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go sixt

RelAx & DiscOveR

tRAum-AlgARve n siR cliFF RicHARD n BmW: 6er cABRiO / 6er cOupé n metROpOle pARis n escADA-köNigiN megHA mittAl n city-Apps vON tAscHeN

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Relax & Discover

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Welcome

G O Welcome Regine Sixt Die Welt ist mein Zuhause! a song For Sixt Regine Sixt

Regine Sixt

Die Welt ist mein Zuhause!

a song

For Sixt

Regine Sixt über ihren langjährigen Freund und Sixt- Markenbotschafter der globalen orangefarbenen spirit of mobility:

„Cliff Richard hat den Rock im Herzen und Benzin im Blut. Hören Sie selbst!”

liebe Freunde der Sixt-Family,

es gibt Freunde, die begleiten einen ein Le- ben lang. Was am besten über viele Jahre zusammenschweißt, ist die selbe Passion, die man teilt – in diesem Falle eine Leiden- schaft für gute Musik und schöne Autos. Ich spreche von Sir Cliff Richard. Er steht mitt- lerweile unfassbare 50 Jahre auf der Bühne, also genau halb so lange wie der Erfolgskurs von Sixt andauert. John Lennon sagte über den britischen Sänger, der in Indien gebo- ren wurde: „Vor Cliff gab es keine Musik in England, die es wert gewesen wäre, sie an- zuhören!“ Cliff Richard, mit dem mich eine jahrelange Freundschaft verbindet, wurde für dieses Heft unser Markenbotschafter. In seinen Liedern erzählt er auch Geschichten, die ihn mit besonderen Autos verbinden. In „What Car“ singt er von der (unglücklichen) Liebe zum roten 68 Camaro Chevrolet sei- nes Vaters. Sir Cliff hat den Rock im Herzen und Benzin im Blut. Hören Sie selbst! Rocking the road – das ist sowohl die Sache von Cliff Richard als auch das Motto von GoSixt. Warum nicht mal die portugiesische Atlantikküste abfahren, also dorthin, wo Cliff Richards Weingut liegt? Oder übers verlängerte Wochenende nach Paris? Am besten Sie reisen auf diesen Destinationen

mit den schönsten Produkten aus Deutsch- lands führenden Automobilschmieden. In einer Reportage stellen wir Ihnen das neue 6er Cabrio und BMW-Chef-Designer Adrian van Hooydonk vor. Luxus-Design aus der Isarmetropole: Da fällt mir noch ein ganz anderer Name ein, der besonders uns Ladies erfreut und un- seren Alltag verschönert. Ich spreche von der atemberaubenden Mode, mit der Esca- da einen Neustart wagt, jetzt geführt von der bezaubernden Eigentümerin Megha Mittal aus der berühmten indischen Stahl- Dynastie sowie ihrem rastlosen CEO Bruno Sälzer. Stil und Disziplin sind das Geheim- rezept des Erfolgsduos, das nun vormacht, wie beste deutsche Qualität einen Siegeszug rund um den Globus vollführt. Wir selbst machen es ja nicht anders: Mittlerweile bringt Sixt in 105 Nationen unseren sprich- wörtlichen spirit of mobility auf die Straße. Und noch ist kein Ende dieser Straße abzu- sehen. „Die Welt ist mein Zuhause“, das bekennt Cliff Richard. Auch wir wollen Sie dazu in- spirieren, diesen wunderbaren Planeten immer wieder neu zu entdecken. Auf den Seiten dieses Heftes – und auf den Straßen dieser Welt! Ihre Regine Sixt

immer wieder neu zu entdecken. Auf den Seiten dieses Heftes – und auf den Straßen dieser

Performer und Disziplinmensch Sir Cliff Richard: „Ich spiele dreimal die Woche am Montag, Mittwoch und Freitag um 14 Uhr bei brütender Hitze auf meinem eigenen Tenniscourt. Das reicht, ich brauche keine Muckibude.“

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Herausgeberin regine sixt, sixt Marketing, Zugspitzstr. 1, 82049 Pullach Telefon: +49 (0)89 744 44-4247 · Telefax: +49 (0)89 744 44-843 55 · www.sixt.de

Verlag büro Freihafen Verlagsgesellschaft mbH, Zippelhaus 3, 20457 Hamburg Telefon: +49 (0)40 767-556 76 · Mail: timpe@bfhh.de · www.bfhh.de

CHeFredakTeur Wolfgang Timpe · arT direCTor sophia Talina Wenzel

MiTarbeiTer dieser ausgabe:

Carsten anhalt, Martha bitter (schlussred.), gerda Harda brandt, Matthias ehegartner, berndt list, Pascal Morché, angela oelckers, Christoph santner, konstantin sixt, gabriel Wowert, angelika Zanggl

FoTograFen: Joachim gern, berlin (www.foto-union.de); erol gurian, München (www.gurian.de); bob kiss, barbados (www.bobkiss.com); Christina körte, Hamburg (www.christinakoerte.de); sebastian Widmann, München (www.sebastianwidmann.de)

anZeigen: soundbay Communications ltd. · Wittenbergerstr. 17, 04129 leipzig Telefon: +49 (0)341 33 77-600 · Telefax:+49 (0)341 33 77-112 · www.soundbay.co.uk

druCk + Versand: Mohn media Mohndruck gmbH · Carl-bertelsmann-straße 161M, 33311 gütersloh

© GoSixt erscheint in der Büro Freihafen Verlagsgesellschaft mbH. Verleger & Geschäftsführer: Wolfgang Timpe Zippelhaus 3, 20457 Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Alle im Magazin enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind rechtlich geschützt. Eine Verbreitung oder Verwertung ohne Einwilligung des Verlags ist nicht zulässig. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und/oder Bilder wird nicht gehaftet. Titelfoto: Bob Kiss

4 go sixt inhalt

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und/oder Bilder wird nicht gehaftet. Titelfoto: Bob Kiss 4 go sixt inhalt

Fotos: sEBAstiAN WiDMANN; BoB Kiss/WWW.BoBKiss.coM

Fotos: sEBAstiAN WiDMANN; BoB Kiss/WWW.BoBKiss.coM in DieSem heft 03 WELCOME Herausgeberin Regine Sixt über Sir Cliff

in DieSem heft

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WELCOME Herausgeberin Regine Sixt über Sir Cliff Richard und Escada-Chefin Megha Mittal.

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LOUNGE Gespräch mit Kempinski-CEO Reto Wittwer; Luxuslinie NetJets, virtuelles Neuwagen-Portal autohaus24.de.

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TRavEL Wilde Wellen, steile Klippen, breite Buchten: algarve und Lissabons atlantikküste erstürmen die Seele. Natur Spa.

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My Way Mega-Singer Sir Cliff Richard liebt sein Weingut, die algarve und Neues. Mr. Evergreen nimmt gerade ein Soul-album auf.

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STyLE Blau-weiß-rot im Hoch- zeitstakt: Kate, William und der Union Jack bestimmen die Farben der Saison – plus Powdertones-Stil und erdfarbene Outdoor-Klasse.

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CRUiSEN 6er-Weltstars: Die neue Cabrio- und Coupé-Linie von BMW-Chefdesigner adrian van Hooydonk zieht jeden in den Bann.

CiTy Paris, mon amour: Ob Place des voges oder Louvre, ob Montmartre oder St. Germain – die ewige Stadt der Liebe blüht.

Hi END Die High-End-Sound- Zigarre von Bower & Wilkens; iPad goes Hermès; Kalkhoff-Bikes treffen Raymond Weils „Nabucco“.

BURDa-CHaRiTy Comedy-Stars annette Frier und atze Schröder powern für Darmkrebs-vorsorge.

LiFESTyLE Wie die indische Milliardärin Megha Mittal und ihr CEO Bruno Sälzer das Mode- und Lifestyle-Label Escada wieder zur Nummer Eins machen. Maßarbeit.

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aRT Fröhlicher Frühling:

Basquiat in Bielefeld, Odenbach in Berlin und Baselitz in Herford.

CULTURE Digi-Book Marilyn, Metro-aPPs, Hörbuch-Moral.

CULTURE Digi-Book Marilyn, Metro-aPPs, Hörbuch-Moral. Sir Cliff Richard: „Regine Sixt ist wie ein Vulkan,

Sir Cliff Richard: „Regine Sixt ist wie ein Vulkan, ständig sprudeln glänzende Ideen aus ihr heraus. Sie gibt niemals auf, bis ihre Pläne Wirklichkeit geworden sind. Und:

Regine ist das Gesicht von Sixt, und ihr Engagement ist inspirierend.“

Scholz & Friends

Raumschießanlage, LKA, München

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Maria Furtwängler, Tatort-Kommissarin Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

Maria Furtwängler, Tatort-Kommissarin

Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

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NEWS

G O NEWS 8 go sixt lounge Reto Wittwer, Vorstandschef der Luxus-Hotelgruppe Kempinski: „Unsere stärke besteht

8 go sixt lounge

Reto Wittwer, Vorstandschef der Luxus-Hotelgruppe Kempinski:

„Unsere stärke besteht darin, die service-Erwartungen des gastes überzuerfüllen – und sei es mit Kleinigkeiten.”

Kempinskis Firstclass-Adresse Adlon am

Brandenburger Tor: „Das Adlon ist natürlich eines

unserer Flaggschiffe: Allein die Lage mit Blick

direkt aufs Brandenburger tor ist einzigartig. Das

bietet kein anderes Hotel auf der Welt.”

NEWS go

»trends

Reto Wittwer lebt Mobilität. An 300 Tagen im Jahr jet- tet der CEO der Luxus-Hotelgruppe Kempinski um den Globus. GoSixt- Chefredakteur Wolfgang Timpe sprach mit ihm über Gäste und Einzigartigkeit.

Herr Wittwer, sixt wird im Hotel Adlon eine top-sta- tion für seine Diamond-Kunden eröffnen. Was zeichnet die Marke Kempinski aus?

Reto Wittwer: Höchste Service-Qualität und Individualität. Bei uns bekommen die Gäste keinen standardisierten Luxus und das so genannte Lächeln von der Stange, sondern eine indivi - duelle Betreuung mit einem Lächeln, das von Herzen kommt. Die persönliche Note und der individuelle Umgang mit den Gästen ist es, was Kempinski auszeichnet. Dabei besteht un - sere Stärke darin, den Gast positiv zu überraschen: seine Service-Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern überzu - erfüllen – und sei es mit Kleinigkeiten.

Warum hat die Kempinski-gruppe für ihr Haus am Brandenburger tor sixt als Partner gewählt?

Das ist relativ einfach zu beantworten: Wir arbeiten schon seit einigen Jahren erfolgreich mit Sixt zusammen. Die Unterneh - men haben die gleichen Service-Standards, und der Wunsch des Gastes steht immer ganz oben. Darüber hinaus passt der Luxury-Cars-Service von Sixt, der so jetzt erstmals in Deutsch - land angeboten wird, perfekt zum Adlon.

Neben Corporate-Produkten wird sixt individuelle sightseeing-tours für die Adlon-gäste mit Luxury Cars mit Premium-Limousinen oder Premium-Klein- bussen anbieten. geschulte guides werden indi- viduelle Führungen rund um Architektur, Kunst, Kultur (z. B. jüdische orte) in der Hauptstadt anbie- ten. Was erwarten sie von personalisierten Freizeit- Events für ihre Adlon-gäste?

Dieses Angebot zeigt einmal mehr, dass wir Trends nicht fol - gen, sondern sie selbst setzen. Die individuellen Führungen werden neue Maßstäbe setzen – mit visueller Unterstützung

selbst setzen«

und musikalischer Untermalung, passend zum jeweiligen Thema. Sehen, fühlen und erleben stehen im Mittelpunkt. Das wird unsere Gäste begeistern.

ihre gäste können direkt im Adlon den Luxury- Cars-service von sixt mit BMW, Mercedes, Porsche oder Ferrari buchen. Warum sind ViP-Cars für die Adlon-Besucher attraktiv?

Der Luxury-Cars-Service ist eine überaus hochklassige Pro - duktlinie – ebenso hochklassig wie das Adlon und seine Gä - ste. Unser Ziel ist es grundsätzlich, unsere Gäste glücklich zu machen und ihnen ein Lächeln der Zufriedenheit ins Gesicht zu zaubern. Service steht für uns dabei an oberster Stelle – und dieses neue Angebot ist ein hervorragender zusätzlicher Service für unsere anspruchsvollen Gäste.

Das sixt-Motto für den Firstclass-Kunden lautet „Lifestyle in Motion”. Warum passt denn der spirit of mobility von sixt zur Premiummarke Kempinski?

Kempinski bietet aktuell 64 Hotels in 28 Ländern. So haben wir den Adlon-Gast, der auch gerne nach St. Moritz zum Ski fahren geht oder in eines unserer Resorts in Afrika. Ob ge - schäftlich oder privat: Unsere Gäste sind ständig in Bewegung und setzen dabei auf die bewährte Qualität von Kempinski, auf den europäischen Lifestyle, auf Genuss und Luxus, Indivi - dualität und Einzigartigkeit. Dementsprechend passt das Motto von Sixt natürlich auch hervorragend zu Kempinski.

sie sind CEo, Vorstandschef der Kempinski-grup- pe, und kennen die besten Hotels der Welt. Was hat das Hotel Adlon in Berlin, was ihre anderen tophäuser nicht haben?

Für mich sind alle unsere Häuser gleich, denn alle sind auf ihre eigene individuelle Art besonders. So wählen wir unsere Hotels bei Kempinski auch aus. Das Adlon ist natürlich eines unserer Flaggschiffe: Allein die Lage mit Blick direkt aufs Brandenburger Tor ist einzigartig, das bietet kein anderes Ho - tel auf der Welt. Wir sind unglaublich stolz, dieses Haus in unserem Portfolio zu wissen.

»Wir betreten Neuland«

Mit einem Klick zum Traumauto: autohaus24.de ist die Adresse für günstige Neuwagen.

I hr Neuwagen soll ein sportliches Cabrio für sonnige Som- mertage sein? Soll groß oder klein oder für die ganze Fami- lie sein? Oder ein leistungsstarkes SUV für Ausflüge in die

Natur? autohaus24.de ist die Adresse für alle günstigen Neuwa- gen im Internet. Das virtuelle Autohaus bietet seinen Kunden individuell konfigurierbare Traumautos zu niedrigen Preisen – per Klick im Internet, zu jeder Zeit und an jedem Ort. auto- haus24.de präsentiert auf seiner Website alle erhältlichen Fahr- zeugmodelle von insgesamt 33 Herstellern. Die Besucher kön- nen ihre individuell gewünschten Ausstattungsmerkmale in

nen ihre individuell gewünschten Ausstattungsmerkmale in einem Fahrzeugkonfigurator zusammenstellen und den dazu-

einem Fahrzeugkonfigurator zusammenstellen und den dazu- gehörigen Kaufpreis ermitteln. Dabei leitet autohaus24.de alle Kaufanfragen an ein bundesweites Netz von geprüften Ver- tragshändlern weiter, insgesamt sind bis zu 35 Prozent Rabatt auf die jeweiligen Listenpreise der Fahrzeuge erhältlich. Ebenso ist eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail möglich. Re-Importe oder Angebote aus dem Ausland sind ausgeschlos- sen. autohaus24.de ist ein Projekt der Sixt e-ventures in Kooperati- on mit dem Axel-Springer-Auto-Verlag. Die Sixt e-ventures ist eine Tochtergesellschaft von Sixt, die auf die Entwicklung inno- vativer Geschäftsmodelle spezialisiert ist. Mit autohaus24.de hat sie eines der ersten Internet-Portale für den Kauf von Neu- fahrzeugen eröffnet. Das virtuelle Autohaus bietet dabei nicht nur den Kunden, sondern auch den Fahrzeughändlern zahl- reiche Vorteile. Denn es eröffnet dem Markenhandel durch die Vermittlung von Kundenanfragen an die Fahrzeughändler ei- nen zusätzlichen effizienten Vertriebskanal im Internet neben dem regionalen Geschäft im realen Autohaus. „Autokäufer

treffen ihre Kaufentscheidung heutzutage zu einem großen Teil über das Internet“, sagt Konstantin Sixt, Geschäftsführer der

Sixt e-ventures. „Als erste Informationsquelle nutzt der Neuwa- genkäufer die Herstellerseiten. Dort gibt es zwar

3D-animierte

Fahrzeugkonfi-

guratoren, kon- krete Angebote sieht er jedoch nicht und kann somit auch kei- nen wirklichen Kaufwunsch an- melden. Deshalb

haben wir Neu- land betreten und mit autohaus24.de eine Lücke auf dem Neu- wagen-Markt geschlossen. Als reiner Vermittler von Händler- angeboten bringen wir Kunden und Markenhändler beim Neuwagengeschäft auf innovative Weise zusammen.“ autohaus24.de präsentiert sich in einem modernen und bietet auch neue informative Features: einen Überblick über alle gän- gigen Automarken, den direkten Zugriff auf Topangebote von autohaus24.de oder ein Info über das Ranking der Bestseller. Konstantin Sixt: „Es ist unser Ziel, den Neuwagenkauf im Inter- net so einfach, zuverlässig und günstig wie nur möglich zu ge- stalten. Eine klare und einfache Kommunikation sowie ein besonders hoher Grad an Nutzerfreundlichkeit sind dabei be- sonders wichtig. Mit dem Relaunch bieten wir den Besuchern von autohaus24.de eine besonders komfortable Fahrzeugaus- wahl.“ Und autohaus24.de erhielt jetzt das TÜV-Siegel „Preis/ Leistung“ und erhielt die Bewertung „sehr gut“. Reale Anerken- nung für das virtuelle Autohaus durch unabhängige Tester.

nung für das virtuelle Autohaus durch unabhängige Tester. Konstantin Sixt, Geschäftsführer Sixt e-ventures:

Konstantin Sixt, Geschäftsführer Sixt e-ventures: „innovatives Neuwagengeschäft”.

Sixt e-ventures: „innovatives Neuwagengeschäft”. Auszeichnung: Regine sixt, hier mit Prof. David Khayat

Auszeichnung: Regine sixt, hier mit Prof. David Khayat (li.) und Erich sixt, erhält im schloss von Versailles „Le grand Prix de la Charte de Paris contre le Cancer”.

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»Idee in die Welt tragen«

Regine Sixt erhält Preis für ihr Eintreten der Lebensqualität von Krebspatienten.

Für ihr Engagement im Kampf ge- gen Krebs hat Regine Sixt die Aus- zeichnung „Le Grand Prix de la Charte de Paris contre le Cancer“ erhalten. Der Preis wurde ihr von der französischen Organisation „l´Association pour la Vie Espoir contre le Cancer“ (AVEC) bei einer festlichen Gala auf Schloss Ver- sailles bei Paris vergeben. Als Mitglied des Ehrenkomitees von AVEC setzt sich Regine Sixt seit Jahren aktiv für die Sicherung

der Lebensqualität von Krebspati- enten und für den Respekt vor er- krankten Menschen ein. Die Char- ta von Paris wurde von der UNESCO und zahlreichen Staaten unterzeichnet. Das Dokument ruft alle Regierungen der Welt zum Kampf gegen den Krebs auf und mahnt die Rechte von Krebspati- enten an. Regine Sixt: „Krebs ist eine der größten philantropischen Heraus- forderungen. Mich erschüttert be- sonders, wenn diese Geißel Kinder betrifft, für die ich mit meiner Kin- derhilfe weltweit eintrete. Seit der Gründung von AVEC unterstütze ich die Krebsforschungsinitiative von Prof. David Khayat und die Idee, dieses außerordentliche En- gagement in die Welt zu tragen.“

eco changes

nachhaltiges handeln liegt in unserer natur. Monika Meier Manager Enterprise Quality & Compliance Mitsubishi
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Monika Meier
Manager Enterprise Quality & Compliance
Mitsubishi Electric Deutschland

Mit dem Umweltstatement Eco Changes bringt die Mitsubishi Electric Gruppe ihre Einstellung zum Thema Umwelt-Management zum Ausdruck. Mit innovativen Lösungen für Privathaushalte, Büros, Betriebe, Infrastruktur und sogar den Weltraum streben wir die Verwirklichung einer ökologisch orientierten Gesellschaft an.

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go NEWS

Perfekte

Partner

Netjets Europe, Firstclass-Airline für Business-mobilität und Sixt kooperieren jetzt exklusiv. Regine Sixt über Partner, Kommunikation und Internationalität.

Gibt es für Sie einen typischen Arbeitstag? Aufgrund der Expansion unseres globalen Netzwerks ver- bringe ich den Großteil meiner Zeit in einem 1A-Sitz einer Lufthansa-Maschine oder an Bord eines NetJets-Flugzeugs. Im Büro hält mich mein energiegeladenes Team auf Trab.

Sie sind 1976 ins Familienunternehmen eingestiegen. Was wa- ren die größten unternehmerischen Herausforderungen? Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Es gibt täglich neue Herausforderungen, und ich stelle sicher, dass ich keine Chance ungenutzt lasse. Meine größte Heraus- forderung war es, die einst lokal agierende Mietwagenfirma Sixt mit Leidenschaft und Zielstrebigkeit zu einem global po- sitionierten Unternehmen zu machen. Sixt startete zunächst in Deutschland, ist heute aber in 102 Ländern vertreten.

Wie gehen Sie mit den enormen kulturellen Unterschieden und den differenzierten Erwartungshaltungen Ihrer interna- tionalen Kundschaft um? Ich bin dazu erzogen worden, immer global zu denken. Mir wurde beigebracht, alle Hautfarben und Überzeugungen zu respektieren. Wann und wo auch immer wir ein neues Sixt Franchise eröffnen, lerne ich die kulturellen Unterschiede kennen und bringe meine Wertschätzung gegenüber dem neuen Familienmitglied zum Ausdruck. Mein Ziel ist es, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen – sowohl vor Ort

mit exzellentem Service in ihrer Heimat als auch weltweit an jedem ihrer Reiseziele.

Erfolgreiches Franchising ist ein Erfolgsrezept von Sixt. Wie halten Sie die Sixt-Unternehmenswerte aufrecht? Unsere Kernländer werden auf Unternehmensebene geführt und unsere Franchise-Partner werden voll in die Unterneh- menskultur integriert. Das geschieht durch intensive Trai- nings und Workshops, aber auch durch stetige Kommunika- tion, Diskussion und Interaktion. Ich bin der Torwächter von Sixts Corporate Identity, zu der das unverkennbare orangefar- bene Branding ebenso wie unvergessliche Bilder gehören.

Was inspiriert Sie tagtäglich? Meine beiden Söhne, die im Management unseres Unterneh- mens tätig sind. Sie inspirieren mich dazu, ihnen das mit auf den Weg zu geben, was sie brauchen, um Sixt erfolgreich in die vierte Generation zu führen. Meine größte Stärke ist die, die mir mein Mann gibt. Er steht hinter mir, neben mir und – wenn nötig – vor mir.

Welches sind für Sie die größten Wachstumsbereiche, jetzt, da sich die Wirtschaft nach der weltweiten Finanzkrise erholt? Das stärkste Wachstum dürften Unternehmen bringen, die mit Umwelttechnologien zu tun haben wie etwa Elektromo- bilität oder Wind- und Solarenergie.

Was reizt Sie an der Kooperation mit NetJets Europe? Ich habe das Geschäftsmodell von NetJets schon über viele Jahre erlebt und bewundert und habe selbst schon vermehrt den erstklassigen Service genossen, den das Unternehmen bietet. Unsere Produkte ergänzen sich perfekt, denn sie bieten unseren Kunden den besten Service, der am Markt ist.

Gibt es etwas, das Sie am Service von NetJets ganz besonders schätzen? Das Beeindruckendste ist, dass mein Jet in wenigen Stunden verfügbar ist – ganz egal, wo ich gerade bin.

»Mein Jet ist in wenigen Stunden verfügbar, egal wo ich gerade bin.«

12 go sixt lounge

Sixt und netJets europe bilden exklusive Partner- schaft: „Ich bin dazu erzogen worden, immer global zu denken.”

netJets und Sixt

NetJets Europe hat einen neuen

Partner für Limousinen- und Miet-

wagen-service in Deutschland

und Europa: sixt. Als NetJets-Ei-

gentümer erhalten sie jetzt gratis

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Der verschafft ihnen dauerhaft bis

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grade bei jeder Anmietung –

auch wenn sie nicht mit NetJets

reisen.

An größeren Flughäfen bringt sixt

ihren Wagen zuschlagsfrei direkt

zum gate. An kleineren Flughäfen

auf Anfrage. Um ihren Sixt Dia-

mond-status zu beantragen kon-

taktieren sie bitte ihr owner-ser-

vices-team. NETjETS.com

Entdecken Sie die neue Art der Körperpflege. Geberit AquaClean reinigt Sie nach dem Toilettengang ganz
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neWS go sixt 13

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TRAVEL

Costa Vicente Nationalpark:

Nirgendwo schmerzen Bettenburgen das Auge. Dies Land war schon in der Steinzeit bewohnt und den Kelten im Neolithikum heilig, wie über 200 Menhire belegen. Kinder halten die Hinkelsteine für eine Hinterlassenschaft von Obelix.

14 go sixt poRTUGAL

MEHR!

Steile Klippen, blühende Mimosen und weitläufige Sandbuchten: Portugals Südwesten bildet das schönste Ende Europas und bietet feinste Lebensgenüsse rund um den Fischerort Sagres. Relaxen an der Algarve.

Von Berndt List und Christina Körte (Fotos)

Dem Herzschlag des Meeres lauschen.

V ern! Verão. Vern!“ Komm, Sommer, komm! Zeig’ dein fröhlich-flatterndes Band, das sich im rup- pigen Westwind an Portugals wilder Atlantik- küste ausbreitet. Hier, tief im Süden, gut zwei Autostunden von der Metropole Lissabon ent-

fernt, erfüllt sich die Sehnsucht nach Sonne und rassigen Surf-

abenteuern. Die Algarve, der äußerste Südwesten Portugals, ist genau das richtige Fleckchen Europa fürs Gehenlassen – inklusive Geheimtipp: Der einzigartige Nationalpark Costa Vicente und seine Umgebung. Moderate Wärme, blühende Mimosen, blaue Inseln wilden Rosmarins, eine urwüchsige

Hotelmanager Rodrigues Machaz, re.: „Ich muss jeden Tag zwei, drei Stunden surfen. Immer. Ich kann nicht anders.“

16 go sixt poRTUGAL

Küste und liebliche weitläufige Sandbuchten. Nirgendwo schmerzen Bettenburgen das Auge. Dies außergewöhnliche Stückchen Land war schon in der Steinzeit bewohnt. Mehr noch, es war den Kelten im Neolithikum heilig, wie über 200 Menhire (Steinsetzungen) in der Gegend beweisen. Gut mög- lich allerdings, dass Kinder sie für Hinkelsteine und eine Hin- terlassenschaft von Obelix halten. Der Nationalpark Costa Vicente beginnt gleich hinter Sagres und der Bucht von Mart- inhal und zieht sich dann rund 60 Kilometer hoch die Westkü- ste Portugals entlang. Thomas Berendonk kennt jede Ecke des Nationalparks und steigt in seinen Pajero. Er mag die Sagres-Urlauber: „Sehr ent- spannte, angenehme Gäste.“ Und er liebt Vielfalt. Neulich saß er mit zehn Leuten aus neun Nationen zusammen. Vor zwan- zig Jahren kam Thomas Berendonk nach Sagres. „Da saß ich am Strand und fragte mich, warum ich nicht hier bleibe“, er- zählt er. „Ich hatte in Deutschland einen 16-Stunden-Tag bei einer Computerfirma. Ständig zwei Telefone am Ohr. Es war Wahnsinn“, schüttelt er den Kopf. „Der Zusammenbruch, der war doch absehbar.“ Noch im selben Jahr zog er mit seiner Frau nach Sagres. Dem Computer ist er treu geblieben. Er be- treut Webseiten und Leserforen als Digital Manager. Nun aber ganz entspannt. Natur hilft. Es geht zur Westküste. Erst Asphalt, dann abbiegen auf einen Sandweg. Vierrad-Antrieb ist nicht nötig. Abrupt endet der Weg auf einem kleinen Parkplatz. Wenige Autos. Ein paar Schritte weiter und ein atemberaubender Anblick tut sich auf. Weit, weit unten rollen die Wellen des Atlantischen Ozeans in die Bucht, eingerahmt von fast sechzig Meter hohen Felsklip- pen, an denen sich das Meer aufschäumend bricht. Gischt sprüht, vernebelt die Klippen: die Praia do Telheiro. Eine Trep- pe führt hinunter zum Strand. Ein Stück weiter draußen in der Dünung warten Neoprengestalten auf Wellen, schwingen sich

auf ihre Bretter, reiten auf ihnen und gleiten für weitere Sekun- den an ihnen entlang, bis sich die Welle bricht und am Strand ausläuft. Weltweit gelten die Buchten um die Halbinsel von Sagres als das Nonplusultra für Surfer. Denn je nach Windrich- tung und Wellengang können sie sich hier täglich die opti- malste Bucht aussuchen. Die Saison ist ganzjährig. Surfmani- acs wie Rodrigues Machaz schlagen da Wurzeln: „Ich muss jeden Tag zwei, drei Stunden surfen. Immer. Ich kann nicht anders“, lächelt er fast entschuldigend. Dann hat er es eilig. Die Pflicht ruft. Er ist Hotel-Manager. Castalejo, Cordama, Barriga, Mirrouque, Murracao, Amado – so reihen sich die Buchten auf, bis man von Pontal aus auf ein überwältigendes Panorama zu- rückblicken kann. Die schroffen Klippen, die Gischt an den Felsen, der aerosolgesättigte Dunst darüber, dazwischen die Strandbuchten, das Bild brennt sich unauslöschlich ein. Wer hinabsteigt, findet am Fuß dieser imposanten Kulisse einsame, windgeschützte Ecken, wo man dem Herzschlag des Meeres lauschen kann. Wanderwege erschließen den Nationalpark, auch zum Biken ideal. Kiefernhaine besprenkeln die sanften Hügel, die zum Landesinneren hin steiler werden. Kann nur sein, dass die Schafsherde von José ihren Weg kreuzt. „Ich bin 82“, verkündet er ebenso stolz wie wortkarg. „Schafe hüten, das mach ich schon immer“, grinst er noch, winkt lässig nach seinen zwei Hunden und zieht gemächlich weiter. Er ist kein Einzelfall. Sie sind von einer ansteckenden Gelassenheit, die Portugiesen. Das berühmteste Monument der Halbinsel ist die Fortaleza, die über dem Hafen von Sagres thront. Sie wurde beim verhee- renden Erdbeben 1755 zerstört. Später wurde sie wieder auf- gebaut, aber aus ihrer bedeutsamen Zeit im 15. Jahrhundert ist nur ein 43 Meter durchmessender Steinkreis mit 42 Feldern im Hof der Festung erhalten – vielleicht eine Windrose, viel- leicht aber auch eine Sonnenuhr. Portugals größter National-

Das Ende Europas, der Anfang von Mehr: Moderate Wärme, blühende Mimosen, blaue Inseln wilden Rosmarins, eine urwüchsige Küste und liebliche weitläufige Sand- buchten. Nirgendwo schmerzen Bettenburgen das Auge.

Vor sich hindösende Algenkultur: Natur sorgt für die ansteckende Gelassenheit der Portugiesen.

Costa-Vicente-Schäfer José, 82: „Schafe hüte ich schon immer“, grinst er schelmisch, winkt lässig seine Hunde
Costa-Vicente-Schäfer José, 82: „Schafe hüte ich schon immer“, grinst er schelmisch, winkt lässig seine Hunde

Costa-Vicente-Schäfer José, 82: „Schafe hüte ich schon immer“, grinst er schelmisch, winkt lässig seine Hunde heran und zieht weiter.

winkt lässig seine Hunde heran und zieht weiter. Buntes Fischer-paradies Sagres: Sardinen, Makrelen,

Buntes Fischer-paradies Sagres: Sardinen, Makrelen, Doraden, Meerbarben, Muränen, Tintenfische oder Garnelen – Angeln ist hier nun mal äußerst erfolgversprechend.

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held, Infante Henrique, bei uns bekannt als Heinrich der Seefahrer, gründete hier eine Seefahrer-Akademie. Man schrieb das Jahr 1415. Portugal war arm, eingezwängt zwi- schen Spanien und dem Atlantischen Ozean. H einrich ent- wickelte eine Vision. Er wollte den lukrativen Gewürzhandel in die eigenen Hände bekommen und die arabischen, per- sischen, türkischen und venezianischen Zwischenhändler ausschalten. Durch sie erzielten Gewürze und vor allem der begehrte Pfeffer horrende Preise.

A uf einem Eroberungsfeldzug seines Vaters in Nordafrika war Heinrich nämlich mit dem Wissen der alten Griechen in Berührung ge- kommen, den astronomischen Berechnungen des Ptolemäus. Der hatte aus seinen Beobach-

tungen auf eine Kugelform der Erde geschlossen. Im christ- lichen Abendland jedoch hielt man die Erde noch für eine Scheibe. Und hinter den endlosen Weiten des Mare tembro- so, dem dunklen Meer, wie der Atlantische Ozean genannt wurde, sollten alles verschlingende Ungeheuer lauern. Hein- rich der Seefahrer aber glaubte den arabischen und jü- dischen Gelehrten und schloss daraus, dass es einen Seeweg zu den fernen Gewürzinseln geben musste. Das durfte kei- nesfalls publik werden. Da war die Lage von Sagres ideal. Unter größter Geheimhaltung zog er in der Fortaleza die erfahrensten Seefahrer, Astronomen und Kartografen zu- sammen, um den Seepiloten das nautische Rüstzeug für waghalsige Entdeckungsfahrten zu vermitteln. Aber erst 70 Jahre später, als man mit einem neuen Schiffstyp, der Kara- velle, gegen den Wind kreuzen konnte, erfüllte sich Hein- richs Vision: Portugal wurde zum reichsten Land Europas durch den Gewürzimport direkt von den Erzeugern. Die Entdeckungsfahrten von Vasco da Gama und Ferdinand Magellan hatten es möglich gemacht. Dem Initiator sind die Portugiesen bis heute dankbar. „Infante Henrique“ heißen daher überall in Portugal die schönsten Straßen. Ohne Besuch des südwestlichsten Punkts Europas wäre ein Besuch der Halbinsel von Sagres unvollständig. Dort steht ein Leuchtturm 75 Meter hoch auf dem Cabo de São Vicen- te, umtost vom schier unendlichen Ozean. Die Strahlen des Leuchtturms reichen 90 Kilometer weit hinaus auf die See. Der Ort gebiert Sehnsucht und Visionen, ein magischer Ort,

wo die Sonne im Meer versinkt, ja ein heiliger Ort. Die Kelten verehrten hier ihre Götter, die Phönizier weihten das Plateau der Gottheit Melkart, bei den Römern war es Saturn. Die Christen schließlich benannten das Kap nach dem heiligen Vicente, dessen Leichnam in einer benach- barten Bucht angespült worden sein soll. Die Gegenwart ist profaner. Das Schild an einem Imbiss-Stand verkündet:

„Letzte Bratwurst vor Amerika“. Man kann auch ein Zer- tifikat dazu kriegen. Der kleine Ort Sagres besticht nicht durch ein attraktives Zentrum, aber seine absolut gelassene Atmosphäre. Wer sich hier zu einem Kaffee niederlässt, kann getrost stun- denlang sitzen bleiben. Die Portugiesen halten es nicht anders. Erst wenn die Nacht hereingebrochen ist, erwa- chen in Sagres die Bars zum Leben. Das Dromedário oder das Pau de Pita, das Água Salgada oder das Topas. Die Vorlieben des vorwiegend jungen Publikums wechseln. Aber es sind ja nur ein paar Schritte von der einen Bar zur nächsten. An den Klippen der Westküste sieht man überall Einhei- mische beim Angeln. Das ist nicht ungefährlich. Ein Fehl- tritt und der Ozean verschluckt einen für immer. Das pas- siert Jahr für Jahr Touristen – aber auch den Einheimischen. Das Angeln hier ist nun mal äußerst erfolgversprechend. Das Meer ist sauber, die Fische noch reichlich, und die Fi- scher von Sagres beliefern die ganze Region. Morgens kommen die Boote herein und die Restaurants der Umge- bung decken sich bei der Auktion ein. Sardinen, Makre- len, Doraden, Meerbarben, Muränen, Tintenfische, Garne- len, was auch immer in die Netze ging. Ja, Angler- und Atlantikromantik pur. Frische milde Luft, wilde Atlantik- wellen und blühende Mimosentuffs im Nationalpark Co- sta Vicente. Nicht zweifeln, losfahren. Komm, Sommer, komm. Vern! Verão. Vern!

Agaven bewachen das Meer:

Die schroffen Klippen, die Gischt an den Felsen, der aerosolgesättigte Dunst darüber, dazwischen die Strand- buchten – das Bild brennt sich ein.

HoTELS

Memmo Baleeira Hotel

Man richtet sich aus der Landschaft heraus ein, sagte man früher zu pri- vatem geschmackvollen Wohnen. „Hier soll eben so wenig wie mög- lich vom Wesentlichen ablenken“,

eben so wenig wie mög- lich vom Wesentlichen ablenken“, sagt Hotelchef Rodrigues Machaz zu seiner weißen

sagt Hotelchef Rodrigues Machaz zu seiner weißen Edelherberge in Sagres, „und das ist die Umgebung. Im Mittelpunkt steht das Meer.“ Gelungen! Die schöne Schlichtheit des lang gestreckten Hauses der Luxusgruppe Design Hotels™ holt mit seinen Panoramafenstern das Meer ins Innere der 105 Zimmer und 39 Suiten und lenkt alle Sinne nach draußen, denn in den Räumen sor- gen maurische Farben und warme Erdtöne in Spannung zu brillantem Weiß für feine Feng-Shui-Gefühle.

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Sheraton Lissabon

Wer nach gleißenden Sonnenstun- den in der Tejo-Metropole schattige Erholung braucht, ist im exklusiven dunkel abgedimmten Luxushotel- ambiente vom Sheraton Lissabon Hotel & Spa gediegen gebettet. Das Nobelhaus der Arabella Star- wood Hotelgruppe liegt in bester Lage auf einem Hügel knapp über der Altstadt und wurde 2007 voll- ständig renoviert. Erstklassiger Ser- vice, große extravagante Zimmer. Die Badewanne ist nur durch eine Jalousie von den Betten getrennt. Für die Siesta kann man sich am beheizten Außenpool niederlassen. Grandios der Blick vom Spitzenre- staurant im 26. Stock mit exzellenter Küche, die schon vielfach ausge- zeichnet wurde. Fürstlich speisen bei Candlelight on Top of Lissabon.

Sheraton Lissabon Hotel & Spa Rua Latino Coelho 1 1069–025 Lissabon Tel: +351 21 312 00 00 Fax: +351 21 354 71 64 sheraton.lisboa@sheraton.com

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LISSABoN - Metropole der Gelassenheit

Eintauchen in portugiesische Lebensart: bezaubernder Blick über und auf die Altstadt.

Wochenend-Trip

Schlendern über die Mosaiken der Trot- toirs, sich von der Straßenbahn die Hü- gel hinauf und hinunter tragen lassen, nichts hat Eile, eintauchen in die portu- giesische Lebensart. Und Wunder be- staunen: den verschwenderisch mit Azu- lejos (Kacheln) dekorierten Hof im Garten des Palais Frontiera oder das von den Mauren genutzte Castello de Jorge über Alfama, dem verwinkelten ältesten, aber auch ärmsten Viertel der Stadt.

Nostalgie pur

Wie eine lange Schaukel verbindet die Straßenbahnlinie 28 den Hügel vom Ca- stello mit dem Barrio Alto auf dem ge- genüberliegenden Hügel. Die Wagen schlängeln sich durch die Gassen und nehmen jede Steigung mit Bravour. Ein- heimische erklären dabei den Touristen gerne, was es mit den gerade vorbeizie- henden Sehenswürdigkeiten denn so auf sich hat.

Shopping

Unten ist das Baixa, die Unterstadt, neu erstanden nach dem Erdbeben und Tsu- nami von 1755. Hier befindet sich das Einkaufsviertel, das sich den Hang hoch- zieht nach Chiado mit den schicksten Geschäften in der Rua dos Franqueiros, Rua da Prata, Rua Augusta oder Rua de Libertad. Viele alteingesessene Geschäf- te bieten hier Portugiesisches an, das sonst nirgendwo zu haben ist.

Fahrstuhl zur Revolution

Einmalig ist der eiserne Fahrstuhlturm Santa Justa von Jean Eiffel, ja, dem Er- bauer des Eiffelturms. Man kann dem Fahrstuhl aufs Dach steigen. Dort eröff- net sich in der Dämmerung ein verzau- bernder Blick über und auf die Altstadt. So schön, wenn tief unten die Passanten über das einmalige Pflastermosaik Lissa- bons aus weißen und schwarzen Steinen schlendern. Der Ausgang oben führt zum Parca do Carmina – dem Platz, auf

ALGARVE-TIppS

pizza Eine Pizzeria abseits der Touri- stenströme – und erfolgreich! Das Pizza Pazza im Dörfchen Pre- dalva. Es liegt oberhalb der West- küste zwischen Hügeln, etwa 10 Minuten von Vila do Bispo ent- fernt. Abend für Abend ist diese angesagte Pizzeria gerammelt voll, und an den langen Tischen ist ohne Vorbestellung kein Platz zu bekommen. Schon Prinz Willi- am und Harry waren hier. Allein schon die Show, die beim Erstel- len der runden Teichfladen ab- gezogen wird, lohnt. T. +351 282 639 173 predalva, Vila do Bispo

20 go sixt poRTUGAL

Kart Wie wär’s mit Nervenkitzel? Den holt man sich im Autódromo Internacional do Algarve. Für die Youngsters gibt es eine Kart- bahn, Papa kann sich parallel im Porsche trainieren lassen und dann selbst einige Runden auf der Rennstrecke drehen. Für Fortgeschrittene gibt’s einen äl- teren Schumi-Ferrari. T. +351 282 405 600 autodromodoalgarve.com

Golf Nur 10 Minuten von Sagres ent- fernt liegt der pittoreske Golf- platz Parque da Floresta. In

sanfte Hügel eingebettet, säu- men Eukalyptus-, Olivenbäume und Kiefern die Greens. Tel. +351 282 690 054 www.vigiasa.com

Kiefern die Greens. Tel. +351 282 690 054 www.vigiasa.com Hotline für reservierungen: T: 0180 - 5

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Airberlin fliegt tägl. von dtsch. Metropolen nach lissabon.

dem die Nelkenrevolution am 25. April 1976 friedlich endete. Die Portugiesen stürzten die Salazar-Diktatur an einem Tag. Am Abend dieses Tages steckten die Lissabonner auf dem Parca do Carmina den Soldaten Nelken in die Gewehrläufe.

Szene

Einige Schritte weiter und man ist im Barrio Alto, dem berühmten Café- und Restaurantviertel. Zu späterer Stunde öffnen hier auch die Musikclubs. Das Ur- gestein unter den Restaurants ist das Bota Alta, hoher Stiefel. Klein, eng ste- hen die Tische beieinander. Solide portu- giesische Küche zu fairen Preisen im Top-Ambiente. Auch Einheimische ste- hen Schlange, wenn sie nicht reserviert haben. Traverssa de Queimada 37; 1200 Lissabon; T. +351 21 342 79 59

Nightlife

BedROOM. Der letzte Schrei – die beste Flirt-Bar. Von HipHop über Elektro bis Jazz: Rua do Norte 86 (Barrio Alto); T. +351 213 431 631; Mi.-Sa., 20–2 Uhr.

Capela. Gewagter Stilmix mit neobaro- cken Elementen. Gemischtes Publikum hinsichtlich Alter und Nationalität. Eng. Hauptsächlich Elektropop von Inhaber und DJ Perdro: Rua Atalaia 45 (Barrio Alto); T. +351 213470072; tägl. 20–2 Uhr.

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PALMEN, POP & POWER

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Er kann’s nicht lassen. Im Oktober tourt der ewig junge Sir Cliff Richard durch Großbritannien, füllt dann die Poptempel von Las Vegas und hat für Sixt einen Imagesong komponiert und arrangiert: „What car“. Rock on, drive on.

Eigener Charakter. Sir Cliff Richard, im Palmengarten auf Barbados, glaubt an die Macht eigener Stärke: „Bevor du dich an die Welt anpassen kannst, musst du dich mit dir selbst arrangieren. Lerne, dich selbst zu lieben.“

22 go sixt poRTUGAL

W hat Car, what car“, wummert der Gute-Lau- ne-Rock aus den Boxen des BMW 3er Ca- brios auf der Karibikinsel Barbados, wäh- rend Sir Cliff Richard auf dem Weg zu

weiteren Studioaufnahmen seiner neuen Soul-CD cruist. Der ewig junge Popstar hat soeben als Markenbotschafter den Sixt-Song „What Car“ eingespielt, mit dem er der welt- weiten Sixt-Community in 105 Ländern einfach gute Laune bescheren will. „Rock on. Drive on“, sagt er dazu im Inter-

view (Seite 24). Einfachheit ist ein Erfolgsrezept von Mr.

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Evergreen – und: Ausdauer. Nach über 200 Alben und 122 Chartsingles kennt der 70-Jährige Alltime-Star keine Pop- Rock-Rente. „Als die Beatles 1963 bekannt wurden, war ich schon fünf Jahre im Geschäft“, schaut der Man with a Smi- le mit innerer Feude und bescheidenem Stolz zurück. Wie lacht Sir Cliff einem auf dem CD-Cover mit ausgebreiteten Armen entgegen? „,What car’ – a Sixt-Car, of course!“ No comment. Mehr geht nicht? Doch, blättern Sie mal um, dann erfahren Sie, warum Sir Cliff Richard sich selber liebt und so seine eigene Mitte gefunden hat. Ton ab, Sir Cliff.

»Sei du selbst. Trau deinen Instinkten!«

Gespräch mit Sir Cliff Richard über Mut, Musik und die eigene Mitte

GoSixt: Sir Cliff, Sie sehen blendend und fit aus und ge- nießen Ihr Leben in London, auf Barbados oder an der Algarve. Was macht der Pop-Rocker Cliff gerade?

Sir Cliff Richard: Ich nehme gerade eine neue Soulmusik-CD mit Duetten von Gesangs-Ikonen wie Percy Sledge, The Temp- tations (Dennis Edwards), The Stylistics (Russell Tompkins Jr.), Lamont Dozier, Freda Payne, Candi Station und anderen Künstlern auf.

Können Sie denn, der ewige Liveperformer, so ganz ohne Tourleben auskommen?

Definitiv nein. Im Oktober werden wir in Großbritannien auf Tour gehen und anschließend im Dezember in Las Vegas auf der Bühne stehen.

Was denken Sie über die heutige Popszene von Lady Gaga bis Justin Bieber?

Die Musikindustrie hat überall mit sehr niedrigen Absatz- zahlen zu kämpfen. Lady Gaga, Justin Bieber und andere zeit- genössische Künstler halten die Musikwelt am Leben.

Wo positioniert sich Sir Clif Richard heute selbst im welt- weiten Pop-Rock-Wettbewerb?

Ich weiß nicht mehr, wo ich hingehöre. Ich habe einfach weiter Spaß an meiner Arbeit und habe immer noch ausverkaufte Konzerte und interessante Aufnahmeprojekte wie meine kommende Soul-CD. Im vergangenen Jahr habe ich ein Jazzal- bum aufgenommen. Ach, ich liebe einfach mein Leben.

Was macht denn den Kern der Marke Cliff Richard aus?

Mittlerweile wissen die Menschen, was ich mache. Ich muss nichts beweisen, und daher vertrauen meine Fans darauf, dass ich mein Bestes gebe – und von Zeit zu Zeit überrasche ich sie sogar! Ich denke, dass ich glaubwürdig bin.

Lebendige Identität. Sir Cliff Richard

auf Barbados – neben London und Algarve sein dritter Lebensmittelpunkt: „Ich habe einfach weiter Spaß an meiner Arbeit und habe immer noch ausverkaufte Konzerte und interessante Projekte wie meine kommende Soul-CD.“

24 go sixt poRTUGAL

In GoSixt präsentieren wir eine Reportage über die At- lantikküste von Lissabon, über Sagres bis hin zum Natur- park Costa Vincente. Sie leben mehrere Monate im Jahr an der Algarve. Ist dort das Ende der Welt oder der Beginn von Abenteuern?

Hier endet Portugal. Richtung Norden bietet sich ein atembe- raubender Küstenverlauf und Richtung Osten fließt der atlan- tische Ozean in Richtung Mittelmeer. Die Gegend ist immer einen Besuch mit der Kamera wert.

Sie wirken wie die Erfindung eines guten Evergreens. Haben Sie ein Motto für Ihre Ausgeglichenheit?

Halte mit dem fahrenden Zug Schritt, ohne dass du aufsprin- gen musst! Sei du selbst – trau deinen Instinkten!

Ihre Ausgeglichenheit steckt an. Wie findet man seine eigene Mitte?

Bevor du dich an die Welt anpassen kannst, scheint es mir so, dass du dich zuerst mit dir selbst arrangieren musst. Wie kön- nen wir beispielsweise andere lieben, wenn wir uns selbst nicht lieben können. Lerne, dich selbst zu lieben!

Wie entspannt sich der Superstar Sir Cliff?

Mit Tennisspielen, bei Treffen mit Freunden und: Ich mag See- reisen. Du fühlst dich wie abgeschnitten vom Stress, den die Welt mit sich bringt.

Und was zeichnet die Fähigkeiten und die Persönlich- keit von Regine Sixt aus?

Regine Sixt ist wie ein Vulkan. Ständig sprudeln glänzende Ideen aus ihr heraus und sie gibt niemals auf, bis ihre Pläne Wirklichkeit geworden sind. Regine ist das Gesicht von Sixt, und ihr Engagement für das Unternehmen ist beeindruckend

und inspirierend.

interview: wolfgang timpe

LEBEN IST, WENN EXKLUSIVES INKLUSIVE IST.

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SuMMERHoLIDAy

immer wieder sir Cliff richard. Der rock-Pop-sänger feiert im Herbst sein 53. Bühnenjubiläum, nimmt gerade ein soul-Album auf und pflegt die liebe zu seinem Weingut an der Algarve. sir Cliff ist halt Mr. evergreen.

von Wolfgang timpe und sebastian Widmann (fotos)

W e’re all goin on a summer holiday / No more workin’ for a week or two / Fun and laughter on our summer holiday / No more worries for me and you / For a week or two.“ Geben Sie zu: Ihre Hüften haben eben

beim Lesen sanft mitgeswingt und Sie haben mitgesummt! Dieser ewigjunge Ohrwurm „Summer Holiday“ von Sir Cliff Richard aus dem Jahre 1963 hat sich ebenso in die menschliche Schlagerfestplatte gebrannt wie „Rote Lippen soll man küssen“ aus dem gleichen Jahr, „Congratulations“ von 1968 oder „We Don’t Talk Anymore“ von 1979 sowie „Some People“ von 1987. Stop! Wir befinden uns in keiner Oldiehitparade, sondern auf YouTube. Das Video „Summer Holiday“ zum Beispiel ist ein Klickhit. Wahre Popgiganten tragen Personality und kein Ver- fallsdatum.

Romantiker Sir Cliff: „Das hier jetzt die Vögel so einmalig zwitschern, kann nicht nur Ergebnis von Wissenschaft sein.“ Es scheint diese unverfälscht-leichte Lust auf Sommerfrische in Cliff Richards Stimme zu sein, die dem Song seine Aura ver- leiht. Und während im Video der junge Cliff mit Elvis-Schmalz- tolle einen roten Doppeldeckerbus durch die Sommer-Coun- tryside bugsiert, enttarnt sich ein Geheimnis von Cliff Richard:

Fit, prächtig und souverän ist er in die Jahre gekommen, stolze 70 Lenze zählt der swingende Gentleman, aber einem Engel gleich surft der Londoner immer noch wie ein Adonis des Pop- Rock in die Herzen reifer und selbstbewusster Frauen wie auch junger YouTube-Mädchenseelen. Er ist jedoch 49 Jahre nach der „Summer Holiday“-Premiere keine Oldie-Jukebox, sondern Songs, Stimme und Ausstrahlung sind im authentischen Sinn des Wortes für immer jung. Sir Cliff Richard ist halt Mr. Ever- green.

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Vom Balkon seiner Küche aus blickt Sir Cliff Richard auf die Weinhänge seiner Farm Quinta do Moinho:

„Apropos liebesbriefe. Wenn ich morgen aufhöre, hat mein sekretär noch 15 Jahre Arbeit. Die fans interessieren sich enorm für mein leben und erzählen mir ihr leben.”

Cliff riCHArD in ZAHlen Über 200 Alben und 122 Chartsingles hat er ver-öffentlicht. Dabei hält

Cliff riCHArD in ZAHlen

Über 200 Alben und 122 Chartsingles hat er ver-öffentlicht. Dabei hält er den einsamen Rekord, 43 Songs in den TOP-20 der englischen Charts platziert zu haben. 1999 verbucht Cliff Richard mit „Millennium Prayer” seinen 14. Nummer-Eins-Hit in England. Und 2006 beschert ihm die Single „21st Century Christmas” Platz 2 in England. Damit ist Sir Cliff Richard der einzige Künstler weltweit, der in 5 aufeinander folgenden Jahrzehnten einen Top-Ten-Hit hatte. Zusammen mit Elton John hält er die Besucherrekorde in den Konzerthallen Englands.

hält er die Besucherrekorde in den Konzerthallen Englands. 28 go sixt poRTUGAL Der Planet sticht. Wir

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Der Planet sticht. Wir durchqueren das Örtchen Guía in der Provinz Albufeira, einen Steinwurf vom pittoresken Hafenstädtchen Portimão entfernt. Hier an der Algarve rollen wir entspannt im offenen Mercedes-Benz-Road- ster SLK 200 Kompressor die Auffahrt zur „Quinta do Moinho“ hoch – eine üppige Olivenbaumallee entlang. Am Patio erwarten uns prächtige Bougainvillea-Büsche, links von uns döst im mediterranen Mittagslicht die schneeweiße, sehr gut erhaltene Mühle auf dem saftig grünen Rasen vor sich hin. Und Hausherr Sir Cliff Richard begrüßt uns lächelnd. „How do you do. Are you fine?“ Gut, nach über 250 Kilometer feinstem mediter- ranen Cabriofahren von Lissabon nach Guía, auf das Weingut des All-Time-Popstars.

Mehr Alben als Elvis verkauft. „Das kann mir keiner nehmen. Darauf bin ich wirklich stolz.” Wie spricht man einen zum Sir geadelten Superstar ei- gentlich an? Mit vollem Namen? „Man ruft mich Sir Cliff. Ich bin kein Mister mehr – weder im Pass noch auf der Kreditkarte, aber fürs Gespräch nennen Sie mich bitte Cliff.“ Nach so einem Heartbreaker kann die Begeg- nung ja nur noch spannend und locker werden. Cliff führt uns durch einen kleinen Torbogen in sein mediter- ranes Paradies. Türkisblau döst der Pool mit Luftmatrat- ze vor sich hin, ein wild geordneter Naturgarten umgarnt das 350 Jahre alte Hauptgebäude. Wir nehmen in den ausladenden blaugelben Loungesofas auf der Terrasse Platz, blau-gelbe Kacheln verzieren die weiß getünchten Fassaden. Warum überhaupt ein Weingut? „Ich wollte unbedingt eine lebendige Farm, auf der gelebt und gear- beitet wird. Keinen sterilen Vorzeige-Sommersitz eines Prominenten“, erläutert Cliff Richard. Sympathisch, un- kompliziert, direkt, locker. Das Eis ist gebrochen. Wir haben Mr. Nice Guy vor uns. Keine Selbstverständlickeit im Popbusiness, denn wir haben Sir Ciff Richard Superstar vor uns. Der Mann hält viele All-Time-Rekorde: So hat er mehr Alben verkauft als Elvis Presley oder die Beatles. „Sie müssen sich nicht wundern“, lächelt er charmant, „als die Beatles 1963 be- kannt wurden, war ich schon fünf Jahre lang im Ge- schäft.“ Spricht’s und lächelt zufrieden in sich hinein. Das mit den Alben hat übrigens keine Marketingfirma einfach behauptet, sondern das britische Pendant zu RTLs „Ultimativer Chartshow“ penibel errechnet. „Das kann mir keiner nehmen, darauf bin ich wirklich stolz“, sagt der Charmeur mit ergriffener Stimme – ehrliche Anerkennung von Erfolgen und einem ungeheuren Fleiß.

„Als die Beatles 1963 bekannt wurden, war ich schon fünf Jahre im Geschäft.” Wussten Sie’s? Der Mann hat sagenhafte 1 938mal rund um den Globus auf Platz eins gestanden, hat über 200 Alben veröffentlicht, 122 Chart-Singles produziert und allein von 1958 bis 1969 unfassbare 43 Singles in den englischen Top-20-Charts platziert. Kein Wunder, dass Cliff Richard zusammen mit Elton John alle Besucher- rekorde von Auftritten in britischen Konzertsälen hält:

Der Mann ist ein Performer! Und die Frauen von 18 bis 88 Jahre liegen ihm zu Füßen. „Apropos Liebesbriefe. Wenn ich morgen aufhören würde, hätte mein Sekretär noch 15 Jahre Arbeit. Die Fans interessieren sich enorm für mein Leben und erzählen mir ihr Leben.“ Dass der

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rockige Popbarde nicht als Schlagerhansel abgetan wird, son- dern bei aller Schmusigkeit vieler Titel ein Poprocker geblieben ist, scheint Teil des Erfolgs zu sein. Als er 1958 mit „Move it“ seinen Durchbruch hat, wird er mit Elvis Presley verglichen. Weniger ist mehr, denkt Cliff schon damals und konzentriert sich auf das, was er gut kann: intelligent entertainen. Er entwi- ckelt sein persönliches Markenzeichen, den gehobenen Pop- Rock-Schmusesong mit einem ganz eigenen Cliff-Richard- Rhythmus, dem Cliff-Mood. „Ich wurde die britische Antwort auf Elvis genannt“, erinnert er sich und sagt: „Du kannst aber keine Karriere nachmachen.“

Cliff Richard im Bob-Dylan-Look: „Das war der optische Zeitgeist. Ich war nie ein richtiger Hippie.” So wurde er kein Rock’n’Roll-Nachmacher, sondern sein eige- nes Label: Cliff Richard. Während in den 60er Jahren die Pop- künstlerszene über freie Liebe, freien Sex, Peace und inspirie- rendes Marihuana debattierte, arbeitete Cliff Richard. Der als Harry Rodger Webb im Oktober 1940 im indischen Lucknow geborene Brite, wächst in London auf und muss früh die Er- ziehungsknute vom Vater akzeptieren. „Wir waren extrem arm. Ich konnte mir keine Spirenzchen leisten und meine Mu- sik konnte ich nur machen, weil ich brav meine Lehre in der Fernsehapparate-Industrie beendete.“ Die Popkarriere war dem Vater suspekt („er hat mir beigebracht, nach Gut und Böse zu unterscheiden“). Und wie kommt es, dass er auf dem Cover des Albums „Wired For Sound“ von 1981 wie ein Bob- Dylan-Verschnitt mit langen Haaren im Profil posiert? „Das war der optische Zeitgeist. Ich war nie ein richtiger Hippie“, sagt Cliff mit ehrlicher Überzeugung. Da er durch seine strengen Eltern nie mit Drogen und anderen Popsüchten in Berührung gekommen sei, habe er sie auch nie vermisst. Er schwört, dass er „bis heute noch nie einen Joint

30 go sixt poRTUGAL

„Ich wurde die britische Antwort auf Elvis genannt. Aber du kannst keine Karriere nachmachen.“

geraucht“ habe. Sein Vater sei zwar streng gewesen, habe ihn aber nie geschlagen: „He never beat me but he hit me, push me.“ Die Disziplin, eine weitere Eigenschaft von Sir Cliff Richard, erbt er vom Vater. Auch deshalb gibt er sich nicht mit reinen Revivalkonzerten zufrieden, sondern präsentiert den Fans immer auch neue Stücke. „I’m a singer and a singer is a tryer, have to be a tryer!“ Und wie von magischer Selbstbe- hauptung angetrieben, sagt er dramatisch: „Try, try, try.“ Es

sir-Cliff-Hits in DeutsCHlAnD

1963 „Rote Lippen soll man küssen” war sieben

Wochen lang auf Platz eins der deutschen Charts.

1965 „Das ist die Frage aller Fragen”, die deutsche

Version von „Spanish Harlem“ von Ben E. King von

1961, belegt vier Wochen lang Platz eins.

1973 „Congratulations” wird zwar kein Nummer-

eins-Hit in Deutschland, aber ist bis heute sein Markenzeichen und nie aus den Playlisten von Radiostationen und Geburtstagsfeiern verschwun- den. Mit „Congratulations” belegte er 1968 für Großbritannien beim Grand Prix d’Eurovision de la Chanson Platz zwei.

1979 „We Don’t Talk Anymore” schafft es für fünf

Wochen auf Platz eins in Deutschland und Großbri- tannien.

2011 Im Herbst bestreitet er mit 70 sein 53. Bühnen-

jubiläum. Und der Pop-Rocker lässt das Probieren nicht: Gerade nimmt Sir Cliff ein Soul-Album auf.

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CLEVER ZUM ERFOLG

stimmt eben doch: Ohne Fleiß kein Preis. „Ich hatte nie ein Energieproblem“, erläutert Cliff. Tja,

stimmt eben doch: Ohne Fleiß kein Preis. „Ich hatte nie ein Energieproblem“, erläutert Cliff. Tja, das ist die eine Marke von Cliff Richard: der saubere Vorzeigesänger, der Traum der Schwiegermütter in den 60er und 70er Jahren. Sauber? Cliff runzelt die Stirn. „Warum muss man dirty sein, dreckig sein?“ Das sei doch kein Wert an sich. „Mir ist wichtig, dass ich mit meiner Musik, mit meinen Songs glaubwürdig bin. Und ich versuche immer, mich zu unterscheiden. Das ist mein Marken- zeichen. Meine Musik gibt es nur einmal.“ Und wie kommt es zu so viel gelassener Mitte? Der frühe Tod seines Vaters 1961, Cliff ist mal gerade 21 Jahre alt, „löste bei mir eine Suche aus“. Er ist jung und die Beschäftigung mit dem Tod lässt ihn zum gläubigen Christen werden. „Meine Spiritualität kommt aus dem Mittleren Osten. Von dort kommt Jesus. Buddha, Jesus, Mohammed – alle suchen Liebe und Wahrheit, aber nur Jesus ist der direkte Sohn von Gott.“ Er schaut in mein staunendes Gesicht. „Keine Angst“, lacht er, „ich höre keine Stimmen von Gott.“ Aber warum glaubt er? „Meine romantische Seite an mir. Dass hier jetzt die Vögel so einmalig zwitschern, kann nicht nur Ergebnis von Wissen- schaft sein. Da muss es mehr geben.“ Und wo fühlt sich Sir Cliff Richard nun zuhause? In seiner Villa auf Barbados, auf seinem Landsitz in Surrey, 22 Meilen von London entfernt, oder hier auf seiner Quinta an der Algarve? „Ich habe keine Heimat“, antwortet Cliff, „die Welt ist mein Zuhause.“

„Mir ist wichtig, dass ich mit meiner Musik, mit meinen Songs glaubwürdig bin.” Wie heißt es doch so zeitgemäß auf seiner Website, in der die Fans bloggen, und er immer wieder kleine Reports aus seinem Alltagsleben einstellt: „Have a browse! Enjoy!“ Cliff Richard 2011. Ein erfahrener großer Popjunge, der immer noch ein- fach nur unterhalten will. Und der viele Menschen über die Musik einfach an seinem Glück teilhaben lassen will, dass er es aus der Armut in den Pophimmel geschafft hat – über fünf Jahrzehnte lang. That’s entertainment. Ein sympathischer, auf

32 go sixt poRTUGAL

dem Boden gebliebener Superstar („ich wollte nie mehr sein, als ich bin“), den vor allem drei Eigenschaften auszeichnen: Er ist locker, nicht taktisch und hat sich seinen jungenhaften Charme bewahrt. Und wie, bei Gott, hält sich der 70-Jährige fit? „Ich spiele dreimal die Woche am Montag, Mittwoch und Freitag um 14 Uhr bei brütender Hitze hier auf meinem eige- nen Tenniscourt. Das reicht, ich brauche keine Muckibude“, und lächelt.

London, Barbados, Portugal: „Ich habe keine Heimat, die Welt ist mein Zuhause.” „Have a good ride“, ruft er uns zum Abschied hinterher, wäh- rend wir langsam die Olivenauffahrt seiner Quinta do Moinho hinunter cruisen. Die Konturen von Cliff im blauen Leinen- hemd verschwimmen in der Ferne, vermischen sich mit dem blauen portugiesischen Mittelmeerhimmel und langsam tritt wieder Sir Cliff Richard auf die Bühne: Elegantes smartes Lä- cheln, leicht geöffnetes weißes Hemd vor elegischem blauen Himmel, charmante Geheimratsecken – so kommt der ewige Sound romantischer Jugend leger von seinem Single-Cover daher: „Thank You For A Lifetime“. Der Dauerchartjäger und ehrgeizige Disziplinfanatiker jazzt sich die vergangenen Monate mit seinem jüngsten Album „Bold As Brass“ stilsicher durch den Webäther und freut sich über den DVD-Erfolg seines „Bold as Brass“-Konzerts in der Royal Albert Hall. Ach Cliff, wir denken an Sie, wenn Sie im Herbst die Bühnen von Großbritannien und Las Vegas bespie- len und vor Tausenden von Fans nach einigen neuen Songs wieder Ihr „Summer Holiday“ den Schönen der Nacht wunderbar leicht- füßig entgegen hauchen. Sicher hö- ren wir uns in der nächsten Dekade wieder – vielleicht mit einem neuen Chartbreaker. Und wenn nicht? Auch nicht schlimm, Sir. Sie sind doch Mr. Evergreen, Sir. Bye, bye, Cliff.

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DRIVE BY

DESIGn

Souveräner Look.

Chefdesigner Adrian van Hooydonk mit dem neuen BMW 6er Cabrio vor der BMW Welt in München:

„Anzüge müssen wie angegossen sitzen.“

38 go sixt CRUISEN

MY WAY Go

Eleganz trägt Profil. BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk überzeugt mit legerem Charakter – und modelliert die neuen BMW 6er, Cabrio und Coupé, als moderne Stil-Opern. Gestatten, Mr. Masterpiece.

Von Wolfgang Timpe und Christina Körte (Fotos)

Go MY WAY

BMW 6er Cabrio, der Gran-Turismo-Typ: „Wir wollten gegenüber dem Vorgängermodell die sportlichkeit und die Eleganz steigern.”

Z ärtlich streicht er mit der Handfläche über die schmale Linienführung des Rücklichts hinweg, verliert sich dann im langen Schwung der Sei- tenfläche und endet schließlich am vorderen Kotflügel beim seitlichen Lüftungsschlitz. Seine

persönliche Lieblingspartie am neuen Modell. Ein kleine

Nachtmusik für Autodesigner und Automobilästheten. Eine Linienführung zum Dahincruisen. Der Schwung gibt die Rich- tung an, die Form prägt den Charakter, das gewölbte Blech wird zum gestalteten Körper. Da

steht es nun wie hingegossen und kann halt nicht anders – als wirken:

das neue BMW Cabrio 640i, titansil- ber, ein schicker moderner Strich in der Landschaft. „Im besten Fall löst doch eine Skulptur Emotionen aus“, sagt Adrian van Hooydonk, Chefde- signer der BMW Group. Gelassen spricht der Verantwortliche das ero- tische Verführungspotenzial seines jüngsten Babys aus. Mit der neuen 6er-Serie ist ihm ein flottes Master- piece geglückt. Drive by Design. Wa-

rum aber sorgt das neue 6er Cabrio auch auf der Münchner Maximilianstraße sofort für eine klei- ne Menschenansammlung, die sich neugierig in das Premium- Fahrzeug verguckt? „Wir wollten gegenüber dem Vorgängermodell die Sportlich- keit und die Eleganz steigern“, sagt van Hooydonk, „und das ist uns offenbar gelungen.“ Nur nicht so bescheiden. Für die

spontane 6er-Cabrio-Fandemo im Herzen der Isarmetro- pole ist die Sache geklärt. Aber was ist der Trick? Wie bringt man eine gestalterische These wie sportliche Ele- ganz auf die Straße? Warum wirkt die Linienführung der neuen 6er, des Cabrios wie auch des Coupés, so sexy? „Wir haben bei BMW schon immer scharfe Linien gehabt, die einerseits ein Ausdruck von Präzision sind und anderer- seits bewirken, dass die Formen weich ineinander überge-

hen. Sonst wäre es ja nur ein Blechblock“, lacht er. Ja und, was ist nun ganz genau anders

als beim ruppigeren Vorgän- germodell? „Wir haben die Pro- portionen der 6er-Serie, beim Cabrio wie auch beim Coupé, verändert. Einerseits haben wir den Radstand verlängert, aber die Überhänge sind kurz geblieben. So wirken sie jetzt gestreckter, was der Eleganz zugute kommt, und dadurch konnten wir auch die Dachli- nie fließender gestalten. Au- ßerdem haben sie rechts und

links zwei Zentimeter zuge- legt, wodurch die seitliche Silhouette flacher wirkt, und Front und Heck sehen durch die gewachsene Breite sport- licher aus.“ Das Auge bestätigt den Erfolg. Wer ist Adrian van Hooydonk, der seit über zwei Jahren als Leiter BMW Group Design erfolgreich arbeitet und alle rund 100 Modelle in über 50 Modellreihen von BMW, Mini,

»Eine Skulptur

löst Emotionen aus.«

Das BMW Cabrio 640i

erreicht mit 6 Zylindern und 320 Ps eine Höchst- geschwindigkeit von 250 km/h beim max. Dreh- moment von 450 Nm und einem Verbrauch von 7,9 l/100 km im Mix. Co 2 -Emission 185 g/km; kommt in 5,7 sek. von 0 auf 100 km/h.

40 go sixt CRUISEN

MY WAY Go

BMW 6er Coupé, der Sport-Typ: „Wir haben den Radstand verlängert. Das Auto wirkt jetzt gestreckter und die Dachlinie fließender.”

Rolls Royce und den BMW-Motorrädern verantwortet? Wie behält der smarte 46-jährige Holländer den Überblick? Das gelinge nur mit hochprofessionellen und hochmotivierten Mitarbeitern. „Ich habe ein gut organisiertes Team“, betont er nicht ohne Stolz, „das dafür sorgt, dass ich immer zum richtigen Zeit- punkt beim richtigen Projekt bin.“ Für die jeweiligen Marken und Modellreihen gibt es ganz bewusst eigene Designchefs

und -teams, denn, so der Boss: „Ich achte darauf, dass die ein- zelnen Marken sich separat weiter

entwickeln. Jeder unserer Designer soll die bestmöglichen Ideen haben und seine Gedanken über die Zu- kunft der Marke einbringen.“ Dazu gehört, dass das jeweilige Briefing von Adrian van Hooydonk – wie auch im Fall der neuen 6er – eher „kurz und offen“ ist. Er wünscht sich sogar, dass dies zu Beginn radikal interpre- tiert wird. Für das berühmte weiße Blatt Papier, die erste nachhaltige Skizze hat er nur eine Forderung: „Sie muss enorm emotional sein“, denn

danach kämen noch viele Diskussi- onen mit den Technikern, und der Windkanal hinterlasse beim späteren Modell dann auch noch seine Spuren. „Mir ist es am liebsten, wenn die Skizzen überzeichnet sind. Denn wenn die Skizze nicht stark genug ist, droht man in der wei- teren Entwicklung alles Neue zu verlieren.“ Und wann und wie kommt der Chefdesigner ins Spiel? „Meine Rolle ist die eines

Coachs, der dafür sorgt, dass die Ideen in die richtige Rich- tung gehen.“ Und so gab es neben dem schon erwähntem Plus an Sportlichkeit und Eleganz beim 6er Cabrio die Vor- gabe, dass ein europäischer Gran Turismo entwickelt wer- den sollte. Ein Auto, mit dem man problemlos schnell und auch problemlos sehr weit fahren kann. „Wir haben immer an eine Reise zu zweit über die Alpen gedacht eine Woche lang quer durch Europa.“ Vielleicht fühlt man sich deshalb im Cockpit des 6er Cabrios mit seinen kupferfarben be- leuchteten Bedien-Elementen

so angenehm geborgen, emp- findet zugleich sportliche Läs- sigkeit beim Cruisen. Augen immer auf die Straße gerichtet, während modernste Head-up- Displaytechnik die Navigati- onsinfos in den unteren Blick- feldrand auf die Frontscheibe projiziert. Zollgroße Monitore im Cockpit sind heute, die Zu- kunft trägt casual Navihilfe auf der Scheibe. Ist der Autodesigner des 21.

Jahrhunderts immer weniger Künstler, sondern immer mehr Multimedia-Player, der sei- ne Skizzen am Computer entwirft und der mobilen Face- book-Generation das Internet auf die Windschutzscheibe beamt? Für Adrian van Hooydonk ganz einfach. Erstens würde jeder Designer anders arbeiten. Manche würden nur mit Buntstiften zeichnen, andere würden ohne Computer

»Eine Linie

vermittelt Präzision.«

Das BMW Coupé 650i

erreicht mit 8 Zylindern und 407 Ps eine Höchst- geschwindigkeit von 250 km/h beim max. Dreh- moment von 600 Nm und einem Verbrauch von 10,4 l/100 km im Mix. Co 2 -Emission 243 g/km; kommt in 4,9 sek. von 0 auf 100 km/h.

Go MY WAY

Coach Adrian van Hooydonk:

„Das Briefing an die Designer ist sehr kurz und offen. Sie sollen ihre Gedanken über die Zukunft der Marke umsetzen.“

keinen Entwurf hinbekommen. Und für ihn definiert die Aufgabe den Charakter seines Jobs. Adrian van Hooydonk: „Autodesign bewegt sich schon noch zwischen Kunst und Wissenschaft.“ Wie in der Wis- senschaft müsse man als Industrie- und Autodesigner unglaublich viele Fragen beantworten, denn ein Auto – und allemal ein Premium- fahrzeug – müsse erst einmal gut funktionieren und viele Vorgaben an Effizienz und Nachhaltigkeit erfüllen. „Aber unsere Tätigkeit ist auch Kunst“, so der lockere Coach, „weil Kunst inspirieren und Men- schen persönlich berühren kann. Und Autos der Premiumklasse sol- len auch berühren.“ Basta. Klartext kann der smarte 46-Jährige auch. Danke, Herr Hooydonk. Wir haben beim 6er-Cruisen nicht geweint, aber uns sehr wohl und zukünftig gefühlt und ja, dem Werbespruch zur Bestätigung: Freude beim Fahren gehabt.

W ie der Wagen, so der Mann. Adrian van Hooydonk ist von Kopf bis Fuß auf Stil, Geschmack und Form ein- gestellt. Na klar trägt er, der Skulpturenanhänger, ger- ne körperbetont und lässt seine Hemden maßschnei-

dern. Nein, nicht aus falscher Eitelkeit, sondern weil Hemden nie wirklich passen würden und: er sich wohlfühlen möchte. Anders bei Anzügen. Die trägt er von der Stange. „Größe 98, passt immer, und sie müssen sitzen wie angegossen“, schmunzelt der gertenschlanke Chef- designer im dunkelblauen Seidenanzug mit trendigem blau-roten Schal à la Wunderkind von Joop. Bestimmt und klar reagiert er auf die Frage nach dem Uhrengeschmack. „Immer Chrono und immer aus den 70er Jahren.“ Sein „Calculator“ ist von Heuer – ja aus den guten 70er Jahren, als Heuer noch ohne sein heutiges Tag von TagHeuer

42 go sixt CRUISEN

70er-Jahre-Chrono: bei Uhren keine Kompromisse.

Cockpit-Design: einfache klare Linienführung.

Adrian van Hooydonk

ist seit Februar 2009 Leiter BMW group Design und verant- wortet damit alle Modelle der Marken BMW, Mini und Rolls Royce sowie die BMW-Motorräder. Der gebürtige Niederländer (Echt, Limbirg) absolviert von 1982 bis 1988 seine Ausbildung zum Masters Degree in industrial Design an der Delft Poly- technic University, arbeitet dann zunächst als Freelan- cer, später als Produktdesigner bei general Electric Plastics Europe. Am Art Center Europe im schweizerischen Vevey macht van Hooydonk seinen Degree in Automoti- ve Design. Hier wird er von BMW-scouts entdeckt und geht

1992 mit 28 Jahren

als Automotive Exterior Designer zu BMW. seine BMW- Karriere dauert nun schon 19 Jahre.

Der wichtigste schritt bei den bayerischen Autobauern mit der eingebauten Freude am Fahren kommt

2000 mit dem Wech-

sel zur BMW group Designworks UsA.

Hier lernt er kalifor- nisches Lebensgefühl schätzen und bekommt viel Praxis- und Kundennähe durch Fremdaufträ- ge des studios mit. Als Leiter Design BMW Cars kommt van Hooydonk 2004 nach München zurück und über- nimmt als Leiter BMW group Design die

gesamtverantwor-

tung.

Wer bei seinem Auto auf die Experten setzt, wählt auch seinen Staubsaug-Roboter vom Roboter-Experten!

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© 2011 iRobot Corporation. Alle Rechte vorbehalten. iRobot, Roomba und Virtual Wall sind eingetragene Marken der iRobot Corporation. Home Base, Dirt Detect, iAdapt und Lighthouse sind Marken der iRobot Corporation.

Casual Navi.

Augen immer auf die Straße. Lässig sendet das Head-up-Display seine Navigationsinformationen in den unteren Blickfeldrand des Fahrers.

in den unteren Blickfeldrand des Fahrers. Schwungvolle Linienführung mit Charakter: türgriffe,
in den unteren Blickfeldrand des Fahrers. Schwungvolle Linienführung mit Charakter: türgriffe,

Schwungvolle Linienführung mit Charakter: türgriffe, Rücklichter, innenfutter wie aus einer Künstlerhand.

44 go sixt CRUISEN

auskam. Der Racing-Retro-Stil seines Chronographen verweist nur oberflächlich in die Vergangenheit. Ihn reizt das Zusam- menspiel von Tradition und Moderne, mit der Betonung auf Moderne. Wie hält er sich und sein Team denn up-to-date? Wie erfährt er, was morgen und übermorgen seine Autokunden wünschen? Lässt er für seine künftigen BMW-Modelle Trend- scouts auf globalen Pisten spionieren? „Nein. Wir sind unsere eigenen Trendscouts.“ Er schickt seine Designer auf Mode- und Möbelmessen, in moderne Museen und hippe Shoppingbou- tiquen, um immer zu wissen, was in Premiumsegmenten so läuft. Allerdings habe das alles einen entscheidenden Nachteil. Die Mode- oder Möbelbranche würde zum Beispiel nur ein bis zwei Jahre den realen Produkten voraus sein. „Wir hingegen müssen viel weiter in die Zukunft denken. Unsere Designer machen jetzt Entwürfe für 2014, deren Modelle dann erst sie- ben Jahre später 2021 auf den Markt kommen.“ Ein wahrhaft visionäres Autodesign-Geschäft. Vorwärts in die Zukunft.

U nd was werden denn die Trends der nächsten Deka- de sein? Für Adrian van Hooydonk wird es wie auch schon in der Mode und beim Indoor-Lifestyle im Premiumsegment des Autodesigns mehr Mut zu

klaren Farben geben und die Metallictöne würden deutlich wärmer ausfallen. Auch sonst ist dem Industriedesigner van Hooydonk nicht bange im Zukunftsfantasieren. So hat der Trendsetter des Autodesigns schon vor einiger Zeit bei der Ein- führung des BMW 5er Gran Turismo davon gesprochen, dass

es bei Premiumfahrzeugen ganz wesentlich darauf ankomme, künftig „Charakter, Emotionalität und Wellness“ im Autode- sign umzusetzen. Wie bitte? Wellness? Ist denn neben dem Multimedia-Player der Autodesigner jetzt auch noch Spa-Ma- nager? „Vielleicht schon“, sagt Adrian van Hooydonk, „denn wir leben in sehr, sehr hektischen Zeiten, in denen das Abschalten

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Go MY WAY

immer wichtiger wird. Das Genießen ist schwieriger, aber auch um so wichtiger geworden.“ Natürlich kaufe man sich ein Auto, um zu fahren. Aber ein Premiumfahrzeug kaufe man sich auch als eine Art „Wohlfühl-Car, bei dem man die Tür zumacht und ein Stück stilvolle Ruhe in dieser komplizierten und hektischen Alltagswelt finden möchte“. Ist denn deshalb heute mehr als früher Design die Seele vom Produkt wie bei Apples iPad? „Ir- gendwie schon. Ich bin Industriedesigner und sage immer wie- der: Gutes Design verkauft sich selber. Menschen müssen sich angezogen fühlen von unseren Autos.“

N a, spätestens beim Fahren kann der Designcoach sicher sein, dass er und sein Team aus „flachen Ble- chen inzwischen komplexe Skulpturen“ fertigen. Für den BMW-Chefdesigner ist das neue 6er Coupé

„die perfekte Kombination aus Sportlichkeit und Eleganz“. Klar, hat er ja auch so vorgegeben. Und das Cabriofahren? „Wenn man offen fährt, spürt man die Geschwindigkeit und riecht den Duft der Felder. Unser 6er Cabrio ist erlebnisorientiert und das 6er Coupé leistungsorientiert.“ Dem hat der Cabrio fahrende Reporter nichts hinzuzufügen. Adrian van Hooydonk, der stil- volle Charmeur mit perfekt sitzenden Hemden und Anzügen, hat seinen 6ern ein rasantes modernes Kleid verpasst. Verlän- gert, gestreckt, verbeitert. Seine Ziele, Eleganz und Sportlich- keit zu steigern, sind genussvoll eingelöst. 6er Cabrio und 6er Coupé strahlen frische Power und elegante Energie aus. Ag- gressiv die 450-PS-Variante des 650i-Coupés in edlem Rot-Out- fit und leger der dynamische 320-PS-Cruiser des 640i-Cabrios. Die neuen 6er sind prächtige Feng-Shui-Premiumboliden mit individuellem Biss. Form forms character. Adrian van Hooy- donk, der Herr der Linien. Der Coach hat mit seinem Design- team junge elegante Maßstäbe gesetzt. Die 6er sind neu ver- messen und bieten Fahrspaß pur. Danke, Mr. Masterpiece.

46 go sixt CRUISEN

Laufsteg Trottoir.

Auf der Maximilianstraße in München kann auch Blechkunst als Star auftreten.

in München kann auch Blechkunst als Star auftreten. Kräftige Breite, mehr Sportlichkeit: An beiden seiten zwei
in München kann auch Blechkunst als Star auftreten. Kräftige Breite, mehr Sportlichkeit: An beiden seiten zwei

Kräftige Breite, mehr Sportlichkeit: An beiden seiten zwei Zentimeter zugelegt, aber die Überhänge dabei kurz gelassen.

NAVIGATION

ENTERTAINMENT

KOMMUNIKATION

E>GO ist mehr als nur eine Produktlinie. E>GO steht für eine neue Generation von Multimedia-Navi- gationen: fahrzeugspezifische Naviceiver, die sich perfekt in verschiedene Automodelle integrieren. Das E>GO-Konzept, ausgezeichnet mit zwei Innovationspreisen, ist eine beispiellose Systemlösung, um Multimedia und Navigation genial einfach im Auto zu realisieren: Alle E>GOs lassen sich in Rekordzeit einbauen und unkompliziert in das fahrzeuginterne CAN-Datennetz einbinden. E>GO steht für Installationskomfort, einfache Bedienung, Vielseitigkeit und Souveränität: E>GOs beherr- schen alle Medien, von CD, DVD, SD, USB, iPod bis iPhone, und meistern die Radio- und Telefonwelt. Intelligent navigieren die E>GOs in 43 europäischen Ländern – dank der zahlreichen Updatemöglich- keiten die allerneueste Software und die aktuellsten Karten immer mit an Bord. E>GO ist das Multimedia/Navigationskonzept der Zukunft, entwickelt, um die Technologien von morgen schon heute zu erleben.

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Ledermaterial löst

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Deutsche sind

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Visionen können

an-

viel Neues zu entde-

nachdem, wie es gefärbt und wo es eingesetzt ist, ein

Autobauer.

treiben, inspirieren und einen Weg aufzeigen.

cken. Am liebsten reise ich immer woanders hin.

positives ästhetisches Empfinden aus.

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Mit 46 Jahren alles.

beginnt

Armbanduhren müssen Chronographen und aus den 70ern sein.

Motorrad fahren

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Familie bedeutet emotionale Bindung.

 

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Cabrio fahren heißt das Leben mit allen sinnen genießen.

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Dreitagebärte sind Minimum.

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geln die Perönlichkeit des Besitzers wider.

angegossen sitzen.

 

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Ein Coupé hat

in der

Der Apple-Designer

 

kleinen Dosen. Aben-

Regel eine sportliche

Hemden sind

bei mir

Jonothan ive

ist ein

teuer und Reisen sind

Eleganz.

maßgeschneidert und relativ einfach, also eher weiß.

sehr, sehr netter Kerl.

 

viel spannender.

Holländer können häufig mehrere spra- chen.

Kalifornien kann einem permanent den Kopf verdrehen.

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Modische schals wie Beckham geknotet sind wärmer als ohne schal.

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wofür man steht und was man will.

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ich gerne. Die Welt ist groß, und es gibt sehr

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Mein persönliches Ziel ist es, das nächste Auto noch schöner zu ma- chen als das jüngste.

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GO

CITY

50 go sixt PARIS

CITYY Go

TIef LufT hoLen!

Liebe? Gibt’s überall. Doch an der Seine fühlt sie sich immer einzigartig an. Spüren Sie mal wieder neu das fröhliche Leuchten in Montmartre oder St. Germain. Paris, mon amour.

Stil-Metropole.

es ist diese gewisse, typische französische eleganz, die in Paris haltung gibt, die aber nicht verkrampft, sondern beschwingt.

S icher muss man früh aufstehen, wenn man erleben will, was Paris so einzigartig macht. Das Licht eines neuen Tages, der am Horizont aufzieht, leuchtet in dieser Stadt anders als in jeder anderen. Paris er- wacht bei Anbruch der Dämmerung und sammelt sich in den Straßencafés. Morgendliche Kühle trifft

auf knusprige Croissants. Wer in der Seine-Metropole also zu lan- ge schläft, ist selbst schuld. Morgens, wenn Paris sich den Tag erobert und die grünen Wasserspritzfahrzeuge der Stadtverwal- tung die Gehwege putzen, damit sie wieder zum Laufsteg schöner Frauen werden; morgens, wenn die Eisenrollos vor den Schaufen- stern der Geschäfte ratternd in die Höhe geschoben werden; mor- gens, wenn die frische Luft noch den Jardin des Tuileries durch- weht. Dann kann man sie sehen: Verliebte, Arm in Arm, glücklich wie in keiner anderen Stadt. Menschen, die keinen Stadtplan brauchen. Vormittags flanieren sie in den Tuilerien unter Kasta- nien, die in voller Blüte stehen. Der Dunst ihrer unzähligen Knos- pen hat sich wie ein lichter Schleier über die Bäume der Parks gelegt. Auferstanden nach langen Wintermonaten sind auch die Eisverkäufer mit ihren zweirädrigen Wägelchen, und Kinder las- sen in den großen runden Bassins wieder ihre kleinen Segelboote schwimmen. Die Paris-Kennerin François Simon schrieb einmal: „In Paris zieht man sich chic an, egal, ob man morgens auf den Markt geht und sich für ein Baguette anstellt oder nachmittags eine Avocado- Mousse im Wodkaglas bestellt. Und wenn man mit Parisern zum Essen geht, reden sie mit vollem Mund über die Mahlzeit am Abend zuvor und über das nächste Restaurant mit hochnäsigem Service, das sie besuchen werden.“ Stimmt! Und wenn man die Seine-Metropole auch nur wenige Tage besucht, so sollte man es den Parisern gleichtun: sich chic anziehen und essen gehen. Ei- gentlich ist es ganz einfach. Die Frau kann hier das kleine Schwar- ze, diese berühmte Pariser Coco-Chanel-Erfindung, schon vor- mittags tragen, und kein Mann läuft hier so (nach)lässig herum wie in Hamburg, Berlin oder München. Es ist eben diese gewisse, ganz typisch französische Eleganz, die in Paris Haltung gibt, die dabei aber nicht verkrampft, sondern beschwingt. Ach, diese schwer zu überprüfenden Sprichworte. Zum Beispiel, dass ganz Paris von der Liebe träume – nun ja, vermutlich träumt man hier eben doch ganz anders als in anderen Städten. Z um Beispiel in

Go euRoCITY

Modernes Babylon. „In Paris zu flanieren, ist die Gastronomie des Auges.“

den Parks. Hier machen Verliebte nach Shoppingbummel und Déjeuner gerne Rast an den großen Brunnen. Ja, man muss die Inseln der Ruhe, der Stille in der hektischen Stadt finden und dort verweilen. Was oft nur als verlängertes Wochenende mit etwas Shopping geplant war, wird in Paris ganz schnell mehr. Ist diese Stadt der Liebe nicht ein modernes Babylon, eine Stadt tausendfacher Versuchungen? Man muss sich nur in der Rue Saint Honoré treiben lassen, der wohl edelsten Einkaufs- straße der Welt. „In Paris zu flanieren, ist eine Wissenschaft für sich; es ist die Gastronomie des Auges. Spazierengehen heißt vegetieren. Flanieren aber heißt leben“, schrieb der große, französische Dichter Honoré de Balzac.

Die Gastronomie des Auges heißt heute auch: shoppen! Und führt manches Paar durch die Parks zum Hotel. Vielleicht stel- len sie ihre edlen Einkaufstüten, in denen sich die Trophäen der Saint Honoré befinden, auf einen der freigebliebenen Stühle. Vielleicht steht auf einer Tüte „Chantal Thomass“ und ein wissender Passant wird dann ahnen, dass er hier vielleicht Zeuge einer mehrtägigen Liaison dangereuse ist. Nun hat na- türlich jedes Quartier seinen eigenen Charme. Wer einmal sein Herz an (und in) Saint-Germain-des-Prés verlor, wird wahrscheinlich immer auf der linken Uferseite der Seine, „rive gauche“, wohnen. Er wird auf „Café de Flore“ oder „Deux Ma- gots“ schwören, dort auf kleinen, knarzenden Bistrostühlen bei einem zu teuren Cappuccino vielleicht an Sartre, Camus

oder Picasso denken; er wird in der „Brasserie Lipp“ einkehren (unten!) und am Abend Richtung Montparnasse aufbrechen, um im „La Coupole“ das so ausgezeichnete Boeuf Tatar oder eine Etagère mit Austern zu ordern. Nicht wenige Pariser be- haupten übrigens, sie wohnen nur deshalb „rive gauche“, da- mit sie über eine der vielen Brücken gehen müssen, die sich über die Seine spannen. Von hier aus scheint in der Ferne das Stahlgerüst des Eiffelturms nur darauf zu warten, dass seine Lichter am Abend wieder funkeln und sprühen wie perlender Champagner. Dennoch ist der Blick auf den Eiffelturm von nirgendwo so romantisch wie von der Avenue Montaigne mit ihren berühmten Luxushotels. Nachts aus der cool designten Bar des „Plaza Athenée“ zu treten und plötzlich den glit- zernden Eiffelturm vor Augen zu haben, soll sogar bei Ver- liebten schon mal den Rausch ins Delirium steigern.

Nun ist aber in der Welthauptstadt der Liebe inzwischen zweifellos neben Saint Germain das 4. Arrondissement, das Marais, zum Zentrum des Pa- riser Charmes avanciert. Das Marais, jenes alte jüdische Viertel zwischen Centre Pom- pidou und der Place de la Ba- stille, ist eines der leben- digsten Quartiers der Stadt. Mit Kunstgalerien, Antiqua-

digsten Quartiers der Stadt. Mit Kunstgalerien, Antiqua- L i e b e n d e A
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Liebende Aura: die leichtfüßige Stadt der Momente.

Klassische Form: die tollkühne Architektur-Balance am Place des Vosges.

52 go sixt PARIS

UrlaubUrlaub istist Frankreich. © ATOUT FRANCE/Michel Angot | HELDISCH
UrlaubUrlaub istist
Frankreich.
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Urlaub ist: Paris, Marseille und mehr … Boutiquen und Caféterrassen. Szenerestaurants und Musikfestivals. Shoppen und flanieren. Ganz einfach: Urlaub ist … Frankreich. Planen Sie Urlaub mit Genuss:

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Go CITY

G o CITY Ewige Künstlerseele: Das Leben geht, Montmartre bleibt. riaten, kleinen Hotels, Cafés, Bistros und

Ewige Künstlerseele: Das Leben geht, Montmartre bleibt.

riaten, kleinen Hotels, Cafés, Bistros und Blumengeschäften ist es heute das perfekte Stadtviertel für Verliebte und Fla- neure. An einem milden Frühsommerbend zu zweit im Re- staurant „Ma Bourgogne“ unter den Arkaden des so ganz nach den Gesetzen der Symmetrie ausgerichteten Place des Vosges ein Entrecote und dazu Pomerol zu genießen. Selbst wenn mal die Heizpilze neben den Tischchen eingeschaltet werden müssen: Gibt es glücklichere Momente? Im Marais? Besuchen Sie mal den kleinen schattigen Innenhof des Musée Carnava- let. Bezaubernd. Die Kitscheigenschaft wird hier zum Ereig- nis. Gerade im Marais erschließt sich, warum Paris die ewige Stadt der Liebe ist: Alles scheint so romantisch. Und ganz wie in der Liebe ist in Paris nichts fern, nichts unerreichbar. Auch ein Grund, warum man so gerne durch diese Stadt flaniert. Vom Herzen von Paris, von La Cité, liegt kein wichtiger Ort weiter als fünf oder sechs Kilometer entfernt. Die Seine, der Eiffel- turm, die Kirche Sacré Coeur und der Tour Montparnasse sind längst zu Wegweisern Liebender auf ihrer Suche nach Vergnü- gen geworden. Gerade nachts. Dann zeigt Paris in seinen Bars,

SERVICE PARIS

Clubs und Diskotheken sein junges, modernes Gesicht. Die angesagtesten Clubs gibt es zur Zeit an der Seine. Und weil die Mietpreise in Paris extrem hoch sind, haben sich einige Clubs und Diskotheken unter den Brücken etabliert wie der schicke „showcase“ unter der Pont Alexandre III.; oder aber es wurden gleich Flussschiffe zu Clubs umgebaut wie das „Batofar“. Ein alter Kahn, heute beladen mit Techno-Musik, harten Beats und viel Pariser Jeunesse Dorée. Häufig geben Clubs für ihre Partys ein sich immer wieder änderndes Motto aus. Mal wird man nur mit Badekappe eingelassen oder erhält nur im spe- ziellen „bad-taste-outfit“ Zutritt. Jugend und Liebe neigen halt zu Verrücktheiten.

Und wenn man dann in den frühen Morgenstunden aus einem Club wieder an die Oberfläche steigt, wenn nach durchtanzter Nacht die Vögel zwitschern und langsam in der Stille ein Mor- gen dämmert, heißt es: tief Luft holen! Der französische Ro- mancier Victor Hugo: „Paris einzuatmen, stärkt die Seele.“ Stimmt. Wenn eben morgendliche Kühle auf knusprige Crois- sants trifft. Also: Früh aufstehen – oder besser erst gar nicht ins Bett. Ernest Hemingway wusste es schon: „Paris ist ein Fest fürs Leben.“ Wir sollten es feiern. pascal morché

Gläserner Klassizismus: Pyramideneingang vom Louvre.

BARS

Batofar hippe szenedisco mit hiphop- und techno-musik auf einem schiff. Face au 11 quai François, mauriac, 75013 paris. www.batofar.org

La Casbah Eine institution in der pariser party-szene. sehr orientalisches ambiente. 18-20 rue de la Forge royale, 75011 paris. www.casbah.fr

Rex club mit techno-sound und minimal music. 5 Boulevard poissonnière,

54 go sixt PARIS

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HotELS

Hotel Bourg tibourg

Einfach bezaubernd für liebespaare und mitten im angesagten szeneviertel

marais gelegen. 19 rue de

Bourg tibourg, 75004 paris. www.bourgtibourg.com

Hotel Gabriel

cooles Designhotel – ebenfalls im szeneviertel marais. 25 rue du grand prieuré, 75011 paris. www.gabrielparismarais.com

REStAURANt

Ma Bourgogne

sehr gutes Weinlokal und speiserestaurant, das durch ländliches Flair überrascht. 19 place des Vosges, 75004 paris. www.ma-bourgogne.fr

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Go CITY

„Wir wollen schnell wachsen”

Jean-philippe Doyen, geschäftsführer sixt Frankreich, im gosixt-gespräch über Flotten und Fußball, geigespielen und Wettbewerb. Ein Franzose unter strom.

herr Doyen, sie sind als geschäftsführer von sixt Frankreich unter ande- rem auch für die strate- gische ausrichtung des Unternehmens verant- wortlich. Was haben sie für Ziele? Seit Sixt in Frankreich tätig ist, seit Ende der 90er Jahre, wurde immer kontinuierlich der Umsatz gesteigert – ab- gesehen vom Höhepunkt zur Zeit der Weltwirtschaftskri- se. Und als dann der Markt insgesamt in Frankreich da- nach stagnierte, konnten wir bei Sixt uns gegen den Trend wieder stark entwickeln.

Darf man sich als Füh- rungskraft denn bei sixt überhaupt irgendwann mit einem geschäftser- gebnis zufrieden geben? Wir freuen uns über unsere dynamische Umsatzentwick- lung, aber zufrieden im Sinne von zurücklehnen kennen

wir nicht. Bei Sixt denken wir immer an unsere Kun- den, die neue Quali- tätssteigerungen und wettbewerbsfähige Produkte erwarten. Und wir denken und

handeln immer unter-

nehmerisch. Das heißt, dass wir in dem Sinne nie ganz zufrie- den sind. Es geht halt immer besser. Dies macht für mich gerade den Reiz der Führungsposition bei Sixt Frankreich aus.

Können sie denn für die kommenden Jahre oder zumindest für 2011 kon- krete Ziele benennen? Erstens wollen wir unseren Wettbewerbern weiter kräf- tig Marktanteile abjagen. Wir greifen an. Und zweitens

56 go sixt PARIS

können wir bei unseremTem- po noch deutlich zulegen. Wir wollen schneller als bis- her wachsen. Sixt Frankreich möchte im Markt vom He- rausforderer so schnell wie irgend möglich zum Leader aufsteigen.

mit welchen maßnah- men wollen sie dies errei- chen? Indem wir für unsere Kunden investieren. Zunächst haben wir unsere Flotte um zehn Prozent vergrößert und ha- ben zum Beispiel in Nantes am Flughafen und am Bahn- hof sowie in Aix en Provence in der Innenstadt neue Sixt- Stationen eröffnet.

Bringt das denn so viel? Die Summe vieler Maßnah- men wirkt sich am Ende aus. Wir können noch nicht alles verraten, aber am Ende des Jahres werden wir in 2011 in Frankreich über 15 neue Sixt- Stationen eröffnet haben.

„Wir werden über 15 neue sixt-stationen eröffnen.”

im mietwagengeschäft ist der Wettbewerb be- sonders hart nicht nur dort. Wir planen beim Leasing unsere Flotte zu verdreifachen, werden die Luxury-Car-Aktivitäten in Paris und an der Côte d’Azur intensivieren, und wir wollen unsere Bekanntheit in Frank- reich mit Marketingkampa- gnen erhöhen. Auch in Fran- kreich soll wie in Deutschland

gnen erhöhen. Auch in Fran- kreich soll wie in Deutschland Sixt-Frankreich-Geschäftsführer Jean-Philippe Doyen:

Sixt-Frankreich-Geschäftsführer Jean-Philippe Doyen:

„Beim Fußball und Geigespielen entspanne ich komplett.”

schon bald jeder Sixt kennen.

Was macht den Unter- schied zu anderen aus? Dass bei uns immer der Kunde im Mittelpunkt steht; dass unser Service und die Kompetenz und Freundlichkeit unserer Mitarbeiter einzigartig sind. Sixt ist besser.

Na, ein wenig keck? Nein, aber klar. Wir ha- ben die größte BMW- Premiumflotte in Frankreich. Und wir sind kreativ und er- folgreich mit unseren neuen Fun Compact Cars Audi A1, BMW Mini, Citzoen DS3, Fiat 500 oder Smart; und wir bie- ten mit digitalen Sixt-Pro- dukten für iPhone, iPad oder Blackberry den besten mobi- len Service. Ich liebe digitales Tempo. Wir reagieren mor- gens und sehen nachmittags schon die Ergebnisse.

VItA

Der 36-jährige sixt-Frank- reich-chef Jean-philippe Doyen meistert sein inge- nieur-Diplom an der éco- le Nationale des ponts et chaussées mit 1,0, forscht an der tU münchen, lernt prima deutsch und sam- melt globale Businesser- fahrungen bei integral media und dem Nahver- kehrsunternehmen Veo- lia transport. Doyen entspannt beim Fußball- und geigespie- len (begann er mit 12, spielte schon Konzerte in England) und auf reisen mit seiner lebensgefähr- tin und den beiden Kin- dern. lieblingsziele? Ja, Nord- und südamerika, Europa, Nordafrika, russ-

land

halt! „Warum, es

gibt doch so viel zu ent- decken.” Ein abenteurer.

Viel größer als die Gefahr, dass du dich in der Pariser Unterwelt verläufst, ist die
Viel größer als die Gefahr, dass
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PARIS
Paris von seiner unbekannten Seite:
Entdeckungen
das magische Labyrinth unter der Stadt.
im Untergrund
der Weltstadt
Weitere Reportagen: das Naturwunder Great Barrier Reef.
Yosemite – der Traum aller Kletterer.
Abenteuer von Welt.

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Das Leben kann ja so einfach sein. Man nehme ein Buch („Taste Twelve – Hamburg 2011“), gucke sich eine Begleitung aus und gehe mit ihr ins Restaurant. Buch mit ausgewähltem Restaurant vorzei- gen, und man speist einen Hauptgang auf Kosten des Hauses. Diese berückend simple Idee aus Schweden zieht ihre Erfolgsspuren durch München und Hamburg. Und: nicht nur für Paare! Bücher kaufen, kleines bibliophiles Erlebnis im weißen Einband genießen und die ganze Abteilung einladen. Kommt gut, bleibt unvergess- licher Betriebstreff. Ob Dinner for Two oder Business-Lunch for all. Ganz einfach. Gehen Sie doch mal mit Buch aus. TasteTwelve. Feine Ausstattung, feine Adressen. Ein bon book. tastetwelve.com

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Der Sommer kommt und die Freunde der Italo-Oper ziehen wieder mit Picknickkorb und Regencape zur Arena di Vero- na – Outdoor-Oper pur. Pas- send dazu hat der Premium- watcher Raymond Weil den vierten Akt seiner Uhrenoper Nabucco gelüftet. Klares De- sign, markante Zeigeridenti- tät, prächtige Stimmung: Na-

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Sesam öffne dich, flüstern leise die Notizbücher der „Conceptum-Design“- Serie. Güldene Haptik, arabisches Matt- blau und retropastelliges Papier erin- nern an Zeitreisen im 19. Jahrhundert. Und das kleine Klack beim Öffnen und Schließen des Einbands adelt persön- liche Texte zu kleinen Wortschätzen. Die kompakten Handschmeichler ver- strömen die Aura des Orients und geben Orientierung im Meer der Notizen. Ori- entum, halt. Notizen aus 1001 Nacht. Sesam schließe dich. Klack. sigel.de

N ein, das zur Weltpremiere in Hamburg spontan Alltime-Ro- cker Udo Lindenberg vorbei schaute und den Lindi-Begei- sterungssegen gab („Echt cool“)

ist nicht wichtig, aber passte prima. Denn die

Dockingstation-Spezialisten von Bower & Wilkins (B&W) haben mit dem Hightech-Up- date ihrer Wunderzigarre Zeppelin Air ein neues Masterpiece für Hightech-Home-Enter- tainment hingelegt: noch sauberere Bässe, ver- besserte B&W-Klangtechnologie durch Ein- zelchassis für Hoch-, Mittel- und Tieftöner sowie individuellen Verstärkern für jedes Chassis. Und mit Hilfe von Apples Airplay ist das digitale Streamen (und Synchronisieren!) von Musik, Bildern und Videos via iPhone, iPod oder iPad ein Klacks. Die Regie, in wel- chem Raum was gehört oder gesehen wird, füh- re ich Zuhause via iPhone & Co. aus. The sound takes it all. Dock on! bowers-wilkins.de

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Was teilen Kalkhoff-Räder mit BMW Cars? Die Freude am Fah- ren. Seit über 90 Jahren fertigt das Familienunternehmen aus dem niedersächsischen Cloppen-

burg Drahtesel und hat mit schi- cken „City Glidern“ und E-Bikes den Sprung in die urbane Moder- ne geschafft. Bikeboomer made

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Berlin hat alles, kann alles. Welthauptstadt von Musik, Kunst und Hotel- lerie. Jetzt gesellt sich eine skandinavische Hotel-Perle dazu, die der Metro- pole an der Spree zeigt, was wirklich cooles Design sein kann. So viel nor- dische Klarheit und blühendes Licht ist selten; das Haus Scandic Berlin Potsdamer Platz ist ein Juwel aufschneidenden Understatements. Reines Selbstbewusstsein. Gehen Sie nicht aufs Zimmer, gehen Sie direkt über die Bar. Stille Pracht, stolzes Schick-Saal. scandichotels.com

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Geschliffene Glasaschenbe- cher, dunkelbraune Leder- fauteuils und edelste Zigar- ren: Der Inbegriff klassischer angelsächsischer Club-Le- bensart ist, na klar, kein Must für Ingersoll-Uhren- Fans. Doch die feinen Kali- ber mit Glasboden der neu- en „Little-Rock“-Modelle atmen großes Empire.

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Auftritt. Der Staub des Südens und die

barmherzige Hitze in den Rebhügeln des Toskana-Dorfes Montalcino sind in diesem purpur- roten Spitzenge- wächs eingewo- ben. Der Brunello

di Montalcino

2006 (Brunello

darf erst nach fünf

Jahren Reifepro-

2006 (Brunello darf erst nach fünf Jahren Reifepro- zess das Weinglas kennenlernen) zeigt Charakter und

zess das Weinglas

kennenlernen)

zeigt Charakter

und Potenzial. Ein

Winzer, ein Wort.

Die Qualität roter Toskana-Reben trägt das Zeichen

der Marchesi di

Frescobaldi. Viel-

fältiger Abgang!

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CHARITY

Beim Darm hört der Spaß auf!

schmunzeln und aufrütteln: Die neue Darmkrebs-Vorsorgekampagne der Felix Burda stiftung mit den Comedians Atze schröder und Annette Frier alias tV-Heldin Danni Lowinski.

S ie alle tun es: Bundesfamilienministerin Kristina Schrö- der, Startenor Plácido Domingo, Sopranistin Anna Maria Kaufmann sowie die Top-Comedians Atze Schröder und

Annette Frier alias Danni Lowinski; Namen sind eben nicht Schall und Rauch, sondern stehen für Glaubwürdigkeit und sorgen für Motivation, zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. „Beim Darm hört der Spaß auf!“, bringt Atze Schröder in sei- nem unnachahmlichen Ruhrpottcharme die Sache auf den Punkt. Und Schauspielerin Annette Klier, das aktuelle neue Gesicht 2011 für die Vorsorgekampagnen der Felix Burda Stif- tung gegen Darmkrebs, bekennt: „Krebs ist ja ein unschönes Thema und Darm auch erst mal kein schönes Wort. Wer will schon gern über seinen Darm reden?“ Doch Annette Frier tut’s – auch, weil sie durch die tückische Krankheit, die schon früh auftreten kann, ihre Großmutter und ihren Vater verloren hat. „Vorsorge hätte das verhindert“, so Frier. Darmkrebs ist ein heimlicher Killer. Er verursacht im Frühsta- dium keinerlei Beschwerden. Genau das macht ihn aber so

Atze Schröder, Anti-Typ und

Werbefigur für Darmkrebsvorsorge:

„zum Nachdenken anregen”.

62 go sixt CHARITY

Annette Frier: „Durch Vorsorge hätte die Krankheit bei meinem Vater verhindert werden können.”
Annette Frier: „Durch Vorsorge
hätte die Krankheit bei meinem
Vater verhindert werden können.”

gefährlich. Nur durch re- gelmäßige Vorsorge kann man sich vor dieser heim- tückischen Erkrankung schützen. Pro Jahr sterben bei uns rund 27.000 Men- schen an Darmkrebs. Jähr- lich werden rund 69.000 Menschen in Deutschland neu mit der Diagnose

Darmkrebs konfrontiert. Darmkrebs ist damit die zweithäufigste Krebsneu- erkrankung bei Männern (hinter Prostatakrebs) und Frauen (hinter Brustkrebs). Und Humor der Comedians, die nörgelige Antitypen spielen, animiert zum Lachen und hilft. „Wir setzen mit unserer dies- jährigen Kampagne den erfolgreichen Weg vom letzten Jahr fort“, erklärt Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stif- tung. „Unser Ziel ist es nicht, die Menschen direkt zum Han- deln aufzufordern, sondern wir wollen vielmehr zum Nach- denken anregen. Darmkrebsvorsorge ist wichtig und effizient.“ Die Stiftung setzt auf ein integriertes Kommunikationskon- zept. Neben Anzeigenmotiven sind die prominenten Comedi- ans in TV- und Radio-Spots sowie auf Online-Bannern zu se- hen. Darüber hinaus wird die Felix Burda Stiftung ihre Kanäle auf YouTube und Sevenload sowie die Fan-Page auf Facebook zur Kommunikation nutzen. Wussten Sie, dass Darmkrebs kein Schicksal ist? Darmkrebs lässt sich meist zu fast 100 Pro-

Schicksal ist? Darmkrebs lässt sich meist zu fast 100 Pro- zent verhindern oder heilen – wenn

zent verhindern oder heilen – wenn er frühzeitig genug ent- deckt wird. Dr. Christa Maar: „Mit unserem Engagement in der Felix Burda Stiftung klären wir über rechtzeitige Vorsorge auf. Mit unserer Website wollen wir Sie auf dem langen Weg durch die Krankheit begleiten und ich hoffe, dass sie Ihnen viele Ihrer Fragen beantworten kann.“

infos & Beratung: www.felix-burda-stiftung.de/darmkrebs; www.darmkrebs.de

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LIFESTYLE

LUxUS

NACH MASS

Wie die indische Milliardärin Megha Mittal und ihr CEO Bruno Sälzer aus dem Mode- und Life- style-Label Escada wieder die Nummer Eins in der internationalen Modewelt machen wollen. Eine Nahaufnahme aus der Isarmetropole.

Von Pascal Morché und Sebastian Widmann (Fotos)

Foto: www. escada.com

Junge Eleganz.

Inhaberin Megha Mittal selbst ist der neue Escada-Typ der Zukunft. Die frühere Goldman-Sachs- Mitarbeiterin ist die erste und beste Markenbotschafterin des Labels.

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M enschen im Modebusiness sind uns immer voraus. Weit voraus! Es sind Menschen, wie Megha Mittal und Bruno Sälzer. Wäh- rend wir normalen Endverbraucher der Modeindustrie uns jetzt nämlich ganz ba-

nal auf den Sommer freuen und hoffen, dass es endlich warm wird, begeistern sich wahre Fashionpeople wie Sälzer und jene faszinierend schöne, dunkelhaarige Megha Mittal schon für den Winter. Für den nächsten natürlich! Strammen Schrittes durchmisst der drahtige Mann mit seinen grauen Cowboystie- feln den riesigen Showroom der Münchner Modefirma Esca- da. Scheinbar wahllos greift er dabei immer wieder in die Kleider, Jacken, Mäntel oder Hosen, die hier als Kollektion der Wintersaison 2011/2012 hängen. „Diese Qualität, sie ist sichtbar, sie ist fühlbar!“, freut sich Säl- zer und knautscht dabei brutal den Ärmel einer Kaschmirja- cke, die auch nach diesem Angriff nicht eine einzige Falte aufweist. „Das hier ist viel kreativer und fokussierter in der Aussage als alles, was Escada zuvor gemacht hat. Hier, viel schmaler im Shape“, jauchzt der rastlose Mann in seiner ab- gewetzten Jeans des Edellabels G-Star und dem aufgeknöpften Hemd über der Brust. Und auch die Frau mit der schwarzen Haarmähne scheint nicht nur zufrieden, sondern glücklich:

So ein Showroom, gefüllt mit wunderschönen Kleidern (auf die andere Frauen noch ein Jahr warten müssen) kann für sie nur das Paradies bedeuten. Aber vielleicht wurde Megha Mittal ohnehin schon in ein Pa- radies hineingeboren. Ihr Name klingt nach Tausendundeiner Nacht, nach der Pracht der Maharadschas und damit ist man durchaus auf dem richtigen Weg. In Indien besitzen Megha Mittals Eltern schließlich ein sehr bedeutendes Baumwollun- ternehmen. Sie liebe Mode von Kind auf und sei inmitten von Schneidereien, Stoffen und Schnitten groß geworden, erzählt die schöne Inderin. Okay, Mode „als frühe Passion“ bedeutet:

In einer Zeit, da andere Mädchen ihre Puppen anziehen, durf- te sich die kleine Megha bereits an „richtigen“ Kleidern berau- schen. Und doch ist das elterliche Textilunternehmen für die- se Frau nur die Hälfte des Paradieses, heiratete sie schließlich auch noch in eine indische Milliardärsfamilie. Ihr Schwieger- vater Lakshmi Mittal hat den größten Stahlkonzern der Welt aufgebaut. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass die Verbindung von Stahl und Stoff selten so glückbringend und überprüfbar ist wie hier im Showroom von Escada. Als der Münchner Mo- dekonzern nämlich nicht mehr nur kriselte, sondern schon strauchelte, da war es die schöne und reiche Megha Mittal, die

»Das hier hat einen super Hängeappeal.«

Escada kaufte und – rettete. Sie war es, die wieder Bewegung hineinbrachte in das traditionsreiche Münchner Unterneh- men und diese Bewegung, diese Kraft – an der Seite von Bru- no Sälzer kann man sie spüren. Schon rast der Mann nämlich zum nächsten Kleiderständer: „Das hier hat ein super Hänge- appeal!“ Bitte, fragt man sich da als Normalmensch: „Hänge- appeal? Was mag das sein?“ Sälzer erklärt: „Einkäufer, die hierher zum Ordern kommen, die erkennen sofort die Quali- tät, den Appeal der Kleider, die hier hängen.“ Wer so spricht, der kann eigentlich nur Modedesigner sein. Denkt man. Aber:

falsch gedacht! Doktor Bruno Sälzer ist Wirtschaftsboss, ist Manager, ist CEO von Escada. Er ist der Mann, dem Megha Mittal vertraut. Kann sie ja auch. Sälzer hat Betriebswirtschaftslehre studiert und als Wirtschaftswissenschaftler promoviert. Er hat den Vertrieb des Kosmetikkonzerns Beiersdorf koordiniert, den Haarspezialisten Schwarzkopf internationalisiert und als Vor- standsvorsitzender die Männermodefirma Hugo Boss zu einem international tätigen Multimarken-Luxuskonzern aus- gebaut. Das sind alles, so möchte man glauben, zwar durchaus kreative, aber doch auch knochentrockene Jobs; jedenfalls im- mer BWL und Bilanzen näher als Kunst und Design. Der Ma- cher führt durch die Münchner Escada-Zentrale. Weiße Gän-

LIFESTYLE GO

ge, die wie eine leere Leinwand für neue Ideen glänzen. 450 Menschen arbeiten hier zur Zeit an den nächsten Kollekti- onen für den übernächsten Sommer. Auf Türschildern steht „Atelier“ oder „Kreativer Stoffeinkauf“. In den großen Büros hinter diesen Türen wird gezeichnet und geklebt, wird gebügelt und genäht; hier werden Prototypen aus Papier und Stoff geschaffen, hier wird mit Prittstift und Tesafilm um die richtige Falte und die perfekte Naht an einer zukünftigen Escadajacke gerungen. Und hier, in diesen Krea- tivabteilungen ist Megha Mittal am liebsten, wenn sie aus London, ihrem Wohnort, nach München kommt und Escada, ihr Unternehmen, besucht. Bruno Sälzer erklärt: „Das Design eines Toasters oder eines Autos können Sie am PC entwickeln. Ein Kleidungsstück wird aber später immer in Bewegung sein. Um dem gerecht zu werden, brauchen Sie beim Entwerfen Stift und Schere.“ Nun, Stift und Schere kommen hier, in der zweiten Etage, dem kreativen Teil des Escada-Hauses reich- lich zur Anwendung. Dass dieser 53-Jährige, der Marathon läuft, Krafttraining macht und Vater von vier Söhnen im Alter zwischen acht und 17 Jahren ist, dann doch ein knallharter Geschäftsmann ist, verrät Sälzers Antwort auf die Frage nach der idealen Kundin:

„Wir wollen alle!“ Und immer mehr wollen wieder Escada. Die

wollen alle!“ Und immer mehr wollen wieder Escada. Die Athletische Ziele. Escada-CEO Bruno Sälzer läuft

Athletische Ziele. Escada-CEO Bruno Sälzer läuft Marathon, macht Krafttraining und fackelt nicht lange bei der idealen Kundin: „Wir wollen alle.”

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Geschichte dieses Modelabels ist ein Stück deutsche Modege- schichte. Und zwar mit Höhen und mit Tiefen. „Escada“, das war der Name eines vollblütigen irischen Rennpferdes, auf das ein junges Münchner Ehepaar namens Margaretha und Wolfgang Ley 1976 gewettet hatte. Escada siegte. Das schwedische Ex-Mo- del Margaretha verfügte über eine profunde Ausbildung als Schneiderin und ein gutes Gespür für Mode; Ehemann Wolfgang kannte sich mit Vertrieb und Marketing aus und war ein tüch- tiger Geschäftsmann. Die beiden gründeten 1976 eine Modefirma und nannten sie (ein gutes Omen!) nach dem siegreichen Gaul. Die Modefirma entwickelte sich erfolgreich, ja, Escada wurde in den 80er Jahren zur größten Damen-Modemarke der Welt. Im Stil hatten die Leys buchstäblich aufs richtige Pferd gesetzt.

E scada etablierte sich als Luxuslabel: teuer, opulent, bunt und eben immer auch a bisserl münchnerisch überladen in Farbe und Material. Heißt: Wo Jil Sander aus Hamburg Understatement zeigte und für einen reduzierten, minimalistischen, puristischen und eben

typisch hanseatischen Stil stand, da war Escada immer sinnlich und voll modischem Schnickschnack, weshalb auch die „Gold- knöpfe“ unweigerlich zum Symbol der Escada-Mode wurden. Das ging lange gut so. 1992 aber starb die Seele des Unternehmens, Margaretha, und 2006 trat auch Wolfgang Ley als CEO zurück. Zumal sich die Zeiten geändert hatten. Es kriselte weltweit und Mode ist immer (auch) ein Spiegel der Welt: Luxus wollten die Frauen nicht mehr ganz so offensichtlich zeigen. Und junge, mo- dern sportliche Frauen schon gar nicht. Mit überladener Mode im Stil von Escada ging es bergab. Weltweit und in Deutschland sowieso. Wobei Escada bis heute ohnehin nur zehn Prozent sei- nes Umsatzes hierzulande macht. Als kreative Kämpfernatur und neuer Vorstandsvorsitzender kommt Bruno Sälzer Mitte 2008 nach München, nachdem er viele Jahre seinen Mercedes S-Klasse Dienstwagen zu Hugo Boss nach Metzingen gelenkt hatte. Von nun an fährt er BMW 750i. Das ist die angenehmere Seite des Höllenjobs, der natürlich die Heraus- forderung für einen Mann ist, der Träger des schwarzen Karate- gürtels ist und all seinen Söhnen zu Kampfsportarten rät. Sälzer heuert buchstäblich auf einem sinkenden Schiff an. Zwar trifft er dort 2008, wie er sagt, „auf eine hochmotivierte Mannschaft, die Mode als Handwerk perfekt beherrscht“. Und er findet auch das Unternehmen „auf einer sehr guten technologischen Basis“, aber wirtschaftlich arbeitet man alles andere als erfolgreich. Dazu kommen die äußeren Umstände: „Die Finanzkrise reduzierte un- sere Kreditlinie von 90 Millionen mit einem Schlag auf Null.“ Schließlich muss Escada während der Weltwirtschaftskrise im August 2009 Insolvenz anmelden. Doch der Insolvenzverwalter betätigt sich nicht als Bestatter, sondern als verständiger Sanierer. Er ist beeindruckt von der Mo- tivation und Identifikation der Mitarbeiter. Er ist wohl auch be- eindruckt vom Image seines Patienten, und dass weder die Mo- dejournaille noch die Wirtschaftspresse den Abstieg des Konzerns mit Häme begleiten. Vor allem aber ist er beeindruckt von der Neuausrichtung des Unternehmens und der Marke Escada, die Bruno Sälzer inzwischen eingeleitet hatte: Die Kollektionen wur- den um 35 Prozent auf zwei Linien reduziert: die elegante „Esca- da-gold“ und die sportliche „Escada-silber“. Die Preise wurden durchschnittlich um gut 20 Prozent gesenkt, die Mode wurde

LIFESTYLE GO

»Mit Prittstift und Tesafilm um die richtige Falte ringen.«

Leuchtende Klassiker.

Escada-Fan Megha Mittal: „Das ist sicher zwölf Jahre her. Ein pfirsichfarbenes Cocktail-Top und einen roten Kaschmir-Pullover. Ich besitze beides noch.”

ESCADA ESCADA

gO gO

SI SI xt xt

69 69

GO LIFESTYLE

CEO-Business im Modekonzern: Ein kreativer, aber auch knochentrockener Job – immer näher an BWL und Bilanzen als an Kunst und Design.”

schlichter und dabei lebendiger. Innovativere Lieferanten wurden gefunden. „Vor allem spricht Escada jetzt auch jün- gere Frauen als Kundinnen an“, erklärt Modemanager Bruno Sälzer stolz und schießt gezielt Wortkombinationen wie „coo- ler Glamour“, „understated Chic“ oder „moderne Eleganz“ ab, um die Marke heute zu beschreiben.

U nd tatsächlich, wo immer Goldene Kameras, Bambis oder sogar Oscars an und von Stars ver- liehen werden – die eleganten Roben aus Mün- chen sind dabei: Katie Holmes, Anna Netrebko, Helen Mirren, Demi Moore, Anna Loos und viele

andere blieben dem Label auch in der Krise treu. Dennoch, das Problem blieb auch: Es fehlte dem Unternehmen Geld, sprich: der richtige Investor. Sälzer: „Zwar standen auf der Long list derer, die Escada haben wollten, 70 bis 80 potenzielle Investoren, aber irgendwie passte keiner.“ Doch dann kam

Farbe prägt und bleibt: „Das hier ist viel kreativer, viel schmaler im Shape.”

eben – im November 2009 – sie! Die gesuchte, ja, die herbeige- sehnte Lichtgestalt und Retterin von Escada: Die indische Milliardärin Megha Mittal. Sie ist eine Frau mit Geld und mit Leidenschaft für Mode. Eine moderne, feinsinnige schöne 34-jährige Frau und Mutter von zwei Kindern, die außerdem über einen ziemlich gesunden Geschäftssinn verfügt. Megha Mittal selbst ist der neue, der Escada-Typ der Zukunft und gleichzeitig die erste und beste Markenbotschafterin des La- bels. Und nachdem die Schwiegertochter des indischen Stahl- tycoons in den USA ein Studium in Finanzwesen absolviert hatte, perfektionierte sie ihre Businesskenntnisse in London bei Goldman Sachs. „Man braucht für alles im Leben eine solide Grundausbildung, und Wirtschaft gibt einem eine gute Verankerung“, so die Escada-Inhaberin. Außerdem sei es durchaus von Vorteil, eine Bilanz lesen zu können, gesteht Megha Mittal im Inter- view lachend. Nein, nur Wirtschaft und Kommerz sind ihre

Label bleibt und verändert sich: „Die Marke moderner und die Kollektionen jünger machen.”

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Showroom-Realitäten: „Einkäufer, die hierher zum Ordern

GO

LIFESTYLE

kommen, erkennen sofort die Qualität der Kleider.”

DIE ESCADA-GESCHICHTE

1976 in München von Mar-

garetha & Wolfgang Ley

gegründet.

1978 Escada wird als Marke

eingeführt.

1982 Escada erobert den

US-Markt.

1986

Börsengang.

1989

Internationale Expan-

sion: Das Unternehmen wird zur größten Damenmode- marke der Welt.

1990 Der erste Escada-Duft

kommt auf den Markt.

1992 Chefdesignerin und

Mitbegründerin Margaretha Ley stirbt.

1994 Brian Rennie neuer

Chefdesigner. Einführung von Escada Sport.

1998 Escada Eyewear als

Lizenz.

2006 Wolfgang Ley tritt als

CEO zurück.

2007 Jean-Marc

neuer Vorstandschef.

2008 Investorenwechsel:

Bruno Sälzer wird Vorstands- vorsitzender. Neuausrich- tung des Unternehmens.

Loubier

2009 Karen Schoeller und

Daniel Wingate Chefdesi- gner von Escada.

August 2009 Escada Ag meldet in Weltwirtschaftskri- se Insolvenz an.

November 2009 Escada wird von einem trust der in- dischen Stahldynastie Mittal gekauft. Megha Mittal, 34, verantwortet Escada inner-

halb der Familie.

2010 liegt der Jahresumsatz bei 280 Mio. Euro und er-

reicht Vorjahresniveau. Es- cada gilt als internationalste deutsche Mode-Marke. 90 Prozent des Umsatzes wer- den im Ausland erzielt. USA sind mit 20 Prozent stärkster Markt, danach folgen asia- tische Länder (Japan, Süd- Korea, China). Escada wird in 80 Ländern der Erde ver- kauft und macht in 150 Me- tropolen der Welt die Hälfte des gesamtumsatzes. Für das Unternehmen arbeiten weltweit mehr als 2 000 Menschen, davon 450 in der Münchner Zentrale. Es- cada betreibt zwölf eigene geschäfte in Deutschland,

180 eigene Shops weltweit

und 1 100 Points of Sales. Für 2011 erwartet man umsatz- mäßig eine deutliche Stei-

gerung und will weltweit

100 weitere Mitarbeiter ein-

stellen.

Sache nicht. Nachdem sie ja schon als Kind in „einem kreativen Umfeld aufgewachsen“ sei („meine Mutter hatte eine künstlerische Ader“), studierte Mittal nach ihrem Ausflug in die Finanzwelt Innenarchitektur.

V or zwei Jahren sei sie dann zu dem Schluss gekommen, dass Mode sie am meisten interessiere: „Meine Wunsch- industrie“, sagt sie, und so habe sie ih- rem Mann und ihrem Schwiegervater

vorgeschlagen, eine Modemarke zu erwerben. „Sie haben mich dazu ermutigt und unterstützt.“ Zwei Jahre lang habe sie gesucht im schillernden Mode- business. „Ich habe mir 25 Unternehmen in Europa angeschaut, auch Ferré in Italien.“ Nun zählt Megha Mittals Familie mit geschätzten 20 Milliarden Dollar zu den zehn reichsten der Welt und da könnte man die 60 Millionen, die als Kaufpreis für Escada ge- munkelt werden, als Griff in die Portokasse bezeich- nen. Doch Megha Mittal meint es ernst mit ihrem Engagement bei Escada. Nein, das Münchner Mode- unternehmen ist nicht Spielzeug einer superreichen Frau. Sicher nicht! Das merkt man sofort, wenn sie hier in der Münchner Konzernzentrale voller Lei- denschaft und Zuversicht ins Schwärmen gerät. „Bei Escada passt einfach alles“, lächelt die Inderin aus dem nebeligen London und ist sich sicher: „Escada wird wieder strahlen!“ Es müsse nun gelingen, die Marke noch moderner und die Kollektionen noch jünger zu machen. Das Potenzial sei nämlich da, „wieder Weltmarktführer zu werden, wieder die Nummer Eins in der Modewelt zu sein”. I mmerhin: Zur Zeit sind die Orderbücher voll und der Umsatz lag 2010 bei 280 Millionen Euro – also angesichts der angespannten Zeiten zufrie- denstellend auf Vorjahresniveau. Gemeinhin kennt man ja nur den Vogel Phönix, der neu und gesund aus der Asche steigt; mit dem Duo Megha Mittal/ Bruno Sälzer könnte es diesmal auch das Pferd Esca- da sein. Denn auch Bruno Sälzer ist voll des Glücks und des Lobes über die Entwicklung des Unterneh-

GO MY WAY

Foto: www. escada.com

mens und das Engagement seiner neuen Eigentümerin. Besonders, wenn sie nach München in die Zentrale reist. „Die kreativen Prozesse des Modemachens liegen Megha Mittal sehr am Herzen.“ Stundenlang sei sie in der Designabteilung verschwunden, interessiere sich für Ma- terialien, Farben und Schnitte. Sie sei mehr in Atelier und Schneiderei, als im Büro oder Konferenzraum.

W orking by walking. Megha Mittals Motto pflegt auch Bruno Sälzer: „Ganz ehrlich, ich bin kein Bü- romensch“, sagt der sportliche Mann, springt auf, rennt mal wieder aus seinem Office und holt Poster, die er gerade hat drucken lassen. Eigentlich sehen

die ja aus wie aus der Zeitschrift „Bravo“. Aber sie zeigen natürlich wun- derschöne Models in wunderschöner Escada-Mode. „Letzten Sommer- urlaub war ich mit meiner Frau und den Jungs im Robinson-Club auf

Mallorca.“ Freunde seiner Söhne sahen Escada-Fotos und meinten:

„Gibt’s denn davon keine Poster?“ Innerhalb einer Stunde gab Sälzer den Druckauftrag für Poster nach München durch. „Es gibt inzwischen viele Jugendliche, die in ihren Zimmern diese Poster aufhängen.“ So verjüngt man Käufergruppen. So tickt der Escada-CEO. „Wenn ich nicht reise, erlebe ich nichts, bekomme also keine Ideen für Escada.“ Und Escada, weiß er, ist ein Metropolen-Business: „New York und Schanghai verhalten sich im Lifestyle zueinander viel ähnlicher als München zu Rosenheim oder Hamburg zu Pinneberg.“ Wo der Mann Recht hat, hat

Escada-Motto Working by Walking:

Markenbotschafterin Megha Mittal mit den Hollywood-Stars Ashton Kutcher und Demi Moore.

MEghA MITTAL

Die Inderin Megha Mittal stammt aus einer Baumwollfabrikanten-Familie in Hydera- bad. An der Wharton School of Business studierte sie Finanzwesen in Pennsylvania, wo sie auch ihren Mann Aditya Mittal, den Erben der größten indischen Stahldynastie (geschätzte 20 Mrd. Dollar Familienvermö- gen) kennenlernte.

1998 pompöse Heirat des Paares in Kalkut- ta und Umzug nach London. Dort arbeite- te die 34-Jährige ein Jahr lang für gold- man Sachs und sattelte als Mutter von zwei Kindern auf Innenarchitektur um.

Im November 2009 erwarb Megha Mittal das insolvente deutsche Modeunterneh- men Escada (für die geschätzte Summe von 60 Millionen Euro). Der schönen inderin wird ein Faible für Luxus, eine Leidenschaft für Mode und ein untrügliches gefühl fürs Business nachgesagt.

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Der Herkules der M-Serie ist die LED LENSER ® M1. Die Lithium-Batterie ermöglicht eine bis heute kaum erreichte Helligkeit, kombiniert mit langer Lagerfähigkeit aufgrund geringer Selbstentladung. Nahezu temperatur-resistent verrichtet diese Batterie als Kraftquelle ihre Arbeit in dieser vollendeten Hightech-LED-Taschenlampe.

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Modemanager Bruno Sälzer: „Das Design eines Autos können Sie am PC entwickeln. Ein Kleidungsstück wird aber immer in Bewegung sein. Um dem gerecht zu werden, brauchen Sie beim Entwerfen Stift und Schere.“

er Recht. Und das Feedback auf solche Erkenntnis folgt manchmal so- fort: „Die große Fashionshow 2009 inszenierten wir ganz in pink im Berliner Bode-Museum.“ Die Show war derart perfekt, dass Sälzer spä- ter in einem japanischen Modemagazin lesen konnte: „Pink ist das neue Schwarz.“ Die Farbe als typisches Element der Escada-Mode bleibt also. Wenn man schließlich Megha Mittal fragt, wann sie zum ersten Mal Escada gekauft hat, dann muss die schöne Frau nicht lange nachden- ken: „Das ist sicher zwölf Jahre her. Ein pfirsichfarbenes Cocktail-Top und einen roten Kaschmir-Pullover. Ich besitze beides noch.“ Da sieht man eben: Farbe prägt und bleibt. Wie Escada.

SATZANFÄNgE Bruno Sälzer

Modesünden

nicht, wenn man seinen eigenen geschmack verfolgt.

gibt es

Mode ist

Faszination.

Am liebsten bin ich wo was los ist.

da,

Angst

ich gar nicht kenne.

ist ein Begriff, den

Die Zukunft

liegt vor uns.

Designer sind entscheidend. Und Designer werden nicht überschätzt, aber ab und zu

falsch verstanden.

Bei Hennes & Mauritz war ich letzte Woche.

Das Image einer Marke bedeutet eigentlich alles; und das zu drehen dauert länger, als den Stil einer Kollektion zu ändern.

An München mag ich Biergärten und Isar.

Berlin ist

immer experimentell und deshalb meine absolute Lieblingsstadt.

wie Mode:

BRUNO SÄLZER

1957 geboren. Studium Betriebswirtschafts-

lehre. Promotion zum Wirtschaftswissen- schaftler (mit einer Arbeit über Logistik);

1986 Internationale Vertriebskoordination beim Kosmetikkonzern Beiersdorf;

1991 Wechsel zum Haarpflegekonzern

Schwarzkopf, Leiter geschäftsbereich In- ternational;

1995-1998 Mitglied des Vorstands der Hugo Boss Ag, zuständig für Marketing und Vertrieb;

1998-2002 Stellv. Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss Ag;

2002-2008 Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss Ag. Unter seiner Ägide schreibt „Boss Woman” erstmals schwarze Zahlen;

Juni 2008 Vorstandschef der Escada Ag;

August 2009 Insolvenz von Escada. No- vember 2009 Übernahme des geschäfts- betriebs durch die indische Stahlfamilie Mittal.

Der Escada-CEO ist verheiratet und Vater von vier Söhnen. Er lebt mit seiner Familie in grünwald bei München. Der leidenschaft- liche Sportler hält sich regelmäßig mit Lauf- und Krafttraining fit und ist als mehrfacher Hochschulmeisterin der Disziplin Karate trä- ger des schwarzen gürtels.

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GO

ART

G O ART 78 go sixt Culture Jean-MiChel Basquiat Brown Spots (Portrait of Andy Warhol as

78 go sixt Culture

Jean-MiChel Basquiat

Brown Spots (Portrait of Andy Warhol as a Banana); Acryl und Ölstift auf Leinwand; 1984; 193 x 213 cm; © The Estate of Jean-Michel Basquiat/VG Bild-Kunst Bonn, 2011.

MarCel odenBaCh You

Can‘t See the Forest for the Trees; 2003; Cut-and- pasted printed paper, cut-and-pasted colored paper, ink, and pencil on two pieces of paper; 217,8 x 299,1 cm; © 2011 Marcel Odenbach/ Artists Rights Society (ARS, New York; VG Bild-Kunst, Bonn 2011.

georg Baselitz Fingermalerei – Birken; 1972; Öl auf Leinwand; 162 x 130 cm; Sammlung hypoVereinsbank – Member of UniCredit; © Georg Baselitz

F rühling lässt sein blaues Band und ganz ohne Eduard-Mörike- Romantik hüpft die Kunst mit farbiger fröhlicher Leichtigkeit dem Sommer entgegen. Ob das

stimmungsaufhellende ethnische Bas- quiat-Gelb der Andy-Warhol-Banane von 1984, die munter kopfüber tänzelnden Baselitz-Birken von 1972 oder das hinge- tupfte pastellig-aquarellige Blättergrün der Odenbach-Zeichnung von 2003: Die Kunst der Frühlingsschauen in Bielefeld, Herford und Berlin animieren die Seele zum Swingen. Helle Freude. Kunst eckt nicht nur an, will auch anste- cken – mit Empathie und Ironie. Wie Jean-Michel Basquiat in seinen „Brown Spots“ Andy Warhol augenzwinkernd als phallisch-fröhliche Chiquita entblättert, karikiert den selbstverliebten Popartguru mit humorvollem Strich in der begei- sternden Schau „The 80s Revisited“ in Bielefeld. Tänzelnde Eitelkeit. Hier plakative Popmalerei mit Acryl und Ölstift, dort transparente Zeichnung auf Papier. Zart drapieren sich gezeichnete Papierfetzen der Odenbach-Collage zur schwebenden Laubbaumoper. Dicht vor der Zeichnung sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, „You Can‘t See the forest for the Trees“. Um dann aus der

Can‘t See the forest for the Trees“. Um dann aus der HELLE FREUDE Popstars pilgern in

HELLEFREUDE

Popstars pilgern in die Provinz: Frühjahrsschauen in Bielefeld, Herford – und Berlin.

Entfernung zu erleben, wie die gezeich- neten Laub- und Stangencollagen aus Papier eine leichte Waldskulptur bilden. Strukturierte Lässigkeit. Hier die Zeichenkunst der MoMA-Schau „Kompass“ in Berlin, dort Kleinode der UniCredit-Sammlung im Herforder Mar- ta-Museum. Auf dem Kopf balancieren die fingergemalten „Birken“ von Georg Baselitz, bitten bunte Verhältnisse zum HipHop. Fetziger Aufstand. Basquiat in Bielefeld, Odenbach in Berlin, Baselitz in Herford: Die Popstars der Mo- derne pilgern in die Metropolen – und in die Provinz. Sie verführen mit urbaner anarchischer Leichtigkeit. Frühling lässt sein blaues Band

GERdA hARdA BRANdT

the 80s revisited saMMlung BisChofBerger / Bielefeld

13.03.2011 – 19.06.2011

Kunsthalle Bielefeld Artur-Ladebeck-straße 5

33602 Bielefeld

t. +49 521 329 99 50-0

info@kunsthalle-bielefeld.de

www.kunsthalle-bielefeld.de

KoMpass zeiChnungen aus

deM MuseuM of Modern art new YorK / Berlin

11.03.2011 – 29.05.2011

Martin-gropius-Bau Berlin

Niederkirchnerstraße 7 | Ecke stresemannstr. 110

10963 Berlin

t. +49 30 254 86-0

post@gropiusbau.de

www.gropiusbau.de

things are queer highlights der saMMlung uniCredit / herford 12.03.2011 – 22.05.2011 Marta Herford goebenstrasse 4–10 32052 Herford t. +49 5221 99 44 30-0 info@marta-herford.de www.marta-herford.de

MiT SixT zur Kunst

HotLiNE: 0180 - 5 25 25 25*

www.sixt.de *0,14/min. im dtsch. Festnetz

FOTOS: © COOL LONDON, LOUNGELOVER, published by teNeues, www.teneues.com. Photo © Loungelover; der Hörverlag, www.derhoerverlag.de; New York Rooftop Gardens, ww. teneues.com

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CULTURE

CooL CitiEs – Books, iPHoNE, iPAD, sMARtPHoNEs

the big app

L ernen sie Berlin, New York,

London, Paris und Rom jetzt

neu kennen – analog und di-

gital, mit den kompakten hand- lichen Flexicover-Books der Cool- City-serie (alle neu aufgelegt und aktualisiert) oder mit den aufwän- digen, wertvoll und anwendungs- praktisch gestalteten APPs „Cool Cities” vom teNeues-Verlag. Als schnupper-gratisversion wird zur- zeit Berlin angeboten, und in New York kann man sich mit seinen iMobiles schon mal für 0,79 Euro eingrooven. Die klassischen Voll- versionen sind für 4,99 zu haben und erfüllen alle Wünsche. so zeigt „Cool London” versteckte Attraktionen oder Pophighlights wie das „achte Weltwunder”, der „Deasden-tempel”. Neben exo- tischen Restaurants, Hotels, Cafés

80 go sixt CULTURE

und Bars präsentieren „Cool Ci- ties” kulturelle Highlights, und die kurzen anschaulichen texte wer- den durch tipps von szene-starfo- tograf Rankin geadelt. Apropos London: Das indische Restaurant „Zaika” serviert laut „Cool City” das beste „Curry” in London. Ja. Digitale und echte Abenteuer!

cool cities; Berlin, New York, london, Paris, Rome; teNeues-Verlag, 2011; in D, e, F, e; APPs: 4,99 euro; Bücher: Flexicover; 12,0 x 15,5 cm; 9,95 euro

4,99 euro; Bücher: Flexicover; 12,0 x 15,5 cm; 9,95 euro HöRBuCH darf ich lügen? Münchner Moralapostel
4,99 euro; Bücher: Flexicover; 12,0 x 15,5 cm; 9,95 euro HöRBuCH darf ich lügen? Münchner Moralapostel

HöRBuCH

darf ich lügen?

12,0 x 15,5 cm; 9,95 euro HöRBuCH darf ich lügen? Münchner Moralapostel lehren uns Zuhörern das

Münchner Moralapostel lehren uns Zuhörern das vergnügliche Schmunzeln. Die Kolumnen des SZ-Autors Rainer Erlinger („Ge- wissensfrage“) mit der samtig- betörenden Axel- Milberg-Stimme erklingen sich im Ohr neue Dimen- sionen. Ein Fest.

erklingen sich im Ohr neue Dimen- sionen. Ein Fest. moRAl. Wie man richtig gut lebt; Rainer

moRAl. Wie man richtig gut lebt; Rainer erlinger; sprecher: Axel mil- berg/Rainer erlinger; Der Hörver- lag; 3 cDs; 180 min.; 19,95 euro.

BiLDBAND

grünes

universum

lag; 3 cDs; 180 min.; 19,95 euro. BiLDBAND grünes universum Man muss nicht immer gleich in

Man muss nicht immer gleich in die Hamptons, das Sylt von New York, fahren, um sich zu erholen. Die Gartenterrassen auf und in den Hochhausschluchten sind grüne Chiffren für die Sehnsucht nach Rückzug in Manhattan – und Miniaturen des Bürgertums.

NeW YoRk RooFtoP gARDeNs, charles de Vaivre; teNeues-Verlag; 220 s.; 200 Fotos; Hardcover; 25 x 32 cm; 49,90 euro.

FOTOS: © MaRiLYN UND TaCi DRiVER, www.TaSCHEN.COM; © MiLCHbaR, www.iDEEDELUxE.DE

A usbruch, Aufbruch, Frei- heit! geschlossene kon- zentrierte Augen, die Hand wie die statue of

Liberty zum Himmel gereckt und die Locken unschuldig über die nackten schultern fallend – ein glücksmoment, ein ganz-bei-sich- sein, wie es Norma Jeane Dough- erty später so selten wiederfand. Was für eine intensive Zukunftsstim- mung hat der Fotograf und kurzfri- stige Freund von Marilyn Monroe hier auf Zelluloid gebannt und in weiteren höchstlebendigen artifizi- ellen schnappschüssen festgehal- ten! geben sie sich ganz dem spätromantischen Rückfall in jun- ge schwärmerei hin. taschens ta- gebuch-Bildband-Juwel „Marilyn” ist eine fulminante Lese- und Foto- reise in Lebensunschuld.

mARilYN, André de Dienes; taschen-Ver- lag, 2011; 848 s.; 2 Bände im schuber, 17,1 x 22,0 cm; deutsch; 29,99 euro.

2 Bände im schuber, 17,1 x 22,0 cm; deutsch; 29,99 euro. BiLDBAND mARilYN DVD tiPP taXi

BiLDBAND

mARilYN

17,1 x 22,0 cm; deutsch; 29,99 euro. BiLDBAND mARilYN DVD tiPP taXi driver „Are you talkin’

DVD tiPP

taXi driver

„Are you talkin’ to me, are you talkin’ to me?“, rotzt Taxifahrer Travis der Stadt und den Menschen New Yorks entgegen. Selten hat die Intensität des Tons die Anspannung der Groß- stadt erzählt und die Mimik und Zei- gefingergestik auf die eigene Brust eine Weltkarriere begründet: Robert de Niro als „Taxi Driver“. Der Setfoto- graf Steve Schapiro lässt die Emotion in Fotos auf- erstehen. Ein Denkmal.

tAxi DRiVeR, steve schapi- ro; taschen-Verlag, 2011; 328 s.; Hardcover + Box; 29 x 44,0 cm; 1.000 exem- plare, limitierte edition; 500,00 euro.

82 go sixt CULTURE

CD tiPP

milchbar

edition; 500,00 euro. 82 go sixt CULTURE CD tiPP milchbar Erfolg hat einen Grund: krea- tive

Erfolg hat einen Grund: krea- tive Authentizität. Die dritte Milchbar-Compilation von Blank & Jones verbindet den Sunset-Sound von Norderney mit Ibiza & Co. Chillen im Strandkorb: smooth and silly.

milcHBAR seAsiDe seAsoN 3, Blank & Jones; 17 songs; Download itunes; 6,99 euro.

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