Sie sind auf Seite 1von 6

Hausaufgabe 3

Datum

Note
Kapitel 2 – Hausaufgabe 1
(Linie 1 – B1)

Name: ________________________________

1 Ergänzen Sie die Dialoge.


(22 Punkte)
I. Brötchen

● Wo hast du die (1)____________________ geholt? Die sind super!


○ Direkt vom (2)______________________. Gleich bei mir um die (3)______________
ist ein kleiner (4)_____________________.
● Und dieser (5)___________________! Hast du den auch dort (6)_______________?
○ Ja, da ist immer alles (7)______________________.

II. Supermarkt
einkaufen nach Hause
alles

○ Ich muss auf dem Weg (1)____________________ noch (2)___________________.


Morgen ist ja (3)__________________.
● Ah ja, stimmt. Wohin gehst du?
○ Zum (4)__________________ in der Heinerstraße. Da kriege ich gleich (5)_________,
brauche
was ich (6)________________!
● Warte noch einen (7)___________________, ich komme mit, ich (8)______________
auch noch was.

III. Drucker

● Wir brauchen auch buntes Papier für den (1)________________. Hast du das auch
(2)___________________?
Stunde
○ Ich habe vor einer (3)_______________ die (4)____________________ erledigt.
● Und wann (5)____________________sie die (6)______________________?
○ Sie haben (7)______________, dass (8)___________ heute noch (9)____________.

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 1
2 Schreiben Sie die Sätze. Beginnen Sie mit dem markierten Ausdruck. Vergessen Sie
auch nicht, die Verben zu konjugieren.
(18 Punkte)
1. haben / wenig Zeit / ich / , // einkaufen / am liebsten / online / ich / deshalb / .
Ich habe wenig Zeit,
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________

2. kaufen / ich / auf dem Markt / Obst und Gemüse / , // alles frisch / weil / da / sein / .
______________________________________________________________________

3. kaufen / ich / im Geschäft / Kleidung / , // ich / brauchen / Beratung / denn / .


______________________________________________________________________

4. einkaufen / im Supermarkt / immer / ich / , // entdecken / ich / FOOD-ONLINE / bevor / .


[im Perfekt]
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________

5. einmal pro Woche / machen / wir / einen großen Einkauf / , // wir beide / haben / Zeit
/ wenn / .
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________

6. wir / kaufen / beim Bäcker / Brot / um die Ecke / , // sein / es / da am besten / weil / .
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________

3 Webbi – Ergänzen Sie den Text.


(12 Punkte)

Im WEBBI Supermarkt kann m_a _n 24 Stu_ _ _ _ täglich eink_ _ _ _ _.


Man wä_ _ _ im Inte_ _ _ _ aus d_ _ Angebot a_ _ und gi_ _ an, wa_ _
WEBBI d_ _ Waren li_ _ _ _ _ soll. Drei Stu_ _ _ _ später i_ _
die Beste_ _ _ _ _ im Ha_ _. So sp_ _ _ man Ze_ _ und Kos_ _ _ für d_ _
Fahrt z_ _ Supermarkt.
Eink_ _ _ _ ab ei_ _ _ Wert v_ _ 100 Eu_ _ stellt WEBBI koste_ _ _ _ zu.
So einfach kann Einkaufen sein.

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 2
4 Reflexivpronomen – Akkusativ und Dativ – Ergänzen Sie die Tabelle.
(6 Punkte)
Personal- Reflexivpronomen Personal- Reflexivpronomen
pronomen Akkusativ Dativ pronomen Akkusativ Dativ
ich wir
du ihr
er/es/sie/man sie/Sie

5 Reflexivpronomen –Ergänzen Sie die Sätze.


(12 Punkte)
mir etwas Schönes kaufen, aber ich kann (b)_______ nicht
1. Ich möchte (a)_______
entscheiden.
2. Überlege (c)_______, was du brauchst, und kaufe es (d)_______ dann.
3. Er fragt (e)_______ immer, wo er etwas noch billiger kaufen kann.
4. Wir müssen (f)_______ morgen festlegen, wann wir in Urlaub fahren wollen.
5. Wollen wir (g)_______ nicht zuerst darüber unterhalten, was wir im Urlaub machen
wollen?
6. Im letzten Jahr hast du (h)_______ dann geärgert, weil du (i)_______ keinen Urlaub
nehmen konntest.
7. Ich mache (j)_______ einen Tee, weil ich (k)_______ nicht gut fühle.
8. Wenn du (l)_______ langweilst, dann fühlst du (m)_______ immer schlecht.

6 Lesen Sie den Text und antworten Sie die Fragen in ganzen Sätzen.
(30 Punkte)
Sissys Chance
(Leonhard Thoma)

1
Hm, Ihre Chance ist da. Plötzlich sitzt er neben ihr. Er, der berühmte Regisseur. Sissy hält den
Atem an. Jetzt nur nichts falsch machen...
Sissy möchte Schauspielerin werden. Unbedingt. Schon ihre Eltern wollten das. Um jeden Preis.
Deshalb heißt sie ja Sissy, so wie Romy Schneider in ihrer ersten großen Rolle als junge Kaiserin. Und
genau das war Sissy auch immer: eine kleine Prinzessin... und ein großes Talent. Findet sie zumindest und
ihre Familie natürlich auch.
Schon als Kind war sie immer die Beste, die Hübscheste und die Klügste. Gut, vielleicht nicht in
Mathe und Deutsch, aber in all den schönen Künsten. In der Ballettschule (oh wie putzig!) und im Schulchor

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 3
(oh wie expressiv!), später in der Theatergruppe (oh wie dramatisch!) und beim Tanzkurs (oh wie wild!).
Kurz: viele Gründe für große Hoffnungen. Es hat auch gut angefangen: schon mit eins (!) eine Rolle als
trockenes Baby in einer Windelreklame, mit sieben als vernünftiges Kind in einer Zahnpastawerbung („Ich
putz sie fünfmal täglich. Und du?“). Und mit zwölf war sie sogar das offizielle Gesicht einer Aktion der
städtischen Sparkasse („Sparen lohnt sich: Fangt schon mal an!“). Was für ein Karrierestart! Die
Telenovelas, ihr Traumziel, waren schon ganz nah.
Nach dem Abitur hat sie sich also gleich beworben, bei all den bekannten Schauspielschulen in
München, Berlin, Zürich. Aber zu ihrer Überraschung hat keine sie genommen. Einfach unglaublich, diese
elitären „Akademiker“ mit ihrem „klassischen Repertoire“ haben doch keine Ahnung!
Natürlich hat sie die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben. Es gibt ja noch andere Wege zum
Fernsehen. Castings zum Beispiel. Da kann man ganz schnell entdeckt und über Nacht zum Star werden.
Sie bewirbt sich immer wieder. Irgendwann muss das doch klappen!
Inzwischen versucht sie, am Ball zu bleiben. Für einen befreundeten Fotografen arbeitet sie
manchmal als Model für einen biederen Kaufhauskatalog, ab und zu ist sie Statistin in
Fernsehproduktionen. Da sieht sie dann die bekannten Schauspielerinnen aus nächster Nähe und wird jedes
Mal richtig neidisch. Mensch, das kann sie doch auch! Und vielleicht sogar besser.
Das ist das Problem an diesen Jobs. Man ist so nah dran, und doch so weit entfernt. Ein langer,
harter Weg, und — wenn sie an all die Kaufhauskatalog-Models und Fernseh-Statistinnen dieser Welt denkt
— vielleicht überhaupt kein Weg.
Bleiben als Hoffnung die Castings, der Zufall und natürlich... Beziehungen. Kontakte. Vitamin B.
Deshalb geht sie auch zu jeder Vernissage, zu jeder Premiere und auf möglichst viele Partys. Sehen und
gesehen werden. Hat aber alles noch nichts genutzt.
Offiziell studiert sie inzwischen Romanistik. Aber nur, um einen Studentenausweis zu haben und
ihre Eltern zu beruhigen. In Wirklichkeit arbeitet sie dreimal pro Woche als Kellnerin in einer Kneipe
namens „Anapam“, denn mit ihren künstlerischen Jobs verdient sie ja fast nichts.
Der Laden ist ziemlich spießig, das Publikum total langweilig, etwa die Art von Leuten, die wohl
auch ihre Klamotten aus diesem Kaufhauskatalog bestellen. Kein Ort für wunderbare Zufälle. Die Arbeit
macht überhaupt keinen Spaß, aber Sissy braucht das Geld.
2
Der heutige Abend ist da schon eine Abwechslung. Zwar muss sie wieder kellnern, aber die
„location“ ist bedeutend spannender. Um nicht zu sagen: optimal. Eröffnungsfeier der Münchner
Filmfestspiele. Rote Teppiche, großer Empfang. Für eine offizielle Einladung haben ihre Kontakte nicht
gereicht, aber immerhin für einen Job dort. Ihre Freundin Zilly, die für eine noble Feinkostkette arbeitet,
hat ihr den organisiert.
„Stressig, aber für dich bestimmt megainteressant! Alle sind da, Regisseure, Schauspieler,
Produzenten, die komplette Szene. All die Stars zum Anfassen, und nach ein paar Gläsern sind die auch
ganz locker“, hat ihr Zilly mit einem Augenzwinkern versprochen.
Mit dem „stressig“ hat sie völlig recht gehabt, mit dem „locker“ leider ein bisschen übertrieben.
Den ganzen Abend ist Sissy mit ihrem Sekttablett durch die Menge gestolpert und hat charmant lächelnd
volle Gläser unter arrogante Nasen gehalten. Aber die haben Sissy nicht einmal angeschaut. Von „Danke
schön“ ganz zu schweigen. Deshalb hat sich Sissy jetzt diese kleine Pause gegönnt, um sich mal kurz selbst

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 4
an die Theke zu setzen. Für den Service ist das eigentlich verboten, aber Sissy ist ja eigentlich auch gar
keine Kellnerin. Stehen ihr der Barhocker und die Zigarette nicht viel besser als das idiotische Sekttablett?
Und außerdem... außerdem fällt das in dem Chaos hier sowieso nicht auf.
Das mit dem Barhocker hat offenbar auch der Herr gefunden, der sich plötzlich neben sie gesetzt
und gefragt hat, ob er ihr noch einen Sekt reichen darf.
„Gerne“, hat sie überrascht geantwortet, und schon hatte sie ein Glas in der Hand. Und dann...
dann hätte sie sich beinahe verschluckt.
„Otter“, hatte der Typ gesagt, „Prost!“
Otter? Otter! Werner Otter, der bekannte Regisseur! Das (nicht mehr ganz junge) wilde Genie
unter den deutschen Filmemachern! Wie oft hatte sie den Namen schon gelesen! Werke von ihm gesehen!
Oberste Kategorie!
Natürlich hat sie sich ihn ganz anders vorgestellt. Aber sie hat ihn ja auch noch nie gesehen, nicht
einmal auf einem Foto in der Zeitung. Und der sitzt jetzt plötzlich neben ihr, offenbar gelangweilt von
diesem ganzen Schickimicki-Getue hier, und will sich mit ihr unterhalten. Ausgerechnet mit ihr! Das ist
ihre Chance! Jetzt bloß keinen Fehler machen...
3
„Otter? Echt?“
Er lächelt milde.
„Ja, echt Otter.“
Okay, der Anfang war nicht ganz optimal. Aber dann läuft es. Richtig gut! Der Mensch Otter ist
ein total netter Typ, ganz normal und überhaupt kein Angeber oder so. Keiner von der Sorte, der Fragen
nur mit einem gelangweilten Ja oder Nein beantwortet. Oder mit langen Ego-Geschichten prahlt. Nein,
ganz anders! Otter stellt selber Fragen, er interessiert sich... für sie!
Er lässt sie erzählen und Sissy erzählt ihm. Alles. Alles von der Babyreklame über den
Schauspielschulskandal bis zur Kaufhauskatalogkatastrophe. Otter kann richtig zuhören, ab und zu nickt er
verständnisvoll.
„Verstehe“, „klar“, „logisch“, „sicher“, flüstert er immer wieder, ohne Sissy zu unterbrechen. Nur
beim „Anapam“ ruft er schon fast empört: „Mensch, Sissy, dafür bist du doch wirklich viel zu schade!“
Ja, ganz genau, denkt Sissy euphorisch. Genau das wollte sie hören. Von einem wie ihm. Ja, er
versteht sie. Das spürt Sissy vom ersten Moment an. Fehlt nur noch...
Schließlich erzählt auch er noch ein bisschen. Allerdings nur in Andeutungen. Dass er die Szene
hier natürlich mehr als gut kennt und dass er gerade ein neues Projekt vorbereitet. Große Sache,
international. Aber psst!, alles noch ein Geheimnis.
Sissy hält die Luft an.
Und dass er da auch neuen Leuten eine Chance geben will. Er brauche dafür frischen Wind,
unverbrauchte Talente. Neue Gesichter. Gesichter, wie sie eines hat. Bitte, bitte, denkt Sissy, und dann
kommt tatsächlich der Satz, auf den sie so lange, jahrelang, ein Leben lang gewartet hat.
„Wenn dich das interessiert, melde dich doch nächste Woche bei mir. Wir fangen jetzt gerade mit
der Auswahl an. Ich glaube, ich habe da was für dich. Was auf deinem Niveau.“
Lächelnd steht er auf und gibt ihr seine Karte.

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 5
„Tut mir leid, ich muss jetzt. Ich bin ja vor allem beruflich hier. Noch mehr Small Talks, noch
mehr Statements, noch mehr Bussibussis. Ach Gott! Naja, die warten sicher schon auf mich. Also ciao, ruf
mich an!“
„Klar, sicher, logisch“, haucht Sissy und sieht, wie er — nach links und rechts grüßend – in der
Menge verschwindet. Erst dann wagt sie, auf die Visitenkarte zu blicken:
Sönke Otter, Otters Food Solutions, CateringService international.

Ende

a. Was hat Sissy schon als Baby gemacht?

______________________________________________________________________

b. Was macht Sissy offiziell im Moment?

______________________________________________________________________

c. Welchen Job hat Sissy an diesem Abend?

______________________________________________________________________

d. Wer setzt sich neben Sissy?

______________________________________________________________________

e. Welchen Job bekommt Sissy angeboten?

______________________________________________________________________

B1.1_Hausaufgabe03.pdf 6

Das könnte Ihnen auch gefallen