Sie sind auf Seite 1von 64

OKTOBER 2011

OKTOBER 2011 » KULTUR Klein aber óhó! Island auf der Buchmesse » STYLE Schöner Wohnen Gutes
OKTOBER 2011 » KULTUR Klein aber óhó! Island auf der Buchmesse » STYLE Schöner Wohnen Gutes
OKTOBER 2011 » KULTUR Klein aber óhó! Island auf der Buchmesse » STYLE Schöner Wohnen Gutes
OKTOBER 2011 » KULTUR Klein aber óhó! Island auf der Buchmesse » STYLE Schöner Wohnen Gutes
OKTOBER 2011 » KULTUR Klein aber óhó! Island auf der Buchmesse » STYLE Schöner Wohnen Gutes

» KULTUR

Klein aber

óhó!

Island auf der Buchmesse

» STYLE

Schöner

Wohnen

Gutes Design für deine Stube

» GESELLSCHAFT

Dein Sex

in Zahlen

Studie zu schwulem Sexleben

Das Leben ist

aufregend

20 Jahre Rosenstolz - das Interview

E D I T O R I A L

 

Sie haben Post!

Die eiskalte Geysir-Edition

Kleine, sentimentale Augenblicke des Alltags:

mehrmals die Woche klingelt an der Redaktionstür ein Paket-Lieferant, der mit seiner einzigartigen, aber unaufdringlichen Art sehr besonders ist. Er sieht aus wie ein Jazz-Musiker aus dem Cotton Club in Harlem. Mit einer tiefen, sonoren Stimme kündigt er in breitem Denglish an, für wen das Pa- ket ist. Obwohl er genauso schnell wie die anderen Postboten ist, ist er nie gestresst und wirkt total ru- hig. Nur einmal hat er sich beschwert, als er zwei Bürostühle, die wir als Lockangebot zur Probe zuge- sandt bekommen haben, abliefern musste. „Please keep them, I don‘t want to carry ‚em back again“, oder sowas hat er gesagt. Aber war immer noch freundlich. Jedes Mal wenn er vorbeikommt, habe ich das Gefühl, in New York zu sein. Obwohl: ich war noch niemals in New York (auf Hawaii übrigens auch noch nicht), aber zumindest stelle ich mir es so vor. Also sagen wir, wenn er vorbeikommt, kom- me ich mir vor, wie in einem Musical, das in New York spielt. Ich möchte dann das Paket mit einem freundlichen Lächeln entgegennehmen, mir durch meine verwuschelten blonden Locken fahren, um mich zurück in meinem Redaktionsraum meine Manolos in die Ecke zu kicken, mich auf mein Bett fallen lassen und auf meinem Laptop meine neue

Kolumne zu tippen. Ja

Oh, das Telefon klingelt -

wer ist dran? Anna Wintour? Nein, Bäppi La Belle. O.K. - welcome back to Frankfurt! Aber da auch ein paar andere Leute hier angeru- fen haben, gibt‘s im Oktober besonders viele The- men: zum Beispiel ein Interview mit Rosenstolz, in dem Sänger Peter Plate offen über sein Burnout spricht oder den isländischen Autor Kristof Mag- nusson, der uns seine Heimatinsel erklärt. Und der gute Geschmack hat uns dann davon abgehalten, eine neue Kolumne „Hure des Monats“ zu nennen. Lujah, soag‘ I

Viel Spaß mit der Oktober-Ausgabe wünscht Björn Berndt

Die fünf besten Zitate der Oktober-Ausgabe:

1. Auch unsere Vorfahren achteten die Elfen, aber unsere Straßen weichen niemandem aus

2. Ich bin in den Aschenbecher gefallen und war mit Asche besudelt

3. Skandinavier sind Analsex-Muffel

4. Ein Cocktail aus Tranquilizern, verzweifelten Schönheits-Ops und obsessiver Sexualität

5. Meine Perspektive, meine Wahrnehmung der Welt, wird immer von meinem Schwulsein beeinflusst sein

INHALT » OKTOBER

» STARTER

MODERNE »

MENSCHEN

4

Coole und uncoole Heteros des Monats

MODERNES » LEBEN » SPECIAL

6

Wer hat van meinem chicen Tischchen gesessen?

AKTUELL » POLITIK

Die FDP meint, sie kann auch was

AKTUELL » GESELLSCHAFT 10 Entspricht dein Sex etwa der Euro-Norm?

8

KULTUR »

MUSIK

12

Emporgestiegen aus der Asche Londons

KULTUR »

FILM

16

Antonio Banderas aus dem Gefrierfach

KULTUR » Klein, aber óhó!

BUCH

20

» REGIONAL

SZENE » FRANKFURT

»

SOCIETY

2 6

Drei Damen auf dem Grill

»

KOLUMNE

2 7

Ums Eck in der Alten Gasse

»

COMMUNITY

2 8

Die Haube - wollen alle drunter?

»

GASTRO

31

Hin und weg vom Eschenheimer Turm

»

KULTUR

3 2

Kaninchen aus dem Hut auf den Teller

»

PARTY-PROFILE

34

Diven, Sneakers, Fangzähne

SZENE » MAINZ/WIESBADEN

38

Ein Schaumwein in der Limou - ist das schon Glamour?

SZENE »

MANNHEIM

39

In diesem Monat ganz besonders männlich!

SZENE » REGION Sind Blutdiamanten glamourös?

42

SZENE »

REICH UND SCHÖN

44

Vierundsiebzig Personen direkt ins Gesicht geblitzt

» SERVICE

»

TERMINE

46

Hier ist was los!

»

FERNSEHEN

51

Programmier‘ den Player!

» PINK PAGES

Ach da ist das Pulse!

5 2

»

KLEINANZEIGEN

5 6

Leser wollen was!

» HINTEN

REISE » HALKIDIKI Was alle wissen, ist jetzt offiziell

58

»

IMPRESSUM

60

AKTION »

LESER

60

Pech in der Liebe? Versuch mal hier dein Glück!

HOMOSKOP » DEINE STERNE 666 Wo Menschen nicht nur grüne binäre Zahlenmus- ter sind

4
4
12
12
16
16
20
20
24
24
39
39

Oktober 2011

3
3

Foto: Hustlaball/gaysexpulsion.com

MODERNE » MENSCHEN

Manndecker

Das nennen wir mal einen Karriereschub: der belgische Fußballspieler Jona- than de Falco des Zweitligisten RC Mechelen musste seine Karriere als Halb- Profifußballer wegen andauernder Verletzungen aufgeben - und startet nun als schwuler Pornostar „Stany Falcone“ durch! In der belgischen Presse erklär- te er: „Die Fußballwelt ist nicht bereit für schwule Spieler, es gibt zu viele Vorurteile und wenig Toleranz.“ Sein Outing hatte er mit 20, als Fußballspieler traute er sich allerdings nicht dazu zu stehen: „Das hätte ohne Zweifel zu großen Problemen geführt“, meint der heute knapp 27-jährige. Seine neue Berufung stellt uns Männer nun allerdings vor die Frage, ob wir enttäuscht über den Verlust eines schwulen Fußballtalents sein sollen oder freudig erregt über den Gewinn eines neuen Porno-Hunks. Wer sich selbst überzeugen möchte: Jonathan alias Stany ist am 21. Oktober live beim Berliner Hustlaball (KitKat Club, Köpenickerstr. 76) zu bewundern. (bjö)

Anmacher

Anmacher Den Unterschied zwischen einem hohlen Metrosexuellen und einem coolen Hetero erklärt uns in diesem Monat

Den Unterschied zwischen einem hohlen Metrosexuellen und einem coolen Hetero erklärt uns in diesem Monat das US-Brett Adam Levine:

Foto: Pork Wire Image

„Meine Heterosexualität kann ich nicht verbergen. Aber ich fühle mich mit meiner Sexualität sehr wohl“, erklärt der „Maroon 5“-Leadsänger dem Magazin „Out“. „Daher habe ich auch kein Problem, zu sagen ‚Oh, der Typ da drüben sieht super aus‘. Aber jemanden attraktiv zu finden und einen Kerl vögeln zu wollen, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge“. Also, nicht ärgern, wenn es beim nächsten Flirt mit einem scharfen Hetero nur beim Flirten bleibt. Im Fall Levine gibt‘s dann zumindest noch seinen schwulen Bruder. (bjö)

Doch nicht so gut gemeint

Pünktlich zum neuen Albumstart hat US-Westcoast-Rapper Game (früher unter dem Namen „The Game“ be- kannt) nun auch mal seinen Senf zum Thema Schwule im „HipHop“ abgegeben: per Twitter versuchte er seine Rap-Mitbewerber 50 Cent zu outen (ziemlich unglaubwürdig), hatte in einem Interview mit dem Internet-Sender ValdTv.com aber auch - vordergründig - positive Bot- schaften: „Die einzigen Schwulen, mit denen ich ein Problem habe, sind die, die sich nicht outen und stattdessen vorgeben, hetero zu sein! Wir leben doch in einer freien Welt, also seid schwul und stolz darauf!“ Hört sich erst mal gut an, oder? Im weiteren Verlauf des Interviews er- klärt er allerdings auch die Beweggründe für seine Haltung: „Das Problem ist doch Aids. Ich meine, wenn jemand schwul ist und trotzdem mit einem Mäd- chen zusammen ist, sie sich infiziert und die Krankheit dann an einen ande- ren weitergibt“. Jetzt hören Sie aber mal zu, Mister Game: Das Problem mit Aids sind nicht die Schwulen, sondern Menschen, die ungeschützten Sex ha- ben und so die Krankheit verbreiten - dabei ist die sexuelle Orientierung voll- kommen egal! Word Man, ging leider nach hinten los! (bjö)

Foto: Universal
Foto: Universal

G E B U R T S TA G S K I N D E R

 

Klaus Wowereit, 1.10.1953

Kele Okereke, 13.10.1981

Holger Weinert, 29.10.1951

Seit 2001 ist der SPD- Politiker Bürgermeister von Berlin. Er, der als erster deutscher Spitzenpolitiker ein Outing wagte und mit seinem Spruch „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“ 2001 nicht nur ein legendäres Statement setzte sondern auch den Weg für andere Polit-Outings ebnete. Ebenso berühmt ist sein Kommentar zur maroden Finanzsituation der Hauptstadt: „Berlin ist arm, aber sexy“. Im September ist er zum dritten Mal in Folge in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt worden.

Foto: SPD Pressestelle
Foto: SPD Pressestelle

Der Frontmann der zur Zeit pausierenden britischen Rockband „Bloc Party“ tat sich lange Zeit schwer mit seinem Outing; in Interviews verweigerte er sich konse- quent persönlichen Fragen, seine Sexualität wie seine Hautfarbe hätten nichts mit seiner Musik zu tun. Im zweiten „Bloc Party“-Album the- matisierte er in wenigen Songs die Gay-Szene, sein 2010 erschienenes Soloalbum „The Boxer“ brachte die Wende:

„Ich habe viele Gay-Kids getroffen, die mein Outing als inspirierend empfanden: Das Wichtigste ist, ihnen damit das Leben zu erleichtern“, sagte er dem gab-magazin.

Foto: Wichita
Foto: Wichita

Mit seiner Talkshow „Holgers Waschsalon“ wurde der „Hessenschau“- Moderator Anfang der 90er berühmt. In seiner umfang- reichen journalistischen Ar- beit hat er sich auch immer wieder mit dem Thema Aids auseinandergesetzt. Der Sammler von Staubsaugern ist auch Hundepapa - den schmerzlichen Verlust seiner Golden Retriever Dame Paula, die ihn jahrelang bei live-Moderationen beglei- tete, hat er als Autor in einem Buch verarbeitet. 2006 verpartnerte er sich mit seinem 26 Jahre jüngeren Freund Roland Klostermann. (bjö)

Foto: HR
Foto: HR
4
4

Oktober 2011

Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben? Das erfährst du auf www.iwwit.de

Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben?

Das erfährst du auf www.iwwit.de

Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben? Das erfährst du auf www.iwwit.de
Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben? Das erfährst du auf www.iwwit.de
Wie wir unseren Platz in der Szene gefunden haben? Das erfährst du auf www.iwwit.de

MODERNES » LEBEN

U R B A N - C H E C K

 
U R B A N - C H E C K   Lorey Ist man in

Lorey

Ist man in Frankfurt auf der Suche nach Küchenzubehör, Kleinelektrogeräten, schönem Porzellan, Weingläsern oder anderen Haushaltsgegenständen aller Art ist das Kaufhaus Lorey unumstritten die erste Adresse. Auf drei Etagen findet sich bei Lorey wirklich alles, was man in Küche, Wohn- oder Esszimmer benutzen kann und das Wohnambiente verschönert. Unschlagbar ist neben dem umfangreichen Angebot außerdem die Kompetenz des Personals - für jedes Anliegen finden die Mitarbeiter die passende Lösung. Lorey, Schillerstr. 16, Frankfurt. lorey.de

Personals - für jedes Anliegen finden die Mitarbeiter die passende Lösung. Lorey, Schillerstr. 16, Frankfurt. lorey.de
Lösung. Lorey, Schillerstr. 16, Frankfurt. lorey.de Fraktali Seit gut einem Jahr bietet Beatrice Anlauff in

Fraktali

Seit gut einem Jahr bietet Beatrice Anlauff in ihrem kleinen „Atelier für Verwandlungsdesign“ fantasievolles Kunsthandwerk. Das Außergewöhnliche der angebotenen Möbel, Schmuck, Taschen und Accessoires: alles ist nach dem Recycling-Prinzip gestaltet. Aus alten Fahrradschläu- chen werden Taschen und Gürtel, aus Kronkorken bunte Schmuckstücke. Alle Objekte sind nicht nur originell sondern auch praktisch und die Gürteltaschen aus ausge- dienten Fußbällen nicht nur zur WM der Renner.

Fraktali, Rohrbachstr. 6, Frankfurt. fraktali.de

Fraktali, Rohrbachstr. 6, Frankfurt. fraktali.de

der Renner. Fraktali, Rohrbachstr. 6, Frankfurt. fraktali.de Premium Outlet Center „Joop!“-Schuhe, -Taschen und

Premium Outlet Center

„Joop!“-Schuhe, -Taschen und -Lederaccessoires über- zeugen durch markantes Design und urbanen Chic - sie sind zeitgemäßer Stil! Ab 1. Oktober sind die Modelle der Herbst/Winter-Kollektionen im Offenbacher Outletstore zu Outletpreisen erhältlich - das heißt bis zu 40% unter der unverbindlichen Preisempfehlung! Das freundliche Team um Frau Büttner berät gerne, das Sortiment wird durch die Labels Daniel Hechter, Titan, Bugatti, Rohde, Sioux und Comtesse abgerundet. Premium Outlet Store, Kaiserstr. 39, Offenbach.

Daniel Hechter, Titan, Bugatti, Rohde, Sioux und Comtesse abgerundet. Premium Outlet Store, Kaiserstr. 39, Offenbach.
6
6

Oktober 2011

C D B A
C
D
B
A
E
E
G
G
F
F
A
A

Eames Der amerikanische Designer und Architekt Charles Eames hat Design-Geschichte geschrieben, die zusammen mit seiner Frau Ray seit Ende der 1930er entwickelten Möbel sind bis heute Klassiker des guten Geschmacks, prägten die Schweizer Möbelfirma Vitra und wurden tausendfach kopiert. Der in den 1950ern entworfene Originalstuhl aus Fiberglas (damals eine Sensation) besticht durch seine elegant-futuristisch- ergonomische Form und wird heute aus Polyamid hergestellt. Gesehen bei Ikarus Design Kaufhaus, ikarus.

i g n K a u f h a u s , i k a r

de. Infos über Eames: eamesoffice.com B

Club-Sessel Der Sessel aus glänzendem Aluminium und Leder

besticht durch sein markantes Design und seine robusten Materialien. Hingucker! Gesehen bei Das Lager-

e s e h e n b e i D a s L a g e

haus, Heidelbergerstr. 29, Viernheim. Siehe auch unter rooms.de C

Houdini Die für ihre puristischen

Entwürfe bekannten Möbeldesigner e15 haben die 2010 mit dem Designpreis ausgezeichnete „Houdini“-Serie von Stefan Diez um einen Stuhl mit Armlehen und Polster erweitert. Aus Schichtholz mit Eiche- oder Nuss- baumfurnier ist Houdini leicht, neben der Holzvariante gibt‘s ihn auch in weiß, schwarz oder grau lackiert - oder

wie hier mit Sonderfarben und zusätzlich farbigen Polstern. e15.com D

seine polierte Aluminuimoberfläche dennoch auffällige Stuhl wurde vom japanischen Designer Naoto Fukasawa entwickelt, der unter anderem auch am Design-Konzept für Apple-Produkte mitgearbeitet hat. Der für das Möbelunternehmen Magis designte Stuhl aus der „Dejá-vu“-Serie gewann 2008 den „Interior Innovation“-Preis

gewann 2008 den „Interior Innovation“-Preis Dejá-vu Der schlichte, aber durch des Rats für

Dejá-vu Der schlichte, aber durch

des Rats für Formgebung. magisdesign.com E

eine Kommode mit Geschichte produziert: dieser Schubladenschrank wird aus Briccole-Holz und Kortenstahl gefertigt; Briccole-Stämme sind leicht verwitterte Holzpfähle, die in Venedigs Wasserstraßen als Wegweiser im Lagunenwasser stehen. Durch das Meerwasser bekommen sie eine typische Patina. Kortenstahl ist ein wetterfester Baustahl, der leicht an der Oberfläche korrodiert, aber dennoch stabil bleibt. In die strenge Form gebracht ist jede Kommode durch die natürlichen Werkstoffe ein individuelles Stück. Gesehen bei Heide &

G e s e h e n b e i H e i d e &

Rialto Der italienische Möbelhersteller „Riva 1920“ hat

I H J
I
H
J
I H J K L M Bechthold, heide-bechthold.de F Cubit Gut verschachtelt: das Regalsystem „Cubit“ besteht
K
K
L M
L
M
I H J K L M Bechthold, heide-bechthold.de F Cubit Gut verschachtelt: das Regalsystem „Cubit“ besteht

Bechthold, heide-bechthold.de F

Cubit Gut verschachtelt: das Regalsystem „Cubit“ besteht aus verschieden großen

MDF-Kisten, die je nach Bedarf, Lust und Laune per Verbindungselement zusammengesteckt werden können. 21 Formate in 8 unterschiedlichen Tiefen stehen zur Auswahl, pro Kiste kosten sie zwischen 22 und 49 EUR. Seit Juni gibt‘s das System auch in

22 und 49 EUR. Seit Juni gibt‘s das System auch in schwarz. cubit-shop.com G Overdose Inspiriert

schwarz. cubit-shop.com G

Overdose Inspiriert vom Chaos auf seinem Schreibtisch hat der belgische Designer Bram Boo

die Möbelserie „Overdose“ entwickelt, die irgendwo zwischen Skulptur und Möbelstück liegt. Neben dem Regal gibt‘s auch noch einen Schreibtisch und einen Stuhl. 2010 wurde Boo im Rahmen der belgischen „Interieur“ Messe zum Designer des Jah-

Pelago Der schwedische Industriedesigner Johan Lang hat diesen funktionalen Tisch entworfen:

die Beine sind höhenverstellbar, so dass aus dem Couchtisch (niedrigste Stufe) auch ein Esstisch (mittlere Stufe) oder eine Anrichte werden kann. Zu kaufen gibt‘s das klassisch dänische Design leider noch nicht - Pelago war Langs Abschlussarbeit an

res gewählt. bramboo.be H

war Langs Abschlussarbeit an res gewählt. bramboo.be H der Uni Göteburg. johanlang.se I aber wirkungsvoller

der Uni Göteburg. johanlang.se I

aber wirkungsvoller Tisch von Manunatura. Über dawanda.com J

malistischem Design mit abgerundeten Rändern von Moooi - funktioniert als Schreibtisch aber auch als Beistelltisch. moooi.

Schreibtisch aber auch als Beistelltisch. m o o o i . By the Sea Aus Treibholz

By the Sea Aus Treibholz zusammengezimmert und mit einer Platte versehen - einfacher,

zusammengezimmert und mit einer Platte versehen - einfacher, Woood Wie ein Tablett: multifunktionaler Tisch in mini-

Woood Wie ein Tablett: multifunktionaler Tisch in mini-

Woood Wie ein Tablett: multifunktionaler Tisch in mini- com K Bulb Chandelier Der britische Designer Tom

com K

Bulb Chandelier Der britische Designer Tom Dixon baut futuristisch-minimalistische Leuchten und Möbel - für

seinen „Glühbirnen Lüster“ verwendet er seine eigenen, übergroßen Energiesparbirnen (die kann man auch als Einzellampen

benutzen) und gruppiert sie zu leuchtenden UFOs. tomdixon.net L

bekannt. Wie bei so viele Modedesignern gibt es jetzt - getreu dem Diesel-Motto „For successful Living“ - in Zusammenarbeit

mit dem italienischen Möbelhaus „Moroso“ eine Serie mit Möbelstücken und mit „Foscarini“ Leuchten. Die Pendel- oder

und mit „Foscarini“ Leuchten. Die Pendel- oder Diesel Rock Eigentlich ist Diesel für lässige Jeansmode

Diesel Rock Eigentlich ist Diesel für lässige Jeansmode

Standlampe „Rock“ in Knitteroptik gibt‘s in weiss oder schwarz. diesel.foscarini.com M

Conceptstore bietet alles, was die eigenen vier Wände hübscher macht - zu bezahlbaren Preisen! Die Wellen der Hängelampe

Nummer 3 aus der Serie „Norm“ kann man selbst zusammenstecken, sie wirft ein lebendiges Muster auf Decken und Wände. Als Neuedition gibt‘s sie auch aus Edelstahl. normann-copenhagen.com (bjö)

n n - c o p e n h a g e n . c o

Norm 03 Der dänische Design-

g e n . c o m (bjö) Norm 03 Der dänische Design- YuKoN Fein satinierter
g e n . c o m (bjö) Norm 03 Der dänische Design- YuKoN Fein satinierter

YuKoN

Fein satinierter Edelstahl. Nacht- schwarzer Kautschuk. Geflocht- enes Leder. YuKoN von TeNo -

zum Sammeln und Kombinieren.

enes Leder. YuKoN von TeNo - zum Sammeln und Kombinieren. Hasengasse 9 · 60311 Frankfurt (neben
enes Leder. YuKoN von TeNo - zum Sammeln und Kombinieren. Hasengasse 9 · 60311 Frankfurt (neben
enes Leder. YuKoN von TeNo - zum Sammeln und Kombinieren. Hasengasse 9 · 60311 Frankfurt (neben
enes Leder. YuKoN von TeNo - zum Sammeln und Kombinieren. Hasengasse 9 · 60311 Frankfurt (neben

Hasengasse 9 · 60311 Frankfurt (neben der Kleinmarkthalle) Tel. 069 - 283519

Marktplatz 14 · 63619 Bad Orb Tel. 06052 - 6446 · www.goldpavillon.de

www.TeNo.de

AKTUELL » POLITIK

„Grüne haben es leicht“

FDP-MdB Michael Kauch zu zwei Jahren Schwarz-Gelb

Genau zwei Jahre ist die schwarz-gelbe Koalition von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 29. Oktober im Amt. Das bekommt vor allem der FDP nicht, sie kassiert eine Klatsche nach der anderen, zuletzt nur noch 1,8 Prozent bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin, die SPD-Bürgermeis- ter Klaus Wowereit im Amt bestätigte. Sogar die NPD lag um 0,3 Prozentpunkte davor. Dabei haben die Liberalen gerade in der Homo-Politik größere Fortschritte als die Vorgängerregierung vorzuweisen, meint Michael Kauch. Der heute 44-jährige Dortmunder rückte 2003 in den Bundestag ein und kümmert sich dort neben der Umweltpolitik auch um Schwulen- und Lesbenfragen. Im Interview freut er sich über einen jüngsten Erfolg und zieht eine Bilanz zur Halbzeit der Legislaturperiode.

gab-Magazin: Am 31. August hat die Bundesregierung die Einrich- tung der Magnus-Hirschfeld-Stif- tung beschlossen. Was genau ist ihr Zweck?

Michael Kauch: Die Stiftung wird der Diskriminierung gegenüber Lesben und Schwulen entgegenwir- ken. Wie schon im Koalitionsver- trag festgelegt, soll sie das durch Bildung und Forschung erreichen. Wir wollen die Köpfe der Menschen erreichen, statt nur Antidiskriminie- rungsgesetzgebung zu machen. Im Kabinettsbeschluss ist das Ziel hin- zugekommen, an die Verfolgung der

Homosexuellen durch die National- sozialisten und das Werk des schwu- len Vorkämpfers Magnus Hirschfeld zu erinnern.

gab-Magazin: Der Bundestag hat die Errichtung der Stiftung ja schon im Jahre 2000 beschlossen, ohne dass etwas passierte, von was für einen Zeitrahmen spre- chen wir jetzt?

Michael Kauch: Die Gründung muss noch in diesem Jahr erfolgen, denn der Bundestag hat die entsprechen- den Mittel nur für 2011 genehmigt. Noch fehlt die formelle Genehmigung

der Stiftungsaufsicht des Landes Ber- lin. Das federführende Bundesjustiz- ministerium erwartet, dass wir im November zur Tat schreiten können. Realistischerweise werden die ersten Aktivitäten in 2012 anlaufen, im vollen Umfang dann wahrscheinlich

2013.

In der rot-grünen Regierungszeit gab es in der ersten Legislaturperiode einen ergebnislosen Streit über die Zusammensetzung des Kuratoriums und die Stiftungsziele, in der zweiten Periode hat Finanzminister Hans Eichel die Mittel nicht bereitstellen wollen, in der Großen Koalition von

2005 bis 2009 wurde das Thema gar nicht erst angepackt. Nach der letz- ten Bundestagswahl haben wir von der FDP, allen voran die heutige Bun- desjustizministerin Sabine Leutheus- ser-Schnarrenberger, gesagt „jetzt oder nie“ und haben die Stiftung in

den Koalitionsvertrag eingebracht.

gab-Magazin: Wer entscheidet darüber, wie die Gelder verteilt werden?

Michael Kauch: Die Grundsätze der Stiftungsarbeit und damit auch des Budgets werden vom Kuratorium festgelegt. Darin sind sieben Mit- glieder des Deutschen Bundestages vertreten, pro Fraktion mindestens einer. Dann sechs Vertreter der Bun- desregierung, zwei aus dem Justiz- und jeweils einer aus Finanz-, Fami- lien- und Bildungsministerium. Dazu kommen acht Vertreter der schwul-lesbischen Community, die die Bandbreite schwul-lesbischen Lebens repräsentieren. Benannt sind bislang der Lesben- und Schwu- lenverband in Deutschland, der Lesbenring, der schwule Führungs- kräfteverband Völklinger Kreis, die Bundeskonferenz schwul-lesbischer Landesnetzwerke, die ökumenische Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche“ und das Jugendnetzwerk Lambda. Hinzu kommen die beiden Initiativen, die sich um die Grün- dung der Stiftung gekümmert haben, Queer Nations und der Fachverband Homosexualität und Geschichte. Darüber hinaus soll es einen Fach- beirat geben, der wissenschaftlich

Der Einsatz für Community- Fragen zählt Michael Kauch zu einer konsequenten Bürgerrechtspolitik Foto: FDP
Der Einsatz für Community-
Fragen zählt Michael Kauch
zu einer konsequenten
Bürgerrechtspolitik
Foto: FDP
verlosen ab 22 Uhr Wir Fahrten in unserer GOLDENEN STRETCH-LIMOUSINE FÜR DICH UND DEINE FREUNDE
verlosen
ab 22 Uhr
Wir Fahrten
in unserer
GOLDENEN
STRETCH-LIMOUSINE
FÜR DICH UND DEINE
FREUNDE INKLUSIVE SEKT
AM KUZ
DIE FAHRTEN STARTEN
welcomes you
GLAMOUR-Girl&Boy
15/10/2011 ::: 21:00 UHR :::
KUZ MAINZ
DIE OFFIZIELLEN GEWINNER DER WAHL 2010
mit DRAG-DJane
Crystel Cox
DAS BESTE VON MADONNA BIS MICHAEL JACKSON

EXPRESS YOURSELF:::STAGES FOR EVERYBODY

WHAT TO WEAR:::DRESS GOLD AND SHINE

MORE INFORMATION:::www.glamour-mainz.de

sponsored by

STAGES FOR EVERYBODY WHAT TO WEAR::: DRESS GOLD AND SHINE MORE INFORMATION::: www.glamour-mainz.de sponsored by

berät und aus dem Bildungsbereich Erfahrungen aus der Praxis ein- bringt. Je ein Vertreter des Schwulen Museums Berlin, des Holocaust- Mahnmals und des Instituts für Zeitgeschichte besetzen das Thema Erinnern. Ich persönlich setze mich dafür ein, dass auch eine transidente Persönlichkeit benannt wird.

gab-Magazin: Der Grüne Volker Beck kritisiert, dass „die Men- schenrechtsarbeit strikt ausge- klammert bleibt“. Eine Position, die der LSVD teilt

Michael Kauch: Das haben wir ganz bewusst gemacht. Denn seit der Amtsübernahme von Dirk Nie- bel als Bundesentwicklungsminis- ter wird auch die schwul-lesbische Menschenrechtsarbeit aus dem Bundeshaushalt finanziert, darunter zwei Modellprojekte in Nigeria und Nicaragua über die Hirschfeld-Eddy- Stiftung des LSVD. Da solche Finan- zierungen im Inland nicht bestehen, soll sich die Magnus-Hirschfeld- Stiftung angesichts begrenzter Mittel auf das eigene Land konzentrieren.

gab-Magazin: Zwei Jahre ist die schwarz-gelbe Regierung nun im Amt, wie fällt deine persönliche Bilanz zur Hälfte der Legislaturpe- riode aus?

Michael Kauch: Am Anfang gab es noch etwas Anlaufschwierigkeiten mit dem Koalitionspartner. Mittler- weile haben wir eingetragene Le- benspartner bei Erbschaftssteuer, Grunderwerbssteuer, BAföG sowie Beamten- und Soldatenrecht gleich- gestellt. Ich bin zuversichtlich, dass wir beim Splitting bei der Einkom- menssteuerveranlagung noch in die- ser Wahlperiode vorankommen. Das gilt auch bei der Riester-Rente, in der man den schwulen oder lesbischen Lebenspartner bislang nicht als Be- günstigten einsetzen kann. Im Adop- tionsrecht werden unterschiedliche Auffassungen von Union und FDP bleiben. Doch wir sind jetzt, nach zwei Jahren Schwarz-Gelb, deutlich weiter als in der Großen Koalition von Union und SPD. Deshalb ist es ganz logisch, dass die SPD mit ihrer Kritik eher zurückhaltend ist, das sind im Wesentlichen die Grünen, die hier drauf hauen.

gab-Magazin: Die Innenpolitik ist das Eine, wie gehen die Libe- ralen mit schwulen- und lesben- feindlichen Regimen im Ausland um?

Michael Kauch: Mit Dirk Niebel als liberalem Entwicklungsminister haben wir einen ganz neuen Ansatz. Staaten, die Strafvorschriften gegen Schwule und Lesben verschärfen,

wird die Budgethilfe gestrichen oder gekürzt. Das hat die Vorgängerin (die elf Jahre amtierende SPD-Politikerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, die Red.) immer abgelehnt. Der neue An- satz hat nichts mit Neokolonialismus zu tun, wie uns die Gegner an dieser Stelle immer vorwerfen, sondern ist konsequente Menschenrechtspolitik. Wir setzen alle unsere Mittel ein, um die Situation von Minderheiten gera- de auf dem afrikanischen Kontinent zu verbessern. Die Budgethilfe ist der Teil der Entwicklungshilfe, der direkt in den Staatshaushalt geht - nicht in die Projektarbeit, die den Menschen vor Ort direkt nützt.

gab-Magazin: Haben solche Sank- tionen den gewünschten Erfolg?

Michael Kauch: Die Streichung haben wir jetzt in zwei Fällen ange- droht. Im Fall von Uganda hat es geholfen. Der Finanzminister hat dem Parlament einen Brief geschrie- ben, dass ein Gesetzesentwurf, der gleichgeschlechtliche Handlungen in Einzelfällen mit der Todesstrafe ge- ahndet hätte, der ugandischen Wirt- schaft schaden würde. Mittlerweile gab es Neuwahlen, der Gesetzesent- wurf ist damit erst mal vom Tisch. In einem zweiten Fall ist diese Stra- tegie nicht aufgegangen. In Malawi ist im Zuge eines Gesetzes der Ge- schlechtergleichstellung nicht nur mehr schwule Homosexualität straf- bar, sondern jetzt auch lesbische Sexualität. Der Präsident hat erklärt, Malawi sei ein christliches Land und würde sich von den Europäern und den Amerikanern nicht unter Druck setzen lassen.

gab-Magazin: Trotz liberaler Er- folge werden in der schwul-lesbi- schen Öffentlichkeit immer noch vornehmlich die Grünen als der eigentliche „Motor“ in Schwulen- und Lesbenfragen wahrgenom- men. Ist das nicht manchmal frus- trierend?

Michael Kauch: Die Grünen haben es recht leicht, weil sie in der Regel mit einer Partei koalieren, die weni- ger Probleme mit schwul-lesbischen Themen hat als unser Koalitionspart- ner im Bund. Ich glaube, es hilft der Sache nicht, wenn sich Grüne und FDP darum streiten, wer jetzt der bes- sere Vertreter der schwul-lesbischen Community ist. Für die FDP ist das Teil konsequenter Bürgerrechtspoli- tik. Zur Magnus-Hirschfeld-Stiftung hat uns niemand gezwungen, damit ist offenkundig die Unterstellung der Grünen widerlegt, die Regierung ma- che nur das, was die Gerichte ihr auf- erlegen. Die Grünen haben dagegen die Stiftung selbst unter Rot-Grün nicht umgesetzt. (to)

Die neuen Aktionsmodelle HomeCare XL

nicht umgesetzt. (to) Die neuen Aktionsmodelle HomeCare XL Wäschetrockner T 7000 C 799, - € Servicepreis
Wäschetrockner T 7000 C 799, - € Servicepreis
Wäschetrockner
T 7000 C 799, - €
Servicepreis
XL Wäschetrockner T 7000 C 799, - € Servicepreis Waschmaschine W 1000 999, - € Servicepreis
Waschmaschine W 1000 999, - € Servicepreis
Waschmaschine
W 1000 999, - €
Servicepreis
Servicepreis Waschmaschine W 1000 999, - € Servicepreis Empfiehl es Deinen Freunden auf Facebook Textorstraße 27

Empfiehl es Deinen Freunden auf Facebook

€ Servicepreis Empfiehl es Deinen Freunden auf Facebook Textorstraße 27 Mo-Fr 9:30 - 19:30 Uhr /

Textorstraße 27

Mo-Fr 9:30 - 19:30 Uhr / Sa 9:30 - 18 Uhr

Tel: 069 / 610 202 www.ep-fischer.de

9:30 - 19:30 Uhr / Sa 9:30 - 18 Uhr Tel: 069 / 610 202 www.ep-fischer.de

60594 Frankfurt-Sachsenhausen

9:30 - 19:30 Uhr / Sa 9:30 - 18 Uhr Tel: 069 / 610 202 www.ep-fischer.de
9:30 - 19:30 Uhr / Sa 9:30 - 18 Uhr Tel: 069 / 610 202 www.ep-fischer.de

Parkplatz am Haus

Foto: DNF-Style/ Fotolia.com

AKTUELL » GESELLSCHAFT

Dein Sex in Zahlen

„EMIS“-Report untersucht das Sexleben von Männern, die Sex mit Männern haben

Blasen steht bei dir an erster Stelle und dein letztes Date hast du dir wahrscheinlich im Internet gesucht - das zumindest legen die Zahlen nahe, die die erste europaweite Umfrage „European MSM Internet Survey“ (EMIS) liefert. Mit großer Unterstützung durch das Kontaktportal „Gayromeo“ wurden die Angaben von knapp 55.000 Deutschen ausgewertet, aus ganz Europa sind gut 174.000 Online-Fragebögen in die Studie eingeflossen.

Während der erste Report vom Juni noch den Kölner Fußballer Lukas Po- dolski als knackigsten Deutschen

adelte und die Internet-User sich als bekennende Fans des Pornodarstel- lers Brent Everett outeten, legt die zweite Auswertung den Fokus dar- auf, mit wem und wie vielen Part- nern die Teilnehmer Sex haben, was

) ge-

im Bett (oder wo auch immer

macht wird und wie es um Checks auf sexuell übertragbare Krankhei- ten gestellt ist. Während die Zahlen gerade in Osteuropa gerne mal in die eine oder andere Richtung ausschla-

gen, liegt der Deutsche bei nahezu allen Ergebnissen ungefähr auf Höhe des europäischen Mittels. Bei

einer Onlineumfrage wenig überra- schend: 60 Prozent der Deutschen haben ihren letzten Sexpartner on- line gefunden. Jeder Fünfte gab an, seine „Beute“ an einem kommerziel- len Sex-Ort wie Saunen oder Sex- Clubs geschnappt zu haben. Zwi- schen zwei und zehn Sexpartner innerhalb der letzten 12 Monate hatte

knapp die Hälfte der Deutschen, jeder Vierte sogar mehr. Oralverkehr prak- tiziert haben im selben Zeitraum gan- ze 96 Prozent, gut acht von zehn Teil- nehmern hatten Analverkehr, jeder Siebte war mit einer Frau im Bett. Ein zunehmendes Risikoverhalten beim Sex gibt es nicht - nur einer von vier Deutschen hatte im Jahr

vor der Umfrage einen Risikokon- takt ohne ausreichenden Schutz. „Die große Mehrheit der schwulen Männer setzt auch nach 30 Jahren HIV weiter konsequent auf Safer Sex“, freut sich Matthias Kuske, Manager der Präventionskampagne „Ich weiß was ich tu“ (IWWIT). „Die Behauptung von der ‚zunehmenden Sorglosigkeit‘, die man immer noch oft hört, ist damit erneut entkräftet.“ Handlungsbedarf hingegen besteht bei der gründlichen Untersuchung auf sexuell übertragbare Krankhei- ten. EMIS-Projektkoordinator Axel Schmidt wünscht sich „Anlaufstel- len, wo sich schwule Männer un- kompliziert, kostenlos und anonym

sich schwule Männer un- kompliziert, kostenlos und anonym 10 Oktober 2011 auf sexuell übertragbare Infektionen testen
10
10

Oktober 2011

auf sexuell übertragbare Infektionen testen lassen können.“ Lediglich sechs Prozent hatten angegeben, in den vergangenen 12 Monaten auch Penis und Anus einer Untersuchung unterzogen zu haben. Feigwarzen, ein analer Tripper oder Chlamydien bleiben so oft unentdeckt. (mg)

Tripper oder Chlamydien bleiben so oft unentdeckt. (mg) Den gesamten Report gibt‘s unter

Den gesamten Report gibt‘s unter emis-project.eu/community-

report-2

Z A H L E N C H E C K

 

Europäische Länder im Vergleich

Skandinavier sind Analsex-Muffel:

nur 78 Prozent der Schweden und Finnen hatten Analverkehr, in Osteuropa sind es oft 90 Prozent und mehr (Wir: 83 Prozent. ø: 85 Prozent).

Jeder vierte Franzose hat seinen letz- ten Sexpartner an einem kommerzi- ellen Sex-Ort getroffen. In der Türkei (jeder Sechzehnte) und in Bosnien- Herzegowina (jeder Hundertste) gibt es dagegen kaum welche (Wir: 21 Prozent. ø: 16 Prozent).

Franzosen und Niederländer haben die meisten Männer im Bett: 38 beziehungsweise 37 Prozent hatten mehr als 10 Sexpartner in einem Jahr, in strukturschwachen Ländern wie Weißrussland (18 Prozent) sind es deutlich weniger (Wir: 23 Prozent. ø: 20 Prozent).

Jeder zweite Russe, Niederländer und Franzose lebt in einer Beziehung mit einem Mann, in Mazedonien sind es nur halb so viele (Wir: 41 Prozent. ø: 39 Prozent).

Fast zweimal so viele Rumänen wie Deutsche hatten im letzten Jahr Sex mit einer Frau (Wir: 14 Prozent. ø: 15 Prozent).

Doppelt so viele Türken wie Deut- sche hatten mindestens einen Risi- kokontakt in den letzten 12 Monaten (Wir: 25 Prozent, ø: 32 Prozent).

Einen Check auf sexuell übertrag- bare Krankheiten hatte fast jeder zweite Brite, Russe oder Belgier, aber nicht mal jeder sechste Türke oder Slowake (Wir: 28 Prozent, ø: 29 Prozent).

Mutti unter Druck

Neue Gayromeo-AGBs sorgen für Aufruhr

Landen intime Fotos aus den Profilen bald in Gayromeo- Anzeigen? Foto: gschpaenli/Photocase.com
Landen intime
Fotos aus den
Profilen bald
in Gayromeo-
Anzeigen?
Foto: gschpaenli/Photocase.com

Eigentlich sind die sogenannten „Allgemeinen Geschäftsbedingun- gen“ (AGB) etwas Sinnvolles. Zwei Parteien - Anbieter einer Dienstleis- tung und deren Nutzer - verständi- gen sich über die Bedingungen, un- ter denen sie zusammen kommen. Jeder weiß, was ihn erwartet und im Streitfall gibt es eine juristische Handhabe, anhand der sich die Strei- tenden auseinandersetzen. Doch was, wenn die AGBs für einen Teil der Nutzer nicht nachvollziehbar sind, man aber gezwungen ist, ihnen zuzustimmen, will man weiter die Dienstleistung nutzen? Das erste Problem, dass die neuen AGBs von Gayromeo nur auf Eng- lisch vorlagen, ist inzwischen beho- ben worden - sie sind auf Deutsch erhältlich. Bis zum 29. September (nach Redaktionsschluss dieser Aus- gabe) musste man ihnen zugestimmt haben, um das Portal weiter benut- zen zu können. Bleibt das zweite Problem: Die Re- gelung der Copyright-Rechte. In der alten Version war es eindeutig auf- geteilt, die von Gayromeo geschaf- fenen Bestandteile der Plattform waren deren geistiges Eigentum, die von den Usern eingestellten Texte und Bilder gehörten nur den Nutzern. In den neuen AGBs will Planetromeo die Nutzungsrechte weitestmöglich übertragen bekom- men, unter anderem auch für „Pro- motion- und Marketingzwecke“. Mit so einer Rechtsabtretung wäre es theoretisch möglich, demnächst mit

seinen privaten Nacktfotos in Anzei- gen für Gayromeo irgendwo anders aufzutauchen. Auch wenn das blaue Einwohnermeldeamt sicherlich nicht vorhat, das Vertrauen seiner Nut- zer durch eine solche Maßnahme zu zerstören, die AGBs lassen hier viel Spielräume für einen möglichen nicht gewollten Gebrauch. Als Facebook vor einigen Mo- naten ebenfalls versuchte, sich die Rechte an den Inhalten ihrer User per AGB unter den Nagel zu reißen, war der Proteststurm groß, das welt- weit größte Social Network musste zurück rudern. Auch im Hinblick auf die Diskussion um Datenschutz und Persönlichkeitsrechten, die in Deutschland besonders intensiv ge- führt wird, finden viele Gayromeo- Besucher das Vorgehen der Portalbe- treiber unsensibel. Inzwischen bemüht sich Gayro- meo um Schadenskontrolle: „Wir werden auch weiterhin keine deiner Daten an Dritte verkaufen, vermie- ten oder mit diesen Handel betrei-

ben, ohne vorher deine ausdrückli- che Zustimmung dazu eingeholt zu haben“, heißt es von dort. So sei die Nutzung der Bilder nur in Verbin- dung mit der Website gestattet - und Gayromeo müsse alle Rechte haben, da beispielsweise ein Bericht über die „Gewinner des Ostereier-Spieles streng betrachtet als ‚Promotion und Marketing‘ ausgelegt“ werden könne. Wo diese Rechte letztendlich enden, sagen die „Terms of Use“ frei-

lich nicht

(cs, bjö)

Ein Thriller von

ANTONIO BANDERAS in
ANTONIO BANDERAS in

AB 20.OKTOBER IM KINO

Ein Thriller von ANTONIO BANDERAS in AB 20.OKTOBER IM KINO www. ALMODOVAR.de CANNES FILMFESTIVAL 2011 WETTBEWERB

www.ALMODOVAR.de

CANNES FILMFESTIVAL 2011

WETTBEWERB

EL DESEO

Ein Thriller von ANTONIO BANDERAS in AB 20.OKTOBER IM KINO www. ALMODOVAR.de CANNES FILMFESTIVAL 2011 WETTBEWERB

Foto: Ferran Casanova

KULTUR » MUSIK

Das Leben ist und bleibt aufregend!

Rosenstolz ist nach dem Zusammenbruch mit einem Mutmach-Album zurück

Rosenstolz war Deutschlands erfolgreichste Band, stand auf dem Gipfel von Ruhm und Beliebtheit. Dann bricht Songschreiber Peter Plate Anfang 2009 mit einem Erschöpfungssyndrom zusammen. Die Zukunft des Duos, das sich in 20 Jahren von Kleinkunstbühnen bis in Stadien emporgespielt hatte, stand in den Sternen. Nach langer Selbstfindungsphase, ein bisschen weiser und geläutert, kehren AnNa R. (41) und Peter Plate (44) jetzt mit dem programmatischen Album „Wir sind am Leben“ zurück ins Licht. Wir trfen die beiden in ihrem Büro in Berlin-Kreuzberg.

gab-Magazin: Um aus dem Titel- stück zu zitieren: Habt ihr alles ge- tan und alles probiert? Und fangt ihr jetzt auch erst richtig an?

Peter Plate: Ich glaube, dass es jetzt losgeht, dass es weitergeht. Damit meine ich nicht nur Rosenstolz. Son- dern vor allem das Leben an sich. Das Leben ist und bleibt aufregend - was ja überhaupt die Grundaussage von „Wir sind am Leben“ ist.

gab-Magazin: Hat sich dein Burn- out abgezeichnet oder haute dir der Zusammenbruch quasi plötz- lich in die Fresse?

Peter: Für mich hat sich das damals unmittelbar so angefühlt, als wäre

Mit ihrem zunehmenden Alter gehen Peter Plate und AnNa R. gelassen um

12
12

Oktober 2011

es total überraschend gekommen. Als ich dann versucht habe, für mich klarzukriegen, was da überhaupt passiert ist, fielen mir erst die Warn- zeichen auf, die es gegeben hat. Ich konnte die ganz kleinen Entschei- dungen, von denen es jeden Tag Hunderte gibt, nicht mehr treffen. Also zum Beispiel, ob ich Zucker im Kaffee möchte oder nicht. Wir haben ein Konzert in Hamburg gegeben, und während des Konzerts bin ich zusammengebrochen. Dann habe ich mich fit spritzen lassen, aber am nächsten Morgen ging gar nichts mehr. Ich saß beim Frühstück und habe nur noch geheult. Ich konnte einfach nicht mehr.

gab-Magazin: AnNa, hast du ge- merkt, dass es Peter nicht gut geht?

AnNa R: Natürlich habe ich bei Pe- ter, wie auch bei mir und allen ande- ren gemerkt, dass wir auf dem Zahn- fleisch kriechen. Aber wir haben alle gedacht, wir schaffen noch die Tour und machen danach die Pause, die wir sowieso geplant hatten. Mir ging es am Ende alles andere als gut. Das war kein Zustand mehr - weder für unser Publikum noch für uns.

gab-Magazin: Das Lied „Mein Le- ben im Aschenbecher“ ist das ein- zige auf dem Album, das du, Peter, selbst singst. Es beinhaltet Zeilen

wie „Ich stand als Erster im Ring und war der Letzte, der ging“ oder „So seltsam satt, habe mit dem Glück Pech gehabt“. Ist das Stück eine Abrechnung mit dir selbst?

Peter: Ja. Abrechnung mit Augen- zwinkern. Es ist schonungslos und ehrlich, aber eigentlich soll die gan- ze Platte ein Mutmach- und kein Jammerlappen-Album sein. Darüber zu schreiben, wie schlecht und böse die Welt ist, hätte ich keine Lust ge- habt.

gab-Magazin: Wann und wo hast du den Song geschrieben?

Peter: (lacht) Schlimme Geschichte. Ich habe in meiner WG in Tottenham

Foto: Universal Music

Foto: Universal Music im Bett geraucht, bin in den Aschen- becher gefallen und war mit Asche

im Bett geraucht, bin in den Aschen- becher gefallen und war mit Asche besudelt. Am nächsten Tag schrieb ich dann den Song.

gab-Magazin: Du bist mit deinem langjährigen Lebenspartner Ulf Leo Sommer, mit dem du auch viele Songs gemeinsam schreibst, nicht mehr zusammen. Wieso bist du danach für ein Jahr nach Lon- don gezogen?

Peter: Das war so eine Kurzschluss- handlung. Jedes Mal, wenn Ulf und ich in einem Zimmer waren, stand die Elektrizität im Raum. Wir wollten uns gegenseitig nicht weh tun, und dann ist Abstand eine gute Lösung. London hat mich außerdem schon immer fasziniert. Dass ich in einer sehr studentenmäßigen WG landete, war Zufall, aber im Nachhinein tat mir das sehr gut. Eine herrliche Frau aus Polen, ein Typ aus Wales und ich. Das erdet. Vielleicht hatte ich einfach so einen Abschnitt im Leben vermisst, in dem man sich morgens wieder ums Bad kloppt und Rück- sicht nehmen muss.

gab-Magazin: Ist die Spannung zwischen dir und Ulf inzwischen abgebaut?

Peter: Ja. Es ist wunderbar. Wir alle haben in unserem Leben Situationen kennen gelernt, vielleicht auch bei den Eltern, dass sich Paare zerstrei- ten, nicht mehr miteinander reden - und auf einmal hasst man sich. Ulf und ich waren kurz davor, uns zu hassen. Doch jetzt verstehen wir uns gut. Wir sind Nachbarn, er ist einfach in die Wohnung gegenüber gezogen.

gab-Magazin: Ihr seid möglicher- weise Deutschlands beliebteste Band und habt gerade sogar für euren Einsatz für die Aids-Arbeit das Bundesverdienstkreuz gekom- men. Könnt ihr euch langsam wie- der über das Erreichte freuen?

Peter (lacht): Es fühlt sich seltsam schön an. Natürlich freut einen das alles, auf der anderen Seite ist es fast unheimlich, dass wir mit unseren Liedern wieder nach draußen, unter die Leute gehen.

gab-Magazin: Was ist beim Kom- ponieren die größere Herausforde-

rung: Die fröhlichen Melodien wie „Überdosis Glück“ oder die eher getragenen Nummern?

Peter: Ich mag am liebsten Stücke, die eine melancholische Wirkung ha- ben, aber trotzdem ins Bein gehen. Oder in den Arsch. Also irgendwie ei- nen Beat haben. Leichter fällt es mir, eine Ballade zu schreiben.

gab-Magazin: In „Irgendwo in Ber- lin“ heißt es „Du bist älter gewor- den, und das steht dir richtig gut“. Bezieht sich das auch auf euch beide?

AnNa: Die Leute sagen mir: Du siehst

gut aus

Peter: Das Alter entspannt einen. Du kannst einfach nicht mehr so gut aussehen wie mit 20. Man hat mal gute Tage und mal schlechte Tage. Wenn ich das sagen darf: AnNa sieht momentan wunderschön aus. Als ich 40 wurde und auf einmal meine ers- te Lesebrille brauchte, war das noch ein Drama, so aussehenstechnisch. Jetzt mit 44 fahre ich nach Italien, vergesse meine Lesebrille und kaufe mir an der Tanke irgendein billiges, blaues Teil. Mir war das scheißegal.

für dein Alter (lacht).

gab-Magazin: In „E.N.E.R.G.I.E geht es auch wieder ums Fallen, Aufstehen und Geläutert sein

Peter: Wobei mein Ansatz in diesem Lied ein anderer ist, nämlich: Alle Männer auf dieser Welt sind scheiße. Da geht es wieder um Ulf und mich. Ich sage, jetzt habe ich so lange ge- kämpft, nun gebe ich einfach mal auf und ziehe den Stecker raus. Und irgendwoher wird die neue Energie dann schon kommen.

gab-Magazin: Denkst du jetzt im- mer noch, dass alle Männer schei- ße sind?

AnNa: Zumindest sind es ungewöhn- liche Gestalten, die temporär und partiell so sind, wie Peter es gerade sagt. Ist nicht immer einfach mit die- sen Geschöpfen. Man kann sie nicht erziehen, bringt nichts. Peter: Ich habe jetzt eine Katze. Das Schöne an Katzen ist ja, dass sie immer dann kommen, wenn sie es wollen. Das ist bei so einem ungedul- digen Menschen wie mir fast schon Therapie.

gab-Magazin: Plant ihr jetzt schon

Für ihre Verdienste um die Aids-Arbeit erhielten Peter und AnNa das Bun- desverdienstkreuz aus den Händen des bekennenden Rosenstolz-Fans Klaus Wowereit

die Stadiontournee im nächsten Jahr?

Peter: Das Herrliche ist: Wir planen gerade gar nicht. Wir wollen nicht planen. Wir werden sehen. (strü)

Das Album und die Single „Wir sind am Leben“ sind bei Universal erschienen. Mehr unter rosenstolz.denicht. Wir wollen nicht planen. Wir werden sehen. (strü) Deutsch-Pop Rosenstolz Wir sind am Leben Universal

Deutsch-Pop Rosenstolz Wir sind am Leben Universal

Rosenstolz

Wir sind am Leben Universal

Songs zu komponieren und zu tex- ten ist für Peter Plate wie Tagebuch- schreiben. Und da gab es nach dem Zusammenbruch vor zweieinhalb Jahren so einiges aufzuarbeiten. Doch glücklicherweise ist „Wir sind am Leben“ kein introvertiertes Post- Burn-out-Album geworden. Das eu- phorische Titelstück gibt schon mal die Richtung vor („Ich kann deinen Herzschlag hören/keiner wird dich zerstören.“). Passend zum Titel ist die „Überdosis Glück“ ein fröhlicher Mitschnippser geworden, mitsamt einem so bei Rosenstolz noch nie ge- hörten fetten Bläsersatz geworden. „Gib mir ein Zeichen, ich bin bereit für den Sprung“, heißt es im am Kra- gen packenden „Lied von den Ver- gessenen“. Wie klassische Rosen- stolz-Balladen kommen „Marilyn“ (mit seinen leicht lesbischen An- klängen) und „Wir küssen Amok“ zunächst um die Ecke, um sich ganz allmählich zu steigern. AnNa hat Pause auf Peters ganz persönlicher Schilderung vom „Leben im Aschen- becher“ („Mir ging es wirklich schon besser/doch was mir bleibt, ist die Glut/und was mich treibt, ist der Mut“). Ein Highlight ist das packen- de Entschleunigungs-Lied „E.N.E.R.G.I.E.“ mit Kinderchor, ganz großes Kino das ergreifende „Beauti- ful“, mitgeschrieben vom großen New Yorker Melancholiker Scott Matthew. Mühelos erreichen Peter und AnNa das Niveau ihrer Glanzal- ben „Herz“ und „Das große Leben“. Welcome back! (to)

erreichen Peter und AnNa das Niveau ihrer Glanzal- ben „Herz“ und „Das große Leben“. Welcome back!

Fotos: Disco Activismo

KULTUR » MUSIK

Purpurne Samtvorhänge

Willkommen in The Opiates‘ Electric Cabaret

Sängerin Billie Ray Martin ist immer noch Avantgarde-Künstlerin - im Sin- ne einer radikalen, intellektuellen und auf Individualismus bedachten Art. Also fast schon wieder Retro. Musikalisch beeinflusst von Electronic-Pionieren wie Kraftwerk

oder Industrial-Bands wie Throb- bing Gristle oder Cabaret Voltaire startet die gebürtige Hamburgerin in London ihre Karriere. Mit der Band „Electribe 101“ setzt sie 1988 mit der Verbindung von atmosphärischen Electrosounds und ihrer eindringli-

chen Soulstimme ein herausragen- des Popmusik-Statement, das auch nach über 20 Jahren nichts von sei- nem damaligen Zauber verloren hat. Zu eigensinnig und zu ambitioniert für den Mainstream verfolgt sie nach dem Split der Band relativ kompro-

verfolgt sie nach dem Split der Band relativ kompro- misslos ihre Solokarriere, taucht als Gastsängerin für

misslos ihre Solokarriere, taucht als Gastsängerin für verschiedener Acts von S‘Xpress bis DJ Hell auf und macht sich auch als Techno-DJ einen Namen. Für ihr neues Projekt „The Opia- tes“ mit dem norwegischen Musiker Roland Solheim haben Musikjourna- listen schon mal kreative Wortschöp- fungen entwickelt: „The Carpenters of Electro“ oder „Queen of Electronic Soul“ - wir schicken auch noch eine ins Rennen: „Electric Cabaret“. Jeder der 10 Songs des Albums atmet düs- teres Drama. Sie beschreiben soziale Außenseiter, blicken in die Seele von Transvestiten, möchtegern-Schau- spielerinnen, gescheiterten Models und vergessenen Töchtern verblass- ter Hollywood-Stars. Ein Cocktail aus Tranquilizern, verzweifelten Schön- heits-Ops und obsessiver Sexuali- tät. Solheims atmosphärisch dich- ter Synthesizer-Teppich fängt die menschlichen Abgründe sanft auf und verklärt sie zu einer fast schon romantischen Kuscheligkeit. Ein Al- bum, das sich wie ein schwerer, pur- purner Samtvorhang um deine Seele schlingt. Das Cover-Artwork ist übri- gens mit unveröffentlichten Wolfgang Tillmans-Fotos gestaltet. (bjö)

Wolfgang Tillmans-Fotos gestaltet. (bjö) “Hollywood under the Knife“ von The Opiates erscheint am

“Hollywood under the Knife“ von The Opiates erscheint am 17.10. bei Dis- co Activismo. Die Remix-EP „Rainy Days And Remixes“ mit Dance-Mixen von u.a. Kim-Ann Foxman (Hercules & Love Affair) ist am 19.9. erschienen.

Mehr unter billieraymartin.com The Opiates live (Billie Ray Mar- tin und Gastmusiker Roi Robertson) am Fr, 21.10., 20 Uhr, Yachtklub, Deutschherrenufer, Frankfurt.

Fr, 21.10., 20 Uhr, Yachtklub, Deutschherrenufer, Frankfurt. Pure Energie: Aéra Negrot Und endlich mal was sperriges
Fr, 21.10., 20 Uhr, Yachtklub, Deutschherrenufer, Frankfurt. Pure Energie: Aéra Negrot Und endlich mal was sperriges
Fr, 21.10., 20 Uhr, Yachtklub, Deutschherrenufer, Frankfurt. Pure Energie: Aéra Negrot Und endlich mal was sperriges

Pure Energie: Aéra Negrot

Und endlich mal was sperriges

Aérea Negrot kennt man als energie- geladene Gastsängerin von „Hercu- les & Love Affair“. Aber wer nach ih- ren zwei eigenen House-EPs jetzt eingängigen Dancefloor erwartet, wird enttäuscht: ihre Songs entzie- hen sich jeglicher Kategorie. Mit ei- ner unvergleichlichen Stimme, die übergangslos zwischen Grace Jones, Nina Hagen und Maria Callas pen- delt, singt sie auf deutsch, englisch und spanisch über einen avantgar- distisch-jazzigen Soundteppich, feu-

14
14

Oktober 2011

ert im Militärstakkato Textsalven wie „Ich will eine Deutsche werden“ ab um dann mit Pianobegleitung eine Ode an Berlin zu schmachten. Alles etwas überambitioniert und irre sperrig - aber total spannend, wenn man sich drauf einlässt. (bjö)

- aber total spannend, wenn man sich drauf einlässt. (bjö) Aéraa Negrot „Arabxilla“ erscheint am 14.10.

Aéraa Negrot „Arabxilla“ erscheint am 14.10. bei Bpitch Control.

sich drauf einlässt. (bjö) Aéraa Negrot „Arabxilla“ erscheint am 14.10. bei Bpitch Control. Foto: Katja Sonnewend
Foto: Katja Sonnewend
Foto: Katja Sonnewend

CD-Tipps

Indie-Pop Synthie-Pop Indie-Art Neo-Soul

Indie-Pop

Indie-Pop Synthie-Pop Indie-Art Neo-Soul

Synthie-Pop

Indie-Pop Synthie-Pop Indie-Art Neo-Soul

Indie-Art

Indie-Pop Synthie-Pop Indie-Art Neo-Soul

Neo-Soul

CSS

Erasure

Björk

Aloan

La Liberación

Tomorrow‘s World Mute/Good To Go

 

Biophilia

Pretty Freaks

V2/Cooperative Music

Universal Music

Muve Recordings/Indigo

Weg vom krachigen New-Rave- Sound, hin zu cheesy Popsongs: die brasilianische Combo „CSS“ hat mit ihrem dritten Album einen angeneh- men Schritt nach vorn gemacht. Dass dabei die rohe Energie der Do- it-yourself-Punk-Attitüde der An- fangsjahre hier und da flöten geht, ist nicht schlimm: Sängerin Luísa „Lovefoxxx“ interpretiert immer noch in bester Peaches/“Girls just wanna have Fun“-Manier ihre Texte (diesmal fast ausschließlich auf eng- lisch), und der Rest der Band kann inzwischen auch Instrumente spie- len. Wäre das Album ein paar Mona- te früher erschienen - es wäre ein tolles Sommeralbum geworden! Aber da der Sommer eh ins Wasser gefallen ist, bringt es jetzt wenigs- tens einen warmen Herbst! (bjö)

In ihren 25 gemeinsamen Jahren ha- ben sich Vince Clark und Andy Bell mit unzähligen Song-Perlen in unser aller Herzen geschrieben. Fürs neue Werk haben sie Vincent „Frankmu- sik“ Frank ins Boot geholt, der für Lady Gaga und die Pet Shop Boys gearbeitet hat und den Erasure- Sound generalüberholt. Allerdings nicht das Songwriting: zu den Guten zählen die Feuerzeug-Schwenker „What Will I Say When You‘re Gone“ und „When I Start To (Break it All Down)“. Daneben stehen viele unins- pirierte Füllsel, „A Whole Lotta Love Run Riot“ etwa klingt wie ein Ma- donna-Outtake. Freuen wir uns also auf die Tour (8.11. Offenbach, 11.11. Stuttgart) bei der die Klassiker si- cher reihenweise ausgepackt wer- den! (to)

Multimedial ist unsere Lieblings-Islän- derin nach vier Jahren Pause unter- wegs, die Songs ihres siebten Solo-Al- bums gibt es nicht nur als CD und Download, sondern auch als Apps im iStore. Der ideologische Unterbau ist ambitioniert, die Stücke sollen ein „un- vermitteltes Erleben der Natur“ aus- strahlen, dabei „harte, wissenschaftli- che Fakten und Emotionen miteinander verschmelzen“. Das Er- gebnis klingt entsprechend anstren- gend, zu sparsamer Instrumentierung (schon mal aus nur einem monotonen Plingpling bestehend) singt Björk we- nig die Gehörgänge schmeichelnde Melodien. Immerhin: „Cosmonogy“ bleibt als Song für die Ewigkeit. Muss man mögen - wer vom Album „Medúl- la“ begeistert war, kommt auch hier auf seine Kosten. (to)

Der Weg von der französischen Schweiz über die deutsche Grenze scheint im Musikgeschäft beson- ders weit zu sein. Nur so lässt sich erklären, dass mit reichlich Ver- spätung nun wenigstens das zwei- te Album der Genfer Neo-Soul- Band zu uns findet. Der Sixties-Retro-Sound von Aloan, ge- paart mit TripHop-Versatzstücken und der weichen Soul-Stimme von Frontfrau Lyn M., lässt sich nicht als geschäftstüchtiges Trittbrett- fahrer-Plagiat missverstehen. Da- für kommt das von Elektro-Loops dominierte Album dann doch zu ideenreich und eigenständig daher. Vielleicht schaffen es Aloan ja, DJ Bobo als Schweizer Musikexport- Schlager abzulösen. (as)

Keine Zeit fürs Fitness-Studio? Wir auch nicht. Deshalb gehen wir zu Bodystreet Die Fitness-Sensation: Top-Figur
Keine Zeit fürs Fitness-Studio?
Wir auch nicht. Deshalb
gehen wir zu Bodystreet
Die Fitness-Sensation:
Top-Figur ohne die übliche Trainingsdisziplin
Bodystreet setzt auf eine Methode aus der Astronautik und Sportmedizin: EMS-Training, eine innovative
Muskelstimulierung. Studien – u.a. der Sporthochschule Köln – haben ihre hohe Wirksamkeit bewiesen.
Und Bodystreet zeigt, was damit alles möglich ist:
18-mal höherer Trainingseffekt als bei herkömmlichem Krafttraining
20 Minuten so viel erreichen wie sonst mit 8 x 45 Minuten!
Am besten gleich mal selbst testen:
Trainingsgutschein!
Gegen Vorlage dieser Anzeige
erhalten Sie für nur 19,90
ein
komplettes Bodystreet Intensiv-
training inkl. Personal Trainer.
Bodystreet im Colosseo – Walther-v-Cronberg-Platz 16, 60594 Frankfurt am Main. Tel. 069 / 69 59 96 89
Bodystreet Frankfurt City West – Voltastraße 74, 60486 Frankfurt. Tel. 069 / 36 60 28 80
Bodystreet am Eschenheimer Turm – Eschersheimer Landstr. 19-21, 60322 Frankfurt. Tel. 069 / 977 66 222
Bodystreet Wiesbaden Kochbrunnenplatz – Taunusstr. 5, 65183 Wiesbaden. Tel. 0611 / 53176710
Bodystreet Seligenstadt – Frankfurter Straße 34, 63500 Seligenstadt. Tel. 06182 / 9490566
Bodystreet Bad Nauheim – Parkstraße 3/Neue Kolonnaden, 61231 Bad Nauheim. Tel. 06032 / 307 42 34
Bodystreet Gießen – Schiffenberger Weg 27, 35394 Gießen. Tel. 0641 / 20 93 88 27
www.bodystreet.com

Foto: Tobis Film

KULTUR » FILM

Schönes Monster

Pedro Almodóvar lässt das OP-Besteck blitzen

Das Dümmste wäre, an dieser Stelle die Handlung gradlinig nachzuer- zählen. Nicht nur, weil Pedro Almo- dóvar ein Meister der Verschachte- lung ist und sich seine perfekt konstruierten Dramen erst durch die verschiedenen Zeitebenen ent- schlüsseln und daraus ihre Span- nung beziehen. Im Falle von Almo- dóvars „Die Haut, in der ich wohne“ käme zudem eine recht unglaubwür- dige, geradezu haarsträubende Syn- opsis zustande, die eher einen billi-

Als Schönheitschirurg Robert bastelt sich Antonio Banderas die unverwundbare Idealfrau.

gen Horror-Movie um einen verrückten Wissenschafter denn ein Psychodrama vermuten ließe. Antonio Banderas, der den Aufstieg zum Hollywoodstar seinen Rollen in Almodóvar-Filmen zu verdanken hat, steht nach über 20 Jahren erstmals wieder für seinen Entdecker vor der Kamera. Er spielt den besagten skru- pellosen „mad scientist“ in Gestalt des plastischen Chirurgen Dr. Robert Ledgard. Nach dem tragischen Unfall- tod seiner Ehefrau hat er sich einer

fixen Idee verschrieben: in seinem abgeschotteten Privatlabor entwickelt er eine künstliche Haut. Seine For- schungsergebnisse erprobt er - jen- seits aller ethischen wie gesetzlichen Schranken - am lebenden Objekt. Sein wehrloses Opfer ist Vicente (Jan Cornet), den er in einem Luxusverlies gefangen hält, und Stück für Stück in einen modernen Frankenstein ver- wandelt: das Ebenbild von Ledgards qualvoll verbrannter Ehefrau Vera (Elena Anaya).

Almodóvar wäre nicht Almodóvar, wenn er nicht noch ein halbes Dut- zend weiterer motivischer Spielebe- nen und Seitenstränge zu einem komplexen Psychothriller verdichte- te. Dabei gönnt er sich zwar einige Hitchcock-Referenzen, auf nahelie- gende Horrormomente aber verzich- tet er ganz. So unterkühlt, geradezu klinisch rein war noch keiner seiner Filme. Almodóvar hat sich in vielen seiner Regiearbeiten lustvoll und klug mit Geschlechtergrenzen und -identitäten auseinandergesetzt. Überraschend ist, wie er hier in der Verwandlung von Vincente in Vera mehr Fragen aufwirft, als er selbst zu beantworten bereit ist. „Die Haut, in der ich wohne“ wirkt über weite Strecken so aseptisch und unterkühlt, wie das von Trockeneis- nebel dampfende Forschungslabor. Anders als in Almodóvars letzten großen Dramen wie „ La mala edu- cación“ und „Zerrissene Umarmun- gen“ finden Herz und Hirn hier nicht so recht zusammen. In seine trashig- bunten, erotisch-grellen Filme konn- te man sich als Zuschauer leichter verlieben. (as)

„Die Haut, in der ich wohne“. Spanien 2011. Regie Pedro Almo- dóvar. Mit Antonio Banderas, Elena Anaya, Marisa Paredes, Jan Cornet. 117 min., Kinostart 10.10.

Marisa Paredes, Jan Cornet. 117 min., Kinostart 10.10. Charlotte Rampling - The Look Restless Ein

Charlotte Rampling - The Look

Restless

Ein faszinierendes Portrait

Teenage-Drama von Gus van Sant

Die Schauspielerin Charlotte Rampling hat sich im Laufe ihrer außergewöhn- lichen Weltkarriere immer wieder als Tabubrecherin und mutige Avantgardis- tin, aber auch als charismatische Stilikone erwiesen. Sie arbeitete mit schwu- len Regisseuren wie Luchino Visconit („Die Verdammten“) und François Ozon („Swiming Pool“). Angelina Maccarone („Kommt Mausi raus?!“, „Fremde Haut“) organisierte für ihre Dokumentation Begegnungen u.a. mit dem Foto-

Ob Indie-Drama („Elephant“) oder Hollywod-Blockbuster („Good Will Hun- ting“), in einem bleibt sich der schwule Regisseur Gus Van Sant treu: Am meisten interessieren ihn als Figuren junge Männer auf der Schwelle zum Erwachsensein. In „Restless“ ist es der todessehnsüchtige Teenie Enoch (Hen- ry Hopper), der mit Leidenschaft Beerdigungen von Unbekannten besucht und sich einen imaginären Freund als Gesprächspartner ausgesucht hat - bis

grafen Peter Lindbergh und dem Schriftsteller Paul Auster, verführte Ramp- ling zu intimen Gesprächen über Tod und Liebe, Begehren und Tabu und mon- tierte daraus ein faszinierendes Porträt einer außergewöhnlichen Frau. (as)

„Charlotte Rampling - The Look“. D/F 2011. Regie Angelina Maccarone. 94 Minuten, Kinostart 20. Oktober

Frau. (as) „Charlotte Rampling - The Look“. D/F 2011. Regie Angelina Maccarone. 94 Minuten, Kinostart 20.

er sich in die todkranke Annabelle (Mia WasikowskaI) verliebt

Bei diesem

melancholischen Teenagerdrama sollte man auf keinem Fall die Taschentü- cher vergessen. (as)

„Restless“. USA 2011. Regie Gus Van Sant. Mit Henry Hopper, Mia Wasi- kowska , Ryo Kase. 91 min., Kinostart 13. 10.

„Restless“. USA 2011. Regie Gus Van Sant. Mit Henry Hopper, Mia Wasi- kowska , Ryo Kase.
Foto: Piffl Medien
Foto: Piffl Medien
Foto: Columbia Pictures
Foto: Columbia Pictures
16
16

Oktober 2011

Foto: Biennale di VeneziaFoto:

„Queer Lion“ Award Venedig

Al Pacino ausgezeichnet

Im Rahmen der 68. Filmfestspiele in Venedig wurde zum fünften Mal der „Queer Lion“ Award für einen Film mit schwul-lesbischem Thema vergeben. 12 Filme standen zur Wahl, darunter auch „Sal“ über den schwulen Schauspie- ler Sal Mineo (Film-Partner von James Dean in „Denn sie wissen nicht was sie tun“) von und mit James Franco (zuletzt in „Howl“ in der schwulen Rolle des Allan Ginsberg zu sehen). Das Rennen machte jedoch Al Pacino mit seinem Doku-Spielfilm „Wilde Salome“ über seine Arbeit am Theaterstück Salome von Oscar Wilde. Pacino führte nicht nur Regie sondern spielt sich selbst in der Hauptrolle als Theaterschauspieler. Der ungewöhnliche Film ist eine Mi- schung aus Dokumentation über das Leben des Autors Oscar Wildes und den Schauspieler Al Pacino. Pacino wurde auf den Filmfestspielen außerdem für sein Lebenswerk geehrt. Ein deutscher Starttermin für „Wilde Salome“ ist bis- lang nicht bekannt. (bjö)

für „Wilde Salome“ ist bis- lang nicht bekannt. (bjö) Amazing Queen Raquela Ein Ladyboy und seine

Amazing Queen Raquela

Ein Ladyboy und seine Träume

Die transsexuelle Raquela arbeitet als Prostituierte auf den Philippinen. Den einzigen Ausweg, ihrem aussichtlosen Straßenleben zu entkommen, sieht sie in einer Beziehung zum einem westlichen Heteromann. Das Blatt scheint sich zu wenden, als sie für eine Internet-Pornoseite arbeitet. Michael, der New Yor- ker Betreiber der Site, verspricht Raquela, bei der Ausreise zu helfen. Raquela lernt über die Site auch Valerie kennen, eine isländische Transsexuelle. Die beiden freunden sich an und Valerie organisiert ein Treffen in Island. Als Mi- chael sie dann zu einem Rendevous nach Paris einlädt, scheinen sich Raque-

las Träume zu erfüllen

Regisseur Olaf de Fleur Johannesson wollte mit sei-

nem Film eine Lanze für Ladyboys brechen. Sein Engagement wurde belohnt:

der Film erhielt 2008 den Teddy Award in Berlin. (bjö)

der Film erhielt 2008 den Teddy Award in Berlin. (bjö) „The Amazing Truth about Queen Raquela“,

„The Amazing Truth about Queen Raquela“, Island 2008, (OmeU), Regie:

Olaf de Fleur Johannesson. Zu sehen am Mi, 26.10., 21 Uhr, Filmmuseum,

Schaumainkai 41, Frankfurt.

Deckert
Deckert
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher
21 Uhr, Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt. Deckert Viele reden darüber: Das Leben mit HIV kann einfacher

Viele reden darüber:

Das Leben mit HIV kann einfacher sein.

Sie auch? Informieren Sie sich jetzt unter www.talkpositive.de

sein. Sie auch? Informieren Sie sich jetzt unter www.talkpositive.de © 2011 Bristol-Myers Squibb & Gilead Sciences
sein. Sie auch? Informieren Sie sich jetzt unter www.talkpositive.de © 2011 Bristol-Myers Squibb & Gilead Sciences
sein. Sie auch? Informieren Sie sich jetzt unter www.talkpositive.de © 2011 Bristol-Myers Squibb & Gilead Sciences

© 2011 Bristol-Myers Squibb & Gilead Sciences

sein. Sie auch? Informieren Sie sich jetzt unter www.talkpositive.de © 2011 Bristol-Myers Squibb & Gilead Sciences

KULTUR » FILM

Wo ist Simon?

„Auf der Suche“ von Jan Krüger

Irgendetwas ist mit ihrem Sohn Si- mon passiert, da ist sich Valerie (Co- rinna Harfouch) sicher. Seit einer Woche ist er in Marseille, wo er als Arzt arbeitet, telefonisch nicht mehr erreichbar. Auch Simons Ex Jens (Nico Rogner) ist beunruhigt. Ge- meinsam wollen sie nach dem Ver- missten suchen. Wie zuletzt in „Rückenwind“ schickt Jan Krüger in seinem dritten abendfüllenden Spielfilm seine Pro- tagonisten auf eine Reise. Doch so recht kommt „Auf der Suche“ nicht in Fahrt. Die Konfrontation zwischen überbesorgter und gleichsam unter- kühlter Mutter und dem in sich ge- kehrten Ex-Lover bremst Krüger aus unerfindlichen Gründen aus. Zwar schälen sich nach und auch in beider

Verhältnis zu Simon unterdrückte Wahrheiten heraus, aber für eine intensive Charakterstudie geben sie dann doch zu wenig von sich preis; für ein Psychodrama wiederum lässt „Auf der Suche“ es an Suspense ver- missen. Das ist eigentlich recht scha- de, angesichts der bemerkenswerten Besetzung, der bisweilen sehr ambi- tionierten, symbolträchtigen Bildge- staltung und nicht zuletzt Krügers inszenatorischem Talent. (as)

„Auf der Suche“ (D/F 2011), Buch und Regie Jan Krüger. Mit Corinna Harfouch, Nico Rogner, Mireille Perrier, Mehdi Dehbi. 90 min. Zu sehen in der Gay-Filmnacht am, Fr, 21.10., im LSKH Frankfurt (21 Uhr), Cimenaxx Mannheim (20:15 Uhr), Cimemaxx Stuttgart (21 Uhr)

Cimenaxx Mannheim (20:15 Uhr), Cimemaxx Stuttgart (21 Uhr) Foto: Salzgeber Emotionsverwirrungen Aber: „Liebe findet
Foto: Salzgeber
Foto: Salzgeber

Emotionsverwirrungen

Aber: „Liebe findet ihren Weg“

Emotionsverwirrungen Aber: „Liebe findet ihren Weg“ Vier Mittzwanziger treffen sich zu- fällig im „Four Faced

Vier Mittzwanziger treffen sich zu- fällig im „Four Faced Liar“, einer Nachbarschaftsbar in New York/ Greenwich, und werden Freunde:

Trip und Bridget leben in einer lo- ckeren WG, ohne ein Paar zu sein; Bridget steht auf Frauen und geht das recht locker an - ihre Liebhabe- rinnen sortiert sie nach Wochenta- gen. Greg und Molly kennen sich seit ihren Kindertagen und versu- chen sich in ihrer gemeinsamen Wohnung an ihrer gemeinsamen Be- ziehung. Doch schon zu Beginn des Films knistert es zwischen Bridget und Molly, nach über der Hälfte des Films landen die beiden endlich im Bett - und spätestens dann ist alles gar nicht mehr so locker. Das Hin und Her der beiden Frauen um Be- gierde, unerfüllte Erwartungen und ungewollte Zugeständnissen ist von allen im Film erzählten Beziehungs-

dramen auch das spannendste. Re- gisseur Jacob Chase hat keinen Co- ming-Out-Film gemacht, aber erzählt mit flotten Dialogen eine Geschichte über das Zulassen von verwirrenden Gefühlen. Der Film ist eine Gemein- schaftsproduktion: Marja Lewis Ryan hat das Drehbuch geschrieben, spielt Bridget und tritt zusammen mit den anderen Hauptdarstellern als Mit-Produzenten auf. (bjö)

„The Four Faced Liar - Liebe fin- det ihren Weg“ (USA 2010, OmdU)), Regie: Jacob Chase, mit Marja Lewis Ryan, Emily Peck, Todd Kubrak und Daniel Carlisle. Zu sehen in der L- Filmnacht am Fr, 28.10. im Cine- maxx Mannheim (20:15 Uhr), Cine- maxx Stuttgart (21 Uhr) und am Sa, 29.10. im LSKH Frankfurt (20 Uhr)den anderen Hauptdarstellern als Mit-Produzenten auf. (bjö) Auch beim Filmfest Weiterstadt: Sa. 22.10., 21 Uhr +

Auch beim Filmfest Weiterstadt:(21 Uhr) und am Sa, 29.10. im LSKH Frankfurt (20 Uhr) Sa. 22.10., 21 Uhr +

Sa. 22.10., 21 Uhr + Di. 25.10., 18:30 Uhr

D V D - T I P P S

 

Kick Off

 

Sascha

Just One Time

Bis zu einem verhängnisvollen Fehlpass hatte Archer eine hoffnungsvolle Kickerkarriere vor sich. Jetzt bleibt ihm nur noch, sein neues und schon sehr offensives schwules Team zu Triumphen in der untersten Klasse zu führen. Die erste Gegnermannschaft besteht es aus einer bunten Ansammlung von Losern, die alle ihr eigenes Päckchen mitbringen. Das Spiel gerät denk-

Sascha ist 19 und heimlich in seinen virilen Klavierleh- rer verliebt. Schon kompliziert genug, aber von seinen Eltern kann er da keine Hilfe erwarten, denn die stam- men aus dem eher homophoben Montenegro. Erst kurz vor seinem geplanten Umzug nach Wien lässt

Einmal nur möchte der Feuerwehrmann Anthony vor der bald anstehenden Hochzeit seiner Amy beim Sex mit einer anderen Frau zuschauen. Die Anwältin lässt

sich widerwillig breitschlagen - unter der Bedingung, dass sich Anthony auf einen schwulen One-Night- Stand einlässt. Nachbar Victor stünde nur zu gerne

sich Gebhard auf den Jüngeren ein

- So turbulente

wie sensibel gespielte Coming-out-Tragikomödie mit einem hinreißenden Sascha Kekez in der Hauptrolle und viel Lokalkolorit aus dem Kölner Eigelstein. (to)

Sascha, Deutschland 2010, Buch und Regie:

bereit

- Willkommene Wiederentdeckung einer char-

würdig

- Sehr britische, gegen den Strich gebürstete

manten Komödie von 1999, leider nicht mit optimaler Tonqualität. (to)

Just One Time, USA 1999, Regie: Lane Janger, OmU, Pro-Fun Media

Komödie mit skurrilen Wendungen und einer sehr genauen Charakterzeichnung. (to)

Kick Off, Großbritannien 2010, Buch und Regie:

Dennis Todorovic, Edition Salzgeber

Rikki Beadle-Blair, OmU, Pro-Fun Media

 
Foto: Pro-Fun Media
Foto: Pro-Fun Media
Foto: Edition Salzgeber
Foto: Edition Salzgeber
Foto: Pro-Fun Media
Foto: Pro-Fun Media
18
18

Oktober 2011

Machos, Tunten, echte Kerle

Queer Filmfest Weiterstadt

Mit 16 Spielfilmen und 2 Kurzfilmprogrammen startet die Queer-Filmwoche Weiterstadt in ihr 15. Jahr - und hat zum Jubiläum ein außerordentliches Programm zusammengestellt! Noch immer spielt sich das Queer Cinema hauptsächlich in den Pro- grammkinos ab, Blockbuster wie Mike Mills „Be- ginners“ über das späte Copming Out eines 70-jährigen mit Ewan McGregor in der Rolle des verblüfften Sohns, sind die Ausnahme (Im Koki noch mal am 1.- 3.10.). Aber auch die Queer-Inde- pendent-Highlights des Jahres, die lediglich beim Verzaubert-Festival oder vereinzelt in Programm- kinos zu sehen waren, zeigt das Filmfest: die ent- larvende Dreieckskomödie „Herzensbrecher“ des neuen Film-Wunderkinds Xavier Dolan (der schwule Francis und seine beste Freundin Marie buhlen um die Gunst des hübschen Nicolas; der geniest die Aufmerksamkeit, während die Freund- schaft zwischen Marie und Francis fast in die Brü- che geht; Do, 27.10. + So, 30.10.), die sympathisch- schräge deutsche Coming-Out-Komödie „Sascha“

I N F O S

 

Filmfest Weiterstadt

Do, 20.10. - Di, 1.11., Kommunales Kino, Carl- Ulrich-Str. 9, Weiterstadt. Festival-Party: Fr, 21.10., 22 Uhr, Bessunger Kna- benschule, Ludwighöhstr. 42, Darmstadt Das komplette Programm im gab-Terminkalender ab S. 46 oder unter weiterstadt.de/koki

(der 19-jährige ungeoutete Sascha ist heimlich verliebt sich in seinen Klavierlehrer, gespielt von Tim Bergmann aus „Echte Kerle“ - doch der ent- puppt sich als Enttäuschung s.S.8; Sa, 29.10. + Mo, 31.10.), Gregg Arakis schwuler US-Teenage-Hor- ror-Science-Fiction-Hybrid „Kaboom“ (Sa, 29.10. + Di, 1.11.) oder der fast schon burlesque in Szene gesetzte „Gigola“ über die Pariser Lesben-Szene Anfang der 1960er (Fr, 28.10. + Di, 1.11.). Das Festival zeigt auch (Rhein-Main)-Premie- ren. Hier unsere ultimativen Tipps:

Romeos

Frisch geoutet zieht Lukas aus der Provinz nach Köln - und verliebt sich dort prompt in den coolen Fabio. Die unterschiedlichen Jungs werden beste Freunde, bis Fabio von Lukas Geheimnis erfährt: Lukas war

nicht immer ein Junge

Regisseurin Sabine Bernardi hat die Teenagerstory schwungvoll in Szene gesetzt,

2011 im Teddy-Programm der Berlinale überzeugt und erobert nun die internationalen Filmfestivals. Der

Geheimtipp des Festivals!

internationalen Filmfestivals. Der Geheimtipp des Festivals! Do, 20.10., 18:30 Uhr + Sa, 22.10., 23 Uhr Fotos:

Do, 20.10., 18:30 Uhr + Sa, 22.10., 23 Uhr

Fotos: proFun
Fotos: proFun

Mal was anderes

In einer konservativen italienischen Stadt kandi- diert der offen schwule Abgeordnete Piero. Ge- meinsam mit Adele, der Vizekandidatin, muss Piero eine Strategie gegen die anderen Kandidaten entwickeln. Auf unerklärliche Weise kommen die beiden sich näher - was Pieros Freund wohl dazu meint? Spritzig inszenierte Italo-Komödie, sexy mit Luca Argentreo in der Hauptrolle besetzt.

Fr, 21.10, 21 Uhr + Mo, 24.10., 18:30 Uhr

besetzt. Fr, 21.10, 21 Uhr + Mo, 24.10., 18:30 Uhr Mary Lou Regisseur Eytan Fox („Yossi
besetzt. Fr, 21.10, 21 Uhr + Mo, 24.10., 18:30 Uhr Mary Lou Regisseur Eytan Fox („Yossi

Mary Lou

Regisseur Eytan Fox („Yossi & Jagger“, „The Bubb- le“) hat sich von der amerikanischen Musical-Serie „Glee“ inspirieren lassen und für‘s israelische Fernsehen die Mini-Serie „Mary Lou“ produziert - eine wilde Mischung aus „Mamma Mia“ und „Pris- cilla“. Die kommt nun in Spielfilm-Überlänge (156 min) in die Kinos. Mit dabei: Eurovisions-Gewinne- rin Dana International. Sa, 22.10., 16 Uhr

in die Kinos. Mit dabei: Eurovisions-Gewinne- rin Dana International. S a , 2 2 . 1
in die Kinos. Mit dabei: Eurovisions-Gewinne- rin Dana International. S a , 2 2 . 1
in die Kinos. Mit dabei: Eurovisions-Gewinne- rin Dana International. S a , 2 2 . 1

Foto: Suze/photocase.com

KULTUR » BUCHMESSE FRANKFURT

Klein, aber óhó

Island ist Ehrengast der Buchmesse 2011

Unter dem Motto „Sagenhaftes Is- land“ präsentiert das Ehrengastland intensiv seine Geschichte, Kultur und Literatur auf der Frankfurter Buchmesse. Island war bereits vor der Pleite 2008 über Jahrhunderte eines der ärmsten Länder Europas; harte klimatische Bedingungen und die geografische Randlage beein- flussten das Leben der Isländer. Die Hauptstadt Reykjavík konnte noch nie als Metropole im mitteleuropäi- schen Sinn bezeichnet werden und das kulturelle Angebot war in der Vergangenheit eher übersichtlich. Mit einer bedeutenden Ausnahme:

der Literatur. Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erlebte die isländi- sche Literatur eine Blütezeit, die in der Niederschrift der Sagas ihren Höhepunkt erreichte. Im 19. und 20. Jahrhundert folgte eine zweite Hoch- phase, die mit der Verleihung des Nobelpreises an Halldór Laxness ge- krönt wurde, der den weltweit wich- tigsten Literaturpreis erhielt - so die Jurybegründung - : „für seine facet- tenreiche Romanliteratur, welche die große isländische Erzähltradition er- neuerte“. Von einem kulturellen Schattendasein kann heute keine Rede mehr sein. Spätestens seit der

53. Biennale erfreuen sich isländi- sche Künstler an zunehmender Be- liebtheit in der Kunstszene. Parallel zur Buchmesse präsentieren die Kunsthalle Schirn und der Frankfur- ter Kunstverein Ausstellungen islän- discher Künstler und Künstlerinnen, im Mousonturm gibt‘s Tanz, Musik und Filme aus Island. In Bezug auf Homosexualität hat Island eine der fortschrittlichsten Rechtssprechungen der Welt und gilt als sehr liberal und schwulenfreund- lich. Die Sozialdemokratin Jóhanna Sigurdadóttir wurde 2009 zur Minis- terpräsidentin gewählt und ist damit

wurde 2009 zur Minis- terpräsidentin gewählt und ist damit die erste bekennend lesbische Regie- rungschefin der

die erste bekennend lesbische Regie- rungschefin der Welt. Als Ferienziel ist Island schon lange kein Geheim- tipp mehr. Icelandair bietet einen Reiseführer für die Gay Community mit der Überschrift „Island - Unend- liche Freiheiten“ zum Download an. Eine atemberaubende Landschaft, ein preisgünstiges Wellnessangebot und ein nicht zu unterschätzendes Nachtleben in Reykjavík sind die attraktiven Argumente. Ein weiteres Thema lässt sich in Island sagenhaft vermarkten: Elfen. 60 Prozent der Isländer glauben fest an deren Exis- tenz, weitere 30 halten sie immerhin für möglich. Deshalb hat das Bauamt der Hauptstadt eine Elfenbeauftrag- te, die auf Landkarten elfenverdäch- tige Stellen markiert mit dem Ergeb- nis, dass verschiedene Straßen in eigenartigen Kurven verlaufen, um diesen auszuweichen. Auch unsere Vorfahren achteten die Elfen (und viele Deutsche tun es wieder), aber unsere Straßen weichen niemandem aus. Hier huldigt man Naturgeistern bestenfalls mit einem Verkehrs- schild „Vorsicht Wildwechsel“ oder mit einem Krötenzaun. Das könnte vielleicht auch ein Grund sein, wes- halb uns keiner als Ehrengast ein- lädt, trotz Goethe, Schiller, Lessing, Brecht, Hesse, Kafka und wie sie alle heißen - aber wir haben ja die Buch- messe und nächstes Jahr laden wir Neuseeland ein. (los)

Buchmesse Frankfurt, Mi, 12.10. bis So, 16.10., Mi - Fr Fachbesu- cher, Sa + So ist die Messe für alle Literaturfans geöffnetmesse und nächstes Jahr laden wir Neuseeland ein. (los) Queere Verlage auf der Buch- messe: Konkursbuch

Queere Verlage auf der Buch- messe:Sa + So ist die Messe für alle Literaturfans geöffnet Konkursbuch Verlag, Halle 4.1 D 154

Konkursbuch Verlag, Halle 4.1 D 154 Quer Verlag, Halle 4.1 D 153

Was verbindet Island mit Inspektor Derrick?

Autor Kristof Magnusson kennt seine Landsleute!

Als Autor ist Kristof Magnusson (35), Sohn eines isländischen Vaters und einer Deutschen Mutter, auch in Deutschland bekannt: sein Roman „Zuhause“ ein Erfolg, „Das war ich nicht“ stand sogar auf der Nominie- rungsliste für den Deutschen Buchpreis 2010. Vor Kurzem erschien sein neuestes Buch „Gebrauchsanleitung für Island“, in dem Magnusson die Eigenheiten der Vulkaninsel und ihrer Bewohner vorstellt und den My- then Islands nachgeht. Grund genug, ihm zum Interview zu treffen und über sein Heimatland auszufragen.

gab-Magazin: Island ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2011. Welche Bedeutung hat das für Is- land?

K. Magnusson: Für die Isländer hat

auf so einer großen Bühne der Welt zu präsentieren. Die Isländer sind damit aufgewachsen, dass kaum jemand etwas über ihr Land weiß. Noch in den 80er Jahren wurde ich in der Grundschule gefragt, ob mei- ne isländischen Verwandten in Iglus wohnen. Dazu kommt, dass die Lite- ratur in Island einen derart großen Stellenwert besitzt wie in keinem anderen Land. In Island gab es nie Burgen, große Kirchen, keine großen Werke in der bildenden Kunst oder Musik. Was wüssten wir in Europa

der Buchmessenauftritt in Frankfurt eine viel größere Bedeutung als für die größeren Gastländer: Island hat- te in seiner ganzen Geschichte noch nie die Möglichkeit, seine Kultur

20
20

Oktober 2011

über unsere Vergangenheit ohne die- se Dinge? Island war über Jahrhun- derte sehr arm, die ältesten Häuser sind kaum älter als 200 Jahre. Alles, was älter war, ist in dem rauen Kli- ma vermodert. Daher ist die Literatur das einzige, was die Isländer an ihre Vergangenheit erinnert. Ohne diese Literatur hätten die Isländer nie über die Jahrhunderte dänischer Koloni- alherrschaft ihre kulturelle Identität bewahrt. Nach der Finanzkrise 2008 wurden in allen Posten des Staats- haushalts Kürzungen vorgenommen,

Foto: Thomas Dashuber

nur in einem nicht: dem Etat zum Auftritt als Gastland auf der Frank- furter Buchmesse!

gab-Magazin: Für uns ist Island ein eher exotisches Land. Welches Bild haben die Isländer von uns Deutschen?

K. Magnusson: Die Isländer haben

großes Interesse an Deutschland und freuen sich, dass die Deut- schen sich schon seit so langer Zeit für Island interessieren. Schon im 19. Jahrhundert gab es berühmte deutsche Island-Fans wie Richard Wagner und Jakob Grimm. Viele Isländer sind gern in Deutschland, isländische Studenten finden sich an fast jeder deutschen Uni. Ebenso können die Isländer sich aber auch für merkwürdige deutschen Seiten begeistern. Zum Beispiel „Derrick“. In den 80er und 90er Jahren schaute fast das ganze Land Horst Tappert beim Ermitteln zu. Da „Derrick“ wie alle ausländischen Sendungen im Original mit Untertiteln lief, gibt es bis heute Isländer, die bei Deutsch- land an Derrick denken und Sätze sagen wie: „Es tut mir leid, ihre Frau ist tot.“ Als Horst Tappert starb, mel- deten sich drei isländische Freunde per SMS und sprachen mir ihr Bei- leid aus.

gab-Magazin: Homosexualität wurde in Island bereits 1940 le- galisiert. Die Homoehe ist lange eingeführt, auch dürfen gleich- geschlechtliche Paare Kinder ad- optieren. Inwieweit werden diese gesetzlichen Freiheiten auch von der isländischen Gesellschaft ak- zeptiert?

K. Magnusson: Island ist für Homo-

paare ein sehr angenehmes Land. Die Familie hat in Island eine große

Bedeutung, fast jeder hat Kinder, es gibt im Land ein starkes Bewusstsein dafür, niemandem Steine in den Weg zu legen, der eine Familie gründen will. Das hat sicherlich geholfen, das

Adaptionsrecht für gleichgeschlecht- liche Paare durchzusetzen. Auch im Alltag beobachte ich keine Dis-

Paare durchzusetzen. Auch im Alltag beobachte ich keine Dis- kriminierung. Zur Gaypride kamen in den letzten

kriminierung. Zur Gaypride kamen in den letzten Jahren bis zu 90.000 Menschen in die Innenstadt von Rey- kjavik, das ist mehr als ein Viertel der gesamten Bevölkerung des Lan- des. Da nehmen dann heterosexuel- le Väter ihre kleinen Söhne auf die Schulter, damit sie die Parade besser

sehen können. Manche empfinden es sicher als Nachteil, dass die Szene so klein ist, es gibt nur ein, zwei queere Kneipen, aber dafür sind Schwule und Lesben im Rest der Gesellschaft gut integriert.

gab-Magazin: In deinen beiden bisher erschienenen Romanen „Zuhause“ und „Das war ich nicht“ spielt jeweils eine schwule Haupt- figur die zentrale Rolle. Hattest du keine Angst, dass du damit schnell in eine Schublade gesteckt wirst?

K. Magnusson: Nein. Es war mir in diesen beiden Romanen wichtig, die Geschichte von schwulen Hauptfigu- ren zu erzählen, ich habe gar nicht darüber nachgedacht, wo ich damit lande. Und es ist ja auch nicht dazu gekommen, dass ich in eine Szeneau- tor-Schublade gesteckt wurde. Ich habe aus beiden Romanen sowohl in der schwulen Szene als auch in ganz „normalen“ Kleinstadtbuchhandlun- gen gelesen. Aber abgesehen davon glaube ich gar nicht, dass schwule Autoren zwingend immer schwule Hauptpersonen haben müssen. Ich könnte mir auch vorstellen, über eine Hauptperson zu schreiben, die nicht schwul ist. Doch meine Perspektive, meine Wahrnehmung der Welt, wird immer von meinem Schwulsein be- einflusst sein. (rpo)

Der etwas andere Reiseführer „Gebrauchsanweisung für Is- land“ von Kristof Magnusson ist bei Piper erschienen.wird immer von meinem Schwulsein be- einflusst sein. (rpo) „Das war ich nicht“ ist als Taschenbuch

„Das war ich nicht“ ist als Taschenbuch bei Goldman er- hältlich, „Zuhause“ beim Verlag Antje KunstmannIs- land“ von Kristof Magnusson ist bei Piper erschienen. Kristof Magnusson liest aus „Gebrauchsanweisung“ am Sa,

Kristof Magnusson liest aus „Gebrauchsanweisung“ am Sa, 15.10. um 14 Uhr bei „Open Books“, Römer 9, Frankfurt.er- hältlich, „Zuhause“ beim Verlag Antje Kunstmann LEDER IN SEINER FEINSTEN AUSFÜHRUNG WWW.HEIDE-BECHTHOLD.DE

LEDER IN SEINER FEINSTEN AUSFÜHRUNG

WWW.HEIDE-BECHTHOLD.DE

LEDER IN SEINER FEINSTEN AUSFÜHRUNG WWW.HEIDE-BECHTHOLD.DE Flexform Sofa „Lifesteel“ Heide & Bechthold

Flexform Sofa „Lifesteel“

Heide & Bechthold Einrichtungshaus . Schießhüttenstraße 16 . 60386 Frankfurt am Main

KULTUR » BUCHMESSE FRANKFURT

Nie mehr umblättern

Jim Baker, Querverlag Foto: Anja Müller
Jim Baker, Querverlag
Foto: Anja Müller

Manuskripte, die bei uns eingehen, auf dem Kindle. Das spart viel Pa- pier, ist einfacher in der Handha- bung als A4-Ausdrucke und kosten- günstiger. Ich glaube trotzdem nicht, dass der Buchmarkt - vor allem im Bereich Belletristik und allgemeines Sachbuch - ganz auf das gute, alte Papier verzichtet wird, aber um zu- kunftsfähig zu sein, wird auch der Buchhandel sich mit den neuen Ent- wicklungen arrangieren müssen. Als Verleger ist mir nur wichtig, dass die Menschen Bücher lesen, nicht wie sie sie lesen. (as)

Schwule Verlage nutzen endlich den Trend zum eBook

Mit der zunehmenden Verbreitung von Tablet-PC wächst auch die Nachfrage nach Lektüre in digitaler Form. „Der Mann, nach dem man sich sehnt“, ein Band mit kurzweiligen, facettenreichen Kurzgeschichten von Hans Stempel und Martin Ripkens, erscheint ausschließlich als eBook. Jim Baker (kleines Foto) vom Berliner Quer- verlag erklärt, warum.

Autoren quasi als ‚Verringerung des verlegerischen Risikos‘ eine Original- eBook-Ausgabe vorgeschlagen. Ich fand das Experiment sehr reizvoll und bin extrem neugierig darauf, wie das Projekt dann ankommen wird.

gab-Magazin: Die beiden haben offensichtlich Spaß daran, auch in ihrem hohen Alter von 76 und 86 Jahren noch Trendsetter zu sein.

Jim Baker: Ja, mich hat das auch überrascht, aber auch zutiefst be-

eindruckt, dass ausgerechnet diese beiden Veteranen unter den Quer- verlagsautoren so begeistert auf das relativ neue Medium waren. Da ist bei ihnen eine Neugier und eine Be- weglichkeit im Kopf, die ich einfach nur erstaunlich finde.

gab-Magazin: Siehst du dich selbst bald ausschließlich auf dem iPad lesen?

Jim Baker: Die Entwicklung auf dem Buchmarkt ist unumkehrbar. Es ist lediglich eine Frage der Zeit und des Alters, aber sicher ist eins:

Immer mehr Menschen werden ihre Inhalte - ob Zeitschriften, Zeitungen oder Bücher - in elektronischer Form konsumieren. Als Verlag muss man darauf reagieren. Auch wenn ich per- sönlich lieber zum gedruckten Buch greife, lese ich inzwischen die vielen

gab-Magazin: Jim, wie kam es zu diesem Experiment?

Jim Baker: Nach der Veröffentlichung des Romans „Liebe vielleicht“ von Hans Stempels und Martin Ripkens wollte das Münchner Autorenpaar einen Erzählband mit Kurzgeschich- ten bei uns machen. Leider haben wir mit solchen Projekten keine so be- friedigenden Verkaufszahlen erzielt. Da das eBook ihres Romans bei uns aber bislang am besten lief, haben die

Schwule eBook- Pioniere: Hans Stempel und Mar- tin Ripkens (r.) Foto: Ursula Zeidler
Schwule eBook-
Pioniere: Hans
Stempel und Mar-
tin Ripkens (r.)
Foto: Ursula Zeidler

Q U E E R E e B O O K S

 

Derzeit ist noch recht überschaubar, welche eBooks mit schwuler Lektüre erhält- lich sind. Eine Auswahl:

• „Der Mann, nach dem man sich sehnt“, Hans Stempel/Martin Rip- kens, Querverlag

• „Leonardos Reise“ und „Murats Traum“, erotische Romane von Fabi- an Kaden, Männerschwarm.

• „Südlich von Hetero - Schwule Jugendliche gehen ihren Weg“, Himmelstürmer Verlag

• „Frühstück mit Scott“, Roman von Michael Downing, Männerschwarm.

• „Schwule Schurken“, Porträts his-

• „Frankfurt 30 Grad“ und „Sehnsucht nach Sonne“, Großstadtgeschichten von Roland Gramling, Querverlag.

torischer Bösewichte von Eric Walz. Männerschwarm

Die Lesbisch-schwule Lesenacht

Schwuler Massenmörder trifft lesbische Kommissarin

Die Kultnacht der lesbisch-schwulen Bücher! Dieses Jahr startet mit drei- mal Spannung: Corinna Waffenders

Kriminalroman „Sterben war ges- tern“ (Kommissarin Inge Nowak soll sich eigentlich in einer Klinik von

Anne Bax Corinna Waffender Eric Walz Regina Nössler Foto: Männerschwarm Foto: Konkursbuch Foto: Konkursbuch
Anne Bax
Corinna
Waffender
Eric Walz
Regina
Nössler
Foto: Männerschwarm
Foto: Konkursbuch
Foto: Konkursbuch
Foto: Stephanie Junker
22
22

Oktober 2011

einem versuchten Attentat erholen - aber rätselhafte Vorfälle geschehen), Anne Bax erster Thriller „Herz und Fuß“ (ein Serienmörder treibt im Ruhrpott sein Unwesen) und Regina Nösslers Thriller „Auf engstem Raum“ (in einem altmodischen Berli- ner Schreibwarenladen geschehen mysteriöse Unfälle - oder sind es Morde?). Sandra Wöhe erzählt in „Die indonesischen Schwestern“ die Geschichte einer alleinerziehenden indonesischen Mutter. Ulrike Kraner beschäftigt sich in ihren Romanen mit dem Islam; in „Regenbogenlicht“ wundert sich Lena über ihre beste Freundin Ebru, bei der die Liebhabe- rinnen nur so ein- und ausgehen; aber auch ihre eigene Beziehung zum Studenten Sebastian wird durch

ihren Ex Tarik verunsichert

zwei schwule Autoren sind zu Gast:

Eric Walz räumt in seinem Buch „Schwule Schurken“ mit dem Vorur- teil auf, dass Schwule immer nur die Schönen, Ästheten und Sensiblen sind. Elf Tyrannen, Massenmörder und Verbrecher aus unterschiedli- chen Epochen hat der Autor portrai- tiert. Etwas heimeliger geht‘s da bei Holger Heckmanns „Pöse Puben“ zu:

Auch

Christian sucht neue Mitbewohner für seine WG. Philipp und Steffen er- weisen sich zunächst als nicht-kom- patibel, aber aus dem Männer-Trio, das zunächst nur die Liebe zu Män- nern gemein hat, wird nach und nach ein Team. (bjö)

Sa, 15.10., 20 Uhr, LSKH, Klingerstr. 6, Frankfurt.

Liebe zu Män- nern gemein hat, wird nach und nach ein Team. (bjö) Sa, 15.10., 20

Grössenwahn-witzig, und -sinnig!

Der Verlag so zwanglos wie das Café

und -sinnig! Der Verlag so zwanglos wie das Café Begonnen hat es wohl mit einem Gedichtswettbewerb,

Begonnen hat es wohl mit einem Gedichtswettbewerb, den das Frankfurter Café Größenwahn anlässlich seines 30. Ge- burtstages veranstaltet hatte, und mit der Idee diese in Buchform herauszugeben. Über 60 Gedichte schenkten die Gäste ihrer liebgewonnenen Stammkneipe. Nachdem der Suhrkamp Verlag Frankfurt den Rücken gekehrt hatte, fand sich kein weiterer, dem man diese Kostbarkeiten anvertrau- en konnte. So gründete Sewastos Sampsounis, genannt Ta- kis, kurzerhand einen eigenen Verlag. Wenn nicht als Kellner tätig, ist es Ta- kis als Verleger und Literat ein besonders Anliegen ein Forum zu schaffen für Erzähler und Lesende. Das Verlagsprogramm ist deutlich gekennzeichnet von seinem griechischen Hintergrund, zahlreiche griechische Namen finden sich in der Autorenliste, aber auch AutorInnen mit Migrationshintergrund anderer Nationalitäten. Bereits zum zweiten Mal auf der Frankfurter Buchmesse ver- treten, präsentiert der Größenwahn-Verlag dieses Jahr „Xenos in Griechen- land“ Erzählungen deutschsprachiger Immigranten. (los)

Fr, 14.10., 17:30 - 18:30 Uhr, Buchpräsentation „Xenos in Griechenland“, Forum Dialog, Halle 5.0, Frankfurter Buchmesse. Verlagsstand Größen- wahnverlag: Halle 3.1 / Stand A173. groessenwahn-verlag.de

wahnverlag: Halle 3.1 / Stand A173. groessenwahn-verlag.de mehr lesungen! 101 Unorte in Frankfurt Stadtführer
mehr lesungen!

mehr lesungen!

mehr lesungen!
101 Unorte in Frankfurt Stadtführer Christian Setzepfandt und der Kurator des Historischen Museums Frank Berger
101 Unorte in Frankfurt
Stadtführer Christian Setzepfandt und
der Kurator des Historischen Museums
Frank Berger zeigen in ihrem Buch un-
bekannte und versteckte Frankfurter
Bauwerke, Orte und Geschichten - auch
zur Homo-Historie der Stadt!
Do, 6.10., 20 Uhr, Zentralbibliothek,
Hasengasse 4, Frankfurt. Eintritt frei
unterschiedlichen Programmen gibt‘s
sinnlich-sündige Lesungen, Perfor-
mances und Musik mit unter anderen
Anne Bax, Regina Nössler, Madita Man-
hardt und Ichgola Androgyn - passend
im edlen Ambiente der Fetisch-Location
„Grande Opera“.
Do, 13.10. + Fr, 14.10., 20 Uhr, Grande
Opera, Christian Pless-Str. 11-13., Offen-
bach. Reservierungen (empfohlen) über
07071-66551 oder grande-opera.de
Sektempfang Querverlag
Gänsehaut und Erotik
Literarische Kontaktbörse mit Flirt-
faktor: die Eröffnung des schwul-
lesbischen Segments der Buchmesse
ploppt mit den Sektkorken beim Emp-
fang am Stand des Querverlags - hier
trifft sich das schwul-lesbische Who-is-
Who der Buchmesse.
Do, 13.10., 17 Uhr, Querverlag, Messe-
halle 4.1, Stand D 153, Frankfurt.
Leseperformance des Konkursbuch-
verlags von zart bis hart, komisch bis
erregend, Short-Story bis Gedicht und
Glosse - mit Anne Bax, Jule Blum, Elke
Heinecke, Doris Lerche und Regina
Nössler (Foto).
So, 16.10., 14 - 15 Uhr, Leseinsel der unab-
hängigen Verlage, Halle 4.1, Stand D128.
Corinna Waffender
Love Bites I + II
Beliebt: die opulenten Abende des Tü-
binger Konkursbuch Verlags. In zwei
Die Autorin liest aus ihrem neuen Krimi
„Sterben war gestern“: Kommissarin
Inge Nowak soll sich in einer Klinik an
der Ostsee von einem versuchten At-
tentat erholen - stattdessen passieren
mysteriöse Vorfälle, die Nowak nicht
abschalten lassen wollen.
So, 16.10., 14:30 Uhr, Bar jeder Sicht,
Hintere Bleiche 29, Mainz.
Vorfälle, die Nowak nicht abschalten lassen wollen. So, 16.10., 14:30 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche

KULTUR » BUCH

Sportsfreunde

Muskeln, Schweiß und Jockstraps

» BUCH Sportsfreunde Muskeln, Schweiß und Jockstraps Mag der Schulsport für viele Schwulen auch eine Qual

Mag der Schulsport für viele Schwulen auch eine Qual gewesen sein, später im Leben bekommt der schweißtreibende Kampf um Muskeln und Me- daillen dann dafür eine sehr erotische Qualität. Wer sich nicht selbst ins Stadion oder lüstern vor die „Sportschau“ setzen will, kommt nun mit der Anthologie „Turnon Sports“ auf seine Kosten. Olympioniken, Berufssportler und Bundesliga- Heroen finden sich in der Anthologie zeitgenös- sischer Männerfotografie zwar nicht, dafür jede Menge sexy in Szene gesetzte athletische Sport- kerle und muskulöse Kraftprotze. Ob die tatsäch- lich Fechten, Surfen und Boxen können, wie es die Inszenierungen uns weiß machen wollen, sei mal dahin gestellt. Wohl nur die wenigsten der Bauch- muskelbesitzer, die für Fotografen wie Pedro Vir- gil Patrick Mettraux, Patrick Day und Domenico Cemmano zwar lässig einen Fußball in der Hand halten können, bekämen den im Zweifelfalle auch ins Tor geschossen. Ist ja auch nicht notwendig. Hauptsache, der Jockstrap sitzt und die aufge- sprühten Schweißperlen glänzen verführerisch. (as)

„Turnon Sports“, Bruno Gmünder Verlag, 256 Seiten, geb., 29,95 EUR

Bruno Gmünder Verlag, 256 Seiten, geb., 29,95 EUR Ob Wohnung oder von Haus Petra Krauß! KRAUß-IMMOBILIEN
Ob Wohnung oder von Haus Petra Krauß! KRAUß-IMMOBILIEN Immobilien VERKAUF • VERMIETUNG • WERTGUTACHTEN
Ob Wohnung
oder von Haus
Petra Krauß!
KRAUß-IMMOBILIEN
Immobilien
VERKAUF
VERMIETUNG
WERTGUTACHTEN
Seit 1991 sind wir im Herzen Frankfurts
für unsere Kunden erfolgreich aktiv.
Mitglied im
Immobilienverband
Deutschland
Unser Dienstleistungsspektrum umfasst:
■ Verkauf von Eigentumswohnungen,
Mehr- und Einfamilienhäusern
■ Vermietung von Wohn- und
Gewerberäumen
■ Erstellung von Wertgutachten
■ Unabhängige Immobilienberatung
Nordendstr. 45, 60318 Frankfurt a.M.
Fon (069) 59 14 69, Fax (069) 59 19 58
krauss.immobilien@web.de
www.krauss-immobilien.de
24
Oktober 2011
15. 15. schwul-lesbische Filmtage schwul-lesbische Filmtage QUEER 20.Okt. bis 1.Nov. 2011 20.Okt. bis 1.Nov. 2011
15. 15.
schwul-lesbische Filmtage
schwul-lesbische Filmtage
QUEER
20.Okt. bis 1.Nov. 2011
20.Okt. bis 1.Nov. 2011
Kommunales Kino
Weiterstadt
im Bürgerzentrum
www.weiterstadt.de/koki
SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG
SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG

SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN!

SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI
SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI
SCHRÄGER KANN SELBST EIN FILM VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI

KABOOM

EIN FILM VON GREGG ARAKI

VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR»
VON DAVID LYNCH NICHT SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR»

«KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR»

LIBÉRATION

SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR» LIBÉRATION AB 18. OKTOBER
SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR» LIBÉRATION AB 18. OKTOBER
SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR» LIBÉRATION AB 18. OKTOBER

AB 18. OKTOBER AUF BLU-RAY UND DVD

SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR» LIBÉRATION AB 18. OKTOBER
SEIN! KABOOM EIN FILM VON GREGG ARAKI «KULTIGE SPRÜCHE UND IRRER HUMOR» LIBÉRATION AB 18. OKTOBER

SZENE » FRANKFURT » SOCIETY

Queens in the Kitchen

Travestie aber wie, Drag oder Fag - und tanzende Transen!

Wenn man durstig ist, soll man trinken. Wenn man hungrig ist, soll man essen. Wenn etwas lustig ist, soll man lachen. Wenn man eine Transe ist, soll man tanzen. Und wenn man Babsi und Crystel heißt und zu Gast bei der Chefin von „Transen tanzen!“ ist, dann kann man alles auf einmal tun! Kleider machen Leute, in China machen Leute Kleider und im Lucky‘s Manhattan sitzt die fröhliche Frau Schulz.

Eine herausfordernde Überraschung wartet!

Ein verregneter Sonntag, der in die Historie von QITK eingehen soll Wir trafen die gelernte Friseurmeis- terin und vermeintliche LKW-Fahre- rin Schulz im Lucky‘s auf einen ers- ten erfrischenden Einsteiger! Während die Cox noch vom Vor- abend nachwässerte und die Heart nach einer passenden Coloration ih- res herauswachsenden Ansatzes in der Handtasche kramte, schoss be- reits in den ersten Minuten unseres Aufeinandertreffens eine Enzyklopä- die der schrägsten Sprüche aus dem Mund von Frau Schulz: „Ich bin wie

das Universum - ich breite mich im- mer weiter aus!“ Leider reichte ihr Kosmos nicht bis zur eigenen Woh- nung, da diese von Herrn Schulz (seit 18 Jahren mit seiner Frau liiert) mit einer leicht verzögerten Som- mergrippe besetzt wurde. So wichen wir also kurzerhand in Babsis Nord- end-Domizil aus. Im Auto roch es herzhaft nach Lauch, Käse und Auf- gestoßenem, aber bekanntlich ist

nach Lauch, Käse und Auf- gestoßenem, aber bekanntlich ist Eine Prise (Krise) Käse! Nachdem Frau Schulz

Eine Prise (Krise) Käse!

Nachdem Frau Schulz die Küche in Beschlag genommen hatte, bekamen wir auch schon den ersten Gang ein- geflößt: Zucchini-Curry-Rahm-Suppe mit Shrimps - ein Traum in Grün, serviert vom Alptraum in Rosa für zwei farbenblinde Nougatstecher. Frau Schulz, die ursprünglich aus Mainz kommt und sich vor drei Jah- ren selbst erfunden hat, steht für klassische Travestie und lässt ab Ok- tober nunmehr seit zwei Jahren wie- der monatlich die Puppen auf ihrer offenen Bühne für Travestie im Lucky‘s Manhattan tanzen. In einer Bierlaune auf dem Schäfergassenfest entstand die Idee zu „Transen tan- zen!“ - so spontan wie ihr ganzes

Gemüt: „Bevor irgendeiner ‚Wurscht‘ sagt, hab ich sie schon gefressen“. Beim Lauch-Käse-Hack-Auflauf ver- muteten wir kurzfristig Gift in der Hauptspeise (da die Schulz eventuell die alleinige Perückenherrschaft in Frankfurt ergreifen würde), wurden aber nur positiv von ihren Kalorien- bomben und Sprüchen umgehauen:

„Hast du schon mal über Heirat nachgedacht?“, fragt Babsi. „Ja“ ant- wortet Frau Schulz „Aber wer will uns noch?“

Glutamat macht impotent!

Nachdem wir auch den Hauptgang überlebt hatten, Frau Schulz noch

mal das ganze Backblech auf den Bo- den gedonnert hatte und wir eigent- lich mit dem Dessert beginnen woll- ten, packte das ehemalige Showgirl eine Tüte Glückskekse aus, die uns als Zwischengang neuen Lebensmut zusprechen sollten. Crystel brach den Keks und las folgenden Satz:

„Falls du Hilfe gesucht hast: sie ist unterwegs!“ während Babsi über die- sen Hinweis aus ihrem Keks nach- dachte „Respektiere die Macht der Worte, wähle sie mit Bedacht!“. Nun gut. Wir wollten endlich einen Nach- tisch ohne künstliche Zusatzstoffe und freuten uns riesig über das Tira- misu als Abschluss dieses fast per- fekten Dinners. Jetzt war es aber Zeit, die unnötigen Kalorien bei ei- nem spontanen Weekend-Closing in der Halo Bar loszuwerden. Da die Schulz noch Nachholbedarf in Sa-

chen Choreografie hat, zeigten wir ihr in Anlehnung an vertraute Bewe- gungen im Haushalt eine Putz- Dance-Performance (Wischen, wi- schen, wischen - huch, da ist mir was

in

hingefallen und 1,2,3

sich hatte. Genau, wie diese Frau! Danke, Danke, Frau Schulz für die- sen tollen Abend!

),

die

es

Die nächste „Transen Tanzen“- Party mit Host Frau Schulz findet am Sa, 29.10, ab 20 Uhr (Showstart 21Uhr) im Lucky‘s Manhattan statt, neu mit Beauty- Lounge und Gender-Restyling.Danke, Frau Schulz für die- sen tollen Abend! ), die es Transen tanzen im Netz: bei

Transen tanzen im Netz: bei Facebook in der Gruppe „Transen Tanzen“statt, neu mit Beauty- Lounge und Gender-Restyling. Checkt auch: babsi-heart.de crystelcox.de Die Qitk-Videos

Checkt auch:

babsi-heart.debei Facebook in der Gruppe „Transen Tanzen“ Checkt auch: crystelcox.de Die Qitk-Videos auf YouTube und die

crystelcox.deder Gruppe „Transen Tanzen“ Checkt auch: babsi-heart.de Die Qitk-Videos auf YouTube und die Rezepte auf

Die Qitk-Videos auf YouTube und die Rezepte auf gab.inqueery.deTanzen“ Checkt auch: babsi-heart.de crystelcox.de jeder andere hätte gekotzt! Vor Babsis Baumhaus brachte

jeder

andere hätte gekotzt! Vor Babsis Baumhaus brachte Frau Schulz dann den nächsten Schenkelklopfer zum Besten: „Oh, Altbau - da fühlt man sich gleich jung!“

Rülpsen Körperbeherrschung

zum Besten: „Oh, Altbau - da fühlt man sich gleich jung!“ Rülpsen Körperbeherrschung 26 Oktober 2011
26
26

Oktober 2011

SZENE » FRANKFURT » KOLUMNE

Gabbing About

Fünf Fragen an Harald Eck von Oscar Wilde Buchladen

About Fünf Fragen an Harald Eck von Oscar Wilde Buchladen Vita Harald Eck, (geb. am 12.

Vita Harald Eck, (geb. am 12. 2. 1955 in Hochstadt / Pfalz) lebt seit 1994 in Frankfurt. Vorher hat er Romanistik und Geschichte studiert, als Gymnasiallehrer und wissen- schaftlicher Mitarbeiter im Landesarchiv und Museum gearbeitet. 1994 eröffnet er den Oscar Wilde Buchladen. Zuletzt gelesenes Buch: Alexander Zinn „Das Glück kam immer zu mir. Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich“. „Die Biographie des gerade gestorbenen Brazda verbindet persönliche Biographie sehr gut mit politischer Geschichte“. (bjö)

1 Neben deiner Arbeit als Buch- händler bist du auch ein großer

Filmfan Wie verbinden sich die bei- den Leidenschaften?

Sie ergänzen sich wunderbar. Ein tol- ler Roman (z. B. „Maurice“) erfährt eine ästhetische Ergänzung in dem ebenso wunderbaren Film von James Ivory. Außerdem verkauft Oscar Wil- de natürlich beides: Buch und Film.

2 Was kann ein Buch, was ein Film oder anderes Medium nicht kann?

Ein Buch fördert in erster Linie die Phantasie, es lässt der Imagination freien Lauf, jeder Leser gestaltet mit seiner Vorstellungskraft das Gesche- hen mit, während ein Film immer die Interpretation eines Regisseurs ist.

3 Der Oscar Wilde Buchladen hat relativ früh begonnen, sein

Angebot auch online zur Verfü- gung zu stellen. Was hältst du vom Trend zum E-Book? Gibt es im Gay- segment Angebote? Würdest du E- Books online anbieten?

Der Trend zum E-Book ist sicherlich nicht aufzuhalten, aber das geschrie- bene Buch wird immer seinen Platz behalten. Wir Schwule und Lesben sind normalerweise ja oft die Trend- setter, nicht aber in diesem Bereich. Es gibt bis jetzt nur ganz wenige E- Books. Wir werden und würden die natürlich auch online anbieten.

4

Wie war dein erstes Mal?

Meine ersten Male waren phan-

tastisch und ich denke noch heu- te daran. Aber wenn die Chemie stimmt, gibt es auch heute noch „ein

erstes Mal“.

5 Was magst du an Frankfurt, was geht dir auf die Nerven?

Frankfurt ist Großstadt und Dorf (übersichtlich) zugleich: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein.“ (Goethe, Faust I). Es ist die Buchmes- senstadt! Manchmal treffe ich über- raschend freundliche Menschen, nicht nur im Buchladen. Und ich mag die Skyline, die ich von meinem Esszimmer aus sehe.

ich mag die Skyline, die ich von meinem Esszimmer aus sehe. Konstabler An der Wache einfach
Konstabler An der Wache einfach und individuell | abnehmen ohne Hunger | schnell schlank |
Konstabler
An der Wache
einfach und
individuell |
abnehmen ohne
Hunger | schnell
schlank | fit und
sexy | Sinne schär-
fen | power und
vital | ärztlich
betreut
Susanne Grandjean
Allgemeinmedizinerin
Reineckstrasse 1
Tel.: 069-285395
www.praxis-grandjean.de

Oktober 2011

27
27

SZENE » FRANKFURT » COMMUNITY

Klatschnass - aber glücklich!

Trotz Unwetters: mehr Spenden beim Lauf für mehr Zeit

Vielleicht schreckte das durchwach- sene Wetter einige Läufer und Läufe- rinnen vorm „Lauf für mehr Zeit“, denn mit „nur“ 2660 Teilnehmern waren etwas weniger als im vergan- genen Jahr dabei. Harrten die Teil- nehmer und Zuschauer nach einem kurzen aber heftigen Schauer kurz vorm Startschuss vom 17 Uhr, abge- feuert von Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann, noch aus, kapi- tulierten die meisten verständlicher- weise beim sintflutartigen Wolken-

bruch nach Beendigung des Laufs. Zur Siegerehrung war der Opern- platz fast leer. Daher hier das offizi- elle Endergebnis, das sich sehen lassen kann, denn die Spendensum- me aus 2010 konnte trotzdem ge- toppt werden. Mit 141.000 EUR ka- men 4.000 EUR mehr Spenden zusammen, die zu 100% an den Re- genbogendienst, den Pflegedienst für Aids-Kranke, gehen. Spendenkö- nige waren der Arzt Leo Locher mit 11.870 EUR, Hans-Peter Hoogen vom

der Arzt Leo Locher mit 11.870 EUR, Hans-Peter Hoogen vom Fotos: mima Café Größenwahn mit 5.810
Fotos: mima
Fotos: mima

Café Größenwahn mit 5.810 EUR und Jürgen Klee mit 5.240 EUR. Bei den Läufern stellte Saba Hassan mit 15,22 Minuten einen neuen „LFMZ“- Rekord auf, Julia Nikolopoulos war mit 20,19 Minuten erneut die schnellste Frau. Doch nicht nur sportliche Höchstleistungen zählen beim Lauf für mehr Zeit - Dabeisein und Solidarität bekunden sind Hauptziele der Veranstaltung. Oder wie Verkehrsdezernent Stefan Mayer es formulierte: „Es war wieder ein schönes und denkwürdiges Ereignis, denn diese Form der gelebten und quasi im Vorbeilaufen gezeigten So- lidarität ist schon etwas außerge- wöhnliches“. Daher wünschen wir

uns für 2012 noch mehr Teilneh- merInnen - und auch ein Welcome- back für die Frankfurter Drags, die in diesem Jahr nicht vertreten wa- ren. (bjö)

Leo Locher war mit 11.870 EUR erneut Spendenkönig beim lauf für mehr Zeit 2011
Leo Locher war mit 11.870 EUR
erneut Spendenkönig beim lauf
für mehr Zeit 2011
Unter der Haube Flitterwochen mit CSD-Glück Szene-Friseur José heiratet Das sind die CSD-Tombola-Gewinner Noch ein
Unter der Haube
Flitterwochen mit CSD-Glück
Szene-Friseur José heiratet
Das sind die CSD-Tombola-Gewinner
Noch ein schwuler Frankfurt-Promi vergeben: am 22. August verpartnerte sich
Szene-Friseur Jose R. mit seinem Freund Andy. Nach der Zeremonie im Frank-
furter Römer zog die Hochzeitsgesellschaft aus Familien und Freunden zum
feierlich geschmückten Schwejk, wo Linda schon mit einem leckeren Tapas-
Buffet wartete. Wir sagen: olé und alles Gute für die beiden! (bjö)
Süße Geschichte: für die Gewinner Tobias und Christian des diesjährigen
Hauptpreises der CSD-Tombola war die Reise nach Barcelona doppeltes Glück:
„Wir haben uns verpartnert und waren gerade mit unserem Umzug nach
Hamburg beschäftigt“, erzählt Tobias. „Wegen des Umzugs hatten wir zu we-
nig Geld für große Flitterwochen, aber das CSD-Wochenende in Frankfurt ha-
ben wir uns gegönnt. Wie jedes Jahr haben wir Tombola-Lose gekauft und
diesmal prompt den Hauptpreis gewonnen. Und so konnten wir den Trip nach
Barcelona zu unseren Flitterwochen machen“. Das spanische Fremdenver-
kehrsamt zeigte sich als Sponsor der Reise besonders flexibel und buchte den
Abflug der Gewinnerreise für die beiden ab Hamburg um. (bjö)
Fotos: bjö
Foto: privat
28
28

Oktober 2011

Die Gene seiner Mutter

Bäppi trifft Pätrick Hausmann

Anlässlich des Pink-Monday beim Frankfurter Oktoberfest haben wir den Sohn von Oktoberfest-Macher Eddy Hausmann besucht - Bäppi (mit „ä“) trifft Pätrick (mit „ä“) Hausmann.

Bäppi: Pätrick, du bist als Sohn von Festwirt Eddy Hausmann in die Firma mit eingestiegen und auch mit für das Frankfurter Ok- toberfest verantwortlich. Was hat sich im Vergleich zu den Vorjahren geändert?

Pätrick: „Geändert“ an sich hat sich nur unser Veranstaltungsort. Wir

sind umgezogen an die Commerz- bankarena, Parkplatz P9, da am Honselldreieck gebaut wird. „Ge- reift“, sind andere Dinge, wie unsere Zeltgröße. Um mehr Platz zum feiern zu haben, sind wir auf 75 Meter ge- wachsen. Darin enthält sich dieses Jahr auch eine Gaudi-Cocktail-Alm und eine Champagner-Flirt-Bar. Dazu haben wir auch mehr LIVE-Acts

Foto: privat
Foto: privat

im Programm, du trittst neben dem PINK-Monday am 1. Oktober ja noch mal auf. Zuletzt geht das Frankfurter Oktoberfest 2011 auch eine Woche länger, also bis zum 8. Oktober. Da die Hessen, genau so gut wie die Bay- ern, Oktoberfest feiern können.

Bäppi: Ein ganz besonderes High- light ist der Pink-Monday. Wie kam es eigentlich dazu?

Pätrick: Es hat schon vor Jahren einen Tag gegeben, an dem wir Festzeltstimmung mit einer Traves- tieshow verknüpften. Er wurde da- mals sehr gut angenommen und auf Nachfrage wiederholt. Daraus folgte dann der Pink-Monday, an dem sich die Szene im Festzelt traf und feier- te. Klar wurde diese Tradition weiter geführt, da es ein guter Mix aus mo- dernster Travestie und traditionellem Feiern ist.

Bäppi: Das Oktoberfest ist nicht das einzige Event, das du mit be- treust und begleitest. Wo im gan- zen Jahr kann man euch finden?

Pätrick: Eigentlich in der ganzen Frankfurter Umgebung. Sei es auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt

auf dem Römerberg, über den Bad Vilbeler- oder Hochheimer Markt, bis hin zu dem Frankfurter Apfelweinfes- tival, welches dieses Jahr zum ersten Mal statt fand.

Bäppi: Wie machst du es dass du trotz der ganzen Arbeit so gut aus- siehst?

Pätrick: Eigentlich nichts, dass müs- sen wohl die Gene meiner Mutter sein!

Bäppi: Was wünschst du dir von der Szene?

Pätrick: Klar steht hier der Pink Monday im Vordergrund, aber auch an allen anderen Tagen geht die Post im Zelt ab. Auch an der Einheits- Wiesn, an dem du deinen zweiten Auftritt hast, sind alle herzlich Will- kommen. Allgemein wünsch ich mir, dass dies tolle Abende werden, mit viel zünftiger Stimmung. Und natür- lich einem super Programm von dir im Dirndl!

Das Frankfurter Oktoberfest läuft noch bis zum 8.10., frankfurter-oktoberfest.de

einem super Programm von dir im Dirndl! Das Frankfurter Oktoberfest läuft noch bis zum 8.10., frankfurter-oktoberfest.de
einem super Programm von dir im Dirndl! Das Frankfurter Oktoberfest läuft noch bis zum 8.10., frankfurter-oktoberfest.de
www.alnatura.de Lachs für Max über 6.000 Bio-Produkte 30 Oktober 2011 SZENE » FRANKFURT » COMMUNITY
www.alnatura.de Lachs für Max über 6.000 Bio-Produkte 30 Oktober 2011
www.alnatura.de
Lachs für Max
über 6.000
Bio-Produkte
30
Oktober 2011

SZENE »FRANKFURT »COMMUNITY

mehr machen!

mehr machen!

mehr machen!
Metropol-Sauna- Ladies Takeover Friday wochenende Diesmal kapern die Lesben & Freunde das Bankenviertel. Fr,
Metropol-Sauna- Ladies Takeover Friday
wochenende
Diesmal kapern die Lesben & Freunde
das Bankenviertel.
Fr, 14.10., 20 Uhr, Euro Deli, Neue
Mainzer Str. 60, Frankfurt. Eintritt frei
Offene Bühne
Am durchgehend geöffneten Wochen-
ende geht‘s rund in der Metropol: Frei-
tag- und Samstagnacht ist ab Mitter-
nacht Schaumparty angesagt, samstags
mit DJ Jörg. Am langen Einheitswochen-
ende sogar bis Dienstag früh!
Fr, 30.9., 24 Uhr - Di, 4.10., 4 Uhr,
Metropol-Sauna, Große Friedberger
Str. 7-11, 1. OG, Frankfurt.
Mitmachen und Spaß haben beim Pot-
pourri der Darbietungen. Bühnen-Chef
Thomas eröffnet die Show um 21 Uhr.
Sa, 15.10., 19 Uhr, Switchboard, Alte
Gasse 36, Frankfurt.
Switchboard Brunch
Café Karussell:
Bondage
Sinnlich-fesselnder Bondage-Workshop
mit dem FLC.
Di, 4.10., 15 Uhr, Switchboard, Alte
Gasse 36, Frankfurt. Eintritt frei
O‘zapft is!
Bacchantische Genüsse im Switch: ein-
mal monatlich gibt‘s jetzt ein reichhal-
tiges Frühstücksbüffet. Anschließend
locken, wie jeden Sonntag, die selbst-
gebackenen Torten des Cream Teams,
gefolgt von einem günstigen Sektchen
ab sechs. So geht Sonntag!
So, 16.10., 10 Uhr, Switchboard, Alte
Gasse 36, Frankfurt. 10 EUR (inkl.
Kaffee und Orangensaft)
Café Karussell: Pflege
Linda mit fliegenden Zöpfen, Brezn und
tieffliegenden Maßkrügen - Anfang Ok-
tober wird‘s bayerisch-zünftig in Frank-
furts schwuler Stimmungskneipe!
Ab Fr, 7.10., 19 Uhr, Schwejk, Schäfer-
gasse 20, Frankfurt.
Info und Diskussion über Pflege von
schwulen Männern. Mit den Rosa Pa-
ten. Ab 17 Uhr Gesprächskreis für per-
sönliche Anliegen im separaten Raum.
Di, 18.10., 15 Uhr, Switchboard, Alte
Gasse 36, Frankfurt. Eintritt frei
Lebenswege -
HIV und Sport
Vortrag von Dr. Jan Wasmuth, Uniklinik
Bonn.
Di, 11.10., 19:30 Uhr, bASIS, Lenaustr.
38 HH, Frankfurt. Kostenlos
Lesbenwege
Fachtagung Gewalt
Dreitägige Fachkonferenz, die sich mit
dem Schweigen der Community zur Ge-
walt in lesbischen Partnerschaften aus-
einandersetzt. Infos und Anmeldungen
bei broken-rainbow.de.
Fr, 14.10., 17:30 Uhr - So, 16.10., 12
Uhr, Hoffmanns Höfe, Heinrich-Hoff-
mann-Str. 3, Frankfurt.
Biografisches Theater für lesbische
Frauen, spielerische Selbsterfahrung.
Dreiteiliger Schnupperkurs, danach
fortlaufende Gruppe.
Mo, 24.10., 19-21 Uhr, LIBS, Alte Gasse
38, Frankfurt. 18 EUR, Anmeldung und
Infos bei LIBS (069-282883).
TransenTanzen
Travestieparty von und mit Frau Schulz.
Einlass ab 20 Uhr. Siehe auch S. 26!
Sa, 29.10., 21 Uhr, Luckys LM 27,
Schäfergasse 27, Frankfurt.

30. Geburtstag;

* für junge Leute bis zum 26. und für alle in

bis zum Aufträge

beleghafte

Auftrag)

sogar

ausgenommen

EUR pro

Ausbildung

(1,50

SZENE » FRANKFURT » GASTRO

Hin und weg vom Eschenheimer Turm

Aroydee und Fellners - zwei neue Genüsse

Thai-Sensationen im mambagrünen „Aroydee“
Thai-Sensationen
im mambagrünen
„Aroydee“

Und noch ein Thailänder? Könnte man denken, als gäbe es noch nicht

genug asiatische Restaurants in der

, nicht im „Aroydee“ am Eschenhei- mer Turm die Töpfe anders duften würden. Neben der Standard Euro- Speisekarte bekommt man hier näm- lich eine ebenso ausführliche Origi- nal Thai-Speisekarte mit nicht-eingedeutschten, authenti- schen Gerichten, die zum Glück be- bildert ist. Dass hier echte Thai-Kü- che aufgelistet ist, unterstreichen die zahlreichen Landsleute im „Aroy- dee“. Richtig spannende Gespräche entwickeln sich dann mit der über- wältigend freundlichen Bedienung, die nicht müde wird, jede noch so detaillierte Frage zur Zubereitung und vor allem zur Schärfe zu beant-

ja wenn

Innenstadt, wenn nicht

worten. Denn die mit Chili-Symbolen (von eins bis drei Chilis) kategori- sierten Schärfegrade müssen beson- ders bei der Wahl eines Gerichts auf der Original Thai-Speisekarte genau- estens persönlich ausgehandelt wer- den. Was wir letztlich gegessen ha- ben, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ich vermute gegrillter Butter- fisch, aber es war unglaublich köst- lich und anders. Und außerdem sind eigentlich alle Speisen unter 10 EUR zu bekommen. Wirklich zum emp- fehlen, nicht nur für Gastro-Abenteu- rer.

Die Eschersheimer rauf zum Fellners

Begibt man sich vom Turm aus gen Norden und folgt der Eschersheimer

Landstraße hinauf zum Polizeipräsi- dium erreicht man bei Hausnummer 158 das neue Restaurant „Fellners“. Dort, im ehemaligen Zentrum der Frankfurter US Army, beherbergten die Räume lange Zeit das legendäre mexikanische Steakhose „Rodeo“, wahrscheinlich das erste seiner Art. Nun aber haben die neuen Besitzer den Innenraum komplett von Gau- cho-Zauber und Pueblo-Spuk befreit und einen unerwartet großen und hellen Gastraum enthüllt. Dazu tra- gen die großen Fensterbögen, die cremefarbenen hohen freien Wände und das sackleinene Polstermobiliar einiges bei. In dieser mit Orchideen geschmückten und dezenter Neutra- lität verpflichteten Atmosphäre spie- len zwei wichtige Dinge die Haupt- rolle: die Gäste und die Speisen. Gemessen an der gehobenen an-

spruchsvollen Küche im „Fellners“ gibt es eine überdurchschnittliche große Auswahl an sehr verschiede- nen Gerichten. Von der zart gebrate- nen Entenkeule mit Orangensauce und Kroketten (15,90 EUR) bekommt man gleich zwei Stück serviert und die Kalbsleber mit erstklassigem Pü- ree (16.90 EUR) ist genauso butter- weich wie die sie umhüllende Salz- beibutter. (pez)

Aroydee - Original Thai Küche,butter- weich wie die sie umhüllende Salz- beibutter. (pez) Stiftstr. 34, Frankfurt-City, 069 - 72 36

Stiftstr. 34, Frankfurt-City, 069 -

72 36 36, aroydee.de, Mo-Do 11

bis 22, Fr+Sa 11 bis 23, So 14 bis

22 Uhr

Fellners Restaurant, Eschers- heimer Ldst. 158, Frankfurt-Mo-Do 11 bis 22, Fr+Sa 11 bis 23, So 14 bis 22 Uhr Holzhausenviertel, Tel: 069

Holzhausenviertel, Tel: 069 - 55

47 33, fellners-frankfurt.com, Mo

- Fr 12 bis 15, 18 bis 23, Sa 18 bis 24 Uhr, So geschlossen

Bei „Fellners“ - fein essen in feinem Ambiente
Bei „Fellners“ - fein
essen in feinem
Ambiente

Mein Leben, meine Freiheit, meine Frankfurter Sparkasse

„Meine Pläne für die Zeit nach dem Zivildienst? Studieren, aber davor geht’s erstmal auf Reisen. Klasse, dass ich unterwegs meine Überweisungen einfach online erledigen kann.“

Das kostenlose* Sparkassen-PrivatKonto Young – jetzt mit chipTAN-Technologie fürs Online-Banking.

erledigen kann.“ Das kostenlose* Sparkassen-PrivatKonto Young – jetzt mit chipTAN-Technologie fürs Online-Banking.

Felix B. | Zivildienstleistender Kunde seit ewig

SZENE » FRANKFURT » KULTUR

Seit 30 Jahren in Rhein-Main Wir finden für fast jeden Kleiderschrank die entsprechende Immobilie! Queer
Seit
30
Jahren
in Rhein-Main
Wir finden für fast jeden
Kleiderschrank
die entsprechende
Immobilie!
Queer im Rhein-Main-Gebiet mit
7 Niederlassungen
0800 50 60 70 8
www.hermann-immobilien.de
Kaiserstraße 52 60329 Frankfurt / Main Fon 069-25627566 Fax 069-25627567 info@bonamente.de www.bonamente.de
Kaiserstraße 52 60329 Frankfurt / Main Fon 069-25627566 Fax 069-25627567 info@bonamente.de www.bonamente.de

Kaiserstraße 52 60329 Frankfurt / Main Fon 069-25627566 Fax 069-25627567 info@bonamente.de www.bonamente.de

Der Umzugsservice für Single - Haushalte! Umzüge auch an und Feiertagen! Sonn- ( 0178 /
Der Umzugsservice für Single - Haushalte!
Umzüge
auch an
und Feiertagen!
Sonn-
( 0178 / 14 330 77
www.single-umzüge.de
32
32

Oktober 2011Sonn- ( 0178 / 14 330 77 www.single-umzüge.de 32 Alles nur Hokus Pokus Babsi Heart kann

Alles nur Hokus Pokus

Babsi Heart kann Kaninchen aus dem Hut zaubern

Es wird zauberhaft. Und das nicht nur auf die Darbietung bezogen. Unsere schnuckelige Babsi Heart präsen- tiert im Pulse eine Comedy-Zaubershow unter dem Titel „Alles nur Hokus Pokus“, die auch für den Gaumen einen Hochgenuss verspricht. Ausgerüstet mit Zauberstab, Magic Ken und so manchen Dingen im Dekoltee weiß Daniela Copperheart alias Babsi Houdini sicherlich ihre Gäste zu entzücken.

gab-Magazin: Wieso gerade eine Zaubershow, Frau Magic Heart?

Babsi H.: Als kleines Mädchen be- kam ich vor 28 Jahren einen Zauber- kasten. Die ersten Verwandlungen nahmen ihren Lauf. Und da ich nicht singen kann, nur bedingt Tanzen aber eine flotte Zunge habe, musste

ich mit etwas anderes für die Bühne überlegen. Und wieso nicht mal alles wörtlich nehmen: Die zauberhafte Babsi kennt sich mit Illusionen aus!

gab-Magazin: Was darf man denn erwarten? Werden sie etwa wieder zur Jungfrau?

darf man denn erwarten? Werden sie etwa wieder zur Jungfrau? Babsi H.: Was heißt hier denn

Babsi H.: Was heißt hier denn wieder? Wer jetzt hier eine frivole Show erwartet, wird vielmehr mit nostalgischen Tricks und Comedy beglückt. Die Oma kann also ruhig mitgenommen und auf einem Stuhl geparkt werden. Musik aus Film und Fernsehen, vor allem aus den 70gern, werden neben meiner becir- cenden Stimme zu vernehmen sein. Ein Kaninchen findet sich vielleicht im Publikum. Es ist Kleinkunst für aufgeschlossene Besucher.

gab-Magazin: Nennen Sie drei Gründe, wieso man sich das anse- hen sollte.

Babsi H.: Lecker Essen, drei Zuschau- er werden von mir hypnotisiert, und es besteht die Möglichkeit, meine neuen Kostüme zu bewundern. (hh)

Fr, 14.10., Dinner + Zaubershow, ab 19:30 Uhr, Pulse, Bleichstr. 38a, Frankfurt.die Möglichkeit, meine neuen Kostüme zu bewundern. (hh) Karten für das Drei-Gänge-Menü samt Show sind auf

Karten für das Drei-Gänge-Menü samt Show sind auf 50 Stück limitiert und nur im VVK im Pulse für 39 EUR erhältlich. Im Anschluss geht es weiter mit der Feierei für alle.Zaubershow, ab 19:30 Uhr, Pulse, Bleichstr. 38a, Frankfurt. Die „Dinner and Magic“ Show bildet den Auftakt

Die „Dinner and Magic“ Show bildet den Auftakt für weitere Events im Pulse, die es einmal im Monat geben soll. Weitere Vorstellungen finden am 11.11. und 16.12. statt.Im Anschluss geht es weiter mit der Feierei für alle. Suprise Suprise! Neue „Offene Bühne“-Show in

Suprise Suprise!

Neue „Offene Bühne“-Show in der Arabella-Galerie

Neue „Offene Bühne“-Show in der Arabella-Galerie Derzeit sehr beliebt in Frankfurts Szene: die „offenen

Derzeit sehr beliebt in Frankfurts Szene: die „offenen Bühne“ - Talent- shows mit Überraschungseffekt. Ne- ben der „Offen Bühne“ im Switchba- ord startet im Oktober eine neue monatliche Reihe an einem unge- wöhnlichen Ort: der Arabella-Passa- ge in der Großen Friedberger Straße. Als Initiator steht das Team von „Ge- orgs Blumen“ Pate für die Show:

„Schon beim CSD hatten wir die Sän- gerin Susanne M. bei uns, das war ein sehr großer Erfolg“, erzählt Inha- ber Georg Breitbach. Für die offene Bühne können sich Künstler jeder Art anmelden: „Die Show bleibt je- den Monat eine Überraschung“, meint Georg. Trotzdem verraten wir schon mal jetzt, wer bei der ersten

offenen Bühne dabei sein wird: ne- ben der Sängerin Susanne M. wer- den Miss Jessica „Wüstenblume“ Walker und André Castell für Stim- mung sorgen - Nachwuchstalente können sich bei „Georgs Blumen“ melden. (dr)

Sa, 15.10., ab 18 Uhr, Arabella Galerie (Eingang Große Friedberger Str.), Frankfurt. Infos und Anmeldung bei „Georgs Blumen“, Große Friedber- ger Str. 26, georgs-blumen.deWalker und André Castell für Stim- mung sorgen - Nachwuchstalente können sich bei „Georgs Blumen“ melden.

Friedberger Str.), Frankfurt. Infos und Anmeldung bei „Georgs Blumen“, Große Friedber- ger Str. 26, georgs-blumen.de

Foto: Jörg Baumann

A New Work

Kidd Pivot Frankfurt

In ihrem neuen Tanzstück kreiert Crystal Pite nach Motiven von Shakespeares „The Tempest“ ein Spiel mit Rache und Vergebung, Realität und Imagination. Diese Motive variiert Pite in zwei unterschiedlichen Kontexten: so wie ein Modell von Shakespeares Insel zur Metapher für Isolation, Gefangenschaft und Begehren wird, steht eine nostalgische Stadtlandschaft für Sehnsucht. Diese Dopplung von Figur und Kopie, Erzählung und Körper zu erforschen und zu demonstrieren, erfordert etwas unvergleichlich Kostbares: die Meister- schaft und Artikulation eines Tänzers. (los)

Do, 20.10. (Uraufführung ausverkauft), Fr, 21.10 - So, 23.10, Di 25.10 + Mi 26.10, 20 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm, Theatersaal, Waldschmidt- straße 4, Frankfurt, 22 EUR

Theatersaal, Waldschmidt- straße 4, Frankfurt, 22 EUR Dr Hirschfelds Menagerie   As Holy Sites Go
Theatersaal, Waldschmidt- straße 4, Frankfurt, 22 EUR Dr Hirschfelds Menagerie   As Holy Sites Go

Dr Hirschfelds Menagerie

 

As Holy Sites Go

Fabelwesen und Leben auf der Alm

Forsythe Company und Deborah Hay

Eine lange Freundschaft verbindet die bei- den Chöre „Die Mainsirenen“ und „Liederli- che Lesben“ und

Eine lange Freundschaft verbindet die bei- den Chöre „Die Mainsirenen“ und „Liederli- che Lesben“ und immer wieder inspirierten sie sich gegenseitig. Frankfurts schwuler Chor erklärt erneut die schwule Welt und nutzt dabei die Möglichkeiten von Tierge- schichten und Fabeln. Die Liederlichen Les- ben zeigen Ausschnitte aus ihrem aktuellen Programm und stellen sich erneut der Frage:

Ist lesbisches Leben zwischen Heuboden und Almabtrieb möglich? (los) Sa,

Programm und stellen sich erneut der Frage: Ist lesbisches Leben zwischen Heuboden und Almabtrieb möglich? (los)
Foto: Jessica Schäfer, Martin Streit, Amin Weber
Foto: Jessica
Schäfer, Martin
Streit,
Amin Weber

Die Auftragsarbeit der Forsythe Company ist eine Choreografie und Regiearbeit der ame- rikanischen Gastchoreografin Deborah Hay und wird von Jeanine Durning, Juliette Mapp und Ros Warby dargeboten. Das Material ist aus Deborah Hays Solo „No Time To Fly“ re- konstruiert, das bereits von jeder der drei Tänzerinnen als Soloarbeit adaptiert und

performt wurde. An jedem Abend wird eine Adaption des Stücks von einer anderen Tänzerin aufgeführt. (los) Do, 13.10.

An jedem Abend wird eine Adaption des Stücks von einer anderen Tänzerin aufgeführt. (los) D o

8.10., 20 Uhr, Gallus Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt, 15 EUR

 

- Sa, 15.10, 20 Uhr, Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, Frankfurt. 22 EUR

Andy Andy

Pulsschlag tief in ihr

Reflexion über Andy Warhol

 

Erotisches aus der Bibel mit Lilo Wanders

In einem Dreipersonenstück überneh- men der Großmeister der Pantomime Mi- lan Sladek, Verbotene Liebe-Darsteller André Fängler und der französische Bal- letttänzer Mamadou Seck sämtliche Rol- len. „Andy Andy“ schafft in szenischen Collagen engen Bezug, taucht ganz in die Person Warhol ein, macht seine Kunst lebendig und gewährt Einblicke in sein tiefstes Innerstes. Warhols fotografische Selbstportraits lässt Milan Sladek in Tableaux Vivants real werden. (los) Do, 13.10. - Sa, 15.10, 20 Uhr, Haus

real werden. (los) D o , 1 3 . 1 0 . - S a ,
real werden. (los) D o , 1 3 . 1 0 . - S a ,
Natürlich geht es um Liebe, Erotik und Sexuali- tät. Die Grande Dame der Sexual-Aufklärung durchforstet

Natürlich geht es um Liebe, Erotik und Sexuali- tät. Die Grande Dame der Sexual-Aufklärung durchforstet die Weltliteratur auf frivol Anzügli- ches und prickelnd Verzauberndes und bietet das in einer gut 90-minütigen Lesung dar. Unerwar- tet Erotisches aus der Bibel, dazu eine Prise Bo- caccio, Anaïs Nin und Patricia Highsmith - Lilo Wanders ist bekennender Bücherwurm und kennt keine Berührungsängste. (los) Mi,

und kennt keine Berührungsängste. (los) M i , 26.10., 20 Uhr, Neues Theater Höchst, Emme-

26.10., 20 Uhr, Neues Theater Höchst, Emme- rich-Josef-Straße 46a, Frankfurt. Ab 17,60 EUR

Sindlingen, Sindlinger Bahnstraße 124, Frankfurt. 22 EUR

 
rich-Josef-Straße 46a, Frankfurt. Ab 17,60 EUR Sindlingen, Sindlinger Bahnstraße 124, Frankfurt. 22 EUR  

SZENE » FRANKFURT » PARTY-PROFILE

Party-Twitter

Das war los!

» FRANKFURT » PARTY-PROFILE Party-Twitter Das war los! News aus der Iubar: weil die Anwohner sich

News aus der Iubar: weil die Anwohner sich vom Lärm der auf der Ter- rasse sitzenden Besucher gestört gefühlt haben, wandern die Sessel und Tische jetzt zurück in die Bar; halb so wild: der Sommer neigt sich eh dem Ende. Ab 1. Oktober gibt‘s jeden ersten Samstag auch wieder Musik in der Bar: DJ-Team Tibor und Freundin Jasmin machen mit „Shake your Pop“ den Starter. We do!

Jasmin machen mit „Shake your Pop“ den Starter. We do! Um die Ecke im Switchboard hatte

Um die Ecke im Switchboard hatte die Sommerparty neben leckeren Grill- gut auch einen Derwisch als DJ - der tanzte genau so viel wie die Gäste auf der Tanzfläche! We like!

genau so viel wie die Gäste auf der Tanzfläche! We like! Zurück um die Ecke feierte

Zurück um die Ecke feierte im CK Studio die „Killer Cow“-Party zweijähri- gen Geburtstag: ein Glitzerspektakel und immer noch Highlight mit toller Musik und sexy Show mit Kelly Hilton. We cheerio! (mima)

34
34

Oktober 2011

Spotlight

Glamour des Monats

Die kleine Perfektionistin Sascha Fierce aus Hamburg hat nicht zuletzt am CSD unter Beweis gestellt: Aus- strahlung hat nichts mit Körpergrö- ße zu tun. Die alterslose Erschei- nung, geboren in Australien mit spanisch-philippinischen Eltern, hat mittlerweile auch eine kleine Familie in Frankfurt gefunden. Und nicht zu- letzt Fans. Bereits in ihrer nur kurz zurückliegenden Jugend stand sie schon auf der Bühne und kaufte sich 2003 unter Anleitung eines Freun- des ihre ersten Perücken und 40 Zentimeter hohe Pumps.

gab-Magazin: Was unterscheidet dich von anderen Drags?

Sascha F.: Für mich ist eine Drag Queen ein ganz normaler Typ, der sich in eine geile Königin verwan- deln kann. Ich halte mich nicht für besonders. Jede hat ihre Richtung und Ausdrucksweise, aber unter dem Makeup sind wir uns alle ziemlich ähnlich. Ich lege viel Wert auf Quali- tät: Don‘t be a drag, just be a queen.

gab-Magazin: Was ist das beson- dere an Frankfurt?

Sascha F.: Ihr seid Drag-freudige Menschen. Es ist eine kleine, aber feine, gut integrierte Szene. Frank- furt ist multikulturell, mehr als Hamburg. Das merkt man vor allem an den oft vertretenen guten Eng- lischkenntnissen. Die brauche ich, da mein Humor und Lieblingsfilme immer noch australisch sind. Manch- mal kriege ich doch Heimweh nach Sydney, doch Frankfurt ist ein biss-

chen so wie meine Geburtsstadt. Ich habe hier aber eine Familie und das ist mir wichtig.

Für die Zukunft will die lebenshung- rige Königin der knappen Outfits die Welt erobern, um Lichterketten auf alle Bäume zu pflanzen. Auf eine er- leuchtete Zukunft! (hh)

Sascha Fierce
Sascha Fierce
C L U B LO O K O K T O B E R My
C L U B LO O K O K T O B E R
My Hat
Auch tolle Hüte schwemmt die 80er-Welle wieder in den Stylepark - im Sommer
trés chic als Strohhut, im Winter vielleicht doch eher das Modell aus Filz; wer
mutig ist, lässt sich von den Amish-People inspirieren. (bjö)

Szenebommel

Franks Bermudadreieck Kolumne

Mit großen Schritten geht es in den Herbst, und mit dem Ende der Terrassensaison werden sich auch die Szeneläden wieder drinnen füllen. Nach fast zweieinhalb Jahren hat es Roland Bux (ehema- liges Blue Key, Foto 1 mit Alex), wieder einmal geschafft, aus dem Comeback (Foto 2) ein Szene- lokal der gehobenen Klasse zu machen - mit Party pur, guter Musik, Snacks und szenetypischen Ge- tränken. Durch die Einlasskontrolle kann man si- cher sein, nicht auf das frühere Klientel zu treffen. Auch wieder mit von der Partie: die Boys, die mit Strip und Tanz für die nötige Action sorgen. Alex und Sven sind mittlerweile jedem bekannt, aber auch Menyus, der Neuzugang von Mutter Rosi, ist auf dem besten Weg. Einfach mal reingehen. Auch wieder was getan hat sich natürlich im Bananas:

nachdem Heiko ging und Christian ein kurzes Stelldichein hatte, wurde hier kurzerhand Albert (Foto 3, Ex-Hexe, Nachtschicht usw.) eingearbeitet - auch mal wieder was für‘s Auge. Da darf natürlich das Tangerine nicht hinten anstehen: neben Norbert und Guido arbeitet dort

gelegentlich Ex-Comeback Wirt Ali in der Tages- schicht (Foto 4, Archivbild). Im CK Studio ist zwar alles beim Alten, aber die Partys sind noch immer gut, und die Jungs werden auch nicht älter; hier ein Schnappschuss von Andi und Marco (Foto 5). Lange verschollen und wieder aufgetaucht: Ex- Eisprinzessin Jürgen Bäumler „Witt“ Killius (Foto 6, rechts im Bild in jugendlicher Begleitung), ge- troffen natürlich im Schwejk; die Gute arbeitet ja auch noch in der Amsterdam Sauna. Dass sich im Monte Carlo die Transen, Queens und Drags tummeln ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dass aber offensichtlich alle mittlerweile blond sind, ist mir offensichtlich bislang entgangen (Foto 7, links im Bild Gina vom Transenalarm mit den anderen zwei Damen vom Grill). In der Hex ist auch alles noch beim Alten, René arbeitet und Charlotte macht frei und tummelt sich am Tresen (Foto 8, vlnr: Ex-Mann Albert, Charlotte und neues Geschubs Ahmed). Wir sehen uns überall. Bis dahin alles Gute Euer Frank

1 2 3 4 5 6 7 8 Fotos: fd
1
2
3
4
5
6
7
8
Fotos: fd
und neues Geschubs Ahmed). Wir sehen uns überall. Bis dahin alles Gute Euer Frank 1 2

SZENE » FRANKFURT » PARTY-PROFILE

Einmal Testosteron, bitte!

Pleasure XXX Special

Das Team vom CK-Studio verpasst dem schwulen Frankfurter Nachtleben die nächste Dosis Testosteron - und da Männer Sexdrüsen in den Augen haben, geizt die geile Party nicht mit Reizen. Live on Stage werden die Porno-Hunks Francois Sagat (mischte schon beim CSD die Meute auf) und Kollege Jonathan Agassi („Ich bin sexuell gesehen für so ziemlich alles offen“) deftig hinlangen. Auch das DJ-Pult wird optisch muskulös besetzt: DJ Micky Friedmann (könnte auch glatt als Pornohengst durchgehen) und Part-Time-Fashion-Model für D&G und Calvin Klein Olivian aus Italien (Ciao Bello!) steuern die männlich- herben Beats dazu. T-Shirts werden an diesem Abend überflüssig sein. (bjö)

Sa, 15.10., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. ck-studio.eu. Wir verlosen 3x2 Plätze auf der Gästeliste - schnell auf Aktion/Leser geblät- tert!T-Shirts werden an diesem Abend überflüssig sein. (bjö) 36 Oktober 2011 Halloween Süßes oder Streich?

der Gästeliste - schnell auf Aktion/Leser geblät- tert! 36 Oktober 2011 Halloween Süßes oder Streich?
36
36

Oktober 2011

Halloween

Süßes oder Streich?

Nicht nur das Weihnachtsgebäck liegt jedes Jahr früher in den Super- märkten. Auch das Horrorgruseln zu Halloween, ursprünglich mal in der Nacht zu Allerheiligen verankert, be- schert uns immer ausgedehntere Feieranlässe. Los geht‘s am 28. mit den berühmt-berüchtigten Dekora- tions- und Verkleidungskünsten von Linda (Blair) im Schwejk und Leono- ras Halloqueen-Party mit Bühnen- programm und Kostümprämierung. Am 29. schließt sich die Horrorparty im Switch an, mit blutigen Drinks, schaurig-schönen Speisen und gru- seligen Beats. Viel Spaß! (or)

sich die Horrorparty im Switch an, mit blutigen Drinks, schaurig-schönen Speisen und gru- seligen Beats. Viel

Fr, 28. + Sa, 29.10., 19 Uhr, Schwejk, Schäfergasse 20, Frankfurt. Fr, 28.10., 21 Uhr, Club Jerome, Schützenstr. 10, Frankfurt. 10 EUR Sa, 29.10., 20 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt. 7 EUR Mindest- verzehrSpeisen und gru- seligen Beats. Viel Spaß! (or) Sieben: Neid Law-Ra Vicious wird gelb Ob der

Sieben: Neid

Law-Ra Vicious wird gelb

Ob der Papstbesuch auch das Pulse- Team inspiriert hat? Aktuell wie nie feiert die neue Partyreihe „Sieben“ die sieben Todsünden - nach „Wol- lust“ im September folgt nun der Neid. Host der sündigen Sieben ist keine Geringere als Frankfurts upco- ming Drag-Durchstarterin Laura Vi- cious alias Law-Ra Vicious, die die Sünden mit einer Show optisch in Szene setzt. Den House-Pop-Disco- Soundtrack liefert DjCK - der smarte Kölner hat das bezaubernste Lä- cheln, das je hinter einem DJ-Pult hervorgeschaut hat. Envy my ass! (bjö)

hinter einem DJ-Pult hervorgeschaut hat. Envy my ass! (bjö) Fr, 28.10., 22 Uhr, Pulse, Bleich- str.

Fr, 28.10., 22 Uhr, Pulse, Bleich- str. 38a, Frankfurt. Eintritt frei- der smarte Kölner hat das bezaubernste Lä- cheln, das je hinter einem DJ-Pult hervorgeschaut hat.

Kiss my Airs

10 Jahre Sk8erboy

Stolze zehn Jahre hat das Pornolabel Sk8erboy nun schon geschafft. Das wird natürlich groß gefeiert. Die ers- ten 250 Gästen erhalten brandneue Sk8erboy Sneakersocken als Ge- schenk (wären eingetragene nicht geiler?), außerdem gibt‘s die Vorfüh- rung der brandneuen Jubiläums- DVD (plus Verlosung) und eine Live- show mit sexy Sk8erboys. Natürlich dürfen auch die Sniffarea und der Dark-room nicht fehlen. Dresscode:

die Sniffarea und der Dark-room nicht fehlen. Dresscode: Sneaker, Sportswear, Skater, Emo, Proll, Chav, Scally,

Sneaker, Sportswear, Skater, Emo, Proll, Chav, Scally, Soccer, G-Star, Pi- caldi, Chucks (or)

Sa, 29.10., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 10 EUR

Sa, 29.10., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 10 EUR
mehr party

mehr party

mehr party
Bear Fresh Horses & High Heels Ein brummiges Bärenwochenende: zum Anheizen in die Bärensauna, dann
Bear Fresh
Horses & High Heels
Ein brummiges Bärenwochenende: zum
Anheizen in die Bärensauna, dann zur
Bearlounge mit DJ Cosmo. Und am
Sonntag (Vorfesttag!) wieder Sauna
und abends große Bärenparty mit zwei
DJs im CK.
Sa, 1.10. + So, 2.10., 13:30 Uhr,
Amsterdam Clubsauna. Sa, 1.10., 20
Uhr, Luckys LM 27. So, 2.10., 23 Uhr,
CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt.
Das DJ-Team Daniel Müller und Paul
Morgan legt im Rahmen der Queer-
Reihe Elektrisches auf. Zum Saisonab-
schluss gibt‘s dann noch ein Special
mit Bitch & Butch aka barbecute und
Bitz mit early 90s House.
Fr, 14.10. + Fr, 28.10., 22 Uhr, Yacht-
klub, Deutschherrnufer (Höhe Alte
Brücke), Frankfurt. 5 EUR
Roof 27+
Club 78 blau-weiß
Auch Ralfs Retroparty gibt sich heu-
er bayerisch: beim Maßkrugstemmen
gibt‘s Preise zu gewinnen - und wer
im Dirndl oder in Lederhosentracht
kommt, kommt umsonst rein.
Sa, 1.10., 22 Uhr, Union Halle, Ha-
nauer Landstr. 188, Frankfurt, 12 EUR,
VVK: 10 EUR, club78.de
Les-Peranza blau-weiß
White Party mit DJs Lana Delicious und
Thunderpussy sowie Oktoberfest mit
DJane Ciani und Festzeltbelustigung.
Die Lesbensupersause vor dem Feier-
tag!
So, 2.10., 22 Uhr, Union Halle, Ha-
nauer Landstr. 188, Frankfurt. 10 EUR.
Für Lesben über 27. Diesmal mit DJane
Ciani und ausnahmsweise am vierten
Samstag.
Sa, 22.10., 22 Uhr, Orange Peel,
Kaiserstr. 39, Frankfurt. 8 EUR.
Rebelicious
Apart Sektor
Das Team Apart zeigt zur Eröffnung der
neuen Saison Schlupfwinkel in Mauern,
geheime Gänge und Fluchtwege. Sepa-
ration ist das Thema der neuesten per-
formativen Installation.
Fr, 7.10., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiser-
str. 39, Frankfurt.
Der Nachholtermin für die baustellen-
bedingt entfallene Jubiläumsparty. Mit
den DJs Björn Petzold, Dommy Dean
und Sascha Dreyer sowie den Drags
Lady Michel und Jessica „Ich liebe Bau-
arbeiter“ Walker.
Sa, 22.10., 22 Uhr, Walden, Kleiner
Hirschgraben 7, Frankfurt. 10 EUR,
VVK 7,50 EUR rebelicious-party.de
UC Dance Party
Liebe 2
Mit DJ Björn Petzold, Treppen-Dance-
floor auf mehreren Ebenen, Show von
Christoph Bachmann (Hip-Hop-Dance-
Vizeeuropameister) und Jessica „Kup-
pelmutter“ Walker als Liebesengel.
Sa, 8.10., 22 Uhr, Pulse Lounge,
Bleichstr. 38a, Frankfurt. Eintritt frei,
um eine Spende zugunsten der Kinder-
krebshilfe oder AHF wird gebeten
Neuentdeckung Jörg und Bären-Ikone
Martin Rapp heizen den Frankfurter
Kerlen diesmal ein. Natürlich hat auch
die Forscherkammer wieder geöffnet.
Sa, 22.10., 23 Uhr, CK Studio, Alte
Gasse 5, Frankfurt. 10 EUR (bis 23:30
Uhr 5 EUR). Im Anschluss After-Hour-
Party mit DJ in der Metropolsauna.
Incocknito
Atomic
Queere Indie-Pop-Party mit DJ Pol und
barbecute björn.
Fr, 14.10., 23 Uhr, Nachtleben, Kurt-
Schumacher-Str. 45, Frankfurt. 4 EUR
Gay Cruising Deluxe (Dresscode: Un-
derwear oder Sportswear) im stylishen
Ambiente.
Fr, 28.10., 21 Uhr, Grande Opera,
Christian-Pless-Str. 11, Offenbach. 18
EUR, VVK 16 EUR unter incocknito.de
Ambiente. Fr, 28.10., 21 Uhr, Grande Opera, Christian-Pless-Str. 11, Offenbach. 18 EUR, VVK 16 EUR unter
Ambiente. Fr, 28.10., 21 Uhr, Grande Opera, Christian-Pless-Str. 11, Offenbach. 18 EUR, VVK 16 EUR unter

SZENE » MAINZ/WIESBADEN

Glamour Party

Fahr‘ mit der goldenen Limou

Wirtschaftskrise hin oder her: ganz dekadent gibt sich diesjährige Gla- mour Party dem Goldrausch hin. Mit der Golden Girl Drag-DJane Crystel Cox kann das ja nur funkelnd wer- den! Ab 22 Uhr können Fahrten in

das ja nur funkelnd wer- den! Ab 22 Uhr können Fahrten in einer goldenen Stretch-Limousine gewonnen

einer goldenen Stretch-Limousine gewonnen werden, selbstverständ- lich mit dem obligatorischen Glas Sekt an Bord, serviert vom Glamour- Boy und -Girl 2010. Für 2011 wird erneut der Glamour-Boy und sein Girl gesucht, bewerben kann man sich live an Abend. Mögen die Stern- taler auf die Tanzfläche regnen! (hh)

Sa, 15.10, 21 Uhr, KUZ, Dago- bertstr 20b, Mainz. 5 EUR- VVK im KuZ, Infos unter glamour-mainz.de.

Mainz. 5 EUR- VVK im KuZ, Infos unter glamour-mainz.de. mehr machen! Oktoberfest im Chapeau und Regie
Mainz. 5 EUR- VVK im KuZ, Infos unter glamour-mainz.de. mehr machen! Oktoberfest im Chapeau und Regie
Mainz. 5 EUR- VVK im KuZ, Infos unter glamour-mainz.de. mehr machen! Oktoberfest im Chapeau und Regie
mehr machen!

mehr machen!

mehr machen!
Oktoberfest im Chapeau und Regie geführt. Mi, 12.10, 20:30 Uhr, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche
Oktoberfest im
Chapeau
und Regie geführt.
Mi, 12.10, 20:30 Uhr, Bar jeder Sicht,
Hintere Bleiche 29, Mainz
Warm ins Wochenende
Auch im Chapeau heißt es „O‘zapft is“:
freitags und samstags wird es oktober-
festgetreu zugehen. Also schmeißt
euch in eure Dirndl und Lederhosen,
damit die Bubn und Madln auch was zu
schauen haben!
Fr, 7.10. + Sa, 8.10, 20 Uhr, Chapeau,
Kleine Langgasse 4, Mainz
Wie jeden Monat geht es zweimal frei-
tags Warm ins Wochenende. Am 14.10
erfreut DJ Marco mit der weißen Kra-
watte an den Turntables die hungrige
Partymeute und am 28.10. Dj Andy, der
genau weiß, was die Schwulen, Lesben
und sonstigen Wesen hören wollen.
Fr, 14.10. + Fr, 28.10, 22 Uhr, Qkaff,
Becherweg 5, Mainz
I killed my Mother
Lesung Corinna Waffender
Die Bar jeder Sicht zeigt das preisge-
krönte 2009er Filmdebüt des kana-
dischen Film-Wunderkinds Xavier Do-
lan über die Hassliebe eines schwulen
16-Jährigen zu seiner Mutter. Dolan
spielt nicht nur die Hauptrolle sondern
hat auch das Drehbuch geschrieben
Zur Entspannung nach einer wilden
Partynacht gibt Corinna Waffender eine
Lesung aus ihrem neuen Kriminalroman
„Sterben war gestern“. Weitere Infor-
mationen dazu auf Seite 22.
So, 16.10, 14:30 Uhr, Bar jeder Sicht,
Hintere Bleiche 29, Mainz
Foto: Markus Gann / photocase.com

Sieben Jahre Schwitzen

Sportgruppe „Kinder des Olymp“ feiert Geburtstag

„Mach Dich warm!“- dieses Motto be- gleitet seit sieben Jahren eine ge- mischte Gruppe von Bewegungsen- thusiasten aus Mainz und Umgebung - die Kinder des Olymp. Sportlich kre- ativ geht es auch auf der Geburtstags- feier am ersten Sonntag in der „Bar jeder Sicht“ zu: erst gibt es eine Stär- kung für Leib und Seele mit selbstge- machten Gerichten von Regina und der Uli, dann folgt ab 21 Uhr der ge- meinsame Spaß bei einer Runde „Spiel ohne Grenzen“. In welchen Disziplinen miteinander angetreten wird, wollten wird noch nicht verra- ten. Nur so viel: die Ähnlichkeit mit dem Fernsehformat der Achtziger Jahre ist nicht ganz zufällig. Nach dem Spielen und Essen gibt es ab 22:30 Uhr die Gelegenheit mit den Tanz-Sounds von DJs Stefan und Erich wieder ins Schwitzen zu kommen. Die „Kinder des Olymp“ sind in- zwischen 80 aktive Sporttreibende, bei denen jeweils eine Person eine Sportart koordiniert. „Bei uns geht es um den gemeinsamen Spaß mit- einander am Sport, nicht um Leis- tung“, erklärt Erich. Die schwul-les- bische Sportgruppe ist dabei „quer durch die Bank“ offen für Sportarten

ist dabei „quer durch die Bank“ offen für Sportarten und für interessierte Heteros. So nimmt die

und für interessierte Heteros. So nimmt die Gruppe auch an regulären Sportevents teil. Was mit den locke- ren Laufen auf der Sommerschwüle begann hat einige „Kinder“ schon zum ersten Halbmarathon oder Ma- rathon geführt. „Bei allem Spaß bei uns wird auch trainiert“, betont An- drea, die donnerstags im Tauberts- bergbad auf der extra angemieteten Schwimmbahn nicht nur dabei hilft „sich über Wasser zu halten, son- dern auch die Schwimmtechnik zu verbessern“. Aktuell bietet die Grup- pe regelmäßig Laufen, Schwimmen, Volleyball, Badminton und Nordic Walking an. (cos)

So, 2.10., ab 18 Uhr, Kdo- Geburtstagsparty, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz. Mehr Infos unter „kinder-des-olymp.org“.

29, Mainz. Mehr Infos unter „kinder-des-olymp.org“. JÖRG LERCH Steuerberater Tätigkeitsschwerpunkte neben

JÖRG LERCH

Steuerberater

Tätigkeitsschwerpunkte neben der klassischen steuerlichen Beratung:

- Existenzgründungsberatung - Nachfolgegestaltung - Freiberufler

Christofsstr. 11-13 · 55116 Mainz Tel. 0 6131/612716 Fax 0 6131/2 7760 67

- Freiberufler Christofsstr. 11-13 · 55116 Mainz Tel. 0 6131/612716 Fax 0 6131/2 7760 67 38
- Freiberufler Christofsstr. 11-13 · 55116 Mainz Tel. 0 6131/612716 Fax 0 6131/2 7760 67 38
38
38

Oktober 2011

Stiefel putzen!

SZENE » MANNHEIM

15 Jahre LUGMan und die Mr Fetisch Germany Wahl

Titelträger bei der Wahl zum Mr Leather Baden-Württem- berg 2011 im April in Mannheim
Titelträger bei der Wahl zum
Mr Leather Baden-Württem-
berg 2011 im April in Mannheim

Wer mal wieder richtig geile Fetisch- Kerle treffen will, sollte jetzt schon seine Stiefel putzen und die Leder- pflege rausholen. Vom 28 bis 30. Ok- tober wird Mannheim mit dem ers- ten „LFC Fetish Unity Weekend“ samt Wahl zum „Mr Fetish Germa- ny“ zum „Folsom“ des Südens. An- lässlich des 15-jährigen Vereinsjubi- läums des Mannheimer Lederclubs LUGMan sprachen wir mit dem Vor- sitzenden Oliver Mahren über Leder gestern und heute in Mannheim. „Für mich haben Fetisch-Klamot- ten nicht nur mit einer privaten Geilheit zu tun, die ich auch daheim bei Dates und kleinen privaten Par- tys ausleben könnte. Für mich muss der Fetisch auch in einem ‚öffentli- cheren‘ Rahmen ausgelebt werden

können, zumal ich mir in einer Bar den Kerl dann auch gleich schnap- pen kann, wenn es passt.“ Als Oliver selbst vor 6 Jahren zum LUGMan kam, gab es eine starke Fetisch-Sze- ne in Mannheim und das Internet begann gerade erst an Bedeutung zu gewinnen. „Die Kerle waren es noch gewohnt in einschlägige Bars zu gehen um jemand neues kennen zulernen oder Kontakte zu Freunden zu pflegen“. Durch den vielfachen Rückzug ins Private und der Ver- lagerung der Anbahnung von Kon- takten in virtuelle Räume dünnte die sichtbare Fetisch-Szene auch in Mannheim deutlich aus. Früher gab es Konkurrenz, welche Kneipe oder Club sich offizielles Clublokal des Lederclubs nennen durfte. Heute

gibt es in Mannheim leider keinen festen Anlaufpunkt mehr, um in Leder, Gummi oder Uniform abends entspannt unter Gleichgesinnten ein Bier zu trinken. Der LUGMan veran- staltet seit einiger Zeit deshalb selbst Fetisch und Bondage-Partys im Jail‘s in Mannheim. Die nächste maXX Fe- tish eXtrem Party wird am 8. Okto- ber gemeinsam mit dem Frankfurter FLC ebenfalls in Mannheim stattfin- den. „Unsere Hauptveranstaltung sind aber die ‚Mr. Leather Baden Württemberg Wahl‘ im Frühjahr und unser ‚Leder im Quadrat‘ im Herbst.“ merkt Oliver an. Neben diesen Par- tys kann man aber auch zeitgemäß über das Internet Kontakt zu den LUG-Männern aufnehmen, über Website, Facebook oder GayRomeo und die nächsten Veranstaltungster- mine in Erfahrung bringen. Als besonderes Highlight fin- det im Rahmen des „Fetish Unity Weekends“ der deutschsprachigen Lederclubs LFC neben der Feier zum fünfzehnjährigen LUGMan-Bestehen auch die erste Wahl des „Mr Fetish Germany“ in Mannheim statt. „Wir sind stolz darauf, dass wir diesen wichtigen Titel zum ersten Mal bei uns wählen werden und laden alle ganz herzlich dazu ein“, führt Oliver weiter aus. Um den Titel bewerben sich die fünf regionalen Titelträger der LFC-Clubs: Bavarian Mr. Leather, Mr. Fetish NRW, Mr Leather Ham- burg, Mr. Leather Baden-Württem- berg und Mr. Fetish Biker (aus Ber- lin). Auf die Frage, welche Chancen

Stefan „Steini“ ist Mr Leather Baden Würtenberg 2011; auch er stellt sich am 29.10.zur Wahl
Stefan „Steini“ ist Mr Leather
Baden Würtenberg 2011; auch er
stellt sich am 29.10.zur Wahl des
Mr Fetish Germany

er für den im Frühjahr gewählten Mr Leather BadenWürttemberg sieht, lässt Oliver sich nur entlocken, das es wohl harte Konkurrenz geben wird, aber das Publikum sicher den „besten und geilsten“ Kerl erwählen wird. (ama)

Sa, 8.10., MaXX Fetish Extrem Party, 22 Uhr, Jail‘s im Connexi- on, Angelstr. 33.den „besten und geilsten“ Kerl erwählen wird. (ama) Fr, 28.10. - So, 30.10. LFC Fetish Unity

Fr, 28.10. - So, 30.10. LFC Fetish Unity Weekend in Mannheim Highlights: Sa, 29.10., Gala- Dinner und Mr Fetish Germany Contest im Eichbaum-Brauhaus, Käfertaler Str. 168. Im Anschluss 15 Jahre LUGMan Party im Jail‘s im Connexion, Angelstrasse 33.Extrem Party, 22 Uhr, Jail‘s im Connexi- on, Angelstr. 33. Mehr Dresscodes und Termine unter: lugman.de

Mehr Dresscodes und Termine unter: lugman.de und lfc-online.deLUGMan Party im Jail‘s im Connexion, Angelstrasse 33. Kerle haben Spaß: Publikum bei der diesjährigen Wahl

Kerle haben Spaß: Publikum bei der diesjährigen Wahl zum Mr Leather Baden-Württemberg im April in
Kerle haben Spaß: Publikum bei
der diesjährigen Wahl zum Mr
Leather Baden-Württemberg im
April in Mannheim

Oktober 2011

39
39

SZENE » MANNHEIM

Hunk!-Party

Noch mehr Kerle in Mannheim!

Foto: Andrei Vishnyakor/Fotolia.com
Foto: Andrei Vishnyakor/Fotolia.com

Nicht nur MaxXfetisch und die Wahl zum Mr. Fetish Germany werden in diesem Monat die Kerle nach Mann- heim locken. Unter dem Motto „Je später der Abend, desto kerliger die Gäste“ kehrt die beliebte Men-Only „Hunk“-Party nach einem Jahr zu- rück - und lädt gleich zu einem kom- pletten Wochenende. Bereits am Freitag, 21.10 beginnt der Spaß mit Welcome-Partys in Café Ambiente (mit Dj Sunflower) und der „young Hunk“-Party für kleine Kerle in der Rosanellis Bar; hier treibt DJ Moeder Jam den Schweiß auf die Stirn. Ge- meinsam vereint geht‘s dann am Samstag zur Sache: auf zwei Floors im Connexion dürfen die Kerle, Bären und anderen männlichen Par- tyfans ihrer Lust frönen, die Be- kanntschaften vom Vorabend vertie- fen - und sich erneut ins Getümmel stürzen. Auf dem Mainfloor sorgen DJ Moeder Jam und DJ Binomi für geschwitzte Astralkörper und DJ Sunflower bringt Partystimmung auf den Discofloor. Mögen die Hunks sich vereinen!

Sa, 22.10, 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr 33, Mannheim, 10 EUR

22.10, 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr 33, Mannheim, 10 EUR Das Heimspiel Passion Love trifft die

Das Heimspiel

Passion Love trifft die Mannheimer Wurzeln

Die städteverbindende Gay-Party „Passion Love“, organisiert vom agilen „Bar L‘Orogio“-Team Chrisi und Sandro aus Karlsruhe und gefeiert im Mannheimer MS Connexion, geht in die vierte Runde. Nach Porno-Action mit den heißen Staxus-Darstellern gibt‘s diesmal quasi ein Heimspiel: Celine Bouvier, Mann- heims Miststück mit Schandmaul, stöckelt auf die Bühne und bringt mit einem gehörigen Schuss Wodka Red Bull und ihre aktuellen Dance-Hits, unterstützt vom schrillen Showtalent Rino Galiano. DJs des Abends sind Alejandro, Randy Rox und G-Force, die VIP-Lounge lockt mit kostenlosem Sekt, Die Rosanellis- Bar und die Galileo-Sauna verlosen Preise und als Welcome-Drink gibt‘s eine Barcardi-&-Scavi-Bowle! Na denn: Prost! (bjö)

Fr, 21.10., 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert!verlosen Preise und als Welcome-Drink gibt‘s eine Barcardi-&-Scavi-Bowle! Na denn: Prost! (bjö) 40 Oktober 2011

Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert! 40 Oktober
40
40

Oktober 2011

Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert! 40 Oktober
Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert! 40 Oktober
Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert! 40 Oktober
Angelstr. 33, Mannheim. Wir verlosen Plätze für die VIP-Lounge - schnell auf Aktion/Leser geblättert! 40 Oktober

M O N N E M H I N N E , M O N N E M V O R N E

Grüß Gott meine gebe- nedeiten Freunde der perfiden Literatur! Zwei Dinge sollt ihr wissen diesen Monat. Erstens freue ich mich mit meiner manisch Wodka-Red-Bull- süchtigen Leidensgenos- sin Céline darüber, das die Sommerpause von „KaK“ endlich zu Ende ist. Zweitens muss ich euch wieder einmal über die Dramen dieser Welt (also meine!) informieren. An einem lauen Abend im September überkam mich diese Wollust, mein begehbares Boudoir umzugestalten. Sprich, den alten viiiiieeelll zu weiten Plunder raus kramen und die neuen viiiiieeelll zu engen Ankleidewaren zu sortieren. Unterbrochen von dem Telefonat meiner Jüngsten, die das üble Opfer eines Serienbetrügers und kleptomanischen Wi**ers wurde, was mich in der Zeit um eine Flasche Prosecco für die Nerven (wieder meine!) zurückwarf, schritt ich nun an

die Nerven (wieder meine!) zurückwarf, schritt ich nun an mutig zur Tat. Nach herz- licher Verabschiedung

mutig zur Tat. Nach herz- licher Verabschiedung eines jeden einzelnen Fetzen Textils, opferte ich ganze drei Säcke der

Müllverbrennungsanla-

ge - schließlich möchte ich nicht im nächsten Urlaub in der Karibik alten Fummeln (natürlich meine!) begegnen! Nun stand Frau so vor dem Bergen übrig gebliebener Liebha- berobjekte und sortierte wieder ein. Und was stellt Frau (nicht meine!) fest? Mit Kleiderschränken ist es wie mit Schwänzen, meistens sind sie zu klein. Wobei ich hier doch dank eines gewissen Marcus eine neue Einsicht (seine!) teile, zumindest bei den Schwänzen: Wenn er schon nicht groß ist, dann soll er wenigstens gut schmecken!

In diesem Sinne, eure Dolores, die Egomanisch- Lutschende, von Cartier

Ball der Vampire

Blut geleckt beim Gaywerk

Die Twilight-Saga hat Vampire wieder salonfähig gemacht - beim Gaywerk sind daher dieses Mal die Blutsauger los. Die besonders mutigen können sich ins „Live-Shock-Labyrinth“ wagen, nachdem sie einen blutigen Welcomeshot entgegengenommen haben. Auf den Floor der schaurig-schönen Party heizen die DJs G-Force (House/Charts), Ace (Black Music), Jasper Grey (Techno) und Tobis Vetter (Classics) ein. Und für die ganz Harten steht natürlich auch das Jail‘s mit der Queen Thea offen. Für den neuen Twilight-Film im Kinopolis Rhein-Neckar gibt es außerdem Karten zu gewinnen. Auf geht‘s, und den Mond angeheult!

Karten zu gewinnen. Auf geht‘s, und den Mond angeheult! Sa, 8.10, 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr

Sa, 8.10, 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr 33, Mannheim, 10 EUR

Foto: Nanduu/photocase.com
Foto: Nanduu/photocase.com
mehr machen!

mehr machen!

mehr machen!
UnheilBar Unter dem Motto Schwarz und Weiß wird in der Villa Nachttanz die Bude gerockt.
UnheilBar
Unter dem Motto Schwarz und Weiß
wird in der Villa Nachttanz die Bude
gerockt. Auf einen dennoch hoffentlich
bunten Abend mit illustren Gästen.
Sa, 8.10, 21.30 Uhr, Villa Nachttanz,
Kurpfalzring 71, Heidelberg
nen sie harmlos, doch irgendetwas
stimmt nicht mit ihnen. Im Anschluss
an die Lesung besteht die Möglichkeit
auf ein Autorengespräch mit Buchsi-
gnatur.
Fr, 28.10, 19 Uhr, Teesalon, M3, 7,
Mannheim. Eintritt frei
MaXX - Fetish Extreme
Himbeerparty
Zusammen mit dem FLC Frankfurter Le-
derclub findet im Jails eine erneute Fe-
tisch-Party statt. Strikter Dresscode:
Leder, Gummi, Uniform, Worker, Skin-
gear, Sportswear oder Underwear. Na-
türlich Men Only! Auf eine wollüstige
Ballnacht.
Sa, 8.10, Jails im MS Connexion, Angel-
str 33, Mannheim, 10 EUR
Qmassaka
Die seit nunmehr acht Jahren traditio-
nelle Party an jedem letzten Samstag
im Monat geht wieder an den Start. Zu-
sammen mit DJ Dirk Vox und DJ Kriss
Tuffer geht es rund. Wie immer gibt es
vier Bars, eine Cocktailbar und den ob-
ligatorischen VIP-Bereich.
Sa, 29.10, 22 Uhr, Alte Feuerwache,
Brückenstr 2, Mannheim. 8 EUR
Die Party für Homos, Heteros und alle
Partyhungrigen, die zu Inditronics, Elec-
trobeats, TrashPop und ausgewählten
Househäppchen feiern wollen. Resident
Domic, Videotext Jackson und Gäste
präsentieren Perlen aus ihren Plattenki-
sten.
Fr, 14.10, 24 Uhr, Karlstorbahnhof, Am
Karlstor 1, Heidelberg, 5 EUR
Wahl Mr Fetisch
Germany
15 Jahre Lugmann und die erste Wahl
zum Mr Fetish Germany - mehr auf Sei-
te 39!
Sa, 29.10., 18:30 Uhr Eichbaum-Brau-
haus, im Anschluss ab 21 Uhr Jail‘s im
MS Connexion
White Party Weekend
Sugarbees Halloween-
Special
Das ganze Wochenende steht unter
dem Motto „White“. Neben Special
Deko und weißen Klamotten gibt es am
Samstag als Highlight DJ Waldtraud.
Kleckert euch nicht voll, Kinners!
Fr, 14.10. - So, 16.10, Fr+Sa 18 - 5 Uhr,
So 16 - 4 Uhr, Café Klatsch, Hebelstr 3,
Mannheim
Lesung Antje Wagner
„Schattengesicht“ erzählt die geheim-
nisvolle Geschichte zweiter junger
Frauen auf der Flucht. Anfangs erschei-
Es wird gruselig. Ein Halloween-Kontest
ist dabei nur eines der Schocker-High-
lights. Die Sugarbees haben keine Ko-
sten und Mühen gescheut, um erneut
eine Party für die Meute zu organisie-
ren. Es darf ruhig länger mit DJane Ne-
xaja gefeiert werden, da hier am Tag
darauf Feiertag ist!
Mo, 31.10, 22 Uhr, Disco Zwei, T6, 14,
Mannheim, 7 EUR
Foto: Lutz Edelhoff

SZENE » REGION

Heaven and Hell in Stuttgart

Fame und Diamonds geben die Oktober-Highlights

in Stuttgart Fame und Diamonds geben die Oktober-Highlights Mit gleich zwei Events rockt die Horsch‘sche

Mit gleich zwei Events rockt die Horsch‘sche „Fame“-Gemeinde die Stuttgarter City im Oktober. Weiß-rot

das Farbkonzept, was aber rein gar nichts mit Pommes zu tun hat. Den Opener macht am 1. Oktober die Fa-

me-White-Party, die den Club Mash und das umliegende Bosch-Areal in einen wolkig-weißen Traum verwan- delt, inklusive einer „White Aqua- Show“ der Frankfurter Terrorschwes- tern, mehr Tänzern, mehr Akrobatik und mehr frischen Früchten. DJs der weißen Nacht sind Philippe Lemot und Daddy K, Sängerin Nicole Had- field das Live-Highlight. Dresscode ist natürlich weiß, zwar kein Muss, aber sieht halt besser aus. Nach dem Trip in den weißen Himmel kommt Ende Oktober die Fahrt in die Hölle:

das neueste Fame-Party-Kind „Dia- monds“ feiert am Montag, 31.10. (Vorfeiertag!!) ein Halloween-Special unter dem Motto „Blood Diamonds“ und verwandelt den dreistöckigen, schwarz-weiß gestylten Club T-012 in eine Geisterbahn des Schreckens. Mit dabei: das Musical-Team aus „Tanz der Vampire“, Feuerspucker, Kettensägenmassaker und weitere Show-Schocker. Dass die Party bei allem Horror nicht zu kurz kommt, dafür sorgen zwei Dancefloors mit House und Black Music. Und selten war ein Welcomedrink passender als

die Bloody Mary, die zur Blood Dia- monds-Party ausgeschenkt wird. (bjö)

Sa, 1.10., 22 Uhr, Fame White- Party, Mash + Bosch-Areal, Stutt- gart. 10 EUR, Fame-party.de Mo, 31.10, 22 Uhr, Blood Diamonds, Club T-012, Theodor-Heuss-Straße 12, Stuttgart. Diamonds-party.de

Theodor-Heuss-Straße 12, Stuttgart. Diamonds-party.de DJ Philippe Lemot Klein, fein gelungen Der erste CSD in
DJ Philippe Lemot
DJ Philippe
Lemot

Klein, fein gelungen

Der erste CSD in Darmstadt

Lemot Klein, fein gelungen Der erste CSD in Darmstadt Den Überraschungserfolg der CSD- Saison legt der

Den Überraschungserfolg der CSD- Saison legt der erste CSD Darmstadt hin: auf dem Riegerplatz in einem ruhigen Viertel Darmstadts fand am 27. August das erste CSD-Communi- tyfest statt, organisiert vom frisch gegründeten „vielbunt“-Verein - mit allem, was zu einem CSD-Fest ge- hört: Stände der Vereine, ein Büh-

nenprogramm mit lokalen Stars und Sternchen und eine Politrunde, die mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries auch überregional besetzt war, und einer gelungenen After- Showparty im Club 603qm. Klein, fein und gelungen - so kann‘s 2012 weitergehen! (bjö)

Showparty im Club 603qm. Klein, fein und gelungen - so kann‘s 2012 weitergehen! (bjö) csd-darmstadt.de 42

csd-darmstadt.de

Showparty im Club 603qm. Klein, fein und gelungen - so kann‘s 2012 weitergehen! (bjö) csd-darmstadt.de 42
42
42

Oktober 2011

Tim Fischer Tim Fischer singt mit „Satiriker sind kei- ne Lyriker“ Lieder des Renitenztheater- Gründers
Tim Fischer Tim Fischer singt mit „Satiriker sind kei- ne Lyriker“ Lieder des Renitenztheater- Gründers
Tim Fischer
Tim Fischer singt mit „Satiriker sind kei-
ne Lyriker“ Lieder des Renitenztheater-
Gründers Gerhard Woyda und schließt
damit die Jubiläumsspielzeit „50 Jahre
Renitenz“ ab.
Sa, 1.10. 20 Uhr + So, 2.10, 19 Uhr, Re-
nitenztheater, Büchsenstr. 26, Stuttgart
and sweet Things, you‘ll like it like that!
Sa, 8.10, 22 Uhr, Lehmann Club,
Seidenstr 20, Stuttgart
Schrill + Laut - Die
Wende
Rosa Hilfe Gala 2011
In der Nacht der Deutschen Einheit
werden Kulthits der 80er bis 24 Uhr
gespielt. Ab Mitternacht folgt das Beste
der 90er. Wer im passenden Outfit er-
scheint zahlt weniger. Die besten Out-
fits erhalten einen eisgekühlten Preis.
So, 2.10, 22 Uhr, Schlosskeller, Hoch-
schulstr 1, Darmstadt
Der Reinerlös dieser Benefizveranstal-
tung dient der Fortbildung der Rosa
Helfer des gleichnamigen schwulen
Beratungsteams. Lokale und überregio-
nale Künstler wie der WuF-Chor „Sotto
Voce“ oder Matthias & Matthias, die
von schwulen Vätern berichten, sorgen
für Stimmung, Schirmherr ist Oberbür-
germeister Georg Rosenthal.
So, 9.10, 18 Uhr, Kabarett Bockshorn,
Veitshöchheimer Str, Würzburg. 15 EUR
Ero.gen
Gaydelight Volksfest
Die Men Only Party im Treffpunkt Kel-
lergewölbe. Neben verruchten Cruising-
Areas und einer Videolounge wird es
wieder einen Dancefloor und eine Chill-
out-Lounge geben. Long Drinks bereits
ab 3 Euro.
Sa, 15.10, 22 Uhr, Kellergewölbe, Gashaus
Ziegler, Blumenstr 29, Stuttgart, 9 EUR
Filmfest Weiterstadt
Der CSD ist vorbei und das nächste
Event ist die schwul-lesbische Party auf
dem Cannstatter Volksfest beim Wa-
senwirt. Ab 18 Uhr heizen die „Grafen-
berger“ mit Partymusik ein und ein Tina
Turner Imitator wird „Simply the Best“
geben. Im Anschluss findet ab 23 Uhr
die After Hour Party im Aer Club statt.
Dort gibt es Welcome Drinks, gratis
Snackbuffet und tanzbare Musik von
DJ Matt Grey und Djane Sharon O Love.
Do, 6.10, 18 Uhr Cannstatter Wasn,
ab 23 Uhr Aer Club, Büchsenstr 10,
Stuttgart, 8 EUR
Die schwul-lesbische Filmwoche mit 16
Spiel- und 2 Kurzfilmprogrammen - alle
Infos auf Seite 19.
Do, 20.10. - Di, 1.11., Kommunales
Kino, Carl-Ulrich-Str. 9, Weiterstadt.
The Other Side
Eine neue Veranstaltungsreihe im
Culteum: Electro mit Vocaltunes und
einem Hauch Indie und Remixen aus
den Charts versprechen Tanz und Spaß.
Ein separater Raucherfloor begünstigt
entspanntes Feiern.
Fr, 21.10, 23 Uhr, Culteum, Essenwein-
str 9, Karlsruhe, 7 EUR
Premium Rub-Club Party
Rebelutions Party
Der Havanna Club geht mit seiner „Bel
Ami“-Rebelution Party in die zweite
Runde. Ab 22 Uhr kann dort erneut
gefeiert werden - Gay Guys, Girls and
Friends welcome!
Do, 6.10, 22 Uhr, Havanna Club, Lud-
wigstr 10, Gießen
Lopepop vs. Lovehouse
Neben Pop, Indie, Electro und Mashups
von Mama bis Rihanna von DJ NT gibt es
auf dem zweiten Floor Oldschool House
und Elektro von DJ Modesto (Foto). Get
your Welcomeshot with some sticky
An diesem Abend lautet der strikte
Dresscode: Nur Gummi ist erlaubt! Wer
kein entsprechendes Outfit hat, kann
etwas aus dem Gummifundus auslei-
hen - also auch für Gummianfänger
spannend! Möge der Gummi schnalzen.
Sa, 22.10, 21 Uhr, Culteum, Essenwein -
str 9, Karlsruhe, 16 EUR
Die Liebe hat bunte Flügel 15.
Die Liebe hat
bunte Flügel
15.
SamStag, 11. Februar 2012 www.regenbogenball.at
SamStag, 11. Februar 2012
www.regenbogenball.at
Aestheti Q Concept GmbH Privates Dermatologisch- Kosmetisches Institut Tel. 0 61 32 / 7 19

AesthetiQ Concept GmbH Privates Dermatologisch- Kosmetisches Institut

Tel.

0 61 32 / 7 19 68 94

Fax

0 61 32 / 71 98 49

info@aesthetiQconcept.de

www.aesthetiQconcept.de

Termin bei Barbara Siegl Telefon 0 61 32 / 7 19 68 94

Staatlich geprüfte Kosmetikerin und medizinische Fußpflegerin

HAUTÄRZTE

ALLERGOLOGIE

VENEROLOGIE

Gartenfeldstraße 2

55218 Ingelheim

Telefon 0 61 32 / 71 98 48

61 32 / 71 98 49

Telefax

0

Telefon 0 61 32 / 71 98 48 61 32 / 71 98 49 Telefax 0

Privates Dermatologisch-Kosmetisches Institut »AesthetiQ Concept«

Faltenbehandlung, Fettabsaugung und eine Vielzahl weiterer ästhetischer Verfahren unter ärztlicher Leitung.

weiterer ästhetischer Verfahren unter ärztlicher Leitung. Dr. med.Christopher Nagel Dr. med.Sven-Erik Barnstedt •

Dr. med.Christopher Nagel Dr. med.Sven-Erik Barnstedt

Dr. med.Christopher Nagel Dr. med.Sven-Erik Barnstedt • Lichttherapie • Ambulante • Fruchtsäure-

• Lichttherapie

• Ambulante

• Fruchtsäure-

Operationen

Peeling

• Laserbehandlung

• Faltenbehandlung

• Allergietest

(Sculptra™, Restylane ® , Botulinumtoxin)

• Lidstraffung

• Fettabsaugung

• Venenverödung

• Softlifting

• Lippenaufbau,

info@hautarzt-nagel.de

(Aptos ® -Fäden)

Wangenverstärkung

www.hautarzt-nagel.de

Oktober 2011

43
43