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ThumeStand: 2. September 2003

Entwurf einer

Verordnung über die Anwendung der Guten Klinischen Praxis bei der Durchführung von klinischen Prüfungen mit Humanarzneimitteln

Auf Grund der §§ 12 und 42 des Arzneimittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung

vom 11. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3586), zuletzt geändert durch Gesetz vom das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung:

, verordnet

1. Abschnitt Allgemeine Vorschriften

§ 1

Zweck der Verordnung

Zweck dieser Verordnung ist es, Regelungen über die ordnungsgemäße Durchführung klini- scher Prüfungen von Humanarzneimitteln unter Anwendung der Guten Klinischen Praxis zu treffen. Ziele der Regelungen sind der Schutz der Rechte, der Sicherheit und des Wohlerge- hens der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen sowie die Beachtung der allgemein anerkannten Regeln von Wissenschaft und Technik bei der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation klinischer Prüfungen.

§ 2

Anwendungsbereich

Die Verordnung regelt die Verfahren und Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Vorbereitung, Genehmigung, Durchführung, Überwachung und Dokumentation von klinischen Prüfungen einschließlich der Bioverfügbarkeits- und Bioäquivalenzstudien. Sie regelt nicht die Durchfüh- rung nicht-interventioneller Prüfungen.

- 2 -

§ 3 Begriffsbestimmungen

(1)

einer Prüfstelle durchgeführte klinische Prüfung, wobei sich die weiteren Prüfstellen auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in Drittstaaten befinden können.

Multizentrische klinische Prüfung ist eine nach einem einheitlichen Prüfplan in mehr als

(2)

der Behandlung von erkrankten Personen mit einem Arzneimittel gemäß den in dessen Zulassung genannten Bedingungen anhand epidemiologischer Methoden analysiert werden. Dabei folgt die Behandlung einschließlich der Diagnose und Überwachung nicht einem vorab festgelegten Prüfplan, sondern ausschließlich der üblichen Praxis.

Nicht-interventionelle Prüfung ist eine Untersuchung, in deren Rahmen Erkenntnisse aus

(3)

klinischen Prüfung getestet oder als Vergleichspräparat verwendet wird; ferner ein zugelas- senes Arzneimittel, das im Rahmen einer klinischen Prüfung in einer anderen als der zugelas- senen Form oder für ein nicht zugelassenes Anwendungsgebiet oder zum Erhalt zusätzlicher Informationen über die zugelassene Form eingesetzt wird.

Prüfpräparat ist eine pharmazeutische Form eines Wirkstoffs oder Placebos, die in einer

(4)

Daten über die in der klinischen Prüfung verwendeten Prüfpräparate.

Prüferinformation ist die Zusammenstellung der relevanten klinischen und nichtklinischen

(5)

gungen und Organisation einer Prüfung; der Begriff gilt auch für nachfolgende, geänderte Fas- sungen des ursprünglichen Prüfplans. Der Prüfplan enthält ferner Angaben über die Bewertung unerwünschter Ereignisse und die bei deren Auftreten bestehenden Informationspflichten. Im Prüfplan ist ferner für jede Person, die an einer Prüfung teilnimmt, die Zuordnung einer Codenummer vorzusehen.

Prüfplan ist die Beschreibung der Zielsetzung, Planung, Methodik, statistischen Überle-

(6)

Prüfpräparats oder als Mitglied einer Kontrollgruppe an einer klinischen Prüfung teilnimmt.

Prüfungsteilnehmer oder Prüfungsteilnehmerin ist eine Person, die als Empfänger eines

(7)

lagen, Einrichtungen, Aufzeichnungen, Qualitätssicherungssystemen und sonstigen nach An- sicht der Behörde relevanten Ressourcen, die sich in der Prüfstelle, den Einrichtungen des

Inspektion ist die von der zuständigen Behörde durchgeführte Überprüfung von Unter-

- 3 -

Sponsors oder des Auftragsforschungsinstituts oder in sonstigen Einrichtungen, die nach Auf- fassung der zuständigen Behörde mit der Durchführung der klinischen Prüfung im Zusammen- hang stehen.

(8)

mer oder einer Prüfungsteilnehmerin widerfährt, dem oder der ein Prüfpräparat verabreicht wurde, jedoch nicht notwendigerweise in ursächlichem Zusammenhang mit der Teilnahme an der klinischen Prüfung steht. Ein solches Ereignis wird als schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis bezeichnet, wenn es tödlich oder lebensbedrohend ist, eine stationäre Behandlung oder deren Verlängerung erforderlich macht oder zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung, kongenitalen Anomalien, Invalidität oder Geburtsfehlern führt.

Unerwünschtes Ereignis ist jedes schädliche Vorkommnis, das einem Prüfungsteilneh-

2. Abschnitt Anforderungen an Prüfpräparate

§ 4 Herstellung und Einfuhr

(1)

Arzneimittelgesetzes Anwendung.

Auf die Herstellung und Einfuhr von Prüfpräparaten finden §§ 13 bis 20 und 72 des

(2)

mindestens zweijährige praktische Tätigkeit in der Arzneimittelprüfung vorliegt, trägt die Verantwortung dafür, dass

1. jede im Geltungsbereich des Arzneimittelgesetzes hergestellte Charge des Prüfpräpa-

rats entsprechend den Anforderungen der Betriebsverordnung für pharmazeutische Unter- nehmer vom 8.März 1985 (BGBl I 546), zuletzt geändert durch Gesetz vom 1. Juli 1998 (BGBl I

S. 1752), den Unterlagen über die Produktspezifikation und den gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 4 an die zuständige Bundesoberbehörde übermittelten Unterlagen hergestellt und kontrolliert wurde.

2. jede in einem Drittland hergestellte Charge des Prüfpräparats gemäß den Unterlagen

über die Produktspezifikation nach Standards einer guten Herstellungspraxis hergestellt und kontrolliert wurde, die denen der Pharmabetriebsverordnung mindestens gleichwertig sind, und dass jede Charge nach den gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 4 an die zuständige Bundesoberbehörde übermittelten Unterlagen kontrolliert wurde;

Eine Person mit Sachkenntnis nach § 15 des Arzneimittelgesetzes, bei der eine

- 4 -

3. jede Charge eines in einem Drittland hergestellten Vergleichspräparats, für das eine

Genehmigung für das Inverkehrbringen vorliegt, jedoch keine Unterlagen zur Bestätigung der Herstellung nach den in Absatz 2 genannten Standards erhältlich sind, allen erforderlichen Analysen, Prüfungen und Überprüfungen unterzogen wurde, um die Qualität des Präparats gemäß den nach § 6 Abs. 3 Nr. 4 an die zuständige Bundesoberbehörde übermittelten Unterlagen zu bestätigen.

(3)

mung jeder Produktionscharge eines Prüfpräparats mit den Anforderungen von Absatz 1 und 2. Das Register ist während eines Zeitraums von mindestens fünf Jahren aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Anforderung verfügbar zu machen.

Die sachkundige Person bescheinigt in einem fortlaufenden Register die Übereinstim-

(4)

sachkundigen Person unterzeichneten Chargenfreigabe ohne weitere Kontrollen in einen an- deren Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Mitgliedstaat der Euro- päischen Union in den Geltungsbereich des Arzneimittelgesetzes verbracht werden.

Prüfpräparate, die die Anforderungen von Absatz 3 erfüllen, können mit einer von der

(5)

2 der Richtlinie 2001/20/EG erlassenen Anleitungen, insbesondere Anhang 13 des Leitfadens für die gute Herstellungspraxis, Anwendung.

Zur Herstellung und Einfuhr finden im übrigen die nach dem Verfahren von Artikel 21 Abs.

§ 5

Kennzeichnung

Die Prüfpräparate tragen auf ihrer äußeren Verpackung oder, sofern keine äußere Verpackung vorhanden ist, auf ihrer Primärverpackung die gemäß dem nach Artikel 47 der Richtlinie 2001/83/EG erstellten Leitfaden über die gute Herstellungspraxis für Prüfpräparate er- forderlichen Angaben in deutscher Sprache.

3. Abschnitt Einleitung der klinischen Prüfung

§ 6

Antragstellung

- 5 -

(1)

oberbehörde und der für die Prüfstelle zuständigen Ethik-Kommission in elektronischer und schriftlicher Form einen Antrag auf Genehmigung der klinischen Prüfung ein. Bei multizentri- schen Studien erhält jede für eine Prüfstelle zuständige Ethik-Kommission eine Ausfertigung des Antrags; die für den Sitz des Leiters der klinischen Prüfung zuständige Ethik-Kommission ist federführend für die Bearbeitung.

Der Sponsor reicht bei der nach § 77 des Arzneimittelgesetzes zuständigen Bundes-

(2)

Der Antrag an die Ethik-Kommission enthält die folgenden Unterlagen:

1.

Ein vom Sponsor oder seinem Beauftragten unterzeichnetes Begleitschreiben;

2.

eine Erläuterung der Bedeutung der klinischen Prüfung;

3.

eine Bewertung und Abwägung der vorhersehbaren Risiken und Nachteile gegenüber dem erwarteten Nutzen für die Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen und zukünftige erkrankte Personen;

4.

den Prüfplan;

5.

eine Erläuterung der Auswahl der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen, insbesondere im Hinblick auf eine der Prüfung angepasste Berücksichtigung von Alter und Geschlecht;

6.

soweit zutreffend, eine Rechtfertigung für die Einbeziehung nicht geschäftsfähiger Per- sonen in die klinische Prüfung;

7.

Namen und Anschriften der prüfenden Personen;

8.

Angaben zur Eignung der prüfenden Person und deren Mitarbeiter;

9.

Angaben zu anderem in der Prüfung eingesetztem Personal;

10.

die Prüferinformation;

11.

Angaben zur Eignung der Prüfstelle;

12.

eine vollständige Übersicht der Informationen und Unterlagen, die die Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen erhalten, mit einer Darstellung des Verfahrens der Einwilligung nach Aufklärung;

13.

die vorgesehenen Regelungen zur Versicherung oder zum Schadenersatz zur Deckung der Haftung der prüfenden Person und des Sponsors;

14.

die vorgesehenen Regelungen zur Wiedergutmachung oder Entschädigung bei Schäden oder Todesfällen, die auf die klinische Prüfung zurückzuführen sind;

15.

die hinsichtlich der Vergütung der prüfenden Person und Entschädigung der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen getroffenen Vereinbarungen;

- 6 -

17.

eine Erklärung, dass die einschlägigen wissenschaftlichen Leitlinien der Europäischen Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln eingehalten werden;

18.

eine Durchschrift der zwischen dem Sponsor und der Prüfstelle getroffenen Vereinba- rungen;

19.

bei multizentrischen Studien eine Liste der Bezeichnungen und Anschriften der anderen Ethik-Kommissionen, die eine Ausfertigung des Antrags erhalten haben;

20.

soweit zutreffend, sonstige Unterlagen, die gemäß den ausführlichen Anleitungen der Europäischen Kommission für die Antragstellung und die Unterlagen mit dem Antrag auf Stellungnahme der Ethik-Kommission vorzulegen sind.

(3)

Der Antrag an die zuständige Bundesoberbehörde enthält die folgenden Unterlagen:

1.

Ein vom Sponsor oder seinem Beauftragten unterzeichnetes Begleitschreiben;

2.

den Prüfplan;

3.

die Prüferinformation;

4.

Angaben zum Prüfpräparat

a) Herstellungserlaubnis des pharmazeutischen Unternehmers;

b) Einfuhrerlaubnis, soweit zutreffend;

c) Unterlagen über Qualität und Herstellung,

d) Unterlagen über toxikologische und pharmakologische Prüfungen;

e) klinische Angaben;

f) ein Muster der Kennzeichnung;

g) Ergebnisse von gleichzeitig oder zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführten

klinischen Prüfungen,

5.

bei multizentrischen Studien Bezeichnung und Anschrift der federführenden Ethik- Kommission und, soweit zutreffend, Bezeichnung und Anschrift der zuständigen Behör- den anderer Staaten, in denen die klinische Prüfung durchgeführt wird;

6.

soweit zutreffend, sonstige gemäß den ausführlichen Anleitungen der Europäischen Kommission für die Vorlage und den Inhalt des Antrags auf Genehmigung einer klini- schen Prüfung eines Arzneimittels für den menschlichen Gebrauch bei der zuständigen Behörde zu übermittelnde Unterlagen.

§ 7 Stellungnahme der Ethik-Kommission

- 7 -

(1)

dem Antragsteller eine Entscheidung über den Antrag in Form einer Stellungnahme innerhalb der in § 42 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 1 des Arzneimittelgesetzes genannten Frist nach Eingang des ordnungsgemäßen Antrags. In der Stellungnahme erklärt die Ethik-Kommission dem Antragsteller, dass sie der Durchführung der Studie gemäß den eingereichten Unterlagen zustimmt oder, unter Angabe von Gründen, nicht zustimmt. Die Ethik-Kommission übermittelt gleichzeitig der zuständigen Bundesoberbehörde eine Zweitschrift ihrer Stellungnahme. Während des Laufs der Stellungnahmefrist kann die Ethik-Kommission einmalig zusätzliche Angaben vom Antragsteller anfordern. Die Frist wird bis zum Eingang der zusätzlichen Angaben unterbrochen. Die Unterbrechung beginnt mit Ablauf des Tages, an dem die Anforderung von der Ethik-Kommission abgesandt wurde.

Die Ethik-Kommission prüft den nach § 6 Abs. 1 eingereichten Antrag. Sie übermittelt

(2)

chende Begründung für das Fehlen bestimmter Unterlagen enthält, fordert sie den Antragsteller einmalig innerhalb einer Frist von höchstens 10 Tagen nach Eingang des Antrags zur Vervollständigung der Unterlagen oder zur Abgabe einer Begründung auf. Der Sponsor reicht der Ethik-Kommission innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Eingang der Aufforderung die fehlenden Unterlagen oder die ergänzende Begründung ein. Die in § 42 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz

1 des Arzneimittelgesetzes genannte Frist für die Übermittlung der Stellungnahme der Ethik-

Kommission beginnt in diesem Fall am Tage des Eingangs der vervollständigenden Unterlagen oder der Begründung bei der Ethik-Kommission. Übermittelt der Sponsor der Ethik-Kommission innerhalb von 14 Tagen keine Unterlagen oder Begründung, gilt der Antrag als zurückgenommen.

Stellt die Ethik-Kommission fest, dass der Antrag unvollständig ist und keine ausrei-

(3)

wird, verkürzt sich die Frist nach § 42 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 1 des Arzneimittelgesetzes auf 30 Tage. Bei einer klinischen Prüfung der Phase I, die gemäß dem Prüfplan mehrere aufeinander aufbauende und jeweils gesondert zu beantragende Teilschritte umfasst, gilt die Frist nach Satz

1 für den ersten Teilschritt; für alle darauf folgenden Teilschritte gilt eine Frist von 14 Tagen.

Betrifft der Antrag eine Prüfung, die nur in einer einzigen Prüfeinrichtung durchgeführt

(4)

oder Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen kann die Ethik-Kommission die Frist nach § 42 Abs. 1 Satz 5 Halbsatz 1 des Arzneimittelgesetzes auf bis zu 90 Tage verlängern; eine weitere Verlängerung auf insgesamt höchstens 180 Tage ist zulässig, wenn die Ethik- Kommission zur Vorbereitung ihrer Stellungnahme eine andere sachkundige Stelle oder mehrere solcher Stellen konsultieren muss.

Bei Prüfungen von Gentransfer-Arzneimitteln, Arzneimitteln der somatischen Zelltherapie

- 8 -

(5)

Stellungnahme nach Absatz 1 Satz 1 im Benehmen mit den anderen beteiligten Ethik-Kommis- sionen. Diese prüfen insbesondere diejenigen Angaben des Antrags, die in unmittelbarem Zu- sammenhang mit den örtlichen Gegebenheiten der Prüfstelle stehen, und übermitteln der fe- derführenden Ethik-Kommission ihre Vorschläge für die Formulierung der Stellungnahme in- nerhalb von höchstens 30 Tagen nach Eingang des vollständigen Antrags.

Bei multizentrischen Prüfungen formuliert die federführende Ethik-Kommission die

§ 8 Genehmigung durch die zuständige Bundesoberbehörde

(1)

dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und entscheidet über ihn innerhalb der in § 42 Abs. 2 Satz 6 des Arzneimittelgesetzes genannten Frist. Übermittelt die zuständige Bundesoberbehörde dem Antragsteller mit Gründen versehene Einwände, kann dieser einmalig innerhalb einer Frist von 90 Tagen nach Eingang einen unter Berücksichtigung der Einwände geänderten Antrag einreichen. Innerhalb von 15 Tagen nach Eingang des geänderten Antrages übermittelt die zuständige Bundesoberbehörde dem Antragsteller in Schriftform die Genehmigung des Antrags oder, unter Angabe von Gründen, dessen endgültige Ablehnung. Reicht der Sponsor innerhalb der von der Behörde gesetzten Frist keinen geänderten Antrag ein, gilt der Antrag als zurückgenommen.

Die zuständige Bundesoberbehörde prüft den nach § 6 Abs. 1 eingereichten Antrag nach

(2)

senschaftliche Begründung für das Fehlen bestimmter Unterlagen enthält, übermittelt sie dem Antragsteller innerhalb von höchstens 10 Tagen nach Eingang des Antrags einen entspre- chenden Mängelbescheid. Der Antragsteller reicht der Behörde innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Mängelbescheids die fehlenden Unterlagen oder die ausreichende wissenschaft- liche Begründung ein. Die in § 42 Abs. 2 Satz 6 des Arzneimittelgesetzes genannte Frist für die Entscheidung über den Antrag beginnt in diesem Fall am Tage des Eingangs der vervollstän- digenden Unterlagen oder der wissenschaftlichen Begründung in der Behörde. Übermittelt der Antragsteller der Behörde innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Mängelbescheids keine Unterlagen oder Begründung, gilt der Antrag als zurückgenommen. Der Sponsor reicht der Behörde innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Mängelbescheids die fehlenden Unterlagen oder die ausreichende wissenschaftliche Begründung ein.

Stellt die Behörde fest, dass der Antrag unvollständig ist und keine ausreichende wis-

- 9 -

(3)

der aufbauende Teilschritte umfasst, verkürzt sich die in § 42 Abs. 2 Satz 6 genannte Frist für die Prüfung des zweiten und jedes weiteren Teilschrittes auf jeweils höchstens 14 Tage.

Betrifft der Antrag eine Studie der Phase I, die gemäß dem Prüfplan mehrere aufeinan-

(4)

Arzneimitteln mit genetisch veränderten Organismen kann die in § 42 Abs. 2 Satz 6 des Arzneimittelgesetzes genannte Frist auf bis zu 90 Tage verlängert werden; eine weitere Verlängerung auf insgesamt höchstens 180 Tage ist zulässig, wenn die zuständige Bundesoberbehörde zur Vorbereitung ihrer Entscheidung andere sachkundige Stellen konsultieren muss.

Bei Gentransfer-Arzneimitteln, Arzneimitteln der somatischen Zelltherapie oder

(5)

Antrag nach § 6 Abs. 1 enthaltenen oder nach Absatz 1 Satz 2 geänderten Angaben in der Prüfstelle, der Herstellungseinrichtung des Prüfpräparats, den an der Prüfung beteiligten Laboratorien oder den Einrichtungen des Sponsors überprüfen. § 25 Abs. 5 Satz 4 des Arzneimittelgesetzes gilt entsprechend.

Zur Vorbereitung ihrer Entscheidung kann die zuständige Bundesoberbehörde die im

4. Abschnitt Änderung der Durchführung und Beendigung der klinischen Prüfung

§ 9 Änderungen am Prüfplan

(1)

vor, die geeignet sind,

Nimmt der Sponsor nach dem Beginn der klinischen Prüfung Änderungen am Prüfplan

1. sich auf die Sicherheit der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen auszuwirken,

2. die Auslegung der wissenschaftlichen Dokumente, auf die die Prüfung gestützt wird, oder die wissenschaftliche Aussagekraft der Studienergebnisse zu beeinflussen,

3. die Art der Leitung oder Durchführung der Studie wesentlich zu verändern, oder

4. die Qualität oder Unbedenklichkeit der Prüfpräparate zu beeinträchtigen,

unterrichtet er die zuständige Bundesoberbehörde und die Ethik-Kommission über den Inhalt und die Gründe der Änderung.

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(2)

dem Sponsor innerhalb von höchstens 20 Tagen nach Eingang der ordnungsgemäßen Ände- rungsmitteilung eine befürwortende oder ablehnende Stellungnahme. Bei Arzneimitteln, die unter Teil A des Anhangs der Verordnung (EWG) 2309/93 fallen, die somatische oder xenogene Zelltherapeutika oder Gentransfer-Arzneimittel sind, die genetisch veränderte Organismen enthalten oder deren Wirkstoff ein biologisches Produkt menschlichen oder tierischen Ursprungs ist oder biologische Bestandteile menschlichen oder tierischen Ursprungs enthält oder zu seiner Herstellung derartige Bestandteile erfordert, beträgt die in Satz 1 genannte Frist höchstens 35 Tage.

Die Ethik-Kommission prüft die nach Absatz 1 mitgeteilten Änderungen und übermittelt

(3)

Tagen nach Eingang der ordnungsgemäßen Änderungsmitteilung mit Gründen versehene Einwände gegen die Änderungen übermitteln; sie kann dabei den Sponsor auffordern, die von ihm vorgeschlagenen Änderungen nach ihren Maßgaben zu modifizieren. Bei Arzneimitteln, die unter Teil A des Anhangs der Verordnung (EWG) 2309/93 fallen, die somatische oder xenogene Zelltherapeutika oder Gentransfer-Arzneimittel sind, die genetisch veränderte Organismen enthalten oder deren Wirkstoff ein biologisches Produkt menschlichen oder tierischen Ursprungs ist oder biologische Bestandteile menschlichen oder tierischen Ursprungs enthält oder zu seiner Herstellung derartige Bestandteile erfordert, beträgt die in Satz 1 genannte Frist höchstens 35 Tage.

Die zuständige Bundesoberbehörde kann dem Sponsor innerhalb von höchstens 20

(4)

wenn die Ethik-Kommission eine befürwortende Stellungnahme abgegeben hat und die zu- ständige Bundesoberbehörde innerhalb der in Absatz 3 genannten Frist keine mit Gründen versehenen Einwände übermittelt hat oder der Sponsor der zuständigen Behörde auf ihre ent- sprechende Aufforderung mitgeteilt hat, dass er die Änderungen nach ihren Maßgaben modi- fiziert hat.

Der Sponsor kann die Prüfung nach dem geänderten Prüfplan erst dann fortführen,

(5)

zusätzliche Prüfeinrichtungen in die Prüfung einzubeziehen, unterrichtet er darüber die nach § 6 Abs. 1 federführende Ethik-Kommission und übermittelt der jeweils zuständigen Ethik-Kom- mission die zusätzlichen Unterlagen nach § 6 Abs. 2 Nr. 7 bis 9 und 11. Die Prüfung kann an einer zusätzlichen Prüfeinrichtung beginnen, wenn die zuständige Ethik-Kommission nicht in- nerhalb von 30 Tagen dem Sponsor und der federführenden Ethik-Kommission begründete Bedenken gegen die Einbeziehung dieser Prüfeinrichtung übermittelt.

Beabsichtigt der Sponsor nach dem Beginn einer multizentrischen klinischen Prüfung

- 11 -

§ 10

Zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen

(1)

Entwicklung eines Prüfpräparats die Sicherheit der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen beeinträchtigen können, trifft der Sponsor oder die prüfende Person alle gebotenen Maßnahmen zum Schutz der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen vor unmittelbarer Gefahr. Der Sponsor unterrichtet die zuständige Bundesoberbehörde, die Ethik-Kommission und, soweit zutreffend, die zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, über die neuen Umstände und die getroffenen Maßnahmen.

Soweit neue Umstände insbesondere hinsichtlich des Ablaufs der Prüfung oder der

(2)

der Genehmigung oder vom Sponsor, von der prüfenden Person oder von anderen Beteiligten durchzuführende Abhilfemaßnahmen an, so unterrichtet sie die Ethik-Kommission, die zuständige Landesbehörde, die Europäische Kommission, die Europäische Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln, und, soweit zutreffend, die Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, über die getroffene Entscheidung.

Ordnet die zuständige Bundesoberbehörde die Rücknahme, den Widerruf, das Ruhen

§ 11

Beendigung der klinischen Prüfung durch den Sponsor

(1)

und, soweit zutreffend, die zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, innerhalb von 90 Tagen über die Beendigung der klinischen Prüfung. Wurde die klinische Prüfung durch den Sponsor vorzeitig beendet, erfolgt die Unterrichtung innerhalb von 15 Tagen, wobei die Gründe für den Abbruch dargelegt werden.

Der Sponsor unterrichtet die zuständige Bundesoberbehörde, die Ethik-Kommission

- 12 -

(2)

nach Beendigung der klinischen Prüfung eine Zusammenfassung des Berichts über die klini- sche Prüfung.

Der Sponsor übermittelt der zuständigen Bundesoberbehörde innerhalb eines Jahres

(3)

schließlich der Prüfbögen von den Eigentümern der Daten

- nach dem Abschluss oder Abbruch der Prüfung mindestens 15 Jahre,

- nach Erteilung der letzten Zulassung in der Europäischen Union mindestens zwei Jahre, oder

- nach dem tatsächlichen Abbruch der klinischen Entwicklung des Prüfpraparats min- destens zwei Jahre aufbewahrt werden.

Der Sponsor stellt sicher, dass die wesentlichen Unterlagen der klinischen Prüfung ein-

5. Abschnitt Pharmakovigilanz und Überwachung

§ 12 Pflichten der prüfenden Person

(1)

Fristen über unerwünschte Ereignisse oder unerwartete klinisch-diagnostische Befunde, die für die Bewertung der Unbedenklichkeit der klinischen Prüfung von Bedeutung sind. Dabei sind die ausführlichen Anleitungen der Europäischen Kommission für die Erstellung, Prüfung und Vor- lage der Berichte über unerwünschte Ereignisse zu beachten.

Die prüfende Person informiert den Sponsor innerhalb der im Prüfplan angegebenen

(2)

schwerwiegenden unerwünschten Ereignisses und übermittelt ihm anschließend einen ausführlichen schriftlichen Bericht. Die Identifikation betroffener Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen in der Unterrichtung und dem schriftlichen Bericht beschränkt sich auf die Nennung der entsprechenden Codenummer laut Prüfplan. Satz 1 gilt nicht für solche Ereignisse, über die laut Prüfplan nicht unverzüglich berichtet werden muss.

Die prüfende Person unterrichtet den Sponsor unverzüglich über das Auftreten eines

Im Fall des Todes eines Prüfungsteilnehmers oder einer Prüfungsteilnehmerin informiert

der Prüfer unverzüglich auch die Ethik-Kommission, bei multizentrischen Studien alle beteiligten

(3)

- 13 -

Ethik-Kommissionen, sowie die zuständige Bundesoberbehörde und übermittelt diesen sowie dem Sponsor alle zusätzlich geforderten Auskünfte.

§ 13 Pflichten des Sponsors

(1)

Prüfern mitgeteilt werden. Diese Aufzeichnungen werden der zuständigen Bundesoberbehörde und, soweit zutreffend, den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, auf Antrag zugeleitet.

Der Sponsor dokumentiert ausführlich alle unerwünschten Ereignisse, die ihm von den

(2)

erwarteten schwerwiegenden Nebenwirkung unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 15 Tagen nach Bekanntwerden die Ethik-Kommission, die zuständige Bundesoberbehörde und, soweit zutreffend, die anderen an der Prüfung beteiligten Prüfer sowie die zuständigen Behör- den anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird.

Der Sponsor unterrichtet über jeden ihm bekannt gewordenen Verdachtsfall einer un-

(3)

warteten schwerwiegenden Nebenwirkung, die zu einem Todesfall geführt hat oder führen kann, unverzüglich, spätestens aber innerhalb von sieben Tagen nach Bekanntwerden, der Ethik- Kommission, der zuständigen Bundesoberbehörde und, soweit zutreffend, den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, alle für die Bewertung wichtigen Informationen und informiert innerhalb von höchstens acht weiteren Tagen über alle von ihm oder von der prüfenden Person in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen.

Der Sponsor übermittelt bei jedem ihm bekannt gewordenen Verdachtsfall einer uner-

Der Sponsor legt der Ethik-Kommission, der zuständigen Bundesoberbehörde und, so-

weit zutreffend, den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in deren Hoheitsgebiet die klinische Prüfung durchgeführt wird, während der Dauer der Prüfung einmal jährlich eine Liste aller während der Prüfung aufgetretenen Verdachtsfälle schwerwie- gender Nebenwirkungen sowie einen Bericht über die Sicherheit der Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen vor.

(4)

- 14 -

§ 14

Überwachung

(1)

ligten Stellen, insbesondere der Prüfstelle, der Herstellungseinrichtung des Prüfpräparats, der an der Prüfung beteiligten Laboratorien und der Einrichtungen des Sponsors, zur Überwachung der Übereinstimmung der klinischen Prüfung mit den Bestimmungen der guten klinischen Praxis und der guten Herstellungspraxis durch. § 64 Abs. 1 bis 5 des Arzneimittelgesetzes findet Anwendung.

Die zuständige Landesbehörde führt Inspektionen der an der klinischen Prüfung betei-

(2)

ren Anfrage alle ihr vorliegenden Unterlagen, die die Landesbehörde als Grundlage für die Durchführung der Inspektion benötigt.

Die zuständige Bundesoberbehörde übermittelt der zuständigen Landesbehörde auf de-

(3)

Landesbehörde kann die zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten um Unterstützung bei der Durchführung von Inspektionen bitten und ihrerseits bei von diesen Behörden initiierten In- spektionen Unterstützung leisten. Die zuständige Landesbehörde unterrichtet die Europäische Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln über jede in ihrem Zuständigkeitsbereich durch- geführte Inspektion.

Die Inspektionen erfolgen im Namen der Europäischen Gemeinschaft. Die zuständige

(4)

fahren der Verordnung (EWG) 2309/93 gestellt werden muss, so unterliegt sie der Koordinie- rung durch die Europäische Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln.

Betrifft die Inspektion ein Arzneimittel, für das ein Antrag auf Zulassung nach den Ver-

(5)

der Prüfung an und übermittelt diese Anordnung unverzüglich dem Sponsor und der zu- ständigen Bundesoberbehörde.

Bei Gefahr im Verzug ordnet die zuständige Landesbehörde die sofortige Unterbrechung

(6)

Sponsor sowie der zuständigen Bundesoberbehörde zur Verfügung, wobei sie den Schutz ver- traulicher Angaben sicherstellt. Der Inspektionsbericht kann der Ethik-Kommission, der Euro- päischen Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln und den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf begründeten Antrag zur Verfügung gestellt werden.

Die zuständige Landesbehörde erstellt einen Inspektionsbericht und stellt ihn dem

- 15 -

(7)

auf Antrag eines anderen von der klinischen Prüfung betroffenen Mitgliedstaats oder der Euro- päischen Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln und nach Konsultation der zuständigen Bundesoberbehörde gefordert wird.

Eine erneute Inspektion wird durchgeführt, wenn sie von der Europäischen Kommission

(8)

Vereinbarungen kann die zuständige Bundesoberbehörde einen mit Gründen versehenen Antrag an die Europäische Kommission richten, um vorzuschlagen, dass in einem Drittland eine Inspektion der Prüfstelle, der Einrichtungen des Sponsors oder der Einrichtungen des Herstellers durchgeführt wird. Die Inspektion wird von qualifizierten Inspektoren im Namen der Europäischen Gemeinschaft durchgeführt.

Vorbehaltlich der zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Drittländern getroffenen

(9)

methoden, die Qualifikation der Inspektoren und Inspektorinnen sowie das Inspektionsverfahren nach Absatz 1 finden die nach dem Verfahren von Artikel 21 Abs. 2 der Richtlinie 2001/20/EG angenommenen ausführlichen Anleitungen Anwendung.

Für die zu führende Dokumentation über die klinische Prüfung, die Archivierungs-

6. Abschnitt Informationsaustausch auf europäischer Ebene

§ 15 Informationen über die Einleitung und Durchführung der klinischen Prüfung

(1)

Zweck von der Europäischen Kommission eingerichtete Datenbank:

Die zuständige Bundesoberbehörde übermittelt folgende Angaben an die zu diesem

1. Auszüge des Genehmigungsantrags nach § 4 Abs. 1;

2. Änderungen des Genehmigungsantrags nach § 6 Abs. 1;

3. Änderungen des Prüfplans nach § 9;

4. die befürwortende Stellungnahme der Ethik-Kommission;

5. die Mitteilung über die Beendigung der klinischen Prüfung;

6. Hinweise auf durchgeführte Inspektionen zur Überprüfung der Übereinstimmung mit der guten klinischen Praxis.

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(2)

nicht in die europäische Datenbank eingegeben wurden, auf begründete Anfrage an die zu- ständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten, die Europäische Agentur für die Bewertung von Arzneimitteln oder die Europäische Kommission.

Die zuständige Bundesoberbehörde übermittelt ergänzende Informationen, die noch

(3)

nische Prüfungen sind zu beachten.

Die ausführlichen Anleitungen der Kommission über die Europäische Datenbank für kli-

§ 16

Informationen zur Pharmakovigilanz

Die zuständige Bundesoberbehörde übermittelt Angaben zu allen Verdachtsfällen unerwarteter schwerwiegender Nebenwirkungen eines Prüfpräparats, die ihr zur Kenntnis gebracht wurden, unverzüglich an die zu diesem Zweck von der Europäischen Kommission eingerichtete Daten- bank. Die ausführlichen Anleitungen der Europäischen Kommission über die Europäische Da- tenbank über mutmaßliche unerwartete schwerwiegende Nebenwirkungen sind zu beachten.

7. Abschnitt Übergangs- und Schlussbestimmungen

§ 17

Übergangsbestimmungen

Die Vorschriften dieser Verordnung gelten nicht für klinische Prüfungen, für die vor dem In- krafttreten dieser Verordnung ein ordnungsgemäßer Genehmigungsantrag bei der zuständigen Bundesoberbehörde eingegangen ist.

§ 18

Inkrafttreten

Die Verordnung tritt am 1. Mai 2004 in Kraft.

- 17 -

Der Bundesrat hat zugestimmt.

Bonn, den

Die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung