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Bereich Chemie 

1. Welche physikalischen Eigenschaften werden bei Stoffen unterschieden?


Härte, Schmelztemperatur, Wasserlöslichkeit, Oberflächenspannung, elektrische
Leitfähigkeit oder optische Aktivität.

2. Unterscheide ein Stofftrennungsverfahren von einer chemischen Analyse.


Bei der Stofftrennung wird ein Gemisch in seine einzelnen Bestandteile getrennt
Bei der Analyse wird untersucht, welche Bestandteile in dem Gemisch enthalten sind

3. Was ist eine chemische Synthese?


Wenn Elemente eine Verbindung eingehen oder aus Verbindungen komplexe Stoffe
zusammengebaut werden.

4. Benenne die Aggregatzustände und deren Übergänge.

5. Von welchen Kriterien hängt der Aggregatzustand ab?


Vom Temperatur und Druck.

6. Vergleiche die Aggregatzustände mit dem Teilchenmodell.


Feste: Teilchen sind dichter zusammen und haben wenig Energie bzw. sind
langsame
Flüssig: Teilchen sind weiter auseinander und haben mehr Energie bzw. sind
schneller
Gasförmig: Teilchen sind weit auseinander und haben viel Energie bzw. sind sehr
schnell
7. Was ist eine Reaktionsgleichung?
Reaktionsgleichungen entsprechen algebraischen Gleichungen.
Auf der linken Seite stehen die Ausgangsstoffe, in der Mitte der Reaktionspfeil und
rechts des Reaktionsprodukt. Auf beiden Seiten müssen immer gleichviele
Elementarteilchen vorhanden sein.

oder

Eine Reaktionsgleichung gibt die Ausgangs- und Endstoffe einer Stoffumwandlung in


Formelschreibweise wieder (Kurzschreibweise für eine chemische Reaktion).

8. Was ist eine exotherme bzw. eine endotherme Reaktion?


Als exotherme Reaktionen bezeichnet Reaktionen, bei denen Energie, meistens in
Form von Wärme, an die Umgebung abgegeben wird (Beispiel: Verbrennung von
Brennstoffe).
Endotherme Reaktionen nehmen für ihren Ablauf Energie auf.
Kurz: Exotherme Reaktionen geben Wärme ab, Endotherme nehmen Wärme auf.

9. Was ist ein Katalysator?


Der Katalysator ist ein Stoff, der die chemischen Reaktion beeinflussen oder
auslösen kann, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.

10. Beschreibe den Aufbau eines Atoms nach dem Bohrschen Atommodell.
Das Model beschreibt das Atom als einen Kern mit einer Hülle.
Im Kern sind Protonen und Neutronen vorhanden
Die Hülle ist in Schalen unterteilt auf denen Elektronen ihre Bahnen ziehen. Die
innerste Schale fasst max. 2 Elektronen, jede weiter kann bis zu 8 Elektronen
aufnehmen.

11. Nenne die Elementarladung der Elementarteilchen.


• Protonen – positiv geladen
• Elektronen – negativ geladen
• Neutronen - neutral

12. Wie ist das Periodensystem der Elemente aufgebaut?


Die Elemente sind nach steigender Ordnungszahl eingereiht und nach ihren
chemischen Eigenschaften in Perioden, Haupt- und Nebengruppeneingeteilt.
Es gibt 7 Perioden und 8 Hauptgruppen.

13. Was sagt eine Periode bzw. Gruppe im Periodensystem der Elemente aus?
als Perioden werden die waagrechten Zeilen bezeichnet
Î in einer Periode haben alle Elemente dieselbe Anzahl von Schalen in der
Elektronenhülle.
als Gruppen die senkrechten Spalten
Î in einer Gruppe besitzen alle Atome die gleiche Anzahl an Valenzelektronen
und haben daher ähnliche chemische Eigenschaften.

14. Was versteht man unter den Begriffen „Protonenzahl“, „Elektronenzahl“,


„Ordnungszahl“ und „Nukleonenzahl“.
• unter Protonenzahl eines Objektes versteht man die Anzahl der in ihm
enthaltenen Protonen.
• unter Elektronenzahl versteht man die Anzahl der Elektronen eines Objektes.
• Ordnungszahl = Protonen- oder Elektronenzahl
• Nukleonenzahl = Anzahl Protonen + Neutronen

15. Was ist ein Isotop?


Isotope sind Nuklide, welche gleiche Anzahl an Protonen besitzen, aber verschieden
grosse Anzahl an Neutronen haben. Ihre Massenzahle sind verschieden und somit
auch ihre Masse.

16. Was versteht man unter den Begriffen „Elektronenschalen“, „Atomrumpf“,


„Valenzelektronen“ und „Elektronegativität“.
• Elektronenschale ist die Umlaufbahn, in welcher sich die Elektronen um den
Kern bewegen.
• Atomrumpf ist das positiv geladene Metallionengitter.
• Valenzelektronen sind die Elektronen auf der äussersten Schale.
• Die Fähigkeit des Atomrumpfes Valenzelektronen an sich zu ziehen

17. Wie viele Valenzelektronen kann die äusserste Schale maximal enthalten?
max. 8 Elektronen
18. Was ist das besondere an Edelgasen?
Es sind alle Schalen gefüllt, sie können daher keine Reaktion bzw. Verbindung mehr
eingehen.

19. Wo befinden sich Metalle, Übergangsmetalle und Nichtmetalle im PSE?


Prinzipiell sind die Metalle links und die Nichtmetalle rechts oben (Ausnahme
Wasserstoff). Halbmetalle liegen in der Gruppe 13 -16 diagonal nach unten
Übergangsmetalle sind Metalle der Nebengruppe

20. Was kann über das Bestreben der Elemente Verbindungen miteinander
einzugehen mit Hilfe des PSE gesagt werden?
Die Reaktionsfähigkeit der Elemente nimmt von der Mitte her auf beide Seiten zu
(Ausnahmen sind die Edelgase).
Je weiter die Elemente im PSE auseinander liegen desto grösser ist das Bestreben
eine Verbindung einzugehen.

21. Was bedeutet der Begriff „Edelgaskonfiguration“?


Ein Element besitzt eine Edelgaskonfiguration, wenn es seine äusserste Schale
gefüllt hat.

22. Was ist ein Ion?


Ein Ion ist ein Atom, welches unterschiedlich viele Protonen und Elektronen besitzt.
Somit ist es entweder positiv (Kation) oder negativ (Anion) geladen.

23. Nenne den Unterschied zwischen einem Atom und einem Molekül.
Ein Atom besteht aus Elektronen, Protonen und Neutronen.
Ein Molekül besteht aus mehreren Atomen.

24. Erkläre die verschiedenen Bindungstypen: Ionenbindung, Metallbindung,


kovalente Bindung?
• Ionenbindung: ist eine chemische Bindung, die durch elektrostatische Anziehung
zwischen positive und negative Ionen entsteht.
• Metallbindung: Die gegenseitige Anziehung des positiven Metallions und des
negativen Elektrons bewirken einen feste Zusammenhalt des Atomgitters
• Kovalente Bindung (=Atombindung): Verbindungen zweier Elemente über Elektronen.
Um die äusserste Schale aufzufüllen gehen Elemente Verbindungen mit andern
Elementen ein.

25. Welche Eigenschaft der Elemente ist ausschlaggebend welcher Bindungstyp


eingegangen wird?
• Atombindungen: kleine Elektronegativität
• Ionenbindung: Grosse Elektronegativität
• Metallbindung: kleine Elektronegativität

26. Nenne Eigenschaften der verschiedenen Bindungstypen.


• Ionenbindung: hoher Schmelz- und Siedepunkt, hart und spröd, farblos
• Metallbindung: elektrisch und wärme leitend, verformbar, metallischer Glanz
• Atombindung: tiefer Schmelz- und Siedepunkt, Isolator, flüchtige Form oder
kunststoff- oder diamantartig.

27. Wie ist die Atommasseneinheit definiert?


Sie wird als u bezeichnet und entspricht dem Atomgewicht.

28. Was ist ein Mol?


Das Mol ist die Einheit der Stoffmenge. Ein Mol = 6.02 x 1023 Teilchen
29. Was versteht man unter einer Oxidation und einer Reduktion?
• Oxidation = chem. Prozess, indem Elektronen abgegeben werden.
• Reduktion = chem. Prozess, indem Elektronen aufgenommen werden.

30. Warum spricht man immer von einer Redoxreaktion?


Oxidation und Reduktion kommen immer gekoppelt vor. D.h. wenn es eine Oxidation
gibt, gibt es auch eine Reduktion.

31. Welches sind die Reduktionsmittel, welches das Oxidationsmittel?


• Reduktionsmittel gibt Elektronen ab.
• Oxidationsmittel nimmt Elektronen auf.

32. Welche Stoffe im PSE sind gute Reduktionsmittel, welche sind gute
Oxidationsmittel?
• Oxidationsmittel: Sauerstoff und Halogene (rechte Seite im PSE)
• Reduktionsmittel: Wasserstoff, Magnesium, Natrium und andere unedle Metalle (linke
Seite im PSE)

33. Welche Oxidationszahl haben Fluor, Wasserstoff und Sauerstoff?


• Fluor = -I
• Wasserstoff = +I
• Sauerstoff = -II

34. Welche Oxidationszahlen haben Ionen?


Für alle einfachen Ionen ist die Oxidationszahl gleich der Ladung der Ionen.

35. Welche Oxidationszahlen haben Atome im elementaren Zustand?


Atome in elementarem Zustand haben immer die Oxidationszahl 0.

36. Wie verändert sich die Oxidationszahl bei einer Oxidation bzw. Reduktion?
• Wird ein Element oxidiert, so erhöht sich die Oxidationszahl.
• Wird ein Element reduziert, so verringert die Oxidationszahl.

37. Was versteht man unter der Fällungsreihe?


Die Auflistung der Metalle nach ihrem Standartelektrodenpotenzial. Unedle Meralle
haben ein negatives Potenzial, edle ein positives.
38. Wie funktioniert eine Galvanische Zelle?
In der Galvanischen Zelle wird eine chem. Energie in elektr. Energie umgewandelt.
Es findet also eine Redoxreaktion statt. Das unedle Metall gibt dem edleren Metall
Elektronen ab. Dabei wird die Anode (ein unedles Metall) mit einer Kathode (ein
edles Metall) verbunden. Die Anode und die Kathode sind getrennt voneinander,
umgeben von einem Elektrolyten, einer Ionen - Lösung aus dem gleichen Element
wie die Elektroden selbst. Die Ionen – Lösungen sind über eine Ionenleiter
miteinander verbunden. Durch das Unterschiedliche Standartelektrodenpotenzial der
Anoden und Kathode fliessen nun Elektronen von der Anode zur Kathode. Somit
fliesst elektrischer Strom.

39. Von was hängt die Spannung in einer Galvanischen Zelle ab?
• Konzentration der Lösung
• Art der Metalle (Edelkeit)
• Temperatur

40. Wie funktioniert ein Bleiakkumulator?


Ein Bleiakkumulator besteht aus zwei Elektroden, die Kathode aus porösem Blei und
die Anode aus Blei(IV)-oxid. Als Elektrolyt dient eine Schwefelsäure. Bei der
Entladung des Akkumulators wird aus beiden Elektroden ein Blei(II)-sulfat, wird
jedoch wieder Energie zugeführt (geladen), so bildet sich die Ursprungsform wieder
zurück.

41. Was ist eine Elektrolyse?


Unter Elektrolyse versteht man die Aufspaltung einer chemischen Verbindung unter
Einwirkung des elektrischen Stromes. Es wird elektrische Energie in chemische
Umgewandelt. Die Elektrolyse ist die Umkehrung der Vorgänge in einer Batterie.

42. Welche Ladung haben Kationen bzw. Anionen?


• Kation: positiv geladenes Ion
• Anion: negativ geladenes Ion

43. Weshalb leitet Salzsäure den elektrischen Strom?


Wird HCl-Gas in Wasser gelöst entstehen Hydronium- und Chloridionen. Ionen
besitzen eine Ladung und sind frei beweglich, deshalb leiten die Lösung elektrischen
Strom.

44. Was versteht man unter der Autoprotolyse des Wassers?


Autoprotolyse ist eine Protonenübertragung zwischen Molekülen des gleichen
Stoffes. Bei Wasser entstehen dadurch Hydronium-Ionen und Hydroxid-Ionen.

45. Gib die Definition für den pH-Wert an.


Der pH-Wert entspricht dem Exponenten der Hydronium-Ionenkonzentration
multipliziert mit -1

46. Wie gross ist die H3O+-lonenkonzentration einer Lösung mit pH = 5?


Die Konzentration beträgt 10-5 mol / l

47. Was versteht man unter einem pH-Indikator?


Ein Papierstreifen, welches bei Kontakt mit einer Base oder Säure seine Farbe
verändert.

48. Wie ist das Verhältnis von H3O+ zu OH- in einer neutralen Lösung?
Das Verhältnis ist ausgeglichen.

49. Wie sieht das Verhältnis bei sauren bzw. alkalischen Lösungen aus?
• Saure Lösungen enthalten mehr H3O+ - Ionen
• Alkalische Lösungen enthalten mehr OH--Ionen

50. Gib eine Definition (nach BrØnsted) für Säuren und Basen an.
• Alle Teilchen, die Protonen abgeben können, nennt man Säure
• Alle Teilchen, die Protonen aufnehmen können, nennt man Base

51. Welche Elementarteilchen werden bei einer Protolyse übertragen?


Das Proton.

52. Was ist der Unterschied zwischen starken und schwachen Säuren?
Die H3O+-Ionenkonzentration, je höher desto stärker.

53. Wie lautet die Formel von Schwefelsäure und von Salzsäure?
Schwefelsäure H2SO4, Salzsäure HClaq

54. Wie nennt man die Salze der Schwefelsäure?


Sulfate / Hydrogensulfate
55. Mit welcher Substanz kann mein eine Lösung auf Chloride prüfen?
Mit Silberchlorid

56. Was ist ein Carbonat bzw. Hydrogencarbonat?


Es sind die Salze der Kohlensäure, wenn die Kohlensäure ein Proton abgibt
entstehen Hydrocarbonat-Ionen, bei zwei Protonen entstehen Carbonat-Ionen.

Bereich Biologie

Zellbiologie 
1. Wie wird Leben definiert?
• Nahrungsaufnahme
• Stoffwechsel
• Wachstum
• Fortpflanzung
• Sterben
• Atmung
• Reizbarkeit
• Bewegung

2. Welche Eigenschaften der Viren sprechen dafür, dass sie Lebewesen sind
welche dagegen?

Merkmale des Lebendigen:


Gestalt, Bewegung, Reizbarkeit, Stoffwechsel, Entwicklung und Fortpfanzung.

Viren sind (keine) Lebewesen, weil sie sich z.T. als gleichmäßig kristallisierendes
Eiweissubstrat darstellen lassen und haben dadurch eindeutig die Eigenschaft toter
Materie. Erst bei der Kontaktaufnahme mit pflanzlichen oder tierischen Wirtskörpern
(befallene Zellen) entwickeln sie lebendige Eigenschaften und beginnen mit ihrer
Vermehrung.

3. Welche Zellorganellen sind unter dem Lichtmikroskop erkennbar?


Plastiden, Vakuolen, Mitochondrien, ER, Golgi-Apparat

4. Welche Zellorganellen kennst du sonst noch?


Zellwand, Zellmembran, Lysosom, Chloroplast, Ribosomen, Mikrotubuli

5. Fasse die Aufgaben der Zellorganellen zusammen.


• Zellkern: Steuerzentrale der Zelle
• Ribosomen: für die Synthese der Proteine verantwortlich
• Mitochondrien: Kraftwerk der Zelle (produzieren Energie aus Zucker und O2)
• Plastiden: enthalten Farbstoffe wie z.B. Chlorophyll
• ER und Golgi-Apparat: Protein-Modifizierung und Transport
• Lysosomen: Verdauungsorganelle der Zelle
• Vakuole: Speicher und Entgiftungsorgan

6. Was sind die Unterschiede zwischen einer prokariotischen und einer


eukariotischen Zelle?
Eukaryoten besitzen einen Zellkern, Prokaryoten haben keinen Zellkern.

7. Nenne Unterschiede zwischen pflanzlichen und tierischen Zellen.


Tierische Zellen haben keine Vakuolen, Plastiden und Zellwand.

8. Wie sieht das Modell der Entstehung eines Vielzellers aus? Warum handelt es
sich „nur“ um ein Modell?
Pflanzen haben sich aus einzelnen Chlamydomonas entwickelt, eines vermehr sich
zu vieren, bleiben aber in einer Gallertsicht zusammen. Bei weiterer Zellteilung
vermehrt es sich zu Gonium, dann weiter zu Volvox. Es entsteht Arbeitsteilung
zwischen den einzelnen Chlamydomonas. Durch weitere Entwicklung entsteht hier
eine Grünalge.
Es ist nur ein Modell wie es entstehen konnte, man weis es nicht mit Sicherheit.

9. Was ist ein Enzym?


Ein Enzym ist ein Protein, welches für die Teilung von Nährstoffen benötigt wird.

10. Erkläre die Begriffe Transkription und Translation. Wo findet diese in der Zelle
statt?
• Transkription: Umschreiben der DNA auf eine RNA, welche als Überträgerstoff
funktioniert. So werden genetische Informationen beweglich. Erfolgt im
Zellkern.
• Translation: Nach den Informationen der Träger-RNA wird ein Polypetid
zusammengebaut. Erfolgt in den Ribosomen.

11. Wie läuft die DNA-Replikation (Verteilung der DNA) ab?


• Enzyme lagern sich als Replikatoren an
• DNA wird durch Topoisomerase entschraubt und durch Enzym Helicase
aufgetrennt
• Proteine halten die DNA getrennt
• Durch das Enzym DNA-Polymerisase werden Nukleotiden aus dem
Zellplasma an den Originalstrang gebunden

12. Welche Enzyme sind bei der Replikation von Bedeutung?


Helicase, DNA-Polymerisation, Topoisomerase, Ligase

13. Wie ist ein Chromosom aufgebaut?


Ein Chromosom besteht aus zwei Chromatiden
Chromatiden bestehen aus Chronatinfasern
Diese Fasern bestehen aus DANN
Die Hülle besteht aus Eiweiss

14. Wie ist die DNA aufgebaut?


DNA ist eine Nukleinsäure in Form eines Doppelhelix, es besteht aus Nukleotiden.
Diese bestehen aus einem Phosphat-Rest, einem Zucker und einer von vier Basen.

15. Was versteht man unter der Mitose?


Mitose ist die Kern- und Zellteilung

16. Was geschieht während der Mitose in der Zelle? Zeige die Schritte auf.
• Interphase: Zelle zw. 2. Mitosen
• Prophase: Formung der Chromosomen
• Metaphase : Anordnung der Chromosmen in der Äqualen Ebene
• Anaphase: Polwanderung der Chromosomen
• Telophase: 2 Zellen, 2 Kerne

17. Welche biologische Bedeutung hat die Mitose für Lebewesen?


Notwendig für den Zellvermehrung. Einzeller können sich so vermehren und
Vielzeller können wachsen.

18. Was bedeutet haploid bzw. diploid?


• Haploid ist ein einfacher Chromosomensatz
• Diploid ist ein zweifacher Chromosomensatz

19. Erläutere die Schritte in der Meiose.


Es läuft zuerst genau gleich ab wie Mitose, danach:
• Metaphase II
• Anaphase II: Trennung der schw. Chromaditen
• Telophase II und Cytokinese

20. In welchen Zellen läuft die Meiose ab?


In Keimzellen

21. Wo liegen die Unterschiede wischen der Mitose und der Meiose?
Meiose: geschlechtliche Zellteilung, erbungleiche Teilung – haploide Zellen
Mitose: ungeschlechtliche Zellteilung, erbgleiche Teilung – diploide Zellen

22. Was passiert bei der Befruchtung?


Zwei Keimzellen mit eine einfachen Chromosomensatz verschmelzen zu einer neuen
Körperzelle mit zweifachem Chromosomensatz.

23. Wie ist eine Zellmembran aufgebaut?


Die Zellmembran ist eine Lipiddoppelschicht. Die hydrophilen „Köpfchen“ der Lipiden
sind nach aussen, die hydrophoben „Schwänze“ gegeneinander nach innen gerichtet.
Zusätzlich lagern noch Membranproteine an oder sind in die Membran eingebaut

24. Welche Moleküle werden zu den „Bio-Molekülen“ gezählt und warum?


Kohlenhydrate, Fette, Eiweissstoffe.
Es sind alles Moleküle mit organischer Substanz welche in Lebewesen vorkommen

25. Wie ist ein Protein aufgebaut?


Es besteht aus hunderten von Aminosäuren, die zu einer langen Kette angereiht
werden.

26. Warum bilden Struktur und Funktion bei den Proteinen eine Einheit?
Je nach dem wie ein Protein aufgebaut ist, hat es eine andere Tertiärstruktur.
Insbesondere bei Proteinen ist dies dreidimensionale Struktur charakteristisch und für
die biologische Funktion im Stoffwechsel unbedingt notwendig. Sie können ihre
Aufgaben nur erfüllen wenn sie genau die Struktur haben.

27. Welche Funktion nehmen die „Bio-Moleküle“ im Lebewesen ein?


• Kohlenhydrate braucht der Körper zur Energiegewinnung
• Fette sind Energiespeicher und Aufbaustoffe
• Proteine liefern uns Aminosäuren

28. Was ist eine gesättigte und ungesättigte Fettsäure? Warum ist die eine
essentiell?
Gesättigte haben keine Doppelbindung und enthalten viel Cholesterin, ungesättigte
haben eine oder mehrere Doppelbindungen. Als essentielle Fettsäuren bezeichnet
man Fettsäuren, die der Organismus nicht aus anderen Nährstoffen synthetisieren
kann.
Evolution 
1. Damit sich aus abiotischen Stoffen lebende Systeme entwickeln konnten,
mussten drei für Leben typische Bedingungen erfüllt sein. Welche?
• Es benötigt Aminosäure, Zucker, Nucleotidbasen und Fettsäuren
• Es braucht einen abgegrenzten Lebensraum
• Wichtige Biomoleküle müssen über Informationsträger vermehrt werden

2. Was besagt die Endosymbiontentheorie.


Grosse organellenfreie Prokaryoten nahmen kleinere bakterienähnliche Organismen
auf. Diese wurden jedoch nicht verdaut, sonder lebten zunächst als Parasiten weiter.
Mit der Zeit entwickelte sich eine Symbiose.

3. Welche Indizien für die Richtigkeit der Endosymbiontentheorie gibte es?


Mitochondrien und Plastiden ähneln sehr heute lebenden Prokaryoten, von der
Grösse und Ribosomen her. Zudem besitzen sie eine doppelte Membran.

4. Beschreibe den möglichen Weg vom Einzeller zum Vielzeller.+


Pflanzen haben sich aus einzelnen Chlamydomonas entwickelt, eines vermehr sich
zu vieren, bleiben aber in einer Gallertsicht zusammen. Bei weiterer Zellteilung
vermehrt es sich zu Gonium, dann weiter zu Volvox. Es entsteht Arbeitsteilung
zwischen den einzelnen Chlamydomonas. Durch weitere Entwicklung entsteht hier
eine Grünalge.

5. Was versteht man unter dem Fünf-Reich-System? Erläutere die Systematik


dieser fünf Reiche.
Die Einteilung der Lebewesen in fünf Reiche:
• Prokaryoten
• Eukaryoten
• Tiere
• Pflanzen
• Pilze

6. Was versteht man unter dem 3-Domänen-System? Vergleiche es mit dem Fünf-
Reich-System.
Die Einteilung der Lebewesen in 3-Domänen:
• Bakterien
• Eucarya
• Archaea

Im fünf-Reich-System sind die Tiere, Pflanzen und Pilze separat, im 3-Dömänen-


system sind sie unter Eucarya zusammengefasst

7. Erklären die Evolutionstheorien von Darwin und Lamarck. Worin liegen die
Unterschiede?
Darwin:
• Individuen unterschieden sich in einer Population (Variabilität)
• Diese unterschiedliche Merkmale sind erblich
• Sterblichkeitsrate relativ hoch
• Träger vorteilhafter Merkmale überleben mit höherer Wahrscheinlichkeit und können
die Anlage dieser Merkmale an die nächste Generation weitergeben
Lamarck:
• Keine gegebene Variabilität und Selektion
• Lebewesen können Merkmale verlieren und entwickeln
• Diese erworbene Eigenschaften werden weiter vererbt

8. Kommentiere die Aussagen „struggle of life“ und „survival oft he fittest“ von
Darwin.
• Struggle of Life beschreibt den Kampf ums Überleben
• Survival of the fittest bedeutet dass der mit den vorteilhafteren Merkmalen beim
diesem Kampf überlebt.

9. Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit die Selektion wirkt.


Die Selektion wirkt wenn durch Mutation eine Art besser an die Umweltbedingungen
angepasst ist.

10. Was ist ein Selektionsfaktor? Nenne abiotische und biotische


Selektionsfaktoren.
• abiotische: Sind Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur, Wind…
• biotische: sind Faktoren die mit andern Lebewesen zusammenhängen

11. Was versteht man unter sexueller Selektion?


Die Auswahl des Geschlechtspartners durch bestimmte Merkmale

12. Was versteht man unter Variabilität einer Art?


Die unterschiedlichen Merkmale von Individuen innerhalb einer Art

13. Wie kommen unterschiede im Erbgut zu Stande?


• Durch Veränderung der DNA durch Umwelteinflüsse
• Durch Crossing Over

14. Was versteht man unter einem Crossing Over?


Neukombination des mütterlichen und väterlichen Anteils der DNA während der
Keimzellenbildung.

15. Erkläre wie Arten durch Isolation entstehen?


Wird eine Art aufgespaltet durch Gebirgs-, Wüstenbildung oder Eiszeiten, werden sie
sich abhängig von der Natur in andere Richtungen weiter entwickeln.

16. Was bedeutet adaptive Radiation?


Die Aufspaltung einer Population in mehrere Arten unter gleichzeitiger Besetzung
verschiedener ökologischer Nischen in einem neuen Lebensraum.

17. Was versteht man unter Präadaption?


Eine spontane Mutation welche sich im nach hinein, wenn sich die Umweltverändert,
als Vorteil erweist.

18. Was sind homologe bzw. analoge Organe? Wie können diese einen Beleg für
die Evolution darstellen?
• Homologe Organe besitzen den gleichen Aufbau, haben sich aber, durch ihren
unterschiedlichen Aufgabenbereich, anatomisch stark verändert. Gemeinsame
Strukturen lassen auf gemeinsame Erbinformation schliessen. Lebewesen mit
homologen Organen haben gemeinsame Vorfahren.
• Analoge Organe besitzen einen unterschiedlichen Aufbau, sehen aber aufgrund
gleicher arbeiten ähnlich aus. Analoge Organe sind kein Beweis für Verwandtschaft
aber ein Indiz für eine Veränderung der Art verursacht durch die
Umweltbedingungen.

19. Was sind rudimentäre Organe?


Rudimentäre Organe sind Organe welche ihre Funktion verloren haben oder eine
andere Funktion übernommen haben.

20. Was versteht man unter Atavismen?


Atavismen sind Ausnahmsweise auftretende Merkmale von Lebewesen, wie eine
dritte Brustwarze.

21. Wie können Verhaltensmerkmale einen Beleg für die Evolution geben?
Das gleiche Verhalten von Lebewesen in bestimmten Situationen, lässt sich auf
gemeinsame Vorfahren zurückführen.

22. Welchen Beleg bieten Parasiten?


Parasiten sind wirtspezifisch und entwickeln sich nur langsam. Wird nun auf
verschiedenen Arten die gleichen Parasiten gefunden, so lässt sich auf gemeinsame
Vorfahren zurückschliessen.

23. Wie lassen sich mit Hilfe des Präzipitintests Verwandschaftsbeziehungen


zwischen Wirbeltieren bestimmen?
Durch die Vermischung des Serums verschiedener Lebewesen entstehen
unterschiedlich starke Reaktionen, je geringer die Reaktion ist desto enger sind die
Lebewesen miteinander verwandt.

24. Was sind Leitfossilien?


Das sind Fossilien einer Art welche man in der gleichen Gesteinsschicht aber an
verschiedenen Orten der Erden gefunden hat. Sie sind leicht und eindeutig zu
bestimmen und kommen ihn hoher Anzahl vor.

25. Was versteht man unter Übergangsformen („Missing Link“) und unter einem
lebendem Fossil?
• Missing Link sind die fehlende Übergangsformen zwischen zwei Arten
• Lebendes Fossil ist ein Lebewesen das heute noch existiert, sich aber nur
geringfügig verändert hat.

26. Wie entstehen Fossilien und welche Möglichkeiten zur Datierung kennst du?
Fossilien entstehen wenn ein Körper nicht verwest, z.B. unter Luftabschluss.
Datierungsmöglichkeiten:
• Radiometrische Altersbestimmung
• Stratigraphische Altersbestimmung
• Altersbestimmung durch Leitfossilien

27. Was ist an der Vorstellung von der zielgerichteten Evolution von einfachen
Lebewesen zu immer komplexeren falsch?
Evolution ist nicht Zielgereichtet. Die an eine zufällige Umwelt besser angepassten
Individuen überleben. Ändern sich die Bedingungen sind andere Individuen besser
angepasst. Es ist immer eine „Momentaufnahme“.
Einfache Lebewesen, Bakterien, sind immer noch die erfolgreichsten.

28. In welche sechs Gruppen kann man die Primaten einteilen? Wo steht der
Mensch?
• Lemuren
• Lori-Gruppe
• Koboldmakis
• Neuweltaffen
• Altweltaffen
• Menschenaffen-Menschen
29. Beschreibe die Unterschiede zwischen dem Schädel eines Schimpansen und
eines Menschen.

30. Welche anatomischen Veränderungen sind Folgen des aufrechten Ganges.


• Die Beine sind im Verhältnis zum Rumpf und zu den Armen stark verlängert
• Die Wadenmuskulatur ist (im Unterschied zu den Schimpansen) stark ausgebildet
• Der Oberschenkel ist nach innen eingewinkelt, sodass die Füsse unter den
Körperschwerpunkt gesetzt werden.
• Die Grosszehe hat ihre Opponierbarkeit eingebüsst; damit hat der Fuss seine
Greiffähigkeit verloren und ist zum Standfuss geworden.
• Der Brustkorb ist nicht mehr trichterförmig, sondern tonnenförmig
• Das Becken ist kürzer und breiter als bei Menschenaffen.
31. Welche Veränderungen ermöglichen uns eine sehr differenzierte Sprache?
Durch das Absenken des Kehlkopfes und den dadurch vergrösserten Rachenraum

32. Was versteht man unter kultureller Evolution?


Die Entwicklung von Sprache, Religion, Ethik, Kunst, Recht, Staat, Geistes- und
Naturwissenschaft
Biologische Voraussetzung: stark entwickeltes Grosshirn, Sprechen, Greifhand

Organsysteme 
1. Was ist ein Organ?
Ein Organ ist ein spezialisierter Teil des Körpers, der aus unterschiedlichen Zellen
und Geweben besteht. Es stellt eine abgegrenzte Funktionseinheit innerhalb eines
Lebewesens dar.

Organismus -> Organsystem -> Organ -> Gewebe -> Zelle

2. Welche Organssysteme kennst du?


• Verdauungssystem
• Nervensystem
• Bewegungsapparat
• Atmungssystem
• Geschlechtsorgane
• Herz-Kreislaufsystem
• Harnsystem
• Haut

3. Welche Aufgabe hat das Blut?


• Transportmittel für O2, Nährstoffe und Vitamine, Abfallstoffe
• Hormontransport
• Regulation des Millieus
• Wärmetransport

4. Wie ist das Blut zusammengesetzt?


• 55% Blutplasma (90-95% Wasser, 5% Protein, Fibrin)
• 45% Blutkörperchen (Erythrozyten – rote BK, Leukozyten weisse BK,
Trombozyten – Blutplättchen)

5. Worin unterscheiden sich Blutplasma und Blutserum?


Blutserum = Blutplasma ohne Fibrinogen.
Oder
Blutplasma enthält noch alle Gerinnungsfaktoren

6. Welche Aufgaben erfüllt der Eiweissstoff Fibrin?


Dient zur Blutgerinnung.

7. Mit welchen Blutkörperchen steht Fibrinogen in Zusammenhang?


Mit Thrombozyten (Blutplättchen).

8. Was fehlt den roten Blutkörperchen?


Sie haben keine Zellorganellen

9. Welche Aufgaben haben die verschiedenen Blutkörperchen?


Rote Blutkörperchen: Transportaufgaben
Weisse Blutkörperchen: Immunabwehr
Blutplättchen: Blutgerinnung

10. Wo werden die Blutkörperchen gebildet?


Im Knochenmark

11. Welche Blutgruppen sind dir bekannt?


Es gibt bis zu 30 verschiedene Blutgruppen
Bekannteste: AB0-System -> 4 Blutgruppe: A, B, AB, 0
Rhesussystem -> 2 Gruppen: mit Rhesusfaktor (positiv) und
ohne Rhesusfaktor (negativ)

12. Definiere die Begriffe Agglutination, Agglutinine und Agglutinogene.


Agglutination: Verklumpung von Erythozyten
Agglutinine: entsteht wenige Monate nach der Geburt durch Kontakt mit nichtphatogenen
Darmbakterien.
Agglutinogene: Moleküle mit Antigencharakter auf dem Erythozytenmembran

13. Was ist unter der Majorreaktion und der Minorreaktion zu verstehen?
Majorreaktion: Grosse Reaktion, Empfänger Antikörper verklumpt Spenderblut
Minorreaktion: kleine Reaktion, Spender Antikörper verklumpt Empfängerblut
14. Was ist der Rhesusfaktor?
Es ist ein Protein auf dem Membran des Blutkörperchens
Besitzt eine Person das Rhesusfaktor-D-Antigen, so ist sie Rhesus-positiv
Besitzt eine Person kein Rhesusfaktor-D-Antigen, so ist sie Rhesus-negativ

15. Wie kann es zur Rhesusunverträglichkeit bei einer Schwangerschaft kommen?


Falls die Mutter Rhesus-negativ und der Fötus Rhesus-positiv ist, kann es sein, dass die
Mutter Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes besitzt, die zu Behinderungen und
sogar Tod des Kindes führen

16. Wie heissen die beiden Blutkreisläufe?


Vene und Arterie

17. Was sind Arterien, Venen und Kapillaren?


In den Venen führen zum Herzen
In der Arterie führen vom Herzen weg.
Kapillaren sind die kleinsten Blutgefässe, sie ermöglichen die Zellatmung

18. Warum sind die Arterien stärker gebaut als Venen?


Sie müssen einen höheren Druck standhalten, weil das Blut direkt vom Herzen in die
Arterie gepresst wird

19. Warum besitzen Venen Klappen und Arterien nicht?


Das Blut in den Arterien bekommt den Druck vom Herzen, Venen stehen nicht unter
Druck, die Klappen verhindern, dass das Blut zurück läuft

20. Warum verlaufen Venen häufig parallel zu Arterien?


Damit der Druck der Arterie auch die Vene antreiben kann. Zwischen den Venenklappen
sammelt sich Blut, die Venen wird an dieser Stelle dicker und die Arterie drück sie beim
nächsten Herzschlag wieder zusammen.

21. Warum fördert körperliche Bewegung die Durchblutung?


?

22. Nenne Unterschiede zwischen venösem und arteriellem Blut?


Venöses ist sauerstoffarm
Arterielle ist sauerstoffreich

23. Fliesst in allen Venen sauerstoffarmes Blut?


Nein, in der Vene des Lungenkreislaufes fliesst sauerstoffreiches Blut

24. Wie ist das Herz aufgebaut?


Rechte Seite des Herzens besteht aus… Linke besteht aus…
Rechter Lungenarterie linke Lungenarterie
Obere Hohlvene Aorta
Rechter Herzkranzarterie linke Herzkranzarterie
Rechter Vorhof linker Vorhof
Untere Hohlvene grosse Herzvene
Rechte Kammer linke Kammer

25. Was ist unter den Begriffen Systole und Diastole zu verstehen?
Systole ist die Kontraktionsphase des Herzens
Diastole ist die Erschlaffungsdphase des Herzens

26. Welche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind dir bekannt?


Thrombose (Blutgerinnsel)
Herzinfarkt (Verengung/Verschluss von Herzkranzgefässe)
Herzrhythmusstörungen
Herzklappenfehler
Arteriosklerose (Verstopfung der Arterie)
Schlaganfall (Störung der arteriellen Durchblutung)

27. Was ist eine Infektion?


Krankheiten die durch Eindringen eines Mikroorganismus (Bakterien, Viren) in dem
Körper ausgelöst werden.

28. Welche Organsysteme sind an der Immunabwehr beteiligt?


Der Blutkreislauf und das Lymphsysteme

29. Was ist die unspezifische Immunantwort?


Weisse Blutkörperchen erkennen Körperfremde Organismen, greifen sie an und
verdauen sie. Diese unspezifische Abwehr verhindert meist die Vermehrung und
Ausbreitung eingedrungener Organismen.

30. Beschreibe den Vorgang der spezifischen humoralen und zellulären


Immunantwort.
Wenn ein Antigen (Viren oder Bakterien) in den Körper gelangt, wird es von
Makrophagen phagocytiert und im Zellplasma enzymatisch zerlegt. Später
bringen die Makrophagen Bruchstücke der Antigene auf der Oberfläche ihrer
Zellmembran. Die T-Helferzellen nehmen über ihren T-Zell-Rezeptor Kontakt mit
dem Antigen auf. Die T-Helferzelle nimmt Kontakt mit einem B-Lymphozyten auf,
der dasselbe Antigen erkannt hat. Der aktivierte B-Lymphozyt bildet B-
Plasmazellen und B-Gedächtniszellen aus Die B-Plasmazellen produzieren
Antikörper, die das Pathogen unschädlich machen. Die B-Gedächtniszellen sind
langlebig und sorgen bei einem sekundären Kontakt mit dem Antigen für eine
schnellere und wirksamere Immunantwort.

31. Unterscheide die passive und aktive Immunisierung.


Passiv: Dem Körper werden die Antikörper zugeführt, diese bekämpfen die Infektion,
werden aber wieder abgebaut. (Es werden keine Körpereigenen Antikörper oder
Gedächtniszellen hergestellt)
Aktive: ein unschädlich gemachtes Antigen wird dem Körper zugeführt. Das
Immunsystem reagiert darauf indem es selbst Antikörper produziert. Durch die B-
Gedächtniszellen ist es ein langfristiger Schutz.

32. Unterscheide passiven und aktiven Transport auf zellulärer Ebene.


Aktiver Transport benötigt Energie, da ein Transport gegen das Konzentrationsgefälle
erfolgt.
Passiver Transport benötigt keine Energie, da der Transport in Richtung des
Konzentrationsgefälles geht.

Organsysteme (Version von Stucky)


1. Was ist ein Organ?
Ein Organ ist ein spezialisierter Teil des Körpers, der aus unterschiedlichen Zellen
und Geweben besteht. Es stellt eine abgegrenzte Funktionseinheit innerhalb eines
Lebewesens dar.
Organismus -> Organsystem -> Organ -> Gewebe -> Zelle
2. Welche Organssysteme kennst du?
• Verdauungssystem
• Nervensystem
• Bewegungsapparat
• Atmungssystem
• Geschlechtsorgane
• Herz-Kreislaufsystem
• Harnsystem
• Haut

3. Welche Aufgabe hat das Blut?


• Transportmittel für O2, Nährstoffe und Vitamine
• Hormontransport
• Regulation des Millieus

4. Wie ist das Blut zusammengesetzt?


• 55% Blutplasma (90-95% Wasser, 5% Protein, Fibrin)
• 45% Blutkörperchen (Erythrozyten – rote BK, Leukozyten weisse BK,
Trombozyten – Blutplättchen)

5. Worin unterscheiden sich Blutplasma und Blutserum?


Blutserum = Blutplasma ohne Fibrinogen.

6. Welche Aufgaben erfüllt der Eiweissstoff Fibrin?


Dient zur Blutgerinnung.

7. Mit welchen Blutkörperchen steht Fibrinogen in Zusammenhang?


Mit Thrombozyten (Blutplättchen).

8. Was fehlt den roten Blutkörperchen?


Die Erbinformation – DNA

9. Welche Aufgaben haben die verschiedenen Blutkörperchen?


Erythrozyten: Transport von Sauerstoff
Leukozyten: Vernichtung eingedrungener Krankheitserreger und Fremdkörper,
Antikörperbildung
Thrombozyten: Gerinnung des Blutes und Wundverschluss

10. Wo werden die Blutkörperchen gebildet?


Im roten Knochenmark

11. Welche Blutgruppen sind dir bekannt?


AB0-System: A – B – 0

12. Definiere die Begriffe Agglutination, Agglutinine und Agglutinogene.


Wird das Blut verschiedener Blutgruppen gemischt, kommt es zur Verklumpung
(Agglutination) der Zellen durch die Bindung an die Antikörper. Vor der Entdeckung der
Blutgruppen waren daher Blutübertragungen nur zufällig erfolgreich und endeten oft tödlich.

Die Blutgruppenmerkmale sind als eiweisshaltige Bestandteile in der Erythrozytenwand


enthalten und führen in einem fremden Organismus als Fremdeiweiss (Antigen) zur
Antikörperbildung. Als Folge kommt es zur Verklumpung von Erythrozyten und somit zum
Zerfall. Die Erythrozytenantigene heissen Agglutinogene, die Plasmaantikörper Agglutinine.
Beim AB0-System, dem wichtigsten, gibt es folgende Gruppen:
• 0: Agglutinogene fehlen
• A: Agglutinogen A
• B: Agglutinogen B
• AB: Agglutinogen A und B

13. Was ist unter der Majorreaktion und der Minorreaktion zu verstehen?
Bei der Transfusion von einem Spender der Blutgruppe A auf einen Empfänger der
Blutgruppe B werden die Spender-Erythrozyten vollständig verklumpt (Major-Reaktion) und
zusätzlich ein Teil der Empfänger-Erythrozyten (Minor-Reaktion).

14. Was ist der Rhesusfaktor?


Der Rhesusfaktor ist ein Protein auf der Zellmembran der roten Blutkörperchen im
menschlichen Blut.
Besitzt eine Person das Rhesusfaktor-D-Antigen, so ist sie Rhesus-positiv und man schreibt:
Rh+
Besitzt eine Person kein Rhesusfaktor-D-Antigen, so ist sie Rhesus-negativ und man
schreibt: Rh−

15. Wie kann es zur Rhesusunverträglichkeit bei einer Schwangerschaft kommen?


Falls die Mutter Rhesus-negativ und der Fötus Rhesus-positiv ist, was bei etwa jeder 10.
Schwangerschaft der Fall ist, kann es sein, dass die Mutter Antikörper gegen den
Rhesusfaktor des Kindes besitzt, die zu Behinderungen und sogar Tod des Kindes führen.
Man sorgt heute dafür, dass Rh-negative Mütter keine solchen Antikörper bilden, indem man
ihnen im Allgemeinen kein Rh-positives Blut transfundiert und bei einer jeden
Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Kind eine Anti-D-Prophylaxe durchführt.

16. Wie heissen die beiden Blutkreisläufe?


Körper- und Lungenkreislauf

17. Was sind Arterien, Venen und Kapillaren?


Die Arterie (von griech. ρτηρία - mit Luft gefüllt), ist ein Blutgefäss, welches das Blut vom
Herz wegführt. Es ist nach den an grossen Arterien spürbaren Pulsen des Herzschlags auch
Schlagader oder Pulsader benannt. Durch ihren Aufbau sollen sie den vom Herzen
erzeugten Blutdruck möglichst stabil halten. Arterien transportieren in der Regel
sauerstoffreiches Blut (deshalb die alte Bezeichnung „arterielles Blut“), nur die Arterien des
Lungenkreislaufs enthalten sauerstoffarmes Blut.

Venen (lateinischer Singular: vena) sind Blutgefässe, die das Blut zum Herzen führen. Die
Venen des Körperkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut, diejenigen des
Lungenkreislaufs sauerstoffreiches Blut. Der Blutdruck in Venen ist deutlich niedriger als in
Schlagadern (Arterien), sie gehören mit den Kapillaren und den Arteriolen zum
Niederdrucksystem des Blutkreislaufs.

Eine Kapillare ist eine Bezeichnung für sehr feine, langgestreckte Hohlräume. Das Wort
leitet sich vom lateinischen Wort capillus (das Haar) ab. Die Lungenkapillaren sind gerade
mal so groß, dass rote Blutkörperchen hintereinander hindurchpassen.

18. Warum sind die Arterien stärker gebaut als Venen?


Da der Blutdruck in den Arterien viel höher ist, müssen sie natürlich auch stärker/stabiler
gebaut sein.

19. Warum besitzen Venen Klappen und Arterien nicht?


Alle 6-8 cm sind in die Venen Klappen eingebaut, die aus ihnen "Einbahnstrassen" machen.
Erst diese Venenklappen ermöglichen einen Bluttransport von unten nach oben (in den
Beinen z.B. durch die Kontraktion der Beinmuskeln). Arterien brauchen diese Klappen nicht,
da das Herz den nötigen Druck erzeugt, um das Blut in die Extremitäten zu liefern. Ein
Rückstrom des "Rückblutes" innerhalb der Venen, z. B. in der Herzpumppause, wird durch
die Venenklappen verhindert.

20. Warum verlaufen Venen häufig parallel zu Arterien?


Da das Blut zu den verschiedenen Organen transportiert werden muss und dort die
wichtigen, energiereichen Stoffe entnommen werden, muss es danach wieder über die
Venen ins Herz transportiert werden. Deshalb verlaufen die Venen und Arterien parallel.

21. Warum fördert körperliche Bewegung die Durchblutung?


Bewegung fördert die Sauerstoffzufuhr im Körper, erstens durch die Verstärkte Atmung und
zweitens durch eine stärkere Durchblutung, welche den Sauerstoff besser im Körper
transportieren kann.

22. Nenne Unterschiede zwischen venösem und arteriellem Blut?


Im Körperkreislauf: Arterielles Blut Æ sauerstoffreich
Venöses Blut Æ sauerstoffarm

Im Lungenkreislauf: Arterielles Blut Æ sauerstoffarm


Venöses Blut Æ sauerstoffreich

23. Fliesst in allen Venen sauerstoffarmes Blut?


Nein, wie bereits erwähnt fliesst im Lungenkreislauf sauerstoffreiches Blut.

24. Wie ist das Herz aufgebaut?


Das Herz der Säugetiere setzt sich aus zwei Teilen zusammen.

• Die rechte Herzhälfte, die das Blut durch den Kreislauf der Lunge pumpt (kleiner
Kreislauf).
• Die linke Herzhälfte, die das Blut durch den restlichen Körper befördert (grosser
Kreislauf).

Da der Gesamtgefässwiderstand des Körperkreislaufs rund fünfmal grösser ist als der des
Lungenkreislaufs, muss die linke Herzkammer (s. u.) eine entsprechend grössere Arbeit
gegen diesen Widerstand verrichten und weist daher eine deutlich stärkere Wanddicke auf
als die rechte. Das Füllungs- und Schlagvolumen beider Herzkammern ist jedoch gleich.

25. Was ist unter den Begriffen Systole und Diastole zu verstehen?
Die Systole (griechisch συστολή - die Kontraktion) ist die Anspannungs- und Auswurfphase
des Herzens, im Gegensatz zur Diastole, der Entspannungs- und Füllungsphase. Bei der
Systole wird das Blut aus der linken und der rechten Herzkammer herausgepresst.

In der Systole wird das In der Diastole füllen sich


Blut in den Körperkreislauf die Kammern mit Blut.
und den Lungenkreislauf
ausgeworfen
26. Welche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind dir bekannt?

• Hitzschlag
• Hypertonie
• Hypotonie
• Schlaganfall
• Sonnenstich
• Thrombose
• Vorhofflimmern
• Blutgerinnsel
• Durchblutungsstörungen
• Herzinfarkt
• Herzinsuffizienz
• Herzklappenfehler
• Herzmuskelentzündung
• Herzrhythmusstörungen
• Hirninfarkt

27. Was ist eine Infektion?


Unter einer Infektion, umgangssprachlich „Ansteckung“, versteht man das aktive oder
passive Eindringen, Anhaften und Vermehren von Krankheitserregern in einen Wirt (Makro-
Organismus). Symptome im Zusammenhang einer Infektion bezeichnet man als
Infektionskrankheit. Wenn eine Infektion keine Symptome hervorruft spricht man von einer
inapparenten Infektion. Derartige Infektionen können dennoch eine Immunität gegen weitere
Infektionen mit dem gleichen Erreger hinterlassen.

28. Welche Organsysteme sind an der Immunabwehr beteiligt?

Die mechanischen und physiologischen Barrieren des Körpers sind die erste
Verteidigungslinie gegen Krankheitserreger. Sie sorgen dafür, dass die Pathogene erst gar
nicht in den Körper eindringen können oder ihn möglichst schnell wieder verlassen:

• Haut – äussere Schicht als Barriere, Talg, Schweiss und Normalflora als
Wachstumsbremsen für pathogene Mikroorganismen
• Schleimhaut – Bindefunktion des Schleims
• Augen – Abtransportfunktion der Tränen, antimikrobielles Enzym Lysozym bekämpft
Mikroorganismen
• Atemwege – Bindefunktion des Schleims, Abtransportfunktion der Flimmerhärchen
• Mundhöhle – antimikrobielles Enzym Lysozym im Speichel bekämpft
Mikroorganismen
• Magen – Magensäure (die Salzsäure enthält) und Eiweiss abbauende Enzyme
zerstören fast alle Bakterien und Mikroorganismen
• Darm – Infektabwehr durch anwesende Bakterien (Darmflora), Abtransportfunktion
durch ständige Entleerung und das so genannte darmassoziierte Immunsystem
(GALT = Gut Associated Lymphoid Tissue)
• Harntrakt – Abtransportfunktion durch ständige Harnausspülung sowie osmotische
Effekte der hohen Harnstoffkonzentration

Die Zellen des Immunsystems zirkulieren in den Blutgefässen und Lymphbahnen und
kommen in den Geweben des Körpers vor. Dringt ein Krankheitserreger in den Körper ein,
so können die Abwehrzellen ihn bekämpfen. Zellen, wie zum Beispiel Granulozyten,
natürliche Killerzellen (NK-Zellen) oder T-Lymphozyten, werden dann den Kampf
aufnehmen.

29. Was ist die unspezifische Immunantwort?


Unspezifische Immunantwort, zusammenfassende Bez. für eine Reihe von unspezifischen
und nicht adaptiven Abwehrmechanismen des Körpers gegen krankheitserregende
Mikroorganismen und Fremdstoffe. Zu den unspezifischen Abwehrmechanismen gehörende,
phagocytierende Lymphocyten sind die Neutrophilen (60 - 70 % aller Lymphocyten), die,
durch chemische Signale angelockt, in infiziertes Gewebe einwandern und eingedrungene
Erreger vernichten.

30. Beschreibe den Vorgang der spezifischen humoralen und zellulären


Immunantwort.
Für den Fall, dass der Versuch der unspezifischen Erkennung der Makrophagen nicht
erfolgreich war, besitzen diese noch eine weitere Möglichkeit, die Erkennung der
"Fremdzellen" und somit deren Zerstörung herbeizuführen. Diese zweite Antwortmöglichkeit
heisst spezifische Immunantwort. Diese spezifische Immunantwort basiert auf der
unspezifischen Immunantwort und benötigt diese für die Präsentation der Antigene. Die
Makrophagen präsentieren die in der unspezifischen Immunerkennung nicht "erkannten"
Zellen, indem sie sie in einer Form an bestimmten Stellen in ihre Zelloberfläche einbauen,
die für die T-Helferzellen (CD4-Zellen) der spezifischen Immunantwort verständlich ist. Die T-
Zell-Antigen-Rezeptoren (TCR) der T-Helferzellen können die so präsentierten Antigene
erkennen und daraufhin die spezifische Immunantwort einleiten. Allerdings benötigen die T-
Zellen, um den Befehl zur Auslösung der spezifischen Immunantwort zu geben, noch ein
zweites Signal durch die Fresszelle. Bei diesem Signal handelt es sich wiederum um den
major histocompatibility complex, diesmal jedoch in der Form des MHC-2. Nur wenn beide
Signale vorhanden sind, kommt es zum Aufbau einer Immunantwort. Die Präsentation der
Antigene durch die Fresszellen ist also deshalb erforderlich, da nur die Fresszellen die
Möglichkeit haben, das MHC-2-Signal mit dem Antigen zu "verknüpfen".

31. Unterscheide die passive und aktive Immunisierung.


Es gibt zwei Arten der Immunisierung: Die natürliche Immunisierung und die künstliche
Immunisierung, die wir alle zumindest aus der Kindheit kennen. Die künstliche
Immunisierung wird weiter in die aktive und passive Immunisierung unterteilt.

Durch die "aktive Immunisierung" kann man sich sehr lange (oft über mehrere Jahre) vor
einer Infektionskrankheit schützen. Bei ihrer Durchführung wird man zunächst mit
abgeschwächten Erregern einer Krankheit "geimpft". Diese sind so schwach, dass der
Mensch keine Krankheitssymptome wahr nimmt. Der menschliche Körper beginnt nach der
Impfung damit, eigene Antikörper gegen den Erreger zu bilden, wird also selbst aktiv
(deshalb "aktive Immunisierung"). Neben den Antikörpern werden außerdem die
sogenannten Gedächtniszellen gebildet. Nachdem die zuvor gespritzen Erreger gänzlich von
den neuen körpereigenen Abwehrkörpern abgetötet sind, bleiben sie dem Menschen
erhalten und schützen ihn vor einer Infektion mit der Krankheit.

Die "passive Immunisierung" hat im Gegensatz zur "aktiven Immunisierung" die Aufgabe,
eine bereits erfolgte Infektion möglichst schnell zu heilen, oder aber sofort gegen eine
Infektions zu schützen. Dabei werden dem Patienten Antikörper in die Blutbahn gespritzt.
Ihre Wirkungsdauer ist daher auch wesentlich kürzer als die bei der "aktiven Immunisierung".
Bei dem Ablauf der passiven Immunisierung werden Tieren (z.B. Pferden) Erreger der zu
heilenden Krankheit gespritzt und kurze Zeit später aus deren Serum die Antikörper, die in
der Zwischenzeit vom Tier gebildet worden sind, gewonnen. Hat sich nun ein Mensch mit der
Krankheit infiziert und es ist zu einer Erkrankung gekommen, wird er mit den Antikörpern
geimpft. Nun steigt die Anzahl der Antikörper im Blut des menschlichen Körpers schnell an.
Der Körper des Menschen verhält sich dabei passiv (daher "passive Immunisierung"). Schon
nach kurzer Zeit tritt die Heilung ein. Jedoch ist man anschließend nicht immun gegen eine
Zweitinfektion, da keine Gedächtniszellen bebildet wurden.
32. Unterscheide passiven und aktiven Transport auf zellulärer Ebene.
Passiver Transport (erleichterte Diffusion): erfolgt über Tunnelproteine oder spezifische
Proteincarrier (Translokatoren). Die Carrier führen bei Substratbindung eine reversible
Änderung ihrer dreidimensionalen Gestalt (Konformationsänderung) durch. Weiterhin
charakteristisch für diese Transportform ist:
• Transfer nur in Richtung des Konzentrationsgefälles ohne Energieaufwand
• spezifischer Transfer; nur bestimmte, ausgewählte Stoffe können permeieren
• schneller als freie Diffusion
• Transfer auch großer, polarer Stoffe
• Sättigungskurve bei der graphischen Darstellung der Transportgeschwindigkeit gegen
die Konzentration der Lösung; begrenzte Transportkapazität der Carrier als Ursache

Aktiver Transport: Energie wird benötigt. Nach der Art der Bereitstellung der Energie
unterscheidet man den primär aktiven und den sekundär aktiven Transport. Beim primären
werden unter ATP-Verbrauch Stoffe direkt transportiert. Dadurch wird ein Stoff- oder
Ionengradient erzeugt. Bei der Rückdiffusion dieser Stoffe werden andere Moleküle gegen
deren Konzentrationsgefälle mittransportiert (sekundär aktiver Transport). Weiterhin
charakteristisch:
• Transfer gegen das Konzentrationsgefälle unter Energieverbrauch
• spezifischer Transfer durch Carrierproteine, diese führen dabei eine
Konformationsänderung durch
• Transport polarer Stoffe
Bereich Umwelt
33. Beschreibe den Aufbau der Atmosphäre.
Sie besteht aus verschieden Schichten
- Exosphäre
- Thermosphäre
- Mesosphäre
- Stratosphäre
- Troposphäre

34. Nenne die Funktionen der Atmosphäre.


- Lieferung lebenswichtiger Gase und für die Lebewesen
- Schutz der Erdoberfläche und der Lebewesen vor schädlichen kurzwelligen
Sonnenstrahlen
- Schutz vor Meteoriten
- Temperaturausgleich im Wettergeschehen

35. Erkläre woher der heute grosse Anteil an Sauerstoff in der Atmosphäre
herkommt.
Es ist das Ergebnis bakterieller und pflanzlicher Stoffwechselaktivitäten, welche sich
vor über 2.5 Milliarden Jahren entwickelte

36. Erkläre die Funktionsweise der Photosynthese.


Pflanzen wandeln Kohlendioxid und Wasser in Glucose und Sauerstoff um.
6 H2O + 6 CO2 -> C6H12O6 + 6 O2

37. Erkläre wie der natürliche Treibhauseffekt funktioniert.


Kurzwellige Sonnenstrahlen durchdringen die Atmosphäre und gelangen auf die
Erdoberfläche. Durch das Abprallen wandeln sich die kurzwelligen Lichtstrahlen in
langwellige Wärmestrahlen um, welche sich wieder in Richtung All bewegen. Ein Teil
der Wärmestrahlung wird durch Treibhausgase wieder reflektiert. Ohne
Treibhauseffekt wäre es auf der Erde viel kälter.

38. Nenne die Treibhausgase, die durch menschliche Aktivität in die Atmosphäre
gelangen.
Kohlendioxid, Lachgas, Methan, Ozon, FCKW

39. Nenne die Emissionsquellen der anthropogenen Treibhausgase.


Kohlenstoff: Verbrennung
Lachgas: Stoffwechselprodukt von Bodenbakterien
Methan: Stoffwechselprodukt von anaeroben Bakterien, Wiederkäuern, Faulung- und
Gärungsprozess, entweicht bei Erdöl- und Erdgasbohrungen.

40. Erläutere Folgen der globalen Klimaerwärmung.


- Vergrösserung des Wüstengebietes
- Schmelzen der Polarkappen
- Anstieg des Meeresspiegel
- Häufiger Naturkatastrophen
- Tundar wird wirtschaftlich nutzbar
- Besser Schifffahrtswege

41. Was kann man gegen die globale Klimaerwärmung unternehmen.


- Private Energiesparmassnahmen
- Recycling
- öffentliche Verkehrsmittel benutzen
- Hybrid oder Elektroauto zulegen
- Solarzellen für das Haus

42. Nenne die Auswirkungen und deren Folgen, die aufgrund der globalen
Erwärmung auf den Alpenraum zu erwarten sind.
- Anstieg der Schneefallgrenze -> weniger Schnee für Skigebiete
- Veränderung des Klimas -> tropische Krankheitsüberträger verbreiten sich
- höher Temperaturen während des Winters -> Insektenplage im Sommer
- schmelzen der Gletscher -> Verlust von Wasserreservoir
- auftauen des Permafrostes -> Felsstürze, Rifenbildung

43. Erkläre das Funktionsprinzip des Golfstroms und anderer Meeresströmungen.


Warum könnte der Golfstrom durch die globale Klimaerwärmung unterbrochen
werden?
Die Strömungen Funktionier durch den Unterschied zwischen warmen und kaltem
Wasser. Kalt Strömungen wärmen sich im äquatorial Bereich der Erde auf und
fliessen wieder zurück zu Nordpol. Da kühlen sie sich auf und der Kreislauf beginnt
von vorne. Wenn der Nordpol geschmolzen ist kann sie die Strömung nicht mehr
abkühlen.

44. Beschreibe den natürlichen Aufbau der Ozonschicht in der Stratosphäre und
den Abbau durch FCKW.
Sauerstoff wird durch UV-Strahlung gespalten, bei der Anlagerung eines dritten
Sauerstoffatoms bildet sich Ozon.
Vom FCKW-Molekül wird ein Chloratom durch UV-Strahlen abgespalten. Diese
Zerstört ein Ozonmolekül indem es sich mit dem Sauerstoffatom verbindet. Ein
weiteres Sauerstoffatom kann die Verbindung leicht Zerstören, wodurch das
Chloratom wieder frei ist und ein weiteres Ozonmolekül zerstören kann.

45. Erkläre, was man unter Desertifikation versteht und wie sie abläuft.
Desertifikation beschreibt die Bildung von Wüsten. Bei übermässigen Nutzung der
Erde und geringem Niederschlag entsteht Wüsten.

46. Welche Ursachen gibt es für die Desertifikation.


- Überweidung
- verstärkter Winderosion
- Senkung der Grundwasserspiegel

47. Beschreibe das Problem der Desertifikation in der Sahelzone.


Das Wüstengebiet der Sahara würde sich ausbreiten

48. Schildere das Problem des Ogallala Aquifer.


Ogallala Aquifer ist ein Steinschicht welche kein Wasser durchlässt auf ihr Sammelte
sich über Millionen Jahre das Grundwasser an. Momentan wird dem Ogallala Aquifer
mehr Wasser entzogen als rückgeführt.

49. Erläutere das Problem am Aralsee. Nenne Ursachen und


landschaftsökologische sowie gesundheitliche und ökonomische Folgen für
die Bevölkerung.
Der Aralsee verkleinert sich aufgrund der Zuflussumleitung. Der Fluss wird für die
Bewässerung von Reisfelder benötigt und so fliesst nur noch ein Bruchteil des
Wasser in den Aralsee.
- Da wo der Aralsee war bildet sich nun eine Wüste.
- Die Böden der Reisfelder sind zunehmen versalzen
- Das Abwasser der Reisfelder erzeugen neue, hochgradig verschmutzte Seen.
- Die Bevölkerung leidet unter einer starken Trockenheit
- Besonders für Kinder ist dies gefährlich, da ihr Immunsystem nicht voll entwickelt ist
- Die Redereien und Fischereien gehen ein