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WIE DU INNERLICHEN FRIEDEN
FINDEST
IN EINER CHAOTISCHEN WELT
Roy Martina

©Roy Martina 2003/ überarbeitete Auflage 2006 Reflektionen über den Wolken Roy Martina, Arzt für Krankheitsvermeidung, Autor und Wellness Coach

Dieses Buch ist nur über Internet zu erhalten und kann nicht im Buchhandel gekauft werden.

Es ist für jeden, der es lesen möchte gratis erhältlich.

Copyright: Roy Martina

Übersetzt aus dem Niederländischen durch: Sabine Schwarz

Dieses Buch wird angeboten durch:

Copyright: Roy Martina Übersetzt aus dem Niederländischen durch: Sabine Schwarz Dieses Buch wird angeboten durch: 2

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Inhalt

Einleitung

Kapitel 1

Das Finden von innerlichem Frieden

Kapitel 2

Licht in der Dunkelheit

Kapitel 3

Sind wir unsterblich?

Kapitel 4

Leben ohne Angst

Kapitel 5

Je grösser die Herausforderung, umso mehr lernst du

Kapitel 6

Transzendieren ist eine Kunst

Kapitel 7

Überfluss beginnt im Herzen

Kapitel 8

Wie du an Körper und Geist immer jünger wirst

Kapitel 9

Der Moment heisst jetzt

Kapitel 10

Du bist ein Engel

Nachwort

Wie wirst du Botschafter? Wie wirst du Coach? Wie wirst du Trainer? Welche Ausbildungen gibt es? Was musst du lesen? Abonnement Vitalitäts-Newsletter

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Einleitung

Im Leben eines jeden Menschen finden wir eine Anzahl interessanter Begebenheiten über das Leben. Eine grosse Gruppe Menschen geht unzufrieden durchs Leben, sie ist festgefahren, irgendwie ist sie in eine Sackgasse geraten und weiss nicht mehr weiter.

Einige bereuen. Bereuen, dass sie nicht studiert haben oder andere Entscheidungen getroffen haben, die ihnen nicht das gebracht haben, was sie wollten. Einige sind verbittert. Verbittert durch Enttäuschungen und das, was sie als Pech ansehen. Andere sind entmutigt. Depressiv, weil es nicht so läuft, wie sie gehofft hatten.

Andere sind sauer. Böse auf Menschen, die sie enttäuscht haben: Freunde, Eltern, Partner, Kollegen, Kinder etc. Sie sind sauer auf die Gesellschaft, die so ungerecht ist. Böse, weil sie nicht genug haben oder weil es ihnen schlecht geht, und aus anderen Gründen. Andere sind von allem sehr frustriert. Dass ihre Erwartungen nicht erfüllt worden sind etc. Anderen geht es ziemlich gut, aber sie sind besorgt darüber, wie es morgen aussieht, ob alles so gut weitergehen wird. Andere haben Angst, dass sie einen oder mehrere Schritte kürzer treten müssen.

Wieder andere sind traurig über das, was nicht mehr so ist oder nie mehr sein wird. Andere sind nostalgisch. Wieder andere schlafen schlecht wegen der schnellen Veränderungen, wegen des Chaos, des Verlustes von Normen und Werten, der Negativität und dem sexuellen Unterton in den Medien, des Niedergangs der Gesellschaft etc.

REFLEKTIONEN ÜBER DEN WOLKEN

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Und so geht es immer weiter. Wir alle leben unter Stress, in Hektik, mit Verantwortlichkeiten, mit Misserfolgen, Verlusten und noch mehr. Verwundert es einen, dass fast vierzig Prozent der Bevölkerung chronisch müde ist? Dass viele Menschen einfach keine Lust mehr haben? Dass viele über das Leben jammern und klagen? Dass die Hälfte der Menschheit durch Stress an Herzerkrankungen stirbt? Dass es danach aussieht, als ob im Moment eine „Krebsepidemie” herrscht? Die Ärzte sind so sehr damit beschäftigt, die Menschen wieder aufzupäppeln, dass sie keine Zeit mehr haben, der Frage nachzugehen, warum es so vielen Menschen so schlecht geht.

Dieses Buch ist entstanden, weil ich sehr oft im Flugzeug sitze. Ich reise etwa 250.000 km im Jahr. Ich bin im Durschnitt 20 Tage im Jahr in der Luft, hoch über den Wolken; dort, wo man nur noch das Rauschen des Windes hört. Dort, wo es aussen still ist und meistens auch innen. Dort, wo man zur Ruhe kommt und über die Dinge nachdenkt und in die Tiefe geht. Ich meditiere sehr viel, wenn ich reise, manchmal sogar drei bis vier Stunden an einem Stück. Reisen gibt mir Ruhe und Zeit, um über mein Leben und das Leben nachzudenken. Ich fühle mich dann wie ein Vogel, so hoch über den Wolken, und wie ein Kind kann ich mich darüber verwundern, was sich da unten so alles abspielt. Ich habe dann Zeit nachzudenken, zu schreiben und auch, zu schweigen. In den zwanzig Jahren, in denen ich intensiv reise, das heisst ungefähr vier Mal pro Monat über den Atlantischen Ozean, habe ich bisher nur mit vier anderen Passagieren gesprochen. Es ist die Zeit, die ich für mich alleine habe. Manchmal werde ich durch ein paar „flightattendants”, die ich kenne, angesprochen, manchmal gebe ich ihnen kurze Sprechstunden mit Ratschlägen über Menopause, Kinder, Beziehungen, Selbstentfaltung, darüber, welche Bücher sie lesen sollen etc.

Manchmal werde ich an Board zu kranken Passagieren oder anderen Notfällen gerufen. Aber meistens habe ich Zeit für mich selber. Kein Fax, kein Internet, kein Handy etc. Zeit, um zu “sein”, Zeit zum nachdenken. Dieses Buch ist das Resultat einer solchen Reise zu meinem Haus in Florida. Ich bin sieben bis zehn Tage im Monat zu Hause in Florida, wo ich Zeit habe, um meine Reflektionen zu neuen Ideen oder Konzepten auszuarbeiten.

REFLEKTIONEN ÜBER DEN WOLKEN

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Ich hoffe, du fängst an, dieses Buch zu lesen. Ich habe es mit dem Wunsch geschrieben, den Menschen, die meine Website besuchen, ein Geschenk an zu bieten. Etwas, was man nirgendwo bekommen kann. In einiger Zeit werde ich ein neues Buch schreiben, welches dann veröffentlicht werden darf. Auf diese Weise strömt es und tauschen wir weiterhin unsere Ideen aus.

Ich wünsche dir viele Reflektionen und viel innerlichen Frieden, auf dass du mindestens ebenso gut gelaunt sein wirst, wie ich (mehr darf natürlich auch), auf dass du, ebenso wie ich, wieder anfängst zu lernen, das Leben auf eine Art und Weise zu geniessen, die dich unabhängig von der Aussenwelt macht. Du bist es wert zu leben und aus deinem Leben ein Meisterwerk zu machen.

Auf Wiedersehen und lass es dir gut gehen.

Mai 2003 Roy Martina Über dem Ozean von Amsterdam nach Florida

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Kapitel 1.

Das Finden von innerlichem Frieden

Mein Vorteil ist, dass ich mich innerlich fast immer ruhig fühle, auch wenn aussen Chaos herrscht oder Panik entsteht. Du wirst denken, dass es damit zu tun hat, dass ich Arzt bin, denn Ärzte müssen das doch können? Nein, das habe ich schon lange bevor ich Arzt wurde gelernt; ich bin nämlich als Kind hyperaktiv gewesen. Ich konnte nicht still sitzen oder meine Aufmerksamkeit lange auf eine Sache richten. Das fällt mir jetzt noch schwer. Ich leide an einer Anomalie, die wir alle in kleinerem oder grösserem Masse kennen:

Freies assoziatives Denken. Nur bei mir war das ganz schlimm. Wenn der Lehrer zum Beispiel das Wort “Baum” aussprach, war ich mit meinen Gedanken schon weit weg. Ich dachte an Urwälder, Apfelbäume, Eichen etc. Den Rest der Geschichte hörte ich nicht mehr. Es kostete mich viel Mühe, meine Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten, und es war fast unmöglich.

Das Leben ist eine Entdeckungsreise. Wir reisen zu der einzigen Bestimmung des Erdendaseins hin, die das Sterben ist. In der Zwischenzeit können wir uns aufregen oder nicht, das Glück suchen oder nicht, Liebe erfahren oder nicht, Erfüllung, Luxus, Wohlsein erfahren oder nicht. Wir siegen, wir verlieren, wir sind glücklich und unglücklich, wir fallen und stehen wieder auf. Alles in allem lernen wir sehr viel vom Leben. Wir werden weiser (oder nicht), wir machen mehr und mehr Erfahrungen, und solange wir leben, gibt es neue Möglichkeiten, neue Türen, die aufgehen (oder sich schliessen), neue Dinge zu Entdecken und neue Aufgaben zum Lernen.

In der heutigen Welt ist es manchmal eine grosse Herauforderung, optimistisch zu bleiben und auf bessere Zeiten zu hoffen. Krieg, Terrorismus, Mordanschläge, Banküberfälle, SARS, Aids, Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, die stagnierende Wirtschaft, Geld, das seinen Wert verliert, politische Unruhen und vieles mehr. Selbst wenn man ein gut beschütztes Leben hat, lässt es einen nicht unberührt, was so alles um einen herum passiert; du fühlst dich machtlos, etwas daran zu ändern. Aber es gibt es immer Licht im Dunkeln. Für diejenigen, die an irgendein höheres Wesen glauben, oft Gott genannt, kann es sowohl schwierig als auch einfach sein, abhängig von der Glaubensüberzeugung und den persönlichen Umständen.

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Ich selbst bin davon überzeugt – man kann wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen – dass so etwas wie Gott existiert, nur, dass es nicht derselbe wie in der Bibel ist, sondern viel liebevoller, unendlicher und stärker. Ich habe gelernt, diese Kraft des Guten, diesen Ursprung aller Energie für mich arbeiten zu lassen. Wenn wir ängstlich oder besorgt sind, ist es dieselbe Kraft, die wir gebrauchen, um gegen uns arbeiten zu lassen. Göttliche Energie ist pure Energie ohne Ladung, sie ist neutral. Ebenso, wie Licht keine Farbe hat, hat göttliche Energie keine Farbe, sondern beinhaltet alle Farben. Die Kunst ist es, allem selbst Farbe zu geben. Wenn du dieser Energie die Farbe der Liebe gibst, wird alles, worauf du dein Licht scheinen lässt, durch Liebesfrequenz berührt werden. Andere Farben sind Überfluss, Glück, Frieden, Freude, Heilung. Du darfst Farben auch mischen! Wenn du aber Sorgen, Angst, Stress oder Kummer als Farbe nimmst, entziehst du deiner Welt Licht. Anstatt Licht zu geben, nimmst du Licht von anderen. Du erschöpfst dich und andere, du machst dich und andere schwach, krank oder misstrauisch.

In diesem Buch wirst du lernen, was du in die Welt scheinen lassen kannst und wie man dies mit der Kraft des Glücks, der Liebe und der Wohlfahrt beeinflussen kann! Wie schlecht es auch immer in der Welt zugeht: Politiker, die viel versprechen und wenig halten, Betriebe, die uns etwas weismachen wollen und dann betrügen, Religionen, die uns Angst einjagen und diese schüren, die Medizin, die nicht weiss, was sie tut, Partner, die nicht ehrlich sind, Freunde, die keine echten Freunde sind etc. Wir können immer zurück zu unserem Urkern, zu unserer Kraftquelle, und von hier unser Licht in die Welt scheinen lassen. Das Gute an schlechten und stressigen Zeiten ist, dass sie uns (früher oder später) zwingen, zu unserem eigenen Urkern zurückzukehren. Wenn wir das tun, kommen wir immer stärker und weiser daraus hervor. Was uns nicht kaputt macht, macht uns stärker. Wir müssen wieder lernen, die kleinen Dinge zu geniessen.

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Unser Licht kann viel verändern

Ob du es glaubst oder nicht, wenn du deine Liebe auf die Welt scheinen lässt, wird es dir selbst viel besser gehen. Das ist biologisch in unserer DNA so programmiert. Wenn wir uns mit Gefühlen von Liebe verbinden, arbeitet unser Immunsystem besser.

Je mehr Liebe wir fühlen (zu anderen ausstrahlen), umso stärker werden wir immun gegen Krebs, Infektionen, Herzkrankheiten und chronischen Abbau. Ausserdem setzt das Gehirn Endomorphine frei, die uns glücklicher, freudevoller und optimistischer fühlen lassen. Also, dadurch, dass wir Liebe aussenden, (liebevolle Gedanken zu anderen, beten, anderen vergeben und ihnen das Beste wünschen), erhalten wir direkt eine verbesserte Lebensqualität und Wohlergehen zurück.

Wir können Veränderungen in Bewegung setzen

Genau das nenne ich die Power of One: Eine einzige Person kann eine Kettenreaktion auslösen, die eine ganze Regierung stürzen kann.

Wenn man Internet richtig versteht, erkennt man diese Kettenreaktionen deutlicher: Wir können jetzt Kettenbriefe bekommen, die nur in wenigen Tagen Millionen Menschen erreichen. Wir alle sind miteinander verbunden, was durch Internet nur noch deutlicher wird. Nachrichten verbreiten sich so schnell, dass man sich das überhaupt nicht mehr vorstellen kann. Die chinesische Regierung zum Beispiel hat solche Angst vor dieser Power of One, dass sie die „Fa-long“-Bewegung verboten hat, weil sie es zustande brachte, innerhalb von wenigen Stunden tausende von Menschen aufzuwiegeln. Es ist eine unschuldige Qi Gong-Gruppe, die gegen bestimmte Missstände in China protestierte.

Also sage nie: „Wer bin ich und was muss ich auf der Welt tun?“ Mache dir deutlich, dass du heutzutage einen grösseren Wirkungskreis hast, als Jesus Christus damals. Die Frage ist nur: Wie benutzt du deine „Power“? Kehrst du sie gegen dich selber und andere, dadurch, dass du dir Sorgen machst, durch Frustrationen, Ängste etc., oder lässt du sie für dich arbeiten?

Um deine Kraft positiv zu nutzen, hörst du von jetzt an sofort auf, negative Äusserungen durch Wort und Schrift, in Gesichtsausdruck und Körpersprache zu machen. Benutze ausschliesslich positive Wörter, suche nach Harmonie, ohne die Wahrheit zu verleugnen. Suche in jeder Situation nach dem Guten, höre auf, Recht haben zu wollen und fange an ein anderes Weltbild zu respektieren. Es gibt kein dualistisches Denken mehr: Gut oder schlecht, schwarz oder weiss, sondern, gut und schlecht, schwarz und weiss. Wir können es schaffen, die Welt zu verändern, durch zu weigern, negativ zu sein.

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Es fängt bei Dir selber an.

Mahatma Gandhi sagte:

My love burns hot but if there is Still suffering in my world, then My love does not burn hot enough!

Er übernimmt die Verantwortung für das, was in seiner Welt geschieht und fängt bei sich selber an.

Eine chinesische Weisheit lautet:

Wenn Licht in Deiner Seele ist, wird Schönheit in Deiner Person sein.

Wenn Schönheit in Deiner Person ist, wird Harmonie in Deinem Hause sein.

Wenn Harmonie in Deinem Hause ist, wird Ordnung in Deinem Land sein.

Wenn Ordnung in Deinem Land ist, wird Frieden auf Erden sein.

So lange es keinen Frieden auf der Erde gibt, haben wir nicht genügend Licht der Liebe in unseren Herzen scheinen lassen.

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Kapitel 2. Licht in der Dunkelheit

Ich bin so froh, dass ich meine Ideen mit dir teilen darf. Nicht, weil es die meinen sind (in Wirklichkeit ist nichts von mir), sondern, weil es die deinen sind. Ich erinnere dich nur daran, wer du bist, was dein wirkliches Potential ist, Licht in die Dunkelheit zu bringen. Du bist ein Botschafter des Lichtes, ein Überbringer von guten Neuigkeiten für die Welt. Viele Menschen haben furchtbare Angst vor „negativen Energien“ und fragen sich, wie sie sich gegen böse Kräfte oder gegen die Dunkelheit schützen können. Das ist ganz einfach: Dunkelheit ist da, wo kein Licht scheint. Angst ist eine Projektion der Dunkelheit, und die nimmt dein Licht weg. Wenn dein Herz offen steht, dann bist du das Licht in der Dunkelheit. Das Paradoxe ist, dass wir anstatt Angst vor der Dunkelheit zu haben, lernen müssen, die Dunkelheit zu lieben. Dadurch, dass wir die Dunkelheit mit unserer Liebe beleuchten, herrscht keine Dunkelheit mehr. Da, wo die Angst weicht, weicht auch die Dunkelheit. Dort, wo wir Angst haben, geben wir dann gerade Kraft. Unser kreatives Vermögen ist am stärksten, wenn wir uns ein lebendiges, farbenfrohes, gefühlvolles Bild vor unserem geistigen Auge bilden können. Je mehr unsere Energie in dieses Bild geht, umso stärker wird die Botschaft, die wir aussenden, und umso mehr Energie wird vom Universum geschickt, um mitzuhelfen, sie zu realisieren! Also, die Intensität unserer Einbildung mal die Häufigkeit, die wir an dieses Bild denken, kreiert ein Energiefeld, um etwas in unserem Leben zu manifestieren. Das nenne ich das erste Gesetz der Manifestation.

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Wenn wir vor etwas Angst haben, formen wir uns ein Bild von dem, was wir nicht wollen. Ein Beispiel: Stelle dir einmal vor, du möchtest kein Rheuma in deinen Händen bekommen. Was sofort passiert, ist, dass du dir ein Bild formst von deinen Händen mit Rheuma. Je mehr Angst du hast, umso intensiver und lebendiger wird das Bild und umso mehr neurologische Aktivitäten finden in deinem Gehirn statt, und umso grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass du Rheuma bekommst. Je öfter du daran denkst, desto höher die Wahrscheinlichkeit.

Gesetz der Manifestation 1:

Intensivität x Frequenz = Zunahme von Wahrscheinlichkeit (%)

Der Grund dafür, dass so viele Menschen nicht voran kommen, ist, dass sie glauben, über unzureichende Kapazitäten zu verfügen, um voran zu kommen. Die allergrösste Blockade für unser Wohlergehen ist unsere Überzeugung, dass wir es nicht wert sind oder nicht gut genug sind, und alle hundert Variationen dieses Themas (sowie: nicht klug genug, nicht stark genug etc.).

Das zweite Gesetz der Manifestation ist also:

Je stärker du glaubst, dass du das, was du willst nicht wert bist (oder dafür nicht gut genug, klug genug, hübsch genug, talentiert genug bist), umso mehr treibst du von dem, was du willst, ab.

Die grösste Blockade, das zu bekommen, was wir wollen, sind wir selber!

Angst vor etwas multipliziert mit Mangel an Eigenwert vergrössert die Dunkelheit in der wir leben. Um Licht in die Dunkelheit scheinen zu lassen, müssen wir uns mit unseren eigenen Ängsten konfrontieren und so lange Licht auf diese Ängste scheinen lassen, bis sie umgewandelt werden in Liebe. Das geschieht, indem wir unseren Ängsten mit Liebe begegnen und nicht dadurch, dass wir sie abweisen. Du empfindest Angst; suche genau die Stelle, wo du sie physisch fühlst und atme ganz viel Licht und Liebe dorthin. Mache dies so lange, bis sich die unangenehmen Gefühle aufgelöst haben und es sich wieder gut anfühlt. Mache dies jedesmal, wenn Du Angst empfindest. Gehe hin und laufe nicht weg. Angst ist eine Verwundung, eine Erinnerung, die nach Heilung fragt. Auch wenn Angst ein Teil unseres Schattens ist, so ist die beste Art sie zu heilen das Licht (die Liebe).

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Demut

Jetzt kannst du besser verstehen, was Jesus damit meinte, als er sagte, dass du dem, der dich geschlagen hat, die andere Wange zukehren sollst. Es geht nicht darum, dass du zum Opfer wirst, deine Aggressionen verdrängst oder dich machtlos fühlst, sondern darum, dass du Liebe zu deinem Aggressor sendest. Mit dieser Einstellung zeigst du Verständnis dafür, dass seine oder ihre Handlung aus seiner oder ihrer Schattenseite stammt. Etwas, was wir heutzutage nicht mehr kennen, ist authentische Demut. Authentische Demut ist keine falsche oder angelernte Bescheidenheit, bei der wir unser wahres Gesicht nicht zeigen, sondern Freundlichsein. Authentische Demut entsteht aus dem Wissen, was man wert ist, ohne das Bedürfnis sich selbst etwas beweisen zu müssen oder jedem seine Verdienste unter die Nase zu reiben. Man lernt dadurch den anderen auch viel besser kennen.

Wenn wir geistig reich sind und wir uns dadurch selbst nicht mehr so wichtig nehmen, dann erst können wir für andere da sein. Wir machen uns von allem Ego und aller Wichtigkeit frei und fragen uns dann: Wie kann ich meine Energie am besten in den Dienst des Lichtes stellen? Je unsicherer eine Person ist und je weniger Selbstwertgefühl sie besitzt, umso wichtiger ist es für sie von anderen „gesehen“ (respektiert, bewundert, vertraut, versorgt) zu werden, umso wichtiger ist es, jemanden zu sich aufblicken zu lassen oder zu zeigen, wer man ist oder was man hat. Es ist sehr interessant, Menschen zu beobachten und zu sehen, was sie alles bewerkstelligen, um „gesehen“ zu werden.

Um Frieden zu finden, musst du jedes Bedürfnis, gesehen, respektiert, anerkannt zu werden, loslassen und es okay finden, „nichts“ zu sein; ein Sandkorn in der unermesslichen Wüste, ein Stern in der Milchstrasse. Es ist ein ganz wichtiger Schritt, um sich selber nicht mehr so interessant und wichtig zu finden, erst dann kannst du entdecken, wie interessant und wichtig du eigentlich bist.

Krishnamurti (ein indischer Philosoph) sagte einmal:

Es gibt keinen Weg zur Wahrheit, die Wahrheit muss dich finden. Die Wahrheit kann dich nur dann finden, wenn dein Geist (mind) und dein Herz klar, einfach und mit Liebe gefüllt sind. Die Wahrheit kommt nicht, wenn dein Herz mit Sachen aus dem Geist (mind) gefüllt ist.

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Mit dem Strom (flow) mitzutreiben und zu antizipieren, wann genau du aus dem flow heraus treten musst, kann dir sehr viel Energie ersparen! Wenn du dein Vermögen mit denjenigen teilst, die weniger vermögend sind, dann baust du einen viel wichtigeren Reichtum in deinem Herzen auf, den du überall mit hin nehmen kannst, auch dann, wenn du deinen Körper verlässt (siehe nächstes Kapitel).

Wenn du nicht vermögend bist und die Dinge nicht so gut laufen, dann weisst du, dass du an einem Punkt in deinem Leben angekommen bist, an dem du etwas Neues lernen musst, denn die alten Tricks laufen nicht mehr. Dies sind die interessantesten, herausfordernden Momente. Indem du deine Energie sparst, während du dich im flow befindest, hast du eine Reserve (kleiner Stausee) aufgebaut, um Hindernisse zu überwinden. Du probierst mit Weisheit, Liebe, Geduld und Durchsetzungsvermögen, das Hindernis zu überwinden! Du erfährst immer mehr Freude daran an Hindernissen zu arbeiten. Jeder Bergsteiger fängt am Fusse de Berges mit der gleichen Technik an, nämlich:

den ersten zu Schritt setzen.

Wenn du auf Mangel an Liebe, Verantwortungsgefühl und Gerechtigkeit stösst, dann machst du genau das, was die anderen nicht tun (nämlich aus dem flow heraustreten) und du gibst Liebe, Freundlichkeit und Gerechtigkeit. Wenn es anderen schlecht geht, wenn sie missbraucht oder betrogen wurden, Missgeschicke erleiden, dann gib ihnen, was du geben kannst: Liebe, Geld, Essen, Kleidung und Obdach. Tue das, was in deiner Macht steht, um die Situation zu verbessern.

Vergeben heisst, das Licht wieder scheinen zu lassen

Eine meiner Lieblingstherapien und –heilungen ist das Vergeben. Vergeben tut man für sich selbst, um sich selber von der Vergangenheit zu befreien. In unserer heutigen Welt sind so viele Menschen böse, verbittert, rachsüchtig und rechthaberisch.

Im Endeffekt ist es immer das Beste, zu vergeben, loszulassen und Liebe zu senden. Wirklich vergeben hast du erst dann, wenn du dem anderen aus tiefstem Herzen das Beste wünschen kannst. Diejenigen, die nicht vergeben, vernichten sich selber und vergallen ihr eigenes Leben.

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Vor ein paar Jahren erfuhr ich am eigenen Leibe wie es ist alles an denjenigen zu verlieren, von dem ich dachte, dass er mein bester Freund ist. Es ist jemand, der so reich ist, dass er für sein Geld nicht mehr arbeiten muss, aber natürlich arbeitet er nur fürs Geld, was übrigens sein gutes Recht ist; er soll viel Spass damit haben und lass es ihm gut ergehen. Ich fühlte mich zutiefst verletzt und war deprimiert. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand so sehr Missbrauch von seiner Macht und dem Vertrauen, das ich ihm geschenkt hatte, machen konnte. Aber ich begriff ziemlich schnell, dass er es liebte, Menschen von sich abhängig zu machen. Wenn ich mich dafür entschieden hätte, seinen Weg zu gehen, wäre alles in Ordnung gewesen. Ich entschied mich aber dafür, meinem Herzen zu folgen und alles, was ich zwölf Jahre lang aufgebaut hatte, zu verlieren. Dadurch bekam ich zu Unrecht hohe Schulden und hatte alle meine Rechte verloren. Das alles ist weder wichtig noch interessant – es war meine Wahrnehmung der Wirklichkeit. Wichtig war aber wohl, dass ich sechs Monate lang enorme, unerträgliche Rückenschmerzen hatte. Nichts half: Akupressur, Physiotherapie – ich hatte alles ausprobiert, um sie loszuwerden. Es war erst vorbei, nachdem ich ihm wirklich vergeben hatte; damit hörten die Rückenschmerzen auf. Dies war eine der teuersten und auch wichtigsten Lektionen in meinem Leben. Ich selber kreierte meine Rückenschmerzen, um anzugeben, dass ich vergeben musste, um die Last von meinem Rücken abzuladen. Ich bin jetzt so weit, dass ich meine Vergangenheit in Gewinn umsetzen kann, indem ich mein Leben akzeptiere.

Die Kunst vom Frieden

Frieden ist, wenn alle ihr Licht auf eine Situation scheinen lassen. Wenn wir bereit sind, andere zu akzeptieren, ohne sie verstehen zu müssen.

Es liegt nicht in der Macht des Einzelnen, Krieg und Gewalttaten zu verhindern, aber wir können Frieden in uns selber finden und mit den Menschen um uns herum in Frieden leben. Wenn wir jeden Tag nur eine Kleinigkeit für Frieden und Harmonie beitragen, würde unser Leben zu einem Vorbild für die anderen werden. Wenn unserem Vorbild nachgelebt wird, tritt eine Kettenreaktion ein, die sich sehr weit ausbreiten kann. Weltfrieden kann nur entstehen, wenn genug Menschen dabei mitmachen. Wenn alle Menschen einander mit Höflichkeit und Respekt behandeln. Wenn wir in unserer eigenen Umgebung anfangen, dann entsteht aus den vielen Sandkörnen eine Macht, die etwas erreichen kann.

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Fang an zu üben, wo du nur kannst

Wenn du wieder einmal in ein Gespräch verwickelt bist, welches auf zwei verschiedenen Versionen der Wahrheit strandet, höre dann auf mit „ja aber“, sondern ersetze es durch „und“. Stelle Fragen, um das Weltbild der anderen kennen zu lernen. Respektiere ihr Weltbild, und teile die Dinge, die ihr auf die gleiche Weise seht, und suche nach Übereinstimmungen.

Sei nicht interessant, sondern interessiert.

Wenn jemand unfreundlich zu dir ist, zum Beispiel, wenn dich jemand im Verkehr schneidet oder sich vordrängt, atme tief durch und sende der Person ganz viel Licht und Liebe zu. Das heisst üben, üben, üben, die drei Prinzipien von Meisterschaft.

Gewaltlosigkeit

Ausüben von Gewaltlosigkeit heisst keine Gewalt ausüben. Viele Menschen glauben, dass sie gewaltlos sind, weil sie sich nicht aggressiv verhalten. Es wird aber mehr verbale Gewalt gebraucht durch sogenannte friedliebende Menschen, als durch sogenannte Kriminelle. Wenn wir keine physische Gewalt ausüben, heisst das noch lange nicht, dass wir gewaltlos leben. Wir sprechen von echter Gewaltlosigkeit, wenn wir in spannungsreichen Situationen Licht scheinen lassen, anstatt zu meckern, herumzuschreien, unsere Unzufriedenheit zu äussern, zu kritisieren oder unserer Frustration Ausdruck zu verleihen. Wenn unsere Einstellung authentische Freundlichkeit ist, Liebe, Höflichkeit und Bescheidenheit. Wenn wir jede Situation mit dem Herzen angehen.

Gewaltlosigkeit beruht auf fünf Prinzipien:

Akzeptanz, Liebe, Frieden, Freundlichkeit und Bescheidenheit.

Loslassen des Bedürfnisses, Recht haben zu wollen.

Loslassen des Bedürfnisses, Recht durchsetzen zu wollen.

Loslassen des Bedürfnisses, sich zu beweisen.

Loslassen des Bedürfnisses interessant zu sein.

Loslassen des Bedürfnisses wichtig zu sein.

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Frieden schaffen ist pro-aktiv. Pro-aktiv bist du dann, wenn du den Schwächeren hilfst, bessere Entscheidungen zu treffen, wodurch sie erfahren, wie es ist, bedingungslose Liebe zu erhalten. Wenn wir uns vornehmen, Frieden und Harmonie zu säen, empfangen wir dafür das grösste Geschenk, nämlich Liebe und Harmonie in uns selber.

Das ist das grösste Geheimnis der Menschen, die Gutes tun, ein Geschenk, dass immer und vielfältig zurückzahlt.

Es ist nicht immer einfach, aber es gibt ein paar Dinge, die uns dabei helfen können. Wenn ich mich aufrege oder mich unsicher fühle, dann denke ich an dieses Gebet von Franciscus und das gibt mir Kraft:

Herr, mache mich zum Instrument Deines Friedens. Wo Hass ist, lass mich Liebe säen, Wo Unrecht ist, Vergebung, Wo Zweifel ist, Glauben, Wo Dunkelheit ist, Licht, Wo Traurigkeit ist, Freude.

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Kapitel 3. Sind wir unsterblich?

Dies ist eine Frage, die sich die meisten Menschen nicht stellen. Wir haben Angst zu sterben. Wenn wir aber unsterblich sind, können wir nicht tot sein - wir verlieren nur unsere Beschränkungen, unseren Körper. Sterben bedeutet, sich freizumachen von der Materie. In Wirklichkeit ist die Geburt, das Sterben an der anderen Seite. Was meine ich hiermit? Wenn wir unseren Geist mit dem Körper verbinden, geben wir unsere Freiheit auf und geraten in ein Gefängnis, eine Illusion von Begrenzungen, die uns vergessen lässt, wer wir wirklich sind, und wir fallen den Einschränkungen der Materie zum Opfer. Wir erleben Schmerz, Leiden, Krankheit, Emotionen und fangen an zu glauben, unsere angelernten Glaubensüberzeugungen sind wahr. Dadurch begrenzen wir uns nur noch mehr.

Diejenigen, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben, tun dies aus Angst basierend auf nicht ernsthaften Untersuchungen oder auf einer gesunden Form von Skepsis. Skepsis ist gut, solange sie den gesunden Menschenverstand nicht blockiert und am Arbeiten hindert. Unsere Sinnesorgane unterliegen Begrenzungen, so dass wir nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit wahrnehmen können - dies ist die völlige Einschränkung, denn wir können unseren externen Wahrnehmungen nicht vertrauen. Und genau hier liegt nun die grösste Möglichkeit für uns, zu wachsen: Wir müssen unseren Blick nach innen richten, um unser wirkliches Potenzial zu finden und um zu sehen, was wirklich in unserer Welt vorgeht. Wir müssen lernen auf unsere Intuition und Hellsichtigkeit zu vertrauen. Wir müssen unseren Verstand durch Weisheit ersetzen, dann fangen wir an zu erfahren, was Unsterblichkeit ist. Wenn es wahr ist, dass wir unsterblich sind, was nehmen wir dann mit, nachdem wir befreit sind von den Einschränkungen der Materie und unsere Reise weitergeht?

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Wir nehmen unsere Datenbank mit: Unsere Erfahrungen, alles, was wir mitgemacht haben, eine Art CD-ROM unseres Lebens auf der Erde. Diese CD-ROM schauen wir uns später in Ruhe an, um genau zu sehen, wie wir alles gemacht haben und was wir gelernt haben, und vor allem, wie wir es das nächste Mal anders machen werden. Was wir auch noch mitnehmen, ist unsere spirituelle Schatzkiste, die Summe aller unsere guten Taten, Momente der Selbstaufopferung, Mitleid, Vergebung, alles, was wir getan haben, um anderen das Leben zu erleichtern und Leiden zu lindern. Das ist unser Reichtum auf der anderen Seite.

Alle Sachen, die wir nicht beendet haben, Menschen, denen wir nicht verziehen haben, alle Situationen, denen wir nicht mit einem offenen Herzen begegnen konnten, nehmen wir auch mit, um sie später in einem neuen Leben noch einmal durchzumachen, in der Hoffnung, dass wir es dann wohl abrunden können und wir zum nächstfolgenden Niveau von bedingungsloser Liebe emporwachsen. Alle diese unfertigen Dinge entstehen dadurch, dass wir immer noch nicht vollständig fähig sind, um in jeder Situation Liebe auszustrahlen. Dass es noch Situationen oder Menschen gibt, die uns zurückwerfen zu Momenten voll Zweifel, Angst oder Ärger.

Alle Menschen, denen wir noch nicht vergeben haben, sind Reflektionen unserer vielen Verwundungen, die noch geheilt werden müssen. Ich glaube nicht, dass es interessant ist, unsere Unsterblichkeit zur Diskussion zu stellen. Wenn du es nicht glaubst, ist es eine Herausforderung, und der einzige, der das verändern kann, bist du selber. Es ist eine Tatsache, die du mit Sicherheit nur auf eine Art und Weise auflösen kannst, nämlich dadurch, zu sterben. Erst wenn du tot bist, wirst du es ganz sicher wissen. Ich weiss es ganz sicher, weil ich mich seit Jahren mit parapsychologischen Phänomenen beschäftige und viele Erscheinungen gesehen habe, die nicht anders zu erklären sind, als mit dem Konzept, dass wir nach dem Tode weiterleben. Also, wir werden es sehen. Du hast nur ein Leben, und das ist unendlich. Deine Erfahrung als Mensch ist begrenzt durch Zeit und Raum und ist nur ein kleiner Augenblick in einem langen Leben, das unendlich ist. Man muss sich eben an den Gedanken gewöhnen, dass man nicht sterben kann; aber wenn man sich länger damit beschäftigt hat, dann muss man der Wahrheit ins Auge sehen.

REFLEKTIONEN ÜBER DEN WOLKEN

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Also, wenn wir uns nun einig sind, dass die Möglichkeit, unsterblich zu sein viel wahrscheinlicher ist, als die, sterblich zu sein, können wir die Bedeutung hiervon einsehen:

Es bedeutet, dass wir unsere Angelegenheiten angehen und abrunden, nichts liegen lassen, die Konfrontation mit allem, was auf unserem Weg liegt angehen und zwar mit Liebe und Respekt.

Es bedeutet, dass wir allen vergeben, die uns Unrecht getan haben – nicht vergeben ist Gift, dass du nach dem Tod mitnimmst und wofür du zurück kommen musst.

Es bedeutet, dass wir spirituellen Reichtum ansammeln können, den wir wohl mitnehmen können, wohingegen Materie zurück bleibt. Durch Wohltätigkeit, Gerechtigkeit, Vorurteilslosigkeit und Mitgefühl können wir einen soliden Banksaldo an der anderen Seite aufbauen.

Es bedeutet, dass wir unsere Prioritäten besser stellen müssen, und so authentisch wie möglich aus dem Herzen heraus leben müssen. Angelegenheiten wie Karriere, viel Geld ansammeln, hart arbeiten, um ein teures Auto zu kaufen etc., sind irrelevant und stehen in krassem Gegensatz zu einem Leben aus Authentizität und dem Angehen von Konfrontationen.

Das Erlernen von Techniken, die Wunden der Seele zu heilen, ist wichtig. Das Arbeiten mit Emotionen, Vergebung, Loslassen ist essenziell (siehe unten für Kurse).

Im Jetzt zu bleiben, anstelle zu flüchten, gibt mehr Möglichkeiten zur Selbstheilung.

Es ist essentiell, zu lernen zu verstehen, wie das Universum funktioniert und wie wir kreieren können.

Es ist primär, unsere Lektionen zu lernen und Hindernisse zu überwinden.

Dies sind nur ein paar der Konsequenzen des Unsterblichseins und eines Lebens mit diesem Wissen. Mir gibt es Kraft und Mut mich auf das zu konzentrieren, was wichtig ist. In dem heutigen Zeitalter der Technologie sind wir immer weiter von uns selbst, unserem Urkern und dem, was wir wirklich sind, abgetrieben. Es wird Zeit zu begreifen, dass wir viel mehr sind, als wir uns in unseren wildesten Träumen vorstellen können. Es ist Zeit, dass wir aufwachen, um unseren Platz in dieser Welt einzunehmen, furchtlos und bereit zu handeln.

REFLEKTIONEN ÜBER DEN WOLKEN

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Kapitel 4. Leben ohne Angst

Mit der Einsicht, dass wir unsterblich sind, verändert sich alles in unserem Leben. Wir müssen die durch uns gestellten Prioritäten neu überdenken, neue Ziele stecken und uns mit unseren Ängsten auseinandersetzen. Die Angst vor dem Tod muss in das Verlangen transformiert werden, so viel gute Taten wie möglich zu verrichten, bevor wir nach Hause zurückkehren. „Wo keine Angst ist, kann der Tod keinen Eingang finden“ lautet ein hinduistisches Sprichwort unbekannten Ursprungs, welches verdeutlicht, dass die Angst vor dem Sterben grösser ist, als die Angst tot zu sein. Wir wissen mit Sicherheit, dass wir nicht tot sein werden, sondern nur hinübergehen in eine andere Dimension, die keine Begrenzungen kennt. Das Schlimmste ist aber beim Hinübergehen, das heisst beim Zurückkehren nach Hause, zu sehen, wie die Hinterbliebenen ihre eigenen Ängste vor dem Tod als Kummer und Entbehrung ausdrücken. Obwohl sie, wenn sie ihre Augen schliessen und sich in die Stille begeben würden, mit den hinübergegangenen Seelen Kontakt haben könnten und hören würden, dass es ihnen gut geht. Dass sie froh sind, wieder zu Hause zu sein und dass sie uns versprechen, auf der anderen Seite auf uns zu warten, wenn auch wir nach Hause zurückkehren. Liebe gibt Leben und Licht. Angst ist das Wartezimmer des Todes. Wenn wir in Angst sterben und kämpfen, um das Leben nicht los zu lassen, ist es schwierig zu akzeptieren, dass wir nicht tot sind, wenn wir unseren Körper verlassen. Eine Zeit lang können wir die Energie der Todesangst mit uns mitnehmen und auf der anderen Seite unsere Ängste durchmachen.

Wenn wir unsere Ängste überwinden, können wir echt leben und brauchen nicht mehr zu überleben. In der heutigen Zeit ist es für viele eine Herausforderung, ohne Angst zu leben.

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Durch terroristische Bedrohungen, neue Krankheiten, durch die wirtschaftliche Krise, die politische Krise, durch Krisen in unseren Beziehungen und auf der Arbeit und durch den persönlichen Stress fühlen wir uns oft unsicher und bedroht. Diese Energie tragen wir mit uns mit und daraus wird eine ansteckende Krankheit mit der wir einander herunterziehen zu negativem Denken und einer negativen Grundhaltung. Wir klagen, meckern und konzentrieren uns vor allem darauf, was in unserem Leben nicht gut geht. Das wiederum beeinflusst unseren Schlaf, und wir sind morgens nicht ausgeruht. Wir fühlen uns nicht richtig gut, und unsere Vitalität nimmt ab. Es sind die innerlichen Terroristen, die uns angreifen, unsere eigenen Dämonen schwächen uns und machen uns anfällig für Infektionen, Krebs und andere Krankheiten.

Neuere Studien zeigen, dass Krankheiten, unter anderem auch Krebs, durch innere Konflikte ausgelöst (aktiviert) werden. Die innerlichen Konflikte öffnen dem persönlichen Leiden die Tür. Die Medien tragen zu dieser Unruhe bei, wir werden mit negativen Berichten bombardiert. Währenddessen nimmt unser Stress unmerklich zu, wir machen uns über unsere Finanzen, Beziehungen und Arbeit Sorgen. Dies frisst innerlich an unseren Abwehrkräften und, ohne dass wir es merken, sind wir unseren eigenen Illusionen zum Opfer gefallen. Wir kreieren genau das, was wir nicht wollen, weil wir zu viel Energie dort hinein investieren.

Wenn wir unseren Geist durch externe Umstände und durch die Sorgen von anderen Menschen beeinflussen lassen, dann wird unsere Welt immer unsicherer und bedrohlicher. Du bezahlst den Preis für diese Ängste. Alle Kinder werden ohne Angst geboren, aber dank unserer Erziehung nehmen sie die Ängste ihrer direkten Umgebung an.

Wir wandern von konfliktfrei nach konfliktvoll, von friedlich nach unruhig, von glücklich nach gestresst. Unsere Seele und unser Geist (mind) sind gefüllt mit dem Unsinn dieser Welt, die Stimmen unseres Geistes bewahrheiten sich.

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Mach das Leben zu einem Abenteuer

Es gibt keine Sicherheit, keinen Status quo, das Leben auf dieser Erde ist ein Kampf zwischen Natur und Tier, Natur und Mensch. Es fängt damit an, überleben zu lernen in einer schnell veränderlichen Welt, um dann zu lernen, diese Prozesse zu geniessen. So, wie wir in die Welt hineinschauen, so fühlen wir uns. Stell dir einmal vor, dass Sicherheit nicht darin besteht, zu versuchen, alles unverändert zu lassen, sondern gerade darin, dafür zu sorgen, dass du dich an schnell verändernde Umstände anpassen kannst und in jeder Situation die Oberhand behältst. Anstelle Opfer zu sein, lernst du, mit dem, was passiert, zu spielen.

Es gibt Behauptungen, die dir dabei helfen können:

Das Leben testet mich, um zu sehen, ob ich etwas wirklich will.

Das Leben ist da, um zu sehen, ob ich mich gut vorbereitet habe.

Das Leben ist ein spannendes Abenteuer, in dem ich mich immer weiter entwickeln kann.

Das Leben ist ein Spiel, in dem ich selbst die Regeln mache oder entdecke, indem ich es lebe.

Wähle aus, welche Aussagen für dich zutreffen oder mache selber neue oder nimm sie alle. Die Art und Weise, wie du die Welt siehst, macht dich entweder stark oder schwach.

Es gibt zwei Sorten Ängste:

Angst vor etwas ausserhalb von dir selber und

Ängste vor den eigenen Dämonen.

Ich hatte als Kind sehr viel Ängste vor meinen persönlichen Dämonen. Ich hatte Asthmaanfälle und fühlte immer die Angst zu sterben; ich hatte wenig Ängste vor externen Dingen. Ausserdem habe ich ungefähr 30 Jahre lang Selbstverteidigungssport getrieben, und das trägt auch zur innerlichen Ruhe bei. Selbstverständlich gibt es viele Sachen, vor denen man Angst haben kann:

Überfälle, Vergewaltigung und noch vieles mehr. Bis jetzt haben wir all das überlebt und auch das ein oder andere mitgemacht (schlimme oder weniger

schlimme Vorfälle). Ich bin betrogen worden, beraubt, geprellt, bestohlen, im Stich gelassen worden, habe eine Autopanne auf einer abgelegenen Strasse gehabt, musste im Ausland Geldbussen bezahlen, bin durch den Immigrationsdienst festgehalten worden, bin mit Pistole und Messern

bedroht worden, überfallen worden durch vier Verfolger

etc.

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Ich habe das alles überlebt – mit oder ohne Narben. Gott hat mich mit einer ungeheuer grossen Phantasie und einem felsenfesten Glauben ausgestattet. Beides ist entstanden, nachdem ich drei Unglücke, bei denen es Tote gegeben hat, mitgemacht hatte, nachdem ich zweimal beinahe ertrunken bin, einmal von einem Hai angegriffen wurde und einmal auf der Intensivstation gelegen habe, nachdem ich mir bei einem Autounglück drei Halswirbel gebrochen hatte. Manche Menschen finden mich naiv und kindlich in meinem Glauben, dass alles immer wieder gut wird. Das Schlimmste, das mir passieren kann ist, dass ich sterbe und zu Gott zurückkehre, der mich bedingungslos liebt und mich mit offenen Armen empfängt. Leben ist schlimmer als Sterben. Der Beiname des Planeten Erde ist Hölle. Es gibt keinen schlimmeren Aufenthaltsort als auf der Erde. Hier leiden wir, werden wir abgelenkt, werden verletzt, erfahren Schmerz, Isolation, Ablehnung, Hunger, Armut, Enttäuschungen, Ängste, Bosheit, Eifersucht, Kummer etc. Das alles gibt es nur hier; in der Sekunde, in der wir die Illusion vom Leben hinter uns haben, fällt alles von uns ab.

Also, wenn ich weiss, dass das Leben hundert Mal schlimmer ist, als der Tod, wenn ich akzeptiere, dass Sterben eine Befreiung vom Joch der Materie und die Rückkehr zu meinem wahren Potenziell und zum Zustand von „Wohlsein“ ist, dann gibt es nichts wovor ich Angst haben muss.

Ich habe mir vorgenommen diese Reise zu geniessen, um meinen Fokus (Aufmerksamkeit) auf die guten Dinge, die geschehen, zu richten, auf die Dinge, für die ich dankbar sein kann, zu lernen, immer wieder neu Liebe zu fühlen und zu erfahren, jeden Tag, jeden Moment, und ein „sacred commitment“ (heilige Absprache) mit mir selber zu schliessen, um meine Seele zu heilen und meine Lektionen zu lernen.

Ich strenge mich an, um Gutes zu tun und positive Gedanken in gute liebevolle Handlungen umzusetzen, um Geduld zu haben mit denen, die es nicht verstehen oder nicht kapieren wollen. Ich bin fest entschlossen, um Negativität, die auf mich zukommt in Positivität und Liebe zu transformieren, den Menschen, die mich zu betrügen versuchen, liebevoll zu begegnen und um in einem jeden das Gute zu sehen, ungeachtet seines oder ihres Verhaltens.

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Ich bin fest entschlossen, diese Welt zu verändern, auf ganz viele Menschenleben positiven Einfluss auszuüben, indem ich mein Wissen und meine Erfahrung an alle, die es wollen und es erlauben, übermittele. Ich möchte Menschen dazu inspirieren, ihre Erziehung, ihre Vergangenheit, ihre Kultur, ihr Land und ihre Religion zu transzendieren (zu entsteigen), Weltbürger zu werden, anstatt im Nationalistischen oder verkappt Aristokratischen (ich bin besser als du) hängenzubleiben und weiterhin in Kasten zu leben. Ich möchte die karmischen Ketten, die Generationen zurückliegen, massal durchbrechen und damit für uns selbst und viele andere Freiheit schaffen.

Ich akzeptiere es, dass man mich arrogant, kommerziell, egoistisch, kindlich, naiv oder einen Glückpilz nennt, denn weder Beinamen noch Schimpfwörter können mich noch berühren. Ich folge dem Kompass meiner Seele, und nur ich ganz alleine weiss, ob dies mein Weg ist oder nicht.

Mit jedem Jahr werde ich leidenschaftlicher in dem, was ich tue und was ich erreiche, und durch die tausend Herzen, die ich direkt oder indirekt berühre. Ich möchte jedes Jahr, das ich noch lebe, weiter schaffen, weitermachen, inspirieren und die Leitung auf mich nehmen, um Menschen zu stimulieren, grösser zu werden, als sie zu sein denken.

Es gibt nichts, wovor man Angst haben muss

Wir vergessen so oft, dass wir von Licht umringt sind. Wir sind umringt durch viele Wesen in nicht physischer Form, wie Begleiter, Führer, Engel, Meister, Mitlebende, Verwandte, Familie und Freunde, die uns Liebe, Weisheit und Ideen zusenden, die wir empfangen können, wenn wir uns dafür öffnen. Gott ist in all seiner Glorie ständig präsent (überall anwesend), das Licht ist da, und wir brauchen lediglich unsere Sonnenbrillen oder Augenklappen abzusetzen, um es zu sehen und die Wärme zu fühlen. Wie können wir noch Angst haben - wenn wir in so viel Licht baden? Wie können wir noch zweifeln?

„Die Angst ist es, vor der wir Angst haben müssen,“ sagte Henry Ford und Shakespeare sagte: „To be or not to be.“ Wenn wir in Angst leben, hören wir auf, zu „sein“, und dann werden wir das, was wir nicht sind.

Angst verursacht Streit, Hass, Diskriminierung und Krieg. Du musst dich

weigern, Angst vor der Angst zu haben, und neutralisieren.

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Licht und Liebe

sie

mit

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Die Ängste nehmen

Wie schon gesagt, nichts ist einfacher. Der erste Schritt ist sie zuzulassen und von allen Seiten zu untersuchen, mit ihr bekannt zu werden und dabei nicht aufzuhören zu atmen und Liebe dorthin zu schicken, wo du sie physisch fühlst, so lange, bis keine Angst mehr da ist.

Ich habe verschiedene Techniken entwickelt, um mit diesen Emotionen umzugehen. Ich habe Bücher darüber geschrieben (unter anderem Emotioneel Evenwicht, Vitaal zonder Angst), habe CDs mit Übungen herausgebracht, und ich habe Therapeuten ausgebildet, die besonders effektiv mit Emotionen umgehen können. Ich gebe Kurse und Workshops, um Menschen beizubringen, wie Emotionen anzupacken sind. Wenn du so etwas niemals mitmachst, weisst du auch nicht, was du alles verpasst. Du lernst Techniken, um wieder Herr über dein Leben zu werden. Viele Menschen wissen nicht, dass diese Art Workshops ihr Leben verändern könnten. Der Preis, den du bezahlst, steht in keinem Verhältnis zu dem, was du zurückbekommst. Ich teile mit dir das Geheimnis, wie du vital wirst, wie du deinen Geist (mind) für Erfolg programmieren kannst, wie du dich stark machst gegen Müdigkeit und Krankheit und noch vieles mehr. Unser grösster Feind ist unsere Angst; erst, wenn wir diese unter Kontrolle gebracht haben, können wir innerlichen Frieden finden. Das ist die allerwichtigste Priorität.

Unsere Ängste verursachen Zweifel und lassen uns den Glauben an uns selbst verlieren, aber wenn wir fähig sind, sie in positive Energie umzuwandeln, dann entkommen wir aus dem Teufelskreis von Selbstmitleid, Isolation und dem Gefühl ausgeliefert zu sein, alles Formen von übertriebenem Selbstbezug und Arroganz. Wir machen unsere Probleme (die wir selber verursachen) grösser als sie sind, und dadurch bekommen wir negative Aufmerksamkeit und schüren bei anderen eigene Ängste.

Über Selbstmitleid kann man nur lachen, denn wir haben einen Gott und eine Skala von Lichtwesen um uns herum, die uns bedingungslos lieben, genauso wie wir sind, und uns anspornen, unser Talent und unsere Weisheit, Erfahrung und Fantasie zu gebrauchen; und wir ziehen es vor, uns in unserem selbst geschaffenen Morast aus Elend herumzuwälzen, wie es (junge) Ferkelchen tun.

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Wir fühlen uns dann als Versager und weigern uns, unsere vielen Chancen und Möglichkeiten wahrzunehmen und für die zahllosen guten Dinge in unserem Leben dankbar zu sein. Wenn wir uns auf diese Art und Weise fokussieren, dann hindern wir das Licht und die Liebe um uns herum daran die Wunder und die Synchronizität, die uns auf ein höheres Niveau bringen könnten, zu schaffen.

Sabotagemechanismen

Manche Menschen setzen ihre Ziele so hoch an, dass sie scheitern müssen.

Andere haben keine Strategie und fangen ohne einen guten Plan an.

Wieder andere wollen alles perfekt machen, und es ist nie gut genug.

Andere sind gut im Erzählen, warum es nicht gelingen kann, anstelle nach Hilfsmöglichkeiten zu suchen.

Konfrontier dich mit dir selbst

Die meisten Menschen leben ihr Leben in einer kleinen, abgeschlossenen Schachtel und trauen sich niemals, aus dieser Schachtel herauszuspringen. Sie halten sich fest an allerlei dummen Sprüchen, die vollkommen unsinnig sind:

„Wer für den Pfennig geboren ist, ist den Taler nicht wert. “ „Mit dem Kopf aus der Masse hervorstechen.“ „Normal sein ist schon verrückt genug. “ „Warum soll man das Alte reparieren, bevor es noch nicht zerbrochen ist?“ „Ich bin ziemlich zufrieden mit allem.“ „Warum muss das denn unbedingt passieren?“ „Ich brauche keinem etwas zu beweisen!.“ „Ich habe über nichts zu klagen!“ „Schnell-Laufen heisst sich Totlaufen.“

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Und hiervon gibt es hundert Variationen. Probiere einmal etwas ganz anderes. Nachdem ich von einem Hai angegriffen worden war, habe ich angefangen zu ‚scubadiven’, ich bin mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug gesprungen, um meine Angst zu fühlen. Ich habe gelernt, öffentlich zu reden, obwohl ich dachte, dass ich sterbe. Ich habe vor einer professionellen Sängerin gesungen, obwohl ich nicht singen kann. Ich habe Motorradfahren und Bootfahren gelernt, bin über glühende Kohlen gelaufen, habe Flugstunden genommen, habe Bungeejumping gemacht, bin drei Monate mit verbundenen Augen herumgelaufen, habe Wildwassersport getrieben, bin über einem Jungle abgesprungen, habe mich neben einem Tiger fotografieren lassen und noch vieles mehr, um die Konfrontation mit meinen tiefsten Ängsten anzugehen.

Traue dich, Konfrontationen anzugehen, frage deinen Partner, deinen Freund oder deine Freundin, dir etwas über deine blinden Flecken zu erzählen, über Gebiete, in denen du dich in ihren Augen verbessern könntest. Fang schwierige Gespräche an, traue dich, ohne Angst, das zu sagen, was du fühlst. Fühle die Angst und wage es doch.

Wir sind zwar erwachsen, aber was unsere Ängste betrifft, nicht: Die meisten haben wir uns eingebildet, genauso, wie so manche Drachen und Monster, die wir als Kind im Dunkeln sahen! Wenn das Licht anging, waren sie weg! Lass das Licht der Liebe auf deine Ängste scheinen und du wirst dich niemals mehr alleine fühlen!

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Kapitel 5.

Je grösser die Herausforderung, umso mehr lernst du

Wenn du das liest: Je grösser die Herausforderung ist, umso mehr lernst du, was liest du dann eigentlich? Um mit kleinen Schritten zu lernen und alles schön gemütlich zu machen oder mit schnellen Schritten schreitend Quantensprünge zu machen und viel schneller in deinen vollen Kräften zu stehen und dein wahres Potenzial immer mehr freizulegen? Die Erde ist eine Schule, weil wir durch die Begrenzungen gezwungen werden, an unseren Entwicklungsrozessen zu arbeiten. Es gibt kein Entkommen – wir sind in dem Spiel aus Schmerz und Spass, Leiden oder Leiten, Stillstand oder Fortschritt gefangen. Wir können nicht „nicht lernen“, wir können wohl langsam lernen oder einem Erziehungskurs folgen. Mir gefällt es, herausgefordert zu werden; ich finde es prima, wenn es eine grosse Herausforderung gibt, denn dann muss ich wirklich ganz tief nach innen gehen, um es zu schaffen. Jedes Hindernis auf meinem Weg ist eine Einladung, zu wachsen, mehr über mich selbst zu entdecken, immer tiefer zu gehen, kreativer zu werden, immer besser zu wissen, wann ich nichts zu tun brauche und wann ich in Aktion kommen muss, eine Möglichkeit, um meiner Intuition zu vertrauen anstelle meinem Verstand.

Es gibt mitten unter uns viele Paniksäer und Negativdenker, die bei der kleinsten Gelegenheit ausflippen, und wie ein Huhn kopflos herumrennen. Auf der anderen Seite des Spektrums stehen Menschen, die über alle Hindernisse hinauswachsen und oft fähig sind diese in Gewinn umzusetzen oder in eine prächtige Gelegenheit, um zu glänzen!

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Das alles hat nur damit zu tun, wie wir die Dinge sehen; unser Weltbild bestimmt unsere Einstellung und mit welchen Gedanken wir dieser Herausforderung entgegentreten. Jeder Misserfolg kann in etwas Positives umgesetzt (umgewertet) werden. Die Kraft der Spiritualität liegt darin, das ganze Leben in eine Serie von Vorfällen zu transformieren, die zu Wachstum, Weisheit, Liebe und Kreativität führen. Der Sinn des Leben ist, uns zu testen und herauszufinden, wo wir schwach sind. Alles, was gut geht, ist Routine und für unser Wachstum uninteressant. Da, wo es nicht gut geht, da begegnen wir uns selber.

Die Paniksäer denken bei einer Kündigung, dass sie nie mehr Arbeit finden werden, und sehen eine Welt vor sich, in der sie zu kurz kommen und unglücklich sind. Die „Aufsteiger“ sehen darin eine Möglichkeit, um für sich selbst anzufangen, um sich Zeit zum Lernen zu nehmen, um herauszufinden, wer ihre echten Freunde sind, um auf die Suche nach etwas Besserem zu gehen, eine Möglichkeit, um vorwärts zu kommen, ein Zeichen des Universums, dass etwas Besseres kommt etc. Sie glauben, dass alles gut wird.

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, ist der Paniksäer kaputt, depressiv; Ängste kommen hoch, dass es ihm nie mehr gelingen wird, einen neuen Partner zu finden. Der „Aufsteiger“ versteht, dass er den anderen verliert, weil dieser Angst hat echt dahinter zu stehen, weil er das Ein oder Andere liegen lässt. Der „Aufsteiger“ sieht es als eine Möglichkeit, jemanden zu treffen, der wohl zusammen wachsen will, der Intimität aufbauen kann. Auf jeden Fall sieht er neue Chancen, etwas zu lernen und zu wachsen.

Im Chinesischen ist das Zeichen für Krise dasselbe wie für Chance (opportunity). Für jede Tür, die zugeht, geht eine andere Tür auf (kosmisches Gesetz). In jeder Krise entdecken wir uns selber, und lernen wir, was wir noch zu lernen haben. Wenn du den „Paniksäer“ in dir hochkommen fühlst, umarme ihn dann mit Liebe, gib ihm seinen Platz, atme zusammen mit ihm und sende ganz viel Licht zu ihm hin.

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Stell dir dann die folgenden Fragen:

Was kann ich lernen?

Was ist das Gute hieran?

Wie kann ich dies liebevoll anfangen?

Was kann ich machen, um mich über die neue Möglichkeit, die sich auftut, zu begeistern?

Wie kann ich dies geniessen?

Mit diesen Fragen aktivieren wir den „Aufsteiger“ in uns, und dieser kann anfangen, aktiv zu werden.

Winston Churchill sagte einmal: „Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit eine Schwierigkeit (Problem). Der Optimist sieht eine Gelegenheit (Chance) in jeder Schwierigkeit.“

Selbst die Wörter, die du benutzt, beeinflussen den Schwierigkeitsgrad einer Situation. Es ist ein grosser Unterschied zwischen der Aussage: „Ich habe ein grosses Problem“ und der Aussage: „Ich stehe vor einer interessanten Herausforderung“. Abhängig davon, welche du wählst, wirst du die Situation einschätzen und werden deine Emotionen beeinflusst.

Ich habe ein paar sogenannte „Powersätze“ (auch mantra’s genannt), wie:

Es gibt immer eine Lösung!

Ich finde immer aus allem wieder heraus!

Ich schaffe das!

Gott würde niemals etwas auf meinen Weg legen, was ich nicht schaffe!

Die Welt will testen, wie übereinstimmend (sicher) ich mit mir selbst bin!

Wenn wir auf diese Weise reagieren, dann ist unsere Energie sofort positiv und es ist einfacher die Herausforderung anzupacken.

Das ist am Anfang nicht für jeden so leicht – man muss es zur Gewohnheit machen, um Herausforderungen auf positive Weise anzusehen. Es ist ein echter Quantensprung, in allem das Positive zu sehen und die Illusion von Katastrophen, Sterben, Krankheit und Verlust zu durchbrechen. Doch wird unsere Spannkraft und die Schnelligkeit, mit der wir die Zügel wieder in die eigenen Hände nehmen, hierdurch bestimmt.

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Die französische Autorin Anaïs Nin drückte es folgendermassen aus: „Wir sehen Situationen nicht so wie sie sind, sondern so, wie wir sind.“

Wenn du müde bist oder in einer Pechsträhne bist, dann kommt dir der nächste Misserfolg vor, wie das Ende der Welt.

Einer guten Bekannten ging es so richtig gut: Zwei Kleidergeschäfte, die gut liefen und einen Mann mit einem guten Job als Buchhalter. Es ging prima, sie konnten sich erlauben, was sie wollten. Sie liebte ihren Mann nicht wirklich, aber er war der Vater ihrer Kinder, und sie machte das Beste daraus. Von einem Tag auf den anderen war sie pleite, ihr Mann hatte ihre Betriebe durch „kreatives“ Buchhalten heruntergewirtschaftet, um damit seine Spielsucht zu finanzieren. Sie hatte alles verloren, auch ihr Vertrauen, sowie noch 400 000 bis 500 000 Euro Schulden. Ausserdem wurde nicht ihr Mann, sondern sie zur Hauptverdächtigen. Ich erfuhr von ihrem Schicksal und bot ihr an, den Kurs den ich gerade gab, durch eine Stiftung bezahlen zu lassen, inklusiv Übernachtungen, so dass sie sich Zeit nehmen konnte, um wieder zu Kräften zu kommen. Ich konnte fühlen, dass sie, wenn ich das nicht tun würde, entweder Selbstmord begehen würde oder kaputt ginge. Jetzt sind wir anderthalb Jahre weiter. Sie lächelt wieder und macht weiter; es ist nicht einfach, aber es wird besser.

Die Absicht des Lebens ist nicht, leicht zu sein; wenn wir wieder nach Hause zurückkehren, wird es uns ganz leicht gemacht. Wir sind hier, um durch die selbst geschaffenen Herausforderungen zu wachsen. Es liegt an dir selbst, ob du das Beste daraus machst, oder ob du dich ausgeliefert fühlst und auf einen unbilligen Gott sauer bist. Du hast vergessen, dass du beim Erstellen deines Lebensplans die Absicht hattest, einem Schnellkurs zu folgen. Jetzt bist du mitten drin, und du klagst darüber, dass es so schwer ist! So, jetzt wird es Zeit, wach zu werden und die Herausforderungen als Einladung anzusehen, deine Kräfte zu entdecken. Je grösser die Herausforderung, desto besser.

Bei schönem Wetter Kapitän auf einem Segelschiff zu sein, ist einfach. Erst, wenn es stürmt mit hohen Wellen, kommst du dahinter, was für ein Kapitän du bist; dann kannst du nicht mehr länger nur mit dem Verstand segeln, dann musst du auch dein volles Instrumentarium gebrauchen.

Lerne deinen Instinkten zu vertrauen. Lerne dich für dich selber einzusetzen, und lasse dein Leben nicht von der Meinung anderer bestimmen. Nimm nicht den sicheren Weg, denn da wirst du mit dir selber konfrontiert werden.

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Walter Bagemot, ein Journalist aus dem neunzehnten Jahrhundert, drückte es so aus: „Das grosse Vergnügen im Leben ist, genau das zu tun, wovon die Menschen sagen, dass man es nicht tun soll.“

Langsam fangen die Menschen an, sich zu entwickeln; wir akzeptieren immer mehr Verschiedenheit und lassen uns schrittweise immer weniger durch Vorurteile leiten. Frauen und Minderheitsgruppen nehmen immer prominentere Plätze in unserer Kultur und Gesellschaft ein.

Aber es gibt immer noch genügend Menschen, die sich nicht entwickeln wollen und sich über die Reste von Unwissenheit sowie Rassismus, Sexismus, Homofobie, Kastendenken etc. freuen. Sie schauen auf andere herab und tun ihr Bestes, um andere abzuwerten, abzuweisen, zu verspotten und in ein Raster zu zwängen. Viele projektieren ihren eigenen Schmerz und ihr eigenes Leiden auf andere. Vielen macht es Spass, über andere zu lästern, und viele machen sarkastische Bemerkungen, um anderen weh zu tun. Viele wollen es besser wissen als du selbst, wie du dein Leben leben solltest und was du alles tun müsstest. Wenn sich wieder einmal jemand in deine Sachen einmischt und dir ungefragt deine eigene Lebensgeschichte schreiben will, dann halte ihm einen Spiegel vor und sage: „Es ist nett und gut gemeint von dir, dass du mir sagen willst, wie ich mein Leben leben soll, aber ich stehe hinter meinen eigenen Entscheidungen, und es macht mir nichts aus Fehler zu machen. Auf die Weise lerne ich am besten, und darüber bin ich froh!“ Es ist völlig unabhängig davon, ob es von deinen Eltern, Freunden oder von deiner Verwandschaft kommt. Schreibe dein eigenes Lebensskript und mache ein Fest daraus!

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Kapitel 6. Transzendieren ist eine Kunst

Transzendieren heisst, der Illusion zu entkommen, die unser Geist (mind) geschaffen hat, weil wir durch unsere Konditionierung trainiert sind, auf eine ganz bestimmte Art und Weise die Welt zu erleben. Wenn du in diesem Buch schon bis hierhin gekommen bist, hast du bereits das ein oder andere transzendiert. Du hast gelesen, wie du innerlichen Frieden finden kannst, wie du die Illusion der Angst transzendieren kannst, nämlich, indem du sie zulässt und liebevoll umarmst. Du hast das Leben transzendiert, indem du akzeptiert hast, dass du unsterblich bist und dass das Leben nichts anderes ist als eine Einschränkung deiner selbst. Du hast gelernt, dass jede Krise eine Möglichkeit ist, zu wachsen und sich selbst zu entdecken; auch das war Transzendenz.

Wenn du das Leben als eine Struktur siehst, um dich selbst kennenzulernen und zu entdecken, was du nicht bist, so dass du dich daran erinnern kannst, was du wohl bist, dann bist du dabei zu transzendieren: der Illusion zu entsteigen. Was können wir nun aber tun, um dabei doch noch mit beiden Beinen auf der Erde zu bleiben und nicht anzufangen, zu sehr zu schweben? Schliesslich sind wir ja gerade hier auf der Erde, um zu erfahren wie es ist, Mensch zu sein und nicht, um so zu tun, als ob das alles nicht existiert!

Das klingt sehr logisch und vernünftig, und viele Menschen fallen hierauf herein. Wir wollen schliesslich normal sein und von anderen akzeptiert werden. Genau das ist nun aber gerade die Falle, und wir wählen dann doch wieder den Status quo, nämlich sich nicht aus der Menge hervorheben. Ich sage: Transzendenz heisst, den eigenen Weg zu wählen, die eigene Wahrheit – „scheiss auf die Welt“. Wer will schon normal sein, wenn die Norm davon Abnormalität, Arroganz und Unwissenheit ist?

Ich habe gewählt, nicht den ausgetretenen Weg zu begehen, sondern mir meinen eigenen Weg durch den Jungle zu bahnen. Das ist bestimmt nicht der einfachste Weg, aber wohl der lehrreichste und, wenn du ein bisschen Entdeckergeist hast, auch der Interessanteste.

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Das, was in der Welt passiert, ist nicht wichtig, sondern die Bedeutung, die wir dem, was passiert, zuschreiben. Manche Menschen glauben, dass sie ihr eigenes Leben selbst gestalten. Das ist schön und gut, und es ist die Mühe wert, zu lesen, wie diese Menschen ihrem Leben Gestalt geben, aber dieser Weg ist nicht für jeden erreichbar (der Weg zu Meisterschaft und Erleuchtung). Was näher liegt, ist die Tatsache, dass wir - ob wir nun unser Leben selbst kreieren oder nicht – auf eine Sache sicherlich Einfluss haben, und das ist, wie wir auf die Welt reagieren (der Weg zu emotionalem Gleichgewicht und Mühelosigkeit).

Das Mantra für Transzendenz ist ein Gebet:

Gott, gib mir die Ruhe und Kraft, um die Dinge zu akzeptieren, auf die ich keinen Einfluss habe, gib mir den Mut, die Dinge zu verändern, die ich verändern kann, und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

Wenn wir das verinnerlichen, werden wir keine Angst mehr haben, Konfrontationen anzugehen, weil das in unserem Einflussbereich liegt. Wir gehen nichts und niemand mehr aus dem Weg. Wir bedecken nichts mehr mit dem Mantel der Liebe! Wir zeigen deutlich unsere Grenzen auf und schützen diese. Wir fällen keine Entscheidungen mehr, die durch Angst vor Abweisung begründet sind. Wir haben die Freiheit, zu entscheiden, was wir selber wollen, und wenn das das ist, was auch ein anderer will, dann sei es so.

Wir lernen immer mehr, uns in Situationen wohl zu fühlen, die wir früher als schwierig, als konfrontierend erlebten oder in denen wir normalerweise kraftlos waren. Wir geniessen es, zu beobachten, wie andere auf unsere neue Lebenseinstellung reagieren, und empfangen freundlich ihren Kommentar, wissend, dass wir auf Widerstand stossen werden, wenn wir unsere Kraft zurücknehmen. Schritt für Schritt lernen wir, über der Situation zu stehen, alles mit Gelassenheit anzuschauen und keine Entscheidung mehr aus Angst zu treffen, sondern aus Neutralität und aus Offenheit für unsere Intuition.

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Wir sind bereit, Risikos einzugehen:

Dass Menschen uns abweisen werden (so sei es, das gehört dazu, Pech für sie);

Dass Menschen versuchen werden, uns lächerlich zu machen (und damit ihren wahren Karakter zeigen und wieviel Angst sie selber haben);

Dass Menschen uns nicht begreifen können oder wollen (ist auch nicht nötig, solange wir es selber noch verstehen können);

Dass Menschen weggehen und nichts mehr mit uns zu tun haben wollen (das muss so sein, du kannst dann nur noch respektieren, dass sie selber so gut wissen, was sie wollen oder nicht wollen – kannst du was von lernen);

Dass wir Schmerz erfahren werden (Leben ohne Schmerz ist wie ein Fisch ohne Wasser – wirst du stark von);

Dass wir unser Gesicht verlieren (es gibt Schlimmeres, so wie seine Seele zu verlieren, nicht an sich selber zu glauben);

Dass wir irgendwann das finden, wonach wir suchen (macht nichts aus, unsere Ziele geben nur die Richtung an, auf dem Weg dorthin lernen wir, wer wir wirklich sind).

Unser grösstes Risiko ist, dass wir unser Potential immer mehr realisieren und immer mehr damit in Einklang leben zu wissen, wer wir wirklich sind. Sind wir hierzu bereit? Um die Entdeckungsreise zu einem Erfolg zu machen, werden wir sehr viele Sachen transzendieren müssen. Viele Dinge, die wir als Wahrheit ansahen, sind grosse Lügen oder Illusionen. Wir werden nun unsere eigene Wahrheit entdecken, und da gibt es nur einen einzigen, der das kann, und das bist du selber. Du hast es in dir, aus deinem Leben ein Meisterstück zu machen, worauf wartest du noch? Jetzt ist ein guter Moment, um damit anzufangen.

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Kapitel 7. Überfluss beginnt im Herzen

Viele Menschen verlangen nach mehr Luxus, mehr Freiheit, mehr von diesem und mehr von jenem! Um wirklich frei zu werden und Überfluss zu kreieren, müssen wir erst unser Herz und unseren Geist befreien und in einem Überfluss von positiven Gedanken und Bildern baden.

Religionen haben einen enormen Einfluss, wie wir uns als Menschen sehen. Sehr viele Menschen glauben, dass alles schon vorbestimmt ist, und dass wir unserem Schicksal nicht entgehen können. Wenn du das glaubst, dann musst du auch glauben, dass es Gottes Wille ist, dass du an einem Herzinfarkt stirbst, wenn du zu fett bist und schlecht isst. Du kannst dann immer sagen, dass Gott dir diese Vorliebe für „Junkfood“ gegeben hat und dass du daran doch nichts ändern konntest. Selbst wenn du dir Lungenkrebs anrauchst, kannst du Gott die Schuld geben. Wenn du im Strassenverkehr nicht aufpasst und aus Dummheit unter einem Lastwagen stirbst, dann ist das auch Schicksal! Sehr viele Religionen predigen Himmel und Hölle, und wenn du tust, was sie vorschlagen, kannst du dir einen Platz im Himmel reservieren. Was für ein Unsinn, aber wenn du das glaubst, ist es auch gut. Jeder muss ja irgend etwas glauben, also folge einer Religion der Angst, die Gott dämonisiert, und damit wirst du dein Leben nur noch mehr auf das richten, was du nicht möchtest. Manche Menschen glauben, dass Gott Favoriten hat, denen er Überfluss und Wohlfahrt zuschickt. Diese Bilder bestehen noch immer in unserer Zeit. Die Wurzeln des Glaubens liegen ganz tief. Meiner Überzeugung nach ist jeder Glaube, der nicht predigt, dass Gott bedingungslose Liebe ist und jeden als seinen Sohn oder Tochter betrachtet und ihnen liebevoll begegnet, eine Religion der Angst und der Dämonen.

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Die Liebe ist die treibende Kraft im Universum, Angst ist die Dunkelheit, die wir uns selber überziehen. Wir sind fähig, unsere Zukunft zu beeinflussen und selbst zu schaffen. Überfluss, im materiellen Sinn, ist eine Wohltat und trägt dazu bei, sich gut zu fühlen. Überfluss im geistigen Sinn ist aber viel wichtiger als der im materiellen Sinn. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit ständig auf das Gute in unserem Leben richten, die Dinge, wofür wir dankbar sein können, die vielen Sachen, die unsere Begeisterung und Leidenschaft stimulieren, all das Gute in unserem Leben, das uns gar nicht mehr bewusst ist, dann schaffen wir Überfluss in unserem Seelenleben; oft zieht das sogar materielle Wohlfahrt nach sich, aber das hängt stark davon ab, ob wir das durch unsere Glaubensüberzeugung zulassen können. Überfluss muss überfliessen – wenn wir uns zu sehr damit verbinden, stagniert unsere Energie, und Stagnation verursacht Krankheiten. Eine reiche Person, die Angst hat, nicht genug zu haben, ist arm.

Erfolg

Wir legen enorm viel Wert auf das äussere Erscheinungsbild. Das hat mit innerer Armut zu tun. Wir verstehen unter Erfolg gesellschaftliches Ansehen, Einfluss, Populärsein, im Mittelpunkt Stehen, materielle Dinge, Ruhm etc. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Viele erfolgreiche Menschen sind innerlich leer, sind über Leichen gegangen, denken ausschliesslich oder fast nur an sich selber, haben ernste Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und sind oft darauf hinaus, sich selbst zu beweisen. Auf der anderen Seite der Medaille finden wir Menschen, die nicht reich sind oder kein Ansehen haben, die aber Schatzkisten voll Reichtum an Geist und Weisheit besitzen.

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Das ist die einzige Form von Reichtum, die wir mitnehmen können, wenn wir dieses begrenzte Leben hinter uns lassen. Es ist also viel wichtiger, spirituell reich zu sein, als viel Hab und Gut zu besitzen. Ideal ist es, beides zu realisieren, um sowohl auf materiellem Gebiet als auch auf geistigem Gebiet Wohlfahrt zu kreieren. Ich bin sehr reich gewesen und sehr arm. Das Allerwichtigste ist, dass das Leben, wenn man reich ist, viel angenehmer und einfacher ist. Die Menschen, die am meisten an Geld denken, sind die, die es nicht haben. Wenn du Geld in Überfluss hast, kannst du dir alle Herzenswünsche erfüllen, und du wirst in den Kreisen der sogenannten erfolgreichen Menschen aufgenommen. Ich habe noch niemals so viel Hass, Neid und Eifersucht gesehen wie in diesen Kreisen. Oft gönnt man einander nicht einmal die Wurst auf dem Brot. Das ist nicht mein „Club“. Auch dies kann viel Geld Haben bewirken: Arroganz, verkehrtes Gefühl von Wichtigkeit, Launigkeit, Missbrauch von anderen, Verschwendung, Selbsteingenommenheit und die Beschäftigung mit nur scheinbar wichtigen Dingen. Wenn man nicht reich ist, kann das helfen, den Fokus auf das zu richten, was wirklich wichtig ist, die kleinen Dinge des Lebens; Menschen besser wertzuschätzen, es kann zu Reichtum in der Seele führen, ganz sicher dann, wenn du lernst, das wenige, was du hast, mit denen, die noch weniger haben, zu teilen.

Geld kann nicht alles kaufen

Geld macht das Leben zwar einfacher, aber wenn du unglücklich bist, macht es dich nicht glücklicher. Mit Geld kann man weder Liebe noch Freundschaft kaufen. Im Gegenteil, Geld zieht Goldsucher an, Menschen, die mit profitieren wollen, Opportunisten, Menschen, die wichtig sein wollen und Betrüger. Geld sollte dich vorsichtig machen, und näher zu deinen Intentionen bringen. Es kann deine Entscheidungsfreiheit vergrössern, aber, wenn du keinem mehr vertrauen kannst, kann es deine Freiheit auch einschränken.

Geld kann dich auch korrupt machen und dich so sehr verblenden, dass du nichts anderes mehr willst als nur noch mehr Geld. Falls du nicht in solchem Überfluss lebst, musst du lernen, mit dem zufrieden zu sein, was du hast. Du lernst kreativer zu sein und mit weniger auszukommen. Du gehst mit deinen Sachen besser um, weil sie länger halten müssen.

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Die Kunst, genug zu haben

Wir können davon träumen, mehr zu haben. Wir können hoffen, mehr zu bekommen. Wir können daran arbeiten, mehr zu erreichen; das alles ist an sich prima, solange wir nicht vergessen, mit dem, was wir jetzt im Moment haben, glücklich zu sein. Ich wohne in einer netten, kleinen, frei stehenden Dreizimmerwohnung, mit allem drum und dran. Am liebsten würde ich aber in einem doppelt so grossen Haus wohnen, am Strand, umgeben von Palmen. Das ist mein Traumhaus – ich habe es mir schon ausgemalt, und ich weiss sicher, dass es noch kommt. Aber Ich bin sehr froh mit meinem jetzigen Häuschen. Ob ich das grössere Haus noch bekomme oder nicht, verändert nichts an meinem Glück und meiner Dankbarkeit für das, was ich jetzt bin. Ich kann für den Rest meines Lebens hier bleiben und überglücklich sein; die Kunst ist, um froh zu sein mit dem, was man hat und von dem zu träumen, was man will, ohne dass man dabei unglücklich wird. Wenn es weniger gut geht - auch ich habe magere Perioden gekannt – dann sehe ich das als einen Lehrmoment, um meine Kreativität noch mehr zu benutzen und auch, um noch dankbarer für das zu sein, was ich habe.

Die Kunst der Dankbarkeit

Um zu lernen mit dem, was wir haben, zufrieden zu sein, müssen wir unseren „mind“ trainen, dankbar zu sein für alles Gute in unserem Leben, so wie zum Beispiel:

Unsere Gesundheit, oder dafür, dass die Medikamente helfen;

Das Dach über unserem Kopf, die Kleider, alles Materielle etc.;

Unsere Verwandschaft, unsere Familie, unseren Partner, unsere Kinder, Eltern, die eventuell noch leben etc.;

Die Menschen, die uns lieb haben und die, die wir lieb haben;

Unsere Hobbys, Leidenschaften, alles wofür wir Begeisterung fühlen;

Dass wir Arbeit haben, die Stelle, wo wir wohnen, die Nachbarn, das Wissen, das wir haben;

Uns selber, froh sein mit uns selbst, was wir können, was wir tun, wer wir sind;

Unser Menschsein, die Tatsache, dass wir noch so viel zu lernen haben.

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Es gibt so viele Dinge, durch die du dich reich fühlen kannst, wenn du nur weisst, wo du hinschauen musst. Wir müssen auch lernen, zu empfangen und uns selber wertvoll zu finden. Wir müssen lernen, nach Hilfe zu fragen und zu sehen, wer unsere echten Freunde sind – die lernt man nur in Zeiten der Not kennen. Sei nicht zu stolz, Hilfe anzunehmen, das Leben ist ein Abenteuer und ein Spiel. Du kannst die Gunst, die du selber empfängst, immer wieder an andere weitergeben. Lerne dich selber und deinen Selbstwert kennen und freue dich über alles, was du hast. Lerne, auch die kleinen Dinge zu schätzen, dann bist du bereit, das Grosse zu empfangen!

Merke dir: Überfluss fängt in deinem Herzen an!

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Kapitel 8.

Wie du an Körper und Geist immer jünger wirst

In diesem Büchlein habe ich schon viele Faktoren angegeben, die automatisch Effekt auf unsere Vitalität und Spannkraft haben. Der grösste Feind ist Stress. Stress ist der allergrösste „Killer“ unserer Zeit. Genetisch ist unser Körper auf Überleben programmiert. Sehr viele Dinge werden durch unsere Ängste und Projektionen als lebensbedrohlich erfahren. Die primitiven Abwehrmechanismen von früher, die „Kampf- oder Fluchtreaktion“, ist bei diesen Stressfaktoren nicht mehr wirksam, und die Hormone, die uns normalerweise aktivieren müssen, werden jetzt toxisch und machen unseren Körper kaputt. Wir fühlen uns angespannt, schlafen weniger effektiv und laufen wie eine „tickende Zeitbombe“ herum.

Durch das Wissen, dass wir unsterblich sind, und dass die Welt mit falschen Prioritäten lebt, können wir jedoch sehr viele Sachen loslassen. Wir können lernen, unseren „mind“ für alles Positive zu programmieren und dazu, optimistisch zu sein anstelle skeptisch, verbittert, ängstlich, böse, sarkastisch oder zynisch zu sein. Wir können wieder tagträumen und phantasieren, ohne unglücklich darüber zu sein, wo wir jetzt im Leben stehen. Wir hören auf, uns Sorgen übers Älterwerden zu machen, weil wir wissen, dass das lediglich eine Illusion ist. Wir richten unseren Fokus auf das, was wirklich wichtig ist: Die Transzendenz von Leben und Tod und die Suche nach innerem Frieden und Harmonie, ohne Angst vor Konfrontation.

Heutzutage wirst du überwältigt mit Werbung für „Anti-aging“ Therapien:

Botox, kosmetische Chirurgie, teure Cremes, Behandlungen in Kurorten und noch vieles mehr. Die, die es können und wollen, stehen in der Schlange, um jünger auszusehen oder die Zeit ein wenig zurückzudrehen. Manche sehen unnatürlich aus, mit ihren vollen Lippen, Plastikbrüsten, Kollageninjektionen und ausdruckslosen Botoxgesichtern. Nicht, dass es nicht gut aussehen kann, es kann auch übertrieben werden und dadurch nicht mehr natürlich wirken. Das Resultat ist aber nur zeitlich begrenzt, und man muss regelmässig zurück, um das ein oder andere zu korrigieren. Im Endeffekt entkommt niemand dem Zahn der Zeit, wir werden alle älter und müssen schliesslich „das“, was wir Leben nennen, hinter uns lassen.

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Akzeptiere, dass du älter wirst

Wirkliche Schönheit kommt von innen und ist weder zu kaufen, noch zu cremen, oder chirurgisch zu erlangen. Das Älterwerden ist kein Symptom, das wir bekämpfen müssen, sondern ein schöner Prozess, den wir verlangsamen können, indem wir im Herzen jung bleiben. Älterwerden muss nicht mit Gebrechlichkeit einhergehen, wenn wir gut auf uns aufpassen, unsere Konfrontationen angehen, unsere Konflikte lösen, gut essen und positive Gedanken und Gefühle dominieren lassen.

Die Weisheit und Erfahrung, die wir erwerben, das Heilen der Verwundungen unserer Seele, ist das, was wichtig ist für uns Unsterbliche. Ich bin jetzt um die fünfzig und geniesse, was das Leben zu bieten hat. Ich strebe danach, genauso spitzbübisch und unberechenbar zu sein wie früher, Leute weiterhin mit kleinen Geschenken zu überraschen, Spässchen zu machen, humorvoll zu sein und nicht sarkastisch; zu denken und zu spielen wie ein Kind.

Gestern bin ich mit meinen beiden Söhnen Paintball spielen gegangen: Krieg spielen und einander mit Farbbeuteln beschmeissen. Es war genauso wir vor vierzig Jahren, und wir hatten enormen Spass. Ich mache zweihundert Prozent mit der Jugend mit und denke nicht einen Moment, dass ich zu alt dafür bin. Ich suche noch immer das Abenteuer, gehe auf Untersuchungstouren aus, entdecke immer noch neue Dinge und fange jedes Jahr an, etwas Neues zu lernen. Ich freue mich darauf, auf Safari zu gehen und geniesse all das Schöne, das unser Planet zu bieten hat. Ich lerne sehr viel auf meinen vielen Reisen durch die Welt und treffe interessante Menschen. Ich bin mit Professoren aus Russland, Italien und Amerika befreundet. Ich habe auch viele junge Freunde, mit denen ich etwas zusammen unternehme und von denen ich vieles über die Welt lerne. Du lernst so viel vom Leben selber, über Beziehungen, Liebe, Intensität, Intuition, Vertrauen und Geschäfte machen. Wir lernen umzugehen mit dem Verlust von Geliebten, Handicaps, Verrat, Ärgernis über andere, Akzeptanz und Freundschaft. Wir hören nie auf zu lernen man kommt niemals ans Ende des Informationsflusses, dem wir ausgesetzt sind.

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Ich fange jetzt erst an zu begreifen, wie bestimmte Ereignisse meine Lebenseinstellung beeinflusst haben und wie unerschütterlich mein Glaube an mich selber und an eine höhere Macht jetzt ist. Dass ich jetzt, ohne die ermüdende Treibkraft, mich ständig beweisen zu müssen, nicht mehr zu stoppen bin. Ich habe gelernt, Geduld zu haben und auf genau den richtigen Moment zu wachten, in dem die Tür aufgeht. Ich habe gelernt zu visualisieren, was ich will und richte meine Aufmerksamkeit nicht mehr auf das, was ich nicht will. Meine Lebenseinstellung hat sich im Laufe der Jahre geformt. Ich bin milder, liebevoller, loyaler, grosszügiger, wohltätiger, toleranter und glücklicher geworden. Ich bin jetzt so viel weiser (und manchmal doch noch so unvernünftig) und selbstbewusster geworden; mein Selbstwert ist „gigantisch“ gewachsen, und die Meinungen und das Geklatsche von anderen machen mir fast nichts mehr aus.

Was wir lernen ist, uns gut zu fühlen mit uns selber und uns selbst wertzuschätzen und zu respektieren.

Ich bin dabei, meinen „mind“ zu programmieren, um mindestens 125 Jahre vital und jung zu sein, voller Energie und Leidenschaft. Ich mache nicht langsam voran, sondern gehe mit genau dem gleichen Wechsel von Intensivität und Relaxen weiter. Ich habe noch nicht vor, in Pension zu gehen. Ich setze meine Mission fort, ich bleibe weiterhin lernen und mich für die Evolution des Menschen interessieren. Ich bin unwahrscheinlich neugierig auf die nächsten fünfzig bis sechzig Jahre, die versprechen intensiv und sehr interessant zu werden. Was wird im Jahr 2012 passieren, wenn die vielen Voraussagen und drastischen Kursveränderungen für die Menschheit wahr werden? Wird es uns gelingen, Krebs zu heilen oder zu vermeiden? Kommt der Tag, an dem wir nicht mehr vom Öl abhängig sind, um uns fortzubewegen? Wie weit gehen die Entwicklungen mit künstlicher Intelligenz? Was wird passieren, wenn die sogenannten „Indigo-Kinder“ erwachsen sind? Wie kommt es mit den Klimaveränderungen wieder in Ordnung? Wann wird es keinen Hunger mehr geben? Wird es einen Tag geben ohne Terrorismus oder Krieg? Ich bin sehr neugierig auf das, was die Zukunft bringen wird und finde das spannend. Wenn Jugend gemessen würde in Termen wie Kreativität, Lebensfreude, Forschergeist, Suche nach Innen, dann bin ich jetzt jugendlicher denn je zuvor.

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Höre nicht auf, interessiert zu bleiben

Zufriedenheit und Blasiertheit sind die Killer unserer spirituellen Evolution. Weiterlernen und Weiterwachsen sind die Voraussetzungen, um jung zu bleiben. Man kann das an Menschen sehen, die in Pension gehen und kein Interesse mehr haben und keine Ziele. Sie altern zusehends, und es geht abwärts mit ihnen.

Unser Gehirn wird gerade dann stimuliert, wenn man es ständig mit neuer Information reizt. Je aktiver wir sind, umso besser ist das für unser Gehirn.

Bleibe aktiv

Körperliche Bewegung stimuliert die Ausschüttung des Wachstumshormons und des Testosterons, welche uns wieder jünger machen. Ausserdem werden Endomorphine frei gesetzt, die uns ein gutes Gefühl geben. Wenn wir älter werden, müssen wir unsere körperlichen Aktivitäten gerade steigern und nicht vermindern. Der Auftrag ist, aktiv zu bleiben, sowohl physisch als auch intellektuell und auf dem Niveau von mentalen Aktivitäten. Lasse weiterhin Emotionen frei und weise Ängste in ihre Schranken.

Meditation

Ausser aktiv zu sein, ist es auch wichtig, still zu sein und sich nach innen zu kehren. Es gibt verschiedene Arten, das zu tun – die besten kommen aus dem Osten: Yoga, Tai – Chi, Qi Gong, Zen, Meditation etc. Yoga und Qi Gong sind meine Favoriten, die kann du bist du tot gehst machen! Ich habe, zusammen mit Patricia van Walstijn, Chi Neng Qi Gong in Europa introduziert, eine der aller einfachsten und doch aller effektivsten heilenden Meditation und Bewegungen, die es gibt. Siehe unter www.chineng.nl für mehr Information. Du kannst es in zwei Tagen lernen oder mit einem Video üben. Es gibt keine Entschuldigung, es nicht zu tun. Ausserdem habe ich viele CDs mit geführten Meditationen gemacht. Siehe auf meiner Website, wo du sie bestellen kannst, www.roymartina.com.

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Mit diesen CDs lernst du, dich schnell zu entspannen und all deine Kräfte voll zu entfalten. Es gibt viele Meditationskurse, und eine besondere Form davon ist die Urklangmeditation, die Deepak Chopra eingeführt hat. Sie ist schnell und einfach zu erlernen. Siehe: www.harpenau.nl. Meditation ist die Suche nach der Stille, damit wir besser hören können, was unser göttlicher Teil uns zu erzählen hat. Lerne dich selber zu kennen und entdecke, was du alles in dir hast, indem du meditierst. Mache einen Meditations- oder Yogakursus und entdecke, was es noch so alles gibt.

Antioxidanten

Ausserdem ist es gut, Antioxidanten zu nehmen; siehe in meinem Buch:

Supervitaal, 10 Stappen naar vitaliteit. Hierüber berichte ich auch regelmässig in meinem elektronischen Vitalitäts- Newsletter. Sie helfen, dem Prozessen des Älterwerdens auf natürliche Weise entgegenzuwirken.

Biologisches Alter

Bei Omega Health Coaches kannst du dein biologische Alter messen lassen. Indem du pro-aktiv daran arbeitest, dich selbst zu entgiften, kannst du biologisch immer jünger werden. Dies ist die beste Art, um die innere Uhr zurückzudrehen.

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Kapitel 9. Der Moment heisst jetzt

Wir alle haben unsere Momente des Zweifelns, dann vergessen wir, worum es eigentlich geht, und manchmal bereuen wir etwas oder fangen an, uns Sorgen zu machen. Es gibt so viel Unrecht auf der Welt, auch ich habe schon meinen Teil davon abbekommen. Ich frage mich manchmal, wie es möglich ist, dass wir in einer Welt leben, in der die bestbezahlten Menschen Schauspieler, Sänger und Sportler sind. Obwohl es doch so viele Menschen gibt, die wirklich schwer arbeiten, um anderen zu helfen, und die schlecht bezahlt werden. Ist es nicht interessant, dass wir das akzeptiert haben und die grossen Unterschiede aufrechterhalten. Das ist nicht immer fair, und du kannst leicht verbittert werden oder frustriert sein. Dadurch veränderst du aber nichts an der Aussenwelt und machst es nur noch schlimmer für dich. Wir können weder die Vergangenheit verändern noch wissen wir mit Sicherheit etwas über die Zukunft. Aber das hilft nicht immer, unsere negativen Gedankengänge zu beruhigen.

In meiner Jugend, als ich auf Aruba Tennischampion war, lebte ich fürs Tennis. Ich wurde durch einen amerikanischen Scout entdeckt. Mein Vater weigerte sich, um mich als Zwölfjähriger nach Amerika gehen zu lassen, um Profi zu werden. Seitdem habe ich nie mehr Tennis gespielt. Was wäre passiert, wenn ich diesen Weg gegangen wäre? Als ich 22 Jahre alt war, war ich der beste Kämpfer von Europa, ich hatte gegen jeden gewonnen, selbst gegen Weltmeister. Ich stand vor der Wahl, um entweder Arzt zu werden und mein Studium zu beenden oder Profikämpfer zu werden und an Weltmeisterschaften teilzunehmen. Ich habe mich für mein Medizinstudium entschieden.

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Was wäre passiert, wenn ich ein Gladiator geworden wäre? Niemand weiss es.

Ich habe mich entschlossen, Akupunkturist zu werden, anstatt Chirurg, und so treffen wir viele wichtige Entscheidungen in unserem Leben. Manche bereuen wir. Wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiss, hätte ich mich niemals scheiden lassen. Meine Ex-Frau ist eine phantastische Frau und Mutter, ich war nur nicht erwachsen genug, um sie zu verstehen, und fühlte mich selber unverstanden. Ich sehe das jetzt ganz anders, leider ist die Uhr nicht zurückzudrehen. Wir müssen mit den Konsequenzen unserer Entscheidungen leben und das Beste daraus machen. Es ist Verschwendung, wenn wir zu viel Energie in Reue stecken und in „was “

wäre, wenn ich diese Wahl nicht getroffen hätte?“ und „hätte ich nur

Im Englischen nennen wir das die „shoulda, coulda and woulda’s“. Es ist eine nutzlose Beschäftigung, die sehr viel Energie kostet und uns schliesslich vergiftet. Wir müssen lernen, unsere Vergangenheit so zu akzeptieren wie sie ist. Mit dem Wissensstand und den Hilfsquellen, die uns damals zur Verfügung standen, haben wir in dem Moment die bestmöglichen Entscheidungen getroffen. Unsere Intention war gut, und wenn wir alles noch einmal machen müssten, würden wir dieselbe Entscheidung treffen, weil es diesen einen Moment betraf. Wir müssen zur Realität des Hier und Jetzt zurückkehren: Wie kann ich jetzt das Beste aus meinem Leben machen? Welche Optionen habe ich? Welche Hindernisse liegen vor mir? Welche Hilfsmitteln habe ich? Welche Prioritäten stelle ich? Was ist hieran positiv? Was lerne ich jetzt? Wir lernen, die Vergangenheit loszulassen, wir lernen, zu vergeben, zu vergessen, Frieden zu schliessen und abzuschliessen mit: „Es ist so, und so, wie es ist, ist es gut.“ „Ich akzeptiere mich so, wie ich jetzt bin, ich bin niemand mehr und niemand weniger als ich selbst.“ Die Zukunft ist ein offener Traum, den wir mitbestimmen können. Sei deutlich und klar in dem, was du willst, verarbeite all deine Ängste. Führe ihnen Licht und Liebe zu.

etc.

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Fange jeden Tag mit einer positiven Intention an. Sei dir der Tatsache bewusst, dass du deinen Tag selbst gestaltest. Erinnere dich daran, was wichtig für dich ist.

Ein Beispiel:

Heute mache ich mir einen phantastischen Tag, ich lasse mir durch nichts und niemanden meine gute Laune verderben, ich möchte so viele Menschen wie möglich froh machen, indem ich das Gute in ihnen sehe und es auch ausspreche! Sieh das vor dir, fühle es, erfahre es und bestimme es, noch bevor du damit anfängst.

Im Laufe des Tages machst du kleine „checks“, um zu sehen, ob es noch nach Plan verläuft, ob du dich noch entspannt und gut fühlst und wenn nicht: Tu dann etwas daran. Am Ende des Tage evaluierst du den Tag. Was ist gut gelungen? Was hätte besser laufen können? Wann habe ich mich aus meinem Kraftfeld holen lassen? Wann war ich verspannt, emotional, gestresst? In deinem „mind“ wiederholst du nun die Momente, in denen du dich anders hättest verhalten wollen, aber dann mit den Hilfsmitteln, die du brauchst, um es anders zu erleben. Hilfsmittel können sein: Dich nicht zu verteidigen, sondern zu öffnen, auf das zu konzentrieren, was wichtig ist, mehr Mut zu haben, entspannter zu sein, interessierter zu sein etc. Wiederhole das so lange, bis es sich gut und natürlich anfühlt, jetzt hast du neue Möglichkeiten geschaffen. Wichtig ist, dass du dies so oft wie möglich machst, dann hast du in Zukunft in ähnlichen Situationen viel mehr Optionen.

Schritt für Schritt trainieren wir uns selbst, um immer stärker zu werden und auf alles vorbereitet zu sein.

Du hast die Kraft, jeden Tag voller Freude zu erleben, voller Lernmomente, und kannst andere inspirieren. Es liegt einzig und allein an dir selbst.

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Kapitel 10. Du bist ein Engel

Diese Worte hast du sicher schon einmal gehört, als jemand sehr froh über dich war. Ein Engel ist ein Botschafter Gottes, das heisst, ein Engel ist ein Botschafter für bedingungslose Liebe. Jeder kann ab und zu ein Engel sein, und einige Menschen können immer Engel sein. Ein Engel ist nicht nur ein esoterisches Lichtwesen aus dem Reich Gottes. Nein, ein Engel ist einfach jeder, der von Gott geschickt wird, um eine Botschaft oder einen Akt der Liebe zu verrichten.

Du hast es in dir, ein Engel zu sein, wenn du:

In jedem das Gute siehst und jeden darauf hinweist;

Anderen zu verstehen gibst, dass sie geliebt werden, auch wenn sie Fehler machen;

Anderen hilfst, ohne zu wollen, dass du etwas zurückbekommst;

Einem Fremden hilfst, ein Problem zu lösen, ohne etwas

zurückzuverlangen; Jemandem, der in Not ist, Geld gibst, dass du entbehren kannst, anstelle Geld zu verleihen;

Andere akzeptierst, so wie sie sind, und ihnen Liebe zusendest;

Denen, die dir Unrecht antun, vergibst und ihnen das Beste zuwünschst.

Andere aufmunterst und ihnen zu verstehen gibst, dass es eigentlich um nichts geht.

Und so gibt es noch tausend andere Arten, um deinen Nebenjob als Engel auszuüben. Du bist jetzt dabei, eine spirituelle Bankrechnung anzufüllen. Du wirst immer reicher und reicher, wenn du diesen Job ins alltägliche Leben integrierst. Du wirst gut bezahlt, nicht in Euro oder Dollar, sondern in spiritueller Valuta, die viel mehr wert ist.

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Strahle weiterhin, gib weiterhin, vergib weiterhin, konzentriere dich weiterhin auf das Gute in jedem. Du wirst niemals bereuen, etwas Gutes getan zu haben; tu es, um dich selbst dadurch gut zu fühlen und nicht, um möglicherweise etwas dafür zurückzubekommen. Es wird höchste Zeit, damit anzufangen – es besteht ein grosses Bedürfnis an Engeln. Ich wünsche dir ein phantastisches Leben, voller Licht und Leidenschaft.

Lass es dir gut ergehen!

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Nachwort

Es ist vollbracht. Wenn du bis hierhin gekommen bist, gehörst du zu der Gruppe von Menschen, die wirklich auf der Suche nach der Verbindung mit ihrer wahren Grösse sind. Die meisten Menschen wollen reden und interessant wirken und sich als solches hervortun; es gibt nur wenige, die ihre Tatkraft an Durchsetzungsvermögen oder Geduld verschenken. Diese kleine Gruppe von „Machern“ sind diejenigen, die die Welt verändern können.

Ich mache weiter mit der Entdeckungsreise nach mir selbst und mache weiter, nach bestem Gewissen und Gefühl zu leben. Ich begrüsse Veränderung als Freund und mache sie zu meinem Partner. Ich arbeite weiter an meiner Spannkraft und meiner Energie. Ich will weiterhin strahlen und nehme meinen Job als Engel ernst. Mein Hobby ist es Menschen froh zu machen und das macht mich selber froh und gibt mir Lebensfreude.

Deinen Überfluss mit anderen zu teilen, das ist das wirkliche Überfliessen der vielen Geschenke, die du selber empfängst.

Ich hoffe, dass du etwas von diesen Hirngespinsten hast, die ich hoch oben über den Wolken, in diesem Buch, das du nun in der Hand hältst, destilliert habe. Was du daraus machst, liegt an dir selber. Wenn ich darf, würde ich dir anraten, es regelmässig zu lesen, lass dich dadurch inspirieren und erinnere dich daran, wer du wirklich bist.

Ich bin froh, dass du dir die Mühe gemacht hast, dieses Buch herunter zu laden – mache anderen auch eine Freude damit; erzähle ihnen davon, gratis ein Buch von mir zu bekommen. Gratis ist gratis, du bekommst ein Geschenk von jemandem, den du entweder kennst oder auch nicht kennst. Und das kommt, weil ich in meiner freien Zeit einen Nebenjob als Engel habe, manchmal ist es mehr ein Bengel. Du könntest auch automatisch einen gratis (wieder das Wort, das alle fröhlich macht) elektronischen Newsletter mit allen möglichen praktischen Tips über Vitalität empfangen und ein monatliches Update all meiner Aktivitäten. Dies sind Neuigkeiten, die dein Leben verändern und angenehmer machen können.

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Wenn du auf dem Laufenden bleibst, kann ich dich rechtzeitig darüber informieren, wie du dich gegen alles Mögliche, dem du ausgesetzt bist, schützen kannst: Krankheiten, Toxine, Strahlung etc. Ich möchte Wissen verbreiten, welches zur Verbesserung der Lebensqualität führt.

In ein paar Monaten werde ich ein neues Buch schreiben und dies für den Verkauf drucken lassen. Ich werde dich hierüber informieren, vielleicht möchtest du zu dem Zeitpunkt ein Buch mit einer Botschaft von mir haben! Wer weiss.

Alles Gute und konzentriere dich auf das Positive im Leben.

Jupiter, Florida, Mai 2003 Roy Martina

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Wie wirst du Botschafter?

Je mehr Menschen sich mit dem Bewusstwerden auseinander setzen, umso besser. Dieses Buch zu lesen ist ein Schritt in diese Richtung. Du kannst deine Freunde und Bekannten auf diese Möglichkeit per E-Mail hinweisen und sie darauf aufmerksam machen, dass sie gratis ein Buch von mir herunterladen können und jeden Monat, so lange sie möchten, gratis meinen Vitalitäts-Newsletter empfangen können. Verbreite diese guten Neuigkeiten unter denen, von denen du denkst, dass sie sich dafür interessieren könnten. Man kann es nie wissen: Schon die kleinste Geste kann eine Kettenreaktion auslösen und die guten Neuigkeiten und die positiven Vibrationen verbreiten. Tue es nicht für mich, sondern für die anderen, um ihnen die Tür einen Spalt weit zu öffnen; sie müssen dann selber entscheiden, ob sie eintreten wollen oder nicht! Werde auf diese Weise ein Botschafter des Lichtes.

Wie wirst du Coach?

Was ist ein Coach? Ein Coach ist jemand, der sich selbst und andere stimuliert, das wahre Potential besser auszuschöpfen. Wir alle sind Coaches:

Wir alle beeinflussen und manipulieren unsere Mitmenschen. Du kannst nicht „nicht beeinflussen“.

Es gibt aber verschiedenen Kategorien von Coaches:

Schlechte Coaches

sind oft Ich-bezogen oder projektieren ihre eigenen Ängste und Erfahrungen auf andere.

Mittelmässige Coaches

arbeiten recht gut, vergessen aber, dass sie sich selber auch in einem

Lernprozess befinden, und stellen sich über die anderen.

Gute Coaches

arbeiten gut, sind hundert Prozent „coachable“, lernen ihre eigenen Lektionen, sind neutral und verbuchen gute Resultate.

Hervorragende Coaches

sind diejenigen, die leben, was sie sagen (they walk their own talk), sind liebevoll und direkt. Sie beherrschen ihre „skills“ bis ins Kleinste, sind superflexibel und gehen auf alles: Maximaler Gebrauch des Potentials.

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Ich bilde aus und gebe Trainings, um exzellente Coaches zu schulen. Wenn du nicht möchtest, brauchst du es nicht als Beruf auszuüben.

Es geht darum, Techniken zu lernen, um dein eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Tatsache, dass du dabei auch anderen hilfst, ist eine Folge des Arbeitens an dir selbst.

Wie wirst du Trainer?

Selbstverständlich bilde ich nur hervorragende Trainer aus und du kannst auch an dieser Ausbildung teilnehmen, um all deine Ängste und Unsicherheiten zu verlieren.

Welche Ausbildung gibt es?

In 2007 startet Roy Martina

werden

Beispiel „Omega Health Coach“ (Emotionales Gleichgewicht), angeboten.

Experience

Events

mit

verschiedenen

zum

Ausbildungsprogrammen.

Es

mehrjährige

Ausbildungen,

Omega Health Coach (2 Jahre) Roy Martina hat die besten Heilungspraktiken zusammengeführt und eine nahtlos verbundene Technik geschaffen, die von der Kraft der Intention und dem heilenden Vermögen des Menschen Gebrauch macht. Durch die Kombination dieser mit einer Form der Selbsthypnose wird die Heilung noch beschleunigt. Dies ist die Medizin der Zukunft. Diese zweijährige Ausbildung begann für deutsche Therapeuten (Heilpraktiker und Ärzte) erstmalig im Jahr 2003. Omega ist ein Konzept, dass sich stets weiterentwickelt. Die neusten Entdeckungen und Erkenntnisse, wie zum Beispiel aus der Quantenphysik, werden sofort darin verarbeitet.

Um jeden Monat den gratis Vitalitäts-Newsletter zu empfangen, gehe nach www.roymartina.de und klicke auf den Button „newsbrief“.

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