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Fachhochschule Münster – University of Applied Sciences

Fachbereich ZWELF Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung für Logistik und Facility Management

KLAUSURAUFGABEN WS 2004/2005

Teil 1 Datenbanksysteme Seite 2 bis 4


Teil 2 CAFM – Systeme Seite 5 bis 7

Zeit 12:00 bis 14:00

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

• Jedes Blatt ist mit Namen und Matrikel - Nr. zu versehen


• Die Blätter sind zu nummerieren
• Die Aufgabennummer ist bei jeder Beantwortung voran
zu stellen
• Schreiben Sie deutlich und lesbar!

Wir wünschen viel Erfolg bei der


Bearbeitung!!

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Teil 1: Einführung in Datenbanksysteme

Bachelor TFM – 5. Semester 04/05

Zielsetzung

Vermittlung grundlegender Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken und


datenbankbasierter Anwendungen.

Dozent

Michael Kügeler
Projektmanager

acadGraph GmbH, München


www.acadGraph.de

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Vorlesungsblöcke WS 04/05

Aufgabenblock 1: Grundlagen

Aufgabe 1.1
Erläutern Sie die Vorteile eines Datenbankmanagementsystems im Vergleich zu
einer rein auf Dateien beruhenden Datenverwaltung.

Aufgabe 1.2
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen relationalen, objektorientierten und
objektrelationalen Datenbanken

Aufgabenblock 2: Anforderungsanalyse und Grobkonzept


und Tabellenentwurf

Aufgabe 2.1
Analysieren Sie die im Folgenden dargestellten Anforderungen und formulieren
Sie die Zielsetzung der Datenbankanwendung. Identifizieren Sie eine
Fragengruppe die die Zielsetzung der Datenbankanwendung klar adressiert.

Ein Unternehmen möchte das Gebäude der Hauptverwaltung zentral


dokumentieren und verwalten. Dabei sollen pro Geschoss und Raum
Möbel, Computer und Telefonanschlüsse aufgenommen werden. Die
Telefonanschlüsse werden Mitarbeitern zugeordnet. Der Datenzugriff
erfolgt über einen Webbrowser.

Aufgabe 2.2
Entwerfen Sie anhand der in 2.1 formulierten Fragestellungen und den
entsprechenden Antworten ein Grobkonzept der Anwendung. Erstellen Sie
schlüssige Begriffsgruppen. Stellen Sie die Begriffe in eine sinnvolle Beziehung
die die Anforderungen die sich aus den Fragestellungen ergeben abbildet.
Zeichnen Sie die Beziehungen als Diagramm. ( als Handskizze ).

Beispiel: Die Begriffe werden in Beziehungen zueinander gesetzt indem Sie ein
relationales Modell erstellen. Dabei wird darauf geachtet dass Relationen immer
eindeutig sind. ( 1: N )

Aufgabe 2.3
Entwerfen Sie eine Tabellenstruktur, basierend auf dem Konzept das in Aufgabe
2.1 erstellt wurde. Bestimmen Sie die Anzahl der Tabellen und die Datentypen der
einzelnen Datenfelder. ( als Handskizze).

Aufgabe 2.4
Beantworten Sie folgende Fragen:
• Was ist unter der Normalisierung einer Tabelle zu verstehen?
• Wozu dient ein Primärschlüssel?
• Erläutern Sie den Unterschied zwischen Datenfeldern, Datentypen und
Datensätzen in einer Tabelle
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Aufgabenblock 3: Erstellen der Tabellen in SQL

Aufgabe 3.1
Erklären sie Aufgabe und Bedeutung von SQL.

Aufgabe 3.2
Erklären Sie den Unterschied zwischen der Data Manipulation Language (DML)
und der Data Definition Language (DDL) und benennen Sie typische SQL-
Anweisungen, die den beiden Kategorien zugeordnet sind.

Aufgabe 3.4
Formulieren Sie die passenden SQL-Anweisungen zum Erstellen und Löschen
Ihres Tabellenentwurfs.

Hinweis: Beispielabfrage

INSERT INTO table values ("Wert 1", "Wert 2", "Wert 3", " " );

Aufgabe 3.5
Formulieren SQL-Anweisungen, die Datensätze in Ihre Tabelle einfügen. Fügen Sie
weitere Datensätze über SQL-Abfragen ein. Achten Sie dabei auf die richtige
Reihenfolge, die Anzahl der Datenfelder und die unterschiedlichen Datentypen.

Aufgabe 3.6
Definieren Sie verschiedene Datenfilter ( z.b. Raumname, Inventarnummer )
unter Verwendung der Select- Anweisung.
Achten Sie dabei auf die unterschiedlichen Kombination der Ausgabefelder und
die Möglichkeit das Resultat zu ordnen.

Aufgabe 3.7
Nachdem einige Datensätze angelegt wurden können Diese nachträglich
geändert werden. Formulieren Sie eine Update-Anfrage in SQL.

Aufgabe 3.8
Formulieren Sie eine Anfrage in SQL die einen Datensatz aus der Tabelle löscht.

Aufgabenblock 4: Benutzerschnittstelle

Aufgabe 4.1
Erstellen Sie ein Diagramm das die Beziehungen der Masken und der verknüpften
Tabellen berücksichtigt. Achten Sie dabei auf Ergonomie und leichte
Verständlichkeit der Oberfläche. Erstellen Sie Formularentwürfe (z.b. als
Handskizze) für die einzelnen Vorgänge ( Daten anlegen, löschen, ändern).

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Teil 2: CAFM – Systeme

Bachelor TFM – 5. Semester 04/05

Zielsetzung

Vermittlung grundlegender Kenntnisse über CAFM – Systeme, deren


Funktionsweise und die Anwendungsmöglichkeiten

Dozent

Thomas Riedel
Dipl.-Ing. Wirtschaftsing./Architekt

FSP GmbH, Remscheid


Thomas.Riedel@fspcompany.de

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Aufgabe 5

Beschreiben Sie in kurzen Worten was eine CAFM – Software auszeichnet?


- Dient zur Integration und Unterstützung von FM – Prozessen
- Auswertung unterschiedlicher Daten zu ermöglichen
- Basisdaten für Planungsprozesse bereitstellen
- Durchgängig Informationen bereitstellen
- Informationen scnell und Aktuell zur Verfügung stellen

Aufgabe 6

Aus welchen Komponenten bestehen CAFM – Systeme im Kern, und wie


bezeichnet man die Verknüpfung dieser Komponenten?

- Datenbank für alphanumerische Daten


- CAD
- Bidirektionale Verknüpfung

Aufgabe 7

Was ist unter „modularer Aufbauweise“ bei CAFM – Systemen zu verstehen?

Basis Datenbank, einzelne Module für verschieden Bereiche der


Gebäudebewirtschaftung, Möglichkeit mit einem Themenbereich
[Modul] zu starten und darauf aufbauend weitere Module einführen
[Stufenplan]

Aufgabe 8

Aufgabe 8.1.

Was versteht man in der Gebäudebewirtschaftung unter „Prozesse“? Geben Sie


hierfür eine Definition, und beschreiben Sie was einen Prozess kennzeichnet.

Prozesse im CAFM lassen sich als Tätigkeit-, Aktivitäts-, Handlungs-, und


Aufgabenfolgen beschreiben, die in einem logischen Zusammenhang
stehen.

Ein Prozess ist gekennzeichnet durch einen Prozeßanfang und ein


Prozeßende, mit einem messbaren Input, einem messbaren Output,
sowie einer messbaren Wertschöpfung.

Aufgabe 8.2.

Geben Sie drei Beispiele für Prozesse innerhalb der Gebäudebewirtschaftung.

Umzug
Instandhaltung
Störungsmanagement
Konferenzraumverwaltung

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Aufgabe 9

Welche grundlegenden Eigenschaften sollten CAD – Zeichnungen aufweisen


damit diese innerhalb von datenbankgestützten CAFM – Systemen sinnvoll
Verwendung finden können.

- Raumpolygone mit Blockattributen

Aufgabe 10

Wir unterscheiden drei Bereiche [Funktionen] innerhalb einer CAFM – Lösung.

Aufgabe 10.1. Wie heißen diese drei Bereiche?

- Verwaltungsorientierte Anwendungen
- Planungsorientierte Anwendungen
- Ablauforientierte Anwendungen

Aufgabe 10.2. Ordnen Sie die nachfolgenden Prozesse den entsprechenden


Bereichen zu:

Flächenmanagement Verwaltungsorientiert

Instandhalungsplanung Planungsorientiert

Umzugsaufträge Planungsorientiert

Anlagenverwaltung Verwaltungsorientiert

Raumplanung Planungsorientiert

Instandhaltungsaufträge Ablauforientiert

Aufgabe 11

Was versteht man unter Stamm-, und was unter Bestands- und Bewegungsdaten.
Geben Sie eine jeweilige Definition an.

Stammdaten – Beinhalten Informationen über Objekte, die sich selten,


oder gar nicht verändern
Bewegungsdaten – Im Umfeld von Änderungsdiensten spricht man von
Bestand- und Bewegungsdaten

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Aufgabe 12

Welche Auswertungsmethoden kennen Sie im Zusammenhang mit CAFM –


Systemen. Geben Sie jeweils eine kurze Beschreibung.

- Decision – Support Systeme [DSS] bilden die Gesamtmenge der


Auswertungen- und Analyseverfahren. Unterstützen in der
Entscheidungsfindung
- Ad – Hoc Abfragen Spontane Abfrgae der Datenbestände als Drill –
Down [hierachische Struktur] oder Slice and Dice Technik, als
mehrdimensionale Sicht der Daten
- Data Mining zum aufspüren und darstellen von Trends, Mustern
und Auffälligkeiten in einem grossen Datenbestand
- Online Analytical Processing [OLAP] analog zur Slice and Dice
Technik dient OLAP zur Unterstützung komplexer Analysen
mehrdimensionaler Daten [z.B. Flächenbedarf gegenüber
Bewurtschaftungskosten pro Jahr und Gebäude, Kostenstellen und
Mitarbeiter]

Aufgabe 13

Wie heißen zwei mögliche Formen von Schnittstellen zu anderen


Softwareprodukten, wie wird der Zeitpunkt des Datenaustausches definiert, und
welche Art können wir unterscheiden?

Formen von Schnittstellen: Unidirektional und Bidirektional


Zeitpunkt: Permanent [ständiger Abgleich] oder Temporär [taglich,
monatlich,...]
Arten: Online, Offline

Aufgabe 14

Wir können heute zwischen drei Systemansätzen bei CAFM – Software


unterscheiden. Beschreiben Sie diese Systemansätze und erklären die jeweiligen
Vor- und Nachteile.

1. CAD – Systeme und relationale Datenbank, wobei CAD – System


führend ist
2. Datenbank und CAD – System, wobei Datenbank führend ist
3. Integration CAD und Datenbank [Objektorientierte
Datenbanksysteme]

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