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Das E-SDS und das Expotitionsszenario http://www.msds-europe.com ToxInfo Consultancy and Service Limited Partnership

Das E-SDS und das Expotitionsszenario

http://www.msds-europe.com

ToxInfo Consultancy and Service Limited Partnership

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1. Was ist ein Expositionsszenario?

Die Fertigung eines Expositionszenarios ist dann nötig:

wenn ein Stoff als gefährlich gilt gefährlich gilt

als PBT-vPvB-Stoff eingestuft wurdes ist dann nötig : wenn ein Stoff als gefährlich gilt jährlich mindensten 10 Tonnen produziert

jährlich mindensten 10 Tonnen produziert oder importiert wird wird

Das Expositionszenario beschreibt, wie man den angegebenen gefährlichen Stoff sicher behandelt, so dass sowohl die menschliche Gesundheit, als auch die Umwelt nicht gefährdet wird. Es beinhaltet auch die Betriebsbedingungen und Risikomanagement- Maßnahmen, die für die sichere Anwendung des Stoffes notwendig sind.

Es muss als Anhang zum MSDS des jeweiligen Stoffes beigelegt sein. Die Verwendungen, die als nicht sicher gelten müssen auch im Expositionsszenario als „Verwendungen, von denen abgeraten wird” aufgelistet sein.

Eine identifizierte Verwendung kann in mehreren Expositionsszenarian vorkommen, und ein Expositionsszenario kann mehrere identifizierte Verwendungen beinhalten. Die Verwendungen, die im Scenario beinhaltet sind, können mit einem sogenannten Verwendungsdeskriptor der ECHA standardisiert werden. In vielen Fällen ist aber der Verwendungsdeskriptor nicht genügend um die genaue Anwendung zu beschreiben. So kann es für den nachgeschalteten Anwender schwierig sein sicher zu stellen, ob seine Verwendung im Expostitinszenario gedeckt is.

Es ist notwendig zu beachten, das REACH den Begriff „Verwendung” nur in allgemeine Sinne betrachtet. Das Ziel des Verwendungsdeskriptors ist die Kommunikation entlang der Lieferkatte (Supply chain) zu helfen. Es kann aber Vorkommen, dass die Lieferanten die Verwendungen anders beschrieben.

Wenn man überprüft hat, ob die jeweilige Verwendung im Expositionsszenario abgedeckt ist, ist es auch wichtig nachzuschauen, wie die Anwendung beschrieben ist, einschließlich den Betriebsbedingungen und Risikomanagement-Maßnahmen, und ob sie unseren Kentnissen bezüglich der Umgang mit dem Material entspricht. Die Hersteller/Importeure, die die Verwendungen beschreiben, müssen auch die relevanten Weiterverwendungen für den Produkt auflisten.

Der erster Abschnitt eines Expositionszenarios besteht meistens aus einem kurzem Titel und die Zusammenfassung der Tätigkeiten, was die identifizierte Verwendungen und die dazu gehörigen Verwendungscode im Expositionsszenario beschreibt. Es is empfohlen dieser Abschnitt genau zu untersuchen, um sicherzustellen, ob unsere Anwendung im Expositionszenario gedeckt ist.

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Die Verwendungen sind meistens auf Beitragsszenarien aufgeteilt, z. B.

Massenübertragung, Probenahme, Füllung von Behältern und Geräten, die

Betriebsbedingungen und die damit verbundene Risikomanagement-Maßnahmen, um die

sichere Verwendung zu gewährleisten.

2. Was ist ein E-SDS und was für informationen trägt es in sich?

Das E-SDS (extended Safety Data Sheet) ist ein erweitertes Sicherheitsdatenblatt, was

für den jeweiligen Stoff mindestens ein Expositionsszenario als Anhang in sich trägt.

Die inhaltlichen und formalen Elemente des E-SDS sind im Verordnung 453/2010/EU

beschrieben, und müssen auch so realisiert werden, aber die Formalitäten des

Expositionsscenarios sind nicht reguliert.

Das E-SDS muss alle Verwendungen beschreiben, welche der Liefrant (oder die Akteure der

Lieferkette, die an einem höheren Ebene stehen) bestimmt hat und für den

nachgeschalteten Anwendern relevant sind. Es muss genau belegte Betriebsbedingungen

und Risikomanagement-Maßnahmen beinhalten, welche als nötig gelten, um die Risiken,

die an den nächsten Ebenen der Lieferkette auftreten zu kontrollieren.

Es beinhaltet nur die Verwendungen, welche der Hersteller/Importeur schon kennt, oder er

wurde darauf aufmerksam gemacht, oder sich so entschieden hat, dass er seine eigene

Stoffsicherheitsbeurteilung beilegt.

Es ist empfohlen, das die Lieferanten nur dann das E-SDS den nachgeschalteten

Anwendern weitergibt, wenn beide Registrationsnummern und das relevante

Expositionsszenario beinhaltet. Nur den Registrationsnummern freizugeben ist nicht

empfehlenswert, da die nachgeschalteten Anwendern sofort die Expositionsszenarien

verlangen werden.

Wenn der Lieferant momentan das Expositionsszenario und die Registrationsnummer nicht

sichern kann, ist es empfehlenswert ein Satz im Punkt 15. ses MSDS hinterzulassen, dass

das Expositionsszenario im Entwicklungszustand ist. Es bietet eine vorübergehende Lösung,

bis das Expositionsszenario fertig ist. Die Aktualisierung des Sicherheitsdatenblattes ist

notwendig, wenn das Expositionsszenario fertig gestellt wurde.

3. Wie

wird

das

weitergegeben?

Expositionsszenario

entlang

der

Lieferkette

Das Expositionsszenario wird als Anhang des Sicherheitsdatenblattes für die Akteure der

Lieferkette weitergegeben. Die REACH Verordnung schreibt kein eindeutiges Format vor,

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ECHA beinhaltet ein Format, was jedezeit benutzbar ist. Die Benutzung des Formats ist

nicht Pflicht. Eine einheitliche Format würde aber die eindeutige und verständliche

Kommunikation entlang der Lieferkette vereinfachen.

4. Wo

finde

ich

das

Expositionsszenario

des

jeweiligen

Stoffes/Gemisches, was ich gekauft habe?

Der Lieferant ist verpflichtet zu den jeweiligen gelieferten gefährlichen Stoff/Gemisch

das relevante Expositionsszenario zur Verfügung zu stellen.

Es kann für den Verwender nützlich sein, wenn der Lieferant im Punkt 16. des MSDS die

Anhänge auflistet, oder eine Tabelle erschafft, die alle beigelegte Expositionsszenarien

beinhaltet (dies ist bei sehr vielen Expositionsszenarien sehr nützlich). Der Fall kann auch

vorkommen, dass der Lieferant die Informationen auf einem neuen Blatt nach Punkt 16.

auflistet.

Bei einigen Stoffen sind mehrere Verwendungen möglich (z.B. Lösungen), und es kann

auch sein, dass ein Verwender viele, zu dem Stoff/Mischung relevante Expositionsszenarien

besitzen wird.

5. Muss ein MSDS Registrationsnummer(n) beinhalten? Was passiert, wenn ein Registrationsnummer nicht vollständig ist?

In eineigen Fällen kann man die Registrationsnummern im MSDS editieren, die letzten vier

Ziffern gelten sogar als fakultativ, da diese Ziffern Firmenspezifisch sind.

Die nachgeschalteten Anwendern haben kein Recht die komplette Registrationsnummer(n)

zu verlangen, aber die zuständigen Behörden können diese jederzeit verlangen. In diesem

Fall muss der nachgeschaltete Anwender mit seinen Lieferanten in Kontakt treten und ihn

darauf bitten, die komplette Registrationsnummer direkt den Behörden ausgeben. Der Bitte

muss der Lieferant spätestens in 7 Tagen erfüllen (der Frist erweitert sich jeweils um 7

Tagen bei jedem Akteur, bis der Lieferant erreicht wurde).

Es ist empfehlenswert, dass der Lieferant seinen Anwendern über alle Aktivitäten, die

relevant sind benachrichtigt.

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6. In

welchen

Fällen

muss

man

kein

Sicherheitsdatenblatt beilegen?

Expositionsszenario

zum

Es kann menhrere Gründen geben, warum kein Expositionsszenario als Anhang den MSDS

beigelegt wurde:

Nicht alle Registranten sind befugt ein CSA (Chemical Safety Assesment) zu führen,Expositionsszenario als Anhang den MSDS beigelegt wurde: und ein CSR (Chemical Safety Report) zu erstellen Stoffe,

und ein CSR (Chemical Safety Report) zu erstellen

Stoffe, die in den Mengen von weniger als 10 Tonnen/Jahr hergestellt/importiertführen, und ein CSR (Chemical Safety Report) zu erstellen werden, oder gemäß REACH Artikel 17. oder

werden, oder gemäß REACH Artikel 17. oder 18. am Ort isoliert gelagert oder

isoliert transportiert werden

Nicht alle Registranten, die einen CSA und CSR erstellen müssen sind gleichzeitigam Ort isoliert gelagert oder isoliert transportiert werden befugt einen Expositionsszenario zu erstellen: o

befugt einen Expositionsszenario zu erstellen:

o

Registranten, auf denen Artikel 14. der REACH Verordnung nicht gelten

o

Andere Gründen, was der Registrant nicht erleutert hat

Das Stoff gehört zu der Kategorie, an die das Registrationspflicht der REACHo Andere Gründen, was der Registrant nicht erleutert hat Verordnung nicht gilt (z.B.: es ist ein

Verordnung nicht gilt (z.B.: es ist ein Polymer, die hergestellte/importierte Menge

ist unter 10 Tonnen/Jahr, usw.), oder das Stoff ist schon vorregistriert und der

Hersteller/Importeur die Registrationsnummer noch nicht angegeben hat

Auch wenn er nicht verpflichtet ist, kann der Lieferant seinen Verwendern mit

Sicherheitsdatenblättern fakultativ versorgen.

Im normalem Fall sind Expositionsszenarien dann zum MSDS als Anhang beigelegt, wenn

das Stoff der Hersteller/Importeur registriert hat. Wenn ein Stoff als Ausnahme gilt, oder

noch nicht registriert wurde, ist es für den Lieferanten empfehlenswert ein Kommentar im

MSDS über die Situation hinterzulassen (z.B. im Punkt 15.2., oder im Anhang, wenn er ein

leeres Blatt beilegt).

7. Was

muss

man

tun,

wenn

zu

einem

Expositionsszenarien gehören?

Der Empfänger des E-SDS ist verpflichtet:

E-SDS

mehrere

Zu überprüfen, ob seine Verwendung im E-SDS gedeckt ist -SDS gedeckt ist

Die Informationen im E-SDS seinen Kunden mitzuteilen. Jeder Akteur derZu überprüfen, ob seine Verwendung im E -SDS gedeckt ist Lieferkette ist verpflichtet die Informationen unverzüglich

Lieferkette ist verpflichtet die Informationen unverzüglich

Die Betriebsbedingungen und Risikomanagement-Maßnahmen zu erfüllen, um zu Maßnahmen zu erfüllen, um zu

sichern, dass die Kontollen gut funktionieren. Der nachgeschaltete Anwender muss

das Expositionsszenario, was seine Anwendung am besten beschreibt, finden. Es ist

nicht nötig die Betriebsbedingungen und Risikomanagement-Maßnahmen des

Verwenders zu adaptieren, geringe Entweichungen sin din diesem Fall erlaubt

Es ist empfehlenswert für den Empfänger des E-SDS Kontrollen zu veranstalten, um -SDS Kontrollen zu veranstalten, um

sicher zu stellen, ob seine Verwendungsbereich gedeckt ist. Es soll berücksichtigt

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werden, welche Verwendungen für die nachgeschalteten Anwendern an den nächsten Ebenen der Lieferkette relevant sind. Dazu helfen Folgende Punkte:

o

Ist der Stoff gemäß REACH registriert?

Die Registrationsnummer ist im Punkt 1. zu überprüfen. Wenn kein Registrationsnummer beinhaltet ist, kann es sein, dass auf dem Stoff die Registrationsvorschriften der REACH Verordnung nicht gelten, oder die Registration passiert zu einem späteren Zeitpunkt. In diesem Fall hat der nachgeschaltete Anwender keine andere Pflichten. Obwohl es keine Registrationnummer gibt, es ist empfehlenswert im Punkt 1.2. die beschriebenen Verwendungen zu überprüfen, ob die Verwendungen der nachgeschalteten Anwendern gedeckt sind, so können wir im Falle eines Fehlers unseren Lieferanten bescheid geben.

o

Ist der Stoff als gefählrich eingestuft?

Die Klassifizierung kann man unter Punkt 2. des Sicherheitsdatenblattes finden. Wenn ein Stoff als gefährlich für die menschliche Gesundheit oder für den Umwelt (oder beide) eingestuft wurde, gehört dazu mit höchster Wahrscheinlickeit ein Expositionsszenario dazu. Es gibt aber Fälle, wenn kein Expositionsszenario dazu gehört (z.B. der Stoff steht vor der Registrierung, oder wurde schon vorübergehend unter streng kontrollirten Bedingungen registriert). In diesem Fall soll der nachgeschalteter Anwender prüfen, warum das Expositionsszenario fehlt.

o

Haben sich die Hauptpunkte der MSDS verändert?

Veränderungen im Punkt 8, 9, 11, 12 im MSDS können vorkommen. Diese Punkte beinhalten relevante Informationen, welche bei der Umsetzung des Expositionsszenarios helfen. Es ist empfehlenswert zu überprüfen, ob es irgendwelche Daten gibt, was die Einstufung des Stoffes, oder den DNEL/PNEC wiederspricht. Wenn der Anwänder solche Daten besitzt, oder während der Verwendung des Stoffes diese Situation auftaucht, dann ist er verpflichtet die neue Informationen dem Hersteller/Importeur mitzuteilen.

o

Ist die Verwendung, die im MSDS bechrieben ist, relevant?

Es ist sinnvoll die Verwendungen in die Standard Verwendungen zu übersetzen. Man muss nach den ES Titeln, und zu denen gehörigen Anwendungen suchen, welche mit den eigenen Anwendungen relevant sind (pl. die Überprüfung der Index-Tabelle, oder den ES-Titeln). Die Bechreibung der Andwendung bedeutet nicht nur die Benutzung des standard Beschreibungystems. Es ist wichtig zu überprüfen, wie die

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Anwendungen beschrieben sind, insbesondere die dazu gehörigen

Verwendungsbedingungen, und ob diese mit den Wissen des Benutzers im

Einklang sind.

Obwohl nichts zu der Benutzung des Beschreibungssystems verpflichtet, ist es

ein bewährtes System in der Industrie, deswegen ist die Benutzung

empfehlenswert.

Einige Importure beschreiben die Verwendungen nur kurz, mit den im

Expositionsszenario angegebenen Titeln, und eine genaurere Beschreibung

wird im Expositionsszenario erleutert. In diesem Fal muss man das

Expositionsszenario überprüfen, um die geeignete Verwendung zu

identifizieren.

o

Sind

Maßnahmen korrekt?

die

Betriebsbedingungen

und

die

Risikomanagement-

Die relevanten Punkte des Expositionsszenarios sind zu überprüfen (auch im

Bereich Gefahren auf den Mensch und Umwelt) und sicherzustellen, ob sie den

beschriebenen Anwendungen und Kontrollen in allen EU-Einrichtungen, wo

dieses Stoff verwendet wird, im Einklang sind.

Überprüfung der Bertiebsbedingungen und Risikomanagement-Maßnahmen im

Sinne der Umwelt:

Sie müssen die verwendeten Mengen beinhalten (Tonne). Es kann als typisch

verwendete Menge oder als maximal verwendete Menge aufgelistet sein (beide

als kg/Tag), um die sichere Anwendung zu gewährleisten.

Man muss überprüfen, ob die verwendete Menge geringer ist, als im

Expositionsszenario beschrieben, und ob die Bertriebsbedingungen und die

Risikomanagement-Maßnahmen gültig sind. Die Betriebsbedingungen können

Angaben über die Verdünnungsfaktoren des Abwassers beinhalten, was dann

gültig ist, wenn zu eine bestimmte Kläranlage verbunden das Abwasser in den

Abwasserkanal reingelassen wird, was mit der Anlage verbunden ist.

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Überprüfung der Bertiebsbedingungen und Risikomanagement-Maßnahmen im

Sinne der menschliche Gesundheit:

Diese Situation wid am besten im folgendem Matrix beschrieben:

 

Die Verwendung wurde mit der Hilfe des Beschreibungssystems erstellt, oder beinhaltet den kurzen Titel des Expositionsszenarios

Die Verwendung wurde NICHT mit der Hilfe des Beschreibungssystems erstellt, oder beinhaltet den kurzen Titel des Expositionsszenarios

Die Anwendungen sind in den Betriebsbediungungen und in den

Die Anwendung ist bedeckt.

 

Die Anwendung ist bedeckt, eine genaue Analyse und die Kontaktaufnahme mit den Lieferanten ist notwendig.

Risikomanagement-

 

Maßnahmen

beschrieben

 

Die Anwendung ist nicht bedeckt. Mögliche Maßnahmen:

Die Anwendung ist nicht bedeckt. Mögliche Maßnahmen:

- die

Durchsetzung

der

- Die Situation mit den

Betriebsbedingungen

Lieferanten

mitteilen

und

der

im

Sinne

einer

Rsikomanagement-

mögliche

Auswertung

Maßnahmen

 

(12

(nachgeschalteter

 

Monate)

 

Anwender:

1

 

Jahr;

Die Anwendungen sind NICHT in den Betriebsbediungungen und in den

- Scaling (12 Monate)

 

Importeur/Hersteller: 1 Monat)

- die Risikomanagement-

- die Risikomanagement-

Maßnahmen

 

des

Maßnahmen

 

des

Risikomanagement-

nachgeschalteten

nachgeschalteten

Maßnahmen

Anwenders durchsetzen

Anwenders durchsetzen

beschrieben

(12

Monate,

und

die

(12

Monate,

und

die

Benachrichtigung

der

Benachrichtigung

der

ECHA

weitere

6

ECHA

weitere

6

Monate)

 

Monate)

 

- Kontakt

mit

 

den

- einen

anderen

Lieferanten aufnehmen

Hersteller suchen

 

um

die

mögliche

 

Veränderungen

 

zu

beschprechen

(12

Monate)

 

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