Sie sind auf Seite 1von 230

THE LIBRARY

THE INSTITUTE OF MEDIAEVAL STUDIES


TORONTO
PRESENTED BY

Rev. A.A. Vaschalde, C.S.B.


INDOGERMANISCHE
BIBLIOTHEK
HERAUSGEGEBEN VON

H. HIRT UND W. STREITBERG

ERSTE ABTEILUNG

SAMMLUNG INDOGERMANISCHER
LEHR- UND HANDBÜCHER

I. REIHE GRAMMATIKEN

ZEHNTER BAND

ALTARMENISCHES ELEMENTARBUCH
VON

A. MEILLET

HEIDELBERG 1913
CARL WINTERS UNIVERSITÄTSBUCHHANDLUNG
•^-<*,

ALTARMENISCHES
ELEMENTARBUCH

VON

A. MEILLET
0. PROFESSOR AN DER UNIVERSITÄT PARIS

HEIDELBERG 1913
CARL WINTERS UNIVERSITÄTS-BUCHHANDLUNG
Verlaffs-Nr. 834.
mv 2 1942
1X067
Vorwort.

JJieses Handbuch verdankt seine Entstehung einer

Aufforderung von Prof. W. Streitberg. Mein hiesiger


Kollege, Prof. R. Gauthio% und Prof W. Streitberg
.

haben vielfach die Mängel meines Deutsch verbessert;


daß mitunter Ungenauigkeiten, besonders in der Über-
setzung der armenischen Wörter, stehen geblieben sind,
konnte ich leider nicht vermeiden. Zwei armenische Ge-
lehrte, Prof. H. Adjarian und Archimandrit M. Maxu-
dianz haben Korrekturen gelesen. Dank ihrer wert-

vollen Hilfe wurden manche Fehler vermieden. Archi-


mandrit Maxudianz hat das Wörterverzeichnis zu-

sammengestellt; ich habe die Flexion angegeben und


Bedeutung hinzugefügt. Der Verleger, Herr 0. Winter,
kam allen meinen Wünschen mit der größten Liebens-
würdigkeit entgegen. Der Buchdrucker, Herr Holzhausen,
hat den schwierigen Satz mit der größten Sorgfalt voll-
führt. Allen diesen Herren sei mein herzlichster Dank
ausgesprochen.

Paris, 1912.

A. m»
:

Literatur,

Um die Texte zu lesen, wird es am besten sein, Über-


setzungen zu benützen
Eznik, Wider die Sekten^ übersetzt von J. M. Schmid
(Wien, 1900).
Faust OS, Geschichte^ übersetzt von Lauer (Köln, 1879)
— oder die französische Übersetzung von Emin (Collection
Langlois, vol. I).

Wer weitere Übungstexte verlangt, mag auf folgende Chre-


stomathie verwiesen werden, welche nur klassische Texte ent-
hält: li)^nn.%&^uj%f ^ufin^tn/tp ftibp-lrftgitLiith^ (Wien, Mechitha-
ristendruckerei, 1893—1910).
.

Abkürzungen.

Die Abkürzungen sind die gewöhnlichen. Man merke nur


die Namen der armenischen Schriftsteller:
Agath. oder Agathang. : Agathangeios (zitiert nach der
großen Tifliser Ausgabe, s. § 5).

Ez. oder Ezn.: Eznik (zitiert nach der Venediger Ausgabe).


F. Byz.: Phawstos Biwzandaci (zitiert nach Kapiteln und
nach Seitenzahlen der Venediger Ausgabe).

Berichtigungen

S. 19, Z. 2 V. u. lies pufis.


S. 20, Z. 6 füge nach t ^ii^ '"-^ hinzu.
S. 22, Z. 21 lies ^t-'^iui^lii^ statt tui^-^t^lr^^^ und nach uun.uiu~
ipfii'iß statt lärmendes Zittern'' 'Lärm\
S. 34, Z. 9 lies p^tut^mLnp,
S. 34, Z. 5 V. u. lies Zeder' statt Tanne"*, und aus Zeder' statt
tannig .

S. 86, Z. 11. V. u. lies gerade"* statt recht\


S. 41, Z. 1 V. u. lies 'Arzt'.
S. 52, Z. 5 lies 'Stelle' statt 'Stall'.
S. 52, Z. 14 und 15 v. u. lies lut^lrfiu und ""/f^^/i/? statt tuq^bLpu
und usr^hi-p^^ welche jedoch existieren.
S. 54, Z. 8 V. u. füge nach uiiu^ufust^ Dienst, Gottesdienst'
hinzu.
S. 55, Z. 1 lies Gen. Dat. Lok. tu%ni.uM%^ Abi. u>*ünt.usi,k.

S. 56, Z. 7 V. u. füge nach u^ujn-tui. alte Frau' hinzu.

'"" * «w'
VIII

S. 60, Z. 17 füge nach >/«//A evdeco^ evqtjöete övov deösjuevrjv


nal TtcöXov /ust avrfjg hinzu.
S. 61, Z. 9 lies 65 statt 56.
S. 62, Z. 1 V. u. tilge a).
S. 66, Z. 7 ist «^'/y auch Dat. Lok.
S. 67, Z. 1 lies ^^^^^>/ statt ^^/^^-ir.
S. 70, Z. 15 lies öUoyog statt öiä^^oyog.
S. 70, Z. 1 V. u. lies J^i^pi^,
S. 72, Z. 3 lies Eömer statt Rom.
S. 79, Z. 12 V. u. lies ^tjqc^ statt Sr]Qcö.
S. 80, Z. 3 V. u. lies l^pß^ f^^tc^
S. 81, Z. 5 V. u.: [''t'^h''*, ^Iriit/i', ö^huli^ usw. sind einfach ^^^'i,

^^^, <J^«^ mit angefügtem -^'^.

S. 81, Z. 1 V. u. lies m)x6v statt adrol.


S. 83, Z. 13 V. u. lies Ihc^nuSp statt ^i^n.J)M,J},,
S. 84, Z. 16 lies elorrjuei.
S. 86, Z. 16 lies '^Possessivs'* statt '^Passivs'.
S. 87, Z. 8 vorgesetzt"* statt
V. u. lies nachgesetzt .

S. 89, Z. 14 lies //r^^l^ statt /^^^^^i^.


S. 90, Z. 5 füge die Bedeutung von irgendeiner ihm zur Seite
stehenden Materie hinzu.
S. 98, Z. 19 lies '^auch'* statt *^also\
S. 139, Z. 12 lies ^'i'nuuj statt fmuui,
S. 140, Z. 8 V. u. lies •öeov,
S. 141, Z. 14 lies uoivcööac.
S. 153, Z. 13 lies ^A'^ statt ^f^^i.
S. 157, Z. 4 V. u. lies </^"'««-.
S. 160, Z. 10 lies ju.ju,%^^.
S. 162, Z. 11 lies ^/»/»a statt /'/»f ^.
vS. 179 ^[*^/"-'iuiid mehrere Wörter von ^/»^/^ bis ^pP^&^/Jr^ sind
in Unordnung.
S. 184, Z. 8 lies 'schlaff^ statt 'schlaf.
S. 184 füge nach «/-""^'Stunde' hinzu.
S. 185 fi '!^C"H ist nicht in Ordnung.
S. 186, Z. 24 lies Lu^nt. statt '""^^.
S. 191, Z. 10 lies ^lul^utn^uili statt ^««('«i/^*«^^.
Inhalt.
Seite

Einleitung (§ 1—8) . 1
Erstes Kapitel. Schrift und Aussprache (9—25) .... 8
I. Konsonanten 10
II. Vokale 14
III. Betonung 16
Zweites Kapitel. Alternationen (26—27) 17
I. Vokalische Alternationen 17
II. Konsonantische Alternationen 20
Drittes Kapitel. V^ortbildung (28-40) 23
I. Bildung der Zeitwörter 24
A) Denominative Bildungen 24
B) Deverbat ive Bildung 25
II. Bildung der Nomina 27
A) Nomina agentis 27
B) Abstrakta, abgeleitet von Nomina .... 28
C) Nomina actionis, Abstrakta, abgeleit. V.Verben 29
D) Konkrete V^örter 31
E) Diminutive 82
F) Adjektive (und gleichgebildete Substantive) 33
G) Adverbia 37
H) Zusammengesetzte Nomina 38
I) Reduplikation 42
Viertes Kapitel. Nominalformen 44
Erster Teil: Flexion der Nomina (41—83) .... 44 ^^
Allgemeines 44
I. Substantive und Adjektive - . . 44
Kasusformen 44
II. Demonstrativa, Interrogativa, Relativa usw. . 59
A) Demonstrativa 59
B) Interrogativa, Indefinita und Relativa . . 62
C) Possessiva 65
D) Adjektive mit Dativ und Lokativ auf -/"«/' . 66
III. Personalpronomina 66
IV. Zahlwörter 68
X
Seite

Zweiter Teil: Gebrauch der Nominalformen (84—103). 70


Gebrauch der Numerusformen
I. 70
II. Gebrauch der Kasusformen 72
III. Gruppierung der Nomina 84
Fünftes Kapitel. Verbalformen 91
Erster Teil: Flexion der Zeitwörter (104—117). . . 91
Allgemeines 91
I. Eigentliche Flexion 92
Präsensformen 92
Aoristformen 94
II. Die Stämme 97
Anomalien 104
Zweiter Teil: Gebrauch desVerbum finitum (118--122) 106
A) Personalendungen 106
B) Genera Verbi 106
C) Aktionsart 107
D) Zeit 108
E) Modus 108
Dritter Teil Gebrauch des Verb um infinitum (123—131)
: 109
A) Infinitiv 109
B) Partizip 112
Vierter Teil Zusammenfügung der Zeitwörter (132—135
: 115
A) Nebeneinandergesetzte Zeitwörter .... 115
B) Präverbien 116
C) Nominal-verbale Ausdrücke 117
Sechstes Kapitel. Satzlehre (136-187) 118
I. Verbalsatz und Nominalsatz 118
II. Reihenfolge der Wörter 120
III. Kongruenz des Zeitworts und des Prädikats mit
dem Subjekt 122
IV. Negation 124
V. Fragesätze 127
VI. Relativsätze 127
VII. Partikeln 132
VIII. Interpunktion 143
Texte 144
Evangelium (Matthäus XXVIII; Markus II, XIV) . . 144
Eznik IV, 1 154
P'awstos BiwzandaQi IV, 54 158
Wörterverzeichnis 165
Einleitung

Das Altarmenische oder Klassisdiarmeni-


1.
sche ist die Sprache einer größeren Gruppe von Texten,
welche, nach der armen. Überlieferung, im ö. Jahrh. n. Chr.
entstanden sind. Man besitzt fast keine Angabe über Ent-
stehungsweise und Verfasser der einzelnen Werke, und
man erkennt, daß ein Text der sogenannten Goldzeit
[iiulihij-iup) angehört, fast nur an den sprachlichen Merk-
malen. Der Begriff dieses streng klassischen Armenisch
(Goldzeitsprache, //«^i^-^-*«/»^«#>-. ^««/Zr^^'^y) ist von den Wiener
Mechitharisten festgesetzt worden. Diese Sprache ist dem
vorliegenden Elementarbuch zugrunde gelegt worden.
3« Die einzigen brauchbaren Quellen über die An-
fänge der armenischen Schrift und der armenischen Li-
teratur sind: Das Leben des heiligen MastoQ, von Koriwn
(l|«^^/.*5>)^ ein Text hagiographischer Natur (in Venedig
herausgegeben, zuerst 1833 und dann 1895 der soge- ;

nannte Klein-Koriwn ist ein ganz anderer Text) und die


mit diesem ziemlich übereinstimmenden Angaben des Ge-
schichtschreibers Lazar von P'arpi (*| ^v"V ^'""('"i^af) ;

(kritische Ausgabe von *j^» ^hp-l^^^tic^'t!'*"''' und JJ*". ||^/-


^u.ubu.%^ Tiflis 1904, S. 13—18). Alle späteren Angaben

hängen von denen des unzuverlässigen Geschichtschrei-


bers Moses von Xoren (|P'^«4:" \^in[,lr%uMijf,) ab und sind
beiseite zu lassen. S. ^. |^2r*««.^<ir/^,
|J. jp^upapf, i^ ^pi^p^^
a^huuth utUiuntTiii-ß-hiuls lunp^hi-pLibnli Lu uiltiilig ^^^tni^ß-^t^spiX ariS,
Meillet, Altarmenische Grammatik. 1
2 Einleitung.

imprimerie du ^aiia^er, 9, rue Gazan; 1907). Eine neue


Studie von Prof. Jos. Marquart fängt an zu erseheinen,
^.u^.^h» ,uJ7sopir.uj^ 1911, Sp. 529 ff. und Sp. 673 ff.

S« Die armenische Schrift soll in der ersten Hälfte


des 5. Jahrhunderts n. Chr. erfunden worden sein, in
dem Teil des Königtums von Armenien, welcher von
Persien abhängig war, und zwar von einem Geistlichen,
der, nach Koriwn nnd Lazar von P'arpi, Mastoc? (1)^"^^
^ng oder \P"iR"3j die Handschriften schwanken) hieß,
und nach Moses von Xoren, Mesrob (|pi^///»//^^) späterhin ;

ist Mesrob der geläufige Name geworden. Nichts deutet

an, daß die armenische Sprache irgendvorher geschrieben


worden sei. —
Die Schrift wurde erfunden, um eine Über-
setzung der heiligen Schrift ins Armenische zu ermög-
lichen, um eine nationale Kultur zu fördern und um Ar-
menien vom Einfluß der griechischen und der syrischen
Kirche zu befreien. Man übersetzte eine Fülle von Werken,
meistens kirchliche, aber auch weltliche (z. B. Alexander-
roman), aus dem Griechischen oder aus dem Syrischen.
Man verfaßte auch einige selbständige Werke ; das wich-
tigste ist Ezniks Wider die Sekten (J^fsifußj .... ^/^^
uM,iuß%^nif^^ welches neben der Übersetzung der heiligen
Schrift das beste Beispiel der klassischen Sprache dar-
bietet.Die geschichtlichen Werke, welche die Namen von
Agat'angelos (1^^«//^«/^^-^^//'«) und von P'^awstos Biw-
zanda(?i («l)'^«-""/"« pi.^*.^«*^/^«/^^) führen, sollen während
derselben Zeit aus dem Griechischen übersetzt worden
sein. Man betrachtet die goldene Zeit als beendet etwa
um das Jahr 460. Schriftsteller, die der zweiten Hälfte
des Jahrhunderts angehören, wie die Geschichtschreiber
Lazar von PWpi und Elise, gelten schon nicht mehr als
streng klassisch, ihre Sprache ist jedoch von der der
goldenen Zeit kaum verschieden, wenigstens was die
Grammatik betrifft.
;

Einleitung. 3

Man daß die Texte zum weit-


darf nie vergessen,
aus größten Teil Übersetzungen sind. Die Übersetzung
der heiligen Schrift ist ja ganz sklavisch. Die Verfasser
der wenigen originalen erhaltenen Texte haben diese
Sprache der Übersetzungen nachgeahmt, und ihre Kul-
tur war auch griechisch oder syrisch. Die angewendeten
grammatischen Formen sind natürlich korrekt und geben
zu keinem Zweifel Anlaß ; aber die Struktur der Sätze
kann immer von den fremden Sprachen beeinflußt worden
sein; man muß daher stets auf der Hut sein und die Ori-
ginale soviel wie möglich berücksichtigen.
Man unterscheidet vier Arten des streng klassischen
Armenisch: 1. Eznik, die Übersetzung des größten Teils
der heiligen Schrift (insbesondere Pentateuch, Psalter,
Evangelium usw.) 2. Koriwn, Agat'^angeios, P^^awstos
;

Biwzanda^i usw. 3. Übersetzung des Kommentars der


;

heiligen Schrift von Ephrem (aus dem Syrischen) usw.


4. Übersetzung von Kyrill und einigen Büchern der hei-

ligen Schrift: Judith, Esdras usw. Diese vier Arten


unterscheiden sich nicht durch die Schreibung oder die
Grammatik; aber der Wortschatz und die Sprachwen-
dungen weisen Unterschiede auf. S. *^U"l'"i/C '^h' ( V^?'«^--
n.utahf \ntfnhsjfs Jiunn-iuiubruii m. 'itnppü ia-iuna^tftuuni.ia-hiJ[fp^ X iLllS
1900. Daß viele Konstruktionen in der klassischen Zeit
noch nicht fest waren, ersieht man aus manchen Stellen
dieses Buches, so z. B. über icii^iP S. 145, Nr. 13.
4. Die armenische Sprache war dialektisch diffe-

renziert, als die Schriftsprache festgesetzt wurde. Aber


man weiß nicht genau, welcher Dialekt ihr zugrunde
gelegt worden ist, wahrscheinlich derjenige des Gaues u' I.
^'^••'

Tarawn (iij«//»*«^'^) am Vansee. Das gesprochene Arme-


nisch hat nach der Fixierung der Schriftsprache schnelle
und tiefe Umwälzungen erfahren. Über die jetzigen armen.
Dialekte und ihre Geschichte s. |^^/«i/Äi^m^, vj>^W/*t#^*«^
1*
Eiuleituno;
o*

Wien 1866 und Adjarian, Classification des dialectes


armeniens^ Paris 1909 (jetzt auch armenisch und aus-
führlicher unter dem Titel: |^2iV«/Li^«/^, ^,uj ptuppu^n-iuif-l^^

Moskau 1911). Die Schriftsprache wurde mit


.nni-P^lMi^t^

wenigen Änderungen in der Grammatik und in der


Schreibung beibehalten bis ins 19. Jahrhundert; viele
mittelalterliche Texte und Handschriften weisen jedoch
Spuren der gesprochenen Sprache auf, und das Arme-
nische von Kilikien wurde vom 10. Jahrhundert an von
einigen Schriftstellern geschrieben; s. darüber Karst,
Historische Grammatik des Kilikisch- Armenischen, Straß-
burg 1901, wo man die Geschichte der älteren Periode
der jetzigen armenischen Dialekte findet. In einigen —
Übersetzungen philosophischer griechischer Werke, welche
auf den sogenannten Philosophen David und dessen Nach-
folger zurückgeführt werden und vielleicht bis in das 6.
(oder 5. ?) Jahrhundert reichen, findet man einige gram-
matische Besonderheiten des Nordostarmenischen der ;

Wortschatz dieser Übersetzungen, der eine sklavische


Nachbildung griechischer Wörter ist, hat auf die späteren
Schriftsteller einen großen Einfluß geübt ; das klassische
Armenisch kennt nichts dieser Art.
5. Die hier beschriebene Sprache ist das streng
klassische Armenisch des 5. Jahrhunderts, das tc"'p^"'c,
d. h. Schriftsprache, der Goldzeit. Von späteren oder
dialektischen Eigentümlichkeiten wird also Abstand ge-
nommen.
Aber diese klassische Sprache ist durch kein zeit-
genößisches Zeugnis bekannt. Man besitzt keine Inschrif-
ten des 5. Jahrhunderts. Die ältesten Handschriften, die-
jenigen des Evangeliums, sind nicht älter als das 9. Jahr-
hundert, und die Handschriften der übrigen Teile der
heiligen Schrift reichen nicht über das Ende
Einleitung. 5

des 12. Jahrhunderts; s. MecpomE» Tep^-MoBcecÄHT>, Hcto-


pin nepeEO^a ÖHÖ^in, Petersburg 1902.
Die originalen Werke der goldenen Zeit sind nur
durch mittelalterliche Handschriften bekannt, deren
Orthographie oft entstellt ist, z. B. Eznik (von dem ^^-f^
eine Ausgabe existiert, in Venedig, mit verschiedenen
Jahreszahlen auf dem Titelblatt) nur durch eine Hand-
schrift, über welche s. ^|^. ^^p^\y/^pini^tsJ^j L. ^. l^üTm-
n-läuihf ^i\^s'lft!t-ia'pi^s IL. <fauulitfi.uinnL.fa- null "1
-^alahtu i %11p1uu.hL.u1

Atrn.^uiLf^pfi'iif Wien 1904. Die Handschriften wurden bis


jetzt kaum genügend benützt. Von der Bibel gibt es nur
eine selbständige Ausgabe, diejenige von Zohrab, Venedig
1805; alle späteren Ausgaben geben diese mehr oder we-
niger treu wieder trotzdem ist der Text, besonders der
;

Evangelien, nicht schlecht und stimmt im großen mit dem-


jenigen der besseren alten Handschriften (die Moskauer
Handschrift, von der eine photographische Ausgabe ver-
öffentlicht worden ist, bietet leider im Gegenteil einen
stark verdorbenen Text). — Von den Geschichtschrei-
bern ist eine kritische Ausgabe im Erscheinen begriffen;
bis jetzt erschienen: Lazar P'arpoQi (nach der einzigen
Handschrift; s. oben, § 2) und Agat'angelos (nach den
Etschmiadziner Handschriften), Tiflis 1909. Man liest

die meisten Werke in Ausgaben der Venediger Mechi-


tharisten, welche ihrer Zeit sehr verdienstlich waren,
*^'*^^
die aber den b es cheideiisten Ansprüchen einer strengen hsj^
Philologie nicht entsprechen. Die augenscheinlichsten Ver-
besserungen sind nicht gemacht worden (z. B. bei Eznik,
I, 5, S. 23 mehrere Beispiele) und die gröbsten Schreib-
fehler der mittelalterlichen Schreiber sind stehen geblie-
ben, z. Ausgaben von P'awstos Biwzandaci,
B. in den
welche von Fehlern wimmeln.
6. Alle Ausgaben, neu oder alt, kritisch oder nicht, ^ i,

behalten einige Züge der mittelalterlichen Schreibung bei, t^^


;

6 Literatur.

welche der Sehreibung der ältesten Handschriften nicht


entsprechen o anstatt des Diphthongs '«*- (s. § 20), also
:

ol 'Schlange' anstatt ""-^ k anstatt ^ im /^^, liß^b und


;

in den Imperfekten wie ^^; p^r^h also pkf l^ß^kf kt^


pf^ch/» anstatt /3^, Zr/^^, &ftf p^hpirf, der alten Handschrif-
ten. In dieser Grammatik wird in solchen Fällen die
alte Orthographie überall wieder hergestellt, ohne Rück-
sicht auf die Schreibung der Handschriften.
7« Die vorliegende Grammatik ist nur beschreibend.
Der Abstand zwischen Indogermanisch und Armenisch
ist viel zu groß, als daß kurze Angaben über die Her-

kunft der Formen nützlich sein könnten.


8. Bibliographie.

I. Wörterbücher.
» , Das einzige Wörterbuch mit Schriftstellerzrtaten ist
^ j das monumentale *f,"/» p^""-ttv^ ^iuji^iuijiru/iß i^^im^^f von
|yi^«./j^/^**i?y, \\[»LpJ^i^iisiu'i, und IV^tf^^^'«^', 2 Bd., in foL, Ve-

nedig 1836 — 1837. Die Venediger Mechitharisten haben


A^*^-| außerdem ein Handwörterbuch veröffentlicht: Y^n.ltrn^
' pinn.uMpus'üj Venedig 1865, wo man viele Wörter findet, die

im großen Wörterbuch fehlen. Diese beiden Wörterbücher


sind nur armenisch. Um zu übersetzen, benützt man am
bequemsten:
Oiakciak, Dizionario armeno-italiano, Venedig 1837.
Calfa, Dictionnaire armen. -franfais, Paris 1861 (noch
zweimal veröffentlicht mit Änderung nur des Titelblattes
der Name des Verfassers im zweiten Abdruck
lautet
Narbey, und im dritten Narbey de Lusignan); kurz,
aber bequem.

II. Grammatiken
Die beste Beschreibung
5chreibui des streng klassischen Ar-
menisch ist ein Schulbuch
Literatur. 7

[uuMutusnlfitbiui^ [, ^. j^. Yj,j"'ny^"'''f Wien 1885 (man findet


darin manche Einzelheiten, die es hier anzudeuten nicht
möglich war). ,^^ j^ ,v.

Auch die Schulbücher |]^"^A«'"^"'^'jf ^|^^«i#^#«^/i <^«^/»- < 4^


qnuJp^, Tiflis 1891, ^\^[»>up,up[, ^u,J}uX,ujisn.p^i,^'i,f^, Tiflis 1892,

^irqni-l^f Konstantinopel 1890, schildern genau, aber kurz,


die klassische Sprache.
Die große Grammatik von Venedig: (\m#*^/»*«i««£.7>^,
Z^^j^v^'^' ^i^p'"i("''^'"^p^'-'i'i Venedig 1852, bietet zugleich
rein klassische und nicht klassische Formen, ist aber
sehr reichhaltig; ebenso
Mappt, FpaMMaTHKa ;i,peBHeapM)iHCKaro .asHKa, Peters-
burg 1903 (mit unzuverläßlichen etymologischen An-
gaben).
Die übrigen Grammatiken sind veraltet oder zu kurz
gehalten und werden kaum nützen.

III. Geschichte der Sprache.


H. Hübschmann, Armenische Grammatik. I. Teil.
Armenische Etymologie. Leipzig 1897 (soweit erschienen).
Dieser Band enthält nur ein etymologisches Wörterbuch,
wo alle älteren Leistungen gesichtet worden sind.
A. Meillet, Esquisse d'une grammaire comparee de
Tarmenien classique, Wien 1903, und mehrere Aufsätze,
fast alle in Memoires de la Societe de linguistique de
Paris, Bd. VII-XVIL
Pedersen, meistens in Kuhns Zeitschrift XXXVI
—XL.
E. Liden, Armenische Studien, Göteborg 1906 (aus
Göteborg Högskola's Ärsskrift, XII).
Außerdem die bekannten Handbücher der Indoger-
manistik.
Kapitel 1. Schrift und Aussprache,

9. Das Alphabet des Altarmenischen gibt genau die


Aussprache wieder; jedes Zeichen bezeichnet einen be-
stimmten Laut, und es gibt für jeden Laut ein bestimmtes
Zeichen. Das Alphabet besteht aus 36 Zeichen, von
denen 22 den Buchstaben des griechischen Alphabets
entsprechen, und 14 neue diesen untermischt sind.

Armenisches Alphabet.
Giiech. x\rmenische Buchstaben Numerische Tran-
Entspre- Name Geltung skription
chung Majuskel Minuskel

a l\ tBJ
'"JV 1 a
ß V- P plA. 2 h

r 'h T ^(.r 3 9
d 'h t n-iu 4 d
s h- Ir f^t 5 e

c o ?_
ejtu 6 z

V h h h 7 e

i\ H hp^ 8 d

» f«)^ ^ P^n 9 t" (th)

4^ J^k 10 ^
th
i 1' b H' 20 i

(X)
K L 1^1,^1, 30 l

\
h. ^ H 40 X
Schrift und Aussprache. 9

Griecb. Armenische Buchstaben Numerische Tran-


Entspre- Name
Geltung skription
chung Majuskel Minuskel

\>- ^ hrut 50 C
1

M ^/ ifb% 60 k'Q::
^ 70 h '

^ 80 -./
J
l 'L ^ nauut 90 i

X 2^ ^f. 100 c

M \r iT .HA, 200 m
ii J jf- 300 y
V 1,
% liltL. 400 n
§ r. ^ V" 500 s

n /» n 600
11 ^ f" 700 c (ch)

7t "li^ 800 T. 1
1

.^. / Ik 900 i
Q »^ «_ It^lSJ 1000 f
(T II M "^ 2000 S

'U i^ ^u 3000 V
T .s in utpt% 4000 t .^
(?) ä' c vk 5000 r
'''"";

(J s 8" 6000 c (ch)

V h u
"^h^' 7000 w
? «1»
1
^ 'i'hr 8000 p^ipk)
1 X ^p^ ^ ^k 9000 Je (M)
Zwei weitere Zeichen wurden erst im Mittelalter
eingeführt :
o (transkribiert ö) vertritt den Diphthong *«*-

{aw), s. § 20 und ^ (/) wird nur in Fremdwörtern ge-


braucht. Man findet sie nirgends in diesem Handbuche.
10 Schrift und Äusspraclie.

I. Konsonanten.

lO. Tabelle.

Verschlußlaute Spiranten Zischlaute

Nasale
Aspira- stimm- stimm- stimm- stimm-
Tenues Mediae
tae lose hafte lose hafte

Labiale /-W J-ija)

Dentale u.(t) p-{t) tid) *'W


1

Gutturale 'l {^ P (fc') rig) fi-ix)

Affrikaten
Ä-Laute Hj) "W i(^)
J-{z)
^-Laute =r(c)
H«) £U) i.(^

II. Die Aussprache von '^i p^t ^^ ^^ t ist jetzt in allen


Mundarten die von stimmlosen Aspiraten, d. h. p, f, &,
c, (f mit nachfolgendem Hauch; man transkribiert sie
durch p\ t\ Z;:\ c, c (resp. _pÄ, ^ä, M, cä, cä). Die Ver-
schlußlaute '^, /^, ^ entsprechen gr. y, ^, ;^, also: <l>mt.-

»<#>m/ [P'^aiostos) OavffTog'j W^^ujp-uj^^h^qnu (^Agat angeios)


'L^yad'dyyEXog; ^{Kr/'"'""" (K'^ristos) Xqiarog] syr. a, n, 3:
i{,f,lliuni{tu>j [jpilisofay)^ syr. XBlD^b'"© ^Philosoph^; p^'upi^JTu^
(t'^argman) ^Dolmetscher'^ syr. KDJ::nn ; ^'"^"''^"v {Je aha-
nay) ^Priester^ syr. xsnrD ; arm. -^ entspricht iran. / in
t/iiun.^ {P''af-) = iran.Farr- in mehreren Eigennamen.
Arm. ^, p^f ^ waren Verschlußlaute und haben auch
heute nie spirantischen Wert. Sie entsprechen in einigen
Fällen iran. p, t, k: ifim^pafi^, [fursisn) ^Verhör, Prozeß',
phl. pi^rsisVi; iftumptup (^mifar) *^schlechter, geringer*, phl.
vattar] i^iuj^iuf» (^payk'^ar) ^Streit\ phl. paykar. Das ar-
menische Wort //i^/Y<>**«^/«>/ ^'eigen'* (sephakan) findet sich
auch ulri^iui^iu'i, (sep'^akari) geschrieben. Die Zeichen g —
und ^ bezeichnen die aspirierten Affrikaten, also: cA, eh.
;

Konsonanten. 11

Man merke ^ anstatt ^^ manchmal in ^"*-«£#/i- = p^^j^t^tun^

{cuaf) 'unglücklicli\

12. Die jetzigen Mundarten scheiden sich in der


Aussprache von "(f '«, ^, ^, ^ und von /?, t^ i^ ^t ^. Die
klassische Aussprache war die der jetzigen nordöstlichen
Mundarten (-- '"-«/"^ Klasse von Adjarian^ Classification):
"If '"f fif ^, ^ waren stimmlose Tenues und /=, #^, i^, ^, ^
stimmhafte Mediae. Daß «y, "», ^ stimmlos und /=, 7-, y-

stimmhaft waren, erhellt aus dem Gebrauch von « (5),

l^(s) vor «Y,


«»,
-f'
und von ^ (2),
«/^ (;s) vor /?, 7-, 7^: //«y«*«

(spas) 'Dienst', '»w» (ast) *hier', «^^yp^/ (skizbn) Anfang' "^

(neben ul^u,u%fnP \sksanim\ 'ich fange an'), |^«/^7-*«<J*«^ (^i-


dahak) Eigenname, '"it {(^^g) ^Nation' usw. Übrigens
entsprechen «y, ««, ^ gr. tt, t, x, syr. to und p, iran. p, t, k:
flh^ (ket) 'großes Seetier', gr. x^rog, uimuipltli (^patrik) Tta-

TQLKiog, ptriirli (bedek) ßedsyi (IV Kön. XII, 5) liusu^nu (katu) ;

'Katze', syr. iDp, t"'^^ {9^^-) ^"^ Eigennamen, syr. -n:i;


2^ entspricht iran. c und ^ syr. 1: j^u^liiuuw {cakat) 'Stirn',
aus Nordpahlav. *cakät 'Stirn', \y^"'^r (Cur) 'Tyr', syr.
msc usw. Man besitzt kein Mittel, Aussprache von
die
«y, i#i, und von f, t, t^ ^,
^, h^f 2r ^ genauer zu bestimmen
es waren aber gewiß keine Verschlußlaute der romani-
schen oder slawischen Typen die Aussprache der jetzi- ;

gen Mundarten deckt sich fast nirgends mit derjenigen


von fr. p, t, k] b, 0?, g.
13. ^, ^, ^ sind c-Laute desselben Typus wie deut-
sches 2;, sl. c] if ^f li c-Laute, desselben Typus wie sl. c,

ital. c, g in ci, gia,

W. A ist eine gutturale Spirans, vielleicht tiefer ar-


tikuliert als lif tf ^. — Findet man A für gr. Xi so ist
es auf einen fremden Einfluß zurückzuführen, z. B. A"*-
n,Mu% ''XCiQQav (Gen. XI, 32) nach sem. pn. BemerkeiiS- —
wert ist die Armut des Armenischen in Spiranten gegen-
12 Konsonanten.

über dem reich entwickelten System der Verschlußlaute


und Affrikaten.
^ und «- sind lahio-dentales deutsches w (fr. v) in den
heutigen Mundarten. Es war aber anders im klassischen
Armenisch. Das *- dient oft als zweiter Teil der Di-
phthonge "''- (au), L^ (eu), f^ (^*^^)j war also konsonan-
tisches u ; man wird es hier immer durch w umschreiben.
Das ^ (hier durch v transkribiert) war immer konsonan-
tisch; ob bilabial oder labio-dental läßt sich nicht fest-

stellen; eher bilabial. Das steht niemals anlautend: *-

zwischen Vokalen oder im Anlaut hängt der Gebrauch


von ^ und von dem vorausgehenden Vokal ab
*- steht : *-

nach '"f tr) fi und ^ nach « also ^«^^«^«»^ {hawatk"^) ; :

^Glaube', "'^'- (teiü) "^Dauer"*, ^fi'iuitiif. (Jinoand) ^krank"*, aber


^-"^ (cov), Gen. h^nefs^,t. (covu) 'Meer""; über die Schreibung
''«- für u s. % 18. Man findet '/_ nach >" nur in zusammen-
gesetzten Nomina, z. B. ^^-«/-^«/%^ (ij-a-vank'') ^Herberge'.
Über die Alternation von ^ und * vgl. § 27, D. Außer
in den Nomina wie "ptfi (ordi). Gen. npf-t-'u {ordwoy)
(s. § 46) findet man kaum *-nach Konsonanten.
15« Der Hauch ^ (A) wird im Anlaut^ Inlaut und
Auslaut gebraucht.
16« Es gibt zwei Arten von l und r.
/ (l) ist im jetzigen Armenisch gleich d. oder fr. Z;

1^ (t) man als


spricht stimmhafte velare Spirans aus, also
als stimmhafte Form des A, und mittelalterliche Hand-
schriften haben Schreibungen wie p^ni.[up [tuxt) anstatt
pni^riP^ {fult'') *^Brief', weil yj spirantisch ausgesprochen,
vor /^ stimmlos geworden ist. Aber im klassischen Ar-
menisch nimmt '/_ (^),nicht ^ (Z), die Stelle des gr. l ein
und dient dazu, das gr. % zu transkribieren (die Hand-
schriften haben dann meistens 'i_) entspricht auch ; ^[^

syr. b, z. B. im Eigennamen \^'ihzi*ij^ l^#^^ (Eilsay, Elise),


oder pers. l in umqiup (salar), pers. sälär 'Oberhaupt'. In
Konsonanten. 13

einheimischen Wörtern steht ^ anlautend, inlautend vor


Vokalen, oder auslautend '^ inlautend immer vor Kon- ;

sonanten, manchmal vor Vokalen oder auslautend, nie an-


lautend, z. B. 'ly'itfl» (^getmn) 'Wolle, Vließ', '»'i^ {al) 'Salz'

usw. Man nimmt deshalb an, daß '^ eine Art volares Z,

also ^, bezeichnete und daher die Aussprache von i^ et-

was mouilliert war. Man beobachtet in den alten Hand-


schriften ein Schwanken zwischen 'i^ {'i_) und i nach j-Di-
phthongen, besonders in '«y/^ {"V'l)) resp. «^/_ {ayt^ resp.
ayl) 'ander, aber'; die Ausgaben schreiben dann immer
If also '«/£i welches hier beibehalten wird.
Die beiden r-Laute^ p (r) und "- (r), werden mit der
Zungenspitze ausgesprochen ; das jetzige "^ ist gerollter
als /»nimmt im Alphabet die Stellung des gr. q ein
; n.

und entspricht dem im Anlaut: /«-«//f^// (fabbi) 'qaßßi\


[>

"^"t'^gf' (rodaci) ^Podiog usw. ; p findet sich in den übri-


gen Fällen, außer vor (n), z. B. iPiuiuj.ujp[,u^ (margarit)
'''

'"fxaQyaQirrjg'. Im Anlaut ist «- selten, und p findet sich


überhaupt nicht; '^ ist die gewöhnliche Form vor ^', z. B.
«//L^ (^arn)^ Gen. sg. von
'^jc (ayr) 'Mann'.

j wird jetzt und wurde sehr früh als h gesprochen


im Anlaut, aber als y (konsonantisches i) in den Diphthon-
gen '"jf "j und zwischen Vokalen im Inlaut. Die Aus-
sprache war überall y im klassischen Armenisch. An-
lautendes j entspricht syr. in Eigennamen wie {>/"Jfe*«^ •»

[Yovnan), syr. pv. Die Präposition P (i) 'in, aus' lautet


i vor Konsonanten, aber j (y) vor Vokalen, z. B. fi ^'«-
'IjHi?^ {i k alalce) 'aus der Stadt', aber j^ut^tuht^ (yawane)
aus dem Dorf, von iui^u/ü *Dorf'; j ist also die konso-
nantische Form von i.

17« Geminierte Konsonanten existierten fast nur in-


folge von Hinzufügung von formantischen Elementen,
z. B. l^ppn["i {error d) 'dritter', erweiterte Form von t^p['p

(erir) 'dritt', u^ga^^» (lacces) 'du wirst weinen"*, 2. Pers.


;

14 Vokale.

des Subj. Aor. u"dbd (lacic) *^ich werde weinen'. Außer


Zischlaut +
Konsonant besaß das klassische Armenisch
Gruppen von Konsonanten fast nur infolge von Ausfall
von Vokalen (über die vokalischen Alternationen s. § 26).

II. Vokale.

18« Die Zeichen, Vokale bezeichnen, sind: "* (a),


die
^~
(^)) H (^), ^ (^)> fi {i)i " (ö)- Dör ?^ -Vokal wird durch
»"- (also ow) bezeichnet, augenscheinlich nach gr. ov.

Eine Unterscheidung von Längen oder Kürzen spielt


in der Sprache keine Rolle. Die Verschiedenheit zwischen
^ (e) und h {e) betrifft also nicht die Quantität, sondern
die Klangfarbe des Vokals; i^ war wahrscheinlich offener,
h geschlossener ; die Transkription durch e ist trügerisch,
rechtfertigt sich aber einigermaßen dadurch, daß h die
Stelle eines Diphthongs einnimmt und dem Diphthong y
parallel ist (s. § 27, E).
Die Vokale ^ und « werden traditionell als ye- und
wo- (ie und uo-) im Anlaut ausgesprochen, also ^^ 'ich
bin"* als yem imd "[* ^welcher"* als wor es gibt kein An- ;

zeichen, daß diese Aussprache schon im Alt armenischen


bestand. ^^ ^,X.j..
19. Die Vokale '"f ^f ^ ", »*- sind vollgültig und
finden sich betont und unbetont der Vokal ^ findet sich
;

nur betont, außer einigen Hiatusfällen (s. § 26).


Der Vokal n ist eine Art Reduktionsvokal, ähnlich
dem fr. e muet und findet sich nur in unbetonten, ge-
wöhnlich geschlossenen Silben. Er wird jetzt in vielen
Fällen ausgesprochen, wo er nicht geschrieben steht

II wird fast nur im Anlaut geschrieben: i^^i^r (dnker)


^Genosse'*, p"'» (9st) ^^nach"" (unbetonte Präposition) ; aber
man spricht es gewöhnlich bei allen anlautenden Konso-
nantengruppen aus, meistens nach dem ersten Konsonant:
,%tuir (mnam) *^ich bleibe^ wird mdnam ausgesprochen und
Vokale. 15

als Dissyllab in der Flexion behandelt, also 2. Pers. Sg.


Subj. Aor. ähiuugiru {jumasces) (über diese Behandlung s.

§ 27, B), aber vor anlautendem Zischlaut + Konsonant


also i^ih,!^ {zieii^ Aussprache: dzteii)^ bestimmter Akku-
sativ von daher das Schwanken in der Schrei-
^»trfiti *^Ort';

bung der Präposition [> (s. § 16): gewöhnlich l» ^irJlu^


piultiu (i stemarans) *^im Spe^cher^, aber auch j;^LiP^uf,tu'iiu

{ystemarans, Aussprache: yd stemarans), nach ^^J^if^Mj^tu^^

(Aussprache: dstemaranlc). — Man pflegt ein n am Ende


der Zeile zu schreiben, wenn ein Wort zerteilt wird, das

eine Konsonantengruppe beträgt, z. B. in /^^'«--^//c'S^^ {t'^df-

cunlc) ''Vöger.
30, Die Diphthonge, deren zweites Element j ist,

sind: "ij(cty) und 'u (oy), z. B. ««y (ays) ^dieser", jy (y<^y^)


*^Hoffnung^; die traditionelle Aussprache — aber gewiß
nicht die klassisch-armenische — ist ui. — Die Diphthonge
mit «- sind: "'^ (aw), ^«- {ew), fi*- (iw), z. B. t^^c (awr) '^Tag',
p^Lt.1, {t*^ewr) "^ schief^, Die
^"^cl"^V {hainwr) 'hundert^
Diphthonge ^»^ und /^ wurden früh verwechselt^ und
die Schreibung schwankt in den mittelalterlichen Hand-
schriften. Der Diphthong '"^ wurde nach der klassischen
Zeit in o vereinfacht und dann im Mittelalter o (ö) geschrie-
ben, s. §9. —
Es gibt außerdem einen Diphthong ^«^ (ea),
dessen traditionelle Aussprache ia ist, z. B. ik""^ (leafn)
"^Berg"* und Triphthonge : ^-«^> ^"f/, z. B. t^'iP' (miayn) ^allein^
Man spricht traditionell im Auslaut '««^, ^^, fi^ als -av,
-ev, :iv aus, mit labio-dentalem v] es war gewiß nicht die
alte Aussprache; denn, als das *- nach ^ inlautend wird
und das /» ausfällt (nach § 26), schreibt man "*-, z. B. p^f"-
(t iw) '^Zahr, Gen. p^n,.nj (t^uoy). Die Diphthonge '"jf y
werden traditionell -a, -o im Auslaut ausgesprochen; man
spricht B. '"og^ij {arlcay) 'König', Jlup^iy (mardoy) "^des
z.

Menschen"* traditionell arica, mardo aus; dieser Brauch


kann nicht bis in das klassische Armenisch zurückreichen.
16 Betonung.

Der Diphthong f^*- wird oft i^--'^ geschrieben in y-^*-'/

(gewi) ^Dorf^ also 'j-L'Ui.,i^ (geawi), auch manchmal in


Luiäß^^ anstatt l^'P^' (ewin) ^sieben"* und iup^htui.^ anstatt

,u[iq.Li^ (^ardeiük^) *^schon\

Sl. Die Vokale «^^ ^-f " werden gewöhnlich nicht


auslautend gebraucht. Wo man auslautendes «* oder «
findet, handelt es sich um Wörter, die einen auslauten-
den Konsonanten verloren haben: ««/'" (asa) ^sage"", "[»clnu

(sirea) 'liebe"*, '"-"" (uso) 'lehre^ sind Imperative von


Stämmen: i««/*/^-, ufipiruß^^f ,„ay^^ (s. § 106, c); Demon-
strative wie ^^«z hatten wahrscheinlich früher ein auslau-
tendes j] denn, sobald der bestimmte Artikel (auf den
ganzen Satz bezogen) angehängt wird (nach § 155),
kommt das j zum Vorschein ^u^^y, : (nay-n).
S3« Das gr. w (auch einigemal o ?) wird oft durch
"^ (ov) transkribiert, z. B. \}uß,^,c/Ji (^Saiovme) "^Salüf^irf,

ifl. Betonyng.

SS« Die letzte Silbe ist in jedem Vollwort die be-


tonte Silbe, z. B. ^"^'i^ng (k'^aidlc) 'Stadt', Gen. ^""i^npf»
(k ataWi) p^iui^auunp (i^agawor) 'König\ Gen. ^/i/^*«*.«/»^

— Das
;

(t'agaivori) usw. ^, welches man traditionell zwi-


schen Konsonant und auslautenden Nasal oder Liquida
stellt, wird nicht mitberechnet, also *^«w/^ (dstdi) 'Stern',
nt^uuLSh (usümdfi) Lehre' usw.
S4« Es gibt unbetonte Wörter, z. B. das Verbum
'sein', wenn es Kopula ist, Indefinita wie A^ (ine) 'et-
was"*, und besonders Präpositionen, deren /^ -Vokal in /»"""

(dst) 'noch', /»^^Y- (dnd) 'mit', genügt die Unbetontheit an-


zudeuten (vgl. § 88).
25« Scheint ein Wort den Akzent auf eine nicht
auslautende Silbe zu bekommen, so handelt es sich immer
um Wörtergruppen, deren zweites Glied unbetont ist,

z. B. "i fi^i (oc ine) ^'nichts' ist »i ^nicht' (betont) und fi^i
:

Vokalische Alternationen. 17

*etwas' (unbetont) ; »»j^'^h» (dyspes) 'so^ »>c"ii^» (örpes) Vie'


sind »t/" ^^dieser', "/» welcher + ^i^k" Weise ;
/«^Jw«.«///^^

(ahäwasik) ^sieh' da"" ist '"^« 'sieh' da' + '«^'unf,^ ;


beide
existieren selbständig. Die Analyse ist weniger evident,
aber doch kaum zweifelhaft in der langen Form der De-
monstrative, wie Gen. ^J^"vth {äynorik) *^dieses', also "y-
+ das Demonstrativ ^y///»-, das sich in t/«/»«# (nora) und
r,n(,fi% (iiorin) wiederfindet (s. § 64).

Kapitel li. Alternationen.


I. Vokalische Alternationen.

26. Das folgende Gesetz beherrscht die ganze


Sprache.
Den Vokalen ^ den Diphthongen "jt i^^, n 1
/"^,

^^ der auslautenden (betonten) Silben entsprechen '^^ o


hf
^ .

in den nicht auslautenden (unbetonten) Silben c^ ~ p


resp. Null, Null, A «*-, i^f t'-- Den Vokalen ««; tr^ „^ den n l ^- ^
^

Diphthongen «;/, ««-, t*- der auslautenden (beton- ^^ - u t-i?

ten) Silben entsprechen dieselben Laute in den^^ -^ p L


nicht auslautenden (unbetonten) Silben, also resp. /
uMf kf rif tujf tuuf pt-, Beispiele
^/Null: "^/»"^ *^Herz^ Gen. "/"«/^; zusammengesetztes Wort
ujtinJln^iP *ich erzürne mich^; Imper. /^ä^ *^lasse', Aor. ^-^^fe^"^!
^' *-
^tkg *^er ließ^ aber i^^ *^ich ließ'', i^u,%irtr 'ich lasse';

p-t^ *Zahr, Gen. p-"^ij (vgl. § 20); '["'ih'- ''morgen^


abgeleitetes Adjektiv ijuiqni.irut'ii 'der folgende Tag^
"«-/Null: [LUMiini.jr Vier, Gen. piUijJl,^ abgeleitetes Zeitwort
puMiuJh/üiui^sioh. vermehren'; Imper. «/i*'^«» "^geh ein', Aor.
hiPai^in 'er ging ein', aber «^^ *^ich ging ein', Jlnu/sshJ"

*ich gehe ein'; Dat. "/»/»« iT Velchem', Abi. j-^c^


Mein et, Altarmenische Grammatik. 2
18 Vokalische Alternationen.

*aus welchem^; u/üuiiuufnLiP ^^unsagbar', vgl. uiu,u,Jhi^


*^erzählen\
4-/^: "kc *^Liebe', Gen. «^z»'^, Zeitwort «^/»i^/^ '^lieben'; Aor.
kl^ 'er stieg herab', aber ttl^ *^ich stieg herab', [»^u/üirJ"
'ich steige herab\
"dl"'-' ^'""^"JP Kuß, Gen. ^u,jpni-ft[, ^ Zeitwort ^tuiQin€,piFi^

^küssen'; Aov, [»l^jg 'er ließ absteigen', aber [•2j"-g^

'ich ließ absteigen', [»in^gu/i.irJ' ''ich lasse absteigen'.


^ irusjlr: ul/i,huMli 'Zimmor', Gen. uh'hhrl^f, -^
Gen. p^uä^ujä^npau-^

V* ^ ^ p^iru/i» ^des Königtums', Abi. ^ pusif.u.i.njmup^ir'ü^ ^'aus


dem Königtum'; Aor. ul»pLu,g ^er liebte', aber "h^g^
'ich liebte'.
ir^jpt. : iri.fl *^0r. Gen. t'-'Ujj] Zeitwort p-t^ü^L
p-^'^p 'schief,
U'»^ /t4^jiß' 'ablenken'. Die Ausgaben beobachten diese Alter-
nation nicht, welche sich in den alten Handschriften
findet, deren Fälle aber selten sind.
w (unveränderlich) :
pujplp 'hoch'. Gen. putplm.^ Kompar.
ptufilf,uj,l.njh 'höher', abgeleitetes Zeitwort pituf,lf,uM%uäi^

'sich erhöhen'.
tr (unveränderlich) :
J^^ '^groß', Gen. «/E-^^, zusammenge-
setztes Wort ilhh^uMUMni^M ^'reich' (der ein großes Haus
besitzt).
n (unveränderlich) : p^uMij^Mut.np 'König', Gen. p-tu^uiuni,p,

abgeleitetes Zeitwort p^iUif.uMunptri^ 'herrschen'.


uy (unveränderlich): t^vk'"J'^ 'breit', zusammengesetztes
Nomen hpliuMjüuMjj,»« 'langmütig'. L^ai.\
««^ j^^i 'Knochenfügung^, Gen, juti.i-p,
(unveränderlich):
^t (unveränderlich): l^plil"^'i 'Furcht', Gen. t^ckb'-it»
Ebenso alternieren die Triphthonge i^«7i t^j mit l^\
»^^iP*

>vvi^ v</4^*^
*^allein', abgeleitetes Nomen J^uu/ung 'Einsiedelei''; ^ct"^
g uwn'ülriuj 'Christ', Gen. ^pfiuutn'üh^p,

Anm. 1. Also existieren kf »ut ^"' überhaupt nur in den


auslautenden (betonten) Silben. Die Schreibung h findet sich—
jedoch mehrmals in unbetonten Silben, im Hiat, schon in alten.

13 '*i.O£i h *M c-T ^ U V^ ^ ir ^"^^fß


Vokalische Alternationen. 19

Handschriften in Fällen wie Gen. ^[ifnunnlisl;^ (neben ^[i/tumn*-


abgeleitetes •<J^4-"""««'^' (auch
*tilrl»)^ mit ^ '«, nicht
"^(th^iuuutu/ij^ +
Diphthong l^iu) 'Judäa' von ^p^'"j 'Jude', und nur in späteren ^^^^
Haifftschriften in Imperfekten wie ^^z*^^ anstatt ptrplrfi 'ich trug'. <^akAAU/^
^
— Die ältesten Handschriften schreiben «»%«t^^'->^ 'Herrschaft'
neben *"ki» 'Herr', uififtlr^ 'herrschen'; iu'hiut.plr'ünL.p-[it.'if 'Unge-
rechtigkeit' neben »"'-pk'fig 'Gesetz', Gen. u/ütuLfi[,'iMfi 'des Un-
gerechten'; tr ist hier eine Art Umlaut von [» unter dem Ein-
flüsse des folgenden n^. Das ^ des Instr. uth^pußjp yon "»4-/» 'Herr'
alterniert normalerweise mit dem ^«^ von Gen. mhiunhß 'des
Herrn'.
Ein Ir alterniert mit k ausnahmsweise in tu^ni.^u 'Fuchs',
Gen. »urjni^trnnL'^ luqku^^ Unglück', Gou. «"^^««^^; Irq^t^ 'Roh/,
Gen. Irrihi^u/ü^ und besonders in fremden Eigennamen: |p#^^«
'Moses', Gen. || «^«^//^ (auch l]^'^"^"^); hingegen ^ mit ^ in ^^^
'böser Geist', Gen. 7-^'-^ Kompositum 1-pt.iu^tup 'Besessener'.
Die Vokale ^ und ««- in nicht auslautender (unbeton-
2.

ter) Silbe sind in der Regel Alternationsformen von k und nj.


Es bestehen jedoch selbständige unbetonte ^ und "«- in vier
Fällen:
Im
Anlaut, wenn ^ und '«- vor einem einfachen Konso-
a)
nanten stehen: ^</- 'Schlange', Gen. l"^f'] "^" 'Schulter', Gen.
nuunß USW. Der Abi. ^J^ '(von) was' hat dasselbe ^ wie Dat. ^«/^
'(zu) was'; fügt man die Präposition q- hinzu, dann bekommt
man ^-«^'^ 'warum'.
b) {> und /«- bleiben vor ^ + Guttural, q^ Konsonant :
"«-'^^'^

'Ohr', Gen. ni^^u/ü-^ [t\gi* 'er selbst'. Gen. ptiptru/ü-^ "^fi^'^ 'fünf',
Orämal "^P^'^lrftnftff. 'fünfter'; w«^^"» Kamel', Gen. fii.qu>nt.'^ "^qpig
'Bergstrom', Gen. n^^[,g, b^-'uX^^'%\Ä. ,

c) "^ bleibt im Hiat: Imper. z^"*-/» 'höre',


^"*-'Ei', Qc%n.^"^"j\
Aor. i"^"ij 'ich hörte'; Jhqnu 'Biene', Gen. Jy^nuft, Die Behand- —
lung von l> im Hiat ist mannigfaltig; ^«^ wird zu f^w\ tiijj' 'Insel',
Instr. liq^lFUJt.^ und das l^^w zu Ir in unbetonten Silben: *(iiuf*^^
iu^^iuiP (wohl-wollend) wird zu ^fLtuftlrtul^iuJ^ ptufthl^uitP Freund
;

"^ptufift^ujfiutp (wohl-tuend) zu "^pw^tfUMputfi^ p^iufihfiuMft 'wohltätig';

^iftüft^uMp^nu zu ^'if^fi'ülsiupp.nt^^ i^fiütrfipnL. 'Wcintrinkcr Irpl^huMiP^ ;

und daraus hpl^hdlrufü 'zweijährig', beruhen auf "^tr p^p^tuiT (s.


§ 83); /«* bleibt jedoch in einsilbigen Wörtern wie 'fp 'ein', also
tQi^tu^pu/ü 'übereinstimniend', von ^ und ä^«*^ 'Wort'; außer p
einigen alten Komposita oder Derivata: iltlfp' (von '^ifl'UM^^'ü)

2*
20 Konsonantische Alternationen.
f ..

•^/ ""
einfach', ilL^ni.u^ (von *'^-w-^r»«.i#^) 'beiseite' — l*" bleibt in ein-
silbigen Wörtern: ^['Gen. ^["»j] alterniert mit -*-/»- in
'Pferd',
mehrsilbigen: tl''''f' 'Wein', Gen. tj^[>'i>unj'^ p^upt gut', abgeleitetes
piuftung 'gut' —
fi"^ bleibt in dem einsilbigen '^ 'ein', Dat. 'f[>nLtr,

d) Einzelne Fälle: die Präposition f* ist unbetont. Auch


JL 11 L unbetontes ^ in gewissen Wörtern ^^^' 'Grund', Gen. <J^«/?*/^;
:

'f'l'P^ 'Schlaf '''tp^^L schlafen'; ^fn^ufnt 'Nord', Gen. ^fit.a^unj


,
_
^nt^ 'Schlaf, ^ni^itri^ 'schlafeu' (aber Gen. ^"u 'des Schlafes') ;

Z!"-c2. iiörum', int^p^u/iaut^fi 'in der Gegend um' (aber ip^l^iP


'ich wechsle').

3. Das Ire von In^ß-'i' 'sieben' bleibt in lrt.p^itrftnfi^ 'sie-


benter', ht-p-tultjiuunA 'siebzig' usw.; über das ^^ dieses Wortes
s. § 20.
Das ^ vor -^ im Auslaut vertritt manchmal ein älteres [* ;
*
/^^ daraus entstehen Alternationen von ^/Null: nur^hq^ 'Gehirn,
.^ ,^ Mark' (älteres *'"-^^), Gen. "^q^u (aber gewöhnlich nt.i^^'gQ~
^^^ rade «c^^it-^ 'richten') P^tP^lr>^' 'Plättchen'; Nom. Plur. ß^tß^^
:
;

'U]'^ig\ 7>^^£ 'Reue', i^ipu^nui^ bereuen.'; (ulrtjjf (und (u^q^) 'Ge-


wissensskrupel', Gen. ^qjf^.
Die Ausgaben bieten im Sing, die Flexion: |^«/*««*-f«^
4.

'Gott', Gen. Dat. Abi. |^"w.#t.^/»/, Instr. |^i«/f«t-Ä-«^j aber im Plur.


Gen. Dat. Abi. »uaumciuh^ng. In der Tat ist die altarmenische
Schreibung des Singulars dieses Wortes unbelegt; denn Wörter,
welche Gott bezeichnen, werden regelmäßig abgekürzt und die
alten Handschriften bieten nur |^^, Y^j und l"),^;
die Aussprache
\\utnnuh^nj gehört wahrschcinlich der mittelarmenischen Periode
an, wo solche Ausfälle von '« regelmäßig sind. — Diese Abkür-
zungen ehrwürdiger Namen heißen im Armenischen u^tuu^pt.
(buchstäbl. 'Ehre').
^/"^'^ Die Spuren des indogermanischen Ablauts sind selten;
<^V 5.
V.
XfiiAM ^'f^^h^ptriP und ^npIriP 'ich kratze' erscheinen vom armenischen
^'"'^'Stan dp unkte als verschiedene Wörter; ^plrj*^ in iFplfituMpIrpl
'himmelhoch', pusp^ptufilrpl 'sehr hoch' ist ein vereinzelter Fall.
Die meisten Fälle bieten die Flexion der --^'-Stämme, s.§ 58 ff.,
und einige unregelmäßige Zeitwörter, s. § 117.

II. Konsonantische Alternationen.

Die konsonantischen Alternationen sind weniger


!87«
wichtig und betreffen meistens einzelne Fälle.
Konsonantische Alternationen. 21

A) /»/«-. Drei Fälle:


Die Liquida /» wird nicht zugelassen vor ^, vor wel-
a)

chem man nur n- findet, z. B. u^nn^pi^ 'Hure', aus gr. (rtoqvrj


(mit dem armenischen Suffix -/{'). Daraus Alternationen
wie: [tfuiiths 'Berg', Gen. L^vf^^ Abi. i^nh^i;'^ i^jp^irn^ni.ir

'ich lese', Aor. a^P^^pd'^j 'ich las'; ^jc 'Mann', Gen. «««-^;
fLiuiuhjuMiP *^ich erhebe', Aor. puMplft-^ juän^thJ" *^ich erhebe
mich', Aor. j^r^^rj-, ^Jt^*^ 'Winter', Gen. iJhfiuMjitnj, Diese
Alternation besteht nur in unregelmäßigen Wörtern oder
wenigstens da, wo eine vokalische Alternation daneben
steht, z. B. inuiih, 'Tür', Gen. 7^^«^^. AndersAvo wird die
Form Nom. Akk. sg., resp. des Präsens verallgemeinert:
des
phnh* 'Last', Gen. ^i^/«^^^; ^j^n^nt^iP 'ich erwärme mich', Aor.
£hn-ußj usw. (man merke p in ^l^cp"'li"'L(jQidin^QnQY*, buchst,

'an der Hand Gefangener' neben ^h^n:^' 'Hand', Gen. ^ifn.fii,y^

aber umgekehrter Weise : ^pfii* 'oberer', Gen. ^^p^i/.


b) Reduplikationsformen wie: pi^cpiun. 'Sprache', «w*/»-
^/^f4^
im*^«- 'Schauer', «f/»^^«- 'Trotz, Herausforderung' usw. ; man d'^aÜP^f
findet jedoch J)t-J)t-uiJ] Jk.iPn-bJ' 'ich murre' neben tPpiPn-lMJ,

c) Das Wort ^nji* 'Schwester', Gen. ^i^«- (s. § 54, c).

B) 3\u, \\u, iCj^.

Anstatt ^ vor einem zweiten ^ findet man immer «

in mehrsilbigen Stämmen: u[,plru,ß 'er liebte',


"bc^dbd ich
werde lieben', aber ufipL^uglru 'du wirst lieben' (mit der
Alternation ^/NuU); -gg- bleibt in einsilbigen Stämmen:
^^d"J3 ^^r zeigte', d»^sbd ich werde zeigen', d'"-d3^'' *du
wirst zeigen'.
Die Alternation ^\" und z^^ findet sich nur in Re-
duplikationsformen wie liu!i[,hr 'stechender Schmerz', vgL
{'^Ä- 'Brandwunde' iin^ni^hiP 'ich schlage'.
; %jf'%^<^yvu fc^l

C) ^/NuU.
Die Wörter, welche ^ im Anlaut haben, bewahren
nicht dieses "^ als zweites Glied zusammengesetzter Wörter,
:

22 Konsonantische Alternationen.

außer in ganz klaren und nicht alten Bildungen. Also


Präverb + Zeitwort ^^^"^Z. '^gießen^ v^l^'-L ^«"«^^^^
:
]

schneiden', ti^ußtnu/ülFi^ und j^u^uiu/üir/^ ; <J«^ frisch', i^ni/uj^


^u^l "^sich erfrischen'; zusammengesetzte Nomina: ^usu,^

^ich schnitt', iJrint.^uMuw *^der eine geschnittene Zunge hat',


tpuMjutiuuw (aus "^ipujjiMiuM^ußui) ^Axt' (buchst. ''Holz schneidend')
usw. ; ^"'/'^ 'ich schlug', ^"^«'/» (aus ^il,n^uM^u,p^ ^^Trompeten-
bläser' (man sagt 'Trompete blasen', buchst.
^"^^ ^lup^u/ülri^

^Trompete schlagen'); aber sekundär: i^«|/«»«/<jM//r 'Holz-


hauer'; Adverb: j-k^'" 'nach' neben ^ ^^"» 'auf der Spur
von'. —
Einige Wörter lauten mit oder ohne ^ an "^"tl^ :

und "tl» 'Hauch, Geist'; ^"^«^ und ul^uy *^Riese'; ^"('^^ und
u^^l^ 'wachen'.

D) phi—'/'h.
P nach iPf Pf q^ alterniert mit «-, ^ nach einem Vokal
im Instrumental: ujpujjp "^durch den Mann', ^l^cp 'durch
die Schwester', uMumtnißt "^durch den Stern'; ^um^um^um^ durch *"

die Stadt', f^trinml^ 'durch den Fluß'.


j
.
V, ., Inlautendes ^ alterniert mit ^ vor einem Konsonanten
i^UA § -^ reduplizierten Bildungen: /^^««--/^«/i^^^ 'abschütteln',
y|
u^^^h^i^ 'berühren', uumu^uiui^^uü^ Lärm'.

E) j.

In der Flexion gehen parallel den Diphthongen '"j, "j :

hf das oft ^ +j gilt, und ^; *«-, welche dann ^j, «v gelten


3. Pers. sg. Präs. t"j 'er existiert', aber ^ ^/»^
i^ij 'er weint',
*er trägt' (also ^pirph^j^ vgl. pirptr^iP "ioh. trage'), ^/«««^ 'er

sitzt' (also*^'«"^^ vgl. '^'""^«/' 'ich sitze"*), ustAnL. ^'er nimmt'


(also *«/«.'i>//£-^, vgl. ujn^sm.J" 'ich nehme"*) ; 3. Pers. sg. Im-
perf. uujp ''er weinte', ^'^z» 'er existierte', aber ptr^kc 'er
trug', utn^njp *^er nahm'; 3. Pers. sg. Subj. Präs. i^'ijsh

W weine', aber t"^s^ *^er sei' {^t"j3^i vgl. § 105, d),


F^vbs^ ör trage' {^plrphgh\ lun^nLgm^ *^er nehme' (*«#«-^«^v
^"v). — Ein unbetontes l>j bleibt als ^ wird nicht zu Null
;

Wortbildung. 23

(trotz § 26): Subj. Aor. tbd^ 'er lege' {%hj3^), vgl.

§106,b).
F) Verschiedenes.
Die Schreibungen ^^, ^«w; -/^y alternieren mit ^^, ^"t*
Jp und man weiß oft nicht, was korrekter ist: muß man//
h^^Ai^ oder ^nu%^^ (§ 51, b) schreiben? A^XA^U
Auslautendes -/»^ alterniert mit -^, z. B. ^^"'/'^ ^ait

.Y#«<J ^Wacht'; 'Y'«/»^ ist das ältere.


-^2«. alterniert mit -^- in -«^"'/'^z."' (z. B. ^«-w-tY"'/'^^."'

'Götzenverehrer), muM^inlrJ" ^'ich verehre'.

Kapitel III. Wortbildung.


28. Hier werden nur die produktiven Bildungen
berücksichtigt und nebenbei einige Wörtergruppen, die in
geschichtlicher Zeit nicht produktiv waren, deren Zusam-
mengehörigkeit aber die Sprechenden gefühlt haben mögen.
Von Zeitwörtern abgeleitete Wörter gehen
vom Aorist- und Partizipstamme aus: /(iruMir ^ich
lebe"*, Aor. ^>^^^ (3. P. sg. trlihr,uij^ Partizip iiirglnM,/^ ;
lilrgnu^

gu/iMhJ" 'ich lasse leben"" (über diese Bildung s. § 29, B)


piupir^^iruMg 'gut lebend\ — Das g des Aorists der Zeit-
wörter auf -^«A'und -[»iP tritt nicht in den verbalen Nomina
auf, wenn es nicht auch im Partizip auf -iSr«/^ auftritt;
pißiu^triP ich wohne^, Aor. /?^'"'^^^^, Partiz. pi^usfilrtu/^: pituMl^f,^

^^Bewohner^, aber "^^jt*^ 'ich blicke an"*, Aor. ^"u^.i'^jf V^v-


tiz.^'fj^jj^u'i: ^"j/^^"«-«'^ ^ Anblick\ Ausnahmsweise werden
einige Nomina von einsilbigen Infinitiven abgeleitet, z. B.
iu,^^i, oder luiijt,.^ '^Weinen'*, von u^l deinen', Aor. ty^sbi
oder vom Präsensstamme, z. B. u/i'ffi^j Wbeständig^ von
^«/«r *^ich stehe"", Aor. ^«'^^. Man findet aber immer dieses
-^- beim Aorist in den Faktitiven (§ 29, B). Auch bei Zeit-
24 Bildung der Zeitwörter.

Wörtern auf -«««/^ (nicht aber bei Zeitwörtern auf ^uAuMiP^


findet sich oft nicht das vy^ des Aorists, z. B. ^^^«'*/'
'^ich freue mich^, Aor. [u'iiij.iu^l, \ fu'hn.m.p^liuü "^Freude^; »p"umiP

^ich jage', Aor. "/""^^"/y: npunfnj^ Jäger'; inritutP *^ich zittere',

Aor. i'^ii^gt^ Partiz. ij-nqiu^treui: ,i.niinutlL ^^Zittom'.

Von Nomina abgeleitete Wörter gehen von


der Nominativ- Akkusativform aus, z. B.: ^"»qac
süß , Gen. ^uj,igni,\ ^luqgpu/üäuiP ich wordc süß', ^""lapn^^
p^l^i-'ij 'Süße'; "^hc ^Herr', Gen. uthruMnh,\ ^nj^itbiP *^ich herr-
sche', ufl,ftuMliiu% '^herrschend', utlr(tai.p^[ii.'h (aus *"i^/»//*./^^iL^,

s. § 26, Anm. 1); "^'"jp *^Vater', Gen. ^'"^p: ^uMjf,hr%[, Väter-


lich' usw. Dieses Faktum bezeichnet die herrschende
Stellung der Nominativ- Akkusativform (vgl. § 27, A, a). —
Einige ^-Stämme fügen manchmal ein «« vor ^ an : «/z««"^

*^Finger': Jhjufu/i>l, 'Fingerring'; "'^^*^Auge': ««^«'^^/^'^blicken'

usw.; ir in /»-Stämmen: ^^/» 'Rand', Gen. t^i^p: h^m/^^^tr^


Leute am Meere'.
pirtuj^ 'die Nur einige wenige — alte Bil-
?^X #>v düngen fußen auf einer Stammform, z. B. ik'i' *^Waffe',

Gen. ib*!'"^ :
^/»^«t«^» *^Soldat' (d. h. *^^^//c-#-«/») ;
^«/^ *^ Vor-
teil', Instr. ^«'^^'^: 2:*«<J^-^«/t/ (aus ^^'^^^-w/^"«^) Vorteilhaft';
*^ii^ *^nahe': i/lrpAL^iftuiT (aus *<^/»iJ^-w#>/«/«r) 'ich nähere mich'.

I. Bildur^g der Zeitwörter.

29« Drei Bildungsarten der Zeitwörter waren pro-


duktiv in geschichtlicher Zeit.

A) Denominative Bildungen.
a) Zeitwörter auf -^-^ (Aor. ->^^^ 3. Pers. sg. -'^«'^),

resp. -/«/" (Aor. -^^/'«/) aus Nomina mit aktiver Bedeutung,


z. B. : ^ujn-ußj Diener : h^ium-eujinr ich diene p-iu^tui^np
;

i ^König': p^tuei.iui.ifplriP *^ich herrsche'; t""I' *^Maß': ^uMi{,i^jr

pf© \^ messe'; i^'"^tp ^ausgewählt': i^i^ptriP 'ich wähle'; w«*-«»

^""
'^
falsch': uu^iriT 'ich lüge'; */^^^^ 'einfach': ^Ihlfi^k^iP "^ich

i
:

Bildung der Zeitwörter. 25

scheide aus, ich lege aus^'usw, — ^""(^ *^Wille^ (Nom. plur.)


/^uji/lfir *ich will'; ^/»'«^ ^Traum': lrpuj^/,ir 'ich träume';
q.fii.us^iup Von Teufeln besessen': /^^*-m<;«/^^£r 'ich bin von
Teufeln besessen', — mit vorgesetzter Präposition: ^iru>/>%
p/o
"^Boden': i^^iru,'i,£rir 'ich werfe auf den Boden'; «'^'^Salz':
Manche solche Zeitwörter sind von
j^iutihiP 'ich salze'.

zusammengesetzten Nomina abgeleitet, deren Existenz nur


virtuell ist, z. B. i^ib»uiu,LrJ" 'ich enthaupte', von "^ij^ibM^uiu^

{f-ipi-lu 'Kopf und ^utänf, 'ich schnitt'); jusqP^tu^iuplnP 'ich


überwältige', von ^jiuriP^^u^^iuf, i^jiunp^ '^stark' und ^"»ct
'ich schlug'); ^uM^utiUpiriP 'ich ermutige' (aus dem Satz:
^«/^ ihrp 'sei mutig') usw.

b) Zeitwörter auf -uTüumuP (Aor. -"'g"ij) um das Zu-


etwas-werden anzudeuten, z. B. uß^tuin 'frei': ußi^tuänu/üuMi^

^frei werden' (dagegen ujquäu,iri^ 'befreien', nach dem vo-


rigen Typus); p^tutu/!,/, Vertraut': ßüuiu/ui/iiuji^ (*^^m««^^-
uAiui^, s. § 26, Anm. 2, c) Vertraut werden'; ij'j" *^Licht': nj I riL
^ituutu'üiui^ 'anbrechen' (von dem Tag) ^«y^ 'Boden' ;
: ^J«^««-
^

^"Y_ 'Erde werden' (Eznik I, 15, S. 65); mit vorgesetzter


Präposition: i^/»^«^ 'zwei': j^hplinuiuüiuj^ "^diaTa'QsLVj zwei-
feln^ usw.
Nicht produktiv in der geschichtlichen Zeit ist der
Typus auf -«"/" (Aor. -'"gfi oder -"/^«^), z. B.: j'U" 'Hoff-
nung' :
jm-uiuiT 'ich hoffe' ;
"le^ 'Seufzer': nq^ttuiP 'ich seufze ;

M^nuß^ 'Mitleid': ^^""/^ 'ich erbarme mich' usw. * '


\/0

B) Deverlbatire Bildung.

Faktitive Zeitwörter auf ^m-giuüinr (Aor. -'"-gh 3. P.


sg. -"J3)' Diese Faktitiva sind immer von dem Aorist-
stamme hergeleitet : inun. 'still', i^n-htP 'ich schweige', Aor.
L"-^d!'' is^i^a^'f'-ßu/ukrir 'ich lasse schweigen', Aor. is^^g^^gt
— ^uun^iT 'ich sitze', Aor. 'üuvniuj : 'uuut^m.ßiuhhJ" 'ich lasse

sitzen, ich setze' — ^u,uu,'üUir 'ich komme an', Aor. ^«"'^:


26 Bildung der Zeitwörter.

^u^u^ni^gu/ühiT ^ich lasse ankommen^ — ^uXnuul^'ii *^Gatte, Gat-


tin ,
tutTni^iiiiu^itutP ich. neirate , Aor. iujfiit.tiütuniiij\ lutTauuiiiua-^

nä.giu'iihJ" ^ich lasse heiraten' — ij-usn^tutdr ^'ch kehre mich


i^^vwv^ nm', Aor. ij-usft^iuj: ij.,up^^ni^gu/iiirtr 'ich kehre um, ich lasse
umkehren\ Das ahgeleitete tu^uMuthiP und das Faktitiv
utqtuintFgnt.gtu%L-ir (von utiiiutnirgfi ich befreite') bedeuten un-
gefähr dasselbe: *^befreien'; man merke, das erste mit
einem unpersönlichen Subjekt Rom. VIII, 2 uMi.pli%^ . • .

lu^ustMfirgft'tj ^u "6 vöi^og . . . fjXev&eqwGsv ju«", und das


zweite mit einem persönlichen Gal. IV, 31 ^\\p[iuu,nu ^Jhq^

uM^änirgnjg '^'^ XQKTTÖg 'fj^iäQ fjXev&aQMGev^ es bedeuten ebenso ]

fast dasselbe iiuiuiu/üirJ" und tiuMumugiu^hdr *^ich scheide'.


Man von jedem Zeitwort; das
bildet Faktitiva sonst frei
Partizip auf -^««/^ der Faktitiva ergänzt den Mangel
dieses Partizips bei den Zeitwörtern, deren Aorist auf
-^«1/ lautet, z. B. i^tu%iu^hJ" ''ich kenne', Aor. h^ufitirusj

(ohne Partizip) : h^uj^s^m-gu/hirtP *^ich lasse kennen', Partizip


\uMÜni.ßlrut^ (zugleich für ^lultut^J] h-iuUhtuj und für h-iutmi.^

auihhiP\,

Das Faktitiv ist anomal in einigen Fällen. Das


Suffix lautet ^nu^u/i^irir (Aor. -«'-^^, 3. P. sg. -»wd^ wenn
der Stamm ein i enthält: l^iu/ishiP *^ich steige', Aor. i^ib\

hini^iju/ühiP 'ich lasse steigen'; i^jlißinuJ" ^ich tauche' (in-


transitiv), Aor. if!^hu"J'' i^M^inuiju/ijhtr 'ich tauche' (transitiv).
— Das Faktitiv von iinffii^ftiP 'ich komme um', Aor. ^''v^^ij
ist linpni.uiuüisir 'ich zerstöre', Aor. iinpai^u^^ dessen Partizip
linpni.u[ru,i^ zuglolch für linpii^ftiP uud für linpnuuiu'ithJ^ dlont.
— Als Faktitiv von J^us^lrtT 'ich gehe ein', Aor. «/^^
(3. P. sg. h^iPnui») dient Jin-h^ufisirJ' 'ich führe ein', Aor.
</^£.^^ (3. p. sg. ^'%^), und als Faktitiv von irpiihnuJT 'ich

schwöre', Aor. irpi^m^uMj^ das Faktitiv trpii-tfhyßm.giu'übJr 'ich

lasse schwören' des seltenen Denominativs trpiMlrir 'ich


schwöre', von bfiti-nL.t!h 'Eid'.
::

Bildung der Nomina. 27

II. Bildung der Nomina.

30. Alle Suffixe lauten vokalisch an. — Die in das


Verbalsystem aufgenommenen Nominalbildungen, Infini-

tiv und Partizip, werden bei dem Verbum behandelt.

31. A) Nomina agentis.

Die Suffixe sind:


a) ^bt (Instr. ^^usi^ bildet Ableitungen von Verbal- pfO
Stämmen, mit ungefähr derselben Geltung wie griechi-
sche Partizipien, B. /«V'^'"^'^*^ ich fluche^ Aor. i^'itfih^l»
z.

uM^fth^f,^ 'Flucher' (6 ytaraQd)(.i€vog, Mt. V, 44); iun^äuglrjr *^ich


schicke^ Aor. ujn.tugh^gP\ utn^tugl,^ ""derjenige, der schickt'
(6 d7toaT€ilagj Mt. X, 40); u^n.%htr "^ich mache', Aor. /«puiftfi:

'^/'"T-^;^ Schöpfer' (d KTiaag^ Rom. I, 25); nuuni^ßufübtP \q\\_

lehre', Aor. n^unußf, (Faktitiv von numu^^iP "^ich lerne')


/,c«/»t^^^ '^Lehrer' ; uiu,iP '^ich gebe', Aor. trmnu: utm^f,^ Geber';
uänu/üuitT ich erwerbe', Aor. uu,ujgiuj\ umtußft^ Besitzer' (6
yiTTjadf^svog, Is. I, 3). Das Agens kann weiblichen Ge-
schlechts sein: h^ni^giu%lTtr 'ich entbinde', Aor. h^'n^gf»

(Faktitiv von h^u,%[,ir 'ich werde geboren') : hr^m-gj,^ 'Heb-


amme' (^mfa, Ex. I, 15). ]

b) -nrj^ (Instr. ^nriuMi^^ uud auch ^tui.q^ (Instr. -m*L^*««.) /7yy7


bildet Ableitungen von Verbalstämmen, welche den No-
mina auf -bt fast gleichwertig sind (z. B. uMn,-[,^ und -««^«'^
^Geber', von ^umS" 'ich gebe', Aor. h^innt. [s. § 117], be-
deuten ebendasselbe), welche aber mehr eine Eigen-
schaft bezeichnen, z. B. nuinhiP 'ich esse', Aor. i^c^j:
^trpntl^ ^Esser' ; tuftph^iuiP 'ich trinke', Aor. "'CF^d'^J '
"T"
e^S"! Trinker' («^/^ ^irftn^i^ ht. Mupplrgnq^ avd^Qoyrtog cpdyog
Aal olvoTc6xif]g^ ^ Mt. XI, 19). Diese Nomina agentis wer-
den manchmal, gegen die Regel, von Präsensstämmen
hergeleitet und gelten dann als eine Art Partizip, z. B.
uthuäu'ütrtr 'ich sehe', Aor. urlruft \ uthuiuLn^^ 'Seher' (6 ß}Ä-
28 '
Abstrakta.

a:wVj 6 öqüjv)] u'^riT 'ich höiV, Aor. i_"^"i/: ^'""/^ ^Hörer';


tu'üftWiu'iMLtr \q\\ fluche', Aor. u/i^fth^f» : ui%l,^tu%n,j^ ^Flucher'
(6 '/.araQwi^evog, Prov. XXVII, 14); lituplnP 'ich kann^ Aor.
ifujpiug/,: (r«!//»«/*-/^ ^mögend' {liiupu>t.ii^hir 'ich kann'); daraus
die verbale Rektion, z. B. I. Tim. 1, 9 -jj^«^/» i^»^
'u^*"jv
«'^«'/»*-

1»qu*ß "^"^Tolg TtaTQoXwaig Die Hand-


yial (.ir]ZQol(baig^\ —
schriften schwanken zwischen -"i und -/«^/jf^, z. B. von
h^uftiftiP 'ich erzeuge', Aor. h^^uj \ h^^nq^ und ^^/«/«-/^^ ^El-

tern' (gewöhnlicher h^uMi^rj^) ;


man schreibt meistens ^</2«-
von 'iMiPufitbiP 'ich gleiche'.
^ymty^ ^älmlicli'^ Man merke: —
npunq^ 'Jäger' (man findet auch n^unpi^^ in derselben Bedeu-

tung) neben »ntuuMiP 'ich jage'.


^ fl^MW c) -^5 (Instr. -«*-/«c) findet sich besonders im zweiten
Glied zusammengesetzter verbaler Nomina: ^/»^^z» «Y"*^
%ih^^Aß ^tuülFtP (Aor. "(^"tt*) ich verehre': bplipuiäui^ni. 'Verehrer';
^«*.m*^ 'Lied' und ujh^l^iT (Aor. *^^^) 'ich führe': ^/»^«f*^««-

^'«- 'Musiker'; 'lj^c"ij *^über' und ^wP (Aor. /["'gl») *ich


stehe"" : tlhpiuiiiußnu 'Aufseher' usw. Abseits liegen Beispiele
wie (Gen. ^it^c) 'Hörn': trq^irpnt. 'Hirsch'; 'ftrip
^'it^'-c
'Honig' (Gen. Jy^ini.^ ilbqni. 'Biene"* (ausnahmsweise nicht
:

vom Nominativ- Akkusativ abgeleitet).


d) Stämme, deren Nom.-Akk. mit dem Verbalstamm
identisch ist, dienen selten als Nomina agentis : ^«"/^ 'ich

komme', Aor. ^^^: i^^ (Instr. >^('«'^) 'Ankömmling' ;


il»uihJ"

'ich weiß', Aor. i^iMitug^: i^i^ut (Instr. ^^«»«1*-) 'Kenner'.

32. ß) Abstrakta, abgeleitet von Nomina.


Man bildet frei mit -m^p^f^A (Gen. ^m^p^buTü) Ab-
strakta von Substantiven und Adjektiven, z. B. p^uMtf^uMi^np

'König': pusn.utcnpm^ppi.'i, 'Königtum, Herrschaft'; t^pf»


'Gefangener': iy^/»/'^/3^^£.'5> 'Gefangenschaft' (über das Fehlen
des Suffixes -^-, s. § 36, 1); tu^ft^äuu 'ungerecht': ufitfi^

puii.ni-pi^t.'ü 'Ungerechtigkeit' usw. Da aber Bildungen wie


Nomina actionis. 29

p^uM,^u»t.nitnä.p^^A auf denominative Zeitwörter wie p^iuti^,ui.n^

pl^lbezogen w^erden können, gibt es Beispiele von Ab-


strakta auf ^n^p^f,t.%f welche von Zeitwörtern abgeleitet
worden sind, z. B. '^iuJpirfini.p^fiA '^Geduld^ von "^tuJpirpisiP

^ieli ertrage, ich erdulde"*; tHr^'itnt.p^^u^, ^Erklärung^, von


jyi(i,l^J^ 'ich scheide, ich lege, ich erkläre', nicht direkt
von Jyiilt'i' *^einfach' usw.

33. C) Nomina actionis, Abstrakta, abgeleitet von


Verben.

Es gibt mehrere Bildungsarten:


a) Die Nomina actionis gehen gewöhnlich auf ^nt-tR» n Mß
(Gen. -i/2w^) aus : liuMuitufthtP ^ich vollendet liu,uiuMfinL.tfh "^Voll-

endung"*; nuuu/üftiP *^ich lernet Aor. nuuiuj\ nuanutfu *^Lehre';

Upi^nuiP ich schwöre^, Aor. h^cini^tuj', lrit,j^nt.tiii 'Eid'; iPnn^ui^


'imumJ^ 'ich vergesse', Aor. iPnn^uugtuj \ Sinuiußm-Sh 'Vergessen-
heit'; '^uMtnnL.gu,%hiP 'ich entk)hne', Aor. ^^'utnm.g^; ^iuutm^^ p-Si^ i^/
gni.Sü 'Entlohnung'. Ausnahmsweise ohne das -^- des
Aorists in Zeitwörtern auf ^uMiP; ntifuuiP 'ich seufze', Aor.
'"lF"'*i"iJ'' 'Wehklage' (vgl. "^f 'Seufzer').
"if^"'-^
Man findet auch -["-'i' (Gen. -«/2«^), meistens bei Zeit-
wörtern, welche einen Schall bezeichnen: in^S" 'ich
schreie': in^b'^» (Gen. i^n^iPu/i*) 'Schrei'; vgl. § 57, b.
b) -«c«/^ (Gen. -«tf^^ij/) ; die Beispiele sind spärlich;
die Bedeutung ist mehr konkret: ip'iriP 'ich baue': ^-
'hni.uth^ 'Bau' ;
'ich füge hinzu', Aor. j'"^^ib
juMt^lruiuiP :

juMuhijii^tuhr 'Zusatz'; nAfnP 'ich besitze', Aor. k'^WJ'^- k""^


inuuMh^ 'Besitz'; p^p^L-n^^nt^J^ 'ich lese', Aor. a^P^f^vdb d^'P^^v^•

gjnuiuh^ 'Lektion'; SLumiP 'ich bleibe', Aor. tfhujgl^\ tfhuMßni.iuh^


(Plur.) 'Überbleibser; ^u.p^u.'ülrJ^ 'ich schlage', Aor. ^tx.^^:/U/wvA
^lUftni^uMh- 'Schlag' usw.
-«"^ (Gen. -^^«/) findet sich einigemal, ist aber
nicht produktiv: ^lumuMpinP 'ich vollende': ^mmm^««^ 'Voll-
30 Nomina actionis.

endung'; u,nh,hir ich mache', Aor. us^MupPi uspu^push^ *^Ge-


schöpf ^ usw.

c) ^iu'iM^ (Gen. ^uM%uMg^ Pluralia tantum), z. B. ^unuäh^hiP


'ich verfolge': ^utiuth^ufi,^ *^ Verfolgung' ;
juM%gäu%hJ" *^ich

übertrete': j"'*''g^"'''^ 'Übertretung' usw. Ohne das s^


des Aorists in Zeitwörtern auf wi#«r: ^Ar/«*r 'ich lebe', Aor.
i^hgf,', lih.u%^ 'Leben' (s. § 28).
d) Viele Nomina actionis, oft mit mehr oder minder
konkreter Bedeutung, bestehen einfach aus dem Verbal-
stamm (nach der Regel des § 28) mehrere sind Pluralia ;

tantum; die Bildung war kaum produktiv in geschicht-


licher Zeit. Die Nomina flektieren verschiedenerweise:

Oft auf -t^i z. B. uM^lih^ufishdr 'ich fluche', Aor. u,%[,h^[,

(S.P.sg. u.%l,lry (Gen. ^"'^tHd, Plnr. tantum) 'Fluch';


us'i.h^^

iriuJhtrJ' 'ich gehe aus', Aor. l^iß: hr^^^ (Gen. tribg) 'Aus-
gang'; f^^'uJ' 'ich gehe', Aor. i^'UBßf,\ ,^iiuig^ (Gen. «^^«i^/r^)

'Gang'; f^p^u/i^tuiP 'ich laufe', Aor. /»^'^"',7'«/:^^'/^«'^^(Gen.


pyp^äugfig^ 'Lauf; ^uäuufnT 'ich spreche': ^"^'-ip (Gen. ^«'t-.

"f'ä) *^ Gespräch'; Jluptn'iM^ir 'ich kämpfe', Aor. Jlupu,iru,j\

Jluc^ (Instr. JluftuM[,u^ 'Kampf; f^niP 'ich existiere' (ohne


Aorist): i"j (Instr. tvt'^, Mc. XII, 44) 'Existenz'.
Oft auf -n-i meistens von Zeitwörtern auf -^«^ oder --^«^;
ob das Zeitwort vom Nomen abgeleitet ist oder umgekehrt,
ist oft unbestimmbar, B. tc^^^ ^ich schreibe', tbv (Gen.
z.

1V"ij) ^Schrift'; ^mn^iP 'ich rieche': ^"w» (Gen. ^"'»"j) *Ge-


ruch'; uftphrJ" 'ich liebe': ^kf» (Gen. "l'ü"j) Liebe'; ^'i^q-ptriP

'ich frage': ^"^th (Gen. ^1>/f./»7/) 'Frage'; uiiuinni.lrjr ''ich

ehre': u^usutfiL. (Gen. uiuMtnnun/^ 'Ehre'; ^uiplnr 'ich schere':


l^utnuf,^ (Gen. li"'C"3f Plur. tantum) 'Schur'; Pigu/ülnP 'ich
spuke', Aor. Pig^: P^"hg (Gen. ßigii) 'Spuk' usw.

Seltener auf -"*-; z. B. ^«/^^^'A' 'ich will'; ^"">^ (Gen.


l^wJTuMg^ Plur. tantum) 'Wille': liuMpt^tfiT 'ich ordne': k'"Vt
(Instr. ^it//»^«/t) 'Ordnung' usw.
;

Konkrete Wörter. 31

Selten auf -«t-: tfutuulsJ^ ''ich schadet tlbu,u (Gen.


tfbkuuni^ Schade .

34. B) Konkrete Wörter.

a) Bezeichnung des Ortes, wo eine Handlung vor


sich geht; Suffix ^u/ün^j (Instr. ^^u^n^iui^^ z. B. uu^uM^üi^ ^Ge- f^/f /f/^
metzel' :
'"Y"'^'"?-"'^'"^^ Schlachthaus"*; ujJlun^, Sommer^: umJTum^

f,uM%ng ^Sommerwohnung' (über «- :/» s. § 27, A); ^'^ 'Opfer':


qn^u/ijng *^Altar' ; '^^"c "^

Bicue' i Jtrqnuiuhng ^^Bionenkorb';


^n^l^nifni^f,^ *^ Volk' ; *lnqniip,i.u/üntj '^Vorsammlungsort' usw. —
Die Bedeutung des einfachen Suffixes -»»g (Instr. ^n^tu,^
ist unbestimmter: ^'«i^/r^ *^Blume': h^u^^il/ng "^Blumengarten';

iTn^/ip *^ Asche': iPn^img "^Ascheuherd', yiorcQLa (gegenüber


iPnlupäu'üng ^Feuertempel') ; ^Jhn^, 'Winter': IJlrpng uber-
Avinterung' (gegenüber liiyptu^ng 'Winterwohnung'); liutm.^^

(Plur. tantum) 'Schur': ic^cng 'Messer zum Scheren' usw.


b) Bezeichnung des Ortes, wo ein Gegenstand nie-
dergelegt wird; Suffix ^u,pu/ü (Instr. -/i//»«/^«*^), z. B. i^m'üI

'Schatz': t^u^hltufiu/it 'Schatzkammer'; tu^t^u^ß (Plur. tantum)


'freudige Botschaft': uMutruiäuf,uM% 'Evangelium'; ^'"«'{' 'Te-
stament': iiuttuiiiuftu/ü (^ßnf, iimtuiiußfiiJü 'Neuos Tostamont'
<J^^ ^uwiui^tupuM^ 'Altes Testament') ;
in^ 'Opfer' :
^/»^«#/»«*i>

'Altar'; ^/«^«/*f 'Lied': 'üm.uMt^uMpuä'ü 'Musikinstrument'. Ab-


seits liegt lik^puiiupu/bg 'Bild' (Plur. tantum) von ^^/"y
'Form'.
c) Ländernamen; Suffix -(M/)f#£«m% (Instr. -[«#]««fM#*-
'btut^i ^[itriMMj Jude': ^[ilFUMutnu/ü *^Judäa'; auch in Fällen
wie ^yp 'Geruch': pnt.ftiuutMMu,% 'Blumengarten'; '^y^/ 'Wein-
stock' (und 'Weingarten') wjij-truuiiu'ü 'Weingarten' (^'"jt^-- :

uMuutufhf s. § 26, Anm. 2, c); ^^'^^ 'entfernt': <J/^«.m#«#«»«#^

'entferntes Land' (ohne das Suffix -/-, vgl. § 36, 1), beson-
ders im Ablativ t»
^^inuiuuuwuJiit^ Von fern' usw.

d) Baumnamen; Suffix -i^V (Instr. ^tr%hriui?j^ z. B.


32 Diminutive.

X^p^ 'Olive': ^pi^-i^l» 'Ölbaum'; ß-nu^'Yeige: /^^^^


)lC\^- 'Feigenbaum' usw. — Auch Tierfelle, z. B. '"-i 'Zicklein':
ni-ib'is]^ ""dsQua sQicpov Gen. XXVII, 16 usw.
e) Bezeichnung des Gefährten; Suffix -"'^[»3 (Instr.
^uäl^giMjt^^ z. B. hriun.uMj Dieuer' : h^tuiv.ujjußi^/,g 'Knechtschafts-
gefährte'; t^^nb *^Weg': ni.fi&lif,g 'Reisegefährte' {^nuri^^usl^Pg^

s. § 26, Anm. 2, c) usw.


f) -»i-^fif um Frauen zu bezeichnen, existiert kaum
in klassischer Zeit; fast nur /?-#«^««-^^ 'Königin' neben
p-iu^ 'Krone', ^«/^«#/«.///» 'König'.

35. E) DiminutiTe.

Die Beispiele sind spärlich in den Texten wegen


der Art der Literatur; man findet sie meist in der An-
rede; aber die Bildung war gewiß wichtig im Gespräch.
Die Charakteristik ist ^, besonders in: ^fif/f z. B. ^"(jc
'Vater': ^"'jvbk ^Väterchen'; iP^'üni.li 'Kind': Jufh^^^ 'Kind-
chen'; //j^/» 'klein', 4'"^vbk (dass.); 2^«'>'^ 'Fliege': ^'u'üt^/bIi

'Mücke' usw. — -««{' (Instr. -f«^«#c),


B. "ctf' *^Sohn': z.

np^trtuli 'Söhnchen' (in der Anrede Mt. XXI, 28, um rh.vov


zu übersetzen); ^«^'Meer': h^miiuii 'See'; >/*«*. 'Schiff': ^/«"-'«^

'Nachen'; uurfujuij/, 'Taube': ujq,ut^lriMM!^ 'Täubchen'. — -'"^^,

z. B. «/^^^ 'Fliege' : t/2A^/'^{' 'Mücke, y^corwip^ usw.


Dieselben Suffixe werden auch anderwärts gebraucht:
-fik für Nomina agentis : «/2«/»*#»^^^«r '^ich kämpfe', Aor. </2«/»-

isthruMj: iTuMputfili 'Kämpfer'; tr^i^lrJ" *^ich singe', Aor. l^ct^gf':


lrp,j.irg[,li abor ^cttt)^
'Säugor' (obonso Irftij.hr^mri^
'"k f^J'
abgeleitete Nomina mit verschiedenen Bedeutungen :A«'"-'^'
'gemischt': ftMUMn^iiuli (dass.); iPu^ikb 'ledern': iPuM^truMtf 'leder-
nes Kleid'; «#*-^/» 'zerstört, Zerstörung': uMi^irpuM^ (dass.);

i^f.^^«, 'wissend, geschickt': ^i-fi^uMl^ (dass.); p"i^v ''rund': /?«-


inpuull 'rund'; lrp^ni.np[ip (Plur.) 'Zwillinge': lrf,lini.njitru,li

'(ein) Zwilling' (Singulativbildung) ; uituuwnL^^p 'Befehl':


g -Adjektive. 33

u^uiufni-/ipiui^ "^Gesandter'; mt^puMp 'Master uftuptuptu^ *^gemä- :^^''^^''^''^^'

stet' (vgl' "['"C^^C"' fö^t ) usw.

36. F) Adjektive (und gleichgebildete Substantive).

Die Adjektive haben im Armenischen keine beson-


dere Flexion; die Suffixe^ mit denen sie gebildet werden,
liefern meistens auch Substantive; und da es kein gram-
matisches Geschlecht, also keine Motion gibt, unter-
scheiden sich formell die Adjektive in nichts von den
Substantiven.
a) ^iu^iu'ü (Instr. -«/^w^/m/.), sehr häufig, z. B. uM^u,p^
^Welt^: iu^iup^uj^iu'ü Veltlich^; -««//»^ "^Jahr^: uitupirliui'ü
^

^jährlich' i^u^uM^it^uMlitJüy^ lutj^ftu *^edel^: luftm.uiliiu'i» edel- ^ ^4/ y s^ |^^


^
mütig^; ^uMpuMÜis Land) Tarawn"*: ^wp^uthtuäliuMü *^(des
*^(das

Landes) Tarawn"* auch fremden Wörtern angefügt: ^f^iü^-


;

'tsuMi^u/i, *^hellenisch\ — Substantive, z. B. in: ^^i^ ''Ge-


schlecht"": lun^.uiiiu'u *^ Verwandter' ; lin^nA^ ^MahF (Plur.
tantum. Gen. iin^^ng^-, ^n^uji^iu'is 'Gast'; tltui^tun. 'Hander:
i£iuis:uirL.u,i^iu'ü 'Kaufmann"* usw.
b) ^uy[,% (Gen. ^»ujünj^^ in einigen Ableitungen, welche ,
VQJ p^
Gegenden bezeichnen 7-«/^ ^'Ebene'*: : ^«^^t««^^^^ ^'eben, flach"*;

ijriun^, 'Berg\* ijrn%tuj[t% 'gebirgig'; ^^fn-upu 'Nord': "^fn-u^uuMjpij

'nördlich'; ^»«/»/«-t. 'Süd': ^u^puMt^tujffu 'südlich' usw.

c) ^ujj% (Gen. ^lufiinj)^ in einigen zum größten Teil , t^^l4l


^
adverbial gebrauchten Ableitungen, welche meistens die
Zeit bezeichnen, z. B. «*«- </^««/' 'für eine Zeit': utn.ft^tuinuj'u

Vorübergehend, augenblicklich'; '^ifl'


«/^«««r 'dieselbe Zeit':
'ünjitd^uMjluji, 'gleichzeitig'; ttztv Abend': tt'ztc"^^ "^abend-
lich'; u^iriJ, '^der schweigen soll': in.brihiujü 'still' usw. —
uäJlfüuMjü 'ganz, air gehört dem -^-Typus an (Instr. u,jyhu,jü[,,^, ^

d) -iugl, (Instr. ^uißhutC)^ häufig in Ableitungen von - ^^^r


Städte- und Ländernamen, wie: y^p^l^üg (Plur. tantum):
Wp^tr'üiugf, 'Athener'; x^^lru,^: ||^^ifi#//^^ '^Kreter' usw. ebenso
;

Meillet, Altarmenische Grammatik. 3


p
34 Adjektive.

'Tür' (Plur. tantum) tr'"^/' *^Nachbar'; ^""i^^ '^Stadt':


7-"«-/»^ :

^luqtugiugfi ^Bürger' usw.

iA/LH e) -«/*-/'/» (Instr. -'«*-r/^«/t), um eine Eigenschaft zu be-


zeichnen, z. B. ^/'^^/» 'Erde^ ^/»^z»«'^"/» "^irdisch'; /^«/" *^Licht':
*'
j j inL.uiut.nft 'lichtvoir; ^""«ip *^Ruhm' (Plur. tantum): iliuän^u^unfi

u I O 'glorreich"*; ^»tl' 'Greist': ^«^^t.«/» (*^«^^^M/t«^) 'geistlich'

usw. Dasselbe Suffix dient dazu, den Träger einer Eigen-


schaft, einer Handlung zu bezeichnen, z. B. /^«/^ 'Krone':
|,^«/^M#t.//^König' (der Gekrönte) ; wj^'ß^' 'Bogen': uirik^^ust^np

'Schütze' ; ^^'i\g
'
Heucheln' (Plur. tantum) : lilrqh^ußi.np

'Heuchler'; 7-««^ 'Urteil': if-uMuiu^i^nj, 'Richter' usw.

uJf^iJ f) -«/^^^, in einigen Adjektiven, die ein Gefühl be-


zeichnen, z. B. "'^J 'Furcht': 'u^iuij.f.'i, 'fürchterlich'; ^inLUMpf^
niuntej: :
^»'-"^pP^'^^/'^^ (dasselbe) ;
^«'*- Schmerz': ^tut-ui^fi^,

schmerzhaft'; *"ijc (in ^w^^««^!//*/^ 'ich erzürne'): ^ufjpiM^i^fiif

'zornig'; <%^ 'wütend': iTni^if^'i* {^iPn^fn^uM^lt'ii) dasselbe.


M ^Y/.\ g) ^usij.njü (Instr. ^iUij.nAl,L>iy lutcnsiv-Suffix, z. B.
^ ftiPujuutni^, 'weise': ltiruMuut%usi^nji, 'sehr weise' ; auch von Adver-
bien: ^/«7^'bald': i[uMqtuif.njü 'früher'. Der Intensiv von
iiust.ftuii.nfi 'stark' (abgeleitet von ^««^^ Stärke') ist lujt.p-^

""tv^- — D^s Suffix -u„inj% dient dazu, die Komparation


KÄA^LiM^u auszudrücken, ist aber entbehrlich, wenn die Komparation
in anderer Weise ausgedrückt ist: J^h^ ^u/h ifituM genügt,
um auszudrücken 'größer als er' neben Jtrh^ußi^njü ^u/ü ,^um,

^, i,\) Jr h) -«"^ (Instr. -«'^««*^), z. B. nff^nftiP-uth^ 'barmherzig'.

£ yo i i) -^'^ (Instr. -^fi^), besonders in zusammengesetzten


'f0^'"M Zeitadjektiven, wie irftlrß^tuL.fi^Liuj 'dreitägig'; utuMu'u^uMtn^

r : ^ I ärufj 'zehnjährig'; pußifJ}u^€fiuinuibußlf^lr,uj 'vielzeitig' usw. und


p in Stoff adjektiven, wie h^turjbk 'Blumen': h^uj,ijflru,j 'blü-

hend'; h^hi.lt'it 'Tanne': lrqLt.'istru,j 'tannig' usw. Auch


anderswo, z. B. u/üI'ü 'Person': luitl'iilruu 'stark'; il>uj^ni.uut

'Flucht': ifiu ^uistlrtuj 'Flüchtling'; «y^^'^«^^ 'Dienst': "t^'iy


uiuiuühriuß 'Diener' usw., oder in h^ntljrqlrfilrtuj^ die Leute
am Rande des Meeres' (^«^ 'Meer' und ^^/» 'Rand)'.
Adjektive. 35

j) ^triu'iM (lüstr. ^ir'itiui.^^ besonders in Patronymika, wie ^btA


Y^^tuftirü: Yj^iupn'isLuj'i, *^(Abkömmlingj von Aaron'; man
merke den Ausdruck WfnPn^Liu'i, iyni.ij.,u "^""lovöa ^i(io)vog
J. VI, 72. Auch zusammengesetzten Adjektiven, deren
in
erstes Glied ein Zahlwort ist ^"/'4^-^'«^^-^«'>-' Vierreihig"*; :

LfhilhuHu (^lrp[,^iuj:~kriu'i,^ dreijährig'' usw., und anderswo:


*"

tlutqfiL. *^morgen^ ilujq,,ulru/ij folgenden Tages'; Wjc^y-


''des

l^iuänhu/ii ,^.iut.iun. *^das Laud Ayrayrat' (F. Byz. III, 8, S. 18). .

k) -^'/; selten, z, B. ««^ 'Furcht^ "'^i^-r^ 'furcht bar\ ^ ^^


1) ^trqk'i^ (Instr. --Irqpsiu^)^ \vl Stoffadjektlveu , sehr -^P^^^
produktiv, z. B. J^um^^ *^Leder^ </^^^i^'^4r'5> 'ledern'; ^'"^Z» 'Feuer':

^fthrilfi'tt ''feuerig'; ""^^ 'Gold': nuli^qp, 'golden' usw. ^


^
m) -/ (Instr. -i^*««-) findet sich öfters, war aber in ge- *,f
schichtlicher Zeit wenig produktiv: u^l/is ''Auge': uslia/ij^ ""der

Augen besitzt' (nicht blind ist); «^^'Salz': «/^ 'aus Salz


gemacht'; "iji 'ander', und «'^^ 'Nation': "au"1t^ 'fremd';
tufiiujp und ([tu'itusjp^^ Instrumentale von ««//» 'Mann' und ^t'''

'Frau': »uftusjpp ''die einen Mann hat', und liiu^iuJpf, "der


eine Frau hat', oder 'vermählt'; «#«//» 'Vlies' (Gen. «""«-):
Muuni.[, Vollen' (nicht von der Nominativ-Akkusativform
abgeleitet) ; ^uph^äuß^ 'Silber': utph^uMp^JM "silbern', neben '"c^
h^iuß^hq^^ (YgX, k); ffl» und ^«^^ 'Seite': iljtiui^nqjlu^fi
'ein'

^^einseitig' usw. — Frei gebildet werden Adjektive auf


^t von Infinitiven, um etwas, was würdig, was möglich
ist, zu bezeichnen, z. B. "//»^^ 'lieben' :
"tr^d' '^liebens-
würdig, lieb'; t^iupJlu'itiui^ 'sich wundern': qu^ftiTu/i^iuili "be-
wundernswert'; ^"^/_ 'hören': /«^^A 'was gehört werden kann'
(/"^/.A^ 'Gehör') usw. s.§ 105, ; e. — Zwischen dem Stamm-
element und dem Suffix -[> treten manchmal andere suf-
fixale Elemente auf, besonders ^i z. B. j'^y*^ 'klar' (Ad-
verb): jtuj^^'it^l, "klar, augensichtlich' (Adjektiv); ([l^ufi,^

^'Leben' (Plur. tantum): lilr%^ij.u/ü^p 'lebendig'; ^«^/^ 'Vater':


^iujfi^h'ü^l, Väterlich' {^iujplyi,^
t"C^^ 'Taten des Vaters'
Agath. § 37, S. 25). — Das -/^-Suffix fehlt öfters in den
3*
:

36 Adjektive.

Ableitungen, z. B. von tigu/u^y^ Vunderlich': iigiu%^iri^

utu^ku Vunderlich"* (Adverb) und u^'u'ii^i^iufttui» ""d^avyLazo-

TTOLÖg'] weitere Beispiele unter andern § 32 und 34, c.


s.

-^Alr n) -f'^' (Gen. -^'^), in Adjektiven, welche von Ad-


verbien abgeleitet sind, z. B. /««-/x/^ Vor"*: '««..//^^^ ^^erster"*;
jlrMs> '^nach^: jlrmft'is *^letzter^; /' 'i^lr(igu ^im Innern^ ^ir^pi'
^innerer^; ui^ttmu^u ^draußen\* ujftur,tu^[,'h '^äußerer'* usw. und
in einigen anderen, z. B. i'V^h'U *^abends^ irphf^njfi'ü 'abend-
lich'*; [uiuuiuit 'Finsternis^ pj^t^tuppü 'finster^; tl''-[' "^leicht^

tt'-pb'^ dass. usw.; lilrüij.ui'tti.njü von lilri,ij.tu'ü[i lebendig, le-

bend"* ist adverbial.


'
'^ o) -nj (Instr. '"jl"-), selten, z. B. ^u^^l^tP ""ich geselle
mich zu^ ^'"T^ij 'angenehm''; 'y^'«^ 'Not"* (Plur. tantum)
ui^utnj 'nötig"* usw.
^^2"^^ ^
ü'^l p) -'"" bezeichnet meistens etwas Krankhaftes, z. B.
(jYsAf^l ini.uft'ü 'Mond^ [ni.n'ijnin 'mondsüchtig"*; ^«#^«i^^ '^Neid'*: *üut[uut%^

Ux^ ^""^ ^neidisch"*; ^nu 'Krätze^ ^nunui 'krätzig'; p"p '^Aussatz^


^n^ F^V""" "^aussätzig"* usw.; auch A^«"/* Sorgfalt [uitiuJ'nut *^
"*:

*^sorgfältig\

^ np ^l q) -"Ct (Instr. -«/fiy-«/^) bildet, außer den ordinalen


^ Zahlwörtern § 80), abgeleitete Adjektive, z. B. ^m%^*y«/^
(s.

^beständig'' (Adverb): ^m^/,«*Yf//^«^irf. dass. (Adjektiv); «/t-^^A


"'mehr'*: «/'.^^«/»i^ 'überflüssig'* (über das Fehlen des -^- s.

obenm); '«-'/^^'/^ Vecht\- '«-'j^w/'i^- dass. ; es dient mehrfach


zur Individualisierung: usn-iu^l/ü 'erster^*: utn.uf^,npti. Vor-

steher'; ^uj[^ujn.ußi^ 'gegen': 'Gegner' usw.; es


^«/^«//L«#^//^/f.

liefert verschiedene andere Substantive, z. B. ^""/^ 'ich

bleibe', Aor. ^ujgp SuiMjgrtpii. 'Rest' usw.


:

r) -ni.^ (Gen. -^"»j), in verbalen Adjektiven, z. B.


^iuuupj" *^ich spreche', l^w-'i^ 'Gespräch': [uäuuunt^ spre-
chend'; lUifttftriP 'ich bewege', z^c^ 'Bewegung': lUMfiS^nA

beweglich'; es liefert manchmal Tiernamen: u>uhrJ" 'ich

sage': iu%uMu„A 'Tier' (buchst, 'nicht redend'); un^b*^ 'ich


krieche': unf^n,^ 'kriechendes Tier'; ^hm^iuiT 'ich krieche':
;

Adverb ia. 37

iljrr^nui^ 'krleclieiides Tier"* usw. Das Element kann ein Sub-


stantiv sein : l»Siu'iituiP ich verstehe^, fnPwuisi ^Sinn^ fiSiuuum,^,
Veise'; p^n-^J" \q}l\ fliege^ Aor. p^n-Luij^ P^'^bt^ *^das

Fliegen"* (Plur. tant.): p^n-^^i^s "^ Vogel'. — Der Wert dieses


Suffixes kommt zum Teil dem eines Partizips gleich.
s) -/7/-*«, selten ; z. B. tut-wi *^Sand': «'*-'«^"«-«« '^sandig''; -
^' ^ '

^M/£.«#^ "^Finsternis": A"'"''/""^«" *^finster\auch^'^^"'^^"^«") usw.

37. ^) AdTerbia.
A) Ortsadverbia. —
Diejenigen, die von Demon-
strativen und Relativen abgeleitet sind, werden mit den
Demonstrativen und Relativen behandelt. Andere sindz. B.
quo ubi unde
Mupuiuigu draußen uMfiiniugni.uuw Vou draußeu'

[i 'hlrp^u 'drinnen' b 'i*lr(ignL.uin Vou drinueu'


/ tj^p 'darüber' b 'l^CV ^11 d t» ilf^[ini.utn Von darüber'
(auch Frage ubi) b i^cv
Man gebraucht manchmal Substantive, z. B. b ^li"JC *^3iie-

der"* (von '^«j//» ^'Feld'') als Gegenteil von b 'l^c *'darüber\


B) Zeitadverbia. — Sie haben keine besondere
Form, z. B. "'j""'^p 'heute' (buchst, "^diesen Tag'); «i^/«/-*/"

*^jetzt' {luju^tfiucT ^'in dieser Stunde', vgl. § 25); ^ut^t^ (und


besonders b b 'li"ib^ ^'i'ic) *^morgen' (von {^"i^ bald')
'lt"'ib^i

trfihrli 'gestern' (Lok. sg. von ^/»^^ ''Abend') usw.


C) Adverbia der Art. — Es gibt mehrere Typen:
a) Instrumentale; z. B. /="'-'5> 'Natur': /ä'^^^ Von Natur

aus, schlechterdings'; q-€fni.u,[, 'schwer', ti^^-m^tuptui^ dass. wKvtÄÜi^"


(Adverb); ib'-v *^leicht': i^b'-v""- dass. (Adverb); ubp ^'zer-

(daraus sp"^^L *^zerstreuen')


streut': gcb*- ^'zerstreuterweise'
usw. Mehrmals mit angefügtem -^>': ^'utuft^ (von /ä/«c); ^

l^inufu "^Kopf : i.i^^ni[-[>^* ^persönlich, selbst'; /='Y"/' '^ganz' (Ad-


jektiv): pniiipniif,^ 'gänzlich' (Adverb). — Es gibt eine Art
von instrumental-adverbialem Suffix -A^*^, in: «//»i^-m^^/. Virk-
lich'; uyunt.^lru,lrt, Vou jotzt au' (buchst, 'mit dieser Spur'),
o
8 Zusammengesetzte Nomina.

njtnil^lru,yi. 'da, well' (buchst. Wt welcher Spur') ; 'udh^hi.-

fti '^ganz'* (vgl. «"^'>'-"[/^' ""ganz' [Adjektiv]^ tuJh%h^^irtu'h *^alle',

§ 81). — Auch andere Kasus werden so gebraucht, z. B.


Ablat. plur. mit [» (j-) in jiM/üi^uj,s,^iuau,fi^ Wversehens'^y
von ufiiuiuiuifiiuuin ^nicht bereit\ t'VA.'i.^..^vJL</i*-*?^^

b) -iuuik"y z. B. ^"jP^ Eile': i^n^p^tuu^k" ^in der'Eile';


ij.uMn.% ''bitter' (Adjektiv): fi^un^äuuiku ''bitterlich' (Adverb);.
jtyut^j/, ^offenkundig': juijut^uiu^iiu öffentlich' (Adverb über ;

das Fehlen des -^- vgl. § 36, m) usw.


Das Substantiv -"ih" findet sich auch nach Demon-
strativen und Interrogativen, z. B.* "fjuu^i^u 'so, dieser Art',
%njüuiliu "^ebenso', npui^u Vie' usw.
Dies sind Komposita mit '^4-", einem Wort, das ^Art,
Weise' bezeichnet, und sich in *y^*/«y^" Verschiedenartig'
wiederfindet (über die Form vgl. § 39, b).
c) -ujfLiupf z. B. ^tu^ui% wildes Tier': i^iut^ufüiupuMft wild*
(Adverb) ; ij-^ylnuli '^Amme': iiu^i^iiiupiup *^ammenartig'; pm^n^
*^Gewalt': pnhjiuptuf, 'gewaltig' (Adverb) usw. — Es sind
Komposita mit /?"//», das als Plur. tantum p^r^ (Gen. z^«*-
pnä.g^ 'Benehmen, Sitten, Lebensart' bedeutet.
^l^i«iv'v^^^^^^
d) -lupk'i'i um eine Sprache zu bezeichnen: j'ip' *^grie-
chisch': jnu%iupl/i, 'auf griechisch'; lrpputjLß[t 'Hebräer':
lrppujj[rglrpl;'h 'auf hebräisch' {^trppiujlrg^-iupl^'lj^ USW.
e) Die Form des Nom.-Akk. des Adjektivs wird oft

als Adverb gebraucht, z. B. J. IV, 17 p^c^ig '«««/^^/» 'xa-

Zwg U7ta(^\ J. VIII, 36 ^liPäupliin utqtuvng ip^fi^t^ "^ovTwg ilev-


&eQOL laead-e'] Agath. § 107 (S. 64) ^«//»^ ifi *^ganz voll' usw.

38. H) Zusammengesetzte Nomina.


Man kann Komposita und die Zusammen-
frei bilden,
setzung nimmt im klassischen Armenisch einen großen
Platz ein.
Lautet das zweite Glied des Kompositums mit einem
Konsonanten an, so fügt man -«*- zwischen das erste und
Zusammengesetzte Nomina. 39

das zweite Glied ein, z. B. *«//. '^ander' mit k^p^i ^Form\-


tujiuMi^lrpui Mer eine andere Form hat, umgebildet^; i^ ^ein^
und ^'«^ (Plur. tantum) 'Sinn, Gedanke"*: ifl^ujJjiuM ^'ein-

stimmig^; p^pb g^^' ^iid ^"/»^ Werk : pLutftlrMj.nph^


{^f"'pI'-
,u--if.n[»h^) Vohltätig"* usw. Es gibt drei Arten von Aus-
nahmen :

a) Komposita, deren erstes Glied negative Parti-


keln wie ^"'i'-f "»- oder die Partikel ^- ^^gnt"*, oder auch
Präpositionen oder Zahlwörter sind: i^'i^-tf^ui Wsinnig^, ^
«f-^i^^^'häßlich^; Irpt^-uuypli '^zweischneidig'* (von Irp^m. oder ^^^"^ -^"i*^*

^ehh) § 83) itfpkg-li"^"b Viereckig^ usw.


s. ;

b) Einige alte Komposita, deren erstes Glied dem -^-


oder dem -"«--Typus angehörte, z.B. /^"'^/-/Hi^/» 'Bote"* (^pu/ü[,-

pErp ^Worttragend^) ;
(upuMun^utnu ^^Ratgeber"* {^(uptutnut^-mm^

usw. (über den Ausfall von -^-, -"l- s. § 26) ; ebenso Stämme
auf -^i -pf -q: ^irnhi-^hrl^ ^'dosseu Hand gebrochen wird"*;
^P-^ij- '^Brandstifter'* (von S"-^/» 'Feuer"*, vgl. § 53, Anm. 2 ir^'^u^J^mn
und -^t^ vgl. ^f^lri^ Verfen^) usw.
c) Besonders lange Komposita, z. B. hplirnjü-iPutni-p^liuis

^Langmütigkeit^, gegenüber hrpliBufittu^ifftiMi "^langmütig"*.

39. Die hauptsächlichsten Typen von Kompositen


sind die folgenden:
a) Das zweite Glied Nomen, ein ist ein verbales
Stamm, mit aktivem oder passivem Sinn; das Kompo-
situm ist adjektivisch oder bezeichnet meistens eine Per-
son; Abstraktum; denominative Zeit-
es ist niemals ein
wörter werden mehrfach davon abgeleitet. Beispiele ^^' :

^böser Geist"* und ^us^l^u/ülrJ" ^ich schlage"*, Aor. ^«'/»^r


ujuiu^uMp "^ dat(j,ovL^6jxsvog^ (Von den bösen Geistern ge-
schlagen^), und daraus u^jauß^uj^fiäT "^daip.oviQoiiai] p^^pb
*gut^ und liiui^iP *^ich wilF: fLiuphliiujr (^^tup/t-uj-liiuiP^ Wohl-
wollend^; p"'pb und tun^itriP *^ich mache^, Aor. lu^tup^ :
^«z-
plrpuMf {^putfip^uiptu(t^ '^wohltätig'*; ^uäqut *^heimlich^ und i-'^uitP ,|i

ich gehe^, Aor. ij^'utug^; ,i.uMqinuii^iuß '^der heimlich geht^;


;

40 Zusammengesetzte Nomina.

lym/i-t-^^Frucht' und /^^//«-«^ 'ich fülle', Aor. lub (3. P. sg. ^ibd) :

iH^mqiuifiß "^Y^axdyiaQTto^] p^t *^mit' und nuu,LJ" \q)cl esse^ Aor.


ll^ftu^j : /fülihf, (^i^,,i.-lilr(i) 'Genosse' ('der mitißt') ;
pusg "^un-

bedeckt', ««-/^ *^Naclitlager' (Plur. tantum. Gen. "»^P^ta)


und wtf.u/ü[iir ich lagere Aor. t^ij^uy ^äußUMi^p-lnuij. {^ftusg^
, \

uji.p^[i^uiij.^ "^äyqavXoov] tu^ij^tutP Glied' und ///t.^f«^^A^*r 'ich


löse auf, Aor. is'^^t (3. P. sg. ^isu^)'- «'^'?-«"/?«^7y^ '^lahm,
TtaqalvTL'/.og^ ('dessen Glieder aufgelöst sind'); ^^'lap 'süß'
und ^"1/1"^^ 'ich sehe an', Aor. ^u,jLgu,j^ Partiz. ^iujirgirtui^\
^uMHßftiuC^uMjistuß ß'keixiov Xela] äuJh^- all' und ili^m-gu/ülnP

'ich lösche', Aor. zbli^'-db (3. P. sg. zbl^jg) : ujJIrüiu^lt£njg


*^6
Tt&vxa oßsvvvg] ^- *^gut' und i^'trtP (Aor. /^'"-'«y) 'ich höre':

^l^^ '^vTtrjKOvg ('der gut hört'); ^- und dhtu!ülrJ" ""ich gehe


ein', Aor. «/^"^ (3. P. sg. irtTm-uiy, ^J?ii.ä» ""der gut weiß, ge-
schickt' usw. — Das zweite Glied solcher Komposita
existiert meistens nicht seihständig; z. B. ist -^"/»^ in
pußfiln^niih^ 'wohlwirkend' (Instr. sg. fu^p^^npS^unS) verbales
Nomen von -y-"/»S-^*r 'ich wirke', nicht das Wort Y-'r^^^Werk"*
(Instr. sg. t"P^"'L) ; -A""^" in lusfuufuuäuu (Gen. Plur. ^«//»«i-

\_l,^/jyjM^
[uiuuuusg^ 'übel sagcud, Ankläger' ist verbales Nomen von
^«/£./i/»*r 'ich sage', nicht ^««.'f^ (Plur. tantum; Gen-A«**-"^^)
'Gespräche' usw. — Als zweites Glied von Komposita
dient -itc gegenüber iiubrJ" 'ich setze', Aor. ^^^, z. B.
pus^iu-,j.pp 'Kronsetzer'; ebenso neben i^i^^J^ 'ich höre', Aor,
ini^uMj^ manchmal -/"^/»: «'{'"'^^-«'-^'"^/» 'der selbst gehört hat'
(buchst, 'mit den Ohren hörend'). — Das zweite Glied
kann ein Suffix bekommen: '«^ 'Furcht' und ««^^/«^^iT
'ich werfe', Aor. «z/»^^: «#^-«#/»^-«*- 'fürchterlich' (vgl. § 31c)
das "*- in Beispielen wie /«t//-«*-«»««- 'Licht gebend', gegen-
über uiujiP 'ich gebe"*, Aor. kann zur Wurzel
>^ #«/'«- 'ich gab',
gehören. — Das erste Glied kann eine Kasusform sein,
z. B. pw'i* 'Wort' (Akk. Plur. pu,%u) niit -iMiplin^.', ptu%uiupiini^

;^v^^'^^ Angeber'; ^trpfi-f alter Instrumental von ^l^n^' 'Hand':


UrpfL-tu-liiui^ 'Gefangener' ('mit der Hand gefangen');
Zusammengesetzte Nomina. 41

4Ui.p[i'iiu-f Akk, von iui^ph'iig


*^
Gesetz "^

(Plur. tantum), in
*ui.(,ii'üu~ij-f>it 'Gesetzgeber', neben dem bekannten Kompo-
situm iut.pf,'iM-,u-ij^f,i, dass. usw. (man merke h in uMi.pi^'üu-

b) Determinative Nominalkomposita. Das zweite Glied


ist ein selbständiges Nomen, von welchem das erste ab-
hängt und welches seine eigene Flexion behauptet, z. B.
*"'itl'k 'Mädchen' und "/»^sf^^ 'Sohn': ^%ih"V'tb ^^^^S xo^a- ji»^^^!

Giiov] J^'yc 'Mutter' und ^w'i^Hg ^Stadt': «^f«:^«"/^«^ '^Mutter- ^


Stadt' (also appositionelles Kompositum); «'/»i^*- 'Sonne' und
t^i^ "^Aufgehen' (Plur. tantum): uM/ntruiri^ 'Osten' ('Sonnen-
aufgehen'); ^'"A und ujp^nn. 'Sitz': ^'iu^usß^nn. "^tvqcoto-
'v^or'

aXiöla usw. Kompositum von «w^- und einem Komposi-


tum des ersten Typus iu%-iu^u>n. 'unparteiisch'; das zweite
:

Glied ist eine Zusammensetzung von '"^^'Auge' und einem


verbalen Nomen von uMnUüm^tP 'ich nehme', Aor. uM,t^ft, Das —
zweite Glied gehört dem -«/-Typus an, weil es eine Person
bezeichnet, in iuji.(iuiti^i,»i.^ 'Feldherr' (Instr. quji.puMii.i^[utui.^^

buchstäbl. 'Heereshaupt' (^««-z»), gegenüber 'lu"-^ (Instr.


tl^'"!^ 'Haupt'. — Kasusform im ersten Glied, z. B. ^«'^-
V"ig'UC 'Schwester des Vaters', von 4«'^/', Gen. von ^"up
^Vater',und ^yc 'Schwester'; «'«-'^'«'{'^^ 'verheiratetes Weib,
^TtavÖQog^ von «^/^'fc, Gen. von "ac 'Mann', und ^^^ *^Frau' usw.
c) Mutata, zum Teil mit besonderer Flexion (auf -^-)
des zweiten Gliedes, z. B. "'^- (negative Partikel) und
^ut,.uMutg (Plur. tantum. Gen. ^tu^ujunng) 'Glaube': iu'ü^iuuujui
^'ungläubig' (Gen, Plur. ufit^^ut^äuuif,^ ;
JLh^ 'groß' und tl^^
Jh^^u^p, ^^'^'^''^^
(Plur. tantum, Gen. ^-i^ng) 'Preis': ' kostspielig'
(Gen. Plur. ifth^iuif.'üng^ daneben aber Jlrh^utipM[tg^'^ dhh^ und
Mnni% Haus (Gen. u,tu%^\ Jhh-tuumtju reich' (der ein großes
Haus hat) (Gen. JlrhnMßutu/ü) usw. Man merke Gegensätze
wie Jlu(tt!huMi.np 'körperlich': uM%-J\ujtJJUM 'unkörperlich' (Gen.
u/LiPtuptfiinj^^ von Körper' (Gen. Jiuplfbnj^,
iTujpifpu Ein —
Suffix wird oft angefügt "A- und /^«^/^ *^Azt': iu'u^f^^^ji^'k'"*^
: ^
42 Reduplikation.

^^unheilbar"*; t^ckh (s. § 83) zwe^ und t^J^ (Plur. tantum)


'^Gesicht'*: hplii^lufl, *^zweiseitig^ usw. '^^ .U. .

d) Es gibt außerdem einige abweichende Typen:


Präposition + Nomen in g^yt 'Nacht'' (buchst. *^bis zum
Morgen^) und g-^pl'-li 'Tag' (buchst, 'bis zum Abend'), «/«--

iu^uMi.^ 'Gespenst' (buchst. Vor den Augen'). — Kopulativ-


kompositum mit Wd': ir^ 'Mann
lujpht.^ 'Reiterei', buchst.

{^jv) und (^'-) Pferd (^^)'; davon verkürzte und univer-


bierte Form umjj,„uX[i^ Gen. tujpm^^nj (s. *|,"/''^/'^ \\"cl"^y
S. 179 f.), was vielleicht später und vulgär ist.

40. I) Eeduplikation.

Die einzige Form der Reduplikation, welche das Ar-


menische in geschichtlicher Zeit frei gebraucht, ist die
Wiederholung des ganzen Worts die Form ist gewöhn- ;

lich die eines Kompositums; es gibt zwei Bedeutungen:

a) Distributive, z. B. A-^^//t. ^^^//*. ''je zwei und zwei';


cn^^^xÄ ^„^^^ ^nAi^. und if-nAiiiUif^nuhii. "^scharweiso , Schar um
Schar'; ^injitiui^njü Von verschiedenen Farben' usw. (man
merke, daß keine vokaUschen Alternationen stattfinden). —
Man kann so allerlei Kasus nebeneinander setzen, z. B.
luJl, uMifj, *
jährlich'; t iin,iJh/isg f^mitPiu'iMri Von allen Seiten
aus'; Eznik 24 (S. 97) tP^'"g ^ iilrpuiiuft,u%u i^trpu^ujiiiu^ßu
I,

ßni.ßu,%lri^ ''es ist den Dämonen eigen, verschiedene Ge-

stalten aufzuweisen' usw. Eine Präposition kann dazwi-


schen kommen: i^^ P /"^ 'öffentlich'; ««^^ ^""' #«'-/»4 'jeden
Tag' usw.
b) Intensive, seltener : Jlrh^uiJlrh^ 'sehr groß', ^tuf,u,^uiit^

'sehr schlecht', ltrf,Jlu^tF(,tr ^sehr warm', uiitiu^tupiut^. '^sehr

schnell' usw. Auch hierher ii^i-n. inun. 'still'. — Man findet


Sätze wie Agath. § 113 (S. 66) q^ujpJhiglnui^ tiusptnuglrtui^ IrJ]

^uip^ ^lu^ 'ich bin erstaunt, erstaunt, und zwar sehr


irt.

stark', oder zum Ausdruck des Plurals mit distributivem


;

Eeduplikation. 43

Sinn F. Byz. IV, 4 (S. 76) ^«y«*#<«^<J fyii#««^<J änLii^u% ^ui^

i„ni.yuM%Li^ 'jeden passenden Ort verteilen'.


Viele abgeleitete Wörter zeigen eine Wiederholung
des ganzen Wurzelelements, wenn dieses einsilbig ist, z. B.
ufji^ 'ändert "on'od^'^ ^ich verwandle""; t"'P 'schlecht^ t^'C
^uMpkrtP ^ich mißhandle''; tu,juig 'Salz"* (Plur. tantum): u„iu,uMq--
I, f.
und ^"c tief^ l^npfunpäuän Grubo
,

"tf»*!» iuquiiuqutni.^ salzlg^; ;

ihuin^t *^Berg\-/^'«-\i^/*^^'«A' 'bergiges Land' (Num. XXXIV,7)

usw. Ebenso wurzelhafte Bildungen: utph^ußph^tt/iikrir *ich


reize': puM^^uMn^ 'Rede' und (Ltuji^uMn.[,ir 'ich spreche' (vgl. iAk^"^-^^

§27, A); pusuß^^u^irr 'ich schüttK (vgl. § 27, D); ^"-«- ^Ä^^
"^t*^ 'ich rieche' (neben ^n^p^r dass.; vgl. § 27, C); ^irh^tr- ^t%^^^^^^
h^lriP *ich stöhne'; ^i^^^^ 'Strom' (neben ^IriinuiP ^ich gieße')
und nrinqlrtP ''ich schwlmme über' (vgl. oben b) ^^^ilnr
; 'ich
ziehe' (vgl. ^i^fr^P dass.) usw.
Es alterniert einigemal ein "^ in der zweiten Silbe
mit '" oder ^ der ersten : iiujpuni.nu Zittern ;
uu^uttu uu^nun^

'von Grund aus, gänzlich' (vgl. ««^""^ 'gänzlich'); lilrpiu-

lin^p 'Speise'; man auch -^ ein zwischen das


schaltet
erste Element und dessen Wiederholung: «"/A* 'Geräte':
uM^ -,u-tP- uMtifi, 'Waren' '«/»^ -lu-iP- tup^tnP ^ich verachte'
;

beides in lUfi^uM-iT-n^^ 'Finsternis' neben us,i2_"'qt dass.


Einfachere Reduplikationsformen finden sich noch,
waren aber in geschichtlicher Zeit nicht produktiv, z. B.
ij.tMMij.äui,lrir "^ich höre auf; h^f^h^uMq^iP ''ich lache' (neben 5-/«^
'Lachen'); p^l^p^lrn^i 'Schmetterling' und p^cP^nJnP ''ich
|

schwinge'; q-lr^i-lri-piP 'ich bewege mich hin und her'; *

^nt^npij. '^Kehle' (neben "/»^/'/» dass.); ipm^n^jlnr ''ich yer- n^v^^^i^/v


wandle' (neben il>n^trir) dass.) usw. — Auch mit Alter-
nation von ^ und >j.iM/üq.ujq^ir 'ich säume' usw. |^v^vvp.
i:
Über die Reduplikation vgl. yj^utn^kru/ij in ^u/ui^kui
1899, S. 202 ff.
44 Nominalformen.

Kapitel IV. Nominalformen,

Erster Teil: Flexion der Nomina.


Allgemeines.
41. Es gibt zwei Numeri: Singular und Plu-
ral; sieben Kasus: Nominativ, Akkusativ, Geni-
tiv, Dativ, Lokativ, Ablativ und Instrumental.
Weder Dual-Numerus, noch ein Vokativ-Kasus, noch
ein
grammatische Genera werden bezeichnet. Wenn die —
Adjektive flektiert werden, geschieht dies ganz so wie
bei den Substantiven (vgl. § 36).

I. Substantive und Adjektive.

43. Kasusformen.
a) Die Form des Nominativs und die des Akkusa-
tivs sind im Singular immer dieselben ; diese Form ist stets

endungslos; sie gilt als das Wort selbst (vgl. § 28). Das
persönliche Fürwort allein unterscheidet Nom. sg. und Akk.
sg. —Der Nom. plur. wird durch ein Suffix -^, und der
Akk. plur. durch ein Suffix -« charakterisiert, z. B. Nom.
Akk. sg. t'^"' *^Fluß', Nom. pl. t^^^igt Akk. pl. i-innu,
b) Der Genitiv und der Dativ haben verschiedene
Formen nur bei den persönlichen Fürwörtern, und im
Singular bei den Demonstrativen usw. ; sonst sind sie
immer gleich. —
Das Merkmal des Gen. Dat. sg. ist

in jeder Deklination verschieden. —


Der Gen. Dat. pl.

wird durch angehängtes -g charakterisiert, z. B. Gen. Dat.


sg. flrtnnj, GOU. Dat. pl. «f^«»/'^.
c) Der Ablativ sg. wird in den meisten Deklinations-

klassen durch -4- gekennzeichnet: z. B. ^""1^4^ ^Stadt^


A}(A. ^""i^^h] anderswo ist er meistens dem Gen. Dat.
;

Kasusformen. 45

gleich, z. B. t^"^ij\ über aus Lokativen abgeleitete Ab-


lative s. § 46. — Der Abi. pl. ist immer dem Gen. Dat.
gleich, also ^^w»"^.
Der Lokativ hat selten besondere Formen. Der
d)
Lok. pl. ist immer dem Akk. pl. gleich, z. B. {f) i^lrtnu
*^(in) den Flüssen^, wie ilnstu. Der Lok. sg. ist zum Teil

gleich dem Nom. Akk. sg., also (J») ^^"» X™) Fl^ß^ ^i^
^Ä-««, öfters gleich dem Gen. Dat. sg., also (^) ^u,^^p

'(in) der Stadt"" wie Gen. Dat. ^»u^iu^gp ^der Stadt\ Eine
besondere Lokativform existiert fast nur in einer Fle-
xionsklasse, derjenigen von *"i^//A 'Ort"" (s. § 46), also
Lok. sg. (^) uitrqi.,»^ '(im) Ort"*; es gibt außerdem einen
daraus abgeleiteten Ablat. sg. u,lr,ji.n2h'^ über Lokativ-
formen auf -«i-iT und daraus abgeleitete Abi. sg. auf -Jk
in einigen Adjektiven s. § 74.
e) Der Instr. sg. wird stets charakterisiert durch -^
nach -"-, durch -*- nach -^- und -«/-;> durch Null nach -'"^-,
durch -/! nach -*P- (in -"^-Stämmen), -^-, -^- (vgl. § 14 und

§ 27, D), z. B. ^irutnil^ 'durch den Fluß', ^i^qt^ig^ut. 'durch die


Stadt"*, uputf^i. 'durch das Herz"", i^trumni. 'durch das Kleid"*y
u/üliuTp "^durch die Person^ usw. — Im Plural gebraucht
man dieselben Formen + ^, also ^-iruinil^y ^tuqut^äut.^ usw.
Die Charakteristika im Grunde
des Plurals sind
in allen Deklinationsklassen dieselben: Nom. igf Akk.
Lok. 'ff Gen. Dat. Abi. -gt Instr. "l^f -'-^f -i^f -p^ je
nach dem vorhergehenden Laut. Die Kasus des Sin-—
gul. bekommen im Gegenteil verschiedene Bezeichnungen.
43. Es gibt zwei Arten von Deklinationen: 1. die
Nomina, welche in allen Kasusformen die Form des Nom.
Akk. sg. behalten, mit Hinzufügung der Kasussuffixe,
z. B. Nom. Akk. Lok. tfru. 'Fluß', Gen. Dat. Abi. t^^nj,

Instr. i-irutni{j Nom. pl. -^^««^ usw., oder Nom. Akk. Lok.
^nui, Schlaf, Gen. Dat. Abi. ^rjy Instr. ^nii^ usw.
— 2. die Nomina, welche die Form des Nom. Akk. sg.
46 Kasusformen.

nicht genau beibehalten, z. Nom.-Akk. sg.


B. «/^«^ ^Teir,

Gen. Dat. Lok. sg. Jl'*u[,'i,^ Instr. J\uuu,jpy Nom. pl. JiuunA^
usw. Nom. Akk. sg. 21*'-vP^' 'Lippe', Gen. Dat. Lok. sg.
;

^pß^uhif Nom. pl. ipp^nuii^ usw. Es gibt also unver- -

änderliche und veränderliche Stämme

I. Unveränderliche Stämme.

44. Nach dem Vokal, der den Suffixen des Instr.


sg. und pl. und des Gen. Dat. Abi. pl. vorangeht, unter-
scheidet man vier Deklinationsklassen: 1. -«-, z. B. «"^
^Jahr', Instr. sg. «z*/?«^, Gen. Dat. Abi. pl. «««/^y; 2. -^-,

z. B. /H«*^' 'Wort^, Instr. sg. p^u'isj.u^ Gen. Dat. Abi. pl. /?«'-

'^ba'i 3. -"^-i z. B. ^"^ *^Meer^, Instr. sg. ^«^/i*-, Gen. Dat.


Abi. pl. h^rnfnuß'^ 4. -"-, z. B. pirftiu% 'Mund', Instr. ^^.ptrptu^
'^"'[f Gen. Dat. Abi. pl. p^trpiu'isng.

45. Paradigmata.
*i/-Typus ^-Typus /,iL-Typus

Sing. Nom. Akk luü pi

Gen. Dat. Lok. up pujun h-nißtiL.

Abi. . . . Jt; puihii ä-"#(vgl.§51)


Instr. . .
pu/ltpi hrnJnL.

Plur. Nom.. . . tuJg pus'ißg

Akk. Lok. uiju puiüu hrnJu

Gen. Dat. Abi. '3 pu/ü[»g

Instr. . .
piuij^L^

""Typen.
Sing. Plur.

Nom. Akk. Lok. pLrpu/ü (vgl. § 50) Nom. . . .


pttpiulio

Akk. Lok. phpiMMilll

Gen. Dat. Abi. .


parp
hr nujmi Gen. Dat. Abi. pirpiMMhita

Instr ptrpuAintI Instr pkrpiubnJo


Kasusformen. 47

Beispiele derselben Deklinationsklassen mit Alter-


nation (§ 26): ^/»^^ ^'Schreiber'*, Instr. tPL"'^] ««*«ä^*/ä ^Rats-
versammlung*, Instr. ußiMilA^fii.'^ ^1^% "^Waffe^ Instr. iP'üm.'^
jnju ''Hoffnung'*, Instr. jnt.untl^ usw.
46. Die Nomina, deren Nom. Akk. sg. auf -^ aus-
lautet, gehören zum Teil dem "-Typus an, so z. B. ^«^^
"^Geist", zum Teil dem '«-Typus, so z. B. «»^a^/t 'Ort"*; sie

haben einige Eigentümlichkeiten: den Gen. Dat. sg. auf


-*-'(/ in beiden Typen, und eine besondere Form von Loka-

tiv sg. u,trqL.n£^ (mit dom daraus abgeleiteten Ablativ utlrqLn^^ii^


im ««-Typus, weil die Form des Genitiv-Dativs auf -*-«/

(also des «-Typus) als Lokativ unbrauchbar war.

"-Typus Typus.
Sing. Nom. Akk. tnlrnp

Lok.. . .

Gen. Dat.
Abi. . . . uitrnuni "Und mtr nun^ l;

Instr. . .

Plur. Nom
Akk. Lok. . . itrnfiu

Gen. Dat. Abi. itrnhriun

Instr

Die von Ortsnamen abgeleiteten Adjektive auf -««^^


gehören dem -«-Typus an: YmP-^'^^'gb ^Athener"", Instr.
y^p^tnbiugt.ntlj^ die audom Nomina auf -wgb flektieren auf
-W-: ifußgj, 'Nachbar^, Instr. ij-pu>gtrutt..

Bemerkungen.
4'7, Die ««-Klasse ist die zahlreichste von allen; die
«-Klasse und die ^-Klasse sind schon ärmer; die «^--Klasse
zählt nur einige Beispiele, wie «««-«/*-««iL«f ^Morgen"* (Gen.
Mun.un.iUL^ufni.^^ i^ufül ^'Schatz'*, /?«'/!^ ^^Sitte"" (Plur. tantum),
</-i£/*r "Stunde"*, i^uMliunn *^Stirn^, 'y"/j^ 'Tanz"* (Plur. tantum),
48 Kasusformen.

2utpu>p- 'Sabbat', iliufil ^Lohn"*, u^iupuip 'SchuW (Plur. tan-


tum); darunter mehrere Tiernamen wie «/^"*-4r" 'Fuchs''
(Gen. tu,fnUrunL>j^ uin^ftuh^ Löwe' und ft't'^ Parder, //t-r^*« (Gen»
'Kamer, g"^i_ (Gen. gir*^ 'Stier', (^«^ 'Kuh', ^'«*^
/»t/^z/t.)

'Vogel' und gewisse fremde Eigennamen wie |^/?/»i«<J«x/ir


'Abraham' (über einige andere s. § 51).
48. Um die Dekhnation genau zu bestimmen, muß man
in der Regel den Instr. sg. oder pl. oder den Gen. Dat. AbL
pl. kennen. Der Nom. Akk. sg. ist immer mehrdeutig wie

auch der Nom.pl. und derAkk.Lok.pl. Der Gen. Dat. sg.


gestattet zwischen dem /'- und dem "*--Typus, nicht aber
zwischen dem^- und dem '« -Typus zu unterscheiden: Gen.
^^^^'^^^^Dat. sg. ai>iiLcb und Abi. ^^^r^ können dem ^- oder dem
^-Typus angehören; Instr. sg. /ä^^^/«/., Gen. Dat. Abi. pl.

f^llhputg weisen auf den «/-Typus hin. — Aber jedes


Nomen flektiert in der alten Sprache nur nach einer
Klasse; Klassenverschiebungen erscheinen meistens erst
in späterer Zeit. Dennoch gibt es schon in den ältesten
Texten einige Nomina, die Formen zweier verschiedener
Klassen aufweisen, z. B. '^uiisij.trp^ 'Kleid', Instr. ^^^u^i^ij-trin^i^
(gewöhnlich) und ^u/ui^lrplnil^ (bei Agath. und F. Byz. s.
i '^h"l'"tJCf \i"i'/"-^'f S. 262); q^^puf Frosch', Gen. sg. ^npännj^
^A.^ pl. Mj^npuingf aber Instr. sg. «f.«/»«!^*.
; dki- 'Nebel', Gen. sg.

'Q"th aber Instr. sg. ^t'"!^] "'l_


Vechts' und ^'«A 'links'^
Gen. sg. w^^uy ^w^ij und «#£««., Imu^ul, Die Beispiele sind
^^;i.* <
zum Teil verdächtig, z. B. Gen. sg. /^rf#.«^^ und Instr. inuu'üml^
von int-uJM'u 'Mond' sind im A.* T. belegt, es ist jedoch
wenig wahrscheinlich, daß Eznik Gen. Dat. sg. ^«*-«V
und inLu^nj nebeneinander geschrieben hätte (z. B. I, 23,
S. 96 oder III, 9, S. 217). Der Übersetzer von I. Tim.
hat kaum zwei Genitive von ^y«**«^*- 'Ehre"" schreiben
können uiiuutnunj V; 17 und uiuiuini.[, yi^ 1 (var. 1. m^uMumunJ^,
:

Dank der Konfusion im Nom. Akk. fingen die Deklina-


tionsklassen sehr früh an sich zu vermischen, und die
Kasusformen. 49

Abschreiber wußten in einzelnen Fällen nicht, welcher


Klasse ein Wort angehörte. Aber die Deklinationsklassen
sind im Ganzen gut bewahrt, und dienen manchmal
dazu, ähnliche Wörter auseinander zu halten, z. B. ^ij"
Jungfrau^, Instr. sg. lim-ufti^y Gen. Dat. Abi. ^'""Ay und ii"j"
*^

'Seite', Instr. sg. iin^au^^ Gen. Dat. Abi. iim^ui^ij'^ n^p- *^Wein-
stock"*, Gen. Dat. Abi. sg. "cP'v nnd «/»^ 'Kalb', Gen. Dat.
sg. n[,p-nL. (Ez. XV, 2 ifpP^m. ''des Weinstocks', ist fehler-

haft neben "cP^"j ebenda, 6); ^»'i^ Instr. ifinq^u *^Kehle' und
'pn'li Instr. 't"ia'L *^Trompete' usw.
49. Die Eigennamen, meistens fremder Herkunft,
deren Instr. sg. auf -w- auslautet, haben nicht im Gen.
Dat. sg. -t und im Abi. sg. -h^ sondern im Gen. Dat. Abi.
-^ (ganz parallel dem -"j des -«-Typus), z. B. Zm,"{jk*
Gen. Dat. Abi. ^'vi'V] IJ'-W 'Isaak', Gen. Dat. Abi.
Wus^ii,^iuj Yjjtu^fiiSM, Gen. Dat. Abi. |^tf«/<;*«f*^ usw.
;
Man
merke den Eigennamen il«i^«/^, Gen. Dat. Abi. i] «*/»!*#-

^^^^^ ^
rtj (F. Byz. III, 21, S. 57) gegenüber 'If^r^i 'Eber', ^en.
Dat. *^^«/-5^A. Man findet ebenso in einer Transkription
eines griechischen Wortes ^^^^ 't^'^i;' Eznik I, 2 (S. 9),
Gen. Abi. 'ihi^'"j I, 5 (S. 25). — Aber Namen auf -fii wie
a|f^^<#^^ 'Perser' flektieren nach ««*/*, also Gen. Dat. sg.

50. Viele Nomina des «-Typus haben im Lok. sg.


eine Endung -^, z. B. 'fk^ (Gen. 'q»ly) 'Mitte': {f) JJ^lf
'(in) der Mitte', neben {f) Jk^ ;
^^*«^^ (Gen. ^l^u^-isy) 'Bo-
den': {f*)
i.li^u/i'[t '(auf) dem Boden';
t^i^c (Gen. ttz^V"j)
'Abend': {f) 'ttztvl' ^'abends'; t"^p (Gen. tp^ij) 'Grube': {f) /
tpj]i '(in) der Grube'; lp^"c (Gen. Ic^^i'ii) 'Brunnen': ("/«-)

2f'^"vb "^(am) Brunnen'; ^«/» (Gen. 'P"C"j) 'Bauch': {[>) ^«/»/»

'(im) Bauch'; «/?«/"i^^/ (Gen. iTu^ptfunJ) '^Leib': {f)


JlupShf,

'(im) Leib' (Eznik I, 20, S. 81) usw. —


Umgekehrt
findet man in einigen Texten die Form des Nom. Akk.
sg. anderer Klassen anstatt des Gen. Dat. Lok., z. B.
Meillet, Altarmenische Grammatik. 4
50 Kasusformen.

jiu^uu^P^^ jn(,nt[iMßji, bei Eplirem (Bd. II, S. 50 und 56);


dieser Gebrauch ist besonders bei fremden Eigennamen
häufig, z. B. {[*) {Kutf'triji'üf Qjjy^ij^fiu^uinu neben {[*)
{Kuj^tr-.

Der gewöhnliche Lokativ von «"^7'" *^Monat^, Gen.


Dat. tuiPunj^ ist {J)
usjittru/ü "^(im) Monat"* (über Formen auf
^lru.% s. § 59, e).

Über Lokative auf -"»-iP bei Adjektiven s. § 74.

^ 51. a) Manche Nomina des '«--Typus bilden den Abi.


^'^"^^''*'*'^'*'^^'''^sg. auf -"^4- statt auf -kf z. B. ^««/»t- 'Schmuck', ^tu^,i^n,.k]

[ufiUJtn Rat ^
(ufiiuinnt.1^'^ uu^iuu DlCUSt ^ uuf^uiuitLl^'^ tißjt^ Mor-
i gen', "ijt'"^k] i^i^c ^Truppe', lut^iinuk] 'üui^,uu^ 'Neid', ^'«'-

luuM'ulni^i^ (Eznik I, 11, S. 45); *}-»"„ "^Klasse', ij-ununuk,

b) Einige Nomina des «*--Typus haben im Nom. Akk.


sg. ein -/»: '^'/^ 'Honig', Gen. Dat. iHr^i^iL.^ Abi. dhnnuk'^ uiuft

/.UiLXi.. 'Lachen', Gen.


'Y^Gs', Gen. Dat. '«""'-, Abi. tuuauk-^ ^'urip

Dat. h^uMqn^f Abi. h^iu,iiii-h. Vom Nom. Akk. ausgehend,


einigemal in den Texten entgleiste Formen wie Gen. Dat.
h^tutjhrft (nach «'/{'/', nul^lr[iif § 53) oder h^uiripm-, — Die Nomina,
welche einen solchen Nom. Akk. haben, sind zum Teil
unflektiert, z. B. iupu,iui^u^t 'Tränen' gegenüber dem Plur.
tantum tupuituunt^ (Gen. Dat. Abi. tuputtuum-ujg^ dass., h^m^'i'
^Knie' (im Plur. hrmTu^^^ Gen. Dat. Abi. h^i^^ug).
c) Die Adjektive des '«--Typus haben im Nom. Akk.
sg. -p und flektieren im Plur. ungefähr nach dem ^'-Typus
(s. § 56), z. B. 't'ipc 'klein':

Sing. Plur.
Nom. Akk. "t'ipC Nom
Akk. Lok. . .

Gen. Dat. Lok. Instr. *^'ig"*- Gen. Dat. Abi.


Abl t/fngnL-l^ Instr

Ebenso flektieren: ^u/hp 'schwer', ^'"'isc 'süß', t/^^V


'klein', vielleicht auch liiu^h^p 'hart' und p^u/ü^p 'dick', die
Kasusformen. 51

wenig belegt sind. —


Der Plural von (^^c^p 'hoch'*, Gen.
Dat. Lok. Instr. piuitlnu^ Abi. p-iuftlnul^ (und /hw/»^«^), flek-
tiert genau nach ^t^] es heißt also Nom. piuplni^,^^ Gen.

Dat. Abi. puMft^iu'u^,

Die Nominativform der griechischen Eigen-


•>3.
namen wird manchmal nur im Nom. Akk. sg. beibehal-
ten, z. B. Nom. Akk. {^^n^l^^Jis^ku, Gen. Dat. {^y^q^ufirun^,

manchmal aber dient sie als Ausgangsform für die ganze


Flexion: Nom. Akk. uji^*«^/»//, Gen. Dat. üj/^«/^/««^.
Der griechische Vokativ sg. auf -£ wird öfters tran-
skribiert, z. B. ^y\huiithr L. XXII^ 34 gegenüber <>ji^*"/?*"'
(var. 1. ^\\yu,f>ir) "nhQs" Act. ap. X, 13.

II. Veränderliche Stämme.

53, A) Stämme auf -/» oder -'/.

Diese Stämme lauten auf -/», resp. -'^ im Nom. Akk.


sg. aus; die übrigen Kasusformen beruhen auf -V> resp.
-^^, z. B. ""f/f ^^Knochen'', ««'«"i^. '^Stirn\ Paradigma:

Sing.
Nom. Akk .
nuL^ ututnn

Gen. Dat. Lok. nulitrp luuinarn

ä^ A3sj^ . . . . .
nuulrni^ ututnarnt;

Instr. • • . . . niiutrnp. uiuuicrnp.

Plur.
Nom. . . . . .
ntihtrn p tuumirn o

Akk. Lok. nuulrnii luuintrnii

ip Gen. Dat.
Instr . .
M , . .
nuuirniua

ntilflrnuiL^
luuuihtinsg (s.

tnuinlrijjuL^p (s.
Anm. 1)
Anm. 1)
Nach diesem Paradigma gehen alle Nomina, deren
Nom. Akk. sg. auf Konsonant + (abgesehen von den Bei- -/»

spielen des § 51, wie «^^z» 'Honig') oder + -'^ auslautet, z. B.


Jiuyufi 'Kaiser^, ^»^itc Schenker, ic^ip *^Ast', m«/^^ *^Element'

r
52 Kasusformen.

(Gen. Dat. ^mupLp)^ ^ujJ}, *^stumm', ^^/» 'Rand', auch »«liirqirf,^

(Plur. tant.) 'Welt' (buchst, 'ohne Rand'), "'"uw 'Bruder


des Mannes', /^"c//m^ 'Tochter' (Gen. Dat. ij-uuwirii)^ nuuis,[,

'Sohn' (Gen. Dat. m^utni^p^^ ^/r«,^ 'Pfund' (Gen. Dat. f^i^p)


£v
«
"i^ — tu^n-fi^ 'Geier', '"c^i'L 'Kasten', ^"^T^ 'Klotz', i^«»^ 'Stall',

"^^'Z. V/xZog', i'iini.ut,i^ 'Tell(^r' (Gen. Dat. u^iMwirq^,

Anm. 1. geht meist auf -wg aus,


Der Gen. Dat. Abi. pl.

und der Instr. pl. auf -«'^^. Einige Nomina haben jedoch
'^PS'i '^VF-gt so z. B.
^ujJIrpg ^stumme', ^ujJhpp^ äniufth^g '(der) ;

Elemente us%^h,ig
, (der) 'Geier' (Eznik II, 18, S. 174).

2. 2."i-ft Wasser' und ^"«-/» Feuer' flektieren gewöhnlich


nach dem «-Typus, also Gen. Dat. Abi. sg. 2ü"J') ^V"J aber man 5

findet neben dem Instr. sg. ^^"^, ^/»"^auch ^"^cp^ ^"'•CFi ^^d
neben dem Gen. Dat. Abi. pl. ^c"3 auch 2_"^Vd'

54. Besondere Formen:


a) Nomina, deren Nom. Akk. sg. auf -^'^i' auslautet,
Paradigma von uß^h^p 'Quell':
Sing. Plur.
Nom. Akk. . . iunp.lrt^n Nom
Gen. Dat. Lok. lunpLorn Akk. Lok. . .

Abi iunp.hrnt^ Gen. Dat. Abi. utnp.tr piua

Instr ujnp.lrnp Instr tunpirpujt^

Ebenso: usiiriLp 'Mehl', Gen. Dat. Lok. "'J^r] ^'lij^'-v 'Horn'y


Gen. Dat. Lok. l^ijj^c] ^"'u"^'^c oder ^-^L*"^*^^ Morast', Gen.
Dat. Lok. iu'iuwlrp oder b^uiirp^

b) Drei Verwandtschaftsnamen auf -wjp :


^«^/z» 'Vater'^
«/2w//» 'Mutter' und l^'iF^ijp 'Bruder' flektieren folgender-
maßen :

Sing. Plur.
Nom. Akk. . . Nom
Gen. Dat. Lok. ^Uät.p Akk. Lok. . . ^ujpu

Abi ^iat.pj^ Gen. Dat. Abi. ^uj,pg

Instr ^iupp Instr ^ujpp^


Kasusformen. 53

c) ^"jc 'Schwester"* flektiert: Sg. Gen. Dat. Lok. ^^«-,


Abi. ^l^n^kt Instr. ^^/»/^ ; Plur. Nom. ^"oe* Akk. Lok. ^»Cf
Gen. Dat. Abi. ^i^cs^ Instr. ^t^ce^*
d) tu^p 'Tag (Zeitraum von 24 Stunden)' flektiert:

Sg. Gen. Dat. Lok. uM^n-jt^ Abi. «/^/»^ (aus *«/'-/»'/»4^), Instr.

suäjii-ftfL'^ Plur. Nom. iULn^figf Akk. Lok. usum^pu^ Gen. Dat.


Abi. ""-"'^cgf Instr. uitjii^ftp^,

B) Stämme auf -^-.

55« Der Vokal, der in allen Kasus außer dem Nom.


Akk. sg. dem -^- vorausgeht, ist verschieden, je nach
den Wörtern und nach den Kasusformen. Der Gen. Dat.
Abi. pl. geht auf -^uu^ und der Instr. sg. und pl. auf -<«<^,

-u,Jp^ (außer dem Typus ^«^/»^ § 51 c). Der Gen. Dat.


Lok. sg. geht auf -'«"^ oder auf -^^ aus, der Nom. pl. auf
-#ft7j^, ^[i\g oder -uM'yg (und der Akk. Lok. pl. auf -näHbUf

-^^/z oder -ti/bu). Der Abi. sg. ist immer gleich dem Gen.
Dat. sg. + h.
56. Paradigmata der Abstrakta auf -nJlh wie i^p-
tfnä.ai, ^Bewegung', und auf -m-P^ffA wie ^^/f/»*^^^*.*^ *^Ge-
fano:enschaft'':

Sing. Nom. Akk. . .


a.lr nnuß-Jiihß

Gen. Dat. Lok. 2 iunri-üiMJÜ tj^b-nnt-P-lru/lt

Abi 2 lunft-uujUt; KLcr n III. p-ls tilg

Instr ^tuntt-Jujtfp a.brnni-fa-triuua.

Plur. Nom 2 lu nfj-üni-tip

Akk. Lok. . .
t IrnnL.
Gen. Dat. Abi. 2 tuncrüutua a^crnm-fj-lriuüa

Instr j lunS-JuJiupo a^h n nii-la- Ir uMtPpn

Außer diesen zwei großen Gruppen flektieren ebenso


die Nomina auf -^ wie tnih^uMSL (Gen. Dat. Lok. iniLdTuMU)
"¥TO^i\^lrp^ {^^trpJiu-ü) 'Wärme', ^A^ {^K'"'^) 'Grundlage',
uttnuiSb (ujintutfu/b^ Zahu', tujhrhiutfh {tujh-lrJ\uU\ 'Roh', UUd /'l./'f/'^^
54 Kasusformen.

die Nomina auf -t^'^' (abgesehen von denen des Typus


t^n^^^ § 57, b) wie '«/»^/"i» (Gen. Dat. Lok. wpLuAi) *^Blut^^
tM/ui^ftL'ü 'Winker und außerdem, nach 2i"("^"^^i
(^ät/ui^lru/u^

einsilbige Nomina wie ^""»^ [tmu'u) '^Haus'*, z^**^ {z^'^) ^Hund"*,


,l.nLnfü (^^/«^, Vgl. § 27, A, a; Nom. pl. ij-pm.'up^ 'Tür', [»^n^n^

(Jun^u/b j
ohne Plural) 'Gedränge"*, ^nJfb {Xi^iu'u^ 'Fisch"*, ^[»i-u'u

(^^^i.M/1/^) 'Tischler"*, 'um.iz.'u (ibn.u,'b^ 'Granatapfel"*, 2ü'üP''^


{ipP^'"'^) Lippe', "i't'i' (^np'f.sMj^'^ 'Wurm', i'^f^^p^ {ul^t^pu/i,^

'Anfang"*, ^[^pu^'i- i^^puiu/u) 'Schweiß' usw. ; auch einige


mehrsilbige wie uj,iL,fu {ui,iL^,iu/u^ 'Bogen', ^unh,^ {u^uqu/u^
vgl. § 26, Anm. 3) 'Nadel', iuptPnui^i, {uj^ifliu/u^ 'Ellbogen'^
M^iuKj.tup-'ü (j^tut^iup-ui'iij Gipfel
i^ntipu (jinqjiu'iM^ 'Seite' hat als Nom. pl. iintjJlu'iM^^ als
Akk. Lok. pl. iimiSiu'Uir^ ebenso uhrptfL [ulrpJiu'ü) '^Saat', Nom.
pl. ulrpjiu'iß^ (auch uhpiTnA^^^ uud öfters das abgeleitete

57« Besondere Formen:


a) Manche Nomina auf -[»fi oder -/"^^, die im Nom,
Akk. sg. kein ^ aufweisen, flektieren im übrigen wie n^p-
s^nutSh^ ganz oder zum Teil, so z. B. ""iSb^i '^Mädchen', Gen.
Dat. Lok. sg. ußti^fiu/bf Nom. pl. «///£^/»*-'if^ ; u/ü^ptu'ü[^^ Erst-
geborener', Gen. Dat. Lok. sg. u/ü^pu/hli.u'u (aber Instr. sg.
iu'u^pu/üi^tui.f Nom. pl. iu'u,j_(ttu'iM[ti^^y^ iPu/hnJi 'Kind', Gen. Dat.
Lok. sg. J"u/hi^u/ü (aber Nom. pl. Jiu'bi^nirbgy Jh,[tq-[zfi 'Men-
schen', Gen. Dat. Lok. sg. iPuipij-liufü (aber Instr. sg. tPuspip-

i^uMK.,^ Kollektiv) ;
't'ievbk klein'. Gen. Dat. Lok. sg. Mfin^pifu/b^

b) uiiu^iuiTüf Gen. Dat. Lok. sg. uitu^niuiTu/bf Nom. pL


uiuß^uMji,i\p, — Ebenso Nomina auf -["^^ welche einen
Schall bezeichnen: t"tl"-'^ 'Schrei', Gen. Dat. Lok. sg.
Mf-n^Ju/u {^t^n^iiinuh^^ woraus später Nom. Akk. nn^nL^äL-^

uipu/h^ßi-'ü [uift.n'iM^jPu/u^ 'Klage', ^'i'il'trb (^'b^Jluü^ 'Geräusch'^


zt-b*^ (^it/^wif) Pfeifen , uun^utuiftltuu {uiuäjuuMtfiJiuu^ Zittern j

auch Jc2b'^ 'Ameise', Gen. Dat. Lok. J^^ßu-u (daneben


^ber, nach dem Nom. Akk., JclJ-uTu, Eznik II, 18, S. 174).
Kasusformen. 55

c) iu'üni^iM 'Nomen'*, Gen. Dat. Lok. sg\ «''^'"«''^i^^ Instr.


uAini^tuiPpf Nom. pl. »u'bnLiu'hp (^?1- h"'u!^'*
l^in^tu'ii^y^ ebenso
Ihnini^ 'Zimmerdecke^, Gen. Dat. Lok. ^trrin^us'u (Eznik I, 3,

S, 14), aber Nom. pl. Ufi,,A^,

58. Die Flexion mit Gen. Dat. Lok. sg. auf -/'^ findet
sich nnr bei einzelnen Nomina; der Nom. pl. endet auf
-(»kg oder auf -nAg, Paradigmata von ^'««-^ ^^Lamm"" und
von ^uspu'u 'Braut"":

Sing. Nom. Akk. . .

Gen. Dat. Lok. a-iuit-pü

Abi
Instr a. lun-iutfp C^iunututTp.

Plur. Nom.
Akk. Lok. . . .
C^iunuiiLlsu

Gen. Dat. Abi. <^ujnuu/lta

Instr tLiun-uiuh, ^luniiiuiffi


e-g

Wie 'j-ujn.'u flektieren: ""[}' (Nom. pl. wib**'^^ ^Ge-


schlecht', ^u'imI'u [iu'uXfi'u^') *^Person', plm.'u (^pirn-[,'Uß) *^Last',

^.«#2^ (y^m/^/-^) 'Vertragt, ^^^ (^^/'^) Ochs', Jrujn.'u .*>'H>'«"

{lii^[>l»\g s. § 27, A, a), und iiuMi^iuii^u "^SchädeF, ^«/^ (^m-


^'^) 'Herde' — wie ^«^/»«^ : p^nnfu (Nom. pl. p^nnunA^^
*^Enker, tPiuu% {JiiunnA^ *^Teir, iHuän'u {jnutnni^ug^ 'Flugor',

tuäi^M *^Rand' {ua^ni.'ug^, — Der Gen. Dat. sg. von i-t^n^M *^bit-

ter' ist rf-Ujn^[t'U,

Anm. Als zweiter Teil zusammengesetzter Nomina haben


die Nomina Typus von i^uän^ü oft den Typus von ^*«/»«^; man
des
hat also gegenüber Nom. pl. auf -[''hp Nom. pl. auf -'"^^ (resp.
Akk. Lok. pl. -[»*i>ui -nuuu)^ z, B. umu^ [ujiM3i[i\g): tQnuul'u 'Mönch',
d. h. 'einsame Person' {JJiuj'ulnAg^^ rj.iuuiuMp^uAi^'h 'faul', d. h. leere

Person (tf-mutiupl^uAji^nAg)'^ tui^ {'"ib\g)'' ul^fjwi^ aus dem Ge-


schlecht der niesen' {itlfuyiuijjti^^)^ ,j.f,L^gutij\, 'aus dem Geschlecht
der Götter' {ij-fti-ßtut^Ag)*^ phrn% {^Im^fi'ug)', älhh^iu^hn^M 'der eine
große Last hat' {Jhh^uipLlrn.iii\g)^ aber h^uAiinuplsnJü 'der eine
schwere Last hat' ih^tu'bftutphn.jfug).
56 Kasusformen.

59. Mehrere Nomina flektieren nur zum Teil nach


dem ^ -Typus (außer denen, welche § 57, a behandelt
worden sind):
a) ^Irn-ib ^Hand' und '"«^ *^Fuß^ flektieren im Sing,
als ^-Stämme, also Gen. Dat. Lok. ^^«-^^, ««»^'i», Ahl. ^^--

n^u/ü^f ntnu/bkf lustr. ^lrn.usjp^ niMituJpf abor im Plur. nach


dem "*-, resp. dem ^-Typus: Nom. -^^«i^, ""ip] Akk. Lok.
^IrtLUf mnu'^ GCU. Dat. Abi. ^lrn.tug,
"^"td ')
InStr. ^lrn.uiä^^
mnfi,^. — Ein Überbleibsel einer alten Flexion auf -/»-

Yon im Sing, ist der Instrumental ^^/»/s- im ersten


^irn^i

Glied des Kompositums itrp^uMlnui^ *^Gefangener^ (buchst,


""mit der Hand gefangen').
Das Plur. tantum i^i"-p^ ''Haustür^ Akk. Lok. im-ftu

(daraus Adv. ^«*-/»*# ^'draußen'). Gen. Dat. Abi. tc^g^ In-


strum, ic"'-^ ist ein anderes Wort als in^n^'i' ''äußere
Tür, Tor\ Gen. Dat. Lok. i^/»«/^, dessen Plural ^pnA^
^^Türen"* ist.

b) usif[' ''Auge' (Gen. Dat. Lok. «/^i«^) und nc^^iu ""Ohr'

(Gen. Dat. Lok. /'/-'^{'/«>/) haben als Nom. pl. resp. «/^^
(Gen. Dat. Abi. ^t}"d) ^iid utii^u'it^^ (Gen. Dat. Abi. uti^u/ii-
liug), —
Aber in der Bedeutung von ''Öffnung, Quelle'
lautet der Nom. pl. von u^ifi'f iu^ntTi,^ (und iufiiu%^^ und in
der Bedeutung von 'Edelstein' tu^'^iip.

c) Dagegen sind ^-Stämme nur im Plural ^usj, ^'Stein' :

(Gen. Dat. Lok. sg. ^'"ch Instr. ^"^pfi^) PI. Nom. ^"^cfikgf
:

Gen. Dat. Abi. ^uMptu%g — bpkß '^Älterer, Priester' (Gen.


Dat. Lok. /^p^gnu): Plur. Nom. hfifignuii^^ Gen. Dat. Abi.
irp/igiu'üg — u^iun^tuu (Gou. Dat. Lok. «y""^""^"*^) • Plur. Nom.
u^uin.uiLnLiß^f Gen. Dat. Abi. u^iun.ujL.iuibg — uu»fii^tui.iut^ Dia-
konus' (Gen. Dat. uuMpiitui.ujtf.fiy, Plur. utup[fujt.uttf.i,u^ß^ neben
utupfftuLtut^^ und irui^ul^nuittu Bischof (Gen. Dat. sg. ^"iP"^"'
t^ttufiy, Plur. irt^/tii^tiu^nuttcitg (abor Gen. Dat. Abi. irufPu/^it^
t^ttutug^j beide nach ^pk^t ^cfig"'-^ig — T^put^ (Instr. jQ»«/«^«!/^)

Lampe' und u^uttnlrptitqj^ (Instr. u^uttnirfftuq^t/hjt.^ Schlacht


Kasusformen. 57

Nom. pl. i^pn^i^ni'iigf ui,uuflrf,tuiiTnA^ (aber Gen. Dat. Abi. pl.

d) ut&u[>i^ *^Traumgesicht, Gesicht' flektiert Sg. Gen.


Dat. Lok. uik^ui^u/bf Instr. mbuihruaPp^ Plur. Nom. uthufti^^

Akk. Lok. ^nlru[,i^iif Gen. Dat. Abi. uiLruitru.%g, Ebenso ^'«^-

^i-fiuin ^Ruhe'^ Gen. Dat. Lok. sg. ^u/ht^uittknuh ;


i^npnt.utn "^Ver-

lust \bnftutnhiuU\*^ t^iu^iLuuw Ankunit {t^iu^inlru/h\' ipuj[unLiitn

^Flucht' {t/wutlutiäni-uhi^^ P-Ußgni-Utn Geheimnis' (^p-iuguuiiruA^,

Es sind Abstrakta von : isttruii/ühJ^ ""ich sehe'' (Aor. iMitru[,^^

^u/üif^^lttP ^ich ruhe aus' (Aor. ^uM^Ui^lnu^^ i^npiM^lur ^ich gehe


unter' (Aor. iinpUuMJ)^ tj^tuiP ''ich komme' (Infinitiv f^t] Aor.
^^//), tl^iulu^iP \q}sx fliehe' (-^"'A^'^), P^'^^tl""^ ich verberge
mich' {p^uß^lrusj),

e) €t^i»rinii,icpii. ^Volk' flektiert Sg. Gen. Dat. Lok. cA«^/*-

Mlp^lru/h^ Abi. fint^tifp^iAMl;^ lustr. €i^nqnilpii.hruMjy^ abor Plur.


nach dem "-Typus: Nom. ff^nfi^nifni-pij.^^ Akk. Lok. «/-//y/»-
tluLpri-Uf Gen. Dat. Abi. €f^nq,ii[pij^ng^ Instr. tt^n,incjpti.nt[^. Ebenso

h^nAii. ^Geschlechts Geburt', Gen. Dat. Lok. sg. ^Vüri^lru/u^


aber Plur. Nom. ^^üm^,^^, Gen. Dat. Abi. yi/t'fi-ng (vgl.
h^uM^ltiT "^ich gebäre', Aor. ^^«j/) ^np^m^pi^ *^Gedanke', Gen. ;

Dat. Abi. sg. [unftC^pi^hut'b (aber gewöhnlicher b'"c^cilJ ^^^


Instrum. ^"^<J/»i5f.^£.), vgl. t^np^faP "^ich denke'. Über '"i^u

s. § 50.
f) J}u^ "^Tod' gehört dem "^^-Typus an (Gen. Dat. Lok.
sg. iPuM^nt. usw.), hat aber auch eine Flexion auf -^-: Sg.
Gen. Dat. Lok. inu^n,.uAMf Abi. iPiu^m-u/bk (die gewöhnliche
Form), Instr. Jhi^ni^ußJjpf Plur. Nom. </2«<Jr/^'ij^, Gen. Dat.
Abi. Jiu<^iiL.uilig^

g) iuJlun^ ^Sommer', ^«ä^«-'5>


*^ Winter', lutpmhM Frühjahr
und uM^A ^Herbst' weisen meistens nur den Nom. Akk. sg.
auf die übrigen Kasus sind von Ableitungen entlehnt Gen.
; :

Dat. Abi. UMjiuftutßiiijy ^JlrfiiujUnjf ij.tup'Uiufiinjy lu^ttufUnj'^ Lok.


uMJh,ftiujb[,^ iJhftusjiii,^ Man findet jedoch iJlrpnu'bg (Eznik II,
58 Kasusformen.

18, S. 174); ein Lok. sg. luinu^nu'u scheint kaum klassisch


zu sein.
h) 'V/r 'Mann"* flektiert : Sg. Gen. Dat. Lok. «/«-"i», Abi.
iun-'u^t Instr. iupiuJp'^ Plur. Nom. wp^pi Akk. Lok. '"/»", Gen.
Dat. Ahl. tuftiu'Uß^ Instr. iup,ujf-^, — Ebenso das Kompo-
situm "'4/» '^Herr' {"^""h'^JC] ^gl- uifi^^'u 'Herrin^, d. h. ^l"
+ 1(1''^ ''Frau'*), Sg. ««Ar«/«,?., *i»Zr«,«_%^ (mit gegen die Regel
beibehaltenem ^«'), inhiiuidy-^ Plur. i^A^/«/»^, uiLtuftu, inhpiJbgy^

uihnuitTn

60. Varia.

a) lib'^ 'Frau', Sg. Gen. Dat. Lok. //^«^, Abi. ^w^i^,


Instr. liiM/iMutJp oder ^^^«*«-; Plur. Nom. fi'"'^"fj^i Akk. Lok.
ilu/UiMJjUf Gen. Dat. Abi. ii^u'Uäu'isg^ Instr. liiu'uusjp^, — Daraus
«i/r^^^ 'Herrin'' (vgl. '^kc § 59, h), Gen. Dat. Lok. u,f,i{u„2^
usw., aber Nom. pl. "^b^i^^^iug (gegenüber lict/is,uj^^ usw.

luriuMfuliiM ^'Magd^, Gen. Dat. Abi. sg. tu,iiu[a%nj hat im Plur.
Nom. tuqiu^%iuj^y Akk. Lok. iu^^^'h^uju^ Gen. Dat. AbL
iuqtu^'bu/üg (auch Nom. iuqutfu'libiuj^ USW.).
b) ^A-iL^ ,Dorf' (auch t^lruiLr^ oder ib^'i^ geschrieben)^
Sg. Gen. Dat. t^q^.^ Lok. -^^"^^ oder Abi. t^i^hf Instr. ^Ar*.,^,

I-It^ri^t^ Plur. Nom. i-in-^^y Akk. Lok. it^^-qu^ Gen. Dat.


;

Abi. tt'-itdf Instr. ^/»^/^^«-^.

c) *«^^ "^Tag' (im Gegensatz zur Nacht), Sg. Gen.


Dat. uinL[^2^biu'u^ Abi. uinLfnii^yi'hi lustr. uini^i^^lriujfi. Der
Lokativ ist meistens {[>) um^i; 'Tags', einigemal
{f)
u^m-py-
^lrtu%. Wegen dem -'^^- vgl. tfpiy 'immer': iPiui-ib^-lruAM 'bestän-
dig' Adjektiv (vgl. § 36, j); ^^ 'alt': ilu„jAM^.nug dass.

d) uuift'u Veibliche Brust' flektiert Sg. Gen. Dat. Lok.


uuMlriu%f Abi. uinh'hi; j
Plur. Nom. "'"[''^^f Akk. Lok. uu$ftisuy

Gen. Dat. Abi. uinhiu'ug^

e) Der Plural von tpu" 'Jungfrau' ist fi'U'ip {^"'^"td)


oder Itni-uiuho (LnLuiuUutaY
Demonstrativa. 59

II. Demonstrativa, Interrogativa, Reiativa usw.

61. Fast Wörter sind "-Stämme und ihr


alle diese

Plural unterscheidet sich nur wenig von der Flexion von


phpu/ü (§ 45); aber der Dativ-Lokativ singular ist immer
vom Genitiv verschieden und lautet auf -"^»P aus (dar-
aus Abi. -^k)] der Genitiv hat auch mehrfach eine be-
sondere Form auf -/».

A) Demonstrativa.
(Vgl. A. MeiUet, MSL., X, 241 ff.)

6 2« Es gibt im Armenischen drei Demonstrativ-


stämme: "- 'ich -Demonstrativ'' (lat. Äic), q-- *^du-Demon-
strativ"* (lat. iste)^ ^- ''er-Demonstrativ'' und Demonstrativ
für alles, was entfernt liegt (lat. ille),

63. Die unflektierten Formen


Stämme, dieser drei
«, ?/,
ij.f werden andern Wörtern angehängt und dienen
als Artikel, z. B. ifi^'ün^^u Mas Kind (neben mir, in Rück-

sicht auf mich)"*, tfu/ünLiiii. ^'das Kind (neben dir, in Rück-


sicht auf dich)^, Jlu'unJpj ""das Kind (neben ihm, jenes
Kind)"* usw.
64. Außer den Artikeln bilden die Elemente ", ii
^ als "-Stämme flektiert, drei Demonstrativa, eines mit
vorgesetztem «^ -}-«/, ij-^ 'i» (das eigentliche Demonstrativ:
dieser, jener), ein zweites mit «, /f.,
^ -f «# (das Anapho-
rium, lat. is), ein drittes mit -^^/ {^Ji> nach Vokal), das
die Identität bezeichnet (lat. idem), also:
^

UMJU 'hie' uiu 'is (hie)' unjii 'idem (hie)'

"U1- 'iste' i^t 'is (istic)' l-nji' 'idem (istic)'

'yt' 'ille' ^w' 'is (illic)' 'iinjh 'idem (illic)'

Das -^^ findet auch sonst: ftigu 'er selbst"*:


sich
[,'ügD-pi dass. (nachdrücklicher); ^«{^ Virklich^ hkv'' ]^i
wirklich'; «//»^ '^jetzt'': u,p,i.l/i, ^gerade jetzt"* (mit -i^^ aus
•i^Jü vgl. § 27, E).
60 Demonstrativa.

Die Flexionen von ^«' und 'i"[p' sind geradezu iden-


tisch :

Sg. Nom. Akk. . . ^'"' %n[i,

Gen.. . .
unn—iu 'itnn—jtli

Dat. Lok. IbiP-iu (aus ^^ni-J-tu) 'üiP-ft^ (aus '^'ünt.jr-l,'ü)

Abi. . . .

Instr. . . *bnif^M oder 'l^nif^Jp

PL Nom. . . uitp—iu %,ig^fi'it und ^'{pig


Akk. Lok 'ünu-'jtü und *üiißbu
-h Gen. Dat. Abi %ng^ui (h^\H Lk 'üng-pi (auch 'lingnCltg)

Instr 'ünlg""iP %npffjßg (auch 'üiigni.JfL^)

Die Formen ''"igf^'i '''»»t'i' bedeuten ^'sie selbst, ei ipsi


(resp. eos ipsosy und die Formen '^^ij^igf 'i'nji,u '^dieselben,
eidem (resp. eosdem)\ z. B. J. XIV, 12. — Die Identitäts-
demonstrativa haben oft fast nur einen anaphorischen Wert,
Z. B. Mt. XXI, 2 u/ißrj-t;% t^iniu%[igl:;^ l;;^ l^UMU^lruti_ Lru Jiui-iuüut^

Ebenso »ut und q-^t ""j^ und t-*?/^.

uiUf if^usf %UM werden oft dem Zeitwort enklitisch an-


gehängt ;
vgl. die enklitischen Personalpronomina § 75.
Bekommt ein Demonstrativ der ^«^-Reihe einen Artikel
im Satz (s. § 155), dann wird der Auslaut zu -"j/-, z. B.
'ünfiiuj-^f uJuij-^ usw.
Die Demonstrativa '«y, ^jt haben außer dem Nom.
Akk. sg. zwei Formen, eine kürzere proklitische und
eine längere betonte; in den betonten Formen trägt «^-
den Akzent (s. § 25). sine
Kürzere Form Längere Form
Nom. Akk uj/ü

Gen. . . 'ufl^p (aus "^'y^i'c)

Dat. Lok. tujIitP (aus ^UMjlinL.iP) uJüJJili (aus ^iupjniuJJtli)

Abi. . . ,
iUjüiP (aus ^UMjhnuJT) uMjüJTu^it; (nach ^tduhil-)

Instr. lUjItnL. uJjünt.


. . ,
bk
Demonstrativa. 61

Plur.
Kürzere Form Längere Form
Nom ^Ipig (aus "^"ifi^'p)

Akk. Lok. . . uifl'u (aus "^uMjUnu) uijlMnunU £

Gen. Dat. Abi. tyi^g (aus


""^J^^a)
Instr

Ebenso ««y« und "^t, — Man findet -fi^ der längeren


Form auch in uMj^jjtii "^jetzt"* aus «^«/-*r "jetzt"" (vgl. § 37, B).

C 1/ 'S*. Dieselben Stämme liefern Ortsadverbia


O f , .5
nt-ft UDl luuun llic "j/7^/» istic' u/ttr^. 'illic'

jn quo ««/«'/» 'huc' "Ute istuc' u/üti-p 4lluc'

tMMUtnJt \f iltinh
nt-utnl» unde hinc' lujut^ istinc' (i""^
iuuii.nL.utn
}'illinc'
tuuutni-uui I
)

Diese Ortsadverbia + -/^ (resp. -l/^) bezeichnen die


Identität: uMauti^'u 'hier in demselben Ort"*, u,j"ck^ ^hieher
in denselben Ort"*, «/««/<#i«^^/ "^hier, an demselben Ort"*, ebenso

"ütP^'^f m^^i^*^/, u/ütf.pi^'ii usw.


Die Ortsadverbia dienen oft als Artikel bei den
lokalen Kasus, Lok., Akk. (der Bewegung), Abi., z. B.
juti/iuuf^iuutp u/üij^ in der W^üste ,
^'" h^jju'ul;
^ £j^^p u/üt^p er
geht in das Wasser^, i^i "ij" "itn^ b diu^ii^nj umju,[, 'es ging
ein unreiner Geist aus dem Mann heraus'. Ebenso mit
Identitätsadverbien: Eznik 1, 17 (S. 70) «'^/f.«««^^
jiut-^pfußgiß

Ws dem Gesetz selbst"*; ebend. (S.72) 7-«#/»i5 u/üif^piiü jhpli^p

''die Rückkehr dorthin, zur Erde (welcher du entnommen


wurdest)'.
Außerdem gibt es drei Wörter für *^hier ist, dort ist'

(fr. voici^ voila) tut^ußu^l^ 'ecce hie', uMuuti^f,li 'ecce istic',

uMLufhfiii^ ecce illic , resp. uj^tut.utupl^f tu^ujt.tuq.ftfff ui^uiLuti/fi^,

mit vorausgehendem /«<J«#.

66. Man kann aus den folgenden Beispielen die


Gebrauchsweise der drei Demonstrativstämme ersehen,
62 Interrogativa, Relativa.

welche man immer genau beachten soll: L, XXIII, 21


^tigui (die [vorhergenannten] Pharisäer) • • • • ujuh^fii,, ^mm/u

1J-UM (den du hast, Jesu). 22 tri. 'uuj (der vorhergenannte,


Pilatus) ^ch" "'"^ gi'nuiu (zu den Pharisäern), if'^t t'T
ujpiufi uiu neben mir, Jesu), ol de ertecpojvovv }M-
(dieser
yovzeg aravQOv aizör, 22 6 de toLtov elnev Ttoog aixovg
*
*

TL yäg '/M-Adv ertoir^aev aixoq.^ Agathang. § 44 (S. 28) —


Mj-nj ujuut (lt\-0 wir sind) '^/» «^' [» ipiu'ii ^nt^tP, t^ß [ip^^r^ ußjij.

(wovon du sprichst) %niluML. (durch jenen) iljfu,[,[,'ü 'es gibt


hier an deinem Hofe einen Mann, der diese Sache aus-
führt'. —
Der Gebrauch der drei Demonstrativstämme
ist streng.

B) Interrogativa, Indeflnita und Eelativa.

67« Das adjektivische Interrogativ ist 'v» (meistens


für Personen), z. B. »c iPuipii Velcher Mann"*; es flektiert
folgendermaßen

Sing. Nom. Akk. "C Plur. Xom ,

'vg? ("/»)

Gen. . . . Akk. Lok. . . '


«/"' (4»)
/ 77 Dat. Lok. unni-if Gen. Dat. Abi. nftng

Abi. . . .

Instr. . . .
nnnJ Instr. 'ü"t^

also ganz nach dem «-Typus, außer im Dat. Lok. und


im Abi. sg.

Dasselbe «/» mit derselben Flexion dient auch als


Relativ. Der Nom. Akk. «/» steht meistens auch als Nom.
und Akk. pl. (Beispiele s. § 154 ff.).

68« Die Stämme des interrogativen Fürworts und


-des Indefinitums sind «- für Personen, t- für Sachen.
Das Indefinitum bekommt ein angehängtes -^. Es gibt
außerdem ein Interrogativ - Indefinitum t'''t> "^^'^ für
Sachen.
a) Das Interrog'ativ flektiert folgendermaßen:
Interrogativa, Relativa. 63

Nom. Akk. '"[i^ " wer.'' ib^f lb'^'''t 'was?'


Gen. . . .
"JP
Dat. Lok. . F-r, ^pr
Abi
Instr. . . .

Anm. 1. Der Nom. Akk. [> ist nur mit der Präposition ^-

belegt, auch im Nom.


2. Der Abi. von /*- mit der Präposition i- lautet i^^ 'warum'
<s. § 26, Anm. 2, a).

3. Als Instr. sg. von '«/^ dient "C"'Li Instr. des Adjektivs "/'•

4. i[i'''t dient auch als adjektivisches Interrogativ für

Sachen, z. B. J. XVIII, 35 ip '^t t"P^ t^^nph^Ltu^ k ^" Vi enoirjOag]


Oen. XLIV, 16 ih ^'f unuam-u ujiuinußapju^j^t tnlrujii^/ LguiP a[i 'u^
^uMLufitjfttTp i^iuiP tjjip fiftiut.nt^ii gnctjtulMfiijlrirjß %[ äVTEQOVJUSV TÖ
hvqIco 7] Tt Äa^ov/LLEv f] TL öiKaicodcbßev^ ;

5. Der Plural i/^ (Akk. Lok. ^y^ Gen. Dat. Abi. «/^) von
«V dient als Eelativ, z. B. Ps. CXXXIV, 18 = Agathang. § 67
(S. 37) itululi 'hnntu Irnfinplt "/J? luniunhh nhiitiujj bu tu ulrlß rp hr u/h
"j^ jnuuiuijhrtui^ &% [t 'unitiu ößoioi avTOlg ysvoivTO ol jzoiovvreg
aiftd Kai ndvTES ol Trenoidöreg i:v a\)TOig\

69, Die Indefinita flektieren folfi^endermaßen

Nom. Akk. "^ 'jemand' (^V) 'etwas'


Gen /tt,ntrt_n
tüb^
Dat. Lok. . m-Jhg h%e
Abi nuJlrpl^ bjygh (und A% EznikI, 24, S.99)

Instr. . . .
^? b'^b^

Diese I Qdefinita trete n in negativen, interrogativen und


Bedingungssätzen auf und sonst in einigen andern Sätzen,
namentlich bei p^bphua, z. B. Agath. § 24 (S. 20) p^lr^ht^u „^
l-uißft nft , , . Vielleicht wird sich jemand finden, der , . /:

^b'g existiert überhaupt nur in ^b^ *^es gibt nicht\ z. B.


tb^ "Jl "-f '^es gibt keinen andern"*, ib^ ^^^ lihuA,^ ^es

gibt für euch kein Leben\


Der gewöhnliche Nom. Akk. für Sachen ist b'^b z. B.
Eznik I, 15 (S. 63) ^^^ pum-p^kuiJp^ ^usp 1»%^ kp "^^^,
64 Interrogativa, Eelativa.

^«/iT ^w/»^ tcb^^ uMftiuptuh^wäre die Schlange schlecht von


Natur aus oder das Geschöpf von irgendetwas schlechtem\
Aber das Indefinitum /»^^ kann auch sonst in allerlei Sätzen
gebraucht werden und findet sich in den verschiedensten
Wendungen, mit fast adverbieller Geltung. Es dient z. B.
dazu, einem vorhergehenden Wort einen indefiniten Sinn zu
geben usw. man merke z. B. ^^^ bei einem Plural, wie Ezn. I,
;

20 (S. 80) uiuii^ups hu. uMji^ [/ij^ mtuin^iunu^ "^deunoch gibt es


tr'i,

auch andere Ursachen"* (^^^ kennzeichnet die Unbestimmt-


heit der Ursachen es ist eine Art von unbestimmtem Ar-
;

tikel); b'i't dient oft dazu, eine Negation durch die Be-
zeichnung der Unbestimmtheit zu verstärken, z. B. Ezn. I,

21 j"tb" b'^'t "t '^«"'/^^ *^sie selbst werden


(S. 84) pigiru/u^

an ihren Seelen in keiner Weise geschädigt"* und es kann


bei jedem Kasus stehen, z. B. bei einem Lokativ Ezn. I, 5
(o. äO) 'jh'* Pt ^"'^^"'pbsl^' ^1 """»«-«' o- • ppnlrL. h uili-rit.np j^f
iiuulAuyüh ft ^ftL.rj^
b ^""f^' %nniu
li^^Li ^(y^ b '^"'-'^ If^f.

Vie erachten sie wohl Gott? etwa, daß er an irgendeinem


Orte in der ganzen Materie sei oder in irgendeinem Teile
derselben?', oder bei einem Ablativ, z. B. F. Byz. III,
10 (S. 23) b '^^ b^t 'b"iJ"'bd Von großen Holzstücken\
70« Ein anderes Indefinitum, "^t ist eigentlich ein
'i'-Stamm und flektiert ^-Stamm im Instr. sg. ntnuJp
als

und im ganzen Plur. : Nom. mTu/ij^f Akk. Lok. nJiu%u^ Gen.


Dat. Abi. nJlubgy Instr. nJluJp^ ;
aber, nach /'^, Gen. sg.
ni-pm-tfit^ Dat. Lok. nt.Jhtfh^ Abi. nt.Jhtlhii, Bei Personennamen
kommt das Indefinitum "^ einem indefiniten Artikel
gleich, z. B. ^"jc
"^ ""ein Mann'. — Das entsprechende
Indefinitum für Sachen, b"^* ist weniger gebräuchlich^
wegen der Häufigkeit von b*^ti ^^^ flektiert nicht (außer
einigemal im Abi. InJhrSiih),^ es bedeutet ausdrücklich
'irgendein^, z. B. Ezn. I, 2 (S. 9) t}"V b'^t kn^P^fiA ^hj^uj^
n^uili ptttpunj q.'ühr'ü ''sle stelleu irgendein schlechtes Wesen
im Gegensatz zu einem guten auf\
Possessiva. 65

Die Ortsadverbien sind »«-^ ^^wo"* (und Svohin''),


"Tl.
,7" Vohin"*, nuumf Voher\ Die entsprechenden Indefinita
auf -^ sind '«^/'^^ 'irgendwo, irgendwohin' und ni.uuih^

Von irgendwoher', oft neben lokalen Kasus, z. B. [» inkrii-n^

ni-ph^ ^an irgendeinem Orte', [> uilrrit-n^l^ numnlf^ ^aus irgend-

einem Orte'. Auch nt.plrtfh ^irgendwo', dem »^ parallel.


— Aus '«//^ *^neben' hat man '"jl"'^c Wderswo', »uj^nLuut

S^on andersAvoher', tujinuuuthSb Von irgendwoher'. Vgl.


auch Beispiele wie [> ^lrn.nuuä» Von ferne', {> ^i^n-t *^fern'.
Das Zeitinterrogativ ist ^pp^ V^ann?'; daraus die In-
definita l^pplr^ und irpplräü^ dorou Gebrauch gleich dem
von »ip und "^' ist ; t^pphUh . h^phUh
. , bedeutet 'bald . . .

. . . bald . .
.'.

Orts- und Zeitadverbien dienen auch als Relativa,


z. B. Agathang. § 61 (S. 35) ^«/^^'/r«/^/''^^
J'i^*^ i^^'L "'^c
l^iutlJiu'iM hpp^iui^ baldigst sende ich dich, wohin du gehen
willst'.

C) Possessiva.

73. Die Possessive t*^ 'mein', ^»u (oft ^n im Nom.


Akk. sg.) 'dein', ^^-z» 'sein' (reflexiv; als Plural, in der
Bedeutung verwendet man den Gen. pl. [tt^phui^g^
'ihr',

vgl. § 76), 'Ä-/» Wser', ^l^p ^euer' flektieren wie "/», z. B.

K Gen, fi^!j, Dat. Lok. ^/7-^ Abi. ^'/2^, Instr. fi^n,^, PI.
Nom. Akk. meist aus /"^ Gen. Dat. Abi. ^«/^^^ usw. ebenso ;

^", Gen. ^'if'Uj Dat. Lok. ^"^«^ Abi. ^nuJh (mit unregel-
mäßig beibehaltenem ««-) Das Adjektiv /'^/' ist re-
usw.
flexiv; aber es weist auch manchmal auf eine in dem-
selben Satz genannte Person hin, z. B. Agath. § 32 (S. 22)
uinhtnjp i^P^iut^iuun^M iJlr^nuufi ^lu ist, irr^ptuijp fiL.p Or Uahm
den König bei Seite, er und sein Bruder'. — Z»*.^«^*«^^^*.^
(buchst, 'sein eher als nicht sein') bedeutet 'jeder', z. B.
J. XVI, 32 ip gpiichru^tig jltupuM^iu'li^t.p uihnjiu %ya OKOQ-
TtLO-d-fjza exaarog elg rä Xdia , ; ^
vi^o^vw^
Meillet, Altarmenische Grammatik. ii 5
ee Personalpronomina.

D) Adjektiye mit Datir und Lokatiy auf ""-J]

•73. Adjektive des «-Typus, welche Wder' oder


'ein'' bedeuten, haben im Dativ-Lokativ sg. -"^«/^ wie die
Demonstrativa und Interrogativa : «^/^ Wder\ Gen. '"ji"j^

Dat.-Lok. daraus Abi. "{jl^ '^«-" ''ander'* (buchst.


iujin^j^ ;

Jl-bri^u 'auch einer^), Gen. 'fj"-""j^ Dat.-Lok. ifj^uun^J" (Dativ,


z. B. Eznik I, 11, S. 46); '^ 'ein. Gen. ^ih'u, Dat.-Lok.
JltnutP^ Instr. «^"^; außerdem Gen.-Lok. '^"£ und daraus
Abi. 'Ij^n^h (nicht vom Lok. '^"«-«/^ woraus */^*>?: entstünde).
74. Die Endung -"«-«/' dient nur für den Lokativ
sg. bei mehreren Adjektiven des "-Typus daraus Abi. ; sg.
auf 'Jh^ z. B. iiMn-tu^ßi' *^erster^, Lok. sg. iun.tu^jni.J] Abi.
uMit^iu^^idk'^ ^^/»/'^ *^oberer^, ilh^fisnutP-^ ^i^««/'^' letzter^, jlru/hauiF-^

kvkb'^ doppelt', und ^"z» *^neu', in t


lifil(iint.J"\^ ^1^1, 'alt'

^nu^h JM kru 'in dom Alteu und dem Neuen (Tes-


'unpauiPu

tament)"* Eznik (man merke den Gegensatz der Artikel


-"^
und -" 'jene' und 'diese') p"^" ^ptrgiriiti-Sh ""nach dem ;

Geschriebenen' Laz. Ph. II, 10, S. 41. Der gewöhnliche


Abi. sg. von ««^ ''rechts' und ^'«^ 'links' ist '"$Jk und
luifudk, —
Nach lun^ut^b''' ''erster' bekommen die Ordina-
lien auf -"pi (welche dem ««-Typus angehören) einen Lok.
sg. auf -'"^«/J z. B. [j)trpliiininii.ni^ir '(Im) zweiten' neben {j)i^p-

^^«^jrf.^. — Einen Lok. sg. auf -nciP findet man aus allerlei
Substantiven gebildet in gewissen späteren Texten, die
einen dialektischen Zug aufweisen (s. § 4).

ni. Personalpronomina.
•75. Die Personalpronomina sind:
l.Pers. sg. 2. Pers. sg. 1. Pers. pl. 2. Pers. pl.

Nom. . . . hu
Akk. Lok. h }
^1^
Dat .

Gen. . . . . Jhf,
Abi. . . . .

Instr. . . .
Personalpronomina. 67

Über die aus dem Dativ abgeleitete Formen piMh'i'^

^i^li/u usw. s. § 94.


Das Personalpronomen ist oft enklitisch, besonders
im Nominativ bei Verbalformen, z. B. ptrjtiru #^«il ''du trägst"*,

oder bei Substantiven in der Anrede : *«//» 7^««- *^o Mensch"*;


es steht dann immer hinter dem von ihm bestimmten
Worte.
76. Das Reflexiv für den Sing, ist Gen. Dat. Lok.
sg. lii-p^ Abi. [t^i^Jk^ Instr. ["^c^*^^ [ti-i^Luti.^ (tä-phiuiPp'^ als Plural

dient Nom. ['^-('friu'i,^^ Akk. Lok. /»t^^*«*^«, Gen. Dat. Abi.


{it.plruj'hg^ Instr. ItiplriuJp^, — ^i^p kanu auch in abhän-
gigen Sätzen anaphorisch auf ein Wort des Hauptsatzes
hinweisen, z. B. F. Byz. IV, 3 (S. 70) u^uiuc ^lUKuh^i^ i^u^l^i;

pi.nuei aiuiiiuL.nLr'hsii-ja-ltuliu 7"/» h^P fkp a^nphrhusi Or linST aU


von seiner Person Sünden anzugeben, die er [l"-v) nicht
begangen hatte"* (über diesen Gebrauch s. § 89, c).
It'hgi, ''er selbst' dient oft als Stellvertreter des Re-
flexivs, besonders im Akk. sg., den das Reflexiv nicht
besitzt; es flektiert: b\g^^ Gen. Dat. Lok. l^'gl^'u^^ Nom.
plur. [i'iigLiu'iis^ usw., also als "^-Stamm. — Über [ffigh[/i,

vgl. § 64. — Das Wort tu'itl'iM 'Person"* (über die Flexion


s. § 58) vertritt auch oft die Stelle des Reflexivs, z. B.
J. VII, 4 jiujin%lsuM i^u/ifi'h ^n uj^luiup^ft q)av8Q(x)Gov asavTÖv
rcp yiÖGixcp^] J. VI, 54 «^ nt.'ü/ig f^L-iuiua jiu'hl[ruu *^o^x e/STfi

^coiyj' iv eavrolg.

Akk. tll»lhufiiu^ Gen. Dat. Abi. Jlr^iflru/ug und ftpiruMpu^

fiplrfiiug einander"* sind synonym man gebraucht gewöhn-


;

lich und
ftplrtstpu lilttlhufitu^ um mit dem Ausdruck abzu-
wechseln, z. B. Eznik I, 2 (S. 11) "c niuu^iuiiu/uli^'is i!l,tllru/ißg

Juuiniint.iuh^nif^^ ujptufi suLtj^tniul^tupu fiplrptuij WOlchcr daS für


beide Teile Verderbliche durch Vermischungen einander
nützlich machte' (ebenso Eznik I, 8, S. 33 usw.).

5*
68 Zahlwörter.

iV. Zahlwörter.

TT. Die vier ersten kardinalen Zahlwörter werden


immer flektiert, auch wenn sie vor dem Worte stehen.
1. ^t *^Qm (Flexion, einem Namen nach-
s. § 73). '^»,

gesetzt, ist oft eine Art unbestimmter Artikel mit der


Bedeutung 'ein gewisser', z. B. Mt. IX, 9 iru,Lu nijp JJi'' ^fr
'iiuuil^ft eidev Uv&qwtcov yiadrjjxsvov^] «^ dient dazu, etwas
auszusondern, ohne es näher zu bezeichnen.
2. ^/»^/i/- ^2', Akk. Lok. ^i'f/n^", Gen. Dat. Abi. ^pk"^3'.
Instr. Lpfin,.^,

3. i^pir^ '3', Akk. Lok. irp^u^ Gen. Dat. Abi. irp^g,

Instr. ^cl"^^'

4. ^"/»^ 4'j Akk. Lok. ^"z»«. Gen. Dat. Abi. ti'chi ^^'
str. tj'vl"-^ (auch Nom. ti'ü^-^ — iii ^nftkr^uiuiuiu^ "^14', i"[ikg'

^uspi^^P '400').

78. Die Zahlwörter von 'fünf bis ""zehn' bleiben


immer unflektiert im Nom. Akk. sg. ^t'^t '^5^ *^6\
'1^3
lri.p^%, ""Tj ni-p- '8', /»^^ '9', uiuMi^M '10\ Bei den übrigen
Kasus werden zum Teil flektiert, fast nur dann^
sie
wenn sie nach dem Substantivum stehen, und zwar
wie folgt: Gen. Dat. Abi. ^'^th^ 'ttöbs, ^^^Z^-'^, '"^P^hr
i^'^bd') """uu/bg^ Instr. ^'lutä.^^ ifh^tjfiu^^ Lt-p^tujp^ usw.

Die übrigen Zahlwörter bleiben meistens unflektiert


und flektieren in denselben Fällen (also auch nicht im
Nom. Akk.).
11 ilhuimutult \2i irnLnuiutuufh lo lrntrotniuuäu% 14 ^"/'Aü^"^

tnuMuu/U^ 15 ^tf^lrmiuuuM'U ^ 16 ijb^uiuiutuU (GoU. Dat. Abi. *^~


uiUMuui'lt^ß ^ hplrptn luu luU^n U S V/ .
)

17 trt.p-% Itl. intuuU 18 m-ß- Itl. uiuju% 19 [i^^ trL. unuMiilt^

20 ^ututi^ 30 h^plrunLli^ 40 .P "'«-"' w*^^ 50 jt""*-^ ^0 'l^P'^ , •)

uni.%^ 70 Ir^p^uiiMUMunÖ,^ 80 n^ß^uni.^^ 90 [»'^'üunu'U (GOU. Dat.

Abi, ^uus-ui^g^ trpbu^l^g USW.). Wird der Nom. Akk. pl. sub-
Zahlwörter. 69

stantivisch genommen, so wird er flektiert: "ijt^ lri.p^ufütu.


Atn^'üg ^die anderen Siebzig'.
Über die Form der Substantive neben Zahlwörtern
s. § 98.
119. ^"'cb^v *^100' gehört dem «-Typus an; Gen. Dat.
^.upp^pnj, — Ebenso 200 irp[iir(,[,.f, (vgl. § 83), 300 tr[,k^-

^ijup^up^ 400 ^npirp^iu^ifiuft^ 500 ^P't^^'vb'-V usw.


^iu^iäu^ *^1000' gehört dem «'-Typus an Gen. Dat. Lok. :

^lunuMpfn^ Instr. ^/«^«//»«/c ; PL Gen. Dat. Abi. ^«'^"'/'«'^, In-


Str. ^wqu'p"'*-^.

phup ^^lO.OOO"* gehört dem '«--Typus an: Gen. Dat. Lok.


Instr. p/it^pnL^'^ PI. Gen. Dat. Abi. ^b^fim-g^ Instr. /•^^-/»/»t-^.

SO« Das Ordinale von «^ ^^ein"* ist »un^iu^i/ü (über die


Flexion s. § 74).
Alle übrigen Ordinalien lauten auf -"/»^^ aus und flek-
tieren nach dem «'-Typus (s. § 74): ^/'^^/'/»i^:. *^2*^r\ L^pn^^
(auch i^chi woraus i^/'/»«/»i^ abgeleitet ist) 3*^^^ 2rvP"V'b
(und ti'vbc) '4*^'', ^bH^rr^ '5*^^\ q^ghj^np^ '6*^^' und von
da ab, hat man immer das Kardinalzahlwort + f^c^cir^ z- B-
^uu/üBrpnpii. *'20*^^'\
Der ^'sechsundsechzigste' heißt iju^p^u'iM-

^C"Ct 'L^d^cvt Agathang. § 726 (S. 378).

81. 'Beide^ heißt hpiin^bu/u oder irplingb^] Akk. Lok.


hplinuLu/u oder hjtlinub'u^ Gen. Dat. Abi. irplingnt.'h oder ^z»-

h"d"'^3 (^gl- die Flexion von ^'^/^ § 64), Instr. ^pfing"'~^p^.


— irplrgLuAM oder hptr^b^ alle drei', ^nplrglFu/i, ^alle vier',

4ntuubirghu/ü alle zehn' flektieren kpl^gni^g^ ^n[t&gni%g usw.


Ebenso flektieren: uMjyuh^lrufi, oder luilh'uir^ft'ti *^alle',

Akk. Lok. ujJlA,irahu/ü oder ui,&'ukub'i*^ Gen. Dat. Abi. «"^-


%hßni^^ Instr. uijyulrgnuJp^^ dor als Plural des ^-Stammes
sMsJk'uut/u *^ganz, air (Instr. tuJl/üäujub^) dient; vgl. us,&%. im
ersten Glied von Kompositen, z. B. uMjyu^uM^i^iiu, ^'allwis-

send' und das Adverb uMjyulrL[,% *ganz, absolut'). — pn^^,-

p/rgtru/iM oder pn/ifftlrpii'ü ^allo zusammen' neben /?"/"/» *^ganz,


völlig'.
70 Gebrauch der Numerusformen.

82. Die multiplikativen Adjektive der ersten Zahlen


sind : Jhlil*'i' ^einfach"" (aus *i^i-*ir^-(r/,^, vgl. § 26, Anm. 2, h)^

iichf^ 'zweifach'. lrpL^l([!h 'dreifach', Vierfach"*,


t"V^4'ht''^'

^,j.hlilt% 'fünffach'. Die folgenden werden auf -^lUMinfii^

gebildet, z. B. bt-p^tuu^iuinlitli siebenfach', uttuu'iiujuiutcn[B!^

'zehnfach'.
Als Iterative findet man t^chtd" 'zweimal' und l^vts"
^dreimal'; vgl. ^^Vz/" Vievielmal', öfters mit angefügtem
äuhif^äUiP 'mal', z. B. ^^'i^fßu u/üi^ujiP 'wievielmal' Agath-
ang. § 68 (S. 38).
83. Der erste Teil von zusammengesetzten Wörtern
mit '^zwei' oder 'drei' lautet ^p^it-i bezw. ^/»^-r hplihuMÜ^

'zwei Jahre' (daraus h^lilrJhufü 'zweijährig', vgl. § 26,


Anm. 2, c), ^/.//^/.^^z» (*i5r^/^/r.^«.^,^.^) '200' (vgl. § 79 u. 27, c),

Lp!ipu/u "^öialoyog i^tri'lil'p""''') — hpkauJ" 'drei Jahre' (aber


in neueren Bildungen hjtlrguä^phrtuj %qi(ßv fn,iEq(hv Ex. VIII^
27, mit ir[^kg'), — ^iunu- *^4'
als erster Teil von zusammen-
gesetzten Wörtern scheint nicht klassisch zu sein.

Zweiter Teil : Gebrauch der Nominalformen.


I. Gebrauch der Numerusformen.
S. A. Meillet, MSL., XVII, 1 ff.

84. Die Pluralformen werden regelmäßig gebraucht


überall, wo der Sinn pluralisch ist, z. B. L. XII, 34 n^p

S'rjaavQÖg v[,i6)v^ ixeZ zal fj -/.aoöla v[xwv (eigentlich ihre


Herzen') eorai.
Über Singularformen neben Zahlwörtern s. § 98.
85. Manche Nomina haben Kollektivformen neben
ihrem Plural. Der gewöhnliche Plural von «A//»^ ^^Mensch"*
ist das Kollektiv </2«/»7-/^^ (Gen. Dat. Lok. */2«^iy-^«#^) ; der
1^- Plural iPi<upi^f[^ {iPäupii^ng^ findet sich auch dort, wo die
Gebrauch der Numerusformen. 71

KoUektivbedeutung nicht paßt. Der Plural von iPu/unu^

^Kind"" ist inu'iJfni.%^ ^(einzelne) Kinder^; daneben findet


sich oft das Kollektiv «/z*/*^'^*«^ [inuhiftnunj^ ^die Kinder (zu-
sammengenommen)\ Neben u,M.ußi^ 'ein Großer' hat man
uiL,ui^uä%li ^'die Großen (als Körperschaft)\ Die 'Leute"*
heißen einigemal nphutfi^ Gen. Dat. ni^h^nnj^ meistens in et-

was vulgären Texten ; daraus uuitutnu^lrtup die Freien,


die Adeligen\ ^"i^ {h'i^a) Schweine (einzeln)',
ist *^die

[untijriuu *^die Schweineherde': L. VIII, 32 hpäuSU^i^ dlx ^»'i^g

piuqj\ug "^äj^lr] %oiQ(jüv iKavwv^, aber L. VIII, 33 J^fi'i' p yt^ "^


fsn^£ru/b'ü ""slafjld^ov eig Tovg xolqovg. Diese Beispiele sind
alt. — Andere wie /^'"^ *^Wort': p'ul'Lusp ""Wörter', «^^^
^Kloster' (Plur. tantum) : i[Bu%iräU(i^ tutiäuu, frei': Mut^tumu/üf,

'die Freien' (vgl. u»i.uMn^uM%f^^ ,j^[Bp ''Schrift': ipLufis yqa^niaza


usw. finden sich meistens in Texten, die einem vulgären
Einfluß ausgesetzt worden sind; ob sie von dem Ver-
fasser oder von späteren Schreibern herrühren, bleibt
dahingestellt, da die Ersetzung der alten Plurale durch
Kollektivbildungen eines der hauptsächlichsten Merkmale
des Mittelarmenischen ist.

86. Die Pluralia tantum, d. h. Wörter, die bei plu-


raler Bildung singulare Bedeutung haben, sind sehr zahl-
reich; man kann folgende Gruppen erwähnen: Geräte oder
Gebäude «/«y*«/»*«^/^ (Gen. Dat. Abi. «««^'''/''''V'^?) *^Palast',
:
^

ij^m-ft^ {^rj^ptug^ HaUStÜr itnlrJlupu/li^ {^htPtuftu/lMUjrj^ Spoi- /


,

eher', r,u^l^€^ {fu^^i^u^g) 'Bett', ^/"«^^ {^P'^'^h) 'Panzer' ^CMmMi


usw.; Körperteile: i^pi^"^ (^irplnäuitj^ 'Gesicht', p^l^iim^,^
i^p^f^l^iubg^ 'Rücken', f/^i'^i*^^ (ir^h) 'Brust', «^^.^ (#^"',^)
'Taille' (neben ^4v 'Mitte') usw. Festlichkeiten i^p^pl^^
; :

'Abendessen', li^^nA^ (i"^"^) "^Mahl', ^iu^uus^f,^


{j^p^phriMJtf)

(^uspuu/ühäug^ 'Hochzeit' usw. Abstrakte wie -^"^^ {J}näug)


;

'Gedanke' usw. (vgl. § 33, d) und insbesondere alle Ab-


strakte auf -uj^^ {.u/iMusg^ s. § 33, c; Rechtsausdrücke:
uii-ftiiU^ {utLpft'uuiß^ Gesetz', [tpiuLm^j^ (^Pftsj^u/b^^ Recht',
72 Gebrauch der Kasusformen.

ifpujt.'ü^ (^ffpußL'ü[tif^ '^7^ {^'U^s) Sünde', ^k^hg


Religion',
(^^fif^ni^y) 'Rache' usw. Eigennamen wie ^nn.nirp (^^nn.„j"„g)
;

^Rom' usw. verschiedene Wörter wie u/iMtf^nAq.^ («#%/f.*i,-


;

f'S) Abgrund', t'^"^^ (^^€fnlunrf) Hölle', ^«««-^ [tlwtun.iuß^

^Ruhm', us^iiULp^ (ujnuMi^p^l,^^ *^Gebet' usw.


Manchmal haben Sing, und Plur. dieselbe Geltung,
z. B. tluMftk [tlutft^ni^ und tl^jp^^ (^i[iu[tAni.g) 'Lohu'. Oder
die Singularform verharrt in bestimmten Wendungen neben
der gewöhnlichen Pluralform: t^^Cg (tl"^^) 'Antlitz', aber
^t^^^iP 'gegenüber' (Präposition i^'i^ 'gegen' + »t^*^), t^*^
juAi^/iJ}ä/f, 'gegenüber', t^»^ t'^^l "^sich wenden' (buchst,
^das Antlitz wenden'), vgl. § 135 usw.
Es genügt oft, ein Adjektiv in den Plural zu setzen,
um ein Abstraktum zu bilden, z. B. f^cfi g^t': p^^ct^
{pusphuiß) 'das Gute'; It'inP
'warm': f ^/"^ {l^t^^'d) 'Wärme';
besonders bei den verbalen Adjektiven auf -/^^, z. B. 7«'//-
J^u'iiuMiJ, bewundernswert': tiujfij\u%utjy^ {^tuftJlu'uujjFuiß^

'Wunder', lyl^ib 'was man hören kann': u'^tb^ {l"^l^'"3)


'Gehör' usw.
Der Plural eines Substantivs hat bisweilen eine kon-
kretere Bedeutung als der Singular: ly^p 'Wasser': ^"V'^
'eine Wassermasse' (See, Fluß usw.); ^^/"«^ 'Schweiß',
aber ^putu^Jp^ ""iv Idgcjti* Gen. III, 19; MMAi^in. 'Regen',
aber us-u^^ir.^ '^ ßqoxn Mt. VII, 25, 27.

IL Gebrauch der Kasusformen.


S. Meillet, MSL. XII, 407 ff.

87« Nominativ. Subjektkasus: L. VII, 22 liijp^


utlsiiufülA, "^rvcplol ävaßlejtovoiv^ ; Prädikatkasus : L. I, 6
irlt'b uMjit^äup^ lr[,l^a^[/u fjoav diKaLOL äficpoTeQOL', Anrede-
form (mit oder ohne "^): L. VII, 14 uiujänufitl, f^/f/_, «#^^
'i^ednaxs, lyeq&r^xi (über enklitisches i"^ vgl. § 75).
88. Präpositionen. Jeder Kasusform, der Nomi-
nativ ausgeschlossen, kann eine Präposition vorgesetzt
Genitiv. 73

werden. Der Lokativ kommt ohne Präposition nicht vor


und der Ablativ kaum. Die Präpositionen sind:
usn. Vegen, nach, zu' (ungefähr lat. ^^ad"*) mit Akk.
und Lok., selten mit Gen.
1' (mannigfache Bedeutungen mit Akk., Abi., Instr.,

selten Lok.).

i>^"t *^Diit, unter, anstatt"* mit Lok., Dat., Abi., In-


str., Gen., Akk. (s. Finck, K. Z., XXXIX, 501—538).
nuän "^nach"*, mit Dat., Lok., Abi., Akk.
1* (vor konsonantischem Anlaut), j- (vor vokalischem
Anlaut s. § 16, S. 13) '^in, aus' mit Lok., Akk., Abi.
g- ^zu' mit Akk. (auch mit Adverbien: gi^cp 'l>is

wann', gi^ct ^bis jetzt' usw.).

Präpositionen, die keinen Vokal besitzen, werden mit


dem folgenden Wort verbunden, z. B. i^"' ^'den', gl^» ^zu
mir', j«"-/» ''im Tag'. Da sie proklitisch sind, haben die

armenischen Präpositionen keinen starken Vokal; man


findet nur p ini^t^ H""' b bleibt nach § 26, Anm. 2, a,
:
5

z. B. ^ ^"'q^i^ft ^in der Stadt'; «"»- bleibt vor «-, weil kein
einheimisches Wort mit /«- anlautet, vgl. § 16.
89. Genitiv. Die Genitivform unterscheidet sich
von der Form des Dativs nur beim Personalpronomen und
im Sing, bei der Demonstrativflexion. Nur diese Wörter
geben also Aufschluß über den Gebrauch des Genitivs.
a) Der Genitiv hängt gewöhnlich von einem Sub-
stantiv ab, z. B. tuhnA 'iinpiu %o ovo\ia aixfiq L. I, 5;
Muunup J}tnj i^u/uuitniMj,p^ '^^/xeQag bdov L. II, 44; prädikativer
(jrebraUCh : irnhuL. luiunmuiiuiubo hhlt nunnt-tlU iAnpjuitnnt.n OVO
XQsocpei'khai "^jOav davia^fj nvC L. VII, 41; »gp jlrt.p^u/ügi,

^itaf'
'^'"
kb*^ "^rivog twv etttcc earai yvvrjf Mt. XXII, 28.
— Der Infinitiv der Zeitwörter ist ein flektiertes Sub-
stantiv und hat als solches einen Genitiv neben sich, der
dem Subjekt der finiten Formen gleichkommt: tfi'-i'fi*
74 Genitiv.

yfjv Ttageld^etv 7] tov vÖ[xov (,iiccv -/.SQaiav Tteaelv' L. XVI, 17.


— Über Adjektive auf -^«'^' an Stelle von Genitiven s. §36,]\
b) Der Genitiv partitivus fehlt fast ganz; man drückt
)/ 5 i'^^ durch den Ablativ mit /» (s, § 94) aus ; Beispiele wie
/» iUäoiLpg iv piiä Tßv
ilftnuJ" fj{,i£Q(üv^ L. V, 17, oder j«^/«
uspMui^uuh^nrj 'an audem Geschöpfen' Eznik I, 27 (S. 108)
sind selten ; eine Ausnahme ist J. IX, 4 «^»^ «#^i.^ i^uy
''ecog fjixeQa aOTiv, — Der Genitiv hängt gewöhnlich weder
von Adjektiven noch von Zeitwörtern ab. Abseits liegt
der Gen. des Wertes in >j-u/ut^[i iq^,t^ iluii^iun-ft'u "^daaaQiov
TCwlelTai Mt. X, 29 /»t»^Zr^ ^iui^iejuiap ^w^/,^ 'ein mit ihm
;

gleichwertiger Genosse"* Eznik I, 1 (S. 6); x^^ic^«.'///* h J^u^lfi'


i[ujpi.nL. [ii-pnj ä^iog 6 iQydrrjQ tov iiiadov avrov L. X, 7
(gegenüber dem Dat. in #«/»c/^«/>/^ h Jluiii!» i^Lpiuii^nj ft^^pm-iT

""ä^iog 6 iQyccTTjg ttjq TQocpfjg avTov Mt. X, 10).


c) Wenn ein neben das Subjekt
Partizip auf -^"'/_

des Satzes gesetzt wird, kann dieses entweder im Nom.


oder im Gen. stehen: Act. ap. XXIII, 18 ^/'//«" #«/i-^#«/_
^ ij^tuj tnuipuML. (.lev nagalaßdiv avTÖv ijyaysv] Mt. XV, 12
ifiuutrtLniruji UM2Ujhls puituaU 'linpiu mutf'U nlaut TCQOOSAiS'OVTEg OL

jxaS-TjTal XeyovGiv av%(ß (aber Mt. XV, 23 «/?««»/» ^^^«//^ i«^«/-

l^hpuigu %n[,u/ uMe^i^lih ij\tuj '^TtQOGs'kd^ovTeg Ol (lad^riTal avrov


Tjqibxovv avTOv). — Das (logische) Subjekt steht im Geni-
tiv der impersonalen Form des zusammengesetzten Prä-
teritums (Partizip auf -^'"i mit oder allein h, hp, l>gh

s. § 130): Eznik I, 25 (S. 99) i^^"Ji' t^h l"^ w^^^^^ änhuhuMi^ k

\q\\. habe die Fee mit meinen Augen gesehen'' (/"A" Gen.

des Fürworts); Mt. XII, 3 «^ [»gk i>i*p^lrpg!ruii^ Ihrp 'o^x


dykyvi}}%a\ F. Byz. III, 6 (S. 15) n^n, yiiUiiUtjhrtui^^ ^np ^'ittru^i^

l^P u,n.uM^njü Jhh^lt'u ^X^pftinpl, "boi dor Kircho, welche der


große erste Grigor gebaut hatte\
d) Der Gen. erscheint selten mit einer Präposition.
Man findet ihn bei /»5>7- '^anstatt, für', z. B. Mk. IV, 8 pl^php
Dativ. 75

l^il^ Jlmj hphunt^ '^£q)SQSv dvrt evdg elg TQtdyiOVTa'' und bei
«"L wegen' in einigen Ausdrücken wie I Kor. VI, 5 '««-

ecJluLp^itj Ihpnj uMubiP Da-


TtQÖq svTQOTtfjv vixtv Af/w'. —
gegen findet sich der Gen. sehr oft bei präpositionalen Aus-
drücken, deren substantivische Herkunft meistens augen-
scheinlich ist jlrt" und jtrinnj '^nach'* (d. h. j-{^lrui *^auf
:

der Spur von"*, vgl. § 27^ C); f^^ij-^-kiP 'gegen"* (/^if-'^i-^iP


'gegen das Gesicht von'), z. B. ifiii-ih^ ^ifu^i pu/i^l^ umuI^

'gegen dieses Wort sagt er'; iun.u/i,g ''ohne' (d. h. 'im Vor-
beigehen von'), z. B. i''n-uM%g jtuuituii^^fj ''ohne zu zögern';
/. ^f„uj 'über', z. B. F. Byz. IV, 3 (S. 70) t ^v^^ ju.^usip'i.

pu/hft'u »l^p'nj uiitt^lriui^ 'indem sie auf demselben, dem er-


sten Wort bestanden' (über die Ordnung der Wörter s.
§ 96 und 101); '««-«.^^ M#«.mjp^ 'vor'; ^w^, ««^««^^«liL (Instr.),
jiu^uMi^u (Akk. Lok. pL), t """h" (Akk. Lok. pl.) 'wegen',
J,
'ubfi^u '"im Innern von'; t '^^c^'U Wter'; ^^^'^ 'nach';

t ^^ 'in der Mitte von' usw.


90. Dativ. Kasus der persönlichen Beteiligung und
des Interesses, meist mit Zeitwörtern oder Adjektiven,
z. B. L. XV, 29 *"/ ifl^ bppir^ "^ binnLft fi'bX ejxol ovdejtoTB

}idiOKag eQLcpov^] Mt. XXII, 19 gn^^k^ fi^A. i^i^i^^ir^tMj^, *^s7tL-

dsL^are fioi %ö vöfuai^ia] L. I, 13 ^f^^ ^" ^^^^ ^^^ "ptl^


"^fj yvvfj aov yewrjasi vlöv aoi] Gen. XXIV, 17 ujppn [/hX
uumIiiul. Jjä ^n^p "^TToriGov 1^8 iw/.qdv vömq" (Dat. mit Fak-

titiv); L. X, 16 «/» ^^^ /ji^^ l^^il litk d aKOvcov v/.iöjv e^iov


ä'/,ovei^ Person im Dat.; die Sache aber im Akk.,
(die
z. B. L. X, 39 i^'kc ipt'^'i^u 'linfsui jjy^ovev rdv Xoyov avTOv)]
J. III ,28 t'"^^ llrtjSi'i, 'Uc'ijk^ t^^ ^avxol vi^sig f,LOi
IxaQTVQBlrs ,
— Manche Zeitwörter haben ihr Objekt
nur im Dativ, z. B. ^nftplnP ''ich herrsche', f^i^bJ" "ich
habe Macht', utiz.uM^i>np,^hiP '^ich führe', u^uumbiP '^ich ge-
biete"*, p^uMt^uM^ifthiP \q\x herrsche (als König)', jiUiiP^hiP
'ich überwältige'jZ. B. Ps. XVIII, 14 ««^«^ p^b n^ u,l,pbrugh%

ft'u^ ""mv i^rj iiov xaraKVQLevawaiv''] Ps. CXXVIII, 2 /-^/^


76 Dativ.

"t J""iP^^dF'' ov% fjdvvrjd'ifjodv fioi* — ^^jiMJä^iu'ijii.fitr ich


unterwerfe mich"*, h^usn.iMßjk^tr \q\]_ diene', u/uuäuiP ^ich füge
mich'', ^iiJi.ustnutiP ^ich glaube"*, habe Mitleid',
"t^"/"^»«/" ^ich
uuituuhtP *^ich bediene', z. B. Ps. CXVIII, 95 l»i'^ uu^tuah-
gfii, jy^tui^np^ if,i£ vTTe/xeLvav a(xaQr(x)Xoi ^
'i^hphd^ 'ich ver-
zeihe'^ z. B. Job XXI, 3 'ülrphgk^ t't'^
'^
ßaG%ä(sa%^ [i^ — ^w'-

ftiULinfitr mit liuifttut^uiu/üusiT ich brauche ,


guM^iil^tuumir ich
wünsche', z. B. Deuter. XXI, \\ guAtfujuijliu 'uJh, ''iv^vi.Lrj&^g

avTrjg" — tlhuMuLJ" "^ich schade', (ius[il/u*%äUiP \q\\ zürne', z. B.


Mt. V, 22 np puiftliu/Uiuj irqpLuai^ji ftLpntJ"'^ Q ögyL^öjÄSvog TW ädslifw
aiTOv\ bedrohe' (Agath. §57, S. 33)
uuiuin^iMiJ" 'ich uilr^k^^ —
liu/üiul" 'ich erfahre', z. B. Agath. § 37 (S. 25) uihr^hriiu^guM^
^ujjpl/i,[, ,j^nfit!tngh 'er orfuhr die Taten seines Vaters' usw.
Dativ bei Adjektiven, welche eine Ähnlichkeit be-
zeichnen: 'l'Jui'l,^ ^iunuipiMilf^ ^iMMi/lrJuuu, USW., z. B. Mt. XXII, 39
hrpliftnf,!^ %Jufü udlt'i, '^dsvreQa bfxola avtff und ebenso
mit den von diesen abgeleiteten Zeitwörtern ; z. B.
Ps. XCIII, 16 n^uii-iuuiufilrugli ft'ül 't/^ (jvvTtaQaaTrjaeTal si^Oi"]
— mit "'/'«/^"'^'^ Vürdig', s. § 89, b — bei Adjektiven, welche
das Wissen bezeichnen; ^fi^i^f^^ änlr^uä^^ ^Jm^uw^ [ulruuiPntun^

Z. B. ECCI. IX, 5 Jhiulrtui^ n^ l/li t^ftuttul^ Itl n^ ["^^ ol

vaxQol ovx elalv yivcboxovrsg ovdev — bei Adjektiven,


welche die Brauchbarkeit usw. bezeichnen, wie ui[iu>u/isl>^

ui/iu^nj 'nützlich', u/huifiuiu/h ^^unbrauchbar', ^"'^T/*/ 'angenehm',


tfbuMtitulitujt schädlich', u^iutnpuuutn bereit ,
muipmu/^tu'ü schul-
dig , Z. B. Phil. 11 ^\)^truu[tJnu^ np trpptrifü UM^Itit^ftuwuM'ti l^jt ^tri^

'g^t ^^ P'^
puMjg '
UMftii. ui[,iniu%lt OvTjOi/XOV^ TOV TtOTe GOl
UxQTjüTOv^ vvvi ds Goi y.al sf4.ot svxQrjOvov' ] Eznik I, 21
(S. 83) ik^ utjuS" mtupuiiutfuj^ |^«m«iLM#6- 'Gott ist nicht schuld
daran' und I Kor. XI, 27 uiußpuitu^u/ii tf^ibab J^^c^ij ^^
iuphräuiä "^epoxog eorai rov awfxarog "/.al tov aXixaxog {"(j'"^

ist Dat. Lok., nicht Gen.; inupühnj Gen. Dat. AbL, nicht
Lok., also beide stehen hier im Dat.) usw. — auch «"^
i[i.p^hrf, -üJh. 'neben ihm' Eznik I, 6 (S. 25).
Akkusativ. 77

Der prädikative Dat. ist häufig, z. B.Act, ap. XXVIII, 5


hii^brL. ^tiPtu ^tuft tri. 11^ [t'ü^ ertad^ev ovöiv xayiöv'.

Dat. in Infinitivsätzen: man kann den Dat. als


von einem Wort des Hauptsatzes abhängend betrachten
in Fällen wie: L. VI, 1 ^'/^^^ f*
^ui^uipm. , . , uM^gu/iihf^

'liiTuM ifitfj, iufitnnptuju'i, "^iy^vETO SV aaßßdxcü . . . diaTtoQEVBG&ai


avxbv öicc O7t0Qlf.i0)v ; L. IV, 44 t^uM^ut /^ /,%^ luthmäuftiu^ülri^

"^svayysllaaad'aL ixe dsZ^ usw. ; man kann es nicht in


Beispielen wie : L. IX 29 , f* fi'"i 'i'Ji" ju^^^u^t^p^u irf/Lä.

uihuln^ irfthututj 'itnpiu lujguji^tritu^ ^yh^xo Iv Tco 7iQ0OsvyisG&ai

avTÖv rd sldog rov rcqoacbTtov avrov ereqov ]


Eznik III, 4

'Einige meinen, daß dieser seine Essenz aus der Natur


des Feuers hat'.
Dat. mit Präposition, selten: pyu^ 'nach', z. B. Ez-
nik I, 26 (S. 108) /»'"« uijüiT ijnft iuui^'h ^nach dem, was er
sagt und ^l^"g'\jg
nut^JufUu uit^t^^uttj ^uui p-m-nj ^plir^äul^uMgU
Y^uu^n^hrnj "^QY bestimmte die Zahl der Nationen nach der
Zahl der Engel Gottes' {^ufi^ir ist Dat. Lok., pm-y Dat,
Abl.^ da hier beide im Dat. stehen) — /»^t- 'mit', nur in
bestimmten Fällen (im Sing, mit den Nomina auf -^, den
Nomina des «-Typus und den Eigennamen des «'-Typus;
sonst mit Lokativ) , z. B. Gen. XXI, 9 j^^ [uumhumj^

\iuutC^iuiiiuj npi^i-nj fiLftni^tP '^TtaiQovTa (Vorbum finitum im


Armenischen) i^iaxä ^laaaK tov vlov savTfjg',

91« Akkusativ. Als Objektkasus, z. B. J. XV, 2


"P "t e^ü^ uiutnitj^ cpsQOv yiaQTtov, Der Akk. des in-
"^f^irj

neren Objekts ist selten, z. B. Mk. IV, 40 irpSit^uj-ü irpiif^u^


^^ ecpoßrjd^r^aav (fößov iieyav" (nach dem Griechischen!);
Ruth I, 7 if^tugfilt ^ufituMUf^ujfi^ i^tun^iui_ J^/'f^/»'^ SJtOQEVOWO
ev Tfj ödcp TOV e7tLOTQ€ipai\ aber Akk. mit Präposition
^ in L. VII, 29 fp Jhfitnlrnujit jt Jhputnt p-[iL% m^nJ^iul^nL,

"^ßarcTiO&evTeo, tö ßccTcnai^La 'Iwdvvov, — Doppelter Akk,


bei ^tuiiißu/ühtP 'ich frage': L. VI, 9 ^"'cg/>3 t^t i^^^iJiTie-
i

^.^^.
78 Akkusativ.

QcoTw vixäq (das Armenische fügt /'"^^ *^etwas^ hinzu, weil


es absolut gebrauchte Zeitwörter nicht liebt; über ^-

s. unten, § 92). — Prädikativer Akk., z. B. Mk. VIII, 3


tupXuif^LtP q^ntiut 'litui-P^fiti artoXvGo) avxohq vrjGT€ig ;
Eznik
III, 13 (S. 227) y\*"'l/^^^'"'i^^'i' • • qtuJlrlßtujü 1*1*^ Juj^iljnlt

tfiuph^h^gfi'i, 'die Stoiker hielten alles für Körper'. — Akk.


bei einem nominal-verbalen Ausdruck (s. § 135) L. XX, 10
J^uMl^^t t^uj'iß ^uMjt[^, t^tiu Ol de ysüjqyol edsiqav avxov (über
^^- s. § 92).
Akk. der zeitlichen Ausdehnung L. XIII, 8 /3-«/^ ^ij-u,

äuju ,utP hruu "^Hcpsg aixöv YML rovTO TÖ erog*. Hierher n^n uML.fi
''heute''; aber Präposition und Lokativ, wenn ein Deter-
minativ hinzugefügt wird, z. B. L. XIII, 32 lujuuu^f, h^
^luMqltL Itl jl^pftfi uMunt.ft arji,ieQOv ytai avqtov %ai rfj tqlriß.
— Akk. der räumlichen Ausdehnung selten, z. B. L. II,

Akk. der Beziehung, nur in Ausdrücken wie ^«^^


MUM^ffl/üäui^ ""auf diese Weise, so' (oder q^nju uMi-pffijujli^ oder
uM-isn^^-iM^ z. B. Agathang. § 37 (S. 24) — //«^'A "-'>^^ 1^^-
llfiufiti^u u/hai.'h /[n^irglrinj ^^nobon oluem Grafou, der Likianos
hieß'. — Vielleicht adverbial genommene Adjektive, z. B.
Mt. XV, 7 fLUMfu^ig tnuiit^ui[,[^ußgiißt. '^'/^a'kwg eTtqocprjrevGev und
ytßAjv^:- besonders das Indefinitum /'V- Mk. XVI; 18 'i^ngi'^ ^^^ «^ ^uj-

".^^i
^^^
I^V ^^T^oig ßXdiprf. Daraus Adverbia wie ^i"^-
^uM.ph'i' nach Art eines Ebers' F. Byz. V, 43 (S. 261).
Akk. mit Präposition, um das Wohin oder die Be-
ziehung zu bezeichnen: 'Wohin' mit t {j-) 'in': L. 1, 23
tj.'uiug ^ tntti.'ij fii^p ''fjXd^ev slg TÖv olkov avrov] «*«- neben

JMk. XII, 13 UMn.ua obrU umml. "ütu ^nJuM^u ji ifMiMipJiuhßi.ng CCTtO'

üxeXXovaiv Ttqög avrov xivag rwv OaQioalmv] g- 'nach':


L. I, 30 u't'k g^"" elTtav avrfj .

Beziehung: /» (j-) in allerlei Wendungen, z. B. L. IX,


60 f»
^^[f ii^'i^iM 1^ "^VTTSQ VIA.WV eoTiv] Gen. XXIV, 62 pi'UMi^t^(,

J^eküb'^ b ^"1?^ ^tupuMi.y "^xccTiOKei iv Tfi yfi r'fj Ttqög Xlßa]


*

Akkusativ. 79

J. VI, 22 «/» ^"f//'


j"'jt' fiij" ^niluLit ^6 €(Tir?jxwc; niqav xrio,

S-aXdd (TT] g ; J. VI, 34 JUMill/lituJlM rf^unP utncp Jlr^ t^^MMJffü tJUMp,

"^TcdvTOTs ddg fjixXv xbv Uqxov tovtov ;


L. IX, 48 «/» 'ig

l^'^t^lff/' tiiPui'iiiidiu luiju jiuißnA fjJT og iav dk^ijtai tovto %6


Ttaidiov £7tt Tip ovo^ari fxov^] Eznik I, 28 (S. 110) ^'t^P^'u
tuitni'u ft ^snguM ih^^nt- [» iP^m p t!hp^ ^ ^^doF Name der Materie ^
a

-'^
(^h]) in ihrer Sprache klingt an den des Kotes {iXvg) an' ^,f^X
(zwei Beispiele und /» Jy^i-p) Ps. LXIII, Wjnuutuui^l^
: /» ifninL. ;

ft 'üuM "^eXtcieX STt avx6v\ Eznik III, 11 (S. 223) "tA^'t k'"vb
juM^n^Bi^m kp'^Qx war nicht sehr von Nutzen"*; Mt. VIII, 17

»It luuuMQMUL. [, iLrn^, \^,nujlruMj Vo QTjd^SV Öiä "^HodlOV (buchst.


'durch die Hand von ); F. Byz. IV, 6 (S. 93) /^ ^.^Lu^.uuu.'i,

äuup ^uMuu/üiip [s ^puMiJiujlräui^ änirti^'is '^im Zeitrauui von 15 Tagen


gelangte er an den vorgeschriebenen Ort"* (Akk. des Wohin
und Akk. der Beziehung nebeneinander) usw. und auch
f, *^nah', z. B. J. XIX, 20
tPut,-ui t^p /i ^um^um^
'^'''t t bis\
tPuji^iMi

uuisi^fi utlrtip ""syyvg ^v b TOTtog Xijg Ttölecog*. — /^t ent-


lang, auf, zu' (die Bedeutungen sind verschiedenartig),
z. B. Mt. II, 12 /ri"i- "(ji
i^iuitäüjuif^iup^ i^uußlfij ßi HXXrjg oöov
dvexcoQTjdav'] Mt. III, 17 ^^^^ "/» ^uii^lrgäuj ''ev w sdööxrjaa]

if'f'^ ib^^tdb ^i ^v ^^ "^YQV ^^^V '^^^^^ Ttoiovoiv, iv X(b


^TiQM TL yhrjtaif usw. — n"'" 'hinüber, nach', z. B. Eznik
III, 10 219) n'"" ^['f/f'i' '"'i'tc "tb'^t ^ 'jenseits der Erde
(S.

gibt es nichts'; F. Byz. III, 5 (S. 11) a"*" "d^ "% if'i^p'' "VL
n^ lrJ7,i.uw uin. ^f/tTh f,i_p ^'nach dioscr einzigen Nacht kam er
nicht mehr neben seine Frau' usw. — «/«- 'neben', z. B.
L. XV, 1 ^'- l^l'f'avzM syyvQovTsg
ifirpX äu,L. 'itiu fjaav de .

92. Ist
die Bedeutung eines Akk. ohne Präposition
bestimmt (mit oder ohne Artikel), so bekommt er die
Präposition ^ diese steht also immer bei den Demonstra-
;

tiven, Relativen, Personalpronominibus, Eigennamen, No-


minibus mit Artikel, z. B. ^"^ 'diesen', ^"p Velchen', ^^"
mich', i^"ijc^ 'den Vater', qX^^e'C"'^"''^ 'Abraham' usw.;
80 Lokativ.

aber ^- ist oft das einzige Zeichen der Bestimmung; man


hat im folgenden Beispiel einen Akk. mit und ohne ^:
iVlt. V III, 16 iftutnniLijIs^ tun. *ltiu t^^it-tu^iu^tii ptuatiitTit hri^ Ir'C^tul»

n-iuiuitlt nitihni- ptl. a-tuuelitti ilt <^n i ttht n.iiit pd-p It l» um n TCOOGTlV^yyiOLV

avxCo 8ai[ioviC,0[ihov(^ TtoXXovq '


y.at e^eßaXsv %a TCVEv^Kaxa
löycpy Y,at TtüvTag rovg y,aKa)g ey^ovrag Ed'eqdTtsvosv . Die
Präposition i- ist kein Merkmal des Akk., dient
aber oft dazu, den Akk. vom Nom. oder vom Lok.
zu unterscheiden, z. B. Eznik I, 15 (S. 60) jnpJ^unP
n.nt-uuin aifiuin äa/hiBtnn.hut^ tri- uni^ aulrunt-n /"-/'? ^'~ HP^' l'^'IP ^'-

h^uMn-uij Tochtor ihro Mutter


ii^kp^ hä. irrißujjp ^/r/^p«/y^ als dlo
beschimpfte, und die Schwiegertochter ihre Schwieger-
mutter, und die Frau ihren Mann, und der Diener seinen
Herrn, und der Bruder seinen Bruder\
Nach ^«'^ ^^als"* und ['ppl^M. Vie"*, auch manchmal mit
npuik" Vie', Akk. mit ^: J. XIII, 16 "^ h ^wn-^y Jhh^
^ui'is iguil^p ftt-ft ovK 8GTLV öovXog iJ,€i^(ov Tov yiVQiov aixov]
Mt. VI, 16 «^ ib'^'t^ fipplri^ i^l^lrqh^tuunpu'ü uiptnJlfiu^^ OVY. 8(78-

ad^s cbg ol vTtoxQLTal a'/.v&QiOTtoC] Mt. VI, 29 «^ |)«r^««/7»*^

. . . t^i^hguMu [ipplri. t^Jln l>


'lingu/ül^ ^OVÖS ^alüfJ^CÜV . . . 7t8Qi8-

ÖS« Lokativ. Mit verschiedenen Präpositionen^


um das ^'VS^o'* zu bezeichnen. Häufig mit [> {j-) 'in^, z. B.
F. Byz. IV, 6 (S. 93) j"ij'"^ ^inny^ "t t"^'"'''h[' n^ 2j"^v * • • ^^
"^ "^auf dieser Insel fand sich weder Wasser
• . . .

noch . . .'; Mt. XX, 26 «^ n.jis^h' hh t li^pn^-^r tlf^it ^ov%


oÜTcog sarai 8v v^lv" ] Eccl. XI, 9 n^pt«^ ^Lp hpfBimuutupip f»

Jh/ijl^nLp^lrtuh ^iiätP 8vq)Qaivov, V8dvi(jyi€, iv vsiÖTrjTi Gov"]


Mt. XXI, 5 ^Irh^lruMi^ j42_ ^'- b j""-"''^"'lif' tz!}] ''8TCiß8ßrjyid)g

87tl ovov 7,al 8711 itoAov VTcdQvyiov . Er bezeichnet auch


manchmal den Ort, wo etwas hingelegt wird, um
dort zu bleiben, z. B. L. XIV, 10 ^vP^tlbc p^v^lfr
[i jlrtnfi'ü inlrqLj,2_ "^ rcoq8vd'8ig ävd7t8G8 8lg xbv 8a%a%ov zö-
7tov\ und den Zeitraum, den eine Handlung ausfüllt:
Ablativ. 81

Eznik III, 1 (S. 199) ^«#«#«^i^ [> 'unj% u^h^it . . ^ m««^^»^


*sie kommt an denselben Ort ... in einem Jahre . . .^

Der Infinitiv steht oft im Lokativ mit ^ (j-), z. B. Mt.


XX , 29 jh-^uülr^j %ntjiu ^|^/»^^"^* i^tugltlt ij^lsui %nfiua

tt-niinilnuftii^^ pun^nuPg iy^TtOQSVOlXSVWV ai)T(X)V &7td IsQLxcb


'^Kolovd'rjaav avrw o%koq TtoXv^] Mt. XIII, 4 f» i'trftJh/ijir/ii,
ftupnuiT ""iv TW GTteiQBiv avxov Man findet auch den . —
Lokativ mit «"^ ^^neben"*, z. B. Gen. XVIII, 1 'I'humI^, ,un.
i^nLpu ''eyiad^rjTO ejti Tfjg d^vqaQ] Gen. XIX, 1 'üuml^fi uMt^

,l.[,u/ü "^eyid&TiTO jtaqä rfjv tcvXtiv \


mit i^i ^'mit'* (auch
mit Dat., vgl. § 89), z. B. L. I, 19 ^«/^«i^^ /^^ ^h^
XaXfjOai TCQÖq Gs^] L. I, 22 [utuuulri^ ^^/^ %nuuM Xalrfiai
avToXq —
mit i- (selten), z. B. Elise III, S. 54 (Ausg.
Venedig 1838) q^ins/ült ^äu^liu/ükri^ ^'auf den Boden werfen'
— mit ^'"" '^nach^, z. B. Ps. LXI, 13 ^uMumL^gtu'ulTu fa^ptu^

^iuL^Lfi jMuuw ij^nphru ftLji aTtodcüGSLg enaOTco Y^axä xh eqya


CCVTOV l X S. 011, 13 "> num uuütu Lplflin L.ß- h la/lt dtrnnijP <^uitnnia

Jt^l ovde %a%a rag ävopilaq fj(,i(Xiv ävxartidcj'/.sv fiiuv"

94, Der Ablativ bezeichnet das *'Woher\ Man


findet ihn ohne Präposition nur in einer Wendung:
Wenn ein einsilbiges Substantiv wiederholt wird, ^i-
im Akk. mit ^ (j-), z. B. Ezech. IV, 10 <f^u.Jk [. j^u^J^

""oLTcb y.aiQOv ewg yiaiQOv] F. Byz. j""^ jedes III, 6 «/'/' *^

Jahr'; L. X, 7 «««^^i^ ^ u^ni^j ""i^ ohiag dg oiyiiav] Ps. CVI, 31

""Lt^ J""Lt ^^iQ ysvsav Kai yEveav umgekehrt Elise II, \

S. 42 (Ven.) ilJi'is^lrL [w %uMi^uMuuMfit^i:; 'ütuciuuujpii. bis zum


neuen Jahre\(buchst. 'bis von Neujahr zu Neujahr"*); aber
auch mit zwei [> Mt. XXIII, 34 ^ ^luqäugi^ [, ^usquMg ""diTtb
TTolecog elg tcoXiv ,
/
Die Formen [>'ü^i/i'^ ^trnk% usw. von Personalpro-
nominibus, welche ^'selbst'* ausdrücken (s. § 75), zeigen
besondere Arten von Ablativen ohne Präposition, z. B.
J. XIX, 6 M*/«-^^
tlr^" b ^^1l ^^ ^Irt^'ü ^iMjltl;^ ft [uiu^
""laßsTs aizol vf^ieTg 7,al avavQwaaTs^ Elise III, S. 50 (Ven.)
]

Meillet, Altarmenische Grammatik. 6


82 Ablativ.

hu fi'ii^l^'iß ui^uii^^ uilru[t ich habe es selbst mit meinen


Augen gesehen"*; was -h'i' betrifft, vgl. § 65 über Adverbia
wie iiJiitnt^,

(^ Der Abi. wird am gewöhnlichsten mit der Präposi-


tion /> {j-) gebraucht, z. B. L. XXIII, 26 nf, i^,ujf, ju^'i^ij-k

'^SQXÖj-ievov äjt ayqov ] L. I, 2 ^ //^^/«t/i^ ''aiv ägxfjg']


Mt. V, 30 ^w" ^^f« iri. i^mIiLum [t ^li% "^eKxoxpov avxrjv xal
ßaXs &7Td oov] Mk. XII, 34 if^u ^Ln^f, ju.j^^u.jn^p^iAsh'i'

Yj>"^"^^'U oi [iav^qbv sl aitö rrjg ßaoiXslag xov d^sov]


Mt. III, 6 dl^puihrfiri, [, 'iiiPuM'ijii ""sßaTtTit^ovTO V7t avTOv (als

Regim eines Passivs). — Oft partitiv: L. V, 12 /r «^' ^


^läj^ruß^iiiifit '^Ev jxia tCov Ttolsojv Lev. XX, 3 i^^ /» ulrpiTufijli


;

[m.^Jk [iilMufitl^i t;ov a7t€Q{j.aTog avrov edcoKev iÜQyovTi .

%4^'tC, Mehrere Zeitwörter erheischen den Abi. mit ^ (j-), z. B.


L. IX, 45 hc hruth^i^lruBi^ ^tigu/i^i; ''fjv 7i:ccQayieytalvfxiJ,€vov
[n,

arc avxojv (*^es war ihnen verborgen') L. VI, 30 "/» [u^ipk t ;

^h^' Tiäg alröv os Mk. VI, 20 ^nt-lrutf^ ^ %j\s/iei; ^tui^uL^tP p%^


;

'^ä'/.ovaag avTOv TColXa usw. Der Abi. steht als Objekt bei —
Zeitwörtern, welche Wfhören, fürchten' bedeuten, z. B.:
Ex. XXXIV, 33 ij-isjq-ujplrujg /> [u um 1.11^11y iMi'ituiji %aTe7tavG8v
%ak(j}v Mk. XI, 18 hpliü^li'u /f %j}it'i,i^ '^eq)oßovvro aixov
\
\

Lev. XX, 23 ^i-iitpihijuy Lu f>


'intßu/it!^ '^ißösXv^df.irjv avrovg]
Sap. VIII, 15 n^pulrugtr% L. XII, 4
'^
jft'hh'r* (poßTj&rjoovTal [.is']

^, 1/ KSA. mit einem Adjektiv I Thess. II, 17 npp tfLuMgu^g [,

^ ^
'

aI^'i,^ ""oTtq^cpavia&evTeg äcp" viuüv\ — Abi. mit /» {j-) in der


Bedeutung S^om Gesichtspunkt aus, von^ II Reg. IX, 13

^""Z_
j^(^^ngBti%g "'"1*3 xo)Xdg diJ.cpoT€QOig ToXg nooiv ; F.
ByZ. III, 5 (S. 11) llUMul^uih^t^jt [, u,lrujtr'iß[/ü qinji Ltnhra *^er VOr-
mutete nach dem Traum, den er gehabt hatte""; mit «"^ ^
um die Ursache anzudeuten: Mt. XIII, 6 '"" f^ tt"j'^ ^f"~P"j

C^i Abi. mit Y- m Betreff von, über', Mk. XV, 4


z. B.:
^iiu%f läsjpiuituwu/iiir'ii igk't' '^jtooa aov y.arrjyoQOvüiv') L. XVI, 1
Instrumental. ,
83
^:

f. (h/y^ mMJk ^/Vt^


^f^t. t^ttiPtMM'iiii uidpiuiiuiu/üiiLp [tt^i ovzog SisßXrjS'rf. — Mk.
VII, 33 liuiiiuu ylrt^nLi;^ 'i/npiu jjipaTO TTJg ylwGaifjg airov^ ]

Esther VIII, 7 ^^z'« Ij^iu/uh^^l» ^ifiusjis,/^ ''airdv eKQef^taaa eni


^vXüv — mit i^'i- 'zur Seite von': Mt. XXII, 44 ^^"*//

i^jif. tMj^ifk (nß/k '^Kad'Ov £/ öe^iwv (xov" — mit «"«-, z. B.


Gen. XXV, 32 «"^ /»^ ^%va tT — mit^'**« in Wendungen .

wie II Petr. II, 8 ""^/» ^""» ujl^^,^ ''ij^eQav i^ fii.ieqag] Eznik


IV, 1246)(S. #
nach dem andern'.
n"'" äftn^h 'einer
95. Instrumental. Der Instr. ohne Präposition
bezeichnet das Werkzeug, das Mittel, die Art und Weise
in vielerlei Wendungen, z. B. J. XIV, 6 n^ «^ ^my #*#«.
^uMjf,^ Irp^tr «^ l/i,trt. ""ovöslg EQ^eTai TVQÖg töv itax^qa^ et fxij

6i if^iOV ;
Mt. XIII, 3 ^«/«.«^-^ ü^t ^"'"^ piutj^nuru lun-iul^un,^

^iXdXrjaev avToTg itohXa iv TtaQaßoXalg ]


Mt. XXVIII, 8

"^ansl&ovoai . . . aTid rov livrjiisiov /Äsrä cpößov yial xaqäg


(,LeydXrig] Mt. XIV, 24 ^/«tc?y Jhl[übuMi^ kp ^ gujin«^[~u ptuqHLsT
uMui^utpliutMML^ %^ Ttkoiov öxadiovg nolXovg &Tcb rfjg yfjg

artEiyßv\ Mt. XIV, 11 pl^c""- ti""^!" '''"P"' "{'"»^^f^ fjvexd^rj

fj KS(palr] ccvTOv sixi TtivayLi] Eznik I, 25 (S. 102) ^«^^^^


p-n^ij^ l^iu'ü ^'sie stehen in derselben Zahl'; L. IV, 39 ^tigu/is^

fjv avvsxojj.6vrj tcvql tw ^syaXw] Num. VII, 26 ih ^'i^lintf^

"^TtXriQrj &viiiaaaTog (oft so mit ib Voll', z^*«-/. 'f üUen') ; J. XII,


1 m^^uni-u Jtra lULiiLna. itun-iup ^pu/ü aaiumltl/li trl/lt h ^-^irjp- tuli um

b 'Irjaovg Ttqö e^ '^[.isqcüv rov üdaxcc ^Id^ev slg Brjd'avlav^.


— Der Instrumental wird ziemlich häufig prädikativ ge-
braucht, Z. B. Gren. XXXIV, 21 nj^huMpU lujls (uuj,iäu,^L.pir,uJp
Irü i^iij_ Jlrtji^ ol avd^QÜ)7tOl OtvOi SLQTJViKOt slOtV f.iSd'' fjlXWv']

Agath. § 60 (S. 34) »^p l^irut'iß^u ^'li jnt^uiu^tutnni.p-h^utjp

'unser Leben ist nicht in Ve^zwe^un^ (gefallen)'; L. IV, w#l.#'U^


32 [iifuuiüni-p-hruiJp kp pvuifti 'ünpuß SV e^ovoia 'hv ö Xöyog
ai)Tov] Eznik IV, 8 (S. 265) iihpmtufyus'iiiui-^ ujuIAm hIuum^
hu iiiFuj^ Itl. n^ ^2!^"^*""^^^^""^^ sie sagen, daß Kreuz und
6*
84 Wortstellung.

Tod, Bild nicht Wahrheit seien\ — Eine besondere


Wendung mit t""t 'Maß' findet sich z. B. in Mk. XII, 44

"'ük t'ul"- t!"'t ik^"»^'" Z'^/» ^^eßaXev bXov xov ßiov aiTfjq.
Die soziative Bedeutung ist meistens durch nach-
gesetztes ^u/tju^irpl gekennzeichnet, z. B. J. VI, 3 w'^'j-

'&rjTa)v avTOv, Die soziative Bedeutung ohne ^u/ü,j.ir[t3.

findet sich nur, wenn der Sinn ohnehin klar ist, z. B.


Mk. III, 7 m^fiunLu tu^tul^lrpuiäUL^ fiLpnif^ 't'""d ^ IfjOOVg
^erä TMv iia&TjTwv airov ävs%o)Qrjae ]
Act. ap. XVIII, 8

ahv oX(p raj olxo) airov'', und besonders in der Militär-


spräche, z. B. F. Bjz. V, 37 (S. 248) uu^uipiuuitnn'ü ^luutuuigp

fti-pnäf^ i^ij^uMi^ *^der Feldherr kam mit seiner Truppe an\


Instr. mit Präpositionen: «*«- "^neben^, z. B. Mt. XIII, 2
liutjft utn. h^nälh^titrppü '^ ejtl xöv alytokov eloTrjiiiei (aber da-
neben mit Lok. Mt. XIII, 1 'buut^p lun^ h^mlhiibrp'ü "^sxdS^rjTO

Tcaqa %^v &akaöGav) i^i Wter', — z. B. Mt. VIII, 8


hp-tr fAij^ juiftl^uML, [tJhi/^ Jlngtru %ya f.iOV VTTÖ TTjV GTeyrjV
eiae'k&rjg — i- 'herum, über', z. B. L. IV, 37 jumJIAmumJü
inlrqßu ini-c2^ t^tj^tui^uun-äut^ siQ Tt&vTa tÖttov TTJg jteQixcoQOv ;

Mt. XV, 2 ui'üßufüh'u tjuäuiuüii^nup-lrtuJp TtaQaßalvOVGlV TTjV

III. Gruppierung der Nomina.

96. Die Stellung der Wörter ist frei; aber


Nomina, welche zusammengehören, werden in der Regel
nebeneinander gestellt.
Der Gen. kann vor oder nach dem regierenden Sub-
stantiv stehen, ebenso das Adjektiv, z. B. Ezn. I, 12
(S. 49) uliftii/ü ^uiftlrujg *^der Anfang des Übels', aber ebenda
I, 13 (S. 51) ^usplrujg äupu^pl»^ ''dor Schöpfer des Übels"*;
I, 14 (S. 55) Jyh^ t"c^ 'ein großes Werk", aber F. Byz.
III, 4 (S. 9) (un^nilnup^ft^ Jlrh^
'^

QiiiQ gToßo Vorwirrung'


Kongruenz. 85

usw. Seltener wird Gen. oder Adjektiv von dem


ein
regierenden Substantiv getrennt, z. B. Ezn. I, 9 (S. 35)
Juiutuittj ^tuptrutg tf^uitä/üp Jujpq^
vou dou schlecKteu
uMfttuftjt^

Teilen rühmt sich der Mann der Schöpfer zu sein"*; es


liegt hier der Nachdruck auf Jiuuiä/üg ^uiplnug^ die von

"'C^'ctt getrennt sind.


97. Die Kongruenz findet nicht immer statt.
Eine Apposition kann ohne Kongruenz stehen und im
Nom. Akk. verbleiben, z. B. ^usjutuuiufü MuJuiMMp^'ü ^'das Land
Armenien"*, /» ^u,jäuuinuM% lu^b'^^c^li^ '^aus dem Land Ar-
menien"* usw. (Koriwn).
Die Kongruenzverhältnisse des attributiven Adjektivs
sind besonders verwickelt (vgl. A. Meillet, MSL., XI,
369 ff.). Steht das Adjektiv hinter dem Substantiv, dann
stimmt es mit diesem in Kasus und Numerus überein, z. B.
Mt. VII, 24 wn^ [tjhßuin'ünj "^dvÖQl cpQovliico L. XX, 9 ]

d-ujJtä/üiuf^u fUUijnLtru y^QOVOVq "lHaVOVg] L. XXI, 34 ^nt^ml^


tu^ütuup^utliufiiuMä.^ yiEQUivaiQ, ßio)riY,alg, Wird das Adjektiv
^

vorangestellt, dann bleibt es oft unflektiert; man unter-


scheidet zwei Fälle: 1. das Adjektiv ist im Nom. Akk.
sg. mehrsilbig, dann bleibt es gewöhnlich unflektiert,
z. B. J. X, 32 puMtiiiLiP t^nfth-u pLUjpfiu itolXä EQya xaXa
(^fUM^iLiT unflektiert, neben p^'cb" flektiert); L. XXI, 5

t^ltdbk ib'f^"'^^ lid'Oig yiaXoXg] Ex. VI, 6 ptuplft ptut^fiuMu


"h ßqaiiovi vipriXcp"] Agath. § 727 (S. 379) Jh^.u.Jhh^
iluipuMnu^ß iliujfii/iihiug *^von sehr großen wilden Ebern"*
{Jhh^uMJkhr unflektiert, iI^uj^iAm^ flektiert) usw. Das 2.

Adjektiv ist im Nom. Akk. einsilbig ; dann wird es im


Gen. Dat. Abi. Instr. flektiert, nicht aber im Nom. und
Akk. Lok. plur,, z. B. Mt. XXVI, 28 ^-/»-j n.[uu,f, 'Tfjq

xaivfjg diad-rixrjg] Mt. XXVII, 60 b ^'v ^Irplriiiru/üp ""iv rcp


Y.aLv(^ ixvrjiieico i^np ist Lok. sg. im "-Typus, vgl. Gen.
^"/"c/); II Kor. III, 6 'i^n(ing ^uiuM^tupuM^mg xaivfjg dia&rj%r]g
]

Mt. V, 35 Jt^^b uMft^tujf, ""xov i,isy(xXov ßaaiXecjg] aber


86 Kongruenz.

Nom. plur. J. XIX, 11 '^^^ Jt^'i^ '^j.islI^cov äixaQTia] man


merke ein Beispiel wie Eznik I, 18 (S. 73) Jh'ifnti^ (flektiert)
iri. iufibpuiuifig (unflektiert) pujftpiun-nif^mii einer sanften und
flehenden Stimme'. — Diese Regeln
werden nicht streng
durchgeführt. Ein mehrsilbiges vorgesetztes Adjektiv kann
flektiert werden, wenn der Nachdruck auf dem Adjektiv
liegt, z. B. Ps. IX, 2 ftn^tp^J^ npuilsL. fttHuf^ "^ir ^Ij] y^agdla

f.iov. Das einsilbige Adjektiv ""^"» ^falsch'' (immer vor-


ausstehend) ist unveränderlich, ebenso das nachgestellte
mehrsilbige i^p^m^if, 'königlich^
Possessiva, Relativa und Interrogativa werden im
Gen. Dat. Lok. Abi. Instr. flektiert, bekommen aber kein
Zeichen des Plurals im Nom. und Akk. Lok. plur., z. B.
Mt. XXV, 8 ujiiL^ Jhq^
jt'-lTJt ^^p^h^ ib iu^tu ^^u/iffi'iß

^
jtuvuinlffn^u Jhp doTs iiiJiiv £x Tov iXalov vf^icov, on ai
%af,i7t(xdsg rjuojv aßevvvvcai. Daraus Lok. sg. des Passivs,
neben PI. tant., z. B. Mk. X, 37 ^ i^ujn.u% ^»l.!" ly xr^ do^rj oov*,
i w j^.^ Demonstrativa werden immer flektiert; bisweilen

im Sing, neben Subst. im Plur., z. B. Eznik I, 15 (S. 59)


j[r,n iujuft äU!!h%injiMfs ^,ib utu% i^p^ h lu'itg uach allon diesen
,t
*^

Ubereinstimmungen^
0^ 98. Neben einem flektierten Zahlwort stehen immer
die Substantive im Plural, z. B. Mt. X, 29 ^/»^w.. zft-rzT^«^^^
''dvo GXQOvd^ia] Mt. XII, 40 i^^pt" *"/""" V(>£rg fnieqa^ \

Mt. XXIV, 31 ^ trvbd ^"t^^s ^>c xchv xaaa&Qwv äve/j^wv^,


— Bei einem unflektierten Zahlwort steht das Substantiv
meistens im Sing., wenn es nach-, im Plur., wenn es
voransteht, z. B. Mt. XIV, 17 «^ ^V "'^'fi'^ p"ij3 ^/^H

&QTovg Kat ovo i%&vag] aber L. XIV, 19 [in-h^u


^f^^^
Xevyrj Tthxi ]
dennoch Mt. XXV, 1 'i*J'u'i,irug[, . . . *««/,/^

l^ni^u,%tuß df^iOLcod^TjosTai , . . deyia TtaqS^evoLi^ . — Das Zahl-


wort wird manchmal selbst flektiert (vgl. § 78), z. B.
Act. ap. VII, 30 uitTuMgü ^uMiuuti^ftg STOJV T£GGao(xY,ovTa ,
Stellung des Artikels. 87

Der Zusammenhang zwischen dem regierten und


9f^.
dem regierenden Substantiv ist eng; manchmal steht das
regierte Substantiv im Kasus des regierenden, anstatt im
Gen., z. B. L. VII, 44 /? ^^^/^^ ^«r^;^ Vr^o^ f^v ywalKa
(buchst. Von der Seite des Weibes'); Sap. I, 1 JliuiJi»t^'--

p^lruijp upunftL. "^iv ärc'kÖTifjri yiaqdiag] Eznik II, 3 (S. 121) ^


iPuMpij^iiiu'iiig ^'ü.ufii^^zi.p^h'hi^ ''aus der Kunst der Menschen"*
(vgl. Hübschmann, IF. XIX, 478).
1<M>, In der Gruppe Nomen + Nomen im Gen. wird
der Artikel gewöhnlich dem regierten Substantiv ange-
hängt, außer im Falle, wo dieses ein Eigenname oder ein
Abstraktum ist, z. B. L. XXII, 52 g^iuC^^äM%iujiuuibr^u% hi.

^[t^u/iiu u,uji^ujp[iiM hl. gh^hpuh TtQÖg Tovg äQXiSQStg Kai


OTQarrjYovg tov leqov xat TtoeoßvTeqovg] L. V, 17 ilsujft^ulrg[i^'ü

Ll. uMLpft'itiutjh iiußfui^ujinkuig OaQLOaiOL Kat vo/j.odiddaxaXot^


aber L. I, 32 ^aup^nn.% ^^tui^p^f Voi^ &q6vov Javstd' , Gibt
es zwei Gen., so bekommt der zweite Gen. den Artikel:
JbiZnik I, \a (S. 47) ImiliL^ ujeutnauin^ ifiuC^auuflt iPiu p n^njls ßf
wurde zur Ursache des Todes des Mannes\
In der Gruppe Adjektiv + Substantiv wird der
Artikel dem Substantiv angehängt, z. B. II Ezdras X, 9
jltVuhpnpij^ luJulrtJifit und I Ezdras IX, 5 jiuJi,hiu%% ^^A/r-

V"("tb *^ii^ neunten Monat'; dagegen bekommt das Adjektiv


den Artikel bei Eigennamen: '/&-^'5> i| «^/,r^^^^ ''der große
Wardan\
Wenn das Demonstrativ betont und das Substantiv
nachgesetzt ist, bekommt diesesden Artikel: Mt. VIII, 13
jäui.ni_ph jujjüJli^ "^sv rfi wqq eyceivr]^] vgl. hingegen Mt.
XVIII , 1 j'",/^^ lULu^p Iv €/,£ivr] rfj ciga mit vorge-
setztem proklitischen Demonstrativ.
Der Artikel bestimmt ganze Wortgruppe. die
lOl, Die Präpositionen werden der ganzen
Wortgruppe vorangestellt; werden manchmal sie
vor einzelnen Gliedern der Gruppe wiederholt.
88 Gebrauch der Präpositionen.

und zwar regelmäßig vor dem betonten Demonstrativ, z. B.


J. IV, 20 t ijrpft'üu juMjuJlii ''iv x(^ IJQSi TovTw'j F. Byz.
III, 7 (S. 15) ^^7- i^h^i»^ Jhh^ jfiiij^
\\'"^v über den großen
Fluß, den Kur'; L. XV,
^ t'"t i"il""'C" f"^ t^i^niinuuisu,!^^
''€{)Qov TÖ TCQÖßaröv jxov To aTColMlog] Mt. V, 19 «^ /^V t*

T(ov rojv elaxiaxwv (fi20 (S. 80)


dreimal) ; Eznik I^

JWu,nnL^,^ fi
pi,^\^ Gottes Ehre"" (mit wiederholtem
if,iun.u

t wegen der Einschaltung von ^^^). Die wiederholte —


Präposition kann also das ausdrücken, was man gelegent-
lich mit *^derjenige' wiedergibt, z. B. Eznik III, 6 (S. 210)

jht" J^uipij^i^u/ü trä. jiu^uMuüng u/üi^huMi^ *^als sle lu die Weibchen


des Menschen und in diejenigen des Tiers gefallen sind"*;

F. Byz. IV, 23 (S. 144) ^w^*«^. t^m^pl/üu tPuiqj^lniiu'ürftß^ uiju[i'lt^

1^"t"'-3'' nahm das


*^er Gesetz der Mazdäer, d. h. der
Magier, an\ Man findet sogar Wendungen wie Mt. XXII,

%a %ov KaloaQog KaiaaQi ytal %a %ov &sov rat d'sw und


Mt. XVI, 23 "^ funft^fiu tiJ\tinniJ^nju'lff luji^ ijJ7uprj.!^tM/ü oi (fQO'
veTts %a rov &eov äXlä xa xojv äv&QibrcoiV] F. Byz. III, 6
(S. 14) n^ lun-gni.^ i"aL1J ^^^^ wordeu nicht (den Besitz)
eines andern nehmen'' usw. ; in solchen Fällen genügt i-,

um den Akk. anzudeuten (vgl. § 92). Solche Ausdrücke


können in den Plur. gesetzt werden, z. B. Joh. Chrysost. «/^"
Itl. ntfitääMD hu. iulrij[iti äSuii^ utjünnpL Irui i/Ira \^umtii-tuh^ aft gjün~

IjUMjuü futuuiikugiiL^ Ltl. t^jnfsfiiiuit lujtutugnt.^ Gott liat UUS


Augen, Mund und Gehör gegeben, damit wir die seinigen
(Sachen) sagen und die seinigen (Werke) machen"* (über
§ 21). Die Wiederholung der Präposition ist ein
'i^npuMj- s.

wirkungsvolles Mittel, die Wörter zu gruppieren, z. B.


Eznik III, 11 (S. 221) npu^l^u p-h ujfit^ußfiitßli Jlm-tr^tg "f^flg

J"{JI (^ ununn uuinuJAu tpnfupnpü uiutP n JußnrL.uiuli litMMiP luiliiuiilinn

"fF"d "^^Is ob die Seelen der verstorbenen Gerechten in


andere reine Körper übersiedelten, entweder in die von
Wortgruppen. 89

Menschen oder von reinen Tieren' (^ viermal wieder-


holt). Die wiederholte Präposition ist das einzige Zei-
chen der Gruppierung, z. ß. Eznik III, 9 (S. 218) "^
attOiuhlr^i np tnlrtiu^il; alinptu Itl. nf aiutPpiunhtuMi JNiemand
sieht dessen Herabgehen, noch dessen Hinaufgehen' (^-
vor 'ünjtiu weist auf das i- vor ^^'«^i^/^ und vor uaP^uMn.-
^""l hin).
Die Präposition gilt für eine ganze Wortgruppe
und wird nicht vor dem Hauptsubstantiv wiederholt, z. B.
Eznik I, 8 (S. 32) ^ 'fj^'^i;; «y*«/»^ p^n^p^l/üi^ *^aus einer ein-
fachen Natur'; I, 7 (S. 28) ^ J^u^u j^uMp^^iiuh, ^'in den Geist
der Menschen'; I, 9 (S. 34) [> itu^btu^ü ^'i^ifii' *^in die
Frage der Übel'; I, 13 (S. 52) j\^FC'"J^d^d ^'^ jVj>""C^"d
ihrin^k ''aus der Sprache der Hebräer und aus der der

Syrer' usw.
Man wiederholt die Präposition bei Adjektiven wie
irpipißbru/ij *^beide', luiiyiiUMjh '^alle', und bei einem zum Nach-
druck vorgesetzten Possessiv (nicht aber bei einem nach-
gesetzten, was der gewöhnliche Fall ist), z. B. F. Byz. III,
19 (S. 48) ^irplinulru/ü ^hry^u^pu^s 'beldo Brüder'; Mt.VI, 29 ^**.-
jyuuMfü fi iffiun.u'ü fti^finuiP ""ev TtaGTj TTj 06^7] ai)TOv] J. XIII, 6
1^.10. nftiT ijiiisiu inuu/UiMMu V^ fiov viTtrsig rovg Ttodag (dagegen
ebenda 8 imna [>J^ ohne Nachdruck). — Wiederholte Prä-
position findet sich auch nach einem Partizip, z. B. Ez-
nik I, 11 (S. 40) tit^iuinnt^ßlriui^ 'biPtu npupj^nt.tfh'ü die Ihm zu-
geteilte Bewegung' (aber Eznik I, 11 [S. 40] ^ uu,^Jh/blri,,j
ibißu unlrq^njiM ^'aus dom Ihm zugeteilten Ort') und nach

einem langen Genitiv: Eznik I, 10 (S. 38) jtuatnni.uMh^uiiu^


utnä-P^hu/iM jtuupfi'ijiul^i;; ,u'hut[i ''aus dom Muster der Verehrung

Gottes'. In diesem Punkte wird dem Schriftsteller freier


Spielraum gelassen.
lOS. Diese feinen Mittel, die Wörter zu gruppieren,
verleihen dem Satz seine Klarheit, z. B. F. Byz. III, 4 (S. 9)
90 Wortgruppen.

von beiden Familien keinen männlichen Sproß, auch nicht


einen einzigen' (das dreimal gesetzte 7- vereinigt die zusam-
menhängenden Nomina der Artikel -"^ bestimmt die Gruppe
;

lrpl^ngnu%ff uin^Jluij n^iX l^n^ifit.'i,^ Ezulk I, 6 (S. 26) [i "l/lii-p^nj


[/ü^ /tJlrgh jf^p^lrftiui^aistji^ (die Zusammengehörigkeit wird
durch die Kongruenz von [»Jkgh, /^p^hrjuuiiiußi; mit ^[n^p^nj
und durch die Wiederholung von ^ vor iii*p^!riiu,litutjh aus-
gedrückt) — Act. ap. XVI, 14 ('^^' . . .
i"C"j ""^c h'h ^F'"d
i^j./ipu/it yvvrj , . . 'fjQ ö xvQiog dirjvoi^e rrjv Kagdlav^: ^
zeigt an, daß "/"// von "^/»"» abhängt.
Die Handhabung dieser verschiedenen Mittel Kon- :

gruenz, Stellung des Artikels, Wiederholung der Präpo-


sitionen, soll immer sorgfältig berücksichtigt werden,
Z. B. Agath. § 36 (S. 24) '«"^T- /«^ tMJu^i»irgni.guj'hl^p fi ^fi^Iir

usliuip lannutnlM \\fnunniInL. Ia~iua^iui.nnfiü ^^'"S^'J ululilipu t/n

'^igcl'k ^'^"'^ Spt'"'" 'dann rettete jemand vor der feind-


lichen Schar einen von den Söhnen Xosrovs, des Königs
der Armenier, ein kleines Kind, das Trdat hieß'; fi ^fi^^k
und jnpi^t-ng bokommeu jedes einen Artikel (resp. u,%u,[,
und -'5>), sind also unabhängig voneinander; ptun^utunpf, hat
auch einen Artikel (-^^), weil es eine Apposition ist.
lOS« Eine Wortgruppe kann mit einem Artikel ver-
sehen werden und dann deiktischen Wert erhalten; oder
ohne Artikel, aber im Akk. mit i- stehen (s. § 92), und dann
einfach bestimmt sein. Es gibt also im Akk. drei Stufen:
Bestimmtheit mit deiktischem Wert, z. B. Gen. XXII, 6
'""-
IV/""""^ »liltiujin nfg^^uf^ftijß'ij "^eXaßsv l^ßQaäjA. xä ^vXa
rfjg öXoyiaQTtcbai^cog' Bestimmtheit ohne deiktischen Wert
]

(Akk. mit ^) Unbestimmtheit, z. B. Gen. XXII, 3 '"'«-


;

pItrL. pi-P h'nlinL.u Crturutu lu Itl. a\t.uuj^iuu nnnnp ["-Pf *»'- 'y*'-

uvu*n.lriMjg i{wiujtn jati^iulil^i^ TtaQs'kaßsv ös f.isd'^ savTOv övo


Ttalöaq (unbestimmt) -/.al "laaäx zdv vldv airov (einfach
bestimmt), Y,al oy^iaag ^vXa eig blonaQTtwaiv . .
."*;
ebenso
Gen. V, 3 l'lihrtuß |^/jL«i/t/' luiPti Irpl^lrpfiLp iru Irplrunuli £^71Cf£V
Verbalformen. 91

^Adcc(.i diayiooia %al rQidyiovra errf (unbestimmt), aber Ex.

if.'üäuugl^ uinuMu, 3.p[i ^£^ exifj (bestimmt) dovXevasi öol '


reo ds

eßdo^co eT€i änelevaerai eXev&eqog dioqeav, — Die Unbe-


stimmtheit kann näher bezeichnet werden: durch nach-
gesetztes '^, um etwas auszusondern (§ 77), oder durch
die Indefinita "^ 'irgendein' (§ 70), n^ (in gewissen
Sätzen) und ^V (s. § 69). Bedenkt man, daß der Artikel
dreiartig (-'/, -tt -^) man, wie viel Schat-
ist, so sieht
tierungen eine Wortgruppe aufzuweisen vermag. Auch
dies muß man immer genau berücksichtigen.

Kapitel V. Verbalformen

Erster Teil; Flexion der Zeitwörter.

AllgeMeines.

104. Es gibt zwei Numeri: Singular und Plu-


ral; drei Personen; zwei Aktionsarten: Präsens
und Aorist.
Der Präsensstamm umfaßt: Indikativ Präsens
und Indikativ Imperfekt, Imperativ, Konjunktiv
und einen Infinitiv (mit daraus abgeleiteten Adjektiven).
Der Aoriststamm umfaßt: Indikativ, Impera-
tiv, Konjunktiv und ein Partizip.
Es gibt also von jedem Stamm drei Modi: Indi-
kativ, Imperativ und Konjunktiv und außerdem —
einen Infinitiv (vom Präsensstamm) und ein Partizip
(vom Aoristst., aber gewissermaßen davon unabhängig).
Aktivum und Passivum werden nur zum Teil
unterschieden.
92 Präsensformen.

I. Eigentliche Flexion.

105. Präsensformen.
a) Präsens Indikativ.
Es eine Flexionsart. Die Endungen werden
gibt nur
den auslautenden Vokalen -^-, -^-, -*«-, -/'^- der Verbal-
stämme und dem -«- des Zeitwortes t""^ ^^^ existiere'
angefügt und nehmen zum Teil verschiedene Formen an,
je nach dem vorangehenden Vokal (s. § 27, E). Beispiele:
ufiplrir ""ich liebe"", uftpf^J" ''ich werde geliebt', /'««^ *^ich

weine', ^^'1^^*^ '^ich gieße':

Sing. 1. upplrü u^pjttP jitiip ^IrnnuT a-niP

2. uftphru "tcb" ItUU ^hqnuu \.t""'\


<^lrnnL.
3. "h^ "bvt ii"j t"J
.ßi- Plur. uPplriTg [uiiTg ^krqnuJlg
1. "ht'^^ E^"*^]
'V 2. ^bc^-^ "bct^ L"V^ '
^^1S^^^ \.t"j^.
3. ujdplrlt
"bcl^ /u/ü ^IrqttLÜ a.nü

Das Zeitwort ^#"A" ist fast nur in der dritten Person


gebräuchlich.
b) Imperfekt.

Die Stämme auf -ir- und -/'- haben hier ein und
dieselbe Form, z. B. »»bp^b *^ich liebte' und *^ich wurde
geliebt', gegenüber nbü^"^ ^nd u[,pb'^^

Sing. 1. ufiphfi L"üb


2. ufipirfip ^lrrjnä.[,p
L"i)bü
3. ufipkp L"iJP

Phir. 1. uppiriuo U"J"ig <^hrnnL.iup

2. "be^b^ U"jb^ C^Lfj^ub^

3. ubpii^b"^ <^lTnni-plt u^niplt


ii"jF''

Die 3. Pers. sg. zählt eine Silbe weniger als die


übrigen.
Es gibt, nachklassisch, eine 3. Pers. sg. des Passi-
vums auf -^'-/»: ubcb'^P
"^^^ wurde geliebt'.
Präsensformen. 93

c) Imperativ.

Das Imperativ des Präsens ist immer prohibitiv und


wird von «^ begleitet: J^ '»[»ittrii *^liebe nicht"*:

Sin^. 2. "P unntrn uji u^n^n Jjx /"'/» Jf* ^trnni-n

Die 2. Pers. pl. ist der 2. Pers. pl. des Indikativ-


Präsens gleich, z. B. «^ "[»c^^ *^liebet nicht"* usw.

d) Konjunktiv.
Sing. 1. uft^ftßlnr uftpftßfiir luijghtP ^Irqnugni-tr

Die Flexion ist mit der des Präsens Indik. identisch,


also B. "teba^'^i "tübd^"y "tvba^ usw. Das Zeitwort
z. ^/j/

hat t"^3h ""es existiere"* (aus \njg[;^). In der 2. Pers. pl.

manchmal -^fA^, B. «^-^^^A^ 'daß ihr esset^, n'^^HJ'^


z.

'daß ihr trinket""; man findet auch öfter mit passivischer


Geltung Formen wie 2. Pers. sg. "tübt^ü 'sei geliebt"*,

"bvb2ß-^ 'seid geliebt\

e) Infinitiv.

Der Infinitiv wird durch -/^ charakterisiert; er flek-


tiert ganz nach dem "-Typus, also Nom. Akk. Lok. "bc^L
^lieben^, Gen. Dat. Abi. "bc^LV^ Instr. "bp^L^'L Ebenso iyi

Veinen"*, u^isy^ /«v/'^und ^i^i^^l 'gießen^, ^^qipj, ^tr'ur'lj —


Die -tr- und die -^-Stämme haben ein und dieselbe In-
finitivform, also z. B. "bc^L "^lieben"* und 'geliebt werden"*
gegenüber uf^plnr und "^z»^*/?

Es werden daraus abgeleitet: 1. Ein Partizip auf


-ng^ das andeutet, was geschehen soll, z. B.
"bc^irs 'lieben
sollend"* und 'geliebt werden sollend^; "bc^li'd ^ "^^^ soll

lieben, er soll geliebt werden^ 2. Ein Partizip auf -^, —


mit adjektivischem Charakter, z. B. ^bv^ib (Gen. Dat.
Abi. plur. ^bv^L^^'d) 'lieblich' (s. § 36, 1); Eznik III, 13
(S. 227) hrfthuhij, tM^^iup^u 'die (hiesige) sichtbare Welt"*
(gegenüber k^ptn-^iP 'ich erscheine"", IrplrJri^ 'erscheinen"*);
L. V, 38 f;b'''b ^'T b "'bh" '^"V" uMfti^iu'uhr^^ i; olvov veov sig
94 Asristformen.

äay,ovg veovg ßXrjreov (von werde geworfen"*,


lupl^u/iM/iiP *^ich

iupipu%iri^ *^
geworfen werden', gegenüber ujpi^iu'ülrtr 'ich
werfe^. Vgl. § 131.

106. Aoristforineii.

a) Indikativ.

^- Es gibt nur zwei Flexionsarten, eine aktive (1. Pers.


auf -^), B. "tü^sb ich liebte^ und eine medio-passive
z.

(1. Pers. auf -'^), z. B. "bc^d'"J ^^^ wurde geliebt\

Sing. 1. "bc^db "bp^d'"j


2. u'pplrglrp uppa-niup

3. upnh-iun ujsphniuL.

Plur. 1. "bp^d'"-P "ftplrgiu^

2. "bü^d^^ oder "bc^äb^ uffplrguMj^

3. "bp^db'^' uppirauiü

Die 3. Pers. sg. Aktiv hat eine Silbe weniger als die
übrigen, wie im Imperfekt. —
Würde infolgedessen diese
3. Pers. einsilbig sein und lautet das Zeitwort konsonan-

tisch an, dann erhält die Form das Augment ^-, z. B.


pbrpl, ''ich trug', plrpbp ''du trugst', 3. P. sg. t^plrp ""er trug';

ll"db *^ich weinte', 3. P. sg. ^/"'^; aber «^^^ 'ich führte', 3. P.


sg. '«^ {hu^h^ ist nachklassisch). Über das Augment bei an-
deren Personen, z. B. ^«»//^ 'ich gab', s. § 117. Wo das
Augment fehlt, z. B. neben
«Z^'^*« 'er ging ein' triTm-ui^

scheint ein Fehler vorzuliegen, außer in einigen bestimmten


Fällen (s. § 132); das Augment steht regelmäßig in dem
^
beschriebenen Fall in den alten Evangelienhandschriften.
^^^'^
^ Es gibt Beispiele einer 2. Pers. pl. des medio-passi-
i %V\ \f^^ Typus auf -ußpnc^^ z. B. liu,tlhguspnu^ '^ihr wolltet',
L. XIII, 34; J. V, 35 gegenüber linuJhgiuj 'ich wollte'.
4^' Einige Zeitwörter haben einen Aorist auf -^"(/, der
ganz wie u[,pirgiuj flektiert wird, z. B.^"*^/^'«/ 'ich kannte'.
Aoristformen. 95

tfi^u^lrtuj 'ich floh"* usw.; es gibt dann manchmal eine


2. Pers. pl. auf -l^c"*^^ (^^s *-^-«//»//^^j, z. B. h^uAsbrpnt.^ *^ihr

kanntet^ (Gal. IV, 9).

b) Konjunktiv •

Aktiv Medio-Passiv
Sing. 1. . .
"bv^dbd "br^3"a&
2. . .
uppiriiatru tipplriinpu

3.. . ufiplrnrjlg "bv^"db

Plur. 1. . . uftphriigni^^

2. . .
^*bv^"2Ps ufsphii2j\g

3. . .
upph'uohru iipptrunplt

Die 1. Pers. sg. ist die der 1. Pers. sg. Aor. Indik.
+^;
die übrigen sind mit einer Endung versehen; sie ver-
lieren deshalb das b (s. § 26) und haben, wenn der Aorist-
stamm auf -g- § 27, B), außer in
auslautet, " anstatt^ (s.

einsilbigen Stämmen, z. B. i'^gbu daß ich weine, ich werde


weinen^, 2. Pers. sg. iiugglrw^ ebenso bleibt ^ in u^hrfttj 'daß
ich führe"*, mh^gli^u usw.
Die 1. und haben im Aktiv und im
die 2. Pers. pl.
Medio-Passiv ein und dieselbe Form.
Die Aoriste auf -^"^ flektieren im Konjunktiv ak-
tivisch, z. B. von 'b'"b'^"Ui Konjunkt. tl^iulukriujg 'daß ich h y*^^

fliehe, ich werde fliehen"", 2. Pers. ^lufufiglru {-f,-^ aus-^^-;

s. § 27, E). -T- Die Konjunktive einiger Aoriste, welche me-

dio-passive Form mit aktiver Bedeutung haben, werden


zum Teil aktiv flektiert, z. B. ^*"ij"j 'ich hatte"": Konj.
k'"L'"J3^ 2. Pers. iiuijßlm und iiuMiß[,u'^ h^iuj 'ich gebar\ Konj.
^'^"üßi
^'''3^" und h^'g[sii'^ pitp^lrpgiuß 'ich las', Konj. i^iß^lrp-

pi^p^ispgiß[iii] uiiupug ich führte^ Konj.


3'"Jd) i^'P^^Cdd^" ui^d
miupiujg^ inuaptjlru USW.
96 Aoristformen.

c) Imperativ.

Der Imperativ des Aorists ist nicht prohibitiv.


Aktiv Medio-Passiv
Sing. 2. . . ujtnhriu uhnbriua

Der Endkonsonant der mehrsilbigen Stämme fehlt


in der 2. Pers. sg. Aktiv, z. B. »[tpirtu '^liebe^, von "h^s/'i
3. Pers. sg. uf>[ibuäg
;
p^,upn Verbirg"*, von p^iugn,.g[, *^ich ver-
barg"", 3. Pers. sg. p^ujgnjg (die 2. Pers. pl. Imper. Akt. ist
p-uj^nugk^ j
äuuuM ^sago"*, von tuuuMßf, ich sagte"*, 3. Pers. sg.
iuuuMß usw. Ist der Stamm einsilbig, dann bleibt der End-
konsonant auch im Imper. akt. : ^'«^^ 'ich stand"*, 3. Pers.
l^tfäug: ^utg ^stehe"*; ^"/*"^ '^ich schnitt^, It^umui: ^«#1« schneide"*

usw. die medio-passive Form geht dann auf -/»p aus ; z. B.


^iuinuy ''ich wurde geschnitten"*: ^«/«»^^ *"sei geschnitten\
Der Imper. der Aoriste auf -««^«^ bildet seine 2. Pers.

sg. auf -«', z. B. i^nt.p^ußgiaj ich eiltet tf>nt.p^iu eile^; [ii^ujgiaj

^ich badete mich"*: //'«-«« ""vlipai (J. IX, 7) usw. Der Im-
perativ 2. Pers. sg. Akt. der Aoriste auf -iru^j lautet auf

-bc aus, z. B. i^uM[ukiuj\ i^m^y^^ 'fliehe^ (2. Pers. pl. t^us^tr-

d) Partizip.

Das Partizip wird durch Anfügung von -^wi (Gen.


Dat. Abi. -^t"j) ^^ den Aoriststamm gebildet, also z. B.
^iMiMMtfi \ch. schnitt"*: ^'i/i«^«/^ *^z er schnitten"*; ('«'^^ *"ich stand':
f^iäigkußi ""gestanden^; jm-amgug "^ich hoffte"*: jm-uusg^uji^ ^'ge-

hofft"*; uMuuMßl, ""ich sagte"*: ujuiughuMi^ *^gesagt"* usw.


Die Zeitwörter, deren Präsens auf -i^J^ oder -["P und
deren Aorist auf -^^^ (3. Pers. sg. -^«'^), -^d^i) auslautet,
haben meistens im Partizip nicht das -s~ d^s Aorists,
z. B. iu[i3.uji^irtr *^ich schicke^, Aor. tupluMiihgi, (3. Pers. wp-

läu^lriugy, iupXiulfkiui^ USW. Mau findot jedoch das -g- in


manchen Fällen, besonders in Zeitwörtern auf -j^^
Verbalstämme. 97

Ifn^lnP 'ich rufe', k"t^3l' ^"&"'d) k"&d^"'L gerufen';


• »uquß^inr

ich bete', iuritu^lrgli [uirjus^iuif^^X uiqtu^glriui^ gebetet lul^h^tP


J

*ich wachse', t^i^lrgf, {iu^Liug^ \ ui^hrgtr^ui^ *^gewachseii'; 't^'i^lf^iP

'ich schlafe', (^/>/^^-'x/j) : 'h'i>llrgtruji^ 'geschlafen'; "^^jf"^


'^''^l^sf'

'ich blicke an', ^uij&^uy: ^u^jirghu^i^ (ebenso 'tsuMjf^j^ \q\x blicke


an'); und einige andere: k""^"^ *^ich will', (iu,Jhgujj\ l^u,^

Mlhg&iui^ 'gewollt'; ofiphiP '^ich liebe', u^ptriff,: uftplrglnui^'^^Q-.

liebt' usw. Man hat einigemal -^«'/_ und -irghrtui^ neben-


einander, z. B. [uiut-uliiP ich spreche', [uiuuulrguij\ [uiuuulruMi^ '^ge-

sprochen' und [utui^ulrijlruMi^ Verlobt' ; iujplnr ""ich verbrenne',

"iic^db •
'"jp^'"L ^^<i "{jc^ä^'"L verbrannt' ;
liußph^hiT *^ich

meine', ii'uph^irgf, :
^uß[ih^ir,u]_ und iiußph^&gi^iui^ 'gemeint' usw.
Die Zeitwörter, deren Aorist auf -^'"j auslautet, haben
kein Partizip; man gebraucht dann das Partizip des ent-
sprechenden Faktitivs (s. § 29^ B), z. B. i^*«^#»*LJi^/«^ dient
als Aorist von ^/«^^^I^ ''ich fliehe', Aor. '^tu^inuj,

II. Die Stämme.

107. Die Präsensbildungen gehen (nach der 1. Pers.


sg. genannt) auf folgende Laute aus
-^-A' oder -«'^^«/^ (selten -'^'i^'/^);

-A*^ oder —V'/' oder -^K -^^^^«/] ^p J^ ^JA^r^-^


-uMiP oder -ufüuMtT (selten -^uaP^
;

-nutP oder -^iii-iP,

Es gibt nur zwei Aoristtypen den schwachen Typus :

auf -^/^, -gi^j und den Wurzelaorist auf -^, -'«/ (manch-
mal -Irusj^ Vgl. § 106).
Ein Zeitwort ist bestimmt, wenn man dessen Prä-
sens und Aorist kennt.
108. Einem Präsens auf -l^J^ entspricht ein Aorist
auf -trgb (3. Pers. -iruig) und einem Präsens auf -/«/" ein

Aorist auf -f^g"^^ z. B. »f^nphrtr^r 'ich mache', f^nph^h^gp : ij^nfi-

Meillet, Altarmenische Grammatik. 7


98 Verbalstämme.

h^fiJ" werde gemacht^, t"V^^d"iJ <iör Typus -^i/J -^d"iJ


^ich ]

dient als Passiv des Typus -irdT^ -f^ab- Es gibt Zeitwörter


auf -^«^ welche kein Passiv haben, z. B. iuJlu^hiT ''ich
schäme mich"*, usTus^gl,'^ und es gibt Zeitwörter auf -^«/^
-%"l/j denen kein Typus auf -I^J' entspricht, die also
Deponentia sind, z.B. i^r^^*/^ 'ich erscheine"*, Irplruhrguy^
^usä.us'ültir 'ich glaube', ^uML.u/bhgtuj usw.
Ein Wurzelaorist existiert nur in ftlrplnr 'ich trage"",

AoY. pir[>[i (3. Pers. sg. ^f^r)j Pass. f^^r/"^, p^c^j] "'^^'^
'^ich führe"", Aor. «'^^, Pass. «/^^i/^ ujhnuj'^ ^u/uinr 'ich ziehe',
Aor. ^"'^^, Pass. ^u/ü^J] ^'"'^"u] und in einem Deponens:
^uisifiiP 'ich sitze', Aor. 't'umujj.

Ein Aorist auf -«'^^ erscheint in: ujulnr 'ich sage',


uMuiugfi ;
i^[iänirtP ich Weiß', tb'""'db ;
fcuplrtP ich kann',
llutjMuigft j
Jlufip-hir ich kann , '^cP'"'gb-
109. Einem (nicht denominativen) Präsens auf -ut'ülsJ"^

-u/üfitP entsprechen Aoriste auf -^, resp. -««/; dem Typus


auf -^«/, Aor. -^, dient als Passiv der Typus auf -pJ] Aor. -'^
es gibt also Deponentia. Produktiv ist nur der Faktitiv-
typus, z. B. nL^n^gu/btriP 'ich lehro', Aor. nt.uni.gl, (3. Pers.
sg. ni.unjg^ Impcr. «^""), Vgl. § 29, B ; Pass. /»i^«//»t^«*>-r^*r 'ich
werde gelehrt', Die Zeitwörter auf
Aor. ni-uni.g,uj. -t*''^trj]

^u/ü^tP mit Wurzelaorist sind zahlreich der Typus aber ;

ist in geschichtlicher Zeit nicht mehr produktiv. Die


hauptsächlichsten Beispiele sind (mit dem Aorist in der
3. Pers. sing.) : ui^iM/hptP 'ich ziehe mich an' und ^'ich

übernachte', "z^«/*.; u/üph^u/Llrir 'ich fluche', u/ül^h^-^ uful^u,-

'i'b'^ ich falle', ««^^«#«-; ufUßu/ubiP 'ich gehe durch', ^"'^a

(Konj. "''^aba^ '"\'ja^") [aber mit Präverb j-u/ugui^irtr 'ich


übertrete', j-uAgkujj^ mit ^«^-Aorist] ; tupfiu/ülsJ" 'ich werfe',
p^fi"''''^^ *^ich breche', p"'-^'"'^^'^ *^ich ernähre',
""ck ; ^p^k]
irpnjh^ (Imper. p"j^) ;
^nuaus^pj* 'ich wachse' (von Pflanzen),
pnuuuMi. (vgl. pnju '^Pflauzc') ; tf-utut%lrtr 'ich finde', ^tb""-,
^prius-üLtP 'ich häufe an, i^ihi^ (III Reg. XVIII, 33);
Verbalstämme. 99

trjiuühiP 'ich gehe auf, ^/_; ir^h^u/i^lnr 'ich zerstöre"*, ^7^;


u£iuif.u/ijlrir (in ^chl'V "(""t'"'*^^ ich bete an ),
b^u^tut^.
j
^«n-

it^tuh^u/iifiiP 'ich verirre mich^, ^////«-«#6-<i/*.


j
qhrfih^iuijlriP ich
erlöse^ ^^/»^ (ohne Augment, weil ^- ein Präverb ist, vgl.
§134; das Zeitwort ist -irph^u/i.trtry^ Pigu/iitriT \(^ speie',

hp^nu^ ;
It^uhshiP 'ich steige herab"*, h^^ ;
u»^h^iM,%lrtr 'ich löse
auf, ^iTJ^^ ich zünde an', ^fud]
^iti.ßiu'iilsiP i^^^'t'lfJ^ ^ich

lasse', ^/.A^; A««^«'^'^'/' 'ich beiße, ich steche', lr[uiuh^'^ ^ifiiu-

'ülriP 'ich schließe', 1^^^^,^ ;


h^su/u^j" 'ich gebäre, ich werde
geboren', ^'irf«*. (vgl. ^^^> ''Geburt') ; luiu^LkJ" 'ich verschlucke',

^k"'^L]
'^ut"'"'^^^ ich komme an, ^^«i«; ^tuunuithnT ich
schneide', Ar<J«i^; ^uß^gu/ühnP 'ich frage', t^^^cg (Konjunkt.

^tufitjfig^ ^iufigg[rii\ *
^hh-iultfitP ich reite ,
^^^"/*- J
Jluh-iuUfttP

*^ich klebe mich an', Jluh^tuL.*^ '/S-t-w'V'^ ^ich sterbe', Jhn.uMu'^

iTnuh^u/LtriP 'ich führe hinein', L-Siuh^] inmu^lnP 'ich gehe


hinein', hrirnt.ui ^^,u'ül,tr 'ich lö_SQlie aus',
; ^^l,'"*^ (^gl- '"''z^l^

''das man nicht löschen kann); »tumj^iu'ijtnr (und uMn.mj.iu'uinr^

''ich benetze', Aor. pass. /'«-/»^i^/. (mit Var. «/«-«^*x/l Agath. H'\v' ^^

§ 111, S. 65); nLuu/i,[iir 'ich lerne', z»^//«/«-; uif»h^uM%[,tr 'ich


flüchte mich', «^Z'^"''-;
"^""^'Z' ''ich fange an', «^«"'^ (vgl. !j
' "

ulffit^ß^j "Anfang') ; u'i^ufü[,J" Ich werde großgezogen', «^/««^ (LA-^^^

(vgl. ^irftpußun^ü 'Zögling') ; nnuqu/ijlrtP 'ich taucho', ^"'[/^


uinu/üu/ülFtP 'ich töte', «*iy'"l> (ohne Augment, weil mit einer
Konsonantengruppe anfangend, vgl. § 19); utnhq^^uä'ühJ"

'ich schaffe', ««»i^-^^; ui/iush^u/hfiiP 'ich ziehe mich an',


utpiuh-iUL. ' tnkruu/ülriP ich Seho ,
Iruilru * giiLgii/ljlrtP \(*\x

zeige', ^^^^ (Imperat. gyg^ Konjunkt. gn^gf^g^ gnugglru)-^

u/ü[,j' 'ich stürze ein', ^/^««- (vgl. 'Einsturz'); et^Ä-^'


ä/,i -^"^z;
il,ph-u/ü[nP ich flüchte mich', i^ph^uj/u-^ uMuhru/ülnr 'ich
salbe', «"-^.

Der Aorist von ^iu[il^u/u[rJ" 'ich schlage' ist ^"//»^

(3. Pers. sg. ^^«'/»).

Einige Zeitwörter auf -u/rslnr haben Doppelform auf


./^^: 'ülrpi^u/i.irJ' (Aor. 3. Pers. sg. ^^^/»//) und ^hf^lihr (Aor.
.#•
100 Verbalstämme.

%lrplilrutg^ *^ich tauche, ich färbe^; uiiufttuhnu'uhtr und utiupiu-

h^hiP (Aor. is^tupuMh^biug) 'ich sperre aus'. ^v«.jj.^.r3* .-^


HO.
Die Präsentia auf ^tnT oder -^'tJ' sind selten, und
die entsprechenden Aoriste haben eigentümliche Formen:
tun^triP 'ich machet Aor. utfuupfi, (3. Pers. sg. »u^ujp^

Imper. '///»«/, Konjunkt. u,^iuft[,g^ ,upuMugLu usw., Partiz.


Buniuntruii j,

jtunhiLtP 'ich erhebe mich"*, Aor. ji^pinjy (mit Aorist


auf -^'^; also gibt es kein anderes Partizip als jui^m.-
ßhnui^ des Faktitivs jujpnugiu'hknT 'ich erhebe"*), Imper. «z/»^,

Plur. «'/'^ (ohne das Präverb j-, vgl. § 134).


änu/i,[iBr ^fch führe', Aor. "'«'/"^, Imper. '««'/», Konj.
tniupuyg^ utiupgfiu USW.
ni^^lttP 'ich habe', Aor. k'^i^ (also suppletiv, vgl. § 11 7, b).

ii^ülrjr Aor. ^tt (anomal, vgl. § 117, a).


'ich lege',
Hl. Einem Präsens auf -^/"^ entspricht ein Aorist
auf -^^y\ P^iu^fbiP *^ich verberge mich', p-uß^iruy^ p^,t.^ltiP

*ich fliege', p^n.lrujj'^ ^u/hi^^lttP 'ich ruhe aus', ^u/hij.lrujj


-^

Siuin^iP ^'ich komme näher', Jluuthiy ; ifiu^ifuP *^ich fliehe',


tf^uufuirusj'^ seltener ^uMu^^l^r 'ich scheide aus' (vgl. § 134),
t^utnhuMj'^ llinn.^iP ich bleibe hängen', li^un-Lug,

Das Präsens endet auf -'i^^iP in : iritlfL^jr 'ich fürchte',

Irpf^lrujj'^ linpit^tP ich vorgeho', k"ü^"'J'i '^t"p'"'^ih'^ ich


kämpfe', iHuputtrusj,

Ganz anomal sind die Aoristbildungen bei den zwei


Präsentien auf -t^^f^:
i^u/huß^trtP 'ich kenne', Aor. ^u/ülny^
,lhqu/u^btr'^'\QSx sündige', Aor. ^'wj^ Imper. »^'[bc, Konj.
"^TiJdi^ibo^" usw.
Die Zeitwörter auf -^J' scheinen -^-Stämme zu sein,
und das -/- schimmert auch vielleicht noch in Nominal-
bildungen durch wie : ^«#^#^^-</i« *^Ruhe', i^/»^/-^/^ 'Furcht'
der Aorist auf -^«y wird also erklärbar : trpiihrujj ist ^irpiifi-

'^'^^^^^^Q^i^ 2. Pers. sg. trck^gbu ist ""bplifn^jgLu (vgl.

^^ V COLLEGE / ^
Verbalstämme. 101

§ 27, E) ; das Partizip auf ->^'«/. existiert nicht, weil es


schwer fiele/ -^«/^ einem -/»- anzufügen; man wendete
sich daher an trfti^m^gtrtui^

IIS, Einem Präsens auf -«"Z' entsprechen ein Konj.


präs. und ein Aorist aktiv oder medio-passiv -"ijs^^ oder :

'"Udt'^y -""sb oder -"'a"{j] über die Bildung § 29, A, b.


s.

Aktivische Beispiele: iu,iumJ" \q}[), mahle"*, Konj. präs.


utqitijßlsj^^ Aor. uMiiiugl,'^ i^'hujir 'ich gehe', Aor. 't^^"gl^ (Konj.
aor. 't^'^'gl'g^
t^-ibiuaglru^
j
ti^a^iuiP ich zittere , t"'l!"3b ] L"'^
''ich weine', i^^gt ] k""^ '^ich stehe', ([""db (3. Pers. sg. i^k'^g^
Konj. aor. k^'dta^ k'"d3^")] A«"//"*^ "^ich setze mich in Be-
wegung', ^ujqujg[i
j
(u'üi^iUiP ''ich freue mich', t'^i^gb (vgl.
A^^^ Freude') ; liii^pirf-ujiT *^ich schreie', ^uj[i,j_tugp ;
l^lrunP

'ich lebe' (Konj. präs. 'i^gi-^, z. B. Eznik I, 24, S. 99),


k^gb (3. P. sg. triiiriug^ Kou j aor. k^gbgt h^gg^" Imper. k^^g^
. ;

z. B. Agath. § 182, S. 100) <;^^*«.«.«^ 'ich glaube', ^J/«^-^-


;

t^^gl^] tihtuiT ich bleibe', ^"'gf' (Konj. SLiugfig^ SLumglru^'^


npnuiiuiP ich donnere', //^««iwj/ij intri^y es regnet', uilrqujg
usw. Die medio-passivischen Formen haben passivische
Geltung, z. B. lu^iuggf^tr 'daß ich gemahlen werde', ^uquj,giuj
ich wurde gemahlen' usw.
Nur medio-passivische Formen (also Deponentia), be-
sonders bei Zeitwörtern, die ein Gefühl bezeichnen : y-/^«"^
'ich erbarme mich', Konj. präs. ^iP^usjgfj] Aor. nP^iugu^j
(vgl. ^n^p^ 'Mitleid'); gncm^iP 'ich hoffe', j"'-""'g"ij] 'b"'^-
p^ujiP 'ich ,eile', ^mß^uMgujj (vgl.
'bvP^ 'Eile').
Aktivische und medio-passivische Formen erschei-
nen ohne Bedeutungsunterschied in: ^n^ujJ^ 'ich küm-
mere mich um', ^"t^^gb und ^n^ujgug-, „^^iT 'ich klage',
nqj^ujgfn nud nrifiiuguMj '^
npuuMiP icll jage', >i[iu,ißg[, UUd nputugiuj'^
^iM/i^usiP bemühe mich', ^«^^'^^/^ und ^u^^u^gug-^ ui^-vuiP 'ich
ich
habe Kummer', "t^gb und u^ujgtuj (vgl. '«"^y- 'Kummer');
g'ü^u.jr 'ich freue mich', g'i'^^gb und g'üh^iugug-^
der Konjunk-
tiv präs. ist dann aktiv: ^^j^tuggirj^
^
^uAsuggirJ* usw.
102 Verbalstämme.

Das Präsens tutnhiuiP *^ich hasse"*, Imperf. lui^buij^ ''er

haßte' (1. Pers. sg. ^u^trl») entspricht dem Infinitiv uiuttri^

'hassen"*, Konj. pr. u^u,[,girir'^ der Aorist ist «""%^. — Neben


t^pi^plnr \(th schäume' findet sich ein Imperfekt il>[i^[tlriuj(,

*"er schäumte'.
113. Dem produktiven Typus der Präsentia auf
-luuiuiP (s.
§ 29, A, b) entsprechen Aoriste auf -"'3"u (me-
dio-passivische Form), der Konjunktiv präsens aber ist
aktiv, z. B. fuTu/uiuiP 'ich verstehe' (Konj. pr. [»Siu'isuMjgbrjr^^

Aor. fttPußgiuj'^ ijiupjh/iiujtr {juM^injLiujglrjr^ *^ich wundore mich',


atuniTiuntuj '
uuiiuütutP (uuwuAuijnlriP^ ICh erWOrbe utnuigtuj '

nt-puTUiuiT [nLpu/üiujßlriP^ 'ich leUgUo', ni.ftiugasj USW. Es gibt


aber Konj. präs, auf -^ygtr^ und '"Udb"^^ ^i^d Aoriste auf

-"'db ^iid '"^3'"/, bei denen eine aktivische und eine passivi-
sche oder reflexive Bedeutung einander gegenüber stehen
piu^iUiP (^u'iMuygirir^^ Aor. p*"g[> (3. Pors. ^^"^, Konj. p^'gbdi

F'"33^"i Iniper. pwg) 'ich öffne': ^u/hutiP (^piu^iufg^tP^^ Aor.


piußUMj (Konj. e^d'Vd') F'^ädb") ich werde geöffnet'; p-ufittuiP
(p-u/üiygiriP^ 'ich beuetzo', Aor. [^"'gb ^"'^«"^ • {P^"''''"ggb'^)

ich werde benetzt', Aor. P^^^g^v] i^'^^'^^^ (jtn-u/iitujglriP)

ich wasche', Aor. i"'-^gb * /^"^^«'^""^ {^L"'^'"''^"'Jdb'^) icb bade',


Aor. i_"'-"'3"U usw.
Es gibt einige Beispiele auf -i/üuiir^ -^g"g :
uMpptr^iMJtP

'ich betrinke mich', lupptr^iy ;


juii^yi^iuiT 'ich sättige mich'
(neben j^tb'^^ J""t^g"{j] Jlr^^i-'i^uiiP 'ich komme näher',
i&p^lrgiuj (Part. iHrpilriui^'^ jiuJlAiuJ^ 'ich zögcro', j"'^g"g*

^luqglrisäuir (danebou ^«"/z/^/«-'^) 'ich hungere' hat


einen Aorist auf -^«^r ^«^^^«^ (Konj. ^""la^^Vd-, ^""ißb-
^^'/), aber ein Partizip auf -^«v^: ^""la^^L,

114. Es gibt nur zwei Präsentia auf -'i^uädT] der Aorist


ist anomal:
piun.'üußiP 'ich hebe, trage' (Konj. pumrüiujglrir) : Aor.
fLuijt^ (3. Pers. sg. irpiup^^ Konj. ^"'P^bg', e'"V^d^")i ^^d
mit passivischer Bedeutung 'ich werde gehoben, ge-
Verbalstämme. 103

tragen (Subj. putn^tnujgliu^^ Aor. fnuft^iuj (Konj. (-iupluijß^

H.tunAiuT (Subj. if-iun^uMjghiP^ \(^ woiide Diich, ich


kehre um"*, Aor. >j-usftliuj (Imper. i^up^ und i.uMpl[,p^ Konj.

115. Den Präsentien auf -««-^ entsprechen Aoriste


auf -[> (Wurzelaoriste) mit passivischer Bedeutung, Aoriste
auf -uMj : usnu-usi-lrini^iP uud j-un^triifi-iP ""ich vermehre^ Aor.
uMn.uMi.lri[t und jw^l^ib (passivisch uMn.u,L.Uiiuj und j'"^^i!"j)]
^^*''^^'*""
"'Ct^L"-'^ ''ich hindere "", ui^i^hif^ -^
nj-tr^m-iP ^ich drehe "*,

t^lh (3. Pers. sg. ^t^t)] t^p^n^J^ *^ich schere^, t^-lrfth^p

(3. Pers. sg. ir'i.irph^'^ ^lA^n,.!' ''ich opfere', ^^^ (3. Pers.
sg. iniir^y^ p^n^i.ir \q\x lasso^ p-"ih (3. Pers. sg. l^P^^q)]
^^^-^^'^
ijrun^r 'ich zermalme', lItoI, (3. Pers. sg. ^/^^"); ib^nuT
'ich lecke' (neben itiu/ulnr und tbil^'^) ;
liwunutP ''ich
fA/\J^A^
"^^^
dresche', ^«"/^ (3, Pers. sg. irli^uu^ ;
liPinuiP 'ich brenne',

^b%b (3. Pers. sg. ^^^-^) ;


^trqnutP 'ich gieße', ^^^A (auch
mit Präverb ^ih^nniar^ i^if)] "^^^"^»^ (und ^«#^/«tir) 'ich
webe, ich nähe zusammen', ^^^^; ^i^/»^«*^*/" "^ich spalte',
^ir(t^ (3, Pers. sg. ^<JAr^^) ;
jlmunutP 'ich füge ein', j^«-^
ßtru^uJ" 'ich spalte', ^^/A (3. Pers. sg. ^^^z.) ;
^frithmunT 'ich

schäle, schinde', ^^/»^^ (3. Pers. sg. kg^c^).


116« Den Präsentien auf -^«-«^t/^ entsprechen ver-
schiedenartio;e Aoriste:
a) Aorist auf -^ oder -«t^ (Wurzelaorist), wenn die
Wurzel konsonantisch auslautet (vgl. aber c) : Mun^,ni.J"

^ich nehme', «"»-^ (3. Pers. sg. «"l) ;


i^lii^'ni.iP 'ich tauche',

P^'^iyv] ^^i^'t'"^J^ *^ich ersticke', ^l^*i^rj\ 2!^"^'"*-^ "^ich er-

wärme mich', ^trnLUJj,

b) Aorist auf -^^ oder -^«y, wenn die Wurzel voka-


lisch auslautet : ^if-lrünuiT 'ich lege (ein Kleid) an', itt^a^j
(mit Präverb ^-, s. §134; Konj. it^d'"J3^ Vl^dsb")', Partiz.
1t^s^"'L] (^p^^n^nLtP (aus "^ifut^- p-irfifi -^niLiP oder *i^t-
104 Anomalia.

f^iliyunLoT 'ich werfe', Pers. sg. i^k^a^ Konj. pyit^-


i^k^st (3.

dbd, i^h^"d^'')\ i^tnuJ" 'ich fülle'' (aus ^ih'ünuJ^^^ ißf, (3. Pers.
sg- ^zMj Konj. ißl'g^ L99^")] M"*^«/" "^ich stopfe zu' (aus
*A^^''^'^), A^7^ (3. Pers. sg. ^A^^, Konj. A^Ä^, A?^^«) jAr^-i^-T ;

'ich lehne an', ^%«j (Konj. j^a'"Jd^ J^ddh')' Anomal, —


ohne -g-\ Irpiiunutr 'ich schwöre', Aor. Irp^nuuMj^ Partiz.
lrpi^ni.lrui(^, — tj^piuqhgtty ist dor Aorlst vou leLtuii^iT^ nicht
von qjpiur^nuiT 'ich boschäftigo mich'.
c) Aorist auf -i^'^j (davon kein Partizip auf -^«'/^:

man gebraucht das Partizip des Faktitivs) : uyis/bni.tP 'ich

schwelle an', uMj^nlrutj ;


t^^tupp^nM^iT 'ich wecke mich', i^c-
p^huij (^- ist Präverb, § 134) ; nun^ni.J" 'ich schwelle'',
nä-nJriuj'^ uiiui^u„i.j^ 'ich stauuo (vor Furcht)', uiuil^lmjj

A^
-^

^iu[tp^nLjP 'ich hüpfe zurück', ^uj^p^lrty^ in^m^iP 'ich blicke


an', "ii^"ij (vgl. iPiupShtuuift^ 'auf den Körper blickend',
Eznik III, 13, S. 227); uu.ftut'ünuiP 'ich werde überdrüssig',,^,
uuipänhrußj
;
giuh^nutP 'ich omiedrige mich', giuWtfujj ;
^«/«-^ /
^/./.iT 'ich erzürne mich', giuuLiuj j
^ujrigunLjr 'ich hungere',

Anomalien.

117. Die Flexion des Präsens ist regelmäßig ; ano-


mal sind aber die Beziehungen zwischen Präsens- und
Aoriststamm, sowie manchmal die Flexionsart des Aorists.

a) Unregelmäßiger Aorist oder fehlender Aorist.

trtP "^ich bin' (regelmäßig nach »»pplnP im Präsens,


also h usw.), Imperf. ^^, ^^z», hp usw. Konj. t'9^'^]
^«/^ ^", ;

Imper. ^z?, h^ nur in "ijt ^ü *^Xo:r^£',,. "'it h^ ""y^aiqExi .



Es gibt keinen Aorist; die Formen tbgl"^ und /_V von
llfupj" dienen als Konj. und Imper. Aor.

ib%liir ^'ich werde'. — Aorist. Kein Indikativ ; Imper.


^^^, Konj. /^A;^?^«/^ Partiz. /^^"v^.
Anomalia. 105

lrqu/i,[iir 'ich werde"*; Aorist Indik. ^'/^ (aus ^Ir^tr-j^

vgl. § 27, E), tri^V'> ^l^^i ^1^'Hf^ ^ih^l /rq^ü'^ Konj. tr'lhg

(aus *^t^i/^), ^qhgh usw.; Imper. t^'iblh, k'i^v"'-^ (aus


^Irri^truJiinL^^ Partiz. h^'l^uii,
;

^"j ^er existiert' hat keinen Aorist.


lulriP ^'ich höre'; Aor. Indik. i^'-'y, /^"*-«//», ^/»t«/*. usw.;
Konj. L"^"i/äi L"'-I'd^"^ ^"^A;^^ usw. ; Imper. z^'«-/', if^wp"^^]
Partiz. u^L-lrußi^,

il^lrtP 'ich lege'; Aor. i^^?^^, ^^y^^/» (und l^t^p), ^ti %'^^r
iSr^^j irii^l^'ü (mit Augment in allen Personen, weil alle

ohne dieses einsilbig wären); Imper. 7^^/», ib^^] Konj.


^itd (mit Augment), itd^^, ih'^ usw. (vgl. §27, E);
Partiz. i^/^i^«//.

mri/iT'ich gebe'; Aor. Indik. tnnni- (aus*^'""v> §27,E),


huin^P^ irui^ Bnni.uMg (okuo Augmout, woil die Form zwei-
silbig ist), iruini^^ lrinnt^\^ ImpOr. """^f, ""«-^ ;
Kouj . "»"'^,

utiußkru usw. (ganz anomal), Partiz. uim^buMi^,

Schon angeführt wurden die Fälle, wo die Unregel-


mäßigkeit in der Aoristbildung nicht in der Aoristflexion
besteht, z.B. ^iupf^u/üLrJ] ^«/^^ (§ 109); tunh^LtP^ lupuMjtlt'^ «/«"»--

"likriT jußfilrujj und uiiu^ipif uiauputi (8 HO); OkiuUiu^tP h-iuülriuj

(§ 111)-
b) Suppletive.

nLuiifiP ich esse'; Aor. k^c"igy


^^v^"Ji k^v"'V', ^k^Vi
tflrfituj^^ l^hfiuflt'^ Imper. {'^/', lltrpußj^'^ Konj. k^Cüä^ litr^PglFu

usw.; Partiz. lilrftLr^ui^,

^Jln&tF ''ich trinke'; Aor. '«//»/f^ (regelmäßig flektiert).


ij-tuiP 'ich komme'; Aor. trffb, ^khi ^^'i ^^"^j ^kk^i
^^/'^ (also mit durchgehendem Augment) Imper. ^-^, ;

^k"iJ'g] Konj. ^kt&i ^k^"3^" (älter auch hi^b^hu^ usw.;


Partiz. yii^iui^,

hpp^uMiP ich gehe'; suppletiv nur im Aor. Indik. t"t'"J


usw. (auch t'W"ij usw. geschrieben); übrigens Konj.
^nif-u^p

Aor. ^pP^'"J3^ ^pP^fi^^" usw.] Imper. ^/»^; FsiTt. ^rP'^"'0


106 Gebrauch der Personalendungen; Genera verbi.

nAfiiP ^ich habe^; Aor. Indik. ^"'U"J^ k'"L"'P ^sw. Konj.

h'"ll"JSi k^'Ldb" (nnd liu^ialrii) usw. ; Imper. ^«y (ausnahms-


weise auch ^w '^de^ai L. XVI, 6, 7); Partiz. /{ujitruM^^, —
Ebenso mit Präverb ^^i^-#//.'3>^<r'ich empfange', Aor. d''k"'i^j*
:

II. Teil : Gebrauch des Verbum finitum.

Siehe A. Meillet, MSL. XVI, 92 ff.

118. A) Personalendungen.
Die Personalendungen genügen, um Person und Nu-
merus zu bezeichnen ein Pronomen ist nicht erforderlich
;

phplrir bedeutet *^ich trage"", p^pk^ ''ihr tragt"" usw. Ein

hinzugefügtes Fürwort hat eine Bedeutung: i»^ phplru


(mit betontem Fürwort) bedeutet Vi; cpegsig", d. h. ""du,
du trägst""; plrftlm /^.nu (mit unbetontem Fürwort) bedeutet
*^du trägst"", mit leisem Nachdruck auf der Person, ebenso

phpl; 'üäu Vr trägt"" usw. (s. § 75). — Einige Zeitwörter


werden impersonell gebraucht, z. B. d""-^L '^leiden"", in Bei-
spielen wie Eznik IV, 1 (S. 247) guMutnu^ 'isJlu tltuu'h uAs-

/(iringi, f,
^nup bä. u,u/ü^lri,,g *^es schmerzto ihn, wegen der
ins Feuer Geworfenen und Gequälten\

119. B) Grenera Verbi.


Die formale Unterscheidung zwischen Aktiv und Me-
dio-Passiv ist unvollkommen. Im Präs. Indik. existiert sie
nur bei den Typen auf -l^^ (Akt.): -^'^ (Medio-Passiv);
im Präsens Imper. überall; im Präs. Konj. fast überall;

im Imperfekt und Infinitiv nirgends, z. B. pi^ptrJ" 'ich

traget p^cf"^ 'ich werde getragen"", /^^/»^^ '"tragen"" und


^getragen werden'. —
Die Unterscheidung findet sich
dagegen in dem ganzen Aorist (außer der 1. und zum
Aktionsart. 107

Teil der 2. Pers. pl.) : im.u/btuj' ist zweideutig, aber is"-"'g['

bedeutet '^ich und ini.äußtuj *^ich badete"* (s. § 113).


wusch"*
Man beobachtet manchmal eine reziproke Geltung der
medio-passiven Formen, z. B. Byz. III, 8 (S. 19) q-fiuih^gu/ü
t/lti&tu'ijg *^sie haben einander angetroffen'.

Die oben angeführten Beispiele haben gezeigt, daß


viele Verbalformen nur im Medio-Passiv existieren, also
deponentialo Formen sind.

120. C) Aktionsart.

Die präsentische und die aoristische Aktionsart


werden nur in drei Fällen unterschieden: im Indikativ
nur im Präteritum: Imperfekt (Präteritum des Präsens-
stammes) und Aorist, und im Konjunktiv. Die präsen-
tische Aktionsart bezeichnet die Handlung in ihrem Ver-
lauf ohne Rücksicht auf deren Endpunkt; die aoristi-
sche Aktionsart bezeichnet die Handlung als eine be-
stimmte und berücksichtigt deren Endpunkt, z. B. J. IX, 7

ytal fjld^s ßleTtiov, d. h. ''er ging, wusch sich, kam und


von da ab war er sehend"*; die drei vollendeten Hand-
lungen sind durch Aoriste bezeichnet und die Handlung
ohne bestimmten Termin ''er sah' durch ein Imperfekt.
Das Armenische erzählt im Imperfekt oder im Aorist,
je nachdem die berichtete Handlung einen bestimmten
Termin hat oder nicht. —
Ebenso im Konjunktiv,
z. B. Eznik 1, 24 (S. 98) jnpS^ujiP ^iu^u,^^ hu i^-h^^^

uMuhfthugpii (Aor.), ^^ tu/'i- t^*^^ ^uß^figh'h (Präs.) Venn


Städte und Dörfer zerstört sind und darin die Dämonen
wohnen"* (die Zerstörung ist einmal da; die Dämonen
bleiben ohne bestimmten Termin).
Über Formen wie plrphtui^ hiP ^'ich habe getragen"* als
Perfekt s. § 130.
108 Zeit; Modus.

121. D) Zeit.

Nur zwei Tempora werden unterschieden und dies


nur im Indikativ: Präsens und Präteritum; Präsens plrpLiP
""ich trage^ Präteritum plr^iirl^ \c\i trug^ (mit unbestimm-
;

tem Termin), /^^/'^ 'ich trug^ (mit bestimmtem Termin).


— Das Präsens historicum ist selten.

123. E) Modus.
Es gibt drei Modi: Imperativ, Indikativ und Kon-
junktiv.
Der Imperativ nur in der 2. Pers. sg. und
existiert
pl. ; er bezeichnet die befohlene Handlung, z. B. «'/''"
'tue^^ «/^«/^4^ *^tuet^, ifp um^uiri, *^tue nicht', ^ «#«-^4^ ''tuet

nicht'.

Der Indikativ bezeichnet die Handlung als tatsäch-


lich, der Konjunktiv als möglich oder wünschenswert.
Z.B. Eznik daß Geister, welche verwundete Krieger
zeigt,
auf dem Schlachtfeld lecken, nicht existieren, 1, 25 (S. 100)
l3~iT lUMit-iu^ltlt ۧ-UMtIu/SJiuuii usnuii i;aa alyahrj^ia aJnnuJH.itpu ir l. iinfiu~

nnt-nuil/h-pbf lunn. riltn_t^n nf / panalr'h Ir l. itn^uam-niuhhairlM» n^ *hnjl3

luiuirahrpiuaifiii^/o irlt^ tr t. ^njlaual^u eJ[inujt^nno lubbtu^/liit VV eUU


in den ersten Zeiten Leckwesen die Verwundeten geleckt
und gesund gemacht haben (Voraussetzung, die vorläufig
als Tatsache angenommen wird), warum lecken sie jetzt
nicht mehr und machen nicht mehr gesund? (Hand-
lungen, die nur als Möglichkeit bezeichnet werden.)
Sind nicht die Kämpfe dieselben und fallen nicht ebenso
Verwundete? (Tatsachen)'. Der Gebrauch des Indik. und
des Konj. nach der Bedeutung ist frei. Man merke —
den Fall, wo ein Satz eine Möglichkeit ausdrückt, die
eine Folge einer vorausgehenden Handlung ist, z. B.
L. V, 39 "i^ "^ n'^^ik ^^^^"^^ b^t- fi""fl>3t 'j^nffi' ^oiöstg Tticov
TtaXaiöv &eXei viov .
Infinitiv. 109

Der Konjunktiv bezeichnet öfters eine Handlung,


deren Eintritt vorausgesetzt oder gewünscht wird, z. B.
Mt. XXI, 2 ^cP^'iJ-e b t^^^Lt * * * ^^ ^''"t t^^^^'^tsk^ k2_

"^TtOQSvsad-s eig Tfjv kwjxtjv . . . Kai ev-^tg svQrjaers ovov^ ]

L. VI, 9 ^'"pstg t'^t ^L^^l STtsQojTüj v^iäg (ich will Sie über
etwas fragen) L. XV, 23 ^ir^lugni^^ h^. n^ptufu itg»'-^ *^9«-
;

yovTEg Bi(fqavd'(h\iEv usw. Das Futurum wird deshalb mei-


stens durch den Konjunktiv ausgedrückt, im Präsens, z. B.
L. XVI, 30 ujuiuß^iup[,glr'u ^LSTavorjaovGiv (ohne bestimmten
'^

Termin), aber häufiger im Aorist, z. B. L. XVI, 31 ^«#*-««-


'ukußli'ü '"TteLO&rjöovTai (bestimmte Handlung).
Der Konjunktiv ist oft präskriptiv: pl^pta^ oder p^c3^
W bringe"*; der Imperativ /^^^^^^lasse"* wird dann oft vor-
gesetzt, z. B. Agath. § 105 (S. 63) /^"^ ^k^"ak ^J^um nt^piu-

[unL^p^fii^ ''es komme ihm Freude\ — In dieser Bedeutung


gebraucht man besonders die Form auf -t^kg (s. § 105, d),
Z. B. L. X, 7 ^ 'uJjiU uituü uttj-tuUft^b^) "i-*"[*9p^ trt. ftiPu^fi^lx^

ft 'ungui'bk SV airfj da zfj oixla Revers (Imper.) ia&lovTsg


%al TtivovTsg xä 7t aq avioiv ,

Das Imperfekt (Präteritum des A. Präsens Ind.) dient


dazu, die unerfüllte Bedingung zu bezeichnen (Irrealis),

Z. B. L. VII, o9 "«* ß-lr iPiupi^iu^l^ np t^fi luu^tu tj.puil;fi

otrog el fjv 7tQoq)rjT7]g, iyivcoaxev äv\

Dritter Teil: Gebrauch des Verbum infinitum.


A) InfiiiitiT.
123. Der Infinitiv gehört der Form nach zum Prä-
sensstamm; die Bedeutung hat aber nichts Präsentisches,
da es keinen Infinitiv Aorist gibt. Der Infinitiv kann
aktiv oder passiv gebraucht werden (vgl. § 105, e).

Der Infinitiv ist ein Substantiv; er hat den Wert


eines Abstraktums, z. B. u,n.u/üg juimujiih^nj bedeutet genau
HO Infinitiv.

dasselbe wie ujn.u/Utj jiuu^^uMrini.p-briuU oder tun-tuUg juiu^tunui'

'i^usg 'ohne zu zögern, unverzüglich\ — Aber er hat ganz


die Verbalrektionnur was beim Verbum finitum im No-
;

minativ stünde, wird beim Infinitiv in den Genitiv ge-


setzt, Z. B. J. II, 3 ^ «yix/^M/i/Zr^ tj.f/U Liifb^ tuul; J^ujft'U vaTSQTj-
aavrog oXvov^ 'keysi f} i^itjttjq*] Agath. § 38 (S. 25) />^uJh'i'

der Griechen war in der Verfolgung der Kirche Gottes


begriffen"*; wird also passiv genommen in Eznik
ijfuifiiClri^

I, 15 (S. 59) j^i^i/iM ^uipi^ir^nj ^pirujßu *^um das Übel ein-

zuschränken (wegen Einschränkung des Übels)\


134. Der Infinitiv wird in allen Kasus gebraucht:
Lokativ, z. B. Agath. § 18 (S. 15) [^t 'un^u^niri^ d^u,.

^Mvu j^^*#,«i-^/r . . . ^als die Zeit verging, als die Herrschaft


von Artawan weggenommen wurde, als Artasir ihn tötete
. . .^ — Subjekt durch ein Possessiv ausgedrückt: L.VIII,5
[i uLrjtiPuM'blriiM Pupai-tP SV VM (JTt£LQ€LV aVTOV.
Genitiv, z. B. Agath. § 71 (S. 40) ^-«^ /'*% m«,^^%^
fi ^k^ von dir gequält werde"" (buchst, ^um das
^^daniit ich
Gequältwerden von mir durch dich"*) L. XII, 33 "'c^'ph^ ;

3ilri^ ^uumI^u uin-u/ug ^'uu/uuiirfj "^TtoirjGaTS €avTOig ßaXkavxia


[xi] TtaXaiovixeva .

Ablativ, z. B. L. XXIII, 2 ^«»«i^ iuum qft lujii^ir^njp [>

"'"'UV ^«'/»^" litujutrft '^Tovzov svQa[Ä6v xcDlvovTa q)ÖQOvg Kai-


oaqi diöovai,
Instrumental, z. B. L. XI, 45 ^«^^ ^m/*^*/ uMuhiitif^ ht.

ijJhq^ p-^tnJh/hlru \avra XeycQv %al rjj^iäg vßqltsig] Agath.


8 105 (S. 63) ^u/üfvit %ijiu LnunuiJtu p auiL-fub^ ^lu^lj^tuUlr^ij

^us u/ü^'üuipP'ü ""sie brachten ihm Faustschläge auf das


Haupt bei, indem sie ihn schrecklich schlugen^
Dativ, Z. B. L. VIII, 8 /*/» «^"^/'^^ Uiliu/U^n luhinj gn^lißh
^6 E%oiv (bra ä'AOveiv ä^iovero)^] J. V, 3 ««^^ nCuLffü ^(tntfü
jni-lfriifj ^^ixdexoj.ievcQv zfjv rov väazog yilvrjOiv,
Infinitiv. 111

Akkusativ, z. B. Ezn. I, 23 (S. 90) t^^^ n^i, /^^,«^^^ 'er

hat micli nicht einatmen lassen"*; F. Byz. III, 5(S.ll) ^/^£«/-

guMu i^tuirnLi/üu/üiuii ^er bereuete seine und ebenda


Ehe"*,
jtuirm-i/üu/bujjjM ^n^iui^uiuihgiu L. er wurde zur Ehe gezwun-
gen'; J. XVII, 5 i^turL.iuL^'U qitji ni^hfi jiuiL.uß^ ^'"^ Ijb'^^l^
MMs^tu[i^[i uin. [i ^^"iM zrj dö^T] ei%ov tvqö tov zov y.6g(iov
fi

elvai Ttaqä ooi^] Agath. § 100 (S. 61) ^/'"^^ Inj^kTf, [, SUtfi^

hd"Cl k^'^"'d ["^"d


ib'^i^L trp^tr Jhn.,uulri^ S^as hast du ent-
schieden, Genosse meines Lebens zu sein oder zu
sterben T
Nominativ, z. B. Rom. XIV, 21 ^«/^ k "^ nt^inhi^ Jjtu

""xalöv xb \ir] (fayuv xQm]


Agath. § 111 (S. 65) fi^^ ibgfr
!'
u^uj<^&^ ^nL/uii> *^möge ich den Vertrag halten
Lokativ und Instrumental zugleich bei Agath. § 123
(O. '1) f'PP^^ ouI^ilIm ^nsLUMutf nn ufia^Ußiitüh uii^hnlriug a[d-ni.Juti

tM^brinna^ ImL. ntuutuphran in nuu h iina.uijiM nunni-tP ainnAuM*üu arnunL.a

Vie der stolze Trdat, welcher mit seinem Stolz die Dämme
der Flüsse zerstört, und sogar in seinem Stolz die Wellen
des Meeres ausgetrocknet hat\
135« Der Infinitiv wird jedoch manchmal anders
konstruiert als ein gewöhnliches Substantiv, z.B. in Fällen
wie liuMJj,»r tnhuuM'uhri^ ^ich will sehen"*, (lUMpLiT usn^uhri^ 'ich

kann tun^; J. IV, 32 iru i^lrpiMslint.(i nublmr nuuiir^ ""eyoj ßQüjaiv


Ixco q)ayeXv] Agath. § 26 (S. 20) fing an (uiuuulri^ u^uimh. "^er

zu sprechen^; Mt. XXVIII, 1 ^('^ |J


«/^^«#*r *#i^//m^Ä^ ^i^irpirij-

tPu/u'ü ^Id^sv Magla d^aojQfjOai röv Tcccpov^,

Die Form des Nom. Akk. Lok. des Infinitivs kann


in gewissen Fällen stehen, wo ein gewöhnliches Sub-
stantiv in irgendeinem andern Kasus stünde, z. B. anstatt
des Abi. in Mt. II, 22 hplihus^^ irf^p^u^i^ us^^p 'ecpoßrj&rj iycst

äTte'k&aiv oder anstatt des Gen. in J. XIX, 10 [>iluu/üni.^

p-ftuu nuhftiP iupluMi^lri^ T-ß^l ^^ovolav e%(ji) äjcoXvaal oe,


136. Das Subjekt des —
gewöhnlich sehr einfachen
— Infinitivsatzes steht im Dativ, z. B. Mt. XXVIII, 20
112 Partizip.

ftä-uni-gl^^ 'unßUM u^uj^lri^ t^ut Jiri, iuju SiöaO'/.ovxsg aizovg Tr^gelv^]

J. III, 9 il""ct J'iupp^l^


'"jt*^ li^^L '^c5g dvvaxai ravTa
yeVeO&ai] J. XVIII, 14 Ijut. l; lunhä ,Q,nt.tP ,&n.tu'blri^ ft ifh^CUtj

J^nqitilprylrtu'i/u avfj.q)SQSi Sva Hvd^QcoTtov äjto&aveiv vtieq rov


laov, — Einigemal im Akk., z. B. Eznik I, 4 (S. 21)
1^ tiutni.iuh- n^ Irtd-nn aliiu ^u/hiuiuuja AjujilU h ^ni^tLÜ Jiunkri (jrOtt

ließ sie immer sich durcheinander henimtreiben\


nicht
137. Der Gebrauch des Infinitivs ist häufig und
^ mannigfaltig; man merke ein Beispiel wie L. XII, 1 "£"4^
n lini-utbri ppi-ntui^n ptua tJ-nnttt/pn-L-u/b*!/ uttU^irt. linptlri aupillru/üuf

ui^uuML. uMuhri^ iv olg BTtiavvaxd'Siaojv röv /.tvQLddcov rov oxkov


äoTS yiaraTtarstv älXi^Xovg iJQ^aro Xkyuv .

B) Partizip.
128. Das Partizip auf -^«'/_ ist das einzige echte
Partizip. Über die Bildungen auf -»'i {-""-t) s. § 31 b
und über Verbaladjektive auf -[ß und -ing s. § 105, e. —
Das Partizip auf -^«7^ wird auf zweierlei Weise gebraucht:
als Adjektiv und (gewöhnlich mit einem Hilfszeitwort) als
Zeitwort des Satzes.

a) Partizip als Adjektiv.

129. Das Partizip ist meistens intransitiv oder


passiv, findet sich aber auch mit transitiver Geltung in
einigen Wendungen vor (s. unten).
Es ist ein Adjektiv und kann attributiv oder prä-
dikativ gebraucht werden, z. B. attributiv : Agath. § 65

M«nu[, 'du mehrst mir die vorbereitete Freude von Chri-


stus^; F. ByZ. IV, 11 (S. 107) tlusq^r^ujlil, t^umuhnui^
^f""
»nu'bu 'ünptu liuttMMtupkp '^schnell erfüllte er den Befehl, den
dieser (der König) gegeben hatte'; F. Byz. III, 7 (S. 17)
qmnnpmh^ ijust^pu^gh ^laphi^ng 'die Niederlage des geschla-
genen Heeres'; Prov. XXVIII, 15 «##^^^.5- ^tuqgtfiui^ hn.
t'^JL
Partizip. 113

h^ußfiuäif, 'Iscov TteLvcjv yial Xvyiog öixpwv] F. Byz. III, 8


(S. 18) jwj^^ tf-nph^ tiiPiujplriULgU ut%l^lrini[^ Igp GF WaF mit
diesem Werk, Wälder zu pflanzen, [beschäftigt]' — prä-
dikativ: F. Byz. III, 5 (S. lO) I] pß^iu-bl^u hp iuJ)^uu'lM,ugLu,f^ Itm.

«/ir/,^irf.^'Vrt*^anes war verheiratet und kinderlos'. — Das Par-


tizip kann wie jedes Adjektiv substantiviert werden, z.B.
äun-iugLuii^ (von ujn.iMJg[ri^ ^^seuden') ist die Übersetzung von
aTtOGTOl^Og] L. IX, 60 P~"1_ l^hn-lruM^iflt p-iuqh^ i^JIrn-iruj^

f,t.plru/üg d:q)£g Tovg vsy.QOvg d^aipai rot^g eavrojv rB'/.QOvg]

Agath. § 64 (S. 36) 'tvh^L ij"i^""'3tr^"L" t'^v erlösen die-


jenigen, welche ihre Hoffnung auf ihn gesetzt haben'.
Eine Wendung wie uMmughuii^ Jhsp^iuiilrfrh bedeutet ^'die

Worte des Propheten'.


Das Partizip wird häufig als eine Art Apposition
neben einen Verbalsatz gesetzt; es hat dann ganz die
verbale Rektion und wird oft transitiv konstruiert, z. B.
F. Byz. III, 3 (S. 8) 7^^^^**/^ ^"^/'^ «/*^^/^^ 'aufgehäuft stand
die Menge'; Mt. I, 18 ^«««/^ j^itugiruM^ [, ^mj^^nfü u^pnj^'svQed^ri

iv yaGrqi e%ovaa Ix ^vevfiaTog äylov] F. Byz. 111,6 (S. 15)


[, ^lruit.fßM np uAMni-ufhlriui^ ^ng, Y^iTuß(i um ij^
\w. Dorf, das Amaraz
heißt'; F. Byz. III, 5 (S. 11) j'i/^'f^ u.Jh%.^jisk nup^ughu.^ ^^«..
<f <i#^4r/ff ^er verleugnete und verwarf dies alles'; Agath. § 23
(S. lö) WL.tup uin-Lriui ahrnLhnli ußuli-*ütujlt osupni-p-lruijp rL.iun--

'buMjl/i, 'als sie das ganze Land verwüstet hatten, kehrten


sie tapfer zurück'. Das Partizip i2^f«/»^^"'£, so gebraucht,
ist zu einer Art Adverb mit der Bedeutung von 'wieder,
dann' geworden. — Wird dann das Partizip neben das
ausgedrückte Subjekt gesetzt, so kann es entweder
im Nom. oder im Gen. stehen, z. B. Nom. : J. XIX, 17
'üngtu lun^häui^ tnu/iihrli'iM t^uß ^^TtaQsXaßov avTOv ^oX itaqrjya-
yov] Agath. § 43 (S. 28) i^^'ü
,uJh%uMjii ,nhuhu,i^ ]^^^^«#^4//

HutpJTußßiu^ "^da er dies gesehen hatte, wunderte


alles
sich Likianes'. — Gen. Mk. X, 50 ^inpiu piiiiLglnui^ t^kap^u
ftup juiplrutt. trt^'ij tun. £^f,uni.u *^6
8h, &TCoßaXdjv 10 i(.iarioi>

Meillet, Altarinenische Grammatik. 8


114 Partizip.

aivov äva7t7]örjaag ^Xd^ev rcqdq röv ^Ir^aovv (das Armenische


/ hat g-ewöhnlich keine koordinierten partizipialen Neben-
sätze nach Art des Griechischen).
Mit Zeitwörtern, die *^sehen' oder ''sagen' bedeuten,
gibt es eine Art partizipialer Nebensätze im Akk., z. B.
F. Byz. '"^"^^' ti}"" jiupiiu^lrtui^ f, ^lypiuj 'ung,u sie sahen
ihn auf sre loswerfend'; Eznik III, 17 (S. 235) "^t-^'L' * *

nt.utnh iuubru m^nuiMiun p gfiu u in n LJin'lt atuntunuthru tuntuntruti Qie


Materie von der die griechischen Weisen sagen,
. . .

daß daraus die Schöpfungen geschaffen worden seien'.

b) Partizip als Zeitwort.

130. Das Partizip bildet meistens mit einem Hilfs-


wort {trJ^^ irf,^ oder Konj. tht"^ von ib'^t'^^ oder
h^'^i
Aor. trrik von hnui^l^ir^ Nominalsätze (s. § 137), welche die
vollendete Handlung bezeichnen, also eine Art Perfekt.
Passive Geltung: L.V, 20 /^w-^^m^ ^^^^^ J^i^ ^n "^dcplcüv-
rat al ä/xagriai oov\ Eznik I, 15 (S. 66) [> p^'p'^ii '"pu^pih
uMftuiphiui^ 4- ^er ist von einem gerechten Schöpfer er-

schaffen worden'; Agath. § 52 (S. 30) ^piuJhßjlnui^ i^


jIV"
u,ni.h^nj -jr/r . . . ^'es ist vou Gott befohlcu, daß . .
.'. —
Intransitive Geltung: z. B. J. VII, 6 ^huJIu'uumIi [mP ^u i;

^ujuirusi^ "(3 -aaiQÖg ö i/xdg ov TtdQeaziv] Mt. IX, 24 «^ irp^lr

Jln-hiui^ k iMßfi$ßliij-f luji^ 'ü'b^h ov'/i äne&avBv to Kogacnov, älla


yiad^evdei] Eznik 1, 1 (S. 5) iTuMptRiuti-np ij-u,!^ k *^er ist körper-
lich geschaffen'; sehr häufig ist phusl^lrußi^ k "^er wohnt'. —
Transitive Geltung, z. B. Agath. § 47 (S. 29) qu.^h^u.p^'ü

jli'bgiruAtu ^piuä^Utui^ Irii'ü fw h^tun.u,jni-p^l,A 'sie hatteu das Land


unter ihre Herrschaft gebeugt'. — Das Hilfszeitwort ist oft

impersonal gebraucht und das logische Subjekt steht dann


im Gen. (s. § 89 c), z. B. F. Byz. III, 6 (S. 15) — Lk^-
q^ßtrußi^ t^np ^%irusi^ l^p Jhh^fTb cj^^^i^«^^ '^nebeu der Kirche,

welche der große Grigor gebaut hatte', oder ohne aus-


gedrücktes Subjekt in der Bedeutung ''man', z. B. Agath.
Kebeneinandergesetzte Zeitwörter. 115

§ 124 (S. 72) tfuiu^ ^tufttuj^nfth-iug l;ft ^"hlrujj^


*l_"iP^
uitrrjjt mail
hatte diese Stelle für die Übeltäter gebaut'. — Das Hilfs-

zeitwort ist entbehrlich, z. B. J. VI, 51 ^" triT ^u^ßi, liiA,^

i^tui,[,y np ji^f^^it'ts [il/riui^ ''iycb elfa 6 Hgrog 6 t,(bv ö sk rov


ovQavov yiaraßaivcjv] dieser Gebrauch findet sich am häufig-
sten hei einigen Geschichtsschreibern, z. B. Agath. § 175
(S. 96) l^t. MMßfiii. irqträui^ nftnutnt.3h jtr^iifijfig *^und dauu gab es

Donner aus dem Himmer (s. ^U"p"vp^ Xyct"-'^^ S. 74 ff.,

83 ff., 177 f., 231 f.); über Nominalsätze ohne Kopula s.

§ 137.
131, Das Adjektiv auf -",>] mit Hilfszeitwort be-
zeichnet eine Handlung, die eintreten soll, z. B. J. VI, 6
if^fitnl^ft ib't'i^ 'un^ühiiig 4r/» "^^8^1 TL ijfxsXXsv ftoiSiv^, passivlsch,
z. B. Mt. XVII, 12 "ci-fi "^"["tv t'"Vt"'V^ir3 ^ l* '^'"3*"^k b
v\dg Tov avd-Qibrcov fiiXXsi rc&ayßiv vrz aitojv^.

IV. Teil: Zusammenfügung der Zeitwörter.


A) Nebeneinandergesetzte Zeitwörter.

133. Zwei oder mehrere Zeitwörter werden oft

neheneinandergesetzt, nm zusammenhängende Handlun-


gen zu bezeichnen. Anstatt '^--f/ ''er bleibt' findet man
öfters ii'"j ^u'j (z. B. Agath. § 108, S. 64) oder ^«^z ^^
^'"j (^ixevBi Ps. IX, 8), buchst, ''er steht, bleibt' oder 'er

steht und bleibt'. Ebenso z. B. F. Byz. III, 10 (S. 24)


fuiuquMß tLUiuß ÖX* ginS^ \ li'l/i* ß-UMtlwtrauiL. j$Mt2luutp^^ Ibnniu er
kam in sein Land'; L. VIII, 55 "'^^ ^usg^iysiqov] Mt. IV,13
irlfii pbuMi^hgtui. ^iXd'Oiv xarwxrjasv'] Mt. XXVIII, 7 ir^p-usj^
utuuißk^ TtOQSvd'SiaaL EiTtaTS*] L. XIX, 5 ipm^p-iu 4:^ "^GTcev-
aag xaraßri^v"] F. Byz. III, 6 (S. 15) liu.u^trgl^'ü l^us^lrgp. 'sie

banden und hingen' usw. Vier Zeitwörter nebeneinander


Agath. § 18 (S. 15) i^P^' (unuihß[,% jypj^hßfth lu^üiuftt^hßftü

8*
116 Präverb ien.

iltnkj,nt.p-[tihfü ii^usppiri.ujg sie ließen, verschmähtenj ver-


trieben, verachteten die Herrschaft der Parther\ Die
zwei nebeneinandergesetzten Zeitwörter bilden eine Ein-
heit; einsilbige Aoriste können dann ohne Augment er-
seheinen (gegen § 106, a), B. Agath. § 44 (S. 28) ^usg
z.

(var. I. ^k"'9) "['"'"'^'"3 er stand und erzählte\

Q^
133. 'Daß', nach Zeitwörtern, die 'sagen' bedeuten,
wird manchmal — wahrscheinlich volkstümlicherweise —
durch die Form eines Zeitwortes p^^P 'ich sage^ ausge-
drückt, Z. B. Deut. XXXII, 26 usuiugf" p^tuiP gptrglMg i^nuuä
"^uita diaaTisqoi} airovg] Agath. § 62 (S. 35) uäutuglrp ^umu

daß sie Menschen seien'; Ephrem


»f^^ptbk ^'^ "^d^ sagtest,
(bei welchem diese Ausdrucksweise besonders geläufig ist)
II, S. 25 ib u,'"»3 p"'{j) '^'^t denn er sagte ^t^l-

Der Ausdruck für Vielleicht' ist der Konjunktiv


'l-ni-gh von f"j 'es existiert', z. B. Mt. XXV, 9 t"'-dh »t

B) Präverbien.

134* Die Präpositionen *^«-, i-y p^t^ j- werden ge-


wissen Zeitwörtern vorgesetzt und fungieren dann als

Präverbien. Dieser Gebrauch ist jedoch selten. Das be-


merkenswerteste Beispiel ist f^ipm^fiir (Aor. pi^liu^iiu/j 'ich
empfange' neben nAf,J^ (Aor. Weitere
k"'iyS) '^ich habe'.
Beispiele: uMn-^^maP ''ich erfülle', i^^lu/ühnr 'ich gehe
herab' usw. Verschiedene Präverbien bei einem Zeit-
wort, z. B. ^uiutuAlnr 'ich schneide': i^usinuä'ubrjr 'ich trenne',
j^tuinus'uiFir 'ich beschneide'; vgl. auch i-uMtn^iP ich werde
getrennt'. Einige Zeitwörter existieren nur mit Präverb,
f>u
Z. B. il-^h%nt.f (s. § 116, b), pl^p-lrn^ünutr (^f^^-P^lrn.'ünLj]

s. § 1 16, b), ^'uypu/üuiiP 'ich entbrenne, wüte' (vgl. uMjphJ' 'ich


brenne'), ti-tujuPuM'üuMl' und (^ti'iupiPu/UiUiP ich wundere mich
usw. Xjh^Tjutn.'utrtr (Aor. j"'p^"ij), Imper. '"/»^, «'/»A^ s. § 110.
Nominal-verbale Ausdrücke. 117

— Die Präverbien ^'«<A («#«/i) und ^- existieren nicht


selbständig; man findet sie z. B. in ^<«J'-^«#fL'3>«#«r (uMiT- QfunMS'i
**

piun^üuiJ"^ 'ich hebe auf, ich reiße fort'; ^-iujfnP ^'ich blicke
an' (neben ^'^^«^ dass.). — Anderer Art sind die Fälle,
wo ein Zeitwort aus einer Präposition und einem von ihr
abhängenden Nomen abgeleitet ist, z. B. puuMu/hi.'Lirj' 'ich J^jVX^^
nehme auf mich', aus ^""» ''nach' und uA^t* '^Person'.

C) Nominal-yerbale Ausdrucke.
135. Viele Ausdrücke bestehen aus einem Glied
nominaler Natur (Substantiv, Adjektiv, Adverb) und
einem Zeitwort; z.B. u^ru^i-p-u ii##L?<rZr^'ein Gebet verrichten', /''^'^^'''•f^

juj,iiuL.[3-u l^tui^ im Gebet stehen uMquMi.p-u iPujuint.gushtri^ 'ein


,

Gebet darbieten' sind geläufiger als ut^tui^p^tri^ ''beten' und


bedeuten dasselbe; j*«/«» usn^lrjr 'ich offenbare' ist ge-
läufiger als j^uju,%hJ' (von jusju/üf,^ das selbst von j^^j»» Mß^\,C^4^
"^
abgeleitet ist) ; die Übersetzung von ''aufheben (gr. aQaiy .


.

ist
tf"'^ ^^/: (J. XI, 39), von 'abhauen (iKKoipaiY fi ^^'^
fiuig iun^nä-i^ (J. XVIII, 10); vou '^orlaubon' ß-^ji, '"«7: (z. B.

J. XVIII, 8 p-'ijL "»/'^ ti-nßiu hj^p^uii^ Ucpsre rovrovg irca-


y^lV ^ L. IV, 42 n^ jun^p 'hnguM [^nji^ [uiuL.ulri^ 'o^X «^ aVTa ^^V
laUiv) von 'ich'^"schlafe' b ^"^ ^^ (Mt. XXVIII, 13),
;

während ^mhii^tP 'ich schlafe bei {y.oi\i{x)\iaC) (z. B.


Gen. XXXIX, 7 und 10) bedeutet. 'Ich antworte (arco-
Y.qiyo\iaC) wird durch uiuMuiiuulutu'ü[, u^umJT übersetzt; ich
folge (axoAot;i9'c5)' durch i^lru, hf^p^uMiP im Präsens, durch ^

^'^-^
^«^ ^,
hilf. ^i[isb im Aorist (beide mit Gen.), z. B.

L.V, 11; Mk. XIV, 51. Ausdrücke wie t ^'""-'"i' t""^'"j


"es wird dunkel' Eznik I, 3 (S. 15), u^iu^u^uMi^, uMn^nL^JT

'ich werde angebetet' dienen als Passiva. Zwei Sub- —


- stantive können neben einem Zeitwort stehen, z. B. F. Byz.
111, 10 (S. io4) ^«"7/» tr*~ lujutü UMithiiifi UMÜuMUfililjli ll^i*^*c#Z^^<^

lUMjpü |^«/m/f<.Ä-/jy
1\)"'i"f hrt^fia^nu^nu^ dor gOttloSC MaUa«
öirh verspottete und verhöhnte den Mann Gottes, den
118 Verb aisatz und Nominalsatz.

Bischof Jakob' (man beachte den Akk. mit dem nominal-


verbalen Ausdruck; vgl. § 91). — Die Substantive haben
in solchen Wendungen besondere Formen, z. B. »[pk^^
4r6i''^-^Lt^'Rache' ist Plur. tantum aber man sagt ^'üq-[»lri^ ^k^ 'sich
;

^ rächen', z. B. Deut. XVIII, 19 ^u [u-L^f^h^j^g qph^ [, %J\u%k


"^iyo) iKÖLytTjao) i^ avzov (und daraus ifpk^lu'üi^finup^liA

'^iyMyLT^OKi L. XXI, 22 mit dem k von ^k^^ weil es ein


Abstraktum von {pk<^ fuu^^hiP ist) ; aber {pk^ behält seine
Selbständigkeit, z. B. Rieht. VI, 31 ^^^ j^'Lij.^ilrugi^
i^lük^^^

ut^ü^'ü l»i.f»nj ''airög iyidiKrjOei avTÖv^,

Kapitel VI. Satzlehre.

I. Verbalsatz und Nominalsatz.


t

136. Der Verbalsatz enthält ein Verbum finitum und


kann aus diesem allein bestehen m^uthrtT 'ich esse' ist ein ;

Verbalsatz. Er kann aber allerlei Bestimmungen enthalten:


Subjekt, Objekte, Partikeln, z. B. J. XX, 17 tr^tß^ i^^nu u^nu

irn^iunuü fij] tri. uiuut aünuui* iriut^IrtP Iru tun- <^tu inü ^tP TtOQ^VOV

TC^ÖQ, Tovg ädeXcpovg (.tov^ %al siTts avToTg '


avaßaivw TZQÖg
Tov TtaTSQa i^iov] F. Byz. III, 9 (S. 21) i^Jun^ j^usJlu'uu.iiiUL.

tutuutntMtupcrtuq iiupotu il^'ü ^ luinq un n h-tun-tuiha utiniu WVC\

jene Zeit empörte sich gegen den König von Armenien


einer seiner Diener'.
137. Der Nominalsatz besteht aus Subjekt und Prä-
dikat und außerdem gewöhnlich aus einer Kopula (ver-
baler Natur), die dem Prädikat meistens nachgesetzt
wird, z. B. Eznik I, 23 (S. 93) |>*«//x--«^ ^«^^ ^h-u^u/isf, k
*^Gott ist ein lebendiger Geist'; ein Satz wie ^^z i^i t" ^
*^er ist mit mir' ist auch ein Nominalsatz; ebenso die
Sätze; deren Verbalform ein Partizip ist (§ 130). Ist das
Verbalsatz und Nominalsatz. 119

Subjekt bekannt, dann wird es genügend durch die Person


der verbalen Kopula gekennzeiclinet, z. B. Eznik II, 1

(S.114) Wr'^zt "Ctl* ^'"C" ^ ^ös ist Ormizd, sein Sohn';


ebenso in impersonalen Wendungen wie Eznik II, 2
(S. 117) j"(j"' h p^i' • . . 'es ist augenscheinlich, daß . .
.'.

Nicht jeder Satz, in dem das Zeitwort i^J" *^ich bin"*

erscheint, ist ein Nominalsatz ; ist l^J" betont und unab-


hängig, dann ist der Satz ein Existenzialsatz, z. B. Ez-
nik I, 2 (S. 11) uJUitu nufibtfh l^ ft'U^ t^iuL.[tnLp-[it^ hujh-ni-l^ "^deill- ^M^C<^^'^***^

gemäß gibt es also eine verborgene Kraft' (4 ist hier


nicht einem Prädikat nachgesetzt).
Die Kopula fehlt einigemal in der 3. Pers. Prä-
sens, besonders in Relativsätzen, z. B. Gen. I, 22 tsh^

oder in negativen Sätzen, z. B. Eznik II, 3 (S. 123) ^^^


ii^lilrp „fii^l, [, ilft^b Die Sätze mit
'kein Sohn ist noch da'.

tb^ (§ 69) sind kopulalose Nominalsätze. Über das Feh-


len der Kopula beim Partizip s. § 130; vgl. A. Meillet,
MSL. XVI, 344 ff.
138. Der Satz ist nominal-verbal, wenn ein Prädi-
kat neben das Zeitwort gesetzt wird, z. B. J. IV, 46 "/»^^
%nptu ^[lutuUii. l^iujf, ^0 vlög (airov) ijO&avsi (buchst, 'stand
krank'); Eznik II, 2 (S. 116) ttfjunt. Jhh^iupnj irplrtl^'h uin.tu^-

'^"["h^^^Ip^ 'hierdurch scheinen groß zu sein die Vor-


steher der Sekte'. Das nominale Prädikat kann auch
auf ein Objekt bezogen werden, z. B. Eznik I, 19 (S. 76)
^^h^ iu'UiPuj^a uMitiupft ^ich schuf euch unsterblich'; Agath.
§ 64 (S. 36) t^tu^h iinK.'h^u iHupij^l^tu'h i^L'üti.iu^[tu *^er erhält
den Athem der Menschen lebendig'.
Ein Substantiv kann als Apposition des ganzen Satzes
erscheinen, z. B. Agath. § 39 (S. 26) tru uMuiuafiii iu[unjiru/ü

i^uhiiuß "ijuif, ^sieh, ich komme dir als Vorkämpfer aus


unserem Heer, und du mir aus dem Hellenischen'.
120 Reihenfolge der Wörter.

iL Reihenfolge der Wörter.

139. Die Stellung der Wörter im Satz ist frei. Das


Subjekt kann vor oder nach dem Zeitwort stehen, ebenso
das Objekt und die übrigen Bestimmungen, z. B. Agath.
§ 53 (S. 31) -/j^«y usuk 'der König sagt'; § 52 (S. 30) iru.

uiutuiuMufutuüf, i\^p[,ij.np[,nu '^GrigoHos gab Antwort'; § 46

'dann ehrte viel der Kaiser den Trdatios'; § 123 (S. 71)

p-hu/h'i, äuulrpi;p ^u/uij^i^p iitrfnii[jfn% a|££/^£//rj 'dor Köuig Trdat,


während der ganzen Dauer seiner Regierung, verheerte,
zerstörte das Reich der Perser'; § 22 (S. 19) Jy>tu»jrtrh^
uiiup^lrLu ^piPuigii ^np^i^p ^er gab sehr große Gaben den

Priestern' usw. Das Zeitwort geht in der Erzählung oft

voran, z. B. Agath. § 48 (S. 30) ^u.^gp% iri^[,'ü ^u,ul,%

jV^bk-tjiruMn cL.ua t^tutv. • • • hplfl' ptu^iuLlrniuiM turv. uiil^ a^lruwttjb

'sie gingen, kamen in den Gau Ekeiea^ ... sie lagerten


am Ufer des Flusses'. Das Zeitwort wird auch öfters
zwischen zwei nominale Bestandteile des Satzes ge-
stellt, Z. B. Eznik II, 3 (S. 123) u^Jh-Du^Ju h^.%^ng jlr^
hVhi^isufi/i, tpifTb tg/üitLu/üg 'nach der Geburt werden allen
Kindern Namen gegeben'; Agath. § 35 (S. 24) -«m*.'^ Jhh^
ut.fiiu[unij3^brtMfü uMn^i[;p tjuii^pu ^uyü 'er machto ein großes,
lustiges Fest jenen Tag' (vgl. § 141).
140. Die Fürwörter, die als Ergänzung dienen,
stehen gewöhnlich unmittelbar nach dem Zeitwort (über
die Stellung des Nominativs s. § 118), z. B. J. XIV, 2 f^"""-
jtiuuuiiriP ihtj^ utLrj^ *^6roijxdt(o TOTCov vf,uv'] Agath. § 51
(S. 30) jutjy^itujU aiut-ftm-p-lAili onL.Jk h-ujn-Ufjhßhrp ij-nc fiüA.

JltuMJlnnt,p^LuMj[L '^du dientest mir treu mit deiner ganzen


Kraft' {inK. als Enklitikon voran ; dann t^^ ;
§ 30 (S. 21)
jtujutf^utiP uiiujft %j\u uiutuvltt. 'dann erwies er ihm Ehre ;

§ 35 (S. 24) /.'"-""^


lyj" tuJh'hiujis p^uit^u3i.np!i *^der König
Eeihenfolge der Wörter. 121

hörte alles dies'; Eznik 17 (S. 71) b qu,[uTs:u!ül, ju^^pk


I,

^Jlu pußp/i'u ^'ain Ende besiegt ihn der Gute\


Unbetonte Indefinita stehen unmittelbar nach dem
ersten betonten Wort, auch vor dem Hilfszeitwort in
Eznik I, 17 (S. 70) tr[d-tr ^ui^nq^ ,ig [ii,^ t^p Venn jemand
irgendetwas konnte\
141« Zusammenhängende Wörter werden nicht ohne

Grund auseinandergerissen; die Zerteilung dient zum


Nachdruck, z. B. Eznik I, 15 (S. 66) i^^m^^' n^ i^uäiiuä^

Vom Eber — der wilder ist als alle wilden Tiere — ißt
man das Fleisch und es schadet nichts'. Nur ein Zeit-
wort kann zwischen zwei zusammenhängenden Nominibus
stehen ohne Nachdruck oder mit sehr schwachem Nach-
druck, z. B. Agath. § 58 (S. 33) Jh^^m^u^j}, ^jnju ^u.u.u^-uhJ'

l^irütug Murch den Tod schneide ich die Hoffnung des


Lebens ab'; § 38 (S. 25) l^^hiuVu r^nü,iug f,
^utiui^lri^ ifuMj^

l^k^'i^sb Xm""'"'-^'{j der Herrscher der Griechen war


im Begriff die Kirche Gottes zu verfolgen'; Eznik I, 16
(S. 68) ^'/2w ^///^"/ u/ünuu/iju ^fnuiPuMji^p i^ühri^ ^er befahl ihm,
ihnen Namen zu geben'.
Die Reihenfolge ist manchmal verwickelt, z. B. Ez-
nik I, 17 (S^ 71) Jhg 13""~"S ^^ ijJuj^nt.u/ü ptuqni_tP ft'U^

u^tuutl^tuiuu nt^iftiTp TCTiJuen^in ptuültL. h M^p F^P^L wir, Wir


mögen viele Ursachen des Übels und des Todes in rich-
tigen Worten vorlegen'.
142«^ Im Nominalsatz können Subjekt und Prädikat
vorangehen; die Kopula steht unmittelbar nach dem Prä-
dikat, z. B. Eznik III, 10 (S. 219) 'u^^ i^t 1"^^ ^^ ^H
^c'ltc l"""^' h "^die Luft ist mit Wasser und mit Erde
gemischt'; III, 9 (S. 217) i^^u^^p^^ h /s«*^ ^C"J^ Vahr ist

das Wort der Schrift'. Ist das Prädikat doppelt, so


kann Kopula entweder nach dem ersten Glied stehen,
die
z. B. Agath. § 64 (S. 36) /«/»^«/^ä-*. ^«^«/«^^m» 4- »^irfihtjjhihuiß
122 Kongruenz mit dem Subjekt.

Z-c u^uß^uju^uj'i» ^er ist wahrlich der Herr der Gräber und
ihr Wächter', oder nach dem zweiten, z. B. Eznik I, 2
(S. 10) Jbtuuiu!^uj[i In. umu^u^Ii^uAmI,^ i^ ''cs ist schädüch und
verderblich\ Bekommt das Prädikat eine nachgesetzte
Bestimmung, dann steht es in der Regel nach der
Kopula, z. B. Eznik I, 14 (S. 54) tq^usju i,%gu i^i./ij^u,,^i^u,

4- ^iu'urj^irp^Liiig 'er alleiu ist ein Vorherseher der Zukunft'.


— Die Formen von ib^^J^ nehmen dieselbe Stelle ein
wie die von >^«/J z. B. Agath. § 39 (S. 26) ujn.u/i,j u^plrts/u
in- unuinntuh-ttj ijiijh ^ t"^ " P~f"-^' LnittPiultnu hnbnnnuUg
*-
ohue Blut
und Gemetzel sei der Fortschritt der beiden Parteien'.
143. Die Hauptwörter des Satzes und Wortgruppen
werden so frei gestellt wie möglich; man stellt das
voran, worauf der Nachdruck ruht, oder die Ordnung
wird durch den Parallelismus bestimmt. Die Stellung
der Hauptwörter dient dem Ausdruck, nie bloß der
Grammatik. Es war also möglich, griechische Texte mit
fast vollständiger Bewahrung der Wortstellung des Ori-
ginals zu übersetzen, und die heiligen Schriften wurden
tatsächlich so übersetzt, z. B. Mk. X, 14 P^ijl «««^^ */«i^^-
uiunin. 'J-'"/
Uinu pu^ In. ifh tupa.hrtnLO anniiujf ap uJjn.ujhulrujnn.

fis^ 1,17] TicüXvsre aird '


rwv yäq tolovtcjüv iozlv fj ßaaileia
zov d-eov.

III. Kongruenz des Zeitworts und des Prädikats mit


dem Subjekt.

144. Das Zeitwort des Verbalsatzes steht im Sing,


oder Plur., je nachdem das Subjekt singulare oder plu-
rale Form hat. Es steht auch im Plur., wenn das Sub-
jekt aus mehreren koordinierten Nominibus im Sing, be-
steht, z. B. Eznik II, 1 (S. 113) {\c'^i^ ^- Ji'-a'"'^ UK^
jtupt^uiTun^l» iPiuLp jtLphruAMß ^Ormizd und Arhmn wurden im
Kongruenz mit dem Subjekt. 123

Schoß ihrer Mutter empfangen'; J. XVIII, 15 lrii[^uijl,'u

a^lrtn i^fiunt-ufi 11/'*^'"/^ ^\\lruipnu Ltl. JJ\l.u tu^ujlftrpinU Tjy,OAOV^€l


TW ""hjaod ^LjLicüv UszQog xal &lXog fxad^rjTrjg' , Das Zeit-
wort steht im Sing., weil das doppelte Subjekt einen
einfachen Begriff bezeichnet in Eznik I, 3 (S. 16) 7^«//«*-^
irt. unu^ni.^ nt^fi t^tuft ump u»\ uü Zittem und Schrecken er-

greift die Geschöpfe\


Das Zeitwort steht im Plural, wenn das Subjekt
im Sing, eine Menschengruppe bezeichnet, z. B. F. Byz.
IV, 3 (S. 70) «"L ^luutuptui^ uMinlstuVu unjuititui^iffiu iusgesamt
schrie die Versammlung\
Ist das Subjekt ein Substantiv im Sing, mit unflek-
tiertem Zahlwort (s. § 98), dann steht das Zeitwort im
Sing., z. B. Eznik III, 1 (S. 199) h^p^ usuu,^ JJnu.ju k
^'bMMMjrii.'b ""es gibt nur sieben Sterne, die beweglich sind';
Gen. XVIII, 26 Irp^lr ^,Mwgfi /i ||«/^/r*r jl^unA uiftij^usp "^ laV
svQsd^cüGiv iv 2oö6fxoig TtevTrj'/.ovTa dvKaiOi,
14S. Im Nominalsatz und in dem nominal-verbalen
Satz, wenn die Kopula, oder das Zeitwort dem Prädikat
folgt, bekommt das Adjektiv gewöhnlich kein Zeichen

des Plurals, und die Kopula oder das Zeitwort allein


zeigt die Übereinstimmung an, z. B. Mt. XVII, 25 '«'V"'

Mk. XII, 27 t'"^^ JV^ iTniinthuMi^ l^^ "'vfxetg ttoXv nlaväad^e]


Mk. XIII, 35 usfiß^nih, liuigii^ yQrjyoQSLTe'] J. XVII, 17 um-itf-

uspuM fjnutu äyiaoov avrovg. Das Adjektiv bekommt hin-


gegen das Zeichen des Plurals, wenn ein Zeitwort nicht
unmittelbar folgt, z. B. Mt. XXIV, 44 ^m^ tr^pm.^ *Y«/-
uipusuu,^ 'v^stg yevao&e 8x01^101] Laz. Ph. XXVI (S. 48)
^ts, ^lrn^[, i/ü In, u/u'ujiu'hp ""^iQ slud Sehr entfernt und un-
ähnlich'; die Regel ist jedoch nicht streng, z. B. Mt.
XVII, 2 ^u/Uq.Lfil^ %nftuM IstilAi uu^fiuiäul^ xa \f,ldTi(X (XVTOV
eyeveto X€vyid\ — Das Adjektiv steht im Plural, des Nach-
drucks wegen in Mt. XXV, 2 ^^^-^^ /» ^«y«#^it jb*^'"V*g ^f^
124 Negation.

CpQOVmOi,
Das prädikative Adjektiv kann nur die Form eines
Nom.-Akk. erhalten, daher z. B. J. IX, 32 f«^/»^ ^ h^h
k'öC ^*^^is{j "VvcpXov yeyevvTjixevov ,

Die Kopula richtet sich nach dem vorausgehenden


Prädikat, wenn dasselbe ein Substantiv ist, z.B. J. XII,

^(07] aiwvLÖg eanv".

IV. Negation.

146. Es gibt zwei Negationen, eine, «^ oder ^, um


die Tatsache zu verneinen, und eine, «^, um zu verbieten.
a) '»^ ist die selbständige Form der Negation ; es ist
die Übersetzung von "'nein'; z. B. Mt. V, 37 ^qtg^ ^f^p

^UM%^ iMßjn'ü Mujnf iru n^ n^ gWco Xöyog vi^iv tö val val,


-/.al TÖ ov oi)\ —
auch die gewöhnliche Form der
"^ ist
Negation bei Zeitwörtern, überall, wo die Negation einen
Nachdruck XV,
2 "i lio-MMi^Mäi^ q^lrn.u ""od
erhält, z. B. Mt.
vmrovxai %äg xsXqag] Mt. XXV, 13 «^ tf""^4^ ^-«/-/»"i» in. n^
qJ-ujtP 'o^x oXda%s T^v fj(xiQav ovds rrjv ägav^] Mt. XV, 32

n^ ni-%fih ^ftifj^ ni^infißh% '^ ov% ^jovoiv %i (fayo^Giv] L. XII, 4


Jh atun^nL-nkafio iiuiUau^lil^^ nn uuiufüuMUlrü aiJfujnupü^ Itl. jtrin

tujünplilf iui.lrij[, ^^^ n^ ni^l^glA, äun.'hk^^ fj^fj (poßrjd^fjTS äfCÖ TWV


äTtoyireivovTCüv rö awfxa Kai /xerä ravra ^^ exovxcov TteQiO"
ooTBQOv Ti Ttoifjaai, —
Die kürzere Form tr wird einem
folgenden Wort eng angegliedert, z. B. Mt. XV, 32 ^z»-
lujl^hi^ ijj^nuiu 'uiulP^Pu ^l^ujJliiP cLTtoXvöai avToi)g vrjdTSLg ov
Mlw] Eznik I, 3 (S. 14) ta^ L^ hf^ir ^bs^' ^^Jü
^^^ irß^ir

„^ ^ftutk ""er selbst weiß nicht, ob es sei oder ob es nicht


sei'. — Die (unbetonten) Indefinita "^, ^^^ werden durch
«^ negiert, das (betonte) tr»- 'noch"* durch ^-, z. B. Ex. II,

12 n^ ijjig uiItuu/uI^p oi% oqä oiösva] Mt. XIV, 17 «^ ^^^^


Negation. 125

nii,fii(g usuuw ''oi'^ exojxsv (bös . . /, aber Mt. XXIV, 6 ^^c

b) '/j[> ist verbietend mit Imper. Präs., z. B. JJt i^u.'ubp

'lasse nicht'' und oft beim Konjunktiv, z. B. Mt. XVI, 22


Jfi Lq^gfi ^tri tMsjq. ''oi ixfj eorai aoi tovro^] Mt. XVI, 18

Y,aTia%vaovoiv aizrig" (aber auch neben Konjunktiv, "^j

wenn man etwas vorhersieht, ohne es zu verbieten, z. B.


Mt. XVI, 28 -"^ l^ui^^lruglr'h ^f/2r/<J* JJ^^u ... OV ^^ y€V(T(x)VTai
d-av&TOv ewg . . .\) — ^ absolut gebraucht in Mt. XIII, 28
LuMifhu ap D-nfa-nanL.o ouänk'unni^o aiuiü h ptua» Jj\j Ifl. uut

uiul; günuui' Jjt "^S^eXeLQ odv äTtsl'd'dvrsg avlle^w^sv aird;


b de q)rjaiv *
oli"" (d. h. *^tue es nicht"*).

147« In negativen Sätzen ist die Kopula unabhän-


gig vom Prädikat und wird häufig vorgesetzt, z. B.
J. VII, 30 il^u ^f,
^uiu&uM^ tfMMJtP 'ünfut "^oi'fto) eXrjhüd^ei fj

äga avTOv (gegenüber XVI, 21 ^«««^m^ h ^^J^ 'ünptu


J.
'fjXd^ev fj öjQa adrfjg^) Mt. XIV, 4 i^ uiptfi^h ^&^ nuulri^
;

^,^ui '^o^x s^aariv ool e^^iv avxrjv' und Mt. XXVII, & ^^t^

usp^uMb ^'ovK e^aotiv (gegenüber L. XIX, 5 P utu/u ^ncjP


uBpf^uM% t; phl ua^ufhlri^ "^ iv %{b OLKcp Gov ösZ fis iieZvai) ;

fiZnik I, 19 (S. 77) ^ IXtMiutu/iUuäj pn^uMi-np irt. l^tuüftBUMo^l^m

*Satan ist nicht machthabend und vorwissend'. In nega-


tiven Sätzen, besonders in nominal-verbalen Wendungen,
wird das Objekt häufig dem Zeitwort nachgesetzt, z. B.
Mt. XV, 23 /»£ i^ut 'tiJläM uiuiufMM^u^u/up 'er antwortete ihm
nicht"* (gegenüber uiuMuituu[uu/u[, bin 'uiTum 'er antwortete
ihm') ; IV Reg. IV, 29 Jl» utuißlru %Jum mtumuiu^iM/üfi ovy,

äTtoy^Qid'rjOrj avTcf] Mt. XXIII, 13 t"^^ "t '^"'^^^i ^^


npnß Jlnu/iil/ü ^utuMj^ P'"JL '^"'"''^^L vfX6Lg ovit 8loeQ%eo&e^
oide Toi)g daeQXO(xevovg acpLete eloaXd-stv (gegenüber Mt.
III, 15 p-ryi^ uiitLp uMjj^iP 'Sqpa^ Uqtl),
148. Das Indefinitum ^^^ findet sich häufig in ne-
gativen Sätzen als Partikel ohne besonderen Wert, z. B.
126 Fragesätze.

L. V, 31 "t b'''t
^*''
"il""'V F^bik^ "'iX"d oi xqeiav e%ovaiv
o\ vyialvovTsg larqov ,

Die Negation wird meistens neben das Zeitwort ge-


stellt; sie kann auch vor dem besonders negierten Worte

stehen, sehr oft vor dem Indefinitum (s. das vorherige Bei-
spiel) oder vor irgendeinem Nomen, z. B. Agath. § 59
(S. 33) "^ ^'«/» tri. n^ p"'pI' nt-'fkg t'^'t ^'"P^'^ uin^tiri^ sle können
weder Übles noch Gutes irgend einem antun\ — Die Ne-
gation kann übrigens auf ein Nomen bezogen werden,
z. B. in einem Satz wie Mt. XXV, 13 ^i tt"'^^ ii^u^^u

hi. n^ tjt^iutP 'oix diöax^ xijv iji.ieqav^ ovde Tijv äqav ,

149. tb^ (§ 69) verneint die Existenz, z. B. L. XVIII,


19 tl*^ "^ f^rb "oidetg äyad^og] Eznik I, 15 ib^ b'^t "V
fi'üni.p^tru^jp 1^ ^uM[i ^'es gibt nichts Schlechtes von Natur aus"*;

EX.IV,1 tkg ir['lri.lriMjj^^kr,^Y^utnnt^hrnj''ov/, WTttal GOl Ö d^eÖg\

V. Fragesätze.

150. Die Frage Merkmal


hat kein grammatisches
und wurde wahrscheinlich durch keine Tonerhöhung
am Ende des Satzes gekennzeichnet; die betonte Silbe
des Wortes, auf das Frage bezogen wird, wird ge-
die
hoben, an welcher Stelle es auch sei, und diese wird
durch das Zeichen (das »i'^rvi) über dem Vokal dieser
"^

Silbe angedeutet dieses Zeichen findet sich schon in den


;

ältesten Handschriften (s. A. Meillet, Sur quelques evan-


geliaires armeniens accentues, in Memoires orientaux pu-
blies par TEcole des langues orientales, 1905), z. B. Mt.
XJSl, 2ö <fUMt.utuitu id Irp-tr buunnn triP lunhib i^ha nu/in.\ \^ ubr'iM

ßhtu. 1^ j". ^ki^ "^Ttiarsvere on dvvaiiai rovro itoifiGai ; Xs-

yovoiv avTcp '


vai^ "^vQie] Mt. XII, 3 /^ [»gh f^hp^hp^irtui^ xyp"
^nft Mupiup t\^u,t.pp^ ""oi/. äveyvcors tI STtoir^aev Javsid^ (die
Negation ist hier betont; vgl. mit unbetonter Negation
Mt. XXI, 16 1^3^ i^.p^lrpglru.^ Ih^^.^ "oiK äveyvcöTB . .
.'; Mt.
Relativsätze. 1 27

c C

axaXog vpLcbv ov rsXeZ rä ÖLdQaxi^tcc"»

131. Ist ein Interrogativ vorhanden, dann steht das


Zeichen, welches die Tonerhöhung bezeichnet, darauf,
Z. B. Mt. XXI, 23 "[*inl_ [i^iuUnLJd-lriuJp utn.'ülru t^uji^y Im l.

^q^ hin ^^^ iifi^u/uni.p^fiä.'ißii. luäjri. "^sv fioiä i^ovalcc xavxa


TTOLetg' xort Tig öoi edcoxev t^jv e^ovoiav ravvvjvf 25 tfl^pif'ni.-

ßaTtriafia tov ^Iwdvvov tco&bv itjv; i^ ovqavov rj i^ äv-S'QCü'


Ttcüvf 26 i^i^p "t ^""-"^'"'"gh^ ^'^ diä tl ov% ETCiarev-
(jate avTw] —
Mt. XVII, 16 JJa^l. gi^fip [«gt^J^ (^"i- ^i^^j
Jlt%^ijL. jl^pp u/buuMjglnP Iht^ ^ecog Ttors i.isd-' v^wv ecro/^iai]

ecog ftÖTS dve^ofxai v/xcoy] 24 ib^pi- P^"^b -g^'L '^^ ^^^ ^^~
y^ef {ih Adjektiv behandelt, vgl. § 68; «'/»i/. ""Ein-
als

richtung, Art'); L. VIII, 30 if^'t '"'^"'^ k ^l^i V/ aoi


ovofxa eariv\
153. Rhetorische interrogative Sätze, auf welche
die Antwort "'nein' erwartet wird, fangen mit ifl'P^lr an;
"
das Zeichen steht nicht auf '^P^^y z. B. J. IX, 41 i^p^ir /hm^fti^^
iru Jhg bd^"^ V^ ''^^^^ ^fisr^ rvcploi
li'ijp^ ecTj^ev^ {ivr-^ ^
Plur., weil der Nachdruck darauf liegt, s. § 145)..

Die Frage wird oft durch die Adverbien ««^7-^^^


oder uMuiiugii% verstärkt, z. B. Eznik I, 25 (S. 100)
Jui nuh uiL.nnp Irftlu u/nn.lrL^ ii.hp^f ß-lr u^iTuinilliito WareU die
Götter körperliche Wesen oder körperlose?' — I, 15
(0. 5*7 ) n^'hkp ""-P^iP h ß-uta^UMi-nnuMa t^tftgliht nf uJiuiuol~U Jujuib
i^iupi^lr^nj ^tuptrtugü VaruHi Werden Gesetze von den Kö- ,

nigen statuiert? ist es nicht, damit das Übel gehemmt C^^^-^''^'


'-.-.«-^.--.««-.
?'
werde

VI. Relativsätze.

153. Die Relativsätze fangen mit Wörtern an, die


auch als Interrogativa fungieren; sie unterscheiden sich
manchmal kaum von Interrogativsätzen, z. B. J. VI, 65
128 Relativsätze.

IsL. ntf^ äujü [^ np iHuäMi'iiLiitg'ü 4- ^%M# fjSsi i§ ^QX^S ""Irjoovq

TivsQ, slalv o\ i^ij ^Lorsvovreg yccct rlg eanv 6 naqadwao^v


aVTÖV^ 'j
J. VIII, 14 7-"«-^ "^ Y-/""^-^ iiLuinft t^ititP l^tuiP jn
hpP^iUiP vjj,eig ovK oYdars Ttod'sv eq^o^xat Vj not VTcäyui \

J. XVIII, 21 iu^tut.iuu[il^ 'liiiguM tj^fiuiL'ü 'ijt'u^ uäuuigfi tra X§S


otroi oXöaaiv a elTtov eycj.
154. Die Relativsätze sind sehr gebräuchlich,
Z. B. L. II, 18 UMtn/uLrn^t lijt ijilü^ auMjttPtuUuJjjrb ijuit^

CLUäUhnlt 1"P fuujt.ulrait/lß (^"h 'iJiitiui ^nJ[tL.o'li TtCCVTSC OL


aKovaavTsg ed'aviiaoav Tteql twv XaXri&evroyv vtvö tcjv
Ttoiixevojv Ttqög avrovg ; J. II, 9 uu^iuauji^nii^ t^lnuifrfn'u „p^
fC^lf^ lir'-V^ öt öia.'AOvoi fjdeiaav ol fivxXrf/.6x^g xb vdiüq\

J. XVIII, -^O UMntLiuhu/lt uMjUnppb unpitti antüül^t h-^uitn ^\\lrinnnu

^'ovyyevrjg cov ot ärtiyioipsv UexQog rö wtlov {n^'hi^'h wurde dem


Relativ n^y nahegerückt) ; Agath. § 63 (S. 35) "pq-lv {^««/«iL-

^V J"P"j b ^^«-^ uifiiup 'uui tiuj^luuip^ii der Sohn Gottes,


durch welchen er die Welt machte''; Agath. § 32 (S. 22)
p pnuU tu^utp^*ü tfiiuiliuii^l:;fi np *^iu^tui^t k"thü ^^ VCrlaUgte
nach dem echten Land, welches Palhaw hieß""; Agath.
ol^l (»^, 70) iUiuptMilM tuüuth tulip nn tun. tlaa nlftuuh tut i^ gQ
ff- h-'ii

viel Zeit ist verflossen, seit er hei uns wohnt'; Agath.


Q!111 (k5. bO) '"["h "jp'uughm tjutuJii pil^ ^\^nptLnppnUf nn jutiir.iuhuh
uttu'ü^u/üu JlutM/ulrgutp''vjiA^ uuu wirst du meinen Willen tun,
Grigorios, der du einer solchen Marter preisgegeben
worden bist?'. t»W'*-

155. Der Artikel, welcher sich häufig auf eine ganze


Wortgruppe wird oft auch auf einen Relativsatz
bezieht,
bezogen; er wird dann dem ersten betonten Wort des Satzes
angehängt, z. B. J. III, 2 /'^ 'ig iiutpi^ iujji- ^^m*^« um^birl
tpip ^nt^i^. utn^lra "^oiöstg dvvaTdL ravra %a Griyizla noiElv
S (5V TtOlUg \
Agath. § 68 (S. 38) put'l,[>g,i. uin-utuu^tritug . . .

t^np n^ i^j'^L k ^tri ^uit-ulrf^ ^der Märchcu, . . . welche


es für dich unschicklich ist zu sagen^; L. IX, 32 ^i\lrutpnu.
Relativsätze. 129

ht. np i^jq.
?yi/2u^tf Zr^?/ 'o UeTQog Aal ol avv aitio] s. auch
§ 154 die Beispiele von Agath. und §156, J. XlV, 3.

156« Das Relativ bezieht sich oft auf ein Demon-


strativ, z. B. Eznik I, 15 (S. 65) j^pilk u^^uip^i^ ^ckbv &"'L
4, [i 'ütPui'ibl; Itl. t^uj^itAip'ü utftäuithuj^ vou dcmselben
iru

Schöpfer, von welchem die Erde erschaffen worden ist,


sind auch die wilden Tiere erschaffen worden'; J. XIV, 3

-aal vixstg ^rs\


IST. Der Kasus des Relativs ist der, den der ^^„.

Relativsatz verlangt; ist es ein anderer als Nom. oder


Akk., dann wird oft ein anaphorisches Fürwort oder ein
Passiv in den Relativsatz eingefügt, z. B. J. IV, 46 u/i"i-

l^n ß-uua.uJLJinujali üjiy "P'U "P'hh ^"Pf Sl"-"^t h"{lÜ V^ ^^Q


ßaailiKÖg ol ö vldg 'fiad^evei] Agath. § 54 (S. 32) j^^um^-

puMh^ "^der Schöpfer, dessen Eigentum die sichtbaren


und unsichtbaren Wesen sind'; Agath. § 68 (S. 38) u^us^lri^
an.huü, annnrj ii.nL. lutub-iui alanaiu luutatihiJj nL.üiiit;ui uujnn.uuu utnuj-

ctt ""die Götter verehren, denen du ihre Ehren wegnimmst,


um sie unnützerweise einem Schöpfer anzurechnen'. —
Das Relativ wird den Kasus gesetzt den der erste
in
der zwei Sätze verlangt in Fällen wie: Eznik 1, 15 (S. 66)
jujn0iun.f *J"P uiukr*ü ß- Ir p putpuni lupujp^l^ tuptupcriui t^f a^uiiuüp

(t'h^ tjhuMuiuiiujpnL^p^l^uij ''am Rinde, von weichem sie sagen,


daß es von dem Schöpfer des Guten erschaffen worden
ist, findet sich Schädliches'; Agath. § 75 (S. 42) *^ /i*.«.^-

nicht von dem Baume, von welchem ich befohlen habe,


nicht zu essen'. /
Das Wort, worauf sich das Relativ bezieht, kann
in demselben Kasus stehen wie das Relativ, z. B. J.VI, 64

QTjjxara a eyo) lelaXvjyicc viilv Tcvevixa eaxiv '/.al ^wi^ aaxLv:


Meillet, Altarmenische Grammatik. 9

\
130 Relativsätze.

F. ByZ. I V, 4 (S. 74) ^«^ ^inutu^ ^


"Cg ujI^u/Im^^ npmfig'ii pui-

ghuii t^p'lJf tjünuut pu/lipLn outnnnnuß-lM-iu'i/l/ uth-i^n fw ^uiLu^nu-


p^fii.'ü ^'aber auch die Gehorsamen, deren Ohren des
Herzens offen waren, diese führte er durch sein Pre-
digen zum Glauben'.
Man findet einige Male 'v unflektiert zwischen Wort
und Apposition, z. B. Eznik, IV, 1 (S. 246) iu'üm.'ü MMäuu^m^h^nj^

np uilriunhj usp usptuh^ ng 'dor Name Gottes, des Herrn der


Geschöpfe^
158* Das Relativ "/» kann *^derjenige, welcher' be-
deuten, Z. B. J. VI, 35 /'/» ^««/ '««- ^/ "^ ^utrjßfigl; ^Q BQ^Q-
[xevog TtQÖg iiJ.€, ov f^tj Ttsivaorf] J. VII, ^ n^ ng l^ np [,

h^uäh^ni-li [t'u^ tj^nph^k ovdelg yccQ rt ev yiQVTtzcp Ttoief ]


Eznik
I, 17 (S. 71) "p JUMn.ui^nLt!h ^cMMputg juiqP-Irjj Jtujui i^* ^^-

^ älui^i^u/u[, i^uiph jusqP^iri^ Ver zuerst nicht zu siegen ver-


mochte, der kann, das ist klar, auch nicht zuletzt siegen'.
Verlangen Haupt- und Nebensatz verschiedene
Kasus, dann wird irgendein anderer Kasus angewandt,
eher als Nom. oder Akk., z. B. J. IV, 22 irpii[>p u^u,^
ij^uAMtrJTg apai-iP t^fitnlrJ^t 7tQO(jyivvov[X€v o oXdafxev] L. IX,
11 npng u^l^^^ IfftL ptf-^l^nLp-lrtulb pf^^jihp xo'hg y^^Eiav iyfivxag

d^eqaTteiag iärO ;
J. V, 29 Irl^lrugh^ äupuiu^^u^ npng ptupfn, ^np-
hhu^i^ figl; '^eY.TtOQsvaovrai oi Ta äya&ä jvoirjOavTsq , Aber
der Nom. ij^ bleibt, z. B. Ps. CXVIII, 42 "»««y -y"*««*««-

(uiu^uf, nj^ 'buM^uMutlru i^fiu piu'u^c^ aTtOKQL'd'rjaojj.ai ToZg dvei-

di^ovalv [A.SDie aufgestellte Regel


X6yov\ ist auch für
nicht ausnahmslos, z. B. Mt. V, 42 »pm^iP (nach
"P
der Regel) ^^^^/»^ ^ ^^^' m/»^^, in. np (nicht j«/»*/?:!) ^i^«^
ähnfu iun^ni-i ft ^i^f «^ g^iupkni-guiülrp t^lrptrtiu XW CCITOVVTI

OB dog^ xa^ tdv &eXovra ärtö aov öaviaaaS^ai fxij ärto-

arQ(iq)r]g\

159. Das
Relativ wird unbestimmt durch Hinzu-
fügung von fi'i, z. B. Ephes. VI, 8 fit^pMMM^uj^ifi'.p ng np
Relativsätze. 131

TL TtoirjOTj äyad'öv^ rovto ytof-iiasTai rtaqä y.vqiov ^ oder öfters


Yon JluM/üf-usiP '^einmar: Agath. § 58 (S. 33) np tlftu/ti^uitP

Irlt fip^lru t^^lrt^n^ . . uipi^UM^Iri. fiu^ ^^ jni.uut^iuuip Wer wiC 0.11

ist . . . ihr seid wirklich hoffnungslos'; Agath. § 124 (S. 72)

n.lFUJi^ hft'u 'die übrigen Männer — wer es auch sei, der


dahin hinabgeführt wurde — waren alle tot'.
lOO* Die Kopula folgt manchmal unmittelbar auf
das Relativ, statt hinter dem Prädikat zu stehen z. B. ;

Agath. § 53 (S. 31) #//»«*-iriru inP lU^uy Vovon ich Zeuge

bin und UMiutP Jhh-n T^%iu^muJt uipl/lMnP^ nn l; Jtutn-o U£atM.pu

ißrfinj großen Herrin Anahit, welche der Ruhm


"^dieser

unseres Geschlechtes ist'. Ebenso "»«/tT bei u^ujistusufuu/ui»


tnuiiP ich antworte', Act. ap. XXV, 16 n^ng trumu u^utinum-

[uui%lt ""ftQÖg ovg ä7TS'/,Qi&r}v' (vgl, § 147).


161. Ein Relativsatz bedeutet manchmal *^was . . .

betrifft', z.B. Agath. § 72 (S. 40) ^-«^ ^^nj i^u^luirghp pi.l


/«^ . . . jnt.uusir Iru f, ^kpi' l^tP Vas das betrifft, daß du an

mir Salz angehängt hast meinen Herrn';


. . . hoffe ich in
Agath. § 61 (S. 35) »p u^uiuglrpti.^ P^lr tru t^ftinhiP t^Ji WaS , . , , ^ .

das betrifft, daß du sagtest ., ich weiß, daß


.'; Agath.
. . . .

S lly (o. O«?) ffft'f ^u/nauA/lr^'b iJuMndtMMniuLh tniujn tutMJtniuupJuAh

Vonach sie auch fragten, schnell antwortete sie'.


163. Das Relativ wird neben verschiedenen No-
minibus gesetzt, um Redewendungen zu bilden, die als

Konjunktionen dienen
jnpj^uMiP (^j^np^j^ujj" 'in welcher Zeit', im Akk., s. §91),
Z. B. J, X, 4 inntf-UMtP nfyi-nü luillfiiut^ ^UM^tngl^^ utn.tMS0fi Ibnatu

irpp^uij ""oxav xh X8ia navxa eKßdXrjj eiXTtQoad-ev avxoiv no-


Q8V£TaL. — Vgl. jtujuj-uMiP 'in jener Zeit, dann' usw.
jnpJk^irtnk [j.npJk-^trts^h Abi.) 'soitdom', z. B. L. Xni,
7 l^pkg ""Tg tr^ jnpJk^irtnl^ i^tuJ^ "^Idov TQia IVtj &(p* ot eQXO'
^iai\ — Vgl. jiujünT^lrtnh Vou da an', ^Inn^hnnk 'nach A^^J^U^
und nach'; I Ezdr. VI, 20 j"{p"^ tl^tuJh/üia^ußg ^ku,/^ Von
9*
132 Partikeln.
^ ^

jener Zeit an usw. (die Form ^iSno^ ist überraschemi


denn ^^"» gehört dem «-Typus an).
npailj^L-uflri. (lustr.) 'uachdem, daß', z. B. Eznik I, 17

p^[,thju^ ^uipggnu^ hu Jhg fjnuiu "^da sie solche Ungereimt-


heiten als von einem bösen Schöpfer (herrührend) setzen,
so werden auch wir sie £ragen\ —
Vgl. usjunu^hinhu Von
nun an"* usw. über die Adverhialform ^tru^hL. s. § o7, C, a.
;

npu^ku 'wie' (auch interrogativ «/"Y^" *^^i^ ?0 ! ^^^^•

uMjuuiku 'in dieser Weise, so' usw. s. § 37, C, b).


:

np^,ui^ Vie vier (interrogativ /y»^«/^ 'wie viel' ?) ; vgl.


^-^ 'Maß'.

VII. Partikeln.

16S. Mehrere Partikeln dienen zur Bildung von


Sätzen. Die eigentliche Bedeutung der meisten ist durch-
sichtig.
Dieselben Formen, welche die Rolle von Konjunk-
tionen in den Nebensätzen spielen, fungieren auch als

Partikeln in den Hauptsätzen. Die Unterscheidung von


Haupt- und Nebensätzen tritt wenig hervor der Neben- ;

satz hat fast nichts, was ihm eigen wäre.


Die wichtigsten Partikeln sind:
1€I4« iru ""auch, und, irgend'.
Die eigentliche Bedeutung 'auch' findet sich häufig,
z. B. Eznik H, 3 (S. 125) "'ji ^«- iWp'^ijt P ""t'"^"r^3iJd

b #/»"(/ '^"V"' *^aber auch Ormizd machte er zum König


über ihn'; ^-^-^ bedeutet 'noch nicht'; man gebraucht gern
in der Bedeutung von 'auch, noch' die erweiterte Form
huu (woraus '^^^ 'ein anderer' § 73). — i^r*. ist das ein-
zige Wort für 'und', z. B. Eznik I, 2 (S. 11) «/» ^f^^hffb in.

^l*'*'t"t'b (-^ ist Artikel) 'was bewegt und verändert wird'


Agath. § OO (S. 30) "Ifl^ ^ UMUtniUpUäl^Utll k-L. UMÜUJf^tLIUip^^ltl^
Partikeln. 133

l^lliiy ^nit Uu n^ uiiu^u'triP ^du bist ZU uHS gekommeii und bist

geblieben als fremder und landloser Mann und ; nun, wie


wagst du es, einen Gott zu verehren, den ich nicht ver-
ehre ?"* — ^*- drückt auch die Unbestimmtheit aus, z. B.
in Agath. § 100 (S. 61) usn^p ^ptuiTu/u iliui/U fitP nfiuil^u L-l. -

liuäjftuy ^^^^ Siu^ hl. ^puMtTuMjbu ft il^puMj /liP *^ befiehl über


mich, was immer du willst, welchen Tod auch immer
du befiehlst für mich^
Daraus ^-^/^ nur^ z. B. Gen. XXXIV, 23.
165. ^«"^ ""oder".

i^usüT (vgl. i^usJ:^ 'Wille', iiu^Jl^iP 'ich will') bedeutet


einfach "^oder^ z. B. F. Byz. III, 3 (S. 8) ^"'-4^ "J^ ^^^ k""^
nuuvnf f^uu^i ll^iP tjß ^'isrj.pl^^ *^ihr, wcr seid ihr, oder
woher kommt ihr, oder wen suchet ihr?"* — Da die
eigentliche Bedeutung von ^""Z' *^nach Belieben"* ist, findet

man oft ^- //-^, z. B. Agath. § 62 (S. 35) ^u^-ü^-uuspf^u


p-^tujuuhu qnp hi^brft (var. 1. ^ttc) tts^* ^^ ÜwtP tlha ^u!i ^

p-ui^iuunj,tugu schreckHche Beleidigung, welche du tmS^--


^dlo
den Göttern zugefügt hast und auch uns, den Königen\
166. t"k Virklich, aber\
Die eigentliche Bedeutung Vir klich"* findet man häufig,
z. B. J. XIII, 13 ^'«-^ k"t^-p il"' '["'i"t'""i^"^ ^^ "^kct ^'-

ptupun^ «//t.^4r^. ^u/üqß hiP [tul^ vj^isTg (pcovetre ^s '


ö diöa-
Gi/iaXog yiat 6 zvQiog, Y,at nalcog XeysTs '
elfil ydQ^. — fi^k
dient oft dazu, auf ein vorausgehendes Nomen Nachdruck
zu legen, z. B. J. XVIII, 26 «^ £ra fia^ u^&afi i^^i 'o^x
lyiß ae sldovf] J. XVIII, 37 £ru juij,^ fia^ h^hiui^ hJ] Iru [»

i^njü [muIi &l^lruMg^ hnP jui^usp^^ ib * • • ^^0) slg TovTO ysyev-


vrjfiai xat slg tovto eXrjXv&a slg rov '/,6g(.lov, %va . .
.^;

J. VIII, 17 juii.pl/uu [luii lirp if-phuMi^ k {['"k unmittelbar


nach und vor dem Possessiv) "iv rw v6\i(j^ tm
tui.jtii'Lu .

vfxersQcp yeyQamai\ fi^k iru —


/r«^ bedeutet ^'sof ort', z. B. ^^ in^"^

F. Byz. III, 5 (S. 11) h^^J^^Trfuii kvniru [, intruifruAA 'und


sofort sah er im Traum'; es gibt "^eid-vg Mk. VI, 54 wieder.
134 Partikeln.

— Zwischen zwei Sätzen bezeichnet t^k ^^"^^ Gegenüber-


stellung, Z. B. Mt. XXV, 3 jftiPtup^t uMn-filM tiiuMuiuthpu%y L-u

<{^/3- plJ'}- ht-ptru/üu nf nutn^^'u : 4: l^"^ JtJuJuuinuUpU UMn.j^ ^hjy


tuJuiUuit.^ ifüi^ Ituuitnhftu [lupku/iig ai U(Jl)QCcl XaßoVOCCi TCCQ
lafiTtddag ovy, eXaßov (xed^ kavxcbv eXaiov *
al de q)q6vi'
fXOL eXaßov eXaiov iv Totg dyyeloig ixbtcc rG)v XaiXTtdöcjv
eavTcov^.
167. "i/i Wders, aber\
»^t ist der Akk. sg. von "'ji 'ander"*; die Bedeutung
ist durchsichtig, z. B. in F. Byz. III, 5 (S. 11) '^«' ^"«^ ««/^

1^ if-l^ll^P MM'ji n^ hiPnuut uin. fift'iß'i, [li^p *^nach dleser einzigen

Nacht näherte er sich kein anderes Mal mehr seiner


Frau\ Gewöhnlich bezeichnet «[//_ 'aber, sondern^ einen
Gegensatz, z. B. Mt. V, 17 «^ i^^^ j,>uh^u/ütri^ u,ji^ [^"^-l ö^x
fjX&ov xaralvoai^ dlXä TrXrjQwaat' ] F..Byz. III, 5 (S. 10)
/»< ußJttuu'UuJauJL. Ijutf "'// h ^^a.trtntuutMJüujutr'ibnn tr^tuu liuuuip'-

i^iuü huifiuliniMinuni.p^truM'ü ^er heiratete nicht^ sondern bekam


schon mit fünfzehn Jahren die bischöfliche Würde"*; Eznik
II, 2 (S. 116) iluMftnugü tjäuut Irü ilJiJhuthg
"'J L. b ^^zl^*
fa . .

JJ, ir% lrpii,ighäu% 'durch die Sitten sind sie voneinander


getrennt . . . aber in der Religion sind sie beide eins\
168« piyg 'außer, aber\

f""jd bedeutet eigentlich 'außer"*, z. B. J. XVII, 12

avTcüv aTtcoleTOj et fxrj 6 vldg rfjg &TC(i)'k8iag Eznik IV, 1


\

(S. 245) p^ug jb^h*^ "OL """""""^ ^^'L ^ tbab außer mir
sei dir kein anderer Gott"*; Mk. IX, 8 uiu,uin.-l,fihtug 'ungiu

ap uh nL.uhp utUMtnJhuab^ '1"P uihufiltli^ /""AV jnptJ-utiP npn-p

J]äMpri.nj p JhiL&ijfg j^'f'bd^ diEOxeiXaxo avxoig %va \iri8hi fi

eldov dirjyrjawvTaCy ei fxr] orav d vldg tov dv&qdjTtov e%


vEKQcjv ävaaTfj', — p^yg 'aber"* dient dazu, etwas einzu-
schränken, z. B. Mt. XXVI, 41 ^"tb" j""-^'"[' ki p^jg ^'"p-
JJ^u MMw^iätp xd fiiv Ttvevfxa 7tQÖd^v[X0Vy fi de aäg^ &G&evrjg]
Mt. XXVI, 24 "pi-b '^'"Pfu ^vP'"ü "p"ik" *tü^"'L ^ ^l^fjii^'
Partikeln. 135

"hnnui f P"'in 7"*/ uutpit-n^ luiüuhu g/'^fP ^urt-l» nnn^hU aujnn.ni

Jäuut'ütfugi, (der Artikel -^ bezieht sich auf den ganzen


Relativsatz) 'o ixkv vibq, rov ävd-Qconov vrtdyei ycad^wg ye-
yQarcrai itSQl avrov '
oiat de reo ävd-Qcbrco) iyisivcp dt ov
ö vldg Tov ävd^QWTtov TcaQadldoxai
169. uiulituju 'dennoch'^. ^.4VrUr^
uumI^umJü ist mit uuiii 'Vertrag"" (daraus wu/^«/*. Venig^
[, Vegen') verwandt (über -«f/^ vgl. § 36,
uusi^u c) ; es
bedeutet also Wter solchen Bedingungen^ und ist die
Übersetzung von *^dennoch\
170. «"Y"* ""nachher, dann\
uju^uß deutet die Folge eines Ereignisses an, z. B. F. Byz.
xV, ^O ittljiy^ußy[uujn^^ ou/Un.lriui pnirtui auML.n^t ^\\ujnupa

äUUjUMUUMliltpiM» UMuttu a UMuntuti-nnnJ iftül^n \\ uiuiuu ai£jt.niuuu/nu

^"ij"3 *^das Heer der Perser zerstörte, verwüstete das


Mittelland; dann versammelte Vasak, der Herr der Ar-
menier, ein Heer\ — «#*y"' bezeichnet den Schluß einer
Beweisführung, besonders mit nachfolgendem m-p^Sh-
z. B. Mt. XVH, 25 '^i^Hjif "f^*^ uMCfUMui lAi npij-fi^'ü üiQaye
'

eXevd^eqoi elaiv o\ vloC oder den zweiten Teil einer Alter-


native, I Reg. XX, 7 Irp-lr uiuiuugk'^ bß-tr päupung 4r, futMjqut-

nnt.la-niSü 4" h-aun-tuin ont.u • luujut ß-tr ruutnnL. mtuiat^ luuMUtUMU-

[uuM'ülty ij^liiniuu^pft ib *• ' eäv zade «IVr?; äya&wg'' eiQrjvr] toj

dovlo) aov Y,al eäv oxkrjqwg äTVOKQid^fj aoi, yvcod^i on . . /.

Die Übersetzung von *^el ds (xiq ist «/«y"* P^^ "l- ""H'"
leitet oft die Apodosis eines Konditionalsatzes ein, z. B.
J. XiV, 7 h^f3-hr a(tu t^fiutlsfiay ujluiu Ltl.
'[^"(jp ^J^ tb"^^b*^

'fit syrcoKare ^fi, Kai %bv itaxeqa \iOV üv fjöeirs". — Eine


Erweiterung von un^uj ist *//*y'#f^^'^y, besonders in rhetori-
schen Fragesätzen, z.B. Eznik I, 15 (S. 59) s. §152;
L. xn, 6.

171. «'/»T^ 'jetzt, nun, dann'.


Die eigentliche Bedeutung von "'pt ist 'jetzt', z. B.
Mt. IX, 18 tf-nt-uuifi jttP Ußptp bri.li iftu^T^uuiitrgujt. fj S^Vy&TTjQ
136 Partikeln.

[xov Uqtv ezsleyrrjoev . Es dient oft zur Weiterführung


eines Gedankens, z. B. Mt. XXV, 20 ^^^7^ ^u/ii^,uf,

i{Lft 2^^hrgtuj rtevTS ToXavxa \ioi Tiagidco^iag ' "Üds Ulla nivTs
TaXavra eKSQÖrjaa. — Daraus '"ci-^^ ''grade jetzt', mit -4^
(vgl. § 65).

172. ^"' 'dann^


Das anaphorische ^«^ (s. § 64) dient als Adverb, um
den Fortgang zu bezeichnen auch\ /
;
"^«^ ^«- *^und 5"^ % )
"
^
173. "'^"' 'hier ist"* (franz. voici, voilä). u
iu^tu kündigt etwas an. Daraus «^^Jt^ii^«/»^ usw. (s. § 65).
174. ^'«>' 'als\
^iMä'ii bedeutete ursprünglich Vie vieF, was aus dem
abgeleiteten Adjektiv .^«"V' '^^öaog, 000g erhellt; vgl.
noch Mt. XVII, 19 Irp-ir ni.'bligf,^ ^luuutinu ^u/l, q^usi^
jru/utui,[unj iccv exrjTB Ttioxiv wq y.Ö'/xov Girarcetog , Es be-
zeichnet meistens einen Vergleich (mit ^- und Akk., s. § 92),
Z. B. Mt. XIII, 32 'p'igl' h ^w^ qujiJl/üiujIi uLftdlik^l^u '^
jJ^i-ÜQÖTSQÖV

SGTi TtavTcjv r(üv OTiBQpidToyv' und '^^ k ^^^'t' lutilh^ujü pu/h^


2jupu jxsl^ov Tcbv 'ka^avixiv iaxlv] L. XI, 22 ^tiun-ptut^njEi ^u/is

q^uM ""iaxvQOTBQog avTOv^ (''ein Stärkerer als er') ; J. III, 19


tiftpLßfi'ii Jujpr^filf afutuuiuii tun.tuu!r^ ^'"^' 71^ dlZTlO CCV Ol
llfU"
av&QO}7toi liäXlov TÖ (jy^örog rj rd cpcog", J. XVII, 24 */^/»^-

glrp nftu jujrL.ut2^ ^u/ü tj^^fi'l/lrjij iu^b^tup^fß '^yaTttjCTCCg IXS TtQO

i^axaßokfig -/.oaiiov] Mk. VII, 37 ^^-w ^^"^ ^^t« quMfijru/uuiji,%

"^vjtsQTtSQLaawg i^sftlrjaaovxö*, — Es gibt auch andere Wen-


dungen, B. Mt. X, 15 ^['^P""t"J^ Lbdb ^Chcb'^ unii.nJlugi.nQ
Z.

. . . ^ufi, ^ujfiuigfi'h nghJlii^ ''dvexTÖTSQOv eGxai 2od6[xo)v . . .


yfj

7] rfj Ttolei e^eiviß und F. Byz. III, 21 (S. 54) ^w*^ */«*^*//£.

J-Mutfu/iMUs^o l/hf ugufil^ tup^Llrugl/ü p-^jutiflt^'h in kurZCm


werden die Feinde hier einfallen"*.

175. ^b 'denn, daß, damit'.


1^^^. ih ist der Akkusativ mit ^- von t' (s. § 68) als Re-
lativ gebraucht. Es bedeutet also 'dies betreffend, daß
Partikeln. 137

. . .; daraus, denn' (vgl. § 161), z. B. Eznik 1, 18 (S. 74)


qli 4^Ä'5> ^ ijnCijt.ub ^lu^gnLnh-UJtjbf ^j^nutL.h linlruaa ujustnhf^ atfiu^

Mafür, daß es zum Bereuen der Übeltäter nicht kam,


dafür bekam er gerechterweise als Strafe den Tod';

iun.'ünt. "^ahsite, ycat do&rjcysrat v(xiv . . . Ttäg yäq b ahcjv


Xaußdvsi, A

Die gewöhnliche Bedeutung ist *'daß'' und 'damit "^

4«^

(bei der letzteren Bedeutung steht das folgende Zeitwort


immer im Konjunktiv), z. B. J. XIX, 33 i^irufiij tuju ^^^ ^
Jhn.huti^l;jt ^^eidov ¥jdrj avzdv rs&vrjxÖTa] Agath. §51 (S. 30)
luju^ifw uMiTg L%f iift uthufi iru i^l^i^ es sind so viele Jahre,
seitdem ich dich sah'; J. XVIII, 39 ^'«'^ ib "'v^^'k^dbd
^'ßovlso&B äftoXvco)' ] L. XV, 13 ilusu/ülrußg qj]^^' /"-c* ib
lli^ujjp u/UuMn.uili^nup^huiJp dLSffKÖQTtiaSV TTJV oi)GiaV aVTOV t,(X)V

adchTdjg ;
Eznik I, 12 (S. 50) ^^ tun-uA^ ^uMj^utji, |y^//£.^/»y

pj^ ip'[>'i' ^"'/» 'werden Sachen ohne den Willen


^nph^fih fip^

Gottes gemacht, dann sind sie schlecht'; F. Byz. III, 6


(fe,14) ib "> lustAvunußLlruanLOf ab nf uML-UMpIrunnup^ ab tH lunu-
gni.^ lUMjmjf ft^ ll^^ßni.^ 'rauben wir nicht, plündern wir
nicht, nehmen wir nicht die Güter der anderen, wie
können wir dann leben?'; F. Byz. III, 5 (S. 10) b^'^^iphc
^itu i\^ uanniJh-ni^ tjb "h tjpuiäuqp *üiu lun-p<^nt.ja-Ci%t; aiucujup

zu Gott, der Segnung eines Nachkommen nicht


'er betete

beraubt zu werden'; Agath. § 29 (S. 21) '["'u'is iupsnpfili &liP


bru lun- ohq^ qb ^luuujpiuu q^tuuiapiuliiun up[;(f- njbn.plri tflupp-uja-

a"*-^ 'ich bin gekommen, damit wir insgemein die ge-


meinen (Übel) rächen möchten'; J. X, 17 ^"f/Ä aujunp[,ii

uppli qb" i"ijr b^i lb ^" q^'f'J^ qiuU^t jitP^ qb uhL.uu^sq.tuü

'""-h i^'" ^^^^ TOVTo y.B 6 TcarfjQ äyaira, ort iya) rld'rj^i
rrjv ipv/rjv fiov^ %va TcdXiv Xaßw avxriv .

qb leitet Sätze ein, die Relativsätzen gleichkommen, ^


z. B. J. XX, 14 ut&uu/üi; qr^b""^' ib k'"JV S^^coget rdv ^Irj- C\^4
aovv €(TTojra: F. Byz. III, 8 (S. 19) i^rtL-afi^ qu,i.pu^ ^v^tupaf^r^^
138 Partikeln.

tb "t t'VC t^b"^ puit^ifiti.p^&u/ü'ü ^sie sahen das Heer der


Perser, das zahllos war'; Ps. XXXI, 9 J^ ib'^hg npu^h'

yeveöd^ewg %7t7tOQ xai fj^iovog^ olg ovyt aanv ovveGig]


Agath. § 44 (S. 28) ^'[/ »uuuw tujfi Jli ft rj^pu/u ^"^J] qb hcLgt
uyq^ %niiuML. ti^uspfn'ü ^es gibt hier an deinem Hof einen Mann,
welcher dies ausführen kann\
176. ib wird häufig mit anderen Partikeln oder
Adverbien gebraucht; daraus entstehen namentlich:
a) ^^'i'ib Veil, da', z. B. J. XVI, 5 ijy" b ui^iu^uAMii:

"t "'""'db ^^v ^"'^tb 0^1 ^^1 ^b "^tavra vfxlv i^ ^QyfjG


ovx elftov^ oTi ixed-^ v(X(bv ijfxrjv'] Mt. XXI, 46 irpiiiru,^ [,

oav Toi)g ox^ovg, ercei sig fCQOcprjTrjV avxöv elyor^.

b) ^u^i/ü ijj, Veir (^/'^ findet sich übrigens nur mit


Gen.), z. B. Agath. § 121 (S. 70) ^u-ü ^^ ^i, ^uspu. i^h-uusg^

iluju'ü lujunpfili n^ ^tuJl, ^huß^ ^^woil er nicht würdig ist des


Lebens, darum will er nicht leben'.
c) npui^u qi, (mit Konjunktiv) 'damit', z. B. Mt. VI, 5
upptru n €hnnnuniLpn.u tr l. luiültni^nt C^ptuuiiupuiUiun y«'/ eß"''

ifUJi^p^Uf npu^i^u qlp k plri.lrugfi'ü tPtuprj^l^us'lM CfiXoVOlV SV Talg GVVa-


ycjyaXg yial iv %aXg ytoviaig twv TtXareiCjv iarcjTsg Tcqooav-
Xead^ai^ OTtwg cpavojaLv Totg av&QCjrcoig .

d) JbH ib 'bis', z. B. Agath. § 1 12 (S. 66) zrlz^lib-i.


tfüuM u/ui^i^'h Jpi^ qjt it^ tfhuMQ fi 'üiPuM inh-tip nq^ sio drehtou
ihn da, bis an ihm keine gesunde Stelle blieb'.

e) äi,n[utu%usii tjjt 'zum Ersatz, daß; dafür, daß', z. B.


Gren. XXII, 18 lut.p^hugfi'ij ft t^uuBl^ft ^uliP uttn/UäuJu utijt^^

^vkvb* 'b"b'"'^""k ib /"*-"'/' ^usfrl» [itTni^ evsv%oyrid"fj(JoyT(Xi iv

reo Oftig^ari oov Tt&vxa %ä e&vrj ävd'^ wv vTtrjY.ovoag T?jg

iufig (po}V7]g,
177- P^tr, trß^lr 'daß, weuu'.
Die Formen ^^- und i^p^ir sind gleichwertig; trß^^
scheint etwas nachdrücklicher zu sein. Es ist die 'Kon-
Partikeln. 139

junktion für alles' des Armenischen. Die eigentliche Be-


deutung* mag 'so' gewesen sein, aber sie ist kaum be-
legt.

1T8. p^trt ^/^^ kündigt einen Satz an und führt


oft die eigentlichen Worte des Redenden ein, z. B. Ez-

'er beteuert, ich bin nicht würdig, Anbetung zu erhalten'; ^j^"^^^^^^

L. IV, 42 uMubft^y Lß-tr ij.ift. hu 'fftq-fi ^^iivnnL.h^nj "^XeyovxEq OXl


*^^
ov sl 6 vldg rov d^aov] L. IV, 24 usJk'ü usuirJ" iir^^f p^h ^
oddetg TtQOcprjTVjg (J«xrdg earlv ev rfj TtatQidi avxov] F. Byz.
III, 3 (S. 8) ^uspgiu^^i^p ij^ßnuuv kß-lr^ ij^m^ nj^ i^^ "^Qv fragte sie
Wer seid ihr T und [unuinniftuü J^i'hlrfii/' hß-kr hl^tug t^f, ututr-

fthurfnu^ t^uthrq^u ^'sio erklärtem wir sind gekommen, um


den Ort zu verwüsten'; J. XII, 16 jtztdb'^ ^P^^ "(P' ^

avTov Daraus ^c^ßh (d.


ysyQa/.if.ieva, h. ^fihiMj-ßh *^schreib,

daß') 'sozusagen', z. B. Eznik I^ 3 (S. 15) ini.u/i% utiPunj

tuJhitj ^1.^/Äi^^, i^pirßlr kl. Jhn.ufüjt 'der Moud nimmt 2Ü^'dimA^^


monatlich ab, ja, stirbt sozusagen'.
Das Zeitwort des Nebensatzes kann im Konjunktiv
stehen, wenn es eine Möglichkeit oder einen Wunsch,
nicht eine Tatsache bezeichnet^ z. B. Mk. IX, 29 «^ inuJhc
tfßh nß i^ftuiuMUßl; "^ovY. rjdsXsv iva rig yv(^\ J. XX, 15 ^</2«/

tujuujl^u fd-nt-h-niuL. jd-lr ufuipuv^auiu/ijü h^jh» wuh /fi'"* SXSiVTj 00'

'Kovaa oxi 6 KVjTtovQÖg eoTiv, Xeysi avrw . . .';Eznik I, 19


(S. 76) iMsuusg^ p-tr uiuinnuujh^ td^^ 'ich sagtc, daß ihr
Götter seiet'.
p-tr (nicht irßlr^ wird in der Regel vor einen inter-
rogativen Nebensatz gestellt, z. B. Act. ap. XXI, 33 ^"^c
guAtl^P p9 nil^ ftßi^ hl. ih*^^ bd^ uMpiuphußf^ STtvvd'dvsTO Tig eirj
%al TL i(TTiv TtSTtoiri'/.ihg] J. XII, 33 ^«^^ ««"^/», 'u^i/üiul^hintf^
ßh ngtnif^ iPiu^nL. Jhiuiuuh^ng [igh xovxo 6 8 HeySV oi^i^iaivcov

Ttoicj) S^avdrcp i][,i€llev äTto&vfjG'/.Biv ,


'

140 Partikeln.

179. ^^^ (seltener /3-i6-) ist das Wort, das die Be-
dingungssätze einleitet; das Zeitwort steht im Indikativ
oder im Konjunktiv, je nach dem Sinn des Satzes; das
Imperfekt bezeichnet den Irrealis (§ 122), z. B. L. XI, 13
h-ß-lr ri.tiLo np ^"'[IPH- k.P 'f-^'^'^J? uttuna.LrLju ntunhu tnmt nnn_L.nQ
AirnnQf ii nftuih Ltlu iutv.utL.lri ^utin ik.hn ib-plfühij tniugl; ptunftu utAtn"

g[tl^ ttp luhfj.fibr'u ft 'üiPut'üli "^sl v^stg JtOVrjQol V7T(XQX0Vrsg OLÖaTS


Söficcra aya&ä didovai rotg reyivoLg vj^ojv, tzögo) liäXXov 6

TtaTTjQ 6 e^ ovqavov äwoai äya-d'dv döfia rotg alrovGiv airöv"]


1j. J\.» D iri3-a- hnl; itthti. tintuft ttn^ntjit^ ^ttAtv.^g[; k iJh-nuii %tipiu

"ijiljh'ü Xirp^ luu^iu p-h n£ ft ^irt^ t^utplgfi £av fj


iy,€t viög sIqtj'

vr]g, enavartavaerai btt aiibv fj elQrjvrj vjxcov *


et de (iiqye^

e(p* vfiäg äraycd[,iyjei'] J. XI, 21 ^p^^ utuut ilrut^^ bltp^ irtipjypu

[ttP ^[^p Jhtt.lrut^ ''sl


7Jg
0)08^ ovK (xv äjted^avBv 6 ädelcpog ixov]
J. XIII, 17 isß-h-
1"{J** lf""h^t ^put'i'li^llt truu l;^ &p-lr lun.-

'''bd^-g VJ" ^^^ Tavxa OLÖare, jxaKdQioi iars iäv TtOLfjre


avzd ; J. XIV, 28 ^p-^ "tc^kg tl^" tuu^tu ncput^t {J^utf^ i^p
3^irp'' hp^lr hu ujtv. ^ifjp hrp^uätP el fiyaTzäte ^€, e%dQrjrs av
on 7t0QBV0(,iai itQÖg röv nareoa] Eznik I, 22 (S. 86) ^«z-
[uiupij% hß-h ^ut'hi^p^ luu^ut^i/h tj.[ti.iuL^ ^u/hi;p wenn der Zau-
berer (ihn) austriebe, dann würde er (ihn) durch Dämonen
austreiben^; Mk. IX, 28 ^^ju «/^^^^ n^ fn-ft^ hiurhi^^ hß^h /»^

u^ut^utt.^ irt- uttitut-ßfi.^ VoiJTO rö yevog ev oidevl divarai


i^sXd^SLVy st jA.r] SV vrjGxsia y,at tzqüosv/tj'] L. XVIII, 4 ßh
Stl. iV^ uutitL.h-ttj nf b-pl/it^ltjr^ tr u h ifluptiAfutiil; ttf luüiu^J] tLtilsl^

Bjiuith tu^luutut lun^Luii tjfiu utjpun^ utputphg ^ttfiu rL.iuut £i 'ÜCCl

xbv d'sov ov (foßov^ai oiös Uvd'QWTiov ivTQsrtOfÄai, öid ys


TÖ Tcaqsysiv \xoi y,6^ov xfjv yrjqav ravrrjv sxÖLKrjaco avTTjv^»
18©. ßh, trßlr bedeutet ''oder' Doppelfragen,
in
z. B. Agath. § 118 (S. 68) /^^^ -^ h q^vß fttHu^k ßtr ^«^
pnt^lrugi; i^ht^ \\uiut7t.uth^t ^t, ߣr tt^ *^es kümmert mich
nicht, ob dein Gott dich erneuert oder nicht'; Mfe. XII,
14 ututgnt.^ p-lr ti^ utujgnt.^ dcü[J.SV ^ [.ifj Öw^SV*] L. V, 23
Partikeln. 141

luulri^ uß[t[> hl. t^tiMM V/ ioxiv evy,07td)T€Q0v, elTtelv '


äq)eo}vrai
OöL OL ä^aQTiai ooVj ^ slftsXv eyeiqe
' y.al TteQiTcärai'^

Agath. § 117 (S. 68) hp^h .[u^^i^ hp^L- uAsus^us%' ^u.^u,fi


c^%u,ghtui^ kurz oder lang wird der alt ge-
jui[iilpis'u ''über

wordene Körper gebrochen^


181. irptr^ pir wlrd oft nach "t gestellt in Sätzen
wie : J. XV, 16 «^ ^p-b- f^tnp&gl^^ tjjiuy ußj^ hu ^ui^lrgfi
q^hq^ ""ovx v^ieXq us e^sXe^aa&e, äXl^ iycb i^aXs^&ixrjv v^äg]
JLj. VI, 44 nf hpir h »hiTfig oiunh*ü Pnt.qf hc itf h Jhnk^Lni
l^pi/ü [uuMiinti^ ovY, i^ äyiav'd'cov avXXeyovaiv öma^ odde ex
ßdxov avacpvlrjv TQvycjaiv] Mk.VII, 15 "^ ^^^ luptnut^nLUän
h uuMnn JinB'uti hlo'lr ueunnal^ utnö-irt als tu ^ tun nn L-iumIjI^
p
'uJhfük'^ ujjiM 4: "[> "ci^k qJlupiiu ovdiv eariv e^cod^sv rov äv-
'
d^QWTtov eY,TCOQev6(xevov eig avTOv o SvvaTai y.oiv(bGai avTÖv
äXlä To. SK rov av&qtbrcov a-^TtOQBvö^eva eoriv Ta xoivovvta
TÖV aV&QOiTtOV ,

18S. An der folgenden Stelle kann Man- man die


und die
nigfaltigkeit Häufigkeit des Gebrauchs von hpL^
ptr ersehen Eznik 1, 14 : (S. 54) q-fru^^p y^uu,nuauh^ hph wjüuikz,

atun- iinnuj p lUMi.nL.P'lrujünli n.uinuüuJini • umumu» la-cr nf a-puil^n^

qpUMpn ußtLhl^n qusiü fnp n£b q-ftml^n ph nnujpah f^f *IP jj^th^

LTd bd^' 'Wußte Gott, daß er so werden würde oder


wußte er es nicht ? Wenn er es wußte und (ihn) erschuf,
so ist er selbst dieUrsache von dessen Abwendung vom
Guten; und wenn er es nicht wußte^ wie erschuf er
den, von welchem er nicht wußte, wie er werden würde?'
183. piruikut ^'obwohr (gewöhnlich mit folgendem
^'^) ist augenscheinlich pi^ + ^h"^ 'Notwendigkeit'; es
folgen Indikativ oder Konjunktiv, je nach der Bedeutung,
z. B. J. VIII, 14 phui^ut hi. hu »Ui^jhir qiuu% uAiifA [,rnj

uumIiumJü tU^uMjui.p[,A fttP i^^uspfiut 4: ^g^^ eyd) (xaqTVQM Tteoi


ifxavTov, älrjd'rjg eoriv fj iiaqTVQia ixov] Eznik I, 19 (S. 76)
1 uiMtni-tuh- phuilfui hc iiLJbt^p fuy[uu^s>i-PpLU • • *
'"Jl "> r'^t.
142 Partikeln.

^f„l.lFUMg ^'obwohl Gott die Macht hatte ... so trieb er


sie doch nicht an . . .'; Mt. XXVI, 33 p^hui^u, ir. u.Jh'i.lr.

"^el Ttdvreg G'/.avda'kLö&rjaovrai ev ooi, iycb oidsTtors axav-

184« [»ppf tpc^^ wie'.


t^V kommt vereinzelt vor; ^^xt^p-l^^ ist gewöhnlicher.
Wenn es vor Nominibus gesetzt wird, dann stehen diese
im Akkusativ mit ^ (s. § 92), z. B. Gen. III, 5 ib'^bahg
ffppLL. ^uutnn^iuhru ""easa&s ojg d-eoC] es gibt auch Apposi-
tionen wie Mk. VIII, 9 ^/^^^ »[ig iiirpu/i/is^
tFV^^ ir(\g ^""U"V^
'^Gav de {oi cpayövTsg) wg %eTQayiiG%lXioi , — bev^^ dient
oft als Zeitadverb mit der Bedeutung '^als', z. B. J.VI, 61
^lut^ntuT^ juß^usl^lrpuwutg'ü [spplrL. ^nutu'li' iuuIm% TtoXkOi &Y,0VO(XV-
Tsg £x rcbv /xad^rjTcov avrov eiTtov^,

185. ^ä,^ %is\


ifjt'it^ wird mit ^ {J) vor Nominibus gebraucht, s. § 91;
es leitet auch Sätze ein, z. B. Mk. XIII, 3 djt'ui'ijutni;^ 'uum

elg TÖ OQog r&v eXai(X)v . . . iTtrjQOjrcov avxov , — Gewöhnlich


folgt Ar.; es entsteht also ^'^t^'^, z.B. Agath. § 34 (S. 23) «f'«'^
tiiumtufflri^ Itl. I^nuwnptr^ JJ/lj^lrL. n^ p-nrjßli . . . slc fingOU aU ZU
töten und zu metzeln, bis sie nicht ließen . .
."*;
Mk. VIII, 39
tin 'aui^tuhtruatf'it auuM<^ upli^h-t. uwlruqlrU atunoiuini-P'nt^ 1 utntiLXirni

is^lruji^ tfUMi-pm-p^lruMiTp ""ov [xfj ysvGcovTai d^avatov ewg ^v


)!dwaiv rfjv ßaGiXelav rov d^sov elTjXv&vlav iv dwafisi, —
Nach JJr^ifri. kann ein Infinitiv stehen, z. B. Mk. IX, 25

p^h JhivuMu ''iyevsTO wael vexgög, wars roijg ftoXXovg lAyuv


ort äTted'avsv. — Jp^^ln. gl^pp oder ji^Vr bedeutet ''bis wann?',
z. B. Mk. IX, 18 ^ih'i't^^ jb^e tä^J' a^^ ^^v ^*^&-^ a^^CF
u/uuuijghnP ilni^ ""ecog ftoTs TtQog vjxäg eaoixai, £wg ftörs
Interpunktionen. 143

186. '^'^^ t''' (buchst, 'bis noch nicht') ist die Über- C^
Setzung von 'bevor', z. B. Mt. VI, 8 -^/»«»^ '^"oc'' ^^v ib'^t

6 TtazijQ vfxwv 5)v xQslav e%eTe 7t qö tov vfxäg ahfjaai airov"]


Eznik II, 1 (S. 113) ^Q'^'t t^'^ pl^^uc t^p ftl,^ . . . iy^ftm.iu'u näü
is/itni^i 4:^ 'bevor es irgendetwas gab .... war einer
namens Zruan'. *

Jl^t^ >l-trn- (buchst, 'bis noch'; i^n. *^noch' existiert auch ^


selbständig, vgl. ilm. h^u 'noch') 'indem', z. B. J. IX, 5 «^V

q)a>g slf^d rov Koa^ov"] J. IX, 1 «^^ 7^^«^ tu%giu%^p, Inniru

"VC ^ k"JC b ^^'^ Ttagdycüv eldsv HvS^qwttov rvq)Xdv iy,

y6V£Tf]g\

VIII. Interpunktionen.

IST. Die in den Textausgaben gebrauchte Inter-


punktion besteht aus vier Zeichen:
• Kolon, Endpunkt (^/»^«#^4-«») ; derselbe steht dort,
wo ein Satz ganz beendet ist.

. Semikolon (^4:«» oder «^^«#{-4-^)^ dort, wo ein Satz


vom Standpunkt der Grammatik endet und ein Teil des
Gedankens auseinandergesetzt ist, ohne daß der Gedanke
vollendet wäre.
, Komma (*/«»/t/»«#^4-"'), zwischen koordinierten Sätzen
oder vor und hinter Zwischensätzen.
Gravis {p"^p-)^ dort, wo ein Satz im Schweben be- sliii,4^v<Ä4
griffen ist und wo man eine Folge erwartet.
Beispiele finden sich in den folgenden Textproben.
Tex t e.

I. Evangelium.

Matthäus XXVIII.
1, 1^^ tl P kllb 2 '^P lufS-niSü jnpnuiP snL^uujhiujn

^^lunniuUli intäuuiülfi anbrnaaiflulihi 2. \^'~ uJ^ui 2^^f'^


J-nt^ifü tlhö- Irnjft^* tiji ^nlf^uiujL ^^ h^hiu t jlrni/bfin

uuMinni^qbiui p niun Jd-iuuiuilfnnin aJ^fRi n rLniun luuuip^


tfc. uum^p p iltrpujj unpiui 3. \^'-~ ^P inlrupt Unpua ppplfL.
amuMjiusuby ImL. "^Luhn-lfpX unpiu uuipmiuL pnpIrL. akpiSliX
4. \^'-~ J^"ih ^^"^p unpua pati.najliajuah uim^uaujtiahpla «

ha-, Itfiifb ppptFi^ aulin.lfiuiut 5. ^^laainuaupaiulap &in '^P^T^

miulha iFL^ luul^ aiLuaUiuiula* ilp tpl/ü^pn n-na^^ O-puilna

ej[a fX^u'^ apaua<^lriüruatu p^'l-pl^^ ^ 6. ^4" *'""''> oulbap


luaptfaiaL.^ npinl^u uauiuajb* h Lau in araaul^n tprabnliu na^p

Liujpx 7. \^L. ajiunijiuniuljp bpfB^iuso aiauaaaa^o lu^^litjp^


anaunü ünpiu ß-lt lauphaiaa^* ha^ lu^aia aaurLiu^iiabiiaj Diiala

^itat p ^^^ajjajpn&iUf aaaian. anhuaiabpttl^n atlaaia* au^an auiaaunp


dilrast 8. 1^^ tfilraua u iia si il aaa n au Lp p ubpiTaaTualal^ uahanp

lu'^pc. ba^ ^uürj-aia^ß-lrauirn nauaiaflua^ pbß-aaabaujpla ujiuanüha

au^auljbpanauaihl ^,\^l^ au^ua iiaauuiau^^ttuan lattaau »^u ha^

aiau^* nn^ 1^^* ta^ 'ünpaaa aJauanaia^ajuaua Lauauah ajnanu uaipau

^ ^u. Verkürzung eines ehrwürdigen Namens (arm. u^umuiIil) ;

s. § 26, Anm. 4. Man lese uthtun^*


Texte. 145

IrL. bnLnn uiuja.ftb uJiu i 10. ^^uijUcf-iUiP luul^ nünuiu y^u •

un unbiiilip^ "f'P'^"l^ luuutnf^p trnp.uinnU nuna alt an^


phuifü n ^\-^iu n p nir uu j irc iuüij. unhuqtrU ^pu l 11. j^/Y' ^
unptu t^uiqfniy uj'^ui nifiuUp n q um uii lu u uuj lu au ifbjth n
DUjniupu IfL. uiiuunuaqnh om'^ujüiusuMuilFunnnu qiuub-^

uuiih nn pu< IfqtriSü i 12. \^'^ unpiu d-nqmjlfUM i "^umU^

ihbnX h^ifpnij^pb^ funu^^ns^nq. lun^Lriui uinh-iuß- ßl]^


iMUinuU qiui^niuLiubiuqlt^ 13. l^*- utulrii* uiutuu^pn Irpir
iu2UMutrnu\pU unniu ifLiTUJi q-hyunn q.nqutqiuh qbiu Jpb^

UDO h ontjü uiup X 14. 1^^ ftp-iF [ni-p IP'jh ^^J'h "''*-

iiLUiinuML.npu^ dup ^lulSiMUqnLn qhiu hu. qöiliq Uiü'^nq.u

lupiuuqnun i 15. \^'-~ 'hnqut UMiubuMi qiuph" luji±b ^ lupui^

ppb npiu^u nuuiuirb* tri^ tri ^luiiiiiui^u


p ^pl^hq
ujju

upb<bL. qiuiuiuup i 16. I*''^ uuuiuiUiuU lu2um Lbp mpb qMiU'^

3l P ^\^^"nl"1"^" p [ItUinMb nup criuuiutLpp IrqtfL, unqut


\^u i 17. \\aplfL. inbupü qbiu^ PirP uiiuq^pb uifiu^ Iil.

ntfiubp jbpLnJUiuqiuU i 18. \^'~ uiuinni^qlTUM t \^"^ fuiuu^

uirqiUL. pbq. unuui bi^ luul^ uinL.iUL. pbi luduhiupi p2pjuj*'


unL.p-pLjb iffpuphu ifi^ ibpupp* npiul^u luruiuphuMq qpu
^luip^ trt-. hu uiix,uiDhu qöitrq x 19. ^|^"""7v^ ujiunu^h*^

uibi^ ua^UiLhpuiuql^D qutuuUuMjb ^ifp-ujünuu* uLpuilfql^D


qbnuiu iutbnijj ^lui^p bL. npq.t^nj bc ^nq-uni "ppij <

20. i^L^uni^ql^n unquM uiui^hi quiuLuiuiu np pb^ utUMin-'

nuppliqp 3itq* bu. uj'^uiuuiupL bu pbq. Xaq aiT qujJhuuiiu


uiunupu JpbKbi^ h Liuuiuipuih- ui^ptuMp^ft x

Markus II.

1. 1^«- ifinbuii q-iupAB-uji p \yujipu£nJiusnL,u jtrui

UMunt^pay 2. I ni^p bqbL. bß-lr h uiuib 1^* Jjfjl. dnqnJbquMU


'- -1IIHI.U,

Meillet, Altarmenisehe Grammatik. 10


146 Texte.

niuunuup tlhuihi^ inirn[t tri^u n< iplihi tiL. nK uirt. n.niiiiib*

au luiiiL.ul^n Unqua apiialnt X 3. \^'~~ ^"V^^ umfl. liiu nlrnlfftb

ujUii.iuuutinjo- up niunditiui h ^['nQ ^ 4* \^'~ PpP"'- ">


uiuniFpu ubnciirUuJi lun. uiu iiui/iinml^ uihuin^ ouibbanh
ajiunbU nun t^n y^u^^ hu niunbiui agu n.iu u uiiu nU n^nuupU
quuj^nl(uti innnuii^ k*"JU utbii-guJiiiinjc/ü X 5. \^'~ uilr^
uhiut \^h^ a'^iuuiumu unniuy luul^ nu/ün-Uiuluiniarü^ nn^
n.truiL^ p-nnbuMi ipQp" niFo iJhnn on x 6. \^'~ "H^ niTuiUp

n ij-uiniun luüuin nn uibii. uuuibrpU^ bu [unn'^trnü n unnuiu

puntfiuhn* 7. i^Jb "> V '^l" "P fuuiuup uiu a^iui^ninu^


Ppuüu^ n Liupl^ p-nnnui nubnu^ Irp-lf ni up |^^4t 8. 1^*-

trpinuin \\"^ tJ"lh P'~P


"P^ lUjüuj^u pinp^pü p uppuiu
puplruiiin^ bu luul^^ y^^b V^^PihB 1"il'h b "bl'"^" ilrpx
9. /\A ^(> 1'b'~Pb ^^ luutr I niuün-uui/iuinjc/ü ß-nntfuii

ipnpb ^ua uhnn on^ P^ luubi "^pb ^""- nJut^pTxu


jpn hu upß- b i^f^J^ ^" < 10. 1^ // qp trpmuiu^pD hß-h
A2^iiÄw£_^Ä£_if nubb "pib ^"nn-"j b ^^P^U ^P^pb P"^
nnui auhnuy luul^ nujun.uii/iäiinjarU* 11. '^^\ha uiuhii]

Uipp uin. nuiu^pAu on hu hpfa- p uinuU nn X 12. 1^^


JuaniliuniuLp iiuphuiu iun.huti auiu^pauü^ hl lunLiu^p
luubhhnnuU* upbi^hu aiupuiubuii luunbhnmJUy hu ipiU'^

n.iuunp lunJihi a\^Jc^^ hu luuhij ß-h luiuiupup pb^hpnho


n^ uihuiup X

13. 1^^ "1 ij-iupcihiui p h^nJhapb^ hu iuubbiujb J-n*"

nnJnupn-U aiuip iun.uiu^ hu nuununuiUl^p thtnuua x 14. |^«-

1 m^^unt-u»

ü 0tpnL.tr im Singf. Vgl. § 97, S. 86


» iY^unLii^^
'1 1 ittnnt-tuh-*

" vl^ uutnuiuh-*


Texte. 147

Jjtb^ tt.lt n. ut'btiitiü^it^ btniru tt^\ bt^n ^nihltttij tjjt Uutnl^n h


ifutnuiUL.nnnL.jia-lfuthy ht^ luui^ tiltui^ hb Qljbh fttfl hiL. itn^

ttnt^tjliiui CLÜiuij olfltP ^nniu x 15. \^^ IrnlfL- ft ntutjuL^


unttiu ft mutlt unniu^ ift^ niuttttL^dT ifutnuinL^nitD nuittduuii

liftU pbrL yyh^ IfL. pbfj- UM2 ^" Ij up utuü unnütz ntu'Utip bph %

nittttnL.i(p nn bnp-ujjnu tr^but unrtiu t 16. j^*'^ t^l'P'f^

Ifi^ ihiunnuiTtihp ftnnbi^ mbunlt fy'tr ttt^m^ P^'h ^^{P"'^*"

unnu ift^ püij- uliniut^nnu ^ luutru tjiu^tuLlTninuU Unnütz ttft

h lb P^'J-
"twniut^ttnu ift^
P"'t "'HP^^i'-'^P'J "^'"vJ? "'-
nifuil^ni 17. \\p.nui-^ ini^iuL^ C>"^ ut"^ ubnuut* n< nb< ^
uifttnnj p-^hjJl "H^I'O^ ^L_ ^P'-'^^l'^ßl ^^ "> kb k"l^l
ttiunti-utnu utii ttUbniuL^ttnu t 18. I^**-
ifftu tu2tu Übn tripb

yXttiJ^uiubnu IfL. ihiunnuitiihpb ft utiu^u* tLutb bL. tuubit

i/btn* nüfhl^ n lu^utuirnuipb y^nij^iuUbnt^ bt^ tftiunftubtift^pU

iMiiu^nby BL^ Ott ut2UiQfintnpil. #Ji tuiu^bu X 19. \^i~ luul^ \ ^

tjltttuiu \\u^* U^A "P" uuiufS^ ftU^ P'jh nnit-untj lun^iu^

ii-iuuutft "f^"^ P^l- ""'"^ Pt^ iftbruiufU iMJiu^bi* tjnnpiuu

pbrt. ftt^nbutUu ttLjtftiiftU ittftlfuutnj^ n< 1^ iHupP- intu^bt x

20. 1^ // trltltuttlfb^ lut^nt^nn jftnJ-tiJtP ifbntitutjft ft untjuiui^

iftbuusjb) IfL. lunMiu utut^buntru^ juti^nL.tni luijUuftLx 21. (|^

itD uuLtuulrnut unn uihfa-iutft uinLtuul^ ft tfirniui ^uiuijifiui

3innAtti* luuiuLi fa-h ni. lurtlhttL. ipitt^fa-iriuiftät ftL^nitif unitu

ft ^üttj uiUmftj Ifi^


}'^P "*~^ uiUJiniufi_ni^tnt ifthftx 22. \^'~-

f»i no utnLiSMU^ 'fr P ""'p P u^f^Ü" ^P"^* luiniu f3-b fi<

ujuMif3-nL.ijiuüi^ tiftuftli ijinftLiiU* ti.ftbftü ^bnni.^ bt, tnftb^pü


Lttpüijtuj UMII f-ff^P bttn ft inftLu unnu lunLitibaift l^ x

3 Var. 1. bl^bgb'u, vgl. § 117, b.


* Var. L uiu>f,^bugb%, vgl. § 27, F.
10*
148 Texte.

23. 1^*- iiij"'-- uuui h 2'^P-'^P'"^ ujuniuuiti P^"}- umu'^

mnnuiiu* Iml^ iU2Uibljnuipü n ahiuih hupbuMhq uLuiult ^luuL


Lnnabi &c ni^uiiri X 24. 1|^^ ipujnnutrnhpU luuhu nüui^

tnitu ^A*^> o-nnc^tfu uj^ujutäninj^ on n ^^^PLUjja'ni^ ^"P }h


lund-iuhx 25.1;*^ uiu^ nUnuiu y^u^^ n< "fiP-lfP ["ih P^p-lfp^
nifiui öinn ^nn iuniunU ^^^luunß-^ mn€f-ujiPujninnjlt lrnhi_

ItL. niungbuML. um Ifi^ nn pbii. 'hJuiiU bfih : 26. ^^^["^'Pf-


irunuui n inrnJuli ^^^^ lun. ^nhiujö^iunuML, DUi^uMijUMjimntf''^

uint^^ ifu a^iunub aiun^ui^uji^nnni^p-lriuu IrLLn tru aui

tumnnnb nn pbri. uuiujh hjib^ 1'^P "^ hp "^'-/'v*' nt^uiifS^

ßuiiu unujfb DUM ^uju uj I n nu l 27. \^'~ umuI^ nbnuui^ ^m#«^

nmla- tjusub uuinn.ns hnhi^^ tri^ n« kj3-h uiunrL ijjujuh 2^^^

amid-nL. t 28. '^^isjiu nL.p&zfls uil^n l^ npsj-p gSujpi^nj Ifl.

2njpujsa-nL. x

Markus XIV.

1. H^^ 4/' ^uiuipub üTL. niunuMpyiuLlipn ihm crpLni^g


uiL^nL.pn* mün-ptrpb Duj'^sijuujiiijujiiuipü ift^
"J-^rP'^
hfa-lr

apujpn. uliiu UtThn.uML^ Luisotumi uujushiubpntnj X 2. ^\uiin

uiubrnli p-it dp p uiuiijbp guuui^ ap up pin^nunt^fa^pLAi ip-'

upnp p d-nnnupii.hujub x 3. \^'-~ "P^} hp P f^ uJhp ui p


\^^u

uiuili yXpunithp nnpnuip nuitjuiiuji^ trbb hpb "P np niJUl^p


2P2 P'-n"l uuMpti.huib mtrbnt^p Jhh-iutrbni^ art^ pirutfUJi
izhl^' I 1 b ^"P'^l f-iP'"]
"npiu^ 4. 1^ uM2UiLiMpuipJU
a^nphpli Ifl. mulrpli* püfil^p hnbi^ LnpnL.uui P'-n'ljn- *y^
f-nph^ ^ 5. W^uipP ^p lUMjn. Irun JutliiunLliiUJi^bip nu/ü
Ifpap'^iuppup n.iu^bLuibp ^ ai^ uiiui uMnoutuMiun* brt^
V^J*"
putUuMjpb Uuiu injJ-X 6. \^^ CJ''^
uiul^ nUnuiu* ß-njiuini-n
Texte. 149

n-ifuj* oft UM^piiuui utnM^D^ tijt nnnh^ up P-Uinh CLtinc^biun


I1.UI inu t 7. yXiMJUBÜutjb €j-iuu auinnuMuiu nhit. Ana
nLjJfip^ DTL. mn€ruju Uuiuhp uiunnn l^n lunjliltl unniu niu^
ppu* ^"11 'Jr^ "> liuilaüiußü ö-uaP P^*}-
oitra mjäpn t

8. *|^i#/ ^np nLjii^p uipiup* iiun.ui^guu^njb phäLhiun aUuip^


JpiM hiP p ^2^"" uiiuinufUiun i 9. I^i/^// luuiFtP Aiäa^ nup
Ifl. niupnatruap uii^btniupuiiiu ujju fi"}- luauhuMpt lu^^

fuiup^^ ifL. tjnp lupiupii. ii-iu pMUMUutFuap uiuuü ip2ujLnus[jp


n.nppü t 10. 1^*- vJ"^^"' uLiuppnuuiiunp i/p jbplininuiuiu^
upn uiüuip aLÜuia tun. Diu^uiUiuiiuiuauiiult up uujuHtifuat^
abuM unauix H. ^y^npuM pppff- snuiuü piUn.ujnfiby tFi^funu^
tniuuuth tniui uulu lup^iup-^ ifL.
p'^'J-p'yP ph tjpiupn.

luiupiuiunu tliUUTÜttUni^ nüiu l

12. \^'~ lUMrLiuyunuuusi^nup nuiniupyLuukrpiuah inp^


(tuiu aaiuuipLu qirUnL.pIj^ ujuah nhiu lu^uiubpinpü^ n up

Liuupu Sjpp-panL-p intumpuMUinitUnni^p ap Lappalru qaiu^


mpuli X 13. \^^ uinLuip^ ifpunL.u iiu2UJUi'piJiiun u/ütnp
Ift^ uMul^ nünuiu* bpP-iujD p ^ujniupy hu pppIfL^ ifuiiii**

ZfÄö^o p Diunujpü uiiutniu^iruql^ iaq lusp up np uiu*^

tpnp /pni ini^u nijüipqp^ brpP-uiin q^u ui unpus i 14. \^'~

inp tnnijM uiniuupqi^y uiUiuuypD nintuunuin^pü* ilujpn.iU'^


ujtrin luul^ n i^p ifü p^iu JuäUpU y ni^p ui2i^ljnpinuMLnu nt^^
mpnhu nagumhüb* 15. 1^^ um nni^nql^ iarq ubpbuannLM
ujt Ubh- tigupii-iupbiui* uibri. luiuinpuiUintFU^iip ubq t

16. l^'L tJLbiunpb lULUinpuMUiniTi uJ2Uilj€rpuTpb bnpui^ tFupb

p Diungupby bL. quiph npiul^u luuiunb bnqui* hu, luutuipiuu-'


mbqpb quiumhljbx 17. \^l, hppbu. bplfLni hnläL. f-UJß ffp*^
l^niniauiubpi_pb ^uhtqbpSi X 18. \^'~- bpp^'- puiqJhnuib
OL. n-bn. ni^uibttiiy uiul^ ^'"^* uiJI^ uiubiT kbq^ qfi Jh nffu
1 £\fsiinL.u*
150 Texte.

h i^^ls^^JunnUtFinn ^ ^pu^ nn nuui^ t'^k P^"h t'"^ ^^' 1»^^


^npiii uLuuiii uininühi bu uiubi Jn nuui Jnn^l^* uhß-if

ir u hutfiTy tTL. upL^uli uhß^b IrupnlfiPx 20. *'lfUj ujuantuu^


juuihn hui hi^ umuI^ aunuuM* un ihnbniniuuujünn luiinny
nn ujnauiu /'"'A pu n uLuJUUin_uiLii.i 21. 1^ // "P'hh uiun^
it.nj irnp-uij nnin^u ifi^ n.nlriui ^ diu üb \inniu* P'^Jl H^
hnl^ sfiLunii.njb rnjltuhu iniP öiifnLU nnnn uiuniLni uiuui*^

btrunh^ iuil. I^n uuiu P^if il^P A^y GrltbuM i uiunnM lusu t

22. 1^^ uhbyi.bn_ nuuiiffiü^uin_buji \^h^


^^"'J
lUL^n^Ubiun
IfU tnlfL Ifui Unnui^ Ifl. luu^* lun^^n luiij. j^ Jiuntfnb niTi

23. \'^^ utn.lTUJi nuichujb a.n'^waujL^ bu bin unniu^ tri^

utnnfiü n uuiulil^ luJbutfpIruiU i 24. |^^ mui^ nunuiu^ ^"1^


1^ lunpLji piP unpni ni^pimp^ np ihn[uiubujfj niuauuin ^b^
nnJL. t 25. 1^*^" luutfU Atftj^
P" "^ tfi^u iiui^bipn puiuhi

p plfpnj npP-ni Jpu^bu nujuph nuMih anpfruMiP utpppn

tjüui Unp pupjpuiini^P^irujb l^^^J 26. \>^ a-n^uintrun criplt

p tiFiunJj App-abbuMn x

27. ^^^ luul^ nUnuui m^u^^ uiuhulFppü nuiiP^UMnnbinn

ilpL^ bu. n^[uujp^pb npnt^lfunph i 28. |^ // itrui juipni^^


p-buib piJnj iLun_ui^ujn.njb ifpß^ujjn oiub qdiFnp ^J-^ii/ —

nfinlruj : 29. ^^\uiuiuiufuu/üft aui ^^^bmpnu Itl. umuI^ nbiu*

p-iFin^Ln IfL. uiduhbppb n.uiij3^uin.nbunpli^ luji hu n^ t

30. \^'~ uju^ nltuj {}«/^» uiifl^ iMJuhiP nhu^ß-h n.ni^ puL
lUMiuiT n.p2hpp Jpb^^L. ^uJL.nu juiui^uhuMi Pßh "PrH"
nupuMunhu^ npu t 31. \^"^ ^^huipnu wn^ujjuhi hi^u upni-l^p

1 m^pitnciih*

var. 1. ncnuMiignii»
Texte. 151

Itl. uiul^n* irß-lr uhn.iuUlri Iruu ^luuiubnal^ P^t »B^t


tt^tfa n^ ni^niuaujin* uniuiu^u ifu luuiiüirpifiuu uJuirnU i

32. ^\^u/U h tJL/ruML.nü nnni^iT luUnilU ^n ^\^^p-u^ifiuüfi* Ift^

luul^ niu^uiLbrninuli* liUuiuunnL^ luuut unU<trL, iru iiU'^

niuuß-u Liiiann x 33. \^^ lunlUni^


P^l r'~P I^^X^'^^l"^^ "^
um^iuLnJp.nu ai^ ay^nu'^uiubl^u^ ifL. uLuiui^ mfunlFi IfL. "^#1-

fl.«/// : 34. »^ujjü(/-uju iuu^ aiinuiu* innuinL.u 1^ u/üaü htP


JUb^tTi^ ft Jlu^^ ffhiual^n utuui Ifl. UMnß-niSü ^uia^o l

35. 1^^ ifujuinL.alfUij I uiuLiuunu uh iiurugu^^ umüLuml. n


Jlrniui Itnttuiun nL.nnn J^PhPH* "'- H"iJP Ju^nuMi^ß-u^ ap
Irpif ^^^lun nu^ ^ u/Uaa^ n uuu/ü^ criutfh i 36. |^^ luui^*

utnniu ^ujin guubhuina P"^ ^"1 '^"'^PUMi^nn t^^ luunn


apiucf-iuLu auMju inbl^* P"ij'j "} nnuil^u bu Liuunu utii

nnuil^u n.nL^ LuMunu t 37. \^^ f-^^l Q-uiiuhl^ ahnuiu uft

ub^lihU^ DL. luul^ a^l^Uiuinnu* ^nifnuy uü^ltu* n< Liunuiabn

J-uiu uh lunß-nijj h^ui i 38. \^nl3^nLjj QUiai^n Itl. Ium^

niui^Pu uiual^D^ ap un uuiypo n tpnnAni^PpLji* nn.nu


iiui^€riun ^ P"^j'J J^unuhbu mLuin i 39. \^'l~ n-iunAiFiui

^no-iuiu truiun iguniut^ja-u^ Iwiu nuniu niuUu luuiuni 40. *l'*£i//i-'


ciuMi^ uhn^uiuUa.iuu iuhii.nl~ü^ ifl. ifa-nui abnuiu n onLAi^
pufbup brhli iu< n Unqiu c^iubnutaifUJi^ ifi^ n< n-ninlrnh f3-ir

aplj< luiuiniuufuuibn miuinlfü uJiu x 41. ^\^utl Irnnnnn.


uiütLguil] hi^ luul^ nbnuui^ uli^ltnl^n lugunL^b-uitri^ Itl. ^uuu^
O-IrnnL^ ap ^luutruti 1^ uiufu7\iuh* huh €ruMU Ifl. um^iu
uunnUh nnn.h ifiunrLni n cilin.u uh n iu i^n n lu a x 42. |^^"

^^pflP ifljUMuanL^^ ap ui^iuuuiuhL uhncihnuiL. nn Jiuui'^

l"3 ^ fb^ ^ 43* 1^«- uhu^n-hn. uui ^ujjb juuiuul^n Q-UJJ

•^nt^ii-ut uuuinhnuuiuinh uh ihnunuiujuujuhn uiUuih^ ö-£_

pbn. UiJiu uiunnju unL.ubniuu.n IfL. npuii^ h diu^umuuj^


juMunruihnU hu h n.uinuju hu h h-hnnu x 4:4:. ^nuhiut
152 Texte.

l^n U2UJU iJiuuiüipu ifi^ uuul^n* P^'j- nnnuu tfu ^luunn


P^ßPQ "'" h*
t'^I^W ?r"' "^^"f'9llP Q1-nu2nL.piriuiftL :

45. \^^ uiumnunhuiI uiun üiuniuLn tuui^ nhiu* ix.ujn.nh


n.ujnnh* bL. ^utiinn L.n triu n aUiu % 46. 1;^^ ünpiu lunLnh
h uui itffxu ItU Liuiuib abgux 47. 1;*^ ^ nffL iiußhaut^^
nn abnuiuiSU Liuinh Atxbiun uni^n^ Ifl. Ir^iun ah-iun_iuj
DUi^uihiujuJUJtfinhlt^ Itl. n ßUin ir^iuu amJiüU ünniu :

48. ufu Luün bun \\u^ uu luul^ nUnuiu^ hnnbi^ n Jh-^


^^\iu iniu

nun luuiuaujLh bil^D unL.ubniuL.D au nnutup nLjilfi apu :

49. ^UiUUiuJUMa tun. iba Irn bu. nuununu/übn n uiuiaiu*^

pfi'by tru n^ l^iuiuifinug tf^u^ iujf^ i^ IMdl}^ tt'PP ^'['^


a-Uini^nab x 50. ^UißUtruMU ß-nnfiih aüiu LU2UMblinuipü

luuuhhppli Iru ipiupuiruni t 51. \^'- nffh bnpmiuuiunn.


a^bui täpP-iuin unntu lunLbuMi apunbu Ltniuu un n uhn^
ununi, nLAjbpb ob um hnniniuuuanrLpb % 52. \>'- unnuM ja-n^

nbiui abmiutjb miuruhuiu ubnb h unnuibl^i 53. \^'- uiiu*-

nujb 1\\"^ lutL. Diu^uibiuiuLMiÄMburb Xyiuiniudtua^ au O-iuihb

pijrL liuiu uiutibuiib niu^iubuiiujuiauTpb au n.iunnn au


c^anp X 54. \^'~ ^^\uuinnu anja-iuip n ^bnLiuuiniubi^ a^ain
unniu upb\bu n uanpu puL p a.ujupfS- oiu^iiibiuiiuiua'^

uipli^ au uuunl^p p^jn. uiuiuuiuunpuh bu yanAinip lun.

inuuntfb X 55. \^"l( ^iW^iubutjiuiubitipb bu luubbiujb


UMinauilib pibrLpbpb ^utLiun^iuL \\h^ JLiuinuPpiJi puij qp
uiuuibuibpnbb ubiu^ bu nK a.inutuapb x 56. J^^^p P-^^'J"*~Hh

unuui JLiujnup-puü JLiuibpb abJTiibl^* auuJuib upuhuiba


n\^ trhb JLiujnuPpub^ßü x 57. \^iipjuipnuabuji tlLut^

laph unutn abiluiu^^ au UMuapb x 58. (c)'^" "Hr inuiMip

p rt-Uiubt^ ap ujul^p* au DUiuaqpa quiuilxiupn. am in. cia-'

2 m^jiutft.ult''
Texte. 153

n.uju.nnö^^ tu ahnnu lui^nunu 21'^" ^["1 uiji lurnuüa aIf*'

n^uia.nnarh t 59. WumLuijU tc ujjüuiJ^u >4/' "t^"^" ilLunni^-^

p-piAib unaui l 60. X^"/"' juMpna^nbuii oiu^u/üiuiuiinlfinü

n ul^^^iunniiibl^n oy^u^* ai^ uiul^n* n <pb<inuiu uiiuiniuu*^


fuiuhttj ipui^ n.npiu a^l^ hh'^"J"^^ 61. |^«- uum inun^ brulrp-
uiuin ift^ ^iniuin pb<^ uiuitniuufuuiun t it-iunAtriui dum^um^
üiuiiuiulfuib ^lunniuüi^n ahiu lipliP" ujua.iuiP dl. uiul^n*

n.n L. Ifu ^j\i/2 nnn.h luun^u&inm t 62* ^^\ijuuiutuluu/üti am


/Jf/1 liL. luui^ aüiu* it-itu. lUUiLunhn ja-h au aul niuin tna*^

uiuUfia^D 1"pn-h ^'Ptll uuutautt P^'T- ui^Jl^ aguunnw^


Pauhih^ Itl. aLauii pbn. uiiuuu anlhihax ^'i.\^i^ Diu^iu^
uguiiuiuaurb uiiu um ix.aiu a uuin üuMniuup uuiiuuiunLTxiäiltu

hup ImL. uiul^* Jp ir< fr£_i/ uipuinj Irii "ua JLujjdX 64. 1^**^«!/

jnuuiiD uiualiaDpli ir^tuj^njnuja-piJü p phpuibni unput*


apuipti. fcrnup diaa* au u£ uhijappii n.iuujujujiupuiaapu auui
ptr dui^uiujiupui l^ X 65. \^^ nuuMÜp uLuuiü pou/üb-i
fUin. apauu unpuj^ AtjpA auipinu utpLuMÜbi Lnnhai au
uäuai* iliupuutp^uin uha ^J\f#/z.2 ^y ^ uiiü np a^uiiih
aDaa* au uuiuiuuiunp^pb umuiuiumLu ^luulfpb udiux 66. \^'-

^^auipnu uhb<n.brjL ^p p pinbuip^ p truiuß-pb^ f-^'J ^^H^"^


fufni dp DUM'^uiuujiuiUJifuipii^ au uiauuihl^ aüui oft ^an.*"

^IIP* "^uijaauju pbij. 'Uui Ifu umuI^* 67. \^^ n.nu plt'h C}?^
uuitpiupanuni app x 68. ^Ii*^' nupuiauiu au umuI^* n\ Tiui*^
Uui^bu au ni upuiau npU< n.nun. uiuau au pppau ai
jujpuiujppü uuMupp-b^ au "^umu fuuiuuaauiu X 69. ^J^ix/zi—

Aauii auiau uImiu ujnutiupuüj au uuuuiu uauai qutiunupu


np 2'^up^U Liuipli^
P" "'- "^" P ""auiul^ ^ x 70. 1^^ uui

1 'i\niini

(J^'
154 ^ Texte.

iLiundilfUii nL.nuiniUL.^ ifL. iLui uiuuiuu "pni ij-iu 3k.li ui i nn


2nunyu biuinh^ luutih a^^huinnu^ lunn-utnifL. &i^ ij-nt, n
ünniuU^ Iruy nuiUap a.uin[inlfutnh hu Itl. fuiiiuupn. fiuL on
UiRub ab X 71. 1^*- uui uLuiuu *bnnijlr i IrntAni^t l»t^ luulfij

pif n^n^nuiiruaunnb anpul- rLni^ti. luui^Dt 72. \^i~unj%*'

€rutuiujb y/'yA*^ ^iul. fuiuL.ulfnuti^* hi^ jn2lriun ^\^lruinnu

apuiuü nnn luuiuq nhui |f}^^> P^" ^ '~~


Pl^ ^iuu,nL. IrnLftnu

iuiuL^ulitui ap n-UL. irnnnu ni^nujunhu^ ufiu ^ itl. uuuuil. iuiix

II. Eznik IV, 1.

J^^UMiiübnu uninnhuii unL.c^uMül^ utuuiuinntup-pL^ nUn.*^

'B-I^u UM u ui n t^o- n lu uti^nphutn^ tfij-tftu i pb'J- uifiu bi^ u^ht^nü


l^ni-.fa-iTUMUpL^ hu., hnnu linunhu x |^ unnVü^ usulrlij ntiuiuhuii

1^ uii^uiiuttb^ Itl. ilFnLnnnn.nL^tlh uii^nhbiuah um u ui n i^ut h-

Imu. ibnnnnrLnL^uli uuii^nn 'hnnui^ ai^ I Pkpb i["^l^> "'-


un^ifb abgu auiunnuß^ntjb hnunn x

\^L~ uijbujl^u Liuna.!^ aui^pJUin^l^ Iri^ uuinutnuiC^na^

npuit^u UML.pl~b^pb uiutrbx 1^ n tfL. suit^iFinL. ph '^Uinnp-'

n.nL..f3-lMUjJjL pfj/f- '^punaiui'b uipuip sjujubbiujb nnp uipuip*


f^ Ifl. npujj^u p-ff i^a. no pb< IfL.
^r^ ujunuubnuß^lruiu Jhp

^pi^ffjb X \:^L. ilfui uinjibinj uui^liMUip^u tri Ipipl' ijuii^'^

piUL.^nb ^uiuij-apdi lapLpbu* bi^ ^pi^nb Itl. npij-hp'bnpuj


ithuianb ibpLpp^ bu Luiiuib a[iL_puiDiubi^L.p p2luuibnt^*-'

phub^ ^fiuijb J^P^nhl f''- uiL.pJTbuinb luumnuuiö- J^p-^

Lfiiiu X

\^i~ Ulli ult Uli UML.ppbuiab uiuuinuo-nj fy^^ 1 1 Blt


'
^ uJ2iiiujp^u^ funp^lfnuiL, tunJjiFi p uuui uuMpn.x \^^
pybuii uin. ^pi^ipi I^'PhPP} uiut^^ uinup pbdi p LiuL^ttin.
Texte. 155

onuifl^f IfL. inul-ü iniuu na.hj bu luniuuani^ uiunn. num


'üilu/hni^piru/U ubnnuut ^nulruit ui/ui ^ni^ntujjii J^P'^

Lpl^ ni~.pJ\^ uunlrnh- aüiu frL. dt<bgun h lau na.n^ bu. ifnifi^

J^n.ujtP h ^fi/_Zfi LbbrLUMljh ht^ JwuU luiünnpL ufUm^iu*'


uanguL^ y^n-iuil^ ap n LuMi^njii luniunuiL^ i \^i-~ utnltnO-ifgui C
nUiu bi^ aiutJnuunUü unniu^ irt^ h ii.tr uti n n-niuruijnnü nn*^

ujI^u IfL. lUL^nl-lipU UMuirli^ tLiujnh ^uihiuiuiua luujijinun^

nläjtli uJui^ hi^ nt^nuifu ipülrnii n Ituui nnnbL. innn.i^n^

^luuiunuiUiun l

\^i~. uitFuiriui^ luui^^ uiuinnL^c^njü luunpUuin nn ini^plä j f\

l^n uj^l'^ujn^n P'lr UMolinuiuLiuU 1^ ^^ij-iuiT Itl^ luntruibn


uuMtuuuMiunnnL^p-lTUJÜ^ ^UiupbaujL. lip-b apuipn. Ltupiuual^

[Lnnujbujj obiu p ^punbium^ Itju lp'~p Lnnuh unguniuhiri i

|^/i_6-ii// aüiu p up Lnnffhy uiu^* ^ntjui/^ tu bu\\uuini^ujh-


"*- MlP ^"Jl ip* '^
F"il'J Ir"^ ^"11 'JJUuinL.guh- ^ta up I
^
ipap^ luuiui ptr nijüpapu Qnp "^11 ujuuini^ujc^u puiiq ip*"

ul-h^ upuiuju^pp np u2u*^nL. uhnLu/üpapu l \^i^ pnpbL_ uiuuta

uuMiu nbuij hi^ ip2UMuiiuLbujn uuiu uutUnLM Uiu^nL.^ aui^p


^uMphiui ^uiuJiuj ufjuutL. uiiuLuiu aiuUkli uhlhtbi p
^pi^nbuMjb t

]|^£_ Iflilfiui "^pi^nbujjb uJUiuinL.pplri bulu nuui unun*"

pni^p-bu/bu^ uiituujb^p up «i uibuuiip uuuj Y^uuiu] um/I

pMap^truMi p nuta JupJ-l^py aru ^ilhpcibbuijp utnjbui x ^uiib^


€ruiul^pujanujI p upuiu pt~p '^pi-.nlf uiib ^ hiHunuji^ P"
uit^tib uipuMpuMO-nq utrua.£fujn Uifiu t J^ul^* lujuuibl^ uin^ A^ «il

papb uj^nuin pb uiI 1^ P^^p bnpui^ up U< ^ ujJ^j / ^ u-uu


nuiutnunbuii\\n.iui/uij GrUbij.nJ u^ Itl. a.nnuiquiu ubui unt^
nuuiJp luuuini^iuh-ni^p-builfb fii^pni ifihl-b x ^pml^lruilfL^

uuihujq ttpu bi^ n< ujui^butn pbii. pu nrL.gu2bb^ bu uipiu*"

ppQ ujuuini^ui^u niUipti^Juj bu IffpQ ^'fP'^^^P iJuJ2pMUtp^ J^'L)


156 Texte.

n< tjLinui^nah t

\^'~ utnujpy luuiFÜ^ unun^u niuanutJu Itl. luunuiuU&gun


aUnuiu luuinnL.utO'Uj ifL.
"/tf "'^.P'^'^-gP nuJ2iiiuin'^x 1^

ii pläundliniuL. u/ünijj uJUuiinL.o-nij nn intiiunAiU lunujniu&nq


p ul^Y uiünuuiüa niuani^tJ luuinni^iuGrna^ au. n< nunlrp
triniub^n t \^i~~ uninnhniuL. crbnuUn. ünniu Unpuiup^ IfL. n<.

UJiu2in^p tpiiUj oft 3ia.it lun aiuubhhuph ujh. pbpb ^pL^nüy


Ifi.. #i< bin Pnji IfU n< uhniuiP p unqiuüi^ luut^yilfi abiu x

l ^ \^UMpja-UMlf] lUulfU^ pUMpLuiniUL. Ull^pU ittp lUp UJC^tl n ^ ap


p-nnfiU aUiu Itl. uiliuuiqpb "^pi^nifUMjb* Ifl. uh pum "pn^l^y

np itiiuuirpb p ifiupiihnn pL.phujün^ lupuiuläl^p aünuiu um.


qiuut/uMii p iLif^l/b* bru a}^n.iuu i^pli p tJ-or^lfli Juiub h^ut^
n^niu* IfL, ujjbuj^u lupLu/ül^p aiuip p qh^trü aiuubulfupU^

I ^ uhb^iFL. oDUiub aL. puh fi^p ^

\^'-. intrutruti^ luiihu^ luuuinijc^njb piupuni &L, uji^-'

iniupp^ np liuml^p lappnpn. trpLpbu^ M-b lupj^iuih uitinp


unptriuu tru uiiuu^J'niuu p ul^y trpunL.q ulfh cliu L..np lu n

uiläiunj/ii lupiupiuh-nq Itl. ^pL^niFutj^ qiui^triun üifui Jujuü


9 ^ luüutrinnü p ^nup ifc inuju^binq i ^^n^iunlriun nnpn.p pi~p

tipp IUI ihpLtFi ubnuuij Ifu uinAtnui qbuuiUni^p-pilU h^uM^


n^iusp^ läL. ipülri p Lttpufuipuiliu uujpn.nj p u^^ nprLunn
iuuuuiL.o-nt lut^ppüujnu t \^^<r2Qbu2pp ^ uiut^y qp.npnuiu

unquM ) tu L&qni^u^p qubn..tfuiiu UnquM ^ Iru auiq^p


«^ $ 1^"!P" ""qui^ Ire. uipuju^p p unuui pcrpqni^ß-pLjju utf<^

h-uiubh-u ^pp* "P^^ "jb uiifuu/hpql^ qolfq ui^pb uipui^


puth-nqy aL. uujfuu/lidipqp^ Itl. ^u/tipq^ l-^ 1 P [""^^
\^i^ uMuiiu ft Jhn.ujhlTfb onuiP fi^gbu fi u-ct-n^JU^ hu
^uiüqltu qUnuuM uhiuip* qp ^au unqnp q.€rnptp pbrunL.*^

lilti p up^ pi^ptFUMÜq qlibruibu X |^^ uuigiü uijhnppL bjui*^


\
Texte. 157

UtFU n fuiu^y n[i 'hifluülrunnu ubn.lrina* au niuaal^ ii.€rn^

fiiiubuiUÜ ap.lfniuVii ff-P püiLnLjjlFl I^P"^* "*- ulnnhu n


iii^y unnuMy [fL. f3-u£tftnL.n lupiuanhu ab um x

\^i~- ftnnlrL. It^iub aUiu n fiagu<y u/utru^ i^0 p ii.€rnpMub^

Iti^ f3-UiihnL.n luniun nbiu x \'^l^ "^uibbriui annhuü h Jp^J ^


Unpiu^ uiiupiuu jlfppnpn. bpunbuh lutL. ^vLijpü p'-Pi X^"'-

inl^iHi lupiupuiO-na aiuipiuatfiui^ lurt. auiUUUMuh ifniri

oujiuuiJnLjxuilnM pt-p Iti- 1 H ^"P ^^ tlJ[' uiiuliiupliiü pupni^


IfL. pMUMt^iuphanin aiuphcLiublt pi-pf ui~ qrLlranjn p-nupiu

ui2[uiup^pu puptiB^il^ ti^ uuiniuu p unL.a. lun. uipinunL.^ / Q-

ß-lfiubu X

Y^iniu irpupnpn. uiUa.uju pytruii ytaunu Lhrpisjujpuj-'

liUJi^ guumni^uiG^ni^p-artub pupnj tun. tnl^pU ujpiupui^nn^


rCbl^p IJ.IUU1 P^'}- "Uiu u ULM üb ifuM^nijLi pMnni X ^^^ tnif'^

uiruMi gnbruMnjM UM2[uuMp^p sjuMUuinM^UM^ni^p-piJub »Xcruni^uMif j ^


o-pinuMn p-ar n-nt lun luuinni^iuh^ BiMpinuMonj ^ulb obiu x
\^L^ UMul^ tjpMUM m^ifUnL^* fJ-UM UllU UUM lub Üu.MI ftU piMfl. M^U^
Ifm^ ifp tip /["jp fLUMinguL^np p up^p JhpnL^il^ luji on puü
uML.p^bpb tjnp a.iilrtjlrpx \^i-~ papIrM^ (rn-hb MpuM^pl-biMb p
upOp^ luul^ abiu m^truni^* «< Mj.ni^ iLptrnirp iiui^pl-buri. 41 C?
DttL^u
P" "/' uiMMUMuiubpn^y uhfLiip* tTi^ itp "^irnni^

auMppLAM ujpMj.uMpnj^ ^Irngtrb tMUMppLjM unpiu x \^i~ luul^*

UMjn iru ctplrnpx \^l^ umu^ mjuum |JJÄ-£/ij/_* lupri. uini^p qnira
p ciirn^u piM Mip uuMUMupn bri^ 7"nt"J tjiuppijb jpn^ npuME^u
uiMJUMiMirpb n.nM^ 1U" "<- i^H^P nuippi~b pJ\ qp iuprt.uMp 2j?^*^
Iru ppuMM^uMuap dumIm q^uq^ Itm^ IrpiupMuipu uhc^tiMUDO-u
lUpiUpp llUpiUpiUC^lMb ont^lPx l;^'-
U^UUMML. ^UMl/lUp&i "^

qb-puMpMinpub^ qnp UMpiup iiupiuptiMC^u unpuMi

\^^ PP-P"'- f^iMiiru mi^pb UMpujpuMO-nq ß-lr iiuqla-lfiuq


158 Texte.

lut^nnhiunu ujutnutuiunnifniuu^ iru ^tLUiiubl^n uiuii ujäu-^

iniuuntitiuhj ap trnhu. uiu^uiiMJUMnui ipnfuiuUuiu uut^'-'

ni^utuu linniu^ luiuiu innnpu UMÜuiruji iuniu<l^n nUiu J3-It

ihnniiuliiub aft ubniui Itl^ uuiuihh notra iiuunl^Lnu^ niuuap

^ #ii O-niniunn j^b luuuini^ujo- nnhu^ lun uiunn. ^luiJiunlrn


aotra^ inni^lruit ^"1 P^H- ^(J^f Jphtfnun aiuuhulfulriub
nn utuuhnhu ^utL.iutnuil n J?" ^ inu/blri in Ifl^ Liuuhnnux
J^^uiUi p-nnhiui aüui ^Xhuni^iuih iujin2tnujuitiun iuhl

a^^iut^nnuy iri^ lujjinhlfujn liuiu aaJtUuu^ Iru. lun^iuphiua

f O aliiu Diunnatri IS-lr ahna nJjltiui frup uLp* tfL. uitthhiulu

nn ^uii^iuiniui n ^Xtruni^ u iul\iu n.ir a uu l, juinn-utuni luuunn


nuini^nni :

1^ lu uunapü l^ lunuilin-nui J^iununnuujß* P^^H l^^ll


niuqnutP p-utntJuiiniunuu* Ifl. aiuiu «i luubulfphu nnuitrbj

I ^ luu uiuijUiLn h unauihl^* Itl. uii^iuun.tfü ani^unuttliü un^


ulsuihn h ntrniuüni* uiuhrh^ lUL^miunpU nlinun tfUlruii i^

auhtj n intrgunjLal~U gunuiniuo^na^ iri^ ph nniul^u Liitii

ni^ aJjtfuii Hq^} oiuiIm n< uaikuirnnu ti.nuntfltx

.J^^<

ill. P'awstGs Biwzahdapi IV, 54.

J^^uJiu un\lriun ß- ui a.gu L^n nh ^^lununa ^luiLtnL^ qn.pL.p^'^

unb Iru aujuuilrnuja.l^inub Irt^ aniui^n.irujjuu* fumi^ul^n

P^n- unuiu IfL. luu^n l'P'u l^u niuant^u lubtrimP uiuuiiüujj

unnhl a}^n2UjL uinDiul ^uiinq^ Itl. Isiu ^luuiuL luläiun-^

alfujn npux \^i~- "H-h P^'h "^fui nL.futn [uiunujnnL.ptriuuy Ifl.

bnn.nt^iuu nui IpL^nlruiba uii^nl~bu DnnuuinUl^nuP~huMub h


ti.tluuJunnnL.p-nLM uijü^ 1"P uiulnniunuMub Ln\ali^ liiufu
luib lrnn.tliulili u mir tun % \^u 'üJiu pP^P piunhu p"^P^"'g^
nnuil^u ^ujjn nnn.i^nj Luiiniunlfi uuutj ti^ iitu nuA /ußp
Texte. 159

pl"]- iiuini^ni ^ujuiniu t \^uu hu Ln^lrqn airnnonuliu huif^


ntFauniii ^numnun ^utniupn^ rri^ uiuno^hnn ph unpvu
%lflia.ni^p-ltUiilpL frb<. IfuinilU uiflu qlfnii.ni^tfu Iru ifinntJi

fnidi uuitFii \^i~ ujunnnL.^iuutruji ulinuui nniut^u aUiu'^iu^

luiunmuy h^lj uiuiua QPU JJ^uinn ÄyiA» atpjuji^nnu Unaiu* 3


luulfnu la-tf uujp uinn.ujnnL.ptruJUpL mni^iup uuiu alrn-^

n.nL.uli^ fLUiiq hp-tF uiu uuitriun^ uniu lui^iainuiniulfU luo^l^

qligu uirt. nuiu dilrn i \^'~ uu unaiu ni. inuuij* hu IrinnL.

"^niuJiub Iji^p-ujhuiunLjt aünuiu n uh njnun dtnnnintwi ^

IfL. qni^unuuhujlinnu unnui ^luhiri P^i}- unun x JL^^mt^h'^ / O


miunuMuli inn hnn-ni^iuL. J^^n2Uiu lunputi^ nn i^ a.ipjui'^

i^nnni-.p~nLjj n l_u dfiuli q unqut Dnnuinnlit^nL.p-hujuU^ qui"^

luhqn ^nP^^lh^^* "^ 7"V P q.ujUAp nunuu l ^\ujiq

nuiUnU \y^iunhiuj Irnnqnt^ nu^ hqlrü nhöi^ Itl. IP? qh lu


uiul^n ph uh uuiUiliuihhn quhq^ uju hu q.nuihu qp / \
unjli uJuhuiuJpuiUli UJO-^ q^^p^Uih uinnujj p c^nLjihu nni

y^^'^ujL.UJUph piuiip ujpn.uipni^p^hujup huiuiiuphquiU^ 1"P


uiui^pliX ^\ujiq ^n2ujh uinouii *ujinq uiiu hphunilU uju ^
\^nhujq qp hutULAi pliq- uiflu iCiuhuiuiu^ hu luiqP'hi hu
»i up Ulli n< hujpuiqujp^ hu hihuii 1^ hhhuii nuipup J^

ltupni[jpx {\ijyg ph
juijuiP^hm^ k'^Jdh
q.[,mh[i' ph
inufuuipU punuiP hu p ^Uujquiüq.nuphujb puiphuiu
nufuuipu^ ubh-uiujl^u uhc^uipuibuiUD uipdiujhhp quui
pjuiqujqnuphuiup. jh'-~p ut^p^utp^ux
l^iiy D uj un.h ui Ijpü huinuü uilui ujujutujufuuuup hu J^ ^}

uiuifli* \i\^nq uhq uiiuuiupy hu iluiqpuü uiuiutuiupMUiUp


uipuMunnup J^lrq X \^uh h Juiqftu u/Uq.p tfnqnJhquMÜ hhfrU
uiukuuiju DiuunJhuii^pü hu ujuuihqujq.^uTpü^ hu UMutrii

auMpnuijb^ }^^jJ-tP qp hhhuii 1^ guiu JP^q Pusaujunpiä


^^"3 X^A^Zlfk^ ib^^PI- pMUiuup pliq- J?"7> huitT ib">_ ^
160 Texte.

PFl' 1 b b ^^""-^ub^" pJnn ^utiflunh twliplt^ 7 "7

nuihn hunn ^lubun ipUtfix Y^^utrU Unpuj^ W"~ utnui Qnn


luulrupu otra • luiu^friu njtL. aUiu iuuinl~li^ ifL, iun.iunlruj

A ii.nL_ lyhuuJiubu J^P^bP" '^'^J"']*


mnun pltpl*! iMJuuin

^nn h u UM ^uu/h lu nU ^luinn nnnlfL. nifrLpUu irnLna^u^ Ifl.

uui^nin ujt yni^nx \^'-~ ^nuiuuili iniuniru ^iunlju/iiirs

qlf^u funniulip iiuuiumL n nirntruti ^nntitb ^^^jna^ Iri^

jH uin.nlru Ditol-U aAtrn^iuU^ luppiujlnji ^iBJjna ^n^uMLiui^

f ß.
^ liL^ uiiunijhu Jaiijpj lujfbiniri/ nn pbiuL fiuL ha^ ^nnlj*
^ IfL. ^lunnnaru ohiu niubu x \^i~ ij-iundilruii iun.uitu n.nL.

ijiS.lftLtJUU^ unniuj iri^ iniunntru n ^lus aiumujuuh h ^um-^


ntriui ^nnnjh* ht^ int^nniru n.ni^ nu/hu p lidluhl^^ ari^

guujuj a-pinuMuntFU n.nu bfd-tF IjuJi ini^fump on Irt^ luui^^


I^ an.iU2fruu on P'tr n< J""^ lupAuiLbrinj on ab um p ^luiu x
^^iniu P'tr p ilirpuMi "^uii "^nnniu fupuin pu^ niupnuu'^

n_ifunp^ a.piniLUuypp ap np uaL_p "^luuiuu^ i^'P'ibP ^'^l'^'J^


nhnih Aium ntc^J^ P""?- »P"^f "'^ abnpji upuuilfpiuau
unpna.^ pltri- J?"^^ tfbnjh TCiuLiuuiu IfL. aUntb ß-'ybujilnL^*-'

^M^iu ja-ujn.UML.npb ^^uMpupii^ DUMbtMp tpijju inM^tfuiM

p DtMMi^n-ti^pnb^ uiuMapiM nM^ttuini-ja UMpdiiuLI^ p *umju lupu


a^nnni otl. *Iz.P"h lb vuhuna^M niijpciijiAM biJiu tj'^uiuiub x

|^£_ p^ff- uumLumm^ lui^nM^pu bLpb nlrppb aujib pu^^ tinpul^

*?
'I* MntfUJtjbx J^UMUM ^pUMUUMb UIUMlp f3-UJtL.UML.npU ^ UM*"
UMUL.^^ nui^u lUMLnuMupb pi..pni funpuibpb ^uMpuuMbcrt p
ptpiruMM ^nnnib ^tuinn* ai.. o^L^pb ijujbarM p ijbpuMj

unpuM^ tTL.. tMul^ub p uhib ^nrib pi..pni phuMunM^ja-huMb

PjPb P'nnni^ix \^'-~ uui luh-tri tJ^n^^^lj ^^p^^^l -1"**"

nuMMLUM0b-uML. fti^pnJ^ irL, ^fuMpMLpüb p p^^ß


fp-t) i/"3 1"ill_
Texte. 161

^nuiJiuibiuq LuianL.nuiU&r* Itl^ aihn^uiUl^ iunLtriui 7P9hP


TC/rifhinJ t

"l^£_ Irnfd-a-i^lruu lunLiriui P^H- [unniuuü^ luut^ aliiu*

innJ-iuiT h luiunuhL h ^nnnjU h Jlrniuj HCltubhn jAin^n


tnlrn ftiT ß-^iuifpy l^/i^"/^ lunpiuj ^luinn* qp Iru nniul^u
nnnn.fi ufinlrnfi yj?^y> "*- (juiJhnuij muMiot-n nn.nt^uuin

fiiP h l/UnL^p-fiiJüy Itl. npfl-n puci UinJjiri *LP^1* h"^ n.nL.

tuuuiuMniun pbn. nu^ ifu ^"'f^ uuiulutn uin.uiün hunn


LiuJiun arnlrn P^jn. hu fa-^uiun* ifL_
^HJ" IP f^pli'uni%
tuu ^^ np uiiuuitfnuMqutingun pUi}- pu X

np Iru uttp Itl. Lnmnplrnp^ Itl. jujn[d-lrnp p-^wultiusn

onn* OTL. UM üb ntjUtrp p ol~U luutnna-u ulrhuiny Iru ß-^ui^


uhp pu ^niuiuni^pbnph opu^ hu. uipLpb bpupi_nnuuu p
jp^if^ iru ihuifununpb p joi^^x 1/*- lipn.nL.flli pu\ fop
trpn.nuiui olfn^ luin^ui^ uto" qpu* hu hup uMuuiupu
UMn^uM^p nn i \^u luuuiupL on p ihn^u on Lumu *
h-uMn^iui

ipu^ hu ujl^mp l^ nhn^ UMpui npu^ 'W"^ hu UiUtP pQ^*


uuiuib Qpu^ np hu c^uin^uii nn ujn. ^hn Ipupp lUMunujunp
hu\ ulu^guuiuinui hux
\^uu ^ luiunu^ uipniuj iun.huti nAhn^u/bl^ bnpiUf

7Pyhp ^huBinuy p <DUBnu uin.hujt Quuß uic^l^p h


"^/ly "^nnb ^lunhuti iiuutuiübt \^uIj ppphu juijb uihnp

^uiuuibl^n^ hu n^uii '^nnu Unful^nf uho-usuh^u nu^


nnuutuinhiui ^uiui n ut um nh lu i um 1 1 ciuMib ^pyl^p* uuuum*"
u^p* piuMuuhi hu uMuhi ^ |\ p^"! ^'"^f ipbl-b h-ui^

tuuMj KUipuMunph- uipnuinhuMi uihpuibnb onn^ UMli n<

p-nnpn 'Lß^'f "^ npn.unn ^"J Ijlph^ buMfubhuMn


punn^ hu ntJuM^b ^^nmhuuMüuMj uinnutjpbt /-^p UMjtf*^
"ph dihp o-UMn_UMjpn £if/i«#i mhpuibn Xhpnn npuMpi Lum^
Meillet, Alturraenischc Grammatik. 11
162 Texte.

lif^ui 1^* ninia iji P'nnpay hp-tä ni. inifnltrj. ubn lu n.

dha IfLIfuq^ i

\^uu n.uin3ihiui lunjinjn adiifruiuü^^ lyui n Air ua i uiuiu^n

l^ujü ^nn ^^^iMtnunn* iuujum iu2luuMnl^n aujUiuaifUJiuuj

nintäiup^l^n pnunjj ^lunuiuUl^n antnnu unniuy ubh-iuiul^u

iuuiUM^luutnkrinu a n^tJiui/p. aiuuiuntTiui nualiuhi \^^h


inntriuiJ lunutFiuB qdicrn_utül^ aüiu uigubiri n ^umi <^nnüy
Iri^u ^UiniUtLnjU dumIm aiurh.gu^ltUub ngunniurL.l^n* r"H
n.ujnia^iui uhi^uunia.uiU ^uibl^n jiujUiP "^nnnjUy ngubpLn

liuuiUi2luiunnL_P~niJj n.iunjjiuin i »XiaiiLni^^ irL. irntFunili

lujüujl^u 2^"^ V"['fi H^"P^''^"R aüiu^ ap hnnltL, n Jltpujj

^gunhiui ^nnnfü utuiUl^ny juumiuahuai iutJp.iunutujL.iuu^tt^

huli jt Junuij nntM tLiruiUnjü juiiniuLh hßP^'~ k'^'jP^ ['


an^uiuM n.uMnJiUijn X

\^uli nnnbi^ tTpIrLni IrnlfL. J-Uiii nbp-nlriua p-iU'^

a.iUL.nnnu ^^lununa^ DUiba[i ununnni^p-nLjj l^n ^luinq


p-UMa.iuL^nnpli niuatfiuLguu iuhn.^ü P^ff- uunU tum. uuiu n
unnpb miufuuinu usnLiuulfij UML.nl~Up hnb ap ß-uacLiui^nnb

^^Xiunupa ifL. ß- lu a.gu L^nph *ujinn p upnL.u uiujptmp


piuaubpü p upni^iP a.ui^nju i \^uli itijU lui^p üiufu auinn

nujaifguuiuhuiah ja~ iua.iu i^n p lu qli np lultiui Irpü^ aiuub-'

utrnnilUn UinpnJrnpU^ ^ni^uu itrinni Qh^P UMuhhtrnnuha


p ulfpnnj pninppli aj^n^uiüuuj niuatfuiUiuuü tunSUapü^

nup a^uaj ^nnu p jiuiniuuh ^uiptFUii i^p t ''y^iufu

UMuhuIrphutU pnphu. niuquhqufU ipupu£piub<pi_p iLH —

titnuy jlfinnj luh^lrpu nmqJbnnuqujUirpü qiupniujU |^/»*'

2UJUI l^/i/i. buiuq nuMquctui ni^n.nt^qlFUJi quiip up*


puu inuUä bLiuqy ujul^ q ß- lu q.uM L_npb ^ luiuni^^* 1*"

u^q. mhqpy nup q.ni-.q. aru nguqJhuai^ jnutb Quiq ^[ft^pi

P^q bu iuiit.p ntuqubqiuiq^ qp uiiFqp luqqp ubpnj ^'IH-


Texte. 163

yi^ii// if ußujiu Ifß-lf iiu^pMiup^U htP ^UMuna^ uhh^iutlhh'


t[p^€fu [u'bq.pirglig [t ^^'Ui
^^ujuj uiuiin ^niuuujü ^ uuuini^^ uinoujj ^^lununn^

nifn&i pnPujiu tfL. uinuiuisiFi h ujiuniuunaü ^^n2<LUUiut


aL. inuiu Iml. n cihn.u unniu hnuiup-u^ Ifl. njiunujnnuaiuuifi

alt UM d\^J^n-"h^ 1"P 1^ "^7 p-^Pn-^ un^a^^ Iri^ ufUn.lFi

aüiu ifpb^lfi^ ujbn.l~b ubrLnht \^i-~ trnht^ n diunfiL^ uiün.n

isin ^niuuiuii ^ uJiunL.^ uinnguj lu&ti qiun_uj^liUML_ h'~p

q\\ luuiuu iIujuhLnüiri.uu aauiiL.nuMUiunU u luiu n lu lulr uih


^uiinq uuc^iuq* uuuiut^ uiiuinnt^^^uiuifi abiu^ DUMUuft l^n

l| luuiuli uiUdiiuiJp. ihnpnpLj luul^ nutu lunDutjü ^^\iununq

^ äuinnt^^* J^nnt^^u^ n.nt^ tnn fuu/üiriunn^ nn luiuyiuin

iU2iuiuin guniunhn nJhq « n.ni^ ifU Ußpä nn ünuinnitnorn


ay^nnu tjujuijisih ualuy Iil. np ti.nph^tru* ntiiu^ utnnutruni^
uiuiubpq q nhq x \^uu \\ utuiuu mnuifiut giiUMUiUMUpiUibp

u£ul^^ ^^ jchiP ^n Ulli Ulf IUI qpu luliAUitltiu ihnoppL^ oi


ujn.lfp qjjÄnh ukctni-.pauMU punj* np nuiifru au J?^y
u£n.&uo- apy ifL. ujpn. uinnul^ui f^^uiiq npU< hu \\ umuumuü
Irpy uru uuuji Irp * up nmüu p upnj l"pp^ k'^IP^ upi~u

nurUu pu p "hqj ihppb Lgujp* inpJ-uMiT l^^9 nutüu


lifhni^p^ qu'9 ihuinLÜ pltri- qauipb uiuiutpt J^^ujum ^uip*^

nuibl^p ß-gun.iuL.npli ^^\iupujtn ^ ujujnw^ Ift^ uiul^* l^V^"


utniup pÜA. qpuitfj nu trü itppüpb uii'UnDpL nnpu n.nijb

pbff- rtLji^ uiu/üitpp t \^i~ UMU^ l| ujuutL* \."PphP^ hp^


LnL^j up rLUL.
^b P^^f-^^'-^'P^ m^^ni^uin t (^^^
"PP^ ""-

JpU< mnulruji ^p püi '[^^uutnt.h^nj^ nnbru pUn. ulwmpU


utuiUtrp UL. gfa-uiguit^nph m^mJiuin^ upli<aL, uiL.p^unL,*^

PftilU ^uiunü Jhpnj ''y^lfpul^uh ^UMÜnni^nlruM k ^p jt Jlrpujj


ubp^ IfL. J^^umni^O'nj ntJhn h i&n.u!b^ <l^p p-nnlrgui^
upb^hi^ nbnput putVu ußpujpuip^ Iwl^ htpuMui %npuM IrLuin
11*
164 Texte.

I1//Z. uhay n.ninuiniup muji ^"H nitiiuin* unh^urL. uuat^


lUKiuL^ niuquiL^ u/uLiup n funnjunniumx l^/'^A 'JU"^ "^
1
Lußunuj luniu x |^i/iii/ Ifum ^nuiifluU p-uta.iui^nnu ^^lununa

ilhnp-tfi a auit^nuitliunu ^luinn \\ luuiuL^ Ifl. aifnpP^


^lubkri itt^ lunt^i funinnu ^ ütl. iniubai P^f- uniU nann.
Wörterverzeichnis,
(Dieses Wörterverzeichnis dient auch als Index zu den Paragraphen der Grammatik.)

""LtC'i ""it^c (§ 53), Schenkel.


iU
'uij^^ uMtfßiä^ N. pl. '"i[*'ip^ Ge-

lupptu^ äßßä, schlecht, yevos-


""C'b^i ""^"'t^ -wi-, edel (aus
Wt"'P~'"'"t^'L""i Agat*angeios
§11- ußq^nuiMt^u/ij^ -ft^ -M/«., edel (aus
Mutf^uMüptP^ "j^iMy (§ 109), ich. ziehe
mir (Kleider, Schuhe usw.) WP^lr-üg^ WP^lr'uu.g^ Athen.
an — ich übernachte, bleibe Y^p-h^ujgf,^ -t.nj^ Athener (aus
die Nacht über.
lup-niL^ -nj^ Stuhl.
lu^täjitff -ft^ -tuu^ frei, adlig. Wff^il-uj^itf^^ Azdahak.
UMnuMtniuliUitP^ -ujgtuj (§ 29 A, b), "'l^'^fi '"i^r (§ 5^ ^\ Mehl.
ich werde frei (aus uji^umui), tufunjIruM^ii^ Vorkämpfer.
usuutuiuM'üft^ die Freien (Koll. von uuh^LJ] ush^f, (§ 106 a. 108), ich
tunuMin j § 85). führe.
luHutufhiF^ -lrg[t (§ 29 A, b), ich uslius-uhJ] -%^, ich blicke (§ 28;
befreie (aus *«^«/*#»). aus tulfb),
*ut^tuuabrgnt.gu/ülrtr^ -ni^gfe^ ich be- us^mm/ii[,^ -i.y (§ 36 m), der Augen
freie (Faktit. von uMijutuihrJ^^ besitzt (aus ««4'^).

§ 29 B). uiliufii^uMiiiup^ Augenzeuge (*«-


tutfusuinpiru/p (§ 85), die Freien, I^um'u^^ Ar fiii-p).

die Adeligen (Koll.von »uijuäut ;


tul^tgfü^^ ,
tut^u/l/^utg ( § 59 b),

Ohren von nt^lflt),


(Plur.

""Ltt '('f """"> Geschlecht, Na- u,l{i.^ M^^iu-i, (§ 59 b), Auge (N. Plur.
tion. "'l^)] auch Quelle (N. Plur.
MutiB^uäl^uMü^ ^ft^ -ujL (§ 36 a), Ver- MMM/^ntJhp)' lul^ iit^ifuT^ ich er-

wandter (aus '"if). warte, hoffe.


166 Wörterverzeichnis.

"z^, Furcht, (poßos'^ i'"^fi ^"'Z'- tut^-puiu^ftg^ flehend [tui^^tu


/^täj^fiJ^ ich werde von Furcht + 'Lba. vgl. ^^--^ § 39 a).

ergriffen. ""l^^ Interj., He, He da!


uj^i"^ Interjektion, sieh! löov ""//, -«-'?/, salzig (aus ««7_).

(§§ 25, 65, 173). '"'ll"t "^5 "b'-') Geräte.


^^^tF", "'^""t"!', 'h (§ 36 f), tut^uttPtutilu^ ~ft^ "Waren (aus
fürchterlich (aus '"^). '^'l^, § 40 b).
uj^iup/^fiL^ fürchterlich C"'^- tuqnt-t^u^ tutfnt.truni- (§ 26, Aum. 1),
«,^f ,c,
§ 39 a). Fuchs.
ssj^tMJi.ußq./t/^^ Interj., sieh da! iöov tuq^utfjj^ Finsternis (§ 40 b).
(§ 25, 65, 173). turj^^tuiPni^rjJ^ tu rj^ut Jq^ft ^
Flnstcr-
iu^ujt.iuit[ilf^ Interj., sieh da! Iboi) nis (§ 40 b).
(§ 25, 65, 173).
tu^uiLUiufil^^ Interj., sieh her! löov (§ 57 a), Mädchen.
{,u^us + u,uu,ul,ti^ § 25, 65, 173). ""L2Ji"rtt'j Sohn eines Mädchens
"'^^'b furchtbar (aus '«^, § 36 k),

""Li ~^? "^^5 Salz. turiuig^ tur^fig^ Salz, Salzlager


uMij^uii^iuL (mit Gen., § 89 d), we- (vgl. UMtj),

gen (vgl. J""iJ"t")' tuqutiuiiuifi'iM^ salzig (aus "'qjng).


utnuafuplt tu n UMfüll et I N. pl. uinuufu- luifuiiurjuint^f^^ salzig (aus ""lyig).
''""j^ (§ 60 a), Magd, naibtöur}. turjtnkrt^p^ turjutlrit (§ 54 a), MO"
äui^utiiiul^iriP^ 'h^t^h^ ich schreie. rast.
""/_""^ -'"oh (§ 112), ich mahle.
uM^tuUi^.^ -nj^ Irrlehre. '"1^*"^^ -/, -M**-j arm, Ttrco/ög,
uMtiuM^triT^-lrgfi^ ich bitte, ich flehe tul^LiP^ -irgft^ Partiz. tul^Lrßlriui^

an (vgl. '"'i""~P'^)> (§ 106 d) ich wachse.


uMfjtui^p-hiP^ -irgft^ ich bete (aus tutP^ -fi^ -tut.
(§ 45), Jahr.
tuJtuit^ -fi^ -tut^^ Gefäß.
uiritut.pig^tuqjut.p-[ig (Plur.tant.), lutTtu^iT^ -trgfi^ ich schäme mich
Gebet, ei^xr} — jiuqujt^p-u l^tutP^ (vgl. lutPtut^ß-),
ich bete, nQOCEv%Ofxai (vgl. tuiftun^i tuutuniiiiiiitt (ö 59 g),
tuqtu^lriP^ ich bitte). Sommer.
tutitut^ttrtuli (§ 35) Täubchen. tutPiuptstling^ -ft^ -tut. (§ 34 a),
tuijtut^fi^ "-nj^ -Irutt. Taube. Sommerwohnung (aus «*-

uinp.trt.p^ tutjßLft (§ 54 a), Quelle. «/2«/iL^; vgl. §27A a).

""&'{[' ""1^11"*'' (§ 56),


1 Bogen. tuinuL.p-^ -nj^ Scham (vgl. wT»"^
tut^c^ßtuL.np^ -[i^ -tu(L^ Bogen-
schütze. tutTp.tuumtu'ülrir^^lrgfi^ Ich beSchul-
tuq^tng^ tuqLrtufii^ (§ 26, Aum. 1), dige (aus tutTptuutntu'ü^ An-
Unglück. klage) : tuSa.tutitntubnt.i3-^i^t^

utiflrpu^ -/»j -^tj Flehen, Bitte; -Irtu'i*^ Beschuldigung.


Wörterverzeiclmis. 167

uiiPptun^atuiP tutPptun^ft (8ll4:Un(i


'Y/t/'i ""?/) -^w*^, Weinstock,
134), ich erhebe; auch: ich er- Weingarten.
hebe mich (Aor. utifputpAusj), "i/l- (Dem., § 64), jener (iste).
UMtrauMptniuuutithtf —Irgtui ich bin '^Jtr, da (§ 65).
stolz, hochmütig. "'JtC^''' (§ 65)? daselbst.
lutP^itfu^ ^ft^ -fti.^ Haufen Men- "(j<^J] nun {"(/*' J^utX^ + § B7 B).
schen, Menge, öxXog. "ü'^'^k^ j^tzt {lyd-iP-lili^ § 64;
Muiflrb-^all (als erster Teil von aus lujtfiP).
Kompositen, § 81). "OL (auch «*y7, § 16), "{jmj,ander
lut/l/ütut^l^tn^ allwissend {wdlru + (§ 71 und 73); Adv. anders,
f-hf"^ vgl. if^ftuilrtr), aber (§ 167).
utJb^iuiU —fi —hl- (Plur. UMilt/iMtr» "UU"1tl'i fremd («^y/^ + ^if^^ mit
^hu/it^ tuiHsitlrgfiit^ § 81, ganz, ^-Suffix, § 39 c).
all. uMjiuilflrpu^^ der eine andere Form
luißfifiu^li^njg^ der alles löscht hat, umgebildet («^/i + ^^/^y).
und ^h^^HLgu/ülrtr^ ich lösche, "'Jlf"jd^^^ ~^3^i ich verwandle
Faktit. von ^lt^u/it[,iP), (aus «*y/, § 40 b).
utäiy%hi,fi'u (Adv. § 81), ganz, ty^riLutn^ vou auderswoher; «^-
absolut. inL.utnkrUh vou irgendwoher
^

UMtllAikr^Lr lu'b ^2^\Q^ N. pl. VOn""^- (aus -/£, § 71).


'I.umJIs (§ 81). "iJir^V •)
anderswo (aus ««/^,
tuiSh%tr^^'ü^ alle, N. pl. von uit!h- § 71).
-isusjls
(§ 81). "?/^» -^j -^'^j Ziege.
iuj\lruMUh^ UMjhrirJ\u% (§ 56), Eeh,
UMtlhu UMtftttta uäSubuih (S 50), Gazelle (aus ^"j^)>
Monat. "ij^ (Dem. § 64), jener (ille).

uitlnt-upli uiunL.uitn
I nud UMtPnt^uitn utpt^tutf,^ so viel ('«/"^ + ^'"^j
Ehemann, Ehefrau. Maß).
uiiPiit^uiMUMiUiuir^ -äugtuj^ ich heirate UMjhu^l^u^ SO («f/^ + «Y^:", § 37 C b).
(aus UMtPnuufili), '^", ja.
uiUitutilivunnL.nu/Uirtf —nt nn ich "'J"Ü'i Spott; «^«Y^ lun^ihJ] ich
lasse heiraten (Faktit. von spotte.
«^y (Dem. § 64), dieser, dies
uiJnL.uUnLp-fauü^ -Iriuü^ Ehe (aUS (hie).

'^"i -'J/, böser Geist.


iuJlif^^ -nj^ Nebel, Wolke, VS" uMjiBtu^uMft^ besessen, daijuoviSo-
(peXr}. /üLEvog {'"j" + ^»^Ci vgl- '>"'/'-

"üti -'"- (§ 51 a). Morgen; j"ij-

f^-h^ am Morgen. tyuiu^uipfiir^ -Ifgtuj^ ich bin be-


ujjif.lruuwiu'h^ -[f^ -uit.^ Weingarten sessen, öaifxovL^ofxai (aus ««/-
(aus «^^^y vgl. § 34 c).
168 "Wörterverzeichnis.

»ujuußi-p^ heute, 07]jueQ0v (wju + iMsitutiinA tä/iMiuuijini Tier {tu%—


^-Z», §37B). utunt.'ü^ nicht redend, vgl. «*-
tujnnt.<^lruilri^ VOIl jetzt an, XÖ
ÄOITZÖV {tMßjunu + ^IsMMwlrL^
§ 37 ich verschmähe,
u/üutpt^lrtr^-lrtjlt^

C a und § 162). verachte (w^- "»/"?--, vgl. +


iuju^if,^ so viel ("^"+^""^). "'Ct'Ui ehrenwert).
^juu^ku (Adv. § 25, 37 C b und tMMituMuphr'uni-ß-hL!ü —tru/iM Unge-
162), so, dieser Art ("^" «Yit"). + rechtigkeit (aus Mu'ütut.pliü^

'"j""lt"l' Adjekt., dieser Art, § 26, Anm. 1).

solch (aus "(j""ik"). luüuji-ptf'h^ -fit'l'^ -JtLtuL.^ unge-


"(j"[*y hierher (§ 65); uijuitl;;^^ recht (««^ + "^i-ph''if).

gerade hierher. tu'L^u.J' (§ 82), Mal.


*^"»^, von da (wo du bist; § 65), "'''"t'L) '"'^t^i (§ 53), Geier.
auch Artikel neben Abi. ui'ui^liitn^ unwissend; ju/ht^l^um^
UijutünLaP^ uijuihuij (§ 116 c), ich unwissentlich C*"^ 1^"^)- +
schwelle an. «''^^, da (§ 65); Artikel beim
lujit^ lun^u (§ 27, 59 h), Mann, dvij^, Lok.
u/üii.^ -ft^ Feld, äyQo^.

uBj^thiF^-L^li (Partiz. ^jf^"'i_ und tM/üti-tuJ"^ -nj^ Glied, ju^Xog.

"\Jü^d^"'Li §106 d), ich brenne. us'iti^tuJUiinjh^^ lahm, gichtbrü-


uMj^hclfw (und uijjutullt)^ Reiterei chig, naQaÄvxiKÖg (*«^iy-«/ir +
{u.jp.lr.^l[,^ § 39). ii'i-^u/ülrJ^^ § 39
'IV^j vgl. a).

"Vch ^'^'Vi Wittwe, x^Q^- uAs^h^ daselbst (Adv., § 65).


VJ^t'Q'2^') Andmesn.
u/ü-^ Negation, im ersten Teil

von Kompositen (§ 38 a). tMilMij.nuhi^^^ uAMi^i^ntj (Plur. taut.,

ut'Utui^uM'h^ Spät.
§ 86), Abgrund.
^^^ui^ftui^ }^%u,C^utuMj^ Anahit UMun.nLiiin daher (§ 65). ,

(eine Göttin). f'i'ip^ dahin (§ bedeutet 65);


tM/ü$u^iu[i^[il^^ landlos (aus '"'i' + manchmal: über, weiter (be-
sonders mit ^^'*').
u/htu^ußn^^ rücksichtslos {w% + us'ii ti-p uAmplf tuürL.piuüuu^ uHm—
rj^pu/ül^uju (§ 57 a), Erstgebore-
Bs/üuMu^tutn^ unbewohnt, Wüste ner (aus uAäij^p),

(ää/iß + utu£tutn^ bewohnt). u/üi^pl^t^ in denselben Ort, wie-


iM/üußn.u,l^ ^ ein ausschweifender der (§ 65).

Mensch {u*^ ~i" lun-iul^) ;


umuum- ufiilghrg j
Mu%[ih^[ig (Plur. tant.,
tt-uMLiti^jd-fiuu —tfUMü Aus- § 73), Fluch (vgl. ui-ufnl^u,^

schweifung, Schwelgerei.
ut^äun-lrir^ ich nehme Rücksicht uM'up-tutf,^ unge walkt, äyvaq)og
auf, ich bin parteiisch {"'t-ß {^luij -{- mß-iuifi^ vgl. p-wuptrtT^
-j- "tun- Vgl. uin!!linL.$P^, ich gieße).
Wörterverzeichnis. 169

tuüfthrtuUtfJ^^ tuUfih^fi ^ o. P. Sg. u/hnpii./i^ kinderlos {^"^^ "pil»).


uJiskh^ (§ 109), ich fluche. ich nenne (aus
uAMnuu/iätitr^ -Irtßft^

Mu'ljfih-iu'ünq^^ -fi^ -lUL. (§ 31 b), UMunLU, tuunt '>').

Flucher. uAmiiA^ tuiMnuuAi (§ 57 c), Name,


iuüfiputu^ -[i^ -luj^ ungerecht («"'i'

-{-
fiptUL^ Ygl. fipußt.nt.%^), 1^^""^, Anus.
u»ü^nuiunLJ3-lttfu -hutü Unge- Mu'üi^ujintit.t/^ unsäglich {uJ^^ +
rechtigkeit (aus u/t/ftpuMi),

^'^h"'J') unbeständig («^^ + {'"»/, u^uiuMinpuMutn^ nlcht bereit («""^

§28). -j- UMUMinnuMum ' Vffl. ituliuius—

uä'b^tu'i,[iJ^ ufttl^uij (§ 109), ich utniuuunna\,

falle, nlnto), iu'bu^/iuiu/i» (§ 90), unnütz {'"'^ +


gu'bff/ii.'u^ -i^««^, Winkel, Ecke. luhmujü Vffl. "fh"lPn lupinuthn^,
u/b^tMipp^nt-p-fit-^j^ -^'^"^jUneben- uiLuutiP^ -ujgfi (§ 90), ich horche,
heit, Unmäßigkeit (aus ««^ + gehöre.
^lupß-^ eben). luluifi^ daraus Artikel beim Abi.
;

uAt^iäJutättn^ -ft^ -[tt.^ ungläubig (§ 65).


u/üguAthtP^ u/ug[t (§ 109), ich gehe
Muü^'üujp/,%^ unmöglich, über- durch, naQäyco.
mäßig (aus «^^ + '>^"'/'.^). luUgnLgujitlfir^ -ni,ßfi^ ich laSSe
M/%^/1^, sorglos, äßCQijuvog {um'u vorbeigehen, naQaqpeQCJ, Fak-
+ ^'-f). tit. von u/ü^uAMLnP,
11/*/^^, ,u'i,3.^'h Person, ut^ul^hrpui^ -^, -«#£-, Schüler, Jün-
(§ 76, 134),
Seele, xpvxr} dient häufig da-
; ger, fiadY}TriS'
zu, das Reflexivum auszu- ui^l^lrptnlrJ] -^^^, Ich lehre,
drücken, z. B. J., VI, 54 «^ w^- blbäOKCO (aus uj2utlf[rput).
tu^tuin^ Mühe, Plage, «ötto^;
^corjv iv Eavrois . besonders ui^umui lun^htP^ ich
.

,u%l%hru,j (§ 36 i), wohlbeleibt, bemühe, plage, belästige.


stark (aus t^'i/^'ü). tu^ujptrtP^ -^gfi^ ich beklage.
u/üi,plri^^ -fi^ -MiL und -«/, -nif^ äu^iup^^ -^, -««-, Land, Welt,

(§ 86), Regen. XoyQa^ KÖöjuog.


uätiJtuptljiii iä/ijjuspifiini körper- lu^b'iup^uMl^iuu^ -fi^ -wi.^ weltlich
lOS ('"^ + JutftJlrlt), (aus "'^A'"'/»^).
ui*hJut[i^
ui^tJJitn^
'"zl'"lP"U (§ 59g), Herbst.
-lui.^ sinnlos, '"ZS"-^'}
dumm («'^ + JJtuig). ""l-fi '"Ü"3i Plur. von «'('^, Auge
uiVüJluu ^ unähnlich {u*^' + (§59b).
«^«Y^/Adv., nachher, dann (§170).
"''''zf^^i das man nicht löschen usu^iu^u/ijlrtr^ -l»g[i^ ich zerstöre;
kann (*«'*» + -^^, vgl. zh^"'- tuiuujLti/hfi* uiuMUiLuih^lt -tut-

Zerstörer.
170 Wörterverzeiclinis.

tuu^tu^^uiplrtr^ ~^«9^? ich büße uMn.us^l,% (§ 74 und 80), erster


(vgl. ui^iuplnr)^ jueravocö, (aus utn-UM^).

tun.uj^,npq.^ -p^ -uti-^ Hauptmann,

Buße (aus tuu^usy^futufilrir), Führer (aus lun-Mu^füß),

tun^uM^npi^lriT^ -Irij/i^ ich leite


tMtufUtntu*Ffo liiUMiunuuiipa (Pluf.
(aus lun-tu^jnpif),
tant., § 86), Palast.
usn-tuutMwtuq^ Stubendecke.
u.uius^k'ü^ s. §§ 152, 170.
iun.ußLUJt.in^ -/»*.
(§ 47), Morgen.
tumutujl^^ -fi^ ^uiu^ Ohrfeige, ^d- Mun.ujLlr^^ mehr («*«- + ""^^Li ^S^*
Ttiojua] -« ^u/ülri/^ ich ohr- iULtrift ußtt-— tut.tr in lm\
feige. tun^tut^triittJtP tun-tut-lrift (ö 115),
UMUiplrgm.giä/itlrir^'nL.gli^ Ich rette; ich vermehre (vgl. j-tuL^lrpu-iF^
Faktit. von utu^[>[>Jf -trgtuj^ ich § 134 und tuchiß).
entfliehe, werde gerettet. tuit^tughtT^-lrgl,^ ich schicke, dTro-
tun.tu^trtu^^
"'^, 'V(§ 48, 74), recht. örfiAi^o); Partiz.
utuuMUMnl^u tuuuitunpuh —iul. (aUCh -^ISUt Apostel, djTÖöroAo^.
uiuupufil;tj)^ Stadium, ördöiov, "'"-"iff'li "^"^'Hftl'') -""-1 Sender
Rennbahn. (aus tun.tuglrtr),

'^«-,Präp. mit Akk., Lok., Gen.: ""»-i^'P-^p (mit Gen., § 90), ne-
gegen, nach, zu (§ 88, 89, 91, ben {tun.-\- f^ip-lrp),

93, 134). tun.ft-iutrtujtt^ vorübergehend, au-


lun-tu^utuän^ Gewebe,
-ft^ -ftt-^ genblicklich («"»- + «/-««"/,

Segel, Vorhang (und Braut- §36c).


gemach), iotiov^ OKsvog (vgl. tun-lrL.hr oder tutt-pt.h-^
""S Löwe.
«*«- und ui^ui'i'fiiP) •
oder
npij-f' tun-jhnt-tP^ ich erfülle {w^ -^-lüntS^
uu/iinäJb iun.tua^uMutnti^ vlÖC TOV
§134).
vvjuq)covos. Gen. sg. von wjp.
lurt^t^

uän^uili^
~bi -"'^', Spruch, Sprich- tun^stu^fi"!,^ verheiratetes Weib.
wort, JzaQaßoXrj. vnavÖQOg {uttv^ ^//^, § 39 b), +
Mun.u,%ß (mit Gen., § 89), ohne uitt_%lrJ^ u^putpf, (§ 33, 110), ich
{lun^—ufltn Vffl. it/ifau/ithiP\ mache, tue, 7zoi(b.
tun-tu^uti.^^ Gespenst (""*- + tun^/nt^iT^ tun^fi (§ 116 a), ich
iu^iui.^^ § 39 d). nehme, Äajußävco, alQCo.
Mun^ui^ (mit Gen., § 89), vor (vgl. tuit.ntM_iu^MtrtP S. nn-.nti.ttjitlrtf]

tunJ), tuulrr^t^ luurju^t (§ 26, Anm. 3


und 56), Nadel.
dsoig (aus uin^uM^jut^np^ vor- usulrtT^ -'ug[t (§ 103), Ich Sage,
gesetzt). Xeyco (das Präs. '""k übersetzt
«/«-fi/^^^Vorderseite (aus w«-*«^) gewöhnlich den Aor. eine),
Adv. vor; Präp. (mit Gen., tuunt,fi^ wollen (aus ""'/', «""'*^,

§ 89) vor. §36m).


Wörterverzeichnis 171

iuuiMw (Adv., § 65), hier, öbe] Ar- (aus uMfiiufifi^ Aor. von *««--

tikel beim Lok.


Uiuuibrntua^t^m -a^nutn -«««. AstrO" UMp^l/liUMtP^ -hrgtuj (§ 113), ich
log {uiuinq^ + betrinke mich (vgl. "'Vpbt
f^k"^^ Vgl. tb"
Mnu'ul Aor. von giiTuitTtT),
uMuml^t^ gerade hier (aus utum^ "'ÜF^3"'b 'bi """, Trinker (aus

§65). lufiplAitutr^ § 31 b).


uiuuifi^ von hier aus (§ 65) ; Ar- "'CfI'i Aor. von nJui&iP,
tikel beim Abi. "'Ct^11*^^1 "Tt^ib (§ 115), ich
uauutjiibkUM'ü^ Grrad. hindere.
uMuutrj^ uiuuih,^ (§ 53)^ Stern. ""Ct (§ 171), soeben, jetzt, nur,
also.
Gen. plur. Muutnnt-iuh-ng mit "Tti "'"^j Form.
iMiuäin/,ä.^ § 26, Anm. 4), Gott, ^Vf^üi '"Ji gerecht, öiuaios
(vgl. "'["i-j 1'"l"ti "'/»T-«'/»^'^).
uiuinnutucrnL.jd-lii^t —hruslt Gott- utp^tuptri.^ wirklich, äÄrjdcös (aus

heit (aus fiiutnt.uth-^, iupq.ußp^ vgl. § 37 C a).


iuutnni-tuh-utiuytnnLß-hA ~lriu% uMftij^uMpnL.p-[ti^i^ -IrutiM^ Gerech-
Gottes Verehrung {utuutnLiäsh- tigkeit (aus "'Vt^'V)^ Richtig-
-f- u£iu^utnt.p-^i^^ Vgl. u/ui^- keit.
tufiij.buMug^ lufti^hri.^^ Partikel
utuutnLUän^ VOU hier aus; tumn^ der Interrogation (§ 20 und
utnpt^ gerade von hier aus 152).
(§65). uifiij^l^^ gerade jetzt (aus "^C1r^
ujup^ iuuni. (§ 5l)j Vließ, Schaf- §64).
wolle. tuftlrt^tu^^ uMftht^tul^iuii Sonne
j

tuinusub^ luuituJuMü (8 56), Zahu. (vgl. ujptri^ und "'c^t^ Sonne).


mutb-ujj^ tuuwlrgfi^ Infinit, uiuilr^^^ Sonne.
"'P^'^i ~"^i
(§ 112), ich hasse. uMfitri-!i^l^^ ußpIrL&ißg (Plur.tant.),
tuuwhruMü^ tumlAjfi^ -ftt-^ Ratsver- Orient {uspLu + ^^r^).
sammlung, cvvEbQiiov. uMftp-ni^i^ utftp-'itnj^ wach; ««/»-

Buptuij^^ schnell. p-nA l^tuiT^ ich wache, yQri-


«'/'«Y.^^, Lebewesen (vgl. iß- yOQCÖ (vgl. t[~uspP-%nt^iP),
tuprt-tu'it^ würdig, ä^iog] MuptfuAi
tupiuJpf,^ die einen Mann hat
(aus tufttutQt^ Instr. von ««//», utprf-iuu[w^würdig (aus lupS-iuu),
§36m). '"cbi Imper. von jutn^hJ)
utfiutftuMW^ -/ly, Geschöpf (aus iupfiA^ ^huä'u^ Blut, alfxa,

IVA^j ^mV^^Si Arier (Iranier).


usfiujpfi^ Aor. von lun^thrj] iuph^ußp-^ -nj^ Silber, Gold, äQyv-
^C'^'vbti '"[""Ptl'i -""-^ Schöpfer QiOV,
172 Wörterverzeichnis.

tuiihtuf^lft^t^ silbern (aus "*/»- uit.uin.ui%lt (§ 85), die Großen (aus


hr^uß^^ vgl. § 36 1).
äufthuMp^fi^ silbern (aus uip^tuß-^ auLiMß,j./il^
(§ 65), sieh (istic)! Ibov.
§ 36 m). iMjt.ujtj^^ -nj^ Sand.
uifih-uMph-tuiihJ (§ 40 b und vgl. uiutut^ujl^^ -^^ -uMu^ Räuber, Aj;-

§ 109), ich reize.


utpl^ut'ulrjr ich sandig (aus
lupl^f, (§ 109), iMii.iuijjiLtn
(§ 36 s),

werfe, ßäXÄco.
'"ci'Lj "'ri^q_ (§ 53), Kasten. M/4L*«>-rj-/»^-«#*-jStädtchen,Flecken.
uiftJhi-l^it^ uMfiJl^^uMii (§ 56)^ Ellen- ufuuAMij.trtr^ -trifft^ ich Überliefere
bogen. (aus umlum'iih.^ Überlieferung).
y^MPl^ki Aröak (Eigenname). uti-u^tn^nLp-jtt*it -IruMü Überlie-
lupC^uMinup^hriP^ -krßl» (§ 40 b), ich ferung (aus iui.iu'iii^htr).

verachte. utuuM^üftli (§ 65), sieh (da) ! ibov.


tup^tul^htP^ -lrg[i , ich befreie, UML uiufili (§ 65), sieh (her) ! ibov,
lasse gehen, schicke (vgl. ««/»- UMi^iup^ Beute ujuiup tun%lrJ ich
J

^utl^^ losgelassen). plündere.


uMpuf^ -*»/, Feld. uii-ußplrJ^^-irgP^ Ich plündere (aus
iunuituuni-o iunuttuuttLtua (Plur. tUL.IUp^,

tant.; § 51b), Tränen (vgl. '"p- iut-i^nun^ UMLt^anfi^ ISTutzen.


tntui-tin\ uMLi^tnuili^utp^ nützlich (aus «"^-
tupinuii-up (§ 51 b),Tränen.
äußerer (vgl.'«/»*«'«^", "''-l-i Luft.
iMipuiiugliij^

draußen, ä^cS). w^i^lb^ mehr (vgl. utn.ußi_brf),


lupuiußgnj (§ 37)^ draußen, außer uiJrinpi^^ -fi^ -tuu^ überflüssig
(vgl. utftuitäßgu), (vgl. iui^hiß),
uMpuwußgnä-uuw (§ 37 A), von drau- uii.lruw^ freudige Botschaft.
ßen (vgl. lupiniugu), äut-hrinutpu/u^ —^^ -tue (8 34 b),
tupuwuß^u (§ 37 A), draußen (aus Evangelium, e^ayyehov (aus
äunuw\ uMLlrtn^,

IV*"^^*"^? ~"'Jt Artewan. uiuhrptul^ (§ 35) j zerstört, Zerstö-


uiptnnpiuj^^ Felder, cnoQ^Lfxa (aus rung (aus ifuhp^ UMulrphtT),
luptn^ Feld). tuLtfp^ zerstört, Zerstörung; 1«*-^-
"'/'^"f/> -/', -^'^j König. ph^tP^ -^^^, ich zerstöre.
ut p^tujnt-P^[tA ^ -iruiit^ König- tui-p^^ uti.p^[i^ -fti-^ Nachtlager
reich, ßy.öiÄeia (aus «'/'.^"j/, (vgl. uia^ttälthtP^,
König). «/jL^«/^/^i/^«/t^^(§109),ich salbe.
uip^nihil» (§ 97)^ königlich (aus Schlange.
«/i-^, -ft^ -ftL.^

lup^tuj^ mit Suffix -niht-ft^ utA^ Interj. vor "rlipi iyelQB-


vgl. § 36 m). öde.

""-""ti '1*1 '""-) groß. iuLutiup^ -^j -BMSL^ ander, fremd.


"Wörterverzeichnis. 173

utt.utuM^uilj^tuit^ fremd (aus w*-- puit^tuP^ puMtfäli^ -"**, viel, jioÄvg.


piMMft-uil^^ -fi^ -iUL^ Becher, Ttorrj-

QIOV.
heit (aus ust-amufi), puMriiup^tulflrp^^ rä äSvjua (/»«*-

utLf,^ usi-nt.[, Tag, f}/iieQa


(§ 54 d), 'l^r^i äSvßog
-i^ßß, vgl.+
(Zeitraum von 24 Stunden). k^V^Ji Aor. von nLtnktP),
,uii.pl;;%uq^P (§ 39 a), Gesetzgeber ptuiP^putu^ pußj^ ich sage, du sagst,
{tuL[il;i'uu^ Kkk, von "'tftli'it^ + er sagt; daß (§ 133).
"bh^ vgl- n^^"^)' F'^ildi außer (mit ^ j ,
+ Abi.),
""^ph^gf wt.filtüutg (Plur. tant.) aber (§ 168).
Gesetz, v6ßOg\ sing, in eini- pu.%^ -^, -h (§ 44, 85), Wort,
gen Wendungen, z. B. utt-pl/ü Rede, Xöyos (vgl. p^tf^).
h^ vöjuog äOTi^ ä^eOTL p.uä'ütu^^ -ft^ ^utt.^ Lager.
iMJM.pfi'/juß^fi^ (§ 39 a), Gesetzgeber ptM/tMUMlfftiP^ -trgiuj^ ich lagere (aus
(vgl. ""-['h''^uq.[ip), piuutulj\,

luä-pft'ütul^^ -^j -uML.^ Muster (aus pu$%tuiP^ piugfi (§ 113) ich öffne
«"^^^'^). (i§OQv60co Mk. II, 4).
tut-p^hjr 'Irg^^ ich segne, e^- putüplrfi^ -fi^ -tui.^ Bote {pu/i* -\-

plrp-^ vgl. plrplrJ^, § 38).


uMUft^nL.p-fti%^ -bruiü^ Segnung pu/iilriup^ Wörter (Koll. von z""^',
(aus uii.p^%hJ^ ich segne). § 85).
uMif^M^ tui/iftiM^ Nom. pl. -ni^g (§ 58), pu/ij^ujp^ Gemüse, /ld;^ava.
Rand. ptuuutunbnt- piultutupunup Anffe-
her, Denunziant {pu/uu^ Akk.
plur. von z?«''^ + 'Ujp^ni-^ vgl.
uspliu,%LJ^'^ § 39 a).

J\«^^^^,A, -[, (§ 50), Babylon. pMunJüiuiP^ puip^l» (paSS. P'"['^"ij)^


putqJutft-iutfu/üiulflrtMJj ^ Vlelzeltlg § 114, ich hebe, trage, oXqco,
( aus CLUsani-iP -p fhiuJujüiuL puMpputn.^ -nj (§ 27 b, 40 b), A
§ 36 i). stimme, Sprache.
^uit^iru/ituiiP^-iuguij^ ich vermehre pußppiun-fitP^ -hguMj^ ich sprccho,
mich (aus puMt^nuiP), (aus ptMMppiürC),

päut^JIsgnLguM'üh^Jl-ni.ijfi^ Ich Setze, piuplrtf-nph^^ -ft^ -tMML^ wohltätig


lasse sitzen, lade ein (Fakt, iptupfi + -tf.nph ^ vgl. tf-nph^h^t/^

von puit^JJiiP)^ § 39 a).


pujt^Jujl^uAM^ -fi^^iui.^ Gast, der bei pMMßp&^uiJ^ -UML. (§ 39 a), wohl-
-fi^

Tisch sitzt; Sitz (vgl. /s«/^- wollend {p"'cl' + ^'««/^ vgl. (""-
piäti^Jlnir^ -hgtuj^ ich sitze (oder ptuphl^lrutg^ gut lebend (p"'pp +
liege) bei Tisch, KaräKei/uai. -K-^/, vgl. lilrusj;
§ 28).
pu/jnt.^^ fw^ifij -«"«-, Arm. putpbpuMp^ wohltätig {^"'ct "^
174 "Wörterverzeichnis.

^ußputp [§ 26, Anm. 2 c], vgl. -1"- und -""^, Burg,


F^Fti ~bi
u.^'ulrj; § 39 a). Kastell.
F'"cl',"^Ui -^"'S gut, äyadog, F^'-F (§ '^9)» zebn Tausend.
HaXos] Plur. p^^chg') Gutes F'^bzll^ F'^ZJlb', -•"'-', Arzt, latQÖs.
(§ 86) J
utn^lr^ 'hJuM ptupfiu^ ihm ptf2jilrJ] -t^sbi ich heile (aus
wohltun. P'^bzi, Arzt).
putpl^uAMtuiP^ ^uißUMj^ ich gerate in p€f^2k"^P'b'^t -A^«/^, Heilung (aus

Zorn (aus p^'fh^ scharf, hart,


grausam). FbFi Fpbi '""-1 Stock, ^vAov.
putfii.^ -^^ -ftä.^ Kissen. Fb'^Fi zebn Tausend (§ 79).
ipuip3ip^ piupknt.^ Nom. pl. putft'. F*'"'ki ©cht (aus F"'-'''> Natur).
^"^^ (§ 51 c), hoch. phuäl^lriT^ -is^gft^ ich wohne (aus
pBMspipiufLlsp3>,^ sehr hoch {piuplp pliuuu^,

+ 'ptrc^, Höhe, § 26, Anm. 5). ptitul^f,^^ pUuMli^ft^-tut.^ Bewohner,


pujpXpust^njb^ höchst, höher (aus Einwohner (von piitul^lfJ^),

F^'P^C, § 36 g). pütul^nt.p-^Lü^ -IruMü^ W^ohnung


fttufti^puAiiuiT^ -tugutj^ ich erhebe (aus phtuI^lriT),
mich, ich steige (aus puMpli$), püuMu^ von
Natur aus, schlechter-
Anm. 2 c), gut (aus
piufiLn^ (§ 26, dings (§37 Ca; vgl. z?'»«.'^).
F^'P^^ F"'F^"j)' pbnt-ß-ftuu^ -hu/is^ Natur (aus
F^di offen, unbedeckt — bei *»«il7/).

Seite, mit Präp.^ Adv.^ pu'g F"irF, -"J und -^, 't^ (vgl. § 48),
entfernt, fern; /' pwg i^tiutT^ ganz.
ich gehe fort, äniQxoßai] [» pn/nplrglruAt^ /Z"/^/'^^^, alle ZU-
pwg ß-tua.tutJrgnL.giMt'lMh-tP diTlO" sammen (Plur. von F^lTÜ't § 81)-
KvXi^CO ; fi
pwß tunHünuiT^ ich pnqn^lnr^-lrglt^ ich beteuere (aus
nehme aus, ich schließe aus. F^'Vigi Beteuerung, Protesta-
puMßtui-p-lriutf.^ äyQavXcov (/?««^- tion).
uit-P-jw — Uia. Vgl» usa.ufltfitr pnjp^ Duft.

§ 39 a). pnp^ -nj^ Aussatz, ÄSJtQa.


puMt^usl^uA^ genügend. pnpnui^ -^j aussätzig, XtJi^og (aus
\Klrp-uA,f,iu^ Brjdavia. pnp^ § 36 p).
phliuAMhJ] plr^fi, 3. P. sg. ^/=^^ pm-hriulMlrJ^ pnL.h-fi^ P. Sg. ^F'U^
3.

(§ 109), ich breche, ovvtQlßco, (§ 109), ich ernähre.


plrn.'ü^ ptrn.[,% (§ 58), LaSt (Vgl. ^%^, -i*//-^ Stamm, Abstam-
^iȣ.'ir,

mung, Grund; als Adj., an-


F^Pi '"Ji Frucht, yevvrifia (vgl. gestammt, natürlich, wirk-
phrpl»iP), lich.
phpusit^ ^nj^ Mund, öröjua, pn^nHü^ Gewalt; pm-n^ ^u^pl^tU'
pLpUJ] plrpf, (§ 108), ich bringe, 'iMhiP^ ich ergreife.
trage, (peQCj, pnt.uu»%lttr^ pnuuutj (§ 109), ich
Wörterverz eichnis 175

wachse (von Pflanzen, vgl. if^uspuA^ .f.UMffüuMjltnj (§ 59 g)^

f">j"j Pflanze). Frühjahr.


^nt.fiuMuutuMü^ -^^ -uMt.^ Garten, t"'Pll"^T~^d"'Ji ich verabscheue,
Fruchtgarten {ßMSpifp^ § 64 c). ßöeAvooo/uaL
pn^butpujf, (Adv., § 37 C c), ge- t^uMs.[ip-^ t^tuLp-l»^ Hof, ai)kr},

waltig. (oder ^^*^t), t^'ii, (§ 20,


if.biut.fj^

p.nhtuMti.uiuwlftr,
"^sti ich nötige, 60 b), Dorf, xKOQ^iov,
zwinge (aus pni.n% i^tutn). + ,^hint.J^ 1;trib^ 3. Ps. sg. f^t^l_
fiit^utLnft machthabend (aus
, (§ 115), ich drehe.
pnt.n-ü), t^h^lfu^ yeevva,
ppbj^ -l^gl»^ ich grabe, reiße aus t^ntdbki t^ltsktt schön (aus
(vgl. ^"'U^ebC'i der die Erde t^'lt Schönheit).
gräbt, aus ^"ij^" -p^tc)- ti^lfqäh^ i^^lrr^JiMth^ WollC, Vlicß.
^^m, -#»/, Fluß.
t^lfuiffü^ if.lru/ünj^ Boden (§ 50).
t^LitkniPu/ü^ -p^ -lui.^ Grab, rd-
^ust^ußp-%^ t^utt^iup-utü^ Gipfel.
i^uMHiu'u^ -^j wildes Tier; t^cbi ""^J) Gefangener
-M#t.^ (vgl. ^^-
daraus Intensiv ^ut^'uuM^nßü /»^«/^ ich fange).

(§36g).
(§ 113), ich schere, rasiere.
tpuMinuutn tj^utiiimtruflt (8 59 d), i^hfinL.p-[aA^ ^kuAi^ Gefangen-
Ankunft (aus ^«"«/^Infin.^«7^, schaft (aus ^^^^, vgl. § 32
vgl. § 28). und 36 m).
t*"^-! Thron, Sessel.
-/#*-,

T"'^V'^i t'^^'Uba (Plur. tant.), ^l^^/^^'^'^^A? r^^orißavii^ auch


Thron (aus f-««^).
^\^uMqj^qhuM, TaXikaia. tb"^t '>"""-'> Kenner, Wissen-
f^'"')
^ujqut^ heimlich, insgeheim. der (vgl. il'"^l^J^),
^uMquttut^usß^ der heimlich geht ti-P^uMtP^ -uMguMj (§ 112), ich er-
{t^UMqut -j- -a^uMß^ Vgl. '/-^""H barme mich, ich bemitleide
§39a). (aus tf^n^p-),
f-iutf] Aor. Ir^b, 3. Pers. sg. ^('^ tb^t t'^'Ui Kaufpreis, XvxQcoöig ;

(§ 117 b), ich komme, äQXO- häufig im Plur. mit sing.


juai. Wert: tb^-^i 't^"d'
^iäsjP-tMit^qpiT (auch t^ityp-tul^- t^.p'blrppitä.^ tj^ft'ühppnt.ft^ -«Ä#4.j Wein-
lß^)i "^d^iJi OKavöaÄi^Ojuai. trinker (^A^A +
'"tcpnu [§ 26,
^uihi^ -«£. und -^, "fi^ (§ 48), Anm. 2 c], vgl. "TFti Aor.
Schatz. von H'^^'^] s.§ 31 c).
tf,tuüluMitu»%^ Schatzkammer (aus tg-b'i'b^ -ijy^ -^nil^ Wein, olvo^.
^u.%1^ §34b). ttz!^Ci "*[/? Nacht, vv^; präpo-
176 Wörterverzeichnis.

sitionsloser Lok. ift^pft (§ 50) t"J^ -f'i -l"-) Existenz (vgl. fu^
als Adv., nachts, vvuxog, § 105); Instr. adv. gebraucht
tbztf"'J^'> abendlich (aus tf'iff^C)
tljhf ganz.
§36c). tlf'^'i t"'''"U* Farbe.
^ftinusli^ -[,^ -uMu (§ 35, 90), wis- t^.njiiäut^nju (§ 40a), von verschie-
send, geschickt (aus f^k^").
denen Farben (aus f'J'').
t^fiänlFiP^ -ußgjt (§ 108), ich weiß,
l-nui: (auch t"^^"'j)^ wenig-
olöa (vgl. ff""). stens.
^n^lriP^ -trgf*^ ich schreie.
th, trUi Schrift; tf'ng, tVd,
i^n^t^t^ i^n^iTu/r»
(§ 33^ 57 b),
die heilige Schrift, al yQaq)aL
Kollekt. ffilFui%^ y^äfi/üLaxa Schrei (aus in^tnP),
(§ 85).
tf^n^nutfU (§ 57 b), S. 1"^l"^'
t^^fuujuilrtr^ -Is^gfi^ ich enthaupte t"r^i "Vj Werk, Tat, Arbeit,
(aus t^ijutuC^tuin^ d. h. ti^*^l" äQyOV (vgl. fJiph^lnr),
f-nph^lrJ^^ hg/,^ ich wirkc, tue,
"T" -^««w, vgl. ^uMuttuühtP- g,
-

§27C). iQyd^ojuai, jioico (vgl. fc^).


f-nptn^ -nj^ -fi^ (§ 48), Frosch.
i^Juujt.n(i^ -^y -uMä.^ hauptsäch-
lich; Vorsteher, Haupt (aus f"^F, tp"j (§50), Brunnen.
1"^P' tP^'U Mitleid (vgl.
tL"'-l"') Kopf, Haupt). 1 1

a^jjuuMLnnnLp-fiLÜb —triuu Ober-


^nLürf.^ If-^T-^, -""^j Schar, Heer-
herrschaft, Vereinigung (aus
schar; fni.'lti^ und f-nAif.^
flfutuLnp^ hauptsächlich).
in Scharen,
ti^n€.%i^iu^ni.%tf.^
fjunil^'ü (Adv., §37C, a), persön-
scharenweise (§ 40).
lich, selbst (aus ^/.'"-A).
t"^d^i 3- P- sg. Konj. von ^'j/,
tL"^f"'> tLl""Ji Kopf, Haupt, KE- bedeutet häufig vielleicht :

(§ 133).
i^UiJ^ t^tugfi^ 3. P. sg. 'i^"'g tLinuMülrJ^ tLuwh 3. P. Sg. Irf-ftun

(§ 112), ich gehe, äQxoßai, no- (§ 109), ich finde, €i)QiOKCj


QEVOfXai. (vgl. ffi'-"'i Finden, Fund).
t^'Uiäjg^^ tf^,ug[sg (Plur. tant., tf-ftiui^tstPf -trgl*^ ich bemächtige
§ 33 d und 86), Gang (aus mich (vgl. t(**"'., Pfand).

tCtb"--, Trotz, Herausforderung


t^'ülrir^ -trgfi^ ich kaufe (aus
tf»''*). (§27Ab, 40 b).
i^n^ufhuMiP^-iußUMj^ ich sage Dank,
tü^P^^ (§ 178), sozusagen, fast.
Ei)%aQiOxcb (aus ^/»^, zufrie- i^phrJ^^-lsglB^ ich schreibe, yQdq)(o
den). (aus f^p).
t"'Li "Vi Diöb, uXenrrjg. trbli tCt^i ""'^i Schreiber (aus
K^.nqtuUiuJ^ ^tußUMj^ Ich stehlo,
uXEnxo (aus ^"y).
1;"j (aoristlos), er existiert (§ 105).
Wörterverzeichnis. 177

^.tupkLuii^ (eigentl. Partizip von


il^iun^iUiP\ §129, Adv., wieder,
dann, näXiv.
"t, Artikel, § 63. ij.tuft^itL.gtu%hjr^ -itLgfi^ ich wende
iw (anapli. Dem., § 64), dieser (Faktit. von ^-lurL^uiJ^ i^u^p-

(is [istic]).
i^tu^^tufthiP^-lrglt (§40b)5 ich höre <j^«...^p, AaßLÖ.
auf. i^lr,l.lrLf,ir^ -IrQtuj (§ 40 b), ich
i^tu^ufi^ -nj^ grün, frisch. bewege mich hin und her.
i^Mu^lrl^u/it^ "/i^ örjväQiov. ij.hn. (Adv.), noch, äxi^ i]örj.

tj_uijlriu^^ i^tujtrl^fi^ -tut.^ Amme, t^'^i tl"-l') """- (§ 26, Anm. 1).

Erzieher ; ^'^y^-J«'/?«'/», am- t^*^] gewöhnlich Plur. tantum


menartig (§ 37, C, c). t^^i 'bb*^^"3i Antlitz; 7-^«^
i^*#7%iy-j -^j -«/«.j eine kleine Münze, in Redewendungen wie ikJ^
äooäQiov. t^hiT^ ich wende mich (§ 86).
i^tusst^iuqyj^ -Irgiuj (§ 40 b), ich rj,rf-n^ujl^u/i, höllisch, Tcufel (aus
säume.
t"'2^i t"'Zp'^ (§ 58), Vertrag. 1'^"bigi 1^n[ung (Plur. taut.),

f^Z^i ~l'i
-""-? Ebene; ij-ut^ut- Hölle.
j^^, eben, flach (§ 36, b). i^(i^ni.iuft^ schwer, schwierig;
i^iunht^ ij^utn^ltif^ bitter. ij^ffnuiuputL. (Adv., § 37 C a),
ij.ujn^tujir^ t^uMfiktuj (§ 114), ich dass.
wende mich, kehre um. i^lttiui*ühjr^ ij-[>i[i^ 3. P. Sg. i^t^i
i^uin^iuuiku (Adv., § 37 C b), (§ 109), ich häufe an (vgl. t^i^
bitterlich (aus iy.</#«-'5>). Haufe).
I^uiu^ -#11.
(§ 51), Klasse. if-fiu^fiiP^ -Irgtvj (mit Dat. § 90),
ij.uiut^ --[i^
-fii.^ Gericht, Urteil, ich begegne (aus t^"i^ schick-
Prozeß. lich).
n.tuijnuJUJiuntnlriP —h-ah ich VCr" 7-^/»,Imper.-Aor. von i^u/rtP,
urteile, uarauQLvcö {^-uitn + ^^t.uj^ujft^ besessen (i^i^-«-+ -^"'p,
i^iufiisrp^ Schuld). vgl. ^iu[tliu/bhrJ] ^i^pp) daraus
;

ij^ujuiujuuiu/it^ -fi^ -tut-^ Gericht i^[tt.äu^iuft[tj\^kgu,j^ ich bin be-


(aus 1"'"').. sessen, baifiovl^oiiai.
t^uMuituftl^^ leer.
tt^P'i -h Zauberer.
tf"-Pi ~bi -"'S leicht; ij-f^i-puMt.

Anm.), faul (aus rj-tuisiuspl^ + (Adv., § 37 C a), leicht.


ij-ft uftlt'ii ^ leicht, £i)KOJtög (aus
ij.ustnujLn[t^ -[i^ -utt.^ Rlchter, Vor-
steher, KQirrig^ fjyejucov {lutui tl"^d""0'^ ^hs""Ll''^ (§58, Anm.),
+ Suff, — -^z', § 36 e). aus dem Geschlecht der Göt-
ij.iu[i^ -nä.^ Jahrhundert. ter (vgl. Y^^«-, tl"-^"3 und ""jy).
Meillet, Altarmecische Grammatik. 12
178 Wörterverzeichnis.

if.^jlrtl^ lif.fi (§ 117 a) ich setze. ^f Imper.-aor. von


, 'f-'^tT
ij.nqujJ'^ -ußtf[i (§ 112), ich zittere lrl^lrrilrij[i^ -t-'y, -Itiul.^ Kirche.
(aus t"'U Zittern). hl^trutjlru^ 2. P. Konj. Aor. von
if^n^tt^tRi^ tl^nifjTu/iß (§ 28), Zittern. ^i/ii/^ trifft (auch ^k^d^"\
1-"ji' (Dem. der Identität, § 64), § 117 b).

derselbe (istic). Irllfi^ bl^li^ Aor., S. lUMiP,

1"^ (pers. Fürwort, § 75), du. Ir^iu/ijfij; lT,ik (§ 117 a), ich
if.nt.n^t^ NoHl. pl. if-pnulß^
rj.fiiu'ü^ werde, ylvofiai.
(§ 59 a), äußere Tür, Tor, dvQa^ ^'lP^"ifP') ^'iF'^'-c (§ ^^ t)), Bru-
nvÄat (vgl. i"^[{g)^ der, äbeXq)6s.
,j.nuuuip^ H.uänbrfi (§ 53), Tochter. hiihuMÜh^ h^ißub (§ 56), Frost.
t^^p^i IV "'9 (Plur. tant.) Tür, br,jtrLft%^ Zeder; IrrjL^Alsiuß^ aus
Tor, dvQ^a] s. § 59, a und 86 Zeder (§ 36 i).
Irqhrufiilrir^ h^tjh^fi
(vgl. tf.nunhi), (§ 109), ich zer-
t"^^ (Fürwort, § 75), ihr, i)ߣlg. störe.

t^lbVi t"ivb ""^1 Schreiber,


}
htj^^Lftnt.^ !rt^r^nu[a^ -«/t, HirSCh
yQaujuarsvs. (aus l'-'ijj^'-c)'

if.^u>[uän^ -fi^ Garten. br^jln-p^ IrnifPli (§ 54 a), Hom.


tV^'sbt "^^
c/?
-^~""^, Nachbar (aus Irritnlri-ii^ irtiuilrp (§ 54 a), Mo-
rast.
^-«/^(§ 117 a), ich bin, elfii.

y Luifiul^nui^itu^ -/», -£##/-, Nom. plur.


-wtt/^ (§ 59 c), Bischof, ^nl-
ÖKOJIO^ ;
lru£fnMl^nii^siuni.p-fit^

\^PV"'J^3b^ Hebräer; IrpiiußjLrglr^ -ItuAm^ bischöfliche Würde.


/»^^, auf hebräisch. Iru (Fürwort, § 75), ich.

^^^, Aor. von r^i^lrJ] hi^-lfuig^^ lr,n>^^ i^^&r^ (§ 53), Stelle.


Partiz. dess. Irmnt^^ AoF. VOU anuMiP,

hr(is^ L^l^is
(§ 58), Ochs. ^[""li -"Ji Traum.
^V^i ^I^Cf Ufer. Irinut^ftiP^ -trrjisßj^ ich träume (aus
hpL- (Konjunktion), daß, wenn, trnuu o)

oder (§ 6 und 177—182). Irpiufituifip^ hfnufutnlruMg (Plur.),


tri^u/ülrJ^ Ir^Ji (§ 109), ichgehe auf, Wohltaten.
aus, ävsQxoiuai^ änsQ^ofiai. ^^«#i/i#/^jHerde (aus ^/""«/^Schar,
lrijii.tiiu%}stP^ -nti^lt^ ich lasse Schwärm, Herde).
steigen (Faktit. von Ir/ju^lnr^ IrfiiuulfiJi^ glücklich, ßauäQiog.
§29B). ^Cr (§ 71), wann?
Irpplrtfh (indef. Adv., § 71), je,
^OP^ ^Lh (Pl^r. tant., § 33 d),

Ausgang (vgl. h^u'iihiT), jemals; IrpplrSh . irft^ytfh^ . .

^k^ "/'? -""-j Ankömmling (vgl. bald . . . bald . . .

^7'/^^ (indef. Adv., § 71), je.


"Wörterverzeichnis. 179

jemals; "t^CF^-^t ^^^t niemals auch die Graphie ^p^^^^pb^Pi


ikp^ +
indef. -^). da (§ 11). ^=M
'^phb'^'U -bf -b'- (§ 111), Furcht
hrpt^LiP^ -lrg[t^ Ich singe (aus

^V^j "Ui Lied). (vgl. tTfliitibJ").


lrfilrguiuMUiu% (§ 78), dreizehn.
Sänger (aus lrptj.lrtP),
V//» (§ 80), dritter (vgl. ^z»^).
^V^^n'^h -A -""- (§ ^^)? Sänger ^7*%, ^pbü"^i N- pl- ^pb3"'^ig
(aus Irpu^LiT)^ (§ 59 c). Älterer, Priester.
^Vtbh ^Vttb, -""- (§ 35), Sänger trfiliuwiuiiuiprj^^ -[t^ .tut.^ JüngÜng,
(aus h^p^j^hiP). vsavlöKog.
Irp^mslrJ; -Irgf, (§ 29 B), ich ^pbd" (§ 82), dreimal.
schwöre (aus ^[ni-tfi-tfü). hftp-tuiT^ ini^uMj (§ 117 b), ich
hrnnUliLrniii-nitiltIrtP -nt-nfi (ö 29 B), gehe, äQXOfjiai^ jzoQevoßai.
ich lasse schwören (Faktit. trpP^LUrl^^ das Hin- und Her-
von Irfttj-ifiitrsr), gehen {Irftp-^lrt^-lr^^ Vgl. ^Z»-
h-(iiptnt.J^ b^ij-tii-uij
(§ 116 b), ich puiiT und ^^^, Aor. von
schwöre, öinvvco.
irfttj.ni.ifb^ Irpr^tnäJlb^ Schwur (Vgl. hfiliiuß-^ -,fj^ Eisen.
brnn^eni.tP),
^Pk'"J^i lang.
irplrujiP (§ 83), drei Jahre (^z»^- yftlliujiiiuilltui j langmütig (aus
[vgl. l^pkg] + «"^). hpl^tup» + ^"ig) ^pk"ifr-
;

^/»^^, Abend. Jlnnt,p^[tB% (§ 38 c). Lang-


^P^k"h ~ti Abend, Nacht, öv-'ta, mütigkeit.
'^^^'iJ^P^h"jb'> ow (aus ^/Ȁ-^). trpl^piu'it^ blXoyos^ doppelsinnig
^p^i'lfb*^} abendlich (aus i^/»i^- (Ä-^^^^- [§ 83, vgl. VK] +
#»*«#?y),

^pktb'% zweigesichtig, zwei-


dreijährig (aus Irph^tuiT), deutig (^/»//A- [§ 83] + ^i^'>^).
hfihutii^» (§ 78), dreißig. Irpl^il-pujJIfiu'iM^ rd öiÖQaxßCL C^p-
^C^'ig^ ^/'^"«'^ (Plur. tant.), Ge- hb' [§ 83] + ^/'«''Z; ÖQaxßn).

sicht, Antlitz, jTQÖöcoTtov. Irpl^hrtutP (§ 83), zwei Jahre


B^plrtliiir^ -irgtißj^ Ich erschclue. {Irftl^fi- [vgl. ^/»^"^] + w"^).
l-rkg (§ 77), drei. trjtiitrJlrss/i, (§83), Zweijährig (aus
Irp!rgiuL^lilriuj (§ 83), dreitägig, trpLIriaitP)

TQlCbV TjjUSQÖJV (^ckg + «"^Z»).


irpf^lrpfi-p (§ 79), zweihundert
lrpirgbiMJ%^ auch irplrgfi'h (§ 81), (^T^/^- [§ 83] + ^-r/-/', vgl.
alle drei (aus ^/»^). § 27 C).
^pkghF" (§ 82), dreifach (aus Irpf^fi^^ gewöhnlich im Plur. mit
^Z'%). singularer Geltung, ^i*kb^ift
^['kp^ujpfii.p (§ 79), dreihundert Lrplfülig^ Himmel, ou^aröc:.

{^pkp + ^'"pb^c) nian findet ^Pkbp, ^Pkpb, "'S Erde, yfi,


;

12*
180 Wörterverzeichnis.

^P^llr »i*"n*^^J] ich bete an,


ich verehre, jtqookvvco.
^C^lt'ä" (§ Ö2), zweimal, öLg.

^ühl*^'L"^h^ furchtsam (aus ^z»- ^-, Präposition mit Abi., Instr.,


bfiLn Irntihi^nitiJiu tun'ttuülriP

Lok., s. § 88, 92, 93, 94, 95.
ichmache bange. (§ 39 b), Feldherr {q^^'^c +
hplfituMphpk^ himmelhoch (^/»^^^^ tw'^b')'
+ -phpl, Höhe, § 26, Anm. 5). 1"ij["«tb'^ (§ 36 f), zornig (vgl.
lrpl[t»^tJ] t^vk^"iJ (§ 111), ich a luin u/li luü)
fürchte, (poßovfxai (vgl. ^/»- i^tujpiuijiau
"^,j -lUßUMj ich ent-
-"'d"'J ^

flamme; daraus, ich erzürne


nuiiuiiiu*, zwölf (§ 78). mich, tfxßQifiibiiai {i-'^jc"-
irplint. (§ 77), zwei. 'i.u.j; s. § 134).
krp^ni.n[itrtul£^ Zwilling,* hpl^ni^n^ aiun-tuh-iutthiPy aiutt-iuhrmi (o 109),

/»^ Zwillinge (aus ^ck'"') ich verirre mich.


§85). »lUMin^ getrennt (vgl. tjuttnu/iMhiP),
trftl^tiglreu'lß und t^ l*k'\gb''' (§ 81) ^u.u.'iskJ^i^ 27 C, 29 B, 109 und
beide (vgl. ^/»^"'-). 134), ich trenne (^ + ^uMintu^
^rh^^üübi zweischneidig (^/»f^-
[§ 83], + ""^//', Schneide).
-""-, irdisch (aus tpuuini-tjUMithftr^-ni-ß[i (§ 29 B), ich
^pkC""^"Ci '^bi

trenne (Faktit. von ^ututus-


^ckv"V1 (§ Öö), zweiter (vgl.
IrpbntS). tj^iuin^fiiPf i^uMuibiuj (g 111 und
tfnhniuiun^ne- hr n'i niututLnun —uml. 134), ich werde getrennt,
(§ 31 c), Verehrer {^pkbc + scheide aus (^ + "^^"""tt^]
Ygl. ^iiiiniuUlriP Und nututiu^

^VCüt-) dritte (§ 80) aus ^cbv- ;

tr^ (§ 164), auch, und, irgend. ijjupij-f -ni.^ Schmuck (^ + '"pt)-


huhrp^^ nur. t^tupr^utphiTy -trgb 1
ich ordne,
IrLp-iuiiiuunuu ^ siebzig (§ 26, ziere, koojuco (^ +/«'/»7-"'/', vgl.
Anm. 3, 78).
Irt.p^ß (auch yuii-P^i geschrie- qtupß-'ltnuJ^ atuftp-trujj (§ 116 c),

ben, §20, 26, Anm. 3), sieben ich wache auf, werde wach
(§ 78). (^+ us^p^nL.jr [§ 134], vgl.
Irup^lfpiifsri. (§ 80), siebenter
(aus iri-P^), HtupJh/itiuiJt wunderbar^
be- ,

tri.p-'üit^tMßuifilf (§ 42), siebenfach wundernswert (aus ^'«^«/?£/-


(aus Iri-p^^), 'UäUtP)' qtupJuj'UiuiJto^ tjuipSiu-

^^'Li b'-TlJ^ Öl, iXaiov. 'üiuihiug (Plur. tant., § 86),


Iruu (§ 164), noch, äxi {t^-u). Wunder.
Wörterverzeichnis. 181

t^iu^iTiutiuiir^ -lugtäMj (§ 113), ich (Faktit. von itf-lAittt.J]^


lt^*
wundere mich, staune, dav-
jud^co, iujiXrjöOojuaL (vgl. i^^t" t^t^ut.2^tt_p^[tt.'i,^-L tu'it^ Sorgfalt (aus
tgifit/u/i/tui/ ö 134). ttVZj vorsichtig, umsichtig).
^w^l', -nt. (§ 51), Truppe (vgl. titrtint^j; qhtip (§ 27 [und 134],
115, ich gieße (^ + ^h'ini-tP),
l^lt (auch if^il^ § 26, Anm. 3),
qiut.ptutj.nju (§ 36 g), besonders Keue (vgl. iitiJtu%tutP),
stark, stärker (aus i""-C') vgl. tjh'ltnt.tr, ti^b-üf,^ 3. P. Irtilr-Ü (§ 115),
tMtUt.plUL.Itn), ich opfere, dvco.
iiuti-ptuft-nqntlj der Truppeu aus- t^hfit-tuiP^ ujglt^ ich krieche.
hebt \ tjtui.piu€fnr^ftl £^li%^iP t^lrtt^ttt^,^ t^hrthtitj
(§ 36 r), krie-
(vgl. § 135), ich versammle chendes Tier (aus tjhit.iutP^

ein Heer (aus t^tut^p + tftttintf^^ vgl. § 28).


vgl. cf-iintttJhtP), tib pcrtuUtrtr tibph-ft 3. P. fb-phr
autt-putlttMtit —fi Söldner, (§ 109), ich erlöse {i + -Irp^

OTQaricorrjg qtut,ptu^tu%^^ f] h^u/hbtP),


;

Kovöxcöbia (aus ^w-p + Suff.- hM'''! lb'^"'-i Waffe.


'tuutttit §36 lb (Konjunkt., § 175-176), daß,
tjiuLptuiltup^ -^, -#i/£.j Feldherr weil.

{l""-p + -^^"V'i ^^' ijuiplTtr^ ich ^/»'' (Interr. § 68), was ?


führe). th^ct (§ 151)j wie (y/ + "'p'f).
t^tut-ptuunp^ -ft^ -tut. (§ 36 g), stark iß'Lt', Reue (vgl. i^'iZ. ^^^
(aus i""^[').
et ri 2}"t* tuiP^ .

t^tut.pnt.p-[,i% ^
- kiutt j Kraft, tjj,*i,nt.,tp^ -/ij -utL. (§ 28), Soldat
Macht, Stärke, bvvafii^ (vgl. (aus ^^^).
aiut-p' atut.ptut.ttp' tatut^ptuiM^ti ilt
ll^'^t (Nom. Akk. des Interroga-
^""-P^^ ^'"^pt"*) (Plur. tant.), tivums), was? (§ 68).
Heer (vgl. if*L.py -"«-). tißltu-ttbtP (§ 109, 134), ich gehe
^^""ib^l "^^"U (auch qp^turj^iiLtP^ herab (y + fi^tu'itbtP),

§ 116 b), ich beschäftige l^t''!', nach (§ 89 d); Imper. Ä-{r

mich. äuoXovdei] t^^utP iKüfi^


'Üt^b'i
*ltf.lrititt.tr^ tjt^irgtuj (§ 116 b und äuoXovdco (§ 135).
134), ich ziehe mich an, kleide il^but^ nach (y + ^^««) ;
i^lrm
mich an (vgl. t^lrttut), bpß-iutP^ äuoÄovdcb (vgl. t/^*").
t^tf-lsutUf -ftt-f Kleid (vgl. tjt^tu'ütutP^ -tugutj^ ich bereue
it^-
'üttt.tT), (aus iI"l2).
^t^hut^htT, -trtjf, (§ 29 A, a), ich tf^ttuSü^ tfji^jf^u/ij^ E-eue (vgl.
werfe auf den Boden (aus
ta -|~ ii.hr tnltli),
lJh\ warum? (y + b^\ § 26,
qt^lrguL.tßtu'itlFtP^ -nt^gf,^ Ich kleide Anm. 2 a und § 68).
182 Wörterverzeichnis.

I"^'» ~^5 "^^: Opfer; daraus pist^tupJh/rjiuiT^ -ujtjujj^ ich wun-


tin^IsiP^ ich opfere. dere mich ii^i- "4" -ujpi/Tääijuii/^

t^u^uAäntj (§ 34 a), Altar (aus § 134; vgl. luipiTu^iiutT),


f^i^ij-kJ] gegen {[^1 + 7^4«/^ vgl.
qn^iupuä'ij^ -^j -M/t (§34 Altar
a),
'tkf^, § 86).
(aus -2;"^). /^^7-4/', warum (^^^ + 4}», § 68
Hn^'ttuiiP^ -lutjuuj (§ 27 C), ich und 89 d).

erfrische mich (aus i + ^"^, ^"^iJjl^»^ SndmQsn, auch l^^'T--


vgl. § 134).
t^niLUM^p-^ munter (vgl. lupp-rnju^ ifhij-niSh/iiP^ fjlbl^ujiujj (§ 117 b), ich
empfange {[^'t "t~ ''^^'^'^,

i^ngu/ü^^ -ft^ -[tu^ Mutter der § 134).


Frau. Ithß-tu'iMtuir^ 'uiguMj ^ ich laufe,
tlin.utpp-iut^lt'tM (§ 36 f)^ munter
(aus i'ft-'"(f[3-), l^tfd^tugg^ li%p^uMgfiß (Plur. tant.),

ItTt'^i -'^3"Ui ich hin unzu- Lauf (aus p^p^ut^äuJ]^ § 33).


frieden, äyavauxo) (aus i + /^Mß^hn-'üni^J] i^^P^i^p^äuj (§ 27 A
t'"r, s. § 134). und 116 ich lese, ärayi-
b),

qp'"^^^ tV'"^l'd (Pl^r. tant., yVCböKCO (aus l^'l- -pirn.» +


§ 86), Panzer.
[^/p-kp^ utn^ f^p-irp (miit Dat.,
§ 90), neben ii^t + ptrp^
Seite).
4, 3. P. sg. von ^«/? f^ptfftiul^uM^^ nebenliegend (^^'/--.

^t'i btbi Weibchen. pirp + -^«'^, vgl. § 39 a)


^"'«/J'
bvo^ fAtpirprjni.iuh^^ ^nj (§ 33 b), Lek-
^Zj bzüJi Esel, Eselin, (6
und f]). tion (aus ifltphrn^nLAr),
p^P^b^^ lp*P~p^'"3 (Plur. tant.,
oi)Ola (künstliches Wort, aus § 86), Gastmahl, Abendessen.
4-, er ist, vgl. >^0- ll''h"'l!"Ji ^o^- von iiiiij-nAliir,

l^'fltrp^ -^, -«/t^ Genosse (aus


ti'"t + 'k^Pi vgl. k^V"U^ Aor.
von nLutIrJl § 39 a).
j^tQsnuiniu^ftut^ -lugtuj^ Ich Werde [^il^[i,nuir^ l^'lipuj (§ 115), ich
widerspenstig (aus nJpnuui^ tauche (vgl. p}'^^'^'^).
widerspenstig). l^il^pit.i^u/ulriP^ -nt.ijjf^ ich tauche
juPuihir^iuppIt (§ 117 b), ich trinke, (transitiv; Faktitiv von i^'-
nivcö, ^^?.«t^§29B).
phij^ (Präp. mit Lok., Dat., Abi., pifl^riiflttP^ -Irguij^ ich tauche, ich
Instr., Gen., Akk, § 24, 88 ff. werde versunken (vgl. p^iir
und 134), mit, unter, anstatt.
"Wörterverzeichnis. 183

jfüu^us'uh'Uu.J] -hr^iuj (§ 29 A, b), ptut.tutprnnLntg/ljh^tP —ni^nh ich


ich werde vertraut (aus ß^"- lasse rollen, uvÄiSco, Fakt.
gnu/*üni^, (§ 29 B) von P'u^usitrJ^^ ich
l^tuitt/ü[i^ -i-ij/^ -IriuL^ vertraut (aus rolle.

l^n- "1" Lok. von


utiuü^ uiniht), PuMä^PiutfrlrtT^-lrrjfi^ Ich SchÜttlo
l^in[i[i^ ausgewählt. ab (vgl. P'u'f^lr^r^ § 27D).
phtnplrJ^^ -h^gl*^ ich wähle (aus Ptui^lriP^-lrßfi^ ich gieße, räume.
ptui^nLp^ leer (vgl. p-tuiplnr),
P^um (Präp. mit Dat., Lok., Abi.,
Instr., § 88 iF.), nach.
PuJont.uin P uip a tn Ir umIi (^ 59 d),
Geheimnis (vgl. p'Hgtl"^)'
/tutntu'u^lrtr^ ^tfgf'^ ich nehme
ptugni^ßtuulätr^ -ttLijfi^ ich ver-
auf mich [puui-\-iu'tt^i^ §134).
berge, verhülle (Faktit. von
Piup^lttT),

P"iptl'^i p^u^^^'j (§ 111), ich


""ti 'bi """-> Krone. verberge mich.
uit^uiLnp^ -[t^ uMu^ König (auspt^ (Konjunktion), daß, wenn,
oder (§ 6 und 177-182).
pku^h^s. (§ 183), obwohl ipi^ +
Nom. plur. -'«-'^, von könig- "ih»"] man schreibt gewöhn-
licher Familie {p^iut^usunp + lich Ph^h'", § 6).
ptr'^p^ schief.
""Z^j vgl. § 58 Anm.).
P^iui^tuLnplrtr^ -irij[n (§ 90), ich ptjyitft^ -i-nj^ -Istuu^ Feigenbaum
herrsche (als König, aus p-ut^ (aus P"^i^ § 35 d).
pl^u^l^in^ S. phu^lgin,
id' tMMt±.ätMi.nnhrnni-tjuilihrir —nuan ich Pli>pir,(ü^ pi^p^^u^^ Plur. Ph
mache zum König, Faktit. p'U"^'^ (§ 26, Anm. 3), Platte.
von [3-uia^iut.nnk-tP, plpirn.%^ Schmetterling (§ 40b;
p-u/iLittL.nnnLß-ht^j —Iruiü kÖnifiT-
^ vgl. PpPn-lriP),
liche Würde, Reich (aus p^tu- pppti^,^^ pPpafißtj (Plur. tant.,
iLUJii-iin),
§ 86), Rücken.
[3-iiii^ni^^li^ Königin (vgl. P'"t^ pt^^ pn.nj (§ 20), Zahl.
p-iutf.uit.n[t^ § 34 f ). Pl"-C^J] -^gt. ich lenke ab (aus
ptu'tsustP^ pu^'jf, (§ 115)^ ich be- P^-/", § 26).
netze. p^iiuiTiis'iilrtr^-lsg^^ ich schmähe,
p-ujqtnP^ -Lgft^ ich beerdige. beschimpfe, mißhandle (aus
pu/b^P^ ptu%inL, (§ 51 c), dick.
p-usptf^tfu/f,^ -f,^
-*«tj Dolmet- Schimpf, Schmähung).
scher. p^tujJlt^ -t-nj^ -Iriut.^ Feind.
PutpJiutntup^ unnütz , neben- p^tuJiii.p^A^ -brtuu^ Feind-
sächlich. schaft (aus p^ttuJl,),
184 Wörterverzeichnis.

P^yni^uin^^ -ft^ -tui- (§ 11)^ UnglÜck- ich versammle mich, övvd-


lich. yojuai.
P^n,ini.J] P^nriP^ 3. R Sg. iß-nq^ t^nnnunt^nn. f^ n n n ü p rL.lr uih ^nnn~
(§ IIB), ich lasse, äq)b[]fxi\ 'l'^'^rt^i 'f^"'lS"lp^"3 (§ 59 e),

Imper. ^"7^, lasse, kann man Versammlung, Volk, Xaog^ b%'


manchmal durch ' außer* üher- XO^ (vgl. €f-nt^nllrir),
setzen. (f-nrjnt^tj.tM/itng^ -^, ~iu £., Ver Sam TXXr
P'"Jh schlaf, besonders in p-ijt_ lungSOrt (aus ti-nqni^nLfti^^
uiiuJ] ich entlasse, erlaube, §34a).

p^nn.%^ pnn^lh, (§ 58), Enkel.


p-nuhrJ] -bgl»^ ich zähle, ^^a-
Qißßcb ;
p-ni.[nr^ ich werde ge- t, Präp.,§ 88, 91, 93, in, aus
zählt; P'"'^!'^ es scheint, q)ai- (vgl. j-\
vExai (aus ß-f"-). tpv^ wie (§ 184).
ßn^^^ ßinj, Feige. bec^'^ (§ 184), wie, als, d)^ {f»pp

P~"^^i P'f^V) schwarz; Plur.


P~"^["^, das Schwarze. b^^ ^bi -^S Schlange (giftige
ßnuilP^^ ßnf^nj^ Lok. ßiP^l' Schlange).
(§50), Brief. ^«Z" (poss. Adj., §72), mein; Gen.
^'"-^j Speichel {Y^.Pigut'ülrtr), von tru,
[^"-tt-P (Plur. tant,), das Flie- fJ] Dativ des Interrogativums
gen, Flug (vgl. P^n^lb^). •ifH^ § 68.
P^n^ttr^ Pn.lr.uj (§ Hl), ich [nPuß'iäUMir^ -lugiuj^ ich verstehe.
fliehe. fttTtutiui^ -fi^ -^/., Sinn, Vernunft
Pn^^ntX^ pn.^"y^ Vogel (aus (V2jl. htfiultiuJ^^,

/^-/^^^, §36r). fnPujuin'itiut^nji,^ besoudcrs weise,


p^l,p,^Lr^ -Irgf, (§ 40 b), ich weiser , vernünftiger (aus
schwinge (vgl. p^pim^/). paiutiutnLJt^

P^^uri>lrJ]P^^l,^ 3. P. sg. l^P^n^^, [ijtuuutni^ß^ ftiPtuiiuiiinj^ Vernünf-


(§ 109), ich speie, nrvco. tig, weise (aus fuTtuuuw^ § 36 r).
tJt'', Abi. von [''i't (§26, Anm. 2a
und 68).
/*V£, etwas (§ 70).
(i^tuJ\ -nu^ Zeit. ^i»*^, Dat. von i^u.

tt^tutPuii^ltfi^ ein Stelldichein ge- ftii^k'''^ aus mir selbst (§ 75 und


bend, Stelldichein; rß-tutrtu- 94).

tbü ^1^'- iTä§aro {f^tutT -{- ^^^, neun (§ 78).


-thi §B9a). neunzig (§
[i'u'ttun,^^ 78).
tt-nfiniltrtP^ -lrij[i^ Ich versammlo, /^^£ (Indef.), § 68, 69, 91, 103, 159,
was, etwas.
Wörterverzeichnis. 185

/t/^^, [,'i.^lrurü (§ 26 Anm. 2 b, ^«-/» ist auch Gen. des Re-


76), selbst, er selbst. flexivum (§ 76).
pü^-uj^'i.^ er selbst (§ 64, 76). fiujiui^uhi^lii.fi^ jeder.
fti.filrtu'l,^^ ftuphiuhg^ S. § 76 (vgl.
ft^fuus'u^ -^y -tut-^ Herr, Haupt,
i]yEfX(bv^ äQXCOv (vgl. tib'^^).
Iti.ftlruß'ütj^ von ihnen, ihr (Gen.
Ji^JuiuiMni-p-liuii^ -biuis^ Macht,
von fit-plru/h^ ; Ygl. § 76).
Herrschaft, i^ovoia (aus ^^-

l^^trj^^ -hgf, (§ 90), ich habe


Macht (vgl. til" "'''').
luiiß^ib^ Ijuifiuu (§ 28), das Wei-
P. sg. hl (§ 109)
l^lu^^^lrj; f^lf,^ 3.
nen; daraus lutint^ifü^ § 57 b
ich steige herab, uaxaßaivco.
(aus i_""^).
(§ 14 Plur.
fB^ujtliulß^^ [i2jui[tu*l,utij ; ^uiJ^ -uMgft (§ 112), ich weine,
tant,), Herberge, uaxäkvßa
(4£, das Absteigen 'l^\g^ + L^if^t hreit, nXarv^.
^^'"^[Plur.tant.ljWohnung, Ijuu^inlrfi^ Lampe.
Aufenthalt, uaräÄvjua, z. B. Ijut.^ -[i^ -MtMLj gut, äyadög, uaXös]
L. XXII, 11). lUßi^m.p-ftL'b^ ^h^täA,^ das Gute.
[»InL.ßiu'iibtr^ ->"^g[i^ ich lasse ijrusnh,^ lbrpl,% (§ 27 A, a uud 58),
herabsteigen, ;^aA6>, Faktit. Berg, ö^o^.
von filu/ltlrgP, ijrt^nu^ -ft^ -«#tj Zunge, Sprache.
/", Akk.-Lok. von ^«/. (§ 27 C), dessen Zunge
lJrijjiL.iuin

^"^, wirklich, aber (§ 166); ^"^ geschnitten ist (/^^^#/'-+ ^<«m,


/^-^
M,
sofort (§ 166).
f,u!^njb^ ja, wirklich, (aus ^"f, fJrn^tuMjfiiM^ ijsn^tutptitj (§ 36 b),
(§64), gebirgig (aus ihuMn^ii),

/r? "^j -""-? Sache, Wirklichkeit. Jruni^ir^ l^Lraf, (§ 115)^ ich Zer-
li[iuMt.niüß^^ ftpuMuuM'iiß (Plur. tant., malme.
§ 86), Recht (aus tc'"^'» ge- fJrn^sfJrn^iUMjh (§40b), gsblrgiges
recht). Land (aus [humhi),
fi^lrtupu^ fiftlffiuig (§ 76), ein- L^vb'''i Gren. von iJruMttht,
ander. ibt voll (vgl. j^'iii-tP).
{^) ^i^cuij (mit Gen.), über (aus ijn^u/iilrtr und ibi^^^ ich lecke
'^^/», über).

ts^'^t Konj. von ^«/? ^/ti^n^iP (§115), ich lecke (vgl.


A, wie (§ 68). I pn tuU trtP\

b^iaJ') Gren. von i^«^'^. ißftt'J^ Konj.-Aor. ibsb'^t Inipsr.-


t'C (Pass., § 72), sein; das Gen.
Kov.J^p^ Vdjrt\z.iJ""i (§ 117a),
plur. ^'-/»^"'^'^ dient dazu, um ich werde, ylvo/uai.
*ihr' zu übersetzen (§ 76); lf^'"Ci U"^C (§ 53), Pfund.
186 Wörterverzeichnis.

thi LPb, -^S voll, Fülle, n?.r}QY}s, H'^Ü^-t '^^s vci2.li hören kann (aus
7TÄ7]QCOJUa (vgl. it'ni^iP), ^iihrJ^)
;
l^'i^ib^, liiLiLusg (§ 86),
C^n.J]i^sl,^ 3. P. Sg. hribl) (§ 116 b), Gehör.
ich fülle, 7iÄr]Qcö; pass. (Aor. li»^^] t"'^"U^ Imper. [^»»^p (§ 117 a),

Lß"'j)] ich werde erfüllt, nkr}- ich höre, äuovco.


Qovjuai (vgl. it*). i^'"'Li ~h -"" Hörer 5
(aus 1**1^ J^).

HU"', /.'"-"'(/? Licht, (po^g. lp:iip^[tL%^ ^kufit^ Fülle, nXriQc^jLLa


[nt-^kund; /^"' utiuhlrtr^ ich tue (aus ibp).
kund; i^"- /» /'", öffentlich lah^ Aor. von ^tnuiF,

(§ 40; vgl. gnlrJ] ^»^,uj), l^u/isLiP^ j^J,^ 3. P. sg. l^ib^


ir^"'Ji Aor. von [iilrJ]
(§ 109), ich lasse.
j^ni.iu'i,tuJ]^in^iurjfj^ Ich wasche und
fttLtu'ttauir^ ^ii_uiijuMj^ ich bade
A
{§ 113).
III nh- u/l» tf tP ini.ctp P. psiuh-isjlfilrtP, piUjh-^3 P. Sff. frhiuMh-
3. ^I"l^ 3.

(§ 109), ich löse auf. (§ 109), ich beiße.


int-n-^ jn^fi^ Schwelgeud, lituiul^tutP^ [ausr^asti^u.p-jii^j^ -hvi^i^ Ruhe,
ich schweige, oicotvcö (vgl. Friede (aus [uuMriirnj^ ruhig).
[uuMtiiuJ] -uit^b (§ 112), ich setze
int-uiu^iuiT^ -Busjtijj^ ich leuchte mich in Bewegung.
auf, ich erscheine, inKpcbouco Iuujr^giit.tjui%lrtr^~siirjf3^ ich Setze
(aus £*?/"). in Bewegung, fördere (aus \
fnt^uuiuini.^ Licht gebend (/'»/" +
—tnni- Vffl. uiuMü snnt.p\ [iiiuijn,!^ -nj^ Traube, öracpvXr}.
^itt^uuMunp^ -^j -M/£.j leuchtend (aus
derber.
^nuuft'it^ ^iLiAln und i"'-"'i"ij (§ 48), (uuj2^M^ fuiM^^'ij (§ 58), Herde.
Mond (vgl. z.*^"). ^'"t^ "/j ~t'-i Kreuz.
ini.u'hntsi (§ 36 p), mondsüchtig [uiu^lL /Ä/^ j
gekreuzigt, sörav^
(aus ut'itf''''). Qcojiisvog (A'"^ + l^ilrcMjj^^ Par-
lS"^P'i LP'Ui Nachricht; äuor}] in^p tiz. von hiiifiitfiP),

(§ 14)^ XaQQav.
\ji9Bii,tL.tu*it

[niutt^^ gemischt ;^«"L'^'"'^, dass.


l,,cgtu%lrJ] in.^^[f^ 3. P. Sg. lri»ijg (§ B5) [uujitTLSi [s [uni-n-'u^ durch-
;

(§109), ich zünde an (vgl.^'^"). einander (vgl. § 40 b und s.


in.hihruijit (§ 36 c), still (aus funL.nhi) ;
^täJin^jbrtP^ -Ir^ji^ ich
vermische (vgl ^ni-nfij),

in-hnP^ -trij[>^ Ich schweigc (aus [uiun^imtuh-^ -nj^ Mlschung (aus

^t.lFtjnL.tjitAihiP^ -nurjft^ ich lasse futut-msp^ -[i^ ^uMi.^ Finsternis.


schweigen (Faktit.von^"-^'/'). pjsui-iunlrnni-.niu%[rtP —ni.gh ich
Wörterverzeichnis. 187

verfinstere (Faktit. von lyw^ scheiden; f*


[uniitup^^ nieder,

uärco.
^uiL.uifi[iiP^ ^Irijtuj^ ich werde [un'Uäufi^lvtr^-hgtuj^ ich erniedrige
finster (aus ^lULuip). mich (aus ^n'iitufi^),
[uuMi.iupli'ii (§ 36 n), finster (aus funutniuUuitP -utuiuj ich ver-
spreche, ^nayyEXXoßai (vgl.
fuuJiLtu[$nutn und [uiui.uif$^ti.u%

(§ 36 c), finster (aus ^tut.tup),


[uuti.u[iJ] -tr^t^j ^'x/*.-
[untimnifuuit [[i'^fiiJ] ich bekenne
(Partiz.
(vgl. lunutniu%ujiP),
uhuMi^^ gesprochen und ^«'/--
uhrgLtui^^ verlobt, § 106 d), ich [unui^ -nj^ Kraut.
sage, XaXCy. funuilrir^ -lrg[i^ ich wcise ab.
luiuLuini^u (§36r), sprechend (aus
/"'r? -'Ui tief.
[unfituit^ -^j -«/f.j Zelt.
fuuMuug^ [uun^ufig^ Sprache, kakiä
[uniifunfiUMui^ -ft^ -fsL. (g 40 b),

Schlund, Grube (aus ^'-'/').


(uhiuMtTnt.ui^ unterrichtet (^^/^^
-j- -iTiium Vgl. iTintuitlrtP' "Vgl.
[unit<f[iJ]-lrtjuMj^ ich denke, Xoyl-
^Ofxai^ hiaXoyi^Ofiai.

l^^i^s (Plur. tant.), Kopf, t*"V^"'üt^ ^"P^C't^'"''' (§ ^9 e),


t^^i^-,
Vernunft. Gedanke, ßat, öiaXoyio/uögj
luk,^ und l^b^i^, [u^h (§ 26, ovßßovÄiov.
Anm. 3), Gewissensskrupel. [uni.nht^ [un.iu% (g 56), Gedränge
(ufauin^ [uutn[,^ -fiL^ hart; Instr. (vgl. (un-ni^iT und (uiun^s),

adv. gebraucht, luuui[tt^, ^n-nifhiT^ -Irglt^ ich verwirre,


fJhij.tatr^^us^[i (§ 112), ich freue
mich, XCLiQcj (vgl. A^^^-, ich werde verwirrt, oelojuai
Freude). (vgl. [uetLiifh)^
^'ijq-f'P ,
[uhij-pnj ^ Verlangen,
Suche, ^rirrjiuLa. Ursache, idÖQvßog (aus ^/L//-
^'üij.nt.p-fit^^ -Irit/h^ Freude, xaQä
^-«/^ ich verwirre).
(vgl. [^%^u.j; § 28). [uuintui^njij^ sehr hart, härter (aus
lu%ii.flrJ]~Lglf^ ich suche, frage, fupuiri\,

verlange, (aus l^^il^p). [uumiutiujj^ fuumiugtuj^ ich werdö


^r\x(b
[ui*l^hjr^ -%/', ich salbe, ßVQi^co hart, hartnäckig (aus A^««»).
(aus (uni^sli^
b*'''k"J) Weih- [uptuui^ -HL. (§ 51), Rat.
rauch). [upiuujuinL (§ 38 b), Eatgeber
Schwein; Kollek- runuMin "p äntiL muttP^,
ly'b ^h "/"-5 Vöfl.

tiv luntiLtu%^ Schweineherde [uifiiu'lMlrtP^ [uiltfi^ 3. P. Sg. irfunutf^

(§85), (§ 109), ich schließe.


funiiujp^^ -//j -/*/£.
j niederer, be-
188 Wörterverzeichnis.

h^MitiXq.^ h^'lii^LrtuU^ Nom. plur.


h^int^ij-^^ Gen. h'li'liij.ng (§ 59 c),
h-tuh-nulf^ verborgen ;
[* ^luh-m.^^ Geschlecht, Geburt (aus ^^«z-
iv KQVJVTCÖ ;
h^tuh^l^kiT^
-^dbt
ich verberge. ^'ijnuijiu'iilrJ] -nt-gfi^ ich entbinde
^""ib^li Blume; dar-
^turiJifi^-uMi.^ (Faktit.von^^-'"''^'^«/^); daraus
aus ^'"Y^^*^, blühend (§ 36 i). ^^'"-«7/'^ (§ 31 21), Hebamme,
h^uiiip^ h^uiiiitL. (§ 51 b), Lachen juiala.

(vgl. ^fi^ini/[iiP). ^'"Li ""'- (§ ^^\ ^®ö> daraus ^"-


h-u/itlrtui^ Aor. von '^tuUiu^iT, ^w*^, dass. (§ 35).
h-u/ltnLtjiu'hlstr^-nt.g[i (§ 29 B), Ich hrniflr^P^ h^nijL^t^lrft^ Mccresküste
lasse kennen, verkünde (aus {h^ntfj^ l^iip)'^ daraus ^"^Y^-
h-tuishuMj^ Aor. von Ckufitiu^iT^,
p^'"j^-i die Leute am Rande
h^us'itf,^ hrtu'intu (§ 51 c), schwer. des Meeres (§ 36 i).

h-uäl»iiutp.lfrLSM^ -phn-fnlt (8 58, hrnuistf^^^ h^stj.ujij Knie,


(§ 51 b),
Anm.), der eine schwere Last PI. von h^ni^p'^ (auch ^'"-"^^^
hat, schwerbelastet {h^tuUf, + geschrieben, § 27).
h^nt^tft (§ 51 b), Knie.

h-tM/itftiu'iMtuiP^ .tutjutj^ ich werde


erdrückt, KaraßaQvvo/uai (aus
k
h-tutz.^ -nj^ Baum. ^"»jlmper.-Aor.von nLüfttT, !(•»{"{/
h-iun-uu^ -/, -l''-^ Diener, Sklave, (§ 117 b).

k"'U"Ji -Ator. von m^fttT


h^tun.iijjtulfltg^ Knechtschaftsge- ^ujinLiuh^^ -nj^ Besitz (aus ^"'WJj
fährte (aus h^tuiLiuj^ § 35 e). §33b).
h-iMin-ußjlrJ^ -Irgft (§ 90), ich diene l^iu^lrJ^^ -Irgft^ ich hänge.
(aus ^""L'^j). k'^'^'öC, Krug.
h-usniui-fi h-uiniuciii h-tuntuulfiut. lluttP (§ 165), oder (vgl. ^f^J^g^
durstig (aus h-iuptui.^ Durst). Wille; (i^utfltJ^ ich will).
^^C^ "'[/) ^^^1 Greis, yeQcov^ ^^^ ll^agf,^ 3. P. sg. ^//-^ (§ 112),
jCQEOßvreQog, ich stehe, ueljuiai (auch neben
hr[ih^iMj,^tn -^^"^ (§ 40 b), ich andern Zeitwörtern, § 132).
lache (vgl. ^""/z»). ^uiifJuT^ -Irguij^ ich will, Partiz.
^/^^, Geburt Abi. ^ h^'k, von Ge-
; IfusJlrgl^u^i^i^ 106 d), l9£>l6> (aUS
burt aus. \,uJ^^ Wille).
h^uM-hfnJ] h%u,j (§ 109), ich ge- /(wJ^g^ IltutPuttj (Plur.tant.),Wille;
bäre, werde geboren, riurco^ liu,r h (/'^^), ich will.
yevvcöjuai (vgl. ^f>^'). \Y"jb^^'"') Ka'Cäipa.
^'''"'i^i
^^"qutij (auch i'V'i'i k'"J"^C (§ 53), Kaiser.
^'^'""-'i^^
§ 31b), Eltern (aus h^^u/is^iP), l^u/i,iuJp[i^ der eine Frau hat,
Wörterverzeichnis. 189

verheiratet (aus ^luuutJp^ In- k"'ch sehr.


str. von ^^"i»,
§ 36 m). ^luph^lFtP^ -Irrjfi^ Partiz. llUMphlrtui^
^M/^^/*/Y^4:«",vorh erwissend, Vor- und litufthhgbriui^ (§ 106 d), ich
herseher (aus liuftßni-lu ^ früh meine.
l^uMph^fi (§ 51 c), hart.
l^iuit^LiT^ 'hgft^ ich binde (aus ^'«/»2^, kurz; litupi^Ujr^
'^db'i ic^
^""Y, Band). verkürze.
l^iuii^hptn^ -fi^ Flicken, inißZrjjua. (auch litufiiut.rj) Vermö-
l^inpntj^

huMIILtUtJt'U lilUn_UitJlftlM (q 58)j gend besonders liuiftnif^ ktF^


;

Schädel. ich vermag (aus liujptsiT),


^wi/^M/^j -/»j -M/t^ Verdacht, Ver- ll'ut-^ -ty^ Lehm.
mutung ;
^"'"^«'^ ^«^-^j^, ich \Yuiptun-'iiiunLir^ indekl., Kaq)aQ'
habe Verdacht, vermute (vgl. vaovju.

§ 27 B und 40 b). /^Ir^uj; l^lrgfi^ 3. P. ^lru.g (§112),


LuMuni.u utuup 3. P. S^. ttiiiuu ich lebe (vgl. k^'"^'-fj k^^''
(§ 115), ich dresche.
I^iuuiiufiauh^^ -fi^ Vollendung, ovv- tlhiu%^^ f^L'ütug (Plur. tant.), Le-
reXeia (aus (numiuphrJ^), ben (vgl. litruiiT),
^tutsiiuptriP^ 'l^gf*^ ich verwirk- l^hiih^iut^np ^
-[i ^
'iMßL.
(§ 36 e),

liche, vollführe (aus litumtup^ Heuchler (aus lilrr^^),


Gipfel, Ende). k^lKg^ Heucheln.
Uiumiunnt^uh uiuuiuinuuMÜ Voll" l^ls'itrj.u/i,[s^ -t-nj^ -huit.^ lebendig
endung (aus liusmußpUJ] § 33 a). (vgl. /(IriuiP^ ^Iru/fi^)'^ daraus
I^iutnnt.^ Katze (§ 12). das Adverb lih'Ui^,u'ü,.nJit^ le-

'k*"üi ~b^ """-) zweites Glied von bendig.


zusammengesetztenWörtern, l^trup/i^ ^tut.^ Mutter des
I^triint^ft^

wie uit-t^uitul^tup^ Nutzen brin- Gatten (auch ulilmnup),


gend, nützlich, aus «//--t^««./«.
k^v"'k"^üi k^[""kc"j (§ 4:0 b),
^uifttuLtj^ (und irJ] ich Speise (vgl. k^V"ij)'
^"^z""/)
vermag, ich kann, övvajuai l^lrfituj^ Aor. von nt.uilrj,

(aus li^uplsJ] vgl. § 31 b). lll^ltnn^ (§ 31 b), essend (aus k^'


Liunutt-tniuliiuJ -ujatut Und H"'~ P"U)'
ftusLänfiiP^ -kgt"j (§ 90), ich llh[iui^ -p^ -fi.^ Form, Gestalt.
brauche, bedürfe (aus ^m*-
piuLin^ bedürfend, Bedürfnis). tant.), Form (aus^^-/"Y,§34b).
k^"Cti 'bi -«"^, Ordnung. ^Irgnt^gtu'ijistr^ -nLgft^ Ich mache
l^tufttj^lrJ^ -irgf>^ ich Ordne (aus lebendig (Faktit. von litruaP^

k"'t"t' k^9b\
^tt/^#^f*/«/^-M/j^(§112),ich schreie. lih'^ kb""Ji Hälfte.
^luphrtP^ -ujijfi (§ 108), ich vermag, ^^«1 (§12), großes Seetier; ufiros,
kann, övva/iai. llP^triP^ -irgft^ ich ernte, pflücke,
190 Wörterverzeichnis.

TQvycb (aus ^n^ßig^ Ernte l^nifh^ftiT^ !fnpL,uj (§ 111)^ ich ver-


[von Obst, Weinlese]) und ich gehe, änoXXv/uLai.
melke (aus ^y^^, Milch). unniiuuiMtüu-U unnni.uh 3. P. Sff. ^'»-

i^P^n^j; lils^^t^ 3. P. Sg. Irl^hl (§115), /"»/", ich zerstöre (Faktit. von
ich brenne. lini/is^tj; § 29 B).
^t^^ Brandwunde. unnni-uin, unnutntruAt (ö 59 d), Ver-
^//^, IfiMn^^ Plur. k'"'^^"J^ (§ 60 a), lust, äncoÄeia (vgl. i»i*^'il»'^).
Weib, Frau, yvvi]. /jfnLuiulb^ besonders im Plur. ('«jl-

ll^.u%hJ]liit^ S.P.sg. irlin^i (§ 109), ttiu'üg^ l^nuuiu'utMjg^ Jungfrau


ich verschlucke. (aus k'U")'
k'L'&^ -'-'[/, -^"'*^, Insel. l^nt^n.^^ l(n-ng (Plur. taut.), GötzCU.
([lim-fp-fnh,^ -tru/i,^ Ehe (aus ^^^'). ^nuutlrir^ -trtjfi^ ich häufo (aus
t^n^triT^^lrglif ich trete mitFüßen, ^'j/'", Haufen).
ich betrete (aus ^"A, mit ^«.^^^, ^^^/j (Plur. tant. §86),
Füßen betreten). Brust.
M"/»?- (§40b), Kehle. ^n.tuu^tuplv^ , Götzen verehr er
IinqSü^ l^niiJh/u (§ 56), Seite (aus fi"^n-^ + ^^^cbz^i § 27 F).
(s.§40a). Iin-nt^tf,^ lin.il>[i^ -uji.^ Faustschlag.
^"TT) ^"^Z* (§ 53), Ast. schlage mit der
^n.,pisJ] -Irgft^ ich

^^2^^, ^„^a-^ (§ 53), Klotz. Faust, KOÄaq)lSco (aus ^n-nuifi).


^af^fh^ (§ 27 B), stechender
k"J"i ^'"-"A, -«"^, Seite (§ 48). Schmerz (vgl. k^^).

k"J"'> k"'-"['i '["-1 Jungfrau (§ 48). /^utiuf^^ Testament; daraus ^"»w-


f^tufiiu%^ dass. (§ 34 b).
^'c/r? h"^üt'i -""^1 blind.
^n^ni^hiTf -^77^, ich schlage f^ufMMJi.^ -nj^ Leinwand, oivöcbv.
(§27B). l^utntp^ (Flur, tant.),
, k"^V'^3
^w^^r,/^ -^^<^, Partiz. lin^lrglriui^ Schur.
(§ 106 d), ich rufe, nenne, llutpbriP^-bg^^ ich schneide, schere

wa/lco. (aus ffi""i-p^),


l^n^jtuf^u/h^ -/^ -M/tj Gast (aus l^tn[tng^ Mcsser zum Schereu (aus
f^n^nt*!,^^ § 36 a). S^tniiLp^^ § 34 a).
l^n^m^i^^ f^n^jttiß (Plur. tant., l^ptui^j^^ i^[itut.%fig (Plur. tant.,

§ 86), Mahl. § 86), Eeligion.


^"^ ""S Kuh. ||^/£rijji^j KQrjTt] \ir^"""3p, ;
Kre-
^wm/y/*«^^ -nj^ Niederlage (vgl. ter.
uninnph u\ .
irif'^ (§ 'i^4:), zweimal, zweiter
IinuinplrtP^ ~lrg[j>^ ich zerstückle, {f/pf/fi^' lefbi^vuiP^ näXiv^ § 82).
zerbreche, zerschlage (aus kd"Cti "h -'"*-, Gefährte (aus
l^nunnfi^ StÜck). liglriP^ ich verbinde; und vgl.
Il3tisij^lrir^^irrj[>^ ich püücke, rlÄÄco. -'"^h § 34 e).

^n^pt.'h^ ^iruM%^ ein Junges.


Wörterverzeichnis. 191

^ujjp^ ^luJhp (§ 53),


stumm.
^"^, Armenier, armenisch; PI.
^ußi^uMft (§ 79)^ tausend. ^"'J-P) ^"'J"3^ Armenier.
^iujlfijni.iuW^-nj^ Anblick (aus

tant., § 33 c), Verfolgung (aus ^"^K § 28).

^"(j/"^l -^3"iJl Partiz. ^lujlrglrtnf^


^lu^uh^lrtr^ -hgfi^ ich verfolge. (§ 106 d), ich blicke an, ^^-
^lulfiun-uifi^ Gegner; häufig (mit
Gen.) wider. ^"U^'W^P f"^' 1 -^'"f'-i Schmä-
^lulfusn-ußl^nfir^^ -[t^ -tut.^ Gegner hung, ßXaC(prißla.
(aus "^tulftufnuäl^^ § 36 q). ^"ilVi ^'"'-üi Nom. plur. ^'"lig
^tuqnfti^m-p-fiLii^ -krtuit^ Gemein- (§ 54b), Vater, TtarrjQ] daraus
schaft (aus gemein). ^ujj^i&r%^^ väterlich (§ 36 m);
'>«''/^'f 7^,
^iiii^bJ]^ ^Irgfi^ ich rede über, ^'"JcMii Väterchen (§ 35).
neldco] pass. ^ttJ^fitT^ -^S"i/i ^u/tjuju^tuii^ (Adv.),immer, jeder-
ich stimme bei , Tteido/uai, zeit, Ttävroxe^ uad^ fjßCQav;
e\)boK(b. daraus Adjekt. "^uAfstuu^iu^niiq^^

^iäji^iy (§ 90) j angenehm (aus beständig (§ 36 q).


^.ui^hj; § 36 o). ^uJ%a.Anen C^iuü a^u in i, ujU (S 59 d),
^ujJluf^^ ganz, gänzlich, bestän- Ruhe.
dig. ^'"^^^A*^ ^i"t"l^"'j (§ 111), ich
^iuiPäupirtP^ -Irtjff^ ich zähle auf ; ruhe aus, ävanavoßai.
^iuJiuit[vJ^^ -Irtjiuj^ ich zähle, ^tuiiij^lrft^ (Postposition, mit In-
schätze, meine, halte für (aus str. § 95), mit.
^ußtPtuft^ Zahl, Zählung, Rech- ^iu'\ai^Lpl^ -fi^ -[ii_^ Kleid, ävövjua.
nung, Schätzung).
^suJfnut.^ -nj und -^, -wt-j Nach- (Plur. tant.), Zukunft.
richt. ^us^lrj; ^*.//./. (§ 108), ich ziehe,
^tuünuutLjrjiUiP C^eutfptun^h ich oncx).

hebe auf, reiße fort {^unP + ^.uaus-ü&J] ^.uuf, (§ 109), ich


^tun^isuiP o 134 Vgl. \
uiiPnuin,'- komme an, lange an, TiQüOeQ"
^--^ § 27 C). XOßai.
^*Ä/t^^^i^*/^-^(gl08), ich ertrage, ^tuuiupeu!^ (§ 90), gemein; «*«-

erdulde {^unP + plrplnP^ ygl. ^tuniuputlf j alle zusammen,


§ 134). insgesamt.
^tuJplrpni-P-fiÖß^ -Iriu'U^ Gcduld ^luuujfsujl^iug^ gemein {^luuujftiu^
(aus ^tuJpSrplriPy + k"'3^ vgl. fi'"^),
^""^"JC, ^tuJpni-p[j^ -[tL.^ Kuß. ^"'"^^ Ähre, öxä^vs] auch mit
^iuJ]int.phtr^ -Srgft^ ich kÜSSC, kollektivem Vv'ert, Ähren, örd-
q)iXcx) (aus ^""^'»/^).
^lut/hiftum (§ 90), gemäß. ^€utinigui^jlrir^-nLiß^^ ich lasse an-
192 Wörterverzeichnis.

kommen fFaktit. von ^«i/i//i#- <^iut.iuinuij^ -MMig/i (§ 90, 112), ich


glaube (aus <J'^^#xim, §29 A b).
^lutniuhhtP^ ^luuift (§ 109), ich. ^lULfiut^njP^ Tante (Schwester
schneide. des Vaters, aus ^«"-/», Gen.
^tuännufjtu%lrJ]^ -iiLg/i^
ich gebe von ^'"jC + ^vri § 39 b).
zurück (Faktit. von ^tumtu^ ^Irp^äu^nit^ -fi^ ^tut.^ Heide; ^^-

^tu^itut.^ -nj^ Süd ;


^ujfiujt.ujj[iij^ ^lriiL%iMjlfuAM^ hellenisch (§36a).
südlich (§ 36 b). ^Irh^u/ü^j; ^^hru^j (§ 109), ich
^"'vbt Aor. von ^lupl^u/ührJ] reite.
^MupfiL^P^ hundert (§ 79). ^lr^^&lj;-^gfi (§ 40 b und 27C),
^'"üht ~bi -'^*^, Steuer, q^ÖQOg. ich stöhne (vgl. ^-'^^^^'/^dass.).
^,upliuruLJ^^ ^.upf, (§ 109), ich
<^'L^Z^ -A -«"-(§ 40 b und 27 C),
schlage, TVjrrcD; t/tn,i^^,u[il^uj~ Strom (vgl. ^^'/"«-«T).
^trtP^ ich blase Trompete ^trql'hnt.ir^ ^kq^ltuj (§ HG a), ich
(§ 27 C). ersticke.
<J««^//tM/6^^ -nj^ Schlag (aus ^'"p- ^Ir^uj; ^Ir^^ (§ 105, 115), ich
gieße, xeo^ ßdXXco auch pass. ;

^lujiii'ü^ ^luftnfi'it (§ 58), Braut. (Aor. ^f^i"ij § 119) ich werde


gegossen, iuxvvoßai.
tant., § 86), Hochzeit (aus ^Lrhnt.iP^^Irl/fi (aUCh ^tuUntJ ^

§ 115), ich webe, nähe zu-


^uspgufülrJ] ^u^Cgt (§ 109), ich sammen.
fragei t^coxcb. ^yix.tuauiu/u^ Ferne; Adv. ^ ^^-
^""9, -t, -h: Bi'ot, äQrog, n.iuumiu'uli^ djTO fjiauQodsv (aus
^uti^^ -nL^ VogeV'Sahn, Huhn, ^^-/).
ÖQviov^ äÄeurcoQ, ÖQvig {ff)
— ^^«-^, entfernt, fern; l» ^^"^P^
fern ^^«.«t««« yon ferne
auch: Großvater, ; ,

^wt-tuis/tiP^ -Lgtuj^ ich stimme bei (§ 71).


^Itmm,^ -/jy, Fußspur (vgl. § 89
(aus ^uiuiu'u ^ beistimmend;
und 162).
^Irut^^lrMnl^^ Bach uud uach
^ujLu/iinL.p-fiiJii^ ^[rut^ij^ Zustim- {^Lu^-^-^lru^h, § 162).
mung, Überzeugung (aus ^m'-
^Iru^h ^lru,>^^lru.h,
(§ 162), S.
t^tuh Vgl. ^iULUiliftlF^, jfujUiT^triMtl^^ jtuJliiP^lruil^ (ygl.
^uiutuuuift^ gleich, gleichwertig;
daraus ^uMi^uMuusplnP^-lrßli^ ich ^Irplnur^ ^ir(>^^ 3. Ps. Sg. Ir^lrj,^
stelle gleich).
(§ 115), ich spalte.
^uiL.uiui^ -nj^ gewöhnlich im PI. ^Häui-P^ stark (^- [§ 38 a] + ^'"^/»,
^uji-wuip^ -ng^ Glaube, Ttlöng
(vgl. ^«/CM/irr/i/i/'uSW.). sehr stark, stärker.
Wörterverzeichnis. 193

^fiiui/iuiP^ -tugutj^ ich staune, lichkeit, Kunst (aus ^*«//»^«/^


stutze.
^^,VB, ^/,^^?. (§ 26, Anm. 2 d), ^'üußfig^ ^tuplig (Plur. tant.),
Grund. Mittel und Wege, Erfindung;
^/^^, "^'U (§ 74), alt, naXaios. ^luft t^^ es ist möglich, öwa-
röv ion.
'i/'H (§ 78), fünf.

^'utf.hfinftii. (§ 26, Anm. 2b und


^%^^p^ (§ 82), fünffach (aus

80), fünfter (aus ^^^^).


^tf^^-<#fu/£/m1> (§26, Anm. 2b und
^[iLu/bij.^ -ff^ -M/t, krank, uaucog
78), fünfzehn.

^[tt-P-^ -"If^ Materie, Saft. uu/üiuJlrijfftj^ fünfzehn Jahre


^[.^h^uApj; ^[»i-h^uy (§ 109), ich (^'ha.ä-urtuui*j%-\-tutPYg\. $361).
nehme ab. ^%^J}^% (§ 57
<;%^/^.?,, b), Ge-
^^-7, ^^--Z^-J (§ 49), iJA^;, Stoff, räusch.
Materie.
'>"'h -Vj Sorge, ju^Qi/uva.
^f>i-ul,u^ ^t^u^unj (§ 26, Anm. 2 d), ^nt^iuiT^ ^lugft und -"'S'^J (§ 112),
Nord ; daraus ^[»ä.ufiuuMjltü ich sorge, kümmere mich,
(§ 36 b), nördlich. äörjjuovcü (aus 4'"^, Sorge).
^[.^u-ü^ ^f^^uu.'ü (§ 56), Tischler. ^n^&cjip^ -^^ -iUL^ geistlich (aus

^W^ (§ 38 a, 39 a), gehorsam, ^"^A §36e).


'bnrjKOog, (">- +/.'"-).
^"^A -'^V, "^"t (§ 46), Geeist,

^'^"i/^1 ^'%/^ (Plur. tant.), TTVEv/ua (vgl. "^^, § 27 C).


Wahrsagung. Boden; daraus ^nf^ut^
^"'Z.? ~'^?
^J^fi.is> (§ 90), der gut weiß, ge- 'hiutf^ ich werde zur
-tußiuj^

schickt (^- + i/7,i^u>^ vgl. «/Znm. Erde (§29A, b).


L^^§39b). ^"'uTy -'(/, Wind.
^/tunui%ii^^ untertänig, unter- ^nn-nif^^ ^nn^njhg (Plur. taut.,
würfig, gehorsam: daraus § 86), Römer.
^'iiiuqu/Lii.fiJ^^ -kguMj (§ 90), ich ^w^, frisch.
unterwerfe mich. ^ntf^L^ ^nt{nL.fi^ ^uti.^ Hirt, TCOlfJLYjV,

^/tuqußUi^ni-p-lit^^ -hufü^ Unter- ^«m, -ifj


(§ 33)^ Geruch; ^nutfiiT^

würfigkeit, «
Gehorsam (aus "^S^iJi ich rieche.
^ntnnutfiiP^ -Irgutj (§ 40 b), ich
<^ait'üiuir^ -tugisßj^ ich veralte (aus rieche (vgl. '^'»«^).

^yi1>,§29A, b). ^w*-"^, letzter.


^uMfiuMunfi^ möglich, bvvaxo^ <J«t.^, ^/"2/ (§ ^^5 Anm. 2), Feuer.
(aus ^*tup^), ich werde
^ui^iupuiuMiiiutr^ ^uigtuj^

^uMpftiT^ -Lrgtuj^ ich sinne nach hochmütig (aus ^u^ußpui^ hoch-


(aus ^'"(ip), mütig).
^tupnqni.p-fiA^ -Irtuit^ Geschick- "^"k^U) Riese (auch "^«^, § 27 C).
Meillet, Alturmenischo Grammatik. 13
194 Wörterverzeichni s.

^ftiufß-tupirtP^ -Irijji^ ich entsage Xtsppiul^tu^^ Gefangener {^trpp^


(vgl. ^putJ-lr^m^ Entsagung). + -k'"h vgl. -'{'"fVi § 27 Aa
^piuiHujlrtr^ -l^gf*^ ich befehle. und 39 a, 59 a).
^piuJlJiM^ -[t^ -uMi.^ Befehl, Gebot. ikpftiuuniÜM^ Zögling (^i^/»/?-Instr.
^puiu^utftuilf^ -fi^ ^uit.^ Platz. von ^trn.'u^ § 27 A a und 39 a
^puiu^nt^ptsiP^ -h^gl»^ ich verführe und —uni^t^ vgl. it^vu^ftiT),

(aus ^["""ivr-^i Verführung). Ikp^, öl, Olive.


^V^"'J^ ^V^ti "b^t Jude, ^lov" ¥, ^"j (§ 26, Anm. 2 c), Pferd.
öaiog; ^plrtuuiniuii und ^c^' ^p^lr^sl,^ ,^nj^ ^husu (§ 34 d), Öl-
tuutntu'ü^ Judäa (§ 26, Anm. 1). baum, äXala (aus ^hß-).
^plrrjji'b^ feurig (aus § 361). ^["^1 ^^'"''' Schnee, xicov.
"v"^/», (§ 56),
^[ilr^^uti^^ -ft^ -tuL.^ Engel, äyyE- lJhn%^ Ijypuäjttnj (§ 27 A a und
Xo£ (var. 1. ^ri."""ij häufig in 59 g), Winter.
alten Handschriften). A.ahpng -p —umu und ^inrpiu'Ung

^pifii^, Brandstifter (">"«-/» + -^ 27Ac und 34 a),


-us^ (§

-¥^, vgl. ^^K§B8b). Winterwohnung (aus ^Jlfnju),


^"C^i ~'lh I^lei<i, i/uäriov.
iiii.^ lnt.nj (§ 26 Anm. 2 c), Ei.
3.nul[i,^ lliu^ü (§ 56), Fisch.
iäufi^ ^nj und -ni. (§ 48 und 74), ^/»^, unentgeltlich, umsonst,
links. bcj^QEäv (aus ^^/», Gabe).
^tu/ii^ -fi^ ^fti.^ Stimme.
Itf^lrJ]^ -tr^l»^ ich ziehe, 6n(b (vgl.
^b'i^ gespannt), daraus ^^<J-
itriF^ -^g[»^ ich ziehe (§ 40 b). 'I ^'^t, ^€ve.
^^1j Akk., Lok., Dat. von t"hp ;

daraus *J^^i^^, § 75 und 94.


Xhrrtnihi^ Xtrnniuu/lM ]^Oni. pl. ^tr-

IT'^ig (§ 57 c), Zimmerdecke. i^uilitutn^ -/»tj Stirn, Front; 2u«-


3klrn.ußtj.nph-^ -ft^ -tut.^ VOU MCU- ^c£#/#7</ mu/^^ sie machen Front,
schenhand gemacht, xeiqo- sie liefern einen Kampf.
nolrjTog {^irn.% + ^«/»^, vgl. l^vultui^tP^ hrutülriuj (g 111), ich
^nfi^SriT)- auch *Menschen- kenne, o?öo, yivcbouco,
werk'. 'huAiutiuutp^ —Ä —tui^ "W^eff.
A&n^i^ Xbrn-ftiä^ Nom. pl. <3^^«^^, i^ufiti^^ Fliege; daraus t^um'm^IiI^^

Gen. Dat. pl. ^/^«-«/^ (§ 59 a), Mücke (§ 35).


Hand, %EiQ. i^uM^uälilrJ^ -lrg[>^ ich koste (aus
ktm^MpIrl^^ dessen Hand gebro- ^'"Zj"k "^ ? )
"""- •)
Kosten,
chen ist {^Ifn^s + -^i^^. Vgl. Schmecken).
ph^uTi^l^J^Ygl. §39a). ^IrJlitP^ -Irgiuj^ ich spaziere.
(Poss. Adj., § 72), euer. j^'^zT^wc^j Sperling, otQOvdiov.
^^C
Wörterverzeichnis. 195

^MPtupjtin^ 'ck^Jtujiut^^ watir (vgl. ledern; daraus iPuM^lnuf^^ le-


^[»2^^ wahr). dernes Kleid (§ 35).
i^ptäßtf.^ -/»^ -««#tj Nom. Plur. 2^"*- Jhjou^ dTuMuf^'u (§ 58), Teil.
f^nu'üg (§ 59 c), Lampe. Jtuuwiu%fi^ -£jjyj Fingerring (aus
j:uu,%^ § 28).
JutiniM^ Justnliu (§ 58), Flugcr.
JiutM/ülrir^ "Irgft^ ich Hefcrc, ver-
rate, JiaQaöiöcojui (aus if^w%),
Jiui^ri.u/^tr'ütug[i^ abgeleitetes Ad- i/tt^sewii^^^ JuttMiü^^ -iUL^ Verräter,
jektiv (§ 36 d), von Magdala, jtQOÖörrjs, ö 7vaQaötdov£ (aus
Mayba^rivr}.
Uut a rLiF a n i%p üui a n^lr a uiü a
f (PI.) JluuwnLgu/iilrir^ ^ni^gp^ ich nähere,
die Mazdäer. Faktit. von Jtuui^J,
tfluh-u/üfMiP^ Jtuh^tuj (§ 109), ich iPustn^lijr^ iTuMtnlruMj^ § 111^ Ich
klebe mich an. komme näher, nQOOEQxoixai.
«/««/^^«/««#<J/f*.und«/«'^''*-«''^(§59 f), iPuiftt^uiftl^^ Juipt^Mupl^fi^ 'ItL^ Pro-
Tod, 'dävarog. phet, nQOcprjrris.
Jl*t^iuu£iuf$tn^ -ft^ -iMMu^ des Todes iftupt^iufi^iu%tuj^ —lugujj^ ich pro-
schuldig, ävöxog davärov i*^^ phezeie, JCQoq)r}r£V(x> (aus </?«/»-

+ "i"'p"ig).
«^'>^^, J^uM^T^uMg (Plar. tant., t/iU£ia.uup^ijn t/uJfia.iuiptMtrrj^ Perle,
§ 86), Bett, KQdßßaros, ßaQyaQlrrjg.
'yyiuJ^ffn'hlru/ü^ Mamikonier (Na- «/2^/»^, -'^, Mensch (als Plur. ge-
me eines armenischen Ge- wöhnlich das Kollektiv tf^p-
schlechts). ibh '^/»T-^«'^
1
Menschen, ,

i/^Pj J^i-[i (§ 54 b), Mutter. § 57 a und 85).


Jlujpiu^uiiitug^ Mutterstadt, ixt]- Jutpp-^ 'üJut
möglich; tPtu[*[3- l;

er mag, bvvaxai (vgl. «/2«/^-

§89b). P^lrJ-, § 108).


*^^"jvb'> ""?/? -triuL^ Wald.
l)"'/'^) l)"'/'^"c/? Mari.
Jutüu/hlifu^ iPttiüuiülunj^ Seuf, ölvd-

Jiä/h^fi^ (§ B5) Kindchen (aus W'"Pifi"^i MaQuLcov.


J\ufiJl»%^ iHuptfiinj^ Leib, Körper,
Ju/hl^ntp-fn^^ ^Irufü^ Kindheit ccbfia.
(aus iPtultni-lj), inupSLuiuift^^ auf den Körper
Ju!ünt,li^ iPu/ul^u/ü (§ 57 a), Kind blickend (aus iTuM^tdlfü -f- -«y^^,
(vgl. «Z?«^/», klein); Kollektiv vgl. "i2}f"^'^).
iPu/ij^tnf,^ ~inj^ die Kinder (§ 85). tTiäip^tusLnp^ -^j -M/tj körperlich

Ji^lll^ Fell; daraus J^u^litrql^iii (aus iPußpJlt'i/).

(§ 36 1), ledern; </2«/^///^ (§36 m), iPäMjpin^ -^j "b*- (§ B3), Kampf
13*
196 Wöi-terverzeichnis.

(vgl. tPtuftutü^J*) ; daraus «Aw^- mich, scheide aus; iflrlf^lstP^

«»^^, Kämpfer (§ 35). ich erkläre (aus Jlrl^f»'!'^ s. § 82);


Juiputlt^fttP^ Jiupuibiuj (§ 111), ich daraus Jlrlfl^ni-P^p,:!»^ Erklä-
kämpfe (vgl. tTuMfitn), rung (§ 32).
i/iut.u, (§ 91), nah. Jhl^ni^ufi^ beiseite ('^ + "'- +
tTut^u^ Zoll. ^nja^ § 26, Anm. 2 c).

JUtguusLnp^ -ft^ --tuL^ Zöllner, re- JhqiuU^J]^ älhiiutj (§ 111), ich


^.cbvrjs (aus J^^"). sündige (vgl. ^i^^ Sünde).
Jtupuutunnni-ja-jiüli —hrtuü Zoll- »IhiiuMunfi^ -^, -***!., Sünde, äjutaQ"

haus, xeXcüviov (aus tPußguus. rcoXos (aus ^i^).


^'uTi 'IJ') sanft.
jy^k'ü^ s. § 94. Biene (aus «^^,
i&qnt.^ -^j -'"'-

daraus Jhrint.us'üng^
§ 31 C);
Jbh-uMplsnht^ -plsn.p'ü (§ 58 Alim.), -^, -""-, Bienenkorb (§ 34 a).
der eine groBe Last hat {Jlrh-
'^ITf '^qf- (§ 51 b), Honig.
^1^'i "^9 (Plur. tant.), Sünde,
tlhhtMit^fsit^ Jhhruit^nj^ kostbar,
jyt,.u%ug (§ 26 und 34 a), Ein-
t&^iu^itji, besonders
^ groß, siedelei (aus Jftwjiß).

größer (aus t/^^, § 36 g). Jhn.tuüf,J] Jhn-iuj (§ 109), ich


Jj^h-tutllsh-^ sehr groß (aus «ä-^, sterbe, änodv^ouco, Partiz.
s. § 40 b).

jy^uiuik^ (Adv. § 37 b), groß, jyiniuuuM%^ elf (§ 78),


viel. J^p (poss. Adj., § 72), unser.
Jhh-uiunni^t^ ~ijnut%^ mächtig, reich Jlfpft-lriP^^lrg^^ Ich welso zurück
(^Ä- + u.nu'U^ § 39 c). (besonders f» p^^g JhfiffhrT^
uhh-tuntubo tihh^iunuMltuMg (Plur. dass.).
tant.), Ehrenzeichen (aus «^- ^vh^ "Ui iiackt, yvjuvög] adv,
h-iupktTf ich beehre, fieyaXvvco ;

vgl. '>3^Ä-). «^/»^, nah.


Jhh-uifinj^ ehrenvoll (vgl. J^h-iu- jyplh'l,,uj; ^Irguy (§ 28 UUd 113),
ich komme näher, nQOOeyyl^cj
ulsCruManL.gu!ljlrtP —nt-nft idi be- (aus ^c^).
ehre, jueyaÄvvco] Faktit. von Jkg (Fürwort, § 75), wir.
t&h-u/üiuj^ -uigtuj^ ich werde Jh>i, i%^[>^ Instr. iq"t"i. (§ 48),

groß (aus JJrh-). Nebel.


Jlfh-nt.p-pLü^ ^Iru/b^ Größe (aus ^L ^tlJ (§ 50), Mitte; b '^l^
b '^^^j in der Mitte {ßl$ rö
Jklll,% (§ 32 und 82), einfach (aus jueoov), mitten in (§ 89), fi JUb
^\ i&pni-iP^ zwischen uns; Plur.
t&^'upj*^ -brßiuj (§ 32) ich trenne Jkl^, ^l»'3, Taille (§ 86).
Wörterverzeichn i s. 197

«/2A^/^, Fliege (man findet auch iffiuig^ Jlniurj (Plur. tant.), Geist,
•^^^, vgl.§ 26, Anm. 3); Sinn.
i/2/^/^//*.^, Mücke, KCüvcoip (§ 35). <^^«, -nj, § 37, ander, äXXo^ (#
^, ein, eis (§ 73, 77, 103). + l^-u^ § 164).
i^\ prohibitive Negation, nicht, JJtuuiuhi^uMtr^ ein anderes Mal
jui) (§ 146 b). {ifpi.uuuiMu.iuu^,

Jltuspu/ü^ übereinstimmend ('^ dJulrJ^ -li^gl'^ ich tauche ein,


+ fiu/ü^ § 26, Anm. 2 c) daraus ; ißßänrco.
Jfiuspu/hlriP^ -trijfi^ ich ver- Jl^pmlrJ"^ -Irgp^ ich taufe, ßan-
bünde.
tQiiulinqJiM/bfi^ einseitig («^ + J^pinncp-fit.'iM^ ^brtub^ Taufe (aus
l^nr^Sb^ § 36 m). tIhnutlriP),

JfiuMJftui^ einstimmig («^ + '^»«»j^, 3biuJ] ^uigjj (§ 112), ich bleibe,

§ 26, Anm. 2 c und 38) ; J^u^Jp^ ßevco,


inni-p-pt^^ -brutib^ Einstimmig- äbtugnpij.^ -P^ -IUI. (§ 36 q), Rest
keit. (aus SuuiJT),
JJtuijü^ einzig, nur, ßövov (aus Shusant^uihrn übutgnLUMh-ng (Plur.,

«^, ein). § 33 b), Überbleibsel (aus


JjMiuüt^ui$r^ einmal («^ 4" »ubt^tuiP) j

als Indefinitum, § 159. iß^t^^ -nt.^ Magier.

JI.um'üI^^ JJtuM^llTu (§58 Anm.), «^{', -fi, -«"^, Arbeiter, Diener,

Mönch («^ u/ül'iß), + jr2u,%^hu!ü (Adjektiv, § 60 c), be-


JJiui2tup.uMp-[i ^f] fxla rcbv oaßßä- ständig (aus dji^j^),

rcov" {JJt + ^tupuip)'^ Lok. dnihr^ftü^ wütend (aus »Ti'ib^ § 36 f).


JJiuj^puMp-iLn^^ aber Genet. ^"ib-, wütend (vgl. iHtiiippir).
Dat. JJ^ut^utpiulp-ni^^ nach ^w- JninpfitP^ -Lrgiuj^ Ich irre (aus
BLtuid-,
'^"i^Ci wandernd, irrend; vgl
JJthp^lr ( gewöhnlich ,
*Q'P^^^ 'Tnib).

§ 152), interr. Partikel. «/^^^^,Asche; d.si.rsius '^^'1""'^''^,


fi^/^i^, interr. Partikel (§ 152; Feuertempel und «^A^"^,
vgl. -i^i i^/^^iS^). Aschenherd, uonQia^ § 34 a.
JJtJhus'üu^ JJliIhtuitg (§ 76), einan- iTnn-tuüuitP^ -tuguMj^ ich vcrgessc.
der. J)in.uignL.uh tTitn-UMUifttfli (8 33 a),

'Q^t) bis, während (§ 185). Vergessenheit (aus Jhn.tu'


JJ,%^ri.hn. (§ 186), während ('^^^ 'üUMiP),

+ 7^^/^). ypt^k"^ ^"4^^"b lind y^nilufnuft


i^^^iSr^ § 91, bis {^'i'f\- ^^). (§ 26, Anm. 1), Moses.
JJ^i^^lrt. (§ 186), bevor (^^^ + Jltplrüp^ -i.nj^ Gebüsch, Strauch,
äuavdrj, ßärog.
tQ»^ (Adv.), immer, beständig.
«^</j tPtinj^ Fleisch, ugeag. iPnpp-kJ]-~lrgl>^ ich schinde.
198 Wörterverzeichnis.

Jht-hriäfhlsir tPiit-hrh 3. P. Sg. Irifnjh- jtujtn^ offenbar.

(§ 109), ich führe ein (Faktit. jttßjtn'hlrJ^


-li^gb^ ich offenbare,
von JunuAMlrJ]^ § 29). enthülle (aus jii^w'i»^; ohne.
Jn.ifn.tutr und i/n-Jf^h tf^ioh mtlrrft -/-;vgl.§36m).
(§ 27 A b). jt*ijut%[, (Adj.), offenbar (aus
t/tntt/i/lri/* 3. P. Sff. *'*"h% ''unt.tn

(§ 109), ich gehe ein, eIöeq^'^-


^uAimlI^uiu g. ttAn.l^tn,
juai,
J^tTn-triP^ -Irgfi^ ich murre (§ 27
jta/üi^/itrttt'u
(§ 86 b), gegenüber
Ab). (vgl. l^il-q-kiP),

Jlint.p^ Kot. jtuüti^tutnftuutnfig^ uuversehens

</},^^.1>, ^^./;^^ (§ 57 b), Amei- {^^—tuitttJitttnptnutn^a aUS «"^ ~T~

se; daraus Nom. iPp^»**-^ und tt^tutnfttuutäf^ Vgl. § 86).

Gen. J[t9trt*/b, jtuügtu'ühtT, jiuhghtM^j (§ 109; S.


tu'ügtMt'ulrtP)^ ich Übertrete.
jtu%ßtu'l,^^ jtu'ügtu%tug (§ 33 c),

Übertretung, Fehler (aus j"*^'-


j-, Präp., § 16, s. p. fltt/ulsll^

^«*/^Ä-^M/«r(auch j""tb^)i j""t^' jtu'ügtutjift^ -^^ -i/#t^schuldig


d'"J (§11^)? ich sättige mich. (aus t/"*^'^ , Übertretung,
^ytät^ntfpnu^ ^Iducößog. Sünde).
jtuqUtT^ -Irg^^ ich salze (aus j+ jtultgni-gtti%lftr^ -nt.gf,^ Ich laSSe
^^, § 29 A a). übertreten, fehlen, Faktit. von
jtutjP-^ stark. jttiügiuülrtP,

jtunP^tuC^tuphtT^ ich überwältige ituitatutttulto itsMtutuntt^tuta 2jÖ~


(aus j""iP- + -^"'/'j vgl. 4"'/»- gern; j"'"i""ib*r, -^^««/, ich
zögere; (/''"Y«'7'"-/^^*-^, -^«"^,
jtut^p-btP^ -Irtjfi^ ich siege (aus Zögerung (vgl. j + «'«y*«),
jtun.tu^^ vorwärts (,/ + ujtt,tu£).

jtui^tufuhiT^ -Irgp^ Ich mehre, jtMMit.tu2uti^nJb^ voraus, nQO (aus


wiederhole (vgl. uti^tftP), JUMn.tul^ S. §36g).
jtutiyLtutP^ jtMMtlhgtuj (§ 113)^ ich jtttrt.iu£uuijtgtiP^ -tugtuj^ ich gehe
zögere. voran, ngoäyco (aus ^7- +
jtuJüff-tttiP^ dann, rörs {j-^iP*- § 134: und 29 A b).
tttn.tul^

J^tutT^ vgl. § 91). jtun^LiP^ jiufiirtuj^ Impcr. "'/»^


jutJütP^Lrutl^^ von da an {j-"{j'"^- (§ 110 und 134), ich erstehe,
^l^u,h, § 162). ^yelgofiai.
jtujütnlsrj^^ in jenem Orte (j/-^^- jiuuttul^^ -^^ -tMMt.^ Fußboden.
iiMtutu/ülstPitutnn (1 —p- ^tumitMulriP
jujjutP^brtnl^^ von jetzt an {jutjnt/l § 27 und 134).
-^i^io^-; vgl."^"'»«-^^*"^'-; § 162). jtuftlrinj^ Aor. von JutnhshiP,
Wörterverzeichnis. 199

jußftfuP^ -Irgmj^ Ich hänge an, ö(örd^Ci> (aus j + Irpfint.^ § 134


stimme bei {j + "'pb'^i vgl. und 29 A b).
M/^Y^; uMfinuLum^ KunSt USW.). j/iiTMup^ dumm, unsinnig.

juMp^^ -^, -««-, Dach, orsyrj. jfi^uuitu^^ -^-^ -£«^j Erinnerung,


jutftluMl^lttr^ -Ifßiuj^ ich stürze Andenken, ßvrißoovvr}^ vgl.
vorwärts {j + tupliuf^htP^

§ 134). jP2^utnuMl^lrtr^ -hrrß(i^ ich erinnere,


juipnLp-l>t^^ Auferste-
^huM'it^ erwähne (aus jbz^"^"'h'> ^®"
hung, t6 iysQdfjvai (aus j""^- dächtnis, Erwähnung).
dbz^^'i ~^<7A ^cli erinnere mich,

jiuf$nL.gu/ühJ^ -nt-gfi^ ich erhebe; bin eingedenk, ÖLvaßifxvriO'


Faktit. von t/«"L^^ t/J j««/»^"^). KOjuai {j + "*^, Verstand, Ge-
juMLtt/hiu^^ das Junge, Füllen. dächtnis).
jw-i}-^ -/, -^'^j Gelenk. j^««^^ (§ 78), fünfzig.
jutJriiti.ut\^ Zusatz
-nj^ (aus />^««c</ (j«j mit uiiMJinfn-^ § 26,
,y«.^%,.^§33b). Anm. 4). 'Ii]öovs.
ju,^lr^,,,.J] -^ (§ 115 und 134), jt^uMituiiP^ ich werde
"lußutj ^

ich füge hinzu, jtQOOndrjjui; schwanger (aus j'ib^ ö'chwan-


pass. (Aor. j"'^^i"ij), ich ger).
werde hinzugefügt, komme jlfrJ] -^ati ich schicke, sende.
hinzu, JT8QiöOevco{j+'^'-^i'"-t^ j", wohin? (§ 71).
vgl. '"^^li^). j'^«/-, adv., viel, ttoAv, ^«avöv
jujt.J-utfi^ bereitwillig, jr^öi9v/io^.
jUMt-funbui*!*^^ juML.[isnh'ü[tß (Plur.
{}'c/^> {>'"^^^? "'^*^; Grieche.
tant.), Ewigkeit (aus j^'^h^t^
jnju^ jni-unj^ Hoffuung (Vgl. J"'--
immer). uuiu\
jtMMi.[itnlr%tMjf^i*/ü^ ewig (aus j""-!»-
{>"^'>"'^^^''j Icoävvfjg.

jn^ft-uttP^ als {j-np-ffiutP^ vgl.


jiMiif^^ujl^lrtP^-lrglB^ ich reiße fort,
raube. §91).
jnjtlu/iß^^jnpXu/bustj (Plur.tant.),
jtr'UnLj] jlr^uij (§ HG b), ich
heftiger Strom.
lehne mich an.
jlrn.p (§ 115)^ ich
jnf,Jh^Lu.k (§ 162), seitdem (j-
jlsir.,tt.tr^ füge
ein.
/j^//#»*.j ^IsunLUßj^ Jesu. />/fi./f.«*/j 'lovdag.
jLiMi (mit Gen.), nach (<y+'>^'", jni.^Jf -irgfi^ ich sctzc in Be-
§ 27 C und 89 d). wegung, rege auf, ich unter-
jiru.l.'ü (§ 36 n und 74), letzter suche (aus JI/Z1 Unter-
(aus e/^"»). suchung, Erregung).
jl^ufnj (§ 89), nach (§ 37 C d), auf grie-
(vgl. j^H- jnt.'buip^'iiM

jlrjtlini.,uuuij]-tußtuj^ Ich zweifle, chisch (aus (lifi^).


200 Wörterverzeichnis.

jatj/tw^utui^ hoffnungslos {jy %lr%^^ "A> -""^1 List, ÖÖPyOg.


-f- -'^ttiin Vgl. ^utuitulitrJ}^ g. %^?/i -/'. - Betrüger
§39a). (aus ^Ir'bi^^ Trug).
jnt.uiuJ]^-uitjuMj (§ 112), ich hofiPe %lr'bt^£ri/^ -tfijfi (mit Dat.), ich be-
(aus jij/", §29 Ab). trüge, hintergehe.
'iilrUi^nä.p-fn.'i,^ ^hu/u^ List (aus
'üh'üif.^ List 'i^y^i trJ] ich über-
;

-^, Artikel, § 63. liste).


*btu^ anaphorisches Demonstrat., 'ülrplrtr^-Uijlt (§90), ich verzeihe.
jener, § 21, 64; auch adver- 'hh-pbiuUlriP *uhnL^ Uud ^li'pÜl»J\

biell, >'"*, dann, 'i'tuhn.^ § 172. "^db (§109), ich tauche, färbe.
\$^ü"^"i Nerses (nom. pr.).
'isiufu^ vorher, erstens. ^^/2^^^'> ^^^^'c/ (§ 74), innerer
'huifutup-nn. (§39b), TtQcoroKÄioia (aus ^Iriigu^ § 36 n).
%lrfi^nj^ /, 'uhrp^nj^ uutcr (§37 A
%tulutuul^ ~nu (§ 51 a), Neid. vgl. 't'irp^u),

%iu[i!uiiM^ltiP^ ^Irßuij^ ich werde %brp^ni.uui^ fi 'üLp^ni.uut (§ 37 A),


neidisch, beneide (aus '^w'- von drinnen (vgl. 'i'trp^").
futult6i\ , %lriigu{[i >yi^/:^##), hinein, drinnen,
'uui(utuulnin^ ncidisch (aus ^'w- äoco (§ 37 A).
fuu/ü3k^ §36p)5 auch ^««'/^««»^'^- 'üijntlb^J] -i^ßfi^