Franz Bludorf Physiker und Mathematiker

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Expertise über elektromagnetische Feldmessungen
Angefertigt für Herrn Dominik Fejervary Kröllgasse 1/12a A-1150 Wien

Berlin, 23.10.2010

© Fosar/Bludorf, Berlin 2010. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autoren und mit vollständiger Quellenangabe gestattet!

Inhalt 1. 2. 3. Ziel der Untersuchung ................................................................................................. 3 Elektromagnetische Bedingungen vor Ort ................................................................ 3 Auswertung ELF-Analogmessung .............................................................................. 4 a. Messung in Anwesenheit von Herrn Fejervary .......................................................... 4 b. Untersuchung der Messung in Abwesenheit von Herrn Fejervary ............................ 6 Digitale Messungen ...................................................................................................... 7 a. Digitale ELF-Messung ............................................................................................... 7 b. HF-Messung ............................................................................................................... 9 a. b. c. 6. Diskussion der Ergebnisse ......................................................................................... 14 Diskussion der Messungen unter Punkt 3 ................................................................ 14 Diskussion der Messungen unter Punkt 4a .............................................................. 15 Diskussion der Messungen unter Punkt 4b und 4c .................................................. 15 Elektromagnetische Wellen und induzierte Wahrnehmungen .............................. 19

4.

5.

1. Ziel der Untersuchung
Herr Fejervary ist seit Jahren der Ansicht, daß er durch elektromagnetische Frequenzen belästigt wird. Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob die subjektiven Wahrnehmungen von Herrn Fejervary auf meßbare physikalische Effekte zurückzuführen sind. Dazu mußte untersucht werden, ob in seiner Umgebung ungewöhnliche elektromagnetische Signale meßbar sind, und wenn ja, nach Möglichkeit eine genauere Klassifizierung der Signale (Frequenzbereich, Modulation etc.) durchzuführen sowie abzuklären, inwieweit bekannte und allgemein gebräuchliche elektronische Technologien für diese Signale verantwortlich gemacht werden können. Symptome: Herr Fejervary berichtet, daß die Belästigungen etwa im Jahre 2005 in Form von Kopfschmerzen, Tinnitus sowie der Wahrnehmung von Brummtönen, später auch Knackgeräuschen, begannen. Das Kurzzeitgedächtnis war stark eingeschränkt. Es kam zu Depressionen, Schwächegefühlen sowie zu einer ausgeprägten Schwäche der eigenen Willensfreiheit, Häufig träumt er von Situationen, auf die er nicht allein Einfluß hat und die sich dann ein oder zwei Tage später exakt so ereignen. Ferner kam es bei ihm auch zu innerem Stimmenhören, das rund um die Uhr erfolgt. Durch fachärztliche Untersuchungen konnte bislang keine medizinische Ursache für seine Symptome gefunden werden. Ein Psychologe, dem er sich anvertraute, zog nach ausführlichen Gesprächen ausdrücklich die Möglichkeit in Betracht, daß Herr Fejervary tatsächlich von außen beeinflußt wird.

2. Elektromagnetische Bedingungen vor Ort
In unmittelbarer Nähe des Wohnhauses von Herrn Fejervary in der Kröllgasse 1 in Wien ist die für ein großstädtisches Umfeld typische Dichte von Mobilfunkmasten installiert. tschen Standorten der Fall ist, da das zuständige österreichische Katasteramt Informationen über derartige Anlagen nicht offenlegt.

Abb. 1: Satellitenaufnahme von Wien mit den örtlichen Funkmasten und dem Wohnhaus von Herrn Fejervary

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Insgesamt erscheint es als unwahrscheinlich, daß die Beschwerden, unter denen Herr Fejervary leidet, ausschließlich auf lokale Emissionen durch bekannte Technologien (Mobilfunk) zurückzuführen sind. Diese Aussage erfolgt unter Vorbehalt, da über mögliche iin seinem Umfeld nichts bekannt ist.

3. Auswertung ELF-Analogmessung
Zunächst wurden für Herrn Fejervary zwei analoge ELF-Messungen per Biotelemetrie angefertigt und analysiert. Beide Messungen registrierten den ELF-Frequenzhintergrund in der Umgebung von Herrn Fejervary, einmal in Anwesenheit, einmal in Abwesenheit von Herrn Fejervary. Mit diesen Messungen sollte versucht werden, den lokalen ELF-Hintergrund in der Nähe des Herrn Fejervary aufzuzeichnen und zu vergleichen, inwieweit die Spektren in Anwesenheit bzw. Abwesenheit signifikant voneinander abweichen. Wenn dies der Fall wäre, so würde es bedeuten, daß das gemessene Signal an die Person von Herrn Fejervary gebunden wäre und beim Verlassen des Raumes nicht mehr nachweisbar wäre. a. Messung in Anwesenheit von Herrn Fejervary In dem Signal, das in Anwesenheit von Herrn Fejervary aufgenommen wurde, ist nach Filterung gegen den lokalen Hintergrund ein schwaches digital gepulstes Signal erkennbar, das aus besteht (Abb. 2). Die Pulsfrequenz liegt bei etwa 10 Hz.

Abb. 2: Gefiltertes ELF-Analogsignal in Anwesenheit von Herrn Fejervary

Genau solche gepulsten digitalen Datenstrukturen treten bei der modernen digitalen Datenübertragung auf (Mobilfunk, WLAN, Bluetooth etc.), dort allerdings immer im Hochfrequenzbereich. Dieses Signal emuliert also nur ein herkömmliches digital gepulstes Datensignal, und zwar im ELF-Bereich, d. h. mit einer Grundfrequenz, die niedrig genug sein mußte, um bei diesem Meßverfahren registriert werden zu können. Damit handelt es sich eindeutig weder um ein Artefakt noch um ein natürliches elektromagnetisches Signal, sondern um ein künstliches Signal, das jedoch von keiner offiziell bekannten Technologie in dieser Form bekannt ist. Da das Signal außerdem nach der Filterung gegen den Frequenzhintergrund in Erscheinung trat, ist es ganz offenbar an die Anwesenheit von Herrn Fejervary gekoppelt. Das Signal hat wie gesagt eine Pulsrate (Wiederholungsrate) von ca. 10 Hz, d. h. es treten ungefähr 10 Eine solche Pulsrate ist für drahtlose Internetverbindungen (WLAN) typisch. Es ist jedoch unwahrscheinlich, daß in diesem Fall WLAN als Träger für psychoaktive Frequenzen verwendet wurde, da es vermutlich für die Wiederholungsrate von 10 Hz eine andere Erklärung gibt (s. u.) 4

Um die innere Struktur des Signals in Abb. 2 zu erkennen, wurde es zum Zweck weiterer Analysen verstärkt und gespreizt (Abb. 3).

Abb. 3: ELF-Analogsignal aus Abb. 2 (verstärkt)

Es zeigt sich, daß die amplitudenmoduliert sind. Eine solche Vorgehensweise ist in der bekannten digitalen Kommunikationstechnik vollkommen unüblich, da dort keine Daten über eine analoge Amplitudenmodulation übertragen werden. Sie würde sich dort lediglich als schwankende Signalqualität äußern. Wie wir aber wissen, funktioniert der menschliche Körper nicht digital, sondern analog. Das heißt, wenn ein Mensch einer solchen Strahlung ausgesetzt ist, könnte gerade eine solche Amplitudenmodulation von bestimmten Körperorganen oder von den Zellen als Information aufgenommen und weiterverarbeitet werden (athermische Wirkung). Die Voraussetzung ist lediglich, daß das Signal eine Grundfrequenz hat, die vom Körper verstanden wird. Im nächsten Schritt mußte also das Spektrum des Signals untersucht werden.

Abb. 4: Spektrum des Signals aus Abb. 2.

Das Spektrum in Abb. 4 zeigt eine Reihe von Spitzen, von denen die wichtigsten hervorgehoben werden sollen (rote Markierungen), da viele von ihnen aus Fällen von Frequenzbelästigungen bereits bekannt sind und mit einer Reihe von Symptomen korrelieren, die Herr Fejervary geschildert hat: a) 7,5 Hz: Depressionen, Stimmenhören, Brummtöne b) 10 Hz: Pulsfrequenz des registrierten Digitalsignals, Knackgeräusche, Stimmenhören, Zuckungen 5

c) 30 Hz: Depressionen, Stimmenhören, Brummtöne d) 50 Hz: Blitze vor den Augen, Depressionen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Zukkungen, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus e) 300 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus f) 498 Hz g) 600, 700, 800, 900, 1000, 1100, 1200 Hz. Derartige äquidistante Frequenzen treten sehr häufig gemeinsam auf. Auch diese Frequenzen sind für zahlreiche psychoaktive und psychosomatische Wirkungen bekannt: 600 Hz: Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 700 Hz: Depressionen, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus 800 Hz: Kopfschmerzen 900 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 1000 Hz: Blitze vor den Augen, Depressionen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 1100 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 1200 Hz: Depressionen, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus h) 6022 Hz i) 7982 Hz j) 8974 Hz b. Untersuchung der Messung in Abwesenheit von Herrn Fejervary Es ist sinnvoll, die biotelemetrische Messung in Abwesenheit einer Person bereits zu beginnen, während sie den Raum verläßt, und sie fortzuführen, bis die Person wieder anwesend ist. Auf diese Weise lassen sich mögliche Ein- und Ausschalteffekte beobachten ein wichtiges Kriterium für Mind-Control-Signale. Natürlich wird für die Hintergrundanalyse nur ein Bereich aus der Mitte der Messung verwendet, wenn die Person sicher aus dem Raum gegangen ist. Die Messung, die durchgängig von dem Moment, als Herr Fejervary sich aus dem Raum begab, bis zu dem Augenblick durchgeführt wurde, als er wieder anwesend war, ergab ein Signal, das in gefilterter Form folgendes Aussehen hat:

Bereich der Hintergrundmessung

Abb. 5: Ein- und Ausschalteffekte bei der Messung in Abwesenheit von Herrn Fejervary. Der rot markierte Bereich diente zur Ermittlung der Hintergrundstrahlung.

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Man kann in Abb. 5 deutlich erkennen, daß das digital gepulste Signal am Anfang, als Herr Fejervary noch im Raum war, sichtbar ist, sich dann beim Verlassen des Raumes kontinuierlich abschwächt und schließlich ganz ausklingt. Bemerkung: Das hier registrierte Signal ist dem aus Abb. 2 vergleichbar, auch wenn die Datenpakete scheinbar enger zu stehen und von geringerer Intensität zu sein scheinen. Diese optischen Unterschiede sind lediglich auf unterschiedliche Skalierungen der Grafiken zurückzuführen. In Abb. 5 überdeckt die horizontale Zeitachse einen Bereich von rund 19 Sekunden, während es in Abb. 2 nur etwa 10 Sekunden sind. Vergrößert man den Ausschnitt am Anfang der Messung, so erkennt man, daß es sich tatsächlich um das gleiche Signal wie in Abb. 2 handelt. Die zwischenzeitlichen hohen Ausschläge sind Artefakte. Man erkennt aber noch mehr das Digitalsignal startet stark und wird dann innerhalb von etwa vier Sekunden, während Herr Fejervary den Raum verließ, ausgeblendet (Fading). Derartige Ein- und Ausschalteffekte, wie sie hier registriert wurden, sind neben den Differenzmessungen das wichtigste Indiz, um nachzuweisen, daß ein elektromagnetisches Signal gezielt auf eine bestimmte Person gerichtet ist und daher nur in ihrer Anwesenheit meßbar ist. Der Effekt gehört zu den vier Hauptkriterien für die Annahme, daß Mind-Control-Signale vorliegen könnten (s. auch Punkt 5.c). Wenn man den Bereich, in dem das Signal am Anfang der Messung ausklingt, vergrößert und verstärkt, so erkennt man noch mehr: Es kommt abwechselnd zu höheren und flacheren Ausschlägen (Abb. 6, Pfeilmarkierung).

Abb. 6: Vergrößerte Darstellung des digital gepulsten Signals aus Abb. 5.

Hierfür könnte es mehrere Erklärungen geben. Es könnte sich z. B. um ein alternierendes Signal handeln. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß es sich um eine Überlagerung zweier digital gepulster Signale mit jeweils 5 Hz Pulsfrequenz handelt, die gegeneinander etwas in der Phase verschoben sind. Eines dieser Signale wäre dann etwas stärker, das andere etwas schwächer. Wie wir bei der Auswertung der digitalen Messungen sehen werden, ist es wahrscheinlich, daß genau dieser Fall vorliegt.

4. Digitale Messungen
a. Digitale ELF-Messung Für exaktere Digitalmessungen wurde ein weiterer Termin mit Herrn Fejervary vereinbart, wobei die Messungen an einem Ort außerhalb seines normalen Wohnumfeldes vorgenommen wurden. Bei dieser Gelegenheit sollten auch die bereits gefundenen ELF-Signale auf Reproduzierbarkeit untersucht werden. Die digitalen ELF-Messungen wurden mit einem digitalen ELF-Feldmeßgerät ME 3851 A (verwendeter Meßbereich 5 Hz 100 kHz) durchgeführt. 7

Wiederum wurden Kontrollmessungen in Abwesenheit von Herrn Fejervary (in diesem Fall vor seinem Eintreffen) vorgenommen. Es wurden Messungen sowohl in der DC- als auch in der AC-Schaltung durchgeführt. Die DC- (Gleichstrom-)Schaltung zeigt in der Regel die stabilen Anteile des Magnetfeldes an, die sich nur langsam ändern (etwa den zeitlichen Mittelwerten bei Hochfrequenzmessungen vergleichbar), während die AC- (Wechselstrom-) Schaltung auch kurzfristige Spitzen erfaßt (in etwa der Peak-Messung bei Hochfrequenzen vergleichbar). Zunächst wurde also der ELF-Hintergrund am Ort gemessen (sowohl in DC- als auch in AC-Schaltung). Diese Kontrollmessungen sollten die am Ort vorhandenen EM-Belastungen vorab feststellen, um die entsprechenden Spektralanteile bei der eigentlichen Messung mit Herrn Fejervary ausblenden zu können. Die Kontrollmessung in der DC-Schaltung ergab keine Besonderheiten. Da auch die ELFDC-Messung in Anwesenheit von Herrn Fejervary nichts Auffälliges ergab, soll dieser Meßbereich hier nicht weiter betrachtet werden. Das bei Herrn Fejervary digital gemessene ELF-Signal im AC-Modus zeigte nach Filterung gegen den Frequenzhintergrund ein Schwingungsbild, das die Messungen durch Biotelemetrie, wie in Punkt 3.a beschrieben, optisch bestätigt. Es trat ein digital gepulstes Signal auf, die Pulsrate war mit ca. 10 Hz ebenfalls identisch (Abb. 7). Das Signal war diesmal allerdings wesentlich stärker, und auch die Modulation war wesentlich größer, so daß es scheinbar ein intermittierendes Signal war.

Abb. 7: Die ELF-Digitalmessung in Anwesenheit von Herrn Fejervary bestätigt das grundsätzliche Ergebnis der Biotelemetrie. Erneut fand sich nach Filterung ein digital gepulstes amplitudenmoduliertes Signal mit einer Pulsrate von ca. 10 Hz.

Bei diesem Schwingungsbild ist zu beachten, daß es sich um eine Messung mit einem Digitalmeßgerät handelte. Die hohen Ausschläge können diesmal nicht als Artefakte betrachtet werden. Das Spektrum der ELF-Digitalmessung stimmt allerdings mit dem der Biotelemetrie nicht überein (Abb. 7), sondern reproduziert die dort gefundenen Spitzen nur teilweise. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, daß zwar die Grundfrequenz bei beiden Messungen (digital mit 10 Hz gepulstes Signal) übereinstimmt, daß das Signal aber nicht zeitlich konstant ist, sondern daß in den Momenten der beiden Messungen jeweils unterschiedliche Informationen übertragen wurden. Hierauf weist auch die außerordentlich starke Modulation in Abb. 7 hin.

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Abb. 8: Spektrum der ELF-Messung (AC-Schaltung)

In diesem Spektrum konnten folgende Spitzen identifiziert werden: a) 9,5 Hz: Stimmenhören, Kopfschmerzen, Tinnitus b) 28 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus c) 240 Hz d) 350-370 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Stimmenhören, Zuckungen, Tinnitus, Kopfschmerzen e) 450 Hz: Kopfschmerzen f) 650 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus g) 750 Hz: Depression, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus h) 850 Hz i) 1250 Hz j) 8650 Hz k) 12825 Hz Da die gemessenen Frequenzspitzen nicht zum normalen ELF-Frequenzhintergrund gehören, ist es anzunehmen, daß Frequenzen aus diesen Bereichen bei der elektromagnetischen Belästigung von Herrn Fejervary ebenfalls eine Rolle spielen. b. HF-Messung Weitere Vergleichsmessungen wurden im Hochfrequenzbereich (Funk-, Radar-, Mikrowellen) mit einem Hochfrequenz-Detektor Typ Aaronia HF-Detektor II Profi durchgeführt, und zwar sowohl als zeitlicher Mittelwert (AVG-Schaltung) als auch als kurzfristig veränderlicher Peak-Wert. Wiederum wurden zunächst Kontrollmessungen vor dem Eintreffen von Herrn Fejervary durchgeführt. Diese Kontrollmessungen zeigten den üblichen EM-FrequenzHintergrund, wie man ihn im HF-Bereich im städtischen Umfeld heutzutage überall findet (Mobilfunk, schnurlose DECT-Telefone etc.) Im Wellenbild der Kontrollmessungen waren entsprechend intermittierende, digital gepulste Signalstrukturen zu erkennen, die aufgrund ihrer Charakteristiken hauptsächlich auf benachbarte WLAN-Netze und Mobilfunk zurückzuführen waren. In Anwesenheit von Herrn Fejervary war das gemessene HF-Signal (AVG-Schaltung) zwar von der Amplitude her etwas stärker, um die Unterschiede zum Hintergrund zu untersuchen, mußte jedoch zunächst wieder eine Filterung erfolgen.

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Abb. 9: HF-Digitalmessung (AVG-Schaltung) in Anwesenheit von Herr Fejervary, gefiltert.

Auch hier zeigt sich also ein digital gepulstes, amplitudenmoduliertes Signal, das an die Anwesenheit seiner Person gekoppelt war. Im Gegensatz zu den ELF-Messungen beträgt die Pulsrate jedoch in diesem Fall nur etwa 5 Hz, also genau die Hälfte der Pulsrate, die bei den ELF-Signalen festgestellt werden konnte. Das zugehörige Frequenzspektrum sehen wir in Abb. 10:

Abb. 10: Spektrum der HF-Messung (AVG-Modus)

Es wurde eine ganze Reihe sehr ausgeprägter Frequenzspitzen identifiziert. Die meisten korrelieren mit Symptomen, die Herr Fejervary geschildert hat: a) 216 Hz: Mobilfunk-Marker, Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Stimmenhören, Zuckungen, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus b) 430-435 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Stimmenhören, Zuckungen, Kopfschmerzen, Tinnitus c) 650 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus d) 865 Hz: Depression, Schwäche, Tinnitus e) 1733 Hz: Mobilfunk-Marker, Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus f) 2100-3200 Hz, Spitze bei 2584 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus g) 4060 Hz h) 4400-6100 Hz, Spitze bei 5180 Hz: Stimmenhören, Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus i) 7276 Hz 10

j) 9462 Hz k) 13815 Hz Wichtig ist an dieser Stelle, daß bei der HF-Messung Frequenzspitzen von 216 Hz und 1733 Hz auftraten, wobei es sich um wichtige Mobilfunk-Markerfrequenzen handelt. Genaueres hierzu in Punkt 5.c. An dieser Stelle muß etwas zum Meßverfahren gesagt werden. Bei der HF-Messung werden eigentlich Frequenzen im Megahertz- bis Gigahertz-Bereich gemessen. Es werden jedoch nur die Modulationen dieser Frequenzen ausgewertet, die immer im ELF-Bereich liegen. Der Grund ist, daß ELF-Frequenzen für computergesteuerte Auswertungen besser handhabbar sind. Für das Erkennen bestimmter Frequenzcharakteristiken bzw. für die Identifikation bestimmter Technologien reicht jedoch die Untersuchung der Modulationen vollkommen aus. Dies ist der Grund, daß auch in Abb. 10 (was eigentlich das Spektrum einer Hochfrequenzmessung ist) Frequenzen im ELF-Bereich angezeigt werden, die mit denen von ELFMessungen direkt verglichen werden können. Im Gegensatz zu echten ELF-Signalen, bei denen die im Spektrum auftretenden Frequenzen direkt gesendet werden, werden sie im HFBereich nur als Modulation von einer höheren Grundfrequenz transportiert. Die Erfahrung zeigt jedoch, daß die körperliche Reaktion auf ELF-Signale und auf ELF-Modulationen von HF-Signalen identisch ist. Messungen im Peak-Modus können weitere Erkenntnisse über die Struktur gesendeter Signale liefern. Das bereits gefilterte Peak-HF-Signal in Anwesenheit von Herrn Fejervary zeigt (Abb. 11).

Abb. 11: HF-Messung (Peak-Modus) in Anwesenheit von Herrn Fejervary.

digital gepulstes Signal zugrundeliegt, das erneut die (verglichen mit den ELF-Messungen) halbe Pulsrate von 5 Hz aufweist. Weitere Aufschlüsse liefert die Auswertung des Spektrums im Peak-Modus (Abb. 12).

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Abb. 12: Spektrum der HF-Messung (Peak-Modus) in Anwesenheit von Herrn Fejervary

Erneut sind im Spektrum einige sehr ausgeprägte Spitzen erkennbar, die wiederum mit den von Herrn Fejervary geschilderten Symptomen korrelieren: a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) l) m) n) o) p) q) r) s) 6,7-7,5 Hz: Depression, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 11-13 Hz: Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Brummtöne, Tinnitus 16 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus 21 Hz: Depression, Stimmenhören, Tinnitus 25-27 Hz: Depression, Knackgeräusche, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus 30 Hz: Depressionen, Stimmenhören 40, 45, 50, 55, 60 Hz: Depression, Stimmenhören, Blitze vor den Augen, Knackgeräusche, Zuckungen, Brummtöne, Tinnitus 110-125 Hz: Stimmenhören, Depression, Tinnitus 150-195 Hz, Spitze bei 160 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Stimmenhören, 430-435 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Stimmenhören, Zuckungen, Kopfschmerzen, Tinnitus 650 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus 865 Hz: Depression, Schwäche, Tinnitus 1080 Hz: Depression, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus 1510 Hz 1900 Hz 2300-2450 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Blitze vor den Augen, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus 2600 Hz: Stimmenhören 3700-4600 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Kopfschmerzen, Tinnitus 8750 Hz

Einige Frequenzspitzen korrelieren mit den Messungen im AVG-Modus (z. B. das Intervall 430-435 Hz oder die Spitze bei 650 Hz), andere dagegen nicht. Dies kann damit zusammenhängen, daß in beiden Fällen übertragene Informationen dargestellt werden, die zeitlich variieren (die Messungen im AVG- und Peak-Modus fanden nacheinander statt) und daher unterschiedlicher Gestalt waren. Falls dies zutreffen würde, könnte dies bedeuten, daß die meisten Frequenzen in den Spektren einfach diese übertragenen Informationen widerspiegeln würden. Diese Deutung ist aber wenig wahrscheinlich. Es ist eher anzunehmen, daß die zeitlich variablen Informationen hauptsächlich bei der Peak-Messung der Spitzenwerte erkennbar wären, da bei der AVG-Messung zeitliche Mittelwerte dargestellt werden. Es ist also vermutlich davon 12

auszugehen, daß es sich um zwei separate Signale bzw. um unterschiedliche Aspekte des gleichen Signals handeln würde. Dem entspricht auch die Tatsache, daß im Peak-Spektrum die beiden Mobilfunk-Marker bei 216 und 1733 Hz nicht mehr ausgeprägt erkennbar sind. Dies muß nicht bedeuten, daß das Peak-Signal unter Verwendung einer anderen Technologie übertragen worden wäre. Die Mobilfunk-Marker sind bei der Übertragung verwendete, zeitlich konstant übertragene Kenngrößen, so daß es kein Wunder ist, daß sie bei der AVG-Messung hervortreten, insgesamt jedoch im Vergleich zur übertragenen Information eher im Hintergrund stehen, so daß sie bei der Peak-Messung keine größere Rolle spielen. In Anbetracht der Tatsache, daß bei den ELF-Messungen Signale mit doppelter Pulsrate von 10 Hz auftraten, ist ferner wahrscheinlich, daß AVG- und Peak-Signal leicht phasenverschoben auftraten, so daß die Datenpakete des Peak-Signals zeitlich in den Sendepausen des AVG-Signals liegen. Auf diese Weise würde ein überlagertes Gesamtsignal tatsächlich den Eindruck eines mit 10 Hz gepulsten Signals erwecken. Es wurden daher testweise die beiden Signale zur weiteren Auswertung phasenverschoben überlagert. Das daraus entstehende Gesamtsignal hat eine Gestalt wie in Abb. 13.

Abb. 13: Überlagerung der HF-Signale im AVG- und Peak-Modus

Es ist deutlich erkennbar, daß die Signalstärken im AVG- und Peak-Modus unterschiedlich sind, so daß es mehr oder weniger abwechselnd zu höheren und flacheren Datenpaketen kommt, wie es ähnlich auch in Abb. 6 zu sehen ist. Die im ELF-Bereich gemessenen mit 10 Hz gepulsten Signale wären dann möglicherweise eine körperliche Reaktion (Response) von Herrn Fejervary auf ein einstrahlendes HFGesamtsignal, bei dem die AVG- und Peak-Signale phasenverschoben überlagert sind. Derartige körperliche Reaktionen sind aus der Medizin bekannt. Wenn das menschliche Gehirn bzw. die Körperzellen elektromagnetischen Signalen ausgesetzt sind, die der Körper verstehen und aufnehmen kann, so werden vergleichbare Informationen über die körpereigenen elektromagnetischen Felder wieder auf die Umwelt zurückgestrahlt, wobei körpereigene Grundfrequenzen zugrunde liegen, die oft im ELF-Bereich liegen und das eingestrahlte Signal nachbilden. Es war daher von Interesse, auch das Spektrum des überlagerten Signals in Abb. 13 zu untersuchen, denn Herr Fejervary ist ja körperlich auch beiden Signalen gleichzeitig ausgesetzt, so daß die Frequenzspitzen des überlagerten Signals für die Beurteilung seines Falles besonders relevant sein könnten. Das Spektrum sehen wir in Abb. 14.

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Abb. 14: Spektrum des überlagerten HF-Signals

Folgende Spitzen konnten in diesem Spektrum identifiziert werden: a) 150-195 Hz, Spitze bei 160 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Stimmenhören, b) 216 Hz: Mobilfunk-Marker, Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Stimmenhören, Zuckungen, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus c) 430-435 Hz: Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Stimmenhören, Zuckungen, Kopfschmerzen, Tinnitus d) 650 Hz: Depression, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus e) 865 Hz: Depression, Schwäche, Tinnitus f) 1080 Hz: Depression, Stimmenhören, Brummtöne, Tinnitus g) 1510 Hz h) 1733 Hz: Mobilfunk-Marker, Blitze vor den Augen, Depression, Knackgeräusche, Schwäche, Stimmenhören, Brummtöne, Kopfschmerzen, Tinnitus i) 2380 Hz: Depression, Stimmenhören j) 2600 Hz: Stimmenhören k) 2800 Hz: Blitze vor den Augen l) 4400 Hz m) 5180 Hz: Depression, Stimmenhören Wie nicht anders zu erwarten, werden in diesem Spektrum einige Spitzen des AVGSpektrums und einige des Peak-Spektrums reproduziert. Insbesondere sind die wichtigen Mobilfunk-Markerfrequenzen im Gesamtspektrum ausgeprägt erkennbar, ebenso einige als psychoaktiv bzw. psychosomatisch wirkende Frequenzen, die zu Symptomen, die Herr Fejervary schilderte, korrelieren.

5. Diskussion der Ergebnisse
a. Diskussion der Messungen unter Punkt 3 Bei der analogen ELF-Messung konnte ein digital gepulstes Signal mit einer Pulsfrequenz von 10 Hz festgestellt werden. Dieses digital gepulste Signal ließ sich sowohl bei der digitalen ELF-Messung als auch bei der überlagerten HF-Messung (AVG- und Peak-Modus) reproduzieren. Einige der relevanten Frequenzen traten in den digitalen ELF- und HF-Spektren ebenfalls auf.

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b. Diskussion der Messungen unter Punkt 4a Das bei der analogen ELF-Messung gefundene digital gepulste ELF-Signal ließ sich bei der digitalen ELF-Messung klar reproduzieren. Das Spektrum enthält Frequenzen, die auch bei der HF-Messung wieder auftauchten. c. Diskussion der Messungen unter Punkt 4b und 4c Im HF-Bereich wurde im AVG-Modus ein digital gepulstes Signal gemessen, das im Vergleich zu den ELF-Messungen die halbe Pulsrate hatte. Im Spektrum traten dabei deutliche Frequenzspitzen bei 216 und 1733 Hz auf, die wichtige Mobilfunk-Markerfrequenzen sind. Bei der Messung im Peak-Modus trat ein weiteres digital gepulstes Signal, ebenfalls mit halber Pulsrate (5 Hz) auf. Die Mobilfunk-Marker fehlten hier. Wenn man die beiden HF-Signale phasenverschoben überlagert, entsteht ein mit 10 Hz gepulstes Gesamtsignal, dessen Charakteristiken den im ELF-Bereich gemessenen Signalen ähneln. Es könnte sich daher bei den digital gepulsten ELF-Signalen (Abb. 2 bzw. Abb. 7) auch um Responsen (körperliche Reaktionen) auf ein korrespondierendes einstrahlendes HF-Signal gehandelt haben. Es ist jedenfalls wenig wahrscheinlich, daß ein Mensch in zwei ganz unterschiedlichen Frequenzbereichen, ELF und HF, von außen mit Signalen ähnlicher Charakteristik bestrahlt wird. Dennoch treten solche Effekte immer wieder in vergleichbaren Fällen auf, daß ein im HFBereich vorhandenes Signal scheinbar im ELF-Bereich zumindest zeitweise emuliert wird. Die naheliegendste Erklärung hierfür ist biophysikalischer Natur. Es ist bekannt, daß der menschliche Körper elektromagnetische Strahlung im ELF-Bereich (vor allem das Gehirn und viele andere innere Organe) sowie im HF-Bereich (DNA-Antennen) aufnehmen kann. Eventuell aufgeprägte Informationen (analoge Amplitudenmodulationen) werden interpretiert und verarbeitet und anschließend auch häufig wieder abgestrahlt, wobei körpereigene Trägerfrequenzen herangezogen werden. Wichtig: Diese Effekte treten bereits bei extrem geringen Signalstärken auf, so daß für derartige Untersuchungen die Messungen auf die Einhaltung von Grenzwerten vollkommen irrelevant sind. Gesetzliche Grenzwerte beziehen sich auf Belastungen, die mit offiziell bekannten Technologien in Zusammenhang stehen. Hier haben wir es mit einer exotischen Technologie zu tun, die offiziell nicht bekannt ist. Für diese Technologie gibt es daher auch noch keine gesetzlichen Grundlagen, und es sind keine Grenzwerte definiert. Eine solche Grenzwertdefinition hätte, wie gesagt, im Grunde auch gar keinen Sinn. Sofern bestimmte Personen gezielt angesteuert werden sollen, werden vermutlich individuelle Frequenzmarker verwendet (persönliche elektromagnetische Signatur). Diese Signatur kann in der Anfangsphase der Bestrahlung eines Menschen durch schrittweisen Abgleich zwischen einstrahlendem Signal und Response ermittelt werden. Die dazu notwendige Technologie existiert und ist auch dokumentiert (z. B. Miranda-Technologie1). Bevor die Ergebnisse weiter interpretiert werden, sind zwei Bemerkungen wichtig. Beide betreffen die Mobilfunktechnologie. Bei der Ansteuerung eines normalen Handys durch den nächstgelegenen Mast tritt eine Frequenz von 216 Hertz als Modulationsfrequenz auf (bei einer Trägerfrequenz von 900 MHz bei T-Mobile/GSM oder höher (bei anderen Mobilfunkanbietern bzw. bei UMTS-Kommunikation). Da jeder Mast bis zu acht Handygespräche gleichzeitig 15

bedienen kann, treten auch Vielfache dieser Markerfrequenz bis zum Achtfachen (ca. 1733 Hz) auf. Bei der Kommunikation zwischen Mast und Handy werden digital gepulste Daten mit einer Pulsfrequenz von 8 Hz ausgetauscht. Bei der HF-Messung bei Herrn Fejervary fand sich ein gepulstes Signal, das die MobilfunkMarker 216 und 1733 Hz enthielt, allerdings eine andere Pulsrate aufwies und zudem noch amplitudenmoduliert war. Daraus folgt, daß möglicherweise Mobilfunktechnologie bei der Erzeugung dieses Signals beteiligt war, allerdings nicht zum Zweck üblicher Mobilfunkkommunikation. An dieser Stelle ist es immens wichtig, klar und deutlich zu sagen, daß für die Erzeugung solcher zusätzlicher Signale unter Verwendung bestehender Mobilfunk-Infrastruktur die Mobilfunkanbieter nicht verantwortlich zu machen sind. Ein Beispiel sind die Tracking-Verfahren der CELLDAR-Technologie.2 Die Signale in Abb. 9 bzw. Abb. 11 sind keine normalen Handy-Kommunikationssignale, denn

im Frequenzhintergrund (vor Eintreffen von Herrn Fejervary) meßbar und sichtbar gewesen, hätten also bei den gefilterten Signalen in Abb. 9 und Abb. 11 gar nicht mehr auftreten dürfen. Es ist auch nicht denkbar, daß der Effekt durch ein zufällig gerade zur Zeit der Messung (und nur dann) von einer anderen Person geführtes Mobilfunkgespräch zustandegekommen war, da die Charakteristiken des gemessenen Signals (Pulsrate, Amplitudenmodulation) nicht stimmen. Die Signale bei echter Kommunikation Handy Mast sehen anders aus. Technologien zur Nutzung von Mobilfunkmasten zur Überwachung und zum Tracking von Personen sind bekannt. 3 Es soll klargestellt werden, daß die Anwendung solcher Technologien nicht voraussetzt, daß die zu überwachende Person selbst ein Handy bei sich hätte (oder überhaupt besäße)! Es hat llen. Die Technologie klinkt sich in die Funktion der Masten ein, nicht der Handys! Entscheidender Unterschied zur normalen Mobilfunkkommunikation ist jedoch, daß Mobilfunkübertragung digital erfolgt, wobei die Datenpakete eine regelmäßige, rechteckförmige Struktur haben. Hier lag dagegen eine typische Amplitudenmodulation vor, wie sie etwa beim analogen Rundfunk oder bei analoger Telefonübertragung per Festnetz (Kabel) verwendet wird, nicht jedoch bei drahtloser Telekommunikation. Da die beim Mobilfunk derzeit verwendeten Trägerfrequenzen Oberschwingungen der Eigenfrequenz der DNA (150 MHz) sind, liefert der bei der digitalen Datenübertragung ungenutzte analoge Datenkanal (Amplitudenmodulation) eine Möglichkeit, Informationen in den menschlichen Körper einzuspeisen, ohne dabei die Mobilfunk-Datenübertragung nennenswert zu stören. Eine solche zweckentfremdete Nutzung der Mobilfunktechnologie kann ohne weiteres ohne Wissen der rechtmäßigen Nutzer (Mobilfunkanbieter) erfolgen. Der offiziell unbekannten Mind-Control-Technologie steht damit eine flächendeckende Infrastruktur zur Verfügung, um Menschen an jedem beliebigen Ort ansteuern zu können (genau wie ein Handy auch überall geortet werden kann). Das Signal hat also technisch wie optisch mit normaler Mobilfunktechnologie nichts zu tun, wird aber mit der gleichen Modulation übertragen, kann also möglicherweise trotzdem über Mobilfunkmasten weitergeleitet werden. Es ist jedoch keine Technologie bekannt, die mit solchen Signalen arbeiten würde, die im Grunde eine Mischung aus analoger und digitaler Datenübertragung darstellt. 16

technische Anwendungen hätte eine solche Datenübertragung gar keinen Sinn. Allerdings sind derartige Signaltypen bereits des Öfteren bei Menschen, die unter Mind Control leiden, nachweisbar gewesen. Die bei Herrn Fejervary gemessenen Signale erfüllen daher alle vier Kriterien zur Identifikation individueller Mind-Control4

Dort hieß es: Die Erfahrung zeigt, daß Mind-Controlkönnen, daß die gemessenen Signale mindestens drei von vier nachfolgend aufgeführten Kriterien erfüllen müssen. Danach liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mind-Control-Signal vor, 1. wenn es nur bei Anwesenheit der betroffenen Person meßbar ist, 2. wenn selbst nach Ausfilterung des Frequenzhintergrundes (normaler technischer Elektrosmog) im Spektrum immer noch Träger- oder Marker-Frequenzen auftreten, die in der alltäglichen Elektrotechnik oder Elektronik verbreitet sind (sehr oft Telekommunikationsfrequenzen oder Haushaltsstrom), 3. wenn das Signal zugleich digital gepulst und analog amplitudenmoduliert ist, was in der bekannten technischen Informationsübertragung jeglicher Art (Rundfunk, TV, Telekommunikation, Internet etc.) unüblich ist, 4. wenn das Signal stark beginnt und dann kurz nach Meßbeginn steil bis fast auf Null abfällt, aber dennoch als schwächeres Signal weiter gemessen werden kann, und wenn dieser Effekt nur in Anwesenheit der betroffenen Person beobachtet werden kann. Dieser - als auch bei HF-Messungen auftreten. Im Fall der elektromagnetischen Belästigung einer Person kommt es manchmal zur Wahrnehmung von Stimmen. Dies ist auch bei Herrn Fejervary der Fall. Sowohl die Intensität als auch Charakteristik und Inhalt der Stimmmanifestationen sind von Fall zu Fall sehr verschieden. Es gibt zwei Möglichkeiten: a) Bestimmte elektroakustische Signale werden gezielt erzeugt und dem Menschen direkt ins Hörzentrum eingegeben. Dies kann auch drahtlos aus einer gewissen Entfernung geschehen. Erfahrungsgemäß geschieht dies meist im Zusammenhang mit Beobachtungsmaßnahmen, Stalking etc., also von Maßnahmen, die der Betroffene bemerkt (und vermutlich auch bemerken soll) und natürlich auch als Belästigung empfindet. b) Die betroffene Person ist möglicherweise der Einstrahlung elektromagnetischer Signale ausgesetzt, die ihr Gehirn dazu veranlassen, bestimmte Hörsignale zu produzieren. Solche Hörsignale nennt man auch induzierte Audiosignale. Existierende Patentschriften, insbesondere aus den USA, bestätigen die Existenz solcher Technologien.5 Es ist grundsätzlich möglich, daß bestimmte Frequenzen das Unbewußte eines Menschen zur Erzeugung innerer Stimmen anregen können. Das ist auf dem heutigen Wissensstand der Wissenschaft ohne weiteres denkbar. Das Wissen über derartige Prozesse ist bereits so detailliert, daß man ganz konkret sagen kann, daß in solch einem Fall gleichzeitige Stimulationen des primären auditorischen Kortex im Temporallappen der Großhirnrinde sowie von Amygdala und Hippokampus vorliegen. Genaueres kann allein im Rahmen einer physikalischen Messung nicht festgestellt werden.

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Zusammenfassend kann gesagt werden, daß bei Herrn Fejervary eine Fremdbeeinflussung durch elektromagnetische Frequenzen nicht ausgeschlossen werden kann. Mehrere Indizien sprechen dafür, daß er tatsächlich gezielt gegen ihn gerichteten Bestrahlungen ausgesetzt sein könnte. Es konnten im HF- und ELF-Bereich Signale nachgewiesen werden, die nur während seiner Anwesenheit meßbar waren, nicht mit bekannter Technik in Verbindung stehen und einige seiner geschilderten Symptome erklären können. Zudem traten im ELF- und HFBereich bemerkenswerte Parallelen auf, die darauf schließen lassen, daß Herr Fejervary tatsächlich körperlich auf die einstrahlenden Frequenzen reagiert.

Quellen: Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall, Lotos-Verlag, München 2009. Scheiner/Scheiner: Mobilfunk. Die verkaufte Gesundheit. Peiting 2006. Celldar-Technologie: Roke Manor Research, British Airways, Lockheed Martin. Chamma, W.A., S.S. Gauthier, und S. Kashyap. Behind Walls. Euroem Book of Abstracts. Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 2004.
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siehe hierzu auch Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall. siehe hierzu auch Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall. siehe hierzu auch Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall. Siehe Matrix3000 Band 57, Mai/Juni 2010

Siehe hierzu u. a. die US-Patente Nr. 4,858,612 für Philip L. Stocklin, Nr. 4,877,027 für Wayne B. Brunkan, Nr. 3,951,134 für Robert G. Malech. Genaueres darüber auch in Fosar/Bludorf: Der Geist hat keine Firewall.

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6. Elektromagnetische Wellen und induzierte Wahrnehmungen
Allgemeine Bemerkungen zum besseren Verständnis der Analyse Der Einfluß elektromagnetischer Wellen auf den Menschen kann auf mehreren Ebenen stattfinden. Die wichtigsten sind: a) Das Gehirn b) Die DNA in jeder Körperzelle c) Innere Organe mit ihren eigenen elektromagnetischen Feldern In der Wissenschaft ist das elektromagnetische Spektrum der Gehirnfrequenzen seit langem bekannt, ebenso die Tatsache, daß das Gehirn auf entsprechende äußere Frequenzen reagiert. Bereits heute sind zahlreiche Gehirnareale wissenschaftlich identifiziert, die bestimmten Bewußtseinszuständen und Wahrnehmungen zugeordnet werden können. Spätestens in ca. 5 Jahren wird die Topographie des menschlichen Großhirns vollständig entschlüsselt sein. Nach neuesten Erkenntnissen der Genetik ist das DNA-Molekül neben seiner biochemischen Funktion für die Vererbung auch eine biophysikalische Antenne, deren Eigenfrequenz mit etwa 150 MHz knapp unterhalb des Mikrowellenbereichs liegt. Die DNA ist damit auch für Oberschwingungen empfänglich, die bis in den technisch genutzten Mikrowellenbereich (Mobilfunk etc.) reichen. Im Fall der Beeinflussung der Wahrnehmung durch elektromagnetische Frequenzen sollte man in mehreren Frequenzbereichen Messungen durchführen: 1. ELF-Bereich (0-100 Hz) 2. VLF-Bereich (100 Hz ca. 30 kHz) 3. Hochfrequenzbereich (Megahertz-Bereich oberhalb von UHF/VHF bis in den Gigahertz-Bereich) Die thermischen Wirkungen solcher Wellen (Grenzwerte) sind im Kontext künstlich induzierter Wahrnehmungen irrelevant. Entscheidend ist vielmehr die Möglichkeit, durch Modulation oder digitale Pulsung Informationen auf diese Weise direkt in die Körperzellen resp. ins Gehirn zu übertragen. Die spezifische Wirkung einer Strahlung auf den Menschen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Frequenz Wellenform Modulation Pulsrate Pulsamplitude Pulsdauer Symmetrie und Asymmetrie der Pulse Wiederholungsrate Experimente zur Beeinflussung menschlicher Wahrnehmung durch modulierte elektromagnetische Frequenzen wurden seit den fünfziger Jahren in unterschiedlichen Ländern durchgeführt (u. a. USA bzw. Rußland/Sowjetunion). Daß diese Experimente stattgefunden haben, ist durch offizielle Dokumente beweisbar, die Existenz der zugehörigen Technologien ist durch Forschungsprojekte und öffentlich zugängliche Patentschriften belegbar, u. a.:

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Robert G. Malech: us and method for remotely monitoring and altering brain waves -Patent vom 20.04.1976, Nr. 3,951,134. -Patent vom 22.08.1989, Nr. 4,858,612. US-Patent vom 27.10.2992, Nr. 5,159,703. nthe Mind-Control-Experimente wurden ebenfalls durch Dokumente belegbar nicht nur im Labor, sondern auch im Feldversuch an unwissenden und unschuldigen Bürgern durchgeführt. Dies belegt z. B. das Memorandum for the Record, CIA-Dokument Nr. 0000017749 vom 29.11.1963, freigegeben 2004 über den Freedom of Information Act. Es handelt sich um das Protokoll eines Meetings zwischen US-General Carter, MKULTRA-Chef Sidney Gottlieb und rosen Bürgern weiterhin notwendig. Der Report wurde für den damaligen CIA-Direktor Allan W. Dulles erstellt. Insofern muß ein Beweis nicht mehr erbracht werden, daß die Beeinflussung ahnungsloser und unschuldiger Menschen durch elektromagnetische Frequenzen möglich ist und auch geschieht. Es gibt keine beweiskräftigen Indizien, daß die Anwendung derartiger Technologien jemals eingestellt wurde. Im Gegenteil die Entwicklung der modernen Elektronik- und Informationstechnologie hat diesen Anwendungen neue Türen geöffnet. Die gezielte Beeinflussung einer Person durch elektromagnetische Frequenzen kann durch wissenschaftsübliche Meßverfahren nachgewiesen werden. Die Durchführung einer solchen Analyse bedarf allerdings großer Erfahrung sowohl in der Physik als auch im medizinischen Bereich. Es gilt, aus dem reichhaltigen elektromagnetischen Frequenzspektrum, dem jeder Mensch heutzutage täglich ausgesetzt ist, mögliche Frequenzen herauszufiltern, die nachweisbar und reproduzierbar gegen eine bestimmte Person (und nur gegen diese) gerichtet sind. Dies ist in mehreren Fällen bereits gelungen. Da für eine ganze Reihe von Frequenzen die psychoaktiven bzw. psychosomatischen Wirkungen auf den Menschen bereits bekannt sind, ist auch hier abzugleichen, inwieweit die gefundenen Frequenzsignale für die subjektiv geschilderten Symptome verantwortlich sein können. Beispiele für psychoaktiv wirkende Frequenzen bzw. Frequenzbereiche: 70-80 Hz: Gefühl der Benommenheit bzw. Desorientiertheit 13-Patentschrift!) 300-3000 MHz: Wahrnehmung von Knister-, Knack- oder Brummgeräuschen (können auch von Gehörlosen wahrgenommen werden). Beispiele für psychosomatisch wirkende Frequenzen bzw. Frequenzbereiche: 300 Hz (als Pulsrate für Mikrowellen): Schlafstörungen, Atembeklemmungen 35 Hz: Schlafstörungen, Schmerzzustände 500 Hz: Freisetzung von Stresshormonen (Noradrenalin)

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Es finden regelmäßig wissenschaftliche Fachtagungen statt, auf denen biologische Wirkungen elektromagnetischer Frequenzen (und mögliche medizinische Anwendungen) vorgestellt, diskutiert bzw. nachgewiesen werden (z. B. an der Universität Magdeburg 2004). Das Europäische Parlament beschloß bereits 1999 mit großer Mehrheit aller Parteien eine Resolution, in der es u. a. heißt: rnationales Übereinkommen über ein generelles Verbot von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ob militärisch oder zivil , die die Anwendung der Erkenntnisse auf dem Gebiet chemischer und elektrischer Vorgänge ... oder anderen Funktionen des menschlichen Gehirns ... beinhalten, die jeder beliebigen Form der Manipulation des Menschen Tür und Tor öffnen (Maj Britt Theorin u. a.: Bericht über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik. Dokument Nr. A4-0005/99, Straßburg: Europäisches Parlament. Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik, 1999) Grazyna Fosar (Astrophysikerin, Physikerin, Autorin, Wissenschaftsjournalistin) Franz Bludorf (Mathematiker, Physiker, Autor, Wissenschaftsjournalist)

© Grazyna Fosar, Franz Bludorf, Berlin 2009. Dies ist eine wissenschaftliche, politisch wertfreie Information. Weiterverwendung zu publizistischen Zwecken ist nur in ungekürzter und unveränderter Form und unter Angabe der Urheberschaft der Autoren gestattet. Insbesondere ist eine Veröffentlichung im Zusammenhang mit Meinungsäußerungen, die im Sinne von §130 StGB strafrechtlich relevant sind, unzulässig.

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