibkräfte jeweils in der
Backenmitte angreifen.
Geg.: F, r, m

7.16

FG Auf den Stab wirkt die Last FG und auf den Keil die Kraft F. Wie
groß muß F sein, wenn nach Überwindung der Haftung die Last
gleichförmig angehoben werden soll? Das Keilgewicht FGK ist
dabei zu berücksichtigen.

m a Geg.: FG, FGK, a, b, a, m

b
F a
m
36

7.17

FG Die gezeichnete Keilkette dient zum gleichförmigen Heben


bzw. Senken der Last FG. Welche Kräfte F bzw. F’ müssen
dazu am Schubkeil angreifen?
m m F (F’)
a b
m Geg.: FG = 200 N, m = 0,1, a = 60°, b = 30°

7.18

Ein Schiff soll am Kai vertäut werden. Dazu wird ein Seil um einen
FS Poller geschlungen. Infolge der Strömung zieht das Schiff mit der
Kraft FS. Am anderen Seilende wirkt die Haltekraft FH. Der
Haftkoeffizient zwischen Seil und Poller sei m0. Wie viel
FH Umschlingungen des Seiles um den Poller sind zur sicheren
Vertäuung des Schiffes erforderlich?

Geg.: FH = 500 N, FS = 500 kN, m0 = 0,2

7.19
Kleinere Lasten lassen sich vertikal bewegen, indem das Zugseil über
30° ein in entsprechender Höhe fest angebrachtes Rundholz geführt wird.
FS Welche Kraft FS bzw. FS’ ist erforderlich, um die Last FG gleichförmig
hochzuziehen bzw. abzulassen?
FG
Geg.: FG, m = 0,2

7.20

a In der Abbildung ist schematisch eine Fördereinrichtung


dargestellt. Die Trommel der Winde und die Scheibe der
r1 r Bandbremse sind fest miteinander verbunden und sitzen
0 drehbar auf der Achse 0. Wie groß muss die am Bremshebel
F wirkende Kraft F sein, um ein gleichmäßiges Ablassen des
A B Förderkorbes vom Gewicht FG zu gewährleisten?
a
bl Geg.: FG, r, r1, a, b, a, m

FG
37

8 Das Prinzip der virtuellen Arbeit

8.1
Drei gelenkig miteinander verbundene Stangen werden
durch eine Kraft F und ein Moment M0 belastet. Mit
Hilfe des Prinzips der virtuellen Arbeit bestimme man
den Winkel j*, für den das System im Gleichgewicht ist.

Geg.: M0 , F, a

8.2
a
Man bestimme die Gleichgewichtslage a=a* und diskutiere
a Grenzfälle.
(Die Rollenradien sind vernachlässigbar klein, die Seillänge ist s.
m2
b Geg.: m1 , m2 , a, b, s
m1

8.3
F Eine Kurbel AC ist in A drehbar gelagert und in C gelenkig mit dem Stab
BC verbunden. Auf den Kolben in B wirkt die Kraft F. In C greift senkrecht
B zu AC eine Kraft F1 an. Man ermittle F1(a) für die Gleichgewichtslagen.

la Geg.: F, r, a

C
F1 × a
A
r

8.4
Drei Balken sind in B und C gelenkig miteinander verbunden
D und in drei Punkten gelagert. In A und D ist ein Seil befestigt,
Seil das über eine glatte Rolle geführt wird. Man ermittle die
Seilkraft FS.
A B C
Geg.: F, a
F
a a a a 3F

8.5
Die skizzierte sogenannte Robervalsche Waage befindet
sich im statischen Gleichgewicht.

F1 F2 Geg.: F1, b, h, c, d
h
Ges.: F2
c h d Lösen Sie diese Aufgabe zum Vergleich mittels
Schnittprinzip und Gleichgewichtsbedingungen!
b b
38

8.6
Für die skizzierte Klappbrücke soll unabhängig
b
vom Winkel j Gleichgewicht herrschen.
a
j Geg.: FG, a, b, c
c
b Ges.: FQ
FQ
j FG

8.7
a c
b Eine Waage soll so gebaut werden, daß die Anzeige
C
FQ unabhängig ist von der Stelle, an der die Last FG
0 D auf der Lastbrücke AB liegt. In welchem
Verhältnis müssen die Abmessungen b, c, d, f dafür
FG stehen?
FQ
Wie groß muß bei diesem Verhältnis die
A F B E Gewichtskraft FQ sein, um die Last FG ins
Gleichgewicht zu setzen?
d f
e

8.8
Geg.: a, b, c, d
F
Ges.: Zusammenhang zwischen M und F als Gleichgewichtsbe-
d c dingung am skizzierten Mechanismus.
M .

a b

8.9
Ein System homogener Träger mit den Gewichtskräften
FG1
h FG1, FG2, FG3 werde mittels der über masselose Seile und
FG2 Rollen umgelenkten Gewichtskräfte FG4 und FG5 im
a a b b statischen Gleichgewicht gehalten.

FG3 FG5 Geg.: a, b, h, FG1, FG2, FG3


FG4 Ges.: FG4, FG5

8.10
- Aufgabe 3.1.1 Ges.: Auflagerreaktionen
- Aufgabe 3.2.4 Ges.: Horizontale Gelenkkraft FGH
- Aufgabe 3.2.9 Ges.: Einspannmoment MA
- Aufgabe 3.2.19 Ges.: Stabkraft FS8
- Aufgabe 3.3.22 Ges.: Lagerkraft FC
39

8.11

FGK Zwei gelenkig miteinander verbundene homogene Stäbe tragen einen


vertikal geführten Kolben. Die in A und B angebrachten Drehfedern sind
in der vertikalen Lage entspannt. Man bestimme die Gleichgewichtslagen
la FGS und untersuche ihre Stabilität.
B
cT Geg.: a, cT, FGS (Eigengewicht der Stäbe), FGK (Eigengewicht des
FGS
la cT
Kolbens)
A

8.12

b b Eine rechteckige gewichtslose Scheibe ist in A drehbar gelagert. Zwei im


Abstand b angebrachte Federn sind in der dargestellten Lage entspannt.
F Die Scheibe wird durch die Vertikalkraft F belastet. Man bestimme in
Abhängigkeit von den gegebenen Größen die Gleichgewichtslagen und
untersuche ihre Stabilität.
h
Geg.: F, c, b, h
c c
A

8.13

F Ein Stab ist in A drehbar gelagert und in B durch eine horizontale Feder
C abgestützt, die in der gezeichneten Lage entspannt ist. Der Stab wird in C
B durch eine Vertikalkraft F belastet. Man bestimme in Abhängigkeit von den
gegebenen Größen die Gleichgewichtslagen und untersuche ihre Stabilität.
c
lb
a Geg.: F, c, a, b

8.14

F Ein Stab wird in A horizontal und in B vertikal geführt und durch die
Vertikalkraft F belastet. In A sind zwei horizontale Federn angebracht. In
der gezeichneten Lage sind die Federn entspannt. Man ermittle in
B Abhängigkeit von den gegebenen Größen die Gleichgewichtslagen und
untersuche ihre Stabilität.
la

c c Geg.: c, a, F

A
40

8.15
Ein Stab ist in A drehbar gelagert und über ein Gelenk G mit einem
c zweiten Stab verbunden. Das Lager B wird durch eine Feder
B abgestützt. In G greift eine Horizontalkraft F an. Für j = j0 sei die
la x
Feder entspannt. Man ermittle F(j) für die Gleichgewichtslagen.

Geg.: a, c, j0 = 60°
G
F al
j
j0
A

8.16
Das System besteht aus zwei starren Stäben, die über
a a
eine Drehfeder elastisch verbunden sind. Untersuchen
F Sie die Gleichgewichtslagen auf ihre Stabilität.
cT Geg.: F, a, cT

8.17
Ein Stab vom Gewicht G lehnt gegen eine vertikale glatte
Wand. Das untere Ende, an dem eine Last Q hängt, steht auf
la glattem Boden. Wie groß muß FQ sein, damit das System in
Ruhe bleibt? Ist das Gleichgewicht stabil?
FG
a
Geg.: FG, a, a

FQ

8.18

A Das dargestellte System ist in 0 drehbar gelagert und in B federnd


al abgestützt. Für j = 0 sei die Feder entspannt. Bestimmen Sie die
Gleichgewichtslagen. Untersuchen Sie die Stabilität der Gleichgewichts-
j lagen.
m
Hinweis: Stabmasse sei vernachlässigbar klein.
B
r 0
Geg.: m = 40 kg, c = 25 Ncm-1, r = 30 cm, a = 80 cm

c
41

9 Seile und Ketten

9.1

q Ein Kabel (Eigengewicht je Meter: q = 120 Nm-1) ist


f
zwischen zwei Masten im Abstand a = 300 m so
aufgehängt, daß der Durchhang f = 60 m beträgt.
Wie groß sind die maximale Seilkraft FSmax und die
Seillänge L?

la

9.2
B Ermitteln Sie für das dargestellte System die
größte Seilkraft FSmax und den maximalen
Seildurchhang f.
h
Geg.: Seillänge L = 250 m,
Seilgewicht je Meter q = 40 Nm-1,
A a = 200 m,
f
h = 50 m.

la

9.3
B Die Festpunkte A und B sind durch ein Seil verbunden.
Welche Länge L muß das Seil haben, damit in ihm die
Seilkraft FSmax nicht überschritten wird?
h
Geg.: a = 1000 m, h = 100 m, FSmax = 50 kN, q = 25 Nm-1

A
la

9.4
Auf ein Kabel wirkt eine Dreiecklast so, daß der Durchhang f
A B entsteht. Wie lautet die Gleichung der Seillinie? Wie groß ist
f die maximale Seilkraft FSmax? Wie groß ist die Seilkraft FS in
der Mitte des Kabels?
q0
Geg.: q0, a, f

l l
a/22 a/2
2
42

9.5
Durch das Tragkabel einer Hängebrücke
B
soll die Last (Intensität q0) mittels neun
A h Hängestäben nach den Köpfen A und B hin
f abgetragen werden, wobei die im
C Tragkabel auftretende größte Seilkraft
D FSmax nicht überschritten werden soll.
q0 Bestimmen Sie die Gestalt des Seiles, den
45° 60° Durchhang f gegenüber dem
al
Aufhängepunkt A, die Kräfte in den
Abspannseilen AC und BD sowie in den
Masten (Vernachlässigung des
Eigengewichtes des Tragkabels und der
Hängestäbe).

Geg.: q0 = 100 kNm-1, h = 10 m, a = 90


m, FSmax = 8000 kN

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