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OPTIK

Reflexion:

Einfallender Strahl Reflektierter Strahl


Einfallswinkel α

Ausfallswinkel =
α α' Reflexionswinkel α’

Lot

Reflexionsgesetz:

Einfallswinkel = Reflexionswinkel
α = α’

Brechung

Der Brechungswinkel (β) ist kleiner als der Einfallswinkel (α)!

Es gilt:
Beim Übergang vom optisch dünneren ins optisch dichtere Medium wird der
Lichtstrahl zum Lot gebrochen!

Brechungsgesetz:

sin α
=n
sin β

n = Brechungsindex
konstanter Faktor, den man für jedes Material bestimmen kann

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Beispiele:
• Wasser n = 1,33
• Glas n = 1,43 (bzw. 1,53)
• Diamant n = 2,42
• Alkohol n = 1,36

Totalreflexion

• Grün:
Reflexion
• Blau:
Grenzwinkel der
Totalreflexion: der gebrochene
Strahl streift an der
Grenzfläche zwischen den
beiden Medien (α = 90° = βG)
• Rot:
wird total reflektiert

Sin βG = 1/n

Fata Morgana (Beispiel für eine Totalreflexion):

Die heiße Luft ist optisch dünner als die kühlere Luft, die darüber liegt.
Lichtstrahlen werden vom optisch dünneren Medium weg gebrochen, bis hin zur
Totalreflexion. (Strahlen werden vom Lot gebrochen)

Die Welle – Lichtwellen

Oszillatoren = schwingende Körper (zB Pendel)

1. Longitudinalwelle

Die Oszillatoren schwingen parallel zur Fortpflanzungswelle, sie hängen nicht


zusammen.

zB Eisenbahnwagen, Schall

2. Transversalwelle

Die Oszillatoren schwingen senkrecht zur Fortpflanzungsrichtung  hängen


zusammen.

zB die Arme schwingen im Kreis, Wasserwellen (Energie wird transportiert,


Teilchen nicht)

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Fortpflanzungsgeschwindigkeit

„landa 1
v= “ f= „T“
„T“

v = „T“ x f T = wie lange braucht eine Welle für eine Schwingung

Frequenz: f = Anzahl der Schwingungen/s


1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung/s

Unterschied Welle – Schwingung

Schwingung: 1 Oszillator schwingt


Welle: viele Oszillatoren schwingen gleichzeitig (hängen zusammen)

Welle im Wasser: 1 Teilchen zieht das nächste; Welle bewegt sich weiter,
Oszillator bleibt aber an seinem Platz

Geschwindigkeit – Frequenz

„Landa“ x f = c

Reflexion von Wellen

a) am festen Ende

Das Seil wird bewegt, damit ein Wellenberg entsteht.


Dieser geht an die Wand und in umgekehrter
Richtung wieder zurück

b) am freien Ende

Tal wird Tal,


Berg wird Berg

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Die Welle wird am festen oder am freien Ende reflektiert.
Überlagerung von Wellen

a) ungestörte Überlagerung

Zeichnung siehe Heft

2 Berge treffen aufeinander, beim Aufeinandertreffen addieren sie sich und gehen
dann wieder auseinander.
Sie werden nicht breiter, sondern nur höher.

b) Konstruktive Interferenz

Aus den Wellen A1 und A2 entsteht die Welle


A  resultierende Welle
Kein Gangunterschied, d=0 (bzw. d=landa)
Gleiche f

Wenn Berg und Tal aufeinander treffen


entsteht eine konstruktive Überlagerung!

c) Destruktive Interferenz

D = Landa / 2
Gleiche f
Gleiche Amplitude

A = resultierende Welle

Beugung

Beugung ist der Übergang von Wellen in den geometrischen Schattenraum. Der
Spalt muss in etwa eine Breite haben, die der Wellenlänge entspricht.

Durch Beugung abgelenktes Licht


im geometrischen Schatten

Durch Beugung abgelenktes Licht


im geometrischen Schatten

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Beugung am Doppelspalt:

• „landa“ = Wellenlänge
= „landa“
• α (im Heft φ) = Winkel
der Ablenkung
• d = Abstand der Spalten
• x = Abstand zwischen
Maximum 0. Ordnung
und Maximum 1.
Ordnung
• Formel im Bild brauchen
wir nicht!!

Das zentrale Maximum nennt man Maximum 0. Ordnung. Die weiteren Maxima
werden durchnummeriert:

2. Ordnung 0. Ordnung 2. Ordnung

1. Ordnung 1. Ordnung

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