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Hanne Lier Markus Röscheisen Dieter Schaich

ANTRIEBSTECHNIK

Elektroantrieb Lehrermaterial und Kopiervorlagen Klassen 8 bis 10

ANTRIEBSTECHNIK Elektroantrieb Lehrermaterial und Kopiervorlagen Klassen 8 bis 10 Daimler AG | Klett MINT GmbH Stuttgart
ANTRIEBSTECHNIK Elektroantrieb Lehrermaterial und Kopiervorlagen Klassen 8 bis 10 Daimler AG | Klett MINT GmbH Stuttgart

Daimler AG | Klett MINT GmbH Stuttgart

Inhaltsverzeichnis

Elektroantrieb

10 Lehrerinformationen

27 – 30

11 Alternativen – warum und welche?

31 – 34

12 Elektromagnetismus

35 – 36

13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

37 – 42

14 Die Elektrifizierung des Autos

43 – 46

15 Warum haben noch nicht alle Autos einen Elektroantrieb?

47 – 48

16 Zum Trainieren und Merken: Elektroantrieb

49 – 50

27

10 Lehrerinformationen

27 10 Lehrerinformationen Internetadressen • über Batterietechnologien: • über Elektroautos:

Internetadressen

• über Batterietechnologien:

• über Elektroautos:

http://www.daimler.com/dccom/ 

0-5-1200802-49-1201898-1-0-0-1201129-0-0-135- http:// www.elektroauto-nachrichten.de/category/

7165-0-0-0-0-0-0-0.html

http://www.elektroniknet.de/automotive/

technik-know-how/antriebstechnik/article/1347/0/

Die_Batterie_ist_der_Schluessel/

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto

elektroauto-akkus/

http://www.elektroniknet.de/automotive/  http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?

name=Eautogeschichte&file=eautog1

http:// www.greengear.de/

• Animationen von Gleichstrom-Elektromotoren und Induktion:

http:// www.zum.de/dwu/depotan/apem105.htm

Den direkten Zugang zu diesen Seiten bekommen Sie über die Link-Liste auf beiliegender CD-ROM.

• Animationen von Galvanischen Zellen,

Batterien etc:

http://www.chempage.de/theorie/ 

galvanisches%20element.html

http:// www.chemie-interaktiv.net/flashfilme.htm#redox http:// www.mhhe.com/physsci/chemistry/

essentialchemistry/flash/galvan5.swf

essentialchemistry/fl ash/galvan5.swf Leitfragen • Warum sucht man nach Alternativen für den

Leitfragen

• Warum sucht man nach Alternativen für den Ver-

brennungsmotor?

• Wie verhalten sich Wirkungsgrad und Umweltverträg-

lichkeit von Verbrennungsmotoren und Elektromotoren im direkten Vergleich?

• Wie funktioniert ein Elektromotor?

• Was bedeutet „Elektrifizierung des Autos“?

• Warum haben nicht alle Autos einen Elektroantrieb?

• In welchen Bereichen besteht der hauptsächliche

Forschungsbedarf bei der Elektrifizierung von Autos?

Lehrerhinweise zu AB 12: Elektromagnetismus

Je nach Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler müssen die Begriffe „Magnetfeld“ und „Feldlinien“ wieder- holt oder besprochen werden. Dies kann auch anhand des Lehrerversuchs geschehen. Dabei sollten folgende Ergeb- nisse herausgearbeitet werden:

• Jeder Magnet hat zwei verschiedene Pole, einen magnetischen Nord- und einen magnetischen Südpol.

• An den Polen eines Magneten ist die magnetische Kraft am stärksten.

• Nähert man zwei Magnete mit ihren gleichen Polen, so stoßen sie sich ab, andernfalls ziehen sie sich an.

• Ein Magnet in der Nähe eines Körpers aus Eisen richtet dessen Elementarmagnete aus. Der Eisenkörper wird

magnetisiert, er wird zum magnetischen Dipol. Es gibt keine magnetischen Einzelpole.

• Im Wirkungsbereich um einen Magneten erfahren andere

Magnete Kräfte. Man nennt diesen Wirkungsbereich „magnetisches Feld“.

• Die Struktur eines Magnetfeldes wird durch Feldlinien be- schrieben.

28 10 Lehrerinformationen

Zu Versuch 2: Magnetische Wirkung des elektrischen Stroms:

Wichtig ist nur, dass sich bei Vertauschung des Plus- und Minusanschlusses an der Spule auch das Magnetfeld umpolt. Man sollte aber darauf achten, dass es nicht zu folgender Fehlvorstellung ≠ kommt:

≠ Pluspol an der Spule

≠ Minuspol an der Spule

Nordpol des Magnetfeldskommt: ≠ Pluspol an der Spule ≠ Minuspol an der Spule Südpol des Magnetfelds oder umgekehrt.

Südpol des Magnetfelds oder umgekehrt.der Spule ≠ Minuspol an der Spule Nordpol des Magnetfelds Um dieser falschen Vorstellung entgegenzuwirken, kann

Um dieser falschen Vorstellung entgegenzuwirken, kann man die Zusatzaufgabe stellen:

„Ändere bei gleicher elektrischer Polung den Wicklungssinn der Spule.“

Lehrerhinweise zu AB 13: Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

Zu Versuch 1:

Lernziel: Der Rotor wird durch magnetische Anziehung durch die beiden Magnete der Drehscheibe mitgenommen. Um den Rotor in eine Drehbewegung zu versetzen, braucht man ein magnetisches Drehfeld.

Zu Versuch 2:

Wichtiger Hinweis: Es müssen immer zwei Spulen in Reihe geschaltet werden (Netzteil 9 V, Spulen für 4,5 V ausgelegt, ca. 1,8 A)!

Anschlussplan für das Modell des Drehfeld-Elektromotors:

Anschlussplan für das Modell des Drehfeld-Elektromotors: Info: Auf der beiliegenden CD-ROM fi nden Sie die

Info:

Auf der beiliegenden CD-ROM finden Sie die Simulation eines Elektromotors, falls kein Modell zur Verfügung steht.

Im Unterrichtsgespräch kann erarbeitet werden, wie man ein solches magnetisches Drehfeld erzeugen kann, ohne selbst drehen zu müssen.

Man braucht mehrere Magnetpaare, die man zeitlich nacheinander ansteuern kann. nacheinander ansteuern kann.

Permanentmagnete müssen durch Elektromagnete er- setzt werden. setzt werden.

Nach Erklärung der Anschlussbox erarbeiten die Schüler aus- gehend von der Idee des Vorversuchs die
Nach Erklärung der Anschlussbox erarbeiten die Schüler aus-
gehend von der Idee des Vorversuchs die Schaltung zur Er-
zeugung des benötigten magnetischen Drehfeldes.
L1(+)
N(-)
L2(+)
N(-)
L3(+)
N(-)
1U
1V
A1
A2
2U
2V
A6
A3
4W
3W
2W
1W
3V
3U
A5
A4
4V
4U

Spule

A1

A2

A3

A4

A5

A6

Buchse

1U

1V

1W

4U

4V

4W

Anschluss

L1

L2

L3

2U

2V

2W

Buchse

2U

2V

2W

3U

3V

3W

Anschluss

4U

4V

4W

N

N

N

10 Lehrerinformationen

29

Zu Versuch 4:

Hier soll die Anwendung der Elektromaschine als Generator gezeigt werden. Anschließend soll die Rückgewinnung von Energie (Rekuperation) beim Elektrofahrzeug erarbeitet werden:

Immer dann, wenn der Fahrer vom Gaspedal geht oder

bremst, wird elektrische Energie zum Nachladen der Batterie gewonnen (Elektromaschine als Generator). Dadurch wird die Reichweite des Fahrzeugs erhöht. Die Elektromaschine läuft dann als Generator. Er wandelt mechanische Energie (Bewegungsenergie) in elektrische Energie um.

Energie (Bewegungsenergie) in elektrische Energie um. Info: Falls es nicht möglich ist, mit dem

Info:

Falls es nicht möglich ist, mit dem Drehfeld-Elektromotor oder der entsprechenden Simulation auf der CD- ROM zu arbeiten, können die Arbeitsblätter CD_E_AB10_1 bis 6 von der beiliegenden CD-ROM eingesetzt werden.

Weiterführende Texte zu AB 14: Die Elektrifizierung des Autos

Geschichte des Elektroantriebs

Die ersten Unternehmen, die eine Alternative zum Ver- brennungsantrieb als Kraftquelle für das Automobil ent- wickeln wollten, setzen auf Elektromotoren. Die Motor- fahrzeug- und Motorenfabrik Berlin-Marienfelde stellt bereits 1898 ihr erstes Elektrofahrzeug vor. Partner des Projekts ist die US-amerikanische Columbia Electric Company in Connecticut, die bis 1918 Elektroautos baut. 1899 bietet die Motorfahrzeug- und Motorenfabrik Berlin-Marienfelde auf der Basis des amerikanischen Patents vier verschiedene Personenwagen an. Ihr Elektromotor überträgt seine Kraft über einen Zahnradantrieb auf die Hinterachse. Mit der schnellen Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors kann das Elektromobil nach dem System Columbia Electric jedoch nicht mithalten. So wird die Produktion in Berlin-Marienfelde bereits 1902 wieder eingestellt. Der erste Mercedes mit elektrischem Antrieb entsteht 1907 in Wien. Insbesondere für Feuerwehren und Busse werden die Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Electrique eingesetzt. Für

solche Elektroautos entscheidet sich 1908 auch die Berliner Feuerwehr, als ein neuer Löschzug mit vier Mercedes- Electriques in Dienst gestellt wird. Das erste Konzept für einen modernen Elektrotransporter entsteht bei Mercedes-Benz 1972. 1988 bringt die Firma erste Transporter mit Elektro- antrieb auf den Markt. 1993 entsteht ein Prototyp auf Basis der C-Klasse mit Asynchron-Elektromotor als Antrieb. Zebra- Hochenergiebatterien von AEG geben dem Konzeptfahrzeug eine Reichweite von 120 Kilometern. In den folgenden Jahren entstehen Versuchsfahrzeuge mit Hochenergiebatterien vom Typ Zebra auch auf Basis des Transporters Vito 108 E und der A-Klasse. Batteriefahrzeuge stellen jedoch, umwelt- politisch gesehen, letztlich nur eine Notlösung dar, denn die Schadstoffemissionen entstehen bei der Stromerzeugung in den Kraftwerken. Hybridantriebe und auf lange Sicht ge- sehen Brennstoffzellenfahrzeuge mit der Stromerzeugung an Bord, bieten die deutlich besseren fahrdynamischen und wirtschaftlichen Alternativen.

30 10 Lehrerinformationen

Weiterführende Infos zu AB 15: Warum haben noch nicht alle Autos einen Elektroantrieb?

Lithium-Ionen-Batterien

Entscheidende Voraussetzung für alle Elektroantriebssysteme ist ein leistungsfähiger, sicherer und zuverlässiger Energie- speicher. Die Leistungsfähigkeit des gesamten elektrischen Systems im Automobil wird wesentlich durch die Batterie mitbestimmt. Neben spezifischen Leistungsmerkmalen – vor allem der Speicherkapazität – muss die Batterie eine lange Lebensdauer sowie hohe Crash-Sicherheit aufweisen und recyclingfähig sein. Beste Voraussetzungen bietet die neue Lithium-Ionen-Batterie. Ihre Vorteile liegen insbesondere in ihren kompakten Abmessungen, kombiniert mit einer deut- lich höheren Leistungsfähigkeit im Vergleich zu herkömm- lichen Batterietechnologien. Weitere Fortschritte verspricht die Lithium-Ionen-Flachzelle mit höherer Energiedichte und noch kompakteren Abmessungen.

Dank des leistungsfähigen Kühlsystems und des intelligenten Temperaturmanagements arbeitet die Lithium-Ionen-Batterie immer im optimalen Temperaturbereich zwischen 15 und 35 °C. So werden klimaunabhängige Zuverlässigkeit sowie volle Leistungsfähigkeit und ein hervorragendes Kaltstart- verhalten über die gesamte Lebensdauer sichergestellt. Eine unter Großserienbedingungen kostengünstige Produktion der Lithium-Ionen-Batterie ist die Voraussetzung für eine breite Anwendung im Automobilbereich. Deshalb wird an der Zellstandardisierung dieser Batterietechnologie gearbeitet. Entwicklungsziel ist eine standardisierte, industrialisierte Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sowohl für Hybrid- als auch für Brennstoffzellen- und reine Batteriefahrzeuge. 2012 soll die Serienproduktion starten.

Wie funktioniert eine Lithium-Ionen-Batterie?

Die CERIO ® Batteriezellen von Li-Tec bestehen aus drei Hauptkomponenten:

• einer positiven Elektrode aus einem Lithium-Metalloxid auf einem Aluminiumableiter (1 Kathode),

• einer negativen Elektrode mit Graphit als Hauptbestandteil auf einem Kupferableiter (2 Anode),

• einem hochmolekularen Ionenleiter mit einer keramischen Trennmembran (3), die Kathode und Anode zuverlässig voneinander trennt und somit den inneren Kurzschluss verhindert.

Dank seiner porösen Struktur lässt die Membran die Lithium- Ionen passieren (4). Diese wandern beim Laden der Zellen von der Kathode durch den Ionenleiter mit der Trennmembran zur Anode. Beim Entladen wandern die Lithium-Ionen zurück zur Kathode. Dabei wird die elektrische Energie wieder frei- gesetzt.

Quelle: Li-Tec Battery GmbH / Internet: http://www.li-tec.de/technologie/funktion.html

3 2 + + + + + + + + + + + 1 44
3
2
+
+
+ +
+
+
+
+
+
+
+
1
44

Zusatzangebot Batterien als Energiespeicher / Funktion einer Batterie

Bei Bedarf oder Wiederholung kann das Arbeitsblatt CD_E_AB10_1 von der beiliegenden CD-ROM kopiert werden. Die Lösung CD_E_AB10_1L finden Sie ebenfalls auf der CD-ROM.

31

11 Alternativen – warum und welche?

31 11 Alternativen – warum und welche? Info: Kraftstoffe aus Erdöl bestehen aus einem begrenzten Rohstoff

Info:

Kraftstoffe aus Erdöl bestehen aus einem begrenzten Rohstoff (fossile Rohstoffe), sie haben einen schlechten Wirkungs- grad und sie werden verantwortlich gemacht für den „Treibhauseffekt“. Deswegen sucht man nach Alternativen.

1. Sieh dir das nebenstehende Diagramm an und beantworte folgende Fragen und Aufgaben.

a) Berechne den CO 2 -Ausstoß in t durch den Ver-

kehr weltweit in den Jahren 1971 und 2007.

t durch den Ver- kehr weltweit in den Jahren 1971 und 2007. b) Berechne den gesamten
t durch den Ver- kehr weltweit in den Jahren 1971 und 2007. b) Berechne den gesamten

b) Berechne den gesamten CO 2 -Ausstoß in China und Indien sowie in den USA und in Deutschland. Stelle die Ergebnisse in

Mrd. t für die Jahre 1971 und 2007 tabellarisch gegenüber.

Mrd. t für die Jahre 1971 und 2007 tabellarisch gegenüber. Jahr China Indien USA Deutschland 1971

Jahr

China

Indien

USA

Deutschland

1971

       

2007

       

c) Kennzeichne in der Tabelle mit einem schwarzen (Mehrausstoß) oder einem blauen (weniger Ausstoß) Pfeil die jeweiligen

Staaten.

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CD_E_AB11_1

32 11 Alternativen – warum und welche?

d) Welche Gründe könnten für das starke Ansteigen des CO 2 -Ausstoßes in China und Indien vorliegen?

des CO 2 -Ausstoßes in China und Indien vorliegen? e) Überlege, warum laut Schaubild in den

e) Überlege, warum laut Schaubild in den USA, in Japan und in Deutschland der prozentuale Anteil des CO 2 -Ausstoßes zurückgegangen sein könnte.

f) Was fällt dir in der Tabelle zu Aufgabe b) auf? Betrachte die von dir eingezeichneten Pfeile und schreibe eine Erklärung auf.

2. Berechne anhand der folgenden Angaben, wie viel Energie in kWh ein Deutscher durchschnittlich im Verkehr pro

Jahr verbraucht (nimm an, dass CO 2 -Ausstoß und Energieverbrauch proportional sind).

10,88 t CO 2 produziert jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr; davon ent- fallen 2,52 t
10,88 t CO 2 produziert jeder Deutsche
durchschnittlich im Jahr; davon ent-
fallen 2,52 t auf den Verkehr.
Der Primärenergieverbrauch pro Person
beträgt hierzulande 48.000 kWh/a.

3. Überlege, in welchen Bereichen man nach Alternativen für fossile Brennstoffe sucht und begründe deine Aussage.

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CD_E_AB11_2

11 Alternativen – warum und welche?

33

4. Das Diagramm zeigt die Entwicklung des Straßenverkehrs in Deutschland von 1960 bis 2030.

700

%

500

300

100

Einführung Dreiwegekatalysator Fahrleistung CO 2 HC CO NO x PM
Einführung Dreiwegekatalysator
Fahrleistung
CO 2
HC
CO
NO x
PM

1960

1970

1980

1990

2000

2010

2020

2030

a) Recherchiere (z.B. im Internet) die Bedeutungen der einzelnen Abkürzungen und ergänze die Steckbriefe.

NO x CO 2 HC (oder CH) Name: Name: Name: Steckbrief: Steckbrief: Steckbrief: CO PM
NO x
CO 2
HC (oder CH)
Name:
Name:
Name:
Steckbrief:
Steckbrief:
Steckbrief:
CO
PM
Name:
Name:
Steckbrief:
Steckbrief:
Steckbrief: CO PM Name: Name: Steckbrief: Steckbrief: Info: Ein Katalysator ermöglicht oder beschleunigt eine

Info:

Ein Katalysator ermöglicht oder beschleunigt eine chemische Reaktion ohne sich selbst zu verändern. Ein Dreiwege-Katalysator im Kfz wandelt Kohlenstoffmonooxid, Kohlenwasser- stoffe und Stickstoffoxide um in Kohlenstoffdioxid, Stickstoff (Hauptbestandteil der Luft) und Wasser(dampf).

b) Schreibe zusammen mit deinem Banknachbarn/deiner Banknachbarin ein Referat (max. 1 DIN-A4-Seite) über die Zusammenhänge, die das Diagramm in Auf- gabe 4 aufzeigt. Gehe dabei auf Fahrleistungen, Katalysator und Schadstoffe ein.

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HC CO NO X
HC
CO
NO X
freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 HC CO NO X H 2
H 2 O CO 2 N 2
H 2 O
CO 2
N 2

CD_E_AB11_3

34 11 Alternativen – warum und welche?

5. Diskutiere die folgenden Abbildungen.

25% Wirkungsgrad
25%
Wirkungsgrad
Getriebe Verbrennungs- Tank motor Rad
Getriebe
Verbrennungs-
Tank
motor
Rad
75% Wirkungsgrad
75%
Wirkungsgrad

Differenzial

Elektro- Leistungs- Batterie motor elektronik Rad
Elektro-
Leistungs-
Batterie
motor
elektronik
Rad
 

Verbrauch

Energiekosten

CO 2 -Ausstoß

Benzinmotor

6 L/100 km ≈

1,40 €/L

2,36 kg/L

Dieselmotor

60

kWh/100 km

1,20 €/L

2,65 kg/L

Elektroantrieb

20

kWh/100 km

0,20 €/kWh

520 g/kWh (Strommix EU)

a) Worauf bezieht sich die Angabe des Wirkungsgrades?

b) Welche Energie muss zum Vergleich der Antriebe herangezogen werden?

c) Ermittle und vergleiche die Kosten pro gefahrenem km bei Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor und beim

Elektroauto.

mit herkömmlichem Verbrennungsmotor und beim Elektroauto. d) Ermittle und vergleiche den CO 2 -Ausstoß pro

d) Ermittle und vergleiche den CO 2 -Ausstoß pro gefahrenem km bei Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor und beim

Elektroauto.

mit herkömmlichem Verbrennungsmotor und beim Elektroauto. © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

CD_E_AB11_4

12 Elektromagnetismus

A Lehrerversuch zum Elektromagnetismus

Materialliste:

1 Stabmagnet

1 Plexiglasplatte

mehrere Magnetnadeln

35

1 Stabmagnet 1 Plexiglasplatte mehrere Magnetnadeln 35 1. Beobachte den Lehrerversuch zum Elektromagnetismus. Was

1. Beobachte den Lehrerversuch zum Elektromagnetismus. Was zeigen die Magnetnadeln an?

B Schülerversuch 1 zum Elektromagnetismus

Materialliste:

1 Stabmagnet

1 Plexiglasplatte

Eisenfeilspäne

1 Stabmagnet 1 Plexiglasplatte Eisenfeilspäne 2. Streue die Eisenfeilspäne auf die Plexiglasplatte. Was

2. Streue die Eisenfeilspäne auf die Plexiglasplatte. Was beobachtest du? Erkläre deine Beobachtung.

3. Zeichne das Feldlinienbild.

Erkläre deine Beobachtung. 3. Zeichne das Feldlinienbild. © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge

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CD_E_AB12_1

36 12 Elektromagnetismus

C Schülerversuch 2: Magnetische Wirkung des elektrischen Stroms

Materialliste:

1 Eisenschraube (z.B. Länge 70 mm, Durch- messer 10 mm) ca. 1,40 m isolierter Kupfer- draht (z.B. Durchmesser 0,8 mm)

1 Magnetnadel drehbar gelagert Eisenfeilspäne

1 Plexiglasplatte

1 Netzgerät

Kabel

2 Krokodilklemmen

1 Plexiglasplatte 1 Netzgerät Kabel 2 Krokodilklemmen 4. Wickle den isolierten Draht auf die Eisenschraube (siehe

4. Wickle den isolierten Draht auf die Eisenschraube (siehe Abb.). Dies ergibt eine „Spule mit Eisenkern“. Schließe die Spule

an das Netzgerät an und überprüfe ihre magnetische Wirkung.

5. Untersuche, wo die Spule ihren magnetischen N-Pol bzw. S-Pol hat. Was ändert sich, wenn du den Plus- und Minus-

anschluss an der Spule vertauschst?

6. Zeichne auch für diesen Versuch

das Feldlinienbild.

6. Zeichne auch für diesen Versuch das Feldlinienbild. 7. Vergleiche die beiden Magnetfelder. Beschreibe deine

7. Vergleiche die beiden Magnetfelder. Beschreibe deine Beobachtungen.

8. Welche Vorteile bieten Elektromagnete gegenüber Stabmagneten?

9. Welche Anwendungen von Elektromagneten kennst du?

37

13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

Materialliste für alle Versuche:

Das Modell des nachfolgend beschriebenen Drehfeld-Elektromotors wurde in der Ausbildungswerkstatt der Daimler AG hergestellt.

Drehfeld-Elektromotor Permanentmagnet Lämpchen (3,8 V, 70 mA) Lämpchenfassung Kabel

A Schülerversuch 1

a) Untersuche die magnetische Polung der Permanentmagnete der Drehscheibe und des Rotors und zeichne sie in die folgende Abbildung ein.

Drehscheibe Rotor
Drehscheibe
Rotor

b) Befestige die Drehscheibe mit zwei Inbus-Schrauben an der Grundplatte mit Rotor. Drehe jetzt die Scheibe von Hand. Was beobachtest du? Erkläre die Beobachtung.

38 13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

Modell eines Drehfeld-Elektromotors

Drehfeld-Elektromotors Modell eines Drehfeld-Elektromotors Grundplatte mit Permanentmagnet-Rotor Stator mit 6 Spulen

Grundplatte mit Permanentmagnet-Rotor

Drehfeld-Elektromotors Grundplatte mit Permanentmagnet-Rotor Stator mit 6 Spulen Drehscheibe mit zwei Permanentmagneten

Stator mit 6 Spulen

Grundplatte mit Permanentmagnet-Rotor Stator mit 6 Spulen Drehscheibe mit zwei Permanentmagneten Box mit Tastschaltern

Drehscheibe mit zwei Permanentmagneten

Stator mit 6 Spulen Drehscheibe mit zwei Permanentmagneten Box mit Tastschaltern zur manuellen Ansteuerung der Spulen

Box mit Tastschaltern zur manuellen Ansteuerung der Spulen

Box mit Tastschaltern zur manuellen Ansteuerung der Spulen Box zur elektronischen Ansteuerung © Als Kopiervorlage

Box zur elektronischen Ansteuerung

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

CD_E_AB13_2

13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

39

B Schülerversuch 2

Ersetze die Drehscheibe durch die Scheibe mit den Spulen. Sie bildet den „Stator“ des Elektromotors.

Versuchsziel:

Durch Anschließen der Spulen an die Tasterbox soll der Rotor beim Drücken der Taster in eine Drehbewegung versetzt werden.

Hinweise – unbedingt beachten:

• Die Spulen sind für 4,5 V ausgelegt, weshalb immer 2 Spulen in Reihe geschaltet werden müssen (Netzteil 9 V).

• Beim Einschalten der Spulenströme geben die Leuchtdioden die magnetische Polung der Elektromagnete auf der Außen- seite des Stators an:

Grün Südpol

auf der Außen- seite des Stators an: Grün Südpol Rot Nordpol Vorüberlegungen: a) Die Elektromagnete sollen

Rot

auf der Außen- seite des Stators an: Grün Südpol Rot Nordpol Vorüberlegungen: a) Die Elektromagnete sollen

Nordpol

Vorüberlegungen:

a) Die Elektromagnete sollen die gleiche magnetische Polung wie die Permanentmagnete des Versuchs 1 haben. Zeichne

die Pole ein.

A2 A1 A3 A6 A4 A5
A2
A1
A3
A6
A4
A5

b) Um den Rotor weiterzudrehen, müssen beim Betätigen eines Tasters jeweils gleichzeitig zwei Spulen eingeschaltet werden

(diese Spulen müssen hintereinandergeschaltet werden!). Welche Spulenpaare sind zu bilden?

40 13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

Aufgaben:

1. Schließe zunächst nur das erste Spulenpaar an die Anschlüsse L1 und N des Tasters 1 an und lass‘ die Schaltung vom

Lehrer kontrollieren.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Spulen eine magnetische Polung gemäß Vorüberlegung a haben

(beachte: Leuchtdiode grün

Der Rotor muss jetzt beim Drücken des Tasters von den beiden Spulen angezogen werden.

Zeichne die Beschaltung der Spulen in die Abbildung ein.

Zeichne die Beschaltung der Spulen in die Abbildung ein. Südpol). L1(+) N(-)   L2(+)    

Südpol).

L1(+)

L1(+)
L1(+)

N(-)

 

L2(+)

   
L2(+)    
   

N(-)

N(-)
   

L3(+)

 
L3(+)  
 
 

N(-)

 
 

1U

A1 2U
A1
2U
A2 2V
A2
2V

1V

A6 4W 3W 3V A5 4V
A6
4W
3W
3V
A5
4V
A3 2W 3U A4 4U
A3
2W
3U
A4
4U

1W

2. Schließe jetzt das zweite und dann das dritte Spulenpaar entsprechend Aufgabe1 an und betätige jeweils die zugehörigen

Taster. Vervollständige den Schaltplan von Aufgabe 1.

3. Versetze nun den Rotor durch Drücken der drei Taster in eine Rotationsbewegung.

4. Vergleiche die Beobachtungen von Versuch 1 und Versuch 2.

Überlege, inwiefern es sich bei diesem Modell um einen „Drehfeldmotor“ handelt.

13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

41

C Schülerversuch 3: Elektronische Ansteuerung der Spulenpaare

Die Ansteuerung der Spulenpaare soll nun automatisch erfolgen.

Schließe die Ansteuerbox gemäß der Anschlussskizze an das Motormodell an. Die Drehzahl lässt sich mit dem Drehknopf regeln.

rot 1. Spulenpaar schwarz rot 2. Spulenpaar schwarz rot: + rot 3. Spulenpaar schwarz blau:
rot
1.
Spulenpaar
schwarz
rot
2.
Spulenpaar
schwarz
rot: +
rot
3.
Spulenpaar
schwarz
blau: –
schwarz rot: + rot 3. Spulenpaar schwarz blau: – Wichtige Hinweise für den Betrieb: • Bei

Wichtige Hinweise für den Betrieb:

• Bei mittlerer Stellung des Drehknopfs starten (ca. 1/3 aufgedreht)

• Rotor zum Starten evtl. von Hand antreiben

• Steigere die Drehzahlen durch langsames Drehen des Drehknopfes, damit der Motor die Synchronisierung nicht verliert.

D Schülerversuch 4: Rekuperation

Schließe an die Anschlüsse eines Spulenpaares ein Lämpchen an (3,8 V, 70 mA). Wickle um die Achse des Rotors eine Schnur und versetze damit den Rotor in eine Drehbewegung.

a) Was beobachtest du?

b) Wozu kann man die „Elektromaschine“ also auch benutzen? Kennst du eine solche Maschine aus dem Alltag?

c) Inwiefern handelt es sich bei der hier gemachten Beobachtung um eine Umkehrung des Vorganges aus Versuch 3?

42 13 Aufbau und Funktion eines Drehfeld-Elektromotors

5. Das Manuskript für einen Vortrag über Rekuperation ist hier als „Ideenskizze“ abgedruckt. Benutze die Bausteine und schreibe einen Vortrag (ca. ½ Seite DIN-A4) unter folgenden Gesichtspunkten.

Was versteht man unter Rekuperation?

Wann findet beim Kraftfahrzeug eine Rekuperation statt?

Was wird durch die Rekuperation erreicht?

• Diese gespeicherte Energie kann genutzt werden, um den Elektromotor anzutreiben.

• Die durch Rekuperation gewonnene Energie reduziert den Kraftstoffverbrauch von Hybridfahrzeugen.

• Immer wenn ein Fahrzeug abgebremst wird, geht normalerweise sehr viel Energie „verloren“: Die Bewegungsenergie wird an den Bremsen in Wärme umgewandelt.

• Bei der Rekuperation wird die beim Bremsen normalerweise als Wärme anfallende Energie in Strom umgewandelt und dann in einem Akku oder Kondensator gespeichert.

• Beim Bremsen kann die meiste Energie zurückgewonnen und gespeichert werden.

• Rekuperation steht für „Rückgewinnung“ und meint die Rückgewinnung von Energie.

• Die meisten Hybridautos sind mit speziellen Bremsanlagen ausgestattet, die bei Betätigung elektrische Energie er- zeugen und den Energiespeicher speisen.

• Überschüssige kinetische Energie eines fahrenden Autos wird nicht einfach ungenutzt in Wärme ungewandelt, sondern stattdessen in elektrische Energie.

• Die Umwandlung der Bewegungsenergie kann unterschiedlich erfolgen.

• Auch der Elektromotor selbst kann zur Rückgewinnung der Energie eingesetzt werden. Er funktioniert dann wie eine Motorbremse: Die Reifen übertragen die Bewegungsenergie über den Antriebsstrang zum Elektromotor, der als Dynamo agiert und Strom erzeugt.

• Bei Elektroautos trägt Rekuperation unmittelbar zu einer spürbaren Erhöhung der Reichweite bei.

43

14 Die Elektrifizierung des Autos

1. Überlege, wo überall in einem Kraftfahrzeug Elektromotoren eingesetzt werden bzw. welche Systeme elektrisch oder elektronisch gesteuert/geregelt werden. Ergänze die Mindmap.

Elektrik im Auto
Elektrik im
Auto
werden. Ergänze die Mindmap. Elektrik im Auto Info: Noch vor 30 Jahren wurden die meisten Bauteile

Info:

Noch vor 30 Jahren wurden die meisten Bauteile im Auto mechanisch bedient und geregelt. Inzwischen werden selbst in Kleinwagen überwiegend Elektromotoren eingesetzt. Nur beim Antrieb selbst dominiert fast ausschließlich der Verbrennungsmotor. Ein Blick zurück offenbart aber Erstaunliches

2. Beantworte die folgenden Quizfragen:

Autos mit elektri- schem Antrieb gibt es seit 30 Jahren mehr als 100 Jahren ca.
Autos mit elektri-
schem Antrieb gibt
es seit
30 Jahren
mehr als 100
Jahren
ca. 10 Jahren
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Autos mit Verbrennungs- antrieb Elektroantrieb Dampfantrieb
Zu Beginn des
20. Jahrhunderts
gab es Autos mit
Verbrennungs-
antrieb
Elektroantrieb
Dampfantrieb
Der Anteil des Ver- brennungsmotors betrug zu Beginn der Automobilent- wicklung ca. 22% fast 100%
Der Anteil des Ver-
brennungsmotors
betrug zu Beginn
der Automobilent-
wicklung
ca. 22%
fast 100%
unter 10%

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

Der Anteil an Elek- troautos betrug zu Beginn der Automo- bilentwicklung knapp 40% fast 100%
Der Anteil an Elek-
troautos betrug zu
Beginn der Automo-
bilentwicklung
knapp 40%
fast 100%
unter 10%
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44 14 Die Elektrifizierung des Autos

3. Hier sind mehr als 100 Jahre Entwicklungsgeschichte elektrischer An- triebstechnik zu sehen – leider durcheinander geraten. Ordne die Texte den Bildern zu, indem du die Jahreszahl aus den Bildern in den passenden Text setzt.

1902

Mercedes-AMG entwickelt einen elektrisch angetriebenen Sport- wagen mit kraftvollem, emissions- freiem Antrieb. Spitzenleistung: 392 kW V max: > 200 km/h Reichweite: 150–180 km Ladezeit 100%: 8 h (über Nacht)

 

Zieleinlauf eines Rennwagens mit Hybridantrieb und elektrischen Radnabenmotoren in den Vorder- rädern.

1906

 
   

1908

Der erste elektrisch betriebene Automobil-Feuerlöschzug Deutschlands bei der Berliner Feuerwehr.

 

Start eines Modellversuchs mit Elektro-Hybridbussen im regulären Linienverkehr.

 

1972

   

Der smart electric drive geht in Serienproduktion.

1979

Hier ist der erste Elektrotrans- porter mit Batteriewechseltechnik (Versuchsfahrzeug).

 
     
 

Einer der ersten Elektrowagen:

Daimler präsentiert seinen ersten Elektro-Pkw mit einer 600 (!) Kilogramm schweren Nickel-Eisen- Batterie.

 

Hybridfahrzeuge werden als „Mercédès Mixte“, batterie- elektrische Fahrzeuge als „Mercédès Electrique“ angeboten.

1982

 

2009

 

2010

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
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2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2
2010 © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010 CD_E_AB14_2

CD_E_AB14_2

14 Die Elektrifizierung des Autos

4. Die beiden Abbildungen zeigen zwei Antriebskonzepte.

a) Übersetze die englischen Begriffe und erkläre sie ggf.

On board charger Power distributor Power electronics Electric motor High voltage battery
On board charger
Power distributor
Power electronics
Electric motor
High voltage battery
Combustion engine Range extender Power electronics Fuel tank Electric motor High voltage battery
Combustion engine
Range extender
Power electronics
Fuel tank
Electric motor
High voltage battery

Bild 1

Bild 2

45

46 14 Die Elektrifizierung des Autos

b) Vergleiche die beiden Antriebskonzepte. Worin unterscheiden sie sich?

c) Welchen Grund könnte es für das Antriebskonzept in Bild 2 geben? Lege deinen Überlegungen den Begriff Range extender

zugrunde.

5. Lokal emissionsfrei fahren hat sich ein Automobilhersteller auf die Fahnen geschrieben.

a) Nutze die folgenden Wortbausteine für einen kleinen Vortrag, der den Begriff erläutert.

emissionsfreie

Energieumsetzung

Stadtverkehr

elektrischer

Strom

Batterien

Nahverkehr

„lokal“

elektrischer

Antrieb

Primärenergie

Nahverkehr „lokal“ elektrischer Antrieb Primärenergie saubere Luft Emissionen b) Gestalte eine Wandzeitung mit

saubere

Luft

Emissionen

b) Gestalte eine Wandzeitung mit Informationen und Bildern aus dem Internet zum Thema „Lokal emissionsfreie Mobilität“.

Gehe dabei auf die Aspekte aus Aufgabe 5a) ein.

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47

15 Warum haben noch nicht alle Autos einen Elektroantrieb?

1. Folgende Berechnungen über eine Fahrstrecke von 500 km ermöglichen einen Vergleich zwischen herkömm- lichem Kraftstoff und Akkus für einen Elektroantrieb. Ergänze die fehlenden Werte in der Tabelle.

a) Wie hoch ist der Energiebedarf in L und kWh bei Kraftstoff (Benzin) und bei Akkus für Elektroantrieb?

b) Wie viel wiegt die benötigte Menge Kraftstoff?

c) Wie groß wäre demgegenüber die Masse eines Lithium-Ionen-Akkus?

d) Forschungsbedarf: Wie hoch müsste die Energiedichte eines Akkus sein bei einem angenommenen Gewicht von 90 kg?

e) Diskutiere die Ergebnisse.

Energiespeicher

Kraftstoff für Verbrennungsmotor

Lithium-Ionen-Akkus

noch zu entwickelnder Akku für Elektroantrieb

Energiedichte

12 kWh/kg (9 kWh/L)

0,14 kWh/kg

?

Reichweite

 

500 km

Verbrauch*

?

?

?

Masse**

?

?

90 kg***

* bei 6 L/100 km; Energiebedarf bei Elektroantrieb angenommen mit 20 kWh/100 km ** Dichte Benzin 740 kg/m 3 , *** angenommen als „Wunschgewicht“

740 kg/m 3 , *** angenommen als „Wunschgewicht“ Info: Das Aufl aden von Batterien erfordert einen
740 kg/m 3 , *** angenommen als „Wunschgewicht“ Info: Das Aufl aden von Batterien erfordert einen

Info:

Das Aufladen von Batterien erfordert einen größeren Zeitbedarf, sodass als Tankstellen vor allem Garagen, Parkhäuser oder Parkplätze infrage kommen. Meistens wird man sein Elektroauto über Nacht in der heimischen Garage „auf- tanken“. Ein normaler Hausanschluss hat 230 V Spannung bei 16 A. Vorwissen: P = U · I

2. Welche Ladezeit ist für die Akkus für Elektroantrieb erforderlich, wenn man am nächsten Tag 100 km weit fahren möchte?

h, wenn man am nächsten Tag 100 km weit fahren möchte? © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

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48 15 Warum haben noch nicht alle Autos einen Elektroantrieb?

3.

a) Bestimme die ungefähre Masse der Batterie dieses „smart fortwo electric drive“.

der Batterie dieses „smart fortwo electric drive“. b) Errechne und diskutiere die Kosten für die Batterie

b) Errechne und diskutiere die Kosten für die Batterie des abgebildeten smarts (Automobilhersteller berechnen die „Batterie-System-Kosten“ bei 20.000 Einheiten/Jahr mit 500 €/kWh).

Technische Daten

Fahrzeugtyp

smart fortwo (BR451)

 

Permanenterregter

Synchron-Elektromotor

Antrieb

Leistung (Continous / Peak):

35

kW / 50 kW

Max. Drehmoment: 130 Nm

Verbrauch

~13 kWh /100 km

Reichweite

150

km (100 miles)

Höchstgeschw.

125

km/h (78 mph)

Beschleunigung

11,5 s (0-100 km/h)

 

Flüssiggekühlte Li-Ionen- Batterie,

Batterie

Leistung (Continuos / Peak)

35

kW / 55 kW;

Kapazität: 17,6 kWh

/ Peak) 35 kW / 55 kW; Kapazität: 17,6 kWh 4. Notiere alle Punkte, die die

4. Notiere alle Punkte, die die Forscher/Forscherinnen und Entwickler/innen zur Verbesserung des Elektroan-

triebs noch abarbeiten müssen.

Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du
Verbesserung des Elektroan- triebs noch abarbeiten müssen. 5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du

5. Stell dir vor: Auf der Straße siehst du das nebenstehende Auto.

a) Was bedeutet das Wort „Hybrid“?

b) Worauf könnte sich das Wort Hybrid beim Auto beziehen?

b) Worauf könnte sich das Wort Hybrid beim Auto beziehen? c) Welche Kombination wird wahrscheinlich eingesetzt?

c) Welche Kombination wird wahrscheinlich eingesetzt?

49

16 Zum Trainieren und Merken

1. Kreuzworträtsel: Wichtige Begriffe aus den Bereichen „Alternativen zum Verbrennungsmotor“, „Batterie“ und „Elektromotor“ werden hier gesucht. Viel Vergnügen.

1 2 34 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1
2
34
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27

waagerecht

24 entsteht durch magnetische Materialien oder elektrische Ströme

1

einer der Hauptverursacher von CO 2 -Emissionen

25 Hauptbestandteil der Luft

4

lat. Bezeichnung für „örtlich“

26 so wird Spannung im Generator erzeugt

6

deutscher Name für combustion engine

27 daran mangelt es noch beim Elektroauto

9

Name für Reaktion, bei der Oxidations- und Reduktionsvorgänge ablaufen

senkrecht

10

giftiger Bestandteil unvollständiger Verbrennungen (Abkürzung)

2

Alternative für Verbrennungsmotor

11

Elektrode, an der Reduktionsvorgänge ablaufen

3

Größe, die die Häufigkeit von Umdrehungen angibt

12

Maß für Energiegehalt/Masse

5

Einheit für Stromstärke

13

Einheit für Spannung

7

bewegliches Teil im Elektromotor

15

Elektrode, an der Oxidationsvorgänge ablaufen

8

ändern der magnetischen Richtung

17

bezeichnet allgemein die Einrichtungen, die notwendig sind, dass

14

wandelt mechanische Energie um in elektrische

z.B. der Verkehr funktioniert

16

was bedeutet PM (Dieselkraftstoff)?

18

Name für einen Energiespeicher

22

unterschiedliche Antriebsarten in einem Fahrzeug

19

sorgt für saubere Abgase

23

Name eines kleinen Autos, das auch mit Elektroantrieb hergestellt

20

Land mit dem höchsten CO 2 -Ausstoß (im Diagramm)

wird

21

wiederaufladbare Batterie

23

feststehendes Teil im Elektromotor

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

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50 16 Zum Trainieren und Merken

2. „Wer wird Wissensmillionär?“ – Kreuze bei den folgenden Fragen die richtigen Antworten an. Die Lösungsbuch- staben verraten dir, was u.a. bei Antriebsbatterien für Elektroautos noch verbessert werden muss.

a) Combustion engine heißt übersetzt

h) Feldlinien entstehen durch

B
B

Verdichtungsmaschine

D
D

magnetische Krafteinwirkung

F
F

Explosionsmaschine

S
S

Eisenteile

E
E

Verbrennungsmotor

U
U

Traktorfurchen

b) Anode und Kathode sind

i) Ein Fahrzeug mit zwei unterschiedlichen Antrieben

nennt man

P
P

Elektronen

N
N

Elektroden

M
M

Hydrid

E
E

Elektorate

I
I

Hybrid

 
F
F

Hyazinth

c) Die größten CO 2 -Emissionen entstehen

O
O

im Haushalt

j) Das klimaschädigende Gas aus fossilen Verbrennun- gen heißt

R
R

im Verkehr

E
E

in Elektrizitäts- und Heizkraftwerken

W
W

Kohlenstoffmonoxid

 
C
C

Kohlenstoffdioxid

d)

PM ist die Abkürzung für

S
S

Kohlenwasserstoff

I
I

Parts of Mobility

k)

Die Wiedergewinnung von (Brems)-Energie im Fahr-

E
E

Partikelmeter

zeug ist die

R
R

Partikelmasse

 
R
R

Reduktion

e)

Moderne Akkus heißen nach dem Metall

H
H

Rekuperation

 
Y
Y

Regeneration

G
G

Lithium

U
U

Blei

l) Folgende Energieart ist keine Primärenergie:

E
E

Platin

 
B
B

Sonnenenergie

f)

Eine wiederaufladbare Batterie heißt

L
L

Erdöl

 
T
T

Wärmeenergie

I
I

Akkumulator

O
O

Aquädukt

m) In Batterien ergibt

N
N

Akkolade

„Stärke des Entladungsstromes • Entladungszeit“ die

g)

Spannung wird im Generator erzeugt durch

E
E

Kapazität

 
A
A

Leistung

G
G

Intention

T
T

Spannung

E
E

Induktion

A
A

Innovation

Hier besteht noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf bei Antriebsbatterien:

Forschungs- und Entwicklungsbedarf bei Antriebsbatterien: © Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge

© Als Kopiervorlage freigegeben. GENIUS – Die junge WissensCommunity von Daimler, Stuttgart 2010

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Bildquellennachweis

Umschlag: Schwarz Gruppe Grafikdesign, Stuttgart 15, 16, 17 Dr. Tilmann Berger, Josef Maier 12, 13, 14, 32, 33, 44, 45, 48, 57, 58, 60, 65, 66, 68, 69, 71 Daimler AG, Stuttgart 19, 20, 21, 22, 23, 28, 30, 40, 41, 46, 52, 54, 55, 61, 62, 63, 72 Arno Pfeuffer, Kürnach 74 Grin 31 Picture-Alliance 56, 62 Volker Rust, Helmut Graf 35, 35, 36, 38 Dieter Schaich, Markus Röscheisen 59 Wikipedia

1. Auflage 2010

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwillung des Verlages. Hinweis § 52 a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung eingescannt und in ein Netzwerk eingestellt werden. Dies gilt auch für In- tranets von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen. Fotomechanische oder andere Wiedergabeverfahren nur mit Genehmigung des Verlages.

Eine Zusammenarbeit des Genius Projektteams der Daimler AG und der Klett MINT GmbH © Daimler AG, Stuttgart und Klett MINT GmbH, Stuttgart

Autorin und Autoren: Hanne Lier, Stuttgart; Dr. Tilmann Berger, Sindelfingen; Helmut Graf, Wörth; Josef Maier, Stutt- gart; Markus Röscheisen, Esslingen; Volker Rust, Karlsruhe; Dieter Schaich, Kirchheim unter Teck

Autoren der Elektromotor-Simulation auf CD-ROM: Leonard Doyle, Karlsruhe; Joscha Krug, Karlsruhe

Redaktion: Hanne Lier, Stuttgart Projektkoordination und Herstellung: Petra Wöhner

Umschlag und CI: Schwarz Gruppe Grafikdesign, Stuttgart Gestaltung Inhalt: Gabriele Kiesewetter, Jung Medienpartner, Limburg Illustrationen: Arno Pfeuffer, apmedia-design, Kürnach Bildbearbeitung: Till Traub, Bildwerkstatt, Leonberg HTML-Rahmen der Motor-Simulation: cobra youth communications GmbH, Berlin