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äder port esundheit

Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer

Foto: Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com pixelio.de

Facebook und Co.
Soziale Netzwerke als Marketingmittel

Ausgabe 3-2011

Editorial
von Heiko Reckert

Liebe Leser...
rauf sicherlich gewesen: „Gar nichts!“

nach einem ersten Blick auf unser Titelbild werden Sie sich vielleicht wundern, was denn das Thema Facebook in einem Magazin für Mitarbeiter an Bäderbetrieben zu suchen hat. Vor einigen Jahren wäre die Antwort hieDoch haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren rapide geändert. Herkömmliche Marketingwege reichen in einem immer schwierigeren Marktumfeld schon lange nicht mehr aus. Die Informationsbedürfnisse unserer Kunden haben sich geändert. Es wäre falsch anzunehmen, dass Themen wie „Internet“ und „Neue Medien“ zwar in der Gesellschaft an Bedeutung

Impressum
Herausgeber: BSG-Institut zur Aus- und Fortbildung von Bäderpersonal Reckert / Meyer-Bergmann GbR Redaktion: Heiko Reckert (re) (v.i.S.d.P) Kurt Meyer-Bergmann (kmb) Titelbild: Gerd Altmann pixelio.de Fotos : pixelio, Wikipedia und Heiko Reckert Gestaltung: Heiko Reckert, heiko@reckert-online.de Druck: PDF-Format Redaktionsanschrift: Bäder - Sport - Gesundheit Magazin für Mitarbeiter in Bäderbetrieben und Rettungsschwimmer BSG-Institut Auf dem Lay 20 31542 Bad Nenndorf Telefon: 05723 / 91928080 Fax: 05723 / 91928089 Mobil: 0178 / 81 84 288 E-Mail: schwimmmeister@online.de Erscheinungsweise: Erscheint kostenlos 4x jährlich, jeweils Ende März, Juni, September und Dezember. Abonnement Anmeldung: BSG-Magazin-subscribe@yahoogroups.de Abonnement Abmeldung: BSG-Magazin-unsubscribe@yahoogroups.de www.schwimmmeister-schulung.de www.ada-schulung.co.de www.reckert-online.de

gewinnen, diese Entwicklung aber keinen Einfluss auf unser Berufsbild hat. Das Gegenteil ist der Fall. Neue Kommunikationswege bieten Möglichkeiten, beinhalten aber auch Risiken, wie unser Schwerpunkt ab Seite 4 deutlich zeigt. Schreiben Sie uns, was Sie von Facebook und Co. in der Öffentlichkeitsarbeit halten. Gerne auch auf unserer Facebook-Seite unter: http://www.facebook.com/pages/BSG-Institut-zur-Aus-und-Fortbildung-von-B%C3 %A4derpersonal/210585282301338 Dazu passend setzen wir in dieser Ausgabe unsere Serie über Public Relations mit einem Beitrag über elektronische Massenmedien fort. Eine weitere Folge unserer Serie zum Sanitätswesen finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Für das Team von Bäder-Sport-Gesundheit wird es in wenigen Tagen wieder erst. Dann beginnt hier in Bad Nenndorf der ausgebuchte Vorbereitungskurs auf die Prüfung zum geprüften Meister für Bäderbetriebe. 15 Fachangestellte werden im April 2012 voraussichtlich den Meisterbrief erhalten. Doch zunächst liegen einige arbeitsreiche aber auch sehr spannenden Wochen vor ihnen. Natürlich wird das BSG-Magazin auch den Meisterkurs 2011/2012 in Wort und Bild begleiten. Nachdem die Nachfrage nach Kursplätzen auch 2011 wieder sehr groß war, haben wir für alle, die 2011 keinen freien Platz mehr ergattern konnten, die Anmeldefrist für 2012/2013 bereits eröffnet. Entsprechende Unterlagen können Sie sich auf unserer Internetseite www.schwimmmeister-schulung.de herunterladen. So, und nun wünsche ich Ihnen einige informative Minuten mit der neuen Ausgabe des BSG-Magazins.

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Bä d e r

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S p or t

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G e s und h e it

I N H A LT

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Edito rial
Lieber Leser Inhaltsverzeichnis 2 3

The ma
Facebook und Co. Grafik: Gerd Altmann_pixelio.de United Breaks Guitars oder die neue Macht der Kunden 10 4

Foto: F. Gopp pixelio.de

FacEBook

und

co.

Bildung
Schwimmbad ABC Teil 5 - E-Learning Serie Public Relations Elektronische Massenmedien in der Bundesrepublik Deutschland 16 12

Wir schauen auf Facebook und andere Netzwerke und stellen die Frage: Kann man diese Dienste als Marketingmittel in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen? Doch wir fragen auch: Wo liegen die Risiken dieser neuen Marketingmittel?

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Magaz in
Erstes Passivhaus-Hallenbad Europas in Lünen schlägt Wellen Buchkritik: Sackmann - Lehrbuch für die Meisterprüfung 24 22

Me diz in
Serie Medizin
Foto: Daniel Labs pixelio.de

Die Funktion der Atmung

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ElEktroniSchE maSSEnmEdiEn
Im 3 Teil unserer Serie über Öffentlichkeitsarbeit stellen wir die elektronische Medienlandschaft in Deutschland vor. TV, Radio, Internet... welche Möglichkeiten bieten mir die unterschiedlichen Meiden für meine PR-ARbeit.

Aus de n Ve rbände n
DLRG Sommerbilanz: 306 Menschen ertrunken 30

B e rufe - S e minare - G e sel l s chaf t

Buchkritik Sackmann
Wir stellen die neue 10. Auflage des Lehrbuchs zur Meisterprüfung Teil 4, Berufs- und Arbeitspädagogik Ausbildung der Ausbilder vor und sagen unseren Lesern, ob der Kauf lohnt.

Der Wert der Mitarbeiter wird unterschätzt Nur jedes dritte Unternehmen setzt auf Burn-Out Prävention Mit dem Chef als Partner ist der Mitarbeiter gesünder Mitarbeiterwissen wird oft zu wenig genutzt

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3 - 20 1 1

Redaktionsschluss für die Ausgabe 4-2011 ist am 15. November 2011

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de 4 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it .THEMA Alexander Klaus pixelio.

20 11 .THEMA und Co. Risiken und Grenzen der sozialen Netzwerke im Bädermarketing Von Heiko Reckert 5 3. Möglichkeiten.

das rund sechs Jahre später jährliche Einnahmen von 2 Mrd Dollar hat. Generation Y ist dabei Der überwiegende Teil der jungen Generation ist heute Mitglied in einem sozialen Netzwerk. dass jeder Facebooknutzer für das Unternehmen 100 Dollar wert ist.THEMA Als der Student Mark Zuckerberg am 4. dass schon viele Unternehmen davon Gebrauch machen. die um bzw. Mehr als 20 Millionen Nutzer kommen aus Deutschland. das ist wichtiger. was all jenen passiert ist. die in den 90er Jahren standhaft den Siegeszug des Internets ignoriert haben. Diese Tatsache lässt jedoch nicht nur Datenschützer aufhorchen. Kann man diese gigantische Facebookgemeinde vielleicht für das eigene Marketing sinnvoll nutzen? Ja. dass etwa jeder vierte Deutsche bei Facebook ein Konto hat. das 96 Prozent der Generation Y (womit nach allgemeinem Verständnis Menschen gemeint sind. die durchaus an das Datensammel-Imperium Google heranreicht. Foto: F. Facebook hat durch die Angaben seiner Nutzer über Status oder politische Einstellung eine gigantische Datenmenge angesammelt. bis es zum Teil zu spät war. Ein Begriff. nach 1980 geboren wurden) einem „Social Network“ angehören. die vielleicht inzwischen weit weg wohnen.de Datenschutz über Bord werfen? Die meisten. dass rund 25 Prozent der Deutschen bei Facebook registriert sind. dass diese Zahl noch ansteigt. 6 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . sondern auch Marketingstrategen. werden den Datenschutz über Bord werfen. gab er ihm den Namen Facebook. Ja. man kann. Gopp pixelio. Schon ein E-Mail-Konto beim Suchmaschinenriesen Google ist für viele Datenschützer unzumutbar (der Autor dieser Zeilen hat ein solches Konto). Felix Holzapfel und Klaus Holzapfel gehen in ihrem Buch „Facebook – Marketing unter Freunden“ davon aus. noch Fuß im neuen Medium zu fassen. Facebook ist für sie die Realität gewordene orwellsche Zukunftsvision auf freiwilliger Basis. um nicht den Anschluss an die Mitbewerber zu verlieren. Es wird also trotz datenschutzrechtlicher Bedenken dabei bleiben. denn schließlich wird keiner gezwungen. Weiter gehen die Holzapfels davon aus. Damals ahnte noch keiner. und angesichts der Tatsache. als die Sorge. über Facebook zu posten. Das heißt also. vielleicht einige Daten über den Tagesablauf oder die eigenen Gefühle preiszugeben. Februar 2004 an der Harvard Universität für die dortigen Studenten ein soziales Netzwerk ins Leben rief. dass für diese jüngere Gruppe E-Mail bereits ein Relikt der Vergangenheit sei. Weltweit sind heute über 710 Millionen Nutzer bei Facebook registriert. die diese Zeilen lesen. denn mit Nutzerdaten lässt sich Geld machen und Facebook ist gut darin. die man sonst selten oder gar nicht mehr sehen würde. Zwei Drittel dieser Nutzer loggen sich nach Angaben der Autoren täglich mindestens ein Mal ein. genau dies zu tun. muss man dies sogar. denn sie sind von den Vorzügen des Dienstes überzeugt. Darf es sein. Ständig Kontakt zu Freunden zu halten. Dustin Moskovitz und Chris Hughes ein Gemeinschaftsportal geschaffen hatte. es darf sogar davon ausgegangen werden. Wir erinnern und noch daran. dass Zuckerberg gemeinsam mit den Studenten Eduardo Saverin. was er gerade macht oder wie er sich fühlt. Sie haben die sich dadurch ergebenden Marketingmöglichkeiten verpasst. den man von der Bedeutung her wohl am ehesten mit dem „Studentischen Jahrbuch“ gleichsetzen kann. dass ein einzelnes Unternehmen so viel über uns weiß? Sollte man gegen das Facebookmonster mit allen Mitteln angehen? Sollte man sein Konto bei Facebook also besser löschen oder gar nicht erst eröffnen? Kritiker sehen dies durchaus so. Jüngst rechnete „Der Spiegel“ aus.

Sind Zeitungen und Zeitschriften überflüssig. Ende der „alten“ Medien? Doch wie verhält es sich mit den „alten“ Medien. Das war wohlgemerkt vor sechs Jahren. knapp die Hälfte knüpft berufliche Kontakte. Telekommunikation und neue Medien e. 80 Prozent der 14bis 29-jährigen informieren sich über das vielmehr würde die Kommunikation dieser Nutzer vorwiegend über die sozialen Netzwerke ablaufen. Diesem geänderten Kommunikationsverständnis muss man zweifellos auch von Seiten der Badbetreiber entgegen kommen. bei den Senioren immerhin 25 Prozent. wenn man die jüngere Generation anschaut. Zwei Drittel der Nutzer pflegen über das Internet Freundschaften. der Bundesverband Informationswirtschaft. immerhin 84 Prozent das Radio. Das Internet hilft sowohl privat als auch beruflich. Und sie möchten sich mit anderen Nutzern austauschen. dass im Vorjahr. Die unter 30-jährigen nutzen verstärkt neue Kanäle. Bei den unter 30-jährigen ist fast jeder online.THEMA eines Mediums aus. wobei Männer länger surfen als Frauen und junge Internetnutzer länger als ältere. Tablet-PCs oder PDAs und 18 Prozent Mobiltelefone. Heute suchen Nutzer nach Fotos und am liebsten hätten viele sogar einen virtuellen Rundgang durch das Bad. veröffentlichte im September seine repräsentative Studie zur Mediennutzung und dem Informationsverhalten in der Gesellschaft und kam zu einigen interessanten. kann man sich völlig auf das neue Medium Internet stürzen und dort vorwiegend auf die sozialen Netzwerke? Dazu einige Zahlen. ist das Internet nicht konkurrenzlos. die nur Preise und Öffnungszeiten unseres Bades enthielt. wie soziale Netzwerke oder den Twitter Dienst. wenn auch nicht wirklich überraschenden Ergebnissen. wenn es um die Informationsbeschaffung geht. aber schon die Hälfte der Nutzer informiert sich im Netz. Die Langzeitstudie Mediennutzung von ARD/ZDF ergab bereits im Frühjahr 2005. BITKOM. Allerdings ändert sich dieses Verhältnis. Fast alle Deutschen nutzen den Fernseher (95 Prozent). Fast drei Viertel von ihnen nutzen das Internet. Die Zahl der Zeitungsleser sinkt seit Jahren kontinuierlich. Der Renner sind dabei Eintrittskarten für Theater. Bei der Internetnutzung gewinnen neue Geräte an Bedeutung. Schon lange sind die Zeiten vorbei. noch ausreichte. Konzerte und andere Veranstaltungen. die der Netzwerknutzer hingegen steigt. Das können die bisher in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzten klassischen Medien so gut wie gar nicht bieten und auch herkömmliche Internetdienste sind hier gegenüber sozialen Netzwerken im Nachteil. um online zu gehen. die mit dem Internet groß geworden sind) ist das Internet bereits wichtiger als Zeitungen und Zeitschriften. Immer mehr Deutsche sind online. in denen eine Internetseite. 81 Prozent Zeitungen und Zeitschriften aber nur 55 Prozent das Internet.und Radio-Sendern sowie von Zeitungen und Zeitschriften besonders beliebt. Die durchschnittliche Onlinezeit beträgt gut zwei Stunden täglich. Für Digital Natives (also solche Nutzer. Etwa die Hälfte der Nutzer greift darauf zurück. Um sich über das Tagesgeschehen und persönliche Interessensgebiete zu informieren.20 11 7 . gegenüber dem Internet (44 Minuten) schon beträchtlich ins Hintertreffen geraten waren. bei einer Gesamtnutzung tagesaktueller Medien von 600 Minuten pro Tag. 24 Prozent der Befragten nutzen Laptops. Die Bedeutung des Internets als Informationsquelle wächst. V. Zwar liegen die klassischen Medien im Gesamtergebnis vorne. Allerdings sagt die reine Nutzungszeit nicht alles über den Erfolg 3. 85 Prozent der Internetnutzer haben bereits Waren oder Dienstleistungen über das Internet erworben. Bei der Informationsbeschaffung im Netz sind die Webseiten von TV. die Tageszeitungen mit 28 Min.

abhängig von der Zielgruppe.bitkom. Die Hauptsache ist. 42 Prozent der 55. wie sich die Zielgruppe zusammensetzt. Die oben angesprochene BITCOM-Studie geht davon aus. dass 30 Prozent der 50. dass nicht allein der Bericht in der Tageszeitung der optimale Weg ist. der nur in seltenen Fällen von der Generation Y besucht wird. Gerade in der Anfangszeit des Internets war dies der Fall. ein wichtiger Anlaufpunkt für die Nutzer ist. dass ein Medium allein heute für eine effektive Öffentlichkeitsarbeit und ein erfolgreiches Marketing nicht mehr ausreicht. auf eine Veranstaltung aufmerksam zu machen. denn lieber ist den Konzernen natürlich ein Printleser. Die Schlussfolgerung aus den oben genannten Fakten muss also sein. sondern vielmehr der Medienmix.com pixelio. sie sind für viele Nutzer noch glaubwürdiger als andere Medien. bleibt möglicherweise bei Facebook völlig unbeachtet. denn als Erweiterung verstanden und genutzt. wir erreichen den Leser (Rezipienten).de Internet.THEMA Bild : Gerd Altmann AllSilhouettes. die im September 2011 publiziert wurde.bis 74-jährigen noch nie das Internet genutzt. Zum Teil wurde das neue Medium allerdings in seiner Frühzeit eher als Kopie. Vielmehr kann das Einrichten einer Veranstaltungsseite im Rahmen des eigenen Internetangebotes und bei einem sozialen Netzwerk. Zielgruppe im Auge behalten Vor einer zweckmäßigen Öffentlichkeitsarbeit muss man sich also zunächst darüber klar werden. So haben nach einer Studie des statistischen Bundesamtes. kann uns als Unternehmen.aspx. dass viele Zeitungen ihr Angebot zu einem gewissen Teil auch im Internet verbreiten und das dieses Angebot. gedruckte Zeitung.org/de/publikationen/38338_68888. Die komplette Studie ist kostenfrei abrufbar unter http://www. So werden einige der in der gedruckten Auflage schwindenden Leser über das Medium Internet wieder zurückgewonnen. denn die Zahlen oben zeigen. natürlich egal sein. mindestens genauso zum Erfolg beitragen. Internet oder IPad-Angebot ist dann zweitrangig. Den Zeitungen bleibt übrigens trotz schwindender Nutzungszeit und Leserschaft ein Vorteil. das Medium. Allein auf Internet und soziale Netzwerke darf man sich bei seinen Marketingprojekten aber auch nicht verlassen. Nur 74 Prozent nutzen dazu die Zeitung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch. wie oben beschrieben. sondern zu einer Ergänzung. Was für die Zeitungen durchaus nicht nur positiv ist. abhängig von der Zielgruppe den Erfolg ausmacht. All diese Zahlen zeigen. Damals wurden Informationen aus der Zeitung 1zu1 von der gedruckten Ausgabe ins Internet übernommen. 8 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . dass der Weg über soziale Netzwerke nicht in jedem Fall der Königsweg ist. das eine Veranstaltung ankündigen möchte. Jedes neue Massenmedium (siehe unseren Beitrag ab Seite 16) führte nicht zu einem Ersatz der bisher genutzten Medien. sondern eher von älteren Teilnehmern. Der Aquafitnesskurs zum Beispiel.bis 64-jährigen und sogar 73 Prozent der über 65-jährigen das Internet gar nicht nutzen.

Dann geht es jedoch darum. denn die Möglichkeiten für Öffentlichkeitsarbeit bzw. Im Internet kann jeder Empfänger auch zu einem Sender werden. das Angebot von Spiegel Online gut wohingegen nur 12 Personen das Hallenbad Hagen a.B. ist allerdings zurzeit in Verruf geraten. Gewinnspiele und die Links auf lustige Videos können z. denn er verstößt ihrer Meinung nach gegen deutsche Datenschutzbestimmungen.THEMA Die neuen Möglichkeiten des Mediums wurden dabei nicht genutzt.T. So kann eine einzel- auch durchaus ohne eine eigene Teilnahme der Fall sein. Der wurde sehr wahrscheinlich nur gekürzt bzw. 173. das man eingehen sollte. ins Internet zu bringen. Allerdings macht man sich durch diese Öffnung hin natürlich auch angreifbar. dass man Inhalte auf die Seiten stellt. auf die Seite zu kommen. Somit könnte Seitenbetreibern. einen großen und vor allem am Thema interessierten Kundenkreis anzusprechen.. Doch wie gewinnt man „Fans“ für seine Seite? Im Prinzip dadurch. sich ständig alle Kommunikationswege offen zu halten. 3. wie es der Beitrag auf Seite 10 zeigt. entschärft abgedruckt und der Schaden für unser Unternehmen hielt sich in Grenzen. neue Seitenbesuche zu generieren. Marketing sind immens und könnten in einer für die Badbetreiber schwierigen Marktlage einen Ausweg darstellen. Zwar ist eine eigene Facebookseite bzw. ne Person durch den geschickten Einsatz des richtigen Internetdienstes auch größere Organisationen empfindlich schädigen. die einen solchen Button einsetzten bald empfindliche Strafen drohen. einen Anreiz bieten. Gleichzeitig begibt man sich allerdings bis zu einem gewissen Punkt in die Hand der Betreiber eines solches Dienstes. Man ist abhängig von deren Geschäftsbedingungen und Regeln. Mit dem Einsatz dieses Netzwerks zur Kundengewinnung lässt sich mit wenig Aufwand eine riesige Zahl an Empfängern erreichen. Die Macht der Kunden hat durch das Internet deutlich zugenommen. mit dem man anderen Nutzern zeigen kann.B. dass dies ein Risiko ist. Sie sind ein Kommunikationsmittel. Meinung des Gastes nicht genug. die über einen Klick auf die Schaltfläche „gefällt mir“ zeigen. macht es Sinn. wird vielleicht auch dem anderen gefallen. Deutsche Rechtsexperten warnen vor dem Einsatz des Buttons. Eine Zeitung. Das ist heute anders. denn er sieht nun dass Nutzer X nun Y mag. Dies funktioniert übrigens bei anderen Netzwerken ähnlich. dass man eine besuchte Internetseite besonders mag. so wie sie gedruckt ist. Zudem öffnet man sich mit der Teilnahme an einem solchen Dienst auch den Kritikmöglichkeiten der anderen Nutzer diesen Dienstes. Letzteres kann allerdings Die Macht der Kunden Da man andere Nutzer quasi als Multiplikatoren nutzen kann. Fazit Insbesondere soziale Netzwerke sind also beides. Doch wie muss der Medienmix für unser Bad aussehen und welchen Anteil darf und müssen dabei Facebook und andere Netzwerke haben? Das hängt. für diese Seite auch Nutzer zu finden. ein entsprechendes Firmenangebot mit wenigen Mausklicks erstellt. ist etwa so. als würde mann über das Fernsehen nur Ton übertragen und dabei nur ein Testbild senden. das heute schon eine riesige Nutzerzahl aufweist und das in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird. Die aktuelle Entwicklung zeigt aber. Da sich dies aber abhängig von der beworbenen Aktion ändert. der eine ähnlich große Rezipientenzahl ansprechen kann wie Zeitungen oder das Fernsehen. wie oben beschrieben.146 Nutzer finden z. Unabhängig von der Auslegung der Datenschutzbestimmungen im Bezug auf den „Gefällt mir“ Button bleibt aber auf jeden Fall die Interaktivität des Netzwerks und die enge Verknüpfung seiner Mitglieder als großer Pluspunkt bestehen. so folgte höchstens ein Leserbrief in der lokalen Zeitung.20 11 9 . dass sie die Facebook Firmenseite gut finden.de Verstoß gegen deutsches Recht Insbesondere der auf vielen Internetseiten eingebaut „gefällt mir“ Button. die für Nutzer einen Mehrwert bieten. Beschwerte sich früher ein beleidigter Badegast über den rücksichtslosen Kraulschwimmer beim Meister und unternahm dieser dann nach Bild : Gerd Altmann AllSilhouettes. natürlich von dem Zielpublikum ab. ist es auf diesem Wege mit geringem finanziellen Aufwand möglich. Chance und Risiko für den Unternehmer. So verbreitet sich die eigene Werbebotschaft quasi von selbst wie eine Lawine durch Facebook.W. Was der eine mag. Ab einer gewissen Fangemeindegröße fällt es leichter. denn über Facebook sind all diese Nutzer ja untereinander verbunden. Leider ist dies in einigen Bereichen heute noch der Fall. gut finden. während ich diese Zeilen schreibe.com pixelio.

THEMA United Breaks Guitars . ist die Zugriffszahl des Songs bei YouTube innerhalb kurzer Zeit auf knapp 11 Millionen gestiegen (Stand: September 2011). David Carroll thematisiert in dem dritten Lied auch die Bedeutung der Ereignisse 10 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it .. Es folgten Youtube Reaktionen von United. Im Fall des Musikers David Carrol kam der Stein ins Rollen. den Schaden von der Fluggesellschaft ersetzt zu bekommen. einem Hersteller von Gitarrenkoffern und von anderen Geschädigten.davecarrollmusic. United Breaks Guitars ist ein Beispiel dafür. die sich über andere Fluggesellschaften beschwerten. United Airlines solle das Geld an eine wohltätige Einrichtung ihrer Wahl spenden. als auch Solokünstler. Das Video zum Song wurde am 6. was dazu beitrug dass Carroll tausende Antworten erhielt und eine Welle öffentlicher Unterstützung erfuhr. dass sie das Video künftig gern als Material für die Schulung der eigenen Mitarbeiter verwenden wolle. Taylor Guitars. weil United Gitarren zerbricht). wenn sie die neuen Möglichkeiten des Mediums Internet konsequent nutzen. Juli 2009 bei YouTube veröffentlicht. Der Refrain des Songs lautet I should have flown with someone else.500 Dollar teure Gitarre von Angestellten der Gepäckabfertigung durch die Luft geworfen wurde. Die Times berichtete. wie seine 3. die ebenfalls Zeuge waren.. und den ersten Reaktionen der Airline. brachte ebenfalls über YouTube eine Antwort auf die Geschichte. because United breaks guitars (Ich hätte mit einer anderen Fluggesellschaft fliegen oder mit dem Auto fahren sollen. um eine bessere Unternehmenskultur in diesem Bereich und eine Verbesserung des Service zu erreichen. Carroll erläuterte in dem Lied. die er mit dem Kundenservice von United Airlines gemacht hat. Für die Öffentlichkeitsarbeit von United Airlines war dies eine Katastrophe. Carroll. hatte drei Songs samt Video angekündigt. mit zum Teil dramatischen Folgen. Der zweite Teil beschäftigt sich mit weiteren Erfahrungen. oder die neue Macht der Kunden Foto: Pressebild www. der Hersteller der beschädigten Gitarre. CBS berichtete ebenfalls darüber und interviewte Carroll und andere Passagiere des Fluges. United Airlines gab bekannt. or gone by car. Carrol lehnte eine nach dem Erfolg des Videos angebotene Entschädigung ab. dass $3000 an das Thelonious Monk Institute of Jazz gespendet wurden. Er schildert. (re/Wikipedia) "United Breaks Guitars" ist ein Song des kanadischen Musikers David Carroll und seiner Band Sons of Maxwell. dies mache nun auch keinen Unterschied mehr. Im dritten und letzten Teil wird auf eine große Zahl vergleichbarer Vorkommnisse hingewiesen und United Airline aufgefordert. Infolge des durch die Fernsehberichte erreichten Bekanntheitsgrades der Geschichte. wie er die Zerstörung seiner Gitarre während einer Flugreise mit United Airlines selbst mit ansehen musste. Nach den Berichten in den Medien meldete sich United Airlines bei Carroll. sowohl Mitglied der Gruppe Sons of Maxwell. als der Sender CNN darüber berichtete und das Video daraufhin nahezu über Nacht zum Hit wurde. sich zu ändern. welche Macht Kunden haben.com/ wie er fast ein Jahr lang vergeblich versuchte. Über Dienste wie Youtube kann jeder Zuschauer selbst zu Sender werden.

um die Kundenzufriedenheit sicherzustellen. al- les zu unternehmen. die einen sorgen müssten und dazu antreiben sollten. wie man durch schnelle Reaktion auf ein solches Medienereignis daran teilhaben kann. Darüber hinaus ist United Breaks Guitars ein gutes Beispiel dafür. weil er auf Youtube unter dem Titel „United Breaks Guitars . seine Band. http://www.000 Nutzern angeklickt. Die Auswirkungen auf United waren dagegen weniger positiv. Die Times berichtete dass innerhalb der ersten vier Tage seit das Video auf Youtube veröffentlicht war. in dem er auch auf Carrolls Lied eingeht.com/wa tch?v=n12WFZq2__0&feature =related Foto: Naddi Gleim pixelio.com/ watch?v=x50pJe_QvQQ Nicht jeder Kundenversuch. was die Aktionäre rund 180 Millionen Dollar kostete. denn die Reaktion von Taylor Guitars wurde immerhin auch schon von über 570.Northwest Breaks Dulcimers“ zu finden ist. Doch eben jene wenigen Fälle.20 11 1 1 . http://www.youtube. der Aktienkurs von United um 10 Prozent fiel. Und diese war durchaus positiv. Egal ob Fluggesellschaft oder Bäderbetrieb.000 mal angeklickt. Dennoch zeigt der Fall Carroll die Marktmacht des Einzelnen. in denen so ein Protest zum Selbstläufer wird sind es. denn vor seinem Protestsong kannte fast niemand den Kanadischen Musiker bzw. über diesen Weg seinen Protest an die Öffentlichkeit zu bringen ist erfolgreich. Bleidigte Kunden können durch neue Kommunikationswege das Image eines Betriebs nachhaltig schädigen 3. Dies gilt natürlich nicht nur für Fluggesellschaften. wie viel vom Kursrückgang wirklich durch Carrolls Song verursacht wurde.youtube. Da allerdings in diesen Tagen auch die Kurse anderer Fluggesellschaften fielen.NACHRICHTEN für ihn und seine Karriere als Musiker. nur rund 28. sondern auch und gerade für die Bereiche unserer Arbeit.de Natürlich erreicht nicht jeder Kundesprotest die Bekanntheit von Carrols Song. ist unklar. So wurde etwa „Only A Northwest Song“ des Künstlers Bing Futch.

Da die Begriffsbestimmung des E-Learning noch keine Begriffsbestimmung 12 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . a. werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden.: Time-shared. Seit Ende der 1990er Jahre erfuhr das E-Learning durch die Verbreitung des Internets einen starken Aufschwung. computergestütztes Lernen u.I.T. bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat seitdem einige Initiativen ins Leben gerufen. Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie: Online-Lernen. die Effizienz von computergestützter Instruktion für den Unterricht zu beweisen.de Unter E-Learning versteht man das Lehren und Lernen mittels verschiedener elektronischer Medien. multimediales Lernen. bei dem drei Lernende die richtige Antwort angeben mussten. bei denen eine fe h l e ra b hängige Darbietung des Lehrin- Bernd Boscolo pixelio. Demnach wurden den Lernenden der Lehrstoff in kleinen Schritten (Frames) präsentiert. Neben dem Ausdruck E-Learning existieren verschiedenste andere Ausdrücke. und das Lernprogramm „Bakkalaureus“.und Herlaufen ermöglicht. Geschichte Die wahrscheinlich erste Lernmaschine wurde 1588 vom italienischen Ingenieur Agostino Ramelli entwickelt. multimedialen Lernens etc.: Programmed Logic for Automated Teaching Operations). Holland lineare Lernprogramme nach dem Gesetz der operanten Konditionierung (Skinner-Holland’sches Lernprogramm). „Neue Medien in der Bildung“ und „Notebook-University“. als er für den König von Frankreich ein Leserad erfand. Durch dieses Leserad wurde das Zurückgreifen auf verschiedene Literaturquellen ohne Hin. Als Fazit dieser beiden Untersuchungen konnte die NSF den computerunterstützten Unterricht als wirksames Hilfsmittel bestätigen. Bis 1936 wurden 700 weitere Patentanträge für vergleichbare „Übungsmaschinen“ bestätigt. Im Jahre 1971 startete die NSF (National Science Foundation) in den USA zwei Großprojekte mit dem Ziel. jeweils gefolgt von Fragen. dienten der Gruppenschulung.und Weiterbildung. die in Deutschland entwickelt wurden. An diesem Programm konnten bis zu 64 Personen gleichzeitig lernen. jedoch weder nach Vorstellungen von Skinner/Holland noch nach denen von Crowder. In Deutschland wurden seit 1964 Lehrmaschinen entwickelt. Die Lernprogramme. Seit Anfang der 1990er Jahre wurden die Planspiele unter Forschungsaspekten bedeutsam. Dazu gehört zum Beispiel die Initiativen „Schulen ans Netz“. auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet. F. Interactive. 1866 meldete Halcyon Skinner das erste Patent auf seine Lernmaschine an. Skinner und James G. 1978 entwickelte die Agentur M. Computer-Controlled Information Television) und zum anderen um das Projekt PLATO (engl. 1959 erfand Norman Crowder die verzweigten Lernprogramme.BILDUNG Schwimmbad ABC Teil 5: E-Learning haltes ermöglicht wurde. Unter E-Learning (englisch  electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“). um im Lernstoff vorwärts zu kommen. Neben dem Einsatz an Schulen entwickelte sich ein weiterer Schwerpunkt: die betriebliche Aus. Zum einen handelte es sich dabei um das Projekt TICCIT (engl. Anfang der 1970er Jahre gab es eine Reihe von Forschungsund Entwicklungsprojekten zum computergestützten Unterricht. Der Begriff „E-Learning“ hat sich seit Mitte der 1990er Jahre etabliert. So wurden beispielsweise interaktive Videos zum Verhaltenstraining für Vertriebsmitarbeiter eingesetzt. Beispiele für solche Lehrautomaten sind der Geromat III. wie des computerbasierten Lernens. es waren Verzweigungen möglich und drei verschiedene Schwierigkeitsstufen einstellbar. Telelernen. Onlinelernens. zusammen mit ihrem Kunden Hertie eines der ersten Computer Based Trainings (CBT) und die dazu passende Hardware „Videomit 2000“. 1938 entwickelten B. Dadurch konnte der Lern-Prozess individualisiert werden.

Häufig diskutiert werden folgende Varianten: Web. die vom Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden können und bei dem die Lernenden nicht in direktem Kontakt mit dem Lehrenden und anderen Lernenden stehen. wenn es dem Benutzer gestattet wird. Andere Arten von Codierungen wären Bilder. dass die Informationen in den verschiedenen Medien verschieden codiert werden können.und Eingriffsmöglichkeiten auszuüben. Diese Programme können multimediale Lerninhalte (wie z.und der Tastsinn spielen im eLearning bisher keine Rolle. Computer. welche auch von der Art des Mediums abhängig ist. Andere Modalitäten wie der Geruchs-. E-Lectures (online gehaltene Vorlesungen) sein. beispielsweise verschiedenen virtuelle „Experimente“ in der digitalen Umwelt durchzuführen. Geschmacks. B. Bei einer Animation handelt es sich im Grunde genommen um animierte Bilder. Audioplayer. Interaktivität  Als interaktiv wird etwas bezeichnet. dass bei einer Simulation der Benutzer eine erhöhte Kontrolle über das Geschehen hat. versuchte man. verschiedene Steuerungs. Multicodalität  Unter dem Begriff der Multicodalität ist gemeint. Multimodalität und Interaktivität. Verschiedenen Medien können beispielsweise Bücher. während es bei einer Simulation möglich ist. In der Regel sind dies auditive oder visuelle Sinneseindrücke. Multimedialität  Multimedialität stellt die verschiedenen Möglichkeiten an Medien.: Animationen oder Videodokumente) beinhalten und werden meist auf CD-ROM Foto: Dieter Schütz_pixelio. Informationen über die Sinnesmodalitäten aufzunehmen. E-Learning durch verschiedene Facetten zu beschreiben: Multimedialität.BILDUNG allgemein anerkannte Definition erbracht hat.20 11 1 3 .und Computerbasierte Trainingsanwendungen Der Ausdruck CBT (Computer Based Training) bezeichnet die Arbeit mit Lernprogrammen (Lernsoftware). Ebooks (elektronische Bücher). Multimodalität  Unter Multimodalität versteht man die verschiedenen Möglichkeiten. E-Learning und damit verbundene Technik E-Learning kann auf sehr unterschiedlichen Technologien basieren und in unterschiedlichen didaktischen Szenarien realisiert werden. Hörbücher.de 3. Animationen und Simulationen. durch die Wissen akquiriert werden kann. dar. So lassen sich in Büchern natürlich keine animierten Bilder zeigen. vernetzter Text). Der Unterschied zwischen Animationen und Simulationen liegt darin. Texte und im Falle des Computer Hypertexte (Querverweise. Multicodalität. Videoplayer.

sondern von einem Webserver online mittels des Internets oder eines Intranets abgerufen. Virtuelle Lehre spielt eine wachsende Rolle im Kontext der Einführung weiterbildender Online-Master-Studiengänge an zahlreichen Hochschulen. Animationen und Übungen). seinen Mitlernern. 14 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it Foto: Dieter Schütz_pixelio. wie z.de . videobasierte Kurse (z. wenn überhaupt. Hierbei werden Lerneinheiten nicht auf einem Datenträger verbreitet. Vortrag samt Foliensatz) oder audiobasierte Kurse bzw.B. Diese als Teleteaching bezeichnete Variante des E-Learnings ist in erster Linie durch die Übertragung von Bild und Ton gekennzeichnet. Chats und Diskussionsforen mit dem WBT verknüpft und Audio. Voice Mail oder E-Mail. News. So können Mails. Hypertext-Kurse (z. Videokonferenz/Teleteaching Die Videokonferenz schafft virtuelle Hörsäle. Beim CBT handelt es sich um eine in erster Linie nichttutorielle Form des E-Learning. nutzen Lehrende und Studierende zur Kommunikation häufig elektronische Medien wie Chatrooms. die vorrangig über das Internet durchgeführt wird und keine signifikanten Anteile von Präsenzlehre umfasst. Sie ermöglicht eine der Präsenzlehre ähnliche Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden.und Videosignale live gestreamt werden. auf asynchrone Weise erfolgt. um somit die Nutzer der Lernplattform beim direkten Austausch und Anwenden des gelernten zu fördern (z. bei dem das Selbststudium im Vordergrund steht und die Kommunikation. Zum Spektrum der Darbietungsformen virtueller Lehre zählen web-unterstützte Lehrbuchkurse. Formen des E-Learning Virtuelle Lehre Virtuelle Lehre bezeichnet Lehre. Den grundlegenden Baustein netzbasierter Lernangebote bildet das so genannte WBT (Web Based Training) – eine Weiterentwicklung des CBT. Eine Weiterentwicklung des WBT hin zu einer kommunikativeren Nutzung ist die Lernplattform. Diese unterstützt unterschiedliche Kommunikationsarten. Da bei virtueller Lehre im Unterschied zu Präsenzlehre und „Blended Learning“ wenig Gelegenheit zu direkter Interaktion besteht. Chat und Foren.B. Mit zunehmender Bandbreite der Internet-Verbindungen entwickeln sich aus dieser Technologie neue eVideo-Formate. indem sie räumlich verteilte Lernende und Vortragende miteinander kommunizieren lässt. Multimediaelementen. Die Einbettung ins Netz bietet vielfältige weiterführende Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion des Lernenden mit dem Dozenten/Tutor bzw. die auf verbale Äußerungen ebenso zurückgreifen kann wie auf Gestik und Mimik. CBT existiert bereits seit den 80er Jahren.B. mit Lehrtexten. Babbel (Software)). Eingeschränkt wird das Teleteaching durch die relativ hohen technischen Anforderungen. Diskussionsforen.BILDUNG oder DVD vertrieben.B. Podcasts.

Lernkarten oder Zusammenfassungen steigen.B. • die Didaktik beim Erstellen einer E-Learning-Lösung oft nicht berücksichtigt wird. Jahrhunderts. • Kurse an bestimmte Bedürfnisse adaptiert werden können. Computer-Supported Cooperative Learning Computer-Supported Cooperative Learning (CSCL) beschreibt Lernansätze. Die Nutzer haben die Möglichkeit. deshalb kann nicht per se von effizienterem Lernen durch E-Learning gesprochen werden. • Audio und Videodokumente leicht einzubinden sind. a. über ein Netzwerk gemeinsam Skizzen zu erstellen und zu betrachten. Zu weiteren Vorteilen des E-Learning gehören zweifellos die ökonomischen Aspekte.20 11 1 5 .DE . • abstrakte Inhalte mithilfe von Simulationen anschaulich gemacht werden können. Reihenfolge der Lerninhalte) möglich ist. • Lernobjekte wieder verwendbar sind. können sich über ein Informations. B. Dazu stehen sowohl Zeichen-/Mal. Die Vermittlung von Lernstoffen kann also unabhängig von der persönlichen Anwesenheit geschehen. lungsformen („hybride Lernarrangements“) kann Lernen optimiert werden.und Kommunikationssystem eine gemeinsame Wissensbasis aufbauen. dass E-Learning die traditionellen Bildungsformen nicht ersetzen kann. Durch Kombination verschiedener medialer Vermitt- 3. Als typisches Beispiel für ein nicht-kommerzielles Forum kann z. • Aufnahmekanäle für jeden Lerntyp vorhanden (Lesen. Als eine extreme Form wird das Tele-Teaching betrachtet. um geographisch getrennte Schüler und Lehrer miteinander zu verbinden. Nachteile werden unter anderem darin gesehen.und Kommunikationssystemen unterstützt wird. Jedes Mitglied dieser Learning Community kann sein eigenes Wissen einbringen und somit wird die Wissensbasis über gemeinsame Lernprozesse erweitert und angepasst. Dadurch soll die Qualität der publizierten Mitschriften. die lieber den PC und das Internet nutzen als Bücher lesen. • reduzierte soziale Kontakte zu Lehrer/ Trainer und Teilnehmern den Erfahrungsaustausch schwieriger machen und dadurch Fragen oft ungeklärt bleiben. • Dokumentation und Wiederholungen einfacher gehen. Learning Communities Personengruppen. Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht somit eine synchrone Form des Lernens.hier werden monetäre Anreize zur Aufbereitung von Lehrinhalten gesetzt. wenn neben reiner Wissensvermittlung auch die praktische Umsetzung trainiert werden soll (z. Animation &c. bei denen das kooperative Lernen durch den Einsatz von computergestützten Informations. Dank PC und Internet ist die Verteilung größerer Informationsaspekte machbar. Gerade diese ökonomischen Vorteile sind nicht zu unterschätzen. • Erklärungen durch Lehrer/Trainer reduziert sind und das Wissen selbst erarbeitet werden muss sowie dass • das zusätzliche Lernen in der Freizeit oder am Arbeitsplatz als lästig empfunden wird. Whiteboard Ein Whiteboard ist vergleichbar mit einer Tafel oder einem Flipchart. Auf der Grundlage von Erkenntnissen der Mediendidaktik zeigen sich Vorteile u. • Bildschirmlernen für fast alle Menschen ermüdender als Lernen vom Papier ist. • zu wenig Pädagogen im E-Learning-Bereich arbeiten (in weiten Bereichen. Erst wenn eine Vielzahl von Faktoren zusammenkommen. Die Lernenden sind räumlich und zeitlich unabhängig.: im Arbeitsschutz). die gleiche Ziele und/oder fachlichen Interessen haben. Medienpädagogik). Vor. die es erlauben. Medien sind nur zu einem geringen Teil für den Lernerfolg ausschlaggebend. • unterschiedliches Vorwissen besser ausgeglichen wird. Solche Initiativen existieren als kommerzielle oder freie Angebote. Audio. • die Technik und die Techniker den Markt bestimmen. spricht man von Blended Learning (dt.als auch Textwerkzeuge zu Verfügung. und da ist die Flexibilität hinsichtlich Ort und Zeit besonders wichtig.und ortsunabhängig gelernt werden kann. • Lernkontrollen individualisiert werden können und Repetitionsaufgaben variieren können. darin. Video. integriertes Lernen). Virtual Classroom (virtuelles Klassenzimmer) Beim Virtual Classroom dient das Internet als Kommunikationsmedium. Mittlerweile vermutet man. • zeit. Lerneinheiten auszutauschen. dass: • Kurse im Gegensatz zu traditionellen Lehrmitteln interaktiv sind. Ein Beispiel für eine kommerzielle Initiative ist UNIDOG. dass: • Lerner erst lernen müssen. Blended Learning wird insbesondere dann eingesetzt.) sind und dass • keine „Bloßstellung“ vor anderen Teilnehmern bei Wissenslücken erfolgt. Content Sharing Es gibt mittlerweile Webseiten. wie die dokumentierten Zugriffszahlen von WiING-Du beispielhaft zeigen. • Selbstdisziplin und Selbstlernkompetenz nötig sind. das Fachschaftsforum für Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Duisburg-Essen dienen (WiING-DU). Schon bei solchen lokalen Initiativen zeigt sich oft ein hoher Bedarf. Blended Learning verbindet dabei beide Lernformen in einem gemeinsamen Lehrplan (Curriculum).BILDUNG Blended Learning Wenn die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning verknüpft werden. Es ist lediglich als eine sinnvolle Unterstützung im Lernprozess zu sehen. können durch E-Learning viele Lerninhalte besser aufnehmen oder bereits bekannte Inhalte ergänzend und interaktiv erarbeiten. Denn „life-long learning“ bedeutet meistens berufsbegleitendes Lernen. Web Based Collaboration Der Begriff Web Based Collaboration beschreibt die Zusammenarbeit an einer Lernaufgabe einer Gruppe von Personen über das Internet. • die Präsentation der Lerninhalte oft von technischen und nicht von didaktischen Faktoren bestimmt ist. Insbesondere Menschen. aber nicht in allen). kann E-Learning erfolgreich sein (zu beachten sind etwa Erkenntnisse aus der Mediendidaktik bzw.und Nachteile von E-Learning Noch vor wenigen Jahren galt E-Learning als die Bildungsform des 21. • ein individuelles Lernen je nach Vorkenntnis (Lerntempo. mit den verschiedenen Publikationsformen (Medien) umzugehen.

nur den so genannten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Lokale. rund 40 Jahre später. wie zum Beispiel beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) oder um Sender. Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommern mit unterschiedlichen Inhalten verbreitet wird. drastisch gewandelt. Bekanntestes Beispiel sind die Sender des Norddeutschen Rundfunks. sogar noch mehr. wie die Zeitschriftenlandschaft in Deutschland ist. sondern oft fünf oder sogar sechs unterschiedliche Sender. Einzige Ausnahme ist hier das Programm NDR 1. sieht man einmal von wenigen privaten ausländischen Radiostationen ab. bedingt durch digitale Übertragungswege. In dieser Folge werden wir uns nun den elektronischen Medien zuwenden. die im Bereich des Hörfunks. Die großen öffentlich-rechtlichen Stationen betreiben mittlerweile nicht wie früher zwei oder drei. Sicherlich unterstützt durch die Einführung lokaler Angebote im Privatfunk. das Internet. sind private Rundfunksender als Konkurrenz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern aufgetreten. ist auch Hörfunk 16 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . die Öffentlichkeitsarbeit.de Serie Public Relations Teil 3: Elektronische Massenmedien in der Bundesrepublik Deutschland (re) In der letzten Folge unserer Serie über Öffentlichkeitsarbeit haben wir uns die Printmedien-Landschaft in Deutschland etwas genauer angeschaut. Gab es in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sendekonzepte zu überarbeiten. die sogar über Ländergrenzen hinweg senden. das regional in Niedersachsen. so hat sich die Radiolandschaft heute. landesweite und bundesweite Radiosender Ähnlich vielfältig. die im gesamten Norden empfangen werden. was diese wiederum dazu anregte. Wie auch im Fernsehen. deren jüngster Zweig. revolutioniert hat.BILDUNG Foto: Dieter Schütz pixelio. Zum Teil. In der Regel handelt es sich bei diesen öffentlich-rechtlichen Sendern um landesweite Sender. auch und gerade im Bereich der Bäder.

streng von der Betriebsgesellschaft trennt. wer die Empfänger sind und in welchem Rahmen die Informationen am besten an den Mann oder die Frau gebracht werden können. Dies liegt vor allem daran.BILDUNG waren auch die öffentlich-rechtlichen Sender in den 90er Jahren gezwungen. wird jedoch quasi von der Hörerschaft ignoriert. Will ich jedoch die größte Hörerzahl erreichen. wenn der Lokalsender gerade einmal nicht mit eigenem Programm On Air ist. Tatsächlich ist der Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen so etwas wie die Lokalzeitung ins Radio transferiert. dass sie für uns und unser Bad durchaus interessant ist. Meine Frau und Kinder hingegen schwören auf FFN. arbeitet die Veranstaltergemeinschaft gemeinwohlorientiert.de 3. Den drastischsten Umbruch in dieser Hinsicht hat wohl die Radiolandschaft in Nordrhein-Westfalen Anfang der Neunziger Jahre gemacht. dann müsste ich Foto: Daniel Labs pixelio. Der Nachteil ist. für jede Stadt beziehungsweise für jeden Kreis sollte es einen lokalen Sender geben. In landesweiten Sendern ist dies in der Regel deutlich schwieriger. Das aus Oberhausen gesendete Rahmenprogramm Radio NRW. Im Allgemeinen ist es natürlich deutlich einfacher. Das heißt. dass sie sich gelegentlich auch einmal 60 Minuten lang mit ein und demselben Thema beschäftigen können.de ders. Das heißt. Beim Versuch. Nach Landesrundfunkgesetz steht den Bürgern 15 % der Rundfunksenderzeit für die Produktion eines eigenen Programms zur Verfügung. die einen typisch lokalen Charakter haben. dort im Studio einmal interviewt zu werden oder per Telefon Kontakt zum Sender und seinen Hörern aufzunehmen. Im Rahmen dieser Lokalstationen wird in Nordrhein-Westfalen auch der so genannte Bürgerfunk übertragen. was in den meisten Fällen auch durchaus begründet ist. den wir vielleicht jeden Morgen hören. sodass es heute zahlreiche Lokalstudios bei den Öffentlich-rechtlichen gibt. Mit der Einführung des Privatfunks in diesem Bundesland sahen sich die öffentlich-rechtlichen Sender vor neue Herausforderungen gestellt. Mit anderen Worten: der Sender. Ich wohne in Niedersachsen und wenn ich Radio höre.20 11 1 7 . die Sendeinhalte liefert. ist nicht unbedingt der Sender. das eigene Bad in solchen Sendungen unterzubringen. Dabei setzten die Nordrhein-Westfalen auf das so genannte „Zwei Säulen Modell“. Anders als in Niedersachsen legten sich die Nordrhein-Westfalen jedoch bei ihrem Privatfunk auf ein lokales Konzept fest. seine eigenen Inhalte über den Rundfunk zum Empfänger zu bringen. die verantwortlich für den Programminhalt ist. dass immer dann. denn die Qualität der Rundfunksendungen der Bürgergruppen kann in keinem Fall an den des normalen Lokalfunks heranreichen. Der Vorteil dieser so genannten 15 % Gruppen ist es. denn wir haben die Möglichkeit. über den wir unsere Kunden am besten erreichen können. keinesfalls darf es Radio Antenne Niedersachsen sein. das die Veranstaltergemeinschaft. ihre landesweiten Wellen weiter zu lokalisieren. läuft bei mir fast nur der Rocksender Radio 21. dass dies meist niemand hört und so hat man vielleicht mit seinem Hallenbad eine sechzigminütige Sendung im Lokalfunk. Dieses sind im Allgemeinen Programmbeiträge von Rundfunkvereinen aus dem jeweiligen Verbreitungsgebiet des Sen- Foto: Thommy Weiss pixelio. Während die Betriebsgesellschaft gewinnorientiert ist. In den meisten Kreisen war und ist der Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen ein Erfolgsmodell. dass die 15 % Gruppen ein eher schlechtes Image haben. was in den jeweiligen Landesrundfunkgesetzen festgeschrieben ist. Während zum Beispiel in Niedersachsen schon Jahre früher private Radiosender erlaubt waren. gab es in NordrheinWestfalen lange keinen Privatfunk. ist eine der erfolgreichsten deutschlandweit. darf man nicht außer Acht lassen.

Theoretisch wäre es sogar möglich. Internet-Radio Über Jahrzehnte wurde das Radio auf dem gleichen Weg verbreitet: UKW. vor allem europäische Rundfunksender.de . Vergessen darf man dabei aber nicht. sondern auch zahlreiche internationale. liegt der Musikanteil bei den meisten Programmen bei 70 % oder mehr. Die relative Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Frequenzen sorgte dafür. hat sich gezeigt. zum Beispiel einige Sendungen auf WDR 5. Sagte man früher noch: kein Beitrag über 3 Minuten. Ich weiß noch. so muss man sich heute meistens mit 90 Sekunden zufrieden geben. dass sich mir damals eine völlig neue Radiowelt erschloss. die zum Teil von einem oder zwei Mitarbeitern betrieben werden. dass nicht nur die herkömmlichen Rundfunksender. Eine Sendung geht in die andere über. weltweit über das Internet empfangen werden kann. hören konnte. In vielen Fällen sind die technischen Möglichkeiten der Sender aber auch gar nicht dafür ausgelegt. Sieht man von diversen Programmen ab. kann man sich im Internet Listen mit über 15. der freitags und samstags und sonntags die jeweiligen Bundesliga Begegnungen überträgt. Heute muss einem klar sein. den/die sowieso keiner hört oder weniger Sendezeit bei einem Sender mit einer höheren Reichweite. Wäsche bügeln. Kabelfrequenzen verfügen. Diesem Umstand wurden schon in den achtziger Jahren die TV-Zeitschriften gerecht. ohne dass man sich direkt überlegt. Mit Beginn des neuen Jahrtausends gewann ein anderer Verbreitungsweg an Bedeutung: das Internet.000 Sendern aus nahezu jedem Land auf dieser Erde herunterladen. dass man plötzlich nicht nur deutsche Sender. Dieser „Schnulzensender“ ist nämlich einer der erfolgreichsten Sender deutschlandweit. die sehr textlastig berichten. die auch über terrestrische bzw. als dies bei terrestrischer Verbreitung der Fall ist. was dazu führte. Die meisten Fernsehzeitschriften erwähnen heute das Radioprogramm gar nicht mehr. um über das Internet zu senden ist rechtlich und wirtschaftliche deutlich geringer. hat die Frage. Auf terrestrischem Wege ist dies auch heute noch so. indem sie das damals noch mit abgedruckte Rundfunkprogramm immer weiter zusammen kürzten. über UKW. und dabei recht erfolgreich ist. wie es vielleicht noch unsere Großeltern taten. sondern auch solche Sender entstanden sind. Eldorado. Obwohl hier natürlich nach wie vor rechtlich ein enormer Unterschied besteht. Ohne langes Suchen.90elf. dass Internetradio nicht zwangsweise von minderer Qualität sein muss. Die Welt des Podcasts Radio ist ein typisches Nebenbeimedium.de/). Die Hürde. Diese Entwicklung hat dazu geführt. In Deutschland sendeten die meisten Sender. Nur in seltenen Fällen wird es so sein. Neben dem herkömmlichen Computer dienen Mobiltelefone. sondern wir machen nebenbei andere Dinge. dass man entweder viel Sendezeit bei einem Sender bzw einer Sendung bekommt. dass selbst der lokalen Rundfunksender der Universität Dortmund. In den achtziger Jahren eroberte jedoch dann das Kabel Deutschland. Darum kann man in den meisten Fällen das Internet Radio als Verbreitungsweg für eine Presseinformation durchaus zweitrangig behandeln. das es neben Licht auch ganz viel Schatten in der Landschaft der Internetradios gibt. die deutsche Rundfunklandschaft in öffentlich-rechtlichen und Privatfunk zu unterteilen. allein schon wegen der besseren Qualität. den das erste Mal in meinem Leben hörte ich als Westfale einen bayerischen Sender. Heute gibt es eine Vielzahl an Empfangsgeräten. Mittelwelle oder Langwelle. Spätestens seit die WDR Fußball-RadioLegende Manfred „Manni“ Breuckmann zum Beginn der Saison 2011/12 seinen Ruhestand beendete und für 90elf tätig wurde. Entsprechend gering ist natürlich auch die jeweilige Hörerzahl.BILDUNG mich an NDR 1 – Radio Niedersachsen wenden. Gleiches gilt für nahezu alle anderen deutschen Sender. was dazu führte. In den bisherigen Veröffentlichungen zum Thema Rundfunk in Deutschland war es unerlässlich. Ein Sender. Gleiches gilt übrigens für das Gegenstück aus Nordrhein-Westfalen (WDR 4). der über UKW noch nicht einmal fehlerfrei im ganzen Stadtgebiet Dortmunds zu empfangen ist. dass man plötzlich statt drei oder vier Rundfunksendern rund 30 Sender empfangen konnte. ihr Programm ins Internet stellen. Es folgte die Verbreitung der Radiosender über den Satelliten (in der Regel Astra). wie denn der Name der Sendung war oder ist. große Hörerzahlen mit einem Stream zu bedienen. die ausschließlich über das Internet senden. dass wir bald einen eigenen Bad-Radiosender betreiben. Foto: Rainer Sturm pixelio.de 18 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it Foto: WRW pixelio. also terrestrisch. Einfach ausgedrückt könnte man sagen. Handarbeiten oder einfach im Büro arbeiten. dass man in den einzelnen Teilen der Republik auch nur jeweils die dortigen lokalen Sender empfangen konnte. also über DAB und das Internet verbreitet wird. der ausschließlich auf digitalem Wege. ob wir mit einem Privatsender oder mit einem öffentlich-rechtlichen Sender in Kontakt treten für die praktische Arbeit nur noch geringe Bedeutung. in der Regel sitzen wir nicht vor dem Rundfunkempfänger und hören gebannt zu. Das bedeutet. Früher konnte man Internetradiosender ausschließlich am PC empfangen. Lesen. ist der Fußballsender 90elf (http://www. Darum gibt es inzwischen zahlreiche“Wohnzimmersender“. Tablet Computer wie das Ipad und speziell für diese Aufgabe produzierte Internetradios als Empfänger.

Spineboard und Sauerstoff richtig einsetzen und so vielleicht ein Leben retten Informationen zu unseren Angeboten erhalten Sie unter: BSG-Institut zur Aus.de .schwimmmeister-schulung. wie Sie AED.Leben retten will gelernt sein Wir zeigen Ihnen.und Fortbildung von Bäderpersonal Auf dem Lay 20.de E-Mail: schwimmmeister@online. 31542 Bad Nenndorf oder im Internet: www.

gleichen sich die einzelnen Sender jedoch immer weiter an. Die Verbreitungwege Die Verbreitungswege dieser einzelnen Sender sind sehr unterschiedlich. Es gibt viele interessante Rundfunkbeiträge. dass die Programme entweder über Kabel oder über Satellit verbreitet werden. In einigen Ballungsgebieten gibt es darüber hinaus noch so genannter Stadtsender. Entsprechend groß ist der Druck auf einzelne Sendungen. Die Revolution im TV-Markt begann 1984. Nur noch ein relativ geringer Teil der Haushalte wird über den Nachfolger des analogen terrestrischen Fernsehens. Heute ist es in aller Regel so. Es gibt bundesweite Sender. wie die Technik der Empfangsgeräte. heute wohl eher der Festplattenrecorder. haben weniger erfolgreiche For- Fernsehen 20 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . zu empfangen. Und doch gibt es solche Sendungen. weil man zum Beispiel eine spezielle Sendung hören möchte. Bundesweite Sender haben zum Teil noch unterschiedliche Regionalprogramme. zum Teil in Kooperation mit anderen Sendern.playable on demand und Broadcasting zusammen.BILDUNG mate bei den öffentlich-rechtlichen Sendern durchaus eine größere Chance. Aus der TV-Welt kennen wir den Videorecorder. die bis auf wenige Ausnahmen öffentlich-rechtlich sind. In den meisten Fällen sind diese Sendungen aber dann nur als Stream nutzbar. sie auch zu hören. der es uns ermöglicht. RTL plus und Sat 1 waren oft nur über Kabel. Inzwischen haben auch viele Fernsehsender diese Möglichkeit eingerichtet und bieten ihre Sendungen bis zu einer Woche nach der TV-Ausstrahlung auch auf ihrer Seite im Internet an. Mehr als eine kurze Meldung über das eigene Bad wird es in den meisten Fällen nicht geben. Dies gilt zum Beispiel für die diverse Sendungen auf den dritten Programmen von NDR und WDR. Wenn auch die Aufnahme auf Kassette oder Mini-Disc durchaus möglich war. wie z. einzelne Universitäten. wie zum Beispiel die Universität Dortmund. was insbesondere bei privaten Sendern wichtig ist. Eine Podcastepisode. Außer. Dies verschaffte in der Anfangsphase des Privatfunks den öffentlich-rechtlichen Anstalten einen gewaltigen Reichweitenvorsprung. beliefert. Echo des Tages oder diverse Sendungen des Deutschlandradios. Die Möglichkeit der digitalen Verbreitung der Programme hat dazu geführt. ZDF. Quotendruck Ähnlich. als RTL. desto vielfältiger sind auch seine Verbreitungswege. die zu bestimmten Zeiten regionale Informationen für nur ein Bundesland bieten. nicht aber über die damals noch auf fast jedem Haus befindlichen Antennen. Spielten die Einschaltquoten bis dahin eine eher untergeordnete Rolle. das digitale terrestrische Fernsehen nach DVB-T Standard. Ähnliches gab es für den Rundfunk so gut wie nicht. damals noch mit dem Zusatz plus. Die Beiträge stehen zum Teil mehrere Wochen oder Monate im Netz und können ständig abgefragt oder heruntergeladen werden. die auf eine spezielle Region abgestimmt sind. es ist zu einer Katastrophe gekommen. Dieser Umstand erhöht natürlich die Zuschauerzahlen für die jeweilige Sendung. wie die Radiolandschaft hat sich in den vergangenen Jahren auch die TV-Welt in Deutschland radikal gewandelt. unbedingt erfolgreich zu sein. Landesweite Sender haben zum Teil noch so genannte Lokalfenster. Podcast heißt das Zauberwort. so geht heute der panische Blick des Intendanten morgens als Erstes auf die Einschaltquoten des vergangenen Abends. RTL oder Sat 1.B. und Sat 1 als private Anbieter auf Sendung gingen. so konnte man doch kaum programmierbare Aufnahmegeräte für Rundfunkbeiträge kaufen. unterhalten darüber hinaus eigene Fernsehsender. doch leider hat man nicht immer die Zeit. Mit dem Siegeszug des Internets haben sich hier für den Rundfunk ganz neue Möglichkeiten ergeben. Was die Behandlung tagesaktueller Nachrichten angeht. eine Sendung zeitversetzt anzuschauen. Das Kofferwort setzt sich aus der Abkürzung POD . Dies betrifft die Verbreitungswege genauso. Unterteilung der Sender Die Unterteilung der Fernsehsender ist in etwa identisch mit der im Bereich des Radios. Über den Computer gelangen die Sendungen des Podcasts dann auf den MP3 Spieler und sind somit überall konsumierbar. wie zum Beispiel ARD. man kann sie aus rechtlichen Gründen nicht auf den eigenen Rechner laden. kann über den Computer gestreamt werden und zwar zu einem vom Hörer bestimmten Zeitpunkt. Foto: Walter Galan Wikipedia dass man gezielt das Radio einschal- tet. Vereinfacht könnte man sagen. einem Todesfall oder sonstigen negativen Ereignissen. Während private Sender zum Teil schon nach nur einer Folge einer Sendung absetzen. Das Zeitzeichen. Noch vor 20 Jahren gab es unter den Anbietern ein massives Gerangel um terrestrische Frequenzen. Zwar können sich auch quotenschwache Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zum Teil über einen längeren Zeitraum halten. doch letztendlich können auch ARD und ZDF nicht ohne einen Blick auf die Quoten produzieren und senden. je größer ein Sender ist. Darüber hinaus gibt es Landessender.

de/tourismus/sport/ hallenbad/Hallenbad_Hemer. als ohne E-Mail und Chat. Durch das Internet haben Nutzer die Möglichkeit. erst in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch die Einführung der grafischen Oberfläche. so machen diverse Onlinedienste es doch deutlich einfacher. unter verschiedenen Angeboten das Billigste herauszufinden.tropicana-stadthagen.0. zum Teil aber auch nur gegen Bezahlung einer Abogebühr. das Fernsehen oder das Radio. um Anregungen für das eigene Auftreten im WWW zu erhalten. etwa bei den digitalen Angeboten von RTL. Von einem Medium für einige wenige technikinteressierte Menschen ist das Internet heute zu einem Medium geworden. erlangte es Internet Foto: Berlin Pics pixelio. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail. Insbesondere bei Wellnessbädern.de/316.hemer. das für einen Großteil der Bundesbürger genau so dazugehört. Hier gibt es inzwischen eine nahezu unüberschaubare Anzahl an so genannten Special Interest Sendern über Themen wie Angeln. Manche Hallenbäder haben aus diesem Grund ihren gesamten Innenraum dreidimensional abfotografieren lassen und ermöglichen ihren Besuchern.de Ein Blick auf diese Seite lohnt sich alle Mal. im volkswirtschaftlichen Sinne eine völlige Preistransparenz zu schaffen.php Positiv kann man hingegen folgende Bäder hervorheben: Topicana Stadthagen http://www. Negatives Beispiel ist hier leider das Hallenbad der Stadt Bad Nenndorf: http://w w w. Allerdings sind noch nicht alle Bäder in dieser modernen Internetwelt angekommen.badnenndor f. Obwohl das Internet in seiner Urform bereits 1969 geschaffen wurde. ähnlich wie bei den Internetradios. wie auch private Sender dazu übergegangen sind.de/ Schwimmbaeder.nettebad. die über das Internetangebot der Stadt aufgerufen werden kann. Das Internet (von engl. Radio und Fernsehen. Insbesondere kleine Sender werden zum Teil nur digital über Astra verbreitet. geht der Blick von Neukunden oft zuerst ins Internet. eine weite Verbreitung. also solchen mit einem Saunaund/oder Solebereich. ob denn die einzelnen Sauna-Räume auch die Erwartungen erfüllen.0. durch das Daten ausgetauscht werden. jeden Bereich des Bades einmal um 360° Blickwinkel zu betrachten. Dateiübertragung. Inzwischen können sich viele Bürger wohl eher eine Welt ohne morgendliche Tageszeitung vorstellen. mit der Möglichkeit der Verlinkung einzelner Seiten (Hyperlink). Horoskope oder über das Satelitenfernsehen.html oder das Hallenbad Hemer: http://www. wie etwa die Angebote von ARD und ZDF. sondern auch die Leistungen der einzelnen Anbieter vergleichbar. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. um sich dort zu informieren. Dabei sind. als dies in der Vergangenheit der Fall war.html Nettebad Osnabrück http://www. WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie. Doch das Internet macht nicht nur die Preise.  interconnected network) als jüngstes Massenmedium ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken. digitale Spartenkanäle zu schaffen.de 3. Auch wenn es nach wie vor nicht möglich ist.20 11 2 1 .52. Zum Teil sind diese kostenlos zu empfangen. vor dem Eintritt von zuhause aus.BILDUNG dass öffentlich-rechtliche. die Einschaltquoten der diversen Sender natürlich zum Teil verschwindend gering. Insbesondere bei einfachen Hallenbädern in kommunaler Verwaltung besteht das Internetangebot des Bades häufig nur aus einer Informationsseite. wie Zeitungen. unterschiedliche Angebote weitaus schneller und umfassender zu vergleichen.

soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie als ein normaler Neubau verbrauchen. ohne dass Wasser an der Fassade kondensiere.DBU förderte Projekt mit 125. in die auch ein ehemaliges Fernheizwerk integriert wurde. Grimm: "Beides sind entscheidende Voraussetzungen für die hohen Energieeinsparungen. Es beherbergt ein 25 Meter langes Schwimmbecken und sei gleichwertig wie der Neubau gedämmt." Für noch folgende Bauprojekte sollen die Ergebnisse aus Lünen aufbereitet werden. Auch die alte Infrastruktur wird aufgearbeitet und integriert. Eine Broschüre und Präsentationen auf Fachveranstaltungen seien geplant.000 Euro. In den rund 3.000 Euro .500 Hallenbädern in Deutschland schlummere noch "ein enormes Energieeinsparpotenzial". Die neue Halle. Der Schwerpunkt liegt auf einer verbesserten Wärmedämmung an der Gebäudehülle und einer Dreifach-Verglasung.MAGAZIN Foto: Bädergesellschaft Lünen Erstes PassivhausHallenbad Europas in Lünen schlägt Wellen 22 (ots) . Das sorge auch für mehr Hygiene. Alle Maßnahmen zusammen genommen sollen jährlich bis zu 193. Die DBU förderte die Planungsphase mit 125. betonte anlässlich der Eröffnung. Dr.000 Euro an Energiekosten sparen. das konzeptionell in den Gesamtkomplex integriert worden sei. Wulf Grimm. Dadurch sollen Wärmeverluste verringert und eine höhere Raumluftfeuchte ermöglicht werden. Grimm zeigte sich erfreut: "Hier gelingt nicht nur ein Neubau nach Passivhausstandard. Abteilungsleiter Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Zum Gesamtprojekt gehöre neben dem Neubau auch die Umnutzung eines ehemaligen Fernheizwerkes. das Passivhaus-Bad solle "eine Initialzündung für weitere Bäder sein". In Zusammenarbeit mit dem Passivhaus Institut (Darmstadt) hatte die Bädergesellschaft Lünen die Grundlagen zum Konzept entwi- ckelt. Bä d e r - S p or t - G e s und h e it ." Mit einer optimalen Dämmung könne die Luftfeuchtigkeit höher sein.Hälfte des bisherigen Energieverbrauchs und Kosten gespart Eine Idee ist seit heute Wirklichkeit: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnete das Lippe-Bad in Lünen nach rund dreijähriger Planungsund Bauphase als eines der ersten Passivhaus-Bäder Europas seine Pforten. das durch das Lippe-Bad als "ökologisches Leuchtturmprojekt" geweckt werden solle.

foren-city.ada-schulung.de • Aktuelle Berichte zum Beruf des Fachanstellten und des Meisters • Informationen rund um die Ausbildung zum Meister • Hinweise auf Fortbildungsmöglichkeiten http://www.de • Alle Informationen zur Ausbildereignungs Prüfung und zu den vorbereitenden Seminaren http://schwimmmeister.de Besuchen Sie unsere Facebookseiter unter: http://www.schwimmmeister-schulung. Immer gut informiert über Themen rund um die Arbeit an Bäderbetrieben und darüber hinaus Besuchen Sie unsere Internetangebote.de/ • Forum zum Austausch rund um die Arbeit an Bäderbetrieben • Treffpunkt für Teilnehmer unserer Meisterkurse • Hilfeecke für Computerprobleme (auch außerhalb des Berufes) http://bsg-magazin.facebook.Immer die richtige Seite Informationen weltweit griffbereit.com/ • Blog mit Themen rund um Beruf Sport und Gesundheit Werden Sie Mitglied der BSG-Magazin Mailingliste mit einer Mail an: • BSG-Magazin-subscribe@yahoogroups.com/pages/BSG-Institut-zurAus-und-Fortbildung-von-B%C3%A4derperson al/210585282301338 . http://www.blogspot.co.

schwimmmeister-schulung. Welche Gründe könnte es dafür geben.MAGAZIN Buchkritik: Übersichtliches Lehrbuch zur Ausbilderprüfung in neuer Auflage (re) Eine Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Ausbildung sind qualifizierte Ausbilder. die Bezug auf die im Buch behandelten Themen haben. Auflage 2010 Verlagsanstalt Handwerg GmbH € 18. ein Gesetzestext. wie kann ich ihm helfen? Auf alle diese Fragen findet man die jeweilige. Findet sich auf der CD eine Datei. Der überwiegende Teil der Prüflinge bereitet sich im Rahmen eines Vorbereitungskurses auf diese Prüfung vor. die CD erspart aber allemal zeitintensives suchen. die man sich nicht auch kostenlos im Internet herunterladen könnte.das Lehrbuch für die Meisterprüfung Teil IV Beruf und Arbeitspädagogik Ausbildung der Ausbilder“ gibt es aktuell schon in der 40.de/html/literatur. Jedes der Handlungsfelder ist nochmals in einzelne Teilkapitel unterteilt. Die vier Handlungsfelder • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen • Ausbildung vorbereiten und Einstellung von Auszubildenden durchführen • Ausbildung durchführen • Ausbildung abschließen werden in einzelnen Kapiteln anhand von zahlreichen Beispielen erklärt. Auf rund 300 Seiten stellen die Autoren alles das vor. Dem Buch liegt eine CD mit diversen PDF-Dateien bei. wenn auch nicht immer in die Tiefe gehende.html 24 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . August 2009 veränderte Prüfung für diese Qualitätssteigerung. Der Ausbilderschein kann nicht mal eben im Vorbeigehen mitgenommen werden.80 Kann über diese Seite bestellt werden: http://www. so wie ihn auch das BSG-Institut ab Januar anbietet. Sackmann das Lehrbuch für die Meisterprüfung Teil IV Beruf und Arbeitspädagogik Ausbildung der Ausbilder 40. z. der im Buchtext erwähnt wird. Antwort. Nach langer Prüfung hat sich das BSG-Insittut für diesen AdA-Kurs und für die AdASchulung im Rahmen des Meisterkurses auf ein neues Lehrbuch festgelegt. dass mein Auszubildender seine Ausbildung abbrechen will und wie kann ich dies verhindern? Mein Auszubildender hat Prüfungsangst. Durch sein umfangreiches Stichwortverzeichnis taugt der neue Sackmann aber nicht nur als Lehrbuch. Die 2010 erschienene Publikation beinhaltet natürlich alle Änderungen seit den Änderungen der AusbilderEignungsverordnung im August 2009. die Spaß an ihrer Aufgabe haben. sondern auch als Nachschlagewerk in der täglichen Arbeit mit dem Auszubildenden. Tabellen und Organigramme erläutert. Die Prüfung stellt durchaus hohe Ansprüche an den Anwärter. die jeweils mit einem kurzen Selbsttest abschließen. denn der „Sackmann . Auflage. ist dies durch ein kleines CD-Symbol in der rechten Spalte gekennzeichnet. das so neu gar nicht mehr ist.B. was für die Prüfung benötigt wird. sorgt eine seit dem 1. so dass man sich ganz auf die Prüfungsvorbereitung konzentrieren kann. An zahlreichen Stellen wird der Text durch Grafiken. Wir haben zwar keine Datei gefunden. Zumindest was die Qualität betrifft.

31542 Bad Nenndorf Tel.98) an. das weiß.Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe Schon im April 2013 kann der Traum Wirklichkeit sein In Abstimmung mit der Landesschulbehörde Hannover bieten wir auch 2009 wieder einen Lehrgang zum Erwerb des anerkannten Abschlusses „Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe“ 2012 / 2013 (gem.schwimmmeister-schulung.: 05723 / 91928080 Mobil: 0178 / 8184288 www.natürlich auch am Wochenende und nach Feierabend Lehrgangszeitraum: 08.de . was Sie wissen müssen und dies zuverlässig vermitteln kann • Wir setzen moderne Techniken ein und schulen Sie auch im Umgang mit diesen • Das Hallenbad befindet sich in unmittelbarer Nähe und kann von den Kursteilnehmern jederzeit genutzt werden • Wir betreuen Sie in kleinen Lerngruppen individuell . Unsere Pluspunkte: • Wir haben ein erfahrenes Lehrteam.07. Oktober 2012 bis 13. Verordnung vom 07. März 2013 BSG-Institut zur Aus.und Fortbildung von Bäderpersonal Auf dem Lay 20 .

und ebenso bei allen anderen Menschen. Der Innenraum der Nase ist mit einer Schleimhaut ausgestattet. sich auch die entsprechenden Fremdwörter zu merken.Wikipedia - S p or t - G e s und h e it . wo sich Luft. Um seinen Körperfunktion aufrechtzuerhalten muss jeder Mensch ständig atmen. Atmung und Herztätigkeit müssen durch den Ersthelfer ständig sichergestellt werden. Die Ausatemluft nimmt genau den gleichen Weg in umgekehrter Reihenfolge.. Es handelt sich dabei um einen Muskelschlauch. Nach etwa einer halben Stunde reicht es dem Frisör und er reißt ihr die Kopfhörer vom Kopf. hört er eine beruhigende Stimme sagen: "Atmen sie jetzt ein. Die borstenartigen Haare im Nasenvorhof haben die Aufgabe die Atemluft zu reinigen. dass dies nur ein Witz ist und die Atmung natürlich bei Blondinen. sondern durch das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark gesteuert wird.. Nachfolgend wollen wir uns die einzelnen Stationen der Atemluft etwas genauer anschauen. Atmen sie jetzt ein. Er endet dort. Als der Frisör an den Kopfhörern horcht. erwidert die Blondine.. das geht nicht". Der Rachen ist das Verbindungsstück zwischen Nase. Dabei macht es durchaus Sinn. Die Nase hat verschiedene Aufgaben. dann müssen Sie aber Ihre Kopfhörer absetzten. Mund und Kehlkopf.und Nase Rachen 26 Bä d e r Grafik: PhilippN . zunächst knorpelige. denn zum Beispiel den Begriff Larynx für Kehlkopf finden sich irgendwann im weiteren Verlauf dieser Serie beim Laryngoskop wieder." Gut. Darum wollen wir uns Atmung und Herz zunächst einmal etwas genauer anzuschauen." "Nein. Kurz darauf erstickt sie. Im Bereich der Ersten Hilfe geht es in vielen Fällen um den Erhalt der Herzkreislauffunktion.MEDIZIN Die Funktion der Atmung (re) Der Frisör will einer Blondine die Haare schneiden und sagt: " Wenn ich Ihnen die Haare schneiden soll. die die eingeatmete Luft anfeuchtet und erwärmt. der von der Schädelbasis bis zur Luftröhre reicht. Dabei nimmt die Einatemluft in der Regel folgenden Weg: • • • • • • • • • Nase bzw. atmen sie jetzt aus.4) und therapeutische Eingriffe (A .B). nicht etwa durch den Kopfhörer. Mund Rachen (Pharynx) Kehlkopf (Larynx) Luftröhre (Trachea) Bifurkation (Abzweigung der Luftröhre in die beiden Hauptbronchien) Bronchienstamm Bronchien Bronchiolen Lungenbläschen (Alveolen) Strukturen des Kehlkopfs (1) Schildknorpel (2) Ligamentum cricothyroideum (3) Ringknorpel (4) Luftröhre (Trachea) (A) Koniotomie (B) Tracheotomie die Luftröhre (1 . die Nase ist eine paarige. weiter innen dann knöchernen Öffnung im Schädel.

20 11 Grafik: LadyofHats.Wikipedia 2 7 .MEDIZIN Grundlegendes über Pharynx. Larynx und Trachea 3.

Der Kehldeckel verschließt den Kehlkopfeingang gegenüber dem Rachen und ist mit dem Schildknorpel verbunden. Hier findet der eigentliche Gasaustausch statt. nicht zusammenfällt. der bei der Einatmung entsteht. bei einem Zusammensinken des Brustkorbs wieder zusammenzieht. bis 5.Wikipedia Kehlkopf (Larynx) Die Luftröhre ist ein zwischen 10 und 15 cm langer Schlauch mit 16-20 Hufeisenförmigen Knorpelspangen. dem Lungenfell umhüllt. Durch den relativen Unterdruck im Pleuraspalt haftet die Lunge mit dem Lungenfall am Brustkorb mit dem Brustfell fest. Der linke Hauptbronchus teilt sich in zwei Lappenbronchen. umspannt sind. der Rechte in drei. Dies bedeutet. wird Sauerstoff auf der einen Seite und Kohlendioxid auf der anderen Seite ausgetauscht. Von außen kann man beim Menschen in der Mitte des Halses den Adamsapfel erkennen. Nach unten wird die Lunge durch das Zwerchfell begrenzt. Die Bronchen. Grafik: Louisa Howard. dass die Luftröhre durch den Unterdruck. dem größten der drei großen Knorpel des Kehlkopfes. Auch die Luftröhre ist mit einer Schleimhaut ausgestattet. Daneben gibt es noch zwei kleineren Stellknorpeln. Dieser Punkt wird als Bifurkation bezeichnet. Die Bronchen (ver)teilen sich von dort immer weiter in Bronchiolen an deren Ende die Lungenbläschen (Alveolen) den eigentlichen Gasaustausch ermöglichen. mit Luft gefüllte Hohlräume. den Lungenkapillaren. die von einem dichten Kapillarnetz. Ein effektiver Austausch von zwei Gasen über Diffusion kann aber nur dann erfolgen. Die Knorpelspangen sorgen dafür. dass Schleim und Staubteilchen abgehustet oder ausgeworfen werden. ist die linke Seite der Lunge kleiner als die rechte Seite. Die Knorpel werden von verschiedenen Bändern zusammengehalten. Da das Herz in die linke Brustkorbhälfte hinein ragt. also den Ausgleich unterschiedlicher Partialdrücke zwischen den Lungenbläschen und den umgebenden Kapillaren. Jeder Lungenflügel ist von einer Haut. Dies ist für eine geregelte Atmung unerlässlich. Er entspricht dem mittigen Vorsprung des Schildknorpels.Wikipedia nur aus zwei. Zwischen den Stellknorpeln und der Hinterwand des Schildknorpels liegen die Stimmbänder. Lugenbläschen und die sie umgebenden Kapillaren bilden zusammen die Lunge. Jede der beiden Lungenseiten hat etwa 300 Millionen Lungenbläschen. Gegenüber dem Lungenfell ist der Brustkopf von innen mit einer weiteren Haut überzogen. Auch der Rachen ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Rund 7000 Liter Blut fließen durchschnittlich jeden Tag durch die Lunge.MEDIZIN tasten. Der winzige Spalt zwischen diesen beiden Häuten heißt Pleuraspalt und ist mit einer Flüssigkeit gefüllt (ca 5-10ml). dem Rippenfell. In der Lunge ist dies der Fall. Brustwirbels in die beiden Hauptbronchen. Wir haben weiter oben ja bereits etwas über den Gasaustausch in der Lunge erfahren. Sie besteht Lunge (Pulmo) Funktion der Atmung 28 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . was einer Oberfläche von 100 m² entspricht. Der Kehlkopf bildet den Übergang vom Rachen zur Luftröhre. wenn die Oberfläche entsprechend groß ist. statt drei Lungenlappen. bzw. Die Lungenbläschen sind kleine. Sogenannte Kinozilien (Flimmerhärchen) sorgen durch eine geordnete Bewegung dafür. das die Lunge nach unten zum Lungenbläschen Speiseröhre teilen. Der Kehlkopf ist oben durch eine Membran mit dem Zungenbein verbunden. Der Schildknorpel bildet die vordere Wand des Kehlkopfes. weshalb Beschädigungen des Pleuraspalts zu gefährlichen Störungen der Atmung führen können. Zunächst einmal spannt sich das glockenförmige Zwerchfell. Die Luftröhre Bronchienstamm / Bronchien / Bronchiolen Die Luftröhre teilt sich in Höhe des 4. dass sie sich bei einer Weitung des Brustkobs ausdehnt. Man kann seine Oberkante von außen sehen und erGrafik: Jörg Rittmeister . an den sich die Knorpelspangen der Luftröhre anschließen. Durch Diffusion. Unter dem Schildknorpel liegt waagrecht der Ringknorpel. Die beiden anderen Knorpel sind der Ringknorpel und der Kehldeckel (Epiglottis). Bronchiolen. Nun stellt sich die Frage: Wie kommt die Luft in die Lunge? Hier gibt es mehrere Faktoren.

350 ml ca. 20 ml Bauchraum abgrenzt an und senkt sich dadurch. was zwischen 2000 und 3000 ml beträgt. Atemzugvolumen Dabei atmet der Erwachsene bei einem normalen Atemzug rund 500 ml Luft ein.MEDIZIN Atemfrequenzen / Minute Erwachsene Jugendliche Kleinkinder Neugeborener / Säugling ca. was in Kombination mit der Zwerchfellanspannung zu einer Weitung der Lunge führt. 500 ml ca. dies ist das inspiratorische Reservevolumen. Wir atmen aus. der Brustkorb sinkt durch sein Eigengewicht in seine ursprüngliche Form zusammen und drückt dabei die in der Lunge befindliche Luft heraus. 1000 ml ausgeatmet werden. Die Gesamtheit von Vitalka- Atemsteuerung Grafik: Patrick J. Bei einer maximalen Ausatmung (exspiratorisches Reservevolumen) können nochmals ca. Kommen wir zurück zur Blondine beim Frisör. 150 ml ca. 50 ml ca. Diesen Teil nennt man Residualvolumen. Die gesamte Einatemreserve und Ausatemreserve nennt man Vitalkapazität.20 11 2 9 . Ein gewisser Teil der Luft verbleibt immer in der Lunge und kann auch bei maximaler Ausatmung nicht ausgeatmet werden. 20x ca. medical illustrator .4000 ml. Lynch. Wir erinnern uns: Die Lunge haftet mit dem Lungenfell über den Pleuraspalt am Rippenfell und macht somit die Bewegungen des Rippenfells mit. Gleichzeitig hebt die Zwischenrippenmuskulatur die Rippen an. Sie liegt beim Erwachsenen bei ca. was zu einem größeren Atemzugvolumen führt. Vergleiche Tabelle oben. Darüber hinaus kann ein Mensch im Bedarfsfall noch eine größere Menge Luft in den Lungen aufnehmen. 30x ca. Durch den entstehenden Unterdruck wird Luft in die Lunge gezogen. er ist jedoch bei der Steuerung der Atmung im Normalfall zu vernachlässigen.12x ca. Bei besonderer Anstrengung kann durch die Atemhilfsmuskulatur der Brustraum noch weiter vergrößert werden. Bei der Ausatmung entspannen sich das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur. pazität und Residualvolumen nennt man Totalkapazität. Das Atemzentrum bekommt von Nerven an den Lungenbläschen und von Sensoren an den Hals.Wikipedia 3. Die Menge an CO2 ist der vorwiegende Steuerungsmechanismus für die Atemtätigkeit. Das machen wir als Erwachsene im Ru- hezustand rund 12 Mal in der Minute. Auch bei ihr wird die Atembewegung vom Atemzentrum im verlängerten Rückenmark gesteuert. 40x Atemzugvolumen Erwachsene Jugendliche Kleinkinder Säugling Neugeborener ca. 3000 . Zwar wird durch andere Sensoren im Körper auch der Sauerstoffgehalt bestimmt.und Herzaterien Informationen über den Kohlendioxidgehalt im Körper.

dass besonders die älteren Menschen über 50 Jahre betroffen sind. gefolgt von Niedersachsen mit 45 Opfern.VERBÄNDE DLRG Sommerbilanz: 306 Menschen ertrunken Foto: Rainer Sturm pixelio. Kaum Veränderungen zeigt die Statistik nach Geschlecht: Vier von fünf Opfern sind Männer. Wie in den Vorjahren führt Bayern die Liste der Bundesländer mit den meisten Todesfällen durch Ertrinken wieder an. (ots) . kommentierte DLRG-Präsident Dr. wenige Opfer gab es auch im Saarland (4). Klaus Wilkens die Zwischenbilanz. so Dr. Dies zeigt die Notwendigkeit und den Erfolg des ehrenamtlichen Wasserrettungsdienstes". 60 Personen starben in bayerischen Gewässern. Insgesamt sind Schwimmbäder. 14 Personen verloren im Meer das Leben. In Flüssen. das sind 59%. neun weniger als vor einem Jahr. sichere Badestellen. Von einer Entspannung der Sicherheitslage im und am Wasser kann keine Rede sein". Dennoch ist die Zahl der tödlichen Unfälle nach wie vor sehr hoch. 166 Männer und Frauen in den höheren Altersklassen sind 2011 bisher ertrunken.Obwohl der Sommer 2011 weitgehend kalt und verregnet war.und Ostsee. In den Altersstufen von null bis 15 Jahren ertranken erfreulicherweise nur 17 Kinder und Jugendliche. darunter waren drei Kleinkinder im Alter zwischen einem und vier Jahren. die ebenfalls bewacht sind. neun weniger als noch im Vorjahr. Mit Brandenburg. In Schwimmbädern ertranken acht Menschen. Diese Zahlen gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) heute bekannt. das sind 82. Seen und Kanälen kamen zumeist abseits bewachter Badestellen 253 Menschen ums Leben. Klaus Wilkens weiter. Im Bundesland Bremen ertrank nur eine Person. "Ohne ihren Einsatz wären die tödlichen Badeunfälle deutlich höher. Thüringen (5) und Sachsen-Anhalt (6). sind in den ersten acht Monaten 306 Männer und Frauen ertrunken. Gleich- 30 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it .de zeitig verzeichneten die Rettungsschwimmer der DLRG in den Sommermonaten zahlreiche lebensrettende Einsätze an den bewachten Badestellen. 244 Männer und 61 Frauen kamen in deutschen Gewässern in den ersten acht Monaten dieses Jahres um. Die Verteilung der tödlichen Wasserunfälle nach Alter zeigt. Baden-Württemberg (40) und Nordrhein-Westfalen (36). Signifikante Rückgänge sind nicht erkennbar. "Das schlechte Wetter hat viele Menschen vom Schwimmen oder Wassersport abgehalten. Zwischen Juni und August kamen 117 Menschen in deutschen Gewässern ums Leben.und Ostsee verzichteten auf ein Bad in den Wellen. Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern nehmen drei "neue" Bundesländer mit 20. Wieder entspannt hat sich die Sicherheitslage an den Küsten von Nord. Im Vergleich mit dem Vorjahr waren es 25 Personen weniger. Die Freibäder beklagen erhebliche Rückgänge bei den Besucherzahlen und auch viele Urlauber an Nord. Die meisten Todesfälle ereigneten sich wieder im Binnenland. Fünf Opfer weist die Statistik der DLRG aus. 16 und 15 Todesfällen die Plätze fünf bis sieben ein.7% aller tödlichen Unfälle. Die tödlichen Unfälle in Gartenteichen und privaten Swimmingpools sind ebenfalls deutlich zurückgegangen.

Hofschlaeger_pixelio.de Ausgabe 3-2011 . Arbeit und Karriere esellschaft Der Wert der Mitarbeiter wird oft unterschätzt Foto: S.Magazin für Ausbildung.

Nicht außer acht lassen darf man dabei aber. Allerdings haben noch nicht alle Arbeitgeber den Wert ihre Mitarbeiter erkannt. So setzt nur jeder dritte Betrieb auf Burn-Out Prävention. Wie weit sind Sie mit Ihrem Betrieb noch davon entfernt. dass im Personal ungeahnte Potentiale schlummern. Unsere Beiträge zeigen. dass die Arbeitszufriedenheit nicht nur auf die Produktivität. Nur jedes dritte Unternehmen setzt auf Burn-Out Prävention Bä d e r S p or t G e s und h e it 32 . die es zu entdecken gilt. aus denen sich die Chefs die qualifiziertesten Bewerber herauspicken konnten. Es gibt also noch viel zu tun. Und so ist das Halten qualifizierter Mitarbeiter im Betrieb von besonderer Bedeutung. die den optimalen Unternehmenserfolg sicherstellt. dass der Chef durch seine Auftreten gegenüber den Mitarbeitern einen direkten Einfluss auf deren Krankentage nehmen kann. sind vorbei. sondern auch auf die Gesundheit der Angestellten einen direkten Einfluss hat. Viele reagieren erst dann. wie unser Bericht auf dieser Seite beschreibt.BERUF Der Wert der Mitarbeiter wird unterschätzt (re) Qualifizierte Mitarbeiter werden inzwischen in vielen Branchen gesucht. wenn es um die Gesundheit der Mitarbeiter schon nicht mehr zum Besten steht. Unsere Beiträge auf den folgenden Seiten zeigen. um eine Arbeitsumgebung zu schaffen. Die Zeiten geburtenstarker Jahrgänge. Zu sorglos gehen viele mit ihren Angestellten um.

Kein Wunder. 'Spezialisierung' steht für konzentriertes Know-how in ausgewählten und zukunftsträchtigen Branchen unter den Stichworten Airport Services. Burn-Out hat sich in Deutschland zu einem echten Volksleiden entwickelt. Sprecherin von Randstad Deutschland. So bieten beispielsweise 44 Prozent der Firmen mit über 500 Mitarbeitern Präventivmaßnahmen an. Auffällig dabei ist: Je größer das Unternehmen. desto mehr Vorbeugungs. Randstad ist seit über 40 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 14. Callflex.200 Niederlassungen in über 40 Ländern. "Unternehmen müssten daher eigentlich alles tun. erläutert Petra Timm. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver. Laut der im aktuellen 'Randstad Expertenpanel Personal' befragten Personalverantwortlichen fallen gut 42 Prozent der Betroffenen zwischen einem und drei Monaten aus. Immerhin 45 Prozent kümmern sich um die Reintegration ihrer Mitarbeiter nach dem Burn-Out. kommentiert Petra Timm.di abgeschlossen. Mit der Weiterentwicklung des Leistungsangebots setzt sich Randstad deutlich vom Wettbewerb ab. "Bei knapp 59 Prozent spielen jedoch auch private Gründe eine ganz entscheidende Rolle".20 11 3 3 .2 Milliarden Euro (Jahr 2010). der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. depressiv. ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Über die Studie Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Online-Befragung im Rahmen des Randstad Expertenpanel Personal. Überbelastung und Überforderung seien bei 79 Prozent der Betroffenen verantwortlich für den Erschöpfungszustand.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1. gehören doch Stress und Belastung laut einer Allensbach-Studie zu den Top Gesundheitsbeschwerden der Deutschen. Befragt wurden 1561 Personalverantwortliche zu ihren Erfahrungen mit vom Burn-Out betroffenen Arbeitnehmern. Tatsächlich bieten jedoch nur 34 Prozent der befragten Personalverantwortlichen in ihren Betrieben Präventionsprogramme wie Stressmanagement oder Gesundheitsvorsorge an. knapp 18 Prozent sind sogar mehr als sechs Monate raus aus dem Job. rund 547.com pixelio. Über Randstad Gruppe Deutschland Mit durchschnittlich rund 63. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio von Randstad unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services. Finance. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. das der Personaldienstleister gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact im Mai dieses Jahres durchgeführt hat. "Burn-Out zieht sich heute über alle Ebenen und Branchen und ist für die Leidtragenden wie für den jeweiligen Arbeitgeber sehr unschön".und Nachsorgeprogramme gibt es. um dem Erschöpfungszustand vorzubeugen".BERUF wie Stress am Arbeitsplatz. erschöpft. so die Sprecherin. 3.Ausgebrannt. Personalvermittlung.de (ots) .000 Mitarbeitern und 4. HR Lösungen und Inhouse Services. Spezialisierung und Weiterentwicklung des Leistungsangebots sind die Eckpfeiler der Randstad Marktstrategie. bei den Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern sind es lediglich 13 Prozent. Medical und Energie um damit jederzeit die von Kundenunternehmen gewünschten Qualifikationen anbieten zu können.73 Milliarden Euro(2010) ist die Randstad Gruppe der führen- Grafik: Gerd Altmann_Shapes_AllSilhouettes. Grund für den Burn-Out ist nach Ansicht der Personalverantwortlichen zumeist eine Kombination verschiedener Faktoren. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Randstad Deutschland ist Eckard Gatzke. Individuelle berufliche Gründe de Personaldienstleister in Deutschland.

Danach haben Mitarbeiter. bestätigt der aktuell veröffentlichte Fehlzeiten-Report 2011. wie ein Lob bei guter Leistung.8 Prozent stagniert. Im Durchschnitt dauerte 2010 eine Arbeitsunfähigkeit 17. Die meisten Krankheitstage entfielen 2010 auf die Gruppe der Muskel. die von ihren Führungskräften gut informiert werden und Anerkennung erfahren.BERUF Fehlzeiten-Report 2011: Mit dem Chef als Partner sind Mitarbeiter gesünder (ots) . bei den Arbeitsunfähigkeitstagen um nahezu 90 Prozent zu verzeichnen.und Skeletterkrankungen (24. Vor allem in unteren und mittleren Führungsebenen leiden sie unter starkem Zeitdruck und hoher Arbeitsdichte.Mehr Einsatz für die Mitarbeiter. So gaben Führungskräfte in einer im Fehlzeiten-Report vorgestellten Befragung an.3 Prozent).6 Tage.das wünschen sich Beschäftigte von ihrer Führungskraft. Der Fehlzeiten-Report informiert außerdem über die Ausfalltage der deutschen Wirtschaft insgesamt: Obwohl der Krankenstand 2010 im Vergleich zum Vorjahr bei 4. Mitherausgeber des Fehlzeiten-Reports 2011. Atemwegserkrankungen (12 Prozent) und psychische Erkrankungen (9. mehr Feedback und öfter mal ein Lob für gute Arbeit . der sich auch im ersten Halbjahr 2011 fortsetzt. so Helmut Schröder.9 Prozent). Die Daten basieren auf den Fehlzeiten der mehr als 10 Millionen bei der AOK versicherten Erwerbstätigen. Dieser Einsatz lohnt sich. Der Trend der Zunahme psychischer Erkrankungen setzt sich nach wie vor fort: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund dieser Erkrankung um 0. Selbst kleine Selbstverständlichkeiten.2 Prozent). Ein Trend.3 Tagen trotz Krankheit zur Arbeit gingen und sich bei Krankheit nicht angemessen erholten oder zu früh an ihren Arbeitsplatz zurückkehrten. Insgesamt ist seit 1994 bei den Arbeitsunfähigkeitsfällen ein Anstieg der psychischen Erkrankungen von mehr als 100 Prozent. erhalten mehr als die Hälfte der Mitarbeiter nicht von ihrem Chef". der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin publiziert wird.8 Tagen im Jahr krank gewesen zu sein. Aber auch die Führungskräfte selbst stehen unter Druck. weniger gesundheitliche Beschwerden und identifizieren sich häufiger mit ihrem Unternehmen. hat die Zahl der Krankheitstage erneut leicht zugenommen.de 34 Bä d e r - S p or t - G e s und h e it . Das erhöht auch den Unternehmenserfolg. Andere Erhebungen zeigen hingegen. dass Führungskräfte im Gegenzug an 8. nur an durchschnittlich 4.7 Prozentpunkte angestiegen. "Doch viele Chefs verhalten sich nicht entsprechend. Foto: Thorben Wengert pixelio. Darauf folgen akute Verletzungen (12.

"Daran kann man ansetzen". Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu stärken und so ihren Unternehmenserfolg zu fördern. "Neben ihrem fachlichen Wissen haben die Beschäftigten meist eine gute Kenntnis der Arbeitsbedingungen. dass sich durch Mitarbeiterbefragungen die Motivation und Gesundheit der Beschäftigten oft beträchtlich steigern lassen. dass ihre Beteiligung und ihr Wissen positive Veränderungen bewirken. erläutert Welk. Das kann sich auch in der Qualität der geleisteten Arbeit widerspiegeln.aber auch darauf.und Erfahrungsschatz. "Häufig ergeben sich daraus wertvolle Hinweise. In einer Altenpflegeeinrichtung kommt es immer wieder zu unerwartetem Personalausfall. die Gesundheit. Die Arbeitszufriedenheit. rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). der Belastungen und Gefährdungen. berichtet Lars Welk von der BGW. Nur . verborgene Potenziale zu entdecken (ots) .20 11 3 5 . 3. Motivation und Identifikation mit dem Betrieb steigen. aber auch der versteckten Potenziale im Betrieb. was es also zu fördern und auszubauen gilt". Darüber beschweren sich Angehörige der Bewohner. der Ruf des Heims leidet. Durch systematische Mitarbeiterbefragungen lassen sich wichtige Informationen gewinnen. Der Krankenstand ist hoch. dass zu bestimmten Tageszeiten die Stressbelastung als besonders hoch empfunden wird und dass viele Beschäftigte unter Rückenschmerzen leiden." Diesen Schatz gelte es systematisch zu bergen und zu nutzen.In Mitarbeitern von Unternehmen schlummert ein Wissens. was von den Mitarbeitern besonders positiv gesehen und geschätzt wird. Kurzum: Die ganze Situation ist unbefriedigend. so der BGW-Experte. "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Experten in eigener Sache. viele Betriebe nutzen das zu wenig"." Erfahrungen der BGW zeigen. die angespannte Situation führt zu Missstimmung und einem gereizten Umgangston. punktuell im Nebel zu stochern und aufs Geratewohl das eine oder andere zu ändern. was sind die Ursachen für die latente Dauerkrise? In der Regel bringt es wenig.BERUF Foto: Stephanie Hofschlaeger pixelio. wo Dinge im Argen liegen . den Betriebe oft kaum nutzen. Sie vergeben damit große Chancen. Vielmehr sollte systematisch das gesamte Unternehmen einbezogen werden. die Kundenzufriedenheit erhöhen und somit zu einem Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen werden. "zum Beispiel die Dienstpläne und Arbeitsabläufe optimieren und ein gezieltes Projekt zur Prävention von Rückenbeschwerden starten.wo ansetzen. um die Arbeitsbedingungen und -abläufe zu optimieren.de Mitarbeiterwissen wird oft zu wenig genutzt BGW: Befragungen können helfen. So könnte eine Mitarbeiterbefragung in der Altenpflegeeinrichtung zum Beispiel aufzeigen. Sie fühlen sich einbezogen und merken.