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Projektwoche (Klausurarbeit) „Fenster- und Türsteuerungs-Modul“

Projektarbeit (Matura) 2006

Hausüberwachungs- und
Steuerungsanlage:
(HUSA)

Fenster- und Türsteuerungs-Modul

Maturant: Platz Philipp

Klasse: 5.HIB

Betreuender Lehrer: Prof. DI. Roland Bobich

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Version 0.1 – Stand 14 October 2008
Projektwoche (Klausurarbeit) „Fenster- und Türsteuerungs-Modul“

Inhaltsverzeichnis
1.Allgemeines
1.1. Aufgabenstellung
1.2. Beschreibung: HUSA
1.3. Beschreibung: Fenster- und Türsteuerungs-Modul
1.3.1. Blockschaltbild
1.4. Projektzeitplan

2. Beschreibung der Schnittstellen


2.1. Schnittstelle MMI2 – Brandmodul

3. Schaltung
3.1. Beschreibung der Schaltungsfunktion
3.2. Gesamtschaltung
3.3. Teilschaltung: U-Regulator
3.4. Teilschaltung: PIC-Schaltung
3.5. Teilschaltung: Treiberstufe
3.6. Teilschaltung: RS485-Converter
3.7. Teilschaltung: RS485-Verbindung
3.8. Teilschaltung: ICSP-Stecker
3.9. Teilschaltung: Optokoppler-Schaltung
3.10. Schaltungs-Layout
3.10.1. Layout 1
3.10.2. Layout 2

4. Software
4.1. Allgemein
4.2. Flussdiagramm

5. Konstruktionsunterlagen
5.1. Stückliste
5.2. Einkaufsliste
5.3. Kostenvoranschlag
5.4. Bestückungsplan

A. Anhang
A1. Projektablaufsverfolgung
A2. Quellenangabe

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1.Allgemeines
1.1. Aufgabenstellung

Thema: Erweiterung zum Unterrichtsprojekt „Hausüberwachungsanlage HUSA“

1. Die bestehende Hausüberwachungsanlage soll um das im Folgenden


beschriebene HW-SW-Modul erweitert werden.

Fenster- und Türsteuerungs-Modul

Das Modul soll folgende Funktionen und Forderungen erfüllen:


• Entwicklung einer embedded Prozessorschaltung mit einem
geeigneten Prozessor aus der PIC-Familie
• Schnittstelle RS485 als Verbindung zu einer Zentrale
• 8 logische Ausgänge zur Ansteuerung von Fenster- bzw. Türen-
Motorsysteme, maximaler Strom von 150mA, galvanisch getrennt
• Annahme von Steuerbefehlen von RS485

Auszuarbeiten sind:
• Zeitplan für die Entwicklung
• Dokumente: Beschreibung Schaltplan, Schaltungsfunktion,
Simulationsergebnisse
• Schaltplan
• Layout der Printplatte
• Dokument: Testabläufe
• Flussdiagramm der embedded SW
• Konstruktionsunterlagen

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1.2. Beschreibung: HUSA


Aufgabe während dieser Woche ist es, ein Modul für die Hausüberwachungs-
und Steuerungsanlage (kurz genannt HUSA) zu entwickeln.
Grundsätzlich besteht das System „HUSA“ aus vielen verschiedenen Sub-
Modulen. Prinzipiell muss zwischen den einzelnen Überwachungs- und
Steuerungseinheiten und einer zentralen Einheit unterschieden werden.
Ein PC wird die zentralen Aufgaben übernehmen. Sie überwacht und steuert alle
Überwachungs- und Steuerungseinheiten.

Meine Aufgabe ist es, ein Sub-Modul für das Gesamt-System zu entwickeln.
Genauer gesagt soll eine Schaltung geplant und entworfen werden, welche für
die Fenster- und Türsteuerung zuständig ist.
Dieses Sub-Modul soll folgende Funktionen bzw. Forderungen erfüllen:
• Verwendung eines geeigneten Prozessor aus der PIC-Familie)
• Schnittstelle zwischen dem Sub-Modul und einer Zentrale (PC)
(es muss der Schnittstellen-Standard RS485 verwendete werden)
• Sub-Modul soll 8 logische Ausgänge zur Ansteuerung von Fenster- bzw.
Türen-Motorsysteme besitzen; maximaler Ausgangsstrom von 150mA,
galvanisch getrennt
• Über die Schnittstelle RS485 sollen auch Steuerbefehle von der Zentrale
angenommen werden

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1.3. Beschreibung: Fenster- und Türsteuerungs-Modul

Das Fenster- und Türsteuerungs-Modul soll, wie der Name schon sagt, diverse
Fenster und Türen, welche im System vorhanden sind, überwachen bzw. steuern.
Es soll eruieren, ob eine Tür bzw. ein Fenster geöffnet ist. Wenn ja soll es, zum
Beispiel wenn zu regnen beginnt oder Schlechtwetter aufzieht, geschlossen
werden. Weiters könnte man bei Einbruch der Nacht alle Fenster und Türen
schließen um einen Einbruch zu verhindern.
Die diversen Aktionen werden von der Zentrale (PC) gesteuert. Das Fenster- und
Türsteuerungs-Modul ist nur für die Steuerung der Motoren zuständig.

1.3.1. Blockschaltbild

Fenster bzw. Tür Fenster bzw. Tür


………………... ………………...
1 8

µProzessorschaltung

PORT A bzw. C

Signalauswertung

RS48-Converter
(Treiber)

RS485-
Schnittstelle
Zentrale (PC)

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1.4. Projektzeitplan

Ein Punkt der Aufgabenstellung war es auch, vor dem eigentlichen


Projektbeginn einen Zeitplan zu erstellen. Dieser soll mittels des Programm MS
Projekt erstellt werden. Es soll alle grundlegenden Aufgaben beinhalten und die
verwendeten Ressourcen beinhalten.
Wenn möglich sollen auch Abhängigkeiten eingefügt werden um somit die
Zusammenhänge der einzelnen Arbeitschritte zu veranschaulichen.

Da die Einbettung des MS Projekt-Zeitplans nicht möglich war, kann ich nur auf
die Datei verweisen.

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3.Schaltung:

3.1 Beschreibungen der Schaltungsfunktion:

Meine Aufgabe war es ein Sub-Modul für die Hausüberwachungsanlage HUSA


zu entwickeln. Laut der Aufgabenstellung sind diverse Funktionen und
Forderungen zu erfüllen. Einige Punkte sind selbst ausgedacht um die Schaltung
komfortabler bzw. übersichtlicher zu machen.

Forderungen:
• Entwicklung einer embedded Prozessorschaltung mit einem geeigneten
PIC-Typ.
• Verwendung eines geeigneten Quarzes
• Spannungsversorgung extern von 20V bis 9V
• Rote LED als Anzeige für Spannungsversorgung intern (5V)
• Printgröße soll maximal ein halbes Europakarten-Format sein
(50*80 mm)
• Schnittstelle RS485 als Verbindung zu einer Zentrale
• Annahme von Steuerbefehle von der Zentrale (PC) vom RS485-Bus
• 8 logische Ausgänge zur Ansteuerung von Fenster- bzw. Türen-
Motorsysteme, maximaler Strom soll maximal 150mA betragen,
galvanisch getrennt
• An den Schnittstellen nach außen (U-Versorgung, RS485) sind
Überspannungsschutzmaßnahmen (ESD) und Filtermaßnahmen (CE)
vorzusehen.

In diesem Dokument werde ich die Schaltungsfunktion genauer beschreiben.


Dazu habe ich die Gesamtschaltung in mehrere Teilschaltungen unterteilt. Dies
ist Möglich, weil die Teilschaltungen „relativ“ unabhängig voneinander arbeiten
können. Weiters behält man leichter den Überblick und das Verständnis steigt,
da es mehrere kleine Teilschaltungen sind als eine große komplexe
Gesamtschaltung.

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3.2 Gesamtschaltung:

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3.3 Teilschaltung: U-Versorgung

Aufgabe dieser Teilschaltung ist es, die externe Spannungsversorgung welche


zwischen 20V und 9V betragen kann, auf konstante 5V herunterzuregeln. Dies
passiert mit einem Festspannungsregler. Diese werden durch eine nicht geregelte
Eingangsspannung (Spannungsbereich z.B. 6V – 30V) gespeist. Der Regler
liefert dann eine konstante Ausgangsspannung (z.B. 5V, 8V, usw.), je nach
Beschaltung. Die meisten Festspannungsregler beinhalten auch eine
Strombegrenzung zum Schutz der nachfolgenden Schaltung.
Beim Entwurf der Schaltung muss beachtet werden, dass die minimale
Eingangsspannung je nach Reglertyp etwa 0,5V bis 2V größer als die
stabilisierte Ausgangsspannung sein muss.
Ich verwende den Festspannungsregler 7805DT von Texas Instruments. Dieser
gibt standardmäßig bei dieser Beschaltung eine Spannung von 5V aus.
Der Festspannungsregler verträgt am Eingang kurzfristig bis zu maximal 35V.
Auf der Eingangsseite befinden sich noch zwei Kondensatoren (Elkos). C5
(kann zwischen 50-300µF liegen) dient dazu, externe Spannungsschwankungen
auszugleichen und somit Spannungseinbrüche zu verhindern. Dazu soll er auch
noch eine Spannungsglättung bewirken. Der Kondensator (Elko) C1 wurde mit
1µF gewählt. Der Elko am Eingang soll Störspitzen und Oszillationsneigungen
unterdrücken. C1 sollte stets so nahe wie möglich an die Anschlüsse des
Spannungsreglers gelötet werden.
Weiters befindet sich am Eingang noch eine Zener-Diode. Diese dient dazu, um
Spannungsspitzen gegen GND abzuleiten und somit den 7805DT zu schützen.
Falls die Zener-Diode nun doch einmal kaputt gehen sollte (entspricht dann
einem Kurzschluss) und die komplette Spannung nicht am Festspannungsregler
anliegt, wurde diese noch mit einem Widerstand danach abgesichert. Somit
wurde auch der Überspannungsschutz noch abgesichert.
Weiters hätte man noch eine Schmelzsicherung einbauen können. Davon habe

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ich aber dann nicht Gebrauch gemacht, da es in der Verwendung umständlich ist
die „geschmolzenen“ Sicherungen auszutauschen.
Am Ausgang befinden sich wieder zwei Kondensatoren welche fast die gleiche
Aufgabe haben, wie die an der Eingangsseite. C2 und C10 (beide 100nF) sollen
Spannungsschwankungen verhindern und das Einschwingverhalten verbessern.
Je höher der Wert von C2, umso geringer wird die Amplitude des
Einschwingvorganges bei einer steilflankigen Eingangsspannungs- oder
Laststromänderung. Fehlt dieser Kondensator ganz, ist die Regelschaltung
überkristisch und neigt zum Oszillieren.
Der Ausgangsstrom ist bei den verschiedenen Reglertypen sehr verschieden: Die
Serie LM78XX, welche ich verwende, bietet Ausgangsströme von 0,1A bis 2A.
Der verwendete 7805DT liefert bis zu 1,5A.
Bei großen Strömen sollte man auch beachten, dass der Bauteil sich stark
erwärmen kann. Daher sollte das Gehäuse mit Kühlköper betrieben werden.
Einige Bauteile besitzen noch eine spezielle Funktion: Tritt im Bauteil
Überhitzung auf, so wird automatisch eine Stromrückregelung ausgelöst.
Eine LED inkl. Vorwiderstand befindet sich auch noch an der Ausgangsseite.
Diese zeigt an, wenn die externe Spannung korrekt runter geregelt wurde und
die darauf folgende Schaltung mit den erforderlichen 5V versorgt wird.

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3.4 Teilschaltung: PIC-Schaltung (inkl. Quarz u. Reset-Schalter)

Hier sieht man nun das eigentliche Herzstück der Schaltung, den PIC. Der
verwendete PIC stammt aus der PIC16787x-Serie von Microchip. Diese PIC-
Familie ist die 2. Generation der Flash-PICs. Leistungsmäßig ist sie oberhalb der
PIC16F84x-Serie angesiedelt. Diese PICs bieten mehr Pins und eine
umfangreiche Hardware. Neben den PIC16F87x gibt es die neueren
PIC16F87xA. Diese besitzen zusätzlich zwei Komparatoren. Außerdem wurde
das Brennverfahren verändert und verbessert.
Ich hab mich für den 16F876A entschieden. Erstens habe ich diesen auch schon
bei vorherigen Projekten verwendet und der Umgang mit diesem Bauteil ist
daher schon vertraut. Zweitens reicht die Funktionalität dieses PIC´s
vollkommen aus um die Anforderungen zu erfüllen.
Ein paar Grunddaten zum verwendeten PIC:
Er besitzt einen großen Betriebsspannungsbereich (2V bis 5,5V). Weiters
verbraucht er durch die verwendete CMOS-Technologie wenig Leistung (max.
Verlustleistung 1W). Das Gehäuse besitzt 28 Pins und ist obwohl er sehr
unfangreich ausgestattet ist eigentlich relativ kompakt. Ich hab mich für den
SMD-Gehäuse-Typ SOIC mit 28 Pins entschieden. Durch die SMD-Bauweise
wird das Layout kompakter und bekommt auch ein modernes Aussehen.
Der 14-Bit-Kern-Controller besitzt einen Programmspeicher von 8192 Befehlen.
Die RAM-Größe beträgt 368 Byte, die EPPROM-Größe 256 Byte.
Es stehen für Ein- und Ausgaben insgesamt 22 Pins zur Verfügung. Weiters
besitzt der 16F876A auch noch 3 Timer, fünf 10-Bit ADC-Inputs, zwei
Komparatoren, zwei CCP-Module (Capture / Compare / PWM) und unterstützt
jeweils USART (universelle Schnittstelle für asynchrone und synchrone

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Datenübertragung) und I2C (serieller Zweidrahtbus). Die Programmierung des


PIC´s ist auch über ICSP (In-Circuit Serial Programming) möglich. Dabei wird
der PIC „beschrieben“, ohne das er ausgelötet werden muss bzw. vor dem
Verlöten fertig programmiert sein muss. Für diesen Vorgang sind eigentlich nur
zwei Pins notwendig, Pin 27 und 28.
Da nicht alle I/O-Pins verwendet werden, können in späterer Folge auch noch
Erweiterungen an der Schaltung vorgenommen werden.
Zur Spannungsversorgung wird der PIC einfach mit den vorher
heruntergeregelten 5V gespeist (Pin 20). Parallel dazu wird wieder ein
Kondensator eingebaut, um Spannungsschwankungen entgegen zu wirken.
Nicht vergessen darf man natürlich auch nicht die Verbindung gegen GND (Pin
8 und 9).
Um den PIC in einen vordefinierten Zustand zu versetzen (Reset-Zustand), muss
der PIN 1 (MCLR – Master Clear) mittels eines Schalters gegen Masse
geschaltet werden können. Wenn nun der Schalter schließt und eine Verbindung
gegen GND besteht, wird der PIC einem Reset ausgesetzt.
Port A, auf welchen sich die logischen Ausgänge für die Fenster- und
Türsteuerung befinden, sind mit den nachfolgenden Optokopplern, welcher für
eine galvanische Trennung der beiden Stromkreise sorgen, verbunden (siehe
Kapitel „logische Ausgänge).
Über diese Ausgänge werden die Motoren, welche für das Öffnen und das
Schließen der Fenster bzw. Türen notwendig sind, angesteuert.

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3.5 Teilschaltung: Treiberstufe

Dieser Teil der Gesamtschaltung soll diverse Anzeigen ermöglichen. Dazu


wurde der LED-Treiber ULN2003A verwendet. Diese Bausteine enthalten
sieben (2003) bzw. acht (2803) Darlington - Leistungstreiber. Jeder Ausgang
besitzt einen offenen Kollektor und alle Gatter können unabhängig voneinander
betrieben werden. Die Eingänge sind für TTL bzw. CMOS - Signalpegel
ausgelegt, wenn die Spannungsversorgung 5V beträgt. Die Ausgänge besitzen
Schutzdioden gegen induktive Lasten.
Sie können Spitzenströme bis 600 mA schalten. Es ist möglich, einzelne Treiber
parallel zu betreiben, um so einen höheren Strom schalten zu können. Jedoch
darf die Verlustleistung von 1,3W am Baustein nicht überschritten werden.
Die ULN-Serie wurde vorzugsweise für Anzeige (LEDs usw.) und
Gleichstrommotoren mit hohem Versorgungsstrom entwickelt. Der Eingang
CD+ ist für Testzwecke da. Wird er auf GND gelegt, so führen alle Ausgänge,
unabhängig von den Eingangssignalen das Bezugspotential (GND). Auf diese
Weise ist es möglich, alle an den Ausgängen angeschlossenen LEDs
einzuschalten, wenn diese am offenen Kollektor gegen Versorgungsspannung
betrieben werden.
Um bei Verwendung des ULN2003 den Layoutentwurf so leicht wie möglich zu
machen, wurde beim inneren Aufbau darauf geachtet, das Input- und Outputpin
gegenüberliegen. Dadurch wird das Signal nur „durchgeschleust“ und kommt
genau gegenüber aus der Treiberstufe wieder hinaus.
Auf der Input-Seite werden die einzelnen Signale angelegt. Bei dieser Schaltung
wurden insgesamt 2 Signale verwendet. Nämlich die Leitungen, welche Schreib-
und Lesezugriff des RS485-Busses anzeigen sollen. Auf der Ausgangsseite
befinden sich an den zugehörigen Ausgangspins LEDs inklusive der
dazugehörigen Vorwiderstände.
Wenn nun ein Signal auf der Input-Seite daher kommt, zieht der ULN2003A den
Output-Pin der dazugehörigen LED auf Masse. Nun fließt Strom von VDD in
Richtung der Treiberstufe und die LED beginnt zu leuchten. Es muss aber
bedacht werden, dass die Versorgungsspannung 5V beträgt. Daher muss für jede
LED ein Vorwiderstand in die Schaltung eingefügt werden.

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Grundsätzlich könnte man die LEDs direkt an den PIC anschließen. Das habe
ich aber nicht gemacht, da der PIC sonst relativ viel Leistung verbraucht und
somit der PIC nur unnötig belastet wird.

Kenndaten ULN2003A
Spannung im Ausgang (max.) 50 V
Spannung im Eingang (max.) 30 V
Dauerstrom im Kollektor 500 mA
Spitzstrom im Kollektor 600 mA
Dauerstrom im Eingang 25 mA
Strom im Eingang bei 5V 350 µA
max. Verlustleistung am Bauteil 1,3 W

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3.6 Teilschaltung: RS485-Converter

Diese Schaltung ist für die Kommunikation über den RS485-Bus zuständig.
Bei der RS485-Schnittstelle werden Informationen als symmetrisches
Spannungssignal (min.1,5V, max. 5V) auf einem Bussystem mit bis zu 32
Teilnehmern und einer Datenrate bis 10 Mbit/s übertragen. Da mehrere Sender
auf einer gemeinsamen Leitung arbeiten, muss durch ein Protokoll sichergestellt
werden, dass zu jedem Zeitpunkt maximal ein Datensender aktiv ist. Alle
anderen Sender müssen sich zu dieser Zeit in hochohmigem Zustand befinden.
Die Entfernung der Übertragung geht dabei bis zu 1200m. Ein RS485-Bus kann
sowohl als 2-Draht- als auch als 4-Draht-System aufgebaut werden.
Der Busanschluss geschieht über so genannte Transceiver
(=Transmitter/Receiver), die im Halb-Duplex-Verfahren arbeiten.
Ein typischer Transceiver für diese Anwendung ist der MAX485.
Der Treiber (Transmitter) des Bausteins setzt TTL kompatible Signale in ein
Spannungsdifferenzsignal auf den Busleitungen A und B um. Der ebenfalls im
Chip enthaltene Empfänger (Receiver) wandelt in umgekehrter Richtung
Spannungsdifferenzsignale zwischen D+ und D- in TTL-Logikpegel.
Ob gesendet oder empfangen wird, lässt sich über die Steuerpins DE und RE
bestimmen. Damit wird sichergestellt, dass immer nur ein Treiber zur selben
Zeit auf den Bus sendet. Gegenüber anderen RS485-Transceivern ist der
MAX485 besonders sparsam: der Eigenverbrauch beträgt nur 500µA.
Von der Funktion her identisch ist der MAX481. Dieser lässt sich über die so
genannte "shutdown"-Funktion abschalten, wobei der Versorgungsstrom dann
nur noch 0,1µA(!) beträgt. Dies macht sich vor allem bei Anwendungen
bemerkbar, bei denen nur zeitweise über den Bus kommuniziert wird.

Für meine Schaltung habe ich den MAX481-CPA von Maxim verwendet. Es
handelt sich hierbei um einen Low-Power Half-Duplex Converter. Weiters
besitzt der MAX481-CPA intern noch einen ESD-Schutz (bis zu 15kV). Um
Spannungsschwankungen entgegen zu wirken, wurde ein Kondensator parallel
dazu geschaltet.

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3.7 Teilschaltung: RS485-Verbindung

Dieser Teil der Schaltung dient nur zur physischen Verbindung zwischen dem
RS485-Converter und dem Ein- bzw. Ausgangsstecker der RS485-Verbindung.
Beide Leitungen der Schnittstelle sind noch zusätzlich mit einer Zener-Diode
und einem dazugehörigen Widerstand gegen Spannungsspitzen abgesichert.
Der RS485-2-Draht-Bus besteht aus dem eigentlichen Buskabel mit einer max.
Länge von 500m. Die Teilnehmer werden an dieses Kabel über eine max. 5
Meter lange Stichleitung angeschlossen. Der Vorteil der 2-Draht-Technik liegt
im Wesentlichen in der Multimaster-Fähigkeit, wobei jeder Teilnehmer
prinzipiell mit jedem anderen Teilnehmer Daten austauschen kann. Der 2-Draht-
Bus ist grundsätzlich nur halbduplexfähig. D.h. da nur ein Übertragungsweg zur
Verfügung steht, kann immer nur ein Teilnehmer Daten senden. Erst nach
Beendigung der Sendung können z.B. Antworten anderer Teilnehmer erfolgen.
Ein Abschluss des Kabels ist bei RS485-Verbindungen grundsätzlich
erforderlich, um in den Zeiten, in denen kein Datensender aktiv ist, auf dem
Bussystem den Ruhepegel zu erzwingen.
Der Jumper dient zum Abschluss des RS485-Busses. Wenn das Sub-Modul das
letzte in einem Bussystem ist, muss er also „abgeschlossen“ werden. Dies
geschieht mit diesem Jumper, der beim Schließen einen Abschlusswiderstand
von 120R „einfügt“.

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3.8 Teilschaltung: ICSP-Stecker

Diese Teilschaltung besteht nur aus einem Stecker, der aber enorm wichtig ist.
Nämlich der ICSP-Stecker. Das Prinzip des Brennens im separaten Brenner
stößt spätestens bei PICs im SMD-Gehäuse an seine Grenzen. Hier gibt es
nämlich keine geeigneten Schaltkreisfassungen. Der PIC müsste vor dem
verlöten schon fix und fertig programmiert sein. Was meistens aber sehr
umständlich und aufwendig ist. Dieser Stecker bietet eine Lösung (bzw. die
ICSP-Technologie): das Brennen des PIC in seiner Anwendungsschaltung.

Auch wenn der PIC beim Brennenvorgang mit herkömmlichen Brennern mit
allen Pins in der Fassung steckt, elektrisch sind mit dem Brenner nur 5 Pins
verbunden. Das ist möglich, da der PIC mit Hilfe einer seriellen
Datenübertragung programmiert wird - dem In Circuit Serial Programming
(ICSP).

Folgende Leitungen sind erforderlich:


• Leitung für die +12V-Programmierspannung
• Leitung für die +5V-Betriebsspannung
• Masseleitung
• Datenleitung
• Taktleitung

Um in den Programmiermodus zu gelangen, wird zunächst die 5V-


Betriebsspannung eingeschaltet und die PINS MCLR, RB6 und RB7 mit Masse
verbunden. Dann wird MCLR schnell von Masse auf die Programmierspannung
von 12 V gezogen. Dabei müssen RB6 und RB7 noch auf Masse gehalten
werden. Danach kann der Brenner den PIC über die Pins RB6/RB7 auslesen und
neu programmieren

An der ICPS-Buchse stehen also alle Signale zur Verfügung, um einen PIC zum
Programmieren an den Brenner anzuschließen.

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3.9 Teilschaltung: Optokoppler-Schaltung

Hauptaufgabe dieser Schaltung ist es, die 8 logischen Eingänge, welche für die
Fenster- bzw. Tür-Steuerung zuständig sind, zu den Motoren weiter zu leiten.
Die Signale die übertragen werden, steuern die Motoren und verursachen so das
Schließen oder Öffnen von Türen und Fenster. Die Befehle fürs die diversen
Aktionen bekommen die Motoren vom PIC. Diese wiederum erhalten alle
Befehle über den RS485-Bus von der Zentrale. Unsere Schaltung ist legendlich
für die Motorensteuerung zuständig.
Laut Aufgabenstellung sollen die 8 logischen Ausgänge des PIC´s galvanisch
getrennt von den Motoren sein. Unter galvanische Trennung versteht man, wenn
es für Ladungsträger keinen Weg gibt, aus einem Stromkreis in einen anderen
(unmittelbar benachbarten) zu fließen.
Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Informationsaustausch zwischen
galvanisch getrennten Stromkreisen ist durch nicht-elektrische
Übertragungsstrecken, zum Beispiel in Optokoppler (optisch) oder
Transformatoren (induktiv) oder Kondensator (kapazitativ) möglich.
Da es sich nur um Steuerleitungen handelt, bei denen der Strom nicht wirklich
ausschlaggebend ist, hab ich mich für Optokoppler entschieden. Der
Optokoppler ist ein opto-elektronisches Verbund-Bauelement, welches aus
einem lichtemittierendem und einem lichtempfangendem Bauelement besteht.
Zweck ist die Übertragung eines elektrischen Signals bei gleichzeitiger
galvanischer Trennung (elektrischer Isolierung) der Ein- und
Ausgangsstromkreise. Üblicherweise besteht ein Optokoppler aus einer
Leuchtdiode (LED) als Sender und einer Fotodiode, einem Fototransistor oder
einem Fotothyristor als Empfänger. Das Licht gelangt über einen lichtleitenden
Isolator, wie z.B. Glas zum Empfängerelement. Diese Anordnung wird gegen
äußere Lichtstrahlung geschützt in einem Gehäuse zusammengefasst. Der

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Sender besteht im Allgemeinen aus einer Gallium-Arsenid-LED, deren


Wellenlänge besonders gut zur spektralen Empfindlichkeit des Silizium-
Empfängerbausteins passt. Mit Optokopplern können sowohl binäre als auch
analoge Signale übertragen werden.
Vorteile von Optokopplern sind die kleine Abmessungen. Weiters können sie,
wie schon erwähnt, binäre und analoge Signale übertragen. Sie besitzen eine
sehr geringe Koppelkapazitäten zwischen Ein-und Ausgang und keine
Induktivitäten. Im Vergleich zu (ebenfalls galvanisch trennenden) Relais haben
sich auch eine sehr geringe Anstiegs- und Abfallzeiten des Ausgangssignals.
Ein paar Nachteile darf man aber nicht vergessen. Restspannungen am Ausgang,
geringer Eingangswiderstand, geringe Ausgangsströme, geringe Sperrspannung
der Sendediode. Trotzdem sind Optokoppler sehr verbreitet.
In meiner Schaltung wurde der TIL193B von Texas Instruments verwendet.
Er beinhaltet insgesamt 4 Kanäle, womit logischerweise 4 Steuerleitungen
übertragen werden können. Auf der Eingangsseite des Optokopplers befindet
sich eine Gallium-Arsenid-LED, auf der Ausgangsseite ein Fototransistor. Die
Isolationsspannung (jener Spannungsunterschied, zwischen Ausgangs-
Eingangsseite) beträgt beim TIL193B ± 3,535 kV Spitzenwert und ± 2,5 kV
Effektivwert. Diese Spannung ist abhängig von Abstand und Anordnung von
Sender und Empfänger und dem Isolationswerkstoff.
Das Gleichstrom-Übertragungsverhältnis CTR (gibt das Verhältnis zwischen
Eingangs-und Ausgangsstrom bei Gleichstromsignalen oder niedrigen
Signalfrequenzen an) beträgt beim TIL193 mindestens 20%. Ich hab mich aber
für den Typ TIL193B, welcher laut Datenblatt einen CTR von 100% besitzt.
Nach den Optokopplern ist es wichtig, das man die Masseanschlüsse nicht mit
der Masse vor den Optokopplern verbindet, sonst hat die ganze galvanische
Trennung keinen Sinn, da dann wieder beide Schaltungsteile das gleiche
Massepotential besitzen.
Nun kann das Signal über die Steckverbindung zu den Motoren, welche für die
Tür- und Fenstersteuerung zuständig sind, übertragen werden.

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3.10 Schaltungs-Layout

Ich hab 2 unterschiedliche Layouts entworfen. Vor- und Nachteile der einzelnen
Layouts werden später noch erklärt.

3.10.1. Layout 1

Top-Layer:

Bottom-Layer:

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Dieser Entwurf war mein erster. Grundsätzlich ist alles in Ordnung, nur die
unterschiedlichen Massepotentiale (nach und vor den Optokopplern) könnte
besser getrennt werden. Es besteht zwar keine Verbindung zwischen diesen zwei
Stromkreisen. Das Massepotential nach dem Optokoppler liegt an einem Pin der
nachfolgenden Steckverbindung SV2.

3.10.2. Layout 2

Top-Layer:

Bottom-Layer

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Bei diesem Layout wurde die Schaltung nach den Optokopplern komplett von
der übrigen Schaltung getrennt. Sie besitzt eine eigene Massefläche. Damit ist
eine 100%ige Potentialtrennung gewährleistet. Durch die Trennung ist die
Platine zwar ein wenig größer als das Layout 1.

Grundsätzlich hab ich versucht das die Layouts auf einen Layer zu beschränken.
Nach den ersten Versuchen, kam ich aber zu der Erkenntnis, dass das ziemlich
schwer und aufwendig wäre. Weiters habe ich fast ausschließlich nur SMD-
Bauteile verwendet, welche die Layoutentwicklung nochmals ein wenig
erschwert, da diverse Leiterbahnen nicht zwischen den Lötpads der Bauteile
passen. Die Größe der Printplatte verringert sich zwar grundlegend, aber der
Entwurf wird um einiges aufwendiger.
Daher hab ich das Layout nochmals überarbeitet und ein Doppel-Layer-Layout
entwickelt.

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Projektwoche (Klausurarbeit) „Fenster- und Türsteuerungs-Modul“

4. Software
4.1. Allgemeines

4.2 Quellcodes

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5. Konstruktionsunterlagen
Unter Konstruktionsunterlagen versteht man jene Informationen die für die
Fertigung einer Schaltung bzw. für die Realisierung eines Projekts notwendig
sind, oder die Herstellung vereinfachen.
Diese Unterlagen werden dann an die Fertigungsabteilung übergeben, damit jene
Person, die die Schaltung fertig stellt, der Zusammenbau bzw. der Aufbau
leichter fällt.
Folgende Dokumente versteht man unter Konstruktionsunterlagen:
• Stückliste
(Auflistung aller Bauteile mit fortlaufender Nummer, Bezeichnung und
Wert)
• Einkaufliste
(Auflistung aller Bauteile mit Preis und Beschaffungsort)
• Kostenvoranschlag
(Auflistung aller Kostenpunkte, die während der Entwicklung des Projekt
anfallen – daraus berechnet sich dann auch der Einzelpreis der jeweiligen
Schaltung)
• Bestückungsplan
(Abbildung des Layouts, ohne jegliche Leiterbahnen und Masseflächen –
es ist nur der Ort, an dem die einzelnen Bauteile eingelötet werden,
ersichtlich)

Mittels diesen Unterlagen sollte die Fertigung kann weiters Problem sein.

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5.1. Stückliste

In der Stückliste sind alle Bauteile der Schaltung, mit fortlaufender Nummer
aufgelistet. Zusätzlich kann aus der Liste auch der Name der Bauteile, welchen
sie in der Schaltung besitzen, erkannt werden. Genauere Beschreibung bzw. die
Größe des Elements ist auch aufgelistet.

Stückliste
Nr. Name Bezeichnung Größe
1 C1 Elko 100nF
2 C2 Kondensator 100nF
3 C3 Kondensator 15-33pF
4 C4 Kondensator 15-33pF
5 C5 Kondensator 100nF
6 C6 Kondensator 100nF
7 Cin_1 Elko 0,33µF
8 Cin_2 Elko 0,33µF
9 CON_1 Stecker -------------------------------
10 CON_2 Stecker -------------------------------
11 CON_3 Stecker -------------------------------
12 D1 Zener-Diode BZX284-C30
13 D2 Zener-Diode BZX284-C20
14 D3 Zener-Diode BZX284-C20
15 IC1 µController 16F876A
16 IC2 Treiberstufe ULN2003AD
17 IC3 RS485-Transceiver MAX481-CSA
18 JP1 Jumper -------------------------------
19 LED1 PWR-LED LBR99A (rot)
20 LED2 TX-LED LBR99A
21 LED3 RX-LED LBR99A
22 OK1 Optokoppler TIL193
23 OK2 Optokoppler TIL193
24 Q1 Quarz HC-49/UP (20 MHz)
25 R1 SMD-Widerstand 47kΩ
26 R2 SMD-Widerstand 560R
27 R3 SMD-Widerstand 1MΩ
28 R4 SMD-Widerstand 10kΩ
29 R5 SMD-Widerstand 560R
30 R6 SMD-Widerstand 560R
31 R7 SMD-Widerstand 560R
32 R8 SMD-Widerstand 480R
33 R9 SMD-Widerstand 480R
34 R10 SMD-Widerstand 480R
35 R11 SMD-Widerstand 480R
36 R12 SMD-Widerstand 480R
37 R13 SMD-Widerstand 480R
38 R14 SMD-Widerstand 480R
39 R15 SMD-Widerstand 100R
40 R16 SMD-Widerstand 47kΩ
41 R17 SMD-Widerstand 47kΩ
42 RN1 R-Netzwerk 1kΩ
43 RN2 R-Netzwerk 1kΩ
44 S1 Reset-Schalter DT6
45 SV1 Steckverbindung -------------------------------
46 SV2 Steckverbindung -------------------------------
47 T1 U-Regulator 7805DT

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5.2. Einkaufliste

Diese Liste ist, wie der Name schon sagt, für den Einkauf der Bauteile gedacht.
Anhand dieser werden die Bauteile besorgt. Sie beinhaltet den Händler
(inklusive der Bestell-Nummern), bei dem die Bauteile erhältlich sind. Preise
der einzelnen Elemente ist auch enthalten. Am Schluss der Liste ist dann auch
noch der Gesamtpreis aller verwendeten Bauteile ersichtlich.
Ich hab versucht, alle Teile bei einem Händler zu bekommen. Damit erspart man
sich das umständliche Einkaufen bei mehreren. Beim Elektronik-Händler
Farnell sind alle Bauteile lagernd und lieferbar. (www.farnell.com).

Einkaufliste
Bezeichnung Größe Händler Best.-Nr. Anzahl Einzelpreis Gesamtpreis
Elko 100nF Farnell 3477496 1 € 0,350 € 0,350
Kondensator 100nF Farnell 7569564 3 € 0,090 € 0,270
Kondensator 15-33pF Farnell 7568592 2 € 0,270 € 0,540
Elko 0,33µF Farnell 556294 2 € 0,350 € 0,700
Stecker Phoenix-Stecker (2polig) Farnell 3040999 3 € 0,900 € 2,700
Zener-Diode BZX284-C30 Farnell 1081387 1 € 0,180 € 0,180
Zener-Diode BZX284-C20 Farnell 1081383 2 € 0,120 € 0,240
µController 16F876A Farnell 9761322 1 € 13,300 € 13,300
Treiberstufe ULN2003AD Farnell 597132 1 € 0,970 € 0,970
RS485-Transceiver MAX481-CSA Farnell 9387102 1 € 3,120 € 3,120
Jumper ---------------------------------------- Farnell 3218454 1 € 0,230 € 0,230
SMD-LED LSR976 (rot) Farnell 142505 2 € 0,450 € 0,900
SMD-LED LYR976 (gelb) Farnell 142529 1 € 0,450 € 0,450
Optokoppler TIL193B Farnell 623970 2 € 3,050 € 6,100
Quarz HC-49/UP (20 MHz) Farnell 9713352 1 € 0,800 € 0,800
SMD-Widerstand 47kΩ Farnell 9241043 3 € 0,045 € 0,135
SMD-Widerstand 560R Farnell 9236805 4 € 0,105 € 0,420
SMD-Widerstand 1MΩ Farnell 9241124 1 € 0,045 € 0,045
SMD-Widerstand 10kΩ Farnell 9241000 1 € 0,045 € 0,045
SMD-Widerstand 480R Farnell 9240926 7 € 0,045 € 0,315
SMD-Widerstand 100R Farnell 9240888 1 € 0,045 € 0,045
R-Netzwerk 1kΩ Farnell 106180 2 € 0,870 € 1,740
Reset-Schalter DT6 Farnell 151141 1 € 1,000 € 1,000
Steckverbindung Harting-Stecker (10polig) Farnell 1106784 2 € 0,990 € 1,980
U-Regulator 7805DT Farnell 1087157 1 € 1,510 € 1,510

SUMME € 38,085

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5.3. Kostenvoranschlag

In diesem Kapitel werden nicht nur die Bauteilkosten berücksichtig, sonder auch
die diversen Kosten, welche während der Entwicklung anfallen, wie zum
Beispiel Arbeitsaufwand (Stundenlohn,…). Weiters werden auch die Kosten, die
bei der Fertigung anfallen aufgelistet. Der Kostenvoranschlag beinhaltet auch
den Aufbau eines Prototyps.
Die Summe, die am Schluss gesamt rauskommt, wäre der Preis, den ein Dritter
zahlen müsste, wenn er das Projekt kaufen würde.

Notwendige Einkäufe
Bauteil-Einkauf (Prototyp) 38,09

Fertigung
Externes Ätzen der Platine (www.pcb-pool.com) - Prototyp 49,00

Verwendete Geräte
1 PCs, lediglich Betriebskosten (Stromkosten) 2,40

Arbeitskosten
1 Personen, 35 Arbeitsstunden zu je € 10,- 350,00

Summe 439,49
SUMME (gerundet) 440,-

Erläuterung der Kosten:


Die Bauteilkosten sind aus der Einkaufliste übernommen (genau Auflistung
siehe 5.2.).
Das Ätzen einer Platine (Prototyp) wird extern vorgenommen. Nach kurzer
Suche stieß ich auf den Anbieter PCB-Pool. Die kleinste Einheit die bestellt
werden kann, ist eine Europakarte (100mm x 160mm). 1 dm2 fertige
doppelseitige Leiterplatte kostet in bei einer Auslieferung in 5 Tagen € 61,25.
Bei einer Lieferung in 8 AT sinkt der Grundpreisfaktor auf 0,5. 8 Tage sind eine
annehmlich Zeit, und der Preis verringert sich auch erheblich.
100mm x 160mm = 1,6 dm2
1,6 dm2 x 61,25 EUR/dm2 = 98.00 EUR
98.00 EUR x 0,5 = 49,00 EUR
Es entsteht schlussendlich ein Preis von 49 EUR.

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Da beider meiner Layouts ungefähr eine ¼ Europa-Karte groß sind,


werden beim Ätzen gleich 4 dieser Platinen gefertigt. Somit bekommt
man statt einem Prototyp vier. Der Preis bleibt aber gleich.

In diesem Preis ist nun folgendes inkludiert:


• 1 Europakarte (100m x 160mm)
o Doppelseitig
o Durchkontaktiert
o Partiell verzinnt (HAL bleifrei)
+ Einrichtung
+ Photoplot

Von einer Anschaffung eines PC wird nicht ausgegangen, da die Entwicklung


des Projekts auf fast jeden Rechner vorgenommen werden kann. Die Programme
die dafür notwendig sind (Eagle, MS Office-Paket,…), sind auch nicht in die
Kosten inkludiert. Er werden also legendlich die Stromkosten berechnet.
Die Arbeitkosten (darunter versteh ich den Lohn) beziehen sich auf die
komplette Entwicklungszeit (35 Std.). Es wird ein Stundenlohn von €10
angenommen (durchschnittliches HTL-Absolvent-Gehalt).

Die Gesamtkosten der Entwicklung belaufen sich auf 440 EUR.


Diese Kosten würden bei einem Weiterverkauf des Projekts anfallen.

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5.4. Bestückungsplan

Der Bestückungsplan ist für das Verlöten der Bauteile hilfreich. Auf diesem Plan
ist der genau Ort eines jeden einzelnen Bauteils sichtbar. Die Bezeichnung der
Elemente auf dem Bestückungsplan entspricht dem der Stücklist. Somit sind
Verwechslungen ausgeschlossen.

Layout 1:

Layout 2:

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A. Anhang
A1. Projektablaufsverfolgung

08.Mai 2006 – 12.Mai 2006


Abgegebenes
h Tag Tätigkeit
Ergebnis

08.05.06
3
(14 – 17 Uhr)

09.05.06
4
(8 – 12 Uhr)

09.05.06
4
(13 – 17 Uhr)

10.05.06
4
(8 – 12 Uhr)

10.05.06
4
(13 – 17 Uhr)

11.05.06
4
(8 – 12 Uhr)

11.05.06
4
(13 – 17 Uhr)

12.05.06
4
(8 – 12 Uhr)

12.05.06
4
(13 – 17 Uhr

35 Projekt-Ende

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