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Inhaltsverzeichnis

● Aufgabenstellung

● Versuchsablauf

1. Versuch

2. Versuch

3. Versuch

● Rechnung

● Auswertung

● Anhang

● Versuchsprotokoll
Aufgabenstellung

Es sollte mit Hilfe eines Kalorimeters die Wärmekapazität von


Wasser und Metallen ermittelt werden.

Als Grundlage dienten die in dem Skript aufgeführten Formeln, in


welche die in den Versuchen gemessenen Werte eingesetzt
wurden.

I. m1⋅c 1C K ⋅T M T 1 =m2⋅c 2⋅T 2 T M 

II. Q zu =P⋅∆ t=U⋅I⋅∆t

III. m3⋅c 3C K ⋅T E T 3 =U⋅I⋅∆ t

Erläuterung: Kalorimeter

Ein Kalorimeter (lat. calor = Wärme) ist ein Messgerät (oder eine
Apparatur) zur Bestimmung der Wärmemenge, die bei
physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen
"erzeugt" oder "verbraucht" wird. Mit Hilfe eines Kalorimeters
kann zudem die spezifische Wärmekapazität eines Stoffes
ermittelt werden. Man unterscheidet Kalorimeter nach
Betriebsarten wie zum Beispiel adiabatisch oder isotherm
beziehungsweise nach dem Messprinzip wie zum Beispiel
Leistungskompensations- oder Wärmeleitungsprinzip. Das
Messverfahren selbst bezeichnet man als Kalorimetrie.
Versuchsablauf
1. Versuch

A)Als erstes haben wir die Leermassen des Kalorimeters(mK0)


und des Messbechers(mW0) bestimmt.

B)Danach haben wir ca. 300ml Wasser in den Messbecher(mW1)


gefüllt und erneut gewogen. Durch die Differenz von mW1 und
mW0 haben wir die exakte Masse des hineingefüllten
Wassers(mW2) ermittelt.

C)Diese Wassermasse haben wir dann in das Kalorimeter


gegeben und durch ständiges Pumpen in Bewegung gehalten,
bis die Temperatur konstant war.

D)Durch anwendung des selben Verfahrens wie bei B) haben


wir weitere 100ml Wasser(mw4) abgefüllt und anschließend
zum Sieden gebracht.

E)Nach erreichen des Siedepunktes haben wir das heiße Wasser


in das Kalorimeter gegeben und bei ständigem Pumpen
abgewartet, welche Mischtemperatur sich einstellt.

Während des ganzen Versuchs hat ein Computer die


Temperaturdaten in graphischer Form aufgezeichnet.

Erläuterung: Werte

mK0 = 402,47g mW0 = 50,01g


mW1 = 352,35g mW2 = 302,34g
mW3 = 148,86g mW4 = 98,85g
T01 = 21,2°C T02 = 99,6556°C
TM0 = 38,5°C
Versuchsablauf
2. Versuch

A)Wie in Versuch 1 B) haben wir 350ml Wasser in das


Kalorimeter gegeben.

B)Anschließend haben wir den Heizdraht des Kalorimeters mit


einer Spannungsquelle und je einem Messgerät für
Stromstärke und Spannung verbunden.

C)Unter konstanter Spannung(12V) und einer Stromstärke von


5,19A wurde das Wasser im Kalorimeter erhitzt. Die
Temperaturdaten wurden dabei vom Computer erfasst und als
Diagramm dargestellt.

Erläuterungen: Werte

mW5 = 343,8g
U = 12V
I = 5,19A
P = 62,28W
T03 = 22,14°C
T04(nach 6min) = 38,4°C
Versuchsablauf
3. Versuch

A)Zuerst haben wir die Masse eines Metallklotzes(mA)


bestimmt.

B)Dann haben wir das Kalorimeter so hoch mit Wasser gefüllt,


dass der Metallklotz mit Wasser bedeckt war. Durch wiegen
des Kalorimeters(ohne Metallklotz) haben wir durch Abzug
der Kalorimeterleermasse die Masse des Wassers(mw6)
bestimmt.

C)Danach wurde der Metallklotz in Wasser so lange erhitzt, bis


dieses seinen Siedepunkt erreicht hatte.

D)Zuletzt wurde der heisse Metallklotz in das Kalorimeter


gegeben und mit einem Computerdiagramm die
Temperturkurve festgehalten.

Erläuterung: Werte

mA = 37,7g
mW6 = 235,43g
TW = 23,2°C
TA = 99,6556°C
TM1 = 25,4°C
Rechnung
Wärmekapazität von Wasser

1. Gleichung III nach CK auflösen

U⋅I⋅∆ t
C K= m3⋅c3
T ET 3

2. Einsetzen in Gleichung I

U ·I · ∆t
m1⋅c 1 m3⋅c 3⋅T M T 1=m 2⋅c 2⋅T 2T M 
T E T 3

3. c1 = c2 = c3 = Wärmekapazität von Wasser = cW

U⋅I⋅∆t
m1⋅c W  m3⋅cW ⋅T M T 1 =m2⋅cW⋅T 2T M 
T E T 3

4. Umschreiben der Gleichung nach den Variablen aus den Versuchen


m1 = mW2 T1 = T01 TM = TM0
m² = mW4 T2 = T02 TE – T3 = TM1
m³ = mW5

U⋅I⋅∆ t
mW2⋅c W  mW5⋅cW ⋅T M0 T 01=mW4⋅c W⋅T 02 T M0 
T M1

5. Einsetzen der gemessenen Werte


12V⋅5,19 A⋅360s
302,34 g⋅cW  343,8 g⋅cW ⋅38,5° C – 21,2° C =
25,4 ° C
=98,85 g⋅cW⋅99,6556° C 38,5° C 

6. Ausrechnen und Vereinfachen


J
c W =2,140745096
g⋅K