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Universität Rostock

Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Juni 2007

Kontrollfragen zur Klausurvorbereitung der Lehrveranstaltung


"Grundlagen der Elektronik"

Teil 1: Elektronische Bauelemente

1. Wie wirkt die Temperaturabhängigkeit von Widerständen? Beschreiben Sie mögliche Auswirkungen
und Anwendungen des Temperatureffekts!
2. Wie müssen reale Widerstände betrachtet werden (komplexe Ersatzschaltung)?
3. Erläutern Sie die Begriffe Heißleiter und Kaltleiter! Was sind typische Eigenschaften?
4. Was sind Varistoren und für welche Anwendungen sind diese nutzbar?
5. Was verstehen Sie unter dem Skin-Effekt und wie wirkt sich dieser in praktischen Schaltungen aus?
6. Erklären Sie den Unterschied zwischen idealem und realem Kondensator? Wie wirken sich
unterschiedliche Bauformen auf das Wechselstromverhalten (höhere Frequenzen) aus?
7. Welche Kondensatorarten kennen Sie und welche Anwendungsgebiete kann man diesen zuordnen?
8. Was sind in der Elektronik auftretende parasitäre Kapazitäten? Welche Folgen verursachen diese?
9. Was verstehen Sie unter dem Induktionsgesetz?
10. Wie beeinflusst ein Luftspalt im magnetischem Kreis die Eigenschaften einer Induktivität?
11. Erläutern Sie die Begriffe Verlustwinkel und Güte bei Induktivitäten!
12. Ermitteln Sie das Übertragungsverhalten eines RC-Tief- bzw. -Hochpasses und stellen Sie das Ergebnis
im Bode-Diagramm (LAF, LPF) dar! Wie wird die Eck- bzw. Grenzfrequenz ermittelt?
13. Was verstehen Sie unter dem Serien- bzw. Parallelschwingkreis? Was bewirkt bei diesen
Schwingkreisen der Resonanzfall?
14. Was sind Übertrager bzw. Transformatoren? Wie beeinflussen die Kernmaterialien die
Übertragungseigenschaften? Beschreiben Sie typische Anwendungen von Transformatoren!
15. Was versteht man unter Eigenleitung und Störstellenleitung bei Halbleitermaterialien?
16. Wie erfolgt die Berechnung der spezifischen Leitfähigkeit bei dotiertem Silizium?
17. Was versteht man unter Generation und Rekombination bei Halbleitern?
18. Beschreiben Sie die Kennlinie einer Halbleiterdiode im Sperr- und Durchlassbereich?
19. Welche Kapazitäten entstehen am PN-Übergang und was bewirken diese?
20. Beschreiben Sie Typen und Anwendungen von Halbleiterdioden!
21. Skizzieren und erläutern Sie das Ausgangskennlinienfeld eines Bipolartransistors!
22. Was verstehen Sie unter Normal- und Inversbetrieb beim Bipolartransistor?
23. Was versteht man unter Steilheit beim Transistor? Wie ist diese bei Bipolar- und Feldeffekttransistor
definiert?
24. Erläutern Sie das Steuerungsprinzip beim Feldeffekttransistor! Von welchen Größen ist der
Kanalwiderstand (Strompfad) abhängig?
25. Stellen Sie wesentliche Unterschiede zwischen Sperrschicht-FET (SFET) und Isolations-Gate-FET
(IGFET) fest!
26. Wie werden Sperrschicht-FETs gesteuert (Kennlinien)?
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Teil 2: Analoge und digitale Schaltungen


1. Entwerfen Sie die Vierpoldarstellung der drei Bipolar- und Feldeffektgrundschaltungen!
2. Welche qualitativen Eigenschaften haben die 3 Bipolar- und Feldeffekt-Transistorgrundschaltungen bei
niedrigen Frequenzen (Richtgrößen für V , V , Z , Z )?
u i e a
3. Wie wirkt sich ein Emitter- bzw. Sourcewiderstand bei der Emitter- bzw. Sourceschaltung aus?
Warum wird oft der Emitter- bzw. Sourcewiderstand einer Verstärkerstufe kapazitiv überbrückt?
4. Nennen Sie Anwendungen und Eigenschaften des Emitter- und Sourcefolgers. Wie kommt das typische
Verhalten bezüglich des Eingangs- und Ausgangswiderstandes zustande?
5. Wodurch ist der maximale Aussteuerbereich (max. Amplitude der unverzerrt übertragenen
Eingangsspannung) eines Emitterfolgers bestimmt (Arbeitspunkteinstellung)?
6. Skizzieren Sie das lineare Kleinsignal-π-ESB für Bipolar- und Feldeffekttransistor für niedrige
Frequenzen (C vernachlässigbar)! Worin besteht der wesentliche Unterschied zu anderen ESB (formale
ESB)?
7. Erläutern Sie Wirkungsweise und Vorteile der Darlingtonschaltung und nennen Sie typische
Anwendungen! Skizzieren Sie das Schaltbild einer Darlingtonstufe und geben Sie die Abhängigkeit des
Ausgangsstromes vom Eingangsstrom an (Restströme nicht berücksichtigen)! Wie groß ist der
Kurzschlußstromverstärkungsfaktor β (vereinfachtes π-ESB anwenden)?
8. Was versteht man unter dem Miller-Effekt und welchen Einfluss hat er bei Verstärkerstufen?
9. Warum hat die Emitter(Source)-Schaltung in der Regel eine niedrigere obere Grenzfrequenz als die
Basis(Gate)-Schaltung?
10. Welchen Einfluss haben Koppel- und Lastkapazitäten auf den Frequenzgang einer Verstärkerstufe?
(Ersatzschaltbild, Amplituden- und Phasengang)
11. Wodurch entstehen nichtlineare Verzerrungen beim bipolaren Verstärker (Klirrfaktor)?
12. Entwerfen Sie eine Bootstrap-Schaltung! Welche Wirkung soll damit erzielt werden?
13. Welche Vorteile haben Differenzverstärker? Wie unterscheiden sich Differenz- und
Gleichtaktverstärkung und wie kommt dieser Unterschied zustande? Welche typischen Kenngrößen
beschreiben das Verhalten des Differenzverstärkers?
14. Welcher grundsätzlicher Unterschied besteht zwischen Gleichspannungs- und Wechselspan-
nungsverstärkern (Kopplung von Stufen)?
15. Nennen Sie 3 Kopplungsmöglichkeiten zwischen Verstärkerstufen (Schaltungen, Vor- und Nachteile).
Welche Aufgaben haben Koppelstufen?
16. Skizzieren Sie eine bipolare und eine SFET-Stromquelle! Dimensionieren Sie diese nach Vorgaben!
17. Was ist eine Strombank und wo werden derartige Schaltungen eingesetzt?
18. Entwerfen Sie das Schaltbild einer Stromspiegelschaltung! Wovon hängt das Verhältnis von Ausgangs-
zu Eingangsstrom ab?
19. Beschreiben Sie den wesentlichsten Unterschied zwischen dem Differenzverstärker und der unipolaren
Kleinsignalverstärkerschaltung!
21. Wie groß ist die Ausgangssignalspannung (Signalspannung zwischen einem Ausgang und Masse) eines
Differenzverstärkers (mit den Kenngrößen Vd = 100, CMRR = 40 dB), wenn ihm beispielsweise die
Differenzeingangsspannung Ud = 1 mV und die Gleichtakteingangsspannung U = 1 V zugeführt wird?
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22. Wie unterscheidet sich ein realer von einem idealen Operationsverstärker?
23. Warum wendet man Gegenkopplung an? Welche Grundgegenkopplungsarten gibt es und wie
beeinflussen sie das Verhalten eines Verstärkers?
24. Skizzieren Sie die Übertragungskennlinie eines idealen und eines realen Operationsverstärkers!
Erläutern Sie die Unterschiede!
25. Skizzieren Sie die beiden Operationsverstärkergrundschaltungen zur Spannungsverstärkung (Schaltung,
Formeln, Signalflussbild). Wie groß ist der Eingangs- und Ausgangswiderstand beider Schaltungen?
26. Diskutieren Sie die Gegenkopplungsgrundgleichung und erläutern Sie das zugehörige Signalflussbild.
Übertragen Sie die allgemeinen Betrachtungen auf die invertierende Operationsverstärkergrund-
schaltung.
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27. Wie wirken sich Offset- und Driftgrößen bei Operationsverstärkerschaltungen aus? Wodurch wird eine
Drift (Offsetspannung und –strom) verursacht? Wie wird die Ausgangsoffsetspannung bei einer
invertierenden Operationsverstärkergrundschaltung ermittelt?
28. Wie beeinflusst die Gegenkopplung das dynamische Verhalten eines Verstärkers (Bandbreite)?
29. Welche Kennwerte beschreiben einen Operationsverstärker? Geben Sie das Wechselstromersatz-
schaltbild, das Bodediagramm und die Übertragungskennlinie an!
30. Wie wird der Frequenzgang der Gesamtverstärkung eines gegengekoppelten Operationsverstärkers im
Bodediagramm dargestellt?
31. Wie werden Leistungsverstärker klassifiziert?
32. Erläutern Sie das Funktionsprinzip einer Gegentakt-Endstufe mit bipolaren komplementären
Transistoren?
33. Wodurch treten Stromübernahmeverzerrungen bei Gegentakt-Endstufen auf? Worin unterscheidet sich
der B- und AB-Betrieb bei Leistungsverstärkern?
34. Wie wird der Wirkungsgrad von Leistungsverstärkern (Endstufen) ermittelt?
35. Wie wird eine Schaltstufe mit Bipolartransistor dimensioniert und was muß bei der Ansteuerung
beachtet werden?
36. Welche besonderen Bedingungen sind beim Schalten komplexer Lasten (C bzw. L) mit Transistorstufen
zu berücksichtigen?
37. Was ist Übersteuerungstechnik und wie werden derartige Stufen dimensioniert?
38. Skizzieren Sie die Transferkennlinie einer Schaltstufe mit Bipolartransistor!
41. Was verstehen Sie unter dem statischen und dynamischen Störabstand?
42. Was bedeutet „verdrahtete“ Logik?
43. Was beschreibt der Begriff Lastfaktor?
44. Was sind Pegelbereiche bei digitalen Schaltungen?
45. Was sind Gatterverzögerungszeiten und wie bestimmt man diese?
46. Wie lässt sich eine übermäßige Sättigung durch Übersteuerung bei Schaltkreisen mit Bipolartransistoren
vermeiden? Was ist typisch für Schottky-Technologie?
47. Wie kann man mit einzelnen einfachen Bauelementen (R, D, T) logische Funktionen (z.B. UND,
ODER) realisieren?
48. Nach welchen Aspekten unterteilt man Schaltkreisfamilien bzw. Schaltkreistechnologien?
49. Geben Sie Schaltbilder für NAND/NOR-Gatter in CMOS-Technik an! Erläutern Sie die Funktion!
50. Welche Vor- und Nachteile hat die CMOS-Technik? Vergleichen Sie TTL-, und CMOS-Familien
hinsichtlich ihrer wichtigsten Eigenschaften!
51. Erläutern Sie die Schaltungen und Funktionen eines Inverters in Bipolar-, I2L- und CMOS-Technik!
52. Was für Ausgangsstufen besitzen bipolare digitale Gatter und wie wirken sich diese auf das
Schaltverhalten aus?
53. Wofür sind Schmitt-Triggerfunktionen bei digitalen Gattern und wie wirken sie?
54. Wozu benötigt man Interface-Schaltungen? Nennen Sie Beispiele zur Kopplung von Schaltkreisfamilien
und zur Ankopplung verschiedener Lasten. Skizzieren Sie eine Schaltung zur Kopplung eines TTL-
Gatters mit einem CMOS-Gatter. Geben Sie eine Schaltung zur Ansteuerung einer Glühlampe oder
eines Relais (induktive Last) durch ein CMOS-Gatter (z.B. mit UDD = 3,3V) an.
55. Was sind bistabile Multivibratoren? Was für digitale Schaltungen kann man damit entwerfen?
56. Erläutern Sie die Wirkungsweise von Univibrator und astabilem Multivibrator! Entwerfen Sie ein
Schaltungsbeispiel und erläutern Sie die Funktion!
57. Wie unterscheiden sich synchrone und asynchrone digitale Schaltungen (Funktion, Vor- und
Nachteile)?